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Juli / August 7/8 2017

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

www.gwverlag.de

Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

VDF-FACHTAGUNG IN ULM FACHHÄNDLER: GASTRO KONZEPT SEITE 12 ABLUFT- UND FRITTIERTECHNIK SEITE 18

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NEUMÄRKER SEITE 14 IMPRESSUM

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Arbeiten 4.0 Unternehmen der Großküchentechnikbranche wie Rational und Winterhalter ermöglichen ihren Kunden mit ihren jüngsten digitalen Angeboten, Kombidämpfer oder Spülmaschine nicht nur im heimischen Betrieb, sondern auch von unterwegs und sogar aus dem Urlaub im Auge zu haben. Die Profiküche gehört sicher zu jenen Tätigkeitsfeldern, auf denen die Errungenschaften der Industrie 4.0 mit am ersten geprobt und genutzt werden. Das gilt ebenfalls für den Service 4.0 und wie sich dieser mithilfe von Smartphone & Co in der Gas­ tronomie umsetzen lässt (siehe Seite 8). Die Digitalisierung der Gesellschaft macht jedoch auch vor dem Büro des Fachplaners nicht Halt. In welchem Ausmaß in deutschen Unternehmen bereits digital gearbeitet wird, untersuchte 2016 das Fraunho-

fer IAO mit seiner Studie „Digitales Arbeiten“, die Carolyn Lüdtke von Kyocera kürzlich im Rahmen der Vdf-Fachtagung in Ulm vorstellte. In einer OnlineUmfrage untersuchte das In­­ s­ ti­ tut­ , welche Tätigkeiten eher digital und welche eher papiergestützt durchgeführt werden. Zusätzlich wurden Beweggründe und Hemmnisse für digitales Arbeiten ermittelt. Auch die Bereitstellung und Nutzung digitaler Arbeitsmittel wurden in der Umfrage thematisiert sowie die Frage, welche Arbeitsweise und Ausstattung höhere Produktivitätspotenziale bietet. 687 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen nahmen an der Online-Befragung teil. Die Erkenntnisse: Die große Mehrheit der Teilnehmer arbeitet bereits digital. Bei 70 Prozent erfolgt der Austausch von Doku-

menten und Informationen mittels virtueller Wege. In Besprechungen dominiere hingegen noch das Papier: Nahezu zwei Drittel der Studienteilnehmer verwenden hier überwiegend ausgedruckte Dokumente oder handgeschriebene Notizen. Als wichtigste Motive für digitales Arbeiten werden das schnelle Finden und Weitergeben von Dokumenten (91 Prozent Zustimmung), das einfachere Teilen von Informationen (86 Prozent Zustimmung) sowie ortsund zeitunabhängiges Arbeiten (78 Prozent Zustimmung) angegeben. Jedoch halten auch sehr viele Teilnehmer IT-Geräte für zu umständlich und erledigen daher viele Dinge lieber in Papierform (86 Prozent Zustimmung). Die Auswertungen zeigen auch, dass die Unternehmen mit hoher Digitalisierung produktiver sind.

AUSSERDEM: Im Juni lud der VdF zu seiner diesjährigen Fachtagung nach Ulm; Meiko feierte sein 90. Jubiläum; Saro Gastro inszeniert sich neu mit Katalog und Webseite und Küppersbusch gibt die Reduzierung seines CO2 -Ausstoßes bekannt; NordCap hat derweil in Ingelheim neu gebaut. Mehr auf den Seiten

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25. Jahrgang

Seiten 2–11 Das Familienunternehmen Ernst Neumärker, beheimatet im sauerländischen Hemer, fertigt elektrische Waffeleisen, Grills oder Crêpesgeräte. Robin Hellwinkel steht an der Spitze des Vollsortimenters. Im Interview spricht er über den aktuellen Gastgewerbemarkt, Kundenbedürfnisse und Trendprodukte. Seiten 14–17 2017

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KONZEPTE & STRATEGIEN

E DITOR I AL

REPORTAGE & INTERVIEW

VERBA

Viel Wissen in Ulm Traditionell lädt der VdF im Juni zu Mitgliederversammlung,

Von Italien lernen

Verbandsabend und Fachtagung. Auch in diesem Jahr waren der

Mitte Juli waren Trendkompass-Geschäftsführer Shervin Pourghaffari und ich auf Bildungsreise in Venetien. Im Großraum Treviso werden nicht nur Prosecco-Trauben geerntet, sondern hier wird – wie anderswo in Oberitalien auch – Edelstahl in großem Ausmaß verarbeitet. Hier entstehen Kombidämpfer und Kühlschränke, Herdblöcke und Küchenmaschinen, die sich längst nicht mehr nur durch typisch italienisches Design, sondern auch durch innovative Technik und solide Konstruktion auszeichnen. Zu Gast bei Irinox, Cuppone und CMA Astoria, lernten wir die jeweiligen Werke vor Ort kennen, den Erfindungsreichtum der Ingenieure und Techniker und nicht zuletzt die Verbundenheit der Belegschaft mit „ihrem“ Unternehmen. Wundern Sie sich also nicht, in den kommenden Ausgaben ausführlich über Schnellkühler und Schockfroster von Irinox, Pizzaöfen von Cuppone und Siebträgermaschinen von Astoria zu lesen – Geräte, die hierzulande ausdrücklich über den Fachhandel zu erwerben sind und nur dort. Die genannten Unternehmen sind in Deutschland auch deshalb so präsent und angesehen, weil sie durch gestandene Männer – alte Hasen, gewiefte Vertriebler und exzellente Verkäufer – personifiziert werden. Gert Behre für Irinox und Roberto Pampanin für Cuppone und Astoria sind wohl jedem in der Branche bekannt. Ein Erlebnis, wenn diese erfahrenen Haudegen bei einem Glas Prosecco aus ihrem jahrzehntelangen Wirken berichten!

22. und 23. Juni im Marriott Hotel in Ulm gespickt mit etlichen

Übrigens: Der TRENDKOMPASS ist auch als E-Paper im Internet abrufbar. www.trendkompass.de

Kontinuierlich will der Verband hierzu informieren. Ein erster Schritt ist das Einpflegen BIM-relevanter Daten in die VdF-Produktdatenbank. Fachplaner können dadurch stets auf die aktuellsten­Informationen der Hersteller zurückgreifen. Des Weiteren plant der Verband noch mehr Aktionen­für seine Mitglieder wie die Veröffentlichung eines neuen Leitfadens für Fußböden, erstellt von der VdF-Arbeitsgruppe Fußboden, die sich im letzten Jahr gründete. Die 34. Fachtagung am 23. Juni stand unter dem Credo „Der innere Kreis – Baustelle Büro“, beruhend auf der Anlehnung an den Sinnerschen Kreis der zurückliegenden Tagungen seit 2012. Die Referenten zeigten in ihren Vorträgen, wie sich durch verschiedene Änderungen der einen oder anderen Stellschraube der berufliche Alltag im eigenen Planerbüro noch optimieren lässt. Dabei informierten die Experten, wie Schnittstellen­abgebaut und Papierberge reduziert werden können. Darüber hinaus gab es Anregungen zu mehr Kundenorientierung, Service und der richtigen Bewertung der planerischen Leistung.

Die Präsentation im Foyer bot in den Pausen Informationen zum Portfolio des jeweiligen Herstellers und Raum für Networking Rund 250 Teilnehmer konnte der VdF in diesem Jahr zu seiner Fachtagung in Ulm begrüßen, darunter auch viele Studentische Mitglieder, was den Verband besonders freute

Fotos: GW Verlag (9); VdF (2)

Der VdF wächst – auf der Mitgliederversammlung am 22. Juni konnte der Vorstand eine positive Entwicklung der Mitgliederzahlen vermelden: Insgesamt 27 neue (sechs Ordentliche Mitglieder, sieben Studentische, zwei Gastmitglieder sowie zwölf Fördermitglieder) konnten in den letzten zwölf Monaten verzeichnet werden. Damit steigt die Anzahl der Mitglieder auf 250, was sich auch in der Teilnehmeranzahl der Fachtagung widerspiegelte. Besonders erfreut zeigt sich Vorstandsmitglied Ralf Lentwojt, Vertreter der Fördermitglieder, Ressort Verbandsmarketing, über den starken Zuwachs der Studentischen Mitglieder, dieser sei so hoch wie nie zuvor. Die Entwicklung dokumentiert, dass der Verband sich intensiv mit den Inhalten des Chancengipfels im letzten Oktober in Berlin auseinandergesetzt hat. „Einen Meilenstein für den Verein“, nennt Carsten Zellner, VdF-Vorstandsvorsitzender, das Zusatzzertifikat „Großküchenplaner VdF“, welches auf der Fachtagung von Ehrenpräsident Alfred Müller und Zellner an die ersten Studien­ abgänger der Hochschule Albstadt-Sigmaringen übergeben wurde. Des Weiteren sind Veranstaltungen mit anderen Verbänden­ der Branche, wie dem GGKA, geplant. Den Fokus auf zukünftige Fachkräfte machte auch die diesjährige Moderatorenwahl des Verbandes für die Fach­ tagung deutlich: Neben Frank Höck, Key Account Manager Planners & Consultants bei Welbilt, führte VdFStudienmitglied Kathrin Hardt durch die Veranstaltung. Die Studierende der Hochschule Fulda absolviert derzeit das duale Bachelor-Studium Wirtschaftsingenieur/in LifeCycle Catering und ist in der Planung und im Vertrieb von Gebr. Hardt Großküchen- und Spültechnik tätig. Einen weiteren wichtigen Stellenwert räumt der VdF dem Thema BIM ein.

Kathrin Hardt und Frank Höck, Key Account Manager Planners & Consultants bei Welbilt, führten durch die VdFFachtagung

Fotos: VdF (x), GW Verlag (x)

Herzlich, Ihr Peter Erik Hillenbach Chefredakteur

Informationen und viel Networking. Von Yvonne Ludwig-Alfers

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

AND DER FACHPLANER (VDF)

Links: Schauspieler und Coach Frank Astor alias Dr. Harald Schwarzschieber gab zur Halbzeit der Tagung einen Einblick in das Tagebuch eines Finanzbeamten

Alfred Müller (links) und Carsten Zellner vom VdF konnten in Ulm Linda Jähne von der Hochschule Sigmaringen das Zusatzzertifikat „Großküchenplaner VdF“ übergeben. Die Masterstudiengang-Absolventin erhielt zusätzlich eine einjährige VdF-Gastmitgliedschaft

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUNG & TECH

VERBAND DER FACHPLANER (VDF)

Kampf dem Chaos

Generalplanung,

Klaus-Dieter Brendt, Geschäftsführer von agn med kd&c und Fachmann unter anderem für Generalplanungen sowie Planung, Beratung und Betreuung beim Neu-/Aus- und Umbau von Großküchen und Cafeterien, präsentierte seine „Sichtweisen und Erfahrungen eines Generalplaners“. Im Fokus dabei Schnittstellenproblematiken, Fallstricke und Risiken sowie Lösungsansätze und die Frage, ob eine Generalplanung ein möglicher Weg aus dem Chaos ist und ob dadurch größere Kos­ten- und Terminsicherheit entsteht. Hierzu nannte er Vor- und Nachteile der Generalplanung aus Sicht des Bauherrn. Darunter als Befürwortung: Der reibungslose Projekt­ ablauf (damit gegebenfalls eine kürzere Projektdauer) sowie nur ein Anprechpartner für den Bauherrn. Negative Punkte: Erhöhtes Risiko bei der Auswahl des einen Generalplaners (Bauherr setze sozusagen alles auf eine Karte) und in der Regel eine zusätzliche Vergütung für das Projektmanagement des Generalplaners. Im zweiten Teil seiner Ausführungen widmete Brendt sich den daraus resultierenden Vorteilen des Generalplaners, wie kurze Koordinationswege, eigene Wahl der Subplaner, direkter Zugriff auf die Fachplaner, eine gesicherte, projektbezogene Terminplanung und eine Kos­ tensicherheit gegenüber dem Bauherrn, speziell dann, wenn, wie es heute möglich ist, eine Höchstpreisverein-

(fast) papierloses Büro, der Wert der Leistung, Cyperkriminalität und Service 4.0 waren die Themen auf der Bühne von (Bilder oben, von links nach rechts): Klaus-Dieter Brendt, Carolyn Lüdtke, Markus C. Raming, Martin Wundram und Eric Desche

Über die Notwendigkeit des richtigen Führens eines Bautage­buches informierten die Rechtsanwälte­ Dr. Othmar Hagen und Felix Werner (links)

barung zwischen dem Bauherrn und dem Generalplaner abgeschlossen ist. Rund 85 Tage im Jahr werden im Büro, laut Markus C. Raming, im Bereich Qualifikation, EDV, Moral, Führung, Steuerung und Kommunikation verschwendet. „Wir reden zu viel“, machte der Vertriebsleiter bei untermStrich software im letzten Punkt deutlich und sprach die Empfehlung aus, immer am Montagmorgen einen jour fix festzulegen und freitags einen weiteren, um die Resultate der Woche zu besprechen. Wie sich der Wert der Leistung steigern (und somit mehr verdienen) lässt, erläuterte der Experte in seinem kurzweiligen Vortrag und nachvollziehbaren Beispielen. So gab er den Teilnehmern den Rat, keinen Rabatt zu geben, sondern einen Mehrwert für den Kunden zu schaffen, zum Beispiel in puncto Service. Rechtliche Fallstricke hinsichtlich des Bautagebuchs erläuterten die Rechtsanwälte Dr. Othmar Hagen und Felix Werner. Die Juristen machten einerseits deutlich, wie essentiell wichtig diese Dokumentation ist, etwa um Vertragserfüllungen und Gewährleistungen beweisen zu können, um juristischen Auseinandersetzungen entgegenzuwirken beziehungsweise im Ernstfall vor Gericht argumentieren zu können. Anderseits zeigten die beiden Rechtsanwälte, welche Folgen ein mangelhaft geführtes Bautagebuch – zum Beispiel den Verlust von Honoraransprüchen – haben kann.

Top-Thema Digitalisierung Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran. Geräte in der Großküche sind untereinander vernetzt und auch der Büroalltag wird digitaler. Verbunden ist die neue Technik beziehungsweise die digitalen Arbeitsprozesse im eigenen Büro mit Risiken, denen sich auf der Bühne der VdF-Fachtagung ebenfalls gewidmet wurde. Wie sich das Büro (fast) papierlos gestalten lässt, erläuterte Carolyn Lüdtke von Kyocera. Die Produktmana­ gerin führte vor, dass die Digitalisierung jedes Unternehmen betrifft und belegte dies mit der Studie des Fraunhofer Instituts „Digitales Arbeiten“ aus dem Jahre 2016. Im Detail stellte sie anschließend die Lösungen ihres Unternehmens vor, die es ermöglichen, zeit- und ort­ unabhängig zu arbeiten. Des Weiteren gab die Expertin für Dokumentenmanagement Tipps für die Einführung 7/8.2017


HNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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eines solchen Systems: Teilschritte gehen (nicht alles auf einmal); vorausschauend planen; Sicherheit (neue Norm in 2018 beachten); Informationsinflation beachten (nicht alle Informationen ergeben Sinn) und Mitarbeiter von Anfang an in den Fokus nehmen. Einen Blick in die Zukunft und wie der Service 4.0 – ausgerichtet auf den Kundennutzen – aussehen kann beziehungsweise sollte, um nicht den Anschluss an Mitbewerber zu verpassen, präsentierte Eric Desche von Service Conception und Warranty Solutions. Anschaulich gab er einen Einblick in die Küche 4.0 und wie sich diese auf Geschäftsmodelle auswirken wird – mit dem Hinweis an das Plenum, den Kundennutzen von Anfang an in die Planung mit einzubeziehen, da der Kunde immer mehr Erlebnisse aus dem privaten Bereich in den geschäftlichen Alltag integriert. Ein Beispiel hier: stets auf Informationen von überall aus per mobilem Endgerät zugreifen zu können. Auch fordert Desche ein Umdenken im Service und eine unternehmensübergreifende Kommunikation von Technikern. „Warum nicht, wenn ein Gerät kaputt geht, die Lösung an andere Techniker weitergeben?“ Mehr von Eric Desche auf Seite 8! Dass die Digitalisierung nicht nur Segen bringt, sondern auch Gefahren birgt, offenbarte Martin Wundram. Dabei brachte er besonders die Welt und die Motive – von Spaß über politische Motivationen bis hin zu Erpressung – von Hackern den Fachplanern näher. Außerdem führte er dem Plenum live Webkamera-Bilder aus Deutschland vor, die Einblicke in Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer gaben, von denen deren Bewohner nichts ahnen. Abschließend gab er den Teilnehmern der Fachtagung Handlungstipps mit auf den Weg, um die Folgen eines möglichen Hackerangriffs in Grenzen zu halten: Versicherung abschließen; immer den Stand der Technik an Schutzmaßnahmen anpassen; nicht jeden Link anklicken; E-Mail-Absender genau prüfen und Datenträger verschlüsseln. Sein wichtigster Tipp: „Back-ups! Back-ups! Back-ups! – Kein Back-up, kein Mitleid“ – so sein abschließender Appell. Der Geschäftsführer von DigiTrace musste­sich im Anschluss den meisten Fragen aus dem Plenum stellen. So warnte er etwa davor, hochsensible Daten in einer Cloud zu speichern („In der Cloud wird schnell geklaut“), Online-Banking mit dem Smartphone durchzuführen oder vor Druckern und Scannern, die an Netzwerke angeschlossen sind. Diese seien „sehr gefragt bei Hackern, bieten reiche Beute“, so der IT-Profi. www.vdfnet.de

Die nächste Mitgliederversammlung und Fachtagung des Verbandes findet am 14. und 15. Juni 2018 in Potsdam statt. www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

MEI

Der Brunnen als Bestandteil im Logo - 1927 und heute. Von Offenburg startete Meiko seinen internationalen Weg

Für eine sauberere Welt 90 Jahre Spültechnik aus Offenburg: Das Maschinenbau-Unternehmen Meiko ist nicht nur wesentlicher Bestandteil einer langen Phase des gewerblichen Spülens – es erzählt auch die Geschichte der geglückten Kombination einer langen Firmenhistorie und einer marktbestimmenden Stellung. „Das ist ein Zusammenspiel, das ausgesprochen selten ist“, ist sich Meiko Geschäftsführer Dr. Ing. Stefan Scheringer sicher. „Das Durchschnittsalter deutscher Unternehmen beläuft sich laut Creditreform auf 18 Jahre. Nur 1,5 Prozent der aktiven deutschen Unternehmen ist älter als 100 Jahre. Meiko muss seit 1927 also einiges richtig gemacht

haben.“ Scheringer steht als achter Geschäftsführer in der Reihe der Firmenchefs des Herstellers: „Daraus lässt sich ablesen, dass Meiko ein in seinen Werten stark verwurzeltes Unternehmen ist. Wir sind einerseits getrieben von Innovationen, aber dennoch getragen von Verlässlichkeit und auch von Konservatismus im besten Sinne. Das bedeutet vor allem: Wir bieten unseren Mitarbeitern und auch unseren Kunden Kontinuität, Identität und Sicherheit.“ In Offenburg beschlossen 1927 Konstrukteur Oskar Meier und Kaufmann Franz Konrad:

Gegenwart und Vergangenheit: Eine M-iClean H (links) und eine Spülmaschine aus dem Gründungsjahr

„Wir wollen die Welt sauberer machen!“ Die ideengetriebenen Unternehmer pflanzen dabei ihrer Firma jene DNA ein, die auch in ihren eigenen Genen liegt: Besonnenheit, Vernunft, aber auch Ehrgeiz, ohne die Lust am Risiko die Oberhand gewinnen zu lassen. Dazu der heutige Geschäftsführer: „Zwischen dem Scheitern eines Unternehmens und seinem Fortbestand über Jahrzehnte kann manchmal eine einzige Entscheidung liegen. Strukturbrüche, Wirtschaftskrisen und Weltkriege überleben nicht die Hasardeure, sondern jene, die sich darauf konzentrieren, jeden Tag an der eigenen Performance durch die ganz kleinen, unspektakulären, aber kontinuierlichen Verbesserungen zu arbeiten.“ Dass dabei große Innovationen und eindrucksvolle Verbesserungen für die eigenen Kunden entstehen – das ist für die Meiko-Geschäftsführung eine logische Konsequenz, die aber noch eine Ergänzung benötigt: „Es ist unsere Nähe zu den Kunden, gepaart mit dem Willen, die Welt nicht nur sauberer, sondern auf eine intelligentere Art sauberer zu machen“, erklärt Scheringer.

Kleine SpültechnikRevolutionen Entstanden sind im Laufe der Zeit Innovationen, die den Markt neu definierten – wie die M-iQ, die auf einen Schlag 40 Prozent Betriebskosten einsparte; die Untertischmaschine M-iClean U, die Technologie und 7/8.2017

Fotos: Meiko

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

IKO

Während der Feierlichkeiten zum Jubiläum konnten sich die Gäste von Meiko über dessen Historie informieren

Komfort zusammenführte und dabei dem Design eine tragende Rolle zuwies. Mit der Markteinführung der M-iClean H zeigte Meiko dieses Jahr, dass man im 21. Jahrhundert und in Zeiten des Fachkräftemangels den Aufbau einer Haubenspülmaschine inklusive Automatik völlig neu denken kann – wenn man sie an den Bedürfnissen ihrer Anwender ausrichtet. Heute steht Meiko weltweit für Technologieführerschaft – und dies nicht nur im Bereich der professionellen Spültechnik, sondern auch bei Reinigung und Desinfektion von Medizinprodukten wie zum Beispiel Steckbecken. Aber auch Feuerwehren in ganz Eu-

FlexiChef

ropa und sogar in Australien vertrauen auf das Know-how der Offenburger Experten, wenn es um die fachgerechte Aufbereitung von Atemschutztechnik und persönlicher Schutzausrüstung geht. Die 90-jährige Historie erzählt aber nicht nur, dass beständige Neuerungen ein Unternehmen lebendig erhalten – es sind auch die Dienstleistungen, die untrennbar mit den Produkten verbunden sind. „Mit der Meiko Academy ergänzen wir unser Produktportfolio und zeigen, dass wir als Lösungsanbieter über unsere Fähigkeiten als Maschinenbauer hinaus viel zu bieten haben“, erläutert Academy-Leiter Hartmut Henselmann. Im Service sind mehr als 600 Mitarbeiter weltweit in den eigenen Tochtergesellschaften tätig. Darüber hinaus stellen 4.500 autorisierte Servicemitarbeiter rund um den Globus sicher, dass die Maschinen binnen Stunden wieder ihren Dienst tun, sollte es zu Problemen kommen. „In der Bescheidenheit zeigt sich der Meis­ ter“, gilt als eines der Lieblingszitate des Firmengründers Oskar Meier. Das ist eine Haltung, die laut Scheringer im Unternehmen heute noch gelebt wird, denn „die Wertschätzung des Kunden macht uns erfolgreich – nicht die Überschätzung des eigenen Tuns!“

Festakt zum Jubiläum Sein 90. Jubiläum feierte das Unternehmen mit weit über 3.000 Gästen mit einem großen Festakt und umfangreichen Rahmenprogramm. Den Rückblick auf die Firmenhistorie lieferte eine Ausstellung, die den Besuchern auf großen Schautafeln die Wegmarken des Unternehmens in Kombination mit weltgeschichtlichen Ereignissen vermittelte. Geschichten von ideenreichem Erfindergeist, Visionen und Integrität in schwie-

rigen Zeiten deutscher Geschichte, aber auch von Zusammenhalt und beharrlichem Wiederaufbau nach der völligen Zerstörung des Betriebes im Zweiten Weltkrieg wurden in Szene gesetzt. Untermalt wurde all das nicht nur mit Exponaten aus der jeweiligen Zeit: Eine eigens aufgelegte Firmenchronik veranschaulichte auf 120 Seiten die gesamte Welt des Experten für Spül-, Reinigungsund Desinfektionstechnik ab Tag eins. Von der Sonderausstellung im Betriebsrestaurant führten Rundgänge durch die weitläufigen Produktionshallen und ließen seltene Einblicke hinter die Kulissen zu.

Zwei Awards in kurzer Zeit Dass Meiko-Technologie auch bei den Anwendern ein hohes Ansehen genießt, bewiesen zwei Auszeichnungen im Juni und Juli. Sowohl die Backbranche als auch das Gastgewerbe zeigen sich überzeugt von der Spültechnik aus Offenburg. Anfang Juni zeichnete die Allgemeine BäckerZeitung das Unternehmen im Zuge ihrer Markenstudie als „Marke des Jahres 2017“ in der Kategorie Spülmaschinen für den Ladenbereich aus. Insgesamt zehn Hersteller hatte das Magazin hinsichtlich Hygiene, Sachkenntnis und Kundenzufriedenheit unter die Lupe genommen. Meiko schnitt bei der breitangelegten Erhebung auf der Grundlage hunderter Stimmen aus dem Praxisalltag mit Bestnoten ab. Beim Küche Award des gleichnamigen Fachmagazins wählten zum 13. Mal Küchenchefs und -manager die erfolgreichsten Produktinnovationen aus dem Bereich der Convenience- und Küchentechnik. Meiko konnte sich hier über die Bronze-Auszeichnung in der Kategorie Spültechnik für die neue Haubenspülmaschine M-iClean H freuen. www.meiko.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUN

SIM-PEL / STERLING & SOHN

Service der Zukunft Die Digitalisierung hat unseren Alltag fest im Griff. Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nichts von ihr, Industrie 4.0 und Internet hören oder lesen. Wie lässt sich dieses aber für den Technikservice im Bereich Gastronomie projizieren?

Bereits jetzt bietet der Markt digitale Lösungen an, die Geräte der Großküchentechnik untereinander vernetzen. Als Beispiele seien Rational und Frima mit ConnectedCooking sowie Winterhalter mit Connected Wash genannt. Aber was bedeutet das in der Realität? Steht bald der Servicetechniker vor der Tür, ohne dass man ihn angerufen hat? Eric Desche, Geschäftsführer von Warranty Solutions, ist sich sicher, dass dies in wenigen Jahren Realität sein wird. Einen Beitrag dazu hat sein Unternehmen bereits 2010 mit einer neutralen offenen Plattform geschaffen, nutzen können diese alle Hersteller und Kundendienstleister aus dem Großküchentechniksegment. Abwicklungsprozesse lassen sich dank des Tools standardisieren und ohne jeden Papieraufwand abbilden. Nun geht Desche mit dem Tool SIM-pel und dem gleichnamigen Unternehmen einen weiteren Schritt Richtung Service 4.0.

Service 4.0 in Himmelsthür Eine der Firmen, die heute auf Digitalisierung und den Service 4.0 setzen, ist Sterling & Sohn. Der Fachbetrieb für Großküchentechnik mit Niederlassungen in HildesheimHimmelsthür und Stralsund arbeitet unter anderem für große Marken in der Großküchentechnik und bietet für sie einen besonderen Service mit dem Tool SIM-pel. Musste sich der Kunde in der Vergangenheit per Telefon im Problemfall melden, kann er dies nun mit seinem Smartphone und einem einfachen QR Code-Scan tun. Dafür rüstet

Service und Bestellung — einfach per App

das Unternehmen die Geräte mit einem QR Code aus, der mit jedem Mobiltelefon gescannt werden kann. Dabei lädt sich der Nutzer keinerlei Daten auf sein Smartphone, wie es bei traditionellen Apps der Fall ist. Nach dem Einlesen des Codes erscheint eine „Appsite“­– eine Oberfläche mit unterschiedlichen Funktionalitäten, farblich und inhaltlich dem jeweiligen Kunden anpassbar. Sterling & Sohn bietet seinen Kunden so Zugang zu unterschiedlichen Geräteinformationen, wie FAQ oder Manuels. Der Kunde kann über SIM-pel einen Service beauftragen, dazu ein Foto beifügen, das sein Problem besser beschreibt, als er es am Telefon könnte. Oder er kann sich im Quickshop schnell mit neuen Zubehören oder Verbrauchsmitteln versorgen – Service für den Kunden rund um die Uhr. Doch innerhalb des Unternehmens Sterling & Sohn passiert noch mehr: Papier sucht man vergebens im Serviceprozess des Fachbetriebs. Die Meldung des Kunden wird im Servicesteuerungssystem Warranty Solutions mobile (Praxedo) aufgenommen und durch einen Dispatcher sofort einem Servicemitarbeiter zugeordnet. Das System zeigt, welcher Techniker die richtige Qualifikation für genau diesen Einsatz hat, welcher in der Nähe ist und damit schnell vor Ort sein kann. Sofort nach Planung erhält der Kunde eine Bestätigung für seinen Serviceauftrag. Dem ermittelten und beauftragten

Servicetechniker stehen alle Informationen zum Auftrag, Kunden und Gerät zur Verfügung. Beste Voraussetzungen, um den Auftrag gleich beim ersten Besuch abzuschließen und unnötige Kosten für den Kunden zu vermeiden. Nach erfolgreicher Reparatur unterschreibt der Gastronom oder Hotelier auf dem Tablet und hat nur Sekunden später den unterschriebenen Technikerbericht in seinem E-Mail-Fach – mit allen Informationen und Fotos zum Reparaturverlauf. Die Daten gehen auch in der Datenbank bei Sterling & Sohn ein, werden in die Historie eingegliedert. Die daraus gewonnenen Informationen stehen allen Technikern bei folgenden Einsätzen zur Verfügung. Ein selbstlernendes System, das die Techniker von Sterling & Sohn mit mehr und besseren Informationen versorgt. Diese sind so schneller beim Kunden, lösen die Probleme in kürzerer Zeit und Geräte stehen dem Anwender rasch wieder zur Verfügung. Ein Plus für den Gastronomen oder Hotelier, denn geringere Ausfallzeiten verursachen geringere Kosten und bringen Sterling & Sohn einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Und wenn sich in Zukunft Kombidämpfer, Spülmaschine oder Schockfroster bei technischen Defekten selbst beim Service melden – dann muss der Kunde eben nicht mehr den QR Code von Sterling & Sohn scannen – der Rest bleibt allerdings gleich. www.sterlingundsohn.de www.sim-pel.de www.warranty-solutions.de 7/8.2017

Fotos: SIM-pel; GW Verlag (Frima)

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G & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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FRIMA

Blick in den Alleskönner Verschiedene Gartechniken mit nur einem Gerät, live präsentiert – das ist das Credo der Fachhändler-Trainings von Frima. Bei Premium-Fleischlieferant Otto Gourmet in Heinsberg gab Dirk Schlottbom, Geschäftsführer von Frima Deutschland, Ende Juni einen Live-Einblick in das VarioCooking Center (VCC) des Schweizer Herstellers. Unterstützt wurde Schlottbom von den regionalen Verkaufsleitern Jürgen Ostmann (Köln) und Bernhard Filz (Frankfurt). Druckgaren, Frittieren, Kochen und das alles mit einem einzelnen Gerät, dies stand im Fokus des kurzweiligen Fachhändler-Trainings um das bedienungsfreundliche VarioCooking Center von Frima. Durch die Theorie führte Schlottbom, den Praxisteil der Veranstaltung übernahm Jürgen Ostmann, der seit April 2017 für Frima in der Region Köln unterwegs ist. Der gelernte Koch demontierte, wie simpel, — auch aufgrund der intuitiven Gerätebedienung ­­— sich mittels Druckgarens innerhalb weniger Zeit große Mengen an Gulasch zubereiten lassen, während zeitgleich im zweiten Tiegel des VCC kleine Köstlichkeiten wie Frühlingsrollen frittieren oder – nach Jürgen Ostmann demonstrierte das VCC von

einer entsprechenden schnellen und hygienisch optimalen Reinigung – Pasta kocht. Anschaulich machte Ostmann dabei deutlich, dass sich der Koch während der Zubereitungsphase anderen Dingen zuwenden kann. Im theoretischen Teil der Veranstaltung zeigte Schlottbom den Weg von Frimax (gegründet 1938) zum heutigen Unternehmen Frima auf sowie die Vorteile des VCC. Einer der überzeugendsten: der geringe Platzbedarf, da es Kipper, Kipppfannen und Fritteuse ersetzt. „Die heutigen gewerblichen Küchen werden immer kleiner“, beobachtet Schlottbom. „Multifunktionale Gargeräte nehmen daher zu. In wenigen Jahren plant keiner mehr Kessel und Kipper ein“, ist sich der Frima-Geschäftsführer sicher. Einen weiteren Teil nahm der Vergleich zu anderen multifunktionalen Gargeräten auf dem Markt ein sowie die fachmännische Installation in der gewerblichen Küche – inklusive Beispielen, wie man es nicht machen sollte. Die Frima-Trainings finden jährlich bis zu 30 Mal deutschlandweit statt, das jeweilige Programm der Veranstaltungen variiert.

Frima beim Fachhändler-Training live (oben), während Dirk Schlottbom den theoretischen Teil übernahm

www.trendkompass.de

www.frima-online.com


KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

SARO GASTRO-PRODUCTS

Neuer Katalog, neue Website Pünktlich zum 46. Jubiläum hat Saro Gastro-Products seinen neuen Katalog mit erweitertem Sortiment veröffentlicht. Einher mit der Veröffentlichung geht der Start der neuen Website.

Mit dem erweiterten Portfolio bietet der Fachgroßhändler die größte Produktvielfalt seit Gründung des Unternehmens. Highlights sind unter anderem die Revolution für die Eisherstellung, der Tepp Ice, sowie der Tepp Twin, mit dem gleichzeitig heiß und kalt produziert werden kann. Weiteres Plus: Über zwei Drittel der Artikel im Sortiment sind jetzt um durchschnittlich 11,7 Prozent günstiger. Um Kunden Qualität und schnelle Lieferungen zu optimalen Preisen zu bieten, werden bei Saro Herstellung und Logistik unermüdlich optimiert. So entstand eine neue Lagerhalle mit 3.500 Quadratmeter Fläche. Damit Kunden sich online noch besser informieren können, hat das Unternehmen auch seine Website überarbeitet. Neu ist hier die Unterteilung nach Fachhändlern und Gastronomen. Erstgenannte können sich nun direkt registrieren und auf Wunsch den E-Mail-Service

wahrnehmen, über den sie über Neuheiten direkt informiert werden. Bestellungen von Endkunden werden direkt an einen Fachhändler in der Nähe weitergeleitet. Die Homepage im responsiven Webdesign verfügt des Weiteren über eine verbesserte Suchfunktion, die eine Suche in Echtzeit ermöglicht. Bei Bedarf können auch Fachhändler in der Nähe gesucht werden. Für noch mehr und schnelleren Service sorgt die neue Chatfunktion, über die Händler sowie Kunden direkt in Kontakt mit Saro-Mitarbeitern treten können. Darüber hinaus informiert Saro über den neuen Blog über Neuigkeiten und Veranstaltungen, auf denen das Unternehmen präsent ist. www.saro.de

KÜPPERSBUSCH

CO2-Ausstoß reduziert Küppersbusch investiert stetig in Nachhaltigkeit und hat nun die komplette Beleuchtung in der Produktion auf sparsame LEDs umgestellt. Im produzierenden Gewerbe werden Unmengen an Kohlenstoffdioxid (CO2) ausgestoßen: 2015 lag der Anteil im deutschen Industriesektor bei rund 182 Millionen Tonnen (Quelle: UBA 2016a, Stand: März 2016). Küppersbusch will diesem entgegen wirken und hat rund 1.450 Leuchten in Gelsenkirchen ausgetauscht. Hierbei wurden strom-

fressende T8 Leuchtstoffröhren mit einem Energieverbrauch von 66,7 Watt gegen sparsame LED-Röhren (25 Watt) ersetzt. „Durch den Umbau der Beleuchtung reduzieren wir den CO2-Ausstoß jährlich um zirka 100 Tonnen und sparen rund 157.000 Kilowatt pro Stunde“, sagt KüppersbuschGeschäftsführer Marc-Oliver Schneider. „Das

Investitionsvolumen lag bei etwa 77.000 Euro. So leisten wir einen Beitrag zum Erreichen der klimapolitischen Ziele von Bund und Ländern.“ Externe und unabhängige Experten haben Küppersbusch auditiert und nach DIN EN 16247 zertifiziert. www.kueppersbusch.com 7/8.2017

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

WINTERHALTER

NORDCAP

Investitionen NordCap hat in ein eigenes Firmengebäude in Staatssekretärin Katrin

Ingelheim investiert, welches Mitte Juni nach nur

Schütz (links) und Nadja

neun Monaten Bauzeit bezogen werden konnte.

Langerjahn von Winterhalter bei der Übergabe der Auszeichnung

Auszeichnung als Leuchtturmprojekt

Der Neubau wurde notwendig, da die umsatzstärkste Niederlassung NordCaps aufgrund der guten wirtschaftlichen und personellen Entwicklung in den bisher gemieteten Räumen an ihre räumlichen Kapazitäten stieß. Er umfasst insgesamt 1.000 Quadratmeter, von denen insgesamt 600 NordCap für die rund 20 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst sowie für einen eigenen Seminarraum nutzt. „Wir freuen uns, nun auch Schulungen und Veranstaltungen für unsere Kunden zentral in Süddeutschland anbieten zu können“, erklärt Thomas Dittmar, Verkaufsleiter der Niederlassung. Betreut werden von hier Fachhändler aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie, Gemeinschaftsverpflegung und Ladenbau in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz. Die verbleibenden Quadratmeter in der ersten Etage werden vorerst vermietet. Eine offizielle Einweihungsfeier, bei der der neue Standort auch den Lieferanten vorgestellt wird, ist im September geplant. www.nordcap.de

Spültechnikprofi Winterhalter ist dank Connected Wash aktueller Preisträger des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in BadenWürttemberg“ der Allianz Industrie 4.0. Insgesamt wurden bei dem Wettbewerb 16 Unternehmen und Einrichtungen prämiert, die Industrie 4.0 erfolgreich im Betriebsalltag umgesetzt haben. Mit dem Wettbewerb sucht die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. Mit Connected Wash von Winterhal-

www.trendkompass.de

ter wurde eine neue digitale Lösung prämiert, die für mehr Sicherheit und Effizienz in der Spülküche sorgt. Spülmaschinen des Familienunternehmens sind hier per LAN oder WLAN vernetzt und senden Maschinendaten in Echtzeit an einen Server. Mittels Computer, Tablet oder Smartphone haben Anwender Zugriff auf die Connected Wash App. Diese bietet einen schnellen Überblick über den Status und alle wichtigen Daten der Maschinen – orts- und zeitunabhängig. www.winterhalter.de

Das neue NordCap-Gebäude in Ingelheim

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

FACHHÄNDLER GASTRO-KONZEPT SA

„Dem Kunden den größten Nutzen bieten“ Oer-Erkenschwick am Rande des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen beherbergt seit kurzem eine der größten Fachkompetenzen in Sachen Systemgastronomie Deutschlands: Gastro Konzept Sandkühler. Von Yvonne Ludwig-Alfers

„Aufgewachsen“ ist das Unternehmen um Geschäftsführer Mike Sandkühler im wenige Kilometer entfernten Recklinghausen – 2017 zog der Fachhändler in das Nachbarstädtchen Oer-Erkenschwick. Trotz seiner nur knapp über 20-jährigen Geschichte in der Branche – die Wurzeln manch anderer Fachhändler liegen in den 1940ern oder 1950ern – weist Gastro Konzept eine erstaunliche ­ Expertise auf, insbesondere für die ­Systemgastronomie. Hier realisierte man deutschlandweit Projekte für große Namen innerhalb der Branche sowie für Gastro­ nomien in Freizeitparks wie im ­ Tropical ­Island bei Berlin und zuletzt im Heide Park Soltau. Die Spezialisierung kommt nicht von ungefähr. Durch den Wegbereiter Welbilt (früher Manitowoc) und dessen ­Fokus auf die System­gastronomie, entdeckte­auch Gastro Konzept diesen Zweig für sich. Der Großküchentechnik-Hersteller unterstützte den Fachhändler bei seinem Weg auch mit Ausbildungen beziehungsweise Schulungen. Heute kommen rund 70 Prozent der Kunden von Gastro Konzept aus diesem Bereich, manche – so Sandkühler – sind „Wiederholungstäter“. Und selbst andere Fachhändler und -planer holen sich bei ihren Projekten Rat in Oer-Erkenschwick. Der Vorteil für das Unternehmen und generell bei Planungen von Kettenrestaurants: Konzepte und Arbeitsabläufe stehen bereits fest. „Die Grundidee ist da“, bestätigt Sandkühler. „Es gibt nur Abweichungen durch bauliche Gegebenheiten, so dass es mal eine größere Arbeitsfläche oder ein Kühlschrank mehr ist, den wir einplanen müssen.“ Die weiteren

Beispielprojekte von Gastro Konzept (oben): „Die Grundidee ist da.“

Nah am Kunden: Geschäftsführer Mike Sandkühler (links) mit „Kochduell“-Urgestein, Starkoch und Kochschulbetreiber Matthias Ruta

30 Prozent der Kunden setzen sich aus klassischer Gastronomie und Hotellerie sowie Gemeinschaftsverpflegung zusammen. Wie ein Teil dieser Klientel ist Mike Sandkühler ein Branchenquereinsteiger. Der gelernte Bürokaufmann war zuvor in der Veranstaltungsbranche unterwegs, vermietete neben technischem Equipment für Musikevents auch Kochtechnik. Um seine Kunden und Arbeitsprozesse in der gewerblichen Küche besser verstehen und beraten zu können, absolvierte er schließlich eine Ausbildung zum Koch. „Ich wollte mich in meine Kunden hinein versetzen können, auf Augenhöhe sein“, so der Geschäftsführer. Eine Entscheidung, die den anhaltenden Erfolg seiner Firma und den Kundenzuspruch mit erklärt.

Flächendeckender Service Durch die Mitgliedschaft in der Einkaufsgesellschaft GTEG und den Servicepool von Welbilt sichert Gastro Konzept einen

deutschlandweiten Service. Einen Umkreis von 120 Kilometer fahren die drei eigenen Techniker des Unternehmens von OerErkenschwick aus an. Wird eine Störung in Berlin gemeldet, fährt beispielsweise ein GTEG-Kollege in der Hauptstadt zum Kunden. Dank der Verteilung der insgesamt 33 Mitglieder der Einkaufsgesellschaft auf das Gebiet der Bundesrepublik ist ein großer Teil Deutschlands abgedeckt. Weiße Stellen gibt es nur im Osten der Republik, doch auch hier werden Lösungen geschaffen, wenn beispielsweise in Rostock Kombidämpfer, Spülmaschine oder Kühlschrank den Dienst quittieren. Die unternehmenseigenen Servicetechniker (24/7) nutzen bei Reparaturen beim Kunden vor Ort oder in der Werkstatt in Oer-Erkenschwick nur Original-Ersatzteile, die sich stets auf Lager befinden, und Markenwerkzeuge. „Ich kann mich zwei Stunden mit einer Reparatur aufhalten, weil mir ständig 7/8.2017

Fotos: Gastro Konzept

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

ANDKÜHLER IN OER-ERKENSCHWICK

Von der Rohskizze bis zur Schlüsselüber­gabe – Gastro Konzept

Mike Sandkühler, Geschäftsführer von Gastro Konzept

übernimmt für Kunden die kompletten

Gastro Konzept Sand kühler GmbH & Co. KG; Oer-Erkensc hwick

Planungsaufgaben Mehrwert Service – hierauf legt Gastro

Geschäftsführung / Inhaber

M ike Sa ndkühler

Konzept ein starkes Augenmerk. Partner unterstützen bei der

Historie, Gründung

Gründung 1999, 2002 Sta rt der Großkü chentechnik

flächendeckenden Abwicklung bundesweit

Mitarbeiter, Auszubil dende

10 feste M ita rbeiter, 1 Au externe Ha ndelsvertreter szubildende, 8 Einzugsgebiet

bundesweit

Kundenstruktur

Systemga stronomie, klass mie & Hotellerie, Freiz ische Ga stronoeitpa rks, Food Trucks der Schraubenschlüssel abbricht, oder ich arbeite gleich mit dem richtigen Werkzeug und bin schneller“ – das läge auch im Interesse des Kunden, wie Mike Sandkühler betont. Ist eine Reparatur in der Restaurantküche nicht möglich oder benötigt der Kunde, etwa aufgrund einer Feierlichkeit, zusätzliche Technik, stellt Gastro Konzept Leihgeräte zur Verfügung: Damit kann der geschäftliche Alltag des Kunden uneingeschränkt weitergehen. Ein Service, der sich in der unmittelbaren Gegend des Unternehmens herumgesprochen hat und dafür sorgt, dass Gastro Konzept einen gewaltigen Kundenzustrom verzeichnen kann.

Beratung par excellence Ein wohl einzigartiger Beratungsservice, den Gastro Konzept bereits seit längerem dank verschiedener Küchenpartner anbieten konnte, ist das Live-Kochen. Mit dem Umzug nach Oer-Erkenschwick ist nun Platz für die eigene Präsentierküche, die vor einem Beratungstermin individuell auf den jeweiligen Kunden und sein Foodkonzept mit der benötigten Küchentechnik eingerichtet wird. Der Kunde wird für mehrere Tage eingeladen, hier mit seinem eigenen Warenkorb zu kochen und sein System dabei auszuprobieren. „Damit bekommt der Gastronom einen genauen Eindruck von der Technik und Ausstattung, die dann vor Ort realisiert wird“, erläutert Sandkühler. Was nach großem Aufwand klingt, ist keiner. Unter einer großen, fest installierten Abzugshaube werden nur die thermischen Geräte auf Rollen aufgebaut. So sind flexible und www.trendkompass.de

Sortiment schnelle Umbauten von einem Burger- Vollsortimen ter mit Fokus auf spezie lle konzept auf Pizzatechnik möglich. „Mit Systemga str onomietechnik dem Angebot an den Kunden können wir viel besser erklären, warum er ge- Autorisierter Händler u. a. für … nau diese Geräte benötigt und wie sie primä r Welb ilt ; au ch: smeg, RAK, mit seinem persönlichen Warenkorb MKN, R at ional, Winterhalter, Kr efft, harmonisieren“, erläutert Sandkühler Cool Compac t den entscheidensten Vorteil des LiveKochens für sein Unternehmen und Größter Umsat z mit welchem Segm ent? den Koch, welcher eventuell auch Großkü chent echnik (Grill- und schon online nach vergleichbaren Pizza technik, Fritteusen) Geräten geschaut hat. Den Mehrwert Service sowie sichere Garantie- An den Wandel in der Profiküche an gepasstes ansprüche bei Großküchentechnik- Sortiment? Geräten, den der stationäre Fach- M ultifunktion ale Kü chentechnik, handel bietet, sieht Sandkühler als m odula re System e Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Online-Handel, der zwar Geräte Objektgeschäft / Planung günstiger, aber Service und Garan- Üb er 50 Projekt e im Ja hr tie fast gar nicht oder mit Hintertürchen anbietet. Dennoch beweist Hausmessen, Semi nare, Schulungen, Wo rkGastro Konzept in diesem Bereich shops seinen Weitblick. Bereits seit län- Anwendersemin are, -schulungen, Steue rgerem schlummert im System der und R echtssemin are Website ein Online-Handel, der zwar kontinuierlich gepflegt, aber Service, Außendien st, After-Sales-Gesch äft für User nicht zugänglich ist. „Soll- 24/7-Service, R ep araturen vor Ort oder ten wir irgendwann merken, dass in eigener Werksta tt, Leihgerä te wir nicht mehr ohne auskommen, können wir von heute auf mor- Zugehörigkeit zu Ve rbänden / Händlerzus amgen den Schalter umlegen“, so menschlüssen Mike Sandkühler – dann natürlich auch mit dem entsprechenden, gewohnten Service seines Unternehmens. www.gastrokonzept.eu

GTEG

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

MARKTSTRATEGIE UNTERNEHMEN -

„Der Markt soll das bekommen, was er will“ Neumärker, beheimatet im sauerländischen Hemer, fertigt seit mehreren Jahrzehnten professionelle Gastronomiegeräte wie elektrische Waffeleisen, Grills oder Crêpesgeräte. Robin Hellwinkel steht an der Spitze des Familienunternehmens. Im Interview spricht er über den aktuellen Gastgewerbemarkt, Kundenbedürfnisse und erklärt, wie sein Unternehmen mit Produkten heute und in Zukunft darauf reagieren will. Von Maren Bielecke Herr Hellwinkel, seit 2013 sind Sie Geschäftsführer von Ernst Neumärker, das Unternehmen gibt es bereits seit mehr als 120 Jahren. Wie hat es sich in dieser Zeit entwickelt und wie sieht Ihre strategische Ausrichtung für die Zukunft aus? Begonnen hat alles mit der Fertigung von Sargbeschlägen, als Ernst Neumärker das Unternehmen im Jahr 1894 gründete. Von Anfang an gab es in jedem Fall eine Expertise in den Bereichen Eisenguss und Gussverarbeitung. In den Folgejahren beschäftigte Neumärker rund 1.000 Mitarbeiter in vielen Betriebsstätten in ganz Europa und war übrigens eines der ersten Unternehmen überhaupt, das Waffeleisen gebaut hat. Mit der Zeit wich die Produktion von Haushaltsgeräten immer mehr der professioneller Gastronomiegeräte.

Heute sind wir Vollsortimenter, was wir auch in Zukunft beibehalten wollen. Jedoch streben wir zunehmende Segmentsfokussierung in Eigenproduktion an – mit dem Qualitätsmerkmal „Made in Germany“. Wir fertigen bereits viele Produkte in Hemer aus den Segmenten Heiz- und Showtechnik, Hot Dog Geräte, Waffeleisen oder Fun-Produkte – eben solche, bei denen Edelstahl genutzt wird – denn wir sind aus unserer Tradition heraus spezialisiert auf Edelstahlverarbeitung. Was wir uns vornehmen, ist eine noch stärkere Orientierung an und Umsetzung von Kundenwünschen. Dazu wollen wir mehr auch einen Fokus auf individuelle Lösungen setzen, wie beispielsweise Backplatten mit dem Logo des Kunden. Wir „tunen“ unser Produkt so auf die Bedürfnisse des Kunden. 7/8.2017

Fotos: GW Verlag (4), Neumärker

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

INTERVIEW SERIE (44): NEUMÄRKER

Robin Hellwinkel, Geschäftsführer von Neumärker: „Wir sind aus unserer Tradition heraus spezialisiert auf Edelstahlverarbeitung.“ Ein Beispiel dafür ist der Eis Teppan­ yaki (Bild rechts)

www.trendkompass.de

Neumärker bietet einen bunten Reigen an Produkten: Waffeleisen, Grills und Bräter, Öfen, Aufbewahrungsmöbel, Geräte zum Kühlen und Gefrieren und mehr. Wie kommt Ihr breites Sortiment zustande? Und welche Klientel wollen Sie vorrangig damit ansprechen? Mit einem Sortiment von 1.000 Produkten – darin sind noch nicht die verschiedenen Varianten der Waffeleisen inbegriffen – haben wir den Anspruch, als Vollsortimenter zu agieren. Dennoch möchten wir uns in Zukunft zunehmend konzentrieren, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass günstige Massenprodukte nicht zum Unternehmen Neumärker passen. Stattdessen wollen wir mit Sonderansätzen und Geschäftsmodellen punkten: So sprechen wir etwa Existenzgründer an, genauso Schaustellerfamilien oder Franchisenehmer. Diesen Kunden, die neu auf den Markt kommen, bieten wir Produkte und auch geschlossene Konzepte für einen einfachen Start an. Für uns ist das auf der anderen Seite ein erster, wichtiger Kundenkontakt.

dass der Markt das bekommt, was er will, und nichts, das wir uns zwar schön ausdenken, aber dann nicht benötigt wird. In unserer Geräteentwicklung orientieren wir uns an Kundenproblemen und versuchen, für diese Lösungen zu finden. Ein Beispiel ist Twist Pop. Vor der Entwicklung konnte nicht jeder Kunde dieses Trendprodukt unmittelbar anbieten beziehungsweise war die Umsetzung sehr zeitintensiv. Generell kann man sagen, dass der Produktentwicklungszyklus immer kürzer wird und so haben wir 2017 sogar unterjährig ein Produkt herausgebracht, das erst im nächsten Jahr in den Katalog aufgenommen wird: Bubble Waffle, eine neue Form der Eiswaffel, bei der das lästige Falten der Waffel entfällt – Stichwort Problemlösung. Herausforderung an diesen kürzeren Produktzyklen ist für uns, dass wir trotz weniger Zeit ein wirklich ausgereiftes Produkt auf den Markt bringen. Auch für das nächste Jahr können wir übrigens schon einige Neuheiten ankündigen, die es so noch nicht zu sehen gab.

Mit Twist Pop, Eis Teppanyaki, dem Craft Beer Konzept und ganz neu Bubble Waffle bieten Sie Trendprodukte für die Gastronomie. Wie machen Sie diese Trends aus und setzen diese dann zeitnah in Form von Geräten um? Unsere Produkte sind Ergebnisse einer Mischung aus Kundenfeedback und Marktanalyse. Unser Ansatz ist,

Welche Trends und Anforderungen in gewerblichen Küchen machen Sie für die nächsten Jahre aus? Und wie werden Sie darauf reagieren? Was ich ausmachen kann, sind Kundenbedürfnisse. An erster Stelle sehe ich dort in Zukunft die Anwenderfreundlichkeit der Geräte. In unserer Branche herrscht Fachkräftemangel, was bedeutet, dass immer

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUNG & TECH

MARKTSTRATEGIE UNTERNEHMEN - INTERVIEW SERIE (44)

mehr ungelernte Kräfte in der Gastronomie arbeiten. Deshalb ist es wichtig, dass es anwenderfreundliche Produkte gibt, bei denen wir uns als Hersteller vorab mit den Fragen beschäftigen, wie automatisch und selbsterklärend diese laufen können. Außerdem muss das Gerät einfach hygienisch zu reinigen sein. Dazu kommt das Bedürfnis an steckerfertigen Geräten im Out-of-Home-Market aufgrund des SnackingTrends. Wir wollen in diesem Bereich mit unseren Produkten in die frisch geplante Küche als Accessoire, als Nebenprodukt integriert werden. Wir wollen aber auch einem gewissen Qualitätsanspruch genügen und unser Produkt soll und muss langlebig sein. Daher legen wir Wert auf geschützte Produkte, so wie den Diamant Grill und Twist Pop, die wir haben schützen lassen. Hier sehen wir unsere Wettbewerbsvorteile. Auch sehe ich den Trend der schnellen Verfügbarkeit, aber gleichzeitigen Individualisierung, was für uns einen Spagat bedeutet: Die Kunden wollen immer mehr individuelle Produkte, aber gleichzeitig soll es schnell da sein. Da muss man sehen, wo man sich positioniert. Sie unterhalten mehr als 25 Niederlassungen weltweit, sind ein international expandierendes Unternehmen. Wie ist Ihr Vertriebssystem strukturiert? Über welche Kanäle und wie sprechen Sie Ihre Kunden an? Investitionsgüter wie unsere Geräte müssen sich rentieren, deshalb ist es wichtig, dass der Kunde gut informiert ist, und das bekommt er meines Erachtens am besten beim Fachhändler. Daher ist unser Hauptvertriebsweg in Deutschland der klassische Fachhandel – ob stationär, online oder auch beides. Ich habe beobachtet, dass die Linie zwischen Händler und OnlineShop mittlerweile durchlaufend ist und der stationäre Handel keine Berührungsängste mehr hat, auch einen Online-Shop zu betreiben. Die Touch Points, mit denen wir Kunden ansprechen und mit ihnen in Berüh-

rung kommen, sind der Katalog, die Webseite, E-MailMarketing, unser geschulter Außen- sowie Innendienst und natürlich Messen. Apropos Messen: Mit Garten-, Grill-, Bäcker- und Gas­tronomiemessen ist Ihr Terminkalender gut gefüllt. Im September stellen Sie erstmalig auf der Chef-Sache in Düsseldorf aus, ein Gastronomie-Symposium. Wie kam es dazu, dass Sie Aussteller sind und welche Klientel wollen Sie vor Ort ansprechen? In der Tat, wir stellen auf acht bis zehn Messen pro Jahr aus. Messen sehe ich als einen Luxus an, den man sich leisten muss. Denn ist man nicht vor Ort, wundern sich die Kunden. Allerdings brauchen wir als kleines Unternehmen auch die Kapazitäten, dass unser Büro auch während der Messe besetzt ist und wir erreichbar bleiben. Dennoch finde ich es wichtig, den Fachhandel zu unterstützen und daher nehmen wir an den Messen teil. Grundsätzlich setzen wir dort Messe-Schwerpunkte, weil wir aufgrund unseres großen Portfolios nicht alles zeigen können. Mit der Chef-Sache betreten wir dieses Jahr neues Terrain und legen unseren Fokus dort vor allem auf den Diamant Grill. Wir werden in Düsseldorf der einzige Aussteller mit Außenstand sein, was uns sehr stolz macht. Wir können uns so absetzen und zeigen, dass unser Diamant Grill auch unter Luftfeuchtigkeit oder anderen widrigen Außenbedingungen super funktioniert und nicht nur in der Halle unter Bestbedingungen. Einen solchen Holzkohlegrill muss man in seiner natürlichen Umgebung zeigen. In Hemer produziert Neumärker viele seiner Geräte aus seinem Portfolio selbst ­— beispielsweise den Diamant Grill

Welchen Service bieten Sie dem Fachhandel? Wie halten Sie Fachhändler fit für Ihre Geräte? Bieten Sie Schulungen, Workshops etc. an? Wir bieten im Bereich Service geschulten Innen- und Außendienst, der bei Problemen für unsere Händler erreichbar ist, damit wir gemeinsam eine Lösung fin-

7/8.2017


HNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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): NEUMÄRKER

den. Zukünftig wollen wir auch Produktschulungen beim Fachhandel vor Ort einführen, darüber hinaus Produktvideos mit Erklärungen auf unserem Online-Kanal. Das soll dafür sorgen, dass ein gut geschulter Fachhandel bereits Fehler im ersten Schritt vermeiden kann. Denn Fehlervermeidung beim Anwender zahlt sich aus, ganz nach dem Motto: Besserer Service durch Fehlervermeidung. In unserem B2B-Shop bieten wir dem Handel außerdem Sonderfunktionen, mit denen eigene Angebotsflyer und Produktdatenblätter erstellt werden können, zudem sind dort Produktvergleiche und Anfragen möglich. Jahr für Jahr ist natürlich auch unser Neumärker-Katalog ein Investment, von dem mehrere tausend Exemplare gedruckt und unseren Kunden zur Verfügung gestellt werden. Auf den Messen können unsere Produkte besichtigt und die Kaufentscheidungen getroffen werden. Spüren Sie den Fachkräftemangel in der Branche und was unternehmen Sie zur Mitarbeiterrekrutierung und -bindung? Es ist auf jeden Fall ein verschärfter Arbeitsmarkt zu beobachten, der jedoch sehr abhängig ist von der jeweiligen Fachqualifikation. Im Innendienst findet man beispielsweise eher Mitarbeiter als im Ingenieurbereich. Deshalb haben wir einen starken Fokus auf Mitarbeitermotivation gesetzt. Seit diesem Jahr können Mitarbeiter unserer Firma vergünstigt in einem Fitnessstudio trainieren, was auf Rücken und Physio spezialisiert ist. So wollen wir dem Mitarbeiter einen Mehrwert bieten, denn sei es in der sitzenden oder in der produzierenden Tätigkeit: Der Rücken wird sehr beansprucht. Im Individualfall bieten wir auch Weiterbildungen für Mitarbeiter an. In naher Zukunft möchten wir außerdem Ausbildungsbetrieb werden und sowohl im betrieblichen wie auch im kaufmännischen Bereich ausbilden. Ziel dabei ist es, potenziellen Auszubildenden auch nach dem Abschluss bei uns eine Perspektive zu geben.

Trend-Produkte für das Gastgewerbe: Twist Pop (oben) und, ganz neu, Bubble Waffle

FACTS • E rnst Neumärker mit Sitz im sauerländischen Hemer bietet mit einem Portfolio von etwa 1.000 verschiedenen Produkten professionelles Gastro-Zubehör vom Waffeleisen bis zum Diamant Grill •R  obin Hellwinkel ist seit 2013 Geschäftsführer des Familienunternehmens, nachdem sein Vater Wolfgang Hellwinkel verstorben war •U  msatz: gesunde, stetige Entwicklung in den letzten Jahren •M  itarbeiter: etwa 40; Ausbildung in naher Zukunft geplant www.neumaerker.de

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Die Entdeckung der Sauberkeit Vor genau 90 Jahren haben unsere Gründer ihre ersten Ideen zu Sauberkeit und Hygiene sprudeln lassen. Mit großem Erfolg. Heute ist MEIKO der weltweite Spezialist für saubere Lösungen beim professionellen Spülen, Reinigen und Desinfizieren. Und die MEIKO Story geht weiter: Lassen Sie sich von unserem Spirit und Erfindergeist inspirieren. Feiern Sie mit uns und entdecken Sie viele neue Seiten an Ihrem Partner MEIKO. Mehr auf

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

ABLUFT- & FRIT

Für gutes Arbeitsklima Entlassen gewerbliche Küchen ihre Abluft ins Freie, ist der Streit mit der Nachbarschaft meist vorprogrammiert. Hersteller innovativer Lüftungstechnik bieten hier ausgefeilte Lösungen, zum Beispiel für Frittiertechnik.

Die PlasmaStream-Technologie ist die Basis eines umfassenden Produktprogramms der Bäro Clean Air Technologies. Sie sorgt dafür, dass ohne chemische Zusatzstoffe Gerüche effizient reduziert und Fette aufgenommen werden. Die Technologie basiert auf einem rein chemisch-physikalischen Prinzip mit vier Funktionsstufen. Eine Lösung des Unternehmens ist hier die Kompakt-Abluftanlage PlasmaStream. Sie wird als selbstständige Lüftungseinheit zwischen der Küchenabzugshaube und dem Auslassbereich positioniert. So ermöglicht sie den Verzicht auf ein kostenintensives Abluftkanalsystem, selbst wenn sich der Standort in der unmittelbaren Nachbarschaft einer Wohn- oder Geschäftsbebauung befindet. Die Gerüche der gereinigten Küchenabluft liegen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch in einem Abstand von ein bis drei Meter unterhalb der Erkennungsschwelle. Der Abluftkanal kann direkt über die Wand ins Freie geführt werden. Die behandelte Abluft lässt sich gemäß den Bestimmungen der Energiesparverordnung auch zur Wärmerückgewinnung nutzen und direkt in Wärmetauscher einführen. Die PlasmaStream besteht aus dem mehrstufigen Filtersystem Vorfilter, Ventilator, Plasmastufe und Aktivkohlefilter und ist als Standardgerät zur Innen- und

Außenaufstellung für Abluft-Volumenströme von 1.500 bis 10.000 Kubikmeter pro Stunde lieferbar. Bei höheren Luftmengen besteht die Möglichkeit einer modularen Erweiterung. Bei dem Vorfilter handelt es sich um einen HydroStop-Hochleistungs-Aerosol­ abscheider, der die in der Luft enthaltenen groben Verschmutzungen, Fettanteile und Wrasen zurückhält. Dadurch werden die nachfolgenden Behandlungsstufen geschützt. Die HydroStop-Filtereinsätze sind

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bis 60 Grad in einer handelsüblichen Waschmaschine waschbar. Anschließend erfolgt die Einleitung eines auf Plasma basierenden Reaktions- und Oxidationsprozesses. Die Plasmastufe bewirkt in Sekundenbruchteilen einen Oxidations- und Zersetzungsprozess, der nahezu sämtliche in der vorgefilterten Luft enthaltenen Geruchsstoffe im höchsten Maße reduziert. Auch die in der Abluft enthaltenen Fette werden in einem Höchstmaß minimiert, was die Brandlast vermindert und die Kosten für den kostenintensiven Reinigungsaufwand des Abluftkanals extrem reduziert. Ein Aktivkohlefilter als Endstufe bewirkt, dass bisher nicht oxidierte Verbindungen zurückgehalten und zur Oxidation gebracht werden. Die Aktivkohle fungiert in diesem Verfahren als Speicherreaktor, der unter anderem Ozon in Luftsauerstoff zurückführt. Sie regeneriert sich während des Prozesses selbst, sodass sehr hohe Standzeiten erreicht werden. Bei speziellen Anwendungen oder Küchensituationen lässt sich die Anlage mit weiteren Hydrostop-Filtermodulen, Metallgestrickfiltern oder aber auch dem Bäro UV-C-Ozon-System KitTech ergänzen und erweitern. Rentschler Reven setzt auf UV-Technik, um die Küchenabluft von Geruchsstoffen 7/8.2017

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

TTIERTECHNIK

Rentschler Reven

sieren der Fettabscheider gereinigt. Organische, fetthaltige und geruchstragende Substanzen werden „kalt verbrannt“. Die Fettbelastung im Abluftsystem und die Geruchsemissionen in der Umwelt werden dadurch erheblich reduziert. Des Weiteren setzt oxytec auf Niedertemperatur-Plasma-Technologie (NTP), die sich in der Cleanair Plasma (CAP) findet. Die kompakte Abluftreinigungseinheit kann im Innen- und Außenbereich aufgestellt werden. In der ersten Kammer befinden sich Vorfilter, Elektrostatfilter für Blaurauch

SmartCap

zu befreien. Eine mittlerweile bewährte Lösung: Ozonbildende Ultraviolett-Röhren, die den Fettabscheidern in der Abzugshaube oder Lüftungsdecke nachgeschaltet werden. Das Ozon vernichtet die organischen Geruchsträger durch sogenannte Kaltverbrennung. Ein Beispiel des Unternehmens: Ein mehrstufiges Abscheidesystem für eine Großküche (täglich 400 Essen), welche auf eine Abluft absolut frei von Fettaerosolen und Geruchsstoffen bestand. Das System umfasst mechanisch wirkende X-Cyclone-Fettabscheider mit nachgeschalteten UV-Röhren und eine wrasenabhängige Luftmengenregelung. Alle Komponenten sind einschließlich der LED-Beleuchtung in die Decke integriert. Die XCyclone-Abscheider schleudern durch rasche Luftumlenkungen die Fettaerosole weitestgehend aus. Restpartikel und Aromaten werden durch die UV-Strahlung beziehungsweise das Ozon oxidiert. Da Ozon gewww.trendkompass.de

sundheitsschädlich ist, wird die Ozonerzeugung von Sensoren überwacht und selbsttätig geschaltet. Sensoren steuern auch die Luftleistung: Bei geringer Wrasenbildung, etwa außerhalb der Hauptkochzeit, schalten sie die Ventilatoren auf eine geringe Drehzahl und die UV-Lampen ab. Das spart zugleich Energie. Die Geruchsneutralisation durch UVStrahlen hat sich vor allem dort bewährt, wo fettreich gekocht und frittiert wird. Dringend ratsam ist eine weitgehende Vorabscheidung der Fettaerosole. Denn bei unzureichender Vorfilterung verfetten die empfindlichen Röhren in kurzer Zeit und geben nicht genügend UV-Licht ab. Folge: Sie müssen in kurzen Intervallen gereinigt oder gar ausgetauscht werden. Unerwünschten Gerüchen in der Küchenabluft wirkt ebenfalls das oxytec CKA-System des gleichnamigen Unternehmens entgegen. Die Kochabluft über der Kochstation wird nach dem Pas-

und Ventilator, gefolgt von den Plasmaeinheiten in der zweiten Kammer. In der dritten Kammer fungiert die Aktivkohle als Speicherreaktiv. Die Kompakteinheit ist als standardisiertes Gerät in verschiedenen Größen lieferbar. Die jeweilige Position ist variabel. Da die Abluft nach dem Reinigungsprozess nahezu frei ist von Gerüchen, kann sie direkt ins Freie abgleitet werden. Auf ein aufwändiges Abluftsystem beziehungsweise Kanalnetz kann verzichtet werden. Des Weiteren hat das Unternehmen für kleine Imbissläden,

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTAT

ABLUFT- & FRITTIERTECH

Bäro Plasmatechnik

Food Trucks, Frontcooking-Stationen und auch Essensausgaben die kompakte Einheit Cleanair Plasma HA 600/1200 im Sortiment. Sie kann in den Lüftungskanal eingebaut oder als Haubenaufsatz genutzt werden. Das vierstufige System mit NTP und nachgeschalteter Aktivkohle gewährleistet eine effektive Reinigung der Abluft. Der Elektrostatfilter nach den Vorfiltern ist für die Vorabscheidung essentiell und absorbiert die Fettanteile. Die Luft wird dann geruchs-, fett- und keimfrei wieder an die Umgebung abgegeben. Das Unternehmen SmartCap ist Hersteller für Luftreinigungssysteme mit eigener patentierter Plasmatechnik, als Mobilstände oder als Haubensystem mit Energierückgewinnung und smarter Steuerung für den dauerhaften funktionalen Betrieb der Systeme. Das System kommt komplett ohne Abluftkanäle aus und reinigt Küchenwrasen von Fett, Rauch, Gerüchen und Dampf. Gleichzeitig wird die Kochwärme zurückgewonnen und in das Heizungs- sowie Trinkwassersystem eingespeist. Über eine Wärmepumpe, ebenfalls im Portfolio von SmartCap erhältlich, können Kühlstellen, die Wärmerückgewinnung der Hauben und sogar die Klimatisierung der Gasträume betrieben werden. Aufgrund der hohen Energieeffizienz des Systems gewährt die BaFa-Förderbank auch auf alle Kühlmöbel, die mit SmartCap Sole betrieben werden, 30 Prozent Fördermittel (gedeckelt auf 60.000 Euro je Projekt). Dank der nachhaltigen Wiederverwertung der Aktivkohle-Filtergehäuse liefert SmartCap diese zehn Jahre ohne Kos­ten.

Innovative Frittiertechnik Die Serie 900 Master von Bartscher ist mit ihrer hochwertigen und massiven Edelstahlausführung (CNS 18/10) ideal für die Profiküche. Funktional, modular, leis­

oxytec CAP 2000

tungsstark eignen sich die Geräte für große Produktionskapazitäten. Seit diesem Jahr neu in der Serie ist die Elektro-Standfritteuse mit zwei Becken, die jeweils 20 Liter fassen, sowie einem Fettauffangbehälter. Maße des Geräts: 800 x 900 x 900-950 Millimeter, Abmessungen Körbe: 290 x 450 x 115 Millimeter (beides: Breite x Tiefe x Höhe). ®

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www.claus-grosskuechen.de www.clauswärmebrücken.de Blümchen bietet als Generalimporteur für Frifri Fritteusen die Möglichkeit, Fritteusen aller Leistungsklassen und -stufen zu bekommen. Bei den Tischgeräten beginnt es mit den 230 Volt-Geräten der ECO professional-Serie. Es folgen Frita+ mit thermostatischer Regelung bis zur Profi+ mit gradgenauer Elektronik, die nur im 400 VoltBereich arbeiten. Im Stand- und Einbaugerätebereich beginnt es mit der Einstiegsklasse Super Easy mit einfacher Thermostatsteuerung über die Serie Basic+ mit elektronischer Drehknopfsteuerung mit Gradgenauigkeit bis hin zu den High-End-Modellen der Serie Vision, die dann zusätzlich auch eine Programmsteuerung mit Mengenautomatik sowie Korbhebefunktion haben. Alle Modelle sind mit der ölsparenden Filtertechnik, erweiterbar durch die Ölpumpe zur gefahrlosen Ölfilterung, ausstattbar. Die Stand- und Einbaugeräte aller Serien in verschiedenen Leistungsstufen sind exakt auf den jeweiligen Einsatzbereich abstimmbar. Neben den bereits erwähnten Serien bietet Blümchen über den Partner Lincat auch leistungsstarke elektrische Gasfritteusen.

Das Schweizer Unternehmen Gastrofrit, bekannt für seine Pastakocher, hat ebenfalls Fritteusen im Portfolio, deren Ausrüstung individuell – von der Frittierzeiterkennung Watchvolume bis zur Sicherheitsablassautomatik – bestellt werden kann. Die neueste Entwicklung Gastrofrits ist der serienmäßige Druckfilter mit Einschieberaster, der direkt unter dem Ölablass angebracht ist. Er befreit das Öl von Rückständen im MicroBereich und macht den Verzicht auf Mittel oder Pulver zur künstlichen Verlängerung der Öllebensdauer möglich. Ohne übermäßige Sauerstoffzufuhr, welche sich negativ auf den Ölverbrauch auswirkt, wird durch zusätzliche Pumpvorgänge noch sicherer gefiltert. Die Bedienung ist auf das Nötigste reduziert und die Einsparung enorm. Neu ist auch der Einbau. Die Geräte werden als ganze Einheit in den Herd eingeklickt, was die Montage vereinfacht und somit Zeit spart. Die Fritteusen sind von beiden Seiten bequem bedienbar. Ob Schnitzel, Pommes, Fischstäbchen oder auch frittierte vegetarische oder asiatische Zubereitungen – Küppersbusch hat mit seinen Linien CombiLine 750 (Fritteusen) und PremiumLine 850 (Fritteusen, Frittierstationen und Großfritteusen) passende Technik für jedes Außer-Haus-Konzept im Portfolio. Das Gelsenkirchener Unternehmen weist hier eine 45-jährige Expertise vor. Ein Highlight ist die Frittierstation der PremiumLine 850. Bei der Zubereitung wählt der Anwender mittels Fingerzeig das entsprechende Frittiersymbol im TFT-Display, der Frittiervorgang wird daraufhin vollautomatisch durchgeführt. Insgesamt 18 Programme, unter anderem für Pommes frites, Hähnchenflügel oder Blumenkohl im Teigmantel, stehen zur Auswahl. Über KCI wird auch die Fettfiltereinheit gesteuert. Diese sorgt dafür, dass das noch heiße Fett nach

KOMPAKTE LÖSUNG Entscheiden sich Gastronomen für die Anschaffung zusätzlicher Kochgeräte in der Küche, reichen die bestehenden Lüftungssysteme oft nicht mehr aus. InoxAir bietet zur Lösung dieses Problems die CA2000-S für kleine Küchen an, die als Erweiterung bestehender

Lüftungssysteme genutzt werden kann. Die neueste Version der CleanAir-Technologie wird senkrecht aufgestellt. Der Gastronom kann das kühlschrankgroße Gerät in seinen Räumlichkeiten platzieren und muss es lediglich mit der Abzugshaube verbinden.

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TTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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HNIK

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dem Frittieren in einen Behälter abgelassen wird, wo es über eine zweistufige Fettfiltration gefiltert wird. Eine elektrische Pumpe leitet anschließend das filtrierte Fett ins Becken zurück. Die automatische Hebe- und Senkvorrichtung komplettiert die Frittierstation. Das angewählte Programm senkt den Korb automatisch ins Becken, sobald das Fett die richtige Temperatur erreicht hat. Nach Programmende hebt sich der Korb wieder aus dem Becken. Ein fester Bestandteil des Welbilt-Portfolios sind die Frymaster FilterQuick Frittierstationen. Zuverlässigkeit bei hoher Frittierleistung auf Fingerdruck machen sie neben der robusten Verarbeitung ideal für den Einsatz in der Systemgastronomie. Funktionen wie die Fettfilterung sowie Öl-Sensoren sorgen für einfache Bedienung. Die FingertipFiltration senkt per Knopfdruck die Betriebskosten und steigert gleichzeitig die Frittierqualität. Das bedeutet 40 Prozent weniger Öl- und zehn Prozent weniger Energieverbrauch. Dadurch können mit dem vergleichsweise kleinen 15-Liter Behälter die gleichen Produktmengen frittiert werden wie in herkömmlichen Frittierstationen mit 25-Liter Behältern.

Das Kontrollsystem Oil Attendant überwacht den Ölstand und füllt bei Bedarf automatisch nach, so dass Mitarbeiter nicht mit heißem Öl agieren müssen. Der optional integrierte Öl-Sensor zeigt an, wann es gefiltert werden muss. Dadurch ergeben sich Einsparungen der Langzeitkosten und eine hohe Benutzerfreundlichkeit. Alle Einstellungen und das Öl-Management erfolgen über die vollautomatische Smart4U-FilterQuick Steuerung mit 20 Frittierprogrammen. Zusätzlich werden Leistungsund Öldaten aufgezeichnet. Die Filterung kann mit der Fingertip-Filtration erfolgen, ohne die Türen des Gerätes zu öffnen. Durch die einfache Handhabung ist häufigeres Filtern einfacher. Auch die Sicherheit beim Frittieren, Reinigen und Ölhandling wird durch zahlreiche Funktionen unterstützt. Dazu gehören beispielsweise die schwenkbaren, selbstarretierenden, flachen Heizelemente, welche die Reinigung vereinfachen. Die Frymaster FilterQuick-Frittierstationen sind als Elektro- oder Gasmodelle erhältlich, mit zwei bis fünf unabhängig voneinander arbeitenden Einzelbecken.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

HOBART

Neue ecomax-Maschinen Die neuen Gläser- beziehungsweise Geschirrspülmaschinen aus der ecomaxSerie von Hobart zeichnen sich durch neue Features aus. Die Produktentwicklung steht laut Hobart im engen Austausch mit den Kunden, um sich verändernde Wünsche und steigende Erwartungen zu erfassen und in Konzepte für den professionellen Einsatz umzusetzen. Die kompakte Gläserspülmaschine ecomax G404 ersetzt dabei die ecomax 402, die leistungsfähige Geschirrspülmaschine ecomax F504 ist das Nachfolgemodell der ecomax 502. Die beiden neuen Modelle sind dank elektronischer Steuerung mit digitaler Temperaturanzeige einfacher in der Bedienung. Weiteres Plus: die verbesserte Dichtung im oberen Türbereich, die zu reduziertem Dampfaustritt führt und das Entladen angenehmer macht. Da Ecken zu echten Herausforderungen in Sachen Hygiene werden können, verfügen die neuen Untertischgeräte über eine tiefgezogene Korblaufschiene und abgerundete Ecken im Innenraum. Beides vereinfacht das Sauberhalten der Maschinen und damit das Handling. ecomax G404 und F504 haben laut Hobart einen um 20 Prozent geringeren Wasserverbrauch als die Vorgängermodelle. Sie kommen bei einem Spülgang mit zwei beziehungsweise 2,3 Liter Wasser aus. Möglich

ecomax by Hobart G404 (links) und F504

mache dies unter anderem das verbesserte Tankabdecksieb in der Geschirrspülmaschine, das eine Reduzierung des Schmutzeintrags bewirkt. Ob Untertasse oder Pizzateller, Latte Macchiato- oder Weißbierglas, im Gastronomiealltag kommt ganz unterschiedlich hohes Spülgut zum Einsatz. Mit der erweiterten La-

dekapazität (360 statt 308 Millimeter) wird die Nutzung vereinfacht. Die neuen Modelle verfügen außerdem über einen integrierten Zyklenzähler, der unter anderem zur Überwachung der Wasseraufbereitung beiträgt. Des Weiteren ermöglicht der standardmäßig vorhandene USB-Anschluss eine leichtere Analyse durch die Servicefirmen. www.ecomaxbyhobart.de

FRIMA

Perfekt Sous-vide Garen Die selbstständige und präzise Temperaturregelung ermöglicht perfekte Ergebnisse bei Sous-vide Garmethoden im VarioCooking Center (VCC). Die Garprozesse sind in jedem Gerät standardmäßig integriert. Das VCC überträgt die Wärmeenergie mit dem patentierten VarioBoost Heizsystem gradgenau und gleichmäßig auf den Tiegelboden, misst jede Sekunde die Temperatur und regelt diese dank eingebauter Kochintelligenz automatisch. Das funktioniert bis zu 72 Stunden für Mengen bis zu 70 Kilogramm und ermöglicht eine Herstellung von Sous-vide Speisen in Spitzenqualität ohne Eingabe von Temperaturen und ohne permanente Kontrolle. Das vakuumverpackte Lebensmittel ist keinem Verdunstungsverlust ausgeliefert, somit bleiben Aromastoffe und Feuchtigkeit während des Kochvorgangs erhalten. Die Vorteile sind die Intensität des Eigengeschmackes und die Zartheit bei Fleisch und Geflügelprodukten. Bei einem hohen hygienischen Standard während der Vorbereitung und strikten Einhaltung von Gartemperaturen sowie schnellem Kühlen auf drei Grad Celsius nach dem Garen, ergeben sich Lagerzeiten von bis zu 14 Tagen. Die Einfachheit, mit der Sous-vide gegarte Produkte im Küchenalltag eingesetzt werden können, garantieren Qualität in Geschmack, Aussehen und Gargrad. Neben den Garprozessen für Geflügel, Fisch, Fleisch und Gemüse

Frima VarioCooking Center

bietet das VCC weitere 60 Prozesse, die Kochen, Braten und Frittieren mit weniger Überwachung in konstanter Qualität ermöglichen. Wem das nicht ausreicht, der kann individuelle Wunschergebnisse abspeichern und mittels ConnectedCooking auf mehrere Geräte per Mausklick verteilen. www.frima-online.com 7/8.2017

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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MIELE PROFESSIONAL

Sondermodelle zum Jubiläum Seit 40 Jahren gehören die „Kleinen Riesen“ zu den Bestsellern von Miele Professional. Nun hat die Kleingewerbe-Waschmaschine die Grenze von einer Million verkaufter Geräte überschritten. Das Unternehmen bedankt sich mit vier Sondermodellen „Million Edition“. Zu der Edition gehören eine Waschmaschine und drei Trockner. Für kurze Zeit kommt die Waschmaschine ab 2.495 Euro auf den Markt. Dazu gibt es drei passende, ebenfalls vergünstigte Trockner mit Abluft-, Kondensund Wärmepumpenbeheizung – letztere ermöglicht Energieeinsparungen von etwa 60 Prozent gegenüber der herkömmlichen Technik. Alle Modelle werden in Weiß und Edelstahl-Ausführung angeboten. Der Preisvorteil gegenüber den vergleichbaren Seriengeräten beträgt laut Miele bis zu 575 Euro. Alle Aktionsgeräte bieten Platz für 6,5 Kilogramm Wäsche und passen sich mit vielen Programmen unterschiedlichen Textilarten an. Die einfache und intuitive Bedienung mit einem Drehwahlschalter und Menüführung per Display ist in 24 Sprachen möglich. Die Waschmaschinen aus der Produktion im Werk Gütersloh wurden für 30.000 Betriebsstunden getestet. Sie sind mit robusten

Stoßdämpfern sowie einer elektronischen Unwuchtsensierung ausgestattet, die selbst bei maximaler Schleuderleistung für gleichmäßigen Lauf sorgen. Zentrale Bauteile wie Schontrommel und Laugenbehälter bestehen aus Edelstahl, was Verschleiß durch die Einwirkung der Waschlauge dauerhaft vermeidet. Kurze Laufzeiten zeichnen die Waschmaschinen und Trockner aus: 85 Minuten nach dem Start kann die gesamte Wäsche wieder schrankfertig zur Verfügung stehen. Die Aktionsgeräte benötigen einen halben Quadratmeter Stellfläche und lassen sich auch als Wasch-Trockensäule platzieren. Sie erfüllen die gesetzlichen Gerätesicherheitsvorgaben und entsprechen damit der europäischen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, die die Nutzung von Maschinen in gewerblichen Betrieben regelt. www.miele-professional.de

Dr. Markus Miele, Geschäftsführender Gesellschafter, ist stolz auf die „Kleinen Riesen“

FMU

Sonderlösung auf Kundenwunsch von FMU: Nachtabdeckungen für eine Theke

Spezielle Lösungen Seit 30 Jahren fertigt das Unternehmen FMU „Für mehr Umsatz“ Sonderlösungen an Verkaufshilfen. Das FMU-Portfolio umfasst Verkaufshilfen wie Brezelständer und Thekenaufsteller, Zubehör für die Snacktheke, Auslege- und Ser-

Saubere Luft mit ...

viertabletts, Aktions- und SB-Regale, mobile Theken und Tablett­ abräumwagen. Außerdem gibt es ein umfangreiches Sortiment an Körben, Warentrennern, Backblechen, Zahltellern oder Sternaufstellern. Nicht immer erfüllen die Standardprodukte Kundenanforderungen und eine Sonderlösung, -größe oder ein Produkt in einer besonderen Farbe wird benötigt. Mit dem Anspruch an Qualität und Zuverlässigkeit, den FMU an sich stellt, konnte eine Vielzahl solcher bereits realisiert werden. Auf Grund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung garantiert die Firma dabei eine schnelle Reaktion und ein Angebot zu wirtschaftlichen Konditionen. Eine der jüngsten FMU-Entwicklungen zusammen mit einem Kunden sind maßgeschneiderte Nachtabdeckungen für Metzgerei-, Käse- und Feinkosttheken. Die Abdeckungen werden auf die vorhandene Thekentiefe und -höhe angepasst. Außerdem gibt es sie mit verschiedenen Abkantungen für die jeweiligen Thekenwinkel. Produziert werden die Abdeckungen aus fünf Millimeter dickem Kunststoff, der robust, langlebig, spannungsfrei und formstabil ist. Die Abdeckung isoliert das Kühlbett der Theken zusätzlich gegen Kälteverluste, schützt Waren vor schädlichen UV-Strahlen und der Innenbeleuchtung. Darüber hinaus schließt sie die Feuchte in der Theke ein. www.fmugmbh.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

COOL COMPACT

Umweltförderung für Kühlschränke In Österreich werden umweltfreundliche Kühlgeräte durch ein Förderprogramm unterstützt. Anträge zur Förderung sind bis Ende 2018 möglich, auch rückwirkend. Bereits seit dem 1. Juli 2016 gelten die aus dem Haushaltsbereich bekannten Energielabel für Kühlgeräte in gewerblichen Küchen. Neben dem reinen Energieverbrauch werden auch Daten über das Nutzvolumen, die Geräteart, Klimaklasse sowie über Umgebungstemperatur und Feuchtigkeit dokumentiert. Bewertet werden dabei allgemein alle steckerfertigen Geräte zum Lagern von Lebensmitteln, mit Ausnahme von Geräten mit Fremdkühlung, Sonderanfertigungen und Ausgabemöbel. Cool Compact überzeugt bei den Kühlschränken der neuen Baureihen 570/590 durch exzellente Werte. Die Kühlschränke der Serie Magnos 570 verfügen über die Energieeffizienzklasse B, die Premiumgeräte der Serie Melios 590 erreichen mit der Energieeffizienzklasse A die höchste Stufe. Kühlschränke beider Baureihen sind für die Größe GN 2/1 konzipiert. Hat ein Betrieb mehrere Geräte im Einsatz, so können über die Lebensdauer der Kühlschränke laut Cool Compact gerechnet mehrere Tausend Euro

an Energiekosten gespart werden. „Beim Kauf eines Kühlschrankes der genannten Serien Magnos oder Melios erhält der Käufer einen Zuschuss von 300 Euro pro Gerät“, erklärt Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing bei Cool Compact, bezüglich der Förderung im österreichischen Raum. „Wir beraten die Käufer ausführlich

auch zum Thema Förderung und helfen auch bei der Antragstellung und Abwicklung.“ Neben dem Energieverbrauch wird auch der Einsatz umweltfreundlicher Kältemittel unterstützt. Für die guten Energieverbrauchswerte sorgen unter anderem der eingesetzte Compact-Kälteblock mit dem Kältemittel R290 sowie energiesparendem Lüfter und Kompressor, die starke Isolierung von zirka 90 Millimetern und die intelligente Frigos-Steuerung, die nur im Bedarfsfall die Abtauung durchführt. R290 ist sehr effizient, benötigt kleinere Kompressoren als die vorherigen Kältemittel und entspricht der zukünftigen F-Gase-Verordnung. Außerdem verfügen die Geräte über weitere Features wie beispielsweise die tiefgezogenen Auflagerippen oder den verdampferfreien Innenraum, wichtige Aspekte in Sachen Hygiene und Reinigung. Mehr Informationen zur Förderung auf: www.umweltfoerderung.at www.coolcompact.de

SARO GASTRO-PRODUCTS

Neue Standards in Sachen Sauberkeit Saro Gastro-Products hat nun vier Spülmaschinen im Sortiment, welche helfen, die Umwelt zu schonen und Betriebskosten zu senken. „Wir beobachten bei den Beratungsgesprächen im Betrieb oft, dass die Spültechnik veraltet ist“, berichtet Walter Spangenberg, Geschäftsführer bei Saro Gastro-Products. „Dabei rentiert sich die Anschaffung fortschrittlicher Geräte schon nach kürzester Zeit. Gegenüber den Altgeräten können die Betriebskosten deutlich gesenkt und die Umweltbelastung gleichzeitig reduziert werden.“ Mit neuester Spültechnik ist es möglich, sowohl den Wasser- als auch den Energieverbrauch maßgeblich zu verringern. Insbesondere Wasser ist als wichtigstes Reinigungsmittel und Träger von Chemikalien sowie Leiter von Wärme ein zentraler Kos­

tenfaktor. Wird also der Wasserverbrauch gesenkt, reduziert dies auch den Energiebedarf und die Menge an Reinigungsmitteln, die in die Umwelt gelangen. „Geräte für den Profibedarf müssen nicht nur den hohen Leistungsansprüchen der Gastronomen und Hoteliers entsprechen. Sie sollten auch durch Zuverlässigkeit und Robustheit überzeugen“, erläutert Spangenberg. Die Spülmaschinen, die von Saro Gastro-Products in Europa hergestellt werden, erfüllen diese Anforderungen. Zudem ermöglichen drei unterschiedliche Spülprogramme und die variable Spüldruckregulierung optimale Spülergebnisse. Bereits mit

einem Durchgang werden Teller, Tasse oder Glas hygienisch rein gespült. Weitere Pluspunkte: die maximale Spüldauer von drei Minuten und der geräuscharme Betrieb. Saro Gastro-Products stellt sich derzeit mit einem überarbeiteten Programm, das auch die vier verschiedenen Spülmaschinenmodelle umfasst, noch breiter auf. Je nach Bedarf hat der Küchenausstatter die passenden Geräte für die Gastronomie im Angebot. www.saro.de 7/8.2017


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

COLDLINE

GIESSER

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Bereits 2015 stellte Coldline für den Wettbewerb seine Technik zur Verfügung

Eine neue Generation von Profi-WetzstahlWerkzeugen bringt Giesser auf den Markt.

Weltmeister arbeiten mit Vision

Mit den fein gezogenen und speziell beschichteten Wetzstahlklingen werden Schärfe und Schnitthaltigkeit der Messer verbessert. Dies gilt für Klingen mit ovalem und rundem Profil. Der Griff aus zwei Komponenten ist ergonomisch geformt, was für sicheres Arbeiten sorgt. Der Fingerschutz verhindert ein Abrutschen, die integrierte Aufhängung erhöht die Arbeitssicherheit zusätzlich. Dank der leicht zu personalisierenden Edelstahlplakette und der unterschiedlich farbigen Griffe ermöglichen die Wetzstähle ein leichtes Nachverfolgen beim Arbeiten mit einem Werkzeug-Management-System oder nach HACCP. www.giesser.de

Der italienische Verband für Konditorei, Speiseeis und Schokolade (FIPGC) hat Coldline als Main Sponsor für die nächste Weltmeisterschaft der Konditoren und Cake Designers gewählt. Der Wettbewerb wird vom FIPGC organisiert und findet vom 21. bis zum 24. Oktober 2017 während der Messe Host in Mailand statt. Die tägliche Zusammenarbeit zwischen Coldline und Küchenchefs sowie Patissiers auf der ganzen Welt erreicht mit der Weltmeisterschaft ihren höchsten Ausdruck. Die Teams werden die multifunktionalen Schockfroster und Aufbewahrungsschränke Vision des italienischen Kühltechnik-Herstellers benutzen. Mithilfe der Technologie der innovativen Geräte kann schockgefrostet, schnellgekühlt, aufgetaut, Teig gegärt, Schokolade kristallisiert und Lebensmittel gelagert werden. Die Luftfeuchtigkeit, Stärke der Belüftung, Temperatur und Dauer der Zyklen können dabei ständig unter Kontrolle gehalten werden. www.coldline.it

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

I MP R ES SU M

AUSSTAT

NETZWERK CULINARIA

25. Jahrgang

Radeln zu den Gastro-Highlights

Herausgeber: Dietmar Huber †

Rund 35 GV-Manager aus Studierendenwerken, Kliniken und Betriebscasinos tourten

Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Str. 45, 45133 Essen Postfach 230190, 45069 Essen Telefon (0201) 87126-14 Telefax (0201) 87126-941 Internet: www.trendkompass.de E-Mail: info@trendkompass.de

kürzlich zwei Tage zu Hamburger Szenegastronomien und GV-Küchen. Veranstalter

Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe.

Geschäftsführung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Chefredaktion: Peter Erik Hillenbach (PEH) Telefon (0201) 87126-949 hillenbach@trendkompass.de Redaktion: Yvonne Ludwig-Alfers (ylu) Telefon (0201) 87126-859 ludwig@trendkompass.de Maren Bielecke, Nina Bruckmann (Volontärinnen) Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Hans-Herbert Seng, Dr. Elena Winter Layout: skrober.de Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, ­M aterialen und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr. Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung; (ohne Rechts­ anspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Porto­kosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-Abonnements-Preis auf Anfrage.

Netzwerk Culinaria bot gemeinsam mit dem Studierendenwerk Hamburg eine erneut ausverkaufte Fahrradtour hin zu 18 Locations. Gäste des SAP-Betriebsrestaurants und die des angesagten Fine-Dining-Restaurants Henriks zeitgleich aus einer Produktionsküche heraus bewirten? Wie das funktioniert, erläuterte Patron und Küchenchef Claas Henrik Anklam. Ein leicht zeitversetzter Essens- und Produktionsbeginn, eine Mannschaft, die voneinander lernt und sich gegenseitig unterstützt, sowie eine gute Postenorganisation machen die Lösung möglich. Echt schräg präsentierte sich die Oberhafen-Kantine an der Kaikante des Oberhafens: Die denkmalgeschützten Gemäuer sackten im Laufe der Zeit durch Überflutungen am Oberhafenkai ab, das Gebäude steht vollends schief. Nachdem Gäste ihr Gleichgewichtsorgan ausbalanciert haben, genießen sie hier eine bodenständig-frische Küche, alles traditionsbewusst. Ehemals als „Kaffeeklappe“ zur Versorgung von Hafenarbeitern gegründet, gibt es auch heute ausschließlich den guten Filterkaffee, keine Kaffeespezialitäten. Mit viel Herzblut für höchsten Prime-Beef-Genuss berichtete Peter Sikorra, Küchendirektor des Grand Elysée, über seinen Weg hin zum innovativ-erfolgreichen Konzept des Theo’s, seit zwei

Jahren jeden Abend zweimal ausverkauft. Nur einige Bausteine seine Erfolgsrezepts: eigene regionale Züchtungen mitsamt Rückzüchtungen, Schlachtereien, eigene Gewürzmischungen, eine außergewöhnliche Grilltemperatur von 800 Grad Celsius, dazu eine Personalpolitik, die eigenen, hochqualifizierten Nachwuchs hervorbringt. Weitere besuchte Adressen waren unter anderem: Die Speicherstadt Kaffeerösterei mit Café, Fabrikladen und Rösterei in einem; die WineBank sowie das Barefood Deli von Til Schweiger. Darüber hinaus besuchten die Teilnehmer das Restaurant Burgerlich mit einem innovativen Bezahlsystem und eine der ältesten Braustätten Hamburgs: die Gröninger Privatbrauerei von 1722, wo der Gast sich Bier aus Holzfässern am Tisch zapft. Eine weitere Station war das Soho Chicken mit nur einem, dafür vollends überzeugendem Hauptgericht, dem Flamed grilled Soho Chicken. Die Tour wurde durch die Netzwerk-Partner MKN, Meiko, Hupfer, Cool Compact, Melitta und Nestlé Professional unterstützt. www.netzwerk-culinaria.de

Video-Impressionen zur Tour mit kurzen Auszügen aus den Interviews mit Claas-Henrik Anklam (SAP/Henriks), Peter Sikorra (Grand Elysée und Theo’s, Block-Gruppe) sowie Sven Gattermann (Barefood Deli): www.netzwerk-culinaria.de/video-trendtour-hamburg

Abo-Service: Printon Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 25 vom 1. Januar 2017.

Fotos: Die genannten Unternehmen

Keine Liefer- und ­Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugs­weise, nur mit schrift­licher Ge­nehmigung der GW Verlag GmbH ­gestattet. Herstellung: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern Druckauflage: 2.850 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.360 Exemplare (1. Quartal 2017). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

Die rund 40 teilnehmenden Biker der Hamburger Trendtour von Netzwerk Culinaria gemeinsam mit dem Studierendenwerk Hamburg

7/8.2017


TTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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PERSONALIEN

Karrieren Kompetenzen Profile Seit Juni sind mit Udo Sefrin, Franz Hermanutz und Tim Ehard drei neue Mitarbeiter im Vertriebsteam von DEBAG­ in Deutschland tätig. Udo Sefrin unterstützt den Vertrieb in RheinlandPfalz und im Saarland. Der gelernte Handelsfachwirt kann auf eine langjährige Erfahrung in der Backbranche zurückblicken. Zuletzt arbeitete der 48-Jährige als Gebietsverkaufsleiter für eine große Bäckereikette in BadenWürttemberg. Neuer Gebietsverkaufsleiter für Baden-Württemberg ist der gelernte Bäcker Franz Hermanutz. Der 53-Jährige war zuvor jahrelang für eine Bäckerei in Augsburg tätig und kennt daher die Anforderungen großer Bäckerbetriebe an Backtechnik und -software. Weitere Verstärkung bekam der DEBAG-Vertrieb in Bayern. Tim Ehard ist hier seit Mitte Juni als Gebietsverkaufsleiter tätig. Der gelernte Bäckermeister ist mit Backprozessen und Arbeitsabläufen in der Backstube bestens vertraut. Zuletzt arbeitete der 27-Jährige als Sales-Manager Germany für ein dänisches Unternehmen. Kontakt: Udo Sefrin, udo.sefrin@debag.com, 0173 / 51 54 082 Franz Hermanutz, franz.hermanutz@debag.com, 0173 / 51 51 207 Tim Ehard, tim.ehard@debag.com, 0170 / 22 36 021 www.debag.com Stefan Mühlbauer besetzt seit dem 1. Juli 2017 die Position des ExportManagers bei temp-rite. Er ist seit vielen Jahren ein ausgewiesener Experte im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung. Mühlbauer bringt große Erfahrung in der Speisenverteilung in Krankenhäusern, Care Institutionen und ähnlichen Einrichtungen mit. Dort war er mehrere Jahre als Gebietsleiter und Key Account Manager in verschiedenen Unternehmen tätig. Mit seinem umfassenden Know-how und der Kompetenz aller temp-rite Mitarbeiter wird er die Distributoren des Unternehmens unterstützen, um Lösungen für Speisenverteilsysteme zu erarbeiten und Cook-Serve, CookChill sowie Cook-Freeze Konzepte zu implementieren. Mühlbauer und das Team stehen dazu den internationalen Partnern mit Rat und Tat zur Seite. Kontakt per Mail: stm@temp-rite.de www.temp-rite.de www.trendkompass.de

Udo Sefrin

Franz Hermanutz

Tim Ehard

Stefan Mühlbauer

Dr. Hilmar Walde

Seit dem 1. April 2017 hat Dr. Hilmar Walde, Chief Technical Officer bei Brita, zusätzlich zum Bereich Group Technology & Quality auch die Verantwortung für den Bereich Group Operations inne. Die Verantwortung hier brachte gleich vier Funktionsbereiche – Group Supply Chain Management, Group Manufacturing, Group Logistics und Group Procurement – mit sich. Der neu entstandene Gesamtbereich hat den Namen Group Technology & Operations (GTO). Zum 1. Juli 2017 wurden hier bereits einige organisatorische Anpassungen umgesetzt. Dr. Walde hat seit 2000 in verschiedenen Funktionen innerhalb der Brita Gruppe einen großen Wertbeitrag zum Unternehmenserfolg geleistet und in den letzten Jahren den Bereich Group Technology & Quality erfolgreich aufund ausgebaut. www.brita.de Winterhalter organisiert die Region­ Nord neu. Seit 1. Januar 2017 ist Reinhard Ahrens neuer Verkaufsleiter der Regionen Hamburg und Schleswig-Holstein. Ahrens war bereits von 1998 bis 2006 bei Winterhalter tätig. Alexander Sprenger, Fachberater Spültechnik, verstärkt den Vertrieb. Er kennt Hamburg und die Gemeinschaftsverpflegung aus seiner neunjährigen Außendiensttätigkeit in der Nahrungsmitteltechnik. Im Kundendienst wird Serviceleiter Kai-Uwe Lühmann von Tobias Lindwedel und Mario Glaser unterstützt. Im Zuge der Neuorganisation der internen Strukturen, wurde auch die Geschäftsbeziehung zwischen Winterhalter und dem Fachhandelspartner Tönsmeyer Service neu geordnet. Kontakt: Reinhard Ahrens, reinhard.ahrens@winterhalter.de, 0170 / 78 77 002 Alexander Sprenger, alexander. sprenger@winterhalter.de, 0170 / 78 77 161 www.winterhalter.de; www.winterhalter.de/nord

Das Winterhalter-Team Nord (von links nach rechts): Mario Glaser, Reinhard Ahrens, Tobias Lindwedel, Kai-Uwe Lühmann und Alexander­ Sprenger

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