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KONZEPTE & STRATEGIEN

REPORTAGE & INTERVIEW

LIEBHERR HAUSGERÄTE

SmartMonitoring in Mailand Neben den Neuheiten an innovativen Kühl- und Gefriergeräten für Hotels, Restaurants und Cafés zeigte Liebherr Hausgeräte auf der Host als Highlight die neue Lösung zur Anbindung der gewerblichen Kühlgeräte an externe Softwareanwendungen. Die – laut Liebherr einzigartige – webbasierte Lösung ermöglicht den einfachen Zugriff über mobile Endgeräte und kann Geräte an einer beliebigen Anzahl von Standorten unterstützen – national oder international. Zu den Funktionen, die gesteuert werden können, gehören die Temperaturüberwachung und die Analyse zur Erhöhung der Lebensmittelsicherheit. Mit der Software „Smart­ Alarm“ können Leistungsdaten analysiert und Unregelmäßigkeiten registriert werden. Bei Signalanomalien erkennt SmartAlarm die damit verbundene Leistungsverschlechterung, bevor das Alarmsystem des jeweiligen Geräts eingreift. Remote Service Access ermöglicht den Fernzugriff auf die Daten, wodurch die Anzahl der Vor-Ort-Servicebesuche verringert werden kann. Diese Funktion verbessert den Schutz der Produkte und trägt zu einer Reduzierung der Servicekosten für Kunden bei. Die Basis-Temperaturüberwachung von Geräten anderer Hersteller ist ebenfalls Teil dieses Konzepts. Die Konnektivitätslösung

ist mit einer neuen Controller-Generation verknüpft, die auf einfache Bedienung und verbesserte Display-Sichtbarkeit ausgelegt ist.

Das neue digitale Tool von Liebherr war das Highlight am Messestand des Unternehmens während der HOST in Mailand

www.home.liebherr.com HAKA

Weiterentwicklung Die Mobile Hygienestation 2000 – ein mittlerweile bewährtes Produkt aus dem Hause HAKA – ist ab sofort auch mit berührungsloser Sensorarmatur lieferbar. Mit der mobilen Hygienestation können Betreiber die Forderungen der Lebensmittelhygiene-Verordnung an Standorten erfüllen, an denen keine der vorgeschriebenen technischen Einrichtungen für die Hand-Hygiene vorhanden sind. Denn lediglich ein 230 Volt-Stromanschluss ist nötig, ansonsten ist die Station völlig autark zu betreiben. Das kompakte und solide Edelstahlgehäuse und die integrierten Funktionsgruppen gewährleisten langlebige Zuverlässigkeit. Transportrollen ermöglichen Standortflexibilität. Das Reinigen der gesamten Hygieneeinheit – auch mittels Hochdruckreiniger – ist einfach möglich. Das Handwaschbecken mit der Einhebelmischbatterie, der Seifenund der Handtuchspender sind in der Abdeckung beziehungsweise im Deckel integriert, der bei Benutzung durch zwei Druckluftzylinder offengehalten wird. Im Unterbau befindet sich ein Frischwasserbehälter (19 Liter), der manuell zum Beispiel mithilfe einer Gießkanne über einen Einfüllstutzen oder über einen Festanschluss mit Schnellkupplung zu befüllen ist. Für die Warmwasserzubereitung sorgt ein Drei-Liter-Niederdruckspeicher. Den nötigen Wasserdruck liefert eine Mikroschalter-gesteuerte Pumpe. Die Abwasserentsorgung erfolgt über

einen weiteren im Unterbau integrierten Tank (22 Liter) oder über einen Festanschluss mit Schnellkupplung. Die Mobile Hygienestation gibt es auch in einer reduzierteren Variante ohne Pumpe und Tanks, für die jedoch zwingend Frisch- und Abwasserschläuche vor Ort vorhanden sein müssen. HAKA lieferte die Mobile Hygienestation 2000 in den vergangenen Jahren bereits in den gesamten europäischen Raum. Zu den Kunden gehören unter anderem kleine und große Messegesellschaften, Caterer, Partyservices, Brauereien, Tank- und Raststätten sowie Marktstandbetreiber. Mittlerweile zählt auch eine amerikanische Pizza-Kette zu den Kunden, die das Modul an mehreren Standorten der US Army weltweit einsetzt. www.haka.info

Fotos: Die genannten Unternehmen

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11.2017

TRENDKOMPASS 11/17  
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