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www.pfarremistelbach.at Nr. 5 – 3. Februar 2013 4. Sonntag im Jk „Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.“ Lk 4,21-30 Liedfolge: 558-486-717,1-530,2-490-491-265

Streiten …. …. zählt nicht gerade zu den christlichen Tugenden. Weil wir es nicht gelernt haben, verletzen wir oft mit unserer Art zu streiten – entweder uns selbst oder den anderen. Auch Jesu Zuhörer hatten sich schwer getan, sich mit seinen Worten auseinanderzusetzen. Sie wollten ihn am liebsten loswerden. Auseinandersetzungen sind notwendig und unvermeidlich. „Seht, wie sie miteinander streiten!“, könnte ein positives Erkennungsmerkmal christlicher Gemeinden sein. Wir könnten in unseren Gremien anfangen, streiten zu lernen. Dazu braucht es einen guten Rahmen und Vertrauen. Vertrauen entwickelt sich, wenn wir einander erlauben, Gefühle zu äußern. „Du darfst sagen, worüber du dich ärgerst, was dich verletzt. Ich höre das nicht als Vorwurf.“ Und ich erzähle von mir persönlich, wie es mir geht, was ich mir wünsche. Vertrauen entwickelt sich, wenn ich respektvoll dem anderen zuhöre, auch wenn es nicht meiner Meinung entspricht. Vertrauen entwickelt sich, wenn ich mit Klarheit das sage, was jetzt gesagt werden muss. Und wenn ich mir bewusst bin, dass es ein wichtiger Beitrag, aber eben nur mein subjektiver Gesichtspunkt und nicht die ganze Wahrheit ist. Konflikte würden dadurch zu weniger Verletzungen, aber zu mehr gelungenem Miteinander führen. Klaus Metzger-Beck


HEUTE KERZENKOLLEKTE bei allen Gottesdiensten. Zur Information: ein Stabkerze für den Hochaltar kostet € 1,35, eine Stumpenkerze für die Volksaltäre € 3,40. Herzlichen Dank für Ihren Beitrag! HEUTE QUELLEGEBET 20 Uhr Maria Rast RED MA MITANAUND – VORTRAG mit 15 Teilnehmern, davon 4 auswärtige war der Vortrag des Kath. Bildungswerkes letzten Dienstag leider nicht so gut besucht, wie erwartet. Hauptaussagen des Abends: ein gelingendes Gespräch ist ein Geschenk und lässt mich mehr Mensch werden. Grundhaltungen (Echtheit, Wertschätzung, Einfühlungsvermögen) sind wichtiger als „Techniken“. Buchtipp: „miteinander reden“ Friedemann Schulz von Thun DIE WERKTAGSMESSEN entfallen von Montag bis Mittwoch, da alle Patres auf Ordensklausur sind. KIRCHENSTAMMTISCH Zum Reden „über Gott und die Welt“ laden Georg Stögerer und Thomas Brandhuber wieder herzlich ein: Mittwoch, 6. Februar 20 Uhr Gasthaus Schilling WELTTAG DER KRANKEN „Innehalten und Krafttanken“ Gottesdienst mit Krankensalbung Samstag, 9. Februar 19 Uhr Krankenhauskapelle Herzliche Einladung an alle Kranken und ihre Angehörigen im Krankenhaus oder auch außerhalb.

PARTNERSONNTAG PAARSEGNUNG Annlässlich des Valentinstages (14. Februar, Schutzpatron der Liebenden) sind wieder alle eingeladen, am Ende des Gottesdienstes (9.30 Uhr Pfarrkirche) den besonderen Segen für ein gelingendes Leben in einer Beziehung zu empfangen – ob verliebt oder verlobt, mit oder ohne Trauschein, geschieden oder wieder verheiratet, mit oder ohne Kinder ………… MESSKALENDER Ab sofort finden Sie im Wochenkalender für Samstag und Sonntag auch die Gottesdienste in Hüttendorf und Eibesthal. Vielleicht wollen Sie ja einmal einen „Gottesdienst-Ausflug“ machen! „RED MA MITANAUND“ IMPULSABEND Dem Pfarrgemeinderat ist es ein großes Anliegen, in möglichst vielen pfarrlichen und nicht pfarrlichen Gruppen kleine Gesprächsrunden zum Thema „Leben, Kirche, Glaube usw.“ anzuregen. Dabei soll weniger theoretisch diskutiert, sondern vor allem über persönliche Erfahrungen gesprochen werden. Wir sind fest davon überzeugt, dass ein solcher Prozess das Klima in unserer Pfarre und Gemeinde ganz entscheidend positiv beeinflussen kann. Beim Impulsabend wird über diesen Prozess informiert und auch gleich an Ort und Stelle „geübt“. Donnerstag, 14. Februar 19.30 Uhr Pfarrzentrum Alle Gruppen sind herzlich eingeladen ein oder zwei Personen zu „schicken“. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend!


Wir beten für die Verstorbene Hermine Schmidt

WOCHENKALENDER vom 2. bis 10. Februar 2013 SAMSTAG, 2. Februar: Darstellung des Herrn – Maria Lichtmess 18.oo Lanzdf, Vorabendmesse (H) 18.oo Hüttdf, Vorabendmesse (Mt) SONNTAG, 3. Februar: 4. Sonntag im Jahreskreis hl. Messen: 9.3o Kirche (Mt), 10.15 Franzh, 10.30 MRast (M) 19 Kirche (H) 8.3o Hüttdf (M), 9 Eibth (H) MONTAG, 4. Februar: hl. Rabanus Maurus 18.oo Kolleg, entfällt DIENSTAG, 5. Februar: hl. Agatha 18.oo Ebendf, entfällt MITTWOCH, 6. Februar: hl. Paul Miki u. Gefährten 16.oo Franzh, hl. Messe 18.oo Kolleg, entfällt

MITTWOCH-CAFE KIRCHENSTAMMTISCH

DONNERSTAG, 7. Februar: 8.15 M.Rast, hl. Messe 18.oo Kolleg, Gebetsabend FREITAG, 8. Februar: hl. Josefine Bakhita 18.oo Kolleg, für + Fam. Cap und Roupec SAMSTAG, 9. Februar: 9-10 Kolleg, Beichtgelegenheit (P. Martin) 9.3o Franzh, hl. Messe 18.oo Lanzdf, VAM für + Gatten Julius (M) für + Herbert Jandl 18.oo Hüttdf, Vorabendmesse (H) SONNTAG, 10. Februar: 5. Sonntag im Jahreskreis - PARTNERSONNTAG „Doch wenn du es sagst werde ich die Netze auswerfen.“ Lk 5,1-11 8.3o Hüttdf, Wortgottesdienst (Stadlbacher) 9.oo Eibth, hl. Messe (M) 9.3o Kirche, für + Ewald u. Johann Brunner (H) für + Susanna Wiesinger für + Maria Slunsky 10.15 Franzh, hl. Messe 10.3o M.Rast, für die Pfarrgemeinde 19.oo Kirche, für + Vater für + Gertraud Schöfböck


Leben heißt …. Leben heißt nicht: perfekt sein, alles können. Leben heißt: mach etwas aus allem! Problemloses Leben, das ist nicht Leben, sondern eine Vorstellung bloß! Leben, das kräftige, wirkliche, pulsierende Leben, versucht aus allem etwas zu machen, aus dem Problem aus dem Unfertigen aus dem Unvermögen aus dem Fehler, der Schuld. Diese Sehnsucht nach dem Paradies, nach dem Frieden, nach dem Glück, nach der Harmonie und Erhabenheit! Die Angst vor dem Leben, vor dem Berührt werden am Leib, vor dem Bewegt werden in der Seele! Leben schmerzt auch und brennt. Alles, was ist auf Erden, ist Ausgangspunkt für den Lebenden. Das wirkliche Leben - es liegt in mir. Es liegt an mir, es in die Welt zu bringen. Leben will vollzogen werden. Wie die Liebe auch. Alfried Längle


Pfarrbrief 2013 - KW5  

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