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L AN D S T R AS S E Nr. 1

Frühling 2013

Das Magazin für Wettingen und Umgebung

Philipp Fankhauser feiert 25-jähriges Bühnen-Jubiläum am Bluesfestival Aktiv in den Frühlin g!

Grüne Oasen Feng Shui Reisen und G eniessen Foto-Tipps Kreativ wirk en

Die Teufelsuhr Franco Knie jun. Warum der Zirkus seine grosse Liebe ist

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Liebe Leserin, lieber Leser

Jil&Jon

EDITORIAL

Den Frühling haben wir uns wirklich verdient! Endlich haben wir wieder diese Energie, welche uns antreibt, und diese Aufbruchstimmung, welche tausend Ideen zulässt. Unser Lesemenü soll Sie inspirieren, Neues zu wagen, Ballast loszulassen und Träume Wirklichkeit werden zu lassen.

Scannen Sie einfach diesen Code mit dem QRReader (Download via http://get.beetagg.com) Ihres Smartphones und Sie sind bei LANDSTRASSE online! www.landstrasse-magazin.ch Anzeige

«Alles neu macht der Mai, macht die Seele frisch und frei, kommt heraus, lasst das Haus, windet einen Strauss!» Der Spruch von Hermann Adam von Kamp aus dem Jahr 1829 zeigt uns heute immer noch auf, welche Bedeutung der Frühling für uns hat: Erneuerung, Leichtigkeit, Unternehmenslust und Natur pur. Darum empfehlen wir Ihnen nach Feng Shui zu entrümpeln, um sich dann (ohne schlechtes Gewissen) wieder neu einzurichten, den grünen Daumen richtig zu bewässern, ein neues Unternehmen zu gründen oder sich sprachlich oder fototechnisch ferienstartklar zu machen. Entdecken und Geniessen! TIME RIDE nimmt Sie mit auf eine Erlebnisreise

durch Raum und Zeit und die Skulpturen auf dem Kulturweg entlang der Limmat entführen Sie in eine andere Welt. Und wenn es nach Sägemehl, Popcorn und Elephanten riecht, fasziniert der Circus Knie wiederum Jung und Alt. Ein Jubiläum im Doppelpack wird dieses Jahr in Baden gefeiert: Blues Musiker und Voice of Switzerland Juror Philipp Fankhauser eröffnet das 10. Bluesfestival mit seiner Show zum 25-jährigen Bühnenjubiläum!

Gutschein Für eine Parafin-Handmaske Gültig bis 1.6.2013 in Kombination mit einer Haarbehandlung

Viel Lesespass und eine wundervolle Frühlingszeit wünscht Ihnen Katja Bopp, Chefredaktorin

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LANDSTRASSE 1/2013


Inhalt

In dieser Ausgabe   5  8 10 13 14 18 20 22 24 26 28 31 33 34 36 38 40 43 44 45 46

Zur Jahreszeit – Es grünt so schön Italiano: Der Pocket-Guide zum Herausnehmen Philipp Fankhauser feiert 25-jähriges Bühnenjubiläum Events: Openair-Kino, Kinder-Festival und Magie Interwiev mit Franco Knie jun. Feng Shui: Entrümpeln befreit Post Wettingen «on Tour» Eröffnung neuer Bahnhof Wettingen Kulturaustausch auf dem Zentrumsplatz Retter der Kleinen – Beratungstelefon des KSB HGV Wettingen sucht Künstler und Bastler Die kreative holzwerkstatt präsentiert neuen Material-Mix Angebot für Jungunternehmer Swisscottage ist neu in Wettingen Kulturwerg Baden – Wettingen – Neuenhof entdecken Nagra TIME RIDE: Erlebnisreise durch Raum und Zeit Sich im Schloss Falkenstein als Schlossherr fühlen Der goldene Schnitt: Fototipp vom Profi Die Teufelsuhr: Freilichtspektakel in Würenlos Wettbewerb: Attraktive Preise zu gewinnen Kolumne: Von Wettinger Miezen und Berliner «Tretminen»

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LANDSTRASSE 1/2013 2Verlaeng_IWNNINY_Ins_89x128mm_Landstrasse.indd 1

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Skulptur am Kulturweg Baden – Wettingen – Neuenhof. Bild: Andrés Morya.


Zur Jahreszeit

Es grünt so schön! Im Frühling werden die Terrasse, der Balkon oder der Garten wieder neu bepflanzt. Und farbige Schnittblumen oder dekorative Zimmerpflanzen versprühen auch in der Wohnung die ersehnten Frühlingsgefühle. Aber wie funktioniert das mit dem grünen Daumen schon wieder? LANDSTRASSE hat die Wettinger Blumengeschäfte zur Blumen- und Gartenpflege befragt. Franziska Engeli

«Blumen sind die Liebesgedanken der Natur»

Bettina von Arnim 1785 – 1859

Schnittblumen bringen die aktuelle Jahreszeit in die eigenen vier Wände. Jetzt sind wieder Tulpen, Freesien oder Pfingstrosen aktuell oder den gewünschten Farbtupfer geben die «Klassiker» Rosen, Callas oder Strelitzien. Oft ist die farbenfrohe Blumenpracht jedoch nicht von Dauer, die Blumen welken oder gehen gar nicht erst richtig auf. Damit die Blumen länger frisch bleiben, brauchen sie in erster Linie genügend und sauberes Wasser. «Als Faustregel gilt, die Hälfte des Stiels muss im Wasser stehen», rät Martin Erni, Geschäftsführer vom Blumenhaus Erni in Wettingen. Das Wasser sollte regelmässig gewechselt werden, da Bakterien und Unreinheiten der Blume schaden und zu schnellerem Verwelken führen können. Direkte Sonneneinstrahlung, Durchzug und warmes Wasser sollten ebenfalls vermieden werden, da die Blumen so schneller aufgehen. «Geben Sie den schönen Blumensträussen lieber kaltes oder nach einem langen Transport

lauwarmes Wasser, um sie anzuregen», so Erni, dem das Blumen-Gen bereits von seinen Eltern mit in die Wiege gelegt wurde und sich selber keinen schöneren Beruf vorstellen könnte. Für das Anschneiden der Blumen, sofern dies im Fachgeschäft nicht bereits vorgenommen wurde, eignen sich scharfe Messer besser als Scheren, da Letztere die Leitbahnen zerquetschen, was zum Ausfransen führen kann.

Rund um die Gartenpflege Gerade in den wechselhaften Frühlingsmonaten sind die Sprösslinge und Frühbeete mit Frost und Temperaturstürzen oft vielen Strapazen ausgesetzt. Prinzipiell sollte der Boden erst bepflanzt werden, wenn das Thermometer über Null Grad anzeigt, damit der Boden nicht zu kühl ist, weil die Setzlinge ansonsten erfrieren können. Die im letzten Herbst gesäten Zwiebelpflanzen wie Tulpen, Hyazinthen oder Schachbrettblumen sollten nicht mit zu viel Wasser gegossen werden, da sonst Staunässe droht. «Am besten lo-

ckern Sie den Boden und entfernen das Unkraut. Dünger sollte auch nur vorsichtig eingesetzt werden, damit nicht zu viele Nährstoffe verloren gehen», rät der Blumenexperte Paul Anderes von Lägere Blueme in Wettingen. Wenn Anzeige

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Schnittblumen ABC

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P A P E T E R I E

W E T T I N G E N

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«Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes: Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte» Sigmund Freud

Mitte Mai die Eisheiligen einkehren, wo die Temperaturen nochmals in den Keller sinken könnten, sollten die Blumenbete zum Schutz mit einer Fleecedecke abgedeckt werden. Beliebte Blumen für den Garten sind diverse Sommerflor wie Vanilleblumen, Petunien, Glücksklee oder Fuchsia und mediterrane Pflanzen wie Lavendel oder Olivenbäume.

Kleines Zimmerpflanzen Einmaleins Gibt es eigentlich pflegeleichte Pflanzen? «Je mehr der Standort den Bedürfnissen der Pflanze entspricht, wie sonnig oder schattig, desto besser gedeihen sie», erklärt uns Urs Iten vom Toscanini. Pflanzen durchleben ständige Erneuerungsprozesse und sie wollen geliebt, aber nicht mit Aufmerksamkeit überschüttet werden. Prinzipiell sollte das Wasser Zimmertemperatur betragen, führt Urs Iten weiter aus. Doch oft werden die Pflan-

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zen eher zu viel als zu wenig gegossen. «Dabei hilft der Fingertest», schmunzelt Yvonne Vogel vom Toscanini, «so können Sie die Feuchtigkeit fühlen, ob die Pflanze bereits wieder Wasser benötigt.» Und Pflanzen dürfen niemals im Wasser stehen, um damit die Gefahr einer Fäulnis zu umgehen. «Stellen Sie Orchideen ca. alle zwei Wochen zwanzig Minuten in ein Wasserbad und tropfen Sie sie anschliessend gut ab», berät uns Urs Iten. Im Toscanini finden Sie pflegeleichte Zimmerpflanzen wie Rhipsalis, Zamiaculcas, Aloe oder Orchideen, für draussen Margeriten, Hortensien oder Lavendel wie auch liebevoll ausgesuchte Accessoires für tolle Geschenke. Es gibt etliche Weisheiten, Tipps und Methoden für die Blumenund Pflanzenpflege. Die Wettinger Blumen-Experten beraten Sie gerne und geben wertvolle Tipps für den grünen Daumen!

Blumen und ihre Bedeutung Für jede Blume gibt es mehr als nur eine Bedeutung. Hier ein paar Beispiele für die «Blumensprache», mit welcher unter Liebenden Gefühle, Wünsche und Bitten symbolisch zum Ausdruck gebracht werden. Dahlie

Ich bin schon vergeben

Edelweiss

Du bist wunderschön

Enzian

Deine Schönheit ist überwältigend

Gerbera

Durch dich wird alles noch schöner

Gladiole

Sei nicht so stolz

Iris

Ich werde um dich kämpfen

Jasmin

Du bist bezaubernd

Rose (rot) Ich liebe dich über alles Kornblume Ich gebe die Hoffnung nicht auf Hortensie

Du bildest dir zu viel auf dich ein

Krokus

Ich muss mir das noch überlegen

Narzisse

Du bist ganz schön eitel


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Kursinhalt Zielorientierte Gesprächsführung / Körpersprache deuten und anwenden / Die Kunst des Redens / Professionelle Präsentationen Kurs 1 4. / 6. / 11. Juni 2013 Kurs 2 27. / 29. August / 3. September 2013 Kurs 3 10. / 17. / 19. September 2013 Zeit 3 Abende, jeweils von 18.30 Uhr – 21.30 Uhr Dozent  Daniel Schenker, eidg. Personalfachmann FA, Betriebsökonom HF

Kursinhalt  Lernen Sie bei uns, wie ein knackiger Text aufgebaut ist / Stolpersteine die es zu vermeiden gilt / Beispiele aus der Praxis Kurs 1 13. / 19. / 27. Juni 2013 Kurs 2 28. August / 5. / 11. September 2013 Kurs 3 12. / 18. / 26. September 2013 Zeit 3 Abende, jeweils von 18.30 Uhr – 21.30 Uhr Dozentin  Denise Sonderegger, Master of advanced studies in corporate communication

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Kleinklassen garantieren persönliche Betreuung Wir führen nur Kleinklassen von 6 – 8 Teilnehmenden. So sind wir in der Lage, den Unterricht sehr persönlich zu gestalten und auf Ihre Bedürfnisse einzugehen. Zentrale Lage Unser Schulungsraum liegt gut erreichbar an der Bahnhofstrasse 88 in Wettingen. Rund um das Gebäude hat es Parkmöglichkeiten. Der Standort ist ab dem Bahnhof gut mit dem Bus oder auch zu Fuss erreichbar. Kurslokal Anmeldung Kursgeld

Makoli AG, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen Makoli AG, welcome@makoli.ch, 056 437 03 17 CHF 480.– (inkl. Seminarunterlagen, Zertifikat und Pausengetränke)


unterwegs

Dolce Vita, Italianità & Gelati

Endlich Frühling! Die Sehnsucht nach dem Süden ist da! Ob ein verlängertes Wochenende im Ticino, eine kulinarische Reise ins Veneto oder Sommerferien am Strand in Bella Italia, wir haben Ihnen die wichtigsten Standardsätze in italiano als Pocket-Guide zum Herausnehmen zusammengestellt.

Übernachten

Mangiare

Wir hätten gerne für das kommende Wochenende ein Doppelzimmer von Freitag bis Montag gebucht. Haben Sie noch freie Zimmer? Vorremmo prenotare una camera matrimoniale (1 Bett) / una camera doppia (2 Betten) per il prossimo fine settimana da venerdì a lunedì. Avete disponibilità?

Ich möchte gerne einen Tisch für heute Abend für vier Personen reservieren. Haben Sie draussen noch einen Tisch frei? Vorrei prenotare un tavolo per quattro persone per stasera. È possibile avere un tavolo fuori?

Hat es im Hotel einen Lift und Parkplatzmöglichkeiten? Nell’albergo c’è un ascensore e la possibilità di parcheggiare la macchina? Ist das Frühstück im Preis inbegriffen? È compresa la colazione? Wann ist spätester Anreise und Abreise Termin? Qual è l’orario del check-in e del check-out? Anzeige

Was ist Ihre Spezialität? Ist das eine regionale Spezialität? Qual è la vostra specialità? È un piatto tipico della regione? Welchen Wein dazu können Sie mir empfehlen? Che vino mi consiglia da abbinare a questo pasto? Wir möchten gerne einen Apéro. Können Sie uns dazu noch kleine Antipasti servieren? Gradiremmo un aperitivo. Ci può portare anche degli stuzzichini? Haben Sie auch frisch gepressten Orangensaft? Avete anche le spremute d’arancia fresca?

Auftragsfahrten im Car oder im Kleinbus

Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt! Il pranzo (Mittagessen) è stato squisito. La cena (Abendessen) è stata squisita.

• Vereins- und Betriebsausflüge • Familien- und Hochzeitsfahrten • Exkursionen und Transferfahrten

Ausflüge & Shopping Was muss man in Ihrer Region unbedingt gesehen haben? Che cosa mi consiglia da vedere assolutamente nella zona? Wo ist der Bahnhof? Dov’è la stazione?

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Gruppe

Stöcklin Reisen AG Dorfstrasse 49, 5430 Wettingen Tel. 056 437 29 29, Fax 056 437 29 28 www.stoecklin.ch, info@stoecklin.ch

Welchen Strand empfehlen Sie uns und wie kommen wir dahin? Quale spiaggia ci consiglia e come ci si arriva?

Mitglied Carmäleon

Wo ist die Touristen Information? Dov’è l’ufficio turistico?

Hat es in der Nähe auch ein Restaurant oder Café oder sollen wir das Essen selber mitnehmen? C’è anche un ristorante o un bar vicino oppure dobbiamo portarci da mangiare?

Wie lange hat das Lido geöffnet? Hat es auch ein 50 Meter Becken und ein Kinder Becken? Fino a che ora è aperto il lido? C’è anche una vasca da 50 m e una piscina per bambini? Welches ist die beste Glacé? Was empfehlen Sie mir? Machen Sie die Glacé selber? Qual è il gelato migliore? Che cosa mi consiglia? Il gelato è fatto in casa? Wieviel kostet diese Tasche, Bikini, Kleid, Schuhe? Quanto costa questa borsa / questo bikini / questo vestito? Quanto costano queste scarpe? Haben Sie dieses T-Shirt, Shorts, Jeans, Jupe auch in der Grösse 42? È possibile avere questa maglietta / questi pantaloncini / questi jeans / questa gonna anche nella 42? Das ist aber sehr teuer. Können Sie mir Rabatt geben? Però costa molto. Mi può fare lo sconto? Kann man bei Ihnen mit Kreditkarte zahlen oder wo ist der nächste Bankomat? È possibile pagare con la carta di credito o c’è un bancomat qui vicino? Können Sie mir bitte die Quittung geben? Mi può dare la ricevuta per favore?

Standards Guten Tag Buongiorno Guten Abend Buona sera Auf Wiedersehen Arrivederci Wie geht's? Come va? Danke gut. Bene, grazie. Entschuldigung Scusi (Höflichkeitsform) / Scusa (Du-Form) Ich heisse... Mi chiamo... Wo ist... Dov’è…? Wann... Quando…? Wie komme ich nach...? Come si arriva a…? Wo finde ich...? Dove posso trovare…? Wann öffnet, schliesst...? A che ora apre / chiude…? Können Se mir helfen? Per piacere mi può aiutare? Sprechen Sie Deutsch? Parla tedesco? Heute ist wirklich schönes Wetter und sehr heiss. Oggi è proprio una bella giornata e fa molto caldo. Was sollten wir nicht verpassen? Che cosa non ci dovremmo perdere?


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Philipp fankhauser

«Ich bin stolz wie ein buntgefederter Gockel» Philipp Fankhauser eröffnet am 18. Mai im Kurtheater das 10. Blues Festival Baden. Der passionierte Blues Musiker feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum und überrascht in Baden sein Publikum mit einem akustischen Unplugged Set und Songs, welche er nur noch selten gespielt hat. Der Voice of Switzerland Juror hat im März sein 13. Album «Philipp Fankhauser Plays Montreux Jazz Festival» herausgegeben. Claude Nobs hat ihn nur wenige Monate nach seinem ersten Auftritt am Jazz Festival 2012 angefragt, eine CD zu veröffentlichen. Katja Bopp | Bilder: Ernst Wirz

«Die Bühnenauftritte in der Schweiz sind mir am wichtigsten» Philipp Fankhauser

Herr Fankhauser, Sie feiern Ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum. Herzliche Gratulation! Wie hat eigentlich alles angefangen? Herzlichen Dank! Bitte sag mir du! Eine Schülerband im Tessin, wo ich die Schulen besuchte, stand am Anfang. 1977 war das! Das zähle ich allerdings nicht zum Jubiläum, ich «spielte» damals Bass, allerdings ohne das Kabel in den Verstärker zu stecken; damit man nicht hörte, dass ich gar nicht richtig spielen konnte. Zehn Jahre später, 1987 am Stadtfest Thun, spielte ich das erste «offizielle» Konzert mit der Checkerboard Blues Band. Du bist Bluesmusiker, Produzent und Songwriter. In welchem Bereich lebst du deine Leidenschaft für die Musik am meisten aus? Den Titel Produzent habe ich nicht

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richtig verdient, denn viel mehr als die eigenen Sachen produziere ich ja nicht und da ist jeweils Dennis Walker – ein richtiger Produzent – federführend. Ich sehe mich als Bluessänger und Performer. Das Schreiben von Songs ist eher ein Nebenschauplatz, denn auch da schreibe ich ja «nur» für mich und nicht für andere Musiker. Welches sind für dich die Highlights deiner Karriere? Sicher waren das meine Jahre 1993 bis 1997 im Tourbus von Johnny Copeland, kreuz und quer durch die Vereinigten Staaten, von Club zu Club, den sogenannten «Chittlin’ Circuit» abfahren. Diese Zeit hat mich am meisten geprägt und ich habe zahlreiche Highlights erlebt, so dass es schwer ist, eines herauszufiltern. Eines jedoch ist mir in besonderer Erinnerung: Der

Stiefsohn von Robert Johnson, Robert jr. Lockwood, damals im Jahr 1995 bereits 80 Jahre alt, sass in B.B. King’s Club in Memphis im Publikum als ich als «Vorsänger» von Johnny mit dessen Band zwei Songs singen durfte. Nach dem Auftritt liess er mich an seinen Tisch kommen und sagte: «You Swiss?» und ich, ganz aufgeregt und verdattert: «Yes Sir!». Er: «Amazing!», Ende der Konversation. Das habe ich nie vergessen und Mr. Lockwood ist im Jahr 2006 mit 91 Jahren verstorben. Du bist auch in der USA, Belgien oder Frankreich aufgetreten. Welcher Bühnenauftritt hat für dich die grösste Bedeutung? Ich bin tatsächlich dort aufgetreten und auch in Italien, Holland, Deutschland, Österreich, Ungarn, England und etliche Male auch auf Hoher See. Das ist aber alles weit weniger beeindruckend als es sich liest. Nach wie vor sind es meine Bühnenauftritte in der Schweiz, die mir am wichtigsten sind. Denn hier lebe ich und hier in der Schweiz will ich sein. 10 Jahre Bluesfestival Baden und 25 Jahre Philipp Fankhauser das gehört irgendwie zusammen… Wenn das das OK vom Bluesfestival Baden so sieht, freut und ehrt es mich


Bezug zu Baden? Die Badenfahrt vor weit über zwanzig Jahren ist mir immer noch in bester Erinnerung, das war eine Megasause. Dann, wenn mein Drummer Tosho Yakkatokuo im Rebstöckli Sushi zaubert, bin ich dabei. Und natürlich die Konzerte unter der Brücke, das Nordportal und eben, den mit Abstand magischsten Keyboarder Europas, Hendrix Ackle. Dann auch das Herz und die Seele der Band, unser Fahrer und Roadie Nörbs Locher.

Philipp Fankhauser

An welchen Auftritt am Bluesfestival Baden erinnerst du dich gerne zurück? Der Abend mit Special Guest Margie Evans war denkwürdig!

theater mit deiner JubiläumsShow das Bluesfestival Baden 2013. Was dürfen die Blues Fans von diesem Abend erwarten? Wir werden den Abend in zwei Sets teilen; ein akustisches, unplugged Set mit Gästen. So ziemlich improvisiert und frei von der Leber weg. Auf den Teil freue ich mich ganz besonders, weil ich auch nicht genau weiss, was alles passieren wird! Das wird sicher unterhaltend (lacht). Der zweite Teil ist dann ein Set aus Songs, die wir zum Teil in den letzten zwanzig Jahren und länger nicht mehr, oder nur ganz selten noch gespielt haben.

Am 18. Mai eröffnest du im Kur-

Was hast du sonst noch für einen

sehr. Susanne und Thomas Slavicek holten mich ja schon lange vor dem Festival ins Inox nach Baden und eben dieses Baden ist ja auch, nicht zuletzt wegen Hendrix Ackle (Anm. d. Red.: Keyboarder seiner Band, spielt auch für das «Who is who» der Schweizer Musik Szene) so etwas wie die zweite Fankhauser-Heimat geworden (lacht).

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«Dass Claude Nobs die Geburt seines letzten von ihm initiierten Produktes nicht mehr erleben durfte, ist mehr als nur tragisch»

Im März ist dein 13. Album «Philipp Fankhauser Plays Montreux Jazz Festival» erschienen, was bedeutet dir dieses Album? Ich bin stolz wie ein buntgefederter Gockel und benehme mich zuweilen auch so (lacht). Im Ernst, es erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit, dass Claude Nobs mir, nach einunddreissig Jahren seit meinem ersten Besuch an seinem Jazzfestival als Fan, im Jahr 2012 die Chance gab, mich auf den Brettern – welche für mich tatsächlich die grosse, weite Musikwelt bedeuten – mit meiner grossartigen Band in der Miles Davis Hall «vorstellen» zu dürfen. Dass Claude mich wenige Monate danach dann noch anruft und sich wünscht, dass wir vom Auftritt eine CD mit DVD und gar eine Doppel Vinyl

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P A P E T E R I E

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Philipp FankHauser LP veröffentllichen, ehrt mich zutiefst. Grad vor ein paar Tagen übergab ich eine solche CD meinem lieben Freund Earl Thomas (welcher selber vor über zwanzig Jahren seinen Start in Montreux hatte) und nachdem er das Cover gesehen hatte, fragt er mich, ob ich mir eigentlich der globalen Bedeutung bewusst sei. Dass Claude Nobs die Geburt dieses letzten von ihm initiierten Produktes nicht mehr erleben durfte, ist mehr als nur tragisch. Wie hat dich Claude Nobs geprägt und was hast du an ihm am meisten bewundert? Ich habe den Grossteil meiner Idole danke Nobs und seinem Montreux Jazz Festival kennengelernt. Dank seinem nimmermüden Engagement für die Musik, sei es Latin, Jazz, Fusion, Rock, Hip Hop, Reggae, Blues, Funk oder, für ihn am liebsten, alles durchmischt, haben ich und zigtausende Menschen in Montreux eine musikalische Erziehung

genossen. Claude Nobs ist stets ein Musikfan geblieben und mir gegenüber immer sehr liebe- und respektvoll gewesen. Ein grosser Mann! Seit der Show «The Voice of Switzerland» kommt niemand mehr am Fankhauser vorbei. Was wird dir besonders in Erinnerung bleiben? So ziemlich alles wird mir bleiben. The Voice hat grossen Spass gemacht und war sehr befriedigend. Ich hoffe, dass es eine zweite Staffel gibt und man mich dann auch wieder anfragt. Wirst du «deine» Talente weiterhin unterstützen und sind gemeinsame Auftritte geplant? Gerade hier in Baden wird Iris Moné dabei sein. Und auch meine liebe Freundin Lilly Martin und Co-Coach Marc Sway. Hendrix kriegt sicher auch einen Special Spot und wer weiss, vielleicht gibt es sonst noch eine Überraschung.

Bluesfestival Baden feiert sein 10-jähriges Jubiläum! Geniessen Sie das Bluesfestival Baden getreu dem Motto: «We keep the blues alive»! Das hochkarätige Musikspektakel präsentiert Acts wie Philipp Fankhauser, Heritage Blues Orchestra, Jaimoes Jassz Band, Mojo Blues Band, The Eddie Martin Big Blues Band, and many more! Die Konzerte finden u.a. im Nordportal, in der Stanzerei, in der Spedition, auf dem Schlossbergplatz oder in der Badstrasse statt. Vorverkauf auf www.starticket.ch. Lernen auch Sie den Blues kennen! Ob komponieren, Hintergründe erfahren, selber spielen oder singen, es gibt für jeden Geschmack und für jede Altersgruppe den richtigen Workshop. Weitere Infos unter www. bluesfestival-baden.ch.

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Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

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«Neue Wege gehen und keine Veränderungen scheuen.» Mit diesem Gedanken verbinden wir altbewährte Traditionen mit jungen innovativen Ideen! Wir freuen uns Sie in der Vinothek zu begrüssen! Landstrasse 32, 5430 Wettingen, www.voser-weine.ch Inserat ausschneiden und in der Vinothek einlösen! 10% Rabatt auf das ganze Weinsortiment! (gültig bis 4.9.2013)


events Bereits zum 7. Mal präsentiert der Magische Ring der Schweiz ein exklusives Festival mit Spitzenmagiern aus der ganzen Welt bei «Baden Magisch». Von Donnerstag, 6. Juni bis Samstag, 8. Juni, wird jeweils um 20.15 Uhr im Kurtheater Baden gezaubert. Stargast Michel Gammenthaler präsentiert Ausschnitte aus seinem Programm, Katrin Weissensee verzaubert mit Poesie im Sand, Sebastian Nicolas manipuliert die Zeit, Les Chapeaux Blancs bringen Licht ins Dunkle und Nachwuchskünstler Nico Studer verzaubert mit klassischer Magie. Tickets unter www.badenmagisch.ch

! Verlosung Die Festival-Show für Familien Bei den Lilibiggs Kinder-Festivals verschmelzen Musik und Zirkus zu einer einzigartigen Show. Beliebte Stars der Kinderzimmer wie Tischbombe oder Zirkus Chnopf treten auf. Mehr Informationen und Tickets auf www.lilibiggs-kinder-festivals.ch. Wir verlosen 2   2 Tickets für die Lilibiggs Kinder-Festivals in Windisch (Amphitheater) von Sonntag, 25.08.2013. Schreiben Sie uns ein E-Mail an welcome@makoli.ch mit dem Kennwort «Lilibiggs». Einsendeschluss ist der 30. Juni 2013. Viel Glück!

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Das Freiluftkino Baden bietet nicht nur Filmspektakel, sondern mit seiner urbanen Kulisse auf der obersten Etage des Parkhauses Gartenstrasse in Baden GrossstadtFlair! Täglich ab 17 Uhr ist die einzigartige Sommerbar geöffnet. Vorverkauf über Info Baden, Manor, SBB oder www.starticket.ch.

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FRANCO KNIE JUN.

Den Circus Knie im Blut Der Circus Knie präsentiert bereits zum 95. Mal ein hochkarätiges und farbenprächtiges Programm. Während acht Monaten ist der National Circus an 43 Gastspielorten in der ganzen Schweiz unterwegs und verzaubert Jung und Alt. Nach dem 1-monatigen Aufenthalt in Zürich folgen traditionell die Auftritte in Wettingen, welche dieses Jahr am 4. und 5. Juni 2013 stattfinden. Katja Bopp Das bunte Potpourri aus faszinierenden Tiernummern und atemberaubender Akrobatik auf Weltklasse-Niveau steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des Mottos «émotions». Für die Lacher im Zirkuszelt sorgen der als Schotte verkleidete Ungare Steve Eleky und die Papageien des Italieners Alessio Fochesato schlagen auf Kommando Purzelbäume oder nicken im Takt der Musik. Und was wäre der Circus Knie ohne seine berühmten Elefanten Nummern! LANDSTRASSE hat sich Franco Knie jun. unterhalten. Vorhang auf für den Circus Knie! Herr Knie, 50 Artisten aus 7 verschiedenen Nationen treten dieses Jahr auf, gehören alle zur «Familie»? Insgesamt sind wir sogar 210 Mitarbeitende aus 14 Nationen, die während acht Monaten durch die ganze Schweiz reisen. Das ist eine ziemlich grosse Familie (lacht). In den ersten Wochen einer Tournee lernt man sich kennen und bis TourneeEnde wachsen wir erfahrungsgemäss zusammen. Was gefällt Ihnen am Circus-Leben besonders? Jeder Tag ist anders, es wird im Zirkus nie langweilig. An diesem besonderen Alltag schätze ich daher vor allem die Abwechslung, die verschiedenen Leute aus den unterschiedlichsten Kulturen und natürlich auch das Reisen und den positiven Aspekt, dabei die ganze Schweiz zu sehen. Unsere Gastspiele an den verschiedenen Orten dauern zwischen zwei Tagen – wie zum Beispiel in Glarus – und viereinhalb Wochen in Zürich. Wie haben Sie gemerkt, dass Sie in die Fussstapfen Ihres Vaters treten wollen? Wenn man im Zirkus gross wird, dann lässt einen diese Faszination nicht mehr los. Nach einer Ausbildung als Informatiker reise ich nun seit 1999 ständig mit dem Circus Knie mit. Wenn man das Zirkusblut hat, ist es klar, dass man dieses Leben liebt. Der Generationenwechsel ist ja bereits im vollen Gange, wie sind die Aufgaben aufgeteilt? Dieser Ablösungsprozess geht «step by step». Ich übernehme immer mehr Aufgaben und Verantwortung und mein Vater steht mir mit Rat und Tat zur Seite.

Franco Knie jun. mit seiner Frau Linna Knie-Sun.

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Der Namen Knie verpflichtet, ist das nicht auch eine Last? Nein, wir machen alles mit Freude. So fällt auch die Wahrnehmung der Verantwortung leichter. Zirkus ist unser Leben.


CIRCUS KNIE

Der Allround-Comedian Steve Eleky jongliert mit allem, was irgendwie fliegt: Bälle, Zigarrenkisten und Ringe schweben ihm um die Ohren. Als Zauberer verblüfft er mit komischen Tricks und viel Witz das Publikum. Lach-Muskelkater garantiert!

Nina Burri ist gelenkig wie eine Schlange und fesselt mit ihrer Ausstrahlung das Publikum: Im Circus Knie lässt die Bernerin mit einer Mischung aus Kontorsion und Tanz die Zuschauer träumen.

Sie treten mit Ihrer Familie und den Elefanten im Chapiteau auf. Wie sind Sie auf die spektakuläre Schleuderbrett Nummer gekommen? Wir haben die Idee für diese Nummer im Knie-Archiv gefunden. Mit den akrobatisch sehr versierten Fratelli Errani und den feinfühligen Elefanten ist eine spektakuläre Umsetzung dieser Nummer möglich. Auch Ihr Sohn Chris Rui darf in der Manege auftreten, ist das nicht gefährlich? Nein, es kann auch beim Spielen ausserhalb der Manege etwas passieren. Wenn sich Chris an gewisse Grundregeln hält, ist das Arbeiten mit den Elefanten nicht gefährlicher als der normale Alltag. Fortsetzung Seite 16

Die Papageien und ihr italienischer Meister, Alessio Fochesato, erobern im Nu die Herzen des Publikums. Den kunterbunten Flug- und Flattertalenten fliegen nicht nur die Kinderherzen zu. Tournee 2013 4. – 5. Juni 2013, Wettingen Zirkuswiese, Montag, 3. Juni, Aufbautag, keine Vorstellung. Dienstag, 20.00 Uhr, Mittwoch, 15.00 und 20.00 Uhr. Facts Anzahl Tourneen seit 1919: 95, Anzahl Spielorte: 43, Tourneedauer: 21. März bis 17. November 2013, Anzahl Tourneetage: 243, Davon Spieltage: 218, Aufenthaltsdauer pro Ort: 2 Tage bis 4 Wochen, Vorstellungen: 351.

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circus knie Knie und Elefanten das gehört einfach zusammen. Was fasziniert Sie an den Dickhäutern? Alles, das sind ganz besondere Tiere. Sie gehören bei uns quasi zur Familie. Unsere tägliche Zusammenarbeit basiert auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Mit den Elefanten pflegen wir eine lebenslange Beziehung; wir wachsen mit ihnen auf und werden mit ihnen alt. Das Freizeitangebot ist heute riesig, warum fasziniert der Circus Knie immer noch Jung und Alt? Wir zeigen jedes Jahr ein neues Programm. Unsere Artisten sind in ihren Disziplinen die Besten der Welt. Das Erlebnis einer Vorstellung ist live und ungeschnitten. Man ist ganz nah dabei, wenn beispielweise der Brasilianer Super-Silva ungesichert unter dem Zeltdach entlangspaziert. Dazu kommen die prägenden Kindheitserinnerungen und die typischen Gerüche, wenn es nach Sägemehl, Popcorn, Elefanten und Pferde riecht. Das kann man nur im Zirkus erleben. Sie haben 351 Vorstellungen, wie schafft man das immer wieder aufs Neue konzentriert zu sein? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg (lacht). Die Begeisterung und die wunderbaren Feedbacks des Publikums motivieren uns jeden Tag neu, das Beste in der Manege zu geben.

Franco Knie jun. mit den Fatelli Errani und der Elefantendame.

Welche Nummer gefällt Ihnen am besten? Ich habe keine Lieblingsnummer. Wenn ich eine einzige herauspicken würde, würde das den allesamt hochstehenden Darbietungen nicht gerecht. Mir gefällt das gesamte Programm. Man kann lachen, man kann staunen und mitfiebern. Es ist vom Anfang bis zum Schluss ein Gesamtkunstwerk, eine Komposition aus emotionalen Höhepunkten – getreu unserem diesjährigen Motto «émotions».

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Feng Shui – entrümpeln

Frühlingsputz nach Feng Shui: Weg mit dem Ballast Steht bei Ihnen auch der Frühlingsputz an? Das Reinigen hat auch in Feng Shui, einer jahrtausendalten Lehre über den Energiefluss, grossen Stellenwert. Neben dem eigentlichen Putzen geht es darum, blockierte Energie, die das Raumklima beeinflusst, frei zu geben. Was heisst das?  Denise Sonderegger

Feng Shui-Expertin Karen Kingston definiert es so: «Feng Shui ist die Kunst, den Fluss der natürlichen Energieströme in unserer Umgebung auszubalancieren und zu harmonisieren, damit es einem gut geht.» Energie kann dann fliessen, wenn die Bahnen frei sind. In Feng Shui sind diese Bereiche klar definiert. Aber auch wenn Sie Ihre Wohnung nicht nach dieser chinesischen Lehre eingerichtet haben, gibt es einige wertvolle Tipps:

«Mit Feng Shui können Sie mit wenig viel erreichen»  Barbara Rüttimann Aussortieren und entsorgen Bevor es ans Putzen geht: Nehmen Sie sich Zeit, gehen Sie auf Entdeckungsreise. Schauen Sie sich alle Räume an. Gibt es versperrte Bereiche? Lagern dort Gegenstände, die nicht mehr gebraucht werden oder die gar defekt sind? Aufgepasst, denn dort kann die Energie nicht sauber fliessen. Nehmen Sie sich Zeit und sortieren Sie aus. Überlegen Sie sich, wie Sie sich von diesen Gegenständen verabschieden wollen. Es gibt viele Möglichkeiten: • Verkauf über Onlineplattformen wie ricardo.ch, tutti.ch oder ebay.ch • Ins Brockenhaus geben (nur gut erhaltene Gegenstände) • Fachgerechte Entsorgung

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Aus den Augen, aus dem Sinn Haben Sie etwas, das Sie nicht mehr brauchen, aber noch daran hängen? Dann kommt es in eine Kiste. Wird es innerhalb eines Jahres nicht mehr berührt, verabschieden Sie sich endgültig davon.

Putzen Beginnen Sie den Prozess mit gründlichem Lüften der Räume, dann geht es ans Putzen. Legen Sie besonderes Gewicht auf Ecken und Stellen, die schwer erreichbar sind, auch hinter und unter den Möbeln. Denn wo sich Staub ansammelt, fliesst die Energie weniger gut, das Raumklima leidet.


Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, Sie müssen die ganze Arbeit nicht an einem Tag erledigen. Setzen Sie sich realistische Ziele. Fangen Sie mit einer Schublade an. Misten Sie aus und reinigen Sie sie gründlich. Freuen Sie sich darüber, wie viel Ballast Sie schon mit einer Schublade verlieren. Sie werden erstaunt sein, wie befreit Sie weiterfahren.

«Sie werden den Frühling befreit, leicht und mit neuer Energie erleben» Barbara Rüttimann

Barbara Rüttimann, Feng-Shui-Fachfrau (www.fengshuiwohnen.ch) weiss aus Erfahrung: «Mit Feng Shui können Sie mit wenig viel erreichen. Ein Frühlingsputz kostet nicht viel. Auch wenn Sie nur wenige Punkte beachten, wird sich nicht nur das Klima Ihrer Räume verbessern, Sie werden den Frühling befreit, leicht und mit neuer Energie erleben.» Wagen Sie das Experiment: Machen Sie den Frühlingsputz nach Feng Shui. Sie werden sich nicht nur über das neue Raumklima freuen, sondern auch über ein angenehm befreites Gefühl.

Feng Shui bringt es an den Tag Chaotischer Keller Dann liegt die Vermutung nahe, dass Sie unnötigen Ballast aus der Vergangenheit mitschleppen. Unordnung im Estrich oder in den oberen Bereichen von Kästen Viele Ideen und Träume, aber es fehlt die Energie, diese auch umzusetzen. Auch hier gilt: Ordnen und entsorgen. Dann ist der Weg frei für die Umsetzung der Ideen. Wir verlosen 3 Feng Shui Bücher

Senden Sie eine E-Mail an welcome@makoli.ch oder eine Postkarte an Verlag LANDSTRASSE, c/o Makoli AG, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen mit Ihrer Adresse und dem Vermerk «Feng Shui» zu. Einsendeschluss ist der 30.06.2013. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Mehr zum Thema Feng Shui im Alltag: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltages.

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20 Jahre Paradiso Intercoiffure! Im März feierte das sympathische und kreative Coiffeur-Team Paradiso sein 20-jähriges Jubiläum. Gabriela Paradiso, Geschäftsführerin und Inhaberin, führt den stilvollen Coiffeur-Salon mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail. Nebst Haare schneiden, Föhn-Hochsteckkursen, Schminkkursen oder Farbberatung bietet sie auch dauerhafte Haarentfernungen an. «Nur gesunde Haare sind schöne Haare», schmunzelt Gabriela Paradiso. Deshalb wenden sie eine spezielle Mèche-Technik an, damit die Längen und Spitzen nicht strapaziert werden. Die charmante Wettingerin arbeitet bereits seit 30 Jahren als Coiffeuse und achtet darauf, dass die Persönlichkeit des Kunden beim Hairstyling bestehen bleibt, oder versucht, diese in eine Richtung zu betonen oder zu intensivieren. Als Intercoiffure-Geschäft ist Paradiso immer auf dem neusten Stand der Mode und der Haarschnitte. Verwendet werden dabei ausschliesslich hochwertige Produkte. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich vom Paradiso-Team verwöhnen. www.paradiso-hair.ch

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Post Wettingen «on tour»

Kein Job für Morgenmuffel Täglich und bei jeder Witterung stellen Marcel Cavegn und das Wettinger Zustellteam in Wettingen, Würenlos und Neuenhof die Post zu. In seiner 30 jährigen Laufbahn bei der Post übermittelte Cavegn bereits Michael Gorbatschow und Ronald Reagan ein vertrauliches Telegramm. LANDSTRASSE begleitete den sympathischen Zusteller auf seiner Tour.  Franziska Engeli

Marcel Cavegn ist bei jedem Wetter mit seinem «postbeladenen» Moped unterwegs.

Für Marcel Cavegn, Teamleiter bei der Zustellstelle Wettingen, beginnt der Tag bereits schon um sechs Uhr morgens. Seit 15 Jahren arbeitet er schon in Wettingen und fühlt sich hier pudel wohl. Frühmorgens sortiert ein Teil des 25-köpfigen Teams die Post nach den 20 Touren, ein Vorgang der sich Triage nennt. Dabei wird die eingetroffene A-Post noch einsortiert, bevor sich alle um 7.15 Uhr zum Briefing versammeln. Aktuelle Themen, Spezielle Vorfälle sowie interessante Neuerungen werden in gemütlicher Runde besprochen, bevor die Postboten gegen acht Uhr mit den gelben Mofas, welche grösstenteils mit Öko-Strom betrieben werden, ausschwärmen und die 10‘248 Haushaltungen beliefern.

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Der Postbeamte ohne Helm Routiniert belädt der gebürtige Bündner sein «Töffli» und sortiert die Postbündel nach seiner Tour ein. Vollgeladen mit Wettinger Post beginnt die Zustellung. Gekonnt manövriert Marcel Cavegn auch auf eisiger Strasse das «Töffli» durch die Dunkelheit. Angekommen beim ersten Haus, zieht er sofort den Helm ab und erklärt: «Den brauche ich nun erst wieder anziehen, wenn wir beim letzen Haus angelangt sind». Laut Gesetz müssen Postboten von der Poststelle bis zum Ersten und vom letzten Haus zurück einen Helm tragen. Auf der Tour brauchen sie das nicht zu tun, da sie auf dem Trottoir lediglich bis 20 km/h fahren. Marcel Cavegn schmunzelt und schiebt einen Bündel Briefe in einen halb zugefro-

renen Briefkasten. Neben der eisigen Kälte erschweren die kalten, teils gefroren Briefkästen die Arbeit der Pöstler im Winter. Doch der Routinier lässt sich dadurch nicht beirren und setzt seine Tour zügig fort.

«Von den Russen erhielt ich immer Trinkgeld, von den Amerikanern hingegen nie» Marcel Cavegn Das Telegramm an Gorbatschow Gerne denkt Marcel Cavegn an die Zeit in Genf, wo er seine Frau Elisabeth kennenlernte, die nun ebenfalls bei der Post in Stetten am Schalter


geben. «Einige Leseratten konnten es kaum erwarten, das Buch zu verschlingen. Es war schon ein besonderes Gefühl, nachts Bücher in Wettingen zu verteilen», berichtet Cavegn stolz und schwingt sich auf sein gelbes Moped.

Prozesse werden digitalisiert arbeitet. «Es war eine spezielle Zeit, besonders als einmal der Konvoy von Ronald Reagan und Michael Gorbatschow an mir vorbei fuhr». Als 1985 beim Gipfeltreffen die beiden Präsidenten in Genf tagten, stellte Marcel Cavegn den berühmten Politikern ein vertrauliches Telegramm zu. Dafür erhielt er einen Spezialausweis, den er stolz im privatem Fotoalbum aufbewahrt. Zuerst war nicht ganz klar, an welchen der beiden Präsidenten er das Telegramm, ein Format das es mittlereile nicht mehr gibt, zustellen sollte. Schliesslich übergab er die vertrauliche Nachricht den Russen, welche ihm 50 Rappen Trinkgeld spendeten. «Von den Russen erhielt ich immer Trinkgeld, von den Amerikanern hingegen nie», erinnert sich Cavegn noch genau.

Falsch platzierte Pakete und Harry Potter Beim nächsten Stopp vor einem grossen Block, erblickt Cavegn sofort ein falsch deponiertes Paket vor der Türe. Er erklärt, dass Pakete nicht vor der Haustüre oder im Eingang eines Mehrfamilienhauses stehen gelassen werden dürfen. Prompt beschwert sich auch gleich eine ältere Dame, die schon im Treppenhaus auf ihre Post gewartet hatte, über die Unachtsamkeit. In aller Ruhe erklärt ihr der sympathische Pöstler, dass sie sich beim Pakete-Service beschweren müsse und er ihr da leider nicht weiterhelfen könne. Durch die Zunahme der privaten Zulieferer häufen sich solche Vorfälle immer mehr. Aber auch Reklamationen gehören zum Alltag des charismatischen Teamleiters. Schöne Momente, die den gewohnten Ablauf unterbrechen, weiss Cavegn auch zu geniessen. Hatte er doch schon um Mittenacht Harry Potter Fans teilweise die Neuausgaben persönlich über-

Unterhalb der Autobahnbrücke auf eisigem Untergrund parkt Cavegn sein Töffli erneut und schiebt die Briefe – einer nach dem anderen – in die kalten Briefkästen eines Mehrfamilienhauses und erklärt: «Ab Mai wird die Zustellung mit der Einführung der Gangfolgensortierung (GFS), wo die Post bereits auf der Zentralstelle nach Namen und Briefkästen sortiert wird, noch schneller.» Das neue System ist ein weiteres Zeichen der Digitalisierung und des Wandels dieses Berufes.

«An meinem Beruf schätze ich den Kundenkontakt und die Abwechslung am meisten» Marcel Cavegn Schritt für Schritt werden auch bei der Post viele Prozesse digitalisiert: Das Einscannen und Unterschreiben

auf dem elektronischen Gerät oder die eben genannte GFS sind nur einige Beispiele. Cavegn sieht dem neuen System, welches im März 2013 die Testphase durchlaufen hat, optimistisch entgegen und erhofft sich davon eine Arbeitserleichterung. Die Uhr zeigt 12.00 Uhr an, als die Post beim letzten Haushalt verteilt wird. Danach setzt er seinen Helm auf und fährt zufrieden zurück in die Poststelle. «Mit der Zeit liegen wir gerade noch so im Rahmen», schmunzelt Cavegn. Ein ungeschriebenes Gesetz der Post besagt, dass die Post in der ganzen Schweiz bis 12.30 Uhr zugestellt sein sollte. Eine Regelung diesbezüglich existiert jedoch nicht. Dank dem vielfältigen Stellenangebot der Post konnte er bereits im Eildienst (Express Lieferungen), als Paketzusteller (Furgo), Kurier, Innendienstmitarbeiter (früher Betriebsbeamter) und zuletzt als Teamleiter arbeiten: «Ich schätze den Kundenkontakt und die Abwechslung, welche dieser Beruf mit sich bringt», so Cavegn, der sich nicht vorstellen kann, nur im Büro zu sitzen. Besonders im Eildienst ist er viel rumgekommen. Trotzdem schätzt er es auch, sich nachmittags administrativen Aufgaben zuwenden zu können und geniesst seinen im Durchschnitt frühen Feierabend um 15.00 Uhr.

PERSÖNLICH Name Marcel Cavegn Geburtsdatum 16.12.1964 Geboren Brigels Familienstand verheiratet, keine Kinder Ehefrau Elisabeth Cavegn Werdegang Lehre als Plattenleger in Ilanz, danach 1-jährige Lehre bei der Post (1983), seither bei der Post Briefträger, Post-Express- und Kurierdienst, Zusteller und Betriebsbeamter (Sihlpost, Zürich), Expressbote (Genf), Paketzusteller, Gruppenchef, Express und Transport (Däniken) und jetzt Teamleiter in Wettingen. Hobbies Blasmusik, spielt seit 25 Jahren Barriton und ist seit 6 Jahren bei der Musikgesellschaft Tägerig (davor 17 Jahre in Zürich), Reisen.

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Bahnhof wettingen

Neueröffnung am 21. Juni 2013 Gemeinsam haben die SBB, die Gemeinde Wettingen und der Kanton Aargau den Wettinger Bahnhof fit gemacht für die Zukunft. Dabei standen die Umbauarbeiten des Bahnhofs mit den treppenfreien und behindertengerechten Perronzugängen und der Bau des neuen Kundencenters unter der Führung der SBB. Die Realisation des Bahnhofvorplatzes mit den Bereichen Veloparking, Durchbruch Unterführung und Busterminal wurde für rund 3.9 Mio Franken von der Gemeinde Wettingen bestritten. 

Panoramaansicht des neuen Busbahnhofs in Wettingen. Bilder: Adrian Ehrbar

«Sieht ja toll aus – grossartig» kommt es vielen Bahn- und Busreisenden über die Lippen, wenn sie das neue Bahnhofsareal zum ersten Mal sehen. Und dies vor allem auch, weil der Bahnhofvorplatz mit dem SBB-Kundencenter, dem Busterminal und dazu dem neuen Kiosk, Migrolino und Bancomat ein neues, repräsentativeres Erscheinungsbild erhalten hat. Ein Umstand, den bereits viele Menschen schätzen und darum den Platz gerne auch als kurzweiligen Aufenthaltsraum (Tempo 20 Zone) nutzen. Zur Akzentuierung und optischen Trennung der Begegnungszone vom verbleibenden Strassenraum wurde der Vorplatz mit in einem hellen Betonplattenbelag versehen, der sich deutlich von den Strassenbereichen der Güter- und Seminarstrasse abhebt. Ein gesamteinheitliches Lichtkonzept aus Licht-stelen, Punktstrahlern und bodenbündigen Einbauleuchten akzentuiert die verschiedenen Nutzungsbereiche des Platzes und eine rund 120 Meter lange Rinne aus

Die renovierten Perrrons.

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Grantstein trennt den Bahnhofvorplatz vom Bahnhofterminal ab. Die technische Verantwortung des Projekts oblag dem Planungsbüro Gähler und Partner AG, welches sich für die anspruchsvolle Projektierung und Umsetzung innerhalb der terminlichen Fristen verantwortlich zeigte. Das Architekturbüro SchockGuyan entwickelte unter Einbezug der Ortsbildkommission das nun realisierte vollüberdachte Bushalte- und Informationskonzept.

Busterminal im Zentrum Im Zentrum des Platzes steht nun der neue und überdachte Busterminal, welcher die Bushaltestelle an der Seminarstrasse ersetzt. Den Fahrgästen wird so das wettergeschützte Ein- und Aussteigen sowie den Warteaufenthalt ermöglicht. Die Anlegekanten sind für jeweils zwei Busse aus jeder Fahrrichtung dimensioniert und erleichtern das Ein- und Aussteigen bei


geringer Niveaudifferenz. Der Terminalbereich wurde durch Rampen an den Stirnseiten und taktile Einstiegsmarkierungen behindertengerecht gestaltet.

Der Masterplan «Zukunft Landstrasse» wurde verabschiedet

Genügend Veloplätze Um der grossen Nachfrage nach Veloabstellplätzen gerecht zu werden, wurde östlich des ehemaligen Bahnhofgebäudes eine überdachte Veloabstellanlage mit 200 Standplätzen errichtet. Weitere 100 Bike + Rail Veloplätze befinden sich unter dem Kundencenterdach. Toll auch, dass nun der südlich des Bahnhofs gelegene Bereich um die Schwimmbadstrasse zu den Perrons mit einem Zugangsweg erschlossen wurde. Auch die Klosterhalbinsel mit dem Kloster Wettingen kann jetzt direkt vom Bahnhof erreicht werden. Blick auf die Landstrasse.

Eröffnungsfest FREITAG, 21. JUNI 2013 16.00 Uhr Begrüssung und Ansprache von Vertretern der Gemeinde Wettingen, des Kantons Aargau und der SBB. 16.30 Uhr Taufe eines neuen Doppelstockzuges für den Regionalverkehr, anschliessend Start des Festbetriebes mit Gratis-Wurst und -Brot für alle Besucherinnen und Besucher. Kommen Sie zum Bahnhof Wettingen und werfen Sie einen Blick hinter die (Bahnhof)Kulissen: Doppelstock- inkl. Führerstand-Besichtigung Gleis 1, offene Schalter im neuen Kundencenter, dazu Infos zum Billettautomaten, Glücksrad für Kinder mit tollen Preisen und ein Wettbewerb warten auf Sie. Anzeige

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Der Gemeinderat verabschiedete im April 2013 die Masterplanung Landstrasse, welche ihm nun als Vision und Leitbild für die zukünftige Entwicklung der Landstrasse dient. Dazu bildet sie die Grundlage für Planungen und Projekte privater Akteure und der öffentlichen Hand, so z.B. das Wettbewerbsprojekt Zentrumsplatz 2. Etappe oder die Erneuerung der unteren Landstrasse. Ebenso sollen die Erkenntnisse der Masterplanung mit Planungsinstrumenten gesichert werden (Revision der Nutzungsplanung). An zwei öffentlichen Mitwirkungsworkshops mit jeweils rund 100 Teilnehmenden wurde die Masterplanung diskutiert. Die Mitwirkungsveranstaltung vom 27. November 2012 zeigte, dass für das Zentrum eine weitere Detaillierung der Entwicklungsvorstellungen notwendig ist. Im Grundsatz will die Gemeinde die Landstrasse stärken – als Einkaufsmeile, Wohn- und Arbeitsort, Flanierzone und Treffpunkt. Der Masterplan zeigt auf, wo in Zukunft an der Landstrasse schwerpunktmässig gewohnt, gearbeitet und eingekauft werden soll, wie sich der Verkehr organisieren lässt, was es bei der baulichen Verdichtung zu beachten gilt und wie der öffentliche Raum gestaltet werden kann. Die Entwicklungsvorstellungen für das Zentrum werden bis Ende 2013 in einer Vertiefungsstudie weiter geschärft und detailliert. In einem ersten Schritt lässt der Gemeinderat die Bedürfnisse und Vorstellungen der verschiedenen Anspruchsgruppen abklären. Dieser Prozess startet im Frühsommer und wird bis im Herbst Erkenntnisse liefern, die am 24. Oktober 2013 an einer öffentlichen Mitwirkungsveranstaltung diskutiert werden. Dazu Gemeindeammann Dr. Markus Dieth: «Die Grundeigentümerschaften prägen mit ihren Investitionen und baulichen Entwicklungen das Gesicht der Landstrasse; die Gewerbetreibenden und Detailhändler schaffen mit ihrem grossen täglichen Engagement die Voraussetzungen für eine lebendige, belebte Landstrasse; der HGVVorstand wiederum bündelt die Interessen der Gewerbetreibenden und ist ein wichtiger Ansprechpartner der Gemeinde; und die Wettingerinnen und Wettinger sind schliesslich diejenigen, die unsere Einkaufsstrasse nutzen und zu einem Treffpunkt der Gemeinde machen.» Weitere Infos unter: www.wettingen.ch/landstrasse.

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FEST DER KULTUREN

Kulturaustausch Das Fest der Kulturen findet am 1. Juni von 10 bis 17 Uhr auf dem Zentrumsplatz in Wettingen bereits zum 5. Mal statt. Der Anlass wird von Lea Schmidmeister, Sara Schaffner und Jürg Suter von der SP Wettingen organisiert. LANDSTRASSE hat mit Jürg Suter vom OK gesprochen. Was ist das Ziel dieses Anlasses? Wir wollen den Bewohnern von Wettingen fremde Kulturen auf eine lebendige, kulinarische, kulturelle und liebenswerte Art näher bringen. Die Berührungsängste sollen abgebaut werden und die stereotypen Einheitsbilder durch positive Assoziationen ersetzt werden. Was für Aktivitäten finden statt? Das Fest der Kulturen ist jeglichen Aktivitäten kultureller oder kulinarischer Art offen. Dieses Jahr werden Bilder eines tibetischen Künstlers ausgestellt, kulinarische Spezialitäten von Ghana bis Russland feilgeboten sowie traditionelle Tänze dargeboten, welche das Fest optisch und rhythmisch hervorragend ergänzen.

Der serbische Tanzverein KUD-Kolo aus Baden in ihren traditionellen Trachtenkleider (links) und lachende Frauen beim gemütlichen Beisammensein.

Wer soll diesen Anlass besuchen? Das Fest der Kulturen ist für alle Menschen offen. Das letzet Jahr hatten wir um die 200 Besucher. Welche Kulturen sind vor allem präsent? Es sind Serben, Ghanesen, Polen, Kurden, Russen aber auch verschiedene Vereine wie der interreligiöse Verein.

Wie hat sich der Anlass in den letzten fünf Jahren entwickelt? Der Anlass wird von Jahr zu Jahr grösser und das Feedback ist positiv. Wir erwarten auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gäste, und mehr Gäste sind natülrich immer willkommen. Je grösser die Durchmischung ist, desto besser für das Kennenlernen und Austauschen!

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«Wir realisieren Ihren Traum»

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Bauleitung neu definiert Eine Bauleitung, wozu? «Den Elektriker und den Maurer für meinen Badumbau oder meinen Garagenanbau anzurufen, schaff ich ja wohl noch selber...» So oder ähnlich erging es schon den meisten Besitzern eines Eigenheims oder ganzer Liegenschaften. Bei der Schlussrechnung spätestens kam dann das böse Erwachen. Unvorhergesehene Arbeiten, Nichteinhaltung von Terminen oder Folgeschäden aufgrund nicht fachgerechter Ausführungen sind nur einige der immer wiederkehrenden Übel, welche beim Bauen entstehen können. Mit der MiKo Baumanagement haben Sie als Privatperson, genauso aber auch als Architekturbüro sowie als Planungsabteilung einer Gemeinde oder einer Verwaltung einen zuverlässigen und fachkompetenten Partner, welcher Sie vor dem «Albtraum vom Bauen» bewahrt. Die MiKo übernimmt nach Ihrem Wunsch sämtliche Leistungen von der Projektierung über die örtliche Bauleitung bis hin zur Schlüsselübergabe. Bei jedem Projekt, vom Badum-

bau bis zum Neubau oder Sanierungen von ganzen Überbauungen, haben Sie somit jemanden an Ihrer Seite, welcher Ihre Interessen vertritt, in gestalterischer, beratender sowie in finanzieller Hinsicht.

Neues entsteht wenn man baut Die beiden Wettinger, Marco Misuraca und David Kost, gründeten das Unternehmen 2010. Schnell durften die Beiden feststellen, dass auf dem Baumarkt eine grosse Nachfrage nach diesem Baumanagement-Angebot besteht. Nach und nach kamen immer mehr Anfragen und Projekte auf das junge Team zu, welche realisiert und zur Zufriedenheit der Auftraggeber ausgeführt wurden. So entstand in kürzester Zeit eine Stammkundschaft, welche stetig weiterwächst. Mitgewachsen ist auch das Team der MiKo. Hinzugekommen sind in der Zwischenzeit Lukas Huber, welcher als gelernter Hochbauzeichner im Bauleitungsbereich tätig ist, und Kathrin Kreienbühl, welche das ganze Team im administrativen Teil unterstützt.

Die MiKo ist somit innert kürzester Zeit zu einem Dienstleister herangewachsen, welcher aus der Region nicht mehr wegzudenken ist.

Bauen macht Spass und bringt Freude So soll es sein und dafür setzt sich das MiKo-Team mit vollem Elan und grosser Motivation ein. Für ein unverbindliches Gespräch oder einfach mal zum Kennenlernen, stehen Ihnen die Türen an der Landstrasse 74 in Wettingen jederzeit offen. Die MiKo freut sich schon jetzt auf Ihren Besuch und auf eine zukünftige Zusammenarbeit.

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Retter der Kleinen Wenn verzweifelte Eltern nicht mehr weiter wissen, rufen sie ihn an: Urs Lässer. Der leitende Arzt in der Kinderklinik am Kantonsspital Baden (KSB) ist einer der Kaderärzte am Beratungstelefon. Eine für ihn herausfordernde, aber erfüllende Arbeit.  Vera Rüttimann Was Urs Lässer am Telefon an diesem Samstagabend hört, bereitet ihm Sorgen: Ein Säugling ringt mühsam nach Atem. Offenbar hat sich ein kleines Spielzeugteilchen in seinen Atemwegen verfangen. Die Stimme der Mutter klingt verzweifelt. Für Urs Lässer, seit 20 Jahren als Kinderarzt im Kantonsspital Baden tätig, ist das Vorgehen klar. Er bestellt das Kind sofort in die Kinderklinik. Jede Minute ist jetzt wichtig. Am Schluss ging alles noch mal glimpflich aus. Der Vorfall ereignete sich an einem Wochenende. Dann, wenn das Telefon zwischen 60 und 80 Mal pro Tag klingelt. Fast alle Kinderarztpraxen sind geschlossen und wenn etwas passiert, wählen verzweifelte Eltern schnell die 0900 131 131, die Nummer des Beratungstelefons des KSB.

dernde Arbeit auf der Abteilung und in der Notfallstation kann jederzeit durch einen hektischen Notfallanruf unterbrochen werden. «Die Anrufe werden immer mehr», sagt Urs Lässer. Die Zunahme sei auch der Grund gewesen, das Beratungstelefon zu institutionalisieren und es kostenpflichtig zu machen. Die Ursachen sieht Lässer einerseits darin, dass es immer weniger Kinderärzte gibt und andererseits, dass heute den vielen, meist berufstätigen jungen Eltern ein soziales Umfeld fehlt, welches sie bei der Kinderbetreuung unterstützen könnte. «Früher waren das meist die Grosseltern, die oft in der Nähe oder sogar unter dem gleichen Dach wohnten und den Eltern alltägliche medizinische Ratschläge aus Erfahrung geben konnten», führt Lässer weiter aus.

Fehlendes soziales Umfeld und weniger Kinderärzte

Teddybären und medizinische Apparaturen

Die Arbeit am Beratungstelefon treibt beim Kinderarzt manchmal den Adrenalinspiegel hoch. Er weiss nie, was auf ihn wartet. Die an sich schon for-

Urs Lässer agiert an einer verantwortungsvollen Scharnierstelle. Er muss funktionieren, Zweifel überwinden und schnell entscheiden können. «Am

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«Die Anrufe werden immer mehr»  Dr. Urs Lässer Beratungstelefon müssen Weichen gestellt werden», sagt er. Er weiss, weshalb: Es trifft Kinder und Eltern meist wie der Blitz. Eben noch Spiel und Freude, plötzlich ein stechender Schmerz. Meist leiden Kinder an plötzlichem hohen Fieber, MagenDarm-Erkrankungen oder Vergiftungen. In unglücklichen Fällen haben Kinder die Pillen der Eltern oder Spülseife geschluckt. Häufig rufen auch junge Eltern an, deren Neugeborenes ununterbrochen weint. Der 53-Jährige führt mich in ein Kinderzimmer, in denen Teddybären und Spielsachen neben medizinischen Apparaturen liegen. Diese Szene zeigt: Häufig müssen kranke Kinder für einige Tage stationär versorgt werden. Dies geschehe dann, wenn ein Problem nicht am Telefon oder in einer ambulanten Notfallkonsultation gelöst werden könne, so Lässer. Von 100 Anrufen werde rund ein Drittel ins Spital zur Untersuchung


Beratungstelefon KSB bestellt. Bei Kindern unter zwölf Monaten sei man generell vorsichtig.

«Am Beratungstelefon müssen Weichen gestellt werden»  Dr. Urs Lässer «Kleinkinder können nicht sprechen und wir können nicht wissen, ob die Eltern das Kind richtig beurteilen. Und wenn noch die Schwester für die Mutter übersetzen muss, wird es für uns kritisch», erklärt Urs Lässer.

Strahlende Augen als Lohn für eine anspruchsvolle Arbeit Für Kinder, die über Feiertage im Spital bleiben müssen, versucht das Ärzteteam eine möglichst wohlige Atmosphäre zu schaffen. Um Ostern und in der Weihnachtszeit werden Zimmer und Gänge geschmückt. Urs Lässer, der fast jedes Jahr den Weihnachts-

Kinderarzt Dr. Urs Lässer freut sich immer von Neuem über die strahlenden Augen eines gesund gewordenen Kindes. Bild: Vera Rüttimann.

dienst übernimmt, hat hier schon viele berührende Feiern mit den Eltern erlebt. Für den Badener ist Kinderarzt noch immer ein Traumberuf. Er weiss: Seine Arbeit wird hoch geschätzt. Die Arbeit seines Teams im KSB hat einen hohen Qualitätsanspruch. Manchmal ist der Retter jedoch auch am Limit. Vor allem dann, wenn ein Kind stirbt oder

Eltern hysterisch werden, weil ihr Kind wegen des Andrangs auf der Notfallstation nicht sofort behandelt werden kann. «Da können die Nerven schon mal blank liegen.» Es sind jedoch die strahlenden Augen eines gesund gewordenen Kindes, die Urs Lässer immer wieder neuen Auftrieb für seine anspruchsvolle Arbeit als Kinderarzt gibt.

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Bild: Adrian Ehrbar

Künstler und Heimwerker gesucht Am 1. Advent laden die Wettinger Geschäfte seit Jahren zum offenen Sonntag ein. Dabei nutzen dieses Angebot viele Einwohnerinnen und Einwohner aus Wettingen und der Umgebung und auch HeimwehWettinger, um gemütlich durch die zwischen den beiden Kreiseln gesperrte Landstrasse zu bummeln und Freunde, Bekannte und Geschäftskollegen zu treffen. Dazu werden erste Weihnachtseinkäufe getätigt und das vielfältige kulinarische Angebot genutzt. In diesem Jahr findet der offene Sonntag am 1. Dezember 2013 statt und erstmals soll auch ein Künstler- und Heimwerkermarkt integriert werden. Die Initiantin Denise Zumsteg vom HGV-Vorstand und für den offenen Sonntag verantwortlich meint dazu: «Wir hatten bereits Anfragen von Heimwerkern oder kreativen Menschen aus der Bevölkerung, welche gerne einen Stand hätten, wo sie ihr Weihnachtsangebot präsentieren können. Genau diesen Menschen wollen wir nun eine Gelegenheit geben, Ihre handgefertigten Einzelstücke zu präsentieren.»

«Jetzt bleibt noch genug Zeit» Für die Organisatorin Denise Zumsteg ist es wichtig, dass über die Idee eines Künstler- und Heimwerkermarktes rechtzeitig informiert wird. «Jetzt bleibt noch genug Zeit, um daheim zu modellieren, zu töpfern, zu nähen zu zeichnen oder zu basteln um dann am 1. Dezember die handgefertigten Geschenkartikel präsentieren zu können.» Dazu ist auch die Standmiete mit 50 Franken eher symbolischer Natur. «Wir wollen möglichst vielen Künstlern und Heimwerkern die Gelegenheit geben, sich zu zeigen, da subven-

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tionieren wir jeden Stand gerne vom HGV mit», so der von der Idee begeisterte HGV-Co-Präsident Hans Utz. In diesem Preis inbegriffen ist auch der Marktstand, welcher entsprechend bereitgestellt wird. Haben Sie Interesse und möchten Sie Ihren Standplatz buchen? Dann melden Sie sich bei Denise Zumsteg vom HGV.

Das HGV-OK sucht noch Helferinnen und Helfer Bisher bestand das Organisationskomitee des offenes Sonntags unter der Leitung von Denise Zumsteg nur noch aus weiteren Mitgliedern des HGV. Nun werden aber weitere Helferinnen und Helfer gesucht, welche gerne rund um die Organisation des offenen Sonntags oder auch rund um die im Oktober stattfindenen Glückswochen, welche ebenfalls durch den HGV organisiert werden, mitarbeiten möchten. Haben Sie Interesse? Rufen Sie Denise Zumsteg für ein unverbindliches Gespräch unter der Telefonnummer 076 396 0085 an (E-Mail: info@physioflex.ch), sie gibt Ihnen gerne nähere Auskünfte über Ihre mögliche Tätigkeit und Ihr zeitliches Engagement.


HGV WETTINGEN

Zum HGV Wettingen Der Handels- und Gewerbeverband Wettingen wurde 1928 gegründet und besitzt heute über 250 Mitglieder. Er ist damit einer der grössten Gewerbeverbände des Kantons und kann auf viele erfolgreiche Veranstaltungen zurückblicken; unter anderem Gewerbeausstellungen, Weihnachtsmarkt/offener Sonntag im Advent, Damenveranstaltung, Herrenabend und Lunch-Anlässe. Für 250 Franken Jahresbeitrag sind auch Sie dabei! Der Verband bezweckt den Zusammenschluss der Unternehmer von Betrieben in Gewerbe, Handel, Industrie, Dienstleistungen und freien Berufen zur allseitigen Wahrung und Förderung der ideellen und wirtschaftlichen Interessen. Wir freuen uns auf Sie. Anmeldung unter www.hgvw.ch oder praesidium@hgvw.ch.

Agenda Do. 30.05.13

HGV Motorradausflug

Di. 18.06.13

Gewerbelunch mit citycom Baden

Do, 05.09.13

Damenausflug

Di. 17.09.13

Wirtschaftsapéro, arwo Wettingen

Do. 07.11.13

Herrenabend, Forsthaus Muntel Wettingen

So. 01.12.13

Offener Adventssonntag

Di. 07.01.14

Neujahrsapéro 2014

Do. 27.02.14

86. HGV-Generalversammlung

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Roland Wunderli präsentiert stolz seine Auszeichnung. Bild: Adrian Ehrbar

Der HGV gratuliert: Badener Taxi AG ausgezeichnet Dun & Bradstreet (Schweiz) AG zeichnet jedes Jahr im «Top Rating Companies» Ranking branchenübergreifend Unternehmen aus, welche sich durch finanzielle Stabilität und höchste bzw. hohe Kreditwürdigkeit (unabhängig von deren Unternehmensgröße) auszeichnen. D&B ist die in der Schweiz und weltweit führende Informationsquelle für Wirtschaftsinformationen, Bonitätsauskünfte und Firmenbewertungen. Der global tätige Konzern mit mehr als 6'000 Mitarbeitern, 1,6 Mia. $ Umsatz und über 4 Mio. Kunden ist in der Schweiz seit mehr als 100 Jahren präsent und beschäftigt am Hauptsitz in Urdorf sowie in den Filialen in Lausanne und Lugano über 110 Mitarbeiter. Als erstes Taxiunternehmen der Schweiz wurde nun mit dem in Wettingen ansässigen Badener Taxi AG (056 222 55 55) ein Taxiunternehmen ausgezeichnet. Das entsprechende Zertifikat durfte der strahlende Geschäftsführer Roland Wunderli (Bild) in Empfang nehmen. «Dies ist ein grossartiger Erfolg für die Taxibranche und für die Badener Taxi AG und seine 60 Mitarbeitenden im besonderen», so ein zu Recht stolzer Roland Wunderli. «Aktuelle Wirtschaftsinformationen sind nicht nur in schwierigen Zeiten von grosser Bedeutung. Mit dem Rating Certificate von Dun & Bradstreet ist für alle unsere Lieferanten und Kunden einfach ersichtlich, dass sie mit der Badener Taxi AG einen wirtschaftlich äusserst gesunden und stabilen Partner haben», freut sich der Chef über die begehrte Auszeichnung.

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Bier sind dabei!

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Lassen Sie sich in unserer lauschigen Gartenwirtschaft von der Jahrhunderte alten, stilvoll restaurierten Umgebung kulinarisch verwöhnen. Gerne empfehlen wir uns auch für Hochzeitsoder Familienfeiern und Tagungen von 10 bis 250 Personen.

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DIe KREATIVE HOLZWERKSTATT

Neuer Material-Mix sorgt für Furore Die kreative holzwerkstatt mb martin bruggisser ag hat an der Frühlingsmesse Bauen und Wohnen Mitte April im Tägerhard Wettingen die neue Materialkombination Keramik und Holz für den Küchen- und Badumbau gezeigt und hat dabei einen neuen Standard gesetzt. «Der neue Material-Mix Keramik und Holz für den Küchen- und Badumbau ist bei den Besuchern sehr gut angekommen», erzählt Inhaber Martin Bruggisser begeistert. Die stylische Kochinsel wurde aus einem Stück Keramik fugenlos hergestellt. Das einmalige Designstück überzeugt durch seine Funktionalität, die elektronische Tür- und Schubladenöffnung, den pflegeleichten und fugenlosen Keramik und das praktische «Innenleben» aus Holz. «Die Kochinsel stellen wir auf das gewünschte Mass her und Farben können von hell bis dunkel ausgewählt werden. Dazu können Möbel aus

Edelhölzer kombiniert werden. Auch für das Bad als Lavabo- und Duschenrückwand oder Korpus eignet sich dieser neue Material-Mix hervorragend. Überall wo im Alltag Wasser gebraucht wird, also im Bad und in der Küche, ist das pflegeleichte Material Keramik im Grossformat eine echte Alternative», führt Martin Bruggisser weiter aus. Dabei entstehen personifizierte Wohnräume und wertbeständige Produkte, welche mit Präzision, Sorgfalt, und Liebe zum Detail hergestellt werden. Die innovative Schreinerei hat zudem einen ausgeprägten Sinn für das Funktionale und stilvolles Design. Das

Herzstück der kreativen holzwerkstatt ist das persönliche Beratungsgespräch. «Die Auswahl an Materialien und Kombinationsmöglichkeiten wird immer grösser, das macht unsere Arbeit auch so spannend und der Kunde kann sich dadurch jeden Wunsch erfüllen», ist der Inhaber überzeugt. In der Ausstellung an der Winernstrasse 4 in Wettingen können vielfältige Materialien, unterschiedliche Farben und verschiedene Oberflächenstrukturen angeschaut werden. Neben der Küchen- und Badausstellung sind auch kreative und exklusive Möbel ausgestellt.

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Wohnen MIT STIL

Shabby Chic, Seifen und Kindermode

Im HandMadeSoap Shop finden Sie Seifen und mehr. Vor über 10 Jahren hat Beate Gubler begonnen, handgefertigte Naturseifen herzustellen. In der eigenen kleinen Seifenmanufaktur entstehen Seifen, Badesalze, Milchbäder, Peelings, Dusch- und Badeöle, welche ausschliesslich aus pflanzlichen Ölen und Fetten zusammengesetzt sind. Vor einem Jahr hat sie sich ihren Traum erfüllt und an der Landstrasse in Wettingen ihren eigenen Shop eröffnet, wo sie auch individuelle Wohnaccessoires im Stil des Shabby Chic anbietet. Einmal jährlich geht sie in England auf Flohmärkten und in Brockis «on tour». Das Sortiment ergänzt sie mit ausgewählten Produkten von Sarah Speich, von Unikate am See, mit handgefertigten Retro Charms von der in Warschau ansässigen Künstlerin Alicja Radej oder mit wunderschönem Silberschmuck von Ariane Söhner von kleines & feines. Bücher, Karten, Kerzenständer, Schilder im Retro-Stil, Kronen aus Porzellan oder bedruckte Kissen sind weitere tolle Geschenke für Ihre Liebsten. Und für die ganz Kleinen gibt es bunte Kinderkleider von Ines Moser oder Libby, bunte gehäkelte Chucks von herz & stern oder Mobile mit bunten Vögeln. Alle Artikel können auch online bestellt und im Laden abgeholt werden. Stöbern Sie in Ruhe und lassen Sie sich verzaubern. Öffnungszeiten: Do 11 – 18.30 Uhr / Fr 11 – 18.30 Uhr / Sa 10 – 16 Uhr HandMadeSoap – Seifen und mehr! Landstrasse 44, 5430 Wettingen, www.handmadesoap.ch

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Neues Dienstleistungszentrum

Angebot für Jungunternehmer Das Team der Aviando Professionals AG unterstützt Menschen und Unternehmen bei Überbrückungs-, Entlastungs- und Entwicklungsaufgaben im Bereich Unternehmensführung, Kaderselektion und Management auf Zeit. Seit kurzem werden auch Jungunternehmern eingerichtete Arbeitsplätze zu einem attraktiven Preis angeboten.  Franziska Engeli Mit der Kombination der branchenübergreifenden technischen und betriebswirtschaftlichen Kompetenzen realisiert das Team der Aviando für ambitionierte Unternehmen maßgeschneiderte Management-, Organisations-, Personalund Nachfolgelösungen. Seit kurzem bietet Aviando Jungunternehmern ein attraktives Angebot. Das Landstrasse Magazin hat mit dem Geschäftsführer Flavio De Nando über das neue Dienstleistungszentrum gesprochen. Wie ist die Idee zum Dienstleistungszentrum entstanden? Zwei Büros auf dem selben Stock wurden frei. Darauf haben wir uns überlegt, wie wir diese Räume sinnvoll nutzen könnten. Da wir Dienstleistungen aus einer Hand bieten und ich selbst mein Unternehmen am Küchentisch gestartet habe, entstand die Idee des Dienstleistungszentrums. Wir möchten Jungunternehmern eingerichtete Arbeitsplätze zu einem sehr attraktiven Preis zur Verfügung stellen. Aber auch Unternehmer, die beispielsweise ungestört ein Konzept oder einen Businessplan entwickeln wollen, finden bei uns die geeignete Infrastruktur bzw. ein Sitzungszimmer. Dabei profitieren Benutzer davon, dass sie uns als Sparring-Partner

Flavio De Nando, Geschäftsführer Aviando Professionals AG, zeigt das hell eingerichtete Büro für Jungunternehmer. Bild: Adrian Ehrbar.

nutzen können, um eine Geschäftsidee kritisch zu hinterfragen. Zudem können wir sie mit zusätzlichen Services unterstützen. Wie sieht das Angebot im Detail aus? Jungunternehmer haben oft kein Geld, um einen Mietvertrag einzugehen, oder sich eine komplett eingerichtete Büroinfrastruktur zu kaufen. Genau hier setzt das Angebot von Aviando an. Wir stellen ihnen Arbeitsplätze stundenweise oder für ein paar Monate zur Verfügung. Was möchten Sie den Jungunternehmern mit auf den Weg geben?

Liquidität ist das A und O. Ausserdem braucht Erfolg Zeit. Allfällige Rückschläge sollten als Antrieb betrachtet werden, um weiterzukommen. Wenn Sie Ihre Ideen hartnäckig und zielgerichtet verfolgen und dabei sich selbst und ihre Familie nicht vergessen, stehen die Chancen gut. Zudem ist es hilfreich, sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren.

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Swisscottage

Wohnen mit allen Sinnen Wenn die Liebe zur Provence verbunden wird mit der Leidenschaft für schöne Dinge und harmonisches Wohnen, entsteht manchmal eine kleine Einrichtungsperle. Marilena Bachmann ging dieses Wagnis ein und eröffnete im April 2009 das Swisscottage. Mit viel Gefühl präsentiert sie verspielte, romantische Accessoires in sachlich moderner Landhaus-Atmosphäre. Die Besucher sollen im Swisscottage nicht nur ausgewählte Möbel, Dekorationsartikel oder Heimtextilien finden, sondern auch ein Lebensgefühl erfahren.  «Stil hat nichts mit Geld zu tun. Viel mehr mit Intuition», erklärt uns die quirlige Geschäftsfrau und ergänzt, «schönes und behagliches Wohnen beginnt bei der Planung. Es ist spannend mit Kunden Ideen und Konzepte für eine neue Einrichtung und die passende farbliche Gestaltung der Räume zu entwickeln. Auf Wunsch begleite ich die Kunden bei Einkäufen und plane auch gleich die Umsetzung der Konzepte.» Mit derselben Leidenschaft, wie sie über den belgisch-holländischen Landhausstil und dessen Möglichkeiten spricht, bedient sie ihre Kunden im Swisscottage. Wohlfühlen sollen sich die Besucher ihres Geschäftes so, als ob sie zu Hause wären.

Swisscottage seit dem 2. Mai neu an der Landstrasse 74 in Wettingen

Alle Bilder: Jean-Claude Heimo, www.fotoheimo.ch

Nach vier erfolgreichen Jahren in Baden eröffnete das Swisscottage am 2. Mai nun an der Landstrasse 74 in Wettingen. Die hellen, einladenden Verkaufsräume bieten nach der Renovierung einen wundervollen Rahmen für die liebevoll ausgesuchten Einrichtungs- und Geschenk-Accessoires. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich verzaubern.

Swisscottage Landstrasse 74 5430 Wettingen 056 621 26 53 info@swisscottage.ch www.swisscottage.ch Öffnungszeiten Di – Fr 11.00 – 18.30 Sa 10.00 – 16.00 • Einrichtungsberatung • Möbel und Dekorationsartikel • Accessoires und Heimtextilien

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PUBLIREPORTAGE

Bestmögliche Beratung für unsere Kunden Seit zwei Jahren müssen sich alle Privatkundenberater zertifizieren lassen. Damit stellt die NAB in all ihren 34 Geschäftsstellen im Aargau eine konsistent hohe Qualität sicher. Getreu unserem Motto «Wir lösen das» wollen wir alle Finanzfragen unserer Kunden beantworten können. 

Die Kundenberater (von links): Mansour Abbaszadeh, Erich Meier, Pasquale Mazzonna, Mathias Buchs, Roger Schranz (Geschäftsstellenleiter), Julian Oberle, Stefan Blattner, Angelo Rotella. Bilder: Foto Wagner.

LANDSTRASSE hat sich mit Roger Schranz, Geschäftsstellenleiter der NAB Wettingen, unterhalten: Wieso zertifiziert die NAB ihre Berater? Weil wir unseren Kunden die bestmögliche Beratung anbieten und sie begeistern wollen. Dies setzt qualifizierte Kundenverantwortliche voraus. Die Beraterzertifizierung unterstützt auch neu eintretende Mitarbeitende bei ihrer anspruchsvollen und vielseitigen Tätigkeit. Was erwartet einen Berater, der neu bei der NAB anfängt? Jeder NAB-Berater durchläuft bis zur

Zertifizierung verschiedene Stufen. Als Erster erfolgt eine Standortbestimmung, aus der hervorgeht, ob bei gewissen Themen noch Ausbildungsbedarf besteht. Erst wenn das breite Fachwissen angeeignet wurde, wird ein umfassender Fachtest absolviert. Ebenso wichtig ist das Beratungsgespräch. In einem Simulationsgespräch, bei dem wir externe Experten beiziehen, achten wir auf den Umgang mit dem Kunden und ob das grosse Fachwissen im Gespräch richtig angewendet wird. Nur, wer alle Stationen erfolgreich durchläuft, erhält das Berater-Zertifikat. Wie profitieren die Kunden davon?

NAB-Kunden profitieren von einer konsistent hohen Beratungsqualität. Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden die für ihn passende Lösung. Die NAB will im Aargau beim Anlegen, Vorsorgen und Finanzieren die Bank erster Wahl sein und ist darum anderen Banken einen Schritt voraus. Darum legen wir grossen Wert darauf, nicht nur die finanzielle Situation unserer Kunden zu kennen. Wir wollen auch wissen, welche Ziele, Träume und Zukunftspläne bestehen, damit wir die passende Lösung erarbeiten können. Wir nehmen uns Zeit, Lösungsvorschläge zu erklären, aufzuzeigen, wie Produkte funktionieren und dies den Kunden zu dokumentieren. Das Kommen verstehen wir unter Sie vorbe i einem erstklassigen und teste n Service.

Sie uns!

Das Team Cash Service (von links): Katalin Ademoski, Chantal Wey, Maja Stöcklin, Roberta Nizzola, Mike Conzelmann. Nicht auf dem Bild: Andrea Schwitter.

NEUE AARGAUER BANK AG Landstrasse 81, 5430 Wettingen Tel 056 649 95 11, Fax 056 649 95 13 LANDSTRASSE 1/2013

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KULTURWEG 1

Entdecken Sie Skulpturen entlang der Limmat

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Baden, Wettingen und Neuenhof sind heute auf vielen Ebenen eng verzahnt. Eine schöne Variante, diese Orte und die einzigartigen Skulpturen neu für sich zu entdecken, ist der Kulturweg, der über die drei Gemeinden entlang der Limmat führt. Vera Rüttimann 3

Viele der über zwanzig Skulpturen stehen seit 1991 an ihren Standorten. Entstanden sind sie als kultureller Beitrag zur CH 91, zum 700. Geburtstag der Eidgenossenschaft. Kunstinteressierte und die drei Gemeinden Baden, Wettingen und Neuenhof lancierten die Idee des Kulturwegs. Bei der Erwerbung von Kunstwerken erhielt die Kulturwegkommission Unterstützung durch private Sponsoren, den Kanton Aargau und das eidgenössische Bundesamt für Kultur. Einige der von namhaften Schweizer Künstler gestalteten Werke haben mittlerweile Moos angesetzt. Gerade aber die Patina macht für manche Spaziergänger den Reiz aus, sie neu zu entdecken. «Das lohnt sich», sagt Stadtführerin Silvia Hochstrasser, die ihren Gästen an diesem Maitag den Kulturweg zeigt.

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Übergang in die Zone der Kunst

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Beat Zoderer, Wettingen

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Monika Kaminska, Carouge

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Lucie Schenker, St. Gallen

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Heiner Richner, Aarau

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Hans Anliker, Schinznach

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Vincenzo Baviera, Bessingen

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Gillian White, Leibstadt

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Silvia Hochstrasser steht mit ihren Gästen an der alten Holzbrücke in Baden, wo der Kulturweg beginnt. Das Ziel dieser Tour sei es, den Spaziergängern durch die ortsspezifischen Werke der Künstler ein tieferes Verständnis zu ihrer Umgebung und zu Menschen zu vermitteln, die hier wirken. Auch ein Gefühl vermitteln für die Zeiten, als der Fluss noch das Leben der Bewohner bestimmte. Die Gäste jedenfalls schauen an der Holzbrücke erst einmal neugierig auf zwei halbkreisförmige Augen, die der Künstler Vincenco Baviera 2005 hier angebracht hat. «Flussobservatorium» heisst sein Werk und es steht für ihn für Themen wie Flussüberquerung, Lebenspassagen und Übergang vom Alltag in die Zone der Kunst. Weiter entlang des

linken Limmatufers stösst der Kunstflaneur in einer Waldlichtung unterhalb der Neuenhoferstrasse auf das labyrinthartige Werk von Gillian White aus hohen Stangen. Das Rauschen des Wassers hat den Zivilisationslärm nun vollends geschluckt. Die gelb markierten Stangenspitzen und die Ellipse in der Werkmitte sollen an das aufblitzende Sonnenlicht an Baumspitzen erinnern.

Grenzorte, Wasserspiele, Kraftfrauen Folgt man den wilden Himbeersträuchern, trifft man in Richtung der Göhner-Siedlung Webermühle Kurt Sigrists «Zwei Einsiedeleien». Ein lang gestrecktes, korridorartiges Metallgehäuse, das auf beiden Seiten nur einseitig geöffnet ist. Der Weg hinein endet im Nichts. Sein Werk steht am Krummbach, dem Grenzbach zwischen Baden und Neuenhof. Es verbindet brückenartig die beiden Ufer, und doch ist es eine Sackgasse. «Das Werk kann als Symbol für getrennte Welten gedeutet werden», so Silvia Hochstrasser. Hier das reiche Baden, dort die 13-geschossige Wohnmaschine Webermühle aus den siebziger Jahren mit seiner hohen Ausländerdichte. Unterhalb der Brücke, die zur Klosterhalbinsel führt, findet sich weiter eine Blechskulptur von Roman Signer, deren offener Rückwand zum Eintreten einlädt. An der Vorderfront fliesst unaufhörlich ein Wasservorhang. Wasser, diese unstillbare Faszination. Ein Abfluss schafft neue Spuren im Sand. Weiter geht’s an Lucie Schenkers Drahtskulptur «3 x Form» vorbei über die Gwaggelibrücke zum rechten Limmatufer, wo man mit Ru-


BADEN – WETTINGEN – NEUENHOF

Stadtführerin Silvia Hochstrasser zeigt den Kulturweg. Bild: Vera Rüttimann

dolf Blättlers «Grossem Weib» auf eine erratisch wirkende Skulptur stösst. Sie strahlt Ruhe, Kraft und Erotik aus. Fragen kommen auf: Wer ist dieses grosse Weib? Auf wen wartet sie? Manche Werke scheinen mit uns zu sprechen. Die Wasserlandschaft entlang der Klosterhalbinsel ist an sich schon ein Kunstwerk. In der Flusslandschaft ragen glatte und runde Steine heraus, im Sand entstehen immer neue Verwerfungen. Mitten im Flussbett, etwas unterhalb des Fussweges, bleibt das Auge an einem ungewöhnlichen Gegenstand hängen: An Heiner Richners Steinring. Eine ausgehöhlte Ellipse, formschön und geheimnisvoll. Im Innern haben es sich Eidechsen und Schnecken gemütlich gemacht.

Kunst und Kommunikation Weiter führt der Kulturweg an Lofts vorbei, wo heute Kreativ-Labs ihre Ateliers haben. Von weitem ist auch schon Hans Anlikers Skulptur «Gespräche über den Fluss» an der Hängebrücke zu sehen. An beiden Enden auf dem Brü-

ckenkopf stehen zwei aus Metallgitter geformte Gesichter. Eine Frau in Wettingen, ein Mann in Neuenhof. Die Köpfe sind drehbar und bewegen sich im Wind. Lieben oder entfernen sie sich? Sie scheinen über den Fluss hinweg zu kommunizieren. Stille Kunst. Nahe der Klosteranlage weiter oben begegnet der Kunst-Spaziergänger Beat Zoderers verwinkelter Installation «Zimmer». Ein verwinkelter Turm, alt, rostig und mit Street-Art bemalt. Ein Rausch an Farben. Wie gekonnt ein Werk die Verbindung schaffen kann zwischen alten und neuen Ortsteilen, zeigen die spitzen Skulpturen der Künstlerin Monika Kaminska auf einer Wiese unweit des Bahnhofs Wettingen. 2012 wurde das Skulptur-Ensemble gar um zwei neue Werke erweitert. Dies zeigt: Der Kulturweg ist kein abgeschlossenes Projekt, er wächst weiter. Und manch ein Flaneur tankt dabei neue Lebenskraft und Frohsinn.

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Rudolf Blättler, Luzern

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Lucie Schenker, St. Gallen

10 Roman Signer, St. Gallen Alle Bilder: Andrés Morya

FÜHRUNGEN KULTURWEG Info Baden, Bahnhofplatz 1 5401 Baden Tel. 056 200 87 87 info@baden.ag.ch www.baden.ch/stadtfuehrungen www.kulturweg-limmat.ch

FÜHRUNGEN KLOSTERHALBINSEL

FÜHRUNGEN RUNDGÄNGE KANTONSSCHULE

25. Mai, 15 Uhr | 26. Juni, 18 Uhr 31. August, 15 Uhr | 18. September, 18 Uhr

12. Mai | 9. Juni | 7. Juli | 18. August 22. September | 15. Oktober jeweils 14.30 Uhr

Anmeldung: sandra.frauenfelder@wettingen.ch

Informationen: www.kanti-wettingen.ch

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SONDERAUSSTELLUNG

TIME RIDE – eine Erlebnisreise durch Raum und Zeit Die Sonderausstellung TIME RIDE der Nationalen Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) führt die Menschen in eine fantastisch und exotisch anmutende Welt. Im Zentrum stehen eine Liftfahrt durch Raum und Zeit und das Kennenlernen des Gesteins Opalinuston, welches künftig ein Tiefenlager für radioaktive Abfälle beherbergen soll. TIME RIDE ist periodisch an verschiedenen grossen Messen der Deutschschweiz zu sehen.

«Möchten Sie TIME RIDE erleben und 600 Meter in die Tiefe fahren? Steigen Sie ein in unseren Lift und erleben Sie auf der Fahrt eine Reise durch 180 Millionen Jahre Erdgeschichte. Herzlich willkommen!» Mitarbeitende der Nagra laden Messebesucher ein, sich auf dieses Erlebnis der Sonderklasse einzulassen, und sich gleichzeitig mit dem Thema der Entsorgung radioaktiver Abfälle auseinanderzusetzen. Die virtuelle Zeitreise durch 180 Millionen Jahre tourt seit April 2012 als Sonderausstellung durch die Schweiz und wird sehr gut besucht. Mehr als 65‘000 Besucherinnen und Besucher und über 50 Schulklassen taten dies bis heute an sieben Ausstellungsorten. Die Rückmeldungen sind überwiegend posi-

Staunende Besucher bei der virtuellen Zeitreise.

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tiv. Die Nagra hat mit TIME RIDE eine Sonderausstellung kreiert, welche den Besucherinnen und Besuchern ein spezielles Erlebnis garantiert. «Wir fahren mit einem Lift rund 600 Meter in die Tiefe, durchstossen verschiedene Gesteinsschichten und machen auf vier Stationen einen Zwischenstopp», erläutert Armin Murer, Leiter Öffentlichkeitsarbeiten der Nagra, das Herzstück der Ausstellung. «Bei diesen Stopps besuchen wir Pfahlbauer, Eiszeiten mit Mammuts, die Ära der grossen Saurier und das Urmeer, in dem der Opalinuston entstand.»

Eindrucksvolle, realistisch wirkende Liftfahrt Die Filmausschnitte, projiziert auf die

runde Wand im Lift, beeindrucken. Die Bewegungen des Liftes während der Fahrt sind so real gemacht, dass einige nach der Fahrt etwas verblüfft fragten: «Aber wir sind nicht wirklich 600 Meter runtergefahren, oder?» Man könnte es meinen, denn nach der realistisch anmutenden Fahrt in die Tiefe wird der Opalinuston in einem geschlossenen Raum erlebt. Man fühlt sich tief in der Erde angekommen. Danach geht es mit einem zweiten Lift an die Erdoberfläche zurück. Einige wollen mehrmals in Raum und Zeit «reiten». So sagte ein zehnjähriger Junge zu einer Nagra-Mitarbeiterin voller Vorfreude auf den Ride: «Ich bin schon vor ein paar Stunden mit dem Lift runter und jetzt muss ich das unbedingt


Die Sonderausstellung TIME RIDE der Nagra wurde im Hauptbahnhof Zürich rege besucht.

meinem Grosi zeigen!» Sagt’s und steigt mit seiner Grossmutter in den Lift.

Gestein Opalinuston ist im Fokus Im Zentrum des TIME RIDE steht der Opalinuston, das Wichtigste von der Nagra vorgesehene Wirtgestein für die Entsorgung radioaktiver Abfälle. «Seit 180 Millionen Jahren existiert dieser Ton. Eine unglaublich lange Zeit, wirklich beeindruckend und er ist heute immer noch da und wird es wohl in vielen Millionen Jahren noch sein», sagte ein Besucher im Foyer der Ausstellung – ganz in Gedanken versunken. Bei der Eröffnung der Sonderausstellung im Hauptbahnhof Zürich am 13. April 2012 war auch das mediale Interesse gross. Tageszei-

tungen und das Schweizer Fernsehen berichteten ausführlich vom Start der Ausstellung. Dabei wurde auch Kritik laut: Die Ausstellung sei verharmlosend, zu einfach in ihren Aussagen. Doch was sagt ein Experte zu dieser Kritik? Kommunikationsexperte Roland Scholz vom Institut für Umweltentscheidungen (IED) der ETH Zürich meint: «Es bräuchte viel mehr solche Ausstellungen, um die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren. Die Ausstellung hat einen hohen Informationsgehalt, ist für alle Bevölkerungsgruppen ansprechend und verständlich gestaltet.» Und was denken Sie? Wir laden Sie ein, sich ihre eigene Meinung zur Ausstellung und zur Frage zu bilden, ob radioaktive Abfälle für die

erforderliche lange Zeit sicher im Gestein eingeschlossen werden können. Erleben Sie TIME RIDE persönlich. Wir sind gespannt auf Ihren Besuch und auf Diskussionen mit Ihnen. Herzlich willkommen!

Nächste Ausstellungen 3. – 12. Mai, BEA, Bern 20. – 29. September, Züspa, Zürich 19. – 27. Oktober, Zuger Messe, Zug Mehr Informationen finden Sie auf www.timeride.ch.

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Schloss falkenstein

Als König im Schloss – Ein Erlebnis für Gaumen und Augen Seit über 30 Jahren diniert man als König im Schloss Falkenstein in Niedergösgen. Das Ambiente lässt den Gast zum König werden, auch die kulinarische Verwöhnung mit dem Erlebnis der Gastronomie scheint königlich.  Sandra Burri

Auf der floralen Gartenterrasse können 8o Gäste bewirtet werden.

«Kochen ist meine Berufung» Essen wird im Schloss Falkenstein mit Emotionen, Freude, Genuss und Lust verbunden. Die Lebensfreude soll durch die kulinarische Verwöhnung als Ziel gesteckt sein. «Kochen ist meine Berufung,» stellt Max Eichmann mit Stolz fest. In der Gault Millau Bewertung hat Eichmann 18 Punkte erreicht.

Sammler aus Leidenschaft Max Eichmann bietet als erfahrener Sterne – Koch für Gaumen und Augen Köstlichkeiten. Die Einrichtung und die eingebauten Elemente der einzelnen Räumlichkeiten sind

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ein Erlebnis der Superlative. Ein Karussell mit Schiessbude ziert den Festsaal. Der komplette Saal gleicht einem Marktplatz mit Chilbi-Feeling. Die Festgesellschaft wird zum Hauptdarsteller des Jahrmarkts. Ein einzigartiges Erlebnis wird unvergesslich für die Gäste. Die Schlossstube entstand aus echten Stilelementen, welche Max Eichmann aus der Region Luzern mitbrachte. Nicht nur die Küche ist vielseitig im Schloss Falkenstein, auch die Räumlichkeiten bieten Charme und Charakter. Bei einem geselligen Beisammensein mit Freunden geniesst man das Fondue Chinoise à discretion in der Schlossstube. Für jeden Anlass bietet das Schloss das Richtige.


PUBLIREPORTAGE Gäste bereits schon im Eingangsbereich. Wer schöne Dinge mag und sich gerne inspirieren lässt, fühlt sich in der Boutique genau am richtigen Ort.

Aus der molekularen Küche

Die Schlossstube mit holzigen Stilelementen.

Der Gast ist König, das Motto im Schloss Als ein weiteres Highlight verführt der Wintergarten zum Verweilen. Dieser wurde eigens aus einer Idee von Max Eichmann aus England mitgebracht und entsprechend konstruiert. Zwei Buffets, Vorspeisen und Desserts, stehen den Gästen zur Auswahl. Der «Naschmarkt» lässt keine Wünsche offen. Süsse und gesalzene Spezialitäten bieten ein einmaliges Erlebnis. Über 30 Vorspeisen laden zum Probieren ein, genauso viele Köstlichkeiten bietet auch das Desserbuffet, von Mousse au chocolat, Schlorzifladen, Délice de Banane, Kokoskuchen um nur einige zu nennen. Der krönende Abschluss für Gaumen und Auge bietet der Schokoladenbrunnen. Am liebsten möchte man den Mund unter die «rinnende» Schokolade halten, was sich jedoch nicht empfiehlt.

Um seinen Gästen ein ganz besonderes Gaumenerlebnis zu bieten, befasst sich Max Eichmann mit der molekularen Küche. Zurzeit werden am Buffet «Schneebälle» vor den Augen der Gäste gezaubert. Joghurt und Quarkschaum wird mit Himbeeren und Johannesbeeren gefüllt und in der Kälte «frittiert», so entsteht ein gefüllter Schneeball, dessen Oberfläche knackig gefriert, ohne dass sich Kristalle bilden. Die Moleküle bewegen sich kaum mehr bei 196 Grad Celsius, so dass keine Kristalle entstehen können. Speiseeis hingegen wird angerührt und im Kühler gefroren. Durch die geringe Minus-Temperatur bewegen sich die Moleküle was zur Kristallbildung führt. Eigentlich ganz ein einfacher physikalischer Prozess, jedoch schwierig nachzukochen, aber fein zu geniessen.

Die Schlossherrschaft vom Falkenstein Seit über 30 Jahren empfängt das Ehepaar Anita und Max Eichmann die Gäste. Die Aufgaben der Beiden sind klar zugeordnet: Anita empfängt die Gäste mit ihrem Charme als gute Gastgeberin. Max Eichmann kümmert sich hingegen um die kulinarische Verwöhnung in der Küche. Das Ehepaar bringt viele Gastronomieerlebnisse aus der ganzen Welt mit. Viele berühmte Spitzenköche haben sie in den letzten 30 Jahren persönlich inspiriert. So kann es gut sein, dass sie auch die Gäste mit Ihren Erzählungen erfreuen und so auch mit persönlichen Anekdoten auf ihre kulinarische Reise begleiten.

Der Naschmarkt mit Buffet – ein Genuss für jeden Gaumen.

Die «Molekulare Küche» ist ein heisses Thema in der hohen Kochkunst, ein Thema, welches auch dem Hobbykoch das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt. Der Begriff «Molekular-Gastronomie» beinhaltet das Verändern von Strukturen in Lebensmittel durch mechanische Einwirkungen, durch Temperaturveränderungen oder durch Verwendung von Zusatzstoffen. Diese Prozesse dienen der Geschmacksveränderung und -verstärkung. Ein intensiverer Geschmack kann durch aussergewöhnliche Vorgänge erzeugt werden. Die Zubereitung erfolgt oft durch Laborequipment wie Rotationsverdampfer, Pipetten und Reagenzgläser. Auch hier gilt das Motto: weniger ist mehr - mit wenig Zutaten durch die molekulare Zubereitung eine Geschmacksexplosion im Mund zu erhalten. Bekannte Gerichte sind Melonenkaviar, Apfelkaviar und Lachs mit Lakritzesauce.

Gasthaus zum Schloss Falkenstein Der Wintergarten nach englischer Inspiration.

5013 Niedergösgen Telefon 062 849 11 26, Fax 062 849 51 42

Anita Eichmann führt die Schlossboutique - ein wahres Reich der Sinne. In verschiedenen Räumen verkauft sie stilvolle Dekoraktionen und Kleinmöbel. Mit viel Liebe zum Detail gestaltet sie die Zimmer im oberen Stockwerk. Wohnaccessoires aus Frankfurt, Mailand und Paris erwarten die

info@schloss-falkenstein.ch www.schloss-falkenstein.ch Öffnungszeiten Dienstag bis Samstag ab 17 Uhr, jeden 1. Sonntag ab 11 Uhr

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unterwegs

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Schon die Maler früherer Epochen bedienten sich diesem einfachen mathematischen Konzept der Raumaufteilung. Ebenso gut wie in der Malerei können wir den goldenen Schnitt auch in der Fotografie anwenden. Versuchen Sie während der Aufnahme Ihr Sujet wie folgt einzuteilen: Das Objekt, die Augen, der Kopf beim Porträt oder eine spezielle Bild-Aussage platzieren Sie nun in eine dieser vier Schnittpunkte, welche ich Ihnen oben in der Abbildung mit goldenen Kreuzen markiert habe. Der Betrach-

ter sucht sich dann genau diese Bildpunkte intuitiv aus, damit haben Sie die Aufmerksamkeit für Ihr Foto auf sicher. Die Anwendung des goldenen Schnittes führt zu spannenden Bildern. Er funktioniert bei fast jedem Sujet, haben Sie keine Angst vor Leerräumen, diese machen das Bild interessanter. Lassen Sie den Bildern ruhig «Luft zum Atmen». Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude beim Testen des goldenen Schnittes!

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Jetzt Tickets sichern! Freilichttheater in Würenlos Der Verein TheaterGemeinschaft Würenlos ist stolz, Ihnen das Freilichttheater «Die Teufelsuhr» präsentieren zu dürfen. Das Stück wird im eindrücklichen Mittleren Steinbruch mit seiner steilen Wand aus Muschelkalk und Sandstein aufgeführt. Silja Walters zeitloses Stück handelt im sechzehnten Jahrhundert. Die Zigeunerin Santscha taucht als Seherin in Würenlos auf. Sie verhext die vom Abt von Wettingen geschenkte Turmuhr und lässt diese rückwärts laufen. Das Misstrauen der Dörfler beginnt zuzunehmen. Das Spiel dreht sich um irdische und göttliche Liebe und um Herrschaft – wer ist der Herr? Der irdische oder der göttliche Herr? Rund um die Aufführung • 22. August bis 7. September 2013 (jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag) • Gedeckte Tribüne mit 450 Sitzplätzen • Restaurant mit 120 Sitzplätzen und Apéro-Bar, geöffnet 2 Stunden vor der Aufführung • Gute verkehrstechnische Lage, 8 Minuten von der Bushaltestelle, 12 Minuten vom Bahnhof Würenlos • Genügend Parkiermöglichkeiten im nahen Gewerbegebiet und im Bahnhofareal • Shuttle Bus ab Parkplätzen und Bahnhof • Das ganze Gelände ist rollstuhlgängig Tickets und Eintrittspreise Platzreservationen unter www.thgw.ch oder bei der Drogerie am Bach in Würenlos Eintrittspreise: 50, 60 oder 70 Franken Organisator Verein TheaterGemeinschaft Würenlos Postfach, 5436 Würenlos theater.wuerenlos@tbwnet.ch www.thgw.ch / 078 735 10 10

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Mitmachen und gewinnen! Beim Wettbewerb auf der Seite 45 gibt es VIP-Tickets im Wert von 100 Franken zu gewinnen!


Attraktive Preise zu gewinnen! Viel Glück!

Wissen Sie es?

wettbewerb

Lesen Sie das Magazin LANDSTRASSE aufmerksam durch und Sie werden dieses kleine Rätsel ­problemlos lösen. Die Buchstaben hinter den Antworten ergeben das gesuchte Lösungswort. Tolle Preise zu gewinnen!

1 Was versteht man unter «goldener Schnitt»?

1. Preis 2 Stunden persönliche Einrichtungsberatung von Swisscottage im Wert von 240 Franken. 2. bis 3. Preis Je 2 VIP-Tickets für das Freilichttheater Teufelsuhr in Würenlos im Wert von 100 Franken je Ticket. 4. Preis 1 Dreierpack der neuen Voser Weine: Voser Blanc, Voser Rosé und Voser Noir im Wert von 40 Franken. 5. bis 7. Preis Passend zum Frühling: Buch «Gewürze» der Spitzenköchin Tanja Grandits vom AT-Verlag im Wert von 40 Franken. 8. Preis Memo-Legespiel «Die Wände haben Ohren» von Philipp Waechter im Wert von 30 Franken.

Eine Kunstwerk des Kulturweges (R) Eine Goldschmiedetechnik (K) Eine fotografische Raumeinteilung (F)

2 Woher stammt Feng Shui? Thailand (E) China (O) Japan (I)

3 Wie schnell dürfen die Post-Moped auf dem Trottoir maximal fahren? bis 30 km/h (B) bis 20 km/h (T) bis 50 km/h (N)

4 Welche dieser Pflanzen ist eine Zimmerpflanze? Aloe (O) Rose (E) Tulpe (D)

Lösungswort WIR GRATULIEREN!

Gewinner Ausgabe Winter 2012

(Lösungswort: BERG)

1. Preis Holger Linge, 2. Preis Monica Würmli, 3. Preis Walter Eisele, 4. Preis Pia Gangl, 5. Preis Peter Ringele, 6. Preis August Weibel, 7. Preis Elsbeth Jakob, 8. Preis Marlene Frey

So können Sie gewinnen Senden Sie uns eine E-Mail auf welcome@makoli.ch oder eine Postkarte mit dem Lösungswort und Ihrer Adresse an: Magazin «Landstrasse», c/o Makoli AG, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen. Teilnahmeschluss ist der 30.06.2013 (Poststempel). Es erfolgt keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Adressdaten dürfen für Marketingzwecke genutzt werden.

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Herausgeber Makoli AG, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen, Tel. 056 437 03 17 welcome@makoli.ch, www.landstrasse-magazin.ch Verleger / CEO Daniel Zobrist Chefredaktorin Katja Bopp, lic. oec. publ. / MAS CCM Autoren  Sandra Burri, Vera Rüttimann, Katja Bopp, Daniel Zobrist, Franziska Engeli, Denise Sonderegger, Adrian Ehrbar Fotografen Adrian Ehrbar, Foto Wagner, Vera Rüttimann, Franziska Engeli Anzeigen Sandra Burri Druck Stämpfli Publikationen, 3000 Bern Vertrieb  Wettingen, Baden, Ennetbaden, Dättwil, Würenlos, Neuenhof, Otelfingen Preis Jahresabo für 4 Ausgaben: 25 Franken Erscheinung Nr. 2/13 am 04.09.2013 / Nr. 3/13 am 13.11.13 Copyright Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlags

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Kolumne

Von Wettinger Miezen und Berliner «Tretminen» Im Wettinger Altenburg-Quartier wimmelt es von Katzen. Gerade jetzt im Frühjahr streunen sie wieder verspielt und verschmust, aber auch stolz und unnahbar auf ihren Samtpfoten durch die Gärten. Aus Berlin, einer hektischen Drei-Millionen-Metropole, kommend, kann man dieses Schauspiel durchaus geniessen. Das zufriedene Schnurren einer Katze ist für mich das schönste Geräusch der Welt.

lieber von allen streicheln. Von Singles, älteren Herren, jungen Eltern – und vor allem von Kindern. Manchmal reicht das Tier ihnen fast bis zum Kopf. Macht nichts. Die lieben sein weiches Fell, den langen Schwanz, an dem sie zupfen dürfen und seinen freundlichen Charakter. Mit seinem aufmerksamen Wesen schenkt Lino den Menschen kleine Freuden im Alltag. Wer aber von beiden ist nun wirklich der beste Freund des Menschen? Die Katze oder der Hund? Kaum etwas spaltet die Menschheit emotional so sehr in zwei Lager wie diese Frage. Meine Beziehung zu Hunden wird manchmal geprüft. Zu wissen ist: Berlin ist die deutsche Hunde-Hauptstadt. Es gibt Hundehotels, einen BelloDialog, Hundeflüsterer, Partnerbörsen für Hundehalter, Kinderbuchlesungen mit Hund und Hunde-Coiffeure. Und es gibt, dank unerzogener Herrchen, fast alle paar Meter Hundekot. «Tretminen» genannt. Es herrscht akute Ausrutschgefahr! Neulich habe ich an einem Baum einen Zettel gesehen, auf dem stand: «Mir stinkt es bis zur Krone! Bitte die Hinterlassenschaft mitnehmen! »

Auf dem David-Hess-Weg von Wettingen nach Baden begegne ich oft einer ganz besonderen Katze. Einem roten Kater. Lino heisst er und sitzt häufig auf einem Mäuerchen. Er kennt meinen Schritt. Laut miaut er, reibt den gesenkten Kopf an meinem Bein, rollt sich auf dem Boden und will spielen. Lino ist kein gewöhnlicher Kater. Er ist ungewöhnlich anhänglich und menschenfreundlich. Mäuse fangen? Interessiert ihn nicht so sehr. Er lässt sich

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Vera Rüttimann, aufgewachsen in Wettingen, pendelt seit 1990 zwischen Berlin und Wettingen und schreibt und fotografiert für Deutsche und Schweizer Medien.


Lust auf VeLotouren der besonderen art?

Machen Sie mit bei den geführten Touren an spezielle Orte und zu aussergewöhnlichen Themen. Infos wie Treffpunkt, Dauer und mehr auf badenmobil.ch

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22. Mai, 18.00 Uhr Ohne Wasser kein Baden | 25. Mai, 18.00 Uhr Spanischbrödli-Tour Baden-Zürich 08. Juni, 15.30 Uhr Familien-Tour zum Eigiweiher | 12. Juni, 18.00 Uhr Die ersten Zeitzeugen aus der Industrialisierung | 16. Juni Spezial: Kinderwagen-Tour | 22. Juni, 15.30 Uhr Familien-Tour zum Limmatspitz

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SAMSTAGE 29.6. /31.8. / 7.9.2013

GEOCACHING-SAISON 2013 – EIN ERLEBNIS FÜR DIE GANZE FAMILIE! Machen Sie mit beim Geocaching-Saisonstart 2013! An drei Daten haben Sie die Gelegenheit, jeweils eine unserer Touren unter der fachkundigen Führung von Silvia Hochstrasser mitzuerleben. Sie erklärt vorab das Geocaching-Prinzip. Mitmachen können Sie mit Ihrem Smartphone. Wir offerieren allen Teilnehmenden gratis die Fahrt mit dem Bus und einen Apéro unterwegs. Die Teilnahme ist kostenlos.

WÄHLEN SIE IHRE LIEBLINGSTOUR: 29. Juni, 13.15 Uhr

31. August, 9.15 Uhr

7. September, 13 Uhr

Route B Baden – Lengnau

Route A Baden, Birkenweg – Baldegg – Birmenstorf

Route C Baden – Papperich – Rüsler – Remetschwil

Endingen – Steinenbühl – Kirchdorf

Dättwil – Teufelskeller – Baden

Hinfahrt mit dem Bus; Rundgang Lengnau ca. 30 min Wanderung vom Israelitischen Friedhof nach Endingen ca. 20 min. Höchster Punkt: 557 m, Höhendifferenz: 192 hm, Länge: 7,3 km, reine Marschzeit: 2,5 h

Mit dem Bus hoch zur Baldegg; dort startet die Wanderung. Höchster Punkt: 568 m, Höhendifferenz: 109 hm, Länge: 4,8 km, Dauer: 1,5 h

Hinfahrt mit dem Bus nach Neuenhof, Kreuzstein. Wanderung auf dem Höhenweg mit schönem Ausblick auf das Limmattal. Höchster Punkt: 702 m, Höhendifferenz: 323 hm, Länge: 7,3 km, reine Marschzeit: 2,5 h.

Höchster Punkt: 483 m, Höhendifferenz: 65 hm, Länge: 5,6 km, reine Marschzeit: 2 h

Zeitbedarf: ca. 4 Stunden pro Tour. Touren werden bei jeder Witterung durchgeführt. Treffpunkt und Anmeldung: badenmobil, Oberer Bahnhofplatz 1, 5400 Baden, info@badenmobil.ch oder Telefon 056 222 19 19. Anmeldung bis jeweils am Mittwoch vor dem Durchführungssamstag erwünscht. Weitere Informationen unter www.badenmobil.ch

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Der Himmel ist sein Dach. Das neue Beetle Cabriolet. Die dritte Generation des Beetle Cabriolet ist unterwegs! Stärker, sportlicher und sparsamer denn je. Und grösser, was vor allem dem Innen- und dem Kofferraum zugutekommt. Das Dach? Nun, dieses ist selbst bei 50 km/h in nur 9.5 Sekunden elektrohydraulisch verschwunden und Sie geniessen freie Fahrt mit offenem Verdeck. Für sportliches Fahrvergnügen sorgen wahlweise drei TSI- und zwei TDI-Motoren. Sollten Ihnen unter freiem Himmel einmal die Vögel zu laut zwitschern, ändert dies das optionale 400 Watt starke Fender®-Soundsystem schlagartig. Möchten Sie mehr wissen? Wir erzählen es Ihnen gerne und belohnen Ihren Besuch mit einer Probefahrt. Bis bald! Beetle Cabriolet 1.2 TSI, 105 PS (77 kW), 6-Gang. Energieverbrauch: 6.1 l/100 km, CO2-Emission: 142 g/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 153 g/km), Energieeffizienz-Kategorie: D. Abgebildetes Modell inkl. Mehrausstattung für Fr. 31’120.–.

Autocenter Baschnagel AG Landstrasse 151, 5430 Wettingen Tel. 056 437 81 81, www.autohits.ch

Landstrasse 1/13  
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