Page 1

Juli / August 2011

handelkompakt

Alles was Sie wissen müssen.

Inhalt aktuelleskompakt Einkaufen mobil Land überholt Bund Umstrittenes Internetportal VIG nachbessern ansiedlungkompakt Sanierung vor Städtebau Schwäbisch Gmünd Schömberg Geislingen an der Steige Stuttgart Weil am Rhein Mietspiegel in Citylagen betriebswirtschaftkompakt Mit Leitbild motivieren rechtkompakt Allgemeines Urlaubsrecht Ferienjobs Rechts-Ticker steuernkompakt Mitarbeiterbeteiligung unternehmenkompakt 70. Geburtstag Helmut Baur Neues Fleischwerk bei EDEKA Endress in Waiblingen Meissen bei Place‘s bildungkompakt Wirtschaftsfachwirte terminekompakt Termine Seminare Veranstaltungen

www.hv-wuerttemberg.de

Vorstand trifft Schmiedel

eine wichtige Einnahme für den mit 3 Mrd. Euro im Defizit­stehenden Haushalt. Der Kritik des Handels an der gleichzeitigen Abschaffung der Studiengebühren Politische Gespräche auf höchster Ebene standen neben allgemeinen Verbandsthemen im Mittelpunkt im Land setzte Schmiedel entgegen, dass die Unis und Hochschulen künftig stärker an ihrer Wirtschaftder Vorstandssitzung des Handelsverbands Würtlichkeit und ihrem Erfolg als an Studierendenzahlen temberg Mitte Juli in Stuttgart. gemessen werden sollen. „Zum einen können über Studiengebühren nur befristete Stellen finanziert Zu Gast war der Vorsitzende der SPD-Fraktion im bawerden - Fachlehrkräfte wandern also häufig ab. den-württembergischen Landtag, Claus Schmiedel.­In Zum anderen zählt künftig verstärkt, ob tatsächlich einem fast 90-minutigen Gespräch konnten die Unter­ nehmer aus dem Handel mit dem Spitzenpolitiker­ ein Wissenstransfer in die Praxis stattfindet“, betonte er mit Hinblick auf die teilweise extrem hohen Ab­ ihre aktuellen Fragen zur Landespolitik, zu steuerlichen Planungen, der (Berufs)Bildungspolitik, zur brecherquoten einzelner Hochschulen. künftigen Förderung von Beratungsleistungen für „Im Gespräch mit dem Handel bleiben“ den Mittelstand und zu Infrastrukturprojekten diskutieren. „In einem konstruktiven Austausch erläuterte Gemeinsam mit dem Handelsverband will Schmiedel der SPD-Fraktions-Chef die Eckpunkte der grün-roten Themen wie BID (Business Improvement Districts)­ respektive insgesamt die Stärkung der Innenstadt Landesregierung und hörte sich die Anliegen unseres ­ Wirtschaftszweigs und insbesondere seiner mittel- diskutieren. Als jahrelanger Berufsschullehrer unter­ stützt der SPD-Politiker auch die Forderung des Hanständischen Vertreter interessiert an.“ dels nach der Stärkung des dualen Bildungssystems. „Gerade der mittelständische Handel ist auf exzellenSteuern hoch, Studiengebühren runter? tes, motiviertes Fachpersonal angewiesen“, unterSo herrschte etwa – nach der aus Handelssicht enttäuschenden Entscheidung, die Gewerbesteuerreform­ strich Schmiedel, unter anderem auch mit Beispielen beizubehalten – Einigkeit darüber, dass künftig auch aus seinem eigenen Einkaufserleben. Beim Thema Freiberufler Gewerbesteuer zahlen müssten. Für die Energiewende, das aus Unternehmenssicht hohe Investitions- und steigende Energiekosten bringt Position des Handels, dass die Berechnung der Gewerbesteuer ungerecht und teilweise existenzge- und auch die Verbraucher weiter verunsichert, warb Schmiedel für das Argument, dass die Wertschöpfährdend ist, zeigte Schmiedel viel Verständnis und versprach, sich diesbezüglich für einen „Freibetrag“ fung durch lokale Stromanbieter und -erzeuger vor für die Handelsbranche einzusetzen. Hier bleiben wir Ort in der jeweiligen Region bleibe und in den Handel zurückkehre. dran. Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer verteidigte Schmiedel mit der Begründung, dass diese Schmiedel bot den Vorständen wie auch den übrigen Handelsunternehmen an, zu allen aktuellen Themen „keine Dauerbelastung“ sondern nur eine einmalige Zahlung für die Betroffenen sei. Sie sei zugleich im Gespräch zu bleiben.


aktuelleskompakt

handelkompakt

Einkaufen mobil

Land überholt Bund

Nur 28,4 Prozent aller Personen, die zum Einkaufen unter­wegs sind, tun dies zu Fuß. Aus der Studie „Verkehr in Zahlen“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geht zudem hervor, dass der Anteil der zu Fuß zurückgelegten Einkaufswege in 2008 im Vergleich zum Jahr 2000 um 10,4 Prozent zurückging. Jedoch steigt dieser Anteil im Vergleich zum Jahr 2006 ­wieder leicht an. (Quelle: Verkehr in Zahlen 2010/2011, DVV Media Group, ISBN 978-3-87154-451-4, Die Grafik zeigt die Anteile des Verkehrsaufkommens – beförderte Personen zum Zwecke des Einkaufens).

Sowohl im April wie im Mai lag der Umsatz im Land über dem im Bundesdurchschnitt. Damit konnte Baden-­ ­ ,8 % Württemberg in den ersten fünf Monaten 2011 mit­3 Umsatzplus die Bundeszahlen deutlich überschreiten (+ 3,1%). Dies besagen die aktuellen Zahlen der Statis­ tischen Ämter. Laut einer Trendumfrage im Land lief der Juni im Handel nicht zufriedenstellend, während der Juli wieder stärker war.

Nr. 1: Einkaufen mit dem Auto 40,8

56,1

55,8

55,9

53,2

1,2 8,6 10,6

0,9 7,2 8,7

1,0 7,8 8,6

1,0 7,8 8,6

27,1

26,8

26,7

28,4

2002

2004

2006

2008

38,8

2000

1,1 7,9 9,4

Pkw, Krad Eisenbahn ÖSPV Fahrrad Fußweg

„Die Ergebnisse unterstreichen einmal mehr, dass unsere Kunden in den letzten zehn Jahren verstärkt mit dem Auto zum Einkauf kommen. Es bleibt also um so mehr bei dem alten, aber richtigen Erfahrungssatz: „Handel braucht Verkehr!“, unterstreicht Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann eine zentrale Forderung des Handels im Land.

Umstrittenes Internetportal Der Handelsverband Deutschland und der Bundesverband Lebensmittel haben den Bund aufgefordert, den Informationsteil des neuen Internet-Portals www.lebensmittelklarheit.de strikt neutral zu halten. Nur Informationen würden den Verbrauchern helfen, die Lebensmittelkennzeichnung zu verstehen und selbst beurteilen zu können. Der Informationsteil des Portals enthalte aber wertende Elemente (Kommentierungen der Verbraucherzentrale), die an dieser Stelle keinen Platz haben. Auch im produktbezogenen Bereich steht die gefühlte Täuschung Einzelner über bestimmte Aspekte der Aufmachung, Kennzeichnung und Bewerbung von Lebensmitteln im Fokus. Beide Verbände weisen darauf hin, dass die Vorgaben für die Lebensmittelkennzeichnung auf nationaler oder europäischer Ebene vereinbart worden seien. Wenn nun die Unternehmen ihre Produkte unter Beachtung dieser Regeln produzieren und vermarkten, sei es nicht richtig, dass sie sich in einem mit Steuergeldern finanzierten Internetportal dafür rechtfertigen müssen. Selbstverständlich habe der Lebensmittelhandel ein Interesse an einfachen und verständlichen Kennzeichnungsregeln. Aber wenn die heutigen Regeln zu komplex und teilweise unverständlich seien, sei es Aufgabe der Politik, dies zu ändern. Der Handelsverband werde das Portal weiterhin kritisch begleiten, betont auch Hauptgeschäftsführerin Sabine Hagmann.

2

VIG nachbessern Der jetzt im Bundeskabinett verabschiedete Entwurf zur Novelle des Verbraucherinformationsgesetztes (VIG) muss aus Handelssicht dringend nachgebessert werden. „Das Gesetz muss eine ausgewogene Balance zwischen sachgerechter Verbraucherinformation und Unternehmensinteressen bieten,“ fordert der HDE. So sollten keine Auskünfte über nicht abgeschlossene Verwaltungsverfahren erteilt werden dürfen. „Die vorschnelle Offenlegung angeblicher Rechtsverstöße und damit der Inhalte nicht abgeschlossenen Verwaltungsverfahren durch die Behörden kann für Unternehmen unumkehrbare, existenzgefährdende Konsequenzen haben“, warnt HDE-Experte Stefan Tromp. Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVL) regte zudem an, auf eine verpflichtende Veröffentlichung des Namens des Lebensmittelunternehmers zu verzichten und die Frage, ob eine Mitteilung an die Bevölkerung notwendig ist, weiterhin im Ermessen der Behörde zu belassen. Die Lebensmittelbehörden vor Ort würden die Lebensmittelunternehmen aus ihrer täglichen Zusammenarbeit kennen und könnten somit am besten entscheiden, ob und wann eine Information der Öffentlichkeit sinnvoll ist. Beide Verbände begrüßten, dass auf ihre Anregung hin im neuen Entwurf die Ausschlussgründe für Weiterleitungen von Informationen erweitert wurden. Kritisiert wird hingegen die extreme Verkürzung der Frist, innerhalb der die betroffenen Unternehmen angehört würden. Auch die Ausweitung des Verbraucherinformationsgesetzes auf technische Verbraucherprodukte im Sinne des künftigen Produktsicherheitsgesetzes wie etwa Haushaltsgeräte, Möbel oder Heimwerkerartikel ist eine nicht notwendige Regelung, so der HDE.


ansiedlungkompakt

Sanierung vor Städtebau Das Bundeskabinett hat im Juli den Haushaltsentwurf für 2012 mit der Finanzplanung bis 2015 verabschiedet. Demnach werden die Bundesmittel für die Städtebauförderung von 455 Mio. Euro in diesem Jahr auf 410 Mio. im nächsten gekürzt, die Mittel für das KfW-Programm Altersgerechtes Umbauen sollen komplett gestrichen werden (2010 waren es noch ca. 100 Mio. Euro). Aufgestockt wird dagegen im Zuge des beschlossenen Atomausstiegs das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, und zwar von 936 Mio. Euro in diesem Jahr auf 1,5 Mrd. Euro jährlich bis Ende 2014. Hinzu kommen 2012 ca. 92 Mio. Euro für das dann erstmals aufgelegte Programm Energetische Stadtsanierung. Aussagen dazu, ob die Landesregierung in Zukunft wie im laufenden Jahr die fehlenden Mittel ausgleicht, gibt es bis dato noch nicht.

Juli / August 2011

Nel Mezzo eröffnet in Geislingen Der Name Nel Mezzo bedeutet „In der Mitte“ und soll für Geislingen als Scharnierstelle zwischen den Geschäftslagen von Altenstadt und der Oberen Stadt werden. Das Einkaufszentrum beherbergt 19 Mieter auf 8500 m² Verkaufsfläche mit 260 kostenlosen Parkplätzen. Mit Blick auf die kleinflächige Handelsstruktur in der Fußgängerzone wurde vom Projektentwickler vor allem auf großflächige Ladeneinheiten gesetzt. Zu den Ankermietern gehören Rewe und C&A. Die großen Ladengeschäfte sind allesamt von Filialisten belegt. In kleineren Einheiten finden sich regionale und lokale Mieter. Erfreulich aus Sicht des Stadtmarketings ist, dass das Centermanagement des Nel Mezzo eine Kooperation mit dem örtlichen Handel anstrebt.

Geislingen an der Steige

Bürger votieren gegen Einkaufszentrum In der südbadischen Kleinstadt Weil am Rhein wird nach einem Bürgerentscheid kein millionenteures Einkaufszentrum gebaut. Das Bürgervotum vom 17. Juli ist rechtlich bindend, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. Die dafür notwendige Mehrheit wurde erreicht. Rund 25,6 Prozent der Bürger hatten sich gegen die Baupläne ausgesprochen. Sie machten damit eine Entscheidung des Gemeinderates für das Vorhaben rückgängig. Der Handel vor Ort hatte sich bereits seit Aufkommen der Pläne – federführend unterstützt durch den Handelsverband Südbaden – gegen das überdimensionierte Projekt gestellt. „Gamundia“ kommt in Gmünd Die Investoren Sepa aus Stuttgart und HBB aus Lübeck werden das Einkaufszentrum in der Ledergasse definitiv bauen. Die Stadt Schwäbisch Gmünd und die Investoren hatten die Verträge über das 45-Millionen-Projekt am Bahnhof und in der Ledergasse Anfang Mai abgeschlossen. In dem 8.000 m² großen EKZ stehen C&A und Rewe bereits als Mieter fest, mit weiteren Interessenten sei man im Gespräch. An das EKZ, das Ende 2012/Anfang 2013 eröffnen soll, sind ein Hotel und ein Bürotrakt angeschlossen. Heuer-Dialog in Stuttgart Beispiele aus ganz Baden-Württemberg werden beim Immobilien- und Handels-Dialog Baden-Württemberg „Städte im neuen Jahrzehnt: Was tun?“ am 13. September 2011 in Stuttgart vorgestellt und diskutiert. Die Bürgermeister und Oberbürgermeister aus Böblingen, Göppingen und Sinsheim berichten über ihre Pläne und wie sie mit einer restriktiven Landes- und Regionalplanung umgehen. Ob Baden-Württemberg bei den Vorgaben für die Ansiedlung von Handelsunternehmen übertreibt, könnte schon bald als Spruch aus Brüssel beHandels-Dialog siegelt werden. Welche KonseBaden-Württemberg quenzen dies Städte im neuen Jahrzehnt: Was tun? heute schon hat, wird­ ­Dr. Helmut 13. September 2011 in Stuttgart Schuster von Eisenmann Wahle Birk Rechtsanwälte aufzeigen. Handelsverbands-Chefin Sabine Hagmann wird den Teilnehmern der Tagung die Situation des Stuttgarter Einzelhandels darstellen. Dialogpartner

EKZ „Neue Mitte“ in Schömberg Den Grundstein für ein neues Einkaufszentrum hat der Schömberger Gemeinderat Ende Juni gelegt. In einem Grundsatzbeschluss stimmten die Räte der Realisierung des Projekts auf dem ehemaligen Gelände des Berufsförderungswerkes zu. Der Investor plant dort ein 4.000 m² großes Einkaufszentrum mit Lebensmittelgeschäft, Baumarkt, Drogeriemarkt, Bioladen und Café zu bauen. Dies löst allerdings Unmut bei einigen der ortsansässigen Einzelhändlern aus. Ihre Sorge: In Konkurrenz zu dem neuen Einkaufszentrum auf einem neuen Handelsschauplatz könnten sie im traditionellen Handelsbereich vielleicht nicht mehr wettbewerbsfähig sein. Mietspiegel in besten Citylagen Stadt

Miete je m² Verkaufsfläche bis 100 m² E/mtl.

100 - 300 m² E/mtl.

ab 300 m² E/mtl.

Aalen

30 - 50

25 – 30

20 - 25

Esslingen

50 - 60

40 – 50

30 - 40

Göppingen

50 - 60

40 - 50

35 - 40

Heidelberg

105 - 118

90 - 100

85 - 90

Mannheim

95 - 135

75 - 95

50 - 70

Rastatt

30 - 40

25 - 30

20 - 25

Reutlingen

75 - 80

70 - 75

50 - 70

Schwäbisch Gmünd

45 - 50

40 - 45

30

Stuttgart

150 - 240

110 - 150

80 - 100

Tübingen

50 - 60

40 - 50

30 - 40

Ulm

80 - 110

50 - 80

40 - 50

VS-Villingen

30 - 40

20 - 25

20

Quelle: City Jung, Stand 04/2011

3


handelkompakt

betriebswirtschaftkompakt Mit einem Leitbild motivieren

Unternehmensberatung Handel. Wir bieten Lösungen für den Handel. Telefonisch erreichen Sie uns unter 0711 / 6 48 64 - 63

Inhabergeführte Handelsunternehmen sind häufig auf der Suche nach einem Existenz sichernden Weg in die Zukunft. Den ruinösen Preiskampf vergangener Jahre können kleine und mittelständische Betriebe nicht bestehen. Selbst umfassende Marketingmaßnahmen liefern nicht immer das gewünschte Ergebnis. Besonders dann nicht, wenn die Ziele und Visionen des Unternehmens den Mitarbeitern nicht bekannt sind. Eine reibungslose und vertrauensvolle innerbetriebliche Kommunikation ist jedoch eine Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Unternehmen. Erst wenn alle Mitarbeiter hinter den Zielen des Unternehmens stehen, beginnt der erfolgreiche Weg in die Zukunft. Viele der erfolgreichsten Unternehmen haben Leitbilder für sich entwickelt. Leitbilder haben den einfachen aber sinnvollen Zweck, alle Mitarbeiter im täglichen Handeln positiv zu inspirieren. Das Unternehmensleitbild ist wie der Fixstern am Firmament, der alle am Unternehmen Beteiligten stets in die richtige Richtung führt. Der Umgang mit dem Leitbild ist einfach und effektiv. Entscheidungen und Handlungen werden einfach in Beziehung zum Idealbild des eigenen Anspruchs gesetzt. Vor allem in stressigen und wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann sich das Festhalten daran als überlebenswichtig zeigen. Unbedachtes Verhalten und fragwürdige Kompromisse sind seltener als sonst. In Unternehmen mit einer gelebten Leitbildkultur und einer funktionierenden innerbetrieblichen Kommunikation werden schwierige Zeiten nachgewiesenermaßen leichter bewältigt, als in Unternehmen ohne jegliche Ausrichtung.

Volker Hoffmann hoffmann@ handel-bw.de

Michael Gschwinder gschwinder@ handel-bw.de

Es ist also nicht nur wichtig, ein Leitbild zu haben, sondern es auch zu verinnerlichen. Dabei muss es nicht gleich perfekt sein. Ein Leitbild ist mehr als eine Broschüre.­Es ist ein Entwicklungsprozess, der beim Top-Manage­ ment anfängt! Wichtig ist, dass innerbetrieblich begonnen wird, über die qualitativen Ziele des Unternehmens zu sprechen. Es hilft, mehr Licht und Leichtigkeit ins Tagesgeschäft zu bringen. Kunden spüren die gesteigerte Anziehungskraft und die veränderte Atmosphäre des Unternehmens. Wie ist es sonst zu erklären, dass Topunternehmen Millionenbeträge in die Entwicklung von Leitbildern investieren? Vertrauensvolle Unterstützung auf dem spannenden Weg zu eine passenden Vision finden Unternehmer bei der Unternehmensberatung des Handels, deren akkreditierte Berater alle Fragen rund um die Leitbildentwicklung eines Unternehmens kompetent beantworten können. Die Kontaktaufnahme und Einbeziehung der Unternehmensberatung Handel ist oft der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Entwicklung eines Leitbildes. Den Beratern der UBH geht es vor allem darum, den unverwechselbaren Charakter eines Unternehmens zu stärken. Jedes Unternehmen ist einzigartig und unvergleichlich. Es wird von Menschen gemacht und geprägt. Folglich lassen sich die Stufen einer Leitbildentwicklung auch nur ansatzweise pauschalisieren. Dennoch können grundlegende Arbeitsschritte benannt werden:

4

Das Sondierungsgespräch Ein ausführliches Informationsgespräch zeigt schnell, ob Berater und Unternehmer zu einander passen. Gemeinsam sondieren Inhaber und die Berater der UBH sensibel die Lage des Unternehmens. Hier zeigt sich schnell, wo es im Unternehmen hakt und welche Aufgaben zu bewältigen sind und wo sich der Hebel am besten ansetzen lässt. Klare Vorstellungen und Visionen aller am Unternehmen Beteiligten bilden eine solide Grundlage. Die Sondierungsgespräche ergeben rasch, ob sich das künftige Unternehmensleitbild eher auf die Außendarstellung oder das Team oder auf die Führung des Unternehmens beziehen soll. Mut und Offenheit Diesen Entwicklungsprozess zu initiieren und durchzuführen, fordert von allen Beteiligten den Mut zur Offenheit. Alle wissen nun, was sie erreichen wollen. Konflikte sollten somit keine Katastrophe mehr sein, sondern eine fruchtbringende und zielführende Diskussionsgrundlage sein. Relativ einfach lässt sich nun ein konstruktiver Rahmen für die weiteren Gespräche finden. Brainstorming Je nach erarbeiteter Aufgabenstellung werden anschließend sämtliche Punkte zusammengetragen. Der neutrale UBH Berater moderiert das Brainstorming und sorgt für eine ausgeglichene Interessenlage. Alle im Verlauf des Prozesses gewonnenen Erkenntnisse finden nun in einer konstruktiven Art und Weise zueinander. Bei einer Leitbildentwicklung geht es den Beratern der UBH vor allem darum, dem Unternehmen einen unverwechselbaren Charakter zu geben. Nutzen Sie unser Know-How!


rechtkompakt

Juli / August 2011

Allgemeines zum Urlaubsrecht Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage ausgehend von einer 6-Tage-Woche, umgerechnet also 4 Wochen. Schwerbehinderte Menschen

Haben Sie Fragen ? Rechtsberatung:

haben einen zusätzlichen Anspruch auf Sonderurlaub. Dieser beträgt 5 Arbeitstage. Arbeitet der schwerbehinderte Mensch an mehr oder weniger Tagen in der Woche, erhöht bzw. verringert sich der Anspruch entsprechend.

0711 / 6 48 64 – 30

Einzelvertraglich kann eine längere Urlaubsdauer vereinbart werden. Im Tarifvertrag für den Einzelhandel in Baden-Württemberg werden aktuell 36 Werktage Urlaub gewährt. Erkrankt ein Arbeitnehmer während seines Urlaubs, muss der Arbeitgeber ihm die Tage, für die der Arbeitnehmer eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorlegt, wieder als Urlaubstage gutschreiben. Ist der Arbeitnehmer längere Zeit erkrankt und kann er deshalb seinen Urlaub im laufenden Urlaubsjahr nicht nehmen, verfällt der (gesetzliche) Anspruch nicht zum 31.12. bzw. 31.03. des Folgejahres.

+++++ Rechts-Ticker +++++

Dr. Dieter Sievert

Leiter der Rechtsabteilung

sievert@ hv-wuerttemberg.de

Eine Abgeltung des Urlaubs ist während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses nicht möglich. Der Abgeltungsanspruch entsteht erst mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Bernd Weißenfels weissenfels@ hv-wuerttem­berg.de

+Aufforderung zum Sprachkurs keine Diskriminierung+

Der Arbeitgeber kann vom Arbeitnehmer verlangen, auf eigene Kosten an einem Deutschkurs teilzunehmen, um arbeitsnotwendige Sprachkenntnisse zu erlangen. Im entschiedenen Fall hatte die Arbeitnehmerin die Teilnahme an einem Deutschkurs abgelehnt, woraufhin sie eine Abmahnung durch den Arbeitgeber erhielt. Sie war der Auffassung, dies stelle eine Diskriminierung wegen ihrer ethnischen Herkunft dar und verklagte den Arbeitgeber auf 15.000 E Entschädigung. Die Klage wurde in allen Instanzen abgewiesen. (Bundesarbeitsgericht) +++ Zeiterfassungsdaten manipuliert +++ Die Manipulation von Zeiterfassungsdaten kann den Arbeitgeber zu einer fristlosen Kündigung berechtigen. Voraussetzung ist aber, dass ein systematischer Missbrauch vorliegt. Eine einmalige Manipulation ist nicht ausreichend für eine Kündigung. (LAG Schleswig-Holstein) +++Rücktritt vom Kaufvertrag +++ Der Bundesgerichtshof hat seine Rechtsprechung, dass ein unerheblicher Mangel nicht zum Rücktritt vom Kaufvertrag berechtigt, jetzt bestätigt. Unerheblich ist der Mangel dabei, wenn er nur bis zu 10 Prozent des Kaufpreises ausmacht. (Bundesgerichtshof) +++ Frage nach einer Schwerbehinderung +++ Die falsche Antwort im Vorstellungsgespräch auf die Frage nach einer bestehenden Schwerbehinderung kann den Arbeitgeber zu einer Anfechtung des Arbeitsvertrags berechtigen. Entscheidend ist, ob die falsche Antwort maßgeblich für die Einstellung des Arbeitnehmers war. Wirkt sich die Täuschung im Arbeitsverhältnis weiter aus, kann auch eine Kündigung gerechtfertigt sein. (Bundesarbeitsgericht)

Hilfe zum Thema „Urlaubsrecht“ bietet Ihnen auch das aktuelle Urlaubsmerkblatt für 2011, das Sie kostenlos­ bei Ihrem Handelsverband (Telefon 0711 / 6 48 64 - 30) erhalten.

Thomas Lang lang@ hv-wuerttemberg.de

Ferienarbeit von Schülern und Studenten In den kommenden Tagen und Wochen beschäftigen viele Einzelhändler wieder Schüler und Studenten in ihrem Betrieb. Hier einige Besonderheiten und Tipps, die Sie dabei beachten sollten: Schüler unter 15 Jahren dürfen nicht beschäftigt werden. Schüler über 15 Jahre dürfen täglich 8 (wöchentlich 40) Stunden arbeiten, wenn sie nicht mehr der Vollschulzeitpflicht unterfallen. Diese dauert 9 Jahre ab Schuleintritt. Ist ein Schüler noch vollschulzeitpflichtig, darf er nur 4 Wochen im Jahr während der Ferien arbeiten. Es empfiehlt sich auch hier unbedingt, befristete Arbeitsverträge abzuschließen. Sind die Schüler noch minderjährig, muss der Vertrag von den Eltern mit unterzeichnet werden. Die befristeten Verträge sind vor der Arbeitsaufnahme abzuschließen und es ist auch darauf zu achten, dass der Schüler/ Student in den letzten 3 Jahren vor Beginn nicht für das Unternehmen tätig war. Bei der Vergütung ergeben sich keine Änderungen zu „normalen“ Arbeitnehmern. Es gilt bei beiderseitiger Tarifbindung auch hier der Tarifvertrag. Besteht keine Tarifbindung, kann der Lohn im angemessenen Rahmen frei vereinbart werden. Die Aushilfskräfte haben ebenfalls Anspruch auf Urlaub.

Cristina Cantara

cantara@ hv-wuerttemberg.de

Es ist auch darauf zu achten, dass Kinder und Jugendliche mit Vollzeitschulpflicht nur mit leichten Tätigkeiten betraut und nicht in der Zeit von 18.00 bis 8.00 Uhr eingesetzt werden dürfen. Für weitere Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an uns.

5


handelkompakt

steuernkompakt Mitarbeiterbeteiligung im Mittelstand Die Mitarbeiterbeteiligung tritt in zahlreichen Formen auf und lässt sich auch in mittelständischen Unternehmen als Instrument der Leistungsmotivation und der dauerhaften Bindung einsetzen. Grundsätzlich lassen sich Mitarbeiterbeteiligungen in zwei verschiedene Beteiligungsformen einordnen: Erfolgsbeteiligungen und Kapitalbeteiligungen. Mitarbeiter am Erfolg beteiligen Die mit Sicherheit im Mittelstand am häufigsten anzutreffende Beteiligungsform erfolgt durch individual- oder kollektivvertraglich vereinbarte Teilhabe am Erfolg des Unternehmens. Die Definition des Erfolgs kann sich hierbei höchst unterschiedlich an den angestrebten Zielen einer leistungskompatiblen Vergütung eines Einzelnen oder einer Gruppe orientieren. Gebräuchlich sind insbesondere Erfolgsbeteiligungen z.B. in Gestalt von Tantiemen, Boni, Prämien oder Provisionen.

Dipl.-Fw. (FH) Gerd Klaiber Wirtschaftsprüfer Steuerberater Fachberater f. Internat. Steuerrecht

Klaiber GmbH Steuerberatungsgesellschaft Gartenstr. 5 72458 Albstadt Tel. 0 74 31 / 93 79-0 Fax 0 74 31 / 93 79-50

Kommanditgesellschaft die Stellung eines Kommanditisten oder bei der GmbH die Stellung eines Gesellschafters einer ordentlich errichteten (keine verschleierte Sachgründung und alle Stammeinlagen sind voll einbezahlt) Gesellschaft. Mezzanine-Kapital als Alternative Weit unproblematischer zeigt sich die Beteiligung des Mitarbeiters als Fremdkapitalgeber oder im Bereich der Gewährung von sog. Mezzanine-Kapital. Hier erfolgt die Beteiligung lediglich auf schuldrechtlicher, im Wesentlichen frei vereinbarter Basis. Die Handlungsfreiheit des Unternehmers bleibt durch die Vereinbarung sehr reduzierter Informations- und Kontrollrechte vorhanden, so dass unternehmerische Dispositionen - wie Gewinngestaltung, Aufnahme weiterer Gesellschafter, die Unternehmensnachfolge oder der Unternehmensverkauf - unbeeinflusst sind. Die Ausgestaltung dieser Fremdkapitalbeteiligungen ist vielfältig. Als Mezzanine kommen insbesondere die stille Beteiligung und die Gewährung von Genussrechten und als Fremdkapital die Gewährung von sog. Partiarischen Darlehen (d.h. gewinnabhängige Verzinsung) in Betracht. Sowohl bei der Eigenkapitalbeteiligung als auch bei der Fremdkapitalbeteiligung empfiehlt es sich bei Einbeziehung von mehreren Mitarbeitern diese nicht unmittelbar vorzunehmen, sondern eine mittelbare Beteiligung durch Zwischenschaltung einer „Beteiligungsgesellschaft“ vorzunehmen. Dadurch werden Einwirkungsmöglichkeiten und Informationspflichten gebündelt und Störungen durch Einzelne vermieden (sog. Poolbildung). Die Beteiligungsgesellschaft wird im Regelfall als GbR oder GmbH errichtet.

E-Mail: mail@kl-klaiber.de Web: www.kl-klaiber.de

Da die Erfolgsbeteiligungen in Form zusätzlichen Arbeitslohns grundsätzlich der Steuer- und Sozialversicherungspflicht unterfallen, sind abhängig vom Einzelfall und unter Berücksichtigung der jeweiligen Interessen des Mitarbeiters, zur Erhöhung der Attraktivität die Möglichkeiten der ganz oder teilweisen steuerlichen Begünstigung der privaten oder betrieblichen Altersversorgung zu prüfen. Kapitalbeteiligung ebenfalls möglich Von der relativ einfach zu handhabenden Erfolgsbeteiligung sind die Varianten der Mitarbeiterkapitalbeteiligung zu unterscheiden. Bei einer Kapitalbeteiligung erfolgt die Beteiligung von Mitarbeitern am Unternehmen des Arbeitsgebers oder dessen Muttergesellschaft durch Einlage von Eigen- oder Fremdkapital. Die Form der Beteiligung am Eigenkapital ist abhängig von der jeweiligen Rechtsform des Unternehmens. Dabei sind die handels- und gesellschaftsrechtlichen Auswirkungen bzw. Einschränkungen für den Unternehmer, die sich durch Teilhabe der „neuen“ Gesellschafter an Stimm- und Kontrollrechten ergeben, kritisch zu prüfen und neben der damit verbundenen Preisgabe aller Internas im Mittelstand das wesentliche Hindernis zur Installation einer Eigenkapitalbeteiligung. Für den Mitarbeiter sind Eigenkapitalbeteiligungen nur dann sinnvoll, wenn sie eine Haftungsbegrenzung bzw. einen Haftungsausschluss gewährleisten. Dies sind im Mittelstand bei der

6

Um steuerliche Vorteile für den Mitarbeiter zu erreichen, sind bei den Kapitalbeteiligungen die Regelungen des Vermögensbildungsgesetzes und des Mitarbeiterbeteiligungsgesetzes zu prüfen. Sowohl Erfolgsbeteiligung als auch Kapitalbeteiligung können interessengerecht auch kombiniert eingeräumt werden. Fazit: Das Modell der Mitarbeiterbeteiligung machte bisher in großen deutschen Unternehmen entsprechend Schule. Inzwischen sind jedoch immer mehr mittelständische Unternehmen von dieser Idee angetan und führen unterschiedliche Modelle der Mitarbeiterbeteiligungen in ihren Unternehmen ein. Aber auch für die Mitarbeiter ist die Mitarbeiterbeteiligung von Vorteil. Empirische Studien zeigen, dass sich beteiligte Mitarbeiter am Unternehmen ihres Arbeitsgebers motivierter, leistungsstärker und sicher eher langfristig an das Unternehmen binden lassen. Damit kann letztlich auch eine produktivere und ergebnisorientierte Unternehmenskultur im Unternehmen erreicht werden. Darüber hinaus bestehen finanzielle Vorteile, da die Mitarbeiterbeteiligungen die Kapitalbasis des Unternehmens stärken. Zuletzt werden die Modelle der Mitarbeiterbeteiligungen steuerrechtlich und sozialversicherungsrechtlich gefördert, was eine Reduzierung der Abgabelasten für das Unternehmen bedeutet.


unternehmenkompakt

Juli / August 2011

Herzlichen Glückwunsch! Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Binder Optik AG, Helmut Baur, hat am 12. Juli seinen 70. Geburtstag gefeiert. Am 1. August 1975 eröffneten der Augenoptiker und promovierte Diplomkaufmann und seine Frau Gabriele das erste Optik-Fachgeschäft in Böblingen. Inzwischen zählt das Unternehmen 52 Filialen in Süddeutschland und beschäftigt über 400 Mitarbeiter. Baur ist Ehrensenator und langjähriges Hochschulrats- und Kuratoriumsmitglied der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Aalen.

Zur Geburtstagsfeier von Dr. Baur kamen nicht nur viele Prominente aus der Region, sondern auch Sänger-Legende Peter Kraus, der ein Ständchen für den Jubilar sang.

Neues Fleischwerk eröffnet Eines der leistungsfähigsten und modernsten Werke für die Fleischverarbeitung hat die EDEKA Südwest jetzt in Rheinstetten bei Karlsruhe eröffnet. Der Warenbezug erfolgt bei mehr als 500 landwirtschaftlichen Gutfleischbetrieben aus der Region. Der neue Betrieb bietet zudem kurze Wege zu regionalen Schlachthöfen und die Verbesserung der Klimabilanz durch Wärmerückgewinnung und eine Photovoltaikanlage. Von Rheinstetten aus werden 1250 Märkte der EDEKA Südwest beliefert. Bei einem Rundgang konnten sich Besucher über die hoch­modernen Anlagen informieren.

Endress eröffnet in Waiblingen Für die weltweiten Besucher der STIHL-Werke wurde eine neue Attraktion geschaffen: Der erste Flagship-Store von STIHL und VIKING, der als neue Filiale der Firma Endress Motorgeräte jetzt eröffnet wurde. Die Einweihung durch die Familien Stihl und Endress, mit Oberbürgermeister Andreas Hesky, der Baubürgermeisterin Birgit Priebe und vielen beteiligten Handwerkern und Mitarbeitern von STIHL und Endress gaben dieser Eröffnung den richtigen Rahmen und sind der Grundstein für den geschäftlichen Erfolg dieser Endress-Filiale, die als eine von über 20 Endress-Standorten mit dazu beiträgt, dass das Unternehmen als größter Kunde von STIHL seine Bedeutung weiter ausbauen wird.

Mit einer klaren Architektur, in hellen und transparenten Verkaufs- und Serviceräumen und einer in Rasenflächen eingebetteten Produktpräsentation ist dieses Bauwerk richtungweisend für die Zukunft des Fachhandels in dieser Branche.

Mode und edler Schmuck

Dr. Christian Kurtzke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porzellan-Manufaktur (Mitte) mit den beiden PLACE`sGeschäftsführern Bernd-Christian Bulach und Thomas Lang.

Sachsens Glanz überstrahlte am 14. Juli die Schwabenmetropole Stuttgart, als die berühmte Manufaktur MEISSEN ihre einzigartige Schmuckkollektion im PLACE’S einem ausgewähltem Publikum präsentierte. Die außergewöhnliche Symbiose aus Schmuck, Fashion und Kunst, die Deutschlands bekannteste Luxusmarke hier vorführte, begeisterte. Das Portfolio des über 300-jährigen Traditionshauses Meissen umfasst Schmuck-Kreationen vom Mittelpreis- bis zum Hochpreissegment. Jedes Stück wird in aufwendiger Handarbeit hergestellt.

Wir begrüßen ganz herzlich die neuen Mitglieder im Handelsverband Württemberg: Baby One GmbH, Göppingen Hoffmann-Sieber OHG, Sachsenheim HEM Vertriebs GmbH, Schwäbisch Hall Stadtmarketing GmbH , Ravensburg Hard- und Software Vertrieb, Stuttgart Modeboutique Frey, Schwäbisch Gmünd

Nah und Gut Bumiller, Ehingen (Donau) REWE Ehlert OHG, Donaustetten Tobias Rützel, Rottweil Sachse-Schuh-GmbH, Aalen Euroblaze / Wapsol GmbH , Stuttgart REWE Andreas Kurz OHG, Geislingen a. d. Steige

7


handelkompakt

bildungkompakt Erfolg: Wirtschaftsfachwirte erhalten Zeugnisse Zehn Pioniere haben in Laichingen die Weiterbildungskooperation vom biz-Bildungszentrum des Handels und der VHS genutzt und die Aufstiegsqualifizierung zum Wirtschaftsfachwirt erfolgreich abgeschlossen. Über ein gutes Jahr hinweg haben sich die Teilnehmer neben ihrem regulären Beruf in mehr als 400 Unterrichtsstunden vertiefende Kenntnisse im Personalwesen, Beschaffung und Logistik, Marketing, Rechtswesen und Unter­ nehmensführung und -steuerung angeeignet. Der Chef des biz, Dipl.-Kfm. Helmut Wintergerst, würdigte in einer kleinen aber feinen Feier die Leistungen der Teilnehmer und bekundete seinen Stolz, dass alle 10 Teilnehmer was nicht alltäglich sei - die Prüfung erfolgreich bestanden haben. „Wer den Erfolg haben will, segelt nicht mit dem Wind, sondern macht ihn“, so sein Credo. Mit die-

sem Abschluß verbessern die Teilnehmer ihre Chancen, Positionen in der mittleren Führungsebene einzunehmen. Der Start für den nächsten Lehrgang ist schon geplant: 10.10.2011. Auskunft und Informationen beim biz unter 0711 - 6 15 55 66 bzw. www.biz-handel.de. Starttermine für im Herbst beginnende Kurse am biz: Stuttgart:               Heilbronn: Freiburg: Ulm:

06.09. Geprüfter Wirtschaftsfachwirt 20.10. Geprüfter Handelsfachwirt 14.09. Geprüfter Handelsfachwirt 19.09. Geprüfter Handelsfachwirt 29.09. Geprüfter Handelsfachwirt

terminekompakt BTE-Seminar „Wege zum erfolgreichen Online-Geschäft“ Konzepte für den stationären Handel auf dem Weg zum Multichannel-Vertrieb 20. September in Stuttgart Für Einzelhändler der Branchen Textil/Schuhe/Persön­ liche Ausstattung. Weitere Infos: BTE, Telefon 0221 / 92 15 09 - 51 E-Mail grass@bte.de Seminar Ausbildung 27. September 2011, Friedrichshafen, 9.30 - 11.30 Uhr Preis: EUR 60,00 + USt inkl. Arbeitsunterlagen Weitere Infos: Sarah Friedrich, Tel. 0711 / 6 48 64 - 25 bzw. seminare@hv-wuerttemberg.de Seminar Kaufrecht 29. September 2011, Stuttgart, 15 – 18 Uhr Preis: EUR 60,00 + USt. inkl. Arbeitsunterlagen Weitere Infos: Sarah Friedrich, Tel. 0711 / 6 48 64 - 25 bzw. ­seminare@hv-wuerttemberg.de Produktschulungen für den Bürofachhandel Im Oktober sind wieder mehrere Produktschulungen mit Partnern aus der Industrie geplant. Partner sind in diesem Jahr EDDING, FABER-CASTELL, STABILO, LEGA­ MASTER, UHU sowie HERMA. Letztgenanntes Unternehmen bietet die Schulung in Kombination mit einer Betriebsbesichtigung in Filderstadt an. Erstmalig lädt die Firma Schneider Schreibgeräte nach Schramberg-Ten-

nenbronn zur Werksführung ein. Weitere Infos: Frau Bausch-Kudirka, Tel. 0711 / 6 48 64 - 44 E-Mail: bausch-kudirka@hv-wuerttemberg.de Arbeitsrecht I (Nur das,) was Sie wirklich wissen müssen 6. Oktober 2011, Stuttgart, 10.00 - 12.30 Uhr Arbeitsrecht II Alles um den Arbeitsvertrag, 14.00 - 16.30 Uhr Preis: einzeln EUR 60,00 + USt inkl. Arbeitsunterlagen beide EUR 90,00 + USt. inkl. Arbeitsunterlagen Weitere Infos: Sarah Friedrich, Tel. 0711 / 6 48 64 - 25 bzw. seminare@hv-wuerttemberg.de Mitgliederreise nach Paris Vom 2. bis 4. Oktober 2011 mit Möglichkeiten des Einkaufs u.a. im Großhandel für Accessoires. Weitere Infos: Sascha Jost, Tel. 0711 / 6 48 64 - 40 bzw. jost@hv-wuerttemberg.de Mitgliederreise nach Dubai/Istanbul Vom 28. Oktober bis 6. November 2011 mit vielen handelsrelevanten Highlights. 5. Fachkonferenz Handel 9. November in Stuttgart Menschen-Unternehmen-Visionen: Wie Local Heroes aus Baden-Württemberg Trends setzen Weitere Infos: www.kompetenz-handel.de

70180 Stuttgart, Neue Weinsteige 44 Tel. 0711 / 6 48 64 - 0, Fax 0711 / 6 48 64 - 24 / - 34 E-Mail: info@hv-wuerttemberg.de www.hv-wuerttemberg.de Redaktion: Eva Schulze Gestaltung: KerlerKommunikation GmbH + Co. KG 70734 Fellbach, Waiblinger Straße 124 Bildnachweis: fotolia, Ten Brinke, Helmut Ulrich, EDEKA Südwest, Endress/Wolfgang List, Meissen

8

handelkompakt 07-08_11  

RU, Handelsinfos

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you