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November 11 2017

Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer

www.gwverlag.de

Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe

RÜCKSCHAU: HOST IN MAILAND

SEITE

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FACHHÄNDLER: BRITZ IN TRIER SEITE 20 MELITTA SEITE 22 SPÜLTECHNIK SEITE 26

IMPRESSUM

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#Spültechnik Nach der Messe ist vor der Messe: Nachdem die Host Ende Oktober in Mailand ihre Tore schloss, steht in Salzburg die Alles für den Gast in den Startlöchern. Verbunden mit den Messen sind auch Auszeichnungen. So wie im Vorfeld des Mailänder Branchentreffs der Smart Label Award, den die Host – Fiera Milano in Zusammenarbeit mit POLI.design vergibt. Auffällig bei der diesjährigen Verleihung: der hohe Anteil an Auszeichnungen für Hersteller innovativer Spültechnik. So setzte sich Hobart zum zweiten Mal in Folge mit seiner Premax AUP mit PermanentClean-Schmutzaustrag durch. Auch Winterhalter, Meiko und Smeg Foodservice sind unter den Preisträgern 2017. Erstgenanntes Unternehmen bewarb sich mit UC Connected Wash – die erste vernetzte Winterhalter Untertischspülmaschine, die für

mehr Sicherheit sowie Effizienz in der Spülküche sorgt. Nach Offenburg zu Meiko ging der Preis für die neu entwickelte Haubenspülmaschine M-iClean H und deren Ergonomiekonzept. Eine weitere Haubenspülmaschine überzeugte die Jury ebenfalls: die HTY520DH von Smeg Foodservice, die für ihre Effizienz ausgezeichnet wurde. Jahrelange Arbeit anerkannt Eine Auszeichnung ist immer ein Grund zur Freude. Sie zeigt, dass mit der einstigen Vision und deren Umsetzung der Zeitgeist getroffen wird. Oft ist sie auch nach langer Entwicklung und den Arbeitsprozessen hinter den Kulissen eine wichtige Anerkennung. Auszeichnungen über Landesgrenzen hinweg – wie im Falle der Host – nehmen da einen besonderen Status ein. So kommentiert der Geschäfts-

AUSSERDEM:

25. Jahrgang

Die Intergastra vergrößert sich mit der kommenden Ausgabe 2018, Brita ist seit 30 Jahren auch in der Schweiz mit einer Niederlassung vertreten und Bäro blickt auf ein halbes Jahrhundert als inhabergeführtes Familienunternehmen zurück. Lüftungstechnik-Experte InoxAir baut derweil sein Planungs- und Projektgeschäft aus. Dies und mehr auf den Seiten 2–5 Messe, Messe, Messe: Auf insgesamt zehn Seiten blickt der Trendkompass auf die Anuga in Köln und die Host in Mailand zurück. Eine Vorschau auf Salzburg und die Alles für den Gast bietet diese Ausgabe ebenfalls – unter anderem in einem Interview mit Benedikt Binder-Krieglstein, Vorsitzender der Geschäftsführung und CEO des Veranstalters Reed Exhibitions. Seiten 6–19 2017

BEST of Market Kategorie: Küchenhelfer

1. Platz

2012

2014

2015

2015

BEST of Market

BEST of Market

BEST of Market

BEST of Market

Kategorie: Küchenhelfer

Kategorie: Küchenhelfer

Kategorie: Küchenhelfer

1. Platz

1. Platz

1. Platz

Kategorie: Gartechnik

3. Platz

Seit über 30 Jahren ist das Gastronomiegeschäft ein eigenständiger Geschäftsbereich bei Melitta. Im Interview sprechen Werner-Ulrich Lange, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Vertrieb & Technischer Kundendienst Mitteleuropa, und Dietmar Krämer, Vertrieb und Key Account Manager, unter anderem über die neue Zusammenarbeit mit Fachhändlern. Seiten 22–25

führende Gesellschafter Ralph Winterhalter vom gleichnamigen Unternehmen den Gewinn des Smart Labels wie folgt: „Der Preis unterstreicht unsere Vorreiterrolle als Markt- und Technologieführer – gerade im Bereich der digitalen Spüllösungen.“ Und auch Kai Hader, Vertriebsleiter von Smeg Foodservice in Deutschland, sagt: „Seit Jahrzehnten stehen die Produkte von Smeg Foodservice für TopQualität und Innovation. Wieder einmal haben wir einen technischen Meilenstein gesetzt. Wir freuen uns, dass die Jury dies mit einem Smart Label prämiert hat.“ Ob energiesparend, ergonomisch oder effizient: Die aktuellen Spülmaschinengenerationen zeigen viele Facetten innovativer Technik – nachzulesen im Themenspecial auf den Seiten 26 – 31 dieser Ausgabe.


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KONZEPTE & STRATEGIEN

E DITOR I AL

REPORTAGE & INTERVIEW

INTERGASTRA 2018

Mehr Aussteller und Programm Die Messe Stuttgart meldet für die kommende Intergastra-Ausgabe vom 3. bis 7. Februar volle Hallen. Bereits vier Monate vor dem Start zeichne sich ab, dass die Bedeutung des Branchentreffpunkts für Gastronomie und Hotellerie weiter wachsen wird.

2018, Jahr der Wende?

Herzlich, Ihr Peter Erik Hillenbach Chefredakteur Der TRENDKOMPASS ist auch als E-Paper im Internet abrufbar. www.trendkompass.de

Allein durch die neue Halle 10 (Paul Horn Halle) wächst die Intergastra auf 115.000 Quadratmeter Hallenfläche. Diese, so die Veranstalter, sei weitgehend gebucht, so dass in einigen Themenhallen bereits Wartelisten aufgebaut werden. „Die Intergastra 2018 erfreut sich einer starken Nachfrage. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass wir trotz Flächenwachstum an unsere Kapazitätsgrenze kommen werden. Die gute Buchungslage spiegelt den optimistischen Blick der Branche und die gute Konjunkturlage wider – auch wenn die Rahmenbedingungen teilweise schwieriger geworden sind“, sagt Messegeschäftsführer Ulrich Kromer von Baerle. „Wir freuen uns, dass wir mit der Erweiterung des Messegeländes um die Paul Horn Halle (Halle 10) den über 1.300 erwarteten Intergastra-Ausstellern mehr Ausstellungsfläche und den Besuchern ein noch vielfältigeres und breiteres Angebot bieten können.“ Rund 100.000 Fachbesucher erwarten die Messeveranstalter.

ten Jahren ist das umfangreiche Rahmenprogramm. Fokus Hotel, Stuttgart Coffee Summit, Innovationspreis, die Gründerplattform Newcome, verschiedene Wettbewerbe, ein breit gefächertes DEHOGA-Bühnenprogramm mit Diskussionen und Vorträgen – die Liste der Sonderflächen und Rahmenprogrammpunkte während der Messe ist lang. Premiere feiert 2018 der jährliche Branchentreff Gastro Vision mit einem Ableger in Stuttgart. Im Rahmen der Gastro Vision South werden in einem separaten Bereich Innovationen sowie Trends vorgestellt und die Entscheider der Branche zusammengeführt.

Rund 100.000 Fachbesucher erwarten die Messeveranstalter zur Intergastra

Durch die neue Halle 10 konnte die Messe die ursprüngliche Hallenfläche auf nun

www.intergastra.de

115.000 Quadratmeter aufstocken

Facettenreiches Angebot Ein wesentlicher Faktor für die Intergastra-Erfolgsgeschichte in den letz11.2017

Fotos: Bäro, Dynamic Professional, Messe Stuttgart (2)

Messemacher haben ihr Ohr am Puls der Zeit. Kaum zu überhören ist das Wort „Fachkräftemangel“; mögliche Antworten darauf lauten „Prozessoptimierung“ und „Digitalisierung“. Benedikt Binder-Krieglstein, CEO beim Veranstalter der Salzburger Messe „Alles für den Gast“, sagte uns im Trendkompass-Interview: „Österreichs Gastronomen und Hoteliers beklagen, dass es mittlerweile fast unmöglich geworden ist, qualifiziertes Personal für den eigenen Betrieb zu bekommen, besonders eng wird es bei den Köchen. Die Themen Arbeitskräfte und Digitalisierung in der Gastronomie und Hotellerie sind daher brandaktuelle Schwerpunkte der hochkarätig besetzten Diskussionsplattform am Messe-Montag, dem 13. November.“ Beim Intergastra Medientag in Stuttgart, an dem ich Ende September teilnahm, nannte Sternekoch Claudio Urru an erster Stelle der To-do-­ Lis­ te: „Ausbildung und Förderung von Nachwuchskräften, langfristige Bindung von loyalem Personal.“ Jürgen Kirchherr, Hauptgeschäftsführer DEHOGA Baden-Württemberg, sagte am gleichen Ort: „Im Bereich Digitalisierung & Prozessoptimierung kommt man 2018 nicht daran vorbei, den digitalen Fahrplan für den eigenen Betrieb zu entwickeln.“ Und Johann Lafer, Schirmherr des Next Chef Awards der INTERNORGA, bestätigtete unserer Redaktion: „Ich bin sicher, dass modernste Technik künftig das Kochen auch in der Profigastronomie verändern wird.“ Es gibt also viel zu tun für den Fachhandel. 2018 wird spannend!


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

DYNAMIC PROFESSIONAL

Spannender Wettbewerb

BÄRO

Halbes Jahrhundert Im Oktober 1967 gegründet, blickt Bäro auf ein halbes Jahr-­ hundert als inhabergeführtes Familienunternehmen zurück.

Kürzlich fand die Premiere des Fingerfood-Pokals, aus­ge­

Hervorgegangen ist das Unternehmen aus der Idee, Lebens­

richtet von Dynamic Professional, im Kochatelier Adlers­hof

mittel so zu beleuchten, dass man ihnen ihre Frische und

in Berlin statt, den Constantin Krauss für sich entscheiden

Qualität ansieht.

konnte.

Daraus entwickelte sich eine stabile Partnerschaft mit Kunden aus Lebensmittelhandwerk und -handel, die sich auf immer mehr Bereiche des RetailSektors ausweitete. Heute beleuchtet Bäro kleine, individuelle Ladengeschäfte ebenso wie Großmärkte und Supermarktketten, handwerkliche Lebensmittel ebenso wie Nonfood-Produkte, Textilien oder technische Artikel. Der zweite Geschäftsbereich von Bäro, die Clean Air Technologies, bietet zukunftsorientierte Lösungen. In der handwerklichen und industriellen Lebensmittelproduktion lassen sich die Anlagen mit UV-C-Technologie zur Entkeimung einsetzen: Sie sorgen für hygienische Luft und Oberflächen und damit für höhere Sicherheit in der Produktion. Mehr Gestaltungsfreiheit in Verkaufsräumen zur Integration­ von Gastronomiekonzepten schaf­fen die kompakten Anlagen mit PlasmaStream-Technologie zur Geruchsminimierung oder mit UV-C-Ozon zur Fettreduzierung, für etwa die Luftreinigung an Frontcooking-Stationen oder Heißen Theken.

Die teilnehmenden Auszubildenden im Kochberuf mussten beim Wettbewerb vier Fingerfood-Speisen (Lollipop, Wrap, Waffel und Crêpe) sowie einen Smoothie zubereiten. Gewinner Constantin Krauss aus dem Steigenberger Conti Hansa in Kiel überzeugte die Jury um Organisator Niklas Siebecke (Fachbereichsleiter im OSZ Gastgewerbe Berlin) mit seinen fünf Kreationen. Platz zwei ging an Luis Hendricks vom Maritim Airport in Hannover, den dritten Platz sicherte sich Blen Baheru vom Park-Inn in Berlin. Den vierten Platz teilen sich Mandy Ziegel von Cookies Cream und Marco Duschl von Kofler & Kompanie. „Es war eine Freude zu sehen, mit wie viel Geschick, Kreativität und Können die jungen Kochprofis gearbeitet haben“, zeigt

Die fünf Sieger des Fingerfood-Pokals bei der Siegerehrung. Platz 1 belegte Constantin Krauss (Zweiter von links)

sich Günther Bosshammer von der Geschäftsleitung des Ausrichters Dynamic Professional begeistert. „Dieser Wettbewerb hat gezeigt, wie wichtig und sinnvoll unser Engagement in dieser Hinsicht ist“, so Bosshammer weiter. Für 2018 ist eine Wiederholung des Wettbewerbs vorgesehen, die Planungen dafür sind bereits in vollem Gange. Dynamic Professional engagiert sich seit langem vor allem im Bereich junger Küchenprofis und fördert verschiedene Wettbewerbe, so auch ab sofort den Wettbewerb Koch des Jahres. www.dynamic-professional.de

... so tough, wie Ihre Mannschaft! Profi-Konzepte und innovative Technik für die Gemeinschaftsverpflegung und die Gastronomie. Industriestraße 3 • 35796 Gräveneck Tel. 06471 9432-0 • www.haka.info

Dr. Sandra und J. Manuel von Möller führen seit über zehn Jahren das Unternehmen Bäro

Das Ehepaar Dr. Sandra von Möller und J. Manuel von Möller steht seit 2004 an der Spitze von Bäro, widmet sich aber weniger der nostalgischen Rückschau als den Strategien für morgen: Neue Technologien und anspruchsvolles Design sollen dem Unternehmen eine nachhaltige Perspektive sichern. www.baero.com

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUNG & TECH

ELECTROLUX PROFESSIONAL

Virtueller Rundgang Zur Igeho 2017 in Basel zeigt Electrolux Professional erstmals die neuen Möglichkeiten der Virtual Reality (VR)-Technologie für die Küchenkonzeption. Mit einer VR-Brille, zwei VR-Sticks und einer App kann ein Koch seine zukünftige Küche im virtuellen Raum ausprobieren.

Das neue VR-Tool macht es möglich, virtuell die zukünftige Profi-Küche zu betreten und zu erkennen, wo sie sich optimieren lässt

Bisher müssen sich Köche beim Blick auf die neuen Küchenpläne im Kopf ausmalen, wie ihr zukünftiges Wirkungsfeld aussehen wird. Oft merken die Auftraggeber erst nach dem Aufbau der Küche, wo es nicht ganz rund läuft, beziehungsweise wo noch Verbesserungspotenziale für einen optimalen Arbeitsprozess schlummern. „Da kann es passieren, dass zum Beispiel ein Linkshänder erst im Moment des Küchenaufbaus realisiert, wie stark sein Arbeitsfluss behindert wird, wenn eine Schranktür für ihn in die falsche Richtung aufgeht“, erzählt Daniel Hungerbühler, Country Sales Manager Schweiz bei Electrolux Professional, aus der Praxis. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten lassen sich solche Überraschungen vermeiden. Electrolux Professional hat deshalb in die VR-Technik investiert und stellt sie erstmals auf der Igeho 2017 vor. Ausgestattet mit einer VRBrille und einer vorbereiteten App sowie den beiden VR-Sticks, die reale Handbewegungen in die virtuelle Welt übersetzen, kann ein Küchenchef durch seine geplante Küche wandern, Schränke öffnen und Zutaten zusammenstellen. Hungerbühler: „Mit der virtuellen Küche kann ein Koch oder eine Köchin den ganzen Prozess von der Menü-Bestellung bis zur Tellerausgabe wie in echt durchspielen.“ Das heißt, lange bevor die Küchenkomponenten hergestellt, konfiguriert und aufgebaut werden, lässt sich feststellen, ob die Küche wirklich zum Auftraggeber passt und effizient konzipiert ist. Auch die Sicherheitsvorschriften lassen sich mit der VR-Lösung überprüfen. Electrolux Professional hat für das innovative und benutzerfreundliche Konzept für die Küchenplanung den führenden Schweizer Anbieter von CAD/CAM-Lösungen „Mensch und Maschine“ beauftragt, die Virtual Reality-Lösung zu entwickeln. Dabei wandelt der Spezialist für Animation, Simulation und Modellierung die CAD-Daten eines Küchenplans in das VR-Tool um, das in Form einer App zur Verfügung steht. Ein Vorteil der VR-Lösung ist auch, dass Küchenplaner oder etwa ein Leiter einer Gemeinschaftsverpflegung einen Show-Room von Electrolux Professional nicht mehr zwingend besuchen muss, um eine Vorstellung von seiner individuellen Küchenkonzeption zu bekommen. Electrolux Professional auf der Igeho: Halle 1.0 / Stand A 154 www.electrolux.de/professional

Fotos: Brita, InoxAir, Mensch und Maschine

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INOXAIR

Ausbau des Planungs- und Pr Fetthaltige Wrasen in der Abluft sind oft ein Hindernis bei der Planung von gastronomischen Projekten. Als Problemlöser für Luftnachbehandlung setzt InoxAir vermehrt auf projektbezogene Ansätze und forciert die Zusammenarbeit mit Fachplanern, Verbänden und Stadtverwaltungen. Gerade bei Neuplanung von Objekten oder bei Umbauten werden von einigen Städten klare Vorgaben wegen entstehender Gerüche gemacht. InoxAir ist Fördermitglied beim Verband der Fachplaner (VdF), dem wichtigsten Berufsverband bei der Planung von Großküchen. „Der VdF sieht sich als starkes Netzwerk, in dem Küchenplaner zusammen mit den Herstellern an einem Strang ziehen“, erklärt Hans-Peter Nollmann, Sprecher des VdF-Vorstandes.

Bei InoxAir kümmert sich eine Technikabteilung um die Betreuung der Bauprojekte, plant, dimensioniert und betreut den kompletten Lüftungsbau. Luftnachbehandlung von InoxAir sorgt dank der TÜV-geprüften Plasmatechnologie dafür, dass über 90 Prozent der Gerüche entfernt werden. Neben dem Handel mit Lüftungstechnik entwickelt sich der Geschäftszweig der Luftnachbehandlung sehr stark. „Wir befinden uns erst bei einer Marktsättigung von rund

fünf Prozent“, schätzt René Bruder, Geschäftsführer von InoxAir. „Viele Restaurantbetreiber erkennen die Probleme erst, wenn sie akut werden: Wenn der Betrieb vor einer Schließung steht, wenn Nachbarn sich aufgrund des Geruches beschweren oder aber wenn Behörden einschreiten. Einfacher ist es, auf diese Fälle vorbereitet zu sein“, so Bruder weiter. www.inoxair.com 11.2017


HNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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BRITA

30 Jahre Schweiz Trinkwasseroptimierungs-Experte Brita wagte von Taunus­stein bei Wiesbaden schon früh den Schritt aufs internationale Parkett. Im September konnte die Schweizer Tochtergesellschaft Brita AG ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. Nach Niederlassungen von Brita in den 1980ern in Frankreich, Spanien, Großbritannien und den Beneluxländern folgte im Mai 1987 die Schweiz mit der Gründung der Brita Wasser-Filter-Systeme AG als Schweizer Tochtergesellschaft der Brita GmbH im Kanton Luzern. Fünf Jahre später erfolgte der Umzug nach Neudorf/Luzern. Dort wurde 1993 der erste Produktionsstandort außerhalb Deutschlands geschaffen und der Startschuss für die Produktion der „Classic“ Kartuschen für Endverbraucher fiel. Kaum ein Jahr später liefen die ersten Produkte für den Profi-Bereich vom Band. Das stete Wachstum der Geschäftsaktivitäten in der Schweiz zeigte sich in den Folgejahren in mehrfachen Erweiterungsmaßnahmen: 1997 ein erster Ausbau des Produktionsbereichs, 2000 folgte die Vergrößerung des Bürogebäudes, mehrfach wurde in zusätzliche, spezielle Produktionslinien investiert. Der Motor für diese Entwicklung ist bis heute ein kontinuierlicher Ausbau des Produktportfolios, produktions- sowie vertriebsseitig. Als einzige Brita-Produktion fertigt man in Neudorf nicht nur Filterkartuschen für Endverbraucher, sondern auch zugeschnittene Eigenmarkenlösungen für den internationalen Einzelhandel und das Gastgewerbe. Seit 2013 ist im Vertrieb neben das Consumer- und Professional-Segment auch das der Dispenser getreten. Letzteres wurde 2014 auch auf den französischen Teil der Schweiz ausgedehnt. 2015 wurde dieser Unternehmenszweig durch die Integration der Oxymount AG weiter ausgebaut. www.brita.de

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Vor 30 Jahren wurde Brita im Schweizer Markt tätig, unter anderem mit TischWasserfiltern

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

ANUGA

Viele internationale Kontakte Mitte Oktober schloss die 34. Anuga ihre Pforten in Köln. Messe und Aussteller zeigen sich mehr als zufrieden und sprechen von einem ausgezeichneten Ergebnis auch in puncto Besucherzahlen. Besonders hervorstechend: die Internationalität. Mehr als 7.400 Unternehmen aus 107 Ländern, ein neuer Rekord, Niveau und international“, so Katharina C. Hamma, Geschäftsführepräsentierten fünf Tage lang Produkte aus aller Welt und aller Ka- rin der Koelnmesse. tegorien. Rund 165.000 Fachbesucher aus 198 Ländern nutzten das So wie auf Ausstellerseite (90 Prozent Auslandsanteil) war auch Angebot für Sourcing, Information und Order auf Top-Niveau. „Die auf Besucherseite der Auslandsanteil hoch. Er stieg auf 75 Prozent Anuga ist die weltweit führende Businessplattform für die interna- (2015: 68 Prozent). Gewohnt stark war der Besuch aus den EU-Läntionale Ernährungswirtschaft“, so Gerald Böse, Vorsitzender der Ge- dern und der Schweiz. Steigerungen verzeichneten insbesondere schäftsführung der Koelnmesse, zum Ende der Veranstaltung am 11. Italien, Spanien, Frankreich und die Niederlande. Aber auch über die Oktober 2017. Neben der hohen Internationalität, die das Bild der Grenzen der EU hinaus kamen mehr Besucher, so aus den USA, KaMesse an allen Tagen prägte, war die Qualität der Besucher erneut nada, China, Japan und dem Partnerland Indien. Steigerungen zeigüberragend. So wurden die Geschäftsführer und ten sich ebenfalls beim Besuch aus Südamerika, Top-Einkäufer der weltweit führenden Handelsbesonders aus Brasilien, Peru und Uruguay, dem ® unternehmen registriert. Auch der Außer-HausNahen Osten und den nordafrikanischen Staaten, mit Tellererkennung Markt war mit internationalen Mannschaften hier zum Beispiel aus dem Iran, den Vereinigten nach Köln gereist. Arabischen Emiraten, Marokko und Tunesien. 90% AR ENERGIE-SP „Die Anuga bewies im Jahr 2017 erneut ihre groAuch aus Südafrika kamen in diesem Jahr mehr ße Relevanz, Anziehungskraft und Strahlkraft für Besucher zur Anuga. unsere gesamte Branche“, betont Guido Zöllick, Die exportorientierte Ernährungswirtschaft konnwww.claus-grosskuechen.de www.clauswärmebrücken.de Präsident des DEHOGA Bundesverbandes. „Fünf te also zur diesjährigen Anuga ein internationales prall gefüllte Messetage lang war sie für Foodund hochkarätiges Fachpublikum erreichen. Auch Profis aus aller Welt die einzigartige Inspirationsquelle für F&B- die Innnovationen, die wie immer auf der Messe im Mittelpunkt Trends, Produktneuheiten und zukunftsweisende Technologien.“ Im standen, trugen dazu bei, dass die Branche mit neuen Impulsen und Außer-Haus-Markt konnten wichtige Einkäufergruppen auf der Anu- Ideen versorgt wurde. Zu den diesjährigen Trendthemen gehörten ga begrüßt werden, unter anderem Autobahn Tank & Rast GmbH, proteinhaltige Nahrungsmittel und Getränke, Produktneuheiten zum CHEFS CULINAR, Gourmet International, Ikea, LSG (Supply Chain Thema Superfood sowie zahlreiche neue Ready-to Go / Ready-toSarl), ­ Sysco (USA), SPCgroup (Korea), Transgourmet und Yorma‘s Eat-Ideen. Nachhaltige Konzepte sowie Bioprodukte waren weiter AG. Auch viele Unternehmen der Großküchentechnik stellten ihre gefragt, auch vegetarische und vegane Themen setzten wieder Akinnovativen Technologien in Köln aus und zeigten sich von den in- zente. Alternative Proteinquellen wie Insekten wurden auch in den ternationalen Kontakten während der fünf Messetage begeistert. Medien intensiv diskutiert. „Diese Resonanz zeigt, dass in Köln Geschäft gemacht wird und Die nächste Anuga findet statt vom 5. bis 9. Oktober 2019. zwar in alle Kanäle hinein, vom klassischen Handel bis zu den verschiedenen Kategorien des Außer-Haus- Marktes. Und das auf Top- www.anuga.de 11.2017

Fotos: GW Verlag

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

A 2017

Der Name Berkel steht seit mehr als einem Jahrhundert für Perfektion, Zuverlässigkeit und Innovation. Im Mai 2017 übernahm Van Berkel International das Unternehmen Omas. Errol Guelsen (links), Vertriebsleiter Deutschland, Gian-Luca Ferrandi, Exportleiter Van Berkel International, sowie Sabine Haller, Leitung Innendienst, informierten in Köln zu den Aufschnittmaschinen des Herstellers, die auch durch ihr unvergleichbares Design bei Kunden punkten. www.theberkelworld.com q

p Area Sales Managerin Sonja Hübner präsentierte Auszüge aus dem umfangreichen Portfolio von Bartscher. Die langjährige Mitarbeiterin des Unternehmens freute sich über zahlreiche internationale Kontakte, insbesondere aus Fernost. Im Bild steht sie neben der Kuchenvitrine 400L, eines der Produkthighlights am Anuga-Messestand. In der Vitrine mit sechs höhenverstellbaren Zwischenablagen und Umluft-Kühlung können Torten, Kuchen oder auch Snacks attraktiv präsentiert werden. www.bartscher.de Im Umfeld der Culinary Stage in Halle 7 der Anuga stellte dieses Jahr auch Dynamic Professional sein Portfolio aus, wie den Dynamix Normad mit Akku, den Günther Bosshammer von der Geschäftsleitung in der Händen hält. Das Unternehmen ist während der kommenden Ausgabe außerdem Sponsor des Wettbewerbs Koch des Jahres. Beim diesjährigen Finale fieberte Bosshammer persönlich mit: Sein Sohn Yann Bosshammer nahm als Assistent von Finalist Daniele Tortomasi teil. www.dynamic-professional.de q

p Melinda Triebe (rechts im Bild) sowie Petra Schleifer vom Produkt Management von Friedr. Dick informierten gemeinsam mit Klaus Maier, Fleischermeister, Vertrieb & technische Beratung, über das umfangreiche Portfolio des Messerspezialisten. Beispiel hierfür ist der Verkaufsschlager, das Kochmesser Ajax der Serie Red Spirit. Das Unternehmen ist auch Sponsor des renommierten Wettbewerbes Koch des Jahres, der in direkter Nachbarschaft des Messestandes auf der Culinary Stage der Anuga stattfand. www.dick.de www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUN

ANUGA 2017

Neumärker-Geschäftsführer Robin Hellwinkel (im linken Bild rechts) und sein Team, Carolin Kube und Markus Bürger vom Vertrieb, stellten Auszüge aus dem umfangreichen Portfolio vor. Kassenschlager des Unternehmens ist nach wie vor der Diamant Grill. Der EdelstahlKamado mit der Temperatureinstellung zwischen zirka 95 bis 500 Grad Celsius und der Wahl zwischen direkter und indirekter Hitze bietet Profis zahlreiche Möglichkeiten. Außerdem vorgestellt wurden Trend-Produkte wie Eis Teppanyaki oder Twist Pop.

Messehighlight von Neumärker war Bubble Waffle. Der in Asien entstandene Trend kommt – auch dank des sauerländischen Unternehmens – jetzt in europäischen Metropolen an. Der Bubble Waffle Maker von Neumärker ist das erste Gerät, das in Deutschland unter Beachtung der nötigen CE-Normen hergestellt wird. Die gebackene Bubble Waffle kann zusammengerollt und je nach Kundenwunsch individuell zum Beispiel mit Eis und Früchten gefüllt werden. www.neumaerker.de q

Nach mehrjähriger Abwesenheit präsentierte sich Palux wieder in Köln. Benjamin Röcher, seit Juli als Regionalverkaufsleiter im Unternehmen, Jessica Hoos (Mitte) vom Marketing und Regionalverkaufsleiterin Nina Schindler informierten über das Bad Mergentheimer Unternehmen, dessen Konzepte und Geräte. Neben den internationalen Kontakten freute man sich auf die Bestandskunden, die sich zur Messe angekündigt hatten. www.palux.de q

p Mit dem WOW Wassergrill begeisterten Clemens Hardering (rechts), Vertriebsleiter/Prokurist, sowie Jorge-Manuel Hoyos vom Vertrieb bei Saro. Voneinander unabhängig arbeitende Heizzonen­ ermöglichen es, unterschiedliche Speisen bequem und präzise zuzubereiten. Porterhouse-Steak neben gefülltem Apfel-Baumkuchen – kein Problem. Vier Ausführungen stehen bereit, durch mitgelieferte Schaber ist die Reinigung der Grillstäbe simpel. Saro war ebenfalls Sponsor des Wettbewerbs Koch der Jahres. www.saro.de 11.2017


G & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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Roberto Napolitano vom Vertrieb t Deutschland bei Testo zeigte sich hocherfreut über die zahlreichen Kontakte aus Übersee auf der diesjährigen Anuga, da­ runter aus Neuseeland und Australien. Stolz ist man beim Unternehmen auch auf das kürzlich gefeierte 60-jährige Jubiläum. Was 1957 mit einem elektrischen Thermometer begann, entwickelte sich zu einem weltweiten Marktführer für Messgeräte. Als eine Neuheit am Kölner Stand war das WLANDatenlogger-System testo Saveris 2 dabei. Mit diesem können Temperatur und Feuchte sowohl flexibel als auch sicher von überall aus kontrolliert werden. www.testo.de

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Die UNOX-Gebietsverkaufsleiter Thomas Merker (links, Gebiet Mitte 2 Sauerland, Kassel, Erfurt) und Roelof Hulshof (rechts, Gebiet NRW 1 – Köln, Wuppertal) konnten sich in Köln ebenfalls über internationale Kontakte freuen, denen sie kompetent die Vorzüge der Chef- und BakerTop Mind.Maps erläuterten. Die Geräte werden im modernen UNOX-Headquater im norditalienischen Padua gefertigt. Mit der Mind.Maps-Technolgie ist es Köchen und Bäckern möglich, den Garverlauf ganz individuell, je nach zubereiteter Speise und ihren Anforderungen entsprechend mit einem Stift in die Matrix zu zeichnen. Das Unternehmen folgt dabei der Prämisse und dem Anspruch, einfache Lösungen für komplizierte Probleme zu schaffen. www.unox-oefen.de u

t VITO - Der Spezialist für Frittierölfilter präsentierte auf der Anuga 2017 seine Kassenschlager wie zum Beispiel den V50 und V80 oder die überarbeitete und verbesserte X-Serie. CEO und Vorstandsvorsitzender der VITO AG Andreas Schmidt, Gesamtvertriebsleiter Alexander Schauf (im Hintergrund im Kundengespräch) sowie das gesamte weitere Team konnten viele neue nationale und auch internationale Kontakte knüpfen sowie bestehende Beziehungen ausbauen. Da die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen haben, freut sich das Unternehmen mit den Filtern, die eine Ölersparnis von bis zu 50 Prozent versprechen, über wachsenden Zuspruch. www.vito.ag

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

HOST

Spitzentreffen in Mailand Nach fünf intensiven Messetage zieht die HOST Mailand zu ihrer 40. Ausführung eine positive Bilanz. Die diesjährigen Zahlen sprechen für sich. Insgesamt 187.602 nationale und internationale (177 Länder) Fachbesucher strömten durch die 14 Hallen des Messegeländes. Dies entspricht 24,3 Prozent mehr als 2015. Neben europäischen Ländern kamen die höchsten Besucherströme aus China, den USA und Regionen Russlands und des Nahen Ostens. Aber auch Besucher aus Australien, Neuseeland, Kambodscha, Polynesien und verschiedenen afrikanischen Ländern kamen nach Mailand. In den Messehallen trafen diese auf über 2100 Aussteller aus 52 Nationen.

Darüber hinaus bot der Branchentreff über 500 Veranstaltungen in Form von Seminaren, Workshops, Wettbewerben, Meisterschaften, Show-Cooking, Verkostungen und Performances. www.host.fieramilano.it Die nächste Host in Mailand findet vom 18. bis 22. Oktober 2019 statt

Durch die strategische Übernahme des Herstellers Omas verfügt Van Berkel International über eine eigene Produktionsstätte mit vielen neuen Produkten, die auf der Host von Errol Guelsen, Sabine Haller, Exportleiter Gian-Luca Ferrandi und Hans-Peter Fersterer, Vertriebsleiter Österreich (von links nach rechts), erläutert wurden. In Deutschland wird die Berkel Deutschland OHG demnächst von Köln aus agieren. Im Januar 2018 ist die Eröffnung der neuen Niederlassung geplant. www.theberkelworld.com q

p Innovationen in Sachen Kühltechnik gab es am Bartscher-Stand in Mailand zu sehen. Die Kuchenvitrine Eckig 300L (links) mit drei Zwischenablagen rückt Kuchen und andere unverpackte sowie verpackte Lebensmittel ins rechte Licht. Der Weinkühlschrank 2Z 126FL ist mit seinem laufruhigen Kompressor prädestiniert für den Einsatz im Bar- und Restaurantbereich. Geschäftsführer Andreas Heumüller (rechts) und Exportleiter Wolfgang Mayer standen am Stand für Fragen zum Produktportfolio bereit. www.bartscher.de Exportleiter Nicolò San Bonifacio von Coldline und sein MesseKochteam präsentierten traditionell die innovative Technologie der Serie Vision live für interessierte Besucher. Die Serie kam nach 2015 auch dieses Jahr wieder bei der Weltmeisterschaft der Konditoren und Cake Designers im Rahmen der Host zum Einsatz. Hier war die technische Unterstützung besonders gefragt. Schockfros­ ten, schnellkühlen, auftauen, Teiggärung sowie das Kristallisieren von Schokolade ist mit Vision möglich. www.coldline.it q

p Gleich zwei Neuheiten hatte Blanco Professional im Gepäck für Mailand: Das Frontcooking-System Blanco Cook als schlüsselfertiges Konzept in den Varianten Italian, Asian und Burger sowie den Relaunch der Speisenausgabe Basic Line mit vier Ausstattungsvarianten Smart, Emotion, Kids und Design. Letztere stellte Nadine Kretschmer, Director Global Marketing and Corporate, den Standbesuchern kompetent vor (mehr dazu auf den Seiten 32-33 dieser Ausgabe). www.blanco-professional.com

Fotos: GW Verlag

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

T 2017

p Colged brachte seine neue TopTech-HaubenspülmaschinenSerie mit nach Mailand. Robert Simon, Vertriebsleiter Deutschland, erläuterte die energetischen Vorteile der Geräte. So reduzieren die Modelle den Wasserverbrauch auf bis zu 1,6 Liter Frischwasser pro Waschgang. Der Verbrauch an Energie, Chemie und Wasser ist dadurch geringer. Neu ist hier auch die LCD-Anzeige, die das Lesen aus größerer Distanz erleichtert. Bedient wird per Soft-Touch-Tasten. www.colged.de

Von Limburg nach t Mailand hieß es für EKU Grossküchentechnik. Die Geschäftsführer Manuel Kulbach (Zweiter von rechts) und Michael Schärf (links) stellten zusammen mit Vertriebsleiter Wolfgang Retagne (Zweiter von links) und dem neu im Unternehmen tätigen Peter Biermann (rechts), Vertrieb national, das umfangreiche Sortiment des Unternehmens vor. Highlight unter den ausgestellten Geräten: Der neue Power Burner 850. www.eku-limburg.de

Eben noch auf der Anuga in Köln, dann schon auf der Host in Mailand: Günther Bosshammer von der Dynamic ProfessionalGeschäftsleitung hatte im Oktober ein straffes Messe- und Reiseprogramm. Am Stand in Mailand zeigte das Unternehmen zum Beispiel die praktische Aufhängung Servomix, die das Arbeiten mit den Dynamic-Geräten noch komfortabler macht, wie Bosshammer live präsentierte. www.dynamic-professional.de q

p Wenn es um Pizzaöfen geht, ist Cuppone der Ansprechpartner. Das italienische Familienunternehmen hat seinen Pizzaofen Evolution um 40 Prozent auf 2x6 Pizzen verkleinert. Ab Februar 2018 ist die Serie unter dem neuen Namen Caravaggio im Handel erhältlich und wird über eine neue Steuerung per Touchscreen verfügen. Ener­ giesparmodus, Reinigungsprogramm und ein Techniker-Support-­ Programm inklusive. Roberto Pampanin, Area Manager für NL, DK und D-A-CH, stellte ihn eingängig vor. www.cuppone.de Vertriebsleiter Armin van der Meulen zeigte sich am HenkelmanStand überzeugt von dem neuen System Neo. Die Vakuumverpa­ ckungsmaschinen wurden überarbeitet und mit einem intuitiven Touchdisplay ausgestattet. Die Grundfunktionen wie Vakuumprozent, Siegelzeit, Soft Air und Begasung können auf dem Touchpanel eingestellt werden. Darüber hinausgehende Funktionen und Optionen lassen sich mit Hilfe der VacAssist-App programmieren. www.henkelman.com q

p Echtermann produziert seit 1887 Spezialarmaturen für Gewerbeküchen, Fleischereigeräte und Spülarmaturen für den Getränkeausschank. Arne Liebau, Sales Manager Export (links), und Raffael Mirski vom Außendienst Deutschland informierten zum aktuellen Portfolio. Während der GulfHost in Dubai erhielt das Unternehmen in diesem Jahr den erstmals verliehenen Innovation Award für den sensorgesteuerten Edelstahl-Wasserhahn, der berührungsloses Händewaschen in der Profiküche ermöglicht. www.echtermann.de www.trendkompass.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

HOST

Seine neue Dimension des Spülens hatte Hobart mit nach Mailand gebracht, in Form der neuen Generation der Korbtransportspülmaschinen der CP/CN-Serie mit zahlreichen Neuerungen. Diese erläuterte Elke Vollmer, Leiterin Marketing Export. Grund zur Freude gab es bei Hobart bereits im Vorfeld der Messe: Für die Haubenspülmaschine Premax AUP wurden die Offenburger mit dem Smart Label Award ausgezeichnet. www.hobart.de q

p Für Hoshizaki | Gram präsentierte Guido van Bosbeek, Director Branch Sales & Promotion, die Emerald Class. Die Würfeleisbereiter der Range IM wurden auf das natürliche Kältemittel R290 umgestellt. Zur weiteren Messeausstellung des Unternehmens gehörte das umfangreiche Portfolio der beiden Firmen. Gefeiert wird in diesem Jahr übrigens das 70. Jubiläum von Hoshizaki. 1947 startete das Unternehmen von Japan aus. www.hoshizaki-europe.com

Bei Irinox konnten Fachbesucher neben dem Portfolio auch neue Mitarbeiter des Herstellers kennenlernen. Giovanni Esposito (links), neuer Europachef Vertrieb, startete am 1. November und möchte seinen Fokus auf Deutschland richten, um den Vertrieb auszubauen. Johannes Frank ist Hotel-Betriebswirt und sorgt seit Anfang September mit seinem Köcheteam dafür, dass Kunden im Umgang mit Schnellkühlern die notwendige Unterstützung bekommen. www.irinoxprofessional.com/deu q

t Feuma stellte neue Erweiterungen für das bestehende HU-Sortiment vor. So etwa den Cutter CA 35-1 für die HU 1010 und HU 1020 sowie einen 6-fach Rohraufsatz für die Hochleistungs-Universal-Großküchenmaschine HU 1020-2. Des Weiteren präsentierte Vertriebsleiter Maik Döring ein fahrbares HU-Untergestell, bei dem sich die Arbeitshöhe einstellen lässt. Ferner auf dem Messestand vertreten war auch der neue HU-Maschinenschrank Universal mit herausziehbarem Antriebsmodul. Er lässt sich einfach unter vorhandene Tischplatten platzieren. www.feuma.de

SmartMonitoring und die digitale Vernetzung der gewerblichen Kühlgeräte standen bei Liebherr im Fokus. Die webbasierte Lösung ist die Anbindung der Kühlgeräte an externe Softwareanwendungen. Sie ermöglicht den Zugriff über mobile Endgeräte und kann Geräte an einer beliebigen Anzahl von Standorten unterstützen. Verkaufsleiter Gastronomie-/Laborfachhandel Rainer Gutekunst (links), und Günter Baumann vom Online-Marketing erläuterten die neue Lösung des Unternehmens. www.liebherr.com q

p Das erfolgreiche Messekonzept Enjoy Cooking gab es wieder bei MKN und Dirk Hanisch, Gesamtvertriebsleiter Deutschland – Bereich Markt. Als Weltneuheit hatte das Wolfenbüttler Unternehmen die neue MasterLine mit nach Mailand gebracht. Die Innovation soll die Lücke zwischen den bereits bestehenden Serien Küchenmeister und Optima schließen. Daneben stand die Multifunktionstechnik mit den MKN Kombidämpfern FlexiCombi und SpaceCombi sowie der FlexiCombiTeam im Fokus des Messeauftritts zur Host. www.mkn.de 11.2017


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MANAGEMENT & ORGANISATION

T 2017

Noch ein Smart Label-Gewinner: Retigo erhielt die Auszeichnung für den Retigo Blue Vision B1011 Kombidämpfer. Dr. Janine Kühne, Commercial Manager, freute sich über die Auszeichnung. Alle Modelle der Linie sind mit zahlreichen Funktionen standardmäßig ausgestattet. Dazu zählen unter anderem automatische Reinigung, Easy Cooking, Wrasenklappe, Sechs-Punkt Kerntemperaturfühler, sieben Lüftergeschwindigkeiten, Zeiteinschub-Funktion und Speicherplatz für bis zu 1000 Programme. www.retigo.de q

p Der Kleinste aus der Rational-Familie wurde in Mailand groß präsentiert: das SelfCookingCenter XS – Preisträger eines Smart Label Awards der Host und beim German Design Award 2018 in der Kategorie Kitchen. Die Jury des Smart Label Award zeigte sich ebenfalls von der digitalen Vernetzungslösung ConnectedCooking der Rational-Gruppe begeistert und verlieh einen weiteren Award. Nicolas Makowski, International Key Account Director, informierte am Stand. www.rational-online.com

p Mit konsequenten Weiterentwicklungen und Innovationen im Großküchenbereich sowie rund um die Speisenverteilung präsentierte sich Rieber. Natalia Antonova, Gebietsverkaufsleiterin Export, erläuterte Fachbesuchern unter anderem das System catering circle, CHECK, K-POT, varithek, hybrid kitchen, thermoport sowie die Kühlschränke gastropolar und multipolar. Für CHECK gab es für die Reutlinger den Innovation Smart Label Award. www.rieber.de

p Wenn es um innovative und leistungsstarke Gartechnologien für Grill- und Induktionsanwendungen geht, ist die Welbilt-Marke Garland eine der ersten Adressen. Auf der Host präsentierten Managing Director Hans-Werner Schmidt (rechts) und Marco Thomann, Area Sales Manager, Inducs, die neue Instinct Serie mit RTCSmp-Technologie. Kochfeld, Wok und Griddle stehen bei den insgesamt fünf Geräten der Linie zur Auswahl. www.welbilt.com www.trendkompass.de

Andreas und Marlies Witte präsentierten zum einen die neue Reihe Bakerlux Shop.Pro des italienischen Herstellers Unox. Die Serie im bekannten, edlen Design des Unternehmens wurde zum Backen von tiefgefrorenen Backwaren entwickelt, bei denen das Timing von entscheidender Bedeutung ist und große Mengen zu bewältigen sind. Zum anderen konnten Besucher am Stand mehr über „The Taste of Success“ erfahren. 22 Köche aus aller Welt erläutern darin ihren – auch von Rückschlägen geprägten – Erfolgsweg. Der italienische Kombidämpfer-Hersteller punktete zudem mit der Softwarelösung Data Driven Cooking beim Smart Label Award im Segment Funktionelle Effizienz. www.unox.com

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

HOST 2017

Klaus Peter Scholl (links), Gründer und Geschäftsführer von Scholl Apparatebau, kündigte bereits zur Internorga einen „Riesenhammer“ an. Auf der Host war es so weit: Scholl und Markus Müller, ebenfalls Geschäftsführer des Unternehmens, präsentierten die Flex-Line. Die neue Induktionstechnik bietet neue Funktionen und ist ein Schritt vorwärts in Richtung Effektivität und Mobilität. Die Geräte sind einfach zu bedienen und leicht zu reinigen. Drei Modelle stehen bereit: Base, Wok und Griddle. www.scholl-gastro.de q

t Auch Smeg gehört zu den diesjährigen Preisträgern des Smart Label. Kai Hader (links), Division Manager Foodservice Deutschland, und Massimo Zava, Export Manager, informierten über die ausgezeichnete Haubenspülmaschine HTY520DH. Daneben standen neue Gläserspüler im Fokus, wie ein eigens für Weinstuben und Restaurants entwickelter Hochleistungsgläserspüler und die neue Generation der Gläserspülmaschinen aus den Serien Topline und Easyline. Der Hersteller professioneller Küchentechnik stellte auch seine neuen Konvektionsöfen vor. www.smegfoodservice.com

Blanco-Standparty

Roland Spleiss (Bild links), Vorsitzender der Geschäftsführung von Blanco Professional, eröffnete die diesjährige Blanco-Standparty während der Host mit einer Rede und freute sich über die Gäste aus aller Welt. Bei Live-Musik und italienischen kulinarischen Genüssen konnten die internationalen Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kun-

Wie bereits wenige Wochen zuvor in Köln zur Anuga päsentierte der Weltmarktführer und Ölfiltrationsspezialist VITO die Produkte V50, V80 und die überarbeitete sowie verbesserte X-Serie. Andreas Schmidt, CEO und Vorstandvorsitzender der VITO AG, und sein Team machten hier auf das einfache Handling, die nachhaltigen Aspekte und weitere Vorteile der Geräte aufmerksam. www.vito.ag q

Digitale Lösungen bestimmten den Auftritt auf der Messe von Winterhalter in Mailand. Angefangen mit der UC Connected Wash, die erste vernetzte Untertischspülmaschine des Unternehmens, neben der Jens Steck (links), Leiter internationales Produktmanagement, und Geschäftsführer Jürgen Winterhalter stehen und die mit dem Smart Label ausgezeichnet wurde. Oder aber das smarte Bezahl­ modell Pay per Wash, das ähnlich einer Prepaid-Lösung funktioniert. www.winterhalter.de q

den des Unternehmens aus Oberderdingen einen ausgelassenen Event in bester Atmosphäre genießen. Tim Oberstebrink, Vice Präsident FSCI EAME, und Nadine Kretschmer von Blanco Professional (Bild rechts) nutzten den Abend ­zum Networking. www.blanco-professional.com q

11.2017


KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

ALLES FÜR DEN GAST 2017

Stahl Messestand

In den Startlöchern Vom 11. bis 15. November 2017 erwartet Veranstalter Reed Exhibitions zur Alles für den Gast

Herbst Salzburg rund 740 internationale Aussteller mit all ihren Neuheiten, die im Salzburger Messezentrum auf mehr als 45.000 Fachbesucher treffen werden. Der Branchentreff ist einer der wichtigsten Termine für das Gastgewerbe aus Österreich und den angrenzenden Donau-Alpen-AdriaLändern. An fünf Tagen wird die Messe alle Trends und Innovationen abbilden, welche Hotellerie und Gastronomie für erfolgreiche und zukunftsträchtige Geschäfte benötigt. Die Kombination aus neuen Schwerpunkten und bewährten Bestandteilen macht die Alles­für den Gast in diesem Jahr aus.

Im Fokus unter anderem: Personal. In diesem Bereich hat sich die Karriere-Lounge bewährt, die am 14. November wieder namhafte Arbeitgeber und engagierte Mitarbeiter zusammenbringt. Wer mit dabei ist, ist auf www.karrierelounge.eu nachzulesen. Das TalentTicket von Menu System fördert gezielt die kreative Kraft von Jungköchen, die mit handwerklichem Geschick und neuen Ideen überzeugen. Vergeben

wird es am 12. November. Auch das MesseOrganisationsteam um Category Manager Andreas Ott setzt dieses Mal auf das Thema Arbeitskräfte und Digitalisierung in der Gas­ tronomie und Hotellerie. Dazu gibt es am 13. November, dem traditionellen Gastronomen­-Montag, eine Diskussionsplattform zur Personalsituation. Außerdem stellt das Institut für Talenteentwicklung sein Projekt für jugendliche Flüchtlinge vor, die in Österreich

Winterhalter MTR

ascobloc / AlexanderSolia

11.2017

Fotos: Die genannten Unternehmen

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MANAGEMENT & ORGANISATION

spezialist Winterhalter. Messebesucher sind eingeladen, einen Blick in die Zukunft des gewerblichen Spülens zu werfen und die neuesten Entwicklungen des Unternehmens zu erleben: Von der intelligent vernetzten Spülmaschine, über ein neues Finanzierungsmodell bis hin zur überarbeiteten MT-Serie mit eingebauter SparPalux Touch ’n’ Steam Gas funktion. Brita Purity C Steam 1100 Küppersbusch Kippbratpfanne Seine individuellen und ganzheitlieine Ausbildung und somit bessere Chancen chen Lösungen für den Außer-Haus-Markt ter Purity C Steam, konzipiert für kleine und zeigt Palux in Salzburg mit dem Konzept mittelgroße Kombidämpfer sowie Backöfen auf Beschäftigung erhalten. Um der ungebrochen starken Nachfrage der zeitversetzten Produktion, das es dem mit einem Durchfluss von bis zu 300 Liter nach Ausstellungsflächen nachzukommen, Koch ermöglicht, stressfrei und wirtschaft- pro Stunde. Speziell für die neuen Filter gibt hat der Veranstalter bereits im Vorjahr im lich zu arbeiten. Zudem stellt der Großkü- es auch einen auf Dampfgarer und Backöfen Kongressbereich der Halle 10 im ersten chenhersteller neue Produkte, etwa den abgestimmten Filterkopf. Am Messestand Obergeschoss weitere Möglichkeiten der Heißluft-Dämpfer Touch ’n’ Steam Gas, und geht es in einem Tasting außerdem in die Präsentation angeboten. In diesem Jahr nut- die Auftischgeräte Palux CompactLine sowie Praxis, bei dem die Bedeutung von optimal zen 50 Aussteller diese neue Ausstellungs- Optimierungen zu den erfolgreichen Geräte- aufbereitetem Wasser für besten Kaffeegeserien vor. schmack veranschaulicht wird. fläche. Küppersbusch feiert mit den neuen mul- Die Maschinen der neuesten Generation tifunktionalen Kippbratpfannen in Salzburg aus den Teilbereichen industrielle WaschmaDie ganze Bandbreite Premiere. Ob Braten, Schmoren oder Kochen schinen, Wäschetrockner und Muldenmanin Salzburg Zur Alles für den Gast präsentiert ascobloc – die Neuheiten sind flexibel und individuell geln präsentiert das Unternehmen Gottlob unter anderem zwei Module aus der Serie einsetzbar. Dank ausgeklügelter Technik ist Stahl Wäschereimaschinenbau in SalzModulare Cafeteria, die für unterschiedliche es nun auch möglich, sensible Produkte wie burg. Auf dem Stand zu sehen sein werden Anforderungen zur optisch ansprechen- Milchreis, Pudding und Saucen automatisch zum Beispiel Modelle aus der hochtourigen den Präsentation von Speisen und Geträn- zu kochen, ohne dass diese anbrennen. Waschschleudermaschinenreihe Atoll, die ken eine Lösung bietet. Gezeigt wird die Weitere Geräte der PremiumLine 850 und mit Größen von 5,5 bis 115 Kilogramm für Variante mit Panorama-Umluftkühlvitrine CombiLine 750 wie Rundkochkessel, Elektro- jeden Bedarf eine Lösung anbieten. Besumit LED-Beleuchtung und das Modul mit und Gasherde, Fritteusen und der Charcogrill cher erfahren, warum eine hauseigene WäGlaskeramik-Warmausgabe, bei dem keine für Steaks, Fisch und Co. auf Gasbasis ver- scherei eine lohnende Investition sein kann Wasserbefüllung notwendig ist – in Sachen anschaulichen am Messestand, wie umfang- und welche Voraussetzungen die Stahl MaHandling und Zeitaufwand also ein Vorteil reich das Sortiment der Gelsenkirchener ist. schinen mitbringen, um sowohl Bett- und gegenüber herkömmlichen Warmausgaben. Mit an Bord in Salzburg ist erneut Brita. Tischwäsche, Handtücher und Gardinen, Ein Highlight wird auch ein gemeinsam mit Das Unternehmen will zeigen, welche Rol- als auch Küchentextilien und Putzutensilien AlexanderSolia umgesetztes Produkt sein le Wasser für die Zubereitung von Speisen gründlich, schonend und kosteneffizient zu – entstanden, um Zubereitung und Präsen- und bei der Reinigung von Geschirr spielt. reinigen. tation der Speisen so transparent wie mög- Präsentiert wird unter anderem der neue Fil- www.gastmesse.at lich zu gestalten. Basis bildet eine Saladette im Sonderbau von ascobloc mit einer inteDIE MESSESTÄNDE Palux: Halle 9, Stand 116 grierten Arbeitsfläche aus schwarzem Graascobloc und AlexanderSolia: Halle 5, Stand 222 Stahl: Halle 1, Stand 402 Brita: Halle 10, Stand 316 nit nero assoluto für den Gemüseschneider Winterhalter: Halle Arena, Stand 116 Küppersbusch: Halle 1, Stand 102 Cutty G 5.1 des Remscheider Unternehmens. Moving to the next level! heißt es bei Spül-

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

ALLES FÜR DEN GAST IN SALZBURG

Jedes Jahr ein bisschen besser werden Im Salzburger Messezentrum trifft sich Mitte November die Branche zur Alles für den Gast Herbst. Im Interview erklärt Benedikt Binder-Krieglstein, Vorsitzender der Geschäftsführung und CEO des Veranstalters Reed Exhibitions, auf was sich Besucher und Aussteller in diesem Jahr freuen können – und wie die Messe ihrem Namen und Anspruch, alles für den Gast zu bieten, heute und in Zukunft gerecht werden will.

Benedikt BinderKrieglstein ist CEO und ganz neu auch Vorsitzender der Geschäftsführung bei Reed Exhibitions, dem Veranstalter der Alles für den Gast

Herr Binder-Krieglstein, von Ihnen stammt das Zitat: „Die Entwicklung neuer Veranstaltungs- und digitaler Vermarktungsformate und Services treibt unser Business erfolgreich voran. Das wird auch in Zukunft so sein, und wir werden den eingeschlagenen Kurs natürlich konsequent fortsetzen.“ Was bedeutet dies für die diesjährige Alles für den Gast? Unser erfolgreiches Businessmodell besteht aus der stimmigen Kombination von analoger Messe mit menschlichrealen face2face-Kontakten und digitalen Services für Aussteller und Besucher, die vor, während und nach der Messe zum Tragen kommen. So haben wir erstmals bei der Alles für den Gast auch eine spezielle VIP-Lounge im Einsatz, in der ungestört Business-Kontakte stattfinden können. Mit Blick auf den digitalen Aspekt reden wir längst nicht mehr nur von einer normalen Messewebsite, sondern von Branchenportalen mit Zusatznutzen und intelligenten Algorithmen hinterlegt. Die vermittelte, zielgruppenspezifisch aufbereitete Information beziehungsweise die geschäftlichen Kontakte, die auf systematische Weise angebahnt, organisiert und nachbearbeitet werden, sind jene Größen, die den wertvollen und unersetzlichen Mehrwert für Messeausteller und -besucher ge-

nerieren. Diese von uns im Reed-Konzern entwickelten Modelle finden natürlich alle auch bei der Alles für den Gast Anwendung und machen unsere Messen einzigartig. Gerade bei Großveranstaltungen wie der Alles für den Gast Herbst mit weit mehr als 700 Ausstellern und Zehntausenden Fachbesuchern machen derartige digitale Tools doppelt Sinn, weil sie die Geschäftsabläufe unserer Kunden effizient und noch erfolgreicher gestalten. Sie sagen es: Ausgebuchte Hallen, 737 Aussteller, 45.972 Fachbesucher waren die Kennzahlen der Alles für den Gast in 2016. Gehen Sie davon aus, diese Zahlen in 2017 zu wiederholen, gar zu toppen? Wir haben bei der Alles für den Gast 2017 ein all time high sowohl in punkto Zahl an Ausstellern als auch bei belegter Ausstellungsfläche. Das beweist die enorme Zugkraft, bildet doch diese Branchenleitmesse für den gesamten Alpen-Adria-Donauraum an fünf Tagen sämtliche Trends und Innovationen ab, die die Hotellerie und Gas­tronomie für erfolgreiche und zukunftsfitte Geschäfte benötigt. Der attraktive Standort samt topmodernem Messezentrum bietet ideale Rahmenbedingungen für das auf die Branchenbedürfnisse maßgeschneiderte Messekonzept, 11.2017

Fotos: Messezentrum Salzburg / Christof Reich, David Payr, Reed Exhibitions / Andreas Kolank

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

G: BENEDIKT BINDER-KRIEGLSTEIN

Das Messezentrum Salzburg ist Mitte November wieder Schauplatz der Alles für den Gast. In den Hallen (links) herrscht ein bunter Angebotsmix

welches sich durch die Kombination aus neuen Schwerpunkten und bewährten Fixbestandteilen auszeichnet. Ein Erfolgstreiber und -indikator ist zudem der hohe Zufriedenheitswert der Fachbesucher. Aus Erhebungen während der Messe wissen wir, dass der Besuch der Alles für den Gast im Schnitt der vergangenen Jahre für mehr als 93 Prozent der Befragten sehr zufriedenstellend verlaufen ist, so gut wie alle (99,3 Prozent) wollen die Messe weiterempfehlen, annähernd neun von zehn Befragten (88 Prozent) gaben an, vom Messebesuch profitiert zu haben, und 93,4 Prozent bewerteten das Produktangebot als vollständig. Doch wer nicht versucht, jedes Jahr noch besser zu werden, der hat aufgehört, gut zu sein. In diesem Sinne machen wir als Veranstalter jedes Jahr kleine, aber wichtige Adaptierungen, um den Erfolg noch weiter zu steigern. Die Alles für den Gast präsentiert sich traditionell als bunter Branchenmix innerhalb der Hallen. Gibt es beim diesjährigen Hallenkonzept kleinere Änderungen? Einige Aussteller hatten ja in den letzten Jahren Kritik am lockeren Verhalten an den Bierständen geäußert und fühlten sich dadurch gestört. Gerade der Angebotsmix innerhalb der einzelnen Messehallen macht seit mehr als 40 Jahren den Erfolg der Alles für den Gast Herbst aus, denn die inhaltliche Abwechslung hält einerseits den Spannungsbogen bei den Besuchern hoch und schafft zugleich geselligere Kommunikationsinseln. Natürlich gibt und gab es die Überlegungen der thematischen Clusterung immer wieder, der Wunsch von Besuchern und Ausstellern ist aber eindeutig, sodass größere Hallenumplanungen im Moment nicht am Programm stehen. Die Kritik an der zum Teil lockeren Stimmung an den Bierständen hat es immer schon gegeben und wir nehmen das sehr ernst. In den letzten Jahren ist es durch gezielte Maßnahmen gemeinsam mit einigen Ausstellern gelungen, diesbezüglich eine deutliche Verbesserung zu erzielen und die Qualität der Geschäftskontakte zu steigern – wie unsere Marktforschung zeigt. Das Messe-Organisationsteam um Category Manager Andreas Ott legt dieses Mal einen Fokus auf das Thema Personal. Was erwartet Messebesucher diesbezüglich? Gibt es auch auf dem österreichischen Markt einen Fachkräftemangel im Gastgewerbe, wie er in Deutschland herrscht? Ja, gerade vor dem Beginn der starken Wintersaison ist das ein heißes Thema: Österreichs Gastronomen und Hoteliers beklagen, dass es mittlerweile fast unmöglich geworden ist, qualifiziertes Personal für den eigenen Betrieb zu bekommen, besonders eng wird es bei den Köchen. In den Wintersportregionen herrscht vor Saisonbeginn zum Teil Ratlosigkeit. Wir gehen gemeinsam mit Experten den Fragen nach, ob dieser Eindruck stimmt, was hinter dem Fachkräftemangel steckt, und vor allem, was man dagegen tun kann. Die Themen Arbeitskräfte und Digitalisierung in der Gastronomie und Hotellerie sind daher brandaktuelle Schwerpunkte der hochkarätig besetzten Diskussionsplattform am Messe-Montag, dem 13. November. www.trendkompass.de

Welche weiteren Branchenthemen sind für Sie aktuell Schwerpunktthemen und wie bereiten Sie diese für die Messe auf? Im Prinzip ist es ganz einfach: Alles, was in der Branche Trend und Thema ist, wird auf der Messe abgebildet. Als Veranstalter wollen und werden wir dem Namen „ALLES für den Gast“ gerecht werden. Entsprechend breit ist der Angebotsmix, neue Trends erhalten entsprechend prominenten Raum. Ohne jetzt einzelne Beispiele he­ rausgreifen zu wollen, fällt auf, dass sich das Thema Digitalisierung quer durch alle Bereiche der Gastronomie und Hotellerie zieht. Nicht zuletzt deshalb greifen wir die Thematik in unserem Diskussionsforum am Montag auf. Nicht als Schwerpunkt an sich, aber als neue attraktive Form der Präsentation, hat sich die Ausstellungsfläche im 1. Obergeschoss der Halle 10 entwickelt. Nach dem erfolgreichen Start im vorigen Jahr konnten wir diesen Bereich um weitere Aussteller ergänzen, sodass diesmal bereits 50 Aussteller vertreten sind, die ihre Highlights präsentieren. Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die neue Stabstelle Corporate A ­ ffairs mit Dr. Barbara Leithner? Eine der Kernaufgaben von Barbara Leithner in dieser neu geschaffenen Position ist es, neue mögliche Kooperationspartner sowie einzelne aber auch themenübergreifende Projekte zu ventilieren und gemeinsam mit den involvierten Teams umzusetzen. Umgelegt auf die Alles für den Gast könnte dies zum Beispiel die Etablierung eines Sonderbereichs mit zielgruppenrelevanten Produkten aus einer europäischen Region bedeuten. Wir wollen mit Dr. Leithner noch wendiger und marktorientierter agieren, um schnellstmöglich auf Trends reagieren zu können und diese, auch mit komplett branchenfremden Partnern, umsetzen zu können. Reed agiert hier nach dem Motto ‘think and act beyond your comfortzone’. www.gastmesse.at

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

FACHHÄNDLER

Erfolg für unsere Kunden durch Wandel und Fortschritt Vor 83 Jahren nahm in Trier die Erfolgsgeschichte des Fachhändlers Britz ihren Anfang. In der ältesten Stadt Deutschlands wurde man zu der Anlaufstelle für Fleischereibetriebe, später auch für das Gastgewerbe. Das Unternehmen folgt dabei seinem Credo: Dem Kunden Ideen, Trends und neue Märkte aufzeigen, verbunden mit einem Rundum-SorglosServicepaket. Von Yvonne Ludwig-Alfers

Natur- und Kunstdärme sowie Gewürze für Fleischereien – darin liegen die Anfänge im Portfolio des von Franz Britz 1934 gegründeten Unternehmens, dem er seinen Namen gab. Später kamen Fleischereimaschinen hinzu. Als Fleischereien schließlich begannen, auch einen Mittagstisch und Catering anzubieten und dafür entsprechende Küchentechnik benötigten, nahm der Fachhändler diese in sein Sortiment auf. Mit dem Resultat, dass sich eine neue Kundenklientel auftat: die Gastronomen. Heute wird der Betrieb bereits von der dritten Generation, Petra Seng-Britz und Caroline Britz, geführt. Aktiv unterstützt werden beide dabei von der zweiten Generation, Franz Britz‘ Söhnen Kurt und Herbert. Bisher fünf Standortvergrößerungen bis hin zum modernen Logistikzentrum und Kompetenz-Schulungszentrum kennzeichnen die stetige Expansion.

Schnelle Hilfe Ein wichtiger Servicepunkt im Haus ist, dass das Logistikzentrum mit 4.000 Quadratmeter Fläche stetig mit knapp 10.000 lieferbaren Artikeln besetzt ist. Hier verspricht Britz eine 98-prozentige Garantie, dass in einem Notfall der Kunde in kürzester Zeit ein neues Gerät in

Rund 10.000 ­Qua­dratmeter ­umfasst das BritzGelände in Trier Im neuen Seminarraum mit moderner Präsenta­tionstechnik finden regelmäßig Seminare statt, die bei den Kunden auf

seiner Küche hat, wenn der Service beispielsweise die defekte Spülmaschine nicht mehr reparieren kann. Sollte­ die Reparatur vor Ort nicht möglich sein, stellt Britz Leihgeräte zur Verfügung. Diese können Kunden auch anfragen, wenn sie bei einem Event einen weiteren Kombidämpfer oder andere Geräte benötigen. Bei der Lieferung setzt das Familienunternehmen auf Qualität und Service: „Wir stellen sicher, dass die hochwertigen Investitionsgüter beim Kunden ordnungsgemäß ankommen und am richtigen Standort technisch korrekt aufgestellt und angeschlossen werden“, so Petra Seng-Britz.

große Resonanz stoßen. Im Bild rechts ein Beispiel für die Britz-Umsetzung einer Großküche mit 3000

Fotos: Britz (2), GW Verlag (4)

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Essen pro Tag 20 Autos umfasst der Fuhrpark von Britz. Zehn Mitarbeiter sind mit ihnen permanent unterwegs

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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BRITZ IN TRIER

Die eigene Fuhrparkflotte mit 20 Fahrzeugen und zehn Mitarbeitern in der Auslieferung stellen die Lieferung just in time sicher.

Komplettpaket Aber nicht nur Lieferung, Montage und Wartung erhalten die Kunden in 200 Kilometern Umkreis (inklusive Frankreich, Luxemburg und Belgien) bei Britz aus erfahrener Hand. Auf Wunsch wird auch die vollständige Küchen­ planung oder die Planungsunterstützung angeboten. Die Planungsabteilung setzt im CAD-Programm und mit 3D-Simulatoren um, was zuvor detailliert mithilfe eines Fragebogens analysiert wurde. In diesem Bereich warten mit BIM die größten Herausforderungen auf das Unternehmen. Schon heute wird in die EDV dahingehend investiert, pa­ rallel werden die Mitarbeiter regelmäßig geschult. Bisher, so die Geschäftsführerin, sei aber noch keine Planung in Deutschland mit BIM umgesetzt worden. In Belgien, Frankreich und Luxemburg könne man noch zwischen klassischer und BIMPlanung wählen. Kann sich ein Kunde anhand der Pläne und Simulationen sein neues Refugium visuell nicht vorstellen, bietet das Unternehmen einen exklusiven Service: Es baut die komplette Küche inklusive aller Geräte originalgetreu in seinem neuen, multifunktionalen und flexiblen Kompetenzzentrum für den Res­ taurantbetreiber oder Küchenchef auf. Der Kunde kann dann mit seinem persönlichen Warenkorb alle Arbeitsprozesse durchgehen. Kochen, backen, spülen – alles ist möglich. Ein Angebot, das in dem neuen Kompetenzzentrum gerne angenommen wird, auch um die Arbeitsabläufe der Kunden zu optimieren. Hier fließen auch bereits neue digitale Lösungen der jeweiligen Industriepartner ein, wie etwa die App WashSmart von Hobart. Generell arbeitet man intensiv mit dem Offenburger Spültechnik-Profi zusammen. Als Stützpunkthändler wird für alle Hobart-Geräte beziehungsweise -Kunden in der Region ein Rundum-Sorglos-Paket (umfasst Service, Planung, Schulungen) geboten. Die Zusammenarbeit zwischen Britz und Hobart besteht seit über 20 Jahren. Im Showroom finden Kunden immer die neueste Technik für Gastronomie und Fleischereien

Petra Seng-Britz ist von den Leis­tungen und der Qualität der gesamten Range des Herstellers, die ihr Unternehmen Petra Seng-Britz, Kur t komplett gelistet hat, überzeugt: „HyBritz und Caroline Brit z giene ist in Lebensmittelverarbeitenden (von links nach rechts ) Betrieben ein wichtiges Thema (HACCP), Geschäftsführu ng / Inhaber: so auch beim Spülen. Hobart-Maschinen Kurt Britz, Petra Seng-Britz, Ca roline sind ein Garant dafür, dies umzusetzen Britz und darüber hinaus fachmännisch zu Historie, Gründung dokumentieren.“ :

Mit dem Kunden

1934 durch Franz Britz mi Waren für Fleischereien t dem Fokus auf

Im neuen Kompetenzzentrum von Britz Mitarbeiter: werden für Kunden aber nicht nur auf 30 Wunsch ihre Küchen das erste Mal real, auch Schulungen von Mitarbeitern und Einzugsgebiet: zielgruppengerechte Seminare finden 200 km Umkreis von Tr hier statt. Insgesamt 25 VeranstaltunLuxe mburg, Belgien, Fr ier, einschließlich ankreich gen mit über 900 Teilnehmern realisierte man bereits im ersten Jahr seit Kundenstruk tur: der Fertigstellung. Zudem wird einzel- Ga stron om ie, GV, Systemga str onomie, nen Kunden in den Räumlichkeiten M etzgereien, LEH offeriert, welche Lösungen Britz für ihre individuellen Herausforderungen Sortiment: bereithält. „Oft kommen Kunden und Vollsortimenter im ko chtechnischen Bereich erwarten von uns Fachkompetenz für und für wurst- und fleischvera rbeitende ihre Individuallösungen. Wir analy- Betrieb e sieren gemeinsam die Erfordernisse und erarbeiten praxisgerechte Lö- Autorisierter Händler u.a. für: R ational, Frima, sungen, die wir praktisch umsetzen. Hoba rt, MKN Über diesen Weg lässt es sich an- ­Küppersbusch, NordCap, Henkelman , , schaulicher erklären“, erläutert Petra Liebherr, Seydelma nn, Kolbe, Frey, Rühle, M aja , Ba yh a & Strackbein Seng-Britz. Ein weiteres Highlight bietet das Unternehmen allen seiGrößter Umsatz mit welchem nen Kunden mit seiner Fachmesse Ga stronomie- und Fleis Segment? chereitechnik mit 120 Ausstellern, den Industriepartnern von Britz. Für das Event im An den Wa ndel in der Profiküc he angepasstes Zweijahresturnus wird das 4.000 Sortiment? Quadratmeter große Lager nahezu M ultifun ktionale Kochtechnik, en komplett ausgeräumt. Die Waren spa rende Te chnik, Koch- und Spülte ergiegehen für die Zeit der Messe in die Persona lengpässe kompensiert un chnik, d/oder ein Außenlager über. Der logisti- einspa rt sche und organisatorische Ablauf nimmt die Britz-Mitarbeiter rund Objektgeschäft / Planu ng: acht Wochen vor der Messe bei Ha useigene Pla nung en, Projektbetreuung laufendem Betrieb in Anspruch. von Kü chenkonzepten , technische BetreuPetra Seng-Britz ist stolz, dass ihr ung, Projektbe gleitung , After-Sale-Service Team diese Herausforderung immer wieder mitträgt. „Ich bin je- Hausmessen, Seminare, Schulungen, ­Work­shops des Mal begeistert und stolz auf Zi elgru ppenspezifische Sch unser Team und seine hervorranik, Hygiene, Verkauf, ulungen (Techgende Unterstützung.“ alle zwei Ja hre Ha usme Ernä hrung etc.), www.britz-trier.de sse mit

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

MARKTSTRATEGIE UNTERNEHMEN - INTERVIEW SERI

„Wir sind der einzige Systemanbieter in Deuts Seit über 30 Jahren ist das Gastronomiegeschäft ein eigenständiger Geschäftsbereich innerhalb der Melitta Gruppe (seit 2014 Melitta Professional Coffee Solutions). Werner-Ulrich Lange, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Vertrieb & Technischer Kundendienst Mitteleuropa, und Dietmar Krämer, Vertrieb und Key Account Manager, geben einen Einblick in das Traditionsunternehmen und die neue Zusammenarbeit mit Fachhändlern.

Bei Melitta blicken Sie auf eine lange Tradition im Gastgewerbe zurück. Worauf kommt es bei Kaffeelösungen für professionelle Anwender Ihrer Ansicht nach an? Lange: Kaffee ist mehr denn je ein Spitzenthema im Außer-Haus-Markt. In den Zentren lockt an jeder Ecke die nächste Tasse oder der nächste Coffee to go. Aber: Die Kundenansprüche steigen. Mehr denn je ist also Qualität gefragt. Wir bieten die Rundum-Kompetenz für verlässliche Bestqualität in der Tasse. Dazu gehören ein besonderes Kaffeesortiment, hochentwickelte professionelle Kaffeemaschinen und ein zuverlässiger Technischer Kundendienst, der zur Not auch am Wochenende vor Ort ist. Und wir bieten maßgeschneiderte Lösungen, ausgehend von der individuellen Beratung: Wie läuft das Kaffeegeschäft des

Kunden derzeit? Wie soll es künftig laufen? Wie kommen wir zum besten Ergebnis, das sowohl die Gäste als auch die Gastgeber überzeugt? Unser Kaffeemaschinen-Kalkulator zeigt an, wie für den Kunden der Gewinn und die Amortisationszeit ausfallen – je nach Einsatztagen pro Jahr, Anzahl verkaufter Tassen pro Tag und Verkaufspreis pro Tasse. Wir empfehlen dringend, in diese Kalkulation auch den technischen Service einzubeziehen. Je nach Intensität des Kaffeegeschäfts kommen auch hier unterschiedliche Service-Pakete in die Betrachtung. Das Anliefern, Aufstellen und Anschließen der Maschine, das Einstellen auf die Bedingungen und Wünsche vor Ort und die Einweisung gehören bei uns zum kostenlosen Service.

Gleichzeitig zum gestiegenen Kundenanspruch an die Kaffeequalität kommen mehr Kaffeespezialitäten und neue Vorlieben hinzu. Wie reagieren Sie auf diese Entwicklungen? Lange: Wir haben uns bereits vor 29 Jahren mit unserem Tochterunternehmen Cafina Know-how für die vollautomatische Zubereitung von Kaffeespezialitäten ins Haus geholt und gehören auf diesem Gebiet weltweit zu den Vorreitern und Marktführern im Außer-Haus-Markt. Wir treiben diese Entwicklungen voran, zum Beispiel mit neuen Milchsystemen, die Milchschaum in verschiedenen Arten produzieren und damit noch mehr Vielfalt auf Knopfdruck möglich machen. Aber letztlich geht es nicht um die Anzahl der Varianten, sondern um die beste Geschmacksqualität. Um 11.2017

Fotos: Melitta Professional Coffee Solutions, GW Verlag (1)

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

IE (47): MELITTA PROFESSIONAL COFFEE SOLUTIONS

schland“ pressdruck von 1000 Newton. Dafür sind hochwertige Metallbrühgruppen notwendig. Wer will, kann auch den Milchschaum nach Temperatur und Konsistenz variieren und damit auch den Geschmack einer Kaffeespezialität verändern.

Unsere Interviewpartner: Werner-Ulrich Lange (oben) und Dietmar Krämer Links: die neue Melitta Cafina XT8, das ProfiEinstiegsmodell XT4 (rechts oben) und die XT7

den Eigenheiten der verschiedenen Kaffeespezialitäten gerecht zu werden, müssen Vollautomaten zum Beispiel bei den Bohnen und beim Mahlgrad variieren können. Bei unseren Topmodellen lässt sich sogar der Anpressdruck des Kolbens individuell für jedes Produkt einstellen. Ein echter italienischer Espresso benötigt einen An-

Ein Trend geht zu größeren Gasträumen, Küchen und Ausschank werden kleiner. Eine andere Entwicklung ist, dass die Maschinen zum Beispiel in der Bar auch designtechnisch überzeugen sollen. Wie schaffen Sie den Spagat zwischen Design und kompakten Maßen? Lange: Die Antwort darauf ist unsere XT Serie. Entscheidend für den Erfolg ist die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb auf der einen Seite und den Ingenieuren aus der Technischen Produktentwicklung auf der anderen Seite. Kundenwünsche und eigene Qualitätsansprüche müssen zusammengehen. Eine Herausforderung war es beispielsweise,

schmale Designvorgaben umzusetzen, ohne auf Hochleistungstechnik zu verzichten. Im Falle unserer neuen Melitta Cafina XT8 haben unsere Ingenieure deshalb zum Beispiel die Metallbrühgruppe neu konstruiert und einen neuen Heißwasserkessel entwickelt. Das Ergebnis kommt nicht nur dem Design zu Gute, sondern auch der Schnelligkeit: Durch kürzere Fahrwege der neuen Brühgruppe beschleunigt sich der Brühprozess. Wie ist Ihr Vertriebssystem strukturiert? Lange: Wir sind ein Hybrid. Der Fachhändler spielt für uns eine große Rolle, aber vorrangig gehen wir den Weg des Direktvertriebs. Für den Fachhandel haben wir vergangenes Jahr ein neues Konzept aufgebaut, ein partnerschaftliches, zukunftsträchtiges Modell. Wir setzen auf ernsthaft interessierte Fachhändler, die von der Qualität unserer Maschinen überzeugt sind. Krämer: Dass es erfolgreich ist, zeigt sich dadurch, dass wir seit der Implementierung des Konzepts und dem richtigen Anlauf im Januar dieses Jahres jetzt schon bei 20 Prozent Umsatzsteigerung beim Fachhändlergeschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind. Ziehen Ihre Fachhändler und auch Sie weiteren Nutzen aus dem neuen Fachhändlerkonzept? Lange: Beide Seiten profitieren von der ausgewählten und intensivierten Zusammenarbeit. Qualität und Loyalität zahlen ein auf den Stellenwert, den wir uns gegenseitig einräumen. Krämer: Es ist ein stärkeres Miteinander. Auch die Zusammenarbeit der Fachhändler mit unserer eigenen Vertriebsorganisation lässt sich sehr gut gestalten und managen.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTATTUN

MARKTSTRATEGIE UNTERNEHMEN - INTERVIEW SERIE (47): MELITTA

Melitta übernimmt größtenteils den Service an den ­Kaffeemaschinen. Fachhändlern, die ebenfalls Service an den von ihnen verkauften Maschinen ­anbieten, stellt das Unternehmen alle relevanten Informationen zur Verfügung Unten: Systemanbieter Melitta mit Kaffee, Filter und Filtermaschine

Übernimmt der Fachhändler auch den Service? Krämer: Bei uns ist es eher der Ausnahmefall, dass der Fachhändler den technischen Service übernimmt. Die hohe technische Entwicklung der Kaffeemaschinen setzt ein hohes technisches Wissen vo­ raus. Zudem herrscht bei den Fachhändlern ein Techniker­ mangel. Unser werkseigener Technischer Kundendienst ist bestens geschult und bundesweit 365 Tage im Jahr im Einsatz. Das hilft den Kunden und entlastet die Fachhändler. Das heißt, wenn ein Fachhändler mit Melitta im Bereich Service zusammenarbeitet, bekommt er entsprechende Schulungen­und Zertifikate? Krämer: Er bekommt Schulungen in regelmäßigen Abständen mit Zertifikaten, die detailliert aufzeigen, welche Bausteine behandelt wurden – es gibt ja immer wieder Entwicklungen. Diese Händler haben einen Zugriff auf unser Portal, bekommen dort alle Informationen von uns. Wir behandeln sie wie eigene Techniker. Wie arbeiten Sie mit Fachplanern zusammen? Krämer: Fachplanern, mit denen wir über die Fachhändler zusammenarbeiten, stellen wir nützliche Tools zur Verfügung. Wir sind

in allen großen Verbänden aktiv – HKI, VdF, FCSI – und stellen dort alle Daten transparent zur Verfügung – vom Prospekt bis zum Ausschreibungstext. Aktuell sind wir die einzigen, die BIM-Daten liefern können. Wir haben die komplette XT-Serie im BIMFormat. In Deutschland noch nicht so verbreitet, aber England arbeitet ausschließlich mit BIM. Lange: Wir haben in diesem Bereich ein geschlossenes Online-Tool, vergleichbar mit einem Intranet, auf das Fachhändler und -planer zurückgreifen können. Dort kann man die Maschinen beliebig konfigurieren. Sie haben eben erwähnt, dass Sie durch das neue Fachhändlerkonzept bereits nach kurzer Laufzeit signifikante Umsatzsteigerungen erzielen. Wie sieht Ihr Wachstum generell aus? Lange: Wir sind gerade in der glücklichen Situation zu wachsen, auch international. Wir haben unsere Vertriebsstrukturen verändert und eine Key Account-Ebene eingefügt. Das sind vier Mitarbeiter insgesamt. Wir haben eine Matrixorganisation zwischen Feld- und Key Account-Mannschaft kreiert und dadurch Branchenchefs geschaffen, also Key Account Manager. Sie sind für bestimmte Branchen zuständig, wie Herr Krämer für den Fachhandel. Er

ist die Galionsfigur, fachlich autorisiert die Feldmannschaft zu führen und in dieser Funktion den Fachhandel zu koordinieren. Das Ganze hat in Kombination mit unseren neuen Geräten dazu geführt, dass wir bei Kaffeemaschinen 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Von 2014 auf 2017 werden wir aller Voraussicht nach ein über 70-prozentiges Wachstum bei den Kaffeemaschinen in Deutschland haben, kumuliert in drei Jahren. Dadurch haben wir unseren Marktanteil erhöht, denn wir wachsen überproportional zum Markt. Eine weitere Partnerschaft von Melitta Professional Coffee Solutions auf anderer Ebene besteht in der Kooperation mit dem Netzwerk Culinaria: Warum sind Sie diesen Schritt gegangen und wie gestaltet sich diese Zusammenarbeit? Krämer: Wir sind sehr eng mit dem Netzwerk Culinaria verbunden. Durch gemeinsame Auftritte auf Veranstaltungen, Schulungen und regem Austausch des Außendienstes der Unternehmen entsteht ein sehr großer Mehrwert für die Firmen und Kunden. Wir konnten unseren PremiumPartnern, den Gründern MKN, Meiko und Hupfer, vermitteln, dass wir unterstützen können. Sollte einer unserer Außendienstler bei einem Einsatz zum Beispiel bemer-

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G & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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A PROFESSIONAL COFFEE SOLUTIONS

ken, dass in der jeweiligen Lokalität ein bestimmtes Produkt fehlt, welches unsere Partner im Sortiment haben, dann gibt er diese Information an den entsprechenden Außendienst weiter. Es ist ein Miteinander. Wie setzt sich Ihre Kundenstruktur im Gastgewerbe zusammen? Krämer: Es vermischt sich immer mehr. Früher waren es hauptsächlich Ausschreibungen. Durch die Premium-Händler, die aktiv mit unserem Außendienst zusammenarbeiten, bekommen wir mittlerweile die Aufträge aus allen Bereichen. Lange: Historisch kommen wir aus der Gemeinschaftsverpflegung und Individual­ gastronomie. Aktuell verlagert es sich aber aus dem Individualmarkt ins Kettengeschäft. Das läuft mit dem Key Account-Ansatz zusammen. Wir reden hier aber nicht nur von unseren Maschinen, sondern auch von unseren Foodprodukten. Fachhändler erhalten von uns Kompetenz im gesamten Portfolio. Das heißt, Sie bekommen nicht nur die Maschine, sondern auch Kaffee und den Technischen Kundendienst. Wir sind der einzige Systemanbieter in Deutschland. Im Haushaltsbereich ist Melitta als Einzelmarke Marktführer im Bereich Kaffee in Deutschland. Auch in den Bereichen Filter und Filtermaschinen sind wir in marktführenden Positionen. Sie haben die Nachhaltigkeit als eine der Unternehmensleitlinien festgeschrieben: Wie setzen Sie dies um? Lange: Für uns spielt der Nachhaltigkeitsansatz seit vielen Jahren eine große Rolle. Unsere unternehmerischen Entscheidungen sind seit jeher langfristig ausgerichtet und wir versuchen, ökonomische Zielsetzungen mit ökologischen und sozialen Interessen in Einklang zu bringen. In den einzelnen Unternehmensbereichen sind schon vor längerer Zeit Nachhaltigkeitsstrategien entwickelt worden. Seit 2015 orientiert sich die gesamte Gruppe an einer unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie, die

auf den vier Säulen Produkt- und Lieferkettenverantwortung, Verantwortung für Mitarbeiter, ökologische Verantwortung und gesellschaftliche Verantwortung beruht. Aktuell steht eine „Roadshow“ des Nachhaltigkeitsteams durch die Unternehmen der Melitta Gruppe auf dem Programm, außerdem veröffentlichen wir einen Nachhaltigkeitsbericht. Ein Blick in die Zukunft: Was denken Sie, wie wird sich die Kaffeeverpflegung im Außer-Haus-Bereich weiter entwickeln? Lange: Die Themen der Zukunft sind die weiterentwickelten Themen der Gegenwart: Verlässliche, hohe Qualität vielfältiger Kaffeespezialitäten, einfaches Bedienen und Reinigen, prägnantes, wertiges und kompaktes Design, partnerschaftlicher und schneller technischer Service. Das Rad wird nicht neu erfunden, sondern das Gesamtgebilde behutsam weiterentwickelt. Es geht um neue Optionen mit echtem Mehrwert. Eine fortschreitende Auslese, die technische Komplexität leicht beherrschbar halten muss. Die Digitalisierung der Maschinensteuerung und die digitale Benutzeroberfläche sind und bleiben dabei wichtige Treiber. Planen Sie darüber hinaus etwas in ­puncto Digitalisierung? Zum Beispiel ein Pay by Cup-Konzept? Lange: Digitalisierung ist ein riesen Thema. Wir stellen uns diesem Trend. So wird sich durch telemetrische Lösungen an den Maschinen das Geschäft verändern. Des Weiteren ist Pay by Cup-Finanzierung ein sichtbarer Trend. Der Kunde hat keine Inves­ titionskosten bei der Maschine und erhält darüber hinaus Kaffee und Maschine aus einer Hand. Wir sind hier in den Überlegungen, was das logistisch bedeutet. Denn wenn eine Maschine telemetrisch ist, dann hat sie höchstwahrscheinlich auch eine automatische Nachorder-Funktion. Das sind Zukunftsmodelle, an denen wir aktuell arylu, mb, SP beiten.

FACTS •D  as heutige Melitta-Unternehmen wurde 1908 von Melitta und Hugo Bentz in Dresden gegründet. 1929 Umzug nach Minden •M  elitta Bentz legte mit ihrer Erfindung des Kaffeefilters den Unternehmensgrundstein • F amilienunternehmen in vierter Generation mit elf Unternehmensbereichen • Im Haushaltsbereich ist Melitta als Einzelmarke Marktführer im Bereich Kaffee in Deutschland. Auch in den Bereichen Filter und Filtermaschinen gehört Melitta zu den Marktführern

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• 1986 wurd e das Gastronomiegeschäft ein unabhängiger Geschäftsbereich (seit 2014 Melitta Professional Coffee Solutions) • Sortiment: Vollautomaten, Filterkaffeemaschinen, Siebträger, Kaffee und andere Heißgetränke, Filterpapier, Porzellan • Technische Produktentwicklung und Technischer Kundendienst in Minden, Produktion der Kaffeemaschinen aktuell noch in der Schweiz, Umzug nach Minden geplant www.melitta-professional.de

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

SPÜLTE

Glanzvolle Ergebnisse Geschirr, Gläser, Tabletts, Kisten, Behälter oder Töpfe – Hauben- beziehungsweise Durchschubmaschinen sind wahre Allrounder, wenn es darum geht, schnell und hygienisch einwandfrei zu spülen. Effizient sind die Durchschubmaschinen DS 901 und DS 1001 von Bartscher. Beide verfügen über einen neuen Spülarm sowie eine erhöhte Waschleistung durch optimale Wasserverteilung. Daneben verbrauchen sie weniger Wasser dank verbesserter Nachspüldüsen. Bis zu 60 Körbe bewältigen die Maschinen pro Stunde. Die minimale Leistung liegt bei 20 (DS 901) beziehungsweise 24 (DS 1001) Körben. In 60, 120 oder 180 Sekunden spült die DS 901 bis zu 440 Millimeter große Gläser oder Teller, die DS 1001 in 60, 110 oder 150 Sekunden. Letztere verfügt darüber hinaus über einen elektronischen Thermostopp, integralen Wannenfilter, ein patentiertes Hubsystem sowie ein Selbstdiagnoseprogramm und eine selbstentleerende Vertikalpumpe. Das Salzkottener Unternehmen empfiehlt sowohl für die DS 901 als auch DS 1001 einen Warmwasseranschluss. Mit der DS 2500eco hat Bartscher zudem eine nachhaltige Variante im Sortiment. Die doppelwandige Durchschubmaschine spült zwölf bis 72 Körbe pro Stunde energie-, wasser- und reinigungsmittelsparend. Dank der intelligenten Wärmerückgewinnungstechnologie wird Energie effizient genutzt. Ihre Laufzeiten: 50, 90, 120, 180 und 300 Sekunden.

Auch mit den Haubenspülmaschinen von Bobeck werden Hotels, Gastronomien und GV-Betriebe ihren individuellen Spülanforderungen gerecht. Gefertigt werden die Geräte des Unternehmens aus wertbeständigem Edelstahl. So wie die HGS 640 (als Klima Plus mit Wärmerückgewinnung und Dampfabsaugung). Die elektronische Steuerung der Maschine ist auf Augenhöhe angebracht. Des Weiteren verfügt die Maschine über drei Spülprogramme (60, 90 und 120 Sekunden), ein Selbstreinigungsprogramm sowie Haubenstart-Automatik. Die getrennten Wasch- und Spülarme sind wie der tiefgezogene Tank und das Flächensieb aus Chromnickelstahl. Quickstart-, Thermostopp- und EnergiesparFunktion run-

den ab. Die Maschine eignet sich für eine Aufstellung in Reihe oder über Eck. Produktivität, geringe Betriebskosten und einfache Handhabung zeichnet die TopTech 38-23 von Colged aus. Bei der TopTech 38-23 liegt die Maximalleistung bei 65 Körben pro Stunde (theoretisch), dies entspricht einer operativen Leistung von 51 Körben pro Stunde. Bei der TopTech 38-23

Fotos: Die genannten Unternehmen

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Bartscher DS 2500eco

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

ECHNIK

Bobeck HGS 640

NordCap H8

mit NRG Wärmerückgewinnung entspricht dies einer operativen Leistung von 43 Körben. Die Technologie der Maschine ermöglicht es, den Wasserverbrauch auf bis zu 1,6 Liter pro Waschgang zu verringern. Durch das NRG Wärmerückgewinnungssystem werden bis zu 15 Prozent der Energie eingespart, die benötigt wird, um das Nachspülwasser zu erwärmen. Gleichzeitig wird der Dampf eingesaugt, bevor sich dieser in der Küche verbreiten kann. All diese Einsparungen entstehen durch Verlängerung des Waschganges um 30 Sekunden. Eine großflächige und mehrfarbige LCD-Anzeige bestimmt die Bedienerkonsole. Das Lesen der Displayinformationen ist so auch aus größerer Entfernung möglich. Die Bedienung erfolgt mittels einer neuartigen Kon-

FlexiChef

figuration einer Soft-Touch-Tastaturbedienung. Nach dem Credo „Eine Taste – eine Funktion“ steuert der Anwender Haupt- und Sonderprogramme. Jede Systeminformation wird eindeutig in mehreren Statusfarben als Balken, Symbol oder im Klartext angezeigt. Eine bequeme Reinigung der Maschine ist durch die Klipp-Wascharme, die effektive Dreifach-Filterung mit den großen Tankflächensieben, ein Selbstreinigungsprogramm, den leitungsfreien Waschraum, abgerundete Ecken, tiefgezogene Waschtanks und bombierte Korbführungsschienen gegeben. Die TopTech 38-23 spült Geschirr mit bis zu 45 Zentimeter Durchmesser, Utensilien bis zu einer Höhe von 46,5 Zentimeter sowie GN 1/1 Tabletts. Sie verfügt über spezielle Programme für Teller, Gläser, Osmosewasser,

Töpfe oder Pfannen mit automatisierter Vorwäsche, Edelstahlutensilien und Besteck. Eine besondere Funktion ist das ProSan-Programm, welches die hygienische Reinigung nach EN 15534 erlaubt. Haubenspülmaschinen sind integraler Bestandteil des breiten Produktportfolios von EKU. Das robuste Modell GS-850-E eignet sich für den Powereinsatz in Großküchen und Kantinen und zeichnet sich durch seine Langlebigkeit sowie hohe Zuverlässigkeit aus. Sie ist eine der ersten Spülmaschinen aus eigener Produktion seit den Gründungstagen von EKU. Seit über 30 Jahren ist sie im Sortiment und wurde seither kontinuierlich technisch perfektioniert. Bis heute wird sie ausschließlich in Limburg hergestellt.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

SPÜLTE

Miele PG 8172

Darauf ist man bei EKU stolz. Mit tausenden verkauften Geräten ist sie ein Dauerbrenner. An den Seiten lassen sich zusätzliche Funktionselemente andocken, zum Beispiel Anbautische mit oder ohne Becken, auf Maß sowie mit Mischbatterien und Galgenbrausen. Durch den Permanent-Clean Schmutzaustrag kann bei den Haubenspülmaschinen von Hobart das manuelle Vorabbrausen wegfallen. Alle Essensreste werden durch das Filtersystem in ein externes Sieb geleitet. Das spart Betriebskosten und schützt die Maschine. Außerdem zeichnen sich die Geräte aus Offenburg durch besondere Spülintelligenz aus. Mit dem Senso-Active Ressourceneinsatz wird die Wasserqualität kontinuierlich überwacht, der Wasserverbrauch automatisch nach Schmutzeintrag angepasst. Allein durch den Ressourceneinsatz werden die Betriebskosten gegenüber konventionellen Maschinen um 20 Prozent gesenkt. Weitere Einsparungspotenziale liefert die Abwasser-Wärmerückgewinnung. Hierbei wird die Energie des 60 Grad Celsius heißen Abwassers zur Erwärmung des Fr i s c h w a s s e r s

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genutzt. Durch das Feature lassen sich bis zu 6.350 KWh pro Jahr einsparen. Auch der Abluft-Energiespeicher sorgt dafür, dass sowohl der Geldbeutel als auch die Umwelt geschont wird. Durch die allseitig geschlossene Haube verbleibt der heiße Wrasen im System und wird nicht an den Raum abgegeben. Somit kann die gespeicherte Wärmeenergie erneut genutzt werden, gleichzeitig wird das Raumklima in der Spülküche spürbar verbessert. Auch bei hartnäckigen Verschmutzungen hat Hobart die passende Lösung parat: Im Intensiv-Programm wird die Struktur der Verschmutzung mit heißem Wasserdampf a u fg e b ro c h e n , wodurch ein optimales Spülergebnis erzielt wird. Colged TopTech 38-23 NRG

Mit der deutschen Markteinführung der Haubenspülmaschine M-iClean H im Frühjahr verlieh Meiko dem Thema Spülen neue Konturen. Ein ganzheitliches Konzept verknüpft hier die Themen Ergonomie, Ener­ gieeffizienz, Ressourcenschonung und Kos­ tensenkung. Der neuen Maschine vorausgegangen war eine detaillierte Analyse des Spülprozesses durch die Offenburger Ingenieure, um die realen Bedürfnisse der täglichen Spülpraxis zu ermitteln. Das Resultat ist die völlig neu entwickelte Funktionsweise der Haubenautomatik und ein durchdachter sowie ergonomisch ausgewogener Spülprozess. Das macht sich bezahlt: Arbeitsplätze im Spülbereich werden attraktiver, die Gesundheit der Mitarbeiter und das Zeitkonto werden geschont und Betriebskosten sinken. Über die ergonomischen Vorteile hinaus glänzt die M-iClean H aber auch mit einem nochmals verbesserten Spülergebnis durch mehr Druck im solitären Spülarm. Die Kombination von Gio-Modul zur Entmineralisierung des Spülwassers und Trockentisch sorgt für glänzende Gläser und perfekt sauberes und trockenes Geschirr ohne Nachpolieren. Eine serienmäßige Edelstahlverrohrung der Dosierleitungen sorgt für eine höhere Ausfallsicherheit und die Abwasserwärmerückgewinnung aus Edelstahl für mehr Nachhaltigkeit in der Spülküche. Die Innovationskraft der Maschine war für die Fachmesse Host in Mailand Grund genug, sie mit dem Smart Label Award auszuzeichnen. Perfekte Spülergebnisse bei reduzierten Energiekosten versprechen auch die Haubentankgeschirrspüler PG 8172 von Miele Professional. Jeweils vier Standard- und Eco-Varianten bieten Ressourcenschonung – zum Beispiel durch Wärmerückgewinnung. Sparsamer Energieverbrauch, kurze Programmlaufzeiten und optimale Reinigungsergebnisse gehören hier zusammen. Dank 11.2017


AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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ECHNIK

SERVICE

Meiko M-iClean H

www.bartscher.de www.bobeck-gastrotec.de www.colged.de www.eku-limburg.de www.hobart.de www.meiko.de www.miele.de/professional www.nordcap.de www.palux.de www.smegfoodservice.de www.winterhalter.de

variablem Spüldruck schonen die spülgutspezifischen Programme Besteck, Geschirr und Gläser. Für passende Wasserqualität sorgen der Trübungssensor und das Vollstromfiltersystem, das die Lauge kontinuierlich reinigt. So werden selbst feinste Feststoffe wie Kaffeepulver ausgefiltert, die automatisch häufigen Wasserwechsel pro Tag reduziert. Außerdem sind alle Haubentankspüler standardmäßig mit einem Abwasserwärmetauscher ausgestattet. Er nutzt die Wärme des Abwassers zum Aufheizen des einlaufenden kalten Wassers für die nächste Spülcharge. Bis zu zehn Prozent der Energiekosten können damit gespart werden. Die vier Eco-Varianten der Modellreihe verfügen neben einem größeren Abwasser- zusätzlich über einen Abluftwärmetauscher. Kaltes Zulaufwasser wird hier zunächst mittels der Abluft und anschließend durch die Wärme des Abwassers auf Temperatur gebracht. Die Zieltemperatur wird in dem Boiler erreicht. Dieser Prozess spart zusätzlich bis zu 20 Prozent Stromkosten. Die Eco-Varianten geben weniger heiße Luft an die Umgebung und tragen damit zur Verbesserung des Raumklimas bei. Das Touch-Display ermöglicht eine intuitive Bedienung. Dabei helfen Piktogramme für eine sprachneutrale Kommunikation, die durch die farbcodierte Starttaste unterstützt werden. Sie gibt durch den Wechsel von Rot zu Grün oder Blau Auskunft über den jeweiligen Betriebszustand.

Der ergonomische Griff wie auch die optionale Ausstattung mit einer automatischen Haubenöffnung nach Programmende erleichtern die tägliche Bedienung. Die regelmäßige Reinigung wird durch das erweiterte Selbstreinigungsprogramm und den Hygiene-Spülraum vereinfacht. Mit vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten kann die PG 8172 für die speziellen Kundenbedürfnisse optimiert werden. Die Haubenspülmaschinen der Serie H8 von Zanussi Professional, vertrieben von NordCap, eignen sich nicht nur für die Reinigung von Geschirr, sondern auch von sperrigen Gegenständen wie Töpfen, Pfannen oder Backblechen. Im Bereich der energiesparenden Funktionen verfügt die Modellreihe über drei nennenswerten Eigenschaften: Durch den geringen Wasserverbrauch von zwei Litern im Nachspülzyklus, sinken nicht nur die Betriebskosten, sondern auch die Einsatzmenge des Spülmittels. Die intelligente Energiesparvorrichtung ESD sorgt dafür, dass weniger Wasser vorgewärmt werden muss, da der während der Spülphase erzeugte Dampf verwendet und zurückgewonnen wird. Die dritte energiesparende Eigenschaft ist der komplett automatische Entkalkungszyklus. Kalk lagert sich nicht ab, die Spülergebnisse bleiben dauerhaft glänzend und die Langlebigkeit der Maschine wird positiv beeinflusst. Neben den

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

SPÜLTE

Winterhalter PT-M

ener­gieeffizienten Merkmalen bietet die Serie H8 weitere Vorteile wie eine garantierte Spültemperatur von 84 Grad Celsius. Das optimierte Filtersystem sorgt für stets sauberes Wasser und verringert die Verschmutzungen im Tank gegenüber Standard-Filtersystemen um 50 Prozent. Die Stundenleistung beträgt im Durchschnitt 1.440 Teile Geschirr, je nach Größe der zu reinigenden Gegenstände – das entspricht 80 Körben. Besonders für mittlere und größere Gastronomien bietet Palux die Geschirrspülmaschinen GSC 600 und GSC 700. Passende Zu- und Ablauftische bewirken einen perfekt funktionierenden Geschirrkreislauf. Die Spülmaschinen – wahlweise als Eck- oder Durchschubmodelle – sind dabei von drei Seiten zugänglich. So gehen Beschickung und Entnahme der Spülkörbe leicht von der Hand. Je nach Spülgut und Verschmutzungsgrad sind verschiedene Spülzeiten bedienerfreundlich wählbar. Die flexible Palux GSC 700 begeistert durch ihre Leistungsfähigkeit, Technik und robuste Bauweise in CNS: Bis zu 60 Körbe mit bis zu 1.200 Tellern spült sie spielend. Und auch Platten, Töpfen und Blechen verleiht sie mit ihrem extragroßen Korb von 560 x 560 Millimeter den richtigen Glanz. Sie verfügt über drei unterschiedliche Grundspülprogramme von 60, 120, 240 Sekunden und über ein Dauerprogramm. Ihr stabiler und rotierender, vierflügeliger Doppelwascharm hinterlässt keine Spülschatten auf dem Geschirr. Die automatische Nachspülmitteldosierung garantiert optimale Spülergebnisse. Das Doppel-Flächen-Siebsys­ tem sorgt in Verbindung mit dem Doppelpumpensystem für höchste Leistung: doppelte Spülkraft, kur-

EKU GS-850-E

ze Spüldauer, intensive Reinigung, weniger Wasser- und Reinigungsmittelverbrauch. Die kleinere Schwester – die Palux GSC 600 mit vier Spülprogrammen – empfiehlt sich ebenfalls durch Spül- und Leistungsqualität. Das rotierende Spül- und Nachspülsystem mit dem dreiflügeligen Wascharm reinigt das Geschirr hygienisch gründlich. Die GSC 600 überzeugt auch dank ihres Bedienkomforts. Die Bedienoberfläche zeigt nicht nur die Serviceinformationen an, auch die Dosiermengen für Reiniger und Klarspüler können leicht eingestellt werden. Im Vorfeld zur Host in Mailand wurde ebenfalls die neue Haubenspülmaschine HTY520DH von Smeg Fo o d s e r v i c e mit einem der begehrten Smart Label Awards ausgezeichnet. Das Modell überzeug-

te die Jury durch das innovative und patentierte Verfahren zur Kondensation des Wasserdampfs. Das SHR+ genannte System zur Energierückgewinnung sorgt dafür, dass der Wasserdampf in der Durchschubmaschine nach dem Spülen abgesogen, kondensiert und so gekühlt wird. Das Geschirr in dem 500 x 500 Millimeter Korb ist damit deutlich trockener. Außerdem sparen Küchenprofis mit dieser Technik bis zu 30 Prozent Energie ein, da durch die Kondensation des Wasserdampfs gleichzeitig Wärmeenergie für das Aufheizen des Zuwassers zurückgewonnen wird. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Produktivität vereint ebenfalls die PT-Serie von Winterhalter. Als Gläser-, Geschirr-, Bistround Besteckspülmaschine in drei Größen sorgen die Geräte dafür, dass Geschirr, Pizzateller, Tabletts, aber auch GN 2/1-Bleche und Euronormkis­ ten problemlos gespült werden können. Das Spülsystem VarioPower optimiert die Anpassung des Spüldrucks an das jeweilige Spülgut. Zusammen

Smeg HTY520DH

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MANAGEMENT & ORGANISATION

ECHNIK

Palux GSC 600

mit den elliptischen Spülfeldern wird im Innenraum eine maximale Flächendeckung erzielt. Während des Spülprozesses filtert und überwacht die patentierte VollstromFiltration kontinuierlich das Spülwasser. Unterstützt durch den Mediamat, der mit Zentrifugalkraft feinste Verunreinigungen entfernt, erzielt die PT so hygienisch einwandfreie Spülergebnisse. Die Reinigungsleistung wurde von unabhängigen Prüfinstituten geprüft und bestätigt. Darüber hinaus verkürzt die PT Aufheiz- und Programmlaufzeiten deutlich – ohne Abstriche beim Spülergebnis. Dafür wird ein aktives Energiemanagement eingesetzt, das die verfügbare Energie bestmöglich verteilt. Die Modelle werden serienmäßig mit dem Abwasserwärmetauscher EnergyLight angeboten, der Aufheiz-

zeiten reduziert und Korbleistungen von bis zu 77 Körben pro Stunde erzielt. Energy­Light nutzt die Wärme des Abwassers zum Aufheizen des kalten Zulaufwassers. Das senkt nicht nur die notwendige Energie, sondern auch die Betriebskosten um jährlich bis zu 330 Euro. Optional ist die PT-Serie mit dem Wärmerückgewinnungssystem EnergyPlus ausgestattet. Hier sorgt neben dem Abwasser- ein Abluftwärmetauscher für die Erwärmung des Zulaufwassers und reduziert so die Betriebskosten um weitere zehn Prozent. Gleichzeitig verbessert sich das Küchenklima, denn beim Öffnen der Haube entweicht nahezu kein Dampf mehr. Auch durch das magnetisch angetriebene Nachspülsystem gelingt es, den Wasserverbrauch auf zwei Liter Frischwasser pro Spülgang zu

reduzieren und so die Betriebskosten um zwölf Prozent pro Spülgang zu senken. Mit dem Touchscreen lassen sich die Maschinen intuitiv und sprachneutral bedienen. Ergonomisch geformte Haubengriffe sowie eine optionale automatische Haubenöffnung sorgen für Bedienkomfort. Des Weiteren ist die für die PT-Serie patentierte Wärmepumpe ClimatePlus auf Wunsch erhältlich. Sie nutzt die Energie des Wasserdampfs sowie die überschüssige Wärmeenergie der Raumluft, um das an die Spülmaschine angeschlossene, kalte Zulaufwasser vorzuwärmen. Damit reduziert sich die zum Aufheizen des Spülund Nachspülwassers notwendige Energie. Gleichzeitig verbessert sich auch hier das Raumklima, da beim Öffnen der Maschine nahezu kein Dampf mehr austritt.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

LIEBHERR HAUSGERÄTE

SmartMonitoring in Mailand Neben den Neuheiten an innovativen Kühl- und Gefriergeräten für Hotels, Restaurants und Cafés zeigte Liebherr Hausgeräte auf der Host als Highlight die neue Lösung zur Anbindung der gewerblichen Kühlgeräte an externe Softwareanwendungen. Die – laut Liebherr einzigartige – webbasierte Lösung ermöglicht den einfachen Zugriff über mobile Endgeräte und kann Geräte an einer beliebigen Anzahl von Standorten unterstützen – national oder international. Zu den Funktionen, die gesteuert werden können, gehören die Temperaturüberwachung und die Analyse zur Erhöhung der Lebensmittelsicherheit. Mit der Software „Smart­ Alarm“ können Leistungsdaten analysiert und Unregelmäßigkeiten registriert werden. Bei Signalanomalien erkennt SmartAlarm die damit verbundene Leistungsverschlechterung, bevor das Alarmsystem des jeweiligen Geräts eingreift. Remote Service Access ermöglicht den Fernzugriff auf die Daten, wodurch die Anzahl der Vor-Ort-Servicebesuche verringert werden kann. Diese Funktion verbessert den Schutz der Produkte und trägt zu einer Reduzierung der Servicekosten für Kunden bei. Die Basis-Temperaturüberwachung von Geräten anderer Hersteller ist ebenfalls Teil dieses Konzepts. Die Konnektivitätslösung

ist mit einer neuen Controller-Generation verknüpft, die auf einfache Bedienung und verbesserte Display-Sichtbarkeit ausgelegt ist.

Das neue digitale Tool von Liebherr war das Highlight am Messestand des Unternehmens während der HOST in Mailand

www.home.liebherr.com HAKA

Weiterentwicklung Die Mobile Hygienestation 2000 – ein mittlerweile bewährtes Produkt aus dem Hause HAKA – ist ab sofort auch mit berührungsloser Sensorarmatur lieferbar. Mit der mobilen Hygienestation können Betreiber die Forderungen der Lebensmittelhygiene-Verordnung an Standorten erfüllen, an denen keine der vorgeschriebenen technischen Einrichtungen für die Hand-Hygiene vorhanden sind. Denn lediglich ein 230 Volt-Stromanschluss ist nötig, ansonsten ist die Station völlig autark zu betreiben. Das kompakte und solide Edelstahlgehäuse und die integrierten Funktionsgruppen gewährleisten langlebige Zuverlässigkeit. Transportrollen ermöglichen Standortflexibilität. Das Reinigen der gesamten Hygieneeinheit – auch mittels Hochdruckreiniger – ist einfach möglich. Das Handwaschbecken mit der Einhebelmischbatterie, der Seifenund der Handtuchspender sind in der Abdeckung beziehungsweise im Deckel integriert, der bei Benutzung durch zwei Druckluftzylinder offengehalten wird. Im Unterbau befindet sich ein Frischwasserbehälter (19 Liter), der manuell zum Beispiel mithilfe einer Gießkanne über einen Einfüllstutzen oder über einen Festanschluss mit Schnellkupplung zu befüllen ist. Für die Warmwasserzubereitung sorgt ein Drei-Liter-Niederdruckspeicher. Den nötigen Wasserdruck liefert eine Mikroschalter-gesteuerte Pumpe. Die Abwasserentsorgung erfolgt über

einen weiteren im Unterbau integrierten Tank (22 Liter) oder über einen Festanschluss mit Schnellkupplung. Die Mobile Hygienestation gibt es auch in einer reduzierteren Variante ohne Pumpe und Tanks, für die jedoch zwingend Frisch- und Abwasserschläuche vor Ort vorhanden sein müssen. HAKA lieferte die Mobile Hygienestation 2000 in den vergangenen Jahren bereits in den gesamten europäischen Raum. Zu den Kunden gehören unter anderem kleine und große Messegesellschaften, Caterer, Partyservices, Brauereien, Tank- und Raststätten sowie Marktstandbetreiber. Mittlerweile zählt auch eine amerikanische Pizza-Kette zu den Kunden, die das Modul an mehreren Standorten der US Army weltweit einsetzt. www.haka.info

Fotos: Die genannten Unternehmen

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

BLANCO PROFESSIONAL

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BEER GRILL

Kompaktes Kühlvitrinensystem Zur professionellen Präsentation gekühlter Speisen kombiniert das System Uno Top Cold von Beer Grill innovatives Design mit intelligenter Technik und fokussiert dabei das Wesentliche. Für Groß und Klein: Basic Line in den Ausstattungsvarianten Design (links) und Kids

„Design to go“ Neue Wahlfreiheiten beim Design von Basic Line und Blanco Cook hat Blanco Professional auf der Mailänder Messe Host präsentiert. Mit dem Relaunch wird die Speisenausgabe Basic Line noch flexibler und modularer. Sie bietet neue Funktionen wie variable Längen und Winkel, eine große Auswahl an Resopal-Dekoren, energiesparende LED-Beleuchtung, Flügeltüren im Unterbau für mehr Stauraum und vieles mehr. Außerdem gibt es ab sofort vier Ausstattungsvarianten: Smart, Emotion, Design und Kids – für Groß und Klein, jedes Ambiente, unterschiedliche Ansprüche und Investitionsbudgets. Mit einem neuen Konfigurator lassen sich die Ausstattungsvarianten online individuell gestalten. Mit den Turn-Key Solutions des Frontcooking-Systems Blanco Cook stehen jetzt die drei beliebtesten Ausstattungsvarianten zur Wahl: Italian, Asian und Burger. Zusätzlich sind individuelle Lösungen möglich – schlüsselfertig auf Kundenbedürfnisse abgestimmt. www.blanco-professional.com

Turn-Key Solution­ Burger ist ein moderner NYC-Burger-Shop in Holzoptik sowie BetonRZ_ANZ_Bobeck_TrendK_JUN_17.pdf

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21.06.17

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Aufgrund des starken Wachstums verzichten wir auf eine Preiserhöhung. Die 2015er Preise gelten bis Ende 2017.

Dank der kompakten Bauweise lässt sich die Vitrine ideal und flexibel für Konzepte im Take Away-, Bäckerei-, Metzgerei-, Tankstellenoder Kiosk-Bereich direkt an der Verkaufsfront einsetzen. Ob Backwaren, Frühstücksprodukte, Desserts, Snacks und vieles mehr – die gekühlten Speisen werden zu jeder Tageszeit frisch und im rechten Licht präsentiert. Die gerade Auslagefläche des Uno Top Cold eignet sich für nahezu jedes Speisenangebot. Das steckerfertige Auftischgerät arbeitet mit schonender Luftschleierkühlung durch das Umluft-Ventilationssystem und kühlt im Temperaturbereich zwischen plus zwei und plus acht Grad Celsius, wobei die Temperatur individuell steuerbar ist. Weiteres Plus: Das System ist tragbar und kann somit überall flexibel aufgestellt und eingesetzt werden. Optional kann eine Farblackierung im Corporate Design des Kunden umgesetzt werden und auch eine Variante mit gebogenem Glasaufbau ist erhältlich.

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KONZEPTE & STRATEGIEN

I MP R ES SU M

REPORTAGE & INTERVIEW

AUSSTAT

HÖRSTKE GROSSKÜCHEN/ EINRICHTUNGEN

Gelungener Mix aus Inform Seit 17 Jahren führt Hörstke sein Weiterbildungsangebot Denktopf durch. Am 12. Oktober Unabhängige Spezial-Informationen für Fachhändler und Planer. Technik und Planung für Großküche und Gastgewerbe. 25. Jahrgang

stand in der WIHOGA Dortmund die zehnte Branchentagung auf der Agenda. Vier Referenten informierten rund 120 Teilnehmer in kompakten, zielführenden Vorträgen über das Thema „Marke 4.Null“. Von Yvonne Ludwig-Alfers

Herausgeber: Dietmar Huber † Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Str. 45, 45133 Essen Postfach 230190, 45069 Essen Telefon (0201) 87126-14 Telefax (0201) 87126-941 Internet: www.trendkompass.de E-Mail: info@trendkompass.de Geschäftsführung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari Telefon (0201) 87126-14 pourghaffari@trendkompass.de

Redaktion: Yvonne Ludwig-Alfers (ylu), Maren Bielecke (mb) Telefon (0201) 87126-859 ludwig@trendkompass.de Nina Bruckmann (Volontärin) Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Hans-Herbert Seng, Dr. Elena Winter Layout: skrober.de Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, ­M aterialen und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Trendkompass erscheint zehnmal im Jahr. Bezug: Kostenlos für Fachhändler und deren Mitarbeiter auf qualifizierte Anforderung; (ohne Rechts­ anspruch); dito für Inserenten (max. 3 Exemplare). Einzel-Abonnement (ein Jahr = 10 Ausgaben): Inland 155,– € incl. Porto zzgl. MwSt.; Ausland 185,– € zzgl. aktueller Porto­kosten und 12,– € Bearbeitungsgebühr. Sammel-Abonnements-Preis auf Anfrage. Abo-Service: Printon Publikationslösungen Adressmanagement Telefon (02103) 33996-63, gw@printon.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 25 vom 1. Januar 2017. Keine Liefer- und ­Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugs­weise, nur mit schrift­licher Ge­nehmigung der GW Verlag GmbH ­gestattet. Herstellung: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG. Neue Medien GmbH Marktweg 42-50, 47608 Geldern Druckauflage: 2.634 Exemplare, verbreitete Auflage: 2.364 Exemplare (3. Quartal 2017). Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V. (IVW)

Was macht eine Marke aus? Wie präsentiert sie sich? Was ist entscheidend? Und wie haben es andere geschafft, eine starke Marke zu formen? – Zentrale Fragen, auf welche die Experten auf der Bühne der Branchentagung Antworten gaben.

Der Weg zur Marke Der Gastgeber und Schulleiter der WIHOGA Dortmund, Harald Becker, erläuterte in seinem Vortrag, wie der Spagat zwischen starker Marke (seit 1959 ist die WIHOGA als Weiterbildungsinstitut präsent) und marktgerechtem Wandel als Bildungseinrichtung funktioniert. Seit Oktober 2017 wartet das Bildungsinstitut beispielsweise mit einem neuen Bildungsgang im Bereich Modehandel auf: Einzelhandelskaufleute sollen zu Staatl. gepr. Betriebswirt/innen und damit zukünftigen Führungskräften im Modehandel qualifiziert werden. Trends in der Gastronomie und der Systemgastronomie als Marke widmete sich Burkart Schmid, Chefredakteur GV-Praxis. Dabei vollzog er den Weg der Gemeinschaftsverpflegung (GV) von den 1970ern (der soziale Frieden hat Vorrang) bis heute (Nachhaltigkeit) nach. Größte Wachstumschancen verortet der Journalist im Take Away-Bereich und bei Café-Bars, die Anzahl letzterer stieg in den letzten Jahren – auch in der GV – signifikant an. Wie eine Marke Vertrauen aufbauen und sich verändern muss, erläuterte Schmid an praktischen Beispielen. Zugespitzt macht eine Marke aus: Mut zum klaren Profil (Spezialisierung); Marken haben Werte (Leitsätze); Gastbindung durch Emotionen; Wiedererkennungswert; Marke ist Chefsache. Petra Ohlmeyer machte anhand ihres Unternehmens Wesco transparent, wie sich eine Marke in das Bewusstsein der Konsumenten pflanzen lässt, deren Produkte weniger spektakulär sind. Kern des Wesco-Erfolges ist die Kombination aus hochwertigen Materialien und Design in einer einheitlichen Markenstilistik durch das gesamte Portfolio,

darunter die bekannten Mülleimer. Eine Strategie, aus Kunden Fans zu machen, ist die Villa Wesco, die 2011 in Arnsberg entstand. Hier gibt es neben Showrooms ein Firmenmuseum, eine Grillschule, eine Möbelausstellung, ein italienisches Restaurant und vieles mehr. 650.000 Besucher lockte dieses Angebot bisher an. 2016 eröffnete man eine zweite Villa Wesco auf Mallorca, um auch internationale Kunden, beispielsweise aus England, zu erreichen. Aus dem Silicon Valley reiste Kognitionspsychologe und Innovationsberater Christoph Burkhard an. Anhand von Beispielen zeigte er, dass hinter einer Marke immer eine Idee steht, die den Menschen einen Nutzen bringt beziehungsweise ein Bedürfnis stillen sollte und warum manche Ideen, zumindest eine Zeit lang, überleben. Dass seine Wahlheimat, das amerikanische IT- und HighTech-Mekka, in Sachen Digitalisierung so einiges zu bieten hat, machte er in den Bereichen künstliche Intelligenz und Automatisierung deutlich. Speziell ging er beim ersten Punkt auf Alexa von Amazon ein, beim zweiten Punkt stellte er das automatisierte Roboter-Restaurant Eatsa in San Francisco vor.

Marke Tissot Hohen Wiedererkennungswert bei der Branchentagung hatte auch Moderator Oliver Tissot. Mit seinen Wortspielen, Wortwitz und höchst spontanen Improvisationen mit spannenden Gedankengängen und stellenweise viel Wahrheit hatte der Business Comedian bereits bei der neunten Branchentagung das Plenum begeistert. Ein Grund für die erneute Einladung zur zehnten Ausgabe, bei der er auf einen weiteren Wiedererkennungswert setzte. „Ich habe mir heute extra das gleiche Jackett angezogen wie letztes Jahr.“ www.hoerstke.de 11.2017

Fotos: Brita, HAKA, Hörstke, Smeg Foodservice

Chefredaktion: Peter Erik Hillenbach (PEH) Telefon (0201) 87126-949 hillenbach@trendkompass.de


TTUNG & TECHNIK

MANAGEMENT & ORGANISATION

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PERSONALIEN

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Karrieren Kompetenzen Profile

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Zum 1. September 2017 hat David Cerny die Vertriebsleitung im Bereich Wasserspender für Deutschland und Österreich bei Brita übernommen. Zuvor war er bei 3M Leiter Vertrieb & Marketing Government Markets in der DACH Region. Cerny bringt für seine neue Position mehr als 20-jährige Berufserfahrung in der Vertriebsleitung, dem Key Account Management und Business Development mit. www.brita.de David Cerny

Peter Hörstke, Veranstalter der Tagung und Geschäftsführer von Hörstke: „Die Wahl der Referenten ist enorm wichtig. Natürlich ist die Branchen-Tagung auch ein NetworkingEvent, aber unser Ziel ist es, die Teilnehmer mit neuem Wissen, Inspiration und einem guten Gefühl nach Hause gehen zu lassen. Dies ist uns in diesem Jahr erneut ganz gut gelungen.“

Christa Oesterling, geschäftsführende Gesellschafterin der HAKA-Metallwarenfabrik Hans Kappes, konnte am 1. Oktober 2017 auf ihre 50-jährige Tätigkeit im Familienunternehmen zurückblicken. Im Jahr 1979, nach dem plötzlichen und frühen Tod ihres Vaters und Firmengründers Hans Kappes, übernahm sie die Leitung des Unternehmens. Zuvor hatte sie mehr als zehn Jahre an der Seite ihres Vaters im kaufmännischen Bereich gearbeitet. In der fast 70-jährigen Firmengeschichte hat Oesterling den Aufbau der Edelstahlfertigung von Imbissgeräten und -anlagen erlebt. Es folgten Produkterweiterungen – unter anderem Edelstahlmöbel, Dunstabsaughauben, thermische Geräte und komplette Einrichtungen. Eine für sie höchst interessante Zeit war die Grenzöffnung nach Ostdeutschland mit neuen Absatzmöglichkeiten und Investitionen für einen Produktionsstandort in der Nähe von Dresden. Der Wettbewerb vom Osten ausgehend führte zur Neuausrichtung der Produktion. HAKA hat sich im Laufe der letzten Jahre als Spezialist im Sonderbau/Großküchentechnik entwickelt. Kochblöcke, Speiseausgaben und Sondergeräte werden individuell nach Kundenwunsch gefertigt. Noch heute übernimmt Christa Oesterling als Geschäftsführerin neben ihrem Mann Rainer und Sohn Marian wichtige Aufgaben im Unternehmen. Für die heimische Wirtschaft engagiert sie sich schon seit fast 20 Jahren im Ehrenamt bei der IHK Limburg, seit drei Jahren als Vizepräsidentin. www.haka.info

Boris Dular

Unsere Leidenschaft und gleichzeitig unsere Unternehmensphilosophie ist hochwertige Verarbeitung, effiziente Technologie und energiesparende Steuerung.

Christa Oesterling

Smeg Foodservice setzt in Österreich weiter auf Wachstum: Um die steigende Zahl von Kunden im Markt besser bedienen zu können, betreut ab sofort Boris Dular­die österreichischen Fachhändler. Der gelernte Koch stand über 18 Jahre selbst hinter dem Herd, bevor er in den Vertrieb wechselte. Im Lauf seiner Karriere hat er sich zudem intensiv mit der Planung und Einrichtung von Großküchen befasst. Bei Smeg hat sich Dular zum Ziel gesetzt, die Profikompetenz von Smeg Foodservice in Österreich noch bekannter zu machen. Eine gute fachliche und technische Ausbildung der Wiederverkäufer ist für ihn dazu das A und O. Diese plant er mit Schulungen entsprechend zu stärken. Auch im Service will er bei Handelspartnern wie Endverbrauchern mit Verlässlichkeit und Qualität punkten. Die hohen Anforderungen im Profibereich kennt Dular aus fast zwei Jahrzehnten eigener Erfahrung. Kontakt: boris.dular@smeg.de, Tel.: +43 (0) 664 / 75 11 49 11 17 3 www.smegfoodservice.com

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