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Entscheidungen

AUS DEM INHALT

Wie immer im Leben gibt es gute und schlechte Nachrichten beziehungsweise gute und schlechte Entscheidungen. Was keiner braucht, sind Entscheidungen, die nicht zum Ziel führen oder auf dem holprigen Weg dorthin überall für Empörung und Missmut sorgen. Aktuelles, unerträgliches Beispiel: Die Freie Aktive Schule (FAS) am Degerlocher Standort Hohe EiIngo Kluge che, die als Spielball von Sport- und Stadtplanungsamt in einem lokalpolitischen Geplänkel hin- und hergeschubst wird. Klar ist, das für das gesamte Gebiet noch immer ein Bebauungsplan von 1984 gilt, der für den Bereich ein Sportgebiet mit Parkplätzen vorsieht. Apropos Stellplätze: Zahlreiche Dauerparker von Wohnmobilen etc. machen die Parkproblematik nicht besser – hier könnte jetzt schon ein Riegel vorgeschoben werden. Zurück zur FAS, die man braucht, die aber keiner will – außer den 120 Schülern und 20 Kindergartenkindern und deren Eltern. Degerloch ist dank der Waldau nicht nur ein Standort für Sport, sondern eben auch für Schulen und Bildung. Zwar darf die im Bebauungsplan gefangene „freie“ Schule noch bis 2023 an der Hohen Eiche ihr pädagogisches Lernkonzept anbieten, doch was ist dann? Andere, jetzt favorisierte Standorte stoßen auf heftige Gegenwehr der Bürgerschaft. So in Heumaden, wo eine Bürgerinitiative um die Bernsteinwiese kämpft, oder auf einem Sillenbucher Feld im Gebiet Schwellenäcker, wo ansässige Bauern gegen die Ansiedlung der FAS zu Felde ziehen. Wenn es nach FAS-Geschäftsführerin Gabriele Groß (Foto) geht, dann sollen die bereits im Degerlocher Bezirksbeirat vorgestellten Neubaupläne in den Bopseräckern verwirklicht werden. Die Freie Aktive Schule hat nur eine Chance auf den Verbleib am jetzigen Standort, wenn alle an einem Strang ziehen. Gemeinsame Pläne der dort angesiedelten Vereine und der Schule oder die Umwandlung von vor 34 Jahren geplanten Sport- in Schulflächen könnten Perspektiven schaffen. Die Veranwortlichen sollten schnellstens das leidige Thema beenden.

Besondere Radtour

Es gibt aber auch Entscheidungen in Degerloch, die Freude und Vertrauen in die Kommunalpolitik bewirken: Der Bezirksbeirat hat übergreifend durch alle Fraktionen insgesamt 27.720 Euro an Zuschüssen aus dem Bezirksbudget gewährt. 2500 Euro für den Schwäbischen Albverein (125-Jahr-Feier), 6500 Euro (Giebelbeleuchtung), 1750 Euro (Weihnachtsbaumdekoration) und 7750 Euro (Jubiläumsfest 50 Jahre und Sommerfest) für den GHV sowie 9220 Euro (Anschubfinanzierung) für die Geschichtswerkstatt. Gelder, die über die Vereine den Bürgern im Stadtbezirk indirekt wieder zugutekommen.

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Was meinen Sie, liebe Leser, zum Thema „Freie Aktive Schule”? Schreiben Sie uns Ihre Meinung an i.kluge@amw-verlag.de

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Degerloch Journal 10/2018  

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