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Herbert von Halem Verlag

Gesamtverzeichnis 2008 / Vorschau 2009

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inpunkto.medien + kommunikation inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Bestellungen

Editorial................................................................... 3

Alle Titel aus diesem Verzeichnis können über den Buchhandel oder direkt beim Verlag bestellt werden. Die in diesem Verzeichnis unter ›Vorschau‹ angekündig­ten Titel liegen zurzeit noch nicht vor, sondern werden innerhalb der nächsten Monate erscheinen. Eingehende Bestellungen dieser Titel werden vorgemerkt und automatisch nach Erscheinen ausgeführt.

Aus dem Verlag......................................................... 4 Neuerscheinungen................................................5-19 Vorschau............................................................ 20-26 Reihen............................................................... 27-28 Programmübersicht Bildwissenschaft................................................. 29 Cultural Studies/Kulturwissenschaft................... 31 Journalismus....................................................... 34

Eilige Bestellungen geben Sie uns am besten per Fax 0221/92 58 29 29, Telefon 0221/92 58 29 13 oder

Kommunikationswissenschaft allgemein............ 38

E-Mail sales@halem-verlag.de durch.

Film/Filmsoziologie............................................ 33

Mediengeschichte............................................... 40 Medienökonomie.................................................41 Medienphilosophie............................................. 42 Medienpolitik..................................................... 43

Auslieferung: lkg Leipziger Kommissions- und Groß-

Medienpraxis...................................................... 45

buchhandelsgesellschaft mbH, Pötzschauer Weg,

Methoden / Grundlagen...................................... 47

04579 Espenhain (bei Leipzig).

Online-Forschung............................................... 49 Sportkommunikation..........................................51 Unterhaltungsforschung.................................... 52 Visuelle Kommunikation.................................... 53 Impressum................................................................ 2 Register.............................................................. 54-55 Seit Juni 2008 ist der Warenbezug für Buchhändler leichter. Neben der bewährten Sendungsbündelung ist nun

Impressum

auch die gebündelte Rechnung für bestellte Titel aller Verlage eingeführt worden. Darüber hinaus haben sich der Herbert von Halem Verlag und die anderen lkg-Ver-

Herbert von Halem Verlagsgesellschaft GmbH & Co.

lage auf einheitliche Zahlungskonditionen geeinigt, die

kg, Lindenstraße 19, 50674 Köln, Fon 0221/92 58 29 0,

für alle Buchhändler gelten. Für alle Arten von Aufträ-

Fax 0221/92 58 29 29, E-Mail: info@halem-verlag.de

gen über alle teilnehmenden Verlage werden feste Valu-

url: http://www.halem-verlag.de

ta- und Zieltage gewährt. Nun bekommt also jeder Buch-

Verkehrsnummer: 12542

mit einer Rechnung zu einer einheitlichen Zahlungs-

hra 13409

kondition.

händler von der lkg für seine Bestellung eine Sendung

USt.IdNr: DE 172 714 183 Fragen zur Rechnungsbündelung und zu Bestel-

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Redaktion und Gestaltung: Herbert von Halem

lungen beantwortet Frau Hofmann von lkg gern unter

Stand: September 2008

Tel. 034206-65 170.

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editorial inpunkto.medien + kommunikation Liebe Leserin, lieber Leser, die Reihe Neue Schriften zur Online-Forschung hezum ersten Mal erscheint unser neues Gesamtverrausgibt, verlief äußerst erfolgreich: In der Reihe zeichnis im Herbst und soll Ihnen wie gewohnt eisind 2008 bereits 4 Bände erschienen, weitere nen Überblick über aktuelle Neuerscheinungen sind für die nächsten Monate in Vorbereitung. und unsere aktuellen Projekte bieten. Dazu zählt Informatio­nen zur Reihe finden Sie auf S. 27, die diesmal – neben den Büchern – die Online-Rezensionszeitschrift r:k:m, die in Zukunft spannende Neuerscheinungen auf S. 9, 14 und 19. und umfassende Rezensionen zu neuer Literatur Auch bereits bestehende Reihen wurden fortgeaus dem Fachbereich der Medien- und Kommunisetzt. So erschien in der Reihe Unterhaltungsforkationswissenschaft bieten wird. Nähere Informaschung der Band Grenzen der Fiktion? (12), in dem tionen finden Sie auf S. 4. Saskia Böcking sich intensiv mit der Frage auseinandersetzt, warum sich Zuschauer trotz unrea­ Der Themenbereich ›Journalismus‹ ist in diesem listischer oder unlogischer Inhalte nicht in ihrem Herbst ein Schwerpunkt unserer Publikatio­nen. So Filmgenuss stören lassen. In der Reihe Öffentlichgibt es z.B. Neuerscheinungen zum Thema Fotokeit und Geschichte berichtet Dorothee Krings über journalismus: Elke Grittmann, Irene Neverla und Theodor Fontane als JournaIlona Ammann haben den Sie finden uns auf der list (10), mit Schwerpunkt Band Global, lokal, digital (7) herausgegeben, in dem sich auf seinen Theaterkritiken. Frankfurter Buchmesse 2008 Wissenschaftler und PrakFontane ist zwar als Schriftin Halle 3.1 am Stand B140! tiker mit dem Thema aussteller bekannt, hat aber einandersetzen. den Großteil seines Lebens Unsere neue Reihe Journalismus International hat journalistisch gearbeitet und kann auch für heuseit dem Frühjahr 2008 zwei neue Bände: Erik tige Journalisten als Vorbild fungieren. Albrecht beschäftigt sich in Die Meinungsmacher Auch die Reihe Sportkommunikation verzeichnet mit der journalistischen Kultur in Russland, MaNeuerscheinungen: Band 1-3 (51) sind als überarrina Sverdel in Medienoligarchen mit der Pressefreibeitete Neuauflagen auf dem Markt! Weitere heit in der Ukraine vor und nach der Orangenen Bände sind für 2009 in Planung. Revolution. Beide Autoren (17) haben Praktiker Über diese Titel, unsere aktuellen Projekte und frischesten Neuerscheinungen halten wir Sie wie vor Ort interviewt und so einen sehr direkten Eingewohnt unter www.halem-verlag.de und in unblick in ihr Thema gewinnen können. serem Blog www.halemblog.lookingintomedia. Nach dem großen Erfolg der Alpha-Journalisten com auf dem Laufenden. Hier können Sie sich 2007 (38) freuen wir uns auf eine Fortsetzung: Der auch für unseren vierteljährlich erscheinenden Nachfolgeband wird sich – ebenfalls mit InterNewsletter registrieren lassen, sich das Gesamtviews und Essays – der Elite des deutschen Onlineverzeichnis 2008/2009 als pdf herunterladen Journalismus widmen. Die Alpha-Journalisten 2.0 oder alle Informationen finden, die Sie als Autor/(26) arbeiten heute schon im Medium der Zukunft in oder Herausgeber benötigen. Für Vertreter der und setzen in ihrer Arbeitsweise und ThemenfinPresse ist dort ein Pressezentrum eingerichtet. dung andere Schwerpunkte als die ›klassischen‹ Journalisten. Den gesamten Programmbereich ›Journalismus‹ mit allen Neuerscheinungen und der Vorschau finden Sie ab Seite 34. Auch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung (dgof), die (Herbert von Halem) www.halem-verlag.de

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inpunkto.medien + kommunikation aus dem verlag Der Herbert von Halem Verlag startet eine Online-Rezensionszeitschrift Die Anzahl der jährlichen Buchveröffentlichungen in den Kommunikations- und Medienwissenschaften hat seit der Begründung der Disziplin kontinuierlich zugenommen. Um hier den Überblick zu behalten, braucht man ein funktionierendes Rezensionswesen: Es sollte den Lesern durch gezielte Auswahl die Orientierung erleichtern und alle theoretischen und methodologischen Fachrichtungen berücksichtigen – auch ausländische Publikationen. Die gebotene Aktualität und der stets wachsende Umfang sind dabei im Print kaum zu stemmen: Hier sind Platz, Ressourcen und Redaktionszeit begrenzt. Auch sind internationale Verlage bislang selten bereit, inländischen Rezensionsorganen Besprechungs-

Journalismus in Europa

exemplare zur Verfügung zu stellen, weil es ihnen an weltweiter Sichtbarkeit mangelt. Die Vielfalt des abgebildeten Buchmarkts wird dadurch

Brüssel ist mit über 800 akkreditierten Auslandskorrespondenten einer der größten

das Internet: Unbegrenzter Platz, schnelle Publi-

journalistischen Arbeitsplätze der Welt. In

kationsmöglichkeit und Interaktivität bieten die

den Medien spiegelt sich das nicht wider.

optimale Plattform für eine Rezensionszeit-

Dort spielt die Europäische Union nach wie

schrift. Deshalb arbeitet der Herbert von Halem

vor eine untergeordnete Rolle.

Verlag zusammen mit renommierten Wissen-

Warum das so ist? Das arbeitet das Journali-

schaftlern an der kommenden Rezensionszeit-

stik Journal in Heft 2/2008 heraus. In einer

schrift r:k:m, rezensionen:kommunikation:medien.

Schwerpunktausgabe geht es dem schwie-

Ein Herausgebergremium und ein Redaktions-

rigen Verhältnis zwischen Journalismus und

team aus unterschiedlichen wissenschaftlichen

Europa auf den Grund. Wie immer kommen

Disziplinen sichten den Buchmarkt und erarbei-

dabei nicht nur aktuelle Forschungsergeb-

ten zusammen mit ausgewählten Rezensenten

nisse zum Tragen, sondern auch Erfahrungs-

Texte zu relevanten Neuerscheinungen auch der

berichte journalistischer Praktiker. Weitere Informationen finden Sie unter www.journalistik-journal.de. Bestellen Sie kostenlos Ihre Auslage­ exemplare bei journalistik@halem-verlag.de

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noch weiter einschränkt. Eine Lösung bietet hier

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Nachbardisziplinen wie Soziologie und Politikwissenschaft. Geplant ist als Ergänzung ein Jahrbuch der wichtigsten Rezensionen. Der Startschuss für r:k:m wird Anfang 2009 sein. Schon bald finden Sie alle relevanten Informationen und den Link zur Zeitschrift unter www.halem-verlag.de.

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation Kommunikationswissenschaft

winfried nöth / nina bishara / britta neitzel

Mediale Selbstreferenz. Grundlagen und Fallstudien zu Werbung, Computerspiel und den Comics 2008, 248 S., 42 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 23,00 / eur(a) 23,55 / sFr. 38,80 isbn 978-3-938258-74-3

Über dieses Buch: In drei Fallstudien zu Werbung, Computerspiel und Comics untersuchen die Autoren den Aspekt der Selbstreferenz in den Medien unter semiotischen Gesichtspunkten. Ausgangspunkt ist eine sehr weite Konzeption des Begriffs der Selbstreferenz, die zwischen verschiedenen Graden, Ebenen und Formen der Selbstbezüglichkeit der Zeichen und Texte unterscheidet. Die untersuchten Medien stehen exemplarisch für drei Prototypen im Kontinuum zwischen Referenz und Selbstreferenz in den Medien. Während Werbung nie genuin selbstreferenziell sein kann, da es ihr Auftrag ist, auf ein Produkt hinzuweisen, ist das Computerspiel, wie jedes andere Spiel auch, insofern selbstreferenziell, als die Finalität eines jeden Spieles im Spielen des Spiels liegt. Zwischen diesen beiden Polen im Kontinuum von medialer Referenz und Selbstreferenz liegt das Genre der Comics, das in seiner Narrativität referenziell, aber in seiner Fiktionalität selbstreferenziell ist. Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser mit Interessen in Medien- und Kommunikationswissenschaft, Semiotik und Kommunikationstheorie, Werbung, Comics und Computerspiele.

Über die Autoren: Nina Bishara ist Autorin von Aufsätzen zur Text- und Bildgestaltung in der Werbung, zur Werbung aus interkultureller Sicht und zu weiteren Aspekten der Selbstreferenz in der Werbung. Sie promovierte 2007 mit einer Arbeit zur selbstreferenziellen Werbung als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Anglistik/Linguistk und Semiotik der Universität Kassel. Britta Neitzel ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Mediengeschichte/Visuelle Kultur an der Universität Siegen. Winfried Nöth ist Prof. für Anglistik, Linguistik und Semiotik und Sprecher der iag Kulturforschung der Univ. Kassel, Gastprofessor des Postgraduiertenprogramms für Kommunikation und Semiotik an der Katholischen Universität São Paulo, Ehrenmitglied Int. Ass. for Visual Semiotics, Vizepräsident World Ass. of Mass Media Semiotics & Global Communication und ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Semiotik.

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inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen Methoden der Kommunikationswissenschaft

jörg matthes / werner wirth / gregor daschmann / andreas fahr (Hrsg.)

Die Brücke zwischen Theorie und Empirie. Operationalisierung, Messung und Validierung in der Kommunikationswissenschaft Methoden und Forschungslogik der Kommunikationswissenschaft, 3 2008, 392 S., 28 Abb., 35 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 30,00 / eur(a) 30,70 / sFr. 50,40 isbn 978-3-938258-90-3

Über dieses Buch: Das Problem der Operationalisierung, Messung und Validierung von Konstrukten ist in allen empirischen Forschungsarbeiten virulent und daher von großer Bedeutung für das Fach. In diesem Band setzen sich 16 Beiträge mit verschiedenen theoretischen und empirischen Fragestellungen auseinander. Im Kern thematisieren jedoch alle Beiträge die Frage, wie die Güte von Operationalisierungen im gesamten Forschungsprozess – d.h. von der Ableitung geeigneter Indikatoren, über die störungsfreie Messung bis hin zur Konstruktvalidierung der Messung – sichergestellt werden kann. Der Band zeigt dabei nicht nur Fortschritte bei kommunikationswissenschaftlichen Skalenkonstruktionen auf, sondern berichtet ebenso Synopsen kommunikationswissenschaftlicher Methodenpraxis und demonstriert verschiedene neuere methodische Verfahren und Messzugänge bei Inhaltsanalyse, Befragung, Experiment und Beobachtung. Die Autoren dieses Bandes sind: Klaus-Dieter Altmeppen, Henning Best, Saskia Böcking, Gregor Daschmann, Wolfgang Donsbach, Sören Enge, Andreas Fahr, Monika Fleischhauer, Andre Gysbers, Jörg Hagenah, Thomas Hanitzsch, Tilo Hartmann, Veronika Karnowski, Christoph Klimmt, Erich Lamp, Ines Markmiller, Jörg Matthes, Marcus Maurer, Wiebke Möhring, Thorsten Quandt, Christian Schemer, Holger Schramm, Frank Schwab, Birgit Stark, Dagmar C. Unz, Thilo von Pape, Peter Vorderer, Werner Wirth und Thomas Zerback.

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation Journalismus

elke grittmann / irene neverla / ilona ammann (Hrsg.)

Global, lokal, digital – Fotojournalismus heute 2008, 336 S., 34 Abb., 21 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-64-4

Über dieses Buch: Der Fotojournalismus hat in Deutschland seit den 1990er-Jahren an Bedeutung gewonnen, wie jeder Blick in Zeitungen, Zeitschriften und journalistische Online-Angebote beweist. Gleichzeitig unterliegt er rasanten Entwicklungen, die durch digitale Techniken und durch die Globalisierung des Bildermarktes in Gang gekommen sind. Wie arbeitet der Fotojournalismus unter den Bedingungen eines zunehmend globalisierten Marktes und der digitalen Technik? Wie entstehen Pressefotos, wie werden sie auf dem Markt distribuiert und in den Redaktionen selektiert? Welche Strukturen und Trends sind erkennbar und welche Konsequenzen hat dies am Ende des Produktionsprozesses für die Pressefotografie? Kultur-, Kommunikations- und Medienwissenschaftler bieten dazu Analysen. Interviewbeiträge mit Fotojournalisten und Bildredakteuren geben einen zusätzlichen Einblick in den aktuellen Arbeitsprozess. Die Autoren dieses Bandes sind: Ilona Ammann, Alfred Büllesbach, Dirk Feldmann, Jörn Glasenapp, Elke Grittmann, Thomas Horky, Maria Lauber, Irene Neverla, Walter Uka, Wolfgang Ullrich und Jürgen Wilke.

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inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen Bildwissenschaft

stefan meier

(Bild-)Diskurs im Netz. Konzept und Methode für eine semiotische Diskursanalyse im World Wide Web 2008, 480 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-938258-83-5

Über dieses Buch: Öffentliche Diskurse und Debatten werden bisher noch wenig in ihren medienspezifischen Ausprägungen untersucht. Durch Multimedialität, Hypertextualität und Interaktivität trifft man jedoch gerade im Internet auf Zeichenhandlungen individueller und kollektiver Akteure, die ganz eigene kommunikative Praktiken zu gesellschaftlichen Themen realisieren. Die vorliegende Studie liefert mithilfe semiotischer Instrumentarien eine begriffliche Bestimmung diskursiver Praxis im Netz und methodische Hinweise zu deren Analyse. Dabei beschränkt sie sich nicht auf die Untersuchung einzelner trendabhängiger Kommunikationsformen (z. B. des sogenannten Web 2.0). Vielmehr wagt sie einen themengeleiteten qualitativen Querschnitt durch das gesamte Netz – unter besonderer Berücksichtigung der Bildkommunikation, um deren Partizipation an gesellschaftlichen und intermedial getragenen Diskursen zu verdeutlichen und analysierbar zu machen.

Über den Autor: Stefan Meier, Jg. 1970, studierte Germanistik, Geschichte und Politologie an den Universitäten Göttingen und Oldenburg. Seit Anfang 2001 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Medienkommunikation der Technischen Universität Chemnitz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Visuelle Kommunikation in (Online-)Diskursen, Mediensemiotik, mediale Pop- und Jugendkulturen, Kommunikationsdesign und digitale Fotografie.

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation Online-Forschung

monika taddicken

Methodeneffekte bei Web-Befragungen. Einschränkungen der Datengüte durch ein ›reduziertes Kommunikationsmedium‹? Neue Schriften zur Online-Forschung, 5 2008, 488 S., 27 Abb., 91 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 34,00 / eur(a) 34,80 / sFr. 56,40 isbn 978-3-938258-50-7

Über dieses Buch: Um fundierte Auswahlentscheidungen über die jeweils optimale empirische Erhebungsmethode treffen zu können, bedarf es der Kenntnis sämtlicher positiver und negativer methodischer Konsequenzen. Für die Web-Befragung, eine immer noch junge und stetig an Bedeutung zunehmende Befragungsmethode, besteht jedoch noch Forschungsbedarf. Hier setzt diese Arbeit an: Neben einer Darstellung bereits bekannter Methoden-Vorteile von Web-Befragungen (z. B. niedrigere Effekte sozialer Erwünschtheit) werden mögliche – bislang weitestgehend unerforschte – Methoden-Nachteile theoretisch diskutiert und anhand eines empirischen Methodenvergleichs mit ›traditionellen‹ Forschungsmethoden aufgezeigt. Somit liegt mit dieser Arbeit eine wegweisende Publikation im Bereich der methodologischen Online-Forschung vor. Über die Autorin: Monika Taddicken, Dr. rer. soc., Dipl.-Sozw., Jg. 1976, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften, Fachgebiet Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung der Universität Hohenerheim, Stuttgart und derzeit Projektleiterin des dfg-Projekts ›Die Diffusion der Medieninnovation Web 2.0: Determinanten und Auswirkungen aus der Perspektive des Nutzers‹. Sie studierte Sozialwissenschaften in Göttingen und Galway, Irland, arbeitete als Projektleiterin in der kommerziellen Online-Forschung und war Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Absatzwirtschaft, an der Universität Bamberg.

Die Reihe Neue Schriften für Online-Forschung wird herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (dgof).

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inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen Journalismus

dorothee krings

Theodor Fontane als Journalist. Fontanes Überlegungen zum Journalismus und sein journalistisches Werk am Beispiel seiner Theaterkritiken Öffentlichkeit und Geschichte, 2 2008, 400 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-52-1

Über dieses Buch: Theodor Fontane ist vielen Menschen nur als Autor realistischer Romane bekannt. Dabei hat er die längste Zeit seines Lebens als Journalist gearbeitet und in unterschiedlichen Positionen die Professionalisierung des Berufs im Zeitalter der aufkommenden Massenpresse miterlebt. Dieses Buch beschreibt Denken und Handeln des Journalisten Theodor Fontane. Dazu hat die Autorin mehr als 3000 seiner Briefe sowie 230 seiner Theaterkritiken untersucht. Aus der Analyse ergibt sich das Bild eines Journalisten, der den modernen Anforderungen des Berufs in vielerlei Hinsicht noch nicht entsprochen hat. Gerade als Theaterkritiker hat Fontane jedoch mit seiner anschaulichen, humorvollen, ganz am Leser orientierten Darstellungstechnik so außergewöhnliche Leistungen erbracht, dass man ihn durchaus als Impulsgeber für die Entwicklung des Journalismus bezeichnen kann. Über die Autorin: Dorothee Krings, 1973 in Mönchengladbach geboren, studierte Journalistik, Germanistik und Theaterwissenschaft in Dortmund und Bochum. Sie hat als Lektorin an einer Hochschule in Polen gearbeitet und ist heute Kulturredakteurin bei der Rheinischen Post in Düsseldorf.

Die Reihe Öffentlichkeit und Geschichte wird herausgegeben von Markus Behmer (München), Hans Bohrmann (Dortmund), Wolfgang Duchkowitsch (Wien), Fritz Hausjell (Wien), Horst Pöttker (Dortmund) und Marianne Ravenstein (Münster i.W.).

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation Journalismus

michael meyen / manuel wendelin (Hrsg.)

Journalistenausbildung, Empirie und Auftragsforschung. Neue Bausteine zu einer Geschichte des Münchener Instituts für Kommunikationswissenschaft. Mit einer Bibliografie der Dissertationen von 1925 bis 2007 Für Wolfgang R. Langenbucher zum 70. Geburtstag Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 5 2008, 296 S., 44 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,50 / eur(a) 29,20 / sFr. 47,90 isbn 978-3-938258-85-9 Über dieses Buch: Fernsehen für jeden, Neugründungen von Zeitungen und Magazinen, Proteste gegen den Springer-Konzern: In den 1960er-Jahren hat sich die deutsche Medienlandschaft stark verändert. Das Mehrangebot und das stärkere Eindringen der Medien in den Alltag hat die Debatte um ihre individuellen und gesellschaftlichen Wirkungen angeheizt. Auch die Kommunikationswissenschaft musste hier reagieren: Der vorliegende Band zeigt anhand von vier Fallstudien, wie die Kommunikationswissenschaft am Münchener Institut die damit verbundenen Herausforderungen annahm. Der Nachfrage der Studierenden nach einer praxisnahen Ausbildung für Kommunikationsberufe wurde mit dem Diplom-Studiengang Journalistik begegnet, dem Steuerungsbedarf der Politik und dem Wunsch der Praxis nach wissenschaftlichen Grundlagen wurde mit einer Professur für empirische Kommunikationsforschung sowie mit der Arbeitsgemeinschaft für Kommunikationsforschung (AfK) Rechnung getragen. Der Band versammelt Befunde aus Abschlussarbeiten, die sich mit der Geschichte des Münchener Instituts befassen. Er ergänzt den Band 80 Jahre Zeitungs- und Kommunikationswissenschaft in München (41) um eine systematische Aufarbeitung der Kontroversen im Institut und eine Bibliografie aller dort erstellten Dissertationen von 1925 bis 2007.

Autoren dieses Bandes sind: Diana Allwang, Barbara Höfler, Ingrid Klausing, Melanie Mahler, Michael Meyen und Manuel Wendelin.

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inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen Unterhaltungsforschung

saskia böcking

Grenzen der Fiktion? Von Suspension of Disbelief zu einer Toleranztheorie für die Filmrezeption Unterhaltungsforschung, 5 2008, 352 S., 8 Abb., 18 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-91-0

Über dieses Buch: Dass Rezipienten mit Inhalten fiktionaler Filme äußerst tolerant umgehen und sich von erkennbar unrealistischen oder auch unlogischen Inhalten nicht oder nur kaum in ihrem Filmgenuss stören lassen, ist im Alltag immer wieder zu beobachten. Dahinter steckt ein Phänomen, das vom englischen Romantiker und Literaturkritiker Samuel T. Coleridge vor etwa 200 Jahren zum ersten Mal angesprochen und seitdem immer wieder diskutiert wurde: Suspension of Disbelief. Aber obwohl sich nach Coleridge Autoren verschiedenster Disziplinen diesem Phänomen zugewandt haben, ist die Frage, wie es sich während der Rezeption auf Seite des Rezipienten manifestiert, auf welche Art von Inhalten es sich bezieht, welche Informationsverarbeitungsprozesse damit verbunden sind und wo – auch in Abhängigkeit von Faktoren auf Rezipientenseite – möglicherweise Grenzen der Toleranz liegen, bisher weitestgehend ungeklärt und kaum untersucht. Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, diese Fragen zu beantworten, indem sie aufbauend auf bisherigen Erkenntnissen zum Umgang von Rezipienten mit Medieninhalten eine medienpsychologisch orientierte Toleranztheorie entwickelt und empirisch überprüft. Eine solche Theorie leistet einerseits einen Beitrag zum besseren Verständnis der Entstehung von Unterhaltungserleben. Andererseits eröffnet sie die Möglichkeit, Persuasionswirkungen fiktionaler Medieninhalte besser erklären und untersuchen zu können. Der Band wendet sich vor allem an Sozial- und Geisteswissenschaftler sowie an Studierende der Fächer Kommunikations- und Filmwissenschaft, die sich für Fragen der Unterhaltungsforschung und der Filmrezeption interessieren. Über die Autorin: Saskia Böcking (Dr. phil.) ist derzeit Consultant für Online-Marktforschung und Online-Inhaltsanalysen. Ihre Doktorarbeit Grenzen der Fiktion entstand 2003-2008 während ihrer Zeit als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (ipmz) der Universität Zürich, Abteilung ›Media Psychology & Effects‹.

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation Medien und Politik

ulrich sarcinelli / jens tenscher (Hrsg.)

Politikherstellung und Politikdarstellung. Beiträge zur politischen Kommunikation 2008, 216 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 27,50 / eur(a) 28,15 / sFr. 46,30 isbn 978-3-938258-72-9

Über dieses Buch: Nicht nur in Deutschland haben sich die Massenmedien in den vergangenen Jahren als Zentralinstanzen politischer Interessenvermittlung und Meinungsbildung etabliert. Die Aussicht von Regierenden, Parlamenten, Parteien, Interessenverbänden und Bürgerbewegungen, beim Bürger ›anzukommen‹, scheint immer mehr von einer mediengerechten Außendarstellung abzuhängen. Während sich die politische Kommunikationsforschung in den vergangenen Jahren verstärkt diesen Entwicklungen im Bereich der medienzentrierten Außenkommunikation zugewendet hat, sind die halböffentlichen, diskreten und medienfernen Sphären der Entscheidungspolitik jedoch weithin unerforscht geblieben. Vor diesem Hintergrund wird an dieser Stelle ein Blick auf die kommunikative Durchdringung von politischen Entscheidungs- und entsprechenden Darstellungsprozessen geworfen. Es werden die Binnenkommunikation politischer Akteure und deren Resonanzen in der massenmedialen Öffentlichkeit untersucht. Darüber hinaus werden Rückwirkungen der voranschreitenden Medialisierung auf die Entscheidungs- und Darstellungspolitik analysiert. Die Autoren dieses Bandes sind: Christina Altides, Franz Beitzinger, Patrick Donges, Matthias EckerEhrhardt, Olaf Jandura, Hans Mathias Kepplinger, Karl-Rudolf Korte, Stefan Marschall, Dorothea Marx, Ulrich Sarcinelli, Jürgen W. Schulz, Jens Tenscher, Martina Vogel, Kathrin Voss und Natascha Zowislo-Grünewald.

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inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen Online-Forschung

ansgar zerfass / martin welker / jan schmidt (Hrsg.)

Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Band 1: Grundlagen und Methoden: Von der Gesellschaft zum Individuum Neue Schriften zur Online-Forschung, 2 2008, 400 S., 60 Abb., 23 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 27,50 / eur(a) 28,15 / sFr. 46,30 isbn 978-3-938258-66-8

Band 2: Strategien und Anwendungen: Perspektiven für Wirtschaft, Politik, Publizistik Neue Schriften zur Online-Forschung, 3 2008, 496 S., 108 Abb., 12 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,30 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-68-2

Über dieses Buch: Das Internet ist nicht nur eine technische, sondern auch eine soziale Innovation: Unsere Kommunikationsmöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren drastisch erweitert. Wie aber verändern sich Öffentlichkeiten und Kommunikationsformen? Was sind die Inhalte des sogenannten Web 2.0, wie werden diese genutzt und was bedeutet das für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft? Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web erarbeitet in zwei Bänden eine Zwischenbilanz. Dabei werden alle drei gesellschaftlichen Ebenen – von der Mikroperspektive des einzelnen Nutzers über die Mesoebene von Organisationen bis hin zur gesamtgesellschaftlichen Makroperspek­ tive – untersucht. Wissenschaftler verschiedener Fachbereiche haben dazu beigetragen, das Phänomen fassbarer zu machen: Soziologen, Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Psychologen, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler sowie Juristen diskutieren nicht nur Theorien und Befunde, sondern zeigen an konkreten Fallbeispielen erfolgreiche Kommunikation im Social Web. Band 1 behandelt Grundlagen und Methoden des neuen Internets: Die Autoren werfen zunächst einen Blick auf soziologische und kommunikationswissenschaftliche Grundlagen. Sie fragen u.a., welchen Einfluss die Blogosphäre auf den Journalismus hat und betrachten die Rezipienten und ihr Nutzungsverhalten. Ein drittes Kapitel lotet Potenziale des Social Web als Forschungsinstrument aus. Band 2 ist den Strategien und Anwendungen im Social Web gewidmet: Wie sieht die hier gelebte Praxis professioneller Kommunikation aus, wie reagieren etablierte Akteure auf diese Entwicklungen? Das erste Kapitel beantwortet diese Frage im Hinblick auf Journalismus und Verlage, der zweite Teil für die politische Kommunikation staatlicher und nicht-staatlicher Akteure. Der dritte Teil richtet den Fokus auf Unternehmen, wobei eine Reihe von Fallbeispielen den praktischen Einsatz von Elementen des Social Web für die interaktive Wertschöpfung verdeutlicht. Die Reihe Neue Schriften für Online-Forschung wird herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (dgof). http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/152 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/154 14

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation Bildwissenschaft

mark ashraf halawa

Wie sind Bilder möglich? Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildbegriffs 2008, 208 S., Broschur, 190 x 120 mm eur(d) 19,00 / eur(a) 19,45 / sFr. 32,20 isbn 978-3-938258-71-2

Über dieses Buch: Mit Wie sind Bilder möglich? legt Mark Halawa eine Studie vor, die den Bildbegriff im Einklang mit phänomenologischen Bildtheoretikern an die Wahrnehmung bindet, ohne jedoch den für die Bilderkenntnis so wesentlichen Wahrnehmungsprozess vom Zeichenbegriff abzulösen. In Rekurs auf die erkenntnis- und wahrnehmungstheoretischen Gedanken des amerikanischen Semiotikers Charles Sanders Peirce (1839-1914) legt der Autor Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildbegriffs vor, die die Konstitutionsbedingungen des Bildes darin sehen, dass ein bestimmter Gegenstand von einem kompetenten Betrachter im Rahmen der Wahrnehmung als Bild verzeichnet werden muss. Zu erläutern, wie dieser Akt des Verzeichnens konkret beschaffen ist, umschreibt neben einer kritischen Auseinandersetzung mit vorherrschenden Theorieansätzen zum Bildbegriff das Hauptanliegen des Autors. Die Universität Duisburg-Essen hat Wie sind Bilder möglich? mit dem Preis für innovative Denkanstöße in den Geisteswissenschaften ausgezeichnet. Über den Autor: Mark Ashraf Halawa, geb. 1980, studierte Kommunikationswissenschaft, praktischen Sozialwissenschaften und Psychologie an der Universität Duisburg-Essen sowie Philosophie und Kognitionspsychologie an der Högskola i Skövde. Zwischen 2003 und 2007 war er studentischer Mitarbeiter im Karl-Bühler-Editionsprojekt. Seit 2007 ist er Wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Kommunikationswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen.

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inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen barbara link

Design der Bilder. Entwicklung des deutschen Fernsehdesigns: vom Design über das Image zur Identity

Zur Ökonomie der Unterhaltungsproduktion

2008, 484 S., Broschur,

2008, 296 S., 12 Abb., 6 Tab.,

213 x 142 mm

Broschur, 213 x 142 mm

eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 /

eur(d) 28,50 / eur(a) 29,20 /

sFr. 53,40

sFr. 47,90

isbn 978-3-938258-62-0

isbn 978-3-938258-75-0

Die Persönlichkeit und das Image eines Fernsehsenders lassen sich nur über eine konsistente visuelle Linie, einen unverwechselbaren Stil und einheitliche Gestaltung überzeugend vermitteln. Die Berücksichtigung dieser Faktoren ist Garant für eine Kohärenz des Corporate Designs in Bezug auf die Philosophie des Senders. Sobald es zu einer Kommunikation zwischen Sender und Rezipient kommt – ob On-Air oder OffAir – soll dies ohne Zweifel im Rahmen des Corporate Designs geschehen. Das Design eines Fernsehsenders ist nach außen hin ein deutliches Signal für die (vermeintliche) Qualität und die (mögliche) Beschaffenheit der Inhalte. Unverwechselbarkeit ist somit eine der höchsten Forderungen an das visuelle Design eines Senders. Das Senderdesign wird aber nicht nur durch das Corporate Design und besonders die On-Air-Promotion geprägt, sondern es soll sich auch die visuelle Darstellung der Eigenproduktionen von der anderer Sender absetzen. Die Programmformatierung lässt dagegen die Inhalte der Programmangebote immer uniformer werden. Mit einer inhaltsanalytischen Untersuchung wird das Sender- und das Sendungsdesign fünf ausgewählter Sender (das erste, zdf, rtl, sat.1 und prosieben) im Untersuchungszeitraum im August/September 2004 analysiert. http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/142

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gabriele siegert / bjørn von rimscha (Hrsg.)

wissenschafftkommunikation

Während für die medienpsychologisch orientierte Forschung zur Unterhaltungsrezeption bereits umfangreiche Ergebnisse vorliegen, muss im Bereich der Unterhaltungsproduktion eine Forschungslücke konstatiert werden. Der Sammelband soll einen Beitrag leisten, die Entstehungsbedingungen von Unterhaltungssendungen im Fernsehen besser zu verstehen. Die Auseinandersetzung mit der Entwicklung und Produktion von und dem Handel mit Unterhaltung ist dabei nicht nur medienökonomisch relevant, sondern gleichzeitig auch Basis für die Evaluation des gesellschaftlichen Einflusses dieses Teils der öffentlichen Kommunikation. Die Autoren dieses Bandes sind: Klaus-Dieter Altmeppen, Gabriela Amgarten, Ute Biernat, Michel Bodmer, Bastian Clevé, Kerstin Fröhlich, Urban Frye, Gerd Hallenberger, Phillip Kübler, Katja Lantzsch, Klaus Neumann Braun, Holger Schramm, Gabriele Siegert, Joachim Trebbe, Philippe van Doornick, Bjørn von Rimscha und Arnold Windeler.

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation erik albrecht

marina sverdel

Die Meinungsmacher. Journalistische Kultur und Pressefreiheit in Russland

Medienoligarchen. Chancen und Grenzen für die Pressefreiheit in der Ukraine – eine Fallstudie

Journalismus International, 1 2008, 128 S., Broschur,

Journalismus International, 2

213 x 142 mm

2008, 264 S., Broschur,

eur(d) 16,00 / eur(a) 16,40 /

213 x 142 mm

sFr. 27,50

eur(d) 24,00 / eur(a) 24,55 /

isbn 978-3-938258-78-1

sFr. 40,50 isbn 978-3-938258-77-4

Journalistenmorde und Kremlpropaganda im Staatsfernsehen – Russlands Medien haben einen schweren Stand. Doch wie ticken die Journalisten selbst? Wie verstehen sie ihre gesellschaftliche Aufgabe? Ob Zarenreich, Sowjetunion oder Putins neues Russland – die Mächtigen haben die russischen Medien fast immer instrumentalisiert und meist auch überwacht. Journalisten hatten stets eine Mission zu erfüllen. Meinungsjournalismus statt reiner Information war und ist die Folge. Erik Albrecht zeigt, wie sich wichtige Aspekte der journalistischen Kultur Russlands über Jahrhunderte und Revolutionen hinweg erhalten haben und wie sie sich auf die Pressefreiheit und das Verhältnis zwischen Staat und Medien auswirken. Die Reihe Journalismus International wird herausgegeben von Horst Pöttker, Dortmund. Weitere Informationen zu dieser Reihe finden Sie auf S. 27.

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[zum Inhaltsverzeichnis]

Die Bilder gingen um die Welt. Wochenlang säumten Ende 2004 in Orange gekleidete Menschen die Straßenzüge ukrainischer Städte. Aus den Massenprotesten gegen die Fälschungen bei den Präsidentschaftswahlen – der ›Revolution in Orange‹ – ging der neue Präsident Juschtschenko als umjubelter Sieger und Hoffnungsträger hervor. In der ersten deutschsprachigen Fallstudie über die ukrainischen Massenmedien untersucht die Autorin die Entwicklung der Pressefreiheit vor und nach diesem politischen Ereignis. Sie prüft die Berichterstattung in vier ukrainischen Zeitungen, analysiert die gesetzlichen Grundlagen für Medien und vergleicht und ergänzt die Ergebnisse mit den Aussagen von ukrainischen Journalisten, die sie interviewte. Seit der Machtübernahme von Juschtschenko zeigen sich leichte Fortschritte hinsichtlich der Vielfalt der Berichterstattung. Die Arbeit von Journalisten wird aber von den politischen Interessen der Medieneigentümer beeinflusst. Hauptursache dieser Missstände scheint die defizitäre Rechtslage in der Ukraine zu sein. Gesetze zur Stärkung der Pressefreiheit – sofern vorhanden – kommen in der Realität kaum zur Anwendung. http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/159

wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation neuerscheinungen oliver hahn / roland schröder (Hrsg.)

Journalistische Kulturen. Schlüsselkonzepte und Grundsteine für ein inter­ disziplinäres und internationales Theoriefundament

thomas petersen / clemens schwender (Hrsg.)

Visuelle Stereotype 2008, 200 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 21,00 / eur(a) 21,50 / sFr 35,50 isbn 978-3-938258-49-1

Lehrbuch 2008, ca. 248 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 24,00 / eur(a) 24,55 / sFr. 40,50 isbn 978-3-938258-73-6

Was sind journalistische Kulturen? Dieses Lehrbuch legt theoretische Grundsteine für ein bislang vages Konstrukt. Im Unterbau komparativer Ansätze journalistischer Kulturen in Länder- und Fallstudien bilden die hier vereinten Aufsätze ein interdisziplinäres Fundament aus anthropologischen, ethnolinguistischen, philologischen, semiotischen, kulturhistorischen, synkretismus-, kultur-, sozial- und bildwissenschaftlichen Schlüsselkonzepten. Internationale Experten der jeweiligen Fachgebiete behandeln u.a. die Kultur- und Sprachsensibilität von Journalismus, das Verhältnis von Journalismus und Schriftstellertum in unterschiedlichen Kulturen, journalistische Selbstverständnisse, soziale und politische Funktionen und Modelle von Journalismus, Hybridisierung und Globalisierung von Medienkommunikation, Universalität und Differenz journalistischer Kulturen sowie visuelle Kulturen im Journalismus. Der Sammelband vereint deutsch- und englischsprachige Originaltexte.

Stereotype sind ›Schubladen‹ in unserem Kopf, die zwar auf der einen Seite als Vorurteile negativ konnotiert, auf der anderen Seite aber unumgänglich sind, um die tägliche Flut von Eindrücken zu kategorisieren und zu verarbeiten. Wie werden unsere stereotypen Vorstellungen von der Wirklichkeit durch Abbildungen in den Massenmedien geprägt? Welche stereotypen Darstellungen finden sich in der Bildberichterstattung der Medien, welche Wirkung haben sie, welche Folgen hat dies? Mit welchen Methoden kann man die Funktion und Bedeutung visueller Stereo­type untersuchen? Dies sind die Fragen, denen im vorliegenden Band nachgegangen wird. Behandelt werden unter anderem die konkreten Bereiche der politischen Propaganda und die Darstellungen von Personengruppen wie alten Menschen und Migranten in den Medien. Das Buch richtet sich in erster Linie an Kommunikationswissenschaftler und Studenten, die sich schwerpunktmäßig mit dem Themengebiet der Visuellen Kommunikation befassen.

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wissenschafftkommunikation

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neuerscheinungen inpunkto.medien + kommunikation wolfgang neubarth

eva fritsch / dirk fritsch

Präferenzdaten online

Filmzugänge. Strukturen und Handhabung 2008, Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 19,80 / eur(a) 20,30 / sFr. 33,50

Neue Schriften zur Online-

isbn 978-3-931606-69-5

Forschung, 4 2008, 400 S., 60 Abb., 23 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,50 / eur(a) 29,20 / sFr. 47,90 isbn 978-3-938258-69-9

Zentrale Fragen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie der Marktforschung lauten: Wer mag was warum? Wie unterscheiden sich Produkte oder Images von anderen? Warum kaufen Kunden Produkt A und nicht Produkt B? Diese und ähnliche Fragen nach Präferenzen werden immer häufiger online gestellt. Doch wie gestaltet man Online-Studien zur Beantwortung solcher Fragen? Wie geht man konkret an die Aufgabe heran? Welche Besonderheiten muss man im Internet beachten? Der Band Präferenzdaten online verknüpft die Felder der Präferenz- und Online-Forschung. Wolfgang Neubarth betrachtet zunächst die Literatur zum Thema und beleuchtet die fachinternen Diskussionen. Im nächsten Schritt werden die Möglichkeiten der Online-Präferenzdatenerhebung aufgezeigt und anschließend anhand von Erfahrungswerten aus fünf eigenen Online-Studien bewertet. Somit bietet der Band sowohl einen Überblick über die Literatur als auch konkrete Handlungsanweisungen zur praktischen Messung und Auswertung von Präferenzdaten im Internet.

Mit dem Buch Filmzugänge werden Schülern, Studenten, Lehrern und Film-Interessierten Zugänge zu Film eröffnet, die ihnen helfen können, ihr Filmerleben noch vielschichtiger und interessanter zu gestalten. Ästhetische Erfahrungen, die bei der Filmrezeption und -produktion gemacht werden können, sind besondere Zugänge zu Sinn und daher bildungsrelevant. Mit diesem Vertrauen in die kulturell bedeutsamen Möglichkeiten des Kinos und des Films will der Reader auch einen Beitrag leisten zur Vernetzung der Filmkultur und ihrer Einbindung in den Unterricht. Die filmdidaktischen Überlegungen können für Lehrer und Medienpädagogen Anreize zur Erprobung und Weiterentwicklung der Konzepte geben. Filmzugänge fragt nach Kompetenzen, die für den Zugang zum Bild- und Filmverstehen wesentlich sind. Das Buch will darauf hinwirken, dass der Leser sein filmsprachliches Verständnis erweitert. Filmzugänge zu erkennen und auf die Mediennutzung abstimmen zu können, setzt voraus, sich über die eigenen Wahrnehmungsvollzüge bewusst zu werden und sich klar zu machen, aus welchen – auch kulturell bedingten Gründen – wir bestimmte ästhetische Vorlieben und Abneigungen entwickeln. Das Buch beginnt daher mit grundsätzlichen Überlegungen zu Wahrnehmung, Bild- und Filmverstehen.

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wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation vorschau eva baumann Sie Symptomatik des Medienhandelns. Zur Rolle der Medien im Kontext der Entstehung, des Verlaufs und der Bewältigung eines gestörten Essverhaltens 2009, Broschur, 213 x 142 mm ca. eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-84-2 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/190

Den Medien wird häufig vorgeworfen, durch die Omnipräsenz und positive Kontextuierung überschlanker Akteure unerreichbare Leitbilder zu schaffen und so zur Entstehung von Essstörungen beizutragen. Zwar deutet eine beachtliche Zahl empirischer Studien darauf hin, dass bei vielen Mädchen und Frauen die Rezeption bestimmter Medieninhalte mit einem gestörten Körperbild und Essverhalten einhergeht, jedoch lassen sich die Befunde bislang nicht zu einem schlüssigen Bild integrieren. Die Arbeit exploriert die Komplexität der Beziehungen zwischen einem gestörten Essverhalten und dem Umgang mit Medien auf der Grundlage eines handlungstheoretisch begründeten Sozialisationsmodells. In problemzentrierten Interviews rekonstruieren 45 an Magersucht, Bulimie oder Binge-Eating Disorder leidende Patientinnen die vielfältigen Bedeutungen medialer Inhalte bezogen auf den Verlauf ihrer Krankheit. In der Analyse des Datenmaterials werden die verschiedenen Formen des Medienhandelns sys­ tematisch nachvollzogen und vor dem Hintergrund der situativen und persönlichen Hintergründe der Betroffenen gedeutet. Auf allen Ebenen des Forschungsprozesses werden quantitative und qualitative Methoden integriert. christoph bertling Sportainment. Konzeption, Produktion und Verwertung von Sport als Unterhaltungsangebot in den Medien Sportkommunikation, 7 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-60-6 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/189

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wissenschafftkommunikation

Sport ist seit den 1980er-Jahren eine zunehmend wertvolle Ressource für die Produktion von massenmedialen Unterhaltungsangeboten geworden. Egal ob in tv, Hörfunk oder Print, Sport ist v.a. als nichtfiktives Unterhaltungsangebot ein wichtiger Quotengarant. Entsprechend werden Themen, Ereignisse und Akteure aus dem Sport in zunehmendem Maße in verschiedenen redaktionellen Kontexten (Reality-Shows, People- und LifestyleSektor) als Unterhaltungsangebote eingesetzt. Trotz der steigenden Relevanz des Sports als massenattraktive Unterhaltungsware hat sich die Forschung mit diesem Untersuchungsgegenstand wenig auseinandergesetzt. Der vorliegende Band wirft einen genauen Blick auf Konzeption, Produktion und Verwertung des Sports als Unterhaltungsware in den Massenmedien. Es werden Produktionsmus­ ter und -logiken der Massenmedien durchleuchtet sowie das Ausmaß des Angebots seit den 1980erJahren im tv- und Printsektor mittels umfangreichen empirischen Datenmaterials aufgezeigt. Es wird dabei verdeutlicht, welche Möglichkeiten, Notwendigkeiten, Risiken und Chancen mit der zunehmenden Unterhaltungsausrichtung für die Akteure im Sport- und Mediensystem einhergehen. alla g. bespalowa / jewgenij a. kornilow / horst pöttker (Hrsg.) Deutsch-russisches Handbuch der journalistischen Genres Journalismus International, 3 Frühjahr 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-76-7 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/158

Das erste deutsch-russische Wörterbuch der Journalistik bietet Praktikern und Wissenschaftlern 30 umfangreiche Fachartikel zu Nachricht, Kommentar, Interview, Reportage und weiteren Genres. Zahlreiche Beispieltexte aus Geschichte und Gegenwart des Journalismus unterstreichen seinen Gebrauchswert für Ausbildungskurse. Das Wörterbuch ist nicht nur zweisprachig deutsch/ russisch gestaltet, das Herausgeberteam aus den Partneruniversitäten Rostov a.D. und Dortmund hat sich auch um eine Annährung der beiden jourHerbert von Halem Verlag


vorschau inpunkto.medien + kommunikation nalistischen Kulturen bemüht. Wo es möglich war, sind die Fachartikel gemeinsam von deutschen und russischen Autor(inn)en verfasst worden. g. daschmann / a. fahr / a. scholl (Hrsg.) Zählen oder Verstehen? Zur aktuellen Diskussion um die Verwendung quantitativer und qualitativer Methoden in der empirischen Kommunikationswissenschaft Methoden und Forschungslogik der Kommunikationswissenschaft, 3 Frühjahr 2009, Broschur, 213 x 142 mm ca. eur(d) 30,00 / eur(a) 30,70 / sFr. 50,40 isbn 978-3-931606-88-6 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/91

Der Sammelband versucht, die Kristallisationspunkte der im Fach noch immer geführten Diskussion um qualitative und quantitative Verfahren exemplarisch nachzuzeichnen. Autoren der einen wie der anderen ›Methodenschule‹ stellen hier beispielhaft eigene empirische Ansätze vor, die sie nach dem Prinzip von Rede und Gegenrede dem kritischen Diskurs aussetzen. Zudem werden die Geschichte und methodologischen Grundpositionen dieses klassischen Methodendiskurses beleuchtet und in der Präsentation verschiedener Beispiele von Kombinationen qualitativer und quantitativer Verfahren auch Möglich­keiten zur Überwindung der her­ kömmlichen Methodendichotomie aufgezeigt. wolfgang duchkowitsch / fritz hausjell / bernd semrad (Hrsg.) Journalistische Persönlichkeit. Fall und Aufstieg eines Phänomens Öffentlichkeit und Geschichte, 3 Winter 2008, ca. 480 S., Broschur, 213 x 142 mm ca. eur(d) 30,00 / eur(a) 30,70 / sFr. 50,40 isbn 978-3-938258-82-8 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/163

Anlässlich der Emeritierung von Wolfgang R. Langenbucher (Wien) wurde im Oktober 2006 den Wechselbeziehungen zwischen Journalismus, [zum Inhaltsverzeichnis]

Person und Werk nachgespürt. Davon ausgehend kommen in diesem Sammelband Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und journalis­tischer Praxis zu Wort, um den Stellenwert von Persönlichkeit im Journalismus, den Werkcharakter von journalistischen Leistungen sowie deren Kanonisierung zu erörtern. ›Journalismus‹ wird in diesem Band als spezifische Kulturleistung verstanden. Entgegen der herrschenden Lehre erlangen dann (wieder) Personen und ihre Biografie wissenschaftliches Interesse. Dabei gilt es auch journalistische Werke als solche (wieder) zu entdecken, die alles andere als tagesgebunden sind und die nicht deshalb einfach der Literatur (und ihrer Wissenschaft) zugeordnet werden sollten. So mag das Postulat von Max Weber aus dem Jahre 1919 eingelöst werden, dass »eine wirklich gute journalistische Leistung mindestens so viel ›Geist‹ beansprucht wie beispielsweise irgendeine Gelehrtenleistung«, damit Journalismus unterschieden werden kann von den täglichen Mediendienstleistungen und einen stabilen Eigenwert moderner Gesellschaften darstellt. jasper a. friedrich Politische Instrumentalisierung von Massenmedien. Eine strukturationstheoretische Analyse der Sportberichterstattung im DDR-Fernsehen Sportkommunikation, 6 Frühjahr 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-54-5 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/183

Zwei Anliegen werden miteinander verschränkt: die Erstellung eines auf Sozialtheorie beruhenden integrativen Modells zur Untersuchung von politischer Instrumentalisierung von Massenmedien und die Analyse politischer Instrumentalisierung am Beispiel der Sportberichterstattung des ddrFernsehens. Im theoretischen Fokus steht die Aufdeckung grundsätzlicher Mechanismen des Handlungssys­ tems und organisational-institutionellen Gefüges politischer Instrumentalisierung von Massenmewissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation vorschau dien. In der Analyse wird der Frage nachgegangen, wie und inwieweit unter den Bedingungen des ostdeutschen Gesellschaftssystems von 1952 bis 1989 die Fernsehsportberichterstattung politisch-ideologisch instrumentalisiert wurde. Zentral ist die Frage nach den konkreten Auswirkungen medien- und sportpolitischer Beschlüsse auf die Praxis der Programmgestaltung. Dabei steht die Klärung des Begriffs ›Sozialistischer Journalismus‹ als theoretische Bezugsgröße im Mittelpunkt der grundlegenden Erörterungen. Die auf der Basis zentralistisch ausgearbeiteter Beschlüsse, Richtlinien und Anweisungen entstandenen medienpolitischen Doktrinen werden in ihren Entwicklungslinien nachgezeichnet und stellen für die weiteren Analysen den Rahmen, in dem und zu dem Vergleiche und Präzisierungen hinsichtlich der Rolle des Sportjournalismus und der Sportberichterstattung im ddr-Fernsehen möglich sind. Als theoretischer Ausgangspunkt für die vorliegende Analyse und Einordnung der Ergebnisse in einen breiteren sozialwissenschaftlichen Erklärungshorizont wird die von Anthony Giddens 1984 entwickelte und 1997 weiterentwickelte Theorie der Strukturierung herangezogen. Mit ihr werden die verschiedenen Dimensionen ›wider dem Mikro- und Makro‹ in den journalis­ tischen Praktiken betrachtet, insbesondere Fragen von Macht und Herrschaft im Mediensystem sowie zum permanenten Wandel der Praktiken sozialer Reproduktion. insa gülzow Sind Geisteswissenschaften nützlich? Die Geisteswissenschaften im Diskurs der Marktfähigkeit 2008, 112 S., Broschur, 190 x 120 mm ca. eur(d) 17,00 / eur(a) 17,40 / sFr. 29,10 isbn 978-3-938258-80-4 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/181

Der Begriff ›Wissenschaftsmarketing‹ kombiniert in sich zwei Konzepte, die von vielen Wissenschaftlern als ›contradictio in adjecto‹ angesehen werden. Während die Vermarktung der 22

wissenschafftkommunikation

Naturwissenschaften als möglicherweise gewinnbringende Strategie angesichts steigender ökonomischer Zwänge und gesellschaftlichem Rechtfertigungsdruck gilt, befürchten viele Geisteswissenschaftler bei dem Versuch der Vermarktung ihrer Disziplin einen Verlust von wissenschaftlichen Traditionen. Im vorliegenden Band wird die Definition von Wissenschaftsmarketing aus einer Definition von Marketing abgeleitet. Es wird gezeigt, dass eine ablehnende Haltung gegenüber den Konzepten des Marketings insbesondere bei Geisteswissenschaftlern häufig auf einem veralteten oder umgangssprachlichen Verständnis von Marketing beruht. lars kaczmirek Human Survey Interaction. Usability and Nonresponse in Online Surveys Neue Schriften zur Online-Forschung, 6 2009, Broschur, 213 x 142 mm, Text in engl. Sprache isbn 978-3-938258-57-6 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/184

Response rates are a key quality indicator of surveys. The human-survey interaction framework developed in this book provides new insight in what makes respondents leave or complete an online survey. Many respondents suffer from difficulties when trying to answer survey questions. This results in omitted answers and abandoned questionnaires. Lars Kaczmirek explains how applied usability in surveys increases response rates. Here, central aspects addressed in the studies include error tolerance and useful feedback. Recommendations are drawn from seven studies and experiments. The results report on more than 33,000 respondents sampling from many different populations such as students, people above forty, visually impaired and blind people, and survey panel members. The results show that improved usability significantly boosts response rates and accessibility. This work clearly demonstrates that human-survey interaction is a cost-effective approach in the overall context of survey methodology. Herbert von Halem Verlag


vorschau inpunkto.medien + kommunikation emanuel maxl / astrid liess / nicola döring (Hrsg.) Mobile Market Research Neue Schriften zur Online-Forschung, 7 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-70-5 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/178

Das Mobiltelefon hat für einen Großteil der Menschen die Rolle eines ständigen Begleiters und persönlichen Gegenstandes eingenommen. Für die Marktforschung liegt es nahe, Handys und Mobilfunktechnologie in ihrer Gesamtheit für die eigenen Zwecke zu verwenden. Mobile Market Research ist dabei der Oberbegriff für Marktforschungsmethoden, die sich die Funktionen des Handys, über die konventionelle Sprachtelefonie hinaus, zu Nutze machen. Ein wesentlicher Vorteil der Verwendung von Mobiltelefonen in der Forschung ist die bessere Erreichbarkeit jener Personen, die telefonisch, postalisch oder face-to-face nur schwer erreichbar sind. Von zentraler Relevanz ist die Kontext-Sensitivität, d.h. der unmittelbare Kontakt zu Menschen in ihren Alltagssituationen. Internationale Autoren u.a. aus den usa und Großbritannien präsentieren im jüngsten Band der dgof-Schriftenreihe den aktuellen Stand der Forschung und praktischen Anwendungen des Mobiltelefons als Erhebungsins­trument. michael meyen / maria löblich / manuel megnin / nathalie huber Biografisches Lexikon zur Kommunikationswissenschaft im deutsch­sprachigen Raum

Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 6 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-28-6 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/131

Dieses Lexikon gibt der Kommunikationswissenschaft im deutschsprachigen Raum ein Gesicht. Vorgestellt werden die zentralen Akteure: Professoren, Habilitierte und jene Personen, die einen gewichtigen Beitrag für das Fach geleistet haben – von Karl Bücher bis zu den frisch Berufenen. [zum Inhaltsverzeichnis]

Zeitlicher Ausgangspunkt ist dabei die Gründung des ›Instituts für Zeitungskunde‹ 1916 in Leipzig, das die erste fachliche Einrichtung in Deutschland darstellt. Jeder Artikel bietet neben biografischen Angaben nicht nur einen Überblick über die wichtigsten Publikationen und über die Sekundärliteratur, sondern auch eine knappe Einordnung von Person und Werk in soziale und kognitive Hintergründe des Fachs. Das Lexikon leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Identitätsbildung der Kommunikationswissenschaft. Die einzelnen Lebensläufe geben Aufschluss über die Entwicklung des Fachs, beugen der ›Traditionsvergessenheit‹ (Saxer) vor und ermöglichen das Aufzeigen von Querverbindungen zwischen Personen und/oder Institutionen. jörg-uwe nieland Pop und Politik. Politische Popkultur und Kulturpolitik in der Mediengesellschaft 2008, ca. 528 S., Broschur, 213 x 142 mm ca. eur(d) 34,00 / eur(a) 34,80 / sFr. 56,40 isbn 978-3-938258-46-0 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/182

Angesichts des Bedeutungsaufschwungs der Popkultur fragt die Arbeit nach der Verbindung zwischen Popkultur und ›der Politik‹. Dies geschieht zum einen anhand der Betrachtung der neuen Ausprägungen der politischen Popkultur und zum anderen mithilfe einer Politikfeldanalyse zur Kulturpolitik auf Bundesebene. Nach der Vorstellung und Diskussion zentraler Begriffe und theoretischer Bezüge dienen Gespräche mit Wolfgang Niedecken, Konstantin Wecker und Christoph Schlingensief dazu, der These von der Repolitisierung der Popkultur nachzugehen und Aussagen über den veränderten Zustand der Politischen Kultur in der Berliner Republik zu treffen. Trotz zahlreicher Anzeichen für eine Stimmungsdemokratie mit Pop als Vehikel hat die Vermischung von Popkultur und Politik in der Bundesrepublik Deutschland nicht den Zustand, wie er seit Jahren in den usa zu beowissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation vorschau bachten ist, erreicht. Die Äußerungen politischer (Pop-)Künstler, die in der vorliegenden Arbeit präsentiert werden, deuten eine Stärkung der politischen Popkultur in der Bundesrepublik an. Analysiert wird darüber hinaus die Kulturpolitik. In diesem Politikfeld hat unter Rot-Grün ein Paradigmenwechsel stattgefunden und es lassen sich erste Schritte einer Bundespopkulturpolitik nachweisen. Die Annäherung von Pop und Politik lässt sich in vier Phasen einteilen. Die Bundestagsanhörung zur ›Musikquote für deutsche Radios‹ bildet den vorläufigen Höhepunkt. In diesem Bereich ist der Befund ambivalent: Einerseits haben die Gespräche die Input-Seite der Politik gestärkt, andererseits ist es der Popkulturpolitik nicht gelungen, die Rahmenbedingungen für die Künstler, die Industrie und die Konsumenten befriedigend zu gestalten. siegfried j. schmidt / jörg tropp (Hrsg.) Die Moral der Unternehmens­kommunikation. Lohnt es sich, gut zu sein? 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-48-9 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/185

Es scheint, dass sich die Unternehmen heute ohne einen moralisch korrekten Auftritt der Unternehmenskommunikation ökonomische Nachteile einhandeln. Zumindest liegt vor dem Hintergrund des enormen Anstiegs der Kommunikation zum Thema der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung auf Unternehmensebene (Corporate Social Responsibility) ein solcher Befund nahe. Die Wahrnehmung derartiger Kommunikationsangebote wirft die Frage auf, ob es sich dabei lediglich um ein strategisches Manöver, meist werblicher Art, oder um die glaubwürdige Mitteilung verwirklichter unternehmenskultureller Werte handelt – oder ob wir es hier gar nicht mit einer Alternative, sondern mit einer notwendigen Synthese aus Moral und Ökonomie zu tun haben, die durchaus einen paradoxalen Eindruck hinterlassen kann. Der Band ist gleichermaßen interdisziplinär wie praxisbezogen konzipiert: Beiträge aus der 24

wissenschafftkommunikation

Kommunikationswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre sowie Standpunkte und Fallstudien namhafter Kommunikationsagenturen und Unternehmensberatungen spiegeln die Karriere von Moral als Thema der internen wie externen Unternehmenskommunikation wider. holger schramm / mirko marr (Hrsg.) Die Sozialpsychologie des Sports in den Medien Sportkommunikation, 5 2008, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-79-8 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/162

Die Rezeption von Sportereignissen hat gewisse Konstanten, bei denen es keinen Unterschied macht, ob man ›live dabei‹ ist oder ob die Medien vermitteln: In beiden Fällen konstituiert sich das Erleben des Sports zunächst aus Beobachtungen von Sportlern, Sportlerinnen und Mannschaften und deren Leistungen, aus Attributionsprozessen, sozialen Vergleichen, Sympathien und Antipathien sowie Prozessen der Identifikation oder Ablehnung. In beiden Fällen können zudem soziale Gruppenkonstellationen und -dynamiken eine entscheidende Rolle für weitere sozialpsychologische Prozesse spielen. Eine nahe liegende Hypothese wäre, dass der Sport in den Medien aufgrund bestimmter Besonderheiten in der medialen Aufbereitung, aufgrund von Einschränkungen in der Rezeptionssituation (z. B. der fehlende Live-Kontakt zwischen Rezipienten und Sportlern) sowie aufgrund öffentlichkeitswirksamer Massenprozesse eine ganz eigene Sportwirklichkeit bzw. -realität schafft und damit ein Rezeptionserleben bei den Zuschauern und Zuschauerinnen generiert, das von dem Erleben des entsprechenden Live-Erlebnisses zumindest partiell abweichen dürfte. Die medienpsychologische und kommunikationswissenschaftliche Forschung zur Produktion, Präsentation und zum Erleben von Sport in den Medien kann auf eine mittlerweile ca. 25jährige Tradition zurückgreifen. Ziel dieses Bandes ist Herbert von Halem Verlag


vorschau inpunkto.medien + kommunikation es, u.a. auf Basis dieses Forschungsstandes sozialpsychologische Besonderheiten der medialen Produktion/Aufbereitung/Präsentation, der medialen Rezeption(ssituation) und der massenmedialen Öffentlichkeitswirkung des Sports zu identifizieren, um damit Argumente für eine zumindest partiell genuine Sozialpsychologie des Sports in den Medien zu sammeln. Insgesamt schlägt der Band damit einen Bogen, der sozialpsychologische Prozesse des Mediensports von der Mikro- bis zur Makroebene beschreibt und analysiert. sylvia seja Handlungstheorie des Bildes 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-59-0 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/186

Die Rede vom Bildhandeln genießt in der gegenwärtigen Bildtheorie besondere Aktualität. Dieses Buch untersucht, was in den jeweiligen Theorieansätzen mit ›Bildhandeln‹ gemeint ist, indem eine Reihe von philosophischen und kunstwissenschaftlichen Ansätzen zum Verhältnis von Bild und Handlung vorgestellt und systematisiert werden. Vier paradigmatische Handlungstypen werden voneinander differenziert, die spezifische Verwendungsmöglichkeiten von Bildern umfassen. Die ersten zwei – ›Bildspiele‹ und ›Bildakte‹ – beruhen auf der sprachphilosophisch motivierten Prämisse, dass die Verwendung von Bildern der Struktur eines Sprachspieles oder eines Sprechaktes entspricht. Diese Prämisse bezieht sich auf Verwendungsweisen, durch die materiellen Gegenständen der Bildstatus zugeschrieben wird. Demgegenüber werden zwei weitere Bildhandlungstypen vorgestellt, wonach Bilder nur dann verwendet werden können, wenn ihr Bildstatus bereits feststeht. Diese Bildhandlungstypen werden mit einem Vergleich von Bildern und Werkzeugen sowie der Kategorie ›Probehandlungen‹ thematisiert. Als Probehandlungen gelten in diesem Zusammenhang Handlungen, die mit interaktiven Bildern in einer virtuellen Realität vollzogen werden. Durch [zum Inhaltsverzeichnis]

die Diskussion dieser beiden Bildhandlungstypen wird die These entwickelt, dass sich in der Verwendung von interaktiven Bildern besonders deutlich zeigt, worin Handeln mit Bildern besteht. ›Bildhandeln‹ bezeichnet hierbei eine Verwendung, bei der direkt auf die sichtbaren Eigenschaften der Bilder zugegriffen werden kann. Die Sichtbarkeit ist somit nicht nur Gegenstand der Kontemplation, sondern verbindet sich – wie bei den Eigenschaften von Werkzeugen – mit einem praktischen Gebrauch. anne weibert Ein Ganzes im lokalen Rahmen. Vom integrativen Potenzial der Lokalberichterstattung in Deutschland und den USA Journalismus International, 4 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-81-1 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/164

»Die abonnieren und lesen uns nicht – warum sollen wir ihnen also in der Berichterstattung besonderen Raum geben«, stellt man bisweilen in lokalen Zeitungsredaktionen über Menschen mit – zum Beispiel türkischem – Migrationshintergrund fest. »Die Journalisten beachten uns kaum – warum also sollten wir ihre Zeitung abonnieren?«, fragen sich andererseits jene Menschen und bleiben dabei, sich am Kiosk mit Hürriyet oder anderem einzudecken. Ein Nebeneinander ohne Auflösung? Der Blick über Landes­grenzen hinweg auf den Lokaljournalismus der usa bringt zwar nicht die schnelle Lösung des Problems – wohl aber Einsichten, über deren Umsetzung das Nachdenken lohnt: Die Analyse von lokaler Presseberichterstattung über Hispanics in Denver und die türkische Bevölkerung in Dortmund zeigt, dass es im klassischen Einwanderungsland usa im Vergleich zum ›jungen‹ Einwanderungsland Deutschland vielfältige Bestrebungen gibt, das Bemühen um media­ le Integration von Minderheiten in die Gesellschaft auf breiter Basis zu institutionalisieren und gerade auch auf der überschaubaren lokalen Ebene im Journalismussystem zu veranwissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation vorschau kern. Hier wird Lokalzeitung zur Instanz, die zur Stärkung des gesellschaftlichen Ganzen beiträgt, indem sie umfassend informiert, ausgleicht und vermittelt. stephan a. weichert / christian zabel (Hrsg.) Die Alpha-Journalisten 2.0. Deutschlands neue Wortführer im Porträt 2009, Broschur, 190 x 120 mm ca. eur(d) 19,80 / eur(a) 20,30 / sFr. 33,50 isbn 978-3-938258-92-7 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/187

Die Alpha-Journalisten 2.0 porträtiert die neuen Stars der deutschen Medien- und Journalistenszene: Die ›next Generation‹ des Journalismus arbeitet vor allem als Web-Kolumnist, Blogger und Online-Chef – und erst nebenher als Blattmacher, Buchautor oder tv-Moderator. Die neuen Leitwölfe begleiten und gestalten schon heute den fundamentalen Wandel zu einer neuen Journalismuskultur, die zunehmend von kommerziellem Konkurrenzkampf, 24-Stunden-Nachrichten und dem Zeitdruck zahlloser Inter­net-Angebote gekennzeichnet ist. Wer aber sind die Menschen, die den Journalismus in die digitale Zukunft führen wollen? Welche publizistischen Vorbilder haben sie, welche Feindbilder? Wo sehen sie neue Themenschwerpunkte? Wie viel politischen Einfluss schreibt die neue Kommunikationselite noch den klassischen Mediengattungen Presse, Hörfunk und Fernsehen zu, wie viel Potenzial den Blogs, Online-Portalen und Suchmaschinen? Was verbindet sie mit den alten Taktgebern des Medienbetriebs? Die Alpha-Journalisten 2.0. Deutschlands neue Wortführer im Porträt leistet eine biografisch-soziologische Momentaufnahme der Agenda-Setter von morgen. Anknüpfend an den Erfolg von Die AlphaJournalisten. Deutschlands Wortführer im Porträt (2007) skizziert der Nachfolgeband die global vernetzte, aber immer diffuser und flüchtiger werdende Mediengesellschaft, die zunehmend online stattfindet. Dabei gehen die Porträts über rein handwerklich-praktische Einsichten hinaus: 26

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Um den immergleichen Ausblicken und Ratschlägen zu journalistischer Ausbildung, Recherchemethoden und optimalem Berufseinstieg zu entgehen, werden vielmehr die Visionen einer aufstrebenden, kreativen Journalistenauslese eingefangen, die schon heute am Medium der Zukunft arbeitet. martin welker / carsten wünsch (Hrsg.) Die Online-Inhaltsanalyse. Forschungsobjekt Internet Neue Schriften zur Online-Forschung, 8 2009, ca. 384 S., Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-53-8 http://www.halem-verlag.de/shop/product_info.php/products_id/188

Viele etablierte Massenmedien bauen derzeit ihre Online-Präsenzen aus. Zusätzlich wandern klassische Inhalte zusehends ins Internet. Das wirft methodische Fragen auf, wie künftig diese Inhalte analysiert werden sollen. Die Inhaltsanalyse ist eine zentrale Schlüsselmethode der Sozialwissenschaften. In Form der Online-Inhaltsanalyse fristet sie allerdings ein Schattendasein. Der Band arbeitet deshalb zahlreiche methodische Problemfelder von Online-Inhaltsanalysen auf. Praktische Fallbeispiele ergänzen mit dem How-to die theoretischen Überlegungen.

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reihen inpunkto.medien + kommunikation edition medienpraxis (ISSN 1863-7825) Um der Vielfalt der Diskurse im Bereich Medien und Kommunikation gerecht zu werden, widmet sich der Herbert von Halem Verlag nicht nur rein wissenschaftlichen Texten, sondern auch Texten, die aufgrund ihrer Herkunft oder ihres Aufbaus wegen streng genommen nicht wissenschaftlicher Natur sind. Da denken wir zum Beispiel an Interviews oder essayistische Texte, wie sie im anglo-amerikanischen Bereich bereits Teil des wissenschaftlichen Diskurses sind. Im Vordergrund steht der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, dem wir in der edition medien­praxis entsprechenden Raum verschaffen möchten.

Fiktion und Fiktionalisierung (ISSN 1865-3332) Ausgehend vom Wechselverhältnis von Gesellschaftsstrukturentwicklung, Kultur, Kom­mu­ nikation und Medien versucht die Reihe Fiktion und Fiktionalisierung einen Zusammenhang herzustellen zwischen fiktionalen Unterhaltungs­ angeboten und der Identitätsbildung unserer Gesellschaft. Es wird eine Verbindung von primär politik- und sozialwissenschaftlicher Kommunikationsforschung und historischen sowie ästhetischen Untersuchungen zur Fernseh- und Medien­ ent­wicklung gezogen. Bestandteile der Reihe sind theoretische Betrachtungen, empirische Analysen und Vergleiche, Werkstattberichte und Dokumentationen in Monografien oder Sammelbänden. Die Herausgeber der Reihe sind Udo Göttlich, Gerd Hallenberger und Jörg-Uwe Nieland.

Journalismus International (ISSN 1866-2080) In der sich globalisierenden Welt treten auch die verschiedenen journalistischen Kulturen verstärkt in Kontakt miteinander. Die Reihe prä[zum Inhaltsverzeichnis]

sentiert Studien, die deutschen Journalist(inn)en und Medienwissenschaftler(inne)n helfen, über den Horizont der eigenen Berufskultur hinauszuschauen. Schwerpunkte liegen auf Osteuropa und der angelsächsischen Welt. Die Reihe wird herausgegeben von Horst Pöttker.

Methoden und Forschungslogik der Kommunikationswissenschaft (ISSN 1863-4966) Die Reihe Methoden und Forschungslogik der Kommunikationswissenschaft beschäftigt sich mit der Methodologie der empirischen Umsetzung von kommunikationswissenschaftlichen Fragestellungen. Im Mittelpunkt der Reihe steht die Auseinandersetzung mit Problemen der spezifischen Adaption und Weiterentwicklung von Erhebungs- und Auswertungsverfahren, Forschungslogiken und Forschungsdesigns der empirischen Sozialwissenschaft für die Kommunikationswissenschaft. Sie ist sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientiert. Der Herausgeber der Reihe ist Werner Wirth (Zürich).

Neue Schriften zur Online-Forschung (ISSN 1865-2638) Die Reihe Neue Schriften zur Online-Forschung beschäftigt sich mit praxisrelevanten und aktuellen Themen jeglicher Art von Forschung, deren Gegenstand oder Mittel das Internet oder mobile Kommunikation im weiteren Sinne ist. In Einzelund Sammelpublikationen ergänzen sich Beiträge zur empirischen Online-Forschung und Praxisberichte von Forschungsprojekten. Online-Forschern, Projektverantwortlichen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen sowie Dozenten und Studenten der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Medien-/Kommunikationswissenschaften und Informatik bietet die Reihe ein einheitliches Dach für Schriften zum Thema. Die Reihe wird herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung (dgof). wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation reihen Öffentlichkeit und Geschichte (ISSN 1865-3359) In der Reihe Öffentlichkeit und Geschichte erscheinen Untersuchungen darüber, wie historische Vorgänge öffentlich vermittelt werden (können) – Studien zur Entstehung und Entwicklung des Journalismus und der Medien, ihrer Arbeitstechniken, Darstellungsformen und Selbstverständnisse – Porträts früherer Periodika oder Publizisten, von denen zu lernen ist, und sei es im Sinne der Kritik. Die Reihe Öffentlichkeit und Geschichte wird herausgegeben von Markus Behmer, Hans Bohrmann, Wolfgang Duch­kowitsch, Fritz Hausjell, Horst Pöttker und Marianne Ravenstein.

Sportkommunikation (ISSN 1863-7833) Die Schriftenreihe Sportkommunikation möchte die wissenschaftliche Diskussion anregen, indem sie relevante Felder, Theorien und empirische Erkenntnisse der medialen Sportkommunikation umfassend aufarbeitet und das breite Feld des Mediensports systematisiert. Sie richtet sich nicht nur an Wissenschaftler, sondern kann auch Praktikern und interessierten Personen außerhalb des Forschungsbereichs als Anregung zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema dienen. Die Reihe wird herausgegeben von, Thomas Schierl, Holger Schramm und Hans-Jörg Stiehler.

zesse und die normative Ebene beschränken, sondern muss die institutionelle Ebene einbeziehen. Veröffentlicht werden sollen in der Reihe deshalb sowohl Arbeiten, die sich mit der Ideengestalt des Faches beschäftigen, als auch Studien, die den Zusammenhang von Ideen- und Sozialgestalt behandeln. Ziel ist die Selbstvergewisserung der Kommunikationswissenschaft über ihre historische und ihre aktuelle kognitive Identität. Die Reihe wird herausgegeben von Michael Meyen.

Unterhaltungsforschung (ISSN 1862-3069) Um aktuelle Befunde, Theorien und methodische Zugänge vorzustellen, umfasst die Buchreihe Unterhaltungsforschung die Analyse von allen Kommunikationsvorgängen, an denen Unterhaltung beteiligt ist. Sie bezieht sich dabei auf Medienangebote, deren Selektionsmechanismen, Nutzungs- und Verarbeitungsmuster, Erlebensqualitäten und Wirkungen. Sie versteht sich als interdisziplinär mit einem empirischen, sozialwissenschaftlichen Kern und richtet sich somit vor allem an Interessierte aus der Kommunikationswissenschaft, der Psychologie, der Soziologie und der Politikwissenschaft. Nicht zuletzt will sie Implikationen für die Medienpraxis und die Unterhaltungsindustrie aufzeigen. Die Reihe wird herausgegeben von Werner Wirth, Peter Vorderer, Werner Früh, Holger Schramm, Christoph Klimmt, Tilo Hartmann und Carsten Wünsch.

Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft (ISSN 1865-3367) Gegenstand der Schriftenreihe ist die Entwicklung der ›disziplinären Matrix‹ der Kommunikationswissenschaft. Da die jeweils vorherrschenden Theorien, Begriffe und Methoden durch Sozialisation und Institutionalisierung vermittelt werden, darf sich die Analyse von wissenschaftlichem Wandel nicht auf kognitive Pro28

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programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation Bildwissenschaft Neu! mark ashraf halawa Wie sind Bilder möglich? Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildbegriffs

2008, 208 S., Broschur, 190 x 120 mm eur(d) 19,00 / eur(a) 19,45 / sFr. 32,20 isbn 978-3-938258-71-2 siehe auch Seite 15 rainer höger Raumzeitliche Prozesse der visuellen Informationsverarbeitung Bildwissenschaft, 5 2001, 221 S., Broschur, 240 x 170 mm eur(d) 18,00 / eur(a) 18,45 / sFr. 30,70 isbn 978-3-931606-82-4 frank hörnlein / herbert heinecke (Hrsg.) Zukunft im Film. Sozialwissenschaftliche Studien zu ›Star Trek‹ und anderen Science Fiction Angeboten Bildwissenschaft, 6 2000, 202 S., 14 Abb., Broschur, 240 x 170 mm eur(d) 18,00 / eur(a) 18,45 / sFr. 30,70 isbn 978-3-931606-81-7 wolf-andreas liebert / thomas metten (Hrsg.) Mit Bildern lügen

in medialen Diskursen stehen im Blickpunkt der Betrachtung. Im Sinne einer ›neuen‹ oder ›zweiten Bildwissenschaft‹ werden Bilder als performative Elemente einer visuellen Kultur betrachtet, die in und durch Medien unsere Wahrnehmung und unser Handeln im Alltag beeinflussen. Über eine distanzierte Beschreibung der Bilder hinaus wenden sich die Beiträge des Sammelbandes aus medien- und kulturwissenschaftlicher Perspektive diesem neuen Verständnis zu. Ausgehend von der Frage nach Lüge und Täuschung – einem der Grundthemen bildwissenschaftlicher Erkenntnis – wird der Gebrauch der Bilder in Medien, Öffentlichkeit und Alltag analysiert. Der kulturwissenschaftlich angelegte Bildbegriff erfordert einen interdisziplinären Zugriff, der hier von der Philosophie, der Linguistik, der Geschichte, der Theologie, der Kunstwissenschaft, der Informatik und der Soziologie geleistet wird. Neu! stefan meier (Bild-)Diskurs im Netz. Konzept und Methode für eine semiotische Diskursanalyse im World Wide Web 2008, 480 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-938258-83-5

siehe auch Seite 8 klaus sachs-hombach (Hrsg.) Bild und Medium. Kunstgeschichtliche und philosophische Grundlagen der interdisziplinären

2007, 224 S., Broschur, 190 x 120 mm eur(d) 22,00 / eur(a) 22,55 /

Bildwissenschaft

sFr. 37,10 isbn 978-3-938258-26-2

Die Fragestellungen der bildwissenschaftlichen Forschung haben sich – mehr als zehn Jahre nach ihrem Entstehen – verändert: Das Bild als kulturelle Figuration und dessen Verwendung [zum Inhaltsverzeichnis]

2006, Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 30,00 / eur(a) 30,70 / sFr. 50,40 isbn 978-3-938258-22-4 wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht klaus sachs-hombach Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft

2006 (2. Auflage), 365 S., 8 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 26,00 / eur(a) 26,60 / sFr. 43,80 isbn 978-3-931606-70-1

klaus sachs-hombach (Hrsg.) Bildwissenschaft zwischen Reflexion und Anwendung 2005, 568 S., über 100 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 36,00 / eur(a) 36,90 / sFr. 59,30 isbn 978-3-931606-73-2 Obwohl Bilder eine enorme Aufwertung nicht nur in Kultur und Medien, sondern auch in der Wissenschaft selbst erfahren haben, fehlt es bislang nicht nur an einer übergreifenden Konzeption des Bildbegriffs; kontrovers ist ebenfalls, in welchem Sinn von Wissenschaft es eine Bildwissenschaft überhaupt geben kann oder geben sollte. Zur Klärung dieser Frage setzte sich die internationale Fachkonferenz »Bildwissenschaft zwischen Reflexion und Anwendung« drei übergeordnete Ziele: (1) einen Austausch der Bildforscher über ihre jeweiligen Ansätze, Theorien, Methoden und Erwartungen zur Bildthematik zu ermöglichen, (2) eine grundlagentheoretische Reflexion mit den jeweiligen Anwendungen zu vermitteln und (3) erste Schritte zur Institutionalisierung einer allgemeinen Bildwissenschaft zu unternehmen. Die innovativen und auf Repräsentativität abzielenden Ergebnisse dieser Fachkonferenz werden im vorliegenden Band verfügbar gemacht.

klaus sachs-hombach Wege zur Bildwissenschaft. Interviews 2004, 284 S., 35 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 26,00 / eur(a) 26,60 / sFr. 43,80 isbn 978-3-931606-62-6 klaus sachs-hombach (Hrsg.) Bildhandeln. Interdisziplinäre Forschungen zur Pragmatik bildhafter Darstellungsformen Bildwissenschaft, 3 2001, 333 S., Broschur, 240 x 170 mm eur(d) 18,00 / eur(a) 18,45 / sFr. 30,70 isbn 978-3-931606-80-0 klaus sachs-hombach / klaus rehkämper (Hrsg.) Vom Realismus der Bilder. Interdisziplinäre Forschungen zur Semantik bildhafter Darstellungsformen Bildwissenschaft, 2 2000, 269 S., Broschur, 240 x 170 mm eur(d) 18,00 / eur(a) 18,45 / sFr. 30,70 isbn 978-3-931606-79-4 II/2009 sylvia seja Handlungstheorie des Bildes 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-59-0

siehe auch Seite 25 volker wortmann Authentisches Bild und authentisierende Form

2003, 284 S., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 25,00 / eur(a) 25,60 / sFr. 42,10 isbn 978-3-931606-61-9

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programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation Cultural Studies / Kulturwissenschaft milly buonanno (Hrsg.) Eurofiction 1. Fiktionale Fernsehsendungen in Europa Fiktion und Fiktionalisierung, 2 1999, 247 S., 49 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 7,00 / eur(a) 7,30 / sFr. 12,60 isbn 978-3-931606-28-2 ralf adelmann / andreas fahr / ines katenhusen / nic leonhardt / dimitri liebsch / stefanie schneider (Hrsg.) Visual Culture Revisited. German and American Perspectives on Visual Culture(s)

zung zwischen Selbst und Anderem, Mainstream und Gegenkultur. Der Band versammelt englischsprachige Texte, die sich über eine Reihe von theoretischen Reflexio­nen und Fallstudien mit dieser Dialektik der visuellen Kultur(en) auseinandersetzen. Infolgedessen ist das Buch nicht allein für ein interdisziplinär ausgerichtetes Publikum äußerst empfehlenswert, das sich für die Analyse des Visuellen interessiert, sondern auch für Wissenschaftler und Studenten in der Amerikanistik. udo göttlich / winfried gebhardt / clemens albrecht (Hrsg.) Populäre Kultur als repräsentative Kultur. Die Herausforderung der Cultural Studies Fiktion und Fiktionalisierung, 6 2002, 308 S., 6 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,00 / eur(a) 28,70 / sFr. 47,10 isbn 978-3-931606-51-0

2007, 314 S., 75 Abb., 3 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,00 / eur(a) 28,70 / sFr. 47,10 isbn 978-3-931606-30-5

Gibt es eine visuelle Kultur oder nur visuelle Kulturen? Auf der einen Seite ist es unzweifelhaft, dass Bilder keine isolierte Existenz besitzen und daher auch nicht allein aus sich heraus verstanden werden können. Sie sind vielmehr Bestandteil von Praktiken und eingebettet in Institutionen; und dies ist die Gemeinsamkeit, die es nahe legt, von einer visuellen Kultur im Singular zu reden. Auf der anderen Seite ist ebenso offensichtlich, dass die visuelle Kultur kein monolithischer Block ist. Es gibt eine Vielzahl von Typen bildlicher Darstellung: von der Sitcom zur Illustration im Kinderbuch, vom Cartoon zum Satellitenfoto, in der hohen Kunst oder im Alltagsleben. Außerdem ist das Feld des Visuellen ein Feld des Konflikts und der Auseinanderset[zum Inhaltsverzeichnis]

»Für den wissenschaftlichen Kontext ist dieses Buch eine Bereicherung und lesenswert. Es ist eine für den deutschsprachigen Raum absolut nicht alltägliche, weil gelungene Herangehensweise, sowohl kulturtheoretisch als auch praktisch die Beschäftigung mit populärer Kultur zu begründen. Der Band thematisiert aus einem interessanten Blickwinkel populäre Kultur, von musikalischen Szenen bis zum Heimwerker. Diese theoretische Perspektive und die sich anschließenden Beispiele versuchen nicht populäre Kultur in ihr Recht zu setzen. Die Beiträge basieren auf der begründeten Erkenntnis, dass sie, die populäre Kultur, faktisch, als Repräsentation dieser Gesellschaft, im Recht ist« (Stefan Neubacher [Marburg], medienwissenschaft, 2, 2003). udo göttlich / rainer winter (Hrsg.) Politik des Vergnügens. Zur Diskussion der Populärkultur in den Cultural Studies Fiktion und Fiktionalisierung, 3 2000, 344 S., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 27,00/ eur(a) 27,65 / sFr. 45,40 isbn 978-3-931606-33-6 wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht udo göttlich / jörg-uwe nieland / heribert schatz (Hrsg.) Kommunikation im Wandel. Zur Theatralität der Medien Fiktion und Fiktionalisierung, 1 1998, 250 S., 2 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 24,00/ eur(a) 24,55 / sFr. 40,50 isbn 978-3-931606-26-8 hans-otto hügel Lob des Mainstreams. Zu Begriff und Geschichte von Unterhaltung und Populärer Kultur

2007, 408 S., 10 Abb.,

bei die Schönheit des Trivialen, ohne die sich die Populäre Kultur nicht verstehen lässt. marcus s. kleiner / hermann strasser (Hrsg.) Globalisierungswelten. Kultur und Gesellschaft in einer entfesselten Welt Fiktion und Fiktionalisierung, 7 2003, 264 S., 6 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 26,00/ eur(a) 26,60 / sFr. 43,80 isbn 978-3-931606-65-7 jörg-uwe nieland / klaus kamps (Hrsg.) Politikdarstellung und Unterhaltungskultur. Zum Wandel der politischen Kommunikation Fiktion und Fiktionalisierung, 8

2004, 272 S., 24 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 26,00/ eur(a) 26,60 / sFr. 43,80 isbn 978-3-931606-68-8

Broschur, 240 x 170 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-938258-15-6

Popmusik, tv-Shows, Groschenromane – was massenhaft rezipiert wird, wird in Wissenschaft und Kritik meist gering geschätzt oder nur als soziokulturelles Identifikationsmedium verstanden. Zwar hat die Forschung in den letzten Jahren den Leser populärkultureller Medienprodukte vom Manipulationsopfer zum aktiven Rezipienten aufgewertet – ernst genommen wird der Mainstream als Kern der Populärkultur indes nicht: Er gilt immer noch als defizitäres Massenphänomen, obwohl gerade in ihm kulturell wirkungsmächtige Vorstellungen von gelingendem Leben formuliert werden. Damit das Unterhaltende am Ende nicht doch gegen den Ernst der Kunst oder den exotischen Reiz des Subkulturellen verliert, ist eine Neubestimmung des Populären notwendig. Diese kann nur gelingen, wenn man ihm auch eine ästhetische Seite zugesteht – und diese zu loben weiß. Hans-Otto Hügel fordert eine neue Sensibilität gegenüber dem Populären. In seinen Aufsätzen zeichnet er die Problemgeschichte der Theorie und Praxis der Unterhaltung nach. Und er entdeckt da32

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jan pinseler Fahndungssendungen im deutschsprachigen Fernsehen Fiktion und Fiktionalisierung, 9 2006, 176 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 23,00 / eur(a) 23,55 / sFr. 38,80 isbn 978-3-938258-18-7 carsten winter / tanja thomas / andreas hepp (Hrsg.) Medienidentitäten. Identität im Kontext von Globalisierung und Medienkultur 2003, 400 S., 13 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 30,00 / eur(a) 30,70 / sFr. 50,40 isbn 978-3-931606-55-8 rainer winter (Hrsg.) Die Perspektiven der Cultural Studies. Der Lawrence-Grossberg-Reader 2007, 304 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 30,00 / eur(a) 30,70 / sFr. 50,40 isbn 978-3-938258-32-3 Cultural Studies in ihrer heutigen Gestalt verdanken den Arbeiten und dem Wirken von Lawrence Grossberg sehr viel. Neben Stuart Hall ist er der AuHerbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation tor, der sich besonders intensiv mit der Geschichte, den Theorien und der Methodologie von Cultural Studies auseinandergesetzt hat. In wichtigen Analysen hat er die Komplexität und die Perspektiven dieser intellektuellen Disziplin und der CulturalStudies-Bewegung im Kontext der Philosophie seit Spinoza, der Theorieentwicklung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der sich verändernden politischen Verhältnisse seit Ende der 1950er-Jahre herausgearbeitet. Während für einen Außenstehenden die verschiedenen Formationen von Cultural Studies oft nur schwer als ein einheitliches Projekt, als Einheit in der Differenz verständlich sind, zeigt Lawrence Grossberg überzeugend, wie sie als Reaktion auf unterschiedliche soziale und kulturelle Kontexte entstanden sind, wo ihre Stärken und Schwächen liegen, wie sie zusammenhängen und wie sie dazu beitragen, Cultural Studies immer wieder neu als ein intellektuelles Projekt zu schaffen, das differenziert und nuanciert auf die Herausforderungen der Gegenwart antwortet. Cultural Studies sind für Grossberg ein transdisziplinäres, kritisches und politisches Projekt, das Machtverhältnisse analysiert, kritisiert und Möglichkeiten der Transformation sowie der Ermächtigung aufzeigen möchte. In seinen theoretisch und begrifflich elaborierten Untersuchungen macht er deutlich, warum intellektuelle Arbeit für das Verständnis der Gegenwart wichtig und unerlässlich ist. rainer winter (Hrsg.) Medienkultur, Kritik und Demokratie. Der Douglas-Kellner-Reader 2005, 384 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-931606-60-2 »Was den Reader letztlich so interessant macht, ist zum einen natürlich seine vielschichtige, multiperspektivische Annäherung an ein Denken, das spätestens von Lyotard unter dem PassepartoutBegriff der Postmoderne zusammengefasst wurde, zum anderen sind es aber die strahlenförmigen Verweisungen auf Kellners eigene Arbeit, denn dieser Konvolut stellt momentan den wohl um[zum Inhaltsverzeichnis]

fangreichsten und besten Überblick über die weitläufigen Themengebiete von Douglas Kellner dar« (Florian Reinacher, f.lm Texte zum Film, 9.3.2006).

Film / Filmsoziologie anne bartsch / jens eder / kathrin fahlenbrach (Hrsg.) Audiovisuelle Emotionen. Emotionsdarstellung und Emotionsvermittlung durch audiovisuelle Medienangebote

2007, 456 S., 31 Abb., 4 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-938258-30-9

Kino, Fernsehen und andere audiovisuelle Medien­angebote lösen bei den Konsumenten die unterschiedlichsten Emotionen aus und prägen so die Emotionskultur moderner Gesellschaften gleich doppelt: Zum einen sind sie das dominierende Mittel der Darstellung von Emotionen, zum anderen beeinflussen sie das emotionale Erleben ihrer Zuschauer nachhaltig. Zwischen den beiden Forschungsrichtungen, die sich am intensivsten mit diesem Thema befasst haben – der geistes- und der sozialwissenschaftlichen Forschung – hat bisher noch kaum ein Dialog stattgefunden. Dieser Sammelband macht es sich zur Aufgabe, zentrale Positionen und Vertreter beider Richtungen vorzustellen und einen interdisziplinären und internationalen Austausch über audiovisuelle Emotionen anzuregen. Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Disziplinen – von den Film- und Medienwissenschaften über die Philosophie bis zu Medienpsywissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht chologie und empirischer Rezeptionsforschung – beschäftigen sich mit vier übergreifenden Themenschwerpunkten: mit den biologischen Grundlagen audiovisueller Emotionen, mit ihrer Kultur und Geschichte, mit ihrer rezeptionspsychologischen Modellierung und mit den ästhetischen und narrativen Verfahren ihrer Darstellung, Auslösung und Lenkung. Diese Themen werden anhand zahlreicher Beispiele aus dem Film- und Fernsehbereich anschaulich erläutert.

Journalismus

Neu! eva fritsch / dirk fritsch Filmzugänge. Strukturen und Handhabung 2008, Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 19,80 / eur(a) 20,30 / sFr. 33,50 isbn 978-3-931606-69-5 . siehe auch Seite 19

siehe auch Seite 17

manfred mai / rainer winter (Hrsg.) Das Kino der Gesellschaft – die Gesellschaft des Kinos. Interdisziplinäre Positionen, Analysen und Zugänge 2006, 320 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,00 / eur(a) 28,70 / sFr. 47,10 isbn 978-3-938258-04-0 »Alle Beiträge, die in einleitenden Resümees der Herausgeber vorgestellt werden, zeichnen sich durch einen hohen Reflexionsgrad und durch die strikte Themenbezogenheit aus. Literaturangaben in den einzelnen Beiträgen, das Verzeichnis der Autorinnen und Autoren wie auch das umfassende Sach- und Personenregister erleichtern dem Leser auch den raschen Zugang zu weiterführenden Fragestellungen« (Wolfgang Schlott, Medienwissenschaft 4/2006). rainer winter Filmsoziologie. Eine Einführung in das Verhältnis von Film, Kultur und Gesellschaft 1992, 136 S., 27 Abb., broschiert, 225 x 150 mm eur(d) 16,00 / eur(a) 16,40 / sFr. 27,50 isbn 3-931606-34-1 . isbn 978-3-931606-34-3 Titel ist vergriffen 34

wissenschafftkommunikation

Neu! erik albrecht Die Meinungsmacher. Journalistische Kultur und Pressefreiheit in Russland Journalismus International, 1 2008, 128 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 16,00 / eur(a) 16,40 / sFr. 27,50 isbn 978-3-938258-78-1

II/2009 alla g. bespalowa / jewgenij a. kornilow / horst pöttker (Hrsg.) Deutsch-russisches Handbuch der journalistischen Genres Journalismus International, 3 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-76-7

siehe auch Seite 20 michael beuthner / joachim buttler / sandra fröhlich / irene neverla / stephan a. weichert (Hrsg.) Bilder des Terrors – Terror der Bilder? Krisenberichterstattung am und nach dem 11. September

2003, 377 S., 83 Abb., engl. Broschur, 240 x 170 mm eur(d) 34,00 / eur(a) 34,80 / sFr. 56,40 isbn 978-3-931606-56-5 vasco boenisch Strategie: Stimmungsmache. Wie man Kampagnenjournalismus definiert, analysiert – und wie ihn die BILD-Zeitung betreibt 2007, 376 S., 64 Abb., 2 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-45-3 »Wer wissen will, wie Kampagnen gemacht werden, sollte dieses Buch als Betriebsanleitung beHerbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation nutzen. Wer wissen will, was getan werden muss, um guten Journalismus zu machen, sollte es studieren. Wer wissen will, wie kritisch es um einige Bereiche des Journalismus in diesem Land bestellt ist, kann sich durch die Lektüre dieses Buches ein eindrucksvolles ›Bild‹ davon machen« (Petra Dorsch-Jungsberger).

steffen burkhardt Medienskandale. Zur moralischen Sprengkraft öffentlicher Diskurse

hans bohrmann / elisabeth klaus / marcel machill (Hrsg.) Media Industry, Journalism Culture and Communication Policies in Europe. Festschrift für Gerd G. Kopper

2006, 486 S., 7 Abb., 1 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 34,00 / eur(a) 34,80 / sFr. 56,40 isbn 978-3-938258-27-9

2007, 376, S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 31,00 / eur(a) 31,75 / sFr. 51,90 Texte in englischer Sprache isbn 978-3-938258-17-0

The book aims at analyzing driving factors determining journalism and media development in Europe. Focussing on political, economical, technical, and cultural conditions in various European countries – including new eu member states – this volume gives insight into the functions and dysfunctions of modern journalism. Although the book will contain both country specific reports and cross-national articles, we want to avoid pure ›state-of-the-art‹ articles with mere information about numbers of tv channels, newspapers etc. Analyses should go beyond traditional descriptive studies sometimes found in European media handbooks. The analyses should rather focus on the consequences and implications political, economical, technical, and cultural conditions exert on journalism, journalistic products, journalistic work and media development preferably under a functional perspective. [zum Inhaltsverzeichnis]

»Das Buch beeindruckt durch die vielfältigen Ansätze und Forschungstraditionen, mit denen der Medienskandal beleuchtet wird sowie durch eine gute Strukturierung. Es ist interessant und gewinnbringend zu lesen und bietet einen umfassenden Einblick in die Skandalliteratur. Auch die unzähligen Skandalbeispiele, die in den Ausführungen immer wieder verwendet werden, machen die Materie sehr anschaulich« (Mario schranz, pr-Guide). IV/2008 wolfgang duchkowitsch / fritz hausjell / bernd semrad (Hrsg.) Journalistische Persönlichkeit. Fall und Aufstieg eines Phänomens Öffentlichkeit und Geschichte, 3 2008, Broschur, 213 x 142 mm ca. eur(d) 30,00 / eur(a) 30,70 / sFr. 50,40

isbn 978-3-938258-82-8

siehe auch Seite 21 evelyn engesser Journalismus in Fiktion und Wirklichkeit. Ein Vergleich des Journalistenbildes in literarischen Bestsellern mit Befunden der empirischen Kommunikatorforschung 2005, 444 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 34,00 / eur(a) 34,80 / sFr. 56,40 isbn 978-3-931606-99-2 wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht Ob trivial oder anspruchsvoll, ob Liebesroman, Krimi, Politthriller oder Familiensaga – Journalisten schmücken jedes Genre. Es ist ihre Vielseitigkeit, die Journalisten bei Schriftstellern und Lesern so beliebt macht. Als Kriegsberichterstatter, Lokalredakteur, Auslandskorrespondent oder Boulevardreporter sind sie nicht nur die Idealbesetzung für die Rolle des literarischen Helden, sondern überzeugen auch als Schurken. Der vorliegende Band untersucht die Darstellung von Journalisten und deren Arbeitsbedingungen in literarischen Bestsellern und vergleicht diese mit Befunden der empirischen Kommunikatorforschung. klaus forster Journalismus im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung. Das Konzept des ›Public Journalism‹ und seine empirische Relevanz 2006, 426 S., 36 Abb., 58 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-938258-19-4 »Über die empirische Untersuchung hinaus kommt dem Buch das Verdienst zu, das Konzept des ›Public Journalism‹ im deutschen Sprachraum überhaupt einmal bekannt zu machen. Und dieses Verdienst kann nicht hoch genug veranschlagt werden, zumal die Darstellung keineswegs unkritisch ist« (Roger Blum). elke grittmann Das politische Bild. Fotojournalismus und Pressefotografie in Theorie und Empirie

2007, 504 S., 51 Abb., 58 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-938258-31-6 36

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Fotografien sind seit fast 100 Jahren fester Bestandteil der Berichterstattung in der Presse und haben seit den 1990er-Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Unter zunehmendem Konkurrenzdruck, deutlichem Leserschwund und im Zuge der Digitalisierung setzen die Zeitungsverlage verstärkt auf Eyecatcher. Diese scheinbare Oberflächlichkeit hat der Pressefotografie vor allem in der politischen Kommunikationsforschung erhebliche Kritik eingebracht: Bekannte Topoi von der ›Bilderflut‹ und der ›Informationslosigkeit‹ prägen die Diskussion. Die wissenschaftliche Aufarbeitung steht jedoch erst am Anfang und verläuft sich in den Bruchstellen zwischen Fachgrenzen. Angesichts dieser Situation hat sich die vorliegende Arbeit zum Ziel gesetzt, eine theoretische Fundierung und empirische Analyse zu leisten. In Anknüpfung an den Konstruktivismus, an kunstwissenschaftliche Bildtheorien und die Systemtheorie wird ein theoretischer Rahmen entwickelt, durch den sich der Fotojournalismus bzw. die Pressefotografie als Teilsystem des Journalismus beschreiben lässt. Gleichermaßen ist dieses Teilsystem, wie der Journalismus selbst, durch kulturelle Vorstellungen geprägt, die sich als kulturelle Sinnkonstruktionen in der Berichterstattung manifestieren. Die theoretische Neukonzeption von System und Kultur des Journalismus schafft die Grundlage für eine empirische Analyse von Politik in der Pressefotografie. Untersucht wird dies anhand einer Inhaltsanalyse der überregionalen Tageszeitungen, die Strukturen, Strategien und Bedeutungskons­ truktionen der Pressefotografie systematisch offen legt. Neu! elke grittmann / irene neverla / ilona ammann (Hrsg.) Global, lokal, digital. Fotojournalismus heute 2008, 336 S., 34 Abb., 21 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-64-4 siehe auch Seite 7 Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation Neu! oliver hahn /roland schröder (Hrsg.) Journalistische Kulturen. Schlüsselkonzepte und Grundsteine für ein interdisziplinäres und internationales Theoriefundament 2008, Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 24,00 / eur(a) 24,55 / sFr. 40,50

isbn 978-3-938258-73-6 . siehe auch Seite 18 sandra hermes Qualitätsmanagement in Nachrichtenredaktionen 2006, 384 S., 48 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-938258-23-1 Die kommunikationswissenschaftliche Qualitätsforschung nahm bislang hauptsächlich journalis­ tische Inhalte unter die Lupe. Weitgehend vernachlässigt wurden dagegen die institutionellen Strukturen, die Qualität im redaktionellen Alltag fördern oder verhindern. Das Buch versucht diese Forschungslücke mit einer empirischen Studie zum Qualitätsmanagement in deutschen Nachrichtenredaktionen zu schließen. Vor dem Hintergrund einer umfassenden Darstellung des Status quo der journalistischen Qualitätsforschung wird anhand des Konzepts des TotalQuality-Managements (tqm) untersucht, inwiefern Nachrichtenredaktionen unterschiedlicher Medientypen diese Managementstrategie bereits anwenden. Eine Befragung gibt Aufschluss darüber, welche Voraussetzungen die Redaktionen mitbringen, um tqm-Prinzipien wie die Kunden-, Mitarbeiter-, Prozess- und Gesellschaftsorientierung bei Bedarf sinnvoll als redaktionelles Quali­täts­­ management-Programm einzusetzen. Das Buch liefert auf der Basis der empirischen Befunde abschließend zahlreiche Handlungsanregungen für die Praxis und will damit selbst einen Beitrag zum Qualitätssicherungsnetzwerk im Journalismus leisten. »Allen, die sich aus wissenschaftlicher Perspektive mit Qualitätssicherung im Journalismus be[zum Inhaltsverzeichnis]

fassen, bietet Hermes eine anregende Lektüre und viel Stoff für weitere Debatten« (Susanne Fengler, Medien&Kommunikationswissenschaft 1/2007). Neu! dorothee krings Theodor Fontane als Journalist. Fontanes Überlegungen zum Journalismus und sein journalistisches Werk am Beispiel seiner Theaterkritiken

Öffentlichkeit und Geschichte, 2 2008, 400 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-52-1 siehe auch Seite 10 horst pöttker Abgewehrte Vergangenheit. Beiträge zur deutschen Erinnerung an den Nationalsozialismus Öffentlichkeit und Geschichte, 1 2005, 270 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,00 / eur(a) 28,70 / sFr. 47,10 isbn 978-3-931606-94-7 Neu! marina sverdel Medienoligarchen. Die Pressefreiheit in der Ukraine nach der Revolution in Orange Journalismus International, 2 2008, 264 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 24,00 / eur(a) 24,55 / sFr. 40,50 isbn 978-3-938258-77-4 siehe auch Seite 17 I/2009 stephan a. weichert / christian zabel (Hrsg.) Die Alpha-Journalisten 2.0. Deutschlands neue Wortführer im Porträt 2009, Broschur, 190 x 120 mm ca. eur(d) 19,80 / eur(a) 20,30 / sFr. 33,50 isbn 978-3-938258-92-7 . siehe auch Seite 26 wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht stephan weichert / christian zabel (Hrsg.) Die Alpha-Journalisten. Deutschlands Wortführer im Porträt

stephan weichert Die Krise als Medienereignis. Über den 11. September im deutschen Fernsehen 2006, 474 S., 6 Abb., 12 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-938258-21-7

2007, 416 S., Broschur, 190 x 120 mm eur(d) 23,00 / eur(a) 23,55 / sFr. 38,80 isbn 978-3-938258-29-3

Das Medien-Ensemble wächst zusehends – immer mehr Presseerzeugnisse, tv-Sendungen und Online-Angebote buhlen um die Aufmerksamkeit des Publikums. Diese unübersichtliche Vielstimmigkeit bildet zugleich den Nährboden für die neuen Superstars des Gewerbes: Die publizistischen Wortführer und Alpha-Tiere im Journalismus, die sich als medienübergreifende Marken positionieren, sich hartnäckig in Szene setzen und die gesellschaftlichen Diskurse in unserer Medienrepublik maßgeblich prägen und steuern. Die Alpha-Journalisten. Deutschlands Wortführer im Porträt befasst sich eingehend mit der derzeitigen Funktions- und Leistungselite im Journalismus, also den tonangebenden deutschen Elitepublizisten, die tagtäglich als Leitartikler, Kolumnist, Chefredakteur und Moderator das öffentliche Stimmungsbild in Deutschland maßgeblich beeinflussen. Der Band versammelt 30 Porträts der tonangebenden Wortführer, darunter Stefan Aust, Kai Diekmann, Maybrit Illner, Günther Jauch, Hans-Ulrich Jörges, Peter Kloeppel, Hans Leyendecker, Sonia Mikich, Ulrich Reitz und Frank Schirrmacher. Kerngedanke der PorträtSammlung ist es, eine biografische Skizze der Rollenmuster und Strategien einflussreicher Medienmacher, ihrer Denkweisen und Befindlichkeiten zu entwerfen. In ergänzenden Essays wird das Phänomen des ›Alpha-Journalismus‹ in seinen zeithistorischen und medienpolitischen Zusammenhängen genauer verortet. 38

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Kommunikationswissenschaft allgemein thomas bruns Veränderungen der Gewaltberichterstattung im politischen Informationsprogramm des öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehens von 1986-1994. Eine Längsschnittanalyse 1998, 317 S., 55 Abb., engl. Broschur, 240 x 170 mm eur(d) 9,00 / eur(a) 9,20 / sFr. 16,00 isbn 978-3-931606-27-5 lutz m. hagen Konjunkturnachrichten, Konjunkturklima und Konjunktur. Wie sich die Wirtschaftsberichterstattung der Massenmedien, Stimmungen der Bevölkerung und die aktuelle Wirtschaftslage wechselseitig beeinflussen – eine transaktionale Analyse 2005, 432 S., 31 Abb., 78 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 31,00 / eur(a) 31,75 / sFr. 51,90 isbn 978-3-931606-97-8 Diese Arbeit wurde mit dem Habilitationspreis der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ausgezeichnet. »Zu den sträflich vernachlässigten Forschungsfeldern der Kommunikationswissenschaft zählt weiterhin der Wirtschaftsjournalismus. Vielfach untersucht wurde, wie wirtschaftliches Handeln die Medien und ihre Märkte beeinflusst – die umgekehrte Frage, ›wie medienvermittelte Information ökonomisches Handeln prägt‹, wie also beispielsweise ›die Medien über Konjunktur berichten und Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation welche Ursachen und Folgen das hat‹, wurde dagegen kaum je gestellt. Der Dresdener Kommunikationsforscher Lutz M. Hagen hat diese Forschungslücke jetzt mit seiner Habilitationsschrift ein Stück weit geschlossen« (Stephan Ruß-Mohl, Neue Zürcher Zeitung, 17. Februar 2006). steffen kolb Mediale Thematisierung in Zyklen. Theoretischer Entwurf und empirische Anwendung 2005, 336 S., 67 Abb., 36 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 30,00/ eur(a) 30,70 / sFr. 50,40

thomas schierl (Hrsg.) Prominenz in den Medien. Zur Genese und Verwertung von Prominenten in Sport, Wirtschaft und Kultur

2007, 360 S., 32 Abb., 33 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,00 / eur(a) 28,70 / sFr. 47,10 isbn 978-3-938258-61-3

isbn 978-3-938258-05-7

g. christine müller Der europäische Fernsehabend 1999, 112 S., 15 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 5,00/ eur(a) 5,15 / sFr. 9,00 isbn 978-3-931606-29-9 Neu! winfried nöth / nina bishara / britta neitzel Mediale Selbstreferenz: Grundlagen und Fallstudien zu Werbung, Computerspiel und Comics 2008, 248 S., 42 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 23,00 / eur(a) 23,55 / sFr. 38,80 isbn 978-3-938258-74-3 . siehe auch Seite 5

Egal ob Print, Hörfunk oder tv, wir können der Permanenz von Prominenz kaum entkommen. In den vergangen Jahren haben sich die Berichterstattung über Prominenz und die Nachfrage nach Prominenten stark ausgeweitet. Trotz der steigenden Relevanz in den Massenmedien hat sich die Forschung diesem Untersuchungsgegenstand in nur geringem Maß angenommen. Der vorliegende Band widmet sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Es wird ein genauerer Blick auf rechtliche, kulturelle, ökonomische wie publizistische Entwicklungen geworfen und das Phänomen der Prominenz aus verschiedenen Blickwinkeln eingeordnet. Neben überblicksartigen Beiträgen über Angebot und Rezeption von Medienprominenz werden auch erste Analysen in ausgewählten Teilbereichen (z. B. Sport, Musik) vorgestellt.

helmut scherer / daniela schlütz Das inszenierte Medienereignis. Die verschiedenen Wirklichkeiten der Vorausscheidung zum Eurovision Song Contest in Hannover 2001 2003, 160 S., 49 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 16,00/ eur(a) 16,40 / sFr. 27,50 isbn 3-931606-47-3 isbn 978-3-931606-47-3

tanjev schultz Geschwätz oder Diskurs? Die Rationalität politischer Talkshows im Fernsehen 2006, 400 S., 55 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-24-8

»Fazit: So muss eine Verbindung von Literaturstudie und empirischer Studie sein: kompakt und lesbar. Ein Musterstück« (Lars Rademacher, Communicatio Socialis, 4, 2003).

»Alles in allem hat Schultz ein sowohl in den normativen als auch in den empirischen Teilen überzeugendes Werk vorgelegt, das zudem ausgesprochen gut lesbar ist. Die Verzahnung der einzelnen

[zum Inhaltsverzeichnis]

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht Teile ist gut gelungen. Die Analysen liefern bemerkenswerte Befunde zu den Inhalten einer in der empirischen Forschung bislang zu Unrecht vernachlässigten Form politischer Kommunikation. Die Schlussfolgerungen, die der Autor anhand der Daten zieht, sind gut nachvollziehbar. Kritisch anmerken könnte man allenfalls, dass einige der Tabellen etwas überladen [...] sind. Dies trübt den guten Eindruck, den der Band hinterlässt, aber kaum. Er kann vielmehr ausdrücklich zur Lektüre empfohlen werden« (Marcus Maurer, m&k). anja wohlfromm Museum als Medium – Neue Medien in Museen. Überlegungen zu Strategien kultureller Repräsentation und ihre Beeinflussung durch digitale Medien Forum Neue Medien, 2 2005 (2. Auflage), 144 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 14,00/ eur(a) 14,35 / sFr. 24,40 isbn 978-3-938258-13-2 Grundlage der vorliegenden Publikation ist die 1999 mit dem wal-Preis (wissenschaftlich außergewöhnliche Leistungen) ausgezeichnete Diplomarbeit der Autorin, die die Hochschule für Film und Fernsehen ›Konrad Wolf‹ (Potsdam) absolvierte.

Mediengeschichte stefanie averbeck / arnulf kutsch (Hrsg.) Zeitung, Werbung, Öffentlichkeit. Biographisch-systematische Studien zur Frühgeschichte der Kommunikationsforschung Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 2 2005, 186 S., 9 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 26,50/ eur(a) 27,15 / sFr. 44,60 isbn 978-3-931606-95-4 »Die Theorie- und Sozialgestalt der Zeitungswissenschaft bis in die 1930er Jahre liegt inzwischen für den, der sich dafür interessiert, wie ein of40

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fenes Buch vor. Dazu haben vor allem die Herausgeber Averbeck und Kutsch in den vergangenen Jahrzehnten beigetragen« (Hans Bohrmann, Publizistik 1/2007). »Insgesamt präsentierte der Herbert von Halem Verlag mit diesem Band einen würdigen zweiten Titel in der 2004 gegründeten Reihe Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft« (Bernd Semrad, medien&zeit). Neu! michael meyen / manuel wendelin (Hrsg.) Journalistenausbildung, Empirie und Auftragsforschung. Neue Bausteine zu einer Geschichte des Münchener Instituts für Kommunikationswissenschaft. Mit einer Bibliografie der Dissertationen von 1925 bis 2007 Für Wolfgang R. Langenbucher zum 70. Geburtstag

Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 5 2008, 296 S., 44 Abb., Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-85-9 siehe auch Seite 11 michael meyen / maria löblich »Ich habe dieses Fach erfunden« Wie die Kommunikationswissenschaft an die deutschsprachigen Universitäten kam. 19 biografische Interviews Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 4 2007, Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00/ eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-938258-67-5 Dieses Buch will das Bewusstsein für die Wurzeln der Kommunikationswissenschaft schärfen. Dazu werden 19 biografische Interviews mit Professoren präsentiert, die zur Generation der ›Jungtürken‹ im Fach gehören. Der Begriff wurde von Walter J. Schütz (Jahrgang 1930) geprägt und meinte Leute in seinem Alter, die sich in den 1960er-Jahren als Assistenten oder Doktoranden auf eine Universitätskarriere vorbereitet haben und deshalb all Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation das diskutierten, was einer solchen Karriere im Wege stand: die geringe Reputation des Fachs, die schlechte Ausstattung mit Professuren und Mittelbaustellen, den einsetzenden Studentenan­ drang. In den 1970er- und 1980er-Jahren haben die ›Jungtürken‹ über ihre Publikationen und ihre Lehrtätigkeit definiert, was Kommunikationswissenschaft ist, und diese Definition nicht zuletzt über Promotions- und Habilitationsverfahren an die nächste Professorengeneration weitergegeben. Die Interviews in diesem Buch sind so nicht nur ein Schlüssel für die Ausgestaltung von Studiengängen und Instituten sowie für das Werk der Befragten, sondern zugleich ein Angebot für eine Fachidentität – einer Identität, zu der die Geschichte der Menschen gehört, die sich entschieden haben, manche Ansätze, Begriffe und Methoden zu tradieren und andere nicht. II/2009 michael meyen / maria löblich / manuel megnin / nathalie huber Biografisches Lexikon zur Kommunikationswissenschaft im deutschsprachigen Raum Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 6 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-28-6 . siehe auch Seite 23 michael meyen / maria löblich (Hrsg.) 80 Jahre Zeitungs- und Kommunikationswissenschaft in München. Bausteine zu einer Institutsgeschichte Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 1 2004, 394 S., 68 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50/ eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-931606-71-8 jürgen wilke (Hrsg.) Die Aktualität der Anfänge. 40 Jahre Publizistikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft, 3 2005, 246 S., 28 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 27,50/ eur(a) 28,15 / sFr. 46,30 isbn 978-3-938258-09-5 [zum Inhaltsverzeichnis]

Medienökonomie mike friedrichsen / udo göttlich (Hrsg.) Diversifikation in der Unterhaltungsproduktion 2004, 272 S., 25 Abb., Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-931606-52-7 z. Zt. nicht lieferbar thomas schierl Werbung im Fernsehen. Eine medienökonomische Untersuchung zur Effektivität und Effizienz werblicher TV-Kommunikation

2003, 312 S., 35 Abb., Hardcover, 213 x 142 mm eur(d) 36,00/ eur(a) 36,90 / sFr. 59,30 isbn 978-3-931606-67-1

thomas schierl Text und Bild in der Werbung. Bedingungen, Wirkungen und Anwendungen bei Anzeigen und Plakaten 2001, 326 S., 67 Abb., engl. Broschur, 240 x 170 mm eur(d) 34,00 / eur(a) 34,80 / sFr. 56,70 isbn 978-3-931606-31-2 Neuauflage ist in Vorbereitung, derzeit nicht lieferbar thomas schierl Vom Werbespot zum interaktiven Werbedialog. Über die Veränderungen des Werbefernsehens Forum Neue Medien, 1 1997, 148 S., 20 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 5,00 / eur(a) 5,15 / sFr. 9,00 isbn 978-3-931606-25-1

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht III/2009 siegfried j. schmidt / jörg tropp (Hrsg.) Die Moral der Unternehmens­kommunikation. Lohnt es sich, gut zu sein? 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-48-9 siehe auch Seite 24 Neu! gabriele siegert / bjørn von rimscha (Hrsg.) Zur Ökonomie der Unterhaltungsproduktion 2008, 296 S., 12 Abb., 6 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,50 / eur(a) 29,20 / sFr. 47,90 isbn 978-3-938258-75-0 siehe auch Seite 16 jens woelke Durch Rezeption zur Werbung. Kommunikative Abgrenzung von Fernsehgattungen 2004, 304 S., 50 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,00/ eur(a) 28,70 / sFr. 47,10 isbn 978-3-931606-63-3 guido zurstiege Zwischen Kritik und Faszination. Was wir beobachten, wenn wir die Werbung beobachten, wie sie die Gesellschaft beobachtet 2005, 352 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,50/ eur(a) 29,20 / sFr. 47,90 isbn 978-3-938258-00-2 Werbung ist eine Projektionsfläche kollektiver Mentalitäten, sie ist eine mächtige Sozialisationsinstanz und ein unverzichtbarer Wirtschaftsfaktor. Sie ist angesichts der zunehmenden Kommerzialisierung der Kommunikation eine wichtige Triebfeder der Dynamik im Mediensystem. Und natürlich: Sie ist ein unübersehbarer und daher unausweichlicher Bestandteil unseres Lebens. Wenn wir die Selektions- und Konstruktionsmechanismen, die Sinn- und Deutungsmuster dieser von der Medien- und Kommunikationswissen42

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schaft weitgehend vernachlässigten Kommunikationsform kennen, erschließen wir uns damit eine aussagekräftige Quelle der Gesellschafts­ beobachtung. »Wer sich für die Lektüre des Buches entscheidet, sollte zwar abstrakteren Gedanken nicht gänzlich ablehnend gegenüberstehen. Zurstiege schreibt aber stets recht unterhaltsam und bleibt – was in einer Habilitationsschrift alles andere als selbstverständlich ist – immer nah an der Praxis. Sein Buch sei jedem empfohlen, der sich für das Innenleben der Branche interessiert, und den Angehörigen der Branche erst recht« (Ralf Nöcker, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Februar 2006, S. 12).

Medienphilosophie christian filk / michael lommel / mike sandbothe (Hrsg.) Media Synaesthetics. Konturen einer physiologischen Medienästhetik 2004, 224 S., 7 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 27,00 / eur(a) 27,65 / sFr. 45,40 isbn 978-3-931606-59-6 Der Band Media Synaesthetics untersucht die Wechselwirkung und das Zusammenspiel zwischen Medien und Sinnen. Die Autorinnen und Autoren diskutieren theoretische Konzepte zur Synästhesie der Wahrnehmung und setzen sich mit synästhetischen Spielformen der künstlerischen Praxis auseinander. Media Synaesthetics ist darauf angelegt, die medialen Koppelungen der Sinne und Affekte, das heißt: Konturen einer physiologischen Medienästhetik, zu markieren. Das Erkenntnisinteresse richtet sich dabei weniger auf anthropologische Konstanten oder Sinneshierarchien als auf Inszenierungsweisen, Überschneidungen und Umbrüche der Sinne, auf mediale Anatomien und Schnittstellen der Einbildungskraft.Dieser Band enthält die unseres Wissens umfangreichste Bibliografie zum Thema. Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation dieter prokop Der kulturindustrielle Machtkomplex. Neue kritische Kommunikationsforschung über Medien, Werbung und Politik

2005, 222 S., Broschur, 190 x 120 mm eur(d) 24,00 / eur(a) 24,55 / sFr. 40,50 isbn 978-3-938258-12-5 »Seine herausfordernde Polemik ist der sprichwörtliche leichte Schlag auf den Hinterkopf, der bekanntlich das Denken anregt« (die zeit, 5.1.2006. Ernst Elitz). dieter prokop Das Nichtidentische der Kulturindustrie. Neue kritische Kommunikationsforschung über das Kreative der Medien-Waren 2005, 112 S., Broschur, 190 x 120 mm eur(d) 17,00 / eur(a) 17,40 / sFr. 29,10 isbn 978-3-931606-90-9 »[...] stellen diese beiden Aufsätze vielmehr eine optimale Einstiegslektüre für ein tieferes Verständnis der umfangreichen Monographien des Begründers der neuen Frankfurter Schule dar.« [...] »Sein eingangs geäußertes Versprechen, trotz dem selbst formulierten Anspruch eine theoretische Orientierungshilfe zu liefern, dennoch ›keine Eiswüste der Abstraktionen‹ zu durchlaufen, hält der Autor verlässlich ein. Dieses kleine – im Herbert von Halem Verlag mittlerweile wenig überraschend – schön gemachte Bändchen, legt komplexe Zusammenhänge nachvollziehbar dar und bedient sich einer wortgewandten wie amüsanten Sprache« (Gaby Falböck, medien & zeit, 3/2005, S. 48-50). mike sandbothe / winfried marotzki (Hrsg.) Subjektivität und Öffentlichkeit. Kulturwissenschaftliche Grundlagen­ probleme virtueller Welten 2000, 261 S., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 24,00/ eur(a) 24,55 / sFr. 40,50 isbn 978-3-931606-39-8 [zum Inhaltsverzeichnis]

Medienpolitik silke adam Symbolische Netzwerke in Europa. Der Einfluss der nationalen Ebene auf europäische Öffentlichkeit. Deutschland und Frankreich im Vergleich 2007, 398 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 30,00 / eur(a) 30,70 / sFr. 50,40 isbn 978-3-938258-34-7 Warum wird die gemeinsame europäische Politik in einem Mitgliedsland diskutiert, wohingegen sie in einem anderen Land gar nicht oder in einer völlig anderen Form auf die Medienagenda gelangt? Zeigen sich trotz dieser nationalen Filterprozesse Ansätze für europäische Öffentlichkeit – oder anders gefragt: Wie kann sich europäische Öffentlichkeit in dieser Vielfalt entwickeln? Europäische Öffentlichkeit resultiert nicht aus der Vereinheitlichung, sondern aus der kommunikativen Vernetzung massenmedialer Debatten verschiedener Länder. Ob Debatten vernetzt sind und wenn ja, wie diese Vernetzungen aussehen, hängt von nationalen Akteuren und Kontexten ab. Anhand der deutschen und französischen Debatten über die eu-Erweiterung und eine gemeinsame europäische Verfassung geht Silke Adam den Mechanismen der nationalen Thematisierung und Interpretation europäischer Politik nach und analysiert, wie dieselben sich auf die Entstehung europäischer Öffentlichkeit auswirken. Dazu konzeptualisiert die Autorin Öffentlichkeiten als symbolische Netzwerke, die sich mit Hilfe der empirischen Netzwerkanalyse erfassen lassen. patrick donges (Hrsg.) Von der Medienpolitik zur Media Governance? 2007, 272 S., 11 Abb., 4 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,50 / eur(a) 29,20 / sFr. 47,90 isbn 978-3-938258-02-6 Wer bestimmt, wer welchen Film sehen darf? Wer regelt die Frage des Urheberrechts im Internet? wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht Wer findet Lösungen zur Regulierung von Spam? Altersfreigaben, Copyright-Gesetze und Datenschutzvorgaben sind heute immer weniger eine Frage der Medienpolitik einzelner Staaten. Medienpolitische Entscheidungen werden zunehmend innereuropäisch ausgehandelt und von Privatwirtschaft und Verbänden mitgestaltet. ›Media Governance‹ fasst diese Entwicklung sich auflösender bzw. verwischender Grenzziehungen zwischen national und international, öffentlich und privat, innen und außen zusammen. Der Band beschreibt Theorien und Formen der Media Governance und bezieht sie auf konkrete Regelungsprobleme wie Urheberrechte, Medienkonzentration und Medienethik. Dabei diskutieren die Beiträge den Nutzen dieses Begriffs zur Beschreibung von Veränderungen im Bereich der Medien und der Medienpolitik: Was kann die politische Praxis mit dem Begriff anfangen? Brauchen wir den Gover­nanceAnsatz überhaupt, wenn uns Begriffe wie Entscheidung, Regulierung, Steuerung, oder schlicht: Medienpolitik zur Verfügung stehen? patrick donges / manuel puppis (Hrsg.) Die Zukunft des öffentlichen Rundfunks. Internationale Beiträge aus Wissenschaft und Praxis

2003, 344 S., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,00 / eur(a) 28,70 / sFr. 47,10 isbn 978-3-931606-57-2

lutz hagen (Hrsg.) Europäische Union und mediale Öffentlichkeit. Theoretische Perspektiven und empirische Befunde zur Rolle der Medien im europäischen Einigungsprozess 2004, 242 S., 10 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 25,00 / eur(a) 25,60 / sFr. 42,10 isbn 978-3-931606-50-3 »Insgesamt hat Hagen einen gelungenen Band vorgelegt, der theoretisch und empirisch bereichernd für die zunehmend konzisere Diskussion um europäische Öffentlichkeit ist« (Soziologische Revue, 29, 2006, S. 224f.). klaus kamps / jörg-uwe nieland (Hrsg.) Regieren und Kommunikation. Meinungsbildung, Entscheidungsfindung und gouvernementales Kommu­ni­kations­management – Trends, Vergleiche, Perspektiven

2006, 371 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-07-1

»Ein besonderer Verdienst des Bandes besteht darin, dass er konsequent eine internationale Pers­ pektive einnimmt. Zahlreiche Beträge beleuchten die Verhältnisse in anderen westeuropäischen Ländern – von Großbritannien und Frankreich bis hin zu kleineren Medienräumen wie der Schweiz und Belgien. Auch der Einfluss der eu findet Berücksichtigung, setzen doch gerade die Direktiven der bekannt forsch agierenden euWettbewerbskommission den öffentlichen Rundfunk stark unter Druck« (Eric Karstens, medienwissenschaft, 1,2004, S 121f.).

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Medien sind heute zweifelsohne ein wichtiger ›Horizont‹ des modernen Regierungshandelns: Ohne sie ist materielle Politik in Massendemokratien kaum vermittelbar. Allerdings sind sie nach verbreiteter Auffassung schon seit einiger Zeit nicht mehr allein eine politikferne ›Legitimationsbrücke‹, die die so wichtige Kopplung von Politik und Bürgerschaft als neutraler Mittler garantiert ohne selbst Einfluss auf politische Positionen auszuüben. Vielmehr sind Medien selbst als Akteure und Faktoren der politischen Kommunikation zu begreifen; sie gestalten aufgrund eines ›institutionellen Eigensinns‹ den politischen ProHerbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation zess mit, aktiv wie reaktiv, als prägende Struktur und/oder als (um)treibende Kraft. Aus der Sicht der Regierungen in den liberalen Demokratien sind Medien daher ein stets zu beachtendes Element der politischen Planung und der politischen Steuerung: Ein ›Kommunikationsmanagement‹ gewinnt an Bedeutung, weit über das klassische ›Informieren‹ der Presse durch Presseämter hinaus. Aus dieser Neujustierung der Beziehung von Politik und Medien ergeben sich zahlreiche sozialwissenschaftlich und gesellschaftlich interessante Fragen, einerseits hinsichtlich der Beziehung von Medien und Regierungen, andererseits aber auch mit Blick auf die Kommunikationsprozesse und -strukturen innerhalb des politischen Systems selbst. Ziel des Bandes und seiner Beiträge ist es, aus dieser Pers­ pektive heraus die Folgen der modernen Mediendemokratie für das Handeln und Entscheiden von Regierungen genauer zu bestimmen.

Neu! ulrich sarcinelli /jens tenscher (Hrsg.) Politikherstellung und Politikdarstellung. Beiträge zur politischen Kommunikation

2008, 216 S., 10 Abb., 12 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 27,50 / eur(a) 28,15 / sFr. 46,30 isbn 978-3-938258-72-9 siehe auch Seite 13

Medienpraxis gerd hallenberger / jörg-uwe nieland (Hrsg.) Neue Kritik der Medienkritik. Werkanalyse, Nutzerservice, Sales Promotion oder Kulturkritik? edition medienpraxis, 2 2005, 408 S., Broschur, 190 x 120 mm

»Für Profis gelungen [...] Bei der Lektüre wird schnell klar, dass es keine einfachen Erklärungen bei der Analyse politischer Kommunikation gibt. Zu vielfältig sind Probleme, Akteure und Interessenslagen. Gerade deshalb zählt das Feld sicher zu den spannendsten Bereichen der Politikwissenschaft. [...] Alles in allem solide Kost für Fachleute, die auch für Einsteiger interessante Lektüre verspricht [...]« (Bert Große in der Rubrik Politisches Buch bei e-politik.de). frank marcinkowski (Hrsg.) Die Politik der Massenmedien. Heribert Schatz zum 65. Geburtstag 2001, 256 S., 37 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 6,00 / eur(a) 6,20 / sFr. 10,80 isbn 978-3-931606-46-6 IV/2008 jörg-uwe nieland Pop und Politik. Politische Popkultur und Kulturpolitik in der Mediengesellschaft 2008, 472 S., Broschur, 213 x 142 mm ca. eur(d) 34,00 / eur(a) 34,80 / sFr. 56,40 isbn 978-3-938258-46-0 . siehe auch Seite 23 [zum Inhaltsverzeichnis]

eur(d) 24,00 / eur(a) 24,55 / sFr. 40,50 isbn 978-3-931606-86-2

»Wer lebhafte Einblicke in die Praxis der Medienkritik sucht, wird in diesem Buch fündig werden. Was die akademische Debatte über die Medienkritik anbelangt, so versammelt der Band eine Vielzahl klug reflektierender Beiträge« (Susanne Fengler, Medien & Kommunikationswissenschaft, 54. Jg., 2006/1). karl-heinz ladeur (Hrsg.) Das Medienrecht und die Ökonomie der Aufmerksamkeit. In Sachen Dieter Bohlen, Maxim Biller, Caroline von Monaco u.a. edition medienpraxis, 5 2007, 304 S., 55 Abb., Broschur, 190 x 120 mm eur(d) 24,00 / eur(a) 24,55 / sFr. 40,50 isbn 978-3-938258-16-3 Die Öffentlichkeit der Medien ist durchlässig geworden für das Private. Autobiografische Romane, Talk-Shows, fotografierende Paparazzi etc. betreiben, den Gesetzen der Ökonomie der Aufmerksamkeit gehorchend, die permanente wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht Grenzüberschreitung. Es wäre kurzsichtig, es bei dieser Beobachtung bewenden zu lassen. Die Öffentlichkeit schwingt in neue Ordnungszustände ein: Sie fragmentiert sich in neue Medienformate, neue Varianten der Identitätsbildung, neue Kommunikationsweisen und bildet neue Teilöffentlichkeiten heraus, die anderen Regeln folgen als der einfachen Unterscheidung von Privatem und Öffentlichem. Dies gilt vor allem für die Unterhaltungsöffentlichkeit. Die Rechtsprechung versucht, diese Entwicklung mit begriffslosen Abwägungen von Medienfreiheit und Persönlichkeitsrecht zu bewältigen und kann doch dadurch nicht verhindern, dass auch der Rechtsschutz seinerseits strategisch zur Steigerung von Aufmerksamkeit benutzt wird. Demgegen­über kommt es darauf an, das Medienrecht neu zu justieren und es auf die Veränderungen der Öffentlichkeit einzustellen. bernhard pörksen (Hrsg.) Trendbuch Journalismus. Erfolgreiche Medienmacher über Ausbildung, Berufseinstieg und die Zukunft der Branche edition medienpraxis, 1 2005, 300 S., Broschur, 190 x 120 mm eur(d) 16,00 / eur(a) 16,40 / sFr. 27,50 isbn 978-3-931606-87-9 »Das Trendbuch Journalismus ist ein Ratgeber neuen Typs. Er liefert Nutzwert in gut lesbarer und unterhaltsamer Form« (Cicero). »dieses Buch ist so etwas wie ein publizistisches Antidepressivum« (Deutschlandfunk). marlene posner-landsch StoryTelling – StorySelling. Narrative Ökonomie: Märchen und Märchenerzähler in der Wirtschaft edition medienpraxis, 4 2007, 180 S., Broschur, 190 x 120 mm eur(d) 19,80 / eur(a) 20,30 / sFr. 33,50 isbn 978-3-931606-98-5 46

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Erzählen ist mehr als zählen. Für Unternehmen galt bisher, dass Zahlen alles erzählen. Zahlen gelten als Nachweis von Effektivität und Effizienz. Sie sind Selbst- und Illusionsschutz. Bis vor wenigen Jahren noch lautete daher das Kredo in den Vorstandsetagen, nur das Gezählte zählt und wird erzählt. Aber Zahlen machen nicht unbedingt klüger. Mit Zahlen und betriebswirtschaftlich geschulten Ratgebern allein sind Unternehmen nicht auf Vordermann zu bringen. Während bisher unter dem Diktat der Zahlen das Erreichte zählte, gilt nun umgekehrt, das Erzählte reicht. Eine gute oder ansprechende Story steht für Erfolg und Gewinn. Ihr Design ist vorgeformt und zurechtgeschnitten. Erzählen ist aber mehr als die Summe aus Zählen, schönen Worten und vagen Hoffnungen. Ökonomische Prosa muss die Lösung von Problemen vermitteln. Sie darf nicht selber zum Problem werden. Werden durch Erzählungen Probleme gelöst? Was und wie erzählen Marktpartner? Kann man Erzählern vertrauen? Wie schlagen sich Erfolgsstorys in Bilanzen nieder? Das Buch geht diesen Fragen auf unkonventionelle Weise nach und erzählt von Märchen, Märchenerzählern und gutgläubigen Konsumenten in der Wirtschaft. klaus f. röhl / stefan ulbrich Recht anschaulich. Visualisierung der Juristenausbildung edition medienpraxis, 3 2007, 240 S., Broschur, 190 x 120 mm eur(d) 21,00 / eur(a) 21,50 / sFr. 35,50 isbn 978-3-938258-06-4 Das Zeitalter der Bücher, die sogenannte ›Gutenberg-Galaxis‹ (McLuhan), ist von der Epoche der elektronischen Medien abgelöst worden, die neben der Schrift Ton und Bild verbreiten. Nur das Recht ist ein noch beinahe bildfreier Raum. Im Zuge des kulturellen Wandels ist die Fixierung des Rechts auf das gesprochene und vor allem auf das geschriebene Wort regelrecht zu einer Zugangsbarriere geworden, und zwar nicht bloß für Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation das allgemeine Publikum, sondern gerade auch für Studierende. In der Visualisierung des Lehrstoffes liegt ein Weg, diese Barriere abzubauen. Es geht aber nicht bloß um die Funktionalität von Bildern im Recht. Es geht vielmehr darum, dass das Recht auf Dauer nicht zurückbleiben darf, wenn das Leitmedium der Gesellschaft wechselt. Dieses Buch soll den Anschluss der juristischen Fachdidaktik an die Entwicklung der modernen Bildmedien herstellen. Es wendet sich gegen die verbreitete Annahme, das Recht sei prinzipiell zur Visualisierung ungeeignet.

Methoden / Grundlagen I/2009 gregor daschmann / andreas fahr / armin scholl (Hrsg.) Zählen oder Verstehen? Diskussion um die Verwendung quantitativer und qualitativer Methoden in der empirischen Kommunikationswissenschaft Methoden und Forschungslogik der Kommunikationswissenschaft, 4 2009, Broschur, 213 x 142 mm ca. eur(d) 30,00 / eur(a) 30,70 / sFr. 50,40 isbn 978-3-931606-88-6 siehe auch Seite 21 werner früh / hans-jörg stiehler (Hrsg.) Theorie der Unterhaltung. Ein interdisziplinärer Diskurs 2003, 370 S., 10 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 20,00 / eur(a) 20,50 / sFr. 33,80 isbn 978-3-931606-58-9 »Im November 2002 fand in Leipzig eine Tagung statt, in deren Mittelpunkt die Theorie der Fernsehunterhaltung von Werner Früh stand. In diesem Band werden unterschiedliche Perspektiven (Kommunikationswissenschaft, Psychologie, Soziologie, Kulturwissenschaft, Pädagogik und Philosophie) zum Gegenstand ›Unterhaltung‹ [zum Inhaltsverzeichnis]

nebeneinander gestellt. [...] ein Buch, das [...] eine ungewöhnlich intensive fachbezogene Auseinandersetzung mit einer neuen Unterhaltungstheorie liefert, die verschiedene verhaltensorientierte Rezeptionsansätze sinnvoll integriert« (Publizistik, 49. Jg., 2004, Heft 2). volker gehrau / benjamin fretwurst / birgit krause / gregor daschmann (Hrsg.) Auswahlverfahren in der Kommunikationswissenschaft 2005, 288 S., 18 Abb., 42 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-10-1 Bei kommunikationswissenschaftlichen Studien, insbesondere bei den Inhaltsanalysen, ergeben sich immer wieder Probleme, die nicht mit den üblichen Ansätzen für Zufallsstichproben gelöst werden können. Die Güte empirischer Datenerhebung wird aber entscheidend vom Auswahlverfahren bestimmt. Der vorliegende Band widmet sich deshalb unterschiedlichen Aspekten von typischen Auswahlverfahren in der Kommunikationswissenschaft. »Eines ist gewiss: Mit diesem Band wachsen zukünftig wohl die Ansprüche an die empirische Kommunikationsforschung, denn er schafft Aufmerksamkeit für die immense Bedeutung eines passenden Auswahlverfahrens und erzeugt so eine neue Sensibilität für das Thema gerade unter Gutachtern für Projektanträge und Manuskripte« (Patrick Rössler, Publizistik, 51. Jg., 2006/1). friedrich krotz Neue Theorien entwickeln. Eine Einführung in die Grounded Theory, die Heuristische Sozialforschung und die Ethnographie anhand von Beispielen aus der Kommunikationsforschung 2005, 312 S., 9 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,00 / eur(a) 28,70 / sFr. 47,10 isbn 978-3-931606-64-0 wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht »Mit einem gelungenen Spagat zwischen wissenschaftstheoretischen Fundierungen und Herleitungen, abstrakten theoretischen Reflexionen sowie praxisnahen Erklärungen und dem Versuch einer nachvollziehbaren, allgemeinverständlichen und unterhaltsamen Darstellung, was gerade für ein Methoden-Fachbuch äußerst selten ist, liegt ein Titel vor, der hilft, neue Theorien zu entwickeln. Nicht nur Studierenden und Forschungsnovizen wird durch diese Einführung eine grundlegende Fähigkeit bzw. Fertigkeit der Sozialwissenschaft, das Entdecken und Ableiten von gegenstandsnahen Theorien, in erhellender Form nahe gebracht« (Andreas Wagen­knecht, Medien & Kommunikationswissenschaft, 54, Jg., 2006/1). Neu! jörg matthes / werner wirth / gregor daschmann / andreas fahr (Hrsg.) Die Brücke zwischen Theorie und Empirie. Operationalisierung, Messung und Validierung in der Kommunikationswissenschaft Methoden und Forschungslogik der Kommunikationswissenschaft, 3 2008, 392 S., 28 Abb., 35 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 30,00 / eur(a) 30,70 / sFr. 50,40 isbn 978-3-938258-90-3 siehe auch Seite 6 werner wirth / hans-jörg stiehler / carsten wünsch (Hrsg.) Dynamisch-Transaktional denken. Theorie und Empirie der Kommunikationswissenschaft 2007, 280 S., 31 Abb., 10 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-03-3 Der dynamisch-transaktionale Ansatz gehört mittlerweile trotz seiner Komplexität zum Grundwissen kommunikationswissenschaftlicher Forschung. Zwar ist der Anwendungskern die Rezeptions- und Wirkungsforschung, aber auch in anderen Feldern der Kommunikationswissenschaft erweist sich der Ansatz als nützlich. 48

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Der Sammelband umfasst zwölf Beiträge von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Teildisziplinen des Fachs: der Rezeptions- und Wirkungsforschung, der Methoden-, Journalismus-, Öffentlichkeits- und Aneignungsforschung. Die Beiträge belegen, wie dynamischtransaktionales Denken in die moderne Theorie- und Forschungsarbeit einfließen kann, sie decken aber auch Parallelen zu anderen, ursprünglich nicht dynamisch-transaktional fundierten oder motivierten Konstrukten und Theo­rieentwürfen auf. Der Band wendet sich an alle, die sich für kommunikationswissenschaftliche Forschung im Allgemeinen und für dynamisch-transaktionales Denken im Besonderen interessieren. werner wirth / edmund lauf / andreas fahr (Hrsg.) Forschungslogik und -design in der Kommunikationswissenschaft. Band 1: Einführung, Problematisierungen und Aspekte der Methodenlogik aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive 2004, 272 S., 29 Abb., 10 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-931606-53-4 werner wirth / andreas fahr / edmund lauf (Hrsg.) Forschungslogik und -design in der Kommunikationswissenschaft. Band 2: Anwendungsfelder in der Kommunikationswissenschaft

2006, 320 S., 20 Abb., 4 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-931606-54-1 In der Kommunikationswissenschaft haben sich vielfältige Methoden und Designs der Sozialwissenschaften etabliert, nicht immer jedoch ist ihre spezifische Anwendbarkeit geklärt. Die Bände zeigen auf, welche besonderen forschungspraktischen und methodentheoretischen BedinHerbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation gungen in kommunikationswissenschaftlichen Experimenten, Panel-, Pfad- oder Zeitreihenanalysen beachtet werden müssen und wie diese Verfahren optimal an die Fachperspektive angepasst werden können. Die beiden Bände wenden sich an Studierende sowie an Personen aus Praxis und Wissenschaft des Fachs Kommunikationswissenschaft, die sich für Fragen der Forschungslogik und der Beweisführung in der empirischen Forschung interessieren. werner wirth / edmund lauf (Hrsg.) Inhaltsanalyse. Perspektiven, Probleme, Potentiale 2001, 380 S., 56 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,00 / eur(a) 28,70 / sFr. 47,10 isbn 978-3-931606-40-4 »Empfehlenswert ist der vorliegende Band vor allem, weil fast alle Autoren ihre methodischen Überlegungen anhand von konkreten Untersuchungen entwickeln. Sie wissen im Unterschied zu manchen älteren und vielen neueren Methodenkritikern, worüber sie schreiben. In seiner Gesamtheit dokumentiert der Band den hohen Stand, den die hiesige Diskussion um die Möglichkeiten und Grenzen von quantitativen Inhaltsanalysen erreicht hat. Dies gilt für die erkenntnistheoretischen Voraussetzungen der Methode, ihre handwerkliche Umsetzung und ihre praktischen Konsequenzen« (Hans Mathias Kepplinger, Medien & Kommunikationswissenschaft, 51. Jg., 2003/2).

Suchmaschinen sind der wichtigste Zugangsweg zum Auffinden neuer Netzinhalte. Als Gatekeeper im Internet stellen sie eine zentrale Herausforderung für Wissenschaft und Forschung dar – es geht letztlich um die Frage der ›digitalen Informationsmacht‹. Mit diesem Band liegt erstmals eine Publikation vor, die die Rolle von Suchmaschinen in der Informationsgesellschaft in den wichtigsten Dimensionen aus verschiedenen Perspektiven wissenschaftlich beleuchtet und dabei hilft, die künftige Suchmaschinenforschung zu systematisieren. Der Sammelband greift die zentralen Forschungsfelder in drei Kapiteln auf: Suchmaschinenregulierung und -ökonomie, das Verhältnis von Suchmaschinen und Journalismus sowie die Qualität von Suchmaschinen und das Nutzerverhalten Der Band richtet sich neben der Wissenschaft auch an die Praxis, vor allem an Medienaufsicht und -ökonomie sowie an den Journalismus. I/2009 emanuel maxl / astrid liess / nicola döring (Hrsg.) Mobile Market Research Neue Schriften zur Online-Forschung, 7 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-70-5

siehe auch Seite 23 Neu! monika taddicken Methodeneffekte bei Web-Befragungen. Einschränkungen der Datengüte durch ein ›reduziertes Kommunikationsmedium‹?

Online-Forschung Neue Schriften zur Online-

marcel machill / markus beiler (Hrsg.) Die Macht der Suchmaschinen / The Power of Search Engines

2007, 352 S., 23 Abb., 9 Tab., Broschur, 213 x 142 mm (dt./engl.) eur(d) 28,50 / eur(a) 29,20 / sFr. 47,90 isbn 978-3-938258-33-0

Forschung, 5 2008, 488 S., 27 Abb., 91 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 34,00 / eur(a) 34,80 / sFr. 56,40 isbn 978-3-938258-50-7 siehe auch Seite 9

[zum Inhaltsverzeichnis]

wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht Neu! ansgar zerfass / martin welker / jan schmidt (Hrsg.) Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Band 1: Grundlagen und Methoden: Von der Gesellschaft zum Individuum

Neu! wolfgang neubarth Präferenzdaten online Neue Schriften zur Online-Forschung, 4 2008, 400 S., 60 Abb., 23 Tab., Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-69-9

siehe auch Seite 19 Neue Schriften zur OnlineForschung, 2 2008, 400 S., 60 Abb., 23 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 27,50 / eur(a) 28,15 / sFr. 46,30

martin welker / olaf wenzel (Hrsg.) Online-Forschung 2007. Grundlagen und Fallstudien Neue Schriften zur Online-Forschung, 1 2007, 392 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 27,50 / eur(a) 28,15 / sFr. 46,30 isbn 978-3-938258-63-7

isbn 978-3-938258-66-8 siehe auch Seite 14

Neu! ansgar zerfass / martin welker / jan schmidt (Hrsg.) Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web. Band 2: Strategien und Anwendungen: Perspektiven für Wirtschaft, Politik, Publizistik

Neue Schriften zur OnlineForschung, 3 2008, 496 S., 108 Abb., 12 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-68-2 siehe auch Seite 14

Online-Befragungen, Online-Experimente, Analysen online gewonnener Daten – OnlineForschung beweist ihre Leistungsfähigkeit vor allem im Methodenbereich. Viele Fächer profitieren, liefern aber auch wertvolle Anregungen: Online-Forschung ist damit interdisziplinär. Das zeigt auch das vorliegende Buch: Medienund Kommunikationswissenschaftler, Psychologen, Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler haben daran mitgearbeitet. Online-Forschung ist aber auch transdisziplinär. Denn sie erhält aus der angewandten Praxis, insbesondere von kommerziell orientierten Forschungseinrichtungen und -unternehmen wichtige Impulse. Auch dies spiegelt der erste Band der Reihe Neue Schriften zur Online-Forschung wider: Zahlreiche Fallbeispiele aus Forschungsinstituten zeigen anschaulich, wie groß das Spektrum der Möglichkeiten heute ist und wie es in der Praxis genutzt wird.

II/2009 lars kazcmirek Human Survey Interaction. Usability and Nonresponse in Online Surveys Neue Schriften zur Online-Forschung, 6 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-57-6

II/2009 martin welker / carsten wünsch (Hrsg.) Die Online-Inhaltsanalyse. Forschungsobjekt Internet Neue Schriften zur Online-Forschung, 8 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-53-8

siehe auch Seite 22

siehe auch Seite 26

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wissenschafftkommunikation

Herbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation Sportkommunikation II/2009 christoph bertling Sportainment. Konzeption, Produktion und Verwertung von Sport als Unterhaltungsangebot in den Medien. Sportkommunikation, 7 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-60-6

siehe auch Seite 20 II/2009 jasper a. friedrich Politische Instrumentalisierung von Massenmedien. Eine strukturationstheoretische Analyse der Sportberichterstattung im DDR-Fernsehen Sportkommunikation, 6 2009, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-54-5

siehe auch Seite 21 eggo müller / jürgen schwier (Hrsg.) Medienfußball im europäischen Vergleich Sportkommunikation, 4 2006, 240 S., 19 Abb., 24 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 28,00 / eur(a) 28,70 / sFr. 47,10 isbn 978-3-931606-84-8 Im Rückblick auf die Europameisterschaft 2004 in Portugal gibt der vorliegende Sammelband einen Überblick über die vielfältigen Facetten des Medienfußballs. Vor diesem Hintergrund haben sich hier Autorinnen und Autoren aus mehreren europäischen Ländern zusammengefunden, die zudem verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen angehören (von der Medien- und Kommunikationswissenschaft bis zu den Politik- und Sportwissenschaften). Damit verbindet sich zugleich die Hoffnung, möglichst unterschiedliche Sichtweisen des Phänomens zur Sprache zu bringen. Neben der Ebene der Produktion des Medienfußballs – von den ökonomischen Hintergrün[zum Inhaltsverzeichnis]

den über technologische Fragestellungen bis zum Marketing von Fußball-Großereignissen – werden so auch dessen Inszenierungsformen in einzelnen europäischen Ländern und den verschiedenen Medien sowie die Aneignung bzw. Rezeption des Medienfußballs umfassend dargestellt. thorsten schauerte / jürgen schwier (Hrsg.) Die Ökonomie des Sports in den Medien

Sportkommunikation, 1 2008, 2., leicht veränderte Auflage, 272 S., 19 Abb., 8 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 27,50 / eur(a) 28,15 / sFr. 46,30 isbn 978-3-938258-87-3 thomas schierl (Hrsg.) Die Visualisierung des Sports in den Medien

Sportkommunikation, 2

2008, 2., leicht veränderte Auflage, 224 S., 31 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 25,00 / eur(a) 25,60 / sFr. 42,10 isbn 978-3-938258-88-0 IV/2008 holger schramm / mirko marr (Hrsg.) Die Sozialpsychologie des Sports in den Medien Sportkommunikation, 5 2008, Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-79-8 . siehe auch Seite 24 holger schramm (Hrsg.) Die Rezeption des Sports in den Medien

Sportkommunikation, 3 2008, 2., leicht veränderte Auflage, 224 S., 16 Abb., 6 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 25,00 / eur(a) 25,60 / sFr. 42,10 isbn 978-3-938258-89-7 wissenschafftkommunikation

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inpunkto.medien + kommunikation programmübersicht Unterhaltungsforschung Neu! saskia böcking Grenzen der Fiktion? Von Suspension of Disbelief zu einer Toleranztheorie für die Filmrezeption

Unterhaltungsforschung, 5 2008, 352 S., 8 Abb., 18 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,50 / eur(a) 30,20 / sFr. 49,60 isbn 978-3-938258-91-0 siehe auch Seite 12 tilo hartmann Die Selektion unterhaltsamer Medienangebote am Beispiel von Computerspielen: Struktur und Ursachen Unterhaltungsforschung, 4 2006, 210 S., 10 Abb., 5 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,00/ eur(a) 29,70 / sFr. 48,70 isbn 978-3-938258-20-0 Die rein theoretische Arbeit widmet sich dem Problem, die individuelle Auswahl unterhaltsamer Medienangebote modelltheoretisch abzubilden. Nach einer Übersicht über bisherige kommunikationswissenschaftliche und medienpsychologische Ansätze zur Medienselektion wird ein Menschenbild als metatheoretischer Überbau vorgeschlagen (›der Mensch als Organismus‹), innerhalb dessen sich die verschiedenen Ansätze integrieren lassen. Aufbauend auf dem vorgeschlagenen Menschenbild wird Unterhaltung als eine Mischung aus der Regeneration ›erschöpfter‹ organismischer Ressourcen und der ›Selbsterweiterung des Organismus‹ definiert. christoph klimmt Computerspielen als Handlung. Dimensionen und Determinanten des Erlebens interaktiver Unterhaltungsangebote Unterhaltungsforschung, 2 2006, 228 S., 13 Abb., 13 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,00/ eur(a) 29,70 / sFr. 48,70 isbn 978-3-931606-91-6 52

wissenschafftkommunikation

holger schramm Mood Management durch Musik. Die alltägliche Nutzung von Musik zur Regulierung von Stimmungen 2005, 272 S., 20 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 27,50/ eur(a) 28,15 / sFr. 46,30 isbn 978-3-931606-85-5 werner wirth / holger schramm / volker gehrau (Hrsg.) Unterhaltung durch Medien. Theorie und Messung Unterhaltungsforschung, 1 2006, 256 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,00/ eur(a) 29,70 / sFr. 48,70 isbn 978-3-938258-08-8 In den 1980er-Jahren noch weitgehend vernachlässigt, erlebte die Unterhaltungsforschung in den 1990er-Jahren und insbesondere in den letzten Jahren einen wahren Boom, der weltweit zu beobachten war. Heute gehört die Unterhaltungsforschung mit zu den relevantesten kom­m uni­ kationswissenschaft­­lichen Forschungsbereichen. In diesem Band zeigen namhafte nationale und internationale Unterhaltungsforscher die historischen und die aktuellen Entwicklungslinien auf, diskutieren über neuere Theorien und erörtern schließlich Möglichkeiten und Grenzen der Erfassung von Unterhaltungserleben. Der Band wendet sich vor allem an Sozial- und Geisteswissenschaftler sowie an alle Studierenden, die an theoretischen und empirischen Zugängen zum Unterhaltungserleben interessiert sind. carsten wünsch Unterhaltungserleben. Ein hierarchisches Zwei-Ebenen-Modell affektiv-kognitiver Informationsverarbeitung Unterhaltungsforschung, 3 2006, 318 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 29,00/ eur(a) 29,70 / sFr. 48,70 isbn 978-3-938258-14-9 Wie können sich Fernsehzuschauer angenehm unterhalten fühlen, während sie sich sehr unanHerbert von Halem Verlag


programmübersicht inpunkto.medien + kommunikation genehme, z. B. traurige, ängstigende oder Ekel erregende Inhalte anschauen? Diese Fragestellung illustriert ein zentrales Problem der Unterhaltungsforschung, welches der vorliegende Band unter der Bezeichnung ›Valenztransformation‹ theoretisch und empirisch bearbeitet. Das vorliegende Werk liefert sowohl einen einführenden Überblick über das Feld der Unterhaltungsforschung als auch eine vertiefende Pers­ pektive auf die Prozesse während der unterhaltenden Rezeption.

Visuelle Kommunikation anne bartsch / kathrin fahlenbrach / jens eder (Hrsg.) Audiovisuelle Emotionen. Emotionsdarstellung und Emotionsvermittlung durch audiovisuelle Medienangebote 2007, 456 S., 31 Abb., 4 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-938258-30-9

thomas knieper Die politische Karikatur. Eine journalistische Darstellungsform und deren Produzenten 2002, 335 S., 100 Abb., engl. Broschur, 240 x 170 mm eur(d) 38,00 / eur(a) 38,90 / sFr. 62,20 isbn 978-3-931606-43-5 thomas knieper / marion g. müller (Hrsg.) Kommunikation visuell. Das Bild als Forschungsgegenstand – Grundlagen und Perspektiven 2001, 283 S., 73 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm Titel ist vergriffen Neu! barbara link Design der Bilder. Entwicklung des deutschen Fernsehdesigns: vom Design über das Image zur Identity 2008, 484 S., Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-938258-62-0 siehe auch Seite 16

siehe auch Seite 33 thomas knieper / marion g. müller (Hrsg.) War Visions. Bildkommunikation und Krieg 2005, 432 S., 160 Abb., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 32,00 / eur(a) 32,75 / sFr. 53,40 isbn 978-3-931606-83-1 thomas knieper / marion g. müller (Hrsg.) Visuelle Wahlkampfkommunikation 2004, 232 S., 97 Abb., 12 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 26,00/ eur(a) 26,60 / sFr. 43,80 isbn 978-3-931606-74-9 thomas knieper / marion g. müller (Hrsg.) Authentizität und Inszenierung von Bilderwelten 2003, 216 S., 73 Abb., engl. Broschur, 213 x 142 mm isbn 978-3-931606-49-7 z. Zt. nicht lieferbar [zum Inhaltsverzeichnis]

editha marquardt Visiotype und Stereotype. Prägnanzbildungsprozesse bei der Konstruktion von Region in Bild und Text 2005, 222 S., 11 Abb., 22 Tab., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 25,00 / eur(a) 25,60 / sFr. 42,10 isbn 978-3-938258-11-8 Neu! thomas petersen / clemens schwender (Hrsg.) Visuelle Stereotype 2008, 200 S., Broschur, 213 x 142 mm eur(d) 21,00 / eur(a) 21,50 / sFr. 33,50 isbn 978-3-938258-49-1 siehe auch Seite 18

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inpunkto.medien + kommunikation register 80 Jahre Zeitungs- und Kommunikationswissenschaft in München 41 (Bild-)Diskurs im Netz 8, 29 A Abgewehrte Vergangenheit 37 Adam, Silke 43 Adelmann, Ralf 31 Albrecht, Clemens 31 Albrecht, Erik 17, 34 Ammann, Ilona 7, 36 Audiovisuelle Emotionen 33, 53 Auswahlverfahren in der Kommunikationswissenschaft 47 Authentisches Bild und authentisierende Form 30 Authentizität und Inszenierung von Bilderwelten 53 Averbeck, Stefanie 40 B Bartsch, Anne 33, 53 Baumann, Eva 20 Behmer, Markus 28 Beiler, Markus 49 Bertling, Christoph 20, 51 Bespalowa, Alla G. 20, 34 Beuthner, Michael 34 Bilder des Terrors – Terror der Bilder? 34 Bildhandeln 30 Bild und Medium 29 Bildwissenschaft 29, 30 Bildwissenschaft zwischen Reflexion und Anwendung 30 Biografisches Lexikon zur Kommunikationswissenschaft im deutschsprachigen Raum 23, 41 Bishara, Nina 5, 39 Böcking, Saskia 12, 52 Boenisch, Vasco 34 Bohrmann, Hans 35 Bohrmann, Hanse 28 Bruns, Thomas 38 Buonanno, Milly 31 Burkhardt, Steffen 35 Buttler, Joachim 34 C Computerspielen als Handlung 52 D Das Bild als kommunikatives Medium 30 Daschmann, Gregor 6, 21, 47, 48 Das inszenierte Medienereignis 39 Das Kino der Gesellschaft – die Gesellschaft des Kinos 34 Das Medienrecht und die Ökonomie der Aufmerksamkeit 45 Das Nichtidentische der Kulturindustrie 43 Das politische Bild 36 Der europäische Fernsehabend 39 Der kulturindustrielle Machtkomplex 43 Design der Bilder 16, 53 Deutsche Gesellschaft für OnlineForschung (dgof) 27

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Deutsch-russisches Handbuch der journalistischen Genres 20, 34 Die Aktualität der Anfänge 41 Die Alpha-Journalisten 38 Die Alpha-Journalisten 2.0 26, 37 Die Brücke zwischen Theorie und Empirie 6, 48 Die Krise als Medienereignis 38 Die Macht der Suchmaschinen / The Power of Search Engines 49 Die Meinungsmacher 17, 34 Die Moral der Unternehmenskommunikation 24, 42 Die Ökonomie des Sports in den Medien 51 Die Online-Inhaltsanalyse 26, 50 Die Politik der Massenmedien 45 Die politische Karikatur 53 Die Rezeption des Sports in den Medien 51 Die Selektion unterhaltsamer Medienangebote am Beispiel von Computerspielen 52 Die Sozialpsychologie des Sports in den Medien 24, 51 Die Symptomatik des Medienhandelns 20 Die Visualisierung des Sports in den Medien 51 Die Zukunft des öffentlichen Rundfunks 44 Diversifikation in der Unterhaltungsproduktion 41 Donges, Patrick 43, 44 Döring, Nikola 23, 49 Duchkowitsch, Wolfgang 21, 28, 35 Durch Rezeption zur Werbung 42 Dynamisch-Transaktional denken 48

G Gebhardt, Winfried 31 Gehrau, Volker 47, 52 Geschwätz oder Diskurs 39 Global, lokal, digital 7, 36 Globalisierungswelten 32 Göttlich, Udo 31, 32, 41 Grenzen der Fiktion? 12, 52 Grittmann, Elke 7, 36 Grossberg, Lawrence 32 Gülzow, Insa 22 H Hagen, Lutz M. 38, 44 Hahn, Oliver 18, 37 Halawa, Mark Ashraf 15, 29 Hallenberger, Gerd 45 Handlungstheorie des Bildes 25, 30 Hartmann, Tilo 52 Hausjell, Fritz 21, 28, 35 Heinecke, Herbert 29 Hepp, Andreas 32 Hermes, Sandra 37 Höger, Rainer 29 Hörnlein, Frank 29 Huber, Nathalie 23, 41 Hügel, Hans-Otto 32 Human Survey Interaction 22, 50 I »Ich habe dieses Fach erfunden« 40 Inhaltsanalyse 49 J

Eder, Jens 33, 53 edition medienpraxis 27, 45, 46 Ein Ganzes im lokalen Rahmen 25 Engesser, Evelyn 35 Eurofiction 1 31 Europäische Union und mediale Öffentlichkeit 44

Journalismus im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Verantwortung 36 Journalismus in Fiktion und Wirklichkeit 35 Journalismus International 17, 20, 25, 27, 34, 37 Journalistenausbildung, Empirie und Auftragsforschung 11, 40 Journalistische Kulturen 18, 37 Journalistische Persönlichkeit 21, 35

F

K

Fahlenbrach, Kathrin 33, 53 Fahndungssendungen im deutschsprachigen Fernsehen 32 Fahr, Andreas 6, 21, 31, 47, 48 Fiktion und Fiktionalisierung 27, 31, 32 Filk, Christian 42 Filmsoziologie 34 Filmzugänge 19, 34 Forschungslogik und -design in der Kommunikationswissenschaft 48 Forster, Klaus 36 Forum Neue Medien 40, 41 Fretwurst, Benjamin 47 Friedrich, Jasper A. 21, 51 Friedrichsen, Mike 41 Fritsch, Dirk 19, 34 Fritsch, Eva 19, 34 Fröhlich, Sandra 34 Früh, Werner 47

Kaczmirek, Lars 22, 50 Kamps, Klaus 32, 44 Katenhusen, Ines 31 Kellner, Douglas 33 Klaus, Elisabeth 35 Kleiner, Marcus S. 32 Klimmt, Christoph 52 Knieper, Thomas 53 Kolb, Steffen 39 Kommunikation im Wandel 32 Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web 14, 50 Kommunikation visuell 53 Konjunkturnachrichten, Konjunkturklima und Konjunktur 38 Kornilow, Jewgenij A. 20, 34 Krause, Birgit 47 Krings, Dorothee 10, 37 Krotz, Friedrich 47 Kutsch, Arnulf 40

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Herbert von Halem Verlag


register inpunkto.medien + kommunikation L

P

T

Ladeur, Karl-Heinz 45 Langenbucher, Wolfgang R. 11, 40 Lauf, Edmund 48, 49 Leonhardt, Nic 31 Liebert, Wolf-Andreas 29 Liebsch, Dimitri 31 Liess, Astrid 23, 49 Link, Barbara 16, 53 Lob des Mainstreams 32 Löblich, Maria 23, 40, 41 Lommel, Michael 42

Petersen, Thomas 18, 53 Pinseler, Jan 32 Politikdarstellung und Unterhaltungskultur 32 Politik des Vergnügens 31 Politikherstellung und Politikdarstellung 13, 45 Politische Instrumentalisierung von Massenmedien 21, 51 Populäre Kultur als repräsentative Kultur 31 Pop und Politik 23, 45 Pörksen, Bernhard 46 Posner-Landsch, Marlene 46 Pöttker, Horst 20, 27, 28, 34, 37 Präferenzdaten online 19, 50 Prokop, Dieter 43 Prominenz in den Medien 39 Puppis, Manuel 44

Taddicken, Monika 9, 49 Tenscher, Jens 13, 45 Text und Bild in der Werbung 41 Theodor Fontane als Journalist 10, 37 Theorie der Unterhaltung 47 Theorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft 11, 23, 28, 40, 41 Thomas, Tanja 32 Trendbuch Journalismus 46 Tropp, Jörg 24, 42

M Machill, Marcel 35, 49 Mai, Manfred 34 Marcinkowski, Frank 45 Marotzki, Winfried 43 Marquardt, Editha 53 Marr, Mirko 24, 51 Matthes, Jörg 6, 48 Maxl, Emanuel 23, 49 Media Industry, Journalism Culture and Communication Policies in Europe 35 Mediale Selbstreferenz 5, 39 Mediale Thematisierung in Zyklen 39 Media Synaesthetics 42 Medienfußball im europäischen Vergleich 51 Medienidentitäten 32 Medienkultur, Kritik und Demokratie 33 Medienoligarchen 17, 37 Medienskandale 35 Megnin, Manuel 23, 41 Meier, Stefan 8, 29 Methodeneffekte bei Web-Befragungen 9, 49 Methoden und Forschungslogik der Kommunikationswissenschaft 6, 27, 47, 48 Metten, Thomas 29 Meyen, Michael 11, 23, 28, 40, 41 Mit Bildern lügen 29 Mobile Market Research 23, 49 Mood Management durch Musik 52 Müller, Christine 39 Müller, Eggo 51 Müller, Marion G. 53 Museum als Medium – Neue Medien in Museen 40 N Neitzel, Britta 5, 39 Neubarth, Wolfgang 19, 50 Neue Kritik der Medienkritik 45 Neue Schriften zur Online-Forschung 9, 14, 19, 22, 23, 26, 27, 49, 50 Neue Theorien entwickeln 47 Neverla, Irene 7, 34, 36 Nieland, Jörg-Uwe 23, 32, 44, 45 Nöth, Winfried 5, 39 O Öffentlichkeit und Geschichte 10, 21, 28, 35, 37 Online-Forschung 2007 50

[zum Inhaltsverzeichnis]

Q Qualitätsmanagement in Nachrichtenredaktionen 37 R Raumzeitliche Prozesse der visuellen Informationsverarbeitung 29 Ravenstein, Marianne 28 Recht anschaulich 46 Regieren und Kommunikation 44 Rehkämper, Klaus 30 Rimscha, Bjørn von 16, 42 Röhl, Klaus F. 46 S Sachs-Hombach, Klaus 29, 30 Sandbothe, Mike 42, 43 Sarcinelli, Ulrich 13, 45 Schatz, Heribert 32 Schauerte, Thorsten 51 Scherer, Helmut 39 Schierl, Thomas 39, 41, 51 Schlütz, Daniela 39 Schmidt, Jan 14, 50 Schmidt, Siegfried J. 24, 42 Schneider, Stefanie 31 Scholl, Armin 21, 47 Schramm, Holger 24, 51, 52 Schröder, Roland 18, 37 Schultz, Tanjev 39 Schwender, Clemens 18, 53 Schwier, Jürgen 51 Seja, Sylvia 25, 30 Semrad, Bernd 21, 35 Siegert, Gabriele 16, 42 Sind Geisteswissenschaften nützlich? 22 Sportainment 20, 51 Sportkommunikation 24, 28, 51 Stiehler, Hans-Jörg 47, 48 Story Telling – Story Selling 46 Strasser, Hermann 32 Strategie: Stimmungsmache 34 Subjektivität und Öffentlichkeit 43 Sverdel, Marina 17, 37 Symbolische Netzwerke in Europa 43

U Ulbrich, Stefan 46 Unterhaltung durch Medien 52 Unterhaltungserleben 52 Unterhaltungsforschung 12, 28, 52, 53 V Veränderungen der Gewaltberichterstattung 38 Visiotype und Stereotype 53 Visual Culture Revisited 31 Visuelle Stereotype 18, 53 Visuelle Wahlkampfkommunikation 53 Vom Realismus der Bilder 30 Vom Werbespot zum interaktiven Werbedialog 41 Von der Medienpolitik zur Media Governance? 43 Vorderer, Peter 28 W War Visions 53 Wege zur Bildwissenschaft 30 Weibert, Anne 25 Weichert, Stephan A. 26, 34, 37, 38 Welker, Martin 14, 26, 50 Wendelin, Manuel 11, 40 Wenzel, Olaf 50 Werbung im Fernsehen 41 Wie sind Bilder möglich? 15, 29 Wilke, Jürgen 41 Winter, Carsten 32 Winter, Rainer 31, 32, 33, 34 Wirth, Werner 6, 27, 48, 49, 52 Woelke, Jens 42 Wohlfromm, Anja 40 Wortmann, Volker 30 Wünsch, Carsten 26, 48, 50, 52 Z Zabel, Christian 26, 37, 38 Zählen oder Verstehen? 21, 47 Zeitung, Werbung, Öffentlichkeit 40 Zerfaß, Ansgar 14, 50 Zukunft im Film 29 Zur Ökonomie der Unterhaltungsproduktion 16, 42 Zurstiege, Guido 42 Zwischen Kritik und Faszination 42

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