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gwverlag.de

Fachmagazin für innovative Hotellerie

SUPERIOR HOTEL Juni 2017 / Ausgabe 2

www.superior-hotel.net

Aussteigen auf Zeit

Moderne Boheme

Optimale Lösungen

Fünf Spa Managerinnen über ihren ­Beruf, Kosmetik- und Wellnesstrends

Das Hotel Provocateur in Berlin: Sinnlichkeit im Stil der 1920er Jahre

Innovative Kaffeemaschinen + IndoorMöblierungen + TV-Entertainment

Hospitality Displays für hohe Ansprüche Die Samsung Hospitality Displays der HE690 Serie verbinden stilvolles Design mit einem komfortablen multimedialen Unterhaltungserlebnis. www.samsung.de/hospitality-display


ANTON V ELTINS

CARL VELTINS

Im 19. Jahrhundert brauten die Brüder Carl und Anton Veltins in der Grevensteiner Brauerei ein vorzügliches Bier, das weit über die Grenzen hinaus Beliebtheit erlangte.

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An diese Historie knüpft die Brauerei C. & A. Veltins mit „Grevensteiner“ wieder an. Das naturtrübe Grevensteiner Original ist ein süffiges Landbier, das mit weichem Quellwasser und erntefrisch verarbeitetem Hopfen gebraut wird. Traditionsreiche Malze verleihen dem Bier seinen bernsteinfarbenen Glanz und sein vollmundiges Aroma. Getreu dem deutschen Reinheitsgebot.


ED I TO R I A L

Tschüss Nannys!

Peter Erik Hillenbach Chefredakteur

Guido Zöllick, neuer Präsident des DEHOGA Bundesverbandes, brachte es im Gespräch mit unserem Verlag auf den Punkt: „Gastwirte und Hoteliers wollen gute Gastgeber sein, dafür brauchen sie Luft zum Atmen. Immer neue Auflagen und neue Kosten sind nicht der Stoff für Wachstum.“ Er sagte dies wenige Tage nach der NRWLandtagswahl, die bekanntlich zur Abwahl der rot-grünen Landesregierung unter Minis­ terpräsidentin Hannelore Kraft führte. Zöllick hätte seiner Aussage auch ein „Komma, Herr Remmel!“ hinzufügen können – jeder Gastronom und Hotelier im Lande würde zustimmend nicken. Zu Johannes Remmel, dem grünen NRW-Ex-Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und Initiator und Verfechter der ungeliebten Hygieneampel, pflegt das NRW-Gastgewerbe nämlich eine ganz innige Beziehung. Ich habe kurz vor der NRW-Wahl den FDP-Spitzenkandidaten und Vorsitzenden der Freien Liberalen Christian Lindner erleben dürfen, und zwar als Gastredner auf dem Verbandstag DEHOGA NRW in Bochum. Man kann zu Herrn Lindner politisch stehen wie man will, aber reden kann der Mann. Und glauben Sie mal nicht, dass es nach seiner Rede noch jemanden im Saal gegeben hätte, der sein Kreuzchen ernsthaft bei Rot-Grün machen wollte. Will sagen: Wenn das Gastgewerbe selbstbewusst auftritt und mit einer Stimme spricht, dann punktet es mit seinen Argumenten auch bei einer politischen Klasse, die am liebsten nur noch mit Zeigefinger, Helmpflicht und Gängelband regieren würde. Bernd Niemeier, Präsident des DEHOGA Nordrhein-Westfalen, sagte dazu lapidar: „Wir brauchen keine Politnannys, die nicht mehr an die Mündigkeit der Bürger glauben und deshalb lieber ein Verbotsschild zu viel als zu wenig aufstellen. Wir brauchen das Vertrauen der Politik in die Unternehmer im Land, damit nicht jeder Handgriff dokumentiert und gekennzeichnet werden muss, um ihn später kontrollieren zu können.“ Die Branche ist im Übrigen innovativ genug, um mit den Problemen und Anforderungen jetzt und in Zukunft seriös umgehen zu können. Als Beweis diene der noch heute als „Steuergeschenk“ diffamierte reduzierte Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleis­ tungen aus dem Jahre 2010. Die dadurch generierten Mehreinnahmen wurden nicht einfach verjuxt und verjubelt. Dazu noch einmal DEHOGA-Präsident Guido Zöllick im Interview mit dem GW Verlag, nachzulesen auf www.superior-hotel.net: „Milliarden Euro Investitionen in die Angebotsqualität, über 50.000 neue Arbeitsplätze und der siebte Übernachtungsrekord in Folge sprechen für sich.“ Mit dem gleichen Elan geht die Hotellerie das Thema Fach- und Führungskräfte an, siehe dazu unser Interview mit Personaldirektorin Petra Becker von den Victor’s Residenz-Hotels (Seite 22–23). Oder das Thema Digitalisierung – General Manager Philip Borckenstein von Quirini zeigt im Hamburger Hotel Empire Riverside, wie das in seinem Hause zum Wohl der Gäste umgesetzt wird (Seite 54–55). Herzlich, Ihr Peter Erik Hillenbach

Übrigens: Superior Hotel ist auch als E-Paper im Internet abrufbar – www.superior-hotel.net

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W W W. SU PER I O R- H OT EL . N E T

S T EL L EN M A R K T

Stellenmarkt Klicken Sie auf Stellenmarkt

Geben Sie nur die ID-Nr. in das vorgegebene Feld ein, und die Stellenanzeige erscheint sofort. Direktion / Direktionsassistenz /Betriebsleitung / Hotelmanager Position Hotel Manager m/w General Manager m/w - Frankfurt Main Resident Manager m/w Direktionsassistent m/w Direktionsassistent m/w Assistant Hotel Manager m/w - Köln Hoteldirektor m/w

Unternehmen Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Wollgast Personalvermittlung Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin haystax Executive Recruitment

Personalwesen /Buchhaltung/Controlling Position Buchhalter m/w Buchhalter m/w Leiter Personal an Bord der AIDA Personalleiter m/w Verkauf/Marketing/PR Position Cluster Sales Manager m/w -Frankfurt Sales Manager m/w Senior Sales Manager m/w Sales Manager m/w

Unternehmen Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Hotel- & Ferienanlage Waldhof AIDA Cruises Wollgast Personalvermittlung

ID-Nr. 37486 38041 22726 34791

Unternehmen Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Wollgast Personalvermittlung haystax Executive Recruitment Grünewald & Rott Personalvermittlung

ID-Nr. 37153 37642 37672 38126

Front Office/Rezeption/Reservierung Position Guest Service Manager m/w -Oberding Guest Service Manager m/w -Frankfurt Front Office Manager m/w - Heidelberg Empfangsleiter m/w Leiter Zentralreservierung m/w Empfangssekretär m/w Reservierungsmitarbeiter m/w Night Audit m/w - Frankfurt Night Auditor m/w Empfangsmitarbeiter m/w 5* Hotel Night Audit m/w - Hamburg Rezeptionist m/w Empfangschef m/w Rezeptionist m/w stellv. Reservierungsleiter m/w Guest Service Manager m/w - Freiburg Night Audit m/w - Nürnberg Rezeptionist m/w Nigth Auditor m/w 5* Hotel Empfangsleitung m/w Front Office Mitarbeiter m/w Empfangsmitarbeiter m/w Empfangskraft m/w

Housekeeping Etage Position Hausdamenassistent m/w Hausdame m/w Leitende Hausdame m/w Hausdame / Housekeeper m/w - Köln Executive Housekeeper m/w Housekeeping Assistent m/w Hausdame m/w stellv. Hausdame m/w 5* Hotel

Bar Position Bar Manager m/w Barkeeper m/w Mitarbeiter Barservice m/w Bar Manager m/w Barchef m/w Senior Barkeeper m/w

ID-Nr. 36873 37240 35585 36874 35047 37154 19180

Unternehmen Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Hotel Gut Steinbach Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Grünwald & Rott Personalvermittlung Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Connect Worldwide Recruiting Agency Wollgast Personalvermittlung Club Med Wollgast Personalvermittlung Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin AIDA Cruises Connect Worldwide Recruiting Agency Grünewald & Rott Personalvermittlung Connect Worldwide Recruiting Agency Hotel- & Ferienanlage Waldhof Johannesbad Hotels Bad Füssing

ID-Nr. 37423 37422 38420 29243 36871 29571 36872 38951 34262 37360 38821 29785 34792 30341 35267 37783 37872 22874 28874 37782 34545 35051 35284

Unternehmen Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe SEETELHOTEL Ahlbecker Hof Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin AIDA Cruises Club Med Connect Worldwide Recruiting Agency Grünewald & Rott Personalvermittlung

ID-Nr. 31370 34442 34256 38612 8940 36801 30449 37780

Unternehmen AIDA Cruises Club Med Europa-Park Rust Connect Worldwide Recruiting Agency Grünewald & Rott Personalvermittlung backup jobs agency s.r.o.

ID-Nr. 29854 33154 37388 36164 38125 37140

Restaurant /Service Position Oberkellner Assistant Restaurant Manager m/w Servicemitarbeiter m/w Stationskellner / Kellner m/w Servicemitarbeiter m/w Chef de Rang m/w Restaurantleiter m/w Chef de Rang m/w stellv. Restaurantleiter m/w 5* Hotel Restaurantfachmann m/w Chef de Rang m/w Restaurantfachmann m/w Restaurantleiter m/w 5* Hotel stellv. Restaurantleiter Chef de Rang m/w Servicemitarbeiter m/w Frühstücksleiter m/w - Köln Frühstücksleiter m/w - Berlin Restaurantleiter m/w Restaurantfachmann m/w Demi Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w

Unternehmen Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Hotel- & Ferienanlage Waldhof Legoland Deutschland Freizeitpark Hotel Gut Steinbach Johannesbad Hotels Bad Füssing Hotel Prinzregent Hotel Prinzregent Grünewald & Rott Personalvermittlung Weinhaus Lenz Seetelhotel Ahlbecker Hof Hotel Restaurant Haus am See Wollgast Personalvermittlung Wollgast Personalvermittlung AIDA Cruises Restaurant Langenberg Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Grünewald & Rott Personalvermittlung Pfeifle Höhenhotel EURO CAREER j.d.o.o Viking Cruises AG

ID-Nr 27450 34270 34087 34958 27254 35282 38626 38625 37298 38562 33724 38932 36169 37657 22873 38356 38475 38408 35101 38809 36304 29247

Unternehmen Hotel Gut Steinbach Hotel Restaurant Haus am See Hotel Restaurant Haus am See Hotel- & Ferienanlage Waldhof AIDA Cruises Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte AIDA Cruises Hotel- & Ferienanlage Waldhof Legoland Deutschland Freizeitpark Wollgast Personalvermittlung Weinhaus Lenz Weinhaus Lenz Europa-Park Rust Hotel Restaurant Haus am See Strandhotel Atlantic Grünewald & Rott Personalvermittlung KD Europe S.à r.l. Europa-Park Rust EURO CAREER j.d.o.o Connect Worldwide Recruiting Agency Connect Worldwide Recruiting Agency Viking Cruises AG

ID-Nr 36135 38933 38931 37101 9974 34295 34279 20145 37777 37511 37987 38560 38561 19591 38934 34450 37327 37767 30962 36300 35145 29757 36439

Unternehmen Autostadt GmbH Autostadt GmbH

ID-Nr 38434 38435

Unternehmen Wollgast Personalvermittlung Wollgast Personalvermittlung

ID-Nr 34672 26343

Unternehmen Legoland Deutschland Freizeitpark Connect Worldwide Recruiting Agency Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Europa-Park Rust AIDA Cruises

ID-Nr. 37514 28789 38745 38589 30825

Küche / Patisserie Position Commis de Cuisine m/w Mitarbeiter/in für Spülküche m/w Jungkoch / Jungköchin Sous Chef m/w Sous Chef m/w Koch m/w Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Frühstückskoch m/w Sous Chef m/w Küchenchef m/w Jungkoch - Commis des Cuisine m/w Koch m/w Chef de Partie m/w Koch m/w Chef de Partie m/w Souschef m/w 4* S Hotel Chef de Partie m/w Patissier m/w Gardemanager m/w Chef de Partie m/w Pastry Chef m/w Head Backer m/w

Gast- / Kundenbetreuung Position Teamleiter m/w Tourguides Gästebetreuer m/w

Bankett / Veranstaltung Position Bankett Operations Manager/ in Event Service Manager/ in

F&B Position Restaurantleiter / F&B Teamleader m/w F&B Manager m/w F&B Supervisor m/w - Köln F&B Operation Manager m/w Assistant F&B Manger m/w

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www.superior-hotel.net ➔ Stellenmarkt


I N H A LT

SU PER I O R H OT EL 02 | 17

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Hotel & Praxis 12

Hotel DAS KRONTHALER in Achenkirch / Österreich

Mit Power zum Erfolg

16

Hotel Provocateur in Berlin Stay up all night ­— sleep all day!

Management & Marketing 20

22

Interview: Guillermo Vallet Millet Wanup: Hoteltreue neu erfunden

Fach- und Führungskräfte Petra Becker, Victor‘s Residenz-Hotels: „Mehrgleisig denken“

Food & Beverages 26

Frühstück & Brunch

Entspannter Start in den Tag

30

Kaffeetrends

Origins, Drinks und Markenpräsenz

34

Bartrends

Kein Dresscode. Kein Zwang. Nur Genuss.

Ausstattung & Einrichtung 36

42

46

Indoor Sitzmöbel im Industrial Design Nicht alltäglicher Materialmix

Tabletop: Tafelporzellan Neue Spannungsfelder in der Speisenpräsentation

Speise- und Getränkekarten Die Karte, bitte!

Titelfoto: Grand Hotel Kronenhof Pontresina; Fotos diese Seite: siehe die betreffenden Artikel

Ausstattung & Technik 48

54

Kaffeemaschinen 2017 Optimale Lösungen für fast jeden Anspruch

TV & Entertainment

Digitaler Vorreiter: Empire Riverside Hotel

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TV & Entertainment

Here we are now, entertain us!

Sanitär & Wellness 60

Umfrage: Spa-Manager des Jahres (2)

„Aussteigen auf Zeit“

6 BR ANCHE & NE WS | 65 MARK T & PRODUK TE | 66 IMPRESSUM

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BR ANCHE & NEWS

NYX, München

Hyperion Hotel Dresden am Schloss

IntercityHotel, Duisburg

Arthotel ANA Diva, München

Dock Inn, Warnemünde Dorint Hotel, Dortmund

Motel One Berlin Upper West

Innside by Meliá, Hamburg


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Die jungen Wilden Alles neu macht der Mai – und der Juni, Juli und August. Denn nach einem erfolgreichen 2016 blickt die Hotellerie in Deutschland mit Zuversicht auch auf das laufende Jahr. Mit dem siebten Rekordjahr in Folge im Rücken, eröffnen vielerorts neue Beherbergungsbetriebe. Eine Übersicht der angekündigten und bereits erfolgten Hoteleröffnungen von Maren Bielecke

Die Arthotel ANA Kollektion, Eigenmarke der GS Star in Augsburg, expandiert weiter: Nach dem erst im März eröffneten Arthotel ANA Momentum Göppingen ging im April das Arthotel ANA Diva in München an den Start. Es bietet 79 Zimmer mit Klimaanlage, Smart-TV, einem eigenen HotSpot sowie Entertainment-Center. Ein hoteleigener Mini-Shop ist rund um die Uhr geöffnet. www.ana-hotels.com

Fotos: Die genannten Hotelgruppen und -kooperationen, Alexander Sell (FLH), Isabella Thiel (Dorint)

Mit 344 Zimmern hat das weltweit größte Hampton by Hilton Hotel in Berlin seine Türen geöffnet. Das Hampton by Hilton Berlin City Centre Alexanderplatz befindet sich nahe des Berliner Fernsehturms und ist das vierte Hotel der Marke in Deutschland. Primestar Hospitality ist im Besitz des Hauses, welches seinen Gästen zum Beispiel ein warmes Frühstück mit Waffeln bietet. Jedes Zimmer verfügt über einen 40Zoll HDTV, Kaffee- und Teekocher sowie kostenloses WLAN. www.hiltonhotels.de Im September 2017 kommt die Hotelmarke Best Western nach Kaiserslautern: Nach einer umfangreichen Renovierung schließt sich das ehemalige Dorint Hotel mit neuem Eigentümer der Marke individueller Hotels an und firmiert dann mit Namen Best Wes­ tern Hotel Kaiserslautern. Gepachtet und geführt wird das Drei-Sterne-Hotel mit rund 160 Zimmern und großem Tagungsbereich von Saks Hospitality. www.bestwestern.de Jedes Jahr ein Neuzugang für Deutschland: Im März 2018 soll in München das erste NYX Hotel hierzulande eröffnen, der zweite Standort der Leonardo Hotels-Marke ist für das Frühjahr 2019 in Düsseldorf angekündigt, ein dritter in Hamburg für den Sommer 2020. Das Münchner Haus wird über 225 Zimmer verfügen, jenes in Düsseldorf über 261 und Hamburg über 236. Alle Hotels erhalten eine Open Lobby, das Design setzt auf individuelle Street Art des jeweiligen Standortes. www.nyx-hotels.com Seit Anfang Mai begrüßt das ehemalige Swissôtel am Schloss in Dresden seine Gäste unter der neuen Marke Hyperion Hotel Dresden am Schloss. Betreiberin ist

die H-Hotels Gruppe. Hinter der historisch anmutenden Fassade finden sich 235 modern-elegante Zimmer und Suiten, ein gehobenes Restaurant, eine Bar, Tagungsmöglichkeiten und ein Spa-Bereich. www.h-hotels.com Ebenfalls Anfang Mai öffnete das neu errichtete IntercityHotel Duisburg seine Pforten. Das Hotel der gehobenen Mittelklasse bietet auf sechs Etagen insgesamt 176 Zimmer, darunter 95 der Kategorie Business und 79 Business Plus sowie zwei behindertengerechte Zimmer. Das gastronomische Angebot umfasst ein Restaurant und eine Bar, in den vier Veranstaltungsräumen finden bis zu 200 Tagungsgäste Platz. Das Innendesign stammt vom italienischen Architekten Matteo Thun. www.intercityhotel.com Die Hotelgruppe Meliá Hotels International eröffnet Mitte Juli nahe der Hafencity mit dem Innside by Meliá Hamburg Hafen ihr erstes Haus in der Elbmetropole. Das Vier-Sterne-Hotel bietet auf sechs Etagen 207 Zimmer und Suiten, einen Fitnessraum sowie einen Saunabereich. 230 Quadratmeter Konferenzfläche stehen zur Verfügung, die Lobby verfügt über digitale Check-inund -out-Automaten, eine MerchandisingEcke sowie einen Communal Table. Der „Werft“ Bar- und Restaurantbereich rundet ab. www.melia.com Das Konzept von Super 8 hält nach den ersten beiden Standorten in München nun auch in weiteren Städten Deutschlands Einzug: Das dritte deutsche Haus der Marke, das Super 8 Freiburg, öffnete Anfang Mai mit 205 Zimmern seine Türen. Es liegt im Norden der Stadt auf dem rund 39 Hektar großen ehemaligen Areal Güterbahnhof Nord und wird von GS Star in Augsburg betrieben. www.wyndhamhotels.com Deutschlands erstes Upcycling-Hostel aus echten, freistehenden Überseecontainern ist an den Start gegangen: Kürzlich eröffnete das Dock Inn in Warnemünde. Im maritimen Designmix bietet es 64 Zimmer mit insgesamt 188 Betten in vier verschiedenen Container-Typen. Alle verfügen über sepa-

rate Schlaf- und Wohnbereiche und sind mit kostenlosem WLAN sowie Smart TVs ausgestattet. www.dock-inn.de Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat am Berliner Alexanderplatz ein Haus der Marke Holiday Inn Express eröffnet. Den Gästen stehen 186 Zimmer zur Verfügung. Mit eigenem Business-Bereich bietet die Lobby des Hauses, was für Meetings und Kundentermine nötig ist. In der zugehörigen Bar wird ganztägig warmes Essen serviert, von leichten Snacks bis hin zu typischer Berliner Küche. www.ihg.com Motel One hat mit dem neuen FlagshipHaus Motel One Berlin-Upper West den neunten Standort in der Hauptstadt eröffnet. Mit Lage im Westen an der Gedächtniskirche, erstreckt es sich mit 582 Zimmern auf 19 Etagen des neu gebauten Gebäudes Upper West. Highlight ist die One Lounge in der zehnten Etage. Das Design steht unter dem Motto Cinema, zudem wurde in den Zimmern erstmals das weiterentwickelte Einrichtungskonzept umgesetzt. www.motel-one.com In Düsseldorf wird ein zweites Haus der Lindner-Marke me and all hotel gebaut. Die 250 Zimmer sollen sich über vier Obergeschosse und ein Staffelgeschoss erstre­ cken, letzteres beherbergt 60 Apartments und Studios für längere Aufenthalte mit Balkon. Im Erdgeschoss des BoutiqueHotels sind ein Gastronomiebereich, der fließend in eine offene Lobby-Lounge übergeht, sowie flexible Boardingräume und ein Fitness-/Wellnessbereich geplant. www.meandallhotels.com Seit 1. Juni firmiert das ehemalige Pullman Hotel, welches zuletzt unter dem Namen Arcadia Grand Hotel geführt wurde, als Dorint Hotel An den Westfalenhallen Dortmund unter neuer Marke. 219 schall­ isolierte Zimmer und Suiten sorgen für ruhige Nächte, 14 moderne, klimatisierte Tagungsräume bieten durch ein flexibles Raumkonzept Platz für bis zu 300 Personen. Die HR Group betreibt das Vier-Sterne-Superior-Haus als Eigentümer. www.dorint.com

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BR ANCHE & NEWS

Centro Hotel Blankenburg, Karlsruhe

IBB Blue Hotel, Paderborn

B&B Hotel, Halle an der Saale

In Oestrich-Winkel ist das Fine Living Hotel an den Start gegangen. Jedes der 44 Zimmer ist individuell eingerichtet, alle verfügen über moderne Technik, Boxspringbetten, Gratis-WLAN und Flachbildschirmfernseher. Weiterhin gehören unter anderem zum Hotel: ein Spa, ein Trainingsraum und eine Tagungsetage, bei der dank Trennwände aus drei Tagungsräumen ein großer Saal wird. www.finelivinghotel.de Die Hamburger Centro Hotel Group setzt mit drei neuen Häusern beziehungsweise Übernahmen ihre Expansion fort. Karlsruhe, Ingolstadt und Wien sind die drei jüngsten Zugänge: Während in Karlsruhe mit dem Hotel Blankenburg und in Wien mit dem Tourotel Mariahilf zwei etablierte Häuser übernommen wurden, entsteht das Centro Hotel in Ingolstadt als neu konzipiertes Hotel in einer Bestandsimmobilie. Die Eröffnung ist für die zweite Jahreshälfte 2017 vorgesehen. www.centro-hotels.de In Esslingen bei Stuttgart soll bis Ende 2019 ein neues niu Hotel mit rund 225 Zimmern entstehen. Die Hotels der Marke setzen auf modernes Design und richten sich an Geschäfts- und Individualreisende in Stadtlagen. Highlight sind die Living Lobbys mit Co-Working-Spaces, Coffee Bars und Pop-

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Fine Living Hotel, Oestrich-Winkel

Up-Stores als Treffpunkt für Hausgäste und Anwohner der Nachbarschaft. www.novumgroup.de Mit der Eröffnung des Steigenberger Hotel Stadt Lörrach Anfang Juni erweitern die Deutsche Hospitality und RIMC Hotels & Resorts ihre Zusammenarbeit. Das VierSterne-Hotel verfügt über 178 Zimmer und Suiten, die sich auf 20 Etagen eines Neubaus verteilen. Ein Restaurant und eine Bar stehen zur Verfügung, für Tagungen ein Konferenzbereich auf einer Fläche von 600 Quadratmetern. Ein Fitnessbereich und eine Sauna mit Panoramablick runden ab. www.deutschehospitality.com Ende Mai 2017 öffnete das Ringhotel Dreiwasser seine Türen und ist damit der jüngste Zuwachs der Hotelkooperation. Es verfügt über 20 Zimmer, liegt direkt am Sternberger See in Mecklenburg-Vorpommern und ist etwa 25 Kilometer von Schwerin entfernt. Das Haus, ein Seepavillon und ein Wasserwanderrastplatz laden zum Entspannen ein. www.ringhotels.de Das 93. Haus der B&B Hotels hat in Halle an der Saale eröffnet. Das neugebaute Hotel am Hallorenring verfügt über 102 Zimmer und liegt in der Altstadt. Wie in allen Häusern der Gruppe ist die Nutzung von

WLAN und Sky-TV kostenfrei. Mithilfe des Online Check-In können Hotelgäste zu jeder Tages- und Nachtzeit einchecken und haben mithilfe eines Codes direkten Zugang zu ihrem Zimmer. www.hotelbb.de Nach einem Komplettumbau präsentiert sich das frühere Central Hotel Eden als AC Hotel Mainz. Mit dem Boutique-Hotel mit 58 individuell gestalteten Zimmern, dem französisch inspirierten Restaurant Adam & Eden und einer Bar feiert die Lifestyle-Marke AC Hotels by Marriott ihre Deutschlandpremiere. Ein Fitness Center und Meetingräume stehen zur Verfügung. www.achotels.marriott.com Anfang Juli eröffnet das IBB Blue Hotel Paderborn. Es verfügt über 49 klimatisierte Zimmer, darunter vier barrierefreie Studios mit jeweils einem Wohn- und Schlafraum. Mit dem Haus der Budget-Eigenmarke IBB Blue setzt die IBB Hotel Collection ihre Wachstumspläne fort. Als Hommage an den Standort orientiert sich die Gestaltung der Zimmer in Paderborn am Design von Spielkarten: In der Stadt wurde im 17. Jahrhundert das Kartenspiel „66“ erfunden. www.ibbhotels.com


Hospitality Displays für hohe Ansprüche Die Samsung Hospitality Displays der HE690 Serie verbinden stilvolles Design mit einem komfortablen multimedialen Unterhaltungserlebnis. Hervorragende Konnektivität Verwöhnen Sie Ihre Gäste mit echter Premium-Unterhaltung: Die flachen Displays der HE690 Serie integrieren sich mit Größen von 24 bis 55 Zoll perfekt in Hotelumgebungen – und bieten Zugriff auf zahlreiche Entertainment-Funktionen. So lassen sie sich z. B. mit dem kompatiblen Smartphone oder Tablet verbinden, um eigene Inhalte auf dem Display zu betrachten. Der Bluetooth Music Player ermöglicht zudem das Abspielen der eigenen Playlist. Für hervorragende Konnektivität sorgt auch der LAN-out-Anschluss, der die Verbindung mit zusätzlichen Geräten ermöglicht. Mehr als Fernsehen Das Samsung Hospitality Display Portfolio bietet eine passende Lösung für fast jedes Raumkonzept. Überzeugen Sie sich von der Vielseitigkeit, Qualität und Zuverlässigkeit der Samsung Hotel-Spezialisten.

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BR ANCHE & NEWS

Starke Gemeinschaft auf Wachstumskurs Selbstständige, qualitätsorientierte Hoteliers schließen sich zu einer starken Gemeinschaft zusammen und nutzen die Leistungen einer weltweit bekannten Marke. Das war 1946 Idee und Konzept des USamerikanischen Hoteliers Merrill K. Guertin zur Gründung der Hotelkette Best Western. Zum 70-jährigen Jubiläum im letzten Jahr stellte sich die Marke in zehn europäischen Ländern als Best Western Hotels Central Europe neu auf – und die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum. Unverändert geblieben ist die Gründungsphilosophie. Ein Blick auf den Status quo von Hans-Herbert Seng

Neu im deutschen

Forcieren den Expan-

April das Best Western

Geschäftsführer

BWCE Portfolio: seit

sionskurs von BWCE:

Hotel Brunnenhof in

Marcus Smola und

Weibersbrunn und ab

seine Stellvertreterin

September nach um-

Carmen Dücker

fangreicher Renovie-

rung das Best Western Hotel Kaiserslautern (ehemaliges Dorint

Seit Jahresbeginn werden mehr als 230 Hotels in den zehn Ländern Deutschland, Kroatien, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Slowakei, Slowenien, Schweiz, Tschechien und Ungarn unter dem gemeinsamen Unternehmensdach von Best Western Hotels Central Europe (BWCE) mit Hauptsitz in Eschborn sowie Regionalbüros in Bern und Wien geführt. „Die Integration der vormals getrennten Regionen hat sehr gut geklappt und wir konnten durch das forcierte grenzüberschreitende Marketing Umsatzsteigerungen in allen Ländern generieren“, freut sich Geschäftsführer Marcus Smola.

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„Durch die Bündelung unserer Aktivitäten konnten alle angeschlossenen Hotels von mehr zentralen Dienstleistungen und stärkerer Vertriebs- und Marketing­power profitieren.“ Der Zuwachs von über 20 neuen Häusern im letzten Jahr bezieht sich unter anderem auf Standorte in Wolfsburg, Bremen, Dortmund, Braunschweig, Mannheim, Ochsenfurt, Unterföhring, Erfurt und Wien. Der Zusammenschluss der Länder in der gemeinsamen Organisation hat sich auch wirtschaftlich für die angeschlossenen Hotels gelohnt. So ist der vermittelte Ge-

Fotos: Best Western

Hotel)


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samtumsatz über die Best Western Kanäle enbetrieb führen, ein wichtiges Kriterium.“ in die einzelnen Hotels in allen Ländern um Von Bedeutung für die Profilierung ist auch fast zwölf Prozent auf knapp 155 Millionen ein neues weltweites Logo, das seit Ende Euro in 2016 gegenüber dem Vorjahr ge- 2016 bei den Best Western Hotels nach und wachsen. In Deutschland und Luxemburg nach umgesetzt wird. „Wir können heute mit nunmehr 188 beziehungsweise drei moderne und zeitgemäße Logos für alle Hotels beträgt dieser Wert bei einem Logis- unsere Marken präsentieren, die besser Plus von knapp über neun Prozent rund zu unseren Hotels passen und sehr posi132 Millionen, in Österreich mit zwölf Häu- tiv von Gästen und Partnern aufgenommen sern und 60 Prozent Zuwachs mehr als 5,5 werden“, erklärt Carmen Dücker, Stellverund in der Schweiz bei derzeit 17 Betrieben tretende Geschäftsführerin von BWCE und über 12,6 (rund 29 Prozent Anstieg). verantwortlich für E-Commerce, Marketing Selbstverständlich soll es nicht bei diesem und Distribution. Attraktiv wirkt sich zuPortfolio- und Umsatzstand bleiben. Ziel- dem die Ausdehnung der zentralen Best strebig, aber nicht übereilt zu Lasten der Western Strategien im Bereich Marketing Qualität, wird die Gruppe insgesamt aus- und Vertrieb auf alle neuen Länder aus: gebaut. Alleine in Deutschland sind aktuell „Fast der gesamte Hotelvertrieb ist digital weitere 15 Hotelprojekte in der Pipeline. geworden. Es geht darum, technologische In der Schweiz und in Österreich soll das und marketingtechnische Lösungen anHotelangebot in den kommenden Jahren zubieten, die unsere Hotels wirtschaftlich verdoppelt werden. Dies dürfte durchaus stärker machen. Und die Implementierung gelingen, denn BWCE bietet Betreibern aller E-Commerce-Maßnahmen und Stratemittlerweile folgende Markenangebo- gien zeigt deutliche Erfolge. Nicht nur der te, passend zum jeweiligen Hotel oder elektronisch vermittelte Umsatz in unsere Standort: Best Western, Best Western Plus, Häuser ist in allen Ländern deutlich geBest Western Premier, Vib (Lifestyle- und stiegen, gleichzeitig hat der VertriebskaBoutique-Hotels) sonal Internet aufgrund wie den Softbrand BW unserer Maßnahmen Premier Collection für enorm zugelegt.“ Über Hoteliers mit Häusern alle Buchungskanäle an Top-Standorten, die hinweg erreichte dienicht direkt zur Marke ser im Jahr 2016 in gehören wollen. Marallen BWCE-Ländern www.hug-foodservice.ch cus Smola: „Angesichts 65,5 Prozent, was eider zunehmenden nem nochmaligen Plus Marktkonzentration gilt gegenüber Vorjahr von es, individuellen Hotelneun Prozentpunkten Karl Zieres GmbH Tel. 06181 18046-0 betreibern professioentspricht (GDS 28 nelle Instrumente an Prozent, Call Center die Hand zu geben und Dienstleistungen sechs Prozent), in Deutschland ist es sogar zu bieten, um im künftigen Wettbewerb noch gut ein Prozent mehr bei einem Plus erfolgreich bestehen zu können. Wir be- zum Vorjahr von zehn Prozentpunkten. obachten, dass es Einzelhotels ohne in- Auch künftig setzt die Hotelgruppe straternationalen Markenanschluss durch die tegisch auf den weiteren Ausbau des rasante Digitalisierung der Vertriebswelt, Eigenvertriebs sowie die Senkung der Verpermanent steigende Distributionskosten triebskosten: „Unsere Strategien im Bereich und den schärferen Wettbewerb um Gäs­ Distribution und Vertrieb konzentrieren te und Mitarbeiter immer schwerer haben sich auf die Stärkung der eigenen Vertriebswerden.“ Vorteil Best Western: Eine aus- kanäle durch moderne Technologie sowie gewogene Kombination von Individualität Innovationen und Weiterentwicklungen und professioneller Markenstärke, denn die exklusiver Produkte. Außerdem bauen wir Hotels bleiben mit dem Anschluss komplett konsequent unser Loyalty-Programm Best unternehmerisch unabhängig und profitie- Western Rewards weiter aus, das mittlerren gleichzeitig von der Vertriebs- und Mar- weile rund 30 Millionen Mitglieder zählt, ketingkraft der weltweiten Gruppe. Mehr um sowohl Produkte als auch unsere Komnoch: Über die BWCE Muttergesellschaft, munikation noch zielgenauer an den BeDEHAG Hotel Service, sind alle Hoteliers dürfnissen und Erwartungen der Kunden gleichzeitig alleinige Eigentümer der Mar- auszurichten.“ Hinzu kommen langfristige, ke. Die gesamte Gruppe befindet sich im strategische Partnerschaften zur Steigerung Besitz aller Einzelhoteliers – bei strategi- der Reichweite und der Akquise neuer schen Weichenstellungen entscheiden alle Kunden und Märkte. mit und bringen ihr individuelles Profil ein. „Dies ist neben den wirtschaftlichen Vortei- www.bestwestern.de len insbesondere für Privathoteliers, die ihr www.bestwestern.com Haus oftmals seit Generationen als Famili-

Von exzellenter Mittelklasse mit individuellem Charme über ein zusätzliches Plus an Aus-

stattung und Service bis hin zu Komfort mit

exklusivem Charakter tummeln sich unter dem

Masterbrand Best Western Hotels & Resorts drei hochwertige Hotelmarken. Zur strategischen

Neuausrichtung auf europäischer Ebene gehören auch neue Logos

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H OT EL & PR A X I S

H OT EL DA S K RO N T H A L ER I N AC H EN K I R C H /ร–S T ER R EI C H

Flachbildschirm und WLAN sind Standard in allen Zimmern. Im Bad: die Kollektion Memento von Villeroy & Boch

Mit Power zum Erfolg Oberhalb vom Achensee in 1.000 Metern Hรถhe, nahe dem Skigebiet Christlum, leuchtet das dort hรถchst gelegene Hotel DAS KRONTHALER in spannender Holzoptik aus der Bilderbuchlandschaft hervor. Das Designhotel ist umgeben vom Karwendel-Gebirge und hat sich jede Menge Fitness und Sport auf die Fahnen geschrieben. Von Eva Mittner

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DAS KRONTHALER

ist ein Erwachsenen-

Hotel für Singles und Paare, für Sportbe-

geisterte und Ruhe­ suchende

Seit der Wiedereröffnung 2010 gelingt das in vielerlei Hinsicht auf das Vortrefflichste. Gäste kommen das ganze Jahr über, denn egal ob man Wintersport oder sommerliche Action bevorzugt: Hier geht das immer einher mit konsequenten Genuss-Einheiten. Begonnen hat alles mit einem Kinderhotel: Der Eigentümer des Hotels, Günther Hlebaina, arbeitet und lebt seit mehr als 20 Jahren hier im beschaulichen Dorf Achenkirch. Schon in jungen Jahren war der gelernte Kaufmann selbst in verschiedenen Hotels und auch im damaligen Aparthotel der Familie Kronthaler beschäftigt. Schließlich gründete er im Alter von 20 Jahren eine Skischule und übernahm 1998 das heutige Sporthotel Achensee, das seither mit vielseitig ausgeklügelten Angeboten hauptsächlich Familien anlockt. Während unten im Dorf die Zielgruppe Eltern und Kinder bis zum beginnenden Teenageralter ihren Urlaub genießt, gibt es ein paar Höhenmeter weiter oben im DAS KRONTHALER Ferienglück für Erwachsene sowie Jugendliche ab zehn Jahren und jede Menge Erholung auf höchstem Niveau. Das betrifft nicht nur die Lage im Ort. „Schon 2008 kaufte ich das etwas in die Jahre gekommene Aparthotel mit der Absicht, ein modernes Sportressort zu gestalten“, berichtet Günther Hlebaina und erinnert sich an seine ersten Überlegungen für DAS KRONTHALER. „Mir schwebte ein Aktivhotel für alle Sportarten vor, die man in der österreichischen Bergwelt kennt – aber auch ein Ruhepol für alle jene, die einfach einmal ausspannen wollen.“

Fotos: Hotel Das Kronthaler Achenkirch

Gute Substanz für neue Architektur

Zu den Visionen des engagierten Gastgebers kam der passende Architekt erst nach einer umfangreichen Orientierungsphase. Knapp acht Monate suchte Günther Hlebaina nach dem perfekten Planer für seine Ideen. „Es hat sich gelohnt, zu warten“, sagt er heute. „Wenn man so ein großes Projekt stemmen will, muss die Chemie mit allen Beteiligten von Grund auf stimmen. Insbesondere vom Planer als ‚Partner‘ muss man zu 100 Prozent überzeugt sein.“ Realisiert hat der Hotelier schließlich seine Pläne mit dem Innsbrucker Architekten Manfred Jäger. Hier hat die Zusammenarbeit

genau jene Früchte getragen, die seinen Vorstellungen entsprechen. Der Wunsch des Gastgebers nach klarer Liniengebung und simplen Strukturen wurde erfüllt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nachhaltige und baubiologisch sinnvolle Verwendung von Materialien geht einher mit bemerkenswerter Architektur und außergewöhnlichem Design. Nach reiflichen Überlegungen hat man den Bestandsbau völlig neu organisiert. Wichtigste Basis dafür war die Neuausrichtung hin zur einzigartigen Panoramakulisse mit dem nahen Achensee. Dafür wurde durch eine Sprengung im Fels mehr Raum erzeugt und der Bestand um einen zweiten Baukörper ergänzt, der sich jetzt schräg an das Bestandsgebäude schmiegt. Gerade im Hotelbau ist rasche Bauzeit enorm wichtig – eine umfassende Bauphase von nur siebeneinhalb Monaten ein Meisterstück. „Mit dem Holzriegelbau kann man binnen zwei Tagen ein ganzes Stockwerk hochziehen. Das hat mich sehr beeindruckt“, berichtet der Hotelchef. Unter den heute 99 als Superior ausgestatteten Zimmern gibt es mehrere bis zu 100 Quadratmeter große Suiten. Die drei sehr luxuriösen Luis-Trenker-Suiten wurden mit den alpin-eleganten Möbeln der Luis Trenker Suite Collection ausgestattet und strahlen behagliche Ruhe aus. Atemberaubenden Aufenthalt „mit Aussicht“ bieten die drei bis zu 130 Quadratmeter großen Panorama-Dach-Chalets mit Infrarotkabine, freistehender Villeroy-Boch-Wanne und eigener Sonnenterrasse. Überall sind die Räume groß, weit und lichtoffen gestaltet, die Bäder optisch durch Glasbauelemente mit den Schlafbereichen verbunden. Warme, erdige Braunund Cremetöne definieren die Grundstimmung in den Räumen, die Holzfußböden laden zum Barfußlaufen ein. Von den großen Balkonen aus heimischer Fichte hat man eine „Logen-Aussicht“ auf den See oder das Achental. Edle und vielfach naturbelassene Materia­lien wie Loden, Filz, Lärchen- und Zirbenholz, wertvolle Designermöbel kombiniert mit Fellen, Stein und Leder schaffen eine elegante alpine Wohlfühlatmosphäre. Im ganzen Haus harmonieren sanfte Lichtkonzepte.

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H OT EL & PR A X I S

Es lebe der Sport

H OT EL DA S K RO N T H A L ER I N AC H EN K I R C H /ÖS T ER R EI C H

Die anspruchsvollen Anforderungen des Gastgebers haben ein Paradies für Sportbegeisterte hervorgebracht: Die Auswahl für Bewegungs- und Erholungssuchende ist groß. Kilometerlange Wanderrouten laden zu ausgiebigen Bergtouren ein, spannende Rad- und Mountainbikestrecken sowie Langlaufloipen ergänzen die Skipisten der Christlum-Region perfekt. Selbst bei schlechtem Wetter stählen die sportbegeisterten Gäste an Geräten und Hanteln ihre Muskeln oder laufen, radeln und rudern im Indoor-Fitnessbereich einem traumhaften Blick in die Natur entgegen. Erfahrene Fitnesstrainer motivieren zu Fitnesskursen, Pilates, Yoga, Faszientraining und -streching. Die Programme starten morgens um acht Uhr und enden in den späten Abendstunden – so trainiert jeder Gast nach seinem eigenen Rhythmus. Im Sommer werden die Kurse nach draußen verlagert und man sportelt bei frischer Luft und Vogelgezwitscher. Nach einem umfangreichen Bewegungsprogramm lo­ ckert man seine Muskeln im 2.500 Quadratmeter großen Beauty- und Wellnessbereich. Dieser wurde mit Relaxzone, Indoor- und Outdoorpool sowie Saunalandschaft zum Abtauchen vom Alltag ausgestattet. Neu eingerichtet hat man neun hochwertige Kosmetik- und Beautyangebote mit den exklusiven Pflegelinien von Susanne Kaufmann. Natürlich kann man auch paarweise relaxen: Besonders beliebt sind die Verwöhnmassagen für Zwei mit Aromaölen und entschlackendem Basenbad sowie aktivierenden Körperpeelings.

Entspannung innen und außen: 2.500

Quadratmeter Beautyund Wellnessbereich stehen In- und Out-

door zur Verfügung. Wenn es das Wetter erlaubt, kann auch

an der frischen Luft trainiert werden

PROFILE

n 99 Suiten von 25 bis 130 Quadratmetern in elf Kategorien, großzügige PanoramaChalets mit Berg- und Seeblick, Kombinationszimmer der Kategorie Double M

n m oderne Internettechnik und Multimedia-Unterhaltungselektronik n W ellness: 2.500 Quadratmeter Beauty- & Wellnessbereich Indoor- & Outdoor-

Saunalandschaft, Kardioraum, Teenager-Funzonen, Living Area mit Bar und Terrasse

n B ar auf dem Sonnendeck, Gebets- & Meditationsraum, Kraftplätze in der Außenanlage n I nfrastruktur: Bibliothek, Vinothek, Whiskey- und Zigarrenlounge, Seminarräumlichkeiten, Shops & Boutiquen, Sport- & Skishop, Skiverleih & Skidepot, eigene Skischule, Tiefgarage

n w ww.daskronthaler.com 14

Für den Hunger nach Workout oder Anwendungen gibt es hier traditionelle österreichische Küche beinahe zu jeder Tageszeit – kredenzt von den Chefköchen Thomas Hilpold, Matthias Beccara und ihrem Team. Nach dem Frühstück gibt es mittags den Light Lunch vom Büfett, gefolgt von einer rustikalen Nachmittagsjause, bevor man den Tag mit einem Fünf-Gang Degustations-Menü im Restaurant ausklingen lässt. „Uns ist eines besonders wichtig: Jeder bekommt seine Stärkung, wenn er vom Sport zurückkommt“, betont der Hotelchef. Zubereitet werden die Gaumenfreuden mit ausgewählten regionalen Produkten sowie passend zu Jahreszeiten und für jeden Geschmack leicht und raffiniert angerichtet. Der diplomierte Sommelier Ralf Eggarter empfiehlt dazu das richtige Tröpfchen.

Mit „All Generations“ in die Zukunft

Generell ist die Atmosphäre im KRONTHALER eher leger, es gibt kaum Regeln, man genießt unkompliziert und locker. Das kommt gut an. Inzwischen buchen sich einige Gäste bereits als „Long Stay“ ein und bleiben wochenlang. „Das ist ein Trend, den wir aufmerksam beobachten“, sagt Hlebaina „eben solchen Entwicklungen wollen wir begegnen können und intensiv auf die Bedürfnisse der Gäste eingehen. Wenn sich das Konzept weiterhin so gut entwickelt, dann wäre für mich der nächste Schritt ohnehin ein weiteres Hotel für ‚Best Ager‘“, benennt er seine nächsten Visionen. „Eine Altersgruppe übrigens, in die ich mich selbst gerade hineinentwickle. Ich weiß recht genau, was sich in dieser Lebensphase verändert, worauf man mehr Wert legt, was in den Hintergrund rückt. Meine Gäste bestätigen mir längst diese Ansätze und ich bin dabei, mich noch mehr mit dieser Vorstellung zu befassen.“ Konkret hat er das noch nicht durchgeplant, aber die Ideen gehen ihm grundsätzlich nicht aus. Spannend wird das gesamte Jahr 2017, er baut ein Gästehaus in der Nähe zur Mitarbeiterresidenz um. „Ich will, dass meine Mitarbeiter zufrieden und motiviert sind und das auch leben können – mit allen Rückzugsmöglichkeiten und Ruhephasen, die man – gerade als Hotelangestellter – auch einmal braucht. Nur so können wir alle gemeinsam am weiteren Erfolg des KRONTHALERS mitwirken.“


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H OT EL & PR A X I S

H OT EL PROVO C AT EU R I N B ER L I N

Stay up all night – sleep all day! Weg vom einseitig auf Übernachtung ausgerichtetem Hotelgeschäft, hin zu einem ganztägigen Treffpunkt mit erlebnisreicher Gastronomie, Bar und Veranstaltungsbusiness: Im neuen Hotel Provocateur soll die Berliner Szene mit ihren Künstlern auf junge weltgewandte Städtereisende und die moderne Boheme treffen. Von Susanne Plaß

Sinnlich und detail-

verliebt, mit viel Samt, schweren Vorhängen, zahlreichen Spiegeln und Lampen: Das Berliner Hotel

Provocateur ist eine

Der Ort mitten in Berlin-Charlottenburg zwischen Ku‘damm und Messe ist von den Unternehmern Alex Urseanu und Micky Rosen gut gewählt. Sie haben bereits in Frankfurt mit ihrem Design Hotel™ Roomers für Furore gesorgt. Zur ITB Anfang März 2017 brachten sie den, ‚burlesken Bruder‘ Provocateur mit einer rauschenden Design Hotels™ Messeparty erfolgreich an den Markt. Wie in alten Zeiten begrüßt ein livrierter Doorman die Gäste vor dem edel in Schwarz und mit goldenem Schriftzug gehaltenen Eingang. Das Design Hotel™ Provocateur mit 58 Zimmern, einem Veranstaltungsraum für maximal 200 Gäste im Untergeschoss, der großen Bar und dem angeschlossenen Restaurant ‚Golden Phoenix‘ ist eine Hommage an das Paris der 20er Jahre von Edith Piaf, wo Kreativität und Lebenslust im Fokus standen. In dem 1911 erbauten Wohnhaus fährt noch heute der originale Gitteraufzug die Gäste sicher bis ins Dachgeschoss. 1948 wurde aus dem Wohnhaus an der Brandenburgische Straße 21 ein Hotel, das 2015 die Eigentümer der Gekko Group, Rosen und Urseanu, sowie Liran Wizmann kauften. Während die TSSB Architekten Ingenieure den Umbau vollzogen, setzte

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der Innenarchitekt Saar Zafrir aus Amsterdam auf ein sinnliches und detailverliebtes Design mit viel Samt, schweren Vorhängen, robusten Möbeln, holzverzierten Decken und Kassettenwänden sowie vielen Spiegeln und Lampen. Um die Hemmschwelle niedrig zu halten, verzichtete Zafrir auf eine große Lobby und richtete stattdessen einen kleinen Raum links des Eingangs als blauen Salon mit direktem Zugang zur Gartenterrasse mit in die Wand integrierten Ausziehschränken für die Rezeption ein. Den Glastisch, gehalten von einer Meerjungfrau, fand Zafrir auf einem Berliner Flohmarkt. „Unsere Gäste kommen in ein großes Wohnzimmer mit Bar und Gastronomie, das zum Bleiben verführen soll“, erklärt der 38-jährige General Manager Ronald Spicale, der seine Ausbildung zum Hotelfachmann in der Traube Tonbach in Baiersbronn absolvierte. Ein Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre folgte sowie Stationen bei The Ritz-Carlton Hotel Company, Marriott Hotels und im Adlon Kempinski in Berlin. „Dass ich von Beginn an bei der Gestaltung und Konzeption eines Hotels und einer komplett neuen Marke dabei sein darf, ist eine Ehre“, empfindet Ronald Spicale, der nach dem Motto arbeitet: „Vergnügen mit Vergnügen zu bereiten.“

Hommage an das

­Paris der 1920er Jahre


Fotos: Gekko Group

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H OT EL & PR A X I S

H OT EL PROVO C AT EU R I N B ER L I N

Die offene Showküche des Restaurants Gol-

den Phoenix lädt dazu ein, den Köchen bei der Zubereitung zu-

zusehen (oben), Herz

des Provocateur ist die Bar mit 120 Quadratmetern Fläche und

burleskem Ambiente

(Mitte). Unten: Details in den insgesamt 58 Zimmern

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PROFILE

Die Inhaber der Gekko Group mit Provocateur-Küchenchef (von

Die Gekko Group mit Hauptsitz in Frankfurt am Main wurde im Jahr 2001 von Micky Rosen und Alex Urseanu gegründet. Mit seinen wegweisenden Konzepten hat sich das expandierende Unternehmen international einen Namen gemacht. Zum Portfolio der Gekko Group gehören in Frankfurt das als Hotelimmobilie des Jahres 2010 ausgezeichnete Design Hotel™ Roomers, das Bristol Hotel sowie die Design Hotels™ The Pure und Gerbermühle. Darüber hinaus zählen 300 möblierte Apartments, die Bristol Bar, die Gekkos Bar, der Club Kane & Abel sowie das Restaurant moriki in den Deutsche Bank-Türmen zur Gekko Group. Im Oktober 2016 ging das Roomers in Baden-Baden und im März 2017 das Provocateur mit 58 Zimmern, Bar, Restaurant und Veranstaltungsraum in Berlin an den Start. Die nächste Eröffnung erfolgt im dritten Quartal 2017 mit dem Roomers in München. n www.gekko-group.de

links): Alex Urseanu, Duc Ngo und Micky Rosen

Bar und Restaurant im Fokus

Rechts von der imposanten Eingangstür verführt der U-förmige Tresen, geschaffen aus vielen aneinander gereihten Messingrohren und mit einer schwarzen Marmorplatte belegt, zum Barbesuch. Von der Decke hängen wunderschöne Flying Flames des Designers Ingo Maurer, die eine intime Atmosphäre schaffen. Rund um den verspiegelten, tragenden Pfeiler stehen die indirekt beleuchteten Getränke. Steffen Goubeaud, Gekko Group Executive Bar Manager, und Barchef Nico Krznar haben das Konzept für das rund 120 Quadratmeter große, pulsierende Herz des Provocateur entwickelt. Die Barkarte von Nico Krznar, der zuvor in der HefnerBar shakte, sorgt mit Eigenkreationen und Short Drinks für legeres Savoir-vivre. „Ob Klassiker mit Twist, sinnlicher Spirit oder vom 17. Jahrhundert inspirierter Punch, viele unserer Kreationen enthalten Zutaten und Aromen aus Ostasien und dem Südpazifik. Eine international ambitionierte Bar-Menükarte komplettiert unser Angebot“, sagt Krznar. Die erotisch gestaltete Barkarte animiert mit Getränkenamen wie Bisou d‘une Fleur oder Petit Prune. Zum burlesken Ambiente gehören rote Muschelsofas, Theaterrote Wände, runde, schwarze Tische und dicke Samtvorhänge, die zugezogen schon ab elf Uhr morgens für echtes Barfeeling sorgen. Ein DJ legt am Abend Tanz- oder Lounge-Musik bis drei Uhr nachts auf. Der Weg ist das Ziel: Die Bar passierend, kommt der Gast in das einen Absatz höher liegende Restaurant Golden Phoenix mit offener Showküche. Die mit Messingrohren gestaltete Wand spiegelt das Licht der Tom Dixon Lampen wider. „Das Fabeltier Phoenix steht für Unsterblichkeit und Wiedergeburt und ist meiner persönlichen Nostalgie geschuldet“, so Küchenchef und Partner der Gekko Group Duc Ngo zur Namenswahl. Eine der prägendsten Figuren der jüngeren Berliner Gastronomieszene tischt eine spannende Mischung aus französischen und chinesischen Speisen auf: von Dim Sum (zehn bis 16 Euro) bis zum Filet Mignon & Foie Gras (34 Euro). „Ich bereite die traditionellen Gerichte meiner Tanten und Onkel zu – nur noch besser“, verspricht der in Hanoi geborene Halbchinese. Die 13-seitige Champagner- und Weinkarte im Golden Phoenix listet internationale Tropfen auf. Duc Ngo eröffnete 1999 mit dem Kuchi sein erstes Sushi-Restaurant in der Hauptstadt, weitere Restaurantkonzepte folgten wie das Madame Ngo und 893 Ryõtei. 2013 realisierte Ngo mit dem moriki das erste Projekt mit Urseanu und Rosen in Frankfurt, das von der New York Times zu den Places to go 2015 gewählt wurde. Den Aufenthalt im neuen Boutique-Hotel zum angenehmen Erlebnis machen 45 Mitarbeiter. Der Ton ist locker, aber nicht zu leger. Auf den in satten Farben mit Samtvorhängen eingerichteten Zimmern warten Überraschungen wie der „Provocateur Mode“: Mit einem Knopfdruck dimmt sich das Licht und Musik erfüllt den Raum. Es werden Bilder an die Wand projiziert, die das sinnliche Fotoshooting des Berliner Künstlers Kai Stuht zeigen. Fenster statt geschlossene Wände geben den Blick ins Bad frei. Produzenten aus der Region werden im Provocateur bevorzugt. So findet der Gast Schokolade von Erich Hamann aus dem Laden nebenan und Tikkiis Snacks der Freundinnen Sandra Schmidbauer & Rita Pant

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aus Berlin. Frisches Brot gibt es aus Jule´s Fränkischer Backstube schräg gegenüber. Geweckt wird der Gast im Provocateur zum Beispiel mit einem Hangover Frühstück (Zigarette, Kaffee, Vodka), Mao`s Morning Glory (Reisbrei, Hühnchen, Eiersalat, Gemüse, Kaffee oder chinesischer Milchtee, 13 Euro) oder mit einem Déjeuner Royal für 150 Euro (25 Gramm Imperial Gold Kaviar, Schottischer Lachs, Austern, Toast, Champagner, frischer Orangensaft und Kaffee). „Wir arbeiten im Roomers in Frankfurt und The Pure erfolgreich mit der Marketingorganisation Design Hotels™ zusammen und setzen das mit dem Provocateur in Berlin fort. Die Partnerschaft erstreckt sich auch über das SPG Programm von Starwood und das internationale Kundenbindungsprogramm Marriott Rewards“, erklärt Ronald Spicale und verzichtet bewusst auf die Sterne-Klassifizierungen: „Individuelle Lifestyle Hotels lassen sich nur schwer kategorisieren. Wichtiger sind Bewertungen und Bilder im Netz, wo sich der Gast vor Buchung informiert.“

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M A N AG EM EN T & M A R K E T I N G

T R EU EPRO G R A M M WA N U P

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Hoteltreue neu erfunden Wie kann ein einzelner Hotelier Business- und Freizeitreisende dazu bewegen, in sein Hotel zurückzukehren und deren Treue belohnen? Dieser Frage stellte sich Guillermo Vallet Millet und rief das Treueprogramm Wanup ins Leben. Einen Club, der es seinen Mitgliedern ermöglicht, Vorzüge in Hotels weltweit zu genießen. Im Interview gibt der Gründer und geschäftsführende Vorsitzende von Wanup einen Einblick in sein Programm.

Herr Vallet Millet, innerhalb der Reisebranche erschließt sich für Hoteliers eine immer bedeutendere Zielgruppe: die sogenannten „Millenials“, auch als Generation Y bekannt. Gemeint sind junge Menschen, die Reisen als Erlebnis betrachten – ganz gleich, ob sie als Geschäfts- oder Privatreisende unterwegs sind. Inwieweit verändert diese Entwicklung das Konzept von Hoteltreueprogrammen und wie können Hoteliers die Bedürfnisse dieses neuen Reisetyps bestmöglich adressieren? In der Tat bilden Millennials oder die Generation Y eine attraktive Zielgruppe für Hoteliers, die gerne und vor allem häufig verreist. Egal ob sie privat oder geschäftlich unterwegs sind – ihr Reiseverhalten unterscheidet sich laut einer Studie von PwC zum Thema Hoteltreue kaum (Anm. d. Red.: 2016 PwC. Consumer Intelligence Series “What’s driving customer loyalty for today’s hotel brands?”). So möchte diese Art von Reisenden ihren Aufenthalt als Erleb-

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Über jedes technische Endgerät haben die

Mitglieder Zugang zu

den Partnerhotels und dem Hoteltreueprogramm Wanup

nis gestalten und strebt in Sachen Unterkunft nach Individualität und Flexibilität. Das ist mitunter ein Grund, warum Sharing-Portale auch unter Geschäftsreisenden immer beliebter werden. Fakt ist: Hoteliers, die mit traditionellen Treueprogrammen Gäste an ihr Haus binden möchten, verlieren diese neue Generation von Travellern aus den Augen. Stattdessen sollten Hotels auf zeitgemäße Treueprogramme setzen, die Business- und Freizeitreisende gleichermaßen dazu bewegen, das Hotel erneut zu buchen und zugleich ihre Treue belohnen. Mit Wanup erfinden wir das Konzept Hoteltreue komplett neu, indem wir mittels Sharing Economy unabhängige Hotels mit etablierten Hotelketten in einer globalen Allianz vereinen. Auf diese Weise geben wir auch kleineren Häusern die Möglichkeit, die Bedürfnisse des modernen Reisenden zu adressieren und ihm die Vorteile eines der vielfältigsten Treueprogramme auf dem Markt zu bieten.


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I N TERVI EW GU ILLE R M O VALLE T M ILLE T

Fotos: Wanup

Was ist an dem Konzept von Wanup so besonders und wie unterscheidet es sich von anderen Hoteltreueprogrammen? Die herkömmlichen Programme sind oft an ein bestimmtes Haus oder eine Hotelkette gebunden, was deren Attraktivität insbesondere für die neue Generation von Reisenden einschränkt. Treue-Clubs funktionieren heute am besten, wenn sie über ein Portfolio von Hotels verschiedenster Destinationen und Preiskategorien verfügen und dadurch die Bedürfnisse von Reisenden möglichst breitgefächert ansprechen. Das Angebot unserer mehr als 400 Partnerhotels weltweit reicht von städtischen Boutique- und Business­ hotels bis hin zu Strandresorts, Landhäusern und sogar Burgen, so dass Geschäfts- und Freizeitreisende aus einer Vielzahl von Zielen auswählen können. Pro Zielort nehmen wir maximal 20 Prozent aller Gastbetriebe in unser Partnernetzwerk auf und stellen dadurch sicher, dass unsere Partnerhotels einem exklusiven Kreis von Anbietern angehören. Zudem bieten wir Hoteliers eine individuelle Beratung zum externen Markenimage inklusive Konvertierungstools wie beispielsweise SaaA, Microsites zur Optimierung ihres Website-Auftritts, Zugang zu Marketingkanälen sowie eine CRM-Software für eine bessere Kommunikation mit den Gästen. Wie profitieren Hoteliers und Reisende von diesem neuartigen Konzept? Für Reisende ist die Teilnahme kostenlos. Nach der Registrierung bei Wanup können Mitglieder über unsere Website, die Wanup-App oder direkt bei einem Partnerhotel buchen und erhalten je nach Mitgliederstatus attraktive Prämien – sogenannte WanupWinnings. Was in Sachen Hoteltreue bisher einmalig ist: Mitglieder sammeln ihre Treuepunkte als „TravelCash“ und sparen bei der nächsten Buchung bis zu sechs Prozent des Buchungsbetrags. Unsere Partnerhotels sind somit in der Lage, immer den günstigen Preis zu bieten – ein klarer Wettbewerbsvorteil!

Treueprämien,

sogenannte Wanup-

Winnings, können je

nach Mitgliederstatus zum Beispiel ein

Zimmer-Upgrade oder ermäßigtes/kostenloses Frühstück sein

Wie sieht das Geschäftsmodell von Wanup aus? Das Geschäftsmodell basiert auf Buchungsprovisionen, die zu 100 Prozent von Wanup-Mitgliedern generiert werden. Auf Basis unseres Sharing Economy-Modells bemessen wir die Provisionen unserer Hotels anhand der Anzahl neu gewonnener Mitglieder. Diese Gebühren für Hotels liegen zwischen sechs und neun Prozent und richten sich nach verschiedenen Aspekten wie beispielsweise der Mitgliedschaftsstufe oder den Reservierungswegen. Somit fallen deutlich niedrigere Provisionen an als bei den meis­ ten Online-Reisebüros. Für Buchungen von Gästen, die unserem Club direkt über das Partnerhotel beigetreten sind, entfällt die Provision. Die Mitgliedschaft für Hotels ist selbstverständlich kostenfrei.

geschäftsführender

Welche Anforderungen sollten Hotels erfüllen, um Teil des Wanup-Partnernetzwerks zu werden? Wir wählen unsere Partnerhotels sehr sorgfältig aus, um unseren Mitgliedern eine konstant hohe Qualität zu garantieren. Das bedeutet, dass ein potenzielles Partnerhotel festgelegte Qualitätsanforderungen erfüllen muss. Dazu gehören beispielsweise eine sehr gute Online-Reputation, die wir mithilfe verschiedener Online-Messverfahren feststellen, Top-Zustand des Hotels, exzellenter Kundenservice sowie weitere Angebote wie beispielsweise eine einwandfreie WLAN-Verfügbarkeit. Ganz gleich ob Geschäftsreise oder Urlaub – mit Wanup möchten wir den Aufenthalt in Hotels für Reisende wieder zu einem Erlebnis machen und gleichzeitig Hoteliers darin unterstützen, ihre Gäste mit einem modernen Hoteltreue-Club zum Wiederkehren zu bewegen. Mit unserem Start in der DACH-Region sind wir aktuell auf der Suche nach exklusiven Partnerhotels, die sich durch eine besondere Qualität auszeichnen und Teil unserer globalen Allianz werden möchten.

Wanup

www.wanup.com

Guillermo Vallet

Millet, Gründer und Vorsitzender von

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M A N AG EM EN T & M A R K E T I N G

FAC H - U N D FÜ H R U N GSK R Ä F T E

Etwa ein Zehntel der rund 12.000 Mit­

arbeiter der Victor’s

Unternehmensgruppe

sind Azubis. Fach- und Führungskräfte wer-

den sowohl im geho-

benen Hotelsegment

wie in der Altenpflege ausgebildet

Mehrgleisig denken Was tun gegen den Fachkräftemangel? Die Victor’s Unternehmensgruppe bietet dem Nachwuchs gleich mehrere Ausbildungen unter einem Dach. Petra Becker ist Direktorin Personal- und Qualitätsmanagement bei den Victor’s Residenz-Hotels und verantwortlich für die Victor’s Akademie. Im Interview mit Elena Winter spricht sie über die Vorteile eines breit gefächerten Ausbildungskonzepts und erklärt, wie auch Individualbetriebe davon profitieren können.

torin Personal- und Qualitätsmanage-

ment bei den Victor’s Residenz-Hotels und

verantwortlich für die Victor’s Akademie

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haben wir Kooperationen mit Hochschulen in ganz Deutschland geschlossen, durch die Bachelor- und Masterstudiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Hotellerie/Tourismus und Hotel- und Tourismusmanagement möglich sind. Wie erleben Ihre Auszubildenden diese Vielfalt? Die Auszubildenden empfinden es als sehr positiv, in einem großen Konzern zu arbeiten, sehen allerdings eher den Bereich, der ihren Neigungen und Wünschen entspricht. Der Umgang mit Hotelgästen ist – obwohl beide Bereiche mit Menschen und Dienstleistung zu tun haben – selbstverständlich ein anderer als mit Senioren. Ist ein Wechsel in einen anderen Ausbildungsbereich möglich? Jeder, der eine Ausbildung bei uns beginnt, muss diese auch in dem jeweiligen Bereich beenden. Man kann zum Beispiel nicht eineinhalb Jahre Hotelfachmann-Ausbildung auf eine weiterführende Pflegeausbildung anrechnen lassen. Nach einem erfolgreichen Abschluss ist ein Umstieg auf einen der anderen Bereiche aber möglich. Unsere dualen Ausbildungs­ angebote, zum Beispiel das Bachelor- oder MasterStudium Gesundheitsmanagement, sind dagegen sehr

Fotos: Victor’s Unternehmensgruppe, Fîa Haagen, Kirchgasser, Jennifer Weyland

Petra Becker, Direk-

Die drei Grundpfeiler der Victor’s Unternehmensgruppe sind der Pflegebereich, die Victor’s ResidenzHotels und der Bereich Verwaltung. Welche Möglichkeiten eröffnen sich damit für die Ausbildung Ihrer Mitarbeiter? Die drei unterschiedlichen Branchen machen die Arbeit bei der Victor’s Unternehmensgruppe für unsere insgesamt rund 12.000 Mitarbeiter generell sehr vielfältig. Aktuell beschäftigen wir 1.241 Auszubildende. Hier liegt der Hauptanteil von mehr als 1.000 Azubis im Pflegebereich, der Rest verteilt sich auf Hotel und Verwaltung. In der Pflege können Interessierte zwischen der einjährigen Ausbildung zur Altenpflegehilfskraft und der dreijährigen Ausbildung zur exa­ minierten Altenpflegefachkraft wählen. Ein duales Bachelor- oder Master-Studium ist in diesem Bereich ebenfalls möglich. Durch eigene Fachschulen gehen Theorie und Praxis bei uns Hand in Hand. Wer lieber in der Verwaltung tätig ist, kann sich bei uns zum Kaufmann oder zur -frau im Gesundheitswesen, für Büromanagement, Marketingkommunikation oder Informatik ausbilden lassen. Bei den Victor’s ResidenzHotels bieten wir die ganz klassischen Ausbildungen zur Hotel- und Restaurantfachkraft, zum Koch oder zur Köchin, zur Veranstaltungskauffrau oder -mann und zur Fachkraft im Gastgewerbe an. Außerdem


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I N TERV IE W P E T R A B E C K E R Inwiefern ist dieses Konzept auch auf Individualbetriebe zu übertragen? Welche Ansätze sind denkbar? Wenn ich an unsere zahlreichen Möglichkeiten denke, die wir im Ausbildungsbereich anbieten, kann ich Betrieben nur empfehlen: Weg von den klassischen Ausbildungsberufen wie Hotelfach, Koch und Restaurantfach – hin zu „neuen“ Berufen wie Bürofachmann oder Eventkaufmann! Eine Chance, gerade für junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit Migrationshintergrund, sind Berufe wie der Gehilfe im Gastgewerbe oder ein Trainee-Programm. Auch eigene Ausbildungen zum Servicemitarbeiter oder Einschulungen im Housekeeping, bei denen einzelne Prozesse in Form einer Kurzausbildung unterwiesen werden, sind empfehlenswert. Sie sollten meiner Ansicht nach etabliert werden, um die operativen Abläufe sicherzustellen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Noch dazu können manche Hotels – zum Beispiel solche mit Pflegeanbindung – auch bereichsübergreifend Arbeitsprozesse für die jeweiligen Zweige im Unternehmen anbieten.

PROFILE

n Zur Victor’s Unternehmensgruppe gehören über 120 Seniorenresidenzen wohl bereichsübergreifend angelegt – während der Studienphase werden sowohl Hotel als auch Pflegebereich in den praktischen Teilen als verpflichtende Einsätze vorgegeben. Hier ist allerdings das Ziel, Führungskräftenachwuchs zu generieren – keine Facharbeiter. Sehen Sie in Ihrem Ausbildungskonzept einen Ansatz, um dem Fachkräftemangel in der Hotelbranche entgegenzuwirken? Der Fachkräftemangel ist sowohl in der Hotellerie als auch in der Pflege sehr hoch und es gilt generell, Auszubildende zu akquirieren, zu begeistern, zu coachen und zu halten. Ein breit gefächertes Ausbildungskonzept sehen wir vor allem als Sicherheit, nicht als Möglichkeit.

mit 19.000 Wohn- und Pflegeplätzen sowie 13 Hotels in Deutschland mit über 1.500 Zimmern n Das Leistungsportfolio der Hotels richtet sich an Tagungs- und Geschäftskunden ebenso wie an Freizeitgäste n Zehn der Victor’s Residenz-Hotels sind als Häuser der First-ClassKategorie klassifiziert. n Das Flaggschiff der Gruppe ist das Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg, Fünf-Sterne-Superior, in Perl-Nennig im Saarland n 2010 eröffnete die Unternehmensgruppe mit dem Urlaubsdomizil Victor’s Portugal Malveira-Guincho bei Lissabon den ersten Hotelstandort im europäischen Ausland n Mitarbeiterzahl der Gruppe insgesamt: 12.000 n Jahresumsatz: über 600 Millionen Euro n www.victors-unternehmensgruppe.de

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M A N AG EM EN T & M A R K E T I N G

FAC H - U N D FÜ H R U N GSK R Ä F T E: N E W S

Wer zahlt die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung? Welche Gemüsesorten wachsen im Dezember auf unseren Äckern? Antworten auf diese und andere Fragen sollten Auszubildende in Gastronomie und Hotellerie kennen. Bei der Azubi-Challenge der Upstalsboom-Gruppe haben sich 55 von ihnen auf spielerische Art durch den Lernstoff geklickt – mithilfe der Quiz-App azubi:web. Sie bietet die relevanten Fragen für die Ausbildung verschiedener Berufe des Gastgewerbes im Internet an. Beim Wettbewerb sollten die Auszubildenden diese Fragen zwar jeweils für sich beantworten, gleichzeitig ging es aber auch um den Teamgeist. In sieben Hotels sammelten die Auszubildenden jeweils ihre Quiz-Punkte. Die erfolgreichste Gruppe gewann einen Ausflugstag. „Die Idee, etwas Tolles im Team zu planen und zu erreichen und dieses Gefühl auf dem Weg zum Ziel noch zu verstärken,

Foto: Upstalsboom

Teamgeist und Lerneffekt per App

stand im Mittelpunkt“, erklärt Geschäftsführer Bodo Janssen. Gleichzeitig stieg die Motivation bei den Auszubildenden, sich mit dem Prüfungsstoff zu befassen. www.upstalsboom.de

Siegerehrung der

Azubi-Challenge beim AzubiDay mit Gewin-

nern und Repräsentanten von azubi:web

Mit Abitur ins Hotelmanagement Die Wirtschaftsschulen für Hotellerie,

­Gas­tronomie, Handel (WIHOGA) in Dortmund bilden Fach-

und Führungskräfte für die Branche aus

Mehr Praxisbezug, mehr Motivation: Daran glaubt die Hotelfachschule WIHOGA Dortmund. Abiturienten bietet sie ab dem 30. August 2017 wieder eine zweijährige Berufsausbildung und damit den direkten Weg ins Hotelmanagement: Der Bildungsgang mit dem Abschluss „Staatl. gepr. Kaufmännische/r Assistent/in“ mit der Ausrichtung Hotelmanagement ermöglicht einen Berufsabschluss nach Landesrecht. Ganz im Stil eines dualen Studiums wird die Theorie verzahnt mit fünf vierwöchigen Praktikumsphasen in einem Hotelbetrieb. Hierzu kooperiert die Schule mit Betrieben in ganz Deutschland. Bei der Auswahl und Absolvierung der Praktikumsphasen bekommt jeder Schüler ein persönliches Coaching. Außerdem auf dem Programm: Betriebsbesichtigungen, Podiumsdiskussionen, Messebesuche und andere branchenbezogene Events. Eine weitere Besonderheit ist die Erstbelehrung

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Foto: WIHOGA

und Dienstleistungen

nach §43 Infektionsschutzgesetz, die als Voraussetzung für lukrative Nebenjobs in der Gastronomie gilt. Auch eine Service- und Etiketteschulung in den Räumen der Hotelfachschule ist Teil des Bildungsgangs und erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung und Karriere. Weitere Unterrichtsfächer sind Betriebswirtschaftslehre, Marketing, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsinformatik und Revenue-Management. Gegen Ende der zweijährigen Ausbildung finden Prüfungssimulationen und eine einwöchige Vorbereitung auf die schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen statt. Interessenten können jederzeit im Schuljahr am regulären Unterricht teilnehmen, um die verschiedenen Lehrkräfte und Fächer kennenzulernen und sich mit anderen Schülern auszutauschen. Weitere Infos und Anmeldungen unter www.wihoga.de/hma.


Vielfalt ist unser Programm

Objekteinrichtungen für die Gastronomie • • • • • • •

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STACK CHAIR GMBH Objekteinrichtung Carl-Zeiss-Straße 8 -12 D 49811 Lingen-Baccum Telefon: +49 (0) 5 91/96 49 77-0 Telefax: +49 (0) 5 91/96 49 77-99 Mobil: +49 (0) 1 72/53 10 930 E-Mail: info@stackchair.de

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FR Ü H S T Ü C K & B R U N C H

Eipro Eifix Schlemmer Rührei

best müsli Amaranth-Beeren Müsli

Eipro Peggys

Mini Babybel

Milram Food-Service Quarkdesserts Aryzta Hiestand Müsli Brötchen

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Vandemoortele Himbeer-Knusper-Riegel

Resch & Frisch Genuss mi


it Plus

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frischli Buttermilch Erzeugnis

Entspannter Start in den Tag Wachstumstreiber Frühstück: Die erste Mahlzeit des Tages ist einer der Gewinner im Außer-HausMarkt und damit ein echter Wachstumstreiber für Gastronomen und Hoteliers – dies ist ein Ergebnis der „Nestlé Studie 2016 – So is(s)t Deutschland“: Demnach stieg die Zahl der insgesamt außer Haus verzehrten Frühstücke zwischen 2010 und 2014 um knapp 143 Millionen. Inspiration für Frühstück

Fotos: Die genannten Unternehmen

und Brunch von Maren Bielecke Im Land mit der größten Brot- und Brötchenvielfalt sind Gäste hierzulande an ein entsprechend breites Angebot gewöhnt – und wollen dies unter Umständen auch außer Haus. Convenience-Anbieter Aryzta Food Solutions hat passend dazu vier neue Brötchen und Baguettes im Angebot. Unter anderem die Brötchenvariation Solène der Marke Coup de pates: verschiedene Sorten im Mini-Format und in den Sorten Mais-, Land-, Oliven- und Tomate-Basilikum-Brötchen. Mit dem neuen Müsli Brötchen der Marke Hiestand werden zwei beliebte Frühstückskomponenten zusammengebracht. Der Teig ist mit Rosinen, Walnüssen und Honig angereichert, zusätzlich ist das Brötchen mit Flocken aus Gerste, Hafer, Roggen, Mais, Sonnenblumen- und Haselnusskernen bestreut.

Auf Genuss mit Plus setzt Resch&Frisch: Die Produkte des so bezeichneten Sortiments leisten Mehrwert für die bewusste Ernährung von Gästen: vom VollkornKipferl ohne Weizen bis hin zum Balance-Weckerl zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks. Neu sind der Bauernbua und das Waldstaudenroggenbrot. Beide sind weizenfreie Vollkornprodukte. Das letztgenannte Brot ist mit Leinsamen bestreut und bietet einen intensiven Geschmack durch den Anteil an Waldstaudenroggen. Der Bauernbua besteht aus Roggenvollkornmehl. Das rustikale Brötchen mit ausgeprägter Kruste passt zu herzhaftem Käse, Wurst und Speck. Beide Roggenprodukte haben durch das Vollkornmehl einen hohen Ballaststoffgehalt. Die Croissants von Dr. Oetker Professional überzeugen durch vollen Buttergeschmack, eine gelingsichere

Zubereitung und den Plunderteig. Verschiedene Füllungen, eine Midi-Ausführung und eine fertiggebackene Mini-Variante mit hohem Butteranteil gibt es. Die Neuheiten kommen wieder von Wolf Butter­Back, dem Kooperationspartner von Dr. Oetker Professional: Die gefüllten Croissants Royal werden wahlweise durch eine Erdbeer- oder Aprikosenfruchtfüllung mit hohem Fruchtanteil von 60 Prozent, einer gekochten VanilleCreme oder einer Nuss-Nougat-Füllung veredelt. Da Croissant und Aufstrich in einem Produkt vereint sind, sind sie auch für das Frühstück unterwegs geeignet. Nach dem Backen bleiben die Croissants lange frisch.

Knackig und körnig

Ob für einen genussvollen Start in den Tag oder den Kick zwischendurch – der Himbeer-Knusper-Riegel von Vandemoortele ist ein Butterplunder mit sichtbarer Himbeer-Füllung und knusprigem Körner-Topping. Dazu kommt die Dekoration aus einem Körnermix mit Buchweizensamen, Hafer- und Roggenflocken sowie Sonnenblumen- und Kürbiskernen. Der Riegel beinhaltet natürliche Aromen und ist daher frei von Farb- und Konservierungsstoffen, Antioxidantien, Geschmacksverstärkern, Schwefelstoffen oder Süßungsmitteln. Dank der praktischen Form und der tropffreien Füllung eignet er sich auch für den To-Go-Verzehr. Das Unternehmen best müsli bietet Müslis und Frühstücksflocken für nahezu jeden Geschmack: ob bio, laktose- oder glutenfrei, weniger süße oder crunchige Mischungen, ob Bircher, Schoko, Früchte, Karamell, Cappuccino oder Kokos. Zum Angebot des Unternehmens gehören auch Präsentationssysteme wie

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Dr. Oetker Professional Nuss-Nougat Croissant

Müsliglück Sortiment

Müslibars und es stellt seinen Kunden Produktpässe zur Verfügung, die damit ihre Gäste über die enthaltenen Inhaltsstoffe aufklären können. Auch im Sortiment: der Müsli-Becher to go. Dieser ist vollständig biologisch abbaubar, kann individuell mit Kundenlogos gestaltet werden und so beispielsweise in Hotel und Betriebsrestaurant zum Einsatz kommen.

oder auch fruchtige Zutaten in knusprigen, kernigen und feinen Variationen. Haferflo­ cken sind der elementare Bestandteil der Kreationen. Diese beinhalten einen hohen Anteil an Magnesium und ungesättigten Fettsäuren sowie dem Spurenelement Selen. Zum Sortiment gehören beispielsweise die Sorten Affenbande, Schneewittchen und die 7 Ähren sowie Naschkatze.

Die Seeberger-Marke Müsliglück bietet Müslis in den Kategorien knusprig, kernig und fein. Man setzt auf schokoladige

Belegen, Streichen, Snacken und Co.

Beim morgendlichen Kaffee können Betriebe punkten, die nicht nur klassischen

Deftig oder süß

Bananenbecher mit Schokosplits Für zehn Portionen: Fünf Bananen in Scheiben schneiden und je eine halbe Banane auf dem Dessertglasboden platzieren. Anschließend 625 Gramm Gastro Vanillaquark mit 3 EL Kakaopulver glatt rühren und die Bananen mit dem Quarkdessert bedecken. 50 Gramm Schokosplits unter 625 g Gastro Fruchtjoghurt Banane heben und das Glas damit auffüllen. Zum Schluss mit Schokosplits dekorieren.

Omelette Bavaria blu Für zwei Omeletts: 100 g Bavaria blu mit 2 EL Milch in einer beschichteten Pfanne bei schwacher Hitze schmelzen lassen. Vier Eier verschlagen und mit gemahlenem Pfeffer würzen. Zwei Vollkorntoasts toasten. Eine Tomate und eine halbe Salatgurke in Scheiben schneiden. Die fertigen Toasts jeweils mit einem Salatblatt, Tomaten- und Gurkenscheiben belegen. Salzen und pfeffern. Sobald der Bavaria blu in der Milch cremig geschmolzen ist, die verschlagenen Eier darüber gießen und das Omelette bei mittlerer bis starker Hitze und geschlossenem Deckel fertig stocken lassen. Mit Kresse garnieren und zusammen mit dem Toast servieren.

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Filterkaffee, sondern verschiedene Kaffeespezialitäten mit aufgeschäumter Milch anbieten. frischli bietet dafür Milch in UHT-Qualität und Kaffeesahne an. Seit der Zusammenlegung der Vertriebsaktivitäten mit der Sahnemolkerei Wiesehoff ist dieser Bereich noch mehr gewachsen, sodass auch frische Milchprodukte wie Joghurt und Dickmilch angeboten werden. Eine gute Alternative oder Ergänzung zum typischen Orangensaft bietet das Buttermilch Erzeugnis, mit dem schnell und einfach auch ein Buttermilch-Smoothie gezaubert ist. Arla Buko hat sein Sortiment für den Großverbraucher- und Außer-Haus-Markt überarbeitet. Neben der neuen Variante Feine Kräuter im 1,5 Kilogramm-Eimer gibt es die Naturvariante Der Sahnige nun nicht mehr nur im großen Drei KilogrammEimer, sondern auch in der kleineren 1,5 Kilogramm Einheit. Abgerundet wird die Range durch den 1,5 Kilogramm Eimer ­Balance. Das Sortiment bietet eine Vielzahl an Verwendungsmöglichkeiten: Durch seine streichzarte Konsistenz und der frischen Note eignet sich Arla Buko Balance beispielsweise insbesondere als Aufstrich für Bagels und Sandwiches. Seit nunmehr 40 Jahren überzeugt der Klassiker Mini Babybel mit seiner SnackGröße und dem Geschmack – auch im Außer-Haus-Markt, ob zum Snacken oder am Frühstücksbüfett. In den Sorten ­ Original, Light und Emmentaler Art ist er reich an Kalzium und Proteinen, enthält weder künstliche Aromen oder Farbstoffe noch deklarationspflichtige Zusatzstoffe und ist laktosefrei. Alle Mini Babybel sind außerdem vegetarisch, da sie zu 100 Prozent mit mikrobiell erzeugtem Lab hergestellt werden. Die kleinen, runden Käsehäppchen bieten effizientes Handling.


29 Tulip Bacon

Als Vollsortimenter bietet Milram Food-Service eine breite Palette an Käse und Milchprodukten für das morgendliche Büffet. Für kalorien- und fitnessbewusste Gäste hat das Unternehmen neben cremigem Magerquark zum Beispiel körnigen Frischkäse im Angebot. Mit seiner Struktur bietet er vielseitigen Genuss – ob herzhaft oder süß, als Belag für Brötchen und Croissants, als Ergänzung zum Obstsalat oder in Kombination mit frischen Kräutern. Auch an Schnittkäse bietet Milram Food-Service ein breites Sortiment unterschiedlicher Größen und Geschmacksrichtungen, das auf die verschiedenen Bedürfnisse im Außer-Haus-Markt abgestimmt ist. Zur Auswahl stehen milde bis würzige Sorten sowie Varianten mit Kräutern und Gewürzen. Zeitsparend und praktisch sind etwa die vorgeschnittenen Scheiben von Gouda, Edamer und Maasdamer. Starke Impulse versprechen auch die Spezialitäten wie Burlander, Müritzer oder Sylter, die der Gast bereits aus dem Lebensmitteleinzelhandel kennt.

Ei und Speck

Das Eifix Schlemmer Rührei von Eipro wird aus frischen, kontrollierten Eiern nach hohem Qualitätsstandard ohne Geschmacksverstärker, Konservierungs- oder Farbstoffe hergestellt. Durch das aseptische Abfüllen in Tetra Briks ist das Produkt lichtgeschützt, lange haltbar und sicher. Da es gewürzt und mit Sahne verfeinert ist, kann es direkt zubereitet werden. Der Drehverschluss macht das Handling einfach, sauber und erleichtert die Dosierung. Mit Peggys bringt Eipro das Spiegelei mit weichem Dotter und das weichgekochte Frühstücksei ins gastronomische Angebot zurück. Peggys sind pasteurisierte Eier in der Schale, die frei von gesund-

WEB n www.arlafoods.de n www.aryztafoodsolutions.de n www.bel-foodservice.de n www.bergader.de (Bavaria Blu) n www.best-muesli.de n www.derapfelsaft.de (Peter Pauli) n www.eipro.de n www.frieslandcampina.com

n www.frischli.de n www.milram-food-service.de n www.muesliglueck.de n www.oetker-professional.de n www.resch-frisch.com n www.tulip.de n www.vandemoortele.de n www.wiberg.eu

heitsgefährdenden Bakterien, lebensmittelsicher und natürlich im Geschmack sind. Und was passt zum Ei? Bacon! Die kross gebratenen, dünnen Bauchspeckscheiben sind die klassische Ergänzung zum Rührei. Etwa von Tulip. Für ihre Herstellung wird Schweinefleisch eingesetzt, das schonend verarbeitet und mild geräuchert wird. Bestehende Qualitätsrichtlinien und ständige Kontrollen sorgen laut Unternehmensangaben für Produktqualität. Damit der Bacon immer frisch und im Handumdrehen serviert werden kann, bietet Tulip die klassischen Scheiben nicht nur als Großgebinde, sondern auch praktisch aufgefächert auf Backpapier an. Jede Lage kann einzeln entnommen, direkt auf ein GN-Blech gelegt und geröstet werden.

Obst als Saft und zum Abschmecken

Für viele Gäste steht auch Saft ganz oben auf der Wunschliste für ein ausgewogenes Frühstück. Jener aus der Mosterei der Peter Pauli Streuobstmanufaktur ist nicht nur natürlich, sondern steht für ein ganzheitliches Anliegen und ist nun auch in der Gastronomie angekommen. Bei Peter Pauli entsteht regionales Slow Food aus der Eifel, inspiriert von Obstbauern aus der Normandie: Alte Obstbäume und -sorten sowie Bienen werden gepflegt, die Früchte behutsam verarbeitet und gelagert, damit Faulstellen und Schimmel gar nicht erst entstehen. Das Ergebnis ist ein cold pressed Saft mit Superfood-Power: Der Apfelsaft, Der Birnensaft und die Varianten aus Steinobst kommen ohne Zucker und Zusätze aus. Johannis-, Brom-, Heidel- und Himbeeren – Wiberg Berry Sun ist der Newcomer im Sortiment mit der süßen Frische von Waldbeeren. Es vereint den natürlichen Beerengeschmack mit einer intensiven Farbgebung und eignet sich somit nicht nur für kalte Süßspeisen, sondern auch für Joghurt und Quark am Büffet, zum Dekorieren und Abschmecken.

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K A FFEE T R EN DS

Fotos: Die genannten Unternehmen

Mixgetränke mit Espresso machen Furore (von links nach rechts): Old Cuban Espresso, Koffie Advocaat, Pumpkin Coffee, Touch of Africa , Affogato Pesca und unten Espresso Espuma

Mit stilvollem Geschirr rücken die Röstereien ihre Marken gegenüber den Gästen im Gastgewerbe mehr denn je gezielt in den Fokus

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Origins, Drinks und Markenpräsenz Ob zu Hause oder im Gastgewerbe – für viele Menschen ist ein Tag ohne Kaffee oder die Spezialitäten, die man auf seiner Basis zubereiten kann, nicht perfekt. Und mit 162 Litern pro Kopf im Jahr erreicht der Konsum in Deutschland noch immer einen Spitzenwert. Was ist aktuell angesagt? Die Kaffeepartner der Gastronomie und Hotellerie zeigen einige Trends auf. Von Hans-Herbert Seng „Gastronomen sind immer auf der Suche nach neuen, hochwertigen Produktqualitäten und Zeremonien, die sie ihren anspruchsvollen Gästen anbieten können“, ist aus dem Hause J.J. Darboven zu vernehmen. Klar, dass damit vor allem die Rückkehr zum Filterkaffee und zur Handbrühmethode gemeint ist, verbunden mit sortenreinen Länderkaffees und darauf aufbauenden Premiumkonzepten. Dazu gehört die 2016 erstmals vorgestellte ID-Linie, die nunmehr auf sechs Single Origins erweitert ist, und die beachtenswerte Lifestylelinie Sansibar Caffè Filtro. Individuelle Lösungen also, erfolgreich ergänzt um bio- sowie fairtrade zertifizierte Sorten. Was gleichermaßen auch für D ­ allmayr und Heimbs gilt. Klaus Rödel, Geschäftsführer Heim-

bs Kaffee: „Immer mehr Verbraucher interessieren sich dafür, woher ihr Kaffee stammt und wie er hergestellt wurde.“ Er verweist ebenfalls auf Spezialitätenkaffees wie D ­ allmayr Grand Cru oder Heimbs Pure Origins, also auf Kaffees „mit einzigartigen Geschichten“. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass Dallmayr pro Jahr zwei klassische Röstkaffees der Grand Cru Linie als Aktionsprodukte für die Zubereitung in der French Press Kanne vermarktet. Man möchte damit noch mehr Kaffeefreunde für dieses vielfältige Aromenspiel gewinnen und zu Impulsbestellungen anregen. Die könnten darüber hinaus auch auf Cold Brew ausgerichtet sein. Laut Kathrin Hauser, Schulungsleiterin der Dallmayr Academy, gibt es bereits einige professionelle Konzepte, „die Cold

Brew in verschiedenen Ausführungen – abgefüllt in Flaschen oder frisch gezapft – anbieten“. ­Eine Steigerung wären schließlich kreative Kaffeecocktails, wie Azul sie für I.O seit gut einem Jahr propagiert oder wie sie jetzt von Jacobs Douwe Egberts ( JDE) promotet werden. Und dann haben wir da noch das perfekt auf den jeweiligen Espresso oder Kaffee abgestimmte kulinarische Food Pairing. Nespresso Business Solutions hat diesen Trend für seine Kapselspezialitäten aufgegriffen. Man befindet sich damit in bester Gesellschaft mit Varesina Caffè als „Inbegriff italienischer Kaffeekultur“. Das Familienunternehmen ist seit kurzem in Deutschland mit seinem edlen Espressosortiment Richtung Gastgewerbe aktiv.

Nicht minder apart präsentiert sich das Zubehör für die Handfilterung und den Service eines Cold Brew als angesagte Varianten des Kaffeegenusses

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Sortenreine Länderkaffees

Sortenreine Länderkaffees sind auf dem Vormarsch. Zu den mit ihnen umgesetzten Genusskonzepten – gerne im Rahmen der aktuellen Handfiltermethoden – gehören außergewöhnliche Sorten, vornehmlich Arabicas. Darunter zum Beispiel:

• Brasil Yellow Bourbon (schokoladig, fruchtig), Kenya Gatomboya (intensiv

nach dunklen Früchten, schwarze Johannisbeere, schwarzer Tee) und Costa Rica Jaguar Honey (Noten von Pflaume, Brombeere, Schokolade, Akzente von Honig und Rohrzucker) von Azul. • Crema d’Oro Kolumbien (Aromen von Jasmin, im Geschmack rote Trauben und Schokolade) als Selektion des Jahres von Dallmayr, der Beginn einer Serie, denn Jahr für Jahr kommt die Selektion aus einem anderen Kaffeeland. • ID Origins von J.J. Darboven mit inzwischen sechs Ausprägungen, darunter drei brandneu: Brasil (würzig, leichte Nuss-, Fruchtnoten, sanfte Süße), Colombia (würzig, leichte Schokoladennote, etwas Säure) und India (kräftig, ein Hauch dunkle Schokolade), letzterer ein Robusta. • Tansania Range von Heimbs – als Caffè Crema (samtig, leichte Schokoladennote, Karamellgeschmack), Espresso (blumig-fruchtig, Note von Zitrus und Jasmin, süßer Nachklang) und Röstkaffee (lebhafte Aromen von Zitrus und reifen Früchten). • Single Origin Peru (süßlicher, mittelschwerer Körper, nussige Würze) und Single Origin Äthiopien (leichter Körper, florales Aroma mit Zitrusanteilen) von Seeberger. • ¡Tierra! Brasile als Espresso (weich, süß, vollmundige Karamell- und Nussnoten) und ¡Tierra! Tanzania (süß-fruchtig, dezente Säure) als Filterkaffee von Lavazza. • Pure Origin Grands Crus in Kapseln von Nespresso Business Solutions: Lungo Origin Guatemala (intensive Fülle, trockene und malzige Getreidenoten), Espresso Origin Brazil (sanft und mild, süße Getreidenote), Ristretto Origin India (Kakao- und pflanzliche Noten, würziges Bouquet von Nelken, Pfeffer, Muskat). Guatemala und India verbinden Arabicas mit etwas Robusta.

Präsenz und Dynamik

Nun serviert man Kaffee auch nicht mehr einfach nur in irgendeiner Tasse oder Kanne, sondern setzt die zahlreichen Spitzenqualitäten visuell stilvoll in Szene. Kaum eine Rösterei verzichtet auf attraktive Verkaufsförderungsmaterialien wie geschmackvolles Geschirr oder Serviceschürzen, inzwischen erweitert um apartes Zubehör für die Handfilterung und auch zur Forcierung von Cold Brew. JDE präsentiert sogar einen Piazza d’Oro Taste Navigator mit den Geschmacksprofilen der vier Blends, der sicher durch deren Genusswelten führt und den Gastgeber dabei unterstützt, jeden Kaffeewunsch zu erfüllen. Überhaupt rückt das gesamte Erscheinungsbild einer Marke noch stärker ins Blickfeld von Gastronomen, Hoteliers und ihren Gästen. „Aufbruch zu neuen Horizonten“ heißt es in diesem Zusammenhang bei Azul zum komplett neuen Unternehmensauftritt, vom Firmenlogo bis zum Packaging bei den Kaffees. Die Neuausrichtung soll die Marke nicht nur emotional aufladen, sondern durch ein geschärftes Profil die Bekanntheit und Wiedererkennbarkeit in der Branche stärken. Geschäftsführer Jörg Bieß: „Azul wird jünger, frischer und moderner. Der neue Auftritt spiegelt nicht nur unsere weltoffene, dynamische Firmenphilosophie besser wider, er erleichtert dem Gast zusätzlich die Identifikation mit der Marke.“

Kräftige Drinks

Mixgetränke mit Kaffee oder Espresso können noch mehr Fans finden, wenn sie mit ihrer Zusammensetzung und der Art ihrer Präsentation verführerisch das Verlangen steigern. Mario Ippen, Inhaber der Bremer Lemon Lounge, hat beispielsweise im Auftrag von Azul Cocktails kreiert. Im Old Cuban Espresso trifft I.O espresso intenso auf Champagner, im Espresso Espuma

Sortenreiner Länderkaffee bleibt weiterhin Trend

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Varesina Caffè steigt

neu in das Kaffeege-

schäft mit dem deutschen Gastgewerbe ein, Carroux Caffee erweitert seinen

Kundenstamm über Hamburg hinaus in das restliche

Bundesgebiet, CocaCola­forciert gezielt das Produktsorti-

ment seiner Kaffeemarke Chaqwa

auf Karamellmilch, ein Piccolo wird als Espresso-Shot (Ristretto) zubereitet. Der nussig-milde Pumpkin Coffee verbindet I.O la crema mit Kürbispüree. Kreationen von JDE nennen sich Affogato Pesca, Koffie Advocaat, Touch of Africa. In den Affogato Pesca gehören Pfirsichsorbet und Piazza d’Oro Espresso Amabile, in den Koffie Advocaat Piazza d’Oro Espresso Intenso, Eierlikörschaum und Schokoraspel, in den Touch of Africa Espresso Doppio aus Piazza d’Oro Espresso Forza, Amarula Espuma und Macadamianüsse.

Spezielle Konzepte

Zum Schluss noch zwei spezielle Konzepte: Das Hamburger Traditionsunternehmen von Ulrich Carroux ist seit 18 Jahren mit Carroux Caffee im Geschäft und beliefert inzwischen über die Grenzen der Hansestadt hinaus nicht nur Privatkonsumenten. Zu den bundesweiten Kunden gehören mittlerweile Top-Res­taurants, Hotels und niveauvolle Großkantinen. Jährlich verzeichnet die Manufaktur ein Wachstum von zehn bis 20 Prozent und verkauft bis zu 50 Tonnen ihres Premiumkaffees. Im Angebot sind die Crema-Mischung (ausschließlich Arabica) sowie die Sorten Java Jampit, Maragogype und Ethiopia Yirgacheffee als helle Filterröstung. Nicht zu vergessen der Espresso mittlerer

WEB n www.azul.de n www.carroux.de n www.chaqwa.de n www.dallmayr.de n www.darboven.com n www.heimbs.de

n www.jde-professional.de n www.lavazza.de n www.nespresso.com/pro n www.seeberger.de n www.varesinacaffe.com

Röstung aus 80 Prozent Arabica und 20 Prozent washed Robustas, vom Magazin Der Feinschmecker als bester Espresso Hamburgs ausgelobt. Das zweite Konzept bezieht sich auf die Kaffeemarke Chaqwa von Coca-Cola. Der Getränkehersteller bietet damit ein Produktsortiment, mit dem alle tagtäglich getrunkenen Kaffeespezialitäten wie die klassische Tasse Kaffee, Milchkaffee, Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato zubereitet werden können. Die wichtigsten Stärken des Angebots sind – laut Unternehmen – „der exzellente Geschmack und ein breites Produkt­sortiment“. Insgesamt gibt es 22 verschiedene Artikel. Dazu gehören jeweils in verschiedenen Packungsgrößen Chaqwa ganze Bohne in den Varianten Café Crema, Espresso und Spezial, der gemahlene Röstkaffee Chaqwa Classic sowie ein Angebot für Heißgetränkeautomaten. Unverzichtbar sind natürlich die passenden Tassen und Gläser in verschiedenen Größen. Von Beginn an setzt das Unternehmen auf persönliche Kundenbetreuung durch den lokalen Außendienst, attraktive Verkaufsförderungskonzepte und technischen Service.

Alpro ‘for professionals’ Wir lieben Kaffee!

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BA R T R EN DS

Kein Dresscode. Kein Zwang. Nur Genuss. Im August 2015 eröffnete André Pintz mit gerade einmal 29 Jahren mit seinen Partnern das Imperii in Leipzig. Wer typische „Schirmchen-Cocktails“ erwartet, ist hier jedoch falsch. Hinter seinem Tresen zeigt Pintz den Leipzigern Barkultur auf höchstem Niveau. Nina Bruckmann sprach mit ihm über aktuelle Trends an der Bar.

Bei André Pintz und seinem Team genießen die Gäste außergewöhnliche Drinks, eine Auswahl von Spirituosen aus aller Welt sowie facettenreiche und moderne Gerichte der neuen deutschen Küche

Bei Ihnen findet man sowohl klassische Cocktails als auch experimentelle Eigenkreationen. Können Sie bei Ihren Gästen einen Trend in eine Richtung erkennen? Welche Zutaten landen aktuell besonders häufig im Shaker? Klassische Cocktails sind aktuell sehr gefragt. Aber der Trend

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geht immer weiter zum Experimentellen oder kleinen Abwandlungen von Klassikern. Auch hausgemachte Infusionen oder speziell hergestellte Liköre und Sirupe finden immer einen Weg in den Drink. Man liest viel über moderne Verfahren an der Bar: Sous-Vide, Rotationsverdampfer oder allerlei Infusionen aus ungewöhnlichen Dingen. Läuft man so nicht Gefahr, Drinks zu verkomplizieren? Dass es schnell zu kompliziert für den Gast wird, ist wahr. Manche fühlen sich überfordert von allzu schwierigen Beschreibungen in der Karte. Einfache Verfahren wie Cold Drip oder Aging in Flaschen kann man dem Gast jedoch schnell erklären, oder bei selbst hergestellten Zutaten kann man die Idee dahinter vermitteln und probieren lassen. Wie schätzen Sie die Barkultur in Leipzig ein? Sind die Leipziger experimentierfreudig? Leipzig wird immer internationaler und weltoffener. Die Gäste

Fotos: Claudia Scheffler, Imperii, Kaffee Gin

Herr Pintz, beim Blick in die Barkarte des Imperii fallen sofort die außergewöhnlichen Namen und Beschreibungen Ihrer Kreationen ins Auge. Wie kamen Sie auf diese Idee und welchen Gedanken verfolgen Sie damit? Durch viele Reisen hatte ich glücklicherweise die Möglichkeit, mir die internationale Barwelt anzuschauen und konnte so sehr viel in Sachen Herstellung, Präsentation und Ideenumsetzung lernen. Der Gedanke dahinter war von Anfang an, weltoffen zu sein und den Gästen in Leipzig etwas Neues zu bieten. Was bei Drinks nicht nur auf Geschmack abzielt, sondern auch auf Sinne wie Optik und Haptik an verschiedenen Gläserarten und -formen.


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I N TERV IE W AN DR É P IN TZ wollen etwas anderes und besonderes im Bereich Drinks, aber auch beim Food. Wir können wunderbar mit unseren Gästen experimentieren und beraten sie auch dementsprechend. Und was trinken Sie selbst am liebsten? Einfach gehaltene oder eher außergewöhnliche Drinks? Selbst trinke ich am liebsten klassische, aussagekräftige Drinks wie einen Bijou aus Gin, Wermut und Kräuterlikör. Manchmal experimentiere ich aber auch gern und lasse mich überraschen, wenn Kollegen und Freunde mir einen neuen Drink präsentieren. Kommen auch Gäste zu Ihnen, die sagen: „Mir geht es heute so und so, mischen Sie mir doch einfach mal was“? Das haben wir sehr oft, aber so einfach ist das leider nicht. Verschiedene Ansatzpunkte – die Spirituose, ob kräftig, leicht, viel oder wenig Säure – braucht man schon. Aber mit einem guten Beratungsgespräch lässt sich sehr schön mit dem Gast zusammen eine Richtung finden. Das Imperii ist nicht nur Bar, sondern auch Restaurant. Inwieweit haben sich Bar- und Foodmenü gegenseitig inspiriert? Beziehungsweise, was stand zuerst: die Speise- oder die Getränkekarte? Beides hat sich zusammen entwi­ckelt. Es war eine Mischung vom Klassischen, aber auch Experimentellen, die wir ins Glas und auch auf den Teller bringen wollten. Aktuell erar-

beiten wir neue Kartenkonzepte, bei denen beide Bereiche noch mehr zusammenfließen. Beispielsweise wird es Drinks mit sogenannten „Shrubs“ (Fruchtessige) geben, die wiederum in der Küche ihren Einsatz als Salatdressing finden. Werden Sie oft gebeten, Drinks zu Speisen zu empfehlen? Oder werden von Ihrem Team schon bei der Bestellung Empfehlungen zu passenden Drinks ausgesprochen? Das kommt sehr oft vor. Viele Gäste suchen nach begleitenden Drinks zu ihrem Essen oder den passenden Drink danach. Auch aufeinander abgestimmte Drinks, die in einer bestimmten Reihenfolge serviert werden, sind stark gefragt. Die letzten Jahre hat Gin eine Renaissance erlebt. Flacht der Trend langsam ab und gibt es eine neue Spirituose, die derzeit besonders beliebt ist? In der Barwelt flacht dieser Trend sehr ab. Bei den Gästen ist Gin allerdings noch immer sehr gefragt. Aber auch da gilt es, gut zu beraten

Abgefahren! Rum, Gin und regional – Bartrends, die André Pintz im Interview anspricht. Wie wäre es mit diesen beiden Neuheiten? Im Spreewald Rum brennen? Wieso nicht! Das einzigartige Mikroklima des Spreewalds bietet beste Voraussetzungen für die Fassreifung von Spirituosen. Mit ihrer Reihe Butterbird Rum lassen die Spreewood Distillers die Tradition deutschen Rums wieder aufleben. Ihr Feuerfalter ist ein gereifter, brauner Rum und eine Hommage an die alte Kunst des Blending, die früher auch von deutschen Rumherstellern gepflegt wurde. Bei dieser Methode werden verschiedene Rumsorten miteinander kombiniert, um ein möglichst homogenes Geschmacksbild zu erzielen – hier der Weißling aus dem gleichen Hause als Basis, der mit einer Auswahl karibischer Rums aus Barbados, Guyana und Jamaika geblendet wurde. Das Geschmacksprofil changiert zwischen Toffee, Rumtopf und Schokolade. www.spreewood-distillers.com

Gibt es andererseits eine Spirituose, die Ihrer Meinung nach unterschätzt wird? Aktuell experimentiere ich sehr gerne mit Rum, vor allem von verschiedenen Inselgruppen, da man dort extreme Unterschiede und Stile erkennen kann. Aber auch das regionale Thema Korn und Obstbrand ist eine Entwicklung, die sehr viel Spaß macht und extremes Potenzial hat. www.imperii.de

Cold Brew Kaffee ist in aller Hipster-Munde, gerne gemischt mit Gin und Tonic. Das Münsteraner Start-up-Unternehmen Kaffee Gin kreierte daraufhin die alkoholische Kombination Prütt, einen Kaffee-Gin im sauberen London Dry-Stil. Neben dem typischen Wacholder als Geschmacksgrundlage liefern zwei sehr hell geröstete und fruchtbetonte Kaffees aus Papua-Neuguinea und Äthiopien die Hauptaromen. Alle elementaren Produktionsschritte geschehen in Münster und Schöppingen, so dass der Prütt mit dem Münsterland-Siegel ausgezeichnet werden durfte. Nach der Destillation eines Weizenfeinbrandes aus hochwertigem Bio-Weizen werden für die Spirituose die zwei unterschiedlichen, aber harmonierenden Kaffeesorten mit starker Beerenaromatik sowie feinen Zitrusund körperbetonten Kaffeearomen geröstet. Dazu kommen Botanicals wie Minze oder Rosmarin. Die erste Charge war bereits nach kürzester Zeit ausverkauft, Nummer zwei und drei werden gerade produziert. www.kaffeegin.de

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AUSS TAT T U N G & EI N R I C H T U N G

I N D O O R S I T Z M Ö B EL I M I N D US T R I A L D E S I G N

A.B.C. Worldwide Cesina

A.B.C. Worldwide Lino

A.B.C. Worldwide Salerno

Nicht alltäglicher Materialmix

Ein Einrichtungsstil, der sich aktuell optisch bemerkbar macht und nicht gerade alltäglich ist, nennt sich Industrial Look oder auch Factory Chic, begleitet von Retro und Vintage Elementen. Auch Gastronomen und Hoteliers können sich diesen extravaganten Materialmix in ihre Betriebe holen, vor allem in Outlets, die ein junges und jung gebliebenes Lifestyle-Publikum ansprechen, entsprechende Kon­sum­lust mit eingeschlossen. Von Hans-Herbert Seng

P&M furniture Soft Edge

Konway Myra

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P&M furniture Fez

objekt-m DMD Lalora-P

Fotos: Die genannten Unternehmen

B+V Ried


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A.B.C. Worldwide Factory

A.B.C. Worldwide Sofia

P&M furniture Boris

P&M furniture Boris

Stack Chair Vintage Ensemble

Schnieder Mika

Was zeichnet solche Möbelstücke aus, in denen man locker bis gradlinig abhängen kann, ohne die Haltung zu verlieren: Sie sind geprägt von e inem puristischen Design mit klaren und schnörkellosen Formen. K  onstruktionen, die mit unterschiedlichen Kombinationen von Holz, auch grobem Holz, Gusseisen, Metall, Kunststoff und klassischen Stoffen Akzente setzen. z uweilen grellen Farben. a ntiken oder auf alt getrimmten Gebrauchsspuren. e igenwilligen Ecken, Kanten, Rundungen.

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objekt-m DMD Boarda

Meistens sind sie in Räumen arrangiert, die auch innenarchitektonisch typische Elemente des Industriedesigns wie beispielsweise Holzboden, Ziegelwände, nicht versteckte Metallröhren an den Wänden et cetera aufweisen. In den Fokus rückt ein spannender, unverfälschter Look. Folgend eine Auswahl vielfältigster Kreationen mit Schwerpunkt Stühle, Sessel, Hocker. Cesina und Salerno von A.B.C. Worldwide­ sind Designerstühle aus Italien. Die Polypropylen-Sitzschale von Cesina ist in mehreren Farben präsent, dazu das Gestell aus verchromtem Stahl mit schwarzer oder Naturell-Holzverkleidung. Einem Rennwa-

objekt-m DMD Lugona P

gensitz ähnelt die Schale von Salerno mit ihrer flachen, bequemen Polsterung. Steigerung der Optik durch zusätzliche Ziernaht. Gestelle: Holz, Metall oder Freischwinger. Eher als Klassiker im Bereich Industrial Chic gilt der Lino mit moderner Linienführung in der Rückenlehne. Gestell aus geformten Stahlblech in vielen verschiedenen Farben von Shabby Chic Lackierungen bis zu RAL-Standards. Bei der Bank Factory handelt es sich um eine Eigenentwicklung für Produktionsaufträge nach Kundenwunsch, also Sitz oder Rücken gepolstert oder mit Bauholz belegt, nahezu jede Variation ist möglich.

objekt-m DMD Netra Wood

w w w. s u p e r i o r- h o t e l . n e t


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I N D O O R S I T Z M Ö B EL I M I N D US T R I A L D E S I G N

Gestell aus rohem Stahl mit sichtbaren Schweißnähten, geschliffen und mit Klarlack versiegelt. Als Sessel kommt unter anderem der in Italien produzierte Sofia in vielgestaltigen Konfigurationen infrage, sechs Gestelle stehen zur Wahl. Zum gesamten Trend Industrial, Factory oder Shabby meint Geschäftsführer Harri Stroot: „Es werden sehr stark verschiedene Materialen wie roher Stahl, sägeraue Eichenholzdielen oder auch moderne Kunststoffe kombiniert. Viele Gastronomen setzen sogar unterschiedliche Stühle, Bänke und auch Tische in einem Objekt ein. Wir als Großhändler und Einrichter gehen stark davon aus, dass sich dieser Stil in den nächsten Jahren noch stärker verbreiten wird, da nahezu alle Einrichtungen immer individueller werden. Um auch in Zukunft immer up to date zu sein, bauen und möblieren wir eine komplett neue Ausstellung mit 300 Quadratmetern nur für diese Zwecke.“

Als absoluter Bestseller entwickelt sich der von Francesco Geraci entworfene Ibis als Stuhlkollektion mit geschwungener Sitzschale aus Technopolymer, erhältlich in acht Farben plus einer breiten Auswahl an Gestellen. Die Sitzschale ist das charakterisierende Element dieses Modells, denn deren große Öffnung sorgt für optische Transparenz und Leichtigkeit. Schließlich Myra: Seine Sitzfläche dokumentiert mit ihrer zeitgemäßen Dynamik einen internationalen Stil, der den „Design Mood“ berücksichtigt.

In Ried und/oder Sillian – aus der Vielfalt des Angebots von B+V Stapelstuhl – sitzt man auf mit Glasfaser verstärktem Polypropylen, befestigt auf einem Aluminiumuntergestell.

Von objekt-m DMD: Mit Knopfsteppung im Rücken bietet sich Boarda auf Metallgestell den Gästen an. Lugona (Buchenholz) in Whitewashed Optik kommt wie gekalkt daher, als Variante P auch mit Sitzpolster, wobei zwei Dutzend Bezüge individuelle Bedürfnisse befriedigen. Lalora-P aus massiver Buche mit zwölf Beiztönen und über 50 Bezügen ist ein gepolsterter Designstuhl mit flügelförmiger Metallstrebenrückenlehne aus der Premiumkollektion. Und Netra Wood gibt sich progressiv mit Silky-Touch-Sitzschale aus Kunststoff und einem Unterbau aus Eschenholz.

Eine zeitlose Hommage an Komfort und Eleganz steht mit Agatha von Konway in exklusiven Umgebungen im Raum: umhüllende Formen, klassische Linien, zweifarbige Kombination aus Sitzfläche und Rückenlehne. Bikini hebt sich dank des stufenförmigen Designs flexibel, jedoch nicht banal, von den „Kollegen“ rundum ab, etwa neben einer alten Mauer. Drop Pop ist der Retrosessel mit gepols­ terter Sitzschale in Eierschalenform (stabiler Technopolymer-Kern) auf runden Holzbeinen aus massiver Eiche oder Buche in Wenge gebeizt – Formensprache mit harmonischem Übergang.

Die Designer des charakteristisch strukturierten korbartigen Basket ließen sich von traditionellen geflochtenen Containern inspirieren. Wer sich in dem Modell von P&M furniture niederlässt, der genießt ein ihn komfortabel umschließendes Sitzerlebnis. Weiß, Schwarz, Beige, Orange, Braun und Apfelgrün sind die Farben. Naturleder mit üppigen, parallelen Nähten und eine von Hand aufgearbeitete Patina Vintage Oberflächenstruktur bestimmen die Retro-Optik der Boris-Stühle. Doch damit nicht genug: Ihr starker Auftritt beruht außerdem auf einem pulverbeschichtetem Stahlge-

Konway Agatha

P&M furniture Muaro

38

Konway Drop Pop

P&M furniture Basket


39 stell à la „Eiffel“. Drei Varianten: braunes, schwarzes und natürliches Kuhleder. In Fez, mit PU-Leder in „schattigem“ Vintage Braun dick gepolstert, drücken sich die 50er Jahre aus. Muaro werden Bank und Sessel bezeichnet, die mit ihrem leicht gebogenen Rückenteil und kräftiger Aufpolsterung – auch in echtem genarbtem Leder – dem authentischen Retro Look zuzuordnen sind. Rahmen und Beine aus Buche, die Oberflächen mit Polyurethanlack behandelt. Iskos Berlins Soft Edge Stuhl basiert auf der nächsten Stufe der technischen Entwicklung von gebogenem Formsperrholz, das in der Verarbeitung ein sich dreidimensional darstellendes Design ermöglicht. Sitz und Rücken sind ultradünn und ohne Ecken und Kanten gefertigt. Beide Versionen (Stahl- beziehungsweise Holzrahmen) wirken extrem leicht. Eine Variante verbindet zum Beispiel den Rahmen aus pulverbeschichtetem Stahl mit Sperrholzflächen mit lackiertem Eichenfurnier.

FÜR ABSTÜRZE GEEIGNET

Eine Reminiszenz von Schnieder an die 70er ist der Mika 124240. Vorder- und Hinterstollen aus bauchförmigen Buchenrundstäben sind leicht nach vorne ausgestellt und mit der muldenartigen Sitzfläche verzapft und verleimt. Anspruchsvoll auch die Rückenlehne aus dampfgebogener massiver Buche mit ihrer starken Rundung bis hin zu den Armlehnen. Typisch Factory ist auch der Drehhocker 107766-A:­Grundgestell aus einer Flacheisenkonstruktion mit zwei weiteren sich kreuzende Flacheisen, verbunden mit den Außenstollen. Mit Hilfe einer Metallspindel lässt er sich auf die gewünschte Höhe bringen. Die Metalloberfläche ist gezundert und gewachst. Ergänzung ist der Stehtisch 31596. Dessen Stahluntergestell besteht aus zwei U-Profilen aus Vierkantrohr, verbunden

Konway Bikini

Immer eine Idee mehr: Die Glas-Serie ADARA zeigt Härte durch hohe Widerstands- und Schlagfestigkeit. Ganz ohne Kompromiss glänzt das Kristall bei jedem Auftritt und ist der perfekte Begleiter für jede Feier.

Konway Ibis

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Nur eine Inspiration, die zeigt: VEGA ist der intelligente Komplettausstatter für Gastro nomie, Hotellerie und Catering. Mehr Infos und der aktuelle Katalog unter vega-direct.com


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Schnieder Drehhocker/Stehtisch

I N D O O R S I T Z M Ö B EL I M I N D US T R I A L D E S I G N

Vega Lasse

mit Querstreben. Eine strapazierfähige Pulverbeschichtung steigert den Industrielook. Bei der Ausführung in Schwarzstahl stumpfmatt pulverbeschichtet sind die Bearbeitungsspuren an dem Metall gezielt deutlich sichtbar gemacht, die Schweißnähte teilweise blank durchgeschliffen. Massive Buche im Vintage Look bestimmen Stil und Optik entsprechender Bänke und Stühle aus der eigenen Holzmanufaktur von Stack Chair mit ihrer massiven Belattung. Frei wählbare Ausstattungen: zum Beispiel Vintage Rot-Weiß mit Sitz- und Rückenpols­ ter, etwa aus dunkelbraunem Kunstleder, in gewünschter Länge. Exakt darauf abgestimmte Tische vervollständigen die Auswahl. Jedes Produkt ist ein Unikat mit individueller Struktur, so das Unternehmen: „Es wird zunächst in natur lackiert, anschließend in einer Basisfarbe und zum Schluss weiß lackiert. Abschleifen in aufwändiger Handarbeit führt zum Vintage-Effekt, bis gelegentlich die Basisfarbe leicht zum Vorschein kommt. Dann wird noch einmal klar lackiert, um die Beständigkeit zu erhalten.“ Im typisch skandinavischen Stil präsentiert sich die Serie Lasse mit Fußsets aus Birke in Natur oder Tabak gebeizt. Neu bei Vega gibt

Vega Scola

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es die Dreisitzersofas und Sessel in Denim, Petrol sowie aus braunem und schwarzem Kunstleder. Groß im Kommen sind auch Möbel im Stil vergangener Jahrzehnte. Der Stuhl Scola erinnert an die Schulstühle aus der Kindheit: Sitz- und Rückenlehne in Antik-Eiche und Antik-Braun aus stabilem Schichtholz im Vintage Look, perfekt dazu das schwarze Stahlrohrgestell. Schlicht und doch funktionell gesellt sich ein Hocker aus massivem, gebürstetem Eichenholz namens Vitto­ hinzu, mit dem stilechten Schraubgewinde lässt sich die Sitzhöhe schnell verstellen, ein Fußtritt aus Stahl sorgt für Bequemlichkeit und zusätzliche Stabilität. Gerne stellen die Inhaber von Szenelokalen, die auf Factory setzen, Vitto an die Tisch- und Bankserie Torres, deren robustes Metall mit Nieten und Muttern massives Eichenholz umrahmt.

WEB n www.bv-stapelstuhl.de n www.konway.de n www.objekt-m.com n www.pmfurniture.de

n www.schnieder.com n www.stackchair.de n www.stapelstuhl24.com (A.B.C. Worldwide)

n www.vega-direct.com

Vega Vitto und Torres


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TA B L E TO P: TA FEL P O R Z EL L A N

Fotos: Die genannten Unternehmen

BHS Playground Terra

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43 Viele Menschen haben ein Gespür für die schönen Dinge des Lebens. Bei Tisch begeistern sie sich nicht nur für die gewünschten kulinarischen Kreationen, sondern auch für Form und Dekor des Tafelporzellans, auf dem diese serviert werden. Das wissen auch die einschlägigen Manufakturen, die unablässig neue Geschirrserien entwickeln oder ältere modernisieren. Ein aktueller Überblick von Hans-Herbert Seng.

Bauscher Purity Square & Playground

Wie bleibt man überhaupt als auf Tabletop spezialisiertes Unternehmen aktuell und wie erkennt man, was Gastronomen und Hoteliers wünschen? Für Jochen Stähler, Marketingleiter der Hotel & Restaurant Division von Villeroy & Boch, bilden zum Beispiel Interiordesigner, Küchenchefs, Blogger und die Hersteller selbst eine Partnerschaft, um Trends aufzuspüren: „Wir sind alle vernetzt, greifen Strömungen auf und verdichten sie in Produktinnovationen. Daher ist es wichtig für uns, in der Szene gut verankert zu sein, um frühzeitig Input von den Opinion Leadern zu bekommen. Das stellen wir unter anderem durch Sponsorings wie Bocuse D’Or sicher, über die wir uns mit den führenden Köchen der Welt verbinden.“ Eine solch enge Vernetzung gilt auch für die Kommunikation mit Interiordesignern: „Wir treffen sie in Projekten, insbesondere auch bei der Erstellung kundenspezifischer Dekore (CMS).“ Im weitesten Sinne dürfte dieses Zusammenspiel ideenreicher Profis mehr oder weniger auch für die übrigen Tabletop-Branchenpartner gelten. Auf alle Fälle sind außergewöhnliche Innovationen im Markt, die Gastronomen, Hoteliers, Küchenchefs und Köche dazu herausfordern, sich näher mit Form, Stil und Design von Tafelporzellan zu beschäftigen – je nach Art und Bedarf ihres Betriebes.

Bauscher Come4table & Playground

Neue Spannungsfelder in der Speisenpräsentation RAK Aurea Das ist zum Beispiel Playground als Einladung zum freien Kombinieren. BHS tabletop eröffnet mit diesem eigenständigen Produktsortiment zusätzliche Absatz- und Vertriebs­ chancen im Zusammenspiel mit individuellen Kollektionen der drei Marken Bauscher, Tafelstern und Schönwald, denn es verbindet diese mit trendigen Materialien wie Keramik, Holz, Leder, Schiefer, Melamin, Glas und Metall. Ausgefallene Kombinationen, die dem Grundsatz Mix and Match folgen, sorgen für neue Spannungsfelder in der Speisenpräsentation, von rustikal bis elegant, am gedeckten Tisch ebenso wie beim Eventcatering, im Roomservice oder an der Bar. Bauscher setzt Playground etwa mit den unterschiedlichen Designs von Purity, ­Come4table oder Options in Szene. Überhaupt ist es dem Unternehmen im vergangenen Jahr gelungen, dem rustikalen Stil und Vintage Look einen neuen Anstrich dezenter Ästhetik zu verpassen. Modern Rustic in den Farben Ceramica Blue, Sand, Wood, Gray und Stone Gray ist um eine gespritzte Ausführung mit dunkler Farblinie am Tellerrand und regelmäßigen, zum Rand hin auslaufenden Sprenkel erweitert; erhältlich in Natural Blue, Sand, Wood und Gray. Noch mehr Auswahl bietet die dritte gemalte Variante mit dunkler Farblinie am Tellerrand und einer eher zufälligeren Anordnung der Sprenkel, denn sie beeindruckt in Rustic River, Sand, Wood, Lagoon und Lobster. Inspirierend zudem P ­ urity Square in Form rechteckiger Coupteller und -platten sowie Come4table mit diversen neuen Dekoren.

RAK Metalfusion

Schlicht und doch anmutig stellt sich Simply Coup von Eschenbach vor. Die Form fügt sich mit Leichtigkeit auf dem stilvoll-modernen Tisch ein und kreiert ein harmonisches sowie zurückhaltendes Gesamtbild. Egal in welcher Kombination, das optische Zusammenspiel der einzelnen Artikel in Weiß und/oder Dekor ist immer perfekt. Letzteres hat einen maritimen Charakter dank stilisierter Fische, Wellenbewegungen sowie Vollfondartikel in Blau.

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TA B L E TO P: TA FEL P O R Z EL L A N Seltmann Coup Fine Dining Country Life

Villeroy & Boch Stella Vogue

Tafelstern Temptaste

Vega Siam

Villeroy & Boch Anmut Samarah

Eschenbach Simply Coup

RAK Vintage

Salzkristalle und erdige, sanfte Farbverläufe stehen bei salt made von Kahla im optischen Mittelpunkt. Dessen natürliche Ausstrahlung entsteht in einem Prozess, bei dem nur scheinbar der Zufall Regie führt. In Wirklichkeit lenkt ihn Designerin Lisa Keller mit sanfter Hand: Beim Entwurf lässt sie zunächst wässrige Farben ineinander fließen. Dort, wo sich Flächen bilden oder spannende Verläufe entstehen, streut sie Salzkristalle unterschiedlicher Größe in die noch feuchten Farben. Sie werden von den Kristallen angezogen. Dadurch entwickeln sich neue Bilder, die sich von Sekunde zu Sekunde verändern, bis sie ganz trocken sind. Ein letzter intuitiver Pinselspritzer mit dunkler Farbe verleiht dem Ganzen noch mehr Tiefe. Jeder Artikel erhält auf diese Weise sein eigenes Bild. Dennoch passt alles stimmig zusammen, so dass sich die Teile auf dem Tisch zu einem rustikal-raffinierten Ensemble gruppieren. Die Idee der Tapas war Inspiration für die vornehmen, minimalistischen Platten der Aurea-Kollektion von RAK Porzellan, die mit flachen Formen sowie fantasievollen Vertiefungen für destruk­ turierte Gerichte spielen. Eine innovative Technik, die bei der Gold-,­Silber- oder Bronzeverarbeitung zum Einsatz kommt, verleiht Metal­­fusion einen exzeptionellen Auftritt. Die außergewöhnlichen Strukturen und Farben wecken die Sinne und schaffen so die besten Voraussetzungen für eine gelungene Verkostung. WEB n www.bauscher.de n www.bhs-tabletop.de n www.eschenbachporzellan.com n www.kahlaporzellan.com n www.rakporcelain.eu

44

n www.schoenwald.com n hotel.seltmann.com n www.tafelstern.de n www.vega-direct.com n www.villeroy-boch.com/hotel

RAK Neofusion Mellow Neofusion Mellow verströmt eine Harmonie aus sanften Farben (Plum Purple, Orchid Lavender, Pitaya Grey und Chestnut Brown) mit Strahlkraft für die präsentierten Gerichte. Seine körnige Textur wirkt wie Gusseisen, besitzt dank einer beständigen, nicht porösen Glasur aber die Leichtigkeit und Festigkeit von Porzellan. Die wechselnde Pigmentierung bringt zudem helle oder natürlich beleuchtete Umgebungen aufmerksamkeitsstark zur Geltung. Die Coupeteller, geschwungenen Schalen und Tassen von Vintage bringen mit ihrem antik anmutendem Craquelé-Effekt sowie den lichtdurchlässigen Glasuren einen Hauch von Nostalgie zum Gast. Auf den Trend zu mutigen Dekoren reagiert Schönwald mit seinem vollflächigen Shabby Chic Vintage Look. Zu den nostalgischcharmanten acht Variationen gehören die grau-blaue Tonalität oder die Steinoptik, jeweils mit und ohne Ornament. Alle lassen sich abwechslungsreich kombinieren und können am Tisch mit beispielsweise grobem Leinen, matt schimmernden Accessoires aus Silber und Holz ihre Wirkung entfalten – vor allem auch, wenn Teile von Playground (siehe zuvor unter BHS tabletop) ins Kalkül gezogen werden. Ein ganz anderes Porzellan von Schönwald ist die legendäre Form 98, die 2016 ihren 80. Geburtstag feierte. In den Informationen dazu wird sie als „erstes formal einheitliches Hotelporzellan der Welt“ ausgelobt – und sie „ist und bleibt der Ursprung der Designkompetenz von Schönwald im Bereich des Gastronomieporzellans“. Zum Jubiläum hat man das gefragte Dekor Rothenburg neu aufgelegt. Dabei wird der florale, bunte Rand des Originals aufgenommen, allerdings dessen Kompaktheit zugunsten eines filigranen, schwarz-weißen Musters aufgelöst. Die zarte Poesie des Dekors bekommt in Kombination mit den vollflächig schwarz-weiß karierten Couptellern eine ganz neue, eindrucksvolle Intensität.


45 Villeroy & Boch Amarah

BHS Playground Ananti

Vega Trazado

Kahla salt made

Schönwald Shabby Chic im Rauchhaus Seeon am Chiemsee

Tafelstern Coupteller & Playground

Vega Sidina

Schönwald Form 98

Vega Masca

Die flächige – fast schon organische – Präsenz von Coup Fine Dining von Seltmann wirkt stets edel und bildet mit ihrer schnörkellosen Eleganz eine optimale Bühne für die Speisenpräsentation. Unaufdringlich, mit leicht gedeckten Farben flächig angelegt, vermittelt sie nun als Country Life mit willkürlichen Sprenkeln eine natürliche, wohnliche „Wohlfühlatmosphäre“, die zu vermitteln scheint: Hier bin ich zuhause.

aufregendem Krokodesign auf extra breiten Fahnen in Weiß oder Schwarz. Wiederum Keramik-Feeling macht Sidina interessant, das mit leicht unregelmäßigen Kanten in der Glasur außerdem das individuelle Flair des Handgetöpferten hervorhebt, die Farben Beige, Terrakotta und Türkis unterstreichen den natürlichen Charakter. Wer fein gezeichnete grafische Muster mag, wird an Trazado seine Freude haben.

Das wichtigste Merkmal von Tafelstern Temptaste als neue Kol- Bleibt noch eine Auswahl von Villeroy & Boch. So liefert das lektion rund um den Coupteller ist, dass der Fluss der Form weder 1748 gegründete Familienunternehmen für Amarah zwei neue durch einen stark präsenten Rand noch durch eine breite Fahne Naturtöne: Date Flower gibt sonnige Impulse, während die kräfunterbrochen wird. Somit ist die Fläche voll nutzbar und bietet tigen Grüntöne von Reed wohltuend und ausgleichend wirken. entsprechend Raum für die Kompositionen aus der Küche. Auf Für Amarah wurden Geschirrteile aus verschiedenen Erfolgsserien seiner Spielfläche kann Food getürmt, gestapelt oder nach anderen zusammengefügt: flache und tiefe Teller aus Marchesi, gemeinsam ausgefallenen Ideen aufgetragen werden, der Fokus liegt auf der mit Starkoch Gualtiero Marchesi entwickelt, flache Coupteller in Speise und nichts lenkt von ihr ab. Der etwas hochgezogene Rand zwei Größen aus Dune, flache, recht­eckige Teller in der charaktesorgt dafür, dass Flüssiges auf dem Teller bleibt. ristischen Wellenform sowie runde Schalen aus NewWave. Neben Nicht minder greift das Unternehmen das ErDate Flower und Reed sind Red Sun, Taupe, gänzungssortiment Playground von BHS tableAquamarin und Terra weitere Colorierungen. top auf. Ein Beispiel dafür ist die Kombination Auf das mondäne Dekor Samarah trifft der GeTafelstern Coupteller mit Schieferdekor und schirrklassiker Anmut aus den 1950er Jahren. Playground Servierbrett im Schieferlook. Beide Auf der runden Keramik aus strahlend weißem Katrin ist eine Marke der Metsä Group. sorgen für authentische Interpretationen des Premium Bone Porcelain entfalten die filigranen WEIL HYGIENE KEINE Schichtgesteins, das in Großstädten und ländliRanken, Paisley-Elemente und symmetrischen UNWICHTIGE NEBENSACHE chen Regionen gleichermaßen angesagt ist. Ornamente ihre volle Schönheit – arrangiert in IST: KATRIN. zartem Gold und Beige. Anders Stella Vogue: Katrin – innovative Hygiene-, Papierund Spenderlösungen Aus dem umfangreichen Sortiment von Vega Hier verschmilzt geradezu das weiße ReliefdeSPAREN KOMFORT ROBUST DESIGN sind unter anderem Masca, Siam, Sidina und kor mit den sanften Rundungen des Premium Trazado Fixpunkte für Tabletop-Arrangements. Bone Porcelain, eine Steigerung ist die VerzieMasca ist in Keramik-Optik gefertigt und hat rung des Weißreliefs mit feinem Mattgold. Mehr erfahren unter: www.katrin.com eine mattschwarze Glasur. Siam zeigt sich in

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SPEI SEN - U N D G E T R Ä N K EK A R T EN

Klassische Speise-

karten liefert seit eh

und je das Bielefelder Unternehmen Fluhrer

Die Karte, bitte! Speisekarten sollen nicht nur schön aussehen, sondern auch verkaufen. Damit sie ansprechend wirken, sollten sie nicht mit Fettfingern glänzen oder aussehen wie „drei Tage Regen“ – denn wie die Website eines Restaurants zur digitalen Visitenkarte eines Betriebes wird, so ist es die Speise- und Getränkekarte vor Ort. Von Yvonne Ludwig-Alfers. Strapazierfähig, am besten abwischbar und handlich sollten Speise- und Getränkekarten für gastgewerbliche Betriebe sein. Entscheidend ist auch eine gut lesbare Schrift – nichts ist schlimmer als verschnörkelte Buchstaben, die Gäste zum langen Raten zwingen, um welches Gericht oder Getränk es sich handelt. Empfehlenswert ist zudem, die Speisekarte öfters zu überarbeiten. Daher sind flexible Systeme gefragt, die verschiedene Hersteller anbieten und die sich auf den eigenen Betrieb individuell zuschneiden lassen.

Unten: Flyeralarm

vertreibt jetzt die US-

Marke Boxerbrand mit ihren meist handge-

fertigten Produkten in Europa

Rechts: Klemmbrett und Vintage-Look,

zwei der Trends von Vega

Fotos: Fluhrer, Flyeralarm, PPM, VEGA

Den „natürlichen Feinden“ der Speisekarte – Sonne, Regen (werden sie im Outdoorbereich eingesetzt) und

Fettfingern – begegnet Flyeralarm mit zwei neuen Speisekartenreihen, die widerstandsfähig und dennoch elegant sind. Die Booklets sind als Soft- und Hardcover erhältlich, individuell lässt sich ihr Design bestimmen. Die Softcover-Karten in Leder-, Leinen-, Kork- oder Holzdekor schmeicheln Gästehänden. Das wasserbeständige Material hält Regengüssen sowie Fettfingern stand und muss gegebenenfalls nur abgewischt werden. Die Hardcover-Ausführungen sind aus Naturleinen, wahlweise mit ansprechenden Dekoren in Leder, Kork oder Holz, gefertigt. Das Bezugsmaterial ist nicht nur strapazierfähig, sondern verleiht der Karte auch eine angenehme Haptik. Beide Varianten stehen in den

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47 Formaten A5, A4 Quadrat oder A4 mit jeweils vier, acht, zwölf oder 16 Seiten zur Verfügung. Im vergangenen November sicherte sich Flyeralarm Menu Design, die Tochtergesellschaft der B2B-Online-Druckerei, zudem die alleinigen Vertriebsrechte der US-amerikanischen Marke Boxerbrand auf dem europäischen Kontinent und Großbritannien. Kunden können über die neue deutschsprachige Website die meist handgefertigten Produkte designen und bestellen. Boxerbrand steht seit fast 30 Jahren für hochwertige Karten in unzähligen Varianten, erhältlich in diversen Größen, Seiten, Farben und Veredelungen. Die Produkte werden ausschließlich in den USA gefertigt, sind extrem robust sowie strapazierfähig und damit perfekt geeignet für den täglichen Einsatz in der Gastronomie. Der Kartenspezialist Fluhrer aus Bielefeld bietet drei Varianten bei seinem Fluhrer System. Der Gastronom stattet seine Karte im Direct System mit Papieren aus oder schiebt die Seiten in Passepartouts. Alternativ stehen auch Formate für handelsübliche Klarsichthüllen zur Verfügung. Das Fluhrer Abheftsystem mit den

Digital bestellen Auch in der Welt der Speise- und Getränkekarten wird es zunehmend virtueller. Die neue digitale Speisekarte aquick von PPM ist dafür ein gutes Beispiel. Die App-basierte Lösung für Bestellungen im Gastronomiebetrieb ist seit April auf dem Markt. Mit ihr können Gäste ihre Speisen- und Getränkewünsche mühelos vor Ort mit einer digitalen Speisekarte des entsprechenden Restaurants über ihr eigenes Smartphone abgeben. Der Vorteil für Gastronom und Gast: weniger Wartezeiten auf Servicepersonal, schnellere Bedienung, weniger Fehlbestellungen und eine bessere Servicequalität. Des Weiteren sieht der Gast in Echtzeit, welche Angebote ausverkauft sind und kann seine Rechnung direkt anfordern. Erste erfolgreiche Testversuche verzeichnete das Unternehmen in Österreich. Nun wird aquick bundesweit in Deutschland über PPM eingeführt und soll den Bestellablauf in der Gastronomie neu definieren. www.a-quick.de

WEB

n www.boxerbrand.com/de n www.fluhrer.de n www.flyeralarm-menudesign.com n www.vega-direct.com Spezialgummibändern ermöglicht ständiges Verändern oder Austauschen der Angebotsseiten. Alle Systeme sind in den Umschlagqualitäten Soft- oder Hardcover in kleinsten Stückzahlen lieferbar, als geprägte Varianten oder im Corporate Design. Mit Unico von Vega lässt sich der aktuelle Tagestipp wirkungsvoll in Szene setzen. An dem Klemmbrett mit geölter Echtholzoberfläche in Eiche und Nussbaum lässt sich dank der stabilen Klammer aus Chromstahl das entsprechende Menü präsentieren. Mit dem zugehörigen Aufsteller bleibt die Speisekarte im wahrsten Sinne des Wortes stehen. Unico gibt es in drei Größen für Tische und Tresen. Cellophaniertes Kartonmaterial in Holzoptik verleiht den Klemmbrettern und Speisekarten der Vega-Linie Lenio eine edle Optik. Die Karten sind in zwei Formaten und in den Farben Anthrazit, Braun und Grau erhältlich – mit oder ohne die Prägung „Menu“. Dazu gibt es passende Doppelhüllen, die durch eine innenliegende Kordel befestigt werden. Auch das Bedrucken der Klemmbretter und Karten ist möglich. Die hochwertigen Vintago-Speisekarten aus Fancy Linen, einem groben Leinengewebe, überzeugen mit besonderer Haptik. Mit ihrem originellen Aufdruck passen sie perfekt zum angesagten Vintage-Look und bringen stylishes Flair in jede Location. Ob im Format DIN A5 oder DIN A4: Fünf Einschubkartons in Schwarz sind dabei und können ergänzt werden.

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K A FFEEM A SC H I N EN 2017

JDE Promesso

Optimale Lösungen für fast jeden Anspruch An die Vielfalt und Qualität von Kaffeegetränken stellen verwöhnte Gäste hohe Ansprüche, wie es das Fachthema Kaffeetrends (Seite 30–33) dokumentiert. Demzufolge sollten Gastgeber auch wählerisch sein, wenn es um das professionelle Equipment für die Zubereitung geht. Für fast jeden Produktionsbedarf gibt es optisch und technisch

In den Farben Schwarz oder Weiß setzt die Carimali BlueDot von Coffema mit ihrer kompakten Flexibilität durchaus Maßstäbe. In drei Versionen – Frischmilch, Topping und Twinbrew – mit je sechs Produkttasten auf vier Ebenen ist eine üppige Getränkeauswahl garantiert. Neu ist die Version Twinbrew mit einem zweiten, separaten Brühsys­tem für frischen Filterkaffee. Im August startet Cup&Cino mit der Baris­ ta One, die Stärken und Eigenschaften von

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zwei im Markt etablierten Systemen vereint: die der Premium-Halbautomaten und die der leistungsstärksten Vollautomaten. Beim Design des Hybrids steht die traditionelle italienische Zubereitung mit Hebeltechnik im Fokus. Eine Kombination, die unter anderem auf Systemgastronomen und Hoteliers zielt. Im Mittelpunkt steht – über die Bohne hinaus – Latte-Art-Qualität auf Knopfdruck. Die Milchzubereitung kann traditionell über eine Handaufschäumung, einen Autosteam oder über die unter-

nehmensspezifische Lösung Mystery Milk Foam erfolgen. Das neue Milchkonzept bietet zwölf verschiedene Konsistenzen in heiß und kalt an sowie zwei Milchsorten: low fat oder laktosefrei. Bei den Schokoladen trumpft die Barista One mit der automatischen Herstellung von Latte-Pralino-Schaum in vier Variationen auf, die als Pralinendrops vom Gast eingerührt werden, darunter auch zwei Origins. Im Bereich Verkaufsunterstützung sorgen zwei Bildschirm-Screens – einer auf jeder Seite

Fotos: Die genannten Unternehmen

ausgefeilte Lösungen. Hierzu eine Auswahl aus dem auf der Internorga vorgestellten Angebot. Von Hans-Herbert Seng


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– dafür, dass neue Produkte oder Kombiangebote offeriert werden können. Per Telemetrie können Kunden die Umsätze zeitnah online abfragen. Die neue A1000 von Franke Coffee Sys­ tems ermöglicht – so das Unternehmen – „eine noch nie da gewesene Individualität und erfüllt jeden noch so persönlichen Wunsch nach einem Lieblingskaffee“. Zu ihren wesentlichen technischen Details gehören: automatische Dosierstation für sechs Flavours; Kühleinheit für bis zu zwei Milchsorten mit zwei parallelen Kühlkreisläufen inklusive FoamMasterTMMilchschaum; Multimedia-Touchscreen mit benutzerfreundlicher Menüführung, Video in HD-Qualität inklusive Ton, professioneller Darstellung von Nährwert- und Allergeninformationen; IoT (Internet of Things) für den Zugriff via Internet. Es gibt sie in drei edlen Designvarianten. Einige der Features genauer: Die Benutzeroberfläche ist multimediafähig mit praktisch unbegrenzten Möglichkeiten. Trotzdem lässt sich alles einfach und intuitiv steuern. In den Hauptrollen: wunderbar in Szene gesetzte Getränke und Videos in höchster Qualität

mit entsprechendem Klang, präsentiert auf dem kristallklaren 10,4-Zoll-Display. Die Qualität des Milchschaums kann in Konsistenz und Dichte variiert und mit kalter oder warmer Milch kombiniert werden. IoT sorgt dafür, dass zum Beispiel jederzeit von unterschiedlichsten Standorten aus aktuelle Informationen abgerufen werden können, etwa Verkaufszahlen. Bewegen diese sich allerdings im kleineren bis mittleren Bereich, genügt möglicherweise auch eine A200, entwickelt für höchste Leistung auf knappem Raum. Intuitiv starten und bedienen ist selbstverständlich, zum großzügig dimensionierten Bohnenbehälter gesellt sich optional eine praktische Kapselbrüheinheit für Schokoladengetränke. Auch zwei unterschiedliche, automatische Milchsysteme stehen optional zur Wahl. Auf eine neue technische Vielfalt konzentriert sich die Serie SCS Compact der Marke Swiss Coffee System (SCS) von HGZ Switzerland – in Deutschland unter HGZ Germany / Rex-Royal Kaffeemaschinen firmierend. Neben den bewährten CTI und MCTI Modellen mit den InstantPulverlösungen „I“ liefert das Unternehmen

seit Mai 2016 mit CT, CT(H) und MCT auch Ausführungen ohne Instant. Ausgerichtet auf einen mittleren Ausstoß, erbringen die CT und CT(H) Kaffeekreationen mit Heißwasserbezug. CT(H) ist mit einer leistungsstärkeren Pumpe sowie einem Boiler mit doppelter Kapazität ausgestattet. Zwei Pulverbehälter für Instantprodukte sorgen beim Modell SCS Compact CTI für Schokoladen-, Milch- oder Vanillekreationen. Wer seine Kaffee- und Instantprodukte per Knopfdruck zusätzlich veredeln möchte, der entscheidet sich für die M-Version mit frischer Milch und feinstem Milchschaum. Dank GPRS-Funknetz und der Kombination mit einer webbasierten Lösung lassen sich wichtige Daten immer und überall abrufen. Jacobs Douwe Egberts ( JDE) Professional ist bekanntlich mit der Promesso (oben) ein kaffeetechnischer Partner. 2016 erhielt sie den Red Dot Award für ihr edles Design und ihren intuitiven Touchscreen. Positiv eingeflossen in die Bewertung ist auch das „elektronische Gedächtnis“ zur Speicherung bevorzugter Kaffeespezialitäten und Vorlieben der einzelnen Nutzer.

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K A FFEEM A SC H I N EN 2017

Coffema Carimali BlueDot Twinbrew Außer in Chrom glänzt die Jura WE8 nun auch in Dark Inox, sie wirkt – so das Unternehmen – „optisch in jeder Umgebung wie ein Magnet“. Für feinsten Espresso- und Ristretto-Ausstoß hat man den Puls-Extraktionsprozess, eine revolutionäre Brühtechnik, entwickelt. Über die optimierte Extraktionszeit können sich die Kaffeearomen in insgesamt zwölf Varianten noch besser entfalten – inklusive Latte Macchiato und Cappuccino mit luftig-zartem Milchschaum dank Feinschaumtechnologie. Weitere Ausstattungen: variable Brüheinheit (fünf bis 16 Gramm), doppelt-schnelles AromaG3Mahlwerk, großer Bohnenbehälter (für 500 Gramm) mit Aromaschutzdeckel, Drei-Liter-Wassertank. Das TFT-Farbdisplay misst

HGZ SCS Compact 2,8 Zoll. Mittels Jura Connect App oder Jura Coffee App Professional lassen sich Informationen wie Zubereitungs-, Tages- und Pflegezähler übers Smartphone oder Tablet abrufen, mit Jura Coffee App Professional via Tablet zudem Einstellungs- und Programmiermöglichkeiten, Individualisierungen der Kaffeespezialitäten mit Namen und frei wählbaren Bildern. Aktuell mit dem iF Design Award 2017 ausgezeichnet ist die Macchiavalley Nevis. Von hip bis edel passt sie in Black Steel, Chocolate Steel oder Silver Steel in jede Umgebung mit mittlerem Bedarf. Individuelle Kaffeerezepte sind möglich. Innovative Einstellmöglichkeiten erlauben es dem Kaffee- und Espressoliebhaber, die für ihn

Cup&Cino Barista One perfekte Qualität aus seinen bevorzugten Kaffeebohnen in die Tasse zu extrahieren: Die Extraktionstemperatur kann von 81 bis 93 Grad angepasst werden, Vario Brew und Sensitive Brewing machen es möglich. Die weitere technische Ausrüstung umfasst unter anderem zwei Mühlen und zwei Bohnenbehälter für je ein Kilo Kaffee- oder Espressobohnen sowie einen 3,5-Liter-Wassertank und ein professionelles VollgrafikFarb-Touchdisplay. Zur ambientestarken Optik gehört außer den drei Grundfarben die Rundumbeleuchtung mit Barista-Lights. Auch ist die Nevis mit Direct Wifi für eine App-Funktion ausgestattet, gesteuert über Macchiavalley-Apps. „Im schlanken Design der neuen Generation“ heißt es bei Melitta Professional zur Cafina XT8. Mit klaren Formen, in Silbertönen oder in Schwarz und Weiß betont sie ihre hohe technische Qualität und Aktualität. Soll heißen: Man wählt zwischen dem innovativen Milchsystem inklusive TopFoam oder dem Milchsystem Professio-

Komfort für die Selbstbedienung Für Hotellobbys oder Konferenz-/Seminarebenen bietet Jacobs Douwe Egberts ( JDE) Professional die innovative Jacobs Coffee Kitchen als Selbstbedienungskaffeebar an. Möbel, Maschinen und Kaffees sind von höchster Qualität, der Betrieb ist nachhaltig, der Aufwand beim Befüllen und Reinigen gering. Drei unterschiedliche Module werden fast jedem Bedarf gerecht: The Bean ist die kleinste Lösung mit einer BaristaOne-Maschine, zwei Kaffeeblends, Frischmilch im offenen System und Instantkakao. 80 Getränkevariationen stehen zur Wahl. Ristretto für den mittleren Bedarf umfasst eine Barista-Pro-Maschine, drei Kaffeeblends, Frischmilch im geschlossenen System und vier Getränkesirups; ebenso die größte Ausführung namens Latte Macchiato, zu der darüber hinaus noch schicke Barmöbel und ein Erlebnisregal gehören. Beide offerien eine Auswahl von mehr als 500 Getränkevariationen. Einmal vom JDE-Kundendienst aufgestellt und eingerichtet, kümmert sich der Betreiber nur noch ums Nachfüllen und Reinigen, die Kaffeevollautomaten verfügen über automatisierte Reinigungsprogramme. Ein weiteres technisches Feature ist eine Echtzeit-Erfolgsmessung durch Telemetrie. www.jde-professional.de

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Melitta Cafina XT8


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Franke A1000 nal. Neben der Ausgabe von heißem und kaltem Milchschaum in unterschiedlichen Arten bietet das TopFoam-System zusätzlich einen standfesten Milchschaum mit feinem Kaffeerand. Oder es entfällt auf Dauer eine Nachregulierung des Vollautomaten, denn ACS übernimmt die Neujustierung der Mahlscheiben während ihrer gesamten Lebensdauer. Es regelt Mahlgrad, Pulvermenge, Kolbendruck, Brühzeit und Wassertemperatur. Die Qualität bleibt hoch, die erforderliche Kaffeemenge gering. Sorgfältig selektierte Materialien, etwa die drei Millimeter starken Seitenpaneele aus Aluminium oder das robuste Touchdisplay in Industriequalität, sorgen für wartungsarmen Betrieb. Geht es schließlich explizit um frischen Filterkaffee, ist die Cafina XT 180 eine elegante Wahl, beeinflusst durch veredelte Aluminiumseitenwände (eloxiert und kugelgestrahlt), robustes Touchdisplay aus hochfestem Polycarbonat mit beleuchteten Symbolen, ABS Filterkörper, lackierte Front aus Edelstahl. Milder oder kräftiger Kaffee? Mit dem patentierten AromaSelec-

Melitta Cafina XT180

Franke A200 tor lässt sich die Stärke variieren, denn er verändert den Lauf des Wassers und damit seine Kontaktzeit mit dem Kaffeemehl. Seit Herbst 2016 ist die auLika High Speed Cappuccino (HSC) von Saeco im provenero-Portfolio neu auf dem Markt – und zwar als Tabletop-Maschine. Der Vollautomat für den OCS-Bereich punktet mit einer schnellen Getränkeausgabe. Die optional anwählbare High Speed Milch-Funktion in Kombination mit der Vormahlfunktion bietet neben dem Standardmodus eine extraschnelle Cappuccino-Zubereitung. Mit optionalem Festwasseranschluss oder als Tankversion überzeugt die auLika HSC mit einer perfekten Performance für alle professionellen Umgebungen. In diese passt außerdem die Iper Automatica. Konstruiert ist sie mit den Vending-Komponenten wie Brüheinheit, Mahlwerk oder Boiler für eine kleinere bis mittlere Getränkeproduktion. Für einfaches Handling und Befüllung kann der Wassertank aus drei Richtungen entfernt werden: von oben, von links und

Macchiavalley Nevis

von rechts. Das neue Konzept mit neuer, modularer Anordnung der Serviceelemente erleichtert die Instandhaltung und spart Zeit und Kosten, da der Austausch von Modulen nun vor Ort möglich ist. Coffee Club nennt sich eine neue Schaerer mit modularem Aufbau für kleinere bis mittlere Anforderungen. Zur Auswahl steht beispielsweise die Konfiguration mit einer Mühle, einem Pulverbehälter oder alternativ mit zwei Mühlen. Höhere Durchlaufmengen ermöglicht die Ausrüstung mit größeren Bohnenbehältern mit 1.100 Gramm (Standard 550). Für die Milchversorgung darf es ein Frischmilch- oder ein Milchpulversystem sein, bei Bedarf sogar beides in Kombination. Der Festwassertank mit Füllstandssensor fasst vier Liter. Programmiert werden können bis zu 40 unterschiedliche Kaffeespezialitäten, die sich über das neue sieben Zoll große Touch-IT-Display anfordern lassen. Alle hinterlegten Varianten sind auf einer Ebene verfügbar. Anpassungsfähig sind

Jura WE8 Dark Inox

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K A FFEEM A SC H I N EN 2017

Saeco auLika HSC Getränkegröße, Geschmacks­ intensität und Milch- sowie Milchschaummenge. Nach Auswahl des Getränks zeigt ein animiertes Icon den aktuellen Status der Zubereitung an. Auch eine Smartphone-App hält mit der Coffee Club Einzug in das Schaerer Kaffeemaschinen-Universum: Die individuelle Geschmackspräferenz wird in der „coffeeMYsation“-App erstellt und der Prozess direkt aus der App gestartet. Zur Offerte gehört selbstverständlich auch die Telemetrielösung M2M Coffee Link. In eine andere Richtung lenkt das Unternehmen die Aufmerksamkeit seiner Kunden mit der Barista, die das Funktionsprinzip einer Siebträgermaschine und die Handwerkskunst eines Baristas mit der leichten Bedienung und Prozesssicherheit eines Vollautomaten vereint. Für die Zubereitung eines Espresso muss der Bediener lediglich den Siebträger einspannen und das gewünschte Getränk per Touch auswählen. Erwartet der Gast ein milchbasiertes Kaffeegetränk, gelingt dieses ebenfalls per Fingertipp auf das Display: Die Dampflanze Supersteam zaubert automatisch Milchschaum in bis zu drei hinterlegten Konsistenzen und Temperaturen. Darüber hinaus lässt sich mit der ma-

Schaerer Barista nuellen Dampfdüse zusätzlich traditionell schäumen. Explizit dem Filterkaffee nimmt sich die Gold Bean an, von Astoria exklusiv für den Tchibo Coffee Service entwickelt. Der doppelte Mengenbrüher gibt sich optisch äußerst ausdrucksstark dank Retro-Look in Gold mit schneeweißen Maschinenapplikationen. Wesentliche technische Details: Twin Station mit leistungsstarkem Brühsystem, zu dem zwei Vorratsbehälter mit je drei Liter Fassungsvermögen gehören, der Kaffee wird über echtem Porzellan gebrüht; PVD-beschichtetes Gehäuse aus kratzfestem Kunststoff (PVD steht für Physical Vapour Deposition und ist ein Verfahren in dem ein Metall auf ein anderes verdampft wird); Überlaufschutz und optisches Signal beim Brühende; separat an-/abschaltbare Heizungen. Schritt für Schritt erweitert Thermoplan die modulare Baureihe Black&White4 compact zu einer Produktfamilie. Nach dem Basismodell CTM (Coffee Tea Milk) präsentiert der Hersteller weitere Varianten. CTM P / CTM P RS: P steht für Powder,

Schnelle Milch in Barista-Qualität Mehr als 35 Prozent der Kaffees im deutschen Foodservice-Markt enthalten Milch. Vor diesem Hintergrund hat FrieslandCampina mit Lattiz eine spezielle Aufschäummaschine mit einem patentierten System entwickelt. Das eigens dafür hergestellte Milchprodukt liefert immer gleich bleibende, höchste Barista-Qualität, um die Bedürfnisse dieses Wachstummarktes zu erfüllen. Per Knopfdruck erhält man genau die richtige Menge aufgeschäumte Milch für bis zu sechs Cappuccinos pro Minute, um auch Spitzenzeiten professionell zu bedienen. Feiner, stabiler Schaum für alle Arten von Milchkaffee ist laut Hersteller garantiert. Über ausgewählte Geschäftspartner und einen eigenen Webshop wird Lattiz seit dem zweiten Quartal in Deutschland vertrieben. www.lattiz.de

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Saeco Iper Automatica gemeint ist die Ergänzung um ein Modul für Trinkschokolade, RS weist auf einen seitlich angebauten Kühlschank hin. Die CTM F / CTM F RS: Die F (= Flavor) spricht besonders Kenner mit einer Vorliebe für geschmacklich verfeinerte oder veredelte Kaffeekreationen an. In das Schubfach der Flavor-Station passen bis zu vier Aromen. RS bezieht sich wieder auf den seitlichen Anbaukühlschrank. Schließlich die CTM PF / CTM PF RS: Erstere wird als die ultimative Ausstattungsvariante der Baureihe mit den beiden P- und F-Modulen zusammen ausgelobt, als RS plus Kühlschrank. Das Design einer B&W4 compact ist gradlinig, auf dem sieben Zoll Touchdisplay als zentrale Bedien- und Informationseinheit sind die Produkte flexibel anzuordnen, auch mit individuellen Profilen. Das neue Flaggschiff 9000 S+ von WMF versetzt Anwender und Gast in völlig neue Erlebniswelten. Entwickelt für den High Performance-Bereich, verschmilzt der Vollautomat in jedem Maschinenas­ pekt mit den Anforderungen des Kunden – ob Produktqualität, Einsatzflexibilität oder Getränkevielfalt. So lässt sich das zehn Zoll große Touchdisplay in der grafischen, funktionalen und sprachlichen Gestaltung vollständig personalisieren. Hinzu kommen Pre- und Post-Select-Konzepte, welche die Gerätebedienung gezielt am Einsatzprofil ausrichten. Hochleistungsmühlen und -brüher, Präzisionsmahlscheiben sowie ein innovativer Choc-Mixer unterstreichen den Qualitätsanspruch ebenso wie Dynamic Milk mit vier verschiedenen Konsistenzen: Heißmilchschaum und bis zu drei Varianten für den Aufschlag kalten Milchschaums sowie heiße und kalte Milch. Des Weiteren überzeugt der Bedienkomfort mit Individualisierungsoptionen. Wird die 9000 S+ im Kellnerbetrieb oder der wiederkehrenden (Profi-) Selbstbedienung eingesetzt, bietet der PreSelect geübten Benutzern dauerhaften Zugriff auf Sonderfunktionen. Dazu gehören Getränkegrößen, Kaffeestärken sowie Tee-


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WMF 9000S wassertemperaturen. Der flexible Wechsel zwischen unterschiedlichen Milchsorten (laktosefrei, fettreduziert, Sojamilch etc.) ist dank des optional erhältlichen Zwei-Milchsystems problemlos möglich. Für besondere Effizienz in Spitzenzeiten lässt sich eine ganze Folge von Getränken vorauswählen, welche dann von der Spezialitätenmaschine nacheinander abgearbeitet werden. Im klassischen SB-Bereich rückt für Einmalbenutzer die Funktion Post-Select in den Fokus. Menügesteuert führt die Maschine den Gast schrittweise durch die einzelnen Zubereitungsvariationen (individuelle Tassengröße sowie Auswahl der Kaffee- und/oder

Schaerer Coffee Club Milchsorte – je nach Maschinenausstattung), bevor das Wunschgetränk vollautomatisch zubereitet wird. Will der Betreiber alles aus seinem Kaffeebusiness wissen, entscheidet er sich für das bidirektionale Telemetriekonzept WMF CoffeeConnect mit seiner wirksamen Controllingtechnologie. Doch auch bei WMF geht es nicht ohne ein Einstiegsmodell in die Profitechnik. Für den kleineren bis mittleren Bedarf genügt höchstwahrscheinlich die neue 1100 S, wahlweise ausgerüstet mit einer Mühle, einer Mühle und einem Toppingbehälter für Schokolade oder Milchpulver oder zwei Mühlen sowie dem Frischmilchsystem

WEB Mehr Informationen zu technischen Details (auch Reinigungsprozesse nach HACCP), Stunden- beziehungsweise Tagesleistungen etc. finden Sie auf folgenden Webseiten: n www.astoria.com/de n www.juragastroworld.de n www.coffema.de n www.macchiavalley.de n www.franke.com n www.melitta-professional.de n www.cupcino.com n www.promesso.de

n www.provenero.de n www.rex-royal.de n www.schaerer-gmbh.de n www.tchibo-coffeeservice.de n www.thermoplan.eu n www.wmf.de

Astoria Gold Bean Basic Milk. Auch die optionale Farbgestaltung des Maschinengehäuses und die Appgesteuerte Kreation von Lieblingsgetränken dürfte begeistern.

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T V & EN T ER TA I N M EN T Die Gäste im Empire Riverside Hotel in

Hamburg bringen

ihre eigenen digitalen Inhalte mit – den Rest erledigt smarte TVTechnik

Digitaler Vorreiter Das Empire Riverside Hotel in Hamburg bietet einzigartige Smart TV-Technik. Nach dem Motto „Bring your own content“ können Gäste ihre digitalen Inhalte auf den Bildschirm im Hotelzimmer spiegeln. Von Susanne Plaß

Philips machte das Rennen

Mit dem norddeutschen Elektronikdienstleister P-Labor, der sich auf interaktive TV-Systeme in Hotels und großen Unternehmen spezialisiert hat, fand man den geeigneten Partner. Das Team um Hauke Brauer entwickelte innerhalb eines Jahres ein interaktives und jederzeit erweiterbares Hotel-TV-System, bei dem die unkomplizierte und intuitive Bedienung im Vordergrund steht. „Beim Blindtest geeigneter TV-Geräte machte Philips das Rennen, da es sich am besten programmieren ließ“, sagt der General Manager und ergänzt: „Einziger Nachteil bei Flachbildschirmen ist der blecherne Ton. Daher haben wir zusätzlich in jedem Zimmer eine Soundbar und einen Subwoofer für einen satten Klang eingebaut.“ Sieben Wochen benötigte der Elektronikdienstleister aus Schleswig-Holstein, um das TV-System im Privathotel mit Panoramafens­ ter für den Weitblick über den Hafen zu installieren.

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Bring your own content

Die hohen Investitionen in die Digitalisierung zahlen sich bereits im Buchungsverhalten der Gäste aus. „Wir hatten schon Gäste, die das Hotel aufgrund unseres digitalen Entertainment-Angebotes gewechselt haben. In jedem Zimmer gibt es zudem kostenlose Sky-Programme für Sportfans. Der Gast bringt nur sein Handy mit, die Anschlüsse für fast jedes Gerät bieten wir im Schreibtisch. Weil Apple im Gegensatz zu Android-Mobiltelefonen ein geschlossenes System hat, arbeiten wir bei Apple-Nutzern mit einem Kabel, was gleichzeitig auflädt und die Verbindung zum TV herstellt.“ Durch das Kabel oder bei Android kabellos über Miracast, eine vorinstallierte Software, wird das Display vom Handy inklusive Ton auf das TV-Gerät gespiegelt – das funktioniert wie bei einer Präsentation über einen Beamer. Beim Peer-to-Peer-Funk-Screencast-Standard lädt sich der Gast per WLAN seine gewünschten Inhalte vom Internet ins Handy, das Handy überträgt diese dann per Kabel oder Miracast auf das TV-Gerät. Es gibt durch die Übertragung keine Störung und auch der Sicherheitsaspekt und die Privatsphäre sind zu jeder Zeit gewährleistet. Niemand kann von außen mitgucken, wie das bei einer Bluetooth-Verbindung möglich wäre. „Es spielt sich alles auf dem Handy des Gastes ab. Somit sind alle persönlichen Daten geschützt und die Haftung liegt allein beim User. Das ist datenschutzrechtlich sehr wichtig. Auch nach dem Auschecken haben wir keine Möglichkeit, auf die Inhalte zurückzuschauen“, erklärt Philip Borckenstein von Quirini die innovative Technik, die trotz hoher Anfangsinvestitionen keinen Einfluss auf die Zimmerpreise hat, die zwischen 150 und 250 Euro liegen. Als Zielgruppe wird jeder Smartphone-Besitzer genannt, denn die eingebaute neue Technik ist selbsterklärend.

Sicherheit und Privatsphäre gewährleistet

Der 47 Zoll große LED Philips Fernseher in Full HD Qualität bietet ein umfassendes und kostenfreies Entertainment-Angebot von HbbTV für den Zugriff auf Mediatheken der verfügbaren Sender,

Fotos: Empire Riverside, Susanne Plaß

Das im November 2007 eröffnete Empire Riverside Hotel im Hamburger Stadtteil St. Pauli stellt seinen Gästen seit letztem Jahr eine zukunftsweisende TV-Technik zur Verfügung, die den Content der Gäste auf den Bildschirm widerspiegelt. Für rund 650.000 Euro hat die Fraatz Bartels Unternehmensgruppe, Eigentümerin der 20 Etagen hohen Immobilie, in die Entwicklung und Installation der Digitalisierung investiert und jedes der 327 Zimmer und Suiten aufgerüstet. Die Idee entstand vor Jahren beim Eigentümer Andreas Fraatz und wurde von Philip Borckenstein von Quirini, dem General Manager des Privathotels, perfektioniert, „weil ein berühmter Gast seine privaten Inhalte vom Handy bei uns auf dem TV-Gerät nutzen wollte. Es geht uns um die Definition von Luxus. Noch vor 50 Jahren standen Silberlöffel, weiße Handschuhe und gebügelte Zeitungen für Luxus, heute sind es Themen wie Unkompliziertheit, schnelles Handeln, private und weltweite Information zu jeder Zeit. Wir wollten Filme, Musik, Spiele und die privaten Inhalte des mobilen Users in seiner Sprache auf unsere TV-Geräte bekommen!“


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Nutzen Sie das kostenlose Abfall-Analyse-Tool! Unnötige Lebensmittelverschwendung zu stoppen bringt mehr Effizienz, höheren Ertrag, einen starken Imagegewinn und ist ein gemeinsamer Beitrag für eine bessere Welt.

Machen Sie mit – es lohnt sich! Ein Lösungspaket, das hilft Lebensmittelverschwendung aktiv zu bekämpfen. Sie haben die Möglichkeit, Ihren Betrieb zu analysieren, Prozesse effizienter zu gestalten und so erhebliche Kosten einzusparen.

Philip Borckenstein von Quirini, General

­Manager des Empire Riverside Hotels in

Hamburg, definiert Luxus in seinem Haus auf zeitgemäße Art

Hotelturms liegt bei knapp 90 Prozent, davon sind 65 Prozent Businessgäste, die überwiegend in der Woche die Annehmlichkeiten des Luxushotels mit Spa, Fitness, Restaurant Waterkant und 20up Bar im Dach genießen. Das Hotel mit 110 Mitarbeitern ist auch bei Unternehmen angesagt, denn es bietet auf 1.200 Quadratmetern Seminar- und Tagungsmöglichkeiten für bis zu 1.000 Sky Sport und Priorität der TV-Kanäle nach ­ Nationalität des Gastes über Hotelinfos, re- Personen. Das kostenfreie Highspeed Ingionale Wetterinfos bis zum Webcam Live­ ternet mit bis zu zwölf Mbit/s im WLAN stream vom Hoteldach. Dank der Screen ist im Zeitalter der Digitalisierung für viele­ Gäste ein wichtiges Buchungskriterium. Mirroring-Technik kommen auch Spiele­ ­­ und Fotos vom Handy oder Tablet auf „Wir stellen so große Mengen bereit, dass dem großen Bildschirm mit 120 Zentime- wir nur 40 Prozent Auslastung in der Spitter Diagonale zur Geltung. „So ein einfach ze haben. Jeder Hotelgast könnte sich beizu bedienendes Produkt, das speziell für spielsweise ein Video herunterladen und uns entwickelt wurde, gibt es bislang nicht. es gäbe keine Drosselung. Wenn ein Gast Wir wollten es patentieren lassen, doch oder ein Unternehmen bucht und auch gedas hätte Unsummen gekostet“, sagt Philip heime Abstimmungen über WLAN durchBorckenstein von Quirini und erkennt an, führen möchte, können wir ein eigenes, dass P-Labor auch selbst Geld für die Ent- gesichertes WLAN zur Verfügung stellen“, wicklung in die Hand genommen hat. Das sagt Philip Borckenstein von Quirini, der TV-System ist in Kacheloptik aufgebaut. im ersten Jahr der neuen Smarttechnik nur Die Rezeption kann zwar sehen, wie viele den Diebstahl einer Soundbar vermelden Gäste das System nutzen oder auf der Web- musste. „Da die Daten des Gastes vorlagen, cam sind, nicht aber welches Programm konnte der wirtschaftliche Schaden durch die Gäste schauen. Der Gast ist in seinem entsprechende Rechnungstellung beglieigenen System. Ein Virus kann nicht über chen werden.“ fremde Handys ins Hotelsystem gelangen, da es keine Festplatte gibt und das angeschlossene Handy lediglich auf den TVBildschirm gespiegelt wird. WEB

Wichtiges Buchungskriterium

Die Auslastung des vom britischen StarArchitekten David Chipperfield gebauten

n www.empire-riverside.de n www.p-labor.de n www.philips.de

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Zum Beispiel im Krankenhaus:

38.000 € Einsparung/Jahr*

*Beispiel Krankenhaus, 1.000 Essen pro Tag, Einsparung Lebensmittelabfälle = 35%

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Macnetix ermöglicht

es Gästen, ihre mobi-

len Endgeräte einfach in die vorhandene

Infrastruktur einzubinden Fotos: Die genannten Unternehmen

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Vollständigen Komfort ohne Einschränkun-

gen bietet Panasonic mit seinen Geräten und TV>IP

Mit Lynk Reach 4.0

von Samsung ist eine optimierte Kunden­ ansprache mit indi-

viduell angepassten Inhalten möglich

Here we are now, entertain us! Das Hotelzimmer dient nicht nur zum Übernachten, sondern soll auch Entertainment bieten. Aber wie bekommt man die Angebote möglichst kostengünstig und ohne großen Aufwand direkt zum Gast? Eine Auswahl an Anbietern, die dies komfortabel ermöglichen von Nina Bruckmann. Im Hospitality-Sektor müssen Inhalte individuell auf die Interessen der Gäste angepasst werden, um eine optimierte Kundenansprache zu erzielen. Der Einsatz zahlreicher Displays verlangt daher eine effiziente Lösung zur Verwaltung und Steuerung der Geräte. In Lynk Reach 4.0 hat Samsung alle wichtigen Funktionen seiner bisherigen Content-Management- und Administrationsangebote für Hospitality Displays zu einer einzigen All-in-One-Lösung vereint. Die Software-Lösung kann somit den Aufwand und die Kosten für das Einspielen von Updates, Änderungen an den Einstellungen und Wartungsarbeiten deutlich reduzieren. Die Verbindung zu den Displays auf den Zimmern kann dabei über viele üblicherweise in Hotels genutzte Netzwerke hergestellt werden. Über den zusätzlichen Lynk Reach Server lassen sich mit Lynk Reach 4.0 Einstellungen an den Fernsehgeräten aus der Ferne vornehmen. So können TV-Einstellungen wie Senderlisten, Firmware-Updates, Bild- und Toneinstellungen sowie über die Software individuell erstellte Hotelinformationen aktualisiert werden, ohne dass der Administrator die Zimmer der Gäste betreten muss. Zudem ist eine automatische Verteilung der Einstellungen sowie deren Durchführung nach einem vorgegebenen Zeitplan möglich. Die Software besitzt eine grafische Benutzerschnittstelle und spezielle Menüs zur Administration sowie Installation und erfordert keine besonderen IT-Kenntnisse. „Unsere Kunden können ihre Hospitality Displays effizient betreiben, was sich positiv auf ihren Umsatz auswirken kann. Gleichzeitig WEB n www.macnetix.de n www.mues-tec.de n www.panasonic.de/hotel-tv n www.samsung.de

verbessern personalisierte Informationen den Komfort für die Gäste“, erläutert Markus Korn, Director Display Solutions bei Samsung Electronics. Zusätzlich wurde der Funktionsumfang erweitert. Über einen speziellen Welcome-Video-Channel können hoteleigene Begrüßungsvideos eingespielt und Gäste mit Zusatzinformationen zu speziellen Angeboten versorgt werden. Außerdem lassen sich Apps auf den Geräten gezielt aktivieren oder deaktivieren. So können Hoteliers beispielsweise Gästen in Luxuszimmern und Suiten auch auf den TVs einen exklusiven Service bieten und mit speziellen Freischaltangeboten zusätzlichen Umsatz generieren. Auch der Full-Service-IT-Dienstleister Macnetix sorgt dafür, dass die Unterhaltung zum Gast kommt. Die Medienplattform OpenApp|Suite fasst verschiedenste digitale Angebote für Hotelgäste in einem vielseitigen Widget Pool zusammen, wodurch die Hotel-Adminis­ tration nicht mehr alle Einzelangebote wie beispielsweise private Endgeräte, TV-Angebote und Digital Signage separat managen muss. Dem Gast wiederum steht ein ganzes Bündel an Widgets zur Verfügung, die er kostenlos in seiner Sprache auf seinem eigenen Device nutzen kann. Der offene Charakter der Plattform sorgt dafür, dass immer neue Angebote hinzukommen, das Hotel stellt seinen Gästen daraus ein individuelles Portfolio zusammen. Von der Initiative Mittelstand wurde das Berliner Unternehmen dieses Jahr für die OpenApp|Suite und deren Module mit den Bestof-Signets in den fünf Kategorien Communi­ cation, Internet-Service, CMS, Apps und Cloud Computing ausgezeichnet. Die aktuellen Panasonic TV-Geräte bieten Hoteliers eine kostengünstige und komfortable Möglichkeit, TV-Signale auf viele Geräte zu verteilen. Alle TV-

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T V & EN T ER TA I N M EN T

Geräte sind mit dem innovativen Quattro-Tuner ausgestattet, der neben Empfängern für Kabel, Satellit und Antenne über TV>IP als vierten Empfangsweg verfügt. Die über Kabel, Satellit oder Antenne empfangenen TV-Programme werden von einem TV>IP Server ins Netzwerk eingespeist und können mit allen PanasonicTVs über LAN, Powerline oder noch komfortabler und kabellos per WLAN empfangen werden. Für Hoteliers bedeutet dies durch die Verwendung des vorhandenen Netzwerkes eine deutliche Kostenreduzierung: Eine teure Empfangsbox auf jedem Zimmer sowie eine aufwändige Verkabelung sind nicht notwendig. TV>IP bietet den vollständigen TV-Komfort mit EPG, HbbTV, Videotext oder USB-Recording ohne jegliche Einschränkungen. Darüber hinaus unterstützen Panasonic-TVs neben dem Unicast- auch den MulticastStandard, um auf mehrere TV>IP-Server zuzugreifen, was bei größeren Projekten die Flexibilität erhöht. Der spezielle Hotel-TV-Modus, über den alle PanasonicTVs verfügen, erlaubt individuelle Einstellungen, die bei jedem Einschalten des Gerätes aktiviert werden. Dazu gehören beispielsweise der individualisierbare­ Begrüßungsbildschirm, ein bestimmtes Programm, der direkte Zugriff auf die Hotelportalseite sowie die definierte und maximale Lautstärke. Grundeinstellungen können darüber hinaus gegen versehentliche Änderungen gesperrt werden. Mit USB-Cloning ist der Systemintegrator zudem in der Lage, schnell und unkompliziert die Einstellungen auf alle Geräte zu übertragen. Das automatische Senderlisten-Update verringert den Wartungsaufwand. Dank enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern wie Triax, Anbieter von High-End-Empfangslösungen, und D-Link, Spezialist für die Verteilung der Signale über das Netzwerk, bietet Panasonic zudem maßgeschneiderte und auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Hospitality-Lösungen aus einer Hand. Der Smart Mirror Touchscreen von Mues-Tec kombiniert den Spiegel-TV mit Touchscreen-Funktion, Internet und Bluetooth-Anbindung. Eine integrierte, hochauflösende Kamera sowie ein ebenfalls standardmäßig verbautes Mikrofon und

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hochwertige Lautsprecher ergänzen die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten. Das integrierte Betriebssystem Android 6 garantiert einen unproblematischen, bequemen Zugriff auf aktuelle Nachrichten, Wetterdaten, E-Mails oder sonstige Annehmlichkeiten des Internets. Der leicht zu bedienende Touchscreen macht eine Fernbedienung oder externe Tastatur unnötig. Im ausgeschalteten Zustand zeigt sich das Gerät als Spiegel, hinter dem die Monitoreinheit unsichtbar verschwindet. Schlicht und rahmenlos besticht er durch sein exklusives Design und passt sich in drei unterschiedlichen Größen perfekt jedem Ambiente an. Feuchtigkeitsresistent (IP65) eignet sich der Smart Mirror auch ideal für das Bad mit der Integrationsmöglichkeit zahlreicher Geräte über Bluetooth wie beispielsweise Körperwaagen. Auch jede Smart Home-Anbindung lässt sich problemlos kontrollieren und steuern. Die eingebaute Kamera vergrößert jeden gewünschten Erfassungsbereich in der praktischen Eigenschaft einer Lupe und das integrierte Mikrofon garantiert zusätzlich eine unproblematische Sprachansteuerung. Durch das aktuelle Android-System sind auch sämtliche im Google Playstore enthaltene Apps jederzeit zugänglich.

Sky relauncht Website für Gewerbekunden

Der Smart Mirror von Mues-Tec ist sowohl

eingeschaltet als auch ausgeschaltet ein Hingucker

Der Online-Auftritt von Sky für Gewerbekunden erstrahlt im neuen Design und ist nun auch für mobile Abrufe optimiert. Ein geschützter Login-Bereich bietet Gewerbekunden neben der einfach Verwaltung ihrer Kundendaten auch Services zur Bewerbung des eigenen Betriebs und der dort ausgestrahlten Sky Programme. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, individuelle Übersichten der gebuchten Programme zu erstellen und das Profil für die kostenlose Online-Präsenz im Sky Finder zu optimieren. Das vom Hotelier selbst erstellte Profil mit Fotos, Angeboten und Events erscheint als Suchergebnis und leitet direkt in deren Lokalität. Lars Winking, Director Marketing B2B bei Sky Deutschland: „Mit dem Relaunch unserer Website finden Interessenten und Kunden aus dem Gewerbebereich nun noch übersichtlicher alle Informationen rund um die Ausstattung ihres Betriebs mit Sky. Kunden finden neben auf verschiedene Branchen abgestimmte Angebote auch unterstützende Hilfsmittel sowie wertvolle Tipps und Tricks zur optimalen Integration und Bewerbung von Sky in ihrem Gewerbe.“ business.sky.de


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S A N I TĂ„ R & W EL L N E SS

U M FR AG E: SPA - M A N AG ER D E S JA H R E S (2)

Spa Managerin des Jahres 2017 wurde Marlis Minkenberg

vom Severin*s Resort & Spa in Keitum auf Sylt. Hier arbeiten

22 Mitarbeiter sowie

zusätzliche Trainer und Therapeuten

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„Aussteigen auf Zeit“ Neun weibliche Spa Manager und ein männlicher Kollege waren für die Auszeichnung Spa Manager des Jahres 2017 nominiert. Der Award wurde Anfang April auf der Beauty Düsseldorf verliehen. Superior Hotel sprach exklusiv mit allen zehn Nominierten; in Teil 2 unserer zweiteiligen Serie antwortet nun die andere Hälfte der Kandidaten – darunter die Gewinnerin. Die Auszeichnung zum Spa Manager des Jahres ist ein Programmhöhepunkt der Fachmesse Beauty Düsseldorf, der Leitmesse für Kosmetik, Nail, Fuß, Wellness und Spa. In Superior Hotel sprechen die zehn Nominierten des Jahres 2017 über die Anforderungen an moderne Spas und Spa Manager, über Hotelkosmetik und die steigenden Erwartungen der Gäste. In Superior Hotel 1.2017 kamen die ersten fünf Nominierten zu Wort, nun folgen die restlichen fünf: Marlis Minkenberg vom

Severin*s Resort & Spa in Keitum auf Sylt, die den Award zum Spa Manager des Jahres 2017 gewonnen hat; Nadine Böning Soares vom Grand Hotel Kronenhof in Pontresina (Schweiz); Katrin Hofrichter vom Kreuzfahrtschiffunternehmen AIDA Cruises; Nadine Häuser, die in unterschiedlichen Spa Resorts und Hotels wirkte und zurzeit im Mutterschutz ist; und Andrea Wendler vom ­Budersand Hotel Golf & Spa in Hörnum auf Sylt.

Spa Manager des Jahres 2017 – die zehn Nominierten Nadine Böning Soares, Grand Hotel Kronenhof Pontresina (Schweiz) Sandra Geiger-Pauli, Hotel Bodenmaiser Hof, Bodenmais Katrin Hofrichter, AIDA Cruises

Olivia Janos, A-Rosa Resort, List/ Sylt Marlis Minkenberg, Severin*s Resort & Spa, Keitum/Sylt Nadine Häuser (derzeit im Mutterschutz) Johanna Schneider, The Charles Hotel, München

Fotos: Die genannten Hotels

Welche Bedeutung hat der oder die Spa Manager*in in modern aufgestellten Wellnesshotels?

Marlis Minkenberg: Der Leiter einer Spa & Wellness-Einrichtung ist in der Verantwortung, diese wirtschaftlich rentabel zu führen, beziehungsweise sie durch unternehmerische Strategien zu einem Profitcenter zu entwickeln. Die Tätigkeit als Spa Manager ist enorm vielseitig mit verschiedenen Aufgabenbereichen. Neben der operativen und strategischen Unternehmensführung, Personalführung und Arbeitsrecht, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Konzeption von Wellnessangeboten und Konzepten – abgestimmt auf die Kundengruppe – kommen auch Aufgaben aus dem Hotellerie- und Gastronomiemanagement oder dem Qualitäts- und Produktmanagement hinzu. Des Weiteren gehören die Erstellung eines Business-Eventplans oder die jährliche Budgetplanung dazu. Neben diesen administrativen Tätigkeiten stehen natürlich die Gästebetreuung und die Durchführung von Anwendungen am Gast im Vordergrund. Spa Manager brauchen ein hohes Maß an Flexibilität und ein Gespür für innovative Ideen. Nadine Böning Soares: In erster Linie ist es wichtig, einen Ansprechpartner für die Gäste zu haben. Unsere Gäste schätzen den direkten und persönlichen Kontakt, sind aufgeschlossen für ein Gespräch und möchten ihr Feedback

Diana Sicher-Fritsch, Fritsch am Berg, Lochau (Österreich) Andrea Wendler, Budersand Hotel – Golf & Spa, Hörnum/Sylt Ralf Wiegard, Hotel Bareiss, Baiersbronn

gerne direkt übermitteln – und dieses Feedback ist für uns natürlich sehr wertvoll und wichtig. Eine wichtige Aufgabe ist ebenfalls, für ein gut aufgestelltes und eingespieltes Team sowie für eine stetig harmonische Atmosphäre zu sorgen. Heutzutage ist es wichtiger, im Spa präsent zu sein, als sich nur im Back Office mit Zahlen zu beschäftigen. Das merken dann auch die Gäste und schätzen es sehr. Katrin Hofrichter: Spa Manager stehen für den Kern des Produktes. Einen guten Spa Manager zeichnet aus, dass er ein eigenständiges Wellness-Konzept entwi­ ckelt, das perfekt zu seinem Haus passt. Er muss die Funktionalitäten im Spa planen können, den Bau begleiten, das geeignete Personal auswählen können. Außerdem sollte man wissen, wie man sich der Marketing- & PR-Instrumente am besten bedienen kann und selbstverständlich immer die aktuellsten Trends auf dem Wellnessmarkt verfolgen und Innovationen für sein Haus importieren. Da die Ernährung eben-

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S A N I TÄ R & W EL L N E SS

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falls eine große Rolle spielt, sollte man einen guten Draht zu seinen F&B-Kollegen haben, um ergänzende Ernährungsangebote machen zu können. Nadine Häuser: Der Spa Manager ist ein Multitalent. Er benötigt viel Empathie, um auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gäs­ te sowie Mitarbeiter eingehen zu können. Außerdem erfordert der Job wirtschaftliches Denken und Handeln, der Spa soll schließlich ein Profitcenter werden. Therapeutische Kenntnisse sind außerdem erforderlich, um das Team auch im Bereich der Behandlungen zu unterstützen. Andrea Wendler: Die Gästebetreuung wird immer individueller. Als Spa Managerin sorge ich dafür, dass unsere Gäste ihren Aufenthalt in unserem Hotel positiv im Hinblick auf ihre Entspannung, ihre Fitness und ihre Gesundheit nutzen können. Ich erfrage die speziellen Wünsche und biete ein auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot. Es geht darum, eine Wohlfühlatmosphäre für die Gäste zu schaffen. Der reibungslose Ablauf von der Buchung über die Reservierung bis hin zur Durchführung des Verwöhnprogramms ist hierbei die Grundvoraussetzung. Als Spa Managerin bin ich ständig mit der Neu- und Weiterentwicklung der Arrangements befasst, um den Bedürfnissen unserer Gäste nachzukommen und die Nachfrage zu fördern. Ganz wichtig in unserem Bereich ist außerdem die ständige Qualitätssicherung sowie die Führung und Schulung unserer Mitarbeiter.

Welche Trends für den Wellnessbereich im Hotel haben Sie in den letzten Jahren ausgemacht?

Marlis Minkenberg: Die Gäste wünschen sich zunehmend eine individuelle Beratung und Betreuung, die vor allem authentisch und maßgeschneidert sein soll. Mentale und energetische Anwendungen werden immer wichtiger. Der Gast wird in Zukunft zunehmend das persönliche Gespräch suchen, er benötigt jemanden zum Reden und Austauschen. Die Handarbeit wird immer teurer – denn diese können Roboter nicht übernehmen. Das bedeutet, dass Massageanwendungen immer kostspieliger werden. Auch in Sachen Wirkstoffe: Es ist wichtig, dass Naturwirkstoffe eingesetzt werden, die sichtbar und spürbar wirken. Intensive Lichtenergie und hohe Schwingungen besonderer Pflanzen wecken alle Zellen auf und lassen die Haut wieder strahlen. Wir benötigen keine Vielzahl an Anwendungen mehr – normale Anwendungen werden entfallen. Nadine Böning Soares: Es sind schon viele Trends aufgekommen, manche halten sich erst gar nicht. Ich finde, man sollte stetig wach bleiben und auch offen sein, Neues auszuprobieren, um mitreden zu können, jedoch muss man nicht alles mitnehmen. Medical Treatments wurden bei uns gar nicht nachgefragt, dagegen der Trend in Richtung hochwertiger, „grüner“ Linien sehr gut. Zum Beispiel der Trend der LPG-Behandlungen, die ja in den letzten Jahren aufgekommen sind, wurde in unserem Schwester-Spa sehr gut angenommen und ist geblieben. Katrin Hofrichter: Hier sehe ich im Moment insbesondere die Themen Entschleunigung und Digital Detox. In einer Welt, die immer schneller und digitaler wird, sind Massagen ohne High Tech, quasi „High Touch“, elementar. Menschen brauchen Berührungen und Gespräche, nicht

noch mehr Maschinen und Reizüberflutung im Spa. Out sind für mich Schokoladenmassagen und Anwendungen, die nur auf oberflächliche Effekte abzielen und nicht therapeutisch wirken. Nadine Häuser: Es geht definitiv zu mehr Individualität, jeder Gast soll seine maßgeschneiderte Behandlung erhalten. Bedeutet: Der Gast bucht ein Zeitfenster und erst am Tag der Behandlung wird anhand seiner Bedürfnisse entschieden, welche Behandlungen durchgeführt werden. Ich persönlich arbeite schon lange mit diesem Konzept, denn nur so bekommt der Gast tatsächlich das, was er möchte und geht zufrieden aus der Kabine. Dieser Trend verlangt von unseren Therapeuten noch mehr Feingefühl, welches durch Trainings unbedingt gefestigt werden muss.

Welche Trends in Kosmetik und Wellness beobachten Sie? Welche Anwendungen boomen, welche Produkte sind gerade gefragt?

Marlis Minkenberg: Vom Tun zum Sein ist beispielsweise ein wichtiger Ansatz in der Kosmetik und im Wellnessbereich. Außerdem die Selbstfindung des Gastes, der Stressabbau und die Entwicklung von Stresstoleranz, die Verbesserung von Regenerations- und Leistungsfähigkeit sowie sich und seiner Figur etwas Gutes zu tun. Im Severin*s Spa werden vermehrt Anwendungen im Hamam gebucht. Insbesondere Paare buchen Hamamerlebnisse – oft im Vorfeld einer Hochzeit, oder um einen neuen Lebensabschnitt zu feiern. Nadine Böning Soares: Der Trend zur Einfachheit oder eher gesagt, eine wirklich gute und handfeste Massage wird bei uns am ehesten geschätzt. Im Bereich Kosmetik

Nadine Böning Soares ist Spa Managerin im noblen Grand Hotel Kronenhof. Das Fünf-Sterne-Superior-Haus in PontresinaSankt Moritz (Schweiz) beschäftigt im Sommer bis zu sechs, in der Wintersaison bis zu zehn Mitarbeiter

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Katrin Hofrichter ist Senior Manager Spa & Retail AIDA Cruises. Sie ist verantwortlich für mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf derzeit elf Schiffen. In diesen Tagen wird das zwölfte Schiff, die AIDAperla, in Palma de Mallorca getauft

arbeiten wir seit gut zwei Jahren mit der Firma Pharmos und erzielen sehr gute Resultate. Die Gäste schätzten das hochwertige Bioprodukt und deren Firmenphilosophie. Nadine Häuser: Ich habe von Beginn an eine Leidenschaft für kleine Nischenmarken. Sicher kann man nicht ganz auf bekannte Depots verzichten, aber man schafft sich so ein gutes Alleinstellungsmerkmal. So kam ich zum Beispiel zu der Marke Bakel. Ich habe bereits in zwei Häusern damit gearbeitet und kann nur Positives berichten. Hier wird hauptsächlich mit Seren gearbeitet, es ist vegan und es wird großen Wert auf die Herstellung gelegt. Andrea Wendler: Detox-Behandlungen und Arrangements sind stark ansteigend. Medical Wellness und Medical-Produkte boomen. Die Trends „Green“ und „Vegan“ sind nicht mehr wegzudenken. Schokoladenmassagen und Packungen sind dagegen out.

Stichwort Medical Wellness: Wie kann ein guter Wellnessbereich im Hotel dazu beitragen, dass es Gästen langfristig besser geht? Geben Sie Ihren Gästen Anstöße, allgemein kürzer zu treten und gesünder zu leben?

Nadine Böning Soares: Viele unserer Gäste haben auch schon ein solches Denken und brauchen manchmal nur noch Ratschläge in Richtung „gesünder leben“. Wir bieten regelmäßig Yoga Retreats inklusive ausgewogener Ernährung an, bei denen unsere Gäste solch einen Anstoß bekommen. Auch unser Arrangement „Digital Detox“ ist ein Package, bei dem Gäste bewusst auf digitale Geräte verzichten. Nicht

nur das Mobiltelefon wird abgegeben, sondern auch der Fernseher aus dem Zimmer genommen. Mit viel Sport, frischer Luft und entschlackenden Treatments werden neue Energien getankt. Auch dass wir im Spa erst gar kein Wifi im Angebot haben, ist der erste Schritt, wirklich abzuschalten.

Hotelkosmetik mit Nordic Ecolabel

hopal

www.dialog-portal.info/hopal Katrin Hofrichter: Aktuell ganz oben ist das Thema Medical Wellness: Viele Menschen wollen den Urlaub als Einstieg in eine gesunde Lebensweise nutzen. Im Fokus steht die gesunde Ernährung in Kombination mit gezielten, individuellen Bewegungsprogrammen. Wir bilden unsere Kollegen an Bord insbesondere zu diesen Themen kontinuierlich weiter und haben die neuesten Analysetools im Einsatz, zum Beispiel Cardio Scan Messung Herzprofil, Stoffwechselmessungen und Körperfettzusammensetzung. Nadine Häuser: Medical Wellness war in meinen letzten Häusern immer ein Thema, jedoch war die Umsetzung hier ganz unterschiedlich. Sei es in Form einer Kooperation mit einer orthopädischen Klinik und deren Therapeuten oder zuletzt mit Schwerpunkt Dermatologie/Schönheits-

chirurgie. Diese Formen, gepaart mit ausgewählten Sportprogrammen und passenden Angeboten im Restaurant, sprechen den Medical-Reisenden an und so entsteht eine weitere Gastklientel, welche das Hotel für sich nutzen kann. Andrea Wendler: Wir geben Ernährungs­ tipps und leiten mit Personal Training zum „Weitermachen“ zu Hause an.

Welche besonderen Anwendungen bieten Sie an, um sich vom Wettbewerber abzugrenzen?

Marlis Minkenberg: Aussteigen auf Zeit lautet das Motto im Spa. Im Mittelpunkt steht der Gedanke, dem Gast volle individuelle Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Für eine Analyse der Bedürfnisse haben wir im Severin*s Resort & Spa den „Sylter Naturkräfte-Kompass“ entwickelt. Die vier Naturlandschaften auf dem Seefahrer-Instrument symbolisieren die Pole dieses Kompasses. Die Dünenlandschaft im Norden steht für die Schönheitskraft, die Heidelandschaft im Osten für die Naturkraft, der Strand im Süden für die Sonnenkraft und das Meer im Westen für die Wasserkraft. Neben aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, langanhaltenden Trends, der Beobachtung des Marktes und der Analyse des eigenen Angebots, besinnen wir uns im Spa zurück auf die Ursprungsbedürfnisse. Die Behandlungen sind auf die Analyse abgestimmt und können von den Gästen individuell zusammengestellt werden. Unser „Signature Treatment“ lautet „Individuelle Aufmerksamkeit“, womit wir den ganzheitlichen Health-Bereich abdecken. Nadine Böning Soares: Unser internationales Therapeutenteam kreiert regelmäßig neue Treatments, insbesondere neue

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Andrea Wendler vom Budersand Hotel Golf & Spa in Hörnum auf Sylt steht als Spa Managerin sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor

Signature-Massagen, die wir vor allem nach Gästewünschen abstimmen. Beliebt ist unser „Individuelles Treatment“, welches von vielen Gästen gebucht wird, da der Therapeut ganz spezifisch auf die persönlichen Bedürfnisse der Gäste eingehen kann. Katrin Hofrichter: Wir haben unser eigenes Aida-Wellnesskonzept entwickelt. An Bord unserer derzeit elf Schiffe arbeitet ausschließlich von Aida speziell nach diesem Konzept ausgebildetes Personal. Wir nehmen unsere Gäste mit auf eine Weltreise für die Sinne und zu

MIT KLEINEN BÄDERN GRÖSSE ZEIGEN

Nadine Böning Soares: Heutzutage darf ein gut ausgestattetes Fitnessstudio nicht fehlen. Möglichst von allem etwas, von Ausdauergeräten, Gewichten bis zu Kleinmaterialien wie zum Beispiel TRX für ein gutes Ganzkörpertraining. Vielen Gästen ist eine gute Sortierung sehr wichtig, da sie mit ihrem eigenen Training im Hotel gleich weiter machen möchten. Auch dürfen Räumlichkeiten, Schwimmbäder oder Saunabereich ruhig großzügiger gestalten werden, dafür einfach ein Angebot weniger. Katrin Hofrichter: In den bis zu 3.100 Quadratmeter großen Fitness- und Wellnessbereichen an Bord unserer Schiffe sind selbstverständlich nur die modernsten Geräte im Einsatz. Mindestens genauso wichtig wie das Equipment ist aber eine sinnvolle Planung der Bereiche, die sich an den Bedürfnissen der Gäste orientiert.

Für welche Kosmetiklinien hat sich Ihr Haus entschieden, mit welchen Produkten arbeiten Sie?

Marlis Minkenberg: Neben den eigens entwickelten Severin*s Spa-Produkten für die Treatments werden außerdem folgende Produkte in Kosmetik- und Körperbehandlungen eingesetzt: Ligne St Barth, La Biosthetique (beide neu seit Januar 2017), Perris Swiss Laboratory – Skin Fitness, Perris Monte Carlo, PharWWW.KOENIG-BAEDER.DE TELEFON (03 52 05) 60 30 mos Natur, Faby, Parfums Houbigant Paris, Team Dr. Joseph. Zudem werden Bewei-Nahrungsergänzungsprodukte sowie Pharmos-Lebensgesundheitsmittel, Tee und Basische Bäder den schönsten Spa-Zeremonien aus aller Welt. verkauft. superiorhotels_60x43.indd 1 von einem Team internationaler 04.01.2011 15:08:40Nadine Uhr Böning Soares: Wir arbeiten im kosmetischen Bereich Diese werden Spa-Experten angeboten, zum Beispiel ayur- mit den Firmen Pharmos Green Luxury und Ericson Laboratoire. vedische Massagen von asiatischen Therapeu- Im Massagebereich gerne mit den Produkten von Alpienne. ten aus den besten Fünf-Sterne-Hotels Asiens Kathrin Hofrichter: An Bord unserer Schiffe arbeiten wir mit oder Yoga von indischen Kollegen. Unsere An- Produkten von Ligne St Barth und Thalgo im Kosmetikbereich wendungen stehen immer auch in Bezug zu sowie von La Ric für die Maniküre und Pediküre. unseren Reisedestinationen, zum Beispiel mit Nadine Häuser: Ich arbeite mit Bakel, Atelier Cologne, ComThalasso auf dem Meer oder St-Barth-Kosme- fort Zone, PINO, Glo Minerals und CND. Andrea Wendler: Neben dem anspruchsvollen Budersand tik und exotischen Massagen aus der Karibik. Private Label arbeitet das Spa mit den exklusiven Naturkosmetik-Produkten von Pino, den Schweizer High-Tech-Marken Auf welche Geräte, Mobiliar und andere Ausstattung darf ein Cellcosmet und Cellcosment Cellmen, der international gefragten Lifestyle-Marke Sisley sowie dem weltgrößten Hersteller von Hotelier nicht verzichten, wenn professionellen Hand- und Nagelpflege-Produkten O.P.I. er einen Wellnessbereich am GÄSTEBÄDER DER BESONDEREN ART BERATUNG · PLANUNG · BAU

Puls der Zeit haben möchte? 64

Nadine MurmannHäuser ist derzeit

im Mutterschutz. Sie arbeitete zuletzt im

Frankfurter Raum und vertritt individuelle, auf den Gast zuge-

schnittene WellnessKonzepte


M A R K T & PR O D U K T E

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Weinzugriffsystem Mit Coravin müssen Weinflaschen für den Genuss nicht mehr entkorkt werden. Bei dem System wird eine hauchdünne Edelstahl-Hohlnadel mit Teflon-Beschichtung durch den Korken geführt und das Edelgas Argon, das auch ein natürlicher Bestandteil der Atemluft ist und in keiner Weise mit dem Wein reagiert, in die Flasche gepresst. Der dadurch entstehende Druck treibt den Wein durch die Nadel ins Glas – ohne dass er mit

Sauerstoff in Berührung kommt. Anschließend wird die Nadel entfernt und der Korken verschließt das winzige Loch von selbst wieder. Der Wein bleibt genauso frisch, als wenn er nie verkostet worden wäre und kann sich über Monate hinweg ungestört weiter entwickeln. So können Restaurants und Wein-Bars ihren Gästen auch hochwertige Weine glasweise anbieten und sich so weitere Umsatzmöglichkeiten erschließen. Zudem erweitert das Unternehmen die Farb-Range des Modells Two Elite in einer Limited Edition: Paradiesapfelrot, Mattschwarz, Champagner und Weißlack. www.coravin.de

Pluspunkte Bioweinspezialist Riegel hat speziell für den Offenausschank in der Gastronomie die Weinserie Colori auf den Markt gebracht. Die Vorteile der Füllung in Literflaschen mit Schraubverschluss: Das Viertele mehr bleibt länger frisch und kann ohne Korkschmeckerrisiko schnell und einfach ausgeschenkt werden. Die Aufmachung nach dem Motto „so schlicht und so präzise wie möglich“ sorgt

vom Etikett bis zur Kapsel für gute Unterscheidbarkeit und hält die Fehlerquote für das Personal – auch und besonders in Stoßzeiten – niedrig. Die Serie umfasst fünf nachfragestarke Weine in bester Bioqualität: Montepulciano, Merlot, Rosé, Chardonnay und Pinot Grigio. www.riegel.de

Fotos: Chris Konig, Coravin, Riegel

Zutrittslösung Salto hat eine neue Version seiner mobilen Zutrittslösung JustIn Mobile BLE veröffentlicht. Die App erlaubt jetzt die Nutzung mehrerer mobiler Schlüssel, die auch zu unterschiedlichen Installationen gehören können. Zu den jeweiligen Gebäuden können Bilder, Karten, Nachrichten und Tele­ fonnummern hinterlegt werden, wodurch Anwender sämtliche relevante Reiseinformationen an einem Ort vorfinden. Zutrittsereignisse und Batteriestatus können aus den elektronischen Beschlägen ausgelesen und direkt an die Mana­ gementsoftware ProAccess Space geschickt werden. So erhält beispielsweise die Rezeption eine Rückmeldung in Echtzeit, ob ein Gast bereits eingetroffen ist, auch wenn er nicht an der Rezeption vorbeigekommen ist. Außerdem ist die Mediengültigkeit sehr fein einstellbar, was die Sicherheit der Lösung noch weiter verbessert. Die App ist für mobile Endgeräte mit den Betriebssystemen iOS sowie Android geeignet. www.saltosystems.de

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Impressum

M A R K T & PRO D U K T E

Gute Nacht Herausgeber:

Dietmar Huber †

Verlag und Redaktion:

GW Verlag GmbH Theodor-Althoff-Straße 45, 45133 Essen Postfach 23 01 90, 45069 Essen Telefon 0201/87126-14 Telefax 0201/87126-941 info@superior-hotel.net www.superior-hotel.net

Geschäftsführung:

Shervin Pourghaffari, Telefon 0201/87126-14 pourghaffari@superior-hotel.net

Chefredaktion:

Peter Erik Hillenbach, Telefon 0201/87126-949 hillenbach@superior-hotel.net

Redaktion:

Yvonne Ludwig-Alfers (Redakteurin) Maren Bielecke (Volontärin) Nina Bruckmann (Volontärin) Telefon 0201/87126-859 ludwig@superior-hotel.net

Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Susanne Plaß (Hamburg), Silvia Rütter (Münster), Hans-Herbert Seng (Frankfurt am Main), Dr. Elena Winter (Düsseldorf)

Anzeigenleitung:

Shervin Pourghaffari, Telefon 0201/87126-14 pourghaffari@superior-hotel.net

Layout:

Das Einschlafen im fremden Bett klappt umso leichter, wenn man als Hotelier dem Gast ein kleines Betthupferl aufs Kissen oder Nachtkästchen legt. Ganz neu hat Hellma dazu die Gute Nacht-Fruchtgummis im Sortiment. Sie sind in der Form eines Küsschens gestaltet, schmecken mit einem Fruchtgehalt von zehn Prozent fruchtig-lecker nach Kirsch und sind außerdem gluten- und laktosefrei. Die Verpackung ist elegant gestaltet und macht auf dem Kopfkissen eine prima Figur, während die Küsschen selbst für einen Farbtupfer im Hotelbett sorgen. Neben den neuen Gute Nacht-Fruchtgummis hat Hellma auch Betthupferl-Frösche oder bunte Schlafschäfchen im Sortiment. www.hellma.de

Bunt ist meine Lieblingsfarbe Mit den zwei neuen Dekokissen-Linien von Wäschekrone können Hoteliers den Innenbereich ihres Hauses so farbenfroh gestalten, wie sie es sich wünschen – und so im Handumdrehen eine harmonische Atmosphäre schaffen. Die Wendekissen in Doubleface-Optik der gleichen Farbfamilie sind in sieben zurückhaltenden Pastelltönen erhältlich, die sich dank der aufeinander abgestimmten Farbpalette optimal miteinander kombinieren lassen. Die spezielle Webtechnik kreiert einen leichten Melange-Effekt, der den Kissen gemeinsam mit der umlaufenden Paspel einen dezenten Used-Look verleiht. Erhältlich ist die Kissenhülle einzeln oder zusammen mit den passenden Kissen in den Größen 38x38 und 48x48 Zentimeter. Das zweite Dessin setzt auf Retro-Schick sowie 3-D-Haptik und ist in sieben Farbstellungen sowie der Größe 48x48 Zentimeter erhältlich. www.waeschekrone.de

skrober.de Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Materialien und Fotos. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Superior Hotel erscheint im sechsten Jahr mit vier Ausgaben.

VO R S C H AU

Bezugspreise:

Einzelpreis/Heft 7,50 € (inkl. 7 % MwSt) Jahresabonnement 24 € inkl. Versandkosten und 7 % MWSt). Luftpostzuschlag Europa 20 €, übriges Ausland 30 €.

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Printon Publikationslösungen Adressmanagement, Telefon 02103/33996-63, gw@printon.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 10 vom 1. Januar 2017. Keine Liefer- und Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des GWVerlages gestattet. L.N.Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG . Neue Medien GmbH Marktweg 42–50 in 47608 Geldern

Verbreitete Auflage:

19.938 Exemplare (IVW 1. Quartal 2017). Auflagenhöhe und Verbreitung dieses Magazins werden durch die IVWInformationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. überwacht.

Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.

Superior Hotel 3-2017 erscheint am 22. September Lesen Sie in unserer Herbstausgabe unter anderem folgende Themen:

• Hotelzimmer und Schlafkomfort • Fahrzeuge im Hoteleinsatz • Lichtkonzepte • Beautykonzepte Außerdem: Bewertungsportale; Eis & Dessert; Berufskleidung & Hotelwäsche; Guest Supplies & Give Aways; Wäschetechnik

Fotos: Hellma, Wäschekrone, www.pixabay.com (Vorschau)

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Superior Hotel 2/2017  
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