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THE SETTLERS INTERNATIONAL CULTURE FEST VAL

LanaLive REPORT 2016


THE SETTLERS Hannes Egger

Vom 19. bis 29. Mai bespielte LanaLive, unter dem Titel The Settlers die Wohnsiedlungen in Lana und Umgebung. Vor fünf Jahren hat das Festival Konzept geändert und sich zu einem thematischen und transdisziplinären Kulturfestival verwandelt, das sich jährlich mit unterschiedlichen Themen beschäftigt. Nach der Auseinandersetzung mit den Wasserläufen der Falschauer und der Etsch, dem Tourismus, den Kirchen und der Industriezone Lana, standen 2016 die Wohnsiedlungen auf dem Programm. LanaLive ging damit 2016 einen großen Schritt auf die Bevölkerung zu und kehrte in den Wohnräumen der Lananer_innen ein. LanaLive versteht sich als eine künstlerische Forschung, als Konzept-Festival, das Themen und Orten und Fragen nachspürt: Wie hat sich die Marktgemeinde Lana die letzten 60 Jahre verändert? Wo entstanden Siedlungen? Wer lebt in diesen? Was sind die Besonderheiten der verschiedenen Siedlungen? Was sind ihre Geschichten? Auf St. Hippolyth oberhalb von Lana vollzog LanaLive einen doppelten Sprung in die Vergangenheit. Der besagte Hügel war ein vorgeschichtlicher Siedlungsplatz wie verschiedene, zum Teil auch sehr schöne, Lesefunde belegen. An jenem Ort mit fantastischem Blick über das Etschtal mit seinen Dörfern und Städten war das Audio-Feature Die Siedlerbewegung des Historikers Kurt Bauer zu hören. In dieser, von Ö1 produzierten Sendung, wird exemplarisch an Wien die Siedlerbewegung erläutert: gegen Ende des 19.ten Jahrhunderts wuchsen die europäischen Städte durch die Industrialisierung stark an. Es herrschte Wohnungsmangel, der sich vor allem in Wien während des Ersten Weltkriegs potenzierte, es entstanden Bretteldörfer, Gartensiedlungen und in der Zwischenkriegszeit vor allem Blockbauten. In Lana begann der systematische Wohnsiedlungsbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Seit damals hat sich die Bevölkerung in der Marktgemeinde verdoppelt. LanaLive eröffnete aus diesem Grund das Festival in der Mautsiedlung, einer typischen Rückoptanten-Wohnanlage, bestehend aus einer Reihe von kleinen Häusern mit Gärten, aus den beginnenden 50iger Jahren. Der Ultner Fünfgesang der Bänkelsänger zog von Garten zu Garten, von Haus zu Haus,


besuchte die Menschen in ihrem Daheim, sang Lieder zur Heimat, den Bergen und dem Frühling und läutete mit fünf menschlichen Stimmen das Festival ein. Für die 1960 gebauten INA-Casa, in denen ursprüngliche fast ausschließlich italienischsprachige Arbeiterfamilien wohnten, wurde ein INA-Casa Infopoint eingerichtet, welcher Bücher und einen Audiobeitrag der Historikerin Paola Di Biagi über den sogenannten „Piano INA-Casa“ versammelte. Am Hauseingang einer dieser INA-Casa war dieser über die gesamte Zeit des Festival zu finden und er berichtete ausführlich, z.B. dass in Italien von 1948 bis 1962 durch dieses Wirtschafts- und Wohnbauförderungsprogramm Wohnungen für über 350.000 Familien geschaffen wurde. Der exemplarischen und modellhaften Wohnsiedlung „Baugruppe 68“, die in den 70iger Jahren bezogen wurde, widmete sich LanaLive, indem dort mit der Bicinelceta – bei einer abendlichen Rundfahrt durch die Siedlung und die dazugehörigen Garagen – der von Oskar Weiss gedrehte Film zur Siedlungseinweihung von 1978 vorgeführt wurde. Die Bicinecleta ist ein Kunstprojekt des Madrider Künstlerkollektivs Basurama, die 2015, auf Einladung der Werkbank und des Jugendzentrum „JUX“ für einen Workshop nach Lana kamen und dieses Film-Fahrrad mit Jugendlichen bauten. Für die Agatha-Siedlung, bzw., den im Volksmund als „Ökohaus“ bezeichneten Kondominium, erstellt Anfang der 80iger des 20igsten Jahrhunderts als Passivhauspilotprojekt und finanziert von der Europäischen Gemeinschaft, entwickelte die Brixner Künstlerin Maria Walcher die Installation Agatha. Drei Zelte ohne Außenhaut legte sie mit unterschiedlichen Böden aus, einem Parkett-, einem Fliesen- und einem Teppichboden und bereicherte sie mit einer Audioinstallation, die Türgeräusche der Agatha-Siedlung zum Besten gab. Eine Anspielung auf den Übergang vom Nomadentum zur Sesshaftigkeit, bzw. vom Außen- zum Innenraum, vom öffentlichen zum privaten Bereich einer Wohnsiedlung. Die Installation konnte leider nicht in der Agatha-Siedlung aufgebaut werden und wurde daher im Innenhof der Werkbank gezeigt. Der Wohnsiedlung rund um die Dr. Richard Staffler Straße widmete sich der Poet und Musiker Jörg Zemmler. Er interviewte Bewohner_innen der aus den 90iger Jahren stammenden Wohnanlage und schnitt diese Inhalte mit Tonfragmenten zu einem rasanten Video, welches er am zentralen Spielplatz der Siedlung – begleitet von Liveelektromusik – präsentierte. Zentrales Motiv dabei war ihm die Reflexion über die Nachbarschaft und das Wohnen aber auch die Vorstellung der einzelnen Protagonisten und die daran jeweils folgende Frage: „Wer bist du?“ Den Wohnbau aus den Nullerjahren bespielte LanaLive „The Settlers“ gleich


mit zwei Installationen: Die Wohnzone „Zollstraße“ verfügt über eigene Infrastruktur, bestehend aus einem Supermarkt, einer Bank mit Drive-in-Bankomat, einer Pizzeria und der Bar Malibu. In Letzterer wurde eine 15 Spiel- und Dokumentarfilme umfassende Videothek eingerichtet. Kostenlos konnte die von Paolo Caneppele, dem Leiter des Archivs im Filmmuseum Wien, und LanaLive ausgewählten Filme zum Thema „Siedlungen“ ausgeliehen werden. In der „Residence Laurin“ hingegen, einem der größten Wohnkomplexe in Lana, mit knapp 90 Wohneinheiten, sammelte Hannes Egger 100 Lieblingslieder von den Bewohner_innen und komprimierte diese in einer Jukebox im zentralen Siedlungsinnenhof. Für 10 Tage konnten die eigenen Songs, bzw. jene der Nachbarn ausgewählt und abgespielt werden, sodass der gesamte Innenhof beschallt wurde und ein kollektiver Klangteppich entstand der zum Austausch unter den Bewohner_innen anregte. Den musikalischen Höhepunkt des Festivals bildete der Auftritt des OMP – Orchestre Miniature in the Park. Die 20 bunt gekleideten Musiker_innen aus Berlin traten bei einem Siedlungsfest in der Spitalgasse auf, spielten ausschließlich mit Kinderplastikinstrumenten, besangen zur Freude der vielen jungen Familien, die dort leben, den Sommer und die Sonne in dieser kürzlich bezogenen, bzw. noch in Bau befindenden Wohnanlage. In Kooperation mit LanaLive veranstaltete die Marktgemeinde Lana eine Neubürgerfeier. Der Bürgermeister Harald Stauder begrüßte die 2015 und 2016 nach Lana gezogenen Menschen und stellte die Marktgemeinde vor. Er sprach darüber, dass Lana eine sehr junge Gemeinde ist, die weder Dorf noch Stadt, sondern beides ist und dass für die Gemeindeverwaltung die Bevölkerungswachstumsgrenze erreicht ist. Zur Feier wurden Filmausschnitte aus „Bewegtes Leben“ gezeigt. Diese historischen Stummfilmaufnahmen aus Lana, in denen das Dorfzentrum, die Trambahn, die Obsternte, der Giro d‘Italia und einige Wohnsiedlungen zu sehen waren, wurde musikalisch von Dj Veloziped begleitet bzw. interpretiert. Anschließend wurde in lockerere Atmosphäre gequatscht, gegessen und getrunken. Um noch weiter in die privaten Wohnräume in Lana vorzudringen bot LanaLive Wohnzimmerveranstaltungen an. Wer Interesse hatte, konnte sich im Vorfeld des Festivals bei den Organisator_innen melden und eine eigene private Veranstaltung buchen. In fünf Wohnungen bzw. Privatgärten traten The Reverend and the Lady, Color Colectif, der Autor Bodo Hell, der Liedermacher Wolfgang Nöckler aka SosoAsoso und die Poeten Gerd Sulzenbacher und Matthias Vieider mit ihrer 6stündigen Leseperformance Die Reise nach Sils Maria auf. Die Locations waren so unterschiedlich wie deren Bewohner_innen


und reichten vom Bauernhof oberhalb von Lana, über einen kürzlich revitalisierten Altbau, in die Jahre gekommenes Mietshaus bis zur neubezogenen Wohnung und einem Hinterhausgarten. LanaLive bespielte mit teils ungewöhnlichen, teils überraschenden und immer wieder neue Perspektiven bietenden Installationen und Veranstaltungen die Wohnsiedlungen, ließ Nachbarschaften zusammenkommen und Kommunikation zwischen den Menschen entstehen. Wer mehrere der Veranstaltungen und Installationen besuchte, erlebte nicht nur ein weites Spektrum an künstlerisch-kulturellen Zugängen, sondern konnte auch die urbanistische, architektonische und soziale Entwicklung der Marktgemeinde nachvollziehen, kam an äußerst private Orte, durfte manche Schwelle übertreten, viele Menschen in ihrer alltäglichen Umgebung begegnen und deren Erfahrungen teilen. Das Festival wurde fotografisch von Maria Gapp dokumentiert. Diese Aufnahmen bilden die Grundlage für den LanaLive-Report 2016. Er fasst die Ergebnisse des Festivals in Fotografien zusammen, zeigt die Zusammenhänge der Erfahrungen von LanaLive „The Settlers“ auf und kann als Leitfaden für eine neue Betrachtung der Marktgemeinde Lana, aber auch für viele ähnliche Gegenden in Südtirol, bzw. in Mitteleuropa, nützlich sein.


THE SETTLERS Hannes Egger L’edizione 2016 del festival LanaLive, intitolata The Settlers, ha avuto luogo dal 19 al 29 maggio presso gli edifici residenziali di Lana e dintorni. Nato come festival musicale, da cinque anni a questa parte LanaLive è diventato in senso più ampio un festival culturale ed interdisciplinare dedicato ogni anno a diverse temi. Oggetto delle edizioni precedenti del festival sono stati luoghi e tematiche quali i corsi d’acqua Valsura e Adige, il turismo, le chiese e la zona industriale di Lana. L’edizione 2016 ha scelto di confrontarsi con il tema dell’abitare nei complessi residenziali presenti nell’area e ha voluto farlo fino a spingersi nel privato, entrando nelle case degli abitanti di Lana. Di natura essenzialmente concettuale, LanaLive è un festival artistico volto ad affrontare diversi argomenti, luoghi e quesiti, che quest’anno si sono espressi essenzialmente nei seguenti: com’è cambiata la città di Lana negli ultimi 60 anni? Dove sono sorti i complessi residenziali? Chi ci vive? Quali particolarità e storie li contraddistinguono? Presso la collina di S. Ippolito sopra Lana, LanaLive ha compiuto un doppio salto nel passato. Come dimostrano molti ritrovamenti archeologici, la collina è un sito preistorico, uno dei più antichi insediamenti dell’area. Da questa postazione con vista sulla Valle dell’Adige e i suoi insediamenti abitativi, si poteva ascoltare il contributo audio intitolato Die Siedlerbewegung (Il movimento suburbano) realizzato dallo storico Kurt Bauer. La registrazione, prodotta dall’emittente radio austriaca Ö1, racconta del movimento radicale di occupazione dei suoli agricoli sorto a Vienna tra la fine del XIX secolo e l’inizio del XX, un periodo di grande industrializzazione ed emergenza abitativa in tutta Europa. La carenza di alloggi che ha caratterizzato la città di Vienna durante la Prima guerra mondiale, ha posto le premesse per la nascita nel periodo tra le due guerre, di insediamenti abitativi quali le città giardino, le cosiddette ”Bretteldörfer“ (baraccopoli) o le ”Blockbauten“ (edifici a blocco). La realizzazione sistematica di nuovi complessi residenziali a Lana, dovette attendere invece il secondo dopoguerra, da allora ad oggi la popolazione di Lana è pressoché raddoppiata. L’inaugurazione del Festival LanaLive 2016 ”The Settlers“ si è svolta simbolicamente presso la Contrada Pedaggi, un insediamento


abitativo composto da un serie di piccole case con giardino realizzate proprio nei primi anni Cinquanta per gli optanti di ritorno in Alto Adige. Il festival ha preso il via con la performance del coro di voci maschili Ultner Fünfgesang dei Bänkelsänger, che ha portato la tradizione canora di giardino in giardino, di casa in casa. I cinque componenti del coro hanno fatto visita agli abitanti e intonato canzoni dedicate alle origini, alle montagne e alla primavera. Presso le abitazioni previste dal Piano INA-Casa, sorte a Lana negli anni Sessanta e occupate quasi esclusivamente da famiglie operaie di madrelingua italiana, è stato collocato per tutta la durata del festival l’Infopoint INA-Casa, dove si poteva approfondire la storia di questo piano d‘intervento per l’edilizia italiana, consultando libri e ascoltando un contributo audio della storica Paola Di Biagi. Il piano d’intervento INA-Casa fu il primo programma edilizio pubblico del dopoguerra e realizzò in Italia, dal 1948 al 1962, 350.000 alloggi per famiglie. Tra i complessi residenziali costruiti a Lana negli anni Settanta, è da menzionare il cosiddetto ”Baugruppe 68“. Nel corso di una serata del festival, l’opera Bicinecleta, una bicicletta con installazione audio video che consente di mostrare film on the road, si è aggirata presso i cortili e i garage delle palazzine, mostrando il video realizzato nel 1978 dal regista Oskar Weiss dedicato all’inaugurazione del complesso abitativo. Bicinecleta è un’opera del collettivo spagnolo Basurama costruita in occasione di un workshop per ragazzi proposto a Lana nel 2015, su invito del centro culturale Werkbank Lana e del centro giovani JUX. Il complesso residenziale Agatha, palazzina chiamata comunemente ”casa ecologica“ sorto nei primi anni Ottanta come progetto pilota di bioedilizia e casa passiva finanziato dalla Comunità Europea, ha ispirato l’installazione Agatha, dell‘artista brissinese Maria Walcher. L’opera era composta da tre tende da campeggio prive di rivestimento esterno installate su varie superfici di base, ognuna fatta di un materiale diverso: parquet, mattonelle e moquette. Su ogni tenda era integrato un sistema audio con le registrazioni dei rumori dell’andirivineni del complesso residenziale. Il lavoro dell’artista ha voluto riflettere sul passaggio dalla vita nomade a quella stanziale, sui concetti di ”dentro“ e ”fuori“, sulla realtà pubblica e privata delle abitazioni collettive. Dal momento che non è stato possibile installare l‘opera presso il cortile degli edifici, il lavoro è stato mostrato in centro a Lana, presso il cortile interno della Werkbank. Al complesso abitativo di via Dr. Staffler, ha dedicato la propria attenzione il poeta e musicista Jörg Zemmler. Dopo aver intervistato gli abitanti delle palazzine risalenti agli anni Novanta, Zemmler ha rimontato i contenuti audio video per realizzare un’opera presentata con un accompagnamento musicale presso


il parco giochi centrale del complesso residenziale. L’opera rifletteva sul tema dell’abitare e sul concetto di vicinato, ma era altresì espressione delle visioni dei protagonisti e delle loro identità. Ai complessi residenziali di origine più recente, hanno reso omaggio due installazioni. La prima si trovava nell’area residenziale di via Dogana, una zona di Lana che dispone di varie infrastrutture: un supermercato, una banca con bancomat drive-in, una pizzeria e un bar chiamato Malibu. Al Bar Malibu si potevano noleggiare gratuitamente lungometraggi e film documentari. La selezione, a cura di LanaLive e Paolo Caneppele, direttore dell’archivio del Museo del cinema di Vienna, ha proposto una serie di opere cinematografiche dedicate alla tematica dei complessi residenziali. La seconda installazione dedicata alle costruzioni più recenti, è stata ideata per il Residence Laurin. Con i suoi 90 appartamenti, il residence è uno dei complessi abitativi più popolosi di Lana. L’artista Hannes Egger ha installato presso il cortile centrale un jukebox che ha raccolto 100 tra le canzoni preferite dagli inquilini del residence. Per 10 giorni è stato possibile selezionare ed ascoltare in pubblico le proprie canzoni preferite e quelle dei vicini, tanto che il cortile è diventato per gli abitanti uno spazio sonoro di scambio e conoscenza. Tra i momenti più significativi del festival è da menzionare la performance della OMP – Orchestre Miniature in the Park. 20 musicisti berlinesi vestiti con colori sgargianti, hanno animato la festa di quartiere di vicolo Ospizio suonando con strumenti per bambini e coinvolgendo le tante giovani famiglie che abitano da poco in quella zona. In occasione di LanaLive il Comune di Lana ha organizzato un ricevimento per i nuovi cittadini. Il sindaco Harald Stauder ha presentato la città e dato il benvenuto alle persone che si sono trasferite a Lana tra il 2015 e il 2016. Il primo cittadino ha raccontato loro che Lana è un comune relativamente giovane ed ha visto una crescita esponenziale della popolazione proprio negli ultimi anni. Da un certo punto di vista rimane un paese, d’altro canto alcuni aspetti portano a definirlo una città. In occasione della festa per i nuovi cittadini sono stati proiettati alcuni filmati dalla serie ”Bewegtes Leben“ (Vita in movimento). I film rientrano in una raccolta video che ripercorre gli spaccati della vita di un tempo a Lana: il centro storico, la tram, la raccolta della frutta, il Giro d‘Italia, alcuni edifici residenziali. Dj Velozioped ha interpretato musicando dal vivo i filmati e la serata è proseguita in un’atmosfera rilassata e conviviale. Il festival non si è limitato a riflettere solo sulla storia e la contemporaneità dell’abitare a Lana, ma si è spinto fin dentro le case degli abitanti, proponendo dei veri e propri eventi ”a domicilio“, che è stato possibile prenotare tramite gli


organizzatori fino a pochi giorni prima dell’inizio del festival. Presso cinque abitazioni e giardini privati si sono esibiti i gruppi The Reverend and the Lady e Color Colectif, l‘autore Bodo Hell, il cantautore Wolfgang Nöckler aka SosoAsoso e i poeti Gerd Sulzenbacher e Matthias Vieider, i quali ha proposto un reading di ben sei ore intitolato Die Reise nach Sils Maria (Il viaggio verso Sils Maria). Gli eventi si sono tenuti in location molto differenti tra loro, quali una fattoria sopra di Lana, una casa storica ristrutturata da poco, un appartamento abitato di recente o un giardino privato. LanaLive ha animato i quartieri e le palazzine con installazioni ed eventi particolari, talvolta sorprendenti, proponendo prospettive inedite e stimolando la coesione sociale in città e i rapporti di buon vicinato. Chi ha avuto occasione di partecipare alle varie manifestazioni e vedere le installazioni ideate per il festival, non ha sperimentato solamente una vasta gamma di approcci artistici e culturali, ma ha potuto comprendere meglio la città di Lana dal punto di vista urbano, architettonico e sociale. Ha avuto accesso a luoghi inconsueti, valicato confini spaziali e mentali, incontrato persone in ambienti privati e condiviso con loro delle esperienze. La documentazione fotografica del festival è stata realizzata da Maria Gapp. Il report di LanaLive si basa su una selezione di questi scatti, raccoglie i momenti più significativi del festival, ripercorre le relazioni e gli avvenimenti che ”The Settlers“ ha saputo creare. Il report può essere considerato un nuovo strumento guida e chiave di lettura per guardare alla città di Lana, ma anche un esempio e caso studio per altre aree simili dell’Alto Adige e del centro Europa.


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Mo / lun, 23.05.16 – 20.30

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RICEVIMENTO NUOVI CITTADINI

Raiffeisenhaus / Casa Raiffeisen Via Andreas-Hofer-Straße 9

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Sa / sab 28.05.16 – 11h

OMP — ORCHESTRE MINIATURE IN THE PARK

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Via Dr. J. Weingartner Straße 23–43

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Do / gio 26.05.16

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/ mer 25.05.16 – 20.30h

ÖRG ZEMMLER: GIBT ES DIE DR. CHARD-STAFFLER-SIEDLUNG IRKLICH?

Do / gio 19.05.16 – 20h

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DIE SIEDLERBEWEGUNG 26.05.2016 St. Hippolyth, Tisens / Sant‘Ippolito, Tesimo


ULTNER FÜNFGESANG DER BÄNKELSÄNGER 19.05.2016 Mautsiedlung / Contrada Pedaggi, Lana


INA CASA INFOPOINT

19.–29.05.2016, Installation / Installazione Via Leonardo da Vinci Straße 2, Lana


BICINECLETA: OSKAR WEISS, EINWEIHUNG EINER WOHNSIEDLUNG 23.05.2016 Baugruppe 68, Via Dr. Josef Weingartner Straße 23–43, Lana


MARIA WALCHER: AGATHA

19.–29.05.2016, Installation / Installazione Werkbank, Lana


JÖRG ZEMMLER: GIBT ES DIE DR. RICHARD-STAFFLER-SIEDLUNG WIRKLICH? 25.05.2016 Spielplatz Kirchweg / Parco giochi via della Chiesa, Lana


HANNES EGGER: JUKEBOX

19.–29.05.2016, Installation / Installazione Residence Laurin, Via Feldgatterweg 8–10, Lana


PAOLO CANEPPELE + LANALIVE: VIDEOTHEK / VIDEOTECA 19.–29.05.2016, Installation / Installazione Bar Malibu, Zollstraße / Via Dogana 6b, Lana


ROSENKRANZ AUS SCHRAPPNELLKUGELN Standschützen Oberleutnant Kaspar Santer Sammlung / Collezione: Alexander Schwabl / Kleines Museum, Lana


OMP – ORCHESTRE MINIATURE IN THE PARK 28.05.2016 Spitalgasse / Vicolo Ospizio, Lana


Begrüßung aller Neubürger der Gemeinde Lana durch den Bürgermeister Harald Stauder; Filmvorführung „Bewegtes Lana“ – mit Live-DJ-Set von Dj Veloziped.

Saluto a tutti i nuovi cittadini del Comune di Lana da parte del Sindaco Harald Stauder, proiezione del film ”Lana in movimento“ e live dj set di Dj Veloziped.


NEUBÃœRGERFEIER / RICEVIMENTO NUOVI CITTADINI 27.05.2016 Raiffeisenhaus / Casa Raiffeisen, Lana


THE REVEREND AND THE LADY 21.05.2016 Wohnzimmerkonzert / Concerto a domicilio, Tisens / Tesimo


GERD SULZENBACHER + MATTHIAS VIEIDER: DIE REISE NACH SILS MARIA 21.05.2016 Wohnzimmerlesung / Reading a domicilio, Lana


BODO HELL: DIE WILDEN ALPEN + DIE SCHOLLER 22.05.2016 Wohnzimmerlesung und -konzert / Reading e concerto a domicilio, Lana


COLOR COLECTIF 24.05.2016 Wohnzimmerkonzert / Concerto a domicilio, Lana


WOLFGANG NÖCKLER AKA SOSOASOSO 29.05.2016 Wohnzimmerkonzert / Concerto a domicilio, Lana


KĂźnstlerische Leitung / Direzione artistica: Hannes Egger Presse / Stampa: Katrin Klotz Texte / Testi: Hannes Egger Fotos / Foto: Maria Gapp Gestaltung / Grafica: Hannes Egger Lektorat / Redazione: Katrin Klotz, Camilla Martinelli Ăœbersetzungen / Traduzioni: Camilla Martinelli Druck / Stampa: Gruber Druck, Lana Organisation / Organizzazione: Paul Seelaus Auflage / Edizione: 500


WIR DANKEN / SI RINGRAZIANO Marktgemeinde Lana

Comune Lana

SÃœDTIROL

KULTUR


LanaLive: THE SETTLERS Das Kulturfestival LanaLive feierte 2016 die Wohnsiedlungen in Lana. Die Bevölkerung der Marktgemeinde hat sich in den letzten 60 Jahren verdoppelt. Mit kulturellen Mitteln begab sich LanaLive in die verschiedenen Wohnsiedlungen, bespielte und erforschte künstlerisch verschiedene Schau- und Hörplätze und versuchte dabei u.a. folgende Fragen zu beantworten: Wie hat sich Lana die letzten 60 Jahre verändert? Wo entstanden Wohnsiedlungen? Wer lebt in diesen? Was sind die Besonderheiten der verschiedenen Siedlungen? Was sind ihre Geschichten?

L’edizione 2016 del festival culturale LanaLive è dedicata ai centri residenziali del Comune di Lana. Negli ultimi 60 anni la popolazione di Lana è raddoppiata. LanaLive si è tenuto presso i complessi abitativi sorti nel corso di questi anni, celebrando e svolgendo ricerche dal punto di vista artistico e culturale sulla loro storia. La manifestazione ha proposto iniziative che hanno avuto luogo in contesti particolari, provando a dare riscontro a vari quesiti: com’è cambiato il Comune di Lana negli ultimi 60 anni? Dove sono sorti i complessi residenziali? Chi ci vive? Quali particolarità e storie li contraddistinguono?

www.lanalive.it

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LanaLive-Report 16  

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