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Aerobickse, !9 –en: Gymnastiklehrer, der es darauf anlegt, dass alle auĂ&#x;er Puste kommen. Manche Mädchen (beiderlei Geschlechts!) verlieben sich dabei schon mal in ihre Aerobickse. Dann bekommen sie AC,/.

unterhalten. In Wirklichkeit hab ich sie brecke, 1"528 Schlecht/lächerlich auserwischt, als sie heimlich am Klo geheult sehend. „Diese Frisur sieht aber voll brecke aus, dass du dich nicht genierst!“ hat, die alte Fakekommse!“

Mimmi Brunzi, !8 Eine Frau, die sich von frechen Kindern im Winter 1990, als der 13A noch ein Doppeldeckerbus war, Fragen gefallen lassen musste wie: „Sind Affärette, !9 –en: Die Affärette ist die Sie die Mimmi Brunzi?“ Auch das ĂśsterVerkleinerungsform der Affäre. Man hat reichische Pop-Sternchen Mimmi wurde sie, vor allem während kurzer Tripps ins so genannt, weil sie auf dem „Clubbing“ Ausland, meistens mit AC,+!#&4 oder AE$$&)0* )&+1&5 Eine Affärette dauert einer Partei gesungen hat: „Mimmi - ich bin erst 17, ich kann noch nicht wählen zwischen 5 Minuten und 24 Stunden. Brunzi“. „Ach wie ich in London war, hab ich diese Affärette gehabt. War echt toll, doch nach 20 Minuten musste ich schon Bulbul, *8 Feuerzeug. „Silke hat schlieĂ&#x;lich die Oberhand und grillt mit wieder weiter in die nächste Buticke!“ ihrem geklauten Bulbul triumphierend die mitgenommene AF,$$.“ AktĂśse, !9 –en: Setzt sich aus den Begriffen AktĂśrin und ChantĂśse zusammen. Wird fĂźr Personen aus dem Schau- BundesHapschi, *8 Heimlicher Geliebter des Bundespapas (=Bundesgewerbe angewendet, die weder das präsident). „Der BundesHapschi und der eine noch das andere richtig kĂśnnen. Bundespapa trafen sich gestern zu einem geheimen Gipfel am GĂźrtel.“ Arschporitze, !9 –en C+'&,&0,5 50750!$: Spalte zwischen den beiden Backen am Hinterteil des Menschen. Hier Buxe haben, !8 Vor etwas Unbewachsen auch A!&+)0#!)* &5 2.: lek- grĂźndlichem Angst haben. „Ich hatte echt kere Bäckerei von Tante Birne zur Weih- total Buxe, dass ich mir bei dem Wetter meine Chanel-Gummistiefel schmutzig nachtszeit. mache.“ asseln, -501!%(528 Ausdruck in Treffpunkten der uferlosen Szene, um festzu- clikkern 1-)28 Abgeleitet von Clikke (=Bande), eine Clikke bilden. stellen, dass einem die anwesenden Leute missfallen, bzw. diese fĂźr denjeniDiejähn, !01.!$530%2&&$5280Jemand, gen sexuell nicht interessant sind. der bei Partys Platten auflegt. Im Gegensatz zu DJs beherrscht er/sie das Barbiepisse, !8 Nicht mehr ganz aber nicht, kann nicht mixen, verhaut neues Kultgetränk. Unter dem Namen „Fanta pink’n Grapefruit“ im gut sortierten Ăœbergänge und spielt statt House, D’n’B oder Techno die Cranberries oder Bonnie Handel erhältlich. Tyler. batze; "58 Vertraut, bekannt, beim DJ-Matratze, !8 DJ-Groupie, abwerAlten. „Neulich war ich wieder einmal in tende Bezeichnung fĂźr DJ-Mäträsse. der Bierpulse.“ „Und, war alles batze?“ „Klar alles batze!“ doll, 1"528 Angenehm langweilig, erfribebsi 1B"5280Das Wort wurde von Herrn schend unorginell. Tomtschek und Deedee der Hyäne im dĂśsig, 1"528 Unangenehm unaufdringSommer 1995 erfunden. Bedeutet urlich, beinahe langweilig. Im Gegensatz zu sprĂźnglich nicht „super“ „toll“ u. dgl. A'$$5 „Das letzte Happy war wieder voll AusdrĂźcke des Wohlwollens, sondern dĂśsig!“ eigentlich: „primitiv“, „bodenständig“, ‘“dumm“, „typisch Ăśsterreichisch“ u. dgl. Dreckse, !80Bezeichnung fĂźr herunterDas Wort leitet sich vom englischen gekommene Club(bing)hostessen, die pepsi™ ab. den Verlust ihres Erfolges und ihrer Beliebtheit mit Dreckschleudern wettzumaBFF, !80 Steht fĂźr „Beste Falsche chen versuchen. Freunde“. Das sind die Leute, die auf einmal unheimlich nett und lieb sind, dufte, B"580Etwas angenehm Unaufwenn man erfolgreich auf irgendeinem dringliches. „Du hast ja echt ein dufte Gebiet ist, obwohl sie eine/n vor einem ParfĂźm dran, Frl. Stulle“, „Ja ist ja auch Jahr noch nicht einmal wahrgenommen Sikähwon“, „Echt dufte, bist du in Hundehaben, selbst wenn man ihnen auf die kacke getreten?“, „Nein, ist mein neues Zehen getreten ist. Aftershave.“ Blutflitsche, !90–en: Ausdruck fĂźr unliebsame nahe Verwandte. „Ey verdammt, ellern, 1-)28 einer Tätigkeit lustlos nachgehen, ohne besonderes Engagemorgen ist wieder Familientreffen. Da ment etwas tun. „Na da hat er wieder wimmelt es nur so von den ollen Blutmal was zusammengeellert zum flitschen.“ In manchen Gegenden ist Abendessen.“ „Neulich hat er im Bett Blutflitsche auch der Ausdruck fĂźr Blutkrusten auf Wunden: „Melanie hĂśrste uff wieder mal so rumgeellert, da hab ich gesagt mir reichts, bin ins Gästezimmer de Blutflitsche zu knibbeln! Det verheilt Ăźbersiedelt und habe beschlossen, mir doch nich so!“ einen A$**0 Lover zuzulegen.“ Bräte, !9 –en: Ort an dem heftig Euternastie, !308 Euternastien: gebraten wird. HeiĂ&#x;e Outdoor-Bräte Wiens ist der Rathausplatz. Dort wird von Fieser nässender Ausschlag an den Titten. Auch an Biertitten bei Männern. gut aussehenden AE$$&)0* )&+1& Meist durch zu enge Bikinis ausgelĂśst. exzellenter Punsch serviert und der exquisite Schmäh ist eine Mischung aus Fakekommse, !8 Person, die im Tiroler SkihĂźtte, Landdisco und WurstlLeben allem mit besonderer Euphorie prater. Dazu gibts noch etwas A4$$! Kuschelrock, aufgelegt von den Ăźberaus begegnet, die aber nur vorgetäuscht ist. „Die Sabrina ist immer so gut drauf, die niedlichen Ă–3-DJs: Herz was willst du hat gestern auf der Party alle Gäste mehr!?

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hast wohl nur Kascha im Kopf!“ „So viel Kascha wie gestern, hat er schon lange nicht mehr geredet.“

FFF, )80„Falscher Freunde Faktor“. HĂśchster FFF ist 100, wenn man einem GĂśrl, das man gar nicht kennt und das riecht wie die Toiletten einer katalanischen Diskothek zum Geburtstag gratuliert und sie auf die Wange kĂźĂ&#x;t, sie mit einem Grippevirus ansteckt und dazu die aktuelle McDonalds-Melodie singt.

Kiepchen, *80Aufbewahrungsort, Behältnis, siehe auch Monnikiepchen. Einige Beispiele: Poppokiepchen= Unterhose; mobiles Bullenkiepchen = Streifenwagen; stationäres Bullenkiepchen = Wachzimmer; Mineralwasserkiepchen; FuĂ&#x;kiepchen; textiles Kakakiepchen, etc.

Fuffel, )01*,"5280Gelangweilte AC,+!#&* )&1. Fuffel sind Tucken beiderlei Geschlechts, die sich für nichts begeistern können und gerne mal gelangweilt auf der Tanzfläche rumstehen und kucken.

Klemmhete, !80Person, die sich nicht ganz sicher ist, ob sie eine Tucke oder eine Hete ist. Wahrscheinlich ist sie letzteres, doch findet sie Tucken viel schikker. Aber „Sex mit Frauen“, so sagt sie, „ist dann doch gaaanz was aaanderes.“

Gackse, !8 Lästert in der einen Gruppe immer ßber die jeweilige andere. Lästern als kreativer Zeitvertreib gelangweilter A )&+1& jeglicher Art.

Knatter-Natter, !80Vorm. das Plastikteil an den Speichen meines Bonanzarades 1974, welches ein Knattern verursachte. Heute: ein nicht ganz aufrichtiger Mensch, der vornherum immer total lieb und nett tut, hintenrum über dich lästert. Extrem unA*!5

Gokeweso, )80Goldkettchen und weiĂ&#x;e Socken – Attribute einer Spezies, die durch aggressives Paarungsverhalten Knifte, !80Anschnitt von einem frischen auffällt. Versucht, durch massiven Laib Brot (lecker!), Slang fĂźr SexĂźberPheromoneinsatz eine Duldungsstarre drĂźssige! beim Weibchen zu provozieren. Dauergast in der Erlebnisgastronomie. Hasenknifte, !80Letztes StĂźckchen Brot, zu hart und unlecker zum selberesGrundichtranse, !8 Einfachstes sen, ab damit in den Hasenstall! Transistorradiogerät um so leckere Sender wie FM4 Ăźberall auch unterwegs Kommse, !01%56%*#5280Eine hĂśren zu kĂśnnen. „Hier scheppert es aber ganz schĂśn A3*!!“ „Kein Wunder, Kommse erklärt sich vor dem Orgasmus mit den Worten: „Äh jetzt, jajaja, noch ein ist ja auch No Doubt aus einer bissi, jajaja, jetzt, jajaja, ich komme! Grundichtranse!“ Gleich, jajaja, uuuu. Ja. Uuuuuuh!“ Gruppensekt, )80Bezeichnung fĂźr gemeinschaftliches Schaumweintrinken. krichern, 1-)280Mischung aus Kreischen und Kichern. gĂźlli, 1"5280Niedlich. „Wenn man mit den labarber, 1-)28 Kurzform von labber Happysettings was runterlädt, dann rharbarba. kann auch fĂźr die 3. Person macht es ‘mau’, wenn’s fertig ist. Total verwendet werden. Sonst gleiche gĂźlli!“ Bedeutung. Hete, !901%2&&$50,50.!$5280Es gibt lesLaib-knäcke, )80Lieblingsmann. bische Heten (Männer, die mit Frauen) und schwule Heten (Frauen, die mit Män- „Marbod ist, seitdem er nicht mehr im nern). Die Hete ist ein durchaus freundli- Bett brĂśselt, sondern endlich willich ist, mein Laib-knäcke. cher Mensch. Merke: „Auch Heten haben GefĂźhle!“ (Wolfgang Joop). Das Lammelheule, !8 Stark weinender, Gegenteil einer Hete? Siehe: Tucke. wehleidicher Mensch. „Als DĂśrrith beim indyspohniert: Wenn man sich irgend- KamelhĂśckerbratenzerteilen der Knochen entglitt, der sich schwupps direkt durch wie nicht so ganz recht dufte fĂźhlt und dazu noch schlecht, weil man nicht weiĂ&#x;, meinen Brustkasten bohrte, erweckte sie was indyspohniert eigentlich heiĂ&#x;t. „Wenn die Lammelheule in mir.“ mein Mann im Bett wieder nach 1/2 lassy, echt *()! 80$2 **!: Toll, bebsi, Stunde Betteln nicht nachgibt, weil er mĂźde ist und eigentlich hetero sein sollte, supi. „Ich fände es echt lassy, wenn du dann denke ich Ăźber das Wort nach und mich heute abend zum Altkleidercontainer begleiten wĂźrdest, meine alten JilfĂźhle mich so.“ Sander-Klamotten wegschmeiĂ&#x;en!“ „Sehr gerne!“ JOOP!-Schabracke, !80Person, die schon mit Mitte Zwanzig begonnen hat, Augenfaltencreme zu benutzen. Jetzt ist Lulle, !8 Zigarette. sie Ăźber 40, sieht auch so aus, glaubt Macce, !0*()! 802#80Liebevoller aber, noch immer 25 zu sein. Eben wie Ausdruck fĂźr den persĂśnlichen ApfelWolfgang Joop. JOOP!-Schabracken Computer. arbeiten häufig im New-Media-Bereich. Mädze, !8 Verbindung der AusdrĂźcke Jusse, !80Unangenehm anständiges Mädchen, das bereit ist, Ăźber Leichen zu Made und ätzen. Maden sind Personen, gehen, um das zu erreichen, was es will. die immer alles madich machen mĂźssen. Halbvolle Gläser sind fĂźr sie halbleer und alle Freundinnen sind entweder Gacksen jussig 1*!&2901"528 Ungeduldig sein, oder AE&++)&++)&5 kribbelich sein. malle, 1"528 bekloppt, nicht mehr alle Tassen im Schrank. „Ich soll dir‘n paar A,+ Klamotten aus New York mitbringen?“ – „Malle oder was? Ich hab doch Kascha, !80BlĂśdsinn, Albernheiten. „Du kein Geld.“

Kaffete, !0*()! 80E +380 Person beiderlei Geschlechts, die besonders gerne in Kaffeehäusern umhersitzt.

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Haare am Po Po, Yeah!  

Das wunderbare H.A.P.P.Y-Buch Seit mehr als zehn Jahren mischt H.A.P.P.Y die Wiener Szene auf. H.A.P.P.Y ist ein House- und Easy-Listening...

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