Issuu on Google+

08/08

;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

Ausgabe 04/2008

HYDRAULIKPRESSE In den Sand gesetzt Power fĂźr den JadeWeserPort Seite 18

08 20 28

Oshore-Windenergieanlagen in neuer Dimension Der Gang ins Wasser

Schlauchleitungen Sichere Auslegung und Montage, PrĂźfungen durchfĂźhren, Risiken vermeiden

RedBook HANSA-FLEX Expansionsstrategie setzt weltweit auf Kundennähe


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE INHALT | IMPRESSUM

Inhalt Editorial

03

„XWORLD, ein echtes Abenteuer“ – Bernd Hommels ist begeistert

04

Aggregate fßr Wind und Wellen – GAB Neumßnster bedient die Kunden an der Kßste

06

Offshore-Windenergieanlagen in neuer Dimension – Der Gang ins Wasser

08

Hier ist jeden Tag was Neues los – Nicole BÜddeker managt den Shop Warburg

10

Im Gespräch: Christian van der Veen – „Mit X-CODE Ăźberzeugen wir jeden Kunden“

12

Den Wind ausbremsen – Ohne Svendborg Brakes dreht sich nichts

14

Kiestage 2008 in Ilmendorf – Kundennähe in der Grube

16

FLEXXPRESS Hydraulik Schnellservice – Nummer 799 schlieĂ&#x;t die LĂźcke

16

Virtuose Bieger fĂźr den Bagger – „Pirat X“ gibt JadeWeserPort Konturen

18

Schlauchleitungen – sichere Auslegung und Montage, Prßfungen durchfßhren, Risiken vermeiden 20 Ein Blatt im Wind – Vakuumverfahren sichert Technikvorsprung

22

MesseankĂźndigungen | Schulungstermine

24

X-LOGO Projekt stärkt Prozesskompetenz – SAP-Start „mit leicht eckigen Rädern“

26

RedBook – HANSA-FLEX Expansionsstrategie setzt weltweit auf Kundennähe

28

Eine Spende, die Kinderherzen erfreut

28

Gewinnspiel | Zahlen & Fakten | Vorschau

30

Herausgeber/Verlag: HANSA-FLEX Hydraulik GmbH Zum Panrepel 44 ¡ 28307 Bremen Telefon: 0421 - 48 90 70 Telefax: 0421 - 4 89 07 48 E-Mail: info@hansa-flex.com www.hansa-flex.com Redaktion: Dietbert KeĂ&#x;ler, Enrico Kieschnick, Horst Otto (PAPP Werbeagentur) Gestaltung: Jan-Christoph Fritz Druck: Berlin Druck ¡ www.berlindruck.de Verantwortlich fĂźr den Inhalt: Wolfgang Rink Erscheinungsweise: Sechs mal jährlich

Die HYDRAULIKPRESSE ist auch in einer englischsprachigen Ausgabe erhältlich. Weitere Informationen erhalten Sie ßber Ihre Niederlassung.

02

HYDRAULIKPRESSE

HINWEIS

Ein Abo-Service der

steht Ihnen

auf unserer Internetseite zur VerfĂźgung.

PEFC/04-31-0976

IVW geprĂźft 1. Quartal 2008 AUSGABE AUGUST 2008 14. JAHRGANG


;&*54$

H

VORWORT

Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, die Ziele für die Entwicklung von HANSA-FLEX als Systempartner Hydraulik sind klar: Im Jahr 2017 wird das HANSA-FLEX Netz 1.000 Servicecenter in mehr als 60 Ländern umfassen. Etwa 5.000 Mitarbeiter werden dann einen Umsatz von etwa einer Milliarde Euro erwirtschaften. Um diese anspruchsvollen Ziele zu erreichen, setzen wir weiterhin auf zwei wichtige Erfolgsfaktoren: Kundennähe und Kundenzufriedenheit! Eine bedeutende Investition zur Förderung der Kundenzufriedenheit haben wir Ende Juni mit dem Public Going unserer SAP-Plattform abgeschlossen. Mit der Implementierung dieser Software werden alle Prozesse kundenorientiert verbessert und das Unternehmen für das angestrebte Wachstum fit gemacht. Gern danken wir an dieser Stelle allen Mitarbeitern für ihre Mithilfe zum gelungenen Start. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei unseren Kunden für das gezeigte Verständnis, wenn es in der Startphase mal gehakt hat. Kundenzufriedenheit heißt für uns natürlich weiterhin mit einem leistungsfähigen Produktprogramm und Engagement als Dienstleister präsent zu sein. Zum Beispiel mit Kanban-, Kitting- und Just-in-time-Lösungen oder gar einer Werk-in-Werk-Produktion für OEM-Kunden. Oder mit einem angepassten Ersatzteilservice und dem Einsatz unserer mobilen FLEXXPRESS Flotte im In- und Ausland. Mehr über die Expansionsstrategie der HANSA-FLEX Gruppe erfahren Sie im Artikel auf S. 28 dieser Ausgabe. Kundennähe heißt für uns auch, auf Fachmessen präsent zu sein. So stellen wir uns z.B. in diesem Herbst auf der SMM in Hamburg, der GALA Bau in Nürnberg und der HusumWind in Schleswig-Holstein als Systempartner für Hydraulik vor. Insbesondere für die Entwicklungsingenieure der Windenergiebranche dürfte der Besuch unserer Messepräsentation auf der HusumWind interessant sein. Hier zeigen wir, wie HANSA-FLEX bereits in der Entwicklungsphase wichtige Hilfestellung bei der Konzeption von On- oder Offshore-Anlagen geben kann. Dabei hilft insbesondere unser fundiertes Wissen in der Offshore-Leitungstechnik den Time-to-Market-Prozess zu verkürzen. Die langjährige Kompetenz im Offshore-Sektor haben wir kürzlich mit der Eröffnung des Betriebes Aggregatebau Nord verstärkt. Hier entwickeln und fertigen HANSA-FLEX Offshore-Spezialisten Aggregate für Wind und Wellen. Was diese Offshore-Experten auch für Sie leisten können, lesen Sie auf S. 6.

Die Geschäftsführer

AUSGABE AUGUST 2008

Uwe Buschmann

Thomas Armerding

HYDRAULIKPRESSE

03


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE XWORLD

XWORLD - Abenteuer pur Teilnehmer sind begeistert In allen Phasen hatten die Tourguides die Sicherheit und das Interesse der Teilnehmer im Blick, so dass auch jene nicht zu kurz kamen, die sich an der groĂ&#x;artigen Landschaft einfach nicht satt sehen konnten. AuĂ&#x;erdem fĂźhrten die Guides die Kolonne gut an das Tempo heran. „Die Tourguides fuhren vorne und erfahrene Fahrer am Ende der Gruppe, die sich während der Fahrt auseinander zieht. Da muss das letzte Fahrzeug von Zeit zu Zeit flott Tempo machen, um wieder aufzuschlieĂ&#x;en,“ weiĂ&#x; Bernd Hommels aus Erfahrung.

Tolle Wegstrecken

Von Urumqui nach Ulan-Bator – ein Gebiet, das sich nur wenigen Menschen aus dem Westen erschlieĂ&#x;t. Einer von ihnen war Bernd Hommels, der während der siebten Etappe der XWORLD Tour an Bord eines Toyota Land Cruiser dieses Gebiet durchfuhr. „In Gegenden zu kommen, die man als Privatmann kaum anfahren kann, genau das hat mich an der XWORLD Tour gereizt,“ sagt der Unternehmensberater und passionierte Offroader, der schon mit dem Motorrad durch SĂźdamerika cruiste und mit eigenen Rallyefahrzeugen durch Polen, Slowenien und Italien. Mit der Etappe sieben – durch Gebirge, mongolische Steppe und die WĂźste Gobi – hatte er eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Wahl getroffen. „Beeindruckende Landschaft, tolle Lagerfeuer, das Essen wurde selbst mit den vor Ort verfĂźgbaren Lebensmitteln gekocht, geschlafen wurde im Camp – es war tatsächlich Abenteuer“, schwärmt Bernd Hommels. PersĂśnlich freute er sich, dass täglich oft bis zu 10 Stunden gefahren wurde, da die StraĂ&#x;en sehr anspruchsvoll waren. „Schotter, spitze Steine, WĂźstenstaub, Serpentinen im Altai-Gebirge – alles war dabei, und wir haben die Autos robust gefahren und nicht geschont,“ blickt er noch fasziniert zurĂźck.

04

Dass die Tour keine Kaffeefahrt war, zeigte der VerschleiĂ&#x; an den Fahrzeugen. „Wir mussten alle Schrauben an den Bodenblechen nachziehen und platte Reifen, meist von den spitzen Steinen im Gelände verursacht, gab es häufiger. Um gefahrlos unter den Autos arbeiten zu kĂśnnen, haben wir sie dann einfach eine Treppe hochgefahren. Und mit welcher Improvisationskunst die Einheimischen geschickt die Reifen repariert haben, da konnte man nur staunen.“ Gestaunt hat Bernd Hommels auch, als ihn plĂśtzlich sein Hinterrad Ăźberholte. „Durch die häufigen Reifenwechsel in der WĂźste, waren mĂśglicherweise die Flächen zwischen Radbolzen und Felge nicht ganz sandfrei, so haben sich die Bolzen im Lauf der Zeit gelĂśst und als der letzte abriss, saĂ&#x; die Karre im Sand. Das war ganz schĂśn Action, sie wieder flott zu machen, ist aber gelungen.“

Improvisation war gefragt, denn trotz guter Vorbereitung bleiben immer Fragezeichen. Da waren die Ăśrtlichen Tourguides ebenso gefordert wie Melina Lindenblatt, „die mit ihrer angenehmen Art immer wieder tolle Stimmung unter den Teilnehmern verbreitete.“ Selbst wenn ein 250 Kilometer langer Umweg gefahren werden musste, als sich ein GrenzĂźbergang als militärisches Sperrgebiet entpuppte, oder als von zehn in der Karte verzeichneten Wasserstellen neun bereits zu Salzlachen verdampft waren. „Da wurde es eng mit dem Wasser und wir haben die Flaschen Ăśfter gezählt als sonst. Aber solche Ăœberraschungen gehĂśren dazu. Ich bin auf jeden Fall noch Mal bei der XWORLD Tour dabei,“ schwärmt der Offroader aus Leidenschaft, „die XWORLD schafft einen Spagat perfekt: das GefĂźhl, sicher betreut zu sein und die Freiheit, etwas AuĂ&#x;ergewĂśhnliches erleben zu kĂśnnen.“

Fernsehreife Aktionen Die achte Etappe der XWORLD Tour drehte sich im Kreis; von Ulan-Bator nach Ulan-Bator, Hauptstadt der Mongolei. Doch lassen wir Etappenteilnehmer Wigbert Sommer zu Wort kommen: „Nach einem Tag der Entspannung in Ulan-Bator, was Ăźbersetzt so viel wie „Roter Held“ bedeutet, brachen wir durch die Mongolei auf. Und gleich geht es vor den Toren der Stadt richtig Offroad zur Sache. Die in den Karten als fertig eingezeichneten StraĂ&#x;en waren nicht ansatzweise vorhanden, zudem war es extrem trocken. Schnell bildeten sich Staubfahnen rund um jeden Land Cruiser, was nicht ungefährlich war, denn es war nicht zu erkennen, wenn ein Fahr-

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$

H

XWORLD

Sand zwischen den Zähnen

zeug plötzlich stehen blieb. An diesem Tag stoppte uns ein gewaltiger Sandsturm, da nicht einmal mehr das Ende der Motorhaube zu sehen war. Dem Sturm folgte eine seltsame Mischung aus SandWasser-Regen, langsam tasteten wir uns bei massiv erschwerter Sicht voran. Und wurden bald schon wieder gestoppt durch den ersten Reifenwechsel. Übernachtet wurde in der Nähe von Bulgan, Hauptstadt der Provinz Bulgan-Aimag, in einem Jurtencamp. In der Nacht regnet es heftig und am nächsten Morgen sind alle Wege Richtung Norden in Matschpartien verwandelt worden. Für unsere Allrad-Fahrzeuge kein Problem, auch die ersten Flussdurchquerungen meistern wir geschickt und als Team, bis wir dann wegen zu hohem Wasserstand nicht mehr weiterfahren konnten. Auf halber Strecke entschließen wir uns daher zur Rückkehr nach Bulgan; ein Weiterkommen nach Norden ist nicht mehr gewährleistet. Zusammen mit den Tourguides planen wir neu und entscheiden uns, in trockenere Gebiete auszuweichen.

Ab Altai, Provinzhauptstadt der westlichen Mongolei, .geht es durch die Ausläufer des Altai-Gebirges. Wir fahren über Geröllfelder, sehen glitzernde Gletscher und durchqueren die ersten wüstenähnlichen Gebiete. Die Tagesetappe führt entlang der von Felsen und Schluchten geprägten Landschaft des nahezu unbekannten Gichigniy-Nuruu-Gebirges. Zwei Tage rollen wir durch eine märchenhafte Landschaft, übernachten im Bergland mit Vulkanen in einem Jurtenlager. Auf wenig befahrenen Schotterpisten erreichen wir die Wüste Gobi, schaffen uns eigene Wege, durchqueren viele Flussbetten und suchen uns mühsam den Weg. Dank GPS erreichen wir die Dünen der Süd-Gobi: Und geraten beim Durch- und Befahren der Dünen völlig aus dem Häuschen! Auch am nächsten Tag begleitet uns die mächtige Wüste, an deren Ausläufern wir Richtung Khuislin-Naiman-Nuur-Nationalpark fahren. Spontan beschließen wir einen Abstecher zu einem Kloster unweit der Orchon-Wasserfälle. Der Ausflug ist allerdings dem Begleitfahrzeug „Hilux“ nicht gut bekommen: Federbruch – 4fach! Vorsichtig geht es nach Karakorum. UNESCO-Weltkulturerbe und ehemaliges Zentrum des Mongolischen Reiches. Hier darf der „Hilux“ in die Werkstatt. Auf der Rückfahrt nach Ulan-Bator ziehen wir mit unseren Winden mehrere im Schlamm stecken gebliebene Autos heraus; erschöpft und müde, aber zufrieden erreichen wir nach 3.440 Kilometer, davon über 3.000 Offroad über Sand und Steine, in Ulan-Bator wieder die Zivilisation.

Das Offroadfahren wird immer anspruchsvoller: Immer mehr Steine liegen auf der Piste und verlangen den Stoßdämpfern und Reifen einiges ab; die Bergmassive fordern unsere ganzen Fahrkünste. Für die harte Arbeit am Lenkrad entschädigt uns der Blick nach draußen: Die Landschaften werden immer beeindruckender, eine Weite, die kaum zu beschreiben ist. Einzigartige Farbspiele begleiten uns, sehen riesige Herden von Pferden, Yaks, Schafen und Ziegen, bald auch die ersten Kamele. Abends übernachten wir in einem Jurtencamp an einem See.

AUSGABE AUGUST 2008

05


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE NEU BEI HANSA-FLEX

Aggregate fßr Wind und Wellen GAB Neumßnster bedient die Kunden an der Kßste kann HANSA-FLEX die Konstruktionsabteilungen gezielt unterstßtzen, zumal der Hydraulikspezialist ßber jahrelange Offshore-Erfahrung als Partner der Schiffswerften und Motorenhersteller verfßgt. Dieses Wissen stellt HANSA-FLEX den Kunden gern zur Verfßgung. Zahlreiche Zertifizierungen und Zulassungen, z.B. des Germanischen Lloyd, unterstreichen dabei die anerkannte Qualität der Komponenten von HANSA-FLEX.

Optimierung beginnt frĂźh

Zwischen Kiel und Hamburg, und damit zwischen Nord- und Ostsee liegt NeumĂźnster. Dort arbeitet seit April 2008 der HANSA-FLEX Spezialbetrieb Aggregatebau Nord (GAB) unter einem Dach mit der ebenfalls neu gegrĂźndeten Niederlassung NeumĂźnster. Die Nähe zu den KĂźstengebieten spiegelt sich in der Kundenstruktur der Aggregatebauer. Mit diesem Standort verdichtet HANSA-FLEX sein Netz zwischen den beiden Hafenstädten und etabliert zugleich den Kleinaggregatebau in einer Region, in der nicht nur viele Hersteller von Windkraftanlagen beheimatet sind, sondern auch die benachbarten Häfen mit dem regen Schiffsverkehr groĂ&#x;es Kundenpotenzial bieten. NatĂźrlich hat Martin Reumann als Leiter des Aggregatebaus auch Kunden anderer Branchen im Visier, wenn es um den Neubau von Aggregaten, die Installation und Inbetriebnahme sowie Service und Reparatur geht.

Offshore-Kompetenz hilft Entwicklungszeit zu verkĂźrzen Insbesondere die hohe Kompetenz im OffshoreBereich macht die Aggregatebauer zum idealen Partner fĂźr Unternehmen aus der Windenergiebranche. Insbesondere jene Unternehmen, die mit Nachdruck ihre Offshore-Windkraftanlagen vorantreiben, stehen unter hohem Zeitdruck. Hier

06

HYDRAULIKPRESSE

Aktuell setzt HANSA-FLEX dieses Wissen beim Bau des Prototyps einer Windenergieanlage der neuen Sechs-Megawatt-Klasse ein. Alle Rohr- und Schlauchleitungen werden in seewasserfester Ausfßhrung gefertigt. Gemeinsam mit dem Hersteller werden darßber hinaus die gßnstigsten Verlegewege und Befestigungspunkte fßr die Leitungstechnik festgelegt. Durch dieTßr-an-Tßr-Nachbarschaft zur HANSA-FLEX Niederlassung, die von Finn-Steffen DÜring geleitet wird, steht den Kollegen vom Aggregatebau das ganze Programm fßr die Leitungstechnik griffbereit zur Verfßgung. Hydraulikschlauchleitungen kÜnnen daher exakt an das Layout eines Aggregates angepasst werden. Die Längen werden den tatsächlichen Verlegewegen entsprechend ermittelt, die Verdrehwinkel zu den Armaturen exakt eingestellt. Erst dann wird die Schlauchleitung verpresst.

Natßrlich werden alle Schlauchleitungen mit X-CODE gekennzeichnet, so dass bei späterer Serienfertigung der Sechs-Megawatt-Anlagen der Hersteller dank X-CODE ßber eine komplette Schlauchliste fßr das Bestellwesen verfßgt. Falls Ersatz benÜtigt wird, lassen sich die Zeiten fßr die Ersatzteilbeschaffung somit deutlich reduzieren.

Aggregatebau in kĂźrzester Zeit Kurzfristig lieferfähig ist der Aggregatebau Nord auch, da er sich auf das gut sortierte HANSA-FLEX Komponentenlager (HKO) in Dresden-Weixdorf und dessen zertifizierte Qualität stĂźtzen kann. Martin Reumann hat also bereits bei Konzeption und Angebotserstellung fĂźr ein Aggregat den Ăœberblick, ob alle Bauteile schnell verfĂźgbar sind. Legt ein Kunde Wert auf Komponenten bestimmter Lieferanten, so werden diese selbstverständlich zugekauft.

Prßfen mit Volllast und Hochdruck Bevor neue Aggregate den Standort in Neumßnster verlassen, werden sie auf modernen Prßfständen mit Motorleistungen bis 110 kW in Volllast getestet. Ein speziell vorbereiteter Abnahmeplatz steht fßr Tests der elektrischen und hydraulischen Funktionen in Anwesenheit von Kunden zur Verfßgung. Eine Besonderheit ist der 2.100-bar-Prßfstand fßr HÜchstdruckhydraulikschlauchleitungen. Ein derartiger Prßfdruck ist nÜtig, da in der Hydraulik immer mit doppeltem Betriebsdruck geprßft wird. HÜchstdruckaggregate und -schläuche werden unter anderem in der Schifffahrt eingesetzt – zum Beispiel fßr die Werkzeuge, um die schweren Kolben der haushohen Schiffsdiesel zu ziehen. An Windkraftanlagen sind ebenfalls zahlreiche Arbeitsschritte nur mit HÜchstdruckschlauchleitungen zu bewältigen. So sind fßr das Festziehen der Bolzen, die Turm und Fundament oder aber auch die Turmsegmente miteinander verbinden, hydraulische Schraubwerkzeuge mit hohem Drehmoment nÜtig. Zum schnellen Service fßr Aggregate gehÜrt fßr GAB selbstverständlich auch, herstellerunabhängig

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$

H

NEU BEI HANSA-FLEX

zu reagieren. Man ist in der Lage, Fremdaggregate zu reparieren. Das kommt häufig vor, wenn Schiffe in Hamburg, Kiel, Lübeck, Rostock oder Wismar einlaufen, die dann schnell einen Reparaturservice für ihre meist von ausländischen Herstellern stammenden Aggregate benötigen. Darauf ist GAB vorbereitet, kann kurzfristig Aufträge übernehmen und an Bord Reparaturen vornehmen, Schlauchleitungen ersetzen oder Hydraulikkomponenten bereit stellen und montieren, ohne dass die in enge Zeitpläne eingetakteten Schiffe lange im Hafen festliegen.

Retrofit optimiert Leistung bei minimalen Investitionen Obwohl in Neumünster an neuen Aggregaten alles, was technisch machbar ist, angeboten wird, besteht eine besondere Herausforderung für das Team darin, vorhandene Aggregate in ihrer Leistung an neue Aufgaben anzupassen und zu optimieren. Bei diesem Retrofitting demonstrieren die Mitarbeiter ihre gesamte Erfahrung und Kompetenz. So haben sie z.B. für einen Betreiber, der bislang mit einer Handpumpe gearbeitet hat, nun aber durch zunehmende Aufträge mehr Arbeitsvorgänge bewältigen muss, ein Automatisierungskonzept entwickelt, mit der Prämisse, so viel wie möglich von der bestehenden Anlage zu übernehmen. Der Auftrag wurde im Sinne des Kunden bei minimalen Kosten erfolgreich erledigt! Doch das beste Aggregat kann nicht funktionieren, wenn die Ölpflege vernachlässigt wird. Verschmutztes Hydrauliköl ist die häufigste Ursache für ungeplante Maschinenstillstände, darauf weist Martin Reumann seine Kunden immer wieder hin. Auch wenn das Öl noch gut aussieht, können Schmutzpartikel im Mikrometerbereich wie Staub, Lackabrieb oder Metallspäne Funktionsstörungen der Aggregate verursachen. HANSA-FLEX Aggregatebau Nord ist daher mit dem Besteck für den Fluid-Service, vom Partikelzählgerät bis zu Spülaggregaten, ausgerüstet und die Mitarbeiter sind entsprechend geschult, um Kunden schnell mit ersten Analysen und optimalen Lösungen zu helfen.

AUSGABE AUGUST 2008

HYDRAULIKPRESSE

07


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE OFFSHORE TECHNIK

Offshore-Windenergieanlagen in neuer Dimension Der Gang ins Wasser Strom aus Offshore-Windenergieanlagen kann zukĂźnftig einen wichtigen Beitrag zur Energie- und Klimapolitik Deutschlands liefern. Denn auf dem Meer weht der Wind stärker, also mit deutlich hĂśheren Windgeschwindigkeiten, und stetiger. Die auf groĂ&#x;en Flächen im Meer installierten Windenergieanlagen, so genannte Windparks, versprechen also enorme Energiepotenziale. Um wirklich produktiv zu arbeiten, sollten derartige Offshore-Windparks weit vor der KĂźste errichtet werden. Dementsprechend hoch sind die technischen Anforderungen an Offshore-Anlagen bezĂźglich Turmbau, Kabellegung und Wartung. Sie mĂźssen nicht nur Wind und Wellen trotzen, sondern technisch besonders zuverlässig sein, um später einen wartungsarmen und stĂśrungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Jede Serviceaktion auf offener See kostet Geld und muss durch Servicetechniker, die per Schiff zum Windpark gelangen, durchgefĂźhrt werden. Die gigantischen Offshore-Windenenergieanlagen der Firma Multibrid aus Bremerhaven bestehen im Wesentlichen aus einem Fundament, einem Stahlrohrturm und der Gondel – sozusagen

das Maschinenhaus mit Generator und einem Rotor mit 116 Meter Durchmesser. Als Hersteller von Windenergieanlagen hat sich die Bremerhavener Multibrid GmbH auf die Produktion von leistungsstarken FĂźnf-Megawatt-OffshoreWindenergieanlagen spezialisiert. Hoch qualifizierte Spezialisten arbeiten zusammen mit Zulieferern kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Multibrid-Technologie. Die M5000 von Multibrid ist die weltweit erste, ausschlieĂ&#x;lich fĂźr groĂ&#x;e Offshore-Parks entwickelte Windenergieanlage. Sie ist so konzipiert, dass sie am Standort durch mĂśglichst wenige Montagevorgänge aufgestellt werden kann. Lediglich Turm, Gondel und Rotor sind zu montieren, alle anderen Komponenten sind betriebsfertig integriert. Konsequente Entwicklungsarbeit hat zu technischen LĂśsungen gefĂźhrt, die neue Standards setzen und optimal an die auf See herrschenden Bedingungen angepasst sind. Meerwasserbeständige Werkstoffe und kompakte Gestaltung der Gondel sind Voraussetzung. Ebenso wie beim Rotor wird bei der Gondel auf geringe Gewichte geachtet, um Transport und Installation zu erleichtern. SchlieĂ&#x;lich mĂźssen alle Bauteile samt dazugehĂśrigem Arbeitsgerät auf Pontons mit Hochseeschleppern an den Bauplatz verbracht werden, groĂ&#x;e Schwimmkrane Ăźbernehmen den Lastentransport und bugsieren die Bauteile in ihre Montageposition, wobei Wind und Wellen die Abläufe erschweren.

Seeluft muss drauĂ&#x;en bleiben Um den besonderen Offshore-Anforderungen gerecht zu werden, verfĂźgt die Multibrid M5000 Ăźber eine hermetische Kapselung, wodurch die Anlagentechnik permanent vor korrosiver Seeatmosphäre geschĂźtzt wird. Eine Grundvoraussetzung fĂźr eine lange Lebensdauer auf hoher See. Hinter dem Begriff Kapselung steht ein Konzept, mit dem das Eindringen von AuĂ&#x;enluft in die Gondel und Nabe der Anlage vermieden wird. Ein am TurmfuĂ&#x; angebrachtes Luftaufbereitungssystem filtriert die

08

HYDRAULIKPRESSE

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$

H

OFFSHORE TECHNIK

angesaugte Umgebungsluft und scheidet Wassersowie Salzpartikel ab. Mit der so aufbereiteten Luft wird in Turm und Gondel ein Überdruck aufgebaut, der einen kontrollierten Volumenstrom durch die Anlage gewährleistet. Bei allen Witterungs- und Betriebszuständen wird der Überdruck kontinuierlich an den Umgebungsdruck angepasst, so dass keine ungereinigte Luft eindringen kann. Im Inneren der Windkraftanlage kann somit keine Korrosion durch Salz und Feuchtigkeit auftreten. Zusätzlich lässt sich über den Volumenstrom die Temperatur in der Gondel steuern. Die Kapselung schützt auch die elektrische und hochdynamische Blattwinkelanpassung der drei Rotorblätter, die sich vollständig in der Rotornabe verbirgt.

Gut geschmiert auf See Bei den konstanten Winden auf See ist der Drehkranz für die Flügel besonderen Beanspruchungen ausgesetzt. Deshalb muss er kontinuierlich geschmiert werden; eine spezielle Ringleitung übernimmt die Durchleitung des Getriebeöls. Dabei verlangen enge Lagertoleranzen höchste Reinheitsgrade in der Ölzirkulation. Im Auftrag des für Multibrid tätigen Generalunternehmers und Bremsenherstellers Svendborg Brakes hat HANSA-FLEX die Fertigung dieser Ringleitung für die Multibrid M5000 übernommen. Die aus Edelstahl hergestellten Ringleitungen werden von den Kollegen des HANSA-FLEX Rohrbiegezentrums in Schönebeck exakt nach den Zeichnungen von Multibrid gebogen und durch Montageteams des Rohrbiegezentrums in den Produktionshallen des Kunden montiert. Dabei müssen die Formrohre manchmal vor Ort nach gebogen werden, denn die Maschinengehäuse der Windkraftanlage sind Großgussteile, bei denen es bei der Herstellung zu kleinen Maßabweichungen kommen kann. Vor dem Gang ins Wasser ist es erforderlich, diese Ringleitung nochmals sorgfältig zu reinigen und zu spülen, um die Zuverlässigkeit der Anlage zu erhöhen. Dabei werden alle Verunreinigungen, die zum Beispiel während der Bauphase in die Rohre ge-

AUSGABE AUGUST 2008

langen konnten, sicher entfernt. Dieser wichtigen Aufgabe nimmt sich der HANSA-FLEX Fluid-Service an, der dabei mit Filteranlagen mit einer Filterfeinheit von 6 μm absolut arbeitet. Um ganz sicher zu gehen, haben die für den Ölservice zuständigen Mitarbeiter den 80 Liter fassenden Tank 25 Mal durchgefiltert, ein Partikelzählgerät erbrachte dann die Gewissheit: Alles ist sauber und für den langfristigen Einsatz auf hoher See vorbereitet. Die Multibrid M5000 wird derzeit onshore getestet, bevor die ersten Offshore-Anlagen noch 2008 auf dem geplanten Testfeld „alpha ventus“ aufgestellt werden, das 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum liegt. In einer Entfernung, ab der die Anlagen aufgrund der Erdkrümmung nicht mehr von Land aus sichtbar sind. In Deutschland sind inzwischen auf Nord- und Ostsee 40 Offshore-Windenergieanlagen beantragt, deutsche Offshore-Technologie gehört zur Weltspitze.

Fluid-Service minimiert Verschleiß

Nicht nur an schwierig zu erreichenden Offshore-Windenergieanlagen sorgt Ölpflege für einen störungsfreien Betrieb. Wer Komponentenverschleiß und Betriebsstörungen vermeiden will, geht mit dem Fluid-Service von HANSA-FLEX den sicheren Weg. Nur ein Ölfilm von unter 10 μm sichert die reibungslose Funktion der Maschinen. Sofern 100-prozentig sauberes Öl eingesetzt wird. Eine von HANSA-FLEX durchgeführte Ölpflege hält den schleichenden Prozess der Ölverschmutzung zuverlässig auf. Der Fluid-Service umfasst Dienstleistungen von der Ölprobenentnahme und -analyse, der Erarbeitung von Service-Intervallen über die Anlagenoptimierung bis hin zur Installation und Betreuung von Nebenstromfilteranlagen und der Bereitstellung von Filterelementen. Das verlängert die Standzeiten des Öles und der Filter und optimiert so die Prozesssicherheit.

HYDRAULIKPRESSE

09


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE HANSA-FLEX NIEDERLASSUNGEN

Hier ist jeden Tag was Neues los Nicole BĂśddeker managt den Shop Warburg Nichts von der Stange

Nicole BÜddeker, Leiterin des HANSA-FLEX Shops Warburg Im Januar 2007 sorgte der Orkan Kyrill auch bei der Leiterin des HANSA-FLEX Shops in Warburg fßr stßrmische Zeiten. Als Einzelkämpferin hinter dem Tresen hatte sie alle Hände voll zu tun, denn Nicole BÜddeker managt den Shop praktisch allein. Sie ist dafßr verantwortlich, dass bei HANSA-FLEX in Warburg alles läuft, auch wenn es mal hektisch wird. Kyrill hatte auch in der Region zahlreiche Bäume umgelegt; fßr Borkenkäfer ein gefundenes Fressen. Um weitere Baumverluste zu vermeiden, musste der Bruch schnell aus den Wäldern entfernt werden. Da neben den Betreibern von Windkraftanlagen vor allem Landwirtschafts-, Bau- und Forstbetriebe zum Kundenkreis des 2004 erÜffneten Shops gehÜren, standen jetzt die Maschinenfßhrer vor dem Tresen Schlange, um schnellstmÜglich neue Schlauchleitungen zu erhalten. Hinter dem Tresen stand Nicole BÜddeker und hatte alles unter Kontrolle und fßr jeden Wartenden eine Tasse Kaffee. Sie ist es gewohnt, allein Entscheidungen zu treffen und routiniert zu agieren. Sie berät, fertigt Ersatzschlauchleitungen, bestellt Ersatzteile aus den HANSA-FLEX Spezialbetrieben und vermittelt den HANSA-FLEX Montageservice, falls der Kunde diese Unterstßtzung wßnscht. Im

10

AuĂ&#x;endienst ist Franz VĂśssing unterwegs und sorgt kontinuierlich fĂźr Aufträge im Shop, Gelernt hat Nicole BĂśddeker ihr Handwerk in der HANSA-FLEX Niederlassung Paderborn, wo sie im Jahr 2000 anheuerte, nachdem ihr der erlernte Beruf der Ziseleurin auf Dauer zu wenige Herausforderungen stellte. Ziselieren, das spanlose Verformen glatter Metalloberflächen, verlangt ein hohes MaĂ&#x; an handwerklichem Geschick und den absoluten Willen zur Präzision. FĂźr Nicole BĂśddeker kein Problem, da sie schon als Kind „mitschrauben“ durfte, wenn in der elterlichen Landwirtschaft eine Maschine den harten Einsatzbedingungen Tribut gezollt hatte.

Nicole BĂśddeker hat diese Aufgabe gern angenommen und ist nach wie vor begeistert von ihren Kunden und der vertrauensvollen Zusammenarbeit. „Toll ist es, dass es nichts von der Stange gibt, denn jeder Kunde kommt mit speziellen Anforderungen“, freut sie sich immer aufs Neue, wenn sie diese zur Zufriedenheit der Kunden erfĂźllen kann. Fehlt im Shop einmal ein Bauteil, besorgt Nicole BĂśddeker es unverzĂźglich aus der nächstgelegenen HANSA-FLEX Niederlassung. Falls ein Kunde die Ware nicht bis 17 Uhr abholt, hinterlegt sie das Ersatzteil auch schon einmal im gegenĂźberliegenden Getränkeshop. „Mein Ziel ist es immer, dem Kunden eine zuverlässige LĂśsung zu bieten,“ weshalb Nicole BĂśddeker jedem Kunden auch die Kennzeichnung der Schlauchleitung mit X-CODE empfiehlt. Ăœberzeugend erklärt sie, dass in Warburg kaum einer auf dieses nĂźtzliche, computergestĂźtzte Informationssystem verzichtet. Auf Grund des X-CODE erkennt Nicole BĂśddeker schon bei der telefonischen Bestellung auf dem Computer alle relevanten Daten und die bei der Fertigung zu beachtenden Spezifikationen. Mit dem ihr eigenen Optimismus ist Nicole BĂśddeker auch den SAP-Start in der HANSA-FLEX Gruppe angegangen. Wenige Wochen nach der EinfĂźhrung steht fĂźr sie fest, „dass die Umstellung beim Shop in Warburg gut gelaufen ist und die vorbereitenden Schulungen sehr nĂźtzlich waren.“ Und wenn etwas auf Anhieb nicht gleich klappt, empfiehlt sie: „Nicht die Ruhe verlieren.“

Kein Wunder, dass sie sich fßr die Arbeit mit der Hydraulik begeistern und auch bald schon die ersten Ersatzschlauchleitungen fertigen konnte. Theoretische und technische Zusammenhänge sowie das umfangreiche Produktsortiment lernte sie ebenfalls schnell kennen und gezielt einzusetzen. So zÜgerte die talentierte junge Frau keinen Moment, als die Geschäftsleitung ihr anbot, den neuen Shop in Warburg zu ßbernehmen, mit dem HANSA-FLEX im Servicegebiet der Gruppe HÜxter noch näher an die Kunden heranrßckt.

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE IM GESPRĂ„CH

Im Gespräch: Christian van der Veen „Mit X-CODE Ăźberzeugen wir jeden Kunden“ Christian van der Veen arbeitet seit 22 Jahren bei HANSA-FLEX und hat die rasante Expansion des Unternehmens, von damals 14 Betrieben auf inzwischen mehr als 330, aktiv miterlebt. Zunächst im Vertrieb der Niederlassung MĂźnster, dann als Niederlassungsleiter in Bielefeld. Heute ist er als Regionalleiter der Gruppe OsnabrĂźck zuständig fĂźr aktuell 13 Betriebe und sieben FLEXXPRESS Servicefahrzeuge. In der Niederlassung OsnabrĂźck erlernte Christian van der Veen den Beruf des GroĂ&#x;- und AuĂ&#x;enhandelskaufmannes. Dabei war ihm stets ein partnerschaftlicher Umgang mit seinen Kunden wichtig. „Kunden mĂźssen sich auf Zusagen verlassen kĂśnnen, schlieĂ&#x;lich sind sie ja auch Entscheider, die in ihrem Job fĂźr ihre Lieferanten geradestehen mĂźssen.“ Deshalb steht fĂźr Chris-

tian van der Veen nicht das schnelle Geschäft, sondern der Aufbau gegenseitigen Vertrauens im Vordergrund. „Erst wenn der Kunde erneut bei uns kauft, haben wir alles richtig gemacht.“ HYDRAULIKPRESSE sprach mit dem Regionalleiter nicht nur Ăźber Kundenservice. HYDRAULIKPRESSE :

Wie begeistert ein Verkäufer aus Leidenschaft seine Kunden von HANSA-FLEX? Christian v.d. Veen: Schritt fĂźr Schritt. Zunächst geht es darum, Vertrauen aufzubauen, sich fĂźr die Belange des Kunden zu engagieren und dies mit jedem Auftrag zu bestätigen! Das ist die beste Basis fĂźr den Ausbau der Geschäftsbeziehungen. Deshalb heiĂ&#x;t es zuhĂśren, den Kunden reden und erst einmal seine Anforderungen formulieren zu lassen. Dann kann ich fĂźr ihn maĂ&#x;geschneiderte Angebote entwickeln, ohne ihn gleich mit dem gesamten Leistungsspektrum zu Ăźberrollen. Ein Vertriebsmann muss erkennen, wo Ansatzpunkte bestehen, um eine Zusammenarbeit zu vertiefen. Kunden sind meist dankbar, wenn wir sie auf Optimierungspotenzial ansprechen und sie durch die Reduzierung von Lieferanten ihre Prozesse verschlanken kĂśnnen.

12

HYDRAULIKPRESSE

lassen und nehme mir die Zeit, die AuĂ&#x;endienstmitarbeiter effizient zu unterstĂźtzen. Sie planen mich fĂźr gemeinsame Besuche bei neuen Kunden, die akquiriert werden sollen, ebenso ein, wie bei Meetings mit bestehenden GroĂ&#x;kunden. Dadurch erhalte ich gleichzeitig Informationen darĂźber, was unsere Kunden von HANSA-FLEX erwarten. Und ich kann mit dem Wissen um die Kapazitäten der HANSA-FLEX Gruppe Konzepte mitentwickeln und dazu beitragen, dass kurzfristig Entscheidungen getroffen werden. Ich lege groĂ&#x;en Wert darauf, dass die AuĂ&#x;endienstmitarbeiter den grĂśĂ&#x;ten Teil ihrer Arbeitszeit aktiv im AuĂ&#x;endienst unterwegs sein kĂśnnen. Sie sollen Zeit haben, mit den Kunden zu reden – denn so kĂśnnen wir uns Aufträge sichern. Um ihnen das zu ermĂśglichen, nehmen ihnen die Mitarbeiter in den Niederlassungen einen GroĂ&#x;teil an bĂźrokratischen Tätigkeiten ab. Dazu gehĂśren z.B. auch die Recherche nach Produkten, die Erstellung von Angeboten oder Auslieferungen, damit sie den Kopf fĂźr neue Aufgaben frei haben. HYDRAULIKPRESSE :

Inwieweit beeinflusst X-CODE den Verkauf?

HYDRAULIKPRESSE : Als Regionalleiter haben Sie zur Jahreswende 2008 fast alle bisherigen Kunden an AuĂ&#x;endienstkollegen abgegeben. Fehlt Ihnen der direkte Kundenkontakt?

Christian v.d. Veen: X-CODE ist ein starkes Akquisitionsargument. Nahezu 90 Prozent der Ersatzschlauchleitungen verlassen die Betriebe der Gruppe OsnabrĂźck mit der X-CODE Kennzeichnung. Die Kunden wissen längst, dass sie damit ihre ErstausrĂźstungsprozesse und Ersatzteilbeschaffung optimieren kĂśnnen. Viele Betriebe fahren Kostensenkungsprogramme – genau da setzen wir in der Akquisition an. Oftmals fĂźhren Instandsetzungsabteilungen umfangreiche Lager, um im Notfall schnell Ersatz fĂźr defekte Hydraulikschlauchleitungen zu haben. Das bindet Kapital und fĂźhrt zugleich zu groĂ&#x;em Aufwand in der Bestandspflege – bis hin zur Teilabschreibung bei Ăźberlagerter Schlauchware.

Christian v.d. Veen: Ich kann das Verkaufen nicht

Derzeit gestalten wir gemeinsam mit einem Kunden einen Prozess, um den Ersatzschlauchservice

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$

H

IM GESPRÄCH

für eine große Produktionsanlage auf die schnelle X-CODE Lieferung umzustellen. Es geht um mehr als 500 verschiedene Schlauchleitungen, die künftig gestützt auf den X-CODE bedient werden. So kann der Kunde nach und nach sein kostspieliges Lager auflösen. HYDRAULIKPRESSE :

Die Kunden erwarten zunehmend mehr von HANSA-FLEX. Wie gehen Sie als Systempartner auf diese Anforderungen ein? Christian v.d. Veen: Das schnelle Wachstum von HANSA-FLEX bringt täglich neue Herausforderungen. Diese Erfahrung haben wir gemacht. Mit dem Angebot der Servicepartnerschaft Hydraulik kommt es zu Missverständnissen was Zeitfenster und Prozessabläufe anbelangt. Der Kunde erwartet die gewohnte Schnelligkeit. Unsere Aufgabe ist es, realistische Zielvorgaben zu vermitteln. Eine Zylinderreparatur mit der Erneuerung des kompletten Dichtungssatzes kann nun einmal länger dauern, ebenso wie das Engineering für ein Aggregat, dessen Bau und Montage Zeitbudgets verlangt, die anders zu fixieren sind als früher die bloße Bereitstellung von Ersatzschlauchleitungen. Diese Erfahrungen haben wir und arbeiten daran, sie unseren Mitarbeitern und Kunden zu vermitteln.

HYDRAULIKPRESSE :

Können Sie das näher erläutern? Christian v.d. Veen: Wir müssen unsere Systemfähigkeit noch besser ausprägen und die gesamten Abläufe daraufhin optimieren. XLOGO ist ein Projekt, mit dem die HANSA-FLEX Zentrale den Wandel zum Systempartner ganz bewusst gestaltet. Wir von der Gruppe Osnabrück begleiten diesen Prozess mit Eigeninitiativen, indem wir in den Niederlassungen Schulungen anbieten, um alle Mitarbeiter mit den neuen Möglichkeiten vertraut zu machen. So erreichen wir den größtmöglichen Nutzen für den Kunden.

AUSGABE AUGUST 2008

Das rasante Wachstum verlangt uns geschickte Ressourcenplanung ab, damit die Niederlassungen flexibel bleiben, um die vom Kunden erwartete schnelle Hilfe zu leisten. Da darf nichts durch Serienfertigung blockiert sein. Daher fertigen wir große Schlauchleitungsserien in Bielefeld und Lingen, wo wir kürzlich drei neue Mitarbeiter für diese Produktion eingestellt haben. Die Kompetenz im Bereich Hydraulikkomponenten sichert Helmut Jahnert, der die Niederlassungen unterstützt. Auch ein festes Team für Industriemontagen ist zwingend

den Weltmarkt produzieren – das sind Dimensionen, auf die wir uns einstellen, um dort kurzfristig in der gewohnten Servicequalität aufzutreten. Aber lassen Sie mich noch einmal deutlich machen: Wir kennen unsere Verantwortung für eine partnerschaftliche Kundenbeziehung. Was wir versprechen, muss in jedem Fall eingehalten werden. Unser Ziel bleibt die hohe Kundenzufriedenheit – und daran arbeiten wir intensiv. Mit neuen Ideen, neuen Konzepten und vor allem auch neuen Mitarbeitern,

Christian van der Veen, Regionalleiter Gruppe Osnabrück, im Gespräch für die Gruppe Osnabrück erforderlich, um den FLEXXPRESS Kollegen den Rücken frei zu halten und das Konzept der Soforthilfe nicht zu verwässern.

die wir gezielt in unsere Teams integrieren, um das Wachstum erfolgreich zu gestalten und die Qualität zu sichern.

HYDRAULIKPRESSE :

Bestehen Ansätze für eine Ausweitung der Serienfertigung? Christian v.d. Veen: Auf der Agratechnika 2007 in Hannover hat sich HANSA-FLEX als Systempartner für Landmaschinenhersteller vorgestellt. Wir sind mit allen in partnerschaftlichen Gesprächen und kennen auch die Anforderungen von Herstellern, die am laufenden Band neue Mähdrescher oder Rübenvollernter für

HYDRAULIKPRESSE

13


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE INDUSTRIEMONTAGEN

Den Wind ausbremsen Ohne Svendborg Brakes dreht sich nichts Jeder Hersteller sucht den optimalen Weg, um die Effizienz seiner Windkraftanlagen zu stärken. Svendborg Brakes entwickelt maĂ&#x;geschneiderte Bremsanlagen fĂźr die verlangten Spezifikationen, die in ihrer Auslegung und Fertigung den jeweiligen Erfordernissen entsprechen. Gezielt und mit hohem Tempo wird in BĂźnde in Forschung und Entwicklung immer leistungsfähigerer Bremssysteme investiert. Um weltweit Schrittmacher zu bleiben, entwickelt Svendborg Brakes bereits jetzt Bremsen fĂźr die Zukunft. Denn während aktuell an 6-Megawatt-Anlagen gearbeitet wird, werden auf den ReiĂ&#x;brettern der Ingenieure in der Windkraftbranche schon 7,5-Megawatt-Anlagen konzipiert.

Bremsen fĂźr alle Bedingungen

Ohne Bremsen dreht sich nichts! Jedenfalls nicht an einer Windkraftanlage, deren Betrieb ohne leistungsstarke Bremsen nicht denkbar wäre. Das Herz einer Windenergieanlage schlägt in der Gondel. Wie in einem Maschinenhaus befinden sich dort die Aggregate fĂźr den zuverlässigen Betrieb und die Stromproduktion. Dort sitzen auch die Bremsen, die kontrolliert unterstĂźtzend eingreifen, wenn die Gondel im Betrieb automatisch in die gĂźnstigste Position gedreht wird, um den maximalen Wirkungsgrad des Windes zu nutzen. Ist sie in den Wind ausgerichtet, setzen die Bremsen den Gondelkopf stabil in dieser Position fest, um den gleichmäĂ&#x;igen Lauf der Nabe mit ihren Rotorblättern zu sichern. Meist stammen diese Bremsen, ohne die kaum ein Hersteller in Europa, Amerika, China und Indien auskommt, von Svendborg Brakes, dem WeltmarktfĂźhrer auf dem Gebiet von Bremsanlagen fĂźr

14

HYDRAULIKPRESSE

Windmßhlen. Das 1893 gegrßndete Unternehmen Svendborg Brakes ist fßhrend auf dem Gebiet der Industriebremsanlagen. Mit der beginnenden Windenergienutzung hat sich der Hersteller seit 1989 intensiv hydraulischen, elektronischen und mechanischen Bremsanlagen gewidmet. Fßr den schnell wachsenden Windkraftsektor ebenso wie fßr den Bergbau, die Off- und Onshorebohrungen der Ölindustrie sowie wie fßr Hersteller von Kränen.

Svendborg Brakes fertigt in BĂźnde Rotorbremsen und Azimutbremsen als passiv und aktiv funktionierende Maschinenelemente sowie hydraulische Kompaktaggregate (Power Units). Die Rotorbremsen setzen im Wartungsmodus den Rotor zuverlässig fest, so dass kein Servicetechniker durch unerwartete Drehung des Rotors zu Schaden kommt. Eine zusätzliche Sicherung bietet Svendborg Brakes mit dem neu entwickelten Rotorlock zur Arretierung der Nabe bei Stillstand. Die Azimutbremsen haben die Aufgabe, die Gondel zu bremsen und in der optimalen Arbeitsposition zur Windrichtung festzuhalten, damit sie nicht vom Wind unkontrolliert bewegt wird. AuĂ&#x;erdem wird sie leicht gebremst, wenn das Getriebe den Gondelkopf in die Arbeitsposition dreht. Dies geschieht,

Seit 1999 befindet sich das Know-how Center „Wind“ von Svendborg Brakes in BĂźnde/Westfalen. Die fĂźhrende Position am Weltmarkt kommt nicht von ungefähr, wie Vertriebsleiter Max Altenähr erklärt: „Es ist die hohe, zertifizierte Qualität unserer Produkte und natĂźrlich unser technischer Support. Bei uns erhalten die Kunden Bremsen, die exakt den Erfordernissen ihrer Märkte entsprechen. DafĂźr entwickeln und testen wir individuelle LĂśsungen.“

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$

H

INDUSTRIEMONTAGEN

damit die Zahnräder einen satten Kraftschluss haben und der Verschleiß minimiert wird. Informationen über Windrichtung und -stärke liefert ein auf dem Gondeldach montiertes Windmessgerät, das alle Daten an die automatisierte Steuerung der Windkraftanlage weitergibt. Diese dreht dann die Gondel in den Wind und setzt sie durch die Azimutbremsen unverrückbar fest. Um die Bremsen zu dimensionieren, werden die Ingenieure aus Bünde schon früh während der Planungsstadien in die Konstruktion neuer Windkraftanlagen eingebunden. Damit die Anlagen möglichst störungsfrei etwa 25 Jahre Strom aus Wind produzieren, sind die Anforderungen hoch. Gründliche und extreme Testreihen sichern die dauerhafte Verfügbarkeit der Bremsen. In Bünde wird das komplette Paket getestet. Hendrik Voß, zuständig für den technischen Support, ist stolz auf die Vielzahl der Teststände, die für alle möglichen Versuche konzipiert und auch selbst gebaut wurden. Sogar eine Kältekammer ist dabei, um unter arktischen Temperaturbedingungen von -40 Grad Celsius zu testen.

„Frosch“ und „Kröte“ im Dauereinsatz Jede Komponente der Bremsen wird mit Braketests, Reallife-Tests, Volllast- und Teillastversuchen und mit Testreihen zur Ermittlung der Standzeit ausgiebig geprüft. Reibetests und Grenzwertversuchsreihen für die Bremsbeläge führt Svendborg Brakes auf einer Schwertestanlage unter Anwendung roher Gewalt durch: Dabei ziehen zwei gewaltige Hydraulikzylinder das Schwert mit einer Zugkraft von mehr als 100 Tonnen durch die Bremsbacken, um den Bremsvorgang zu simulieren. In dynamischen und statischen Versuchsreihen wird der Bremsvorgang der Rotornabe unter Volllast geprüft. An der „Kröte“, einem Prüfstand für die Azimutbremsen, müssen die aus Stahlguss gefertigten Bremssättel nachweisen, dass sie mindestens 20 Millionen Bremstakte überstehen. Auf dem Prüfstand „Frosch“ werden die Bremsanlagen im Materialdauerfestigkeitstest pausenlos mit wechseln-

AUSGABE AUGUST 2008

den Arbeitsdrücken von 0 bis 180 bar beaufschlagt, erst wenn 20 Millionen Takte störungsfrei erreicht werden, stimmt die Qualität. Beim Bau der Teststände hat HANSA-FLEX unterstützend mit maßgeschneiderten Schlauchleitungen und Komponenten von HKO in Dresden geholfen. Vor vier Jahren begann die Geschäftsbeziehung zu Svendborg Brakes. Heute unterstützt HANSA-FLEX den Kunden im Prototypenbau mit dem Schnellservice FLEXXPRESS, um kurzfristig die praktische Gestaltung der hydraulischen Leitungstechnik zu klären. Dabei fertigen die Servicetechniker die Schlauchleitungen und dokumentieren alles für die spätere Serienfertigung, für die HANSA-FLEX dann montagefertige Verbindungselemente wie Schlauchleitungen und Verschraubungen als Kits liefert, die in die Bremsanlagen integriert werden. HANSA-FLEX engagiert sich aber auch weit über die Leitungstechnik hinaus und übernimmt die Sonderfertigung von Blindstopfen aus Edelstahl. Diese werden in großen Stückzahlen exakt nach Zeichnungen von Svendborg Brakes in Shanghai hergestellt. Die Stopfen verschließen für den Transport alle Bohrungen der im Werk auf Herz und Nie-

ren geprüften Bremsen. So dringt kein Schmutz ein und das im System verbleibende Hydrauliköl läuft nicht aus. Da Svendborg Brakes auf dem Weltmarkt aktiv ist, empfiehlt sich HANSA-FLEX als kompetenter globaler Dienstleister. Derzeit laufen Koordinierungsgespräche, um für einen Neukunden in der Ukraine die gewohnte HANSA-FLEX Servicequalität über die Niederlassung Dnepropetrovsk zu erbringen.

Ungebremster Wissensdurst Svendborg Brakes nutzt Schulungszentrum

Ingenieure, Techniker und Mitarbeiter des Kompetenzcenters „Wind“ in Bünde besuchen

die Lehrgänge des HANSA-FLEX Schulungszentrums in Dresden-Weixdorf, um ihr Wissen über die hydraulische Leitungstechnik in den Kursen „Komponenten 1, 2 und 3“ zu aktualisieren. Hendrik Voß, bei Svendborg Brakes für den technischen Support zuständig, lässt sich bei seiner positiven Beurteilung des Schulungszentrums nicht bremsen: „Die gut strukturierten und anschaulich gestalteten Schulungsunterlagen überzeugen und die praktische Ausbildung an den Lehrständen mit dem Aufbau hydraulischer Schaltkreise festigen das zuvor theoretisch bearbeitete Thema.“

HYDRAULIKPRESSE

15


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE FLEXXPRESS

Kiestage 2008 in Ilmendorf Kundennähe in der Grube Kompetenz und Kundennähe, dafĂźr stehen Heinz Ziemer und Alois Plattner, GeschäftsfĂźhrer der Z & P Baumaschinen Service GmbH. KĂźrzlich veranstalteten sie die Kiestage 2008, um ihre Kunden mit Neuerungen im Produktprogramm vertraut zu machen. Mehr als 1.000 Kunden und Interessenten nutzten die Gelegenheit, um sich zu informieren. In einer Kiesgrube präsentierte Z & P mehr als 50 Neumaschinen. Darunter die gesamte JCB-Produktpalette von Mini- und Kettenbaggern Ăźber Mehrzweckgeräte, Teleskoplader und Vibrationswalzen bis hin zum groĂ&#x;en 4,5 Kubikmeter Kawasaki Radlader, schlieĂ&#x;lich verantwortet Z & P die General-

vertretung fßr Kawasaki in Bayern. Jeder Besucher konnte die Baugeräte selbst bedienen und in der Kiesgrube gleich auf Herz und Nieren prßfen.

bildete der HANSA-FLEX Minibagger einen beliebten Anziehungspunkt, um die Geschicklichkeit in Minibagger-Handling zu testen.

Als Partner in der Hydraulikverbindungstechnik erhielt HANSA-FLEX die Einladung, sich im Rahmen der Z & P Kiestage ebenfalls zu präsentieren. Die Niederlassung Manching sagte dankend zu und AuĂ&#x;endienstmitarbeiter Johann Leppmeier nutzte die Gelegenheit, mit einem Infostand die Fachbesucher anzusprechen. Zwei FLEXXPRESS Fahrzeuge und FLEXXPRESS Servicetechniker Wolfgang PĂśtsch waren ebenso vor Ort wie ein viel bestauntes Fahrzeug der X-WORLD Tour. FĂźr die jungen Besucher

FLEXXPRESS Hydraulik Schnellservice Nummer 799 schlieĂ&#x;t die LĂźcke Seit Mai 2008 ist FLEXXPRESS 799, das 100. Servicefahrzeug der Flotte in Deutschland, unterwegs. HYDRAULIKPRESSE sprach mit Mirko KruĹĄlin, den Leiter FLEXXPRESS Deutschland. : Mit der Nr. 799 wurde das 100. FLEXXPRESS-Fahrzeug in Dienst gestellt. Wo kommt es zum Einsatz? Mirko KruĹĄlin: Servicetechniker Andreas GroĂ&#x;e Bardenhorst ist mit FLEXXPRESS 799 entlang der A 30 unterwegs und schlieĂ&#x;t damit eine LĂźcke in der Region der Niederlassung Salzbergen hin bis zur niederländischen Grenze. : Wie Ăźblich sind rund 2.000 verschiedene Ersatzteile an Bord, das Sortiment ist teilweise auf den dortigen Kundenstamm ausgerichtet. Hat sich sonst etwas verändert?

16

Mirko KruĹĄlin: Wir modernisieren unsere FLEXXPRESS-Flotte ständig, haben erst kĂźrzlich deren optisches Erscheinungsbild aufgefrischt. Technisch sind die Einsatzwagen nach Euro-4-Norm ausgerĂźstet. FLEXXPRESS kommt also auch bei Feinstaubalarm Ăźberall hin. Das ist fĂźr unsere Kunden besonders wichtig, da einige Städte bei Feinstaubalarm rigoros durchgreifen und Sanktionen aussprechen werden. Ganz neu haben wir „FLEXXPRESS Mobility“ (Telematik, Auftragsvergabe und Lieferscheinerfassung Ăźber den Digitalen Stift) installiert. Per Knopfdruck werden die im Stift gespeicherten Daten an die Zentrale Disposition Ăźbertragen und ausgelesen. Der Prozess der Auftragsabwicklung wird jetzt wesentlich schneller und effektiver, durch die zeitnahe Erfassung, abgeschlossen. Unsere Kunden kĂśnnen so auch ihre eigenen Abrechnungsprozesse, z.B. im Mietgeschäft, deutlich optimieren.

AUSGABE AUGUST 2008


toyota-prius.de

Toyota Hybrid Synergy Drive. Die Technologie im ersten Hybridfahrzeug der Welt. Schon vor Ăźber 10 Jahren entwickelt, als CO2-Reduzierung noch nicht in Mode war. Mit mehr als einer Million begeisterten Fahrern und Unmengen an eingesparten Emissionen. Der Toyota Prius mit Hybrid Synergy Drive. Die Zukunft atmet auf.

Abb. zeigt Prius Sol. Kraftstoffverbrauch Prius kombiniert 4,3 l/100 km (innerorts 5,0 l/auĂ&#x;erorts 4,2 l) bei CO2-Emissionen von 104 g/km im kombinierten Testzyklus nach RL 80/1268/EWG.


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE OFFSHORE-SCHLĂ„UCHE

Virtuose Bieger fĂźr den Bagger „Pirat X“ gibt JadeWeserPort Konturen Seit Mai 2008 wird an der NordseekĂźste gebaggert. Vor Wilhelmshaven entsteht mit dem JadeWeserPort ein neuer Tiefwasserhafen fĂźr die groĂ&#x;en Containerschiffe der Zukunft. Um die fĂźr den Hafenbau erforderlichen Sandmengen von mehr als 40 Millionen Kubikmeter aufzuspĂźlen, baggern Saugbagger vor der KĂźste den Sand auf, der dann Ăźber eine 3,2 Kilometer lange Rohrleitung, die so genannte DĂźkerleitung, zu den SpĂźlfeldern der geplanten 450 Hektar groĂ&#x;en Stellächen gepumpt wird. Der JadeWeserPort soll nach seiner Fertigstellung im Jahr 2011 als norddeutscher Tiefwasserhafen den Mega Carriern mit ihren mehr als 12.000 TEU (Twenty Feet Equivalent) Standardcontainern an Bord als Umschlaghafen dienen. An der 1.725 Meter langen Kaje mit einer Wassertiefe von 18 Metern kĂśnnen mehrere bis zu 430 Meter lange GroĂ&#x;containerschiffe gleichzeitig Ăźber 18 groĂ&#x;e Post-Panamamax-ContainerbrĂźcken abgefertigt werden. Der JadeWeserPort wird der Ăśstlichste Tiefwasserhafen der europäischen Seehäfen auf der so genannten Nordrange. Von hier aus sollen die Container per Feederverkehr nach Skandinavien und

in das Baltikum verschifft werden. Vorgesehen ist, im JadeWeserPort jährlich 2,7 Millionen Container umzuschlagen. FederfĂźhrend beim Bau des neuen Hafens ist das Papenburger Bauunternehmen Bunte, das 1872 im Emsland gegrĂźndet wurde und sich seitdem von einem Transportunternehmen fĂźr die Versorgung von Baustellen zu einem bundesweit tätigen Bau- und Dienstleistungsbetrieb mit den Geschäftsbereichen StraĂ&#x;enbau und kommunaler Tiefbau, Bahnbau und Wasserbau sowie Ingenieurund Spezialtiefbau entwickelt hat. Die BaumaĂ&#x;nahmen beginnen mit der SandaufspĂźlung der späteren Hafenflächen. Zwei Jahre wird es dauern, bis die benĂśtigte Fläche aufgespĂźlt ist. Gleichzeitig beginnt im August 2008 das Einrammen der Spundwände. FĂźr Kaimauer und GrĂźndung werden 80.000 Tonnen Stahl verbaut.

„Pirat X“ – leistungsstark durch Hydraulik Um die fĂźr den Hafenbau erforderlichen Sandmengen aufzuspĂźlen, setzt Bunte einen Spezialsaugbagger ein, den die Ingenieure des Bauunternehmens in Papenburg selbst entwickelt und realisiert haben. Das 20 Millionen Euro teure Saugbagger-Schiff „Pirat X“ ist nicht nur Deutschlands modernstes und leistungsfähigstes Baggerschiff, sondern zugleich einer von weltweit vier vergleichbaren Schiffstypen. Der 104 Meter lange und knapp 17 Meter breite „Pirat X“ ist ein so genannter Schneidkopfsaugbagger mit einer Leistung von rund 10.000 PS. Am vorderen Ende des Saugrohres rotiert ein Schneidkopf, der das Baggergut an der Gewässersohle lĂśst. Mit drei Pumpen werden so aus einer Tiefe von bis zu 50 Metern rund 12.000 Kubikmeter Wasser-Sandgemisch pro Stunde durch die Rohre gepumpt und zum AufspĂźlen der Hafenfläche verwendet. Im „Pirat X“ steckt jede Menge Hydraulik. Angefangen bei der Leiter mit speziellem Schneidkopf und Saugrohr, welche Ăźber eine hydraulische Winde 36 Meter abgesenkt und positioniert werden kann, um den Sand am Gewässerboden abzusaugen. Ein spezieller Pfahl, der hydraulisch in den Meeresgrund

18

HYDRAULIKPRESSE

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$

H

OFFSHORE-SCHLÄUCHE

HANSA-FLEX präsentiert auf der SMM in Hamburg Offshore-Schläuche für den maritimen Einsatz Durchleitung von Treibstoff oder Schmieröl, Wasser oder Druckluft, ausgeführt als Druck- oder Saugleitung. Vorgehalten werden Nennweiten von 25 bis 200.

Im September stellt HANSA-FLEX auf der maritimen Leitmesse SMM in Hamburg sein Angebot als Servicepartner für OffshoreIndustrieschläuche vor. Präsentiert werden zum Beispiel Spezialschläuche für die

gefahren wird, hält das Schiff während des Baggervorganges auf Position. An diesem Pfahl zieht sich das Schiff über Hydraulikzylinder ebenfalls langsam voran.

Das Saugbagger-Schiff „Pirat X“ des Papenburger Bauunternehmens Bunte fördert Sand für die Aufspülflächen des neuen JadeWeserPorts. Dafür verfügt Deutschlands modernstes Baggerschiff über ein Saugrohr mit rotierendem Schneidkopf, das aus bis zu 50 m Tiefe Baggergut pumpen kann.

AUSGABE AUGUST 2008

Das Engineering für den Saugbagger haben die Ingenieure von Bunte selbst übernommen. Für die Leitungstechnik wurde die HANSA-FLEX Industriemontage Oldenburg an Bord geholt. Deren Aufgabe bestand darin, etwa 1.400 Meter Rohrleitungen zu fertigen und auf dem Bagger zu verlegen. Dazu verbrachte das Team um Thorsten Klische aus Wilhelmshaven und Bernd Tietjen aus Bremerhaven drei Monate an Bord des Spezialschiffes. In dieser Zeit wurde bei Wind und Wetter gearbeitet, um das Schiff rechtzeitig einsatzbereit zu machen. Um die Baustelle gut bedienen zu können, wurde auf dem Betriebsgelände ein Werkstattcontainer zur Verfügung gestellt, der von HANSA-FLEX mit allen Maschinen und Werkzeugen für den mobilen Rohrbiegeeinsatz ausgerüstet wurde. Obwohl Bauzeichnungen und Abmaße der Konstruktion vorlagen, erforderten kurzfristig veränderte Verlegewege und bauseitige Veränderungen noch in der Bauphase flexibles Handeln von den Monteuren.

Die Spezialisten der Hamburger HANSA-FLEX Niederlassungen Wilhelmsburg und Stellingen beraten gerne zu Themen wie Auslegung der Schläuche und Einsatzgebiete. Ob bei harter Verwendung auf Schiffen, in Offshore-Windenergieanlagen, auf Bohrinseln oder in stationären Kraftwerken – Industrieschläuche von HANSA-FLEX stehen für den gewohnt hohen Qualitätsstandard des europaweit führenden Anbieters in der Fluidtechnik. Zertifizierungen zahlreicher Klassifikations- und Versicherungsgesellschaften bestätigen diesen Anspruch.

Virtuose Rohrbieger minimieren Kosten Infolge dessen nahmen die erfahrenen Rohrbieger vor Ort die Längenmaße und Geometrien – anhand dieser Daten bogen sie dann mit der mobilen Rohrbiegemaschine die benötigten Rohre, die sofort eingebaut wurden. „Das war eine ständige Rennerei, die körperlich fit hält,“ lobt Clemens Otte als Leiter der Industriemontage Oldenburg sein Team. Die Kollegen gingen dabei besonders ehrgeizig vor. Gezielt wurde darauf hingearbeitet, die Möglichkeiten der Rohre voll auszuschöpfen und so den kostspieligen Einsatz von etwa 20 Euro pro Verschraubung zu minimieren. Darüber hinaus mindern weniger Verschraubungen in einem Rohrleitungssystem das Leckagerisiko. Ein Aspekt, der vor allem beim Einsatz des Saugbaggers im sensiblen Küstengebiet der Nordsee beachtet werden muss, um zum Beispiel die Verunreinigung des Wassers durch Hydrauliköl zu vermeiden.

HYDRAULIKPRESSE

19


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE HYDRAULIKSCHLĂ„UCHE

Schlauchleitungen – sichere Auslegung und Montage – PrĂźfungen durchfĂźhren – Risiken vermeiden FĂźr die hydraulische LeistungsĂźbertragung in Maschinen und Geräten werden neben Rohrleitungen bevorzugt Schlauchleitungen eingesetzt. Schlauchleitungen zeichnen sich aus durch: • ihre natĂźrliche Elastizität in Form von Beweglichkeit und Biegsamkeit • eine Verlegung bei guter räumlicher Anpassung • gute Dämpfungseigenschaften bei kleinen Druckschwankungen • Verhinderung von SchwingungsĂźbertragungen • Gewichtsersparnis gegenĂźber Rohrleitungen • eine bequeme Lagerhaltung • geprĂźfte Zuverlässigkeit und Sicherheit mit NachweisfĂźhrung Diese Merkmale gilt es bei der Auslegung zu nutzen, mit der anforderungsgerechten Montage durchzusetzen und während des Betreibens zu erhalten (Bild 1). Von allen Beteiligten wird ein verantwortungsvolles Handeln verlangt, aber auch das Einstehen bei Fehlern, Mängeln und Schäden. Das normen- und richtlinienkonforme Arbeiten in Konstruktion, Montage und Betrieb ist notwendige Grundlage. DarĂźber hinaus die planmäĂ&#x;ige Weiterbildung der beteiligten Personen. Der Gesetzgeber verlangt maximale Sicherheit fĂźr Personal und Umgebung. Der technische Fortschritt macht auch bei Hydraulikschlauchleitungen nicht Halt. Einerseits werden Schlauchleitungen mit einer wesentlich hĂśheren Leistungsfähigkeit gegenĂźber den Normen entwickelt, andererseits steigt auch die Beanspruchung. Hydraulikschlauchleitungen werden zunehmend durch hĂśhere ArbeitsdrĂźcke, kĂźrzere Taktzeiten der Maschinen und Geräte und längere Laufzeiten stärker beansprucht. Die Lebensdauer einer Schlauchleitung ist zeitlich begrenzt. „Hydraulikschlauchleitungen sind ein sicherheitsrelevantes Bauteil und unterliegen auf Grund der Summe der Beanspruchungen einem hohen VerschleiĂ&#x;“, verweist Helmut Wetteborn vom HANSA-FLEX Schulungszentrums (Bild 2). Die technisch-wirtschaftliche LĂśsung zum Einsatz hydraulischer Leitungstechnik verlangt die Einhaltung von Sicherheiten. Diese Sicherheiten kĂśnnen nur durch verantwortungsvollen Umgang mit dem Arbeitsmittel „Schlauchleitung“ und durch die Durch-

20

setzung der Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Sicherheitsgrundnormen in der Praxis erreicht werden.

Genau hinsehen – keine Kompromisse bei der Sicherheit Die Durchsetzung der Sicherheit ist ein arbeitsteiliger Prozess mit unterschiedlichen Verantwortungslagen, aber einer gemeinsamen Zielsetzung. Der Konstrukteur verantwortet bei Auswahl und Auslegung die Beachtung von: • innerer Belastung durch Istdruck, Druckverlauf und Druckspitze • Temperaturen auf Schlauch und Einbindung • Wirkung der Druckßssigkeiten auf den Schlauch • Merkmalen des Schlauches, wie Beständigkeit, Abrieb, elektrostatisches Verhalten, Permeabilität • SchutzmaĂ&#x;nahmen gegen Abriss, spontanem DruckflĂźssigkeitsaustritt, äuĂ&#x;ere Beschädigungen • Einuss der Schlauchmechanik, wie Ausschluss unzulässiger Zugkräfte, Durchhang, Mindestbiegeradius, Verdrillung, Torsion Der Schlauchleitungshersteller verantwortet: • Verwendung geprĂźfter und zugelassener Produkte • das Einbinden nach Werknorm • GĂźteprĂźfung nach festgelegten Qualitätsstandards, wie DornprĂźfung, statische DruckprĂźfung mit Nachweis • die Kennzeichnung der Schlauchleitungen nach Vorschrift und ergänzend zum Beispiel durch X-CODE • anforderungsgerechte, vereinbarte Auslieferung Der Betreiber von Maschinen verantwortet: • bestimmungsgemäĂ&#x;en Einsatz der Schlauchleitung • die planmäĂ&#x;ige Ăœberwachung und systematische Kontrolle durch die Befähigte Person mit Sachkunde Leitungstechnik • das Erkennen und Abstellen von Mängeln • planmäĂ&#x;iges Wechseln von Schlauchleitungen Diese aktive Wahrnehmung der Verantwortung ist von rechtlichen Rahmenbedingungen begleitet. Ausgehend vom Arbeitsschutzgesetz, dem Geräte-

und Produktsicherheitsgesetz, der Maschinen- und Druckgeräterichtlinie sowie der Betriebssicherheitsverordnung werden die Aufgaben weiter konkretisiert und zu Handlungsvorschriften der Beteiligten. Hydraulische Schlauchleitungen sind darin ausdrĂźcklich genannt. FĂźr die aktive Wahrnehmung der Verantwortung: • Beurteilung der LĂśsung durch die vorgeschriebene Risikoanalyse nach DIN EN 982, DIN 24343, VDMA 24572 • Systematische Kontrolle mittels Inspektion durch die Befähigte Person mit spezieller Sachkunde nach DIN EN 982, DIN 20066, noch gĂźltige ZH1/74 (AblĂśsung durch die BGR 237) • Erfahrungsmitteilung und Prävention nach DIN EN ISO 9001 Die angewiesenen regelmäĂ&#x;igen Arbeitsstättenbegehungen mit NachweisfĂźhrung nehmen eine zentrale Stellung in der Aufgabenkette „Sicherheit, PrĂźfung, Instandhaltung, Inspektion“ ein. Die Aufgaben stĂźtzen sich hauptsächlich auf die BGI 5100, auf den Entwurf BGR 237 und auf die visuelle Inspektion, d.h. auf das 9-Punkte-Programm der DIN 20066 (Bild 3). Die planmäĂ&#x;ige Inspektion liegt in der Verantwortung des Betreibers. Sie erfolgen in einem Inspektionszyklus, aber auch nach Instandsetzungen und Veränderungen der Anlagen, an Maschinen und Geräten am bestehenden oder neuen Standort. Der Betreiber kennt die Betriebsbedingungen und Restrisiken. HANSA-FLEX kann ihn dabei unterstĂźtzen, indem Befähigte Personen mit Sachkunde Leitungstechnik ausgebildet werden. Der Betreiber benennt die ausgebildete Person zur Befähigten Person und kommt so der Verantwortung auf diesem Gebiet nach. Oder entsprechend ausgebildete Mitarbeiter von HANSA-FLEX fĂźhren die Inspektion verantwortungsbewusst im Auftrag des Betreibers durch. In den einzelnen Normenwerken fĂźr Maschinen und Geräte ist Inhalt und Umfang der Inspektionskriterien unterschiedlich aufgefĂźhrt. Zudem kommen die individuellen Erfahrungen der Befähigten Person dazu, die z.B. in Checklisten erfasst werden. Grundlage fĂźr die Gewährleistung der Sicherheit beim Betreiben der

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$

H

HYDRAULIKSCHLÄUCHE

Maschinen und Geräte ist aber in jedem Fall das 9-Punkte-Programm der DIN 20066. Es umfasst: • Beschädigung der Außenschicht bis zur Einlage • Versprödung der Außenschicht • unnatürliche Verformungen des Schlauches oder der Schlauchleitung • undichte Stellen • Beschädigung, Deformation der Schlaucharmatur • Herauswandern des Schlauches aus der Armatur • Anforderungen an den Einbau nicht beachtet • Funktion und Festigkeit mindernde Korrosion der Armatur • Lager- und oder Verwendungsdauer des Schlauches oder der Schlauchleitung überschritten

1. Schlauchleitungen

Überlackierungen von Schlauchleitungen verletzen die Kennzeichnungspflicht. Das Reparieren von Schlauchleitungen ist ausgeschlossen. Die DIN EN 982 als Sicherheitsgrundnorm verbietet eine derartige fahrlässige Handlung. Reparaturen werden als grobe Fahrlässigkeit eingestuft. (Bild 4). Die Prüfintervalle liegen in Verantwortung des Betreibers. Die Häufigkeit der Inspektionen ergibt sich aus seiner Erfahrung bzw. ist in Regelwerken empfohlen. Helmut Wetteborn fasst zusammen: • Anlagen und Fertigungssysteme mit normalen Anforderungen 12 Monate • bzw. solche mit erhöhten Anforderungen 6 Monate • stationäre Hydrauliksysteme viertel- bis halbjährlich • mobile Hydrauliksysteme nach 400 bis 600 Betriebsstunden • mobile Hydrauliksysteme im rauen Betrieb und mit hohen Betriebssicherheitsansprüchen nach 250 Betriebsstunden • Energieführungsketten mindestens 1x jährlich Bei bestimmungsgemäßer Auslegung und Gestaltung der Schlauchleitung, ihrer anforderungsgerechten Montage unter Beachtung der Schlauchmechanik und der systematischen Kontrolle sind Schlauchleitungen sicher und erfüllen in der festgelegten Betriebsdauer: • Zuverlässigkeit • sichere Energieübertragung • Leckagefreiheit

AUSGABE AUGUST 2008

2. Schlauchleitungen im hydraulischen System

3. Problematische Schlauchleitungslänge

4. Fahrlässigkeit

21


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE WINDENERGIE

Ein Blatt im Wind Vakuumverfahren sichert Technikvorsprung Ziem, verweist auf die dahinter stehende Strategie. „Windenergieanlagen besitzen den Vorteil, den Strom auf kurzen Wegen zu den Verbrauchern bringen zu kĂśnnen. Sie geben uns die MĂśglichkeit, den Strom in der Nähe des Bedarfes zu erzeugen und diese Anlagen kĂśnnen auch von Ăśrtlichen Energieversorgern gĂźnstig finanziert werden. Das senkt die Kosten fĂźr den Verbraucher und ist auch Ăśkologisch sinnvoll.“

Arbeiten in der Kurve Das neue Enercon Verwaltungsgebäude in Magdeburg kommt in Form einer Sinuskurve daher. Das im Jahr 2006 eingeweihte Gebäude wurde mit dem Magdeburger Architekten- und Ingenieurpreis ausgezeichnet. Die Erscheinungsform der Sinuskurve wurde als „einmalig und unverwechselbar“ bezeichnet.

Im Rhythmus des Windes drehen sich die groĂ&#x;en Rotorblätter. Längst gehĂśren Windenergieanlagen zum Landschaftsbild vieler Regionen. So auch in SachsenAnhalt, wo der Hersteller Enercon in Magdeburg drei Produktionsstandorte betreibt. Allein dort stehen aktuell mehr als 2.000 Windenergieanlagen (WEA). Hier werden bereits 40 Prozent des verbrauchten Stroms durch Windenergieanlagen produziert. Der Bedarf wächst weiter. Mit 1.250 Anlagen, die Enercon im Jahr 2008 im Gesamtunternehmen baut, gehĂśrt der norddeutsche Hersteller zu den GroĂ&#x;en im Geschäft. In Deutschland hat Enercon einen Marktanteil von etwa 50 Prozent und rechnet bis 2015 mit einem Wachstum im Anlagenbau von jährlich rund 20 Prozent. Seit der UnternehmensgrĂźndung im Jahr 1984 konnte Enercon weltweit Ăźber 13.000 Windener-

22

gieanlagen realisieren. An den drei EnerconStandorten in Magdeburg arbeiten 3.800 Menschen, fertigen auf 750.000 Quadratmetern alle Komponenten einer WEA, wie zum Beispiel Turm und Gondel, Rotor und Stator sowie Schaltanlagen und Rotorblätter, nach dem „Lego-Bauprinzip“. Die vorgefertigten Bauteile werden später am Standort der WEA auf freiem Feld montiert, wobei dann alles ohne Komplikationen zusammen passen muss. Immerhin werden die Montagearbeiten oftmals in schwindelerregenden HĂśhen Ăźber 100 Meter ausgefĂźhrt.

Enercon setzt auf Onshore-Windenergieanlagen Den Schwerpunkt der Produktion legt Enercon auf Onshore-Windenergieanlagen und Geschäftsfßhrer fßr die Rothenseer Rotorblattfertigung, Volker

Das Gesetz fßr die erneuerbaren Energien (EEG) zwingt die Hersteller von Windenergieanlagen dazu, deren Effizienz ständig zu verbessern, damit sie fßr die Betreiber wirtschaftlich arbeiten. Ein Beispiel sind die Anlagen der Zwei-Mega-Watt-Klasse, die inzwischen den Standard bestimmen. Der Prototyp ging 1995 erstmals ans Netz, heute erzeugen sie 70 Prozent mehr Strom als die Anlagen der frßhen Jahre, was zwingend notwendig ist, denn die Kostensteigerungen durch hohe Stahl- und Kupferpreise kÜnnen nur durch mehr verkauften Strom aufgefangen werden. Erst kßrzlich stieg Enercon in die Sechs-MegaWatt-Klasse ein und errichtete drei Anlagen des Typs E-126/6 MW bei Emden und Cuxhaven, die im vergangenen Herbst ihren Betrieb aufnahmen. Als derzeit stärkste WEA der Welt erzeugen sie Strom fßr 20.000 Haushalte und sollen das nÜtige Knowhow fßr eine spätere Serienfertigung bringen.

RĂźckenwind fĂźr neue LĂśsungen Den wachsenden Anforderungen an die WEA der Zwei-Mega-Watt-Klasse stellt sich Enercon mit neuen Entwicklungen. So wurde die Geometrie der Rotorblätter entscheidend verändert, um den Wind noch besser auszunutzen. Dies fĂźhrt zu einem gleichmäĂ&#x;igeren Lauf bei reduzierter Geräuschbildung. Da Enercon in Magdeburg alle Rotorblätter von 30 bis 39 Meter Länge selbst fertigt, entstehen immer wieder faszinierende technische LĂśsungen. So wurde im Jahr 2004 das Laminatverfahren, bei dem die Glasfasermatten fĂźr die Rotorblätter in einem offenen Prozess benetzt wurden, durch ein

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$

H

WINDENERGIE

Ein Tieflader verlässt mit zwei Rotorblättern das Enercon-Werk in Magdeburg, deren optimierte Flügelgeometrie die Effizienz von WEAs wesentlich erhöht

Vakuum-Infusionsverfahren ersetzt, was zu einem wesentlich gleichmäßigeren Auftrag führt und nebenbei die Arbeitsbedingungen in den Produktionshallen erheblich verbessert. Bei der Fertigung von Ober- und Unterschale eines Rotorblattes tragen ausgeklügelte Formen dazu bei, die Oberflächenbeschaffenheit und Maßhaltigkeit durch optimierte Flügelgeometrien zu verbessern. Für die Ober- und Unterschale existiert jeweils eine Form, in die nach einem speziellen Plan Glasgewebe und Verstärkungsmaterialien eingebracht werden. Anschließend werden die Formenschalen hermetisch abgedichtet und leistungsfähige Pumpen erzeugen ein Vakuum. Dann wird Epoxidharz zugeführt, das im Dauereinsatz zu einem störungsfreien Betrieb beiträgt. Die Glasfasermatten werden gleichmäßig mit Epoxidharz durchtränkt, was sich positiv auf ihre gleichmäßige Qualität auswirkt. Die vorbereitenden Rotorschalen werden abschließend bei etwa 85 Grad Celsius getempert.

PTFE-Wellschläuche sorgen für einen störungsfreien Prozess Das flüssige Epoxidharz wird über ein Leitungssystem zu den Blattformen geleitet. Unmittelbar vor dem Eintritt des Harzes in die Form wird in einem Mischer der Härter zugeführt. Mischer und Formen werden durch PTFE-Wellschläuche von HANSA-FLEX verbunden, die sich als optimale Wahl erwiesen haben. Denn sie sind beständig gegen die Lösemittel und verhindern, dass sich Epoxidharze

AUSGABE AUGUST 2008

an den Wänden absetzen und langfristig die Leitung verschließen.

Der richtige Dreh für schnelle Produktionsabläufe Kürzlich hat Enercon die Optimierung der Produktionsabläufe in der Rotorblattfertigung in Angriff genommen, indem eine so genannte Powerhinge eines kanadischen Herstellers installiert wurde. Mussten bislang die Ober- und Unterschale vor dem Verkleben mit Krananlagen zusammengeführt werden, so kann dieser Prozess nun verkürzt werden. Die Powerhinge führt, gestützt auf leistungsfähige hydraulische Anlagen, die Bauteile in einem einfachen Arbeitsgang schnell zusammen. Dazu müssen allerdings die um die Form für die Oberschale gruppierten Arbeitsbühnen entfernt werden. Die HANSA-FLEX Niederlassung Barleben, sie betreut Enercon in Magdeburg, hat eine hydraulische Lösung mit drei Aggregaten, Hydraulikzylindern und allem Zubehör für die Steuer- und Leitungstechnik entwickelt und installiert. Auf Knopfdruck klappen die Arbeitsbühnen hydraulisch weg und geben den Weg frei für die Schwenkbewegung der Oberschalenform auf die Unterschale. Niederlassungsleiter Peter Mandel und sein Team konnten mit dieser Lösung Enercon erfolgreich unterstützen.

GroWiAn der Pionier

Mit GroWiAn, dieser Begriff steht für Große Windkraftanlage, begann in den 1980er Jahren die Besinnung auf den Wind als Energieträger. Die öffentlich geförderte Windkraftanlage Growian im Kaiser-Wilhelm-Koog bei Marne in Schleswig-Holstein diente zur Technologieerprobung. Mit einer Nabenhöhe von 100 Meter galt sie lange Zeit als größte Windkraftanlage der Welt. Der erste Probelauf wurde am 6. Juli 1983 durchgeführt. Die Anlage, an der vieles neu und in dieser Größenordnung unerprobt war, konnte nie bei voller Leistung betrieben werden, da es Mängel in der Konstruktion und den Baumaterialien gab. Im August 1987 wurde die Anlage demontiert. Noch heute profitieren Entwickler und Konstrukteure moderner Windenergieanlagen vom Wissen der Pioniere.

23


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE MESSEANKĂœNDIGUNGEN | SCHULUNGSTERMINE

Messe-Ankßndigungen August – September August 2008 29. - 30.8.2008

Platformers‘ Days – Hohenroda/Deutschland www.platformers-days.de

Freigelände

September 2008 8. - 12.9.2008

Electra Mining Messe – Johannesburg/Sßdafrika Halle 6, Stand K18 www.specialised.com/exhibits/electramining/introduction.htm

9. - 13.9.2008

Husum Wind Energy – Husum/Deutschland www.husumwind.com

Halle 4, Stand C 32

11. - 14.9.2008

MeLa – Mßhlengeez bei Gßstrow/Deutschland www.mela.de

MAZ FG, S-14

15. - 19.9.2008

MSV – Brno/Tschechien www.bvv.cz/msv-de

17. - 20.9.2008

GalaBau – Nßrnberg/Deutschland www.galabau.info-web.de

Halle 7, Stand 7-520

23. - 26.9.2008

InnoTrans – Berlin/Deutschland www.inotrans.de

Halle 23a, Stand 130

23. - 26.9.2008

SMM – Hamburg/Deutschland www.hamburg-messe.de/smm

Halle A1, Stand A1.61

24. - 27. 9.2008

Expomac 2008 – Curitiba, PR/Brasilien www.diretriz.com.br

29.9. - 3.10.2008

ITM – Plovdiv/Bulgarien www.fair.bg/en/events/autumn08.htm

Schulungstermine der IHA September 1. - 5.9.2008 11.9.2008 11.9.2008 16. - 19.9.2008 22.9.2008

Grundlagen der Fluidtechnik Teil 2 Metallschläuche Grundlagenseminar Grundlagen der Leitungstechnik Umfassendes Grundlagenseminar ßber Schlauch- und Rohrverbindungstechnik Grundlagen der Dichtungstechnik

Dresden-Weixdorf Boffzen/HĂśxter Bremen Boffzen/HĂśxter Eisenberg

FĂźr weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Anne Schmidt (Internationale Hydraulik Akademie GmbH Dresden-Weixdorf) unter der Telefonnummer: 0351 - 413 97 19

24

HYDRAULIKPRESSE

AUSGABE AUGUST 2008


Build on Growth

25 – 28 November 2008

International Trade Fair for Construction Machinery, Building Material Machines, Construction Vehicles and Equipment Shanghai New International Expo Centre

w w w . b a u m a - c h i n a . c o m

Welcome to bauma China 2008. The leading exhibition for building machinery in Asia. bauma China offers: • over 1,200 exhibitors from 30 countries • national pavilions from Finland, Germany, Great Britain, Italy, Korea, Spain and the U.S. • 200,000 square meters exhibition space in 6 halls and on open-air exhibition grounds

bauma China expects: • 100,000 visitors from 120 countries

Your contact

e la te s t a tu r e s th r m a ti o n . fe r e tt le news d in fo a C h in a ackgroun T h e b a u m e n ts , n e w s a n d b d e v e lo p m r fr e e c o p y n o w : u Order yo a.com m a - c h in u a b . w w w

NEW

Messe Mu ¨nchen GmbH • Messegelände • 81823 Mu ¨nchen • Tel.: (+49 89) 9 49-2 02 58 • info@bauma-china.com


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE SAP-SOFTWARE

X-LOGO Projekt stärkt Prozesskompetenz SAP-Start „mit leicht eckigen Rädern“ Was spricht fĂźr SAP? Drei wesentliche GrĂźnde sind ausschlaggebend: Zum einen wird das rasante Wachstum der Unternehmensgruppe auch fĂźr die Geschäftsleitung transparenter. In Echtzeit kĂśnnen alle Daten abgerufen und analysiert werden, wodurch das zentrale Controlling gestärkt wird. FĂźr Investitionsentscheidungen gibt es fundierte Auskunft und die Bilanzerstellung der Gruppe wird vereinfacht.

JĂźrgen Kaemena, Projektleiter fĂźr die Implementierung der SAP-Software Mit dem X-LOGO Projekt stärkt HANSA-FLEX seine Kompetenz als Systempartner Hydraulik. Mit X-LOGO wird gezielt daran gearbeitet, die Organisationsstruktur und die Abläufe im Unternehmen fĂźr diesen Wandel zu optimieren. Seit nahezu 50 Jahren Entwicklung von HANSA-FLEX stand das Abteilungsdenken im Zentrum; bis vor wenigen Jahren noch lag das Hauptinteresse als Lieferant von Ersatzschlauchleitungen und Verbindungselementen auf dem Ersatzteilgeschäft. Die Prozesse liefen in Ăźberschaubaren Vorgängen ab und der Mitarbeiter am Tresen war „Herr des Verfahrens“. Doch mit der Hinwendung zur Systempartnerschaft haben sich Arbeitskultur und Kompetenzen im Unternehmen verändert: Nun ist es notwendig, in Prozessen zu denken, die Projektkultur zu stärken. Der Mitarbeiter am Tresen verkauft längst mehr als Schlauchleitungen, er ist ein wesentlicher Bestandteil der Systempartnerschaft. Jeder Mitarbeiter ist Teil des Gesamtwerkes HANSA-FLEX, trägt durch seine Arbeit dazu bei, das Ansehen von HANSA-FLEX am Markt zu stärken. Die Anforderungen an den Einzelnen werden komplexer, er ist eingebunden in den Prozess und muss sich fragen, was erhalte ich von meinen Kollegen

26

HYDRAULIKPRESSE

als Vorleistung, wie sieht meine eigene Leistung aus und was gebe ich im Prozess weiter? X-LOGO bildet nun die Basis, um die Organisation auf reibungslose Prozessabläufe einzustellen und somit die Planbarkeit von Projekten zu stärken. Um Logistikleistungen zu optimieren, die HANSA-FLEX Gruppe mit ihren Spezialbetrieben zu vernetzen und das weltweit wachsende Netz mit den Niederlassungen und FLEXXPRESS Servicefahrzeugen zu stärken, werden alle Abteilungen und die dort ablaufenden Prozesse ßberprßft und effizienter gestaltet.

Was leistet SAP?

Ein weiterer groĂ&#x;er Vorteil von SAP liegt darin, dass die Software fĂźr schnelle Ă„nderungen offen ist und sich somit Upgrades leichter integrieren lassen. Ein wichtiger Aspekt, der zum Tragen kommt, wenn zum Beispiel im Export neue Bestimmungen in die Routine eingepflegt werden mĂźssen. So muss HANSA-FLEX beispielsweise zum 1. Juli 2009 als zertifizierter Exporteur das ab dann gĂźltige „AtlasVerfahren“ weltweit anwenden. Dahinter verbirgt sich die digitale Ăœbermittlung zollrelevanter Daten an die entsprechenden behĂśrdlichen Stellen. FĂźr HANSA-FLEX als zunehmend international tätigem Unternehmen eine wichtige Voraussetzung fĂźr weltweit reibungslosen Service. Wesentlich geprägt wird die Entscheidung fĂźr SAP von ihrem Nutzen fĂźr die Kunden. So erwarten GroĂ&#x;kunden, die ebenfalls SAP einsetzen, die volle Kompatibilität, um Einkaufsprozesse, Abrechnung und Controlling zu vereinfachen. Kunden, die eine andere Software verwenden, kĂśnnen ebenfalls Ăźber eine integrierte Schnittstelle andocken. AuĂ&#x;erdem lassen sich kundenbezogene Daten hinterlegen, die in ihrer Auswertung dazu fĂźhren kĂśnnen, den Kunden pro-aktive Services zu empfehlen.

Ein Teil dieses Prozesses, den JĂźrgen Kaemena als Projektleiter im Auftrag der Geschäftsleitung begleitet, ist die Implementierung der SAP-Software in allen Gliederungen der HANSA-FLEX Gruppe. Am 1. Juli 2008 wurde die gesamte EDV umgestellt, zunächst fĂźr alle Betriebe in Deutschland. Die dabei gemachten Erfahrungen flieĂ&#x;en später in die Implementierung bei den Auslandsgesellschaften ein.

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$

H

SAP-SOFTWARE

Die HANSA-FLEX „Key-User“ – Mitarbeiter, die für den Entwicklungsprozess von SAP zuständig sind

Ein Bestandteil dieser pro-aktiven Servicestrategie ist das X-CODE Kennzeichnungssystem, das auch in SAP mit allen Legenden bei X-CODEplus Kunden vorgehalten wird. Es erfasst alle Informationen über jede Schlauchleitung, Kunden können diese über Passwort jederzeit abfragen und daraus Schlussfolgerungen für deren Einsatz im eigenen Unternehmen ziehen. HANSA-FLEX kann die Laufzeiten von Schlauchleitungen verfolgen und die Kunden bei Ablauf der zugelassenen Einsatzdauer rechtzeitig über die nächste anstehende Revision einer Schlauchleitung informieren. Dieses Tool hilft den Kunden, die Verfügbarkeit ihrer Maschinen zu verbessern und der Verantwortung für einen sicheren Betrieb gerecht zu werden.

Plattform für mehr Kundennutzen SAP stellt sich zudem als Plattform für zukünftige kundenspezifische Serviceleistungen dar. So können in kürzester Zeit Daten über die Lieferfähigkeit von HANSA-FLEX bereitgestellt werden. Ein entscheidender Vorteil, denn die Bestellvorgänge bei Kunden werden in zunehmend engeren Zeitfenstern ausgelöst. Außerdem verlangen Kunden, jederzeit über den Lieferstatus informiert zu sein – mittelfristig wird auch der Internet-Zugriff auf solche Planungsdaten angestrebt. HANSA-FLEX wird in SAP sein gesamtes Lieferprogramm abbilden. Dies kann mit den Bestellvorgän-

AUSGABE AUGUST 2008

gen eines Kunden verknüpft werden, woraus dann ein Katalog erstellt wird, der exakt den Bedarf des jeweiligen Kunden darstellt und in dessen Abteilungen die Materialbeschaffung erleichtert. Denkbar ist ebenfalls, dass HANSA-FLEX messespezifische Kataloge für Fachmessen vorlegt, um damit den Kunden den Überblick über die Angebote für einen bestimmten Bereich zu vereinfachen. Diese Beispiele zeigen schon, dass die Umstellung auf SAP mit all ihren komplexen Bestandteilen nicht von heute auf morgen reibungslos zu bewerkstelligen ist. „Die Abbildung aller Prozesse in SAP“, so Projektleiter Jürgen Kaemena, „hat sich komplexer erwiesen, als bei Projektstart zu erwarten war.“ Lobenswert ist in dem Zusammenhang das enorme Engagement aller für den Entwicklungsprozess zuständigen HANSA-FLEX Mitarbeiter. Diese so genannten Key-User, 40 an der Zahl, wurden von ihren Regionalleitern nominiert und haben, sozusagen als Scharnier zum Betrieb, unermüdlich dafür gesorgt, die von Mitarbeitern beigesteuerten Hinweise zur Verbesserung der Prozesse zu koordinieren. Alle anderen Mitarbeiter haben sich gezielt in Schulungen auf den Start der SAP-Software vorbereitet und durch Zusatzarbeiten die im Projekt involvierten Mitarbeiter entlastet. „Wir sind zwar mit leicht eckigen Rädern gestartet“, sagt Jürgen Kaemena, doch er ist sich sicher, dass bald alles rund läuft. Dankbar ist er, „dass die Kunden und Lieferanten uns mit ihrem Verständnis für gelegentliche Pannen in der

Startphase unterstützt haben“. Nun wird zügig die Implementierung der Software in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich angegangen.

HANSA-FLEX „Key-User“ des SAP-Entwicklungsprozesses Von links nach rechts: Timo Matusch, Frank Schulten, Norbert Wagner, Steffen Kriegel, Vartan Günbilek, Jörg Heitlindemann, Christian Herrmann, René Rahneberg, Enrico Klus, Peter Schubert, Sabine Weidtkamp, Hendrik Allert, Patrick Marechal, Corinna Laukemann, Karl-Heinz Hagen, Michael Meier, Rainer Herold, Joachim Zühlsdorf, Tino Zeuner, Joachim Ebeling, Janine Müller, Beatrice Mendler, Alexander Eilert, Sebastian Walther, Yvonne Kutter, Christina Zinn, Marco Wahls, Andreas Rothe, Eveline Hesse, Christian Arnet, Svenja Hellmann, Tino Köcher, Jutta Marks, Conny Varges, Lolita Brosius, Aaron Farinas, Björn Schmidt Nicht auf dem Bild: Jürgen Röhnke, Steven Gersing, Jörg Röder, Michael Nowag, Uwe Coors, Klaus Dieter Streit, Jesper Christensen, Jörn Grimme

27


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE HANSA-FLEX IN 10 JAHREN

RedBook – HANSA-FLEX Expansionsstrategie setzt weltweit auf Kundennähe Grundlagen fßr Expansion sind geschaffen

Frank Schmidt, Leiter HANSA-FLEX Exportdivision Die Ziele der HANSA-FLEX Geschäftsleitung sind klar: Die Unternehmensgruppe wird weiter zum weltweit fßhrenden Systempartner im Bereich der Hydraulik ausgebaut. Im Jahr 2017 wird die HANSA-FLEX Präsenz 1.000 Servicecenter in mindestens 60 Ländern umfassen. 5.000 Mitarbeiter erwirtschaften dann jährlich einen Umsatz von einer Milliarde Euro. Ein Instrument zur Erreichung dieser ehrgeizigen Ziele ist das RedBook von HANSA-FLEX. Es ist eine der Grundlagen fßr das strategische Wachstum des Konzerns. Dabei setzt das Unternehmen gezielt auf die bisherigen Erfolgsfaktoren: Flexibilität, Kundennähe, Service, angepasste Lagerhaltung mit sofortiger Verfßgbarkeit im Ersatzteilgeschäft oder fßr Erstausrßster.

Der Bau eines zweiten Zentrallagers in Europa und die Weiterentwicklung des strategischen Einkaufs sind zwei Aspekte, die der HANSA-FLEX Gruppe helfen, die Wettbewerbskraft zu stärken. Mit der Beteiligung an der Internationalen Hydraulikakademie GmbH (IHA) in Dresden bereitet sich das Unternehmen zugleich auf die Ausbildung zahlreicher neuer Mitarbeiter vor. Denn letztlich sind es gut ausgebildete Mitarbeiter, die das Leistungsversprechen als Systempartner fßr Hydraulik weltweit verfßgbar zu sein, mit Leben fßllen. Die Einfßhrung von SAP in Deutschland im Juli hat das Konstrukt im Endeffekt abgerundet. Es hat dazu gefßhrt, dass die Prozesslandschaft und die Strukturen bei HANSA-FLEX verschlankt und vereinheitlicht worden sind. Damit wurde ein Muster geschaffen, welches die Basis fßr eine effiziente Implementierung dieses Systems im Ausland bietet.

Exportdivision lenkt das Wachstum Welchen Anteil die internationale Expansion am Wachstum der HANSA-FLEX Gruppe haben wird, erfuhr die HYDRAULIKPRESSE im Gespräch mit Frank Schmidt, dem Leiter der Exportdivision: „Bereits in drei Jahren werden die Umsatzanteile (Inland- zu Auslandsumsatz) der HANSA-FLEX Gruppe, bei jeweils 50 Prozent liegen. Im Jahr 2007 betrug der

Umsatzanteil den die Auslandsgesellschaften zum Gesamtergebnis beitrugen bereits ca. 38 %. Daher ist es wichtig, neben der ErschlieĂ&#x;ung neuer Märkte, parallel den weiteren Ausbau und die Anpassung bestehender Märkte systematisch anzugehen. Grundsätzlich kann das Ziel sowohl durch weitere Direktinvestitionen oder Akquisitionen, aber auch durch Kooperationen mit Partnern erreicht werden.“

RedBook-Konzept strukturiert die Prozesse „Beim Ausbau des Netzes der HANSA-FLEX Niederlassungen orientieren wir uns am RedBook. Das RedBook ist ein Handlungsleitfaden, der die HANSA-FLEX Erfahrungen und Erfolgsfaktoren bei der ErschlieĂ&#x;ung neuer Märkte bĂźndelt. Es bietet einen standardisierten Ablauf zur MarkterschlieĂ&#x;ung und stellt mit Hilfe von Checklisten und Vorlagen sicher, dass alle nĂśtigen Aktionen, von der Markt­ untersuchung bis zum Start des Vertriebs, in die Wege geleitet werden und durch einen terminierten Aktionsplan deren Status geprĂźft wird. Das Ziel des RedBooks ist im Endeffekt, einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen, durch den zeitliche, personelle und materielle Ressourcen bei Expansionsentscheidungen eingespart werden“, erklärt Frank Schmidt, der sich bei seinem Team fĂźr die Erstellung dieses Leitfadens bedankt. Ein erster Ansatz, um potenzielle Zielmärkte zu definieren, allerdings mit kurzfristigen Erfolgsaus-

Eine Spende, die Kinderherzen erfreut Das soziale Engagement, fĂźr das HANSA-FLEX bekannt ist, zeigt sich im In- und Ausland. Im vergangenen Jahr gab Exportleiter Frank Schmidt die Anregung, statt obligatorischer Weihnachtspräsente fĂźr Kunden und Partner, im Ausland einen Geldbetrag zu spenden. Thomas Armerding griff die Idee spontan auf und entschied: FĂźr jedes Land, in dem HANSA-FLEX mit einer Niederlassung vertreten ist, 100 Euro bereitzustellen. So kamen bei 34 Ländern 3.400 Euro fĂźr einen guten Zweck zusammen. Damit machte HANSA-FLEX Kindern in einem brasilianischen Kinderheim eine groĂ&#x;e Freude. 2008 wird ein neues Projekt zur FĂśrderung ausgewählt. Haben Sie einen Vorschlag, dann sprechen Sie mit Frank Schmidt, wie die Idee umgesetzt werden kann.

28

AUSGABE AUGUST 2008


;&*54$

H

HANSA-FLEX IN 10 JAHREN

60 Länder 1 Mrd. € 5.000 Mitarbeiter

Partner

HANSA-FLEX

M&A

1.000 Servicecenter

sichten, war die Bewertung und Analyse des aktuellen Kundenstammes. Welche Kunden sind bereits international tätig und nutzen diese dort ebenfalls HANSA-FLEX? Kunden setzen auf bewährte Lieferanten und haben zunehmend das Bestreben, weltweit die Zahl der Lieferanten zu reduzieren. Daher ist HANSA-FLEX mit seiner Struktur der eigenen Servicecenter, was ein wichtiger Aspekt und Unterschied zu anderen Marktanbietern ist, der Flexibilität und der Bereitschaft zum Umsetzen von kundenspezifischen Konzepten, überall ein willkommener Partner. Es kommt also darauf an, mit den Kunden im Gespräch zu sein und deren Pläne aufzugreifen. Hier ist laufend die Mitarbeit aller Vertriebsmitarbeiter der HANSA-FLEX Gruppe gefragt. Sie hören als erste von Expansionsaktivitäten der Kunden. Daraus können Ansätze für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sowohl im Inland als auch im Ausland entstehen. Umso wichtiger ist es, dass diese Informationen an die Exportdivision herangetragen werden. Gemeinsam kann ein überzeugendes Konzept zur Unterstützung der Kunden gestaltet werden. „Diese aus der Theorie als Kielwasserstrategie bekannte Expansionsstrategie zwingt uns, aktiv zu

AUSGABE AUGUST 2008

werden und den neuen Markt nach bekanntem Muster zu analysieren. Es kommt ebenfalls vor, dass Kunden ausländischer HANSA-FLEX Niederlassungen nach Unterstützung in Deutschland fragen. So bringt die internationale Expansion von HANSA-FLEX oftmals Geschäft nach Deutschland zurück“, verweist Frank Schmidt auf die Wechselwirkung der Globalisierung.

Zusätzlich zu bestehenden Kundenkontakten wird ebenfalls untersucht, in welchen Ländern HANSA-FLEX erfolgreich etabliert werden kann. Hier erstellt die Exportdivison zunächst vom Schreibtisch aus eine Analyse. Das bedeutet, es erfolgt eine Bewertung der Wirtschaftsentwicklung, der politischen Situation, des Brutto-Inlands-Produktes sowie anderer gesamtwirtschaftlicher Faktoren. Einen Anhaltspunkt für den Hydraulikbedarf vor Ort gibt, neben Informationen von Kunden, die Wettbewerbsintensität des Ziellandes. Die Standortauswahl ist neben der Nähe zu den potenziellen Kunden auch davon abhängig, ob ausreichend Arbeitskräfte mit den benötigten Qualifikationen zur Verfügung stehen. „Die HANSA-FLEX Idee lebt dabei von der ‚GloKalisierung‘. Dass heißt, dass aus dem vorhandenen Produkt- und Serviceportfolio von HANSA-FLEX jene angeboten und gegebenenfalls dem Markt angepasst werden, die benötigt werden – eben ein einheitlicher globaler Marktauftritt, der lokal angepasst ist“, betont Frank Schmidt aus Erfahrung.

Kundennutzen entscheidet Geht es bei einem geplanten Marktzutritt um die Zusammenarbeit mit OEM oder um Ersatzteilser-

vice? Können Kanban-Lager, Kitting, Serienfertigung oder auch Partnerschaften für eine Werkin-Werk-Kooperation den Markt öffnen? Ist ein mobiler Hydraulik-Schnellservice à la FLEXXPRESS erfolgreich zu etablieren? Ist die Markteintrittsfrage beantwortet, werden Grundsatzfragen geklärt und die Kollegen der Exportdivision erkunden die Situation vor Ort. „Neben Kontakten zu Kunden besuchen wir Lieferanten, holen das Wissen der Auslandshandelskammern ein und nutzen Informationen von Fachmessen. Alle Informationen fließen in einen Business- und Finanzplan ein, der die Grundlage für die Investitionsentscheidung bildet. Die Geschäftsleitung vertraut dabei auf die Arbeit des Bereichs, so dass wir die notwendigen Freiheiten zur Umsetzung der Pläne haben,“ betont Frank Schmidt.

RedBook prägt auch das Erscheinungsbild (CI) Auch beim Erscheinungsbild gibt das RedBook vor, wie HANSA-FLEX Niederlassungen weltweit aussehen. Dazu gehört die gewohnte Optik und damit die Farben Rot und Weiß für die Gebäude und das Firmenlogo. Zum Anderen beschreibt es die standardisierte Inneneinrichtung bis hin zur obligatorischen Tasse Kaffee für den Kunden. Es geht darum, durch eine einheitliche Corporate Identity von HANSA-FLEX, einen weltweit gleichen Standard zu schaffen, der die Basis von Vertrauen ist – ähnlich den Produkten diverser Fastfoodketten, die überall auf der Welt gleich schmecken. Unterstützt wird dieses Vorgehen durch die Schulung der Mitarbeiter, Bereitstellung von Werbematerial, Katalogen, Postern und Anzeigen im einheitlichen HANSA-FLEX Corporate Design. Die erste Neugründung, die diesem Muster und Fahrplan folgte, ist die im August erfolgte Neueröffnung in Istanbul. Noch 2008 sind weitere neue Länder in Vorbereitung – Usbekistan, Algerien, sowie autorisierte Partner in einigen West-Afrikanischen Ländern.

HYDRAULIKPRESSE

29


;&*54$)3*'5'Ăƒ3,6/%&/6/%.*5"3#&*5&3%&36/5&3/&).&/4(3611&)"/4"'-&9

HYDRAULIKPRESSE GEWINNSPIEL | ZAHLEN & FAKTEN | VORSCHAU

Gewinnen Sie einen iPod touch Beantworten Sie einfach unsere Gewinnspielfrage und und schon kann Ihnen ein iPod touch 8 GB gehÜren! Zusendung bitte per E-Mail an ma@hansa-flex.com oder per Post. Bitte vergessen Sie nicht Ihren Namen und Ihre Adresse. Einsendeschluss ist der 15. September 2008. Pro Teilnehmer wird nur eine Einsendung berßcksichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, ebenso jegliche Haftung, soweit rechtlich zulässig. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht mÜglich.

iPod touch, 8 GB (bis zu 1750 Songs), 3,5“ Multi-touchDisplay im Breitformat (8,89 cm Diagonale); inkl. OhrhĂśrer, USB 2.0 Kabel, Dock-Adapter, Software iTunes fĂźr Mac & Windows; Voraussetzungen PC: USB 2.0 Anschluss, Windows Vista oder Windows XP Home oder Professional mit Service Pack 2 (oder neuer), iTunes 7.6; Voraussetzungen Mac: USB 2.0 Anschluss, MAC OS X 10.4.10 oder neuer; iTunes 7.6 (Abbildung ähnlich).

Gewinnfrage: Wie viel Kubikmeter Wasser-Sandgemisch saugt ‚Pirat X‘ pro Stunde? A: 10.000 B: 11.000 C: 12.000

AuÜsung Ausgabe 06/08: B: 2010 – Gewinner: T. Gebler, Stuttgart

NeuerĂśffnungen

Zahlen & Fakten

Juni HANSA-FLEX Hidraulines Jungtys UAB Pramones g. 1A HANSA-FLEX Hydraulik Ukraine Krasnozavodskaya strasse 36 A

74111 Jurbarkas Dnepropetrowsk

Litauen Ukraine

Jubiläen August:

HANSA-FLEX Bremen-Nord 5 Jahre HANSA-FLEX Koblenz 5 Jahre HANSA-FLEX Olpe 5 Jahre HANSA-FLEX SzĂŠkesfehĂŠrvĂĄr/Ungarn 5 Jahre

Gesamt

Deutschland

340

182

184

100

September: HANSA-FLEX Coburg 10 Jahre HANSA-FLEX Liepaja/Lettland 5 Jahre HANSA-FLEX Ulm 10 Jahre HANSA-FLEX Wilhelmshaven 10 Jahre

Vorschau In der nächsten Ausgabe erwarten Sie folgende Themen...

10/08

X-CODEplus optimiert Ersatzteillogistik Porzellanmanufactur Meissen XWORLD Adventure 2008/2009 FLEXXPRESS Mobility Rohrbiegezentrum SchĂśnebeck HANSA-FLEX Niederlassungen

Mitsubishi Papers nutzt alle Vorteile Blick hinter die Kulissen Olympische Spiele in Peking Reparaturservice wird noch effizienter Mit erweiterten Kapazitäten am Start Ungarn und Salzbergen Redaktionsschluss: 15. September 2008

30

HYDRAULIKPRESSE

AUSGABE AUGUST 2008


PUT YOUR BRAND IN FRONT OF THE ACTION

More people view football than any other sport. We put major brands – like HANSA-FLEX – centre stage, where they are seen by millions of enthusiastic fans in the German Bundesliga, one of the leading football leagues in the world.

Infront Germany offers eye-catching advertising in world-class settings, such as the Weser-Stadium in Bremen, the rewirpowerSTADIUM in Bochum and the Veltins-Arena in Gelsenkirchen – a guarantee of big audiences and strong visibility. Worldwide, Infront Sports & Media is a leader in football. An international full-service sports marketing company

with 24 offices in 11 countries, we have developed innovative ways of linking brands with target audiences, through the magic medium of sport. For further information on Infront’s portfolio of sports properties and services please visit our international group website www.infrontsports.com.

Together we stay „in front“.

Infront Germany GmbH, Headquarters Frankfurt, Barckhausstraße 1, 60325 Frankfurt / Main Tel. +49-69-7079 836 0, www.infrontsports.de, germany@infrontsports.com



HydraulikPresse 08/2008