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Nº 1 / November 2010

GYmnAsienne


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Editorial

Die erste Zeitschrift für Gymnasiastinnen Liebe Gymnasiastinnen Willkommen bei der ersten Ausgabe von gymnasienne. Diese Zeitschrift ist im Rahmen meiner Maturaarbeit entstanden und die erste, die speziell für die Schülerinnen des Gymnasiums Alpenstrasse produziert wurde. Eines meiner Ziele dieser Arbeit war, dass sich die Zeitschrift von den anderen Magazinen auf dem Markt unterscheidet und sich nur auf eine Altersgruppe beschränkt. Das ermöglicht mir, die Themen der Artikel auf die Bedürfnisse und Interessen von euch Gymnasiastinnen abzustimmen und eine ansprechende Zeitschrift auf die Beine zu stellen. Also habe ich einen Fragebogen erstellt, um eure Interessen zu ermitteln. Eure Vorschläge waren sehr inspirierend. Dank all den Ideen, die ihr mir geliefert habt, war es mir ein Leichtes, den Inhalt für die Zeitschrift zusammenzustellen. Die Grundlagen waren sehr schnell klar. Während der Arbeit am Projekt habe ich einige Schülerinnen darum gebeten, Artikel für die Zeitschrift zu schreiben. Ihr werdet also auch ein paar Artikel von Mitschülerinnen entdecken, denen ich hier herzlich für ihre Mitarbeit danken möchte.

Die Zeitschrift soll monatlich erscheinen und für die Schülerinnen gratis sein. Die Kosten für den Druck usw. sollen durch Inserate gedeckt werden. Zudem können die Mitschülerinnen in jeder Ausgabe ausführlich zu Wort kommen. Natürlich findet ihr auch Artikel zur Schule, worüber ihr euch freuen werdet, wenn euch der Schulkram wieder mal über den Kopf wächst. Und wenn euch im Unterricht langweilig ist, findet ihr in dieser Zeitschrift sogar Tipps, was ihr dagegen unternehmen könnt. Wenn alles nichts hilft, blättert ihr am besten ein wenig darin herum, es wird sich garantiert etwas Amüsantes darin finden. Aber nicht nur die Schule steht in dieser Zeitschrift im Vordergrund, sondern auch andere wichtige Themen, mit welchen wir uns neben dem Lernen beschäftigen. Zum Beispiel gibt es regelmässig wiederkehrende Rubriken über Mode, Kosmetik, Freizeitaktivitäten sowie Ernährung. Es wird für jede etwas dabei sein. Ich finde, all die Arbeit für die Zeitschrift hat sich sehr gelohnt und ich bin stolz, euch diese Erstausgabe von gymnasienne präsentieren zu können. Nun wünsche ich euch viel Spass beim Blättern und viel Erfolg in eurer gymnasialen Schulzeit! Jana Tálos

In diesem Heft Geschichte des Schmucks Das wichtigste Accessoire einer Frau und seine Geschichte............... 3

Was soll ich heute anziehen?

Die Alltagskleidung der Schülerinnen des Gymnasiums Alpenstrasse, die auch ohne grosse Mühe gut aussieht.............. 4/5 In&Out Was ist seit neustem in und was müssen wir wirklich nicht mehr wiedersehen?.... 6

Kosmetik Artikel von Schülerinnen über die tägliche Morgenhetze und kosmetische Missgeschicke... 7 Frisuren Eine ausführliche

Anleitung zum Gretenzopf in acht Schritten........ 10/11

Schülerinnen und ihre Taschen

Wie wir die Lehrer mit unseren Taschen provozieren und wie diese darauf reagieren........ 12/13

Der langweilige Unterricht Tipps von Schülerinnen für Schülerinnen, wie man die zahllosen langweiligen Stunden überstehen kann................... 14

Was man morgens alles so erlebt: Impressionen von zwei Schülerinnen über ihren täglichen Schulweg, und was sie dabei jeden Morgen erleben........ 15 Verschiede Lehrert ypen: Einige Beispiele der endlosen Liste von verschiedenen Lehrertypen und wie man sie erkennt..................... 16 Schüler-Lehrer-Wit ze: Witze im Zusammenhang mit Schülern und Lehrern. Zum Totlachen........... 17 Ein Ort der Zweisprachigkeit: Wie das Gymnasium

Alpenstrasse als einzige bilingue Mittelschule der Schweiz ausgezeichnet wurde und was die Schülerinnen von der Zweisprachigkeit halten.. 18

Ist es okay...? Fragen zur

Schule und wie Schülerinnen darüber denken... 9

Wie soll ich das nur alles schaffen?

Wie sich der Schulstress im Gymnasium bemerkbar macht................... 21

Etwas für den kleinen Hunger: Kochtipp zu einem

Gericht, das für jede Tageszeit geeignet ist.... 22

Was läuft heute? Wo amüsiert sich die Bieler

Jugend am Wochenende mit Vorliebe, welche Clubs sind empfehlenswert und wo kann man einfach den freien Nachmittag geniessen?.................... 23

Verantwortlich für diese Ausgabe: Jana Tálos. Autorinnen in dieser Nummer: Aurelia Fabian, Betina Adrovic, Michelle König, Jeannette Frey, Angela Meuter, Ladina Wirthner, Chiara Tormen. Models: Solange Würsten, Aurelia Fabian, Chiara Tormen, Magali Tálos. Foto- und Stylingassistenz: Magali Tálos.


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Die Geschichte des Schmucks Schmuck ist heute eines der wichtigsten Accessoires einer Frau. Gehen wir zurück in der Geschichte bis an den Anfang der Menschheit und finden wir heraus, wem wir diese unentbehrliche Erfindung zu verdanken haben.  Text: Jana Tálos Es war ungefähr vor 100 000 Jahren, als unsere Vorfahren begonnen haben, sich mit Materialien aus der Natur zu schmücken. Meist verwendeten sie dabei Muscheln, in deren Schale sie Löcher bohrten und die sie dann auf Pflanzenfasern auffädelten. Sie verstanden sich sogar darin, mehrkettige Halsketten aus Muscheln herzustellen. Im Laufe der Steinzeit wuchs die Faszination am Schmuck und der Kunst. In religiöser Hinsicht spielte der Schmuck in der Steinzeit eine wichtige Rolle. Er wurde den Toten mit in die Grabstätte gegeben oder als Zeichen des Glaubens getragen, was heute noch der Fall ist. Unsere Urahnen dachten sogar, dass die Amulette vor Gefahren schützen oder als Glücksbringer für die Jagd eingesetzt werden können. Bereits damals war ein gewisser Aberglaube mit dem Schmuck verbunden. Für einfache Schmuckstücke verwendeten die Steinzeitmenschen Materialien wie Holz, Muschel- oder Schneckengehäuse, Tierzähne oder Knochen. Besonders kostbar waren Bernstein und Perlen, da ihr Vorkommen seltener war, und sie faszinierend glänzen.

Schmuck in der Bronzezeit

10 000 Jahre v. Chr., als die Menschen nicht mehr als Nomaden herumzogen, sondern sesshaft wurden und Städte gründeten, brach ein neues Zeitalter an: die Bronzezeit. Zuvor trug man glänzende Steine als Schmuckstück, welche den Reichtum repräsentieren sollten. In der Bronzezeit kamen neue Materialien wie Bronze und Kupfer dazu. Vor allem Könige und hohe Staats-

Erst im 19. Jahrhundert fasste der Schmuck auch bei den normalen Bürgern wieder Fuss. männer trugen Preziosen aus den neu entdeckten Metallen. Die grössten Schmuckschätze aber besassen zu dieser Zeit die Ägypter. Die Pharaonen hatten viele Gebiete erobert, in welchen sie die Metalle problemlos erschliessen konnten. Silber, Gold und Bronze waren keine Seltenheit mehr. Aber nicht nur in Ägypten schmückten sich die Leute mit wertvollen Schätzen, sondern auch in Griechenland und Rom. Die beiden Mächte konnten die Rohstoffe überall erschliessen, da sich ihre Imperien fast über die ganze damals

Wusste, wie man die Accessoires einsetzt: Marilyn Monroe, eine der bekanntesten Stil-Ikonen ihrer Zeit.

bekannte Welt erstreckten. Über die Jahrtausende wurde der Schmuck immer mehr zum Symbol für grossen Reichtum. Für die reichen Frauen und Männer war es wichtig, einige solche wertvollen Schmuckstücke zu besitzen.

Vom Unikat zum Modeschmuck

Im Mittelalter trug man schwere Ketten, die Frauen trugen Armbänder, Ohrringe und Halsketten. Vor allem Perlenketten waren sehr beliebt und kostbar. In dieser Zeit konnten sich nur noch die Reichen Schmuck leisten, da er für die Armen viel zu teuer war. Diese begnügten sich mit kleinen Amuletten aus Holz, mit denen sie den christlichen Glauben symbolisierten. Erst im 19. Jahrhundert fasste der Schmuck auch bei den normalen Bürgern wieder Fuss.

Man stellte nicht mehr nur Unikate her, sondern mehrere gleiche Stücke in Serie, der sogenannte Modeschmuck. Diesen Schmuck konnte sich nun auch das Bürgertum leisten. Die Leute verstanden sich immer mehr darin, den Schmuck passend zur Mode einzusetzen und sich dadurch zu verschönern. Fast in jedem Haushalt waren irgendwelche Schmuckstücke zu finden, egal ob arm oder reich. Mittlerweile wird auch Schmuck aus Kunststoff hergestellt, so dass wirklich jedermann sich mit Schmuckstücken ausstatten kann. Trotz der langen Geschichte des Schmucks ist seine Bedeutung bis heute erhalten geblieben. Für manche ist er ein Symbol, für andere nur ein einfacher Glücksbringer. Doch egal ob er teuer war oder nicht, er hat für jeden eine persönliche Bedeutung.


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Schülerkleidung: Inwiefern unterscheidet sie sich vom Ausgangstrend, welche Kleidung ist praktisch und sieht trotzdem gut aus? Diese drei Schülerinnen machen es vor.  Text und Bilder: Jana Tálos

Solange Würsten (18), Klasse 1 I

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iese Primanerin hier zeigt uns die typische Schülerkleidung an unserer Schule. Sie zeigt sich zwar stilvoll, aber nicht zu auffällig. Sie trägt klassische Jeans im Röhrenschnitt. Dieser Schnitt ist schon seit längerem in Mode, daher gehören solche Jeans heutzutage bereits zur Alltagskleidung jeder Frau. Dazu trägt sie weisse Stoffturnschuhe, die in der Sommer- und Herbstsaison sehr praktisch sind. Auf der einen Seite ist der Stoff so dünn, dass die Füsse im Sommer nicht zu schwitzen beginnen, auf der anderen Seite ist er noch genug dick, dass wir in den kühleren Herbsttagen nicht frieren. Ausserdem sind Turnschuhe in unserer Schule sehr vorteilhaft. Wir haben sehr viele Treppen, und oft finden die Unterrichtsstunden in verschiedenen Etagen der Schule statt. Die Stufen lassen sich mit Turnschuhen um einiges besser bewältigen als mit High Heels oder sonstigen Absatzschuhen. Das weisse Shirt, das sie trägt, ist simpel und schlicht geschnitten. Der Ausschnitt ist

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normal, zeigt nicht zu viel, was in einer Schule ja auch überhaupt nicht nötig ist. Der rosarote Cardigan, den sie darüber trägt, ist das eigentliche Highlight an ihrer Kleidung. Das zarte Rosa bringt Farbe in das Outfit. Die ¾-Ärmel sind praktisch, wenn einem in den Klassenräumen zu warm wird. Die weissen Verzierungen am Rand harmonieren gut mit dem weissen Shirt, dass sie darunter trägt. Als einziges Accessoire trägt sie eine typische Tasche von Longchamp. Die Farbe der Tasche passt gut zu den anderen Pastelltönen ihrer Kleidung. Sie ist ziemlich gross, so dass genug Platz für all den Schulkram da ist, den man jeden Tag zur Schule schleppen muss. Die Haare sind schlicht und einfach nach hinten gebunden, was an einem stressigen Schultag von Vorteil sein kann. Fazit: Wenn man diese Frau betrachtet, merkt man sofort, dass es sich um eine Schülerin handeln muss. Ihr Outfit ist angemessen, stilvoll und für einen normalen Schultag sehr bequem.

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Aurelia Fabian (17), Klasse 1 I

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iese Schülerin trägt bereits ein herbstliches Outfit. Es ist eleganter und glamouröser als die Sommerkleidung, die wir Schülerinnnen tragen. Sie trägt dunkle Jeggins (Jeans-Leggins), welche relativ eng anliegen und trotzdem bequem zu tragen sind. Dank der guten Dehnbarkeit der Jeggins sind diese den Körperkonturen perfekt angepasst. So sind sie praktisch zu tragen und bringen fast so viel Wärme wie gewöhnliche Jeans. Um sich vor den frostigen Herbsttagen zu schützen, trägt sie eine beigefarbene Herbstjacke. In diesem Fall hier handelt es sich um einen Kurzmantel mit einer Reihe von Knöpfen. Diese Mäntel sind zur Zeit in jedem Kleidergeschäft zu finden und eignen sich auch sehr gut für den Winter. Um die Taille zu betonen, ist an der Jacke ein Gürtel befestigt, den man beliebig eng anziehen kann. Darunter trägt sie ein langärmeliges weisses Shirt. Im späteren Herbst sind diese Langarm-Shirts von Nutzen,

weil im untersten Stock des Schulhauses gerne mal die Heizungen ausfallen. Ein wichtiges Accessoire für diese Saison ist natürlich der Schal. Weiss passt gut zu diesem Outfit, da ausser der Jeans nichts Dunkles zu sehen ist. Es harmoniert gut mit dem Shirt, das sie trägt. Andersweitig finden wir hier auch andere Schmuckstücke, nämlich Ringe. Ringe sind heutzutage sehr beliebt bei den Jugendlichen, meist nicht einmal, weil der Ring eine wichtige Bedeutung hätte, sondern einfach um sich selber zu schmücken und weil Ringe schöne Schmuckstücke sind. Fazit: Hier sehen wir eines der klassischen Herbstoutfits der Schülerinnen. Die Kleidung ist den tieferen Temperaturen angepasst, nur die fehlende Mütze und die nicht vorhandenen Handschuhe erinnern daran, dass es noch nicht ganz Winter geworden ist. Das Outfit ist zwar elegant, dennoch praktisch und alltagstauglich. Für eine Schülerin genau das Richtige.


Mit der Brille weiss man endlich, was überhaupt da steht! Und da man nun auch die Erklärung dazu lesen kann, ist die Rechnung gar nicht mehr so kompliziert, wie sie ohne Brille ausgesehen hat.

Eine Brille bringt Licht ins Dunkel Ein ganz typisches und oft unvermeidliches Merkmal vieler Gymnasiastinnen ist: eine Brille. Viele Schülerinnen tragen bereits sehr früh eine Brille, weil ihr Sehvermögen nicht mehr mithalten kann. Früher waren die Bril-

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len hässlich, man setzte sich lieber in die vorderste Reihe und versuchte die Buchstaben an der Tafel zu entziffern, anstatt sich eine Brille zu kaufen. Heute ist das ganz anders. Brillen gehören mittlerweile zu den belieb-

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Chiara Tormen (17), Klasse 1 I

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n dieser Schülerin sehen wir einen absolut bequemen Look. Das Outfit ist gemütlich und sieht trotzdem gut aus. Unten trägt sie eine Art Chinohose. Der Stoff ist sehr geschmeidig und weich und sitzt nicht zu eng. Sie lässt einem eine gewisse Freiheit in der Bewegung. Gegen unten werden die Hosen immer enger und enden so im Röhrenschnitt. Dem Outfit angepasst hat die Hose einen dunklen graubraunen Farbton. Damit sie oben herum nicht zu locker sitzt, kann man den Hosenbund mit einer Schlaufe anpassen. Oben trägt sie ein pastellfarbenes Shirt. Es ist in den Hosebund gesteckt, da die Hose hoch getragen wird. Darüber trägt die Schülerin eine dunkelfarbene Strickjacke. Strickjacken sind sehr bequem und in kalten Tagen sehr praktisch. Sie halten warm und sehen erst noch gut aus. Ausserdem haben sie den Vorteil, dass man sie öffnen und schliessen kann und einem

testen Accessoires auf dem Markt, und es gibt sie in den verschiedensten Formen und Farben. Also: Wenn eure Augen nachgeben, wartet nicht zu lange, sondern kauft euch eine Brille!

dadurch die Möglichkeit geben, die Wärme bis zu einem gewissen Grad zu regulieren. So ist einem nicht zu heiss und nicht zu kalt. Im Herbst ist so eine Strickjacke sehr vorteilhaft, da es draussen kalt und drinnen warm ist. Weiter trägt die Kandidatin hier mehrere Accessoires. Einerseits die grossen, auffallenden Ohrenringe in Gold und andererseits die lange Halskette mit mehreren Anhängern. Die Accessoires ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Auch der leuchtende Nagellack erfüllt seinen Zweck. Die Haare trägt sie offen und locker auf den Schultern. Fazit: Bei dieser Schülerin ist zu erkennen, dass sie sich den Schulalltag gewöhnt ist und sich auch dem entsprechend zu kleiden weiss. Sie trägt gemütliche, schlichte Kleidung, die sie mit den verschiedenen Accessoires aufpeppt. Diese verleihen dem Ganzen das gewisse Etwas. Durch und durch eine echte Schülerin.

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  In & Out Dinge, die wir wieder sehen wollen...  und Dinge, die wir echt nicht mehr brauchen!  Text: Jana Tálos

Dunkler Nagellack Dunkler Nagellack war in letzter Zeit wieder häufig zu sehen auf den Fingernägeln der jungen Frauen. Andererseits sind auch bunte Farben oft zu sehen. Man weiss nicht so recht, ob jetzt die dunklen oder die bunten Farben besser ankommen. Es scheint eine ziemlich schwierige Frage zu sein, denn einig sind sich die Gymnasiastinnen ganz und gar nicht. Auch wenn das Resultat ziemlich knapp ausgefallen ist, kann man den 60 Prozent der befragten Gymnasiastinnen Recht geben: dunkle Töne sind wieder IN!

DSDS Die Casting-Sendung «Deutschland sucht den Superstar» ist eine der nervigsten TV-Renner im Deutschen Fernsehen. Jahr für Jahr läuft die Show von Neuem an und oft werden die Jurymitglieder rund um Dieter Bohlen ausgewechselt. Die Sänger werden immer schlechter, die Zuschauer immer hysterischer und die Jurymitglieder immer langweiliger. Sogar Dieters Auftreten wird von Jahr zu Jahr peinlicher. Noch mehr Staffeln haben wir echt nicht nötig! 87 % der befragten Gymnasiastinnen meinen: OUT!

Sonnenbrillen Sonnenbrillen! Es gibt sie in allen möglichen Grössen, Formen, Farben und Qualitäten. Viele von uns haben sich über den Sommer ganze Sammlungen von verschiedenen Sonnenbrillen angelegt. Doch leider nimmt auch der Sommer einmal ein Ende. Manche Leute haben das leider nicht bemerkt. Und weil sie sonst keine Verwendung für ihre Sonnenbrillen finden, tragen sie sie so ziemlich zu jeder Tageszeit, egal bei welchem Wetter. Aber bitte: Der Sommer ist vorbei, und die Sonne scheint auch nicht mehr jeden Tag. Also lasst das Tragen von Sonnenbrillen, wenn die Sonne gar nicht scheint, geschweige denn bei Nacht! 73 Prozent der befragten Gymnasiastinnen finden: OUT!

Ohrenschützer Okay. Ohrenschützer waren ja mal wirklich süss. Aber das war, als wir 10 Jahre alt waren. Wenn jetzt jemand mit Ohrenschützern herumläuft, denkt man sich einfach nur: Wo bist denn du hängen geblieben? Im Prinzessinnenland? Ganze 93 Prozent der befragten Gymnasiastinnen sind der Meinung, dass Ohrenschützer bzw. Ohrenwärmer in unserem Alter eher kindisch aussehen und nicht wirklich in unsere Zeit passen. Daher ein ganz klares OUT! Also: Wenn ihr kalte Ohren habt, lasst die Ohrenschützer im Regal liegen, und kauft euch eine anständige Mütze.


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kosmetiK

Die Morgenhetze Jede von uns kennt das Problem. Man ist gerade erst richtig wach geworden, hat gefrühstückt und sich auch schon angezogen. Aber etwas stimmt immer noch nicht mit dem Spiegelbild im Badezimmer – das Gesicht. Das Schminken am Morgen, gerade zehn Minuten bevor der Bus kommt, stellt für viele von uns die erste grosse Hürde des Tages dar.

Das Wichtigste – um nicht zu scheitern – ist eindeutig, nicht in Stress zu geraten. Man muss ganz simpel step by step vorgehen; erst Make-Up, darauf folgt ein feiner Strich Kajal, danach kommt der Lidschatten, der mit den Kleidern kompatibel oder einfach neutral sein sollte, und zum Schluss noch Mascara (bei Möglichkeit waterproof, dann gibt’s kein

Verschmieren). Wenn man also ein System hat, kann man sich auch in sieben Minuten schön machen und danach sogar noch bis zur Busstation rennen. Und wenn man mal verschläft und einem wirklich keine Zeit mehr bleibt, um sich zu schminken – es ist ja nur die Schule, und mit Natürlichkeit punktet man am meisten. Aurelia Fabian, 17, 1I

«Ich sah aus wie ein halber Emo» Kosmetische Missgeschicke: Sie gehören genauso zum Leben wie Glücksmomente. Zwei Schülerinnen und ihre Erfahrungen. Bettina Adrovic, 19 Jahre, 1G In den Ferien ging ich zur Friseurin und fragte nach dem Preis. Da ich knapp bei Kasse war, kaufte ich mir halt selber Farbe und liess die Haare damit von der Friseurin färben. Ich kaufte mir 2 Packungen, und auf der Packung war ein wunderschöner Schokoladen-Braunton. Ich stellte sie der Friseurin auf den Tisch, damit ich mir noch schnell eine Zeitung kaufen konnte. Als ich zurück kam, strich mir ihre Helferin die Farbe auf die Haare und liess es über eine halbe Stunde einwirken. Ich wusste, dass es zu viel war und bat sie, mir die Farbe abzuwaschen, da meine Kopfhaut juckte. Sie wusch mir die Farbe aus und föhnte meine Haare glatt. Ich erschrak fürchterlich, als ich sah, dass meine Haare rabenschwarz waren. Aber ich versuchte mich aufzumuntern, indem ich mir sagte, dass ich schon immer sehen wollte, wie mir schwarz stehe. Als ich dann nach Hause gehen

wollte, sagte mir meine Cousine auf einmal, dass meine Haare völlig farbig seien. Ich glaubte es ihr nicht, da sie öfters Spass mit mir machte. Aber als ich mich im Spiegel von hinten anschaute, habe ich gesehen, dass hinten immer noch mein rötliches Braun geblieben ist. Na toll, meine Ferien und meine Haare waren kaputt. Ich hatte keine Ahnung, dass man nicht die gleiche Farbe wie auf der Packung erhalten würde und noch dazu war ich wütend, dass man mir nicht gesagt hatte, dass ich zu wenig Farbe gekauft hatte. Ich ging doch davon aus, dass zwei Packungen reichen würden... Michelle König,17 Jahre, 1I Einmal und nie wieder, hab ich mir geschworen. Aber nein, nichts daraus gelernt und das Maleur

hat sich wiederholt. Ich hab ausgesehen wie ein halber Emo. Ja, von Hellbraun-Braun auf Dunkelbraun, mal probieren. Also ab in den Laden, um Farbe zu kaufen. Dunkelbraun, hält bis zu 12 Wochen, stand drauf. Casting Crème Gloss von L'Oréal. Ich hätte mich ja für Braun entschieden – sah dunkel genug aus –, aber meine Mutter fand, mit Dunkelbraun sähe man den Unterschied besser. Also ab nach Hause und rauf mit der Pampe, natürlich mit Mamas Hilfe. Die kennt sich damit aus, und bei so dicken Haaren hätte ich das eh nicht selbst hingekriegt. 30 Minuten einwirken lassen, aber Mum meinte natürlich wieder «Ne, lass das noch 5 bis 10 Minuten mehr drauf». Ich sah das Unglück schon kommen. Es war schwarz! «Das wird noch heller beim ausspülen.» Aber es blieb und betonte meine sonst schon helle Haut. Und das schlimmste war der hässliche Rotstich. Naja, wenigsten waren Ferien. Und zum Glück hat das mit den 12 Wochen auch nicht gestimmt.


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  Frisuren: Gretenzopf

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oraussetzungen: Frauen mit dünnem Haar ist diese Frisur eher zu empfehlen, da das Flechten besser gelingt. Ausserdem ist es von Vorteil, wenn die Haare mittellang bis lang sind, so wird der Zopf schöner. Bei einem Stufenschnitt ist die Frisur weniger zu empfehlen, da die Strähnen immer wieder aus dem Zopf fallen könnten. Viel Spass beim Flechten! Text und Bilder: Jana Tálos

1. Schritt: Die Haare müssen als Erstes glatt gebürstet und entknotet werden. Sie sollten relativ geschmeidig anliegen, damit sie leicht zu verarbeiten sind. Tipp: Stark gelocktes Haar eignet sich nicht gut für den Gretenzopf, da die widerspenstigen Strähnen nur sehr schwer in den Zopf zu kriegen sind. Frauen mit solchen Haaren sollten zuerst mit einem Glätteeisen Vorarbeit leisten.

2. Schritt: : Die Haare auf eine Seite legen und hinten mit Haarspangen feststecken, so dass alle Haare im Zopf verwendet werden können. Die Haare hängen so nicht mehr locker, sondern sind gut befestigt, die einzelnen Strähnen können nicht mehr herausrutschen. Tipp: Je nachdem, wie dick die Haare sind, braucht es zur Befestigung mehr oder weniger Haarspangen. Also immer genug Haarspangen einberechnen!

5. Schritt: Nun beginnt der schwierige Teil der Frisur: Das Flechten. Dabei geht man folgendermassen vor: Man nimmt jeweils eine dünne Strähne von einem der beiden Haarbüschel und legt sie über das andere Haarbüschel. Die Strähne wird dem Büschel einfach hinzugefügt. Genau das gleiche macht man mit der anderen Seite. Tipp: Die Strähne sollte nicht allzu dick sein.

6. Schritt: Die Haare werden nun so weiter geflochten, bis ein ganzer Zopf entsteht. Der Zopf sollte am Ende immer dünner werden. Er sollte eine einigermassen regelmässig Struktur haben, die Enden der einzelnen Strähnen dürfen aber auch sichtbar sein. Das verleiht dem Zopf seine Gestalt. Am Ende den Zopf mit einem Haargummi zusammenbinden.


Das braucht ihr:

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Haarspangen (so viele wie möglich) Haargummi Bürste Kamm, evtl. Haarspray

3. Schritt: Als Nächstes sollte man die Fransen zurückstecken. Die etwas kürzeren Haare passen nicht in den Zopf und wären daher nur im Weg. Dafür wieder Haarspangen verwenden. Die Fransen werden am Schluss noch einmal gebraucht.

4. Schritt: Die Haare in zwei Teile spalten. Beachten, dass ein Scheitel entsteht und dass die Haare der beiden Teile nicht übereinander liegen. Sonst kommen die Haare beim Flechten durcheinander und verknoten sich. Tipp: Mit dem Kamm einen Scheitel ziehen, so dass die beiden Teile ungefähr gleich dick sind. Beide Haarbüschel nochmals durchbürsten, damit die Haare sich nicht wieder verknoten.

7. Schritt: Die Fransen, welche zu Beginn nach oben gesteckt wurden, nach vorne nehmen. Sie werden nun in zwei Strähnen aufgeteilt und umeinander gezwirbelt. Ihr könnt sie mit einer Haarspange am Hinterkopf befestigen. Tipp: Wer die Fransen lieber nicht feststecken möchte, kann sie auch vorne lassen. Sieht genau so gut aus; je nachdem, für welchen Anlass ihr die Frisur macht.

8. Schritt: Einzelne störende Haarsträhnen könnt ihr noch mit ein paar Haarklammern unter dem Deckhaar feststecken. Und fertig ist die Frisur! Tipp: Mit ein wenig Haarspray kann die Frisur noch stabiler gemacht werden, falls euch immer wieder Strähnen aus dem Zopf fallen.


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Taschengeschichten und 

Wir Schülerinnen benutzen unsere Pulte nicht nur als Arbeitsplatz, sondern ziehen es vor, uns darauf möglichst breit zu machen.    

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ir betreten das Schulzimmer, werfen unsere Taschen aufs Pult und setzen uns. Keine von uns würde jemals Anstalten machen, unsere Taschen auf den Boden zu stellen. Und das, obwohl wir genau wissen wie sehr unsere Lehrer sie hassen. So eine Tasche bringt uns nämlich ganz klare Vorteile. In erster Linie kann man sich hinter seiner Tasche verstecken. Oder es zumindest versuchen. Taschen können aber auch ganz andere Dinge verstecken. Sie ermöglichen uns, während dem

Unterricht in Ruhe zu simsen, ohne dass es gleich auffällt. Das ist nur ein Beispiel von den vielen Dingen, welche wir hinter den Taschen verste-

Die Taschen ermöglichen uns, während dem Untericht in Ruhe zu simsen.

cken. Da wären natürlich noch Ipods, Sudokus, ungemachte Hausaufgaben, Zeitschriften, Zeichnungen und was uns sonst noch so einfällt. Leider haben uns bereits einige Lehrer durchschaut und zwingen uns nun dazu, die Taschen auf den Boden zu stellen. Trotzdem geben wir nicht auf und versuchen immer wieder von Neuem, die Taschen unauffällig auf dem Pult zu platzieren. Wie die Lehrer darauf reagieren, ist nicht nur amüsant, sondern mittlerweile auch berechenbar. Hier einige der berühmtesten Sprüche:


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   Lehrerreaktionen

  Unsere Lehrer haben daran oft keine Freude.  Text und Bild: Jana Tálos «Jez düet aui Täsche u d Jaggene a Bode, i mas nid nomau säge!»

«I schiesse eui Täsche jetz de usem Fänschter!»

«Bitte aui Täsche abä. Nur ds mr üs richtig vrstöh . . .  mir si hie nid bim Camping.»

«Nehmen sie die Taschen vom Pult, ich sehe Sie ja kaum mehr!»

«That’s a working place, not a wardrobe!»

«Nehmen Sie ihre Taschen runter, das irritiert mich!»

«Please, put your bags on the floor.»

«Ich will das nie mehr sehen!»

«Bitte alle Taschen sofort vom Pult!»

«Wir sind hier nicht beim Picknicken!»


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Wenn die Zeit Gefriert Es kommt nicht selten vor, dass in der Schule wieder mal totale Langweile herrscht. Hier sind Tipps von Schülerinnen aus der Prima, wie man langweilige Stunden überleben kann.

Es lebe die Wasserflasche Wenn es mir langweilig ist im Unterricht, beginne ich meistens in meiner Agenda herumzublättern und plane das nächste Wochenende voraus, was meistens mit einer «to do–list» verbunden ist. Ansonsten verziere ich die Seiten, schreibe etwas auf oder verfasse ein SMS. Oft mache ich auch das Kreuzworträtsel in "20minuten" oder «zettele» mit der Person neben mir. Natürlich kommt es auch nicht selten vor, dass die Fingernägel noch verschönert werden könnten oder die Hände etwas Crème vertragen mögen...   Aber was fast am häufigsten vorkommt, ist der Griff zur Wasserflasche, welche normalerweise so verlockend auf dem Pult steht und nur

«Natürlich kommt es nicht selten vor, dass die Fingernägel verschönert werden könnten oder die Hände etwas Crème vertragen mögen . . .”

darauf wartet, ausgetrunken zu werden. Es ist nicht einmal ungesund, viel zu trinken. Jeannette Frey (Klasse 1G)

«Wenn alles nichts hilft, quatsche ich mit meinen Nachbarn.” iPhone und iPod Wenn es mir im Unterricht langweilig ist, was leider viel zu oft vorkommt, mache ich zuerst mal mein tägliches Sudoku. Habe ich bereits alle Sudokus gelöst, die mir in die Finger kommen, esse ich heimlich und spiele Klondike auf meinem iPod. Oft gehe ich auch ins Facebook mit dem iPhone, fange an die Agenda vollzukritzeln oder schreibe SMS. Wenn alles nichts hilft, quatsche ich mit meinen Nachbarn, und so überlebe ich auch die langweiligen Schulstunden. Angela Meuter (Klasse 1I)

Nicht ohne meine Agenda Wenn man merkt, dass eine Schulstunde beginnt, die nur mit sehr viel Nebenbeschäftigung vorübergeht, dann ist der erste Schritt immer (!) Tasche aufs Pult, Handy und Agenda auspacken. Meist findet man sonst noch Nützliches wie Lippenpomaden und Handcreme. Die Agenda, welche bei den meisten Frauen gleichzeitig noch als Freundschafts- und Tagebuch dient,

«Das Handy nie aus den Augen lassen - es ist die einzige Verbindung zur Aussenwelt.” wird genaustens durchstöbert, dabei darf aber das Handy nie aus den Augen gelassen werden, denn es ist in diesem Moment die einzige Verbindung zur Aussenwelt. Und wenn alles nichts nützt, gibt es ja immer noch Schulkameradinnen, denn denen ist oft genau so langweilig! Ladina Wirthner (Klasse 1G)


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Treppe des Grauens Jeden Morgen das Gleiche. Bevor wir alle in der Schule ankommen, müssen wir zuerst noch einen quälenden Schulweg hinter uns bringen. Für mich und viele andere von euch ist es die «Treppe des Grauens», die von der Seevorstadt zum Gymnasium Alpenstrasse führt. Die 999 Stufen scheinen oft kein Ende zu nehmen. Weiter unten findet ihr zwei weitere Berichte von Schülerinnen über ihren täglichen Schulweg im Morgengrauen.

Ohne Musik kein Bus! Joëlle Meier, 17, 2Z Jeden Morgen um 06:50 verlasse ich das Haus. Ich kann zwischen zwei Buslinien wählen und dies entscheidet, welchen Weg ich laufen muss. Meistens wähle ich die Nr. 2, weil ich da weniger weit laufen muss – am Morgen bin ich meistens noch sehr müde und im Stress, weil ich immer zu spät aufstehe. Um 06:53 Uhr kommt mein Bus. Meistens ist er schon sehr voll und leert sich dann am Bahnhof. Am liebsten setzte ich mich ganz vorne hin, weil ich dort nur nach draussen schauen muss. So muss ich mir noch keine Gedanken machen über die anderen Menschen, die im Bus sitzen, z.B wie sie sich anziehen oder sich verhalten. Musik ist für mich ein Teil vom Busfahren. Es gehört einfach dazu, ohne Musik kein Bus. Ich kann mich mit der Musik wecken oder einfach noch ausruhen. Nach ungefähr 10 Minuten und sieben Stationen muss ich aussteigen. Ich

überquere die Strasse und setze mich auf eine Bank und warte dann meistens fünf Minuten bis der nächste Bus kommt, der mich in die Schule fährt. Der ist praktisch immer voll, und es bietet sich nur selten eine Sitzmöglichkeit. Es gibt Schüler, die noch in ihrem Halbschlaf sind, und andere diskutieren bereits wild herum – ich gehöre meistens noch zu den Halbschlafenden. Ich steige nach etwa fünf Minuten aus dem Bus aus und betrete dann das Schulgelände.

Jeden Morgen spät dran Anya Bosshard, 17, 2Z Ich laufe zur Tür hinaus und muss etwa zwei Minuten zur Busstation der Buslinie 4 laufen. Meistens muss ich mich sehr beeilen, da ich immer verspätet bin. Mein Stammplatz ist ziemlich weit vorne im Bus in der zweiten Reihe, rechts am Fenster. Da hat man den besten Beobachterplatz. Es hat noch nicht so viele Leute im Bus, da es eine Haltestelle nach der Endstation Löhre ist.

Im Bus schaue ich mich erst einmal um. Dabei hoffe ich immer, dass ich niemanden kenne, denn ich rede nicht gerne am Morgen. Ich höre lieber Musik und denke noch ein wenig nach. Immer wenn jemand einsteigt, beobachte ich diese Person und versuche mir vorzustellen, was für ein Leben sie/er hat. Ob diese Person glücklich oder traurig ist, ob sie Familie hat oder nicht. Die interessantesten Personen steigen beim Bahnhof Mett ein. Da kommen immer ganz viele verschiedene Leute in den Bus. Alte, junge, schöne, weniger schöne, dicke und auch dünne Menschen. Später steige ich dann entweder beim Zentralplatz oder beim Guisanplatz aus. Es kommt ganz darauf an, ob ich mir beim Beck noch ein «Gipfeli» holen will oder nicht. Danach steige ich in den Bus Nummer 5. Da bin ich dann schon etwas gesprächiger und setze mich meistens zu meinen Schulkollegen. Die Fahrt zum Schulhaus dauert nur wenige Minuten. Und die geniesse ich noch und schwatze.


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So ticken die Lehrer Egal ob gross, klein, hässlich oder schön – im Endeffekt können wir sie trotzdem alle nicht wirklich leiden: die Lehrer. Sie gestalten unseren Alltag, und sie verdonnern uns zu unverschämt schwierigen Tests. Doch nicht alle sind gleich. Es gibt verschiedene Lehrertypen. Ein paar davon werde ich euch hier vorstellen.   Text: Jana Tálos Der «Ich-mache-diesen-Job-nurdamit-ich-viel-Geld-verdiene-ohneetwas-dafür-zu-tun-Typ» Sicher, viele Lehrer wählten ihren Beruf aus der Überzeugung, Kindern etwas beibringen zu können und ihnen zu helfen. Es gibt aber auch Lehrer, die denken, so lange sie gut bezahlt werden, könnten sie sich alles erlauben. So auch dieser Typ. Er bereitet sich nur ein einziges Schuljahr in seinem Leben auf den Unterricht vor. Die darauf folgenden Klassen lernen genau die selben Dinge wie die Klasse zuvor, sie lesen die gleichen Bücher, erhalten die selben Blätter und halten die selben Vorträge. Die Noten werden nach Gutdünken verteilt, Hauptsache es macht nicht zu viel Arbeit. Um sich auch die Gestaltung der Stunde zu ersparen, lässt er die Schüler über alle möglichen Themen Vorträge halten, Besprechungen und Diskussionen vorbereiten, oder er lässt sie die Aufgaben im Buch lösen, das er einmal per Zufall entdeckt hat. Dieser Lehrer kommt auch nie pünktlich zum Unterricht, weil er sowieso immer zu wenig Stoff hat, um die ganze Stunde auszufüllen. Er braucht keine Ausreden, denn er ist ja schliesslich der Lehrer. Falls aber ein Schüler einmal zu spät kommen sollte, wird ihm eine dicke Strafe aufgebrummt, die meistens darin besteht, die nächste Stunde vorzubereiten, mit einem vom Lehrer frei erfundenen Thema. So verdient dieser Typ sein Geld und die Schüler hassen ihn.

Der Teacher-forever-and-longer-Typ Manche Lehrer können ihren Job einfach nicht loslassen. Sie sind sogenannte GewohnheitsMenschen, die sich so sehr an den schulischen Tagesablauf gewöhnt haben, dass sie nun Angst davor haben, in Rente zu gehen. Diesen Lehrer nennt man den Teacher-forever-and-longerTyp. Er quält Schüler über unzählige Generationen, ja bereits unsere Eltern wurden von ihm unterrichtet. Dieser Lehrer oder diese Lehrerin, hat meistens eine ziemlich nervende Macke, die sich durch die ganze Amtszeit zieht. Sie ist bei allen Schülern, Ehemaligen und Lehrern bekannt: Der Lehrer denkt nicht im Traum daran, dies zu ändern. Am Ende ihrer Amtszeit versuchen sie, ihre Pensionierung so lange wie möglich hinauszuzögern, zum Leid aller Kinder der folgenden Generationen. Da es heute einen verheerenden Lehrermangel gibt, gelingt ihnen

Engagiert wie hier oder abgelöscht wie vielfach anzutreffen: Die Lehrer sind ein Spiegelbild der Gesellschaft.

das meistens auch, und die Kinder bekommen einen steifen, verbitterten Lehrer vorgesetzt. Daher ist dieser Typ einfach nicht auszurotten.

Endeffekt, profitieren wir von solch einem Unterricht und sind froh, dass diese seltene Art von Lehrer doch noch existiert.

Der soziale Typ

Der junge Typ

Der soziale Typ ist einer der wenigen Lehrertypen, den man im Grossen und Ganzen loben kann. Er hat es geschafft, sich wirklich für seinen Beruf zu interessieren, und er besitzt die Fähigkeit, den Schülern tatsächlich etwas beizubringen. Er besitzt viel Material, erkundigt sich immer wieder über aktuelle Themen und hält seine Unterlagen auf dem neusten Stand. Den Schülern gegenüber tritt er sehr ruhig und verständnisvoll auf, allerdings weiss er auch, wo die Grenzen liegen. Er schreit nie, hat aber diesen ermahnenden Tonfall. Obwohl alles an diesem Lehrer perfekt scheint, ist er doch nicht immer und überall beliebt. Denn leider befinden wir uns in einem Alter, in welchem wir an allem etwas auszusetzen haben, egal wie gut es auch sein mag. Die verständnisvolle Art können wir nach einer Weile nicht mehr ausstehen, denn wir wollen nicht verstanden werden. Weil wir genau wissen, dass an diesem Lehrer eigentlich nichts zu bemängeln ist, suchen wir Fehler an ihm, über die wir uns aufregen können. Doch im

Alle Prüfungen bestanden, eine Stelle gefunden und endlich seinen Traum wahr gemacht: unterrichten. So geht der junge Typ sein erstes Schuljahr an. Die ersten Jahre als Lehrer sind schwer, vor allem für den jungen Typ, der an einem Gymnasium oder einer Oberstufe unterrichtet. Um einen guten Eindruck zu hinterlassen, passt er sich dem Stil der Schüler an. Um «cool» rüberzukommen, macht er auch hin und wieder Gebrauch von der vermeintlichen Jugendsprache. Allerdings wenden sie diese oft an den falschen Stellen an oder sprechen sie gar total falsch aus. Dies veranlasst die Schüler dazu, sich alle Freiheiten zu nehmen und das unsichere Auftreten des Lehrers schamlos auszunutzen. Und zu allem Überfluss muss dieser Typ sich auch noch entschuldigen, wenn er mal schlechte Noten austeilen muss. Der junge Typ ist bei vielen Lehrern eine Phase am Anfang ihrer Karriere. Nach einigen Jahren Erfahrung verschwinden die Merkmale des jungen Typen. Er verändert sich und nimmt einen anderen Typ an.


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Schüler-Lehrer-Witze und potenter Herrscher ..." Unterbricht ihn ein Schüler: "Schreibt man potent mit zwei oder drei Hoden?"

Eine Schülerin schläft im Unterricht. Der Lehrer weckt sie: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der richtige Platz zum Schlafen ist!". Darauf die Schülerin: "Ach, es geht schon. Sie müssen nur leiser sprechen!»

o Brief des Lehrers an die Eltern: "Ihre Tochter schwätzt im Unterricht zu viel. Bitte mit Unterschrift zurück." Antwort des Vaters: "Sie sollten erst mal die Mutter hören, gezeichnet: Huber."

C Vor einer Schule ist für die Autofahrer ein Warnzeichen angebracht: "Überfahren Sie die Schulkinder nicht!" Darunter steht: "Warten Sie lieber auf die Lehrer!"

d

K Treffen sich zwei Schüler. Sagt der eine zum anderen: "Hast du schon etwas von der neuen Rechtschreibung gehört?" Sagt der andere: "Nein, ich bin Linkshänder!"

N Interessiert erkundigt sich der Vater: "Na, wie wars heute im Chemieunterricht?" "Gar nicht langweilig", erzählt das Mädchen, "in Chemie haben wir heute gelernt, wie man Sprengstoff herstellt!" "Schön. Und was habt ihr morgen in

der Schule?" "Welche Schule?"

F Im Englischunterricht fragt der Lehrer: »Janine, kannst du mir sagen, was «neun» auf Englisch heißt?«

Janine: »Nein.« Sagt der Lehrer: »Sehr gut, genau richtig!«

I Vor 2500 Jahren diktiert der Lehrer in der Hieroglyphenschule: "Ramses der Zweite, unser mächtiger

Hein Hansen aus Friesland kommt mit einer 5 im Religionstest nach Hause. Der Vater ist entrüstet und geht am nächsten Tag in die Schule. Er fragt den Religionslehrer nach dem Grund für die 5. Lehrer: "Sehen Sie mal, Herr Hansen, ihr Sohn wusste nicht einmal dass Jesus gestorben ist." Vater: "Mann, wir wohnen hinterm Deich, ohne Fernseher. Ich wusste nicht mal, dass er krank war!"

w Schüler: "Herr Lehrer, was heißt das, was Sie unter meinen Aufsatz geschrieben haben?" Lehrer: "Du musst deutlicher schreiben!"


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Das zweisprachige Gymnasium Alpemstrasse: Unter diesem Dach werden 266 Deutschweizer und 293 Romands vereinigt.

Bilinguismus an der Schule Das Gymnasium Alpenstrasse ist das einzige zweisprachige Gymnasium im Kanton Bern. Es vereinigt Deutschweizer und Romands unter einem Dach, was in der Schweiz sehr selten vorkommt.   Text und Bild: Jana Tálos Unsere Schule ist eine der wenigen zweisprachigen Gymnasien in der ganzen Schweiz. Die Unterrichtssprachen sind Französisch und Deutsch, und in jedem Jahrgang hat es ein bis zwei Bilingue-Klassen, welche ihre Matura in beiden Sprachen abschliessen. Der Schule geht es darum, die beiden Kulturen zu vereinen, so dass man sich auch gut miteinander verständigen kann. Daher ist steht das ganze Gymnasium unter zweisprachiger Leitung. Die Schule organisiert viele Anlässe, an welchen beide Sprachgruppen teilnehmen. Einige Beispiele sind der jährliche Sporttag, der Tertia-Orientierungslauf, das Schulkonzert oder auch der Jahresabschluss. Auch die Maturfeier ist zweisprachig.

Region hinaus, und gewinnt immer mehr an Bedeutung im Kanton Bern. Das Label hinterlässt allgemein einen guten Eindruck und ist daher gute Werbung für die Schulen und Unternehmen. Verliehen wird das Label vom Verein Zweisprachigkeit +. Er wurde im Jahr 2001 in Biel gegründet, um die Tätigkeit des Forums für die Zweisprachigkeit zu unterstützen.

«Label für Zweisprachigkeit»

Ziel des Vereins ist, die Zweisprachigkeit in unserer Region zu fördern, so dass sich die beiden Sprachgruppen respektieren und verstehen. Doch nicht jedes Unternehmen kann das Label für Zweisprachigkeit erhalten. Es müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Diese werden in einem Testverfahren geprüft. Einige der wichtigsten Kriterien sind die Erscheinung und Kommunikation gegen aussen, die Zusammensetzung des Personals oder die sprachliche Kompetenzen der Mitarbeitenden. Zwischen 2001 und 2006 wurden rund 25 Unternehmen/Organisationen mit dem Label aus-

Im Dezember 2003 erhielt das Gymnasium Alpenstrasse das «Label für Zweisprachigkeit». Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung, die bezeugt, dass an der Schule die Zweisprachigkeit gepflegt wird. Das bedeutet, dass sowohl Französisch als auch Deutsch (oder Schweizerdeutsch) intern und extern verwendet werden. Die Idee für das Label wurde in der Stadt Biel erarbeitet. Daher ist es auch verständlich, dass die ersten Unternehmen auch in dieser Stadt ausgezeichnet wurden. Mittlerweile reicht die Bekanntheit des Labels bis über die Grenzen der

«Dank dem Bilinguismus an der Schule sind wir viel offener gegenüber den Romands»

gezeichnet. Das Gymnasium Alpenstrasse ist unter den ersten 10, welche das Label erhalten haben.

Schülermeinungen

Ich habe die deutschsprachigen Gymnasiastinnen in meinem Fragebogen auch zum Bilinguismus an unserem Gymnasium befragt. Die Meinungen dazu gingen in ganz verschiedene Richtungen. Auf der einen Seite gibt es Schülerinnen, die sich für die Zweisprachigkeit interessieren. Sie sind der Meinung, dass man dank dem Bilinguismus an unserer Schule viel offener gegenüber Romands ist und man schneller mit ihnen in Kontakt kommt. Daraus können auch neue Freundschaften entstehen und die Sprachkenntnisse verbessert werden. Auf der anderen Seite gibt es die Schülerinnen, denen der Bilinguismus noch gar nicht wirklich aufgefallen ist. Sie meinen, dass trotz allem viel zu wenig mit der Zweisprachigkeit angefangen wird und sie deshalb nicht allzu viel davon mitbekommen. Und dann gibt es natürlich immer solche, die gar kein Interesse daran zeigen. Im Grossen und Ganzen aber ist das Interesse der Schülerinnen genug gross, viele profitieren von dem Angebot an unserer Schule.


Ist es Okay . . .? In einer Internet-Umfrage wollte ich von euch Gymnasiastinnen wissen: Was ist okay und was geht auf keinen Fall?

. . . wenn Quartaner in ihrer 1. Schulwoche einen höllischen Lärm im Schulhaus veranstalten?

. . . dass viele Lehrer keine Kompromisse eingehen können?”

. . . sich, statt zu lernen, seine Lieblingsserie anzusehen?

. . . andere die Arbeit machen zu lassen und immer abzuschreiben?

. . . sich darüber zu freuen, wenn andere eine schlechte Note schreiben?

. . . den Unterricht zu schwänzen, nur weil man den Lehrer nicht mag?

. . . wenn man nur im Gymnasium ist, weil man sonst nicht wusste was machen?

. . . wenn man uns Gymnasiastinnen als «Schöggeler» bezeichnet?

. . . während dem Unterricht ein Nickerchen zu machen?

. . . sich während dem Unterricht zu schminken?

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Schulstress und seine Folgen Heute leiden immer mehr Schüler unter enormem Schulstress. Eine Belastung, welche auch gesundheitlichen Schaden anrichten kann. Text und Bild: Jana Tálos Viele Schüler fühlen sich in ihrem Schulalltag überfordert beziehungsweise wissen nicht, wie sie mit all den Tests, Vorträgen, Hausaufgaben und Arbeiten umgehen sollen. Manchmal liegt das sogar auch an den Eltern. Sie verlangen von ihren Kindern gute Leistungen, weil sie wollen, dass diese mal etwas erreichen können. Nett gemeint, doch oft geht dabei vergessen, dass die Anforderungen die Kompetenzen des Kindes überschreiten könnten. Der Schulstress allgemein ist altersunabhängig. Doch vor allem im Gymnasium, wo Selbstständigkeit gefordert wird, wissen die meisten Schüler anfangs nicht, wie sie sich verhalten sollen. Wer am Anfang bereits den Faden verliert, hat grosse Mühe, sich wieder einzufinden. So geraten die Schülerinnen und Schüler sehr früh in den Stress. Das Problem dabei ist, dass sich schnell ein Teufelskreis bildet, aus dem man nur sehr schwer wieder herauskommt. Durch den Schulstress wird auch der Gesundheit geschadet. Das äussert sich nicht bei allen Schülern gleich. Manche neigen zu Überaktivität, werden zappelig und machen dadurch viele Flüchtigkeitsfehler. Andere ziehen sich zurück, leiden an mangelndem Appetit oder stopfen alles in sich rein. Schlafstörungen, häufige Kopfund Bauchschmerzen etc. sind alles Anzeichen dafür, dass der Schüler sich gestresst fühlt. Lösungen dafür sind nicht immer einfach zu finden. Erstmal ist es wichtig, dass das Problem erkannt wird. Nachhilfeunterricht oder ähnliches sind sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sollten alle Gymnasiastinnen und auch jüngere Schülerinnen einen Ausgleich zur Schule haben, sei es Sport, Lesen oder andere Hobbys. So fällt es einem leichter, sich wieder auf die richtige Spur zu bringen und sich selbst zu motivieren.

Schulstress ist für viele Gymnasiastinnen eine grosse Belastung und wirkt sich negativ auf ihre Gesundheit aus.

Viel Schlaf und eine gesunde Ernährung sind wichtig Chiara Tormen, 17, 1I Schulstress kann durch vieles verursacht werden. Sei es durch nicht gemachte Aufgaben, nicht gelernte Tests, oder einfach nur durch die Anwesenheit des Lehrpersonals. Stressen kann man sich allerdings auch selbst, indem man viel zu spät, viel zu wenig für die Schule macht. Dies kann sich durchaus negativ auf das Verhalten des jeweiligen Schülers auswirken, oder noch schlimmer, auf seine Noten. Viel Schlaf, eine gesunde Ernährung, eine ausgewo-

gene, innere Ruhe und ein beruhigendes Umfeld können das Stressniveau des Schülers positiv beeinflussen. Die Zeit, in der der Stress am grössten ist, ist definitiv die Zeit vor Weihnachten. Vor dem Fest der Liebe werden den Schülern noch sämtliche Proben reingewürgt, die unbedingt den Weg ins Semesterzeugnis finden müssen. Keineswegs erleichtern sich die Lehrer damit das Leben, denn auch sie kommen durch die aufgeschobenen Proben und dessen Korrekturen in Stress.

Fazit: Ist die Weihnachtszeit in Sicht, gehorche den lieben Lehrern nicht denn was sie dir aufhalsen, raubt dir noch die letzten Pausen Erleichtere dir dein Leben, lass dir die Zeit nicht nehmen plane alles im Voraus, so ersparst du dir den Graus Poet Homer J. Simpson


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Kochtipps

Gazpacho Gazpacho ist eine Spezialität, die ich bei meinem Sprachaufenthalt in Spanien kennengelernt habe. Es ist eine kalte Suppe, die alle möglichen Gemuesesorten umfasst. Gesund und köstlich! Zutaten für 4 Personen: 1 4 3 1 2 50 g 1 EL 2 EL 1

Salatgurke grosse Tomaten verschiedenfarbige Peperoni Zwiebel Knochblauchzehen Paniermehl Weinessig Olivenöl Scheibe Weissbrot (getoastet) Zucker Salz und Pfeffer

Zubereitung: Die Zubereitung der Suppe ist ziemlich einfach, dauert aber seine Zeit. Zuerst wird die Salatgurke geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Die Zwiebel wird geschält und gewürfelt. Die Tomaten müsst ihr mit heissem Wasser übergiessen und die Haut abziehen. Danach werden sie ebenfalls gewürfelt. Die Peperoni müssen entkernt, gewaschen und klein geschnitten werden. Von jedem Gemüse könnt ihr eine Handvoll beiseite legen. Danach wird das Gemüse zusammen mit dem Paniermehl, dem geschälten Knoblauch, dem Öl und dem Essig püriert. Dazu wird noch Salz und Pfeffer und eine Prise Zucker gegeben. Ist die Suppe zu dick, dann kann man sie noch mit Wasser verdünnen. Ist sie zu dünn, gebt noch ein wenig Paniermehl hinzu. Zum Schluss wird die Suppe noch mit Salz und evt. Pfeffer nachgewürzt. Vor dem Servieren werden die getoasteten Brotscheiben gewürfelt und mit den beiseitegelegten Gemüsestückchen auf die Suppe gestreut (muss man aber nicht). Ich habe das Rezept zu Hause für euch ausprobiert und muss sagen, man kann praktisch nichts falsch machen. Die Zubereitung von dem Gemüse beansprucht zwar ziemlich viel Zeit, aber das Resultat ist genial. Das Rezept ist sehr empfehlenswert! Guten Appetit! Rezept zusammengestellt, nachgekocht und ergänzt von Jana Talos


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Ausgang und Freizeit in Biel In Biel gibt es nicht unbedingt eine grosse Auswahl an Ausgangsmöglichkeiten. Dennoch gibt es einige empfehlenswerte Orte, wo die Bieler Jugend sich amüsieren kann. Hier einige Ausgangs- und Freizeittipps.  Text und Bild: Jana Tálos Étage Club Der schöne und historische Étage-Saal in der Bieler Altstadt bietet ein abwechslungsreiches und einzigartiges Konzert- und Kulturprogramm. Es ist ein Ort, wo es Platz für ein buntes Programm hat, das Brücken zwischen Jung und Alt schlägt und junge Talente ihre ersten Erfahrungen sammeln und alte Hasen routiniert die Zuschauer abholen. Infos: http://www.etageclub.ch Duo Club Ein trendiger und angesagter Club im Herzen der Stadt Biel. Bekannte DJ’s legen hier regelmässig auf

und heizen das Partyvolk zum Tanzen an. Spezielle Drinks werden an der gestylten Bar gemixt. Infos: http://www.2uo.ch Provisorium Bar&Lounge (Ex-Pickwick-Pub) Das Provisorium ist eine Bar im Zentrum der Stadt Biel, wo jung und alt gemütlich zusammen sitzen. An den Wochenenden wird auch regelmässig von DJ’s aufgelegt und es gibt immer etwas zu feiern. Infos: http://www.perron8.com Chessu/Coupole Der Chessu ist ein Veranstaltungsort, wo verschiedensten Kunstformen, Musikrichtungen, politischen Meinungen etc. eine Platt-

form geboten wird. Vorwiegend finden Musikveranstaltungen unterschiedlichster Stilrichtungen statt, doch auch Theater, Zirkus, Cabaret und Poesie. Infos: http://ajz.ch/chessu/programm Bielersee Ein wichtiger Freizeitort von Biel ist der Bielersee. An vielen Orten kann man den Ausblick über den Bielersee geniessen. Im Sommer bieten sich viele Bademöglichkeiten rund um den See, sowie Camping- und Grillplätze oder amüsante Schiffs- und Pedalofahrten. http://www.dreiseenland.ch


www.newyorker.de

www.newyorker.de



Frauenzeitschrift Gymnasienne