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gwverlag.de

Fachmagazin für innovative Hotellerie

SUPERIOR HOTEL März 2019 / Ausgabe 1

www.superior-hotel.net

Heimatgefühle

Messefrühling

Outdoor-Saison

Zeiten ändern sich, Wurzeln bleiben: Die Werdenfelserei in Garmisch

Internorga, ProWein, Beauty: Pflichttermine für die Hotellerie

Dem Himmel so nah: Terrassenmöbel, Sonnenschirme & Co


In bester Gesellschaft

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ED I TO R I A L

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Passwort ­„admin1234“ „Unbefriedigend wie ein kontinentales Frühstück“ sei die Sache mit dem Datenbetrug im Hotelgewerbe. So zitierte die Zeitung Welt aus dem „Data Breach Investigations Report“ des Informatikkonzerns Verizon. Der Datenbetrug an der Schnittstelle zum Kunden sei mit 87 Prozent in keiner anderen Branche so hoch wie im Hotelgewerbe: „Der Datenklau am Point-of-Sale ist hier so allgegenwärtig und unbefriedigend wie ein kontinentales Frühstück.“ Im Nachgang des Marriott-Starwood-Datenskandals vom Ende letzten Jahres – Hacker hatten sensible persönliche Daten von 383 Millionen (!) Hotelkunden verschiedener Marriott-Marken geklaut – äußerten Experten die Ansicht, der Hackerangriff sei kein Zufall gewesen: „Es gibt keinen Bereich, in dem so viele Kundendaten so ungeschützt rumfliegen wie im Hotel.“ Die Schwachstelle sei die zentrale Steuerungssoftware der Hotels, das Property Management System (PMS). Aus Kostengründen bekäme diese oft kaum Updates und würde nicht professionell gewartet. Selbst an einfachster Passwortsicherheit mangele es; es sei in Hotels keineswegs selten zu beobachten, dass der Name zum Einloggen noch immer „admin“ heiße – und das Passwort ebenfalls. Der Schaden für die Marriott-Gruppe könnte in die Milliarden gehen – US-Anwaltskanzleien sind bekanntlich nicht zimperlich, wenn es um Schadenersatzklagen geht. Und geschadet wurde den betroffenen Kunden definitiv, müssen sie doch zumindest ihre Kreditkarten sperren lassen. Auf mögliche ähnliche Fälle in Deutschland übertragen, können sich geschädigte Hotelgäste auf die geltende Datenschutzgrundverordnung berufen – für kleinere Hotels, die nachlässig mit den Daten ihrer Gäste umgegangen sind, dürften die Schadenersatzforderungen oft das sichere Aus bedeuten. Man kann also nicht oft genug darauf hinweisen, SoftwareExperten mit Pflege, Wartung und Sicherung der IT zu betrauen.

Peter Erik Hillenbach Chefredakteur

Ungeachtet der Diskussion um IT-Sicherheit gibt es selbstverständlich immer wieder neue digitale Apps und Helferlein, die – richtiger Umgang vorausgesetzt – dem Hotelier sein Metier erleichtern. Auch in dieser Ausgabe finden Sie entsprechende Produkte (Seite 58/59). Ähnliches gilt für die Großküchentechnik, die Mitte März auf der Internorga vorgestellt wird; auch sie kommt kaum ohne digitale Elemente aus. Einen Überblick über neue Geräte findet Ihr Küchenchef auf den Seiten 54 bis 57. Ganz und gar analog sind Terrassenmöbel, Windschutze und Sonnenschirme, die wir in unserem Outdoor-Special auf den Seiten 40 bis 49 vorstellen. Ganz zu schweigen von der edlen Bettwäsche, die wir für Ihre Hausdame auf der Heimtextil entdeckt haben (Seiten 50 bis 53). Noch einmal zurück zur ersten Zeile: Ab Seite 34 zeigen wir moderne Frühstückskonzepte für den Hotelier, die Kontinente entfernt sind vom schnöden „kontinental“. Herzlich, Ihr

Peter Erik Hillenbach

Übrigens: Superior Hotel ist auch als E-Paper im Internet abrufbar – www.superior-hotel.net


I N H A LT

SU PER I O R H OT EL 01 | 19

Hotel & Praxis 12

Werdenfelserei in Garmisch-Partenkirchen

Moderne Heimat

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Arborea in Neustadt/Holstein

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Ferienhotellerie 4.0

Drei familiengeführte Hotels in der Prignitz Wo Elbe und Havel locken

Management & Marketing 26

28

12.18. Investment Management & 7Pines Ibiza auf Fünf-Sterne-Niveau

Dorint Hotels & Resorts: Jörg T. Böckeler im Interview

Lokalkolorit als Erfolgsfaktor

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Outsourcing

Dienstleister im Griff behalten

34

Frühstück & Brunch

Das Frühstück von nebenan

38

Mineralwasser

4

Ein Begleiter für alle Fälle

Titelfoto: Günter Standl, Bilder Inhalt: siehe die entsprechenden Artikel

Food & Beverages


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Ausstattung & Einrichtung 40

Outdoor-Gastronomie: Sonnenschutz & Sitzmöbel

Freiraum für Gestaltung

Schöne Träume bei ruhigem Gewissen

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Bettwäsche

Ausstattung & Technik 54

Internorga-Küchentechnik Technikinnovationen in Hamburg

Sanitär & Wellness 58

Duschkomfort im Gästebad

Luxuriöser Purismus

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Hotelkosmetik

Grüner Luxus

6 BR ANCHE & NE WS | 66 MARK T & PRODUK TE | 66 IMPRESSUM

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BR ANCHE & NEWS

B&B Hotel, Bremen

Hampton by Hilton, Frankfurt

Best Western Hotel, Wiesbaden

ibis styles, Stuttgart

Mercure Hotel, Stuttgart Welcome Hotel, Neckarsulm

NH, Mannheim

Schulhaus Hotel, Schwelm


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Neu im Revier Von Flughafen- über Luxus-City-Hotels bis hin zum alten Schulhaus: Bei den Neueröffnungen und Bauvorhaben der letzten Monate ist viel Unterschiedliches dabei. Man setzt auf offene, multifunktionale Konzepte, smarte Elektronik und regionale Verbundenheit. Von Magali Ritter Seit Februar hat das Andaz Hotel im ­Münchener Stadtquartier Schwabinger Tor geöffnet. Das Haus gehört zur Luxusmarke Andaz der Hyatt Hotels Corporation. Insgesamt 277 Design-Zimmer, ein Restaurant und eine Cocktail-Lounge stehen den Gäs­ ten zur Verfügung, genauso wie ein großer Meeting- und Kongressbereich, ein Wellness- und Fitnessbereich sowie eine Skybar mit Ausblicken bis zur Alpenkette. www.andaz.hyatt.com Anfang Januar eröffnete in Bremen das zweite B&B Hotel in der Hansestadt. Es ist für Touristen und Geschäftsreisende gleichermaßen interessant: Die Altstadt und das Messegelände sind fußläufig erreichbar. Zu den 115 Zimmern des Hauses gehören auch barrierefreie sowie ein behindertengerechtes. Verteilt auf fünf Etagen, verfügen alle Zimmer über kostenfreies WLAN und Sky-TV, eine Klimaanlage sowie schallisolierte Fenster. www.hotelbb.de

Fotos: Die genannten Hotels, Hotelgruppen

Bereits seit Dezember gibt es ein neues Best Western Hotel in Wiesbaden, im neuen Stadtquartier Verso in der Nähe des Hauptbahnhofes. Das Drei-Sterne-SuperiorHotel erstreckt sich über fünf Etagen und bietet insgesamt 165 klimatisierte Zimmer. Jedes davon ist mit Smart-TV, Schreibtisch und WLAN ausgestattet. Außerdem bietet das Haus ein Apartment in der obersten Etage mit eigener Dachterrasse. Eine Tiefgarage bietet 110 Plätze. www.bestwestern.de An der Yorckstraße im Berliner Stadtteil Kreuzberg beginnt die Bauphase für ein Ginn City & Lounge-Hotel, das im Frühjahr 2020 eröffnet werden soll. In dem Haus wird es nicht nur moderne Zimmer geben, sondern auch einen Lounge-Bereich mit Front-Office, Bar und Frühstücksrestaurant. Auf eine weitere Gastronomie wird aufgrund der zentralen Lage verzichtet. Ginn wird durch Werte wie Gemeinschaft, Kompetenz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit geprägt. Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu optimieren und Menschen in den Fokus der Handlungen zu setzen. www.ginn-hotels.com

Am Frankfurter Flughafen, im Geschäftsviertel Gateway Gardens, hat im Januar ein Hampton by Hilton Hotel seine Türen geöffnet. Es liegt somit ideal für Reisende, die am verkehrsreichsten Flughafen Deutschlands ankommen oder abfliegen. Zielgruppe sind Geschäftsreisende, die in der Wirtschaftsmetropole zu tun haben. Das Haus umfasst 196 Zimmer, ein ­Restaurant und ein Fitness Center und ist 20 Autominuten von Frankfurt entfernt sowie unweit des Fernverkehrsbahnhofs und der Messe Frankfurt gelegen. www.hampton.com 193 moderne, stylische Zimmer, ein Res­ taurant samt Bar und Terrasse sowie zwei Konferenzräume – das neue ibis styles in Stuttgart-Vaihingen hat im Januar Eröffnung gefeiert. Das Gebäude besticht mit seiner geradlinigen Architektur, die sich nahtlos in die Umgebung einfügt. Unter der Woche vor allem Geschäftsreisende und Messebesucher, am Wochenende Städtetouristen: Die Lage in der Nähe von Flughafen, Messe und Innenstadt macht das Hotel zum Ausgangspunkt für Gäste, die kurze Wege, Komfort und Professionalität schätzen. www.ibisstyles.com Ebenfalls in Stuttgart, im Stadtteil Gerlingen,­ wurde das Mercure Hotel umfassend ­renoviert. Die Tagungsräume und Boarding Rooms machten den Anfang, anschließend nach und nach die Zimmer und zum Schluss wurden auch Lobby und das R ­ estaurant erneuert. Nun ist alles fertig und das neue Design steht im Zeichen der vier Elemente. Klare Linien, präzise Geometrien und pure Materialien bilden ein Ambiente, in dem sich Geschäftsreisende und Städtetouristen wohlfühlen sollen. Zur Ausstattung gehören High Speed WLAN und Minibar. www.mercure.com Im Januar eröffnete das NH Mannheim mit 225 Zimmern und acht Veranstaltungsräumen. Das Vier-Sterne-Haus ist nur wenige Meter von Planetarium und Luisenpark entfernt und liegt zudem unweit des Parade­platzes, dem zentralen Treffpunkt in der Innenstadt. Das Hotel spricht mit seiner modernen und komfortablen Ausstattung

unterschiedliche Gästegruppen an. Hoteldirektor des NH Mannheim ist Daniel Veit und kommt aus den eigenen Reihen. www.nh-hotels.de Gleicher Standort, anderes Hotel: niu hat ebenfalls in Mannheim Quartier bezogen. In einer Zusammenarbeit von Novum Hospitality und GBI entstand hier das niu Square, das Regionalitätsbezug herstellen möchte. Im Ambiente zeigt sich deutlich die Verbindung zum Barock, der tief in der Stadt verwurzelt ist: So findet man historische Anekdoten, opulente Stuckelemente­ und prunkvolle Kronleuchter in dem Haus mit 148 Zimmern. In Frankfurt am Main eröffnete derweil kürzlich das niu Charly: Wolkenkratzer-Attribute wie Stahl und ­Metalloberflächen spiegeln in den 189 Zimmern konträr zur fränkischen Behaglichkeit den Standort in der Mainmetropole wider. www.niu.de Anfang des Jahres begann die Geschichte des neuen Hauses der Welcome Hotelgruppe in Neckarsulm. Der Gebäudekomplex bietet Geschäfts- und Freizeitreisenden mehr als 160 Zimmer in fünf verschiedenen Kategorien. Junior Suiten und Studios verfügen über eine eigene Dachterrasse. Die Tagungs- und Konferenzfläche für maximal 350 Personen lässt sich in bis zu sechs Räume unterteilen. Außerdem gibt es einen Soft-Wellnessbereich mit Sanarium, Panorama-­Sauna und einen Fitnessbereich. www.welcome-hotels.com Ein Hotel in einem alten Schulhaus von 1915 – das gibt es in Schwelm. Aus den Klassenräumen sind im Schulhaus ­Hotel 35 Gästezimmer geworden, ausgestattet mit allem Nötigen aus natürlichen ­Materialien. Flachbild-TVs montiert im Stil von Schultafeln greifen das Motto auf. In der ehemaligen­Sporthalle entstand das Restaurant­Die Turnhalle. Zudem stehen Veranstaltungsräume für Tagungen und Bankette bis zu 64 Personen und ein kleiner Boardroom für acht Personen bereit. www.schulhaushotel.de

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BR ANCHE & NEWS

I N T ER N O RG A 2019

Inspirationen für die Hotellerie Mit entscheidenden Impulsen und Ideen den geschäftlichen Erfolg vorantreiben: Unter diesem Motto geht die Internorga vom 15. bis 19. März 2019 in Hamburg wieder als

Zur diesjährigen Internorga-Ausgabe erwartet Veranstalter Hamburg Messe und Congress 95.000 Fachbesucher in den insgesamt elf Hallen. Rund 1.300 Aussteller werden sich an den fünf Messetagen zum letzten Mal innerhalb des traditionellen Hallenkonzepts präsentieren. Für den nächsten Branchentreff 2020 verkündete man Ende November 2018 eine neue Hallenbelegung. Mit dieser will man den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen bestehender und neuer Aussteller sowie der Fachbesucher Rechnung tragen. Trends und Innovationen sind 2019 erneut bestimmend. Die nationalen und internationalen Aussteller, zahlreiche Sonderformate sowie ein renommiertes Kongressprogramm laden die Fachbesucher zum Entdecken ein. Als beliebtes Highlight hat sich in den vergangenen Jahren die Newcomers Area herauskristallisiert. Mehr als 20 aufstrebende Start-ups des Außer-Haus-Markts stellen auf

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kompakter Fläche neue und außergewöhnliche Produkte vor, die inspirieren. Als fester Bestandteil der Messe hat sich ebenfalls der Grill & BBQ Court etabliert. Auf der ausgewiesenen Sonderfläche erfahren Fachbesucher alles Wissenswerte rund um den Rost. Flüssige Trends bieten Craft Beer Arena sowie die Craft Spirit Lounge. Internationale Food-Trends werden anschaulich von Trendforscherin Karin Tischer im Pink Cube präsentiert. In Workshops erhält das Publikum zudem weitere Einblicke und Anstöße für die Adap­tion der Trends im eigenen Unternehmen. Das wachsende Interesse an vegan-vegetarischer Ernährungsweise ist weiterhin ein hochaktuelles Thema und spielt auf der diesjährigen Internorga eine Rolle: Mit ProVeg Deutschland setzt die Messe die erfolgreiche Kooperation aus 2018 fort. Die Organisation unterstützt als kompetenter Partner und steht Besuchern für das Veggie-Thema

Foto: Hamburg Messe und Congress / Rolf Otzipka

pulsierender Dreh- und Angelpunkt der Branche an den Start – auch für die Hotellerie.


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beratend zur Seite. Zudem holt die Messe Italiens Dolce Vita an Elbe und Alster. Zum ersten Mal findet die Bellavita Expo in Deutschland statt. Die führende Fachmesse für italienische Food & Beverage-Produkte außerhalb des südeuropäischen Staates präsentiert landestypische Spezialitäten. Unter den Ausstellern finden sich sowohl kleine italienische Manufakturen als auch bekannte Marktführer.

Natürlichkeit & Digitalisierung

Im Hotelbereich treffen natürliche Materialien auf digitale Systeme – vorrangig allerdings in den Hallen B5 und B7 lassen sich von Interior bis Table Top zahlreiche Neuheiten erleben, die dabei unterstützen können, Erlebnisse für den Gast zu schaffen und sich vom Marktbegleiter abzusetzen. „In Zeiten von Buchungsund Empfehlungsportalen sowie Instagram rücken allgemeine Kategorisierungen wie Hotelsterne in den Hintergrund. Wer zukunftsfähig sein will, darf nicht mit dem Strom schwimmen. Jeder Hotelier muss sich und sein Haus neu erfinden und den Gästen ein einzigartiges Erlebnis bieten“, so Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin der Hamburg Messe und Congress. Darum ist 2019 ist vor allem eins gefragt: Individualität. „Das Konzept muss glaubwürdig mit dem Ort verbunden sein“, bestätigt auch Corinna Kretschmar-Joehnk, Geschäftsführerin des Innenarchitektur und Design

Studios JOI-Design. Gäste wollen abschalten und „den Akku aufladen“. Buchung, Check-In, Gästekommunikation, Bezahlung – viele alltägliche Prozesse des Gastgewerbes sind heute digital abbildbar. Zugangscodes für Hotelzimmer werden per SMS geschickt und das Zimmerlicht ist über eine App steuerbar. Neue Möbelstücke inkludieren Induktionssteckdosen zum Aufladen des Smartphone-Akkus und verändern das Gesamtbild des Hotelzimmers. Auch das eigene Ener­ gielevel wollen Reisende im Hotel aufladen: „Der Gast fordert natürliche, warme Räume, die das Gefühl vermitteln, auch einmal offline zu sein“, erklärt Kretschmar-Joehnk. Impulse für einladende Raum- und Lichtkonzepte sowie Einrichtungsgegenstände zeigen die verschiedenen Aussteller in den beiden genannten B-Hallen.

Outdoor im Indoor-Bereich

Die Natur durchdringt das Hotelgewerbe und das sowohl im Design als auch im Management. Grüntöne und natürliche Materialien imitieren die Landschaft. Infinity Pools, Indoor-Wasserfälle und begrünte, ganzjährig nutzbare Außenterrassen schaffen in einem definierten Rahmen neue Outdoor-Erlebnisse für den Gast (siehe dazu auch die Seiten 40 bis 49 dieser Ausgabe). Der Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für viele Gäste ein Auswahlkriterium. Ein nachhaltiges Management, der Einsatz energiesparender Geräte, ein ansprechendes Angebot an Bio-Produkten oder die transparente Kommunikation über Maßnahmen zu Wassereinsparung können vorteilhaft sein. Sichtbar wird dieser Trend im zeitlosen Design, kombiniert mit wertigen, langlebigen und umweltverträglichen Materialien. Auch auf der Internorga ist die Bewegung in Form von Betten, hergestellt aus natürlichen Rohstoffen, Wasserspartechniken oder langlebigen OutdoorMöbeln erkennbar.

Foto: Hamburg Messe und Congress / Rolf Otzipka

Smarte Software für den Berufsalltag

Seit längerem steht ein weiterer Schwerpunkt in den Hamburger Messehallen im Fokus: die Digitalisierung. Auch die Hotellerie profitiert in vielfacher Weise von ihr. Intelligente Systeme erleichtern alltägliche Abläufe und schaffen Freiraum. So vielfältig wie die Branche sind auch die Anforderungen und die Auswahlmöglichkeiten an Tools, die den Unternehmern zur Verfügung stehen. Auf Basis individueller Datenmengen und Analysen können Gastronomen und Hoteliers wirtschaftlich agieren und Umsatzchancen schneller erkennen. Multifunktionale Kassensysteme haben sich zu Unternehmenszentralen entwickelt und vereinen unterschiedliche Geschäftsbereiche wie Einkauf und Warenwirtschaft. Spezialisierte Tischreservierungs-Software und -plattformen unterstützen im Bereich der Kundenwerbung und mithilfe ausgeklügelter Personalplanungs-Software sind Dienstpläne schneller verfügbar. Über Schnittstellen zu Drittanbietern kommunizieren smarte Anwendungen untereinander und schaffen so für jeden Betrieb ein passgenaues Arbeitsumfeld. Freiräume schafft die Digitalisierung ebenfalls in der Profiküche. Wie sie die Technik-Hersteller umsetzen, erfahren Sie ab Seite 54 dieser Ausgabe. www.internorga.com

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BR ANCHE & NEWS

PROW EI N & B E AU T Y I N D ÜSSEL D O R F

Hotspot Düsseldorf Auch abseits der Internorga gibt es im Frühjahr Hotellerie-relevante Fachmessen. In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf wird im März zunächst die ProWein und wenige Tage später die Beauty stattfinden.

ProWein: 15. bis 17. März 25 Jahre ProWein – wenn das kein Grund zu feiern ist. Die Messe steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des Jubiläums und blickt auf 25 erfolgreiche Jahre zurück. Rund 6.800 Aussteller aus der ganzen Welt werden in Düsseldorf erwartet, alle wichtigen Anbauregionen sind vertreten und nach Ländern in den Hallen platziert. Das Spektrum reicht von großen Kellereien bis hin zu feinen Boutique-Weingütern und Hidden Champions. Hinzu kommen rund 400 Spirituosen-Anbieter mit ihren Spezialitäten. Abgerundet wird das Angebot von einem Rahmenprogramm direkt an den Ständen der Aussteller oder im ProWein Forum. In der Champagne Lounge werden sich rund 40 traditionsreiche Champagnerhäuser vorstellen, zusätzlich zu den rund 150 Marken im gesamten Champagnerbereich der Messe. Die Verkostungszone präsentiert die Siegerweine der Frühjahrsausgabe von Mundus Vini und der Biobereich glänzt vor allem durch die Präsenz aller führenden internationalen Bioweinverbände sowie zahlreicher Produzenten. Alle zehn Messehallen sind komplett belegt. Das Thema Craft-Drinks wird zur diesjährigen ProWein erneut aufgegriffen. Nach

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der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr zeigt die Sonderschau „same but different“ wieder Neuheiten rund um CraftBier, -Spirituosen und Cider. Dieses Mal sind mehr als 100 Aussteller aus rund 20 Ländern dabei. Fokusthema der diesjährigen fizzz Lounge wird „Zero waste: Hochprozentige Wiederverwertung an der Bar“ sein. Es geht um den sparsamen Einsatz von Rohstoffen und einen optimierten Warenkreislauf. Außerdem geben die beiden Trend-Scouts Stuart Pigott und Paula Sidore im Rahmen moderierter Verkostungen einen Überblick über Weintrends. Im Mittelpunkt stehen die Themen „Weine aus Höhenregionen“, das Comeback von „Field Blends“ beziehungsweise „Gemischter Satz“ sowie die Rebsorten „Chenin Blanc & Gamay“. Eine zunehmend große Rolle spielen in vielen internationalen Absatzmärkten auch „Weine aus Dosen“. Zum Messejubiläum sind außerdem verschiedene Aktionen geplant. Weil es ohne das Engagement der französischen Weinwirtschaft 1994 nicht zur Gründung der heutigen ProWein gekommen wäre, würdigt die Messe dieses Engagement etwa mit einem besonderen Booklet, das die fran-

zösischen Weinregionen auf der ProWein ausführlich vorstellt. Es wird im Vorfeld der Fachmesse verteilt.

Beauty: 29. bis 31. März Keine zwei Wochen später ist die Branche rund um Kosmetik, Nail, Fuß, Wellness & Spa zu Gast in den Messehallen: Zur Beauty Düsseldorf trifft sich die Welt der Dienstleistungskosmetik, um sich über neue Behandlungen, Produkte, Trends, Innovationen und Zukunftsvisionen zu informieren und auszutauschen. In diesem Jahr wird neben den gewohnten Hallen 9 bis 12 zusätzlich die Halle 13 ins Messeprogramm aufgenommen. Der Düsseldorfer Branchentreff ist bekannt für seine klare Struktur und sein Ambiente: Die Ausstellungsbereiche Kosmetik exklusiv Order, Kosmetik direkt, Permanent Make-up, Nail, Fuß, Wellness & Spa sowie Salon Accessoires bieten einen umfassenden Marktüberblick. Ein praxisorientiertes Fachprogramm wartet mit rund 130 Veranstaltungen. Neben Vorträgen und Präsentationen liefern die Sonderthemen Impulse und Anregungen für die tägliche Praxis. Spannend und glamourös wird es bei den Make-up Meisterschaften, Award-Verleihungen oder der


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Modenschau. Dank der Fachbesucherregis­ trierung bleiben die Profis unter sich. Produkte und Anwendungen zum Wohlfühlen stehen im Fachbereich Wellness & Spa in Halle 9 im Fokus. Die Aussteller informieren über aktuelle Trends und Anwendungen sowie über Therapie- und Kabinentechnik. Am Treffpunkt Wellness & Spa stehen Businessthemen, Trends und Treatments auf dem Programm. Zudem stellen spezialisierte Anbieter modernes

Spa Design, Spa Brands und innovative Spa Treatments vor. Organisiert wird das komplette Programm von Sylvia Glückert, Inhaberin der Unternehmensberatung für Spa und Wellnessanlagen WellConsult. Eines der Highlights im Programm ist die Auszeichnung des Spa Managers des Jahres, die bereits zum achten Mal vergeben wird. Bereits im vergangenen Jahr wurden zudem mit dem Beauty Web S@lon die Bereiche Digitalisierung und Soziale Medien

erstmals in den Fokus gerückt. Kostenfreie Workshops rund um die Themen Internet, Social Media und Online-Marketing werden auch zur Ausgabe 2019 in Halle 10 angeboten. Die Beauty Düsseldorf ist ausschließlich Fachbesuchern zugänglich, die sich vorab online registrieren können. www.beauty.de www.prowein.de

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H OT EL & PR A X I S

H OT EL W ER D EN FEL SER EI I N G A R M I SC H - PA R T EN K I RC H EN

Moderne Heimat Zeiten ändern sich – Wurzeln bleiben: Das Motto der Werdenfelserei in Garmisch-Partenkirchen ist die Rückbesinnung auf Ursprüngliches. Eröffnet wurde das bemerkenswerte Boutique-Hotel im Mai 2018. Von Eva Mittner Seither ist das Interesse groß: Wohnzimmerstyle mit frischen fröhlichen Farben, organische Formen, die dem Auge schmeicheln, und viele kleine handwerklich ausgeformte Details – alles so einfallsreich gemacht, dass man auch über viele Urlaubstage immer wieder Neues entdecken kann. Zum ungewöhnlichen Namen kam das Haus durch das Werdenfelser Land, das sich in Bayern von Mittenwald bis nach Farchant erstreckt und seinen Namensursprung der mittelalterlichen Burg Werdenfels verdankt. In dieser beliebten Urlaubsregion hat die Gastgeberfamilie Erhardt ihr Refugium eröffnet, das sich schon rein äußerlich als Hingucker positioniert und Garmisch-Partenkirchen neue Impulse verleiht.

Planung erinnert die Bauweise nun stark an traditionelle regionale Heuscheunen und bäuerliche Nutzbauten. Das fertige Gebäude leuchtet inzwischen aus der grünen Umgebung hervor. Gebaut wurde das Haus auf dem Gelände eines ehemaligen Kneippkurheimes, vormals einer historischen Hofanlage aus den 1940er Jahren – unmittelbar angrenzend an den beliebten Michael-Ende-Park. „Anfangs waren das mit knapp 3.300 Quadratmeter nicht besonders große Grundstück und die Nähe zum öffentlichen Park ein Manko“, erzählt Franz Erhardt. „Kann man hier genug Optisches Herzstück in der Lobby ist ein umgekehrter Baum, der Außenflächen für Gäste anbieten, war zunächst die Frage. Heute mit den Wurzeln nach oben zeigt. Er demonstriert, worum es hier wissen wir, was wir tatsächlich an durchgängig geht: um die eigenen Wurzeln, um das Thema Heimat wertvoller Umgebung dazu beund das Geerdet-Sein – alles, was ein starker Baum verkörpert. kommen haben. Einen unmittelbaren Anschluss an die Natur, den Auch innen strahlt das Hotel Besonderes aus: Optisches Herzstück in der überall gegenwärtigen Blick ins Grüne und den traumLobby ist ein umgekehrter Baum, der mit den Wurzeln nach oben zeigt. Er de- haften Kurpark als Garten – alles gratis für unsere Gämonstriert, worum es hier durchgängig geht: um die eigenen Wurzeln, um das ste.“ So wurde aus der anfänglichen Schwäche durch Thema Heimat und das Geerdet-Sein – alles, was ein starker Baum verkörpert. die Park-Verknüpfung eine überaus willkommene StärAuch die beauftragten Architekten w2 Manufaktur aus dem österreichischen ke. „Natürlich haben wir hier einiges riskiert“, ergänzt Leogang haben sich viel zu diesem Thema einfallen lassen. Nach gründlicher Monika Erhardt. „Allein die Zeit, bis man weiß, was PROFILE Sehr geerdet: Die

n Das Boutique-Hotel Werdenfelserei eröffnete im Mai 2018 mit

Franz Erhardt mit ihren

n Bauaufgabe war der Neubau einer Hotelanlage mit Wellnessbereich, Außenpool

Katharina. Zentrales

n Zimmer und Suiten: 43 Studios und acht Suiten, aus Zirbenholz gefertigt n Im Spa gibt es einen Rooftop-Pool, Ruhe- und Fitnessräume, Whirlpool und vier

Töchtern Barbara und Thema ist im Hotel,

die Kraft der eigenen

Wurzeln zu mobilisieren und dadurch zu wachsen

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außergewöhnlicher Hotel-Architektur und dem Motto „Wurzeln finden“ und Tiefgarage

Saunen

n Gastgeberfamilie Erhardt beschäftigt insgesamt 50 Mitarbeiter n www.werdenfelserei.de

Fotos: Werdenfelserei, Günter Standl

Gastgeber Monika und


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Mehrgeschossiges Bauen in Holz Bauherren und Architekten setzten bei der Werdenfelserei auf die gesunde Massivholzbauweise und den zügigen Aufbau mittels elementierter Holzbau­ elemente. Somit erreichte man geringe Aufbauzeiten des Gebäudes allein deshalb, weil der Hauptteil der anspruchsvollen Zusammenbauten einschließlich der

Dachfenster bereits in der Produktionshalle der Zimmerei stattfand. Dies benötigte eine präzise Planung, exakte Vorproduktion und schließlich eine geraume Anzahl bestens ausgebildeter Holzfachexperten, die ein Holzgebäude präzise, qualitätsbewusst, schnell und sicher aufbauen können.

man erreichen möchte. Wir mussten viel ausprobieren ihres Bauwerks, auch im Hinblick auf die Materialwahl. Erdgeschoss sowie und auch wieder verwerfen können. So haben wir das Keller und Tiefgarage sind aus dem interessanten Betonwerk gebaut. In VerGespür für lebendige Räume bekommen. Jetzt sind wir bindung damit war das Naturtalent Holz als Baustoff gefragt. Viele heimische angekommen und glücklich, mit 50 engagierten Mitar- Holzarten wurden beim Bau verwendet: Fichte in den Vollholzwänden, die beitern diesen Erfolg teilen zu können.“ Fassade aus Lärche, die Betten und der Wellnessbereich aus Zirbe, die für „Wir sind beide hier aufgewachsen und fühlen uns der einen entspannenden Duft sorgt. Gegend stark verbunden“, fügt sie hinzu. „Zwar haben Holz also, wohin das Auge blickt: ob im Innen- wie auch im Außenbereich. wir uns hier vorrangig auf unsere Wurzeln konzentriert, Der Baustoff dominiert das architektonische Erscheinungsbild und macht die wollen das aber in facettenreicher und moderner Viel- hochwertige Bauweise für den Besucher sicht- und fühlbar. Die Holzbauweise falt verwirklichen. Holz als Naturbaustoff passt diesbe- über so viele Geschosse erfordert gemäß BayBo die Gebäudeklasse 5. Alle trazüglich perfekt zu uns.“ genden Wände, Pfeiler und Stützen müssen die bauaufsichtliche Anforderung In enger Zusammenarbeit mit den engagierten Archi- „feuerhemmend“ erfüllen. In der Praxis heißt dies: Mehrgeschossige Holzbautekten Nicole Waltl-Piffer und Alfred Waltl gelang das ten wie die Werdenfelserei weisen hinsichtlich ihres brandschutztechnischen einzigartige Bauwerk binnen rund 15 Monaten Bauzeit. Sicherheitsniveaus keine Unterschiede zu Bauten aus Stahlbeton oder MauerWichtig war den Bauherren die eindeutige Distanzie- werk auf. rung zu einem austauschbaren Allerwelt-Stil. Fokussiert Auch drinnen geht es alles andere als langweilig zu: Besonderes Augenmerk wurde dagegen ein erholsames „Wohlfühl-Zuhause auf haben die Architekten auf die Ausrichtung der offenen Sichtachsen gelegt. Zeit“, unterstrichen durch modernen Touch und aus- So wird der Blick von allen Räumen und Gängen aus immer wieder gezielt gereifte Technik. Das ist gelungen – wenn auch nicht zu den schönen Motiven der Bergwelt, den Kirchtürmen und geradewegs in gleich auf Anhieb, denn bis alle Ideen durchgeplant, den atmosphärischen Kurpark gelenkt. Auch den Mühlbach hinter dem Haus en detail besprochen und schließlich genehmigt waren, haben die Planer direkt integriert: Das Mühlrad, das sich rauschend im Bach dauerte es rund zwei Jahre. bewegt, wurde mit einer großen Bachterrasse verknüpft, eine organisch ausInnovativ und mutig: Eines der herausragenden Merk- geformte Brücke führt von dort in den Park. male der Bauweise ist die verwendete „Stampfbetonwand“, die das Unbeeindruckt steht die Zugspitze mit ihren Begleitern vor den Gebäude rahmt. Eine prägnante Konstruktion der Planer – hier bodentiefen Fenstern der Werdenfelserei – zu jeder Jahreszeit ein wurden verschiedene Betonarten Blickfang. In luftiger Höhe im rund 900 Quadratmeter großen und mit unterschiedlichen Betonfarzweigeschossigen Spa genießt man den Blick auf die steinernen ben- und Körnungen gemischt und Gesellen, beispielsweise vom Rooftop-Pool aus. eine spannende optische Basis für das Gebäude realisiert. Diese Jahrhunderte alte Bauweise ist typisch für die Region Die Zimmer – hier Studios genannt – sind unterschiedlich gestaltet, aber gleich und wird traditionell schichtweise eingefüllt und „ge- im Look: viel duftende Zirbe, viel Naturweiß und Grau, einige wohltuende Akstampft“ – also per Hand verdichtet. So entsteht die mit zente in Weinrot. Es gibt sie in den Größen S, M und L auf drei Stockwerken, Abstufungen spannend strukturierte Form. Besonde- sie sind zwischen 28 und 36 Quadratmeter groß. Ergänzt werden sie durch ren Wert legten die Erhardts auf den regionalen Bezug acht Suiten ab 58 Quadratmeter. Den Boden bedecken überall großfor-

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H OT EL & PR A X I S

H OT EL W ER D EN FEL SER EI I N G A R M I SC H - PA R T EN K I RC H EN

matige Eichendielen. Schön schlicht, aber edel kommen Innenausstattung und die passenden Textilien in kontrastreichem Zusammenspiel daher. In den Zimmern beeindrucken beispielsweise Lampenschirme aus Bergheu oder manche Wand aus Rinde oder Moos. Die 90 Quadratmeter große Chalet Suite verfügt über zwei Schlafzimmer, einen offenen Kamin und eine private Sauna. Die Top-Suite mit 60 Quadratmeter Wohnraum bietet zusätzlich einen Hot-Tub auf der ebenso großen Dachterrasse. Luftige Klarheit herrscht in allen Räumen. Auch in den beiden barrierefreien Zimmern. Hier war es den Gastgebern wichtig, die Zimmer so aufzubau-

man den Blick auf die steinernen Gesellen, beispielsweise vom Rooftop-Pool aus. Hier gibt es außerdem drei verschiedene Saunen und ein Dampfbad, vier Anwendungsräume und die Spa-Lounge mit offenem Kamin. Auch konferiert wird auf dem Dach mit Blick auf das Gebirge. Der Konferenzraum bietet moderne Lichtund Tagungstechnik, Verdunkelung, unterschiedliche Anordnungsmöglichkeiten der Stühle sowie Tische und mündet in eine erholsame Tagungsterrasse für Konferenzen Sonntags lockt dann der „Sonntagsbraten“ mit bayerischen Bei­ unter blauem Himmel. Bestens geeignet für beispielsweise kreative lagen, für die ganze Familie und in ursprünglichem Kochgeschirr Mittagspausen. Hier oben gibt es serviert. Ein großes Thema im Hotel ist die Kochschule. Etwa einmal auch die Kochschule mit Themenim Monat wird es ab Frühjahr 2019 Kochkurse geben. Kochkursen des Küchenchefs. Für spezielle Anlässe kann die Weren, dass sie einfach und unkompliziert nutzbar sind. „Es lag uns am Herzen, denfelserei auch exklusiv gebucht werden. bei diesen beiden Einheiten die Badezimmergestaltung zwar barrierefrei Insgesamt 124 Gäste finden im Hauptrestaurant an groauszuführen, dies aber dennoch heimelig und im Stil aller anderen Zimmer ßen und kleinen Tischen, in der ganz klassischen Kaumzusetzen. Die bedurfte einiges an Denk- und Planungsarbeit, ist jedoch minstube und einer zünftigen Bauernstube Platz. Für schließlich richtig gut gelungen“, berichtet Monika Erhardt. Auch sonst ist das das kulinarische Konzept benötigte es einen passenHotel barrierefrei von der Tiefgarage bis zum Wellnessbereich. den Küchenchef. Bekannt für handwerklich exzellente Unbeeindruckt steht die Zugspitze mit ihren Begleitern vor den bodentiefen sowie kreative Küche, zeigt der 25-jährige Johannes Fenstern der Werdenfelserei – zu jeder Jahreszeit ein Blickfang. In luftiger Wäger in diese Position im Restaurant „Wurzelwerk Höhe im rund 900 Quadratmeter großen und zweigeschossigen Spa genießt – Küche & Kochschule“ fortwährend, dass er sein

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Handwerk versteht und liebt. EiIn den Zimmern beeindrucken beispielsweise Lampenschirme nen Namen hat sich der Jungkoch aus getrocknetem Bergheu oder manche Wand aus Rinde oder und gebürtige Garmisch-PartenkirMoos. Die 90 Quadratmeter große Chalet Suite verfügt über zwei chener bereits an verschiedenen Stationen gemacht, jetzt sorgt er Schlafzimmer, einen offenen Kamin und eine private Sauna. in der oberbayerischen Heimat für bodenständige und ehrliche Küche. „Die neue Stelle ist wie ein Jackpot für mich. Von tet wird und auch gangweise bestellt werden kann. Daneben stehen auch altAnfang an war mein Traum, ein Restaurant in meiner bayerische Gerichte, wie beispielsweise „Kartoffelhafer“ sowie „Werdenfelser oberbayerischen Heimat zu leiten. Ich wollte nie etwas Rehrücken mit Spitzkohl aus dem Feuer, grüner Apfel, Kümmel und Holzkohanderes sein als Koch“, so Wäger. leöl“ oder auch „Schnitzel mit Preiselbeeren und Kartoffel-Radieserlsalat“ auf Serviert werden regionale Spezialitäten, eigens geba­ der Karte. Sonntags lockt dann der „Sonntagsbraten“ mit bayerischen Beilagen, ckenes Brot und auch Milch, Eier, Joghurt, Käse und für die ganze Familie und in ursprünglichem Kochgeschirr serviert. Ein großes Co. aus der regionalen Käserei. Ab mittags gibt es bis Thema im Hotel ist die Kochschule. Etwa einmal im Monat wird es ab Frühjahr in den frühen Abend – sowohl für Hotelgäste als auch 2019 Kochkurse geben. externe Besucher – einen ausgedehnten Lunch mit Erst kürzlich konnte man für die Werdenfelserei die Auszeichnung „Hideaways Snacks, Salaten, Suppen und süßen Köstlichkeiten aus Newcomer of the Year 2018“ entgegennehmen. Die Gastgeberfamilie Erhardt der hauseigenen Patisserie. Im Restaurant des Hauses, hat es geschafft, einen Ort zu kreieren, der durch seine Präsenz beeindruckt welches für jedermann am Abend öffnet, wird es alle und sich gleichzeitig harmonisch in die die lange gewachsene Umgebung sechs Wochen eine neue kreative Speisekarte geben einfügt. – bestellt wird à la carte. Ein Highlight: Das SechsGang-Wurzelwerk-Menü, welches bewusst mit Blüten, Beeren, Knollen und Wurzeln aus der Region zuberei-

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H OT EL & PR A X I S

A R BO R E A I N N EUS TA DT / H O L S T EI N

Ferienhotellerie 4.0

Mit dem im Juli 2018 eröffneten Arborea bekommt das verschlafene Neustadt in Schleswig-Holstein neue Gästezielgruppen. In Top-Lage an der Lübecker Bucht ist es das einzige Hotel auf dem 500.000 Quadratmeter großen ancora Marina Yachthafen. Von Susanne Plaß

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keit und Kommunikation in den Mittelpunkt, nimmt aktive und neugierige Urlauber ins Visier. „Mit dem vierstöckigen Hotel an der Spitze der ancora Marina ist jetzt die Kernliegenschaft fertig entwickelt“, so Oliver Seiter, Geschäftsführer der Fünf-Sterne Marina mit 1.400 Liegeplätzen für Schiffe bis vier Meter Tiefgang. „Das Hotelkonzept wurde von Johann Kerkhofs, Geschäftsführer der Orange Lion Hospitality & Real Estate Solutions, entwickelt, der sich im Projektverlauf mit den Partnern Gerhard J. Geising und Arne Schmidt mit der Marke Arborea selbstständig machte.“

Verbindungen schaffen

Arborea leitet sich ab von Arbor, lateinisch für Baum, dem Vernetzungswunder der Natur: „Wir wollen Urlaub besser machen – kommunikativer! Die Deutschen haben ein Problem, denn sie kommunizieren nicht miteinander wie die Holländer oder Öster-

Diese Seite oben: Herzstück des Resorts: The

Stairs. Die Gäste treffen sich hier zum Beispiel zum Reden, spielen

gemeinsam Karten oder schauen Fußball

Mitte: Im Restaurant The Grand Grand Grill gibt

es regionale, saisonale

Küche von Küchenchef

Mario Büsch und seinem 17-köpfigen Team

Unten v. l.: Frühstücks-

raum und Deli; Bar und

Rezeption; Tagungsraum

Fotos: Arborea Hotels & Resorts, Daikin, JOI Design, Susanne Plaß, Sternenregen

Unter dem Motto ‚Experience.Together.‘ erfahren die Gäste einen legeren und vernetzten Urlaub. Es wird ein Füllhorn an gemeinsamen Aktivitäten, Naturerlebnissen und Entspannung geboten – vom Segeltörn über Handwerkskurse bis zu Fitness und Yoga. „Wir holen das, was uns glücklich macht, wieder in den Mittelpunkt. Eine Radtour, am Lagerfeuer singen, gemeinsames Kochen in der offenen Küche oder unter Anleitung Kreatives aus Altem in unserer Werkstatt Docks schaffen – alles ohne Mitmachmaxime und unterstützt von moderner Technologie“, erklärt Initiator Johann Kerkhofs seine Idee von Urlaub 4.0. „Die klassische Ferienhotellerie ist 1.0, der Wellnessboom löste 2.0 aus, 3.0 ist die All-Inclusiveund Club-Hotellerie. Jetzt startet Arborea mit der Ferienhotellerie 4.0 durch“, so der Mitgesellschafter und Geschäftsführer der Arborea Hotels und Resorts. Das zukunftsweisende Resortkonzept rückt Nachhaltig-


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Unter dem Motto Experi-

ence.Together. werden den Gästen viele gemeinsame Erlebnisse geboten: vom

Segeltörn über Handwerkskurse bis zum Yoga

reicher“, so Kerkhofs: „Wir werden immer mobiler, agiler und reisen mehr, aber wir sind auch an Ort und Stelle beweglicher geworden. Unser Programm ‚Experience.Together.‘ bietet gemeinsame, unvergess­ liche Erlebnisse, die Verbindungen zwischen den Gäs­ten schaffen.“ Rund 30 Millionen Euro hat die ancora Marina als Eigentümerin in das Hotel mit 124 Zimmern und Suiten, den Restaurants The Grand Grand Grill und Deli’Cara, zwei Bars, der Kommunikationsfläche The Stairs, dem Wellnessbereich, den Eventräumen Spirit und Vision mit Hangout Area und Werkstatt Shop@TheDocks investiert. 2,1 Millionen Euro Fördergelder gab es vom Land Schleswig-Holstein für die Schaffung von Arbeitsplätzen. „Das Familienunternehmen hat mit uns den Managementvertrag für 20 Jahre unterzeichnet“, erklärt der gelernte Koch und Hotelfachmann.

Eine Höhle für die Gäste

Das Arborea Hotel in

Für das trendige Industriedesign mit maritimer Ausstattung zeichnet JOI Design unter Leitung von Corinna Kretschmar-Joehnk verantwortlich: „Unsere Aufgabe war, weg vom Hotel hin zum Resort, und im schlanken Luxus zu denken. Natur und der Gemeinschaftsgedanke stehen im Fokus. Wir haben viel für die neue Marke entwickelt. Zuerst designt man das Zimmer aufgrund der Vervielfältigung. Wir wollten eine Höhle schaffen und haben Wände und Decken blau gestrichen. Die Fensterfront ist mit einem breiten Holzrahmen abgesetzt. Der Wow-Effekt ist der Ausblick in die Natur und auf die Marina. Normal sind wir Innenarchitekten die Storyteller, doch hier lassen wir die See und den Yachthafen wirken.“ JOI Design setzte das Thema Nachhaltigkeit bis ins Detail um: Teppiche aus 25 Prozent alten Fischernetzen und 75 Prozent recycelten Teppichen, Bügel aus

Neustadt ist das einzige Hotel im ancora Marina Yachthafen

124 Zimmer und Suiten gibt es in unterschiedlichen Größen – ob für Familien oder Paare.

Das maßgeschneiderte

Konzept für Klima, Kälte, Heizung und Lüftung kommt von Daikin

Ganzjahrestourismus wird unter anderem durch

das große „Sparadise“ gewährleistet

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gepressten Aktendeckeln, das 80 Quadratmeter Baubanner wurde zu Sitzsäcken, die Zaunplanen von einer Behindertenwerkstatt zu Taschen verarbeitet, Lampen hängen an Segelmasten, Paddel mit Festmachern dienen als Garderobenhalter und Gepäckwagen werden zu fahrbaren Lounge-Möbeln. Heinrich Böhm von JOI Design: „Wir sind auf die Location eingegangen und haben Dinge aus der Region einfließen lassen, darunter alte Planken für den Eingangsbereich, Europaletten als Sitzelemente und Kisten als hängende Leuchten über The Stairs.“

Vorreiter im Umweltschutz

Auch der Gast kann nachhaltig handeln: Verzichtet er einen Tag auf die Zimmerreinigung, gibt es einen Fünf-Euro-Gutschein für die Bar. „Wir bieten unseren Gästen neue Erfahrungen, etwa das Ausleihen von E-Rollern, Elektrowagen und E-Bikes aus Bambus, die in Ghana gebaut und in Kiel veredelt werden. Für gemeinsame Ausflüge stehen ein Transporter und zwei Shuttleboote zur Verfügung“, so General Manager Kurt Weber. Er blickt auf 35 Jahre Erfahrung als Küchenchef, F&B Manager und Direktor zurück. Sein Augenmerk liegt auf dem Ausbau der Gastronomieangebote.

General Manager Kurt Weber & Gründer Johann Kerkhofs

Mix aus Tradition und Crossover

Arborea will Kommunikation vermitteln, aber nicht im Stil von Robinson und Aldiana Clubs, sondern durch Eigeninitiative der Gäste. Herzstück des Resorts ist The Stairs mit großer Fensterfront, wo die Gäste wie auf einem Campus sitzen oder sich in Kommunikationsinseln zum Kartenspielen sowie Fußballgucken auf einer ausfahrbaren Mega-Leinwand treffen. Die offene Bar bedient mit Drinks und Kleinigkeiten. Am Samstag legt ein DJ Lounge-Musik zu Cocktails auf. Hier muss keiner lange alleine bleiben. Das Restaurant The Grand Grand Grill avancierte schnell zum Ankerplatz für Yachtbesitzer und Hotelgäste. Der Aluminiumgrill der amerikanischen Firma Grillworks mit großen Kurbelwellen erlaubt dem Grillmeister, die Höhe der Oberflächen mit dem Grillgut je nach Anstieg und Fall der Flammen einzustellen. Die Küche wird von Mario Büsch verantwortet. „Ich koche regional, saisonal mit guten Produkten. Mein Stil ist ein Mix aus traditioneller und Cross­ over-Küche“, sagt der gebürtige Mecklenburg-Vorpommer. „Ich spreche mit den Produzenten aus der Region, kombiniere dann die Produkte und bringe mein Wissen über Gewürze und das Verhältnis sauer/süß ins Spiel. Der Bauer auf dem Naturland nebenan

Küchenchef Mario Büsch

Auf Solar und Photovoltaik musste aufgrund von Hochwasserschutz verzichtet und die gesamte Technik auf dem Dach justiert werden. Trotzdem ist das Hotelkonzept Vorreiter im Umweltschutz mit energiesparender Gebäudetechnik. Das Arborea konnte die Ausschreibung „FOR F.R.E.E. – Förderprojekt Regenerative Energie-Effizienz“ von Daikin, einem der führenden Hersteller im Bereich Kälte- und Klimatechnik, unter 50 Bewerbern gewinnen und bekam ein maßgeschneidertes Konzept für Klima, Kälte, Heizung und Lüftung – basierend auf erneuerbaren Ener­gien – kostenlos gestellt. So werden die Zimmer über Kanalgeräte klimatisiert, die über das Dreileiter-System individuell gekühlt oder geheizt werden. Alle öffentlichen Bereiche werden über die Luft-Luft-Wärmepumpe VRV IV mit Roundflow Kassetten an den Decken konditioniert. „Wir haben ein eigenes BHKW für das Heizwasser. Über dezentrale Trinkwarmwasserstationen in den Zimmern wird Brauchwarmwasser erzeugt und der daraus resultierende Strom von uns genutzt. Das BHKW temperiert die Warmwasserspeicher“, erklärt Kurt Weber. Die Lebensmittel- und Getränkekühlung übernimmt die Verbundanlage Conveni-Pack von Daikin, die 36 Kühlstellen versorgt.

JOI Design: Corinna Kretschmar-Joehnk & Peter Joehnk

züchtet Wasserbüffel. Wir präsentieren das Fleisch als 100-GrammStück gegrillt, darauf ein kleiner Oktopus mit Quittengel und Dillgurkensorbet und sprechen so alle Geschmacksnuancen an.“ Der 40-Jährige arbeitet mit 17 Köchen, 50 Prozent sind Quereinsteiger.

Hamam und Hunde

Elementar für den Ganzjahrestourismus ist das 1.000 Quadratmeter große Sparadise, das wie die Bars und Restaurants auch Nicht-Hotelgästen zur Verfügung steht. Neben dem Infinity Pool gibt es ein kleines Becken für Kinder. Der Saunabereich auf zwei Ebenen bietet freie Sicht auf Ostsee und Naturparadies – aus der Panorama­sauna und den vielen Ruhemöglichkeiten auch am Kamin. Außergewöhnlich ist die ‚heiße‘ Zeit im zweigeschossigen Saunahaus: unten 60 und oben 90 Grad. Auch das Hamam sorgt für wohlige Entspannung nach einem sportlichen Tag. Gäste mit Hunden sind im Resort willkommen. „Wir hatten bis Oktober schon 250 Buchungen mit Hunden und sind jetzt eine Kooperation mit Dogstyler eingegangen“, erzählt der Stratege Kerkhofs, der schon an zwei neuen Arboreas in Österreich und im Harz baut, um die Regionen touristisch einem neuen Publikum vorzustellen.

PROFILE

n Das Arborea in der ancora Marina eröffnete im Juli 2018 in Neustadt in SchleswigHolstein  A n ngestrebt wird Ferienhotellerie 4.0. Unter dem Motto „Experience.Together.“ sollen Gäste miteinander in den Dialog kommen und Erlebnisse teilen n 124 Zimmer und Suiten, zwei Restaurants, zwei Bars, Kommunikationsfläche, Wellnessbereich, Eventräume sowie Werkstatt n Fokus auf Nachhaltigkeit: Das Arborea konnte unter anderem das FOR F.R.E.E. – Förderprojekt Regenerative Energie-Effizienz von Daikin für sich gewinnen n Verantwortlich für Innenarchitektur: JOI Design unter Leitung von Corinna Kretschmar-Joehnk n www.arborea-resorts.com

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ArtHotel Kiebitzberg

Alter Hof am Elbdeich

Hotel Alte Ölmühle

Wo Elbe und Havel locken Grüne Woche in Berlin: In der Brandenburg-Halle präsentierte sich mit der Prignitz auch eine kleine Region, die einiges zu bieten hat. Zeigen wollten das auch die Hotels, die auf der Messe ihre kulinarischen Spezialitäten in den Fokus rückten, die die Philosophie der jeweiligen Häuser widerspiegeln – nicht zu vergessen das Engagement für die Region.

Hotel Alte Ölmühle Das größte Haus von ihnen befindet sich auf dem ehemaligen Industriegelände einer Ölmühle in Wittenberge. Nach mehr als 100 Jahren wurde 1991 der Betrieb eingestellt und das gesamte Gelände unter Denkmalschutz gestellt. In den 2000er Jahren gab es verschiedene Nutzungsideen, aber erst Lutz Lange gelang es, die Alte Ölmühle zu einer Erfolgsgeschichte zu machen. Das Unternehmen, zu dem neben dem Hotel ein großer Erlebniskomplex, eine Freilichtbühne und verschiedene Restaurants gehö-

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ren, wurde von ihm und seinem Sohn Jan aufgebaut. Den Beginn markiert die Schaubrauerei. Es folgte ein Restaurant, in dem die eigenen Biersorten angeboten wurden. Das befindet sich in dem 1878 erbauten Speicherteil, hier wird auch das HerzBräu ausgeschenkt, benannt nach dem Erbauer der Ölmühle, dem Berliner Kaufmann Salomon Herz. Das Restaurant verfügt über 70 Plätze und bietet neben Fleisch-, Fisch- und vegetarischen Gerichten auch spezielle Biergerichte an. Vor der Speicherkulisse gibt es einen

Biergarten, der auch als Veranstaltungsplatz genutzt werden kann. Das erste Hotel eröffnete 2011. Inzwischen sind es zwei mit über 124 Betten in Einzel- und Doppelzimmern sowie in Appartements und Suiten, die von bis zu vier Personen genutzt werden können. Die Gäste blicken entweder auf die Elbe oder auf die Elblandbühne und die imposanten Speicher des Industriedenkmals. In zwei Ölspeicher-Türmen befinden sich heute ein Kletterturm und ein Wasserbecken zum Tauchen. Beides wird von den Hotelgästen

Fotos: Kerstin Zarbock

Drei dieser Hotels, die von den Eigentümerfamilien geführt werden, stellt Kerstin Zarbock genauer vor.


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und Bewohnern der Stadt und Umgebung sehr gut angenommen. Vergangenes Jahr wurde das Loft-Spa fertiggestellt. In 15 Metern Höhe entstand im früheren Speichergebäude eine 2.300 Quadratmeter große Saunalandschaft, zu deren Besonderheiten eine Salzgrotte gehört. Außerdem gibt es sechs Themensaunen, ein Dampfbad, zwei Tauchbecken sowie vier Ruhebereiche mit 150 Liegen. Der Spa-Bereich war der letzte Bauabschnitt auf dem früheren Industrieareal, das mit dem Landesdenkmalpreis ausgezeichnet wurde.

Das Landhotel Alter Hof am Elbdeich liegt direkt an der Elbe im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbaue

Im Restaurant bestimmen die Schlüsselwörter

regional und saisonal das Konzept. Die Spezialität sind ayurvedische Gerichte

Sechs individuell eingerichtete Komfortdoppelzimmer werden in Unbesandten geboten, 24 Betten sind insgesamt verfügbar

Im Jahr 2017 kamen über 250.000 Gäste in die Ölmühle, 2019 möchte man diese Zahl steigern. „Die Prignitz gehört zu den beliebten Reisezielen in Deutschland, das müssen wir noch stärker nutzen“, sagt Lutz Lange. Dazu gehört für ihn eine enge Zusammenarbeit mit anderen Anbietern, um mehr Gäste anzusprechen, etwa mit den Veranstaltern der Landesgartenschau 2019 in Wittstock. Lutz und Jan Lange haben auf der Grünen Woche eine erste Kooperation vorgestellt, so wird man in der Ölmühle Karten für die LAGA verkaufen und sich in Wittstock mit dem HerzBräu und dem Bierkäse präsentieren. Ein weiterer Plan für 2019 ist es, zu Saisonbeginn 16 Stellplätze für Caravaner zu schaffen. Dass sich Lutz Lange nicht auf seinen Erfolgen ausruht, zeigt sein bundesweites Engagement. Inzwischen sind er und sein Sohn unter anderem Miteigentümer des Bad Rochacher Kulturhotels und des Sonneberger Spielzeughotels. www.oelmuehle-wittenberge.de

In den denkmalgeschützten Gebäuden der

­Alten Ölmühle vereinen sich Erlebnisgastronomie und Historie

Im Jahr 2009 startete man in Wittenberge mit

einer Schaubrauerei. Hier werden HerzBräu Pils, Spezial und Dunkel gebraut

Eins der Highlights: Der Kletterpark in einem der alten Ölspeichertürme

Alter Hof am Elbdeich Klein, aber fein ist das Hotel und Restaurant Alter Hof am Elbdeich, welches sich ebenfalls auf der Grünen Woche präsentierte. Das Hotel befindet sich in Unbesandten, direkt an der Elbe, im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbaue. Beim Prignitz-Tag wartete es mit ayurvedischer Küche auf und bot den Knieperkohl sowohl klassisch als auch in einer veganen Variante an. Dass auch Rote Bete mit Variationen von Steckrübe und Gnocchi sowie Charolais-Rind, Möhrenkuchen mit Orangenfrischkäse und Ayurveda-Kräuter am Berliner Messe-

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stand zu finden waren, ist Ausdruck der Philosophie, die Annett Senst und Dirk Wolters vertreten. Sie sind seit 2010 die Eigentümer des Hotels, dessen Kauf für sie ein Glücksfall war, denn sie wollten sich unbedingt selbstständig machen. Sofort begannen sie mit der Umsetzung ihrer Ideen. Das Konzept für das Restaurant: regional, saisonal. Die Spezialität: Ayurveda. Von Anfang an bezogen Senst und Wolters ihre Nachbarn sowie die Umgebung mit ein, arbeiteten mit regionalen Anbietern zusammen. Senst betont, wie wichtig die Anbindung in der Region ist, ohne die man sicher keinen Erfolg gehabt hätte. Inzwischen kommen Gäste wegen der guten Küche nach Unbesandten, viele fragen nach dem veganen und vegetarischen Angebot, aber auch nach den klassischen Gerichten. Nicht umsonst heißt es auf der Speisekarte „Raffinierte Normalität aus unserer Naturküche“. Obwohl Senst gelernte Köchin ist, spielt ihr Mann in der Küche die Hauptrolle. „Er ist experimentierfreudig und hat immer wieder neue Ideen. So bleibt unser Angebot immer interessant“, meint die Chefin. Das Restaurant hat Platz für 55 Personen, außerdem gibt es eine große Sonnenterrasse. Das kleine Hotel ist ideal für Reisende geeignet, die Wert auf gesundes Essen, Bewegung und Wellness legen; dafür sorgen ein Fahrradverleih und eine Sauna. Insgesamt sind 24 Betten verfügbar, neben den individuell eingerichteten Zimmern kann man sich auch in eine Ferienwohnung einmieten. Bereits beim Start wurde Wert darauf gelegt, Mitarbeiter zu beschäftigen, die in der Region leben und sich mit dem Konzept identifizieren. So bindet man Fachkräfte ans Haus und Stammgäste freuen sich über bekannte Gesichter. Wichtig ist der Zusammenhalt der acht Mitarbeiter, eine Gemeinschaft, die den Betrieb prägt. Für

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2019 kündigen die Eigentümer interessante Neuerungen an, so gibt es einen neuen Wohlfühlbereich für die Gäste und ein gesondertes Ferienhaus. Auch hier zeigt sich: Es gibt keinen Stillstand und schließlich hat man einen Ruf zu bewahren, denn GEOSaison kürte das Hotel und Restaurant Alter Hof zu den schönsten Landhotels in Deutschland. www.alter-hof-am-elbdeich.de

ArtHotel Kiebitzberg Das ArtHotel Kiebitzberg in Havelberg war 2019 zum ersten Mal auf dem PrignitzStand der Grünen Woche vertreten. In der Vergangenheit hatte man sich in der Halle des Landes Brandenburg präsentiert, denn Renate Lewerken, Chefin des ArtHotels, ­ und ihr Mann Andreas sind ein bekanntes Unternehmerpaar der Region. Sie setzen voll und ganz auf das Konzept des Familienbetriebs. „In Krisensituationen ist das Familienunternehmen ein fester Verbund“, sagt Andreas Lewerken. Gemeinsam begann das Ehepaar 1985 mit der Produktion von Holzspielzeug, wandte sich nach der Wende 1989 der Inneneinrichtung zu. Im Laufe der Zeit kamen Mineralstoff-Design, Schiffsinnenausbau, Schiff- und Yachtbau sowie Pontons hinzu. All diese Gewerke fanden später beim Bau und Betrieb des Hotels Berücksichtigung. Entsprechend dem Motto „Erleben Sie unseren Innenausbau in unserem lebenden Schauraum. Im Insgesamt 31 komfortable Zimmer und Suiten warten im ArtHotel Kiebitzberg auf Gäste. Ins „Kunstquartier“ werden Künstler aller Genres eingeladen

Im Slow Food-Restaurant Schmokenberg

werden traditionelle und zeitgemäße Gerichte serviert, von Küchenchef Sebastian Bohm und seinem Team modern interpretiert

ArtHotel Kiebitzberg zeigen wir unser komplettes Können!“ startete 2011 der Hotelbetrieb im Gästehaus, kurz darauf wurden die Umbauarbeiten am Haupthaus abgeschlossen. Obwohl es anderes geplant war, übernahm Renate Lewerken die Leitung des Hauses; sie erinnerte sich, dass es in der DDR unaufgeregter zuging, wenn Frauen die Chefs waren. Schon beim Betreten des Hotels und der Zimmer ist man beeindruckt. Architektur und Interieur – beides zeitlos, funktional, geradlinig, schnörkellos und doch wohnlich sowie bis ins Detail wohl durchdacht – sind hochwertig umgesetzt. Die 31 Zimmer und sieben Suiten wurden individuell eingerichtet, fast alles stammt aus den firmeneigenen Werkstätten. Zum Hotel gehört das Restaurant Schmokenberg mit Küchenchef Sebastian Bohm. Ob Frühstück oder die Speisen am Abend – alle Zutaten kommen aus der Region, das Fleisch von Wagyu-Rind bezieht man von einem ansässigen Züchter, die Kräuter kommen aus dem Hotelgarten. Das Restaurant wurde neu in den aktuellen Slow Food Genussführer 2019/2020 (Oekom Verlag) aufgenommen. Von Anfang an war das ArtHotel auch ein Ort für Kunst und Kultur. Ins „Kunstquartier“ werden Künstler aller Genres eingeladen, es gibt Ausstellungen, Theateraufführungen und Konzerte. Die Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband der Stadt Havelberg gehört zum Konzept. Die Kiebitzberg-Werft wird von Andreas Lewerken und seinem Sohn erfolgreich geführt. 2008 begann der Floßbetrieb PonTom. Natürlich gibt es am Hotel eine Anlegestelle. Gäste können sich mit den modernen Flößen fast lautlos über die Havel gleiten lassen und mit Glück den perfekten Sonnenuntergang erleben. www.arthotel-kiebitzberg.de


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Eine Adresse des guten Geschmacks

Ein Flaggschiff der

Hamburger Hotellerie: Fünf Sterne leuchten an der Moorweide

zwischen Dammtor und Rotherbaum

Seit 1985 begeistert das Grand Elysée die Hamburger und Gäste aus aller Welt. Der eigene Anspruch ist hoch – und gilt gerade in der Hansestadt auch für Kaffeespezialitäten. Wer die lebendige Hotelhalle des Grand Elysée Hamburg betritt, spürt sofort: Hier schlägt das Herz des Hotels. Mit 510 Zimmern, davon 18 Suiten, fünf verschiedenen Restaurants, dem Boulevard Café, der Bourbon Street Bar, dem großen Elyseum Wellness & Spa, einer eigenen Galerie sowie 30 Veranstaltungsräumen ist das Grand Elysée das größte privatgeführte Fünf-Sterne-Luxushotel Deutschlands. Dabei ist die Handschrift des Hotelgründers und Eigentümers Eugen Block an jedem Detail des HotelEnsembles zu erkennen. So finden sich im gesamten Haus mehr als 1.100 Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Aquarelle oder Grafiken und geben dem Hotel ei-

nen ganz eigenen Charme. Die Sammlung der Familie Block im Grand Elysée Hotel Hamburg ist damit wohl eine der bedeutendsten Privatsammlungen gegenständlicher Kunst in norddeutschen Raum. Eugen und Christa Block prägen durch ihr Engagement den familiären Charakter des Hauses und definieren Fünf-Sterne-Hotellerie immer wieder neu. Wiederkehrende Auszeichnungen wie Location Award, Hotelier des Jahres, Feinschmecker Preis, Hamburger des Jahres, VDR Best Business Hotel oder Top Ausbilder des Jahres bestätigen das Erfolgskonzept.

Leysieffer Kaffee mit seinen Spezialitäten

ist Partner des Grand Elysée – im Zimmer

zum Beispiel für kleine Auszeiten zwischendurch

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Über zehn Zimmerkategorien sind im Grand Elysée Hamburg buchbar. Vom Grand Classic Zimmer mit 30 Quadratmetern bis hin zur 200 Quadratmeter umfassenden Grande Suite. Was sie eint, ist die hochwertige Ausstattung, die Liebe zum Detail und Leysieffer Kaffee­spezialitäten für einen genussvollen Start in den Tag oder kleine Auszeiten zwischendurch. „Dass sich die Gäste wohlfühlen, hat für mich oberste Priorität. Wir bieten unseren Gästen in allen Bereichen des Hauses Qualität auf höchstem Niveau und überzeugen durch ehrlichen, lebendigen und freundlichen Service“, so André Vedovelli, General Manager im Grand Elysée Hamburg. „Diesen Anspruch haben wir selbstverständlich auch an unsere Partner. Wir wollen hochwertige Produkte und erstklassige persönliche Beratung. Mit den Ley-

Fotos: Grand Elysée Hamburg, Leysieffer Kaffee (1)

Das Besondere ist Programm


25 Die legendäre Hotelhalle: Vom zentralen

Boulevard aus finden Besucher und Gäste die Restaurants, die Bourbon Street Bar und das Boulevard Café

Der Tag beginnt mit einem Frühstück im

Restaurant Le Parc, das Boulevard Café bietet Kaffee- und Kuchenspezialitäten

sieffer Kaffeespezialitäten haben wir eine ideale Ergänzung für unser Heißgetränke-Portfolio entdeckt. Die Premium-Qualität und der herausragende Service haben mich direkt überzeugt. Damit ist Leysieffer Kaffee genau der richtige Partner für uns, denn durch unsere unterschiedlichen Gastronomiebereiche sind auch die Anforderungen an den Kaffee sehr vielseitig “, so Vedovelli weiter. Martin Lucht, Geschäftsführer Leysieffer Kaffee, knüpft an diese Argumentation an: „Es scheint, als hätte die gehobene Gastronomie und Hotellerie auf eine neue, unverbrauchte Kaffee-Marke mit Premium-Service gewartet. Unsere Partner lieben das Besondere und möchten sich auch beim Heißgetränkeangebot differenzieren und ihren Gästen Spitzenqualität bieten.“ Das Konzept des Unternehmens sehe Folgendes vor, so Lucht: „Wir stellen die Erstausstattung für die Hotelzimmer kostenlos zur Verfügung und je nach Anforderung des Hauses wird jedes Konzept dann gemeinsam final maßgeschneidert und individuell umgesetzt. Ergänzend gibt es selbstverständlich ein Angebot für die Bereiche Gastro und Bankett, um das Heißgetränkeangebot zu vervollständigen.“ Kaffee-Experte Martin Lucht fährt fort: „Wir freuen uns und sind auch ein wenig stolz, dass wir bereits zwei Jahre nach Einstieg mit Leysieffer Kaffee in die Gastronomie und Hotellerie exklusive Namen zu unseren Premium Partnern zählen dürfen und nun auch das Grand Elysée Hamburg begeistern konnten.“

In Perfektion

Für Genussmomente in allen Restaurants und Bars des Grand Elysée Hotels trägt Küchendirektor Peter Sikorra die Verantwortung. Der Chefkoch liebt, was er tut und bietet mit seinem Team von zirka 50 Mitarbeitern eine kulinarische Vielfalt in Top-Qualität, die ihresgleichen sucht. Mit Leidenschaft und dem Einsatz hochwertiger Lebensmittel werden täglich etwa 1.000 Gäste im Grand Elysée Hamburg kulinarisch verwöhnt. So kann der Tag entspannt mit einem ausgewogenen Frühstück im Restaurant Le Parc beginnen oder einem Croissant im Boulevard Café, das köstliche Kuchen- und Kaffeespezialitäten bereithält. Wer erstklassiges Fleisch der besten Rinderherden der Welt genießen möchte, ist im Prime Beef Steakrestaurant Theo‘s genau richtig.

Dank Auswahl und Zuschnitt in der eigenen Fleischerei, Dry Aging von 40 Tagen und der Zubereitung im 800 Grad heißen Southbend Ofen wird eine Steak-Qualität erreicht, die keine Wünsche offen lässt. Freunde der traditionellen italienischen Küche genießen in der Piazza Romana la Dolce Vita und französische Küche der Extraklasse erwartet den Gourmet in der Brasserie Flum. Abends besticht die Oyster Bar mit außergewöhnlichen Cocktailkreationen und frischen Meeresfrüchten und die Bourbon Street Bar lädt zu Live Musik ein. Neben dem vielfältigen Genuss für Augen und Gaumen kommt auch das Thema Wellness, Spa und Beauty im Grand Elysée Hotel Hamburg nicht zu kurz. Auf mehr als 1.000 Quadratmetern bietet das Elyseum ein vielseitiges Wellnessangebot und wohltuende Spa-Behandlungen. Damit sich das Grand Elysée Hamburg in seiner Philosophie treu bleibt und der Gast weiterhin immer wieder Neues in der Hotelwelt entdecken kann, wird gerade schon die nächste Idee umsetzt: In der siebten Etage des Hotels entsteht eine eigene Dachterrasse. Auf einer Grundfläche von 160 Quadratmetern und auf zwei Ebenen haben dann rund 50 Personen Platz, um über den Dächern Hamburgs bei einem Drink die Schönheit der Hansestadt zu genießen.

PROFILE

n Seit 1985 empfängt das Fünf-Sterne-Hotel Grand Elysée Hamburger und Gäste aus aller Welt, gegründet wurde es von Eugen Block n 510 Zimmer, davon 18 Suiten n Kulinarisch werden fünf Restaurants, das Boulevard Café und die Bourbon Street Bar geboten. Verantwortlich ist Küchendirektor Peter Sikorra n Elyseum Wellness & Spa mit mehr als 1.000 Quadratmeter Fläche, die Galerie im Elysée und 30 Veranstaltungsräume n Augenmerk auf Qualität und Genuss, dafür sucht man sich Partner wie Leysieffer Kaffee n www.grand-elysee.com ; www.leysieffer-kaffee.com

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M A N AG EM EN T & M A R K E T I N G

12.18 . I N V E S T M EN T M A N AG EM EN T & 7PI N E S

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Das 7Pines Resort Ibiza liegt auf einer Klippe an der West-

küste der Insel. Die Suiten befinden sich in weiß gewaschenen Villen, die parkähnlich angelegt sind

Ibiza auf Fünf-Sterne-Niveau Lässt man an der Westküste Ibizas Partys, Pinienwald und Zufahrtswege hinter sich, so gelangt man in eine eigene Welt: die des 7Pines Resorts. Im Juni 2018 eröffnete das Fünf-Sterne-Luxusresort nach mehrjährigen Im Jahr 2014 erwarb 12.18. das Objekt auf Ibiza, ein 1974 erbautes Hotelresort. Alles war zwar in die Jahre gekommen – aber das riesige Potenzial erkannten die beiden Geschäftsführenden Gesellschafter Jörg Lindner und Kai Richter sofort. Lindner: „Wir konnten gar nicht glauben, dass das noch niemand gekauft hatte.“ Eine aufwändige, jahrelange Bauphase folgte. Entstanden ist ein Fünf-Sterne-Luxusresort auf 56.000 Quadratmetern, das parkähnlich angelegt ist und bereits in der Bauphase im November 2016 in den Kreis der Leading Hotels of the World aufgenommen wurde. Den Namen 7Pines erklärt General Manager Markus Lück: „Pines steht für die Pinien, die auf Ibiza zu finden sind. Und 7 für den Service, den wir an sieben Tagen die Woche bieten.“ Der erfahrene Hotelmanager war in diversen Häusern in Deutschland und international tätig, seit Januar 2016 ist er bei 7Pines auf Ibiza und

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begleitete die gesamte Phase bis zur Eröffnung Mitte 2018. Insgesamt 186 Suiten verteilen sich im Resort – beherbergt sind sie in weißen Villen. Alle sind mit eigenem Balkon oder einer Terrasse und großzügiger Hausbar ausgestattet. Unterschiedliche Schnitte zwischen 48 und 124 Quadratmetern – ob ein oder zwei Schlafzimmer, ein oder zwei Bäder – erlauben es, diverse Gästeklientele zu beherbergen. Familien finden eine passende Suite genauso wie Paare. Ein Clou wartet im Badezimmer: Innerhalb der Dusche lässt sich eine Tür nach draußen öffnen, nicht einsehbar – für das Gefühl, draußen zu duschen. Obwohl alles topmodern ist, wirken die weißen Villen absolut in die Natur eingebettet. Nichts architektonisch Störendes fällt ins Auge. Das liegt daran, dass da­rauf geachtet wurde, den typisch ibizenkischen Stil beizubehalten. Mit dem Laguna Village gibt es außerdem ein Resort im Resort:

Hier umgeben die Suiten einen Pool, der, anders als der Infinity-Pool, auch für Familien mit kleineren Kindern zugänglich ist. Durch den 1.500 Quadratmeter großen Wellnessbereich, Pure Seven Spa, ist auch ein Ganzjahresbetrieb geplant. Kulinarisch stehen den Gästen zwei Res­ taurants und vier Bars im Resort zur Verfügung. Im Restaurant The View genießen die Gäste Frühstück und Dinner mit – der Name verrät es – Panoramablick über das Meer. Die Küche ist europäisch mit koreanischen Akzenten. The Cone Club begrüßt die Gäste bereits ab mittags, hier geht alles etwas entspannter zu. Hervorzuheben ist auch die Pershing-Yacht Terrace, die weltweit erste Cocktailbar, die in Kooperation mit der Luxusyachten-Marke entwickelt wurde. Eine passende Luxusyacht kann von Gästen des 7Pines übrigens für Ausflüge gechartert werden. www.7pines.com

Fotos: 7Pines Resorts, 12.18. Investment Management GmbH

Modernisierungen. Eigentümerin ist die 12.18. Investment Management aus Düsseldorf. Von Maren Bielecke


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I N TERVI EW KAI R IC H T E R & J Ö R G LIN DN E R Herr Lindner, Herr Richter, der Slogan von 12.18. lautet „Anders. Aus Prinzip“. Was macht 12.18. anders als andere Hotelinvestoren? Im Sinne unserer Unternehmensphilosophie verleihen wir unseren Hotels und Ferienimmobilien immer einen besonderen Mehrwert. Seien es mitreißende Outdoor-Erlebnisse wie ein privater Jagdausflug in den schottischen Wäldern, die erlebbare hoteleigene Landwirtschaft im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte oder die exklusive Pershing Yacht mit eigener Crew zum Chartern vor der Küste Ibizas: Wir überraschen unsere Gäste immer wieder aufs Neue mit außergewöhnlichen Angeboten. Dabei sind wir immer auf der Suche nach neuen Kooperationspartnern aus den unterschiedlichsten Disziplinen, um unsere Visionen Realität werden zu lassen.

Begriff „Kollektion“ – eine Auswahl besonderer Hotels, die zwar einen über alle Objekte gleichbleibenden Standard wahren, aber der Einzigartigkeit ihres Standorts Rechnung tragen und individuelle „Mehrwerte“ bieten. Nur außergewöhnliche Standorte in einer einmaligen Lage kommen für unsere 7Pines Resorts infrage – und die sind rar gesät.

Kai Richter (links)

und Jörg Lindner,

Geschäftsführende ­Gesellschafter von 12.18.

Was hat Sie am Projekt auf Sardinien besonders gereizt und wie gestaltet sich die Entwicklungsphase? Das Grundstück an der sardischen Küste hat uns schon beim ersten Besuch überzeugt: Eine weitläufige Anlage auf rund 15 Hektar Fläche, gesäumt von grünen Parks und kleinen Wäldern. Nicht zu vergessen die fünf privaten Strände, die einen Zugang zum Resort vom Wasser aus ermöglichen. In der heutigen

Der Standortfaktor Ihre Hotelprojekte sind geografisch weit gefächert: vom Biggesee im Sauerland über Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern, Schloss Roxburghe in Schottland bis 7Pines auf Ibiza. Was eint die Objekte, in die Sie investieren? Auf den ersten Blick könnten unsere Objekte unterschiedlicher nicht sein. Dieser Eindruck täuscht allerdings. Alle vereint die einmalige Lage – viele unserer Hotels und Resorts liegen in atemberaubenden Naturlandschaften beziehungsweise in unmittelbarer Nähe zum Wasser: Ein Waldgrundstück in Hanglage mit Blick auf den traumhaften Biggesee. Ein Schloss aus dem 19. Jahrhundert, inmitten der weitläufigen Natur der mecklenburgischen Seenplatte. Ein historisches Herrenhaus in der grünen Landschaft Südschottlands. Oder ein Fünf-Sterne-Resort an der schroffen Küste Ibizas, unweit der mystischen Felseninsel Es Vedrà. Im Rahmen der Expo Real verkündeten Sie mit Sardinien einen zweiten Standort, der unter der Marke 7Pines eröffnen soll. Sind noch weitere 7Pines-Projekte geplant – bauen Sie eine Hotelkette auf? Natürlich streben wir mit unserer neuen Luxusmarke 7Pines ein stetiges Wachstum an. Der Begriff „Kette“ ist ein wenig negativ besetzt, er suggeriert Hotelaufenthalte „von der Stange“. Wir bevorzugen den

Zeit wäre ein Neubau direkt am Wasser nicht mehr möglich. Da es sich aber um ein Bestandsobjekt handelt, sind wir in der glücklichen Situation, diese einmalige Lage mit einem neuen Konzept bereichern zu können. Aktuell befinden wir uns in der Planungsphase, um dem künftigen 7Pines Resort ein unverwechselbares Gesicht zu verleihen. Werden Sie projektbezogen ähnlich wie am Fleesensee auf branchenbekannte externe Berater oder Repräsentanten setzen? Wo immer erforderlich, werden wir auch künftig auf externe Expertise setzen. Durch unser 12.18. Hotel Management Office in Berlin und unsere 12.18. Vermögensmanagement-Division sind wir aber breit aufgestellt, um unsere Objekte erfolgreich zu positionieren, zu managen und zu vertreiben. Die 186 Suiten des 7Pines Ibiza sind unterschiedlich

geschnitten, die Kunst an den Wänden ist je

nach Suite individuell. Im Spa gibt es Meerblick inklusive

Sehen Sie die Projekte von 12.18. langfristig innerhalb Europas oder schließen Sie auch Standorte außerhalb Europas nicht aus? Unser Kernmarkt wird nach wie vor in Europa liegen, selbstverständlich kommen aber außergewöhnliche Hotelprojekte weltweit infrage. Wir sind stets auf der Suche nach neuen und einmaligen Destinationen. www.12-18.com

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D O R I N T H OT EL S & R E SO R T S

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Lokalkolorit als Erfolgsfaktor In diesem Jahr feiern die Dorint Hotels & Resorts ihren 60. Geburtstag. Im Interview mit Maren Bielecke spricht COO Jörg T. Böckeler über die Philosophie des Unternehmens, Mitarbeiter als DNA und die lokale Verankerung von Hotels.

… was dagegen kann individuell sein? Innerhalb dieses Rahmens gibt es das Bild, das sich je nach Hotel unterscheidet. Hierunter verstehe ich

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Die Dorint Hotels

& Resorts feiern in diesem Jahr 60.

Geburtstag. Die 46

Häuser, wie hier das Dorint Strandhotel

& Spa Westerland /

Sylt, sind individuell gestaltet und lokal verankert

die lokale Positionierung und Verankerung, etwa das Food & Beverages-Konzept und regional bedeutende Themen. Nehmen wir Köln als Beispiel. Wir sind mit dem Dorint Hotel am Heumarkt für die nächsten zehn Jahre die Hofburg des Kölner Dreigestirns, bespielen das Thema Karneval aber das gesamte Jahr. Der Karneval ist schließlich der wahrscheinlich wichtigste Event im gesellschaftlichen Kalender der Stadt. So gibt es zum Beispiel kölsche Spezialitäten auf der Barkarte. Auf Sylt dagegen engagieren wir uns für die Nordsee und bieten den Gästen die Möglichkeit, die Insel so zu erleben, wie es eigentlich nur Einheimische können. Auch die Küche zielt ab auf Sylt: Lamm, Fisch, Produkte aus den Dünen und von den Salzwiesen. So verfahren wir mit jedem Hotel, damit es in seiner Essenz dem Lokalkolorit des Standorts angepasst ist. Wir streichen individuelle Nuancen heraus und unterscheiden uns so von Mitbewerbern. Gastronomische Einrichtungen scheinen eine große Rolle zu spielen innerhalb der Häuser. Das ist richtig. Das alte Konzept des Hotelrestaurants als „Alleskönner“ ist hoffentlich – und meiner Meinung nach endlich – zu Ende. Ein Restaurantkonzept

Fotos: Dorint Hotels & Resorts

Herr Böckeler, die Dorint vereint 46 Häuser (Stand Februar 2019). Sie werben damit, dass Ihre Hotels immer einen eigenen Charakter haben und individuell sind. Zunächst einmal andersherum gefragt: Welche Vorgaben erhalten Dorint-Hotels von der Zentrale? Wir geben als Dorint den Markenstandard und somit einen Rahmen vor: Hierzu zählen zum Beispiel die Service-Standards, das Loyalitätsprogramm, Distributionssystem, das zentrale Reservierungssystem, der Tagungsplaner und natürlich die Unterstützungsmannschaft in der Hauptverwaltung, die sich auseinandersetzt mit Themen wie Marketing, Revenue, Technical Services, Human Resources, Finanzen, Architektur etc. Wir geben den Häusern so Antworten auf Fragen wie: Wann finden turnusmäßig Mitarbeitergespräche statt? Oder was genau muss auf den Zimmern zu finden sein? Somit ist in diesem Rahmen alles inbegriffen, was die DNA der Marke ausmacht und notwendig ist, damit der Gast immer weiß: Ich bin in einem Dorint.


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I N TERVI E W J Ö R G T. B Ö C K E LE R muss eine starke Aussagekraft haben, um erfolgreich zu sein. Daher erzählen wir in den Dorint Hotels über das Restaurant eine authentische Geschichte. Optimal ist es, wenn dabei auch nachhaltige Aspekte und erneut eine gewisse Portion Lokalkolorit eingebunden werden. Neben dem Restaurant ist die Lobby ein wichtiger Bereich im Hotel. Der Trend geht hier zur Open Lobby. Auch in den Dorint Hotels? Klar ist: Wir sind an jedem Standort nur so gut wie der Leumund, den wir uns im jeweiligen Markt erarbeitet haben. Die lokale Verankerung ist wichtig für den Erfolg eines Hotels. Deshalb streben auch wir an, unsere Häuser offen zu gestalten – nicht nur die ZUR PERSON

1966 in Lippstadt geboren, startete Jörg T. Böckeler seine Karriere mit einer Ausbildung zum Restaurantfachmann in der Traube Tonbach im Schwarzwald. Es folgen Stationen in der Luxushotellerie in England, Südafrika und bei IHG in Wien, Berchtesgaden, Düsseldorf und Australien. Böckeler studierte Hotel- und Cateringmanagement an der Oxford Brookes University sowie Finanzen und Marketing an der IMADEC in Wien. Seit 2018 ist er Chief Operating Officer (COO) bei Dorint. Dort ist er auch für die Hommage Luxury Hotels Collection verantwortlich.

Lobby. Gäste sollen in der Bar zum Beispiel einen Platz zum Arbeiten finden. Seit einiger Zeit gibt es in allen Dorint-Hotels offenes und kostenfreies WIFI für alle. Das ist nicht selbstverständlich, dabei ist Internetverbindung doch mittlerweile die Befriedigung eines Grundbedürfnisses. Der Fachkräftemangel beschäftigt die Hotellerie. Sie zählen rund 3.300 Mitarbeiter. Wie beobachten Sie die Entwicklungen in diesem Bereich? Unsere feste Überzeugung ist, dass das duale Ausbildungssystem im internationalen Durchschnitt immer noch eine große Kernkompetenz der Deutschen ist. Daher engagieren wir uns sehr in der Ausbildung junger Menschen. Mitarbeiter müssen heute gehegt und gepflegt werden, denn die Erwartungen sind hoch: Neben der Befriedigung der Gästeerwartung ist das die ständige Veränderung, die mit der Digitalisierung einhergeht, die überall stattfindet und auf die es schnell zu reagieren gilt. Wir wollen unsere Mitarbeiter so begleiten und unterstützen, dass sie in jedem Fall kompetent sind. Sie sollen sich in ihrem Arbeitsumfeld entwickeln können, sich wohl fühlen und ihre Persönlichkeiten einbringen. Das alles verbunden mit dem hohen Serviceanspruch, der die sogenannte Dorint-DNA verkörpert. Wir stöhnen nicht darüber, dass es einen Fachkräftemangel gibt. Stattdessen engagieren wir uns dafür, dass wir junge Fachkräfte am Ende auch für uns selbst ausgebildet haben und damit auch einen Beitrag für die deutsche Hotellerie leisten. Welche Instrumente haben Sie hier konkret? Um Auszubildende fit für die Prüfungen zu machen und gleichzeitig überdurchschnittlich gute Ergebnisse in den Abschlussprüfungen zu erreichen, veranstalten wir beispielsweise jährlich den internen Azubi-Oscar. Dieser ist eine Vorbereitung auf die Abschlussprüfung einerseits, indem die jungen Menschen in einer

gemischten Gruppe arbeiten, Entscheidungen treffen und ihre Kreativität kitzeln. Am Ende werden natürlich die besten Gruppen ausgezeichnet. Auf der anderen Seite ist es ein Netzwerkevent, denn auch die Hoteldirektoren aller Dorint Hotels sind anwesend und präsentieren den Azubis ihr Haus in Form von Speed-Datings. Sie zeigen ihnen, warum es toll ist, dort zu arbeiten. Damit fördern Sie den Wechsel innerhalb der Gruppe, anstatt zu anderen Arbeitgebern zu wechseln. Ja. Natürlich stellt sich da die Frage, ob es für Mitarbeiter nicht langfristig langweilig ist, immer bei Dorint zu bleiben. Hier kommt uns der bereits angesprochene Lokalkolorit zugute: Arbeitet jemand in einem Dorint im Rheinland, gibt es große Unterschiede zum Hotel auf der Insel Rügen. Das Wachsen innerhalb der Dorint ist sehr gut möglich, weil unterschiedliche Facetten an verschiedenen Standorten kennengelernt und erlernt werden. Diese Individualität der einzelnen Häuser kommt langfristig auch beim Gast an. Welchen Vorteil sehen Sie außerdem für Gäste, bei Ihnen einzuchecken? Unsere Hotels zeichnen sich für Gäste wie gesagt durch ihren Individualismus auf der einen Seite aus und durch das hohe Maß an gutem, relevantem Service. Wir wollen den Gästen nahe sein und streben einen herzlichen Austausch miteinander an. Wie kann ein Hotel ein Dorint werden? Der Möglichkeiten gibt es viele. Wir gehen zum Beispiel auf Messen, um uns zu präsentieren, wie die Fachmesse für Immobilien und Investitionen Expo Real. Dort trifft man Leute, die am Markt interessiert sind und unterschiedliche Motive haben, warum sie mit uns zusammen arbeiten möchten: Womöglich haben sie ein Grundstück zur Verfügung, ein Hotel, das sie umbranden möchten oder finden keinen Nachfolger. Ebenso werden wir von allen Seiten angeschrieben und angerufen, weil man sich für eine Zusammenarbeit mit uns interessiert. Unser Develop­ ment Team kümmert sich proaktiv von unserer Seite aus um das Netzwerk. Dorint ist grundsätzlich ein Hotel Operator: Wir bieten Pacht-, Management- oder auch Franchiseverträge, sind an Neubauten genauso interessiert wie an existierenden Hotels. Es müssen jedoch immer die Parameter stimmen. Welche Parameter können dies sein? Für unsere Business Hotels suchen wir etwa nach Häusern mit einer Größe ab 120 Zimmern, die immer ein ausgeglichenes Verhältnis haben zwischen Zimmern und Tagungsfläche. Tagungskompetenz spielt eine große Rolle: Ohne Tagung kein Dorint Business Hotel. Innerhalb des Hauses sollten außerdem Flächen vorhanden sein für unser gelobtes Frühstück, für eine Bar und Fitness. Auch der Standort wird betrachtet: Ist die Anbindung per Autobahn und Bahn gewährleistet? Wie ist die lokale Infrastruktur? Wir gehen ausschließlich an Standorte, an denen ein Wirtschaftsmotor vorhanden ist. Sobald es diesen gibt, kommen Geschäftsreisende und wir sind dort gut aufgehoben.

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D O R I N T H OT EL S & R E SO R T S

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Jedes für sich

besonders: Das

Dorint am Heumarkt Köln (rechts) ist

die Hofburg des

Kölner Dreigestirns, das Dorint Hotel

Frankfurt/Oberursel verbindet Tradition

und Moderne (unten links) und das Dorint in Mannheim ist das

größte Tagungs- und Kongresshotel der

Region Rhein-Neckar

Thema Hotelsoftware und Apps auf den Gebieten Personal­ organisation, Housekeeping, Energiemanagement, Einkauf, Customer Journey. Nutzen Sie eine Vielzahl von Anbietern oder haben Sie sich für eine übergeordnete Plattform entschieden? Wir setzen auf viele Anbieter und alle unsere Systeme sind auf einer großen Matrix angelegt. Dadurch haben wir einen klaren Weg, wie wir mit Gästen agieren, auf welche Art und Weise Buchungen reinkommen, wie die Best-Preis-Garantie gelebt wird oder wie wir Direktbuchungen generieren. Software bringt unheimlich schnelle Veränderungen mit sich. Damit einhergehend müssen sich Unternehmen mit dem Workflow-­ Management auseinander setzen, denn digitales Arbeiten erfordert andere Strukturen als analoges. Generell gilt es, Sinn von Unsinn zu unterscheiden. Man muss nicht auf alles aufspringen, aber ich sehe in diesem Bereich ein enorm kreatives Potenzial. Um dies zu testen, haben wir im Dorint Hotel in Potsdam einen Kreativraum eingerichtet. Das ist ein Meetingraum mit allerlei Technologie, die sich wandelt: Wenn es etwas Neues gibt, wird es dort getestet. So sehen wir schnell in der Praxis, wo sich die Spreu vom Weizen trennt. Und es bringt uns im Meetingbereich noch einmal eine neue Dimension. Hotelbuchungsplattformen sind in der letzten Zeit zunehmend in die Kritik geraten. Wie stehen Sie hierzu? Buchungsplattformen spielen eine wesentliche Rolle in der

Distributionslandschaft und sind selbstverständlich Geschäftspartner und -freund und kein -feind. Keine Hotelgesellschaft kann im Alleingang, was diese Spezialisten können. Und all unseren Partnern – Distributionspartnern genauso wie Gästen – schulden wir Ratenparität. Meiner Meinung nach sollte die Ratenhoheit immer beim Hotel liegen, denn das Hotel ist doch der Grund, warum ein Vermittler überhaupt etwas vermitteln kann. Wir müssen an den Grundgedanken der Hospitality zurück: Es gibt einen, der ein Bett vermietet, und einen, der es braucht. Natürlich ist es toll und wichtig, wenn es Distributionsplattformen gibt, die bei der technischen Umsetzung Experten sind und dem Markt fokussiert helfen können – dem Hotelier genauso wie dem Gast – aber das Dreieck aus Hotel, Distributionspartner, Gast muss immer geprägt sein von einem hohen Maß an Respekt. Noch ein Blick in die Zukunft: Welches Potenzial sehen Sie, in den kommenden Jahren zu wachsen? Ende 2018 hat unser Portfolio 45 Hotels umfasst. Wir haben am Anfang dieses Jahres bereits ein paar tolle Highlights vorstellen können. Am Ende unseres diesjährigen Jubiläumsjahrs hätten wir gerne 60 Hotels im Portfolio und bis Ende 2022 zwischen 95 bis 100 Hotels. Wir sehen uns auf einem guten Weg.

6 0 JA H R E D O R I N T

Im Jahr 1959 eröffnet Werner Dornieden ein Hotel in Mönchengladbach – der Grundstein einer internationalen Hotelgruppe. Aus den Anfangssilben des Namens Dornieden und dem Zusatz „International“ entsteht der Name Dorint. Die Expansion schreitet zügig voran, auf dem Höhepunkt sind es Häuser in elf Ländern. Anfang der 2000er beteiligt sich Accor an Dorint, es entstehen Doppelbrands: Sofitel Dorint zum Beispiel. 2006 endet diese Partnerschaft;

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zunächst 40 Häuser gehen an die Dorint zurück. Nach der globalen Finanzkrise, die die entstandene Neue Dorint GmbH im ersten Wachstum ereilte, wird das Unternehmen saniert. Im Jahr 2016 ist diese Sanierung erfolgreich abgeschlossen – nun stehen alle Zeichen wieder auf kontrolliertes Wachstum. 2018 wurde die Luxusmarke Hommage Luxury Hotels Collection vorgestellt, 2019 folgt die Mittelklasse-Marke Essential by Dorint. www.dorint.com


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O U T SO U RC I N G

Dienstleister im Griff behalten Bei den Facility-Services werden zunehmend Komplett-Outsourcings favorisiert. Experten warnen vor einem Kontroll- und Steuerungsverlust: Man sollte die Zügel nicht aus der Hand geben und mit ortsnahen Spezialisten zusammenarbeiten. Von Manfred Godek

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ohne erhebliche Sub-Vergaben mit zu konzipieren. Aus diesen Subleistungen ergeben sich Probleme, weil sie nicht richtig gesteuert werden und weil die Steuerung nicht hinlänglich mit dem Erst-Dienstleister vereinbart wurde“, warnt der Experte, der den Markt als Leiter des Internationalen Instituts für Facility Management wie kaum ein anderer kennt.

Die Trinkwasser­

prüfung ist eine der

vielen Aufgaben, auf

die man besser selbst auch ein Auge hat

Ein Anbieter – aber nur auf dem Papier

Laut einer aktuellen Studie der Marktforschungsgesellschaft Lünendonk sind die Kompetenzfelder von Gebäude-Dienstleistern wie folgt verteilt: Reinigung (33,1 Prozent), Gebäudetechnik und Immobilie (17,1 Prozent), Sicherheit und Wachdienste (9,5 Prozent) und industrielle Reinigung (2,5 Prozent). Selbst bei den sogenannten „integrierten Anbietern“ werden die Gebäudereinigung zu 25,5 Prozent, die Gebäudetechnik Immobilie zu 23,5 Prozent und die Garten-/Land-

Foto: Niederberger Gruppe

Gebäude- und Zimmereinigung, Wäscheservice, Klima­anlagenwartung, Trinkwasserprüfung, Catering, Außenanlagepflege – das ist schon eine Menge, aber bei Weitem nicht alles im Management eines Hotelbetriebs. Für jeden dieser Bereiche gibt es qualifizierte Dienstleister. Diese müssen natürlich einzeln beauftragt und überwacht werden. Deshalb erscheint eine Vergabe an einen Komplettanbieter erwägenswert. Angebote gibt es reichlich. „Aus einer Hand“ und zum Paketpreis günstiger als die Summe seiner Teile, verspricht die Werbung selbst kleinerer Anbieter, die sich zurzeit die Klinke in die Hand geben. Der Slogan „Alles aus einer Hand“ klingt gut, aber zwischen Theorie und Praxis liegen oft Welten. Denn es ist nicht gesagt, dass die eine Hand tatsächlich alles im Griff hat. Nach Überzeugung von Holger Knuf ist große Skepsis angebracht. „Es gibt gar kein Unternehmen, das eine Gesamtheit von Facility-Services anbietet,


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schaftspflege zu 4,7 Prozent als Leistungsspektrum angegeben. Die komplette Range kann also nur anbieten, wer die fehlenden Ressourcen hinzukauft. Knuf: „Genau hierfür fehlt es überall an tauglichen Modellen, Instrumenten, Grundverständnissen, Verfahren und Monitoring-Systemen.“ Oder aber es gibt gar keine Entlastung. Im Tagesgeschäft müsse sich der Auftraggeber oft selbst mit den einzelnen – fremdbeauftragten – Handwerkern und Reinigungskräften auseinandersetzen, weiß Andreas Dittmar, Berater bei REFA Consulting, zu berichten. Der versprochene „eine“ Ansprechpartner stehe nur auf dem Papier. Zuweilen gelangten Firmen, denen man aus Qualitätsgründen selbst keine Aufträge erteilen würde, als „Sub“ – sozusagen durch die Hintertür – ins Haus. Dittmar: „Weil die erhofften Synergien und Optimierungseffekte ausbleiben, entschließen sich immer mehr Unternehmen dazu, die Steuerung der Gebäudeunterhaltung wieder selbst in die Hand zu nehmen.“

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Der Auftraggeber haftet

Durch Einzelvergaben an Spezialisten ließen sich nachweislich Leistungs- und Effizienzverbesserungen erzielen, bestätigt Holger Eickholz, Geschäftsführer der Niederberger Gruppe, einem bundesweit tätigen Dienstleister im infrastrukturellen und technischen Gebäudemanagement. „Die Projekte seien für den Auftraggeber durch klar definierte Leistungsgerüste transparent und überschaubar; der zuständige Gebäudemanager könne bei Bedarf gezielt eingreifen“, so Eickholz. Generalvergaben erfolgten dagegen gern auf Basis von bloßen Ergebnisvereinbarungen. Beim Blick auf den günstigen Gesamtpreis gerate leicht außer Acht, wie die Leistungen überhaupt zustande kommen. Eickholz: „Wir haben bei der Analyse eines solchen Vertrags errechnet, dass für die Reinigung eines Büroraums 35 Sekunden zu Verfügung standen. Da darf man sich über eklatante Mängel nicht wundern.“ Die Output- oder Ergebnis-Orientierung verschlimmert das Ganze noch, weiß Experte Knuf: „Die Auftraggeber vereinbaren mit den Dienstleistern nicht wirklich, was geleistet werden soll. Immer nur, was rauskommen soll. Das ist leider viel zu wenig im Sinne eines Qualitätsmanagements.“ Denn am Ende trägt der Auftraggeber das Qualitätsrisiko – und das besteht bei weitem nicht nur im Ärger über Schmutz oder über Anlagenausfälle aufgrund mangelhafter Wartung. Vielmehr steht er in der Haftung, etwa für Unfälle oder Gesundheitsschäden, die beispielsweise Mitarbeiter oder Dritte erleiden. Diese gesetzlich verankerte Betreiberverantwortung lässt sich nicht vollständig auf einen Dienstleister übertragen. „Der Wunsch von Auftraggebern nach einem Rundum-sorglos-Paket bei der Beauftragung einer FM-Firma ist häufig nur schwer zu erreichen. Ein zunächst eingesparter Zeit- und Kostenaufwand bei der Ausschreibung führt oft zu kostspieligen Nachträgen oder minderwertiger Leistung“, so Rechtsanwalt Klaus Forster LL.M., Partner bei der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Rödl. Die überwiegende Zahl der Gebäudemanager bevorzugt Einzelvergaben an Dienstleister, die auf bestimmte Bereiche wie Gebäudereinigung oder technische Services spezialisiert sind. Dadurch ließen sich nachweislich Leistungs- und Effizienzverbesserungen erzielen, berichtet Holger Eickholz, der sein Unternehmen als einer von wenigen nationalen Anbietern nicht zentralistisch organisiert hat. Vielmehr agieren selbstständige Regionalgesellschaften eigenverantwortlich gegenüber ihren Kunden. Kundenähe und vor allem Referenzen seien immer noch die verlässlichsten Qualitätsmerkmale. Vorausgesetzt, der Auftraggeber weiß, was er will. Aber auch bei der Erstellung eines – benchmarkfähigen – Leistungsgerüsts könne ihn ein Fachbetrieb der Gebäudereiniger-Innung unterstützen.

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F  RÜHSTÜCK & BRUNCH

Für viele Zielgruppen: Frühstück bei Alex

Das Frühstück von nebenan Aryzta Fitness-Dreieck

Auch die erste Mahlzeit des Tages unterliegt Trends. Wie Hoteliers in puncto Frühstück up-to-date bleiben und was es im Jahr 2019 zu beachten gilt, aufgeschrieben von Maren Bielecke. Hellma Darbo

Breitsamer Büffetspender

Tischlein, deck dich!

hier werden selbstverständlich aktuelle Trends und Strömungen berücksichtigt. Wir stellen einige Neuprodukte vor. Auffällige Form, auffälliger Inhalt: Das Hiestand Fitness-Dreieck im Angebot von Aryzta Food Solutions aus Weizenteig ist mit Sesam bestreut und mit Karottenstiften, Leinsamen und Hirse angereichert. Das Hiestand Süßkartoffelbrötchen enthält elf Prozent Süßkartoffelgranulat. Der natürliche Aufriss, das sichtbare Granulat und

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die aufgestreuten Kartoffelflocken schaffen eine handwerkliche Optik. www.aryztafoodsolutions.de Hellma vertreibt Brotaufstriche von Darbo im 28 Gramm Miniglas in den Sorten Erdbeere, Himbeere, Marille, Orange, Kirsch oder Schwarze Johannisbeere. Sie kommen ohne Geschmacksverstärker sowie

Zusatzstoffe aus, auch für Diabetiker gibt es zwei Varianten. Alle Gläser können mit eigenem Logo individualisiert werden. www.hellma.de Der Breitsamer Honig-Büfettspender SquEasy ist aus massiver Buche und gebürstetem Edelstahl gefertigt. Mit der Dreier-Station können Gastronomen

Fotos: Die genannten Unternehmen, Alex (1), Lindner Hotels & Resorts (3)

Hersteller von Convenience-Produkten für den Foodservice bieten ganz unterschiedliche Unterstützung an. Auch


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Individualität wird in der Hotellerie momentan groß geschrieben – ob auf dem Zimmer oder im gastronomischen Angebot. Gästen soll etwas Neues und Überraschendes angeboten werden. Etwas, woran sie sich erinnern, was sie weiter tragen und was Hotel oder Gastronomieangebot letztlich vom Mitbewerber abhebt.

Daran an knüpft das Thema Regionalität, denn es ist immer öfter zu beobachten, dass lokale Aspekte, Traditionen oder lokale Gepflogenheiten eben diese Délifrance Butterbrioche

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Individualität bringen können. Hoteliers haben erkannt, dass Regionales und Lokales genau das sein kann, was der Gast wahrnimmt und was als individuelle Nuance den Unterschied ausmacht. Frilich Brain Food Box

Vandemoortele Honigzauber verschiedene Honige individuell und flexibel kombinieren. Für kleine Frühstücksangebote oder eine Doppelplatzierung, zum Beispiel an der Müsli-Bar, steht die SquEasy Einser-Station zur Verfügung. Das gesamte Breitsamer Honig-Sortiment wird im 350 Gramm Spender angeboten. www.breitsamer.de Mit einem Stückgewicht von 250 Gramm und in einer dekorativen Holzschale erweitert die Butterbrioche das Sortiment von Délifrance. Dank einer leichten Süße passt sie zu süßen Brotaufstrichen, kann aber auch herzhaft mit Meeresfrüchten oder Käse kombiniert werden. Die Holzschale gewährleistet

einfaches, hygienisches Handling und macht die Brioche zum Hingucker. www.delifrance-backwaren.de Vandemoortele präsentiert zwei neue gefüllte Korncroissants: Honigzauber mit Honig-IngwerFüllung und Beerenzauber mit Rote FrüchteHolunderblüte-Geschmack. Beide Sorten kommen mit einem Kornmix aus unterschiedlichen Getreidearten und -samen wie Weizen, Gerstenmalz, Leinsamen und Mohn mit leichter Salznote. www.vandemoortele.de

Mit der kompakten Brain Food Box von Frilich lassen sich Nüsse, Trockenfrüchte und Co. präsentieren. Die rechteckige Box aus naturbelassenem und geöltem Nussholz ist mit sechs Melamin-Schälchen bestückt, die jeweils 0,7 Liter Inhalt fassen. Sie sind bruchresistent und können in der Spülmaschine gereinigt werden. www.frilich.de Schöller Backwaren präsentiert drei neue Minis: Sie sind klein, handlich, vorgegärt und nach wenigen Minuten im Ofen wie frisch vom Bäcker. Die MiniFranzbrötchen kommen mit Zimt-Zucker-

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F O O D & B E V ER AG E S

F  RÜHSTÜCK & BRUNCH

Auf Bestellung hin zubereitet und regional: Frühstück bei den Lindner Hotels Abwechslung statt Einheitsbrei, lautet demzufolge das Motto der Lindner Hotels beim Thema Frühstück. Die Hotelgruppe bestückt die Büfetts für jedes Haus individuell und bietet den Frühstücksgästen regionale und saisonale Produkte. Ziel sei es, den Ansprüchen der Gäste nicht nur gerecht zu werden, sondern die Erwartungen übertreffen zu können. Dafür setzt man auf Zutaten sowie Besonderheiten aus der Region, der Stadt und dem Kiez: Stehen im Kölner Lindner Hotel & City Plaza Zwiebelmett und Flönz (Blutwurst) auf dem Büfett, sind es in Oberstaufen Allgäuer Bergkäse sowie Weißwurst und im Hamburger Lindner Hotel Am Michel ein Bienenstock von Beesharing auf dem Hoteldach und eine

Frühstück als Ereignis

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Honigwabe. Besonders beliebt bei den Gästen sei auch die Möglichkeit, sich das Lieblingsfrühstück mit Pancake-Maschine, Waffeleisen oder Sandwich-Maker selbst zuzubereiten.

Edna Brötchen aus 2ab-Weizen

In eine ähnliche Richtung argumentiert Markus Bottler von Mitchells & Butlers Germany. Zu dem Unternehmen zählt die Systemgastronomie Alex, die laut eigenen Angaben mit jährlich deutlich über zwei Millionen verkauften Frühstücken die deutsche Nummer Eins im Morgengeschäft ist. Bottler sagt: „Frühstücken ist nicht nur reduziert auf das Einnehmen einer Mahlzeit, sondern wird immer mehr zu einem gesellschaftlichen Ereignis.“ So treffen sich unter der Woche in den Betrieben junge Mütter mit Kleinkindern zum Frühstück, „Meetings und Geschäftstermine werden mit einem gemeinschaftlichen Frühstück aufgelo­ckert und vor den Ferien bevölkern ganze Schul-

Evolis Büfettschilder

Milram Wiesenobst-Bowl Füllung, der Mischkarton süße Minis beinhaltet vier unterschiedliche Sorten von Mohn-Quark bis Rosinenschnecken und der Mischkarton süße Mini-Plunder Klassik setzt auf die drei Evergreens Nussschnecke, Apfel- und Quarktasche. www.froneri-schoeller.de Das neue, rechteckig Bio-Vitalsandwich von Edna besteht aus einer Saatenmischung und ist mit Bio-Sesam, -Kürbis und -Sonnenblumenkernen bestreut. Für Gäste und Kunden, die sensibel auf konventionelle Weizenprodukte reagieren, gibt es

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das neue Brötchen aus 2ab-Weizen. Das Urgetreide enthält ausschließlich leicht verträgliches Urgluten und ist leicht verdaulich. www.edna.de Milram Food-Service präsentiert drei neue Dessert-Sorten des Jahres: Fruchtjoghurt KirscheBanane, Buttermilch Dessert Wiesenobst und Quark-Dessert Himbeer-Zitrone. Beim Buttermilch Dessert Wiesenobst werden zum Beispiel Früchte wie Apfel, Quitte und Stachelbeere mit ButtermilchNote kombiniert. Für die Inszenierung setzt Milram etwa auf Bowls, bei denen die Desserts mit frischen

Früchten und Cerealien verfeinert werden. www.milram-food-service.de Edikio Guest von Evolis ermöglicht es, stilvolle Büfettschilder schnell zu erstellen und zu drucken. Die Lösung enthält einen Kartendrucker, eine Kartendesign-Software, ein weißes Druckband und blanke, schwarze Plastikkarten. Alle erforderlichen Lebensmittelinformationen können so auf die abwaschbaren Karten gedruckt werden, sodass Gäste alle Informationen auf einen Blick erfassen können. www.edikio.com/hospitality


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klassen unsere Alex-Betriebe für das gemeinschaftliche Frühstück. Somit sehen wir den Trend beim Frühstück weniger alleine bei den Produkten, als vielmehr bei den neuen Zielgruppen, die wir hier erreichen können.“ Ähnlich kann dies auch im Hotel ablaufen, denn schon längst ist das Hotelfrühstück nicht mehr nur den dort übernachtenden Gästen vorbehalten. Wichtig hierfür ist dann eine Standort- beziehungsweise Zielgruppenanalyse: Abgesehen von der generellen Ausrichtung des Hotels – Stadt oder Land, Business oder Freizeitgäste –, kann analysiert werden, welche Gästeklientel von außerhalb ins Hotel kommt, um zu frühstücken. Sind es viele der besagten Mütter, die zum ausgedehnten, gemeinsamen Frühstück kommen? Oder Geschäftsreisende, die nur kurz Zeit haben und sich schnell für einen anstehenden Termin stärken? Je nach Zielgruppe und Verweildauer, werden Gäste beim Frühstück womöglich zu unterschiedlichen Produkten greifen. Denn diejenigen, die sich vielleicht nur selten ein ausgedehntes Frühstück auswärts gönnen, möchten etwas anderes verzehren als die, die öfters kommen und für die das Frühstück außer Haus zum Alltag gehört.

Auch Produkte zum Mitnehmen können für die eine oder andere Zielgruppe inte­ ressant sein.­ Auf dem Büfett sollten aber auch die bewährten Produkte und Angebote nicht zu kurz kommen. Bottler: „Die klassischen Frühstückszutaten wie Brötchen, Käse- und Wurstaufschnitt, Croissants und Marmelade sind nach wie vor angesagt. Wir erweitern und verändern unser Angebot aber kontinuierlich und schauen, was unseren Gästen schmeckt. Vor einigen Jahren haben es so unsere Bratkartoffeln nach einem Test fest auf die Büfetts geschafft. Gerade arbeiten wir an einer Möglichkeit, frische Spiegeleier auf dem Büfett anbieten zu können.“ Sinnvoll ist es demnach, regelmäßig das Angebot zu überdenken, sich Inspiration beispielsweise auf Messen zu holen und genau zu beobachten, welche Produkte angenommen werden.

Klasse statt Masse

Der Aspekt der Nachhaltigkeit und die Vermeidung von Lebensmittelabfällen spielen gerade bei der Darreichung als Büfett eine wichtige Rolle. Immer noch sieht man Gäs­ te, die sich die Teller vollhäufen und dann doch das Meiste liegen lassen. Das Fazit

sind Lebensmittelabfälle, die hätten vermieden werden können. Die Lindner Hotels sind Mitglied des Vereins United Against Waste und begegnen der Problematik mit Service statt Verschwendung: Eggs Benedict, Omelette und Spiegelei werden auf Wunsch frisch zubereitet. Auf den Büfetts stehen statt großer Schalen und Platten nun geringere Mengen der einzelnen Produkte sowie sogenannte Mono Portionen wie Quark und Smoothies in kleinen Weckgläschen. Durch das häufigere Nachfüllen lassen sich die Mengen genauer auf die Bedürfnisse der Gäste ausrichten, ohne dabei auf eine optisch ansprechende Auswahl verzichten zu müssen. „Ganz nebenbei füllen sich die Frühstücksgäste dadurch auch geringere Mengen auf, wodurch die Speisereste auf den zurückgehenden Tellern ebenfalls reduziert werden können“, erklärt Küchenchefin Jessica Gonska aus dem Lindner Hotel City Plaza einen weiteren Vorteil. Um unnötigen Müll zu vermeiden, sind statt plastikverpackter Einzelportionen zum Beispiel große Marmeladengläser auf den Büfetts zu finden. Zudem sei dies auch aus kalkulatorischer Sicht von Vorteil.

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Ein Begleiter für alle Fälle Mineralwasser gehört für viele Menschen zum Essen dazu – beim Besuch des Hotelrestaurants ebenso wie zu Hause. Wir geben Anregungen, wie es verwendet werden kann. Von Maren Bielecke wasser mit einem geringeren Gehalt an Mineralstoffen und weniger Kohlensäure ideal ergänzt.“ In Deutschland gibt es mehr als 500 unterschiedliche Mineralwässer, jeweils mit einem eigenen Geschmack, mit individuellem Gehalt an Mineralstoffen, Spurenelementen und Kohlensäure. Dr. Schropp rät: „Probieren geht über Studieren! Einfach möglichst viele Mineralwässer testen und nach persönlichem Geschmack entscheiden, was besonders gut zu einem Essen passt.“ Auch kann Wasser beim Kochen als Ersatz für Fett, Öl, Sahne oder Backpulver verwendet werden. Dr. Schropp: „Beim Dünsten von Gemüse gilt: Weniger Fett und dafür mehr Mineralwasser, denn ein stark mineralstoffhaltiges Mineralwasser mit hohem Natriumanteil kann das Kochsalz ersetzen. Hierdurch wird der Körper zusätzlich mit wertvollen Mineralstoffen des natürlichen Mineralwassers versorgt.“ Aber nicht nur der Salzgehalt spielt eine Rolle: „In Mine-

ralwasser gedünstet, behält das Gemüse auch seine ursprüngliche Farbe und die Mineralstoffe sorgen dafür, dass sich der Eigengeschmack von Möhre und Co. besser entfalten kann. Das Calcium im Mineralwasser kann darüber hinaus auch die kna­ ckige Textur des Gemüses erhalten.“

Für jedes Gericht das richtige Wasser

Die Mineralbrunnen geben Anregungen, für welchen Einsatz sich das jeweilige Mineralwasser eignet. Adelholzener zum Beispiel sieht das Wasser aus eigenem Hause als perfekten Partner unter anderem für Fischgerichte. Das Gastro Classic Naturell ohne Kohlensäure eigne sich besonders zu aufwändigen Fischgerichten wie gedünsteten Dorsch oder Hummer. Das Wasser nimmt sich in diesem Fall zurück, um dem Gericht mehr Raum zur Entfaltung der Aromen zu geben. Panierte oder ausgebackene Fischgerichte dagegen werden durch kohlensäurehaltiges Mineralwasser aufgelockert.

Fotos: Die genannten Unternehmen

„Jedes gute Essen sollte mit einem Mineralwasser beginnen, denn es macht mit seiner erfrischenden Kohlensäure Appetit auf die Speisen und öffnet die Geschmacksknospen. Auf diese Weise können sich auch Aromen zum Beispiel von Gewürzen besser entfalten. Mineralwasser eignet sich daher optimal als alkoholfreier Aperitif – am besten im Sektglas serviert“, sagt Mineralwasser-Sommelier Dr. Peter Schropp, der Geschäftsführer der Wassersommelier Union ist. Der Glasform sollte generell Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn sie kann für den sensorischen Eindruck eines Getränkes entscheidend sein, so auch von Mineralwasser. Als Begleiter zu leichten Gerichten, Fisch, Spargel und Geflügel ist Mineralwasser ebenfalls geeignet. Dr. Schropp: „Die Zutaten und die Textur der Speisen entscheiden darüber, welches Mineralwasser am besten korrespondiert. Die Frische und Leichtigkeit eines Salats wird durch ein Mineral-

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„Frei von Kohlensäure und mit einer leicht tonischen Note verstärkt Acqua Panna selbst die zartesten Aromen“, so Vanessa Boor, Wassersommelière bei S.Pellegrino & Acqua Panna. „Wegen seines besonders niedrigen Mineralgehalts erscheint es auf der Zunge federleicht mit deutlich wahrnehmbarer Frische. Seine harmonische Zusammensetzung macht das stille Mineralwasser zum idealen Begleiter für leichte Gerichte, wie beispielsweise Fisch oder Salate mit einer Essig-Öl-Vinaigrette.“ Volker Rapp, Marketingleiter des Franken Brunnen, erklärt: „Herzhafte Salate sowie gegrilltes Frühlingsgemüse werden durch die ausgewogene Kohlensäure von Franken Brunnen medium feingliedrig und harmonisch am Gaumen unterstützt. Franken Brunnen naturelle ohne Kohlensäure ist natriumarm und der ideale Begleiter zu leichten und geschmacklich feineren Gerichten: Leichte Salate, Meeresfrüchte sowie Geflügel behalten durch diesen neutralen Begleiter ihre filigranen Aromen und angenehmen Nachhall in der Mundhöhle.“ Aufgrund der ausgewogenen Mineralisierung eignet sich Piz Sardona, ein neues, basisches Premium-Mineralwasser speziell

für die gehobene Gastronomie und Hotellerie, ideal als Begleiter zu guten Speisen und Wein. Es stammt aus dem UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardona in der Schweiz; das Versickerungsgebiet befindet sich im Hochgebirge. Die Varianten Still, Wenig Kohlensäure, Medium und Classic gibt es jeweils in der 0,25, 0,4 und 0,75 Liter Mehrwegflasche. „Das Besondere an S.Pellegrino ist die dichte Perlage aus sehr feinen Kohlensäurebläschen. Sein leicht salziger, ideal ausbalancierter Geschmack hinterlässt ein gleichermaßen erfrischendes wie durstlöschendes Gefühl“, erläutert Wassersommelière Boor. „Mit seinem anhaltenden Kohlensäuregehalt und der feinen Mineralisierung passt S.Pellegrino deshalb sehr gut zu aromatischen Speisen wie Spargel mit Sauce Hollandaise, cremigem Risotto oder auch zu Salaten mit Joghurtdressing.“ Zu leichten Frühlingsgerichten empfiehlt Selters das Trio aus Speisen, Wein und Original Selters. Mit seinen drei Varietäten sei das Wasser der perfekte Begleiter zur klassischen Frühlingsküche, so zu Spargelgerichten und einem leichten Wein. Gerade dezent gewürzte Speisen mit saisonalem

Gemüse, hellem Fleisch oder magerem Geflügel sind Gerichte für einen Spätburgunder-Weißherbst oder andere Roséweine, aber auch ein Riesling oder ein Silvaner unterstreichen durch ihr Aroma den feinen Geschmack dieser Speisen. In Abhängigkeit davon eigne sich am besten ein Selters Naturell oder Medium. Ernst-Georg Hahn, Nationaler Key Account Management Gastronomie & Hotellerie, bei Staatl. Fachingen: „Staatl. Fachingen harmoniert perfekt mit feinen Speisen, da es ausgleichend auf den Geschmackssinn wirkt, es neutralisiert und bereitet den Gaumen so optimal auf den Geschmackseindruck vor. Damit bildet es eine ideale Grundlage für den Genuss der vielfältigen Aromen von Speisen. Zusätzlich puffert der natürlich hohe Hydrogencarbonatgehalt – 1.846 Milligramm pro Liter – Säuren im Magen ab, reguliert den Säure-Basen-Haushalt und macht somit verschiedene Gerichte besonders bekömmlich. Generell empfehlen wir: Zu jeder Mahlzeit sollte ein Glas Wasser getrunken werden. Die Staatl. Fachingen Gourmet-Range bietet mit ihren drei Sorten eine hochwertige Auswahl für jeden Genießer: ob Medium, Still sowie Naturell.“

WEB

n www.mineralwasser.com n www.wassersommelier-union.com Zu den Unternehmen:

n www.acquapanna.com n www.adelholzener.de n www.fachingen.de n www.frankenbrunnen.de n www.piz-sardona.ch/de/ n www.sanpellegrino.com n www.selters.de w w w. s u p e r i o r- h o t e l . n e t


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Freiraum für Ges Ein Wohnzimmer im Freien? Clevere Gastronomen und Hoteliers wissen dies zu realisieren. Bald beginnt die Saison dafür. Dann zieht es die Gäste wieder auf die Terrasse. Dort lassen sie sich gerne verwöhnen. Erst recht, wenn sie vor allzu heftigen Sonnenstrahlen oder anderen Wetterkapriolen geschützt sind und sie sich in luxuriös anmutende und zugleich robust konstruierte Sitzmöbel fallen lassen können. Von Hans-Herbert Seng Sonnenschutzsysteme

Sonnenschirme und Pergolen überzeugen mehr denn je mit Ästhetik, Stabilität, etwa gegen Regen und Wind, und langlebiger Qualität. Es gibt zahlreiche Hersteller mit individuellen Konstruktionen, die sich hier einordnen lassen und mit modifizierten „älteren“ Modellen ebenso akzeptiert sind wie mit ihren Neuheiten. Alle sind witterungsbeständig konstruiert. Bahama stellt sich dem Gastgewerbe als „internationaler Technologie- und Qualitätsführer für professionelle Großschirme“ vor. Auf eine breite Akzeptanz stößt der Allwetterschirm Jumbrella, der bis Windstärke 10 zum Einsatz kommen kann. Experten zeichneten ihn mehrfach aus: 2018 mit dem iF Design Award und dem Red Dot Award – und aktuell mit dem German Design Award 2019 im Segment Excellent Product Design. Caravita. Im Präsentationsmittelpunkt des zur Warema-Gruppe gehörenden Unternehmens stehen als Neuheiten unter anderem ein multifunktionaler Schirmständer, die Motorbedienung für den Big Ben sowie eine designstarke Farbkollektion. Gabione Multicube als Schirmständer für Großschirme wie Big Ben und Big Ben Freestyle: Vier Körbe aus verzinktem oder beschichtetem Draht, die mit Steinen oder Flaschen gefüllt werden können, sind rund um den Schirm angeordnet und halten ihn mit ihrem Gewicht unverrückbar in Position. Die Holzabdeckungen der Körbe lassen sich

Von oben:

Bahama Jumbrella im Gastronomiebereich der

Gabione Multicube von Caravita als Schirmständer mit Sitzgelegenheit sowie als anpassungsfähiges optisches Gestaltungselement

Großes Bild rechts: Big Ben von Caravita jetzt mit unsichtbarer Motorbedienung

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Fotos: Die genannten Unternehmen

Burgruine Landshut


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staltung nach Wunsch als Sitzgelegenheit oder Tisch nutzen und bieten so zusätzliche, außergewöhnliche Schattenplätze. Wird die Befüllung entnommen, lassen sich die Ständer bewegen, um den Außenbereich flexibel umzugestalten. Dabei entstehen dank der hohen, gut sichtbaren Konstruktion keine ungeahnten Stolperfallen. Mit LEDs, einem WLAN-Hotspot, Blue Tooth Boxen und Steckdosen als Ladestationen können sie zudem weitere vielfältige Aufgaben übernehmen. Größe und Volumen lassen sich per Maßfertigung individuellen Bedürfnissen anpassen. Die Big Ben Motorbedienung ist unsichtbar im Mast integriert und kann einfach per Knopfdruck auf den Sender bedient werden. Ziel ist es, nach der Vereinheitlichung der Stoffkollektion von Warema und Caravita auch die Steuerungsoptionen in Zukunft aneinander anzupassen. Apropos Stoffkollektion: Die umfangreiche Auswahl aus 128 hochwertigen Acryl-Dessins lässt kaum Wünsche offen. Dabei bringt vor allem die innovative langlebige und strapazierfähige Stoffqualität Acryl Lumera die trendigen Farbtöne zum Leuchten – eine Besonderheit, die laut Presse­information nur Caravita bietet. Corradi. 2008 ist die Millenium – erste Pergotenda aus Aluminium – auf den Markt gekommen. Letztes Jahr wurde sie überarbeitet, die neuen Linien rühren aus der Zusammenarbeit mit jungen Produktdesignern in Turin. Daraus ist Millenium Celeb entstanden. Wesentliche Neuerungen: maximale Abmessungen des einzelnen Moduls 500 mal 685 Zentimeter, externe Lichter an den Frontpfeilern und oberen Schienen, interne Lichter am Front- und Seitenbalken, mögliche Verwendung von Holzfinishs in einem faszinierenden Spiel der Materie, filtrierende und abdunkelnde Screens, die an der Front integriert sind und speziell für das Produkt konzipiert wurden, mögliche Doppelabschirmung über den gesamten Umfang (gleichzeitiger Schutz gegen Unwetter dank der vollkommen aus Glas bestehenden Schiebeläden und gegen Sonneneinstrahlung dank der senkrechten Screens) und Giebelfeld aus Plexiglas. Noch vielfältiger gibt sich Maestro. Hauptkonfiguration ist eine freistehende Struktur aus Aluminium, mit ein- und ausfahrbarer Faltmarkise

Von oben: Maestro von Corradi entweder mit Faltmarkise (Pergotenda) oder mit beweglichen Lamellen Pergotenda Millenium von Corradi nun mit zahl­ reichen Neuerungen als Millenium Celeb Palazzo Style von Glatz Glatz Sombrano S mit Rollensockel


AUSS TAT T U N G & EI N R I C H T U N G xterior Hibis

Terrassenprofis Langjährige, versierte Fachleute, die sich mit ihren Unternehmen auf gewerbliche Outdoor-Bereiche spe­zialisiert haben, sind unter terrassenprofis.de – Informationsportal für Terrassen und Außengastronomie – organisiert. Unter Berücksichtigung ihrer ­eigenstän­digen Profilierung präsentieren sie dort unterschied­liche Qualitätsprodukte und konzeptionelle Anregun­gen. Integriert sind etwa die Partnerfirmen Beefer Original (Spezialgrill), Clifton (Gaskamine), Epstein-Design (Lichtobjekte), Korb (Strandkörbe), Lucas (Allwetter-Baldachine) und Mastertent (Profi-Faltzelte). Für die Terrassenheizungen Tansun und die Windschutzanlagen xterior weist sich terrassenprofis.de selbst als Hersteller aus. Tansun startet mit dem kompakten Heizstrahler Miami für kleine Flächen. Es folgen Lösungen wie Rio für Sonnenschirme und Markisen, Rio Grande für Komfortzonen, Monaco für Top-Terrassen oder Primus für höchste Ansprüche, auch hinsichtlich des Designs. Insgesamt sind es sieben Ausführungen mit Infrarottechnologie. Die Produktübersicht von xterior umfasst sechs Baureihen Windschutzwände. Sehr beliebt ist zum Beispiel Hibis: schlichtes Design, transparentes Erscheinungsbild, kein Oberprofil. Dieses stabilisiert die klassische Ausführung Bellis. Zusätzliche Akzente setzt Picea mit gewölbten Oberscheiben, die auch in ihrer Breite bei Salvia auffallen. Ein ruhiges, transparentes Linienmuster mit oben abgewinkelten Oberscheiben gehört zu Ilex. Und Gypsy hält als drei­fach geteilte Wand den Wind ab. Tansun Infrarotstrahler

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(Pergotenda) oder mit beweglichen Lamellen (Bioclimatic). Bei erstgenannter Version kann das Tuch eine gebogene Form haben, trapezförmig sein oder mit Abstandhaltern gespannt werden, alle gewährleisten eine optimale Entwässerung. Eine Struktur mit trapezförmigem Tuch beziehungsweise Abstandhaltern und drei Schienen kann ohne mittlere Stützen eine Fläche von 700 mal 700 Zentimeter überdachen. Die Höchstabmessungen des einzelnen Moduls mit um 140 Grad drehbaren Lamellen betragen 470 mal 620,5 Zentimeter, die Drehrichtung ist wählbar. Der Motor des Maestro ist in die Struktur versteckt und die Lamellen haben – wenn völlig geöffnet – einen Überstand von nur 9,5 Zentimeter. LED-Beleuchtung lässt sich in die Lamellen integrieren oder am Rahmen befestigen. Dedon. Ästhetisch, robust, leichtgängig sind die Attribute für den Reav. Zur Ausstattung gehören ein präzisionsgesteuerter, integrierter Flaschenzug und der pulverbeschichtete Edelstahlfuß in zwei Größen für die Windklassen 3 oder 6. Neu in der Kollektion ist der Freiarmschirm square L anthracite.

Glatz. Insgesamt 62 Standard- und über 1000 Sondergrößen lautet die Offerte für die multifunktionalen Großschirme Palazzo Style, Palazzo Royal und Palazzo Noblesse sowie den Castello M4. Auf individuellen Wunsch werden sie in Fünf-ZentimeterSchritten maßgefertigt. Das Schirmdach ist bei allen an einem Mittelmast befestigt. Sämtliche Bezüge tragen das Prüflabel UVProtection für einen maximal möglichen UV-Schutz von 99 Prozent. Die Schirme trotzen Windgeschwindigkeiten zwischen 95 und 115 Kilometern pro Stunde, wobei die Prüf­ergebnisse eine feste Verankerung im Boden voraussetzen. Neu bei den genannten „Palazzos“ zum Saisonauftakt 2019 ist zudem die optionale LED-Beleuchtung in der mehrfarbigen RGBW-Variante. Diese dimmen, ein- und ausschalten, die Heizung regulieren oder das Schirmdach öffnen – all das ist ab sofort einzeln oder zusammen mit einer BUS-Verbindung in diversen Ausführungen möglich. Damit sich leichtere Sonnenschirme von Glatz mühelos von einem zum anderen Platz verschieben lassen, ergänzt ein neuer Design-Rollensockel mit 55 Kilogramm die bisherigen mit jeweils 90 und 150.


43 Kettler. Der neue Easy allround LED mit UV Protection 80+ und integrierten LEDLeisten ist nach dem Australien-Standard ausgerüs­tet. Trotz seiner großen Spannweite ist er einfach in der Handhabung und kann per Pedal bis zu 360 Grad gedreht werden. Mit silberfarbenem Aluminiumgestell besticht er durch klares Design und hohe Stabilität. markilux. Seit Anfang des Jahres ist mit der pergola compact eine Markise auf dem Markt, die sich aufgrund ihrer Maße vor allem als Schattenspender für kleinere Außenflächen eignet. Sie basiert auf einem Schienensystem mit zwei stützenden Säulen, konzipiert für Gebäude, die sich baulich nicht für eine Gelenkarmmarkise eignen und wo ein graziler Sonnenschutz gefragt ist. So misst das Tuchgehäuse gerade einmal zwölf­ einhalb Zentimeter im Querschnitt. Trotz ihrer schlanken Machart schenkt sie mit maximal viereinhalb mal vier Meter Schattenwurf laut Hersteller reichlich Schutz vor Sonne. Natürlich lässt sie sich mit anderen und größeren Systemen kombinieren. Optisch wirkt das Modell durch die eckige Form von Tuchkassette

und seitlichen Führungsschienen zeitlos modern und passt damit an verschiedene Fassaden. Ein zusätzliches Akzentlichtsys­ tem ist als LED line oder in Form mehrerer dimmbarer Spots unter dem Tuchgehäuse installiert. Man steuert es per Funktechnik oder digital. Für Sicht- und Blendschutz lässt sich die pergola compact mit einer zusätzlichen „Schattenplus-Markise“ kombinieren, mit Vertikal- und Seitenmarkisen kann man den Sonnenschutz auch rundum schließen und für eine gastliche Atmosphäre mit Wärmestrahlern beheizen. Es gibt sie in verschiedenen motorisierten Versionen. Vega. Die Spannweite des Ampelschirms Elyo umfasst drei mal vier Meter. Für noch mehr flexible Schattenbereiche sorgt der Doppelsonnenschirm Levanto mit links und rechts jeweils drei mal drei Metern. Beide sind rundum dreh- und um 45 Grad schwenkbar, eine Kurbel erleichtert Öffnen und Schließen. Das wasserabweisende und lichtechte Polyestertuch auf dem Aluminiumgestell gibt es in drei Farben.

Von oben:

Leistungsstarke Reav-Kollektion von Dedon mit neuem Freiarmschirm

Easy allround LED von Kettler pergola compact von markilux Elyo von Vega Großes Bild links: Vega Levanto

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Dedon Brea

Go In Nabal

Sitzmöbel

Go In Brigo

Go In Melara

Was ist der Style 2019? „Waren in den letzten Jahren Geflechtmöbel in aller Munde, gibt es nun neue Trendsetter: Sie heißen Streckmetall und Polypropylen“, so die Experten von A.B.C. Worldwide. Ähnliches gilt für die Strategen von objekt-m DMD, die auch für Kason sprechen, wobei sie zusätzlich bunte Kunststoffstühle in den Blickpunkt rücken. Oder Markus Konway: „Es wird viel Aluminium kommen.“ Und von Go In ist zu lesen: „Breite geflochtene Gurte, aufgeraute Oberflächen mit natürlicher Haptik, leuchtende Farben, mediterrane Muster, Möbel in Flechtoptik präsentieren sich von einer ganz neuen Seite.“ Ein Blick in das jeweiligen Portfolio der genannten und in das weiterer Unternehmen verrät: Auch hier gilt, dass die verarbeiteten Materialien – ob für Gestelle oder Sitzflächen – witterungsbeständig sind. A.B.C. Worldwide. OutdoorStühle aus Streckmetall wie Bi-

Dedon Air

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anca und Camilla haben eine gitterartige Oberfläche im Sitzbereich. Diese entsteht durch versetzte Schnitte bei gleichzeitigem Verformen des Materials. Je nach Art ergeben sich Rauten, Quadrate oder andere Formen. Durch eine spezielle Oberflächenbehandlung, die kathodische Tauchlackierung, wird das Material unempfindlich gegen Rost. Zwei andere – Nora und Vanessa – mit exzellenter Figur aus Polypropylen geben sich im fantasievollen Design elastisch und fest zugleich. acamp. Zur ansprechenden Outdoor-­ Atmosphäre gehört der Clubsessel atacama. Merkmale: Beine aus hochwertigem, geöltem Akazienholz FSC-zertifiziert, Sitzschalen aus Aluminium mit flachem FlexMesh Geflecht aus recyclingfähigem Kunststoff, Sitzkissen aus Polyester mit Schaum-/Vliesfüllung. Dedon. Geometrie und Natur inspirierten zu Air, dessen Sitzschale mit Spritzgusstechnik geformt ist. In den Varianten Armlehn- oder Ess-Stuhl ruht sie wahlweise auf Beinen aus Premium-Teakholz oder einem Kufengestell. Luftige Aussparungen der Rückenlehne ziehen sich bis in die Ausläufer der Armlehne. In den Farben


45 A.B.C. Worldwide Bianca

Dedon Brea Weiß, Black Pepper und Palm ermöglicht Brea vom Sessel über Ecksofa, DoppelDaybed und großzügigem Dreisitzer üppige Lounge-Kombinationen. Die luxuriöse Polsterung lässt sich bei Bedarf abnehmen. Die Kissen sind von Riemen getragen. Cirql­ lädt in archetypischer Form mit rundem Design zum Sitzen ein. Drei konzentrische Kreise aus Aluminium formen die Sitzflächen der Stühle, die inneren Kreise werden dabei gänzlich von der gewobenen Faser getragen. Kunstvoll breitet sich das von Meisterflechtern entwickelte geometrische Muster strahlenförmig in alle Richtungen aus. Kollektion in den Farben Onyx/Carbon, Bluestone, Jade, Ginger. Go In. Durch die Bespannung von Sitzfläche und Rückenlehne mit breiten Gurten aus Polypropylen mit luftigem Flechtmuster ist der sich puristisch gebende Brigo ein Eyecatcher und wahlweise in Schwarz oder Braun verfügbar. Aufgerautes Geflecht setzt unter anderem Onka, Nabal und Oria in Szene. Der schmale Nabal zum Beispiel in Natur oder Schwarz mit gerundeten Formen wirkt relativ filigran, sein Aluminium-

gestell ist mit Sitzfläche und Rücken aus Polyrattan kombiniert. Sonne, Strand, Meer, blauer Himmel – diese Assoziationen weckt der Melara in Rattanoptik mit einem Geflecht in blau-weißer Rautenstruktur oder leuchtendem, unifarbenem Blau. solpuri. „Die Lebensenergie mit der Klarheit gelungener Gestaltung verbinden.“ Inspiriert von der Sonne (sol) und begeistert vom Design (puri) möchte man mit dem Basket Dining Sessel, der Caro Lounge und dem Sky Stapelsessel überzeugen. Details zu Basket: semi-transparente Sitzschale, definiert von einer luftigen Konstruktion aus flachen, breiten, unregelmäßig angeordneten Aluminiumbändern, dazu passgenaue Kissen, wahlweise mit offenen oder geschlossenen Seiten in über 20 Ausführungen. Caro ist von gerundeter Silhouette und filigranem Rautengeflecht geprägt, die in Anthrazit gehaltenen Aluminiumrahmen sind mit String Flex Outdoor-Seil in gleicher Farbe umwoben, üppige Sitz- und lässige Wurfkissen ergänzen den Komfort. Als markanter, leichter Blickfang steht Sky im Freien: anthrazit oder weiß matt der

A.B.C. Worldwide Nora

A.B.C. Worldwide Camilla

A.B.C. Worldwide Vanessa

Dedon Cirql

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Konway Paros Konway Symi

Konway Bormio

objekt-m DMD Mezano mixed grey kubische Aluminiumrahmen, in Shell oder Coal darauf abgestimmt die geschwungene Sitzschale mit Softex-Bezügen.

Kason KTO-203-A-TAU

Kason KNS-A-002

Kason KTO-114-BMG

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Konway. Innerhalb von nur 20 Jahren entwickelte sich das Unternehmen vom Klappmöbellieferanten zum professionellen Kompletteinrichter für Gastronomie- und Hotelleriemöbel im Innen- und Außenbereich. Immer im Fokus: Beste Qualität zu annehmbaren Preisen sowie Beratung, Planung, Verkauf und Montage „alles aus einer Hand“. Im neuen Hauptkatalog werden 5.000 Produkte optisch und informativ dargestellt. Darin für die Terrasse unter vielen weiteren Innovationen Bormio, Paros und Symi. Das Sitzteil von Bormio besteht aus graugesprenkeltem Fishbone-Geflecht und ist formvollendet in den eigenwilligen, anthrazitfarbenen Rahmen des Stahlrohrgestells eingearbeitet. Alle Graunuancen harmonieren miteinander, im farblichen Kontrast dazu die runde Teakholz-Armlehne. Der Stapelsessel Paros aus rostfreiem Aluminium ist mit Ergotex-Gewebe bespannt, auch hier sorgt die Teakholz-Armlehne für eine mondäne P&M furniture Modern

Note. Symi in angesagter Retro-Optik stellt sich mit „Leichtigkeit auf ganzer Linie“ in zeitloser, gestalterischer Zurückhaltung vor. Materialien des Stapelsessels in Grau, Blau oder Grün: Bespannung im reißfesten Fishbone-Look, filigranes Stuhlgestell aus Stahlrohr. objekt-m DMD. Grau und Weiß beziehungsweise grau meliert sind neutral dekorative Farben für aktuelle Terrassenstühle, außerdem dominieren dunkle Töne wie Burned (Braun), Mokka oder Schwarz. Aluminium beherrscht das Gestell, Textilengewebe mischt aktuell mit. Beispiele: Mezano mixed grey und Mapel burned in Bambusoptik. 2019er Modelle von Kason unter den Fittichen von objekt-m DMD sind unter anderem der KTO-114-BMG (ebenfalls Bambusoptik) oder der KTO-203-A-TAU mit Kissen Taupe. Auch robuste, bunte Kunststoffstühle erfreuen sich großer Beliebtheit, deshalb gehören der KNS-A-001 (optional mit Kissen) und der KNS-A-002 von Kason mit zu den Innovationen.


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EINL ADENDER TRENDSE T TER

solpuri Caro

P&M furniture. Miky orientiert sich stilgemäß an Bistrostühlen. Die Struktur besteht aus Fe360-Stahlrohr, Sitz und Rückenlehne sind aus tiefgezogenem, verzinktem Stahlblech. Modern hat weiche und geschwungene Linien, die den Kontrast zwischen den fließenden Formen und dem steifen Material zu einem markanten Element machen. Erhältlich in zahlreichen Farbvariationen, schmückt er jede Umgebung mit Persönlichkeit. Nef kombiniert eklektizistischen Stil und visuelle Leichtigkeit mit einer soliden Struktur, inspiriert vom grafischen Design von Heißluftballons. Die Verflechtung der Polyesterkordeln mit Aluminium verleiht ein natürliches Gefühl komfortabler Behaglichkeit. Lounge-Sessel oder -Sofas in verschiedenen Größen sind nur einige der mondänen, modularen Elemente von Dock. Die Aluminiumsockel und die Rückenlehnen in verschiedenen Höhen erlauben eine Vielzahl von Kombinationen, alle ergänzt durch einen Satz feudaler Kissen. Kettler. Ego Modular und Sunny sind zwei neue komfortable Lounge-Sets (Couch-Elemente und Liege beziehungsweise ZweiSitzer, Dining-Stuhl plus Liege). Die einzelnen Module von Ego Modular lassen sich mit Konnektoren leicht verbinden, sodass die Anordnung zur jederzeit unterschiedlichen Anforderung angepasst werden kann. Pflegeleicht und witterungsfest ist der Sun­ P&M furniture Miky

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acamp atacama

WEB n www.abcworldwide.de n www.acamp.de n www.bahama.de n www.caravita.eu n www.corradi.de n www.dedon.de n www.glatz.ch n www.goin.de n www.kettler.de n www.konway.de n www.markilux.com n www.objekt-m.com n www.pmfurniture.de n www.solpuri.com n www.tansun-europe.com n www.vega-direct.com n www.xterior-windschutz.de

Vega Amelia brella Outdoor-Stoff, die offene Zellstruktur des Schaumstoffs ermöglicht den ergonomischen Sitzkomfort. Kissen in Steppoptik runden den Look ab. Sunny: Platinfarbenes Aluminium trifft auf ein Geflecht mit luftiger Rope-Faser-Bespannung aus Polypropylen in Anthrazit. Obenauf die farblich darauf abgestimmten breiten Sitz- und Rü­ ckenkissen: Sitzfläche 54 Zentimeter.

Kettler Ego Modular

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Kettler Sunny

Vega. Über den Aluminiumrahmen von Amelia spannt sich die Sitzfläche aus wetterfestem Gewebe, die Rückenlehne zeigt sich im natürlich anmutenden Rope-Geflecht. Da die weiche Sitzfläche laut Unternehmen „ausgesprochen bequem“ ist, sind zusätzliche Kissen nicht unbedingt erforderlich.


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manufaktur Christian Fischbacher eine Wohlfühloase

Was gibt es Neues bei der Hotelbettwäsche? Birgit Kern-Harasymiw hat sich im Januar

Soviel schon mal vorneweg: Bahnbrechende neue Trends bei Farben und Materialien gibt es nicht. Schon gar nicht bei der Hotelbettwäsche. Denn obwohl immer mehr Hotels auf Individualität in der Ausstattung, bei Möbeln, Bad-Einrichtung und auch Betten setzen, wird bei der Bettwäsche für den langlebigen Einsatz und bessere Waschbarkeit weiterhin vorwiegend auf zeitlose Dessins, Ton-in-Ton Streifen oder Karos sowie Jacquards und vor allem Unis gesetzt. Weiß bleibt erste Farbwahl, doch zunehmend kommen auch zarte Pastellfarben sowie verschiedene Grau- und Naturtöne zum Einsatz. Beim Material überwiegen weiterhin Baumwollqualitäten. Es wird viel pflegeleichtes Mischgewebe mit Polyester angeboten, die Mischungsverhältnisse variieren von 50 bis zu 80 Prozent Baumwollanteil. Für höchste Kundenansprüche bieten darüber hinaus viele Sortimente Kollektionen aus reiner Baumwolle an.

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Schlafen als neuer Lifestyle-Trend

Die Auseinandersetzung mit der Schlafkultur gewinnt an Bedeutung, nach Food und Fitness ist Schlafen heute das angesagte Thema auf allen Kanälen. Wie zuletzt Köche und Fitnesstrainer, stehen Schlafexperten zunehmend im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Auch auf der Heimtextil. Die Messe hat es zu einem der Top-Themen im neuen Messekonzept deklariert und unter anderem das „Sleep! The Future Forum“ initiiert. Dort sprachen internationale Schlafexperten zum aktuellen Forschungsstand der Schlafmedizin. Laut Markus Kamps, Schlafberater und Fachdozent für Bettwaren, wissen wir heute „mehr über erholsamen Schlaf und seinen positiven Einfluss auf Gehirn, Gesundheit und Immunsystem als je zuvor“. Gibt es neue Erkenntnisse seit dem allseits bekannten Tipp von dem guten Gewissen, das für ein sanftes Ruhekissen sorgen soll? Markus

Kamps wurde von der Objektleitung der Heimtextil beauftragt, den Fachbesuchern „den Blickwinkel auf den gesunden Schlaf zu erweitern“. Da bleiben Fragen nach ökologischen Themen für das Hotelbusiness nicht außen vor. Auch wenn die grüne Revolution bisher nur vereinzelt stattfindet, so wird doch auch bei der Hotelauswahl zunehmend Wert auf gute Betten und die Ausstattung gelegt. Die vorgelegten Studien zeigen, dass nachhaltige Ansätze nicht nur im oberen Preissegment ein wichtiges Kriterium für die Hotelauswahl geworden sind. Mehrheitlich hinterfragen Hotelgäste Themen wie Strom aus erneuerbaren Energiequellen, das Cradle to Cradle-Prinzip als Ansatz für den nachhaltigen Kreislauf „von der Wiege bis zur Wiege” sowie regionale, am besten ökologisch produzierte Produkte mit möglichst natürlichen Materialien. So rücken auch Hotelübernachtungen in den wissenschaftlichen Fokus der Schlafex-

Fotos: Curt Bauer, Damino, Fischbacher, Himatsingka

für Superior Hotel auf der Frankfurter Messe Heimtextil umgesehen.


51 perten. Für Vanessa Borkmann vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO kommt „dem gesundem Schlaf im Hotel eine besondere Bedeutung zu“. Kein Wunder, sind doch Urlaub und geschäftliche Termine die beiden häufigsten Gründe für das Verreisen. In beiden Fällen wollen Übernachtungsgäste im Hotelzimmer beste Erholung und entspannten Schlaf genießen.

Nachhaltig gebettet für geruhsamen Schlaf

Neben innovativen Techniklösungen für einen besseren Schlaf steht insbesondere die nachhaltige Produktion zu fairen Bedingungen im Fokus. Bei der Bettwäsche spielt neben der Qualität auch die Herkunft der Ware, beginnend bei der Faser, wo sie weiter verarbeitet und schlussendlich die Bettwäsche produziert wird, eine wichtige Rolle. Dabei ist dem Hotelgast sicher egal, ob das Hotel seiner Wahl die Bettwäsche direkt von einem Hersteller bezieht oder ob sie, wie meistens üblich, über ein Mietwäsche­unternehmen geliefert wird. So oder so, zunehmend wichtig für sein gutes Gewissen ist, dass die Ware verbindlich fair und nachhaltig hergestellt wurde. Dafür gibt es verschiedene Prüfsiegel, beispielsweise von GoodWeave, Control Union,

Transfair, Texool und Cotton made in Africa. Letzteres Siegel steht für faire Arbeitsbedingungen von Kleinbauern in Afrika, die unter Ausschluss von Kinderarbeit, gefährlichen Pestiziden oder genveränderten Pflanzen Baumwolle anbauen. Baumwolle von Cotton made in Africa wird unter anderem von Dibella, Heine und Otto verwendet. Noch einen Schritt weiter geht der vertikal integrierte indische Global Player Himatsingka, der für seine amerikanische Baumwolle eine exklusive Track & TraceTechnologie mit patentierter DNA-Lösung anbietet. Damit lässt sich die Herkunft der Baumwollware vom fertigen Produkt bis zu den Baumwollplantagen lückenlos zurückverfolgen – CSI Miami lässt grüßen. Die Himatsingka Gruppe beliefert unter anderem das luxuriöse Wynn Hotel in Las Vegas mit exklusiver Bettwäsche und Frottierwaren.

Hotelbettwäsche – made in Europe

Einen ganz anderen Beitrag zur Nachhaltigkeit liefern Hersteller, die nach wie vor an Produktionsstandorten in Europa festhalten. Beispielsweise Damino. Nach mehr als 100 Jahren Erfahrung als Bleicherei begann das Unternehmen aus Großschönau 1906 mit der Weberei von Leinen, Damast- und Jacquard-Tischwäsche. Bis heute befindet sich die Produktion am Stammsitz und

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Geht nicht, gibt es nicht bei Damino. Für die engere

Kundenbindung im

Hotel-Business bietet das Unternehmen aus Großschönau

bei Maßanfertigung

diverse Sonderkonfektionen an

In der aktuellen

Kollektion für das Objektgeschäft

präsentiert Curt Bauer

aus Aue im Erzgebirge ein klassisches Ton-in-

Ton Streifen-Design in

hochwertiger, merzerisierter Veredlung

an einem weiteren Standort in Tschechien für die Weberei und Konfektionierung. „Wir setzen bei der gehobenen Hotellerie auf 100 Prozent Baumwolle sowie feinfädige Ware und Glatt-Satin mit einem Gewicht von 125 Gramm pro Quadratmeter“, umschreibt Geschäftsführer Dirk Ladenberger den Schwerpunkt der Kollektion für das Hotelbusiness. Bei Maßanfertigung können darüber hinaus noch individuelle Akzente durch verschiedene Sonderkonfektionen wie Stehsaum, Zierstich oder Stickereien gesetzt werden. Auch bei Curt Bauer ist das Versprechen „Made in Germany“ keine Marketingfloskel. Das mittelständische Familienunternehmen produziert in vierter Generation, seit mehr als 130 Jahren, am Stammsitz in Aue im Erzgebirge. Mit einem hochwertigen und vielfältigen Sortiment an Objekttextilien werden exklusive Hotelketten genauso wie Pima-Baumwolle ist die beste Baumwollqualität für höchste Ansprüche. Unter der exklusiven Ei-

genmarke PimaCott produziert die Himatsingka Group etwa Bettwäsche für das Hotelgeschäft

WEB n www.curt-bauer.de n www.damino.de n www.dibella.de n www.fischbacher.com n www.heine.de n www.himatsingka.com n www.otto.de n www.heimtextil.messefrankfurt.com

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Design- und inhabergeführte Hotels sowie ausgesuchte Wäschereien im In- und Ausland mit individuell gefertigter Ware, beispielsweise mit Einwebungen und Sti­ ckereien, beliefert. Die aktuelle Kollektion für das Objektgeschäft, erhältlich in reiner Baumwolle und einem Mischgewebe mit 20 Prozent Polyester, besticht mit klassischer Baumwollveredlung mit Merzerisation. Die Produktion vor Ort ist auch in der Schweiz für die Textilmanufaktur Chris­ tian Fischbacher ein wichtiger Garant für nachhaltige Ware mit höchsten Qualitätsansprüchen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in St. Gallen ist eines von wenigen, die das Gütesiegel swiss+cotton tragen dürfen. Es wird ausschließlich für Produkte vergeben, die in der Schweiz produziert werden. Dabei kommen nur exklusive Baumwollfasern, Extralangstapel-Baumwolle (ELS), die etwa drei Prozent der global besten Baumwollproduktion ausmachen, in die weitere Verarbeitungskette. Mit dieser hohen Qualität wird eine pflegeleichte Bettwäsche garantiert, die Luxus und Lifestyle in Hotelzimmer bringt. „Unsere Kunden

setzen vermehrt auf Individualisierung, beispielsweise mit einem eingestickten Logo oder Signet auf der Bettwäsche“, erläutert Franco Re, Head of Customer Services bei Christian Fischbacher. Damit kann das Hotel seine Markenpositionierung und die Kundenbindung stärken. Mit der luxuriösen Hotelbettwäsche der Schweizer Textilmanufaktur werden anspruchsvolle Hotelgäste an vielen Orten verwöhnt, beispielsweise in Ascona im Castello del Sole oder im Hotel Uzwil bei St. Gallen. Trotz aller nachhaltigen Themen geht die Meinung der Aussteller auf der Heimtextil stark auseinander, inwieweit der Hotelgast kompromisslos bereit ist, für einen Mehrwert an Sicherheit, Standards sowie fairen Bedingungen in der Produktion zu zahlen und damit für ein kleines bisschen mehr Gerechtigkeit zu sorgen. Dennoch ist es an der Zeit, sich damit so oder so verstärkt auseinander zu setzen. Denn eines ist sicher, die Gruppe der bewussten Verbraucher wächst weiter und gut schlafen wollen wir alle. Am besten doch überall mit einem guten Gewissen.


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Ambach

Hobart

Coldline

Technikinnovationen in Hamburg

Colged

Basis für die Umsetzung von Food-Trends und neuen Konzepten in der Gastronomie und Hotellerie ist zweifelsohne die entsprechende Küchentechnik. Ohne sie geht nichts. Auf der Internorga in Hamburg vom 15. bis 19. März zeigen über 300 Hersteller das gesamte Spektrum der Küchentechnik von morgen. Von Yvonne Ludwig-Alfers

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chentechnik in insgesamt drei Messehallen bieten, findet der Fachbesucher die unterschiedlichen Lösungen kompakt an einem Ort”, fasst Claudia Johannsen, Geschäftsbereichsleiterin der Hamburg Messe und Congress, es treffend zusammen.

Live erleben in Halle A3 und A4

Lösungen für die Küche in den Bereichen Garen, Spülen, Kühlen und Präsentieren im Gastraum finden sich überwiegend in den Hallen A3 und A4. Neben zahlreichen Informationen über das jeweilige Portfolio des Unternehmens besteht die Möglichkeit, die Geräte live zu erleben – ob nur haptisch oder in Aktion an den unterschiedlichsten Ständen. Ambach präsentiert sich mit horizontaler Kochtechnik, die sich durch die einzigartige Kombination von Technologie und Flexibilität weltweit einen Namen gemacht

hat. Markenzeichen des Unternehmens sind maßgeschneiderte Küchen nach Kundenwunsch. Durch die modulare Bauweise lassen sich die Küchen perfekt an die baulichen Anforderungen vor Ort anpassen und mittels verschiedener Designausführungen individualisieren. Halle A4, Stand 206 „Scharf geschnitten, heiß gemacht“ lautet das Motto der Live-Kochshow Ready to cook mit Ralf Jakumeit und Show-Koch Torsten Beyer bei ascobloc und AlexanderSolia. Ganz dem Food-Trend Bowl entsprechend werden die zubereiteten Gerichte anschließend in trendigen Bowls serviert. Voraussetzung für die Speisenumsetzung bilden Geräte der beiden Unternehmen. Zwei Stars darunter: der Elektro-Rostgrill von asco­bloc und die Gemüseschneidemaschine Cutty G5 von AlexanderSolia. Halle A4, Stand 201/203

Fotos: Die genannten Unternehmen

Ein wesentlicher Aspekt bei der Küchentechnik ist die Digitalisierung. Zahlreiche Hersteller unterstützen die Teams in den Hotel-Profiküchen bereits mit smarten Lösungen, erleichtern mit Apps und/oder technologischen Features deren Alltag und schaffen somit Freiräume für die Kreativität am Herd. Multifunktional, cloudbasiert oder intuitiv bedienbar lauten die wesentlichen Schlagwörter, die sich die Unternehmen in den Messehallen A2, A3 und A4 auf die Agenda geschrieben haben und woran sie kontinuierlich arbeiten. So auch an neuen Funktionen bei Herden, Kombidämpfern, Spülmaschinen, Kühlmöbeln und weiteren Geräten. Im Fokus dieser Entwicklungen stehen die Vernetzung der Geräte und die damit einhergehende Effizienzsteigerung sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen im Hinblick auf Energie, Chemikalien oder Wasser. „Dank des breiten Spektrums, das wir im Bereich Kü-


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Winterhalter

Viessmann

Meiko

Cool Compact

Smeg

Über 400 Seiten dokumentieren das vollständige Portfolio von Vollsortimenter Bartscher im Katalog 2019. Darunter auch Neuheiten wie der Heißluftofen AT90-MDI. Er gehört zu den über 90 neuen Produkten, die das Unternehmen zusätzlich in seinem Neuheiten 2019-Flyer aufführt. In einer Art Mini-Katalog finden Interessierte hier Innovationen aus fast allen Segmenten der Salzkottener. Halle A3, Stand 214 Blanco Professional offeriert mit den Blanco Besteck- und Tablettwagen BT 400 Kids sowie den Blanco Servierwagen Kids seine neuen höhenreduzierte Modelle für die kleinen Gäste. Gezeigt werden am Stand auch die Kunstwerke des AzubiProjekts des Unternehmens „Kunst und Industrie“, die in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Künstler Benjamin Bronni entstanden. Halle A4, Stand 103 Im Fokus bei Blümchen steht die Frontcooking-Station, mit der Frittieren an praktisch jedem Standort möglich ist. Ihre integrierte Filteranlage eliminiert entstehende Wrasen und Gerüche. Die Station arbeitet mit mehreren nacheinander angeordneten Filtern, Herzstück der Anlage ist der Filter mit Plasmatechnologie. Daneben warten verschiedene Serien mit Tisch- und Standfritteusen, Grillplatten und Pastakochern von FriFri und Lincat auf Messebesucher.­ Halle A3, Stand 415

Die neuen Vision Schnellkühler/ Schockfros­ter von Coldline überzeugen durch ihre Flexibilität. Schnellabkühlen, Schockfrosten, Auftauen, Gären und Niedrigtemperaturgaren sind ihre Haupteigenschaften. Daneben kann mit den Modellen auch getrocknet, pasteurisiert und sogar Teller warm gehalten werden. Die Technologie entlastet Produktionsprozesse. Jedes Coldline-Gerät lässt sich dank eines Wi-FiVerbindungssystems steuern. Halle A4, Stand 403 Um gleichzeitig den Hygienevorschriften und den Herausforderungen des Tagesgeschäfts gastgewerblicher Betriebe zu entsprechen, hat Colged seine bewährte 3.0-Serie um die vier Universalspülmaschinen 32.-23D.4, 32-23D.5, 32-23D.6 sowie 32-23D.7 der TopTech-Reihe komplettiert. Neben der patentierten DuoFlow-Technologie zählen die Erweiterung der Spülfunktionen auf nunmehr 15 Programme sowie eine optionale Wärmerückgewinnung zu den Verbesserungen. Halle A4, Stand 407 Mit den Geräten aus dem Bereich Getränke­ kühlung hat Cool Compact seine letzte wichtige Produktgruppe auf das Kältemittel R290 umgestellt. Mit dem neuen Kältemittel sowie einer verbesserten Kühltechnologie werden sowohl die Standardgetränkekühltheken als auch die individuellen Getränkekühlungen in Modulbauweise ausgestattet. Bei den Vorträgen im Aktiv-Forum am

Stand werden Besuchern darüber hinaus die Vorteile der zeitversetzten Speisenproduktion mit Hilfe der Schnellkühler praxisnah dargestellt. Halle A4, Stand 412 Aller guten Dinge sind drei: Emaxx­Burner, CrossBurner und ein Kochkessel sind es bei EKU. Der leistungsstarke Gasherd EmaxxBurner in zwei Kompakt-Varianten (Bautiefen 600 und 650) bietet 5,5-kW-Brenner der neuesten Generation. Beim neuen Gasherd CrossBurner (voraussichtlich ab August 2019 erhältlich) fällt die extrem tiefe Mulde von vier Zentimetern unter den Brennern ins Auge, welche die Hitzereflexion erheblich reduziert. Noch als Prototyp wird der überarbeiteten Kochkessel zu sehen sein (lieferbar voraussichtlich ab Spätsommer). Halle A3, Stand 124 Neuheiten hat Eloma ebenfalls zu bieten. Darunter ein Facelift und neue Features für den GeniusMT im Bereich Gartechnik. Hier stellt das Unternehmen vor allem die Bedienerfreundlichkeit in den Fokus. So wurde die Bedienoberfläche des Kombidämpfers an aktuelle Standards angepasst, mit dem Ergebnis, dass seine Handhabung noch intuitiver und leichter wird. Zudem bietet Eloma den GeniusMT ab April optional mit einer Tür mit LED-Beleuchtung und Dreifachverglasung an. Halle A4, Stand 405


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I N T ER N O RG A - K Ü C H EN T EC H N I K

EKU

Gastros Switzerland legt seinen Fokus auf unsichtbare, flexibel ausführbare Induktionslösungen für die Speisenwarmhaltung. Darunter die InductWarm 130+. Die Büfettlösung verfügt über die dynamische Leistungsregelung DPC (Dynamic Power Control) und die Möglichkeit zur Vernetzung der Geräte. Eine Option der Fernwartung erlaubt einen schnellen Zugriff und Anpassung der Spezifikationen. Mit dem InductWarm Room Service Table bringt man zudem eine Batteriebetriebene Induktion für den mobilen Einsatz – auch im Freien – mit nach Hamburg. Halle A4, Stand 510 Hagola hat für sein umfangreiches Showcase-Programm, welches individuell auf unterschiedliche Waren ausgelegt ist, den Edelstahlaufbau im Präsentationsbereich formschöner und eleganter gestaltet. Zusätzlich ist die Ausführung Isolierglas jetzt mit ganz neuen Glasaufsätzen ausgestattet. Weitere Highlights aus dem Sortiment sind die mobile Eventheke Yourbar und die Weinklimaschränke mit patentierter Flaschenlagerung. Halle A3, Stand 111 Hobart widmet seinen Untertischspülmaschinen samt Trocknungstechnologie Top-Dry hohe Aufmerksamkeit. In LiveVorführungen wird die preisdotierte Trocknung erläutert. Informiert wird vor Ort auch über die weiteren Features der Maschinen, die Hobart App Washsmart und über die neue C-Line. Halle A4, Stand 209 Irinox, Spezialist für Schnellkühlen und Schockfrosten, stellt FreshCloud vor. In der Webanwendung lassen sich (auch mehrere) MultiFresh MyA registrieren, deren Betriebsstatus jederzeit und überall per PC, Smartphone oder Tablet eingesehen werden kann. Die Informationen können mit Mitarbeitern geteilt werden. Auch alle HACCP-Reports werden automatisch zur ­ Verfügung gestellt, dabei ist es unerheblich, ob es sich um nur eine oder mehrere Küchen handelt. Halle A3, Stand 311 Küppersbusch hat seine elektronische Steuerung KCI auf den neuesten Standard gebracht und nennt sie KCI 4.0.­Dazu kommen die Multifunktionale Kippbratpfanne

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Bartscher

sowie der Hochleistungsgrill BeefCraft in der Fire & Flame Steak Bar. Des Weiteren lädt Küppersbusch zu Live-Kochshows auf den Messestand ein. Halle A4, Stand 219 Die aktuelle Untertisch-Spülmaschinenserie M-iClean U mit neuer Wärmerückgewinnung ComfortAir gehört zu den Highlights von Meiko. Ihre Argumente: bis zu 80 Prozent weniger Dampf, weniger Betriebskos­ ten, schnelleres Trocknen – und vor allem schnelleres Spülen. 30 Sekunden pro Spülgang lassen sich sparen. Ähnlich schnell und vor allem ergonomisch geht es bei der Haubenspülmaschine M-iClean H zu. Weiterhin ist die Bandtransportspülmaschine M-iQ zu sehen. Halle A4, Stand 315 Permanente technische Innovation gehört zur DNA der Schweizer Menu System. Seit über 35 Jahren entwickelt man die eigene Induktionstechnologie. Gegenwärtig werden die Herde des Unternehmens mit der Induktionsgeneration 5.3, der BluelineInduktion, ausgeliefert. Auch über die neuen Features der CelsiusClass kann sich der Besucher in Hamburg informieren. Halle A3, Stand 510 Mehr Leistung auf kleinem Raum beim Waschen und Spülen zeigt Miele. Neben neuen Waschmaschinen stellt man die optimierten Ausführungen der TankuntertischSpülmaschinen vor. Die Modelle sollen im Mai kommen. Dank einer vereinfachten Bedienung lassen sich bei diesen Geräten Anwendungsfehler nahezu ausschließen. Ein optimiertes Reinigungssystem senkt die Betriebskosten. Halle A3, Stand 306 Digital, frisch und modern – so präsentiert sich MKN. Besucher dürfen auf ein neues Standkonzept mit modernen Features und Live-Kochshows mit Anwendertipps gespannt sein. Vom MasterLine Herdblock bis zum platzsparenden Kombidämpfer findet am Stand jeder die passende Lösung. Mit der Technik aus Wolfenbüttel arbeiten auch die Nachwuchstalente in den Live-Challenges beim Wettbewerb Next Chef Award. Dessen Gewinner von 2018, Marianus von Hörsten, wird am Messe-Montag am Stand von MKN kochen. Halle A4, Stand 417

Küppersbusch

NordCap bietet mit dem Konzeptbereich Lobby 2.0 Inspirationen für das Zusatzgeschäft im Foyer: Neben Baranlage, Spülmaschine und Eiswürfelbereiter werden hier eine Wein-Käse-Kühlung und die Vitrine Switch optimal positioniert. Beide können nicht nur im Design, sondern auch mit ausgefeilten Features punkten, die zweifelsohne ideal für den Einsatz in der Lobby sind. Halle A3, Stand 403 Prozessoptimierte Konzepte und energieeffiziente Küchentechnik aus einer Hand stehen bei Palux im Vordergrund. Live wird gezeigt wie die Kombination aus maßgeschneiderter Küchentechnik und vorausschauenden Konzepten Zeit, Personal und Aufwand im Alltag spart. Etwa mit der zeitversetzten Produktion. Passend zum 25-jährigen Jubiläum der multifunktionalen Topline darf man auf Neuheiten gespannt sein. Halle A4, Stand 408 Rational präsentiert, nach der Vereinigung 2018 mit Frima unter dem neuen Markendach Rational, nun die Gerätelinien SelfCookingCenter und VarioCookingCenter auch an einem großen gemeinsamen Stand. Aber nicht nur die Gartechnik steht im Vordergrund, auch deren digitale Vernetzung ist eins der Themen am Messestand der Landsberger, der Frontcooking, Theatershows und Erlebnisinseln bietet. Halle A3, Stand 217 Rieber legt den Fokus auf individuelle Sessions, die dem jeweiligen Kunden ein komplettes Lösungssystem für seine Cateringanforderungen bieten. Hierbei natürlich übergreifend die Rieber-Basisinfrastruktur mit dem funktionalen Behälterstandard GN-Betriebssystem und dem Transportsystem thermoport. Weiterhin informiert man neben der Organisations-Plattform Check Cloud über das optimierte System Check HACCP sowie das neue GN-MehrwegPfandsystem Check Trace. Ausgerichtet auf vollen Kundennutzen in der Praxistauglichkeit und Prozessoptimierung sind auch die neuen Produkte wie der multipolar connect, der „Erlkönig“-thermoport humidity und der „Erlkönig“- K|POT cool. Halle A4, Stand 101


Unox

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WEB

n www.alexandersolia.de n www.ambach.com n www.ascobloc.de n www.bartscher.de n www.blanco-professional.com n www.bluemchen-ag.eu n www.coldline.com n www.colged.de n www.coolcompact.de n www.eku-limburg.de

n www.eloma.com n www.gastros.swiss n www.hagola.de n www.hobart.de n www.irinoxprofessional.com n www.kueppersbusch.com n www.meiko.de n www.menu-system.com n www.miele.de/professional n www.mkn.de n www.nordcap.de

Die Multi-Flex-Geräte von Scholl Apparatebau bieten neue Funktionen und sind ein großer Schritt vorwärts in Richtung Effektivität und Mobilität. Die Modell sind mit der Tip & Turn-Technik ausgestattet: Durch Druck auf den Drehknopf (Tip) wird das Gerät aktiviert, mittels Drehen des Knopfes (Turn) wird die gewünschte Leistungsstufe oder Warmhaltetemperatur eingestellt. Alle Modelle arbeiten mit dem Realtime Temperature Control System (RTCSmp), das temperaturgesteuertes Kochen jederzeit ermöglicht. Halle A3, Stand 409

neueste Gerätelinie beinhaltet GN-Kühlund Gefrierschränke mit der Modellbezeichnung TGN. Die Kühl- und Gefriertheken mit der Modelbezeichnung TCR (Kühlen) und TCF (Tiefkühlen) sind auf GN 1/1 ausgelegt und mit zwei oder drei Kühlelementen lieferbar. Die neuen Geräte werden mit dem Kältemittel R290 betrieben. Die Kühlschränke haben Energie-Effizienzklasse A. Mit einem Netz aus Servicepartnern und einer Garantie von fünf Jahren auf Geräte, Teile und Arbeit gibt True ein einzigartiges Serviceversprechen. Halle A3, Stand 301

Bei Smeg Foodservice beantworten ­Experten an einem Counter Fragen zur Hygiene und Spülen,­inklusive Informationen und Tipps zu gesetzlichen Vorschriften, Arbeitserleichterung und Senkung von Betriebskosten. Ebenfalls am Stand präsent ist die Qualitätsmanagement-Software Check de Cuisine, mit der Smeg kooperiert. Sie ist die Lösung, mit der Betriebe ihre Dokumentationsverpflichtungen digital abbilden können und in die das Gerätemonitoring mit integriert ist. Halle A3, Stand 315

Unox will mit seinen Produktreihen Cheftop Mind Maps für die Gastronomie, Bakertop Mind Maps für die Bäckereiwelt und Bakerlux Shop.Pro für die Systemgastronomie und Shopwelt die Möglichkeiten der individuellen Beratung der „Individual Cooking Experience“ gerade dem Endkunden vorzustellen. Weiterhin widmet sich der Hersteller der Digitalisierung und rückt seine Technologie Data Driven Cooking in den Vordergrund. Halle A3, Stand 203

Die neue Serie in Gastronorm (GN) komplettiert den Messeauftritt von True. Die

Hinter dem Motto „We care for cold“ steht bei Viessmann ein Versprechen, das für Kundenservice, Nachhaltigkeit und Qualität

n www.palux.de n www.rational-online.com n www.rieber.de n www.scholl-gastro.de n www.smegfoodservice.com/de n www.truemfg.com/EMEA n www.unox.com n www.viessmann.de n www.winterhalter.de

in allen Handlungen steht. Der Kühlsysteme-Hersteller präsentiert sich mit Kältesätzen und Kühlzellen im Komplettpaket sowie seiner nachhaltigen Thekenserie mit Selbstbedienungsmöglichkeit, der TectoPromo FL2. Erstmalig wird das Kühlregal TectoPromo SV2 MD3 Deli in Form einer Verkaufsinsel dabei sein. Bei beiden genannten Serien kommt das umweltfreundliche Kältemittel R290 zum Einsatz. Halle A3, Stand 208 Seit Herbst 2018 auf dem Markt ist die neue Generation der UC-Serie von Winterhalter.­ Die vom Hersteller selbst als Meisterstück bezeichnete Range wird in Hamburg im Mittelpunkt stehen. Besucher können sich von dem sensitiven Touchdisplay und dem innovativen Spülfeld mit der Wasserdruckregulierung VarioPower, den wichtigsten haptischen Neuerungen der Maschinenserie, überzeugen. Das Standteam informiert auch über die digitale Anwenderlösung Connected Wash, über die nicht nur die Gläser-, Geschirr-, Besteck- oder Bistrospülmaschinen der UC-Serie verfügen. Halle A4, Stand 402

Die neuen Untertischspülmaschinen der UC-Serie.

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Intuitiv und komfortabel in der Bedienung. Absolut sicher und zuverlässig im Betrieb. Und in jedem Detail von höchster Qualität. Mit der neuen UC-Serie präsentiert Winterhalter die nächste Generation Untertischspülmaschinen. Die UC ist ein Stück Ingenieurskunst. Ein Profiwerkzeug für perfekte Spülergebnisse. Bereit für die Anforderungen von heute und morgen. www.winterhalter.de/uc


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einige zusätzliche Features eingebaut. So stellt Alexa auch einige Rückfragen und macht beispielsweise darauf aufmerksam, wenn es sich bei dem abgefragten Datum für die Belegung oder die Rate um einen Special Event handelt, den man berücksichtigen sollte.”

Smart Home fürs Hotel

Auf der Messe Bau 2019 in München wurde­ Besuchern angeboten, in eine innovative­ Hotel-Erlebniswelt einzutauchen. Das Unternehmen hotelbird präsentierte zusammen mit Häfele, Spezialist für Beschlagtechnik und elektronische Schließsysteme, welche Vorteile vernetzte Technologien und digitale Services für Hoteliers und ihre Gäste bieten. „Innovative Guest Experience Dienstleistungen sind heute ein wichtiges Differenzierungsmerkmal“, sagt Udo Jungebloed, Leitung Objektvertrieb Deutschland bei Häfele. „Gäste, die sich wohlfühlen und den Komfort, auch den digitalen, schätzen gelernt haben, erzählen das weiter und kommen gerne wieder.“ Häfele verfüge über ein großes Sortiment an Möbel- und Baubeschlägen und stehe mit zahlreichen Produkten wie digitalen Schnittstellen zur Gebäudesteuerung und Smart Home für Komfort und Zukunftsfähigkeit. In einem Hotel Mock-up des S­tart-ups­Allyn Hotels

Fotos: Die genannten Unternehmen

Der Start in den Arbeitstag eines Hoteldi- Forecasts und Umsatzdaten bieten. Reverektors könnte so aussehen: Er betritt sei- nue-Management-Lösungen sind ein krinen Arbeitsplatz, ein stark frequentiertes­ tischer Schnittpunkt, da sie häufig Daten Hotel im Herzen einer europäischen Metro­ aus vielen unterschiedlichen Systemen pole. Er begrüßt seine Mitarbeiter, setzt sich speichern. Die Sprachsteuerung macht den – in seinem Büro angekommen – an den Zugriff auf diese Daten einfacher und sorgt Schreibtisch und sagt: „Alexa, gib mir den für mehr Effizienz und Produktivität innerÜberblick von gestern.” Aus dem zylinder- halb von Unternehmen. Zu den aktuellen förmigen Lautsprecher vor ihm ertönt die Neuerungen der Sprachassistenz-Software künstliche Stimme des Sprach­ assistenten gehören eine 2-Faktor-Authentifizierung von Amazon: „Gestern haben wir 228 (2FA) für mehr Sicherheit sowie die MögZimmer verkauft. Wir haben den Tag mit lichkeit, zwischen Hotels des eigenen Un64,23 Prozent Belegung beendet,­mit ei- ternehmens zu wechseln. nem Umsatz von 25.092 Euro und einer „Fragen statt suchen spart Zeit und KapaDurchschnittsrate von 110 Euro und einem zitäten“, so Joerg Happel, Product ManaREVPar von 70 Euro. Wir waren­ein Prozent ger bei IDeaS Revenue Solutions. „Viele über unserem Budget für Belegung.” Management-Tools werden heute aus­ Möglich macht dies eine neue Schnitt- schließlich von denjenigen Mitarbeitern stelle: Denn IDeaS Revenue ­ Solutions benutzt, die auch ein Training dafür bekomhat Schnittstellen für seine Revenue-­ men haben. Mit Hilfe eines SprachassistenManagement-Plattform IDeaS G3 RMS ten kann auch jemand, der nicht routiniert zu den Sprachassistenten Alexa, Google mit dem System arbeitet, es einfach bedieund Cortana entwickelt. Sie vereinfachen nen und nach allen Kennzahlen befragen, ­Hoteliers und Revenue Managern­den Ab- die er für seine Entscheidungen benötigt.” ruf der regelmäßigen Reports: Innerhalb Mike Chuma, Vice President of Product jedes Skills haben sie die Wahl zwischen Strategy and Marketing bei IDeaS, ergänzt: 30 unterschiedlichen Business-Komman- „Alle Antworten, die die Sprachassistenten dos auf Deutsch und Englisch, die auf al- jetzt liefern, waren bereits in der IDeaS G3 len Ebenen sofortigen Zugriff auf einer RMS-Software drin und sind den Revenue Vielzahl an Leistungsdaten wie Belegung, Managern, die unser System nutzen, schon Zimmerpreise, Raten der Wettbewerber, lange bekannt. Darüber hinaus haben wir


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(All you need) konnten die Messebesucher unter anderem den Self-Check-in an einem Kiosk sowie die Öffnung des Zimmers mit einem digitalen Schlüssel selbst testen. Das Gästeerlebnis soll somit angenehmer gestaltet werden, indem Prozesse wie C ­ heck-in­­ und Buchungen von Zusatzleistungen effizienter und einfacher werden.

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Für jedes Hotel eine neue App herunterladen: Die meisten Menschen streiken da irgendwann, denn es wird nicht nur Speicherplatz verbraucht, sondern auch die Unübersichtlichkeit nimmt zu. Das Unternehmen Code2Order hat mit dem Gäste-ServiceSystem (GSS) eine Lösung. Es funktioniert ohne klassische App und ohne teure WEB Hardware, die Hoteliers kaufen, versichern und warten müssten. Stattdessen wird das n www.code2order.com System über eine Web-App gesteuert. So n www.ideas.com/de wird jedem Gast, egal welches Endgerät er n www.hotelbird.de benutzt, der Service optimal angezeigt – und zwar im Internet-Browser. Trotzdem kann das Design der Corporate Identity des jeweiligen Unternehmens angepasst werden. Je nach Phase des Aufenthalts benötigen Gäste unterschiedliche Informationen und Services, diese können individuell zur Verfügung gestellt werden. Das Bewerben von Zusatzverkäufen ist so bereits vor dem Aufenthalt möglich. Darüber hinaus wird Gästen ermöglicht, während sie im Hotel sind, besondere Anliegen zu äußern oder auch den Zimmerservice digital zu bestellen. Unter den Hotels, die den Service bereits nutzen, findet sich die gesamte Bandbreite der Branche: bekannte Marken- und Individualhotels jeder Größe, aber auch Gruppen wie die Althoff Hotels Collection oder Kooperationen wie die Ringhotels.

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Koralle S606Plus mit WS60 Patina Rock

Kermi Raya

Bekanntlich gehört ergiebiges und entspanntes Duschen zum angenehmsten Teil des täglichen Aufenthalts im Badezimmer. Das gilt auch für Menschen, die in Hotels nächtigen. Von Hans-Herbert Seng Duscholux Pulsar

Duscholux Bella Vita 3 Plus

Fotos: Die genannten Unternehmen

Kermi Pega

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Ideal Standard UltraFlat

Duschbereiche in den Gästebädern sind Anziehungspunkte, an die hohe Anforderungen gestellt werden. Nicht zu klein dimensioniert, sollten sie einen einfachen Zugang bieten und komfortabel ausgestattet sein. Sanitärunternehmen bieten dafür genügend hochwertiges Equipment.

Duschkabinen / Duschabtrennungen

BetteFloor Side

Duscholux Bella Vita 3 Plus

Nach einem Betreiberwechsel des historischen Schlosshotel Weyberhöfe in Sailauf bei Aschaffenburg mit 40 Zimmern in 2015, lässt die neue Eigentümergesellschaft zusammen mit Hoteldirektor Thomas Fahl die Anlage für 3,5 Millionen Euro komplett umbauen. Seit April 2017 erstrahlt alles in neuem Glanz. Bei der Gestaltung der Bäder mit ihren verschiedenen Grundrissen sind alle Komponenten so angeordnet, dass sie sich einfach und intuitiv bedienen lassen. Die Materialien haben eine Topqualität. Optisch prägnant und funktional in der Nutzung sind die Duschkabinen von Kermi. Raya oder Filia fügen sich mit ihrem Einscheiben-Sicherheitsglas passgenau ein und lassen den jeweiligen Raum größer wirken. Bei Raya zum Beispiel rückt ein intelligentes Ausgleichs- und Maßsystem in den Vordergrund, ebenso die Pendeltürtechnik mit integriertem Hebe-Senk-Mechanismus, der für weichen Türlauf und sanften Türschluss sorgt. Ein weiteres Modell mit Pendeltürund Gleittürkomfort des Unternehmens ist Pega. Die bodenfreie Serie mit Einscheiben-Sicherheitsglas (sechs Millimeter stark) und edlen verchromten Applikationen bietet ebenfalls zahlreiche individuelle Varianten und technische Sonderlösungen – und dies laut Presseinformation bei einem „einzigartigen Preis-Leistungs-Verhältnis“. Durchgängige Glas- und Profilhöhe sowie Serienhöhen von 1.850 bis 2.000 Millimeter. Zu den hervorstechenden Duschabtrennungen beziehungsweise -wänden von Duscholux gehören Bella Vita 3 Plus und Pulsar. Erstere ist mit puristischer Anmutung teilgerahmt als Bella Vita 3 schon länger im Markt, als Plus wird sie nun ohne Wandprofile bei den Schiebetürmodellen transparenter. Dies führt zu einer Erweiterung der Serie für den Einbau in Nischen, für Eckeinstiege und Round-Lösungen. Die rahmenlose Pulsar mit Schiebetür kommt ohne oberes Führungsprofil aus, sie benötigt lediglich zwei schlanke Wandprofile, um als Nischen-, Eckverbau oder Walkin Lösung eingesetzt zu werden. Die acht Millimeter dicken Gläser in einer Höhe bis 2100 Millimeter gibt es in verschiedenen Ausführungen. Profilfarben sind Platinum Silber sowie Schwarz-Chrom. Die Möglichkeiten der Doppelserie S600Plus / S606Plus von ­Koralle reichen

von der Eckdusche und zwei- oder vierteiligen Gleittüren mit Trennwand über ungewöhnliche Walk-in Duschplätze bis hin zu U-Kombinationen mit Tür oder Eckeinstieg. Bei der Walk-in ist die feststehende Glaswand mit einem Schiebeelement verbunden, das nach Bedarf als Spritzschutz ausgezogen werden kann. Beide Serien sind für superflache Duschwannen oder bodengleiche Duschplätze planbar. Zu den technischen Finessen der neueren Ausführungen ab 2017, die ohne untere Wandbefestigung auskommen, zählen die sanft gleitenden Türen aus acht Millimeter starkem Einscheiben-Sicherheitsglas. Wird die Gleittür geschlossen, übernimmt eine SoftClose-Einheit das Schließen auf den letzten Zentimetern und hält sie in dieser Stellung fest. Die Soft-Open-Funktion öffnet die Tür im Endbereich vollständig und sorgt dafür, dass sie geöffnet bleibt. Eine innovative Magnetführung im Boden am Festelement verleiht den Gleittüren Laufruhe. Als reines Aufmaßprodukt kann die S606Plus in Breiten zwischen 800 und 2.000 Millimeter und Höhen zwischen 1.400 und 2.100 Millimeter geordert werden. Bei der einteiligen Schiebetür für den Nischeneinbau ist ab einer Breite von 1.400 sogar eine Höhe von 2.500 Millimeter möglich. Damit sind Abtrennungen realisierbar, die unter der Decke montiert werden und beispielsweise eine raumabschließende Lösung ermöglichen. Dies bietet Flexibilität bei der Raumgestaltung. Die Bandblenden der neuen Gleittüren-Doppelserie in poliertem Aluminium und vier edlen Lacktönen können ideal mit den zwölf Dekoren des ebenfalls neuen Rückwandsystems WS60 in Bezug gesetzt werden. Neben einer glatten sowie leicht zu reinigenden Oberfläche ist es absolut wasserresistent, ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlicher Verfliesung, bei der die Gefahr von Feuchteschäden im Bauwerk nur bei regelmäßiger Kontrolle der Verfugung ausgeschlossen werden kann. Die Standardgrößen sind 1.000 und 1.300 x 2.400 Millimeter.

Duschflächen / Duschwannen

Glasierter Titanstahl spielt bei der Bette­ Floor oder BetteFloor Side seine Stärken aus: Neben den gängigen Standardmaßen und -formen sorgen viele weitere Formate und spezielle Formen wie FünfBette Solid eck oder Viertelkreis für Gestaltungsfreiheit. Dazu besitzt das robuste und unempfindliche Material – auf das Bette eine Garantie von 30 Jahren

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S A N I TÄ R & W EL L N E SS

Villeroy & Boch ViPrint

D USC H KO M F O R T I M G Ä S T EBA D

Villeroy & Boch Subway Infinity

Hansgrohe Axor Shower Heaven 1200 / 300 4jet

Kaldewei NexSys

Dornbracht SensorySky

Dornbrachte RainSky

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WEB n www.bette.de n www.dornbracht-group.com n www.duscholux.de n www.grohe.de n www.hansa.com/de n www.hansgrohe.de

n www.idealstandard.de n www.kaldewei.de n www.kermi.de n www.koralle.de n www.villeroy-boch.de Grohe Euphoria


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gibt – eine dauerhaft schöne, fugenlose und keimfreie Oberfläche. Darüber hinaus sind viele Sanitär- und Mattfarben wählbar. Für zusätzliche Sicherheit empfiehlt sich die rutschhemmende Email-Oberfläche BetteAntirutsch Pro. Haptisch unmerklich angeraut, sorgt ihr erhöhter Rutschwiderstand über die gesamte Duschfläche hinweg für Standsicherheit und Begehkomfort. Dank der neu entwickelten Ablaufgarnitur BetteSolid ohne tote Ecken oder Grate können sich Haare nicht mehr im Ablauf oder dahinter liegenden Rohrsegment verfangen, sie werden einfach in die Kanalisation gespült und auch Schmutz haftet an dem glatten Spezialkunststoff kaum noch an. Die Brausewannen UltraFlat S von Ideal Standard mit einer Gesamthöhe von 30 Millimeter können konventionell oder bodeneben eingebaut werden. Neben 21 verschiedenen Standardmaßen lassen sie sich an nahezu jedes Sondermaß anpassen. Die Brausewanne ist in fünf Farben lieferbar: Die verfügbaren Oberflächen reichen von Carraraweiß über Quarzgrau und Sandstein bis hin zu Lavabraun und Schiefer. Die Ablaufabdeckungen sind serienmäßig in Edelstahl ausgeführt, können bei Bedarf aber auch in der Grundfarbe der jeweiligen Brausewanne geliefert werden. Neben ihrer Rutschfestigkeit der Klasse C nach DIN/ EN 51097 stechen weitere Produktmerkmale hervor, so etwa UV-Resistenz, eine bakteriostatische und fungizide Oberfläche sowie Widerstandsfähigkeit gegen Reinigungsmittel, getestet nach DIN/EN 14527. Die Serie ist eine Erweiterung der bereits bestehenden und erfolgreichen UltraFlat. Als „revolutionär“ bezeichnet Kaldewei das Duschflächensystem NexSys. Optisches Highlight eines smarten Designs ist die schlanke Ablaufrinne mit einer Blende aus gebürstetem Edelstahl, die sich bündig in das puristische Gesamtbild einfügt. NexSys ist, wie alle Badlösungen des Unternehmens, aus kostbarem Stahl-Email gefertigt, sodass die edle Anmutung über Jahrzehnte erhalten bleibt. Auch bei der Installation geht man nach eigenem Bekunden „neue Wege“. So lässt sich das bereits vormontierte System aus Ablaufrinne, Gefälleträger, Abdichtband und Duschfläche nach dem Höhenausgleich direkt in die Estrichaussparung einsetzen. Durch die niedrige Aufbauhöhe ist der bodenebene Einbau auch bei geringer Bautiefe möglich. NexSys präsentiert sich ohne jegliche Innenkontur und ist so für eine Einpassung in das Fliesenraster eines Bades perfekt geeignet – wie eine große emaillierte Fliese mit integriertem Rinnenablauf. Schalldämmung ist durch das beiliegende Schallschutzband gewährleistet.

Mit 44 Größen bis hin zu einem XXL-Format sowie wiederum individuellen Anfertigungen präsentiert sich die Subway Infinity von Villeroy & Boch. Der Ablauf ist bündig in die bodengleiche Duschfläche eingefügt. Die Standard-Antirutsch-Farben sind Weiß, Alpin, Ardoise und Taupe. Im Rahmen des Designkonzepts mit der innovativen ViPrint-Technologie wird ein glasierter Rand offeriert, der die Installation auf Fliesen, Sockel oder Metallrahmen erlaubt. Zum Design gehören neu interpretierte Klassiker, grafische Strukturen, beliebte Fliesenmuster oder Naturoptiken. Dank digitaler Drucktechnik ermöglicht ViPrint Farben und gestalterische Eigenschaften, die so bislang nur bei gefliesten Duschen möglich waren. Zur Wahl stehen insgesamt 20 unterschiedliche Dekore, die sich durch eine hohe Farbbeständigkeit auszeichnen.

Duschsysteme

Bei den verschiedenen Regenduschen und -paneelen von Dornbracht lassen fein jus­ tierte Tropfenformer Regen wie in der Natur entstehen. Indem das Wasser drucklos und ohne Luftzusatz herabfällt, bilden sich weiche, voluminöse Tropfen, die sanft auf den Körper treffen. Seit der Einführung von großformatigen Kopfbrausen im Jahr 1998 wurde das Portfolio kontinuierlich weiterentwickelt. Innovationen wie RainSky oder SensorySky mit ihren großflächigen Paneelen eröffnen neue Dimensionen. RainSky verfügt über separate Düsenfelder für Kopf-, Körperbrause und Regenvorhang. SensorySky schafft ein facettenreiches, harmonisches Spiel aus verschiedenen Regen-

arten, Nebel, Licht und Düften, erzeugt aus separaten Düsenfeldern für Kopfbrause und Regenvorhang, einer Kaltwasser-Nebeldüse sowie Licht- und Duftfunktion. Das Herzstück von Grohe Euphoria SmartControl ist die kombinierte, frontal angeordnete Druck- und Drehknopfbedienung. Piktogramme namens EasyLogic unterstützen das intuitive Handling. Mit dem ersten Knopf wird die Handbrause oder der Cube Stick aktiviert, das Wasser kann genau dorthin gerichtet werden, wo es benötigt wird. Der mittlere Knopf sorgt für volle Power. Ein kräftiger ActiveRain Strahl spült das Shampoo aus oder massiert als Jetstrahl den Alltagsstress weg. Sanft wird es über den dritten Knopf mit dem PureRain Strahl. Neben der Rainshower 310 SmartActive Kopfbrause ist das System wahlweise auch mit der mehrstrahligen Euphoria 260 erhältlich, bei der sich über einen Knopf in der Mitte des Brausebodens drei Strahlarten manuell einstellen. Drei Programme per Knopfdruck auf einen Wellfit-Button liefert auch die Hansaemotion von Hansa. Die Relax-Funktion mit ihren langen Warmwasserphasen und einem sanften Temperaturwechsel wirkt beruhigend. Sie kann Blutdruck und Stresshormonspiegel senken und beim Entspannen helfen. Um die Blutzirkulation anzuregen und den Körper mit Energie aufzuladen, ist Reload mit ausgeglichenen Wärme- und Kältereizen optimal. So starten DuschFreaks frisch, beweglich und aktiv in den Tag. Bei Recover schließlich sorgen intensive Kaltwasserzyklen für einen CooldownEffekt, der dazu beitragen kann, Muskeln zu entspannen, Muskelkater vorzubeugen und sogar langfristig das Herz-KreislaufSystem zu stärken. Nach der Beendigung eines Programms stoppt es seine Funktion automatisch und das Wasser fließt in der voreingestellten Temperatur weiter, außerdem lässt sich das Programm zwischendurch jederzeit unterbrechen. Der Axor ShowerHeaven von Hansgrohe­ macht mit einer 1,2 Meter langen und 30 Zentimeter breiten, planen Fläche aus hochwertig verarbeitetem Metall auf sich aufmerksam. Mit vier herausfahrbaren „Flügeln“ und einem integrierten AmbienteLicht ist er nicht nur eine große Bühne für das Wasser, sondern auch ein neuer Archetyp in der Dusche. Mehrere Strahlarten sorgen für ein luxuriöses Duscherlebnis. Vom entspannenden Massagestrahl über einen wohltuenden Brauseregen bis hin zu einem sanften Nieselregen – sie lassen sich einzeln oder im Zusammenspiel „inszenieren“.

Hansa Hansaemotion

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S A N I TÄ R & W EL L N E SS

H OT EL KOSM E T I K

Grüner Luxus Spa-Gäste möchten Kosmetik, die wirkt. Aber auch der Wunsch nach natürlichen Inhaltsstoffen tritt immer mehr in den Vordergrund. Ob sich in der Produktentwicklung Natur und Hightech widersprechen, fragten wir verschiedene Kosmetikunternehmen.

Der 15% C Energi-

zing Booster und das

Elixir mit Weizenkeim-­ Extrakt, Hyaluronsäure, Ölen und

Vitaminen von Alex Cosmetic

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Das Essener Familienunternehmen Alex Cosmetic ist mittlerweile in über 30 Ländern vertreten, in letzter Zeit auch verstärkt in Boutique- und familiengeführten Hotels. Die Marke nutzt für ihre Pflegeprodukte die Kraft der Natur und kombiniert diese mit wirksamen Hightech-Komponenten. „Luxus steht in keinem Widerspruch zur Natur, ganz im Gegenteil“, so Geschäftsführer Bartosz Godecki.­„In Zeiten, in denen die Menschheit merkt, dass Ressourcen und qualitativ hochwertige Wirkstoffe knapp werden, beginnt ein Umdenken.“ Die Philosophie des Unternehmens: das Beste aus Natur und Wissenschaft bei einem Minimum an Konservierung. „Die Natur hat sehr potente Stoffe, die man nutzen kann. Manchmal reicht das aber eben nicht aus – speziell, wenn man das Ziel verfolgt, den Hautzustand positiv zu beeinflussen und Hautprobleme kosmetisch zu lösen.“ Auch schreite die Entwicklung in Wissenschaft und Forschung immer weiter voran, so dass heutzutage Inhaltsstoffe aus der Natur besser extrahiert, in Kosmetik integriert und mit anderen Stoffen kombiniert werden können. „Somit kommt dank Hightech sogar mehr Natur ins Produkt“, weiß Godecki. www.alex-cosmetic.com

Fotos: Die genannten Unternehmen

Von Kirsten Sulimma


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Den Hauptbestandteil

der Authentique-Serie von Gertraud Gruber Kosmetik bildet der

patentierte Wirkstoff

PhytoCellTec Alp Rose aus den Stammzellen der Alpenrose

Die neue Kosmetik­

linie von Groupe GM

und Caudalie mit Na-

men „Fleur de ­Vigne“ umfasst Duschgel,

Shampoo, Spülung,

Bodylotion und zwei Pflanzenseifen

Gertraud Gruber Kosmetik versteht sich seit jeher als Ganzheitskosmetik und hochwertige Hautpflege im Einklang von Natur und Wissenschaft. Die Marke ist in ausgewählten Instituten und Spas im In- und Ausland vertreten, derzeit noch mit Fokus auf den deutschen Markt, Österreich und Südtirol. „Der Wunsch nach natürlichen Produkten gewinnt bei Konsumenten aller Gesellschaftsschichten immer mehr an Bedeutung und bildet oft die Grundlage für ihre Kaufentscheidung“, so Geschäftsführer Thomas Liebich. „Die Fortschritte in der Weiterentwicklung moderner Formulierungen ermöglichen es, heutzutage Produkte in den Markt einzuführen, die sowohl natürlich als auch wirksam sind und ein schönes, luxuriöses Hautgefühl hinterlassen.“ Bei der Entwicklung neuer Ideen setzt Gertraud Gruber Kosmetik auf Beautyexperten der eigenen Schönheitsfarm und kooperiert mit Naturheilärzten, Heilpraktikern, Medizinern und Ernährungswissenschaftlern. „Wir verwenden zudem unser eigenes Qualitätssiegel Prime Professional Quality“, erklärt Liebich. „So natürlich wie möglich – mit den besten Eigenschaften in Bezug auf Wirksamkeit, Verträglichkeit und Anwendungsverhalten.“ www.gertraud-gruber.de

Das Hotelkosmetik-Unternehmen Groupe GM arbeitet immer wieder mit hochwertigen Marken zusammen, zum Beispiel Courrèges oder La Compagnie de Provence. Seit letztem Jahr kooperiert Groupe GM außerdem mit Caudalie und bietet die französische Kosmetikmarke weltweit in Vier- und Fünf-Sterne-Hotels an. Mathilde Thomas, die zusammen mit Ehemann Bertrand die Marke Caudalie gründete, erzählt: „Ich wollte eine Kosmetik mit der richtigen Balance zwischen Wirksamkeit, Natürlichkeit und Erlebnis für alle Sinne anbieten.“ Laurent Marchand, Präsident von Groupe GM, ergänzt: „Die Produkte von Caudalie bestehen bis zu 97 Prozent aus natürlichen Inhaltsstoffen und stehen damit ganz in Einklang mit unserem eigenen Engagement für die Umwelt.“ Die Kosmetik richtet sich dabei an Caudalies „Cosm’Ethique-Charter“ aus. Diese bevorzugt Aktivstoffe natürlichen Ursprungs wie etwa Extrakte aus Weinrebe und -traube sowie Öle, Wachse, pflanzliche Butter, Blumen- und Pflanzenwasser. „Wir bemühen uns, bei den Inhaltsstoffen nahezu 100 Prozent natürlichen Ursprung zu erreichen, ohne auf Wirksamkeit und angenehme Texturen zu verzichten“, so Mathilde Thomas. Aus diesem Grund erlaubt Caudalie die Anwendung von synthetischen Inhaltsstoffen in geringen Mengen, wenn diese gut und notwendig sind. Beispiele hierfür sind biotechnologische Moleküle für eine Anti-Aging-Wirkung, Parfüme für mehr Tragekomfort, von Bio-Zertifizierungsstellen autorisierte Konservierungsstoffe für einen optimalen Schutz der Formeln oder bestimmte Sonnenfilter. www.groupegm.com www.caudalie.de

Guest Supplies

Seit der Übernahme der Firma durch Christian von Tenspolde und Sebastian Müllers im Jahre 2015 spezialisiert sich das Unternehmen ATL-­Ladenbau ver­mehrt auf die individuelle Anfertigung von Ver­kaufsmöbeln und ganzheitlicher Innen­ einrichtung aus einer Hand. Der Maniküre Tisch etwa vereint ansprechendes, stilvolles Design mit Funk­tionalität, speziell ausgerichtet auf den Alltag in der Kosmetikbranche. Von der Platzierung der einzelnen Module bis hin zur Farbgestaltung lässt sich am Tisch alles individuell anpassen. Für komfortables Arbeiten sorgen zudem die integrierte Staubabsaugung und die spezielle HPLBeschichtung. www.atl-wolfen.de

Das Laichinger Unternehmen Wäschekrone steht seit 1960 für hochwertige Hotel- und Gastrono­ miewäsche. Die aktuelle Wellnesskollektion bietet saugfähige Pool-Liegetücher mit eingenähter Kopfteil-Kappe, Saunatücher aus funktionalelegantem Waffelpiqué und flauschige Frottier­ tücher der Serie „Flausch-Cotton“. Alle Artikel bestehen zu 100 Prozent aus Baumwolle, sind saugfähig, besonders schnell trocknend und dank ihrer Kochfestigkeit auch sehr pflegeleicht und hygienisch. Das reine Weiß der Pool-Liege- und Saunatücher sowie die Frottiertücher-Farben Weiß, Vanille, Mokka, Lemon und Türkisblau verleihen dem Wellnessbereich zudem eine luxuriöse Note. www.waeschekrone.de

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Impressum

M A R K T & PRO D U K T E

Sicherheit für die kleinsten Gäste Um Babys und Kleinkinder vor Stürzen zu schützen, sind die neuen Wickelkommoden und Aufsätze für bestehende Wickeltische von Miniwim entwickelt worden. Die Wickelkommode bietet einen automatischen Rundumschutz, so dass das Baby nicht herunterrollen kann. Durch ein Trittbrett vor der Kommode kann automatisch eine zusätzliche Schutzwand aktiviert werden, wenn kein Erwachsener vor dem Wickeltisch steht. Die Kanten der Kommode sind abgerundet und Abstandshalter verhindern, dass das Baby oder Geschwis­ terkinder sich die Finger einklemmen könnten. Die Kommode verfügt über drei Schubladen oder Einlegeböden mit Türen. www.miniwim.de

Verlag und Redaktion:

GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Straße 45, 45133 Essen Postfach 23 01 90, 45069 Essen Telefon 0201/87126-14 Telefax 0201/87126-941 info@superior-hotel.net www.superior-hotel.net

Geschäftsführung:

Shervin Pourghaffari, Telefon 0201/87126-14 pourghaffari@superior-hotel.net

Chefredaktion:

Peter Erik Hillenbach, Telefon 0201/87126-949 hillenbach@superior-hotel.net

Redaktion:

Maren Bielecke Telefon 0201/87126-869 bielecke@superior-hotel.net Yvonne Ludwig-Alfers Telefon 0201/87126-859 ludwig@superior-hotel.net Magali Ritter (Praktikantin)

Ständige redaktionelle Mitarbeiter:

Silvia Geuker (Münster), Susanne Plaß (Hamburg), Hans-Herbert Seng (Frankfurt am Main), Dr. Elena Winter (Düsseldorf)

Anzeigenleitung:

Shervin Pourghaffari, Telefon 0201/87126-14 pourghaffari@superior-hotel.net

Layout: skrober.de Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Materialien und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Superior Hotel erscheint im zwölften Jahr mit vier Ausgaben.

Selbstreinigend Die Reinigung von Sanitäranlagen und Badezimmern nimmt viel Zeit in Anspruch und zählt sicher zu den eher unliebsamen Tätigkeiten. VitrA Bad hat daher ein Waschbecken entwickelt, das sich selbst reinigt. Der neue Waschtisch Metropole AutoClean verfügt über einen unmittelbar am Waschtisch befindlichen VitrAfresh-Reinigungsmittelspender mit dazugehöriger Sensorsteuerung. Der Behälter kann mit einem Liter Reinigungsmittel gefüllt werden. Per Sensor beginnt die automatische Reinigung, bei der das System etwa fünf bis zehn Milliliter Reinigungsmittel mit einem Liter Wasser vermischt. www.vitra-bad.de

VO R S C H AU

Bezugspreise:

Einzelpreis/Heft 7,50 € (inkl. 7 % MwSt) Jahresabonnement 24 € inkl. Versandkosten und 7 % MWSt). Luftpostzuschlag Europa 20 €, übriges Ausland 30 €.

Abo-Service:

Printon Publikationslösungen Adressmanagement, Telefon 02103/33996-63, gw@printon.de

Herstellung:

L.N.Schaffrath GmbH & Co. KG DruckMedien Marktweg 42–50 in 47608 Geldern

Superior Hotel 2-2019 erscheint am 18. Juni

Verbreitete Auflage:

Lesen Sie dann unter anderem folgende Themen:

19.849 Exemplare (IVW 4.Quartal 2018 ). Auflagenhöhe und Verbreitung dieses Magazins werden durch die IVWInformationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. überwacht.

Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.

•Indoor: Arbeitswelten im Hotel •Kaffeemaschinen

• Upstalsboom auf Föhr • Interview: Logis Hotels

Außerdem: Living Hotels, Porzellan & Tableware, deutsche Rotweine für den Sommer, TV & Entertainmenttechnik, Hotelpool & Hygiene und vieles mehr

Fotos: die genannten Unternehmen, Innside Hamburg (Vorschau)

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 12 vom 1. Januar 2019. Keine Liefer- und Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des GW Verlages gestattet.


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Edles Design, exklusive Vielfalt. Mit der Gourmet Linie von Staatl. Fachingen im edlen Facetten-Design bietet Staatl. Fachingen Mineralwasser-Genuss auf höchstem Niveau. Eine exklusive Vielfalt in drei attraktiven Sorten MEDIUM, STILL und NATURELL – und diese in den Gastronomie-Gebinden 0,25l, 0,5l und 0,75l. Da bleiben beim Geschmack und den Einsatzmöglichkeiten keine Wünsche offen. Abgerundet wird das Angebot durch eine hochwertige Gastronomie-Ausstattung, die der Qualität der Gourmet Linie in nichts nachsteht. Darüber hinaus wird die Marke kontinuierlich kommunikativ und durch individuelle Maßnahmen für die Hotellerie und Gastronomie unterstützt.

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Superior Hotel 1-2019  

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