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MAGAZIN 2017 Preis: 5,00 €

27. Hanse Sail • Schiffe und Veranstaltungen

Maritime Weltausstellung • Es lebe die Kreuzschifffahrt! • Weltweit entstehen neue Großsegler • Trendsportart SUP

Rostock & Warnemünde • Maritim und international

GRATIS IM HEFT Das Plakat der 27. Hanse Sail

HANS E S TADT RO S T OCK


INHALT

Aus dem Inhalt

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Grußwort – Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern Grußwort – Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Editorial – Die Hanse Sail als Erlebnis-Museum

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I. Die Schiffe der Hanse Sail Rückblick – Friede, Freude, Fashion bei der 26. Hanse Sail Nachhaltigkeit – „Nordlys“, „Avontuur“ und „Ocean Change“ Schiffe – Die Teilnehmerschiffe der 27. Hanse Sail Mittendrin – Angebote zum Mitmachen und Dabeisein

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II. Aktionen an Land und auf dem Wasser Partnerländer – Island und Rheinland-Pfalz Programm – Markt, Mode und Marine Partner – Mitgestalter der Sail

48 48 58 64

III. Maritime Weltausstellung Neubauten – Weltweit entstehen neue Großsegler Kreuzfahrtschiffe – Von Warnemünde in die weite Welt Stand Up Paddling – Hey, what’SUP?

66 66 82 86

IV. Rostock maritim Maritimes Herz – Urlaub, Fähren und Werften Erbe – Wasser-Geschichten Segelsport – Segel-Bundesliga und 80. Warnemünder Woche

90 90 96 100

V. Rostock international Partnerschaften – Antwerpen, Szczecin, Baltic Sail Hanse – 38. Internationaler Hansetag Rostock 2018 Historie – Schiffbau und Schiffsbesatzungen

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VI. Aus der maritimen Welt SiRi – Deutsche Traditionssegler in Gefahr Auf See – Wetterbeobachtung, Heimkehr und Seemanns Knoten Empfehlungen – Filme, CDs und Bücher

Dem Magazin beigelegt ist das Plakat der 27. Hanse Sail Rostock.

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GRUSSWORT

des Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Foto: André Hamann

Liebe Leserinnen und Leser, ich freue mich, Sie auf der diesjährigen Hanse Sail begrüßen zu dürfen, die nun schon zum 27. Mal in Rostock stattfindet. Das größte und wichtigste Volksfest in unserem Land lockt wie jedes Jahr mit maritimen Veranstaltungen, zahlreichen Ausstellern und Bühnenprogrammen die Besucher und Teilnehmer nach Rostock. Die Hanse Sail ist gleich in dreifacher Hinsicht von Bedeutung für unser Land: Sie ist ein Aushängeschild für das Tourismusland MecklenburgVorpommern. Auf den Wirtschaftsveranstaltungen am Rande der Hanse Sail und auf den Ausfahrten werden wichtige Wirtschaftskontakte geknüpft. Und nicht zuletzt trägt die Hanse Sail als maritimes Volksfest, auf das die Rostockerinnen und Rostocker zu Recht stolz sind, zum Zusammenhalt in unserem Land bei. In diesem Jahr werden wieder rund 200 Teilnehmerschiffe, darunter Traditionssegler, Dampfschiffe und Schiffe der Deutschen Marine erwartet. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Mitsegeln. Am Wochenende vor der Hanse Sail endet die Großsegler-Regatta Tall Ships Races in Szczecin. Eine

Vielzahl der Großsegler segelt dann von dort aus nach Rostock weiter, um an der Hanse Sail teilzunehmen. Interessierte können bei diesen Überfahrten mitmachen. Mein herzlicher Dank gilt allen, die die Hanse Sail möglich machen: Der Hansestadt Rostock mit ihrem Oberbürgermeister Roland Methling, den Organisatoren im Hanse SailBüro, den mehr als 50 Sponsoren und vor allem den vielen Helferinnen und Helfern, die an den Veranstaltungstagen dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft. Wer einmal die hanseatische Gastfreundschaft erlebt hat, kommt gern wieder. Mit Herzlichkeit empfangen die Rostockerinnen und Rostocker alljährlich ihre Gäste. Seien Sie mit dabei bei der Hanse Sail 2017. Ich wünsche allen schöne Tage in Rostock und viel Spaß an Bord und an Land. Ihr

Erwin Sellering Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern

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GRUSSWORT

des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock

Maritime Traditionen nutzen

Foto: Kristina Becker

Liebe Freunde der Hanse Sail, liebe Leserinnen und Leser, nun schon zum 27. Mal feiert Rostock die Hanse Sail. Die Entwicklung dieser Veranstaltung seit 1991 ist beeindruckend und dokumentiert das Wachsen und Werden der Hansestadt seit der Wende. Bis heute sind dabei die Kais entlang des Stadthafens und in Warnemünde das Herz unserer Sail. Der Stadthafen ist zugleich die Wiege Rostocks. Nahe des Petridamms befand sich um den heutigen Alten Markt die Siedlung, die vor nun bald 800 Jahren das Stadtrecht erhielt. Doch Handel getrieben und zur See gefahren wurde hier schon viel früher. Jüngste Grabungen zwischen Dierkow und Gehlsdorf belegen, dass am nordöstlichen Warnowufer schon mehrere Jahrhunderte vorher Schiffe anlandeten und Waren getauscht wurden. Die Hanse Sail hat dem Stadthafen seit 1991 Stück für Stück ein neues, ein anderes Gesicht gegeben. Mit Eröffnung des modernen Überseehafens im Jahr 1960 war er nur noch der kleinere, ältere Umschlagplatz auf der Karte der Rostocker Häfen. Doch hier sind Rostocks Traditionen zuhause. Ihre besten Zeiten verdankt unsere Hansestadt dem freien Austausch von Waren und Wissen über Grenzen hinweg. Das sieht man sehr deutlich in jedem Jahr

um das zweite August-Wochenende herum während der Hanse Sail. An den restlichen Tagen des Jahres kann man dies leider oft nur erahnen. Es ist daher an der Zeit, Rostocks maritime Traditionen hier auch dauerhaft zu zeigen! Die Rostocker Kaufleute waren schon früh im Städtenetzwerk der Hanse dabei, die erste Universität Nordeuropas entstand an der Warnow, hier war im 19. Jahrhundert die größte deutsche Handelsschiffsflotte beheimatet. Im Jahr 1851 lief an dieser Stelle der erste seegehende eiserne Schraubendampfer Deutschlands vom Stapel. Dies alles macht Rostock auch heute touristisch interessant. Wir sollten dieses Potential endlich nutzen – nicht nur im August! Allen Besucherinnen und Besuchern der Sail, ob zu Wasser oder zu Lande, wünsche ich viel Spaß und spannende neue Entdeckungen! Ihr

Roland Methling Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock

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EDITORIAL Blättern im maritimen Ausstellungskatalog

Die Hanse Sail als Erlebnis-Museum Lange haben wir als Redakteure des Hanse Sail Magazins nach einem Begriff gesucht, der anschaulich macht, was an der Hanse Sail so besonders ist. Dann haben wir ihn gefunden: Das Event am zweiten August-Wochenende ist eine maritime Weltausstellung! Man könnte sie auch als maritimes Mitmach-Museum bezeichnen – das SAILNEUM sozusagen. Hier kommen fast alle Fortbewegungsmittel zusammen, die sich auf oder gar unter dem Wasser tummeln: Traditionssegler, Dampfer, Fahrgastschiffe, Kreuzliner, Fähren, U-Boote, Marineschiffe, Segelboote, Yachten, Kanus, Kajaks, Surfbretter. Nur die Informationsschilder an den Objekten fehlen, aber dafür haben wir ja unseren „Ausstellungskatalog“ – das Hanse Sail Magazin. Drei dieser vielfältigen Themen haben wir uns für die vorliegende Ausgabe herausgepickt, wie die Grafik von Jochen Bertholdt auf Seite 48 farbenfroh zeigt: die Neubauten unter den Traditionsseglern (S. 49-57), Kreuzfahrtschiffe (S. 58-63) und Stand Up Paddling (S. 64/65). Eine kuriose Mischung – von ganz groß, bis ganz klein – aber gerade diese macht die „Faszination Hanse Sail“ aus. Genauso wie ihre Gemeinsamkeiten: Sie vereinen Tradition mit Moderne und zeichnen sich durch Internationalität aus.

Kenner der Szene – sind die Beiträge unserer Autoren zu Neubauten von Segelschiffen, denn weltweit entstehen neue Großsegler! Allein neun Projekte haben Herbert Böhm und Werner Jurkowski auf den Seiten 51 bis 53 zusammengestellt, hinzu kommen die „Flying Clipper“ (S. 54/55) und die „San Juan“ (S. 57). Die Traditionsschifffahrt lebt! Nur die deutschen Behörden scheinen dies nicht zu merken und bringen die heimische Flotte durch einen zu starren Vorschlag für eine neue Sicherheitsrichtlinie in schwere See. Wie die Schiffsbetreiber mit Unterstützung der Sail-Organisatoren und von Verbänden dies abwettern wollen, können Sie auf den Seiten 104 bis 107 nachlesen. Internationale Zusammenarbeit Modern hingegen scheint das Stand Up Paddling, das wie auch der Segelsport auf der Hanse Sail vertreten ist. Doch die Trendsportart aus Hawaii hat tiefe Wurzeln, wie Thea Kunz auf

den Seiten 64/65 darlegt. Und sie ist international – genau wie die Kreuzschifffahrt, die 2016 rund 60.000 Gäste nach Rostock und Warnemünde gebracht hat (S. 59). Nicht nur über das Wasser mittels Kreuzlinern oder Fähren pflegt Rostock Kontakte. Enge Zusammenarbeit gibt es auch mit den Partnerstädten, so zum Beispiel Szczecin, das auch neues Mitglied im Baltic Sail-Verbund ist (S. 92/93). Und so schließt sich der Kreis wieder zur Hanse Sail, die für diese internationalen Verbindungen einen schönen Rahmen vorgibt – z.B. beim Partnerstädtepokal im Segelstadion (S. 65), beim Empfang des Oberbürgermeisters (S. 12) oder der FashionWeek.connected (S. 39). Stöbern Sie schon einmal in unserem Katalog und kommen Sie am zweiten Augustwochenende zur Hanse Sail – der Eintritt ist frei. Willkommen im SAILNEUM! Annika Schmied

Neue Ausstellungsstücke entstehen Traditionssegler – wer das Wort hört, denkt an verstaubte Ausstellungsstücke. Dass sie das nicht sind, beweisen die Portraits von Teilnehmerschiffen (S. 17-26) sowie die Berichte über maritime Feste, Jugendarbeit und Verbände. Erstaunlich – auch für

Gelebtes Kulturerbe: Maritime Traditionen und Techniken werden auch durch Events wie die Hanse Sail am Leben gehalten. Foto: Herbert Böhm

Wasserfahrzeuge aller Art begegnen sich bei der Hanse Sail – wir stellen drei davon vor. Foto: Lutz Zimmermann

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Fotos: Lutz Zimmermann (1 und 3), Stina Worttmann (2 und 6), Raimond StrauĂ&#x; (4 und 5)

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RÜCKBLICK I. Die Schiffe der Hanse Sail

Nach der Anspannung folgt die Entspannung

Friede, Freude, Fashion bei der 26. Hanse Sail

Unterstützt insbesondere von Beamten des Landesbereitschaftspolizeiamtes war die Rostocker Polizei täglich mit bis zu 280 Beamten für eine sichere Hanse Sail in Rostock, Warnemünde und Hohe Düne unterwegs. Foto: Mirko Voß

„Die 26. Hanse Sail war eine gelungene und sehr gut organisierte Veranstaltung unter den wohl bisher schwersten sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen seit 1991“, resümierte der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Roland Methling und dankte allen Besuchern, Helfern und den Organisatoren. Von der „Anspannung“ konnte Holger Bellgardt, Leiter des Hanse Sail-Büros, nur zu gut berichten: „Einen solchen Druck wie im Vorfeld der 26. Sail haben wir selten verspürt. Zum Glück folgten der Anspannung im Vorfeld vier entspannte Sail-Tage mit durchaus spannenden Momenten.“ Stürmische Zeiten Schon direkt im Nachgang der Jubiläumssail 2015 wuchs die Anspannung: Können wir an den Erfolg der Veranstaltung anknüpfen? Werden

wir die Kaikanten füllen können? Wie in jedem dritten Jahr war die Konstellation im maritimen Veranstaltungskalender ungünstig für die Hanse Sail, denn die GroßseglerRegatta Tall Ships Races führte die Schiffe weg von der Ostsee in den Atlantik. Doch dann die Erleichterung: Die Hanse Sail hat eine so große maritime Strahlkraft entwickelt, dass zahlreiche Schiffe ihr trotzdem treu bleiben. 180 hatten sich am Ende angemeldet, darunter die beiden ältesten und größten noch in Fahrt befindlichen Windjammer der Welt „Sedov“ und „Krusenstern“ sowie zwei Fregatten der japanischen Marine. So weit, so gut – gäbe es nicht das Wetter. Am Donnerstag braute sich ein Sturm zusammen, der die Organisatoren und das Team der Tall-Ship Buchungszentrale erschaudern ließ: Können die Schiffe überhaupt kom-

men? Viele schafften es, doch einige mussten bei starkem Gegenwind und hohen Wellen klein beigeben. „Vier der Schiffe waren am Donnerstag noch nicht in Rostock und wir mussten 295 Personen umbuchen. Dank der Unterstützung der anderen Crews ist uns das gelungen, so dass wir nach viel Stress am Ende des Tages glücklich waren, allen Gästen ihr Mitsegelerlebnis ermöglicht zu haben“, erinnert sich Mandy Lange, Leiterin der Tall-Ship Buchungszentrale. Noch Glück hatten die Teilnehmer der 8. Haikutter-Regatta, die am Vortag der Hanse Sail oft wegen Flaute oder zu viel Wind nicht richtig gesegelt werden konnte. Diesmal waren die Bedingungen ideal. Die kleinen schnellen Fischereifahrzeuge machten ihrem Ruf alle Ehre und segelten in Rekordgeschwindigkeit vom dänischen Nysted nach Warnemünde. 씰

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씰 Unter ihnen auch die „Dagmar Aaen“, die mit ihrem Besitzer Arved Fuchs gerade die einjährige Expedition „Ocean Change“ beendet hatte, bei der sie bis zum Südpol und zurück gesegelt war. „Es war ein tolles Erlebnis für uns“, schwärmte Polarforscher Fuchs nach der Ankunft im Stadthafen, „das Wetter war genau so, wie die Schiffe es brauchen!“ Die Festspiele MV luden zum Auftaktkonzert in die Halle 207 ein. Foto: Geert Maciejewski

Autohaus Sachs mit Volvo gelungen: Die Show war ein voller Erfolg und eine Bereicherung für das maritime Fest. Mit Spannung erwartet wurden auch die Auftritte bekannter Künstler auf den Bühnen der Hanse Sail, so am Freitag Karussell sowie Petra Zieger und Band, die dem Publikum unter dem Motto ROST(R)OCK einheizten. Auf der NDR-Bühne im Stadthafen gab sich am Samstag die Musikszene Deutschlands das Mikro in die Hand: Wincent Weiss und Philipp Dittberner ließen viele Mädchenherzen höher schlagen, brachten die Hände zum Klatschen, die Füße zum Tanzen und die Kehlen zum Singen.

Business meets Hanse Sail – unter anderem beim Sail-Brunch in der Yachthafenresidenz Hohe Düne. Foto: Holger Martens

Auf der Jagd nach Rekorden Auch beim Landprogramm gab es viele spannende Momente. So sammelte die Ostsee-Zeitung Papierschiffe für die größte Schiffchenflotte der Hanse Sail. Machen die OZ-Leser mit und basteln fleißig? Werden die Schiffe auch wirklich auf der Warnow schwimmen? „Am Ende waren wir von dem Ergebnis selber verblüfft: Insgesamt wurden 11.347 Papierschiffe gebastelt! Zahlreiche Besucher kamen am Samstag extra ins Segelstadion um zu verfolgen, wie die Flotte mithilfe eines Krans ins Wasser gelassen und der Gewinner ermittelt wurde“, erinnert sich Andreas Ebel, Chefredakteur der Ostsee-Zeitung. Auch die erstmals im Rahmen der Hanse Sail veranstaltete FashionWeek.connected wurde von der Tageszeitung unterstützt. Trotz der medialen Aufmerksamkeit lastete ein großer Druck auf den Organisatorinnen Ulrike Klein und Tina Jahnke. „Wir mussten die wunderschöne Halle 207 mit Gästen füllen, damit sich das Konzept der FashionWeek finanziell trägt“, erläutert Ulrike Klein. Am Ende ist dies auch dank Sponsoren wie dem

Wie jedes Jahr war die Hanse Sail-Bühne ein beliebter Anziehungspunkt, z.B. am Freitagabend unter dem Motto ROST(R)OCK. Foto: Lutz Zimmermann

Emotionaler Abschluss der Hanse Sail war die Parade der Nationen, die ein besonderes Zeichen für internationale Verständigung setzte. Foto: Raimond Strauß

Erstmalig konnte der Oberbürgermeister bei seinem Empfang den Laufsteg entlang schreiten – in Begleitung der Models von der FashionWeek und der frisch gekrönten Miss Hanse Sail 2016. Foto: Holger Martens

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Auf Regattakurs Ein spannendes Duell erwartete die Gäste und Mitsegler bei der Hanse Sail-Regatta am Sonntag. Hier trat die Schonerbrigg „Greif“ mit den Lions Clubs aus Norddeutschland gegen ein Hanse Sail-Sponsorenteam an Bord der „J.R. Tolkien“ an. Die vom Bau her sehr ähnlichen Schiffe lieferten sich bei Kaiserwetter ein spannendes Match Race vor Warnemünde, aus dem die „Tolkien“ als stolze Siegerin hervorging. „Im Mittelpunkt stand aber der Spaß an der Sache und den hatten wir wirklich alle“, betonte Wettfahrtleiter Rainer Arlt. Auf solch ein Fazit hoffen wir auch bei der 27. Hanse Sail, mit deren Organisation das Hanse Sail-Team schon jetzt beschäftigt ist – Anspannung inklusive. Annika Schmied


NACHHALTIGKEIT Fairtrade auf der Hanse Sail

Niederländische „Nordlys“ kommt erstmals nach Rostock Fairtrade ist „ein langfristiger Prozess, der dazu beiträgt, dem Ziel eines gerechten Welthandelssystems schrittweise näherzukommen. Nachhaltiger Wandel braucht Zeit und verschiedene Akteure, die am gleichen Strang ziehen“, so die Erläuterung auf fairtrade-deutschland.de. Die Hansestadt Rostock hat sich zum Fairen Handel bekannt, 2013 sogar den Titel „Hauptstadt des Fairen Handels” erhalten. Die Universität Rostock ist FairTrade University, zwei FairTrade-Schulen und Kirchgemeinden setzen sich in Rostock für das Leben in der Einen Welt ein.

Fair transportiert: Rum und Schokolade, Fotos (3): Fairtransport bv

Mit Leben erfüllt wird dieses Bekenntnis auch durch die Hanse Sail. 2014 lief der niederländische FairtransportSegler „Tres Hombres“ den Rostocker Stadthafen an – ohne Motor. In unmittelbarer Nähe zum Liegeplatz des Schiffes wurde ein Fairtrade-Bereich aufgebaut, zu dem u.a. ein „Faires Zelt“ mit Café und Weltladen gehörte. Der Frachtsegler „Avontuur“ trug den fairen Gedanken 2016 auf die Hanse Sail. 2017 nun erwarten die Veranstalter mit der „Nordlys“ ein weiteres Schiff der Fairtransport-Flotte aus Den Helder in Rostock. Alte Lady unter Segeln 1873 wurde die „Nordlys lV“, so der vollständige Name des Schiffes, in Yarmouth (Isle of Wight) gebaut und hat damit bereits 144 „Jährchen auf dem Buckel“. Damit ist sie vermutlich das älteste Frachtschiff der Welt, das derzeit in Fahrt ist. Die 25 Meter lange Ketsch bietet Raum für 48 Tonnen Ware beziehungsweise 28 Kubikmeter Ladekapazität, drei Crew-Mitglieder und sechs Trainees. Der ehemalige Fischerei-Trawler war lange Zeit im europäischen Küstenhandel tätig.

Die „Nordlys“ mit typischer Ketsch-Takelung

Nach einem mehrjährigen Um- und Aufbau werden nun unter anderem Wein, Olivenöl und Kakao über die Meere transportiert. Als Mitglied der niederländischen Fairtransport-Flotte wird die „Nordlys“ dabei ausschließlich von ihren Segeln angetrieben. Fairtrade verbindet Konsumenten, Unternehmen und ProduzentenOrganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Rostock bleibt aktive Fairtrade-Stadt und kann dank der Hanse Sail Impulse geben für den fairen Warentransport. Die „Nordlys“ bringt im August Rum, Wein und Schokolade mit nach Rostock, die hier im Stadthafen verkauft werden sollen. Auf Grund der guten Publikumsresonanz der Vorjahre wird der Fairtrade-Bereich an den Hafenterrassen zur Hanse Sail erneut aufgebaut und fairstärkt. Eine nachhaltige Idee mit dem Potenzial, eine maritime Tradition in Rostock zu werden. Britta Trapp

Weitere Informationen www.fairtransport.nl Rum-Fässer an Bord der „Nordlys“

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Frachtsegler „Avontuur“

Rum für den 800. Geburtstag der Hansestadt Avontuur ist das niederländische Wort für Abenteuer. Es ist auch der Name eines Schiffes mit ganz und gar nicht abenteuerlicher Philosophie. Der 1920 gebaute Gaffelschoner wurde 2014 von Cornelius Bockermann erworben und zwei Jahre lang in Elsfleth an der Unterweser in seinen ursprünglichen Zustand als Frachtsegler zurückgebaut. Seither transportiert der 44 Meter lange Zweimaster Waren zwischen Europa und der Karibik. Der 58-jährige Bockermann will mit dem Projekt Timbercoast ein Zeichen für die Umwelt setzen. „Unser Schiff ist ein Bindeglied zwischen nachhaltigen Produzenten und verantwortungsbewussten Verbrauchern. Wir tragen dazu bei, die Schadstoffbelastung auf der Erde zu verringern und die Umwelt zu schonen“, erläutert der Kapitän. „Unser Segelschiff ist

Es ist geladen: Ein Barrel Rum für Rostock fährt ab sofort auf der „Avontuur“ mit. Foto: Timbercoast

nicht die Lösung aller Probleme, aber es zeigt die richtige Richtung.“ Edler Tropfen für den Stadtgeburtstag Auf ihrer „Jungfernfahrt“ 2016 war die „Avontuur“ auch zu Gast auf der 26. Hanse Sail in Rostock und warb an der Warnow für einen klimafreundlichen Warentransport unter Segeln. Zum Abschluss der Sail lud Cornelius Bockermann den Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock, Roland Methling, und die Organisations-Crew der Veranstaltung auf sein Schiff ein. Dabei entstand die Idee, ein Fass Rum für Rostock an Bord der „Avontuur“ zu bringen. „Im Jahr 2018 feiern wir den 800. Geburtstag unserer Hansestadt. Das könnte ein schöner Anlass sein, den Rum nach Rostock zu transportieren und als Präsent an die Gäste unserer Jubiläumsfeier zu überreichen“, überlegte der Oberbürgermeister und besprach mit Bockermann erste Details der Aktion „Fairer Rum für Rostock 800“. Idealisten mit ökologischem Gewissen Die nächsten Frachtreisen führen die „Avontuur“ von der Karibik über den Golfstrom des Atlantiks bis in die Biskaya. Für einzelne Etappen gibt es noch die Möglichkeit, bei den „Idea-

Cornelius Bockermann (l.) und Oberbürgermeister Roland Methling (r.), Foto: Britta Trapp

listen mit ökologischem Gewissen“ an Bord zu gehen. „Neben fünf Leuten als Stamm-Crew fahren wir mit bis zu zehn Trainees. Dabei möchten wir maritime Fähigkeiten vermitteln wie Segel setzen und Arbeiten in der Takelage, das Steuern des Schiffes oder die traditionelle Technik des Aufund Abladens der Fracht sowie die astronomische Navigation“, informiert der Captain. „Mittlerweile kommen unsere Trainees aus der ganzen Welt – vor allem, weil sie vom Sinn des Projektes überzeugt sind“, freut sich Cornelius Bockermann über die steigende Resonanz. „Wir haben gestern ein Barrel Rum für den 800. Geburtstag der Hansestadt an Bord geladen“, übermittelt Ben Decosse, PR-Manager für das Timbercoast-Projekt, im Oktober 2016 dem Sail-Büro aus der Karibik. Das Getränk aus Zuckerrohr wird in den nächsten Monaten auf der „Avontuur“ durch die Lagerung im Holzfass und die Wellenbewegungen sein Aroma verfeinern und reifen, bis es im Juni 2018 anlässlich des Jubiläums als edles Tröpfchen gereicht wird. Transportiert über die Weltmeere mit Wind und Wellen – abenteuerlich, wie schon vor 800 Jahren. Britta Trapp

Sail Cargo Bar: Während der Hanse Sail waren Besucher auf der „Avontuur“ willkommen. Foto: Lutz Zimmermann

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Weitere Informationen www.timbercoast.com


NACHHALTIGKEIT Ocean Change

Arved Fuchs auch auf Gunther Plüschows Spuren Letzten Sommer kehrte der Polarforscher Arved Fuchs von seiner Expedition „Ocean Change“ zurück, die er und seine Crew von Hamburg bis zur Antarktis mit der „Dagmar Aaen“ unternommen hatten. Der Zieleinlauf der einjährigen Reise fand in Rostock zur Hanse Sail statt. Auf dem Pressefrühstück berichtete Arved Fuchs von seinen Erlebnissen und Erkenntnissen. Er engagiert sich dafür, Wege zu fin-

den, um gegen die drohende Umweltzerstörung und den Klimawandel vorzugehen. Auf die Frage, was als nächstes anstehe, antwortete Fuchs: „Das Projekt ‚Ocean Change‘ ist noch nicht beendet, denn der Name ist Programm. Wir werden auf diesem Gebiet weiterforschen. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane und die Fischereiunternehmen sind nicht mit einer Reise abge-

arbeitet. Es besteht sehr viel Handlungsbedarf und wir lösen die Probleme nur, wenn wir die Menschen auf unserem Weg mitnehmen und sie erkennen, vor welchen Herausforderungen wir stehen“, meinte der Forscher. Flugpionier mit mecklenburgischen Wurzeln Ein Ereignis von internationalem Gewicht auf der Reise war das 400-jährige Jubiläum der Entdeckung Kap Hoorns. Dieses Kap hatte auch der deutsche Forscher Gunther Plüschow (1886-1931) mit seinem Segelschiff „Feuerland“ umrundet. Schon in seiner Jugend war Arved Fuchs auf den Flugpionier mit mecklenburgischen Wurzeln aufmerksam geworden und hatte seine spannenden Bücher, zum Beispiel „Silberkondor über Feuerland“, gelesen. Auf der Expedition wurde Material gesammelt, um die 1927 vollzogene Reise Gunther Plüschows von Büsum nach Punta Arenas in Chile wie auch dessen Erkundung weiter Teile Patagoniens zu dokumentieren. Plüschows Segelschiff ist in Bauart und Größe der „Dagmar Aaen“ ähnlich. Bereits Mitte der 1990er-Jahre hatte Arved Fuchs in Patagonien Spuren von Gunther Plüschow entdeckt. Dieser war 1931 bei einem Erkundungsflug über Argentinien abgestürzt. Im Jahr 2000 wurde der Polarforscher in Südamerika auf Plüschows Segelschiff „Feuerland“ aufmerksam. Er wollte es nach Deutschland holen, was mit Hilfe eines Ehepaares auch gelang. Leider liegt das unter Denkmalschutz stehende Schiff, das jetzt den Namen „Penelope“ trägt, mittlerweile als Wrack im Marburger Hafen. Monika Käning

Arved Fuchs auf der „Dagmar Aaen“ im Rostocker Stadthafen zur Hanse Sail 2016, Foto: Monika Käning

Weitere Informationen www.arved-fuchs.de

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Jubilare auf der 27. Hanse Sail

Lang soll’n sie segeln! Besondere Aufmerksamkeit schenkt das Hanse Sail Magazin stets jenen Schiffen, die im aktuellen Jahr einen runden Geburtstag feiern. Annika Schmied hat vier Schiffe mit unterschiedlichem Baujahr und ganz verschiedenen Biografien von der Anmeldeliste ausgewählt und stellt sie auf den folgenden Seiten vor.

Schiffsdaten Schiffstyp: Dreimast-Gaffelschoner Baujahr: 1887 Länge ü.A.: 44,3 m Breite: 5,7 m Segelfläche: 540 m2 Heimathafen: Bremen

Ein Prachtstück der Schiffbaukunst: die „Amphitrite“, Fotos (4): Lutz Zimmermann

„Amphitrite“: 130 Jahre Die Grand Old Lady unter den Jubilaren der 27. Hanse Sail ist die „Amphitrite“. Von 1884 bis 1887 wurde die „Herrscherin der Meere“ in Gosport (England) aus Eiche und feinstem Teakholz gebaut. Ursprünglich diente der heutige Dreimast-Schoner als Rennyacht. 1975 wurde die „Amphitrite“ Teil der CLIPPER-Crew. Nun bringt die „Omi“ den jungen Leuten bei, wie man sich bei Wind und Wetter auf dem Meer behauptet – nämlich gemeinsam und nicht im Alleingang. Doch bis die Jugendlichen in den Genuss der fantastischen Segeleigenschaften gekommen sind, ist viel Zeit vergangen, in der die „Amphitrite“ das eine oder

andere Abenteuer erlebt hat. Ihr erster Eigner war Oberstleutnant Alexander Donald McGregor aus Somerset (England). Er segelte und gewann mit der Rennyacht zahlreiche Regatten. Dies blieb 55 Jahre lang ihre Hauptbeschäftigung – mit immer wechselnden Besitzern und auch unter verschiedenen Namen. Unter anderem segelte sie gegen die Yacht Kaiser Wilhems II., die „Meteor“. 1942 ging die „Amphitrite“ in das Eigentum der Britischen Admiralität über und schützte nach Entfernung des Riggs den Hafen von Plymouth als Ballonsperre vor Tieffliegern. Nachdem sie eine Zeitlang als Wohnschiff diente, wurde sie 1955 zum Drei-

mast-Gaffelschoner umgeriggt. Ab 1957 wurde sie vor allem im Mittelmeer eingesetzt, nur sieben Jahre später zog sie um nach Schweden und erhielt den Zusatz „af Stockholm“. Berühmtheit erlangte sie, als 1969 die Horst Film GmbH & Co. KG aus Berlin die Yacht übernahm. Unter anderem diente sie als Kulisse für die 26-teilige Fernsehserie „Graf Luckner“ (mit Heinz Weiss) und den Fernsehfilm „Das Geheimnis der Mary Celeste“ (mit Hans-Joachim Kulenkampff). Nach umfänglicher Restauration segelt der Dreimaster seit dem 1. Mai 1976 für Clipper DJS, Haupteinsatzgebiet ist die Ostsee. Schon mehrfach hat der Gaffelschoner an der Hanse Sail teilgenommen. Seine edle Bauweise und die luxuriösen Details konnten die Besucher u.a. bei der Parade der Nationen am Sonntagabend bewundern.

„Loth Lorien“: 110 Jahre Ein Geheimtipp auf der Hanse Sail ist der abendliche Besuch der „Loth Lorien“. Nicht selten öffnet die Crew abends ihre Bar und verwöhnt Be씰

Schiffsdaten Schiffstyp: Barkentine Baujahr: 1907 Länge ü.A.: 48 m Breite: 6 m Segelfläche: 500 m2 Heimathafen: Amsterdam Musik und gute Laune beim Segeltörn auf der „Loth Lorien“

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SCHIFFE 씰 sucher mit leckeren Cocktails, Wein

oder Säften. In bequemen Korbstühlen an Deck, am Tresen oder bei schlechterem Wetter im gemütlichen Salon erlebt man hier die Hanse Sail im echten maritimen Ambiente, plaudert mit der netten Besatzung und beobachtet das Treiben an Land. Und manchmal geben die Eigner Anna und Jaap van der Rest sogar den Whirlpool frei und bescheren

„Alte Liebe“: 70 Jahre Die „Alte Liebe“ wurde 1947 bei der Ewers Werft in Niendorf (Deutschland) als Fischkutter gebaut. Seinem eigentlichen Job ging das Schiff aber nur 14 Jahre lang nach. Die „Gesellschaft zur europäischen Jugenderziehung“ unter der Schirmherrschaft des Graf Platen erkannte die gute Unterwasserform des Rumpfes und ließ den Kutter zur Gaffel-Ketsch umbauen. 1971 verlor Kapitän Dieter Reese sein Herz an das Schiff und brachte es nach Heiligenhafen. Von dort aus unternimmt es nun Törns auf die Ostsee. Mit viel Liebe erklärt der Skipper Segelneulingen die notwendigen Handgriffe

so ihren Gästen unvergessliche Stunden. Schöner sind nur die Segeltörns mit der „Loth Lorien“ – egal ob Tages- oder Abendfahrten. So mancher „Kurzzeit-Tourist“ hat danach beschlossen, noch mehr unbeschwerte Segelstunden erleben zu wollen und einen Mehrtagestörn gebucht. Eine gute Wahl: Die Kojen der „Loth Lorien“ sind mit komfortablen Hochbetten, Duschen und

WC ausgestattet. Zudem trotzt die 110-Jährige jeden Launen des Wetters. Gebaut wurde sie 1907 als Herings-Logger in Bergen (Norwegen). 1989 erwarb Jaap van der Rest das Schiff und baute es zunächst zum Zweimast-Logger, später zum Dreimast-Gaffelschoner um. 2008/2009 wurde es zur Barkentine umgeriggt. Das Schiff ist hauptsächlich auf der Ostsee unterwegs.

an Bord, lehrt sie Seemannsknoten, erzählt so manches Seemannsgarn und zeigt ihnen die malerische Ostseeküste. Auch für Fortgeschrittene ist er ein erfahrener Lehrer, der schon auf allen Weltmeeren unterwegs war. Und er zeigt es gern allen: Die „Alte Liebe“ rostet nicht!

Schiffsdaten Schiffstyp: Ketsch Baujahr: 1947 Länge ü.A.: 21 m Breite: 5 m Segelfläche: 250 m2 Heimathafen: Southhampton Ohne Rost und Ruh: die „Alte Liebe“

Schiffsdaten Schiffstyp: Schoner Baujahr: 1957 Länge ü.A.: 40 m Breite: 6,8 m Segelfläche: 564 m2 Heimathafen: Amsterdam

Lädt auch 2017 zu Ausfahrten ein: die „Ide Min“.

„Ide Min“: 60 Jahre Die eleganten Linien des Schoners „Ide Min“ lassen kaum vermuten, dass das Schiff 1957 auf der EdgarAndre-Werft in Magdeburg als reiner Motorschlepper gebaut und bis 1990 als solcher in Gdynia eingesetzt wurde. Danach wurde das eindrucksvolle Schiff zum gut ausgestatteten Segler und Passagierschiff umgebaut, wobei die Eigner Thomas de Nijs (Schiffbauer) und Paul de Jong – beide sind Ka-

pitäne zur See – all ihre Erfahrungen in den Ausbau gesteckt haben. Am 30. April 1993 stach der Schoner in See und lädt seitdem von Rostock oder Kiel aus zu Törns auf die Ostsee ein – sowohl zu Tagesfahrten als auch z.B. dreiwöchigen Touren entlang der skandinavischen Küste. Die in allen Altersgruppen vertretenen Segelschüler bestimmen in Zusammenarbeit mit der Crew den Reiseablauf und das Reiseziel. An Bord

werden beim gemeinsamen Segeln, Zubereiten der Mahlzeiten in der Kombüse sowie beim gemütlichen Zusammensein an Deck oder im gediegenen Salon viele Kontakte geknüpft. Nicht selten werden aus diesen Bekanntschaften langjährige Freundschaften.

Einfach mitsegeln! All diese Schiffe laden zur Hanse Sail zu Törns entlang der Warnow und auf die Ostsee ein. Weitere Infos: www.hansesail.com

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IMPRESSUM

Volle Farbenpracht voraus! Foto: Lars Behlau

Herausgeberin: Hansestadt Rostock Redaktion/Anzeigen: Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde Büro Hanse Sail Warnowufer 65, D -18057 Rostock Chefredaktion: Annika Schmied Redaktion und Anzeigen: Klaus-Dieter Block, Britta Trapp Titelfoto: Lars Behlau 1. Auflage: 5.000 Exemplare Satz/Layout und Druck: Druckerei Weidner GmbH, Rostock Preis: 5,00 EUR (ISSN 0947- 8027) Redaktionsschluss: 9. Dezember 2016 Änderungen im Inhalt sind möglich.

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Informationen:

Einfach mitsegeln:

Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde

Tall-Ship Buchungszentrale Hanse Sail Verein e.V. Tel.: +49 (0)381 381 29-75/-76 Fax: +49 (0)381 459 00 50 E-Mail: tallshipbooking@gmx.de Internet: www.hansesail.com

Büro Hanse Sail Warnowufer 65, D -18057 Rostock Tel.: +49 (0)381 381 29 50 Fax: +49 (0)381 381 29 90 E-Mail: hansesail@rostock.de Internet: www.hansesail.com Tourist-Information Rostock Universitätsplatz, D-18055 Rostock Tel.: +49 (0)381 381 22 22 Fax: +49 (0)381 381 26 02 E-Mail: touristinfo@rostock.de Internet: www.rostock.de Tourist-Information Warnemünde Am Strom 59/Ecke Kirchenstraße D -18119 Rostock Tel.: +49 (0)381 548 000 Fax: +49 (0)381 548 00 30 E-Mail: touristinfo@rostock.de Internet: www.rostock.de

Partner an Bord Die Hansestadt Rostock und das Büro Hanse Sail danken allen Sponsoren und Förderern für die Unterstützung und den Vertretern der Medien für die begleitende Berichterstattung. Der Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern, den Bürgern der Stadt und des Küstenlandes, die zum Gelingen aller bisherigen Sail-Veranstaltungen beigetragen haben. Ohne das engagierte Wirken vieler Partner an Bord der Hanse Sail wäre eine solche maritim-touristische Veranstaltung nicht möglich.


Profile for Hanse Sail Rostock

Hanse Sail MagazIn 2017 - Leseprobe  

LESEPROBE Hanse Sail Magazin 2017, 124 Seiten, gebunden, 5,00 Euro, ISSN: 0947-8027, Bestellungen. http://www.hansesail.com/informationen-se...

Hanse Sail MagazIn 2017 - Leseprobe  

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