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April 4 2018

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

www.gwverlag.de

Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

DAS WAR DIE INTERNORGA 2018

SEITEN 8-15

HERSTELLER-STATEMENTS ZU DEN INTERMESSEN KOMBIDÄMPFER SEITE 32

SEITEN 16-27

IMPRESSUM

SEITE 42

Die Sache mit den Pommes Wie wir alle wissen, trat am 11. Dezember 2017 die EU-Acrylamidverordnung in Kraft und wurde nach einer viermonatigen Übergangsfrist am 11. April 2018 verbindlich. Da war doch was… Und zwar Folgendes: Acrylamid entsteht bei starker Erhitzung stärkehaltiger Lebensmittel wie Kartoffel- oder Getreideerzeugnissen, aber auch bei der Röstung von Kaffee. Rösten, Braten, Backen und Frittie­ ren machen aber leider unsere Gerichte so lecker (braune Kruste dank Maillard-Reaktion); chemisch reagiert hier die Aminosäure Aspargin mit Zuckern. Acrylamid steht im Verdacht, krebserregend zu sein, deshalb will man die Verbraucher schützen – im privaten Haushalt und Außer-Haus. Industrie und Gastronomie sollen bei der Herstellung und Verarbeitung entsprechender Produkte (Brot,

Kuchen, Chips, Pommes, Kaffee) übermäßiges Frittieren oder zu dunkles Backen vermeiden. Einfache Stellschrauben Es gibt einfache Stellschrauben, um die Entstehung von Acrylamid zu drosseln, vor allem: Rohprodukte mit weniger Zu­ cker- und Stärkeanteil verwenden und die Hitze reduzieren. Die EU-Verordnung nennt hier 168 Grad für das Frittieren – viele Imbissbetriebe frittieren viel zu heiß und mit altem Fett. Auf der Internorga sprachen wir mit drei Experten, die sich des Themas bereits proaktiv angenommen hatten: Wolfgang Oberberger, Geschäftsführer des Frittiersystem-Anbieters Mamito, Christof Jürgens, Key Account Manager bei der Welbilt-Marke Frymaster, und Mike Sandkühler, GTEG-Fachhändler und Geschäftsführer von Gas­

tro Konzept. Auch wenn die EU-Verordnung für die Gastronomie zunächst stark empfehlenden Charakter hat, wird es doch Kontrollen geben: „Veterinäre mussten sich extra schulen lassen“, wussten die Experten, „und sie werden ab April ausschwärmen und die Betrie­ be ansch***en.“ Gemeinsam bieten die drei Firmen ein Sys­ tem zur Minimierung der Acrylamidwerte an. Ihre Argumente: Öltemperaturminimierung durch Timer, kürzere Garzeiten, dreifache Ölstandzeiten, Verwendung von raffiniertem Rapsöl. Bestens geeignet vor allem für Ketten und Systemer. Auch andere Unternehmen, etwa ascobloc in Dresden, arbeiten an Lösungen. Wir werden das Thema in Trendkompass 6.2018 (erscheint am 22. Juni) in einem Themenspecial vertiefen.

AUSSERDEM: Unox gibt neue Strukturen bekannt, Hobart informiert mit einer Roadshow über seine neue Gerätegeneration und das Netzwerk Culinaria ermittelte in einer Branchenumfrage Wünsche von Planern und Anwendern zum Thema Digitalisierung. Außerdem: Ein ausführlich bebildeter Rückblick auf die Internorga 2018 in Hamburg. Dies und mehr auf den Seiten 2–15

EcoBurner Der perfekte Einstieg in die Profi-Liga

Seiten 28–31 2018

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Ab Mitte 2017 standen bei Bobeck Gastrotec, Anbieter gewerblicher Spülmaschinen, die Zeichen auf Veränderung. Seit dem 1. Januar 2018 ist (fast) alles anders: Neuer Standort, neue Köpfe und eine strategische Neuausrichtung mit neuem Namen — Ackermann Spülmaschinen. Wir sprachen mit Stefan Ackermann, dem neuen Alleingesellschafter.

2012

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Kategorie: Küchenhelfer

Kategorie: Küchenhelfer

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1. Platz

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Kategorie: Gartechnik

3. Platz

So vielfältig wie die Snackpalette ist auch das Angebot an passenden Kombidämpfern. Wir haben bei verschiedenen Anbietern nachgefragt, welche Geräte sie aus ihrem Portfolio für das Geschäft mit den kleinen Zwischenmahlzeiten empfehlen. Seiten 32–37

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

E DITOR I AL

UNOX

Hinter den Kulissen

Herzlich, Ihr Peter Erik Hillenbach Chefredakteur Der TRENDKOMPASS ist auch als E-Paper im Internet abrufbar. www.trendkompass.de

Neue Strukturen Unox, Spezialist für Kombidämpfer, strukturiert sein Deutschlandgeschäft neu – und setzt noch stärker als bisher auf den Fachhandel. Von Peter Erik Hillenbach Personell und strukturell verändert sich das Unternehmen erheblich. Die bisherigen Geschäftsführer­ von Unox Deutschland, Marlies und Andreas Witte, vertreiben nun unter dem Namen Meier Foodtec GmbH exklusiv die Produkte Spidocook und Caldolux der Unoxtochter Spidocook S.r.L. in Deutschland. Beide haben die Marke Unox in den vergangenen 20 Jahren maßgeblich aufgebaut und im deutschsprachigen Raum etabliert. Unox Deutschland ist seit 1998 im deutschen Markt und seitdem in jeder Hinsicht drastisch gewachsen. Die Firma macht als eine der wenigen in der Branche einen Umsatz von über 100 Millionen Euro; weltweit arbeiten 565 Menschen in 110 Ländern für das Unternehmen. Seit dem 1. Januar 2018 ist die Unox Deutschland GmbH eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Unox S.P.A. in Padua, Oberitalien. In neuer Verantwortung sind nun die Herren Gianni Raveane als Director of Customer Experience und Mauro Bettin als Corporate Controller bestellt. Beide sind bereits langjährig bei Unox beschäftigt und mit den Strukturen des Betriebs bestens vertraut. In Deutschland übernehmen Thomas Barsekow als nationaler Verkaufsleiter und Daniel Hesse als ­nationaler Serviceleiter die operative Verantwortung. Beide berichten nach Padua. Das Headquarter in Büren/Westfalen mit Kundendienst und Vertrieb bleibt erhalten, das Gerätelager jedoch wurde nach Italien verlegt. Je nach geografischer Lage

sei die Ware per Spedition aus Padua oft schneller beim Fachhändler. Gianni Raveane, Thomas Barsekow und BIMSpezialist Roberto Assi erläuterten gegenüber der Trendkompass-Redaktion noch einmal drei ­wesentliche Unox-Erfolgsfaktoren: Die Öfen werden in Padua nicht nur zusam mengebaut, es werden über 90 Prozent aller benötigten Teile selbst produziert, sodass das Unternehmen die volle Kontrolle über die Produktqualität hat – über 50 Ingenieure, Techniker, Chemiker und Physiker arbeiten täglich an der kontinuierlichen Verbesserung der Geräte. Unox hat auf diese Weise immer wieder neue Technologien entwickelt, darunter das „Adaptive Cooking“. Hiermit wird die Gleichmäßigkeit der Gerichte gewährleistet, indem der Ofen ohne Beteiligung des Anwenders selbstständig die Kochprozesse anpasst. Die Technologie korrigiert auch etwaige Fehler des Anwenders in der Vorheizphase und gibt via „Data Driven Cooking“ aktuelle Statistiken über den Energieverbrauch und andere Parameter. Am wichtigsten für Fachhandel und Endkun den ist sicherlich die Marketingstrategie der „Individual Cooking Experience“: Mit Hilfe von weltweit 250 Außendienstlern gibt Unox potenziellen Interessenten die Möglichkeit, die Kombidämpfer in deren eigener Küche mit den eigenen Gerichten zu testen. Einweisung, Ser-

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Fotos: GW Verlag/SP (3)

Der Biorhythmus einer Messe wie der Internorga bringt es mit sich, dass man täglich kurz vor Messeschluss, wie von einem geheimen Magnetismus getrieben, pünktlich um 18 Uhr am Stand von EKU Grossküchentechnik steht und von den Geschäftsführern Manuel Kulbach und Michael Schärf ein eiskaltes Veltins in die Hand gedrückt bekommt. Aaahh! Erst dann weiß man, wie lang der Tag wieder war, wie vielfältig und intensiv die Gespräche, wie spannend die neuen Bekanntschaften. Danke dafür und Gruß nach Limburg! Danke an dieser Stelle auch an die Organisatoren der Standpartys und Abend-Veranstaltungen! Ob Klön­ snack (Winterhalter und MKN), Hot Stuff (Rational), Netzwerk Culinaria oder Blanco Professional – hinter den Kulissen, in legerer Atmosphäre, mit geöffnetem Hemdkragen und kulinarisch bestens versorgt ist der Austausch untereinander oft erst recht lohnend und nachhaltig. Ob Digitalisierung oder Personalkarussell – es gibt kein Branchenthema, das sich nicht im Messenachgang beim Glas Wein erörtern ließe. Sie als Fachhändler verkaufen in diesen Tagen sicher so manchen Grill und Zubehör an Ihren Endkunden. Aber grillen Sie doch auch einmal selbst auf höchstem Niveau – wir schenken Ihnen einen Premiumgrill! Oder geben Ihnen zumindest die Möglichkeit, einen Merklinger-Grill aus der Pfalz samt Zubehör im Wert von über 4.000 Euro zu gewinnen. Wie? Gehen Sie auf unsere Facebookseite „Gastgewerbe Welt“ (GW Verlag) und nehmen Sie teil.


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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HOBART

Unox-Verantwortliche: BIM-Experte Roberto Assi, Thomas Barsekow, nationaler Verkaufsleiter, und der internationale Vertriebsleiter Gianni Raveane (von links) vor einem Dämpfer der Reihe Bakerlux Shop.Pro

Roadshow

Mit einer Roadshow informiert Spültechnik-Profi Hobart seit Mitte März über die neue Top Dry Maschinengeneration. Deren Motto: Work smart, not hard.

vice und eine vierjährige Ersatzteilgarantie sind hier weitere Anreize. Das neue Unox-Führungsteam betonte, dass alle Geschäfte unter allen Umständen über den Fachhandel abgewickelt werden – insbesondere mit dem letztgenannten Punkt der „Individual Cooking Experience“ trage Unox proaktiv zur Umsatzsteigerung des Fachhandels bei. „Wir möchten dem Fachhandel Arbeit abnehmen“, sagt Thomas Barsekow. Aktuell arbeiten elf Unox-Außen­ dienstler in Deutschland – natürlich mit Öfen im Auto, um sie jederzeit beim Kunden vorführen zu können –, zehn weitere werden es in den nächsten Jahren sein. Junge, engagierte Leute, gut ausgebildet, viele von ihnen Küchenmeister. Zwei Key Account Manager kümmern sich um die Großkunden­ akquise. Da After-Sales-Pakete immer wichtiger werden, bietet Unox regelmäßig Schulungen für den Fachhändler an. Auch die eigenen Leute werden zweiwöchentlich geschult – und gehen alle sechs Monate für eine Woche nach Padua, um vor Ort auf den jeweils neuesten Stand gebracht zu werden. Unox führt auch Schulungen zum Thema BIM für andere Unternehmen aus der Branche durch. BIMSpezialist Roberto Assi, der das Thema auch beim FCSI und im HKI repräsentiert, betonte den Stellenwert seines Unternehmens als Vorreiter in Sachen BIM: „Unox hat hier etwas für die gesamte Branche getan.“ www.unox.com/de/

Schranktrockene Gläser und somit kein zeitaufwändiges manuelles Abtrocknen sowie Polieren verspricht die neueste Top-DryTrocknung aus der Offenburger Schmiede der innovativen Spültechnik. Diesen wesentlichen und weitere Vorteile der neuen Maschinengeneration aus dem Haus Hobart zeigten während der ersten Veranstaltung der deutschlandweiten Roadshow Christian Merz, Market Manager, und Schulungsleiter Wolfgang Hesse auf. Die weiteren Features der Generation 2018 der Gläser- und Geschirrspülmaschinen: Vapostop2, welches durch das Eliminieren von Dampf für angenehmes Raumklima sorgt, und die Steuerung Visiotronic-Touch mit Farbdisplay. Die Untertischmodelle zeichnen sich laut der beiden Referenten darüber hinaus durch kurze Spülzeiten sowie geringe Wasser-, Energie- und Chemieverbräuche aus. Im Fokus stand auch die Hobart App Wash­ smart, mit der Anwender die Möglichkeit

Rund 20 Teilnehmer kamen nach Ratingen zur ersten Roadshow von Hobart und informierten sich über die neuesten Entwicklungen bei den Gläser- und Geschirrspülmaschinen

haben, jederzeit alle relevanten Informationen über die einzelnen Geräte im eigenen Maschinenpark abzurufen. Bei Fehlermeldungen gibt die digitale Lösung Anleitungen, wie der Kunde selbst Mängel beheben kann. Ist doch der Profi gefragt, kann sich der Anwender direkt über die App an den werkseigenen Kundendienst oder an die geschulten Service-Partner wenden. www.hobart.de

Wolfgang Hesse und Christian Merz von Hobart informierten kompetent und anschaulich über die Features der neuen Maschinengeneration

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUN

NETZWERK CULINARIA

Wie digital soll es sein? In einer Branchenumfrage ermittelte das Netzwerk Culinaria kürzlich die Wünsche von Planern und Anwendern zur digitalen Erfassung und Auswertung von Daten sowie der Vernetzung von Geräten und Firmen. An der Online-Umfrage beteiligten sich Vertreter der Netzwerk-Partner VKK – Verband der Küchenleitung, AK Gemeinschaftsverpflegung Köln und von Studierendenwerken, darüber hinaus von den beiden Planer- und Beraterverbänden VdF und FCSI Deutschland Österreich. „Die Wünsche zur digitalen Küche sind momentan vielfältig, teils unkonkret“, sagt Thomas B. Hertach, Leiter Netzwerk Culinaria. Insellösungen dominieren, einheitliche Schnittstellen fehlen, hinzu kommt ein strenger werdender Datenschutz.

Vor diesem Hintergrund startete Hertach die Umfrage mit Netzwerkpartnern: Welche Daten möchten Anwender im Rahmen eines Hygienemanagements verarbeiten? Welche möchten Planer digital erfassen, verarbeiten, auch weiterleiten (lassen) an andere Geräte oder Zuständige? Wer möchte mit wem vernetzt sein? Was wird heute wirklich gebraucht, was künftig gewünscht? Die Fragen an Anwender und Planer waren unterschiedlich gestellt. Ein Ergebnis: „Auf Platz eins der Wunsch-Hitliste steht die geräteübergreifende Erfassung und Kontrolle der

Temperatur“, berichtet Hertach. Das gilt in allen Küchenbereichen: beim Garen, Speisentransport, in der Speisenausgabe – ob kalt oder heiß –, in Kaffeeautomaten, beim Lagern oder auch Spülen. „Wir haben vieles Anderes abgefragt, etwa zum Verbrauch diverser Ressourcen, von Energie, Reiniger und Klarspüler, Spülmittel, von Milch oder Bohnen in Kaffeeautomaten, zur Erfassung der Zeiten oder einer gewünschten Vernetzung mit anderen Partnern oder Gerätebereichen. Solche Aspekte waren zwar generell gewünscht, aber deutlich weniger 4.2018

Foto: Netzwerk Culinaria

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G & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

von Interesse.“ Interessant auch: Rund drei Viertel der Befragten hält eine gemeinsame Anwenderoberfläche für das Herstellerübergreifende Darstellen der Werte für wichtig oder sehr wichtig. Bei den frei zu formulierenden Wünschen stand der Datenschutz mit vorne: Die Datenhoheit müsse stets bei den Betreibern liegen, so der Tenor und jeder Betrieb müsse individuell steuern können, welche Daten freigegeben oder genutzt werden.

Zukünftige Arbeitsplätze im Blick haben „Die Ergebnisse haben wir in die Entwicklung der Cockpit-Lösung für ein Herstellerübergreifendes Hygienemanagement von Netzwerk Culinaria einfließen lassen.“ Resonanzen von Kunden auf der Internorga haben gezeigt, dass es ein erster Schritt in die richtige Richtung ist. „Natürlich ginge noch mehr und die Software mit der Cockpit-App kann auf Kundenwunsch schon heute weitere Aspekte einbinden, etwa zur Wartung, für die laufende Schulung, Visualisierungen zum standardisierten Ausgeben und Anrichten von Speisen und Getränken.“ Aber, so Hertach: „Der Charme unserer Cockpit-Lösung liegt ja gerade darin, dass nichts überfrachtet, alles unkompliziert zu installieren und günstig nachzurüsten ist, gleichzeitig die Crew deutlich entlastet wird.“ Für Thomas Mertens, FCSI DeutschlandÖsterreich, zeigt die Umfrage vor allem ein Manko auf: „Wir haben die Erwartungen der jüngeren Generation zur digitalen Ausgestaltung der Arbeitsplätze nicht hinreichend auf dem Schirm. Wir halten in unserer Branche zu stark an analogen Vorbildern und Wegen fest – ein Fehler.“ Der digital geprägte Nachwuchs müsse in Entwicklungen für die Branche einbezogen werden. Der Grund: „Der Druck von Investoren steigt. Mehr Effizienz, auch mit Hilfskräften, wie in anderen Branchen – das geht nur mit Digitalisierung.“ Nur zu 30 Prozent ausgelastete Kantinentechnik in Millionenhöhe sei künftig nicht mehr vermittelbar und Insellösungen der Hersteller zeigen die alte Denke, sei verschwendete Zeit für alle. Aktuelle Projekte bei Global Playern in der Systemgastronomie weisen neue Wege, auch unter dem Druck des Personalmangels. „Wir bekommen für Betriebe, die wir heute für die nächsten 40 Jahre bauen und zweimal in ihrer Lebenszeit revitalisieren, künftig noch motivierte Hilfskräfte – wenn‘s gut läuft. Und die gut Ausgebildeten unserer Branche wollen keine Ressourcen, auch nicht eigene, verschwenden. Bei Excel-Listen lachen die uns aus.“ Heute beim Bau Leerrohre für Glasfaserkabel einzuplanen, sei das Gebot der Stunde. Intelligente Böden, die Laufwege anzeigen und auswerten, Smartphones an Handgewww.trendkompass.de

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lenken, mit denen bereichsübergreifend Prozesse gesteuert und überwacht werden, selbstfahrende Zubringereinheiten – all das macht künftig den attraktiven Arbeitsplatz aus. „Wir brauchen mehr Agilität im System Küche und in den Köpfen mehr Sensibilität für das Digitale.“

Kostensenkungen möglich Eine Vernetzung mit den Betreibern von Profi­küchen hält rund ein Viertel der Befragten für wichtig oder sehr wichtig. Etwa 20 Prozent aller Planer im deutschen Markt beteiligten sich an dieser Umfrage. Dazu HansPeter Nollmann, Sprecher des VdF: „Dieser Aspekt ist für planende Fachhändler deutlich relevanter als für Planer, deren Auftrag mit Fertigstellung eines Objektes häufig abgeschlossen ist.“ Nicht so bei Händlern: „Sie könnten künftig aus diesem Wissen direkt Aufträge generieren und effizientere Angebote machen.“ Beispiel Wartungsverträge: „Heute haben wir überwiegend statisch basierte Verträge, deren Wartungsintervalle sich weniger an tatsächlichen Laufzeiten orientieren“, erläutert er. Wartungen erfolgten oft nach sechs oder zwölf Monaten, unabhängig von einer tatsächlichen Maschinenlaufzeit. Dynamische Verträge, die sich an den wirklichen Einsatzzeiten im Betrieb orientieren, garantierten eher eine kostenoptimierte Wartung. Ein Feld, in dem Potenzial liegt: „Ein Einblick in Gerätedaten bietet Kollegen und Betreibern immense Chancen, laufende Kosten zu senken.“ Das gelte auch für Analysen zum Ressourcenverbrauch. Gut ein Drittel der befragten Planer und Anwender ist an Analysen zu Energieverbräuchen interessiert. Nollmann: „Gleich, ob das Personal in Großküchen sparsam oder verschwenderisch mit Energie umgeht – am Ende steht in vielen Fällen nur ein Pauschbetrag auf der Rechnung. Entweder berechnet an den Caterer oder, im Falle einer Eigenregie, auf der internen Kostenstelle.“ Doch das werde sich künftig ändern, prophezeit der VdF-Sprecher: „Wir erkennen den Trend, dass Unternehmen den tatsächlichen Energiepreis an den Caterer oder an die interne Kostenstelle weitergeben möchten.“ Das erfordere Messtechniken in Küchen, den Willen zur Transparenz und zu Analysen, die möglicherweise Rückschlüsse auf Prozesse und das Mitarbeiterverhalten vor Ort zulassen. Zwei Aufgaben sieht Nollmann dabei: „Zum einen ist der Nutzen der Digitalisierung oft noch unklar, teilweise nicht kommuniziert. Wir wollen ja auch keinen Datenfriedhof anlegen. Und zum zweiten ist der restriktive Datenschutz sicher eine große künftige Herausforderung, der wir uns annehmen müssen.“ www.netzwerk-culinaria.de


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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

IN ALLER KÜRZE

Die BHS tabletop AG kann auf ein positives Geschäftsjahr 2017 zurückblicken. Der Anbieter für Profiporzellan mit seinen drei Marken Bauscher, Tafelstern und Schönwald steigerte den Umsatz währungsbereinigt auf 122,8 Millionen Euro und verzeichnet stabile Beschäftigungszahlen. Für 2018 plant das Unternehmen Investitionen von über sechs Millionen Euro. www.bhs-tabletop.de

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Auch die Rational AG vermeldet einen ungebrochenen Wachstumskurs. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte der Küchentechnik-Hersteller Umsatzerlöse in Höhe von 702 Millionen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte Rational 43,4 Millionen Euro in das Anlagevermögen. Weltweit wurden über 170 neue Stellen geschaffen, mehr als 70 in Deutschland. Für das Jahr 2018 plant das Unternehmen eine ähnliche Anzahl neuer Arbeitsplätze. www.rational-online.com

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Flügel Großküchentechnik ist seit 1. April 2018 Teil von Chefs Culinar. Der Fachhändler bringt bei dem Zustellgroßhändler sein Kompetenzspektrum im Bereich Großküchen mit Planung, Einrichtung und Kundendienst ein. Das gesamte Team am Standort Essen wird übernommen und unter der Führung von Markus Flügel in die Strukturen von Chefs Culinar integriert. Zum gleichen Zeitpunkt hat sich Dietrich Georg Flügel in den Ruhestand verabschiedet. www.chefsculinar.de www.fluegel-essen.de

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Saro Gastro-Products und Feedaxess schließen sich zur Saro Gruppe zusammen. Nach über einem Jahr Vorbereitung wurde im Februar 2018 der Vertrag besiegelt. Die Fusion hat das Ziel, die Einkaufs- und Produktionsbedingungen zu verbessern und neue Märkte sowie Vertriebskanäle zu erschließen. Zudem bietet der Zusammenschluss eine Stärkung von Lieferung und Service. www.saro.de

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Grimm Gastrobedarf hat im Februar 2018 seinen neuen Firmensitz in Dallgow-Döberitz bei Berlin bezogen. Mit dem Umzug schaffe man beste Voraussetzungen für das weitere Wachstum. Das Konzept des neuen Standortes setzt auf einer Gesamtfläche von 1.200 Quadratmetern neue Maßstäbe. Integriert wurde unter anderem eine Showküche, in der Kunden und Partner ausgewähl-

te Gastronomietechnik präsentiert sowie gemeinsam gekocht wird. www.grimm-gastrobedarf.de

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Im März kam der Fachverband GGKA zur Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen zusammen. Alle sechs Vorstandsmitglieder wurden einstimmig im Amt bestätigt. Somit sind weiterhin die Gruppen GV Profi, GTEG und Pentagast mit jeweils zwei Unternehmern vertreten. Des Weiteren gab der Verband die Auswertung seiner Konjunkturumfrage bekannt, welche mit plus 3,1 Prozent erneut eine Umsatzsteigerung dokumentiert. Parallel zu den positiven Entwicklungen in den einzelnen Segmenten erwarten die Unternehmen auch in diesem Jahr ein gutes Geschäftsklima. Getragen wird die positive Stimmung von den weiter guten Konjunkturaussichten. www.ggka.de

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Das Denktopf Programm 2018 von Hörstke Großkü­ chen/Einrichtung steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Relevanz. Das Motto zieht sich thematisch durch die drei Wissensforen im April, Juni und November, die Denktopf On-Tour im August und die 11. BranchenTagung im Oktober. Unterstützt wird Hörstke bei allen Veranstaltungen wieder von seinen Denktopf-Partnern Beer Grill, Cool Compact, Kahla, Küppersbusch, Meiko, MKN, Rational und Steelite. Mehr Informationen unter: www.hoerstke.de

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Am 7. Juni 2018 präsentieren die unitess-Mitglieder – Alto-Shaam, AMT, duelks, Classeq, Cool Compact, Dynamic Professional, Meiko Green und Thomas Dörr – im Rahmen eines Tuning-Day Informationen zu ihren Produkten. Darüber hinaus geben sie Fachhändlern und -planern Verkaufs- und Argumentationshilfen. Zu Gast ist man dieses Mal in der Kochschule Frank Petzchen in Düsseldorf. www.unitess.net

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Exklusive Einblicke in Küchen und Konzepte – das verspricht wieder die zweieinhalbtägige Trendtour per Bike zu 14 Berliner Top-Locations. Veranstalter Netzwerk Culinaria lädt gemeinsam mit Kooperationspartner Deutsches Studentenwerk vom 6. bis 8. Juni 2018 zu einem spannenden Blick hinter die Kulissen. Das EventSeminar richtet sich an Mensaleiter und Entscheider aus der Hochschulgastronomie, der Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie. www.netzwerk-culinaria.de/veranstaltungen 4.2018


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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

Hoch im Norden Mit der Internorga fand im März, nach der Intergastra in Stuttgart im Februar, der zweite große Branchentreff im Jahr 2018 statt. Die folgenden Seiten geben einen Einblick in die Präsentationen einiger Aussteller. Rund 93.000 Fachbesucher kamen zur diesjährigen 92. Ausgabe der internationalen Leitmesse für den gesamten Außer-Haus-Markt. Das Gelände der Hamburg Messe und Congress war traditionell ausgebucht. Auch die Messebesucher äußerten sich positiv zum Verlauf der Messe: 93 Prozent der Fachbesucher beurteilten sie mit sehr gut

Ambach Verbindungssystem: maximale Flexibilität, perfekte Hygiene.

bis gut und 94 Prozent würden sie weiterempfehlen – so lautet das Ergebnis der Umfrage eines unabhängigen Marktforschungsinstituts. Der Anteil an Entscheidungsträgern unter den Besuchern war gewohnt hoch und mit sechs Prozent liegt auch der Anteil internationaler Besucher auf hohem Niveau. Vom Verband der Deutschen Messewirtschaft (AUMA) ist die Internorga deshalb als einzige internationale Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie in Deutschland klassifiziert. Die 93. Internorga findet vom 15. bis 19. März 2019 statt. www.internorga.com

www.ambach.com

p Der große Gemeinschaftsstand der Unternehmen ascobloc und AlexanderSolia wirkte wie so häufig magnetisch auf die Besucher. Die Dresdner präsentierten wie schon in Stuttgart maßgefertigte Vitrinenlösungen für Cafeterien, Kantinen und Restaurants und lassen sich immer wieder Neues einfallen, damit die präsentierten Lebensmittel und Gerichte auch mustergültig wirken können. Hier zeigt Geschäftsführer Johannes Wilhelm die vollflächige LED-Verblendung für Cafeterien. www.ascobloc.de

Geschäftsführer Dirk t Gassen (links) sprach vom „Jakumeit-Effekt“ – die Leute standen tatsächlich Schlange am Stand des Remscheider Herstellers AlexanderSolia, um den TV-Koch live zu erleben. Ralph van Gent, Export Sales Manager (nicht im Bild) betonte, dass auch Exportkunden, die letztes Jahr noch zauderten, 2018 wieder kamen und „positiv drauf“ waren. So buchstabiert man „Zufriedenheit“. Präsentiert wurde neben den PremiumGemüseschneidern des Unternehmens auch eine neue Hebe-/Senkvorrichtung. www.alexandersolia.com

p Roberto Pampanin, Area Manager (D-A-CH, NL, DK) des italienischen Siebträger-Kaffeemaschinen-Herstellers Astoria, ist Herr über mehr als 60 Modelle unterschiedlicher Ausstattung und Effizienz – egal ob mit einer, zwei, drei oder sogar vier Abgabegruppen. Der Renner im deutschen HoReCa-Business ist die Plus4You mit ihrer dynamischen Linienführung. Sie gehört zur Serie Green Line des Unternehmens: Maschinen mit deutlich geringerem Energieverbrauch. www.astoria.com/de

p Detlev Domingos Schlünder ist Vertriebsleiter für den Fachhandel des Salzkottener Vollsortimenters Bartscher und als solcher erster Ansprechpartner für Handel und Planung. In Absprache und Kooperation mit dem Gastronomen beliefert das Unternehmen gastgewerbliche Betriebe nicht nur mit dem breiten Portfolio von Salamander bis Tortenvitrine, von Weinkühlschrank bis Lavasteingrill, sondern richtet auch ganze Gastronomiekonzepte und Profiküchen ein. www.bartscher.de 4.2018

Fotos: GW Verlag, Palux (1)

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

RGA 2018

Formschönes Design t mit einer edlen schwarzen Präsentationsfläche zum Warmhalten verschiedener Speisen zeichnen die flexible Büfettlösung WP 1/1 PRO von Beer Grill aus. Das steckerfertige Auftischgerät überzeugt durch eine Warmhalteplatte mit integriertem Hauchschutz sowie IRStrahler für die Stützwärme und Ausleuchtung von oben. Salvatore Russo, Vertriebsleiter Deutschland, informierte über dieses und andere Geräte des Unternehmens. www.beergrill.com

t Errol Guelsen und Sabine Haller (Vertriebsleitung Deutschland bzw. Innendienst), Sales Manager Alessandro Barbato und der neue Sales Director Emanuele Marzi (von links) von Van Berkel International präsentierten in Hamburg PremiumSchneidemaschinen von Berkel sowie die des italienischen Herstellers Omas – ein Hingucker für jede Gastronomie. Berkel hatte Omas 2017 übernommen; im Zuge der neuen Firmenstruktur eröffnete die Berkel Deutschland OHG Anfang des Jahres den neuen Showroom in Köln. www.theberkelworld.com

p Die Speisenausgabe Basis Line Kids für kleine Gäste zeigte Blanco Professional auf der Messe. Darunter die neue Version als Abräumstation. Dazu passend in einer Ausgabehöhe von 750 Millimeter: die neuen Tellerspender Kids. Seinen ersten Hamburger Auftritt als Market Direktor Deutschland beging Frederikus de Leeuw, im Bild mit Nadine Kretschmer, Director Global Marketing and Corporate Communications. Überzeugend: Das neue, offene Standkonzept des Unternehmens. www.blanco-professional.com

Die Themen Nachhalt tigkeit und Verantwortung standen bei Brita traditionell auch in Hamburg im Fokus. Eine Neuheit am Stand war das Brita Vivreau Bottler Sys­ tem zum professionellen Abfüllen von Wasser, das auf der Internorga Key Account Managerin Anne Jurich vorstellte. Das System macht nicht nur den Kauf und die Lagerung von Wasserflaschen überflüssig, sondern bietet Gastronomen und Hoteliers auch noch eine Differenzierungsmöglichkeit, indem sie Wasser für die Gäs­ te in Flaschen mit eigenem Logo abfüllen. www.brita.de

p Top 36L-23 und 37L-23 heißen die auf der Internorga präsentierten Neuheiten bei Colged. Robert Simon (links), Vertriebsleiter Colged Deutschland, und Gebietsverkaufsleiter Tobias Harmuth stellten sie den interessierten Besuchern vor. Die Kernkompetenzen der Maschinen: maximale Produktivität, geringe Betriebskosten, einfache Bedienung, professionelle Reinigung und flexible Technik. Die neuen Modelle spülen E2 Kisten, Backbleche sowie Gläser und Geschirr bis zu einer Höhe von 400 Millimeter. www.colged.de

p Eins der Gesprächsthemen bei Cool Compact und Stefan Lese­ mann, Verkaufsleiter Nord-West: die Umstellung auf neue Kältemittel bei Kühl- und Tiefkühltischen (auf R290) und bei Schnellkühlern/ Schockfrostern (auf R452a). Mit dem neuen Kältemittel sowie einem überarbeiteten Kältekreis erreichen die Kühltische auch die Energieeffizienzklasse A beim Energielabel. Die Schnellkühler/Schockfroster waren im Aktiv-Forum ein Fokus, bei dem die Cook & Chill Experten die Vorteile aufzeigten. www.coolcompact.de

www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERNOR

Ab Mai im Markt, bereits in Hamburg zu bestaunen: der neue Säbel Hektor von Friedr. Dick. Zielgruppe des Unternehmens ist „der Mann am Grill“, der professionelles Equipment braucht. Stolz darauf sind Michael Vilz (links) und Klaus Meier, beide Fleischermeister, Vertrieb & technische Beratung, sowie Melinda Triebe vom Produktmanagement. Der Name Hektor entstand im Rahmen einer FacebookAktion in Kooperation mit dem Blogger Don Caruso BBQ, bei der mehr als 500 Namensvorschläge eingingen. www.dick.de q

t Der Essener Großküchenspezialist duelks bietet als Konzept- und Projektanbieter ein umfangreiches Sortiment an Edelstahlequipment und stellte auf der Internorga das flexible Konzept eligo to go als Sandwich-Station vor. Diese, so Carsten Meller, Mitglied der Geschäftsführung, „fand großes Interesse, sowohl bei Endkunden als auch bei unseren Fachhandelspartnern“. www.duelks.com

Dynamic Professional brachte dieses Jahr zwar keine größeren Innovationen mit zur Internorga, dafür aber jede Menge Anregungen für die Anwendung seiner Geräte. Dabei setzte das Unternehmen um Günther Bosshammer (links) von der Geschäftsleitung wieder auf Gregor Raimann (rechts) von RaimannConcepts, der spannenende Waffelkreationen präsentierte. Zudem veranschaulichte man live, welche Power die Geräte des Unternehmens haben. www.dynamic-professional.de q

p Echtermann mit Sitz im sauerländischen Iserlohn steht für Premium-Gastronomiearmaturen. Das Unternehmen fertigt für etliche Partner aus dem Gastgewerbe und ist bekannt für Individualbau und Erfüllung von Sonderwünschen: Palladium, Ruthenium, Gold – alles kein Problem. Unter Geschäftsführer Matthias Cleffmann (rechts) stellt sich das Traditionsunternehmen gerade neu auf und vollzieht bereits proaktiv den Wechsel vom bald verbotenen Chrom(VI) zum Edelstahl. Links: Arne Liebau, Sales Manager Export. www.echtermann.de Viel los am Stand von EKU Grossküchentechnik: Der neue Gasherd EcoBurner war einer der Messeschwerpunkte des Limburger Unternehmens in Hamburg und für die Besucher am Stand ausgestellt. Inhaber und Geschäftsführer Manuel Kulbach (links) und Geschäftsführer Michael Schärf freuen sich darüber, dass die Neuheit die Handelspartner bereits jetzt so sehr begeistert wie die ­Innovation zur Internorga 2017, der PowerBurner. www.eku-limburg.de q

t Dass Feuma das Thema Ergonomie noch stärker in den Fokus stellt, erläuterte Geschäftsführer Maik Döring bereits in unserem Interview in der Ausgabe 1/2-2018 des Trendkompass. Auch zur Internorga brachte das Unternehmen Lösungen unter anderem zu diesem Thema mit: etwa das höhenverstellbare Untergestell für die Universal-Küchen-Maschine HU1020-2. Mit diesem können Anwender die Arbeitshöhe stufenlos und per Knopfdruck innerhalb des Verstellbereichs steuern und ergonomisch auf den jeweiligen Anwender anpassen. www.feuma.de 4.2018


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

RGA 2018

p Geschäftsführer Stefan Gömmer informierte über die neue Vertriebspartnerschaft seines Unternehmens frilich mit G.E.T. Enterprises. Die US-Amerikaner sind im Bereich Dinnerware und Table Top tätig und unter anderem bekannt für ihren Einsatz von alternativen Materialien bei Servier- und Präsentierelementen. Dazu zählen unter anderem Melamin und Tritan, die sich aufgrund ihrer Eigenschaften für das Gastgewerbe eigenen. Die Produkte vertreibt nun frilich – über den Fachhandel sowie im Direktvertrieb. www.frilich.de

p Das Schweizer Unternehmen Gastros Switzerland steht für hochwertige, innovative Warmhaltelösungen mittels Induktion. Die eleganten Geräte eignen sich für Büfett- und Frontcooking-Anforderungen in der gehobenen Hotellerie. Sehr ansprechend in diesem Kontext sind auch die mobilen Büfettlösungen für das Eventcatering oder fahrbare Tische mit Induktionsmodul für den Roomservice, die Vorstandsmitglied und Geschäftsführer Peter Cairoli (rechts) und Verkaufsdirektor Ralph Debes vorstellten. www.gastros.swiss

p Bestens für Grillaktionen in der warmen Jahreszeit geeignet: Bei den BBQ-Gas-Grills von GGG in verschiedenen Ausführungen – pulverbeschichtet oder als Edelstahlvariante mit jeweils drei, vier oder sechs Brennern, teilweise auch mit Seitenbrenner – ist für jeden gastgewerblichen Betrieb das passende Produkt dabei. Das Unternehmen deckt darüber hinaus mit über 6.000 Artikeln im Portfolio nahezu jedes Segment ab. Im Bild: Stefanie Barkanowitz (rechts), Import, und Sabine Althaus vom Messeteam. www.g-g-g.de

p Granuldisk (deutscher Sitz im Hotelkompetenzzentrum Oberschleißheim) ist ein schwedisches Unternehmen für Spültechnik, das sich insbesondere auf das Topf- und Behälterspülen spezialisiert hat. Allerdings: Gespült wird nicht nur mit Wasser, sondern auch mit drei Millimeter starkem blauen Granulat, den PowerGranules! In Hamburg stellten sich Marketingchef Per Liberg (links) und Kundendienstleiter Markus Schemberg den Fachfragen der interessierten Besucher. www.granuldisk.com

Hepp stellte auf der t Hamburger Fachmesse nicht nur seine neue Produktsparte Serviced Apartments vor, welche Elektro­kleingeräte für Aparthotels enthält. Ein weiteres Thema am Stand bei Thomas Kull, Leiter Vertrieb, und dem gesamten Team waren die Ergänzung des Portfolios um Emsa-Produkte sowie die neuen Messer der Besteckkollektion Chippendale und das Steakbesteck Taurus (mehr zu letzterem auf den Seiten 38 bis 39 dieser Ausgabe). www.hepp.de

Wie sinnvoll doch rosa t Brausepulver in der Profiküche eingesetzt werden kann – zumindest, um die perfekten Trocknungseigenschaften der neuen UT-Gläserspülmaschine von Hobart bildhaft darzustellen. Das Offenburger Unternehmen schickte Market Manager Christian Merz in den Ring, um „die Neue“ zu pushen – da haftet nämlich kein Pulver mehr am Glas! Die neuen Funktionen präsentiert das Unternehmen außerdem in einer BRD-weiten Roadshow, deren Auftakt in Ratingen stattfand – siehe auch Seite 3 dieser Ausgabe. www.hobart.de

www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUNG & TECH

INTERNORGA 2018

p Bei InoxAir stand unter anderem die gemeinsame FrontcookingStation mit ascobloc im Fokus. Die Variante für die Messe vereinte zwei Module aus dem breiten Produktprogramm von ascobloc. Inox­ Air steuerte die mobile Anfahrwand bei, welche vor die Geräte gestellt wird und die Luft in einem mehrstufigen Prozess filtert. René, Sirma und Heinz Bruder (von links nach rechts) freuten sich über das hohe Interesse der Besucher am gesamten Portfolio des Gelsenkirchener Unternehmens. www.inoxair.de

p Premiere feierte auf der Internorga die neue Generation der multifunktionalen Kippbratpfannen FEP 650 und FEP 950 von Küppers­ busch. Dreimal täglich konnten sich die Fachbesucher in Hamburg von der Schnelligkeit, der Power und den flexiblen Einsatzmöglichkeiten beim LiveCooking überzeugen. Auch die Konzeptlösungen der Gelsenkirchener fanden großen Zuspruch. Seinen ersten Messe­ auftritt als neuer Geschäftsführer von Küppersbusch hatte Hannes Kolb. www.kueppersbusch.com

Ein Stand mit grünem t Meiko-Logo – eine der Überraschungen in Hamburg. Hinter Meiko Green Waste­ Solutions verbirgt sich der Zusammenschluss von Meiko und BioTrans. Beide entwickelten Lösungen zum professionellen Sammeln und Verwerten ­­ von Speiseresten und bündeln diese Kräfte nun. Patrick Hoffmann (rechts), bisheriger BioTransGeschäftsführer, hat im neuen Unternehmen die Führungsposition inne. Hannes Braun, zuletzt Geschäftsführer BioTrans Deutschland, leitet auch künftig den Vertrieb im deutschen Markt. www.meiko-green.com/de

p Expertise rund um Armaturen, kombiniert mit dem Ziel, sich streng an Kundenwünschen und Marktforderungen zu orientieren – dafür steht Knauss. Ein Baukastenkonzept ermöglicht es, Armaturen optimal auf den Kunden zuzuschneiden. Knauss hat ferner eine Wassersteckdose entwickelt, die den Armaturentausch bei laufendem Betrieb zulässt. Auf unserem Foto: Geschäftsführer Thomas Knauß, ERP Manager Hans Haase und die Vertriebsleiter Stefan Rehm sowie Hasso Kraus (von links). www.knauss.info t Ein neues TechnologieHighlight brachte das Unternehmen Menu System mit nach Hamburg: Class Celsius. Multimodus-Regler, BluelineInduktion und Star-Induktionsfuss sorgen für Komfort, unterstützen beim Energieund Temperaturmanagement und steigern die Kochperformance. Die Features werden bei jedem neuen Induktionsherd des Herstellers standardmäßig verbaut und können bei bestehenden Herdanlagen ergänzt werden. Das Team um Geschäftsführer Dominic Ehrenberger stand Besuchern für alle Fragen zur Verfügung. www.menu-system.com

p Miele Professional legte einen Schwerpunkt auf seine Thekenspüler und die Harmonie zwischen Technik & Chemie – das Glas muss schließlich glänzen. Das Traditionsunternehmen brachte aus dem Segment unter anderem die PG 8056 U mit, die schnells­ te Geschirrspülmaschine mit Frischwasseranschluss. Fünf Minuten umfasst die kürzeste Programmlaufzeit. 456 Teller pro Stunde sind somit im Unterkorb möglich, weiteres Geschirr im Oberkorb. Im Bild: Eike Kellermeier, Professional Sales, Service, Marketing und Leiter Produktmanagement Gewerbliche Spülmaschinen. www.miele.de 4.2018


HNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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p MKN-Marketingleiterin Anja Halbauer und Dirk Hanisch, Gesamtvertriebsleiter Deutschland (Bereich Markt), stellten in Hamburg, wie schon in Stuttgart angekündigt, den neuen Kochblock „Masterline Catering“ vor. Die Reihe umfasst auch die Modelle „À la carte Edition“ für die Gastronomie sowie „Marine“ für die Kreuzfahrt. Speziell an Gastronomen und Fachhändler gerichtet, wies Frau Halbauer noch einmal auf das Seminar- und Schulungsangebot sowie auf die Seite www.chefsworld.de hin. www.mkn.de

Eine Berührung 100% Perfektion

p Auch NordCap bezeichnet die Internorga als Erfolg. Das neue Messekonzept mit Fokus auf den ganzheitlichen Konzeptgedanken kam laut Unternehmen gut bei den Besuchern an. Vereint wurden auf 240 Quadratmetern sechs Konzepte, die NordCap komplett liefern kann. Eins davon ist Grab & Go, vor dem Kai Fischer, Leiter Marketing & Service, steht. Hier können beispielsweise die Wärmevitrinen Hot Flaps integriert werden, deren hohe Luftfeuchtigkeit die Frische und Qualität der Speisen erhält. www.nordcap.de

DIE IDEE IN IHREM KOPF, DIE LÖSUNG IN IHREN HÄNDEN.

Skizzieren Sie Ihren eigenen Kochprozess.

Präzise wie Ihre Hand. Klar wie Ihr Gedanke. Schnell wie Ihr Blick. Dies ist UNOX CHEFTOP MIND.Maps™, p Sterneküche auf 15 Quadratmetern: Wie Boris Kasprik (links) in seiner Palux-Küche im Hamburger Petit Amour auf engstem Raum seine Menüs zaubert, verriet der Sternekoch am Stand des Unternehmens auf der Internorga. Mit im Bild: Hardy Zolper, Vertriebsleitung National bei Palux. Der Hersteller zeigte in Hamburg außerdem neue Lösungen und Komponenten für individuelle Küchen und Schankbereiche: die multifunktionale Linie Palux Topline als Black Edition und die Palux Ecoline Thekenmöbel. www.palux.de www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUNG & TECH

INTERNORGA 2018

p Dr. Janine Kühn vom Kombidämpfer-Hersteller Retigo in Ruhpolding berichtete uns von einer neuen Produktionshalle, die im Laufe des Jahres fertig gestellt wird. Ferner sprach die Marketingleiterin von ihren Geräten als „Wachstumstreibern“ und verwies vor allem auf die Dämpferserie Blue. Hohe Investitionskosten für Cook & Chill bzw. Cook & Freeze entkräftet Kühn mit Argumenten wie: zeitentkoppelte Produktion, Hygiene (großes GV-Thema), minimierte Garverluste, individuelle Fertigung für jeden Kunden. www.retigo.de

p Als „großen Schritt vorwärts in Richtung Effektivität und Mobilität“ und „nächste Stufe einzigartiger Induktionstechnik“ preist Scholl seine neue Flex-Line an. Die Geräte sind mit der „Tip & Turn“-Technik ausgestattet; man kann damit temperaturgesteuert kochen, Speisen gradgenau warmhalten und die Leistung von 100 auf 25 Prozent reduzieren. Für das Unternehmen aus dem Westerwald im Internorga-Einsatz: Verkaufsleiter Steffen Venter. www.scholl-gastro.de

p Innovationsstärke „made in italy“ im Segment professioneller Küchentechnik zeigte Smeg Foodservice mit seinen Neuheiten. Darunter eine neue Generation an Gläserspülmaschinen. Dazu gehört die UG520DL, ein speziell für Weinbars und gehobene Res­ taurants entwickelter Hochleistungsspüler mit einer Nutzhöhe von über 300 Millimeter und einem 500 x 500 Millimeter großen Korb. Aufmerksam machte Vertriebsleiter Kai Hader unter anderem auf eine neue schwarze Verblendung, die zum Beispiel beim Einsatz in Thekenbereichen edel aussieht. www.smegfoodservice.com

p Neue Gesichter bei der Stahl Großküchen Manufaktur: Seit vergangenem November verantwortet Tilo Landrock (rechts) die Vertriebsregion Nord-Ost, Peer-Gunar Ortloff (Mitte) übernahm im Januar 2018 die Vertriebsregion West-Nord. Zusammen mit Lukas Tröger, Teamleiter Vertrieb, standen sie Besuchern in Hamburg für Fragen rund um Herdanlagen, Großküchen und Kantinen, Theken, Vitrinen und Kühlmöbel zur Verfügung. Das Unternehmen ist auf individuelle Lösungen in diesen Bereichen spezialisiert. www.stahl-grosskuechen.de

Fachhändler wie Großt kunden besuchten Vito, um sich über Produkte des Weltmarktführers der Filtrationstechnik zu informieren. Viele Kunden schätzen die Qualitätsoptimierung der frittierten Produkte, die einfache Handhabung der Geräte, die Nachhaltigkeit und somit die Geldersparnis. Dies spiegelt sich in einer hohen Kundenzufriedenheit der vielen Bestandskunden wider. Zurück bleibt ein positives Gesamtfazit der Messe: Die Inter­ norga bleibt auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Vito-Vertriebsstruktur, sagte Vertriebsleiter Alexander Schauf. www.vito.ag

Ganz groß in Hamburg t war der Kleine der WelbiltMarke Convotherm. Über ein „tolles Feedback“ für den neuen mini freuen sich Welbilt Deutschland Geschäftsführer Hans-Werner Schmidt (links) und Convo­therm Produktmanager Arndt Manter. Sie hoben besonders die leichte Bedienbarkeit des kompakten Kombidämpfers hervor. Manters eingängiges Beispiel: „Wenn auf einem Schiff über 20 Sprachen gesprochen werden, muss das Gerät intuitiv verständlich sein.“ Lesen Sie mehr zum Gerät im Kombidämpfer-Special auf den Seiten 32_37. www.welbiltde.com 4.2018


HNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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p Über die Umstrukturierung beim Ofenhersteller Unox lesen Sie ausführlich auf Seite 2 dieser Ausgabe. Die neue Firmenphilosophie setzt auf Teamgeist und Engagement junger, gut ausgebildeter Menschen: Elf Unox-Außendienster (Tendenz steigend) mit Öfen im Auto garantieren einerseits die Nähe zum Endkunden, Stichwort „Individual Cooking Experience“. Gleichzeitig verstärkt eben dieses Tool die enge Zusammenarbeit mit dem Fachhandel und trägt „proaktiv“ zu dessen Umsatzsteigerung bei. www.unox.com/de/

p Cook & Chill werde immer wichtiger, weiß man beim Kühlspezialisten Viessmann. Die für diese Art der entzerrten Produktion benötigten Kühlzellen werden komplexer und auch vom Kunden vielfältiger genutzt als früher. Insbesondere der modulare Aufbau mehrerer Kühlzellen sei Thema bei Großprojekten wie etwa der Siebenquell Therme am Fichtelgebirge, berichteten Stefanie Noritzsch vom Marketing und Produktmanager Fernando dos Santos Moreira. www.viessmann.de

Individual cooking experience

Lassen Sie sich von Fakten überzeugen

Testen Sie uns mit Ihren Rezepten und Gerichten, Live Cooking mit dem ChefTop MINDMAPS TM bei Ihnen vor Ort. STELLEN SIE UNS AUF DIE PROBE. WIR BERATEN SIE GERNE. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Vorführtermin. p Die am 11. April in Kraft getretene EU-Acrylamidverordnung soll den Verbraucher vor dem mutmaßlich krebserregenden Stoff schützen, der beim Frittieren entsteht. Zwar sei die Verordnung für das lebensmittelverarbeitende Gastgewerbe zunächst als Empfehlung zu vestehen, aber besser, man bereitet sich darauf vor – sagten in Hamburg Wolfgang Oberberger (www.mamito.de, links), Chris­ tof Jürgens (www.frymaster.com, Mitte) sowie Mike Sandkühler (www.gastrokonzept.eu). Mehr dazu auf Seite 1! www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

UMFRAGE ZU DEN I

Erfolgreiche Branchentreffs

Die großen Frühjahrsmessen Intergastra und Internorga liegen hinter uns. Die Besucher vergaben für Stuttgart sowie Hamburg Traumnoten, doch wie sehen es die Aussteller? Wir haben nachgefragt. Führungsspitzen aus den Vorständen, in der Geschäftsleitung sowie im Vertrieb und Marketing gaben uns ihr Statement zu den Messen und setzten sich dabei mit folgenden Fragestellungen auseinander: Sowohl die Intergastra als auch die Internorga sprechen in ihren Schlussberichten von großen Erfolgen und hohen Besucherzahlen. Die Messebesucher bewerteten die jeweiligen Branchentreffs mit Spitzennoten. Wie sehen Sie die Messen aus Ausstellersicht im Vergleich? Was waren Ihre Schwerpunkte bzw. welche neuen­Produkte haben Sie vorgestellt? Wie sind diese bei den Fachbesuchern angekommen? Wie schätzen Sie die Auswirkungen Ihrer Innovationen auf den weiteren Geschäftsverlauf ein? Die Digitalisierung zog sich durch die gesamten Messehallen – sowohl in Stuttgart als auch in Hamburg. Was bietet Ihr Unternehmen bisher und/oder was plant es in diesem Punkt? Haben Sie noch weitere Trends ausmachen können, die die Branche bewegen?

ALEXANDERSOLIA DIRK GASSEN, GESCHÄFTSFÜHRER

Dirk Gassen

Die Intergastra hat unseres Empfindens nach ihren Zenit gefunden. Wir haben seit den beiden letzten Ausgaben ähnliche Besucherzahlen, nur mit leichter Steigerung. Diese Messe ist die wichtigste Endverbrauchermesse im süddeutschen Raum, hat aber der Internorga den Rang an Internationalität­ und Händlerbedeutung nicht abgelaufen. Im Gegenteil: Trotz Intergastra war die Internorga dieses Jahr extrem gut besucht, wir hatten 22 Prozent mehr Besucher als in den letzten beiden Jahren und davon zahlreiche Händler. Unsere Innovationen im Bereich der Universal-Schneidemaschine M30/M50 wurden hoch gelobt, aber auch unsere Detailarbeit im intelligenten Steuerungsbau sowie die komplett neue 20 Liter Rührmaschine fanden großen Anklang. Vor allem aber wurde aus unserer Sicht gerade unser Gesamtkonzept der Vielzahl intelligenter Lösungen im Vorbereitungsmaschinenbereich sehr interessiert angenommen. Das Ganze präsentiert wurde von TV-Koch Ralf Jakumeit. Auch

wir bieten mittlerweile Steuerungen an, die immer intelligenter werden, und auch heute­ schon die Möglichkeit haben, mobil gesteuert zu werden. Die Frage ist nur, ob der Kunde­auch bereit ist, hierfür den Mehrwert zu bezahlen. Seitens des Internetportals, sind wir sicherlich ein Unternehmen, was so gut aufgestellt ist, dass es seines gleichen in diesem Produktbereich sucht. Und die Seiten auf Facebook und Instagram werden auch mit großen Schritten ausgebaut.

BARTSCHER MARKUS KOSFELD, LEITUNG MARKETING Unser Fazit zu den Messen: sehr positiv. Von der Qualität der Gespräche können wir jedoch keinen signifikanten Unterschied ausmachen. In den vergangenen Jahren konnten wir unser Projektgeschäft weiter ausbauen – diesen Trend möchten wir weiter positiv gestalten und haben daher den Intergastra-Stand um 24 Quadratmeter vergrößert. Somit waren wir in der Lage, unsere­ Thermik-Serien und unser umfangreiches Produktportfolio mit zahlreichen Neuprodukten bestmöglich zu präsentieren. Dieses Vollsortiment haben wir im Katalog 2018 um weitere 100 Produkte in verschiedenen Anwendungsbereichen ergänzt. Es gab daher eine Vielzahl an Neuprodukten, die auf den Intermessen vorgestellt wurden. Mit unserem neuen Webshop hat der Fachhandel nun die Möglichkeit, online einzukaufen sowie sich sehr umfangreich über Produkte zu informieren. Wir bieten zudem eine Vielzahl an digitalen Daten an, um den Fachhandel im Bereich Beratung und Vertrieb bestmöglich zu unterstützen.

Markus Kosfeld

Fotos: Die genannten Unternehmen, GW Verlag (5)

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COLDLINE ERROL GUELSEN, VERTRIEBS­ LEITUNG DEUTSCHLAND Beide Messen sind für uns Hersteller sehr wichtig, da viele Kunden sie besuchen und wir viele Projekte besprechen können.

Errol Guelsen

4.2018


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

INTERMESSEN 2018

Gerade­in 2018 empfanden wir es als sehr angenehm, vermehrt Fachhändler aus dem Süden anzutreffen und ihnen unsere Produkte vorstellen zu können. Auch wir würden beide Messen jeweils mit einer Spitzennote bewerten. Innovationen sind neben unserer hohen Produktqualität eine unserer Erfolgssäulen. Dieses Jahr haben wir unser neues Kältemittel R452a bei allen Steckerfertigen Kühlgeräten vorgestellt. Unsere Fachhändler­ und auch die VdF- und FCSI-Planer haben diesen Schritt sehr begrüßt; gerade im Bereich unserer Multifunktion-Schockfroster der Serie Vision erzielen wir hervorragende Leistungswerte und können auch die Preise stabil halten. Wir gehen von einem weiterhin sehr positiven Geschäftsverlauf in 2018 aus, sodass wir sogar weitere Mitarbeiter hier im deutschen Markt als Verstärkung suchen. Die Digitalisierung ist ein Muss. Ab September­2018 verfügen unsere Kühlgeräte über das ganze Sortiment hinweg über entsprechende Schnittstellen für diverse Apps, sodass unsere Kühlgeräte mit Dritten verbunden und somit kommunizieren können. Wir entwickeln aktuell unsere eigenen Steuerungen, damit wir den Marktanforderungen zeitnah und voll entsprechen können. Die weitere Vernetzung aller Geräte untereinander in einer Großküche wird kommen.

COOL COMPACT ANDREAS LINDAUER, GESCHÄFTS­ FÜHRER VERTRIEB & MARKETING

Andreas Lindauer

www.trendkompass.de

Für Cool Compact waren beide Messen sehr erfolgreich, bei den Besucherzahlen gab es sowohl in Stuttgart als auch in Hamburg Steigerungen. Die Internorga ist aber als Branchentreff immer noch höher anzusiedeln, wir hatten zirka 30 Prozent mehr Kontakte als in Stuttgart. Unsere Hauptzielgruppe, Fachhändler und Fachplaner, haben uns mehrheitlich in Hamburg besucht. Unser Aktiv-Forum mit kurzen Vorträgen war sehr gut besucht, sowohl Händler als auch Endkunden informierten sich. Unsere neue Serie der Kühltische, die bei vielen Modellen die Energieeffizienzklasse A erhalten, sind auf großes Interesse gestoßen. Auch die zukunftsweisende Umstellung des Kältemittels bei den Schnellkühlern / Schockfrostern fand große Beachtung. Im Moment sind wir vor allem bei der Digitalisierung von Abläufen und HACCP-Daten aktiv. Gemeinsam mit anderen Herstellern entwickeln wir praxis­ relevante Lösungen.

DUELKS CARSTEN MELLER, MITGLIED DER GESCHÄFTSLEITUNG Beide Messen ähneln sich mittlerweile in der Größe und was die Ausstelleranzahl angeht. Grundsätzlich liegt der Fokus der Intergastra aber mehr in Richtung typische und individuelle Einzelbetreibergastronomie und die Internorga mehr in Richtung System- und Großgastronomie. Dies sieht man auch an den angegliederten Veranstaltungen während den Messen. Außerdem kommt dazu, dass die Internorga jedes Jahr stattfindet und für uns dementsprechend den größeren Stellenwert hat. In diesem Jahr wurden von uns in erster Linie fertige Food-Konzeptionen wie unser Sandwich-Modul eligo-to-go präsentiert und wir konnten mit Freude feststellen, dass ein breites Publikum genau auf der Suche nach fertigen Konzepten ist. Nur das Einzelgerät für die Produktion ist nicht mehr alles entscheidend, sondern ausgereifte und fertige Module für den direkten Einsatz in der Gastronomie. An der weltweiten Digitalisierung können und wollen wir nichts ändern. Da wir ein sehr modernes Unternehmen sind, werden wir uns alle Vorteile dieser Digitalisierung zunutze machen.

Carsten Meller

DYNAMIC PROFESSIONAL GÜNTHER BOSSHAMMER VON DER GESCHÄFTSLEITUNG Wir waren mit beiden Messen sehr zufrieden, sowohl mit der Qualität als auch mit der Quantität der Kontakte. Die Kaufbereitschaft direkt auf der Messe war in Stuttgart geringer, aber bei beiden Messen konnten wir im Nachhinein Aufträge generieren. Wir haben uns auf die Präsentation unserer Kerngeräte konzentriert, und das sind die Stabmixer. Mit unserer großen Anzahl an Zubehörteilen sind wir einzigartig. Praxisorientiert haben wir ein Waffelkonzept gezeigt, in dem auch die Mixer eine Rolle spielen. Das kam bei vielen Besuchern gut an, vor allem auch die Amortisationsrechnung. Bei Mixern spielt die Digitalisierung im Grunde keine Rolle. Stabmixer sind Handwerkszeug in jeder Küche, ähnlich wie Messer.

Günther Bosshammer

EKU MICHAEL SCHÄRF, GESCHÄFTSFÜHRER Bei beiden Messen war die Resonanz auf Top-Niveau! Sowohl in Stuttgart als auch in Hamburg waren das Interesse an unseren neuen Produkten sehr groß und die Intensität der Gespräche mit unseren Kunden außergewöhnlich hoch. Im Mittelpunkt stand unser neuer Gasherd EcoBurner, der ab so-

Michael Schärf

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

UMFRAGE ZU DEN I

fort den preisgünstigen Einstieg in die Profiliga ermöglicht. Er begeistert unsere Handelspartner jetzt genauso wie im vergangenen Jahr schon unser neues Spitzenmodell, der PowerBurner. Beide Herde arbeiten mit modernster Brenner-Technologie der neuesten Generation. Mit mehr Leistung und mehr Effizienz setzen wir starke Impulse im gesamten Markt. Die Digitalisierung ist sicher mehr als nur eine Modeerscheinung. Allerdings polarisiert sie den Markt und die Kunden. Mir sagen immer mehr Köche: „Geh mir weg damit, ich will diesen Schnickschnack nicht!“ Denen sind perfekte Funktionalität, Zuverlässigkeit und vernünftigtes Preis-Leistungsverhältnis wichtiger. Genau da liegen wir mit unseren Produktlinien goldrichtig.

ELOMA SASKIA SMEETS, LEITUNG MARKE­ TING UND PRODUKTMANAGEMENT

Saskia Smeets

Beide Messen waren sehr erfolgreich für Eloma. Die Besucher der Intergastra waren sowohl Händler (aus den südlichen Bundesländern wie auch aus Österreich und der Schweiz) als auch zahlreiche regionale Endkunden. Auf der Internorga war diese Region wiederum deutlich weniger anzutreffen. Allerdings wurde dies ausgeglichen durch einen sehr starken Besucherandrang aus den nordeuropäischen Regionen. Eloma­ hat auf der Internorga die Backmaster Edition des GeniusMT vorgestellt. Die logische Weiterentwicklung innerhalb des Produktportfolios repräsentiert die konsequente Zielgruppenfokussierung von uns. Das bedeutet, dass die Bedienung auf die tatsächliche Anwendung reduziert ist und somit schnell, einfach und sicher gearbeitet werden kann. Daneben gab es auch unsere bewährten Kombidämpfer-Serien zu sehen. Der Multimax, immer noch herrlich unkompliziert, findet weiterhin großen Anklang im Markt. Aber auch und vor allem im Hinblick auf Multifunktionalität, Digitalisierung und den entsprechenden Möglichkeiten erfährt der GeniusMT großes Interesse. Und nicht zuletzt sind natürlich Kompaktgeräte wie der Joker und Backmaster voll im Trend, wenn Platz die entscheidende Rolle bei der Auswahl der Küchenausstattung spielt. Diese klare Anwenderorientierung und Fokussierung im Produktportfolio wird sehr gut im Markt angenommen. Eloma erwartet auf dieser Basis eine zufriedenstellende positive Geschäftsentwicklung. Digitalisierung ist in aller Munde, viele positive Effekte können daraus resultieren. Allerdings sind auch klare Anzeichen zu erkennen für Vereinfachung und Reduzierung auf das, was tatsächlich genutzt und gebraucht wird. Nicht jeder An-

wender benötigt alles, was technisch möglich ist. Im Bereich Technischer Service sind die Themen präventive und prädiktive Wartung sehr relevant. Wir nehmen die Transparenz und das Vertrauen in die Qualität der Küchentechnik besonders ernst.

EVO-WATER DIETER BERRER, GESCHÄFTSLEITUNG Für uns als Aussteller war die Internorga auch 2018 wieder eine erfolgreiche Messe. Obwohl nur wenige Wochen zuvor auf der Intergastra in Stuttgart viele Interessenten und Kunden den Stand von evo-water besucht haben, konnten wir uns über die Resonanz auf der Internorga nicht beklagen. Es konnten viele interessante neue Kontakte geknüpft ebenso wie bestehende Geschäftsbeziehungen gepflegt und gefes­ tigt werden. Ein Schwerpunkt unserer Produktvorstellungen lag neben Wasserenthärtern auf der sogenannten leitungswassergebundenen Fruchtsaftmaschine, die neben gefiltertem, gekühltem und Sprudelwasser auch bis zu drei Fruchtsäfte aus Fruchtsaftkonzentraten der Firma Burkhardt Fruchtsäfte erzeugt. Diese Post-Mix-Konzeption fand großen Anklang bei den Besuchern, zumal diese auch als Miet- oder Leasinggeräte angeboten werden. Darüber hinaus fanden auch die leitungswassergebunden Wasserspender großen Anklang beim Fachpublikum. Nicht nur wegen des Umweltgedankens, sondern auch im Hinblick auf Kosten-Nutzen-Aspekte­überzeugen diese Geräte immer mehr Gastronomen und Hoteliers sowie Kantinen und Schulküchen. In puncto Digitalisierung fällt auf, dass Besucher immer weniger Infomaterial direkt auf der Messe mitnehmen möchten und dafür lieber Broschüren, Datenblätter etc. in elektronischer Form anfordern. Wir haben für unsere Interessenten bereits „InformationsPakete“ vorbereitet, die schnell und unkompliziert per E-Mail oder per Dateitransfer übermittelt werden können.

Dieter Berrer

FEUMA MAIK DÖRING, GESCHÄFTSFÜHRER Die Internorga und Intergastra 2018 haben unsere Erwartungen voll erfüllt. Dies zeigte sich besonders durch den zahlreichen Fachhandelsbesuch auf unseren Ständen und bekräftigte sich im Interesse potentieller Neukunden an unseren Feuma-Produkten. Allerdings zeigte sich eine gewisse Kannibalisierung. Intergastra-Kunden waren nicht zwingend noch einmal auf der Internorga.

Maik Döring

4.2018


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

INTERMESSEN 2018

Unternehmensschwerpunkt der Messe war die Vorstellung von Feuma-Neuheiten, wie beispielsweise das neue höhenverstellbare Untergestell der Universal Küchenmaschine HU1020-2 H. Mit diesem lässt sich je nach Bedarf die Arbeitshöhe stufenlos und per Knopfdruck innerhalb des Verstellbereichs einstellen. Diese und andere Neuheiten konnten auf der Messe durch die Fachbesucher getestet werden. Der jetzige Auftrags­ eingang dieser Innovationen zeigt, dass die Produkte sehr gut angenommen werden. In den letzten Jahren wurden viele Anstrengungen unternommen, auch die Digitalisierung zu optimieren. So wurden beispielsweise hohe Investitionen in neue technische Anlagen getätigt. Mit der Verbesserung der Qualität konnte somit auch die Lebenszeit der Produkte erhöht werden. Die Gespräche auf den Messen mit unserem Fachhandel bestätigten die sehr gute Qualität unserer Produkte und den sehr guten Service. Im Übrigen wurden diese Leistungen durch die GGKA Auszeichnung Best Partner bekräftigt. Unser Ziel ist es, – gemeinsam mit unserem Fachhandel – ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zu erreichen.

FRIEDR. DICK STEFFEN UEBELE, GESCHÄFTSFÜHRER

Steffen Uebele

Auch wir sind mit beiden Messen hochzufrieden. Obwohl sie gerade einmal fünf Wochen auseinander lagen, wurden doch beide extrem gut besucht. Es war für 2018 also keineswegs der Fall, dass sie sich die Besucher streitig gemacht haben. Wir nutzen beide Messen für Gespräche mit Kunden und Interessenten, zum Ausbau unseres Netzwerks aber auch zum aktiven Verkauf unserer Produkte. Vorgestellt haben wir auf beiden Messen den Prototypen unseres neuen Messers Hektor, das Ende Mai auf den Markt kommt. Mit unserem RFID-System bieten wir ein System zur Rückverfolgung und zum Qualitätsmanagement, das neben der Fleischindustrie auch in anderen, sicherheitsrelevanten Bereichen (wie in Küchen von Vollzugsanstalten oder im Airline-Catering) eingesetzt werden kann. Weiter geht der Trend im Kochmesserbereich zu außergewöhnlichen Klingenformen, zu „Made in Germany“ und der Fokus liegt klar auf der Qualität.

GASTROS SWITZERLAND RALPH DEBES, SALES DIRECTOR

Ralph Debes

www.trendkompass.de

Beide Messen haben ihre Berechtigung, allerdings ist in dem Jahr, wenn Stuttgart und Hamburg gleichzeitig stattfinden, ein gefühl-

ter Abwärtstrend in den Besucherzahlen in Hamburg zu spüren, wohingegen Stuttgart gewinnt. Dennoch waren beide Messen für uns qualitativ sehr erfolgreich. Unser Fokus lag auf der InductWarm Unterbau­induktion, weg von Chafing Dish, hin zum eleganten, effizienten und leicht händelbaren Büfett. Fachhändler, Planer und Endkunden erkannten hier eine Variante, welche sowohl optisch als auch energetisch eine tolle Lösung darstellt. Wir konnten hier überzeugen, bereits einige Anfragen zu konkreten Projekten bearbeiten und somit auch den Bogen zu den Trends schlagen, welche aus unserer Sicht klar zu Einbauvarianten geht, das heißt weg von den Auftischvarianten.

HOBART MANFRED KOHLER, GESCHÄFTS­ FÜHRER VERTRIEB & PRODUKTION Beide Messen bieten eine großartige Plattform, um Produkte zu präsentieren und Trends vorzugeben. Sie ziehen viele Besucher an, so dass an unseren Ständen Hochbetrieb herrschte und unsere Erwartungen hinsichtlich der Besucherzahlen übertroffen wurden. Die Vorstellung und Live-Vorführung unserer neuen Generation an Gläser- und Geschirrspülmaschinen war das Highlight und ist auf großes Interesse gestoßen. Dabei­ sorgte die neue Trocknung Top-Dry für positives Aufsehen. Sie ist im gewerblichen Bereich einzigartig und garantiert ein einwandfreies Ergebnis – manuelles Abtrocknen und Polieren entfällt. Ab Juni werden die Maschinen erhältlich sein, doch wir haben schon jetzt viele Anfragen erhalten. Wir bieten mit der Hobart App Washsmart eine Applikation an, mit der sich per Knopfdruck Informationen über den Status unserer Untertischund Haubenspülmaschinen abrufen lassen. Dazu zählt, dass dem Endkunden rechtzeitig bevorstehende Wartungsintervalle, etwaige Systeminformationen oder die Chemieverbräuche kommuniziert werden. Wir gehen heute in Richtung komplette Vernetzung – Küche 4.0. Ein weiterer Trend ist die zunehmende Intelligenz von Spülmaschinen. Unsere Korbtransportspülmaschine Premax CP erkennt zum Beispiel leere Abschnitte und passt Parameter automatisch an, so dass der Wasserverbrauch reduziert wird.

Manfred Kohler

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

UMFRAGE ZU DEN I

INOXAIR RENÉ BRUDER, GESCHÄFTSFÜHRER

René Bruder

Die beiden Fachmessen waren für uns als Messeaussteller ein großer Erfolg. Da wir eine spezielle Nische bedienen, deren Relevanz von der Branche erkannt wurde, waren nicht nur die Besucherzahlen hoch auf unserem Stand, sondern auch die Qualität der Gespräche. Neben der Lüftungstechnik liegt unser Fokus sehr stark auf der Luftnachbehandlung. Neue Trends wie Frontcooking oder Highlights wie Holzkohlegrills werden immer präsenter, bringen jedoch viele Probleme mit sich. Wir haben uns darauf spezialisiert und bieten Lösungen. Auf den Messen wurden unsere Geräte positiv aufgenommen und das zeigt uns, dass wir für die Zukunft gut aufgestellt sind. Die Fernüberwachung unserer CleanAir Technologie ist nun möglich und garantiert eine optimale Qualitätssicherung, die uns sehr wichtig ist. Vor allem Systemer reagieren positiv auf diese Möglichkeit.

IRINOX DEUTSCHLAND DENIS SCHWEIZER, COUNTRY MANAGER

Denis Schweizer

Beide Messen waren für uns ein großer Erfolg. Wir hatten gut informierte Besucher mit konkreter Kaufabsicht bei uns am Stand, in Stuttgart vielleicht noch ein bisschen mehr als in Hamburg. Dagegen konnten wir in Hamburg tendenziell mehr internationale beziehungsweise größere Kunden begrüßen. Also Kunden mit vielen Filialen, die deutschlandweit agieren. Ob Nord oder Süd, die Kunden sind auf der Suche nach Lösungen, um ihre Abläufe in der Küche zu optimieren. Schnellkühler von Irinox leisten einen wichtigen Beitrag, wenn es darum geht, die Produktivität zu steigern, hohe Speisenqualität anzubieten oder auch die Arbeitskräfte optimal einzusetzen. Insgesamt ist die Bereitschaft, in die Küche zu investieren, sehr hoch. Wir erwarten, dass sich der positive Geschäftsverlauf zu Jahresbeginn nahtlos fortsetzt.

ISI DEUTSCHLAND THOMAS SAATZ, GESCHÄFTSFÜHRER

Thomas Saatz

Wir konnten beide Messen sehr erfolgreich abschließen, wobei festzustellen war, dass nicht sehr viele Besucher aus dem Süden Deutschlands so kurz nach der Intergastra in Hamburg anzutreffen waren. Vielleicht wäre es sinnvoll, die im Zwei-Jahres-Modus stattfindende Intergastra in den Herbst zu verlegen. Wir haben das Thema Rapid Infusion in

den Vordergrund gestellt, um zu vermitteln, wie einfach heute das Aromatisieren von Flüssigkeiten sein kann. Die Internorga haben wir auch als Plattform genutzt, um neue Produkte zu testen, was für uns sehr aufschlussreich und vielversprechend war. Die Digitalisierung ist in vielen Bereichen voll im Trend, jedoch muss man anerkennen, dass der Beruf des Kochs ein Handwerk ist und auch zukünftig die Kreativität Bestand haben wird. Wichtig ist, dass der Nutzen einer neuen Technik immer überprüft wird.

KAHLA PROFESSIONAL ROBERT FONTANI, SALES DIRECTOR Die Internorga bleibt der Branchentreffpunkt in Deutschland. Die Intergastra hat aber einen deutlich besseren Stellenwert in puncto Besucheraufkommen von Endkunden und Interesse von internationalen Besuchern. Kahla Professional präsentierte sich auf beiden Messen als der Innovator für Porzellan, Oberflächen, Technologien und Lösungen für Geschäftsmodelle der Zukunft. Produkte, die Trends wie Mobilität und Digitalisierung aufgreifen, stehen im Mittelpunkt. Die Messen nutzen wir, um Neuheiten, neue Lösungen, interessante Geschäftsmodelle zu zeigen. Wir unterstützen die Digitalisierung unserer Kunden mit intelligentem Geschirr und beweisen damit erneut unseren hohen Innovationsanspruch. Mithilfe der patentierten Silikon-Applikation Magic Grip werden RFID- oder NFC-Transponder, umgangssprachlich Chips genannt, spülmaschinenfest auf dem Porzellan versiegelt. Für Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Catering, Cafés und Bä­ ckereien eröffnen sich damit zahlreiche neue Möglichkeiten.

Robert Fontani

KBS JOACHIM GOTTSCHALK, VERTRIEBSLEITUNG MAINZ Für uns waren beide Messen sehr erfolgreich. Wir haben die sehr guten Besucherzahlen aus den Vorjahren wieder erreicht. Die Internorga bleibt in Deutschland aber die Leitmesse für die Gastronomie und zieht auch viele internationale Aussteller und Besucher an. Die Intergastra hat sich ebenfalls weiter entwickelt, ihr Besucherschwerpunkt liegt aber nach wie vor im süddeutschen Raum. Hier war das Publikum auch deutlich stärker von Endnutzern geprägt. Als Vollsortimenter zeigen wir auch auf den Messen neue Geräte aus allen Produktbereichen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt diesmal die Verkaufstheke Carla. Die Theke entspricht dem aktuellen Trend nach Prozessoptimie-

Joachim Gottschalk

4.2018


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

INTERMESSEN 2018

Kathrin Foremny

rung in der Verkaufssituation. Auf kleinen Stellflächen können mit einem Gerät zu unterschiedlichen Tageszeiten und Anlässen verschiedenste Waren angeboten werden. Hochwertige Geräte aus allen Produktbereichen verfügen zunehmend über Schnittstellen, die beispielsweise die Temperaturaufzeichnungspflichten vereinfachen.

für professionelle Nutzer. Einer der Schwerpunkte auf dem Liebherr-Messestand war das Thema SmartMonitoring: eine innovative Lösung zur Überwachung professioneller Kühl- und Gefriergeräte. Konkret bedeutet das für die Kunden mehr Sicherheit und Komfort, denn sie haben künftig von überall und jederzeit Zugriff auf die Gerätedaten.

KÜPPERSBUSCH

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KATHRIN FOREMNY, MANAGER MARKETING & PUBLIC RELATIONS

ANJA HALBAUER, MARKETING

Beide Messen waren für Küppersbusch sehr erfolgreich. Auf der Intergastra durften wir erwartungsgemäß sehr viele Endkunden begrüßen. Dagegen konnten wir auf der Internorga einen hohen Anteil internationaler Kunden verzeichnen. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass beide Messen sehr stark sind. Für Küppersbusch stellt sich auch künftig nicht die Frage nach entweder/oder. Starke Messen im Süden und Norden sind wichtig. So erreichen wir unsere komplette Zielgruppe. Auf der Internorga haben wir mit der LiveCooking Show zur neuen multifunktionalen Kippbratpfanne das Fachpublikum in unseren Bann gezogen. Die Shows waren sehr gut besucht und das Interesse an innovativen Lösungen ist ungebremst. Mit unserer neuen Generation multifunktionaler Kippbratpfannen FEP 650 und FEP 950 konnten wir genau dieses Interesse bedienen. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass Fachhandel, Fachplaner und Endkunden Geräte nicht nur sehen, sondern erleben wollen.

LIEBHERR RAINER GUTEKUNST, VERKAUFSLEITER GASTRONOMIEUND LABORFACHHANDEL

Rainer Gutekunst

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Für Liebherr-Hausgeräte waren beide Messen perfekt, um dem Fachpublikum seine zahlreichen innovativen Ideen und Produkte zu präsentieren. Wir hatten sehr interessante und interessierte Besucher an unseren Messeständen und konnten positive Gespräche mit den Fachbesuchern führen. Zudem lag die Anzahl der Besucher deutlich über denen der Vorjahre. Auf beiden Messen haben wir zwei Studien präsentiert und zusätzlich unsere Features „Automatische Türöffnung“ und „BlackSteel“ als innovative und optisch ansprechende Oberfläche vorgestellt. Wir waren über das tolle Feedback der Besucher sehr erfreut. Die positive Resonanz motiviert und bestärkt uns in unseren weiteren Entwicklungen. Für die Überwachung und die Wartung gewerblicher Kühl- und Gefriergeräte entstehen durch intelligente Vernetzungslösungen neue Möglichkeiten

Wir hatten sowohl in Stuttgart als auch in Hamburg an allen Tagen sehr großen Zuspruch bei uns am Stand. Zahlreiche interessante Gespräche mit Fachhändlern, Planern und Endkunden stimmen uns optimistisch für ein ebenso erfolgreiches Nachmessegeschäft. Wir haben auf beiden Messen unser ganzheitliches thermisches Produktsortiment präsentiert. Ein Highlight war sicher unsere neue MasterLine aus der Produktgruppe der individuellen Herdanlagen. Sie besticht durch Individualität und Flexibilität, perfekt abgestimmt auf die Anforderungen der Kunden. Die Messen haben bestätigt, dass die Digitalisierung in unsere Branche Einzug hält, wenn auch im Vergleich zu anderen Branchen noch eher konservativ. Unserer Ansicht nach steht vor allem die Steigerung des Kundennutzens und der Effizienz im Mittelpunkt, damit eine Profiküche schneller und vor allem wirtschaftlicher zum Ziel kommen kann. Als Hersteller sind wir daher gefordert, unseren Kunden nicht nur neue Produkte mit entsprechenden Lösungen anzubieten, sondern ihnen auch deren Vorteile für die Praxis aufzuzeigen. Die Umsetzung digitaler Strategien betrifft schnittstellenübergreifend mehrere Abteilungen wie Marketing, IT und Produktentwicklung. Um entsprechende Projekte schnell und ab-

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

UMFRAGE ZU DEN I

teilungsübergreifend umsetzen zu können, haben wir den neuen Unternehmensbereich Innovation und Digitalisierung geschaffen.

NEUMÄRKER ROBIN HELLWINKEL, GESCHÄFTSFÜHRER

Robin Hellwinkel

Die Internorga bleibt für uns die wichtigste deutsche Gastro-Fachmesse. Obwohl dieses Jahr ebenfalls die Intergastra stattfand, war die Kundenfrequenz hervorragend und der Neumärker-Stand kontinuierlich mit Fachbesuchern gefüllt. Die Qualität der Besucher an unserem Stand steigt jährlich, so dass wir zufrieden auf eine erfolgreiche Messe zurückblicken können. Wir hätten uns dieses Jahr allerdings gewünscht, dass die Inter­ norga einen Tag länger gedauert hätte, denn internationales Publikum ist in Hamburg weitgehend fern geblieben. Unser Highlight war das neue Neumärker Waffel­ eisen, das süße Waffel-Sticks produziert, die wie Pommes aussehen. Die witzigen SnackWaffeln wurden von den Besuchern sehr gut angenommen. Neben den klassischen Waffeleisen, für die wir bekannt sind, verzeichneten wir ein starkes Interesse an unserem Eis-Teppanyaki Konzept. Besonders durch unsere Vorführungen und Verkostungen konnten wir das Fachpublikum überzeugen. Viele Besucher kamen, um sich über unsere­ neuen Produkte zu informieren. Mit dem Katalog 2018 haben wir über 90 neue Artikel, darunter auch im Food-Bereich, in unser Sortiment aufgenommen.

NORDCAP MANUELA HENNING, VERKAUFSLEITERIN NORD/OST

Manuela Henning

Beide Messen verliefen für NordCap höchst zufriedenstellend. 2018 haben wir uns mit einem neuen Messekonzept präsentiert, dessen Schwerpunkt auf der Darstellung von Konzeptwelten und der damit verbundenen Ausrichtung, sich zunehmend als Konzeptberater zu etablieren, lag. Denn bereits jetzt liegt hier, gemeinsam mit Sonderbaulösungen, unsere besondere Stärke. Ein Punkt, der von den Besuchern durchweg positiv aufgenommen wurde. Im Zusammenspiel mit dem breiten Portfolio, Serviceleistungen und der Zusammenarbeit mit Fachhändlern, wird NordCap so zum Allrounder mit Mehrwert für Kunden und letztendlich auch für den Gast. Diese Botschaft kam bei unseren Standbesuchern sehr gut an. Trendthemen waren Konzeptlösungen zur schnellen Zwischenverpflegung sowie die Gemeinschaftsverpflegung mit sich ändernden Ansprüchen an Speisen und Ambiente.

PALUX CHRISTOPH MUHR, TEAMLEITER MARKETING UND KOMMUNIKATION Für uns sind beide wichtige Messen, auf denen wir jeweils gute Kontakte und vielversprechende Projektanfragen verzeichnet haben. Aufgrund der gut besuchten Intergastra war in Hamburg zwar weniger Betrieb in den Hallen als 2017, dennoch ist die Inter­norga internationaler besucht und für unser Auslandsgeschäft ein wichtiger Faktor. Wir haben unsere Kompetenzen in Konzeption und Umsetzung von Küchen und Theken aus einer Hand hervorgehoben. Neuheiten waren die Ecoline Thekenmöbel, die wir individuell an Schankbereiche anpassen, die Auftischgeräte der CompactLine und die Küchenlinie Topline Black Edition. Wir haben viel posi­­ti­ ves Feedback zu Konzepten und Produkten, vor allem zu den Thekenmöbeln, erhalten. Wir gehen davon aus, dass die Messekontakte den Geschäftsverlauf positiv beeinflussen. Unserer Einschätzung nach wird es in klassischen Gastronomiebetrieben, fernab der GV, noch dauern, bis sich die Digitalisierung durchsetzt. Wir beobachten die Vernetzungsmöglichkeiten und sind schon vor Jahren erste Schritte hin zur Digitalisierung gegangen: Die Heißluftdämpfer Touch ‘n‘ Steam etwa lassen sich in allen Modellen innovativ und einfach via Fingertipp bedienen.

Christoph Muhr

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RATIONAL OLIVER FROSCH, EXECUTIVE VICE PRESIDENT DACH Auf der Intergastra haben wir die Gelegenheit, ins direkte Gespräch mit dem Gastronomen zu kommen, und ihm aufzuzeigen, welche Möglichkeiten sich durch unsere Küchentechnik eröffnen. Die Internorga dagegen­ist die ideale Plattform, sich mit Oliver Frosch dem Fachhandel, Key Account Partnern oder Planern auszutauschen. Schwerpunkt war die Zusammenführung von Frima und Rational unter einem Markendach. Mit dem VarioCookingCenter und dem SelfCookingCenter­ haben wir für jeden Bedarf das passende­ Gerät. Unseren weiteren Geschäftsverlauf­ sehen wir positiv. Fachkräftemangel, steigende Immobilienpreise und kleiner werdende Küchen erfordern neue Kon­ zepte. Die Lösung ist Rational, da unser ­Engagement nicht mit der Geräteaufstellung ­endet. Wir begleiten den Anwender über die gesamte­Lebensdauer des Produktes, damit er den größten Nutzen aus den Geräten für sich zieht. Mit ConnectedCooking waren wir Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Den Nutzen­wollen wir weiterhin aufzeigen. Wir sind in Kontakt mit Anwendern, haken nach, welche Verbesserungsvorschläge es gibt. Es 4.2018


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

INTERMESSEN 2018

ist mit offenen Schnittstellen ausgestattet und kann mit anderen Systemen interagieren.

RETIGO DR. JANINE KÜHN, COMMERCIAL MANAGER

Dr. Janine Kühn

In diesem Jahr erlebten wir in Stuttgart und Hamburg ein durchweg hochkarätiges Fachpublikum und durchgängig starke Messetage. Das Messenachgeschäft bestätigte im Anschluss diesen sehr positiven Eindruck. Insgesamt sind wir mit beiden Messen gleichermaßen hochzufrieden. Im Rahmen der Messen leben wir intensiv den persönlichen Kontakt zu Kunden und Partnern – von deren Seite erreichte uns ein einhellig positives Feedback zu unserer neuen Kombidämpferserie Retigo Vision. Dies bestätigt uns erneut in unserer Philosophie und Marktstrategie – dementsprechend sehen wir dem weiteren Geschäftsverlauf voller Optimismus entgegen. Bezüglich der fortschreitenden Digitalisierung bieten wir bereits seit Jahren die Vernetzung unserer Technik und somit den

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Zugriff auf Programme, Geräte- und Servicedaten und auch eine Fernsteuerung. Diese unabhängigen Softwarelösungen anzubinden, ist der nächste logische Schritt.

RIEBER LESZEK HERRMANN, VERTRIEBSLEITER Beide Messen waren sehr zufriedenstellend. Die Besucherklientel der Intergastra war eher regional, sprich aus dem Süden Deutschlands. Die Internorga zeigt sich im Vergleich internationaler. In puncto Digitalisierung zeigte Rieber sich als Partner der Plattform Check Services, eine Kollaboration aus Brands wie der Deutschen Telekom, MHP, Kärcher und maxmaier urbandevelopment. Das präsentierte System Check HACCP­von Rieber bietet die digitale Lösung für eine transparente und sichere HACCPProtokollierung über den gesamten Foodflow. Sämtliche Produkte des Messestandes wurden „verchecked“ und erfassten somit live Temperatur- und Hygienedaten. Produktneuheiten waren zum Beispiel ein aktiv

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUNG & TECH

UMFRAGE ZUR INTERNORGA 2018

gekühlter Kunststoff-thermoport, Speisentransport-Regenerierwagen, Catering Circle, varithekbuffet mit Luftfeuchtigkeitsregelungs-Vitrinen und ein Bankettwagen mit Glastüre. Dem weiteren Geschäftsverlauf sehen wir positiv entgegen. Die Check Services bilden eine umfassende, automatisierte Cloud-Plattform, um Informationen über die Lagerbedingungen und die Organisation von Food, von der Produktion bis auf den Teller transparent zu verfolgen, zu sammeln und zu verteilen.

SCHOLL APPARATEBAU KLAUS P. SCHOLL, GESCHÄFTSFÜHRER

Klaus P. Scholl

Die Intergastra hat unsere Erwartungen nicht ganz erfüllt. Es handelte sich hierbei um unsere 25. Messe in Stuttgart! Viele Händler aus dem süddeutschen Raum sowie aus Österreich und der Schweiz konnten auf unserem Messestand begrüßt werden, das heißt aber nicht, dass die Intergastra stark international geprägt gewesen wäre. Zudem liegen die Intergastra und die Internorga einfach zu dicht zusammen. Durch den knappen Zeitabstand fehlten uns in Hamburg einige süddeutsche Händler, die uns bereits in Stuttgart besucht hatten. Viele kamen aber trotzdem nach Hamburg! Die Internorga­war für uns bereits die 51. Messe und hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt. Viele skandinavische Händler fanden den Weg nach Hamburg. Den Schwerpunkt unserer Ausstellung bildeten eindeutig unsere neuen Flex-Line Induktiongeräte. Auch unsere Frontcooking-Ausgaben fanden großen Anklang. Durch die intensive Beratung

und Vorführung der Geräte konnten viele neue Kontakte hergestellt werden. Bereits kurz nach der Messe erhielten wir viele Anfragen bezüglich unserer Innovationen. Unsere Produkte werden zurzeit auf digitale Steuerung überprüft. Viele unserer Geräte werden bereits digital gesteuert. Auch an der Vernetzung unserer Gerätelinien wird gearbeitet. Die Energieminimierung im Küchenbereich wird weiter ausgebaut.

SMEG FOODSERVICE KAI HADER, VERTRIEBSLEITER In diesem Jahr hat Smeg Foodservice auf der Internorga ausgestellt. Sie bietet uns eine tolle Plattform, Planer und Fachhändler anzusprechen. Wir haben wieder zahlreiche unserer guten Kunden getroffen und auch erneut etliche neue Kontakte geknüpft. D ­ e­­sign und Service werden für unsere Kunden immer wichtiger. Wir haben erstmals Gewerbespülmaschinen mit farbigen Fronten vorgestellt. Die Fronten mit schwarzer Lackierung harmonieren besonders in einem Umfeld schwarzer Barmöbel. Als Service-Plus bieten wir in Deutschland in diesem Jahr kostenlose Tagesseminare für Gastronomen rund um das Thema Lebensmittel­hygiene an. Sie vermitteln schwerpunktmäßig alle wesentlichen Vorschriften für Lebensmittelverarbeitende Betriebe, geben Tipps zur Umsetzung und gelten als Hygieneschulung gemäß EG 852, IFSG und §4 LMHV, über das auch ein Teilnahmezertifikat durch den vortragenden Hygienesachverständigen Thomas Zydeck ausgestellt wird. Um die Einhaltung eines HACCP-Konzepts so einfach und sicher wie möglich zu machen, kombiniert Smeg Food-

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MANAGEMENT & ORGANISATION

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service ab sofort seine Gewerbespülmaschinen mit der App Check de Cuisine. Optional kann diese erweitert und im gesamten Küchenbetrieb herstellerunabhängig eingesetzt werden. Somit bieten wir gleich von Anfang an eine Lösung an, die nicht nur als Einzel-, sondern auch als Gesamtlösung für den Küchenbetrieb einsetzbar ist.

STAHL GROSSKÜCHEN MARTIN LINK, GESCHÄFTS­ FÜHRENDER GESELLSCHAFTER

Martin Link

Auch wir können aus unserer Sicht diese Veranstaltungen mit Spitzennoten bewerten. Unsere Ziele, gerade für die Internorga, waren sehr hoch gesteckt und wurden vollumfänglich erfüllt. Der Schwerpunkt bei uns lag ganz speziell auf der Kontaktpflege und darauf, auch neue Kunden anzusprechen. Unsere Manufaktur sieht sich als Netzwerker, welcher einem Verbund maßgefertigte Baugruppen als ganzheitliche Lösung bereits ab der Planung anbietet. Auch eine handwerkliche Manufaktur wie unsere kann und will sich natürlich der zunehmenden Digi­ talisierung keineswegs verschließen. Bei uns steht deutlich die Förderung des Mehrwertes für den Kunden durch zeit- und planungseffiziente Visualisierung im Mittelpunkt.

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UNOX DEUTSCHLAND THOMAS BARSEKOW, NATIONALER VERKAUFSLEITER

Thomas Barsekow

Unox Deutschland ist der Meinung, dass beide Messen sehr wichtig für unsere Branche sind und ihre Berechtigung haben. Wir sind mit den Besucherzahlen zufrieden und haben festgestellt, dass unser neues Messekonzept sehr gut bei den Besuchern angekommen ist. Speziell die Ausrichtung auf das Thema Digitalisierung und deren praktische Nutzung am Messestand zu zeigen, war ein voller Erfolg. In Verbindung mit unserer neuen Serie Bakerlux Shop.Pro haben wir neue Geschäftsfelder geöffnet, die nun im After Sales umgesetzt werden. Bei allen Innovationen der einzelnen Hersteller steht in naher Zukunft die Zusammenführung aller Systeme als große Herausforderung an, um dem Endverbraucher wirklich eine effiziente Nutzung in seinem Arbeitsbereich zu liefern.

VAN BERKEL DEUTSCHLAND SABINE HALLER, VERTRIEBS­LEITUNG INNENDIENST

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Beide Messen sind für uns sehr wichtig. Van Berkel war erstmals in der neuen Firmierung als Van Berkel Deutschland auf ihnen vertre-

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

UMFRAGE ZUR INTERNORGA 2018

ten und wurde mit eigenem Stand als sehr positiv wahrgenommen. Schwerpunkt war, dem deutschen Fachbesucher die neue Aufstellung des Unternehmens im deutschen Markt vorzustellen. Nach der Zusammenführung der beiden Firmen Berkel und Omas war dies die erste Gelegenheit, dies auf den auch international bekannten Fachmessen einem breiten Publikum zu präsentieren. Die den heutigen, neuen Anforderungen entsprechend überarbeiteten Schwungradmaschinen haben große Begeisterung und Interesse bei den Besuchern ausgelöst. Ganz besonders gut kam dabei die Volano B114 an. Aber auch die Neuaufstellung und Zusammenführung der beiden Produktlinien wurde positiv aufgenommen. Wir erwarten einen großen Umbruch auf dem deutschen Markt durch diese Neuaufstellung. Wir denken, dass die Digitalisierung schon der wichtigste Trend in der Branche ist. Schwungradmaschinen werden sich aber diesem Trend momentan oder auch noch auf längere Zeit nicht anpassen.

VITO ALEXANDER SCHAUF, GESAMTVERTRIEBSLEITER

Alexander Schauf

Sowohl die Intergastra als auch die Internorga sind Trendsetter und Hauptindikatoren für den Markt in Deutschland und zeigen uns stetig, wie die Investitionsbereitschaft im Gastronomie-, Catering- und Bäckereisektor ist. Des Weiteren sind sie natürlich der Dreh- und Angelpunkt, wenn es darum geht, neue, hochwertige Leads zu erzeugen. Aus unserer Sicht können wir den Besuchern also nur zustimmen. Beide Messen waren auch für uns auf einem Top-Niveau. Auf den Messen haben wir unsere Produktlinie für Frittierölfiltration präsentiert: unsere portablen Vitos und die Vito X-Serie, die mobilen Allrounder. Ersparnis bis zu 50 Prozent und das bei gleichzeitiger Qualitätsverbesserung und einfachster Handhabung sind wichtig, besonders im Küchenalltag, und genau das bieten wir unseren Kunden schon seit Jahren. Auch das Thema Digitalisierung fließt natürlich in unsere Produktentwicklung ein und wir werden dort keine Ausnahme darstellen. Wir arbeiten gerade an einer Lösung, um dem Kunden die Nutzungsdaten seines Vito-Frittierölfilters auch besonders einfach digital zur Verfügung zu stellen.

WELBILT DEUTSCHLAND HANS-WERNER SCHMIDT, GESCHÄFTSFÜHRER Hans-Werner Schmidt

norga. Die Internorga bleibt jedoch für uns die wichtigere Messe mit den qualitativ und quantitativ besseren Kontakten aus dem Inund Ausland. Auf der Intergastra konnten wir viele Endkunden aus der Gastronomie und Hotellerie aus dem süddeutschen Raum an unserem Stand begrüßen. Als Highlight haben wir die neue Mini Serie vorgestellt, die neben einem neuen Design und erweiterter Serienausstattung auch neue Bedienfunktionen wie „easy Start“ beinhaltet. Diese Bedienelemente sind speziell für die Anwendung durch ungelerntes Personal geeignet, was bei dem zunehmenden Fachkräftemangel immer wichtiger wird. Digitalisierung ist auch bei Welbilt ein zentrales Thema. Wir legen Wert darauf, eine Lösung zu entwickeln, die reibungslos funktioniert und einfach zu bedienen ist. Wir arbeiten hier an eigenen Systemen, mit denen wir alle unsere Geräte vernetzen möchten, aber gleichzeitig auch die Möglichkeit bieten, dass unsere Geräte in andere Systeme integriert werden können – da Endkunden sicherlich nicht akzeptieren werden, langfristig mit verschiedenen Systemen in einer Küche zu arbeiten.

WINTERHALTER KLAUS BRACK, GESCHÄFTSFÜHRER Für uns haben beide Messen die Erwartungen übertroffen. Ohne Zweifel kann man die Internorga und Intergastra als Highlights des Jahres bezeichnen. Um einen Unterschied zwischen den Messen auszumachen, muss man sehr genau schauen. Ich würde sagen, dass bei der Intergastra mehr der Endkunde im Mittelpunkt steht. Dagegen konnten wir auf der Internorga auch sehr viele Fachhandelspartner begrüßen. Uns war beides willkommen, denn mit Schwerpunktthemen wie der intelligent vernetzten Spülmaschine Connected Wash, dem Bezahlmodell Pay per Wash und den überarbeiteten MehrtankSpülmaschinen der MT-Serie mit eingebauter Sparfunktion war für jeden etwas geboten. Entsprechend erfreulich waren der Andrang und das Interesse bei uns am Stand, was auch den bisherigen Geschäftsverlauf in diesem Jahr widerspiegelt. Das Investitionsklima ist gut und wir schauen positiv auf die nächsten Monate.

Klaus Brack

Bei den Statements handelt es sich teilweise um gekürzte Versionen. Lesen Sie die vollständigen Meinungen zu den Messen auf unserer Website. www.trendkompass.de

Wir sind zufrieden mit unserer Messepräsenz auf der Intergastra und der Inter­ 4.2018


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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

MARKTSTRATEGIE UNTERNEHMEN - INTERVIE

„Für uns ist 2018 ein Strategiejahr“ Seit Mitte 2017 standen bei Bobeck Gastrotec, Anbieter gewerblicher Spülmaschinen, die Zeichen auf Veränderung. Seit dem 1. Januar 2018 ist (fast) alles anders: Neuer Standort am Bodensee, neue Köpfe und eine strategische Neuausrichtung mit neuem Namen. Hinter den konzeptionellen Überlegungen steckt ein bekanntes Gesicht: Stefan Ackermann, der neue Alleingesellschafter. Von Yvonne Ludwig-Alfers Herr Ackermann, Sie haben Anfang des Jahres Bobeck Gastrotec übernommen. Wie kam es zu ­ ­diesem Schritt? Das Unternehmen Bobeck Gastrotec wurde Ende 2003 von Manfred Bobeck und mir gegründet, mit dem Ziel, dem Fachhandel hochwertige gewerbliche Spülmaschinen und Zubehör wie Wasseraufbereitung und Chemie zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Damit wollten wir dem Fachhandel eine Alternative zu den Premiumprodukten offerieren, die es damals auf dem Markt gab. Im Laufe der vergangenen 14 Jahre haben wir uns deutschlandweit etabliert und ein beachtliches ­Serviceund Händlernetz aufgebaut. Wir haben uns ständig nach vorne entwickelt, haben gute Umsätze erzielt und

Seit Januar 2018 ist Stefan Ackermann Alleingesellschafter des Unternehmens

auch die Ertragssituation der Firma auf gesunde Beine gestellt. Wir haben immer versucht, Erträge,­die wir erzielt haben, in den Markt zurückzugeben. Manfred ­Bobeck hat dann im Sommer letzten Jahres zu verstehen gegeben, dass er altersbedingt aufhören möchte. Wir hatten beide Anteile an der Firma und es stellte sich die Frage, ob wir das Unternehmen veräußern oder ob ich das Unternehmen alleine weiterführe. Für mich war klar: Wenn ich das Unternehmen alleine führe, dann so, wie ich es mir vorstelle …

Eine wichtige Säule des Unternehmens sind die Schulungen in Theorie und Praxis

… was Sie dann in die Tat umgesetzt haben. Nach reichlich Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, diesen Weg zu gehen – nach meinen Vorstellungen und Wünschen. Ich habe dann die An-

für Fachhändler. Stefan Ackermann sind geschulte Partner ein wichtiges Anliegen

4.2018


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

EW SERIE (51): ACKERMANN SPÜLMASCHINEN

Neben dem Wissenstransfer in den Schulungen legt Ackermann Spülmaschinen einen Fokus auf den Service. Zwei Techniker agieren von Baindt aus im Hausgebiet des Unternehmens

teile von Manfred Bobeck übernommen und mit der ­Neuausrichtung begonnen. Die Bobeck Gastrotec GmbH war in der bisherigen Form am Limit, sowohl personell als auch was die Räumlichkeiten anbelangte. Wir konnten beispielsweise an unserem alten Standort­in Langenargen keine Schulungen durchführen, in der ­Logistik gab es Potenzial zur Optimierung und ich selbst war zu stark im operativen Geschäft eingebunden. Ich wollte das Unternehmen auf breite Schultern stellen und nach außen hin auch als Unternehmen darstellen. Mit einem neuen Firmensitz und mehr Mitarbeitern, die sich mit den betrieblichen Aufgaben befassen, so dass ich mich wieder mehr der strategischen Ausrichtung widmen kann. Jetzt haben wir hier in Baindt ein Gebäude mit einem großen Lager und modernen Schulungsräumen. Wir haben viele neue Mitarbeiter und sind bereit für weiteres Wachstum.

Fotos: GW Verlag, Ackermann Spülmaschinen (2)

Was beinhaltete Ihre Vision darüber hinaus? Ich wollte mich mit dem Unternehmen noch stärker zum Fachhandel bekennen, ein klares Signal an den Fachhandel aussenden. Und möchte mich zu Beginn dem Service widmen. Wir haben hier an unserem neuen Standort einen Schulungsraum für die Theorie und einen für die Praxis, wo wir den Technikern unsere Maschinen im Detail erklären können. Die erste Schulung hat bereits in unseren neuen Räumen stattgefunden. Die nächsten drei sind ebenfalls ausgebucht. Des ­Weiteren möchte ich eine stärkere Präsenz der Marke Ackermann in unserem Hausgebiet erreichen. Auch deshalb habe ich zwei Servicetechniker eingestellt.

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Geht mit Ihren Zielen, sich strategisch neu aufzustellen, zu präsentieren, auch die Namensänderung einher? Ehrlich gesagt, hatte ich das anfangs noch nicht in Erwägung gezogen. Aber der Namenswechsel ist natürlich eins der starken Mittel, um Veränderung zum Ausdruck zu bringen. Unsere externen Berater haben mich darin bestärkt, keine halben Sachen zu machen und dem Unternehmen komplett meinen Stempel aufzudrücken — und dies dann auch konsequent nach außen zu kommunizieren. Ein anderer Grund war, dass meine Familie sehr stark im Unternehmen eingebunden ist. Meine Frau leitet das Rechnungswesen und auch mein Sohn, der mich

in der ganzen Wechsel­ phase tatkräftig unterstützte, zeigt hohes Interesse an der Firma und an der Branche. Ich habe auch noch eine Tochter und somit besteht die Chance, dass eine weitere Generation bereit steht, die das Unternehmen einmal übernimmt. An den Produkten dagegen soll sich nichts ändern, auch nicht die Möglichkeit der direkten Kommunikation mit den Verantwortlichen hier im Unternehmen oder mir. Wir wollten viel beibehalten, wie zum Beispiel unsere Biene – diese haben wir nun auch im Logo. Die Biene war vorher nicht so transparent, wie sie es nun ist. Die Biene steht für das Miteinander von Neuanfang und Tradition. Sie hat schon seit 2008 unsere Geräte geziert. Mit der strategischen Neuausrichtung haben wir uns entschlossen, sie noch stärker in den Fokus zu rücken und in das Logo zu integrieren. Dazu haben wir einen neuen Slogan entwickelt: emsig, sympathisch, kompetent. Das ist unser Markenversprechen auf den Punkt gebracht. Neben unseren Idealen soll die Biene aber auch zeigen, dass sich nicht alles bei uns ändert. Sind Mitarbeiter vom alten Standort mitgekommen? Wie gestaltete sich die Suche nach Ihrer aktuellen Mannschaft zu Zeiten des Fachkräftemangels? Ein Teil hat uns hier am neuen Standort zu Beginn unterstützt, die neuen Mitarbeiter eingearbeitet und dann wie Herr Bobeck altersbedingt ebenfalls aufgehört. Nach der aktuellen Mannschaft habe ich ohne Annonce Ausschau gehalten. Ich habe versucht, nur durch vorhandene Kontakte, Vernetzungen innerhalb der Branche, mein Team zusammenzustellen. Ich bin auf sie zugegangen. Bei persönlichen Gesprächen habe ich ihnen meine Vision und meine Ziele erläutert sowie verständlich gemacht, dass das Unternehmen auf einer soliden Basis steht. Darauf habe ich nur positive Resonanzen erhalten. Jeder hat sich von dieser Begeisterung anstecken lassen. So habe ich zum Beispiel schnell David Radermacher für den Vertrieb und Alexander Mayer für die Logistik gewinnen können. Mittlerweile haben wir neun Mitarbeiter und der zehnte kommt demnächst hinzu. Ein Teil der neuen Mannschaft hat auch schon motiviert beim Umzug mitgeholfen und ist konsequent dabei.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

MARKTSTRATEGIE UNTERNEHMEN - INTERVIE

Sie sind umgezogen, haben ein neues Team. Was ist 2018 noch geplant? Für uns ist 2018 ein Strategiejahr mit der Konzentration auf den Service. Wir möchten, dass die Maschinen, die wir verkaufen, und jede Maschine, die bereits im Markt ist, einen kompetenten und schnellen Service von unseren geschulten Partnern erhält. Unser Ziel ist es, in diesem Jahr so viele Partner wie möglich zu schulen und die letzten weißen Flecken auf der Deutschlandkarte zu entfernen. Wir wollen ein flächendeckendes Servicenetz aufbauen und unsere Partner im Fach­ handel so schulen, dass sie als Stützpunkt und auto­ risierter Fachhandel für Ackermann Spülmaschinen ­tätig werden können. Mit wie vielen Partnern arbeiten Sie aktuell zusammen? Es sind um die 100 Partner. Davon haben wir ungefähr zehn, die in das Schema Stützpunktpartner passen. Das heißt, sie haben auch Ersatzteile sowie Zubehör von uns gelagert und wurden von uns geschult. Rund 25 bis 30 Partner von uns bieten einen autorisierten Service an unseren Maschinen an, weil sie von uns geschult wurden. Ich will langfristig nur noch mit Stützpunktpartnern oder mit autorisierten, das heißt von uns intensiv geschulten, Servicepartnern arbeiten.

eindeutige Bekennung unser Logo befindet und er sollte die Ersatzteile und Chemie von uns mit sich führen. Weiteres Kriterium: Er muss sich regelmäßig von uns schulen lassen. Wir sehen unsere Stützpunktpartner als verlängerten Arm, dem wir blind vertrauen können.

Mit der Umfirmierung erfolgte auch der Umzug nach Baindt bei Ravensburg. Das neue Firmengelände bietet nicht nur eine

Darf ein Stützpunktpartner dabei einen weiteren Spülmaschinenhersteller in seinem Portfolio neben Ihnen haben? Je größer ein Fachhändler ist, desto mehr lebt er von den großen Marken und ist weniger unser Partner. Es sind eher die kleineren und mittleren Fachhändler, die nach einer Hausmarke bestrebt sind und die unabhängig sein wollen. Diese Fachhändler suchen nach ­ Unternehmen, die zu ihnen passen — von der Philosophie, Größe, Mitarbeiteranzahl etc. Sie suchen nach einer fairen Partnerschaft. Das können wir bieten — dazu ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ohne Verkaufsdruck.

größere Lagerfläche und eine logistisch bessere Lage, sondern auch Optionen für Erweiterungen

Was muss ein Stützpunktpartner mitbringen, damit er bei Ihnen diesen Status erhält? Er sollte mindestens zwei Servicetechniker haben und einen Wochenenddienst anbieten können. Darüber hinaus sollte er Fahrzeuge haben, auf denen sich als

FACTS •A  ckermann Spülmaschinen ging Anfang des Jahres aus dem Unternehmen Bobeck GastroTec hervor, welches von Stefan Ackermann zusammen mit Manfred Bobeck geführt wurde. Beide waren zuvor bei einem Hersteller gewerblicher Spülmaschinen tätig • S tefan Ackermann ist seit 1. Januar 2018 Alleingesellschafter des Unternehmens • E inher geht auch der neue Firmensitz in

Baindt bei Ravensburg, der logistisch optimal angebunden ist und über eine vergrößerte Lagerfläche sowie ein Schulungszentrum verfügt • Auch personell wurde aufgestockt: Fünf neue Mitarbeiter im Vertrieb, Service und Logistik kamen zu Beginn des Jahres hinzu, weitere folgen • Das Portfolio umfasst Gläser-, Geschirr-, Hauben- und Gerätespülmaschinen

der Einsteigerlinie bluebee und der Premiumausführung goldbee • Die gewerblichen Spülmaschinen werden in Italien nach den Wünschen und Verbesserungsvorschlägen des Unternehmens gefertigt, Zubehör wie die Körbe in Deutschland • Klare Konzentration 2018 auf den Service und die Schulungen www.ackermann-spuelmaschinen.de

4.2018


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

EW SERIE (51): ACKERMANN SPÜLMASCHINEN

Wo produzieren Sie Ihre Produkte? Wir lassen in Italien produzieren. Der Hersteller ist einer der ­größten Produzenten in Europa. Er hat sich auf die ­OEM-Produktion von Spülmaschinen – von günstig bis Premium – spezialisiert. Wir können aus mehreren Linien und verschiedenen Applikationen­ ­ wählen sowie eigene Wünsche einbringen: eigenes Design, ­eigene Komponenten oder auch eigene Software. Qualität und kontinuier­ liche Verbesserungen, die auch durch uns angestoßen werden, fließen in die Maschinen ein. Das heißt, Sie haben Einfluss auf Ihre Maschinen? Ja, natürlich — und mehr als das. Unser Partner in Italien setzt ­ständig Verbesserungen um, die wir angeregt haben. Kundendienst­ einsätze und Kundenfeedbacks sammeln und dokumentieren wir regelmäßig und geben diese an ihn weiter. Ein e ­ igens dafür eingestellter Qualitätsmanager arbeitet diese B ­ erichte konsequent ab. Nicht zuletzt deshalb haben unsere Produkte ihr anerkanntes ­hohes Qualitätsniveau erreicht. Und unser Partner profitiert dabei für seine eigene Produktion mit. Fertigt ihr Partner nur die Maschinen oder auch die Sonder­ möbel, welche Sie anbieten? In Italien werden nur die reinen Maschinen gefertigt. Darauf ist unser Partner spezialisiert. Die Sondermöbel wie Tische und ­Edelstahlunterbauten sowie auch weiteres Zubehör, zum Beispiel die Gläserspülkörbe, werden hier in Deutschland gefertigt. Es war schon immer unser Bestreben, das ganze Umfeld der

­ aschinen selbst zu konstruieren, entsprechend den Bedürfnissen M unserer Kunden. Inwieweit fließt in Ihre Produkte das Thema Ergonomie ein? Es gibt Überlegungen bei den Haubenspülmaschinen in puncto automatischer Haubenöffnung. Das ist in Skandinavien schon längst gang und gäbe. Darüber hinaus konstruieren wir für Kunden individuelle ergonomische Lösungen rund um die Maschinen. Setzen Sie sich auch mit dem Thema Digitalisierung auseinander? Die Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck. Das Feedback aus dem Markt bestätigt uns. Bei der aktuellen Serie 2018 haben wir die Forderung formuliert, dass man die Software über ein externes Ladegerät updaten kann. Die Resonanz unserer Servicepartner war sehr bescheiden. Wir machen vielmehr die Erfahrung, dass die Fachhändler, die unsere Maschinen im Markt platzieren, sagen: Lasst die Geräte in der Handhabung einfach und flexibel in der Programmierung. Wir müssen nicht mehr haben. In der Werbung mag es gut aussehen, wenn der Chef einer Großküche am Laptop sitzt und die Geräte überwacht. Letztendlich sitzt aber ein Spüler an der Maschine, der sie bedienen können muss. Jeder digitale Service, den wir in Zukunft anbieten, muss sich an diesen Realitäten orientieren.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

Für das Geschäft mit Snacks

KOMBIDÄ

Fotos: Die genannten Unternehmen

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4.2018


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

ÄMPFER

So vielfältig wie die Snackpalette, ist auch das Angebot an passenden Kombidämpfern. Wir haben bei verschiedenen Herstellern nachgefragt, welche Geräte sie für das Geschäft mit den kleinen Zwischenmahlzeiten empfehlen. Besonders Bäckereien, Metzgereien und Tankstellen haben in den letzten Jahren im Snackgeschäft nachgezogen. Wie in der Gastronomie ist auch hier in vielen Betrieben Platz Mangelware. Hinzu kommt, dass die Geräte – vorrangig in Tankstellen und Raststätten – für Gäste sichtbar sind. Edles Design spielt also ebenfalls eine Rolle bei der Kaufentscheidung. Eine weitere Herausforderung: Meist

müssen in mehreren Filialen und bei wechselndem Personal gleichbleibende Ergebnisse erzielt werden. Daher sind Geräte gefragt, die sich intuitiv bedienen lassen. Ideal ist zudem die Kombination mit passenden Abzugshauben, damit Mitarbeiter und auch deren Kunden nicht im Dunst stehen.

MKN SpaceCombi

www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

KOMBIDÄ

Bartscher E 5110RS

Gesunde Zubereitung mit leistungsstarker und intelligenter Ausstattung, das bietet der Kombidämpfer E 5110RS, den Vollsortimenter­ Bartscher für das Snackgeschäft aus seinem umfangreichen Sortiment empfiehlt. Mit intuitiv bedienbarem Reinigungssystem ist er mit seinem GN-Quereinschub und den herausnehmbaren Auflageschienen mehr als praktisch in der Anwendung. Die elektronische Steuerung verfügt über 99 Programme, je Programm sind bis zu neun Garphasen möglich. Die Temperaturregelung erfolgt stufenlos. Wer eine Kapazität von mehr als fünf Einschüben benötigt, kann auf den Kompakt D 10110 des Unternehmens zurückgreifen. Bis zu zehn GN fasst dieses Gerät (Längseinschub). Auch hier lassen sich wie beim E 5110RS die Auflageschienen he­ rausnehmen und der Wrasenabzug ist leicht zu regulieren. Ebenfalls ist eine Doppeltürverglasung vorhanden, deren Innentür sich zur Reinigung einfach öffnen lässt. Auch der Kompakt D 10110 verfügt über eine elektronische Steuerung mit 99 Programmen und bis zu neun Garphasen. Für beide Geräte bietet Bartscher ein weitreichendes Zubehör an, unter anderem für den E 5110RS eine passende Abzugshaube. Eloma Kombidämpfer und Ladenbacköfen sind schon seit vielen Jahren auch in Bä­ ckereien, Metzgereien und Tankstellen zu Diensten. In Tankstellen-Shops wird aktuell hauptsächlich der Backmaster EB 30 eingesetzt. Eine spezifische Kundenprogrammie-

Bartscher D 10110

rung und eindeutige Piktogramme machen die Bedienung des Ladenbackofens für jedermann möglich. Dank des Eloma Frischdampfsystems erfolgt die Beschwadung milliliter- beziehungsweise sekundengenau, sodass die Backwaren garantiert gleichmäßig gelingen. In Raststätten findet man verstärkt den Kombidämpfer GeniusMT in Kombination mit dem Backmaster EB 50 oder 80, welche nun mit der Einführung der Backmaster Edition des GeniusMT abgelöst wurde. Die Kombination deckt auf einer Stellfläche alle Anwendungen zur Zubereitung des gesamten Raststättenangebotes ab. Der klare Vorteil: Die Bedienoberfläche bei beiden Geräten ist gleich. Die elektrische Türöffnung verhindert ungewolltes Nachbacken. Die angepasste grafische Benutzeroberfläche mit Backmodus ist individualisierbar. Vorab integrierte Programme ermöglichen einen einfachen Wechsel zum Backmodus. Vorhandenes Equipment kann weiterhin genutzt werden, da die Backmaster Edition mit Einhängegestell in Bäckernorm-Maßen ausgestattet ist. „Der Kunde erhält mit diesem Gerät maximale Flexibilität, denn der Wechsel in den Kochmodus erfolgt durch einen einfachen Fingertipp. Dank des flexiblen BN/GN Einhängegestells als Zubehör passen auch die GN-Behälter zum Kochen ins Gerät. Somit können mit diesem Gerät alle Anwendungen des Alltages abgedeckt und Zukunftssicherheit garantiert werden“, so S ­ askia Smeets, Leitung Produktmanagement und Marketing bei Eloma. Die Backmas­ter Edition kann als

VERNETZTE LÖSUNG Im März 2017 rief Rational seine digitale Vernetzungslösung ConnectedCooking ins Leben. Ein oder mehrere Geräte des Herstellers lassen sich so in ein Netzwerk einbinden, zentral steuern und digital verwalten. Um alle Produktionsprozesse – auch in verschiedenen Filialen – einfach und sicher im Blick zu haben, genügt lediglich ein PC, Smartphone oder Tablet mit Internetzugang. Durch die digitale Vernetzung der Geräte können Garprogramme erteilt, Push-Statusnachrichten in Echtzeit empfangen, oder auch bevorzugte Geräteeinstellungen auf alle angeschlossenen Geräte übertragen werden. Softwareupdates können automatisch ausgeführt

Mixstation mit einem GeniusMT in der Standardausführung kombiniert werden. Dies bewährt sich vor allem in Raststätten, um schnelle Snacks wie auch eine breite Auswahl an warmen Speisen anbieten zu können. Die passende Multi-Öko-Haube, die nicht übersteht, kondensiert den Dampf aus dem Abluftrohr und führt das Kondenswasser über den Wasserablauf ab. Der optionale Linksanschlag bedeutet, dass auch die Bedienblende gespiegelt wird, das Gerät passt sich also optimal an alle räumlichen Gegebenheiten an. Wenn Platz eine entscheidende Rolle spielt, kommt der kompakte JokerMT als multifunktionale Lösung zum Einsatz. Mit seinen gerade einmal 52 Zentimetern Breite bietet er ein optimales Verhältnis zwischen Garraumvolumen und Stellfläche in seiner Klasse. Beliebt ist die kompakte Kombi-MixLösung mit dem Backmaster EB 30. Das Unternehmen Hobart, das auch für seine innovative Spültechnik bekannt ist, empfiehlt seine Heißluftdämpfer Combi und Combi-plus: „Um flexibel und schnell arbeiten zu können, sind intelligente und intuitive­ technische Systeme für die Gastronomie, Bäckereien und Metzgereien unverzichtbar. Außerdem ist das Ergebnis entscheidend. „Die Heißluftdämpfer unserer Produktlinien Combi und Combi-plus arbeiten schnell, zuverlässig und verfügen über die geeignete Ausstattung, die ein Profiteam in der Küche benötigt, um Speisen schnell und in hoher Qualität zuzubereiten. Zusätzlich verfügen

und administrative Aufgaben schnell und sicher erledigt werden. Selbst wichtige HACCP-Daten werden erfasst, dokumentiert und sicher exportiert. Servicepartner können auf Wunsch automatisch informiert werden, um direkt die richtigen Ersatzteile für eine schnelle Fehlerbehebung vor Ort bereit zu halten. Des Weiteren ermöglichen individuelle Berechtigungen den einfachen Zugriff für alle Mitarbeiter und vereinfachen somit die Arbeit mit dem SelfCookingCenter aus Landsberg. In diesem Frühjahr wurde ConnectedCooking um neue Features ergänzt (siehe dazu Seite 40 dieser Ausgabe). www.rational-online.com; wwww.connectedcooking.com

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

ÄMPFER

Eloma GeniusMT Backmaster Edition

unsere Geräte über sehr schnelle und effiziente Selbstreinigungsprogramme, die durch einen geschlossenen Kreislauf nur sehr wenig Wasser benötigen. Für dieses automatische Reinigungssystem bietet Hobart neuerdings spezifische Reinigungsmittel an. Durch die speziell entwickelte Formel sind auch eingebrannte Koch- und Backrückstände kein Problem mehr“, erläutert Manfred Kohler, Geschäftsführer Vertrieb & Produktion. Die Heißluftdämpfer des Unternehmens sind jedoch nicht nur unkompliziert zu bedienen (per Glass-Touch-Panel) und einfach zu reinigen – gleichzeitig sind sie auch clever: Um punktgenaue Garergebnisse zu erzielen und somit Temperaturüberschreitungen zu vermeiden, regelt der Combi-plus die Heizleistung anhand von Sensoren automatisch entsprechend des Garguts. Sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist, schalten sich die Heizelemente eigenständig aus und sparen dadurch Energie. Fällt die Temperatur wieder ab, wird die Heizung der Geräte erneut aktiviert, wodurch optimale Ergebnisse erzielt werden. In der 2/3-Variante benötigt die kompakte Heißluftdämpferserie ConvectAirS von Küp­ persbusch nur 0,32 Quadratmeter Stellfläche, bei 51,3 Zentimeter Breite. Genau wie

Eloma Kompaktklasse JokerMT

beim großen Bruder ConvectAir+ setzt das Gelsenkirchener Unternehmen hier auf zuverlässige Hardware und eine pragmatische Bedienung. „Auch beim ConvectAirS hat der Kunde die Wahl zwischen unseren beiden bewährten Modellvarianten Expert und Professional“, so Hannes Kolb, Geschäftsführer bei Küppersbusch Großküchentechnik.­In der Professional-Variante wird der ConvectAirS­ über ein benutzerfreundliches Farb-Touch®

mit Tellererkennung 90%

AR ENERGIE-SP

www.claus-grosskuechen.de www.clauswärmebrücken.de Panel bedient und kann mittels App für Android und USB-Stick mit selbstgeschriebenen Garprogrammen bespielt werden. Die Expert-Ausführung dagegen wird über ein zentrales Einstellrad gesteuert. „Wir orientieren uns bei der Auswahl und Entwicklung unserer Geräte immer an den Bedürfnissen der Kunden – und die sind nun mal unterschiedlich. Daher gibt es unseren ‚Kleinen‘ auch in beiden Modellvarianten“, macht

Hobart Combi-plus

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Kolb deutlich. Und genau deshalb kann man den Türanschlag auch nachträglich vor Ort wechseln, da sich gegebenenfalls der Standort eines Heißluftdämpfers innerhalb eines Betriebes ändert. Bewusst hat man sich bei der Serie für die Frischdampferzeugung im Garraum entschieden. „Der Dampf steht praktisch sofort zur Verfügung. Keine Aufheizzeiten, kein Entkalken, kein Spülen eines Dampfgenerators – die ideale Dampfmethode überall dort, wo es schnell gehen muss – zum Beispiel im Frontcooking, in Take-Aways-Shops und an Tankstellen“, erklärt Kolb. Die Professional-Modelle sind serienmäßig mit dem vollautomatischen TurboDrive Reinigungssystem ausgestattet. Der ConvectAirS ist in den Größen 62 (12/6 x ­2 /3 GN), 06 (12/6 x 1/1 GN) und 10 (20/10 x 1/1 GN) erhältlich. In der Größe 62 kann er alternativ über einen 230 Volt-Anschluss betrieben werden.

Hobart Combi

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

KOMBIDÄ

SERVICE • www.bartscher.de • www.eloma.com • www.hobart.de • www.kueppersbusch.com • www.mkn.de • www.nordcap.de • www.palux.de • www.retigo.de • www.saro.de • www.welbiltde.com NordCap Elektro-Kombi-Ofen von Tecnoeka

Mit seinen Kombidämpfern in verschiedenen Größen und Ausführungen hat MKN auch für Bäckereien, Metzgereien und Tankstellen mit Snackgeschäft eine passende Lösung im Programm. So empfiehlt der Wolfenbütteler Hersteller seine platzsparende, aber dennoch vollwertige Profilösung SpaceCombi. Mit nur 55 Zentimeter Breite sind die Geräte trotzdem ausgestattet wie ein „Großer“. Die moderne MagicPilot Touch & Slide Steuerung mit Infoschritten und Favoriten, das automatische Reinigungssystem WaveClean und die Verbrauchsanzeige GreenInside sind nur einige Beispiele der anwender­ orientierten Features, die den SpaceCombi zum leistungsstarken Profipartner machen. Zudem bietet er trotz seiner geringen Breite erstaunlich viel Kapazität: 6 x 1/1 GN im SpaceCombi Compact und 6 x 2/3 GN im SpaceCombi Junior. In Kombination mit der Geruchsneutralisierungshaube MagicHood ist der SpaceCombi MagicPilot auch in Sachen Abluft ein perfektes System. Denn neben der Kondensation von Dampf und Wrasen werden auch lästiger Blaurauch, Fett und unangenehme Gerüche über ein vier-

Saro Explora

Küppersbusch ConvectAirS

stufiges Filterkonzept sicher und wirksam entfernt. Ohne bauseitige Abluft ist das Sys­ tem flexibel einsetzbar und es bewirkt ein frisches Raumklima sowie eine angenehme Atmosphäre für Gast und Mitarbeiter.

Leistungsstark, multifunktional und intuitiv zu bedienen sind ebenfalls Kriterien, die die Touch ’n’ Steam Heißluftdämpfer von Palux erfüllen. Besonders kompakt sind die schlanken Alleskönner der Kompaktserie SL, die sich für das Snackgeschäft in BäckereiDie Elektro-Kombi-Öfen von Tecnoeka sind en, Tankstellen oder Metzgereien anbieten. mit Dampffunktion und 40 voreingestellten­ „Mit nur 550 Millimeter Stellfläche brauchen Programmen optimale Helfer für das Snack- die drei Gerätevarianten nur minimalen Platz geschäft. 200 Speicherplätze können au- für maximale Leistung“, so Christoph Muhr, ßerdem mit eigenen Programmen belegt Teamleitung Marketing/Kommunikation bei werden. Über die Befeuchtungstaste kann Palux. „Durch den ergonomischen Türansowohl bei manuellen als auch bei program- schlag und den oben angeordneten Touchmierten Garvorgängen jederzeit Dampf er- screen für die einfache Bedienung verlieren zeugt werden, wobei zehn Stufen zur Aus- Anwender im Snackgeschäft keinen wertvolwahl stehen. Die Arbeitstemperatur reicht len Platz.“ Je nach Anforderung und Kapavon 30 bis 260 Grad Celsius, während die zität stehen die Größen 6 x GN 2/3 SL, 6 x Überprüfung der Speisen durch den Kern- GN 1/1 SL und 10 x GN 1/1 SL in Basic- oder temperaturfühler für beste Gar­ ergebnisse Comfort-Ausführung zur Auswahl. Eine clesorgt. Mit dem in zwölf Sprachen verfüg- vere Lösung für Frontbereiche, wo sonst baren Touch Control Bedienfeld mit intui- hohe Investitionen in geeignete Lüftungstivem Design lässt sich das Gerät einfach anlagen erforderlich sind, ist die Ausführung steuern. Außerdem können über einen USB- mit Kondensationshaube. Der kompakte, für Anschluss HACCP-Daten und Rezepte ausge- die Serie maßgeschneiderte Aufsatz untertauscht werden. Zum Tagesabschluss wird stützt das Auskondensieren der Dämpfe, die das Personal zusätzlich durch ein vollauto- beim Garen entstehen. Abhängig von ihrem matisches Waschsystem unterstützt. Die jeweiligen Betriebszustand wird er autoDämpferserien von Tecnoeka sind je nach matisch gesteuert und erzielt so ein gutes Bedarf in verschiedenen Varianten verfüg- Raum- und Arbeitsklima. Die Serie ist auch bar und in Deutschland exklusiv bei Nord­ als Black Edition erhältlich. Cap erhältlich. Palux Touch ‘n‘ Steam SL Black Edition

Palux Touch ‘n‘ Steam SL mit Kondensationshaube

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

ÄMPFER

Convotherm mini

Den Herausforderungen des Snackgeschäfts stellt sich auch Retigo und nennt hier seine Blue Vision Kombidämpferserie als eine optimale Lösung. Der Startbildschirm lässt sich komplett an den Bedarf des Kunden anpassen, festgelegte Programme können direkt auf dem Startbildschirm hinterlegt werden und nicht genutzte Funktionen verschwinden. Aus Platzgründen und auch, weil die Kapazitäten in den meisten Fällen völlig ausreichen, werden hier meist die Gerätegrößen 6 x GN2/3 oder 6 x GN1/1 (B623 oder B611) gewählt. Insbesondere der kompakte B623 lässt sich platzsparend im Thekenbereich unterbringen – als Tischgerät oder an die Wand montiert. Der B611 hingegen bietet den Vorteil, dass Kunden durch die breite Frontscheibe sehr guten Einblick in das Gerät haben und sehen: Hier wird frisch zubereitet. Bei den Metzgereien sind meist Produkte wie Leberkäse, Frikadellen, Geflügel, Schnitzel gefragt. Hier empfiehlt Retigo die Kombination eines Kombidämpfers zusammen mit einem Holdomat, in dem die zubeRetigo Blue Vision B611 mit Haube

reiteten Fleischprodukte bis zur stückweisen Ausgabe schonend warmgehalten werden können.

gelten Geräten erreicht werden können“, führt Walter Spangenberg, Geschäftsführer bei Saro Gastro-Products, aus.

Mit den neuen Kombidämpfern der Serie ­Explora hat Saro Gastro-Products leis­ tungsstarke Geräte im Angebot. Sie überzeugen durch Energieeffizienz, sind leicht zu bedienen und vielseitig einsetzbar. Weil bei der Entwicklung auch auf das Design Wert gelegt wurde, bieten sich die Geräte für den Einsatz beim Frontcooking oder in offenen Küchen an. Vom kleinen Standgerät bis zum Großgerät mit 190 Zentimetern Höhe können Gastronomen aus der Serie wählen. So ist für jeden Betrieb mit Snackangebot der passende Kombidämpfer dabei. Bei der Entwicklung der Geräte wurde auch darauf geachtet, sie zu einem fairen Preis anbieten zu können, ohne an der Qualität zu sparen. Durch die Thermoisolierung, eine Doppelverglasung sowie die Möglichkeit, mehrere Garprodukte ohne Geschmacksübertragung gleichzeitig zuzubereiten, wird der Energieverbrauch bei den in Italien produzierten Kombidämpfern spürbar gesenkt. Das macht den Kauf unter Gesichtspunkten der laufenden Betriebskosten attraktiv.­ „Die Anschaffungskosten für einen Kombidämpfer amortisieren sich bereits nach kurzer Zeit durch die Energieeinspa­ rungen, die mit den ausgeklü­

Für Kunden aus den Bereichen Bäckerei, Metzgerei oder Tankstelle empfiehlt Arndt Manter von Welbilt den neuen Convotherm mini. Für Stoßzeiten und für größere Betriebe mit wenig Platz biete sich, laut dem Director Product Management Convotherm, das auf den Frühlingsmessen erstmals präsentierte Gerät ideal an: „In ihm können größere Mengen an Lebensmitteln gleichzeitig zubereitet werden. Mit einer Breite von nur 51,5 Zentimetern lässt er sich selbst in kleinste Back- und Kochbereiche integrieren,­ bietet jedoch gleichzeitig dank seines ausgeklügelten Innendesigns einen voluminösen Garraum für effiziente Garprozesse. Einen weiteren Vorteil bietet die Funktion easyStart: Sie erleichtert die Zubereitung der Lebensmittel zusätzlich und beherrscht das Back- und Kochhandwerk in sechs verschiedenen Produktkategorien. Außerdem machen die cleveren Garprofile passende Vorschläge für Mischbeschickungen und sorgen damit für die perfekte Auslastung des mini – so kann ihn auch ungelerntes Personal ohne große Einweisung ganz einfach bedienen. Dank der traditionellen Backfunktion BakePro können die Betriebe außerdem jederzeit frische Backwaren produzieren: Die Funktion fügt passend zum jeweiligen Produkt die korrekte Beschwadungsmenge und die entsprechende Ruhephase automatisch hinzu, sodass sich die Produkte ideal entwickeln. Zudem ist ­BakePro in mehrstufige Backprofile einstellbar – so können frische, tiefgefrorene, vorgegärte oder halbgebackene Produkte zubereitet werden. Dank seines silbernen Korpus, der schwarzen Bedienblende und der extra großen Sichtscheibe eignet sich das Gerät zudem ideal auch für den Einsatz im Frontcooking.“

Retigo Blue Vision B623

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

ALTO-SHAAM

AU

BLANCO PROFESSIO

Neue Dimension Servierwagen Der neue Multi-Garer Vector von Alto-Shaam vereinigt bis zu vier

Vielseitig, innovativ und zeitsparend –

Zweitjob

der neue Vector von Alto-Shaam

Die Servierwagen von Blanco

Öfen in einem und ermöglicht das Garen von unterschiedlichen Speisen gleichzeitig.

Professional bieten mit drei neuen Optionen mobile und flexible Lösungen für Speisenausgabe, Service und Frontcooking.

Im kompakten Vector lassen sich durch vier verschiedene Temperaturen, vier verschiedene Lüftergeschwindigkeiten und vier verschiedene Garzeiten gleichzeitig vier verschiedene Speisen pro Garkammer zubereiten. Mit der speziellen Structured-Air-Technology, die einen vertikal nach oben und unten gerichteten Luftstrom mit hoher Geschwindigkeit erzeugt, sind gleichmäßige Garergebnisse garantiert. Diese optimierte, fokussierte Hitze bedeutet ein schnelleres Garen als bei herkömmlichen Gargeräten. Durch den Luftstrom wird ebenfalls verhindert, dass beim Öffnen der Tür Hitze verloren geht. Eine Übertragung von

Geschmack und Gerüchen ist auch bei unterschiedlichen Produkten ausgeschlossen. Zum Betrieb des Gerätes wird weder ein Wasseranschluss noch eine Abzugshaube benötigt, es liegt eine Zertifizierung für einen abluftfreien Betrieb vor. Speisenzubereitung mit dem Vector spart auch Arbeitszeit, da die Behälter im Ofen nicht permanent beobachtet werden müssen. Geräte der Serie Vector H sind mit zwei, drei oder vier Ofenkammern verfügbar. In den USA wurde das Gerät jüngst mit dem Kitchen Innovations Award 2018 der National Restaurant Association ausgezeichnet. www.alto-shaam.de

Mit dem nachrüstbaren und wieder abnehmbaren Besteckaufsatz wird aus vorhandenen Blanco Servierwagen 10x6 eine mobile Ausgabe für Tabletts, Besteck und Servietten. Die Farben der optionalen Verkleidung passen in jedes Ambiente und ideal zur Speisenausgabe Basic Line. Die mobile Abräumstation eignet sich fürs Sortieren und Rückführen von Tabletts und Geschirr von bis zu 45 Gästen, was Arbeitsgänge bündelt und Zeit im Service spart. Auch bei der Selbstbedienung punktet sie: In Schulen und Kindergärten ist das Mithelfen beim Abräumen ein Lernfaktor im Umgang mit Ressourcen. Ein Sichtschutz mit Kennzeichnungsmöglichkeit hilft beim Sortieren. Optionen wie das Ablagebord für Tabletts, die Tropfwanne zum Abstellen von Gläsern und der Einhängerahmen für GN-Behälter erweitern die Funktionalität. Mit der neuen Edelstahlarbeitsplatte für Servierwagen entsteht im Handumdrehen eine funktionale, mobile Schneidfläche, zum Beispiel als Ergänzung beim Frontcooking mit der Station Blanco Cook. Die neue Arbeitsplatte passt auf nahezu jeden vorhandenen Blanco Servierwagen 8x5. Sie enthält zwei Ausschnitte zum Einsetzen von GN-Behältern für den Transport von Schneidgut oder als Auffangbehälter.

KBS GASTROTECHNIK

HEPP

Wie im Vorjahr besteht der neue Katalog von KBS aus den Kapiteln

Hepp hat mit Taurus ein Besteckset

Kälte, Thermik, Lüftung, Spültechnik, Vorbereitung und Edelstahl.

auf den Markt gebracht, das für das

Das Sortiment wurde aktualisiert und ergänzt.

Schneiden von Steaks, Filets und

Die Auswahl an Kühlmöbeln, die mit den umweltfreundlichen Kältemitteln R290 oder R600a lieferbar sind, ist deutlich vergrößert worden. Viele Geräte sind jetzt zudem mit der Softwarelösung für die Großküchenplanung SWS planbar und im Katalog durch ein entsprechendes Icon gekennzeichnet. KBS hat sich als Vollsortimenter am Markt etabliert und bietet seinen Kunden alle Produkte für eine professionelle Küchenplanung aus einer Hand. Die bewährte Vollgarantie von zwei Jahren für alle wesentlichen Produktgruppen bleibt bestehen. www.kbs-gastrotechnik.de

anderen Fleischgerichten gemacht ist. Die Gabel sorgt mit spitzen Zinken für den nötigen Halt, während das Messer aus langlebigem Edelstahl dank seiner scharfen Klinge leicht durch das Fleisch gleitet. Das Duo überzeugt auch optisch: Der Griff in dunkler Holzoptik erinnert an den klassisch rustikalen Look, während die leicht geschwungene Form dem Messer Eleganz verleiht. Um der Beanspruchung in der Gastronomie Stand zu halten, besteht der Griff aus synthetischem Holz/KunststoffVerbundmaterial, wodurch die Reinigung in der Spülmaschine problemlos möglich ist. www.hepp.de

Fotos: Die genannten Unternehmen

Fotos: Die genannten Unternehmen

Neuer Katalog Perfekt für F

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USSTATTUNG & TECHNIK

ONAL

n mit

Großküchentechnik EIN UNTERNEHMEN VON CHEFS CULINAR

CHEFS CULINAR West ist eingebunden in die CHEFS CULINAR-Unternehmensgruppe, die mit über 4.500 Mitarbeitern Marktführer in der bundesweiten Belieferung von Großverbrauchern wie Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen, Betriebskantinen sowie Hotellerie und Gastronomie ist. Mit einem Vollsortiment sind wir der zuverlässige Partner für Hotel, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. CHEFS CULINAR verfügt auch über einen überregional agierenden Bereich für Großküchentechnik. Flügel Großküchentechnik steht hierbei für ein breites Leistungsspektrum, vornehmlich im Großraum NRW. Von der Planung über die Einrichtung bis zum Kundendienst werden sämtliche Leistungsbereiche kompetent abgedeckt.

Die neue Arbeitsplatte für Blanco

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir aktuell für unseren Standort in Essen einen/eine

Servierwagen schafft im Handum-

Außendienstmitarbeiter/-in

drehen eine funktionale, mobile Schneidfläche

Schneidbretter von Blanco Professional aus Kunststoff oder massiver Buche sind optimal auf die Arbeitsplatte und die integrierten GN-Behälter abgestimmt. Noch mehr Arbeitsfläche schafft der Einhängerahmen für GN-Behälter inklusive Küchenrollenbügel. Ein Messerhalter zum Aufsetzen auf GNBehälter 1/6 und ein praktischer Hustenschutz ergänzen das Sortiment. www.blanco-professional.de

für den Bereich Großküchentechnik Ihre Aufgaben:

Ihr Profil:

• Abwicklung in enger Zusammenarbeit mit dem Innendienst und dem Service

• Abgeschlossene kaufmännische oder technische Berufsausbildung

• Fähigkeit zum Lesen und Interpretieren von Einrichtungszeichnungen

• Berufserfahrung im Bereich Großküchentechnik ist von Vorteil

• Kontakt mit Kunden und Lieferanten schriftlich und telefonisch

• Sehr gute MS-Office-Kenntnisse • Führerschein Klasse B

• Prüfung und Freigabe der Fertigungszeichnungen für Sonderbauteile

• Selbstsicheres, dynamisches Auftreten

• Erstellung von Aufmaßen

• Team- und Kommunikationsfähigkeit runden Ihr Profil ab

• Akquisition von Neukunden • Beratung und Betreuung von Bestandskunden

Fleisch

• Ziel- und leistungsorientiertes Arbeiten Unser Beitrag: Die CHEFS CULINAR-Gruppe bietet Ihnen einen attraktiven, sicheren Arbeitsplatz mit Vorzügen wie 30 Urlaubstagen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Firmen-Pkw (auch zur privaten Nutzung) sowie weitere Leistungen, eine optimale Einarbeitung und ein gutes Betriebsklima. Wir möchten Sie kennenlernen! Sie können Ihre Bewerbungsunterlagen (inkl. Gehaltsvorstellungen und frühestmöglichem Eintrittstermin) per E-Mail: bewerbung@fluegel-essen.de einreichen. Wir freuen uns auf Sie! Mit der Einsendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese als Kopie zu Nachweiszwecken intern gespeichert werden.

Wir leben Foodservice Flügel Großküchentechnik Postfach 10 12 04 45012 Essen bewerbung@fluegel-essen.de www.trendkompass.de

www.chefsculinar.de


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REPORTAGE & INTERVIEW

AU

RATIONAL

Erweiterung der Funkti Die digitale Vernetzungslösung ConnectedCooking von Rational bietet den Nutzern mit erweiterten Leistungsmerkmalen ab sofort mehr Komfort und Sicherheit. Mit dem neuen Dashboard haben Küchenchefs den Status digital vernetzter Küchentechnik von Rational sicher im Blick. In einer Gesamtübersicht verschmelzen Daten unterschiedlicher Quellen zu einem ganzheitlichen Überblick. Angezeigt werden Betriebsstatistiken über die Nutzung der Geräte, Informationen über die Art der Reinigung, die Einhaltung wichtiger HACCP-Vorgaben als auch Das neue Dashboard ist eine der Erweiterungen in der digitalen Vernetzungslösung ConnectedCooking von Rational

der jeweilige Servicestatus. Abweichungen von individuellen Nutzungsvorgaben, geforderten Temperaturen und Bedienungsfehler sind für den Verantwortlichen sofort erkennbar. Für mehr Effizienz im Küchenalltag soll die neue Funktion MyDisplay sorgen. Mit wenigen Klicks in der ConnectedCooking-Anwendung kann das Display auf individuelle Bedürfnisse angepasst und nicht benötigte Funktionen können ausgeblendet werden. Erstellte Display-Layouts sind anschließend auf beliebig viele vernetzte Geräte in unterschiedlichen

THOMAS DÖRR

NORD

Auf Hochglanz Kühlen, poliert spülen

Die neuen Gläserpoliermaschinen von Thomas Dörr schaffen Abhilfe bei Schlieren, Kalkrändern und Wasserflecken. Dabei vermeiden sie Glasbruch. Glänzende Gläser sind ein Aushängeschild jedes gastgewerblichen Betriebs. Bei zerkratzten, trüben Gläsern oder Fusseln vom Polieren vergeht den Gästen die Lust auf Genuss. Die neuen Gläserpoliermaschinen von Thomas Dörr schaffen hier Abhilfe für jede Art von Glas. Darüber hinaus sparen sie Zeit und dank ihrer kompakten Abmessungen noch wertvollen Platz in der Küche. Das Modell TD 500 trocknet und poliert bis zu 500 Glä-

ser pro Stunde, die TD 1000 sogar zwei Gläser auf einmal, das heißt rund 1.000 Gläser sind in 60 Minuten fertig zum Eindecken. Damit sich das Ergebnis jederzeit sehen lassen kann, werden die Polierbürstenaufsätze vom Unternehmen Thomas Dörr selbst aus hochwertigem, hitzebeständigem und stabilem Material hergestellt. Die fusselfreien Bürsten lassen sich vom Bedienpersonal einfach handhaben, da sie eindeutig gekennzeichnet sind. Selbst empfindliche Gläser sind mit ihnen kein Problem, die Gefahr von Glasbruch ist bei den Dörr Poliermaschinen gegenüber Handarbeit sogar deutlich reduziert. Die feuchten Gläser werden leicht kreisend über den feinen, waschbaren Polierbürsten auf und ab bewegt: So geht Trocknen und Polieren in einem Arbeitsgang. Wasserflecken, Schlieren, Kalkreste und Mineralspuren gehören mit TD 1000 und TD 500 zuverlässig der Vergangenheit an. Die eingebaute Heizung verhindert, dass die Polierbürsten zu feucht werden und Schlieren hinterlassen.

Die Kataloge beinhalten neben Produkt- und Preisinformationen auch Zusatzinformationen zu den Anwendungsbereichen der jeweiligen Geräte. Fachhändler können sich außerdem online produktspezifische technische Zeichnungen, Ausschreibungs- und Revisionsunterlagen herunterladen. Neben den klassischen Print-Ausgaben sind

www.t-td.com 4.2018


USSTATTUNG & TECHNIK

Großküchentechnik

ionen Filialen oder Niederlassungen übertragbar. „Auf vielfachen Wunsch haben wir ConnectedCooking um die P-WertFunktion (Pasteurisations-Wert) erweitert“, so Oliver Frosch, Geschäftsführer Rational Großküchentechnik. Mittels Pasteurisation kann damit die Haltbarkeit bestimmter Produkte, durch einen vom Anwender vorgegebenen P-Wert, verlängert und die Keimzahl verringert werden. Die aktuelle Auswertung des erreichten P-Wertes einer jeden Charge ist im ­ConnectedCooking Reiter HACCP abgebildet.

EIN UNTERNEHMEN VON CHEFS CULINAR

CHEFS CULINAR West ist eingebunden in die CHEFS CULINAR-Unternehmensgruppe, die mit über 4.500 Mitarbeitern Marktführer in der bundesweiten Belieferung von Großverbrauchern wie Krankenhäuser, Senioreneinrichtungen, Betriebskantinen sowie Hotellerie und Gastronomie ist. Mit einem Vollsortiment sind wir der zuverlässige Partner für Hotel, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. CHEFS CULINAR verfügt auch über einen überregional agierenden Bereich für Großküchentechnik. Flügel Großküchentechnik steht hierbei für ein breites Leistungsspektrum, vornehmlich im Großraum NRW. Von der Planung über die Einrichtung bis zum Kundendienst werden sämtliche Leistungsbereiche kompetent abgedeckt.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir aktuell für unseren Standort in Essen einen/eine

Projektleiter/-in für den Bereich Großküchentechnik

www.rational-online.com

DCAP

kochen, NordCap, Spezialist für gewerbliche Küchentechnik, hat seine neuen Kataloge „Kühltechnik“ sowie „Koch- und Spültechnik“ veröffentlicht. beide Kataloge ab sofort auch online als PDF verfügbar. Die Preise der Gesamtprogramme gelten seit dem 15. März 2018. www.nordcap.de

Ihre Aufgaben:

Ihr Profil:

• Abwicklung in enger Zusammenarbeit mit dem Innendienst und dem Service

• Abgeschlossene kaufmännische oder technische Berufsausbildung

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• Erstellen von Auftragsbestätigungen an den Kunden

• Sehr gute MS-Office-Kenntnisse

• Schriftlicher und telefonischer Kontakt mit Kunden und Lieferanten

• Führerschein Klasse B

• Durchführung des auftragsbezogenen Bestellwesens

• Selbstsicheres, dynamisches Auftreten • Team- und Kommunikationsfähigkeit runden Ihr Profil ab

• Koordination der einzelnen Lieferungen für die Baustellen • Prüfung und Freigabe der Lieferantenrechnung • Prüfung und Freigabe der Fertigungszeichnungen für Sonderbauteile • Erstellung von Aufmaßen und Rechnungen an den Kunden Unser Beitrag: Die CHEFS CULINAR-Gruppe bietet Ihnen einen attraktiven, sicheren Arbeitsplatz mit Vorzügen wie 30 Urlaubstagen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie weitere Leistungen, eine optimale Einarbeitung und ein gutes Betriebsklima. Wir möchten Sie kennenlernen! Sie können Ihre Bewerbungsunterlagen (inkl. Gehaltsvorstellungen und frühestmöglichem Eintrittstermin) per E-Mail: bewerbung@fluegel-essen.de einreichen. Wir freuen uns auf Sie! Mit der Einsendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese als Kopie zu Nachweiszwecken intern gespeichert werden.

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Flügel Großküchentechnik Postfach 10 12 04 45012 Essen bewerbung@fluegel-essen.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

I MP R ES SU M

Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe. 26. Jahrgang Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Str. 45, 45133 Essen Postfach 230190, 45069 Essen Telefon (0201) 87126-14 Telefax (0201) 87126-941 Internet: www.trendkompass.de E-Mail: info@trendkompass.de Geschäftsführung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Chefredaktion: Peter Erik Hillenbach (PEH) Telefon (0201) 87126-949 hillenbach@trendkompass.de Redaktion: Yvonne Ludwig-Alfers (ylu) Telefon (0201) 87126-859 ludwig@trendkompass.de Maren Bielecke (mb) Telefon (0201) 87126-869 bielecke@trendkompass.de Magali Ritter (Praktikantin) Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Hans-Herbert Seng, Dr. Elena Winter

REPORTAGE & INTERVIEW

NETZWERK CULINARIA

Karrieren Kompetenzen Profile Mitte Dezember 2017 übernahm David Radermacher bei Ackermann Spül­ maschinen die Position des Vertriebsleiters. Der Vertriebsprofi mit langjähriger Erfahrung im Gastronomiebereich war zuvor als Gebietsverkaufsleiter beim Kochtechnikspezialisten MKN für die Region Schweiz, Bodensee, Allgäu, Hochschwarzwald zuständig. Praktische Gastronomieerfahrung sammelte der 35-Jährige auch anderweitig: Vor seinem Studium der Betriebswirtschaft arbeitete er 16 Jahre lang als Koch. www.ackermann-spuelmaschinen.de In den Vertriebsgebieten West und Nord unterstützen bei Bartscher ab sofort Hans-Jürgen Fries und Serkan Günes Kunden bei der Produktauswahl sowie allen Dienstleistungen. Beide verfügen über langjährige Branchenerfahrungen, vor allem im Objektgeschäft, und können so das Produktportfolio des Unternehmens im Tagesgeschäft dem Handel fachlich näher bringen. Ferner wurde zum 1. Januar 2018 die operative Vertriebsorganisation neu strukturiert: Die beiden Bereiche Fachhandel und Cash & Carry wurden zu einem Vertrieb Deutschland unter der Leitung von Detlev Schlünder als Vertriebsleiter zusammengeführt. Kai Neumann nimmt weiterhin seine bisherige Aufgabe als Vertriebsleiter Cash & Carry wahr. www.bartscher.de

David Radermacher

Hans-Jürgen Fries (l.) Serkan Günes

Layout: skrober.de Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, ­M aterialen und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr. Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung; (ohne Rechts­ anspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Porto­kosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-Abonnements-Preis auf Anfrage. Abo-Service: Printon Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 26 vom 1. Januar 2018. Keine Liefer- und ­Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugs­weise, nur mit schrift­licher Ge­nehmigung der GW Verlag GmbH ­gestattet. Herstellung: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern Druckauflage: 3.150 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.861 Exemplare (1. Quartal 2018). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

Lars Wöbcke hat zum 1. März 2018 die neugeschaffene Position des Chief Marketing Officers der Brita Gruppe übernommen und verantwortet international das Marketing sowohl für die Dachmarke Brita als auch für die verschiedenen Produktsegmente im B2C- und B2B-Geschäft. Zudem wurde er in das Brita Executive Board berufen. Der 54-Jährige war zuvor als freier Berater für das Unternehmen tätig. Wöbcke hat langjährige Erfahrung in der Führung von Marken und Geschäften, umfassender Produkt- und Markenkommunikation, strategischer Innovation und digitaler Transformation bei führenden Konsumgüterkonzernen. Nach Stationen bei Unilever, davon sieben Jahre in den USA, und Warsteiner war er seit 2003 für den Nestlé-Konzern tätig. Dort hat er zunächst die Aufgabe des Geschäftsführers Marketing im Geschäftsbereich Heißgetränke und Schokolade und zuletzt des Communication & Corporate Marketing Directors übernommen, beides bei Nestlé Deutschland. www.brita.de Reine Wasner hat bei Convotherm Elektrogeräte seit März 2018 die Position des Geschäftsführers und somit die Produktverantwortung am Eglfinger Standort inne. Er ist damit der Nachfolger von Ralf Klein, der das Unternehmen nach zwölfjähriger Zugehörigkeit verließ. Wasner war zuletzt als Geschäftsführer bei Unternehmen wie Mont Blanc oder Hirtenberger aus der Automobilindustrie tätig, wodurch er über ein breites Hintergrundwissen in den Bereichen Technik und Innovation verfügt, gepaart mit Marketingerfahrungen. Zudem bringt er langjährige Erfahrung im Bereich operativer Leistung in globalen Märkten mit. Der gebürtige Schwede war außerdem Vorsitzender des Vorstands von Kaggeholms Folkhögskola, einer gemeinnützigen Organisation in Schweden, die Jugendliche und Behinderte unterstützt. Der studierte Diplomingenieur in Maschinenbau und Diplomkaufmann promovierte in Betriebswirtschaft. www.convotherm.com

Detlev Schlünder (l.) Kai Neumann

Lars Wöbcke

Reine Wasner

4.2018

Fotos: Martin Maier / Ackermann Spülmaschinen, Bartscher (2), Brita, Convotherm, FiltaFry, Hobart (3), Kahla, Melitta Professional, GW Verlag (2)

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

PERSONALIEN

Frank Hartong

Ingo Staud

Hobart beruft mit Manfred Kohler einen weiteren Geschäftsführer. In seiner künftigen Position als Vice President & General Manager Hobart Deutschland ist er innerhalb des Unternehmens für die Bereiche Vertrieb und Produktion verantwortlich. Kohler ist seit 1990 in verschiedenen Positionen für den Hersteller aktiv und hat umfassende Fachkenntnisse in unterschiedlichen Bereichen erworben. Zuletzt trug er die Vertriebsverantwortung für die DACH-Region und ist seit 2012 Mitglied der Geschäftsleitung. Kohler berichtet in seiner neuen Funktion direkt an den Group President Spültechnik der ITW

www.trendkompass.de

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PERSONALIEN

Frank Hartong, bisher Betriebsleiter der Restaurants im Allwetterzoo Münster, übernimmt ab sofort als Business Development Manager sämtliche Vertriebsaktivitäten des mobilen Fritteusenservices ­Filta­Fry. Zu den Aufgaben des 39-Jährigen gehören zunächst die Vertriebsunterstützung der bundesweiten Franchisepartner und die Neukundenakquise, während sich Jos van Aalst als Geschäftsführer vorrangig um die Gewinnung von weiteren Franchisenehmern kümmert. Darüber hinaus verantwortet Hartong die Schulungen der Franchiser sowie die Qualitätskontrolle. www.filtafry.de

Manfred Kohler

MANAGEMENT & ORGANISATION

Christian Schmitt

Food Equipment Group. Daniel­ Glasow folgt Kohler als Vertriebsleitung für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Zuvor hatte er den Posten des Bereichsleiters für das Geschäftsfeld Airline Catering inne. Glasow begann 2011 seine Karriere bei Hobart als Projektmanager für Global Marine. Derweil verstärkt Thorsten Drenge als Anwendungsberater Kochtechnik seit Anfang des Jahres das Hobart-Vertriebs­ team. Vordergründig kümmert sich der 50-Jährige um den Vertrieb der Heißluftdämpfer-Serie in der DACH-Region. Der gelernte Koch verfügt über jahrelange Vertriebserfahrung – zuletzt war er Key-Account-Manager bei Unox Deutschland. www.hobart.de

Ingo Staud unterstützt als neuer Gebietsleiter Ost bei Kahla. Er löst Thomas Praeg ab, der ins International Sales Management für den Porzellanspezialisten wechselt. Staud bringt langjährige Erfahrung im Vertrieb von Produkten für Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung in seinen neuen Verantwortungsbereich ein. Er teilt sich den Außendienst in Deutschland mit Mike Kurzitza, der die Region Nordwest betreut, sowie mit Rainer Munz, der weiterhin Ansprechpartner im Süden bleibt. www.kahlaporzellan.com

Daniel Glasow

Thorsten Drenge

Robin Wittke

Auch Melitta Professional Coffee Solutions hat sein Vertriebsteam weiter verstärkt: Christian Schmitt wechselte im Januar von Jacobs Douwe Egberts in die neu geschaffene Position des Leiters Vertrieb Deutschland. Er berichtet an Werner-Ulrich Lange, Leiter Vertrieb und Technischer Kundendienst Mitteleuropa. Bei dem holländischen Unternehmen war der 52-Jährige Sales Direktor Professional Germany. Zuvor hatte er Positionen bei Rastal (Geschäftsbereichsleiter Getränkeindustrie International) und Nestlé Foodservice (Key Account Direktor und Vertriebsdirektor) inne. www.melitta-professional.de

Vergangenes Jahr stieg Robin Wittke in das Unternehmen Sico­tronic ein. Zuvor absolvierte der 24-Jährige eine Ausbildung als Informationselektroniker und arbeitete anschließend in diesem Beruf für zwei Jahre in Prien am Chiemsee. Bei Sicotronic ist er als Servicetechniker sowie im Vertrieb tätig. www.sicotronic.de

Seit Januar 2018 ist Tobias Spaly­ als Head of Sales und Projektleiter bei Gastro Kon­ zept Sandkühler tätig. Für seine Position bringt der 38-Jährige reichlich Erfahrungen in der Praxis mit: Nach seiner Tätigkeit als Aufnahmeleiter beim Medienkonzern RTL machte er sich in Gießen als Betreiber mehrerer gastronomischer Outlets aus verschiedenen Genres selbstständig. Anschließend folgten Stationen bei Metro, den Küchentechnikspezialisten Convotherm und Palux sowie beim Kassensystem-Anbieter pepperbill. Nach dessen Übernahme

Tobias Spaly

von orderbird blieb er im Unternehmen, bis es ihn wieder auf das gastronomische Parkett zog und er als General Manager für das Café Nees / Poppelsdorfer Schloss in Bonn verantwortlich zeichnete, bevor er nun in das Team um Mike Sandkühler wechselte. www.gastrokonzept.eu

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Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

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