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HAFENCITY ZEITUNG  NACHRICHTEN VON DER HAMBURGER STADTKÜSTE www.hafencity-zeitung.com

Ausgabe Nr. 10 | 1. Oktober 2018 | 10. Jahrgang

Der Ernstfall

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2007 wurde auf dem Strandkai ein Meßfahrzeug von einer Sturmflut überrascht (Foto: MB)

uu  Mit Beginn des Herbstes steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Stürmen – und wenn sie aus der richtigen Windrichtung kommen – auch die Wahrscheinlichkeit einer Sturmflut. In der Vergangenheit immer wieder Anlass für gewöhnlich gut informierte Zeitgenossen, vor ihrem vollgelaufenen Keller oder Auto zu stehen und sich zu fragen: Hätte ich es wissen können? Im Zeitalter digitaler Vernetzung und allgegenwärtiger Smartphones werden dabei die möglichen Ausreden immer weniger, auch wenn das System Katwarn in der Vergangenheit immer mal wieder geschwächelt hat. In der aktuellen Empfehlungsliste der Stadt Hamburg fehlt diese App deswegen auch und wurde durch zwei andere ersetzt. Und noch eine Neuheit stellten Innensenator Andy Grote zusammen mit weiteren Beteiligten im September vor. Gemeinsam mit den Firmen Ströer und Wall sowie dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und der Firma Mecom als technischem Dienstleister, hat die Stadt Hamburg die Erprobung eines bundesweiten Pilotpro-

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Der Ernstfall

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EDITORIAL

Maxigetöse Ich weiß, das Thema hatten wir schon häufig, aber es ist halt ein Dauerbrenner: Die Art, wie sich die unangenehme Seite des Tourismus auf Hamburgs Straßen und ganz besonders auf die der Stadtküste auswirkt. Aktuell sind da die wirklich nervigen Möglichkeiten, sich die Stadt mit allerlei blödsinnigen Fortbewegungsmitteln zu erschließen, allen voran die sogenannten Mini-Hot Rods, kleine laute Möchtegern-Autos, die mit viel Lärm die Straßen unsicher machen. Man hört sie meist schon einige Häuserblocks bevor man sie sieht, in den Häusercanyons der HafenCity besonders nett, da sie hier an guten Tagen mehrmals am Tag auftauchen. Man fragt sich, besonders nach einer tödlichen Kollision dreier Miniaturfahrzeuge in Flensburg, wer diese Art von Fortbewegungsmittel im öffentlichen Straßenverkehr genehmigt hat. Es gibt glücklicherweise nur einen permanenten Anbieter innerhalb Hamburgs, aber von Zeit zu Zeit werden weitere Gefährte, teilweise auch nur für den Straßenverkehr zugelassene GoCarts, von auswärtigen Anbietern in die HafenCity gebracht, um mit weiterem Radau Anlieger zu nerven. Nun spricht im Prinzip nichts gegen Tourismus in Hamburg und in der HafenCity, man ist ja stolz auf seine Stadt und zeigt sie gerne her. Die Frage ist nur, ob Hamburg um Erfolg zu haben, diese Art von Tourismus braucht. Muss sich die ehrwürdige Stadt in einen Rummelplatz verwandeln? Ja, die steigenden Übernachtungszahlen sind ein Indikator für Erfolg, doch die Bewohner Hamburgs fühlen sich zunehmend überfordert durch die steigende Zahl von Veranstaltungen und vermeintlichen Attraktionen. Und ja, möglicherweise braucht Hamburg eine alternative Erwerbsquelle neben dem Hafen, aber es ist zu bedenken, dass Arbeitsplätze im Tourismusgewerbe meist schlecht bezahlt sind und es zunehmend schwerer wird, Menschen für das Dienstleistungsgewerbe zu begeistern. Eine Konzentration auf qualitativ hochwertigere Wirtschaftszweige könnte Hamburg weitaus attraktiver machen, als lärmende und stinkende Miniautos, die gibt es in großer Ausführung schon mehr als genug. Viel Vergnügen beim Lesen! Ihr Michael Baden

Achtung tiefliegendes Gebiet! Überflutungsgefahr

jekts abgeschlossen. Damit ist es möglich, amtliche Warnungen im Gefahrenfall nicht nur an Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie an Smartphones – über die Apps NINA und BIWAPP - zu versenden, sondern diese auch auf insgesamt 25 digitalen Werbeanlagen anzuzeigen, die an wichtigen Verkehrsknotenpunkten im Hamburger Stadtgebiet aufgestellt sind. Ermöglicht wird dies durch das von Bund und Ländern gemeinsam betriebene satellitengestützte Modulare Warnsystem - kurz MoWaS. Weitere Bundesländer wollen dem Beispiel Hamburgs nun folgen. Der obligatorische Sirenentest im September - Hamburg verfügt zurzeit über knapp 70 Motorsirenen und 70 moderne, leistungsfähige Hochleistungssirenen – fand zeitgleich

(Foto: MB)

mit der Präsentation des neuen Systems statt, im Ernstfall sollte man sich aber nicht darauf verlassen, dass diese rechtzeitig oder überhaupt ausgelöst werden oder man diese im Sturm

hört. Ebenso wenig sind die drei Böllerschüsse wenige Stunden vor dem Scheitelpunkt der Sturmflut als zuverlässig einzuordnen, allzu oft werden diese mit einem der immer häufiger

stattfindenden Feuerwerke verwechselt. In den sturmf lutgefährdeten Gebieten wurden Mitte September außerdem rund 133.000 neu aufgelegte Sturmflutbroschüren verteilt. Hierin sind neben allgemeinen Empfehlungen insbesondere auch regional abgestimmte Hinweise zum richtigen Verhalten bei einem Sturmflutereignis dargestellt. Unbeachtet hiervon gilt natürlich generell: Wer vor den Deichen wohnt – und das ist ganz besonders in der HafenCity der Fall – sollte sich nicht auf Andere verlassen, sondern sich jederzeit bewusst darüber sein: Wo sind die Schwachstellen meines Gebäudes, wie funktionieren die Flutschutzeinrichtungen, wo ist mein Auto geparkt und im schlimmsten Fall - wie wird der Strom abgeschaltet? n MB ANZEIGE

Unvergänglich Zeit vergehen sehen QLOCKTWO Creator’s Edition edel und einmalig, ohne Zeiger, ohne Ziffern uu  Zeit ist das wertvollste Gut im Leben eines Menschen und die Beschäftigung mit dem Wesen der Zeit hat schon unzählige Bücher gefüllt und ganze Leben bestimmt. Das Ticken einer Uhr ist das Synonym für Hektik und Stress, wenn in Filmen in aller Deutlichkeit auf deren Fortschreiten hingewiesen werden soll, wird häufig das rasche Fortschreiten des Uhrzeigers als Stilmittel verwendet. Bei der QLOCKTWO aber ist alles anders: Ruhe ausstrahlend, und doch ihre Funktion erfüllend, Zeichen leuchten und bilden Worte, die die Zeit beschreiben, wie ein dynamisches Gedicht über die Zeit. Das alles findet Platz auf einem perfekten Quadrat, das an der Wand schwebt und Ruhe statt Hektik ausstrahlt. Ein Kunstwerk an der Wand, Funktion und Dekoration zugleich. Mit der neuen Creator’s Edition geht

die schwäbische Manufaktur jetzt noch einen Schritt weiter in Richtung Kunstwerk. Einzeln gefertigte Cover aus rohem Stahl, oxidierendem Kupfer oder Silber, Gold schaffen eine sich dynamisch entwickelnde Oberfläche, in der der Zufall und chemische Prozess einmalige Stücke schaffen, limitiert in der Auflage und mit gravierter Seriennummer. Höhepunkt der Serie ist die Silver & Gold Edition auf die die Macher Marco Biegert und Andreas Funk besonders stolz sind:

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Gold (12 Karat) besteht, ist sie eine Hommage an ihren Ursprung und unsere Heimatstadt – Schwäbisch Gmünd – die als historische Gold-und Silberstadt in den Geschichtsbüchern von sich Reden macht.“ Die beiden Handwerksmeister Sandra Stelter und Christian Krüger von Wagener Raumausstattung teilen die Meinung der beiden Schwaben und waren sofort begeistert von der neuen Serie, zu sehen nun auch in ihrem Showroom am Sandtorpark.

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Literatur zur Lage Jan Ehlert wohnt und lebt in der HafenCity. Seine Passion sind Bücher: Lesen, darüber sprechen und darüber schreiben sind seine Leidenschaft „Trutz, blanke Hans!“ – mit diesem Ruf verhöhnten die Menschen von Rungholt die Macht des Meeres, das sie besiegt zu haben glaubten. So erzählt es Detlev von Liliencron in seiner Ballade über die Stadt an der Nordseeküste, die vermutlich in der großen Sturmflut von 1362 unterging: „Wo gestern noch Lärm und lustiger Tisch / schwamm andern Tags der stumme Fisch“, dichtet Liliencron – und warnt zugleich davor, dass das Meer die nächste Sturmflut schicken wird, ganz bestimmt: „Doch einmal in jedem Jahrhundert entlassen / die Kiemen gewaltige Wassermassen.“ So hat es auch nach 1362 immer wieder verheerende Fluten gegeben. Das wissen wir in Hamburg nur zu gut. Und davon erzählen auch die Literaten: Friedrich Spielhagen über die Ostseesturmflut 1872, Theodor Storm in seiner Novelle „Carsten Curator“ oder Margriet de Moor in „Sturmflut“ über die Flut von 1953. Heute haben wir die Sturmfluten gebannt und dem Wasser die HafenCity abgetrotzt, zumindest, wenn die Schleusentore

rechtzeitig geschlossen werden. Doch dafür scheint in Deutschland ein anderer Damm gebrochen zu sein: Jener des Anstands. Immer mehr rechtsextremes Gedankengut wird auf die Straßen gespült, nicht nur in Chemnitz, und die Politik scheint kein Mittel zu finden, es aufzuhalten. Kein Deichgraf in Sicht, der sich wie in Theodor Storms „Schimmelreiter“ den Fluten entgegenwirft und ohne Angst um sein Amt ruft „Nimm mich, verschon die anderen“. Stattdessen scheinen die Parteivorsitzenden allein auf ihren Halligen zu sitzen, in der Hoffnung, dass das Wasser nicht noch höher steigt. Wie sonst erklärt sich das realitätsferne Hin und Her in der Causa Maaßen. Erst die Rücktrittsforderung, dann die Beförderung. Doch das ist gefährlich: „Wer ist so blöde und sieht nicht diesen greiflichen Betrug“, möchte man ihnen mit Shakespeares Richard III. entgegenrufen, auch als Warnung. Denn für Shakespeares Könige geht es selten gut aus. Wie man es anders machen kann, das zeigen gleich mehrere der Romane, die auf der Shortlist für den

Jan Ehlert (Foto: Joerg Lang) diesjährigen Buchpreis stehen. In „Nachtleuchten“ von MariaCecilia Barbetta sind es einfache Leute, die sich sehr kreativ gegen die Militärdiktatur in Argentinien zur Wehr setzen. In „Sechs Koffer“ von Maxim Biller trickst eine Familie den kommunistischen Überwachungsstaat aus. Und in „Archipel“ erzählt Inger-Maria Mahlke vom Widerstand gegen das faschistische Franco-System. Romane, die Mut machen, dass das Wasser wieder sinken wird. Zu spät ist es dafür noch nicht: Trutz, blanke Hans! facebook.com/jan.ehlert.kultur

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Unfallschutz für die besten Jahre Menschen ab 50 Jahren gelten als „Best Ager“. Häufig sind sie finanziell gut gestellt. In Altersteilzeit, im Vor- oder Ruhestand haben sie Zeit, das Leben zu genießen. Viele entdecken neue Hobbys: vom E-Bike-fahren über Reisen mit dem Wohnmobil oder Kreuzfahrten bis zum Kitesurfen. Doch Vorsicht: Zwei Drittel aller Unfälle passieren in der Freizeit. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur die Arbeitszeit ab. Was tun? „Die Versicherung Haspa UnfallPlus ist speziell auf die Lebens- und Sicherheitsbedürfnisse von Menschen ab 50 Jahren ausgerichtet. Sie hilft rund um die Uhr, falls sie durch einen Unfall beeinträchtigt sind“, sagt Stefan Böttger, Leiter der Haspa-Filialen in der HafenCity. Das Eintrittsalter für den „Unfallschutz für die besten Jahre“ liegt zwischen 50 und 85 Jahren. Denn mit zunehmendem Alter wächst die Unfallwahrscheinlichkeit. Sie ist im eigenen Haushalt bei über 65-Jährigen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung mehr als doppelt so hoch. Ein Sturz ist gefährlich – und für ältere Menschen die mit großem Abstand häufigste Unfallursache. „Bei Senioren haben Stürze oft gravierende gesundheitliche Folgen. Daher ist für sie eine Unfallversicherung in der Regel sinnvoll“, sagen Verbraucherschützer. Denn im Alter heilen Verletzungen nicht mehr so schnell, weshalb es einen erhöhten Bedarf an Ser-

Stefan Böttger leitet die Haspa-Filialen in der HafenCity. (Foto: Haspa)

vice und Betreuung im privaten Umfeld gibt. Der Versicherungsumfang beinhaltet eine lebenslange Unfallrente, Sofortkapital nach einem Unfall, Hinterbliebenenschutz, Schmerzensgeld, Bergungskosten, kosmetische Operationen und kieferorthopädische Maßnahmen, KurBeihilfe sowie Hilfestellung im Haushalt. „Unsere Versicherung heißt UnfallPlus, weil sie zusätzlich zu Versicherungsleistungen noch vieles mehr bietet“, betont Böttger. Mitversichert sind auch Erkrankungen an Borreliose und Meningitis aufgrund eines Zeckenbisses. Fast 10.000 Menschen sterben jedes Jahr bei Unfällen im Haus-

halt. Das sind wesentlich mehr als im Straßenverkehr, wo die Zahl bei rund 3.500 liegt. Ein sehr großer Teil sind Senioren. Deshalb wurde bei der Versicherung auch an die Hinterbliebenen gedacht: Sie erhalten im Fall eines unfallbedingten Ablebens bis zu 24.000 Euro. Weitere Informationen gibt es in den Filialen oder online unter haspa.de/unfallversicherung-fuer-senioren. Stefan Böttger und seine Teams in den Filialen Am Kaiserkai 1 und Überseeboulevard 5 informieren Sie auch gern über andere Themen. Er ist telefonisch unter 040 35798873 zu erreichen.


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GRUSS AUS DER KÜCHE

In unserem „Gruß aus der Küche“ wirft nach den Spitzenköchen Thomas Martin ( Louis C. Jacob ) und Matteo Ferrantino ( bianc ) in diesem Jahr Tarik Rose einen Blick auf die aktuelle Küche im Allgemeinen und die Hamburger Küche im Besonderen. Tarik Rose ist bundesweit durch TV-Shows wie die Küchenschlacht, Kerners Köche, die Beef Buddies oder das ARD-Buffet bekannt. Auch im jüngst erschienenen Bildband „Helden der Küche“ ist Tarik Rose neben renommierten TV-und Sterneköchen aus dem deutschsprachigen Raum vertreten. Die Hamburger kennen ihn aus dem Restaurant Engel auf dem Fähranleger Teufelsbrück, wo der gelernte Koch 2004 als Küchenchef begann und im Januar 2016 das Restaurant übernahm.

Schnörkellos und natürlich

Küchenchef Tarik Rose liebt präzise Handwerkskunst, unkompliziert und undogmatisch

uu  Tarik Rose mag es einfach und gesund, schnörkellos und natürlich. Und die Produkte, die er in seiner Küche verwendet sind überwiegend regional und saisonal zu bekommen und häufig von kleinen Erzeugern. „Im Winter wird es bei mir keinen Spargel geben, da hat der Norden so schöne Dinge wie diverse Kohlsorten oder Rüben aller Art zu bieten“, sagt Rose. Er geht damit einen Weg, dem mittlerweile viele Gastronomen folgen und ihre Produkte saisonbezogen aus der Region einkaufen. Die Hamburger Küche entwickelt sich in Tarik Roses Augen immer mehr in Richtung Vielfalt und setzt immer weniger auf kreative Höhenflüge, die noch vor einigen Jahren in der Spitzengastronomie geradezu ein Muss waren. Dabei spielten hochwertige Zutaten, Rezepte ohne viel „Chichi“ und klare und ehrliche Gerichte eine große Rolle, auf die auch Tarik Rose in seinem Restaurant setzt. „Eine reelle Küche wird in Hamburg goutiert und mit Treue belohnt“, sagt der 47-Jährige und ergänzt „ Als Koch ist es mein Bestreben, dem Gast einen Grund zu geben, zu mir zu kommen und vor allem auch wieder zu kommen“. Das erreiche eine erfolgreiche Küche mit Authentizität, Leidenschaft und mit einem stetig gleichbleibenden hohen Niveau der Produkte und Zubereitung, sagt Rose. In Tarik Roses Küche ist alles hausgemacht, vom Brot bis zur Praline. Sein Restaurant bietet eine feine Küche, die französisch inspiriert ist und immer einen besonderen Kick hat, ohne an Klarheit zu verlieren, und das alles auf handwerklich hohem Niveau. Aber nicht nur den Flaggschiffen unter den Ham-

burger Restaurants zollt Tarik Rose Respekt. „Die Hamburger Gastroszene versteckt sich und muss regelrecht erforscht werden. Es gibt mittlerweile viele junge Köche und Küchen, die Speisen von hervorragender Güte an vielen Plätzen in der Stadt anbieten und die klassische Rezepte frisch und mutig neu interpretieren, ohne dabei auf Gault Millau Punkte zu schielen oder nach Sternen zu greifen. Die machen einfach einen guten Job, auf den sie Lust haben ohne dogmatisch zu sein, das ist auch mein Credo“, so der Küchenchef und zieht sein Fazit: „Die Thematik Gastronomie, Kochen und insbesondere die Köche als Personen sind in den letzten Jahren stark in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Das liegt sicherlich auch an den ganzen TV-Shows. Aber die Arbeit in der Küche ist keine romantische und lustige Show, wie es manchmal rüberkommt. Das ist ehrliche und harte Arbeit, die – wie in vielen anderen Branchen – viel Hingabe braucht, um damit erfolgreich sein zu können. Mich macht es glücklich zu sehen, dass es immer noch Menschen gibt, die für unseren Beruf brennen und darin aufgehen, die kreativ sein möchten – die mit guten Produkten den Menschen Freude und Genuss auf den Teller bringen. Und ich möchte den Gästen danken, die alle Tage den Gastgebern ihr Vertrauen aussprechen und die Hamburger Gastroszene ein Stück mehr auf blühen lassen – nur wenn das zusammenkommt, haben auch beide Seiten Spaß und einen Mehrwert.“ n TEN

(Foto: by “Picture-Time.de”)

Wir wünschen viel Spaß und Inspiration mit unserem Gastroplan 2018... und einen guten Appetit


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Stadtküste für Genießer Von der Kombüse bis zur Sterneküche, vom Spätburgunder bis zum Pils, vom kleinen Hunger bis zum Familienfest: die Stadtküste bietet für jeden Geschmack und jeden Anlass den geeigneten Ort, an dem man es sich gutgehen lassen kann. Diese Seiten bieten einen schnellen Überblick und helfen bei der Orientierung!

100/200

Foto: René Flindt

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Laissez-faire inmitten der HafenCity: im CARLS an der Elbphilharmonie geht es lässig und lebhaft zu. Das Stück Frankreich in traumhafter Lage und mit schönstem Hafenblick bietet zwei Bereiche: Im Bistro gibt es köstliche Tartines, leckere Suppen und knackige Salate. Und in CARLS Brasserie werden französische und norddeutsche Klassiker in original französischer Brasserie-Atmosphäre serviert.

Das coast by east an den Marco-Polo-Terrassen befindet sich in HafenCity-Toplage mit Blick auf die Elbphilharmonie. Zwei unterschiedliche Konzepte sind unter einem Dach vereint: das coast by east in der oberen Etage und die coast enoteca im Erdgeschoss. Das coast by east bietet moderne Asia-Küche, die coast enoteca authentische italienische Küche, bei schönem Wetter auch im großzügigen Außenbereich.

Feine Kost

Am Kaiserkai 27 20457 Hamburg Tel.: (040) 36 122 587 www.feinkosthafencity.de

ASIAN RESTAURANT & BAR

Am Sandtorkai 54 | 20457 Hamburg | T 040 35703580 Am Sandtorkai 54 info@chilliclub.de | www.chilliclub.de

20457 Hamburg Tel.: (040) 35 703 580 www.chilliclub.de

Seit 11 Jahren bietet Thomas Jeche mit seinem Team „Feine Kost“ in der HafenCity an. Mit frech interpretierter, liebevoll zubereiteter Hausmannskost schlägt er damit eine Brücke zwischen Tradition und Moderne. Stammgäste schätzen den täglich frisch gekochten saisonalen Mittagstisch und besonders die hausgemachten Kuchen. Geöffnet ist von Mo.– Fr. 11.30–16 Uhr, Sa. 10–18 Uhr, Sonn- und Feiertags 10–18 Uhr.

Das Bootshaus-Team ist mit viel Leidenschaft auf das Wohl seiner Gäste bedacht und möchte mit seinem entspannten Ambiente ein Wohnzimmer für die HafenCity sein. Neben Speisen ausgezeichneter Qualität stehen an der Bar hochwertige Spirituosen und eine breite Auswahl an Weinen für die Gäste bereit. Kleine Herbstpause vom 30.9. bis zum 16. Oktober. Geöffnet bis 1 Uhr Küchenannahme bis 22 Uhr

Restaurant, Bar, Lounge im CHILLI CLUB befindet sich alles unter einem Dach. Stylish, szeneaffin und in der Hamburger HafenCity direkt am Wasser gelegen, findet der Gast hier in urbanem Design von mittags bis nachts moderne asiatische Küche und raffinierte Cocktails. Neben Wok-Gerichten bietet die Speisenkarte asiatische Tapas, kreatives Sushi sowie leckere süße Verführungen.

Fillet of Soul

Deichtorstraße 2 20095 Hamburg Tel.: (040) 70 705 800 www.fillet-of-soul.de

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In der Hamburger Innenstadt begrüßt Sie das Restaurant Fillet of Soul mit kreativer Crossover-Küche. Sechs Tage die Woche wird der Gast hier mit ausgefallenen Gerichten überrascht, die in der offenen Küche frisch zubereitet werden. Innovative Kochkunst – das bedeutet hier schnörkellose, unverkrampfte Küche abseits vom Trendtourismus. Im Innenhof der Deichtorhallen gibt es zudem eine schöne Terrasse.

Das cantinetta ristorante heißt seine Gäste inmitten Hamburgs historischer Speicherstadt willkommen. Ausgewählte Spezialitäten und kulinarische Highlights, wie das 60 Stunden geschmorte Brasato al Barolo, erwarten den Gast. Für den Oktober ist eine besondere Aktion geplant: pro 3-Gang Menü spendet die cantinetta 1€ für den Neubau des SOS-Kinderdorf Hamburg.

Christiansen’s Fine Drinks & Cocktails

Pinnasberg 60 20359 Hamburg Tel.: (040) 31 72 863 www.christiansens.de

Seit 1997 gehört das Christiansen’s zu den Top-Bars in Europa. Im Angebot sind 850 verschiedene Spirituosen, davon 200 Whiskies und 200 Sorten Rum. Die Auswahl an Cocktails ist sehr groß. Die in der Nähe des Fischmarktes und Reeperbahn gelegene Bar ist Montag bis Samstag ab 20 Uhr bis spät geöffnet. Reservierungen über: bar@christiansens.de oder Tel. ab 19.00 3172863

Entenwerder1

Entenwerder 1 20539 Hamburg Tel.: (040) 70 293 588 info@entenwerder.com

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Das Restaurant Bianc am Sandtorkai bringt die Sonne und die Wärme Süditaliens in die HafenCity. Italienischer Naturstein und ein Interieur aus Olivenholz machen das Bianc zu einem authentischen Ort mit mediterranem Flair. Die zeitgemäße Küche auf höchstem Niveau bietet Fisch und Schalentiere, leichte Fleischvarianten und natürlich Traditionelles, aus der Heimat des Inhabers und Küchenchefs Matteo Ferrantino.

cantinetta ristorante

Pickhuben 3 20457 Hamburg Tel.: (040) 63 85 890 www.ristorante-cantinetta.de

12 Das east Restaurant gehört zu den besten Ausgeh-Adressen in Hamburg, was nicht nur an der außergewöhnlichen Location, sondern auch an der hervorragenden Küche liegt. Das Restaurant mit 230 Sitzplätzen, großzügiger Fensterfront und gemütlichem Gewölbe serviert euroasiatische Küche sowie Sushispezialitäten. Tolle Cocktailkreationen können in den Bar&Lounge Bereichen genossen werden.

Bianc

Am Sandtorkai 50 20457 Hamburg Tel.: (040) 18 119 797 www.bianc.de

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east Hotel

Simon-von-Utrecht-Str. 31 20359 Hamburg Tel.: (040) 309 933 www.east-hamburg.de

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Italien pur in der HafenCity. Echte Cucina Italiana mit tollem Blick auf die Speicherstadt genießt man im Überseequartier. Das Bistro mit Pizzastation und Caffébar bietet täglich wechselnde frische Gerichte und italienische Pizza zu moderaten Preisen. Im angeschlossenen, kleinen Supermercato findet man eine sehr gut sortierte Weinabteilung und exquisite erlesene italienische Feinkost.

Chilli Club

WOK | CURRY | SUSHI

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Bootshaus Grill & Bar

Am Kaiserkai 19 20457 Hamburg Tel.: (040) 334 737 44 www.bootshaus-hafencity.de

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coast by east und coast enoteca

Großer Grasbrook 14 20457 Hamburg Tel.: (040) 30 993 230 www.coast-hamburg.de

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Was gehört zu einem selbst gebrauten, fein gehopften Bier? Genau: eine zünftige Mahlzeit. Beides finden Sie im BLOCKBRÄU an den Landungsbrücken auf St. Pauli. Zu unserem frisch gezapften Bier nach eigenen Rezepturen servieren wir Ihnen hanseatische Spezialitäten in höchster Qualität und Frische. Dazu können Sie den spektakulären Blick von unserer Dachterrasse auf die Elbe und den Hamburger Hafen genießen.

Andronaco

Am Sandtorkai 44 20457 Hamburg Tel.: (040) 76 794 390 www.andronaco.de

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CARLS

Am Kaiserkai 69 20457 Hamburg Tel.: (040) 300 322 400 www.carls-brasserie.de

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Im 100/200 dreht sich alles um drei Dinge: Einen Molteni-Herd im Herzen des Raums, passioniertes Handwerk und Lebensmittel direkt vom Erzeuger. In der Küche von Thomas Imbusch werden die Produkte in Gänze zu einem sich stetig wandelnden Menü verarbeitet. Ein außergewöhnliches Konzept und ein besonderes Reservierungssystem: Plätze werden vorab über das Ticketsystem Tock gebucht und bezahlt.

BLOCKBRÄU

Bei den St. Pauli Landungsbrücken 3 20359 Hamburg Tel.: (040) 44 40 500-0 www.block-braeu.de

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Auf einem Ponton in der Elbe finden Sie das ungewöhnlichste Café der Stadt. Ein golden leuchtender Pavillon, ein begehbares Kunstwerk, von den Elbbrücken sichtbar, lädt auf drei Ebenen zum Verweilen und Entdecken ein. Das kleine Café bietet täglich wechselnde hausgemachte Speisen und Kuchen und in der Nachbarschaft geröstete Kaffeespezialitäten von den Public Coffee Roastern an.

Hansekai

Jaffestraße 12 21109 Hamburg Tel.: (040) 33 396 262 www.hansekai.de

Wer auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Event-Location ist, sollte sich unbedingt das Hansekai in Wilhelmsburg anschauen. Das Restaurant bietet eine mit edlem Cortenstahl überdachte Terrasse, die es in dieser Größenordnung kein zweites Mal in Hamburg gibt. Einzigartig auch die Kombination aus direkter Wasserlage, mit eigenem Bootsanleger und hausgemachten Spezialitäten.

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100/200 Andronaco Bianc BLOCKBRÄU Bootshaus cantinetta ristorante CARLS Chilli Club Christiansen’s coast by east und coast enoteca east Hotel Entenwerder1 Feine Kost Fillet of Soul Hansekai Hobenköök Kombüse5 & Hafenblick Kinfelts KITCHEN & WINE L’Osteria am Fischmarkt LAUFAUF Meßmer MOMENTUM picnic by bianc Restaurant Engel RESTAURANT RUDOLPH’S Störtebeker Strauchs Falco Tom & Konsorten VLET Wandrahm Weltcafé ElbFaire

Illustration: Tobias Hahn


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Stadtküste für Genießer Von der Kombüse bis zur Sterneküche, vom Spätburgunder bis zum Pils, vom kleinen Hunger bis zum Familienfest: die Stadtküste bietet für jeden Geschmack und jeden Anlass den geeigneten Ort, an dem man es sich gutgehen lassen kann. Diese Seiten bieten einen schnellen Überblick und helfen bei der Orientierung!

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Hobenköök

Stockmeyerstraße 43 20457 Hamburg Tel.: (040) 22 865 538 info@hobenkoeoek.de

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Das picnic by bianc, der kleine Ableger des bianc, ist die ideale Ergänzung zu einem der Gourmet- Hotspots der HafenCity. Mediterranes Design wird bereichert durch eine Vielfalt an Snacks- von Tapas, Salaten und Paninis bis hin zu warmen Kreationen aus der Holzbackform und dazu passenden Erfrischungsgetränken. Picnic by bianc, eine kleine Oase, die morgens, mittags und abends zu einer Auszeit einlädt.

Vom bodenständigen Mittagstisch bis hin zum Konzert-Menü und à la Carte Dinner aus der gehobenen regionalen Küche – im Restaurant mit Hafenblick ist alles auf die Störtebeker Brauspezialitäten abgestimmt. Die Räumlichkeiten sind auch für Events mit bis zu 200 Personen buchbar. Kostenfreie PlazaTickets bei Online- Reservierung.

VLET

Am Sandtorkai 23/24 20457 Hamburg Tel.: (040) 334 753 750 www.vlet.de

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Das Restaurant für regionale Küche und Aufläufe im Weltkulturerbe Kontorhausviertel. Wir bieten Fleisch und Fisch sowie vegetarische Gerichte. Zudem haben wir täglich wechselnden Mittagstisch im Angebot. Und das seit mehr als zwei Jahrzehnten. Einer unserer Klassiker: hausgemachtes Labskaus. Mo.–Sa. 11.30–22.00 Uhr

Auf dem Fähranleger Teufelsbrück direkt auf der Elbe serviert Tarik Rose eine gehobene norddeutsch-mediterrane Küche aus einer monatlich wechselnden Speisekarte. Auf handwerklich hohem Niveau ist im Restaurant Engel vom Brot bis zur Praline alles hausgemacht. Das Engelteam lädt sowohl zum Lunch, nachmittags auf ein Stück Kuchen, zum Brunch am Sonntag oder zum Abendessen ein.

Wandrahm

Am Kaiserkai 13 20457 Hamburg Tel.: (040) 31 812 200 www.wandrahm.de

Die WANDRAHM-Küche steht für den genussvollen Umgang mit natürlichen Produkten auf qualitativem und hohem Niveau. Auf zwei Ebenen bietet das Restaurant Genuss für Gaumen und Auge. Küchenchef Torben Behrendt präsentiert eine feine und gehobene, weltoffene Küche, geprägt durch das Aufeinandertreffen zweier Kulturen: Sowohl die deutsche, als auch die persische Kultur finden sich in seinen Gerichten wieder.

Das Meßmer MOMENTUM steht für außergewöhnlichen Teegenuss. Hier kann der Besucher eine Entdeckungsreise durch die Welt des Tees unternehmen. In der multimedialen Galerie oder bei einer Teeverkostung erfährt man viel Wissenswertes über das heiße Getränk. Die Teelounge lädt zum Probieren von über 70 Tee-Kreationen ein, welche im Teeshop mit nach Hause genommen werden können.

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Das Restaurant Rudolph’s (Catering+Events) sorgt seit 2012 für Gaumenfreuden bei unseren zahlreichen Mittagsgästen sowie genussvolle und entspannte Abende in der HafenCity mit Blick aufs Wasser! In unserer Küche legen wir dabei großen Wert auf frische Zutaten und vor allem selbstgemachte Produkte – sei es unser Pizzateig, täglich frisch gebackenes Ciabatta und Foccacia oder unsere glutenfreien Delikatessen.

Tom & Konsorten

Am Kaiserkai 60 20457 Hamburg Tel.: (040) 36 809 800 www.tomundkonsorten.com

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„Willkommen in der Familie“ heißt es im Kinfelts KITCHEN & WINE. Ob Lunch, stilvolles Abendessen oder einfach ein Glas Wein – in lockerer Atmosphäre bieten Sternekoch Kirill Kinfelt und Sommelier Maximilian Wilm ihren Gästen richtig gutes Essen und eine riesige Weinauswahl. Und das in Top-Lage zur Elbphilharmonie und mit Blick auf den Museumshafen.

Meßmer MOMENTUM

Am Kaiserkai 10 20457 Hamburg Tel.: (040) 73 67 900-0 www.messmer.de

27 Eine der schönsten Locations der HafenCity: außergewöhnliches Design, Fensterfronten, die sich im Sommer zur Terrasse am Wasser öffnen, Blick auf Hafen und Speicher. Im Mittelpunkt der Küche steht hinter Glas ein großer Lavasteingrill. Hier werden feinste Steaks in verschiedenen Cuts gegrillt, dazu tagesfrischer Fisch, mediterrane Spezialitäten und Ceviche von Hamburgs erster Cevichebar.

Kinfelts KITCHEN & WINE

Am Kaiserkai 56 20457 Hamburg Tel.: (040) 30 068 369 www.kinfelts.de

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Strauchs Falco

Koreastraße 2 | Elbarkaden 20457 Hamburg Tel.: (040) 226 161 511 www.falco-hamburg.de

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Restaurant Engel

Fähranleger Teufelsbrück 22609 Hamburg Tel.: (040) 824 187 www.restaurant-engel.de

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In unseren Restaurants Kombüse5 und Hafenblick erleben Sie internationale Gaumenfreuden und typisch hamburgisch wird es in der Fischbude direkt am Kai. Beim Ausblick über den Hafen von einer unserer großzügigen Sonnenterrassen kommt direkt Urlaubsstimmung auf. Schauen Sie vorbei und gehen Sie mit uns auf kulinarische Weltreise. Wir freuen uns auf Sie.

LAUFAUF

Kattrepel 2 20095 Hamburg Tel.: (040) 32 66 26 www.laufauf.de

29 Das einzige FeinschmeckerRestaurant im UNESCO-Weltkulturerbe befindet sich inmitten historischer Backsteinbauten, zwischen Fleeten, kleinen Gassen und zahlreichen Brücken. In dem stilvoll restaurierten Speicher stehen der Bezug zu traditionellen Hamburger Rezepten und die Verwendung regionaler Produkte im Mittelpunkt.

Kombüse5 & Hafenblick im JUFA Hotel

Versmannstrasse 12/14 20457 Hamburg Tel.: (040) 79 416 766-0 hamburg@jufa.eu

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Störtebeker in der Elbphilharmonie

Platz der Deutschen Einheit 3 20457 Hamburg Tel.: (040) 60 533 810 www.stoertebeker-eph.com

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Beste beste Pizza, Pasta d‘amore und ein einmaliger Ausblick auf den Hafen, dicke Pötte und die wendenden Kreuzfahrtschiffe - das ist die L‘Osteria am Fischmarkt. Der etwas andere Italiener. Die Pizza reicht weit über den Tellerrand hinaus. Auf Wunsch gibt es sie auch mit zwei unterschiedlich belegten Hälften - perfekt zum Teilen. Geöffnet täglich 11:00 Uhr bis Mitternacht, sonn- und feiertags 12:00 bis 23:00 Uhr.

picnic by bianc

Am Sandtorkai 50 20457 Hamburg Tel: (040) 36 945 873 www.picnic-by-bianc.de

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Die Hobenköök im Hamburger Oberhafen, bietet in einem einzigartigen Zusammenspiel aus Restaurant, Markthalle und Catering zumeist regionale und saisonale Lebensmittel an und verarbeitet diese zu überraschenden, echten und natürlich leckeren norddeutschen Speisen. Öffnungszeiten: Markthalle: Mo bis Sa 10.0020.00 Uhr. Restaurant: Mo bis Fr 11.30-22.00 Uhr, Sa 10.00-22.00, So geschlossen

L’Osteria am Fischmarkt

Große Elbstraße 49 22767 Hamburg Tel.: (040) 70 298 570 www.losteria.de

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„Hamburgs leckerste Fischbrötchen“ – bei Tom & Konsorten kommen Liebhaber von frischen, ideenreich zubereiteten Fischspezialitäten voll auf ihre Kosten. Beste Zutaten, gepaart mit Ware in Feinkostqualität, werden hier verwendet, ab November auch Sitzplätze innen. Und wer noch ein Souvenir braucht, findet im Store von Hamburger Künstlern gefertigte hochwertige „An.Denken“.

Weltcafé ElbFaire

Shanghaiallee 12 20457 Hamburg Tel.: (040) 369 002 783 www.elbfaire.de

Frische regionale Zutaten, liebevolle tägliche Zubereitung – das Weltcafé ElbFaire im Ökumenischen Forum HafenCity bietet vegetarischen Mittagstisch, selbstgebackene Bio-Kuchen und Kaffeespezialitäten an. Wer das Besondere sucht, wird hier fündig. Die Sonnenterrasse im grünen Innenhof lädt zur Erholung und Entspannung mitten in der HafenCity ein. Öffnungszeiten Mo–Fr 11–18 Uhr, Sa 13–18 Uhr.


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10 Jahre Meßmer MOMENTUM HafenCity Abwarten und Tee trinken war gestern - der Tee-Tempel am Kaiserkai bietet eine vielfältige Erlebniswelt rund um das traditionelle Heißgetränk.

uu  Nur wenige Schritte von Hamburgs berühmter Elbphilharmonie entfernt, wartet ein besonderer Ort auf Genießer: Das Meßmer Momentum lädt ein, die ganze Vielfalt des Tees mit allen Sinnen zu erleben – und das seit nunmehr genau 10 Jahren. Damit gehört das Meßmer Momentum mit zu den ersten Geschäften, die sich in der HafenCity angesiedelt haben. Von Beginn an ist Meßmer Momentum Manager Peter Nimpsch dabei. Er hat das gesamte Konzept des Momentums, von den Räumen bis zur Speisekarte mit geplant. „Wir wollten viel über das im Hafen verortete Handelsprodukt Tee erzählen, da passte die HafenCity und nahe Speicherstadt als Ort und die uns angebotene Erdgeschossfläche im Kaiserkai von mehr als 600 Quadratmetern mit einer Außenterrasse zum Sandtorhafen hin perfekt zu diesen Plänen“, sagt der studierte Betriebswirt und die Seele des Meßmer Momentum in der HafenCity. Die Elbphilharmonie lag in unmittelbarer fußläufiger Nähe und die Eröffnung war für 2010, also nur zwei Jahre nach Eröffnung des Meßmer Momentums, geplant. „Wir waren hier die erste Oase inmitten einer riesigen Baustelle“, sagt Nimpsch. Dass sich die Eröffnung des Konzerthauses dann aber um fast sieben Jahre verschieben sollte, war wie für viele Gewerbetreibende

Englisch Tea Time im Meßmer Momentum (Foto: Meßmer Momentum)

am Kaiserkai eine große Herausforderung. „Durch diese Situation sind aber Dinge bei uns im Haus entstanden, die wir so gar nicht geplant haben“, so Peter Nimpsch. Und so gehören heute nicht nur Teeverkostungen, ein Tee-Shop, eine Tee-Lounge oder eine Museumsgalerie zur Erlebniswelt des Meßmer Momentum, auch

Lesungen, Konzerte und kulturelle Events haben feste Plätze im Jahreskalender des Hauses. Bereits über 1.4 Millionen Gäste haben das Meßmer Momentum in den letzten 10 Jahren besucht, Ziel für 2019 ist es, die Grenze von zweihunderttausend Besuchern zu erreichen, erzählt Peter Nimpsch. Diese Gästezahl hat man in diesem Jahr verfehlt,

dazu war der Sommer einfach zu heiß und das Getränk Tee stand nicht so hoch im Focus bei den Besuchern der HafenCity. Trotzdem, sagt Nimpsch, wird das Momentum als Genussort wahrgenommen. Dafür würden besonders die emotionalen Themenangebote sorgen, wie Achtsamkeits- und Gelassenheits-Workshops, die das jahr-

Manager Meßmer Momentum Peter Nimpsch (Fotos: TEN) Foto links: Teegenuss mit Blick auf den Traditionsschiffhafen

tausendealte Produkt Tee mit dem modernen Zeitgeist verbinden. „Starten Sie Ihren Besuch mit einem Rundgang durch die multimediale Museumsgalerie. Oder blicken sie bei einer Tee-Schulung hinter die Kulissen des Tees. Wer entspannte Momente erleben will, genießt bei einer Tea Time in der Tea Lounge seine Kanne Lieblings-

tee und ausgesuchte kulinarische Köstlichkeiten. Von „Piano Moments“ bis zu „Literarischen Momenten“ – die regelmäßigen Tee Events im Meßmer Momentum sind bei Hamburgern und Touristen gleichermaßen beliebt“, erklärt Peter Nimpsch. 2016 wurde das Meßmer Momentum umgebaut . Der große Raum ist elegant und schlicht eingerichtet und die Logo-Werbung der Marke Messmer dezent. Zudem sorgt eine spezielle Akustikdecke dafür, dass der Schall gedämpft wird. Wer das Momentum betritt bemerkt sofort eine angenehme Ruhe. „Das ist das gleiche Prinzip, wie die Decke in der Elbphilharmonie“, sagt Nimpsch verschmitzt. Und weiter: „Seit 2017 kann Meßmer Tee auch in der Elbphilharmonie genossen werden. Das ist eine große Freude für uns und heißt auch im 10. Jahr in der HafenCity, dass das Getränk Tee hier genau richtig ist und wir mit unserer Interpretation des Getränkes den Zeitgeist treffen“. Und dass Menschen nicht nur in den Kaiserkai gingen, um die Elbphi, sondern auch um das Meßmer Momentum zu besuchen, das freut Peter Nimpsch besonders. n TEN Meßmer MOMENTUM Am Kaiserkai10 20457 Hamburg Telefon: (040) 73 679 000 www.messmer.de info@messmer-momentum.de täglich 11-20 Uhr geöffnet

Die Arbeit der Tea-Taster erleben (Foto: Meßmer Momentum)

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Sie sind noch auf der Suche nach einem genussvollen Weihnachtsgeschenk? Der Tee Shop im Meßmer Momentum stellt Ihnen ganz individuelle Tee-Geschenke zusammen. Oder Sie verschenken einfach einen Gutschein für das Meßmer Momentum. Gutscheine sind in allen Bereichen – von der Tea Time bis zur TeeEvent – einlösbar. Sie erhalten Sie entweder direkt im Meßmer Momentum oder auf www.yovite.com

Wie wäre es einmal mit einer Weihnachtsfeier der besonders genussvollen Art? Erst eine genussvolle Tee-Schulung, dann eine kulinarische Tea Time – für Teams bis zu 18 Personen ist das Meßmer Momentum der perfekte Ort, um in entspannter Atmosphäre die Weihnachtszeit zu genießen. Oder Sie starten Ihre Weihnachtsfeier mit einer 90-minütigen TeeSchulung im Meßmer Momentum.


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1. Oktober 2018 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 10. Jahrgang

E PI NS L

Das coast by east und die enoteca sind seit sechs Jahren fester Bestandteil der HafenCity Gastronomie

IN

HELDEN DER KÜCHE

W GE

Feines Essen an der Küste

Porträts, Geheimnisse und mehr – lernen Sie die persönlichen Seiten bekannter Sterneköche kennen und stimmige Accessoires weisen darauf hin, dass hier nichts dem Zufall überlassen wird. Ein Hingucker ist die mit Echtpflanzen begrünte Wand. Wer das Restaurant coast by east betritt, wird vom Servicepersonal herzlich empfangen und an der immergrünen Wand vorbei an einen freien Tisch begleitet. Spätestens jetzt merkt der Restaurantbesucher, dass hier etwas anders ist. Denn das Service-Team läuft nicht komplett in Einheitskleidung auf und es herrscht ein fröhlicher und entspannter Ton, sowohl mit Der stellvertretende Restaurantleiter Ramzi Rahali (Mitte) mit dem den Gästen, wie innerhalb des coast by east Team (Fotos: TEN) Teams. Und diese gute Stimuu  Eine gehobene euro-asia- Wasserlage, die Gäste immer mung ist überall zu spüren. „Das tische Küche und Sushi von wieder fasziniert. Im Restaurant ist hier schon etwas ganz Besoneinem Sushi-Meister finden coast by east kann die Fenster- deres“, sagt Peter Praunsmändtl, Liebhaber der fernöstlichen front komplett geöffnet werden, der seit vier Jahren im UnKüche seit 2012 im coast by die darunterliegende großzügi- ternehmen tätig und seit Mai east – Seafood, Grill & Bar am ge überdachte Terrasse 2018 PR- und Kommugroßen Grasbrook, direkt ne- der enoteca kann nikations- Manager der East Group ben dem Marco Polo Tower. sogar aufgrund ist. „Trotz unWer es eher italienisch liebt, einer mobilen der kann in der coast enoteca, Decken- und sere s hohen nur eine Etage tiefer gelegen, S e i t e n t e i l Anspruchs an täglich variierende hausge- K o n z e p t io n Küche u nd Service, sind machte Antipasti und italie- bei Wind und im east cosnische Spezialitäten genießen. Wet ter beNeben den Speisen, die beide sucht werden: mos A rbeit Restaurants täglich mit frischen auf beiden Ebeund Spaß eng Qualitätsprodukten zubereiten, nen bietet sich miteinander versind es besonders die auffällige hier ein imposanter bunden und das MitArchitektur des Gebäudes, die Blick über den Graseinander ist großarPeter Praunsmändtl einzigartige Dachkonstrukti- brookhafen auf die tig“, beschreibt der on ist dem Flügelschlag einer HafenCity und die Elbphilhar- 31-jährige gelernte WerbeMöwe nachempfunden und die monie. Das gepflegte Interieur kaufmann das Konzept im east

BRÖTCHEN • KUCHEN• BROT

cosmos, ein Begriff, unter dem das Unternehmen alle seine Geschäftsfelder zusammenfasst. Der gebürtige Oberbayer Peter Praunsmändtl lebt selbst seit einigen Jahren in der HafenCity und hat seinen Stadtteil und Hamburgs neues Wahrzeichen, die Elbphilharmonie, fest ins Herz geschlossen. Deshalb freut er sich besonders darüber, dass sein Haus Elbphilharmonie-Hotel Arrangements und Elbphi-Dinner Specials anbietet. So ist die ein oder andere Karte für ein ausverkauftes Konzert doch noch zu bekommen. Zum east cosmos, gehören neben dem coast by east und der coast enoteca in der HafenCity, das east Restaurant Bar Lounge Hotel auf St. Pauli, die clouds – Heaven’s Bar & Kitchen in den Tanzenden Türmen auf der Reeperbahn, sowie das coast by east und die Sansibar Wine auf Mallorca. Seit 2017 gehört auch die Gastronomie Störtebeker Elbphilharmonie dazu. coast by east Hamburg Seafood, Grill & Bar und coast enoteca Großer Grasbrook 14 D-20457, Hamburg Phone: (040) 30 993 230 E-Mail: info@coast-hamburg.de  https://www.east-hamburg.de/ hotel/elbphilharmonie/ https://www.east-shop.de/ELPHI-DINNER-SPECIAL/

Die HafenCity Zeitung verlost 3 Exemplare dieses außergewöhnlichen Kochbuchs. Senden Sie uns eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten sowie Ihrer Telefonnummer und dem Stichwort „Helden der Küche“ an gewinnspiel@hafencity-zeitung.com oder eine Postkarte an HafenCity Zeitung, Am Sandtorkai 1, 20457 Hamburg. Der Einsendeschluss ist am Freitag, 26. Oktober 2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben. Automatisierte Einsendungen können nicht berücksichtigt werden.

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Nordischer Klassiker Küchenkult und Küchenparty Kümmelschnaps aus Mecklenburg-Vorpommern kommt mit einer Hamburger – Spezial-Edition auf den Markt uu  Produkte von kleinen regionalen Manufakturen und Erzeugern werden immer beliebter. Individuell hergestellte Spirituosen sind dabei besonders beliebt. Noch nie gab es auf dem deutschen Markt eine so große Vielfalt an nicht industriell hergestellten Destillaten. Nun kommen auch die Schnapsbrenner Martin Neumann und Torsten Gebert aus Klein Kussewitz bei Rostock mit einer Spirituose, nur mit natürlichen Zutaten nach traditionellem Handwerk hergestellt, auf den Markt. Ihre 2016 gegründete Erste Männerhobby GmbH produziert neben hauseigenem Gin, Geisten und Likören vor allem den Kümmelschnaps Kaland Kümmel, mit dem die Klein-Kussewitzer besonders die Herzen der Hamburger erobern wollen. „Wer bei dem urmecklenburgischen Getränk an einen Altherrenschnaps denkt, hat den norddeutschen „Nachtisch“ aus Rostock noch nicht persönlich kennengelernt“, sagt Geschäftsführer Martin Neumann. Der außergewöhnliche Kümmel mit seinem kräftigen und ursprünglichen Charakter entfalte mit natürlichen Aromen von Zitronen, Anis und Fenchel eine individuelle, moderne Note, das intensiveAromenspiel des weichen und milden Digestifs überrasche.

Die besten Köche aus Kärnten zu Gast im Störtebeker in der Elbphilharmonie

Inhaber Katharina und Martin Neumann (Foto: Männerhobby GmbH)

Die Basis des 40-prozentigen Kümmel-Destillats seien ausschließlich natürliche Zutaten. „Wir nehmen nur die Natur mit in die Flasche, keine künstlichen Aromen, Zusatz- oder Farbstoffe und Konservierungsmittel. Kaland Kümmel ist zu 100% ein Naturproduktmit echtem Kümmel und echten Zitronen“, erklärt Martin Neumann weiter. Echt in Handarbeit wird die hochprozentige Leckerei aus dem Rostocker Umland nach einem traditionellen Destillationsverfahren und nach alten Rezepten, die vom Chef persönlich verfeinertund weiterentwickelt wurden, mit viel Leidenschaft für das Produkt, hergestellt. „Mit dem Kaland Kümmel produziert Männerhobby einen modernen Klassiker, der sich der Traditionverpflichtet, ohne auf Modernität

und Innovation zu verzichten. Auch beim Produktnamen setzt Männerhobby auf traditionelle Impulse und wählte die mittelalterliche Kalandsbruderschaft als Namenspate. Die Vereinigung traf sich auch in Rostock regelmäßig zum Monatsbeginn (Kalandae (lat.) = Kalender) mit dem Anliegen der Wohltätigkeit zu großen Tischgesellschaften. Bei den zünftigen Gelagen soll, laut alter Dokumente, auch damals schon der typisch norddeutsche Kümmel reichlich geflossen sein“, berichtet Martin Neumann mit einem Augenzwinkern. Von Hand abgefüllt, geknüpft und verplombt, ist der mehrfach international prämierte Kümmelschnaps bereits in ausgewählten Hamburger Bars zu finden, kann aber auch direkt im Onlineshop der Brennerei bestellt werden. n TEN

Verkostung am Herd (Foto: Claudia Tejeda)

uu  Am 4. Oktober lädt das Störtebeker Restaurant in der Elbphilharmonie wieder zur Küchenparty in das neue Wahrzeichen von Hamburg. Das Event vereint Essen gehen und Ausgehen in einer Veranstaltung, denn das Restaurant und die Bar mit Panoramablick über die Landungsbrücken werden zum Marktplatz und zu Food-, Cocktail- und WinzerStationen, die es zu entdecken

gilt. Gäste holen sich verschiedene Speisen in handlichen Portionen direkt in der Küche ab und schauen dabei den Köchen über die Schulter. Winzer präsentieren ausgewählte Weine, Barkeeper mixen spannende Cocktail-Kreationen und Biersommeliers laden zur Verkostung der handwerklich hergestellten Störtebeker Brauspezialitäten. Statt eines gesetzten Dinners, gibt es Stehtische und

kommunikative Atmosphäre, unterlegt mit Live-Musik. An Stelle von Gastköchen aus namhaften Hamburger Restaurants präsentiert sich diesmal das österreichische Genussfestival „Küchenkult“ aus Kärnten am Störtebeker-Herd. Die besten Küchenchefs der österreichischen Region Villach laden ein, sowohl die kulinarische Vielfalt der Alpe-Adria Region, als auch die Störtebeker Location „backstage“ zu entdecken. Aus bestem Fisch aus österreichischen Seen, Fleisch von Kärntner Weiden und weiteren frischen Delikatessen aus dem Raum Villach werden Köstlichkeiten zubereitet, die den Abend zu einem GenussErlebnis machen sollen. Nach einem Gast-Intermezzo des Küchenkult-Teams auf der Störtebeker Küchenparty im Frühjahr, gastiert der „Küchenkult“ aus Österreichs südlichstem Bundesland nun für einen besonderen Abend in der Störtebeker Location, um den Hamburgern die besten Produkte und Gerichte aus ihrer Region zu präsentieren. n TEN Letzte Tickets für das Event sind online erhältlich unter: tickets.stoertebeker-eph.com Kontakt: 040 – 6053381-0


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LEBEN

Trommmeln ist schneller | Seite 14

Familie Portz bittet zu Tisch | Seite 14

Oberhafen am Tag | Seite 13

Non scholae, sed vitae... Die HafenCity Zeitung im Gespräch mit Professor Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH (HCH) über die städtebauliche Sicht auf den Schulcampus am Lohsepark, die Formulierung von Interessen und über den sozialen Respekt für einen Gedenkort.

uu  Herr Bruns-Berentelg, derzeit bewegen die Fragen rund um den Bau der weiterführenden Schule am Lohsepark viele Akteure in der HafenCity. Können Sie sagen, wann die Entscheidung getroffen wurde, auf dem Baufeld 77 nicht nur eine Schule sondern auch ein Wohngebäude zu planen? Ursprünglich waren an dieser Stelle der Bau einer weiterführenden Schule und einer Grundschule vorgesehen. 2013 haben wir mit der BSW die Weiterentwicklung des Bebauungsplans HafenCity 10 angehalten, da zu dem Zeitpunkt auf der östlichen Seite des Lohseparks kein klares Planungsbild gegeben war. Das Schulgrundstück haben wir planerisch vorgehalten. Für uns galt immer die Prämisse, dass der Bau einer Schule auf dieser Fläche Vorrang hat. Deshalb war die Fläche in der Plandarstellung auch nie aufgeteilt. Auf den möglicher weise verbleibenden Flächen sollte – wie in der HafenCity üblich – eine Mischnutzung geplant werden und dazu gehört „Wohnen“, da wo es realisiert werden kann. In der Zwischenzeit wurden Festlegungen getroffen: Der Bau der zweiten Grundschule in der HafenCity erfolgt im Baakenhafen, Gruner + Jahr verlegt seine Unternehmenszentrale an den Lohsepark und die Schulbehörde beschloss den Bau einer 7-zügigen weiterführenden Schule, einer sogenannten Clusterschule. Offen war nun die Frage, ob und welche Mischnutzung realisiert werden kann. Diese Überlegung ist vor Beginn der Phase 0 für die weiterführende Schule entstanden. Mir ist nicht klar, ob zu diesem Zeitpunkt auch die städtebaulichen Fragen oder ausschließlich pädagogische Themen diskutiert wurden oder ob daher

Gesamtfläche haben werden, wenn die HafenCity fertig gestellt ist?

Prof. Jürgen Bruns-Berentelg auf "Informationstour" (Foto: CF)

eine „Wahrnehmungslücke“ entstanden ist. Schon frühzeitig vor dem Wettbewerb haben uns Fragen aus dem Kreis der Mitglieder der heutigen Initiative Schulcampus erreicht, ob auf der Fläche auch „Wohnen“ geplant sei. Wir haben aus dieser Ergänzungsnutzung „Wohnen“, ohne jemals eine Größe vorzugeben oder zu fordern, nie ein Geheimnis gemacht. Der Wettbewerb zum städtebaulichen Gutachterverfahren wurde doch in ihrem Hause formuliert. Dort steht nichts von „Wohnen“...

Das ist nicht richtig. Der Auslober war der Landesbetrieb Schulbau (SBH) im Auftrag der Hamburger Schulbehörde. Die HCH ist in diesem Verfahren wie bei allen Vorhaben in der HafenCity als Grundstückseigentümer ebenso eingebunden, wie die Behörde als Planrechtgeber. Außerdem ist „Wohnen“ ausdrücklich integriert, jedoch nicht mit einer Flächenvorgabe.

Hat die SBH denn bei Ihnen nicht nachgefragt, wie groß die Fläche ist, die zur Verfügung steht?

Der Auslobung gingen ein üblicher Abstimmungsprozess der Behörden und der Einbezug der Ergebnisse der Phase 0 voraus. Daran beteiligt waren die Schulbehörde und die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) sowie SBH und wir. Aus dieser Abstimmung gingen keine Vorgaben bezüglich des Grundstücks-Flächenbedarfs der Schulnutzungen (für die Schule war eine Gesamt-BGF vorgegeben) innerhalb des Baufeldes hervor. Die städtebaulichen Entwerfer wurden aufgefordert zu prüfen, ob und an welcher Stelle auch „Wohnen“ entstehen könne. Worauf führen Sie zurück, dass die Verantwortung für diesen Planungsprozess anders wahrgenommen wird?

Das kann ich Ihnen nicht sagen. Vor der öffentlichen Diskussion und Beschwerdebriefen z.B.

an den Schulsenator, hat man das Gespräch mit mir nicht gesucht. Für die HCH steht die Frage im Vordergrund, wie eine gut funktionierende und gut gestaltete Schule entsteht und wie man eine städtebauliche Qualität in der HafenCity erzeugt. Wir sehen uns in der Tradition des Hamburger Schulbaus, der seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts viele architektonisch anspruchsvolle gute urbane Schulbauten hervorgebracht hat. In der HafenCity muss ein Schulgebäude in die urbane Umgebung eingebettet werden. Das schließt eine Schule im Interesse der Schüler ausdrücklich ein. Es gab zu keinem Zeitpunkt, anders als unterstellt, von der HCH oder der Finanzbehörde, wirtschaftliche Ertragsforderungen – aber es gibt einen Wohnungsbedarf. Können Sie schon sagen, welchen Anteil die sozialen Nutzungen, wie Sportplätze, KITAs und Schulen sowie Unis an der

In der HafenCity haben wir gemischte Nutzungen. Hier vermischt sich „das Soziale mit dem Physischen“. Das ist auch richtig so. Ich teile z.B. die Auffassung der Initiative, dass Nachbarschaftsthemen sich in der Schule widerspiegeln sollen. Die Katharinenschule ist dafür ein gutes Beispiel. Ich finde es schade, dass man die Tatsache, dass Sportler nicht jederzeit in die Erdgeschossnutzungen kommen, weil z.B. der Hausmeister Feierabend hat, als Konstruktionsfehler bewertet. Ich glaube, dass man diese organisatorischen Probleme durchaus durch ein „Schlüsselmanagement“ bewältigen könnte. Ich bin davon überzeugt, dass der rechtzeitige Bau der Katharinenschule maßgeblich für die Entscheidung vieler junger Familien war, in den Stadtteil zu ziehen. Und dazu gab es einen umfangreichen Beteiligungsprozess, der dokumentiert ist. Quantitativ lässt sich die Frage daher weder räumlich noch zeitlich präzise beschreiben. Können Sie die Enttäuschung der Familien nachvollziehen, die wegen der Aussicht auf den Bau der weiterführenden Schule hierherzogen und deren Kinder nun an anderen weiterführenden Schulen angemeldet werden müssen?

Nein, denn die vielen Schulbauaufgaben, die Hamburg hat, haben dazu geführt, dass die Schulbehörde andere Standorte zu Recht mit einer höheren Priorität versehen hat. Der Schulbau in der HafenCity orientiert sich am zeitlichen Bedarf. Die Clusterschule in der HafenCity wäre nicht einmal ansatzweise mit Schülern aus der HafenCity ausgelastet. Mit der Schulbehör-

de sind wir uns daher einig, dass die zweite Grundschule zuerst gebaut wird. Und auch die wird am Anfang nicht ausgelastet sein. Daher wird dort ab Sommer 2020 eine Beschulung für die Gymnasial- und Stadtteilschulschüler möglich sein. Lassen Sie uns noch einmal auf die Eckdaten der Planung zurückkommen. Gibt es ein Wettbewerbsergebnis und wie sieht das weitere Vorgehen aus?

Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir uns das Verfahren vergegenwärtigen. Es gab eine Phase 0, die aus unserem Haus von Herrn Dr. Menzl begleitet wurde und an der auch Eltern und weitere Anwohner beteiligt waren. Darauf folgte die bereits dargestellte behördliche Abstimmung. Diese berücksichtigte die Ergebnisse der Phase 0, soweit diese städtebauliche Gesichtspunkte berührten. Die dann der Jury von den teilnehmenden Städtebaubüros vorgelegten Pläne sind keine Endergebnisse. Da es immer Überarbeitungsbedarf gibt, werden diese in diesem Stadium auch nicht veröffentlicht. Das ist auch hier der Fall. Es gab keinen Beitrag, der alle Aspekte zufriedenstellend bewältigt hat. Der Überarbeitungsbedarf ist einstimmig und ausdrücklich von der Jury am Ende der Sitzung begründet worden. Die Frage nach der Zeitschiene, d.h. was kommt wann als Nächstes, ist damit noch nicht beantwortet. Warum wurden die weiteren Schritte und Terminpläne nicht öffentlich kommuniziert? Ist das eine Besonderheit des Verfahrens?

Bei städtebaulichen Wettbewerben ist es ganz normal, dass nicht sofort eine 100%ig überzeugende Lösung vorgelegt wird. Hier werden dann

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LEBEN weitere Vorgaben an den Entwerfer notwendig, zurückhaltend „Überarbeitungshinweise“ genannt. Z.B. hat die SBH mit der Schulbehörde im Anschluss weitere Vorgaben gemacht. Unter anderem soll eine Pausenhoffläche von 4.000 QM ebenerdig realisiert werden. Also 4.000 QM ebenerdig und 3.500 QM auf dem Dach?

... 4.000 QM ebenerdige Schulhoffläche hat die Schulbehörde als Erwartung formuliert. Darüber hinaus soll u.a. eine bessere Lösung für die FahrradStellplätze, die Gestaltung der Beziehung zum Gedenkort, eine Verlagerung der Tiefgarageneinfahrt zur Verkehrsreduzierung auf der Straße Am Hannoverschen Bahnhof und ein besserer Lärmschutz erarbeitet werden. Nach der Präsentation des überarbeiten Wettbewerbs geht es dann direkt in die Diskussion über den Bebauungsplan. Oder?

Nein. Es werden zunächst die Rahmenbedingungen für die Architektenwettbewerbe abgesteckt. Dafür wird der überarbeitete städtebauliche Plan für die Schule eine vorläufige Grundlage. Beim B-Plan HC 10 geht es aber nicht nur um die Planung des Schulstandortes sondern auch um den südöstlich anschließenden Bau von Gruner+ Jahr, den Wohnungsbau und eines Hotels im östlichen Anschluss. Somit geht es für den B-Plan um ein Stück Stadt.

1. Oktober 2018 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 10. Jahrgang

Eine vielfältige Nutzung mit vielen Aspekten und noch mehr Diskussionen im Plangebiet...

Die Eltern schauen aber nicht aus einer architektonischen Sicht drauf...

Ich glaube, dass wir die Aufgaben in den nächsten drei Monaten bewältigen werden. Die letzten Detail-Abstimmungen im Rahmen des B-Plans erfolgen dann innerhalb der Grundstücksgrenzen und voraussichtlich im Zeitraum eines Jahres.

Ja, aber genau das ist das Problem. Z. Zt. machen sich einige Eltern sehr abstrakte Gedanken über Vieles. Es geht aber darum, wie eine urbane Schule geplant und gebaut werden muss, damit dort guter Unterricht stattfinden kann und die Schüler sich wohlfühlen. Diese Frage lässt sich nur anhand des Entwurfs der Auslobung des Wettbewerbs, bei dem Architekten und Freiraumplaner zusammenarbeiten, ausreichend bestimmen. Nicht dadurch, dass Eltern den Gedenkort umplanen.

Ist der Zeitplan realistisch? Stefanie von Berg, die Fachsprecherin für den Bereich Schule der Fraktion Die Grünen hat den Eltern zugesagt, dass sie sich für den Schulstandort für eine weitere Phase 0 vor der B-Plan Diskussion einsetzt und Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit will diesen Vorschlag unterstützen...

Die Überlegungen aus der Phase 0 haben noch Bestand. Zielführender ist es, wenn man mit dem Netzwerk und mit Eltern den Entwurf für die Auslobung des A rchitektenwettbewerbs anhand konkreter Fragen diskutiert, etwa, welche Räume für die Nachbarschaft im Erdgeschoss liegen müssen. Dann ist das Verständnis, für das, was man in die Auslobungsunterlagen schreiben kann, größer. Wann wird der Schulcampus fertiggestellt sein?

2022 ist vorgesehen und möglich. Wenn man erst einmal einen solchen Entwurf für die Auslobung des Hochbau-Wettbewerbs fertiggestellt hat, kann man diesen bis zu 2 Monate intensiv diskutieren.

Gehört es nicht genau zu so einem Verfahren, dass die Teilnehmer jeweils aus ihrer Sicht Forderungen stellen, diese diskutieren und am Ende ein Ergebnis steht, das breit getragen wird?

Es ist wichtig konkret zu diskutieren. Die Frage muss lauten „was müssen die Architekten für eine gute Schule leisten?“. Das muss mit Eltern aber auch mit den fachlich Beteiligten und der Politik bestimmt werden. Wir haben gemeinsam die Aufgabe, den Auslobungstext zu formulieren und die Chance z.B. nachbarschaftliche Anforderungen zu integrieren. Wir sprechen beim Schulcampus von einer strategischen Entscheidung. Es geht um die größte Schule, die Hamburg auf absehbare Zeit bauen wird und es sind Schülergenerationen, für die die Schule

passen muss, nicht nur für die Kinder, die jetzt in der HafenCity leben Ist bei den unterschiedlichen Verfahren die Befürchtung der Eltern nicht gerechtfertigt, dass man den richtigen Zeitpunkt verpasst, sich in die Meinungsbildung einzubringen?

die angemessene Integration des Gedenkorts in das Flächenkonzept und in die Beziehung zum Schulcampus. Wie ist Ihre Ansicht dazu?

Ich bin von dem Schriftwechsel mit den Bürgerschaftsabgeordneten oder dem Schulsenator von der Initiative nicht informiert worden. Auch auf meine Bitte hin, mir eine Kopie des Schreibens an den Schulsenator zur Verfügung zu stellen, habe ich zunächst keine Reaktion bekommen. Das Gespräch wurde erst später gesucht.

Diese Forderung berührt mich zutiefst. Meine Kollegen und ich, die Kulturbehörde, die Planer haben 12 Jahre lang mit den Betroffenenverbänden gearbeitet. Es war nie ein Thema, dass sich Schüler in den Pausen unbeaufsichtigt am Gedenkort aufhalten. Ich halte dieses für fundamental falsch und das habe ich der Initiative gegenüber auch so gesagt. Ich sehe auch keine pädagogische Begründung für eine direkte Öffnung des Gedenkortes in Richtung Schule über eine Sichtbeziehung hinaus. Vielmehr stellt sich an dieser Stelle die Frage des sozialen Respekts vor dem Ort und gegenüber den gedenkenden Besuchern. Er muss auch ein „Rückzugsort“ bleiben können. Über die Treppe in der Mitte der Straße haben Lehrer und Schüler einen sehr kurzen angemessenen Zugang. Ich habe große Sorgen, dass sonst ein Ort entsteht, der im sozialen Bewusstsein nicht den Respekt bekommt, den er verdient. Eine neue Entscheidung über den sozialen Charakter des Gedenkorts kann die Elterninitiative nicht sinnvoll fordern.

Zu den Forderungen aus dem 5-Punkte Plan, den die Initiative den Bürgerschaftsabgeordneten vorgestellt hat, gehört auch

Aus den Gesprächen mit der Initiative Schulcampus und Vertretern des Netzwerkes sowie aus diesem Gespräch ent-

Gerade bei so einem Projekt versuchen wir größtmögliche Transparenz zu schaffen. Dazu gehört aber auch, dass diejenigen, die Befürchtungen oder Ängste haben, diese zeitgerecht uns gegenüber artikulieren und mit uns das Gespräch suchen. Wir haben uns für die Beteiligung von Eltern und dem Netzwerk HafenCity stark gemacht. HafenCit y-Bewohner waren beim städtebaulichen Wettbewerb dabei. Offene Fragen muss man dann diskutieren. Ist nicht genau das seitens der Initiative Schulcampus versucht worden?

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steht der Eindruck, dass es ein großes Kommunikationsproblem zwischen der HCH und den Eltern gibt...

Die jetzige Situation lässt sich nicht auf mangelnde Kommunikation reduzieren. Lassen Sie es mich so beschreiben: das Netzwerk HafenCity , das bisher unser Hauptansprechpartner war, hat im wachsenden Stadtteil nicht mehr die Integrationskraft, alle Themen zu repräsentieren. Es gibt zunehmend „Special-InterestGroups“, die das Ganze nur bedingt im Blick haben. Wenn die Initiative Schulcampus jetzt Forderungen stellt über das Thema Schule hinaus, dann darf sie die lange Partizipationsarbeit mit anderen nicht ignorieren. Und es ist eine Frage der Haltung, wie im Konfliktfall miteinander umgegangen wird. Spricht man zuerst miteinander oder spricht man übereinander? Spricht man zuerst mit der Politik, weil man sich für die eigene Sichtweise mehr Durchschlagskraft erhofft? Ich wünschte mir, die Beteiligten würden anerkennen, dass wir mit fundiertem Fachwissen immer eine Gesamtentwicklungsperspektive für eine gute HafenCity verfolgen. Herr Bruns-Berentelg, vielen Dank für das Gespräch.

n DAS GESPRÄCH FÜHRTE CONCEIÇÃO FEIST

Oberhafen am Tag Bereits zum dritten Mal lud der Oberhafen ein und stellte das Gremium 5+1 vor uu  8.000 Besucher waren es nach den Angaben der Organisatoren. Und wer da war neigt dazu, diese Zahl zu bestätigen. Bei bestem Sommerwetter kamen die Hamburger und besuchten zahlreich das Kreativquartier auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs an der Stockmeyerstraße. Ein buntes Programm erwartete die Besucher. Sportliche Aktivitäten für Groß und Klein, Fotoausstellungen, Kurzfilme oder auch der „Kräutergarten to go“, sowie diverse SchnupperKlassikkonzerte und Musik und Tanz für Jugendliche waren nur einige der Programmpunkte. Im Oberhafen war was los. Das kann man neuerdings auch im Alltag feststellen, denn in diesem Jahr konnten weitere Nutzer ihre

Viel los im Kreativquartier (Foto: CF)

Hallen beziehen. „Inzwischen bestehen auf dem Areal des Oberhafens 42 Mietverhältnisse und bieten 100 Arbeitsplätze“, so Sebastian Ploog, Mitglied

des neugegründeten Vereins „Der Oberhafen 5+1 e.V.“, der seit dem 1. Juni eingetragen ist. Der Verein bildet den Rahmen für die Selbstorganisation der

Nutzer auf dem Areal und steht unter anderem als Ansprechpartner für Politik und Behörden, zur Beschaffung von Fördermitteln und für die gemeinsame Au-

ßenkommunikation der Nutzer. Auch die Vollversammlung der Nutzer, die die Vereinsvertreter wählt und einmal im Quartal oder nach Bedarf tagt, wird von „5+1“ organisiert. Egbert Rühl, Geschäftsführer der Kreativgesellschaft, die sich im Auftrag der Hamburger Kulturbehörde als zentrale Anlaufstelle für die Akteure der Hamburger Kreativwirtschaft versteht, begrüßt die Vereinsgründung. „Im Oberhafen haben wir es mit einem hochkomplexen Prozess zu tun. Wir wollen die Synergien, die sich aus der Gemeinschaft ergeben, nutzen.“ erklärt Rühl die finanzielle Unterstützung des Partizipationsprozesses. „5+1“ erhält bis zum 30. Mai 2021 Fördermittel, um die Arbeit an diesem Beteiligungsprozess zu

gewährleisten, muss andererseits durch die Selbstverwaltung aber auch weitere Finanzmittel generieren. Zur Zeit ist nur 1/3 der Flächen fertig gestellt und so ergänzt Egbert Rühl: „ ...wir sind offen für weitere Nutzer“. Welche es sein werden, ist noch nicht klar. „Der Oberhafen ist noch nicht ausdefiniert“, ergänzt Brigitte Witthoeft. Derzeit gäbe es hier viele Kreative, der Kulturaspekt käme aber noch zu kurz, so die Vertreterin der HafenCity Hamburg GmbH. Joe Hofmann stellt als Mitglied von „5+1“ klar: „Wir wünschen uns Nutzer, die mit den anderen Nutzern vereinbar sind“. Es bleibt also abzuwarten, welche Neuigkeiten es beim vierten Tag des Oberhafens im nächsten Jahr zu besichtigen gibt. n CF


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LEBEN

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Trommmeln ist schneller Ein paar klare Worte zur digitalen Metropole Hamburg

uu  In Sachen Internet hat sich Hamburg in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Viele vollmundige Ankündigungen, Hochglanzprospekte, Männer mit tollen Titeln, die eine Menge dreibuchstabige Kürzel auswendig gelernt haben und doch nicht cool wirken und die vermitteln wollen, dass mit dem Internet in Hamburg wirklich toll aussieht und alle richtig schnell surfen können. ^ Die Realität sieht meist sehr viel trister aus, wie man am Beispiel HafenCity in der Vergangenheit immer wieder vorgeführt bekommen hat. Ein neuer Stadtteil, geplant für die Zukunft, doch was haben die Planer vergessen? Kabel zu legen, Glasfaser um konkret zu werden, und so musste sich lange Zeit jeder, der nicht das Glück hatte per Zufall den einzig wirklich leistungsfähigen Provider Hamburgs als Hauslieferanten zu haben, mit DSL im Schneckentempo vom Alten Wall zufrieden geben. In der Zwischenzeit hat sich das Bild nur marginal zum Besseren gewendet. Es gibt immer noch keine vernünftige zentrale Ausbauplanung, jede Hausgemeinschaft setzt auf einen anderen Provider beziehungsweise je nach Größe auf die Hauslieferanten, die häufig nichts mit der Qualität der angebotenen Services zu tun haben. Einen Lichtblick gibt es immerhin: Seit zwei Jahren wird mit MobyKlick ein freies WLAN von willy.tel und wilhelm. tel entwickelt und könnte zumindest für vier Stunden in schlecht versorgten Haushalten der HafenCity für Entlastung sorgen. Im öffentlichen Bereich wurden bislang über 1.000 Access Points installiert und sowie

weitere 1.000 innerhalb von öffentlichen Gebäuden . Durch die zunehmende Dichte der Access Points können Touristen und Hamburgerinnen und Hamburger vom Jungfernstieg über den Rathausmarkt bis in die Speicherstadt und das Kontorhausviertel durchgehend mit bis zu 1 GB/s online bleiben. Schon in wenigen Tagen wird dieses Gebiet um den Gänsemarkt erweitert – und was ist wieder unterversorgt? Richtig, die HafenCity. willy.tel hat in Hamburg bereits über 1.800 K ilometer Glasfaserkabel verlegt, davon einige in der HafenCity, aber auch diesmal wieder ein paar zu wenig. Trotzdem wird gefeiert: Durch eine Kooperation mit Hamburg kann willy.tel die Masten der öffentlichen Beleuchtung und der Parkleitsysteme für den fortschreitenden Ausbau nutzen. Die Stadt stellt zudem die Stromanschlüsse innerhalb des innerstädtischen Rings 1 zur Verfügung. Ziel ist eine nahezu vollständige Abdeckung der Hamburger Innenstadt. Aktuell wurde der Rathausmarkt an das öffentliche WLAN Netz angeschlossen. Dr. Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien: „Hamburg macht beim öffentlichen WLAN gute Fortschritte. Ob in Bus und UBahn, auf dem Rathausmarkt, der Reeperbahn oder der Speicherstadt – die Hamburgerinnen und Hamburger und unsere Gäste können über MobyKlick an immer mehr Orten kostenlos im Netz surfen. Mit dem freien, offenen WLAN steigern wir die Attraktivität Hamburgs und machen mobile Angebote für jeden zugänglich. Die gute Kooperation zwischen Stadt, willy.tel und wilhelm.tel wird jetzt mit der Haspa als einem

weiteren Partner gestärkt und in die Fläche getragen. Gemeinsam treiben wir den Ausbau weiter voran.“ Anderswo sieht man die Geschwindigkeit des Ausbaus kritischer: Carsten Ovens, Fachsprecher der CDU-Fraktion für Digitale Wirtschaft: „Es soll zukünftig endlich möglich werden, sich rund um die Uhr in Hamburg mit kostenlosem WLAN zu bewegen. Was in anderen großen Metropolen wie Barcelona, Tel Aviv oder New York längst Realität ist, scheint in Hamburg aber offensichtlich noch ein weiter Weg zu sein. Es ist völlig unverständlich, warum RotGrün hier nicht voran kommt. Dabei ist es zwar zu begrüßen, dass sich die Hamburger Wirtschaft an der Realisierung eines öffentlichen W LA N-Netzes beteiligt, doch der rot-grüne Senat kann sich deshalb nicht aus der eigenen Verantwortung stehlen. Der geplante Ausbau dauert viel zu lange, eine Begrenzung des freien WLANs auf vier Stunden am Tag kommt einem Etikettenschwindel gleich und zeigt, wie weit Hamburg von einer Smart City entfernt ist. Immerhin kommt seit dem Führungswechsel beim HVV Bewegung in den Ausbau des WLANs an den Haltestellen, für Fahrgäste bringt dies auf der Strecke jedoch nichts. Wiederholte PR-Termine helfen Rot-Grün nicht weiter. Es muss jetzt endlich geklotzt statt gekleckert werden. Zudem mutet es etwas merkwürdig an, dass ein Koalitionspartner öffentlich den Namen des WLANs kritisiert, anstatt sich mit vergleichbarem Engagement für einen Ausbau einzusetzen. Rot-Grün findet offenbar nicht mal mehr bei digitalen Themen zusammen.“ n MB

Familie Portz bittet zu Tisch Die nordrheinwestfälische Tischfabrik24 hat einen Standort in der HafenCity eröffnet

v.l. Thomas, Yvonne und Tochter Lisa-Marie Portz. (Foto: TEN)

uu  Seit 10 Jahren bietet die Tischfabrik24 aus NordrheinWestfalen Holztisch-Unikate an, vom Esstisch über den Schreibtisch bis hin zum Konferenz- oder Gastronomietisch. Ende September hat das Onlineshop-Unter nehmen der Familie Portz aus Lohmar bei Köln seinen vierten Standort neben Showrooms in Köln und München und einem Outlet in Berlin, nun in der HafenCity eröffnet. Im Geschäft, das sich im Kopfbau des Wohnturms Arabica zwischen Überseeboulevard und Osakaallee befindet, zeigt Familie Portz, die seit drei Jahren die Geschäfte führt, zahlreiche Tischmodelle und Untergestelle, die auch sofort gekauft werden können. Unzählige Kombinationsmöglichkeiten können

Die HNO-Privatpraxis in der HafenCity! Das Leistungsspektrum meiner Praxis reicht von der Diagnostik und Therapie aller HNO-Erkrankungen über die operativen Leistungen bis hin zur Ästhetischen Medizin. Wir stehen Ihnen montags bis sonntags nun auch vormittags zur Verfügung. Vereinbaren Sie gern telefonisch oder über unseren Online-Kalender einen Termin. Ihr Arnd Niehues Facharzt für HNO-Heilkunde, Plastische Operationen

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Kunden per TouchScreen auf den im Geschäft installierten Bildschirmen ausprobieren und sich eine Maßanfertigung zusammenstellen. Auch eigene Designvorschläge der Kunden

Tischfabrik24 ist ein Onlineshop mit 4 Showrooms nimmt Geschäftsführerin Mona Portz entgegen und lässt nach den Wünschen ihrer Kunden individuelle Tische anfertigen. Fast jede handelsübliche Holzart ist bei der Tischfabrik24 erhältlich, die dann entweder mit einem modernen Stahlgestell oder als Massivholztisch oder

auch als komfortabler Ausziehtisch gefertigt werden kann. Den Showroom in der HafenCity werden Lisa-Marie Portz und ihr Lebensgefährte Jonathan Michael Neu führen. Beide sind seit Jahren im Familienunternehmen tätig und haben ihren Lebensmittepunkt nun von Lohmar nach Hamburg verlegt. „ Hamburg ist und war immer unser Herzenswunsch“, sagen Mona Portz und ihre Mutter Yvonne, stellvertretende Geschäftsführerin. „Wir möchten hier sesshaft werden und freuen uns sehr, dass wir in der HafenCity so freundlich aufgenommen werden. Hamburg war immer unser Traum“. n TEN Tischfabrik24 Osakaallee 2-4 20457 Hamburg


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STADTKÜSTE

Integrative Nachbarn | Seite 16

Fleetparty | Seite 17

Die Matjesregatta | Seite 18

250 Jahre Veddel Der Stadtteil feierte Geburstag und verwandelte die Veddeler Brückenstraße in eine Festmeile

uu  Seit 1768 ist die Elbinsel Veddel ein Teil Hamburgs. Damals erwarb Hamburg die Enklave vom dänischen König. Heute leben in dem Stadtteil Veddel an der Norderelbe fast 5.000 Einwohner, davon rund 2.000 Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Die besondere Geburtstagsfeier mit südländischem Flair wurde in diesem Jahr gemeinsam von Akteuren, wie die evangelische Kirchengemeinde und der Islamischen Gemeinde organisiert und lockte Gäste aus den benachbarten Stadtteilen an. Weltweit leben heute Menschen, für deren Vorfahren die Veddel eine wichtige Station bei ihrer Auswanderung aus Europa war. Über fünf Millionen Auswanderer verließen von 1850 bis 1939 ihre alte Heimat über Hamburg. Ab 1901 warteten sie auf Ihre Ausreise in der „ Auswandererstadt“, die Albert Ballin hier baute. Für die Veddelhose, die von Hamburg aus ihren Siegeszug in die Welt antrat, wurde der Stadtteil Namensgeber. Später wandelte sich der Stadtteil in eine „Einwandererstadt“, denn viele der angeworbenen ausländische Arbeitskräfte fanden in der Wohnsiedlung, die 1920 als eines der ersten kommunalen K leinwohnungs-Bauprojekte entstand, eine bezahlbare Wohnung jenseits der Elbbrücken. In dem Bewusstsein der Hamburger führt die Veddel aber heute noch, obwohl nur acht Minuten von der Innenstadt entfernt, ein Schattendasein. Dabei unterliegt der Stadtteil einem zunehmenden Wandel. Wurden noch vor Jahren Studenten mit günstigen Wohnungen in den Stadtteil gelockt, steht demnächst eine weitere Veränderung an. Mit der geplanten Bebauung des Kleinen Grasbrooks – früher ein Teil der Elbinsel Veddel, später zum Hafengebiet umgewandelt - soll für die Veddel der Sprung über die Elbe Wirklichkeit werden und den innenstadtnahen Stadtteil aus seiner Insellage befreien. Und so wurde der Stand der HafenCity Hamburg GmbH, die vom Senat mit der Entwicklung des Grasbrooks beauftragt ist, zu einem stark beachteten Programmpunkt auf dem Jubiläums-Strassenfest. Unter dem Motto „ Wollen Sie „Grasbrooker“ werden?“ warben die Mitarbeiter der HafenCity Hamburg GmbH zwei Tage lang unter den Bewohnern der Veddel für die Mitwirkung an der Gestaltung des neuen Stadtteils in ihrer Nachbarschaft. Begehrter Ansprechpartner für die Veddeler war Professor BrunsBerentelg. Zwei Tage lang erläuterte er den Interessierten die ersten Ideen der Planung zu den geplanten Verbindungen der beiden Stadtteile. Und so soll über 250 Jahre später zusammenwachsen, was im Grunde zusammen gehört. n CF

Die Veddeler Brückenstraße bereitet sich auf den Ansturm vor (Foto:Klaus Lübke)

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Praktische Hilfe für Mama und Papa

Integrative Nachbarn Der Verein Flüchtlingshilfe HafenCity lud zur Jahresmitgliederversammlung ein

Elternberatung: DAK-Gesundheit Hamburg-Mitte hilft Familien mit Rat und Tat uu  Wenn Nachwuchs kommt, gibt es neben der Vorfreude auch viele Fragen und Unsicherheiten. Deshalb bietet die DAK-Gesundheit in Hamburg-Mitte einen besonderen Familien-Service: In der Beratung für werdende und junge Eltern informieren Spezialistinnen für die Zeit von der Geburt bis ins Krabbelalter über alles Wissenswerte. Dieses kostenlose Angebot können Versicherte aller Kassen nutzen. Welche Vorsorgeuntersuchungen sind während der Schwangerschaft wichtig? Wann und wie kann ich Elterngeld beantragen? Wie finde ich eine gute Hebamme? Welche Geburtsklinik ist die richtige? Diese und viele weitere Fragen stellen sich werdende Mütter und Väter. Die Elternberatung der DAK-Gesundheit hilft: Neben der persönlichen Beratung gibt es alle Informationen auch in kostenfreien Broschüren zum Mitnehmen. „In diesem spannenden Lebensabschnitt haben viele Paare Fragen, die selten ein einziger Ansprechpartner beantworten kann. Da setzt unser Angebot an“, sagt Martina Kunow Serviceleitung bei der DAK-Gesundheit in Hamburg-

Der Vorstand nach den Wahlen: C. Grundmann, C. Simon-Noll, S. Munzinger, F. Mehlin, B. Michaelsen, S. Werner, M. Borscheid und P. Stremel v.l. – nicht im Bild Nagis Sadat - (Foto: CF)

DAK-Gesundheit hilft mit Rat und Tat. (Foto: DAK)

Mitte. „Durch engen Kontakt zu Frauenärzten, K liniken, Hebammen und weiteren Gesundheitspartnern können wir ganz praktisch und unbürokratisch unterstützen.“ Tipps für den Alltag mit Baby: Mit der Geburt des Kindes rücken neue Themen in den Vordergrund: „Tipps zur richtigen Pflege und Ernährung des Babys, zu Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen sind besonders gefragt“, so Kunow. Da sich die DAK-Gesundheit für gute Vorsorge starkmacht, gehören die drei zusätzlichen U-Untersuchungen U10, U11 und J2 zum Paket für Familien dazu. Auch ein Terminerinnerungsservice und die Kinderme-

dizin-Hotline, die Eltern an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr anrufen können, helfen jungen Familien im teils stressigen Alltag. Nicht umsonst hat Focus Money die DAK-Gesundheit im großen Kassenvergleich als beste Krankenkasse für Familien ausgezeichnet. Neben den Gesundheitsthemen bietet die Elternberatung weitergehende Unterstützung: „Einige Mütter und Väter zeigten beispielsweise großes Interesse an altersgerechten Spieltipps für das erste Lebensjahr“, so Kunow. Viele nützliche Tipps für werdende und frischgebackene Eltern gibt es auch auf der Webseite www.dak.de/elternberatung.

KOLUMNE

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uu  Im Oktober 2016 zogen die ersten geflüchteten Personen in die HafenCity ein. Frühzeitig engagierten und organisierten sich viele Bewohner. Schließlich galt es 720 neue Nachbarn willkommen zu heißen in einem Stadtteil, das gerade Mal selber über rund 2.000 Einwohner verfügte. Die ersten Sitzungen des gemeinnützigen Vereins Flüchtlingshilfe HafenCity e.V. fanden im voll besetzten Kesselhaus statt. Bei der diesjährigen Hauptversammlung der „Flüchtlingshelfer“ war ein kleinerer Saal ausreichend. Und so begrüßte die Vorsitzende Christine SimonNoll im Ökumenischen Forum an der Shanghaiallee hauptsächlich den Kreis der aktiven Mitglieder, die sich fast von Anfang an engagieren. Der dann folgende Bericht des Vorstandes zeigte

die beeindruckende Anzahl von Aktivitäten, die der Kreis der ehrenamtlich Engagierten für ihre Nachbarn in der öffentlichen Wohnunterkunft in der Kirchenpauerstrasse bewerkstelligt hat: Der Kinderhafen, die Fahrradwerkstatt, der Deutschunterricht für Groß- und Klein sowie das wöchentliche Begegnungscafé gehören dazu, genauso wie das Spiel & Spaß- Team, das von Mitarbeitern von Gebrüder Heinemann organisiert wird und bei dem gespielt, gelacht und nebenbei Deutsch gelernt wird. Interessierte Flüchtlinge werden auch beim Training für Bewerbungen, beim Berufseinstieg oder auch bei der Suche nach Praktikumsstellen unterstützt. „Wir sind da, wenn Hilfe gebraucht wird und wir sie leisten können“ betonte Simon-Noll und bedankte sich nicht nur bei allen Mitstreitern sondern auch bei den

Kooperationspartnern, wie der Initiative kids welcome, für das außerordentliche Engagement. Ihre Vorstandskollegen Sandra Munzinger und Frank Mehlin berichteten darüber hinaus über das weiterhin erforderliche Werben um Geld- und, fast noch wichtiger, um Zeitspenden. Es ist nichts so, wie zu Beginn, verraten die Vorstandsmitglieder: neue Bewohner sind eingezogen, das Team von fördern & wohnen, das die Unterkunft betreibt hat sich personell verändert und viele der anfänglichen Unterstützer sind nicht mehr dabei. Die Helfer sind selbst ständig auf der Suche nach neuen Helfern insbesondere für den Deutschunterricht. Und diese werden als Unterstützung dringend benötigt, denn bis September 2020, wird die öffentliche Wohnunterkunft an der Kirchenpauerstrasse weiter bestehen. n CF

EINLADUNG ZUR EXKLUSIVEN HAFENCITY ZEITUNGS-PREVIEW

Phantasielos Zuletzt konstatierten wir für den Immobilienmarkt, zumal für die gesuchten Wohnlagen in der Hansestadt, eine Situation, die der besten aller Welten entsprechen könnte. Dies könnte sich wirklich fortsetzen, wenn nicht die Politik einmal mehr ihre Rezepte zur so genannten Steuerung des Marktes ändern will. Erneut will man mit Bewegung auf dem Papier, also mit Gesetzen oder Verordnungen versuchen, die Preissteigerungen insbesondere bei den Wohnungsmieten einzudämmen. Als probates Mittel sollen z.B. die Mieten auf fünf Jahre in Märkten festgeschrieben werden, die besonders angespannt seien. Dazu passt die Forderung der Mietervereine, gleich alle Märkte als angespannt zu sehen. Um nicht falsch verstanden zu werden: wir wollen hier keine Politik machen oder auch nur diese beeinflussen. Als Immobilienmakler aber müssen wir die Einflüsse analysieren, die den Wohnungs- bzw. den gesamten Immobilienmarkt in seiner Entwicklung beeinflussen, ja ihn in eine neue Richtung lenken könnten. Bisher jedenfalls bestand ein Konsens in Hamburg, dass ein Mehr an neuen Wohnungen den Preisauftrieb am besten eindämmen wird. Im Bündnis mit dem Hamburger Senat will die Bau- und Immobilienwirtschaft mindestens 10.000 neue Wohnungen pro Jahr bauen. Dieses Jahr war die Zahl der neu zum Bau genehmigten Wohnungen jedoch bisher stark rückläufig. Per Juli liegen die Zahlen noch immer um 27 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die

Baubehörde meint zwar, dass der Rückgang im weiteren Jahresverlauf wieder aufgeholt werde. Doch Branchenvertreter reden von „Abkühlung“ und sind der Meinung, dass es mit dem ständigen Preisanstieg und dem Wachstum der Wohnungsmieten vorbei sein könnte und dass sich das Umfeld verschlechtert habe. Deshalb gehe die Phantasie aus dem Markt heraus. Es stellt sich uns die Frage, was phantasielos ist. Sind es Investoren, die keine positiven Entwicklungen mehr erwarten oder ist es die Politik, die die Märkte einfrieren möchte und damit von Amtswegen dem Markt die Phantasie nehmen möchte? Wir meinen, man braucht nur wenig Phantasie, um zu erkennen, dass ein Abschwung im Neubau dem Preisauftrieb langfristig eine sichere Grundlage liefert.

Gehören Sie mit zu den Ersten, die sich von der Show begeistern lassen und erleben Sie im Theater Kehrwieder Weltklasse-Artistik, großartige Unterhaltung und einmalige, bewegende Momente. Als Leserinnen und Leser der HafenCity Zeitung möchten wir Sie gemeinsam mit dem GOP Varieté-Theater herzlich einladen zur: HafenCity Zeitungs-Preview am 14. Oktober um 17 Uhr Hier können Sie sich für Ihre persönlichen Tickets registrieren.

Für die Gäste der Hafencity Zeitungs–Preview sind die Tickets kostenfrei!! Andreas Walther

Wet-the-show.de/HafenCity-Zeitung/ Die Plätze sind limitiert. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch


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1. Oktober 2018 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 10. Jahrgang

Fleetparty

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KOLUMNE

Zum zweiten Mal riefen die Bundesbank und die Gastronomen der Deichstrasse – und die Hamburger kamen

Warum Läden leer stehen? Jörg Munzinger schreibt in seiner Kolumne „#urbnhafencity“ über seine Eindrücke und Beobachtungen in der HafenCity. Seine Leidenschaft sind Immobilien, Architektur und Städtebau. Er wohnt in der HafenCity.

Programm für Intellekt, Leib und Seele in der Deichstraße (Foto: CF)

uu  Goldene Kehlen und Goldbarren: zwei der Attraktionen beim diesjährigen Fest am Fleet. Die Mischung aus Information und Unterhaltung zog auch diesmal viele Besucher in die Deichstrasse, wo diesmal den ganzen Tag über bei schönstem Sommerwetter gefeiert wurde. Auch in diesem Jahr konnten am Ponton des Nikolaifleets Ewer besichtigt werden. Welchen Stellenwert hat Gold in Zeiten des Euros? Obwohl der Euro das Verhältnis zwischen Geld und Gold neu geregelt hat, wirkt das Edelmetall weiterhin faszinierend auf die Menschen. Und so zog die Möglichkeit einen großen Goldbarren nicht nur anzuschauen, sondern auch

anfassen zu können, die Besucher in das Haus der Bundesbank an der Willy-Brandt-Strasse. Das öffnete seine Türen und ermöglichte bei Hausführungen einen Einblick in den sonst verborgenen Bereiche der „Stabilitätswächter“, inklusive eines Blickes vom Dach des Gebäudes, der in luftiger Höhe eine atemberaubende Sicht über die Hamburger Innenstadt ermöglichte. Aber auch das Musikprogramm begeisterte. So lockten unter anderem die jungen Musiker des Gospel Trains die Menschen zur Bühne. Mit ihren innovativen Coverversionen weltbekannter Hits begeisterten die Sänger das Publikum. Besonders schwer hatte es danach Gastgeber Arno Bäcker, da das Publikum immer wieder Zugaben

vom Gospel Train forderte. Der Präsident der Hamburger Hauptverwaltung der Bundesbank stand im Anschluss für Fragen zur europäischen Geldpolitik aber auch zur Bankenaufsicht zu Verfügung. Wie stabil ist der Euro? Wie konnte die HSH Nordbank trotz der Bankenaufsicht in eine katastrophale Situation geraten? Welchen Wert hat das heutige Geld? Keine einfachen Fragen, auf die Arno Bäcker fundierte, aber keine einfachen Antworten hatte. Einfach dürfte aber die Entscheidung der Bundesbank und der Gastronomen in der Deichstrasse sein, wenn es um die Frage geht, ob dieses Format des Straßenfestes, das gleichzeitig ein Familienfest für Groß und Klein ist, wiederholt werden sollte. n CF

„Laden zu vermieten“ – die Schilder der Makler an zugeklebten Schaufenstern sieht man häufig in der HafenCity. Oft hängen sie Monate, manchmal Jahre und vermitteln ein Gefühl, dass Gebäude und Quartier verramscht werden müssen. Die Schilder nützen niemandem, außer dem Makler. Damit wird in der Regel nicht ein neuer Mieter gefunden, nur der Makler hat seine kostenlose Werbefläche in präsenter Lage. Kritiker, die das Konzept der HafenCity hinterfragen, setzen gerne beim Zustand der Ladenflächen an. Zu Recht? Nein, denn wenn eine Fläche lange leer steht oder Läden nach kurzer Zeit wieder schließen, hat dies in der Regel eine wirtschaftliche Ursache. Einerseits sind es völlig überzogene Erwartungen an die Miethöhe, andererseits sind es die unrealistischen Konzepte von Mietern, die ihre Geschäftsmodelle oft nicht an der wirklich vorhandenen Frequenz von Passanten ausrichten. Viele Eigentümer der leerstehenden Läden haben aber gar kein Interesse, ihre Flächen zu realistischen, der Frequenz angemessenen Miethöhe anzubieten. Da gibt es den internationalen Immobilienfonds, für den Leerstand in seiner Bilanz besser ist, als ein vermieteter Laden mit reduzierter Miethöhe. Bei der Bewertung von Immobilien führt eine dauerhafte Reduzierung der prognostizierten Mieterwartung zu einem geringeren Immobilienwert. Dann gibt es noch den osteuropäischen Investor, der Ladenflächen in der HafenCity als Spekulationsobjekt sieht und

auch kein Interesse an der Vermietung mit angemessenen Preisen hat. Es ist absurd über 30 €/qm Miete in der Shanghaiallee oder in den Warftebenen zu verlangen. Hier braucht man sowohl Konzepte, die mit der vorhandenen Frequenz der Passanten über das Jahr klarkommen, als auch eine angemessene Miethöhe, die sich erwirtschaften lässt. Wer an der Warft etwas mieten möchte, sollte wahrscheinlich besser nicht mehr als 15€/qm Miete zahlen, denn es gibt auch die 3 Monate im Winter, in denen man besser seinen Laden geschlossen hält. Und es ist sicher auch keine gute Idee, in der HafenCity noch einen Showroom für Holztische und Elektroroller zu eröffnen. Im Moment schießen sie wie Pilze aus dem Boden und der nächste Leerstand ist hier vorprogrammiert.

Full House - Partytime in der Shanghaiallee (Foto: J. Munzinger)

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1. Oktober 2018 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 10. Jahrgang

...Äppel wollen wir klaun... Die Apfelernte blieb hinter den Erwartungen zurück uu  Eine traurige Ernte hatte es 2017 gegeben, nur ein paar Handvoll Äpfel konnten die Freunde des Lohseparks von den Bäumen im Park holen. Zum einen war es einfach ein zu heißer Sommer gewesen und zum anderen hatten zu viele Leute die wenigen Früchte zu früh abgepflückt oder abgeschüttelt. Nichtsdestotrotz freuten sich die Kinder auf die diesjährige Pflückaktion. Als die Freunde des Lohseparks, die die Patenschaft für die Obstbäume im Park übernommen haben, in diesem Jahr mit langstieligen Pflückern zur Ernte schritten, fanden sie rund um den großen Spielplatz noch ein paar wenige übervolle Bäume vor mit verschiedenen alten Sorten wie Schöner von Boskoop,

Legale Apfelernte im Lohsepark (Foto:Freunde des Lohseparks)

Gravensteiner oder Geheimrat von Oldenburg. Ein mutiger Kletterer erklomm den Baum, schüttelte den Stamm und die Äpfel prasselten nach unten – wo Kinder und Erwachsene sie

aufsammelten. Von Vielen allerdings hatten schon die Würmer gekostet. Aber so ist das eben bei Bio-Produkten.An den meisten Bäumen gab es aber praktisch keine Früchte mehr. Auch in die-

sem Jahr sind wieder viele Äpfel zu früh gepflückt worden. Außerdem hatten Wachstumsschübe und Regenmangel zu Rissen in der Schale geführt und die beschädigten Äpfel fielen früher herunter. Viel Spaß hatten die Stadtkinder, die mit den Freunden des Lohseparks das Obst ernteten, natürlich trotzdem. Und ein Bewusstsein für die Natur im eigenen Quartier entsteht so auch: Es ist eben etwas Besonderes, Apfelmus essen zu können aus den Früchten, die man selbst geerntet hat im Innenstadt-Park vor der Haustür.Aus den Äpfeln, die nicht zu Mus verarbeitet werden, lassen die Freunde des Lohseparks Apfelsaft pressen. Der wird dann beim nächsten Fest ausgeschenkt: beim Apfelpunsch-Trinken am 9. Dezember. n FREUNDE DES LOHSEPARKS

Die Matjesregatta Am 13. Oktober ist es wieder soweit- die Rudervereinigung Bille lädt zur Matjes-Regatta ein

Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater

¬ 195 Jahre in Hamburg ¬ 230 Köpfe – ein Standort ¬ 40 Jahre Dreispartigkeit

uu  Am zweiten Sonnabend im Oktober ist es ab 10 Uhr wieder so weit: die Rudervereinigung Bille lädt zur traditionellen Matjes-Regatta ein. Was vor rund vier Jahrzehnten - keiner weiß mehr genau wann - mit zwei Ruderbooten aus einer Schnapsidee zum Saisonende heraus entstand, zieht inzwischen viele Ruderer und begeisterte Zuschauer an die Bille. Diesmal sind 126 Mannschaften am Start, wenn am 13. Oktober wieder um den Matjes-Pokal gerudert wird. Und vielen ist kein Weg zu weit: neben den eigenen Mitgliedern rudern die „Nachbarvereine“, darunter Traditionsvereine mit Adresse an der Alster, Betriebssportgemeinschaften und Gäste, die aus Bremen oder Kiel anreisen, mit. Andreas Goertz, 1. Vorsitzender der Rudervereinigung Bille

(R.V.B.) freut sich schon auf die große Veranstaltung. „Egal wie das Wetter ist, es wird gefahren“ kündigt er an. Dabei ist die Regatta für alle Altersgruppen und für verschieden Bootstypen als Wettbewerb ausgelegt. Zeitgutschriften für Ältere und –abzüge für die jüngeren Teilnehmer unabhängig davon, ob Riemenoder Doppelboote sichern für alle Mannschaften in den Männer-, Frauen- und Mixbooten faire Wettbewerbschancen und den notwendigen Spaß an der Sache. Am Ufer des tideunabhängigen und strömungsarmen Schleusengebietes der Bille hat die R.V.B. ihr Vereinsheim. Hier wird nicht nur Breitensport betrieben. Die derzeit 220 Mitglieder aus allen Altersgruppen können hier auch im Fitnessraum trainieren, sich um die Vereinsboote kümmern, gemeinsame Projekte entwickeln und mitei-

Andreas Goertz, 1. Vorsitzender der R.V.B. an der Regatta-Strecke (Foto: CF)

nander feiern. So organisierten in diesem Jahr einige Mitglieder einen Sommercamp für Kindern aus Rothenburgsort und aus den Nachbarstadtteilen. Offen ist der Verein weiterhin für neue Mitglieder. „Wir bieten Schnupperkurse an. Jeweils im Mai und Juni können Interessierte bei

uns an zwei Abenden in der Woche an den Kursen teilnehmen und danach entscheiden, ob sie diesen Sport weiterbetreiben wollen.“ n CF Matjes-Regatta ab 10 bis ca. 17 Uhr Bei der grünen Brücke 3, Rothenburgsort

¬ 5 Jahre in der HafenCity

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Vom Stadtdeich an die Große Elbstraße – Fromm bietet Seminare mit Elbblick an

Die Geschäftsführenden Gesellschaftler von Fromm: Ralf Brenner und Yvonne Funcke (Foto: Fromm)

uu  Dass die Welt sich in unserer Zeit schneller dreht, erleben wir alle. Besonders gilt dieses für Unternehmer, die sich den veränderten Anforderungen ihrer Kunden täglich stellen. Was nützt das beste Konzept, wenn es sich in der Praxis nicht erfolgreich umsetzen lässt? Wie begeistert man seine Mitarbeiter, neue Wege zu gehen? Warum setze ich mich mit meiner tollen Idee nicht durch? Diesen Fragen ihrer Kunden stellen sich Yvonne Funcke, Ralf Brenner und die Mitglieder ihres Beratungsteams. „Der Lösungsdruck für Unternehmer und ihre Führungskräfte ist erheblich gestiegen und die zunehmende Digitalisierung erfordert noch schnellere Entscheidungen, “ erläutert Ralf Brenner die Ausgangslage vieler Kunden. „Erfolgreiche Unternehmer sind Experten darin, organisatorische Aufgaben zu lösen, leider vergessen sie im Tagesgeschäft häufig, ihre Mitarbeiter auf diesem Weg mitzunehmen“, so der Geschäftsführende Gesellschafter von

Fromm Managementseminare & Beratung. Seine Geschäftspartnerin Yvonne Funcke, die den Bereich Führung und Leadership leitet, erlebt die Folgen solcher Fehlentwicklungen in ihrer Beratungsfunktion als Expertin für Konfliktberatung und Mediation und sie ergänzt: „ Man muss es sich wie ein Pendel vorstellen. Die Interes-

Der Lösungsdruck ist gestiegen

sen des Unternehmens und der Mitarbeiter müssen beachtet werden.“ Die beiden Berater sind sich einig: „Es ist wichtig im Vorfeld von Veränderungsprozessen Klarheit zu schaffen. Wir unterstützen Unternehmen und ihre Mitarbeiter dabei, eine Haltung zu erforderlichen Veränderungen zu entwickeln. “ Nur so könne ein Sicherheitsgefühl entstehen aus dem eine

vertrauensvolle Zusammenarbeit hervorgeht, sagen sie. Dabei wissen die beiden Unternehmer aus eigener Erfahrung, worüber sie sprechen. Das Unternehmen, das vor 95 Jahren vom Belgier Charles Fromm in Hamburg gegründet wurde und heute in 5. Generation geführt wird, hat sich stets den geänderten Anforderungen gestellt. Zu den Kernkompetenzen gehören noch heute die Seminare, bei den Rhetoriktechniken in Verbindung zur Persönlichkeit des Sprechers gebracht werden. Überhaupt steht Kommunikation im Mittelpunkt ihrer Arbeit und Verhandlungsseminare werden häufig nachgefragt. Ihre Kunden sind mittelständische Unternehmen; dabei auch Firmen mit Hauptsitz in Deutschland, die in Ländern wie den Niederlanden, der Schweiz und in die USA expandieren. „Für diese Kunden entsteht zusätzlich durch die eine oder andere politische Entscheidung ein akuter Veränderungsbedarf“ erklärt Brenner. Auch IT-Unternehmen melden zunehmend Beratungsbedarf an. „Wir haben

Kunden, die als Start Up begannen und sich nun aufgrund ihres Wachstums umstrukturieren müssen, wenn sie weiterhin erfolgreich bleiben wollen“ verrät Funcke. Einer weiteren A nforderung ihrer Kunden kommen Yvonne Funcke und Ralf Brenner gern nach. Immer häufiger finden die Seminare direkt in den Räumen des Unternehmens statt. „Durch unsere Räume an der Elbe mit Blick auf die Fischauktionshalle und auf die Elbphilharmonie ist aber auch das breit gefächerte Seminarangebot in unseren Räumen weiterhin begehrt“ freuen sich Yvonne Funcke und Ralf Brenner „und Hamburg ist für viele Seminarteilnehmer ein zusätzlicher Anziehungspunkt auf dem Weg zur weiteren Entwicklung ihrer persönlichen Stärken.“ An die Große Elbstraße lädt Fromm auch einmal im Jahr Kunden und Interessierte zum kommunikativen „Treff am Pier“ ein. n CF Weitere Information und Kontakt www.fromm-seminare.de

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POLITIK Wohnst Du noch oder pendelst Du schon? Bezahlbarer Wohnraum wird immer mehr zur sozialen Frage – Hamburg-Mitte ist besonders betroffen

Torben Wiencke, Geschäftsführer der SPD-Fraktion in Mitte (Foto: CF)

uu  Zehntausend Baugenehmigungen werden derzeit in Hamburg jedes Jahr erteilt. Neue Stadtteile entstehen. Und trotzdem können sich viele Hamburger die steigenden Mietkosten nicht mehr leisten. Klar ist schon lange, dass sich das dringende Problem nicht nur durch Neubauten lösen lässt. Dem Schutz von Wohnraum vor Zweckentfremdung hat sich die SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte als besondere Aufgabe gestellt. „Gerade in den zentrumsnahen Stadtteilen erleben wir, dass ganze Wohnungen nicht mehr dauerhaft vermietet werden“, beschreibt Torben Wiencke, Geschäftsführer der SPD-Fraktion, das Problem, für das seine Fraktion eine Lösung suchte. „Gerade in den attraktiven Innenstadtlagen werden Wohnungen ausschließlich oder über

lange Zeiträume Touristen zur Verfügung gestellt und damit dem angespannten Hamburger Wohnungsmarkt entzogen“, so Wiencke weiter. Und so brachte die SPD im Juli einen Antrag ein, der Bezirksamtsleiter Falko Droßmann bat, die Anstrengungen im Bereich des Wohnraumschutzes zu intensivieren. Zur Abschreckung schlug die SPD die Einsetzung einer Sonderkommission „Wohnraum-

1. Januar wird das Wohnraumschutzgesetz verschärft. Danach können Wohnungen nur noch für einen Zeitraum von zwei Monaten – bisher sechs Monate – befristet vermietet werden. Anbieter müssen einen Belegungskalender führen und sich

Mehr Wohnraumschutz erforderlich

registrieren lassen. Strafgelder bis 500.000 Euro können verhängt werden und die Gefahr bei einer illegalen Vermietung erwischt zu werden steigt, denn auch für die Überprüfung wird mehr Personal auf bezirklicher Ebene zu Verfügung gestellt. „Wir sind sehr dankbar über die Initiative auf Bürgerschaftsebene“ sagt Wiencke und stellt

schutz“ – analog der erfolgreichen SOKO Autopser - vor. Vielleicht war dieser Antrag ein letzter Anstoß für den Senat in dieser Sache tätig zu werden. Ab

Kein Kavaliersdelikt

klar: „Uns geht es nicht um das Kinderzimmer, das mal über das Wochenende über Internetportale belegt wird und wir vertreten auch nicht die Interessen der Hamburger Hoteliers.“ Es gehe seiner Fraktion aber um die Lösung eines Problems, das viele europäische Metropolen wie Barcelona oder Amsterdam zur Zeit hätten. Ab Januar kann sich keiner mehr „raus reden“. Dann ist die Zweckentfremdung von Wohnraum über die gesetzlich zulässigen Ausnahmen hinaus, kein Kavaliersdelikt mehr. Bereits jetzt beschweren sich Nachbarn über Lärm und über die Belastung ihrer Hausgemeinschaft durch ständig wechselnde fremde Personen. Ab Januar steht mehr Personal in den Bezirksämtern zur Verfügung, um solchen Beschwerden nachzugehen. Und dann werden Geldbußen bis zu einer halben Million Euro fällig. n CF


POLITIK

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Wunsch oder Wirklichkeit?

FORUM HAFENCITY

Die Bürgerschaftsfraktionen folgten der Einladung der Initiative Schulcampus

4.000 Euro werden für die HafenCity aus dem Quartiersfonds für die Beiratsarbeit zur Verfügung gestellt, so der einstimmige Beschluss des Hauptausschusses der Bezirksversammlung in seiner Septembersitzung. Damit wurde ein weiterer Schritt zur Einrichtung des neuen Forums HafenCity auf den Weg gebracht, das allen Bewohner und Akteure der HafenCity offen stehen soll. Das bisherige Bürgerforum HafenCity tagte nach vier Jahren zuletzt im Oktober 2017. Anträge auf bezirkliche Sondermittel können seit dem und weiterhin über den Cityausschuss der Bezirksversammlung gestellt werden. n CF

uu  5-Punkte-Plan oder Realpolitik war die Frage des Abends. Gemeinsam mit dem Netzwerk HafenCity lud die Initiative Schulcampus Lohsepark alle Bürgerschaftsfraktionen ein. Ziel der Gastgeber, die sich mit ihren Anliegen bei den zuständigen Stellen „ungehört“ fühlen, war es, mit den Politikern ihre Anforderungen an eine gute weiterführende Schule zu diskutieren. Um es vorweg zu nehmen: der Initiative geht es nach eigenen Angaben nicht um die Verhinderung von Wohnungen in der Nähe der Schule, schließlich sind an diesem Abend überwiegend Bewohner des Stadtteils oder welche, die es in Kürze sein werden, zahlreich erschienen. Sie setzen sich aber dafür ein, dass die Schüler – bis zu 1.500 werden es an der 7-zügigen Schule sein - einen ebenerdigen Schulpausenhof bekommen und auf dem Baufeld 77 die Schule das prägende Element bleibt (die HCZ berichtete). Sie schlagen auch vor, über Wohnen auf der Fläche erst zu einem späteren Zeitpunkt zu sprechen, wenn

Eltern diskutieren mit Politikern (Foto: Sebastian Vollmert)

dann feststehe, dass keine weiteren Flächen für die Schule erforderlich seien. Die Eltern beklagten sich aber auch über die aus ihrer Sicht intransparente Planungen und fürchten, dass „...bereits Entscheidungen getroffen werden, bevor wir die Gelegenheit bekommen unsere Anliegen im Planungsprozess einzubringen“, so Marianne Wellershoff, Mitbegründerin der Initiative an diesem Abend. Carola Veit, Bürgerschaftspräsidentin und SPD-Abgeordnete entgegnet den Befürchtungen und stellt klar: „...es besteht noch Spielraum. Noch stehen keine Bagger vor der Tür“, sagt Veit, die als „Freundin klarer

Worte“ deutlich machte, dass auch der Wohnungsbau hohe Priorität habe und plädierte dafür, sich über realistische Pläne auszutauschen. Eine Meinung, der sich alle Politiker mit Ausnahme des A FD-Vertreters Detlef Ehlebracht anschlossen, der sich fragte, ob wirklich jede Fläche bebaut werden müsse. Die LINKE vertreten durch Sabine Boeddinghaus, die sich ebenfalls für den Bau von Wohnungen einsetzt, empfiehlt die bestehende Konkurrenzsituation durch gemeinsame Überlegungen mit den Planern zu lösen, denn „...wie könnte ich in anderen Stadtteilen erklären, dass wir uns in der HafenCity

für den Erhalt einer Freifläche eingesetzt haben“. Der Stadtentwicklungsexperte der CDU Jörg Hamann setzt sich ebenfalls für die Beteiligung an realistischen Planungen ein, auch wenn er das Grundstück wegen seiner Nähe zur Bahntrasse für problematisch hält. Stefanie von Berg von den Grünen wird sich parlamentarisch für eine weitere sogenannte Phase 0 einsetzen, um damit den Elternvertretern die Gelegenheit zu geben, ihre Anliegen an geeigneter Stelle einzubringen und erhält darin die Unterstützung von Veit. Insgesamt wurden an diesem Abend sachlich und engagiert Argumente und Sachzwänge diskutiert, die sich in der politischen Debatte wiederfinden werden. Schade, dass selbst in einem solchen Umfeld ein Teilnehmer von persönlichen Angriffen auf die Bürgerschaftspräsidentin nicht absehen konnte. Sehr geehrter Nachbar: die HafenCity kann zu Recht stolz auf die hiesige Diskussionskultur sein. Dazu gehören keine persönliche Angriffe gegen Politiker, die andere Standpunkte vertreten. n CF

Fahrradgarderobe uu  Wer zweifelt noch, dass Hamburg eine Stadt der Radfahrer ist? Die Momentaufnahme von der Fahrradgarderobe am „Tag des Oberhafens“ eröffnet neue Fragen: Wo können bei Großveranstaltungen die Fahrräder geparkt werden, wenn die HafenCity erst fertig bebaut ist? Ermöglicht wurde die Umsetzung der bewachten Fahrradgarderobe durch Sondermittel der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. n CF

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DER FEHLERTEUFEL

Hollywood in Kobe Wir berichteten in unserer Septemberausgabe über die Eröffnung der SuperStage. Beim Namen des Inhabers des gläsernen Filmstudios in der Kobestrasse ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Der bürgerliche Name von Tom Tastisch ist Thomas Lerche. Lerche, der auch Gründer des Portals positivstarter.de ist, nahm – wie sollte es anders sein – unseren Fehler mit Humor zur Kenntnis. Danke Tom Tastisch. n CF

MÄCHTIGER PROPELLER

Schwimmkran im Einsatz So einen großen Schiffspropeller hatten die HHLASchwimmkräne bisher noch nie am Haken. Mit einem Gewicht von 110 Tonnen und einem Durchmesser von 10,50 Metern hat er alles bisher Dagewesene übertroffen. Regelmäßig verlädt der Hersteller MMG über den Hamburger Hafen seine Schiffsschrauben für Werften in aller Welt. Dabei sind fast immer die Schwimmkräne involviert. Nach dem aufwendigen Schwertransport über die Straße wurde der neue Riesen-Propeller auf die „Hyundai Supreme“ verladen. Eine heikle Aufgabe, bei der das Schwergewicht Zentimeter für Zentimeter in den Schiffsbauch herabgelassen wurde. Bestimmt ist die Schiffsschraube für die Schiffbauwerft Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering, die dort für MSC die dort die derzeit größten Containerschiffe der Welt baut. n MB

Leserbrief

Zum Artikel: „Barkassenschiffer schlagen Alarm“, September-Ausgabe 2018

Sehr geehrte Damen und Herren, ich lese ihre Zeitung immer wieder mit großem Interesse, da ich die Entwicklungen in der HafenCity spannend finde, auch wenn ich nicht dort wohne. Vielleicht noch eine Idee zum Problem Speicherstadt: Vertikale Barrieren, die bei sinkendem Wasserstand soweit hoch gefahren werden, dass ein Mindestwasserstand erhalten bleibt (dann können sowieso keine Schiffe mehr durch die Fleete fahren). Bei steigendem Wasserstand können sie dann wieder in die Versenkung gefahren werden und alles ist wie bisher benutzbar. Beispiel Kanal von Korinth, dort wird allerdings der Strom durch den Kanal damit gestoppt, wenn keine Schiffe passieren. Mit freundlichen Grüßen Norbert Bischof

Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe zu kürzen. Für den Inhalt sind die Verfasser selbst verantwortlich.

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1. Oktober 2018 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 10. Jahrgang

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Implantologie braucht Spezialisten. Einen Zahn zu verlieren stellt heute kein großes ästhetisches Problem mehr dar. Dort, wo eine unschöne Lücke entsteht, schafft das Zentrum für Qualitätszahnmedizin Dr. von Rimon & Kollegen sehr schnell Abhilfe. Wo sind die wichtigsten Vorteile von Zahnimplantaten im Vergleich zum herkömmlichen Zahnersatz? Dr. von Rimon: Das ist einfach: Lebensqualität und Ästhetik. Ein Implantat ermöglicht dem Patienten Kauen, Sprechen, Lachen genau wie mit seinen eigenen Zähnen. Und eine auf einem Implantat getragene Krone ist so ästhetisch, weil es den kompletten Zahn nachbildet. Hinzu kommt, dass Implantate haltbarer und viel langlebiger sind als Brücken und außerdem eine Rückbildung des Kieferknochens verhindert. Woraus besteht ein Zahnimplantat? Dr. von Rimon: Aus drei Teilen, der künstlichen, im Kieferknochen verankerten Zahnwurzel, dem Pfosten, und der Zahnkrone. Der Zahnarzt empfiehlt, ob für den Patienten Keramik oder Titan das geeignete Material ist. Kann jeder Zahnarzt Implantate setzen? Dr. von Rimon: Das ist wie bei allem im Leben: Auch die Implantologie braucht Spezialisten mit großem Können und viel Erfahrung. Dann kann sich der Patient darauf verlassen, dass sein Implantat von natürlichen Zähnen praktisch nicht zu unterscheiden ist und er selbst keinen Unterschied bemerkt. Eine Besonderheit innerhalb der Implantologie ist ja die Methode der festen dritten Zähne an nur einem Tag – wie funktioniert das? Dr. von Rimon: Ein Implan-

tat benötigt im Normalfall etwa zwei bis vier Monate, bis es sich ganz fest mit dem Nachbarknochen im Kiefer verbunden hat. Feste dritte Zähne in einem Tag sind deshalb so komfortabel, weil bereits kurz nach der Operation ganz vorsichtig gekaut werden kann. Aber natürlich keine harten Nahrungsmittel, wie z.B. Nüsse. Wie muss man sich eine solche Operation an einem Tag vorstellen? Dr. von Rimon: Mit der Methode kann ein kompletter Ober- oder Unterkiefer so ersetzt werden, dass sich unmittelbar nach der OP die neuen Zähne anfühlen wie eigene. Die Methode ist besonders geeignet für Personen, deren Gebiss weitgehend zerstört ist oder alle Zähne fehlen. Beschreiben Sie uns bitte das Verfahren. Dr. von Rimon: Zunächst ermöglicht eine 3D-Aufnahme, die etwa eine Woche vor dem eigentlichen Eingriff erstellt wird, eine exakte Abbildung des Kiefers. Die Analyse ermöglicht die genaue Planung der OP. Dazu empfehlen wir die Operation im Dämmerschlaf durchzuführen. Die gesamte OP erfolgt dabei in unserer technisch modern ausgestatteten Zahnarztpraxis. Wie schmerzhaft ist der Eingriff? Dr. von Rimon: Da kann ich beruhigen: weitgehend schmerzfrei. Es könnten in Ausnahmefällen bei dem Patienten leichte Schwellungen und ein Bluterguss auftreten.

Wir sind eine in Deutschland führende Zahnarztpraxis für Implantologie, CEREC 3D Zahnersatz, Angstpatienten und Invisalign® (unsichtbare Zahnstellungskorrektur). Fotos: Dr. von Rimon & Kollegen

Die anerkannte Spezialistin für Zahnmedizin Dr. von Rimon setzt auf Präzision und Fachwissen, denn der Erfolg einer zahnmedizinischen Therapie hängt im entscheidenden Maß von der Qualifikation und Erfahrung des Arztes ab.

Wann darf der Patient mit seinen neuen Zähnen zubeißen? Dr. von Rimon: Schon am Abend kann Püriertes gegessen werden. Ein paar Tage Schonkost sind anzuraten. Nach spätestens sechs Wochen kann alles gegessen werden – vom Grillfleisch bis zum knusprigen Brot.

gen – Voraussetzung ist nur ein einigermaßen stabiler Kieferknochen. Sollte der nicht mehr vorhanden sein, bauen wir ihn vor der Implantation auf, sodass auch für diese Patienten gilt: Die neuen Zähne sind sicher, schön und schmerzfrei.  Weitere Infos im Internet www.zahnarzthamburg.info

Was muss man danach beachten? Dr. von Rimon: Die gründliche tägliche Zahnpflege ergänzt durch professionelle Prophylaxe 4-mal im Jahr bei uns in der Praxis und durch unsere zahnärztliche Kontrolle. Kommen Implantate für jeden infrage? Dr. von Rimon: Da kann man fast uneingeschränkt Ja sa-

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Harbour Front Literaturfestival | Seite 24

SHUT IN ZOO YORK – Street Art im Amerikazentrum | Seite 24

Die Wiener in Hamburg Großartige Stimmen und die vermutlich erste Klobürste auf der Bühne der Elbphilharmonie

Der ungarische Dirigent Ádám Fischer führte unaufgeregt und solide durch den Abend (Foto: DR / Agnete Schlichtkrull)

Klassik begeistert

Kulturreihe für Klassikfans

Andreas Schmidt

uu  Das Orchester und der Chor der Wiener Staatsoper samt einiger Ensemblemitglieder zu Gast in der Elbphilharmonie Hamburg – und fast schien es, als wäre das gesamte Wiener Opernpublikum mitgereist. Überall auf den Gängen hörte man feinstes Wienerisch und die distinguierten Herrschaften begrüßten sich überraschend humorvoll: „Ach, Ihr auch auf der Hochzeit des Figaro?“ Man kannte sich also, war mit einem Kreuzfahrtschiff angereist – dies war eine geschlossene Veranstaltung eines Reiseanbieters –, kannte routiniert das Sich-fein-machen-für-die-Operam-Samstag und kannte selbstverständlich auch den Figaro, eine der bekanntesten Opern von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Und doch war nicht alles wie gewohnt. Konzertant stand im Programmzettel, doch es war vielmehr eine halbszenische Aufführung dieser Verwechslungskomödie in reinster Buffa-Manier von drei Stunden Spieldauer. Und sie wirkte auf der

weiten, schlichten Konzertbühne des Großen Saals ohne Bühnenbild, ohne Kostüme und kaum Requisite positiv gesprochen entschlackt und reduziert, der Musik und dem Gesang dienlich. Weniger positiv gesprochen, und dieser Eindruck überwog, wirkten die Protagonisten auf der Bühne in der Andeutung eines szenischen Spiels verloren, und

Elementare Momente der Komik verpufften

elementare Momente der Komik, ja das ganze Ausmaß der Verwechslung, verpufften meist ungenutzt. Da halfen weder vereinzelte Requisiten – wer kam auf die irrwitzige Idee, den Conte mit einer Klobürste zu bewaffnen? –, noch die halbherzige Miteinbindung des Bühnenrunds, der unteren Gänge und die gänzlich ignorierte, doch effektvoll einsetzbare Saalbeleuchtung.

Klassik-Experte Andreas Schmidt schreibt seit 20 Jahren für renommierte Tages- und Wochenzeitungen sowie Nachrichtenagenturen und hat in Berlin, Frankfurt am Main, New York, London, Wien und Hamburg gearbeitet. Seine Liebe und Leidenschaft gehören der klassischen Musik. Seit zwei Jahren ist Andreas Schmidt Herausgeber des Blogs klassik-begeistert.de und schreibt mit seinem mittlerweile 25-köpfigen Team den einzigen unabhängigen und nicht-kommerziellen journalistischen Klassik-Blog im deutschsprachigen Raum.

Trotz des sicherlich vollen Terminkalenders der Gäste ließ das Konzept noch Raum für Verbesserungen. Da haben wir schon unterhaltsamere Opernabende erlebt in diesem, für die Gattung zugegebenermaßen nicht einfach zu bespielenden Saal. In Sachen Musik war der Abend jedoch ein Genuss. Das Orchester und der 24-köpfige Chor der Wiener Staatsoper unter der Leitung des ungarischen Dirigenten Ádám Fischer und die Sängerinnen und Sänger zeigten allesamt eine astreine Leistung. Kaum möglich scheint es, die besten Leistungen innerhalb des Sängerensembles einzeln hervorzuheben. Doch allein schon der starken Präsenz ihrer Rollen (und ihrem schauspielerischen Engagement) geschuldet, überstrahlten insbesondere Andrea Carroll als Susanna und Erwin Schrott als Figaro den Abend. Beide interpretierten ihre Arien äußerst frisch, agil und klangschön. Während bei der US-amerikanischen Sängerin die Klarheit ihres Soprans beeindruckte, war es bei Erwin

Schrott, der seit Jahren auf den größten Bühnen weltweit zuhause ist, eine markante Kernigkeit, die dem Charakter seiner Stim-

Eine astreine Leistung

me Ausdruck verlieh. Zweimal schien an diesem Abend die Zeit im Saal still zu stehen, nämlich dann, wenn Olga Bezsmertna die musikalisch anspruchsvollen Arien der Contessa („Porgi, amor, qualche ristoro“, Akt II, und „Dovo sono i bei momenti di dolcezza e di piacer?“, Akt III) gab, Brava! Auch der weltweit gefeierte Bassbariton Gerald Finley zeigte eine Leistung auf höchstem Niveau. Svetlina Stoyanova in der Hosenrolle des Cherubino, Ulrike Helzel, die aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls kurzfristig die Rolle der Marcellina übernahm

und Sorin Coliban als Don Bartolo erweiterten diese bestens aufgelegte Sängerschar: wie an einer Perlenkette glänzt an diesem Abend eine Nummer nach der nächsten. Die Mitglieder des Orchesters präsentierten bereits während der genialen Ouvertüre überzeugend und unmissverständlich, was in Sachen spielerischer Leichtigkeit, professioneller Technik, Präzision und Engagement am Abend geboten werden würde. Wann immer das Orchester hervorblitzte – mal im Kollektiv bei pompösen Ensemblestellen (zum Beispiel am Ende des 1. Aktes) oder aber solistisch, wie zum Beispiel die Solo-Oboe als Begleitung der

Professionell, präzise und trotzdem leicht

Contessa bei ihrer oben bereits erwähnten zweiten großen Arie – kamen Klasse und Renommée

des Klangkörpers zur Geltung. Ádám Fischer führte alle Beteiligten unaufgeregt und solide durch den Abend, hatte nicht zuletzt aber auch mit der Art der Aufführung zu kämpfen. Das Orchester wie gewohnt vor sich, die Sänger jedoch ins Publikum agierend im eigenen Rücken, hakte das musikalische Zahnrad immer wieder und musste ein ums andere Mal von Fischer mit deutlichen Gesten in Ausgleich gebracht werden. Dennoch bleibt es musikalisch und stimmlich gesehen ein gelungener Abend, der Lust macht auf die Heimat unserer Gäste, auf große Abende im Haus am Ring. Elbphilharmonie, Großer Saal, 15. September 2018 Wolfgang A madeus Mozart, Le Nozze di Figaro (1786) Konzertante Aufführung der Wiener Staatsoper Ádám Fischer – Dirigent Orchester & Chor der Wiener Staatsoper n Ricarda Ott , FÜR KLASSIK-BEGEISTERT.DE


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KULTUR

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Harbour Front Literaturfestival Ein literarisches Tagebuch

SHUT IN ZOO YORK – Street Art im Amerikazentrum Eine audiovisuelle Skateboard-Ausstellung von Horst, Mateo & Paolo Hamann wird am 12. Oktober am Sandtorkai eröffnet

Bei Harbourfrontfestival/Kultur: Wolf Wondratschek im Gespräch (Foto: Jonas Wölk)

uu  14.09. Während der Bunker an der Feldstraße in blaues Abendlicht gehüllt wird, erstrahlt die Bühne im Uebel & Gefährlich in rotem Scheinwerferlicht. Music & Lyrics ist das Thema des Abends; auf der Bühne zu Gast - im Gespräch sowie mit Gesang & Gitarre - die Songwriter Bernd Begemann und Emily Mae-Lewis. So unterschiedlich der 55 Jahre alte Begemann, ein Urgestein und eine Ikone der Hamburger Musikszene und die 19jährige Mae-Lewis sind, so haben sie überraschend einiges gemein: Songs kämen aus der Bewegung, da sind sich beide Singer-Songwriter einig - nicht vom disziplinierten Arbeiten hinter dem Schreibtisch. Der emotionale Kern eines Songs sei wichtig, so Begemann, der selbsternannte „Seelsorger für Atheisten“. Simpel müssten Songs für sie sein, so Mae-Lewis, die seit drei Jahren Musik macht. Sie kommt so ganz anders daher als andere gleichaltrige Musiker: kein Facebook, Instagram oder sonstige social media-Auftritte, auf der sie sich und ihre Songs promotet, keine Lady Gaga- oder Kate Perry Attitüden. Auf geringelten Wollso-

cken macht sie sich auf zum Mikrofon, kichert herum, um dann mit einer unglaublich starken und nahegehenden Stimme ihre Songs zu singen. Für Begemann, der in seiner Jugend beeinflusst wurde von den Ramones, Elvis Costello und Paul Weller, ist der Auftritt im Uebel&Gefährlich ein Heimspiel. Das Publikum singt bei „die Slums von Eppendorf“ und dem obligatorischen „Unten am Fluss“ natürlich mit.

75jähriger Rockpoet erzählt aus dem Leben

17.09. „Startet das Schiff jetzt zu einer Atlantikfahrt? Ich könnte Ihnen jeden Abend ein Kapitel vorlesen!“ Die Cap San Diego macht Geräusche, die immer lauter werden. „Ich mag das“, stellt Wolf Wondratschek fest. Wolf Wondratschk, einer der großen deutschensprachigen Gegenwartsautoren, liest aus seinem Roman „Selbstbildnis mit russischem Klavier“. Der 75jährige Rockpoet, der durch seine Gedichtbände in den 70er

und 80er Jahren bekannt wurde, liest nicht nur, sondern erzählt aus seinem Leben: von Bordellbesuchen und Boxkämpfen, von seinem Abendessen mit Dürrenmatt, das er seinem ehemaligen Verlag als Vertragsbedingung hat organisieren lassen und von seinem Leben in Wien im siebten Bezirk, wo er neben Frau Kafka wohnt. Er berichtet vom Vorgängerroman „Selbstbildnis mit Ratte“, den er exklusiv an einen Mäzen verkauft hat, der den Roman nur für sich behält. Auch solche skurillen Begebenheiten mag Wondratschek. In „Selbstbildnis mit russischem Klavier“ lernt der Erzähler in einem Wiener Kaffeehaus den ehemaligen Pianisten Suvorin kennen. Das Klavierspielen hat er aufgegeben, er konnte den Applaus nicht ertragen. Die Begegnung der beiden Männer, die erst zufällig anmutet, bekommt etwas Schicksalhaftes. Ob er das fünfzehnte Kapitel lesen möge, fragt Stephan Lohr, der den Abend moderiert. Das sei zu lang, so Wondratschek, „das lese ich, wenn wir denn auf dem Atlantik sind.“ Ein wunderbarer Abend, der dann leider doch im Hamburger Hafen sein Ende findet. n AF

Eine exklusive Sonderedition von SHUT NYC wird in der HafenCity gezeigt (Foto: Horst Hamann & Sons)

uu  Dieses New York-Projekt verbindet Fotografie, Film und Skateboards sowie die Sounds von New York und wird zu einem außergewöhnlichen Gesamterlebnis. Zwei Generationen einer Künstlerfamilie spielen mit unterschiedlichen Ausdrucksmitteln und einem gemeinsamen Leitmotiv: Think Vertical! Die Skateboard Kultfirma Zoo York hat mit dem Mannheimer Fotografen Horst Hamann nach Erscheinen seines Bildbandes NEW YORK V ERTICAL zwei Skateboard Serien entworfen. Vor allem das legendäre „Unbreakable“-Deck wurde zum begehrten Sammlerstück. Die besten Skateboarder‐ u.a. der unvergessliche Harold Hunter, Danny Supa und Jefferson

Fang vertrauten dem deutschen Fotografen ihre Schätze an. Von Hamanns Idee, die Vertical NY Decks individuell zu „signieren“ und abgeschliffen, verkratzt, zerbrochen - von den Straßen Manhattans sozusagen „veredelt“ - an ihn zurück zu schicken, waren alle begeistert. Diese einmalige Sammlung von „Used & Abused“ Skateboards wird im Amerikazentrum zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Zum Leben erweckt“ werden die „abgefahrenen“ Exponate durch die vertikalen Filmaufnahmen von Mateo Hamann und den hypnotischen Tonbildern seines Bruders. Paolo Hamann montiert seine ganz eigene SymphoNY. Wer sich auf Zoo York einlässt, benötigt alle Sinne!Das Amerikazentrum Hamburg ist ein binationales Kultur- und

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1. Oktober 2018 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 10. Jahrgang

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TERMINE uu  Vom 20. Oktober 2018 bis zum 31. März 2019 wird Europas erfolgreichster Entertainment-Betrieb im Bereich Varieté, die GOP Entertainment-Group, das Hamburger Theater Kehrwieder in der Speicherstadt bespielen. „WET“ heißt die Inszenierung, die weltweit bereits 1,5 Millionen Menschen begeistert hat und damit international eine der erfolgreichsten Varieté-Produktionen ist. „WET passt zu Hamburg und zum Theater Kehrwieder wie die Faust aufs Auge“, ist sich Regisseur und Visionär Markus Pabst sicher. Von Berlin aus hat der kreative Kopf schon unzählige innovative Show-Konzepte nach Deutschland und in die Welt geschickt. Bei „WET“ ist Wasser das Element, um das sich alles dreht – genauso wie in Hamburg. Das macht die Show sinnlich und spektakulär, ohne dass ein gewisses Augenzwinkern verloren geht. Der erste Impuls für „WET“ kam Markus Pabst vor über zwölf Jahren. Damals entstand aus einer Laune heraus die Vision von gefüllten Badewannen als Kulisse für ein Bühnenspektakel. WeltklasseArtistik einfach mal ins Feuchtgebiet zwischen QuietscheEnten und Seifenschaum zu verlegen, hieß die kühne Idee des kreativen Kopfes. „Als Kulisse sind Badewannen natürlich

WET – Die Show im Theater Kehrwieder

Kehrwieder 6, 20457 Hamburg Karten zum Preis von 59 – 69 Euro sind erhältlich unter (040) 360 985 858, unter wetthe-show.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen Showzeiten: Mi-Fr. 20.00 Uhr, Sa. 18 + 21 Uhr, So. 14 + 17 Uhr

Vorsicht – in den ersten Reihen könnte es nass werden (Foto: GOP)

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Mo, 8.10.2018 20 Uhr Philharmonisches Staatsorchester Hamburg Ives: Sinfonie Nr. 4 - ausverkauft Di, 9.10.2018 20 Uhr Hollywood in Hamburg / Bruce Broughton A Disney Celebration - ausverkauft Mi, 10.10.2018 20 Uhr Philharmonisches Orchester Kiel / Kit Armstrong Benefizkonzert zugunsten des Kieler Konzertsaals - ausverkauft

So, 14.10.2018 19 Uhr 70 Jahre Hamburger Abendblatt Jubiläumskonzert - ausverkauft

Di, 23.10.2018 20 Uhr SAP präsentiert Roger Hodgson - ausverkauft

Mo, 15.10.2018 20 Uhr »Musik!« – Ein Roger-WillemsenAbend Harbour Front Literaturfestival - ausverkauft

Mi, 24.10.2018 20 Uhr Stefan Gwildis & Orchester »Lass ma ruhig den Hut auf« / Best of – Live und Philharmonisch - ausverkauft

Di, 16.10.2018 20 Uhr Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Geschlossene Veranstaltung

Do, 25.10.2018 20 Uhr Mozart-Requiem Orchestre des Champs-Élysées / Philippe Herreweghe - ausverkauft

Mi, 17.10.2018 20 Uhr St. Petersburger Philharmoniker / Yuri Temirkanov Prokofjew / Tschaikowsky / Rimski-Korsakow - ausverkauft

Fr, 26.10.2018 20 Uhr musicAeterna of Perm Opera / »Tristia« Portrait Teodor Currentzis - ausverkauft

Do, 18.10.2018 19 Uhr 60 Jahre NDR Jazzkonzerte NDR Bigband / Omar Sosa / Joshua Redman - ausverkauft

Sa, 27.10.2018 20 Uhr Aziza: Potter / Loueke / Holland / Harland Elbphilharmonie Jazz - ausverkauft

Fr, 19.10.2018 20 Uhr Regensburger Domspatzen - ausverkauft

So, 28.10.2018 20 Uhr Orquesta Akokán Tickets ab € 32,55

So, 7.10.2018 18:30 Uhr Symphoniker Hamburg Geschlossene Veranstaltung

Fr, 12.10.2018 20 Uhr Kammermusikfest der Deutschen Stiftung Musikleben Benefizkonzert für junge Virtuosen - ausverkauft

Sa, 20.10.2018 20 Uhr NDR Elbphilharmonie Orchester / Simone Rubino / Stefan Geiger NDR das neue werk - ausverkauft

Mo, 29.10.2018 20 Uhr I, CULTURE Orchestra / Carolin Widmann / Kirill Karabits Polen - ausverkauft

So, 7.10.2018 20 Uhr Supra – Ein Fest Harbour Front Literaturfestival - ausverkauft

Sa, 13.10.2018 20 Uhr Diego El Cigala Elbphilharmonie World - ausverkauft

So, 21.10.2018 20 Uhr La traviata Portrait Teodor Currentzis - ausverkauft

Di, 30.10.2018 20 Uhr Poliça & stargaze »Music for the Long Emergency« Tickets ab € 38,75

Mo, 8.10.2018 19:30 Uhr Doric String Quartet Haydn / Britten / Schubert - ausverkauft

So, 14.10.2018 11 Uhr NDR Elbphilharmonie Orchester / Alan Gilbert Wagner / Mahler / Brahms - ausverkauft

Mo, 22.10.2018 20 Uhr Rotterdams Philharmonisch Orkest / Lahav Shani Referenzwerke der Klassik in einem moderierten Konzert - ausverkauft

Mi, 31.10.2018 20 Uhr Tribalistas: Marisa Monte, Arnaldo Antunes, Carlinhos Brown - ausverkauft

Sa, 6.10.2018 20 Uhr Viktoria Tolstoy Tears for Esbjörn - ausverkauft So, 7.10.2018 11 Uhr Philharmonisches Staatsorchester Hamburg Ives: Sinfonie Nr. 4 - ausverkauft

Do, 11.10.2018 20 Uhr NDR Elbphilharmonie Orchester / Alan Gilbert Bruckner / Beethoven Nur noch wenige Tickets

die beste Voraussetzung für gute Unterhaltung“, so der Regisseur. Die Show war bereits international in renommierten Theatern wie dem Sydney Opera House in Australien zu sehen und reiste durch ganz Europa, Israel und Mexiko. Sogar die Queen schaute sich die spritzige Inszenierung an. Die Erfolgsgeschichte fand ihre Fortsetzung schließlich in den sieben GOP Varieté-Theatern und begeisterte im Sommer zuletzt in London. Mit den Jahren erlebte das Show-Spektakel auch dramaturgisch und technisch eine kontinuierliche Evolution. „Für die Welt- und Wasserstadt Hamburg wird sie noch einmal um exklusive neue Elemente ergänzt, die immer wieder überraschen und die Zuschauer in ihren Bann ziehen“, verrät Werner Buss, künstlerischer Direktor der GOP Entertainment-Group und ergänzt: „In Hamburg steht auch die Show ganz klar im Mittelpunkt und weniger das bisher bekannte GOP-Konzept.“n TEN

KlEINER SAAL

Mo, 1.10.2018 20:30 Uhr the other shi Made in Hamburg Tickets ab € 22,00 Mi, 3.10.2018 19:30 Uhr Echo Collective plays Radiohead’s »Amnesiac« Tickets ab € 23,80

So, 7.10.2018 19 Uhr »Celebrating Telemann« 60. Jubiläum der Hamburger Telemann-Gesellschaft Di, 9.10.2018 19:30 Uhr Theo Bleckmann / »An Evening with Charles Ives« Schwerpunkt Charles Ives Tickets ab € 9,00 Mi, 10.10.2018 19:30 Uhr Esperanza Festival / Marc Bouchkov / Adrien Boisseau »Mozart trifft den Süden« - ausverkauft Do, 11.10.2018 11 Uhr Esperanza Festival / Chouchane Siranossian / Sara Domjanić Benefizkonzert für Schüler, Senioren und geflüchtete Menschen - ausverkauft Do, 11.10.2018 19:30 Uhr Esperanza Festival / Chouchane Siranossian / Sara Domjanić »Acht Jahreszeiten« / Benefizkonzert - ausverkauft

Alle Angaben ohne Gewähr


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TERMINE | KULTUR

1. Oktober 2018 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 10. Jahrgang

Meßmer MOMENTUM Meßmer MOMENTUM Am Kaiserkai 10 20457 Hamburg

Piano Moments

Solo Piano Music zum Entspannen mit Pianist, Komponist und Produzent Marcus Loeber. Freitag, 19.10.2018, 18 Uhr

Literarische Momente

Die Literaturkritiker Annemarie Stoltenber, NDR Redakteurin und Rainer Moritz, Autor, präsentieren Neuerscheinungen des Büchermarktes Montag, 22 Oktober, ab 17 Uhr

Tea Time & Klassik

Kammermusik mit Hamburger Symphonikern Dienstag, 23.10.2018, 17 Uhr Eintritt frei!

Lesung

Zum 10-jährigen Jubiläum von Automuseum Prototyp und Meßmer Momentum werden spannende Rennfahrer-Geschichten und feiner Teegenuss serviert. Musikalische Lesung mit Schauspieler Wanja Mues und Percussionist Stefan Weinzierl Mittwoch, 24. Oktober , 19.30 17 Euro inkl. 1 Kanne Tee nach Wahl

Tee-Schulungen

Entdecken Sie gemeinsam mit unseren Tea-Mastern die vielfältigen Facetten des Tees und verkosten Sie über 30 verschiedene Schwarz-, Weiß- und Grüntees während einer 90 minütigen Teeschulung im Meßmer MOMENTUM. Immer donnerstags, freitags 17 Uhr und samstags 12 Uhr.

Reservierung: 040-73679000 www.messmer.de

Ausstellungen Heizer, Köche und Container. China in Hamburg

Das Hafenmuseum Hamburg zeigt am Hansahafen rund um den historischen Kaischuppen 50A und dem Schaudepot den Wandel des Hamburger Hafens vom Stückgut- zum Containerumschlag und gibt Einblicke in die Themenbereiche Schifffahrt auf der Elbe und Schiffbau. Im Dialog mit den Hafensenioren bekommen die Besucher einen nachhaltigen Eindruck von der Hamburger Hafengeschichte. HAFENMUSEUM HAMBURG Australiastraße, Kopfbau Schuppen 50 A, Sonderausstellung zur China Time des Hafenmuseums

Hamburg und des St. Pauli Archivs, bis Sonntag 28.Oktober

Erntedankgottesdienst

Zum Ende der Erntezeit feiert die Flussschifferkirche im Hafenmuseum den Dankgottesdienst. Die Flussschifferkirche ist eine Pfarrstelle der Kirchengemeinde St. Katharinen, die sich auf einem 1906 gebauten Weserleichter am Eingang der Speicherstadt, im Binnenhafen, befindet. Zum Erntedank fährt die Gemeinde mit Barkassen zum Hafenmuseum auf dem Kleinen Grasbrook. So, 7. Oktober 2018, 16 Uhr

„Dampf aus“ zum Saisonende auf SAUGER IV und SAATSEE

Einmal noch werden der Schwimmkran und der Schutendampfsauger kräftig eingeheizt und auch der Kugelhelmtaucher wagt sich noch einmal in die kalte Elbe, um den Besuchern des Hafenmuseums zu demonstrieren, wie die Berufstaucher früher gearbeitet haben. Kinder können ihre Seetüchtigkeit beim Hafenpatent unter Beweis stellen.

cher Rundgang zur Geschichte und zur aktuellen Entwicklung der Speicherstadt. Mi, 03. Oktober 2018, 11 Uhr Treffpunkt: im Speicherstadtmuseum, Anmeldung nicht erforderlich!

10,- Euro / erm. 8,50 Euro, ca. 90 Min.

Essen + Trinken Kinfelts Kitchen & Wine

Neueröffnung am Kaiserkai Saisonale wie regionale Speisen und eine große Auswahl an Weinen, zusammengestellt vom Sommelier Maximilian Wilm, bietet Sternekoch Kirill Kinfelt ab sofort in der HafenCity an. Auf der regelmäßig wechselnden Speisekarte findet man neben einem Mittagstisch, ausgiebige Abendessen oder kleine Snacks für zwischendurch. Kinfelts Kitchen & Wine Am Kaiserkai 56 20457 Hamburg Tel: (040) 300 68 369 info@kinfelts.de

Störtebeker Elbphilharmonie

Sa, 27. & So, 28.Oktober, 10 – 18 Uhr ,Museum für Hamburgische Geschichte , Holstenwall 24

Elbphilharmonie Hamburg Platz der Deutschen Einheit 3

Flexibles Flimmern mit „Reise in die Urzeit“

Störtebeker Küchenparty – Kärnten meets Hamburg

Zusammen mit dem mobilen K ino „Flexibles Flimmern“ lädt das Geologisch-Paläontologische Museum am 9. und 10. Oktober zu zwei urigen Filmabenden mit „Reise in die Urzeit“ (1955) ein. https://www.cenak. u n i-h a mbu rg.de /a k t uel le s / news/2018-09-05-news.html Centrum für Naturkunde, Universität Hamburg - Zoologisches Museum, Martin-Luther-KingPlatz 3

Führungen Speicherstadt - Hamburgs UNESCO-Welterbe

Do, 04. Oktober, 19 Uhr, 95 Euro

Schauen Sie den besten Küchenchefs Kärntens über die Schulter und bedienen Sie sich an Foodund Bar-Stationen.

Biersommelier-Abend „Bier & Käse“ Sa, 6.10.18, 20 Uhr, 59 Euro

Handgeschöpfter Rohmilchkäse und Störtebeker Brauspezialitäten.

Biersommelier-Abend „Bier & Schokolade“ Sa, 6.10.18, 20 Uhr, 59 Euro

Feine Schokolade und Störtebeker Brauspezialitäten. €

Öffentliche Führung
„Speicherstadt - Hamburgs UNESCOWe l t e r b e “ Hamburgs UNESCO-Welterbe entdecken! Vorgestellt wird das Kerngebiet der Speicherstadt mit der Kaffeebörse, dem Kesselhaus und dem Kontorhaus Sandtorquaihof. Um typische Importgüter und die Arbeit in den Quartiersmannsfirmen (Lagerfirmen) geht es anschließend im Speicherstadtmuseum, das sich in einem Speicher aus dem Jahre 1888 befindet. - Ein ausführli-

Anmeldung unter: tickets.stoertebeker-eph.com/ Verkostungen

SHUT IN ZOO YORK

Bundesbank?

- Street Art im Amerikazentrum Hamburg e.V.

Mo, 22. Oktober, 18 Uhr Hauptverwaltung, Willy-BrandtStraße 73, 20459 Hamburg (040) 370 722 20

Eine audiovisuelle SkateboardAusstellung von Horst, Mateo und Paolo Hamann. Eröffnung am 12. Oktober um 19 Uhr Ausstellungsdauer: 12.10. 23.11.18 Eintritt frei. Für die Eröffnungsveranstaltung wird um Anmeldung gebeten unter info@ amerikazentrum.de

Lesung “Das brennende Mädchen” mit Claire Messud

Veranstalter: US-Generalkonsulat Hamburg, Amerikazentrum Hamburg e.V. und HOFFMANN UND CAMPE VERLAG 26.10. Beginn: 19.00 Uhr. Eintritt: 5,00 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter presseabteilung@hoca.de

Finance your studies in the USA

Die Studienberaterin Tamar K archava informiert über Grundlagen des amerikanischen Hochschulsystems, Bewerbungsverfahren, Anerkennung von Studienleistungen, Kosten, Stipendienmöglichkeiten, etc. Die Veranstaltung ist auf Englisch. 31.10. Beginn: 17.00 Uhr Eintritt: 5,00 Euro

Speicherstadt – Die Entdeckertour für Kinder

FAMILIENFÜHRUNG, auch in den Herbstferien  i, 03.10.2018, 13 Uhr M (Tag der Deutschen Einheit) So, 07.10.2018, 10.30 Uhr Mi, 10.10.2018, 13 Uhr Fr, 12.10.2018, 13 Uhr So, 14.10.2018, 10.30 Uhr Mi, 1710.2018, 13 Uhr So, 21.10.2018, 10.30 Uhr So, 28.10.2018, 10.30 Uhr M i, 31.10.2018, 13.00 Uhr (Reformationstag) Erwachsene 8,- Euro / Kinder 6,50 Euro, ca. 90 Min. Treffpunkt: Speicherstadtmuseum Am Sandtorkai 36, 20457 Hamburg. Anmeldung empfohlen unter 040 / 32 11 91 oder info@ speicherstadtmuseum.de.

Vorträge Amerikazentrum Hamburg e. V. Am Sandtorkai 48 20457 Hamburg Tel. (040) 7038 3688

Halle424 Stockmeyerstrasse 431 20457 Hamburg Vorbestellungen: 0172/4020401 jc@halle424.de www.halle424.de

12.10., 20 Uhr Edi Nulz “Räudiger Kammerpunkjazz“ Jazz Tracks424 VvK 18 Euro / AK 22 Euro 18.10., 19 Uhr Richard SchumacherTrio Jazztracks424 VvK 16 Euro / AK 19 Euro 21.10., 15 Uhr Daniel Stickan Stadtimprovisationen Gesprächskonzert „Altstadt für Alle“ AK 10 Euro 25.10., 19 Uhr Sophia Oster Einklang ins Wochenende VvK 13 Euro / AK 16 Euro

Kinder

Gesellschaft AMERIKAZENTRUM

Musik

Deutsche Bundesbank

Vortrag: Die Target2-Salden Debatte: Risikoreiche Kreditvergabe oder bedeutungsloser Verrechnungsposten der

u.v.m. berührend interpretiert von der französisch-nigerianischen Sängerin Olaide Ajewole und der PEM Theaterband. Tipp: Am Samstag feiern die Künstler mit den Gästen im Anschluss eine gemütliche Halloween Aftershow-Party. Do 25./ Fr 26. / Sa. 27. Oktober (Halloween Special), jeweils um 19.30 Uhr

Coole ElbStreicher: live!

Das einzigartige Hamburger Kinder-Orchester, spielt im Liebermann-Studio des NDR, um ihre geplante Lettland-Reise zu finanzieren. Musikalische Gäste sind das Mischa Schumann Trio und Jochen Arp, Saxophon. 10. Juni 2018, 16 Uhr Rolf-Lieberman-Studio des NDR, Weitere Infos unter: coole-elbstreicher.de

PEM Theater

an den Elbbrücken Reginenstraße 18 20539 Hamburg

Theater und Kabarett im Doppelpack

So 7.10.2018 – Komödie Vater Morgana 17.00 Uhr und Kabarett Winkler & Nering um 20:00 Uhr im PEM Theater an den Elbbrücken, DoppelpackTicket möglich

Cover your Soul – Rock‘n Soul Music Live Show

Ein Soul-Abend mit Hits von Joe Cocker, Amy Winehouse, Cindy Lauper, Aretha Franklin

Sport Rothenburgsorter Matjes-Regatta

Am Samstag, 13. Oktober lädt der Ruderverein RV Bille von 12 bis 17 Uhr wieder zur weit über Hamburg hinaus bekannten Rothenburgsorter Matjes-Regatta ein, bei der rund 120 Ruder-Mannschaften aller Alters- und Leistungsklassen um den Matjes-Pokal kämpfen. Rudervereinigung Bille von 1896 e.V., Bei der Grünen Brücke 320539 Hamburg

Theater Patriotische Gesellschaft Patriotische Gesellschaft Trostbrücke 4–6

Stadtumbau jetzt!

Informations- und Diskussionsveranstaltung der Initiative „Altstadt für Alle“ mit Oberbaudirektor Franz-Joseph-Höing Donnerstag, 18.10., 19 Uhr

Ausverkauf der europäischen Stadt

Tafelsilber und Betongold mit Vorträgen und einer Diskussion im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres „Sharing Heritage“. Donnerstag, 25. Oktober 2018, 18:00 Uhr Haus der Patriotischen Gesellschaft von 1765, Reimarus-Saal Trostbrücke 6, 20457 Hamburg 18:00 Uhr: Vorträge 19:00 Uhr: Diskussion Weitere Infos unter: www.denkmalverein.de und www.patriotische-gesellschaft.de Bitte melden Sie sich bis zum 18. Oktober zur Veranstaltung an.

Vortrag

Zur historischen Bedeutung der Reformation – Freiheit, Humanismus, Aufklärung Vortrag, Dienstag, 30.10., 19 Uhr Anmeldung: www.patriotische-gesellschaft.de

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Bewegung ohne Einschränkung? Unsere Physiotherapie macht’s möglich: Ob Sportverletzung, Unfall, Krankheit oder Fehlhaltung – wir stellen die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit Ihres Körpers wieder her! Für einen Alltag ohne Einschränkungen.

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KULTUR

1. Oktober 2018 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 10. Jahrgang

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GEWINNSPIEL BUCHTIPP

ES WAREN EINMAL Ein Vater, eine Mutter und eine Tochter Der Vater hatte den Umriss eines Schattens, der über Wände huscht Die Mutter, das Gesicht verborgen, trug ein langes Kleid, das über den Boden schleifte Die Tochter, federleicht, hing mit den Füßen in der Luft Die drei hüteten ein Geheimnis in der hohlen Hand In ihren Handflächen stand ein Wort, hineingeritzt: EXIL Die sechsjährige Maryam flieht mit ihren Eltern von Teheran nach Paris. Hier soll für die Familie - der Vater ist bereits vorgereist - ein neues Leben beginnen, ein Leben in Freiheit, ohne Kampf und Gefängnis. Doch die neue Welt ist fremd: das Essen, das kleine Zimmer, die Arbeit des Vaters, die Gerüche und die neue Sprache. Vor allem aber fehlt Maryam ihre Großmutter Massoumeh. Das kleine Mädchen, das zuhause ihre Spielsachen im Garten vergraben hat, um sie nicht an andere Kinder verschenken zu müssen, verweigert das Sprechen und bleibt still. Als Maryam erwachsen ist, kehrt sie nach Teheran zurück um das zu finden, was sie in Frankreich vermisst hat: ihre Heimat. Hin- und hergerissen zwischen zwei Welten und Identitäten, versucht Maryam zu leben.

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Du springst, ich falle ist Maryam Madjidi’s autobiographische Debüt, das 2017 in Frankreich mit dem Prix Goucourt ausgezeichnet wurde. Der Roman greift die Poesie und die Vielfältigkeit der persischen Sprache auf und scheint zwischen Phantasie und Realität zu schweben. n AF

Wir sind umgezogen! Modeatelier Abelé jetzt

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Monatlich

uu  An mehr als 600 Verteilstellen liegt die HafenCity Zeitung an der Stadtküste aus. Unter anderem finden Sie sie hier: - A meron Hotel Speicherstadt, Am Sandtorkai - Andronaco, Am Sandtorkai - Besucherzentrum Elbphilharmonie, Am Kaiserkai - Bezirksamt Hamburg-Mitte, Caffamacherreihe - Carls, Am Kaiserkai - coast by east, Großer Grasbrook - Commerzbank, Am Sandtorkai - Deutsche Bank, Überseeboulevard

- Edeka Böcker, Überseeboulevard - FrischeParadies, Große Elbstraße - HafenCity Zeitung, Am Sandtorkai - Halle424, Oberhafen - Hamburger Hochbahn, Steinstraße - Haspa, Kaiserkai/Überseeboulevard - Hotel Hyperion, Amsinckstraße - Kesselhaus HafenCity, Am Sandtorkai - Madison Hotel, Schaarsteinweg - Maritimes Museum, Koreastraße - Meßmer, Am Kaiserkai - The Westin Hamburg, Platz der Deutschen Einheit - Vlet in der Speicherstadt, Am Sandtorkai - Wandrahm Restaurant, Am Kaiserkai

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KAISPEICHER B | KULTUR

1. Oktober 2018 | HAFENCITY ZEITUNG | Nr. 10 | 10. Jahrgang

Die große Welt der kleinen Schiffe Internationale Schiffsmodellbautage im Maritimen Museum ein voller Erfolg uu  Erfolgreicher Start für die Internationalen Schiffsmodellbautage: Das Maritime Museum initiierte ein Treffen für Modellbauer aus ganz Europa und die Besucher waren begeistert. Die große Welt der kleinen Schiffe, die sich für ein Wochenende vom Foyer aus über vier Ausstellungsdecks zog, verzauberte mit Modellbaukunst und außerordentlichem handwerklichem Geschick. Unglaublich, wie detailgetreu die Hobby-Schiffsbauer aus den unterschiedlichsten Materialien Modelle fertigen. Historische Segelschiffe aus Holz, filigrane Modelle aus Karton und Papier und natürlich auch Schiffe aus Gießharz oder Plastik in allen Größen und Klassen. Nicht jeder der wollte, konnte sein Modellschiff einfach im Museum zeigen. Eine Auswahlkommission, in der unter anderem Hans-Jürgen Mottschall saß, der mit seinen Modellen schon Welt- und Europameistertitel errungen hat, entschied zuvor über die Teilnahme. So war sichergestellt, dass die Besucher nicht nur Modelbaukunst höchster Qualität sehen, sondern auch mit echten Profis der Schiffsmodellbauszene Kontakt aufnehmen konnten. 30 Modellbauer und Vereine präsentierten ihre Werke. Rund 700 Schiffe in allen Maßstäben, darunter auch Großmodelle von bis zu zwei Metern Länge und

Passend zum Thema ist der maritime Vortrag „Der Siegeszug des Containers“ am Mittwoch, den 31. Oktober 2018 von 14.00 bis 15.00 Uhr, in dem Kapitän Hans Trey die Vielfalt der Container und deren Ladung sowie die rasante Entwicklung der Containerschifffahrt von den 50er Jahren bis heute vorstellt. Bastel-Tipp für alle, die gerne selber mal ein kleines Schiff bauen möchten: Extra zu den Internationalen Schiffsmodellbautagen entwickelte das Maritime Museum in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Modellbau Verlag und dem Hamburger Abendblatt einen Modellbaubogen für den „IMMH Kutter“, der auch weiterhin als pdf unter folgender Adresse heruntergeladen werden kann: www.immhamburg.de/modellbaubogen Engagierte Modellbauer: Der 2. Vorsitzende des Arbeitskreises historischer Schiffbau e.V., Klaus Lingenauber, mit seinem Kollegen während der Internationalen Schiffsmodellbautage im Maritimen Museum. (Foto: vdL)

50 Kilogramm Gewicht. Die Besucher staunten. Es wurde gefachsimpelt, Tipps und Tricks verraten – ach, ein ganz wundervoller Austausch über alle Generationen hinweg. Die Liebe zum Meer und zu den Schiffen schien an diesen beiden Tagen alle, ganz gleich welchen Alters, zu verbinden. Wer an diesem Wochenende nicht dabei sein konnte, hat einiges verpasst, aber die Dauerausstellung des Maritimen

cf-AZ HafencityZeitung 1/2 quer:Layout 1 19.02.16 17:17 Seite 1

Museums zeigt natürlich auch weiterhin faszinierende Schiffsmodelle auf den neun Ausstellungsdecks. Besonders wertvoll: Die Schiffe aus Gold, Silber und Bernstein sowie die große Knochenschiffsammlung in der Schatzkammer auf Deck 8. Von besonderem Wert sind auch die 50.000 Miniaturmodelle der Sammlung Peter Tamm, denn sie sind alle im Maßstab 1:1.250, sodass sich an ihnen die gesamte Entwicklung der Schifffahrt

nachverfolgen lässt. Wer sich für die große Welt der kleinen Schiffe interessiert, dem sei die Veranstaltung „Unsere Museumsschätze – Schiffsminiaturen“ am Dienstag, den 16. Oktober 2018 von 11.00 bis 12.00 Uhr empfohlen. Der Hamburger Schiffsminiaturkünstler Carlo Marquardt zeigt und erklärt, wie eine Schiffsminiatur im Maßstab 1:1.250 gefertigt wird. Wer dagegen eher auf die ganz großen Pötte steht, der sollte

sich eine Fahrt mit dem Schiffsführungssimulator vormerken. Als Kapitän, Steuermann oder Lotse können die Besucher des Museums jeden Sonntag, Dienstag und Mittwoch um 14 Uhr unter der fachkundigen Anleitung erfahrener Kapitäne auf „Große Fahrt“ gehen und ein Containerschiff von Stade elbaufwärts in den Hamburger Hafen steuern. Die Kosten sind im Eintrittspreis enthalten, eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Das Internationale Maritime Museum Hamburg ist seit seiner Eröffnung im Juni 2008 das kulturelle Highlight in der HafenCity: 3000 Jahre Schifffahrtsgeschichte erleben – auf neun Themendecks mit 12.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche in Hamburgs ältesten noch erhaltenem Speicherbauwerk, dem Kaispeicher B. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr Adresse: Kaispeicher B, Koreastraße 1, 20457 Hamburg, Telefon 040/300 92 30-0, E-Mail: info@imm-hamburg. de / www.imm-hamburg.de

HafenCity Zeitung Oktober 2018  

Die Oktoberuasgabe der Nachrichten von der Hamburger Stadtküste

HafenCity Zeitung Oktober 2018  

Die Oktoberuasgabe der Nachrichten von der Hamburger Stadtküste

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