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speakerTAG 2013

am 16. Nov. 2013 Hotel Vitalis Kathi-Kobus-Str. 20-22 80797 M端nchen

Informationen f端r Besucher 1


speakerTAG 2013

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speakerTAG 2013

am 16. Nov. 2013 Hotel Vitalis Kathi-Kobus-Str. 20-22 80797 München

Informationen für Besucher

Hauptveranstalter

Hauptförderer

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Grußwort

speakerTAG 2013

Liebe Besucher, Speaker und Aussteller des speakerTAGs 2013, willkommen in der TAG! Heute auf der Tageskarte: Vernetzung revolutionieren! Karriere individuell gestalten und Unternehmensgründung entdecken! Seit 15 Jahren bietet die TAG zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen zur Förderung und zum Ausbau des Akademikernetzwerks in Deutschland. Heute freuen wir uns besonders darauf, einen neuen Meilenstein in der deutsch-tunesischen Vereinslandschaft zu setzen, und mit dem Hauptförderer CIM und dem Partner ACIM den „speakerTAG“ anzubieten. Die Begeisterung für den Ausbau des TAG-Netzwerks und Vernetzung mit allen tunesischen Akademikern, insbesondere der in Deutschland Lebenden, ist nach wie vor ungebrochen. Unser Erfolgsrezept: Auf Altbewährtes bauen und Innovationen wagen! Während des speakerTAGs werden Hochkarätige tunesische Gäste aus der Wirtschaft Chancen und Risiken verschiedener Karriereoptionen in Deutschland und in Tunesien darstellen. Besucher und Firmenvertreter haben so die einmalige Gelegenheit ins Gespräch zu kommen. Auf dem speakerTAG sind sowohl Vereine, als auch Entwicklungsorganisationen vertreten. Zahlreiche Projekte und Studien werden präsentiert und eine runde Bilanz über die deutsch-tunesische Zusammenarbeit wird gezogen. Der Marktplatz bietet hier die perfekte Möglichkeit Synergien zwischen Vereinen zu erkennen und konkrete Kooperationen zu schmieden. Wir möchten uns noch ganz besonders bei dem speakerTAG-Team bedanken! Es ist nicht gerade selbstverständlich sich ehrenamtlich zu engagieren und es freut uns, dass aktive Mitglieder so viel Engagement zeigen und uns bedingungslos unterstützen. Besuchen Sie uns an unserem Stand und treten Sie unserem Netzwerk bei. Wir freuen uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen! Freundliche Grüße Othmane Khelil Vorstandsvorsitzender der TAG e.V.

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speakerTAG 2013

Inhaltsverzeichnis Präsentation ...........................................................................................................................6 Hauptveranstalter ..................................................................................................6 Hauptförderer ..........................................................................................................8 Workshop DiaMed...............................................................................................10 Sponsoren ............................................................................................................................11 SpeakerTAG ........................................................................................................................12 Programm ..............................................................................................................................14 Speakers ................................................................................................................................16 Khaled Ben Younes ...........................................................................................16 Nora Jasmin Ragab ...........................................................................................16 Achraf Aouadi........................................................................................................17 Dr. Khaled Ben Yahia ........................................................................................17 Dr. Ali Haj Fraj ........................................................................................................18 Sofiane Kallel ........................................................................................................18 Zied Bahrouni .......................................................................................................19 Seif Khoufi ...............................................................................................................19 TAG-Projekte .......................................................................................................................20 TAG-Mentoring ....................................................................................................20 PeopleBook ..........................................................................................................21 TAG-Magazin .......................................................................................................22 Die GIZ in Tunesien .........................................................................................................23 Impressum ..............................................................................................................................27

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Präsentation

speakerTAG 2013

Hauptveranstalter: Tunesische Akademiker Gesellschaft e.V. Die Tunesische Akademiker Gesellschaft (TAG e.V.) wurde 1999 von tunesischen Studenten und Absolventen der Technischen Universität München ins Leben gerufen. Sie ist ein unabhängiger, apolitischer und nicht konfessionell gebundener Verein. Unsere Mitglieder sind überwiegend Studenten und Professionals, deren Ausbildung in den besten Universitäten Deutschlands erfolgte und die in allen Bereichen der Wirtschaft aktiv sind, sei es in Tunesien Deutschland oder auch europaweit.

Unsere Zielgruppen Sprachstudenten

Studenten

Berufseinsteiger

Unsere Ziele ● Erfahrungsaustausch fördern ● Unternehmenskontakte ermöglichen ● Studentenbetreuung ● Integration in die deutsche Gesellschaft ●Berufseinstieg erleichtern

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Berufserfahrene

Unsere Mitglieder

In unserem Verein sind mehr als 130 Studenten, Ingenieure und Führungskräfte in Deutschland tätig. Dank ihrer interkulturellen Ausrichtung, passen sich unsere Mitglieder sehr leicht an deutsche und tunesische Unternehmen an und tragen tatkräftig


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zu ihrem Erfolg bei. Sie sind oft optimale Kandidaten für internationale Karrierebahnen.

Wichtige Meilensteine in der Geschichte der TAG e.V.

2008: Gründung des TAG-Kar-

riereforums - Verdreifachung der Mitgliederzahl auf ca. 100

2009: Einführung eines neuen Corporate Designs

Unser Netzwerk

Die TAG verfügt über ein stark ausgebautes Netzwerk und genießt einen guten weitreichenden Ruf bei den tunesischen Akademikern in ganz Deutschland. Seit 2013 arbeiten wir an der Erstellung einer soliden Struktur der Community-Datenbank der tunesischen Akademiker mit deutschem Ausbildungshintergrund. Namens „peoplebook” beinhaltet die Datenbank momentan über 670 Kontakte.

2010: Vorstandsausbau und Gründung des Senats

2011: Gründung der TAG

Hessen e.V. in Darmstadt - neue Webseite: www.tag-germany.org

2013: Einführung einer neuen

Strategie mit Fokus auf Erfahrungsaustausch und Bindung von Professionals. Highlights: ● TAG-Mentoring ● Networking Dinner ● peoplebook ● speakerTAG

Aktueller Vorstand (2013) Othmane Khelil: Vorstandsvorsitzender Amin Sakka: stellv. Vorsitzender Maher Madouri: Schatzmeister Hajer Ben Charrada: Öffentlichkeitsarbeit Mehdi El Aouni: Unternehmensbezogene Kommunikation

Soumaya Msalmi: Technik und Studium Rim Rezgui: Kultur Fehmi Bouhaouel: Sport Mehdi Trabelsi Laajili: IT

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Präsentation

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Hauptförderer: Centrum für internationale Migration und Entwicklung - CIM Wer wir sind Das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) ist das Kompetenzcentrum für weltweite Arbeitsmobilität in der internationalen Zusammenarbeit der deutschen Bundesregierung. Als Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Bundesagentur für Arbeit (BA) vereint CIM seit über 30 Jahren entwicklungsund arbeitsmarktpolitische Expertise.

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Im Auftrag der Bundesregierung fördern wir das Potential globaler Migration für nachhaltige Entwicklung. Wir vermitteln Fachund Führungskräfte an Arbeitgeber weltweit und unterstützen unsere Partner bei Migrationsthemen. Unser Ziel sind Lösungen, die einen Gewinn für alle Beteiligten bringen: Arbeitgeber, Fachkräfte, unsere Kooperationsländer und Deutschland gleichermaßen.


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Was wir tun

Kern unserer Leistungen ist die internationale Personalvermittlung von Fach- und Führungskräften. Wir vermitteln deutsche und europäische Experten (Integrierte Fachkräfte) an Arbeitgeber in Kooperationsländer der internationalen Zusammenarbeit. In Deutschland ausgebildete oder berufstätige Experten aus Entwicklungs- und Schwellenländern (Rückkehrende Fachkräfte), die in ihre Herkunftsländer zurückkehren wollen, unterstützen wir dabei, vor Ort eine Stelle zu finden, in der sie mit ihrem Wissen zu einer positiven Entwicklung beitragen können. CIM vermittelt daneben Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern an deutsche Arbeitgeber, um dem Fachkräftebedarf zu begegnen.

Begleitend dazu bieten wir Beratung und Förderung rund um das Thema Migration. Ziel der Leistungen ist es, die Chancen globaler Migration für Entwicklung besser zu nutzen. CIM bietet Fachberatung für Programme der internationalen Zusammenarbeit und berät deutsche und ausländische Ministerien zu Fragen der Migrationspolitik. Zudem unterstützen wir Migranten in Deutschland, die sich in ihrem Herkunftsland selbstständig machen wollen sowie Migrantenorganisationen, die mit eigenen Projekten die Lebensumstände der Menschen in ihren Herkunftsländern verbessern. Gemeinsam mit Partnern gestaltet CIM daneben das internationale Netzwerk „Alumniportal Deutschland“

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Präsentation

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Workshop DiaMed

L’Agence pour la Coopération Internationale et le développement local en Méditerranée – ACIM et ses partenaires du projet DiaMed s’associent au Centrum für Internationale Migration und Entwicklung – CIM pour organiser un workshop d’information sur le dispositif DiaMed d’accompagnement à la création d’entreprise à destination des diasporas du Maghreb vivant en Allemagne. Ce dispositif d’accompagnement à la création d’entreprise vise à accompagner des porteurs de projet d’origine algérienne, marocaine ou tunisienne vivant en Europe et souhaitant créer

Partenaires

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une entreprise dans leur pays d’origine. 20 projets par pays (Algérie, Maroc, Tunisie) seront sélectionnés pour bénéficier d’un accompagnement gratuit et personnalisé (business plan, conseils juridiques, fiscalité, networking, démarches administratives, …)., Le workshop DiaMed de Munich permettra aux partenaires de présenter le projet DiaMed et d’aller à la rencontre des porteurs de projet résidant en Allemagne. Il s’inscrit dans le cadre de l’atelier d’information et de réseautage organisé par le CIM et la TAG (Tunesische Akademiker Gesellschaft e.V.) à destination de la diaspora tunisienne en Allemagne.


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Sponsoren Gold Sponsor Standorte in Deutschland: Vilsbiburg (Hauptsitz) und weitere 14 Standorte Standorte weltweit: Über 50 Produktions- und Entwicklungs-standorte in mehr als 20 Ländern Anzahl Mitarbeiter: Weltweit ca. 45.000 Kerngeschäft: Automobilzulieferer: Entwicklung und Fertigung von modernen Bordnetzsystemen, komplexen Interieur-Modulen und hochwertigem Interieur

Silver Sponsor Standorte in Deutschland: : München, Ingolstadt und Stuttgart Anzahl Mitarbeiter: ca. 50 Kerngeschäft: Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen für die Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Telekommunikation, Forschung im Bereich innovativer Hardwarelösungen für drahtlose und drahtgebundene Kommunikation.

Silver Sponsor Webseite: www.dak.de

Webseite: www.klugversichert.de

Partner Fluggesellschaft Sitz in Deutschland: Frankfurt am Main Sitz in Tunesien: Tunis Anzahl Mitarbeiter: ca. 6000

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speakerTAG Konzept Im Rahmen ihrer Strategie zur verstärkten Vernetzung der tunesischen Akademiker in Deutschland und zur verbesserten Einbindung ihrer ehemaligen Mitglieder, organisiert die TAG, mit dem CIM als Hauptförderer mit Auftrag des BMZ, eine Reihe von Veranstaltungen mit wirtschaftlichen und karrierebezogenen Themen. Diese verstehen sich als Fortführung des großen Erfolgs des TAG KarriereForum, das sich seit 2008 als die jährliche Begegnung der Deutsch-Tunesischen Wirtschaft etabliert hat und sich zum größten Sammelpunkt der tunesischen Akademiker in Deutschland entwickelt hat.

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speakerTAG 2013

Die erste Auflage des speakerTAGs findet am 16.11.2013 in München statt.

Ziele Die Ziele des speakerTAGs sind: ● Vernetzung der tunesischen Diaspora in Deutschland ● Eröffnung von Karrieremöglichkeiten in Tunesien und Deutschland ● Darstellung von Chancen und Risiken der Selbständigkeit in Deutschland bzw. der Rückkehr nach Tunesien ● Wahrnehmung schaffen für die Rolle der Diaspora in der Entwicklungszusammenarbeit


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Projektteam Ein Team von 端ber 10 engagierten Mitgliedern der TAG e.V. arbeitete seit Monaten daran, ein erfolgreiches Konzept f端r den speakerTAG zu entwerfen und zu konkretisieren.

Othmane Khelil

Projektleiter CIM-Partnerschaft Speaker-Akquise

Hajer Ben Charrada Stellv. Projektleiterin Kommunikation Katalog

Ahmed Khalil Hafsi Finanzen Networking-Dinner

Nesrine Laamouri Logistik Catering

Soumaya Msalmi Auftritt

Weitere Teammitglieder: Ahmed Ayadi - Ali Rabeh - Amin Sakka - Ayoub Malek - Fares Msalmi - Fatma Toumi - Haifa Beji - Hassen Khelil - Hedi Bouattour - Hela Jedda - Ibrahim Ben Ahmed - Maher Madouri - Med. Ali Razouane - Mehdi Ben Frej - NourElhouda Mokni - Rim Rezgui

Mehdi El Aouni Technik

Khalil Fergani Sponsoring

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Programm Zeit Start

Ort Ende

Konferenzsaal (Hohenzollern II + III)

9:00

10:15

Anmeldung und Registrierung

10:15

10:30

Grußwort & Programmvorstellung

10:30

10:50

Vorstellung Hauptveranstalter: TAG

10:50

11:10

Vorstellung Hauptförderer: CIM

11:10

11:30

Vorstellung Durchführungspartner: ACIM

11:30

12:00

12:00

12:30

Entwicklungszusammenarbeit mit Tunesien, Vortrag Khaled Ben Younes “Tunisiana“ (PPP mit GIZ Tunesien)

12:30

12:45

Studie der Uni-Maastricht (Das Engagement der tunesischen Diaspora in Deutschland) - Nora Ragab

12:45

13:00

Pilotprojekt der GIZ zur Förderung der Mobilität von tunesischen Ingenieuren - Achraf Aoudi

13:00

15:00

15:00

15:20

Firmenpräsentation-Dräxelmaier

15:20

15:45

Firmenpräsentation-AED Engineering

16:00

16:25

Speaker Dr. Khaled Ben Yahia - AHK Tunis: Rückkehr nach Tunesien: Was braucht Tunesien von uns?

16:25

16:50

Speaker Dr. Ali Haj Fraj - Siemens: Karriereplanung: Erfolgsfaktoren und Hindernisse - TCA als Brücke nach Tunesien und Vernetzungsplattform

16:50

17:15

Speaker Sofiane Kallel - Shams Technologies: Rückkehr nach Tunesien: Risiken und Chancen

17:35

18:00

Speaker Zied Bahrouni - Motius: Why students make the best entrepreneurs?

18:00

18:25

Speaker Seif Khoufi - Montagu Private Equity: Karriereplanung mittels Chaos und Fehler

18:25

19:00

Zusammenfassende Disukussion über Karrieremöglichkeiten und Schlusswort

20:00

22:30

Networking dinner

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speakerTAG 2013

Zeit Start

Ort Ende

9:00

11:30

11:30

12:00

12:00

12:30

12:30

12:45

12:45

13:00

13:00

13:45

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15:00

15:00

15:45

15:45

16:00

16:00

17:15

17:15

17:35

17:35

20:00

20:00

22:30

Workshopraum (Nymphenburg)

Raum (Hohenzollern I)

Kaffee-Pause

Workshop DiaMed (Création d’entreprise à destination des diasporas du Maghreb vivant en Allemagne)

Mittagessen

Markt der Möglichkeiten (Ausstellung von Firmen, Vereinen und Organisationen)

Kaffee-Pause

Kaffee-Pause

Networking Dinner 15


Speakers

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Khaled Ben Younes Khaled Ben Younes studierte Informatik an der Universität Erlangen-Nürnberg. Danach startete er eine internationale Karriere, die ihn über versch. Projekte durch Nordamerika, Europa, den nahen Osten und Afrika führte. Zu seinen wichtigsten Stationen zählen die Positionen „Regional Business Development Director“ bei Siemens und „Country Director“ bei Nokia. Herr Ben Younes hat seit 2008 mehrere Führungspositionen bei Tunisiana belegt. Er war “Corporate Director Regulation & International Business”, dann “Executive Director Program- & Quality Management“ und ist heute “Executive Director Strategic Projects”.  Vortrag um 12:00

Nora Jasmin Ragab Nora Jasmin Ragab (MSc) arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Maastricht Graduate School of Governance, Maastricht University. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich Migration und Entwicklung mit einem Fokus auf Diaspora Engagement. Sie hat eine Studie zum Engagement der tunesischen Diaspora durchgeführt. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit arbeitet Frau Ragab als interkulturelle Beraterin im Bereich der Engagementförderung, insbesondere der Förderung des ehrenamtlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund. Vortrag um 12:30 16


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Achraf Aouadi Achraf Aouadi studierte Informatik an der Ecole Nationale des Sciences de l’Informatique in Tunesien. Einen ersten Kontakt zu Deutschland hatte er während seiner Diplomarbeit bei Bosch in Schwieberdingen. Seine Teilnahme an einem Kooperationsprojekt der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) brachte ihm u.a. weitere Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur sowie praktische Erfahrungen in der deutschen Industrie. Herr Aouadi ist heute Entwicklungsingenieur bei Valeo in Stuttgart. Vortrag um 12:45

Dr.-Ing. Khaled Ben Yahia Dr. Khaled Ben Yahia ist in Tunis geboren und aufgewachsen. Seinem Studium der Elektrotechnik an der Uni Karlsruhe folgte die Promotion in Zusammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Er verbrachte danach elf Jahre im Boschkonzern, in denen er u.a. als Projektleiter, Assistent der Geschäftsführung und Innovationsmanager fungierte. Im Jahr 2012 kam die Rückkehr nach Tunesien. Seitdem ist Dr. Ben Yahia Abteilungsleiter HR Services an der AHK Tunesien. Vortrag um 16:00

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Speakers

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Dr.-Ing. Ali Haj Fraj Dr. Ali Haj Fraj studierte Maschinenwesen an der Technischen Universität München. Dort promovierte er auf dem Gebiet der Dynamik und Regelungstechnik. Seine Laufbahn bei der Siemens AG begann er 2001 als Projektleiter. Im Laufe der Jahre belegte er verschiedene leitende Positionen im Sektor Industry mit Schwerpunkt Automatisierung, und beschäftigte sich u.a. mit Business Development, Strategie und Portfolio. Seit 2013 ist Dr. Ali Haj Fraj Leiter des Segments Power Technologies International in der Smart Grid division des Sektors Infrastructure & Cities. Vortrag um 16:25

Sofiane Kallel Sofiane Kallel studierte Informatik an der Universität Karlsruhe. In seiner ersten beruflichen Station war er zuerst Entwickler dann Projektleiter bei der Firma ISB AG in Karlsruhe. Er war 2001 bis 2006 Geschäftsführer der Firma Software Kallel SCS, die sich als Offshore Dienstleister für ISB AG versteht. Herr Kallel ist Mitgründer und Stellvertretender Geschäftsführer der SOTUFCA in Gouboullat, Tunesien (Herstellung von Öl-, Luft-, und Benzin-Filter für Kraftfahrzeuge). Er ist außerdem Mitgründer und Geschäftsführer der Shams Technology (Herstellung von PV-Modulen) und der Shams Energy Access (Installation von PV-Anlagen). Vortrag um 16:50 18


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Zied Bahrouni Zied Bahrouni studiert seit 2009 Mechatronik an der Technischen Universität München. Er hat sich nicht mit Vorlesungen und Praktika begnügt, unternehmerisches Denken gezeigt und ein Start-Up, Motius, mitgegründet. Sein Unternehmen versteht sich als studentische Ingenieurdienstleistung, die nach dem Remote Engineering Prinzip arbeitet. Vortrag um 17:35

Seif Khoufi Mohamed-Seifeddine Khoufi studierte Elektro- und Informationstechnik an der Technischen Universität München. Einen zweiten Diplom-Abschluss erhielt er von der Ecole Centrale Paris. Er startete seine Karriere 2007 als Berater bei der Boston Consulting Group. Er erlangte im Jahr 2012 einen MBA an der namhaften Harvard Business School und wechselte daraufhin zu Montagu Private Equity in London, wo er heute als Investment Manager arbeitet. Vortrag um 18:00

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TAG-Projekte

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TAG-Mentoring Konzept

„im Tandem zum Erfolg”

Mentoring ist ein Prozess, in dem eine erfahrene Person (Mentor), ihr Wissen an eine unerfahrene, lernwillige Person (Mentee) weitergibt. Dabei unterstützt und berät der Mentor sein Mentee nicht nur durch das Beantworten von Fragen und das Geben von Tipps, sondern es entsteht auch eine kontinuierliche Beziehung zwischen beiden. Diese basiert auf effizientem Dialog und konstantem Lernen. Mit dem Motto „in Tandem zum Erfolg“ werden sich Professionals und erfahrene Studenten sich ein Jahr lang als Mentoren für die individuelle Betreuung von Studenten (Mentees) engagieren. Sowohl Mentees als auch Mentoren werden aus dieser einzigartigen Paarung große Gewinne ziehen.

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Ziele Die TAG verfolgt durch das Mentoring folgende Ziele: • Transfer von Tipps für die Studenten mit Bezug auf einen tunesischen Hintergrund • Eine fachliche sowie persönliche Betreuung der Studenten mit Überblick auf mögliche Karrierewege • Eine Plattform zu schaffen, die sowohl dem Mentee als auch dem Mentor die Möglichkeit gibt, ihre Netzwerke zu erweitern. • Die tunesischen Professionals wieder in den Verein einbinden und von ihrer Erfahrung profitieren.


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PeopleBook die Community-Datenbank

Konzept

Wir streben stets danach, die tunesischen Studenten in Deutschland stärker miteinander zu vernetzen und ihren Kontakt mit den Professionals zu verstärken, vertiefen und neu zu knüpfen. Dieses Ziel verfolgend, schufen wir unsere erste Datenbank, das „peoplebook“. Dieses Projekt ist nicht nur innovativ und anspruchsvoll, sondern bringt auch enorme Vorteile mit sich. Es geht dabei darum, ein solides und umfangreiches System zur elektronischen Datenverwaltung zu schaffen.

Herausforderung

Die wesentliche Herausforderung bei diesem Projekt, war es, unsere enorm umfangreiche Datenmenge über Unternehmen, Vereine, Sponsoren, Mitglieder ... effizient und sinnvoll zu speichern und die verfügbaren Daten und Kontakte in einem praktischen Mailsystem zu organisieren. Und dies alles danach in bedarfsgerechten Darstellungsformen bereitzustellen.

Vorteile

Das TAG-peoplebook bringt großen Nutzen für unsere Beziehung mit Firmen und anderen Vereinen mit sich. Es verstärkt unserer Kommunikationsnetzwerk mit Unternehmen und potentiellen Sponsoren quantitativ als auch qualitativ. Der Aufbau einer solch soliden und dynamischen Datenbank trägt zu besseren Einblicken in die Profile der Community-Mitglieder (TAG-Mitglieder, TAG-Freunde & Externe) bei und macht es somit leichter ihre Interessen wirksamer zu vertreten.

Fortschritt

Das peoplebook-Team, arbeitet noch heute mit Hochdruck an der Erstellung einer zentralen Community-Datenbank der tunesischen Akademiker in Deutschland. Es wurden Daten aus unseren internen Listen (Webseite, Excel-Listen, Mailinglisten, Facebook-Seiten, Xing-Gruppe ...) gesammelt, konsolidiert und an einer technischen Infrastruktur gearbeitet. Zurzeit besteht unsere Datenbank aus 673 Kontakten, jedoch ist davon auszugehen, dass wir im Laufe der Datenbearbeitung auf 1000 Kontakte kommen werden. 21


TAG-Projekte

speakerTAG 2013

TAG-Magazin Das TAG-Magazin ist eine Platform für Erfahrungs- und Wissensaustausch. Die Artikel des Magazin werden auf der Webseite der TAG e.V. regelmäßig veröffentlicht. Die Themen der Artikel sind sehr unterschiedlich und gehören zum Interessegebiet der tunesischen Akademiker in Deutschland.

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Sie können das TAG-Magazin auf dem folgenden Link nachschlagen: www.tag-germany. org/de/news/tag-magazin


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Die GIZ in Tunesien Unterstützung der Klein- und Mittelindustrie bei der Marktöffnung: Innovationspolitik und innovative Existenzgründungen fördern wirtschaftliche Entwicklung in Tunesien

Herausforderung

Herausgegeben v

Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die Senkung der Arbeitslosigkeit, vor allem unter jungen Akademikern, sind zentrale Herausforderungen Tunesiens. Um ihnen zu begegnen, muss das Land die Wettbewerbsfähigkeit seiner kleinen Herausgegeben von: und mittleren Unternehmen (KMU) sichern. Diese machen 95 Prozent der tunesischen Unternehmen aus und müssen auch angesichts der Innovationspolitik und innovative Existen Marktöffnung, insbesondere gegenEntwicklung in Tunesien über der Europäischen Union, konDie Herausforderung kurrenzfähig bleiben. Die Förderung men mit ihren tunesischen Partnern Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die Senkung der des Bundesministeriums von Innovationen und Existenzgrün- im Auftrag Arbeitslosigkeit, vor allem unter jungen Akademikern, sind für wirtschaftliche Zusammenarbeit dungen spielt hierbei eine wichtige zentrale Herausforderungen Tunesiens. Um ihnen zu begegnen, (BMZ) das Ziel, Rolle und steht deshalb im Zentrum und Entwicklung muss das Land die Wettbewerbsfähigkeit seiner kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sichern. Diese machen 95 Prozen dass der KMU-Sektor von einem tunesischer Strategien. Die diesder tunesischen Unternehmenin ausBezug und müssen auch angesichts verbesserten Fördersystem bezüglichen Rahmenbedingungen der Marktöffnung, insbesondere gegenüber der Europäischen unternehmerisches sowie die Bildungs-, Dienstleistungs- auf Innovation, Union, konkurrenzfähig bleiben. Die Förderung von Innovatione Denken und Existenzgründungen und Förderangebote, dieund dem innovative und Existenzgründungen Existenzgründungen spielt hierbei eine wichtige Rolle w Innovationspolitik fördern profitiert. Das Vorhaben arbeitet und steht deshalb im Zentrum tunesischer Strategien. Die KMU-Sektor derzeit zur Verfügung Entwicklung Tunesien dabeidiesbezüglichen sowohl auf Rahmenbedingungen nationaler Ebenesowie die Bildungs-, stehen, werdenin dem tatsächlichen Dienstleistungs- und Förderangebote, die dem KMU-Sektor als auch in verschiedenen Regionen jedoch nicht gerecht. Die DieBedarf Herausforderung Unterstützun derzeit zur Verfügung stehen, Bezeichnung werden dem tatsächlichen Bedarf des Landes. Deutsche Gesellschaft für InternatiMarktöffnun jedoch nicht gerecht. Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die Senkung der onale Zusammenarbeit Bundesminis Die Deutsche Internationale Zusammenarbeit Arbeitslosigkeit, vor allem unter jungen Akademikern, sind Gesellschaft für Auftraggeber (GIZ) GmbH verfolgt daher zusamZusammenar (GIZ) GmbH verfolgt daher zusammen mit ihren tunesischen

Unterstützung der Klei der Marktöffnung

Unterstützung der Klein- und Mittel der Marktöffnung

zentrale Herausforderungen Tunesiens. Um ihnen zu begegnen, Partnern im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Land Tunesien muss das Land die Wettbewerbsfähigkeit seiner kleinen und Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 23das Ziel, dass der Politischer Ministère de mittleren Unternehmen (KMU) sichern. Diese machen 95 Prozent KMU-Sektor von einem verbesserten Fördersystem in Bezug auf Träger


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Die GIZ in Tunesien

Herausgegeben von:

Vorgehensweise Innovation stärkt Tunesiens Wirtschaft Mit Unterstützung der Komponente „Innovationssystementwicklung“ wurde ein Pool lokaler Berater aufgebaut, die den Unternehmen helfen können, kontinuierlich innovative Ideen zu entwickeln und sie umzusetzen. Eine Umfrage bei den rund 90 KMU, welche die Berater im Rahmen ihrer Fortbildung begleiteten, ergab, dass die Kreativität der Mitarbeiter erhöht, die interne Kommunikation verbessert und neue Instrumente zum besseren Management von Innovationsprojekten genutzt wurden. Die Unterstützung der Klein- und Mittelindustrie bei der Marktöffnung Innovationspolitik und innovative Existenzgründungen fördern wirtschaftliche Entwicklung in Tunesien Unternehmen haben beispielsweise gelernt, wie sie die Risiken bei der Einführung von neuen Produkten besser einschätzen und professionell mit ihnen umgehen können. Darüber hinaus konnten rund die Hälfte der Unternehmen ihren Umsatz steigern und Kosten senken. Über 90 Prozent der beteiligten Unternehmensberater bieten den tunesischen KMU nun Innovationsberatung als festen Bestandteil ihres 24

Beratungsangebots an. Um die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft zu verbessern, wurden die Mitarbeiter der Unterstützung der Klein- un neu entstandenen Technologietrander Marktöffnung ferstellen in Kernkompetenzen des Wissensund Technologietransfers Innovationspolitik und innovative Existenzgründ ausgebildet. Diese Fortbildungsreihe Entwicklung in Tunesien wurde von konkreten UmsetzungsDie Herausforderung Be Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und die Senkung der aktivitäten in den ForschungszentAu Arbeitslosigkeit, vor allem unter jungen Akademikern, sind ren und Universitäten So zentrale Herausforderungen Tunesiens.begleitet. Um ihnen zu begegnen, La muss das Land die Wettbewerbsfähigkeit seiner kleinen und testeten Forscher im Bereich Textil Po mittleren Unternehmen (KMU) sichern. Diese machen 95 Prozent Tr tunesischen Unternehmen aus und müssen auch angesichts inderder Region Monastir ein AnalyGe der Marktöffnung, insbesondere gegenüber der Europäischen seinstrument, um die Bedarfe eines Union, konkurrenzfähig bleiben. Die Förderung von Innovationen und Existenzgründungen spielt hierbei eine wichtige Rolle Unternehmens an TechnologietransUn und steht deshalb im Zentrum tunesischer Strategien. Die bei diesbezüglichen Rahmenbedingungen sowie die Bildungs-, fer festzustellen. Das Forschungspro Dienstleistungs- und Förderangebote, die dem KMU-Sektor zentrum für Biotechnologie in Sfax ten derzeit zur Verfügung stehen, werden dem tatsächlichen Bedarf Kos jedoch nicht gerecht. hat Verträge für ber Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit als Forschungskooperationen erstellt, (GIZ) GmbH verfolgt daher zusammen mit ihren tunesischen Um Partnern im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche um die Zusammenarbeit mit Firmen zu v Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Ziel, dass der Tec KMU-Sektor einem zu verbesserten Fördersystem in Bezug auf auf eine von Basis stellen, die interTec Innovation, unternehmerisches Denken und Existenzgründungen nationalen Standards Dies von profitiert. Das Vorhaben arbeitet dabeigenügt. sowohl auf nationaler und Ebene als auch in verschiedenen Regionen des Landes. ermöglicht der Wissenschaft aktiv til i ein auf die Wirtschaft zuzugehen, um Vorgehensweise For gemeinsam Projekte umzusetzen. For Innovation stärkt Tunesiens Wirtschaft Firm Eine zielgerichtete Kommunikation Mit Unterstützung der Komponente „Innovationssystementgen wicklung“ ein Pool lokaler Berater aufgebaut, dieder den sch und einwurde besseres Management Unternehmen helfen können, kontinuierlich innovative Ideen zu Ein öffentlichen Finanzierungsfonds für entwickeln und sie umzusetzen. Eine Umfrage bei den rund 90 me KMU, welche die Berater im Rahmen ihrer Fortbildung begleitedaz Innovation dazu geführt, dass ten, ergab, dass diehaben Kreativität der Mitarbeiter erhöht, die interne tion Kommunikation verbessert und neue Instrumentefür zum besseren mehr Firmen Förderanträge ihre Dar Management von Innovationsprojekten genutzt wurden. Die Innovationsaktivitäten


zgründungen fördern wirtschaftliche

n

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Da rückkehrende Migranten andere Auftraggeber Bundesministerium für wirtschaftliche Bedürfnisse haben Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) als HochschulabLand Tunesien solventen oder Politischer Ministère de l’Industrie Frauen, wird die Träger Unterstützung entGesamtlaufzeit 2004 bis 2014 sprechend der jebeim Industrieministerium eingeweiligen Anforderungen angepasst. reicht haben. Darüber hinaus berät beispielsweise, erhalten Unternehmen haben beispielsweise gelernt, wieFrauen, sie die Risiken die GIZ das Industrieministerium die ihnen erbei der Einführung von neuen Produkten besserBeratungsleistungen, einschätzen und und das Ministerium für Hochlauben, professionell mit ihnen umgehen können. Darüber hinausFamilie konn- und Unternehmerschulbildung undderForschung beiihren der Umsatz ten rund die Hälfte Unternehmen und tumsteigern zu vereinbaren. Kosten senken. Überkohärenten 90 Prozent derInnovabeteiligten Bei UnternehmensGestaltung einer der Förderung von Unternehberater bieten den tunesischen KMU nun Innovationsberatung tionspolitik. In dem Rahmen wurde mensgründungen geht es insbesonals festen Bestandteil ihres Beratungsangebots an. ein „Innovations- Scoreboard“ aufdere darum, die jeweiligen lokalen Um die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft gebaut. Mit diesem Instrument Besonderheiten der tunesischen zu verbessern, wurden die Mitarbeiter der neu entstandenen können die Innovationsaktivitäten Regionen in Wert zu setzen. Dies Technologietranferstellen in Kernkompetenzen des Wissensund auf das Vorkommen in den Unternehmen und die sie be- gilt im Hinblick Technologietransfers ausgebildet. Diese Fortbildungsreihe wurde einflussenden Faktoren und Förder- natürlicher Ressourcen, vorhandene von konkreten Umsetzungsaktivitäten in den Forschungszentren programme regelmäßig gemessen Wirtschaftssektoren und Infrastrukund Universitäten begleitet. So testeten Forscher im Bereich Texund analysiert werden. Einer der tur. Hierzu werden auf regionaler til in der Region Monastir ein Analyseinstrument, um die Bedarfe 95 Indikatoren misst zum Beispiel Ebene Förderinstitutionen miteines Unternehmens an Technologietransfer festzustellen. Das die Ausgaben derfür Unternehmen Forschungszentrum Biotechnologie in Sfax hat Verträgevernetzt. für einander Zur besseren Forschungskooperationen erstellt, umin die Zusammenarbeit mit stärkt die GIZ die für Forschung und Entwicklung Arbeitsteilung Firmen auf eine Basis zu stellen, die internationalen Standards Tunesien. Die aus dem Scoreboard Zusammenarbeit zwischen Institugenügt. Dies ermöglicht der Wissenschaft auf die Wirtgewonnenen Informationen helfen aktiv tionen, die beraten, Einrichtungen, schaft zuzugehen, um gemeinsam Projekte umzusetzen. der tunesischen Regierung, eine die Unternehmensgründungen Eine zielgerichtete Kommunikationzu und ein besseres Managegeeignete Innovationspolitik begleiten und solchen, die sie finanment der öffentlichen Finanzierungsfonds für Innovation formulieren und deren Umsetzung zieren. Eshaben bestehen bereits sechs dazu geführt, dass mehr Firmen Förderanträge für ihre Innovaeffektiv zu steuern. lokale Netzwerke. tionsaktivitäten beim Industrieministerium eingereicht haben. Zudem wird die ZusammenarDarüber hinaus berät die GIZ das Industrieministerium und das Studierende erhalten vor Abschluss beit zwischen den Ministerien zur Beratung zur Existenzgründung Abstimmung von Strategien und Die Komponente „UnternehmerbilMaßnahmen zur Schaffung von dung/ Existenzgründung“ zielt auf Arbeitsplätzen und zur Förderung die Schaffung eines in sich stimmivon Unternehmensgründungen gen, an der Nachfrage der Untervorbereitet. Wir beraten das Hochnehmen ausgerichteten Systems schulministerium zur Gestaltung von informationeller, fachlich- techniLehrinhalten an Universitäten. Eine scher und finanzieller Förderung. interministerielle Vereinbarung zur Bezeichnung

Unterstützung der Klein- und Mittelindustrie bei der Marktöffnung

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speakerTAG 2013

Die GIZ in Tunesien Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaftsförderinstitutionen ist zurzeit in Vorbereitung. Das unternehmerische Potential der Studierenden soll vorausschauend gefördert werden. Studierende werden bereits während ihrer Abschlussarbeiten von professionellen staatlichen Unternehmensförderern, zu einer anschließenden Gründung beraten. Zur maßgeschneiderten Unterstützung von Existenzgründungen wurde ein Beraterpool aufgebaut. Die Berater begleiten Gründungswillige im Auftrag der regionalen Förderbüros des Ministeriums für Industrie und Technologie bei der Entwicklung von soliden und finanzierbaren Geschäftsideen.

Kontakt Philippe Lotz Auftragsverantwortlicher philippe.lotz@giz.de

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Ein Beispiel aus der Praxis Innovation als Erfolgsfaktor für Tunesiens Wirtschaft Als das tunesische Molkereiunternehmen Vitalait 1998 gegründet wurde, hatte es gerade einmal 50 Mitarbeiter und produzierte nur Milch in Flaschen und unabgepackte Butter. Heute hat Vitalait 450 Mitarbeiter und mehrere hochmoderne Produktionsanlagen, die eine Vielzahl von Milch- und Joghurtvariationen herstellen. Der Jahresumsatz beläuft sich auf 12 Millionen Dinar, der Bruttogewinn auf 5,5 Millionen. Das sind rund 2,9 Millionen Euro. Angefangen hat die Diversifizierung bei Vitalait 2007 mit einem Pilotprojekt im Rahmen des Programms zur Unterstützung der Klein- und Mittelindustrie bei der Marktöffnung. Durch das Programm ausgebildete Unternehmensberater unterstützen Unternehmen zum Thema Innovation und stärken so ihre Wettbewerbsfähigkeit.


speakerTAG 2013

Impressum Herausgeber

Tunesische Akademiker Gesellschaft e. V. Postfach 34 03 26 80100 MĂźnchen www.tag-germany.org info@tag-germany.org

Redaktion / Layout

Hajer Ben Charrada Haifa Beji Hassene Khelil Nour-Elhouda Mokni Hedi Bouattour Mehdi Ben Frej

Auage

150 Exemplare

Redaktionsschluss

29.10.2013

Erscheinungsdatum

November 2013

Druck

Druckerei WIRmachenDRUCK GmbH 27


speakerTAG 2013

Hauptveranstalter

Hauptfรถrderer

www.tag-germany.org 28

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