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April 4 2017

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

www.gwverlag.de

Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

RÜCKSCHAU: INTERNORGA IN HAMBURG MESSESTATEMENTS SEITE 14 NEUE KÜCHENTECHNIK SEITE 30

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GASTROHERO SEITE 24 IMPRESSUM

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Weniger gleich mehr „Genau richtig“, „durchaus/ sehr positiv“, „(sehr) gute Entscheidung“, „längst notwendig“, „befürworten/begrüßen wir (sehr)“ – Beispiele der Reaktionen im Rahmen der traditionellen Umfrage zur Internorga des Trendkompass (siehe diese Ausgabe auf den Seiten 14-21) auf die Frage, wie die Hersteller beziehungsweise Aussteller die verkürzte Messezeit – von sechs auf fünf Tage – in Hamburg bewerten. Trotz des fehlenden Tages, so stellvertretend Manfred Kohler von Hobart für fast alle Aussteller, „waren mehr Besucher an unserem Stand als im Vorjahr. Zudem haben wir die Internorga hinsichtlich der Verkürzung als sehr kompakte und fokussierte Veranstaltung wahrgenommen.“ Dass sich die kürzere Laufzeit nicht auf die Quantität und Qualität der Besucher auswirkte, betätigen

unter anderem auch ascobloc, Bartscher, Blanco Professional, Blümchen, Cool Compact, EKU, Frima, Hagola, Hoshizaki, Krefft, Küppersbusch, Palux, Smeg oder Welbilt. Besonders auffällig: Der Dienstag – in diesem Jahr nun der letzte Messetag – sei stark frequentiert gewesen, stärker als in den vorangehenden Jahren der Mittwoch. Deutliche Entlastung „Die Verkürzung war eine richtige Maßnahme hinsichtlich Effizienz und Kosten-Nutzen-Aspekt“, bringt es Christian Frieß von Rational auf den Punkt. Gleicher Meinung ist man bei Brita, KBS und Winterhalter. „Als Aussteller stehen wir unseren Kunden damit einen Tag früher wieder zur Verfügung und die Ergebnisse der Messe können schneller umgesetzt werden.“ (Hanns Rüsch, KBS). „Für unsere Mitarbeiter ist

AUSSERDEM: 2016 war ein erfolgreiches Geschäftsjahr für Nilfisk und Wiesheu, auch für die BHS tabletop AG, die das Geschäftsjahr 2017 mit einem neuen Eigentümer startet. HKI und VGG wollen enger zusammen arbeiten und in Köln startet in wenigen Tagen das Messeduo Eu‘Vend & coffeena. Dies und mehr in der Rubrik Konzepte & Strategien. Seiten 2–5

25. Jahrgang

Küche 4.0. Ein „Megaprojekt“ wird seit Ende 2016 im Werkzentrum Weststadt in Ludwigsburg umgesetzt: urbanharbor. Hier präsentiert maxmaier urban development die erste digital vernetzte Flagship-Großküche Deutschlands, ausgestattet mit dem °CHECK-System und Equipment von Rieber. Seiten

22–23 2017

BEST of Market Kategorie: Küchenhelfer

1. Platz

2012

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2015

2015

BEST of Market

BEST of Market

BEST of Market

BEST of Market

Kategorie: Küchenhelfer

Kategorie: Küchenhelfer

Kategorie: Küchenhelfer

1. Platz

1. Platz

1. Platz

Kategorie: Gartechnik

3. Platz

Seit geraumer Zeit ist er aus der Profiküche nicht mehr wegzudenken – der Kombidämpfer. Vor über 40 Jahren trat er seinen Siegeszug durch die Gastronomie an, der bis heute anhält. Als kongeniale Pendants an seiner Seite: moderne Multifunktionsgeräte. Seiten 26–29

Cafeteria-Anlagen Von der Vision zur Wirklichkeit

die Verkürzung eine deutliche Entlastung.“ (Thomas Pfeiffer, Winterhalter). „Wirtschaftlich ist dies sicher auch eine gewisse Entlastung für die teilnehmenden Unternehmen.“ (Matthias Molnar, Brita). Ein Gegenargument Insgesamt gab es bei der Umfrage durchweg positive Äußerungen zur neuen Laufzeit. Einzig aus Tuttlingen kam ein gutes, nachvollziehbares Gegenargument: „Unserer Meinung nach ist die Entscheidung für die verkürzte Messezeit nicht so gut gewählt gewesen. Für Besucher ist ein weiterer Tag natürlich eine weitere Möglichkeit, die Messe entspannt zu besuchen und die Aussteller kennen zu lernen. Wenn die Messe länger dauert, verkauft man natürlich auch deutlich mehr“, so Alexander Schauf von VITO.


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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

E DITOR I AL

BHS TABLETOP / SERAFIN

Neuer Eigentümer und Wachstum Die drei Mehrheitsaktionäre der BHS tabletop AG haben ihre Anteile veräußert. Kurz zuvor wurden außerdem die positiven Geschäftszahlen des börsennotierten Unternehmens für das Jahr 2016 bekannt gegeben.

Natürlich war die Internorga wieder ein Erlebnis. Und das ist nicht nur irgendein Satz. Denn wir hatten letztes Jahr schon ein wenig das subjektive Gefühl, dass die Hamburger Leitmesse unmittelbar nach der sehr gelungenen Intergastra ein wenig ins Hintertreffen geraten war. Davon konnte dieses Jahr keine Rede sein; ebenso subjektiv erlebten wir die Internorga 2017 als brummende, vibrierende, kraftstrotzende Branchendemonstration. Das hat wirklich Spaß gemacht! Der fehlende Messetag? Fiel nicht ins Gewicht, siehe Seite 1. Genetzwerkt wurde eher noch intensiver als sonst, nach unseren Beobachtungen entstanden unter etwas höherem zeitlichen Druck umso spannendere Kooperationen. Nicht jeder jedoch nutzte die sich bietenden Chancen. So schlug uns der neue Vorstand der Fürther Großküchentechnik Einkaufsgesellschaft (GTEG), Sascha Wacha­ czewsky, das Angebot einer weitergehenden Zusammenarbeit mit dem Trendkompass mit dem Hinweis aus, er brauche kein weiteres Medium für seine Kommunikation – ein Griff zum Hörer und er könne seine über 30 Mitglieder bundesweit jederzeit erreichen. Ja gut. Blöd war nur, dass wir mit einigen eben dieser Mitglieder gerade nett im Gespräch waren; ihre etwas bedröppelten Mienen zeigten, dass die Aussage ihres Vorstands nicht ganz in ihrem Sinne war. Schade! Für alle(s) offen grüßen herzlich Shervin Pourghaffari Geschäftsführer Peter Erik Hillenbach Chefredakteur Übrigens: Der TRENDKOMPASS ist auch als E-Paper im Internet abrufbar. www.trendkompass.de

Die BHS Verwaltungs AG, ein mit der Serafin Unternehmensgruppe verbundenes Unternehmen, übernimmt die Aktienpakete von Munich Re, Deutsche Bank, WMF Gruppe sowie weiteren Aktionären und wird damit der neue Mehrheitsaktionär der AG. Der BHS-Vorstand begrüße dies ausdrücklich. „Diese vom Vorstand favorisierte Lösung ist für das Unternehmen und seine Mitarbeiter ausgesprochen zukunftsweisend“, sagt Vorstandsvorsitzender Christian Stroot­mann. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass dieser langfristig denkende neue

Eigentümer, wie schon die Mehrheitsaktionäre zuvor, unseren strategischen Kurs positiv begleiten wird.“ „Die BHS tabletop ist hervorragend aufgestellt, verfügt über eine starke Marktposition und verbindet bayerische Industrietradition mit einem beeindruckenden, weltweit funktionierenden Dienstleistungs- und Logistikkonzept“, erklärt Philipp Haindl, Geschäftsführer der Serafin Unternehmensgruppe, den Grund für den Erwerb der Aktienmehrheit.

NILFISK

Milliardengrenze überschritten Mit weltweit 1.059 Millionen Euro verzeichnet der Reinigungsgerätehersteller Nilfisk A/S erstmals einen Umsatz über eine Milliarde Euro. Das organische Wachstum des Geschäftsjahres 2016 betrug drei Prozent, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) kletterte auf elf Prozent. Die Anzahl der Nilfisk-Mitarbeiter wuchs weltweit auf 5.600. „Es freut uns sehr, dass unsere Wachstumsstrategie ‚Accelerate’ aufgeht. Ausgerichtet auf Kundennähe, Servicequalität und Innovationsstreben ist sie die Grundlage unserer weltweiten Expansion“, so Dr. Reinhard Mann, Senior Manager GAS-Region bei Nilfisk. Mit einem

Umsatzanteil von 59 Prozent konnte der EMEARaum (Europe Middle East Asia) den größten Teil der Wertschöpfung auf sich verbuchen, in den Produktsparten präsentierte sich das Portfolio rund um Bodenreinigung als Wachstumstreiber. Zu den Highlights des vergangenen Jahres gehörte die Ankündigung des Innovationsprogramms Horizon, das ein strategisches und langfristig ausgelegtes Gemeinschaftsprojekt zwischen Nilfisk und Carnegie Robotics, LLC, Hersteller von modernen Robotiksensoren und Software, ist. Der Anspruch: Auf dem Weg in das digitale Geschäftszeitalter werden auch in der Reinigungstechnik bahnbrechende Fortschritte zu erwarten sein. In diesem Industrie 4.0-Kontext werden autonome, vernetzte Reinigungslösungen bei der Bewertung von Produktivität und Gesamtbetriebskosten neue Maßstäbe setzen. Der erste autonom agierende Bodenreiniger soll dieses Jahr auf der Fachmesse CMS in Berlin der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Des Weiteren brachte Nilfisk 2016 insgesamt 80 neue Maschinenmodelle auf den deutschen Markt. www.nilfisk.de Eine der Nilfisk-Neuheiten im Jahr 2016: die Aufsitzkehrmaschine SW5500

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Fotos: Press 'n' Relations / Nilfisk, Wiesheu

Viele neue Chancen


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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WIESHEU

In den vergangenen Jahren hatte sich die BHS vom reinen Porzellanhersteller zum Anbieter für Tabletop-Lösungen in allen Märkten der Außer-Haus-Verpflegung entwickelt. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen und zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Risiken, wie unter anderem der BrexitEntscheidung oder drohenden Einschränkungen des Welthandels, setzte BHS tabletop den Wachstumskurs im abgelaufenen Geschäftsjahr fort und verzeichnete sowohl im In- wie auch im Ausland Umsatzsteigerungen. Das Unternehmen legte beim Umsatz um sechs Prozent zu – von 114,2 Millionen auf 121,0 Millionen Euro. Wechselkursbereinigt beläuft sich die Umsatzsteigerung auf rund acht Prozent. www.bhs-tabletop.de www.serafin-gruppe.de HKI & VGG

Kooperations­ vereinbarung Die beiden Organisationen VGG und HKI haben beschlossen, in Zukunft enger zusammen zu arbeiten. Die Kooperation zwischen dem Verband der Hersteller von Gewerblichen Geschirrspülmaschinen (VGG) und dem HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik ermögliche neben dem Wissens- und Erfahrungsaustausch eine enge Zusammenarbeit im technischen Bereich. Konkret soll es unter anderem um die Themen Digitalisierung und Vernetzung, um Fragen rund um Energieeffizienz, aber auch um die Koordinierung der politischen Verbandsarbeit gehen. www.hki-online.de www.vgg-online.de

Umsatz gestiegen Der Spezialist für Ladenbacköfen Wiesheu blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte der Umsatz um drei Prozent auf 108 Millionen Euro gesteigert werden. Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass auch 2017 die Zeichen weiter auf Wachstum stehen. „Nach der erfolgreichen Markt­ einführung des Dibas blue in 2016 hat Wiesheu auch in diesem Jahr eine Reihe von Produktinnovationen zu bieten, die die positive Unternehmensentwicklung unterstützen werden“, ist Geschäftsführer Ulrich Müller überzeugt. Die Zukunft des Ladenbackens ist nach Ansicht des Unternehmens im Wesentlichen von drei Trends geprägt: eine höhere Effizienz, die Vereinfachung des Backvorgangs und die weitere Verbesserung des Backergebnisses. Parallel dazu werde das Angebot erweitert – vor allem bei Backsnacks. „Wiesheu wird, wie in der Vergangenheit, diese Trends maßgeblich mit innovativen Lösungen vorantreiben“, so Johannes Rave, Markenstrategie und Marketingleitung. Im vergangenen Jahr stellte man die Innovationen Intelligent Baking Control (IBC), Wnet und Wtouch vor. Wtouch vereinfacht mit einer intuitiven Oberfläche und Benutzerführung die Bedienung. IBC optimiert den Backprozess, erhöht die Backqualität und spart Energie.

Innovationen 2017 In diesem Jahr kommt das bislang einzigartige automatische Beschickungssystem TrayMotion auf den Markt, das Effizienz und Qualität des Backprozesses weiter optimieren soll. Die automatische Beschickung und Entnahme der Backwaren aus dem Ofen re-

Mit der Bedienoberfläche Wtouch lässt sich der Ofen wie mit einem Smartphone steuern

duziert die Laufwege des Personals und garantiert zudem ein unter allen Bedingungen gleichmäßiges und gutes Backergebnis. Zeit und damit Kosten sparen und dennoch hohe Qualität gewährleisten: Diesem Anspruch wird auch das neue Reinigungssys­tem ProClean 365 gerecht. Die kompakte Einheit reinigt vollautomatisch den Backofen von innen. Nur einmal im Jahr ist die Reinigungskartusche bei der turnusgemäßen Wartung zu ersetzen. www.wiesheu.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

GGKA

Vorstand tagte bei Pentagast Der Vorstand des Fachverbandes GGKA, dem derzeit je zwei Unternehmer der Händlergruppen GTEG, GV Profi und Pentagast angehören, tagte Ende Februar im neuen Verwaltungsgebäude der Pentagast in Petersberg. Themen waren Langzeitprojekte wie der Studiengang Wirtschaftsingenieur LifeCycle Catering und die Mechatroniker-Ausbildung, der Relaunch der Superpartner-Auszeichnung und eine Fortsetzung des Chancengipfels im Herbst 2018. Zu Gast zum Thema Wirtschaftsingenieur LCC war Prof. Dr. ­Stephanie Hagspihl von der Hochschule Fulda. Sie informierte über die Studierendenentwicklung der Jahrgänge 2014, 2015 und 2016 mit der Abbruchquote von null Prozent. Es stehen fast 40 Partnerunternehmen unter Vertrag, von denen sich aber immer noch viele schwer tun, geeignete Kandidaten zu finden, die sich in Fulda für eine Tätigkeit im Projektmanagement, als Fachplaner, im Vertrieb und potentiellen Führungspositionen ausbilden lassen. Ferner befasste sich der Vorstand mit einem Relaunch der Superpartner-Befragung und der Auszeichnung, die am 3. Februar 2018 auf der Fachmesse Intergastra in Stuttgart stattfinden wird. Hersteller und Fachhändler hatten sich auf einem gemeinsamen Treffen mit der Systematik und dem Marketing der seit den 1980er Jahren bestehenden Umfrage befasst und Anregungen zur Überarbeitung gegeben, die nun umgesetzt werden sollen. Aus der Analyse des Kongresses

GKKA-Vorstandssitzung bei Pentagast in Petersberg (von links nach rechts): Hildegard Flügel, Rudolf Lacher, Thomas Grothkopp, Prof. Dr. Stephanie Hagspihl, Harald Fuchs, Bernd Glocker, Jochen Emmerich, Astrid Loth, Andreas Körner und Winfried Menke

Chancengipfel 2016 leitete man außerdem mögliche Themen für eine Folgeveranstaltung im Herbst 2018 ab. Der GGKA-Vorstand folgte mit dem Besuch im neuen Pentagast-Gebäude seinem Grundsatz, nicht nur in der Kölner Ge-

schäftsstelle des Verbandes, sondern auch in den Firmen der Vorstandsmitglieder sowie bei weiteren Unternehmen seine Sitzungen durchzuführen. www.ggka.de

EU’VEND & COFFEENA

Impulsgeber für Kaffee und Vending Zum achten Mal findet vom 27. bis 29. April 2017 die internationale Vending- und Kaffeemesse Eu’Vend & coffeena statt. Auch dieses Mal zeigt das Messeduo mit rund 180 Ausstellern in Köln Innovationen für die Versorgung im Beruf, Alltag und in der Freizeit. Während die Eu’Vend die Schnittstelle zwischen Herstellern von Verkaufsautomaten und denen von Füllprodukten sowie Betreibern und potentiellen Nutzern von Verkaufsautomaten bildet, ergänzt

coffeena­das Messeprofil rund um das Thema Kaffee. Veranstalter sind die Koelnmesse und der Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft (BDV) als ideeller Träger. Neben Produkten und Innovationen werden auch Perspektiven und Visionen für die Vending- und Kaffeebranche aufgezeigt. Auf der Informations- und Kommunikationsplattform „Rotes Sofa“ erläutern internationale Experten marktrelevante Themen und Trend, wie Vending im Außer-Haus-Markt, Coffee to Go und neue PaymentLösungen. Das Expertenforum „Visions of Vending“ des BDV steht in diesem Jahr unter dem Leitthema „Vending neu denken“: Namhafte Größen des Handels referieren mit dem Ziel, die Zukunft des Vending-Geschäftes zu beleuchten. Die Sonderschau „Office Coffee Corner“ macht das Thema Office Coffee Service erlebbar. Durch veränderte Arbeitswelten sind neue Konzepte für die Versorgung von Mitarbeitern und Kunden mit Heiß-, Kaltgetränken und Snacks gefragt. www.euvend-coffeena.de

Impression der letzten Eu’Vend & coffeena im Jahr 2015

4.2017

Fotos: GGKA, Kölnmesse GmbH

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

Erfolgsgeschichte fortgesetzt Die diesjährige Internorga endete mit hervorragenden Besucherzahlen. Rund 96.000 Besucher nahmen die Gelegenheit wahr und informierten sich vom 17. bis 21 März in den komplett ausgebuchten Hamburger Messehallen über Trends im Gastgewerbe.

„Wir blicken mit Stolz auf sehr erfolgreiche und ereignisreiche Messetage zurück. Die Internorga hat wieder einmal gezeigt, dass sie als Leitmesse und Trendschmiede jedes Jahr die relevanten Themen abzubilden versteht. Und das kommt bei unseren Fachbesuchern sehr gut an. Die Besucherzahlen sind in diesem Jahr einfach grandios und das bei einer verkürzten Messelaufzeit“, so Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. Insgesamt informierten 1.300 Aussteller aus 25 Nationen über ihre Innovationen und Weiterentwicklungen einzelner Produkte. Die Besucher selbst äußerten sich überaus zufrieden mit der Inter­ norga: 91 Prozent der Fachbesucher beurteilten die Fachmesse mit sehr gut bis gut, 93 Prozent würden sie weiterempfehlen, so das Ergebnis der Umfrage eines unabhängigen Marktforschungsinstituts. Der Anteil der Entscheidungsträger unter den Besuchern lag bei rund 80 Prozent und auch die Internationalität bleibt mit sieben Prozent auf konstantem Niveau.

Reges Interesse am Rahmenprogramm Die Kongresse sorgten wie in den vergangenen Jahren für fachliche Höhepunkte und den internationalen Austausch der Branche. Allein 2.200 Fachbesucher kamen 2017 zum 36. Internationalen Foodservice-Forum, erstmals in neuer Location im Hamburger Mehr! Theater. Auch der Deutsche Kongress für Gemeinschaftsgastronomie und das siebte Internorga Forum Schulcatering gaben einen Branchenüberblick. Großer Beliebtheit erfreuten sich in diesem Jahr die jeweils zweiten Auflagen der Live-Wettbewerbe Next Chef Award und der Gastro Startup-Wettbewerb. Ersterer wurde von Herstellern wie MKN, Winterhalter, Blanco Professional, NordCap, Pacojet und Schönwald gesponsert. Mit den Formaten ist es der Internorga gelungen, gera-

p Cool Compact, Spezialist für gewerbliche Kühlgeräte, setzt auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. In Hamburg konnten Fachbesucher die Relaunches aller Kühlschrank- und Tiefkühlschrankserien des Unternehmens unter die Lupe nehmen, welche durch die Umsetzung des seit Juli 2016 vorgeschriebenen Energielabels erfolgten. Andreas Glose (links), Leiter Kundenschulungen Key Account Management, und Andreas Lindauer, Geschäftsführer Vertrieb/Marketing, standen mit ihrem Know-how Rede und Antwort.

de das junge Fachpublikum zu begeistern. Gewinner des Next Chef Award 2017 ist der 26-jährige Maximilian Schultz aus der Kochwerkstatt Wiesbaden. Beim Gastro Startup-Wettbewerb räumten Salt & Silver ab. Mit dem neuen Grill & BBQ Court stellte die Internorga gemeinsam mit dem Partner Grill-Kontor Hamburg den aktuellen Gastro-Trend in den Fokus. „Neben dem außergewöhnlichen Portfolio an Grillgeräten und Smokern, die in dem neuen Ausstellerbereich präsentiert wurden, haben wir viele Fragen der Fachbesucher zu Grilltechniken und -trends beantworten können. Die Kombination aus spannender Technik, Fachwissen und Fleischqualität trug auf jeden Fall zum Gesamterfolg des neuen Ausstellerbereiches bei“, resümierte Dirk Alberts, Geschäftsführer Grill-Kontor Hamburg, nach den fünf Messetagen.

Neue Laufzeit kommt gut an In diesem Jahr wurde die Laufzeit der Internorga um einen Tag verkürzt, die Veranstaltung fand erstmals an fünf Messetagen statt. Damit reagierte Hamburg Messe und Congress auf die sich verändernden Bedingungen für Fachmessen. Bei Ausstellern und Besuchern kam dies gut an (siehe dazu auch Seite 1 dieser Ausgabe). Christian Strootmann, Vorsitzender des Vorstands BHS tabletop und Vorsitzender des Internorga Ausstellerbeirats: „Die diesjährige Internorga verlief wirklich ganz hervorragend. Es war unglaublich viel los in den Messehallen und das gleich vom ersten Tag an. Die verkürzte Messelaufzeit war genau die richtige Entscheidung, die fünf Tage gingen mit sehr guten Gesprächen zu Ende.“ Die 92. Internorga findet vom 9. bis 13. März 2018 auf dem Gelände der Hamburg Messe statt. www.internorga.com

p Melitta Professional Coffee Solutions präsentierte seine Rundum-Kompetenz für den Kaffeegenuss im Außer-Haus-Markt. Martin Linnemann vom Marketing und das Team stellten neben neuen und bewährten Kaffeevollautomaten, Filterkaffeemaschinen und Cafina-Siebträgern auch das Kaffeeangebot für die Gastronomie in den Fokus. Mit einem Blick in die Zukunft zeigten die Mindener beispielhaft, was mit den digital gesteuerten Kaffeemaschinen der XTGeneration in puncto Fernbedienung und Fernauslese möglich ist. 4.2017

Fotos: GW Verlag

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

RGA 2017

p astoria brachte auch dieses Jahr wieder italienische Kaffeekultur auf die Internorga und zeigte seine breit gefächerte Auswahl an Espressomaschinen. Darunter die revolutionäre HYbrid, vor der Roberto Pampanin, Area Manager für den deutschsprachigen Raum, und Barista Sabine Lange stehen. Die HYbrid ist das logische Bindeglied zwischen der großen Tradition des italienischen EspressoKaffees und der einfachen Bedienung einer superautomatischen Maschine.

t Das umfangreiche thermische MKN–Produktsortiment von der klassischen Profikoch- bis zur Multifunktionstechnik mit FlexiChef und den MKN Kombidämpfern präsentierte Projektleiter Rainer Müller. Die Wolfenbütteler Technik konnten aber nicht nur die Besucher am Stand und in Live-Kochshows kennenlernen, sondern auch die Teilnehmer der zweiten Auflage des Next Chef Award. MKN stellte thermisches Equipment für die dortigen Kochstationen und die Teilnehmer zeigten sich mit der Ausstattung ihrer Wettbewerbsküchen sehr zufrieden. Food-Präsentation und Speisenausgaben mittels Induktionstechnik sind ebenso das Thema von Klaus Peter Scholl, Geschäftsführer und Mitinhaber von Scholl Apparatebau, wie Innovationen im Bereich der Warmhaltekomponenten. Auf diesen Gebieten beweist das Unternehmen aus dem Westerwald seine Marktführerschaft. Stillstand kennt der Firmeninhaber nicht; mit Stolz zeigte Scholl nicht nur seine aktuellen Präsentationsvitrinen, sondern kündigte für den Herbst gleich noch einen „Riesenhammer“ an. q

p Schon einmal hieß das Unternehmen, das wir zuletzt als Manitowoc kannten, Welbilt. Unter dem neuen, alten Namen verfolgen Managing Director Hans-Werner Schmidt (links) und Key Account Manager Frank Höck vor allem das Ziel der Vernetzbarkeit und einheitlicher Benutzeroberflächen der unterschiedlichen Geräte, wichtig zum Beispiel für kleinere Systemgastronomien. Und auch für angelernte Kräfte, während der Koch nach Ansicht des Unternehmens künftig eher Food-Entwickler und Vordenker sein wird. „Unser neuer Stand spiegelt das Handwerkliche des Kochberufs wider“, befand Mark Joseph Müller (links), der neue Geschäftsführer von Eloma. Saskia Smeets (Mitte), Product Management und Marketing, und Claudia Bußmann, Marketing, bestätigten die Philosophie, die insbesondere für den neu vorgestellten Multimax-Dämpfer gelte: Der sei ein echtes Arbeitstier, speziell auf den Koch zugeschnitten, und halte dank großer Materialdicke gut die Temperaturen. „Damit rütteln wir an den Gittern und sind nah am Koch!“ q

p Der Hersteller Viessmann aus Hof präsentierte auf der Messe innovative Kältetechnik für die HoReCa-Branche. Carolin Richter, Marketing, zeigte unter anderem Kühltheken, in denen Kuchen, Torten und Snacks ihren appetitlichen Auftritt haben: Die Thekenserie TectoPromo FL2 erweist sich als vielseitiges, leistungsstarkes und energieeffizientes System. Einfache Montage und modularer Aufbau zeichnen auch weitere Geräte von Viessmann aus, darunter Aggregate und Kühlräume für Großküchen. www.trendkompass.de

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REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUNG & TECH

INTERNORGA 2017

Erfolg mit dem Doppelstand: Vor allem im Frontcookingbereich ergänzen sich AlexanderSolia und ascobloc, wenn etwa die hochwertigen Premium-Gemüseschneider der Remscheider und die durchdachten, modular aufgebauten Möbel der Dresdner (Kochstationen, Frischevitrinen, Saladetten) gemeinsame Sache machen. Links: AS-Geschäftsführer Dirk Gassen steht auf Rohkost; rechts: Heike Bresser (AS, links) und Cathrin Macht (ascobloc) umrahmen Koch Torsten Beyer und Moderatorin Saskia Naumann. q

p Marketingleiterin Elke Vollmer von Hobart hatte aus Offenburg smarte Technologie mitgebracht: Per Smartphone hat der Anwender einen Überblick über seine Spülmaschinen an verschiedenen Standorten. Der Hersteller von Spül-, Gar-, Zubereitungs- und Umwelttechnik wurde auf der Internorga im Bereich Spültechnik zum sechs­ ten Mal mit dem Endkundenpreis „Best of Market“ ausgezeichnet. Für das neue Effizienzkonzept seiner Bandspülmaschine gab‘s nach der Messe den „Star Award 2017“ obendrauf. Als „der neue Vollsortimenter“ präsentierte sich der Mainzer Hersteller KBS Gastrotechnik in Hamburg. Geschäftsführer Hanns Rüsch (links) und Vertriebsleiter Joachim Gottschalk hatten nicht nur ihr neues Testimonial „Sebastian“ mitgebracht, sondern präsentierten unter anderem auch den Gewerbe-Kühlschrank KU 720 als italienisches Premiumgerät der Serie „friulinox by KBS“. Der 660-LiterKoloss mit GN 2/1 HACCP RS 485 Schnittstelle kühlt mit dem umweltfreundlichen Kältemittel R290 (Propan). q

Zur Internorga brachte t Irinox die Schnellkühlerserie ICY mit. Sie ist in drei Größen als Handeinschubgerät erhältlich und soll den Einstieg in die Technologie erleichtern. „Der Wunsch nach einem Irinox für Einsteiger wurde schon seit längerem an uns gerichtet. Mit der Geräteserie ICY kommen wir dem nun nach. Auch in ICY steckt das bewährte IrinoxBalanceSystem, also die von Irinox gewohnte Power, die man zur Erhöhung der Produktivität und Speisenqualität in seinem Betrieb braucht“, so Gert Behre, Food Service Consultant Gesamtvertriebsleitung D/A/CH/Lux.

Starkoch Johann Lafer präsentiert Produkte, von denen er persönlich angetan ist, gern mit Hingabe und Überzeugungskraft. So auch die Erste-Hilfe-Verbandskästen und Augenduschen des schwedischen Herstellers Cederroth, die laut Lafer zwingend in jede Profiküche gehören – weil im Notfall das Gewünschte auch einhändig entnommen werden kann. Das Unternehmen wurde auf der Messe repräsentiert durch Vertriebsleiter D/A/CH Thomas Salamon. q

p Viel los am Stand von EKU Grossküchentechnik! So präsentierte sich das gesamte Team, angeführt von Inhaber und Geschäftsführer Manuel Kulbach, Geschäftsführer Michael Schärf und Verkaufsleiter Wolfgang Retagne, an einem Kochblock Thermik-850 Meisterklasse, individuell gefertigt für einen Hamburger Kunden. Ebenfalls stets umlagert waren der Sechs-Flammen-PowerBurner des Limburger Unternehmens sowie die langlebigen Spülmaschinen. Rechtes Foto: Kulbach (rechts) und Schärf (links) mit ihrem englischen Partner. 4.2017

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HNIK

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p Zielgruppenorientiert zeigte Blanco Professional Neues zum Schwerpunkt Frontcooking. Für monothematische Gastrokonzepte wie etwa „Asia“ oder „Burger“ präsentierten Ralph Debes, Market Director D/A/CH der Geschäftseinheit Catering, und Marketingleiterin Nadine Kretschmer charmante, durchdachte Lösungen. Die Oberderdinger hatten auch ein Upgrade ihres Frontcooking-Systems Blanco Cook mitgebracht: Unterschiedliche Farbkombinationen und Brandings erleichtern die Zuordnung etwa für „Kita“ oder „Halal“.

Eine Berührung 100% Perfektion p Bei Rieber geht es um die Zukunft, siehe auch unseren Artikel auf den Seiten 22/23. Mit potenten Partnern für das °CHECK-System (T-Systems, MHP, IFCO, Kärcher) verfolgt Firmenlenker Max Maier das ehrgeizige Ziel, Lebensmittel „vom Acker auf den Teller“ zu bringen. Der Messestand, symbolstark aufgebaut aus standardisierten Gitterboxen, hatte die perfekte Catering-Logistik zum Thema. Gebietsverkaufsleiter Christoph Strotmann zeigte unter anderem neue Geräte für autarkes Kochen ohne Stromanschluss und ohne Flamme.

Kreative Freiheit trifft Präzision. MIND.MAPS™. INDIVIDUALITÄT. MIT EINER HANDBEWEGUNG. p Das Frima-Team um Geschäftsführer Dirk Schlottbom demons­ trierte wieder mit dem interaktiven Messekonzept „Frima erleben“ und dem VarioCooking Center, wie sich mit multifunktionaler Küchentechnik Küchenabläufe effizienter gestalten und Ressourcen sparen lassen. Daneben stand die Innovation „ConnectedCooking“ der Rational-Gruppe, zu der Frima gehört, im Fokus: Geräte beider Unternehmen lassen sich dank der neuen digitalen Vernetzungslösung in ein Netzwerk einbinden und digital verwalten. www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

Neu bei Dynamic Professional sind die CC-Modelle für die Mixerserien Master und SMX. Die kurzen Mixstäbe erleichtern das Handling mit den Geräten, die aufgrund ihrer starken Motoren über ein entsprechendes Gewicht verfügen und beim Arbeiten in Kippern oder flachen Behältern eine ungünstige Körperhaltung hervorrufen. „Die CC-Modellen sind maßgeschneidert für die Bedürfnisse einiger Kunden“, erklärt Günther Bosshammer (links) von der Geschäftsleitung. Mit im Bild: Gregor Raimann (rechts) von raimannConcepts. q

p Seit etwa zwei Jahren richtet sich das Angebot des Bautzener Backofenbauers DEBAG verstärkt auch an die Gastronomie – dem Umstand geschuldet, dass die Schnittmenge zwischen Bäckern und Gastronomen immer größer wird. Sabine Petermann, Marketing & PR, berichtete von gestandenen Steakrestaurants, die einen LEHBäckereiofen für ihre Backwaren in Betrieb haben. Nicht am Stand, aber in der Partnerbäckerei nebenan, zeigte DEBAG den Ofen Helios im Nostalgiedesign, der besonders in China sehr gut ankommt. René Eichhorn, Geschäftsführer von Krefft, informierte mit seinem Team über die Neuheiten im Portfolio der insgesamt sieben Marken im Deutschlandvertrieb seines Unternehmens. Darunter von Comenda. Bei den beiden neuen Spültechnikserien sind die Gläser- und Untertischmaschinen der Einstiegsserie Prime und der Komfortserie Hi-Line mit dem neuen, patentierten Comenda Waschsystem WRIS 2+­ausgestattet, das den Wasch- und Spülkreislauf platzsparend in einem einzigen Waschnachspülarm integriert. q

p Auf der diesjährigen Internorga präsentierte InoxAir einige Neuheiten: So die Weltneuheit CA2000 in Schrankform. Die bewährte CleanAir Technologie wurde von Geschäftsführer Heinz Bruder und seinem Team so weiterentwickelt, dass Restaurantbetriebe (auch in bestehenden Küchen) die fünfstufige CA2000 direkt neben die Kochgeräte stellen können. Die Anlage sorgt dafür, dass Fett, Rauch und Gerüche eliminiert werden und die saubere Luft zurück in den Raum geführt werden kann. Seit Anfang des Jahres ist evo-water um Geschäftsführer Dieter Berrer alleiniger Zerica-Vertriebspartner für Deutschland. In Kooperation mit dem weltweit agierenden italienischen WasserspenderHersteller entstanden der Wasserspender evosoda Tivoli 270 und die evosoda Gemini Juice. Beide standen im Fokus des Messeauftritts in Hamburg. Letztere erzeugt nicht nur zwei Wassersorten, sondern zusätzlich drei verschiedene Fruchtsäfte aus Konzentrat und empfiehlt sich für Hotels und GV-Betriebe. q

p Neu auf der Internorga: SMARTCAP. Die Dunstreinigungshaube mit Plasma-Technologie schafft perfekte Kochumgebungen in Gas­ tronomieküchen. Das Unternehmen nennt 35 Gründe, seine Innovationen einzusetzen. Einer der größten: keine Fettabluftkanäle bei Umluft. Durch die auffällig guten Energieeinsparungen beim Einsatz der SmartCap wurde die Deutsche Bundesstiftung Umwelt auf sie aufmerksam und nominierte das Unternehmen für den Deutschen Umweltpreis 2017. Und wer hat sie erfunden? Matthias Stober.

Fotos: GW Verlag

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RGA 2017

p Auf der Internorga stand ein kompetentes Team für Fragen rund um die neue Serie 3.0 und zu den Servicepartnerschaften von Colged zur Verfügung. Unter anderem Tobias Harmuth (links), neuer Gebietsverkaufsleiter für Mitte/West, und Vertriebsleiter Robert Simon. Die Serie des italienischen Herstellers zeichnet sich durch das verbesserte Spül- und Nachspülsystem UltraRinse3 sowie ein optimiertes Energiemanagement aus, auch die intuitive Bedienerführung und das Grafikdisplay wurden weiterentwickelt.

Markus Kosfeld (links), t Marketing, und Detlev Schlünder, Vertriebsleiter Fachhandel, konnten wieder viele Neuheiten aus dem Hause Bartscher vorstellen. Brandneu sind die designstarken Weinkühlschränke 2Z 126FL und 2Z 180FL. Deren laufruhiger Kompressor ermöglicht ein Aufstellen im Bar- oder Restaurantbereich. Die beiden getrennt regelbaren Temperaturzonen sowie die Glasscheibe mit UV-Filter garantieren eine optimale Lagerung und Präsentation von 126 oder 180 Weiß- und Rotweinflaschen.

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ISI Deutschland zeigt te mit seinen Profigeräten und Accessoires wieder ein breites Spektrum an Anwendungskonzepten. So wurde auch der neue iSi Soda Siphon Classic vorgestellt, der für prickelndes Sodawasser zum Durststillen oder zum Aufspritzen von Longdrinks und Cocktails eingesetzt werden kann und sich so für Bars empfiehlt. Geschäftsführer Thomas Saatz demons­ trierte auch Rapid Infusion, welches das Versetzen einer Flüssigkeit mit unterschiedlichen Aromen in kürzester Zeit ermöglicht.

VITO präsentierte in t Hamburg seine Neuheiten wie die Frittierölfilter VITO XM und die Kassenschlager V50 und V80. Für viele Fachbesucher waren Nachhaltigkeit und Qualitätsverbesserung wichtige Themen. Auffällig: Gäste aus Skandinavien stellten in diesem Jahr den Großteil der ausländischen Standbesucher – jene Länder, die als Vorreiter für Umweltschutz und Nachhaltigkeit gelten. Gesamtvertriebsleiter Alexander Schauf und sein Team freuten sich über das große Interesse an den Produkten und Neuheiten aus Tuttlingen.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

p „ConnectedCooking“: Das zentrale Thema am Rational-Stand und bei Christian Frieß, Area Marketing Manager DACH. Neben der digitalen Verwaltung sämtlicher Geräte können mit der Lösung Software-Updates automatisch ausgeführt und HACCP-Daten erfasst, dokumentiert und exportiert werden. Auch Servicepartner können über Störfälle informiert werden und so die nötigen Ersatzteile für eine Behebung vor Ort bereithalten. Alle neuen SelfCookingCenter sind standardmäßig mit einer Ethernet-Schnittstelle ausgestattet.

p Neues gab es ebenfalls am Stand von Neumärker. Geschäftsführer Robin Hellwinkel hält eines davon in seinen Händen. Twist Pop heißt der neue Snackkuchen am Stiel. Im Gegensatz zu herkömmlichen Cake Pops kann dieser im speziellen Cake Pop Maker des Unternehmens und dank einer Fertigteigmischung einfach und schnell zubereitet werden. Weitere Messehighlights waren der beliebte Chromstahlbräter in zwei weiteren Größenvariationen, Smoker aus blankem Edelstahl und elegante Wein-Displays.

p Großküchengeräte und Gastronomiebedarf vertreibt das Arnsberger Familienunternehmen Gastro-Großküchen-Geräte (kurz: GGG). Verkaufsleiter Michael Wallosczyk, Stefanie Barkanowitz vom Einkauf und Lukas Berens vom Verkauf (im Bild von links nach rechts) präsentierten am Stand das umfangreiche Portfolio, darunter neue Saladetten und Kühltische. Auch neue Kühlschränke, Kühlkombinationen und Getränkekühlschränke wurden gezeigt. Der über 460-seitige Hauptkatalog ist auf der Webseite einzusehen.

p Hagola präsentierte auf der Internorga interessierten Fachbesuchern eine Vielzahl an innovativen Produktlösungen in den Bereichen Kühlen, Warmhalten und Präsentieren von Speisen und Getränken – sei es die mobile Yourbar, der edle Weinklimaschrank oder die neue Generation der Umluftkühlwannen. Ein weiteres Highlight war die ausgeklügelte Fisch- und Sushikühlung des Unternehmens, über die Wolfgang Hütten vom Außendienst/Verkauf Messebesuchern Rede und Antwort stand.

p UNOX stellt sich neu auf und erweitert das Beraterteam ganz erheblich. Dabei ist das, laut Geschäftsführer Andreas Witte (Zweiter von rechts), erst der Anfang. Mit Markus Bergmaier (links), Bayern-München/Augsburg, Marian Bothfeld (Zweiter von links), Franken-Nürnberg/Würzburg, und Thomas Merker (rechts), Mitte 2 – Sauerland/Kassel/Erfurt, sind drei der insgesamt sieben neuen Gebietsverkaufsleiter zu sehen. Mehr über die Neuen bei UNOX auf den Personalien-Seiten 34 und 35 dieser Ausgabe.

p Den nächsten logischen Schritt geht das Gelsenkirchener Unternehmen Küppersbusch. Natürlich wurden am Stand Produkte wie neue Kippbratpfannen (FEP 650 und FEP 950), Kombidämpfer oder der mit dem „Star Award“ ausgezeichnete neue 800°C BeefCraft Steakgrill gezeigt. Bezeichnend ist aber, dass zunehmend Konzepte und Komplettlösungen vom Kunden abgefragt werden und dass dieser systematische Ansatz vom Hersteller erfüllt wird. Im Bild: Vertriebsleiter D/A/CH Frank Behrens mit Messekoch Daniel Dittmar. 4.2017


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

RGA 2017

p Großes Aufgebot am Stand von Palux: Nicht nur stellte Vorstand Erhard Ikas (rechts auf dem linken Bild) seinen neuen Technischen Vorstand Dr. Hilmar Rudloff vor, der von Eloma gewechselt ist. Vertriebsleiter Deutschland Hardy Zolper (rechtes Bild, 2. von links) moderierte darüber hinaus eine launige Runde über „kochologische Geräte“, in der Sternekoch Sascha Stemberg aus Velbert mit Vater Walter (jeweils außen) sowie Fernsehkoch Peter Scharff (mit Hut) über ihre Erfahrung mit dem Premium-Hersteller berichteten. Stembergs sind seit über 20 Jahren Palux-Kunden und verwiesen auf erstklassige Hygiene-Aspekte sowie die maßgeschneiderte, modulare Bauweise und individuelle Lösungen auf kleinstem Raum. Peter Scharff vom Kulinarischen Kompetenzzentrum Kaiserslautern lobte die verlässlichen Regenierungs- und Vitalisierungsmöglichkeiten der Palux-Geräte bei der Herstellung eigener Convenience-Produkte. Insbesondere die Kontinuierlichkeit der Qualität, die die Geräte liefern, spreche für den Hersteller aus Bad Mergentheim.

p „Wir stellen keine Serienprodukte her, wir bauen Arbeitsplätze!“ So selbstbewusst präsentierte sich der Schweizer Premiumhersteller Menu System in Hamburg als Markt- und Technologieführer für professionelle Induktionsherde in der Gastronomie und für Großküchen und kann in der Tat mit einigen Referenzen auch im DreiSterne-Bereich aufwarten. Gebietsverkaufsleiter Matthias Wandel (links) stellte klar, dass Menu System der einzige Hersteller in Europa sei, der auch die verwendete Technik und das Zubehör selbst baut, darunter Induktionswoks, Grillplatten, Kühlunterbauten, Fritteusen, Bain-Maries etc. Dies hat offenbar auch Stefan Wilke (rechts) überzeugt. Der Küchendirektor des neuen Hamburger Luxushotels The Fontenay, das im Herbst eröffnet, hat für gleich zwei Küchen bei den Schweizern aus Sankt Gallen bestellt. „Jeder Herd ein Unikat, eine Herausforderung“, wie auch Menu System-Geschäftsführer Dominic Ehrenberger betonte. Wilke freute sich: „Hier wird handwerkliches Kochen mustergültig inszeniert!“

Produktqualität und Energieeffizienz bei Profi-Geräten ■

Hocheffiziente Kältesysteme für eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs und der Betriebskosten

Edelstahl-Außengehäuse und tiefgezogener Innenbehälter mit Reinigungsablauf sind hygienisch und pflegeleicht

Außenliegende Kältekomponenten für maximale Innenraumnutzung

Optischer und akustischer Türöffnungs- und Temperaturalarm warnen vor Temperaturanstieg oder Kälteverlust

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

UMFRAGE ZUR IN

Erfolgreiche Internorga trotz Tag weniger Die Internorga liegt seit wenigen Wochen hinter uns. Die Tage in Hamburg bieten wieder Gelegenheit, ein Resümee zu ziehen. Aus diesem Grund haben wir Stimmen aus der Branche gesammelt. Bei den Statements handelt es sich um eine Auswahl der erhaltenen Rückmeldungen. Wir fragten bei den Führungsspitzen im Vorstand, in der Geschäftsleitung und im Vertriebs- und Marketingbereich nach ihrer Meinung zur Internorga 2017: Die Messe im Rückblick: Welchen Eindruck haben Sie von der Inter­ norga 2017 und wo sehen Sie deren Fokus? Wie beurteilen Sie die verkürzte Messezeit auf fünf statt ursprünglich sechs Tage? Was waren Ihre Schwerpunkte bzw. welche neuen Produkte haben Sie vorgestellt? Wie sind diese bei den Fachbesuchern angekommen? Wie schätzen Sie die Auswirkungen Ihrer Innovationen auf Ihren weiteren Geschäftsverlauf ein? Wie bewerten Sie die Investitionsbereitschaft Ihrer Geschäftspartner für 2017?

ALEXANDERSOLIA DIRK GASSEN, GESCHÄFTSFÜHRER Die Internorga war für uns ein voller Erfolg. Ich hatte den Eindruck, dass deutlich mehr Interesse auch gerade aus dem süddeutschen Raum kam, weil wir ja kein Intergastra-Jahr haben. Die Quantität war genau gleich mit dem Vorjahr, obwohl der Dienstag schwächer Dirk Gassen war und der Mittwoch fehlte. Die Qualität des Interesses war höher als in 2016, auch die direkte Verkaufsquote. Wir haben den Schrägschnittaufsatz für unsere kleine Universalmaschine und unseren Gemüseschneider für die asiatische Küche und die Sandwichverarbeitung vorgestellt. Dies kam sehr gut an. Weiterhin auch die Kombinationsmöglichkeiten in der Frische-Küche: Saladette für den Frontbereich und Gemüseschneider in einer gelungenen und sehr stylishen Kombination. Ich hatte den Eindruck, dass die Investitionsbereitschaft höher als 2016 war. Die Preisfrage rückte in den Hintergrund, die Qualitäts- und Markengerätfrage in den Vordergrund.

ALTO-SHAAM STEFAN HORN, VERKAUFSLEITER DEUTSCHLAND

Stefan Horn

gibt es die beiden klassischen „Gastronomentage“ Montag und Dienstag so wohl nicht mehr. International gesehen war der Zulauf aus Nordeuropa etwas rückläufig.

AMBACH HAGEN FIETZ, VERTRIEBSLEITER D-A-CH Der Fokus der Internorga liegt auf der Gemeinschaftsverpflegung. Unser Eindruck der Internorga 2017: eine der besten InternorgaMessen seit langer Zeit! Eine sehr gute Entscheidung war die verkürzte Messezeit! Der Hagen Fietz Besucherstrom war an allen Tagen höher und konzentrierter, die Fachbesucher kamen gleichmäßiger und länger über den gesamten Messetag verteilt. Insgesamt ist die Messe für uns als Aussteller effizienter geworden, insbesondere was die Auslastung des Standpersonals und die Kosten beziehungsweise den Aufwand anbelangt, der im Zusammenhang mit einer Messe entsteht. Auf der Messe haben wir unseren Schwerpunkt auf die multifunktionale Gerätetechnik gelegt und Lösungen für jeden Bedarf aufgezeigt. Wir hatten durchgehend Fachbesucher am Stand und konnten sehr viele gute Gespräche führen. Wir sind mit dieser Internorga sehr zufrieden. Die Auswirkungen unserer Innovationen auf unser Geschäftsjahr und die Investitionsbereitschaft unserer Geschäftspartner für 2017 sehen wir als unverändert gut.

ASCOBLOC TILO LANDROCK, VERKAUFSLEITER D-A-CH Der Fokus der Internorga lag, wie auch in den vorangegangenen Jahren, auf der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Die verkürzte Messezeit finden wir sehr gut. Somit konnten wir uns auch am letzten Messetag Tilo Landrock über eine hohe Besucherfrequenz auf unserem Stand freuen. Nach unserer Wahrnehmung läuft die Branche unvermindert gut.

Wir sind sehr zufrieden mit der Internorga, sowohl mit der Quantität als auch mit der Qualität der Besucher. Wir konnten Fachhändler, Endkunden und nationale Key Accounts am Stand begrüßen. Durch die Zunahme der Sys­ temgastronomie, die jeden Tag geöffnet hat, 4.2017

Fotos: Die genannten Unternehmen, GW Verlag (4)

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

NTERNORGA 2017

BARTSCHER

BRIMATO

DETLEV SCHLÜNDER, VERTRIEBSLEITER FACH­HANDEL

MARTIN BRAUN, LEITER VERTRIEB

Die Internorga 2017 war ein voller Erfolg. Besonders Samstag und Montag waren viele Besucher zu verzeichnen. Nach wie vor steht die Internorga für unser Unternehmen als „DIE“ Branchenmesse für Fachhändler im Fokus. Die Besucherzahlen haben sich auf fünf Tage Detlev Schlünder komprimiert und die verkürzte Laufzeit hat dem Geschäftserfolg der Messe keinen Abbruch getan. Mit Freude haben wir wieder zahlreiche neue Produkte präsentieren können, die von unserer Kundschaft sehr positiv aufgenommen wurden. Hierzu zählte unsere neue 900er Serie, neue Spülmaschinen und insbesondere die neu gestaltete Kochstation, die für Geräte mit einer 600er Bautiefe optimal einzusetzen ist. Bis dato ist das Jahr 2017 sehr positiv gestartet und der aktuelle Auftragsbestand im Projektgeschäft prognostiziert auch weiterhin gut laufende Geschäfte.

BLANCO PROFESSIONAL RALPH DEBES, MARKET DIRECTOR D-A-CH DER GESCHÄFTSEINHEIT CATERING Wir sind insgesamt sehr zufrieden, mit der Besucheranzahl und der Qualität der Gespräche. Die Internorga war durchgehend sehr gut besucht. Wir stellen immer wieder fest, dass Hamburg im Jahr ohne Intergastra stärker freRalph Debes quentiert wird. Der letzte Messetag war, auch bei einem Tag weniger, etwas ruhiger. Unser Schwerpunkt lag klar beim Frontcooking. Die Station Blanco Cook mit verbesserter Filtertechnik haben wir in drei verschiedenen Themeninseln mit unterschiedlichen Konzepten präsentiert. Diese Art der Präsentation, weg vom reinen Produktverkauf, schlug sich in qualitativ hochwertigen Anfragen nieder. Die Resonanz zeigt uns, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Neuheiten bieten auch unsere Speisentransport-Behälter Blancotherm aus Kunststoff mit Optionen zur Individualisierung. Die Beschläge kann man jetzt zusätzlich in vier neuen Farben bestellen, zum Beispiel für die logis­ tische Zuordnung. Auch eine kundenindividuelle Laserung auf den Trägerplatten der Griffe ist möglich, wodurch sich unter anderem Werbemöglichkeiten beim Partyservice ergeben. Ich würde behaupten, dass die Investitionsbereitschaft weder zu- noch abgenommen hat und nach wie vor auf einem sehr erfreulichen Niveau ist.

BLÜMCHEN WINFRIED BURON, VORSTAND Generell war die Messe sehr gut für unser Unternehmen. Unser Konzept des Vorführens unserer High-End-Fritteusen zeigt immer mehr Wirkung. Dazu werden wir wegen unserer Plasma-Anlagen verstärkt von Kunden Winfried Buron gesucht, die gezielt auf den Stand kommen. Trotz verkürzter Messezeit hatten wir deutlich mehr Kundenkontakt als in den letzten Jahren. Dazu ist eine hohe Investitionsbereitschaft bei allen Kundengruppen zu spüren.

www.trendkompass.de

Die Internorga 2017 war in jeder Hinsicht vielversprechend. Speziell in unserem Bereich ist der Fokus auf zunehmendes Interesse für Automatisierungsmöglichkeiten im Bereich der Großküche, Spülküche und bei der Bandportionierung gesetzt. Dies haben wir in unseren Gesprächen mit Küchenplanern, Caterern und Martin Braun öffentlichen Einrichtungen vermehrt spüren können. Die Zielsetzung in den Bereichen Hygiene, Reduzierung von Personalkosten und körperlicher Entlastung der Mitarbeiter in den Betrieben ist hoch gesetzt. Unser Schwerpunkt auf dieser Messe lag im Bereich des Besteckmanagements, das heißt dem automatisierten Sortieren und Verpacken entweder in Bestecksätze oder in sortenreine Gebinde inklusive Labeln mit kundenspezifischen und ERPspezifischen Informationen, was zum Beispiel für Non-Food-Caterer hochinteressant ist. Die Resonanz in Bezug auf unsere Produktsysteme war durchweg positiv und vielversprechend, was sicherlich wieder positive Auswirkungen auf den zukünftigen Geschäftsverlauf haben wird. Glaubt man den entsprechenden Erhebungen, soll ja die Investitionsbereitschaft in 2017 leicht zurückgehen. Da wir allerdings einen Großteil unseres Umsatzes zwischenzeitlich im Ausland erwirtschaften, sollte uns dies nicht allzu sehr betreffen. Wir blicken hoffnungsfroh in die Zukunft.

BRITA MATTHIAS MOLNAR, SALES ­DIRECTOR DACH PROFESSIONAL FILTER PRODUCTS Die Internorga war und ist die Plattform, auf der Innovationen der verschiedenen Aussteller zum ersten Mal zu sehen sind und somit lockt die Messe immer viele Entscheider der Matthias Molnar Branche nach Hamburg. Der Fokus liegt eindeutig auf Qualität in allen Bereichen und wie man sie garantieren, verbessern oder auch halten kann. Alle wichtigen Entscheider waren anwesend, es war Zeit genug, sich alles anzuschauen und wichtige Gespräche zu führen. Mit dem Purity C1100 Steam haben wir im Filterbereich eine weitere Lösung für kleinere Backöfen und Kombidämpfer vorgestellt. Für Kaffeeliebhaber gab es am Messestand ein Cup Tasting mit Top-Barista Christian Ullrich, der zeigte, welch großen Einfluss gefiltertes Wasser auf Kaffee hat. Dass der Außer-Haus-Markt mit professionellen WasserfiltrationsLösungen von Brita in allen Bereichen einen Mehrwert erzielen kann, dringt immer mehr in das Bewusstsein der Branche. Auch deutlich zu sehen in diesem Jahr war das Interesse an leitungsgebundenen Wasserspendern, unserem jüngsten Geschäftsfeld. Das zeigten die vielen Besucher, die sich eingehend darüber informierten. Wie 2016 erleben wir eine gleichbleibend positive Bereitschaft, in Neusysteme­zu investieren. Da Deutschland als Reiseland immer beliebter wird, fördert der zu erwartende Tourismus-Boom ebenfalls noch die Inves­titionsbereitschaft der HoReCa-Branche.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

UMFRAGE ZUR IN

COLDLINE ERROL GUELSEN, VERTRIEBSLEITUNG DEUTSCHLAND Die Internorga 2017 ist und bleibt die Leitmesse unserer Branche mit vielen innovativen Veranstaltungen und Seminaren zu den verschiedensten Themenbereichen. Gerade die Verleihung des Innovationspreises sehen wir als eine gelungene Veranstaltung zum MesErrol Guelsen seauftakt. In diesem Jahr empfanden wir die Besucherfrequenz als erfreulich hoch, mit deutlicher Steigerung zu den letzten Jahren. Wir hatten eine ausgesprochen gute Kundenfrequenz mit sehr hoher Qualität im optimalen Mix aus Fachhändlern, Planern und Betreibern mit vielen neuen Projekten. Auch in 2017 lag unser Schwerpunkt auf unserer Multifunktion-Schockfroster Serie Vision, die wir mit unserem Anwenderberater Thomas Kaus anhand von Live-Kochvorführungen präsentierten – zum Beispiel ein Pastakonzept und wie man sich Schokolade kristallisieren lässt. Wir konnten etliche Interessenten für unsere monatlichen Vision Seminare bei der Chocolate-Academy unseres Kooperationspartners Barry Callebaut in Köln gewinnen. Mit vertrieblicher Verstärkung für das Gebiet Bayern und im Kölner Büro, sind wir zuversichtlich, unsere Kunden noch besser zu betreuen und gehen von einem erneuten Wachstum in 2017 aus. Die guten Rahmenbedingungen wie hohe Beschäftigungsrate, niedrige Energie- und Zinskosten bescheren unseren Betreibern gute Konsumentenbesuche. Immer mehr neue Konzepte wie Burger oder Food-Trucks locken die Verbraucher zu hohem Konsum. Dies schlägt sich nieder in einer hohen Investitionsbereitschaft seitens der Betreiber, die wir über unsere Planer- und Fachhandelspartner gut abdecken. Wir gehen wieder von zweistelligem Wachstum in 2017 aus und freuen uns auf die vielen Projekte.

COLGED ROBERT SIMON, VERTRIEBSLEITER Der Fokus der Internorga liegt deutlich auf dem gastronomischen Endkunden im Bereich Norddeutschland, aber auch auf der Fachhandelsbesucher der nördlichen Hälfte Deutschlands. Die Internorga war eine sehr erfolgreiche Messe für uns. Unser diesjähriger SchwerRobert Simon punkt lag bei den Gläserspülmaschinen. Wir präsentierten erstmals einen Gläserspüler mit Doppelkopftechnologie, der gerade im Bistrobereich große Vorteile bringt. Die Besucher vermerkten dies mit positiven Rückmeldungen und stimmten uns zu, dass diese Doppelkopftechnologie, besonders im morgendlichen Kaffeebetrieb, eine sehr sinnvolle Option zu den bisherigen Systemen ist. Wir von Colged erwarten, aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen während der Messe, auch für das Jahr 2017 weiterhin eine russische Investitionsbereitschaft wie in den Jahren 2015 und 2016.

COOL COMPACT ANDREAS LINDAUER, GESCHÄFTSFÜHRER VERTRIEB & MARKETING

Andreas Lindauer

Wir sind mit der Internorga hochzufrieden, die Frequenz an unserem Messestand war an jedem Tag sehr gut. Die Verkürzung der Messe auf fünf Tage hat sich nicht negativ bemerkbar gemacht. Der oft etwas schwächere Mittwoch wurde durch verstärkte Nachfrage am

Dienstag kompensiert. Mit der Umstellung aller Kühlschrankserien auf das zukunftsweisende Kältemittel R290 konnten wir vor allem bei Fachhändlern und Fachplanern punkten. Insgesamt wurde das Thema Energieeffizienz und das neue Energielabel von den Messebesuchern sehr häufig angesprochen. Das Investitionsklima ist, auch bei längerfristigen Planungen, sehr gut.

DEBAG SABINE PETERMANN, PR & MARKETING Nach wie vor haben wir den Eindruck, dass die Internorga eine starke Messe ist – mit einem klaren Fokus auf der Gastronomie. Wir sind zufrieden mit unserem Messeauftritt zur Internorga 2017. Insbesondere unsere Produktneuheiten – der Decon LadenbackSabine Petermann ofen mit Dämpferfunktion und der Warmhalteschrank – waren für unsere Besucher von großem Interesse. Gefragt waren auch unsere Nostalgie-Designvarianten – sowohl für den Gala 35 als auch für den Helios Ladenbackofen. Die Investitionsbereitschaft unserer Geschäftspartner für 2017 bewerten wir mit sehr gut.

DYNAMIC PROFESSIONAL GÜNTHER BOSSHAMMER VON DER GESCHÄFTSLEITUNG Für Dynamic Professional war es eine gute Internorga, auch wenn sie diesmal einen Tag kürzer war. Das hat man letztendlich aber nur daran gemerkt, dass sich die Besucherfrequenz anders verteilt hat. Die Quantität der Besucher war etwas geringer als im VorGünther Bosshammer jahr, aber die Qualität war sehr viel besser. In diesem Jahr konnten wir neben unseren Fachhändlern besonders viele namhafte Köche, auch aus der Sternegastronomie, am Stand begrüßen. Unsere Neuheiten, die starken Mixer mit den kurzen Mixstäben und die neue Saftpresse, kamen bei unseren Besuchern sehr gut an.

EKU GROSSKÜCHENTECHNIK MICHAEL SCHÄRF, GESCHÄFTSFÜHRER Wieder einmal konnte die Internorga eindrucksvoll ihre Bedeutung als Showbühne für Gastro-Innovationen und als Lead-Messe der gesamten Außer-Haus-Branche in Deutschland und Europa unter Beweis stellen. Auch Michael Schärf für uns war der Auftritt in Hamburg ein voller Erfolg. Vor allem aufgrund unseres komplett neuen Messekonzeptes: Optisch und funktional haben wir unser neues Produkthighlight, den EKU-Gasherd PowerBurner sowohl als Thermik 750 als auch im neuen Großformat Thermik 850, konsequent prominent in Szene gesetzt. Vor allem unser maßgefertigter Küchenblock – eine echte Auftragsarbeit für einen unserer Kunden – war ein regelrechter Publikumsmagnet. Aber auch die Stimmung und Investitionsbereitschaft bei nahezu allen Fachbesuchern auf unserem Stand war durchweg positiv. Die diesjährige Internorga war für uns wieder ein voller Erfolg und wir sehen gestärkt in die Zukunft. 4.2017


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

NTERNORGA 2017

ELOMA

FEUMA

WOLFGANG KOHLHEPP, GESCHÄFTSLEITUNG VERTRIEB UND MARKETING

MAIK DÖRING, LEITER VERTRIEB UND MARKETING

Die Internorga 2017 war für Eloma ein voller Erfolg. Mit den flankierenden Veranstaltungen ist es wieder gelungen, eine beachtliche Menge und Qualität an Messebesuchern quer durch den Außer-Haus-Markt anzuziehen. Wir Wolfgang Kohlhepp sehen neben der allgegenwärtigen Digitalisierung auch einen erfreulichen Trend zu Grundwerten wie Qualität und Handwerk. Diesen Anspruch haben Endverbraucher an die Gas­ tronomie – da sehen wir uns als Hersteller wiederum in der Pflicht, qualitativ hochwertiges und handwerklich gefertigtes Equipment zur Verfügung zu stellen. Wir hatten an allen Tagen einen konstant hohen Besucherzulauf. Eloma hat den neuen Multimax erfolgreich vorgestellt. Dieser neue Kombidämpfer ist herrlich unkompliziert und unterstützt zuverlässig den Koch, der sein Handwerk versteht. Das Feedback von unseren Partnern und Endkunden war überwältigend, was sich auch in den zahlreichen Bestellungen ausdrückt, die noch während der Messe getätigt wurden. Zudem ist unser neues Standkonzept mit Begeisterung angenommen worden. Die offene und einladende Atmosphäre hat viele Besucher angezogen, die sich umfassend über das gesamte Eloma-Portfolio informiert haben. Dies alles stimmt uns für den weiteren Geschäftsverlauf mehr als positiv. Wir bewerten die Investitionsbereitschaft als gut. Wir erkennen ungebremsten Optimismus und die Tendenz, langfristig zu denken und in Qualität zu investieren.

EVO-WATER DIETER BERRER, GESCHÄFTSFÜHRER Wir können auf eine erfolgreiche Messe zurückblicken. Wir waren mit der Besucheranzahl sehr zufrieden und hatten aufgrund des qualifizierten Fachpublikums nicht nur gute Gespräche und Kontaktmöglichkeiten, sonDieter Berrer dern auch eine durchaus zufriedenstellende Anzahl an konkreten Angebotsanfragen. Unser Fokus lag insbesondere darin, unsere neuen, einzigartigen Produkte zu präsentieren: unseren Wasserspender (evosoda Gemini Juice), der auch Fruchtsäfte ausgibt, sowie die Mini-Osmoseanlage (UO 150 mini). Während die UO-Mini aufgrund ihrer kompakten Bauweise insbesondere bei den Gastronomie-Küchenausstattern und Händlern auf großes Interesse gestoßen ist, fand die Fruchtsaftmaschine evosoda Gemini Juice sowohl bei Hotel- und Gastronomiekunden als auch bei Endverbrauchern großen Anklang. Ein Wasserspender, der neben gekühltem Sprudelwasser und raumtemperiertem Wasser auch drei qualitativ hochwertige Fruchtsäfte aus Konzentraten ausgibt, ist auf dem deutschen Markt noch nicht verbreitet. Seit Anfang dieses Jahres hat die evo-water den Alleinvertrieb in Deutschland für die Wasserspender und die Fruchtsaftmaschine des italienischen Partners Zerica. Aufgrund der erfreulichen Resonanz auf unsere Neuheiten erwarten wir einen positiven Geschäftsverlauf sowohl für diese Produkte als auch im Hinblick auf den cross-sellingAspekt zwischen Wasseraufbereitung und Trinkwasserspender. Aus den zahlreichen konkreten Angebotsanfragen lässt sich schließen, dass die Investitionsbereitschaft unserer Geschäftspartner auch in 2017 gleichmäßig stabil bleibt oder sogar ansteigt.

www.trendkompass.de

Die Messe Internorga 2017 hat unsere Erwartungen voll erfüllt. Dies zeigten die Kundenfrequenz, das damit verbundene Interesse potentieller Neukunden an unseren FeumaProdukten und das getätigte Ordervolumen. Maik Döring Diese sehr gute Kundenfrequenz kann auf die verkürzte Messezeit zurückgeführt werden. Zudem wurde diese Messe nicht durch eine weitere Messe kannibalisiert, wie beispielsweise im letzten Jahr durch die Intergastra. Unternehmensschwerpunkt der Messe war die Vorstellung von Neuheiten, wie beispielsweise das neue 6x6x6 Millimeter Würfelgatter für die Universal-Küchenmaschine Supra 6e, der Gemüseschneider GVM 210 oder der Cutteraufsatz für die Universal-Küchenmaschine HU1020-2. Diese Neuheiten konnten auf der Messe durch die Fachbesucher getestet werden. So zeigt der jetzige Auftragseingang dieser Neuheiten, dass diese Produkte sehr gut angenommen werden. Die Gespräche mit unserem Fachhandel bestätigten auch die sehr gute Qualität unserer Feuma-Produkte und den sehr guten Service. Unser Ziel ist es – gemeinsam mit unserem Fachhandel – ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zu erreichen.

FRIMA DEUTSCHLAND DIRK SCHLOTTBOM, GESCHÄFTSFÜHRER Die Internorga 2017 war für uns eine sehr erfolgreiche Messe, unser interaktives Messekonzept mit Live Cooking für interessierte Kunden direkt am Stand ist sehr gut angenommen worden. Die Kundenfrequenz war Dirk Schlottbom über den gesamten Messezeitraum hoch und unsere Erwartungen hinsichtlich der Quantität als auch der Qualität der Kundengespräche haben sich definitiv erfüllt. Mit der Präsentation der innovativen Vernetzungslösung ConnectedCooking für die Rational Gruppe sind wir unserer Rolle als Innovationsführer am Markt wieder gerecht geworden. Wir haben bisher von allen Seiten positives Feedback dazu erhalten. Ob vernetzt oder nicht – das VarioCooking Center bietet den Kunden eine technische Lösung zur Steigerung ihrer Produktivität und Effizienz im Küchenalltag. Wir sind seit der Markteinführung 2005 jährlich rund 20 Prozent gewachsen und sind sehr positiv, dass uns das auch in diesem Jahr gelingen wird. Die Investitionsbereitschaft ist auch in diesem Jahr deutlich spürbar und wir werden wie auch im letzten Jahr alles dafür tun, um gemeinsam erfolgreich zu sein.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

UMFRAGE ZUR IN

HAGOLA

HOSHIZAKI DEUTSCHLAND

EDGAR HANKEN, VERKAUFSLEITER

SILKE FLIESS, MARKETING

Wir haben die Internorga als insgesamt sehr positiv und erfolgreich empfunden. Aus unserer Sicht hat sich die Entwicklung der vergangenen Jahre erneut bestätigt – viele Messebesucher sind bereits im Vorfeld gut informiert und nutzen die Chance, sich auf der Messe Edgar Hanken individuell beraten zu lassen und die Produkte fachkundig zu testen. Hier haben sich für uns bereits viele interessante Projekte ergeben. Den Fokus der diesjährigen Messe sehen wir ganz klar im „Außer-Haus-Markt“ – beispielsweise beim Trendthema „Streetfood“ oder bei dem schon seit Jahren wachsenden Markt der „Außer-Haus-Verpflegung“ (GV, To Go-Konzepte etc.). Auf der Internorga haben wir – wie auf allen Messen – viele verschiedene Produkte präsentiert, sodass die Fachbesucher einen Überblick über unsere Programmvielfalt und die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten bekommen. Unsere Neuheiten – allen voran die mobile Eventtheke Yourbar, die individuellen Fisch- und Sushikühlungen, die exklusiven Weinklimaschränke und die neue Generation der Umluft-Kühlwannen – waren auch für unsere Besucher die Highlights und wurden durchweg sehr positiv bewertet. Da wir bereits eine deutliche Nachfrage nach den vorgestellten Innovationen verzeichnen können, gehen wir hier auch von einer sehr positiven Auswirkung auf unseren gesamten Geschäftsverlauf aus. Insgesamt gehen wir weiterhin von einer sehr positiven Investitionsbereitschaft unserer Partner aus – dies hat sich schon in den Messegesprächen gezeigt und bestätigt sich gerade im Messenachgeschäft.

HOBART MANFRED KOHLER, VERTRIEBS­DIREKTOR DACH Die Internorga ist in unserem Terminkalender ein fest verankerter Termin und bietet für die gesamte Branche Jahr für Jahr eine großartige Plattform, um Produkte zu präsentieren und Trends vorzugeben. An allen fünf Tagen Manfred Kohler herrschte an unseren Messeständen Hochbetrieb, sodass unsere Erwartungen betreffend der Besucherzahlen sogar noch übertroffen wurden. Ein Thema, welches zunehmend in den Fokus rückt, ist die Digitalisierung. So haben wir bei der Vorstellung der neuen Hobart App für das clevere Spülen durchweg positives Feedback von den Besuchern erhalten. Trotz der Reduktion der Messezeit waren mehr Besucher an unserem Stand als im Vorjahr. Das Interesse und die Neugier auf unsere Produktneuheiten waren sehr groß. Stark nachgefragt wurde in diesem Zusammenhang unsere neue Hobart care Geschirrspülmaschine, deren spezielle Spültechnik an die besonderen Anforderungen in Pflegeeinrichtungen ausgerichtet ist. Indes waren auch die Präsentation unserer neuentwickelten Heißluftdämpfer, das innovative Effizienzkonzept der Hobart Bandspülmaschine sowie die detaillierte Bereitstellung von BIM Daten für die zukunftsorientierte Küchenplanung ein voller Erfolg. Außerdem hat es uns sehr gefreut, dass sich viele Kunden bereits im Vorfeld der Messe über unsere Produkte informiert hatten und dann mit sehr konkreten Anfragen zu unserem Stand gekommen sind. Demnach gehen wir davon aus, dass wir weiter im Markt wachsen und unsere Marktführerschaft ausbauen werden. Wir sind davon überzeugt, dass unsere neuen Produkte genau den Nerv der Zeit treffen und den Anforderungen des Marktes vollumfänglich entsprechen. Die Aussichten sind aufgrund einer Vielzahl von konkreten Produktanfragen jedenfalls sehr gut.

Die Internorga zählt nach wie vor zu den wichtigsten Außer-Haus-Messen Norddeutschlands. Dabei lag der Schwerpunkt in diesem Jahr noch mehr als bereits in den Vorjahren bei Gastronomieanwendungen, was sich auch an der hohen Besucherfrequenz in den Hallen A3 und A4 ganz deutlich zeigte. Silke Fliess Quantität und Qualität der geführten Gespräche hat uns gleichermaßen sehr zufriedengestellt. Wir haben auf beiden Hoshizaki-Gram Ständen (Halle B6 mit Schwerpunkt Bä­ ckerei- und Halle A4 mit Fokus auf Gastronomiegeräte) neben den bewährten Hoshizaki-Eismaschinen und Gram-Schränken die neue Hoshizaki Snowflake GII Serie vorgestellt, den Nachfolger der erfolgreich etablierten Gram Snowflake Serie. Wir erhoffen uns, mit dieser Serie nahtlos an den Erfolg der Gram Snowflake Kühl- und Tiefkühlschränke und Kühltische anschließen zu können. Des Weiteren lag der Fokus auf der Vorstellung der in den vergangenen Monaten sukzessive eingeführten beziehungsweise überarbeiteten Eismaschinen der Hoshizaki Emerald Class, die sich durch den Einsatz natürlicher Kältemittel (R290) auszeichnen. Die Vorstellung der neuen Gram Standard PLUS Geräte, die speziellen Planer- und Tender-Anforderungen entsprechen, hat sich ebenfalls sehr positiv dargestellt. Das erste Quartal 2017 hat bereits gezeigt, dass die Investitionsbereitschaft unserer Partner nach wie vor ungetrübt ist.

INOXAIR RENÉ BRUDER, GESCHÄFTS­FÜHRER Auf der Internorga haben uns hauptsächlich Fachplaner, Konzeptentwickler und Fachhändler besucht. Die Anzahl der Endkunden war relativ gering, diese aber waren sehr informiert und hatten bereits Vorwissen zu René Bruder unseren Produkten. Wir haben deutlich den Trend in Richtung Holzkohlegrillen und Frontcooking gespürt. Demnach kamen unsere ausgestellten Produkte, wie der Rauchgaswäscher, die mobile Anfahrwand oder unsere exklusive Weltneuheit CA2000-S, bei den Besuchern sehr gut an. Der Markt hat die Wichtigkeit der Luftnachbehandlung und Sonderlösungen erkannt. Projekte, die im Vorfeld aufgrund der Problematik der Lüftungsanlagen als nicht realisierbar galten, lassen sich mit unserer Technologie umsetzen.

ISI DEUTSCHLAND THOMAS SAATZ, GESCHÄFTS­FÜHRER Für iSi war es wieder eine sehr erfolgreiche Messe. Für uns bestand der Fokus darin, den zahlreichen Besuchern die iSi Konzepte noch näher zu bringen und die ganze Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Thomas Saatz iSi Multifunktionstools erleichtern dem Koch die Arbeit. Wichtig ist, dass die Technik vom Anwender verinnerlicht wird. Wir haben 2017 das Thema Rapid Infusion in den Vordergrund gestellt, um zu vermitteln, wie einfach heute das Aromatisieren sein kann. Das System ermöglicht das Versetzen einer Flüssigkeit mit unterschiedlichen Aromen in kürzester Zeit. 4.2017


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

NTERNORGA 2017

Ob Chili Olivenöl, Himbeer Wodka, Tomaten Essig – mit Rapid Infusion geht es einfach, schnell und kostengünstig. Vor allem die Umsetzung von Rapid Infusion auch im Barbereich und der neue iSi Soda Siphon Classic fanden großen Anklang. Die Besucher waren begeistert, so dass die iSi Technik mit diesen erweiterten Möglichkeiten noch mehr Anwender generieren wird. Da es sich bei den iSi Geräten um Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWGs) handelt, bedürfen diese keiner großen Investitionsplanung. Marktgerechter Preis – permanent gute Leistung.

KBS GASTROTECHNIK HANNS RÜSCH, GESCHÄFTS­ FÜHRER Wir haben von der Internorga 2017 einen positiven EinHanns Rüsch druck. Der Anteil der Fachbesucher am KBS Stand war hoch. Der Fokus der Messe liegt eindeutig auf der traditionellen Gas­ tronomie. Neuen Trends wie Streetfood oder Craft Beer wird nur ein kleiner Bereich eingeräumt. Innovationen werden in der Branche nur zögernd angenommen. Unser Schwerpunkt war die erstmalige Präsentation von KBS Gastrotechnik als Vollsortimenter. Die Kunden sind unserer Einladung zahlreich gefolgt und haben sich über das neue Produktangebot in vielen Einzelgesprächen – auch präsentiert im druckfrischen KBS Gesamtkatalog – informiert. Ein Highlight war die neue Premiumlinie der Gewerbekühlschränke mit niedrigsten Werten im Energieverbrauch und hoher Umweltfreundlichkeit durch das Kühlmittel R290 und vorgeformten Auflageschienen als Standard. Wir erwarten positive Impulse für das weitere Geschäft. Die Investitionsbereitschaft kann weiter als vorsichtig optimistisch eingeschätzt werden.

auch sehr interessiert daran, dass wir alles aus einer Hand liefern können. Unser Team hat von morgens bis abends gute, fundierte Fachgespräche geführt. Alle Premium-Marken der Ali Group, die von uns in Deutschland vertrieben werden, hatten Neuheiten im Gepäck. Viel beachtet wurden die beiden neuen Comenda-Spültechnikserien Prime und Hi-Line. Auch die Live-Demonstrationen an unserem Messestand zogen viele Fachbesucher an: OEM stellte das OEM Pizza System vor. Mareno überzeugte mit der Leis­ tungsstärke der High Performance Gerätelinie, mit der live am Stand gekocht wurde, und brachte zudem auch die neue, digital gesteuerte Kochtechniklinie ICHEF mit. Lai­ nox zeigte das innovative System Just Duet, bestehend aus dem cloudfähigen Heißluftdämpfer Naboo im Zusammenspiel mit dem Multifunktionsgerät NEO, einem Chiller, der bei Bedarf im Produktionsablauf auch garen beziehungsweise warmhalten kann. Auch das Interesse an unserem Krefft Küchenmaschinenportfolio war sehr groß: Die Präsentationsfläche wurde permanent von Fachbesuchern „umlagert“. Wenn alles, was während der Internorga in vielen intensiven Gesprächen angestoßen und eingeleitet wurde, auch umgesetzt wird, werden wir in diesem Geschäftsjahr keinen Grund zur Klage haben.

ROTOR - Maschinen für den Profi

RENÉ EICHHORN, GESCHÄFTS­ FÜHRER

www.trendkompass.de

MARC-OLIVER SCHNEIDER, GESCHÄFTSFÜHRER Die Internorga war herausragend gut. Marc-Oliver Schneider Der Fokus lag auf ganzheitlichen Konzeptlösungen und speziellen Trends wie Steakgrills. Alle fünf Tage waren hervorragend frequentiert – sowohl was die Quantität als auch die Qualität angeht. Küppersbusch hatte drei Kernthemen. Im Fokus standen ganz klar unsere Konzeptlösungen mit System – von den Geräten bis hin zu der Speisenausgabe bieten wir alles aus einer Hand. Dies haben wir an vier Themeninseln (Kita, BeefCraft Steakrestaurant, Snack’n Go und FineDining) veranschaulicht. Unser Konzept ist zu 100 Prozent aufgegangen. Als Hersteller von Großküchentechnik müssen Sie komplette Systemlösungen zeigen, es dem Kunden so einfach und angenehm wie möglich machen und dazu eine herausragende Qualität bieten. Das Interesse an diesem Thema ist riesig. Das gilt auch für das zweite Kernthema – den 800 Grad Celsius BeefCraft Steakgrill. Wir haben diesen in Hamburg erstmalig auf einer Messe live in Aktion gezeigt. Die Resonanz war enorm. Das Thema Fleisch und Steaks ist so präsent wie nie. Unser dritter Fokus lag auf unseren neuen multifunktionalen Kippbratpfannen FEP 650 und FEP 950, die wir erstmalig vorgestellt haben. Auch hier konnten wir uns über durchweg positives Feedback freuen. Die integrierten Funktionen scheinen genau den Bedürfnissen der Zielgruppe zu entsprechen. Wir gehen davon aus, dass 2017 ein sehr gutes Jahr werden wird. Während der Messe konnten wir heraushören, dass alle Zeichen auf Investition stehen.

MKN ANJA HALBAUER,­ MARKETING – PR & ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

KREFFT

Der Verlauf der Inter­ norga war aus unserer Sicht sehr gut: Sehr viele FachhändRené Eichhorn ler sind an unseren Stand gekommen und haben sich wirklich Zeit für das gesamte Markenportfolio von Krefft Großküchentechnik genommen. Viele von ihnen waren

KÜPPERSBUSCH

Vertrieb und Service FEUMA Tel. 034493 21555 www.feuma.de Rotag-Gruppe

Wir freuen uns über einen sehr positiven Anja Halbauer Verlauf der Inter­ norga. Wir haben unser ganzheitliches thermisches Produktsortiment von der klassischen Profikoch- bis zur Multifunktionstechnik mit FlexiChef und den MKN Kombidämpfern FlexiCombi und SpaceCombi vorgestellt. Das helle und offene Design unseres Standes kam bei den Be-

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

UMFRAGE ZUR IN

suchern gut an und wir hatten an allen Tagen sehr großen Zuspruch. Zahlreiche interessante Gespräche mit Fachhändlern, Planern und Endkunden lassen uns ein ebenso erfolgreiches Nachmessegeschäft erwarten.

NEUMÄRKER ROBIN HELLWINKEL, GESCHÄFTSFÜHRER Die Kundenfrequenz auf der Internorga war wirklich hervorragend. Unser Stand war kontinuierlich mit Fachbesuchern gefüllt. Wie gewohnt hatten die Besucher auf der Inter­ norga eine hohe Qualität und wir konnten einen gesteigerten Schwerpunkt auf den reRobin Hellwinkel gionalen, deutschen Fachhandel erkennen. Ebenfalls kann die Internorga mit einer für die Größe der Messe gewohnt sehr guten Organisation und kompetenten Ansprechpartnern bei Problemen punkten. Die Hallenumstellung der A2 zum BBQ Court hat dazu beigetragen, dass sich sehr viele interessierte Gastronomen an unserem Stand über das immer wichtiger werdende Thema BBQ & Grillen informierten.

RIEBER GERHARD HEILEMANN, GESCHÄFTSFÜHRER Rieber hatte in diesem Jahr einen sehr positiven Eindruck. Ab Tag eins war die Messe sehr gut besucht. Nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ – vom Endkunden, über Fachplaner bis hin zum Fachhändler – wir durften Gerhard Heilemann alle auf unserem Messestand willkommen heißen. Wir hatten einiges an Neuheiten an Bord, von der standardisierten Logistiklösung (Gitterboxen inklusive Equipment), über Neuheiten bei unseren thermoporten, das modulare und flexible Ausgabesystem „diecafeteria“ und natürlich – ganz wichtig – unsere °CHECK Lösung, das Digitalisierungs- und Ordnungssystem basierend auf einer Cloud-Lösung. Mittlerweile existieren vier °CHECK Partnerschaften: T-Systems, Kärcher, MHP und IFCO. Aber auch unser E|POT – Strom anytime, anywhere – kam sehr gut an. Eine mobile Steckdose mit drei 230 Volt-Anschlüssen. Perfekt überall dort, wo keine Stromanschlüsse vor Ort sind, um zum Beispiel Geräte auf Temperatur zu halten (Cook & Serve). Im ersten Quartal 2017 war die Investitionsbereitschaft verhalten. Wie es die Vergangenheit gezeigt hat, gehen wir davon aus, dass diese im zweiten ansteigen wird.

PALUX

SCHOLL APPARATEBAU

CHRISTOPH MUHR, TEAMLEITER MARKETING UND KOMMUNIKATION

KLAUS P. SCHOLL, GESCHÄFTS­FÜHRER

Die Internorga ist für Palux 2017 die wichtigste nationale Messe. Unsere Schwerpunkte lagen auf dem neuen Markenauftritt und der Komplettierung unser Heißluft-Dämpfer-Serie um den Touch ‘n‘ Steam Gas. Beides kam bei Christoph Muhr unseren nationalen sowie internationalen Kunden/Partnern sehr gut an. Das Fachpublikum zeigte reges Interesse und wir führten eine große Anzahl guter Gespräche – daher sind wir sehr zuversichtlich, dass die Internorga sich positiv auf unsere Geschäftsentwicklung auswirken wird. Generell wurde auf der Internorga der Trend zur Digitalisierung deutlich, er wird aus unserer Sicht in Zukunft wohl ein signifikanter Treiber der Messe werden.

RATIONAL CHRISTIAN FRIESS, DIREKTOR MARKETING-KOMMUNIKATION DACH Unser Fazit ist durchaus positiv. Wir waren mit der Frequenz am Stand sehr zufrieden und konnten wieder einige vielversprechende Neukundenkontakte schließen. Die Internorga­ ist und bleibt eine der wichtigsten Messen für Christian Frieß uns. Mit unserer Vernetzungslösung ConnectedCooking haben wir natürlich ein absolutes Top Thema präsentiert. Das Interesse an Vernetzungslösungen ist auch in unserer Branche angekommen und wird in nächster Zeit sicher eine rasante Weiterentwicklung erleben. Wir haben hiermit eine weitere Innovation präsentiert, die noch mehr Kundennutzen für unsere Anwender bieten wird. Aus unserer Sicht ist durchaus eine Investitionsbereitschaft vorhanden. Wir blicken hier nach den Gesprächen auf der Internorga weiter positiv in das Jahr 2017.

Die Messe war wieder sehr erfolgreich für uns. Etwas weniger Besucher am Stand – dafür mit hoher Qualität! Wir haben von Anfang an eine Verkürzung der Messelaufzeit gefordert (seit 1960) und wurden nicht enttäuscht. Klaus P. Scholl Unsere neue multifunktionale FrontcookingStation mit den Heiß-Kalt Ausgaben war „der Renner“. Es gibt jetzt sehr viele konkrete Anfragen zu bearbeiten. Die Investitionsbereitschaft bewegt sich nach wie vor auf einem hohen Niveau.

SMEG FOODSERVICE MASSIMO ZAVA, INTERNATIONAL SALES MANAGER Die Internorga ist traditionsgemäß für uns der wichtigste Messeevent des Jahres. Auch in diesem Jahr haben wir wieder langjährige Kunden getroffen, hatten aber auch die Gelegenheit, viele neue Kontakte zu knüpfen. Massimo Zava Unser Messestand war verglichen zu den Vorjahren nochmal größer, um dem steigenden Interesse gerecht werden zu können. Auf unserer Fläche haben wir den Gästen einen Eindruck von unserer Sortimentsbreite professioneller Spül- und Backtechnik gegeben. Wir stellten unter anderem neue Konvektomaten der Alfa-Reihe aus wie auch Spülerneuheiten aus unser Easyline und unsere innovationsreiche Topline. Besonders zu diesen beiden neuen Spülern haben wir tolles Feedback von den Fachhändlern bekommen.

4.2017


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

NTERNORGA 2017

Andreas Witte

UNOX DEUTSCHLAND

WELBILT

ANDREAS WITTE, GESCHÄFTSFÜHRER

RALF KLEIN, GESCHÄFTSFÜHRER CONVOTHERM ELEKTROGERÄTE

Die Messe war wieder ein voller Erfolg mit zahlreichen hochkarätigen Besuchern aus ganz Deutschland sowie Europa. Das Konzept auf fünf Tage zu reduzieren hatte keine negative Auswirkung auf die Anzahl und Güte der Messebesucher. Die Internorga ist und bleibt Top!

VITO AG ALEXANDER SCHAUF, GESAMTVERTRIEBSLEITER Die Internorga ist Trendsetter und Hauptindikator für den Markt in Deutschland und zeigt uns jedes Jahr, wie die Investitionsbereitschaft im Gastronomie-, Catering- und Bä­ ckereisektor ist. Des Weiteren ist sie natürlich Alexander Schauf ein Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, neue, hochwertige Leads zu erzeugen. Kundenpflege ist ebenfalls sehr wichtig für uns. Wir stellen fest, wo „der Schuh drückt“ und entwickeln uns weiter. Auf der Internorga 2017 haben wir drei Neuheiten präsentiert: Den portablen VITO 50, den VITO 80 – dritte Generation und den VITO XM, den mobilen Allrounder. Die beiden Erstgenannten besitzen nun das einfache Bedienpanel ihrer mobilen Brüder. Der VITO 80 glänzt durch einen verstärkten Doppelrotor und duale Grobpartikelfilter. Diese sorgen für noch mehr Durchsatz und eine noch bessere Partikelaufnahme, welche ihn zum besten portablen Filtrationsgerät der Welt machen. Der VITO XM ist für alle Betriebe gedacht, die ein hohes Frittieraufkommen haben. Die Technik des mobilen Geräts beruht auf der des VITO XS – das Gerät, das erst in 2016 den Gulfood Award gewonnen hat. Der Tank wurde auf 80 Liter vergrößert, um auch den größten Anforderungen im Horeca-Sektor gerecht zu werden. Unsere bisherige Einschätzung ist äußerst positiv, was der Verlauf der Messe natürlich auch widerspiegelt. Wir gehen von einem sehr guten Jahr für die Gastronomie und Bäckereien aus.

Unser Resümee zur Internorga 2017 ist durchweg positiv. Die hohe Frequenz an Besuchern, insbesondere Endanwendern, auf unserem Messestand gab uns die Gelegenheit, außergewöhnlich viele Aufträge abzuschließen. Der Ralf Klein Schwerpunkt unseres Messeauftritts lag auf der Ansprache der Endkunden mit Fokus auf die Grill- und Räucher-Funktion im Convotherm 4, auf welche wir unter anderem bei Live-Cooking Events aufmerksam gemacht haben. Insgesamt sehen wir die Messe als guten Start in das Jahr 2017. Wir können zwar noch keine verlässlichen Prognosen über die Investitionsbereitschaft unserer Zielgruppen abgeben, aber es wurden viele informative Gespräche geführt, die eine positive Grundstimmung zum Geschäftsverlauf 2017 absehen lassen.

WINTERHALTER THOMAS PFEIFFER, GESCHÄFTSFÜHRER WINTERHALTER DEUTSCHLAND Von den Zahlen ist die diesjährige Internorga­ die erfolgreichste seit Jahren. Der Freitag war sehr gut, der Montag war noch stärker als in der Vergangenheit. Unsere Besucher würde Thomas Pfeiffer ich als interessiert und investitionsfreudig bezeichnen, die Anfragen waren sehr konkret. Die hohe Investitionsbereitschaft der vergangenen Jahre lässt sich auch in 2017 erkennen. Im Fokus standen unsere digitalen Lösungen. Besonders wichtig war uns, mit Fachhandel und Kunden in den Dialog zu gehen, Erfahrungen auszutauschen und weitere Bedürfnisse zu erfassen. Unsere Besucher haben uns sehr positive Rückmeldungen zu Connected Wash und zu Pay per Wash gegeben. Mit der Digitalisierung in der Spültechnik stehen wir am Anfang und müssen noch Pionierarbeit leisten. Das tun wir aber sehr gerne, weil wir davon überzeugt sind, dass hier noch viel Potenzial besteht.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

URBANHARB

Küche 4.0 in der Smart City Ein „Megaprojekt“ wird seit Ende letzten Jahres im Werkzentrum Weststadt in Ludwigsburg umgesetzt: urbanharbor. maxmaier urban development präsentiert hier die erste digital vernetzte Flagship-Großküche Deutschlands, ausgestattet mit dem °CHECK-System und Equipment von Rieber. Von Peter Erik Hillenbach In Ludwigsburg geht es um die Profiküche der Zukunft. Es geht sogar um mehr als das: um einen Paradigmenwechsel. Ziel ist ein neues professionelles Lebensmitteltransport- und Rückverfolgungssystem „vom Acker auf den Teller“, das wesentlich auf der intelligenten Verknüpfung und Verzahnung vorhandener Ressourcen, Vertriebs- und Kommunikationskanäle basiert. Getrieben und überhaupt erst möglich gemacht wird das ambitionierte Vorhaben von der Digitalisierung, ersonnen hat es der Unternehmer und Visionär Max Maier. Sein Name ist untrennbar mit den Firmen Eisfink und Rieber verbunden und ebenso steckt er hinter der Idee für den urbanharbor. maxmaier urban development errichtete die vernetzte Smart City – sinnigerweise auf einem Gelände, das früher für Schwermaschinenbau stand. Heute sind hier Unternehmen wie Porsche Design, Porsche Digital oder Bosch Start-up ansässig. Auf neudeutsch sagt man: Hier ist ein richtiger „Hub“ entstanden, hier entwerfen Joint Ventures abenteuerliche Zukunftsszenarien. Für die unmittelbare Zukunft, muss man wohl präzisieren, denn die Früchte der Liaison aus IT und technologischem Mittelstand reifen schnell. In diesem Umfeld – im urbanharbor werden bis Ende des Jahres 3.000 Menschen arbeiten, die mittags Hunger haben – liegt die Idee der ersten voll vernetzten Profiküche in Deutschland nahe. Eine Küche, in der jeder Vorgang digital erfasst und dokumentiert wird und die sich als Pilotprojekt für den gesamten Außer-Haus-Bereich versteht. Was künftig in Großküchen für das Catering und die Gemeinschaftsverpflegung in Kitas, Schulen und Kliniken Standard werden soll, könnte im Ludwigsburger urbanharbor probiert und getestet worden sein.

meinschaftsverpflegung allein in Deutschland, im öffentlichen und halböffentlichen Bereich, werden rasch die Dimensionen der Idee deutlich. In der Vision von Max Maier – an ihrer Umsetzung wird hart gearbeitet – dient °CHECK gar als Plattform, über die sich die globalen Player der Kommunikationstechnologie, des Verkehrs und der Logistik vernetzen. Amazon, Google, Telekom und Uber – die Küche 4.0 wird andere Akteure kennen, als wir uns das heute vorstellen können.

Das speisewerk im urbanharbor Andreas Müller betreibt das speisewerk im urbanharbor. Der gestandene Gastronom plädiert für die Digitalisierung

Wo, wenn nicht hier? Das Ganze hat gesamtgesellschaftliche Dimensionen, wie Gerhard Heilemann, Generalbevollmächtigter Vertrieb der max maier® business group, betont. Mit Rieber, dem Hersteller von Speisentransportsystemen und Großküchentechnik, will er „neue Wertschöpfungsketten denken“ und mithilfe der innovativen °CHECK-Technologie ein „rechtssicheres und anwendungssicheres System“ anbieten. Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden bei °CHECK zusammen gedacht, unter anderem versteht sich das System auch als Mehrwegangebot mit einem Transaktionskostenmodell von „weit unter zwei Jahren“, wie Heilemann sagt. Und: „Wir wollen hier klarer Marktführer sein!“ °CHECK ist ein System, das den Speisentransport mit QR-Codes auszeichnet. Per Scanner und SmartphoneApp ist es nicht nur möglich, jederzeit die mit diesem QR-Code versehenen thermoport®- Transportbehälter zu lokalisieren, sondern auch deren Inhalt, die Temperatur der Speisen sowie Informationen über etwaige Aller­gene und Zusatzstoffe abzufragen. Das System hilft bei der Rückverfolgbarkeit der Speisen und bei der Dokumentation der Kühlkette (Auto °CHECK) und anderer Parameter. Bei 30 Millionen Essen pro Tag in der Ge-

Max Maier, der Visionär

Ihre praktische Anwendung erfährt die Küche der Zukunft in der „Betriebskantine“ des urbanharbor. Auftritt Andreas Müller. Der Mann ist gestandener Gastronom, Betreiber eines Hotels mit Restaurant, eines Cafés und eines Eventcateringbetriebs, der über 600 Veranstaltungen im Jahr wuppt. Müller betreibt nun auch das speisewerk im urbanharbor, also die moderne, freundliche Cafeteria des Technologieparks mit ihrem kulinarischen Rundum-Angebot vom gesunden Frühstück bis zum ambitionierten Menü. Seit letztem November verköstigt er hier 550 Gäste am Tag, erwartet werden bei voller Auslastung an die 800. Dazu kommt noch die Verpflegung für 2.000 Kindergarten- und Schulkinder täglich aus der gleichen Küche. Der gelernte Koch und Küchenmeister Müller weiß: „Köche schreien nicht nach Digitalisierung.“ Er weiß aber auch, dass Kochen in diesen Dimensionen und vor dem Hintergrund rechtlicher, hygienischer und personeller Vorgaben gar nicht anders als unter Zuhilfenahme der Digitalisierung machbar sein wird. Die Erfahrungen, die Andreas Müller im urbanharbor mit °CHECK sammelt, erstrecken sich auf mehrere Bereiche in der Küchenorganisation. Ausprobiert hat er das Sys­ tem bereits vor zwei Jahren, als er Kindergärten mit Routern ausstattete. „Seitdem können wir die Temperaturen nachweisen. Sollte die Kita sagen, das Mittagessen sei nur 50 Grad warm gewesen, können wir antworten: Wir haben aber um 11.32 Uhr mit 82 Grad geliefert!“ Das System funktioniert auf vielen weiteren Problemfeldern. Müller: „Ich kann keinen Koch gebrauchen, der die Temperaturen im Kühlhaus nachprüft oder der Logistik-Orga hinterher rennt. Der Mann soll kochen, den Rest macht das System.“ Der Chef will durch die Digitalisierung kein Personal einsparen. Im Gegenteil: „Köche und Service sollen am Gast sein, wo der Umsatz gemacht wird. Wir machen hier Gastronomie, und die hat mit Wohlfühlen zu tun. Dass Digitalisierung hinterlegt ist, muss der Gast gar nicht sehen.“ Diese beschert ihm immerhin wertvolle Erkenntnisse: Wann sind starke Tage, starke Stunden, welches Gericht läuft gut oder gar nicht. Aufgaben wie Arbeitszeiterfassung, das Hinterlegen von Bedienungsanleitungen oder Reinigungstipps, selbst die Handhygiene der Küchenhelfer wird durch °CHECK transparent. „Nicht um zu kontrollieren, sondern um sicher zu sein“, betont Müller. Und ergänzt: „Je mehr digitalisiert wird, desto mehr muss ich als Gastgeber Gesicht zeigen.“ 4.2017

Fotos: GW Verlag, Rieber

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

BOR / RIEBER

Oben: Blick auf Speisesaal, Vitrinen, Kaffeebar und die Essensausgabe im Hintergrund Mitte links: Alles Sonderbau: Vitrinen und Theken stammen von Rieber

FACTS

Mitte rechts: Unter

• urbanharbor Flagship Kitchen: Gesamtfläche ohne Technikräume:

Künstlers Michele de

1.025 Quadratmeter, davon 270 m2 Produktion, 30 m2 Patisserie, 140 m2 Kühlfläche, 35 m2 Tiefkühlfläche • Gastronomie speisewerk: Gesamtfläche ohne Technikräume: 970 Quadratmeter, davon 430 m2 Kantinenfläche (Stellfläche Tische und Laufwege), 70 m2 Produktionsfläche (30 m2 Regeneration, 40 m2 Frontcooking), 52,5 Meter Rieber-Theken (maßgefertigt) • www.rieber.de ; mehrweg.rieber.de ; www.speisewerk-lb.de

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der „Wolke“ des Lucchi verwandelt sich das speisewerk zur Eventlocation Gesunde Sandwiches: nur ein kleiner Teil des attraktiven Speisenangebots

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

GASTRO

Das Beste beider Welten Der Online-Fachhändler GastroHero vertreibt Gastronomiebedarf auf etwas andere Weise als der stationäre Fachhandel. Das Start-up-Unternehmen aus Dortmund hat unlängst potente Unterstützung erfahren und stellt sich breit auf. Die Branche beobachtet das mit gemischten Gefühlen. Von Peter Erik Hillenbach Dortmund, ein modernes Gewerbegebiet zwischen ausgebauter B 1 und dem Flughafen. Hier hat sich der Gas­ tro-Fachhändler GastroHero seine „heldenhafte“ Zentrale eingerichtet und dokumentiert mit diesem bestens angebundenen Standort symbolisch seinen Anspruch: ein führender national und international agierender Händler für Gastronomiebedarf zu sein. Ein Anspruch, den einige Zahlen der rasanten Entwicklung stützen: Erst Ende 2013 gegründet, musste das junge Start-upUnternehmen schon bald seine Adresse in der Dortmunder Innenstadt aufgeben und an den Stadtrand ziehen. Enorm erweitert und vergrößert, beschäftigt man heute schon über 100 Mitarbeiter an den zwei Standorten Dortmund und Köln und liefert in sieben Länder. Im Dezember 2016 schlugen dann gleich zwei Meldungen fast parallel ein: Die Firma der drei Gründer Mark Baukmann, Jens Schütte und Andreas Korsus wurde im Jahresranking des führenden Magazins der Digitalwirtschaft, Gründerszene, als das am schnellsten wachsende B2B-Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet – die Wachstumsrate betrug bemerkenswerte 1.345 Prozent. Mit Töpfen und Pfannen, Kühlschränken und Pizzaöfen, jedoch zunehmend auch mit der Projektplanung von Großküchen, technischem Support beim Kunden vor Ort und der Installation von Geräten über ein internationales Technikernetzwerk strebte das Unternehmen 2016 nach eigenen Angaben einen Umsatz von 35 Millionen Euro an. Wenige Tage zuvor, ebenfalls im Dezember, sorgte die erste Meldung für gespitzte Ohren in der Branche: Danach beteiligte sich die auf mittelständische Unternehmen fokussierte Beteiligungsgesellschaft Genui im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit einem zweistelligen Millionenbetrag an dem jungen Onlinehändler. Deshalb bemerkenswert, weil hinter Genui Michael Huber, der mächtige Generalbevollmächtigte von Veltins und Trilux, und Patrick Gehlen stecken, die GastroHero künftig als Beiratsmitglieder, Mentoren und Berater unterstützen. Die Gründe liegen auf der Hand. In den Worten von Patrick Gehlen: „In nur drei Jahren haben die Gründer

Erfolgreich mit ­GastroHero: Jens Schütte, Mark Baukmann, Andreas Korsus und Beirat Michael Huber (von links)

es geschafft, sich in einer komplexen Branche zu einem marktführenden Spieler zu entwickeln.“ Da ist also ordentlich Dynamik drin. Grund genug für einen Besuch in der Firmenzentrale und ein ausführliches Gespräch mit den drei Gründern Mark Baukmann, Jens Schütte und Andreas Korsus sowie Beiratsmitglied Michael Huber. Meine Herren, es rumort in der Branche. Das Spektrum reicht wie immer, wenn etwas Neues kommt, von kompletter Ablehnung bis „Warten wir mal ab“. Wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell? Jens Schütte: Das ist eine spannende Reise. Wir haben 2013 angefangen, uns mit der Gastronomiebranche zu beschäftigen. Wir haben schnell festgestellt, dass das eine Branche ist, die für den Distanzhandel prädestiniert ist und einen Zielkunden hat, der sich optimal aus einem Online-Angebot bedienen kann, weil er sich abseits jeder normalen Arbeitszeit bewegt. Der Gastronom ist gestresst und hat keine Zeit für einen entspannten Bummel, wie sein neuer Kühlschrank aussehen könnte. Wie erleben Sie diese Zeit gerade persönlich? Mark Baukmann: Als wir gestartet sind, war die Entwicklung in dieser Geschwindigkeit für uns nicht absehbar. Wir sind dann sehr, sehr schnell in Deutschland gewachsen, im Umsatz und in den Mitarbeitern sowie in den Prozessen. In der ersten Zeit konnten wir uns primär um unsere Kunden und die Lösungen für die Kunden kümmern. Anfangs waren wir in der Branche unbekannt, wir konnten unerkannt über die Internorga gehen. Jetzt werden wir angesprochen. Das ist so seit kurz vor Bekanntgabe der Beteiligung von Genui, sodass wir fast drei Jahre Zeit hatten, in Ruhe zu arbeiten.

Eine Wachstumsrate von eintausenddreihundertfünfundvierzig Prozent und 35 Millionen Euro Umsatz 2016 – überzeugend!

Ihr Slogan lautet: „So kauft man Gastronomiebedarf heute“. Was macht Ihr Angebot so zeitgemäß? Jens Schütte: Wir haben uns eingehend mit Branche und Konkurrenz beschäftigt. Unsere Analyse: Der Kunde hat eine Entscheidung zu treffen – entweder online günstig kaufen und dafür nur einen kleinen oder gar keinen Service bekommen. Oder sich für den Fachhandel 4.2017

Fotos: GW Verlag, Chris Marxen | Headshots-Berlin.de

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

OHERO

entscheiden, wo er viel Service bekommt, die Auswahl ein biss­chen kleiner ist, aber auch die Preise etwas anders sind. Unser Ziel war, das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Wir möchten einen extrem guten Onlineshop haben. Wir möchten extrem gute Beratung bieten, sei es per Online-Chat, per Facebook oder auch 24 Stunden am Telefon. Wir waren übrigens die ersten mit einer 24-StundenHotline. Der klassische Fachhandel behauptet von sich: „Service bedeutet Installation und Einweisung, Gewährleistungs- und Garantieabwicklung, Wartung und Reparatur. Der Kunde erwartet es bei sich vor Ort im Betrieb durch ausgebildete Techniker, möglichst für alle Geräte.“ Können Sie diese Punkte ebenfalls bieten? Mark Baukmann: Wir möchten nicht günstig Produkte von A nach B schieben. Sondern wir möchten beim Kunden, wenn er das Produkt hat, die Inbetriebnahme unterstützen und ein Servicenetzwerk bieten, wenn technische Probleme auftauchen. Die skizzierten Pole – günstiger Onlinehandel hier, beratungskompetenter Fachhandel dort – sind nicht wertend gemeint. Unsere Überzeugung ist: „Wenn ich Kunde wäre, würde ich beides haben wollen.“ Welche Service-Dienstleistungen bieten Sie dem Kunden an? Wie lautet Ihr Konzept für das After-Sales-Geschäft? Andreas Korsus: Unser Serviceportfolio war vor drei Jahren kleiner als heute und ist heute kleiner als es in drei Jahren sein wird. Wir bieten ein funktionierendes Technikernetzwerk, wir sind physisch vor Ort beim Kunden. Das ist wichtig, denn wenn die letzte Meile nicht gegangen wird, ist der Kunde unzufrieden. GastroHero versteht sich jetzt schon als ein Serviceunternehmen. Unser Anspruch lautet: Mach es möglichst einfach für den Kunden.

Kassensysteme. Soll heißen: Wir wollen nicht nur Produkte verkaufen, sondern Partner sein, der sich der Probleme des Gastronomen annimmt. Und dieser Mehrwert wird unter Nutzung aller gängigen Medien und Kanäle angeboten. Womit überzeugen Sie künftig die Vorstände großer GV-Anbieter? Andreas Korsus: Gemeinschaftsverpflegung und Projektplanung sind spannende, stetig wachsende Zielgruppen. Wir verfolgen in Zusammenarbeit mit Seniorenheimen bereits erste Projekte, bieten Fachplanung an und kooperieren mit der Systemgastronomie. Inwiefern beeinflussen Trends im Außer-Haus-Geschäft Ihre Strategie? Mark Baukmann: Wir lernen von unseren Kunden, den Gastronomen, mit welchen Produkten und Varianten von Produkten und Dienstleistungen wir einen Mehrwert für den Kunden liefern können. Unsere Aufgabe ist es, das schneller zu verstehen und schneller in Lösungen für den Kunden umzusetzen als der Mitbewerber. Der kleine Fachhändler kann das vielleicht nicht so gut, der Großhändler in seiner Region sehr wohl. GastroHero denkt aber national und international. Michael Huber (lacht): Es kann sie eigentlich gar keiner mögen – außer der Kunde Jens Schütte: Wir sehen die positive Entwicklung auf Kundenseite: Onlinehandel ist geübtes Alltagsformat bei den Jüngeren. Wir sehen das aber auch auf Industrieseite, für die es selbstverständlich ist, mit Versand- und Onlinehändlern zusammenzuarbeiten. Auch wenn die großen Marken sich noch etwas schwer mit dem Onlinehandel tun – aber auch hier tut sich gerade einiges. www.gastro-hero.de

Welches Potenzial, Herr Huber, sehen Sie in diesem Geschäftsmodell? Welche Erfahrungen, die Sie als Generalbevollmächtigter von Veltins und Trilux mitbringen, lassen sich auf junge Start-upUnternehmen übertragen? Michael Huber: Wir sehen, dass hier vieles anders gemacht wird. Es herrscht eine ungeheure Hands-on-Mentalität. In Sachen Firmenkultur und Arbeitsklima unterscheidet sich diese junge Firma erheblich von den Strukturen konventioneller Unternehmen. Nur damit ist zu erklären, wie in so kurzer Zeit so viele qualifizierte und engagierte Mitarbeiter gewonnen werden konnten. Die Dynamik der drei Herren macht mir ungeheuren Spaß. Dazu kommt das Nutzungsverhalten heutiger Online-User, die den Internethandel aus ihrem privaten alltäglichen Umgang mit Amazon, Zalando und anderen gewöhnt sind. Was die Jungs von GastroHero hier machen, ist die Zukunft im Onlinegeschäft – zumindest in einem gewissen Bereich. Haben Sie Ihre heutige Strategie von Anfang an geplant und verfolgt oder ist eins aus dem anderen gewachsen? Andreas Korsus: Von Anfang an wollten wir kompetente Mitarbeiter und einen 24-Stunden-Service bieten. On top kam dazu: schnelle Technikernetzwerke bei Gewährleistungen oder Projektanfragen. Der Strategieansatz, beides miteinander zu verbinden, war immer gegeben, um sich damit von den Mitbewerbern abzugrenzen. Richtet sich Ihr Angebot eher an kleinere gastronomische Betriebe, wie sie für NRW typisch sind? Jens Schütte: Kleine und mittlere Betriebe standen bisher im Fokus. Wir sehen uns hier klar als Partner der Gastronomie. Auf YouTube und auf Facebook laufen zum Beispiel unsere Beratungskanäle mit dem Fernsehkoch Alexander Wahi. Der Gastronom hat nämlich wenig Zeit, sich mit weitergehenden Themen zu beschäftigen. Dann ist ein Online-Videoformat einfacher, als eine Schulung zu besuchen. Ganz neu ist unser Online-Magazin CHEERS. Darin finden sich Artikel zum Mindestlohn oder zu den neuen Pflichten in Sachen www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

KOMBIDÄMPFER & MUL

Per Fingertipp in eine neue Kochwelt Seit geraumer Zeit ist er aus der Profiküche nicht mehr wegzudenken – der Kombidämpfer. Vor über 40 Jahren trat er seinen Siegeszug durch die Gastronomie an, der bis heute anhält. Seit einiger Zeit an seiner Seite: Multifunktionsgeräte. Von Yvonne Ludwig-Alfers Der große Gastraum ist gut gefüllt und in der Küche steht nur der Küchenchef mit seinen Assistenten, obwohl ein paar weitere helfende Hände nötig wären, was aber dazu führen würde, dass man sich in der kleinen, engen Küche gegenseitig auf die Füße treten würde. Und während eine der Servicekräfte die doppelte Menge an Tischen bedient und sich den Wünschen der Gäste stellt, entdeckt man durch das Fenster die Schautafel des gastronomischen Nachbars, auf der steht: Drei Hauptspeisen zum Preis von zweien. Kurz: Restaurantbetreiber müssen sich aktuell vielen Herausforderungen stellen. Dem hohen Anspruch der Gäste, dem Bestehen bleiben neben Marktbegleitern, dem Fachkräftemangel sowie immer kleiner werdenden Küchen, weil Gasträume größer werden. Multifunktionale Gargeräte wie der Kombidämpfer können an dieser Stelle die Küchenmannschaft unterstützen, auch bezüglich Platz, denn die Hersteller haben längst auch die kleinen Brüder der großen Geräte im Sortiment, die mit geringer Breite (teils unter 600 Millimetern), niedrigen Verbrauchswerten und einfacher Reinigung punkten. Dank einer modernen Steuerung können sie nach kurzer Einführung auch von Aushilfen bedient werden – worauf die Hersteller verstärkt achten.

Convotherm mini 1010

Eloma Multimax

Die vollwertigen Kombidämpfer der miniReihe von Convotherm in vier Größen und elf Ausführungen vereinen Technologie und Exzellenz auf kleinem Raum. Darunter beispielsweise der 2in1. Der Clou: Zwei separate Garräume auf 515 Millimetern Breite, die über eine Bedienoberfläche gesteuert werden. Neben der Standardsteuerung über Knöpfe sind die minis auch mit der intuitiven Full-Touch-Screen Bedienoberfläche easyTouch erhältlich. Diese bietet Anwendern eine einfache Bedienführung dank Piktogrammen in der Schnellwahlfunktion Press&Go und zusätzliche Prozesssicherheit. Die Benutzeroberfläche kann auf die Anforderungen der Arbeitsabläufe optimiert werden und ermöglicht es wirklich jedem im Küchenteam, optimal zubereitete Gerichte den Geräten zu entnehmen. Für zusätzlichen Komfort und Sicherheit kann das vollautomatische Reinigungssystem ConvoClean system optional dazu bestellt werden. Bei Platzproblemen bietet Eloma unter anderem mit passendem Namen den JokerMT (52 Zentimeter Breite) an. Reduktion auf das Wesentliche, allerdings auf größerer Stellfläche, präsentierte das Unternehmen mit dem

neuen Multimax (je nach Ausführung 92,5 bis 131 Zentimeter Breite) auf der Internorga 2017. Der neue unkomplizierte Handwerker soll die Erfolgsgeschichte des bewährten Kombidämpfers Multimax A und B fortsetzen. Die Modelle in vier verschiedenen Gerätegrößen verfügen über ein sprachneutrales Bedienkonzept. Mit dem fünf Zoll-TouchBildschirm und dem auf Druck reagierenden Drehgeber lassen sie sich intuitiv bedienen. Trotz des einfachen Grundkonzeptes sind alle Anwendungen abgedeckt, von 30 bis 300 Grad Celsius: Dämpfen, Kombidämpfen, Intensiv-Dämpfen, Vario-Dämpfen, Heißluft, NT-Garen, Delta-T Garen und Regenerieren. Das bewährte Frischdampfsystem von Eloma, das den Dampf direkt im Garraum erzeugt, ist ideal auch für sensible Lebensmittel. Unter dem Motto „Das gleiche nochmal, bitte!“ kann jedes Gericht jederzeit wiederholt werden. Für weitere Sicherheit sorgt das serienmäßige SPS Steam Protection System, das nach abgeschlossenem Garvorgang automatisch den Dampf aus dem Garraum absaugt, um den Anwender vor Verbrennungen zu schützen und das Raumklima nicht unnötig zu belasten. Wie von Eloma gewohnt gibt es den Multimax mit einer soliden Grundausstattung und Optionen wie autoclean, Linksanschlag und gespiegelter Blende oder der Multi-ÖkoKondensationshaube, die nicht übersteht.

Krefft Lainox Sapiens

4.2017

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

LTIFUNKTIONSGERÄTE

Hobart. Der Spültechnikprofi geht unter die Kombidämpferhersteller. Die erste Offerte sind Gargeräte für Hobart als auch für die Budgetlinie ecomax by Hobart in den Ausführungen Hobart Combi, Hobart Combiplus und ecocombi. Ob Combi oder Combiplus ist eine Frage der Ausstattung und (Sonder-) Funktionen. Die Modelle bieten optimale Garergebnisse dank des Air-Control-Sys­ tems (stufenloses Einstellen der Lüftergeschwindigkeit) und lassen sich mit wahlweise VisioPAD oder FastPAD einfach bedienen. Darüber hinaus verfügen sie über schnelle, vollautomatische Reinigungsprogramme. Das geschlossene Reinigungssystem spart Zeit, Wasser und Reiniger. Durch das CoreControl-Programm und die niedrigen Anschlusswerte fällt der Stromverbrauch gering aus. Dank der Wärmeverteilung und den sechs Lüftergeschwindigkeiten sorgen die robusten Geräte für gleichbleibend gute Garergebnisse. Das Basic-Touch Display vereinfacht die intuitive Bedienung, wahlweise manuell oder über hinterlegte Programme. Die fünf alternativen Wasser und Reiniger sparenden Waschprogramme sorgen für Sauberkeit in kurzer Zeit. Mit dem Smart Upgrade Pack lassen sich die ecocombi-Geräte weiter aufrüsten. Eine leistungsstarke, flexible und robuste Alternative zum cloudfähigen Lainox Naboo bietet Krefft Großküchentechnik im Deutschland-Vertrieb mit der Heißluftdämpferserie Lainox Sapiens. Die Modelle punkten nicht nur mit allen marktüblichen Features, sondern vor allem mit Schnelligkeit, wenn es um immer gleiche Abläufe für stets identische Qualitätsstandards in der Speisenproduktion geht. Der Küchenchef kann insgesamt neun Kurzwahltasten mit je einem Favoritenprogramm belegen, der Start dieser erfolgt per Fingertipp. Darüber hinaus ist der Lainox Sapiens mit einem elektroni-

schen Drehregler beziehungsweise einer Menütaste für den Zugriff auf 95 vorinstallierte und 99 frei programmierbare Speicherplätze ausgestattet. Wie beim Naboo kann an jedem Punkt in den laufenden Garprozess eingegriffen werden, Änderungen werden sofort übernommen und lassen sich später als persönliches Programm abspeichern. Weiterhin stehen zwei Reinigungssysteme zur Auswahl: SCS Solid Clean Multidosing und LCS LiquidClean. Bei den Gerätegrößen bietet Lainox eine der umfangreichsten Auswahlen im Markt: Lainox Sapiens gibt es von 7 x 1/1 GN bis 20 x 2/1 GN in insgesamt sechs Größen. In der kompakten Ausführung mit nur 51 Zentimeter Korpusbreite ist der Compact by Sapiens in den Größen 6 x 2/3 GN bis 10 x 1/1 GN erhältlich. Krefft gibt zwei Jahre Vollgarantie auf die Geräte der beiden Serien. Die Reihe ConvectAirS- von Küppersbusch in der Expert- und Professional-Ausführung (513 Millimeter Breite) verfügen über die gleiche Hardware und pragmatische Bedienung der ConvectAir+-Modelle aus Gelsenkirchen. Der Professional kann über ein benutzerfreundliches Farb-Touch-Panel bedient und mittels Android-App und USBStick mit selbstgeschriebenen Garprogrammen bespielt werden. Die Expert-Version wird über ein zentrales Einstellrad gesteuert. Der mit Frischdampf arbeitende Kombidämpfer punktet zudem bei der Reinigung. In der Professional-Variante gibt es ihn seri-

Hobart Combi mini Küppersbusch ConvectAirS

enmäßig mit vollautomatischem TurboDrive Reinigungssystem. Dabei setzt das Unternehmen auf Flüssigreiniger – mit dem Vorteil, dass sich Transportwege minimieren und der Reiniger je nach Verschmutzung frei dosierbar ist. Der ConvectAirS ist in drei Größen erhältlich. Auch Kochtechnikprofi MKN entlastet Küchenteams mit den beiden Kombidämpfermodellen FlexiCombi und SpaceCombi sowie dem Multifunktionsgerät FlexiChef. Alle drei Geräte aus Wolfenbüttel lassen sich über die iMagicPilot Touch & Slide Steuerung bedienen, die intuitiv wie ein Smartphone funktioniert. Zusätzlich punktet die MKNSteuerung durch ihre brillante Darstellung. Parameter kann der Koch bequem von allen Seiten ablesen. Mit wenigen Touches ist die Steuerung auf die Bedürfnisse des Profis abgestimmt und eine große Hilfestellung für ungelernte Kräfte. Integrierte Infoschritte, Favoritenprogramme im Startmenü und die Bedienungsanleitung als Videoclip direkt im Gerät runden ab. In zehn unterschiedlichen Garkategorien werden konstante Kochergebnisse reproduzierbar. Über 250 Garprozesse sind im autoChef inklusive. Insgesamt stehen über 350 Speicherplätze mit bis zu 20 Schritten zur Verfügung. Leistung und minimaler Platzbedarf vereinen sich in der Palux Touch ’n’ Steam Kompakt­ serie SL. Auch hier erfolgt die Bedienung intuitiv per Fingertipp auf eins der Symbole oder die gewünschte Bedienfunktion. Der hochauflösende TFT-Touch-Farbbildschirm ist vollständig in das Hygiene-Glaspanel integriert und lässt sich problemlos reinigen. Auf dem übersichtlichen Monitor mit großen Anzeigen haben Köche aus jedem Blickwinkel die aktuellen Aktivitäten des Geräts im Visier. Zwischen zwei Bedienversionen kann gewählt werden: Basic und Comfort. Letztere bietet neun verschiedene Bedien- und Programmoberflächen, vom manuellen bis zum automatischen SmartCooking-Betrieb. Garproduktgruppe auswählen, Produkt und Ergebnis festlegen, starten: Mit nur vier Fingertipps erzielen Köche in diesem Modus optimale Garergebnisse. Die Funktion Kochbuch zeigt werksseitig gespeicherte Speisen als übersichtliche Programmlisten oder in Piktos. Nur drei Tipps sind nötig, um Kochbuch und Garprogramm zu wählen und zu starten. Eins der weiteren Features: Über die USB­-Schnittstelle kann der Nutzer eigene Bilder von Speisen übernehmen und seine anwenderspezifischen Garprogramme abspeichern. Im Herbst vergangenen Jahres verkleinerte sich Rational, nicht hinsichtlich der Unternehmensgröße – da stehen die Zeichen eher auf Wachstum –, sondern bei

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

KOMBIDÄMPFER & MUL

Netzwerk einbinden, zentral steuern und digital per PC, Smartphone oder Tablet verwalten lassen. Ältere Modelle können nachgerüstet werden. MKN MagicPilot

seinen SelfCookingCentern. Und so vereint der kleinste Rational aller Zeiten, das SelfCookingCenter XS, über 40 Jahre Kombidämpfer-Erfahrung auf engstem Raum (567 Millimeter Breite). Bei Ausstattung und Leistung steht es seinen großen Brüdern in nichts nach. Neben dem integrierten Frischdampfgenerator verfügt es über bekannte Assistenten wie iCookingControl, der intelligenten Unterstützung beim Kochen, iLevelControl, dem Assistenten für optimale Mischbeschickung, HiDensitiyControl, dem Garant für beste Speisenqualität durch maximale Leistung und präzise Regelung der Garraumbedingungen. Auch Efficient CareControl für automatische Reinigung und Entkalkung fehlt nicht. Egal ob Einbaulösung, Wandbefestigung oder als Standgerät, grillt, dämpft, brät, gratiniert und backt das neue Gerät. Obendrein lässt es sich – dank der bekannten einfachen Bedienung von Rational – simpel steuern. Geräte ab dem Produktionsdatum 3-2017 enthalten übrigens eine Ethernet-Schnittstelle. Sie ist Basis für „ConnectedCooking“, die neue digitale Vernetzungslösung der Rational Gruppe, mit derer sich ein oder mehrere Geräte in ein

Beim neuen Retigo Vision Kombidämpfer, der 2017 Premiere auf der Internorga feierte, hat das Unternehmen den Fokus auf vollständige individuelle Gestaltung gelegt: Persönlich erstellte Profile werden hinterlegt, so kann

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www.claus-grosskuechen.de www.clauswärmebrücken.de jeder Anwender auf seine wichtigsten Programme und Funktionen mit nur einem Tas­ tendruck zugreifen. Dabei bleibt die Bedienung generell klar, einfach, selbsterklärend und übersichtlich. Der Koch kann jederzeit in Garabläufe eingreifen, alle Parameter einsehen und ändern. Neue Funktionen erleichtern die Bedienung zusätzlich und eröffnen weitere Möglichkeiten der Speisenproduktion, wie zum Beispiel die neue patentierte Entfeuchtung. Bei allen technischen Neuerungen hat Retigo auf eine wichtige Eigen-

schaft besonderen Wert gelegt: Der Verbrauch von Wasser und Strom wurde durch verschiedene Features nochmals reduziert. Dabei wurden alle Vorteile der Vorgängerserie beibehalten, etwa der ergonomische Quereinschub und das Preis-/Leistungsverhältnis. Retigo Blue Vision Kombidämpfer verfügen über eine USB-Schnittstelle und einen LAN-Anschluss zur Übertragung von Garprogrammen, HACCP-Daten, Bildern oder auch Klingeltönen. Die HACCP-Daten sind auf dem Bildschirm ablesbar oder können mit dem mitgelieferten Computerprogramm übersichtlich dargestellt werden. Das manuelle Überwachen von Temperaturen entfällt. Beim Anschluss über LAN lässt sich der Kombidämpfer im Bedarfsfall auch über mobile Endgeräte oder den PC fernsteuern. Der kleinste Retigo Vision Kombidämpfer mit 6 x GN 2/3 lässt sich auch auf einer Konsole an die Wand montieren, bietet damit ganz neue Raumnutzungsmöglichkeiten. Bei größerem Kapazitätsbedarf ist eine Turmkombination aus zwei Geräten sinnvoll. Mit den zwei neuen ChefTop Mind.Maps Compact-Modellen und dem ChefTop Mind. Maps Kombidämpfer XEVC-0311EPR im XSFormat reagiert Unox auf die kleiner werdenden Profiküchen. 535 Millimeter Breite weisen XECC-0523-EPR und XECC-1013-EPR auf. Verstecken muss sich deren Technik auf engem Raum nicht vor den großen Brüdern im Portfolio des Unternehmens. Wie die gesamte ChefTop Mind.Maps-Range zeichnen auch sie sich durch moderne Technologien, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus. Die Mind.Map-Technologie erlaubt es dem Koch, aufwändige Garprozesse mit einfachen Handbewegungen auf dem Display auszuführen und für zukünftige Anwendungen zu speichern.

Retigo Vision Palux T'n'S 611 SL Rational SCC XS

4.2017


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

LTIFUNKTIONSGERÄTE

Ambach IQ850

Multifunktional auf ganzer Linie Kompakte Power mit sparsamem Energieeinsatz für die Gastronomie liefert Ambach unter anderem mit seinem Multifunktionsgerät IQ850. Kochen, dämpfen, dünsten, braten, schmoren, frittieren, Pasta kochen und vieles mehr lässt sich über eine der zwei Bedienarten steuern: Im manuellen Modus können per Einstellung von Temperatur, Zeit oder Kerntemperatur bis zu 20 Garschritte nacheinander ausgeführt werden. Der Kochbuchmodus umfasst bis zu 200 Rezepte (30 bereits vorprogrammiert). Ein Klick auf das übersichtliche Touch-Panel des Ambach Navigators genügt und ein Programm startet. Klare, verständliche Symbole führen durch das Menü. Zur optimalen Sichtbarkeit, Bedienung und um die Belegung von Arbeitsfläche zu vermeiden, wurde der höhenverstellbare Ambach Navigator an einem Schwanenhals angebracht. Das multifunktionale Gargerät VarioCooking Center Multificiency 112L von Frima kocht, backt und frittiert, vereint dabei Flexibilität (zwei Tiegel) und Ergonomie (Gargeräte wie Kipper, Kessel, Herd oder Fritteuse können entfallen). Dank der patentierten Heiz-

technologie können Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent erreicht werden. Integrierte Kochintelligenz sorgt für perfekte Garergebnisse, so werden beispielsweise Nudeln am Ende der Garzeit automatisch aus dem Wasser gehoben. Des Weiteren regelt das Gerät die Temperatur sekundengenau, sodass Flüssigkeiten nicht überkochen oder anbrennen. Kipper, Kessel, Herd oder Fritteuse sind in diesem multifunktionalen Gerät zusammengefasst. Mit Hilfe des cleveren, robusten Originalzubehörs können Küchenchefs das VarioCooking Center noch effizienter und einfacher nutzen. Mit den neuen Konvektomaten ­ALFA420MFH, ALFA425H und ALFA420H aus Edelstahl aktualisiert Smeg Foodservice sein Sortiment an Gewerbebacköfen. Profiqualität trifft hier auf den typisch italienischen Chic. Das Basismodell ALFA420H bietet eine schnelle und zuverlässige Zubereitung durch das autoreverse Heißluftsystem. Der ALFA420MFH verfügt über zusätzliche Funktionen wie Ober-/Unterhitze, Grillfunktion und kann, wie alle Modelle, zusätzlich das Gargut beschwaden und ist über eine Klapptür zu öffnen, während der ALFA25H über eine Drehtür verfügt. Auch er arbeitet mit Heißluft und einer zusätzlichen Beschwadungsfunktion. Alle ­Modelle bieten Platz für vier Euronorm Backbleche mit den Abmessungen 600 x 400 Millimeter beziehungsweise GN1/1-Behälter. Bei den Konvektomaten wurden die Lüfter im Garraum neu angeordnet. Dadurch verteilt sich die Wärme zwischen den Backwaren noch schneller und gleichmäßiger. Die Geräte heizen sich in kürzester Zeit auf Temperaturen zwischen 50 und 250 Grad auf. Dazu trägt auch die verstärkte Wärmeisolierung bei: So hat Smeg den Abstand der Scheiben in der doppelverglasten Türe von 32 auf 43 Millimeter erweitert. Außerdem lässt sich die innere Scheibe, im Vergleich zu den Vorgängermodellen, dank eines neuen

Unox MindMaps

Frima VarioCookingCenter 112L

Öffnungsmechanismus noch leichter reinigen. Ausgeklügelt ist auch das neue Stapelkonzept: Ohne zusätzliche Vorrichtung lassen sich mehrere Geräte einfach aufeinanderstellen. Für Stabilität sorgen die höhenverstellbaren, überarbeiteten Standfüße mit integrierten Gummistollen. Ein weiteres Qualitätsmerkmal: Smeg Foodservice hat den Abluftkamin direkt mit dem Garraum verschweißt und verhindert dadurch Undichtigkeiten. Der Hersteller legt auch in Sachen Service und Wartung nochmals nach. Die Steckdichtung in der Türe lässt sich einfacher wechseln. Außerdem sind die Elektrokomponenten leichter zugänglich und auch der Anschluss an den bauseitigen Stromanschluss wurde vereinfacht. Ein zusätzlicher Kühlventilator verlängert die Lebensdauer der Elektrokomponenten.

SERVICE • www.ambach.com • www.convotherm.com • www.eloma.de • www.frima-online.com • www.hobart.de • www.krefft.de • www.kueppersbusch.com • www.lainox.it/de • www.mkn.de • www.palux.de • www.rational-online.com • www.retigo.de • www.smegfoodservice.com/de • www.unox-oefen.de Smeg ALFA420MFH

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

MEIKO

Neue Haubenspülmaschine Meiko hat die 2014 etablierte M-iClean Reihe an Untertischmaschinen durch eine neue Hauben­ maschine ergänzt: M-iClean H. Sie wartet gleich mit einer ganzen Reihe an Neuheiten auf. Dazu zählen die automatische Haubenöffnung und -schließung, der Trockentisch, Edelstahlverrohrung, Abwasserwärmerückgewinnung und eine Mechanik zur Wärmerückhaltung. Dr. Ing. Thomas Peukert, Leiter Konstruktion bei Meiko, erklärt: „Wir haben uns den Spülprozess sehr genau angesehen. Der Arbeitsplatz befindet sich eindeutig nicht frontal vor der Maschine, sondern links oder rechts daneben. Also haben wir das Bedien-Display an der Seite der Maschine in Augenhöhe angebracht und dafür gesorgt, dass mit der automatischen Haubenöffnung ein ergonomisch sehr viel durchdachterer Arbeitsplatz entsteht, weil die Maschine jetzt zum Öffnen und Schließen gar nicht mehr angefasst werden muss. Ein Tippen auf das Display reicht oder wir rüsten die Maschine gleich so aus, dass sich ihre Haube im Betrieb von alleine hebt und senkt dank einer automatischen Korberkennung.“ Für die Betreiber der Maschine entstehen so optimierte und schnellere Abläufe in einem angenehmeren Arbeitsumfeld. Die Haubenautomatik gibt sichtbar den Takt in der Spülküche an und übernimmt damit mehr Verantwortung im Spülprozess. Dazu Uwe Beyer, Küchenchef des Haus Hainstein in Eisenach: „Wir sparen eine halbe Stunde, die unsere Spülkraft gerne mit der Vorbereitung von Gemüse und Salat zubringt, weil dies für sie zugleich eine Abwechslung im Alltag darstellt.“ „Weil wir uns als Lösungsanbieter die Prozesse unserer Kunden zu eigen machen, können wir die M-iClean H auf Wunsch mit einem Trockentisch ergänzen“, sagt Thomas

Loos, Leitung Produktmanagement. „Spülgut mit nach unten offenen Hohlräumen, wie Tassen und Gläser, kommt trotz der hohen Waschtemperaturen mitunter immer noch nicht ganz trocken aus der Maschine. Deshalb haben wir im Auslauftisch einen Trockner mit Gebläse integriert, der eine spezielle Luftströmung erzeugt, die in Kombination mit der Restwärme und im Idealfall mit der Entmineralisierungstechnologie GioModul für in kürzester Zeit trockenes und streifenfreies Spülgut sorgt. Zeitraubendes und unhygienisches Nachpolieren sind jetzt kein Thema mehr.“ Ein vergleichbares Ergebnis ohne Trockentisch in der Maschine selbst zu erzeugen, würde deutlich mehr Zeit erfordern.

Insbesondere die automatische Haubenöffnung stellt laut Dr. Peukert mehr dar als eine Modellpflege der bisherigen Haubenmaschinen: „Wir haben die Maschinenreihe konstruktionsseitig mit der Haubenautomatik als Herzstück und nicht als nachträglicher Anbau auf eine völlig neue Plattform gestellt. Ganz nebenbei haben die Meiko-Ingenieure wie gewohnt erstklassige Arbeit geleistet in Sachen Nachhaltigkeit und Effizienz: Dank der Abwasserwärmerückgewinnung aus Edelstahl erreichen wir eine Energieeinsparung von zirka 15 Prozent. Noch mehr Genauigkeit bei den Bauteilen im Bereich des Spülarms sorgen für eine erstaunliche Verbesserung des Spülergebnisses.“ www.meiko.de HOBART

Cooles Kraftpaket Das Climate-Pro Energiesparsystem von Hobart sorgt nicht nur für angenehme Arbeitsbedingungen beim Spülen, sondern auch für eine effiziente und zügige Amortisation, denn die ressourcensparende Technik wird staatlich gefördert. Das innovative Climate-Pro Energiesparsystem senkt die Betriebskosten, verbessert das Arbeitsklima und dient der Umwelt

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Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

SARO GASTRO-PRODUCTS

Küchen-Hybrid mit Showeffekt Braten, Grillen und Frosten mit einem Gerät – das ist mit dem Twin-Tepp Teppanyaki von Saro Gastro-Products möglich. Der Hybrid punktet vor allem beim Front- und Show-Cooking. Haben die Stahlplatten ihre Betriebstemperatur von bis zu 240 beziehungsweise minus 38 Grad Celsius erreicht, können auf der einen Seite warme Speisen gegart und auf der anderen zeitgleich kalte oder auch eisgekühlte Desserts zubereitet werden. „Der Teppanyaki eignet sich ebenfalls zum Grillen – im Gegensatz zum offenen Grill lässt sich dabei mit Marinaden und Kräutern arbeiten, die Aromaten dringen noch stärker ein, Fisch, Fleisch und Gemüse können in Ruhe garen“, erklärt Walter Spangenberg, Geschäftsführer von Saro Gastro-Products. „Für die Zubereitung kalter Cremes und Süßspeisen wird die flüssige Masse in zügigen Bewegungen über die eisgekühlte Twin-Tepp-Platte gestrichen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht. Und dank der stufenlosen Regulierbarkeit des Gerätes ist sogar das Temperieren von Schokoladen auf den Stahlplatten möglich.“ Über das Steuerpanel mit eingebauter Zeitschaltuhr ist die Bedienung einfach. Der Kombi-Teppanyaki punktet auch mit seiner hartverchromten Oberfläche: Diese garantiert laut Saro ein langes Produktleben, leitet Wärme und Kälte optimal und lässt sich nach Gebrauch leicht reinigen. Außerdem sei der Temperaturverlust des Gerätes dank der Verchromung geringer – was eine höhere Energie-

effizienz gewährleiste. Gastronomen können verschiedene, rollbare Edelstahl-Tischelemente der Teppanyaki-Reihe individuell kombinieren. Wärmebehälter, Griddelplatten, ein Spritzschutz sowie eine integrierte Dunstabzugshaube ergänzen das Angebot nach Bedarf. www.saro.de

INOXAIR

Rauchgaswäscher Grillen mit Holzkohle und offenem Feuer ist ein Trend in der Gastronomie. Um zu starker Rauchgas- und Geruchsentwicklung zu begegnen, hat InoxAir den Rauchgaswäscher RGW entwickelt. Die neue Technologie beseitigt Emissionen soweit, dass es zu keinen Unannehmlichkeiten mehr kommt und Restaurantbetreiber sich über lästige Abluftprobleme keine Gedanken mehr machen müssen. Der Rauchgaswäscher kommt komplett ohne che­­ mische Zusätze aus, die Reinigung der Luft erfolgt umweltbewusst und nachhaltig.

Das mehrstufige Filtersystem setzt Wasser für die Luftreinigung ein. Der Grillrauch wird durch einen Lüfter angesaugt und zunächst mit einem feinen Wassernebel besprüht. Grobe Fett- und Rußpartikel werden gefiltert und im Wasser gebunden, gleichzeitig kühlt der Rauch ab. Zurück bleibt eine fettfreie und vom Ruß gereinigte Luft, deren Tempe-

ratur um 50 Prozent gesunken ist. Das Gerät verfügt über eine automatische Selbstreinigungsfunktion. Der Rauchgaswäscher kann laut InoxAir in jede bestehende Abluftanlage installiert und nachgerüstet werden. www.inoxair.de

KBS GASTROTECHNIK

Mit schweißtreibender Arbeit an der Bandspülmaschine will Hobart Schluss machen: Dank der Kombination des Effizienzkonzeptes mit der Technik des Climate-Pro Energiesparsystems wird der Maschine die Energie der warmen Abluft wieder zugeführt. Das Ergebnis: Angenehme 17 Grad Celsius kühle Ablufttemperatur und damit ein wichtiger Beitrag zu einem guten Raumklima. Außerdem entfällt die Notwendigkeit zum direkten bauseitigen Anschluss an die Raumlufttechnik und es ergeben sich laut Unternehmen sinkende Betriebskosten pro Jahr um bis zu 1.700 Euro. Das bedeute eine Amortisation der Kosten in weniger als drei Jahren. Außerdem gibt es eine staatliche Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zusätzlich. Konkret: bis zu 30 Prozent der Netto-Investitionskosten des Energiesparsys­tems werden dem Käufer erstattet. Die neue Technik reduziert laut Hobart den Kohlenstoffdioxidausstoß um bis zu sechs Tonnen pro Jahr. www.hobart.de www.trendkompass.de

Gesamtkatalog ist da Den ersten Katalog als Vollsortimenter hat nun KBS Gastrotechnik herausgebracht. Auf 450 Seiten findet sich alles, was an Geräten in der Gastronomie benötigt wird. Übersichtlich in zehn Kapiteln aufgeteilt, gibt es neben dem alten Produktangebot im Bereich Kälte auch die neue Produktpalette für Thermik, Lüftung, Spültechnik, Vorbereitung und Edelstahlmöbel. Der neue Katalog präsentiert sich aufgeräumt und gut strukturiert, wichtige Eigenschaften werden durch Icons hervorgehoben. Die Preise bleiben dabei stabil: Für manche Produkte konnten sie, dank günstigerer Einkaufspreise, sogar gesenkt werden. Der Katalog kann bei KBS Gastrotechnik unter Telefon 06131 / 9589 01 oder per Mail an kbs@kbs-gastrotechnik.de bezogen werden. www.kbs-gastrotechnik.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

SMEG FOODSERVICE

Neue Easyline Der Hersteller für professionelle Küchentechnik Smeg Foodservice präsentiert die neueste Generation seiner Gewerbespülmaschinen Easyline mit einigen techno­lo­ gischen Neuerungen. Zur Verfügung stehen Hauben-, Geschirrund Gläserspülmaschinen. Die Geräte verfügen über ein patentiertes Spülsystem, das den Wasser- und Energieverbrauch senkt. Gleichzeitig sind die für den Außer-HausMarkt entwickelten Geräte einfach zu bedienen. Das neue, übersichtliche Bedienfeld mit Soft-Touch-Tasten informiert auf einen Blick über den Status der Maschine. Besonders hilfreich: die Start-Taste, die situativ die Farbe wechselt. So leuchtet sie grün, wenn die Maschine betriebsbereit ist und blau bei laufendem Spülgang. Zudem sorgt eine Reihe technischer Neuerungen für exzellente Spülleistung unter allen Einsatzbedingungen. Das innovative Wasserenthärtungssystem regeneriert den Enthärter kontinuierlich während der Reinigungsphase. Dadurch ist die Maschine mit korrekter Wasserqualität immer betriebsbereit. Außerdem schützt das System vor Kalkablagerungen. Zudem wurden die Programme auf verschiedene Spülgutarten optimiert. Gläser, Teller und Kochgeschirr werden so unter Einhaltung hoher Hygienestandards gereinigt. Neu ist auch die Cycle-Clean-Funktion: Sie wech-

selt das Wasser im Tank komplett und lässt das Gerät wie eine Frischwassermaschine arbeiten. Für ein schnelles und hygienisches Spülen sowie Trocknen sind die Easyline Gewerbespülmaschinen auch mit einem HTRKlarspülsystem verfügbar. In der gesamten Nachspülphase bleiben damit Wasserdruck, -menge und -temperatur konstant. Die Nachspülung kann mit Hilfe der Extra Rinse Funktion verlängert werden, um die Temperaturübertragung auf das Geschirrgut zu erhöhen und so Hygiene und Selbsttrocknung zu verbessern. Zu der Modellreihe Easyline gehören Haubenspülmaschinen (Modell HTY511) mit 500 x 500 Millimeter Korb und einer Nutzhöhe von 440 Millimeter, die selbst größeres Geschirrgut und Küchenutensilien zuverlässig reinigen. Außerdem Geschirrspülmaschinen (Modell UD511) mit 500 x 500 Millimeter Korb sowie Gläserspülmaschinen (Modell UG411) mit 710 Millimeter Korpushöhe und 400 x 400 Millimeter Korb, die dank einer Nutzhöhe von 310 Millimetern auch mit langstieligen Gläsern zurechtkommt. www.smegfoodservice.com/de

Haubenspülmaschine der Easyline HTY511 WÜSTHOF

Vielfältige Neuheiten Das Solinger Unternehmen Wüsthof stellte auf der Internorga unter anderem neue, leichte Halbkropfmesser, einen Messerblock, drei Schneid- und Servierbretter, Schnittschutzhandschuhe sowie Schneidunterlagen vor. Die neuen Halbkropfmesser sind 30 Prozent leichter als die traditionellen Vollkropfmesser der Classic Serie. Das geringere Gewicht ergibt sich dank reduzierter Kropfform und dünneren Schliff der Klingen. Dadurch liegen die Messer, die aus einem Stück Chrom-Molybdän-Vanadium Klingenstahl geschmiedet sind, komfortabel in der Hand. Die Kropfform ermöglicht außerdem das Nutzen und Nachschärfen der gesamten Klinge. Zur Wahl stehen ein Gemüsemesser, ein Santoku, drei Koch- und ein Konditormesser mit Wellenschliff. Auch sie weisen die dreifache Vernietung der Griffschalen auf und passen damit in die bestehende Serie.

Sicher verstaut Im neuen Messerblock mit Magneten lassen sich beidseitig bis zu sechs Messer aufbewahren. Durch das Design und den Materialmix aus Thermobuche und Edelstahl wird er in der Küche zum Blickfang. Egal ob kurze oder lange Messerklingen, sie werden von den im Holz eingelassenen Magneten ge4.2017

Fotos: Press 'n' Relations / Hepp, Smeg, Stefanie Salzer-Deckert / pixelio.de, Wüsthof (2)

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

VDI

MANAGEMENT & ORGANISATION

HEPP

Gesunde Luft in großen Küchen

Chafing Dish Induction Plus in der Ausführung Arte

Der VDI hat die Richtlinie VDI 2052 Blatt 1, die Hinweise zu raumlufttechnischen Anlagen in gewerblichen Küchen gibt, zur Richtlinie des Monats April erklärt.

Ideale Temperatur Neu im Sortiment von Hepp ist der Chafing Dish Induction Plus GN 1/1 in den Ausführungen Excellent und Arte mit drei unterschiedlichen Gestellen – eine ideale Ergänzung für warme und kalte Büfetts.

In Küchenbereichen sind Zu- und Abluftanlagen so zu installieren, dass Gerüche, luftfremde Stoffe und Feuchtigkeit abgeführt und keinerlei hygienisch bedenkliche Luft zugeführt wird oder nachströmen kann. Auch Beeinträchtigungen von Räumen, die nicht zum Küchenbereich gehören, sollen vermieden werden. Eine Ausstattung mit eigenständigen Abluftanlagen für Küchen mit unterschiedlichen Nutzungseinheiten ist empfehlenswert. VDI 2052 Blatt 1 gilt nicht für gewerbliche Kleinstküchen und Haushaltsküchen (Anschlussleis­ tung < 25 Kilowatt). Sie gilt in Verbindung mit DIN EN 13779 und DIN 18869. Herausgeber der Richtlinie VDI 2052 Blatt 1 „Raumlufttechnik; Küchen (VDI-Lüftungsregeln)“ ist die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG). Die Richtlinie ist für 127,10 Euro beim Beuth Verlag unter Telefon 030 2601 2260 erhältlich. VDI-Mitglieder erhalten zehn Prozent Preisvorteil bei allen VDI-Richtlinien. www.beuth.de www.vdi.de

Mit der Serie Induction Plus bietet Hepp flexible Chafing Dishes nun auch in der Größe GN 1/1: Sie runden das Sortiment sinnvoll ab und überzeugen durch innovative Technik. Denn die edlen Speisenwärmer können je nach Bedarf mit Brennpaste, Heizplatte oder Induktion betrieben werden – bei gleichmäßiger und schneller Wärmeverteilung. Die formschönen Chafing Dishes gibt es in den beiden Ausführungen Excellent und Arte mit drei verschiedenen Gestellen. Gast und Personal begeistern sie zudem durch ihre einfache Handhabung. Aufgrund der innovativen und langlebigen Bremstechnik lässt sich der Deckel sanft öffnen und schließen. Die Griffe sind hitzebeständig, das Material inklusive Einsätzen und abnehmbarem Glasdeckel leicht zu reinigen und spülmaschinenfest. Das Kondenswasserrücklaufsystem sorgt zusätzlich für lang anhaltende Frische. www.hepp.de

Der neue KBS Gastrotechnik Gesamtkatalog 17/18 ist da!

Jetzt beste llen!

halten. Problemlos und ohne zu verkratzen können sie vom Block abgenommen werden und sind stets griffbereit. Rutschhemmende Gummifüße schonen die Arbeitsoberfläche und sorgen für sicheren Stand. Außerdem neu im Unternehmensportfolio sind Schneid- und Servierbretter in Weißbuche, die sowohl in der Küche als auch auf dem Tisch Anwendung finden können, funktionelle Schneidunterlagen aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) sowie praktische und dehnbare Schnittschutzhandschuhe mit dem Schnittschutzlevel 5. www.wuesthof.com www.trendkompass.de

Kostenfrei anfordern unter: kbs@kbs-gastrotechnik.de Telefon 06131 958901 oder zum Download unter

www.kbs-gastrotechnik.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

I MP R ES SU M

Karrieren Kompetenz Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe. 25. Jahrgang Herausgeber: Dietmar Huber † Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Str. 45, 45133 Essen Postfach 230190, 45069 Essen Telefon (0201) 87126-14 Telefax (0201) 87126-941 Internet: www.trendkompass.de E-Mail: info@trendkompass.de

Dr. Hilmar Rudloff

Geschäftsführung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Chefredaktion: Peter Erik Hillenbach (PEH) Telefon (0201) 87126-949 hillenbach@trendkompass.de

Marcus Stürzl

Redaktion: Yvonne Ludwig-Alfers (ylu) Telefon (0201) 87126-859 ludwig@trendkompass.de

Die Palux AG hat Dr. Hilmar Rudloff im März zum Technischen Vorstand berufen. Dank seiner langjährigen Erfahrung und Branchenkenntnis wird er das Führungsteam des Großküchenherstellers weiter stärken und wesentliche Impulse setzen. Dr. Rudloff blickt auf erfolgreiche Tätigkeiten in geschäftsführenden Positionen bei international tätigen Herstellern von Bäckereitechnik und Großkücheneinrichtungen zurück. Mit seiner Berufung in den Vorstand schafft Palux auch in der Geschäftsführung die Basis, das weitere Wachstum, die Erweiterung des Produktportfolios und die stetige Ausdehnung der bedienten Märkte konsequent fortzusetzen. www.palux.de

Marcus Stürzl, Fachberater für Großküchentechnik bei Hupfer, hat Anfang April 2017 eine erweiterte Vertriebsregion in Süddeutschland übernommen. Der gelernte Mechaniker sowie Groß- und Außenhandelskaufmann verantwortete zuvor schon Regionen in Franken. Künftig ist er auch Ansprechpartner für Kunden in Bayern, die zuvor Kai Bauer betreute. Dieser wechselte bei den Coesfeldern in eine neue Funktion. Stürzl verfügt über mehrere Jahre Branchenerfahrung. So war er vor seinem Wechsel zu Hupfer in 2015 bei einem süddeutschen Gastronomie-Fachhändler tätig und betreute unter anderem Kundenprojekte. Kontakt: m.stuerzl@hupfer-verkauf.de, Tel.: 01 51 / 11 33 69 40 www.hupfer.de

Maren Bielecke, Nina Bruckmann (Volontärinnen)

Layout: skrober.de Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, ­M aterialen und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr. Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung; (ohne Rechts­ anspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Porto­kosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-Abonnements-Preis auf Anfrage.

Frank Höck

Abo-Service: Printon Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de

Seit dem 1. März 2017 unterstützt Frank Höck als neuer Key Account Manager Planners & Consultants Welbilt (vormals Manitowoc Foodservice) bei der Betreuung von Fachplanern und Planungsbüros der Fachhändler. Dabei ist Höck alleiniger Fachplaner-Ansprechpartner für die Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz. Zu seinen Aufgabenfeldern gehört neben der technischen Unterstützung und Konzeption von Systemlösungen für alle Welbilt-Marken auch die Organisation von Fachplaner-Netzwerkveranstaltungen. Durch seine fast 30-jährige Erfahrung in der Großküchenbranche mit Stationen bei Hobart, Robot-Coupe und Blanco bringt Höck für diese neuen Aufgaben fundierte Kenntnisse mit. Durch seine Tätigkeit für den Verband der Fachplaner (VdF), die Food Consultants Society International (FCSI) und den HKI Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik greift Höck auf ein breites Kontaktnetzwerk zurück. Zuletzt war er von 2003 bis 2016 im Vertrieb von Blanco Professional tätig. Kontakt: frank.hoeck@welbilt.com, Tel.: 01 76 / 17 61 72 67 www.welbilt.com

Fotos: EKU, Electrolux Professional, Hupfer, Palux, Rentschler Reven, UNOX, Welbilt, Henry M.Linder für Winterhalter

Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Hans-Herbert Seng, Dr. Elena Winter

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 25 vom 1. Januar 2017. Keine Liefer- und ­Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugs­weise, nur mit schrift­licher Ge­nehmigung der GW Verlag GmbH ­gestattet. Herstellung: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern Druckauflage: 3.000 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.357 Exemplare (4. Quartal 2016). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

Stefan Rieche

Electrolux Professional stellt mit Stefan Rieche einen neuen Gebietsverkaufsleiter für den Bereich der Wäschereitechnik in Baden-Württemberg vor. Rieche trat am 1. März 2017 die Nachfolge von Helmut Esche an, der in den Ruhestand wechselte. Mit dem Betriebswirt hat sich das Unternehmen einen ausgewiesenen Experten für Reinigung und Hygiene an Bord geholt, der zugleich viele vertriebliche Erfahrungen mitbringt. Der 49-Jährige ist seit 1993 in verschiedenen Bereichen des Vertriebs aktiv – Stationen waren unter anderem Dan Pflegedokumentation und Meiko. Kontakt: stefan.rieche@electrolux.com, Tel.: 01 71 / 3 34 84 31 www.professional.electrolux.de 4.2017


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

PERSONALIEN

zen Profile

Markus Krein

Dirk Apfel

Radek Lokos

Roelof Hulshof

EKU Grossküchentechnik verstärkt seine Marktpräsenz: Ab sofort übernimmt Markus Krein beim Limburger Spezialisten für maßgeschneiderte Küchenlösungen die neu geschaffene Position der nationalen Fachhandels- und Fachplanerbetreuung vor Ort. Im Laufe von 30 Berufsjahren sammelte der 47-Jährige in verschiedensten Funktionen umfangreiches Know-how in der Großküchentechnik und -planung. Zuletzt verantwortete der gelernte Koch und Hotelbetriebswirt bei Meiko Maschinenbau den Bereich Spüllogistik/Gemeinschaftsverpflegung in Nordrhein-Westfalen (NRW), nachdem er die Marke Elro in NRW erfolgreich etablierte. Weitere Karrierestationen davor waren unter anderem Electrolux Professional und Eloma. Kontakt: MKrein@eku-limburg.de, Tel.: 01 77 / 5 90 01 25 www.eku-limburg.de Im Rahmen der Umstrukturierung und der damit verbundenen Erwartung einer positiven Unternehmensentwicklung für die kommenden Jahre verstärkt UNOX die Mannschaft der Gebietsverkaufsleiter. Während der Internorga trat das Team um Geschäftsführer Andreas Witte mit nahezu doppelter Stärke an (siehe dazu Seite 12 dieser Ausgabe). Neu dabei ist Thomas Merker (Gebiet Mitte 2 – Sauerland, Kassel, Erfurt), gelernter Koch mit umfassender Erfahrung im Vertrieb. Im Bereich West (Hessen, Rheinland-Pfalz) ist Dirk Apfel beratend tätig. Er bringt neben der Erfahrung als gelernter Koch noch eine Ausbildung als Hotelfachmann mit. Die beiden ehemaligen Kantinenbetriebsleiter Marian Bothfeld (Franken – Würzburg, Nürnberg) und Markus Bergmaier (Bayern – Augsburg, München) kümmern sich um Kunden im Süd-Osten. Im Süd-Westen (Stuttgart, Freiburg) ist Radek Lokos aktiv. Der gelernte Koch war zuletzt als Küchenchef in Freiburg tätig. Gleich drei Ausbildungen hat Roelof Hulshof (NRW 1 – Köln, Wuppertal) aufzuweisen. Der Koch, Bäcker und Hotelbetriebswirt war bisher als selbstständiger Caterer im Raum Köln unterwegs. Die einzige Frau, Anna Maria Dückinghaus (NRW 2 – Düsseldorf, Essen, Dortmund), ist Köchin und Hotelbetriebswirtin. In ihrer vorherigen Funktion war sie als F&B-Managerin tätig. Kontakt: Thomas Merker, Tel.: 01 51 / 54 44 65 10, Dirk Apfel, Tel.: 01 51 / 54 44 65 08, Marian Bothfeld, Tel.: 01 51 / 54 44 65 14, Markus Bergmaier, Tel.: 01 51 / 54 44 65 16, Radek Lokos, Tel.: 01 51 / 54 44 65 19, Roelof Hulshof, Tel.: 01 51 / 54 44 65 17, Anna Maria Dückinghaus, Tel.: 01 51 / 54 44 65 18 www.unox-oefen.de

Hans Stier (rechts) mit seinem neuen Winterhalter-Team für den Großraum Nürnberg, Anna Maria

Bayreuth und Würzburg (von

Dückinghaus

links nach rechts): Christian Behr, Andreas Bördlein, Louis Königer und Sven Schreiber.

Rentschler Reven hat eine neue Vertretung in Bayern: Uwe Diez, Inhaber der Schako-Niederlassung in Altdorf-Eismannsberg bei Nürnberg, übernahm den Vertrieb der Reven-Lüftungstechnik für Großküchen und die Lebensmittelindustrie. Bereits 2012 bezog die Firma Diez den „Klimastadl“ – ein modernes Büro- und Ausstellungsgebäude im Retro-Look mit angeschlossenen Schulungsräumen. Kontakt: Uwe Diez, uwe.diez@schako.de, Tel.: 0 91 87 / 90 98 98 www.klimastadl.schako.de; www.reven.de

Das Klimastadl-Team (von links): Uwe Diez, Sabine Diez, Sebastian Zwengauer.

Zu Jahresbeginn hat Winterhalter sein neues Team aus Fachberatern und Kundendienstmitarbeitern für den Großraum Nürnberg, Bayreuth und Würzburg vorgestellt. Hans Stier, Regionalleiter Süd-Ost, kann nun auf die Kompetenz von Andreas Bördlein, Sven Schreiber, Louis Königer und Christian Behr zurückgreifen. Bördlein ist seit 2007 für Winterhalter tätig und wechselt als Fachberater für Spültechnik vom Rhein-Main-Gebiet nach Bayern. Im Kundendienst wird Sven Schreiber, der seit zwei Jahren im Gebiet als Servicetechniker arbeitet, ab sofort von Königer und Behr unterstützt. Königer, seit 2015 im Unternehmen, kommt wie Bördlein vom RheinMain-Gebiet. Neu bei Winterhalter ist Behr, der langjährige Erfahrung als Servicetechniker in der Großküchentechnik vorweisen kann. Kontakt: Andreas Bördlein, andreas.boerdlein@winterhalter.de, Tel.: 01 70 / 7 87 71 41 www.winterhalter.de

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