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3 2008 Logistiktrends in der Schweiz Seite 3

Serie: Reparatur Seite 4

Orange on time Wenn Sendungen zeitsensibel sind Seite 5

Help Desk - Garant f端r Kundenzufriedenheit


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Jan Krupa, Geschäftsführer GW Slowakei

Liebe Leserinnen, Liebe Leser

V Impressum Medieninhaber, Eigentümer und Herausgeber: Gebrüder Weiss Ges.m.b.H. Produktmanagement tectraxx 2326 Maria Lanzendorf, Wiener Straße 26 Redaktion: Gabriela Amann, Klaus Tumler, Wolfgang Leuthner Verlags- und Herstellungsort: Wien (Druck: Hans Jentzsch & Co GmbH, Scheydgasse 31, 1210 Wien) Auflage / Erscheinungsweise: 1.000 Stk., 4 Ausgaben pro Jahr Fotos/Grafiken/Illustrationen (wenn nicht anders angegeben): Gebrüder Weiss Ges.m.b.H.

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz: Medieninhaber, Herausgeber und Verleger: Gebrüder Weiss Ges.m.b.H. Produktmanagement tectraxx 2326 Maria Lanzendorf, Wiener Straße 26, Telefon 01.79 799.0 Unternehmensgegenstand: Internationale Spedition Grundlegende Richtung: Hintergrundinformationen über die aktuellen Enwicklungen im Dienstleistungsbereich für Unternehmen mit Bedarf an technisch-logistischen Lösungen Hinweis: Vorbehaltlich Irrtum und Druckfehler

or wenigen Wochen fand das erste Treffen der tectraxxGeschäftsleitung mit Vertretern der Gebrüder Weiss Niederlassung Slowakei statt. Thema des ersten Meetings war die tectraxx-Expansion in die Länder Slowakei und Ungarn. Im ersten Schritt haben wir beschlossen, das Business Development für tectraxx in der Slowakei mit Branislav Ftacnik zu besetzen. Ausschlaggebend für die Wahl des bisherigen Leiters für Logistiklösungen bei Gebrüder Weiss Slowakei war seine langjährige Logistikerfahrung. Sein umfassendes Wissen bildet die beste Voraussetzung, das tectraxx Dienstleistungsportfolio in der Slowakei optimal zu etablieren und die Weiterentwicklung der Marke voranzutreiben. Gemäß der tectraxx Geschäftsphilosophie wird Branislav Ftacnik zudem auch der Kundenorientierung und -servicierung großes Augenmerk schenken, da sie die Basis

für nachhaltige Partnerschaften mit Kunden bilden. Im Rahmen dieses Treffens haben wir zudem das Konzept für die Erweiterung bestehender Kundenverbindungen erneut besprochen: tectraxx will jenen Kunden, die in Österreich serviciert werden, auch für die Slowakei regionalspezifische Servicekonzepte anbieten. Für die nahe Zukunft ergeben sich einerseits durch den gerade stattfindenden Ausbau des Gebrüder Weiss Standortes Slowakei, andererseits durch die gute Verkehrsanbindung an den Wiener Großraum sowie durch die durch das Schengenabkommen erleichterten Verkehre große Synergiepotenziale. Diese möchten wir gemeinsam mit tectraxx nutzen. Natürlich gibt es immer noch sprachliche Barrieren. Da aber die Länder im Dreieck von der Fläche her nicht zu den größten gehören und historisch gewohnt sind, sich

Erstmals präsentieren sich auf der IFA 2008 in Berlin, der Publikums- und Or-

Seit der Wende vom Kommunismus zu einer kapitalistischen Gesellschaftsform im Jahr 1989 hat sich sehr viel in meinem Land verändert. Die Visionen, die die Menschen damals teilten, sind mittlerweile Realität geworden. Die länderübergreifende Zusammenarbeit, die vorher mit dem „Westen“ Europas so gut wie unmöglich war, ist jetzt bei der tectraxx-Expansion die Basis für ein erfolgversprechendes Projekt mit dem Ziel, Hightech-Logistikdienstleistungen auch hier zu etablieren. Wir werden die Kolleginnen und Kollegen von tectraxx tatkräftig dabei unterstützen und ich bin überzeugt, dass unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit zum Vorteil für unsere Kunden ist. Ihr

www.tectraxx.com

Messenews IFA 2008 29. August - 3. September 2008, Berlin

Fremdsprachen anzueignen, bin ich davon überzeugt, dass dieser Umstand in der Zusammenarbeit kein Thema von großer Relevanz sein wird.

dermesse, die wichtigsten Unternehmen der Consumer Electronics und der ElektroHausgeräte-Industrie gemeinsam. www.ifa-berlin.de

Futura 2008 11. - 14. September 2008, Salzburg Bereits zum zehnten Mal öffnet die Futura 2008, Fachmesse für Unterhaltungs-


Logistiker - den Trends einen Schritt voraus Sich stetig ändernde Rahmenbedingungen, neue Entwicklungen im HightechBereich und moderne Logistik sind auch in der Schweiz an der Tagesordnung.

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ie tecvision sprach mit Günther Tritscher, Leiter des Bereichs Logistik bei Gebrüder Weiss Altenrhein/Schweiz, über die Heraus-forderung „HightechLogistik“ in der Schweiz. tecvision: „Technologische, gesellschaftliche und politische Entwicklungen stellen täglich neue Herausforderungen an die Wirtschaft. Sind denn die Unternehmen heute noch in der Lage, auch in ihrer Logistik mit dieser Dynamik Schritt zu halten?“ Tritscher: „In der heutigen Zeit erfahren nahezu alle Wirtschaftszweige massive Veränderungen. Die Entwicklungen auf den Gebieten der Informationstechnologie und Telekommunikation können ganze Bran-

chenstrukturen umbrechen, Geschäftsfeldgrenzen aufweichen und zusätzliche Eintrittsmöglichkeiten bieten. Darüber hinaus ändern sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen laufend - beispielsweise mit der aktuellen Diskussion um das Road Pricing oder die Einführung der Elektronikschrottverordung. Diese externen Veränderungen erfordern von Unternehmen kontinuierliche Anpassungen, schaffen neue Herausforderungen am Logistikmarkt und führen nicht zuletzt zu einem steigenden Beratungsbedarf bei Unternehmen in Bezug auf die künftige strategische Ausrichtung und die Implementierung neuer Logistiklösungen. Für Logistikdienstleister bedeutet dies, dass man

Wie sieht die Zukunft der Logistik in der Schweiz aus?

elektronik, Haushaltstechnik und Telekommunikation, im Messezentrum Salzburg ihre Pforten für Aussteller und Fachbesucher. www.futuramesse.at

vienna-tec 07. - 10. Oktober 2008, Wien Die Fachmesse der heimischen Industrie präsentiert sich heuer zum zweiten Mal. www.vienna-tec.at

sich auf diesen neuartigen Beratungsbedarf vorbereiten muss.“ tecvision: „Wie kann dieser vermehrte Beratungsbedarf abgedeckt werden?“ Tritscher: „Im Bereich der „klassischen“ Logistik haben wir in den verschiedenen Gebrüder Weiss Niederlassungen Spezialisten, die sich darum kümmern. Auch unser Tochterunternehmen x|vise, ein praxisorientiertes Beratungsunternehmen, das sich auf die Analyse und Optimierung von Logistikprozessen spezialisiert hat, steht den Kunden zur Seite und mit tectraxx decken wir den technisch-logistischen Teil für Unternehmen mit Beratungsbedarf ab.“ tecvision: „Beratung ist die eine Sache, das Tun aber eine andere …“ Tritscher: „Die neuesten Trends und Entwicklungen in Wirtschaft und Technologie müssen Logistikdienstleister rasch aufnehmen und daraus entsprechende Logistiklösungen und Dienstleistungen entwickeln. Innovation setzt die stetige Beobachtung der Umwelt voraus. Diese, gepaart mit regelmäßigem Wissensaustausch, entsprechender Informationsverarbeitung und Knowledge-Management ist die Voraussetzung, die gerade in der Logistikbranche von besonderer Bedeutung ist. Damit ist die Basis geschaffen, um Kunden ihre tägliche Arbeit zu erleichtern. Diese können sich dadurch vermehrt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.“ tecvision: „Für die HighTech-Branche gewinnt das Thema Logistik immer stärker an Bedeutung. Ist das auch in der Schweiz erkennbar?“ Tritscher: „Ja, das haben

Zur Person Begonnen hat Tritscher 1976 als Lehrling in der früheren Gebrüder Weiss Konzernzentrale in Bregenz. 1979 wechselte Tritscher in die neugegründete Niederlassung in Wolfurt. Auf Intervention des seinerzeitigen Niederlassungsleiters Vonach erfolgt dann der Schritt ins benachbarte Ausland. Hier übernahm er den Aufbau der Zollabteilung in St. Margrethen (Schweiz) inklusive der Grenzstellen. Mit der Übersiedlung in die neue Logistikanlage in Altenrhein übernahm Tritscher neben der Zollabteilung auch die Aufgaben des QualityManagers für die Schweiz. Ab 2002 erweitert sich sein Verantwortungsbereich als Bereichsleiter Logistik für die Niederlassung Altenrhein.

wir eindeutig festgestellt und die entsprechenden Entwicklungen in die Wege geleitet. Konnte sich Gebrüder Weiss in der Vergangenheit durch die Spezialisierung von tectraxx im Bereich der HighTech-Logistik eine stabile Marktposition in Österreich sichern, arbeiten wir jetzt daran, die Marke tectraxx auch in der Schweiz zu etablieren. Die ersten Schritte wurden in der Schweiz schon gegangen. Bekannte Firmen wie Samsung und Sony nutzen bereits heute die tectraxx-Logistiklösungen von Gebrüder Weiss in Altenrhein/Schweiz. An weiteren Projekten arbeiten wir bereits. Hohe Qualität und eine entsprechende Reputation sind entscheidende Voraussetzungen, um neue Kunden zu gewinnen und mit bestehenden eine dauerhafte Beziehung aufzubauen.“

office@tectraxx.com

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Serie: Reparatur

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Sechster und letzter Teil unserer Serie über ein zeitgemäßes und umfassendes Servicekonzept.

Gerätes im zertifizierten Repaircenter, das strikt nach Herstellervorgaben arbeitet, werden die Geräte nach Modellen und Reparaturlevel geordnet und es wird eine Fehlerdiagnose erstellt. Reparaturen innerhalb der Garantie werden danach sofort an einen Techniker weitergeleitet. Bei einer Reparatur außerhalb der Garantie erhält der Kunde zunächst einen Kostenvoranschlag. Stimmt er zu, wird auch dieses Gerät umgehend an einen Techniker weitergeleitet. Nachdem das Gerät im Servicecenter eingelangt ist, wird im IT-System eine Jobcard eröffnet, aus der in späterer Folge der komplette Arbeitsaufwand, verbaute Ersatzteile u.ä. ersichtlich sind. Die im Informationstool abgelegte Fehlerbeschreibung

F 01.79799.7639

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rst mit der Übernahme der e.t. logistics im Jahr 2004 ist der Bereich Reparatur als komplettierendes Element in das Serviceportfolio von tectraxx aufgenommen worden. Heute ist die Reparatur ein wichtiger Bestandteil des umfassenden Servicekonzeptes. Damit ist über den kompletten Lebenszyklus eines Produktes vom Assembling über die Beschaffungsund Distributionslogistik, Warehousing und Mehrwertleistungen, über die Reparatur von Geräten bis hin zur Rücknahme von Altgeräten und Verwertung durch einen zertifizierten Entsorger die gesamte Palette abgedeckt. Der Reparaturlauf startet für den Point of Sale (POS), der meist das defekte Kundengerät entgegen nimmt, mit der Erfassung in einem IT-Tool. Dort können alle relevanten Informationen

wie Garantiecheck (mittels IMEI-Nummer direkt beim Hersteller), Seriennummer und Kundendaten erfasst und mit einer Reparaturnummer versehen werden. Diese IT-Lösung unterstützt nicht nur die Reparatur, sondern steuert bei einer ganzheitlichen Lösung den gesamten Reparatur- und Reparaturlogistikprozess. So kann ein geeignetes System erkennen, ob ein Gerät bereits einmal im Repaircenter war, es kann seine komplette Historie aufgerufen und auch schnell eruiert werden, warum ein Gerät wiederholt in der Reparatur landet, und ob es Sinn macht, das Gerät zu reparieren oder es auszutauschen. Ein weiterer Vorteil ist, dass mit einem geeigneten IT-Tool der Reparaturfortschritt für den Kunden via Internet verfolgbar ist. Der logistische Teil beginnt bereits mit der Dateneingabe in ein geeignetes IT-System. Nach dem Einlangen des

ermöglicht dem Techniker, Defekte und potenzielle Fehlerursachen rasch einzugrenzen und so den Fehler schnell zu beheben. In Zukunft werden sich immer mehr Unternehmen dafür entscheiden, ihre logistischen Einzelaktivitäten in einem Gesamtkonzept zu koordinieren und die zentrale Steuerung der Logistik einem Dienstleister übertragen. Damit entfällt der sonst erforderliche Abstimmungsaufwand, was zu einer Reduktion von Schnittstellen und Kosten führt und zugleich die Transparenz für den gesamten Prozess erhöht. Mit einem kompetenten Logistikpartner an der Seite ist dies auch erreichbar - vorausgesetzt, der Dienstleister deckt als Komplettanbieter das gesamte Logistikportfolio ab und kann somit alle logistischen Services übernehmen und koordinieren.

Ein Tag im Leben von ... Barbara Urmann ist schon seit einigen Jahren im Kundensupport tätig. Neben der Bearbeitung von Versicherungsfällen und Reklamationen kümmert sie sich auch um den Support für Hutchinson(„3“)-Handys. Seit Kurzem ist sie zudem erste Anlaufstelle für Kunden, die technische Probleme mit einem Gerät der Firma STRONG Österreich haben. Am Help Desk muss man unbedingt über zwei herausragende Eigenschaften verfügen: gut zuhören können und die richtigen Fragen stellen. Barbara Urmann kann beides exzellent, da war das Aneignen der technischen Details der einzelnen Geräte schon schwieriger. Am Anfang, noch bevor der Help Desk überhaupt startete, musste sie sich mit

den anderen Kollegen des Help Desk die betreffenden Produktgruppen genau ansehen, die Geräte in Betrieb nehmen und die verschiedenen Fernbedienungsmodelle näher studieren. Dann startete der Help Desk. Zu Beginn war jede Frage neu für Barbara Urmann und sie musste gemeinsam mit dem Anrufer Schritt für Schritt die Bedienungsanleitung durchgehen. Inzwischen gestaltet sich ihre Arbeit ganz anders. Zwischen 8 Uhr morgens und 17 Uhr stehen Barbara Urmann und das Team rund um den Help Desk für den telefonischen technischen Support zur Verfügung. In den vielen Anrufen, die sie täglichen entgegen nimmt, werden in etwa zu gleichen


Orange on time: Zeitfenster-Belieferung mit Garantie Gerade im Hightech-Bereich kommt es oft auf die Minute an. Das garantierte Zustellsystem „Orange on time“ ermöglicht fixe Liefertermine mit 9, 12 und 16 Uhr Service, natürlich mit Geld-zurück-Garantie!

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s gibt sie einfach: die ganz, ganz dringenden und ganz, ganz wichtigen Speditionssendungen, bei denen nichts schief gehen darf: Weil der Monteur nur am Vormittag auf der Baustelle ist, weil ein Ersatzteil benötigt wird und jede Stunde Maschinenstillstand Geld kostet oder weil es eben einfach die erste Sendung an einen bedeutenden Neukunden ist, oder, oder .... Wer mit Warenversand zu tun hat, kennt derartige Momente. Solche Situationen können mit „Orange on time“ ganz einfach gemeistert werden. Je nach Dringlichkeit kann eine der garantierten Zustellzeiten ausgewählt werden - vor neun Uhr, vor zwölf Uhr oder vor 16 Uhr. Die Unterschiede der drei in Österreich, Slowenien, Tschechien, Ungarn und der Slowakei verfügbaren Servicearten im Detail:

Teilen defekte Geräte gemeldet, Fragen zum Produkt selbst beantwortet und genau so oft können die Anrufer das vermeintlich defekte Gerät einfach nur nicht richtig in Betrieb nehmen. „Sinn und Zweck des Help Desk ist es, unser

Nachnahmesendungen möglich. Auch im besten Speditionssystem gibt es Situationen (externe Einflüsse wie Stau, Unwetter, usw.), die eine termingerechte Zustellung behindern. Sollte während des Transportprozesses irgendetwas passieren, das den Zustelltermin verzögern könnte, erfährt der Auftraggeber dies sofort, um seinerseits unverzüglich mit dem Empfänger diesbezüglich in Kontakt treten zu können.

„Ich achte auf alle Orange on time-Sendungen!“ („Engel“ Horst)

T 01.79799.7600 Repaircenter nur für wirklich defekte Geräte freizuhalten“, erklärt Barbara Urmann. Aber auch trotz intensiver Beschäftigung gibt es immer wieder Fragen oder Probleme, die sie nicht gleich im ersten Gespräch lösen kann. Dann berät sie sich mit den Kollegen aus der Technik, die mit ihr gemeinsam die Lösung des Problems erarbeiten. Wenn einmal das Telefon nicht klingelt, tragen Barbara Urmann und ihre Kollegen die Fehlerbeschreibungen und die dazugehörigen Lösungen in eine Datenbank ein. „Das hilft uns, künftig noch schneller auf Fragen antworten zu können“, sagt sie gerade noch, bevor sie den nächsten Anrufer entgegennimmt.

„Orange on time“, 9 Uhr ist für die ganz dringenden Sendungen in ausgewählte Postleitzahlgebiete gedacht - in der Regel sind dies die Ballungszentren. Mit der garantierten Zustellung vor 9 Uhr am ersten Arbeitstag nach dem jeweiligen Abholtag sind auch extreme Lieferanforderungen der Empfänger erfüllbar. „Orange on time“, 12 Uhr befördert zeitkritische Sendungen bis spätestens 12 Uhr auch in die Randgebiete Österreichs. „Orange on time“, 16 Uhr liefert Waren bis 16 Uhr im gesamten Bundesgebiet aus - so wie die 9 Uhrund 12 Uhr-Variante mit Geld-zurück-Garantie bei Verzögerung. Im Gegensatz zur 9 Uhrund 12 Uhr-Lieferung sind im 16 Uhr-Service auch die Beförderung von Gefahrengut und

Bei über 99,5 Prozent aller „Orange on time“ Sendungen klappt alles wie geplant. Bei der Zustellung werden der exakte Zustelltermin und der Warenübernehmer elektronisch erfasst und via Mobilkommunikation an den Gebrüder Weiss Zentralrechner übermittelt. Bereits 15 Minuten später hat der Auftraggeber via ISIS (Internet Sendungsinformati onssystem) Zugriff auf diese Daten und kann einen Tag später den Originalablieferbeleg mit Zustellzeit und Unterschrift des Empfängers online einsehen. Hinter „Orange on time“ steht, wie auch bei tectraxx, Gebrüder Weiss, das größte österreichische Logistikunternehmen in privater Hand. Nähere Informationen zu „Orange on time“ sind im Internet unter www.orangeontime.com abrufbar.

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Der direkte Draht zum Support

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Kann ein Help Desk die Zahl der nicht notwendigen Reparaturen reduzieren und für zufriedene Kunden sorgen?

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anchmal währt die Freude über ein neues technisches Gerät nur kurz: Bei den einen will der Anschluss nicht klappen, bei den anderen kommt es im Betrieb zu Störungen. Doch nicht immer müssen Fernseher, DVD-Player, Set Top Box und Co gleich zur Reparatur. Der Help Desk berät in technischen Fragen und leistet als erste Anlaufstelle für Endanwender gute Dienste, wenn Störungen auftreten. Davon profitieren Hersteller wie Kunden gleichermaßen. Laut Robert Winner, Product Manager im Bereich Technischer Service bei tectraxx, wird die Hotline, abhängig von der Philosophie, die ein Unternehmen hinsichtlich seines Serviceangebots verfolgt, entweder im eigenen Haus betreut oder an externe Call Center ausgelagert. Viele Unternehmen haben

sich, meist aus Kostengründen, bereits für externe Dienstleister entschieden. Der Product Manager kennt die Chancen, die mit dem Outsourcing des Help Desk einhergehen. „Mit dem richtigen Partner an der Seite bieten sich zahl reiche Möglichkeiten, sich gegenüber dem Mitbewerb am Markt stärker zu positionieren“, so Winner. Seit 1. April 2008 betreut STRONG Österreich in Eigenverantwortung den österreichischen Markt für digitale Set Top Boxen von Wien aus. Alexander Wacek, International After Sales Manager bei STRONG Österreich, berichtet, dass damit eine Neuorientierung in Bezug auf die Dienstleister einhergegangen ist. „In der Vergangenheit haben wir mit verschiedenen externen Partnern in Österreich und in Deutschland gearbeitet“, so Wacek. „Jetzt setzen wir auf eine All-in-one-Lösung - mit tectraxx“. Neben sämtlichen Lagerlogistik- und Servicedienstleistungen richtete tectraxx zum 1. Juni 2008 auch einen Help Desk ein, der STRONG-Kunden bei technischen Problemen telefonische Hilfestellung anbietet. „Über die Hotline erhalten unsere Kunden Auskunft rund um unsere

Digitaler High Definition Satelliten Receiver SRT 7335 CI von STRONG

Produkte, angefangen von spezifischen Informationen zu bestimmten Modellen über Hilfestellung bei der Bedienung bis zur Abklärung von Störungsmeldungen“, sagt Wacek. Ziel der telefonischen Hotline ist, die Zahl der nicht notwendigen Reparaturen merkbar zu reduzieren. Nicht selten tragen einfache Bedienfehler Schuld an der vermeintlichen Störung. „Aufgabe unseres Help Desk-Teams ist es, das Problem des Kunden durch gezielte Fragen einzugrenzen und herauszufinden, ob tatsächlich ein Defekt vorliegt, bei dem man um eine Reparatur nicht umhin kommt“, so Winner. Handelt es sich tatsächlich um einen Bedienfehler, können die Anwender im Gespräch angeleitet werden, diesen selbst auszumerzen. Denn jede Garantiereparatur kostet Zeit und Geld. Auch für den Kunden liegen die Vorteile auf der Hand: Er findet schnelle Hilfe und muss sein Gerät nicht außer Haus geben. Die Herausforderung für den OutsourcingPartner: Er hat in relativ kurzer Zeit kompetente

Informationen rund um die gesamte Produktpalette zu liefern. „Unsere Mitarbeiter haben sich deshalb bereits im Vorfeld intensiv sowohl mit der Technik als auch mit den Produkten von STRONG beschäftigt - die Voraussetzung für prompten professionellen Support“, sagt Robert Winner. Als Um und Auf bezeichnet After Sales Manager Wacek die schnelle Entgegennahme des Telefonanrufes und eine ebenso rasche Problemlösung. „Hotlines, bei denen man extrem lange in Warteschleifen hängt oder keine prompte Hilfestellung erhält, haben fatale Folgen“, hält er fest. Der Kunde will in so einem Fall mit diesem Produkt nichts mehr zu tun haben - bei künftigen Kaufentscheidungen wird der Hersteller dann nicht mehr berücksichtigt. „Wichtig ist uns außerdem, dass die Call Center Agents sich mit unserem Unternehmen identifizieren und als STRONGMitarbeiter gegenüber dem Kunden auftreten, nicht als externer Dienstleister“, meint Wacek abschließend.

Wien ist Europazentrale Das bereits 1868 in Japan als STRONG & CO (FAR EAST) gegründete Unternehmen startete 1989 seine Geschäftstätigkeit in Europa mit der Errichtung eines Vertriebsbüros in England. Seitdem hat sich STRONG binnen kurzer Zeit zu einem der führenden Set Top Boxen Anbieter entwickelt und im Rahmen eines konsequenten Wachstumsprozesses den europäischen Markt bereits mit vielen Millionen Set Top Boxen beliefert. STRONG ist weltweit in 47 Ländern vertreten. Allein in Europa hat STRONG elf eigene

Niederlassungen. Seit 1. April 2008 betreut die STRONG Österreich GmbH in eigener Verantwortung den österreichischen Markt für Set Top Boxen von Wien aus. „Wir haben in Wien nicht nur unser Europa-Headquarter, sondern auch einen hoch attraktiven Wachstumsmarkt mit enormen Chancen für unsere Marke“, ist STRONG-Geschäftsführer Khaled Debs überzeugt. STRONG Österreich konzentriert sich stark auf die Neukundenakquisition und nachhaltige Partnerschaften mit dem heimischen Handel.


tectraxx News

High Tech Logistik für HP und IBM tectraxx hat seit kurzem für die beiden Hardwarehersteller Hewlett Packard und IBM das Vor-Ort-Service und die österreichweite Distribution übernommen.

Robert Winner (links) und Christian Frittum (rechts) verstärken das tectraxx Business Development

Seit dem 1. Juli verstärkt Christian Frittum das tectraxx-Team am Standort Wr. Neudorf. Als neuer Projektleiter für Transport Solutions im Business Development wird er die Prozesse auf Optimierungspotenzial durchleuchten und damit das Dienstleistungsportfolio abseits der klassischen Transportservices in Richtung Mehrwertlösungen weiterentwickeln. Der 44Jährige blickt auf 25 Jahre Erfahrung, unter anderem in den Bereichen Logistik, Projektmanagement und Key Account Betreuung, zurück. Christian Frittum skizziert sein Lebensmotto: „Ich bin ein Mensch, der gerne Projekte zum Laufen bringt. Sobald mein Baby gut laufen gelernt hat, übergebe ich es dann in vertrauenswürdige Hände.“ Erst seit April im tectraxxTeam, kann Robert Winner bereits erste Erfolge vorzeigen. Der Product Manager mit über 30-jähriger Branchenerfahrung hat 1977 bei Grundig Radio- und Fernsehtechniker gelernt und sich kontinuierlich weitergebildet und weiterentwickelt. Unter anderem war er für die Firma

ASWO, die Blaupunkt und AIWA servicierten, tätig. Zum Schluss war Winner Geschäftsführer der Firma ABC Service. Bei tectraxx agiert Winner als Bindeglied zwischen Kundenanforderungen und internen Serviceabläufen, leitet operativ das tectraxx-Repaircenter und kümmert sich zusätzlich noch um die Neukundenakquisition. Auf die Frage, was er künftig bei tectraxx bewegen wolle, antwortet Winner: „Ich habe einen hohen Qualitätsanspruch. Daher bin ich ständig auf der Suche nach Verbesserungspotenzial.“ Robert Winner plant, sowohl das wirtschaftliche Ergebnis zu steigern als auch die Prozesse selbst zu beschleunigen. Weiters will Winner das Repaircenter in Richtung Braunund Weißware stärker entwickeln. Was die Durchlaufzeiten der zu reparierenden Geräte im tectraxx-Repaircenter betrifft, kann Winner bereits auf einen Erfolg verweisen: „Durch die Optimierung der bestehenden Prozesse konnten wir die Verweildauer eines Gerätes bei uns auf nur noch zwei Tage verringern.“

Schon seit einigen Jahren wickelt Gebrüder Weiss Wien für Hewlett Packard (HP) in Österreich und den Ländern Mittel- und Osteuropas die Distributionslogistik ab. Seit 1. April hat tectraxx nun für HP auch die Zustellung und das Vor-Ort-Service übernommen. Im Speziellen handelt es sich um Produkte aus den HP Geschäftsbereich ESS (Server, Racks und Storages). Mit 1. Mai ist IBM mit einer ähnlichen Produktpalette hinzugekommen. Die Zustellung großer Server und Racks verlangt eine gut funktionierende Logistik. Neben einer Vorab-Besichtigung (Site Visits) der örtlichen Gegebenheiten - mit-

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Server-Racks stellen hohe Anforderungen an die Logistik

unter werden bis zu acht Männer für die Zustellung der Racks benötigt - ist auch eine termingerechte Zustellung notwendig, da in der Regel schon Techniker beim Kunden warten, um das Equipment aufzubauen und anzuschließen. Dabei kommt es vor Ort auf eine genaue Abstimmung und reibungslose Kommunikation zwischen Techniker, Kunde und tectraxx an.

Samsung vertieft Zusammenarbeit Anfang des Jahres übernahm tectraxx als Servicepartner für Samsung den Bereich Grading (technical returns) für Österreich und Slowenien. Jetzt wurde der Zuständigkeitsbereich auch auf die Schweiz ausgeweitet. Im Grading-Prozess werden Geräte, die entweder aus dem Reparaturprozess oder Kundenrücknahmen stammen, auf ihren Zustand geprüft und einem Grade (Klasse) zugeordnet. Dragan Djenadic, Key Account Betreuer tectraxx: „Seit 30. Mai graden wir nun auch Schweizer Samsung Geräte, was direkt in der Schweiz passiert. Unsere Schweizer Kollegen wurden an unserem Standort Wiener Neudorf bis ins Detail eingeschult. Die Koordination erfolgt weiterhin zentral über Wiener Neudorf. Samsung hat folglich einen

zentralen Ansprechpartner für alle drei Länder.“ Samsung hat sich bewusst für eine regionale Lösung und gegen ein Zentralservice entschieden, um damit näher beim Kunden zu sein.

Grading: Geräte werden auf ihren Zustand geprüft und einer Klasse zugeordnet


Konzentrieren ... Sie sich wieder auf die wirklich wichtigen Dinge. Durch High-Tech-Logistik, die individuell auf Ihre Prozesse zugeschnitten ist.

tectraxx. Das ist die Lösung! tectraxx – Logistikzentrum B17 Brown Boveri Straße 6 2351 Wiener Neudorf T. +43.(0)1.79799.7600 office@tectraxx.com www.tectraxx.com

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