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Fachmagazin für innovative Hotellerie

SUPERIOR HOTEL Dezember 2017 / Ausgabe 4

www.superior-hotel.net

Zeit für Schampus

niu Cobbles Essen

Bad & Wellness

Champagner geht immer: Auf ein erfolgreiches Jahr 2018!

Das erste einer Reihe neuer niu-Hotels: Fragen an CEO Etmenan & JOI-Design

Gästebäder und Saunalösungen Und: Medical Wellness im Fokus


Mercedes-Benz Van Rental ist da. Jeder Job ist anders. Und so braucht man für neue Herausforderungen oft individuelle Lösungen. Deshalb gibt es jetzt Mercedes-Benz Van Rental: die erste Fahrzeugvermietung, die sich ganz auf Transporter spezialisiert hat. Mit unseren Mietoptionen können Sie jederzeit flexibel auf jede Situation reagieren und sich voll und ganz auf den Job konzentrieren.

Egal ob Kastenwagen, Kühlfahrzeug, Pritsche oder Kombi, wir finden die passende Fahrzeuglösung für Sie. Schließlich vermieten wir die Transporter nicht nur, sondern bauen sie auch. Ein individuelles Angebot erhalten Sie bei ausgewählten Vermietstützpunkten in Ihrer Nähe. Erfahren Sie mehr unter www.vanrental.de


ED I TO R I A L

„Fragt uns doch mal!“

Peter Erik Hillenbach Chefredakteur

Gern singe ich das Loblied auf urbane, lifestylige Hotels, die sich ihren Gästen so richtig zeitgemäß präsentieren. Lobby, WLAN, Coworking, viel Design, Sie wissen schon. Irgendwie denkt man von solchen Häusern schnell, dass sie digital affin und deshalb auch in anderen Angelegenheiten gut aufgestellt sind. Zum Beispiel, dass sie dem Fachkräftemangel mit einem top-motivierten, flexiblen Team begegnen. Das ist wohl auch alles häufig so. Den größten Respekt in dieser Hinsicht nötigte mir dennoch zuletzt das Personal eines Hauses ab, das weder in einer hippen Großstadt residiert noch einen trendig-denglischen Namen trägt. Folgen Sie mir bitte nach Mosbach, zwischen Odenwald und Neckar gelegen, und besuchen Sie mit mir das „Lamm“. Ein Drei-Sterne-Hotel im Fachwerkhaus, ausgestattet mit einem gemütlichen Restaurant, das regionale Küche anbietet. Seit 160 Jahren am Ort, seit über 80 Jahren in Familienbesitz. Und genau hier hat sich im Herbst, auf dem Höhepunkt des Streits zwischen DEHOGA und Gewerkschaft NGG, die Belegschaft zu Wort gemeldet. Sie erinnern sich: wöchentliche statt tägliche Höchstarbeitszeit contra strenges Arbeitszeitgesetz; Unterstellungen der Gewerkschaft, der Hotel- und Gaststättenverband wolle die tägliche Arbeitszeit auf 13 Stunden an sechs Tagen in der Woche ausdehnen. Und so weiter. Das übliche Hickhack, auf das man später mit dem Abstand von ein paar Jahren als „vorsintflutlich“ zurückblickt. Jedenfalls hat die Belegschaft des Hotels „Lamm“ – immerhin 30 Mitarbeiter, 24 davon sozialversicherungspflichtig beschäftigt – mal ein paar einfache Fragen gestellt. Die RheinNeckar-Zeitung (RNZ) zitiert: „Warum dürfen die Mitarbeiter in anderen Branchen (…) ihre Arbeitszeiten flexibel gestalten und wir in der Gastronomie und Hotellerie nicht?“ Die Belegschaft argumentiert, dass sie gern für ihre Gäste arbeite, auch an Sonntagen und auch nach 18 Uhr, dass es eine elektronische Zeiterfassung gebe und Überstunden bezahlt würden und dass man sich untereinander flexibel abspreche, wer die Früh- und wer die Spätschicht übernimmt. Direktionsassistent Sascha Schneider führt aus: „Wenn wir nun auch mal zwölf Stunden arbeiten dürften, wären wir noch flexibler. Wer arbeitet nicht gerne zweimal im Monat zwölf Stunden, um dafür einen zusätzlichen freien Tag zu bekommen? Am liebsten wäre uns natürlich, wenn wir zweimal pro Woche anstatt acht Stunden zwölf Stunden arbeiten dürften und dafür eine Vier-Tage-Woche hätten. Warum verweigert der Gesetzgeber uns dieses Stück mehr Lebensqualität?“ Tja, Gesetzgeber, warum? Antworten aus der Branche erwarte ich zum Beispiel von der kommenden Intergastra, deren Format „Fokus Hotel“ sich ausdrücklich mit den Herausforderungen der Hotellerie befasst. Lesen Sie dazu bitte auch unsere Seiten 8/9. Wie ein aktueller Überflieger, David Etmenan, seine Novum Group und insbesondere die neuen niu-Hotels vorantreibt – mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit, finde ich – und wie hier Hoteldesign und Gästeerwartungen übereinandergelegt werden, stellen wir Ihnen auf den Seiten 18 bis 23 vor. Ansonsten: Viel Schaumwein in dieser Ausgabe! Ihnen alles Gute für 2018! Herzlich, Ihr Peter Erik Hillenbach

Übrigens: Superior Hotel ist auch als E-Paper im Internet abrufbar – www.superior-hotel.net

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W W W. SU PER I O R- H OT EL . N E T

S T EL L EN M A R K T

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Geben Sie nur die ID-Nr. in das vorgegebene Feld ein, und die Stellenanzeige erscheint sofort. Direktion / Direktionsassistenz /Betriebsleitung / Hotelmanager Position Cluster Hotel Direktor m/w Direktionsassistent m/w Direktionsassistent m/w Hotel Manager m/w Resort Manager m/w Sekretärin der Geschäftsleitung m/w

Unternehmen Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Viking Cruises AG Hotel- & Ferienanlage Waldhof Grünewald & Rott

Restaurant /Service ID-Nr. 39436 35047 36874 23157 35052 40374

Personalwesen /Buchhaltung/Controlling Position Steuerfachangestellte m/w Hotel Controller m/w Personalleiter m/w

Unternehmen Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Connect Worldwide Recruiting Agency Wollgast Personalvermittlung

ID-Nr. 33607 31829 34791

Unternehmen Wollgast Personalvermittlung Grünewald & Rott

ID-Nr. 37642 40162

Verkauf/Marketing/PR Position Sales Manager m/w Leisure Sales Manager m/w

Front Office/Rezeption/Reservierung Position Empfangschef m/w Empfangsleiter m/w Empfangsmitarbeiter m/w Empfangsmitarbeiter m/w Guest Service Manager m/w - Frankfurt Mitarbeiter Guest Relations m/w Night Audit m/w Night Auditor m/w Night Auditor m/w - Viking Ocean Rezeptionsmitarbeiter m/w Reservations Manager m/w Reservierungsleiter + Revenue m/w Reservierungsmitarbeiter m/w Rezeptionist m/w Rezeptionist m/w Rezeptionist m/w Rezeptionist m/w Rezeptionist m/w stellv. Empfangschef m/w

Unternehmen Club Med Hotel Gut Steinbach Hampton by Hilton Dortmund Phoenix See Hotel- & Ferienanlage Waldhof Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Europa Park Rust Hampton by Hilton Aachen Tivoli Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Viking Cruises AG Legoland Deutschland Freizeitpark Hampton by Hilton Aachen Tivoli staff.future Personalberatung Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Franz Ferdinand- Mountain Ressort Nassfeld Connect Worldwide Recruiting Agency APRÈS POST HOTEL AIDA Cruises Apparthotel Silbersee Wollgast Personalvermittlung

ID-Nr. 34090 29243 40468 35051 39872 40391 40603 34262 36443 40625 40574 2105 27452 40461 31279 15099 22874 40427 35582

Unternehmen Wollgast Personalvermittlung SEETELHOTEL Ahlbecker Hof Grünewald & Rott Connect Worldwide Recruiting Agency staff.future Personalberatung Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Hotel Gut Steinbach

ID-Nr. 37664 34442 40161 30449 14449 34256 35606 27945

Unternehmen AIDA Cruises Wollgast Personalvermittlung Connect Worldwide Recruiting Agency Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Franz Ferdinand-Mountain Ressort Nassfeld Europa Park Rust Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Käfer Gut Kaltenbrunn

ID-Nr. 29854 31309 29977 40019 40473 40592 31193 39909

Unternehmen Wollgast Personalvermittlung staff.future Personalberatung Wollgast Personalvermittlung Grünewald & Rott Personalvermittlung

ID-Nr 34672 14453 26343 34934

Housekeeping Etage Position Assistant Executive Housekeeper m/w Hausdame m/w Hausdame m/w Hausdame m/w Head Housekeeper m/w Leitende Hausdame m/w stellv. Hausdame / Housekeeper m/w Zimmermädchen / Roomboy

Bar Position Bar Manager m/w Bar Manager m/w Bar Manager m/w Bar Mitarbeiter m/w - Köln Barkeeper m/w Barservice Mitarbeiter m/w Demichef de Bar m/w Servicekraft Bar m/w

Bankett / Veranstaltung Position Bankett Operations Manager/ in Event Manager w/w - Einstieg Event Service Manager/ in Sales Manager m/w

Position Assistant Restaurant Manager m/w Barista/Servicemitarbeiter m/w Frankfurt Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w Commis de Rang m/w Frühstücksleiter m/w - Berlin Restauantleiter m/w Kellner m/w mit LAP Oberkellner m/w Restaurantfachmann m/w Restaurantleiter m/w Restaurantleiter m/w Restaurantleiter m/w Service Allrounder m/w Servicekraft Eventgastronomie m/w Serviceleiter m/w Servicemitarbeiter m/w Servicemitarbeiter m/w Servicemitarbeiter m/w Servicemitarbeiter m/w - Berlin Servicemitarbeiter m/w - Frankfurt

Unternehmen Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Manufactum brot & butter GmbH Seetelhotel Ahlbecker Hof Hotel Prinzregent SEETELHOTEL Esplanade Johannesbad Hotels Bad Füssing Grünewald & Rott AIDA Cruises Viking Cruises AG APRÈS POST HOTEL Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Legoland Deutschland Freizeitpark Klostertaler Bergbahnen Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Weinhaus Lenz Grünewald & Rott Connect Worldwide Recruiting Agency Hotel Prinzregent Holiday Inn Berlin - City East Side Europa-Park Rust Franz Ferdinand- Mountain Ressort Nassfeld Hampton by Hilton Dortmund Phoenix See Hotel- & Ferienanlage Waldhof Hotel Gut Steinbach Manufactum brot & butter GmbH Manufactum brot & butter GmbH

ID-Nr 34270 38173 33724 38625 34454 35282 40537 22873 29247 39692 38408 40636 39426 27450 38562 40536 36648 38626 40477 33676 40474 40462 34087 27254 38324 39866

Unternehmen Manufactum brot & butter GmbH Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Ammolite - The Lighthouse Restaurant SEETELHOTELS Esplanade Grünewald & Rott Johannesbad Hotels Bad Füssing Käfer Gut Kaltenbrunn Strandhotel Atlantic Europa-Park Rust Hotel Gut Steinbach Wollgast Personalvermittlung APRÈS POST HOTEL Viking Cruises AG Weinhaus Lenz Franz Ferdinand- Mountain Ressort Nassfeld Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Holiday Inn Berlin - City East Side Weinhaus Lenz Klostertaler Bergbahnen Europa-Park Rust Manufactum brot & butter GmbH Connect Worldwide Recruiting Agency APRÈS POST HOTEL Hampton by Hilton Aachen Tivoli Legoland Deutschland Freizeitpark Restaurant Langenberg Grünewald & Rott APRÈS POST HOTEL Legoland Deutschland Freizeitpark

ID-Nr 40573 34279 39593 37099 33959 35373 39904 34450 40591 36135 37988 39690 36439 38560 40475 34295 40476 38561 39427 40543 38175 29757 11611 40582 37511 38354 40418 39691 40629

Unternehmen AIDA Cruises Connect Worldwide Recruiting Agency Hampton by Hilton Aachen Tivoli

ID-Nr 30825 28956 40464

Küche / Patisserie Position Bäcker m/w - München Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Commis de Cuisine m/w Executive Souschef w/w Gardemanager m/w Head Backer m/w Jungkoch - Commis de Cuisine m/w Jungkoch m/w Koch m/w Koch m/w Koch m/w Koch m/w mit LAP Küchenchef m/w Mitarbeiter für die Küche m/w - Berlin Pastry Chef m/w Patissier m/w Servicemitarbeiter m/w Sous Chef m/w Sous Chef m/w Souschef m/w Tournant m/w Koch m/w

F&B Position Assistant F&B Manger m/w Chef de Partie m/w F&B Supervisor m/w

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www.superior-hotel.net ➔ Stellenmarkt


I N H A LT

SU PER I O R H OT EL 0 4 | 17

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Hotel & Praxis 10

Naturhotel Waldklause in Längenfeld / Österreich

Die Ruhe selbst

14

Hotel No. 11 & Hotel Steverbett in Lüdinghausen Schöner Wohnen in Westfalen

Management & Marketing 18

Novum Hospitality und niu

Interviews mit JOI-Design und Novum-Chef David Etmenan

24

Energiemanagement: dena

28

Sektkellerei Henkell & Co.

Stammgast: Energieeffizienz „Kontinuierliches Plus bei Premiummarken“

Food & Beverages 32

Rosé Champagner

Leidenschaft in Pink

36

Inspirationen für die Festtagsmenüs

Genussvolle Festtage

42

Premium Mineralwasser

Wasser für jeden Geschmack

Ausstattung & Einrichtung 44

Hotelbar mit Lounge-Charakter Optische Aufwertung

Ausstattung & Technik 50

Titelfoto: Stanislas Liban; Fotos diese Seite: siehe die betreffenden Artikel

Küchenequipment Schneiden, kochen, braten und Co.

Sanitär & Wellness 54

Gästebäder

Innovativ und individuell

58

Sauna im Gästezimmer und -bad

Luxus für Enthusiasten

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Medical Wellness

Trend oder echter Fortschritt?

6 BR ANCHE & NE WS | 65 MARK T & PRODUK TE | 66 IMPRESSUM

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BR ANCHE & NEWS

Andaz, MĂźnchen

Hyatt House, DĂźsseldorf

Motel One, Freiburg

IntercityHotel, Dortmund

Best Western Plus Plaza Hotel, Darmstadt Ringhotel Villa Westerberge, Aschersleben

Best Western Plus Berghotel Rehlegg, Ramsau

Pier 61 I 63, Berlin


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Von Budget bis Ballsaal Ob Neubau, Übernahme oder die Entwicklung völlig neuer Konzepte: Der deutsche Hotelmarkt ist nach wie vor in Bewegung, wie die aktuell eröffneten Häuser und angekündigten Projekte beweisen. Eine Auswahl von Maren Bielecke Nach Abschluss eines Kaufvertrages übernimmt die Hotelgruppe Leonardo Hotels das Gresham Carat Hamburg und führt es ab sofort unter dem Namen Leonardo Hotel Hamburg Elbbrücken. Das Haus verfügt über 94 Zimmer und zwei Veranstaltungsbereiche mit 190 beziehungsweise 64 Quadratmetern Fläche. Restaurant und Bar runden das Angebot ab. www.leonardo-hotels.de

Fotos: Die genannten Hotels, Hotelgruppen und -kooperationen, Trockland und Eller + Eller (Pier 61 I 63)

Mit dem Hyatt House in Eschborn kommt das zweite deutsche Haus der LongstayMarke nach Deutschland. Die Immobilie wird auf rund 8.900 Quadratmeter BruttoGrundfläche Platz für 190 Zimmer bieten. Die Fertigstellung und Eröffnung ist für das vierte Quartal 2019 geplant. Das erste Hyatt House Deutschlands eröffnete kürzlich in Düsseldorf: Das Haus bietet 102 Suiten im Appartement-Stil mit Küche, eine Lounge namens The Commons, einen Meetingbereich sowie 24 Stunden geöffnete Shopund Fitnessangebote. www.house.hyatt.com

Motel One Group am Standort Stuttgart sein. Die zirka 400 Zimmer des Hotelneubaus erstrecken sich über sechs Etagen sowie ein Staffelgeschoss. In Freiburg hat kürzlich ein Motel One eröffnet, es ist das erste in der Stadt und bietet seinen Gästen 252 Zimmer. www.motel-one.de Anfang 2018 sollen die Bauarbeiten für das neue IntercityHotel in der Dortmunder Innenstadt beginnen. Das Haus wird über 230 Zimmer verfügen sowie einen Konferenzbereich im Erdgeschoss mit drei kombinierbaren Konferenzräumen zuzüglich zwei Board-Rooms, ein Restaurant, eine Bistro-Lounge und eine Bar bieten. Für Flensburg wurde ebenfalls ein neues Inter­ cityHotel angekündigt: Das 152-ZimmerHaus soll 2020 fertig sein. www.intercityhotel.com

Expansion bei Best Western: Das ehemalige Maritim Rhein-Main Hotel in Darmstadt wird nun von der Plaza Hotelgroup betrieben und hat nach Modernisierung als Best Für Juli 2018 ist die Eröffnung des ebenfalls Western Plus Plaza Hotel Darmstadt wiezur Hyatt Gruppe gehörigen Andaz Hotel­ dereröffnet. Das Vier-Sterne-Hotel mit 248 in München geplant – das erste seiner Art Zimmern war seit Ende 2016 geschlossen hierzulande. Inmitten eines modernen und wurde saniert. Auch der Soft Brand der Stadtquartiers in Schwabing wird das Haus Best Western Hotels BW Premier Collection seinen Gästen neben 221 Zimmern, 41 Sui- konnte sich über Zuwachs freuen: Das faten, 13 Junior- und einer Präsidentensuite miliengeführte Berghotel Rehlegg in Ramauch eine Rooftop Bar, einen Spa-Bereich sau bei Berchtesgaden schließt sich nach Renovierungen und einem Ausbau des Anund einen Pool bieten. gebots der BW Premier Collection an. Ein www.andaz.hyatt.com bislang als Best Western Hotel geführtes In Bochum soll Mitte 2019 ein neues Haus Hotel in Garmisch-Partenkirchen entschied der GHotel hotel & living Gruppe eröff- sich nach umfangreichem Ausbau und Monen. Nach Essen ist dies der zweite Stand- dernisierung für die Top-Marke Premier ort im Ruhrgebiet. Das neue Hotel wird in und firmiert ab sofort als Best Western Preexponierter Lage in der Nähe der Bochu- mier Hotel Obermühlen. mer Jahrhunderthalle und des Hauptbahn- www.bestwestern.de hofs entstehen. Auf fünf Etagen verteilen sich insgesamt 162 Zimmer, die öffentli- Die Zeichen stehen auch bei Dormero chen Bereiche und eine Hotelbar, in der auf Wachstum: Nachdem Anfang Oktoauch Snacks angeboten werden. Behinder- ber die Bergström Hotels mit den beiden tengerechte Zimmer sind genauso geplant Lüneburger Häusern Altes Kaufhaus und Romantik Hotel Bergström übernommen wie 64 Außenstellplätze. wurden, wurde kurz darauf die Eröffnung www.ghotel.de des Strandhotel Rügen in Binz zu Anfang Die Reiß & Co. Real Estate München hat Januar­2018 verkündet. Es soll über bis einen langfristigen Mietvertrag mit der zu 114 Suiten verfügen, die alle mit einer Motel­One Group für ein neues Hotel ab- Sauna ausgestattet sein werden. Geplant ist geschlossen. Die Fertigstellung ist für 2020 ferner ein Wellnessbereich mit Innen- und geplant, Baubeginn soll im zweiten Quar- Außenpool, Saunalandschaft, zwei Restautal 2018 sein. Das Haus wird das vierte der rants, eine Bar und ein großes Konferenz-

center. Auch in Hof in Nordbayern ist ein Dormero Hotel geplant: Das 25. Haus der Kette bietet seinen Gästen unter anderem 112 Zimmer und drei Tagungsräume. www.dormero.de Zwei Neuzugänge bei der Marke Ring­ hotels: Das Ringhotel Schlosshotel Beuggen in Rheinfelden und das Ringhotel Villa Westerberge werden ab sofort unter derMarke „Gast im Schloss“ geführt. Die Gründerzeitvilla des Ringhotel Villa Westerberge aus dem Jahr 1906 wurde 1995 nach alten Bauplänen rekonstruiert und nach Renovierung im vorigen Jahr als Drei-SterneHotel eröffnet. Es verfügt über 28 Zimmer, drei Veranstaltungsräume und ein Restaurant. Das Ringhotel Schlosshotel Beuggen wurde nach Kernsanierung im März 2017 neu eröffnet. Das Drei-Sterne-Hotel bietet 27 Zimmer, elf Veranstaltungsräume, das Restaurant Beuggen 1 und eine Hotelbar. www.ringhotels.de Auf einem neu entstehenden Areal in Freiburg ist das erste Courtyard Hotel in Süddeutschland geplant. Betreiber des Hauses, das 2021 fertig sein soll, ist SV Hotel. Neben dem Hotel mit öffentlichen Bereichen und 156 Zimmern werden auch eine Bank, Büros, Geschäfte und ein Erweiterungsbau für eine Schule in den Gebäudekomplex einziehen. Architekt Hadi Teherani plant, die verschiedenen Akteure in versetzt angeordneten Kuben unterzubringen. Vis-àvis des Hauptbahnhofs wird das Ensemble der neue Eingang zur Innenstadt Freiburgs. www.hotel.sv-group.com www.marriott.com Unter dem Namen Pier 61|63 entsteht ab Anfang 2018 am Spreeufer und der East Side Gallery in Berlin ein Gebäude­ensemble aus Hotel, Gastronomie und Mietwohnungen. Bereits 2013 geplant, nimmt das Projekt in Berlin-Friedrichshain nun konkrete Formen an. Das Hotel soll die westliche Gebäude­ hälfte beherbergen und es soll mit 167 Zimmern, alle mit Balkon, ausgestattet werden. Neben einer Lounge im Erdgeschoss laden weitere Bistros und Cafés mit Terrassen auf Spreeniveau zum Verweilen ein. Die Fertigstellung ist laut des zuständigen Investment- und Projektentwicklungsunternehmen Trockland für 2021 geplant. www.trockland.com

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BR ANCHE & NEWS

Die Messe für den Hotelier Die ganze Welt des Gäste-Business – das ist der Anspruch der Intergastra, laut Eigenbeschreibung „eine der wichtigsten europäischen Fachmessen für Gastronomie, Hotellerie und engagierte Gastgeber“. Dank der Erweiterung durch die neue Messehalle 10 halten die Stuttgarter vom 3. bis 7. Februar nun 115.000 Quadratmeter für Trends und Innovationen bereit.

Zwei Jahre sind eine lange Zeit im Gastgewerbe. Das sieht man an den Themen und an den äußeren Umständen des IntergastraMedientages, der in diesem Herbst zum zweiten Mal in Stuttgart stattfand und einen inhaltlichen Vorgeschmack auf die Zielsetzung der eigentlichen Messe im Februar lieferte. Das Format sieht eine Art Round-Table-Speeddating mit wechselnden Branchenexperten aus Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung vor – fast das Messeprogramm im Kleinen. Bei der Premiere im Jahr 2015 wurde im feinen Steigenberger Hotel Graf Zeppelin viel über Ambiente, Foodkonzepte und Kaffeekultur gesprochen; die Digitalisierung warf allenfalls zaghafte Schatten voraus. Bei der diesjährigen Neuauflage der empfehlenswerten Veranstaltung im coolen Weinhaus Nicolay & Schartner wehte ein schärferer Wind: Prozessoptimierung und Digitalisierung sind nun die Großthemen in jedem Branchensegment, ob in der Großküche oder im Back Office des Hotels, und Fachkräftemängel oder Mitarbeiterführung gehen die Sterneküche ebenso an wie die Hotellerie und die Gemeinschaftsverpflegung.

Gute Matratze, schnelles WLAN

Die Ansprüche des Gastes haben sich verändert, die Erwartungshaltung ist heute höher denn je. „Gäste sind kritischer geworden

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und erwarten immer mehr Leistungen“, sagte Marco Nussbaum, Co-Gründer und CEO der Economy-Hotelkette Prizeotel. Sein Kollege Mario Pick, seinerzeit Chief Operating Officer der Novum Group, ergänzte: „Aktuell ganz oben auf der Prioritätenliste der Gäste sind eine gute Matratze, schnelles WLAN und ein reichhaltiges Frühstücks­ angebot. Möchte man als Hotelier Erfolg haben, sollte man sehr genau hinschauen, was sich der Gast wünscht, und das entsprechend umsetzen.“ Zusätzlich zu Dingen, die die Gäste als selbstverständlich ansehen, brauchen Hotels gut gemachte Konzepte. Dabei muss das Rad nicht unbedingt neu erfunden werden, die Betriebe sollten sich in erster Linie authentisch präsentieren. „Heute versucht jedes Hotel, sich mit einem Alleinstellungsmerkmal und einem individuellen, exotischen Konzept von der Konkurrenz abzuheben“, erklärt Dieter Wetzel, Geschäftsführer des Hotel Restau-

Der Hallenplan der

Intergastra 2018: Die Großküchentechnik

wandert von Halle 1 in

die Hallen 3 und 5, die Gelatissimo belegt die neue Halle 10


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rants Schwanen in Metzingen. „Aber man sollte sich nicht in extremen Ideen verlieren, sondern die eigene DNA im Blick behalten. Sonst wirkt das Konzept schnell aufgesetzt.“

die Intergastra eine schöne Gelegenheit, sich zu präsentieren.“

Herausforderung Fachkräftemangel

Daneben bietet die Intergastra das komplette Rundum-Programm für das Gastgewerbe. Im Rothauspark zwischen den Messehallen werden Outdoor-Produkte für die Freiluftsaison präsentiert. Der Coffee Summit widmet sich der Themenwelt rund um die Kaffeebohne und die SpeiseeisSchau Gelatissimo belegt fast die gesamte neue Halle 10. Dafür ist die Großküchentechnik von Halle 1 in die Hallen 3 und 5 gewandert. Etliche Wettbewerbe für Köche, Nachwuchs und Barkeeper runden das Messeprogramm ab, und erstmals ist das Hamburger Format Gastro Vision mit dem Ableger Gastro Vision South in Stuttgart zu Gast. Nicht extra hinweisen muss man wohl auf die erstklassige Verkehrsanbindung der Inter­gastra: Selbst Tagesbesuche sind dank des angrenzenden Flughafens spielend einfach möglich.

In Zeiten des Fachkräftemangels ist das dringendste Problem der Hotellerie, die richtigen Mitarbeiter zu finden. „Gutes Personal ist die Grundvoraussetzung, damit wir unsere Gastgeberrolle ausfüllen können“, erklärte Eva-Maria Rühle, Miteigentümerin und geschäftsführende Gesellschafterin der Reha-Klinik Schwäbische Alb. „Das gilt für jegliche Arten von Hotellerie, traditionelle Betriebe sind ebenso auf gute Mitarbeiter angewiesen wie zum Beispiel wir als Reha-Klinik. Für mich ist das Thema fast noch wichtiger als die Digitalisierung, die uns momentan sehr intensiv umtreibt.“ Hotelangestellte sind häufig nicht in erster Linie finanziell motiviert, sondern üben ihren Beruf aus, weil sie Spaß daran haben. Dennoch ist es für Arbeitgeber wichtig, die individuellen Lebensumstände zu berücksichtigen. „Die Lebenshaltungskosten sind besonders in Großstädten sehr hoch, trotzdem wird besonders in der Kettenhotellerie im Personalbereich häufig gespart“, so Marco Nussbaum. Viele Hotels und Gaststätten würden gerne besser bezahlen. „Das funktioniert aber, wie andere europäische Länder zeigen, nur durch drastische Preiserhöhungen. Und hier sind sich die Gastgeber eben nicht einig“, erklärte Dieter Wetzel.

Chance für die Zukunft: Digitalisierung

Große Chancen sehen Experten in Digitalisierungsprozessen, denn sie unterstützen die Arbeit am Gast und geben Hotelangestellten die Chance, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren. „Digitale Lösungen erleichtern Dokumentationen, liefern Informationen und erlauben es uns durch optimierte Prozesse, unsere Kunden individueller zu betreuen“, erklärte Marco Nussbaum. Das beginnt schon bei Recherche- und Buchungsprozessen. „Der Gast von heute möchte sein Smartphone in allen Lebenslagen einsetzen“, sagte Mario Pick. „Internetportale und ein gutes Google-Ranking sind Pflicht. Wenn man nicht gelistet ist, geht der Markt an einem vorbei.“ Dennoch werden selbst die grundlegendsten Schritte in diese Richtung häufig nicht unternommen, besonders in Privathotels. „Gerade ältere Inhaber, die keine Nachfolge haben und bald in fremde Hände abgeben müssen, investieren nicht mehr in die teure Umsetzung der Prozessoptimierung“, so Dieter Wetzel.

Aussteller-wechsel-Dich: Halle 10

Markus Tischberger, Projektleiter Inter­

gastra: „Gerade für

junge Start-Ups aus

der digitalen Branche bietet die Intergastra

eine schöne Gelegenheit, sich zu präsentieren.“

www.intergastra.de

Gastronomiemöbel seit 1918

Fotos: Messe Stuttgart

Information und Transparenz: Fokus Hotel

In der Messehalle 4 bietet die Sonderfläche Fokus Hotel spezifisches Know-how und frische Ideen für die Planung über den Bau bis hin zur erfolgreichen Führung eines Hotels. Experten blicken in die Zukunft und zeigen ihre Lösungsansätze zu verschiedenen Herausforderungen der Branche. Besucher erwarten unter anderem spannende Expertenvorträge zu Themen wie „Digitales Hotel – Erlebniswelt Hotel aus Gästesicht“ oder „Guest Information Sys­ tem, Netzdesign und Smartintegration – Welcher Mehrwert gibt es für die Hotels und was will der Gast von morgen?“. Durch das vielfältige Programm behalten Hoteliers den Bezug zur Branche und sammeln umfassende Eindrücke sowie Inspiration für Innovationen und neue Technologien. „Kompetenz braucht Wissen, und das bekommt man auf der Intergastra“, resümierte Marco Nussbaum. Markus Tischberger, Projektleiter der Intergastra, bestätigte diese Einschätzung: „Auf der Messe geht es darum, Netzwerkplattformen zu schaffen und Anwendungsbeispiele aus der Praxis zu präsentieren. Gerade für junge Start-Ups aus der digitalen Branche bietet

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www.schnieder.com info@schnieder.com


H OT EL & PR A X I S

N AT U R H OT EL WA L D K L AUSE I N L Ä N G EN FEL D / ÖS T ER R EI C H

Die Architektur des Naturhotel Waldklause wurde bewusst an die natürliche Umgebung angeknüpft. Holz spielt hier eine entscheidende Rolle. Bilder oben: Im 1.800 Quadratmeter großen Natur Spa können Gäste neue Energie tanken

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Die Ruhe selbst Loslassen, Energie tanken und bewusst genießen: Das ist Programm im Naturhotel Waldklause im österreichischen Längenfeld. Hier wurde inmitten der rauen Bergwelt des Ötztals ein außergewöhnliches Hotelkonzept erschaffen, das den Baustoff Holz und die Naturver­ bunden­heit der Gastgeber in den Mittelpunkt stellt. Von Eva Mittner

Von der atemberaubenden Kulisse des Ötztals eingerahmt und in unmittelbarer Nähe zur Thermenwelt Aqua Dome findet der naturorientierte Reisende ein Vier-Sterne-Superior-Juwel der Hotel-Architektur: das Naturhotel Waldklause. Das Geheimnis entspannten Wohnens ist hier vor allem die Inspiration aus der Natur. Das ist seit mehr als 13 Jahren die Basis für die Ideen der Gastgeberfamilie. Der Baum – Symbol des Lebens – rund, beschützend, natürlich und erdverbunden – wurde zum prägenden Element und zeigt hier seine Stärke in vielen Formen und Ausprägungen. Behutsam in den Waldbestand der Umgebung eingefügt, entstand in mehreren Bauphasen über insgesamt 13 Jahre ein rund 5.700 Quadratmeter großes Wellness-, Entspannungs- und Architektur-Erlebnis aus Holz, Stein, Lehm und Glas. Die Konzentration auf einen der ältesten Baustoffe der Welt ist überall spürbar. Schnell taucht der Gast in eine Welt des leisen und sinnorientierten Erlebens ein. Was heute Erholungssuchende und Naturliebhaber begeistert, war ursprünglich ein kleiner Campingplatz. Nur wenige Meter vom Naturhotel Waldklause entfernt, wurde dieser im Sommer 1957 von Agnes und Ferdinand Auer, den Eltern des heutigen Inhabers Edmund Auer, eröffnet. Im Jahr 1977 übernahmen Irene und Edmund Auer die kleine Jausenstation „Infang“. 1988 folgte der Bau des Restaurants Waldklause und 2004 wurde zum Hotel erweitert. Schon damals widmete sich die Gastgeber-Familie vorrangig dem Wohlbefinden durch naturnahes Ambiente. Heute bietet der ungewöhnliche Hotelbau auf insgesamt drei Geschossen 55 Zimmer und großzügige Suiten. Weitere Anund Umbauten sind geplant, die Bauvorhaben wurden Mitte 2017 gestartet: Es entstehen bis Ende 2017 sieben neue, luxuriöse Suiten mit eigenem kleinen Pool, eine neue Restaurantküche, ein weiteres Restaurant und fünf Restaurantstuben, eine Kreativwerkstatt sowie eine weitere Tiefgarage.

Fotos: Naturhotel Waldklause

Klare Linien

Das Naturhotel besteht inzwischen aus drei miteinander verbundenen Häusern, die schräg zueinander verlaufen. Gebaut wurden sie nach den Plänen der Familie Auer in Zusammenarbeit mit dem Architekten Markus Kastl aus Wildermieming. Die neuen Gebäude wurden harmonisch an das bereits bestehende Restaurant Waldklause und das Hotel angefügt. Innerhalb von vier Monaten entstanden 2011 das moderne Natur Spa sowie sechs neue Suiten in baubiologischer Holzbauweise. Auf diese Gebäude verteilen sich 48 der insgesamt 55 Zimmer und Suiten, eingerichtet nach Elementen aus der Feng-Shui-Lehre. Sie sind über großzügige Gänge in Brückenform verbunden, lichtdurchflutet vom Glasdachgiebel bis zum Erdgeschoss. Mondgeschlagenes Holz aus der Region, warme Farben und Materialien wie Schiefer, Stein, Korb und Leinen dominieren in den hellen und offen gestalteten Räumen. Die vielen großen Fenster aus massiven Hölzern rahmen Ausblicke in den Baumbestand der Umgebung. Um ein großzügiges Raumgefühl zu erzeugen, hat man die Schlafbereiche in den Gästezimmern und Suiten um zwei Stufen tiefer gesetzt, so entsteht eine außergewöhnliche optische Weite in allen Räumen. Indirektes warmes Licht gibt es aus den mit Leuchten verbauten Stufen. Die Gastgeber kombinieren warme Naturtöne mit frischen farbigen Textilien. In den Innenräumen duftet es nach verschiedenen Hölzern: Tanne, Lärche, Zirbe und Fichte. Alle Zimmer sind mit einem eigenen Quellwasser-

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H OT EL & PR A X I S

N AT U R H OT EL WA L D K L AUSE I N L Ä N G EN FEL D / ÖS T ER R EI C H

Küchenchef Christian Haller setzt für die Kulinarik des Restaurants auf die Grundsätze der innovitalen Küche, bei der hochwertige,

saisonale Produkte, frische Kräuter und Früchte sowie eine schonende Zubereitung maßgeblich sind

brunnen ausgestattet, verfügen über private Sonnenterrassen mit Panoramablick und sind garantiert strahlungs- und störungsfrei. Das Raumklima ist besonders angenehm, da Holz viel Feuchtigkeit speichert und diese wieder kontinuierlich an die Raumluft abgibt. Wichtig war den Gastgebern zudem, die weitgehend schalldichte Ausführung aller Räume – im Holzbau nicht eben einfach.

Versuchsweise gebaut

„Wir haben unser Konzept zunächst als Musterbau umgesetzt, um zu prüfen, ob es unseren persönlichen Ansprüchen und dem natürlichen Umfeld gerecht wird“, berichtet Hotel-Chefin Irene Auer, die mit Hingabe und vielen kreativen Ideen das Hotel gestaltet. „Unser Ziel war es, ein naturverbundenes und umweltfreundliches Haus zu schaffen, das modernen und ökologischen Ansprüchen entspricht – nicht etwa einen Kompromiss, den wir später bereuen könnten. Unsere persönlichen Vorstellungen waren besonders streng auf Natürlichkeit und Naturstoffe ausgerichtet. Wir sind stolz, dass wir auf diese Weise ein Niedrigenergiehaus realisieren konnten und zudem das erste Hotel in Österreich sind, das konsequent ganz aus Holz gebaut wurde“, sagt sie. „Speziell der Musterbau hat uns gezeigt, welche Fehler wir vermeiden können, und welche Materialen wir brauchen. Erst als das Zusammenwirken von Architektur, Baustoffen, Möblierung und Beleuchtung genau gestimmt hat, haben wir das reale Bauvorhaben gestartet.“ Gemeinsam mit dem Holz-Designer Markus Kastl entwickelte die Inhaberfamilie Auer auch das Spa-Konzept, das zunächst ebenfalls als Test-Baustelle erprobt wurde.

Detail-Liebe: Suiten aus Apfelbaum und Vogelbeere

Mitte 2011 wurde das neue Gebäude mit dem rund 1.800 Quadratmeter umfassenden Natur Spa Trakt und sechs neuen Suiten eröffnet. Dekoratives Apfelbaum- und Vogelbeerholz mit feiner Maserung sorgt in den zirka 50 Quadratmeter großen Suiten für exklusive behagliche Stimmung – und für gesunden und erholsamen Schlaf. Übrigens: In Gebäuden aus Holz senkt sich die Herz-

frequenz um bis zu 3.500 Schläge – oder eine Stunde Herzarbeit – pro Tag, wie eine einjährige Pilotstudie des Instituts für Nichtinvasive Diagnostik am österreichischen Forschungszentrum Joanneum aufzeigt. Ergänzend weisen internationale Studien nach, dass ein Zusammenhang zwischen niedriger Herzfrequenz und höherer Lebenserwartung besteht. Im Spa unterstützen schmeichelnde Beerenfarben, sattes Apfelgrün oder kräftiges Pink bis Violett und warme Erdtöne die Verbindung von drinnen und draußen. Dazu überall Schwebeliegen, Kuschelsäcke und viele Kissen – Wer uneingeschränkt Licht, Luft und Wald tanken will, ist hier genau richtig. Während die ebenerdige Suite einen eigenen kleinen Garten und direkten Zugang zum neuen, beheizten Außenpool hat, erfreuen sich die Gäste in den oberen Stockwerken an den großzügigen Privatloggien und Terrassen mit direktem Blick in die Ötztaler Bergwelt. Als neuer Außenzugang zum Sole-Whirlpool und zur Baumsauna schlängelt sich in fünf Metern Höhe ein Waldhochsteg zwischen und rund um die Bäume.

Natur Spa im alten Baumbestand

Der gesamte Spa-Neubau wurde behutsam in den alten Baumbestand integriert und visuell den Baumformen angenähert. Auch innen schließen Massivholz und Naturstein optisch an. Im Natur Spa sind Lärche, Kastanie, Apfel und Vogelbeere die bevorzugt verwendeten Holzarten. Fünf Behandlungsräume sind in den runden Baukörpern aus heimischer Lärche realisiert worden. Im Innern ruhig und passgenau: die Kombination von Kastanie, Glas, Stein und Lehm. Alle Räume fließen optisch ineinander, bewegliche Teile wie Tische und Sessel strukturieren leicht und dynamisch die Räume. Ergänzend gibt es für Sportbegeisterte einen Fitnessraum mit modernen Technogym-Geräten, einen 60 Quadratmeter großen Seminarraum und einen 50 Quadratmeter großen Bewegungsraum, der beispielsweise für Yoga und Pilates, aber auch für Seminare und Veranstaltungen genutzt wird. Baumsauna und Kräuterdampfbad, PROFILE

n Eigentümer & Betreiber: Edmund und Irene Auer n 55 Zimmer und Suiten: alle strahlungsarm und störungsfrei, verfügen unter anderem über einen eigenen Quellwasserbrunnen, Minibar, Badetasche mit Badetüchern, -mantel und -slippern n 75 kostenfreie Parkplätze in der Hoteltiefgarage n Restaurant mit Terrasse und Bar; Küchenchef: Christian Haller n ein Tagungsraum mit 60 Quadratmeter Fläche n Natur Spa mit 1.800 Quadratmetern, beheizter Außenpool, Baumsauna, Raum der Stille, Sole-Whirlpool mit Bergblick, fünf Behandlungsräume n www.waldklause.at

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Soligno und Holz 100 Das umfangreiche Architektur-Projekt wurde mit der österreichischen Holz100 Bauweise und durch Massivholzelemente von Soligno verwirklicht. Die Soligno Bauverfahren verwenden Holz ganz ohne Leim und Metall – möglich durch eine spezielle Verzargung, das sogenannte „Verkämmen und Vergraten“. Als mehrlagig stehender Block erreicht Soligno eine hohe Tragfähigkeit, mit der auch mehrgeschossige Gebäude setzungsfrei gebaut werden können. Dieses Funktionsprinzip verhindert ein Wölben oder Werfen auch bei extremen Feuchtigkeitsveränderungen. ein Raum der Stille, ein großflächiger Ruheraum mit Kamin, Infrarot-Therapiekabinen und Sole-Whirlpool mit Bergblick ergänzen das bisherige Spa-Angebot aus finnischer Sauna, Bio-Kräutersauna, Dampfbad und
Dachnaturgarten. Anwendungen und Behandlungen mit Comfort Zone Alpienne und Rosel Heim Naturkosmetik setzen auf die Heilkräfte der Natur. Irene Auer hat bereits 2004 mit Alpienne eine eigene Naturhotel-Edition für die Zimmer mitent­ wickelt, die unter anderem Propolis und Arnika-Extrakte enthält.

Ohne Verbote: Die innovitale Küche

Aus hochwertigen, saisonalen Produkten, vorwiegend von heimischen Bauern, frischen Kräutern und Früchten zaubert das Küchenteam rund um Küchenchef Christian Haller Köstliches nach den Grundregeln der innovitalen Küche – ganz nach dem Konzept des Ernährungsexperten und Coach Jürgen Gesierich aus Starnberg. „Die Quelle für Gesundheit liegt in jedem von uns selbst“, ist der Grundsatz der innovitalen Küche, die der Ernährungsexperte und Coach vor rund 20 Jahren entwickelt hat. Seit 2011 kommt das Ernährungskonzept auch im Naturhotel Waldklause zum Einsatz. Das zentrale Thema der innovitalen Küche ist die optimale Auswertung von Speisen und eine Ernährung mit gleichzeitiger Entgiftung des Körpers. Dabei spielen frische hochwertige und saisonale Produkte, frische Kräuter und Früchte sowie eine schonende Zu-

bereitung der Speisen eine Schlüsselrolle. Es gibt keine Verbote, man soll sich lediglich Zeit nehmen – für die Speisenauswahl, für das Kochen, für das Essen. Tirol hat Köstliches zu bieten: Zum Beispiel die Verwöhnpension mit Pfifferling-Risotto, Erbsenpüree mit Riesengarnelen, Rote Beete-Salat mit Ziegenkäse, Zander in der Folie oder Waldpilze mit Vollkornknödel und Kräuteröl. Die engagierten Gastgeber stellen mit einer vom Alltag losgelösten Atmosphäre in allen Bereichen den Nutzer in den Mittelpunkt. Heute zählt das Vier-Sterne-Superior-Hotel mit rund 70 Mitarbeitern zu den „Top 25 Hotels weltweit“ (TripAdvisor), und wurde bereits zum fünften Mal zum „schönstes Ökohotel Europas“ (GEO Saison) gekürt – ergänzt durch das Österreichische Umweltzeichen und das Europäische Ecolabel. Die Eigentümerfamilie Auer blickt jedoch nicht nur zurück auf das Erreichte, sondern auch nach vorne: So soll im laufenden Jahr das Hotel erneut erweitert werden. In einer ersten kurzen Umbauphase hat man das Restaurant neu – und mit offenem Kamin – ausgestattet. Eine Kreativwerkstatt wurde integriert, in der man den Gästen abwechslungsreiche Workshops zu ausgewählten Themen wie Kräuterküche, Kreatives zubereiten oder gesunde Lebensweise vermittelt. Zusammen mit dem bewährten Architekten-Team wurden zudem sieben neue Suiten mit eigenen privaten Pool, Whirlpool oder Kamin geplant, die seit Herbst 2017 gebaut werden.

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H OT EL N O. 11 & H OT EL S T E V ER B E T T I N LÜ D I N G H AUSEN

Schöner Wohnen in Westfalen Die 25.000 Einwohner zählende Stadt Lüdinghausen ist als Drei-Burgen-Stadt bekannt: Die Burgen Vischering und die Burg Lüdinghausen mitten in der Stadt sowie die Burg Kakesbeck locken Radtouristen und Kulturinteressierte an. Und als Wirtschaftsstandort sorgen die Maggi-Werke, die Kleffmann Group, ein international agierendes Meinungsforschungsinstitut und zahlreiche mittelständische Firmen für eine überdurchschnittliche Kaufkraft. Das bietet eine Steilvorlage für die Hotellerie. Gefragt sind moderne Konzepte. Zwei davon stellen wir vor. Von Silvia Rütter

Klein und fein

Zwei Hotels haben sich inzwischen in Lüdinghausen einen besonderen Namen gemacht: Das kleine Hotel No. 11 mitten in der City und das Hotel Steverbett direkt am gleichnamigen, idyllischen Flüsschen. Beide Konzepte sind durch ihre Individualität gleichermaßen erfolgreich und tauschen sich bei Bedarf aus. Sieben Zimmer für maximal 15 Gäste bietet das Hotel No. 11, das als charmantes Kleinod mitten in der City liegt. Vor vier Jahren haben sich Antje und Ludger Bunse mit dem Hotel garni einen kleinen Traum erfüllt. Sie ist Leiterin der Volkshochschule in Eutin, er betreibt eine Anwaltskanzlei in Lüdinghausen. Als Vielreisende übernachten sie am liebsten in kleinen, persönlich geführten Hotels. Die maßgebliche Inspiration zu ihrem Objekt erhielten sie durch einen Besuch des Hotels No. 11 in Brügge. Das Haus in Lüdinghausen ist ein Neubau im historisierenden Stil mit alten Klinkern und fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein. Auf ihren Reisen nach Frankreich und in den Niederlanden sammelten Antje und Ludger Bunse Einrichtungsgegenstände auf Antiquitäten-Flohmärkten, mit denen sie jedes Zimmer individuell

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gestalteten. Hier ein großer, goldener Spiegel, da eine alte Tür – kein Zimmer gleicht dem anderen. Wirkungsvolle Akzente setzen auffällig gemusterte Tapeten. Das Hotelporzellan stammt aus der ältesten französischen Manufaktur.

Individuelle Möblierung

Bei so viel Herzblut kam eine Verpachtung nicht in Frage. Zum Glück fanden sich im Bekanntenkreis interessierte Mitarbeiterinnen, auch wurde wenig später ein Hotelfachmann eingestellt. Gerade in der Einführungsphase war sein Fachwissen hilfreich, zum Beispiel durch die Einführung der Hotelsoftware „Hotline“. Zurzeit arbeiten drei Kräfte an der Rezeption und drei im Housekeeping. Da die Rezeption nicht ganztägig besetzt ist, erhalten die Gäste ihren Schlüssel mit Hilfe eines Pin Codes aus dem Schlüsselsafe. Der Das Individualhotel Hotel No. 11 wird als garni-Betrieb geführt. Die sieben Zimmer sind individuell möbliert, der Frühstücksraum ist im Bistro-Stil gehalten. Gäste können sich die erste Mahlzeit des Tages individuell zusammenstellen und bekommen sie an den Tisch serviert


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Sohn des Hauses, Thomas Bunse, kümmert Die 25.000 Einwohner zählende Stadt Lüdinghausen ist sich als gelernte Restaurantfachkraft um das als Drei-Burgen-Stadt bekannt: Die Burgen Vischering und Frühstück. Auf Booking.com erhält das Hotel die Burg Lüdinghausen mitten in der Stadt sowie die Burg stets Bestnoten. Der Guide Michelin zeichnete das No. 11 als empfohlenes Hotel aus. Seit ein Kakesbeck locken Radtouristen und Kulturinteressierte an. paar Monaten werden die Mitarbeiter durch den Channel Manager DIRS21 entlastet. Natürlich gibt es daneben Neubau mit sechs weiteren Zimmern frei wird. Ob er – wie das auch telefonische Buchungen und lokal ansässige Unternehmen, vorhandene Hotel – im historisierenden Stil oder als modernes die Kontingente für ihre Gäste buchen. Das Verhältnis von Ge- Pendant gebaut wird, ist noch nicht klar. Fest steht: Die Zimmerschäftskunden zu Privatkunden beträgt etwa 70 zu 30 Prozent. einrichtung wird sich an das bisherige Erfolgskonzept anschließen.

Frühstück nach Wunsch

Bei so viel Individualität wird das Frühstück natürlich am Tisch serviert. Der Frühstücksraum hat den Charakter eines Bistros: Frisches Obst, Aufschnitt und Eiergerichte kann der Gast ganz nach eigenem Gusto bestellen. Die Konfitüre bezieht das Hotel direkt vom Biologischen Zentrum des Kreises Coesfeld in Lüdinghausen. Rund um das Hotel gibt es genügend Restaurants zur Auswahl, in denen die Gäste mittags oder abends essen gehen können. Zum Entspannen oder zur Aufarbeitung des Tages am Laptop bietet sich das gemütliche Kaminzimmer an. Aus dem Getränkekühlschrank kann sich jeder Gast frei bedienen und den Verzehr in eine Liste eintragen. Das spart die Minibar auf dem Zimmer. Neben dem Hotel No. 11 konnte Bunse zwei benachbarte Häuser erwerben. Das direkt anliegende Haus wird zurückgebaut und an anderer Stelle wiederaufgebaut, sodass dann die Fläche für einen PROFILE

Die Selbständigkeit war immer das angestrebte Ziel und als ein Investor ihnen ein Objekt in Lüdinghausen zur Pacht anbot, zögerten Markus und Daniela Stollmeier nicht lange. Beide hatten ihre Hotelfach-Ausbildung in Dortmund absolviert. Danach zog es ihn zunächst in die Kettenhotellerie zum Holiday Inn nach Kamen und dann in die Individualhotellerie zum Sport- und Tagungshotel Maifeld in Werl. Der Wechsel nach Lüdinghausen zum neuen Hotel Steverbett war für das Hotelierspaar eine einmalige Chance, direkt am Wohnort zu arbeiten. Doch mit der Erweiterung des privaten auf das berufliche Umfeld lernten die beiden ihre Stadt noch einmal von einer neuen Seite kennen. Direkt hinter dem im Mai 2016 eröffneten Hotel-Neubau führt die 100-Schlösser-Route vorbei. Nur getrennt durch das Flüsschen Stever, sehen die Radfahrer auf die attraktive Terrasse des Hotels. Lüdinghauser wissen, wie sie dorthin gelangen. Auswärtigen wird demnächst eine Brücke direkt am Hotel den Zugang erleichtern. Business-Gäste und Privatreisende sind paritätisch vertreten. Aus seiner Tätigkeit in Business-Hotels kannte Markus Stollmeier das Schwerpunktgeschäft von Montag bis Freitag, im neuen Steverbett Hotel ist durch die gleichmäßige Verteilung von Freizeit- und Geschäftskunden durchgängig von Montag bis Sonntag Betrieb. Sonntags läuft es allerdings etwas entspannter als an den übrigen Wochentagen.

Fotos: Hotel No. 11 / Hotel Steverbett

n Individualhotel mit ausgesuchten Einrichtungsgegenständen n Eröffnet im Jahr 2013 und geführt als Hotel garni n sieben Zimmer mit insgesamt 15 Betten n Frühstücksraum im Bistro-Stil, Kaminzimmer zum Entspannen n sieben Mitarbeiter n www.no11hotel.de

Frische Brise an der Stever

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H OT EL N O. 11 & H OT EL S T E V ER B E T T I N LÜ D I N G H AUSEN

Restaurant und Café Flussaufwärts

Ursprünglich war das Steverbett als reines Frühstückshotel geplant, doch das kam für Markus Stollmeier allein schon wegen der attraktiven Terrasse nicht in Frage. So bietet es nun Kaffee und Kuchen am Nachmittag sowie Abendessen an. Im Zuge der Umnutzung hat Stollmeier auch die Einrichtung des Restaurants behaglicher gestaltet. Das Restaurant verfügt über 60 Plätze, die Terrasse hat 80 sonnige Plätze für Radfahrer und Spaziergänger. In der Küche hat Küchenchef Michael Hardacker das Zepter fest in der Hand. Er steht für eine unkomplizierte Frische-Küche. Wer will, bekommt sein großes Schnitzel mit Pommes, doch noch lieber überrascht der Küchenchef seine Gäste mit „etwas anderen“ Kreationen. Dazu gehören beispielsweise Pralinen von der Ochsenbacke auf süß-sauren Linsen und eigener Sauce oder Schwarzer Heilbutt auf Kräuter-Riesling-Sauce mit Kartoffel-Lasagne, Kürbis und frischen Pilzen. Auch Kuchen und Torten kommen aus der eigenen Küche. Naturgemäß lockt es Gäste nicht so schnell in ein Hotel-Restaurant, doch mit der attraktiven Terrasse und Specials schafft das Ehepaar Stollmeier besondere Anziehungspunkte. Das letzte Krimi­dinner war nach einer Anzeige im Sonntagsblatt binnen kürzester Zeit ausgebucht. Ein After Work-Büfett lädt an jedem Freitag zum Einläuten des Wochenendes ein. Begehrtes Highlight ist das SteverFondue mit Fleisch oder Käse an jedem ersten Donnerstagabend im Monat. Für Süßschnäbel gibt es im November einen PralinenWorkshop, am ersten und zweiten Weihnachtstag sowie an Silves­ ter ein großes Büfett.

Hotel-Arrangements

47 lichtdurchflutete Zimmer verteilen sich über drei Etagen mit den Themen Wasser, Wald und Himmel. Die schicken Penthäuser mit großzügigen Dachterrassen im obersten Stockwerk kann

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Auf der Terrasse des Hotel Steverbett, direkt an der Stever gelegen, finden 80 Gäste Platz. Unten links: Der Innenraum des Restaurants flussaufwärts, das mit Specials auch Nicht-Hotelgäste anlockt

man auch für kleine Tagungen oder geschlossene Gesellschaften buchen. Attraktive Arrangements kombinieren etwa Hotelübernachtungen, Frühstück und Menüs mit einem freien Eintritt in die Bade- und Saunawelt des Klutensee-Bads. Mit einem Silvester­ arrangement kommt man inklusive Katerfrühstück am 1. Januar 2018 verwöhnt ins neue Jahr. Bisher können bis zu 80 Personen in dem Hotel feiern oder tagen. Ein zusätzlicher Seminarraum bietet Platz für etwa 30 Personen. Durch die nahe Burg Lüdinghausen, auf der sich Paare trauen lassen können, gibt es vermehrt Anfragen nach Hochzeitsfeiern. Durch einen angrenzenden Neubau mit 600 Quadratmetern Fläche sind ab Sommer 2018 Events für bis zu 150 Personen möglich. In diesem Zuge wird auch die Küche deutlich erweitert.

PROFILE

n Geführt als Hotel mit Frühstück, Cafébetrieb und Abendrestauration, eröffnet 2016

n 47 Zimmer und Penthäuser n Café-Restaurant, großzügige Terrasse an der Stever n Bisher Platz für Events bis 80 Personen, ab 2018 bis 150 Personen n Tagungsraum für bis zu 30 Personen n 28 Mitarbeiter n www.steverbett.de


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N I U CO B B L E S I N E SSEN: J O I - D E S I G N

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„Level für gute Innenarchitektur ist angestiegen“ Mit dem niu Cobbles eröffnet in Essen das erste Haus der neuen Lifestylemarke der Novum Hospitality. Zuständiges Design Studio ist JOI-Design aus Hamburg. Isgard Eikmeier und Corinna Kretschmar-Joehnk von JOI-Design erklären im Interview das Konzept des niu Cobbles und sprechen über authentische und individuelle Hotelprodukte heute und

Fotos / Renderings: JOI-Design

in Zukunft. Von Peter Erik Hillenbach

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IN TERVI EW I S G A RD EI K M E IE R & CO R IN N A K R E T SC H M AR -J O E H N K

JOI-Design aus Hamburg ist eines der renommiertesten deutschen Design Studios für die Hospitality Branche und hat zahlreiche Design Awards gewonnen. Mehr als 30 Jahre Erfahrung bilden die Basis des Studios: Bereits seit 1984 liegt der Fokus auf der Entwicklung von exklusiven und Designorientierten Konzepten für die internationale Hotellerie. JOI-Design wird von den Geschäftsführern Corinna KretschmarJoehnk und Peter Joehnk geleitet und zählt ein Team von 40 Mitarbeitern, darunter Innenarchitekten, Architekten, Bau-, Perspektivzeichner und Produktdesigner. www.joi-design.com

Für das niu Cobbles und dessen

Design zuständig (von links): Isgard Eikmeyer (JOI-Design), Samira Said, Chief Project Owner von

Novum, und Corinna KretschmarJoehnk, Geschäftsführerin von JOI-Design

Der Restaurantbereich im ersten

niu Hotel, das im Januar in Essen eröffnet

Hotels wollen zunehmend lokale Gäste ins Haus holen – schafft man das mit lokalen Themen? Anders gefragt: Locke ich Ruhrgebietler mit Ruhrgebietsfolklore an und Nordlichter mit Hafen-Ambiente? Wenn es gut gemacht ist und sich das Ambiente in die heutige Zeit einfügt, auf jeden Fall: Jeder trägt doch ein bisschen Patriotismus in sich! Es passt allgemein in ein gesellschaftliches Bedürfnis nach dem Wahren, Echten, dem immer Dagewesenen – als Gegenpol zum digitalen Kosmos, in dem wir uns sonst bewegen. Wir leben doch zeitgleich in total verschiedenen Welten, bedienen parallel die unterschiedlichsten Kanäle und wissen daher manchmal gar nicht mehr, wohin wir gehören. Da erdet die Erinnerung an die eigenen Wurzeln und das ist absolut gefragt.

zum Beispiel durch die Echtheit von Produkten und Accessoires, durch die Einbeziehung von Menschen, Meinungen und Einflüssen aus der Nachbarschaft und durch regionale oder lokale Angebote. Wir haben das Konzept bewusst so entwickelt, dass dieser Input spielerisch integriert wird, um dem gesamten Konzept eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen, die dem neuen Hotelprodukt gerecht wird.

Haben Sie Einheimische zum Thema Ruhrgebietsfolklore befragt? Nicht explizit. Wir konnten da aber tatsächlich ein wenig aus Erfahrungen aus familiären Verbindungen schöpfen, um ein paar Insider-Tipps zu erhalten.

Neue Klientel, neue Wünsche: Wie haben sich Hotelzimmer in Bezug auf die Anforderungen der Digital Natives verändert? Die Digitalisierung und das Leben mit all diesen Medien sind zur gleichen Zeit ein Segen und ein Fluch. Einerseits wollen die digitalen Nomaden in den Hotels überall freies WLAN, viele Steckdosen, ‚Dockingstations’, ‚Musicstations’ und USB-Anschlüsse. Und andererseits sehnen sie sich gerade wegen dieser dauernden Computerbeschallung auch mal nach dem Offline-Schalter, nach Authentischem zum Auftanken zwischendurch, nach Natürlichem und nach dem Ursprünglichen – weg vom Digitalen, hin zum Analogen. Cleane Future-Welten sind daher in der Innenarchitektur nicht gefragt, sondern Räume mit Seele, die Geschichten erzählen, die es zu ergründen gilt. Gäste von heute erkunden gerne, sie suchen nach ständig neuen Inspirationen – und fotografieren sie schließlich und stellen sie wieder ins Netz. Somit schließt sich der Kreis. Und ein Instagram-Report ist nebenbei besser als jede Hochglanz-Hotelbroschüre.

Wie definieren Sie demnach Authentizität? Ist Spielen erlaubt? Spielen ist immer erlaubt, genauso wie das Abstrahieren und um die Ecke Denken. Authentizität und Individualismus verschmelzen in der heutigen Zeit oft, indem man Neues mit Altem verbindet. Authentizität erreicht man

Storytellig ist das eine, Selfies knipsen jedoch hoffentlich ein endlicher Trend unserer narzisstischen Gesellschaft. Oder? Es ist tatsächlich schwer zu sagen, ob dieser Trend irgendwann wieder rückläufig sein wird. In unserer Agentur gehen die Meinungen da auch auseinander: Die jungen Kreativen

Vor welche besondere Herausforderung hat Sie das niu Cobbles gestellt? Wir haben ein zeitgeistiges Themenhotel gestaltet, welches aber eben nicht wirkt wie der Gang ins Museum oder nicht kitschig oder plakativ daherkommt. Authentisch sollte es sein, aber nicht altbacken. Wir finden die Hinwendung zur Historie des Ortes sehr gut, wollten aber auch zeitgemäße Elemente integrieren.

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N I U CO B B L E S I N E SSEN: J O I - D E S I G N

­ finden es ganz normal, dass man sein Leben im Netz dokumentiert und so Erfahrungen und Geschichten mit anderen teilt. Sie finden auch, dass das nichts mit Narzissmus zu tun hat, denn letztendlich werden die echten Stories ja von Menschen erlebt und eben auch von ihnen weitergegeben. Man muss für sich selbst entscheiden, wie weit man in solche Trends einsteigt. Ist die „multifunktionale Atmosphäre“, die heutzutage offenbar gefragt ist, ein globales Phänomen oder doch eher ein Kennzeichen digitaler Eliten? Das ist definitiv ein globales Phänomen. Die Digitalisierung nimmt überall zu und sie ist nicht elitär, sie ist die Gegenwart und die Zukunft. Keine Grenzen zwischen Momenten und Räumen des Lebens – ist dies das finale Level im großen Hoteldesign-Spiel? Das Schöne an guten und inspirierenden Konzepten ist, dass sie sich gegenseitig beflügeln. Der gesamte Level und das Bewusstsein für gute Innenarchitektur sind allgemein angestiegen. Design ist wichtiger geworden und ausschlaggebend für ein erfolgreiches Hotelprodukt. Dies bedeutet aber auch gleichzeitig neuen Ansporn, den Level zu halten oder noch einen Schritt weiter zu gehen und besser zu werden. „Individualität kommt maßgeschneidert in Serie“, sagt Novum über seine niu-Häuser. Wie definieren Sie bei einem solchen Anforderungsprofil das Indivi-

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duelle und wie das Serielle? Und: Sind Sie eigentlich für alle niu-Häuser zuständig? Jedes niu Hotel wird individuell sein – daher spricht man hier ganz richtig von ‚maßgeschneidert’. Die Gesamtheit der neuen Gruppe mit jedem einzelnen Haus, die ja jetzt relativ schnell hintereinander an den Start gehen sollen, macht dann die Serie aus. Wir sind nicht für alle Häuser verantwortlich. Unser Design Studio hat allerdings das allererste niu Produkt entwickelt. Das hat natürlich Standards auch für andere gesetzt. Momentan sitzen wir noch an zwei weiteren niu Projekten. Beim niu Cobbles sind Sie für das Brand Development verantwortlich, waren also früh in das Storytelling einer neuen Marke eingebunden. Ist die Tabularasa-Situation der Traum eines jeden Designers? Wir haben bei den Meetings für die Entwicklung des Konzepts viele verschiedene Köpfe zusammengesteckt, das Endergebnis ist im Team entstanden. Und zu einer guten Zusammenarbeit zwischen Innenarchitekt und Kunden gehört immer auch ein hohes Maß an Vertrauen. Wir sind froh, dass uns dieses entgegengebracht wurde, aber dennoch passiert das Design bei uns nicht zum Selbstzweck, und Innenarchitektur für ein Hotel ist auch keine freie Kunst. So würden wir nicht von einer Tabula-rasa-Situation sprechen und das auch gar nicht anstreben für unsere Projekte.

Der Barbereich

­(unten) wie auch

Lobby und Zimmer zitieren dezent

Bergbau-Folklore…


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IN TERVI EW I S G A RD EI K M E IE R & CO R IN N A K R E T SC H M AR -J O E H N K Mit welchen Gewerken kooperieren Sie in diesem Fall? Mit welchen zuerst? Das wäre doch eine sehr lange Liste, wenn wir die hier aufzählen würden. Im Grunde sind es alle unterschiedlichen Disziplinen, die für den Innenraum zuständig sind, also die Hülle aus Boden, Wand, De­ cke, Beleuchtung, Inventar, Mobiliar, Accessoires ausmachen. Unsere Hauptpartner am Bau sind sicher die Innenausbauer, die dann die von uns entwickelten Details in die Realität umsetzen. Sie fertigen individuell, was wir planen und sagen uns auch, wenn sie Bedenken bei der Umsetzung haben. Je früher man sie mit ins Boot holt, desto besser. Aber auch die Beleuchtung zum Beispiel ist wahnsinnig wichtig für die richtige Atmosphäre im Raum! Und natürlich jeder einzelne Stoff, jede Fliese, auch die Armatur, die Steckdose. Die Summe aus den ganzen unterschiedlichen Einzelteilen macht hinterher das individuelle Erlebnis aus – und so stehen wir bei solch einer Planung mit sehr vielen Gewerken beziehungsweise Lieferanten im intensiven Kontakt. JOI-Design steht für detailliertes Design. Möbel, Leuchten, Bad, alles aus einer Hand. Wie schwierig ist es, sich eine Türklinke im Gesamtzusammenhang eines Hauses vorzustellen? Das ist gar nicht schwer, es gehört dazu! Wir lassen uns bei jedem Projekt aufs Neue ganz auf das jeweilige Thema ein, wir tauchen ein in diese Welt, und da ist es für uns ganz selbstverständlich, dass man jedes Detail unter die Lupe nimmt. Wir sind fest da-

Lesen Sie dazu auch das Interview mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter der Novum Hospitality, David Etmenan, über das niu-Konzept auf den Seiten 22–23 dieser Ausgabe!

von überzeugt, dass es später auch die kleinen Entdeckungen sind, die Entdeckungen auf den zweiten Blick, die den Besuch für die Gäste einzigartig machen und ihnen dadurch auch positiv im Gedächtnis bleiben. Das nehmen sie im Herzen mit und erzählen es weiter – eine bessere Publicity für das Hotel gibt es nicht! Jokerfrage: Wie lassen sich die Welten der heute Zehn- bis 15-zehnjährigen auf die Anforderungen an das Hotel der Zukunft hochrechnen? Wir können alle nicht in die Glaskugel schauen, aber wir müssen uns mit den sich ständig ändernden Bedürfnissen der Gesellschaft von heute beschäftigen! Es ist ein Steckenpferd von uns geworden, die Entwicklungen der modernen Großstadtnomaden, also der Kunden unserer Kunden, in den Hotels laufend zu beobachten und darauf mit unserem Design zu antworten. Ein Fakt ist: Es wird digitaler und daher auch multifunktionaler werden. Die Antworten in der Innenarchitektur waren in den letzten Jahren stets unterschiedlich: Aber da stilistisch ja jeder Trend irgendwann wiederkehrt, werden wir uns sicher noch in vielen verschiedenen Welten wiederfinden.

… denn Essen liegt mitten im Ruhrge-

biet und „Cobbles“

bedeutet auf Englisch „Kohle“, „Geröll“

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M A N AG EM EN T & M A R K E T I N G

N OV U M H OSPI TA L I T Y

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„Mit niu wollen wir Hotelgeschichte schreiben“ David Etmenan ist Geschäftsführender Gesellschafter der Novum Hospitality und hat mit der neuen Lifestylemarke niu ambitionierte Pläne. Wir sprachen mit ihm über das Konzept, über gelungenes Storytelling und lokale Gasterlebnisse im Hotel. Von Maren Bielecke

Hat gut lachen: David Etmenan hat bereits

gut drei Dutzend Verträge für niu-Hotels in zentralen, urbanen Lagen unterzeichnet

Die (geplante) Expansion von niu lässt aufhorchen: Über 37 Verträge sind bereits unterzeichnet, im Schnitt sollen acht Häuser pro Jahr an den Start gehen. Wie finanzieren Sie diese Expansion? Wir fahren eine Asset-light-Strategie und wachsen somit über Pachtverträge. Das

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Wachstum gelingt uns aus dem operativen Cashflow und da ich Mehrheitsgesellschafter bin. Unsere ersten Immobilien haben wir zudem zu günstigen Konditionen eingekauft, das verschafft uns Sicherheit. Welche Standorte sind für niu-Häuser attraktiv und wer ist der typische Gast in einem der Hotels? Zentrale, urbane Lagen stehen bei uns im Fokus. Im ersten Schritt haben wir uns auf unseren Kernmarkt, die DACH-Region, konzentriert. Ergänzt wird unser Portfolio um weitere europäische Standorte, denn Europa – und hier Städte wie etwa Barcelona, Mailand oder Amsterdam – ist für uns der nächste Step. Passend zu unseren Standorten setzen wir auf eine urbane Zielgruppe und fokussieren uns dabei besonders auf die umkämpfte Zielgruppe der Millennials, aber auch deren Eltern so-

wie Junggebliebene werden ihre Reisebedürfnisse erfüllt sehen. Im Sommer sagten Sie in einem Interview, dass Sie und niu sich nicht mit LifestyleKonzepten wie Moxy, Jaz in the city oder 25hours vergleichen möchten. Warum nicht? Was unterscheidet Ihres von anderen Konzepten? Im Gegensatz zu den genannten Konzepten sind wir nicht im Vier-Sterne-Segment angesiedelt. Darüber hinaus bieten wir mit niu ein vom Standort zu Standort individuelles Hotelprodukt mit einem sehr hohen Leistungsversprechen im MidscaleSegment – das gibt es so auf dem europäischen Markt noch nicht. Doch wir wollen Generation Y bis Z nicht ausschließlich mit dem Preis locken: Es ist das im Segment seltene, qualitative und emotionale Hotelerlebnis, für das unsere Gäste bereit

Fotos: Novum Hospitality / niu, Sabine Skiba

Herr Etmenan, bald eröffnet das erste Haus der Novum-Lifestylemarke niu in Essen. Was macht diese neue Marke aus? Unsere niu-Hotels stellen eine offene Erlebniswelt mit Wohnzimmercharakter dar, sind individuell und reflektieren auf innovative und nachhaltige Weise die lokalen Besonderheiten unserer Standorte. Dabei spielt der Individualitätsfaktor bei uns eine genauso große Rolle wie unser Qualitätsanspruch. So wollen wir beim Interieur und F&B-Angebot Maßstäbe im Drei-Sterne-Segment setzen.


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I N TERV IE W DAV ID E T M E N AN

Dem niu Cobbles Essen (siehe Seiten 18–21) folgen in schneller Folge weitere Häuser; hier die Zimmer des niu Rig Lübeck (links) und des niu Franz Wien

sind, entsprechende Raten zu zahlen. Mit niu wollen wir Hotelgeschichte schreiben. Auf dem deutschen Hotelkongress sprachen Sie kürzlich unter dem Motto „No risk – no fun“ zum Rollout von niu. Inwieweit ist es ein Risiko, eine so schnelle Expansion voranzutreiben, bevor überhaupt das erste Haus am Markt ist? Wir sowie unsere Investoren sind vom niu-Konzept überzeugt. Wir schöpfen aus unserer jahrelangen Erfahrung als Hotelier, wir kennen den Markt und haben uns darüber hinaus in jedem Bereich weitere Experten hinzugezogen und so enorm an versierter Manpower aufgestockt. Wir sehen den flächendeckenden Rollout vielmehr als einmalige Chance denn als Risiko. In der Open Lobby soll gearbeitet und miteinander Zeit verbracht werden, Nachbarn aus der Umgebung treffen auf Hotelbewohner. Die Gäste sollen also ausdrücklich aus den Zimmern in die öffentlichen Bereiche geholt werden. Schlägt sich das im Design und der Dimensionierung der Bereiche nieder? Oder anders gefragt: Sind die Zimmer kleiner gehalten, damit sich die Gäste in der Open Lobby treffen? Das Storytelling zieht sich durch das gesamte niu-Hotel. Wir zwingen unsere Gäste nicht in die öffentlichen Bereiche. Sowohl Zimmer als auch öffentliche Bereiche sind auf ihren Zweck ausgelegt. Die Zimmer sind smart, komfortabel und perfekt, um sich zurückzuziehen, aber auch auf das Wesentliche reduziert. Der öffentliche Bereich lädt hingegen zum Connecten­ein. Für uns stellt dies eine Symbiose aus den gewünschten Anforderungen der Gäs­te dar. „Individualität kommt maßgeschneidert in Serie“, sagt Novum über seine niu-Häuser. Wie definieren Sie das Individuelle und wie das Serielle?

Vom Namen über das Mobiliar bis hin zur Wandgestaltung treffen unsere Gäste in jedem niu auf unterschiedliche Geschichten, die jeden Aufenthalt zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Plakativ ausgedrückt ist das Individuelle auch das Serielle, denn unsere Gäste können sicher sein, in jedem niu auf ein individuelles Storytelling zu treffen. Dieses lokale Erlebnis zieht sich wie ein roter Faden durch unsere niu-Hotels. Auch bieten wir von F&B bis hin zur technischen Ausstattung einen konstanten Leistungsanspruch. Kohle für Essen, Küste und Seefahrt für Lübeck und Kiel… auswärtige Gäste werden das „ortstypische“ Ambiente lieben. Aber bekommt man auch die Einheimischen mit „einheimischer“ Folklore? Die finden das womöglich gar nicht so reizvoll? Wir haben nicht den Anspruch, an unseren Küstenstandorten das nächste Hotel mit Standkorb-Feeling zu eröffnen. niu ist anders. Wir greifen zwar ganz typische Elemente der Standorte auf, doch unsere Interpretation dieser ist alles andere als kitschig oder im Stil einheimischer Folklore. Wir implementieren einzigartige, außergewöhnliche Elemente. So gestalten etwa im Zuge einer sozial-kulturellen Zusammenarbeit in niu Hotels ausgewählte Künstler, die sich im Rahmen von Viva con Agua Arts und der Millerntor Gallery engagieren, unsere Hotelwände künstlerisch und urban für den guten Zweck. Denn die Erlöse der Viva con Agua Arts, Millerntor Gallery und somit der gemeinschaftlichen Kooperationen fließen in die Wasser- und Sanitärprojekte der Wasserinitiative. Wir gestalten somit die niu-Hotels äußerst innovativ, urban und unkonventionell. Damit und mit unseren lokalen Events und Wohnzimmerfeeling samt ausgefeiltem F&B-Konzept sowie neuester Technik wollen wir auch Locals überzeugen.

Auch ein eigener niu-Shop wird betrieben, in dem nicht nur typische vergessene Alltagsgegenstände für den Aufenthalt im Hotel erstanden werden können, sondern auch die Body Lotion oder der Wein aus dem niu-Bistro für zuhause. Inwieweit ist niu schon mehr als eine Hotel- sondern eher eine ganze Lifestylemarke? Wir wollen mehr als nur eine bloße Übernachtung nebst Frühstück anbieten. Es ist ein umfangreiches, einzigartiges RundumHotelerlebnis im Rahmen des jeweiligen Storytellings. Wir bieten dem Gast die Möglichkeit, dieses lokale Erlebnis, das schon im Hotel beginnt, ein Stück weit mit nach Hause zu nehmen, sich positiv an den Aufenthalt zu erinnern oder auch das Erlebnis in Form eines Mitbringsels mit nach Hause zu nehmen. „Wer nicht ständig positiv unzufrieden ist, entwickelt sich auch nicht weiter“, sagten Sie einmal. Was macht Sie zurzeit noch positiv unzufrieden an Ihrem Unternehmen? Wagen Sie mit uns einen Blick in die Entwicklung von Novum beziehungsweise niu? Ich habe immer die Ambitionen, die Novum Hospitality und damit auch niu ­ weiterzuentwickeln. Der Markt ändert sich schließlich auch stetig und wer nicht mit der Zeit geht, wird irgendwann auf dem Markt überholt und verschwindet. Ich bli­ cke kontinuierlich nach vorn, beobachte­ Trends und optimiere eben immer dort, wo es gerade möglich ist. Trotzdem bleibe ich stets realistisch und setze mir Grenzen. Unsere Wohlfühlgrenze liegt derzeit bei 250 Hotels – insgesamt. Die Marke niu soll dabei irgendwann die Hälfte des Portfolios ausmachen. Zunächst werden wir in den nächsten sechs Jahren zirka 60 bis 70 niu-Hotels und eine europaweite Ausbreitung ansteuern. www.niu.de www.novumgroup.de

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Stammgast: Energieeffizienz Hotels und Herbergen stehen im intensiven Wettbewerb – wer sich abheben will, braucht Argumente. Immer mehr Hoteliers sehen in einer nachhaltigen Betriebsführung ihren Vorsprung zur Konkurrenz. Vier Musterbetriebe haben zusammen mit der Deutschen Energieagentur (dena) daran gearbeitet, wie das ressourcenschonende Verhalten gegenüber Gästen kommuniziert werden kann.

„Das Bewusstsein in der Hotel­branche für Energie- und Nachhaltig­keitsthemen ist gewachsen. Die dena ist als Fachakteurin für Energie­themen in der Hotelbranche sowie als Expertin für den Bereich der Nicht­ wohngebäude bekannt und anerkannt.“

Als Trainer Behram Salmassinia von 360plus Design

zum dritten Workshop der Reihe „Coaching zur Gäs­ tekommunikation“ die Teilnehmer begrüßt, ist es so gemütlich wie bei einem Klassentreffen. Hoteliers ganz unterschiedlichen Zuschnitts reisten quer durch die Republik zu Gastgeber Ben Förtsch ins Erlanger Creativhotel Luise und tauschten ihre Ideen aus. Da ist der bodenständige Naturliebhaber Christian Fuhrmann, der zusammen mit seiner Frau im baye­ rischen Ansbach im Hotel Schwarzen Bock Tradition mit Moderne verbindet. Schlagfertig und zielgerichtet berichtet der passionierte Jäger über sein Verständnis von Nachhaltigkeit. Der Hotelier setzt auf intelligente Vernetzung aller Energiequellen und eine App-basierte Steuerung – bis zu 30 Prozent Energiekosten will er damit sparen. Fuhrmann: „Der Mystery-Check als Einstieg

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Heike Marcinek, Projektverantwortliche bei der dena Schon bei der Gara­gen­ einfahrt wird deutlich: Im Creativhotel Luise wird Nachhaltigkeit groß geschrieben

hat uns die Augen geöffnet. Jetzt bin ich überzeugt davon, dass das Modellvorhaben Check-in Energieeffizienz einen Multiplikatoreffekt bei vielen Kollegen auslösen wird. Nachhaltigkeit wird zum Thema unserer Branche.“


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Ihm zur Seite sitzt Hoteldirektor Harald Koch. Er kreierte gemeinsam mit einem niederländischen Investor aus einer ehemaligen Bundeswehrkaserne das Familien- und Kinderparadies Darf Wangerland – keine zehn Kilometer von der Nordseeküste entfernt. Koch ist Spezialist für außergewöhnliche Orte: Auch aus dem nie aktiven Reaktor Schneller Brüter in Kalkar machte er ein Hotel- und Freizeitzentrum. Der Kern des Dorf Wangerland sind acht Hotelgebäude mit 600 Betten

Gastgeber Ben

Förtsch zeigt im

hoteleigenen Garten, was in Sachen Nachhaltigkeit geht: vom nachwachsenden

Gästezimmer bis hin zur Bienenzucht

Coachingprogramm „Gästekommunikation“ – die Timeline n Herbst 2016: Auf Undercover-Mission! Das Coaching startet mit Mystery-Checks: Ohne sich zu erkennen zu geben, checken die Berater in den Hotels ein und nehmen sie genau unter die Lupe

n Januar 2017: Wofür sind Sie berühmt? Im ersten gemeinsamen Workshop geht es um Grundlagen und Methoden: Wie erreiche ich Menschen? Was ist Storytelling?

n März 2017: Die Macht der Geschichten: Die Teilnehmer entwickeln spannende Geschichten rund um ihr Hotel

n Juni 2017: Von Piraten, Jedis und „Bocklets“: Alle Teilnehmer haben ein erstes konkretes Kommunikationsmittel umgesetzt und können stolz sein auf ihre Ergebnisse

Möge der Strom mit Euch sein – Zukunft

wird im Creativhotel

Luise zur Gegenwart

Fotos: dena

in 230 Zimmern, Sport- und Eventanlagen sowie die überdachte 5.000 Quadratmeter große Nordsee-Spielstadt. Bei der ausladenden Dimension der Anlage wird Energieeffizienz zum Kostenfaktor. Koch ist das aber zu kurz gedacht. Er will seine Gästezielgruppe, die Familien, mit Nachhaltigkeitsargumenten an das Freizeit-

dorf binden. Seinen Mitarbeitern will er ökologisches Denken und Handeln vermitteln. Mittel der Wahl ist das Hausmaskottchen, der Pirat Käpt’n Wanga. „Wir wollen Kinder unter unseren Gästen als Botschafter gewinnen. Unser kleiner Pirat wird künftig die Energieräuber jagen“, so Koch. Doris und Detlef Schnaugst vom gleichnamigen Strandgut-Hotel direkt hinterm Nordseedeich von Tossens betreiben ein familiäres Hotel mit 18 Zimmern und einem über die Grenzen des Ortes hinaus bekannten Fischrestaurant. Gäste sollen sich hier wie zu Hause fühlen, nach dem Spaziergang am Deich gibt es Ostfriesentee mit Sahne und Kandis zum Aufwärmen. Wohlfühlen sollen sich die Gäste auch mit Blick auf die Umweltbilanz ihres Aufenthalts. Das Ehepaar will Zeichen setzen in Sachen Nachhaltigkeit. Bis 2018 soll der Wärme- und Stromverbrauch ihres Hotels um gut die Hälfte reduziert werden. Zum guten Schluss entert Gastgeber Ben Förtsch im Laufschritt den Seminarraum. Er gilt bei seinen Kollegen als Musterschüler, der im Erlanger Familienbetrieb vormacht, was geht. Öko-Standards sind hier Pflicht. Sei es die Stromtankstelle, die Bienenpatenschaft mit eigenem Bienenstock oder die „nachwachsenden Hotelzimmer“. Förtschs Konzept heißt Nachhaltigkeit ohne Verzicht. Deshalb bestechen seine aus Naturmaterialien und Bio-Baustoffen aufgebauten Zimmer

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Modellvorhaben Check-in Energieeffizienz Die dena begleitet und unterstützt aktuell 30 Hotels und Herbergen aus ganz Deutschland dabei, ihre Energiebilanz zu optimieren. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt. Alle Teilnehmer haben eine Energieberatung abgeschlossen, setzen jetzt verschiedene Sanierungsmaßnahmen um und werden anschließend per Monitoring auswerten, wie viel Energie sie nach der Sanierung einsparen. Das Modellvorhaben endet 2018.

auch in puncto Design. Förtsch hat viel Zeit und Geld in seine „nachwachsenden Hotelzimmer“ gesteckt. Seine Idee will er jetzt vermarkten, damit seine 95 Zimmer im ersten klimapositiven Hotel Europas künftig auch am Wochenende bestens ausgelastet sind. Dabei helfen Auszeichnungen wie die Goldene Palme der Zeitschrift GEO oder der Tourismuspreis des ADAC Bayern.

Energieeffizienz als neue Währung

Verschiedener können die Teilnehmer am denaCoaching-Programm nicht sein. Da ist der Dialog zwischen kühlen Nordlichtern und bodenständigen Bayern, da ist die monumentale Freizeitanlage neben dem kleinen familiär betrieben Strandhotel. Da sind Fortgeschrittene in Sachen Nachhaltigkeit und diejenigen, die das Thema gerade mit Begeisterung für sich und ihren Betrieb entdecken. Für Kommunikationsberater Behram Salmassinia von 360plus Design und Hotelcoach Professor Burkhard von Freyberg ist diese Typenvielfalt ein gutes Abbild der deutschen Hotellandschaft. Experte von Freyberg: „Die 30 Hotels, die seit Ende 2014 am dena-Modellprojekt Check-in Energieeffizienz teilnehmen, investieren in kleine und große Maßnahmen, um ihren Betrieb energetisch zu optimieren. Dieses Engagement gilt auch zu kommunizieren – nach innen wie nach außen.“ Energieeffizienz,

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Joachim Meyer (links) und Harald Koch vom Hotel Dorf Wangerland wollen Famili-

enurlauber mit dem Pirat Käpt’n Wanga

vom Energiesparen begeistern

Die Teilnehmer am

Coachingprogramm „Gästekommunika-

tion“ der dena (von

links nach rechts): Ben Förtsch vom Creativ-

hotel Luise, Christian­ Fuhrmann vom

Hotel Schwarzer Bock, Joachim Meyer und

Harald Koch vom Dorf Wangerland, Kom-

munikationsberater

Behram Salmassinia­

und Hotelcoach Professor Burkhard von Freyberg

meint Salmassinia, sei wie eine neue Währung, mit der die Hotelbranche lernen muss umzugehen. Aus gutem Grund: Laut dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) gehören hohe Energiekosten zu einem der Hauptprobleme von Hotelbetreibern. Dementsprechend groß ist das Einsparpotenzial. Aber wie vertragen sich einschneidende Änderungen im laufenden Betrieb? Wer die Einsparpotenziale seines Hauses kennt, kann oft schon mit kleinen Maßnahmen viel erreichen. Um die Herausforderungen für Hotelbetreiber, Planer und Techniker besser zu verstehen, haben das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die dena das Modellvorhaben Check-in Energieeffizienz gestartet. Heike Marcinek, bei der dena für das Projekt verantwortlich: „Das Bewusstsein in der Hotelbranche für Energie- und Nachhaltigkeitsthemen ist gewachsen. Die dena ist als Fachakteurin für Energiethemen in der Hotelbranche sowie als Expertin für den Bereich der Nichtwohngebäude bekannt und anerkannt.“ Das Modellvorhaben soll systematisch Energiesparpotenziale im Beherbergungssektor aufzeigen und erschließen. Es läuft über vier Jahre und umfasst verschiedene Phasen: Energieberatung, Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen und Monitoring der Energieverbräuche. Energieeffiziente Hotels können Gäste und


27 Gästeansprache in Sachen Nachhaltigkeit

Christian Fuhrmann

vom Hotel Schwarzer Bock will mittelfristig 30 Prozent Energie einsparen

www.dena.de

Renson

Beschäftigte auf den Geschmack bringen, indem sie die Vorteile einer energetischen Sanierung aufzeigen und den Wohlfühleffekt erlebbar machen. Das meint auch Kommunikationsprofi Salmassinia: „Im ausdifferenzierten Hotelmarkt lädt das Engagement für Nachhaltigkeit das Markenbild positiv auf. Es geht darum, den Gästen das Thema auch zu vermitteln und so den Ruf des Hauses zu stärken.“ Das sollte ankommen. Laut einer Studie von Booking.com können sich 65 Prozent der Reisenden in elf europäischen Ländern vorstellen, im Jahr 2017 mindestens einmal eine umweltfreund­ liche oder „grüne“ Unterkunft zu buchen. Das ist eine deutliche Steigerung zum Vorjahr, als nur 34 Prozent sich das vorstellen konnten.

Das Coaching-Programm der dena rund um die Gästekommunikation hat das teilnehmende Quartett motiviert. Ob im tiefen Bayern oder an der Nordseeküste: Die Teilnehmer haben heute ein Kommunikationskonzept über viele Kanäle, um ihre Geschichte zu vermitteln. Davon sollen künftig alle Betriebe profitieren. Denn die Energiewende ist nicht zuletzt eine kommunikative Herausforderung – im Großen wie im Kleinen. Die Hotels im dena-Modellvorhaben investieren nicht nur in Energieeffizienz und Klimaschutz. Sie können und sollten das auch kommunizieren – auf spannende Weise, die den Gast auch emotional berührt. Projektleiterin Heike Marcinek: „Wir haben vier ausgewählte Hotels aus unserem Modellvorhaben zu einer intensiven Kommunikationsberatung eingeladen, um die Gästeansprache in Sachen Nachhaltigkeit zu verbessern. Die durch das Coaching gesammelten Erfahrungen wollen wir in die Breite weitergeben.“ Ein Leitfaden der dena zum Thema Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und der damit verbundenen Gäste- und Mitarbeiterkommunikation ist in Arbeit. Die darin enthaltenen Fallbeispiele, Studienergebnisse und Kontakte sollen Hoteliers den Einstieg erleichtern. Dieser kann ab Januar 2018 kostenlos als PDF von der dena bezogen werden.

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SEK T K EL L ER EI H EN K EL L & CO.

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Treiber der positiven Entwicklung des

Hauses Henkell: der Premiumsekt FĂźrst

von Metternich. Die

Prestige Edition richtet sich gezielt an die

Fotos: Henkell & Co.

Gastronomie

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I N TERVI EW DR . AN DR E AS B R O K E M P E R

„Kontinuierliches Plus bei Premiummarken“ Die Geschichte von Henkell beginnt 1832 mit dem namensgebenden Gründer Adam Henkell. Er gründet in Mainz eine Weinhandlung für französische Fabrikate, die zu einem der Weltmarkt­ führer für Sekt, Champagner, Crémant, Prosecco, Cava, Wein und Spirituosen mit Sitz in Wies­ baden heranwächst. Dr. Andreas Brokemper (Foto links), Sprecher der Geschäftsführung (CEO) der Henkell & Co.-Gruppe, berichtet im Interview über die neuesten Konzepte und Entwicklungen. Fragen von Peter Erik Hillenbach

Das Henkell Stammhaus in Wiesbaden ist nicht nur Sitz

des ­Unternehmens, sondern auch

­Austragungsort

Ein Highlight im ersten Halbjahr 2017, das bei Henkell & Co. bekanntlich „von Januar bis September“ währt, war die Eröffnung Ihrer Sektmanufaktur im Mai. Ein attraktives Angebot für den Endverbraucher, doch sicher auch für den Profi – was bieten Sie hier dem Gastgewerbe? Richten sich die Seminare in der Sektmanufaktur auch an das Gastgewerbe? Sind spezielle Angebote für Profis geplant? Kann sich das Gastgewerbe mit Anfragen an Henkell & Co. richten? Wir sehen einen klaren Trend zur Premiumisierung. Dies zeigen die Marktzahlen ebenso wie das Wachstum bei Champagner, Crémant und Prosecco Spumante. Im Premiummarkt sind die Erfolgsfaktoren anders als im Standardsekt. Herkunft, Handwerk und Qualität spielen eine wesentliche Rolle. In diesem Sinne haben wir die Sektmanufaktur eröffnet. Hier werden Sekte der Marken Menger-Krug, Fürst von Metternich und Adam Henkell handwerklich produziert. Zudem bieten wir Besuchern und Gästen hier die Möglichkeit, die Cuvée-Herstellung bis hin zum Degorgement zu erleben. Die große Resonanz zeigt uns, dass wir mit diesem Angebot den Zeitgeist getroffen haben. Neben unseren Verbrauchern sprechen wir damit auch das Gastgewerbe an, denn dort werden die in der Sektmanufaktur hergestellten Spitzensekte vornehmlich konsumiert. In der Sektmanufaktur kann man die handwerkliche Sektherstellung nicht nur live und hautnah erleben, sondern wir bieten unter der Leitung unserer Sektmanufaktur-Önologin, Dr. Manuella Webber Witt, zudem Tastings, Events und KreativWorkshops rund um das Thema Sekt und Wein an.

­rauschender PartyEvents

Zu den Marken des

Hauses gehört selbstredend der Henkell Trocken, aber auch der vielfach ausge-

zeichnete Champagner Alfred Gratien

Die Sektmanufaktur war eine bedeutende Investition. Namhafte Summen, insgesamt 13,6 Millionen Euro, gingen aber in Ihre Weinfelder in Mähren und Ungarn, vor allem aber nach Valdobbiadene. Wofür steht der Ort in Ihrer Unternehmensstrategie? Die aktuell größte Investition tätigen wir bei Mionetto in Italien. Am historischen Sitz der Kellerei bauen wir, eingebettet in Prosecco-Weinberge, eine hoch moderne, nachhaltige Kellerei, die wir in einen italienischen „Village-Campus“ einbetten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Anlage neuer Weinberge und dem Ausbau unserer Weingüter in Osteuropa. In den letzten Jahren haben wir ins-

besondere in Ungarn und Tschechien unsere Weinbergflächen ausgebaut. Auch hier geht es uns um die Verbesserung unserer Qualitäten und die Absicherung unserer ungarischen und tschechischen Sekte sowie Weine durch nachhaltigen Anbau der Trauben. Einhergehend mit der Premiumisierung des Schaumweinmarktes steht neben Qualität und Handwerk auch das Thema Herkunft zunehmend im Fokus der Verbraucher. Mit der Erweiterung des Standorts in Valdobbiadene – ebenso wie mit dem Ausbau eigener Weinbergflächen in Osteuropa sowie der Eröffnung der Sektmanufaktur – unterstreicht Henkell & Co. seine Kompetenz als Hersteller hochwertiger Erzeugnisse aller Schaumweingattungen von Sekt über Champagner, Crémant und Cava bis hin zu Prosecco aus unserer Mionetto-Kellerei im Herzen des Veneto, in Valdobbiadene. Ihr Portfolio umfasst vor allem Premiumsekt und Schaumwein-Spezialitäten, daneben auch Stillweine und Spirituosen. Was können Sie aktuell über die Markenentwicklung im Inland sagen? Wir verzeichnen bei den Premiummarken kontinuierliche Zuwächse. Vorrangig der führende deutsche Premiumsekt Fürst von Metternich treibt diese positive Entwicklung an. Nicht zuletzt aufgrund seiner Stärke in der Gastronomie. Vor diesem Hintergrund wurde das Angebot kürzlich um eine exklusiv für die Gastronomie angebotene Prestige Edition erweitert: Hergestellt nach traditioneller Flaschengärung, brut dosiert und ausschließlich aus deutschen Lagenweinen. Aber auch unser Manufaktursekt Menger-Krug sowie unser Crémant de Loire, Gratien & Meyer, als auch die der Gastronomie vorbehaltene Mionetto MO-Linie tragen zu der insgesamt sehr guten Premiumentwicklung des Hauses bei. Ähnliches gilt für unsere Spirituosen, allen voran Wodka Gorbatschow mit dem neuen Premiumwodka Platinum sowie unsere Marke Mangaroca Batida de Côco. Die internationalen Markenrechte haben wir uns im Frühjahr 2017 gesichert. Seitdem haben wir Batida wieder frisch und zeitgemäß aufgestellt und sind sehr optimistisch, den Erfolg sowohl national als auch international weiter auszubauen. Auch unsere Weinsparte entwickelt sich vielversprechend: Während Schloss Johannisberg als ältes­

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­ tes Riesling Weingut der Welt gerade mit dem neuen Bronzelack Kabinett trocken von sich reden macht, ist unserem englischen Tochterunternehmen mit dem unkonventionellen Konzeptwein i heart WINES ein erfolgreicher Wurf für unkomplizierten Wein-Genuss mit hohem Fun-Faktor gelungen. Gilt das auch für den Export? Wo in der Welt ist Henkell stark? Und welche Nation trinkt welche Marke? Henkell hat eine sehr lange internationale Historie. In die meisten globalen Märkte haben wir bereits Ende des 19. Jahrhunderts geliefert. In den 1990er Jahren haben wir sehr stark in die Internationalisierung des Unternehmens investiert. Heute vermarkten wir unsere Produkte weltweit und verfügen in den wichtigs­ ten Herstell- und Vermarktungsländern über eigene Unternehmen. Darüber hinaus ist es uns gelungen, ein Portfolio an Sekthäusern zusammenzustellen, das von der ersten osteuropäischen Sektkellerei in Bratislava bis hin zur erfolgreichen Prosecco-Kellerei Mionetto im Herzen von Valdobbiadene reicht. Heute vermarkten wir bereits zwei von drei Flaschen außerhalb Deutschlands. Der weltweit distribuierte Henkell Trocken ist Marktführer in Kanada, Shooting-Star in Australien und die bekannteste Sektmarke in Österreich. Mionetto ist in über 50 Ländern vertreten und laut IWSR der weltweit erfolgreichste Prosecco (nach Volumen und Retail Value). Die Marke ist in Italien stark in der Gastronomie und etablierte die Schaumweingattung Prosecco in den USA. I heart WINES wiederum ist sehr erfolgreich in seinem Heimatland Großbritannien und in den Niederlanden. Mangaroca Batida de Côco wird in über 20 Ländern angeboten, bereits seit 1978 ist sie auf dem deutschen Markt. Henkell erschließt auch neue Geschäftsfelder. Scherzhaft hieß es aus Ihrem Hause, die erste Milliarde Menschen, um die man sich kümmern müsse, seien die Chinesen, die zweite Milliarde die Inder – und die

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dritte Milliarde berufstätige Frauen. Wie weit sind Sie da schon gekommen? Wir sehen Wachstum in den internationalen Märkten, insbesondere dank Prosecco und jungen Verbrauchern in Nordamerika und Asien. Da das Wachstum außerhalb Deutschlands und Europas stattfinden wird, wird die Bedeutung dieser Regionen zunehmen. Dies bestätigt auch die so genannte „Third Billion“, die bis zum Jahr 2030 mehr als eine Milliarde berufstätige Frauen weltweit prognostiziert, die klassische Zielgruppe für Sekt. Hier sehen wir durchaus Potential für unsere Produktgattung, an dessen Erschließung wir mit unserer internationalen Einheit Henkell & Co. Global sowie mit unseren Distributeuren intensiv arbeiten.

Unkomplizierter

Weingenuss mit i

heart ­WINES (oben);

Prosecco von Mionetto (unten rechts)

Unten: In der 2017

eröffneten Sektmanufaktur wird der

handwerkliche Prozess der traditionellen Fla-

schengärung erlebbar. Rechte Seite, links

unten: Dr. Manuella

Webber-Witt, Leiterin

i heart WINES ist ein schönes Beispiel dafür, dass nicht die Herstelleridee, sondern der Verbraucher-

der Sektmanufaktur, bei der Verkostung


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I N TERVI EW DR . AN DR E AS B R O K E M P E R wunsch den Impuls gibt. Was steckt hinter dieser Marke und was kann sie in der Gastronomie bewirken? Unkompliziert genießen, was wirklich schmeckt! Das i heart WINES Markenkonzept verspricht dem Verbraucher eine schnelle Entscheidungshilfe auf dem unübersichtlichen Weinmarkt. Für i heart WINES muss man kein Weinkenner sein, sondern einfach guten Geschmack lieben und seine persönliche Lieblingsrebsorte kennen. Es handelt sich hierbei um ein echtes Weinkonzept 2.0: Der Verbraucher bestimmt das Geschmacksprofil und geschulte Masters of Wines setzen das Profil durch die professionelle Auswahl der Weine hierfür um. Das modern gestaltete Etikett mit dem einprägsamen „i heart“-Herz-Logo tut sein Übriges und spricht Verbraucher über alle kulturelle Grenzen hinweg an. Das Konzept funktioniert sowohl im Handel als auch in der Gastronomie. Mionetto plus Orangenbitterlikör ist ein Beispiel für den boomenden Markt der Mixgetränke in Italien. In Deutschland scheinen Sie weinhaltige Cocktails eher der Billig-Konkurrenz im LEH zu überlassen. Was ist hier Ihre Strategie? Wir sind mit dem Geschäft im Bereich der weinhaltigen Cocktails prinzipiell zufrieden, doch hat der Markt in Deutschland vor allem im Premiumsegment seinen Höhepunkt erreicht: Mit Mionetto il waren wir eins der ersten Unternehmen auf dem deutschen Markt und haben diesen mit Mionetto il SPR!Z und später auch Mionetto il HUGO! maßgeblich mit geprägt. Heute bilden unsere Mionetto-Ready to Serve-Premixes das Premiumangebot unter den Ready to Serve-Premixes, sowohl in Handel als auch Gastronomie. Insbesondere im Handel ist der Markt mittlerweile jedoch sehr preisaggressiv geworden. Wir haben daher im LEH unter der Dachmarke Söhnlein ein weiteres Angebot geschaffen, welches das Mittelpreissegment repräsentiert und somit erfolgreich die Mionetto il-Linie ergänzt. Und alkoholfreie Sekte? Wie reagiert der Markt auf diese Sparte? Alkoholfreier Sekt ist zwar seit Ende der 1980er Jahre erhältlich, doch erst in den letzten Jahren hat er sich zu einem echten Trend entwickelt. Wir sehen hier noch deutliches Wachstumspotential. Zum einen bieten wir in dieser Produktkategorie durchgehend

hervorragende Qualität. Zum anderen steigt die Zahl der Verbraucher stetig, die sich bewusst auch mal für eine alkoholfreie Variante entscheiden. Unter dem Motto „prickelndes Sektvergnügen – ganz ohne Alkohol“ haben wir das wachsende Segment mit den Marken Henkell und Söhnlein im Fokus. Können Sie heute schon etwas über Ihr zweites Halbjahr – das von Oktober bis Dezember 2017 – sagen? Wie ist die Stimmung beim Verbraucher, wächst der Premiumsektmarkt, bestellen die Leute im Restaurant und in der Bar tüchtig Ihre Marken? Einhergehend mit der guten wirtschaftlichen Entwicklung ist auf dem deutschen Schaumweinmarkt eine stetig steigende Nachfrage nach Premiumprodukten zu verzeichnen. Man gönnt sich wieder etwas und achtet auf Qualität, Finesse, Herkunft und Handwerk. Darauf basierend entwickelte sich unser Geschäft bislang insgesamt gut, das Ausland wächst zudem dynamisch. Des Weiteren ist das Jahresende mit seinen Festtagen für den Großteil der Verbraucher ein Anlass, sich und den Seinen etwas Besonderes zu gönnen. Das wird sich auf die Entwicklung unserer Premiummarken ebenfalls auswirken. Eigens für die Betreuung unserer Gastronomiekunden haben wir zudem auch organisatorisch einen eigenen Bereich gebildet, der nicht nur gezielt auf die Bedürfnisse der Gastronomie eingeht, sondern zudem ein eigenständiges, auf die Gastronomie abgestimmtes Portfolio anbietet. Dieses reicht von Edelsekten, wie Fürst von Metternich Prestige und Menger-Krug über Champagne Alfred Gratien und Gratien & Meyer Crémant bis hin zu der MO-Linie von Mionetto Prosecco und Bankettsekten wie Schloss Biebrich. Es ist nicht mehr weit bis zur ProWein. Welche Produktneuheiten werden Sie dort vorstellen? Wir werden auf der ProWein in Düsseldorf wieder mit einem großen, einladenden Stand in Halle 13 vertreten sein. Auch dort wird unser Fokus auf Premium und Handwerk liegen und besonders auch für Kunden und Interessenten aus der Gastronomie wird es wieder viel Neues zu entdecken geben. Ein Besuch wird sich nicht nur lohnen, sondern auch viel Spaß machen. Versprochen! www.henkell-gruppe.de

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R  OSÉ C H A M PAG N ER

Die Farbe Rosé steht allgemein für Charme und Harmonie – auch beim Champagner. Seine emotionali­sierende Optik berührt zahlreiche Sinne und kommt selbst bei jüngeren Konsumenten gut an. Romantische Stunden und kulinarische Momente werden mit ihm zu einem vollendeten Erlebnis. Von Hans-Herbert Seng Innerhalb der Europäischen Union hat Rosé am Champagnerabsatz einen Anteil von 9,4 Prozent, auf den Umsatz bezogen sind es 11,7. Großbritannien, Spanien und Deutschland erweisen sich als Hauptabnehmer. So jedenfalls die Informationen des Comité Interprofessional du Vin de Champagne, das dem Rosé einen kontinuierlichen Aufwärtstrend seit mehr als zehn Jahren bescheinigt. Doch wie erhält dieser Champagner seine Farbe, die zartrosa, kupfer-orange, lachsfarben oder in leuchtendem Rosarot im Glas schimmert? Zum

einen kann dem weißen Grundwein eines Champagners ein Rotwein beigefügt, zum anderen aus der Schale roter Trauben das brillante Rosé erzeugt werden. Zu diesen Trauben gehören die Pinot Noir mit Kraft und Körper sowie die Pinot Meunier mit Fruchtigkeit. Die rundum weiße Chardonnay liefert Feinheit, Frische und Eleganz. Nicht wenige Rosés ziehen Aroma und Geschmack aus einem höheren oder sogar kompletten Anteil Pinot Noir. Ob als Aperitif, in Harmonie mit feinen Speisen oder einfach nur so aus Leidenschaft: Produktvielfalt ist garantiert, was die fol­gen­de Auswahl

dokumentiert. Die dort unter Cuvée genannten Traubenanteile sind Prozentwerte. Ayala Rosé Majeur. Cuvée: 30 Pinot Noir, 10 Pinot Meunier, 51 Chardonnay, 9 Pinot Noir Stillwein aus alten Reben. Sensorik: Helle kirschrote Farbe mit bronzenen Reflexen. In der Nase rote Früchte wie Erd-, Himbeeren und etwas Cassis, betont von der Frische und der Lebendigkeit eines hohen Chardonnay-Anteils. Finessenreiche Eleganz dank balancierter Tannine. Passt zu Lachsfilet, frischen Erdbeeren. Im Portfolio von Grand Cru Select Weinhandelsgesellschaft. Bollinger Rosé. Erstmals kreiert im Jahre 2008. Cuvée: 62 Pinot Noir, 14 Pinot Meunier, 24 Chardonnay, 5 bis 6 Rotwein. Mehr als 85 Prozent der Trauben stammen aus Premier- und Grand-Cru-Lagen. Sensorik: Goldene Reflexe vereint mit einer intensiven Farbtiefe. Aromen roter Johannisbeeren, Kirschen und Walderdbeeren, die sich mit einer deliziösen Note verbinden. Im Geschmack eine ausgewogene Kombination aus Struktur, Komplexität und Intensität mit feinem, samtigen Mousseux und Aromen von roten Wildfrüchten. Idealer Begleiter zu Langusten, Hummer oder gebratenem Lachs, zu nicht zu pikanter japanischer oder asiatischer Küche, zu fruchtigen Desserts. Im Portfolio von Grand Cru Select Weinhandelsgesellschaft.

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Fotos: Die genannten Unternehmen

Leidenschaft in Pink

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F O O D & B E V ER AG E S

R  OSÉ C H A M PAG N ER

Duval-Leroy Rosé Prestige. Cuvée: 90 Pinot Noir, 10 Chardonnay. Ausschließlich Premier- und Grand-Cru-Lagen. Sensorik: Zarte Lachsfarbe. Betört mit fruchtigen Aromen von würzigen Walderdbeeren und Waldkirschen, sanft untermalt mit aparter Frische. Im Portfolio der CWD – Champagner- und Wein-Distributionsgesellschaft. Heidsieck Monopole Rosé Top. Cuvée: 70 Pinot Noir, 10 Pinot Meunier, 20 Chardonnay. Sensorik: Strahlendes Rosa mit leicht blauen Reflexen. Cassis, Brom-, Blaubeeren und Pink Grapefruit dominieren den Geruch. Abgerundet wird der erste Eindruck durch Anklänge von Minze, Milchschokolade, Kerbel und Nelken. Am Gaumen frisch und beerenfruchtig, intensiv nach Grapefruit und auch leicht nach Schokolade. Ein Genuss zu mariniertem Carpaccio vom Rind mit Pflaumen, geräuchertem Lachs oder Fasan mit Preiselbeeren. Im Portfolio von Vranken Pommery Monopole Deutschland & Österreich. Lanson Rosé Label Brut. Cuvée: 53 Pinot Noir, 15 Pinot Meunier, 32 Chardonnay. Sensorik: Erfreut optisch durch die von schillernden Lichtern durchzogene, kräftige Lachsfarbe. Im Duft Rosen und Früchte. Harmonie von Frische und Vollmundigkeit auf der Zunge. Passt sowohl zu Fleischgerichten als auch zu Desserts aus roten Beeren. Lanson war einer der ersten Champagnerhersteller, der in den 50er Jahren Rosé auf den Markt brachte. Extra Age Brut Rosé. Hommage zum in 2010 gefeierten 250. Jahrestag der Gründung des Champa-

gnerhauses Lanson. Cuvée: 65 Pinot Noir, 35 Chardonnay, alle ausschließlich Premier Crus und Grand Crus besonderer Jahrgänge. Sensorik: Erfreut das Auge mit seiner zarten, lachsrosa, leicht kupfernen Farbe. Intensives Aroma von Erdbeermarmelade mit Noten von roten Beeren und Gebäck. Im Nachklang angenehm fruchtig-herbe Noten von Walderdbeeren, roten Johannisbeeren und rotfleischigen Pfirsichen. Kulinarische Liaison mit Lammgerichten und Desserts aus frischen roten Früchten. Im Portfolio von Borco-Marken-Import. Laurent-Perrier Cuvée Rosé. Ausschließlich Pinot Noir. Wird als wohl beliebtester Rosé Champagner der Welt vorgestellt. Sensorik: farblicher Auftritt mit Himbeerschatten und Lachsnuancen. Aroma von frischen Him-, Johannis-, Erdbeeren, schwarzen Kirschen. Im Mund das Gefühl, in den üppig gefüllten Korb mit diesen roten Früchten tief einzutauchen. Gourmets wählen dazu Fisch, gegrillte Krevetten, Lamm, Ente, asiatische Küche, cremige Käse, Desserts mit roten Früchten. Alljährlich kommt eine limitierte Edition in besonderer Flaschenform in den Markt. In 2017 zeigt sich die Cuvée Rosé auffallend feminin-elegant in einem roségoldenen Korsett (siehe großes Bild auf Seite 33), das die Form der Wappenschildflasche, die aus der Zeit von Heinrich IV. stammt, fest umschließt. Laurent Perrier – seit Gründung im Besitz von Familie de Nonancourt – feierte 2012 sein 200-jähriges Jubiläum. Im Portfolio von Laurent-Perrier Deutschland. Moët & Chandon Rosé Imperial. Cuvée: 40 bis 50 Pinot Noir und 30 bis

40 Pinot Meunier, von beiden jeweils ein Zehntel rot gekeltert, 10 bis 20 Chardonnay. 20 bis 30 Prozent sind Reserveweine. Sensorik: lebendiges Bouquet von wilden Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, florale Noten von Rosen, ein Hauch von Pfeffer. Am Gaumen die saftige und anhaltende Intensität der Früchte, auch etwas rote Johannisbeere und eine zarten Mentholnote. Beste Wahl zu gegrillten Schalentieren; eher fetten Fischen mit starkem Geschmack, als Carpaccio mit Olivenöl, mariniert, gegrillt oder in der Pfanne gebraten; zu rotem Fleisch und zartem Geflügel. Grand Vintage Rosé 2008. Cuvée: 32 Pinot Noir, 22 Pinot Meunier, 46 Chardonnay. Sensorik: Brillant und tief pink mit komplexen blauen und goldenen Reflexen. Im Bouquet floral und wuchtig nach Rose und Hagedorn mit etwas Buchsbaum und Limettenzeste plus Himbeeren, Kirschen, Blutorangen. Präzises Geschmacks­ profil, in dem sich Erdbeere und schwarze Johannisbeere manifestieren, feine Struktur und ausgeprägte Säure. Anhaltende Note von Grapefruit im Abgang. Insgesamt mit starkem Charisma. Vorschläge für das Food Pairing: unter anderem zu Tabouleh mit frischen Kräuter und King Crab, Karottensaft, Orange und Kreuzkümmel; Carpaccio vom Thunfisch mit Fenchelscheiben, Szechuanpfeffer-Gebäck; Taubenfilet mit Zitrussauce und Zitronenperlen, Rote-Bete-Mousse; Erdbeeren und schwarzer Pfeffer-Gelee, Zuckerwatte, Hibiskussauce. Im Portfolio von Moët Hennessy Deutschland. Perrier Jouët Blason Rosé. Cuvée: 50 Pinot Noir, inklusive 12 bis 15 Reserveweine, 25 Pinot Meunier, 25 Chardonnay. Sensorik: Mit Orangenoten durchzogenes Rosa. Volle Kraft nach roten Früchten wie Himbeere, Erdbeere und Walderdbeere, vollendet mit Veilchen und Rosenblättern. Vollmundig und tiefgründig. Findet seine kulinarischen Partner unter exotischen Gerichten der indischen Küche mit scharfen Saucen (Curry, Tandoori), der mediterranen Küche (Lamm-Tajine) sowie Zubereitungen mit Ente oder Taube plus WEB

zu Champagner allgemein: n www.champagner.com n www.champagne.fr zu den Importeuren und Marken: n www.borco.com n www.cwdwein.de n www.grand-cru-select.de n www.laurent-perrier.de n www.moet-hennessy.de n www.pernodricard.de n www.vranken-pommery.de

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35 rote Fruchtsaucen. Im Portfolio von Pernod Ricard Deutschland. Pommery Brut Rosé Royal. Cuvée: je zirka ein Drittel Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay, allerdings etwas mehr Pinot Noir. Sensorik: Brillantes Apricot mit kupferfarbenen Reflexen. Bouquet von weißen Johannisbeeren und Erdbeergelee sowie etwas geröstete Macadamianüsse, ein Hauch von frischem Lorbeerblatt gibt Finesse. Saftig im Antrunk, präziser Nachhall mit zitrischen Eindrücken. Marinierte Erdbeeren mit grünem Pfeffer oder gebratene Wassermelone mit Scampis und Salatbouquet werden perfekt begleitet. Rosé Apanage. Cuvée: 33 Pinot Noir, 25 Pinot Meunier, 42 Chardonnay – nur beste Crus und Jahrgänge. 2002 als Hommage an die Frauen kreiert. Sensorik: Strahlendes Apricot mit leicht goldigen Reflexen. Reife Frucht von Orangen, Orangeat und Zitronenzesten in Gesellschaft mit weihnachtlichen Gewürz­ aromen wie Honigprinten, Kandis, Pfeffer, auch Baumrinde und Zeder. Bitterorangenmarmelade und Salzbutter machen sich am Gaumen breit. Service zu glasierter Entenbrust à l’Orange, Fasan mit Maronenpüree oder Kalbssteak gebraten mit Steinpilzen. Im Portfolio von Vranken Pommery Monopole Deutschland & Österreich. Ruinart Rosé. Cuvée: 55 Pinot Noir, 18 bis 19 Prozent davon als Rotwein gekeltert, 45 Chardonnay, beide hauptsächlich Premiers Crus. Sensorik: Granatrosa mit Orange­

reflexen. Zunächst ein Duft von exotischen Früchten wie Guajave und Litchi sowie Himbeere, Kirsche, Walderdbeere, aufgefüllt mit Rose und Granatapfel. Starke Präsenz roter Früchte am Gaumen, belebt von einem Hauch Minze und rosa Grapefruit. Gourmets bevorzugen ihn zu dünnen Scheiben eines rohen, italienischen, charaktervollen Schinkens (San Daniele, Parma), zu einem halbgaren oder auf japanische Art als „Tataki“ zubereiteten Lachs, zu einer Milchlammkeule oder zu einem bei niedriger Temperatur gebratenen Kalbsfilet, zum Ende der Mahlzeit zeigt er seinen wahren Charakter bei einer Suppe aus roten Früchten, verfeinert mit Balsamico aus Modena. Im Portfolio von Moët Hennessy Deutschland. Veuve Clicquot Rosé. Cuvée: 50 bis 55 Pinot Noir, 15 bis 20 Pinot Meunier, 28 bis 33 Chardonnay. Die Struktur entspricht der traditionellen Zusammensetzung des Brut Yellow Label mit 80 Prozent Grand und Premier Crus sowie einem hohen Anteil an Reserveweinen von 25 bis 30 Prozent, teilweise sogar bis zu 40. Sensorik: Reizvoller Glanz. Großzügiges Bukett nach Himbeeren, Walderdbeeren, Kirschen und Brombeeren bis hin zu Backobst, Biskuit, Hefegebäck, Mandel und Aprikose. Im Geschmack ein harmonisches Früchtegleichgewicht mit opulenter Rasse. Unwiderstehlich in Verbindung mit asiatischen Speisen wie Sushi, Sashimi oder gegrilltem Thunfisch. Auch in Kombination mit raffinierten Gewürzen (Vanille, Ingwer, Jamai-

kanischer Pfeffer), rauchigen Gerichten und Desserts aus roten Früchten. Vintage Rosé 2008. Der dritte Jahrgang (nach 2002 und 2004) in diesem Jahrzehnt – mit einem Novum: Fünf Prozent der Weine reifen in Holzfässern, hergestellt aus Wäldern in Allier und Vosges in Zentralfrankreich, wodurch sie leichte Holz-, Vanille- und Röstaromen in sich vereinen. Cuvée: 61 Pinot Noir, 5 Pinot Meunier, 34 Chardonnay. Sensorik: Strahlend Rosa mit leichten Kupfertönen. Es entfalten sich pure Noten von Erdbeere, Himbeere und Kirschen in Kombination mit dem Duft von Grapefruit, Zimt und Vanille, dazu getrocknete Früchte und Brioche. Straffer mineralischer Auftakt, strukturiert und energisch, am Gaumen das perfekte Spiegelbild des Buketts, nicht ohne Akzente von süßem Gebäck. Seidiger Abgang von überraschender Länge. Importeur: Moët Hennessy Deutschland. Vranken Diamant Rosé. Cuvée: 60 Pinot Noir, 40 Chardonnay, nur Grand Crus. Sensorik: Altrosa mit apricotfarbenen Reflexen. Odeur von Speck, Backpflaumen und Gewürzen, abgerundet mit roten Walderdbeeren und Zwetschgen sowie mediterranen Kräutern. Langes Geschmackserlebnis der Walderdbeeren plus Himbeeren. In Harmonie mit Desserts von marinierten Zwetschgen oder Erdbeeren mit Rahmeis und grünem Pfeffer. Im Portfolio von Vranken Pommery Monopole Deutschland & Österreich.

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Grossmann Feinkost Weihnachtssortiment

Genussvolle Festtage Ob zum Festessen. zum mehrgängigen Menü oder Brunchbüfett an Neujahr: Der Jahreshöhepunkt steht an, viele Gäste kehren daher auch in Hotelrestaurants ein. Wir geben Anregungen für die Speisenkarten für die festlichen Tage. Von Maren Bielecke Rostbraten, Kartoffelpürree, Zwiebelrotweinsauce im HUG Filigrano 5,3 cm

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Aviko Feldmühle Kartoffelgratin

Sander Gourmet Mediterrane Rinderroulade

Fotos: Die genannten Unternehmen, Axel Weiss (1), Thomas Alexander Photography (1), Gerd Preiss (1)

Hilcona Foodservice Saccotti Black & Gold Saisonale Produkte für die festliche Zeit hat Sander Gourmet im Programm: Rund um Gans, Ente & Co. hat die Frische-Manufaktur ein umfassendes Paket geschnürt – von Vorspeisen bis zu Desserts. Die Hauptkomponenten, deren klassischer Fokus auf Gänse- und Entenfleisch liegt oder alternativ mit Wild, Rind, Pute oder Hähnchen im Mittelpunkt, lassen sich zu unterschiedlichen Gerichten zusammenstellen. Durch die laut Unternehmensangaben bereits seit vielen Jahren praktizierte Sous-vide-Garung überzeugen die Wintergerichte mit authentischen, intensiven Aromen und der Erhaltung von Nährstoffen. Fleisch, Gemüse und andere Beilagen werden bei niedrigen Temperaturen im eigenen Sud gegart. Auszug aus dem winterlichen Sortiment: Geschmorte Gänsekeule aus Freilandhaltung im Fond; Geschmorte Gänsebrust aus Freilandhaltung ohne Knochen und im Fond; Gänseragout mit karamellisierten Äpfeln; Land-Entenbrust gefüllt mit Maronen und Lebkuchen, in eigenem Jus oder die Entenkeule aus Freilandhaltung, Sous-vide-gegart, in eigener Sauce.

einem fruchtigen oder pikanten Topping verfeinert und kommt im dekorativen schwarz-weißen Becher – einfach im Handling und ein Blickfang auf dem Büfett. Von Oktober bis Ostern gibt es die feine Rehpastete: Dafür werden Reh- und Schweinefleisch sowie Schweineleber, Sahne und Waldpilze aufeinander abgestimmt. Eine Garnitur aus kanadischen Preiselbeeren und Pistazien rundet ab. Außerdem im Winter-Sortiment: die Entengalantine mit Truthahnbrät aus frischem Entenfleisch und grobem Geflügelbrät mit Croûtons, Lauch und Brokkoli gefüllt. Alle genannten Produkte werden laut Bedford ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoffe hergestellt.

Grossmann Shrimps Cocktail Bombay

Mit seinen Feinkost-Spezialitäten unterstützt Grossmann Feinkost Gastronomen wieder zu den Festtagen. Exotisch-festlich wird es mit dem ganzjährig erhältlichen Shrimps-Cocktail Bombay, der ShrimpsCocktail mit Würfeln von Ananas, Mandarinen und Kürbis in einer Currycreme vereint. Im Winter-Sortiment sind zudem wieder die Riesengarnelen Mango-Mandarine mit einer Sauce aus Mangopüree, Mandarinenspalten und Ingwer sowie der Meeresfrüchtesalat ChiliVanille mit einem Dressing aus Ananas, Mandarinen, Honig, Estragon, Vanille und Chili. Ebenfalls ein festlicher Menüauftakt ist der Echte Räucherlachssalat oder der gebratene Entensalat Cumberland. Alle Produkte werden laut Unternehmensangaben nach handwerklicher Tradition per Hand und ohne Zusatz von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern sowie Farbstoffen hergestellt. Erhältlich sind die Saisonprodukte bis zum 29. Dezember. Die Wurst- und Schinkenmanufaktur Bedford erweitert ihr Sortiment zum Fest beispielsweise durch Wildprodukte: Bis Dezember ist die Mini Pâté, eine feine Lebercreme aus frischem Schweinefleisch und milder Schweineleber, wieder erhältlich. Je nach Sorte ist sie mit

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Aryzta Coup de pates Canapés Classic und Cocktailspießchen

Knödel, Pasta, Canapés

Im Winter sind herzhafte Kartoffelvarianten als Beilage gefragt. Feldmühle, die Aviko Regionalitäten-Marke für frische, nachhaltige Kartoffelspezialitäten, bietet etwa bei Bratkartoffeln alleine vier verschiedene Varianten an. Neben ungewürzten und gewürzten Bratscheiben und den standstabilen Bratkartoffeln rustikal stehen auch fix und fertig vorbereitete Bratkartoffeln mit Speck zur Verfügung. Hergestellt aus Kartoffeln mit dem Qualitätssigel „Geprüfte Qualität – Bayern“ und verfeinert mit Gewürzen, Zwiebeln und Bauchspeck lassen sie sich im Handumdrehen zubereiten und eignen sich für den Warmhaltebereich. Mit dem frischen Reibekuchenteig lassen sich individuelle Variationen des Klassikers herstellen. Der Teig aus frisch geriebenen Kartoffeln ist faserig in der Struktur für eine Optik wie hausgemacht. Erst kürzlich überarbeitet wurde die Rezeptur des frischen Kartoffelgratins. Die Scheiben liegen vorgegart in einer gewürzten Sahnesauce. Das Gratin ist verwendbar als Beilage oder Basis für eigene Variationen, ist glutenfrei und vegetarisch, zudem ohne deklarationspflichtige Zusatzstoffe. Eine weitere klassische Beilage zu Braten, Gans & Co. sind Kartoffelknödel. Doch auch aktuelle Ernährungstrends wie veggie und Healthy Food lassen sich in der Gastronomie mit dem Knödel in der Tellermitte umsetzen. Burgis liefert mit Rezepten wie den Glühweinknödelinos als Dessert (siehe Rezept auf Seite 40) und gelingsicheren Produkten Inspirationen, wie Knödel den Anforderungen unterschiedlicher Gäste gerecht werden. Felix Deppé, Koch und Fachberater des Unternehmens, erläutert: „Knödel werden unabdingbar mit einem Festessen assoziiert, und es heißt in diesem Jahr: Back to the roots. Großmutters typische Schmankerl wie Ente, Wild oder Braten in Kombination mit Blaukraut und Knödeln stehen hoch im Kurs. Sie machen die Winterzeit zu einem kulinarischen Hochgenuss. Gerichte, die man sich nur zu dieser speziellen Jahreszeit gönnt und in vollen Zügen genießt, dürfen auf keiner Speisekarte fehlen.“

Aryzta Coup de pates Mini Wraps

neuen ­Saccotti Black & Gold ein Produkt in edler Schwarz-Gold-Optik, gefüllt mit gegrillter Aubergine und geräuchertem Scamorza-Käse. Die Saccotti sind vollständig vorgegart, Kombidämpfer-geeignet, Bain-Marie- und schöpfstabil. HUG mit Alleinimporteur Zieres Hanau bietet rund 100 verschiedene Sorten fertig gebackener Tartelettes für herzhafte Snacks und Desserts. Die runden und rechteckigen Filigrano 5,3 cm können zum Beispiel als sogenannte Medium-Small Tartelettes in zwei Bissen verzehrt werden. Neu im Sortiment sind die rechteckigen 7,3 cm Dessert-Tartelettes Filigrano mit Süß- und Choco-Mürbeteig. Die Produkte der Collection sind mit einem geschmacksneutralen, klaren und transfettfreien Kakao-/Kokos-Medium ausgesprüht, wodurch sie im gefüllten Zustand back- und tiefkühlfähig sind. Besonderheit bei HUG: Alle Tartelettes werden nach der Produktion bei Raumtemperatur gelagert und nicht tiefgekühlt. Küchenchefs können

Pasta-Variationen sind im Foodservice nach wie vor gefragt – auch zu den Feiertagen. Hilcona Foodservice bringt mit den

Sander Gourmet Geschmorte Gänsebrust aus Freilandhaltung

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Bedford Rehpastete


39 HUG Classic Desserttartelette Choco 6 cm

HUG Filigrano Dessert Rechteck Haselnuss

Original Beans Schokolade Virunga & Piura

Froneri Schöller Hupf-Trio

daher ohne Bedenken eigene gefrierstabile Zubereitungen entwi­ckeln, diese in die Tartelettes einfüllen und tiefkühlen. Somit haben sie immer einen Vorrat, auf den sie bedarfsgerecht zugreifen können.

HUG Filigrano Dessert rund 5,3 cm Kokosnuss ihrer Wertschöpfungskette Kohlenstoffdioxidpositiv. Die für Original Beans verwendeten, aus Bolivien, Peru, Ecuador, Ost-Kongo, Indonesien und Tanzania stammenden Kakaos werden in der Schweiz in kleinen Mengen geröstet und schonend conchiert. Die Rezepte basieren auf den Zutaten Kakaobohnen, -butter, rohem Rohrzucker sowie Milch bei den Milchschokoladen und sind frei von Zusätzen wie Lecithin oder Vanille. Das Sortiment besteht aus acht Sorten, davon fünf vegane, zwei Milchschokoladen sowie eine weiße Variante.

www.hug-foodservice.ch Bei Empfängen zu den Festtagen schätzen Gäs­ te Vielfalt – ermöglicht zum Beispiel durch kleine Häppchen wie Canapés Classic von Aryzta Food Solutions. Sie sind erhältlich in den VaKarl Zieres GmbH Tel. 06181 18046-0 riationen Schinken und Emmentaler-Schmelzkäse auf Weißbrot, Serrano-Schinken und Kräuter-Frischkäse auf Toast mit Getreidemischung oder Räucherlachs auf dunklem Toastbrot, Basilikumpesto und Coppa-Schinken „Eis ist immer ein festliches Highlight, dabei kommt es aber auf auf Toast mit Getreidemischung. Die Optik und Qualität der Coup de die Inszenierung an“, sagt Frank Scholz. Der Leiter des Gas­tro Serpates Canapés Deluxe unterstreichen den festlichen Charakter, hier vice Teams von Froneri Schöller gibt Gastronomen in der neuen gibt es etwa Variationen mit Räucherlachs, Salami, geräuchertem Broschüre Winterzeit 2017/2018 des Unternehmens Tipps, wie sie Schellfisch und Fluss­krebs oder Entenfilet. Bei den Coup de pates Mini Festtagsflair auf den Teller bringen. Trends sieht er dabei zum BeiWraps umwickelt ein dünner Fladenbrot-Teig die herzhaften Füllun- spiel in der Kombination süß und pikant, genauso wie in klassischen gen aus Räucherlachs, Ziegenkäse und Gemüse, Hähnchen oder „Traumpaarungen“. Dieses ist beispielsweise das sogenannte Hupf Serrano-Schinken. Und die Coup de pates Cocktailspießchen bieten Trio. Dazu wird ein Mini-Gugelhupf mit einer Kugel Pistazien-Eis verschiedenen Zutaten in vier Sorten auf einem Spießchen – zum kombiniert und mit einem Pistazien-Süppchen aus Crème fraîche praktischen Verzehr mit einer Hand. Alle Produkte sind nach ein bis und Pistazienpulver in einem Gläschen angerichtet. zwei Stunden Auftauzeit im Kühlschrank verzehrbereit.

Ende gut, alles gut

Mit Original Beans verwenden Gastronomen für ihre Menüs nicht nur eine leckere Schokolade, sondern verbessern auch das Klima, denn das Unternehmen pflanzt je Kilogramm Schokolade zehn Bäume in den Anbaugebieten im Regenwald. Die Umweltbelastung durch den Konsum wird so ausgeglichen, die lokale Flora und Fauna auch für nachfolgende Generationen geschützt. Dank der Auffors­ tung sowie energieeffizienter Produktion, grüner Logistik und 100 Prozent biologisch abbaubarer Verpackung sind die Schokoladen in

WEB

n www.aryztafoodsolutions.de n www.aviko.de n www.bedford.de n www.burgis.de n www.debic.com n www.frischli.de n foodservice-hilcona.de

n www.froneri-schoeller.de n www.granapadano.it n www.grossmann-feinkost.de n www.hug-foodservice.ch n www.originalbeans.de n www.prosciuttosandaniele.it n www.sander-gruppe.de w w w. s u p e r i o r- h o t e l . n e t


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REZEPTVORSCHLÄGE FÜR IHR MENÜ Diese und weitere Rezepte mit genauen Mengenangaben auf www.superior-hotel.net/rezepte

Orangen-Fenchel-Salat mit zweierlei Grana Padano und Prosciutto di San Daniele Grissini - Rezept von Spitzenkoch Frank Oehler Fenchel in feine Streifen schneiden. Aus diesen mit Orangenscheibenfilets, roter, in Streifen blanchierter Zwiebel, schwarzen Oliven, Zitronen- und Orangensaft sowie etwas nativem Olivenöl einen Fenchelsalat herstellen. Löffelweise dünn geriebenen Grana Padano auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen, zu Platten zusammenlegen und im Ofen backen, bis die Platten leicht golden sind. Abkühlen lassen. Dann Grissini mit Oliventapenade bestreichen und mit Scheiben Prosciutto di San Daniele umwickeln. Den Fenchelsalat anrichten und die Grissini und Grana Padano Chips als Garnitur anlegen.

Speisestärke zu frischli Küchen-Profi-Sahne 20% geben, erhitzen und mit Salz abschmecken. Schinkenscheiben anbraten und die Bohnen mit dem Schinken umwickeln. Hüftsteaks, Gratin, Bohnen und Pfefferrahm anrichten.

Glühweinknödelinos Zucker in einen Topf geben und zu Karamell schmelzen lassen. Das Karamell mit Glühwein ablöschen. Anschließend nochmals Zucker sowie Zimtstange, Sternanis und Glühweingewürz hinzugeben und verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Nun ungekochte Burgis Knödelinos in den Glühwein geben und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Flüssigkeit bindet. Währenddessen in einer kleinen Pfanne Mandelplättchen leicht trocken anrösten. Zum Schluss Heidelbeeren hinzugeben und kurz mit erwärmen. Die Glühweinknödelinos auf einen Teller geben und mit Mandeln, Beeren und Puderzucker garnieren. Tipp: Mit weniger Zucker gekocht, passen die Glühweinknödelinos zu Wildgerichten wie Hirsch, Reh oder Fasan.

Cremiges Erdäpfelgulasch Zwiebel- und Knoblauchwürfel in einem großen Topf mit Rapsöl glasig anschwitzen. Aviko SteamFresh Kartoffelwürfel zugeben und mit Zucker etwas karamellisieren. Cumin, Paprikapulver und Ajvar mit anrösten und mit Gemüsebrühe und Passata ablöschen. Lorbeerblatt und Majoran zugeben und bei geschlossenem Deckel so lange auf kleiner Hitze köcheln lassen, bis der Saft sämig und die Erdäpfel weich werden. Bei Bedarf noch etwas Brühe nachgießen. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Zum Schluss saure Sahne einrühren, das Erdäpfelgulasch mit Kresse bestreuen und einer Scheibe rustikalem Bauerbrot servieren.

Pfefferrahm-Hüftsteak mit Honigkuchen-Kartoffelgratin Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln, mit frischli Gratin-Sauce und Honigkuchen in ein tiefes GN-Blech schichten und bei 175 Grad 30 Minuten im Ofen garen. Gratin mit Käse bestreuen und weitere 20 bis 30 Minuten gratinieren. Grüne Bohnen garen. Hüftsteaks scharf anbraten und im Ofen weitergaren. Für den Pfefferrahm eingelegten Pfeffer zerdrücken, mit

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Schokoladen-Pyramide mit Trüffelganache und pochierter Gewürzbirne Williamsbirnen schälen und Kerngehäuse, aber nicht die Stiele, entfernen. Weißwein mit feinem Kristallzucker, Zimtstangen, Sternanis, Lorbeerblättern, Nelken, unbehandelter Zitrone sowie Orange aufkochen. Birnen in diesem Sud zirka zehn Minuten ziehen lassen und über Nacht kühl stellen. Dann Debic Schlagsahne 32% mit Vanilleschote und deren Mark aufkochen. Die Vanilleschote entfernen. Gehackte, dunkle Kuvertüre mit 72 % Kakao in die heiße Sahne geben und zu einer Ganache glatt rühren, Mandellikör dazugeben, kühl stellen. Debic Mousse au Chocolat mit der temperierten Ganache kalt aufschlagen, bis sich die Masse verdoppelt. Die Mousse in Spritzbeutel ohne Tülle füllen und kalt stellen. Schokoladendekore mit der Mousse als Pyramide schichten, dabei mit der Mousse als Fixpunkt beginnen. Die geschichtete Schokoladen-Pyramide mit einer erkalteten Gewürzbirne anrichten, mit Puderzucker, Birnensud, Gewürzen und ungesüßter Debic Profi-Sprühsahne servieren.


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Die kleinste Unfallstation der Welt für die Küche. Cederroth First Aid & Burn Station ist mit Burn Gel Spray und Burn Gel Dressing ausgestattet. Beide Produkte wirken sowohl kühlend als auch schmerzlindernd bei leichteren Brandverletzungen. www.firstaid.cederroth.com/de Cederroth Deutschland +49 1525 37 09 265. firstaid@cederroth.com

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P  R EM I U M M I N ER A LWA SSER

WEB

n www.adelholzener.de n www.acquapanna.com n www.cceag.de (Coca-Cola) n www.fachingen.de n www.sanpellegrino.de

Wasser für jeden Geschmack Jede Region verfügt über ihre eigenen Spezialitäten und bietet unterschiedlichste Geschmackserlebnisse. Doch nicht nur die kulinarischen Angebote variieren: So vielfältig wie die Gerichte sind auch die regionalen Mineralwässer in Deutschland. Die unterschiedliche geologische Beschaffenheit von Böden und Gesteinsschichten sowie die von Region zu Region unterschiedliche Zusammensetzung der Mineralstoffe verleihen natürlichem Mineralwasser einen individuellen Charakter. Mineral­ wässer aus der Region sorgen nicht nur für authentische geschmackliche Highlights und runden kulinarische Besonderheiten ab, sie unterstützen auch das bei vielen Gästen immer beliebter werdende Konzept der Regionalität. Gastronomen, die auf eine heimatverbundene und authentische Küche setzen, können Mineralwässer als ideale Begleiter regionaler Speisen nutzen. Das Mineralwasser der Adelholzener ­Alpenquellen ist von­­Natur aus rein. Der Grund dafür liegt in der Herkunft des Wassers: Es entspringt einer durch Naturkräfte geschaffenen Geologie, die sich in der Eiszeit vor etwa 25.000 Jahren formierte. Die Quelle befindet sich am Fuße des Hochfelln im Flora-Fauna-Habitat-Naturschutzgebiet Bergener Moos, wo das Mineralwasser in 140 Metern Tiefe durch eine 40 Meter mächtige, natürliche und wasserundurchlässige Tonschicht geschützt wird. Durch den ausgewogenen Mineraliengehalt ist das Adelholzener Mineralwasser in den Sorten Classic und Naturell nicht nur mild, sondern auch angenehm geschmacksneu-

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tral und damit eine ideale Begleitung für gehobene Speisen und Weine. Dazu haben die Adelholzener Alpenquellen eine eigene Gastro-Linie entwickelt, deren IndividualGlasflaschen in den Gebindegrößen 0,25, 0,5 und 0,75 Liter erhältlich sind. Wegen seiner idealen Zusammensetzung aus Mineralien wie Hydrogencarbonat, Calcium und Magnesium empfiehlt sich das Mineralwasser von Staatl. Fachingen als Ergänzung zu Wein. So sorgt die GourmetRange für ein ausgewogenes Geschmacks­ erlebnis: Das Gourmet Medium mit fein perlendem Kohlensäuregehalt, das mild moussierende Gourmet Still mit Quellkoh-

lensäure und das stille Gourmet Naturell ohne Kohlensäure neutralisieren die Geschmacksknospen von Zunge und Gaumen und unterstreichen – je nach Sorte – das Aroma eines Weines noch zusätzlich. Manchen Menschen schlägt der Genuss von säurebetonten Weinen jedoch buchstäblich auf den Magen. Mit seiner Mineralstoffkombination und dem natürlich hohen Hydrogencarbonat-Plus (über 1.846 mg/l) macht das Mineralwasser von Staatl. Fachingen Weine besser verträglich. Das Hydrogencarbonat neutralisiert die Weinsäure, welche besonders in Weißweinen aber auch in vielen Rotweinen enthalten ist. Die Individual-


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TIPPS FÜR HOTELIERS

Fotos: Coca-Cola, Hans Gerlach (Adelholzener), S.Pellegrino, Staatl. Fachingen

flaschen mit blau eingebranntem Emblem und einem an eine Bordeaux-Flasche aus dem 19. Jahrhundert angelehnten Design sind im 0,25, 0,5 und 0,75 Liter Glasfacettengebinde erhältlich. Mit seinem anhaltenden Kohlensäuregehalt, der feinen Mineralisierung und seinem leicht salzigen, ausbalancierten Geschmack passt S.Pellegrino gut zu strukturierten Weinen mit hohem Tannin- und Säuregehalt sowie aromareichen Speisen. Die Herkunft des Mineralwassers beginnt an den Ausläufern der lombardischen Alpen. Regen und Schnee sickern über 700 Meter in die Tiefe. Dort angekommen, wird das Wasser im unterirdischen Teil der Reise gefiltert und nimmt Mineralien auf. Erst 30 Jahre später erreicht es seine Quelle. Neu im Portfolio ist S.Pellegrino in der 1,5-LiterMagnum-Flasche: das einzige Mineralwasser, das der Gastronomie in dieser Größe zur Verfügung steht. Frei von Kohlensäure, mit einer leicht tonischen Note und be-

sonders niedrigem Mineralgehalt verstärkt Acqua Panna (ohne Abbildung) dagegen zarte Aromen – ein idealer Begleiter für dezente, fruchtige Weißweine und leichte Gerichte. Fast 15 Jahre dauert es, bis das Wasser seinen Weg durch massive Kalkschichten zu seiner Quelle gefunden hat, die im toskanischen Apennin liegt. Für unterschiedliche Geschmä­ cker bietet Coca-Cola gezielt passende Produkte. Ein Neuzugang in der Produktfamilie ist ViO Spritzig. Das klassische Mineralwasser erreicht vor allem ältere Menschen, während ViO und ViO medium eher ein jüngeres Publikum ansprechen. Die Apollinaris Selection ist ein feinperliges Wasser, das bereits mehrfach mit drei Sternen von der Fachjury des Superior Taste Awards ausgezeichnet wurde. Es kommt aus der Vulkaneifel und wurde speziell für die gehobene Gastronomie entwickelt. Alle Mineralwässer von Coca-Cola sind in Glasflaschen erhältlich.

Mineralwasser ist in jedem Hotelbetrieb ein unverzichtbarer Bestandteil des Getränkeangebots. „Hoteliers, die ein paar einfache Regeln beachten, können Mineralwasser ganz leicht als Umsatzbringer einsetzen, der zugleich das gute Image fördert“, so Marketing-Berater Martin Schmitz. Natürliches Mineralwasser ist ein Qualitätsprodukt. Dies sollte sich auch im Preis widerspiegeln. „Mineralwasser muss nicht zu Niedrigstpreisen angeboten werden“, erklärt Schmitz. „Hotelgäste sind bereit, für das Naturprodukt, das als einziges Lebensmittel über eine amtliche Anerkennung verfügt, einen angemessenen Preis zu zahlen. Allerdings sollte ein gehobenes Preisniveau immer mit einem kompetenten Service und einer auf das Speisen- oder Weinangebot abgestimmten Mineralwasserauswahl einhergehen.“ Guter Service ist das A und O in der Hotelbranche. Mitarbeiter sollten daher über das Mineralwassersortiment stets gut informiert sein und den Gästen entsprechende Empfehlungen unterbreiten können. „Regelmäßige Schulungen des Personals, zum Beispiel zur Entstehung und Vielfalt deutscher Mineralwässer, sind eine sinnvolle Investition“, so Schmitz. „Eine zeitsparende Alternative ist die Bereitstellung eines Warenkunde-Ordners mit Informationen zu den angebotenen Mineralwassersorten.“ Für den Experten beginnt guter Service bereits auf dem Zimmer. „Unabhängig von der Hotelkategorie sollte jeder Gast hier eine gekühlte Flasche Mineralwasser vorfinden. Im Idealfall werden sowohl stilles wie auch kohlensäurehaltiges Mineralwasser bereitgestellt.“ Über 500 unterschiedliche Mineralwässer werden hierzulande angeboten. „Hoteliers sollten mit ihrer Mineralwasserauswahl nicht nur den unterschiedlichen Geschmäckern gerecht werden, sondern ihr Mineralwasserangebot auch auf die eigene Küche abstimmen“, empfiehlt Schmitz. „Ein regionales Speisenangebot wird beispielsweise ideal durch Mineralwässer aus der Umgebung ergänzt. Und zu einem großen Angebot würziger Fleischgerichte passt ein stilles Mineralwasser mit hohem Mineralstoffgehalt, das den intensiven Geschmack unterstützt.“ Besonders in Häusern der gehobenen Kategorie ist es zudem wichtig, Wert auf ein edles Flaschendesign zu legen. Die Mineralbrunnen bieten entsprechende Gebinde exklusiv für Restaurants und Hotels an. Um die Suche nach Mineralwasser aus der eigenen Region zu erleichtern, stellt die Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM) auf ihrer Webseite einen Brunnenfinder zur Verfügung. Mit einem Klick auf das entsprechende Bundesland kann man sich zu den Quellen in der Nähe führen lassen. www.mineralwasser.com

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AUSS TAT T U N G & EI N R I C H T U N G

H OT EL BA R M I T LO U N G E- C H A R A K T ER

GO IN Deco Art Polstersessel

GO IN Zweisitzer Polstersofa

GO IN Polstersessel

Objekt-m DMD Big Earl

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Objekt-m DMD Vertica

Objekt-m DMD Retrocurve Flowering


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Fotos: Die genannten Unternehmen

Optische Aufwertung Ein großzügig dimensionierter Barbereich, der den Gast nicht selten gleich in der Lobby empfängt, wird durch Lounge-Sitzgruppen optimiert. Für diese optische und zugleich kuschelige Aufwertung gibt es eine Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten mit gediegenen oder opulenten Sesseln und Sofas, die mit ihrem Retro- oder avantgardistischen Design zum „sich hinein fallen Lassen“ animieren. Von Hans-Herbert Seng w w w. s u p e r i o r- h o t e l . n e t


AUSS TAT T U N G & EI N R I C H T U N G

Konway Imperial Luxor

H OT EL BA R M I T LO U N G E- C H A R A K T ER

Konway Nomad

Objekt-m DMD Hamata Objekt-m DMD Exkludor Circles

Objekt-m DMD Luxit

P&M furniture Augusto

Vega Chesterfield

P&M furniture Cheese Ottomane

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Vega Lasse

P&M furniture Demetrio

P&M furniture Dove

Stack Chair Rellingen


A.B.C. Worldwide Oxford

A.B.C. Worldwide Newcastle Solch eine Lounge mit ihrem nicht alltäglichen Ambiente signalisiert dem Gast, dass er seine Getränke und – je nach Angebot – auch kleinen Snacks in gehobener Umgebung genießen kann, ruhig und entspannt in sich selbst versunken oder kommunikativ in gemütlicher Runde. Auf alle Fälle empfängt ihn eine Atmosphäre, die charmante Gastlichkeit vermittelt. Gedämpftes Licht, Hintergrundmusik, Accessoires wie Bilder und Skulpturen oder Kunstgegenstände als dekorative Elemente gehören ebenso mit dazu wie selbstverständlich die in ihrer Formgebung ausladenden Sessel und Sofas, die immer Mittelpunkt der Lounge sein müssen. Möbelstücke, bei denen Sitztiefe und -breite eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen, begleitet von einer großzügig proportionierten Vollpolsterausstattung. Für alle dazu präsentierten Modelle in diesem Fachthema gilt, dass Hersteller und Lieferanten eine breite Palette an Kunst- und Echtleder sowie Objektstoffe in verschiedenen Farben offerieren, mit Gestellen und Rahmen aus Holz, vornehmlich Buche, aber auch Eiche, in vielerlei Beizungen – auch Edelstahl kann mit von der Partie sein. Details sind beim jeweiligen Hersteller beziehungsweise Lieferanten zu hinterfragen, wobei bereits deren Websites ausführlich den Weg zur Designvielfalt weisen. Folgend eine Auswahl: Für einen besonderen Look sorgen bei Cheltenham (Sessel, Zweiund Dreisitzer) von A.B.C. Worldwide die Ziernähte, welche gerne auch als Kontrast zur Bezugsfarbe verwendet werden, beispielsweise bei einem schwarzen Kunstleder eine weiße Naht. Newcastle ist ein komplett neues System (Sessel, Zwei-, Dreisitzer), das in diesem Jahr in das Sortiment aufgenommen wurde. Bei der Bauart des Oxford-Sessels hebt sich der Retrostil hervor, in Szene gesetzt durch die runden Beine und die Knopfheftung. Und Austin ist ein sehr moderner Sessel. Die Abbildung zeigt ihn in robuster Microfaser in Lederoptik. Ausgeprägte Keder rücken Austin kontrastvoll in den Vordergrund. Repräsentativ, elegant und gemütlich zugleich sind die Sofas und Polstersessel der aktuellen Deco Art-Linie (DC16 und DF16) von GO IN. Das geradlinige Design macht sie zum Evergreen, breite Sitzflächen und die voluminöse Polsterung sorgen für maximalen

Stack Chair Monaco

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A.B.C. Worldwide Austin Komfort. Dank zahlreicher optischer Kombinationsmöglichkeiten von Gestell und Bezug lassen sich spannende Hell-Dunkel-Kontras­ te oder dezente Ton-in-Ton-Harmonien erzielen. In gleicher Art sind Polsterstühle (DF15/DS15) – als Armchair und Sidechair – im Programm. „Eine Reihe von Polstermöbeln, welche die Idee des Loungebereichs neu interpretiert“ – mit dieser Aussage stellt Konway die Innovationen Agora, Imperial Luxor und Nomad vor. „Agora ist wie ein kleines Universum mit Produkten, die das gemeinsame Teilen von kleinen täglichen Freuden, wie etwa eine spontane Konversation, ermöglicht.“ Jede Art von Raum lässt sich mit viel Flexibilität erfüllen, also Sessel, Sofa, Ottomane, Hocker. Imperial Luxor (Sessel und Zweisitzer) steht für „royale Noblesse gepaart mit höchster Handwerkskunst“. Produktionstechnische Highlights: unter anderem massiver Buchenholzrahmen in sich verschraubt und mit vier Millimeter Sperrholz verkleidet, konische Stollenfüße, hochwertige Rautenpolsterung mit Kedern verziert, Rauten-Knopfheftungen auf der Innenseite der Rückenlehne und an den Armlehnen. Nomad (für zwei oder drei Personen) mit tiefer Sitzfläche, nordischer Inspiration und großzügigen Formen vereint in sich nicht nur großstädtischen Mood und Eleganz, beide ausgerichtet auf Gemeinsamkeit: „Ein Produkt, das dazu einlädt, sich in öffentlichen Umgebungen wie im eigenen Wohnzimmer zu fühlen.“ Mit einer stolzen Höhe von 191 Zentimeter ist der Big Earl von Objekt-m DMD ein Titian unter den Loungesesseln. Der Ohrensessel erhält durch Ziernägel und Strass-Steine (gegen Aufpreis) ein luxuriöses Aussehen: „Verteilt man einige Big Earls als Akzente über den Raum, so wertet man damit den gesamten Barbereich auf.“ Aufwändig zudem der Luxit, den Ziernägel sowie Knopfsteppung auszeichnen. Für zwei oder drei Gäste eignet sich das Sofa Hamata im britischen Chesterfield-Stil, der übrigens – so Objekt-m DMD – „auf den vierten Earl of Chesterfield, Philip Dormer Stanhope, zurückgeht“. Durch den Bezug mit Echtleder oder Glanzstoffen lässt sich der feudale Eindruck noch steigern. Chesterfield-Möbel erinnern an britische Herrenhäuser oder Clubs. Eine modernere und zugleich auch wieder kultivierte Erscheinung ist der Ses-

Schnieder Luisa

Schnieder Tina

w w w. s u p e r i o r- h o t e l . n e t


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H OT EL BA R M I T LO U N G E- C H A R A K T ER

Konway Agora sel Vertica, dem ein Retrocurve oder Exkludor angemessen Gesellschaft leisten kann, je nach Art der Bar mit den Stoffen Flowering beziehungsweise Circles bezogen. P&M furniture lanciert die Augusto Bank sowie Sessel und Sofas der Serien Demetrio, Dove und Tess Richtung Barlounge, außerdem die Cheese Ottomane. Dank sanft gebogener Konstruktion steht Augusto ästhetisch-schwungvoll an seinem Platz. Fast fürstlich – „umarmt“ von hohen Seitenteilen und hoch gezogenem Rü­ cken – genießt man seinen Drink in Demetrio. Der breite Rücken mit dekorativen Knöpfen und leicht gebogene Armlehnen wirken Vega Teatro

nicht weniger feudal bei Dove. Das mondäne Design von Tess bevorzugt hingegen mehr geometrische Linien. Die Cheese Ottomane integriert sich mit und ohne Rückseite locker-lässig alleine oder gruppiert in die vorgesehenen Lounge-Areas. Üppig verarbeiteter Schaumstoff und lackierte Holzgestelle (bei Demetrio sogar Esche) garantieren eine hohe Gebrauchsresistenz. Luisa von Schnieder fängt den Gast mit runden, spannungsreichen Formen ein. Die nach unten konisch zulaufenden Vorderbeine und die nach hinten abgespreizten Stuhlbeine setzen die Linie des Sitzes optisch fort. Für die Seiten- sowie das Rückenpolster besteht das Gestell aus einem Stahlrohrrahmen, der zu einer schlanken Gesamtoptik führt. Die Sitzfläche fällt durch diese Konstruktion größer aus und ermöglicht einen hohen Komfort. Einen besonderen Blickfang bilden die auf den Armlehnen aufgesetzten optionalen Patches. Charakteristisch für Tina ist die weibliche Kontur. Der Sessel erhält seine filigrane Silhouette durch ein dreidimensional gebogenes Rohr. Die technische Herausforderung besteht darin, durch die Art der Biegung eine optimale Ergonomie herzustellen. Durch die Aufteilung des Polsters lässt sich Tina mit einer Kombination aus Stoff und Leder beziehen. Dortmund, Monaco-2 und Rellingen-2 stehen – unter vielen anderen – bei Stack Chair auf der Agenda. Features und Details: lange Sitztiefe und auffällige Bordüre (auch Ton-in-Ton möglich), gradlinig und Seitenteile mit Steppmuster, auffällig und extravagant. Vintage- und traditioneller englischer Stil prägen Chesterfield von Vega. Hervorstechend bei den Sesseln und Sofas sind die aufwändig in Handarbeit gefertigten Knopfdetails und Nietenverzierungen an den Vorderseiten. Eine Steigerung hin zum noch größeren Auftritt ist Teatro. Sessel und Sofas dieses Modells mit barocken Formen sind mit schimmerndem Samtstoff bezogen – in Farben wie Taupe, Blau oder Anthrazit, in Gold, Schwarz oder Bordeaux. Wirkt außer im Ensemble auch als Einzelstück. Lässiger geht es bei der skandinavischen Serie Lasse zu. Ob in Stoff mit den neuen Farbtönen Denim und Petrol oder in schwarzem oder braunem Kunstleder: Bequeme Sessel und Dreisitzer-Sofas mit Nosagfederung passen sich überall an. WEB

n www.abc-worldwide.de n www.goin.de n www.konway.de n www.objekt-m.com 48

n www.pmfurniture.de n www.schnieder.com n www.stackchair.de n www.vega-direct.com


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K Ü C H EN EQ U I PM EN T Rotor Varimat Inox

Saro Wow-Grill 1200

Schneiden, kochen, braten und Co.

Obst, Gemüse oder andere Lebensmittel – kaum eins erreicht im Restaurant den Gast, ohne vorher in eine

Küchenprofis greifen für den perfekten Schnitt von Gemüse oder Fleisch auf professionelle Schneidemaschinen zurück. Sind die Zutaten fertig geschnitten, können sie mithilfe von Induktionstechnik zubereitet werden, die sich mittlerweile in gewerblichen Küchenbereichen etabliert hat und deren Vorteil auch beim Frontcooking, etwa in Form von Tischgeräten, geschätzt wird. Die Technik überzeugt durch ihre geringe Abwärme, sodass sich die Umgebung nicht zusätzlich aufheizt und so für Gast sowie Koch ein angenehmeres Raumklima beziehungsweise ein angenehmerer Arbeitsplatz entsteht. Ein anderer Trend: das Sous-vide-Verfahren. Das Niedrigtemperaturgaren macht ebenfalls in der gewerblichen Küche aufgrund von perfekten, wiederholbaren und aromatischen Ergebnissen von sich reden. Inzwischen hält das Verfahren an anderen Stellen, wie etwa an der Bar, Einzug. Bekannte Hersteller stellen entsprechende Geräte bereit.

Perfekter Schnitt

Der Name Berkel steht seit mehr als einem Jahrhundert für Perfektion, Zuverlässigkeit und Innovation. Die Aufschnittmaschinen des Unternehmens werden für ihr symbolträchtiges Design sowie deren Leistungen, Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Sauberkeit geschätzt. Hingucker, ob in der Küche oder als bloßes Schaustück im Gastraum, sind die verschiedenen Modelle der Linie Volano. Die manuelle Schwungradmaschine Volano L16 ist eine Reproduktion des legendären Modell L von Berkel. Eine getreue Wiedergabe des historischen Designs, die goldfarbenen Verzierungen und das blütenverzierte Schwungrad zeichnen das Gerät aus rot lackiertem Gusseisen mit Elementen aus verchromtem Stahl aus. Darüber hinaus verfügt die Maschine über einen integrierten Schleifapparat mit Verchromung der sichtbaren Teile, ein System zur Einstellung der Scheibenstärke sowie ein großes Messer aus verchromtem Stahl. Auf Wunsch ist für sie sowie für die anderen Modelle ein Sockel erhältlich – wie etwa die Geräte B116, B116SA und B116A, die sich als manuelle Schwungradmaschine, halbautomatische elektrische (SA) und automatische Aufschnittmaschine

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(A)­für den professionellen Einsatz empfehlen. Neben dem klassischen Rot sind diese Ausführungen auch in Schwarz erhältlich. Sie überzeugen unter anderem jeweils mit einem hundertteiligen System zur Einstellung der Scheibenstärke mit inkrementaler Genauigkeit. Um deutschen Kunden die Produkte vorstellen und präsentieren zu können, hat Van Berkel International begonnen, den deutschen Markt komplett neu auszurichten. Voraussichtlich ab Mitte Januar können im Kölner Showroom die Produkte begutachtet werden. Zudem weist ein gelernter Koch auch in die Maschinen ein. Feuma produziert seit mehr als 70 Jahren hochwertige Küchenmaschinen „Made in Germany“. Darunter die Küchenmaschine SUPRA 6e, welche multifunktionale Einsatzmöglichkeiten bietet. Gemüse kann in kürzester Zeit nach Bedarf geschnitten werden. Weiteres Zubehör wie Rührwerk oder Fleischwolf sowie Steaker, Mürber, Streifenschneider oder Cutter generieren andere Anwendungen in der Vorbereitungsküche. Der wesentliche Vorteil liegt in der Zubereitung frischer Erzeugnisse. Dieser Vorteil potenziert sich durch die Zeitersparnis und das immer gleiche Endergebnis. So garantiert das Unternehmen beste Verarbeitungsqualität bei den genannten Anwendungen. Ein weiterer Küchenhelfer ist der Gemüseschneider Varimat Inox. Der robuste Hochleistungsmotor aus Eigenproduktion mit variabler Drehzahl ermöglicht bis 1.500 Schnitte pro Minute und eine Dauerleistung von 400 Watt. Die Schnittgeschwindigkeit kann für jedes Schnittgut optimal eingestellt werden. Der Rotor Varimat Inox (Feuma ist die Vertretung für Rotor in Deutschland) kann doppelt so schnell drehen wie herkömmliche Maschinen – wichtig bei dünnen Schnitten. Die Schrägstellung der Maschine ermöglicht ergonomisches Arbeiten und einen schonenden Auswurf der Lebensmittel.

Flexibel und mobil zubereiten

Der Induktionskocher IK 35TCS, erhältlich bei Bartscher, arbeitet in Temperaturbereichen zwischen 60 bis 240 Grad Celsius (zehn Temperaturstufen). Das steckerfertige Edelstahl-

Berkel Volano L16

Fotos: Die genannten Unternehmen

geeignete Form gebracht oder mit innovativer Technik zubereitet worden zu sein. Von Yvonne Ludwig-Alfers


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Welbilt Garland Instinct-Serie

Feuma SUPRA 6e Bartscher IK 35TCS

Scholl Flex-Line Griddle

WEB n www.bartscher.de n www.feuma.de n www.fusionchef.de n www.henkelman.com n www.saro.de n www.scholl-gastro.de n www.theberkelworld.com n www.welbilt.com

w w w. s u p e r i o r- h o t e l . n e t


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K Ü C H EN EQ U I PM EN T

Henkelman Neo

Bartscher Sous-vide-Garer SV G25L und Sous-vide-Stick SV ST15L

gerät wird per Touch gesteuert. Leistung, Temperatur und Zeit lassen sich bequem einstellen, digital werden die entsprechenden Parameter angezeigt. Das Material der Kochplatte ist Schott Ceran. Einzigartige Induktionstechnik mit auffallenden Funktionen vereint die neue FlexLine aus dem Haus Scholl Apparatebau. Die drei verschiedenen Modelle Base, Wok und Griddle lassen sich zudem einfach bedienen und reinigen. Jedes Produkt arbeitet mit dem Realtime Temperature Control System (RTCSmp), das temperaturgesteuertes Kochen jederzeit ermöglicht. Doch es gibt noch weitaus mehr: Der Timer mit Ausschaltfunktion, die gradgenaue Speisenwarmhaltung und eine automatische Erkennung der Netzspannung von 208 bis 240 beziehungsweise 380 bis 440 Volt – je nach Modell. Die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Flex-Line zeigt sich außerdem dadurch, dass die maximale Leistung von 100 bis zu 25 Prozent reduzierbar ist. Die automatische Frequenzsteuerung optimiert die Energieübertragung auch bei weniger optimalen magnetischen Eigenschaften der jeweiligen Pfanne. Ob eine oder zwei Kochzonen, Wok oder Griddle: Das Produktportfolio der neuen Instinct-Serie von Garland, einer Wel­ bilt-Marke, deckt alle Bedürfnisse der modernen Gastronomie ab. Die neuen Induktions-Auftischgeräte wurden in Zusammenarbeit von Welbilt mit seinen Partnern sowie Anwendern entwickelt. Sie überzeugen durch hohe Leistungsfähigkeit und einfache Handhabung. Mit ihrer intuitiven „Tip and Turn“-Bedienung und der übersichtlichen Anzeige sind sie auch für ungelerntes Personal leicht zu nutzen. Ein neuer Topfdetektor sowie ein Timer mit automatischer

Abschaltung der Leistung sorgen für Sicherheit am Arbeitsplatz – ebenso wie ein intelligenter Leerkoch- und Überhitzungsschutz. Dank der innovativen RTCSmp-Technologie (Real-time Temperature Control System mit Mehrpunktmessung) bieten die Geräte außerdem eine optimale Leistungsabgabe über das gesamte Pfannensortiment. Mit der effektiven Kühlung durch einen geräuschlosen Lüfter eignen sie sich zudem für den Frontcooking-Einsatz. Wenn im Frontcooking gegrillt werden soll: Neu im Programm von Saro Gastro-Pro­ ducts sind die Wow-Grills. Die vier Ausführungen der Serie vereinen den Komfort bequemer Bedienbarkeit und präziser Temperaturregulierung eines Elektrogrills mit der Freiheit, gleichzeitig in verschiedenen Zonen grillen zu können. Möglich machen das voneinander unabhängig regulierbare Heizzonen. Der Wow-Grill 1200 verfügt beispielsweise über drei Heizzonen. Deren Temperatur lässt sich je nach Grillgut einstellen. Die Heizzonen bestehen jeweils aus drei mal sechs quadratisch geformten Edelstahlheizstäben. In jedem einzelnen Stab befindet sich ein Heizelement, wodurch eine gleichmäßige Hitzeverteilung auf der kompletten Grillfläche möglich ist. Das Prinzip der einzelnen Heizzonen erleichtert auch die Reparatur. Denn nur die betroffene Gruppe von sechs Heizstäben fällt aus und muss ersetzt werden, während die anderen betriebsbereit bleiben. Um auf Temperatur zu kommen, brauchen die Grills fünf Minuten, dann kann bei bis zu 320 Grad Celsius Fleisch, Fisch und Co zubereitet werden. Heruntertropfendes Fett wird in der Fettpfanne aufgefangen. Das erleichtert auch die Reinigung. Durch die Unterteilung in verschiedene Heizzonen verbraucht das

Saro Sous-vide-Becken

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Saro Vakuumiergerät

Gerät nur für diejenigen Bereiche Energie, in denen gegrillt wird. Mit den mitgelieferten Schabern lassen sich auch die Grillstäbe schnell und leicht reinigen.

Trend: Sous-vide

Im umfassenden Portfolio von Vollsortimenter Bartscher befinden sich neben den Geräten Sous-vide-Garer SV G16L und SV G25L auch der Sous-vide-Stick SV ST15L. Mit den passenden Töpfen ist diese handliche Alternative zum Sous-vide-Garer flexibel und darüber hinaus mobil einsetzbar. Ausgelegt ist das Gerät aus Edelstahl und Kunststoff für Töpfe mit einer Tiefe von mindestens 190 Millimeter und einer Wassermenge von maximal 15 Liter. Das Gerät arbeitet im Temperaturbereich von 0 bis 95 Grad Celsius und Zeiten zwischen einer Minute bis 59 Stunden und 59 Minuten. Die beiden bereits erwähnten Garer SV G16L (ein Becken, 16 Liter) und SV G25L (ein Becken, 25 Liter) bewältigen Zubereitungen bis zu 99 Stunden bei Temperaturen zwischen 25 und 90 Grad Celsius. Die Edelstahlgeräte verfügen über eine Memory­ funktion von fünf Speicherplätzen sowie eine programmierbare Zeiteinstellung. Für das Sous-vide-Kochen bietet fusion­ chef by Julabo Spitzentechnologie an, die speziell für das Niedertemperaturgaren unter Vakuum entwickelt wurde. Die fusionchef Premium Sous Vide Collection des Unternehmens wird in 14 unterschiedlichen Varianten für die Profiküche angeboten. Neben den vielseitig einsetzbaren Thermostaten und der variablen Brückenvariante ist der Sous-vide-Garer auch komplett mit Wasserbad in den Größen XS bis XL erhältlich. Die Pearl Geräte sind mit allen Grundfunktionen für das Sous-vide-Garen


Alles rund um Sous-vide

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Informationen über das Sous-vide-Garen – von der Funktionsweise des Prozesses bis hin zu den benötigten Geräten – bietet der Experte sous-vide-vakuumgaren.de. Neben dem Wissen offeriert der Online-Händler dazu die passenden Geräte für den Privatbereich sowie für den professionellen Einsatz in der Gastronomie. Hier schnürt er auch passende Sets, die Profis gegenüber dem Einzelkauf von Garer, Vakuumierer und Folien Geld sparen. www.sous-vide-vakuumgaren.de

fusionchef Pearl XL

ausgestattet. Sie bieten eine hohe Temperaturkonstanz in beliebigen Behältern mit einem Fassungsvermögen bis zu 58 Litern. Die starke Umwälzpumpe garantiert eine konstante, gleichmäßig verteilte Temperatur im gesamten Bad. Die Diamond Geräte vereinen die einzigartigen Vorteile der Pearl-Ausführungen mit zusätzlichen innovativen Funktionen wie präziserer Temperatursteuerung, vorprogrammierter Speichertasten für Fleisch, Fisch und Gemüse, einfaches HACCP Datalogging, Kalibrierfunktionen und die Option für die Verwendung eines Kerntemperaturfühlers. In der Lebensmittelindustrie ist Henkel­ man als Spezialist auf dem Gebiet professioneller Kammervakuumierer bekannt. Das niederländische Unternehmen hat in den vergangenen Jahren verschiedene Funktionen und Optionen entwickelt, um sein Sortiment an Vakuum-Verpackungsmaschinen zu verbessern. Ziel dabei war die Überführung der herkömmlichen Vakuum-Verpackungsmaschine in ein intelligentes Gerät, das mehr Tools in die Profiküche bringt. Mit seiner neuen Neo-Baureihe hebt Henkelman die Vakuum-Verpackungstechnologie auf die nächste Stufe. Bedienung und Betrieb der Geräte sind einfach. Die Grundfunktionen wie Vakuumprozent, Siegelzeit, Soft Air und Begasung können auf

dem Touchpanel der Maschine eingestellt werden. Darüber hinausgehende Funktionen wie Marinieren, Mürben, Dampfsensor und Stufenvakuum lassen sich auch mithilfe der VacAssist-App programmieren. Anwender können aus bis zu 20 Programmen wählen. Benötigt wird lediglich eine Bluetooth-Verbindung. Auch am Design der Henkelman-Geräte wurde gearbeitet: Die tiefgezogene Stahlkammer ist an das Gehäuse geschweißt. In Verbindung mit den abgerundeten Kanten resultiert dies in einer hygienegerechten Konstruktion. Außerdem wurden die Gasfedern durch eine einzige integrierte Gasfeder ersetzt. Auf engstem Raum zu kochen ist eine Meisterleistung, die für viele Küchenprofis zum Job gehört. Da braucht es zuverlässige Geräte, die sowohl platzsparend sind und dabei dennoch Höchstleistung garantieren. Ein Küchentrend, der seit einigen Jahren die Runde macht, ist die Fermentation. Dabei zersetzen Mikroorganismen Fette, Proteine und Zucker der Lebensmittel und verändern ihre Konsistenz und die Aromen. Für die platzsparende Fermentation, die je nach gewünschtem Ergebnis bis zu mehreren Wochen dauern kann, greifen Küchenprofis auf Vakuumbeutel statt Einmachgläser zurück. Darin kann das Fermentationsgut auch gleich in der später benötigten

fusionchef Diamond M Portionsgröße abgefüllt werden. Das spart wiederum wertvolle Zeit beim finalen Zubereiten der fermentierten Lebensmittel. Mit dem Hochleistungsvakuumiergerät von Saro lassen sich neben Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch auch Flüssigkeiten luftdicht verschweißen und sind anschließend bereit für den Gärprozess. Zudem punktet die Vorgehensweise in Sachen Nachhaltigkeit, denn was an Gemüse, Fleisch und Fisch in der Küche nicht verarbeitet wurde, kann durch die Vakuumfermentation länger haltbar gemacht werden. Auch ohne vorherige Fermentation ist die Zubereitung im Vakuumbeutel interessant: Die Sousvide-Garmethode kommt dem Geschmack und dem Nährstoffgehalt der Lebensmittel zugute. Ebenso lohnt sich das Verfahren im Vergleich zu anderen Garmethoden finanziell, da bei der schonenden Zubereitung mit geringem Gewichtsverlust zu rechnen ist. Noch kurz angebraten, kommt Fleisch so à la minute aromatisch, zart und saftig auf den Teller, Fisch und Meerestiere sind auf den Punkt gegart und dem Gemüse bleibt zudem die frische Farbe erhalten.

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G Ä S T EBÄ D ER

Innovativ und individuell In neuen oder renovierten Hotels steigen die Ansprüche an Am­ biente und Ausstattung der Zimmer und Suiten. Die Badarchi­tek­ tur bleibt da nicht außen vor. Ein Blick in die Gästebäder offen­ bart die Innovationskraft der Hoteliers und der am Neu- oder Umbau beteiligten Sanitärunternehmen. Gemeinsam erfüllen sie den Wunsch der Gäste nach Individualität. Wir haben hinter die Fassaden ausgewählter Häuser geschaut. Von Hans-Herbert Seng

Mitten im Pariser Szeneviertel Faubourg Sain-Germain im siebten Arrondissement der Stadt hebt sich das Le Bellechasse hervor. 2007 wurde das alte Palais komplett renoviert, doch der Charme und die Wärme des ehemals bürgerlichen Stadthauses blieben erhalten. Modedesigner Christian Lacroix gestaltete das neue Einrichtungs- und Designkonzept des Luxushotels und schuf mit unterschiedlichen Farben und Materialien eine Mischung aus schlicht moderner und bunt barocker Atmosphäre. Die individuell eingerichteten Zimmer und das in den Schlafbereich integrierte Bad verschmelzen zu einem Raum mit wiederum frei stehender Badewanne von Victoria + Albert. Monaco gefällt mit ihrer klaren Formensprache und mit einem bis zum Boden durchgehenden, nahtlosen Corpus. Als einzige Spielerei erlaubt sich die Wanne einen zur üppigen Wandgestaltung passenden schlicht geschwungenen Rand. Alle Badewannen und Waschbecken von Victoria + Albert – so auch die Napoli im Hotel Arnica – bestehen aus Quarrycast, ein Material aus vulkanischem Kalkstein. Es besitzt eine besonders gute Wärmedämmung, durch die das Badewasser nur langsam auskühlt. Dank des hohen Steingehalts ist das Material äußerst abriebfest. Von der Hoteltür direkt auf die Piste heißt es für die Gäste im Skiund Wellnesshotel Gotthard-Zeit in Obergurgl-Hochgurgl im Tiroler Ötztal. 14 Zimmer, zwei Suiten, ein 85 Quadratmeter großes Apartment sowie der Speisesaal erstrahlen in neuem Glanz. Dabei sind Gästezimmer vergrößert und um einen Wohnteil erweitert worden. Für eine angenehme Atmosphäre sorgt der alpenländische und helle Stil mit viel Holz und natürlichen Farben. Ideal aufeinander abgestimmte Design­ elemente beherrschen die Bäder – und zwar in Form ganzheitlicher Lösungen aus Kaldewei Stahl-Email. Ein Dreiklang aus entsprechenden

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Badwanne Monaco von

Victoria + Albert im Luxushotel Le Bellechasse

Fotos: Die genannten Hotels sowie Unternehmen

Zum waldreichen Engadin, seiner Bergwelt und zum wilden Flusstal des Inn bildet das Hotel Arnica im schweizerischen Scuol einen spielerischen Kontrapunkt. 2012 entstand ein eigenwilliger Ergänzungsbau, der den Schwung der majestätischen Gebirgsketten mit Eleganz aufnimmt. Eine Ellipse von Arvenholz ummantelt ein langgezogenes Oval mit bodentiefen Panoramafenstern, zoomt die Natur nah an das Hotel heran und öffnet den Besuchern Sichtschneisen. In den zwölf Superior Doppelzimmern und in einer Suite ist die Landschaftskulisse Teil des Interieurs. Das Doppelbett, ebenfalls aus Arvenholz gefertigt, steht auf einem erhöhten Podest wie auf einer Aussichtsplattform. Über moderne italienische Sitzmöbel hinweg gleitet der Blick zu einer in den Schlafbereich integrierten frei stehenden Badewanne. „Im offenen Zimmer zu baden ist etwas Wunderbares“, sagt Tinetta Zogg, Eigentümerin des Arnica. „Und im Angesicht unseres Gebirgs­panoramas ist es doppelt schön.“ Die kleine Wellnessoase stammt vom britischen Hersteller Victoria + Albert, der sich auf solche Wannen und auch Waschbecken spezialisiert hat. Napoli heißt das Modell, dessen Linienführung den Ellipsenbau noch einmal sanft nachzeichnet und daher zur Romantik des Hotels passt.


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Badewanne Napoli

von Victoria + Albert im Hotel Arnica

Cono Doppelwaschtisch und Plaza Duo

Badewanne von

Kaldewei im Ski-

und Wellnesshotel Gotthard-Zeit

Waschtischschalen aus schlanker Sa-

phirkeramik der Kol-

lektion Living von

Laufen sowie ge-

schĂźtztes Tageslicht-

DuschvergnĂźgen im Boutique-Hotel

me and all

Badewanne Squaro Edge 12 und

Waschtisch Artis mit

Legato-Unterschrank

und Lichtspiegel More

To See von Villeroy &

Boch im Radisson Blu in Frankfurt am Main

w w w. s u p e r i o r- h o t e l . n e t


S A N I TÄ R & W EL L N E SS

G Ä S T EBÄ D ER Sanitärprodukten verbindet Lifestyle mit Wohnlichkeit – bestehend aus der Duschfläche Conoflat, dem Cono Doppelwaschtisch und der Plaza Duo Wanne. Auch das integrierte Bad-Audiosystem Kaldewei Sound Wave darf nicht fehlen.

Dusch-WC ViClean und Badewanne

Squaro Edge 12 von Villeroy & Boch im Hotel Seegarten

Waschtischarmatur

Qubic und Wannenmischer Immersion von Graff im Hotel Tannenhof

Waschtischarmatur

Talis und Raindance Air Kopfbrause von Hansgrohe sowie

Shower Select Thermostat und Starck

Stabhandbrause von Axor im BoutiqueHotel The Fritz

In Düsseldorfs japanischem Viertel stellt sich das Boutique-Hotel me and all seit Ende 2016 den Herausforderungen des Marktes – mit urbaner Formensprache und charmantem Understatement. Die 171 Standard und Superior Zimmer haben zwei unterschiedliche Grundrisse: einmal mit Bad und einmal mit dem Schlafbereich an der Fensterfront. Für japanisches Flair sorgen bewusst eingesetzte Stilelemente wie eine Kirschblütentapete über dem Bett oder Hängeleuchten in Form von Lampions. Bad- und Wohnbereich gehen fließend ineinander über – beispielsweise teilen sich Schreibund Waschtisch eine gemeinsame Arbeitsplatte. Bei Bedarf lässt sich das Bad mithilfe einer japanischen Trennwand absondern. Die auf Saphirkeramik basierende Schale des Waschtischs aus der Kollektion Living des Schweizer Badspezialisten Laufen fügt sich mit zeitlosem Design in die reduzierte Raumgestaltung ein. Saphirkeramik besitzt alle hygienischen Vorteile traditioneller Badkeramik, ist jedoch dünner und zugleich äußerst robust. Bei den Toiletten setzt das Hotel auf Tiefspüler-Wand-WCs der Serie Laufen Pro. Clever gelöst wurde in den Zimmern mit fensterseitigem Bad auch der Duschbereich: Eine Regenschauer-Installation bietet hier Duschvergnügen im Tageslicht – der Nutzer ist dabei jedoch mittels bedruckter Glasabtrennung vor neugierigen Blicken von außen geschützt. 1950 eröffneten Karl-Josef und Brigitta Baumeister im Luftkurort Langscheid, einem Ortsteil von Sundern im Sauerland, ein bescheidenes Restaurant, das zu einer beliebten Adresse in der Region wurde. 1992 übernahm Olaf Baumeister, der seine Ausbildung zum Koch im Zwei-Sterne-Restaurant Résidence in Essen-Kettwig absolvierte, den elterlichen Betrieb. Als „Wertschöpfung aus Wertschätzung“ sieht er dessen 2013 begonnene und 2015 vollendete Erweiterung zum Hotel Seegarten. Mit Blick auf eine sinnvolle und weitsichtige Nutzung der bestehenden Strukturen ist das gesamte Gebäude nun mit neuer Technik ausgestattet, während gleichzeitig gestalterische Elemente des Altbaus in den Neuentwurf übernommen wurden, außen zum Beispiel die Materialien Ziegel, Holz und Glas. Innen wird das Konzept mit unbehandelten, pflegeleichten Sichtbetonflächen fortgeführt, zu denen das Interior Design, etwa mit großzügigen Sitzlandschaften, einen wohnlichen Kontrast bildet. In bester Lage am Sorpesee im Norden des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge logieren die Gäste in 54 großzügig verglasten Standard- und Komfortzimmern sowie Junior- und Panorama-Lofts. In den Designbädern der 46 Quadratmeter großen Panorama-Lofts – offen in den Wohn-Schlaf-Bereich integriert – sorgen Sanitärprodukte von Villeroy & Boch für Aufenthaltsqualität. Mit ihrer puren Ästhetik bietet die Squaro Edge 12 den Badewannenkomfort. Eines ihrer Highlights ist der zwölf Millimeter schmale Rand, der sich in dieser Weise nur mit dem patentierten Material Quaryl realisieren lässt. Er ermöglicht es, die Wanne flächenbündig einzubauen und zu verfliesen. In der separaten Toilette sind die ViClean-Dusch-WCs von Villeroy & Boch installiert. ViClean steht dabei für eine stimmige Symbiose aus WC und Bidet, denn nach dem Toilettengang reinigt ViClean den Intimbereich mittels eines warmen Wasserstrahls. Den Mittelpunkt des Badezimmers der neu gestalteten Suite Modern Security im Radisson Blu Frankfurt am Main bildet ebenfalls die frei stehende Quaryl-Badewanne Squaro Edge 12 von Villeroy & Boch. Im Radisson Blu passt sie dank Bicolor aus strahlendem Weiß im Inneren und einer Schürze in tiefem Coal Black zur Eleganz des Raums, geprägt durch Wandfliesen in den Grautönen Basalt und Smoke aus der Villeroy & Boch-Serie Creative System 4.0 und mittelgrauen Feinsteinzeug-Bodenfliesen mit Betonanmutung

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57 aus der Serie X-Plane. Ein Handtuchwärmer in Form einer Standleiter lenkt den Blick weg von einer Nische, in der das Dusch-WC ViClean-U+ mit mehrstufiger Sitzheizung, individuellen Nutzerprofilen, Warmluftföhn, Geruchsabsaugung, integriertem Nachtlicht sowie einer ViConnect-Betätigungsplatte mit LED-Beleuchtung diskret verborgen ist. Das Design des aus TitanCeram gefertigten Aufsatzwaschtischs Artis führt die filigrane Formensprache des Interiors fort und überträgt die Optik der Wanne an den Waschplatz: innen ebenfalls reinweiß, außen in Schwarz. Eine LED-Leiste am matt-schwarzen Legato-Unterschrank und einstellbare Lichtfarben am Lichtspiegel More To See, kombiniert mit schmalen Pendelleuchten, lässt den Badbesucher zwischen Ambiente-Beleuchtung und funktionaler Helligkeit wählen. Die großzügige Walk-In-Dusche mit grauem, flächenbündigem Squaro Infinity-Boden, der einen barrierefreien Zugang gewährleistet, rundet die Badausstattung ab. Die Suiten im Hotel Tannenhof in Sankt Anton am Arlberg spiegeln die Schönheit der Region wider und präsentieren ein Wohnambiente aus Natur und Luxus. Seit der jüngsten Sanierung sind in den neuen Bädern zwei innovative Armaturserien von Graff installiert. Die an der Wand montierten Waschtisch-Mischbatterien der Qubic-Kollektion und die freistehende Badewannen-Mischbatterie Immersion harmonieren mit der Ästhetik des Hotels. Die architektonische Formensprache von Qubic dominiert mit der starken, geometrischen Silhouette des 190 Millimeter langen Auslaufs. Die Serie ist erhältlich in Schwarz, Weiß, poliertem Chrom und Steelnox. Dieses von Graff entwickelte Oberflächenfinish macht die Armaturen äußerst widerstandsfähig und resistent gegen Fingerabdrücke. Schlanke Linien definieren den frei stehenden Immersion Wannenmischer, erhältlich in Chrom poliert und Steelnox. Das im Oktober 2016 eröffnete The Fritz in Düsseldorf verbindet den Charme legendärer Grand Hotels mit dem lässigen Chic eines zeitgemäßen Boutique-Hotels. Das Interieur spielt mit Kontrasten: Kühler Marmor trifft auf warme Edelhölzer, klare Linien auf gewagte Blumenmuster, Gold auf Schwarz, Weiß auf Königsblau. In den Bädern der 31 Zimmer sind Armaturen und Brausen von Axor und Hansgrohe verbaut: An den Waschtischen lässt die Einhebelarmatur hansgrohe Talis von Phoenix Design mit hohem Auslauf viel Spielraum. Und wer unter einem warmen Regenstrahl entspannen möchte, dem steht die hansgrohe Raindance Air Kopfbrause, ebenfalls Phoenix Design, zur Verfügung. Der runde Axor ShowerSelect Thermostat erlaubt per Knopfdruck die komfortable Umstellung zwischen der Kopf- und der Axor Starck Stabhandbrause. Alle Armaturen sind in der metallischen Sonderoberfläche Gold-Optik mittels PVD-Verfahren gefertigt. Bei dieser Technologie kommen Edelgase unter Laborbedingungen zum Einsatz; sie werden in einem starken Magnetfeld „gezündet“, erzeugen Dampf und beschichten dabei mit der Sonderoberfläche. Diese ist dann besonders kratzfest und resistent gegen Reiniger und andere äußere Einflüsse.

Auch die technische Leistung „hinter der Wand“ von Gästebädern in Hotels ist eine Betrachtung wert – so etwa bezogen auf Duschrinnen für den Wasserablauf. Solche von Dallmer beispielsweise erfüllen sowohl die optischen als auch funktionalen Anforderungen der moder­ nen Badarchitektur. Im Hotel Seegarten installierten die Fachhand­ werker des Unternehmens die Ausführungen CeraWall und CeraLine in den bodengleichen Fliesenverbund der Duschen. Ähnliches gilt für die 2015 realisierte Modernisierung der Bäder des Grand Elysée Hotel in Ham­burg mit CeraWall Indi­vi­dual. Bei beiden Häusern sind es quasi „Entwässerungssysteme der Extraklasse“, für die Dallmer inzwischen auch mit neuen Farben Akzente setzt. Ob CeraFloor, CeraWall, Zentrix oder CeraNiveau – alle Vari­anten bis zu einer Länge von 1.200 Millimeter können auch mit der matten PVDBeschichtung in Rotgold, Anthrazit und Messing veredelt werden

Bodengleiche Duschrin-

WEB

zu den Hotels: n www.arnica-scuol.ch n www.lebellechasse.com/de n www.gotthard-zeit.com n duesseldorf.meandallhotels.com n www.hotel-seegarten.com n www.radissonblu.com/de/hotel-frankfurt n www.hoteltannenhof.net/de n www.the-fritz-hotel.de n www.westinhamburg.com

Funktionale Duschrinnen

zu den Sanitärunternehmen: n www.axor-design.com n www.graff-faucets.com n www.hansgrohe.de n www.kaldewei.com n www.de.laufen.com n www.vandabaths.com/de (Victoria + Albert) n www.villeroy-boch.com

nen von Dallmer im Hotel Seegarten und im Grand Elysée sowie die Palette der offerierten Farben

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S AU N A I M G Ä S T E Z I M M ER U N D - BA D

Luxus für Enthusiasten Für Wellness-Freaks ist die Sauna im Gästezimmer oder -bad die ultimative Lösung während ihres Aufenthalts im Hotel. Mancher Hotelier weiß um diese Wünsche seiner Gäste in ausgewählten Suiten oder luxuriös aufgewerteten Zimmern im Appartement-Styling. Sucht er bei Saunapartnern nach passenden Konstruktionen, findet er attraktive Modelle für das Private Spa mit vielfältigen Einbaumöglichkeiten und Komfortausstattungen. Von Hans-Herbert Seng

Viel Holz und Glas kennzeichnen die ebenfalls für die entspannende Privatsphäre großzügig inszenierte Saunakabine der Matteo Thun Edition nach den Entwürfen von Matteo Thun und Antonio Rodriguez. Die vorderen Seitenwände und die Front sind aus deckenhohem Glas und öffnen die Sauna, die so vom einfallenden Licht durchflutet wird. Der Lichtgestaltung wurde besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt: Die Lichtquellen sind indirekt, in die Kanten der einladend großen Sitzstufen integriert und somit für den Betrachter verborgen. Das markante Äußere besticht durch ein einzigartiges Wechselspiel von Holzleisten und Fugen. So ist der Blick von außen nach innen nahezu unmöglich. Gewählt werden kann zwischen Hemlock, Eiche oder Nussbaum. Wer den Aufenthalt in den Saunen von Klafs – und auch außerhalb im Nassbereich – aufwerten möchte,

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kann dies mit dem SaltProX-Gerät und dem Stalagmit realisieren. SaltProX erzeugt mit seiner unsichtbaren Zerkleinerungstechnologie ein besonders feines Salzaerosol in hoher Qualität, das sich in der gesamten Kabine verteilt. Durch die Reibung zwischen den einzelnen Salzkristallen werden diese sehr fein zermahlen und zudem negativ aufgeladen (triboelektrischer Effekt). Die hierbei entstandene Ionisation der einzelnen Salzteilchen fördert die Verbreitung im Raum und nutzt außerdem der Reinigung der Luft, mit der die Atemwege und die Haut ständig in Berührung kommen. Beim Einatmen verteilen sich diese feinen Salzpartikel über das gesamte Atemwegssystem und können somit schleimlösend wirken. Außerhalb der Sauna macht sich schließlich der neue Eisbrunnen Stalagmit bemerkbar. Das Eis fällt allerdings nicht von oben in eine Auffangschale, sondern wächst – wie der Name schon sagt – in Form von Eiszapfen gleichmäßig von unten nach oben. Die Installation ist einfach und kostengünstig, weil der Stalagmit freistehend zum Beispiel in einer bisher ungenutzten Raumnische Platz findet. Er benötigt lediglich Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom. Passend zum Thema Eis schafft er optisch eine Szenerie in kühlem Blau – oder optional durch den Farblichtwechsel der LED-Hinterleuchtung der Eisschale.

Innovationen von Röger

Die Design-Außenverkleidung Lito schneidert der Sauna Baleo quasi ein elegantes Abendkleid in Weiß und Schwarz. Dabei erzeugen die schwarzen Nut-FederVerbindungen der weiß glänzenden Paneele den spannenden Look. Gerahmt wird die Lito von Elementen in Hemlock, die einen harmonischen Übergang zum Innenraum schaffen. Im Rahmen der Tür findet sich ebenfalls Hemlock wieder. Die schwellenlose Ganzglastür macht das Erscheinungsbild stimmig und wird durch die Glasfront ergänzt. Auch innen kann sich die Baleo sehen lassen und besticht unter anderem mit hochwertigen gerundeten Liegenleisten. Dass Saunavergnügen auch bereits auf kleinstem Raum gut aussehen kann, zeigt die Videro. Die groß bemessenen, seitlichen Glaselemente sowie die Ganzglastür lassen den Blicken und Gedanken viel Platz zum Schweifen und vergrößern dabei optisch den Innenraum. Dort verleihen ihr die großzügigen Hemlockpaneele und die abgerundete Liegeneinrichtung

Sauna-Privatsphäre von Klafs mit der

S1 (Mitte) und der

neuesten Entwicklung

S1 als XS (oben) sowie einem Modell der

Matteo Thun Edition (unten links)

SaltProX (unten rechts) bringt Salzluft in die

Klafs-Saunen und der Eisbrunnen Stalagmit

liefert Eis in Form von

Eiszapfen zum sanften Abkühlen

Fotos: Die genannten Unternehmen

Nach gut drei Jahren Entwicklungsarbeit präsentierte Klafs Mitte 2015 die S1, die nahezu überall passt: Im eingefahrenen Zustand ist sie gerade einmal 60 Zentimeter tief, so wie ein herkömmlicher Schrank. Per Knopfdruck auf die Steuerung in der Front entfaltet sie sich in nur 20 Sekunden zu einer funktionsbereiten und annähernd drei Mal so tiefen Sauna. Die S1 besteht aus drei Elementen, die sich vollständig ineinanderfahren lassen – und das nahezu lautlos und synchron. Auch beim Thema Gestaltungsvielfalt steht sie ganz in der Tradition von Klafs. Denn es gibt die S1 in drei Größen (S mit 172, M mit 202 und L mit 232 Zentimetern Breite), mit fünf verschiedenen Außenverkleidungen und vier unterschiedlichen Fronten. Bei der Innenverkleidung stehen drei Varianten zur Wahl. Zudem verfügt die Sauna über ein ausgeklügeltes, mehrstufiges Sicherheitskonzept – die eMove ­ Safety Control (MSC). So stoppt eine Sicherheitssensorik das Ein- oder Ausfahren der Kabine automatisch, wenn ihr etwas in die Quere kommt. Außerdem fährt die S1 nur dann ein und aus, wenn die Tasten kontinuierlich gedrückt werden – und die Kabine lässt sich erst nach dem Abkühlen des Ofens einfahren. Dieser startet seine Heizleistung erst dann, wenn die Kabine vollständig ausgefahren ist. Die Steuerung kann über ein Passwort gesichert werden. Eine aktuelle Weiterentwicklung ist das Modell S1 als XS-Variante. Soll heißen: Extra Small mit 142 Zentimetern Breite.


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aus hellem Abachiholz ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Die in die Decke und hinter die Rückenlehne integrierte Beleuchtung tauchen die Kabine zudem in ein wohliges Licht.

Innovationen von Saunalux

Mit der Varioline hat Saunalux eine flexible Saunakonzeption entwickelt, bei der man von der Ausstattung über die Innengestaltung bis hin zu komfortablen Extras selbst kombinieren kann. Dazu gehören Seitenregale in unterschiedlichen Maßen, angepasste Fenster für den „nötigen Durchblick“ oder dezent beleuchtete Dachüberstände. Eine attraktive Außenverkleidung gelingt mit edlen Hölzern – ob klassisch in Polarfichte oder Hemlock, modern und futuristisch in zeitlosem Aspenholz oder sogar mit hochwertigem Vollholzpaneel im Schiffsbodendesign. Die Innenverkleidung besteht aus 16 Millimeter Polarfichte Softline-Profil, Hemlock oder Aspe stehen zur Auswahl. Stil und Gespür für organische Harmonie sind mit den rundum verbesserten Sitzbänken mit Banksichtblenden, bei den Rücklehnen und der „atmosphärischen“ Beleuchtung in die Praxis umgesetzt. Das Prädikat „einfach edel“ verleiht Saunalux der Varioline Casa, die Aspe mit Thermobuche kombiniert, im Design optimiert durch eine von Licht durchflutete Glasanordnung und eine glänzende Kassettenoptik. Alle Varianten und auch die anderen Saunen des Unternehmens erhalten – falls gewünscht – durch eine mit LED-Scheinwerfern hinterleuchtete Salzsteinwand einen stylischen Touch.

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Saunalux Varioline mit den Ausstattungsvari-

anten (von rechts nach links) Ahorn Kassette,

Altholz Holzscheit und Hemlock Lattung sowie das Modell Casa

mit LED-hinterleuchteter Salzsteinwand

WEB n www.duravit.de n www.hansgrohe.de n www.klafs.de n www.roeger-sauna.de n www.saunalux.de n www.tylo.de

Innovationen von Tylö

Auch die Harmony Saunakabinen von Tylö lassen sich ausgehend von der gewünschten Größe und dem vorgesehenen Aufstellort nach individuellen Vorstellungen gestalten. Fichte, Espe oder Thermo-Espe sind die Holzarten, bei letzterer handelt es sich um wärmebehandelte Espe in einem etwas dunkleren Ton. Es gibt zwei Grundrisse, mit oder ohne Glaselemente (Klar­ glas, getöntes Glas oder Milchglas) entweder über Eck vorne und Seite oder mit Glasfront beziehungsweise mit Glasecke. Ein optionales Deckenflies verfügt über eingebaute Downlights LED. Alternativen beim Design der Saunabänke sind Espe oder Erle mit breiten oder schmalen Banklatten, für öffentliche Anlagen werden diese als verstärkte Konstruktion vorgeschlagen. Der Gesundheit zugute kommt den Gästen in den Tylö Saunen unter anderem ein GPsalair Solevernebler. Solch ein Ultraschallvernebelungsgerät reichert die Luft der Sauna mit Salznebel an und es entsteht eine dem Meeresklima ähnliche, heilsame Atmosphäre.

Innovation von Duravit

Baleo von Röger mit

Design-Außenverkleidung und Videro für kleinsten Raum

Selbst ein Sanitärunternehmen für Badkeramik und Badmöbel wie Duravit tummelt sich mit der Inipi auf dem Markt der Saunaspezialisten. Inipi bedeutet in der Sprache der Lakota-Indianer „sie schwitzen“ oder auch „Schwitzhütte“. Seit jeher ist es die Stärke der Designgruppe EOOS, aus der Kraft archaischer Vorbilder für ihre Designentwürfe zu schöpfen. Aus der ursprünglichen Schwitzhütte wurde so eine mo-


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derne Designsauna für Duravit. Gesteuert wird der Die Inipi Ama (rechts) eigener Wasseranschluss ist nicht nötig. Dank der verAufenthalt darin über eine Fernbedienung mit Display. steht für die Kombiborgenen Technik präsentiert sich diese Kabine in eiSämtliche Funktionen sind von dort aus zu bedienen: nation der Inipi von nem klaren und transparenten Design. Die Basis bildet Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Farblicht und Sound. Be- Duravit mit einer ein Rahmen aus Holz, der vorne und hinten verglast ist. vorzugte Kombinationen können als Nutzerprofile fest vollwertigen Dusche, „Stimmungsmacher“ ist dabei die hintere Glaswand, die gespeichert werden. Zusätzlich sorgen voreingestellte die Inipi B ist eine durch von unten einstrahlende LED-Leisten zur LichtSzenarien für Abwechslung. „Jungle“, „Desert“, „Asia“, Weiterentwicklung wand wird. Quer laufende Lamellen aus Holz ermögli„Mediterranea“ oder „Indian“ entfalten nicht nur bei der Inipi als Kompaktchen bequemes Zurücklehnen und bilden optisch eine Luftfeuchtigkeit oder Temperatur ihre Wirkung, son- modell Parallele zu den Sitzelementen. Auf zwei Ebenen angedern werden auch durch den passenden Sound begleiordnet, laden sie mit ihrer Breite sowohl zum Sitzen als tet. Von der Technik, die hinter all diesen auch zum Liegen ein. Mit Zusatzelemenkomplexen Funktionen steckt, bekommt ten kann auf beiden Ebenen sogar eine der Gast natürlich nichts zu sehen. Alle durchgehende Liegefläche geschaffen Aggregate sind auf einen Träger monwerden. Wie die ergänzenden Kopfstüttiert, der in Verlängerung der Seitenwand zen bestehen alle Elemente aus hellem komplett hinter einer Holzblende verAspenholz. Außen passt sich Inipi ihrem MIT KLEINEN BÄDERN borgen ist. Der Träger ist ausziehbar. So Umfeld optisch an. Dank ihres HolzrahGRÖSSE ZEIGEN sind Steuerung, Ofen mit Lüfter und der mens kann zusätzlich ein perfekter Bogen GÄSTEBÄDER DER BESONDEREN ART Verdampfer stets zugänglich, aber nie zu zum Bad- und Wohnbereich geschaffen BERATUNG · PLANUNG · BAU sehen. Sichtbar bleibt lediglich eine kleiwerden. Alles lässt sich aufeinander abne Holzklappe an der Vorderseite, die stimmen – ob in weiß hochglänzendem geöffnet werden kann. Dahinter verberLack, gekalkter Eiche, amerikanischem WWW.KOENIG-BAEDER.DE TELEFON (03 52 05) 60 30 gen sich ein AUX-Anschluss sowie eine Kirsch- oder Nussbaum, Esche-Ölbaum, Ablage für entsprechende Geräte. Auch Palisander, Teak, Wenge, Ebenholz oder der Wasserbehälter für das AufgussmoMacassar. Und als Inipi Ama („Ama“ bedul hat hier seinen Platz. Behälter herausdrehen, mit deutet „nass“) verbindet sich die Inipi auch noch mit superiorhotels_60x43.indd 1 04.01.2011 15:08:40 Uhr entkalktem oder destilliertem Wasser befüllen und einer vollwertigen Dusche, die entweder an die Front auf den richtigen Knopf drücken – schon steigt die oder in Verlängerung der beiden Seiten angebracht gewärmte Luft im Inneren der Seitenwand hoch und werden kann. Ein Holzpodest ergänzt auf Wunsch die gelangt über ein Hitzeauslassgitter in die Kabine. Ein Frontanbindung. Die im Preis enthaltenen Armaturen der Dusche stammen von hansgrohe: Tellerkopfbrause, Handbrause mit Normal- und Kneippstrahl sowie Einhebelmischer mit Rücksteller. Die Dusche selbst ist verglast und bleibt ganz im transparent klaren Look der Sauna.

Tylö Harmony mit

Glasfront und Tylö

Solevernebelung für

heilsamen Salznebel in der Sauna

Weiterentwicklungen sind die beiden Kompaktmodelle der Linie Inipi B mit zum Teil reduzierter Ausstattung und Technik. Bei ihrer Entwicklung verfolgte das Unternehmen das Ziel, „eine Sauna mit höchstem Design­ anspruch für vergleichsweise niedriges Budget zu entwerfen“. Für die Technik heißt dies: Konzentration auf das Wesentliche. Hinsichtlich der Integration in den Bad- und Wohnbereich sorgt der äußere Holzrahmen der Sauna in weißem Hochglanzdekor oder dunklem amerikanischem Nussbaum für stilistische Harmonie. Beide Saunavarianten sind sowohl in der Eck- als auch in der Vorwandversion verfügbar. Die größere Inipi B kann zudem frei im Raum installiert werden.

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M ED I C A L W EL L N E SS

Trend oder echter Fortschritt? Das Gesundheitsbewusstsein innerhalb der Bevölkerung wächst, doch ist Medical Wellness, also Wellness mit gesundheitswissenschaftlich begleitenden Maßnahmen, wirklich eine sinnvolle Bereicherung? Wir

„Das Konzept Medical Spa ist zwar noch nicht sehr verbreitet, birgt aber ein hohes Potenzial für Hotels und Resorts“, so die wesentliche Erkenntnis der Studie „Medical Spa – Trendurlaub der Zukunft“, welche Ende 2016 durch das unabhängige Meinungsforschungsinstitut Innofact im Auftrag der Eigentümergesellschaft des Schloss Hotel Fleesensee durchgeführt wurde. Von den 1.050 Probanden im Alter zwischen 18 und 75 Jahren zeigte fast die Hälfte (43,3 Prozent) großes Interesse an einem Medical Spa-Urlaub. Vor allem in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sind Wellness-,

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In Deutschland einzigartig ist die Sauerstoff-­

Sauna im Schloss Spa des Schlosshotel Fleesensee. Sie ist Station 3 der WellActive Tour

Healthcare- und Beauty-Reisen besonders beliebt: So haben rund 43 Prozent der Befragten bereits einen solchen Urlaub gemacht – bei den über 50-Jährigen ist es nur noch jeder Dritte. Dabei legen die meisten Probanden Wert auf sogenannte „Baukas­ tenangebote“, die sich auf individuelle Bedürfnisse abstimmen lassen (74,5 Prozent). Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass ein Spa-Bereich mit Sauna, Schwimmbad und

Fitnessstudio zwar als unverzichtbar gilt, aber in Zukunft nicht mehr ausreicht, um allen Anforderungen der Befragten gerecht zu werden. Stattdessen ist ein ganzheitliches Konzept aus Bewegung, Wellness und Ernährung gefragt: Neben Entspannungsmöglichkeiten, Fitnesscoaching und Stressmanagement durch Experten steigt auch die Nachfrage nach innovativen kosmetischen Anwendungen wie Cool Sculpting zum Fettabbau (27 Prozent) oder MicroNeedling zur Verschönerung des Hautbildes.

Fotos: Bertram Bölkow

sprachen mit verschiedenen Akteuren des umkämpften Marktes. Von Kirsten Sulimma


63 Auf die Wünsche des Gastes zugeschnitten

der sogenannten „WellActive Tour“ ausprobieren (sieben Stationen/kurzes Training, Regeneration und Erholung/optimale biochemische Abfolge von Reizen auf den menschlichen Körper). Außerdem bietet das Hotel die Cool Sculpting-Technologie an, eine nicht-invasive Methode zur Reduktion von Fettzellen, sowie Botox- und Hyaluron-Behandlungen unter der Leitung von Dr. Juliane Bodo, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Unterschiedliche Ansätze

griffen.“ Lutz Lungwitz, erster Vorsitzender des Verbandes, erklärt: „Die Bedeutung von Medical Wellness in der Hotelbranche wächst national und international stark. Es wird weltweit von einem Umsatz von mehreren 100 Millionen Euro ausgegangen, wobei dieser zukünftig noch weiter steigt. Die Attraktivität des Marktes nimmt aufgrund der veränderten Alterspyramide und des einhergehenden Bewusstseins für den Wert Gesundheit deutlich zu.“ Eine Zertifizierung nach dem Medical Wellness Quality Standard erfolgt unabhängig vom Verband durch die TÜV Rheinland Group. Der Ver-

band gibt aber neben Basisanforderungen spezielle Medical Wellness-Richtlinien in Bezug auf ärztliche und therapeutische Betreuung, Dokumentation und Ausstattung vor. (Die vollständigen Zertifizierungsanforderungen finden Sie unter: www.dmwv. de). Im Moment sind elf Hotels mit dem Logo versehen, einige davon befinden sich in der Erneuerung des Prozesses. Der Markt wird sich laut Lungwitz in den nächsten Jahren sehr zielgerichtet in den Bereich der Medical Wellness- und Gesundheitsangebote entwickeln. Schwerpunkte sieht er in der gesundheitlichen Prävention und wei-

teren Medical Wellness-Anwendungen bis hin zur „Plastic-Surgery“. Lutz Hertel, geschäftsführender Vorsitzender des Deutschen Wellness Verbandes, sieht das Thema Medical Wellness deutlich kritischer und findet klare Worte: „Medical Wellness ist ein Nonsens-Begriff. Wir verwenden ihn lediglich, um uns mit entsprechend bezeichneten Angeboten und Akteuren auseinandersetzen zu können. Die Wortneuschöpfung ‚Medical Wellness‘ wurde meiner Meinung nach allein zu Marketingzwecken erfunden.“ Die Bemühungen um eine einheitliche Definiti-

Der im Frühjahr 2017 fertiggestellte Umbau des Schloss Fleesensee Hotel-Spas fand auf der Grundlage dieser Studie statt. „So konnten wir den neuen Bereich ideal auf die Wünsche und Bedürfnisse der Urlauber zuschneiden“, erläutert Maren Brandt, Corporate Spa Manager beim Unternehmen 12.18. Fleesensee Spa World. Zu den Anwendungen gehören beispielsweise eine Sauerstoff-Sauna und ein MicroSalt Raum. Diese können die Gäste auch im Rahmen

Auch verschiedene Verbände setzen sich mit dem Thema Medical Wellness auseinander. Um eine professionelle Qualitätsüberprüfung in Form einer neutralen Zertifizierung zu gewährleisten, gründete sich 2005 der Deutsche Medical Wellness Verband (DMWV). Laut DMWV ist Medical Wellness „die Kombination von konventionellen, medizinischen Anwendungen, alternativen Therapien und Entspannung in der traditionellen Spa-Anlage bis hin zu physisch förderlichen medizinischen Ein-

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M ED I C A L W EL L N E SS

on hätten bislang wenig zur Konturierung und Abgrenzung beigetragen. „Ganz im Gegenteil, es werden immer mehr Akteure eingeladen, sich in einem neuen Medical Wellness-Markt zu betätigen.“ Seiner Meinung nach besteht dieser Markt einerseits

Hotelkosmetik mit Nordic Ecolabel

hopal

www.dialog-portal.info/hopal aus modernisierten Kurbetrieben und andererseits aus wenigen, auf ärztlich geleitete Angebote spezialisierte Hotels. „Beide Anbietergruppen und deren Kunden benötigen keine Medical Wellness-Zertifizierung“, ist Hertel überzeugt. „Der Deutsche Als Alternative zum Zirkeltraining (Station 2 der WellActive Tour) können Besucher auch eine Runde im beheizten Außen-Pool drehen

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Der Ruhebereich des Schloss Spa lädt die Besucher zum Entspannen ein

Wellness Verband hat sie zwar durchgeführt, jedoch nur, weil es einige Betriebe gab, die sie unbedingt wollten, unter anderem auch Kliniken.“ Aktuell kann aber kein Hotel- oder Klinikbetrieb eine gültige Medical Wellness-Zertifizierung des Deutschen Wellness Verbandes vorweisen. „Der Markt wird immer mehr verstehen, dass Wellness eigentlich kein Verwöhn- und Entspannungsprogramm ist, sondern eine substanzielle Anleitung für ein gesundes und gelingendes Leben. Eigenes Verhalten und der Lebensstil entscheiden darüber, wie gesund und glücklich wir sind – nicht Ärzte. Dennoch sehe ich daneben auch einen Hotellerie-Markt für exklusive Privatmedizin à la „Lans Med“ (siehe Kasten), wenngleich fraglich ist, welchen Wert solche Angebote für die Gesundheit tatsächlich haben.“ WEB n www.dmwv.de n www.schlosshotel-fleesensee.com n www.wellnessverband.de Weiteres Zertifizierungssiegel: n www.wellness-stars.de (Wellness Stars Deutschland)

Gala Spa Awards mit neuer Kategorie „Medical & Health Concepts“ Am 14. April 2018 finden im Brenners Park-Hotel die 22. Gala Spa Awards statt. Unternehmen, Hersteller innovativer Beauty-Produkte oder außergewöhnlicher Treatments, Spa-Locations sowie Luxus-Hotels aus insgesamt 38 Ländern bewerben sich um einen Award in insgesamt sechs Kategorien. „Der Beauty-Markt wächst kontinuierlich und fortlaufend erobern neue Produkte beziehungsweise Anwendungen aus dem Bereich Medical & Health den Markt. Daher war der Launch der neuen Kategorie ‚Medical & Health Concepts‘ unsere Antwort auf diesen unumgänglichen Trend“, so Gala-Chefredakteurin Anne Meyer-Minnemann. „Diese Kategorie richtet sich sowohl an herausragende Beauty- und Mindkonzepte von Medical & Health Resorts als auch an ganzheitliche Heilanwendungen und nicht-invasive Treatments an der Schwelle zur Medizin. Bei unserer Bewertung ist es wichtig, dass die Konzepte in sich stimmig sind und bedürfnisorientiert individuellen Ansprüchen gerecht werden. Zudem müssen sie eine nachhaltige, positive Wirkung erzielen.“ Die Nominierten gibt die Jury vier Wochen vorher bekannt. www.spa-awards.gala.de


M A R K T & PRO D U K T E

Handwerk & Leidenschaft Der Velberter Sternekoch Sascha Stemberg hat zusammen mit der Destillerie Habbel aus Sprockhövel den Gin 1864 kreiert – nach eigenem, patentiertem Rezept. Der Duft von Limettenschalen gepaart mit der Würzigkeit (viel!) frischen Korianders lassen den Gin zum Spiegelbild von Stembergs Aromenküche werden. Von der Idee bis

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hin zur Abfüllung hat Stemberg den Gin gemeinsam mit Michael Habbel vierfach destilliert – nach traditionellem Handwerk. Zwei Tage lang werden Limette und Koriander mazeriert. Das Mazerat wird dann gebrannt und mit dem Gin, dessen Wacholder aus der Toskana kommt, gemischt. Mit einem Alkoholgehalt von 42 Prozent ist der Gin 1864 weniger scharf. www.haus-stemberg.de

Vielfalt auf dem Teller

Fotos: Die genannten Unternehmen, Marcus Scheuermann Photographie (1), GW Verlag (1)

Bereits seit 2016 ergänzt Bauscher mit Pearls in den Varianten Dark und Light die Dekorvielfalt seiner Kollektion Purity und nutzt die volle Oberfläche der Coups für ein Relief, das an Leder erinnert. Die neue Variante Metallic in den Ausführungen Gold und Copper fügt sich ebenfalls in das Konzept ein. Das neue Dekorkonzept Fine Ornaments mit vier Mustern mit orientalischer Anmutung in Blau- und Terrakottatönen passt optisch optimal zu Purity Square. Die beiden neuen Dekore Natural und Soft Grey basieren auf natürlichen Strukturen. Strukturierte Flächen auf Purity Coup oder Square erinnern an gemasertes Holz oder Seide – eine farbigdezente Alternative zu BoneWhite. Alle Produkte von Bauscher sind nach ISO 14001 und ISO 50001 zertifiziert. www.bauscher.de

Einheitlicher Auftritt Weitblick hilft Hoteliers, passende Outfits für ihre Mitarbeiter zusammenzustellen. Sowohl aus den Standardkollektionen als auch neu und individuell entwickelt. Ein persönlicher Kundenbetreuer macht sich zunächst direkt vor Ort ein Bild vom Corporate Design des Unternehmens. Anschließend bietet dieser entsprechende Berufskleidung zur Auswahl und begleitet den Prozess von der Anprobe bis zum finalen Einkleiden. Durch eine Vielzahl an Kollektionen kann der Konfektionär zu jedem Ambiente, ob schick, stylisch oder modern, die Mitarbeiter mit der passenden Kleidung ausstatten. So können Schürzen in allen Formen und Farben oder Kochjacken mit dem eigenen Logo oder Mitarbeiternamen einen einheitlichen Auftritt erzeugen. www.weitblick.vision

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Impressum

M A R K T & PRO D U K T E

Herausgeber:

Dietmar Huber †

Verlag und Redaktion:

GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Straße 45, 45133 Essen Postfach 23 01 90, 45069 Essen Telefon 0201/87126-14 Telefax 0201/87126-941 info@superior-hotel.net www.superior-hotel.net

Geschäftsführung:

Shervin Pourghaffari, Telefon 0201/87126-14 pourghaffari@superior-hotel.net

Chefredaktion:

Peter Erik Hillenbach, Telefon 0201/87126-949 hillenbach@superior-hotel.net

Redaktion:

Maren Bielecke, Yvonne Ludwig-Alfers Nina Bruckmann (Volontärin) Telefon 0201/87126-859 ludwig@superior-hotel.net

Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Susanne Plaß (Hamburg), Silvia Rütter (Münster), Hans-Herbert Seng (Frankfurt am Main), Dr. Elena Winter (Düsseldorf)

Anzeigenleitung:

Shervin Pourghaffari, Telefon 0201/87126-14 pourghaffari@superior-hotel.net

Layout:

Winterhalter mit neuer MT-Serie Die Nachspülzone der Winterhalter Korb- und Bandtransportspülmaschinen der neuen MTSerie ist mit einem überarbeiteten Filtrationssys­ tem ausgestattet. Kern der Optimierung stellt die bewährte Mediamat-Technologie dar. Mittels Zentrifugalkraft entfernen die Mediamaten laut Hersteller annähernd 100 Prozent der Feinverschmutzungen wie Gries oder Gemüsepartikel aus dem Spülwasser der Nachspülzone. Außerdem wurden die Nachspüldüsen überarbeitet. Diese ermöglichen durch ihre neue Geometrie

einen feineren Sprühfächer und erreichen so mit weniger Nachspülwasser eine bessere Flächendeckung. Auch die bewährten Wärmepumpen in der kleinen und großen Ausführung wurden technisch überarbeitet – Ergebnis ist die neue Wärmepumpe ClimatePlus, welche die Synergien der positiven Eigenschaften beider bisheriger Größen darstellt und so mit der Energieeffizienz der großen Wärmepumpe überzeugt, aber nur den Platz der kleinen benötigt. www.winterhalter.de

skrober.de Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Materialien und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Superior Hotel erscheint im sechsten Jahr mit vier Ausgaben.

VO R S C H AU

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Superior Hotel 1-2018 erscheint am 2. März Lesen Sie in unserer Frühlingsausgabe unter anderem folgende Themen:

• Special: Internorga • Outdoortrends • Berufsbekleidung & Hotelwäsche • Frühstück & Brunch Außerdem: Kulinarik für Kinder; Küchenherde; Hotelsoftware; Bier an der Hotelbar; Spültechnik

Fotos: Winterhalter, Poggemeier (Vorschau)

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Superior Hotel 4/2017  
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