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2 Euro 33. Jahrgang

Nr. 2 . 2017

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www.gastrotel.de

Unabhängiges Fachmagazin für Unternehmer und Manager in Gastronomie und Hotellerie

Am Tassenrand Süße Häppchen zum Kaffee eröffnen neue Absatz-Chancen

Einzigartiger Geschmack Grand-Elysée-Küchendirektor Peter Sikorra über das Uckermärker Rind Schluss mit dem Gewohnten Pentahotels-CEO Alastair Thomann im Interview

Kaffeespezialitäten im Trend Sortenreine Länderkaffees und vieles mehr +++ Gastronomie-Konzepte: Achtzehn70 in Lüdinghausen +++ Weingut Siben in Deidesheim +++

Grillsaison 2017

Kaffeemaschinen

Indoor-Möbel


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Der Vito

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Anbieter: Daimler AG, Mercedesstraße 137, 70327 Stuttgart

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EDITORIAL

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BORN TO GRILL Mit den feinsten Gewürzen und Saucen zum Dippen wird der (Grill-) Sommer jedes Jahr aufs Neue zur wahren Genuss-Saison!

Ja, was denn nun?! Die Wochen nach der Internorga haben noch einmal den großen Zwiespalt ver­ deutlicht, in dem sich die Gastronomie mo­ mentan befindet. Einerseits sind die Prob­ leme der Branche insbesondere mit dem „starren Arbeitszeitkorsett“ unterdessen so weit durchgesickert, dass auch jenseits der Fachpresse in Tageszeitungen und Pub­ likumsmedien berichtet wird: Von Funke Me­ diengruppe bis Focus Money, von Welt bis n-tv wurde von der neuen Branchenkampa­ gne des DEHOGA berichtet. „Höchste Zeit für Wochenarbeitszeit“ forderten der neue ­DEHOGA-Präsident Guido Zöllick und Haupt­ geschäftsführerin Ingrid Hartges medien­ wirksam vor der Kulisse des Brandenburger Tors; das Arbeitszeitgesetz widerspreche nicht nur Gäste- und Unternehmerwün­ schen, sondern auch dem ausdrücklichen Wunsch von Arbeitnehmern nach mehr Fle­ xibilität. „Das starre Arbeitszeitkorsett scha­ det dem Gastgeberstandort Deutschland“, in diesem Satz gipfelt Zöllicks Kritik. In den Zeitungen war danach zu lesen, dass mehr als die Hälfte der gastgewerblichen Betriebe seit 2015 ihre Öffnungszeiten und ihr sons­ tiges Leistungsangebot wie Küchenzeiten, Veranstaltungen oder Catering reduziert hätten.

Lösungen sind vorhanden… SPD-Bundestagsfraktion und Gewerkschaft NGG konterten flugs, die Arbeitszeiten in der Hotel- und Gastronomiebranche seien heute schon flexibel genug. Trotz mehrerer aufei­ nander folgender Rekordjahre sei das Hauptproblem der Branche nicht die Fle­ xibilisierung der Arbeitszeit, sondern die Schwierigkeit, Nachwuchs zu finden und junge Leute davon zu überzeugen, eine Aus­ bildung in diesem Bereich zu absolvieren. Wo wären die Themen und Probleme der Branche andererseits besser aufgehoben als auf der Leitmesse Internorga? Unser Verlags­ team erlebte die diesjährige Messe als so selbstbewusst, positiv gestimmt und kraftstrotzend wie lange nicht. Die Hersteller – ob von Großküchentechnik, Lebensmittel-

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und Convenienceprodukten oder Möbeln und Einrichtungsgegenständen – haben die passenden Antworten auf die Fragen der Branche parat. Ja, auch auf die Arbeitszeit­ diskussionen; ja, auch auf den Fachkräfte­ mangel. Aha?! Wie das denn? Nun, niemand behauptet, dass die Gastronomie bis in alle Ewigkeit auf dem Stand von 1985 verharren wird. Die Lösungen der Hersteller sind schon klar in Richtung Zukunft gedacht – eine Zu­ kunft, in der das Gastgewerbe völlig anders aussehen wird als gestern und trotzdem sei­ ner Aufgabe mit Freude nachkommen wird: guter Gastgeber zu sein.

… nötig ist ein Lernprozess Dass man als Gastronom sein Küchenequip­ ment entsprechend anpassen muss, dass man seine Produktionsprozesse entzerren und neu organisieren muss, dass man im Berufsalltag auf angelernte Kräfte und ei­ genwillige Vertreter der Generation Y ange­ wiesen sein wird – das gehört zum Lernpro­ zess, den insbesondere die inhabergeführ­ te Kleingastronomie vor sich hat. Es nützt ja nichts, die Augen davor zu verschließen. Um seine Eigenwahrnehmung als Gastge­ ber oder Küchenchef mal tüchtig durchzu­ checken – dafür bot der Übungsplatz In­ ternorga wieder einmal genau die richtigen Projektions- und Reflexionsflächen. Zurück zum Alltag: Mit Kaffee- und Bierspe­ zialitäten sowie dem großen Komplex Gril­ len sind drei umsatzträchtige Schwerpunkte genannt, die der Gastronomie mindestens als Basis für gute Geschäfte dienen sollten. Wie jeder Einzelne die Themen spielt, ob 08/15 oder durchdacht auch in den Details, bleibt jedem Patron selbst überlassen. Anre­ gungen, wie man das gewisse „Mehr“ aus scheinbar so alltäglichen Themen herauskit­ zelt, bietet diese Ausgabe genug. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen – wir wün­ schen Ihnen einen erfolgreichen Sommer! Herzlich, Ihr Peter Erik Hillenbach Chefredakteur, hillenbach@gastrotel.de

Leidenschaft, Temperament und der bedingungslos beste Geschmack kennzeichnen die Kost vom Rost. www.wiberg.eu


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GASTROTEL-STELLENMARKT

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Klicken Sie auf Stellenmarkt! Geben Sie nur die ID-Nr. in das vorgegebene Feld ein, und die Stellenanzeige erscheint sofort. Direktion / Direktionsassistenz /Betriebsleitung / Hotelmanager Position Hotel Manager m/w Hotel Manager m/w Resident Manager m/w Direktionsassistent m/w Direktionsassistent m/w General Manager m/w - Frankfurt/M

Unternehmen Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG AIDA Cruises Wollgast Personalvermittlung Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin

Restaurant /Service ID-Nr. 36873 8924 35585 36874 35047 37240

Personalwesen /Buchhaltung/Controlling Position Buchhalter m/w Buchhalter m/w Leiter Personal an Bord der AIDA Personalleiter m/w

Unternehmen Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Hotel- & Ferienanlage Waldhof AIDA Cruises Wollgast Personalvermittlung

ID-Nr. 37486 38041 22726 34791

Verkauf/Marketing/PR Position Cluster Sales Manager m/w - Frankfurt Sales Manager m/w Senior Sales Manager m/w Sales Manager m/w

Unternehmen Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Wollgast Personalvermittlung haystax Executive Recruitment Grünewald & Rott Personalvermittlung

ID-Nr. 37153 35586 37672 36123

Front Office/Rezeption/Reservierung Position Guest Service Manager m/w - Oberding Guest Service Manager m/w - Frankfurt Front Office Manager m/w - Berlin Guest Service Manager m/w - Hamburg Empfangsleiter m/w Leiter Zentralreservierung m/w Empfangssekretär m/w Reservierungsmitarbeiter m/w Empfangsmitarbeiter m/w 5* Hotel Empfangskraft m/w Nigth Audit m/w - Freiburg Front Office Manager m/w Rezeptionist m/w Empfangschef m/w Rezeptionist m/w stellv. Reservierungsleiter m/w Night Audit m/w - Nürnberg Rezeptionist m/w Nigth Auditor m/w 5* Hotel Empfangschef m/w Front Office Mitarbeiter m/w Reservierungsleiter m/w Empfangsmitarbeiter m/w Empfangskraft m/w

Unternehmen Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Hotel Gut Steinbach Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Seetel Hotel GmbH & Co. Betriebs KG Grünwald & Rott Personalvermittlung Hotel Landhaus Milser Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Connect Worldwide Recruiting Agency Wollgast Personalvermittlung Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Wollgast Personalvermittlung Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin AIDA Cruises Connect Worldwide Recruiting Agency Club Med Connect Worldwide Recruiting Agency Grünwald & Rott Personalvermittlung Hotel- & Ferienanlage Waldhof Johannesbad Hotels Bad Füssing

ID-Nr. 37423 37422 37940 37594 29243 36871 29571 36872 37360 37674 38207 34259 29785 34792 34265 35267 37872 22874 28874 34090 34545 37727 35051 35284

Housekeeping Etage Position Ass. Hausdame m/w - Heidelberg Hausdame m/w Leitende Hausdame m/w stellv. Hausdame m/w 5* Hotel Executive Housekeeper m/w Housekeeping Assistent m/w Hausdame m/w Haudamenassistent m/w

Unternehmen Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin SEETELHOTEL Ahlbecker Hof Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Grünewald & Rott Personalvermittlung AIDA Cruises Club Med Connect Worldwide Recruiting Agency Grünewald & Rott Personalvermittlung

Position Bartender m/w Bar Manager m/w Mitarbeiter Barservice m/w Bar Manager m/w Barchef m/w Senior Barkeeper m/w

Unternehmen Ratsstuben Weissach AIDA Cruises Europa-Park Rust Connect Worldwide Recruiting Agency Grünewald & Rott Personalvermittlung backup jobs agency s.r.o.

ID-Nr. 38392 34442 34256 37780 8940 36801 30449 33975

Bar ID-Nr. 38523 29854 37388 36164 38125 37140

Position Oberkellner Assistant Restaurant Manager m/w Servicemitarbeiter m/w Stationskellner / Kellner m/w Servicemitarbeiter m/w Chef de Rang m/w Serviceleiter/ Chef de Service m/w Servicekraft m/w stellv. Restaurantleiter m/w 5* Hotel Servicekraft m/w Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w Restaurantleiter m/w 5* Hotel stellv. Restaurantleiter Chef de Rang m/w Servicefachangestellte m/w Frühstücksleiter m/w - Köln Frühstücksleiter m/w - Berlin Servicekräfte m/w Barista Servicemitarbeiter m/w Aushilfen m/w an Bord eines Schiffes Kellner mit Inkasso m/w Demi Chef de Rang m/w Chef de Rang m/w

Unternehmen Relais & Châteaux Park-Hotel Egerner Höfe Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Hotel- & Ferienanlage Waldhof Legoland Deutschland Freizeitpark Hotel Gut Steinbach Johannesbad Hotels Bad Füssing Europa-Park Rust Hotel Landhaus Milser Grünewald & Rott Personalvermittlung Hotel St. Gunther Seetelhotel Ahlbecker Hof KD Europe S.à r.l. Wollgast Personalvermittlung Wollgast Personalvermittlung AIDA Cruises Badisches Landhaus & Cafe Hochgenuss Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Foremost Hospitality GmbH & Co.KG Berlin Hotel Bären Manufactum brot & butter GmbH KD Europe S.à r.l. APRÈS POST HOTEL EURO CAREER j.d.o.o Viking Cruises AG

ID-Nr. 27450 34270 34087 34958 27254 35282 33669 37726 37298 36963 33724 37768 36169 37657 22873 38101 38475 38408 38388 38179 37765 16758 36304 29247

Küche / Patisserie Position Küchenchef m/w Sous Chef m/w Sous Chef m/w Küchenmitarbeiter m/w Commis de Cuisine m/w Koch m/w Sous Chef m/w Chef de Partie m/w Demi Chef de Cuisine Patisserie m/w Sous Chef m/w Koch m/w Saucier m/w Koch m/w Chef de Partie m/m Sous Chef m/w Chef de Partie m/w Souschef m/w 4* S Hotel Chef de Partie m/w Chef de Partie m/w Gardemanager m/w Chef de Partie m/w Pastry Chef m/w Head Backer m/w

Unternehmen Europa-Park Rust AIDA Cruises Hotel- & Ferienanlage Waldhof Manufactum brot & butter GmbH Hotel Gut Steinbach Kaiserstrand Beachhotel Bansin Mitte Hotel & Restaurant Truschwende 4 AIDA Cruises Leonardo Royal Hotel Munich Legoland Deutschland Freizeitpark Brand Loyalty Germany GbmH APRÈS POST HOTEL Hotel St. Gunther Europa-Park Rust Restaurant Langenberg Strandhotel Atlantic Grünewald & Rott Personalvermittlung KD Europe S.à r.l. Johannesbad Hotels Bad Füssing EURO CAREER j.d.o.o Connect Worldwide Recruiting Agency Connect Worldwide Recruiting Agency Viking Cruises AG

Position Assistant F&B Manger m/w F&B Manager m/w F&B Assistent m/w Restaurantleiter/F&B Teamleader m/w F&B Manager m/w

Unternehmen AIDA Cruises Connect Worldwide Recruiting Agency Europa-Park Rust Legoland Deutschland Freizeitpark Club Med

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F&B ID-Nr. 30825 28789 16485 37514 38457

Gast- / Kundenbetreuung Position Mitarbeiter m/w Tischreservierung Teamleiter m/w Tourguides Gästebetreuer m/w Teamleitung Kundenservice m/w

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2.2017

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IDEE & KONZEPT

AUSSTATTUNG & AMBIENTE

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Indoor-Sitzmöbel Nicht alltäglicher Materialmix Büfettkonzepte Büfett mit Eleganz

16 Fotos Collage: siehe entsprechende Artikel / Fotos Titelseite: Azul, Flammkraft, Jacobs Douwe Egberts, Konway

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Weingut Siben in Deidesheim Wein davor, dazu und danach Mezzo Mezzo in Essen Unter dem Doppelbock Achtzehn70 in Lüdinghausen Die Fleischfanatiker

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AUSSTATTUNG & TECHNIK MANAGEMENT & MARKETING

20 Pentahotels

„Schluss mit dem Gewohnten“

Grillequipment 54 Perfekt zubereitet mit Grill, Smoker und Co. 58 Kaffeemaschinen Optimale Lösungen für fast jeden Anspruch

FOOD & BEVERAGES

DEHOGA VERBÄNDE

24 Grillfood

Westfalen . Ostwestfalen . Lippe

Interview mit Peter Sikorra / Als Beilagen: Kartoffeln, Majo, Dip 28 Eistrends Wenn der kleine Eishunger kommt... 30 Häppchen zum Kaffee Rendezvous am Tassenrand 32 Kaffeetrends Origins, Drinks und Kulinaria 38 Biermarkt: Premiumbiere Vielfalt für Geselligkeit

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MARKT & PRODUKTE

Informationen der Industriepartner

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STANDARDS

Branche & News Immobilien & Kleinanzeigen Impressum

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BRANCHE & NEWS

To another great year! Mitte März präsentierten sich über 6.500 Aussteller der Wein- und Spirituosenbranche aus mehr als 60 Nationen auf der ProWein in Düsseldorf – so viele wie nie zuvor. Im Fokus standen die neuen Weine aus allen relevanten Anbauregionen, ergänzt durch besondere Schwerpunkte sowie den neuen ProWein Business Report. Von Nina Bruckmann Auch dieses Jahr hat die ProWein wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie eine weltweit bedeutende Businessplatt­ form für die internationale Wein- und Spi­ rituosenbranche ist. Die Hälfte der Ausstel­ ler kam aus Italien (1.600) und Frankreich (1.500), gefolgt von Deutschland (1.000), Übersee (600), Österreich, Spanien und Por­ tugal. Hans Werner Reinhard, Geschäftsfüh­ rer der Messe Düsseldorf, fasst den erfolg­ reichen Messeverlauf wie folgt zusammen: „Die ProWein ist eine unglaublich intensive Messe. Drei Tage lang findet hier bei uns in den Hallen ein sehr konzentriertes und überaus effektives Business statt. Unter den Besuchern waren vor allem Key-Player – wichtige Importeure und Repräsentanten großer internationaler Handelsketten. Die Branche hat auch in diesem Jahr wieder ge­ zeigt, wie leistungsfähig und stark sie ist. Es wurde extrem viel geordert und über neue Geschäftsideen gesprochen.“ Dies bestäti­ gen auch die Besucherzahlen, bei denen in diesem Jahr neue Maßstäbe gesetzt wurden: Insgesamt kamen 58.500 Fachbesucher aus 130 Ländern nach Düsseldorf – jeder Zwei­

te reiste aus dem Ausland an. Erfreulich war zudem der hohe Anteil an Führungskräften – mindestens zwei Drittel aller Besucher zählten zu den Top-Entscheidern. Zudem fand jeder zweite aller Fachbesucher einen neuen Lieferanten und knapp 60 Prozent tätigten direkt während der Messe ihre Ge­ schäftsabschlüsse beziehungsweise plan­ ten, nach der Messe zu ordern. Das umfassende Angebot der Aussteller wurde in diesem Jahr zusätzlich durch be­ sondere Schwerpunkte ergänzt. Dazu zähl­ ten unter anderem die Champagne Lounge, Organic World mit 30 Ausstellern zum Thema Bioweine, die Verkostungszone Mundus Vini

SERVICE www.facebook.com/BlackTongueWine www.frederiksdal.com www.japan-gourmet.com (Ueno Gourmet) www.underwaterwine.com (Crusoe Treasure) www.weingut-abril.de www.weinhammel.de www.zgm.de (Pizza Pasta Vino du Altobello)

oder die fizzz Lounge. Des Weiteren bestand das parallel laufende Rahmenprogramm aus rund 500 Tastings und Veranstaltungen, die direkt an den Ständen der Aussteller oder im ProWein Forum stattfanden. Wichtige Im­ pulse und Informationen liefernd, richteten sich die Angebote an Handel und Gastro­ nomie gleichermaßen. In der Sonderschau „SAME but different“ ging es vor allem um innovative und ausgefallene Konzepte, dem die zehn internationalen Teilnehmer auch mehr als gerecht wurden. So zum Beispiel Crusoe Treasure, durch deren Lagerung ihrer Weinflaschen im Meer ein ökologisches Riff entstanden ist. Der Rotwein Black Tongue verzichtet auf seinem Etikett auf Angaben zu Rebsorten, Jahrgängen sowie Herkunft, um ungeübten Weintrinkern den Einstieg zu erleichtern, und verspricht eine kurzzeitig schwarz gefärbte Zunge. Oder das dänische Gut Frederiksdal mit seinem Kirsebærvin, dem ersten Kirschwein der Welt. Dass der Bio-Siegeszug auch beim Wein nicht zu stoppen scheint, zeigte beispiels­ weise das Weingut Abril, das größte Öko­ weingut im Kaiserstuhl. Bereits seit 2009

2.2017

Fotos: Messe Düsseldorf / ctillmann

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BRANCHE & NEWS

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In bester Gesellschaft Original SELTERS – empfohlen als idealer Weinbegleiter

Ilonka Scheuring Weingut Ilonka Scheuring Franken Winzerin

Eindrücke von der ProWein 2017: Konzentriert bei der Roséverkostung (links) – oder voller Entdeckerfreude beim dänischen Kirschwein aus Frederiksdal, bei den im Meer gelagerten Bouteillen von Crusoe Treasure, beim unkomplizierten Pizza-Pasta-Wein von ZGM oder beim Rotwein Black Tongue, der Einsteigern eine schwarze Zunge beschert…

unterliegt die gesamte ökologisch-kontrollierte Weinbaufläche von rund 20 Hektar den Bestimmungen des Ecovin Bundesverbandes. Die verschiedenen Kategorien der Weine lassen sich einfach an den Farben der Etiketten erkennen: Bei Weiß kommt die Frucht zum Ausdruck, Anthrazit steht für Stein und den aromatischen Einfluss des Bodens und die behutsame Reifung im Barrique kommt durch Schwarz zum Ausdruck. „Schmecken muss es“ ist das Motto des Weinguts Hammel – und das über acht Generationen hinweg, seit 1723. Christoph Hammel möchte Weine kreieren, die in erster Linie Spaß machen. So entstand auch die Weinlinie Sissi & Franz, die mit einem harmonischen Verhältnis von Süße und Säure, zugleich lieblich als auch feinfruchtig, einen anderen Moment des Weinge­ nusses in unserer Trockenwein-trinkenden Gesellschaft bietet. ZGM präsentierte erstmals die Weinserie „Pizza Pasta Vino du Altobello“, die mit der Bezeichnung auf dem Etikett direkt eine Orientierung liefert. Unsicherheiten, welcher Wein zu welchem Essen passt, wer­ den direkt aus dem Weg geräumt. So werden sowohl der Rot- als auch der Weißwein zu einem unkomplizierten Begleiter. Ein weiteres Highlight war der erste deutsche Weißwein aus Japans autochtho­ ner Rebsorte Koshu: der Rheingau-Koshu von Schönleber-Blümlein, exklusiv im Sortiment bei Ueno Gourmet. Die bis vor kurzem nur in Japan kultivierte Rebe erzeugt delikate Aromen mit Noten von japa­ nischer Zitrusfrucht und hat einen niedrigen Alkoholgehalt, der sich besonders gut zu dem landestypischen Essen eignet. Hohe Beachtung fand in diesem Jahr zudem der neue ProWein Business Report, der in Zusammenarbeit mit der renommierten Hochschule Geisenheim entstanden ist. Befragt wurden fast 1.500 Experten der Weinbranche aus 46 Ländern – darunter sowohl Wein­ produzenten als auch Vermarkter – zu internationalen Weinmärkten, Vermarktungstrends und der Entwicklung von Absatzkanälen. Der Bericht liefert ein aktuelles Stimmungsbild der Branche und soll in Zukunft als jährliches Trendbarometer dienen.

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Zu unserem „2015er Ethos No.1, Silvaner, Franken“ empfehle ich Original SELTERS Naturell.

Der Ursprung guten Geschmacks Zu im Barrique ausgebauten, kraftvollen, körperreichen Rotweinen, mit teils charakteristischen Vanillinkomponenten und hohem Tanninanteil, empfiehlt sich Dank seiner eleganten Stille SELTERS NATURELL. Als Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie der Hochschule Geisenheim University, bei der europäische Premium-Mineralwässer getestet wurden, erhält Original SELTERS ein Zertifikat, das eine ideale Mineralisation und eine sehr gute Eignung beim Genuss von Wein bestätigt. Weitere Informationen zu der Studie sowie zum erteilten Zertifikat finden Sie unter www.selters.de/selters-wein


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Trotz verkürzter Messezeit kamen mehr Besucher zur Internorga nach Hamburg

Erfolgsgeschichte fortgesetzt Die diesjährige Internorga endete mit hervorragenden Besucherzahlen. Rund 96.000 Besucher nahmen die Gelegenheit wahr und informierten sich vom 17. bis 21 März in den komplett ausgebuchten Hamburger Messehallen über Trends im Gastgewerbe. „Wir blicken mit Stolz auf sehr erfolgreiche und ereig­ nisreiche Messetage zurück. Die Internorga hat wieder einmal gezeigt, dass sie als Leitmesse und Trendschmie­ de jedes Jahr die relevanten Themen abzubilden ver­ steht. Und das kommt bei unseren Fachbesuchern sehr gut an. Die Besucherzahlen sind in diesem Jahr einfach grandios und das bei einer verkürzten Messelaufzeit“, so Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hamburg Messe und Congress. Insgesamt informier­ ten 1.300 Aussteller aus 25 Nationen über ihre Inno­ vationen und Weiterentwicklungen einzelner Produkte. Die Besucher äußerten sich überaus zufrieden mit der Messe: 91 Prozent urteilten mit sehr gut bis gut, 93 Pro­ zent würden sie weiterempfehlen, so das Ergebnis der Umfrage eines unabhängigen Marktforschungsinstituts. Der Anteil der Entscheidungsträger unter den Besuchern lag bei rund 80 Prozent und auch die Internationalität bleibt mit sieben Prozent auf konstantem Niveau.

Reges Interesse am Rahmenprogramm

2018 Die 92. Internorga findet vom 9. bis 13. März 2018 auf dem Gelände der Hamburg Messe statt.

Die Kongresse sorgten wie die vergangenen Jahre für fachliche Höhepunkte und den internationalen Aus­ tausch der Branche. 2.200 Fachbesucher kamen 2017 zum 36. Internationalen Foodservice-Forum, erstmals im Hamburger Mehr! Theater. Auch der Deutsche Kon­ gress für Gemeinschaftsgastronomie und das siebte Inter­norga Forum Schulcatering gaben einen Branchen­ überblick. Großer Beliebtheit erfreuten sich in diesem Jahr die jeweils zweiten Auflagen der Live-Wettbewerbe Next Chef Award und der Gastro Startup. Mit den For­ maten ist es der Internorga gelungen, gerade das junge

Fachpublikum zu begeistern. Gewinner des Next Award 2017 ist der 26-jährige Maximilian Schultz aus der Koch­ werkstatt Wiesbaden. Beim Gastro Startup-Wettbewerb räumten Salt & Silver ab. Mit dem neuen Grill & BBQ Court stellte die Internorga gemeinsam mit dem Partner Grill-Kontor Hamburg den aktuellen Gastro-Trend in den Fokus. „Neben dem au­ ßergewöhnlichen Portfolio an Grillgeräten und Smokern, die in dem neuen Ausstellerbereich präsentiert wurden, haben wir viele Fragen der Fachbesucher zu Grilltechni­ ken und -trends beantworten können. Die Kombination aus spannender Technik, Fachwissen und Fleischqualität trug auf jeden Fall zum Gesamterfolg des neuen Aus­ stellerbereiches bei“, resümierte Dirk Alberts, Geschäfts­ führer Grill-Kontor Hamburg, nach den fünf Messetagen.

Neue Laufzeit kommt gut an Erstmals fand die Internorga an fünf anstelle von sechs Messetagen statt. Damit reagierte Hamburg Messe und Congress auf die sich verändernden Bedingungen für Fachmessen. Bei Ausstellern und Besuchern kam dies gut an. Christian Strootmann, Vorsitzender des Vor­ stands BHS tabletop und Vorsitzender des Internorga Ausstellerbeirats: „Die diesjährige Internorga verlief wirklich ganz hervorragend. Es war unglaublich viel los in den Messehallen und das gleich vom ersten Tag an. Die verkürzte Messelaufzeit war genau die richtige Entschei­ dung, die fünf Tage gingen mit sehr guten Gesprächen zu Ende.“

WWW.INTERNORGA.COM

2.2017

Fotos: HMC/Michael Zapf, Gastro Vision

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BRANCHE & NEWS

Perfektes Networking Mehr als 3.000 Besucher verzeichnete die dies­jährige Gastro Vision an ihren fünf Veranstaltungstagen im Hamburger Hotel Empire Riverside. Die rund 150 Aussteller freuten sich über gute Kontakte zu den Fachbesuchern. Im Riverside Hotel drehte sich vom 17. bis 21. März alles um die Zukunft der Branche — mit gleich vier Premieren: Kitchen Club, Digital Corner, Out of the Box und Creati­ ve Lab. Auch in den bereits etablierten Themenräumen Beef Club, Super. Fancy. Cool, Community Table, Compe­ tence Lounge und Inspiration Floor waren Aussteller und Mehr als 3.000 Besucher trafen bei der diesjährigen Gastro Vision in Hamburg auf rund 150 Aussteller

Besucher kontinuierlich in Gespräche vertieft. Dazu gab es Koch-Action auf der Stage of Taste und am Kochblock im neuen Kitchen Club. Starköche wie Stefan Marquard, Heiko Antoniewicz, Ludger Helbig, Philipp Kohlweg, Dirk Müller und Heiko Schulz gaben sich dort „den Kochlöffel in die Hand“. TV-Koch Nelson Müller diskutierte in der Competence Lounge über die Zukunft der Gastronomie. Der Gastro Vision Förderpreis ging dieses Jahr an das Konzept „Farmers Cut“, das im Zentrum der Hamburger City Salat in vertikalen Gewächshäusern anbauen will, damit die Versorgung von Großstädtern und Gastrono­ miebetrieben auch in Zukunft gewährleistet ist. „Für uns war es eine rundum gelungene Veranstaltung. Das Interesse an der Gastro Vision war dieses Jahr größer denn je – das zeigt uns, dass wir den Nerv der Bran­ che treffen. Und da nach der Gastro Vision bekanntlich vor der Gastro Vision ist, freuen wir uns schon jetzt auf die Roadshows, unsere neue Veranstaltung auf der Intergas­tra und die Gastro Vision 2018 in Hamburg“, so Gastro Vision-Veranstalter Klaus Klische.

2018 Die nächsten Aus­ gaben der Gastro Vision 2018: 3. bis 7. Februar in Stuttgart auf der Intergastra 9. bis 13. März in Hamburg im Hotel Empire Riverside

WWW.GASTRO-VISION.COM

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BRANCHE & NEWS

Künstliche Intelligenz für Websites Das Start-up Websitebutler erstellt, pflegt und wartet professionelle Websites vorwiegend für kleine, mittelständische und lokal tätige Unternehmen und setzt dafür erstmalig in Deutschland KI-gestützte Technologie im Webdesign ein. Mit einer eigens entwickelten Software namens James wird ein virtueller Butler für die Website geboten.

Wer eine Website wünscht, hatte in Deutschland bislang zwei Optionen: zum einen die etablierten Anbieter von Baukas­ ten-Systemen. Deren Dienste basieren auf Bausteinen, die sie ihren Kunden an die Hand geben. Mit vorgefertigten Elementen erstellen diese dann ihre eigenen Websites. Die Methode punktet mit niedrigen Preisen, setzt aber viel Zeit und eine gewisse Tech­ nikaffinität voraus. Aus diesem Grund wirkt das Ergebnis oft wenig professionell, denn vielen Unternehmern fehlen die notwendi­ gen Grundkenntnisse zur Gestaltung einer Website. Auf der anderen Seite stehen Werbe- und Web-Agenturen, die zwar weniger techni­ sches Know-how vom Auftraggeber erfor­ dern, aber in der Regel hohe Honorare ver­ langen. Das Problem: Nicht alle lokal tätigen Firmen können sich Agenturpreise leisten, wünschen sich aber dennoch hohe Qualität und umfassenden Service. Das Berliner Start-up-Unternehmen Web­ sitebutler schließt nun die Lücke zwischen Baukästen und Web-Agenturen. Der FullService-Anbieter bietet kleinen und mittel­ ständischen Unternehmen professionelle Websites in Agenturqualität für einen mo­ natlichen Beitrag – und das inklusive Pfle­ ge, Domain, Hosting und allem, was dazu gehört. Das Unternehmen hat sich das kla­ re Ziel gesetzt, jede Firma ins Internet zu bringen. Laut Bitkom, dem Digitalverband Deutschlands, haben fast die Hälfte der deutschen Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern keine Präsenz im Netz. Darüber hinaus ist ein Großteil der beste­ henden Websites inhaltlich und technisch

Websitebutler ermöglicht moderne, individuell gestaltete Websites wie die der fleischerei berlin oder weilands wellfood zu bezahlbaren Preisen

veraltet. Das birgt ein großes Potenzial, for­ dert aber gleichzeitig die Dienstleister her­ aus. Um individuell auf die Kunden einzu­ gehen und dabei auch bezahlbare Preise zu bieten, haben die vier Gründer Philipp Gohl­ ke, Hendrik Köhler, Christian Pott und Malte Sieb ihre Expertise mit intelligenten Syste­ men vereint. Das Ergebnis ist das KI-basierte Content-Management-System James. Künstliche Intelligenz hat das Zeug, die Dienstleistungen rund um Website-Erstel­ lung, -Wartung und -Pflege zu revolutionie­ ren. Pott erklärt: „Immer wiederkehrende Aufgaben werden automatisiert. Das gibt unseren Webdesignern mehr Zeit und Raum für Kreativität.“ So kann die Technologie beispielsweise optisch Faktoren wie die Far­ ben der neuen Website auf vorhandene De­ signelemente wie das Logo abstimmen oder Inhalte aus Werbematerialien automatisch

extrahieren. James weiß auch, welcher Bild­ ausschnitt am besten aussieht oder welche Website-Elemente miteinander harmonie­ ren. Und er ist lernfähig: Kundenfeedback macht das System immer intelligenter und besser. Die automatisierten Arbeitsschritte ermög­ lichen zudem einen schnellen Service. Kurz nach der Buchung kann der Kunde mit einer modernen und individuell gestalteten Web­ site rechnen. Eine Onlineberatung und das Übermitteln von Werbematerialien, Logos und Bildern reichen. Aus diesen Inhalten erschafft dann ein Team, bestehend aus Ja­ mes und einem Webdesigner, eine moder­ ne Website, maßgeschneidert auf die Cor­ porate Identity des Unternehmens. Danach übernimmt der Dienstleister kontinuierlich und zuverlässig die Pflege und Wartung, vom Austausch von Bildern, Speisekarten und Aktionen über das Einstellen von News bis hin zum Einbau von Jobangeboten. Die gewünschten Updates sind in der Regel in­ nerhalb eines Tages online. Desktop- und Mobile-Version sind Teil des Pakets und die Websites sind unter SEO-Aspekten, also für die Auffindbarkeit von Suchmaschinen im Internet, optimiert. „Immer mehr Menschen suchen nach Dienstleistungen in ihrer Nähe über das Smartphone. Wir machen lokale Unternehmen startklar für die Anforderun­ gen der modernen Konsumenten“, so Pott.

WWW.WEBSITEBUTLER.DE Die Websitebutler Gründer (von links nach rechts) Philipp Gohlke, Malte Sieb, Christian Pott und Hendrik Köhler setzen auf künstliche Intelligenz

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Fotos: Screenshot, Websitebutler

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ANTON V ELTINS

CARL VELTINS

Im 19. Jahrhundert brauten die Brüder Carl und Anton Veltins in der Grevensteiner Brauerei ein vorzügliches Bier, das weit über die Grenzen hinaus Beliebtheit erlangte.

19620FS1704

An diese Historie knüpft die Brauerei C. & A. Veltins mit „Grevensteiner“ wieder an. Das naturtrübe Grevensteiner Original ist ein süffiges Landbier, das mit weichem Quellwasser und erntefrisch verarbeitetem Hopfen gebraut wird. Traditionsreiche Malze verleihen dem Bier seinen bernsteinfarbenen Glanz und sein vollmundiges Aroma. Getreu dem deutschen Reinheitsgebot.


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IDEE & KONZEPT

WEINGUT GEORG SIBEN ERBEN IN DEIDESHEIM

Wein davor, dazu und danach

Wo wird das Essen passend zum Wein ausgesucht und jede Sauce und auch das Dessert mit Wein verfeinert? – Im Weinparadies Pfalz. Das Weingut Georg Siben Erben in Deidesheim besteht seit zehn Generationen. Die Gutsküche im vierten Jahr. Von Jo Berlien mit Fotos von Sabina Paries

Deidesheim in der Pfalz ist reich gesegnet mit namhaften Weingütern und ausgezeichneten Restaurants. Auch im Weingut Siben mischen sich elegante Heimeligkeit und Weinkompetenz

Im vergleichsweise nüchternen Schwaben, wo in alter Zeit ein säuerlicher Most als Haustrunk herhalten musste, kursiert heute noch folgender Witz: Eine Gruppe Auswärtiger trifft in einer Schänke ein. Das Wirtshaus ist so gut wie leer, sechs Perso­ nen sitzen verteilt an sechs Tischen. Tut mir Leid, sagt der Wirt, alles besetzt! – In der klimatisch begünstigten Pfalz dagegen ver­ sammelt man sich am Sechser- und Achter­ tisch, stößt mit einem süffigen Riesling an, babbelt drauf los. Es kann passieren, dass einer, der hierher zieht und Wurzeln schlägt, in kurzer Zeit mit so vielen Menschen in Kon­ takt kommt wie anderswo in seinem bishe­ rigen Leben. Klischee? Ach, wo! Das angenehme Klima bedingt den Wein und beides zusammen macht den Menschenschlag aus: freund­ liches Zugewandtsein, muntere Wachheit und Geselligkeit als Wesenszug. „Die großen Tische und die Bankreihen, an denen man sich wie selbstverständlich zusammensetzt,

das war schon in den Traditionshäusern so, das macht die Pfalz im Grunde aus“, sagt Nadine Siben, Gastgeberin im Weingut Si­ ben in Deidesheim. „Ein Hoch! Auf die Geselligkeit“, so bewer­ ben Reiseveranstalter aus dem deutschspra­ chigen Ausland Fahrten in die Pfalz. Und noch am ersten Abend ist der Gast mitten drin in der Leutseligkeit. „Kann schon sein, dass ein Paar zur Tür herein kommt und denkt: ,O Gott, bloß große Tische!‘ Dann setzen sie sich an eine Ecke, aber am Ende des Abends wird zusammengerückt und zum Schluss weiß der eine vom anderen, in welchem Hotel er logiert.“ Und wo man zum famosen Wein das passende Essen be­ kommt. In Deidesheim an der Weinstraße, wo mehr als 20 namhafte Weingüter ein gutes Aus­ kommen haben, steht stets der Wein im Mittelpunkt, alles andere gruppiert sich um Riesling und Co. herum. Nadine und Andreas Siben stehen beispielhaft für diese Rangfol­

ge: Ihr Restaurant besteht seit vier Jahren, das Weingut führt das Winzer-Ehepaar Si­ ben in zehnter Generation fort.

Kulinarisches Paradies Deidesheim Das Lokal bietet den Erzeugnissen aus dem Weingut Siben eine Bühne. „Der Gast kommt herein, bringt die Ruhe und eine gewisse Er­ wartung mit, und wir haben die Zeit, uns zu empfehlen, unsere Weine zu zelebrieren“, beschreibt die Wirtin Nadine Siben, die stu­ dierte Betriebswirtin ist, ihr Geschäftskon­ zept. „Wir haben das Lokal sozusagen um den Wein drum herumgebaut. Wir hatten den Wein, und wir wollten eine stimmige re­ gionale Küche. Die wuchtigen Holztische mit sechs und acht Plätzen bilden einen Kon­ trast zum steinig-kühlen Gutshaus-Ambien­ te und stehen für Bodenständigkeit.“ Doch in Deidesheim gibt es nicht nur rund zwei Dutzend Weingüter. Der Ort zählt kaum 4.000 Einwohner, aber ist voll von Gastro­

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IDEE & KONZEPT

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WEINGUT GEORG SIBEN ERBEN IN DEIDESHEIM

KOMPLETTLÖSUNG VON KÜPPERSBUSCH Der Gelsenkirchener Hersteller Küppersbusch Großküchentechnik steht nicht nur für innovative Küchentechnik, sondern liefert dem Endkunden in der Gastronomie zunehmend maßgeschneiderte Konzepte und Komplettlösungen. Andreas Gick, Küppersbusch-Gebietsleiter Südwest, plante die neue Gutsküche in enger Absprache mit Nadine Siben und stimmte die benötigten Geräte auf die regionalen Bedürfnisse ab. Verbaut wurden unter anderem zum Konzept passende, maßgeschneiderte Edelstahlmöbel, hergestellt

beim Tochterunternehmen KEK, ferner Kühl- und Spültechnik sowie Kombidämpfer der Serie CEP 110. Zudem auch eine Antihaft-Bratplatte – ein Multifunktionsgerät der Serie CombiLine 750 – zum Braten und Schmoren sowie ein Induktionsherd der gleichen Serie mit durchgehender GlaskeramikKochfläche. www.kueppersbusch.com

nomie und Hotels. Das offizielle Verzeichnis der Stadtverwaltung umfasst derzeit innerorts fünf Hotels und 30 Lokale, darunter zwei Sterne-Res­ taurants. War es angesichts einer solchen Aus­ gangslage nicht ein Wagnis, ein weiteres Speise­ lokal zu eröffnen? Andererseits residiert das Weingut nicht verwun­ schen zwischen Weinbergen, sondern im Zentrum, in einem denkmalgeschützten, 170 Jahre alten Dreiseithof aus Sandsteinquadern. Beste Lage, direkt an der Weinstraße, am Marktplatz ist man in zwei Minuten. Andreas Siben sagt: „Unseren Gastraum haben wir zuvor schon immer wieder sporadisch für Feiern zur Verfügung gestellt. Die Nachfrage war einfach da. Also haben wir uns entschieden, Vollgastronomie anzubieten. Und es lief vom ersten Tag an gut.“ Eine stimmige regionale Küche – was heißt das? Andreas Siben: „Unser Anspruch ist gehobenes Niveau.“ Also Pfälzer Küche mit saisonal verfüg­ baren Zutaten, zwar nicht Bio, aber von Erzeugern aus dem Umland. Der Wein ist selbstverständlicher Bestandteil des Essens und wichtige geschmacks­

intensive Zutat, etwa in der Cumberlandsauce oder im Rieslingkraut.

www.gastrotel.de

Küppersbusch-Gebietsleiter Andreas Gick (links) mit Patron Andreas Siben und Koch Stefan Happich

Küppersbusch als Partner Andreas Siben ist ein Glückspilz – sein Lokal ist Kür und Vergnügen. Er steht nicht selbst am Herd, dafür hat er seine Leute. Von Anfang an vertraut Familie Siben in ihrer Gutsküche auf Geräte, Aus­ stattung und Beratung von Küppersbusch Großkü­ chentechnik aus Gelsenkirchen. Umgekehrt setzt Küppersbusch-Gebietsleiter Andreas Gick auf das Konzept des Winzerehepaars Siben: „In allen Weinbaugebieten verzeichnen wir einen Zuwachs insbesondere an gehobener Gastronomie. Dieser Markt wird sich noch weiter entwickeln.“ Auch Nadine Siben steht nicht hinterm Tresen. Das Ehepaar Siben nimmt sich die Zeit und be­ grüßt jeden Gast persönlich. Bei Fragen zum Es­ sen, zum Wein und welcher Wein denn nun zum Essen passt, stehen Chefin und Chef parat. Das kommt an. Und Andreas Siben geht sicher, dass jeder interessierte Gast auf Wunsch eine umfas­ send fachkundige Beratung erhält.


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IDEE & KONZEPT

WEINGUT GEORG SIBEN ERBEN IN DEIDESHEIM

Gehobene regionale Küche steht auf der Speisekarte. Die Eheleute Andreas und Nadine Siben (rechts im Bild mit Andreas Gick) präsentieren sich als weinerfahrene Gastgeber

Eine bessere Referenz für ein Wein-Restau­ rant als ein seit 300 Jahren existierendes Weingut gibt es tatsächlich kaum. Andreas Siben, 51, spricht nicht von Verpflichtung gegenüber dem Familienbetrieb, von Pflicht oder Kür, er sagt: „Der Weinbau – das ist mein Leben.“ Er hat 1992 Weinbau studiert, an der damaligen Fachhochschule in Gei­ senheim bei Rüdesheim am Rhein: ein Pra­ xisjahr in den Weinbergen, dann dreieinhalb Jahre lang ein Vollzeitstudium, Abschluss als Diplomingenieur für Weinbau und Önologie, also: der Fachkenntnis vom Keltern und Rei­ fen des Weins. 1996 übernahm Andreas Siben den Betrieb, heute produziert das Weingut überwiegend Riesling, außerdem Grau-, Weiß- und Spät­ burgunder. Es ist Wein aus allen vier Qua­ litäts-Lagen, also Spitzenwein mit, wie es im Jargon heißt, „expressivem Lagecharakter und besonderem Reifepotenzial“, bis hin zum soliden Gutswein für den alltäglichen Gebrauch.

Zurück zu altem Wissen Zum Weingut gehören zwölf Hektar Wein­ berge. Siben schwärmt vom Blick vom Grain­ hübel hinüber zum Kirchturm, Kieselberg, Paradiesgarten und Ruppertsberger Reiter­ pfad – alles sein Besitz –, und was ihn jedes Mal über den Moment hinaushebt, ist die Gewissheit: Der erste Siben, der seinerzeit von Brabant in die Pfalz kam und die Tra­ dition begründete, ist vor 300 Jahren auch schon hier gestanden! Einen Weinberg verkauft man nicht, so sag­ ten es die Alten, denn er nährt Generation für Generation. Die Riesling-Reben in der Lage Deidesheimer Kalkofen beispielsweise sind 33 Jahre alt, der Berg neigt sich leicht dem Süden zu und wird im Norden von meh­ reren Sandsteinmauern begrenzt; er liegt in einer warmen Hangzone und wird verwöhnt von hohen Durchschnittstemperaturen – wenn Winzer ihre Weinberge beschreiben, ist dies konkrete Poesie. Der Rest ist harte Arbeit. Wenn Andreas Si­

ben Bio-Weine produziert, dann nicht, weil er auf eine Modewelle aufgesprungen ist. Ökologische Arbeitsweise und Nachhaltig­ keit hat ja nicht erst diese Generation er­ funden, es ist eher eine Umkehr zurück zu, wie Andreas Siben es sagt, verloren gegan­ genem Wissen. Also wird auf Kunstdünger und naturfremde chemisch-synthetische Substanzen verzichtet, ebenso auf Gen­ technik und Pestizide. Zum Einsatz kommen sogenannte Nützlinge, also Marienkäfer, Tausendfüßler, Schlupfwespen und derglei­ chen sowie pflanzenstärkende Pflegeprä­ parate. Der Winzer fördert die Artenvielfalt, legt Mauern an, pflanzt Bäume und Büsche, bevorzugt widerstandsfähige Rebsorten, etwa die Regent Rotwein-Traube, die nicht so leicht von Pilzerkrankungen heimgesucht wird.

Und was ist mit Saumagen? Eine Bemerkung jedoch muss zum Schluss noch sein: Wer in der Pfalz ein Restaurant eröffnet, kann die weltbesten Bio-Weine aus Spitzenlagen kredenzen – um den Sau­ magen kommt er nicht herum. Auch die Gutsküche Siben hat den Gott-sei-bei-uns unter den volkstümlichen Gerichten auf der Karte stehen, Rubrik: Original Pfälzer Küche, zwischen Leberknödel, Pfälzer Bratwurst und Rindfleischsalat vom Tafelspitz: Sauma­ gen auf Rieslingkraut und Kartoffelstampf. Angeblich ist der Saumagen ein im 18. Jahr­ hundert von Bauern erfundenes Arme-Leu­ te-Essen, um Schlachtreste zu verwerten.

Saumagen-Fans widersprechen da heftig: Schon immer seien nur die allerbesten Zu­ taten verwendet worden und der Saumagen stets ein Höhepunkt des Schlachtfests ge­ wesen. Bleibt die Frage, ob sich heute die gehobene Küche für den Saumagen interes­ sieren und jeder zweite Pfalz-Tourist tapfer und unter leichtem Grausen im Lokal „Einmal Saumagen, bitte!“ verlangen würde, wäre da nicht Helmut Kohl aus Oggersheim gewe­ sen. Während seiner Zeit als Bundeskanzler lud Kohl ausgewählte Staatsgäste stets ins 20 Autominuten entfernte Deidesheim ein und ließ ihnen im Deidesheimer Hof eine Portion Saumagen vorsetzen. Kohls Amtszeit endete vor 19 Jahren. Aber natürlich erinnert sich auch Andreas Siben lebhaft an die öffentlichen Auftritte auf dem Deidesheimer Markt: „Ich habe sie alle gese­ hen: Gorbatschow, Bush, Maggie Thatcher, Mitterand…“ Über Mitterand wird bis heute die Anekdote erzählt, wonach der französi­ sche Staatspräsident pikiert auf dem Teller herumgestochert haben soll, ehe Kohl ihm etwas zuraunte. Und was raunte Kohl Mit­ terand zu? Eine feine Pfälzer Bosheit natür­ lich: „Wenn du das nicht isst, bekommst du das Saarland zurück. Mitsamt Lafontaine.“ Andreas Siben erzählt die Anekdote und lacht. Kohl und Mitterand sind Freunde ge­ blieben. Im Zweifel wird ein Krug Wein die Situation gerettet haben.

PROFILE • Das Weingut Georg Siben Erben besteht seit

300 Jahren und besitzt zwölf Hektar Weinberge • Seit vier Jahren bietet das Betreiberehepaar Andreas und Nadine Siben Vollgastronomie an • Das Restaurant „Gutsküche“ bietet rund 150 Plätze – 75 drinnen und 75 während der warmen Jahreszeit im Innenhof

• Im Angebot: gehobene regionale Küche mit guten Pfälzer Produkten und Weinen

• Produziert werden vier VDP-klassifizierte

Weinqualitäten vom Spitzenwein bis zum Gutswein • Küchentechnik, Ausstattung, Beratung: über den Gelsenkirchener Hersteller Küppersbusch www.weingut-siben.de

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IDEE & KONZEPT

MEZZO MEZZO AM ZOLLVEREIN IN ESSEN

Unter dem Doppelbock Das Mezzo Mezzo in der Essener City ist ein Vorreiter lässiger mediterraner Ganztagskonzepte im Ruhrgebiet. Neu ist der Satellit an einem spannenden Standort: direkt am Weltkulturerbe Zeche Zollverein gelegen und individuell eingerichtet. Von Peter Erik Hillenbach ner international vorzeigbaren Speisekarte. Im Jahr 2017 wird außerdem der Umzug der Verwaltung der Ruhrkohle AG von Herne auf das Zollverein-Gelände erfolgen, womit eine weitere Gästeklientel angesprochen wird, nämlich die Geschäfts- und Mittagsgäste.

Keine Schwellenängste Georgios Gouziotis, 28 Jahre jung, ist ge­ wappnet. Die geschilderte Gemengelage sieht er als Herausforderung. Umso wichti­ ger war ihm von vornherein, nicht nur sein gastronomisches Angebot, sondern auch seine Einrichtung an die unterschiedlichen Gäste-Erfordernisse anzupassen. Hierfür hat er sich als Partner den Möbelhersteller Stack Chair aus Lingen/Emsland ausgesucht, dessen Geschäftsführer Gerd Rüsken er bei einem Besuch der Intergastra in Stuttgart kennen lernte. „Die Ausstattung sollte nicht zu elitär sein“, steckt Gouziotis den themati­ schen Rahmen ab. „Und sie sollte an den in­ dustriellen Standort erinnern.“ Also bestim­ men Stahl und Holz den Eindruck, punktuell unterstrichen mit behutsamen industrie­ folkloristischen Gestaltungselementen wie etwa großformatigen Fotos von der nahen Kokerei. Gewachste Dielen und blaue Sessel sorgen für ein durchaus elegantes Ambien­ te, das aber keine Schwellenängste aufbaut. „Die ruhrgebietstypische Theke sollte immer als Ankerpunkt dienen, sie bietet den Gäs­

ten Orientierung. Wir haben sie sogar noch vergrößert.“ Gerd Rüsken von Stack Chair konnte sich im Mezzo Mezzo nicht nur als „Stühlelieferant“, sondern als kompetenter Komplettanbieter profilieren. Als dem Kunden die übernom­ mene arg hölzerne Einrichtung nicht gefiel, brachte Rüsken gleich seine Innenarchitektin Stephanie Blume aus dem Oldenburgischen mit. Als klar wurde, dass Stühle dem Kunden nicht ausreichten, rückte Rüsken persönlich mit dem Maßband an und entwickelte indi­ viduell gefertigte Bänke. Und er wusste auch Rat, als Georgios Gouziotis keine hohen Stuhllehnen wollte – man sollte den Tisch gut sehen können und alles, was darauf steht. Das Ergebnis ist maßgeschneidert. Beque­ me, moderne, dennoch solide Halbschalen­ stühle mit Ledersitz und Stoffbezug laden zum entspannten Genießen ein. Rohe Zie­ gelwände bilden die Kulisse für eigenwillige Lampen, die an die Schreibtischlampen ei­ nes Bergassessors erinnern. Auch das Ver­ spielte kommt nicht zu kurz, etwa bei den Steppnähten auf den kunstledernen Bank­ rücken.

Positives Gästefeedback Neben Stühlen, Banksystemen in verschie­ denen Höhen, Theke, Tischen, Hochtischen, Hockern, Wandverkleidungen und Lampen

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Fotos: GW Verlag

Das Mezzo Mezzo ist seit etwa 15 Jahren als großzügig dimensioniertes, modern in­ szeniertes Ganztagskonzept in der Essener City bekannt: direkt neben Deutschlands größtem Kinosaal, der Lichtburg, gelegen und mit südländisch gestalteter Terrasse mit Blick auf Burgplatz und Dom gesegnet. Seit vergangenem September existiert ein Ableger an ebenso exponierter Stelle: Im Arbeiterstadtteil Katernberg eröffnete Geor­ gios Gouziotis, Spross der Betreiberfamilie, sein eigenes Mezzo Mezzo direkt unter dem Doppelbock von Schacht XII auf Zollverein, dem Unesco-Weltkulturerbe. Ein spannender Standort, wie Gouziotis er­ läutert: Denn einerseits verzeichnet Zollver­ ein zwei Millionen Besucher und Touristen aus aller Welt im Jahr, was für den Gastro­ nomen mit Herausforderungen wie Grup­ penbuchungen, aber auch unangemeldeten Busladungen à 40 Personen verbunden ist. Zweitens haben sich im Dunstkreis von Zoll­ verein Institutionen wie Ruhr Museum, Red Dot Design Museum, die Folkwang Univer­ sität der Künste oder die Stiftung Zollverein niedergelassen. Der Stadtteil Katernberg selbst hingegen ist kulturell wie gastrono­ misch eine Diaspora und das bisherige kuli­ narische Angebot bewegt sich qualitativ wie preislich eher auf Pommesbuden-Niveau – bis auf das etablierte Casino Zollverein mit seinem imposanten Interieur und sei­


IDEE & KONZEPT

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MEZZO MEZZO AM ZOLLVEREIN IN ESSEN

In Ruhrgebietslokalen steht der Theke eine zentrale Position zu – im Mezzo Mezzo fügen sich industrielle und mediterrane Einflüsse sowie maßgefertigtes Mobiliar zu einem harmonischen Ganzen

stammen selbstredend auch die Outdoormöbel auf der Terrasse von Stack Chair. „Ohne Investitionen kann ich kein Geld verdienen“, begründet Gouziotis den umfassenden Auftrag. „Das Feedback der Gäste sagt mir, dass ich richtig liege.“ Kleiner und gemütlicher als das Mutterschiff in der trubeligen City sei das Mezzo Mezzo Am Zollverein. Hier habe der Gast die Zeit, sich ausführlich der Speiseund Getränkeauswahl zu widmen – das gute Bier stammt von der Privatbrauerei Jacob Stauder aus dem benachbarten Stadtteil – und individuelle, moderne Hauptgerichte zu attraktiven Preisen zu ent­ decken. Mittagsgerichte gibt es schon ab fünf Euro, aber auch das Kotelett vom Duroc-Schwein oder der Skrei vom Grill liegen mit unter 20 Euro absolut im Rahmen. Vegane Zucchinispaghetti mit Cherry­ tomaten, amtliche Kalbsbäckchen mit Trüffelsauce, Kartoffelstampf und Möhrchen oder leise Zitate einer Ruhrgebietsküche, etwa bei den Cappelletti gefüllt mit Blutwurst in Apfel-Calvados-Sauce, ma­ chen den Gästen einfach Spaß. Zumal in diesem maßgeschneiderten Ambiente!

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PROFILE • Das Mezzo Mezzo Am Zollverein ist der Ableger einer Essener Erfolgsgastronomie und wurde im September 2016 direkt am Unesco-Weltkulturerbe Zeche Zollverein eröffnet • Betreiber ist der 28-jährige Georgis Gouziotis • Geboten wird eine moderne mediterrane Küche mit gutem

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stammt vom Hersteller Stack Chair aus Lingen, der sich hier als Komplettanbieter empfiehlt • Platzangebot: innen 2 x 30 Plätze + 14 Plätze an Hochtischen, Festsaal; Außenterrasse: 75 Plätze www.mezzomezzo.de

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ACHTZEHN70 IN LÜDINGHAUSEN

Philipp Burkert (links) und Simon Schräder überzeugten zunächst als Markthändler im Ruhrgebiet und im Münsterland mit ihrem Konzept Edles Fleisch. Das eigene Restaurant kam letzten Sommer dazu

Die Fleischfanatiker Bei Philipp Burkert und Simon Schräder dreht sich alles um gutes Fleisch. Das zeigen sie mit ihrem Fleischhandel „Edles Fleisch“ und seit Juli 2016 auch mit

Das Achtzehn70 befindet sich in einem historischen Ackerbürgerhaus im Herzen Lüdinghausens. Seinen Namen hat es vom Baujahr des Fachwerk-Kleinods. Es atmet spürbare Geschichte. Nach dem Kauf wurde das denkmalgeschützte Haus mit viel Liebe zum Detail res­ tauriert. Philipp Burkert und Simon Schräder suchten das komplette Interieur für ihr Restaurant selbst aus. Gastgeber ist Restaurantleiter Tobias Kremer. Innen und außen befinden sich jeweils zirka 30 Plätze. Zusätzlich steht ein ausgebautes Dachgeschoss mit 18 Plätzen für geschlossene Gesellschaften zur Verfügung.

Hotelfach und Metzger Das Hamburger Grand Elysée prägte Burkert, Schräder sammelte im Louis C. Jacob seine Erfahrung mit gu­ ten, kulinarischen Produkten. Im Jahr 2011 gründeten die beiden gelernten Hotelfachleute das Unternehmen Edles Fleisch, damals noch unter der Regie von Schrä­ ders Vater, der schon seit Jahrzehnten einen Wild- und Geflügelhandel auf Wochenmärkten betreibt. Dieser stoppte erst einmal den Eifer der beiden und erwar­ tete, dass sie ihren Metzgermeister machten. Gesagt, getan. Ziel war es, die edlen Produkte, die sie kennen

Westfälische Moderne: Entspannt-elegant wird der Gast im Achtzehn70 empfangen. Küchenchef ist Stefan Hardt (Mitte), assistiert von Souschef Michael Bagschik (links) und Küchenhilfe Tauqeer Igbal

gelernt hatten, zu den Menschen zu bringen. Und das taten sie im wahrsten Sinne des Wortes, indem sie mit einem Verkaufswagen verschiedene Märkte belieferten. Aus einem wurden zwei Wagen, aktuell sind es sieben, die auf 27 Märkten im Ruhrgebiet und im Münsterland präsent sind. Dort wird auch live gegrillt – am Weber Grill und am Otto Wilde 970-Grad-Oberhitze-Grill. Dazu kommen noch Caterings für Hochzeiten und andere Events. Auch online kann man die Spezialitäten bestel­ len. Ihren Hauptjob haben Burkert und Schräder nach wie vor bei Edles Fleisch. Eine brillante Synergie zum Achtzehn70, denn sämtliches Fleisch wird aus dem Un­ ternehmen bezogen. Burkert und Schräder sehen sich eher als weltoffen als rein regional orientiert. „Da, wo es am besten schmeckt, soll es herkommen“, lautet die De­ vise. Das kanadische Rindfleisch stammt beispielsweise aus einem Naturschutzgebiet in den Rocky Mountains, wo die Tiere ganzjährig draußen leben. Fleisch, das von weit her kommt, wie USA, Kanada oder Australien, reift schon etwa vier Wochen auf dem Containerschiff, be­ vor es weitere vier Wochen im Reifeschrank verbringt. Schräder und Burkert besitzen noch 35 Duroc-Schwei­ ne, die ausschließlich mit Kartoffeln gefüttert werden.

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Fotos: Achtzehn70

ihrem Restaurant Achtzehn70 im westfälischen Lüdinghausen. Von Silvia Rütter


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ACHTZEHN70 IN LÜDINGHAUSEN

Sie nennen sie daher auch Münsterländer Kartoffelschweine. Das Fleisch des Duroc-Schweins zeichnet sich durch einen hohen Anteil an intramuskulärem Fett aus, was sich in einer besonders feinen Marmorierung ausdrückt. Diese hochwertige Qualität des äußerst zarten Fleisches gilt bei Kennern als pures Geschmackserlebnis. In Zukunft will man sich noch stärker auf Wild aus der Region konzen­ trieren, auch ein eigener Marktwagen für ein exklusives Fischange­ bot ist für 2018 in Planung.

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Edles Fleisch in Höchstform Für die Küche im Achtzehn70 zeichnet Stefan Hardt verantwortlich, der zuvor in renommierten Gastronomiebetrieben wie der Traube Tonbach in Baiersbronn und Hof Hueck in Bad Sassendorf seine Kochkünste unter Beweis stellte. „Ich komme aus der klassischen französischen Küche, bin aber Anhänger der modernen Art zu ko­ chen. Sowohl Fleisch als auch Gemüse gare ich bevorzugt SousVide. Ich mag es, klassische Speisen ganz neu zu interpretieren.“ Hardt kocht alles frisch, Convenience oder gekauftes Brot sind für ihn tabu. Selbst das Ketchup und die Barbecue-Sauce sind hausge­ macht. Gemeinsam mit Souschef Michael Bagschik und Küchenhilfe Tauqeer Igbal, einem pakistanischen Flüchtling, lässt er die Fleisch­ spezialitäten und Beilagen zur Höchstform auflaufen. Als Vorspeisen empfehlen sich gebackene Kalbfleischwürfel mit grobem Senf, Erdkastanie und Salat-Sträußchen, Beaf Tea mit Zi­ tronengras oder asiatischer Rindfleischsalat im Wan Tan. Zartrosa gebratenes U.S. Hanging Tender, Chili Dip mit Bitterschokolade, Kar­ toffel-Zimt-Churros und Wildkräutersalat laden zum fleischeslusti­ gen Hauptgang ein. Aber auch Fisch wie Skrei oder Geflügel wie das französische Schwarzfederhuhn findet man auf der Karte. Und es geht sogar fleischlos – mit dem Gemüse-Beet, Parmesan-LimettenSauce, gratinierter Polenta und gehobeltem Parmesan. Korrespon­ dierend zu den edlen Speisen gibt es eine besondere Weinauswahl, darunter handgemachte Naturweine, gereifte Rotweine oder auch ein unfiltrierter Nahe-Weißburgunder von Markus Hees. Dann gibt es noch das Highlight des Restaurants: Fleisch aus dem Reifeschrank, das dem Gast direkt am Platz mit dem Wagen prä­ sentiert und in gewünschter Größe abgeschnitten, gewogen und wunschgemäß zubereitet wird. Hier ist die Fleischesliebe grenzen­ los, denn ebenso gibt es Roastbeef von der Husumer Färse oder Txogitxu Entrecôte von der 15 bis 20 Jahre alten baskischen Milch­ kuh, australisches Black Angus Ribeye oder Japan Wagyu Flanksteak. Auch die Desserts müssen sich nicht verstecken, so die EspressoCrème Brûlée mit gestürztem Bananeneis, Schokolade und Sze­ chuanpfeffer, die einen süß-pikanten Abschluss bildet. Die überschaubare Karte wechselt ständig, es gibt dazu Tagesange­ bote und saisonale Besonderheiten, die der Küchenchef aufgreift. Das Gemüse kauft Hardt zweimal wöchentlich frisch vom Markt in Lüdinghausen. Dazu gibt es immer wieder besondere Veranstaltun­ gen, etwa eine Big Bottle Party mit Menü, die letztens von dem bekannten Sommelier Hendrik Thoma moderiert wurde. Auch ein Sieben-Gang-Menü ist geplant, dann auch nach allen Regeln der Kunst fein angerichtet, während die Speisen im Restaurant sich re­ lativ puristisch präsentieren. Der Ruhetag Montag soll für besondere Menüs und offene Events genutzt werden, nicht jede Woche, aber vielleicht einmal im Monat.

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PROFILE • Das Restaurant Achtzehn70

serviert Dry-Age-Spezialitäten aus der ganzen Welt, bezogen wird sämtliches Fleisch vom eigenen Unternehmen Edles Fleisch • Inhaber sind Philipp Burkert und Simon Schräder, für die Küche zeichnet Stefan Hardt verantwortlich, Restaurantleiter

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ist Tobias Kremer  D • as Achtzehn70 verfügt über 30 Innen- und Außenplätze, zusätzlich gibt es einen Raum für geschlossene Gesellschaften bis 18 Personen im Dachgeschoss • www.achtzehn70.de; www.edles-fleisch.de

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MANAGEMENT & MARKETING

INTERVIEW: ALASTAIR THOMANN

„Schluss mit dem Gewohnten“ Jung, entspannt und außergewöhnlich: So will die Hotelkette Pentahotels von ihren Gästen wahrgenommen werden. Was sie dafür tut? Darüber spricht Managing Director Alastair Thomann im Interview mit Elena Winter.

Ein Markenzeichen Ihrer Hotelkette ist die Pentalounge – eine Kombination aus Lounge, Bar, Café und Rezeption. Inwiefern unterscheidet sie sich von klassischen Empfangsbereichen in der Hotellerie? Wir wollen es unseren Gästen so einfach machen wie möglich und bieten ihnen mit der Pentalounge exakt das, was sie benötigen: Bei uns gibt es einen Ansprech­ partner für alle Belange und Wünsche. Die Person, die Sie empfängt, überreicht Ihnen auch die Zimmerkar­ te, serviert einen Drink und hilft bei allen Fragen und Wünschen weiter. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie an der Bar, im Zimmer oder im Restaurant sind. Die Pen­

talounge vereint alles, wofür unsere Marke steht. Sie ist das Herzstück unserer Philosophie. Die Pentalounge und unseren sogenannten „Neighbourhood Lifestyle“ entwickeln wir seit mehr als zehn Jahren stetig weiter.

Alastair Thomann, Managing Director der Pentahotels

Mit den Penta PlayerPad-Suites richtet sich die Hotelkette gezielt an Gäste, die abends mithilfe von Spielekonsole, Flipper und Co. abschalten wollen – und verzeichnet bei dieser Zimmer­ kategorie die stärkste Nachfrage

Sie richten sich mit Ihrem Angebot explizit auch an „Gamer ”, zum Beispiel in Form der Penta PlayerPad-Suites an manchen Standorten, die mit Kicker, Playstation4 oder Flipper ausgestattet sind. Hier ist man versucht, sich Gäste vorzustellen, die stundenlang im abgedunkelten Hotelzimmer „zocken“ … Nein, es geht hier vielmehr um unsere EntertainmentPhilosophie: Jeder, der viel „on the road“ ist, kennt das Gefühl, wenn man am Abend noch etwas Unterhaltung braucht, um abzuschalten. Ich persönlich kann perfekt bei einer Runde FIFA auf der PlayStation entspannen. Unsere Free Video-On-Demand- und SkySport-Angebo­ te waren schon immer Teil unseres kostenfreien Enter­ tainment-Pakets. Es ist also weniger der „Gamer“ als Zielgruppe – vielmehr haben wir einfach die passende Unterhaltung für unsere Geschäftsreisenden zusam­ mengestellt. Für viele Gäste ist eine PlayStation, ein Flip­ per oder die Retro Game Machine mit Pacman im Hotel­ zimmer wie ein wahrgewordener Jugendtraum. Unsere Penta PlayerPad-Suite wurde bereits in allen Standorten

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Fotos: Pentahotels (4), Julian M. Hekimian (1), Lit Ma (1) für Pentahotels, Boris Löffert (1)

Die Pentahotels stehen für Komfort und Stil gepaart mit entspannter Atmosphäre. Wie setzen Sie diesen Anspruch konkret um? Die Stimmung, der Sound, das Licht, der Duft, die ge­ mütlichen Designer-Sofas: Das alles trägt dazu bei, dass die Gäste sich wohlfühlen. Hinzu kommt die ungewohnt lässige Art unserer Kollegen vor Ort und die Drinks und Speisen auf Spitzenniveau. Meine liebste Beobachtung dazu sind immer wieder Geschäftsreisende, die beim Check-in an der Bar die Krawatte lockern, weil sie mer­ ken, dass bei Pentahotels etwas anders ist. Es ist alles etwas lockerer, entspannter und einfacher.


MANAGEMENT & MARKETING

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INTERVIEW: ALASTAIR THOMANN

HINTERGRUND

• Die Vier-Sterne-Lifestyle-Marke Pentahotels bietet Individual- und Geschäftsreisenden Komfort und Stil in entspannter Atmosphäre

• 27 Hotels weltweit (24 in Europa und drei in Asien) • Mitarbeiter weltweit: über 1.500 • Jahresumsatz 2015: mehr als 160 Millionen Euro • Durchschnittlicher Netto-Zimmerpreis: 90,00 Euro • Durchschnittliche Auslastung: 77 Prozent • www.pentahotels.com

weltweit eingeführt und ist die Zimmerkategorie, die unsere Gäste am stärksten nachfragen.

EINE WASCHECHTE

INNOVATION Die neuen Waschmaschinen PERFORMANCE und PERFORMANCE PLUS für 10-20 kg Beladungsmenge machen einiges anders. Und vieles besser.

Der Alltag der meisten Gäste ist ohnehin von Technik bestimmt. Wie werden Sie denjenigen gerecht, die hier eher eine Auszeit brauchen und Erholung suchen – abseits von WLAN, Flatscreens und anderem technischen Equipment? Wer Vollgas gibt, braucht auch Gelegenheit, um seine Batterien wieder aufzuladen. Die Pentalounge ist ein Wohnzimmer mit vie­ len Rückzugsorten zum Lesen, zum Socializen oder einfach für ein gemütliches Feierabendbier am Kaminfeuer. Aber auch Sauna, Gym und Pool sind bei uns gute Orte, um abzuschalten. Wie gelingt es Ihnen, Ihre Gäste auch kulinarisch zu überzeugen? Welche Küchenphilosophie verfolgen Sie? Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche und lassen Überflüssiges beiseite. Auf unserer Speisekarte steht das, was bei den Gästen gut ankommt. Ein weiterer Grund, warum die meisten am Abend gar nicht erst unser Hotel verlassen und viele Restaurantgäste auch aus der Nachbarschaft zu uns kommen. Die Mitarbeiter sind für den Erfolg jedes Unternehmens von großer Bedeutung. Was zeichnet Ihre Personalpolitik aus? Bei uns starten viele Kollegen aus der gleichen Überzeugung – näm­ lich, dass Schluss ist mit dem Gewohnten und die Zeit reif ist für eine neue Generation von Hotel. Um Talente zu binden, bieten wir großzügige Vergütungspakete und Karrierestrukturen. So ist es bei Pentahotels im besten Fall möglich, innerhalb von drei Jahren vom Bankett Service zum General Manager aufzusteigen.

Info 0800 22 44 644 | www.miele.de/pro/benchmark www.gastrotel.de


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MANAGEMENT & MARKETING

INTERVIEW: ALASTAIR THOMANN

Für Gäste, die auf pentahotels.com buchen, halten Sie besondere Angebote bereit – zum Beispiel Gutscheine, Rabattaktionen und andere Specials. Wie wichtig sind diese Maßnahmen im Vergleich zur Präsenz auf den einschlägigen Buchungsportalen? Die enge Zusammenarbeit mit Buchungsportalen ist für uns selbstverständlich. Zudem betreiben wir eigene Bu­ chungskanäle und sorgen mit scharf kalkulierten Promo­ tions und coolen Paketen für ordentlich Aufmerksam­ keit. Auch dadurch wird Pentahotels als ungewöhnliche Marke wahrgenommen. Welche Rolle spielt – gerade für ein junges, technikaffines Unternehmen wie Ihres – das Thema Social Media? Und wie nutzen Sie es beispielsweise? Wir nutzen die sozialen Kanäle ganz bewusst, um un­ sere Marke noch bekannter zu machen. Sie sind In­ spirationsquelle für viele unserer Gäste. Hier werden Kaufentscheidungen getroffen. International arbeiten wir mit Social Influencern zusammen und verschaffen uns, parallel zu unseren Kampagnen, auf diese Weise viel Aufmerksamkeit auf Portalen wie Instagram, Twitter oder WeChat. Die Sozialen Medien nutzen unsere Gäste wiederum, um direkt mit uns zu kommunizieren.

Die Pentalounge – eine Kombination aus Lounge, Bar, Café und Rezeption – ist charakteristisch für die Häuser und Herzstück der PentahotelsPhilosophie

Ebenso stilbildend: der Gym-Bereich in einem Pentahotel

Wie macht sich Ihr hoher technischer Anspruch auch hinter den Kulissen, zum Beispiel im Bereich des Revenue Managements, bemerkbar? Unsere Marke ist in der Zeit der „Digitalen Revolution“

(links) Rechts: Offene Showküche im Pentahotel

geboren und aufgebaut worden. Für uns ist die Digita­ lisierung also selbstverständlich. Das ist ein enormer Vorteil. Globale Strukturen sind von vornherein auch auf ein schnelles Wachstum ausgerichtet. Wie ein Plug-andPlay-Prinzip können wir innerhalb kurzer Zeit zehn, 20, 30 oder mehr neue Häuser an unser System andocken. Ein Revenue Management ohne Big-Data-Lösungen? Für uns unvorstellbar! Bis 2020 wollen Sie Ihr Portfolio auf 80 Hotels weltweit vergrößern. Welche Destinationen spielen dabei die Hauptrollen? Und wie gehen Sie strategisch vor, um dieses Vorhaben umzusetzen und sich im Hotelmarkt zu etablieren? Wir haben eine global erfolgreiche Hotelmarke aufge­ baut, deren Strukturen wir über Jahre getestet, optimiert und auf Expansion ausgerichtet haben. Wir konzentrie­ ren uns darauf, einzelne Häuser in globalen Top-Des­ tinationen zu akquirieren – dazu zählen etwa Miami, London, Los Angeles oder Bangkok. Zeitgleich verfolgen wir auch die Übernahme größerer Portfolios. Unsere Development Offices in Asien, Nordamerika und Europa haben wir in den vergangenen Jahren ausgebaut und verstärkt. Es vergeht keine Woche, in der wir nicht in der Welt potenzielle Häuser und Portfolios besichtigen. Ein rapides Wachstum kann also auch ganz kurzfristig pas­ sieren. Natürlich nur dann, wenn es wirtschaftlich Sinn für uns macht. Viele Märkte sind derzeit überbewertet.

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2.2017


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FOOD & BEVERAGES

GRILLFOOD

„Nicht in falscher Kreativität verzetteln“ Mithilfe des Aufzuchtprogramms der Block Gruppe erfährt die regionale Rinderrasse Uckermärker neuen Aufschwung. Das übergeordnete Ziel: dem Fleisch aus Übersee Paroli bieten. Peter Sikorra, Küchendirektor des Fünf-Sterne-Hotels Grand Elysée in Hamburg, Teil der Block Gruppe, erklärt im Gastrotel-Interview die Besonderheiten des Programms und des Fleisches. wann und wie Zufütterung stattfindet. Und ganz selbst­ verständlich, dass ohne Antibiotika gearbeitet wird. Wir haben daher auch eine Kollegin in der Block Gruppe, die unsere Vertragsbauern berät und ihnen hilft, das richtig zu machen.

Peter Sikorra, Küchendirektor im Hamburger Grand Elysée: „Das Uckermärker Rind bietet Qualität und macht unabhängiger.“ Serviert wird

Aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes ist es sicherlich keine gute Idee, ausschließlich Fleisch aus Argentinien, Uruguay, Nebraska oder Australien zu beziehen. Ist das Uckermärker Rind auch wegen seiner regionalen Herkunft eine gute Wahl für deutsche Gas­ tronomen? Das Uckermärker Rind ist eine Kreuzung aus Charolais und Simmentaler Fleckvieh. Die Kreuzung gibt es seit Jahrzehnten. Bei uns ist Regionalität natürlich ein wich­ tiges Argument. Es kommt aber vor allem auf die artge­ rechte Haltung an. Das umfasst zum Beispiel die Fragen,

das Fleisch im Theo‘s etwa als Filet-, Rumpsteak oder Rib-Eye

Ist das Uckermärker Rind nur für Betriebe der Block Gruppe gedacht oder wird das Produkt darüber hinaus im Gastgewerbe vertrieben? Mein Ziel ist es, das Fleisch aus Übersee irgendwann von den deutschen Speisekarten zu verbannen. Das geht na­ türlich nicht so schnell und dauert seine Zeit. Daher ist das Uckermärker Rind aus unserer Aufzucht bisher nur in den Betrieben der Block Gruppe erhältlich, wir möch­ ten es aber langfristig auch in andere Betriebe bringen. Momentan sind wir mit der Rückzüchtung in der vierten bis fünften Generation und haben uns von drei auf fast 20 Vertragsbauern in der Region gesteigert. Wir möch­ ten dem Fleisch aus Übersee damit Paroli bieten. Das bringt Qualität und macht natürlich auch unabhängiger. Kann die Rasse hinsichtlich ihrer Fleischqualität mit etablierten europäischen Rinderrassen mithalten? Kann der Gast einen typischen „Uckermärker Geschmack“ entde­ cken und was zeichnet diesen aus? Was die Qualität angeht: auf jeden Fall! Wenn die Block

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Fotos: krischerfotografie, Patrick Ludolph, Moritz Mussmann

Herr Sikorra, lange hieß es, in Deutschland dominiere das Milchvieh und es gebe keine relevante fleischliefernde Rinderrasse. Ist das Uckermärker Rind die passende Antwort auf dieses Dilemma? Zunächst einmal muss natürlich jeder Küchenchef und jeder Betreiber selbst wissen, welche Rasse für ihn passt, und was ihm wichtiger ist. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass Rückzüchtung wichtig ist. Daher ha­ ben wir mit unserem eigenen Aufzuchtprogramm der Block Gruppe die Devise: Weg von großem Euter, hin zu großem Muskel. Das Uckermärker Rind, das wir dann zum Beispiel in unserem Steakhouse Theo’s servieren, kann mit viel intermuskulärem Fett im Fleisch überzeu­ gen und wird artgerecht gehalten.


FOOD & BEVERAGES

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GRILLFOOD

INFO • Das Uckermärker Rind ist eine Kreuzung aus

Charolais und Simmentaler Fleckvieh und wird seit den 1970er Jahren gezüchtet • Die Block Gruppe setzt sich mit dem Aufzuchtprogramm aktiv für den Erhalt der regionalen Rasse und für eine artgerechte Tierhaltung und -zucht ein • Zurzeit sind etwa 20 Vertragsbauern beteiligt, sie verteilen sich in Mecklenburg-Vorpommern, der Uckermark und Prignitz • www.block-gruppe.de ; www.grand-elysee.com

Gruppe etwas macht, dann auch richtig. Bei uns kommt alles aus einer Hand. Das fängt bei der eigenen Aufzucht an, geht über die Zerlegung, Reife, bis hin zur Portionierung. Das schmeckt man. Durch die Rückzüchtung hat das Uckermärker Rind wie gesagt nur intermuskuläres Fleisch. Wenn wir dann etwa im Theo’s Steakhouse in Hamburg das Fleisch per Dry Aging lufttrocknen lassen, entsteht ein einzigartiger Geschmack.

geht nicht in so hohem Maße verloren, was für besondere Zartheit sorgt. Wie setzen Sie das Produkt am liebsten ein, für welche Rezepte eignet es sich besonders? Im Theo’s bieten wir den Gästen vom Uckermärker Rind Steaks: Fi­ letsteak, Rumpsteak oder Rib-Eye. Bei Jim Block servieren wir auch Burger – das bedeutet bei uns in der Block Gruppe aber auch kom­ plette Eigenproduktion.

Erfahren Sie mehr über unsere Weinwelt

Wie würden Sie das Fleisch des Uckermärker Rindes bezeichnen? Unterscheidet es sich in seiner Struktur oder Textur vom Fleisch anWas empfehlen Sie dem Gast, wie er das Fleisch am besten geniederer Rassen? Struktur und Fleisch unterscheiden sich in jedem Fall. Sehen Sie, in ßen soll? Möglichst naturbelassen. Ich empfehle insbesondere dem Küchen­ Irland stehen die Tiere elf Monate draußen, in den USA zwölf. Das Uckermärker Rind steht sechs Monate auf der Weide und sechs chef, sich nicht in falscher Kreativität zu verzetteln und damit den Trans_Gastrotel_210x148_Genuss_20170320:TG 15:45 Seite zu 1 verfälschen. Denn möglichst unverändert, kommt der Geschmack im Stall. Das hat natürlich Auswirkungen auf 22.03.2017 das Fleisch, denn je Uhr weniger das Tier draußen steht, umso feiner wird die Faser. Das Fett einzigartige Geschmack des Fleisches am besten zur Geltung.

H E R Z B LU T I N W E I S S , R OT U N D R O S É . Wer wie unsere Weinexperten die Leidenschaft zur Berufung gemacht hat und jahrein, jahraus die kleinen und großen Weinbauregionen nach feinen Gewächsen durchforstet, der stößt unweigerlich auf eine völlig neue Generation von Winzern. Junge, leidenschaftliche Winzer, die

genau wie wir Wein nicht nur lieben, sondern leben. Winzer, die jeden Tag in Weinberg und -keller stehen, die mit Herzblut und eigenen Visionen authentische, individuelle Weine erzeugen. Winzer, die man an Mosel, Saale und Saar findet, aber niemals im Main-

stream. Winzer, die zu uns passen. Denn wir von Transgourmet wollen Ihnen nicht mit den teuersten und berühmtesten Etiketten imponieren. Im Gegenteil. Unser passioniertes Team von Weinexperten will Ihnen helfen, ganz besondere Weine zu entdecken.

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FOOD & BEVERAGES

GRILLFOOD

Im Bereich der typischherzhaften Beilagen hat Aviko von Pommes frites über Wedges und Dukaten Chips bis zu den frischen, dampfgegarten SteamFresh Drillingen und Halbierten Kartoffeln mit Schale alles, was das Herz von Grill- und Kartoffelfans hö­ her schlagen lässt. Für den Trend zu Bei­

lagen- und Salatvariationen aus der in­ ternationalen Küche stehen die Premium marinierten Kartoffeln (im Bild) bereit, für die viele, schnelle Zubereitungsideen entwickelt wurden. Die drei Sorten MiniKartoffeln Bärlauch, Zitronenpfeffer und Halbe Kartoffeln mit Schale Sweet Chili & Schalotten sind vorgegart mit erkenn­ baren Zutaten und Rapsöl.

Als Beilagen: Kartoffeln, Mayo, Dip Möchten die Gäste kein Fleisch essen, bietet Frischpack mit dem Grill- und Bratkäse Gastro eine vegetarische Alternative. In den Geschmacksrichtungen Natur, Kräuter und Chili-Paprika sorgt das Produkt für Abwechslung. Der Grill- und Bratkäse ist frei von Farb- und Konservierungsstoffen und da er unter Ver­ wendung mikrobiellen Labs hergestellt wird, können Vegetarier guten Gewissens zugreifen.

Fotos: Die genannten Unternehmen

Ein Produkt, das in der Gunst der Gäste weit oben steht, sind Süß­ kartoffel-Pommes. Mit drei Varianten bietet Lamb Weston Gas­ tronomen Auswahl. Die aus der ganzen Süßkartoffel geschnitte­ nen Crispy Fries überzeugen mit feinem Aroma und ordentlichem Crunch. Die neuen Shoestring Fries sind die schmalere Variante des Klassikers und sprechen genauso Süßkartoffel-Fans wie auch Gäste an, die sich bislang nicht an die orangene Knolle herangetraut ha­ ben. Vielseitig sind die CrissCuts (im Bild) einsetzbar: zum Beispiel auch als Mini-Burger.

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FOOD & BEVERAGES

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GRILLFOOD

Zum perfekt gegrillten Steak und einer in der Glut ge­ garten Backkartoffel gehört eine Sour Cream einfach dazu. Märker Fine Food veredelt diese jetzt mit fein geraspeltem Trüffel und Trüffelöl. Der typische TrüffelGeschmack der neuen Trüffelcreme passt zu rotem so­ wie weißem Fisch und Grillgemüse.

Das Cheese-Steak von Alpenhain überzeugt als unpanierte KäseMahlzeit für die Tellermitte. Das Produkt passt zum Beispiel zu Gemüse oder Salat und ist auch eine vegetarische Alternative für Burger. Mit dem Cheese-Steak ermöglicht das Unternehmen Gastro­ nomen somit viel Spielraum für abwechslungsreiche Kreationen.

Milram Food-Service sorgt für neuen Schwung im Markt: Die Sour Cream enthält weder Kräu­ ter noch Mayonnaise und ist kalorienarm. Mit der Kräutermischung aus Rucola, Gartenkresse, Schnittlauch, Petersilie und Dill passt der Kräuter-Dip zu kalten und warmen Gerichten. Der Zaziki auf Joghurtbasis wird nach original griechi­ scher Rezeptur hergestellt, überzeugt mit Gurkenstückchen und Knoblauchnote. Die Neuprodukte zeichnen sich durch cre­ mige Konsistenz aus und sind frei von kenn­ zeichnungspflichtigen Zusatzstoffen.

SERVICE www.alpenhain.de/foodservice www.aviko.de www.frischpack.de www.lambweston.com

Die Marke Hellmann‘s, die sich mit Unilever Food Solutions bereits über die Grenzen Ameri­ kas hi­ naus verbreitet hat, ist nun auch in Deutschland erhältlich. Im Fokus steht die Hellmann‘s Real ­Mayonnaise, bei der nur Eier verar­ beitet werden, die zu 100 Prozent aus Freilandhaltung stammen. Daneben er­ gänzen das Real Tomato Ketchup mit To­ maten aus nachhaltigem Anbau und die Deli Style Senfsauce das Sortiment. Sie sind exklusiv im B2B-Bereich erhältlich.

www.maerkerfinefood.de www.milram-food-service.de www.unileverfoodsolutions.de

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FOOD & BEVERAGES

EISTRENDS

Nestlé Schöller Mövenpick Waldfrucht Panna Cotta

Langnese Carte D’Or Schokolade-Passionsfrucht

Cramer’s Speise Eis

Wenn der kleine Eishunger kommt ... Die Eiskarte 2017 will gefüllt werden: Neue Sorten, Produkte und Dessertfolder bieten eine Menge Handlungsspielraum. In diesem Jahr kommt dabei kaum jemand an alternativen

Premiere bei Nestlé Schöller: Für 2017 gibt es erstmals eine ex­ klusive Mövenpick EisCreation der Gastronomie. Crème Mascarpone Nektarine ist eine sommerliche Komposition aus Nektarinenfrucht­ eis und cremigem Eis Mascarpone mit Fruchtstückchen. Mövenpick Eis ist außerdem auf Reisen gegangen und hat Geschmackskom­ binationen „Weltweit für Sie entdeckt“. Die Tour 2017 führt nach Italien zum Dessert Panna Cotta. Dieses wird durch das Mövenpick Waldfrucht Panna Cotta neu interpretiert, abgeschmeckt mit wei­ ßem Balsamico-Essig. Inspiration bietet außerdem der Rezept- und Inszenierungsfolder für Mövenpick „The Colour of Ice Cream“. Unter dem Titel „Sommer“ wird im neuesten Dessertfolder von Langnese gerührt und geschüttelt, gesiebt, getrichtert und ge­ schäumt: Denn mit iSi als Kooperationspartner sind vielfältige Rezepte entstanden. Das Sommereis 2017 Carte D’Or SchokoladePassionsfrucht führt die Riege der Eis-Innovationen an, dazu kommt unter anderem die Neuheit Carte D’Or Sorbet Waldfrucht. Auch al­ ternative Ernährungsweisen weiß Langnese zu bedienen: Das Carte D‘Or Toffee vegan und das laktosefreie Carte D’Or Weiße Schokolade-Waldfrucht sprechen beispielsweise Menschen mit Unverträg­ lichkeiten an.

Cramer liefert Bio-Eis – vom Bodensee bis nach Sylt. Die rund 30 Sorten von Cramer’s Speise Eis sorgen nicht nur pur, sondern auch als Teil von Desserts für Abwechslung. Neben den klassischen bie­ tet man auch außergewöhnliche Geschmacksrichtungen an, wie Ha­ gebutte, Sanddorn, Dattel-Minze oder Ziege-Walnuss. Das offene Eis-Geheimnis: ausschließlich biologische Zutaten, keine Aromen oder Farbstoffe. Für die Sorbets, die laktosefrei, vegan und fettfrei sind, werden entweder frische Früchte oder gefrorenes Fruchtpüree verwendet. Für die Gastronomie und Hotellerie gibt es 4,75 Liter Eisschalen und sieben Liter Pozzetti-Pfand-Behälter, die über den Großhandel bestellt werden können.

SERVICE www.bindi.de www.cramer-eis.de www.gastro-foodservice.de

www.isi.com/culinary www.langnese-business.de www.schoeller-direct.de

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Fotos: Die genannten Unternehmen, Fotoatelier Albrecht (Eiscafé La Perla)

Ernährungsformen und Superfoods vorbei. Von Maren Bielecke


FOOD & BEVERAGES

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EISTRENDS

HEISSKALTER GENUSS Einen italienischen Dessertklassiker interpretiert bindi neu: Für den Tartufo Affogato – den ertrunkenen Tartufo – wird ein Tartufo Bianco in eine Cappuccinotasse gegeben und effektvoll vor dem Gast mit einem heißen doppelten Espresso übergossen. Sofort beginnt das halbgefrorene Eis-Dessert zu schmelzen und in Kombination mit dem Espresso entsteht ein besonderer Geschmacksmoment. Tartufo Affogato ist eine Alternative zum klassischen Eiskaffee und lässt sich auch im À-la-carte-Geschäft umsetzen. Neben dem Tartufo Bianco eignen sich die italienischen Eistrüffelvarianten Tartufo Classico (Schokolade) und Tartufo Nocciola (Haselnuss).

Schaffen Sie neue Genussmomente!

NEU & vegan KREATIVER EINSATZ Im Eiscafé La Perla in Attendorn, im südlichen Sauerland gelegen, setzt man auf hausgemachte Torten und Eis. Dabei verwendet Inhaber Mario Matos Produkte der Marke Gastro von FrieslandCampina Foodservice. Der gebürtige Portugiese stellt zusammen mit seinem Team eine große Vielfalt an Torten- und Eiskreationen selbst her. Dabei legt er großen Wert auf qualitativ hochwertige Rohstoffe. „Wir haben uns bei Milchprodukten ganz bewusst für die Gastro Produkte entschieden“, so Matos. „Wir setzen beispielsweise den Schmand für unsere Schmandtorten ein. Aber auch die Gastro Sahne hat aufgrund ihrer Standfestigkeit und Aufschlagfähigkeit überzeugt. Sie schmeckt unseren Gästen hervorragend, egal, ob auf Eis, Torten oder Kaffeespezialitäten. Beim Naturjoghurt von Gastro, den wir ebenfalls einsetzen, ist die große Stichfestigkeit entscheidend.“ Im selbstgemachten Eis-Angebot zeigt sich die ganze Kreativität Matos‘. Besonders beliebt sei das Schmand-Eis – eine Kreation, für die Gäste von weither kommen. Für die Produktion wird ausschließlich Gastro-Schmand verwendet. „Dieses Produkt ist sehr cremig, zudem ist die gleichbleibend zuverlässige Qualität entscheidend. Mit den Gastro Produkten habe ich die Grundlage für meine Kreationen – Tag für Tag.“

www.gastrotel.de

offeevegan

Veganes Eis mit Karamellgeschmack auf Sojabasis, abgerundet durch eine herrlich karamellige Toffeesauce.

Köstliche Rezepte finden Sie auf www.langnese-business.de


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FOOD & BEVERAGES

SÜSSE HÄPPCHEN ZUM KAFFEE ODER TEE

Rendezvous am Tassenrand

bindi Petits Fours

Auf Tassenrand, Etagere und Co. versprechen kleine, süße Köstlichkeiten, die zum Kaffee oder Tee gereicht werden, Kundenbindung – unter Umständen sogar zusätzlichen Umsatz. Denkbar sind neben Gratisbeigaben am Tassenrand auch Mini-Dessert-Angebote oder Komplettpakete mit einer Kaffeespezialität: Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Von Maren Bielecke

Der neue Mini-Kanadier aus dem Hause Vandemoortele entspricht dem Kunden­ wunsch nach kleinen Portionsgrößen. Das kleine Gebäck besteht aus einem zartblätt­ rigen Plunderteig und ist mit einer Ahornsi­ rupcreme gefüllt. Dekoriert mit einer Kombi­

nation aus süß-aromatischen Pekannüssen und Ahornsirup. Neben den Mini-Klassikern Croissant, Schokobrötchen oder Rosinen­ schnecke, die sich optimal mit der Neuheit kombinieren lassen, sticht das 40 Gramm kleine Plundergebäck durch seine außerge­ wöhnliche Flechtoptik ins Auge. Es ist back­ fertig, vorgegart und -glasiert und zu 96 Stück im Karton erhältlich. Für abwechslungsreiche Kleinigkeiten aus der eigenen Patisserie bilden die Tartelettes von HUG den Rahmen. Sie sind befüllt backund tiefkühlfähig, mit einer geschmacks­ neutralen Glasur ausgestrichen und damit über Stunden knusprig-frisch – auch mit Füllung. Für den Tassenrand eignen sich die runden und die quadratischen Mini DessertTartelettes Filigrano. Für die Etagere gibt es die medium-small Filigrano Tartelettes als runde, quadratische und rechteckige Form. Für Törtchen- und Kuchenvariationen ste­ hen zusätzlich die runden oder rechteckigen

Filigrano-Tartelettes zur Auswahl. Alle Grö­ ßen und Formen gibt es jeweils mit hellem und mit Choco-Teig. Ob gefüllt mit Mousse, Quark, Crème Brulée, Früchten, als Variation von der Schwarzwälder Kirschtorte oder als warme Apfelstrudelkomposition gebacken – sie bieten kreativen Spielraum für individuel­ le Kaffee- und Tee-Begleiter. Hellma erweitert das Sortiment rund um die Genussmomente für die heiße Tasse um die Manner Waffel Wiener Gruß. Dieser über­ zeugt mit Original Manner Waffel, gefüllt mit Haselnusscreme und dem Neapolitaner Ge­ schmack. Nicht nur neben der heißen Tasse macht der Wiener Gruß, den Hellma exklu­ siv einzeln verpackt im Sortiment hat, eine gute Figur: Auch als kleines Dankeschön zur Rechnung, als Betthupferl am Kopfkissen oder als nettes Give-away an der Rezeption und Theke lässt er sich gut einsetzen. Die quadratisch verpackte Einzelportion ist dem Design der bekannten Manner-Packung

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Fotos: Die genannten Unternehmen

Die Orientalischen Köstlichkeiten sowie das Mini Cremeschnitten Duo etwa erwei­ tern die Spezialitäten der Marke Coup de ­pates von Aryzta Food Solutions. Das Mini Cremeschnitten Duo besteht aus zwei Va­ riationen von Mille feuilles. Zwischen zwei Schichten Blätterteig verbirgt sich entweder eine Creme mit Vanille- oder mit Schokola­ dengeschmack. Die helle Variante ist mit ei­ nem weißen, die dunkle Variante mit einem schokoladenbraunen Zuckerguss überzogen. Orientalische Köstlichkeiten nennen sich acht verschiedene Kreationen wie GazellenHörnchen, Baklawas Zimt-Mandelschnitte, Ghribas Walnuss oder Chebakias Honig Se­ samgebäck.


Aryzta Food Solutions Mini Eis-Macarons

nachempfunden und im Karton zu 300 Stück erhältlich. Mit À la Folie! bietet Délifrance eine Pro­ duktrange, die sich in zwei Linien gliedert. Zum einen sind servierfertige Petits Fours, Mini-Eclairs und Macarons im Angebot, die lediglich auftauen müssen. Zum anderen bietet das À la Folie!-Sortiment eine Reihe an Mini-Tartelette-Böden sowie Mini-Waf­ felhörnchen und Mini-Körbchen, die mit eigenen Füllungen perfektioniert werden können und so individuellen Rezeptkreatio­ nen keine Grenzen setzen. Alle Produkte der Range werden tiefgekühlt angeliefert, sind dank einer geformten Verpackung perfekt geschützt und können einzeln entnommen werden. Edna Buttermilchbällchen

Auch die Minis von bindi bieten sich als Beglei­ ter zum Kaffee an. Die Mixed ­Mignon etwa bieten handge­ machte Kondito­ reispezialitäten in

Vandemoortele Mini-Kanadier

fünf verschiedenen Varianten als süßes Fin­ gerfood. Die Petits Fours Deluxe setzen mit zehn unterschiedlichen Varianten Akzente zum Kaffee: Geschmacklich ist in der Kollek­ tion von exotisch-fruchtigem Mango-Kokos bis zum herb-aromatischen Kaffee-Nuss für jeden Geschmack das Passende dabei. Noch größere Abwechslung bieten die Petits Fours: In gleich 20 Varianten hält bindi die große Auswahl süßer Köstlichkeiten bereit. Die Minis lassen sich optimal in den Kü­ chenalltag einbinden, denn sie sind einzeln entnehmbar und müssen nur bei Raumtem­ peratur rund eine halbe Stunde auftauen.

Délifrance Mini-Tartelette-Boden Chocolat HUG Classic

Hellma Manner Wiener Gruß

Edna bietet ebenfalls eini­ ge kleine Neuheiten: Die lo­ ckeren Buttermilchbällchen etwa erhalten durch die enthaltene Buttermilch saf­ tigen Geschmack und über­ zeugen mit handlicher Form. Die Eierbiskuitwürfel Petits Fours sind mit einer Buttercreme in den Sorten Nougat, Amare­ na, Karamell, Himbeere, Marzipan-Amaretto und Kokos gefüllt. Mit farbigem Fondant überzogen, sind sie als süßes Fingerfood, für ein Dessertbüfett oder eben als kleiner Kuchenersatz geeignet.

SERVICE www.aryztafoodsolutions.de www.bindi.de www.delifrance-backwaren.de www.edna.de www.hellma.de www.hug-luzern.ch www.vandemoortele.de

www.binDi.dE


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FOOD & BEVERAGES

KAFFEETRENDS

Fotos: Die genannten Unternehmen

Mixgetränke mit Espresso machen Furore (von links nach rechts): Old Cuban Espresso, Koffie Advocaat, Pumkin Coffee, Touch of Africa , Affogato Pesca und unten Espresso Espuma

Mit stilvollem Geschirr rücken die Röstereien ihre Marken gegenüber den Gästen im Gastgewerbe mehr denn je gezielt in den Fokus

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KAFFEETRENDS

Origins, Drinks und Kulinaria Ob zu Hause oder im Gastgewerbe – für viele Menschen ist ein Tag ohne Kaffee oder die Spezialitäten, die man auf seiner Basis zubereiten kann, nicht perfekt. Und mit 162 Litern pro Kopf im Jahr erreicht der Konsum in Deutschland noch immer einen Spitzenwert. Was ist aktuell angesagt? Die Kaffeepartner der Gastronomie und Hotellerie zeigen einige Trends auf. Von Hans-Herbert Seng „Gastronomen sind immer auf der Suche nach neuen, hochwertigen Produktqualitäten und Zeremonien, die sie ihren anspruchsvollen Gästen anbieten können“, ist aus dem Hause J.J. Darboven zu vernehmen. Klar, dass damit vor allem die Rückkehr zum Filterkaffee und zur Handbrühmethode gemeint ist, verbunden mit sortenreinen Länderkaffees und darauf aufbauenden Premiumkonzepten. Dazu gehört die 2016 erstmals vorgestellte ID-Linie, die nunmehr auf sechs Single Origins erweitert ist, und die beachtenswerte Lifestylelinie Sansibar Caffè Filtro. Individuelle Lösungen also, erfolgreich ergänzt um bio- sowie fairtrade zertifizierte Sorten. Was gleichermaßen auch für Dallmayr und Heimbs gilt. Klaus Rödel, Geschäftsführer Heimbs Kaf-

fee: „Immer mehr Verbraucher interessieren sich dafür, woher ihr Kaffee stammt und wie er hergestellt wurde.“ Er verweist ebenfalls auf Spezialitätenkaffees wie Dallmayr Grand Cru oder Heimbs Pure Origins, also auf Kaffees „mit einzigartigen Geschichten“. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass Dallmayr pro Jahr zwei klassische Röstkaffees der Grand Cru Linie als Aktionsprodukte für die Zubereitung in der French Press Kanne vermarktet. Man möchte damit noch mehr Kaffeefreunde für dieses vielfältige Aromenspiel gewinnen und zu Impulsbestellungen anregen. Die könnten darüber hinaus auch auf Cold Brew ausgerichtet sein. Laut Kathrin Hauser, Schulungsleiterin der Dallmayr Academy, gibt es bereits einige professionelle Konzepte, „die Cold Brew

in verschiedenen Ausführungen – abgefüllt in Flaschen oder frisch gezapft – anbieten“. Eine Steigerung wären schließlich kreative Kaffeecocktails, wie Azul sie für I.O seit gut einem Jahr propagiert oder wie sie jetzt von Jacobs Douwe Egberts (JDE) promotet werden. Und dann haben wir da noch das perfekt auf den jeweiligen Espresso oder Kaffee abgestimmte kulinarische Food Pairing. Nespresso Business Solutions hat diesen Trend für seine Kapselspezialitäten aufgegriffen. Man befindet sich damit in bester Gesellschaft mit Varesina Caffè als „Inbegriff italienischer Kaffeekultur“. Das Familienunternehmen ist seit kurzem in Deutschland mit seinem edlen Espressosortiment Richtung Gastgewerbe aktiv.

Nicht minder apart präsentiert sich das Zubehör für die Handfilterung und den Service eines Cold Brew als angesagte Varianten des Kaffeegenusses

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FOOD & BEVERAGES

KAFFEETRENDS

Sortenreine Länderkaffees Sortenreine Länderkaffees sind auf dem Vormarsch. Zu den mit ihnen umge­ setzten Genusskonzepten – gerne im Rahmen der aktuellen Handfiltermetho­ den – gehören außergewöhnliche Sorten, vornehmlich Arabicas. Zum Beispiel • Brasil Yellow Bourbon (schokoladig, fruchtig), Kenya Gatomboya (intensiv nach dunklen Früchten, schwarze Johannisbeere, schwarzer Tee) und Costa Rica Jaguar Honey (Noten von Pflaume, Brombeere, Schokolade, Akzente von Honig und Rohrzucker) von Azul. • Crema d’Oro Kolumbien (Aromen von Jasmin, im Geschmack rote Trauben und Schokolade) als Selektion des Jahres von Dallmayr, der Beginn einer Serie, denn Jahr für Jahr kommt die Selektion aus einem anderen Kaffeeland. • ID Origins von J.J. Darboven mit inzwischen sechs Ausprägungen, darunter drei brandneu: Brasil (würzig, leichte Nuss-, Fruchtnoten, sanfte Süße), Co­ lombia (würzig, leichte Schokoladennote, etwas Säure) und India (kräftig, ein Hauch dunkle Schokolade), letzterer ein Robusta. • Tansania Range von Heimbs – als Caffè Crema (samtig, leichte Schokola­ dennote, Karamellgeschmack), Espresso (blumig-fruchtig, Note von Zitrus und Jasmin, süßer Nachklang) und Röstkaffee (lebhafte Aromen von Zitrus und reifen Früchten). • Single Origin Peru (süßlicher, mittelschwerer Körper, nussige Würze) und Sin­ gle Origin Äthiopien (leichter Körper, florales Aroma mit Zitrusanteilen) von Seeberger. • ¡Tierra! Brasile als Espresso (weich, süß, vollmundige Karamell- und Nussno­ ten) und ¡Tierra! Tanzania (süß-fruchtig, dezente Säure) als Filterkaffee von Lavazza. • Pure Origin Grands Crus in Kapseln von Nespresso Business Solutions: Lun­ go Origin Guatemala (intensive Fülle, trockene und malzige Getreidenoten), Espresso Origin Brazil (sanft und mild, süße Getreidenote), Ristretto Origin In­

dia (Kakao- und pflanzliche Noten, würziges Bouquet von Nelken, Pfeffer, Muskat). Guatemala und India ver­ binden Arabicas mit etwas Robusta.

Präsenz und Dynamik Nun serviert man Kaffee auch nicht mehr einfach nur in irgendeiner Tasse oder Kanne, sondern setzt die zahlreichen Spitzenqualitäten visuell stilvoll in Szene. Kaum eine Rösterei verzichtet auf attraktive Verkaufs­ förderungsmaterialien wie geschmackvolles Geschirr oder Serviceschürzen, inzwischen erweitert um apartes Zubehör für die Handfilterung und auch zur Forcierung von Cold Brew. JDE präsentiert sogar einen Piazza d’Oro Taste Navigator mit den Geschmacksprofilen der vier Blends, der sicher durch deren Genusswelten führt und den Gastgeber dabei unterstützt, jeden Kaffeewunsch zu erfüllen. Überhaupt rückt das gesamte Erscheinungs­ bild einer Marke noch stärker ins Blickfeld von Gastro­ nomen, Hoteliers und ihren Gästen. „Aufbruch zu neu­ en Horizonten“ heißt es in diesem Zusammenhang bei Azul zum komplett neuen Unternehmensauftritt, vom Firmenlogo bis zum Packaging bei den Kaffees. Die Neuausrichtung soll die Marke nicht nur emotional auf­ laden, sondern durch ein geschärftes Profil die Bekannt­ heit und Wiedererkennbarkeit in der Branche stärken. Geschäftsführer Jörg Bieß: „Azul wird jünger, frischer und moderner. Der neue Auftritt spiegelt nicht nur un­ sere weltoffene, dynamische Firmenphilosophie besser

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KAFFEETRENDS

Varesina Caffè steigt neu in das Kaffeegeschäft mit dem deutschen Gastgewerbe ein, Carroux Caffee erweitert seinen Kundenstamm über Hamburg hinaus in das restliche Bundesgebiet, CocaCola­forciert gezielt das Produktsortiment seiner Kaffeemarke Chaqwa

geht Nespresso Business Solutions mit Rezepten von Kochprofi Heiko Antoniewicz. Zum Origin Brasil präsentiert er die Kreation Gerösteter Weichweizen an saurer Birne mit Avocado-Buttermilch und Limettensorbet, zum Origin Kräftige Drinks Guatemala gesellt sich Kürbis mit Kakaobohnen an Reis www.hug-foodservice.ch Mixgetränke mit Kaffee oder Es­ mit Sesam und Maispoularden in brauner Butter, der Ori­ presso können noch mehr Fans gin India Genießer darf sich freuen auf Gegrillten Rotbarsch finden, wenn sie mit ihrer Zusam­ Vindaloo mit Papayaketchup und Pfeffer. Mit fünf Schöp­ mensetzung und der Art ihrer Prä­ fungen aus der Küche ist Varesina Caffè mit dabei. Das sentation verführerisch das Verlan­ temperamentvoll italienische Menü besteht aus Varesina Karl Zieres GmbH Tel. 06181 18046-0 gen steigern. Mario Ippen, Inhaber Silver (Arabica, nussig, feine Zitrussäure, Noten von Kakao der Bremer Lemon Lounge, hat und braunem Zucker) gepaart mit einem würzigen Biskuit beispielsweise im Auftrag von Azul Cocktails kreiert. an Frischkäsecreme und Mandarinengelee, Varesina Top Quality (95 Prozent Im Old Cuban Espresso trifft I.O espresso intenso auf Arabica, fünf Robusta, Noten von Nussschokolade, Karamell, keine Säure) ge­ Champagner, im Espresso Espuma auf Karamellmilch, paart mit Kürbis und Lakritze, Varesina Martin (80 Prozent Arabica, 20 Robusta, ein Piccolo wird als Espresso-Shot (Ristretto) zuberei­ ausgewogene, weiche Balance, Aromen von Kakao und Nussnougatschokolade) tet. Der nussig-milde Pumpkin Coffee verbindet I.O la gepaart mit Mousse von weißer Schokolade und Passionsfruchtsauce, Varesi­ crema mit Kürbispüree. Kreationen von JDE nennen sich na Plata (60 Prozent Arabica, 40 Robusta, würzig, vollmundig, cremig, Noten Affogato Pesca, Koffie Advocaat, Touch of Africa. In den von milder Schokolade) gepaart mit marinierter Foie Gras, Puntarellesalat und Affogato Pesca gehören Pfirsichsorbet und Piazza d’Oro Kaffeestreuseln, Varesina Junior (je 50 Prozent Arabica und Robusta, intensiv Espresso Amabile, in den Koffie Advocaat Piazza d’Oro würzig, strukturierter und klarer Körper, Aromen von Bitterschokolade) gepaart Espresso Intenso, Eierlikörschaum und Schokoraspel, in mit Tiramisu „Spezial“ als Creme mit Kaffeesauce. den Touch of Africa Espresso Doppio aus Piazza d’Oro Espresso Forza, Amarula Espuma und Macadamianüsse. Spezielle Konzepte Zum Schluss noch zwei spezielle Konzepte: Das Hamburger Traditionsunterneh­ Food Pairing men von Ulrich Carroux ist seit 18 Jahren mit Carroux Caffee im Geschäft und Food Pairing verdient in Sachen Kaffee restriktive Es­ beliefert inzwischen über die Grenzen der Hansestadt hinaus nicht nur Privat­ presso ebenfalls eine nähere Betrachtung. An den Start konsumenten. Zu den bundesweiten Kunden gehören mittlerweile Top-Res­

wider, er erleichtert dem Gast zu­ sätzlich die Identifikation mit der Marke.“

Sortenreiner Länderkaffee bleibt weiterhin Trend

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KAFFEETRENDS

Kulinarischer Espresso-Spaß mit Food Pairing. Kreationen dazu (von links nach rechts): Gerösteter Weichweizen, gegrillter Rotbarsch und Maispoularden mit Origins von Nespresso Food Solutions sowie Kürbis Lakritze, Weiße Schokolade mit Passionsfrucht und Marinierte Foie Gras von Varesina Caffè

SERVICE Mehr Informationen unter www.azul.de www.carroux.de www.chaqwa.de www.dallmayr.de www.darboven.com www.heimbs.de www.jde-professional.de www.lavazza.de www.nespresso.com/pro www.seeberger.de www.varesinacaffe.com

taurants, Hotels und niveauvolle Großkantinen. Jährlich verzeichnet die Manu­ faktur ein Wachstum von zehn bis 20 Prozent und verkauft bis zu 50 Tonnen ih­ res Premiumkaffees. Im Angebot sind die Crema-Mischung (ausschließlich Arabi­ ca) sowie die Sorten Java Jampit, Maragogype und Ethiopia Yirgacheffee als helle Filterröstung. Nicht zu vergessen der Espresso mittlerer Röstung aus 80 Prozent Arabica und 20 Prozent washed Robustas, vom Magazin Der Feinschmecker als bester Espresso Hamburgs ausgelobt. Das zweite Konzept bezieht sich auf die Kaffeemarke Chaqwa von Coca-Cola. Der Getränkehersteller bietet damit ein Produktsortiment, mit dem alle tagtäglich getrunkenen Kaffeespezialitäten wie die klassische Tasse Kaffee, Milchkaffee, Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato zubereitet werden können. Die wichtigsten Stärken des Angebots sind – laut Unternehmen – „der exzellente Geschmack und ein breites Produkt­

sortiment“. Insgesamt gibt es 22 verschiedene Artikel. Dazu gehören jeweils in verschiedenen Packungsgrößen Chaqwa ganze Bohne in den Varianten Café Crema, Es­ presso und Spezial, der gemahlene Röstkaffee Chaqwa Classic sowie ein Angebot für Heißgetränkeautomaten. Unverzichtbar sind natürlich die passenden Tassen und Gläser in verschiedenen Größen. Von Beginn an setzt das Unternehmen auf persönliche Kundenbetreuung durch den lokalen Außendienst, attraktive Verkaufsför­ derungskonzepte und technischen Service.

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BIERMARKT

Vielfalt für Geselligkeit In Deutschland – Europas größtem Biermarkt – ist Vielfalt ungebrochen. Pils dominiert. Doch Keller- und Landbiere sowie diverse Craft-Spezialitäten mausern sich. Angenehm ist, dass jedes Bier im Gastgewerbe seine Positionierung findet, mal mehr, mal weniger. Gesellige Genussmomente bieten sie alle. Ein Blick in den

Jede Woche kommt laut Deutscher Brauer Bund (DBB) mindestens ein neues Bier auf den Markt. Hauptgeschäftsführer Holger Ei­ chele erklärt dazu, dass die wachsende Viel­ falt und die steigende Zahl an Brauereigrün­ dungen aber nicht darüber hinwegtäuschen können, dass die Braubranche nach wie vor unter Druck steht: „Die größten Herausfor­ derungen bleiben der demografische Wan­ del, die starken Kostensteigerungen, der weiterhin hohe Wettbewerbsdruck und der unverantwortliche Preiskampf des Handels.“ Hinsichtlich der Sorten vermeldet der DBB rund 50 Prozent Marktanteil für Pils, gefolgt von Export und Weizen. Weiter heißt es dazu in den Informationen an die Öffentlichkeit: „Im Aufwärtstrend sind Bierspezialitäten wie Kellerbiere, Landbiere oder Zwickelbie­

re. Durch das wachsende Angebot an Hop­ fen- und Malzsorten wächst auch die Vielfalt deutscher Craftbiere. Wichtige Impulse für den Biermarkt setzt die unverändert starke Nachfrage nach alkoholfreien Bieren und al­ koholfreien Biermischgetränken. Mittlerwei­ le gibt es nach Branchenschätzungen bun­ desweit mehr als 400 verschiedene alkohol­ freie Marken – 50 mehr als noch im Vorjahr.“

Alkoholfrei und 0,0 Prozent Beim Bier ohne Alkohol zum Beispiel sollte der Konsument allerdings differenzieren – zwischen „alkoholfrei“ und „0,0 Prozent“. Was ist der Unterschied? Laut Gesetz dür­ fen in Deutschland Getränke mit einem Al­ koholgehalt unter 0,5 Volumenprozenten als „alkoholfrei“ bezeichnet werden. Doch

wenn schon kein Alkohol, dann richtig – und das gilt insbesondere für „0,0 Prozent“. Bitburger lässt hierzu wissen: „Unsere Brau­ meister haben eine spezielle Rezeptur und ein besonders schonendes Verfahren ent­ wickelt, die alkoholfreien Produkte auf 0,0 Volumenprozente zu reduzieren.“ Gleiches dürfte natürlich auch für andere namhafte Biere ganz ohne Alkohol und ihre Macher gelten. Auf alle Fälle werden solche Speziali­ täten gerne im Zusammenspiel mit Sportlern in den Fokus gerückt, etwa mit Sponsor­ ships. Für die Produktreihe Bitburger 0,0 % zum Beispiel zählt die Partnerschaft mit der Deutschen Triathlon Nationalmannschaft (seit 2015) und die mit der ersten TriathlonBundesliga, für die man seit 2016 Namens­ geber ist. Oder Krombacher, deren Alko-

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Fotos: Die genannten Unternehmen

Markt anhand ausgewählter Markenbeispiele von Hans-Herbert Seng.


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BIERMARKT

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Werbung, Promotions und Sponsorships sorgen für öffentliche Aufmerksamkeit in Sachen Bier – ob mit oder ohne Alkohol, wie die Beispiele von Warsteiner und Bitburger (speziell zur Sorte 0,0 %) zeigen

holfrei sich laut Presseinfo mit 18,8 Prozent als Marktführer im Segment behauptet und für letz­ tes Jahr 2,8 Prozent Zuwachs verbucht: Seit Ende Januar bietet man ein 0,0 % Pils an, begleitet vom ersten national vermarkteten 0,0 % Weizen. Auch hier rückt Sport in die öffentlich wirksame VkFOffensive – als Partner des Radsport World Teams BORA hansgrohe. Warsteiner setzt beim belieb­ ten Herb Alkoholfrei auf neue Gebindegrößen, denn seit Ende Februar kann sich der Konsument auch an einer 0,5-Liter-Abfüllung erfreuen.

rund 14.500 Gastronomiebetrieben und auf mehr als 1.000 Events legte die Brauerei um plus 0,6 Prozent zu. Damit bleibt das Unternehmen seinem traditionellen Kurs treu, als einer der wenigen großen Marktpartner der Brauindustrie unverän­ dert offensiv in die Gastronomie zu investieren.“ Was auch für Grevensteiner Gültigkeit hat, das „die Erwartungen vollends erfüllte und mit einem Zuwachs von 57,5 Prozent erneut zum Taktgeber des Spezialitätensegments wurde“.

Klassische Vollbiere

Die Branche weiß, dass Gastronomen, die etwas auf sich halten, von Brauereipartnern unterstüt­ zende Aktionen und breit gefächerte Initiativen einfordern – unabhängig von individuellen Leis­ tungen durch professionelle Fachberater, die mit ihrem Know-how – so Krombacher – „kontinu­ ierlich den Markt bearbeiten und ihre Kunden so­ wohl in betriebswirtschaftlichen als auch konzep­ tionellen Fragen beraten“. Folgend zwei Beispiele für solche Initiativen:

Klassische Vollbiere – darunter selbstverständlich das Pils – bescheren ihren Herkunftshäusern wei­ terhin beste Absatzzahlen. Krombacher meldet einen Marktanteil von knapp zehn Prozent und sieht sich damit „als das beliebteste und meistge­ kaufte Pils Deutschlands“ weiterhin an der Spitze. Das Plus im vergangen Jahr betrug 2,6 Prozent. Bei den Absatzzahlen der Fassbiere kommt für das Unternehmen nicht minder Freude auf: 2016 konnten über 1.600 neue gastronomische Objek­ te hinzugewonnen werden, was zu über 20.000 Betrieben mit Krombacher am Zapfhahn führt. Positive Stimmung herrscht auch rund um die Brautradition Kellerbiere als Naturtrüb und – neu seit November 2016 – Naturtrüb Dunkel: „Tra­ ditionelle, ursprüngliche Geschmackserlebnisse sind gefragt.“ Aus der Brauerei Veltins kommt das Statement, dass man das Engagement für frisches Veltins ebenso wie für Grevensteiner Original zielgerecht und konsequent ausbaut. Mar­ ketingdirektor Herbert Sollich: „In den

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Initiativen im Gastgewerbe

Bitburger Braugruppe. Insbesondere die geträn­ keorientierte Gastronomie soll sich für das „Bier­ haus“ als eine neue Interpretation des klassischen Wirtshauses interessieren, das Trends wie Vielfäl­ tigkeit und Regionalität aufgreift. Rainer Noll, Ver­ triebsdirektor Außer-Haus-Markt: „Wir sind davon überzeugt, mit dem unsere Marken übergreifen­ den Konzept die richtige Antwort gefunden zu ha­ ben. Als neuartige Kommunikationsgastronomie ist es ganz auf das Produkt Bier ausgerichtet: von der Inszenierung des Zapfvorgangs über die

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SERVICE www.bitburger.de (www.bitburger-braugruppe.de) www.duckstein.de www.flens.de (Flensburger) www.hoevels-hausbrauerei.de (www.radeberger-gruppe.de) www.krombacher.de www.warsteiner.de

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FOOD & BEVERAGES

BIERMARKT

Darstellung der jeweiligen Hauptmarke bis hin zu bieraffinen Speisen und dazu passen­ den Bierempfehlungen. Dabei kann jeweils auf die Besonderheiten vor Ort und die re­ gionalen Wünsche der Gäste eingegangen werden.“ Nach neun erfolgreich realisierten Projekten ist er sich sicher, „dass sich das systematisierte Individualkonzept trägt und nicht nur kurzfristig das Interesse der Gäste weckt“. Drei neue Bierhäuser sind für 2017 bereits geplant und man sucht nach weite­ ren geeigneten Standorten und Pächtern: „Dabei konzentrieren wir uns auf die Hei­ matgebiete der fünf Marken der Bitburger Braugruppe, also auf Bitburger, König Pilse­ ner, Köstritzer, Licher und Wernesgrüner.“ Warsteiner. Zentrales Element der Gas­ trooffensive 2017 ist ein dialogorientiertes Konzept für alle Gastronomierichtungen, das Freunde des guten Geschmacks optisch und emotional gewinnt. Dazu gehören Probier­

aktionen und „Warsteiner Brauakademie on Tour“. Probieraktionen: In Restaurants und Bars werden unter dem Motto „ein Fäss­ chen Bierkultur“ Tastings am Tisch direkt vom Fass angeboten. Oder als „Gruß von der Theke“ kommt Warsteiner Herb in kleinen Gläsern als „Apéritif-Promotion“ zu Restau­ rantgästen. Highlight für jüngere Menschen ist der „Warsteiner Bier-Truck“, der sowohl auf Festivals und Events, aber auch in der Gastronomie für ein besonderes Erlebnis sorgen soll. Im Rahmen der „Warsteiner Brauakademie on Tour“ besucht ein Team von Biersommeliers in einem umgebauten Bus quer durch Deutschland die gastronomi­ schen Betriebe. Vor Ort erhalten Wirte und ihr Servicepersonal kostenlos Schulungen über die Warsteiner Brautradition seit 1753, das Brauhandwerk und die verschiedenen Spezialitäten der unterschiedlichsten Art steigern die Genussmomente mit Bier

Premiumbiere. Flankiert wird die Offensi­ ve durch eine neue, individuelle Gastrono­ mieflasche als besondere Gebindeform mit Warsteiner Premium Pilsener und Warsteiner Herb in der kompakten 0,25-Liter-Größe.

Werbliche Maßnahmen Darüber hinaus haben unbestritten werbli­ che Maßnahmen einen hohen Stellenwert, wenn es um die Verankerung von Bieren im Bewusstsein der Bürger dieses Landes geht. Der Claim „Pure Leidenschaft. Frisches Vel­ tins“ bringt die Stammmarke aus dem Hause Veltins auch 2017 weiter ins Gespräch. Mar­ ketingdirektor Herbert Sollich: „In der Wahr­ nehmung der Verbraucher geht es darum, dass frisches Veltins ihnen dauerhaft inmit­ ten ihres Lebens attraktiv begegnet – ganz auf Augenhöhe leidenschaftliche Erlebnisse begleitet, prägt und unvergessen macht. Die Kampagne dient dazu, die Marke mit eindeutiger Genussdimension und gastro­

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BIERMARKT

nomiegerecht im Markt zu positionieren und gleichzeitig den Premiumcharakter zu un­ terstreichen.“ Auch das Engagement in der ersten Bundesliga mit dem Sponsoring des FC Schalke 04 und des VfL Wolfsburg wird 2017 fortgesetzt. Vergleichbar leidenschaft­ lich dürfte die neue nationale Dachmarken­ kampagne für Warsteiner Premium Pilsener und Herb unter dem Motto „Auf das Wir und Jetzt“ in Funk, Out-of-Home sowie über So­ cial Media und PR wirken. Martin Hölzel, Ge­ schäftsführer Vertrieb und Marketing: „Wir bauen dafür auf unserer Markenhistorie auf. Wir stehen für Bier, das zu jedem Anlass von jedermann getrunken werden kann, eben für ein ‚Wir’. Es steht für Nähe und Verbun­ denheit. Jeder genießt die Gemeinschaft mit anderen – das gemeinsame Erleben. Diese besonderen Momente zu teilen, ist wertvoll. Mit dem Claim ‚Auf das Wir und Jetzt‘ möch­ ten wir Menschen verbinden, sie einladen, gemeinsam Zeit zu verbringen.“

Exklusive Produktlinien Brauereien investieren gerne in partnerschaftliche Gastronomien mit Schwerpunkt Bier. Die Bitburger Braugruppe forciert zum Beispiel ihr „Bierhaus“ als Interpretation des klassischen Wirtshauses. Das Konzept soll konsequent ausgebaut werden

Einige exklusive Biere setzen als weite­ re Spezialitäten neue Impulse. Duckstein vertreibt nicht nur sein rotblondes Original, sondern auch ein kalt gehopftes Opal Pilsener oder das Saphir Kellerbier. Darüber hin­ aus gibt es in regelmäßigen Abständen die saisonalen Braumeister-Editionen. Vor al­

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AUSSTATTUNG & AMBIENTE

INDOOR SITZMÖBEL IM INDUSTRIAL DESIGN

A.B.C. Worldwide Cesina

A.B.C. Worldwide Lino

A.B.C. Worldwide Salerno

Nicht alltäglicher Materialmix optisch

extravaganten Materialmix in ihre Betriebe holen, vor

bemerkbar macht und nicht gerade alltäglich ist,

allem in Outlets, die ein junges und jung gebliebenes

nennt sich Industrial Look oder auch Factory Chic,

Lifestyle-Publikum ansprechen, entsprechende Kon­

begleitet von Retro und Vintage Elementen. Auch

sum­lust mit eingeschlossen.

Gastronomen und Hoteliers können sich diesen

Von Hans-Herbert Seng

B+V Ried

Einrichtungsstil,

der

sich

aktuell

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Konway Myra

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Fotos: Die genannten Unternehmen

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INDOOR SITZMÖBEL IM INDUSTRIAL DESIGN

A.B.C. Worldwide Factory

A.B.C. Worldwide Sofia

P&M furniture Boris

Konway Ibis

Stack Chair Vintage Ensemble

Schnieder Mika

Was zeichnet solche Möbelstücke aus, in denen man locker bis gradlinig abhängen kann, ohne die Haltung zu verlieren: Sie sind geprägt von einem puristischen Design mit klaren und schnörkellosen Formen. Konstruktionen, die mit unterschiedli­ chen Kombinationen von Holz, auch gro­ bem Holz, Gusseisen, Metall, Kunststoff und klassischen Stoffen Akzente setzen. zuweilen grellen Farben. antiken oder auf alt getrimmten Gebrauchsspuren. eigenwilligen Ecken, Kanten, Rundungen.

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rell-Holzverkleidung. Einem Rennwagensitz ähnelt die Schale von Salerno mit ihrer fla­ chen, bequemen Polsterung. Steigerung der Optik durch zusätzliche Ziernaht. Gestelle: Holz, Metall oder Freischwinger. Eher als Klassiker im Bereich Industrial Chic gilt der Lino mit moderner Linienführung in der Rüc­ kenlehne. Gestell aus geformten Stahlblech in vielen verschiedenen Farben von Shabby Chic Lackierungen bis zu RAL-Standards. Bei Cesina und Salerno von A.B.C. Worldwide­ der Bank Factory handelt es sich um eine sind Designerstühle aus Italien. Die Polypro­ Eigenentwicklung für Produktionsaufträge pylen-Sitzschale von Cesina ist in mehreren nach Kundenwunsch, also Sitz oder Rücken Farben präsent, dazu das Gestell aus ver­ gepolstert oder mit Bauholz belegt, nahezu chromtem Stahl mit schwarzer oder Natu­ jede Variation ist möglich. Meistens sind sie in Räumen arrangiert, die auch innenarchitektonisch typische Elemen­ te des Industriedesigns wie beispielsweise Holzboden, Ziegelwände, nicht versteckte Metallröhren an den Wänden et cetera auf­ weisen. In den Fokus rückt ein spannender, unverfälschter Look. Folgend eine Auswahl vielfältigster Kreationen mit Schwerpunkt Stühle, Sessel, Hocker.

objekt-m DMD Lugona P

objekt-m DMD Netra Wood


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AUSSTATTUNG & AMBIENTE

INDOOR SITZMÖBEL IM INDUSTRIAL DESIGN

Konway Agatha

Konway Bikini

P&M furniture Muaro

Gestell aus rohem Stahl mit sichtbaren Schweißnähten, geschliffen und mit Klarlack versiegelt. Als Sessel kommt unter anderem der in Italien produzierte Sofia in vielgestaltigen Konfigurationen infra­ ge, sechs Gestelle stehen zur Wahl. Zum gesamten Trend Industrial, Factory oder Shabby meint Geschäftsführer Harri Stroot: „Es wer­ den sehr stark verschiedene Materialen wie roher Stahl, sägeraue Eichenholzdielen oder auch moderne Kunststoffe kombiniert. Viele Gastronomen setzen sogar unterschiedliche Stühle, Bänke und auch Tische in einem Objekt ein. Wir als Großhändler und Einrichter ge­ hen stark davon aus, dass sich dieser Stil in den nächsten Jahren noch stärker verbreiten wird, da nahezu alle Einrichtungen immer individueller werden. Um auch in Zukunft immer up to date zu sein, bauen und möblieren wir eine komplett neue Ausstellung mit 300 Quadratmetern nur für diese Zwecke.“ In Ried und/oder Sillian – aus der Vielfalt des Angebots von B+V Stapelstuhl – sitzt man auf mit Glasfaser verstärktem Polypropy­ len, befestigt auf einem Aluminiumuntergestell. Eine zeitlose Hommage an Komfort und Eleganz steht mit Agatha von Konway in exklusiven Umgebungen im Raum: umhüllende For­ men, klassische Linien, zweifarbige Kombination aus Sitzfläche und Rückenlehne. Bikini hebt sich dank des stufenförmigen Designs flexibel, jedoch nicht banal, von den „Kollegen“ rundum ab, etwa neben einer alten Mauer. Drop Pop ist der Retrosessel mit gepols­ terter Sitzschale in Eierschalenform (stabiler Technopolymer-Kern) auf runden Holzbeinen aus massiver Eiche oder Buche in Wenge gebeizt – Formensprache mit harmonischem Übergang. Als absolu­ ter Bestseller entwickelt sich der von Francesco Geraci entworfene

Konway Drop Pop

P&M furniture Basket

Ibis als Stuhlkollektion mit geschwungener Sitzschale aus Techno­ polymer, erhältlich in acht Farben plus einer breiten Auswahl an Gestellen. Die Sitzschale ist das charakterisierende Element dieses Modells, denn deren große Öffnung sorgt für optische Transparenz und Leichtigkeit. Schließlich Myra: Seine Sitzfläche dokumentiert mit ihrer zeitgemäßen Dynamik einen internationalen Stil, der den „Design Mood“ berücksichtigt. Von objekt-m DMD: Mit Knopfsteppung im Rücken bietet sich Boarda auf Metallgestell den Gästen an. Lugona (Buchenholz) in Whitewashed Optik kommt wie gekalkt daher, als Variante P auch mit Sitzpolster, wobei zwei Dutzend Bezüge individuelle Bedürfnisse befriedigen. Lalora-P aus massiver Buche mit zwölf Beiztönen und über 50 Bezügen ist ein gepolsterter Designstuhl mit flügelförmiger Metallstrebenrückenlehne aus der Premiumkollektion. Und Netra Wood gibt sich progressiv mit Silky-Touch-Sitzschale aus Kunststoff und einem Unterbau aus Eschenholz. Die Designer des charakteristisch strukturierten korbartigen Basket ließen sich von traditionellen geflochtenen Containern inspirieren. Wer sich in dem Modell von P&M furniture niederlässt, der genießt ein ihn komfortabel umschließendes Sitzerlebnis. Weiß, Schwarz, Beige, Orange, Braun und Apfelgrün sind die Farben. Naturleder mit üppigen, parallelen Nähten und eine von Hand aufgearbeitete Patina Vintage Oberflächenstruktur bestimmen die Retro-Optik der Boris Stühle. Doch damit nicht genug: Ihr starker Auftritt beruht außerdem auf einem pulverbeschichtetem Stahlgestell à la „Eiffel“. Drei Varianten: braunes, schwarzes und natürliches Kuhleder. In Fez, mit PU-Leder in „schattigem“ Vintage Braun dick gepolstert, drücken

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AUSSTATTUNG & AMBIENTE

INDOOR SITZMÖBEL IM INDUSTRIAL DESIGN

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Vega Scola

Vega Vitto und Torres

sich die 50er Jahre aus. Muaro werden Bank und Sessel bezeichnet, die mit ihrem leicht gebogenen Rückenteil und kräftiger Aufpolste­ rung – auch in echtem genarbtem Leder – dem authentischen Retro Look zuzuordnen sind. Rahmen und Beine aus Buche, die Oberflä­ chen mit Polyurethanlack behandelt. Iskos Berlins Soft Edge Stuhl basiert auf der nächsten Stufe der technischen Entwicklung von gebogenem Formsperrholz, das in der Verarbeitung ein sich drei­ dimensional darstellendes Design ermöglicht. Sitz und Rücken sind ultradünn und ohne Ecken und Kanten gefertigt. Beide Versionen (Stahl- beziehungsweise Holzrahmen) wirken extrem leicht. Eine Va­ riante verbindet zum Beispiel den Rahmen aus pulverbeschichtetem Stahl mit Sperrholzflächen mit lackiertem Eichenfurnier.

Massive Buche im Vintage Look bestimmen Stil und Optik entspre­ chender Bänke und Stühle aus der eigenen Holzmanufaktur von Stack Chair mit ihrer massiven Belattung. Frei wählbare Ausstat­ tungen: zum Beispiel Vintage Rot-Weiß mit Sitz- und Rückenpolster, etwa aus dunkelbraunem Kunstleder, in gewünschter Länge. Exakt darauf abgestimmte Tische vervollständigen die Auswahl. Jedes Pro­ dukt ist ein Unikat mit individueller Struktur, so das Unternehmen: „Es wird zunächst in natur lackiert, anschließend in einer Basisfarbe und zum Schluss weiß lackiert. Abschleifen in aufwändiger Handar­ beit führt zum Vintage-Effekt, bis gelegentlich die Basisfarbe leicht zum Vorschein kommt. Dann wird noch einmal klar lackiert, um die Beständigkeit zu erhalten.“

Eine Reminiszenz von Schnieder an die 70er ist der Mika 124240. Vorder- und Hinterstollen aus bauchförmigen Buchenrundstäben sind leicht nach vorne ausgestellt und mit der muldenartigen Sitz­ fläche verzapft und verleimt. Anspruchsvoll auch die Rückenlehne aus dampfgebogener massiver Buche mit ihrer starken Rundung bis hin zu den Armlehnen. Typisch Factory ist auch der Drehhocker 107766-A:­Grundgestell aus einer Flacheisenkonstruktion mit zwei weiteren sich kreuzende Flacheisen, verbunden mit den Außenstol­ len. Mit Hilfe einer Metallspindel lässt er sich auf die gewünschte Höhe bringen. Die Metalloberfläche ist gezundert und gewachst. Er­ gänzung ist der Stehtisch 31596. Dessen Stahluntergestell besteht aus zwei U-Profilen aus Vierkantrohr, verbunden mit Querstreben. Eine strapazierfähige Pulverbeschichtung steigert den Industrielook. Bei der Ausführung in Schwarzstahl stumpfmatt pulverbeschichtet sind die Bearbeitungsspuren an dem Metall gezielt deutlich sichtbar gemacht, die Schweißnähte teilweise blank durchgeschliffen.

Im typisch skandinavischen Stil präsentiert sich die Serie Lasse mit Fußsets aus Birke in Natur oder Tabak gebeizt. Neu bei Vega gibt es die Dreisitzersofas und Sessel in Denim, Petrol sowie aus braunem und schwarzem Kunstleder. Groß im Kommen sind auch Möbel im Stil vergangener Jahrzehnte. Der Stuhl Scola erinnert an die Schulstühle aus der Kindheit: Sitz- und Rückenlehne in Antik-Eiche und AntikBraun aus stabilem Schichtholz im Vintage Look, perfekt dazu das schwarze Stahlrohrgestell. Schlicht und doch funktionell gesellt sich ein Hocker aus massivem, gebürstetem Eichenholz namens Vitto­ hinzu, mit dem stilechten Schraubgewinde lässt sich die Sitzhöhe schnell verstellen, ein Fußtritt aus Stahl sorgt für Bequemlichkeit und zusätzliche Stabilität. Gerne stellen die Inhaber von Szenelokalen, die auf Factory setzen, Vitto an die Tisch- und Bankserie Torres, deren robustes Metall mit Nieten und Muttern massives Eichenholz umrahmt.

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AUSSTATTUNG & AMBIENTE

BÜFETTKONZEPTE

Frilich Müslistation

Hepp Sequence

Fotos: Die genannten Unternehmen

Frilich Wurst- und Käsestation

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BÜFETTKONZEPTE

Büfett mit Eleganz In Restaurants und Hotels ist das Büfett zu einem Marketinginstrument herangewachsen und erfreut sich unter den Gästen großer Beliebtheit. Von Yvonne Ludwig-Alfers

Unkonventionell kann sich am Büfett nach Herzenslust an ver­ schiedenen Speisen bedient, ein Gericht nach eigenem Gusto zu­ sammengestellt werden. Neben der Qualität und dem Geschmack der Speisen ist vor allem auch deren Präsentation entscheidend, denn auch das Auge isst mit. Führende Hersteller haben dafür form­ schöne Gesamtkonzepte im Repertoire, die sich flexibel zusammen­ stellen lassen. Nicht nur Müsli und Konfitüren, sondern auch entsprechende Prä­ sentationssysteme dafür liefert best müsli. Kunden können zwi­ schen verschiedenen modern und edel aussehenden Designlinien wählen, die sich untereinander mischen lassen. Ob Acryl, Holz, Glas oder Porzellan – die Stationen und Gefäße sind modular, platzspa­ rend, widerstandsfähig und leicht zu reinigen. Gefragt sind auch die Stufenlösungen, bei denen sechs oder acht Gefäße auf engstem Raum platziert werden können. Ab einem entsprechenden Umsatz­ volumen an Müsli und Konfitüre stellt das Unternehmen die Systeme leihweise zur Verfügung. Flexibel und unkompliziert erweist es sich zudem, was das Nachbestellen von Einzelgefäßen oder Kleinteilen wie Deckel angeht. Darüber hinaus geht best müsli auf Sonderwün­ sche ein und entwickelt mit Kunden zusammen individuelle Lösun­ gen, wie zum Beispiel für das Steigenberger Grandhotel Handels­

best müsli Präsentationssysteme

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AUSSTATTUNG & AMBIENTE

BÜFETTKONZEPTE

Vega Fundale

Vega Apoti

Vega Cuadrada

hof in Leipzig eine Müslistation in Form eines Gitarrenkoffers mit indirekter LED-Beleuchtung. Der Busecker Spezialist Frilich bietet nicht nur ganzheitliche Bü­ fettlösungen, sondern auch zur praktischen Umsetzung quer durch seine Büfettlinien modular einsetzbare, leicht zu handhabende Prä­ sentationselemente. Diese lassen sich bequem aufbauen, miteinan­ der variieren und nach ihrem Einsatz schnell wieder verstauen. So kann beispielsweise mit wenigen Handgriffen und Elementen aus Holz und Weidengeflecht eine eher rustikal-gemütliche Brotstation im Farm to Table-Look entstehen. Variiert mit Raisern aus Metall und kombiniert mit dem einen oder anderen Edelstahl-Präsentier­ element aus den Büfettlinien des Unternehmens wird daraus eine puristisch-elegante Brotstation. Verschiedenfarbige Ausführungen bringen mit gezielt gesetzten Farbtupfern zusätzliche Abwechslung. Auch eine ländlich-rustikale Wurst- und Käsestation, alternativ mit etwas puristischerem Touch, oder eine Müslistation lassen sich mit nur wenigen Servier- und Präsentierelementen in der Wirkung vari­ ieren. Sie kommt in der Gestaltung mal eher gemütlich und kugeligrund oder – mit Hilfe des Aufsehen erregenden Designs der schlan­ ken Müslispender und Getränkedispenser der Linie Connect – mal eher kompakt und stylish-modern daher. Die Büfettkollektion Sequence von Hepp eröffnet ab sofort dank neuer Artikel noch mehr Möglichkeiten für kreative Arrangements. Hinzugekommen sind vier Etageren in unterschiedlichen Größen, die über zwei oder drei Ebenen verfügen. Dank unterschiedlicher Einsätze lassen sie den bekannten Materialmix der Reihe verstärkt zur Geltung kommen. Daneben halten Getränkekühler und Eiswan­ ne die angebotenen Erfrischungen auf Temperatur, während prakti­ sche Halterungen für Besteck und Beschriftungen Übersichtlichkeit

garantieren. Als Variante gegenüber klassischen Gastronorm (GN)Systemen überzeugt die asymmetrische Trapezform der rund 45-tei­ ligen Kollektion durch Individualität und zugleich einfache Handha­ bung. Der kreativen Gestaltung von Büfetts setzt die Serie keine Grenzen – egal, ob mehrteilig arrangiert, einzeln in Szene gesetzt oder mit anderen Büfettlösungen von Hepp kombiniert. Ergänzt wird die Freude am Zusammenstellen der Schalen, Platten und Einsätze durch Materialkombinationen aus Holz, Porzellan, Edelstahl, Cori­ an und Stoff. Für eine flexible Raumnutzung sowie eine bequeme Entnahme der Speisen sorgen Podeste und Edelstahlrahmen in ver­ schiedenen Höhen. Die innovative Grundform der neuen Kollektion wird durch verschiedene GN-1/1-konforme Schalen, Rahmen und Platten stilsicher abgerundet. Mit zahlreichen praktischen und formschönen Neuheiten macht es auch Vega leicht, Speisen überzeugend zu präsentieren. Darunter das neue Büfettsystem Fundale. Alle Module des Systems können flexibel miteinander kombiniert werden. Aus Edelstahl-Grundbox, Basisschale und verschiedenen Einsätzen lassen sich immer wieder andere Büfettlandschaften zusammenstellen. Die in zwei Größen er­ hältlichen Grundboxen mit Umrandung in Anthrazit oder Weiß wir­ ken edel. Die Basisschalen können bei Bedarf mit Kühlakkus ausge­ stattet werden. Darauf passen sowohl Melaminschalen in GN-Form als auch unterschiedlichste Präsentationsplatten aus Melamin und Edelstahl – oder auch Käsebrett, Brotschneidebrett und Karaffenauf­ satz aus echtem Buchenholz. Hier wirkt nicht nur alles aufgeräumt, sondern funktional durchdacht: Alle Elemente sind stapelbar und entsprechen GN-Maßen. Brot macht am Büfett in den Brotkörben Cuadrada oder Apoti eine gute Figur. Modern und elegant wirkt ers­ terer aus Edelstahl mit Stoffeinsatz – in ovaler oder quadratischer Variante. Letztere funktioniert ohne die Brottasche auch als Behält­

EMPFEHLUNG FÜRS BÜFETT Seit weit über 30 Jahren begeistert Mini Babybel Genießer und Käsefans. Der runde Snack zählt zu den Top 10 Snacks in Deutschland und auch auf Büfetts überzeugt er mit seinen HandlingVorteilen. Die kleinen Käselaibe in den Sorten Original, Light und Emmentaler Art sind in einer weichen, roten Paraffinhülle mit Folie verpackt, die hohe Hygiene­ anforderungen erfüllt. Darüber hinaus kann er

bis zu zehn Tage selbst ungekühlt gelagert werden und bleibt daher auch auf dem Büfett den ganzen Tag frisch und appetitlich. Die Portionierung von Mini Babybel sorgt darüber hinaus für einen effizienten Wareneinsatz und hilft, unnötige Lebensmittelverschwendung zu senken. Nebenbei ist der kleine Käsespaß vegetarisch und laktosefrei, reich an Kalzium und Proteinen und enthält keine deklarationspflichtigen Zusatzstoffe. Als visuelles Highlight kann der Käse charmant in einer Schale arrangiert werden. www.bel-foodservice.de

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BÜFETTKONZEPTE

best müsli als Treppenversion

nis für Servietten. Extravagant zeigt sich Apoti in zwei Größen. Die Körbe mit Echtholzfurnier in Weiß oder Nussbaum erinnern an gefaltetes Papier. Das neue modulare System WMF Quadro setzt Speisen effi­ zient in Szene. Der Schlüssel zur Individualität sind maximal ska­ lierbare Elemente im GN-Format mit hochwertiger Optik, Haptik und Materialbeschaffenheit. Die einzelnen Module der rund 50-teiligen Kollektion von WMF Professional sind ebenfalls schnell einsatzbe­ reit und können mit wenigen Handgriffen immer wieder neu kombi­ niert werden. Das Grundgerüst aus geschliffenem Edelstahl vermei­ det Reflexionen, minimiert sichtbare Fingerabdrücke und sorgt für einen geringeren Reinigungsaufwand. Es lässt sich ganz nach Gusto zusammenstellen: ob mit Porzellan-Einsätzen, Platten aus Rauch­ glas, satiniertem Glas und Melamin in Holzoptik oder mit Körben. Für ein optisches Highlight sorgen die LEDlight-Adapter, die für alle vier Rahmen optional zur Verfügung stehen. Die unterschiedlichen Größen und Formate der Rahmen, Konsolen, Platten, Schalen und Brotkörbe setzen der Speisenpräsentation keine Grenzen. Aufsätze in zwei Größen, eine Brücke sowie eine Etagere mit drei Ebenen bringen zusätzliche Höhe ins Spiel. Darüber hinaus halten Eiswan­ nen in vier Ausführungen kalte Speisen optimal auf Temperatur. Sämtliche Artikel von Quadro sind spülmaschinengeeignet. Auf Ba­ sis des neuen Büfettsystems wurde der digitale WMF Buffet Konfigurator entwickelt. Dieser bringt Visionen von Gastronomen und Hoteliers auf Tablet, Laptop oder andere elektronische Geräte. Die Bedienung ist schnell und intuitiv: Nachdem Tischgröße und -form definiert wurde, können die verschiedenen Büfettelemente per Fin­

Auf Basis der einzelnen Module (siehe oben) der neuen Serie Quadro hat WMF den Buffet Konfigurator entwickelt, mit dem der Gastronom sein individuelles Büfett visualisieren kann

gertipp ausgewählt, nach Wunsch miteinander kombiniert, neu an­ geordnet und letztendlich exportiert werden. Das Ergebnis ist eine fotorealistische 3D-Visualisierung, die der Gastronom oder Hotelier zunächst auf sich wirken lassen und gegebenenfalls ändern kann. Hat man sich für ein Konzept entschieden, genügt für den Vertrieb von WMF Professional nur ein Klick, um die Produktliste zu generie­ ren und die Bestellung in die Wege zu leiten.

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AUSSTATTUNG & AMBIENTE

SCHÜRZEN IN DENIM

engelbert strauss e.s. fusion Denim Linie

Urbaner Look

Über 140 Jahre alt und nicht totzukriegen: Längst hat sich die einstige Arbeits- und spätere Protesthose – die Jeans – in unseren Alltag fest etabliert. Auch im Businessbereich hat Denim Einzug gehalten und das nicht nur in Hosenform oder Bluse. Von Yvonne Ludwig-Alfers

Gefragt ist der robuste, blaue Baumwollstoff in der Gastronomie auch als Schürze. Denn: Durch den pflegeleichten und nahezu unverwüstlichen Arbeitsstoff Jeans können die Teams in Küche, Ser­ vice und Verkauf charakterstarke Looks kreieren.

Chef Works / Poggemeier Manhattan

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Chef Works / Poggemeier Bronx

Mit der kurzen Latzschürze Taras sowie der Latz­ schürze Gusto, jeweils aus dunklem Denim, war­ tet Jobeline auf. Erstere bietet mit ihrer dreige­ teilten Vordertasche ausreichend Platz und setzt mit den schmalen Ripsbändern in Taille und Nac­ Fotos: Bragard, Chef Works International / Poggemeier, engelbert strauss, Greiff, Jobeline, profi-schuerzen.de

So etwa mit der e.s. fusion Denim Linie von ­engelbert strauss in stripe, raw und stone­ washed denim. Das feine Streifenmuster der e.s. fusion Denim stripe ist eine ideale Vorlage für ab­ wechslungsreiche Kombinationen. Dunkel und fest lässt die Raw-Variante einen eleganten Auftritt mit

der richten Portion Coolness zu. Lässig und chic sind die Bluejeans-Modelle für den unkonventio­ nellen Auftritt. Großzügige Taschen, clevere Mehr­ weitenlösungen, raffinierte Wickeltechniken, Raff­ justierungen sowie Klima- und Bewegzonen sind auch bei der Denim-Edition mit von der Partie.

Chef Works / Poggemeier Memphis

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SCHÜRZEN IN DENIM

Jobeline Taras & Davis

Jobeline Gusto & Davis

ken modische Akzente. Großes Plus bei Gusto ist das verstellbare Rückenband. Im Rücken gekreuzt entlastet dies den Nacken. Darüber hinaus be­ sitzt die pflegeleichte Jeans-Latzschürze aus 100 Prozent Baumwolle weitere praktische Elemente wie eine große Tasche mit Stifttasche und eine Geschirrtuchlasche. Perfekt zu den beiden Schür­ zen passt die Damenbluse beziehungsweise das Herrenhemd Davis im modernen Schwarz-Weiß Karo-Look. Neu im Portfolio von Greiff und auch über deren Vertriebspartner Bertsch Hotelwäsche erhältlich sind die Greiff Schürzenmodelle aus Jeansgewe­ be oder Kunstleder – genau richtig, um Akzente zu setzen. Black- oder Blue-Denim, braunes oder schwarzes Kunstleder. Und wer sich nicht zwi­ schen beiden Materialien entscheiden kann, für den hält man Denimschürzen mit Kunstlederde­ tails bereit.

Bragard Graff

Auch Bragard hält mit der Unisex-Schütze aus der Serie Graff ein raffiniertes Modell in Denim bereit. Die Latzschürze mit auffälliger Paspelierung ver­ fügt über ein einstellbares Latzteil mit einem an der Taille zu bindendem Tunnelzugband. Viel Stau­ raum bieten die Doppelbrust- und Handy- sowie weitere Taschen. Einer der Denim-Trendsetter im Gastroalltag ist Chef Works, in Deutschland im Vertrieb von ­Poggemeier. Die Designer der amerikanischen Marke sind weltweit in den Metropolen unter­ wegs, um die neuesten Strömungen aufzuspüren. Auf diesen Touren begleiten sie Köche und Service bei ihrer täglichen Arbeit. In enger Zusammenar­ beit und in intensiver Abstimmung wurde die Chef Works Urban Collection entwickelt: Schürzen, Vorbinder, Hemden und Kochjacken, die auf den ersten Blick wie Street Wear aussehen. Der zweite Blick ins Detail offenbart doppelte Nähte, Nahtver­ stärkungen an den Belastungsstellen, starke Me­ tallösen und feingewebte Stoffe – alles, was die Kollektion küchen- und wäschereitauglich macht. So die Serie Manhattan: 100 Prozent Baumwoll Denim, fest angenähte Bänder, praktische Reiß­ verschlüsse und die unverzichtbaren Nieten an den Belastungsstellen. Weitere Serien tragen die Namen Bronx und Memphis.

Greiff / Bertsch Hotelwäsche

SERVICE www.bertsch-hotelwaesche.de www.bragard.de www.chefworks.de www.engelbert-strauss.de www.greiff.de www.jobeline.de www.poggemeier.com www.profi-schuerzen.de

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Deine Profibekleidung Dein Erlebnis!

Außerdem: Mit einem Online-Shop nur für Schür­ zen für professionelle Verwender aus dem Gast­ gewerbe gingen vor rund anderthalb Jahren Mirko Stingl und Harald Reisinger an den Start. Unter der Domäne profi-schuerzen.de finden sich nicht nur Produkte des neuen Lederschürzenla­ bels „Profi-Schuerzen by Stalwart“, sondern auch Denim-Varianten als Vorbinder, Bistro- oder Latz­ schürzen für einen jugendlich-modernen Auftritt. Letztere verfügt über ein verstellbares Nacken­ band durch strapazierfähige Druckknöpfe.

profi-schuerzen.de

www.gastrotel.de

www.chefworks.de


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AUSSTATTUNG & TECHNIK

GRILLEQUIPMENT

Flammkraft Block D

Perfekt zubereitet mit Grill, Smoker und Co. Grillen hat sich zum Lifestyle entwickelt – und was der Gast im heimischen Garten liebt, das schätzt er auch in der Gastronomie. Längst hat sich dort das Grillen ebenfalls zum Megatrend entwickelt. Mit neuem Equipment sind Profi-Gastgeber gut gerüstet. Von Yvonne Ludwig-Alfers Jedes Modul steht auf großen, stabilen Rollen mit einzeln höhenver­ stellbaren Luftreifen. ProLine ist ohne Werkzeug auf- und abbaubar, einfach zu transportieren und benötigt weder externe Wasser- noch Stromanschlüsse. Das Zentrum – der Monolith Keramikgrill – ist ein Holzkohlegrill, der die Vorzüge eines klassischen Grills mit denen eines Steinofens verbindet. Der nutzbare Temperaturbereich liegt zwischen 70 und 400 Grad Celsius – ob fürs Showgrillen, Niedrig­ temperaturgaren, Smoken, Backen oder Räuchern. Das Unterneh­ men bietet zum Start der ProLine vielfältigste Module an – vom Arbeitsbereich mit der für Gäste unsichtba­ ren Auffangfläche für Abfälle über eine HygieneStation mit Handwaschbecken, Durchlauferhit­ zer und Schmutzwassertank, eine Büfettstation mit Tellerwärmer bis hin zu einer mit Entsor­ gungsmöglichkeit. Weitere Module sind in der Entwicklung. Um alle Möglichkeiten der ProLine optimal zu nutzen und das Ablaufmanagement

Fotos: Die genannten Unternehmen

Keramisches Grillen für die Außengastronomie bietet Monolith mit seiner neuen ProLine. Das modulare, mobile System wurde entwic­ kelt, um Restaurantbetreibern und Caterern eine professionelle In­ frastruktur rund um den Monolith Grill zu bieten. Dieser bildet das Herzstück von ProLine, die sich jeder Gastronom individuell nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen kann. Die Module im 80-Zen­ timeter-Raster und mit optimaler Arbeitshöhe lassen sich von allen Seiten anbauen – in einer Linie, über Eck oder in U-Form. Jederzeit lässt sich die Konstruktion ergänzen. Alle Module sind hochwertig verarbeitet mit Rohrrahmen aus poliertem Edelstahl, robusten und hygienischen Oberflächen aus HPL-Platten sowie pulver­ beschichteten Aluminiumverblendungen an allen Seiten.

grillfactory The Longhorn

Neumärker Edelstahl-Smoker

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GRILLEQUIPMENT

Bartscher Elektro-Griddleplatte

Bartscher Lavastein-Grill

zu perfektionieren, bietet das Unternehmen Gastro­ nomen Schulungen vor Ort an.

Bartscher Kontaktgrill

Designstark ist der Gas­ grill Block D von Flammkraft. Aber nicht nur mit seinen Verkleidungen in Beton oder Edelstahl in sieben verschiedenen Far­ ben macht er eine gute Figur auf der Restaurantterrasse: Er überzeugt zudem mit Temperaturen von bis zu 900 Grad Celsius. Grund dafür sind seine drei starken Infrarotbren­ ner. Diese werden mit Gas betrieben, welches ihre Keramikplatten mithilfe tausender gleichmä­ ßig angeordneter Flammenauslässe zum Glühen bringt. Wie beim Holzkohlengrill wird hier also mit der Glut gegrillt und nicht mit der Flamme. Weite­ re Vorteile sind der Wegfall von lästigem Rauch so­ wie die einfache Temperaturregelung, die neben dem Grillen Kochen, Dünsten und Smoken erlaubt. Die hohe Temperatur von bis zu 900 Grad Celsius hält den Fleischsaft, die Aromen und die Vitami­ ne im Grillgut. Die Grillroste aus Gusseisen sorgen obendrein für das richtige Branding. In­

Monolith ProLine

direkt wird dann auf der großen Grillfläche (90 x 40 Zentimeter) weiter gegart bei 100 bis 350 Grad Celsius. Der Block D ist bei der Lieferung fertig mon­ tiert. Dank Gastro Anschluss-Set (GOK Gewerberegler/50 mbar mit Schlauchbruchsicherung, 40 Zen­ timeter GOK Gasschlauch) ist der Einsatz im Außenbereich sofort möglich. Ultimative US-Grillmaschinen für die Gastronomie mit Hingucker-Garantie bietet grillfactory. Nach über drei Jahren Entwicklungszeit wurden sie im März auf der Internorga in Hamburg vorgestellt. The Longhorn, The Bison, The Buffalo nennen sie sich und erlauben fast & hot, low & slow, smoken oder Konvektion. Steaks, Burger, Spareribs, Bris­ ket, Pulled Pork, große Bratenstücke, Spanferkel – den Kochfantasien sind keine Grenzen gesetzt und funktionieren mit nur einem Grillgerät. Drei Quadratmeter Grill- und Smokerfläche machen die Grillmaschinen perfekt für das US-Style BBQ in der Außengastronomie. Die Geräte sind aus fünf Mil­ limeter US-Stahl und Edelstahlplatten präzise mit CNC Plasma Laser geschnitten. Die Weiterver­ arbeitung und Montage erfolgt anschließend Stück für Stück in Handarbeit.

SERVICE www.bartscher.de www.beefer.de www.flammkraft.de

www.gastrotel.de

www.grillfactory.net www.krefft.de www.kueppersbusch.com

www.mareno.it www.monolith-grill.eu www.neumaerker.de


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AUSSTATTUNG & TECHNIK

GRILLEQUIPMENT

Beefer XL Chef

Küppersbusch BeefCraft

Nicht immer verspricht der Sommer in Deutschland ideale Temperaturen und Wetter­ bedingungen für das Outdoorgrillen beziehungsweise hat sich mitt­ lerweile auch das Grillen außerhalb der warmen Jahreszeiten durch­ gesetzt. Auch dafür halten Hersteller Lösungen bereit. Zum Beispiel Beefer und Küppersbusch. Beide Unternehmen haben Geräte für perfekte Steaks bei 800 Grad Celsius im Portfolio. Für optimalen Fleischgenuss – Indoor zubereitet – eignen sich auch die neuen Lösungen von Bartscher und Neumärker. Beefer bietet seinen gleichnamigen Gasgrill seit Dezember nun auch in doppelter Größe und in zwei neuen Varianten an. Darunter den Beefer XL Chef für die professionelle Gastronomie. Mit zwei Hochleistungs-Keramikbrennern schafft das Gerät mehr als 800 Grad auf der rund 20 mal 30 Zentimetern großen Grillfläche. Das Modell verfügt über eine elektronische Hochfrequenzzündung. Mit der neu entwickelten Mechanik funktioniert die Höhenverstellung des Rostes trotz Größe und Gewicht schnell, leicht und millime­ tergenau. Der Beefer XL Chef hat die Zulassung nach DIN EN 2031:2014-07 („Großküchengeräte für gasförmige Brennstoffe“) für den Innenbereich. Beide Brenner sind getrennt regelbar und können so­ wohl mit Propan und Butan als auch mit Erdgas betrieben werden. Die Reinigung ist einfach, weil eine Fettauffangschublade bereits integriert ist und der Rostträger vollständig, ohne Werkzeug heraus­ genommen werden kann. Zudem ist für das Gerät umfangreiches Zubehör verfügbar. Das Innere kann sogar durch andere spezielle Module ausgetauscht werden, die künftig entwickelt werden, bei­ spielsweise für Pizza oder Burger. Praktisch: Der Innenraum ent­ spricht 2/3 Gastronorm (GN), weshalb entsprechende Schalen exakt hinein passen. Auch Küppersbusch hat 2016 einen neuen Hochleistungsgrill in zwei Größen als Elektrogerät auf den Markt gebracht. BeefCraft und

Krefft Mareno HP Gasgrill

BeefCraft+ können ohne Vorinstallationen in Betrieb genommen werden. Einzige Voraussetzung: ein 400 Volt Stromanschluss. Hoch­ leistungs-Quarzstrahler sorgen dafür, dass Fleisch, Fisch und Co. von oben mit maximal 800 Grad Celsius Hitzepower gegrillt werden. Bis zu acht Steaks oder Entrecotes von 300 bis 350 Gramm Gewicht und einer Dicke von drei bis 3,5 Zentimeter fasst die kleinere Version BeefCraft. Sein Pendant, der BeefCraft+, bis zu 16. Der Grillrost kann bei beiden Ausführungen sechsfach in der Höhe verstellt werden. Die aufgesetzte Ruhezone garantiert ein ergonomisches Arbeiten und kürzere Laufwege. Für eine leichte Reinigung ist der Boden des BeefCraft mit Tonkugeln – BeefCraftStones – ausgelegt. Herunter­ tropfendes Fett wird sofort aufgesaugt. Weiteres Plus dieser Metho­ de: Die BeefCraftStones werden bei Bedarf einfach ausgetauscht, was aufwändige Reinigungen erspart. Die Mareno High Performance (HP) Linie im Deutschland-Vertrieb von Krefft Großküchentechnik bringt mit gebündelter Technologie und hoher Leistung schnell perfekte Ergebnisse. Der für das Hoch­ leistungs-Grillen entwickelte Gasgrill der Serie wird mit Hilfe von

WERKZEUG FÜR DEN PERFEKTEN

www.rotor.de

Passendes Grillwerkzeug liefert Friedr. Dick. In Zusammenarbeit mit Weltmeistern der Grillszene wurde ein Grundsortiment zusammen­ gestellt, mit dem das perfekte Grillfleisch gelingt. So zum Beispiel das Ausbeinmesser für die Vorbereitung. Mit seiner flexiblen Klinge passt es sich dem Schneidgut an, löst Knochen heraus und entfernt Fett und Sehnen. Damit der Koch selbst am Grill eine gute Figur beim Wenden, Fixieren oder Verschieben von Fleisch und Co. machen kann, sind Winkelpalette, Fleischgabel und eine große Universalzange wichtige Helfer. Fertiges Grillgut lässt sich mit einem Tranchiermesser, zum Beispiel aus der Dick-Serie Red Spirit, und einer Tranchiergabel anrichten. Die dünne Klinge und die extrem scharfe Schneide reduzieren das Auslaufen des wertvollen Bratensafts und garantieren besten Geschmack. Aber nicht nur für den Profi am Grill hält das Unternehmen perfektes Schneidzubehör bereit, auch Gäste können von den Steak­messern aus sechs verschiedenen Serien, zum Beispiel der Premier Plus, von Dick profitieren. www.dick.de

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GRILLEQUIPMENT

Neumärker Chromstahlbräter Mini & Classic

vier Gusseisenbrennern be­ heizt, die für einen 24-Stunden-Dau­ erbetrieb ausgelegt sind. Sie sind in optimalem Abstand in doppelter Flammenreihe angeordnet, gewährleisten dadurch eine gleichmäßige und konstante Temperatur auf der ganzen Garflä­ che. Der in vier Bereiche unterteilte, beidseitig einsetzbare Grillrost lässt zudem eine flexible Temperaturregelung zu – so gelingt unter­ schiedliches Grillgut zeitgleich. Der Grill ist unter anderem mit einer ausziehbaren Fettauffangschale ausgestattet. Vollsortimenter Bartscher hält mehrere Grilllösungen bereit. Drei Beispiele der Salzkottener: Die Elektro-Griddelplatte und der GasLavasteingrill aus der Serie 900 Master sowie der Kontaktgrill 2500 1R. Erstere setzt sich aus einer halb geriffelten, halb glatten Stahl­ platte zusammen. Der Gas-Lavasteingrill mit Piezo-Zündung verfügt über einen Grillrost (V-Rost) für Fleisch. Die Grillfläche ist höhenver­ stellbar. Bei der Lieferung sind die Lavasteine für die erste Befüllung inklusive. Eingestellt ist das Gerät auf Erdgas H. Der kompakte Kon­ taktgrill 2500 1R aus Edelstahl hat eine gerillte Grillplatte aus Guss­ eisen. Lebensmittel bereitet er mit einer Temperatur zwischen 100 und 300 Grad Celsius zu. Deren Regelung erfolgt thermostatisch. Weitere Pluspunkte sammelt das Gerät mit der Digitalanzeige zur Programmier- und Speicherung der Zeit, Timer, Fettauffangbehälter und dem Ein- und Ausschalter mit Kontrollleuchte. Der beliebte Chromstahlbräter aus der Neumärker Manufaktur ist jetzt in zwei weiteren Größenvariationen mit weniger Platzbedarf erhältlich. Die Bratoberfläche aus Chromstahl überzeugt durch eine beschleunigte Aufheizzeit, einen effizienten Energieverbrauch und eine einfache Reinigung. Eine Abtrennung der Heizplatten von der Elektrik macht die Made-in-Germany Geräte besonders langlebig und dauerhaft einsetzbar.

GRILLGENUSS

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

KAFFEEMASCHINEN 2017

JDE Promesso

Optimale Lösungen für fast jeden Anspruch An die Vielfalt und Qualität von Kaffeegetränken stellen verwöhnte Gäste also hohe Ansprüche, wie es das Fachthema Kaffeetrends zuvor dokumentiert. Demzufolge sollten Gastgeber auch wählerisch sein, wenn es um das professionelle Equipment für die Zubereitung geht. Für fast jeden Produktionsbedarf gibt es optisch und technisch ausgefeilte Lösungen. Hierzu eine Auswahl

In den Farben Schwarz oder Weiß setzt die Carimali BlueDot von Coffema mit ihrer kompakten Flexibilität durchaus Maßstäbe. In drei Versionen – Frischmilch, Topping und Twinbrew – mit je sechs Produkttasten auf vier Ebenen ist eine üppige Getränkeauswahl garantiert. Neu ist die Version Twinbrew mit einem zweiten, separaten Brühsys­ tem für frischen Filterkaffee.

Im August startet Cup&Cino mit der Baris­ ta One, die Stärken und Eigenschaften von zwei im Markt etablierten Systemen vereint: die der Premium-Halbautomaten und die der leistungsstärksten Vollautomaten. Beim Design des Hybrids steht die traditionelle italienische Zubereitung mit Hebeltechnik im Fokus. Eine Kombination, die unter ande­ rem auf Systemgastronomen und Hoteliers

zielt. Im Mittelpunkt steht – über die Bohne hinaus – Latte-Art-Qualität auf Knopfdruck. Die Milchzubereitung kann traditionell über eine Handaufschäumung, einen Autosteam oder über die unternehmensspezifische Lö­ sung Mystery Milk Foam erfolgen. Das neue Milchkonzept bietet zwölf verschiedene Konsistenzen in heiß und kalt an sowie zwei Milchsorten: low fat oder laktosefrei. Bei

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Fotos: Die genannten Unternehmen

aus dem auf der Internorga vorgestellten Angebot, präsentiert von Hans-Herbert Seng.


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KAFFEEMASCHINEN 2017

Coffema Carimali BlueDot Twinbrew HGZ SCS Compact

Cup&Cino Barista One

den Schokoladen trumpft die Barista One mit der automatischen Herstellung von Lat­ te-Pralino-Schaum in vier Variationen auf, die als Pralinendrops vom Gast eingerührt werden, darunter auch zwei Origins. Im Bereich Verkaufsunterstützung sorgen zwei Bildschirm-Screens – einer auf jeder Seite – dafür, dass neue Produkte oder Kombian­ gebote offeriert werden können. Per Tele­ metrie können Kunden die Umsätze zeitnah online abfragen. Die neue A1000 von Franke Coffee Sys­ tems ermöglicht – so das Unternehmen – „eine noch nie da gewesene Individuali­ tät und erfüllt jeden noch so persönlichen Wunsch nach einem Lieblingskaffee“. Zu ihren wesentlichen technischen Details gehören: automatische Dosierstation für sechs Flavours; Kühleinheit für bis zu zwei Milchsorten mit zwei parallelen Kühlkreis­ läufen inklusive FoamMasterTM-Milch­ schaum; Multimedia-Touchscreen mit be­ nutzerfreundlicher Menüführung, Video in HD-Qualität inklusive Ton, professioneller Darstellung von Nährwert- und Allergen­

informationen; IoT (Internet of Things) für den Zugriff via Internet. Es gibt sie in drei edlen Designvarianten. Einige der Features genauer: Die Benutzeroberfläche ist mul­ timediafähig mit praktisch unbegrenzten Möglichkeiten. Trotzdem lässt sich alles einfach und intuitiv steuern. In den Haupt­ rollen: wunderbar in Szene gesetzte Ge­ tränke und Videos in höchster Qualität mit entsprechendem Klang, präsentiert auf dem kristallklaren 10,4-Zoll-Display. Die Qualität des Milchschaums kann in Konsistenz und Dichte variiert und mit kalter oder warmer Milch kombiniert werden. IoT sorgt dafür, dass zum Beispiel jederzeit von unterschied­ lichsten Standorten aus aktuelle Informatio­ nen abgerufen werden können, etwa Ver­ kaufszahlen. Bewegen diese sich allerdings im kleineren bis mittleren Bereich, genügt möglicherweise auch eine A200, entwickelt für höchste Leistung auf knappem Raum. Intuitiv starten und bedienen sind selbstver­ ständlich, zum großzügig dimensionierten Bohnenbehälter gesellt sich optional eine praktische Kapselbrüheinheit für Schokola­ dengetränke. Auch zwei unterschiedliche,

automatische Milchsysteme stehen optional zur Wahl. Auf eine neue technische Vielfalt konzen­ triert sich die Serie SCS Compact der Marke Swiss Coffee System (SCS) von HGZ Switzer­ land – in Deutschland unter HGZ Germany / Rex-Royal Kaffeemaschinen firmierend. Neben den bewährten CTI und MCTI Mo­ dellen mit den Instant-Pulverlösungen „I“ liefert das Unternehmen seit Mai 2016 mit CT, CT(H) und MCT auch Ausführungen ohne Instant. Ausgerichtet auf einen mittleren Ausstoß, erbringen die CT und CT(H) Kaffee­ kreationen mit Heißwasserbezug. CT(H) ist mit einer leistungsstärkeren Pumpe sowie einem Boiler mit doppelter Kapazität aus­ gestattet. Zwei Pulverbehälter für Instant­ produkte sorgen beim Modell SCS Compact CTI für Schokoladen-, Milch- oder Vanille­ kreationen. Wer seine Kaffee- und Instant­ produkte per Knopfdruck zusätzlich ver­ edeln möchte, der entscheidet sich für die M-Version mit frischer Milch und feinstem Milchschaum. Dank GPRS-Funknetz und der Kombination mit einer webbasierten Lö­


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AUSSTATTUNG & TECHNIK

KAFFEEMASCHINEN 2017

Franke A1000

sung lassen sich wichtige Daten immer und überall abrufen. Jacobs Douwe Egberts (JDE) Professional ist bekanntlich mit der Promesso ein kaffeetechnischer Partner. 2016 erhielt sie den Red Dot Award für ihr edles Design und ihren intuitiven Touchscreen. Positiv einge­ flossen in die Bewertung ist auch das „elek­ tronische Gedächtnis“ zur Speicherung be­ vorzugter Kaffeespezialitäten und Vorlieben der einzelnen Nutzer. Außer in Chrom glänzt die Jura WE8 nun auch in Dark Inox, sie wirkt – so das Un­ ternehmen – „optisch in jeder Umgebung wie ein Magnet“. Für feinsten Espresso- und Ristretto-Ausstoß hat man den Puls-Extrakti­ onsprozess, eine revolutionäre Brühtechnik, entwickelt. Über die optimierte Extraktions­ zeit können sich die Kaffeearomen in insge­ samt zwölf Varianten noch besser entfalten – inklusive Latte Macchiato und Cappuccino mit luftig-zartem Milchschaum dank Fein­ schaumtechnologie. Weitere Ausstattungen:

Melitta Cafina XT8

Franke A200

variable Brüheinheit (fünf bis 16 Gramm), doppelt-schnelles AromaG3-Mahlwerk, gro­ ßer Bohnenbehälter (für 500 Gramm) mit Aromaschutzdeckel, Drei-Liter-Wassertank. Das TFT-Farbdisplay misst 2,8 Zoll. Mittels Jura Connect App oder Jura Coffee App Pro­ fessional lassen sich Informationen wie Zu­ bereitungs-, Tages- und Pflegezähler übers Smartphone oder Tablet abrufen, mit Jura Coffee App Professional via Tablet zudem Einstellungs- und Programmiermöglichkei­ ten, Individualisierungen der Kaffeespeziali­ täten mit Namen und frei wählbaren Bildern.

tionstemperatur kann von 81 bis 93 Grad angepasst werden, Vario Brew und Sensiti­ ve Brewing machen es möglich. Die weitere technische Ausrüstung umfasst unter ande­ rem zwei Mühlen und zwei Bohnenbehälter für je ein Kilo Kaffee- oder Espressobohnen sowie einen 3,5-Liter-Wassertank und ein professionelles Vollgrafik-Farb-Touchdisplay. Zur ambientestarken Optik gehört außer den drei Grundfarben die Rundumbeleuchtung mit Barista-Lights. Auch ist die Nevis mit Di­ rect Wifi für eine App-Funktion ausgestattet, gesteuert über Macchiavalley-Apps.

Aktuell mit dem iF Design Award 2017 aus­ gezeichnet ist die Macchiavalley Nevis. Von hip bis edel passt sie in Black Steel, Chocolate Steel oder Silver Steel in jede Um­ gebung mit mittlerem Bedarf. Individuelle Kaffeerezepte sind möglich. Innovative Ein­ stellmöglichkeiten erlauben es dem Kaffeeund Espressoliebhaber, die für ihn perfekte Qualität aus seinen bevorzugten Kaffeeboh­ nen in die Tasse zu extrahieren: Die Extrak­

„Im schlanken Design der neuen Generati­ on“ heißt es bei Melitta Professional zur Cafina XT8. Mit klaren Formen, in Silbertö­ nen oder in Schwarz und Weiß betont sie ihre hohe technische Qualität und Aktuali­ tät. Soll heißen: Man wählt zwischen dem innovativen Milchsystem inklusive TopFoam oder dem Milchsystem Professional. Ne­ ben der Ausgabe von heißem und kaltem Milchschaum in unterschiedlichen Arten bie­ tet das TopFoam-System zusätzlich einen

Melitta Cafina XT180

Macchiavalley Nevis

2.2017


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KAFFEEMASCHINEN 2017

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Coffee Club nennt sich eine neue Schaerer mit modularem Aufbau für kleinere bis mittlere Anforderungen. Zur Auswahl steht beispiels­ weise die Konfiguration mit einer Mühle, einem Pulverbehälter oder alternativ mit zwei Mühlen. Höhere Durchlaufmengen ermöglicht die Ausrüstung mit größeren Bohnenbehältern mit 1.100 Gramm (Stan­ dard 550). Für die Milchversorgung darf es ein Frischmilch- oder ein Milchpulversystem sein, bei Bedarf sogar beides in Kombination. Der Festwassertank mit Füllstandssensor fasst vier Liter. Programmiert werden können bis zu 40 unterschiedliche Kaffeespezialitäten, die sich über das neue sieben Zoll große Touch-IT-Display anfordern

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Seit Herbst 2016 ist die auLika High Speed Cappuccino (HSC) von Saeco im provenero-Portfolio neu auf dem Markt – und zwar als Tabletop-Maschine. Der Vollautomat für den OCS-Bereich punktet mit einer schnellen Getränkeausgabe. Die optional anwählbare High Speed Milch-Funktion in Kombination mit der Vormahlfunktion bietet neben dem Standardmodus eine extraschnelle CappuccinoZubereitung. Mit optionalem Festwasseranschluss oder als Tank­ version überzeugt die auLika HSC mit einer perfekten Performance für alle professionellen Umgebungen. In diese passt außerdem die Iper Automatica. Konstruiert ist sie mit den Vending-Komponenten wie Brüheinheit, Mahlwerk oder Boiler für eine kleinere bis mittle­ re Getränkeproduktion. Für einfaches Handling und Befüllung kann der Wassertank aus drei Richtungen entfernt werden: von oben, von links und von rechts. Das neue Konzept mit neuer, modularer Anordnung der Serviceelemente erleichtert die Instandhaltung und spart Zeit und Kosten, da der Austausch von Modulen nun vor Ort möglich ist.

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standfesten Milchschaum mit feinem Kaffeerand. Oder es entfällt auf Dauer eine Nachregulierung des Vollautomaten, denn ACS über­ nimmt die Neujustierung der Mahlscheiben während ihrer gesamten Lebensdauer. Es regelt Mahlgrad, Pulvermenge, Kolbendruck, Brüh­ zeit und Wassertemperatur. Die Qualität bleibt hoch, die erforderli­ che Kaffeemenge gering. Sorgfältig selektierte Materialien, etwa die drei Millimeter starken Seitenpaneele aus Aluminium oder das ro­ buste Touchdisplay in Industriequalität, sorgen für wartungsarmen Betrieb. Geht es schließlich explizit um frischen Filterkaffee, ist die Cafina XT 180 eine elegante Wahl, beeinflusst durch veredelte Alu­ miniumseitenwände (eloxiert und kugelgestrahlt), robustes Touch­ display aus hochfestem Polycarbonat mit beleuchteten Symbolen, ABS Filterkörper, lackierte Front aus Edelstahl. Milder oder kräftiger Kaffee? Mit dem patentierten AromaSelector lässt sich die Stärke variieren, denn er verändert den Lauf des Wassers und damit seine Kontaktzeit mit dem Kaffeemehl.

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AUSSTATTUNG & TECHNIK

KAFFEEMASCHINEN 2017

Saeco auLika HSC

Saeco Iper Automatica

lassen. Alle hinterlegten Varianten sind auf einer Ebene verfügbar. Anpassungsfähig sind Getränkegröße, Geschmacks­ intensität und Milch- sowie Milchschaummenge. Nach Auswahl des Getränks zeigt ein animier­ tes Icon den aktuellen Status der Zuberei­ tung an. Auch eine Smartphone-App hält mit der Coffee Club Einzug in das Schaerer Kaffeemaschinen-Universum: Die indivi­ duelle Geschmackspräferenz wird in der „coffeeMYsation“-App erstellt und der Pro­ zess direkt aus der App gestartet. Zur Of­ ferte gehört selbstverständlich auch die Telemetrielösung M2M Coffee Link. In eine andere Richtung lenkt das Unternehmen die Aufmerksamkeit seiner Kunden mit der Barista, die das Funktionsprinzip einer Sieb­ trägermaschine und die Handwerkskunst eines Baristas mit der leichten Bedienung und Prozesssicherheit eines Vollautomaten vereint. Für die Zubereitung eines Espresso muss der Bediener lediglich den Siebträger einspannen und das gewünschte Getränk per Touch auswählen. Erwartet der Gast ein milchbasiertes Kaffeegetränk, gelingt dieses ebenfalls per Fingertipp auf das Display: Die Dampflanze Supersteam zaubert automa­

tisch Milchschaum in bis zu drei hinterlegten Konsistenzen und Temperaturen. Darüber hinaus lässt sich mit der manuellen Dampf­ düse zusätzlich traditionell schäumen. Explizit dem Filterkaffee nimmt sich die Gold Bean an, von Astoria exklusiv für den Tchibo Coffee Service entwickelt. Der doppel­ te Mengenbrüher gibt sich optisch äußerst ausdrucksstark dank Retro-Look in Gold mit schneeweißen Maschinenapplikationen. Wesentliche technische Details: Twin Sta­ tion mit leistungsstarkem Brühsystem, zu dem zwei Vorratsbehälter mit je drei Liter Fassungsvermögen gehören, der Kaffee wird über echtem Porzellan gebrüht; PVD-be­ schichtetes Gehäuse aus kratzfestem Kunst­ stoff (PVD steht für Physical Vapour Deposi­ tion und ist ein Verfahren in dem ein Metall auf ein anderes verdampft wird); Überlauf­ schutz und optisches Signal beim Brühende; separat an-/abschaltbare Heizungen. Schritt für Schritt erweitert Thermoplan die modulare Baureihe Black&White4 compact zu einer Produktfamilie. Nach dem Basismo­ dell CTM (Coffee Tea Milk) präsentiert der

Schaerer Barista

Hersteller weitere Varianten. CTM P / CTM P RS: P steht für Powder, gemeint ist die Ergänzung um ein Modul für Trinkschokola­ de, RS weist auf einen seitlich angebauten Kühlschank hin. Die CTM F / CTM F RS: Die F (= Flavor) spricht besonders Kenner mit einer Vorliebe für geschmacklich verfeinerte oder veredelte Kaffeekreationen an. In das Schubfach der Flavor-Station passen bis zu vier Aromen. RS bezieht sich wieder auf den seitlichen Anbaukühlschrank. Schließlich die CTM PF / CTM PF RS: Erstere wird als die ul­ timative Ausstattungsvariante der Baureihe mit den beiden P- und F-Modulen zusam­ men ausgelobt, als RS plus Kühlschrank. Das Design einer B&W4 compact ist gradlinig, auf dem sieben Zoll Touchdisplay als zen­ trale Bedien- und Informationseinheit sind die Produkte flexibel anzuordnen, auch mit individuellen Profilen. Das neue Flaggschiff 9000 S+ von WMF versetzt Anwender und Gast in völlig neue Erlebniswelten. Entwickelt für den High Performance-Bereich, verschmilzt der Vollautomat in jedem Maschinenas­ pekt mit den Anforderungen des Kunden – ob Produktqualität,

WMF 9000S Thermoplan BW4c CTM PF RS

Astoria Gold Bean

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KAFFEEMASCHINEN 2017

Kaffee- und Milchschaumspezialist Schaerer Coffee Club

Einsatzflexibilität oder Getränkevielfalt. So lässt sich das zehn Zoll große Touchdisplay in der grafischen, funktionalen und sprachlichen Gestaltung vollständig personalisieren. Hinzu kommen Pre- und Post-Select-Konzepte, welche die Gerätebedienung gezielt am Ein­ satzprofil ausrichten. Hochleistungsmühlen und -brüher, Präzisions­ mahlscheiben sowie ein innovativer Choc-Mixer unterstreichen den Qualitätsanspruch ebenso wie Dynamic Milk mit vier verschiedenen Konsistenzen: Heißmilchschaum und bis zu drei Varianten für den Aufschlag kalten Milchschaums sowie heiße und kalte Milch. Des Weiteren überzeugt der Bedienkomfort mit Individualisierungsoptio­ nen. Wird die 9000 S+ im Kellnerbetrieb oder der wiederkehrenden (Profi-)Selbstbedienung eingesetzt, bietet der Pre-Select geübten Benutzern dauerhaften Zugriff auf Sonderfunktionen. Dazu gehören Getränkegrößen, Kaffeestärken sowie Teewassertemperaturen. Der flexible Wechsel zwischen unterschiedlichen Milchsorten (laktose­ frei, fettreduziert, Sojamilch etc.) ist dank des optional erhältlichen Zwei-Milchsystems problemlos möglich. Für besondere Effizienz in Spitzenzeiten lässt sich eine ganze Folge von Getränken voraus­ wählen, welche dann von der Spezialitätenmaschine nacheinander abgearbeitet werden. Im klassischen SB-Bereich rückt für Einmalbe­ nutzer die Funktion Post-Select in den Fokus. Menügesteuert führt die Maschine den Gast schrittweise durch die einzelnen Zuberei­ tungsvariationen (individuelle Tassengröße sowie Auswahl der Kaf­ fee- und/oder Milchsorte – je nach Maschinenausstattung), bevor das Wunschgetränk vollautomatisch zubereitet wird. Will der Betrei­ ber alles aus seinem Kaffeebusiness wissen, entscheidet er sich für das bidirektionale Telemetriekonzept WMF CoffeeConnect mit sei­ ner wirksamen Controllingtechnologie. Doch auch bei WMF geht es nicht ohne ein Einstiegsmodell in die Profitechnik. Für den kleineren bis mittleren Bedarf genügt höchstwahrscheinlich die neue 1100 S, wahlweise ausgerüstet mit einer Mühle, einer Mühle und einem Toppingbehälter für Schokolade oder Milchpulver oder zwei Mühlen sowie dem Frischmilchsystem Basic Milk. Auch die optionale Farbge­ staltung des Maschinengehäuses und die App-gesteuerte Kreation von Lieblingsgetränken dürfte begeistern.

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DEHOGA

WESTFALEN

„1. Tag des jungen Gastgewerbes“ in Witten

Am 6. März war es soweit: An insgesamt sieben Stationen im Wittener Ardey Hotel konnten interessierte Besucher die Ausbildungsberufe im Gastgewerbe praktisch erproben. In 30-minütigen Workshops wurden unterschiedliche Situationen im betrieblichen Alltag nachgestellt: eine nachgestellte CheckIn-Situation, ein Bar-Workshop, ein Housekeeping-Workshop, zwei Küchenstationen, eine nachgestellte Bankett-Veranstaltung, flambierte Crêpes im À-la-carte-Geschäft und ein Rollenspiel mit „ungewöhnlichen Situationen im Hotel“. Gut 100 Jugendliche folgten dem Aufruf der Veranstalter und probierten das Gastgewerbe praktisch aus. Axel Schmidt vom Hotel-Restaurant Zum Neuling, Bochum, und DEHOGA-Ausbildungsbotschafter aus Bochum, zeigte sich zufrieden mit dem Andrang an seiner Küchenstation: „Es ist schön, dass wir heute so viele junge Menschen erreichen konnten. Die meisten haben gleich begeistert

Hohes Interesse an den IBIS Hagen Workshops Cocktailbar und Hotelrezeption während des 1.Tag des jungen Gastgewerbes in Witten

mitgemacht und viele Fragen gestellt!“ Und auch Lars Martin, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DEHOGA Westfalen, freute sich über die Resonanz. „Wir sind mehr oder weniger im Blindflug gestartet. Wir wussten bis vor einer Woche nicht, kommen 100 oder keiner. Schön, dass es 100 geworden sind.“ Bemerkenswert an der Veranstaltung war neben der Vielfalt der Workshops unter anderem die Ansprache der Zielgruppe: Der Vormittag war als Berufsfelderkundungsmaßnahme konzipiert, richtete sich in erster Linie an Achtklässler, die in diesem Rahmen das seit einigen Jahren in NRW vorgeschriebene Minipraktikum absolvierten. „Wir haben von den begleitenden Lehrern ein durchweg positives Feedback bekommen. Insbesondere der Umstand, dass tatsächlich mitgemacht und

Beitragsanpassung Auf dem diesjährigen Delegiertentag wurde einstimmig beschlossen, eine Beitragserhöhung von 1,50 Euro in der geringsten Beitragsstufe und in den anderen Beitragsstufen eine entsprechende Anpassung vorzunehmen. Diese tritt am 1. Juli 2017 in Kraft.

mitgearbeitet werden musste, war für die Schüler ein tolles Erlebnis. Von einigen Schulen kamen auch schon Rückfragen, wann wir diese Veranstaltung wiederholen“, so Michael Sicks von der kommunalen Koordinierungsstelle Agentur Mark, die als Mitveranstalterin insbesondere für die Werbung der Veranstaltung verantwortlich zeichnete. Lars Martin ist sich sicher: „Das war sicherlich nicht das letzte Mal, dass diese Veranstaltung stattgefunden hat. So wichtig die üblichen regionale Ausbildungsmessen sind – an das, was wir hier heute gemeinsam auf die Beine gestellt haben, kommen sie nicht ran.“ Abschließend äußerte er noch zum Ablauf des Tages: „Der Vormittag war wichtig, um den ganz jungen Schülern zu zeigen: Das Gastgewerbe ist mehr als Tüten-Aufreißen und Teller-Taxi – hier kann man richtig was lernen und es mit dem Berufsabschluss weltweit zu etwas bringen. Und auch der Nachmittag, der dann insbesondere von älteren Jugendlichen, oft gemeinsam mit ihren Eltern, zur Berufsinformation genutzt wurde, war ein voller Erfolg. Hier gilt mein Dank besonders den Ausbildern, die sich heute gemeinsam mit ihren Azubis hier hingestellt und gezeigt haben, dass die Ausbildung im Gastgewerbe vielfältig und spannend ist.“ 2.2017

Fotos: DEHOGA Westfalen, Westfalium

Eine Ausbildungsmesse nur für das Gastgewerbe, bei der die Besucher auch noch etwas erleben können – zehn gastgewerbliche Betriebe aus Witten, Herdecke, Bochum, Hattingen und Dortmund wollten dieses Experiment wagen.


DEHOGA

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WESTFALEN

Eines der Highlights beim diesjährigen Verbandstag des DEHOGA Westfalen war die Verleihung des Westfälischen Gütesiegels unter dem Motto „Schönste Waldgastronomie“

Einstimmige Wahl Hans-Dietmar Wosberg bleibt im Amt. Auf dem diesjährigen westfälischen Verbandstag des DEHOGA Westfalen wurde der bisherige Verbandspräsident einstimmig wiedergewählt. Der Verbandstag des DEHOGA Westfalen fand am 2. und 3. April 2017 im Berghotel Astenkrone in Winterberg-Altastenberg statt. Die Abendveranstaltung am 2. April, die Verleihung des Westfälischen Gütesiegels unter dem diesjährigen Motto „Schönste Waldgastronomie“, wurde moderiert durch Hermann Beckfeld, Chefredakteur der RuhrNachrichten. Harmonie und Einstimmigkeit prägten auch den Vormittag des 3. April, der durch die Anwesenheit des neu gewählten Präsidenten des DEHOGA Bundesverband, Guido Zöllick, noch erheblich aufgewertet wurde. Zöllick berichtete über „Neuigkeiten aus Berlin“ zu

den aktuellen Branchenthemen. Weiterhin konnte als Ehrengast Dr. Joachim Avenarius, Vizepräsident des DEHOGA Ostwestfalen, begrüßt werden. Einer der Tagesordnungs-

punkte war die Wahl des Präsidenten. Auch hier waren sich die Delegierten einig und wählten Hans-Dietmar Wosberg einstimmig für weitere vier Jahre wieder zum Präsidenten des DEHOGA Westfalen. Ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt wurde Volker Kröner als Kassenprüfer. Guido Zöllick, neuer Präsident des DEHOGA Bundesverband (rechts), gratulierte dem einstimmig wiedergewählten DEHOGA-Verbandspräsidenten für Westfalen, Hans-Dietmar Wosberg (Mitte). Mit im Bild: DEHOGA Westfalen-Vizepräsident Ralf Siebelt

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OSTWESTFALEN

Schlattheide feiert Jubiläum Vor 145 Jahren eröffnete Familie Tödtmann das Gasthaus Schlattheide in Bünde, welches seither als Familienbetrieb geführt wird. In sechster Generation führen Christel und Stephanie Poesze das Gasthaus Schlattheide. In all den Jahren wurde der Betrieb nie aus der Familienhand gegeben. Übernommen haben sie den Betrieb von Christel ­Poeszes Schwester Ursula Tiemann, die lange Zeit Ortsvorsitzende des DEHOGA Bünde war, und deren Sohn Lutz Tiemann, der nach dem Tod seiner Mutter zwischenzeitlich die Leitung des Betriebes innehatte. Die Traditionsgaststätte im Stadtteil Dünne ist nach wie vor ein beliebter Treff für Vereine und Stammgäste, deshalb wurden zum Jubiläum Freunde, Familie www.gastrotel.de

und Gäste aus Wirtschaft und Politik geladen, darunter auch Bündes Bürgermeister Wolfgang Koch. Gewünscht hatten sich die Betreiber Spenden, die je zur Hälfte der Palliativstation des Bünder Lukas-Krankenhauses und dem Kinderhospiz in Bethel zugutekommen. 145 Jahre Gasthaus Schlattheide (von links nach rechts): Wolfgang Koch, Renate Erdbrügger, DEHOGA Ortsvorstand Bünde, Uwe Pape, DEHOGA Kreisgeschäftsführer Minden-Herford, Christel Poesze, Manfred Stranghöner, DEHOGA Kreisvorstand Herford, und Stephanie Poesze


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DEHOGA

OSTWESTFALEN

Entscheidung in Minden Mit der Schulmeisterschaft am LSBK Minden wurden im kulinarischen Wettbewerb die Teilnehmer für die ostwestfälische Bezirksjugendmeisterschaft im Mai in Halle/Westfalen gefunden. Drei angehende Restaurantfachleute, fünf Hotelfachleute und sechs Köche des Leo-Sympher-Berufskollegs (LSBK) nahmen im Februar 2017 an der Schulmeisterschaft in Minden teil. Unter ihnen wurden die Teilnehmer der diesjährigen Bezirksjugendmeisterschaft Ostwestfalen im Gerry-WeberEventcenter ermittelt. Die Leistungen im Vorwettbewerb, die die Auszubildenden auch als Übung für ihre demnächst anstehende Abschlussprüfung gezeigt haben, können sich sehen lassen, so Andreas Müller, Prüfer und DEHOGA Kreisvorsitzender Herford. Zu Beginn des Wettbewerbstages mussten alle Teilnehmer theoretische Aufgaben lösen. Die Köche erstellten nach einem vorbestimmten Warenkorb (Hauptbestandteil: Skrei/Winterkabeljau und Schweine-Filet) je ein komplettes Menü für jeweils sechs der am Abend geladenen Ehrengäste. Das Siegermenü von Max Ropeter bestand aus einer kräftigen Rinderkraftbrühe, Skrei an gelber Paprikasauce auf Fenchelgemüse, Schweinefilet mit buntem Gemüse und Wiener Kartoffelpüree. Zum Dessert reichte er Dreierlei von der Schokolade. Währenddessen deckten die Hotel- und Restaurantfachkräfte die Tische festlich, stellten den Blumenschmuck her, mixten ein alko-

Die angehenden Restaurant- und Hotelfachkräfte und Köche des LSBK Minden mit Prüfern, Sponsoren, Vertretern der Kreis- und Schulverwaltung und des DEHOGA Ostwestfalen

holfreies Begrüßungsgetränk und stellten ein Amuse-Gueule (Geflügelsalat) her. Zusätzlich stellten sie ihr Wissen in der Materialkunde unter Beweis. An der Bezirksjugendmeisterschaft Ostwestfalen am 22. Mai 2017 in Halle/Westfalen werden teilnehmen:

3. Sassette Winkelmann, GOP Kaiserpalais, Bad Oeynhausen

Küche: 1. M  ax Ropeter, GOP Kaiserpalais, Bad Oeynhausen 2. M  elanie Welter, Landhotel Annelie, Preußisch Oldendorf

Hotelfach: 1. Jessica Meyer, Gerry-Weber-Sportpark, Halle/Westf. 2. Kathrin Pochadt, Hotel Grotegut, Vlotho 3. Nathalie Zieger, Hotel Bad Minden

Restaurantfach: 1. Nils Raguse, Siekmeiers Hof, Bad Oeynhausen

HACCP-Seminar für Mitarbeiter Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland das neue Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz eingeführt. Die Inhaber der gastgewerblichen Betriebe haben mit immer mehr Bürokratie und höheren Gebühren zu kämpfen. Regelmäßig werden in Ostwestfalen-Lippe die HACCP-Mitarbeiterseminare durchgeführt. Das Anfang 2017 im Restaurant Croatia in Minden stattgefundene Seminar war für den Vorsitzenden des Stadtverbandes Minden, Gerhard Baier, und den Referenten Andreas Niehage als Vorstandsmitglied des DEHOGA Lippe, der richtige Moment, um die zwei sehr aktuellen Themen gebührenpflichtige Regelkontrollen und das Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz KTG (Hygieneampel) bei den anwesenden Betriebsinhabern einmal anzusprechen. Seit Mai 2016 werden auch in NRW von den Veterinärämtern Gebühren für Regelkontrollen erhoben. Der DEHOGA vertritt die Auffassung, dass Gebühren für Regelkontrollen nicht von den Betrieben zu entrichten sind, da Kontrollen zur Daseinsvorsorge gehören und somit aus Steuermitteln finanziert sein sollten – im benachbarten Niedersachsen wird die geänderte Gebührenordnung für Hygienekontrollen der lebensmittelbearbeitenden Betriebe seit Dezember 2014 angewandt. Der DEHOGA wird im Interesse der Mitglieder weiter am Ball bleiben, um eine verpflichtende Veröffentlichung der Kontrollergebnisse und vor allem eine nicht mehr kontrollierbare Veröffentlichung im Internet zu verhindern. Dem seit dem 17.Februar 2017 in NRW in Kraft getretenen KTG ist eine zweijährige Pilotphase in Bielefeld und Duisburg vorausge-

gangen. In der Zeit wurde gerichtlich bereits festgestellt, dass die Veröffentlichung der Ergebnisse staatlicher Lebensmittelkontrollen wegen fehlender Rechtsgrundlagen nicht rechtens ist. Trotz des DEHOGA-Etappensiegs trat das KTG in neuer Fassung in Kraft. Gerhard Baier hob hervor, dass es bereits eine Lebensmittelüberwachung gibt, die sanktionieren kann, was bisher auch immer ausgereicht hat. Er kritisiert, dass hier keine Transparenz geschaffen werde, weil der Gast gar nicht weiß, warum der Betrieb zum Beispiel viele Minuspunkte erhalten hat und damit nicht in den grünen Bereich gekommen ist. Es reicht bei den Kontrollen schon aus, wenn man nicht die richtigen Dokumente bereit hat, um Minuspunkte zu bekommen. Das Gesetz sieht hier eine dreijährige Übergangsfrist vor. In dieser können die Ergebnisse ausgehängt werden – müssen es aber nicht. Vom jetzigen Standpunkt aus gesehen, sollte jeder Gastronom die kommenden Regelkontrollen nutzen, um eventuelle Mängel zu beseitigen, damit es am Ende der Übergangsfrist nur grüne Bewertungen gibt. Referent Andreas Niehage erläuterte in seiner bewährten Schulung den Teilnehmern die fachlichen Inhalte des Infektionsschutzgesetzes und des Arbeitsschutzes ausführlich. Anschließend wurden die Zertifikate zum Nachweis der Teilnahme ausgeteilt. Diese sind in den jeweiligen Betrieben vorzuhalten, da diese ebenfalls bei den Regel2.2017


DEHOGA

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LIPPE

Siegerehrung nach anstrengenden Stunden des Wettkampfes (vorne, von rechts): DEHOGAVizepräsident Holger Lemke zeichnete unter anderem die Lippischen Meister Restaurantfachfrau Celine Melchert, Koch Kevan Prischmann und Hotelfachfrau Christine Niemann aus. Die anderen Wettkämpfer, die Juroren aus den Betrieben und der Schule sowie die Sponsoren gratulierten

Lippische Meister gekürt Im Felix-Fechenbach-Berufskolleg in Detmold entschied sich, wer zu den DEHOGA Jugendmeisterschaften im Herbst in Königswinter reisen darf. Die Lippischen Meisterschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen Koch sowie der Hotel- und Restaurantfachleute verdeutlichten das Problem bei der Rekrutierung des gastronomischen Berufsnachwuchses: Lediglich zwei Restaurantfachleute hatten es in die Endrunde geschafft, während sich vier Köche und fünf Hotelfachleute um die Titel bewarben. Und so war bei der Siegerehrung die Anzahl der DEHOGA-Offiziellen mit den Sponsoren und den Juroren aus Betrieben und Schule größer als die der Wettkämpfer. Lippische Meister dürfen sich nun die Hotelfachfrau Christine Niemann (Staatsbadhotel Maritim in Bad Salzuflen), die Restaurantfachfrau Celine Melchert (Die Windmühle in Horn-Bad Meinberg) und der Koch Kevan Prischmann (Hotel-Restaurant Lippischer Hof in Detmold) nennen, die mit ihrem Sieg auch die Fahrkarten für die DEHOGA Ju-

gendmeisterschaften in Königswinter lösten. Ihre Stellvertreter sind die Lippischen Vizemeister Hotelfachfrau Stefanie Diekmann und Restaurantfachmann Fabian Büchner (beide ebenfalls Staatsbadhotel Maritim in Bad Salzuflen) sowie Koch Laurens Rieken (Die Windmühle in Horn-Bad Meinberg). Alle anderen Wettkämpfer wurden Dritte: Christina Giesbrecht, Samira Nolte und Saskia Staupenpfuhl (alle Best Western Ostertor in Bad Salzuflen) bei den Hotelfachleuten sowie Benjamin Solle (Quality Hotel Vital Zum Stern in Bad Meinberg) und Timo Erpe (Hotel-Restaurant Hirschsprung in Detmold) bei den Köchen. Die Siegerehrung nahm DEHOGA-Vizepräsident Holger Lemke vor. Ihn freute besonders das hohe Niveau, das die Wettkämpfer mitgebracht hatten und das Ausdruck der Qualität in der lippischen gastronomischen Ausbildung sei. Und auch DEHOGA Geschäftsführer Kai Buhrke war begeistert, dass junge Leute bereit seien, etwas „über die normalen Anforderungen ihrer Ausbildung hinaus für ihre Weiterbildung zu tun“. Die Anforderungen zu den Lippischen Meisterschaften sind ähnlich derer der DEHOGA Jugendmeisterschaften. Die Hotelfachleute hatten am Finaltag unter anderem Verkaufsgespräche zu führen, Geschäftsbriefe zu verfassen oder Blumengestecke zu entwerfen. Im Restaurantfach mussten Fähigkeiten beim Flambieren, Filetieren oder Servieren unter Beweis gestellt werden. Die Köche stellten sich derweil der Herausforderung, aus einem vorgegebenen Warenkorb ein Drei-Gänge-Menü zu kreieren.

Neue Küchenmeister In der Gastronomieküche des Felix-Fechenbach-Berufskollegs legten kürzlich neue Nachwuchs-Fachkräfte ihre Prüfungen zum Küchenmeister ab.

HACCP-Mitarbeiterseminar in Minden (von links nach rechts): Gerhard Baier, Baiers Restaurant Minden und Ortsvorsitzender DEHOGA Minden, Referent Andreas Niehage, Miriam Zastrow, Tanzschule Miriam Bad Oeynhausen, und Susanne Humbke, Humbkes Weinstube Petershagen, sowie hinten rechts Uwe Pape, DEHOGA Kreisgeschäftsführer Minden-Herford

kontrollen vorgelegt werden müssen und bei Nichtvorliegen ebenfalls Minuspunkte einbringen. www.gastrotel.de

Insgesamt 13 Köche aus Ostwestfalen-Lippe waren zu den Abschlussprüfungen des zweijährigen Meisterkurses der Industrieund Handelskammer Ostwestfalen angetreten. Neun waren erfolgreich. Beim abschließenden Teil der Prüfung war ein fünfgängiges Menü auf hohem fachlichem Niveau zuzubereiten. Im angrenzenden Restaurant „UnArtig“ des Berufskollegs hatten geladene Gäste Gelegenheit, die Kreationen zu verkosten. Dabei wurde dann auch kräftig mitgefiebert und -gezittert, denn viele der Anwesenden waren Freunde oder Verwandte der Prüfungsteilnehmer.


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WIR BIETEN AN – in NRW im LK Höxter! Zur PACHT:

Ein Gaststättenrestaurant mit 4 Gasträumen (inkl. Kegelbahn) und ca. 125 Plätzen inkl. einem großen Festsaal mit ca. 80 Plätzen. Innerorts und zentral gelegen, bietet dieses Objekt dem künftigen Pächter eine Vielzahl an Umsatzmöglichkeiten und ausreichenden Platz für Festivitäten aller Art. Die traditionsreiche Gaststätte punktet im Ort mit zentralster Lage und ist TOP eingerichtet die ideale Pachtgelegenheit für gastronomisch geschulte Betreiber(paare). Dazu und anbei verteilen sich auf die insgesamt ca. 1.200 m² Grundstücksfläche auch ca. 40 Außenplätze auf der eigenen Bierterrasse. Die Kegelbahn ist stets ausgebucht und wird von sämtlichen Kegelvereinen der Umgegend genutzt – ACHTUNG: Umsatzgarantie! Die Küche und angrenzenden Wirtschaftsräume bieten dem kommenden Pächter alle Gestaltungsfreiheiten einer kulinarischen Vielfältigkeit! Die ET betreiben dieses schöne Objekt über Jahrzehnte, sind ohne Nachfolger und wollen nun dieses nach wie vor geöffnete

und umsatzstarke, schöne Gaststättenrestaurant günstig verpachten... Pachtpreis auf Anfrage! Energieausweis: Bedarfsorientiert: 267,3 kWh/qm-a g.b. 29.04.2019. Achtung Diskretion: Pachtmodalitäten & Adresse nur bei Anfrage und über uns:

+49 2041/975 376 ( 

Überzeugen Sie sich und besuchen uns auch für weitere gastronomische Objekte jetzt und jederzeit unter:

becker-gastro.de & becker-gastroimmobilien.de oder von Mo - Sa ab 10.00 Uhr: (+49) 2041–975 376


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DIE GASTRONOMISCHE IMMOBILIENVERMITTLUNG!

Becker GASTRO UB ~ IHR Partner für Diskretion & Erfolg! Wir bieten an – nahe Sylt im LK Nordfriesland! Zur Pacht:

Wir bieten an – in Rheinland-Pfalz im LK Bernkastel-Wittlich! Zum Kauf:

Ein Café / Restaurant mit 3 Gasträumen mit ca. 95 Plätzen & einer großen Gartenterrasse mit ca. 40 - 120 Plätzen. Innerorts und zentral gelegen, bietet dieses Objekt hochwertiges, regional gediegenes Interieur mit einem herrlichen, naturbelassenen Garten und Außenterrasse. Der Objekteigene Wintergarten fügt sich harmonisch in die Gebäulichkeiten ein und bietet dem künftigen Pächter alle Möglichkeiten für eine gelungene, gastronomische Willkommenskultur. Zusätzlich zu den u.a. auch exzellenten barrierefreien Einrichtungen lässt die vorhandene Profiküche an Aufbau und Ausstattung keine Wünsche offen und stellt auch den anspruchsvollsten Gastronom zufrieden. Die ET wollen nach allen Erfolgen nun kürzer treten und übergeben an den kommenden Pächter eine über die Grenzen hinaus bekannte TOP-Gastronomie mit ca. 2000 m² Grundstücksfläche.Eine ET-Whg ist vorhanden und eine Übergabe aus dem laufenden Betrieb kann sofort und reibungslos erfolgen. Die Grundvoraussetzungen für den kommenden Pächter staffeln sich dabei wie folgt: Nachweis über einen erfolgreichen Werdegang mit Berufserfahrung in Selbständigkeit mit einem gastronomischen Betrieb und auch u.a. einem Einstiegs-EK von mind. 35.000 Euro... Pachtbeginn: ab sofort – Pachthöhe (gestaffelt) Beginn ab 1.350,00 Euro p. M. zzgl. NK. Energieausweis: folgt / in Vorbereitung. Achtung Diskretion: Adresse, Umsatz und mehr nur mit Vertraulichkeitserklärung. Energieausweis: Verbrauchsorientiert: 144,0 kWh/qm-a. g.b. 30.03.2027 +49 2041/975 376 ( 

Ein Hotelrestaurant *** mit 16 Zimmern / 30 Betten, 3 Gasträume mit ca. 85 Plätzen & einem großen Festsaal mit ca. 160 Plätzen. Innerorts und zentral gelegen, bietet dieses Objekt mit seinem u.a. hochwertigen nos­tal­gischen Interieur eine moderne Gastronomie die sich in den Zimmern bis hin zum kulinarischen Angebot widerspiegelt. Die Hotelzimmer (14DZ/2EZ) bieten u.a. Bad/WC, TV, Rollläden, W-Lan & teilweise mit Balkon. Dazu und anbei verteilen sich auf die insgesamt ca. 850 m² Grundstücksfläche ca. 30 Außenplätze auf der eigenen Weinterrasse. Das teilw. unterkellerte Objekt ist ein teilw. denkmalgeschütztes Schmuckstück, das ab 1980 stets renoviert und saniert, ganz auf alle gastronomischen Bedürfnisse zugeschnitten wurde. Zum Gesamtkomplex ge­hören ferner 2 Garagen und eine ca. 140m² ET-Whg mit großer Dachterrasse in ruhigster Zentrumslage! Die ET sind ohne Nachfolger und wollen nun dieses nach wie vor geöffnete und umsatzstarke, schöne Objekt i.V. günstig verkaufen... Energieausweis: Verbrauchsorientiert: 178,7 kWh/qm-a g.b. 22.09.2026 Achtung Diskretion: Adresse, Umsatz und Kaufpreis nur mit Vertraulichkeitserklärung. +49 2041/975 376 ( 

WIR BIETEN AN – Ein Hotelrestaurant in Sachsen nahe Chemnitz: Zum KAUF:

Mittelmosel! Ein Hotel mit 44 Zimmern und Biergarten in TOP-LAGE!

WIR BIETEN AN – ca. 30 Minuten bis Leipzig und 20 Minuten bis Chemnitz in Sachsen: Zum KAUF: Ein naturgelegenes Familienhotel mit 25 Betten (10 DZ & 5 EZ), Restaurant und Sonnenterrasse, sowie einer großzügigen ca. 120m² großen ET-Whg mit großartigem Ausblick in das Rund herrlicher Landschaften. Die Infrastruktur und Objektlage ist ausgezeichnet und nur ca. 5 Minuten von der A 72 entfernt. Die ca. 145 Innenplätze inkl. einem separaten Saal sind jederzeit erweiterbar. Eine ca. 200 m² Sonnenterrasse bietet zusätzliche ca. 70 Außenplätze und wäre auch für eine Wintergartenalternative denkbar... Die ET geführte Küche bietet regionale und saisonale Gerichte an. Ca. 20 eigene Parkplätze sind vorhanden und die hauseigene Fotovoltaik Anlage und das neuwertige Blockkraftheizwerk birgt enormes Sparpotential! Objektstatus geöffnet! Kaufpreis komplett mit ca. 5300 m²: Nur 298.000 Euro VB. Übernahme und Besichtigung nach VB. Energieausweis: Verbrauchsorientiert: +49 2041/975 376 1944,0 KWh/qm-a g. b. 30.03.2022 ( 

Wir bieten an: zum Teil- oder Komplettkauf: EIN Hotel mit 44 Zimmern & Ferienwohnungen in zentralster Lage und nur ca. 50 Meter vom Ufer der Mosel entfernt. Insgesamt werden hier in Restauration und Saal ca. 390!!! Innen – und im Biergarten mit Sonnenlage nochmals 90 Außenplätze für nicht nur saisonale TOP – Umsätze geboten... Ab ca. 1892 wurde hier ein durch und durch stimmiges und erfolgreiches Gastronomie - & Hotelprojekt direkt am Moselufer umgesetzt und stets erweitert und modernisiert, was jetzt aber schlussendlich und inkl. ET-Whg. im BL Rheinland-Pfalz, zum Verkauf steht... Das Objekt ist herrlich gelegen im Naherholungsort Enkirch an der Mittelmosel (zw. Bernkastell-Kues & Cochem! (Entf. FP Frankfurt/ Hahn nur ca. 20 km) Enkirch erhielt in diesem Jahr beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beim Landesentscheid in der Sonderklasse eine von vier Goldmedaillen!! Des Weiteren bietet sich dazu eine weitere fantastische Umsatzmöglichkeit durch den direkt angrenzenden Wohnmobilstellplatz mit weit über 200 Fahrzeugstellplätzen!!! Auch ein Teilkauf ist hier möglich, indem 2 der Häuser inkl. Restaurant „Alte Scheune“ und dem großen Biergarten einzeln zu erwerben sind. Somit sinkt die Investitionssumme und Liquidität bleibt erhalten! Der KP ist VS und alle relevanten (Umsatz) Zahlen auf Anfrage. Objektstatus geöffnet! +49 2041/975 376 (  Energieausweis: VBO: 2.225,7 kWh/qm-a G.b. 31.04.2023.

WIR BIETEN AN – zum KAUF: EIN Restaurant im LK Mannheim:

WIR BIETEN AN – in NIEDERSACHSEN im LK Northeim! Zum KAUF:

WIR BIETEN AN – zum KAUF: EIN brauereifreies Restaurant mit 45 Innen- und 45 Außenplätzen im LK Mannheim (ACHTUNG: Das Objekt liegt nicht in Mannheim) in Rheinland-Pfalz! In Innerortslage bietet dieses ab 2002 stets modernisierte und schick gestaltete Spezialitätenrestaurant dem künftigen Eigentümer dabei 1000m² Gesamtfläche mit Ziergarten und ca. 200 m² Biergarten in Sonnenlage mit derzeit 45 Plätzen (erweiterbar)... Ca. 30 Parkplätze, 2 Garagen und eine ca. 140 m² große ET-Whg mit blickdichter Terrasse gehören ebenfalls dazu... SPITZE hier: Der Energiebedarf wird komplett über Solar abgedeckt und jährlich subventioniert... Eine Personalübernahme ist auf Wunsch möglich und entsprechend gute Zahlen- und Umsatzwerte stehen jederzeit zur Einsicht bereit. Der ET will sich aus dem operativen Geschäft zurückziehen und jetzt verkaufen... Betriebsstatus geöffnet! Energieausweis: Bedarfsorientiert: +49 2041/975 376 (  205,0 kWh/qm-a/g.b.27.05.2023. Kaufpreis auf Anfrage!

Ein Landcafé mit 4 gepflegten Gasträumen und einem großen, modernen Saal mit ca. 150 Plätzen. Innerorts im Zentrum gelegen, bietet dieses Objekt drei verschiedene Umsatzträger in Küche, Café und Saalbetrieb. Die gastronomische und energetische, technisch außerordentlich gute Ausstattung - auch des großen Festsaals - mit u.a. Solar und die u.a. zwei objektbezogenen modernisierten ET-Whg. mit ca. 60m² & 150m², bieten dem künftigen Erwerber Umsatzdichte und Lebensqualität. Dazu und anbei verteilen sich auf die insgesamt ca. 2.600 m² Grundstücksfläche u.a. 4 Gebäude und ca. 100 Außenplätze auf der eigenen, sonnendurchfluteten Biergartenterrasse sowie ca. 30 eigene Parkplätze in Zentrumslage. Die verschiedenen Gebäude sind dabei äußerst sinnvoll miteinander verbunden und bieten effizienteste gastronomische Möglichkeiten. Die ET sind ohne Nachfolger und wollen nun dieses schöne und weit bekannte Landcafé mit einem derzeitigen Nettogesamtumsatz i.H.v. 300.000 Euro i.V. günstig verkaufen... Objektstatus geöffnet! Energieausweis: Bedarfsorientiert: +49 2041/975 376 (  1844,5 kWh/qm-a g.b. 31.03.2025. KP auf Anfrage.:

Wir bieten an – Ein Hotel Garni im Umkreis Lübeck! Zum Kauf:

In Schleswig-Holstein: Ein Hotel Garni *** (auch Restauration möglich) mit 45 Zimmern / 90 Betten, und 1 Gastraum mit ca. 85 Plätzen. Zentral gelegen, bietet dieses Objekt von 1989 moderne und geschmackvolle Hotelzimmer (41DZ/4EZ) mit u.a. Bad/WC, Flat-TV, Minibar, Safe, W-Lan, Personenaufzug & des Weiteren einen kleinen Wellnessbereich. Dazu werden ca. 30 Außenplätze auf der Außenterrasse geboten. Das Objekt ist ein gastronomisches Schmuckstück, das ab 1989 stets renoviert und saniert wurde, ist, ganz auf alle gastronomischen Bedürf-

nisse zugeschnitten. Die Blockkraftheizung und Gas als wesentlicher Energieträger unterstreicht dabei die energetische Wertigkeit dieses Hotels. Zusätzlich gibt es auch eine Wasserspartechnik im ganzen Haus. Die ET wollen nun diese äußerst umsatzstarke Gastronomie verkaufen... KP: 5.125.000 Mio. Euro VB Energieausweis folgt / in Vorbereitung: Achtung Diskretion: Fotos, Video, Adresse, Umsatznachweise, Exposé u.m. nur gegen Stellung einer Vertraulichkeitserklärung. +49 2041/975 376 ( 

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DIE GASTRONOMISCHE IMMOBILIENVERMITTLUNG!

Becker GASTRO UB ~ IHR Partner für Diskretion & Erfolg! Zum KAUF: in BAYERN im Oberpfälzer LK als TOP Angebot:

WIR BIETEN AN – in Niedersachsen im LK Goslar! Zum KAUF:

Ein 3 Sterne Superior Hotel mit 40 Zimmern und 5 Gasträumen mit ca. 280 Innenplätzen! Innerorts im Zentrum gelegen, bietet dieses Objekt eine Vielzahl verschiedenster Umsatzträger in Übernachtung, a la Carte und Buffet. Die außerordentlich gute Ausstattung dieses Schmuckstücks, ist ganz auf alle gastronomischen Bedürfnisse zugeschnitten und konkurrenzlos in seiner Größe und Lage. Die 40 Zimmer (28 DZ & 12 EZ) bieten bayrisches Flair und die traditionelle und frische Küche lockt Gäste von Nah & Fern. Hochwertigste Baumaterialien und Schall-/Sonnenschutzfenster verwöhnen hier die Gäste auf 4 Etagen mit Personenaufzug. Die zu Gasträumen ausgebauten Unterkellerungen sind einzig in Ihrer Art und garantieren steten Besucherstrom… Die ET wollen krankheitsbedingt nun dieses großartige Hotel i.V. günstig verkaufen... Objektstatus geöffnet! Kein Energieausweis nötig. KP und Umsatz auf Anfrage! +49 2041/975 376 ( 

Ein Grillrestaurant mit ca. 45 Plätzen, einem Saal mit ca. 50 Plätzen und einer Terrasse mit ca. 40 Außenplätze. Innerorts und zentral gelegen, bietet dieses Objekt eine bekannte und moderne Gastronomie mit 2 Gasträumen und einem großen Küchenbereich, der mit seiner gastronomischen Ausrichtung alle Umsatzbereiche abdeckt. Die kurzen Wege zwischen Herstellung der Speisen und Bevorratung lassen die Herzen der Profis höher schlagen… Das Restaurant mit seinen insgesamt ca. 45 Innenplätzen und der getrennte in warmen Interieur ausgestattete Saal mit seinen insgesamt ca. 50 Innenplätzen bieten allen Gastströmen und Festlichkeiten ausreichend Raum…! Dazu und anbei verteilen sich auf die insgesamt ca. 300 m² Grundstücksfläche in zentraler Innenstadtlage ca. 40 Außenplätze auf der eigenen Restaurantterrasse. Ausreichend Parkplätze vor dem Objekt garantiert optimale Gastfrequenz… Das Objekt von 1979 wurde stets renoviert und 1996 mit einem neuen Dach ausgestattet bis heute ganz auf alle gastronomischen Bedürfnisse und Umsatzmöglichkeiten zugeschnitten. Die ET wollen sich verändern und nun dieses nach wie vor geöffnete und 175.000 Euro umsatzstarke Grillrestaurant für nur 339.000 Euro VB verkaufen... Energieausweis: Verbrauchsorientiert: 45,4 kWH/qm-a g.b. 26.02.2027 Achtung Diskretion: Adresse nur mit Vertraulichkeitserklärung.. +49 2041/975 376 ( 

WIR BIETEN AN – im LK Höxter – im Ortszentrum! Zum KAUF:

WIR BIETEN AN – in Niedersachsen im LK Friesland! Zur PACHT:

Ein Landgasthof *** mit 6 Zimmern / 10 Betten, 3 Gasträume mit ca. 95 Plätzen inkl. Saal. Innerorts und in Zentrumlage, bietet dieses Gastronomie dem kommenden ET die verschiedensten Umsatzmöglichkeiten in a la Carte / Catering & Gesellschaftsveranstaltungen Die zu vermietenden Zimmer (4DZ/2EZ) bieten u.a. Bad/WC, TV, Rollläden, W-Lan mit Ausstattung in einem hochwertigen & warmen Holzambiente. Die vorhandene Kücheneinrichtung lässt keine gastronomischen Wünsche offen. Dazu und anbei verteilen sich auf die insgesamt ca. 400 m² Grundstücksfläche ca. 40 Außenplätze. Das teilw. unterkellerte Objekt von 1923 wurde stets liebevoll renoviert und saniert und ist gastronomischer Dreh-und Angelpunkt im Ort und örtlichen Umkreis – Achtung: UMSATZGARANTIE! Dazu gehören ferner 4 eigene Stellplätze und eine ca. 110m² große ET-Whg mit Terrasse in Zentrumslage! Die ET sind ohne Nachfolger und wollen nun dieses nach wie vor geöffnete und umsatzstarke, schöne Objekt inkl. der 2013 installierten Solaranlage günstig verkaufen... Energieausweis: Bedarfsorientiert: 128,9 kWh/qm-a. g.b.18.11.2026 - Kaufpreis: nur 198.000 Euro VB +49 2041/975 376 ( 

Eine nostalgische Restaurantgaststätte *** mit Gastraum und einem (teilbaren) Saal mit insgesamt ca. 125 Plätzen. In Innenstadtlage, bietet dieses Objekt mit seinem u.a. hochwertigen nostalgischen und dabei urgemütlichen Interieur eine TOP modern ausgestattete Gastronomie… Anbei verteilen sich ca. 75 Außenplätze auf der eigenen Bierterrasse. Das Objekt ist ein denkmalgeschütztes Schmuckstück, das bis heute stets renoviert und saniert und dabei ganz auf alle modernen, gastronomischen Bedürfnisse zugeschnitten wurde. Ein kommender Pächter kann sofort einsteigen und übernimmt bei diesem Spitzenobjekt mit einem Jahresnettoumsatz von ca. 420.000 Euro in bester Altstadtlage, das komplette Top geschulte Personal und Interieur in Vollausstattung Die ET wollen nur verpachten und nicht verkaufen... Kaution: und Pachthöhe auf Anfrage! Energieausweis nicht nötig Achtung Diskretion: Adresse, Umsatznachweise und Staffelpachtpreis nur mit Vertraulichkeitserklärung. +49 2041/975 376 ( 

Wir bieten an – in NRW in Winterberg ! Zum Kauf:

Wir bieten an – in Bayern im Fränkischen Weinland! Als TopKauf-Angebot:

Ein Landhotel mit 18 Zimmern / 33 Betten und 3 Gasträumen mit ca. 120 Plätzen. Gelegen – mitten in DER Ski- und Ferienregion in NRW in WINTERBERG, bietet dieses Hotel von 1979 eine Vielzahl verschiedenster und dazu noch erweiterungsfähiger Umsatzträger und Annehmlichkeiten. Dazu zählt u.a. auch der seit 2011 angebaute Außenglasfahrstuhl mit Panoramablick und die über 20 hauseigenen Parkplätze. Insgesamt werden 15 DZ & 3 EZ mit u.a. Dusche/Bad, W-Lan, Flat-TV und teilw. Balkon und eine ET-Whg mit ca. 70 m² angeboten. Die ebenerdige Wellnessoase mit u.a. Massageliegen, Sauna und Solarium und das große zufahrbare Schwimmbad sind mit ein Garant für ganzjährige Buchungen aus Nah und Fern!! Dazu gibt es anbei ca. 20 Außenplätze auf der eigenen Sonnenterrasse. Die ET sind ohne Nachfolger und wollen nun dieses schöne Landhotel verkaufen... Betriebsstatus geöffnet! Energieausweis: Verbrauchsorientiert: 2344,9 kWh/qm-a. g. b. 26.01.2020 KP & Umsatz auf Anfrage.

Ein Hotel & Restaurant mit 49 Betten, 2 Gasträume mit ca. 90 Plätzen & einer schönen Sonnenterrasse mit ca. 50 Plätzen. Innerorts gelegen, bietet dieses Objekt von 1990 eine Übernahme aus dem laufenden Betrieb mit einem derzeitigen Umsatzvolumen i.H.v. ca. 415.000 Euro. Die gute Ausstattung der Küche und ein modernes, in gemütlicher bayrischer Tradition gehaltenes Restaurant und ein großzügiger einladender Frühstücksraum sind Garant für davon ca. 54% kulinarischen Umsatz! Die 25 Gastzimmer in Vollausstattung mit Bad/Du/WC/TV/W-Lan uvm. verteilen sich auf 3 Etagen, beinhalten großteils Balkon und garantieren stete Buchungen aus Nah und Fern!! Dazu und anbei verteilen sich auf die insgesamt ca. 1.745 m² Grundstücksfläche ca.18 eigene Parkplätze und ausreichend kostenfreie öffentliche Parkplätze. Betriebsstatus geöffnet! Mom. K. Energieausweis/In Vorbereitung. KP 819.000 Euro VB.   +49 2041/975 376

+49 2041/975 376 ( 

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WIR BIETEN AN – in BAYERN im LK Neustadt! Zum KAUF: Ein Hotelrestaurant *** mit 13 Zimmern / 23 Betten, 2 Gasträume mit ca. 120 Plätzen & einem 250!!! m² großen Festsaal mit ca. 200 Plätzen. Dieser bietet Fläche für die größten Events und Festivitäten aller Art. Der Saal ist - da u.a. konkurrenzlos durch fehlende Mitbewerber – und auch durch die Ausstattung als ehemaliges Tanzlokal, geradezu prädestiniert für Hochzeitsfeierlichkeiten und alle anderen Arten der Geselligkeit… Die zentralste Lage Innerorts und nahe der A8 lockt Besucher und Ortsansässige von Nah & Fern in diese Bayrischen, gastlichen Räumlichkeiten. Die Hotelzimmer (9DZ/4EZ) bieten u.a. Bad/WC/ TV/Safe/Rollläden/W-Lan und teilw. Balkon mit Blick ins grüne Rund. Dazu und anbei verteilen sich auf die insgesamt ca. 1.450 m² Grundstücksfläche weitere Gebäude, die gastronomisch nutzund änderbar sind und sich z.B jederzeit in F&B erweitern lassen. Das voll unterkellerte Objekt wurde ab 1964 stets umgebaut, saniert und neu errichtet und ist ganz auf alle gastronomischen Bedürfnisse ausgelegt. Catering z.B. birgt hier – aufgrund der extrem großen Nachfrage – enorme Umsatzmöglichkeiten…! Zum Gesamtkomplex gehören ferner 24 eigene Parkplätze, 2 Garagen und eine ca. 100 m² große ET-Whg mit Terrasse im Objekt. Die ET wollen in den verdienten Ruhestand und verkaufen nun dieses nach wie vor

geöffnete und umsatzstarke, traditionelle Hotel für nur 498.000 Euro FP! Energieausweis: Bedarfsorientiert: f. Geb. v. 1981: 666 kWh/qma.& Bedarfsorientiert: f. Geb. v. 1992: 382 kWh/qm-a.~g.b.26.05.2024 Achtung Diskretion: Adresse & Umsatznachweise nur mit Stellung der Vertraulichkeitserklärung.

+49 2041/975 376 ( 

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DIE GASTRONOMISCHE IMMOBILIENVERMITTLUNG!

Becker GASTRO UB ~ IHR Partner für Diskretion & Erfolg!

Ruhe und Aussicht gibt es hier – geboten auf Etage eins bis vier.

WIR BIETEN AN – in Bad König in HESSEN! Ein TOP Angebot: Zum KAUF: Ein neu ausgestattetes Hotel auf 4 Etagen, mit 14 Zimmern (28 Betten), 2 Gasträumen mit ca. 70 Plätzen & einer großen, schönen Aussichtsterrasse mit ca. 40 Plätzen. Das Hotelgebäude von 1970 wurde extra für diesen Verkauf mit hochwertigsten Interieur neu ausgestattet und eingerichtet. Dabei wurde an nichts gespart… Die große Küche ist mit den wesentlichen und brandneuen Gerätschaften (6 Fl. Gas / Kombi. usw) ausgestattet. Die WC´ s im edlen Look und das komplett neu möblierte Restaurant mit seiner fantastischen Aussicht ins weite Tal ergänzen und runden das Bild formschön ab. Die ruhigen DZ sind ausgestattet mit gefliesten Balkonen, teilw. auch als Ferienwohnung mit Küche nutzbar, eleganten Bädern(Du/WC), Möbeln und Matratzen, die auch höchste Gästeansprüche zufrieden stellen. Die Heizungsanlage mit Dachstechnik und die elektronischen Einrichtungen sind auf dem neuesten Stand und stehen für sparsame Energetik im ganzen

Haus. Eine dazugehörige ET-Whg mit ca. 200 m² und ausreichend Parkplätze am Haus runden das tolle Gesamtbild ab… Verkauft werden ca. 1.960 m² Grundstück mit Hotel und 7 abschließbare Garagen. Die ET sind ohne Nachfolger und wollen nun dieses schöne Hotel verkaufen... Objektstatus noch geschlossen. Energieausweis: Verbrauchsorientiert: 121 kWh/qm-a. g.b. 25.11.2024 KP 2.050.000 VB.

+49 2041/975 376 ( 

WIR BIETEN AN – in Schleswig-Holstein nahe Kiel! Zum KAUF:

Wir bieten an – nahe Hannover ein GARNIHOTEL zum Kauf:

Ein Hotelrestaurant *** mit 35 Zimmern / 70 Betten, 3 Gasträume mit ca. 80 Plätzen & einem ca. 180m² großen Festsaal mit ca. 150 Plätzen. Direkt an der Bundesstraße mit Sofortanbindung an die dortige große AB gelegen, werden zu diesem Hotelkomplex von 1987 insgesamt 8!! ha Grund und Boden (g.t. Bauland) mit veräußert… Die Hotelzimmer (20DZ/10EZ/5 Suiten) bieten u.a. Bad/WC, TV & W-Lan. Dazu stehen ca. 80 Außenplätze auf der eigenen Biergartenterrasse mit Kinderspielplatz zur Verfügung… Das teilw. unterkellerte Objekt das ab 1995 stets renoviert wurde, bietet auch eine eigene Solaranlage und ist als gastronomischer Großbetrieb ganz auf alle gastronomischen Anforderungen angepasst worden. Zum Gesamtkomplex gehören ferner 4 Garagen und eine ca. 115m² große ET-Whg im Objekt! Die ET sind leider schwer erkrankt und wollen daher nun dieses nach wie vor geöffnete und schöne Objekt in TOP-Lage i.V. günstig verkaufen... Energieausweis: Verbrauchsorientiert: 152,53 kWh/qm-a g.b.08.04.2027 Kaufpreis: 3.675.000,00 Euro. Achtung Diskretion: Adresse, Umsatznachweise u.v.m.: nur mit Stellung einer Vertraulichkeitserklärung und KPTN.   +49 2041/975 376

Ein TOP KAUF-Angebot: Das 3 Sterne Hotel mit 17 Zimmern und 25 Betten besticht durch eine ruhige Lage und einem großen Einzugsgebiet bedingt durch die vielen Messen in und rund um Hannover. Der Frühstücksraum mit seinen ca. 55 Plätzen eignet sich innerorts gelegen auch vorzüglich für eine kleine Restauration mit und oder Caféangebot. Veräußert werden bei insgesamt ca. 2000 m² Grund-& Boden sämtliche Inventarien und ein stets liebevoll gepflegtes Haus von 1972. Dazu bietet dieses Objekt eine ca. 80m² ET-Whg. Das gesamte Anwesen mit seinem großen Garten ist ein echtes Schmuckstück, das ganz auf alle gastronomischen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die ET sind ohne Nachfolger und wollen nun dieses schöne Hotel i.V. günstig verkaufen... Betriebsstatus geöffnet! Energieausweis: Verbrauchsorientiert: 242,5 kWh/qm-a. g. b. 16.05.2026 KP auf Anfrage.   +49 2041/975 376

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Niedersachsen in Haselünne! Als TOP PACHTANGEBOT

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Eine großzügige auf mehrere Ebenen befindliche SAUNALANDSCHAFT mit verschiedenen u.a. WASSERWELLNESS- & ERHOLUNGSBEREICHEN, ein BOWLINGCENTER mit CAFÈ/RESTAURANT, eine FITNESS, SPORT- & SQUASHANLAGE, sowie ein großes Parkplatzangebot direkt am Objekt. Das mitten in Industriegebietslage befindliche Großobjekt, bietet alle Möglichkeiten der Wohlfühlunterhaltung und dazugehöriger Events und soll ab sofort in den einzelnen Bereichen verpachtet werden. Jeder der verschiedenen Umsatzbereiche wird -wirtschaftlich voneinander getrennt – durch die ET zum Anlauf mit Pachtfrei für die ersten 2 Monate (VB auf Konzeptbasis) subventioniert!! Das seit längerem geschlossene Objekt soll durch Einsatz und Know-how der künftigen Pächter wieder an die früheren so überaus erfolgreichen hohen Umsatzzahlen durch Einzelbewirtschaf­tung der verschiedenen Bereiche herangeführt werden. Das gesamte Anwesen ist jederzeit startbereit und ganz auf alle gastronomischen Bedürfnisse zugeschnitten. Energieausweis: Verbrauchsorientiert: 296 kWh/qm-a g.b.21.01.26 Pachtdauer: ab 5 Jahren - Kaution 5 MP & +49 2041/975 376 Nebenkosten auf Anfrage!! Pachtpreis: je nach Fläche ab 650,00 Euro p. M. ( 

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Wir bieten an – in Hessen im LK Fulda! Zum Kauf: Ein TOP Angebot: Ein Restaurant mit 5 Gasträumen mit ca. 320 Innenplätzen inkl. einem großen, malerischen Saal mit ca. 160 Plätzen. Innerorts gelegen, bietet dieses Objekt eine Vielzahl verschiedenster Umsatzträger in a la Carte und Buffet. Die außerordentlich gute Ausstattung des großen Festsaal und die modernen Waschräume garantieren stete Gästeströme was sich in den ca. 340.000 Euro Umsatz widerspiegelt! Anbei verteilen sich auf die insgesamt ca. 1.200 m² Grundstücksfläche auch noch ca. 70 Außenplätze auf der eigenen Biergarten- & Sonnenterrasse. Ergänzt wird das Angebot durch ca. 35 eigene Parkplätze, dazu eine ca. 120m² ET-Whg und die Möglichkeit 10 herrliche - im Rohbau befindliche - Hotelzimmer in 2. Etage durch Trockenbau zu errichten. Das gesamte Anwesen ist ein echtes Schmuckstück, das ganz auf alle gastronomischen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die ET wollen dieses schöne Umsatzobjekt i.V. günstig verkaufen... Betriebsstatus geöffnet! Energieausweis: Bedarfsorientiert: 163,7 kWh/qm-a g. b. 11.05.2025 KP auf Anfrage.

+49 2041/975 376 ( 

Wir bieten an – in Niedersachsen im LK Goslar! Zum Kauf:

„Ich habe für meinen Restaurantverkauf echte Profis gebraucht! Die Becker ­GASTRO

Ein TOP Angebot: Ein Hotel mit Restaurant mit 14 Zimmern / 24 Betten, 4 Gasträume mit ca. 150 Plätzen & einem riesig großen, Saal mit ca. 350 (!) Plätzen. Innerorts & zentral gelegen, bietet dieses Objekt eine Vielzahl verschiedenster Umsatzträger in Übernachtung, Doppelkegelbahn, 2 Sälen und a la carte Restauration mit Innen- und Außengastronomie für ca. 500 Gäste! Dazu verteilen sich auf die insgesamt ca. 3.994 m² Grundstücksfläche ca. 50 eigene und ca. 250 kostenfreie Fremdparkplätze. Anbei auch 2 u.a. ca. 180m² ET-Whg. mit herrlichem Garten in Zentrumslage, mit natürlich separatem Eingang und 5 Garagen. Energetisch TOP aufgestellt durch Dachstechnik ist das gesamte Anwesen ein echtes Schmuckstück, das ganz auf alle gastronomischen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die ET sind ohne Nachfolger und wollen nun dieses schöne Hotel i.V. günstig verkaufen... Betriebsstatus geöffnet!. - Energieausweis: Verbrauchsorientiert: 346,5 kWh/qm-a / g.b. 29.08.2025 - KP auf Anfrage. +49 2041/975 376 ( 

UB zu beauftragen war für mich ein richtiger Glücksfall! Danke für alles!“

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2.2017


MARKT & PRODUKTE

Gin-Zuwachs

Weinkunst Bei der diesjährigen Ausgabe der Vinitaly zeigte Cavit sein neues Angebot für die Gastronomie. Produktneu­ heiten sind der Brusafer, Pinot Nero Trentino Superiore DOC, ein fruchtiger, strukturierter Wein in einer elegan­ ten Flasche. Außerdem der Rulendis, Pinot Grigio Trenti­ no Superiore DOC, dessen unkonventionelle Anbauge­ genden in für diese Rebsorte ungewöhnlichen Höhen sowie alpinem Klima seine aromatischen und minera­ lischen Komponenten noch verstärken. Eine weitere Neuigkeit ist die komplette Neuinterpretation der Pro­ duktlinie Il Maso, die mit dem Ziel konzipiert wurde, die individuelle Identität der einzelnen Weine dieser hoch­ wertigen Cru-Kollektion hervorzuheben.

Elephant Gin erweitert sein Portfo­ lio um den Elephant Strength Gin mit 57 Prozent Alkohol, der in klei­ nen Mengen mit der traditionellen Copper-Still-Distillation produziert wird. Sein vollmundiges und inten­ sives Geschmacksprofil verdankt der in Deutschland handgefertigte Gin 14 Kräutern, Früchten und Wurzeln – da­ runter Wacholder, Bergkiefer und Ap­ fel, der in den Plantagen rund um die Destillerie geerntet wird. Abgerundet wird das Profil durch afrikanische Bo­ tanicals wie die Pflanzen Buchu und Lions Tail. Die Flaschen tragen die Namen der „Glorreichen Sieben“, der stärksten und eindrucksvollsten Elefanten im Krüger National Park in Südafrika. Das Unternehmen möchte sie als Legende weiterleben lassen und widmet die neue Edition den verstorbenen Elefantenbullen.

WWW.ELEPHANT-GIN.COM

WWW.CAVIT.IT/DE

Fotos: AD Foto Nadia Baldo (Cavit), Alpro, Elephant Gin, ErgoSus

Follow the coffee Im Bereich der Kaffeezubereitung steigt die Zahl der indi­ viduellen Gästewünsche – aufgrund von speziellen Ernäh­ rungsformen, Unverträglichkeiten oder Interesse an neuen Geschmacksrichtungen. Mit der Profi-Range „For Professi­ onals“ hat Alpro in Zusammenarbeit mit Baristas zwei 100 Prozent pflanzliche Produkte für die professionelle Her­ stellung von Kaffeespezialitäten entwickelt. Der Sojadrink Alpro Soya For Professionals ist mild und lieblich im Ge­ schmack, der Kokosnussdrink Alpro Coconut For Professio­ nals ist mit seinem frischen Kokosnussgeschmack ideal für Kaffeevariationen geeignet. Dank der speziellen Konsistenz lässt sich mit den Drinks ein cremiger Schaum herstellen, der besonders stabil und feinporig ist.

WWW.ALPRO.COM/DE/FOR-PROFESSIONALS

www.gastrotel.de

Schweben statt schleppen Mit dem rollbaren Tischtransportwagen ErgoWa von ErgoSus können Tische rückenschonend und ohne Kraftaufwand transportiert werden – auch von nur einer Person. Das schont die Gesundheit der Mitar­ beiter und spart Zeit sowie Personal. Der Tischtransportwagen wird leicht nach vorne gekippt und unter die Tischplatte gefahren. Durch die Schwerpunktverteilung mit Aufstelleffekt kippt der Wagen fast von alleine zurück und stemmt so den Tisch nach oben. Dank vier beweg­ licher Lenkrollen kann der ErgoWa in jede Richtung geschoben oder gezogen werden. Den patentierten Tischtransportwagen gibt es in un­ terschiedlichen Modellen, beispielsweise speziell für Tische mit Mittel­ balken oder für den Transport schwerer Tische mit Zentralfüßen.

WWW.ERGOSUS.DE

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MARKT & PRODUKTE

IMPRESSUM Touch 200 Olympia bringt seine neue kompakte Kasse touch 200 mit 9,7 Inch großem TFT-Touch Screen auf den Markt, welche die seit dem 1. Januar 2017 gültige GoDB-Richtlinie erfüllt. Bis zu 384 Tische können mit Split- und Umbruch­ funktion abgerechnet und 99 Warengruppen, 20.000 individuell belegbare PLUs, 80 Bediener und 150 Zusatz­ texte angelegt werden. Das elektrische Journal bietet ein detailliertes Berichtswesen, eine zusätzliche Daten­ sicherung erfolgt mittels Micro SD-Speicherkarte im Ge­ rät. Über einen USB-Stick kann das Reporting an einen PC übertragen und dort ausgewertet werden. Während des Zahlungsvorgangs wird der Kunde mithilfe eines separaten Displays über die eingegebenen Beträge und die Summe informiert.

WWW.OLYMPIA-VERTRIEB.DE

Mehrweg kann so schön sein Mit cup it bietet Kahla eine Serie verschließbarer Porzellanbecher im 2-go-Design, eine ökologische Alternative zu kunststoffbe­ schichteten Einwegbechern. Die Qualität der Kaffeebohnen und -maschinen kommt im Porzellanbecher optimal zur Geltung, auch der Trinkdeckel ist geschmacks- und geruchsneutral. Der glatte, schmal zulaufende Trinkrand sorgt auch ohne Deckel für ein ange­ nehmes Trinkgefühl. Neben dem Einsatz für Kaffee- oder Teespe­ zialitäten eignet sich das Design ebenfalls für Snacks, Müsli, Salate oder Desserts. Den Transport erleichtert die patentierte Magic Grip Technologie: Silikonringe an Boden und Griffflächen, die spülma­ schinenfest mit dem Porzellan verbunden sind. Durch die Vertie­ fungen im Deckel lassen sich zudem mehrere Gefäße übereinander stapeln. Den cup it gibt es in drei Bechergrößen, mit einem Trink­ deckel in Universalgröße und in 36 möglichen Farbkombinationen.

WWW.KAHLAPORZELLAN.COM

GASTROTEL 3.2017 ERSCHEINT AM 23. JUNI

Fotos: best müsli (Vorschau), Kahla, Olympia

Lesen Sie in unserer Frühsommer-Ausgabe unter anderem folgende Themen:

• Vegan, vegetarisch, Superfood • Frühstück & Brunch • Tafelambiente • Restaurantausstattung • Gastronomiesoftware & Kassensysteme

Außerdem: Peter Scharff zu Aus- und Weiterbildung, • Weißbiere & Bierspezialitäten, Sanitärräume

Unabhängiges Fachmagazin für Unternehmer und Manager in Gastronomie und Hotellerie.  ffizielles Organ des DEHOGA Westfalen O e.V. Kooperationspartner des DEHOGA Ostwestfalen e.V. Organ des Verbandes Gaststätten- und Hotelgewerbe Lippe e.V. (DEHOGA Lippe). Organ des Landesverbandes Bremen e.V. (DEHOGA Bremen). Organ der IHV Internationale HotelierVereinigung E­ uropäischer Fachverband für Hotellerie und Gastronomie. Erscheint sechsmal im Jahr. 33. Jahrgang. Herausgeber: Dietmar Huber † Verlag und Redaktion: GW Verlag GmbH, Theodor-Althoff-Straße 45, 45133 Essen; Postfach 230190, 45069 Essen; Telefon: (0201) 871 26-14, Telefax (0201) 8 71 26-941; info@gastrotel.de; www.gastrotel.de Geschäftsführung: Shervin Pourghaffari Anzeigenleitung: Shervin Pourghaffari (0201) 87126-14, pourghaffari@gastrotel.de Chefredaktion: Peter Erik Hillenbach (0201) 87126-949, hillenbach@gastrotel.de Redaktion: Yvonne Ludwig-Alfers (0201) 87126-859, ludwig@gastrotel.de; Maren Bielecke, Nina Bruckmann (Volontäre) Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Susanne Plaß (Hamburg), Silvia Rütter (Münster), ­Hans-Herbert Seng (Frankfurt am Main), Dr. Elena Winter (Düsseldorf) Layout & Bildbearbeitung: skrober.de Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion wieder. Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, ­Materialien und Fotos. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher ­Genehmigung des GW Verlages gestattet. Bezugspreise: Einzelpreis/Heft 2 Euro (inkl. 7 % Mwst.), ­Jahresabonnement 12 Euro inkl. Versandkosten und 7 % Mwst., Luftpostzuschlag Europa 20 Euro, übriges Ausland 30 Euro. Für Mit­glieder der beteiligten DEHOGA-Landesverbände und der IHV ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag enthalten. Abo-Service: Printon Publikationslösungen Adressmanagement, (02103) 33 99 66 3, gw@printon.de Es gilt die Anzeigenpreisliste Nummer 29 vom 1.1.2017. Keine Liefer- und Ersatzansprüche bei höherer Gewalt. Herstellung: L.N. Schaffrath DruckMedien GmbH & Co KG Neue Medien GmbH. Marktweg 42-50, 47608 Geldern. Verbreitete Auflage: 101.817 (IVW 4. Quartal 2016) Die Auflagenhöhe und Verbreitung dieses Magazins werden überwacht durch die IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V.


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Gastrotel 2 / 2017  

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