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L AN D S T R AS S E Nr. 2 l Herbst 2013

Das Magazin für Wettingen und Umgebung

DEr HERBST orn Von A wie Ah bis Z wie g Zeitumstellun

SAISONSTART FC Baden, Städtli und Lägern Wettingen im Fokus

Umweltarena Spreitenbach 45 Aussteller zu Nachhaltigkeit, erneuerbarer Energie und Natur

www.badenertaxi.ch

PEPE LIENHARD «Big-Band ist meine grosse Liebe»


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LANDSTRASSE 2/2013


EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser Haben Sie genug Sonne getankt? Oder gehören Sie auch zu den «Schattengewächsen» wie ich? Im Sommer ist es mir tagsüber einfach zu heiss. Jetzt kommt «meine» Jahreszeit, um die Sonne zu geniessen: Früh morgens den Sonnenaufgang bestaunen und frische Luft einatmen, mittags gemütlich in einer Gartenbeiz essen oder

nachmittags mit meinem Sohn spazieren gehen und die Welt entdecken. Es braucht doch nur wenig, um glücklichliche Momente zu erleben. Wir müssen uns dafür – manchmal auch nur für einen Augenblick – bewusst Zeit nehmen. Kleine Aufmerksamkeiten, kurze Auszeiten, inspirierende Gespräche, spannende Menschen – geniessen Sie bewusst die einmaligen Momente. Wir haben Ihnen ein genussvolles Lesemenu zusammengestellt: Entdeckung der Langsamkeit im Roten Turm, Seele baumeln lassen am Hallwilersee, «swingvolle» Momente mit Pepe Lienhard und Genuss für Gaumen und Augen. Ist Ihnen das alles zu beschaulich? Dann gehen Sie auf Entdeckungstour in der Umweltarena Spreitenbach, welche die zentralen Themen Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit erleb- und begreifbar macht, oder fiebern mit Ihrer Mannschaft beim Handball oder Fussball mit. Wir bieten Ihnen sowohl Ying und Yang und noch weitere Ideen in unserem «Herbst A bis Z».

Scannen Sie einfach diesen Code mit dem QRReader (Download via http://get.beetagg.com) Ihres Smartphones und Sie sind bei LANDSTRASSE online! www.landstrasse-magazin.ch

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Ich wünsche Ihnen viel Lesespass und eine gute Zeit Katja Bopp, Chefredaktorin

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Inhalt

In dieser Ausgabe   5  6   8 10 12 13 14 17 18 20 23 24 26 28 30 32 34 36 39 40 42 45 46

Zur Jahreszeit Herbst A – Z: Inspirationen Wellnessoase am Hallwilersee Roter Turm: Entdeckung der Langsamkeit Unterwegs: Brunch an der Limmat und bei Frau Meise Mit dem Badener Taxi sicher unterwegs Pepe Lienhard, mit der Big Band auf Tournee Das Kindermuseum in Baden Kreative Holzwerkstatt: gerüstet für die Zukunft Der FC Baden: früher und heute Benefiz-Gala im Gasthof Sternen Infografik zu den Gemeindewahlen in Wettingen Gemeinde Wettingen: Solaranlagen für die Zukunft? HGV Wettingen: Die Glückswochen im Oktober Die Herbstmesse für jung und alt Hörberatung Anner: Hören Sie genug? Entdecken Sie die Umweltarena in Spreitenbach Innovative Mütter gründen Familienmesse Das perfekte Porträt: Fototipp vom Profi Handball-Saisonstart in Baden und Wettingen Autospektakel: Besuchen Sie die 11 Garagen Wettbewerb: Attraktive Preise zu gewinnen Kolumne: Berliner Schutthaufen versus Lägern

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ZUR JAHRESZEIT

Geniessen Sie den Herbst! Herbstzeit ist Erntezeit - üppig, bunt und sinnlich. Auf dem Wochenmarkt bietet sich, was das Herz begehrt. Nun beschenken uns Garten, Feld und Wald mit ihrer ganzen Fülle und Vielfalt, vom Rot der Beeren bis zum goldenen Wein, vom dunklen Purpur des Holunders bis zum warmen Braun von Pilzen und Kastanien.  Katja Bopp

Jetzt macht es besonders Spass in der Küche neue Rezepte auszuprobieren. Das Buch «Herzhafte Herbstküche» von Claudia Seifert und Sabine Hans bietet abwechslungsreiche und kreative Rezepte, welche oft überraschend kombiniert und immer unkompliziert in der Zubereitung sind. Oder das liebevoll gestaltete und witzig fotografierte Kochbuch «Kinder kocht» von den Autoren Julia Hoersch, Nelly Mager, Claudia Seifert, Gesa Sander vermittelt Kindern die Freude am Kochen. 120 Rezepte, nach den vier Jahreszeiten und mit den zugehörigen Festen wecken die kindliche Entdeckungsfreude.

Das Buch «Kinder kocht»

Rezept aus dem Buch «Herzhafte Herbstküche» Flammkuchen mit Trauben, Zwiebeln und Thymian

Hefe zu gehen beginnt. Mehl, Buchweizenmehl, Olivenöl, die angerührte Hefe, 100 ml Wasser und Salz vermischen und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verarbeiten. Mit einem Tuch abgedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen

Teig 15 g frische Hefe | 1 EL Zu-

2. Inzwischen für den Belag das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwie-

cker | 200 g Mehl | 150 g Buch-

bel, Knoblauch und Thymian andünsten.

weizenmehl | 3 EL Olivenöl | Salz

3. Den Teig in 8 Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Belag 2 EL Olivenöl | 1 Zwiebel, fein gewürfelt | 1 Knoblauchzehe, fein ge-

4. Eier, Crème fraîche, Salz, Muskatnuss und Pfeffer mit einem Schnee-

hackt | 3 Zweige Thymian, abgezupft, fein gehackt, oder 1 TL getrockneter

besen verrühren. Auf den Teigböden verteilen. Mit der Zwiebelmi-

Thymian | 3 Eier | 100 g Crème fraîche | frisch geriebene Muskatnuss |

schung, Pinienkernen und Trauben belegen.

Pfeffer aus der Mühle | 50 g Pinienkerne | 150 g Trauben, halbiert, entkernt

5. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (mit Umluft bei 160 Grad) 30 Minuten backen.

Zubereitung

Machen Sie bei unserem Wettbewerb auf der Seite 45 mit und Sie kön-

1. Die Hefe zerbröckeln und mit 50 ml lauwarmem Wasser und dem

nen das Kochbuch «Herzhafte Herbstküche» oder «Kinder kocht» gewin-

Zucker verrühren. 10 Minuten an der Wärme stehen lassen, so dass die

nen. Viel Glück!

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INSPIRATIONEN

Herbst von A  A

AHORN Die Blätter des Ahorns leuchten in kräftigem Rot und Gelb und

G

GENUSS Wein, Schokolade, Dessert, Wellness, Wandern, Lesen, Ferien, … Draussen ist es GRAU, aber im

erinnern mich an Ahornsirup, lecker! Und der ALT-

den Bergen scheint die Sonne, also nichts wie los und ein paar

WEIBERSOMMER zeichnet sich durch seine war-

Sonnenstrahlen geniessen.

men Temperaturen im Herbst aus. Die Bauernregel für ALLERHEILI-

H

GEN: Ist's zu Allerheiligen rein, tritt Altweibersommer ein.

B

auch

soire. Süsses und Saures gibt es an HAL-

TER im Herbst auf den Spaziergängen

LOWEEN. Beides ist vor allem ein High-

sonders vielfältig, in der Schweiz sind Herbstferien traditionsgemäss Wanderferien. Herbst ist Genusszeit und dazu gehört nach einem feinen Essen, einem Glas Whiskey oder einer Tasse hei-

D

sser Schokolade eine CIGARRE.

light bei den Kids.

I J

ITALIEN ist Genuss: Pizza, Pasta, Risotto, Olio, Vino, Cioccolata, molto bene! Alles ist heute INTERNATIONAL, das Essen, die Firmen, die Menschen, die Werte, die Sprachen – spannend! Welches ist die schönste JAHRESZEIT? Doch immer die Aktuelle! Jetzt gehts auf die JAGD und die feinen Rehschnitzel mit

Spätzli, Rosenkohl und Preiselbeeren werden serviert. Wenn die Tage kürzer werden und es abends wieder kühler wird, ist eine kuschelige DECKE genau das Richtige.

K

Nicht verpassen, in dieser Saison setzen die Modemacher auf KARO in allen Grössen und Far-

ben. KÜRBISSUPPE und ein feines Stück Brot, eine Leibspeise!

Wer haben Sie schon lange nicht mehr eingeladen? Ihre Freunde oder Familie freuen sich bestimmt auf Ihre EINLADUNG.

Das ERNTEDANKFEST ist im Christentum eine traditionelle Feier nach der Ernte im Herbst, bei der die Gläubigen Gott für die Gaben

F

sondern

Wunderbar sind die Farben der BLÄT-

on für Zuhause. In den BERGEN ist der Herbst be-

E

Wärmespender,

Schutz für die Haut und ein tolles Acces-

im Wald. Übrigens auch eine farbenfrohe Dekorati-

C

HANDSCHUHE sind nicht nur

L

Das LICHT im Herbst ist sanfter und beleuchtet die verfärbten Wälder wunderschön. LAUB zum Spielen, zum Entsorgen oder zum Basteln.

M

der Ernte danken.

MARRONI gehören zum Herbst und wärmen die Hände und den Gaumen

Was bereitet Ihnen FREUDE? Geniessen Sie die klei-

an kühlen Tagen. MILANO ist Inspiration, Cha-

nen Dinge des Alltags viel bewusster! Schmücken Sie

os, Mode, Essen und Italianità!

sich diesen Herbst wieder mit FEDERN, die Pre-Coll-

ections der Modelabels präsentieren Gilets, Hosen und Accessoires mit bunten Federn.

N

Der NOVEMBER bringt NEBEL und damit aber auch Zeit, um es sich Zuhause gemütlich zu machen oder Reisepläne zu schmieden.

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Philippe Rey

in den Gemeinderat Wettingen

*1957, parteilos, Marketingleiter, dipl. Übersetzer/Dolmetscher Graduus. Nix links, nix rechts, graduus. www.smuessoeppisgoh.ch

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engagiert, sozial, unabhängig ds ne

Yes, mer chön


Rubriktitel

 bis Z O

OVERSIZE propagieren die Style-Experten, aber Achtung, man kann auch kräftig daneben langen. OKTOBERFEST

das Original in München startet aber bereits am 21. September und dauert dafür bis am 6. Oktober.

P

Achtung POLIZEI! In Italien kann es bis zu 335 Euro Busse kosten, wenn am Autoheck kein CH-Kleber dran ist! Wer selber PILZE sammelt, muss genau wissen, was er

isst, sonst kann es mehr als zu Bauchschmerzen kommen. Vorsicht!

Q

Im 3. QUARTAL sinkt das QUECKSILBER wieder deutlich unter 20 Grad.

R

ROT ist wieder im Kommen, aber ein

Informationsveranstaltungen Oktober und November 2013

Accessoire oder Kleidungsstück genügt, sonst werden Sie zur Ampel. Geniessen

Sie zur Einstimmung auf den Winter ein feines RACLETTE mit Freunden.

S

Sind STEUERN ein rotes Tuch? Nein, denken Sie nur daran, was Sie mit Ihrem Geld in Ihrer Wohngemeinde, in Ihrem Kanton und in der SCHWEIZ alles mitfinanzieren.

Unser System funktioniert!

T U

Der TUMBLER läuft wieder häufiger, das THERMALBAD verspricht entspannte Stunden und das THEATER Inspiration. Für die Wahlen müssen Sie in Wettingen am 22. September an die URNE. Der Oktober steht für UMZIEHEN. Und URBANITÄT

ist das Schlagwort. Sind wir denn nicht alle irgendwie urban geworden?

V

Waren Sie schon jemals in VENEDIG? Der Herbst ist dazu die ideale Reisezeit, dunkelblauer Himmel,

kühle Gassen und wunderschönes Licht. Haben Sie schon auf die neue VERSION von was auch immer upgedatet? Jetzt haben Sie wieder mehr Zeit dafür.

W

Welche WERTE sind Ihnen wichtig? Wel-

Finanzplaner/in mit eidg. Fachausweis ( Mo, 21.10.2013, 18.30 Uhr ) Sachbearbeiter/in Rechnungswesen/ Treuhand edupool.ch/KV Schweiz ( Do, 24.10.2013, 18.00 Uhr ) Treuhänder/in mit eidg. Fachausweis ( Do, 24.10.2013, 19.00 Uhr ) Fachleute im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis ( Do, 24.10.2013, 19.00 Uhr ) Vorbereitung Zulassungsprüfung Treuhand | Suisse ( Do, 24.10.2013, 19.00 Uhr ) Vorbereitung Berufsprüfung Fachleute im Finanzund Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis ( Do, 24.10.2013, 19.00 Uhr ) Höhere Fachschule für Marketing HFMK ( Mo, 28.10.2013, 19.00 Uhr ) Detailhandelsspezialist/in mit eidg. Fachausweis ( Mo, 28.10.2013, 20.00 Uhr ) SVEB 1 und eidg. Fachausweis Ausbilder ( Mi, 30.10.2013, 18.00 Uhr ) Sachbearbeiter/in Personalwesen edupool.ch/KV Schweiz ( Mi, 30.10.2013, 18.00 Uhr ) Marketingfachleute mit eidg. Fachausweis ( Do, 21.11.2013, 18.00 Uhr ) Handelsschule edupool.ch ( Mo, 25.11.2013, 19.00 Uhr ) Höhere Fachschule für Marketing HFMK ( Mo, 25.11.2013, 19.00 Uhr ) Detailhandelsspezialist/in mit eidg. Fachausweis ( Mo, 25.11.2013, 20.00 Uhr )

chen WEIN haben Sie am liebsten? Was

sind Ihre WÜNSCHE?

X Y Z

Muss denn heute alles XLARGE sein? Ist mehr und grösser auch immer besser? Machen Sie YOGA zur Entspannung, zur Kräftigung oder um einfach Abzuschalten. Damit sind Sie auch mit YING und YANG im Einklang. Mit der ZEITUMSTELLUNG am 27. Oktober sind wir endlich wieder in unserer ZEIT. Sie werden es nicht verpassen, in der

ZEITUNG wird immer darüber berichtet.

Wir bringen Sie weiter. Weiter mit Bildung. www.zentrumbildung.ch

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Seerose Meisterschwanden

Kulinarischer Genuss auf höchstem Niveau präsentiert Ihnen das Seerose Resort & Spa in Meisterschwanden. Vom Innenpool aus haben Sie den Blick auf den heimischen Obstgarten und im Spa-Bereich können Sie sich mit frischen Früchten und Tee verpflegen oder aus Ihrem Zimmer den Ausblick geniesen (von links nach rechts).

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Ächzen Sie unter der Last einer überfüllten Agenda? Hetzen Sie von Termin zu Termin? Wissen Sie manchmal nicht, wo Ihnen der Kopf steht? Dann gönnen Sie sich einen Kurzabstecher ins Paradies, ins Hotel Seerose direkt am Hallwilersee. Denise Sonderegger Schon die neue grosszügige Lobby des Hotels Seerose in Meisterschwanden wirkt. Eben noch gehetzt und gestresst, setzt beim Betreten Ferienstimmung ein. Doch nicht nur die grosszügige Empfangshalle hat Wohlfühlcharakter. Auch die Suiten nehmen diese Stimmung auf. Geschmackvoll, aber nicht überbordend eingerichtet. Puristisch, genauso wie es sich Felix Suhner, der Eigentümer des Seerose Resort & Spa vorgestellt hat, als er die bestehenden Bereiche «Elements und Classics» erweitern wollte.

Einheimisch und Fremdländisch In den edel gestalteten Zimmern herrschen natürliche Materialien wie Holz vor, Apfelholz, um genau zu sein. Auch die eigens in St. Gallen gefertigten Stoffe unterstreichen den einheimischen Charakter. Der Clou: Die Zimmer auf der Westseite sind mit Badewannen ausgerüstet. Badewannen? In einem Hotelzimmer an sich nicht aussergewöhnlich. Nur: Diese stehen auf dem Balkon und wirken auf den ersten Blick ein wenig fremd. Aber nur auf den ersten Blick. Denn diese Wannen schlagen die Brücke zu Thailand. Dort gehört eine Badewanne auf dem Balkon dazu: Für Entspannung unter den Sternen.

In den Cocons die Seele baumeln lassen Nicht nur die Suiten laden zum Verweilen ein, auch der neue Spa-Bereich. Inspiriert auch hier von der Natur, stehen im Mittelpunkt riesige Cocons. Darin befinden sich oben edle

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Anwendungsräume. Hier ist es wieder, das Fremdländische, denn Sie werden mit «Sawadii» begrüsst, was so viel heisst wie Grüezi auf thailändisch. Sämtliche Anwendungen, vom Fussreflexritual bis zur klassischen Rückenmassage, werden ausschliesslich von kundigen Thai-Händen ausgeführt. Dabei steht die Philosophie der traditionellen Thai-Medizin im Vordergrund, sorgt sie doch für das Gleichgewicht der vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer. Die Seele baumeln lassen, den Alltag vergessen, eintauchen.

Der Duft von Zitronengras, Ingwer oder Limettenblätter entfüht Sie in eine andere Welt … Wellnessen geht auch durch die Nase Oder steigen Sie hinunter in den Wellness-Bereich, wo Sie ein Dampfbad mit Zitronen- und Mangodüften, eine Tempelsauna und eine thailändische Kräutersauna mit Duft von Zitronengras, Ingwer und Limettenblättern erwarten. Dazu gibt`s einen Innenpool mit Blick auf den heimischen Obstgarten und den Hallwilersee. Und im Sommer lädt ein Bio-Aussenteich zum Baden ein. Hier können Sie eintauchen und alles hinter sich lassen, die volle Agenda, den Stress, das Hetzen.


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Kulinarik auf höchstem Niveau Im Gourmet Restaurant serviert Ihnen der Sterne-Koch Siegried Rossal leichte, natürliche Speisen. Haben Sie Lust auf asiatische Küche, so werden Sie im Restaurant «Samui-Thai» von den königlich, thailändischen Spezialitäten verzaubert. Abgerundet wird das kulinarische Topangebot mit dem Restaurant Seerose, welches die französische Küche zelebriert. Der Brückenschlag zwischen einheimisch und fremdländisch gelingt auch hier. Der Abstecher ins Paradies, ob nur zum Essen, mit Übernachtung oder als Tages-Spa, er lohnt sich.

Kennen Sie den Wert ihres Eigenheims? Spielen Sie gar mit dem Gedanken, Ihr Zuhause zu verkaufen? Ich bewerte die Immobilie ganz unverbindlich und kostenlos. Interessiert? Ich freue mich, Sie kennen zu lernen.

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Roter Turm

Die Entdeckung der Langsamkeit In der Sozialinstitution Restaurant Roter Turm in Baden finden Menschen mit einer Leistungsbeeinträchtigung einen Arbeitsplatz. So auch Helga M., die seit zehn Jahren im Restaurant Gäste bedient. Vera Rüttimann «Baden is(s)t gut», aus dem die Schaffung von Integrationsplätzen in einem Gastronomiebetrieb hervorging. Die Fachmitarbeitenden in der Sozialstation Roter Turm sind denn auch spezialisiert auf Menschen mit psychischen Erkrankungen. Mitarbeiter wie Helga M. arbeiten in einem geschützten Arbeitsbereich. Begleitet werden sie hier durch einen IntegrationsCoach, Sozialarbeiter und Fachleute wie Marlen Lüscher, an die sie sich mit

Helga M. und Marlen Lüscher, Geschäftsführerin, vor der Bar im Roten Turm. Bilder: Vera Rüttimann.

Freitagmittag im Restaurant Roter Turm: Im beliebten Badener Lokal herrscht um diese Zeit Hochbetrieb. Emsig eilen die Servicekräfte umher. Unter jenen, die das Tablett schwingen, ist auch Helga M. Die 30-jährige Aargauerin mit dem verschmitzten Lachen bedient hier täglich Gäste, die in diesem gediegenen Ambiente unweit der Stadtkirche speisen wollen. Was kaum einer auf den ersten Blick erkennt: Helga M. hat eine Leistungsbeeinträchtigung. Sie gehört zu jenen insgesamt 35 Mitarbeitenden mit geAnzeige

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schütztem Arbeitsplatz, die ansonsten nur schwer eine Stelle finden würden.

Sozialinstitution Roter Turm Auf den ersten Blick erscheint der Rote Turm wie jedes andere Restaurant in Baden. Im Eingang liegen LifestyleMagazine und Flyer auf. Auf einer Sitzgruppe im Innenhof nippen Gäste lässig an ihrem Aperol Spritz. Und doch ist der Ort, an dem Helga M. arbeitet, ein Besonderer. Vor rund 14 Jahren erfolgte im Rahmen eines Ideenwettbewerbes die Prämierung des Projektes

«Hier verlassen viele Gäste «entschleunigt» das Restaurant» Marlen Lüscher, Geschäftsführerin

ihren Fragen zur Arbeit und persönlichen Sorgen wenden können. Helga M., die heute Mittag Gästen Salate serviert, bekam bei ihrer Geburt zu wenig Sauerstoff. Die Geschäftsleiterin des Roten Turm sagt: «Helga M. ist geistig nicht behindert, nur in Auffassungsgabe und Motorik etwas langsamer als andere.» Nach einem Haushaltslehrjahr in der sozialen Einrichtung in Bern suchte sie eine Stelle und wurde an der Rathausgasse 5 fündig.


Keine Statisten, sondern Menschen Diese Adresse bringt einigen Menschen Glück: Im Roten Turm arbeiten gesunde Menschen mit psychisch kranken Menschen Hand in Hand zusammen. So sieht es das Konzept dieses Hauses vor. Die Mitarbeitenden werden von Arbeitsämtern, psychiatrischen Diensten oder Institutionen wie Königsfelden vermittelt. «Ohne Mitarbeiter wie Helga M. könnten wir den Betrieb hier gar nicht aufrecht erhalten», sagt Marlen Lüscher. Dahinter steckt Absicht. «Wir wollen hier nicht mit Statisten arbeiten, sondern mit Menschen. Personen mit einem Handicap sollen nicht in Behindertenwerkstätte abgeschoben werden, sondern eine normale Arbeit erhalten», fügt Lüscher an. In einem normalen Restaurant allerdings hätten diese Leute oft keine Chance auf eine solche Arbeit. Die Arbeit im Restaurant Roter Turm ist ganz auf das Handicap des jeweiligen Mitarbeiters abgestimmt. Mit Hektik kommt man bei Helga M. nicht weit. Auch bei ihrer Arbeitskollegin, die eine Lernschwäche hat, nicht. Viele Handgriffe am Buffet dauern bei ihr etwas länger. Es fallen keine strengen Blicke. Marlen Lüscher sagt: «Wir hatten noch keinen einzigen Gast, der sich über unsere Mitarbeitenden beschwert hat.»

Ein besonderes Flair Dies hat für Marlen Lüscher einen triftigen Grund: Im Restaurant herrscht ein besonderes Flair. Es entsteht durch

Im Roten Turm werden Menschen mit psychischen Erkrankungen beschäftigt.

Teil der Gesellschaft werden Marlen Lüscher ist stolz auf Mitarbeiterinnen wie Helga M. Sie sagt: «Nach sechs Jahren im geschützten Arbeitsbereich absolvierte sie bei uns im Service sogar eine Lehre über die IV. Das gelingt nicht jedem.» Ihr Beispiel ist Ausdruck eines Sozial-Konzeptes, das darauf ausgerichtet ist, psychisch kranken Mitarbeitenden durch eine geregelte Tagesstruktur, übertragene Verantwortung und Zusammenarbeit in einem Team zu neuem Selbstbewusstsein und Erfolgserlebnissen zu verhelfen. Bei Helga M. zeigte dies Wirkung. Fröhlich schildert sie: «Am Anfang war ich beim Servieren scheu, langsam und unsicher. Manchmal brachte ich Bestellungen durcheinander. Heute läuft alles gut.»

«Wir hatten noch keinen einzigen Gast, der sich über unsere Mitarbeitenden beschwert hat»

ten Arbeitsmarkt zu integrieren. Lüscher erzählt von Personen, die nach einer gewissen Zeit im Roten Turm psychische Probleme oder ein BurnOut überwinden konnten. Viele Gäste wissen gar nicht um die Behinderungen der hier arbeitenden. Marlen Lüscher sagt dazu: «Das schätzen unsere Angestellten hier besonders. Sie wollen hier einfach Mensch sein, wieder ein Teil der Gesellschaft werden.» Anzeige

KIRSTEN ERNST EinwohnErrätin und wiEdEr in diE

SchulpflEgE wETTINgEN

lISTE 3

22. September 2013

Marlen Lüscher, Geschäftsführerin

Mitarbeitende wie Helga M., von der trotz ihrer Behinderung viel Wärme, Herzlichkeit und Freude ausgeht. «Das überträgt sich auch auf unsere Gäste. Auch wenn es hier manchmal etwas länger dauert, bis die Mahlzeit auf dem Tisch steht, ist Herzlichkeit für viele in unserem leistungsorientierten Alltag ein kostbares Gut.» Hier, betont die Geschäftsleiterin, verlassen viele Gäste «entschleunigt» das Restaurant.

Marlen Lüscher kennt viele solche Fälle, die einen positiven Verlauf genommen haben. «Manche, die sich zu Beginn hier mangels Selbstwertgefühl kaum getrauen, am Buffet zu stehen, bedienen ein halbes Jahr später souverän fünf Tische auf einmal. Das ist auch für mich persönlich ein Erfolgserlebnis.» Ganz besonders freut sie, wenn es gelingt, Menschen mit Handicap nachhaltig in den ers-

Generationen

Mobilität

Energie

Wohnen

FÜR ALLE STATT FÜR WENIGE. LISTE 3

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UNTERWEGS

Genuss für Gaumen und Augen Zuhaue bei «Frau Meise» Das Haus zur Meise an der Unteren Halde in Baden lädt zum gemütlichen Brunchen ein. Bei «Frau Meise» fühlen Sie sich gleich zuhause. Inmitten von Vintage und Secondhand Möbeln werden täglich bis 16 Uhr das Spatzen-, Meisen- oder Schwanenfrühstück serviert. Die Produkte sind vorwiegend selbstgemacht. Das Brot von der Bäuerin ist nach alter Methode im Holzofen und ohne Konservierungsstoffe gebacken, die Gonfi macht die italienische Grossmutter der Inhaberin Claudia Nabholz und die feinen Mittagsmenüs wie Chäschüechli, Fociaccas oder Bagels werden von ihrer Mutter gekocht wie auch die Kuchen und Muffins sind aus deren Backstube. Tipp: Probieren Sie zum Brunch die Eierspeisen, das hausgemachte Knuspermüesli mit Veilchensirup oder die hausgemachte Schoggi mélange mit Lavendelsirup. Und abends gibt es feine Antipasti Teller mit einem erlesenen Prosecco – ein Genuss!

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Ob Frühstück, Mittagessen oder Apéro, der sympathische Treffpunkt an der Limmat mit dem eleganten und stilvollen Interieur lädt zum Entspannen und Geniessen ein. www.hirschbistro.ch

Wir verlosen 2 x Sonntags-Brunch für je 2 Personen im Hirsch! Senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli.ch oder eine Postkarte an Verlag LANDSTRASSE, c/o Makoli AG, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Hirsch» zu. Einsendeschluss ist der 30.09.2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

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Der perfekte Sonntag an der Limmat

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«Frau Meise» ist ein Café, ein Bistro und eine Bar - in allem eine gemütliche Wohnstube in der man sich wie zu Hause fühlt (1 und 2). Möchten Sie so wohnen wie bei «Frau Meise»? An der oberen Halde 20 können Sie Ihr Objekt der Begierde sichten und im Café kaufen (3). Einen weiteren Traum hat sich Claudia Nabholz mit ihrer eigenen Kleiderlinie erfüllt (4). Frau Meise ist auch eine Pension. In den zwei liebevoll eingerichteten Zimmern kann gekocht, gearbeitet und geruht werden (5 und 6). Bilder: Bettina Buccheri und Pascal Grob. www.fraumeise.ch

Starten Sie den Sonntag mit dem exklusiven Hirsch-Brunch und danach geht’s ab in den Day Spa! Erholung pur! Doch der Reihe nach. Das Bäderquartier hat eine lange traditionsreiche Geschichte. Mit dem Einzug der Römer begann die Kultivierung der Quellenregion. Im Hirsch wird die von Genuss und Gesundheit geprägte Geschichte weitergeführt. Das üppige Frühstücksbuffet verführt mit verschiedenen Eierspeisen, Rösti, feinen Broten, hausgemachtem Birchermüesli, frischen Früchten und exquisiten Salaten wie Linsen, Gurken oder Rübeli mit Datteln. Das Restaurant Hirsch bietet klassische und überraschende Küche nicht nur für seine Hotelgäste an, sondern ist Bistro, Bar und trendiges Café zugleich. Ein sympathischer Treffpunkt für den frühmorgendlichen Espresso bis zum Schlummentrunk. Und bei schönem Wetter ist die Terrasse gleich an der Limmat – Luxus pur. Übrigens, der Sonntagsbrunch ist auch als Kombi-Angebot mit Eintritt ins Novum Spa erhältlich.

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Antoinette Eckert wieder in den Gemeinderat und neu auch als Vizeammann HandMadeSoap – Seifen und mehr! Handgemachte Naturseifen & Wohnaccessoires Landstrasse 44, 5430 Wettingen Geöffnet: Do & Fr. 11-18.30, Sa. 10-16 www.handmadesoap.ch

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Rund um die Uhr im Einsatz Badener Taxi AG, das grösste Taxi-Unternehmen im Kanton Aargau, steht während 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche mit einer Flotte von über 20 Fahrzeugen bereit, um Sie sicher und schnell von A nach B zu bringen. Katja Bopp Die Nummer 056 222 55 55 gehört ins Telefonbuch eines jeden Handy- und Festnetzbesitzers. Wählt man diese, um ein Taxi zu bestellen, wird man mit einer von acht Telefonistinnen verbunden, die sich getreu dem Firmenmotto «freundlich – sicher – zuverlässig» Ihrem Anliegen annimmt und dafür sorgt, dass während des Hochbetriebs über 100 Anruferinnen und Anrufer pro Stunde in den Genuss einer Taxifahrt kommen.

Kostengünstige Fahrgemeinschaft Dieser Genuss wird von vielen noch immer als teuer abgestempelt, was Geschäftsführer Roland Wunderli zu relativieren weiss: «Wer Taxi fährt, hat die Möglichkeit, die Fahrt zum arbeiten oder telefonieren zu nutzen und muss sich nicht um die nervenraubende Parkplatzsuche kümmern.» Ausserdem erwähnt er die sich bietende Gelegenheit, Fahrgemeinschaften zu bilden und sich so den Fahrpreis zu teilen. Und mit der Kundenkarte haben

Sie die Möglichkeit bequem am Monatsende per Rechnung zu bezahlen.

Kooperation mit Wirten aus der Umgebung Die Badener Taxi AG bietet mit dem «Wirtetaxi» den einfachen Nachhauseweg nach einem entspannten Essen an. Mit einer Mindestkonsumation von 50 Franken in den teilnehmenden Restaurants, bestellt der Wirt dann ein Badener Taxi. Die bequeme Heimfahrt kostet nur fünf Franken (bei mehreren Mitfahrern) oder 10 Franken als alleiniger Taxinutzer.

tionsunternehmen ist als erstes TaxiUnternehmen der Schweiz bei Dun & Bradstreet unter top-rating.ch geratet. Kriterien wie Qualität der Chauffeure, Sauberkeit, Zahlungsmoral und –fähigkeit wurden bewertet. Und probieren Sie die neue Gratis-App von «Badener Taxi» aus, so haben Sie eine schnelle Verbindung zur Taxi-Zentrale und das nächstgelegene Taxi wird zu Ihnen geschickt. Gute Fahrt!

Günstiger und schneller «In der Region fahren Sie mit uns sogar teilweise günstiger als mit Mobility. So ist die Strecke Wettingen-Brugg mit dem Taxi die bessere Alternative und erst noch schneller, denn das Taxi darf die Busspur benutzen und kann so den Stau umgehen», erklärt uns Roland Wunderli. Übrigens, das Tradi-

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Pepe lienhard

«Big Band Musik ist meine grosse Liebe» Zur eigenen Freude Musik machen, stand für Pepe Lienhard schon immer im Vordergrund. Seriosität, eine Portion Glück und viel Leidenschaft sind das Erfolgrezept, um auf der grossen Bühne mit seiner Big Band und mit Udo Jürgens, Ute Lemper oder Quincy Jones die Menschen zu begeistern. Wie hat eigentlich alles angefangen und was waren seine grössten Highlights? LANDSTRASSE hat beim Aargauer Bandleader und Entertainer nachgefragt. Katja Bopp | Bilder: Thomas Buchwalder, zVg. Pepe Lienhard, wenn ich in Ihrem Palmares lese, weiss ich gar nicht, über welche Highlights ich unseren Lesern berichten soll, es sind einfach zu viele. Am besten fangen wir von vorne an… Wie hat eigentlich alles angefangen? Als ich sieben Jahre alt war, bekam ich eine Blockflöte. Ich konnte mich sofort für die populäre Musik begeistern, habe schon früh Schlager gehört. So kam es, dass ich mit dem Blockflötenspiel begann und darin Unterricht bekam.

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Was war damals Ihr Erfolgsrezept? Hilft da «jugendlicher Leichtsinn»? Leichtsinn war das nicht, nein. Aber von Anfang an war Begeisterung vorhanden. Ich sah mich nie gezwungen zu üben, ich machte das immer freiwillig, da es mir viel Spass machte. Das ist bis heute so geblieben, ich habe einfach Freude an der Musik. Was haben Sie für Tipps an die jungen Musiker heute? Wenn jemand Berufsmusiker werden will, soll er den Beruf richtig lernen. Es ist wichtig, das Handwerk richtig zu erlernen, vielleicht Musik zu studieren. Die Basics zu beherrschen, ist enorm wichtig. Den schnellen Erfolg zu suchen, wäre fatal. Wie muss man sich die Musikszene damals vorstellen? Die Musiker waren viel weniger gut ausgebildet als heute. Es gab schlicht keine Möglichkeiten, abgesehen vom Musikkonservatorium. Wer sich für Jazz und Ähnliches begeisterte, hatte es schwer. Heute kann man eigentlich alle Stilrichtungen erlernen. Was war früher besser, was heute? Es gibt nichts Schlimmeres als alte Leute, die behaupten, früher sei alles besser gewesen. Früher war nicht besser als heute und umgekehrt. Jede Zeit hat positive Seiten, jede Generation hat auf ihre Art Spass. Haben Sie auch Glück gehabt, oder mussten Sie vor allem hart für Ihren Erfolg arbeiten? Das war eindeutig ein Mix von beidem. Einerseits waren wir immer sehr seriös. Wir waren immer pünktlich und gut vorbereitet. Und wir konnten Noten lesen, was damals auch keine Selbstverständlichkeit war. Andererseits hatten wir natürlich auch eine grosse Portion Glück. Wir profitierten zum Beispiel enorm davon, dass sich Udo Jürgens ebenfalls für Freddy Burger als Manager entschied. Wir arbeiteten infolge oft zusammen, was uns bekannter machte und auch musikalisch weiterbrachte. Es war auch ein Glücksfall, dass wir in die damals sehr beliebte Sendung «Musik und Gäste» oder zu einem Konzert mit Frank Sinatra eingeladen wurden. Auch da waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Aber all das nützt letztendlich nichts, wenn man nicht professionell ist. Wir hatten also Glück, aber wir mussten auch gut sein. Welches waren Ihre musikalischen Vorbilder? Mein sechs Jahre älterer Bruder machte bereits Musik, er spielte sogar in einer Lehrlingsband. Das war sicher einer


der Gründe, warum ich zur Musik kam. Aber ansonsten hatten wir kein besonders musikalisches Haus, meine Eltern waren keine Musiker. Wir hatten vielleicht vier Schallplatten im Haus. Es war mehr meine eigene Begeisterung, ich begann schon sehr früh, Musik zu spielen und es machte mir von Anfang an sehr viel Spass. Welche Musiker haben sie am meisten geprägt oder inspiriert? Mein ganz grosses Vorbild war und ist Quincy Jones. Ich sah ihn zum ersten Mal live als ich 15 war im Kursaal in Baden. Er spielte zusammen mit einigen unglaublich guten Musikern ein fantastisches Konzert. Quincy Jones ist enorm talentiert. Alles was er produziert, macht er in Perfektion und Qualität, egal ob Jazz, Hip Hop oder Pop. Das bewundere ich sehr. Mittlerweile kennen wir uns persönlich, ich spielte vor 5 Jahren an seinem 75. und dieses Jahr an seinem 80. Geburtstag. Als ich Profi wurde, hatte ich meine Bigband reduziert auf ein Sextett. Zu dieser Zeit war auch Hazy Osterwald ein grosses Vorbild. Ihn kannte ich später ebenfalls persönlich und wir pflegten eine gute Freundschaft. Jetzt kommen wir zu den Highlights, Sie müssen sich aber kurz halten… Ein Dauer-Highlight war und ist die Zusammenarbeit mit Udo Jürgens. Zum ersten Mal gingen wir mit ihm 1977 auf Amerika-Tour. Seither sind wir bei praktisch allen Live-Auftritten seine Band. Ein spezielles Highlight für uns als Band war natürlich, als wir in den 80er Jahren mit Frank Sinatra und Samy Davis Junior auftreten konnten. Für mich persönlich bleiben die 75thBirthdayCelebration von Quincy Jones am Montreux Jazz Festival und das Konzert zu seinem 80. Geburtstag, das ich als Musical Director leiten durfte, unvergesslich. Sie sind sowohl mit dem Pepe Lienhard Orchester für Galas und Bälle sowie mit der Pepe Lienhard Big Band unterwegs. Was macht die Abwechslung aus? Mit der Big Band spielen wir vorwiegend Swing, also klassischen Big Band Sound. Da sind wir eine reine Konzertband. Mit dem Orchester begleiten wir zum einen Udo, zum anderen spielen wir Tanzmusik. Wir haben ein riesiges Repertoire, von Pop Songs über Wiener Walzer hin zu Tango. Das ist natürlich etwas ganz anderes als die Big Band. Wie schalten Sie nach einem Konzert am besten ab? Am besten entspanne ich auf meinem Bauernhof im Thurgau. Mit meiner Frau an meiner Seite und meinen Tieren um mich herum geniesse ich die freien Tage und kann bestens abschalten.

Persönlich Pepe Lienhard ist in Lenzburg aufgewachsen. Bereits mit 12 Jahren gründete er seine erste Band das Dixieland-Orchester «The College Stompers Lenzburg». Seine Eltern unterstützten ihn dabei immer, obwohl der Vater hoffte, dass mal was Rechtes aus ihm werden würde. Mit 17 Jahren hat Pepe dann mit 28 Musikern die Pepe Lienhard Big Band lanciert. Der Durchbruch kam 1970 im Zürcher Mascotte. Und 1972 hatte Pepe mit «Sheila Baby», seinen ersten grossen Hit, welcher dann 1977 mit «Swiss Lady» übertroffen wurde und er am Grand Prix Eurovision in London damit den 6. Rang holte. 1982 begann die grosse Zeit mit Udo Jürgens, welche bis heute andauert. Die beiden Stars und Freunde vertrauen einander blind und mit dabei ist auch immer der Manager Freddy Burger, eine Männerfreundschaft, welche die drei seit Jahrzehnten verbindet. Zur eigenen Freude Musik machen, stand schon immer im Vordergrund, das ist auch sein Erfolgsrezept, um damit die Menschen zu begeistern.

www.pepelienhard.ch

Haben Sie neben der Musik noch eine weitere Leidenschaft oder ein Hobby? Nebst der Musik sind Natur und Tiere meine grosse Leidenschaft. Insbesondere Vögel haben es mir angetan, ich züchte nun schon seit über 30 Jahren tropische Vögel. Das ist ein guter Ausgleich zum Studio. Ich fühle mich zwar immer noch sehr wohl im Showbusiness, habe aber auch genauso gerne meinen Garten zuhause und liebe die Schönheit der Natur.

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Kuster-Dieth: das zieht! Roland Kuster wieder als Gemeinderat. Markus Dieth wieder als Gemeinderat und Gemeindeammann.

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Auf der Tournee sind «The Voices» wieder dabei (links). Die Pepe Lienhard Big Band (rechts).

Sie sind in Lenzburg aufgewachsen, haben Sie noch Bezug zum Aargau? Ja, mein Elternhaus ist immer noch im Aargau. Ich wohnte die ersten 20 Jahre meines Lebens in Lenzburg und im Schloss Lenzburg habe ich auch heute noch regelmässig Auftritte. So komme ich immer wieder zurück. Sind Sie auch in der Region Wettingen/Baden aufgetreten? Der Aargau ist ein fester Bestandteil von jeder Tour. Es kommen immer viele meiner alten Freunde zu den Konzerten, was sehr schön ist. Wir hatten im Tägi Wettingen schon viele Auftritte, ebenso im Badener Kursaal. Auf der aktuellen Tour besuchen wir den Aargau am 29. Oktober in der Bärenmatte in Suhr. Auf was freuen Sie sich besonders, wenn Sie auf Tournee sind? Ich freue mich immer sehr aufs Spielen. Big Band Musik ist meine grosse Liebe. In einem kleinen Markt wie der Schweiz ist es sehr schwierig, als Big Band Erfolg zu haben. Deshalb ist es umso schöner, wenn ich mit der Big Band auf Tour gehen kann. Was dürfen Ihre Fans von der Tournee erwarten? Wir haben natürlich ein ganz neues Programm. Ausserdem sind « The Voices» wieder dabei, ein super Chor, der uns schon auf der letzten Tour begleitete. Aber auch die Klassiker werden nicht fehlen. Was haben Sie noch für Träume? Mein ganzes Leben ist ein schöner Traum. Ich habe eine super Big Band, eine tolle Frau und ein schönes Haus mit vielen Tieren. Mein Traum oder Wunsch ist, dass dies alles noch lange andauert und ich es noch möglichst lange geniessen kann. Anzeige

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MitMAchen und Gewinnen! Lösen Sie unseren Wettbewerb auf der Seite 45. Und Sie können Tickets für die Generalprobe vom 28. Oktober 2013, 19.30 Uhr, in der Bärenmatte Suhr gewinnen! Viel Glück!

Pepe Lienhard Big Band mit «It’s Swing Time» auf Schweizer Tournee Diesen Herbst tourt der populäre Schweizer Band Leader mit seinem hochkarätigen Orchester durch die helvetischen Konzerthallen und zelebriert Big-Band-Sound auf allerhöchstem Niveau. Auf der Playliste stehen Kompositionen von Glenn Miller, Duke Ellington, Quincy Jones, Benny Goodman, Count Basie u.v.a. Gemeinsam mit dem virtuosen Gesangsquartett «The Voices» und seinem langjährigen musikalischen Gefährten Pino Gasparini garantieren Pepe Lienhard und seine Big Band für ein Konzerterlebnis der Extraklasse. Als Special Guests mit dabei sind die beiden amerikanischen SoulSänger Dorothea Lorene und Stevie Woods. It’s Swing Time! Di 29.10. Suhr, Bärenmatte / Mi 30.10. Luzern, KKL / Do 31.10. St. Gallen, Tonhalle / Fr 01.11. St. Gallen, Tonhalle / Sa 02.11. Bern, Kursaal / So 03.11. Thun, KK Thun / Mi 06.11. Amriswil, Pentorama / Do 07.11. Basel, Musical Theater / Fr 08.11. Landquart, Forum im Ried / Sa 09.11. Zürich, Kongresshaus / So 10.11. Zürich, Kongresshaus / Di, 12.11. Biel, Kongresshaus / Mi 13.11. Trimbach b. Olten, Mühlemattsaal / Do 14.11. Visp, La Poste / Fr 15.11. Schaffhausen, Stadttheater Dauer der Vorstellung ca. 2 Stunden 20 Minuten (inkl. 20 Minuten Pause) Weitere Informationen www.pepelienhard.ch oder www.musical.ch Vorverkauf Karten sind beim Ticketcorner unter 0900 800 800 (CHF 1.19/min., Festnetztarif) oder www.ticketcorner.ch sowie an allen

bekannten Ticketcorner Vorverkaufsstellen erhältlich.


KINDERMUSEUM BADEN

«Verchäuferlis» im Museum Das Kindermuseum in Baden zeigt derzeit die Sonderausstellung «Wandel im Handel». Nicht nur Kindern bieten sich faszinierende Erlebnisse. Auch Erwachsene kommen auf ihre Kosten. Stephan Santschi

«Kinder waren in ihrem Alltag schon immer mit dem Handel konfrontiert. Daraus hat sich ein beliebtes Rollenspiel entwickelt.

Verchäuferlis, ein klassisches Rollenspiel, ist für die Entwicklung eines Kindes sehr wichtig.

Verkauf und Kauf im Spiel – Verchäuferlis genannt – gehören in die Welt der klassischen Rollenspiele. Diese sind für die Entwick-

Stöcken und in 20 kleinen Räumen wird anhand von Spielzeug,

lung eines Kindes sehr wichtig», sagt Daniel Kaysel, Co-Leiter

schulischen Lehrmitteln und Kinderbüchern aufgezeigt, wie

des Kindermuseums in Baden. Seit dem letzten Juni widmet sich

sich die Kindheit in den vergangenen 300 Jahren verändert hat.

das Haus am Ländliweg 7 mit einer Sonderausstellung dem The-

Daniel Kaysel weist darauf hin, dass nicht nur Kinder, sondern

ma «Wandel im Handel» und lädt Kinder und Erwachsene damit

auch Erwachsene viel zu entdecken haben: «Wir versuchen

zum «Verchäuferlis» ein. «Was darf es bitte sein? Wie viel kostet

alle Altersklassen zwischen 5 und 99 Jahren anzusprechen. Er-

das? Mit meinen Kindern habe ich das selber x-mal gespielt»,

wachsene erhalten die Gelegenheit, in die eigene Vergangenheit

sagt der dreifache Familienvater Daniel Kaysel und lacht.

abzutauchen.» Wichtig sei ihnen der Dialog zwischen den Generationen. «Es ist immer wieder schön zu erleben, wenn eine

Vom Tausch bis zum Online-Shopping

Grossmutter ihrem Enkelkind erklärt, welche Spielzeuge sie frü-

Das Spiel gestattet dem Kind wechselweise die Positionen des

her gehabt hat, und wenn das Kind die eigenen Spielsachen wie-

Verkäufers und des Käufers einzunehmen. Eingebaut sind Wa-

derentdeckt. Das Schweizer Kindermuseum ist ein lebendiger

renkunde, Nahrungsmittelkenntnis, Preisvorstellungen, Waren-

Ort, der Jung und Alt fasziniert – mit unzähligen Möglichkeiten

vergleich, Kaufentscheid, Anpreisung, Präsentation, Wägen,

zum Entdecken, Ausprobieren und Spielen», so Kaysel.

Verpacken und Kassieren der Ware. Die Ausstellung zeigt den Wandel im Handel an Hand von sechs Stationen anschaulich und erlebbar. Den Anfang macht der Tauschhandel, gefolgt vom Marktstand und den Kaufrufen der Strassenverkäufer. Der nächste Schritt führt in den Tante-Emma-Laden, weiter zum Warenhaus, zum Grossverteiler und schliesslich zum OnlineShopping. In den folgenden Monaten sowie im nächsten Frühling werden an den Wochenenden abwechslungsreiche Aktivitäten zum Thema der Ausstellung angeboten. Beispielsweise mit dem Kinderflohmarkt (22. September), dem Ausmalen und Zusammenkleben von kleinen Krämerladen aus Papier (19./20. Oktober), der Bücher-Tauschbörse (26./27. Oktober) oder dem Erstellen von Geldstücken und Portemonnaies aus Recyclingmaterial (2./3. November). Die Ausstellung dauert noch bis zum

Wir verlosen 10 x 3 Eintritts-Gutscheine für jeweils 1 Erwachsener & 2 Kinder! Senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli.ch oder eine Postkarte an Verlag LANDSTRASSE, c/o Makoli AG, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Kinder» zu. Einsendeschluss ist der 10.10.2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Ende des nächsten Jahres.

300 Jahre Kindheit im Überblick

Wandel im Handel

Das Kindermuseum in Baden ist 1985 von Sonja und Roger Kay-

Sonderausstellung: 15. Juni 2013 bis 31. Dezember 2014

sel initiiert und eröffnet worden. Im Jahr 2002 folgte der Umzug

Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14–17 Uhr; Sonntag 10–17 Uhr

in die 117-jährige Villa am Ländliweg. Die beiden Söhne Daniel

Eintrittspreise: Kinder 4.–, Studenten, Lehrlinge 9.–, Erwachsene 12.–

und Marcel (Kurator) leiten das Museum. Pro Jahr zählt man im

Führungen: ganze Woche nach Vereinbarung

Kindermuseum 24‘000 Besucher und 150 Führungen. Auf fünf

Weitere Infos: www.kindermuseum.ch

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Das Team besteht aus 18 Mitarbeitenden, darunter 4 Lehrlinge. Ganz rechts Martin Bruggisser, Inhaber. Bilder: Adrian Ehrbar

Holzwerkstatt setzt auf moderne Technik Seit 11 Jahren sorgt Firmeninhaber Martin Bruggisser mit seiner «kreativen holzwerkstatt» für die Herstellung von personifizierten und funktionellen Küchen und Möbeln. Nun setzt das Wettinger Unternehmen einen weiteren Meilenstein in seiner noch jungen Geschichte.  Stephan Santschi

CNC – Computerized Numerical Control. Oder auf deutsch: Computergestützte numerische Steuerung. Diese Technik ist die neuste Errungenschaft der «kreativen holzwerkstatt». Firmeninhaber Martin Bruggisser schwärmt vom neuen Arbeitsgerät: «Die meisten Bearbeitungsschritte laufen über diese Maschine. Sie sorgt für einen optimalen Ablauf.» Konkret handelt es sich hierbei um eine computergesteuerte Fräse mit fünf Achsen. Das eröffnet der Schreinerei ganz neue Möglichkeiten bei der Herstellung verschiedenster Formen und Schnitte. «Wir sind nun noch effizienter, präziser und unabhängiger. Wir können noch gezielter auf die individuellen Wünsche unserer Kunden eingehen», so Bruggisser. Die CNC-Maschine hat sämtli-

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che Zeichnungen der Produkte gespeichert. «Für uns ist dies nach elf Jahren ein Meilenstein und eine Investition in die Zukunft», sagt der 42-jährige Familienvater aus Wettingen.

Neuer Betriebsleiter Ein weiterer historischer Moment ereignete sich mit Beginn des Monats September, als Martin Bruggisser die Betriebsleitung abgab. Fortan konzentriert er sich auf die strategische Arbeit. Der neue Betriebsleiter ist ein langjähriger Mitarbeiter und heisst Roland Fritschi. Der 41-Jährige hat drei Kinder, wohnt in Birmenstorf und freut sich auf die neue Herausforderung. Das Unternehmen, das insgesamt aus 18 Mitarbeitenden besteht,


die kreative holzwerkstatt

Bild links oben: Kochen als Genuss für alle Sinne, funktionale und moderne Küche. Bild rechts oben: Der erste Eindruck zählt, einladene und innovative Empfangstheke. Bild links unten: Die CNC-Maschine speichert sämtliche Zeichnungen der Produkte auf. Bild rechts unten: Am Screen werden die Einstellungen für das Fräsen konfiguriert.

hat zudem erstmals einen vierten Lehrling engagiert. Damit ist für jedes Lehrjahr des Schreinerberufs ein Auszubildender angestellt. «Wir legen grossen Wert auf Aus- und Weiterbildung», erklärt Martin Bruggisser. Um seine Worte zu unterstreichen, weist er daraufhin, dass der erste Lehrling, den seine Firma hatte, heute der Lehrlings-Verantwortliche sei.

Schreinerkunst seit 2002 Die «kreative holzwerkstatt» der mb martin bruggisser ag ist am 2. April 2002 gegründet worden. Seither hat sie sich mit solidem Schreinerhandwerk auf die nachhaltige Produktion von Küchen und Möbeln spezialisiert. Präzision, Sorgfalt und die Liebe zum Detail prägen das Unternehmen. Zum Herzstück avancierte in den letzten Jahren das persönliche Beratungsgespräch. Varianten und Möglichkeiten des Schreinerberufs haben enorm zugenommen, entsprechend will man an der Winernstrasse 4 in Wettingen den individuellen Wünschen der Kunden gerecht werden können. «Wir sind offen für alles», sagt Martin Bruggisser. So vielfältig die Produkte sind, so einheitlich ist deren hohe Qualität. Der Ästhetik kommt dabei eine ebenso grosse Bedeutung zu, wie der Funktionalität. Täglich ist auch ein Service-Schreiner für kleinere oder grössere Reparaturen unterwegs.  www.mb-w.ch

Neuer Werbeauftritt Neu ist mb martin bruggisser ag mit OBRIST Transporte unterwegs. Abgebildet ist eine Küche mit der neuen Materialkombination Keramik und Holz. Darin integriert ist ein QR Code welcher durch Einlesen mit dem Smartphone und einem QRReader direkt zur Webseite der «kreativen holzwerkstatt» führt.

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FC Baden

Das Highlight des FC Baden ist unvergessen Der FC Baden kämpft heute in der vierthöchsten Liga der Schweiz um Tore und Punkte. Einst spielte der Verein sogar während einer Saison in der NLA. Der damalige Goalie Francesco Delvecchio erinnert sich dabei an ein ganz besonderes Spiel. Stephan Santschi «An was ich mich aus diesem Spiel noch erinnern kann?» Francesco Delvecchio lacht und sagt: «An fast alles. Ich habe ein grausam gutes Gedächtnis.» Die Rede ist vom grössten Tag in der Vereinsgeschichte des FC Baden. Stattgefunden hat er an einem nasskalten Novembertag im Jahr 1985 im alten Wankdorfstadion zu Bern. Die Young Boys, die wenige Monate später mit Topcracks wie Lars Lunde, Georges Bregy und Dario Zuffi Schweizermeister werden sollten, empfingen zu Hause den kleinen FC Baden; den Aufsteiger, den krassen Aussenseiter. Diskutiert wurde vor dem Duell eigentlich nur über die Höhe der Kanterniederlage. Doch dann kam alles anders. Die Badener spielten das Spiel ihres Lebens und gewannen 1:0.

«Der Zusammenhalt im Team vermisse ich bei den heutigen Fussballern, die oft den Verein wechseln und denen es doch egal ist, welches Trikot sie gerade tragen» Francesco Delvecchio

Die Beschimpfung von Lars Lunde Delvecchio war damals der Torhüter der Aargauer. Bereits in den Katakomben vor dem Betreten des Rasens sei es zu einer denkwürdigen Begegnung mit dem späteren Torschützenkönig Lars Lunde gekommen: «Wir standen nebeneinander, als er zu mir sagte: Ich mache dir heute zwei Tore rein, du Arschloch.» Zehn Minuten vor Spielschluss habe er Lars Lunde darauf hingewiesen, dass er allmählich etwas pressieren müsse. «Geantwortet hat er darauf aber nichts mehr», sagt Delvecchio und lacht erneut herzhaft. Die Berner hatten an jenem Tag nichts mehr zu lachen. Das lag einerseits am Isländer Gudmundur Torbjörnsson, der den Siegestreffer erzielte. Und andererseits eben an Francesco Delvecchio, der die prominenten Gegner zur Verzweiflung brachte. «Wenn ein Goalie mal warm geschossen ist, kann er manchmal eben tun, was er will», erzählt Delvecchio. Der damalige Präsident Roland Wunderli sei übrigens derart aus dem Häuschen gewesen, dass er unmittelbar nach dem Schlusspfiff spontan die Siegprämie verdoppelte. «Von 500 auf 1000 oder von 1000 auf 2000 Franken, das weiss ich nicht mehr genau», so Delvecchio. Vom Fussball habe er damals mehr schlecht als recht leben können, meist habe er nebenher gearbeitet. Unbezahlbar sei hingegen der Zusammenhalt im Team gewesen. «Das vermisse ich bei den heutigen Fussballern, die oft den Verein wechseln und denen es doch egal ist, welches Trikot sie gerade tragen.»

«Wir waren die Prügelknaben der Nation» Am sofortigen Wieder-Abstieg des FC Baden änderte der Sensationserfolg damals nichts. Der Sieg in Bern sollte sogar der einzige der gesamten Saison bleiben. Mit insgesamt acht Punkten aus 30 Partien und einem Torverhältnis von 14:86 beende-

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ten die Badener die einzige NLA-Saison der Klubhistorie auf dem letzten Platz. Auch in den Derbys gegen Wettingen und Aarau gab es nichts zu holen. «Wir waren die Prügelknaben der Nation. Unsere Mannschaft war schwächer als jene, die aufgestiegen war, weil uns einige Spieler verlassen hatten», berichtet Delvecchio. Dieses eine Spiel in Bern sorge aber noch heute für Gesprächsstoff. «Wenn ich auf ehemalige Mitspieler oder Gegner treffe, behaupten wir noch heute, dass es am damaligen Wochenende im Toto keinen 13-er gegeben habe.» Also niemanden, der alle 13 Spiele der 13-er-Wette richtig vorausgesagt hatte… Heute ist Francesco Delvecchio 56-Jahre alt. Aktiv Fussball spielt er nicht mehr. «Als ich es kürzlich wieder einmal versucht habe, musste ich anschliessend zwei Tage lang liegen bleiben.» Das rechte Knie war schon immer seine Achillesferse, «es ist 13 Mal operiert worden. Ich habe jeweils in jeder Winterpause sozusagen den Service machen lassen.» Heute arbeitet Francesco Delvecchio als Kurier der Meier Druck AG. Und er führt das Restaurant des FC Windisch. Den FC Baden verfolgt er nur noch aus der Ferne. «Ich habe keine grosse Beziehung mehr zum Klub. Ich weiss aber, dass es mit dem Aufstieg wieder nicht funktioniert hat.»


FC Baden ist wieder verschuldet In der Tat: Der einst stolze NLA-Vertreter hat zuletzt keine grossen Ziele mehr erreicht. Während sich die Frauen-Abteilung seit 2008 achtbar in der NLB bewährt, spielen die Männer nur in der vierthöchsten Schweizer Liga, der 1. Liga Classic. Im letzten Juni scheiterten sie zum wiederholten Mal nur knapp am angestrebten Aufstieg in die 1. Liga Promotion. «Wir haben im entscheidenden Moment nicht unsere beste Leistung abrufen können. Einige Spieler waren mit dem Kopf nicht mehr bei der Sache, weil sie just während den Aufstiegsspielen von anderen Vereinen mit finanziellen Angeboten geködert wurden. Das ist eine Schweinerei», ärgert sich Trainer Sven Christ. Im Sommer haben dann 12 Spieler den FC Baden verlassen. Neben dem sportlichen Misserfolg hat der Verein finanzielle Sorgen. Ende 2012 resultierte im Geschäftsbericht bei einem Aufwand von 1,084 Millionen Franken ein Minus von 122‘500 Franken, das strukturelle Defizit betrug sogar über 200‘000 Franken. Damit ist der Verein wieder verschuldet – rund 141‘000 Franken fehlen in der Vereinskasse. Im Jahr 2003 war die Situation mit über 600‘000 Franken Schulden sogar dramatisch, ehe unter der Führung des heutigen Ehrenpräsidenten Heinz Gassmann die Sanierung gelang. Nun kommt es erneut zu Sparmassnahmen, das Budget wird in diesem Jahr um 150‘000 Franken nach unten korrigiert. In den kommenden beiden Jahren soll das negative Eigenkapital wieder ausgeglichen werden. Die Suche nach Sponsoren gestaltet sich grundsätzlich aber schwer, das wirtschaftliche Umfeld erlaubt trotz vieler Firmen in der Gegend keine grossen Sprünge. Vorbei sind auch die Zeiten, wo Mäzene wie die mittlerweile verstorbenen Johnny Hirschi und Hans Badertscher den Verein mit finanziellen Zustüpfen über Wasser hielten.

«Wir haben im entscheidenden Moment nicht unsere beste Leistung abrufen können»  Sven Christ

Für Trainer Sven Christ ist der Aufstieg derzeit kein Thema. Bild: Foto Wagner.

Riesiger Aufwand für die Junioren Auch sportlich wird der FC Baden seine Ansprüche reduzieren müssen. Der Aufstieg ist vorderhand kein Thema mehr. Mit Verteidiger Giuseppe Rapisarda und Stürmer Goran Antic stiessen zwar zwei prominente Namen dazu, grundsätzlich ist die Mannschaft aber verjüngt und mit eigenen Talenten aufgefüllt worden. «Zwölf Spieler haben Jahrgang 1993 bis 1995»,

Guiseppe Rapisarda kam vom FC Wohlen. Bild: Foto Wagner.

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FC Baden informiert Arnold Ackermann. Der Verein will künftig noch intensiver auf das einheimische Schaffen zählen. Während der FC Baden eigenständig in den Junioren-Spitzenligen der CocaCola Junior League A und B vertreten ist, beteiligt er sich zudem an den gemeinsamen Förderprojekten Team Aargau und Team Limmattal. «Baden betreibt für seine Junioren einen riesigen Aufwand», sagt Sven Christ, der in Baden erstmals als Profitrainer arbeitet – zu 50 Prozent als Konditionstrainer für das Team Aargau und zu 50 Prozent als Trainer der 1. Mannschaft. Das jüngste Produkt dieser Bemühungen ist Christopher Teichmann, der im letzten Juli als 17-Jähriger von Baden zum FC Aarau in die Super League wechselte und dort als offensiver Mittelfeldspieler bereits positiv aufgefallen ist.

Grosse Namen im Stadion Esp Grosse Namen produzieren, anstatt einkaufen, das wäre der Optimalfall. Bereits in der Vergangenheit hat der eine oder andere spätere Shooting-Star im Stadion Esp seine Karriere lanciert. Der aktuelle Schweizer Nationalgoalie Diego Benaglio ist als 14-Jähriger beim FC Baden entdeckt worden. Kroatiens Nationalspieler Mladen Petric startete in Baden seine Profikarriere. Daniel Gygax (aktuell FC Luzern) wechselte von Baden als 17-Jähriger in die NLA zum FC Zürich. Auch der ehemalige Nationalkeeper Jörg Stiel begann in Baden mit dem Fussball. Und selbst Stuttgart-Profi Vedad Ibisevic gab in seinen Jugendjahren hier ein kurzes Gastspiel. Dass der FC Baden als Mannschaft irgendwann wieder im Konzert der Grossen mitspielt, ist indes unrealistisch. Die Hierarchie im Kanton Aargau scheint mit Aarau in der Super League (früher NLA) und Wohlen in der Challenge League (NLB) in Stein gemeisselt. Baden hätte sich dahinter gerne in der 1. Liga Promotion auf dritthöchster Stufe etabliert. Trainer Sven Christ weiss aber, dass es sehr schwer gewesen wäre, in dieser Liga zu bestehen. Die Konkurrenz, teilweise mit illustren Namen bestückt, wäre sehr stark, womöglich zu stark gewesen. «Wir konzentrieren uns nun auf die Entwicklung von ganz jungen Spielern. Ich bin mit meinem Kader sehr zufrieden. Wir werden nicht mehr der ganz klare Favorit sein. Ich glaube aber, dass wir wieder oben in der Tabelle mitspielen werden», sagt Christ. Anzeige

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FC Baden Gründung 1. Juli 1897 Grösster Erfolg Aufstieg NLA 1985 Teams 24 Geschäftsbilanz 2012 minus 122‘500 Franken (Schulden: 141‘000) Stadion  Esp (7000 Zuschauer, Kunstrasen) Präsident Thomi Bräm Sportchef Arnold Ackermann Trainer Männer, 1. Liga Sven Christ Trainer Frauen, NLB Dominique Uehli Ehemalige Stars Diego Begnalio mit Daniel Gygax (Bild oben) , Jörg Stiel, Mladen Petric (Bild unten), Vedad Ibisevic. Weitere Infos www.fcbaden.ch Anzeige

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Hochkarätige Künstler im Kloster Wettingen Am Freitag, 13. Dezember und Samstag, 14. Dezember 2013, mit Beginn jeweils um 19 Uhr, findet im Kloster Wettingen zugunsten der arwo (Arbeiten und Wohnen, Stiftung für Behinderte, Wettingen), eine Benefiz-Gala, feinschmeckerisch serviert vom Gasthof Sternen, statt. Geniessen Sie das Defilee sinnlicher Musik und kulinarischer Zaubereien in den stimmungsvollen Katja Bopp Räumlichkeiten des Klosters Wettingen.

Die 25-jährige Violinistin Danae Matschke ist in Athen geboren und zählt zu den vielversprechendsten griechischen Musikerinnen der jungen Generation. Ihrem Konzertdebüt im Alter von elf Jahren folgten Auftritte mit diversen Orchestern bei verschiedenen Musikfestivals – begleitet von enthusiastischen Presseberichten: «Eine geigerische Offenbarung: Vollkommene Intonation, sprudelnde Musikalität gepaart mit erstaunlich geistiger Frühreife …». Überall werden ihre makellose Technik, ihr brillanter Geigenton und die reiche Palette von Klangfarben bewundert. Im Kloster Wettingen wird sie von ihrem Vater, Uwe Matschke, begleitet. Der virtuose Pianist ist Musikprofessor an der University of Macedonia, Thessaloniki. Erleben Sie den singenden und leidenschaftlichen Ton dieser aufstrebenden Geigerin in einem stimmungsvollen und edlen Rahmen.

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BENEFIZ-GALA Programm Freitag, 13. Dezember und Samstag, 14. Dezember 2013: Jeweils Apero 19 Uhr, anschliessend Diner, Digestif ca. 22 Uhr. Anschliessend Gespräche und Begegnungen, auch mit den Künstlern. Preis pro Person für 5-Gänge Galadiner (exkl. auserlesene Weine.) inkl. Konzert und arwo-Spende: 200 Franken. Ticketbestellungen 3 Wochen vor den Konzerten bei: Info Baden, oberer Bahnhofplatz 1, 5400 Baden, Telefon 056 200 84 84, www.programm.baden.ch, oder Tickets bequem und spesenfrei von zu Hause aus kaufen auf: www.ticket.baden.ch. Ab sofort sind auch verbindliche Vorreservationen möglich unter: info@w-kk.ch, Tel. 056 222 69 75 (Beschränkte Platzzahl). Konzert Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791), Sonate für Violine und Klavier B-Dur KV 454 «Strinasacchi» | Johann Sebastian Bach (1685–1750), Partita in d-Moll BWV 1004 für Violine solo | César Franck (1822–1890), Sonate für Violine und Klavier A-Dur op. 120. Konzerte Wettinger Kammerorchetser Musiksaal Margeläcker in Wettingen Konzert «Sehnsucht» Fr, 25. Okt. 2013, 20 Uhr Konzert «Italien» Fr, 22. Nov. 2013, 20 Uhr Weitere Konzertdaten und Infos unter: www.w-kk.ch

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Infografik

Wir dürfen wählen! Unsere Infografik zeigt die wichtigsten Facts... Alle vier Jahre werden in der Gemeinde Wettingen der Einwohnerrat und der Gemeinderat gewählt. Am 22. September werden die Weichen für die Legislaturperiode 2014-2017 gestellt. Wir haben die wichtigsten Informationen und Statistiken zusammengestellt. Wir haben ein Mitspracherecht und dürfen wählen. Das ist auf der ganzen Welt leider immer noch nicht selbstverständlich. Also tun wir es!

Wahl Schulpflege Für die Schulpflege sind 7 Mitglieder zu wählen. Die Schulpflege konstituiert sich selber. Alle Stimmberechtigten von Wettingen können gewählt werden und müssen keiner Partei angehörig sein. Auf kantonaler Ebene sind Bestrebungen im Gange, die Schulpflege auf Gemeindeebene abzuschaffen. Künftig soll sowohl die Finanz- und die Strategiekompetenz in einer Hand liegen.

Legislative: Einwohnerrat Exekutive: Gemeinderat Judikative: Friedens- / Bezirkssrichter Wahl Steuerkommision Es sind drei Mitglieder der Steuerkommission und ein Ersatzmitglied zu wählen. Alle Einwohner von Wettingen können gewählt werden und müssen keiner Partei angehörig sein. Aufgrund der Anmeldungen sind diese Behörden in stiller Wahl bereits bestellt worden.

Wahl Gemeinderat (Majorzwahlen) Die sieben Mitglieder des Gemeinderates, der Gemeindeammann und der Vizeammann werden im gleichen Urnengang gewählt. Der Gemeindeammann muss auch als Mitglied des Gemeinderates gewählt sein. Der Gemeinderat hat wöchentlich am Donnerstagmorgen Sitzung, dabei müssen mindestens vier Mitglieder vertreten sein, damit die Sitzung stattfinden kann. Die folgenden Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich zur Wahl:

Dr. Markus Dieth, CVP, bisher

Antoinette Eckert, FDP, bisher

Yvonne Feri, SP, bisher

Daniel Huser, SVP, bisher

Roland Kuster, CVP, bisher

Jürg Baumann, SVP, neu

Markus Maibach, SP, neu

Michael Merkli, BDP, neu

Phlippe Rey, parteilos, neu

Ruth Jo. Scheier, GLP, neu

Helen Suter, EVP, neu

Als Mitglieder des Gemeinderates: Oben v.l.: Dr. Dieth Markus, 1967, CVP, bisher, seit 1. Januar 2006 | Eckert Antoinette, 1956, FDP, bisher, seit 1. Januar 2000 | Feri Yvonne, 1966, SP, bisher, seit 1. Januar 2006 | Huser Daniel, 1959, SVP, bisher, seit 1. Januar 2002 | Kuster Roland, 1959, CVP, bisher, seit 1. Januar 2008 | Baumann Jürg, 1956, SVP, neu | Maibach Markus, 1959, SP, neu | Merkli Michael, 1970, BDP, neu | Rey Philippe, 1957, parteilos, neu | Scheier Ruth Jo., 1976, GLP, neu | Suter Helen, 1966, EVP, neu

Als Gemeindeammann: Dr. Dieth Markus, 1967, CVP, bisher, seit 1. Januar 2008

Als Vizeammann: Eckert Antoinette, 1956, FDP, neu Feri Yvonne, 1966, SP, neu

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gEMEINDEWAHLEN

Majorzwahl

EVP Forum 5430

22 3

WettiG

3 3 2 0

SD BDP

Wahl 2009: Urne = 548

Total Stimmrechtsausweise = 5025

0004 0008

1. Thomas Benz, 1494 CVP 2. Martin Bruggisser, 1472, CVP 3. Daniela Gueniat-Studer, 1329 CVP

Wahlzettel für Einwohnerrat gültig = 4119

Zahl Zusatzstimmen

00001

Kandidatenstimmen

Die meisten Stimmen 2009:

Brieflich = 4812

Kandidatenstimmen sind diejenigen Stimmen, welche ein Kandidat erhält. Zusatzstimmen sind diejenigen, welche die Partei für ihre Liste und die leeren Stimmen/Zeilen erhält. Beispiel: Wenn Sie die Liste 1 ohne Änderungen abgeben, dann erhält die CVP 30 Kandidatenund 20 Zusatzstimmen. 0006

CVP: Stefan Signer seit 2005 BDP: Heinz Graf seit 2012 SVP: Hermann Steiner seit 2000 5430: Holger Czerwenka seit 2007 EVP: Marie-Louise Reinert seit 2006 FDP: Claudia Berli seit 2006 SP: Markus Maibach seit 2001 WettiG: Leo Scherer Kleiner seit 1990

264*

Veränderte Wahlzettel = 2944

*Wahlzettel ohne Partei

16%

CVP

84%

SVP

54%

46%

SP

60%

40%

FDP

62%

38%

EVP

55%

45%

WettiG

49%

51%

Forum 5430

34%

66%

Freie Liste

46%

54% 83%

17%

BDP 0

20

40

davon Unv. Wahlzettel= 911

60

80

0

0

3 3 4

EVP 10 | 5430 5 | BDP 3 | GLP 5 Welche Kandidatin oder Kandidat je Partei ist am längsten im Einwohnerrat?

7

7

100

Kumulieren Damit meint man das Abgeben von mehreren Stimmen an eine Kandidatin oder einen Kandidaten. Bei der Einwohnerratswahl kann ein Name maximal zweimal auf eine Liste gesetzt werden. Bei der Gemeinderatswahl darf der Name nur einmal auf der Liste stehen, überzählige Namen werden gestrichen. 3

CVP 30 | SVP 20 | SP 19 | FDP 22 | WettiG 12 |

7

FDP

Die Proporzwahl ist eine Verhältniswahl. Mittels Proporz wird meistens die Legislative (Einwohnerrat, Nationalrat) gewählt. Die Sitze werden im Verhältnis zu allen abgegebenen Stimmen verteilt.

6

sitze zur Wahl 2014/2017:

9

10

9

stellen sich für die 50 Einwohnerrats-

8

SP

Proprozwahl

10

10

12

21

SVP

01

14

02

15

14

01

2001 /2005

05

CVP

2005/2009

02

03

04

2009/2013

Die Majorzwahl ist eine Mehrheitswahl. Bei der Majorzwahl wird nur gewählt, wer ein absolutes Mehr erreichen kann. Die Majorzwahl wird für den Gemeinderat, den Gemeindeammann und Vizeammann angewendet. Auch die Schulpflege und Steuerkommission wird nach diesem Wahlmodus gewählt. Die Majorzwahl ist ein wesentlich einfacheres System als die Proporzwahl. Es bekommt immer der Kandidat oder die Kandidatin das Amt, der oder die die meisten Stimmen erhält 03

Sitzverteilung Einwohnerrat der letzten drei Legislaturen

0002

06 08 001

126 Kandidatinnen und Kandidaten

Frauenquote Legislaturperiode 2009-2013: 13 von 50

51

26%

04

02

0

05

Die Wahl des Einwohnerrates erfolgt nach dem Verhältnisverfahren (Kandidatenstimmen-System). Jede in der Gemeinde wohnhafte Person ist wählbar. Der Einwohnerrat bildet in Wettingen die Legislative. Seit 1966 ist der Einwohnerrat mit 50 Personen besetzt und die Sitzungen finden 6 bis 8 Mal jährlich immer donnerstags um 19 Uhr statt. Nur in zehn Gemeinden des Kantons Aargau gibt es einen Einwohnerrat, nämlich in Aarau, Baden, Buchs, Brugg, Lenzburg, Obersiggenthal, Wettingen, Wohlen, Windisch und Zofingen. In den anderen 209 Gemeinden gilt die Gemeindeversammlung als Legislative. Die Gemeindeversammlung wird zweimal jährlich durchgeführt. Der Einwohnerratspräsident und Vizepräsident wird jeweils für zwei Jahre vom Einwohnerrat gewählt. Da es sich hier um ein «Ehrenamt» handelt, gibt es keine Kampfwahlen. Zuerst wird man für 2 Jahre zum Vize gewählt und anschliessend für 2 Jahre zum Präsidenten. Die Wahlen finden jeweils im Januar in der ersten Einwohnerratssitzung des neuen Parlamentes statt.

04

Wahl Einwohnerrat (Proporzwahlen)

Panachieren Ich wähle eine leere Liste oder eine Parteiliste und fülle diese auch mit Kandidatenstimmen aus anderen Parteien. Pro Liste können maximal 50 Namen aufgeführt werden.

Leere Liste Die Namen wählbarer Personen auf der Leeren Liste ergeben Kandidatenstimmen. Ist auch der Listenkopf mit einer Parteibezeichnung ausgefüllt, so erhält die entsprechende Partei noch Zusatzstimmen im Umfang der noch nicht ausgefüllten leeren Linien. Deshalb ist es für die Parteien wichtig, dass die vorgedruckte Liste verwendet oder auf der Leeren Liste die Parteibezeichnung ergänzt wird.

50 Urnenstandorte

Rathaus, Bahnhof, Kino Elite und Schulanlage Dorf, Öffnungszeiten sind 9 bis 10 Uhr

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Gemeinde Wettingen

Solaranlage auch auf dem neuen Schulhaus Zehntenhof? Mit der Inbetriebnahme des Solarkraftwerks Fohrhölzli tritt die Gemeinde Wettingen erstmals als Stromproduzent auf. Weitere Projekte sind in konkreter Planung. Text: Stephan Santschi Bild: Adrian Ehrbar Das erste gemeindeeigene Solarkraftwerk auf dem Flachdach des Neubaus Fohrhölzli ist in Betrieb. Pro Jahr soll es 82‘000 Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspräche etwa dem Verbrauch von 22 Wohneinheiten. Die Freude über diese Premiere überstrahlt allerdings nicht die eher bescheidene Effektivität. «Um den Jahresverbrauch von ganz Wettingen zu decken, wären 1200 Anlagen in der Grössenordnung des Fohrhölzlis notwendig», sagt Peter Wiederkehr, der Geschäftsleiter des Elektrizi-

täts- und Wasserwerks Wettingen, welches die Anlage betreibt und unterhält. Dies zeige die Grenzen der Solartechnologie in unserem Breitengrad mit der stark verdichteten Wohnstruktur auf.

Strom für 25 Wohnungen Diese Grenzen sollen in Zukunft ausgelotet werden, weitere Solaranlagen sind im Rahmen des neuen Energieleitbilds auf gemeindeeigenen Liegenschaften geplant. Zwar ist mit

NEuer INFO-SCREEn DER GEMEINDE Die Gemeinde Wettingen informiert neu auch am Bahnhof Wettingen via Bildschirm über die laufenden Aktivitäten in der Gemeinde. Der Screen ist gleichgeschaltet mit den Bildschirmen im Gemeindehaus und kann so direkt mit den neusten Informationen bespielt werden. Zuständig für die aktuellen Informationen ist Sandra Frauenfelder von der Standortförderung. Der Screen ist nicht nur informativ, sondern überbrückt auch die Zeit, um auf den Bus oder den Zug zu warten perfekt.

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Wettingen entdecken Wanderung entlang der Limmat mit interessanten Informationen zur Umgebung Datum: Sonntag, 15. September 2013 Start: 11 Uhr beim Bahnhof Wettingen Dauer: ca. 1½ Stunden

Peter Wiederkehr zeigt die moderne Solaranlage auf dem Dach des Fohrhölzli.

dem Scheitern der Sanierung und Erweiterung des Sportzentrums Tägerhard im letzten Jahr auch die dort geplante Solaranlage (394‘000 kWh) vorerst auf Eis gelegt worden. Bewilligt ist mittlerweile aber auch der Kredit für die geplanten Solarzellen auf dem Schulhaus Margeläcker (119‘000 kWh). Gute Chancen auf eine Realisierung hat auch die Solaranlage auf dem Schulhaus Zehntenhof. Der Projektkredit für den Neubau des Schulhauses in der Höhe von 25.4 Millionen Franken ist Anfang September vom Einwohnerrat bewilligt worden. Darin enthalten sind 374‘000 Franken für die Solaranlage. Die Stromproduktion auf dem Zehntenhof beliefe sich auf 110‘000 kWh, was etwa dem jährlichen Energieverbrauch von 25 Wohnungen entspräche.

Volk entscheidet am 24. November Ob diese Anlage allerdings in die Tat umgesetzt werden kann, hängt wie vor einem Jahr beim Tägi vom Wille des Volkes ab. Am 24. November wird den Wettinger Stimmbürgern der geplante Neubau des Schulhauses Zehntenhof vorgelegt. «Das Solarkraftwerk kommt nur, wenn der gesamte Projektkredit gutgeheissen wird», erklärt Gemeindeammann Markus Dieth. Heute besuchen rund 160 Jugendliche den Zehntenhof. Im Neubau sollen ab 2016 rund 300 Jugendliche des 5. und 6. Schuljahres unterrichtet werden.

Abschluss mit Spiel, Spass und offeriertem Imbiss in der LägereBräu Anmeldung bis 11. September 2013: Sandra Frauenfelder, Leiterin Standortförderung, Telefon 056 437 72 07, sandra.frauenfelder@wettingen.ch

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Glückswochen: Ihr Einkauf wird belohnt – mit etwas Glück … Vom 11. bis 25. Oktober ist das Einkaufen in Wettingen besonders attraktiv. Mit etwas Glück gewinnen Sie tolle Preise zu Ihrem Einkauf dazu. Die beliebten Glückswochen werden vom HGV Wettingen bereits zum dritten Mal organisiert. Mitmachen lohnt sich! «Wettige hät alles», so sagt es der Slogan des HGV Wettingen. Und mit den Glückswochen jeweils im Herbst kommt eine attraktive Aktion dazu. «Wir freuen uns auf diese beiden Wochen im Oktober, wenn in den Geschäften wieder Glückslose verteilt werden», erzählt uns Denise Zumsteg, die OK-Präsidentin der Glückswochen und des Offenen Adventsonntags. «Und wir konnten unser OK erweitern und haben die beiden Anlässe organisatorisch zusammengelegt. Es macht Spass mit diesem Team zu arbeiten», führt die umtriebige Organisiatorin weiter aus.

Ein Los zu Ihrem Einkauf dazu Während den Glückswochen gibt es in den teilnehmenden Geschäften Glückslose, mit denen Sie tolle Preise gewinnen können. Auf dem Los ist mittels einer Nummer ersichtlich,

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was Sie gewonnen haben. Alle Gewinnnummern sind auf dem Flyer der Glückswochen aufgeführt. Die Flyer werden via Limmatwelle vertrieben und werden in den teilnehmenden Geschäften aufgelegt. Die Sofortpreise können direkt bei den teilnehmenden Geschäften, welche die Preise zur Verfügung stellen, abgeholt werden. So stehen über 1‘000 Sofortpreise im Wert von mindestens 15 Franken für Sie bereit. «Durch den Gewinn kann man auch neue Geschäfte entdecken», schmunzelt Denise Zumsteg, «das ist auch das Ziel der Aktion, denn Wettingen hat viele innovative Läden und tolle Produkte anzubieten.»

Hauptverlosung für alle Haben Sie keinen Soforttreffer erzielt, können Sie weiter einkaufen und so Ihre Gewinnchance erhöhen oder Sie machen


GlÜCKSWOCHEN Arno Schmidt, Geschäftsführer von Voser Wine & Spirits freut sich, als Gastgeber des Glückswochen Eröffnungsanlasses vom 11. Oktober möglichst viele Gäste in seinem Laden zu begrüssen.

Bei Bauer Sport, hier deren Geschäftsführer Robin Bauer, wird am 31. Oktober die Wettbewerbsziehung der Hauptverlosung stattfinden.

Denise Zumsteg ist OK-Präsidentin der Glückswochen-Aktion des HGV.

an der Hauptverlosung mit. Dazu müssen Sie den Talon des Flyers ausfüllen, welcher in den Geschäften aufliegt. Wiederum können attraktive Preise gewonnen werden.

de ist entsprechend hoch», führt sie weiter aus. Also mitmachen lohnt sich, ob um Neues zu entdecken, attraktive Preise zu gewinnen oder tolle Leute kennen zu lernen.

Tolle Preise

Grosser Startevent

«Die Glückswochen sind bei der Bevölkerung sehr gut angekommen. Auf spielerische Weise entdecken die Kunden so in Wettingen neue Geschäfte», erzählt uns Denise Zumsteg. «Und die Kunden haben die Chance neben den Soforttreffern Preise im Wert von 10‘000 Franken zu gewinnen. Auch der Zusammenhalt der Geschäfte wächst durch eine solche Aktion, so machen immer mehr mit und die Vorfreu-

Die Glückswochen starten am 11. Oktober mit einem grossen Startevent bei Voser Wines & Spirits um 19 Uhr. Bei einem feinen Glas Wein werden die Glückswochen lanciert. Die Hauptverlosung findet am 31. Oktober bei Bauer Sport statt. Wichtig, die Sofortpreise müssen Sie bis spätestens am 31. Oktober einlösen. Viel Glück!

Ein OK für den offenen Adventssonntag und die Glückswochen im Oktober Aus zwei mach eins, die beiden OK für die oben genannten Anlässe wurden zu einem schlagkräftigen Team zusammengelegt und ergänzt. Das neue OK setzt sich wie folgt zusammen: Denise Zumsteg, Vitalhaus & Physioflex AG Präsidium Alfons Frei, Hächler AG Bauten Adrian Ehrbar, Makoli AG Marketing Arno Schmidt, Voser AG Rahmenprogramme Ursula Sager, AKB Finanzen Kurt Renold, Migros Infoveranstaltung Sandra Frauenfelder, Standortförderung Administration Simona Sacripanti, Vini Sacripanti Künstler- und Handwerkermarkt

Zum HGV Wettingen Der Handels- und Gewerbeverband Wettingen wurde 1928 gegründet und besitzt heute über 280 Mitglieder. Er ist damit einer der grössten Gewerbeverbände des Kantons und kann auf viele erfolgreiche Veranstaltungen zurückblicken; unter anderem Gewerbeausstellungen, Weihnachtsmarkt/offener Sonntag im Advent, Damenveranstaltung, Herrenabend und Lunch-Anlässe. Für 250 Franken Jahresbeitrag sind auch Sie dabei! Der Verband bezweckt den Zusammenschluss der Unternehmer von Betrieben in Gewerbe, Handel, Industrie, Dienstleistungen und freien Berufen zur allseitigen Wahrung und Förderung der ideellen und wirtschaftlichen Interessen. Wir freuen uns auf Sie. Anmeldung unter www.hgvw.ch oder praesidium@hgvw.ch.

Agenda Do. 07.11.13 Herrenabend, Forsthaus Muntel Wettingen So. 01.12.13 Offener Adventssonntag Di. 07.01.14 Neujahrsapero 2014 Do. 27.02.14 86. HGV-Generalversammlung

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Herbstmesse Wettingen

Ein farbenfrohes Fest mitten im Herbst Vier Tage Herbstmesse, vier Tage Attraktionen und Feststimmung für Gross und Klein: Wenn die Herbstmesse Wettingen am 7. November ihre Tore öffnet, wird das Tägi Wettingen zum Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. Auf dem rund 7‘000m² grossen Messegelände mit mehr als 130 Ausstellern wird den Besuchern ein überaus breites Sortiment aus den verschiedensten Lebensbereichen geboten. Die Herbstmesse Wettingen wird von der ZT Fachmessen AG durchgeführt. Wir haben uns mit dem Katja Bopp Projektleiter Michel Walde und dem Messeleiter Andreas Hauenstein unterhalten. Herr Walde, was für ein Publikum erwarten Sie an der Herbstmesse? Die Vielfalt des Gebotenen macht die Herbstmesse zum perfekten Ausflugsziel für die ganze Familie! Die Herbstmesse Wettingen als Begegnungs- und Publikumsmesse bietet für alle etwas und lädt zum Verweilen und Erleben ein. Der Zuspruch von Seiten der Aussteller und der Bevölkerung für die neue Messe im Herbst bestätigt das Konzept. Wettingen ist die grösste Gemeinde im Kanton Aargau und hat unendlich viel zu bieten, ab diesem Herbst auch eine Herbstmesse! Wir freuen uns auf Gross und Klein! Was für ein Programm wird an diesen vier Tagen geboten? Mit über 130 Ausstellern in den Hallen und auf dem Freigelände erwartet die Besucher ein vielfältiges Angebot aus den verschiedensten Lebensbereichen. Spannende Vorträge im Messetreff, ein einzigartiges Erlebnis rund um das Thema Schokolade, die Schweizer Kultfigur Globi und vieles mehr runden das Messeerlebnis ab. Nebst dem Karussell für die Kleinen, einem Autoscooter für Draufgänger, Drängler und Cruiser und einer Chilbibahn für Mutige, glänzt der Aussenbereich auch mit seinem vielfältigen Angebot an Verpflegungsmöglichkeiten. Ein speziel-

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ler Fokus gilt dem Herbst-Märt: Von modischen Accessoires, trendigen Taschen und Schmuck über feine Fleisch- und Käsespezialitäten aus nah und fern bis hin zu persischen Köstlichkeiten. Herr Hauenstein, sind Sie als Messeleiter mit der Auslastung zufrieden? Die Auslastung der beiden Hallen und auf dem Freigelände liegt rund zwei Monate vor Messebeginn bei nahezu 90 Prozent. Wir freuen uns, dass die neue Messe auf Ausstellerseite diesen Anklang findet. Wettingen bietet mit seinen Gegebenheiten und seinem grossen Einzugsgebiet die perfekten Grundlagen für eine marktund trendausgerichtete Begegnungsund Publikumsmesse. Dies nicht zuletzt auch weil die Gemeinde die Herbstmesse seit Planungsbeginn ideell mitträgt und selbst mit sechs Institutionen daran teilnimmt. Was für eine Anreise empfehlen Sie? Der Eintritt an die Herbstmesse und der Parkplatz sind gratis. Die Anzahl Parkplätze ist aber beschränkt. Wir empfehlen die Anreise mit den öV. Unsere Partner die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) AG und badenmobil bringen die Besucher mit der Linie 7 und 12 ohne Stress an die Messe und wieder sicher nach Hause.

Auf was freuen Sie sich besonders? Die Vielfalt macht’s aus. Ich freue mich auf die Ferienregion Lenzerheide, Globi, spannende Vorträge und gute Gespräche im Messetreff, den Red Grizzly Saloon und die grosse Bar auf dem Freigelände, wo auch nach Messeschluss noch gefeiert werden darf. Und dann lasse ich mich natürlich von den kreativen Ständen der Aussteller überraschen und freue mich auf ein durchmischtes gut gelauntes Publikum.

Allgemeine Infos Datum Do - So, 7. - 10. November 2013 Öffnungszeiten Do 16 – 22 Uhr / Fr 16 – 22 Uhr / Sa 11 – 21 Uhr / So 11 – 18 Uhr Ort Messegelände Tägi Wettingen Eintritt gratis Parkplatz gratis (Anzahl beschränkt, es wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen) Weitere Informationen www.herbstmesse-wettingen.ch


Gemeinde Wettingen an der HERBSTMesse Folgende Institutionen der Gemeinde Wettingen sind an der Herbstmesse Wettingen vertreten: •  Regionalpolizei Wettingen-Limmattal •  EWW Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen •  Alterszentrum St. Bernhard •  arwo - Stiftung für Behinderte Wettingen •  Forstverwaltung •  Standortförderung

www.wettingen.ch

Messeleiter Andreas Hauenstein (links) und Projektleiter Michel Walde freuen sich auf die Herbstmesse.

Lenzerheide ist Ferienregion

CHOCO EMOTIONS AUF DER BÜHNE Erleben Sie bei Choco Emotions genussvolle und inspirierende Momente. Der Verlag Choco, welcher Choco, das einzige Schweizer Schokoladenmagazin herausgibt, entführt Sie mit seinen Partnern in die Welt der Schokolade.

Programm • Der Chocolatier Fabian Rimann zeigt seine neusten Kreationen www.fabianrimann.com • Weltkonditor Franz Ziegler zeigt seine prämierten Bücher und stellt das Getränk Choclo vor www. franzziegler.ch • Pâtissier Weltmeister Rolf Mürner kreiert vor Ort feinste Pâtisserie www.swisspastrydesign.ch • Bei Voser Wines & Spirits degustieren Sie Wein oder Destillate mit Schokolade www.voser-weine.ch • Cacaobean und Kidi Choc präsentieren die Schokolade mit 40% weniger Zucker www.kidi-choc.ch • Und beim Choco Magazin erhalten Sie ihr persönliches Cover-Foto www.chocomagazin.ch

Ob mit der Familie, Freunden oder zu zweit, das sonnenverwöhnte Hochtal Lenzerheide hat für aktive Sportler wie Geniesser etwas zu bieten. Das Bike-Mekka bietet abwechslungsreiche Routen und Trails und auf über 170 km markierten Wanderwegen und 12 signalisierten Touren entdecken Naturliebhaber duftende Alpwiesen, gemütliche Hütten und viele Feuerstellen. Auch die Wintersportler sind immer auf der Sonnenseite. Mit 155 km Pisten, 52 km Langlaufloipen und 80 km Winterwanderwegen geniessen Sie in der Lenzerheide auch fantastische Winterferien. Dazu gehören auch die vielseitigen Wellnessoasen, welche Körper und Geist in Einklang bringen. Und in der Lenzerheide sind Familien besonders willkommen, denn die Ferienregion ist mit dem Gütesiegel «Familien willkommen» ausgezeichnet. www.lenzerheide.com

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service hörberatung

«Die Kontaktlinse für das Ohr» Die Hörberatung in Wettingen erweitert zum 10-Jahr-Jubiläum ihr Sortiment mit dem neuen Phonak Produkt Lyric. Stephan Santschi

Das Team der Hörberatung Wettingen Heinz Anner AG freut sich auf Ihren Besuch (von links): Daniela Wettstein, Kundenberaterin / Andreas Geichmar, Hörgerät-Akustiker mit eidg. Fachausweis / Ursula Gaisecker, Kundenberaterin / Heinz Anner, Geschäftsführer, Hörgerät-Akustiker mit eidg. Fachausweis / Bernadette Anner, Hörtrainerin, Kundenberaterin.

Im Alter verschlechtert sich das Gehör, das ist normal. Doch in den letzten Jahren erkrankten immer jüngere Menschen an Hörproblemen. Heinz Anner, der Gründer der Hörberatung in Wettingen, weiss weshalb: «Früher waren die Ohren möglicherweise im Militär oder im Beruf stark belas-

tet. Heute ist dies oftmals durch die dauernde Beschallung in der Freizeit der Fall. Das Gehör kommt kaum noch zur Ruhe.» Trotzdem würden sich noch immer viele Menschen gegen das Tragen eines Hörgeräts wehren. Ästhetische Gründe zählen hierbei zu den Hauptursachen. Das

neuste Produkt der Hörberatung Wettingen schafft diesbezüglich Abhilfe. Lyric nennt sich das Produkt, das von aussen absolut unsichtbar ist. «Sozusagen die Kontaktlinse für das Ohr», wie Andreas Gleichmar, der LyricSpezialist bei der Hörberatung Wettingen, sagt.

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Wie auffällig ist ihr Hörgerät?

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Landstrasse 88, im AKB-Gebäude, 5430 Wettingen, Telefon 056 427 21 66

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Klein und ungemein praktisch Lyric wird direkt in den Gehörgang platziert. Und zwar nur vier Millimeter vor das Trommelfell. Dadurch bietet das Lyric eine hervorragende Klangqualität und ein sehr gutes Richtungshören. Hohe Frequenzen werden natürlich verstärkt, während Umgebungs- und Windgeräusche, sowie die Rückkopplung reduziert werden. Neben den funktionellen Vorteilen besticht das Kleinst-Hörgerät auch durch seine einfache Handhabung. Das Lyric muss nicht ab- und wieder angelegt werden, es bleibt im Ohr drin. Die Reinigung

Das neue Produkt Lyric ist von aussen unsichtbar und wird im Gehörgang, 4mm vor dem Trommelfell, platziert.

fällt weg, die Batteriewechsel finden nicht mehr jede Woche, sondern nur noch zirka alle drei Monate statt. Und es macht alle Alltags- und Freizeitaktivitäten mit, kann also beim Duschen ebenso getragen werden wie beim Ausüben von Sport, beim beruflichen Meeting oder im Bett. «Zusammengefasst: Man kann ver-

gessen, dass das Hörgerät überhaupt da ist», wie Heinz Anner sagt. Für ihn ist das Lyric ein Symbol für die rasante Entwicklung der Branche in den vergangenen Jahren – weg von klobigen Hörgeräten, hin zu immer kleineren und unscheinbareren Versionen mit hohem Tragekomfort.

«Schwerhörigkeit ist ein schleichender Prozess. Spätestens im 50. Altersjahr sollte man sich checken lassen.» Heinz Anner Die Hörberatung Wettingen Heinz Anner AG feiert ihr zehn-jähriges Jubiläum. Begonnen hat Gründer Heinz Anner im Jahr 2003 mit Kollegin Daniela Wettstein. Seit Mai 2013 und dem Zuzug von Andreas Gleichmar umfasst das Team fünf Personen. «Schwerhörigkeit ist ein schleichender Prozess. Spätestens im 50. Altersjahr sollte man sich checken lassen. Wenn man an einem Hörverlust leidet, kann dies die Hörfähigkeit sogar grundsätzlich schädigen. Dann braucht es zusätzlich zum Hörgerät eventuell auch noch ein Hörtraining», erklärt Heinz Anner.

GRATIS-HÖRTEST Jeweils am ersten Freitag im Monat wird am Firmensitz an der Landstrasse 88 ein Gratis-Hörtesttag durchgeführt. Testen Sie Ihr Gehör!

Besuchen SIe uns AN DER MESSE

Heinz Anner, Geschäftsführer und Hörgerät-Akustiker mit eidg. Fachausweis.

Hörberatung Wettingen ist an der Gewerbeschau Surbtal in Endingen (11. bis 13. Oktober) und an der Herbstmesse in Wettingen (7. bis 10. November) mit einem Stand vertreten. Wir bieten Ihnen einen Gratis-Hörtest an und informieren Sie über das neue Produkt Lyric.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! LANDSTRASSE 2/2013

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Öffnungszeiten Donnerstag/Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr Samstag/Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr

Schwerpunkte – Natur und Leben (mit Themen wie z.B. Nachhaltigkeit, Biodiversität, Recycling)

Was Sie mit 670 Aluminium-Tuben machen können Vor einem Jahr wurde sie eröffnet, die Umweltarena Spreitenbach. Initiator, Walter Schmid wollte einen Ort schaffen, an dem die zentralen Themen Umwelt, Energie und Nachhaltigkeit für alle erleb- und begreifbar werden. Ist es ihm gelungen?  Denise Sonderegger

Beeindruckend wirkt das Gebäude mitten im Zentrum von Spreitenbach, fast ein wenig futuristisch. Noch eindrucksvoller ist die Art und Weise, wie den Besuchern die Themen nahe gebracht werden. Keine Belehrungen, kein Einhämmern wie wichtig es ist, sorgsam mit bestehenden Ressourcen umzugehen. Auf kurzweilige Art werden Besucher an die Themen herangeführt. Spielerisch und interaktiv, aber auch konkret und einleuchtend.

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Interaktive Wissensvermittlung Im Mittelpunkt stehen 45 verschiedene Ausstellungen. Darin zeigen Unternehmen, wie sie Nachhaltigkeit, erneuerbare Energie und Natur in Einklang bringen. Mit lustigen Wettbewerben, Geschicklichkeitsspielen, Kurzfilmen und einprägsamen Beispielen wird das Wissen attraktiv und vielseitig aufbereitet. Das Angebot stösst auf grosses Interesse, darum ist ein weiterer Ausbau geplant. Dazu lic.iur. Michel Loris-Melikoff, Ge-

– Energie und Mobilität (mit wechselnden Ausstellungen, aber auch mobiler Kommunikation) – Bauen und Modernisierung (nachhaltiges Bauen, aber auch Tipps rund um den Garten und Hausgeräte) – Erneuerbare Energien (Sonne, Wind, Biomasse) Weitere Highlights in Planung: – Kiknet: Ein spezielles Lernprogramm für Schüler – Eco Car Ausstellung im Herbst – Electroauto Seminar – Energie Fachberatung

schäftsführer der Umweltarena: «Wir sind permanent daran, neue Aussteller zu prüfen. Seit der Eröffnung konnten wir Dyson als neuen Ausstellungspartner gewinnen oder die Zweiradausstellung in Kooperation mit der 2000 Watt Gesellschaft (Stadt Zürich und Schweiz Tourismus) realisieren. Ausserdem machen sich die meisten Aussteller Gedanken, wie sie ihre Ausstellungen modernisieren. Wir planen immer wieder Sonderausstellungen. Darum lohnt sich ein regelmässiger Besuch.


Umweltarena

2-Rad-Testfahren auf dem 300m langen Indoor-Parcours in der Umweltarena in Spreitenbach (linke Seite). Die Umweltarena von aussen mit dem Restaurant Klima (oben links) und Walter Schmid, Initiant der Umweltarena (oben rechts).

«Wir planen immer wieder Sonderausstellungen. Darum lohnt sich ein regelmässiger Besuch»  Michel Loris-Melikoff, Geschäftsführer

zer Abfallsäcken. Wer will, kann an einer Verlosung teilnehmen, die monatlich stattfindet. Doch damit nicht genug, neben der Familientour gibt es noch weitere Wissenspfade. Empfehlenswert: Die Spartour – nicht nur für Sparfüchse. Wie viel können Sie sparen, wenn Sie Ihre Küchen- und Gartenabfälle vom restlichen Abfall trennen und vergären? Die Antwort finden Sie in der Umweltarena.

Wissenspfade

KLIMA Gastronomie

Die Ausstellung spricht alle an, jung und alt. Familien finden die Möglichkeit, ihr Wissen auf einer speziellen Familientour zu prüfen. Mit einem Fragebogen ausgerüstet, geht es darum, die richtigen Antworten zu finden und zwar auf Alltagsfragen zum bewussten Leben. So zum Beispiel die Antwort auf die Frage: Wie viel Gold landet jährlich in Schwei-

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die Idee von Walter Schmid, brennende Gesellschaftsthemen erleb- und begreifbar zu machen, wurde beispielhaft umgesetzt. Übrigens, aus 670 gesammelten Alu-Tuben kann ein Mountain-Bike-Velo hergestellt werden. Wenn Sie von so viel Wissen müde geworden sind: Verarbeiten Sie doch das Gesehene im angeglieder-

ten, öffentlichen Restaurant Klima. Dort wird Gastronomie, natürlich nachhaltig und frisch inszeniert. Anzeige

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Mami-kind-familie

Innovative Mütter gründen Familienmesse Die beiden berufstätigen Mütter Daniela Kulic und Stefanie Steiner haben die Messe «Mami, Kind, Familie» gegründet. Damit haben sie eine Plattform geschaffen, wo Kleinunternehmen wie Einfrau-Betriebe ihre Produkte und Dienstleistungen ausstellen können. Nicht Massenware sondern sorgfältig und liebevoll ausgewählte Qualitätsprodukte und Handarbeiten werden am Samstag, 19. Oktober im Tägi Wettingen zum zweiten Mal präsentiert.  Katja Bopp An der Messe können Kleider, Schuhe und Accessoires für angehende Rockstars, Piraten oder Diven gekauft werden. Oder informieren Sie sich über ein Familien-Shooting, über die zauberhaften Torten & Cupcakes oder wie Ihr Baby zu Werbung & Film kommt. Und lassen Sie sich von Kinderschmuck, Geburtstafeln, Kinderzimmereinrichtungen, Disney-Artikel und speziellen Geschenkideen inspirieren. Nicht nur für Babys und Kleinkinder finden Sie viele Produkte, auch die Eltern kommen nicht zu kurz: Schwangerschaftsmode, rollende Frisöre oder Accessoires für Ihr Zuhause runden das attraktive Angebot ab. Die beiden Mütter haben sich ihren Traum erfüllt. Die vielbeschäftigten, sympathischen Frauen, Daniela Kulic arbeitet Teilzeit als Exportfachfrau und Stefanie Steiner als Lebensmittelingenieurin, haben sich über Facebook kennengelernt. Daniela Kulic ist in Wettingen aufgewachsen und wohnt heute der Liebe wegen in Kloten und Stefanie Steiner ist in Oberrohrdorf zuhause. Als beide Mutter geworden sind, waren sie auf der Suche nach speziellen Kleidern. Und weil sie nichts Passendes fanden, haben sie selber einen Online-Shop gegründet. Daniela Kulic betreibt den Online-Shop Rock the Kid und Stefanie Steiner littlefeet. Und mit der Messe wiederholt sich die Geschichte wieder, warum nicht selber eine gründen? Frau Kulic, wie hat eigentlich alles angefangen? Aus Frust haben wir eine eigene Mes-

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EIN T GRATIS Samstag, 19. Oktober 2013, 10 bis 18 Uhr Tägi Wettingen Programm Kinderschminken | Karate – Show | Tanzshow | Stiftung Theodora | Babyzeichensprache | Bastelecke | Wickelecke und Stillecke | Schweiss – Show Weitere Infos www.mami-kind-familie.ch Im Bild von links: Die beiden Organisatorinnen Daniela Kulic und Stefanie Steiner

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se gegründet (lacht). Wir sind sowohl Organisatorinnen wie auch Standbetreiberinnen und wollten mit unseren Produkten schon immer an einer Messe dabei sein. Aber die Standpreise sind für kleine Unternehmen, wie wir es sind, einfach zu gross. So haben wir beschlossen, eine eigene Messe zu gründen. Frau Steiner, aber so einfach kann man doch nicht eine Messe gründen? Doch, doch. Zum Glück wussten wir nicht, was alles auf uns zukommt. Ich war damals im siebten Monat schwanger, als wir im Juni 2012 die Messe erstmals durchgeführt haben. Und es war schon etwas viel, aber es hat sich gelohnt und wir sind stolz, dass diesmal drei Mal so viele Unternehmen dabei sind. Frau Kulic, was ist denn die Philosophie dieser Messe? Viele Mütter sind heute auf der Suche nach mehr Individualität. Wir bieten ihnen authentische Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Kind und Familie an und es gibt auch spannende Angebote für die Mütter. Und dass jeder Aussteller seinen Stand auch selber gestalten kann, macht unsere Messe auch sehr authentisch. Frau Steiner wie teilen Sie die Aufgaben auf? Wir sprechen uns ab, wer wann Zeit hat und teilen uns so die Arbeit auf. Das klappt bestens, aber ohne unsere

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Männer und Familien, welche uns unterstützen, würde es nicht gehen. Was für Unternehmen sind dabei? Die Aussteller kommen aus dem Raum Zürich, St. Gallen, Bern und Basel und aus unserer Region. Viele vertreiben ihre Produkte über einen Online-Shop. Für diese kleinen Unternehmen ist unsere Messe eine attraktive Plattform, um sich so den Kunden «live» präsentieren zu können. Der Mix der Messe ist jetzt so, wie wir uns das gewünscht haben.

die Kommunikation mit Babys und Kleinkindern. Weiter sind uns auch soziale Aspekte wichtig. So ist die Theodora Stiftung vor Ort oder Helki (Hilfe Eltern Kind), welche notbedürftigen Kindern mit Materialspenden direkt und persönlich hilft.

Wer besucht Ihre Messe? Mütter mit Kindern, ganze Familien, bis zu Grosseltern mit ihren Enkeln, das Publikum ist gut durchmischt. Wieso darf man diese Messe nicht verpassen? Sie ist einmalig in der Schweiz! Familien präsentieren anderen Familien verschiedene Produkte rund um das Thema Kind und Familie. Die Stimmung war letztes Jahr ausgezeichnet. Unter den Ausstellern herrschen ein freundschaftliches Miteinander und eine gute Stimmung. Viele Aussteller vom letzten Jahr haben uns auch geholfen, neue Kunden zu gewinnen. Der Tägi-Saal ist jetzt voll (lacht). Was sind die Highlights? Der 3-fache Karate-Weltmeister Daniel Karakoc bietet eine Show der Extraklasse, die Tanzschule von Wettingen tritt auf oder am Kurzvortrag der Babyzeichensprache erfahren Sie mehr über

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EVENTS

Die Ausstellung «VELO – Kultobjekt auf zwei Rädern» im Historischen Museum Baden spürt «Beziehungsgeschichten» zwischen Personen und ihren Velos auf. Auf der «Steilwandkurve» präsentieren sich ausgewählte Velos. Die Schau beginnt mit dem Hochrad von den Gebrüdern Brown und führt bis zum heutigen Trendvelo. Weitere Informationen unter www.museum.baden.ch. Anzeige

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Das Perfekte Porträt Schönheit ist vielseitig. Dies zeigt sich besonders bei der Porträtfotografie, wo Falten und Narben eine neue Bedeutung erhalten können. Gerne möchte ich Ihnen mit einfach anzuwendenen Tipps aufzeigen wie schöne Porträts entstehen, die jedem schmeicheln.  Adrian Ehrbar Der Gesichts-

Ein Porträt ist selten ein naturgetreues Abbild, meist soll damit eine Aussage über das Modell gemacht werden und dessen Charakter dem Betrachter näherbringen. Aber auch für einfache Familienbilder und für die Ferien braucht es nur kleine Tricks um ein hervorragendes Bild zu erhalten.

ausdruck ist negativ und die frontale Aufnahme wirkt hart.

Hintergrund Der Mensch steht im Mittelpunkt, deshalb sollten Sie schauen, dass sie einen neutralen Hintergrund wählen. Falls Ihre Kamera es erlaubt, stellen Sie eine grosse Blende ein, um den Hintergrund mit der Schärfentiefe unscharf darzustellen (alternativ PorträtModus einstellen). Fesselnde Porträts entstehen, wenn die Scharfeinstellung auf die Augen gelegt wird.

Perspektiven Das Schulterporträt (Brust bis Kopf) ist der Klassiker. Doch der eigenen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So können auch Ganzkörperporträts zu spannenden Ergebnissen führen. Beachten Sie dabei einfach die Gesamtkomposition und geben Sie der porträtierten Person die nötige Aufmerksamkeit im Bild.

Kommen Sie in unserem Fotostudio vorbei und lassen Sie bei uns zu attraktiven Konditionen professionelle Fotografien erstellen. Ob Familienbilder, Porträts, Bewerbungsbilder oder Bilder für Setcards für Privatkunden, wir setzen Sie richtig in Szene! Weiter fotografieren wir auch spezielle Produktaufnahmen oder Mitarbeiterporträts für Firmenkunden. Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Fotograf Adrian Ehrbar steht Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

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Beleuchtung Für Porträts ist weiches Licht, welches in der Natur bei bewölktem Himmel auftritt, das beste Licht. Aber auch mit scharfem Sonnenlicht können spannende Ergebnisse erzielt werden. Dabei müssen Sie einfach auf die verschiedenen Schatten achten und damit experimentieren. Finger weg vom eingebauten Blitzlicht, dieses führt zu unschmeichelhaften Schlagschatten im Gesicht. Und auch Lichtquellen von unterhalb des Gesichtes ergeben eine zu dämonische Bildaussage.

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Der Hintergrund

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lenkt ab und der Weitwinkel verzerrt die Proportionen.

Für ein Schulterporträt sollten keine Weitwinkel verwendet werden, da diese die Proportionen des Gesichtes zu stark verzehren. Stellen Sie einen mittlerer Zoom bei Kompaktkameras und bei Spiegelreflexkameras 70-135 mm Brennweite ein, um das Gesicht richtig darzustellen. Beim Posing können Sie aus dem Vollen schöpfen. Bitten Sie Ihr Model sich schräg aufzustellen (ca. im 45° Winkel zum Fotografen) und mit dem Kopf gerade in die Kamera zu schauen. So entsteht eine schöne Dynamik und eine natürliche Ansicht. Viel Spass beim Ausprobieren und denken Sie daran: Gut fotografieren ist gleichbedeutend mit üben, üben, üben...

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HANDBALL – SAISONSTART STV Baden Hinten v.l.: Patricia Notter (Physio), Besfort Biljali, Manuel Reichlin, Marco Weber, Daniel Schmid, Manuel Lehner, Urs Bornhauser, Timo Wassmer, Samuel Bürki, Daniel Hitz (Präsident). Vorne v.l.: Adi Lehner (Sportchef/Torhütertrainer), Björn Navarin (Spielertrainer), Hannes Zehnder, Thomas Schmid, Beni Kropf, Michael Schoch, Janick Eglauf, Thomas Stalder, Oliver Hügli, Andreas Steiner (Trainer). Es fehlen: Samuel Hüsser, Yanick Schläpfer, Fabienne Guntern (Physio).

«Städtli» und «Lägere» starten eine Liga höher Die Handballer von Wettingen und Baden stehen dank dem erreichten Aufstieg in die 1. Liga (Lägern Wettingen) und in die Nationalliga B vor der grossen Aufgabe, sich in diesem neuen und kompetitiveren Umfeld zu bewähren. Beide Klubs geben den Ligaerhalt als Zielsetzung an, wobei Baden dazu noch drei andere Aargauer B-Ligisten hinter sich lassen will. Alexander Wagner / Adrian Ehrbar «In der starken Gruppe 2 wäre alles andere als der Ligaerhalt ein vermessenes Ziel», lässt sich Lägern Wettingen Trainer Fabio Bolognese vernehmen. Zudem sei ein guter Start in die Meisterschaft, nicht nur sportlich, sondern auch für die Moral, wichtig. Die wöchentliche Trainingsintensität wurde von 2 auf neu 3 Trainings erhöht und das Kader umfasst insgesamt 20 SpieAnzeige

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ler. Nicht mehr dabei sind bei Lägern Dario Caraci, Stefan Müller und Sandro Signer, die alle in die 2. Mannschaft wechseln. Neu konnte Sportchef Markus Knecht dafür den Transfer von Daniel Eggenschwiler vom STV Baden vermelden, dazu holte er mit Aldo Richner und Frank Riechsteiner zwei Akteure aus der eigenen Juniorenabteilung ins Fanionteam. Nach insge-

samt 6 Freundschaftsspielen bildete ein viertägiges Trainingslager in Löffingen, Deutschland, den Abschluss der Vorbereitung.

NLB Aufstieg nach 24 Jahren Der traditionsreiche STV Baden, trainiert vom ehemaligen NLA-Trainer Andreas Steiner (HSC Suhr Aarau) gehört nach 24 Jahren wieder zu den


Lägern WETTINGEN und STV Baden SV Lägern WETTINGEN Hinten, v.l.: Stephan Frey (Co-Trainer), Stefan Müller (Präsident), Manuel Isler, Daniel Eggenschwiler, Marco Eggenschwiler, Roger Kellenberger, Simon Knoth, Adrian Meier, Markus Knecht (Sportchef). Mitte, v.l.: Ruth Küng, Nicole Küng (beide Autohaus Küng), Tobias Estermann, Nathan Baumli, Raphael Ehrsam, Christoph Hug, Sandro Merki, Fabio Bolognese (Trainer), Max Küng (Autohaus Küng). Vorne, v.l.: Fabienne Ehrler (Physiotherapeutin), Aldo Richner, David Hess, Christoph Müller, Jan Kuhn, Matt Keller, Frank Riechsteiner, Christian Mittag, Luca Marinucci. Es fehlt: Michael Voser.

Hälfte der insgesamt 14 NLB-Teams ausmachen. «Die NLB ist unberechenbarer geworden, auch wegen der vielen Derbies», ist sich Baden Präsident Daniel Hitz bewusst. Umsomehr sind beide Vereine auf die Unterstützung der lokalen Sportfans angewiesen.

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24 besten Teams des Landes. Mit dem Ur-Suhrer Thomas Stalder für den Rückraum und dem bei Suhr und Endingen ebenfalls NLA-erprobten Besfort Biljali am Kreis haben sich die Stadtturner weiter gut verstärkt und damit die Abgänge von Daniel Eggenschwiler und Renato Meier kompensiert. Auch neben dem Feld wurde vieles verbessert, so wurde die Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Baden als Medical Partner neu auch auf die Nachwuchsabteilung ausgedehnt. Das KSB unterstützt die Handballer gezielt beim Athletiktraining. Saisonziel von Städtli ist natürlich der Ligaerhalt. Dazu wären die Badener gerne unter den Top 3 der Aargauer Teams, die mit dem HSC Suhr Aarau, dem TV Endingen und mit Siggenthal, Möhlin, Zofingen immerhin fast die

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Das einzigartige Auto-Event für die ganze Familie Am 21. und 22. September 2013 veranstalten 11 Garagisten der Region Baden, Wettingen, Kirchdorf und Spreitenbach das Auto-Spektakel. Das ganze Wochenende von 10 bis 17 Uhr bleiben die Garagen offen und bieten den Besuchern Information und Inspiration rund um die 20 verschiedenen Automarken. Möchten Sie sich über die neuen Modelle informieren, oder zumindest an den neuen Autos schnuppern? Am Samstagmorgen des 21. September öffnen die 11 teilnehmenden Garagen um zehn Uhr ihre Türen: Die Besucher können sich den ganzen Tag in relaxter Atmosphäre über ihre Lieblingsmarken informieren und sich von den neuen Modellen inspirieren lassen. Und wer eine Testfahrt machen möchte, hat allenfalls während des Auto-Spektakels die Möglichkeit, sein Wunschauto auszufahren. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Erfrischende Getränke und feine Snacks warten auf die Besucherinnen und Besucher. Gleiches gilt natürlich auch für den Sonntag. Nutzen Sie die Chance, sich autotechnisch auf den neusten Stand zu bringen und profitieren Sie von den Sonderangeboten.

Allradantrieb ist Trend Hätten Sie gewusst, dass bald die Hälfte aller Schweizer mit Allradantrieb unterwegs sind? Im letzten Jahr erreichten die neu verkauften 4 x 4 Modelle über alle Marken hin-

Rolf Baschnagel (unten), Geschäftsführer der City Garage in Wettingen präsentiert am Auto-Spektakel erstmals das 2014 Modell des Jeep Grand Cherokee (Bild). Dazu können auch die Marken Fiat mit dem neuen 500L Trekking, Alfa Romeo, wo der Mito und der Giulietta ein Facelifting erhalten haben und Lancia Probe gefahren werden.

weg schweizweit einen Marktanteil von 33 Prozent, was der Schweiz im europaweiten Vergleich eine Spitzenposition einbringt. Vor knapp 10 Jahren lag dieser Wert noch nicht bei 20 Prozent. Die Schweizerinnen und Schweizer schätzen

Cesare Bozzolini, Inhaber der Citroen-Garage Tivoli Auto in Spreitenbach vor dem Citroen DS 5 Hybrid. Seit 3 Jahren führt er zusammen mit seiner Frau das hochmotivierte Team. Wichtig ist ihm, dass seine Kunden vom Rundum-Angebot, bestehend aus dem Reparatur- und Karosseriebereich einerseits und dem Showroom mit kompetenter Beratung andererseits, profitieren können.


René Fischer, Geschäftsführer Autocenter Baschnagel in Wettingen, vor dem soeben eingetroffen VW Golf Variant. «Mit Seat, Skoda, VW, den VW Nutzfahrzeugen und Audi präsentieren wir neu alle unsere Marken am Standort in Wettingen», so der Geschäftsführer. Dazu gibt’s je Marke ein Highlight: Bei Seat ist dies der Ibiza Cupra mit ABT-Tuning, bei Skoda der Octavia RS, bei VW der neue Golf Variant und bei Audi gibt’s auch die A3 Limousine zu bestaunen.

Andreas Slamanig, Inhaber der Stocker Automobile AG in Kirchdorf, vor dem neuen Volvo XC 70, welcher neben der ganzen übrigen Volvo-Modellreihe am Autospektakel begutachtet werden kann. Sein Motto: «Entdecken Sie Volvo 6 x neu», will heissen, dass das Jahr 2013 bei Volvo als das Jahr in die Geschichte eingeht, in welchem die bedeutendste Modellerneuerung stattgefunden hat.

die zusätzliche Antriebsachse, welche bei Fahrten in den Bergen oder auf verschneiten, unwegsamen Strassen ein Vorteil bietet. Auch die Garagen des Auto-Spektakels folgen diesem Trend und bieten immer mehr 4 x 4 Modelle an. Dank dem wachsenden Bedürfnis nach Sicherheit spielt bei den Kunden die Frage, ob sich denn der Allradantrieb hinsichtlich des überdurchschnittlichen Kraftstoffverbrauchs

und des höheren Emissionsniveaus überhaupt lohnt, nur eine untergeordnete Rolle. Auch bei diesem Thema gilt: Lassen Sie sich am Auto-Spektakel informieren und auf den neusten Stand bringen, die Mitarbeitenden der Garagen geben ihr grossen Fachwissen gerne weiter. Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Vergnügen und freuen uns auf ein Wiedersehen am Auto-Spektakel 2013.

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Lesen Sie das Magazin LANDSTRASSE aufmerksam durch und Sie werden dieses kleine Rätsel ­problemlos lösen. Die Buchstaben hinter den Antworten ergeben das gesuchte Lösungswort.

1 Wann findet die Messe Mami, Kind, Familie im Tägi Wettingen statt? 10. Oktober 2013 (A) 17. Oktober 2013 (J) 19. Oktober 2013 (K)

2 Welcher Geburtstag von Quincy Jones

konnte Pepe Lienhard als Musical Director leiten? 80. Geburtstag (I) 85. Geburtstag (J) 90. Geburtstag (E)

3 Wie heisst der Initiator der Umweltarena in Spreitenbach? Werner Steiner (M) Stefan Walter (S) Walter Schmid (N)

4 Wieviele Kilowattstunden Strom werden pro

Jahr auf dem Dach des Fohrhölzli produziert? 28`000 (T) 82`000 (D) 128`000 (G)

Lösungswort

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IMPRESSUM Herausgeber Makoli AG, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen, Tel. 056 437 03 17 welcome@makoli.ch, www.landstrasse-magazin.ch Verleger / CEO Daniel Zobrist Chefredaktorin Katja Bopp, lic. oec. publ. / MAS CCM Autoren Vera Rüttimann, Katja Bopp, Daniel Zobrist, Denise Sonderegger, Adrian Ehrbar, Stephan Santschi Fotografen Adrian Ehrbar, Foto Wagner, Vera Rüttimann Anzeigen Sandra Burri Druck Stämpfli Publikationen, 3000 Bern Vertrieb  Wettingen, Baden, Ennetbaden, Dättwil, Würenlos, Neuenhof, Otelfingen Preis Jahresabo für 4 Ausgaben: 25 Franken Erscheinung Nr. 3/13 am 13.11.13 Copyright Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlags

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Kolumne

Berliner «Schutthaufen» versus Lägern Da staunt der Schweizer nicht schlecht: Berlin hat jede Menge Berge. Über 100 Erhebungen gibt es in der deutschen Hauptstadt, von denen 30 sogar über 50 Meter hoch sind. Darunter natürliche Berge und Schuttberge, sogenannte Trümmerberge. Aus Letzterem entstand der Spruch: «Die Berliner bauen ihre Berge selber.» Er hat einen ernsten Hintergrund. Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das, was die Trümmerfrauen nicht wegräumen konnten, in Berlin zu Bergen angehäuft, die man

115 Metern ist er der höchste Trümmerberg Berlins. Die «Höhe» lockte im Kalten Krieg die Amerikaner und Briten her, welche von hier aus den Funkverkehr der Russen belauschten. 60 verschiedene Wege führen zum Gipfelkreuz auf dem Teufelsberg. Skifahren, Drachensteigen, Gleitschirmfliegen, Bergsteigen – hier ist was los. Beinahe hätte Berlin mit dem Kunstprojekt «The Berg» seinen eigenen Eintausender bekommen. Der Berg auf dem Tempelhofer Feld blieb ein Traum, auch wenn Berlin sogar über ein eigenes Seilbahngesetz verfügt.

Bin ich in Wettingen, geniesse ich mit der Lägern allerdings eine richtige Erhebung. Schliesslich macht sie an ihrem höchsten Punkt am Burghorn mit ihren 859 Metern ordentlich was her. Und auch sonst kann der letzte Juraausläufer punkten: Im versteinerten Boden des Jurameeres findet man statt Weltkriegbomben versteinerte Ammoniten. An den Rebhängen statt Stadtmäusen Eidechsen und Felsensteppenschnecken. Statt Armeebunker ein geheimnisvoll anmutendes Wasserreservoir. Und dann diese Aussicht! Säntis, Churfirsten, Finsteraarhorn ... Gemessen an allen Berliner Schutthaufen und Erhebungen ist die Lägern also ein echter Berg. Der Grat der Lägern.

später bepflanzte. Man schuf oder erhöhte Erhebungen wie etwa den Volkspark Friedrichshain. Skurril: Der Deutsche Alpenverein hat in Berlin, das auf märkischem Sand gebaut ist, sogar einer seiner grössten Sektionen. Er betreibt auch Kletteranlagen, wie am Teufelsberg. Mit

Vera Rüttimann, aufgewachsen in Wettingen, pendelt seit 1990 zwischen Berlin und Wettingen und schreibt und fotografiert für Deutsche und Schweizer Medien.

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