Page 194

06'= milvig; 1"528 von Milva, italienische Chansangsängerin. Divenhaftes Getue, zickig, undufte. „Neulich habe ich ne milvige AC,++!##&* )&+1 getroffen.“ Monnikiepchen, *8 Aufbewahrungsort fĂźr Geld. „Mir haben sie mein Monnikiepchen gemopst!“ „Echt? Soll ich dir Geld borgen?“ Moppelkotze, !8 Salat oder Wiese, egal, weil beides durch die Hasenscharte muss. FrĂźhlings-le-must: „Moppelkotze mit Dressing La Cloake“. Mutzii, !80Aufgedonnerte Schwulenmutti. Umgibt sich gerne mit vielen schwulen Männern, die auch so einen exquisiten Kleidergeschmack haben wie sie selber. MĂźtzendrĂśhle, !90–en: Jemand, der schon ab Mitte September bis in den Mai hinein mit einer dicken WollmĂźtze herumläuft. Wird vor allem in Tekknound Hip-Hop-Bereich verwendet. Pezehte, !90–en *()! 80 1 +: Eher faschistoide, humorlose Anhänger des aus Amerika stammenden Politically-Correctness-Cults (PCC). Pjutikehs, *9 –ese: Schandflecken, die Frau Christina Lugner stehen lässt. PlĂźmmoh, !80 Deutsch fĂźr Bettdecke. In der ehemaligen DDR steckte man eine Wurstpelle unter die Decke, um Alpträume zu vertreiben. „Mensch, dein PlĂźmmoh raschelt aber!“ „Sind ja auch lauter gute Sachen drin!“ PĂśmchen, *8 Abgeleitet von Landpomeranze. „Er ist zwar etwas A3*! 3 aber trotzdem ein A4$$! PĂśmchen!“ Printe, !8 ähnlich wie „Schnitte“, jedoch jĂźnger und ausschlieĂ&#x;lich Gymnasiastin. Printen gehen wochentags Ăźber Schminkzeuch und Klamotten schoppen, sonnabendnachts aus. „Gestern sah ich im Mekka wieder mal Chantelle, die geile Printe.“ Printenschatulle, !80Schicker, nur beim „Ausgehen“ Ăźbergezogener Kleinstrucksack, der die Trägerin nicht nur als Printe, sondern auch als Tampongbenutzerin ausweist. Achtung: Wird nicht von Printen selbst benutzt! „Hey, Kai, sieh mal die Printenschatulle! Die total kleinste Printenschatulle aller Zeiten!“ Prosch, )90–s: Angeber, Aufschneider, Wichtigmacher, jemand, der gerne damit prahlt, Prominente zu kennen. „Manfred hat wieder damit angegeben, sämtliche ORF-Zwillinge zu kennen! So ein Prosch!“ PrĂśsche, !8 Abwandlung von Prosch, liebevoller Neckname fĂźr einen Homosexuellen, der in der Schickimickiszene Erfolg haben will. Heten dĂźrfen dieses Wort nur äuĂ&#x;erst vorsichtig verwenden! Pudoir, !0*()! 80, . )8 Ankleidezimmer und Vorzimmer zum Schlafzimmer der eleganten Dame. Hier steht ihr Schminktisch, mit allen Dingen, die eine Frau so braucht, und dazu noch einige gemĂźtliche Chaiselongues wo man in den aktuel-

192

len Modegazetten blättert und es sich gut gehen lässt. Ranftl, )9 Ranfte, !8 Etwas heruntergekommener Mensch, trägt meistens Kopftuch, weil der Boiler zuhause mal wieder kaputt ist und/oder er/sie keine Zeit gehabt hat, sich die Haare zu waschen. Siehe auch: Raftl, Roh. RehĂźmä, *90–en: Jungfräuliches Erscheinungsbild, asexuelles Verhalten. „Sonja hat so ein gutes RehĂźmä, die hat sicher schon seit sechs Wochen keinen Sex mehr gehabt.“ „Patrick sieht ja aus wie frisch gefickt. Mit so einem schlechten RehĂźmä wĂźrde ich mich ja nicht auf die StraĂ&#x;e trauen!“ Salvequick, *8 Schnelle GrĂźĂ&#x;e (sehr praktisch!). Schabrackenschriller, )80Tintinaty Yeeker kann unzerbrechliches Glas zerschrillen, bei uns nicht heimisch. Kann zu Vergleichszwecken mit nervigen Stimmorganen herangezogen werden. Schickse, !8 Die Schickse ist eine aufgetakelte Gattin von einem Typen, der mindestens 25 Jahre älter ist. Sie fĂźhrt sich so auf, als sei sie ebenfalls 25 Jahre älter als sie selbst. Schneppse, !80vĂśllig Ăźberarbeitete AE$$&)* )&+1 mit Alkoholproblem. Schnuck, )8 –en: Neutraler Ausdruck fĂźr männl. Tussi, ist nicht diskriminierend, nicht pejorativ (=verunglimpfend), drĂźckt die Beschränktheit der zu bezeichnenden Person aus, gleichzeitig aber eine gewisse Zuneigung. Die Form „die Schnucke“ kann als Synonym zu „die Tucke“ verwendet werden (jaja, auch von Heten!). Nicht anzuwenden sind beide AusrĂźcke bei Frauen. Der Begriff „Schnuckilein“ hat die gleiche etymologische Wurzel, jedoch eine vĂśllig andere Bedeutung und ist keinesfalls mit den oben erklärten Begriffen zu verwechseln. Siehe auch A!%%$5

Polo oder Honda CRX mit viel zu kleinen Rädern) und „Kasperbuden“ (Kadett C in grellen Neonfarben). Adäquates Pendelverkehrsmittel zwischen Vorstadt-McDonald’s und der innerstädtischen Erlebnisgastronomie. Suppensekt, )90–s: Packerlsuppe mit Sodawasser zubereitet, ein feines winterl. Erfrischungsgetränk, das den kältedurchtriebenen, aber anständigen Stammleuten im Steirereck (noch!) im März als Aperitif zugeschoben wurde.

versatschen 1"5290! Versatsche: Einen Serienkiller auf seinen Erzfeind ansetzten, damit man die Anteile am Firmenimperium bekommt. „Du, Donatella, magst ned an Killer auf‘n Gianni jagen? Der g’hĂśrt doch mal so richtig versatscht.“ – „Nein, lieber nicht. Ich habe Buxe vor so ner deftigen Versatsche.“ – „Schad drum.“

SĂźssi 30*90–s *()! 80145!30%!+ *+!%% +%0: Wenn jemand permanent seinen Lover in der Ă–ffentlichkeit bloĂ&#x;stellt und rumerzählt, dass er/sie nur Kinkysex mag, oder nur bei dreckigem BettgeflĂźster zum HĂśhepunkt kommt, oder sich nie die Hände wäscht nachdem er/sie auf dem WC war, oder dass er/sie am liebsten Dr.Frank-Romane liest (...), dann ist er/sie sĂźssi. „BĂźbchen hat gestern wieder rumerzählt, dass sein Lover nur zweimal wĂśchentlich die Unterwäsche wechselt, da er sonst so oft zur Mammi fahren muss zum Wäscheholen. BĂźbchen war wieder ganz schĂśn sĂźssi.“

Volxschneppfe, !90–en: weibl. Funktionär d. Üsterr- Volckspardäh, erkennbar an den ehlekanten Hermèsschultertßchern. Lässig um die Schultern drapiert werden diese tobmodischen Akzessoires der aufgeschlosenen Volxpardähfunktionährin zwischen 40 und 45 zum elehkanten Blickfang des schlichten Bussiness-Outfits.

Tapse, !01%56%*#5290–en: Person, die ALLES angreift, während sie belanglos eine Wohnung zum erstenmal inspiziert. „He du alte Tapse, wie gefällt dir mein gerahmtes Jason-KingAutogramm?“ Auch: Billatapse: Person, die im Supermarkt Produkte ANGREIFT, statt sie bloĂ&#x; anzusehen. „Susi ist die volle Billatapse, die greift sogar A4$$! Reispäckchen an!“

Winterkirsche, !90–ens: Vorsichtige Bezeichnung fßr die kleinen KotknÜdel, die sich in den Haaren rund um den Anus bilden, wenn mangelhaft gewischt wird, vor allen im Winter! Beim Ernten werde meist unangenehmerweise die Haare mit ausgerissen. Aua!

Telefonspanking, *80Abart des Telefonsex, bei dem sich einer der Spankingpartner mit dem Telefon selbst auf den nackten Popo klatscht, während er mit dem anderen telefoniert. Timmel, )9 –en: Eher offizielle Bezeichnung fßr männliche Tussi. TÜmchen30*8 wie PÜmchen, nur aus Maria Schutz gebßrtig.

Schrentze, !90–en: Jemand, der/die im Dienstleistungsgewerbe (Buticke, Diskotßre) arbeitet. Kann sowohl fßr Männer als auch fßr Frauen verwendet werden. Beispiel: AE$$&)* )&+13 AC,+!#&* )&+1 usw.

Trassel, )3 die: Anderes Wort fĂźr den metrosexuellen Mann. Wie eine Transe nur irgendwie männlicher. „Beim Douglas hat schon wieder eine Trassel das ganze Guerlain-ParfĂźm ausgekippt.“

Schwuchtlblunzn, !80steir. vegetarisches Gericht. Oft gereichte Mahlzeit zu deftigen Anlässen. Waltraud Klassnic: „Mougscht a BlunzngrĂśstl?“, Wurmdobler: „Nee danke, ich esse kein Fleisch.“, Waltraud Klassnic: „Doun grigscht a Schwuchtlblunzn.“

TschĂźssikovsky, *80Berliner GruĂ&#x;, verwandt mit Bisdannimansky. „Also TschĂźssikovsky dann!“ „Ja, Bisdannimansky, ich meld mich so gegen August!“ (Source: Roland Koberg, Sommer 1998, Terrasse von Bernhard Odehnal und Sybille Hamann)

ScribÜse, !9 –en: Journalistin in der Tradition von Hedda Hopper. Bei den Mitmenschen meist unbeliebt, weil sie fßr eine Story alles tun wßrde. ALLES!

bergersche Syndrom – kommt nur bei den BewohnerInnen der Tussiecke vor. „Heidemarie, haben Sie sich da grad vermultipliziert????“ – „Nein Frau Pospisil“ – „Aber ich sehe drei Hatheyers!!!!!!“ – „Sie haben mich entlarvt, Frau Pospisil!“

Tucke, !90–en: Slangausdruck von Homosexuellen fßr Homosexuelle, bezeichnet Homosexuelle. Eher nur von Homosexuellen zu gebrauchen.

Snajte, !90–en: Bezeichnung fĂźr gutaussehende junge Menschen im leichtbekleideten Zustand, mit dem Begriff „Schnitte“ etymologisch verwandt. „Wie heiĂ&#x;t denn die leckere Snajte auf dem neuen „Wiener“-Titelblatt?“ – „Hennie B.“ – „Nein, ne?“

Tuckies, !8 Auf dem deutschen Markt der Name fĂźr ein neues Knabberprodukt. „Lass mich mal von deinen Tuckies tucken“, heiĂ&#x;t soviel wie „lass mich mal von deiner AE&!+ abbeiĂ&#x;en“.

Spogomikea, )90–en: Spoiler-Golf mit Kenwood-Aufkleber, steht subsumierend auch fĂźr „Rennwarzen“ (VW

vermultiplizieren 1-)280Seltener das Vermultiplizieren, noch seltener Vermultiplikation, am seltensten das Eich-

wemsen 1-)280liebevoll verhauen, verprĂźgeln. „Gestern hab ich meinen Mann wieder mal richtig schnuckelig durchgewemst.“

wĂźhle sein 1,*+&280Scharf sein auf jem./etw. „Zwischen TĂźr und Angel bin ich zeitweilig permanent wĂźhle auf meinen AF!4#&2#5“ Wuhopi, )9 –s: Wuthocker-Piloten halten sich fĂźr sportliche Motorradfahrer, sind aber in Wirklichkeit geistige Kleingärtner mit fortgeschrittener gustativer Demenz. Bewegen mit Vorliebe kreischende, kasperlbunte Krafträder mit Vollverkleidung. Ylz, )8 Schlechtes GefĂźhl und schlechter Geschmack im Mund, mit dem man nach einer langen Nacht mit viel Rauch und Alkohol aufwacht. „Mann, schmeckst du wieder ylzich, da vergeht einem ja die Lust zum KĂźssen!“ – „Dann eben nicht, liebe Tante.“ Zeppe, !90–en: Zeppen wollen immer sehr viel Aufmerksamkeit haben. Wenn sie die nicht kriegen, werden sie lästig und weinerlich. Weil Zeppen meist nicht besonders interessant sind und auch nicht viel zu sagen haben, quasseln sie andere Leute hauptsächlich mit ihrer (meist schlechten) seelischen oder kĂśrperlichen Befindlichkeit voll. In Beziehungen benutzen Zeppen meist die Opferrolle, natĂźrlich um den oder die anderen damit tĂźchtig zu erpressen. Zickse, !9 –en: Ă„uĂ&#x;erst zickiche AD)#*&-Matratzen, die die eigene Wahrheit fĂźr sich selbst zurechtbiegen, dass es nur so kracht! Zwantschen, *80WellenfĂśrmige Knetbewegung der Zehen, meist ausgehend vom groĂ&#x;en Onkel, sich zu den äuĂ&#x;eren FuĂ&#x;rändern fortpflanzend.

Haare am Po Po, Yeah!  

Das wunderbare H.A.P.P.Y-Buch Seit mehr als zehn Jahren mischt H.A.P.P.Y die Wiener Szene auf. H.A.P.P.Y ist ein House- und Easy-Listening...

Haare am Po Po, Yeah!  

Das wunderbare H.A.P.P.Y-Buch Seit mehr als zehn Jahren mischt H.A.P.P.Y die Wiener Szene auf. H.A.P.P.Y ist ein House- und Easy-Listening...

Advertisement