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Winter 2012 N° 01 CHF 12.50/� 9.80

DAS MAGAZIN FÜR GENUSSVOLLE UND INSPIRIERENDE MOMENTE

chocomagazin.ch

NEU

EXKLUSIV Aromarad von Sensoriker Patrick Zbinden

«beeinflussen SIE IHR GLÜCK» Glückscoach Ernst Wyrsch

Genussstadt

Turin ENTDECKEN So entsteht ein Truffes «Cru Sauvage»

Christa Rigozzi «Schokolade versüsst mein Leben»


EDITORIAL  3 Editorial 

JJ

Herzlich willkommen bei Choco! «Wenn Schokolade ins Spiel kommt, ist jeder Widerstand zwecklos» JJ

Liebe Leserin, lieber Leser Ich freue mich sehr, dass Sie das erste Schweizer Choco Magazin in den Händen halten. Schokolade ist etwas Besonderes und steht für Leidenschaft, Überraschung, Kindheitserinnerungen, Tradition, Verführung, Glück und ganz viel Genuss. Der Moment ist magisch, wenn die Schokolade im Mund schmilzt und die Geschmacksknospen buchstäblich explodieren. Wir freuen uns, Sie in die Welt von Choco entführen zu dürfen. Nach Monaten der Vorbereitung mit spannenden Gesprächen, kreativen Ideen und zahlreichen Schokoladen-Degustationen liegt nun die erste Ausgabe von Choco, das Magazin für genussvolle und inspirierende Momente, vor. Viermal jährlich bieten wir Ihnen spannenden Lesestoff über Menschen aus der Schokoladenszene, exklusive Chocolaterien, auserlesene Produkte, Trends und Wissen zu wichtigen Themen wie Nachhaltigkeit, Herstellung oder Sensorik. Unsere exklusiven Schokoladen-Tipps und die ausgewählten Service-Themen machen Sie zu Choco-Insidern.

Dabei finden nicht nur Themen rund um die Schokolade ihren Platz im Magazin. Wir unterhalten uns auch mit Persönlichkeiten über die Zutaten für ein «Schoggi-Leben» und berichten über ausgefallene «Schoggi-Jobs». Faszinierende Reisen, ausgewählte Events oder stilvolles Design sorgen für genussvolle Schwerpunkte im übertragenen Sinne. Geniessen Sie mit Choco die speziellen Momente des Lebens. Und nutzen Sie dabei die Gelegenheit zu fühlen, zu hören, zu schmecken, zu sehen, zu riechen und somit alle Ihre fünf Sinne zu aktivieren. Ich wünsche Ihnen eine genussvolle und inspirierende Lektüre. Katja Bopp, Chefredakorin Choco P.S: Schokolade ist gesund und macht glücklich. Das nächste Choco Magazin erscheint im März 2013.

Das genussvolle Abo-Geschenk Wir freuen uns, wenn Ihnen das Choco Magazin gefällt. Schreiben Sie uns Ihre Meinung zur ersten Ausgabe auf redaktion@chocomagazin.ch. Unter allen eingehenden Lesermails verlosen wir zehn köstliche Genuss– Packages. Wir danken Ihnen ganz herzlich, wenn Sie Choco abonnieren (Seite 81) und wir Ihnen die edle Truffes–Geschenkbox «Cru Sauvage» der Confiserie Sprüngli schenken dürfen. Herzlichst, Daniel Zobrist, Geschäftsführer und Verleger

www.chocomagazin.ch


4  IMPRESSUM & INHALT

08

IMPRESSUM

Up Date

1. AUSGABE, WINTER 2012 www.chocomagazin.ch ISSN 2296-1372

Bücher, Events, Möbel, Kosmetik – und alles aus Schokolade!

HERAUSGEBER Verlag Choco, c/o Makoli AG  Bahnhofstrasse 88  |  CH-5430 Wettingen T. +41 56 437 03 17  |  F. +41 56 437 03 15  verlag@chocomagazin.ch   www.chocomagazin.ch

GESCHÄFTSFÜHRER / VERLEGER Daniel Zobrist

CHEFREDAKTION Katja Bopp

18 Kaffee & Schokolade

VERLAGSASSISTENZ Jasmin Weinhandl, Kevin Melion

Paare, die perfekt zusammen passen: Vollkommenes Genusserlebnis!

CREATIVE DIRECTOR Katja Bopp

GRAFIK Manuela Surateau, Anna-Lena Stach, Jasmin Weinhandl

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MITARBEIT AN DIESER AUSGABE Katja Bopp, Heinz Bürgler, Adrian Ehrbar, Franziska Engeli, Christina Lang, Anna Maltsev, Chantal Saija, Stephan Santschi, Margot Willi, Patrick Zbinden

Cover Story

MARKETING/VERTRIEB

Die temperamentvolle Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi über ihre Genussvorlieben und vielseitigen beruflichen Engagements.

Denise Sonderegger, Jennifer Schräder

DRUCK Stämpfli Publikationen AG  Wölflistrasse 1  |  CH-3001 Bern

ABOPREIS Einzelausgabe: 12.50 Franken 1. Jahr (4 Ausgaben): 45 Franken 2 Jahre (8 Ausgaben): 80 Franken Erscheinung: 4 Mal jährlich verlag@chocomagazin.ch  T. +41 56 437 03 17   

NACHDRUCK, auch auszugsweise, nicht gestattet. Für unaufgefordert eingesandte Texte und Fotos übernimmt der Verlag keine Gewähr.

COVER Titelbild: CHRISTA RIGOZZI Foto: THOMAS BUCHWALDER Hair & Make up: JULIA GRUNZ

1/2012

37 Boutique Hotel

Wohlfühlen in einzigartigen und stilvollen Boutique Hotels.


INHALT  5

N° 01 06 INSIDE  Für Choco unterwegs...

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08 UP DATE  Schokoladen-News 16

AROMARAD  Dem Schokoladenaroma auf der Spur

18

KAFFEE & SCHOKOLADE  im Duett

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Sprüngli

Meister-Confiseur Sepp Fässler lebt für die Schokolade.

CHRISTA RIGOZZI  im Interview

30 FABRIKK  Hinter den Kulissen des Open-Air-Theaters

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34 GENUSS-TIPPS  Choco empfiehlt 35 DIE FARBE  Die Genussfarbe Braun 37 BOUTIQUE HOTEL  Luxuriös und heimelig 42 DAS REZEPT  Feines Nougat Schokoladenmousse 43 DER BEGRIFF  Die Couverture

Schoggi-Job

Ernst Wyrsch, der Fünfsternhotelier hat neue Wege eingeschlagen.

44 INFOGRAFIK  Schokolade in Zahlen 46 CHOCOSUISSE  Interview mit Franz Urs Schmid

66 Leserreise

Entdecken Sie die Genussstadt Turin!

48 CONFISERIE SPRÜNGLI  Das Truffe «Cru Sauvage» 52 SCHOGGI-JOB  Glückscoach Ernst Wyrsch 57

VERLOSUNG Wohlfühl-Package im Hotel Castell

58 FOTOSTRECKE  Schokolade verschenken 62 REPORTAGE TURIN  Könige, Autos und viel Genuss 66 LESERREISE TURIN  Turin auf die süsse Tour 68 FABIAN RIMANN  Chocolatier aus Leidenschaft

68 Fabian Rimann

Das Schokoladen-Paradies in Wettingen lockt mit handgemachten Köstlichkeiten.

72

SWISS CHOCOLATE MASTERS  Wer gewinnt?

74 VIKTOR RÖTHLIN  Der Marathonläufer im Interview 76 KLOSTERS DAVOS  Das Winterparadies für Geniesser 80 CHOCO-GUIDE  Hier gibts feine Schokolade 82 KOLUMNE  Gefüllt, glänzend oder in Schachteln

www.chocomagazin.ch


6  INSIDE

Julia Grunz

Stephan Santschi

UNTERWEGS…

Adrian Ehrbar

FÜR

ADRIAN EHRBAR, FOTOGRAF

JULIA GRUNZ, STYLISTIN & MAKE UP

Adrian Ehrbar durfte diesen Herbst an der Frankfurter Buchmesse

Julia Grunz arbeitet oft mit Thomas Buchwalder zusammen. Die

die Goldmedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands

beiden verstehen sich blind. Sie hat u.a. auch Skistar Didier Cuche

für das Buch «Chocolate Collection» von Franz Ziegler entgegen

und den aktuellen Mister Schweiz Sandro Caveng für ihre Auftritte

nehmen. Zudem hat er u.a. mit Fabian Rimann und Ivo Adam zu-

und Fotoshootings gestylt. Für Choco hat sie Make up & Hair von

sammengearbeitet. Für Choco hat er die Sprüngli Reportage, Kaf-

Christa Rigozzi gestylt. An Schokolade fasziniert mich die Vielfalt.

fee & Schokolade und das Geschenk-Fotoshooting fotografiert. An

Und man kann niemals nur ein einziges Stück essen. Meine Scho-

Schokolade fasziniert mich, dass man aus diesem einfachen und

koladen-Vorlieben: Alles, was dunkel ist.

natürlichen Rohstoff solch ästhetische und genussvolle Produkte herstellen kann. Meine Schokoladen-Vorlieben kennen keine

JAN SCHWOCHOW, GOLDEN SECTION GRAPHICS

Grenzen, und falls ich Grenzen setzen muss, so lautet die Devise:

Die Agentur Golden Section Graphics GmbH aus Berlin hat für Cho-

«Je dunkler die Schokolade, umso grösser der Genuss!»

co die Infografik visualisiert. An Schokolade fasziniert mich alles!

STEPHAN SANTSCHI, JOURNALIST

Schokolade gehört bei uns quasi zum Agentur-Inventar. Ich kenne hier keinen, der nicht gerne Schokolade verzehrt. Ohne Schokola-

Der Innerschweizer Stephan Santschi schreibt für Sportmedien und

de könnten wir gar nicht arbeiten! Meine Schokoladen-Vorlieben

Schweizer Tageszeitungen. Er hat u.a. Ottmar Hitzfeld, Matthias­

sind Vollmilch oder weisse Schokolade. Grundsätzlich gilt bei mir

Sammer, Haile Gebrselassie, Edith Hunkeler und Goran Perkovac

aber: Keine exotischen Sorten und Zusätze, denn weniger ist mehr!

interviewt. Für Choco hat er Viktor Röthlin mit unserem ChocoFragebogen konfrontiert. An Schokolade fasziniert mich die un-

CHRISTINA LANG, MODERATORIN DRS 3/RADIO SRF 3

endliche Vielfalt der Auswahl. Meine Schokoladen-Vorlieben: Von

Christina Lang macht bei DRS 3/Radio SRF 3 die Nacht: Musikspe-

Schoggi-Glace über Ragusa bis hin zum Schoggi-Fondue.

cials von Blues bis Rock und die Kultsendung Sounds! Zwischen

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acht und Mitternacht. Für Choco schreibt sie jeweils die Kolumne. An Schokolade fasziniert mich, dass es immer etwas Neues

Patrick Zbinden präsentiert exklusiv

zu entdecken gibt – und dass ein «Reiheli Schoggi» jeden Tag zu

im Magazin Choco das Schokoladen-

einem guten Tag macht.

Aromarad und hat über 30 Schokola-

Meine

den für Sie getestet, um die perfekte

Vorlieben: Da bin ich

Kombination Ihres Lieblingsespressos

ganz simpel: Eine Tafel

mit einem Stück Schokolade heraus-

Milchschokolade

zufinden. An Schokolade fasziniert

Nüssen

mich die unglaubliche Aromaviel-

glücklich.

falt von Qualitätsschokolade. Meine

hege ich Bewunderung

Schokoladen-Vorlieben sind die Los

für all die mit Pfeffer,

Rios und Esmeraldas Single Region

Ingwer, Koriander oder wer-weiss-was-originellem versetzten Grand

Chocolate von Pacari aber auch die

Cru-Pralinés, aber meine wahre Liebe gehört all dem, was hell, zart

Giandujotti von Guido Castagna.

und crémig ist - und in Silberpapier eingewickelt.)

Schokoladen-

macht

mit mich

(Natürlich

Christina

Patrick Zbinden

PATRICK ZBINDEN, FOOD-JOURNALIST & SENSORIKER


Margot Willi

Thomas Buchwalder

Jan Schwochow Foto: Alfred Steffen

THOMAS BUCHWALDER, FOTOGRAF

MARGOT WILLI, FREIE JOURNALISTIN

Thomas Buchwalder fotografiert für renommierte Medien wie die

Margot Willi schreibt über Reisen, Design und People. Für Choco hat

Schweizer Illustrierte oder Die Weltwoche und steht u.a. für Kun-

sie über Christa Rigozzi, Boutique Hotels, die Farbe und die verrückte

den wie PKZ, Fiat, Emmi oder Maurice Lacroix hinter der Kamera.

Truppe Karl’s kühne Gassenshow berichtet. An Schokolade fasziniert

Für Choco hat er das Cover und die Fotos zum Interview Christa

mich das Leuchten in den Augen der Menschen, wenn sie von ihren

Rigozzi fotografiert. An Schokolade fasziniert mich die Fähigkeit,

Schoko-Vorlieben schwärmen. Meine Schokoladen-Vorlieben: Als

glücklich zu machen. Meine Schokoladen-Vorlieben: Alles, was

Kind war ich ganz verrückt nach den Kirschstängeli von Lindt. Natür-

weiss ist.

lich ohne den Kirschlikör, dieser wurde vorgängig «entfernt».

Anzeige

Julia Grunz

 7


12 UP DATE

Death by

Chocolate

Die süsseste musikalische Versuchung seit es Schokolade gibt. Die Schweizer Band Death by Chocolate mischt die schweizerische und europäische Musikbranche auf. Seit 2004 rockt die Band unter diesem verführerischen und aussergewöhnlichen Namen. In London entdeckten sie auf einer Speisekarte den Nachtisch Death by Chocolate, welcher als mörderischer Schokoladenkuchen - deftig und dennoch süss - angeboten wurde. Die Musiker waren sich sogleich ei-

nig, dass dieser Name auch zu ihrem Musikstil passen würde und so war der Bandname eine gegessene Sache. 2011 folgten dann ihr erstes Album «From Birthdays to Funerals» und der Opening Act von Bon Jovi vor 35‘000 Zuschauern im Letzigrund in Zürich. Neben der Leidenschaft der Musik nascht die Band gerne Nuss-, Marzipan- und insbesondere dunkle Schokolade. Weitere Infos zur Band, Hörbeispiele und den Konzerten unter www.deathbychocolate.ch.

Genussvolles

Honey, Latte oder Black Chocolate

Make-up >

Preis 59 Franken.

Der Lippenstift Creamy Matte Lip Color verbindet intensive Farbe mit einem cremig-soften Glanz und langer Haltbarkeit. Hochwertige Pflegestoffe wie Shea Butter, versorgen die Lippen mit Feuchtigkeit und hinterlassen sie wundervoll weich. Und mit den Farben Red Carpet, True Pink, Latte oder Valencia Orange (erhältlich in 12 Farben) fühlen Sie sich wie ein Star.

> Preis 40 Franken.

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Bobbis neue langanhaltende Foundation bietet mattierende Deckkraft und ein makelloses Finish, welches supernatürlich aussieht. Die Foundation gibt es in 18 Farben und verführerischen Namen wie Honey, Espresso Golden oder Warm Walnut.

> Preis 38 Franken. Den Lidschatten Pretty Powerful Uber Basic Collection gibt es in 4 verschiedenen Farben (Black Chocolate im Bild) für das Augenlid, den Lidstrich und zur Definition der Brauen. Die seidige, matte Testur lässt sich leicht auftragen und ausblenden. Dieser kann separat verwendet oder in eine Palette eingefügt werden.

Intelligente Schönheit In den Trendfarben Velvet Purple und Pure White besticht die neue Kapselkaffeemaschine Delizio Una Automatic mit eleganter Schönheit. Die Tatsache, dass sie über modernste technische Features verfügt, tritt dabei fast in den Hintergrund. Sie passt sich dank zwei individuell programmierbaren Tasten und dem höhenverstellbaren Gitter gekonnt den vielen verschiedenen Ansprüchen des Kaffeetrinkers an. Die Delizio Una Automatic ist für 139 Franken in jeder grösseren Migros-Filiale, bei melectronics, Office World, Iba und Fust erhältlich.


Salon du Chocolat in Paris lanciert

Am Defilee du Chocolat in Paris wurden Kreationen unter dem Motto «Nouvelles Mondes» präsentiert.

I

n Paris wurde anfangs November die neue Saison des «Salon du Chocolat», der weltweit grössten Veranstaltung rund um das Thema Schokolade, lanciert. In 24 verschiedenen Destinationen auf 4 Kontinenten werden Schokoladen-Weltneuheiten wie neue Geschmacksrichtungen, Anbaugebiete, Trends und Talente präsentiert. Über 400 Teilnehmer, darunter mehr als 200 Köche und Confiseure mit internationalem Ruf haben Ihre Kreationen und Rezepte präsentiert. Die rund 130‘000 Besucher erlebten eine interaktive Ausstellung mit viel Show, Genuss und Wissen. Am Salon wurden auch Fragen zu Trends, Umwelt und Nachhaltigkeit gestellt. Die Zunahme an Wissen und Erfahrung über den sensorischen Aspekt der Schokolade ist einer der grössten Trends der Zukunft. So haben englische Forscher herausgefunden, dass ein wesentlicher Unterschied darin besteht, zwischen Schokolade kauen oder langsam auf der Zunge zergehen zu lassen. Dies hat auch einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen und die Gerüche der Texturen wahrnehmen können. Weiter sind die wachsende Nachfrage und die Entstehung neuer Märkte, vor allem im asiatischen Raum, grosse Herausforderungen der Branche. Der Kakaokonsum nimmt gegenüber der Produktion um das Doppelte zu. Das öffentliche

Bewusstsein für die ökologischen und sozialen Fragen rückt somit immer mehr ins Zentrum. Thema am Salon du Chocolat waren auch die Maya, welche vor 600 Jahren den Kakao entdeckten. Damals wurde die «Xocoatl» sowohl für feierliche Zeremonien wie auch täglich im Alltag eingesetzt. Es wurde die «Wiedergeburt» dieses «Goldes», wie es die Maya nannten, gefeiert. Das Defilee du Chocolat stand unter dem Motto «Nouvelle Mondes». Studenten und Lehrer aus dem multidisziplinären Grafikdesign kreierten zusammen mit Chocolatiers wunderschöne Roben aus Schokolade.

Salon du Chocolat Zürich, 22. bis 24. März 2013 Diese Teilnehmer sind bereits bekannt: Nobile Catering GmbH, Confiserie Hirt, Les Gourmandises de Miyuko, Münchner Cacao Gesellschaft, Suteria Chocolata AG, Chocolat Artisanal, Confiserie Speck, Honold La Confiserie, Confiserie Sprüngli, Hot Xocolatl, Chesettas Mountain AG, Aeschbach Chocolatier AG, Say Chocolate Boutique GmbH, Confiseur Läderach AG Schweiz, Merz, Confiserie Baumann, Original Food GmbH, Original Beans, Du Rhône Chocolatier, Maison Cailler, Akesson's Organic LLC, Idilio Origins, Villars Maître Chocolatier SA, Müller Chocolatier, Manu Création, Konditorei Voland, Beschle Chocolatier, Philippe Pascoët. zurich.salon-du-chocolat.com

Das Saison-Truffes Das Truffes Quitte-Grand Cru der Confiserie Sprüngli ist inspiriert von den traditionellen Quittenschlingen. Diese beliebte Weihnachtsspezialität aus Quittengelée wird jedes Jahr zur Adventszeit in aufwendiger Handarbeit nach Original Hausrezept hergestellt. Die aktuelle Truffes-Kreation erfindet diesen Klassiker neu, in einer verführerischen Komposition des feinen Quittengelées mit einer zartschmelzenden Ganache aus dunkler Grand Cru-Schokolade, Madacascar, Cacao 64%. Erhältlich bis 7. Januar bei Confiserie Sprüngli. www.chocomagazin.ch


So wurde degustiert Der Sensoriker Patrick Zbinden hat, unabhängig von seinem persönlichen Geschmack und seinen Vorlieben, verschiedene Schokoladensorten mit Espressi von unterschiedlichen Anbietern aufeinander abgestimmt. Alle Espressi wurden mit einer Nespresso KOENIG Maestria Maschine mit Evian Mineralwasser zubereitet. Für die Degustation wurden sowohl Nespresso Kapseln als auch für Nespresso Maschinen kompatible Kapseln verwendet. Die Espressomenge wurde auf 40 ml festgelegt. Die Espressi wurden ungesüsst und ohne Milch/Rahm mit der Schokolade kombiniert.

Empfehlung Zuerst wird ein briefmarkengrosses Stücken Schokolade (ca. 3 g) kurze Zeit gekaut und anschliessend mit einem kleinen Schluck Espresso im Mund vermischt.

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IM DUETT | SCHOKOLADE & KAFFEE  19

Schokolade im Duett mit Kaffee Welche Schokolade passt zu welchem Espresso? Choco hat für Sie getestet und kennt Paare, die perfekt zusammenpassen. Schokolade und Kaffee bieten schon für sich alleine die grösste Bandbreite unterschiedlichster Nuancen an Aromen. Kombiniert man die Zwillingsschwestern der Aromen miteinander, entsteht ein vollkommenes und einmaliges Genusserlebnis. Wir präsentieren Ihnen unsere fünf Favoriten. Text: Patrick Zbinden | Fotos: Adrian Ehrbar, adrianehrbar.ch

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20  RUBRIK

Kaffee-Kapsel

Kaffee-Kapsel

Espresso, Indiad’oro Ethical Coffee Company

Café Royal, Espresso, Migros

Schokolade

Schokolade

Lindt Excellence, 70% Cacao, Noir Intense – Erhältlich u.a. bei Coop

Amazonas Cacao 60%, Trinitario Kakao, Provinz Tocache, Peru – Erhältlich im Lidl

Genussergebnis

Genussergebnis

Die Vanille- und Tabakaromen der Schokolade erfahren eine intensive Betonung durch das breite Aromaspektrum des Espresso. Darüber hinaus harmonieren im Mund Aromen von Dörrobst und eine erfrischende Säure. Bei dieser Paarung verschmelzen Kaffee und Schokolade zu einer äusserst charmanten Beziehung.

Die Aromen des Espresso erinnern an dunkle Brotkruste, Lebkuchen und an getrocknete Pflaumen. Dieses Spektrum der Aromen ergibt eine vollkommen ausbalancierte Paarung mit der in der Schokolade vorkommenden Zimtund Toffee-Aromatik. Ein Genusserlebnis, das im Finale in einem Hauch von Kokosnuss ausklingt.

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RUBRIK  21

Kaffee-Kapsel Espresso Cremoso, Caffè Vergnano 1882, Coop

Kaffee-Kapsel

Genussergebnis

Rosabaya de Colombia, Nespresso

Was passiert, wenn zwei exklusive Exoten aufeinander treffen? Es entsteht eine intensive Geschmackspaarung, welche die Sinne genussvoll herausfordert. Der Espresso mit seiner einzigartigen Aromavielfalt und seiner angenehmen Säure unterstützt in wunderbarer Weise den vielschichtigen Charakter der Schokolade.

Schokolade Domori, Puertofino, 70% Cacao Criollo Kakao – Erhältlich bei Jelmoli und in Fachgeschäften

Kaffee-Kapsel

Genussergebnis

Espresso Milano, Denner

Hat man die beiden Genussmittel miteinander im Mund vermählt, wünscht man sich, dass dieses Ereignis nie mehr endet. Das Geheimnis liegt im lang anhaltenden harmonischen Wechselspiel zwischen den in der Schokolade vorkommenden Südfrüchtearomen, welche auf die angenehm holzige Aromatik des Espressos treffen.

Schokolade Idilio Origins, Carenero Urrutia Superior, 70% Cacao, Trinitario Kakao, Barlovento, Venezuela – Erhältlich in Fachgeschäften

Schokolade Sélection, 80% Cacao, Trinitario Kakao, Trinidad – Erhältlich im Migros

Genussergebnis Bei diesem Zweiklang treffen die Vanille-aromen des Espresso auf die Vanille in der Schokolade und verstärken sich gegenseitig. Mit den im Espresso zusätzlich vorkommenden Aromen von Gewürznelke und gebrannten Mandeln entsteht ein spannendes Aromaspiel, das an Petit beurre und Beeren erinnert.

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22 COVER–STORY | CHRISTA RIGOZZI

«Schokolade versüsst mein Leben und den Augenblick»

Choco hat die temperamentvolle Moderatorin und Entertainerin Christa Rigozzi getroffen. Dabei hat uns die Ex-Miss Schweiz ihre Genussvorlieben verraten und über ihre vielseitigen beruflichen Engagements erzählt, die sie alle mit grosser Leidenschaft ausübt. Die sympathische Tessinerin ist ständig auf Achse und sprudelt vor Ideen. Trotz beruflicher Höhenflüge spürt sie gerne den Boden unter ihren Füssen. Text: Katja Bopp / Margot Willi Fotos: Thomas Buchwalder, thomasbuchwalder.ch

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24 COVER–STORY | CHRISTA RIGOZZI

Choco: Was bedeutet Genuss für Sie persönlich?

Christa Rigozzi: Ich geniesse das Leben in vollen Zügen und bewusst auch jeden schönen Moment. Genuss bedeutet für mich ein schönes Nachtessen mit Freunden, ein Glas Wein und natürlich Schokolade.

Sie stehen sicher auch unter Druck, immer schlank auszusehen. Obwohl diverse Umfragen ergaben, dass sich Männer sinnliche Frauen mit Kurven wünschen.

Ein kleines Stück Schokolade schadet nichts, denn ich bin ja kein Modell. Ich will für mich selber schlank und in Form bleiben. Ich bin ein Bewegungsmensch und treibe viel Sport.

Schokolade macht glücklich, das ist wissenschaftlich erwiesen.

Ja, ich LIEBE Schokolade, ohne sie könnte ich nicht leben. Sie versüsst mir das Leben und den Augenblick. Zum Genuss gehört auch das Ausspannen.

Wie bleiben Sie in Balance?

Schwieriges Thema (seufzt leicht und lacht). Ich bin viel unterwegs, ständig unter Druck und verfüge über sehr wenig Freizeit. Momentan habe ich alle drei Wochen nur zwei Tage frei. Dabei die richtige Balance zu finden, ist praktisch unmöglich. Doch ich liebe meine Arbeit und bin von Natur aus energiegeladen und temperamentvoll – das hilft!

Erzählen Sie uns von Ihrer Heimat. Was für einen Stellenwert hat Genuss im «Ticino»?

Die Lebensart im Tessin ist schon sehr italienisch. «La dolce vita», «Dolce far niente» und «Italianità», diese Begriffe passen zum Ticino. Alles, was mit Genuss zu tun hat, ist uns sehr wichtig und gehört zur Kultur. Wir geniessen ganz einfach das Leben.

Bleiben wir noch bei den ­Klischees. Was ist typisch für Sie als Tessinerin? 1/2012

«Ich geniesse die Interaktion, die Gespräche und die Abwechslung» Schwierig zu sagen. Einerseits bin ich Tessinerin und andererseits habe ich während 10 Jahren in der Deutschschweiz gelebt und in der Westschweiz in Fribourg studiert. Deshalb schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Ganz anders als viele «typische» Tessiner bin ich immer sehr pünktlich und gut organisiert.

Sie haben sich für Ihr Zuhause in Monte Carasso entschieden, trotz vielen beruflichen Engagements in der Deutschschweiz. Was gab den Ausschlag?

Das Tessin ist mein Rückzugsort. Dort bauen mein Mann und ich nun unser eigenes Haus. Das kleine Dorf Monte Carasso liegt im Grünen. An diesem Ort finde ich meine Ruhe und Erholung und dort ist auch meine Familie zuhause. All dies ist für mich ein guter Ausgleich zum hektischen Alltag. Ach ja, und das schöne Wetter, ist natürlich ein weiterer Grund!

Wann ist Ihr Haus fertig?

Im Frühling 2013 ist es bezugsbereit. Wir freuen uns sehr darauf.

Ihr Mann Giovanni arbeitet als Dekorateur. Ist er für die Innendekoration zuständig?

Wir haben alles zusammen geplant, entwickelt und die Materialien und Einrichtung gemeinsam ausgewählt. Zum Glück haben wir denselben Geschmack, das macht es einfacher. Wir beide mögen den modernen, schlichten Stil und edle, zeitlose Materialien. Da mein Mann ständig vor Ort ist, begleitet er den Prozess und kontrolliert die Arbeiten.

Neu sind Sie auch als Möbeldesignerin tätig. Wie kam es dazu?

Der Möbelhersteller Rüttiman hat mich letztes Jahr kontaktiert und an-

gefragt, ein Produkt mit seinem Team zu entwickeln. Die Idee passte perfekt zu meinem Plan mit dem Hausbau. Zusammen mit dem Designer Christophe Marchand entwickelten wir ein exklusives Lederbett und eine Ankleide. Die Möbel wurden an einer Messe in Bern und anfangs Jahr an der «imm cologne» in Köln mit Erfolg präsentiert. Seit Juni 2012 verkaufen wir die Produkte unter dem Namen Christa´s Design in ausgewählten Geschäften in der Schweiz und Deutschland. Und im Januar werden wir wieder an der Messe in Köln vor Ort sein.

Sie haben Medien- und Kommunikationswissenschaft studiert. Wieso gerade diese Studienrichtung?

Früher wollte ich immer Kriminologin werden. Mit 19 Jahren habe ich mir überlegt, wie die beruflichen Chancen dafür stehen. Mir wurde rasch bewusst, dass es in der Schweiz nur wenige Stellen als Kriminologin gibt. Somit habe ich mich für Medienund Kommunikationswissenschaften im Hauptfach entscheiden und in Fribourg studiert. Als Nebenfächer belegte ich Strafrecht, Kriminologie und Politikwissenschaft. Diese Kombination vereinte alle meine Interessen optimal.

War das Studium eine Hilfe für den Einstieg als Miss Schweiz? Ich denke schon. Alle meine Studienfächer wie Recht, Politik, Wirtschaft und Kommunikation kann ich heute in der Praxis anwenden. Und diesen Sommer konnte ich sogar die Donna Leon Krimiserie in Venedig anmoderieren und so den Teil Kriminologie für mein Publikum einsetzen.

Sie sind Moderatorin und Entertainerin, haben Sie damit Ihren Traumjob gefunden?


RUBRIK  25

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Die Misswahl hat mir den Einstieg ins Show Business ermöglicht. Dabei entdeckte ich, dass ich gerne moderiere, kommuniziere und das Publikum unterhalte. Ich geniesse die Interaktion, die Gespräche und die Abwechslung. Ja , ich habe meinen Traumjob gefunden.

Sprachen sind der Schlüssel der Kommunikation, Sie sprechen bereits fünf, welches wird die Sechste sein?

Als temperamentvolle Südländerin würde mich Portugiesisch interessieren.

Als Co-Moderatorin der Sendung «Bauer, ledig sucht» sind Sie mit verschiedenen Schweizer Dialekten konfrontiert. Verstehen Sie diese auch alle?

Wenn ich mit den Bauern diskutiere, dann sprechen sie alle Hochdeutsch mit mir. Ich ermuntere sie aber immer, in ihrem Dialekt mit mir zu reden. Falls ich was nicht verstehe, kann ich ja nachfragen.

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Was gefällt Ihnen an dieser Sendung besonders?

Neben dem Leben in der Natur faszinieren mich die Ehrlichkeit, Natürlichkeit und Bescheidenheit der Bauern. Sie sind sehr authentisch. Ich lerne viele neue Orte der Schweiz kennen, kleine Dörfer und wunderschöne Landschaften mit atemberaubenden Aussichten. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich ein Stadtmensch bin.

Was ist ihr Erfolgsrezept in der Zusammenarbeit mit Ihren Kunden?

Wenn ich mich für ein Produkt engagiere oder eine Sendung moderiere, muss ich mich voll und ganz damit identifizieren können. Meine Devise lautet: Nur wenn ich hinter dem Produkt oder der Sendung stehe, wirke ich auch glaubwürdig.

«Liebe ist das Wichtigste im Leben»

Wie wichtig ist es für Sie, als Mensch Christa wahrgenommen zu werden? Die Menschen sehen ja dann nur ein Abbild, ohne Sie persönlich zu kennen.

Generell interessiert mich nicht, was die Leute über mich als Person reden. Ich habe gelernt, Privates von Geschäftlichem zu trennen. Im Job hingegen will ich Kritik und brauche ein Feedback. Als Stier im Sternzeichen bin ich eine Perfektionistin. Feedback und Kritik helfen mir, mich ständig zu verbessern und geben mir neue Inputs.

Sie haben Ihr EntertainmentTalent in der TV-Sendung «Die grössten Schweizer Talente» im Schweizer Fernsehen eindrücklich bewiesen. Warum wird die Sendung nicht weitergeführt?

Die Quoten der Sendung waren mit bis zu 47 Prozent sehr gut. Wir haben am Samstagabend ein grosses Publikum von Jung bis Alt erreicht. Die Sendung wollte ja Talente aller Art präsentieren und nicht nur Sänger und Sängerinnen. Doch wir haben uns entschieden aufzuhören, wenn


COVER–STORY | CHRISTA RIGOZZI 27

es am besten ist. Aber viele Leute fragen mich immer wieder, wann es denn weitergeht …

Und es geht mit der Show «Swiss Talent Award» weiter ...

Ja, darauf freue ich mich sehr. Ich bin der Meinung, dass es noch viele unbekannte Talente gibt, die nie eine Plattform hatten, sich zu präsentieren. So entstand die Idee einen regionalen Kulturplatz zu schaffen und gemeinsam mit «Das Zelt» umzusetzen. Nächstes Jahr starten wir mit dem «Swiss Talent Award». Pro Region können sich die Talente online bewerben und die erste Auswahl erfolgt über ein Online Voting. Die Besten dürfen sich dann in den regionalen Shows präsentieren, wo sie sich für das Finale in Bern 2014 qualifizieren können. Die Siegerin oder der Sieger wird mit einem Jahresengagement im Schweizer Tourneetheater belohnt.

Palmares Name Christa Rigozzi Geburtsdatum 2. Mai 1983 Geburtsort Monte Carasso Familie Seit 2010 verheiratet mit Giovanni Marchese Werdegang Bachelor in Medien- und Kommunikationswissenschaft, Nebenfach Strafrecht und Kriminologie. Miss Schweiz 2006. Markenbotschafterin für renommierte Marken und Moderatorin verschiedener Events. Seit 2010 Co-Moderatorin der TV-Sendung «Bauer, ledig, sucht» 2011 und 2012 Jurymitglied von «Die grössten Schweizer Talente». Hobbys Reisen, Lesen, Snowoarden und mit Freunden in den Ausgang gehen. Wie bleiben Sie am Boden? Mit

beiden Füssen, als Stier bin ich sehr bodenständig. Folgen Sie in Ihrem Leben einem bestimmten Motto? Nie aufgeben, immer dran bleiben, irgendwann kommt alles so wie wir's möchten. Ohne was könnten Sie nicht leben? Ich kann ohne Schokolade nicht leben, das sage ich nicht wegen dem Choco Magazin! Welches ist Ihre Lieblingsschokolade? In meiner Kindheit die Milch-Schokolade Extra von Frey. Heute mag ich ab und zu auch Truffes und spezielle Pralinés. Welches ist Ihr Lieblingsdessert? Selbstgemachtes Tiramisu. Was macht Sie besonders glücklich? Die Liebe.

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28 COVER–STORY | CHRISTA RIGOZZI

«Ich spüre gerne den Boden unter meinen Füssen»

Was ist Ihre Rolle?

Ich bin sozusagen die Talent-Mutter (lacht). Unser Ziel ist es, die Künstler nachhaltig zu entwickeln, zu fördern und zu betreuen. Ich freue mich schon jetzt auf das grosse Finale, der Gala Night in Bern. Anzeige

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Sie engagieren sich auch karita- Was sind ihre nächsten beruftiv. Wie wurden Sie Botschafte- lichen Ziele, wäre das Ausland rin der Wunderlampe? eine Option? Die Wunderlampe erfüllt die Herzenswünsche schwerkranker Kinder. Eines der Kinder hat sich gewünscht, mich persönlich kennen zu lernen. So habe ich die Stiftung besser kennengelernt und bin auch den Eltern begegnet. Ich bewundere sie für ihren Mut, ihre Energie und ihr Engagement trotz grosser Probleme. Durch diese Begegnung wurde ich Botschafterin der Wunderlampe. Ich habe keine Berührungsängste, ich möchte helfen und nehme an Events teil, wann immer ich kann. Zudem bin ich Botschafterin von Telethon. Sie ist vor allem im Tessin und in der Suisse Romandie bekannt. Diese Stiftung sammelt Geld für die Forschung genetischer Krankheiten und leistet Direkthilfe an Betroffene und ihre Familien.

Das Ausland würde mich sicher reizen. Wir prüfen verschiedene Möglichkeiten, wer weiss, was sich daraus ergibt. Doch ich habe viele Engagements in der Schweiz, und ich fühle mich wohl hier, es ist meine Heimat.

Und privat, wovon träumen Sie?

Einige Träume haben sich bereits erfüllt. Ich habe meine Jugendliebe Giovanni geheiratet, und bald ziehen wir in unser Traumhaus. Natürlich träumen wir vom Reisen, und sicher will ich auch mal Mutter werden, aber das hat noch Zeit. Ich bin sehr motiviert, all meine neuen Projekte zu realisieren.


EVENT | SCHOKOLADEN TOUR  29

Genusserlebnisse auf der Schokoladen Tour in Zürich Die Schokolade hat sich vom reinen Süsswaren- zum Lifestyle-Produkt entwickelt.

Tour & Tasting

Programm Treffpunkt beim Frau­ münster Zürich. Besuch ausgewählter Chocolatiers oder Confiseure in Zürich, Besuch einer Schokoladenfabrik und Degustation von verschiedenen Prali­ nés im Café Ernst oder Café Miyuko. Jeder Teilnehmer erhält als Geschenk eine besondere Kreation der Chocola­ tiers/Confiseure. Dauer ca. 2 Stunden Gruppe 4 bis 20 Personen (grössere Gruppen nach Absprache möglich) Preis 95 Franken Anmeldung B E S C H L E  |   H o l b e i n ­ strasse 49 | 4052 Basel | services@ beschle.ch  |  Telefon: 078 935 52 51

Auf unserer Schokoladen-Tour tauchen Sie für ein paar Stunden in die Welt der Schokolade ein, besuchen die bekanntesten Chocolatiers und Confiseurs in Zürich und lernen, wie Sie Schokolade degustieren und kombinieren können. Die neuen, originellen Kreationen und die Vielfalt an Edelkakaobohnen aus nachhaltiger Produk­ tion entführen Sie in eine neue Welt von Geschmackserlebnissen. Dazu erfahren Sie mehr über die Geschichte der Traditionsbetriebe und über die Herstellung der Schokolade und der Patisserie.





Die Schokoladen-Tour wird Ihnen präsentiert von BESCHLE in Koorperation mit:

Cresta Swiss Chocolate Liqueur Mit dem leichten, cremigen Geschmack von Schweizer Milchschokolade ist der Cresta Swiss Chocolate Liqueur ein wahrer Genuss. Er ist wunderbar weich im Gaumen, mit einem schönen, eleganten Abgang. Cresta geniesst man am besten pur auf Eis oder als Begleiter feiner Desserts.

Bestellungen Per E-Mail an: verlag@chocomagazin.ch oder an Verlag Choco, Bahnhofstrasse 88, 5430 Wettingen unter Angabe der vollständigen Adresse und des Vermerks «Chocolate Liqueur», Mindestalter 18 Jahre.

Preis / Flasche: CHF 26.50 Inkl. Lieferung ganze Schweiz

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34  GENUSS-TIPPS

Trinkschokoladenzeit! Im Xocolatl mitten in der Basler Altstadt können Sie sich bei einer «Heissen Schoggi» wärmen und sich von der Inhaberin Maren Gnädinger in die vielfältige Welt der Schokolade entführen lassen. «70% Kakaoanteil, 30% Rohrzucker, eine hochwertige Verarbeitung und ausgewählte, nachhaltige Schokoladenmanufakturen aus der ganzen Welt ist unsere Erfolgsformel», erklärt die Schokoladen-Fachfrau stolz. Sie besucht mit Ihrem Partner, Heiner Schmitt, neben Fachmessen auch die Kakaobauern und Schokoladenproduzenten auf der ganzen Welt. «Wir wollen wissen, wer hinter den vielen Schokoladenprodukten steht, vom Rohstoff bis zur fertigen Tafelschokolade» so die Basler Schokoladenexpertin. Weitere Informationen unter www.xocolatl-basel.ch.

Maren Gnädinger geniesst ihre exklusive Trinkschokolade.

Geschäftsführerin Eliane Brown in ihrem Laden.

Herrliche Duft- und Genusswelt Mitten in der Winterthurer Altstadt führt Eliane Brown und ihr aus England stammender Mann, welcher sie für die Teekultur begeisterte, das «Teekult». Im Tea Room geniessen Sie auch hausgemachten Scones, das typische britische Gebäck, welches mit Rahm und Erdbeerkonfiture gereicht wird. In entspannter Atmosphäre können Teeliebhaber verschiedene Tees aus der ganzen Welt kosten und für den kleinen Hunger gibt’s Salate, warme Ciabattas,

frischzubereitete Suppen oder feine Bio Birchermüesli. Und täglich werden feine Kuchen oder glutenfreies Gebäck wie der traumhafte Schokoladen- oder Marronikuchen angeboten. Weiter kann Geschirr von Künstlern wie Mary Rose Young oder Reichenbach gekauft werden. Im Dezember öffnet der Tea Room jeden Sonntag und lädt zum «AFTERNOON TEA» ein. Weitere Infos zum Sunday Special, dem vielfältigen Teeangebot und Events unter www.teekult.ch.

Neues Schoggi-Erlebnis in Bilten Die Confiseur Läderach AG feierte im Herbst mit der Eröffnung der eigenen Couverturefabrik in Bilten das jüngste Highlight der 50-jährigen Firmengeschichte. Mit der Herstellung der eigenen Schokoladenmasse in der Schweiz kontrolliert das Glarner Familienunternehmen somit den gesamten Wertschöpfungsprozess von der Kakaobohne

bis zu den eigenen Chocolaterien. Ein Rundgang ermöglicht Besuchern, den Prozess von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokoladespezialität zu verfolgen. Filme und Schautafeln zeigen die faszinierende Welt des Kakaos, der Schokoladenherstellung und deren handwerklichen Verarbeitung.

Öffnungszeiten Fabrik und Shop in Bilten Montag bis Freitag von 10 – 18 Uhr und an Samstagen von 9 – 17 Uhr. Besucherrundgänge in Ennenda, wo den Confiseuren über die Schulter geschaut werden kann, sind nur auf Voranmeldung möglich.

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Blick in den frisch renovierten Laden an der Zürcher Bahnhofsstrasse.


Die Farbe | BRAUN 35

Die Genussfarbe Choco taucht in die Welt der Farben ein und nimmt jeweils eine Farbe genauer unter die Lupe. Welche Farbe eignet sich besser für die erste Ausgabe als Braun? Text: Margot Willi

Braun wird auf Anhieb mit Schokolade verbunden. Denken Sie an eine Tasse heissen Kakao, ein Stück Zartbitter-Schokolade, an einen Cappuccino mit dem Sie in den Tag starten, oder an knusprig gebackenes Brot oder einen feinen Cake. Alles Verlockungen, welche mit Genuss in Verbindung gebracht werden. Trotzdem zählt Braun bei Befragungen nicht zu den Lieblingsfarben, weder bei Männern noch bei Frauen. Ganz im Gegenteil. Statistisch gesehen liegt sie auf der Beliebtheitsskala ziemlich weit hinten. Vor allem Individualisten mögen diese Farbe. Braun hat wie jede Farbe ihre Geschichte und ruft eine Fülle von Assoziationen hervor. So haben sie eine psychologische Wirkung auf uns Menschen und sind sowohl kulturellen Ursprungs wie immer auch persönlicher Natur. In der Vergangenheit war Braun die Farbe der Arbeiter und wurde mit Armut, Dreck, Demut und Busse verbunden. Seit dem Mittelalter kleiden sich die Mönche in braune Kutten.

Doch heute hat die Farbe ihren Platz in unserer Gesellschaft gefunden. Sie zählt zu den beliebtesten Wohnfarben. Beim Schlendern durch die Einrichtungshäuser treffen Sie auf Braun in allen Facetten. Accessoires wie Kissen, Decken aus Wolle, Felle und Kerzen in diversen Brauntönen stehen im Angebot. Hölzer in allen Braunnuancen zieren die Fussböden. Braun strahlt Ruhe aus, schafft einen Bezug zur Natur und gilt als zeitlose Farbe. Die Farbe zählt zur breiten Palette der Erdtöne. Sie wirkt warm, heimelig und löst das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit aus. Sie kann auch problemlos mit einem breiten Farbspektrum kombiniert werden. Ein dunkles, sattes Braun wirkt immer edel und weniger hart als Schwarz. Und so treffen wir auch im Bereich Mode immer wieder auf Braun: Schuhe, Taschen oder Gürtel aus Leder in unterschiedlichen Brauntönen sind aus dem Schränken nicht wegzudenken. Brauntöne sind in der Herbst- und Winterzeit angesagt. Geniessen Sie die frischen Nüsse, Kastanien und natürlich ab und zu ein Stück Schokolade. www.chocomagazin.ch


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GASTGEBER | BOUTIQUE HOTEL  37

Was macht Boutique Hotels so beliebt? Welche Assoziationen weckt der Begriff Boutique Hotel bei Ihnen? Sehen Sie in Gedanken auch ein kleines, feines, einzigartiges Hotel vor sich, das ausgewählten Luxus bietet? Ein Hotel, das sich durch einen eigenen, unverkennbaren Stil auszeichnet? Choco hat darauf Antworten im Hotel Cervo in Zermatt gefunden. Text: Margot Willi | Fotos: z.V.g.

Mit Blick auf das Matterhorn, in eine kuschelige Decke eingehüllt, werden auf der Terrasse des Hotels Cervo in Zermatt feine Köstlichkeiten serviert.

Z

usammen mit seiner Frau Seraina führt Daniel Lauber das Mountain Boutique Resort Cervo in Zermatt. Die beiden jungen Gastronomen haben sich vor drei Jahren ihren Traum vom eigenen Boutique Hotel mit viel Herzblut und persönlichem Engagement verwirklicht. «Ein eigenes Hotel aufzubauen und zu leiten, war schon immer unser Traum. Entscheide selber treffen, Ideen verwirklichen und diese in ein stimmiges Hotelkonzept einfliessen zu lassen, hat uns immer fasziniert», verrät Daniel Lauber im Gespräch. «Unsere Vision war ein Boutique Hotel im 4 bis 5 Sterne-Segment, welches im internationalen Vergleich auf hohem Niveau mithalten kann. Wir stellen hohe Ansprüche an die Qualität auf jeder Ebene, sei es bei der Auswahl der Materialen, der Zimmergrösse, aber auch im Bereich Küche und Service», so Lauber weiter. «Dabei wollen wir aber eine gewisse Lockerheit im Umgang mit den Gästen beibehalten. Der Gast soll sich in einem entspannten, lockeren Ambiente wohl fühlen.»

Die Gastgeber packen mit an Im Cervo wird nichts dem Zufall überlassen und trotzdem wirkt alles angenehm entspannt. Die nationalen und internationalen Gäste werden am Bahnhof in Zermatt abgeholt und im Haupthaus vom einheimischen Personal eloquent und herzlich begrüsst. Die Anmeldeformalitäten werden schnell und unkompliziert abgewickelt und man fühlt sich auf Anhieb willkommen. Der erste Eindruck trügt nicht. Genau so authentisch, spontan und offen, erleben wir auch die Gastgeber vor Ort. Die beiden packen mit an, wo gerade «Not am Mann ist», sei es im Service, am Empfang, an der Bar oder in der Küche. Sie sind präsent und kümmern sich um das Wohl ihrer Gäste. Unter dem Personal herrscht eine gute Stimmung und das spürt der Gast. «Viele der Mitarbeitenden sind seit der Eröffnung mit dabei und Teil der Cervo-Familie. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Kommunikation. Einmal pro Woche werden die Anliegen der einzelnen Angestellten gemeinsam besprochen, und das schafft Verständnis www.chocomagazin.ch


GASTGEBER | BOUTIQUE HOTEL  39

Blick in das mit viel Charme und Alpenschick eingerichtete Restaurant im Hotel Cervo in Zermatt.

füreinander», verrät der Besitzer. Und was macht den perfekten Gastgeber aus, wollen wir weiter von ihm wissen. «Ein Frage, die nicht ganz einfach zu beantworten ist, da sie stark vom jeweiligen Konzept abhängt. Bei uns ist dies die Mischung zwischen Hüttenwart, Entertainer und stillem Dirigent im Hintergrund.» Boutique Hotels widmen sich einem Thema Der italienische Name Cervo heisst übersetzt Hirsch und dieser zieht sich als «roter Faden» durch die Einrichtung bis hin zum Logo des Hotels. Und das kommt nicht von ungefähr. Die Jagd ist die Passion von Daniel Lauber und ist allgegenwärtig. Jagdtrophäen, Gemälde und Schwarzweiss-Fotografien zieren die Bar und prägen auch das gemütliche, einladende Restaurant. «Die meisten Ideen bezüglich dem Design haben wir selber eingebracht. Wir hatten klare Vorstellungen über den Stil des Hotels. Die Einrichtung soll Alpenchic, aber keinen Kitsch vermitteln. Das Haus soll das Ambiente einer englischen Lodge, einer Jagdhütte ausstrahlen, mit

modernem Komfort ausgestattet sein und zum gemütlichen Beisammensein mit Familie und Freunden einladen» erklärt Lauber das Konzept.

«Wir stellen hohe Ansprüche auf jeder Ebene: bei der Auswahl der Materialen, der Zimmergrösse, und auch im Bereich Küche und Service» Das Matterhorn im Blick Ihre Visionen wurden in Zusammenarbeit mit einem Architekten und einem Innendesigner erfolgreich umgesetzt. Die Gästezimmer befinden sich in fünf neu gebauten Chalets. Diese sind alle gegen Süden ausgerichtet, und damit ist die Sicht auf das Wahrzeichen des Ortes, das Matterhorn, perfekt inszeniert. In den grosszügigen Zimmern vereint sich Funktionales mit edlem Design.

Mountain Boutique Hotel Cervo, Zermatt • 5 Chalets mit insgesamt 33 Zimmern •  Jedes Chalet mit privatem Spa & Aussenwhirlpool • Restaurant mit 4 gemütlichen Stuben • Bar / Lounge mit Sonnenterrasse

• Restaurant, 13 Gault Millau Punkte • Cervo-Team: 25 Mitarbeiter im Sommer, 50 im Winter, dazu die motivierten Gastgeber Daniel F. & Seraina Lauber mit Sohn Theodor und Hund Glen www.chocomagazin.ch


42 DAS Rezept

Das Rezept Nougat Schokoladenmousse mit Dörrobst für 6 Personen Nougat-Schokoladenmousse

Biskuit

40g Milch 20g Eigelb 12g Rum 70g Praline NH 1:1 dunkel * 100g Madagascar «Origine Rare» 64%, Couverture ** 200g Vollrahm, leicht geschlagen

150g Madagascar «Origine Rare» 64%, Couverture 30g Butter 40g Eigelb 120g Eiweiss 40g Zucker

Milch und Eigelb zur Rosé kochen (85°C). Rum und Praline unterrühren. Geschmolzene Couverture dazumischen. Vollrahm vorsichtig darunter heben.

Couverture und Butter schmelzen. Eigelb dazu mischen. Eiweiss und Zucker zu Schnee schlagen. Ca. 8mm dick auf ein Blech streichen. Backen bei 170°C ca. 14 Minuten.

Dörrobstkompott 300g Mix Dörrobst 2g Vanilleschote 100g Brillant-Gel *** Das Rezept ist von:

NATASCHA SCHWARZER CHocolate ACADEMY Viel Spass beim kreieren und Gäste verwöhnen! www.carma.ch

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Dörrobst in Würfel schneiden und mit Vanille weich dünsten. Restliche Zutaten dazu geben. * Kann durch Haselnusspaste aus dem Reformhaus oder Nutella ersetzt werden. ** Kann beispielsweise durch dunkle Couverture von Coop Fine Food ersetzt werden. *** Anstatt Brillant-Gel, Zucker im Wasser aufkochen.


DER bEGRIFF | DIE COUVERTURE 43

Die Couverture

Die Couverture ist eine mit zusätzlicher Kakaobutter angereicherte hochwertige Schokolade. Als Couverture (von frz. Couvert, «bedeckt») wird eine Schokoladengrundmasse mit einem besonders hohem Kakaobutter-Anteil bezeichnet. Der beigefügte zusätzliche Fettgehalt verfeinert den Geschmack, verändert die Konsistenz der Couverture und erleichtert das Schmelzen sowie das Bearbeiten. Die Couverture ist Ausgangsmaterial für Überzüge, Pralinen, Füllungen und viele andere schokoladehaltige Produkte. Beim Erwärmen wir die Couverture etwas dünnflüssiger als Schokolade und eignet sich daher besser zum Überziehen. Sie hat geschmolzen sehr gute Fliesseigenschaften und ist beim Erstarren stabil, wodurch sie sich für die Herstellung von Glasuren, Pralinen und Füllungen sehr gut eignet.

Verarbeitung

Zusammensetzung

Diese muss mindestens 35 Prozent Kakaoanteile bei 31 Prozent Kakaobutter enthalten.

Die Couverture in Block oder Plättchenform (Callets) wird nach der Zusammensetzung ausgewählt. Diese ist auf der Verpackung angegeben: Die Angabe 60/40/38 bedeutet etwa, dass die Couverture 60 Teile Kakaomasse, 40 Teile Zucker und 38 Teile Fett aufweist. Dies entspricht einer dunklen Couverture, wie sie am häufigsten verwendet wird. Je höher der Kakaoanteil im Verhältnis zur Zuckermenge, desto dunkler und herber die Couverture. Und je höher der Gesamtfettgehalt, desto dünnflüssiger wird die geschmolzene Couverture.

Die Temperatur beim Verarbeiten ist entscheidend für den Erfolg. Grundsätzlich sollten die Raumtemperatur und die des zu überziehenden Werkstücks rund 18°C betragen. Wenn durch Erwärmung die Temperatur der Couverture über deren Schmelzpunkt von 33°C (Milchcouverture 32°C) steigt, verflüssigt sich die Kakaobutter und die Verbindung der Komponenten (Zucker, Kakao, Kakaopulver) fällt auseinander. Erstarrt solche Couverture, verfärbt sie sich gräulich. Die Bestandteile wieder zu einer Einheit zu verbinden, erfordert viel Feingefühl und Übung. Das Beifügen von zerhackter, fester Couverture ist eine Möglichkeit, die gewünschte Temperatur von 33°C und somit die Bindung wieder herzustellen.

Couverture-Arten Dunkle Couverture

Milchschokoladecouverture

Im Gegensatz zur Schokoladencouverture darf sich der 31 prozentige Fettanteil aus Kakaobutter und Milchfett zusammensetzen.

Weisse Couverture

Diese muss mindestens je 20 Prozent Kakaobutter, 14 Prozent Milcherzeugnisse und 3.5 Prozent Milchfett enthalten.

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Die Choco-Infografik Nur 1,1 Prozent der weltweiten Kakaoernte wird in der Schweiz verarbeitet. Das erstaunt, gilt doch die Schweiz als DAS Schokolade-Land. Wir haben f端r Sie weitere spannende Zahlen rund um das Thema Schokolade auf unserer Infografik visualisiert.

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RUBRIK  45

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Davos Bob, Emile Cardinaux 1918

Klosters Skifahrerin Franco Barberis 1949

Die Vielfalt macht’s Nicht nur die frische Bergluft, sondern das attraktive Wintersportangebot, die angesagten Events und die grosse Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten machen Davos Klosters zu einer der b­ eliebtesten Destinationen der Alpen. Davos und das charmante Dorf Klosters, welche sich seit 2008 gemeinsam vermarkten, versprechen vielfältige Erholung, ganz viel Natur und purer Genuss. Text: Franziska Engeli | Fotos: z.V.g. Seit 150 Jahren ist Davos als Luftkurort international bekannt. Der weltberühmte Davoser Schlitten bekam am historischen Schlittenrennen 1883 seinen Namen und 1921 wurde der Hockey Club Davos gegründet, der bereits 1923 den Spengler Cup, das älteste und renommiertest internationale Eishockey-Turnier der Welt, zum ers-

ten Mal durchführte. Im darauffolgenden Jahr verewigte Thomas Mann Davos in seinem Roman «der Zauberberg» literarisch. Klosters bekam den entscheidenden Impuls in den 50er Jahren. Zu dieser Zeit besuchten viele Berühmtheiten aus der amerikanischen und britischen Film-, Musik-, und Theaterszene den idyllischen Skiort. Viele fanden hier ihre zweite Heimat und verschafften Klosters den Übernamen «Hollywood in the Rocks». In den letzten Jahrzenten war das reizende Dorf im Prättigau zudem dank seinen Gästen aus dem britischen Königshaus weltweit in den Medien präsent.

Vielfältiges Winterparadies

Der erste Skilift wurde 1934 mit Einersitzbügeln eröffnet. Auf dieser Aufnahme von ca. 1936 sehen Sie die umgebaute Anlage mit Doppelbügeln. Foto: Dokumentationsbibliothek Davos

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Davos nimmt bei der Entwicklung des modernen Wintersports seit je eine zentrale Rolle ein. Bereits 1924 massen sich beim Parsenn Derby zum ersten Mal Skirennfahrer. Weitere zehn Jahre später beförderte am Bolgen der weltweit erste Bügelskilift ambitionierte Skifahrer. Ingenieur Ernst Gustav Constam konstruierte die T-förmigen, orange-schwarzen Skilift-Bügel, die jahrzehntelang überall in der Schweiz die Wintersportgäste auf den Berg beförderten. Bereits in der ersten Saison konnte der Bolgenlift 70'000 Skifahrer transportieren. Heute sorgen 320 km schneesichere Pisten und 59


REISE | KLOSTERS DAVOS  77

Transportanlagen für Spass und Abwechslung. Sowohl sportliche Gipfelstürmer als auch Familien kommen in den sechs Skigebieten Jakobshorn, Parsenn/Gotschna, Madrisa, Pischa und Rinerhorn auf ihre Kosten. Zudem können gemütliche Fahrer das erste entschleunigte Skigebiet Europas, Strela, im gemächlichen Tempo auf Naturschnee oberhalb der historischen Hotelanlage Schatzalp geniessen. Neun Schlittenbahnen bieten Spass und Abwechslung: Ob gemütlich mit der ganzen Familie von der Madrisa nach Klosters oder rasant auf der Rinerhorn Talfahrt. Auf dem 114 km langen Loipennetz können Sie auf FIS-Rennloipen trainieren oder mit den Langlaufskiern durch romantische Seitentäler gleiten. In beiden Destinationen ist es auch nach dem

Die sonnige und historische Hotelanlage auf der Schatzalp.

«Zum Bewusstsein kommen heisst: ein Gewissen bekommen, heisst wissen, was gut und böse ist» Thomas Mann (1875-1955), deutscher Schriftsteller, 1929 Nobelpreis für Literatur

In sechs Skigebieten kommen die alpinen Sportler auf Ihre Kosten.

Eindunkeln möglich, sich auf den Pisten, Loipen, Eisfeldern und Schlittelbahnen zu vergnügen. Im Iglu Dorf auf demWeissfluhjoch geniessen Sie die Abgeschiedenheit. Die von Künstlern verzierten Schlafgemächer mit Sauna und Whirlpool versprechen mit einem feinen Fondue auf 2620 m.ü.M. romantische Entspannung. Dagegen ist das Bolgen Plaza für Jung und Alt ein beliebter Treffpunkt für Aprés-Ski und Konzerte. In der berühmten Jatzhütte auf dem Jakobshorn werden Sie mit Pano­ ramablick, Whirlpool und angesagten DJ’s verwöhnt.

Erholung abseits der Pisten

Das Ferienparadies Davos Klosters bietet dazu vielfältige Entspannungsmöglichkeiten und ein exklusives kulturelles Angebot. Die imposante Wasserwelt und die traumhafte Wellness-Anlage des «eau-là-là» in Davos laden besonders bei Schneegestöber zum Schwimmen, Tauchen und Entspannen ein. Oder im Wintersport Museum Davos haben Sie die Möglichkeit, die eindrücklichen alten Sportgeräte zu bestaunen. Kunstinteressierte können im Kirchner Museum und in den verschiedenen Galerien Werke von bekannten Künstlern besichtigen. Und Kinofans kommen im Kino Arkaden in Davos oder an zwei Abenden pro Woche im Kulturschuppen Klosters auf Ihre Rechnung. Der gemütliche Kulturschuppen im alten Güterbahnhof ist Treffpunkt für Freunde von Kino, Jazz oder Kleintheater. Für Romantiker ist eine Kutschenfahrt in die verschneiten Seitentäler unbedingt zu empfehlen. Oder stapfen Sie mit den Winter- oder Schneeschuhen zum Alpenrösli oberhalb Klosters hinauf, um nach einem feinen Bündner Teller oder dem legendären Vollmond Fondueplausch mit dem Schlitten wieder hinunter zu rutschen.

Die gemütlichen Winterwanderwege laden zum Spazieren ein.

Im «eau-la-là» erholen Sie sich auch bestens unter freiem Himmel.

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78 REISE | DAVOS KLOSTERS

Auch auf dem eindrücklichen Winterspaziergang ins Mobiel oder Garfiun kommt man auch kulinarisch auf seine Kosten: Im Gasthaus Höhwald mit kuscheligen Fellen, offenem Feuer und Geschirr wie aus Nani’s Küche, können Sie vorzüglich essen, hier fühlt man sich wie zuhause. Und der Spaziergang rund um den, in eine Märchenlandschaft eingebettete, Davoser See ist sehr beliebt.

auswahl bekannt. Und draussen an der Bar können Sie bei einem feinen Aperitif das Treiben auf der Promenade beobachten. Als beliebter Treffpunkt hat sich auch das nostalgische Kaffee Klatsch mit seiner gemütlichen «Grossmutters-Küche-Atmosphäre», der grossen Auswahl an Kaffee-Kreationen und selbstgemachten Kuchen, etabliert. Tipp: Geniessen Sie die winterliche Stimmung auch auf der Terrasse.

Sport, Musik und Show

Einkaufsbummel in romantischer Bergwelt

Die charmante Alpenmetropole Davos bewegt sich zwischen romantischem Bergdorf und pulsierender Weltstadt. Dies hat die höchstgelegene Stadt Europas dem World Economic Forum (WEF) zu verdanken. Die O’Neil Evolution und der Europa Cup Halfpipe Contest beim Bolgen gehören zu den Snowboard Highlights. Die internationalen Langlauftage «Davos Nordic» haben sich nicht nur wegen Lokalmatador und Olympiasieger Dario Cologna zu einem Top-Event entwickelt, sondern auch mit Hilfe der optimierten Infrastruktur und der Zusammenarbeit von FIS und Swiss-Ski. Am Art on Ice entführt Sie dieses Jahr die britische Sängerin Leona Lewis auf eine atemberaubende Zeitreise. Der zweifache Weltmeister Stéphane Lambiel und die Stars der Eiskunstlaufszene zeigen eine Show auf Spitzenniveau. Das Songbird Festival bietet ein abwechslungsreiches, hochkarätiges Musik Programm, an welchem Patent Ochsner, Mia Aegerter oder Greis auftreten. In Klosters wird ganz im britischen Stil das legendäre Snow Polo bereits zum siebten Mal ausgetragen. Internationale Geschäfts- und Medienleute, Adelige und Sportler, kurz: Alles, was Rang und Namen hat, gibt sich am Winterfestival mit Polo und live Konzerten die Ehre.

Kulinarische Leckerbissen mit Alpencharme

In Davos Klosters gibt es über 140 Restaurants für Gaumenfreuden aller Art. Vom klassischen Fondue über die asiatische, bis zur exklusiven Gault Millau Küche wird Geniessern eine grosse kulinarische Vielfalt geboten. In Klosters im Gasthaus Bargis kommen Cordon bleu Liebhaber voll auf Ihre Kosten. Im heimeligen Stübli werden Cordon bleus in allen Varianten klassisch mit Pommes Frites und Gemüse serviert. Aber auch das Romantik Hotel Chesa Grischuna ist ein Geheimtipp. Hier sind schon viele Berühmtheiten abgestiegen oder haben den Aprés-Ski in der Bar bei Klavierspiel genossen. In Davos darf ein Besuch im Pöstli Corner nicht fehlen, die frischen Salate und saftigen Burger werden Ihnen bei schönem Wetter auch draussen serviert. Im Hotel Grischa können Sie gleich in fünf Restaurants auf kulinarische Entdeckungsreise gehen. Das edle Hotel berücksichtigt auch ökologische Aspekte und betreibt die grösste Hotel-Solaranlage in Davos. Der Meierhof ist auch unter dem neuen Inhaber, dem ehemaligen Formel 1 Fahrer Jarno Trulli für seine vorzügliche Wein-

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Im «Andrist Sport und Mode» oder «im Bardill Sport» in Klosters finden Sie eine grosse Auswahl an Skiausrüstung, Sportbekleidung und edler Mode. In Davos ist Angerer Sport mit seinen rund 30 Mitarbeitern und seinem exklusiven Sortiment der «Sportexperte». Für edle Stoffe, zeitgemässe Eleganz und klassische Trends steht das Modefachgeschäft Allenbach in Davos, welches internationale Marken hochwertiger Damen-und Herrenmode anbietet. Im charmanten Joshele finden Sie Dekoartikel und Kleinmöbel im Alpenschick Design, welche von lokalen Künstlern und Schreinern hergestellt werden. Bei Gourmet Käch finden Sie eine grosse Auswahl an Käsen, Trockenfleisch, Teigwaren und Nusstorten. Oder im schmucken Bündnerland-Lädeli werden Salsiz, Capuns, Bündner Gerstensuppe und italienische Spezialitäten wie Risotto, Balsamico und Weine angeboten. Teeliebhaber finden bei Vreni’s Teekanne neben reinsten Teesorten aus Indien, Sri Lanka oder China auch viele exklusive Eigenmischungen. Im Schneider’s können Sie Ihre Shoppingtour bei einem würzigen Monsteinerbier und Bündnerspezialitäten gemütlich ausklingen lassen oder in der einladenden Vitrine ein feines «Stückli» auswählen. Geniessen Sie die Vielfalt: Davos und Klosters bieten Ihnen (fast) alles.


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ÜBERNACHTEN Chesa Grischuna, Klosters Im charmanten Hotel logierten bereits Stars wie Gene Kelly, Greta Garbo oder Audrey Hepburn. Tel. 081 422 22 22 |  www.chesagrischuna.ch Hotel Grischa, Davos (4) Das edle 4-Sterne Hotel vereint Alpenschick mit modernem Design und verwöhnt seine Gäste in fünf Restaurants. Tel. 081 414 97 97  |  www.hotel-grischa.ch  Hotel Schatzalp, Davos Das Snow- and Mountain Ressort wurde 1900 im Belle Epoque Stil erbaut und 2008 als «Historisches Hotel des Jahres» ausgezeichnet. Tel. 081 415 51 51 | www.schatzalp.ch 

KULINARIK

Bargis, Klosters Im gemütlichen Stübli geniessen Sie alle Arten von Cordon bleus. Tel. 081 422 55 77  |  www.bargis.ch Restaurant Jarno, Davos Mit leckeren Spezia­litäten aus Italien und den erlesensten Weinen überzeugt der ehemalige Formel 1 Rennfahrer und sein Team. Tel. 081 416 82 85  |  www.meierhof.ch Höhwald, Klosters «äswas Schpeziells» bietet das Bijou Höhwald und verwöhnt seinen Gäste mit vorzüglichen Wildgerichten sowie diversen Bündnerspezialitäten. Tel. 081 422 30 45  |  www.hoehwald-klosters.ch Kaffee Klatsch, Davos Geniessen Sie einen feinen Brunch und köstliche Kuchen in gemütlicher «GrossmutterKüchen-Atmosphäre». Tel. 081 413 30 16 |  www.kaffee-klatsch.ch Monsteiner Bier, Davos (1) Das würzige Bier aus der Region wird aus kristallklarem Monsteiner Quellwasser gebraut. Tel. 081 420 30 60  |  www.biervision-monstein.ch Bündnerland, Davos Hier finden Sie viele Köstlichkeiten aus der Region. Tel. 081 413 14 70 | www.buendnerland-davos.ch

Pöstli Corner

T IPP S SHOPPING

Bardill Sport, Klosters, Davos Das Team von Bardill Sport berät Sie individuell und professionell zum vielfältigen Angebot. Tel. 081 422 10 40  |  www.bardill-sport.ch Allenbach, Davos Hier finden Sie hochwertige Damen- und Herrenmode in zeitgemässer und klassischer Eleganz. Tel. 081 413 07 07  |  www.allenbach.ag Andrist Sport und Mode, Klosters Der Familienbetrieb sorgt mit Neuheiten und Trends für ein perfektes Sporterlebnis. Tel. 081 410 20 80  |  www.andrist-sport.ch Angerer Sport, Davos (3) Das sportbegeisterte Angerer Team berät Sie von der passenden Skiausrüstung bis hin zur funktionellen Sportbekleidung. Tel. 081 410 60 60 www.angerer.ch Joshele, Davos und Klosters (2) Im charmanten Joshele finden Sie Dekoartikel und liebevolle Geschenke. Tel. 081 413 55 54  

EVENTS

Songbird Festival Davos 7. – 22. Dezember 2012  |  www.songbirdfestival.ch Spengler Cup Davos 26. – 31. Dezember 2012  |  www.spenglercup.ch Europa Cup Halfpipe 7. Januar 2013  | www.davos.ch/aktuell/events/ O’Neil Evolution 14. – 19. Januar 2013  | www.worldsnowboardtour.com/ events/o-neill-evolution-2013 Klosters Snow Polo 16. – 20. Januar 2013  | www.klosterspolo.com World Economic Forum 23. – 27. Januar 2013  | www.weforum.org Art on Ice, Davos 8. Februar 2013  | www.artonice.com FIS Langlauf Weltcup 15. – 17. Februar 2013  | www.davosnordic.ch Parsenn Derby 8. – 10. März 2013  | www.scdavos.ch/events/parsenn-derby

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Apenrösli


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