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inhalt Wege zu Häusern beschreibt meine Grundhaltung zur Architektur. Der Weg ist das Ziel. Die kontextuelle Konzeption ist das vordergründige Motiv. Ausgehend von Ort und Identität einer Aufgabe, versuche ich räumlich - gesellschaftliche Strategien im Sinne verantwortungsvoller Baukultur zu entwickeln. Schwerpunkt meiner Arbeiten ist der Städtebau, die folgenden Projekte zeigen dennoch bewusst die unterschiedlichen Maßstäbe der Architektur, von der Stadtplanung bis zum Innenraum, vom Konzept bis zur Realisierung. David und Goliath

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Billy

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Eiswürfel

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Deutschland überdacht

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Taschengeldbüro

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Schöner Schrumpfen

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Campus Parasit

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Dualität

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Mut zur Lücke

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Kontakt

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david & goliath typ planungsleitbild ort München / Stachus größe 50000qm status Diplomarbeit David & Goliath ist die Urgeschichte ungerechter Verhältnisse. Eben jene werden am Areal zwischen Hauptbahnhof und Stachus in München deutlich. Die höchsten Mieten Deutschlands verursachen dort anonyme, kapitaldiktierte Stadträume, die Menschen ohne Geld ausgrenzen und Protest durch Streetart, Flashmobs und Vandalismus zur Folge haben. Diese Arbeit verdeutlicht den Zusammenhang dieser Prozesse und führt die Parteien in einer sozialräumlichen Utopie, durch eine Teilung des Baufeldes, zusammen. Die Art der Teilung entwickelt sich aus der Historie des Ortes und generiert einen stadträumlichen Verweilort und gleichzeitig Investitionsvolumen. Bürger und Investoren begegnen sich auf Augenhöhe.

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billy typ

Umnutzungskonzept

ort

Linz

team Janine Hartleb / Romy Heiland / Henry Fenzlein größe 80000 qm status Europan 11 Beitrag „Billy“, benannt nach dem schwedischen RegalSystem, entwickelt aus der Not eine Tugend und macht das Stahlskelett des Gebäudes, zum Entwurfsmotiv. Die gerasterte Konstruktion bildet das Grundregal, je nach Nutzer und Anforderung kann es bestückt werden. Billy stellt für die Neuinterpretation des Fabrikareals modulare Raum-Typologien (Galerie, Arkade, Lichthof, Terasse, Passage, etc.) zur Verfügung. Mit Hilfe dieser Typologien können verschiedene Gebäudetypen (Schule, Office, Hotel) und Qualitäten (privat, öffentlich, kleinteilig, großzügig) erzeugt werden. Der Wandel der Tabakfabrik kann sich kommenden Investoren, Nutzern und Märkten anpassen.

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eiswürfel typ Landart ort Solhagen / Schweden größe 4qm status realisiert team Romy Heiland / Janine Hartleb / Martin Hegenbarth / Henry Fenzlein Eiswürfel ist ein Projekt im Rahmen eines Eisbau-Workshops in Schweden. Innerhalb einer Woche sollten auf einem zugefrorenen See verschiedene Eisskulpturen entstehen. Abschluss des Workshops bildete eine nächtliche Vernissage für die Bewohner des

von möglichst langer Dauer und dazu passend, monumentaler Ausstrahlung schaffen. Es entstand die Idee, Tonnen von Schnee zu einem Archetypus zusammen zu pressen und anschließend zu vereisen. Der entstandene Kubus wiegt 7 Tonnen und ist mit einer einschneidenden Treppe ausgestattet, die den Würfel zum Podest macht.

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gänglichkeit. Wir wollten eine Skulptur

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menhang mit Eis der Begriff der Ver-

2,o m

Ortes. Uns interessierte im Zusam2,o

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deutschland überdacht typ Expo Pavillon ort Mailand / Expo-Gelände größe 4800 qm status Egon Eiermann Preis / 2.Runde team

Franco Bastian / Henry Fenz-

lein „Deutschland überdacht“ ist ein Entwurf für den Deutschen Expo Pavillon 2015 in Mailand. Ob Mies van der Rohes Flachdach oder Frei Ottos Zeltdach, das Dach ist ein zentrales Motiv in der Pavillon-Architektur. Als Fortschreibung

deutscher

Pavillon-

kultur thematisiert dieser Entwurf die klassische deutsche Satteldachtypologie und formt eine Dachlandschaft, die vielfältige Assoziationen wie z.B. Dorf, Heimat oder Schutz erweckt. Die Architektursprache des Pavillons zeigt sich einfach und volksnah, natürliche Materialien und geringer Konstruktionsaufwand verkörpern Bescheidenheit in Zeiten der Resourcenknappheit.

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taschengeldbüro typ Ladenausbau ort Leipzig größe 75 qm status realisiert team Franco Bastian / Martin Hegenbarth / Henry Fenzlein Taschengeldbüro ist Architektur im Selbstversuch. Ohne Budget, dafür mit Drang nach Selbstverwirklichung, wurde ein heruntergekommener Laden in Leipzig in Eigenleistung revitalisiert. Gearbeitet wurde lediglich mit dem Fundus des Ortes, seinen Müllbergen und darin verborgenen Schätzen. Nach einmonatiger Umbauphase

entstand

eine

neue

Adresse im Strassenzug. Das Objekt diente uns als Arbeits- und Atelierraum und war zugleich Schaufenster / Forum im Viertel. Gelegentliche Abendveranstaltungen rundeten das Programm ab und sorgten für Impulse in einem unattraktiven Arbeiterbezirk. Wir sehen dieses Projekt als Beitrag im Kontext von Leerstand und Schrumpfungsprozessen.

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Schöner Schrumpfen typ Bauen im Bestand ort Borna größe 1800qm team Hung Siemang / Henry Schulz / Henry Fenzlein Schrumpfende Städte verstehen wir nicht als Krankheit, sondern als Teil eines permanenten Prozesses. Wir vergleichen Stadtstrukturen mit dem Wachstumsprozess eines Baumes, ist der Baum spröde

muss er zurückgeschnitten

werden, damit er neue Triebe ausbildet und sich revitalisieren kann. Gibt man kraftlose Bereiche einer Stadt auf, betreibt Rückbau und Umstrukturierung, ergeben sich neue Chancen und Interpretationsräume. Abriss und Neubau stehen damit in einem permanenten Prozess und Verhältnis zueinander. Von der Kreisstadt zur Kleinstadt und wieder zurück. Diese Haltung wurde in einer Konzeptstudie am Bornaer Zwiebelhaus umgesetzt.

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campus parasit typ multifunktional ort HTWK-Leipzig größe 7,5 qm status Forschungsprojekt Campus Parasit entstand im Rahmen

des

Forschungsprojektes

„vakutex“, bei dem vakuumgedämmte Fassadenelemente

aus

Textilbeton

entwickelt werden. Für die Fassadenpanele soll ein Pilotprojekt entstehen. Ziel des Projektes ist es, die hochgedämmten und extrem schlanken Außenwandkonstruktionen in Sichtbetonoptik in einem gebauten Objekt zu realisieren. Der Entwurf beschäftigt sich dabei mit den funktionalen und räumlichen Defiziten der HTWK. Fehlende Orientierung und Zugehörigkeit der einzelnen Gebäude, sowie fehlende Außenwirkung der Hochschule werden mit einem allgemeingültigen Leitmotiv beantwortet. Durch einen einfachen Baukörper, der wiederholt auf dem Campusgelände auftaucht, sollen diese Defizite behoben werden.

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dualität typ Museumsbau ort Berlin / Musuemsinsel größe 30000 qm status Wettbewerbsankauf team Franco Bastian / Henry Fenzlein Dualiät ist ein Beitrag zum 7. Xella Wettbewerb für die Erweiterung des Bode-Museums in Berlin. Durch pragmatische Teilung des Raumprogramms in ausstellende und funktionale Bereiche werden zwei duellierende Baukörper generiert. Die andienenden Bereiche befinden sich im Sockel, die Ausstellungsflächen im Kubus. Der Sockel interpretiert den Genius Loci und erhält sein Wesen aus den umgebenden Zuwegen, Fluchten und Materialien. Dagegen besitzt der Kubus, als reiner Ausstellungskörper dem White Cube nachempfunden, ein eigenes Verständnis von Raum und Material.

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mut zur lücke typ Kulturbau ort Naumburg größe 1800 qm status HTWK Hochschulpreis team Franco Bastian / Katharina Tihl / Paul Preller / Henry Fenzlein Mut zur Lücke ist die Idee, einer schrumpfenden Stadt durch einen mutigen Nostalgiegedanken zu neuer Kraft zu verhelfen. Planungsaufgabe war die Errichtung neuer Stadthäuser. Der transformierte Entwurf sieht als Gegenpol zur Schrumpfung ein geisteswissenschaftliches Zentrum vor, eine Symbiose aus Hochschule, Bürgersaal und Kloster. Angelehnt an Naumburgs Historie, die Stadt ist bekannt für ihren Dom und zugleich als Sterbeort des Philosophen Friedrich Nietzsche, setzt die Architektur

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foyer 102,60m²

- 0,50 0,00

ein Signal und

cafe 87,70m² bürgersaal 153,60m²

bildet den Gegenabdruck zur Klein-

wc H 14,30m²

0,00

wc D 15,70m² 0,00

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verwaltung I 35,30m² + 0,50

maßstäblichkeit der Stadthäuser. Der

- 1,00

Entwurf geht dabei aber in Materialität, + 0,50

Freiraumplanung und Wegeführung sensibel auf seine Umgebung ein.

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+ 0,50


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Kontakt Henry Fenzlein, geboren am 07.08.1986 Dipl. Ing. (FH)

1998- 05

Abitur Seume Gymnasium Grimma

2006- 12

Architekturstudium HTWK Leipzig

2008- 09

Coop Himmelblau Architekten Wien

2009

Ankauf Xella Studentenwettbewerb

2010

Bremmer Preis HTWK Leipzig

2010- 11

Station C23 Architekten Leipzig

2011

Teilnahme Europan 11 Wettbewerb

2012

Diplom bei Prof. Wolf, Prof. Lรถffler

2012

Alpha Signs Lichtplaner Leipzig

Name

Henry Fenzlein

Anschrift ScharnhorststraรŸe 2 04275 Leipzig

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Telefon

0176 70769351

Email

hfenzlein@googlemail.com

web

www.henry-fenzlein.de


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www. henry-fenzlein. de

Wege zu Häusern.  

Portfolio Henry Fenzlein

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