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Gütersloh TV Das monatliche Programm

Foto: Nadja Kretzschmar

März 2013 | Nr. 440 | 38. Jahrgang | Auflage 44.000 | gt-info.de | Anzeige

Güterslohs Stadtmagazin

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EDITORIAL | 3

Städtische Kitas

Die Rotarier wollten der Stadt Gütersloh eine Mathekiste schenken. Annahme verweigert. Grund: Passt nicht ins Konzept. Rotary-Präsident Dr. Ulrich Tschöpe sieht das anders. Er meint: „Diese Kiste passt in jedes Konzept“.

Foto: Petra Heitmann

Guten Tag!

Wie auch immer. Die Kiste aus Gütersloh hat eine breite Diskussion über die Qualität der städtischen Kitas ins Rollen gebracht. Wir haben das beherrschende Thema der vergangenen Wochen zum zentralen redaktionellen Schwerpunkt dieser Ausgabe gemacht. Soll heißen: Meine Kollegin Petra Heitmann hat mit dem Rotarier Dr. Ulrich Tschöpe und dem Bildungsdezernenten Joachim Martensmeier das Stadtgespräch zum Kita-Streit in dieser Stadt geführt. Darüber hinaus beschäftigt sich unser neues Format „Tacheles“ mit demselben Thema. Wir baten Lydia Wiesbrock, Vorsitzende des Jugendamtselternbeirates, um eine Stellungnahme im Namen des gesamten Gremiums. Hintergrund: nach der Wahl des amtierenden „Jaeb“ für die Kitas der Stadt Gütersloh druckte eine Gütersloher Tageszeitung Artikel zu Themen rund um die Kritik an städtischen Kindertagesstätten. Der Beirat fühlt sich missverstanden, er sieht die Gefahr, als würden alle Eltern und der Jaeb alle städtischen Kitas kritisieren. Das sei nicht so – sagt der Jaeb und redet nunmehr „Tacheles“. In diesem neuen Format werden wir ab sofort jeden Monat Gütersloher Persönlichkeiten aus allen Bereichen von Kultur, Kunst, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Möglichkeit geben, ihre Meinungen zu sagen. Zu aktuellen Gütersloher Themen. Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen. Die Elternvertreter machen den Anfang – wer folgt, stellt sich in den nächsten Tagen heraus. An Themen sollte es uns nicht mangeln.

In diesem Sinne,

Ihr Markus Corsmeyer

»Elternbeirat redet Tacheles«


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INHALT | 5

20

89

36

10 B-Man

6

B-Man’s Bärchen haben Aua

Leserbriefe Stadtgespräch

8 10

Kita-Streit „G8-Gipfel“

Trends

17

Zahl und Zitat des Monats

Leute in Gütersloh

18

Jubiläums-Festakt der Sparkasse Gütersloh Winterball der Gütersloher Schützen

Serie: Westheider trifft ...

20

Wohnen, Bauen & Leben Grün in Gütersloh Sport

36 52

Tanz auf den Drahtseil Ferien, Fußball, Freunde

Kultur

54

Monumental: Die Matthäus-Passion Konzert für alle Sinne Kultur-Hotspots

Medientipps

Lesespaß

Aktuelle CDs und Bücher

News Mobil Der neue Range Rover

Die April-Ausgabe von GT-INFO mit 44.000 Exemplaren erscheint Dienstag, 26. März 2013 (Dienstag vor Ostern) Redaktionsschluss: Freitag, 8. März 2013 Anzeigenschluss: Montag, 11. März 2013 Sie erreichen uns in der Schulstraße 10, 33330 Gütersloh, Telefon 05241-860860, oder per E-Mail: redaktion@gt-info.de, oder anzeigen@gt-info.de GT-INFO-Download unter www.gt-info.de Kleinanzeigen können Sie direkt auf unserer Website aufgeben.

Warmduscherreport Erwin Grosches literarische Schräglagen

72

Impressum

75

Promotion

75

925 Jahre Spexard

82

Kleinanzeigen

85

Tacheles

89

Monatszeugnis

90

Gute und schlechte lokale Leistungen

62 64

Infos aus Gütersloh

Information

Termine ... bis zum 28. Februar 2013

Gütersloher Frühling Buchstabenfrühling

... Michael Moch

22

24

Highlights und Trends von der Kölner Möbelmesse – Teil 2

68


6 | B-MAN | SATIRE

B-Man’s Bärchen haben Aua! Aber warum haben die denn aua? Wer hat denen was getan, die sind doch so süß. Das ist doch gemein. Und überhaupt sei die Frage erlaubt: Spielt B-Man etwa noch heimlich mit Bären? Nein, nein! Er ist ja bekanntlich ein alter Marketing-Fuzzy und weiß deshalb genau, wie er Leser auf seine Seite lockt. Hat ja auch diesmal wieder einmal prima funktioniert. Einige zart besaitete Gemüter des öffentlichen Lebens, die hin und wieder von ihm sanft in den Schwitzkasten genommen werden, würden dagegen diese Seite am liebsten auf dem Index sehen. Daraus wird aber vorerst nix! Es geht also frech weiter. Obwohl, manchmal überlegt selbst B-Man, ob er doch nicht mal etwas netter sein müsste ... ... aber bevor er darüber ins Grübeln kommt, ob die Welt um ihn herum in Ordnung oder Unordnung ist, passieren ihm immer Dinge, die ihn in Wallung bringen und die spitze Feder „schwingen“ lassen. Das fängt schon damit an, wenn B-Man morgens schlaftrunken in der Stadt auf dem Weg zum Bäcker ist, um leckere Brötchen fürs Frühstück zu kaufen. Aber auch hier ist die Welt „nicht in Ordnung“. Die Vordrängler sind heute wieder am Start! Das ist schon schlimm genug auf nüchternen Magen, aber das wahre Grauen folgt erst, als die anderen Frühaufsteher bestellen. Früher reichten 4 bis 5 Brötchensorten im Tresen und die Sonne schien über jedem Frühstückstisch. Heute müssen es geschätzte 30 Sorten und mehr sein. Die Bestellung läuft dann ungefähr so ab: Eins davon, zwei von dem, aber nicht zu hell, eins von denen dahinten, was sind das für welche? Nee, die nehme ich doch nicht, zwei Schokobrötchen in eine extra Tüte, nein, doch lieber Rosinenbrötchen, ein Dinkelbrötchen noch zwei Sonnenblumenbrötchen, ein Mohnbrötchen, drei Milchbrötchen, die sind aber diesmal klein, nein bitte nicht in eine Tüte, noch ein Mohnbrötchen extra. Backen sie heute noch mal? Letzte Woche waren die aber nicht knusprig, kann ich noch für die Schokobrötchen eine Quittung bekommen? Kann ich noch eine Tüte kriegen, nein nicht aus Plastik, sondern aus Papier– und ein belegtes Käsebrötchen nehme ich noch in die Hand, ach, jetzt habe ich das

Roggenbrötchen vergessen, nein, nicht mit in die große Tüte, bitte extra usw. usw. Wer ist der nächste? Und der ganze Spuk geht von vorne los. Wenn man diesem Treiben zuschaut und zuhört, fragt man sich unweigerlich, ist das alles noch normal? So, jetzt aber noch schnell einen Kaffee zum wach werden im Becher zum Mitnehmen. To go heißt das heute. Der liebevolle Stress geht weiter. Dieses Mal am Kaffeetresen. Zumindest ist hier System zu erkennen. Eine vorbildliche Schlange hat sich gebildet. In dieser herrscht anscheinend ein Milchproblem bei Cappuccino und Co. Manche vertragen nur fettarme Milch, andere wiederum nur laktosefreie, einige sind spezialisiert auf Sojamilch, Ziegenmilch-Wünsche werden mit einem gequälten Lächeln vorgetragen, Schaum von 3,8 Prozent fetter Milch ist erlaubt, flüssige heiße Milch dazu darf aber nur 1,5 Prozent Fettgehalt haben. Dann darf nicht zu viel Milch im Spiel sein, aber auch nicht zu wenig. Den Kaffee bitte heiß, aber nicht zu heiß. Brauner Zucker oder weißer, Stevia oder Süßstoff, flüssig oder als Tablettchen. Bitte Biomilch, Kondensmilch, nein doch lieber mit

Wasser verdünnen, ist der Kaffee fair gehandelt? Kann ich noch umtauschen in koffeinfrei? Können sie mir den noch einpacken, sonst wird er so schnell kalt? usw. usw. Wenn man diesem Treiben zuschaut und zuhört, fragt man sich unweigerlich, ist das alles noch normal? Ruhig, B-Man, gaaaaanz ruhig – alles ist gut! Wirklich? Nach dem Frühstück geht es noch weiter in den Handyladen. Der Vertrag ist ausgelaufen. Die Frage, ob man überhaupt ein Handy braucht oder nicht oder sich stattdessen einfach zu Hause auf dem Festnetz anrufen lässt, ist innerlich noch nicht zu Ende gedacht, da geht es im Handyladen bei den anderen schon richtig zur Sache. Man bekommt das alles mit, weil man ja erst lange warten muss. Es herrscht erst mal Unsicherheit, welcher Tarif der passende ist. Mit SMS oder ohne, Flat dorthin oder dahin, reichen 120 Minuten irgendwohin oder müssen es 60 Gramm, Entschuldigung 60 Minuten, mehr sein, das Internet ist aber zu langsam oder


SATIRE | B-MAN | 7

zu schnell, dafür aber in Verbindung mit einem Tarif XYZ günstig, kriege ich ein neues Handy, wenn ich zuzahle? Welches kann ich denn für 10 Euro zusätzlich bekommen? Hat denn das Modell von dem und dem auch die Funktion bla-bla-bla? Wie lange hält der Akku? Aber diesen Tarif gibt es doch woanders günstiger, warum nicht hier? Wie lange muss ich denn abschließen? Kann ich jederzeit upgraden? Geht auch prepaid? usw. usw. Wenn man diesem Treiben zuschaut und zuhört, fragt man sich unweigerlich, ist das alles noch normal? Die Frage stellt sich überall. Beim Burger-Brater geht es um Doppel-Dingsbums oder Normal-Dingsbums, mit oder ohne irgendwas, in der Menü-Version oder als Schulklassen-Version, Doppel-Mayo oder vierfach Ketchup, bitte in der Hurra-rutsch-mir-den-Buckel-runterTüte, nein nicht mit dem roten Auto drin, sondern mit dem gelben Fahrrad, die Cola bitte lauwarm, ohne Deckel mit Trinkhalm, das Eis mit doppelt Topping, bitte, bitte gemischt, geschüttelt, nicht gerührt usw. usw. Wenn man diesem Treiben zuschaut und zuhört, fragt man

sich unweigerlich, ist das alles noch normal? Es geht aber überall unerbittlich weiter mit gegenseitigem Generve. Auf dem Wochenmarkt balgen sich die Kunden mit den Verkäufern um die besten Blumen: Die Farben der Tulpen waren aber letzte Woche intensiver, die Primeln haben im Frost nur einen Tag gehalten, letztes Jahr waren die kälteresistenter usw. usw. Oder um frisches Gemüse und Obst: Der Salat sieht aber nicht frisch aus, die Zucchini hat Dellen, die Äpfel schmecken anders als sonst. Sind die Orangen gespritzt? Die Eier bitte von glücklichen Hühnern aus Freiland-Haltung. Sind die wirklich Bio????????????????????? Am Fleischstand hören die Fragen und Antworten gar nicht mehr auf: Warum ist das Pferdefleisch denn schon wieder ausverkauft,? Wissen wir auch nicht. Nächste Woche bitte wieder mehr vom Schimmel mitbringen, der ist so zart, als Sauerbraten umschlagbar! Über Nacht bitte in Milch legen, Geflügel läuft zur Zeit überhaupt nicht. Ja, die Hühner sind liebevoll ins jenseits befördert worden. Ja, sie sind abends immer in den Schlaf gesungen worden usw. usw. Wenn man diesem Treiben zuschaut und zuhört, fragt man sich unweigerlich, ist das alles noch normal?

Zum Schluss des Tages wurde mit anderen Leidtragenden noch das Erlebnis-Rathaus besucht. Danach fragt man sich auch: Ist das dort alles noch normal? Aber darüber in der nächsten Ausgabe mehr!!! Herzlichst grüßt B-Man, die alte (Wärm)Flasche. PS: Es ist kaum zu glauben, ich habe tatsächlich dieses Mal keinen Menschen persönlich beleidigt oder auf die Schüppe genommen! Das darf nicht wieder vorkommen – ist doch nicht normal!


8 | LESERBRIEFE

„Wer denkt an die Anwohner?“ Am Hüttenbrink soll trotz schwieriger Zufahrtwege ein neues Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Die Kommunalpolitiker lechzen geradezu danach. Und wer denkt an die geplagten Anwohner? – Niemand. Dort wohnt ja auch kein Kommunalpolitiker. Auch nicht bei uns im Bäckerkamp, einer einst idyllischen, von Linden umsäumten 30-km-Wohnstraße. Hier hat es der Politik gefallen, als Nachfolger der maroden Textilfirma Dinomoda, gleich drei störende Gewerbebetriebe anzusiedeln und das in unmittelbarer Nachbarschaft von Wohnhäusern. Zunächst die Claas-Firma Agrosystems mit 100 Mitarbeitern und 100 PKWs mit ständigen Ein- und Abfahrten. Dazu ein sehr reger LKW-Verkehr, deren Fahrer mangels Platz rückwärts einfahren müssen. Dazu wurde direkt gegenüber unserer Hausterrasse in den Fabrikgebäuden ein großes Tor geschaffen, damit Riesentrecker zu Testzwecken mit großem Getöse hinein- und herausfahren können, die dann auf dem engen Firmengelände und dem schmalen Bäckerkamp vor unserer Nase herumfahren. Anfangs gab es sogar noch nach Gutsherrenart drei hohe Fahnenmasten mit Claas-Bannern, deren Befestigungen Tag und Nacht selbst bei leichtem Wind gegen die Metallstangen schepperten und erst nach Anwohnerprotesten wieder abmontiert wurden. Neben Claas hat die bayerische Wellpappenfirma Schumacher ihr Zentrallager eingerichtet. Mit lautem Krach werden Paletten einund ausgelagert. Statt der vom Bauordnungsamt angekündigten vier LKWs täglich sind es jetzt bis zu 20, die ebenfalls rückwärts andocken müssen. Es sind Großraum-LKWs, die durch die ganze Innenstadt müssen, immer wieder unnötig die Motoren laufen lassen und oft schon um 6 Uhr morgens ihren Dieselgestank hinterlassen, der dann durch unser geöffnetes Schlafzimmerfenster zieht. Als dritter Störenfried hat sich das Großlager der Zentralapotheke des sechs Kilometer entfernten St. Elisabeth-Hospitals in dem hässlichen Industriebau angesiedelt. Auch hier herrscht sehr reger LKW-Verkehr. Einfahrt auch hier nur rückwärts möglich. Jeden Mittag warten wir auf den immer pünktlichen LKW, der mit überlautem Rückwärtspieper zurücksetzt. Oft stehen sich die LKWs gegenseitig im Weg auf dem schmalen Bäckerkamp, der eine wartet auf die Abfertigung des anderen, auswärtige Fahrer rangieren hin und her und müssen erst mal ventilieren, wo sie eigentlich hin müssen. Und das

10 | STADTGESPRÄCH

STADTGESPRÄCH | 11 zweite Erhöhung innerhalb weniger Jahre. Leider hat Gütersloh in den vergangenen Jahren an Boden verloren. Das heißt: Betriebe sind aus Gütersloh weggezogen. Sie sind – Gott sei dank – im wesentlichen innerhalb des Kreises umgezogen. Sie sind der Region erhalten geblieben, es ist dennoch für einen tollen Industriestandort wie Gütersloh einfach schade, wenn er hinter seinem Potential zurückbleibt. Was soll das bedeuten? Haben wir so eindeutig an Boden verloren? Das lässt sich an der Zahl der Betriebe, die hier angesiedelt sind, ablesen. Entscheidend an einem Industriestandort sind die Gewerbebetriebe. In den vergangenen zehn Jahren hat ein Rückgang solcher Gewerbebetriebe von mehr als 60 Betrieben auf knapp unter 50 stattgefunden. Damit geht natürlich auch ein Rückgang der Industriearbeitsplätze einher. Sie wissen, dass Industriearbeitsplätze hochwertig und gut bezahlt sind. Es ist auch ein Rückgang der Kaufkraft in den vergangenen zehn Jahren zu verzeichnen. Es kann uns nicht ruhig werden lassen, wenn Gütersloh weiter an Substanz verliert.

Durch die crossmediale Zusammenarbeit mit GüterslohTV wird das Interview auch auf www.gueterslohtv.de ausgestrahlt.

Chance vertan

Interview mit Burkhard Marcinkowski vom Unternehmerverband Gütersloh

Die Gewerbesteuer wird in Gütersloh von lediglich 36 Prozent der 4.400 Betriebe gezahlt – vornehmlich von arbeitsplatzintensiven Firmen aus der Industrie. Eine sehr schwere Bürde für Wenige. Das ist genau unser Punkt, an dem ein Teil der Kritik ansetzt. Diese Erhöhung trifft nur wenige Unternehmen und belastet den Industriestandort. Es wäre hilfreich gewesen, wenn wir unser Potential an Nachfragen im Gewerbebereich genutzt und so die

Die Gewerbesteuer wird erhöht, die Grundsteuer nicht. In einer von Taktik geprägten Ratsitzung konnten sich die Gütersloher Konservativen um CDU-Fraktionschef Heiner Kollmeyer vor wenigen Tagen nicht mit ihrem Antrag auf generellen Steuerverzicht durchsetzen. Die Würfel sind gefallen – und die ersten politischen Reaktionen auf den Haushalt der Stadt Gütersloh stehen fest. Doch wie beurteilen die heimischen Unternehmen die erneute Anhebung der Gewerbesteuer? Welche Signale werden durch diese Ratsentscheidung in Richtung Wirtschaft gesendet? Fest steht: Der Unternehmerverband für den Kreis Gütersloh und die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld halten ihre ablehnende Position gegen erneute Anhebung des Gewerbesteuerhebesatzes aufrecht. Die Stadt Gütersloh wird ihre eigenen Hebesätze den von Landesebene vorgegebenen fiktiven Steuersätzen anpassen, ohne den von der Wirtschaft vorgeschlagenen Gegenstrategien nachzukommen. GT-INFO-Chefredakteur Markus Corsmeyer traf sich mit Burkhard Marcinkowski, Geschäftsführer des Unternehmerverbandes, um ein Stimmungsbild aus der Wirtschaft einzufangen. Die Gewerbesteuer wird erhöht, der Rat hat nach einer turbulenten Sitzung entschieden. Haben Sie damit gerechnet? Es war damit zu rechnen, nachdem sich abgezeichnet hat, dass die Politik nicht in eine

grundlegende Aufgabenkritik eingestiegen ist, sondern versucht hat, einen möglichst ausgeglichenen Haushalt zu schaffen. Es war mit den Händen zu greifen, dass es zu dieser Entscheidung kommen musste, die Gewerbesteuer zu erhöhen. Positiv muss ich vermerken, dass die Politik von einer Erhöhung der Grundsteuer abgesehen hat. Insgesamt ist aber die Chance vertan worden, zu einer grundlegenden Aufgabenkritik zu kommen, um die Kommunalfinanzen zu konsolidieren. Wie ist diese Entscheidung der Wirtschaft zu vermitteln? Der Wirtschaft ist eine solche Erhöhung erst dann zu vermitteln, wenn es erkennbar ist, dass sie letztes Mittel ist. Diesen Eindruck hatten wir in der Diskussion nicht. Hier wären sicherlich vor dem Hintergrund eines

Einnahmebasis verbreitert hätten. Man muss wissen, dass Gewerbesteuer erklärungsbedürftig ist. Von diesen mehr als 4.000 Betrieben gibt es einen großen Prozentsatz an Unternehmen, die unterhalb eines gewissen Freibetrages bleiben. Stichwort Kleingewerbebetriebe. Sie entfallen und sind von der Gewerbesteuer ausgenommen. Darüber hinaus gibt es Unternehmen, deren Ertragskraft an dieser Stelle nicht ausreicht. Wir sind der Auffassung, dass wir hier eine breitere Basis finden müssen, in dem wir die Zahl der in Gütersloh angesiedelten Betriebe vergrößern. Andere Institutionen mit Erwerbscharakter, Beispiel Freiberufler, müssten zur Gewerbesteuer mit hinzugezogen werden – das ist aber eine Rahmengesetzgebung, die der Stadtrat in Gütersloh nicht verändern kann. Das ist unser Vorschlag, wie wir in der Frage der Erhöhung des Gewerbesteueraufkommens weiterkommen können. Welche Strategie sollte die Stadt Gütersloh verfolgen, um mehr Wachstum für Gewerbe und Industrie zu generieren? Stichwort: Ausweisung neuer Gewerbegebiete ... Sie haben das richtige Stichwort erwähnt: Es geht um die Strategie, die hier offensichtlich zu fehlen scheint, denn wir haben in den vergangenen zehn Jahren an Boden verloren. Ich habe das eben ausgeführt. Es ist erforderlich, dass der politische Wille, ein weiterhin wichtiger Standort zu sein und die Position auszubauen, in dieser Kommune zustande kommt. Es geht nicht nur um Bekenntnisse. Dieser Leitsatz muss durch eine entsprechende Strategie der Ausweisung von neuen Gewerbegebieten verfolgt werden, um gerade den vielen gesunden Be-

Verliebt, verlobt, verheiratet.

Burkhard Marcinkowski (li.) im Gespräch mit Markus Corsmeyer: „Diese Erhöhung trifft nur wenige Unternehmen und belastet den Industriestandort.“

demografischen Wandels Felder auszuleuchten gewesen. Die Politik hätte sich strategisch mit der Frage beschäftigen müssen: Welche Strukturen brauchen wir noch im kommunalen Bereich in 20 bis 30 Jahren vor dem Hintergrund rückläufiger Bevölkerungszahlen? Wir hätten erwartet, dass die Chance genutzt wird, etwas tiefer in die Thematik einzutauchen. Diese Entscheidung ist zum jetzigen Zeitpunkt auf dem Stand dieser Diskussion sicherlich nicht zu vermitteln. Der Unternehmerverband hat sich im Januar noch einmal mit einer ablehnenden Haltung gegen eine Erhöhung der Gewerbesteuer eindeutig positioniert. Wie sehen ihrer Meinung nach die negativen Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Gütersloh aus? Wir können dieses Einzelereignis der Erhöhung nicht isoliert betrachten. Es ist die

Über 1.000 Ringe warten auf Sie.

Fotos: Petra Heitmann

Betreff Stadtgespräch: „Chance vertan, Gewerbesteuererhöhung“, GT-INFO Nr. 440

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alles vor unserer Haustür – und mit dem Segen der Stadt Gütersloh. Denn natürlich kümmern sich auch keine Kommunalpolitiker um dieses Problem, die sonst immer vor den Wahlen ihre Phrasen zum Wohl der Bürger verkünden. Denn das ist ja alles rechtens und nach Bebauungsplan XY abgesichert. Vom Bauordnungsamt wurde uns empfohlen, doch beim Verwaltungsgericht in Minden zu klagen, wenn uns das nicht passt. Nette Ratschläge von den Damen und Herren im Rathaus. Also aufgepasst, liebe Hüttenbrinker: Wehret den Anfängen, und das ist schon schwer genug. Aus dieser Nummer kommt man nicht mehr heraus. Gernot Messarius, Gütersloh

i

Liebe Leser, schreiben Sie Ihre Meinung zu den Themen in diesem Heft und den Inhalten auf GüterslohTV – bitte unbedingt mit Angabe Ihrer Adresse und Telefonnummer: GT-INFO, Schulstraße 10, 33330 Gütersloh oder per E-Mail: redaktion@gt-info.de. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wider.

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Foto: Wolfgang Sauer

10 | STADTGESPRÄCH

GT-INFO Redakteurin Petra Heitmann im Stadtgespräch mit Joachim Martensmeier (li.) und Dr. Ulrich Tschöpe.

„Diese Kiste passt in jedes Konzept“ Bildungsdezernent Joachim Martensmeier und Rotary Präsident Dr. Ulrich Tschöpe über Kitakonzept Die Mathekiste. Jüngstes Projekt des Rotary Club Gütersloh. Auf Bezirksebene bereits vor einiger Zeit angestoßen, dient es der Förderung mathematischer Kompetenzen im Kindergarten. Die Jüngsten sollen nicht nur Gelegenheit bekommen, mathematische Denkweisen auszubilden, sondern vor allem eine positive Einstellung zur Mathematik aufbauen – frühzeitig und spielerisch. 25 private und kirchliche Einrichtungen haben die Kiste im Februar gerne angenommen, 21 städtische Einrichtungen haben sie abgelehnt. GT-INFO Redakteurin Petra Heitmann sprach mit Joachim Martensmeier, Dezernent für Bildung, Jugend, Familie und Soziales der Stadt Gütersloh und Dr. Ulrich Tschöpe, Präsident des RC Gütersloh, über das Rotary-Projekt „Mathekiste“, über Ziele und Erfahrungen, über die Ablehnung der Stadt und über die Hintergründe. Dr. Tschöpe, Sie sind Präsident des RC Gütersloh und haben die „Mathekiste“ gemeinsam mit den Clubmitgliedern auf den Weg gebracht. Welche Idee steckt dahinter? Auslöser für die Mathekiste war eine rotarische Konferenz, auf der darauf hingewiesen wurde, dass man relativ gute und ausreichende Förderung im sprachlichen Bereich vorfindet und auch im mathematischen Bereich eine frühe Förderung weiter sinnvoll wäre. Dahinter steckt die Idee, einen spielori-

entierten kleinen Beitrag für die mathematische Früherziehung von Kindern im Bereich Arithmetik und Geometrie zu leisten. Sie haben die Mathekiste im Vorfeld bei allen Gütersloher Kindertageseinrichtungen angekündigt. Auf welche Reaktion sind Sie gestoßen? Die Ankündigung war eher eine Vorstellung. Bevor wir so ein Projekt mit nicht unbeträchtlichem finanziellen Aufwand in die Wege leiten, wollen wir die Akzeptanz bei den Betroffenen ausloten. Die Reaktion darauf war zweigeteilt. Alle kirchlichen und privaten Träger waren sehr offen und sehr erfreut über das Angebot. Es war von einem „Geschenk des Himmels“ die Rede, aber auch davon, dass diese Kiste eine wertvolle und willkommene Möglichkeit ist, die eigenen jeweiligen Bemühungen zur mathema-

tischen Früherziehung zu unterstützen und fortzuentwickeln. In den städtischen Einrichtungen ist uns die Vorstellung der Kiste nicht ermöglicht worden. Sie erfolgte am 10. Oktober im Büro von Herrn Martensmeier im Beisein seiner zuständigen Abteilungsleiterin Andrea Körber. Das Ganze fand in einer etwas spröden Atmosphäre statt. Wir sind dann einfach so verblieben, dass wir die Kiste erst mal daließen und darum gebeten haben, uns mitzuteilen, ob so ein Geschenk erwünscht sei oder nicht. Darauf haben wir wieder nichts mehr gehört, auch nicht nach einer Ende November erfolgten schriftlichen Bitte. Damit war für mich Mitte Januar die Sache erledigt. Erstmals habe ich wieder von Herrn Martensmeier durch eine Mail am 1. Februar gehört. Offenbar, das darf ich auch sagen, presseorientiert oder pressebegründet, in der er mir


STADTGESPRÄCH | 11 mitteilte, dass die Mathekiste „mit dem anders aufgestellten, mathematischen oder pädagogischen Konzept der Stadt“ nicht zusammen gehe. Herr Martensmeier, die Stadt argumentiert, die Mathekiste verträgt sich nicht mit dem pädagogischen Konzept ihrer Kindertageseinrichtungen. Können Sie das bitte erläutern? Ich möchte voranschicken, dass ich die Initiative der Rotarier ausdrücklich begrüße und auch würdige. Ich finde es toll, wenn sich eine solche Organisation grundsätzlich engagiert. Dass es darum geht, im frühkindlichen Alter in der Elementarpädagogik mathematisch-naturwissenschaftliches Verständnis zu fördern und auszubilden, daran kann überhaupt kein Zweifel sein. Insofern also mein Respekt für diese Initiative. Sie haben, Frau Heitmann, in Ihrer Anmoderation gesagt, die Stadt lehnt die Kiste ab, das hinterlässt einen etwas harten Eindruck. So wie Sie es jetzt gerade in Ihrer Frage formuliert haben „sie fügt sich nicht zu unserem pädagogischen Konzept“, das ist die Formulierung, die ich dann gerne noch mal aufgreifen möchte. Die Hirnforschung, sprich Neurobiologie und Entwicklungspsychologie, hat in jüngeren Jahren ganz erstaunliche Erkenntnisse über das Lernen und Entdecken zutage gefördert. Die Elementarpädagogik ist ein eigenständiger Bereich und darf nicht nur als Bereich vor der Schule gesehen werden, sondern als eigenständiger pädagogischer Lebensabschnitt. Dass Kinder in dieser Zeit selbst ihr Lerntempo bestimmen und dabei begleitet angeregt werden können, das ist etwas völlig anderes als schulisches Lernen. Ich denke, darüber besteht auch Einigkeit. Die pädagogische Konzeption der städtischen Kindertageseinrichtungen orientiert sich daran. Es gibt den Neurobiologen Professor Dr. Hüther in Göttingen, es gibt den Erziehungswissenschaftler Professor Schäfer in Köln, die auf dieser Linie liegen. Daran orientiert sich die pädagogische Konzeption unserer Kindertageseinrichtungen.

Ein Teil davon ist auch die Förderung mathematisch-naturwissenschaftlichen Verständnisses. Wir haben Erzieherinnen speziell in diesem Bereich fortbilden lassen, sie sind also pädagogisch weiterqualifiziert. Wir gehen nach und nach daran, in unseren Einrichtungen entsprechendes Material bereitzustellen, mit dem sich die Kinder altersorientiert, in ihren alltäglichen Zusammenhängen beschäftigen.

Soll ich – oder soll ich nicht…?

Warum kam diese Antwort nicht unmittelbar nach der Vorstellung der Mathekiste durch den Rotary Club? Die Antwort kam nicht unmittelbar danach, weil wir das getan haben, was, glaube ich, redlich ist in einem solchen Fall. Wir haben die Kiste durchaus genau angesehen, sie geprüft und probeweise in einer unserer Einrichtungen zum Einsatz gebracht. Wir haben sie auch in der Folge allen Leiterinnen unserer Kindertageseinrichtungen vorgestellt. Das hat eine Zeit lang gedauert. Ansonsten muss ich gestehen, dass die Erkältungs- und Grippewelle auch meinen Geschäftsbereich um die Jahreswende erfasst hat, sodass ich Herrn Dr. Tschöpe nicht, wie von Ihnen zu Recht erwartet, bis Mitte Januar die Rückmeldung geben konnte. Herr Dr. Tschöpe, inwieweit soll die Mathekiste in bestehende pädagogische Konzepte eingreifen? Wir haben stets betont, dass wir weder die Absicht noch die Kompetenz haben, in irgendein pädagogisches Konzept, sei es mehr oder weniger überzeugend, einzugreifen oder es gar zu verändern. Nochmals, die Mathekiste soll nichts anderes sein als ein additives Medium, um die mathematische Früherziehung zu fördern. Dass die Mathekiste das leisten kann, haben wir durch die pädagogisch wissenschaftliche Begleitung der Fachhochschule Bielefeld, Studiengang „Pädagogik der Kindheit“, verifiziert. Für uns jedenfalls passt diese Kiste in jedes Konzept.

Ú Die Mathekiste – Stein des Anstoßes Sie ist quadratisch, besteht aus 100 Einzelteilen und sorgt derzeit in Gütersloh für große Aufregung. Die Rede ist von der Rotary-Mathekiste. In Nordrhein-Westfalen, dem Rotary-Bezirk, haben bereits 1.600 Kisten ihren Weg zu Kindern in privaten, kirchlichen und städtischen Kindertagesstätten gefunden. Hergestellt in Werkstätten für Behinderte enthält jede Buchenholzkiste Lochwürfel, Stöpsel, Nummerntafeln, Zahlenfähnchen und vieles mehr. Ein ideales Mittel für Kinder im Vorschulalter, frühzeitig und spielerisch an mathematisches Denken als Grundlage für naturwissenschaftliches, technisches und informationswissenschaftliches Interesse herangeführt zu werden. Die ersten ausgelieferten Kisten haben gezeigt: Gerne nehmen die Kinder das angebotene Material mit Forscherdrang an und entdecken spontan spielerische Möglichkeiten. Mit erzieherischer Unterstützung sind weitere Spiele nach vorgegebenen Regeln oder Konstruktionen nach Bauplänen möglich. Wie das geht, haben Erzieherinnen von 25 kirchlichen und privaten Gütersloher Einrichtungen in zwei eintägigen Workshops Ende Februar erfahren - ebenfalls finanziert durch den RC Gütersloh. Die begleitenden Workshops waren ein zusätzliches, freiwilliges Angebot. Wissenschaftlich wurden sie vom Fachbereich „Pädagogik der Kindheit“ an der FH Bielefeld durchgeführt. Bei den Teilnehmerinnen stieß der Workshop auf reges Interesse.

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Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.30-18.30 Uhr · Sa 10-16 Uhr & nach Vereinbarung


12 | STADTGESPRÄCH

?

Fotos: Wolfgang Sauer

ONLINE GT-INFO Frage des Monats Zuletzt haben wir gefragt:

Verliert Gütersloh im Standortwettbewerb weiter an Boden?

Nein 46 %

Ja 54 % Joachim Martensmeier: „Die Mathekiste fügt sich nicht zu unserem pädagogischen Konzept.“

Die neue Frage: Durch das G8-Abitur wird die Schulzeit um ein Jahr verkürzt. Sind die Belastungen für die Schüler beim „Turbo-Abi“ zu hoch? 1. Ja 2. Nein Stimmen Sie ab unter

www.gt-info.de oder schreiben Sie uns einen Leserbrief an redaktion@gt-info.de oder per Brief an das GT-INFO, Schulstraße 10, 33330 Gütersloh.

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Herr Martensmeier, es geht dem Rotary Club ausschließlich darum, ein additives Angebot zu den bereits bestehenden Möglichkeiten in Kindertagesstätten zu schaffen. Warum also ihre Ablehnung? Ich sage nochmal, das ist ein freundliches Angebot der Rotarier, mit dem wir uns intensiv und aufmerksam befasst haben, und meine Rückäußerung dazu ist ebenso freundlich wie das Angebot. Herr Dr. Tschöpe hat eben auch schon formuliert, diese Kiste kostet viel Geld und die Rotarier verbinden damit durchaus auch eine wissenschaftliche Begleitung und eine wissenschaftliche Evaluation. Das haben wir in unseren Einrichtungen bereits, weil wir unsere Konzeption unter wissenschaftlicher Begleitung ständig weiterentwickeln und evaluieren. Ich hätte es dann unredlich gefunden, wenn man diese Kiste, für die ein finanzieller Aufwand zu leisten ist, als additives Spielmaterial nähme. Ich finde es sehr gut, wenn es Einrichtungen gibt, die damit arbeiten, aber ich bitte auch darum zu akzeptieren, wenn wir das an dieser Stelle nicht tun.

Herr Martensmeier, Eltern üben zunehmend Kritik am städtischen Erziehungskonzept. Sie sprechen von Mängeln bei der Frühförderung und davon, dass Entwicklungsdefizite viel zu spät oder gar nicht festgestellt werden. Wie äußert sich die Stadt dazu? Da muss man etwas tiefer in die spezifischen Bedingungen hineingehen, auch die der Kinder, die in unseren städtischen Einrichtungen betreut werden. Wir betreuen insgesamt knapp 3.000 Kinder in Gütersloher Kindertageseinrichtungen. Davon sind ungefähr 900 Kinder, die vorrangig nicht die deutsche Sprache sprechen. Von diesen 900 Kindern sind etwa 600 in unseren 21 städtischen Einrichtungen und etwa 300 in den zurzeit 25 nicht städtischen Einrichtungen. Ich glaube, das sagt auch etwas aus über den Förderbedarf, der in unseren Einrichtungen geleistet werden muss. Wir kümmern uns sehr intensiv darum, bei jedem Kind individuell da anzusetzen, wo fördernde Begleitung notwendig ist. So nehmen zum Beispiel schon jetzt fünf Einrichtungen an dem bundesweiten Förderprojekt „Frühe Chancen“ teil, für das die Erzie-

Top-Klicks Gütersloh TV Immer da, wo was los ist ...

1. GT-Rappt Boznjak und Alpha – BDFM-Crew 2. GT-Rockt Acoustic Blues zum Fühlen von Bad Temper Joe 3. FC Gütersloh Für die Rückrunde gut vorbereitet? 4. CineStar Gütersloh Happy Family Kinderfest 5. Stadtgespräch Gewerbesteuer Chef des Unternehmerverband Burkhard Marcinkowski im Gespräch

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Das Stadtgespräch im Studio von GüterslohTV.


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Dr. Ulrich Tschöpe: „In den städtischen Einrichtungen ist uns die Vorstellung der Kiste nicht ermöglicht worden.“

herinnen ebenfalls qualifiziert worden sind. Natürlich gibt es auch Kritik, ja, das wäre auch überraschend, wenn das nicht so wäre. Es gibt aber auch sehr viel Zuspruch. Wenn Sie die öffentliche Debatte der letzten Wochen verfolgt haben, dann werden Sie gesehen haben, dass über die Leserbriefspalten sehr viel Zuspruch zur städtischen Konzeption gekommen ist. Selbstverständlich gibt es auch Kritik und es ist ganz klar die Linie der städtischen Einrichtungen, jede Kritik sehr ernst zu nehmen, sich damit zu befassen und zu sehen, ob und an welchen Stellen nachjustiert werden muss, beziehungsweise, wo Klärungsbedarf und möglicherweise Änderungsbedarf besteht. Dem würden wir uns natürlich nicht verschließen und es gibt immer irgendwo Stellen, an denen man noch besser werden muss. Dr.Tschöpe, die Mathekiste ist in NRW in rund 1.600 privaten, kirchlichen und auch städtischen Einrichtungen verteilt worden. Sie sind gut mit anderen Rotary Clubs im Bezirk vernetzt. Ist Ihnen so ein Fall bekannt? Ein solcher Fall ist mir überhaupt nicht bekannt, im Gegenteil, die Kiste ist immer sehr positiv aufgenommen worden. Auch unter der Prämisse, die ich schon erwähnt hatte, das es einfach ein additives Instrument sein soll. Das was Herr Martensmeier hier zum pädagogischen Konzept ausge-

führt hat, kann man ja in vielen Teilen als selbstverständlich unterschreiben, aber erklärbar ist die Ablehnung, die nach meiner Einschätzung auch zu einem sehr frühen Zeitpunkt stattgefunden hat, nicht. Insoweit kann die Stadt hier das Prädikat „Alleinstellungsmerkmal“ für sich in Anspruch nehmen. Herr Martensmeier, können Sie sich vorstellen, nach diesem Gespräch die Entscheidung der Stadt noch einmal zu überdenken? Dafür sehe ich im Moment keine Anhaltspunkte. Sie haben mich ja nun ausgiebig danach befragt, wie wir zu der Entscheidung gekommen sind, die Mathekiste nicht einzusetzen, und das hab ich Ihnen dargelegt.

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Dr. Tschöpe, von Seiten der Stadt ist das Thema also vom Tisch. Halten Sie es trotz der bisherigen Diskussion für möglich und sinnvoll, diese Diskussion noch einmal aufzunehmen? Wir halten es immer für zweckmäßig und sinnvoll, Gespräche zu führen, aber Rotarier pflegen sich nicht aufzudrängen und dabei soll es auch bleiben. Das ausführliche Interview gibt es auch als Video unter „Stadtgespräch“ auf www.gueterslohtv.de

Ú Kommentar von Petra Heitmann Ehrenwert erscheint die Besorgnis der Stadt, auf die finanziellen Mittel des Rotary Club Rücksicht zu nehmen. Aber erklärt das die ablehnende Haltung gegenüber einer harmlosen Buchenholzkiste, die Kindern spielerisch und frühzeitig Spaß und Freude an Mathematik vermitteln soll? Wortgewaltig argumentiert die Stadt ein pädagogisches Konzept, das am Ende viele Fragen offen lässt und nicht für jeden verständlich erscheint. Da ist von Hirnforschung, Neurobiologie und Entwicklungspsychologie die Rede. Heißt das, jedes Spielzeug, das nicht von städtischen Kitas genehmigt wird, schadet der Entwicklung des Kindes? Haben sich 1.600 Einrichtungen in ganz NRW geirrt? Und: hat Gütersloh als einzige Stadt begriffen, dass die rotarische Mathekiste nicht mit dem pädagogischen Konzept einer städtischen Kindertageseinrichtung vereinbar ist? Oder ist diese Erkenntnis eher ein trauriges „Alleinstellungsmerkmal“? Fragen, auf die es wohl keine Antwort mehr geben wird. Die Diskussion ist abgeschlossen. Schade.

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„G8-Gipfel“ Fotos: Petra Heitmann

Doppelinterview zum Doppelabitur in Gütersloh

Dr. Sigfried Bethlehem, Schulleiter des Städtischen Gymnasium.

Nicolas Rühling, Stufensprecher am Evangelisch Stiftischen Gymnasium.

Jetzt ist es auch in Gütersloh soweit. Das erste G8-Abitur steht vor der Tür. Schüler und Lehrer bereiten sich auf die Premiere vor, die ersten Vorklausuren werden geschrieben. Wenn man der öffentlichen Diskussion Glauben schenken darf, ist das sogenannte G8-Abi äußerst umstritten. Während Schulpolitiker in einigen Bundesländern wieder vorsichtig zurückrudern und aufgeregte Eltern teilweise mit dem verkürzten Turboabitur hadern, verhalten sich Gütersloher Schüler und Lehrer größtenteils unaufgeregt. Diesen Eindruck mussten wir nach unserem „G8-Gipfel“ in der Redaktion gewinnen. Sowohl Dr. Siegfried Bethlehem, Schulleiter des Städtischen Gymnasiums, als auch Nicolas Rühling, 19-jähriger Oberstufensprecher am Evangelisch Stiftischen Gymnasium (ESG), gaben sich vor dem Hintergrund des „Turbo-Abis“ erstaunlich entschleunigt. Das Stadtgespräch führte Redaktionsleiter Markus Corsmeyer, der auch ESG-Direktor Friedhelm Rachner eingeladen hatte. Rachner musste aus Krankheitsgründen jedoch absagen.

„Öffentlichkeit neigt zu Dramatisierung“ Dr. Siegfried Bethlehem vor der Premiere zum Turbo-Abitur Herr Dr. Bethlehem, der erste G8-Jahrgang macht in wenigen Wochen Abitur. Sind Sie als Schulleiter des Städtischen Gymnasiums aufgeregt? Und wie ist die Stimmung bei Ihren Schülern? Ich habe den Eindruck, dass die Situation auf unserer Schule eher entspannt ist. Wir haben rechtzeitig mit den Beratungen und den Vorbereitungen begonnen. Wir sind auch schon dabei, die Zweitkorrekturen zu verteilen. Unsere Schüler wurden frühzeitig beraten. Es ist eine gewissen Ruhe eingekehrt. Wir haben die jungen Leute in der Q1- und Q2-Phase (Qualifikationsphasen; die Redaktion) immer wieder zu Stufenversammlungen eingeladen, um sie zu unterstützen. Es gab zusätzliche Angebote in Mathematik, um ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu geben. Darüber hinaus wurde dieser Jahrgang von Anfang an durch eine Schulleiter-Eltern-AG begleitet, die wir „Turbo AG“ genannt haben. Sie tagt alle zwölf Wochen – vom ersten Jahrgang an haben wir uns regelmäßig ausgetauscht, um den Schülern zu helfen.

Wie viele Schüler machen jetzt Abitur? – Und wie sieht der Fahrplan für die nächsten Wochen aus? 284 Schüler machen Abitur. Das schriftliche Abitur wird nach den Osterferien geschrieben. Wir nehmen zurzeit die Raumverteilung vor, so dass die Schüler in neuen Räumen schreiben können. Dort ist es heller, ruhiger und angenehmer. Wir machen die Pläne der Korreferate. Es wird diesmal innerhalb des Hauses korrigiert. Wir stellen auch bereits jetzt die Prüfungsausschüsse für das 4. Abiturfach zusammen. Welche Erfahrungen haben Sie seit der G8-Einführung machen können? Wir haben eine gute Rückmeldung durch eine Kollegin bekommen, die alle Zensuren des G8- und G9-Jahrgangs während der Q1- und Q2-Phase sehr systematisch verglichen hat. Das Ergebnis – entgegen der öffentlichen Verunsicherung - lautet: der Zensurendurchschnitt der beiden Jahrgänge unterscheidet sich minimal. Das hat uns be-

ruhigt. Ein weiteres Ergebnis: es gibt Unterschiede in drei Fächern. Das Fehlen der Übungsphasen bereitet den Kinder gerade in den Grundkursen Mathematik größere Schwierigkeiten. In den Leistungskursen Deutsch und Geschichte schnitten die G8Schüler in den Noten etwas schlechter ab. Der Grund ist eindeutig: Es fehlte die Zeit, um sich in diesen Fächern mit schriftlichen Deutungen auseinandersetzen zu können. Durch das jugendliche Alter sind bestimmte Formen der philosophischen Erörterung zu einem frühen Zeitpunkt noch nicht möglich. Die Grunderkenntnis: Bestimmte Diskussionsprozesse müssen sich einfach verlagern, weil die Jugendlichen einen anderen Entwicklungsstand haben. Gab es Probleme mit den beiden G8- und G9-Jahrgängen? Immerhin haben Sie Schüler mit einem großen Altersunterschied und der damit verbundenen unterschiedlichen Reife zum Abitur führen müssen. Ich zitiere den ehemaligen bayrischen Kultusminister Hans


STADTGESPRÄCH | 15 Zehetmair (CSU): „Reife hat nicht nur beim Wein etwas mit dem Alter zu tun.“ Das stimmt. Wenn sie beispielsweise erstmalig in der 9. Klasse die Machtergreifung des Nationalsozialismus’ und die Verantwortung des deutschen Volkes diskutieren, können sie das nur mit einem anderen Zugriff machen, als bei ein oder zwei Jahre älteren Schülern und Schülerinnen. Andererseits haben wir den Alterunterschied in den Kursen kaum gemerkt. Subjektiv hatten die Schüler den Eindruck, dass sie nicht so gut zu recht kämen. Die öffentliche Diskussion hat dazu geführt, dass sich bei Schülern und Eltern der G8-Jahrgänge der Eindruck festige, sie seien schlechter als andere. Das kann man in dieser Form nicht sagen. Dieser kulturkritische Blick auf Kinder ist falsch. Sie stimmen einigen Kritikern demnach nicht zu? Sie sagen: „Schüler können nach zwölf Jahren zentrale Fähigkeiten noch gar nicht beherrschen.“ Die zentralen methodischen Fähigkeiten beherrschen sie. Wir beobachten, dass ihnen die Sicherheit in einer ganzen Reihe von Bereichen fehlt. Ihnen fehlt die Zeit zum Üben, zum Wiederholen, zum Vertiefen – das ist unsere Kernerfahrung. Lernen benötigt Zeit. Das ist doch eine große Herausforderung an die Lehrer. Sind Sie darauf entsprechend vorbereitet worden? Es gibt gute Gründe, G8 durchzuführen – auch im Sinne des europäischen Vergleiches. Man darf das G9-Modell auch nicht idealisieren. Wir haben doch alle beobachtet, dass die Jahrgangsstufe 11 – mit Verlaub – eine Phase war, die nicht von Über-Engagement geprägt war. Deshalb war es sinnvoll, über eine Veränderung nachzudenken. Ich sehe das Pro-

blem eher in der Durchführung. Statt fünf Jahrgängen in der Mittelstufe und drei Jahrgängen in der Oberstufe, also „fünf plus drei“, hätte ich „sechs plus zwei“ favorisiert, damit die Kinder in den frühen Jahren nicht so stark beansprucht werden. Sie können in den zwei Oberstufenjahren stärker beansprucht werden. Darüber hinaus fehlten die Lehrpläne, die Bücher und vor allem die sinnvolle Verschlankung der Lerngegenstände, um Zeit zu gewinnen. Das sind die Belastungen des gesamten Projektes bis heute. Hinzu kommt die Begleitung durch die öffentliche Diskussion, die zur Dramatisierung neigt. Ich plädiere dennoch für große Gelassenheit im Umgang mit G8. Die kürzere Schulzeit sollte angeblich den jungen Leuten dienen. Sie sollen im internationalen Vergleich nicht zu alt sein und nach dem ebenfalls verkürzten Studium auf dem internationalen Fachkräftemarkt konkurrenzfähig sein. Viele Unternehmen wollen keine unreifen Mitarbeiter. Um Verantwortung übernehmen zu können, braucht man auch entsprechende Lebenserfahrungen. Wie stehen Sie zu diesen Bedenken? Ich halte diesen Wahn, in immer jüngeren Jahren Verantwortung zu übernehmen, für bedenklich. Das heißt nicht, dass das Alter an sich ein Gütekriterium ist. Ich rate den jungen Leuten: Nutzt das Jahr, das ihr gewonnen habt, um Erfahrungen zu sammeln. Ich rate ihnen, ins Ausland zu gehen, ein soziales Jahr zu absolvieren oder Praktika zu machen. Wir merken auch, dass die Vielfalt der Angebote die Entscheidung erschwert. Deshalb ist es sinnvoll – ähnlich wie in Amerika – das erste Jahr zu nutzen, um sich zu orientieren. Das gibt eine gewisse Sicherheit in der Entscheidung der Jugendlichen.

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16 | STADTGESPRÄCH

Im Zusammenhang mit dem G8-Abitur spricht man von Stress und teilweisem Unmut bei den Eltern, von zusätzlichen Kosten für Nachhilfe. Außerschulische Aktivitäten blieben oft auf der Strecke. Eltern aus dem Bildungsbürgertum klagen, dass ihre Kinder kaum noch Zeit für Tennis, Musikunterricht, Theaterspiel oder Sport haben. Wie ist die Situation am Städtischen Gymnasium? Unsere „Turbo-Eltern“ haben sehr früh eine Befragung durchgeführt, um zu erfahren, wie lange die Schüler am Nachmittag lernen und was sie an Belastungen wahrnehmen. Es ist auffällig, dass die Wahrnehmungen der Schüler etwas anders sind als die der Eltern: Für die Kinder waren die täglichen Belastungen nicht so anstrengend. Dennoch ist es richtig, dass sie für außerhäusliche Veranstaltungen weniger Zeit haben. Es stimmt: Die Woche muss exakt geplant werden, Aufgaben verschieben sich auf das Wochenende. Und: Der frühe Beginn der 2. Fremdsprache ist belastend. Ich komme zurück auf meine vorherigen Ausführungen: Wenn weniger Zeit zum Üben und Wiederholen besteht, dann ist es richtig, dass die Schule in diesen Bereichen zusätzliche Angebote wird machen müssen. Wenn wir weiter festigen wollen, brauchen wir die Zeit. Insofern wird sich die Frage stellen: Können wir auf Dauer G8 durchhalten, ohne in eine geregelte Nachmittagsbeschulung hineinzugehen. Gesamtgesellschaftlich wird eine Antwort erzwungen werden. Aber zeitlich sollten wir uns bescheiden. Ich glaube, Eltern haben das Recht, ihre Kinder gelegentlich zu Hause zu sehen und mit ihnen etwas zu unternehmen ...

„Jahrgänge passen zusammen“ Nicolas Rühling über seine Erfahrungen als Stufensprecher Foto: Petra Heitmann

Der erste G8-Jahrgang in Bayern war ungenügend auf das Abitur vorbereitet: Die schriftlichen Prüfungen fielen so schlecht aus, dass das Kultusministerium nachträglich die Standards für die Prüfungen korrigiert hat – damit mehr Schüler bestehen. Sie sind gelassen und optimistisch – oder? Vor dem Hintergrund der Zensurenvergleiche, die wir gemacht haben, sehe ich die Gefahr nicht.

Gibt es Konflikte zwischen G8- und G9-Schülern? Das habe ich noch nicht mitbekommen. Ich verstehe mich mit den G8-Schülern sehr gut, auch wenn das hier in diesem Gespräch zu positiv rüberkommt. Es ist so. Wird eure Schulzeit durch die öffentliche G8-Diskussion „stressig“ geredet, künstlich problematisiert? Es wird häufig über Stress geredet – aber die meisten aus dem G8-Jahrgang gehen normal mit der neuen Situation um.

„Es wird häufig über Stress geredet.“

Wie sind Deine Erfahrungen als G9-Schüler mit den Turbo-Mitschülern des G8-Jahrgangs? Du machst mit jüngeren Schülern Abitur, die einen Altersunterschied von teilweise zwei bis drei Jahren haben. Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass sich die beiden Jahrgänge zusammen gut angepasst haben. Man bemerkt den Altersunterschied teilweise überhaupt nicht. Im MatheLeistungskurs ist jemand, der im vergangenen Jahr erst 16 Jahre alt geworden ist. Er gehört zu den Besseren. Der Alterunterschied von drei Jahren spielt keine Rolle. Ich habe im Übrigen viele neue Freunde unter den G8Schülern gewonnen. Das sehe ich aus meiner eigenen persönlichen Sicht – man kann es aber auch allgemein formulieren. In meinen Leistungskursen sind die G8er leistungsmäßig gleichwertig mit uns G9ern. Du sprichst über die Leistungen. Wie verhält es sich mit der Reife und dem Sozialverhalten der jüngeren Mitschüler? Man merkt es kaum noch, dass einige Schüler jünger sind. Manche G8er verhalten sich reifer als die Leute aus unserer Stufe. Auch in diesem Zusammenhang sehe ich keine großen Unterschiede.

Hat sich der Zusammenschluss des Abi-Doppeljahrgangs auf Deine eigenen Leistungen niedergeschlagen? Positiv oder negativ? Ich habe das eher als angenehm empfunden. In Amerika ist es genauso – ich habe es dort mit vielen Leuten aus unterschiedlichen Jahrgängen in vielen Klassen zu tun gehabt. Es ist gut, dass es bei uns auch gemischter wird. Wir haben eine große Stufe mit verschiedenen Leuten in den Kursen. Wenn Du könntest, würdest Du etwas am G8-Abitur ändern? Oder plädierst Du als G9-Schüler für das alte System? Es ist grundsätzlich in Ordnung, dass das Abitur jetzt schneller gemacht wird. Ich war ein Jahr in Amerika – dort macht man auch nach zwölf Jahren Abitur, bevor man auf die Uni oder auf das College geht. Es wird aber auch bemängelt, dass die Schüler ein Jahr weniger Erfahrung haben. Viele gehen auf die Uni und benötigen für Vieles die Erlaubnis ihrer Eltern, weil sie noch nicht 18 Jahre alt sind. Viele Schüler gehen für ein Jahr ins Ausland, um entsprechende Erfahrungen zu sammeln. Ich halte es im internationalen Vergleich für besser, dass man ein Jahr weniger Schule hat, bin aber nicht unglücklich, dass ich ein G9-Abitur mache. Ich denke nicht, dass ich ein Jahr verschwendet habe.


Zitat des Monats: „Daran sieht man, dass der Kreis ein dauerhaft attraktives Reiseziel ist“. Carmen Müller, Tourismusreferentin bei der pro Wirtschaft GT, sieht den Kreis Gütersloh im Bereich der Kurztrips und auch bei Geschäftsreisenden sehr gut aufgestellt. Dazu kommt ein Vielfaches an reinen Tagesbesuchern in den Kreis Gütersloh, durch die ebenfalls eine hohe Wertschöpfung generiert wird. So gibt ein Tagesgast in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich rund 30 Euro aus.

Foto: fotolia

Foto: Kreis Gütersloh

TRENDS | 17 Zahl des Monats:

267.424 Im Jahr 2012 konnte die Tourismusbranche im Kreis Gütersloh weiterhin gute Zahlen verzeichnen: Mit ins gesamt 267.424 Ankünften im Kreis bleibt die Zahl auf weiterhin hohem Niveau.

Die halbe Millionen ist geknackt Die Zahl der Ankünfte beschreibt die Anzahl der in den Hotels ankommenden und registrierten Gäste, unabhängig von ihrer Verweildauer, die aber mindestens eine Übernachtung im Kreis buchen. Die Übernachtungszahlen sprechen eine deutliche Sprache. Konnten 2011 lediglich 496.046 Übernachtungen im Kreis Gütersloh gezählt werden, so liefert die Statistik für 2012 mit 506.638 Übernachtungen ein Plus von 2,2 Prozent. Somit konnte erstmals die Grenze von einer halben Millionen Übernachtungen geknackt werden. Auch im Jahr 2012 ist die positive Entwicklung der Übernachtungszahlen auf kein konkretes Großereignis zurückzuführen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt weiterhin bei 1,9 Tagen. Ausländische Gäste verweilen im Kreis Gütersloh sogar im Schnitt 2,2 Tage. „Hier lässt es sich gut leben und arbeiten“, lautet das Motto in der landschaftlich sehr abwechslungsreichen Nachbarschaft von Bielefeld, Münster, Osnabrück und Paderborn.

Foto: PHT Airpicture GmbH

Steigerung der Übernachtungszahlen

Der Kreis Gütersloh, hier eine Luftbildaufnahme aus Gütersloh, ist ein attraktives touristisches Ziel – die Zahl der Übernachtungen stieg ...

Vier Fünftel der Kreisfläche sind land- und forstwirtschaftlich genutzt. Das garantiert viele grüne Landschaften mit einem hohen Erho-

lungswert. Möglichkeiten für einen Kurzurlaub oder zur Freizeitgestaltung finden sich im Kreis Gütersloh direkt vor der Haustür.

Scarlett Johannson und Wibke Brems

Rolf Buch und Rainer Venhaus

Walter Sittler und Markus Kottmann

Von Geburt an getrennt …


18 | LEUTE IN GÜTERSLOH

Festakt Sparkasse Gütersloh feiert 150-jähriges Bestehen

Fotos: Fotostudio Clemens

Die Sparkasse feierte jüngst ihren 150 Geburtstag – und rund 500 geladene Gäste kamen zum großen Festakt ins Theater, um zu gratulieren. Neben vielen bekannten Güterslohern erwies auch die Gütersloher Prominenz der Sparkasse ihre Referenz: Liz Mohn, Markus Miele, Karin Miele, Peter und Karin Zinkann kamen ins Theater. Darüber hinaus folgten die Ex-Vorstände Rolf Bennewitz, Dieter Winkler und Hans-Hermann Kirschner der Einladung zur Feier. GT-INFO präsentiert Impressionen des großen Festaktes im Februar.

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1 Markus Kottmann, Bürgermeisterin Maria Unger und Jörg Hoffend 2 Rainer Langkamp, Markus Kottmann, Barbara und Reinhold Frie 3 Die Landtagsabgeordneten Wibke Brems(GRÜNE) und Hans Feuß (SPD) 4 Petra und Rolf Buch 5 Karin Miele, Dr. Markus und Katja Miele 6 Michael Haack 7 Peter und Karin Zinkann 8 Bettina Kämpf, Brigitte Büscher und Rainer Lienke 9 Ralf und Marion Schubert 10 Daniela Schlimm, Dieter Winkler und Gudrun Matzeit 5

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LEUTE IN GÜTERSLOH | 19

Winterball Gütersloher Schützengesellschaft feierte in der Stadthalle

Fotos: Jens Dünhölter

Der Große Saal der Stadthalle präsentierte sich beim Winterball der Gütersloher Schützengesellschaft (GSG) in seinem schönsten Kleid. Während des „Schneewalzers" des Königspaares Judith und Markus Wiemann rieselten draußen passend zum diesjährigen Moto „Winterzauber“ wirklich weiße Flocken vom Himmel, später regneten auf der Bühne sogar noch gelbe und rote Rosenblätter auf die Königin. Die Gäste erlebten nicht nur das überzeugende Buffett-Debut des neuen Hallen-Gastronomen Kurt Biesel, die „ViP-Entertainment-Band“ und zwei Solo-Künstler traten ebenfalls auf.

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1 Judith und Markus Wiemann 2 Markus Heitmann und Dieter Glasenapp 3 Astrid Wippermann und Dieter Lohmann 4 André Schnakenwinkel 5 Bärbel und Uwe Beyer 6 Gülcan Sagik und Roger Schnakenwinkel 7 Katrin Glasenapp und Britta Schnakenwinkel 8 Alexandra und Thorsten Lütgert 9 Maria und Wilfried Karenfort 10 Regina Schneider und Karl-Johann Lukarsch

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20 | SERIE – WESTHEIDER TRIFFT ...

Neue Serie

Westheider trifft ...

Mit einer neuen Serie starten wir ins Frühjahr. Wie bereits angekündigt, haben wir ein neues Format, das regelmäßig für Unterhaltung, Information und – wenn’s sein muss – auch Provokation steht. Unser Autor, Dr. Rolf Westheider, trifft sich einmal im Monat mit Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik, Sport oder Wirtschaft. Egal, ob bekannt oder unbekannt. Beliebt oder unbeliebt. Wir wollen überraschen. Den Anfang machen wir mit Michael Moch, Leiter der Schule für Musik & Kunst in der Feldstraße. Westheider trifft ... Michael Moch. Herr Moch, ich treffe Sie heute in Ihrer Eigenschaft als einen der Leiter der Schule für Musik & Kunst in der Feldstraße. Das ist hier bei Ihnen ein Hin und Her vieler Kinder und Jugendlicher. Eben so, wie man es in einer Schule erwartet. – Können zu Ihnen aber auch ältere Menschen kommen, sagen wir mal jene, die das Lebensalter von 50 Jahren schon überschritten haben? Ich freue mich, dass wir heute einmal Gelegenheit haben, über das Thema Musikunterricht für Erwachsene zu sprechen Die Zahl unserer Schüler, die bereits mit 25+ nicht mehr zum traditionellen Musikschülerkreis gezählt werden, nimmt nämlich stetig zu. Tatsächlich ist es mittlerweile auch ein fröhliches Hin und Her vieler Schülerinnen und Schüler reiferen Alters. Müsste ich also nicht befürchten, blöd angeguckt zu werden nach dem Motto „Hey Alter, was willst Du denn hier?“ Sicher nicht, denn das wäre so gar nicht unsere Art. Außerdem: jeden einzelnen der vielen erwachsenen Schüler blöd anzugucken wäre viel zu anstrengend. Ihre Zahl ist einfach zu groß.

Sie haben also auch im Bereich der Erwachsenenbildung etwas zu bieten. Was würden Sie den Älteren denn besonders empfehlen? Die Motivation, ein Musikinstrument zu spielen, ist unabhängig vom Alter eines Menschen. In jedem Alter verspüren viele einen Drang, ihre innere Musikalität zum Klingen zu bringen. Bei im Alter Fortgeschrittenen hat es aber aus verschiedensten Gründen in den vergangenen Jahren mit dem Lernen eines Instrumentes nicht geklappt. Und so entsteht der häufige Eröffnungssatz bei der Anmeldung in der Musikschule: „Ich wollte immer schon mal … spielen.“ Wenn es dann die Harfe, das Klavier oder der Gesang ist – Bitte sehr. Erwachsene haben meist ein klares Bild ihres Wunschinstrumentes.

Manch einer wird denken: Wenn ich da hingehe, sollte ich doch schon die schwarzen von den weißen Tasten des Klaviers unterscheiden können und vielleicht wissen, dass ich von einer Tonleiter nicht runterfallen kann. Gibt es Voraussetzungen, die Sie an die 50+Interessenten stellen? „Die Erwachsenen“ bilden grundsätzlich zwei Gruppen. Jene, die bereits im Kindesund Jugendalter Musikunterricht genossen haben und jene, welche außer den rudimentären Kenntnissen aus der Schulzeit praktisch nicht viel mehr wissen, als die Sache mit dem Klavier und der Tonleiter. Wie mit jungen Schülern, beginnen wir auch bei Letzteren ganz von vorn und beantworten Schritt für Schritt und individuell Fragen wie: „Wat isse ne Dreiklang?“ Das Faszinierende am Musizieren ist die Tatsache, dass es auf jedem Niveau Spaß macht. Es ist nie das Ziel, so wie Lang Lang zu spielen (das können übrigens die Lehrer auch nicht). Musik lebt nicht von Schwierigkeitsgraden, sondern von ihrem Klang und ihrem Rhythmus. Die Freude daran packt einen bereits nach sehr kurzer Zeit und gleich in welchem Alter.

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Erwachsene haben meist ein klares Bild ihres Wunschinstrumentes


SERIE – WESTHEIDER TRIFFT ... | 21 Vom modernen Menschen wird heutzutage lebenslanges Lernen erwartet. Übertragen wir diesen Anspruch mal auf die Musik. Was ist der Gewinn für diejenigen, die Ihre Angebote annehmen? Hier habe ich einmal ein Statement von höchster Stelle. Das Thema Musische Erwachsenenbildung beschäftigt seit einigen Jahren auch den Deutschen Musikrat. Dieser Dachverband aller Musikverbände hat in einer Zusammenfassung von Ergebnissen im Rahmen des Projektes Musizieren 50+ festgestellt: „Die Forschung weist nach, wie sehr die Musik auch prophylaktische und therapeutische Wirkungen hat und zur Wahrung von Identität beiträgt. Zudem hilft aktives Musizieren aus der Vereinsamung, indem es soziale Kontakte schafft.“ Die Motivation für das aktive Musizieren liegt – wie schon gesagt – ganz woanders, doch es ist schön zu wissen, dass es auch dafür gut ist. Gütersloh erscheint mir als musik- und sangesfreudige Stadt. Betrachten wir also das musische Gütersloh als ein Orchester. Die wievielte Geige spielen Sie in ihm, oder anders gewendet, wie beurteilen Sie den Stellenwert Ihrer Einrichtung? Die Einwohner unserer Stadt sind in einer glücklichen Lage. Gütersloh hat ausnahmslos Musikschulen mit Niveau. In den vielen Jahren ihres Bestehens, in unserem Fall sind es 36,

Engelsrufer

hat jede einzelne ihr eigenes Profil entwickelt, sodass für jeden Schüler „seine“ Musikschule am Ort ist. Die Frage nach einer Rangfolge erübrigt sich deshalb. Es ist unter uns ein unaufgeregtes Neben- und Miteinander.

Engel begleiten uns, Tag und Nacht, sie zeigen uns den Weg und geben uns Kraft. Rufst Du nach Ihnen,

Wie zwischen jung und alt, so gibt es gelegentlich Konflikte zwischen den privaten und den öffentlich getragenen Musikschulen. Ist dieses Verhältnis aus Ihrer Sicht bereinigt? Selbstverständlich sind wir nicht glücklich mit der momentanen, gänzlich einseitigen Förderpraxis von Stadt und Kreis. Wir stehen deshalb seit einiger Zeit, auch mit Unterstützung des Elternrates, in Kontakt mit den Parteien. Da wir diese bürokratischen Bemühungen allerdings im Interesse der Schüler nicht in den von Musik und Kunst geprägten Musikschulalltag tragen möchten, halten wir die Diskussion darüber so lange wie möglich auf der politischen Ebene

sind sie Dir nah, hören Deine Wünsche und machen sie wahr.

Udo Lindenberg sang: „Bei Onkel Pö spielt ne Rentnerband...“ Könnten Sie sich die auch in der Feldstraße vorstellen? Unsere Schüler zusammenzuführen ist uns ein großes Anliegen. Wenn sich darunter ein paar Rocker mit grauem Haar befinden, wäre „Onkel Pö“ ein prima Bandname. Herr Moch, ich danke Ihnen für das Treffen. Ich will Sie nun nicht länger davon abhalten, Ihren Schülerinnen und Schülern die Flöten- und Klaviertöne beizubringen.

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Foto: Petra Heitmann

Dr. Rolf Westheider (rechts) trifft Michael Moch, Leiter der Schule für Musik & Kunst in der Feldstraße.

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22 | LESESPASS

Fotos: Stiftung Lesen/fotolia

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Osterhase & Lesezeichen Pünktlich vor Ostern stellt die Initiative „Lesespaß“ Bücher rund ums Thema vor Joachim Krause Wo ist der kleine Osterhase? Loewe Verlag, ISBN 978-3-785574010 16 Seiten, 4.95 Euro

Im Osterhasenland gibt es viel zu sehen! Alle Hasen sind in Aufruhr, ob zu Hause, in der Schule, bei den Hasenkünstlern oder auf dem Osterhasen-Jahrmarkt. Schließlich ist bald Ostern! Viel zu tun also für die Hasen des Osterhasenlandes, denn es soll sich ja schließlich jedes Kind über ein schönes, buntes Ei freuen können. Der kleine Osterhase zeigt uns dieses Jahr seine trubelige Osterhasenwelt: Na, wer findet ihn im Osterhasenland zuerst? Vergnüglich-wimmelige Hasenbilder mit knappem Text, der zum Ostergeschichten-Erzählen einlädt. Für Kinder ab 3 Jahren.

Päivi Stalder/Frauke Weldin Gut versteckt, kleiner Hase! NordSüd Verlag ISBN 978-3-314-10145-8 32 Seiten, 8.95 Euro

Moderne Osterhasen sind bestens auf ihre Arbeit vorbereitet! Und so ist es für das Häschen auch kein Problem, mit dem Lageplan zu Tommi zu finden, für den die Osterüberraschung versteckt werden soll. Doch dann beginnen die Schwierigkeiten! Ein richtig gutes Versteck zu finden, ist nämlich gar nicht so einfach. Wie gut, dass der große Familienhund sich über die Ostereier in seinem Korb nicht beschwert – und sogar noch bei

der Verstecksuche hilft … Niedlich bebilderte kleine Hasengeschichte und KinderzimmerRallye, die Kinder ab ca. 4 Jahren auf das große Eier-Verstecken einstimmt.

Manfred Mai 1 -2 -3 Minutengeschichten zur Frühlingszeit Ravensburger Verlag, ISBN 978-3-473-36860-0 144 Seiten, 14.99 Euro

Osterkatzen, Eier legende Hasen, Schnee im Frühling und Ostereier im Sommer, das erste Fußballspiel nach dem langen Winter oder die Frühlingslied-Aktion in der Schule – das sind nur einige von vielen Themen der Minigeschichtchen, die sich wunderbar vorlesen lassen, wenn es draußen endlich wieder wärmer wird – und der Osterhase vor der Tür steht! Warum soll es einen Vorlese-Kalender eigentlich nur vor Weihnachten geben? Auch in der Frühlingszeit macht es Spaß, jeden Abend ein paar Minuten für gemeinsamen Lesespaß zu reservieren! Ab ca. 4-5 Jahren.

Martin Klein/Eleonore Gerhaher Emma im Hasenglück Ravensburger Verlag ISBN 978-3-473-36296-7 48 Seiten, 7.99 Euro

Emmas Eltern lächeln schon ein bisschen süß-sauer, wenn sie jeden Tag ein neues, selbstgemaltes Hasenbild bekommen.

Denn weder liebreizende Hasen mit langen Klimperwimpern noch Hasen in rasanten Rennautos können von der Tatsache ablenken, dass Emma einen echten Hasen haben will – und keinen bekommt! Doch an Ostern trifft Emma dann im Garten auf eine Überraschung, für die ihre Eltern rein gar nichts können … Leseanfänger werden an der Osterüberraschungs-Geschichte ihren Spaß haben! Ein Text-Bild-Verhältnis von 1:1, die große Schrift und die detailreichen Illustrationen erleichtern den allerersten Lesespaß. Ab ca. 6-7 Jahren.

Christiane Hansen/Sabine Praml Das größte Ei der Welt Oetinger Verlag ISBN 978-3-7891-6635-8 14 Seiten, 9.95 Euro

Das größte Ei der Welt? Gar keine Frage! Denn das Ei, das von Hasenpapas Wagen plumpst, ist fast so groß wie das Häschen selbst. Wie soll das jetzt rechtzeitig in die Osterhasen-Werkstatt kommen? Ganz einfach: indem alle Tiere mithelfen! Und so kugelt das Riesen-Ei durch den unterirdischen Maulwurfsgang, wird von der Kuh mittels Wippe durch die Luft katapuliert, vom Biber und seinen Freunden über den Bach geschafft und mit vereinter Hühnerkraft durch’s Werkstattfenster gehievt. Das klappt natürlich alles nur, wenn auch die entsprechenden Klapp, Schieb- und Drehelemente betätigt werden … Kinder ab ca. 2 Jahren werden ihren Spaß an dieser kreativen und interaktiven Ostergeschichte haben, die sich auch wunderbar mittels einfacher Requisiten nachspielen lässt.


7

6

5

4

3

2

1

Montag, 04.03.2013

8

10, 11

Hirschgulasch

10, 11

7

6, 8

mit Kräuterspätzle, dekoriert mit Preiselbeeren und einer halben Birne Dessert: Mousse au Chocolate

9, 10

mit Tsatsiki und griechischem Bauernsalat

mit Kräuterspätzle, dekoriert mit Preiselbeeren und einer halben Birne Dessert: Mousse au Chocolate

Hirschgulasch

mit ½ Pfirsich und Nudelsalat

2 hausgemachte Fr ikadellen

6

Gef lügelschnitzel

Frischkäse Salat (veg.)

mit rotem und grünem Mangold, Landkresse, Spinat, Eisbergsalat, Toomaten, Walnuss-, Pinien- und Kürbiskernen und Frischkäsebällchen, dazu Honig--Senf Dressing und 1 kleines Brötchen

5

10

8

bunter Blattsalat mit Pute, Walnüssen, Kürbisund Pinienkernen, dazu Cocktail-Dressing und 1 kleines Brötchen

Spor tler Salat

· 3,8 BE

9

· 6,2 BE

Gebratenes Seehecht filet

in Petersiliensauce mit Kartoffeln und Spinat

4

mit eingelegten Sauerkirschen

Milchreis (vegetar isch)

mit Rührei und Kräuterpüree

BlumenkohlKäse-Medaillon (vegetar isch)

mit Paprika, Ananas und Karotten, dazu Butterreis

3

Papr ikaRahmbraten

Schweinef leisch “süß-sauer ”

2

10

Spaghetti mit herzhafter Hackfleisch-Tomatensauce und Kräutern der italienischen Küche

Spaghet ti Bolognese

mit Rosenkohl und Salzkartoffeln

9

Dienstag, 05.03.2013

1

mit Tomatenspaghetti und Parmesankäse extra, dazu Salat

Schweineschnitzel “Mailänder Art”

in Pfefferrahmsauce, Kaisergemüse (Blumenkohl, Karotten, Broccoli), Salzkartoffeln

Hacksteak “Meisterart”

vom: 04.03. – 10.03.2013 / 10. Woche

7

6

5

4

3

2

1

FETTARM

Mittwoch, 06.03.2013

2, 8

10, 11

mit Kräuterspätzle, dekoriert mit Preiselbeeren und einer halben Birne Dessert: Mousse au Chocolate

Hirschgulasch

mit Himbeeren und Gebäck

Fr ischer Sahnequark (vegetar isch)

mit Schinken, Ananas, Gurken und Tomaten, dazu Joghurt-Dressing und 1 kleines Brötchen

Salat Hawaii

FETTARM

7

6

9

8

8

10, 11

mit Kräuterspätzle, dekoriert mit Preiselbeeren und einer halben Birne Dessert: Mousse au Chocolate

Hirschgulasch

mit Senf und Kartoffelsalat

Gebratenes Schweinekotelet t

mit Schweinefilet, Tomaten, Karotten, Erbsen und Lollo Rosso, dazu Cocktail-Dressing und 1 kleines Brötchen

Schlemmer-Salat

· 3,3 BE

2 hausgemachte Fr ikadellen

Nur in Einzelverpackungen lieferbar!

1

10

in einer Käsesahnesauce überbacken

KartoffelGemüse-Auflauf (vegetar isch)

mit Spargel und Gemüsereis

Hühner fr ikassee

· 3,5 BE

5

4

3

2

mit einer Waldpilzsauce, Rotkohl und 5 Klößchen

Huber tusbraten

in feiner Sauce mit Kohlrabigemüse und Salzkartoffeln 8, 9

10

Donnerstag, 07.03.2013

1

auf Sauerkraut mit Kartoffelpüree

Rostbrat wurst “ Thür inger Ar t”

Nur in Einzelverpackungen lieferbar!

mit Hackfleisch und Käse überbacken

Meyers Nudelauf lauf

Hähnchenfilet und Schweineschinkenmedaillons in Champignonrahmsauce, BroccoliKarottengemüse und 2 Röstiecken

Schlemmerpfanne

2, 8

mit Speck und Zwiebeln, 1 Mettwürstchen und 1 Brötchen

Hausgemachte Erbsensuppe

7

6

5

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3

2

1

FETTARM

FETTARM

Freitag, 08.03.2013

8, 10

10

10

9

10, 11

mit Kräuterspätzle, dekoriert mit Preiselbeeren und einer halben Birne Dessert: Mousse au Chocolate

Hirschgulasch

mit Zwiebelringen, Senfsahnesauce und Kartoffelsalat ohne Mayonnaise

3 Matjesfilets

Salat mit Pute, Pfirsich, Gurke und feinem Lollo Rosso, dazu JoghurtDressing und 1 kleines 10 Brötchen

Salat Sunny Surpr ise

· 5,0 BE

in feiner Sauce mit Rotkohl und 5 Kartoffelklößen

Rheinischer Sauerbraten

mit fruchtigem Tomatengemüsesugo, dazu Parmesankäse

Spaghetti Vegetar iano (vegetar isch)

in Dijon-Senfsauce dazu Spinat und Salzkartoffeln

Gebratenes Pangasiusfilet

mit Champignons und Butternudeln

Ungar isches Gulasch

FETTARM

8, 9

· 3,4 BE

9, 10

in Sahnesauce mit Möhrengemüse und Salzkartoffeln

Putenschnitzel “natur ”

2

· 5,5 BE

mit hausgemachten Spätzle

Geschnetzeltes “Zür icher Art”

1

Sonntag, 10.03.2013

· 3,9 BE

in herzhafter Sauce mit Blumenkohl, dazu 5 Kartoffelklößchen

Schweinerollbraten

2

in feiner Sauce mit Rotkohl und Salzkartoffeln 9, 10 · 3,8 BE

Gebratene Hähnchenkeule

1

Samstag, 09.03.2013

Tel.: 0800-150 150 5 · www.meyer-menue.de

Samstags-Menü (gekühlt) (gekühlt)

Menü 1

Menü 2

Menü 3

Senioren Menü

Salat

Kaltes Kaltes Menü

Spezialität Spezialität der Woche Woche

1963 1 963 – 2013 201 3

Info: Info: Wochenend-Menüs Wochenend-Menüs werden werden am Freitag Freitag angeliefert. angeliefert. Info: Info: Wochenend-Menüs Wochenend-Menüs werden werden am Freitag Freitag angeliefert. angeliefert.

Sonntags-Menü (tief (tiefgekühlt) gekühlt)


24 | WOHNEN, BAUEN & LEBEN

Exklusiv in GT-INFO

In Omas guter Stube Die Trends von Morgen

In den ersten Monaten eines Jahres geht es hoch her, auf den Messen im Land. Jetzt zeigt sich, was wir in den nächsten Wochen und Monaten in den Einrichtungshäusern der Region sehen werden. In unserer Februar-Ausgabe berichteten wir von der Möbelmesse in Köln und stellten die neuen Trends für Farbe und Küche vor. Doch was die imm cologne für die Möbelindustrie, ist die Ambiente in Frankfurt für den Konsumgüterbereich. Auf der gerade zu Ende gegangenen Messe wurden die Neuheiten der kommenden Saison vorgestellt, vor allem auf dem Sektor der Kleinmöbel und Dekorationsgegenstände.

Foto: fotolia

Die Welt des Einrichtens und Dekorierens ist groß. GT-INFO führt auf den nächsten Seiten durch den Dschungel und erkennt drei wegweisende Trends.


WOHNEN, BAUEN & LEBEN | 25 Foto: Jean-Luc Valentin

Die Renaissance Neue Wohntrends greifen Vergangenes auf Die Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt zeigt Jahr für Jahr mit mehr als 4.500 Ausstellern, welche Objekte schon bald unsere Begierden wecken und in Form von Vase, Kissen, Geschirr und auch Möbel bei uns einziehen dürfen. Vom 15. bis 19. Februar wurden hier die Neuheiten für die anstehende Saison gezeigt. Und die Trends liegen klar auf der Hand, eindeutig wiesen sie durch die Messehallen, frei nach dem Motto, ich weiß, was du morgen in deinen vier Wänden hast. Wer hier von Trödel spricht, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Es geht nun schon seit ein paar Jahren so, und auch auf den Wohnmessen wie der gerade zu Ende gegangenen Frankfurter Ambiente gibt es etwas Interessantes zu beobachten: Das Alte ist Trend. Ob Ohrensessel aus Omas Zeiten oder Klassiker der Designgeschichte – Möbel und Dekorationen vergangener Stilrichtungen und -epochen sind wieder angesagt. Die Trends haben nichts Futuristisches mehr, Retro und barocke Elemente sind stilbestimmend und versprühen die Sehnsucht nach der guten alten Zeit. Den Grund für die Rückbesinnung vermuten Trendstylisten in der global gewordenen, digitalisierten Welt. So wird das Zuhause zum Rückzugort und Nostalgisches zum Gegengewicht. Man umgibt sich

Foto: Petra Welzel

Trend 1 – Omas gute Stube

Als wären sie gerade aus Omas Vitrine befreit worden – die üppigen Vasen schmücken bald schon die ersten Wohnzimmer der Moderne.

mehr und mehr mit Dingen, die einen bekannten Wert haben und sich in der schnelllebigen Zeit nicht ständig verändern. Derzeit werden Möbel hochgelobt, die an die schwere Einrichtung des Barock angelehnt sind, oder es werden Stücke wiederaufgelegt, die man in Kindertagen bei Oma und Tante fand. Natürliche Materialien stehen dabei hoch im Kurs und sogar Kuckucksuhren, Hirsch und Rehkitz finden den Weg nach Hause. Keine Stilrichtung bleibt verschont, sogar puristisch und mit klarer Formensprache eingerichtete Menschen scheuen nicht mehr vor den Klassikern der 50er und 60er Jahre zurück. So kommen nun die Entwürfe großer Designer der Vergangenheit mit neuen Materialien daher und sehen dabei umwerfend modern aus.

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26 | WOHNEN, BAUEN & LEBEN Foto: vdp

Trend 2 – Natur pur Das gemütliche Zuhause setzt sich nicht nur durch Omas Wandbild in Szene, auch die Natur wird jetzt ins Haus geholt. Wohin man schaut, liegt Holz im Trend. Dabei erfahren die Boden- und auch Wanddielen besondere Behandlungen mit eigens eingearbeiteten Gebrauchspuren. Holztische und -stühle gehören mittlerweile ebenso zum guten Ton wie Schalen und andere Dekorationsgegenstände aus dem ursprünglichen Material. Besonders die Küche erfährt die Sehnsucht nach Natürlichem und unterstreicht mit ihrem Landhausstil den neuzeitlichen Geschmack, schick in Szene gesetzt mit edlen Töpfen aus Kupfer. Der Trend zur Landhausküche boomt zwar schon seit einigen Jahren, nun kann der Verbraucher aber endlich auch nach den dazu passenden Geschirren und die Kochutensilien fahnden. Doch das war lange noch nicht alles, denn Textilien aus ökologisch unbedenklichen Fasern unterstreichen den Look.

So geht es auch: Eine etwas strenge Form der Landhausküche trifft auf die klare Formensprache alter Klassiker.

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Foto: Pietro Sutera

WOHNEN, BAUEN & LEBEN | 27

Trend 3 – Bunt und mediterran Kleinteilige Dekorationsgegenstände und praktische Helfer werden jetzt nach Herzenslust in bunte Farbeimer getaucht. So präsentieren sich Vasen, Geschirre, Küchenutensilien, Töpfe und Pfannen in den schillerndsten Farbschattierungen. Ab jetzt leuchtet vom Teekessel bis zur Pfanne alles in frischem Grün, zartem Gelb und Kobaltblau, bis hin zum knalligen Orange. Gefärbt wird alles, solange es das Material mitmacht. Gläser und Plastik kommen mehrfarbig daher, Drahtkörbe schimmern mit Neoneffekten und Keramik zeigt sich von seiner rosigsten Seite.

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Zwei Trends auf einen Streich: Altes trifft Buntes.

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28 | WOHNEN, BAUEN & LEBEN Foto: Fotolia

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Sanierung bleibt im Fokus Foto: Tischlerei Mesken

Ralph Brinkhaus spricht auf dem 8. Energiespartag

Energiekosten senken, Wohnkomfort steigern und Klimaschutz sind die Themen, die beim 8. Energiespartag angesprochen werden.

Malerbetrieb Pottkamp ist der Spezialist für Raumgestaltung und Dämmung.

Frühlingserwachen Zuhause Spezialist für Raumgestaltung und Dämmung Es ist jetzt an der Zeit, den Frühling in die eigenen vier Wände zu holen. Was also ist schöner, als mit einem frischen Anstrich oder einer neuen Tapete die Jahreszeit zu begrüßen. Aber auch energiesparende Maßnahmen wie Wärmeisolierungen stehen hoch im Kurs. Der Meisterbetrieb Pottkamp ist der Spezialist für Raumgestaltung und -Dämmung. In ihrem Beratungsstudio präsentieren Bernd und Dieter Pottkamp mit ihrem 12-köpfigen Team die ganze Vielfalt moderner Wohnraumgestaltung. Von Tapeten über Stoffdekorationen bis hin zu dem so wichtigen Thema Fassadenvoll-

dämmschutz zeigen die Inhaber beispielhaft, wie das eigene Zuhause aussehen kann. Die Spezialisten beraten gerne vor Ort und erarbeiten mit dem Kunden ein individuelles Konzept und weiterführende Maßnahmen, damit das Zuhause im Frühling zu neuem Leben erwacht.

Malerbetrieb Pottkamp Haselstraße 19 · Gütersloh Telefon 05241-337337 www.pottkamp.de

Heizung, Fenster und Dämmung – wie gehe ich die Sanierung meines Hauses an? Vor dieser Frage stehen Wohneigentümer und Hausbesitzer, die angesichts ständig steigender Energiekosten zum Handeln gezwungen sind. Antworten geben die Profis aus Handwerk, Dienstleistungssektor und Finanzwelt beim 8. Gütersloher Energiespartag. Am 10. März erhalten die Besucher auf der Fachmesse der Tischlerei Mesken, Friedrichsdorfer Straße 54 in Gütersloh-Avenwedde Lösungen und nützliche Tipps zum Energiesparen kompakt unter einem Dach. Aktuelle Techniken zum WLAN-gesteuerten Wohnraummanagement, Dämmung und Schutz vor Schimmelpilz, Energiesparen und Nutzung von Sonnenenergie stellen die Fachbetriebe und Referenten vor. Abgerundet wird das Informationsprogramm durch Vorträge namhafter Experten. Das Umweltamt der Stadt, der Kreis Gütersloh und der Gütersloher Klimatisch sind ebenso auf der Messe vertreten wie die Finanzierungsund Fördermittelprofis von Volksbank und Sparkasse. Auch das Handwerk ist mit Firmen aus der Region, die individuelle Lösungen für jedes Haus anbieten, vor Ort. Wie Eigentümer von Fördermitteln profitieren, wenn sie ihren Energieverbrauch im eigenen Haus oder Wohnung optimieren, ist ein weiteres großes Feld. „Wir bleiben bei unserem bewährten Konzept und bieten eine Messe, bei der die Interessenten alle wichtigen Ansprechpartner unter einem Dach finden“, sagt Hermann Mesken. Wer einen Neubau plant, einen Altbau saniert oder einfach die Energiebilanz seiner eigenen vier Wände verbessern möchte, findet beim Energiespartag alle Fachleute vereint. Sinnvoll sei es, so Mesken, die verschiedenen Maßnahmen zur Energieersparnis effektiv zu kombinieren. www.energiesparen-gt.de

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WOHNEN, BAUEN & LEBEN | 29

Energie-Forum 2013

35 Jahre

Foto: Jens Dünhölter

Erwartungen an die Energiewende in Gütersloh

Badrenovierung Brennwerttechnik Sie gestalteten die Energiepodiumsdiskussion für Gütersloh im Bankery: (v.li.) Dr. Markus Miele (Miele & Cie.), Wibke Brems (MdL Bündnis90/Die Grünen), Ralf Libuda (Geschäftsführer Stadtwerke Gütersloh), Prof. Dr. Ulrike Detmers (Mestemacher-Gruppe, Gütersloh), Dr.-Ing. Ernst Wolf (Gustav Wolf Seil- und Drahtwerke GmbH & Co. KG, Gütersloh), Bürgermeisterin Maria Unger und Volksbank-Vorstandssprecher Thomas Sterthoff.

Zum Abschluss des „Energie-Forums 2013“ diskutierten vor rund 60 geladenen Gästen im „Bankery“ Bürgermeisterin Maria Unger, Mitglied der Geschäftsführung Miele & Cie, Dr. Markus Miele, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe, Professor Dr. Ulrike Detmers, Firmenchef Gustav Wolf Seil- und Drahtwerke GmbH & Co. KG, Dr.-Ing. Ernst Wolf, MdL, Bündnis90/Die Grünen, Wibke Brems und Geschäftsführer Stadtwerke Gütersloh Ralf Libuda ihre Erwartungen an die Energiewende in Gütersloh. Gastgeber waren die Volksbank Gütersloh, die Sparkasse Gütersloh sowie die Stadtwerke Gütersloh. Moderiert wurde der Abend von dem Radio Gütersloh Chefredakteur Carsten Schoßmeier. Mit Blick auf die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima und das damit verbundene Umdenken in der Energiepolitik brachte Volksbank Vorstandssprecher Thomas Sterthoff die Problematik auf den Punkt: „Jeder redet mit, aber viele nur mit Halbwissen. Darum haben wir uns entschlossen, etwas Licht in die Sache zu bringen.“ Schnell wurde klar, dass die von den Firmen Miele und Mestemacher getroffenen Entscheidungen in Sachen eigene Energieerzeugung auch Teil der Unternehmensphilosophie sind. So produziert Miele mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach Grünen Strom, die Mestemacher-Gruppe setzt auf ein eigenes Blockheizkraftwerk. Doch damit sich die Investitionen lohnen, müsse man oft einen langen Atem haben. Ein ähnliches Denken wünscht sich Dr. Markus Miele auch von den Verbrauchern. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit sei die Firma Wolf darauf angewiesen, Energie so günstig wie möglich einzukaufen und die sei von den Stadtwerken günstiger als vom Dach, erläuterte Dr.-Ing. Ernst Wolf. Zudem wirken sich steigende Energiekosten auf die Standortfrage aus: „Produkte mit hohem Energieaufwand lassen wir bevorzugt im preiswerteren Ausland herstellen. Über kurz oder lang werden wir hier weniger Leute beschäftigen.“ Wibke Brems, Mitglied im Landtag NRW und im Stadtrat von Gütersloh für die Bündnis90/Die Grünen, plädierte dafür, die Erneuerbaren Energien im eigenen Lande zu produzieren. Auch die elementare Frage der Versorgungssicherheit für Industriebetriebe und Endverbraucher rückte in den Mittelpunkt. Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Libuda fordert klare politische Rahmenbedingungen: „Kurzfristig sind wir auf der sicheren Seite. Wenn allerdings die vorgegebenen Rahmenbedingungen nicht bald klar werden, läuft uns die Zeit weg.“ Für die Zukunft riet der Fachmann zur Energieeffizienz. „Energiesparen fängt im Kleinen an. Die Energie, die wir nicht verbrauchen, brauchen wir nicht zu produzieren“. Bürgermeisterin Maria Unger ging sogar noch einen Schritt weiter: „Wir müssen die Kinder bereits in den Kindergärten und Schulen für die Themen Klimaschutz und Energiewende sensibilisieren".

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30 | WOHNEN, BAUEN & LEBEN

Fotos: Nadja Kretzschmar

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Die neue Bodenbelag-Ausstellung bei Rickmann lässt keine Wünsche offen.

Weil’s Zuhause am schönsten ist Neue Bodenbelag-Ausstellung bei Rickmann Seit mehr als 60 Jahren bietet das traditionsreiche Familienunternehmen Rickmann in Gütersloh seinen Kunden anspruchsvolle Wohnraumlösungen an. Was zunächst als Malerbetrieb begann, entwickelte sich schnell zum kompetenten Partner für Bodenbeläge, Wandgestaltung, Dekoration und Polsterei. Bereits in dritter Generation von Patrick und Julia Rehage erfolgreich geführt, steht Rickmann heute für die ganzheitliche Wohnraumgestaltung. Dabei steht den Inhabern ein kompetentes und vielseitiges Team aus Beratern, Malern, Bodenlegern, Polsterern und Dekorateuren zur Seite.

perfekten Eindruck darüber, wie die Böden in den eigenen vier Wänden zur Geltung kommen. Ein weiteres Highlight der Ausstellung bilden die patinierten Böden des Parkettbodenherstellers Di Legno. In außergewöhnlicher Optik gefertigt, finden sie ihren Einsatz sowohl in einem klassischen, ländlichen oder auch puristischen Interieur. Die robusten, hochwertigen Hölzer zeigen aber auch ein weiteres Spektrum kreativer Lösungen des Hauses, denn sie eignen sich hervorragend für Wandvertäfelungen, Tischplatten und weitere einzigartige Möbelstücke, die Rickmann nach Kundenwünschen fachmännisch mit seinem Team realisiert.

Mehr als nur Boden Ein großes Augenmerk richtet Rickmann auf sein umfangreiches Sortiment an Bodenbelägen, die ab sofort in einer neuen Ausstellung ausführlich präsentiert werden. Das gut sortierte Angebot umfasst hochwertige Designbeläge, Parkett, Laminat, Teppiche und Teppichböden. Eigens angefertigte große Musterplatten in verschiedenen Designs, Farben und Qualitäten vermitteln dem Kunden einen

Kreative Wandgestaltung Dass die Wandfarbe nicht einfach nur eine Farbe ist, beweist Rickmann mit seinem umfangreichen Angebot für die Wandgestaltung. So zeigt die hauseigene Ausstellung immer wieder interessante Neuheiten, wie die umfangreiche Farbpallette des englischen Herstellers „Little Greene“, bei der aktuell pudrige, sanfte Töne im Mittelpunkt stehen. Ein Programm

Textilkollektionen führender Markenhersteller präsentiert Rickmann auf einer weiteren Ausstellungsfläche.

Große Musterplatten und außergewöhnliche Holzbearbeitungen gehören zum umfangreichen Programm.

ausgesuchter Tapeten renommierter Hersteller rundet das fein sortierte Angebot stimmig ab. Textile Messeneuheiten Grafisch schlicht, bunt opulent oder klassisch fein – mit Bedacht ausgewählt, unterstreicht die Wahl der Stoffe den Stil eines Zimmers und seiner Bewohner. Auf einer großzügig gestalteten Ausstellungsfläche präsentiert Rickmann aktuelle Dekorationsstoffe für Fenster und Möbel. Hier bilden führende Hersteller wie Zimmer und Rohde, Creation Baumann, JAB und SAHCO das noble Umfeld für kreative DesignLabels wie Wood & Washi, Nya Nordiska, Dedar Milano und vieles mehr.

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WOHNEN, BAUEN & LEBEN | 33

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Zuhause im Büro

Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern mittlerweile die Möglichkeit, einen Teil der Arbeit von zu Hause aus zu erledigen. Und auch Freiberufler scheuen oftmals die Anmietung eines externen Arbeitsdomizils, können sie doch heutzutage mithilfe moderner Arbeitsmittel wie Smartphone, Tablet und Notebook auf kleinstem Raum ihre Projekte professionell erledigen. Doch findet die Arbeit in den seltendsten Fällen am Esstisch statt und auch der graue Arbeitstisch von Einst hat mittlerweile ausgedient. Stattdessen sind für das Home-Office von heute flexible, platzsparende Möbel ein Muss. Wandelbare Möbel, die sich neben aller Funktionalität perfekt in die häuslichen vier Wände integrieren lassen. So wird aus dem Arbeitsplatz nach getaner Arbeit ein stylisches Sideboard und der Bürosessel findet als bequemer Eyecatcher in der Leseecke Platz. Die Möbelindustrie hat auf den wachsenden Bedarf reagiert und stellte auf der gerade zu Ende gegangenen internationalen Möbelmesse in Köln viele neue Produkte vor, deren Highlights nun von den Office-Partnern in einer Ausstellung des Einrichtungshauses Grett vorgestellt werden.

Ms Moneypenny von Yomei vereint den Geist des Art Deko mit modernen Elementen. Der im Stil eines Sekretärs vergangener Epochen gestaltete Arbeitsplatz bietet erstaunlich viel Raum, versteckt formvollendet jedes noch so lästige Kabel und präsentiert sich in stilvollem Leder oder Holz.

Mitarbeiterlounge im April

In der folgenden GT-INFO-Ausgabe stellen die Office-Partner Lösungen für die kommunikativen Zonen im Büro vor und machen Lust auf das Büro von Morgen. Objekt des Monats

Als besonderes Highlight im März bieten die Office-Partner zwei Sitzmöbel an: Direkt lieferbar ist das GWG-Modell Highback 251. Der Bürostuhl bietet einen ergonomischen Sitzkomfort. Entspannung pur bietet Pallone, der Sitzklassiker von Leolux in einer limitierten Lederausführung. Beide Sitzmöbel sind bis zum 31. März zu Aktionspreisen erhältlich.

Silver von Interstuhl ist einer der wohl spektakulärsten Bürosessel der vergangenen Jahre. Von dem Architekten Hadi Teherani entworfen, bietet er neben höchstem Sitzkomfort und hochklassiger Verarbeitung eine metallene Rückenansicht, die so manches Designerherz höher schlagen lässt völlig egal, ob sie gebürstet, farblich beschichtet oder gestrahlt daherkommt.

Volker Grett Einrichtungshaus Berliner Straße 200 · 33330 Gütersloh Tel. 05241 - 237555 · Fax 05241 - 237556 Mail info@volkergrett.de


34 | WOHNEN, BAUEN & LEBEN

Immobilien hoch im Kurs

Aktueller Finanz-Tipp der Sparkasse Gütersloh: Gut beraten mit SaBInE

Das Jahr 2012 war gekennzeichnet durch eine nach wie vor hohe Nachfrage bei einem eher zu geringen Angebot an Immobilien. In diesem Umfeld sind die Preise insgesamt leicht gestiegen. Die Preise für SKW-Geschäftsführer Neubauwohnungen Rüdiger Kramer haben sich mit einem Plus von mindestens 8 Prozent sehr dynamisch entwickelt, während die Preise von Bauland eher stagnierten. Den Trend leicht steigender Preise bei einem weiterhin begrenzten Angebot von Gebrauchtimmobilien sieht SKW-Geschäftsführer Rüdiger Kramer auch für das Jahr 2013. „Die Menschen sind nach wie vor unsicher, wie sich der Euro und die Inflationsraten künftig entwickeln werden. Aus diesem unguten Gefühl heraus wird die Investition in eine Wohnimmobilie als besonders sichere Geldanalage empfunden. Während potentielle Verkäufer ihre Immobilie in dieser Situation doch nicht an den Markt geben, fragen aus demselben Grund Käufer verstärkt Immobilien nach“, erklärt Kramer die aktuelle Marktsituation, in der die Nachfrage größer als das Angebot ist.

Der Grundstücksmarktbericht der Stadt Gütersloh aus dem Jahr 2012 zeigt auf, dass rund 59 Prozent des Gebäudebestandes aus den Baujahren bis 1978 stammt. Der Werterhalt der eigenen Immobilie und die Simone Bille Senkung der Energiekosten ist für jeden Immobilieneigentümer ein Thema. Sofern ein Haus 35 Jahre und älter ist, besteht hier in der Regel Handlungsbedarf.

Immobilien und mehr ... Fachvorträge und Immobilien an der Nordsee auf der Messe „Wir wollen die IMMOBILIA für unsere Besucher noch interessanter machen und bieten deshalb einige spannende und informative Vorträge und als Messe-Spezial das Thema Nordseeimmobilien an“, hofft Kramer auf reges Interesse. Das Vortragsprogramm ist auf dieser Seite mit abgedruckt. Erstmals werden auf der Messe Immobilien an der Nordseeküste präsentiert und lassen einen Hauch von Urlaubsstimmung aufkommen. Auch zu diesem Thema hält der ‚Inselmakler‘ Martin Ullrich der Sparkasse LeerWittmund einen Vortrag. Natürlich präsentieren die SKW und der Fachbereich Liegenschaften der Stadt Gütersloh auf der IMMOBILIA am 17. März 2013 ihr aktuel-

Neubau-Komforteigentumswohnungen in ruhiger Lage von Avenwedde Amt, moderne Architektur, Wohnungsgrößen 67 bis 100 Quadratmeter, bequemer Aufzug, gehobene Ausstattung, überdachte Stellplätzte. Ab 159.500 Euro.

Ú Fachvorträge Auf der IMMOBILIA am 17. März 2013 im „IMMOBILIA-Studio“ im 1. Obergeschoss der Sparkasse Gütersloh

13 Uhr: „Gartengestaltung mit Steinen“ Referent: Roland Lütkemeyer, Gartenbaubetrieb Lütkemeyer „Ihr Gärtner von Eden“ 14 Uhr: „Immobilien an der Nordseeküste“ Referent: Martin Ullrich „Inselmakler“ der Sparkasse LeerWittmund 15 Uhr: „Wie viel ist meine Immobilie heute und morgen noch wert?“ Referenten: Ansgar Stahl und Rüdiger Kramer, Geschäftsführer der SKW Haus & Grund 16 Uhr: „Ob Neubau oder ModernisierungEnergiesparen mit SaBine“ Referentin: Simone Bille, Leiterin Immobilienzentrum Sparkasse Gütersloh

les Angebot an Neubau- und Gebrauchtimmobilien und an bauträgerfreien Grundstücken. Die Baufinanzierungsberater der Sparkasse Gütersloh und die Immobilienberater der SKW stehen für alle Fragen rund um die Immobilie gerne zur Verfügung. Der Gartenbaubetrieb Lütkemeyer aus Isselhorst zeigt passend zur neuen Gartensaison filigrane Gartenmöbel aus Beton. Ein Messecafé ist eingerichtet. Kostenloser Service für künftige Immobilienverkäufer „Der erste wichtige Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Verkauf ist die realistische Wertermittlung des aktuellen Verkaufspreises. Wer hier Fehler macht, muss dies in der Regel teuer bezahlen“, berichtet Kramer aus seiner Praxis. SKW bietet auf der IMMOBILIA allen künftigen Immobilienverkäufern die kostenfreie Wertermittlung ihrer Immobilie an. Darüber hinaus informiert die SKW auch über die Frage der künftigen Preisentwicklung und die Frage, ob heute ein Verkauf der eigenen Immobilie oder die Modernisierung und Vermietung der bessere Weg ist. Zu diesem Thema wird ebenfalls ein Fachvortrag angeboten.

Neubau eines 10-Parteienhaus mit Staffelgeschoß, Nähe Heidewaldstadion, KFW-Effizienzhaus 55, bequemer Aufzug, kontrollierte Wohnraumlüftung, Fußbodenheizung, Carport,… Wohnflächen von 83 bis 102 Quadratmeter, Penthäuser mit 133 Quadratmeter. Ab 175.000 Euro.

Frau Bille, was ist der Hintergrund dieses Angebotes mit dem gut einprägsamen Namen? SaBInE (Sanieren, Bauen, Investieren, Energiesparen), ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadtwerke Gütersloh GmbH und der Sparkasse. Der Kunde wählt, ob er zuerst eine Finanzierungsberatung, eine Energieberatung oder beides parallel haben möchte. Mit seinem Einverständnis stellen die Stadtwerke der Sparkasse die Ergebnisse ihrer Beratung, z. B. den Energieausweis, zur Verfügung. Dies bildet dann die ideale Grundlage für ein maßgeschneidertes Finanzierungsangebot. Auf den Punkt gebracht gilt: „Gemeinsam machen wir das für Sie“. Genau. SaBInE gibt dem Kunden den notwendigen Rahmen um sich bei Fragen der energetischen Modernisierung oder auch des energetischen Neubaus zu orientieren. Gleichzeitig leistet jeder mit den durchgeführten Maßnahmen seinen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz und stärkt durch die Beauftragung des lokalen Handwerks die lokale Wirtschaft. Was empfehlen Sie unseren Lesern, die sich für SaBInE interessieren? Interessierte können sich beim e.point der Stadtwerke oder bei uns in der Sparkasse beraten lassen. Die Leistungen der Stadtwerke und der Sparkasse beinhalten mehrere Bausteine. www.sabine-gt.de

Das neue Zuhause oder die Urlaubimmobilie an der Nordseeküste. Kann der Traum Wirklichkeit werden? Von Neubau-Doppelhaushälften, einem Penthouse, Gebrauchtimmobilien und Bauplätzten auf dem Festland oder auf den ostfriesischen Inseln reicht das Angebot des „Inselmaklers“ der Sparkasse LeerWittmund.

Fotos: Sparkasse Gütersloh

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IMMOBILIA 17. März 11.00 bis 17.00 Uhr Sparkasse Gütersloh Konrad-Adenauer-Platz

2013 • Neubau- und

Gebrauchtimmobilien • Bauplätze • Kostenfreie Marktwertermittlung für künftige Immobilienverkäufer • Baufinanzierungsberatung • Förderprogramme für Neubau und die Sanierung von Bestandsimmobilien • Fachvorträge • Messecafé


36 | WOHNEN, BAUEN & LEBEN

Foto: Volksbank Gütersloh

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Teilnehmer von links: Axel Kirschberger (Volksbank Gütersloh eG), Elmar Kaup (Kaup Immobilien), Daniela Toman (Lütkemeyer GmbH & Co. KG Ihr „Gärtner von Eden“), Heike Winter (Geno Immobilien GmbH), Thomas Herzog und Werner Kordtomeikel (Architekturbüro Herzog & Kordtomeikel), Sebastian Kraatz (SMK Immobilien e.K.),Andreas Moehlen (Geno Immobilien GmbH), André Brüggershemke (Brüggershemke + Reinkemeier KG), Volker Grett (Volker Grett Einrichtungshaus), Nils König (Küchen König) und Johannes Kaup (Kaup Immobilien)

Immobilienmesse 2013 Wohnen und Leben in einer starken Region Ein interessantes Konzept bietet die Immobilienmesse 2013 unter dem diesjährigen Motto – Leben und Wohnen in einer starken Region. Rund um diese Themen geht es am Samstag, 16. März und Sonntag, 17. März, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr im Veranstaltungsraum der Volksbank Gütersloh, Friedrich-Eber-Straße 73-75. Mit einem umfangreichen Angebot an unterschiedlichen Neubauprojekten und Gebrauchtimmobilien, will die Volksbank-Tochter Geno Immobilien der starken Nachfrage nach Immobilien in der Region gerecht werden. Die anhaltend niedrige Zinssituation bewirkt eine starke Nachfrage der Kunden nach den eigenen vier Wänden, gleichzeitig aber auch eine anhaltend hohe Nachfrage nach einer wertbeständigen Kapitalanlage in der Region. Durch ein differenziertes Angebot, das sich an den Wünschen der Kunden orientiert, lassen sich beide Vorstellungen zu optimalen Bedingungen umsetzen. Nicht nur die anschauliche Darstellung und Präsentation von Immobilien, sondern auch Akzente zu Einrichtungs- und Gestaltungsmöglichkeiten bieten einen angenehmen Rahmen, um sich inspirieren und beraten zu lassen. In diesem Jahr steht erstmalig das Thema Home Office auf dem Programm, das veränderten Lebensgewohnheiten gerecht wird. Der erste Schritt jeder Suche beginnt damit, dass man herausfindet, wonach man sucht. Hierbei gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten und Auswahlkriterien. Im Mittelpunkt stehen

Entscheidungen über Standort, Architektur, Bauqualität, Energieeffizienz, Größe des Grundstückes oder Hauses, die Höhe des Kaufpreises und letztlich auch die finanzielle Umsetzungsmöglichkeit, also die Baufinanzierung. Zunehmend gewinnen Fragen zur Infrastruk-

»

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„Das Geheimnis des Erfolgs ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“ (Henry Ford)

tur, Entfernung zum Arbeitsplatz, Schulen und Einkaufsmöglichkeiten und darüber hinaus Heizkosten und Instandhaltungskosten mehr und mehr an Bedeutung. Für ein umfangreiches und vielseitiges Angebot stehen gemeinsam mit der Geno Immobilien GmbH weitere kompetente regionale Makler und Bauträger zur Verfügung: G eins Industrie & Wohnhaus GmbH, Kaup Immobilien, SMK Immobilien, Architekturbüro Herzog & Kordtomeikel und Architekt Thomas Kube. Die breite Angebotspalette bietet Häuser, Wohnun-

gen und Grundstücke für jedes Alter und jeden Geldbeutel. Für alle Fragen rund um die Baufinanzierung steht das Baufinanzierungsteam der Volksbank Gütersloh mit kompetenter Beratung und vielen Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Für eine angenehme Atmosphäre, die Lust auf Wohnen macht, sorgen die beteiligten Gütersloher Firmen, die den Ausstellungsbereich mit wohnlichen Akzenten in den Bereichen Garten, Einrichtung und Küche gestalten werden: Volker Grett Einrichtungshaus, Lütkemeier Ihr „Gärtner von Eden“, Varnholt Pflanzen von Format, Küchen König, Brüggershemke + Reinkemeier KG. Für eine angenehme Aufenthaltsqualität, in der Ruhe und Zeit für Fragen und Fachgespräche bleibt, stehen Getränke und ein kleiner Imbiss bereit. Wer also heute oder in der Zukunft seinen Traum von den eigenen 4-Wänden realisieren möchte, ist auf die Beratung, Anregung und Unterstützung durch kompetente Partner angewiesen. Die Geno Immobilien GmbH freut sich auf zahlreiche Besucher und anregende Gespräche.


Immobilienmesse 2013

Einladung zur Immobilienmesse EFH Verl

ETW Isselhorst

„Wohnen und Leben in einer starken Region“

Samstag, 16.03. und Sonntag, 17.03.2013 in der Zeit von 11-17 Uhr im Veranstaltungsraum der Volksbank Gütersloh eG Friedrich-Ebert-Straße 73-75, 33330 Gütersloh

EFH Clarholz

ETW Gütersloh Ein vielseitiges Angebot bieten Ihnen:

Für eine angenehme Atmosphäre sorgen:

G eins Bauträger GmbH & Co. KG BAUMSCHULE

Kolbeplatz

PFLANZEN VON FORMAT

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Besuchen Sie uns - wir freuen uns auf Sie! Fotos von der Zentrale der Volksbank Gütersloh eG mit freundlicher Genehmigung von Cäcelia Epkenhans-Hauer, Gütersloh


38 | GRÜN IN GÜTERSLOH

Grün in Gütersloh k Das ultimative Nachschlagewer für die „Grüne Branche“

SPE ZIAL ling · Tipps und Tricks

Buchstabenfrüh Gütersloher Frühling · GT-INFO


GRÜN IN GÜTERSLOH | 39

„Nimm Dir genug zum Lesen mit“ Ein Tag im Grünflächenamt – Von Michaela Schulze

Ú Daten und Fakten 75.000 Stadtbäume, davon 27.400 Straßenbäume und 8.800 Bäume, die aufgrund ihres Alters mehr kontrolliert und gepflegt werden müssen, 408 km Gräben und Fließgewässer wie Dalke, Krullsbach, Reinkebach und andere, 97 Kinderspielplätze und 17 Bolzplätze, 87,6 Hektar Park- und Grünanlagen, 115 Hektar Ausgleichsflächen, 115,2 Hektar Verkehrsgrün, 26 Schulstandorte und 24 Kindergärten mit ihren Außenanlagen. 78 Angestellte.

Wie tief ist das Spechtloch? 75.000 Stadtbäume müssen überprüft und gepflegt werden.

Gütersloh 408 Km Gräben und Fließgewässer wie die Dalke, der Krullsbach, Reinkebach u. a. zu unterhalten und zu pflegen sind? Apropos Dalke: ihre Renaturierung ist ein großes Projekt und ein toller Erfolg. Acht Fischarten sind hier heimisch. Aber die Dalke-Renaturierung ist nur ein Projekt von vielen. Damit nicht genug: Die Belastung von Feinstaub wird durch eine gezielte Begrünung reduziert. Der Erhalt der Artenvielfalt von wildlebenden Pflanzen und Tie-

ren im Stadtgebiet gehört zum Zuständigkeitsbereich. Unglaublich, wer sich aus der Tier- und Pflanzenwelt in unserem Grün tummelt. Leider reicht mein Platz hier nicht aus, um alle Aufgaben aufzuzählen. In nur einem Tag im Fachbereich Grünflächen hat sich mein Blickwinkel für öffentliches Grün komplett verändert. Ich wünsche mir, dass wir künftig bei unseren Wegen durch öffentliches Grün in Gütersloh noch grüner sehen.

Dalke an der Weberei 1986 ...

... und die gleiche Stelle heute.

Fotos: Stadt Gütersloh, FB Grünflächen

Heute ziehe ich meinen Hut vor Bernd Winkler, Leiter des Fachbereichs Grünflächen und seinen 77 Mitarbeitern. Mit dem Wissen, dass die Wohn- und Lebensqualität einer Stadt heute in wachsendem Maße am Faktor Grün gemessen wird, meistern sie eine komplexe Aufgabenpalette. Bekannt sind die Unterhaltung und Pflege der städtischen Park- und Grünanlagen sowie die der Friedhöfe, Spielplätze und Sportanlagen. Hier mal ein paar Zahlen, die das Volumen verdeutlichen: 87,6 Hektar Park- und Grünanlagen, 115,2 Hektar Verkehrsgrün, 115 Hektar Ausgleichsflächen, 97 Kinderspielplätze, 17 Bolzplätze, 26 Schulstandorte und 24 Kindergärten mit ihren Außenanlagen. Dazu gesellen sich 75000 Stadtbäume, die nur sieben Mitarbeiter bearbeiten. Das sind 300 Bäume pro Tag und 43 pro Mitarbeiter. Weniger bekannt sein dürfte, dass das Grünflächenamt zuständig ist für unsere Fließgewässer und Gräben. Wussten Sie, dass in

Foto: Michaela Schulze

Hohn und Spott erntete ich, als ich von meinem Vorhaben erzählte, einen Tag mit dem Grünflächenamt zu verbringen. Den Fragen wollte ich nachgehen, mit welchen Aufgaben das Grünflächenamt betraut ist, welchen Stellenwert unsere öffentlichen Grünflächen haben und ob es wahr ist, dass die dort arbeitenden Mitarbeiter lieber zu viert auf der Parkbank sitzen.

Fische der Dalke: Gründling, Aal, Rotauge, Brasse, Karpfen, Hecht, Bachforelle, Flussbarsch

Frühlingserwachen

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40 | GRÜN IN GÜTERSLOH

Rasen-Knigge Foto: fotolia

Tipps für den grünen Teppich

Der Imagefilm ist online! Vital und strapazierfähig: der grüne Grasteppich.

Davon träumt jeder Gartenbesitzer: ein dichter satt grüner Rasen, vital und strapazierfähig. Ein Rasen, der zum Spielen und Toben genauso geeignet ist wie zum Entspannen und Genießen. Und das ganze am liebsten ohne große Kosten- und Zeitinvestition. Und hier die traurige Realität: Jahr für Jahr ein Rasentrauerspiel mit braunen Flecken, Unkrautverwucherungen und Moosbefall. Machen wir keinen Hehl daraus, ein schöner grüner Rasen braucht drei Dinge: Wasser, drei bis maximal fünfmal jährlich Dünger und die richtige Pflege.

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Wässern/sanft berieseln Ein gepflegter Rasen benötigt Wasser. Bei normaler, warmer Witterung sollte der Rasen ein bis zweimal pro Woche mit einem Rasensprenger oder einem sehr feinen Rasenschlauchaufsatz gewässert werden. Den Rasen stets sanft berieselt. Pfützen auf der Oberfläche tun dem Rasen nicht gut. Ein ordentlicher Regenschauer ersetzt natürlich das Gießen. Und mit Hilfe einer automatischen Beregnungsanlage mit Zeitschaltuhr erledigt sich das Rasenwässern von allein. Düngen: die erste Maßnahme im Frühjahr Ab Mitte März nimmt der Rasen ab einer Bodentemperatur von 8 Grad Nährstoffe auf, obwohl er erst bei 12 Grad Bodentemperatur zu wachsen beginnt. Selbst Frost nach der Düngung macht nichts aus. Der Rasen braucht nach dem Winter ganz extrem Nährstoffe, da er seine Reserven über den Winter aufgebraucht hat. Je eher gedüngt wird, umso schneller bekommt der Rasen Farbe, Struktur und Vitalität. Eine organisch-mineralische Düngung liefert nicht nur Stickstoff, Phosphor und Kali, sondern über die Organik auch Futter für die Bodenorganismen. Der Boden wird somit nicht nur nachhaltig ernährt, sondern mit jeder Anwendung auch fruchtbarer. Beim ersten Mähen nicht zu viel abschneiden Das erste Gras ist besonders weich. Je länger die Halme sind, umso schwerer lassen sie sich schneiden. Weniger ist beim ersten Mähen mehr. Nicht mehr als ein Drittel der Pflanze abschneiden, rund vier Zentimeter sind optimal. Gereinigte und geschärfte Messer des Mähers sind die Voraussetzung dafür, dass die Halme beim Schneiden nicht gequetscht werden und künftig gut in die Breite wachsen können. Braune Flecken im Rasen Braune, fast kreisförmige diffuse Flecken sind oft die Ursache von Schneeschimmel. Schneeschimmel ist eine Pilzerkrankung, die ganzjährig auftritt. Ursachen: übermäßige Feuchtigkeit, Winterstress durch viel Schnee und der damit verbundene Luftabschluss. Ein weiterer Faktor sind gestörte Böden, also Böden, die bearbeitet, durchmischt, künstlich hergestellt oder angefüllt wurden. Bei solchen Böden dauert es oft eine Saison bis der Boden wieder sein natürliches Gleichgewicht gefunden hat und sich das Bodenleben neu gebildet hat. Bei Schneeschimmelbefall Rasen mit einem Laubrechen leicht aufrauhen, danach düngen. In aller Regel regeneriert sich die Grasnarbe innerhalb der nächsten vier Wochen von selbst und die entstandenen Schäden in der Grasnarbe wachsen zu.


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Rasen-Mythen

14. bis 17. März 2013

Was wir schon immer wissen wollten

Eröffnungs-Wochenende

Mythos: Kein Rasenwässern in der Mittagszeit Da die Gräser fast senkrecht stehen und im Verhältnis gesehen nur eine geringe Fläche bilden, perlt das Wasser ab. Eine Verbrennungsgefahr durch den sogenannten Brennglaseffekt besteht nicht. Blumen mit großen Blättern hingegen sollten bei hochstehender Sonne nicht gegossen werden. Auf ihren Blättern verbleiben Wassertropfen, die das Sonnenlicht bündeln und punktuelle Verbrennungen bewirken.

Gütersloher

Frühling

Mythos: Mindestens einmal im Jahr vertikutieren Unser Gartenboden ist durchsetzt von Bodenorganismen, die in der Lage sind, Rasenfilz auf natürliche Art und Weise abzubauen. Auf guten Gartenböden gibt es meist nur einen lockeren Filz. Dieser Filz ist für das Wachstum der Grasnarbe wichtig, nicht hinderlich. Moos ist im Übrigen kein Rasenfilz. Nur vertikutieren, wenn der Rasen mehr als einen Zentimeter Rasenfilz aufweist. Beim Vertikutieren wird die Rasenpflanze verletzt. Hinzu kommt, dass regelrechte „Landebahnen” für Unkrautsamen geschaffen werden. Hervorzuheben ist Löwenzahn, der schon im zeitigen Frühjahr fliegt. Je öfter man also vertikutiert, je mehr man die Grasnarbe verletzt, umso mehr Unkraut siedelt sich im Rasen an und umso schneller wird der Rasen unansehnlich.

Gütersloh blüht auf

Mythos: Moos kommt vom Schatten und feuchten Böden Moos kommt immer dann vor, wenn zu wenig gedüngt wurde und der Boden einen Stickstoffmangel aufweist. Meist Nährstoffarm ist der Rasen im Kronenbereich von Bäumen und im Bereich von Hecken. Deshalb hält sich hartnäckig das Gerücht, Moos komme vom Schatten und von feuchten Böden. In Wirklichkeit werden in diesen Bereichen die Nährstoffe von den flachen Saugwurzeln der Bäume und Sträucher nur schneller verbraucht und es besteht dort einfach mehr Bedarf an Dünger. Natürlich ist es so, dass Dünger in Schattenlagen schlechter umgesetzt wird. Dies ist aber nicht ursächlich, sondern kommt erschwerend hinzu.

Sonntag verkaufsoffen 13–18 Uhr www.GuetersloherFruehling.de

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Mythos: Mulchen ersetzt Düngungen komplett Mulchen allein genügt nicht zur Nährstoffversorgung des Rasens. Nur maximal ein Viertel der benötigten Stickstoffmenge wird durch liegengebliebenes Schnittgut an die Gräser zurückgeführt. Wird der Rasen beim Mulchen nicht ausreichend häufig gemäht, führt liegenbleibendes Schnittgut eher zu einer verstärkten Filzbildung, nachlassender Vitalität und Trockenheitsresistenz der Gräser.

Je öfter man vertikutiert, umso mehr Unkraut siedelt sich im Rasen an.


42 | GRÜN IN GÜTERSLOH

Buchstaben Frühling Großes Gewinnspiel zum Gütersloher Frühling Ab sofort sind alle GT-INFO Leser und Besucher der Gütersloher Innenstadt eingeladen, ihre eigene Stadt neu zu entdecken und dabei tolle Preise zu gewinnen. Beim bekannten Buchstaben-Frühling können in 13 teilnehmenden Einzelhandelsgeschäften Buchstaben gesammelt und zu einem Lösungswort kombiniert werden. Die einzelnen Buchstaben befinden sich in den Geschäften und verraten auch gleich, an welcher Stelle im Lösungswort sie eingesetzt werden müssen. Es warten tolle Gewinne auf die Teilnehmer. Mitmachen lohnt sich also! Weitere Teilnahmekarten gibt es in allen teilnehmenden Geschäften und in der Redaktion GT-INFO, Schulstraße 10. Einsendeschluss: Montag, 18. März

Ein 28'' Trekking-Fahrrad von Zweiräder Fulland im Wert von 400 Euro

1. Preis

mit Alu-Rahmen, Nabendynamo, Federgabel und 21-Shimano-Schaltung

2.– 14. Preis Je ein Gutschein im Wert von 50 Euro von den teilnehmenden Einzelhändlern

Buchstaben-Frühling So wird’s gemacht: In jedem der unten aufgeführten Geschäfte finden Sie einen Buchstaben, der zum Lösungswort gehört. Zur Orientierung ist von jedem teilnehmenden Geschäft eine Anzeige mit Foto auf den folgenden Seiten abgebildet. Abgabeschluss in der Redaktion GT-INFO, Schulstraße 10: Montag, 18. März 2013! Name

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Das Lösungswort lautet: 1

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Teilnehmende Geschäfte: Kleine Fluchten 2 Die Goldschmiede 3 Eva’s Kinderladen 4 freudepur 5 Bäckerei Glasenapp Gütersloher Reisecenter 7 Hut Wollweber 8 Witthoff Spielwaren 9 Bärenstark by Witthoff 10 Foto Ramhorst 11 KosmeTick 12 Die Spielkiste 13 area 4 1

6

Bei mehreren richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ausgenommen sind Mitarbeiter der teilnehmenden Geschäfte.


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Bärenstark by Witthoff Kolbeplatz 6 · Fon GT 222313

HUT WOLLWEBER Hut Wollweber · Strengerstraße 8 33330 Gütersloh · Fon GT 13893

freudepur Innenarchitektin Wendy Godt · www.freudepur.de Friedrichstraße 1 · 33330 Gütersloh · Fon GT 6010752

Die Goldschmiede Klaus Rünger · Friedrichstraße 1 Fon GT 236981 · www.juwelier-guetersloh.de

Gütersloher Reisecenter Gütersloher Reisecenter · Kirchstraße 6 33330 Gütersloh · Fon GT 12044

Kleine Fluchten Reisebüro · Berliner Straße 89 Fon GT 1887 · www.kleinefluchten.de

Eva’s Kinderladen Daltropstraße 5 a · Fon GT 13700

Bäckerei Glasenapp Kolbeplatz 3 · Fon GT 222899


44 | GRÜN IN GÜTERSLOH

Kräuter-Fenster Foto: fotolia

Ein mobiler Kräutergarten darf nicht fehlen

KosmeTick · Spiekergasse 3 33330 Gütersloh · Fon GT 15333

Kräuter gedeihen bei guter Pflege auch auf dem Balkon bestens.

Spiekergasse 4 · 33330 Gütersloh Fon GT 2125990

Ein gut geplanter Kräutergarten kann sowohl für die Umgebung als auch für den Suppentopf und den Salatteller eine Bereicherung sein. Ein üppiges Angebot an farbigen Kräutern sowie zahlreiche buntlaubige Varietäten machen Hobbyköchen und Gärtnern die Wahl zur Qual. Einen mobilen Kräutergarten in Reichweite des Herdes zu platzieren, ist bei Beachtung einiger kleiner Tipps einfach. Neben der Platzierung von Kübeln und Trögen auf der Terrasse oder dem Balkon lassen sich aber auch gute Ergebnisse auf einer sonnigen Fensterbank erzielen. Oregano, Thymian und Basilikum gedeihen am

besten in voller Sonne. Schnittlauch, Minze, Kerbel und Petersilie bevorzugen den Halbschatten und einen kühleren Standort. Fenster verringern den Lichteinfall entscheidend. Daher müssen die Gefäße von Zeit zu Zeit gedreht werden, um alle Pflanzenteile in den Genuss von Sonne kommen zu lassen. Jungtriebe sollten öfter heraus geschnitten werden, damit die Pflanze schön buschig wird. Wer beim Kochen laufend frische Kräuter verwendet, braucht sich um das Ausdünnen keine Gedanken machen. Als krönende Garnitur für Gerichte können die Blüten verwendet werden.

Ú Kräuterpflege • Raumtemperatur ab 16°C, bei Mittelmeer-Kräutern ab 18 °C bis 21 °C. • Durchzug vertragen Kräuter im Haus gar nicht. • Tägliche Kontrolle, ob die Erde noch feucht ist. • Gießen mit lauwarmem Wasser und nur im Bedarf. • Staunässe vermeiden.

Spielwaren Witthoff Königstraße 8 · Fon GT 92300

Tipp: Einen Untersetzer mit Kies füllen und Kräutertöpfe darauf stellen. Nicht für das Kiesbett eignet sich Basilikum, da es einen gewissen Grad an Trockenheit verträgt.

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Spielkiste Gütersloh · Münsterstraße 7 Fon GT 20141 · www.spielkiste-guetersloh.de


GRÜN IN GÜTERSLOH | 45

Zurück zur Natur Dalke-Renaturierung wird fortgesetzt Eine Erfolgsgeschichte geht weiter: Die Renaturierung der Dalke. Vom Westen der Straße „Putzhagen“ in Pavenstädt bekommt sie auf einer Länge von etwa 365 Metern einen neuen geschwungenen Verlauf. Dadurch verschwindet das kanalartige Bachprofil. Insgesamt muss der Bachlauf dafür in Teilbereichen um bis zu 20 Meter nach Süden verlegt werden. Die dazu notwendigen, umfangreichen Erdarbeiten beginnen in Kürze. Auf diese Weise entstehen unterschiedliche Böschungsneigungen mit Flach- und Steilufern, auf denen Röhricht- und Staudenpflanzen den natürlichen Uferbereich bilden. In das Re-

naturierungskonzept ist unter anderem die naturnahe Anlage von Schönungsteichen eingebunden, die wesentliche Anteile des geklärten Abwassers aus dem angrenzenden Klärwerk aufnehmen. Sie bewirken durch die Reinigung von Schwebstoffen sowie die Angleichung des Sauerstoffgehalts eine weitere, nachhaltige Verbesserung der Wasserqualität. Die Renaturierung

setzt die Vorgaben der europäischen WasserRahmen-Richtlinie (WRRL) zur Verbesserung der Gewässerstrukturgüte um. Das Land NRW fördert die 300.000 Euro teure Maßnahme mit 80 Prozent, 20 Prozent werden über Ausgleichsmaßnahmen refinanziert. In das Renaturierungskonzept eingebunden: die naturnahe Anlage von Schönungsteichen.

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Gütersloh blüht auf Foto: Gütersloh Marketing

Gütersloher Frühling feiert zehnjähriges Jubiläum

Zur Nachtschicht in Wiedenbrück Aktuelles aus der Bistro-Karte Spaghetti mit Walnußpesto und Rucola 6,90 Euro

1 Glas Frühlingswein, dazu 3 verschiedene Bruschetta 5,50 Euro Ostersonntag und Ostermontag

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Zum zehnten Mal lässt die grüne Branche aus Gütersloh die Gütersloher Innenstadt aufblühen. Entstanden aus einer tollen Idee im Jahr 2004 hat sich der Gütersloher Frühling zu einer achtwöchigen Veranstaltung entwickelt, auf die sich die Gütersloher Bürger und Besucher jedes Jahr besonders freuen. Vom 14. März bis zum 5. Mai verwandelt sich der Berliner Platz, in diesem Jahr gestaltet durch Jörg Laufkötter (Freisen Garten- und Landschaftsbau) und Andreas Rethage (andre WERTERHALTER), in eine moderne Parklandschaft. Zur Eröffnungsveranstaltung „Gütersloh blüht auf “ zeigen zahlreiche Gütersloher Unternehmen in individuell gestalteten Blütenblatt-Ellipsen vom 14. bis 17. März eine Auswahl ihres Könnens. Die Besucher dürfen sich auf eine Vielzahl verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten und überraschende Einfälle freuen. Eröffnet wird „Gütersloh blüht auf “ durch die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Paskarbies und Stefan Friederich, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Gütersloh e.V., am Donnerstag, 14. März, um 17 Uhr auf dem Berliner Platz. Der Berliner Platz verwandelt sich in eine moderne Parklandschaft, geplant und gestaltet durch Jörg Laufkötter und Andreas Rethage.

Verkaufsoffener Sonntag Das Meer aus bunten Blumen lässt das Einkaufen und Bummeln zum innerstädtischen Erlebnis beim ersten verkaufsoffenen Sonntag des Jahres am 17. März werden. Von 13 bis 18 Uhr können Gütersloher und Besucher in Ruhe und mit Genuss einkaufen, die neueste Frühjahrsmode entdecken oder die Gütersloher Gastlichkeit genießen. Auf dem Berliner Platz sorgt das Gastronomie-Team vom Ringhotel Appelbaum für eine Stärkung zwischendurch – mit Blick ins Grüne. Viel zu bestaunen und zu erleben gibt es auch im Stadtmuseum, in der Stadtbibliothek, in der Apostelkirche oder in der Martin-Luther-Kirche. www.GuetersloherFruehling.de

Zeichnung: Felix Maibrink

Verlsteffen-Haustechnik

Die Besucher dürfen sich auf eine Vielzahl verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten freuen.


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Gartengestaltung nach Plan: Entwurf von Freisen Garten- und Landschaftsbau.

Gradlinige Gartenträume Freisen – kompetenter Ansprechpartner in Fragen der Gartengestaltung Wohlbefinden und Lebensqualität durch die Gestaltung grüner Freiräume schaffen und erhalten – das ist das Ziel der Freisen Garten- und Landschaftsbau GmbH am Brockweg 256. Seit 33 Jahren bietet der Gütersloher Traditionsbetrieb kompetente Lösungen bei der Planung, Ausführung und Pflege von Privatgärten bis zu öffentlichen Grünflächen. immer kompetenter Ansprechpartner. Ein moderner und gepflegter Maschinenpark erlaubt die Herstellung von Außenanlagen in jeder Größe. Die Kolonnen haben garantiert das passende Equipment im Gepäck.

Foto: Petra Heitmann

Von Bernhard Freisen 1980 gegründet, übernahm Jörg Laufkötter den Betrieb 1996. Zu seinem Team gehören heute hochqualifizierte Baustellenleiter, Landschaftsgärtner, Helfer und natürlich Auszubildende. Die Leistungen erstrecken sich vom Gartenneubau über den Gartenumbau bis hin zur Erweiterung privater Gärten, von der Erstellung und Umgestaltung gewerblicher sowie öffentlicher Außenanlagen bis hin zur Dauerpflege öffentlicher und privater Grünflächen: Der Gartenspezialist ist in

Jörg Laufkötter, Geschäftsführer der Freisen Garten- und Landschaftsbau GmbH.

Die perfekte Planung Der Weg zu einem persönlichen Garten beginnt mit individueller Planung. Klare Linien und einfache Formensprache bestimmen die Gärten der Freisen Garten- und Landschaftsbau GmbH. Die Besichtigung des Objekts, eine genaue Bestandsaufnahme sowie die individuellen Kundenwünsche münden in einen Entwurf. Es wird geklärt, welche Bedingungen im Garten vorliegen. Licht- und Bodenverhältnisse spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie vielfältige Bedürfnisse. Vielleicht müssen nur die Wege- und Terrassenbeläge erneuert werden oder der Rasen einem Teich weichen, der im Sommer höchstens mal nachgefüllt werden möchte? Oder wo ist der Platz für ein Beet mit Blütenstauden, das für liegengebliebenes Laub im Herbst sogar dankbar ist? Wenn der Blick nach draußen Trübsal verursacht oder nötige Arbeiten im Garten zur lästigen Pflicht geworden sind, ist es an der Zeit, den Garten kritisch unter die Lupe zu nehmen. Aber das Freisen-Team krempelt Gärten nicht einfach um. Egal, ob nur Teilbereiche umgeplant oder ein neuer Garten angelegt wird – der

Kunde soll sich wohlfühlen und im Garten muss eine spürbare Verbesserung entstehen. Gestaltungsideen haben die Landschaftsgärtner der Freisen Garten- und Landschaftsbau GmbH genug. Gemeinsam muss nur überlegt werden, was möglich und was machbar ist. Und vor Allem: Was es kostet. Herausforderung: Kleiner Garten „Kleine Gärten sind besonders reizvoll“, erklärt Jörg Laufkötter. „Die Herausforderung besteht darin, möglichst viele Vorstellungen der Kunden zu verwirklichen.“ Und die kommen oft mit einem ganzen Vorrat an Wünschen: eine Rasenfläche mit genügend Platz für die Liege, eine Grillecke, eine große Terrasse für das Sonntagsfrühstück mit der ganzen Familie, eine Sandkiste für die Kleinsten und ein Wasserelement für die Entspannung. „Kein Problem, das geht auch auf kleinen Flächen“, weiß der Landschaftsgärtner aus Erfahrung. „Aber es ist jedes Mal eine neue Herausforderung, die wir gerne annehmen - immer wieder. Wenn unser Werk vollbracht ist und sich alle Familienmitglieder am liebsten im Garten aufhalten, dann haben wir alles richtig gemacht.“ Brockweg 256 · 33334 Gütersloh Telefon 05241-59100 freisengalabau@t-online.de www.freisengalabau.de


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Grüne Ideen

Erfahrene Ansprechpartner in Haus und Garten

Überdurchschnittliche Pflanzenqualität bei Blumen Eickhoff Foto: Wolfgang Sauer

Foto: Wolfgang Sauer

Rundum-Sorglos-Paket

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Ob Geschäfts- oder Privathaus, Industrieanlage oder soziale Einrichtung, der erste Eindruck ist der entscheidende. Ein gepflegtes Erscheinungsbild wirkt positiv und nachhaltig auf den Besucher.

HAUS

GARTEN W E R T E R H A LT

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Doch dazu bedarf es einer regelmäßigen Pflege. Andre Werterhalter und sein Team bieten einen umfassenden Service rund um Haus und Garten, wobei die kontinuierliche Pflege, Sauberkeit und Ordnung oberste Priorität hat. Eine intakte Treppenhausbeleuchtung, grüne Rasenflächen, gefegte Wege und vieles mehr sind selbstverständlich. Der Kunde erhält Leistungen aus einer Hand und hat mit Andreas Rethage einen erfahrenen Ansprechpartner rund um die Themen Haus und Garten. www.werterhalter.de

Locken Sie den Frühling ins Haus mit frischen Farben in neuen Dekorations-Ideen von Blumen Eickhoff!

Die Natürlichkeit und Ausdrucksstärke von Pflanzen sowie ihre Schönheit und Einzigartigkeit stehen bei Blumen Eickhoff im Zentrum grüner Ideen. „Blumen begreifen wir als ein Kulturgut, bei dem trotz zeitabhängiger Trends der Respekt vor der Natur im Vordergrund steht“, sagt Frank Eickhoff, der in zweiter Generation das Gartencenter führt. Gemeinsam mit Frau Ulla und einem professionellen Floristenteam wird innovativer Blumenschmuck für Privat- und Firmenkunden kreiert. Eickhoffs Stärke liegt in einer überdurchschnittlichen Pflanzenqualität, einer großen Auswahl an Pflanzgefäßen und Ideen für florale Raumgestaltungen. Ein eigener Kurierdienst überreicht Blumen pünktlich und zuverlässig. Dass Blumen auf Menschen auch eine tröstende Wirkung ausüben, erfuhr Frank Eickhoff schon früh im elterlichen Geschäft. Eine einfühlsame und individuelle Beratung bei der Auswahl von tröstlichen Blumenarrangements, Gestecken, Kränzen, mit Schleife oder mit Kondulenzkarte und Sargschmuck ist für seine Familie

seit 55 Jahren selbstverständlich. Und weil nicht jeder immer die Möglichkeit hat, übernimmt ein hauseigenes Team mit gelernten Gärtnern und einem Meister die Garten- und Grabpflege. www.blumeneickhoff.de Foto: Frank Eickhoff

Das Team von Andre Werterhalter. Links hinten Inhaber Andreas Rethage.

Perl-Hyazinthen trendig in Farbe gesetzt.


GRÜN IN GÜTERSLOH | 49

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Wohlfühloase Garten Der Garten spiegelt das Innere eines Menschen wider. Bei richtiger Planung wird der Garten zur Wohlfühloase. Großen Spielraum bei der Gestaltung lassen Pflastersteine mit seinen Ausführungen, Formen und Farben zu. Terrassenplatten zaubern zeitlose Eleganz. Von elegant bis rustikal findet sich für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas. Südländisches Flair kommt mit Variationen von Trockenmauern aus Natursteinmaterialien auf. Natursteine und farbige Zierkiese auf Wegen, Terrassen, Einfahrten, Stufen und Mauern sorgen für Abwechslung. Zur Abgrenzung oder Einfassung von Beeten und Treppen bieten sich Palisaden an und Systeme für eine individuelle Objektgestaltung von Böschungen und Bepflanzungen stehen zur Auswahl. Ein Teich im Garten? Von der Teichfolie bis hin zum Brunnen oder Wasserfall, vorgefertigt oder individuell planbar und mit entsprechender Beleuchtung ange-

Foto: Bussemas und Pollmeier

Grüne Kompetenz von Bussemas-Pollmeier-Zierenberg

Im Mustergarten das Richtige finden.

legt, lässt sich eine richtige Oase schaffen. Neugierige Blicke werden fern gehalten mit Sichtschutzzäunen von WEAVE, oder einer Gabionen-Abgrenzung. Wird

Holz im Garten verwendet zeigen Partner Gestaltungsvarianten vom Terrassenboden bis zu Spielgeräten. Und für Eilige gibt es Rollrasen zur Begrünung.

Die Baustoff-Partner Hans-Böckler-Straße 25-27 33334 Gütersloh Telefon 05241-50 01-0 www.diebaustoffpartner.de

Die Zeichen stehen unübersehbar auf Frühling und im Garten beginnt die Zeit des Gestaltens. Ungewöhnliche Ideen machen Lust auf Garten. Wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung Ihrer Wünsche. Entdecken Sie die Welt moderner und leistungsstarker Baustoffe. Wir freuen uns darauf, Sie zu begrüßen. Schautag jeden Sonntag Mustergarten täglich geöffnet bis 20 Uhr


50 | GRÜN IN GÜTERSLOH

Foto: Brockmeyer

Foto: Gartenland Großebrummel

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Wohnzimmeratmosphäre im Garten

Nicole Buschmann berät sie gerne rund um den Gehölzschnitt.

Gartenland Großebrummel

Brockmeyers Gartentipp

Seit 15 Jahren die Adresse für Gartenmöbel in Verl

Zeit für den Gehölzschnitt

Zu einem gelungenen Gartenabend gehören Getränke, Grillgut und das passende Drumherum: Gartenmöbel und (Gas)Grill. Genießer und Puristen finden bei Gartenland Großebrummel aktuelle Gartenmöbeltrends und die beliebten Weber Profigrills nebst Zubehör. Das Herz von Gartenfreunden dürfte im März noch

höher schlagen, denn Großebrummel gewährt anlässlich seines Geburtstags 15 Prozent auf das gesamte Sortiment. Ausgenommen sind HKS, Glatz, Weber und Queensgarden. Extra lange Öffnungszeiten am 8. und 9. März. www.gartenlandgrossebrummel.de

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Wenn die stärksten Fröste vorüber sind, ist es Zeit für den Gehölzschnitt. Jetzt, wo Bäume und Sträucher noch kein neues Laub tragen, lässt sich nicht nur am besten erkennen, wo man eingreifen sollte, auch leiden die Pflanzen vor dem Beginn der Vegetationsperiode weniger unter den un- vermeidlichen Verletzungen. Vor allem alte Zweige sollten herausgeschnitten werden, damit Platz für junge Triebe entsteht, aus denen im Sommer neue Blüten sprießen können. Natürlich ist Beschnitt auch wichtig, um die Pflanze in Form zu halten, zum Beispiel bei Hecken oder Buchsbäumen. Besonders immergrünen Sträuchern sieht man jetzt die Strapazen des Winters an. Die Blätter von Gewächsen wie Kirschlorbeer und Immergrünem Schneeball sind oft braun statt grün. Hier hilft ein beherzter Rückschnitt, bei dem der Strauch je nach Zustand um bis zu ein Drittel eingekürzt werden kann. Auch Sommerblüher wie Hibiskus und Sommerflieder können jetzt gestutzt werden. Auch wenn die Rindenfarbe im Vordergrund steht, etwa beim rot-holzigen Hartriegel, ist ein regelmäßiger Beschnitt wichtig, weil nur die jungen Triebe ein schönes Rot haben. Für einen gelungenen Rückschnitt ist gutes Gerät unerlässlich. Reicht für kleine Schnitte eine scharfe Schere, muss für stärkere Äste eine vernünftige Säge her. Am besten eignet sich eine Bügelsäge mit verstellbarem Sägeblatt, das im passenden Winkel eingestellt werden kann. So lässt sich jeder Ast optimal erreichen. Wichtig beim Gehölzschnitt ist ein sauberer und glatter Schnitt möglichst nah am Stamm. Er sorgt dafür, dass die Wunde schneller verheilt und weniger Krankheitserreger in die Pflanze eindringen können. Bei großen Schnittflächen hilft künstliches Baumharz aus dem Fachhandel, um die Wunde zu versiegeln. Nach dem Beschneiden sollte regelmäßig der einwandfreie Zustand der Schnittstelle kontrolliert werden. Fragen gibt es immer wieder zum Bundesnaturschutzgesetz, das vom 1. März bis zum 30. September das Beschneiden von Bäumen und sonstigen Gehölzen aus Gründen des Artenschutzes verbietet. Diese Bestimmung gilt allerdings nur für private und öffentliche Straßen- und Wegeflächen, Firmenbetriebsflächen oder Parkplätze. In gärtnerisch genutzten Flächen wie Haus- und Kleingärten, Parkanlagen oder auf Friedhöfen ist der Gehölzschnitt auch in dieser Zeit erlaubt. Dennoch sollten Sie auf nistende Vögel Rücksicht nehmen. Praktische Tipps zum Thema Gehölzschnitt gibt es am Samstag, 17. März, um 11 Uhr im Gartencenter Brockmeyer. Dann zeigen Experten, am Beispiel verschiedener Pflanzen den richtigen Schnitt und beantworten Fragen zum richtigen Zeitpunkt oder zur richtigen Menge. www.brockmeyer.de


GRÜN IN GÜTERSLOH | 51 Fotos: Wolfgang Sauer

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Die neue große Ausstellungshalle bei Theilmeier Landtechnik. Ganz neu im Sortiment: Der automatische Rasenmäher MOWiT 500F von Sabo.

Automatischer Rasenmäher spart Zeit Theilmeier Landtechnik bietet eine große Auswahl motorisierter Gartengeräte Mit dem MOWiT 500F von Sabo gehört das Selbermähen der Vergangenheit an. Denn der automatische Rasenmäher mäht selbständig und hinterlässt einen stets perfekt gepflegten Rasen. Durch unsichtbar verlegte Begrenzungskabel unterhalb der Grasnarbe erkennt der MOWiT 500F den zu mähenden Bereich. Nach der Arbeit fährt der MOWiT 500F selbständig in seine Ladestation und nimmt bei programmierter Arbeitszeit seine Arbeit, auch bei schlechtem Wetter, wieder auf. Frei einstellbare Mähintervalle halten kurzen Rasen kurz, so bleibt die Grashöhe konstant. Der MOWiT 500F ist so leise, dass man ihn kaum wahrnimmt. Weil nur kurze Spitzen der Grashalme abgeschnitten werden, ist das Schnittgut so klein, dass es nach dem Mähen nicht sichtbar ist und als natürlicher Dünger dem Rasen zurückgeführt wird. Das

Ergebnis: ein dichter, sattgrüner Rasen. Für einen einwandfreien Betrieb des automatischen Rasenmähers ist eine professionelle Installation Voraussetzung. Bei Theilmeier Landtechnik kommt von der ersten Planung bis zur Installation und Programmierung alles aus einer Hand. Geschäftsführer Malte Theilmeier-Aldehoff: „Das Interesse am automatischen Rasenmähen wird immer größer. Viele Leute freuen sich, wenn sie nach der Arbeit nach Hause kommen und der Rasen fertig gemäht ist.“ Machen Sie jetzt Ihre Gartengeräte startklar für den Frühling! Ob für Privat oder Gewerbe: Theilmeier Landtechnik bietet alle Motorgeräte rund um Garten und Grünflächen sowie die Vermietung von Vertikutierern und Anhängern. Fachmän-

Blick in die große eigene Werkstatthalle.

nische Beratung vor dem Kauf ist selbstverständlich, und der professionelle Service danach wird durch die eigene Werkstatt garantiert. Theilmeier Landtechnik repariert und wartet alle Geräte, unabhängig vom Hersteller. Auf Wunsch werden die Geräte auch abgeholt. Nach der Erweiterung der Geschäftsräume und der Werkstatt ist jetzt noch mehr Platz für noch mehr Service. In angenehmer Atmosphäre haben Sie nun die Möglichkeit, eine beachtliche Auswahl an Rasenmähern, Rasentraktoren, Kettensägen und anderen Motorgeräten zu sehen und anzufassen. Theilmeier-Landtechnik GmbH Osnabrücker Landstraße 275-277 33335 Gütersloh · Telefon 05241-9984727 www.theilmeier-landtechnik.de

Deutlich vergrößert: Die neue Ausstellungshalle an der Osnabrücker Landstraße/Ecke B61.


52 | SPORT

Ferien, Fußball, Freunde

HSG-Jugend präsentiert sich mit blauen Hoodies

Fußballferien in der Tönnies Arena Foto: HSG

Foto: Uli Laustroer

Einheitlich gekleidet

Sport, Spiel und Spaß sind in der Fußballschule garantiert.

Freuen sich über das einheitliche Outfit: Jürgen Wolff (stellvertretender Jugendleiter, li.) HSG Vorsitzender Udo Johannböke (3. v. li.) und Jugendleiterin Barbara Mross (2. v. r.) mit HSG Nachwuchsspielern.

Einheitlich gekleidet von der Fbis zur A-Jugend präsentieren sich ab sofort alle Nachwuchshandballer der HSG Gütersloh. Nicht zuletzt dank Sponsoren-Unterstützung wurden zu Jahresbeginn mehr als 100 dunkelblaue Kapuzenpullis (neudeutsch Hoodies)

angeschafft, die den Spielerinnen, Spielern, Trainern und Betreuern der Jugendabteilung kostenfrei überlassen werden. Jetzt sind alle Nachwuchsakteure beim Aufwärmen, sowie vor und nach den Spielen in allen Hallen gleich auf den ersten Blick zu erkennen.

Fußball pur heißt es in den Osterferien für Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Vom 4. bis 6. April verwandelt sich die Tönnies Arena unter der Leitung von Uli Laustroer in ein Fußballcamp der Extraklasse. Der lizenzierte A-Trainer des DFB lädt kleine Fußballer aus allen Vereinen zu diesem Event ein. In altersgerechten Gruppen von maximal zehn Kindern werden sie von qualifizierten, erfahrenen Kinderund Jugendtrainern betreut. Grundtechniken, Spielformen, Torschuss, Tricks, Täuschungen und vieles mehr stehen spielerisch im Mittelpunkt der Trainingseinheiten. In kleinen Wettbewerben wird der Dribbelkönig, der „härteste Bums“ oder der Elfmeterkönig ermitteln. Alle Teilnehmer erhalten ein Trikot mit Aufdruck, einen Fußball und vieles mehr. Immer am Ball heißt es auch in den Sommer-, Herbst- und Winterferien. Uli Laustroer, Telefon 0170 3410341, E-Mail: uli.mel @t-online.de


Foto: Jens Dünhölter

SPORT | 53

Will und muss eine bessere Rückrunde spielen: FCG-Coach Holger Wortmann, der seine Spieler im wichtigen Monat März besonders motivieren wird.

Tanz auf dem Drahtseil Monat März mit richtungsweisendem Charakter Das Jahr 2012 war für den FC Gütersloh eine große sportliche Achterbahnfahrt. Erst ging es hoch hinauf – dann in schneller Fahrt wieder herunter. Mit dem im Januar 2012 neu verpflichteten Trainer Holger Wortmann stürmte das Team ungeschlagen durch die Rückrunde 2011/2012. 41 Punkte aus 17 Partien brachten nicht nur Platz 1 der Rückrundentabelle, sondern ließen rund um das Heidewaldstadion wieder Fußball-Euphorie aufkommen. Die geplante Qualifikation zur neuen Oberliga wurde für den Westfalenligisten mit Platz 3 in der Endabrechnung zum Spaziergang. Der von Trainer Holger Wortmann und Sportdirektor Ronny Maul zusammengestellte Wunschkader konnte in der Hinrunde 2012/2013 viel zu selten die in ihn gesteckten Erwartungen erfüllen. Wie der berühmte rote Faden zogen sich Formschwankungen wichtiger Leistungsträger, individuelle Fehler von immer anderen Spielern sowie daraus resultierend mangelnde Konstanz durch die 16 Hinrundenauftritte. Innerhalb einzelner Spiele schwankten die Leistungen bisweilen zwischen hellem Sonnenschein und dunklem Schatten. Das kostete die Mannschaft nicht nur viele wertvolle Punkte und jede Menge Selbstvertrauen, sondern auch den Verein die mühsam aufgebaute Euphorie. Das Minimalziel „Nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun haben“ wurde erst am letzten Hinrundenspieltag in Dornberg mit einem Kraftakt erreicht. Auf die erkannten Schwächen im Defensivverbund reagierte die sportliche Leitung mit zwei WinterTransfers. Mit Janis Kraus (23, Delbrücker SC, Bruder von Florian Kraus) und Simon Schubert

(21, SC Verl) sind zwei Defensiv- und Abwehrspezialisten zum Kader gestoßen. Mit Stürmer Raffaele Wiebusch (31 Jahre, Suryoye Paderborn), Steffen Brück (19, SV Spexard) sowie Christian Zodrow (34, spielender Co-Trainer SC Verl II) hat dafür ein Trio das HeidewaldTrikot ausgezogen. Die Offensive wird dagegen nicht weiter verstärkt. Außenstehende sehen darin einen Tanz auf dem Drahtseil. Mit dem jungen Martin Fuhsy (21) und Manuel Eckel (27) stehen für 18 Rückrundenspiele nur zwei gelernte Stürmer zur Verfügung. Wo der Schuh drückt, zeigte sich bereits beim mit 0:1 in Lippstadt verlorenen Rückrundenauftakt. Während das Spitzenteam aus einer Torchance einen Treffer machte, ließen die feldüberlegenen Wortmänner eine Handvoll erstklassiger Möglichkeiten ungenutzt. Der Monat März hat für Trainer und Mannschaft mit sechs Spielen in vier Wochen schon richtungsweisenden Charakter. Der Auswärtspartie in Erndtebrück (3. März) folgt ein Heimspiel-Reigen mit drei Spielen in zehn Tagen: Neuenkirchen (10. März), Gievenbeck (17. März), Nachhol-Spiel Rhynern (20. März). Danach geht es nach Ennepetal (24. März), ehe sich Gründonnerstag der TuS Heven (28. März) im Heidewald-Stadion vorstellt. Spätestens Ende März ist demnach klar, in welche Richtung die Achterbahnfahrt des FC Gütersloh im Jahr 2013 weiter geht. www.fcguetersloh.com

SPORT | 53


54 | KULTUR

Warmduscherreport Erwin Grosches literarische Schräglagen

Foto: Harald Morsch

Erwin Grosche ist ein Clown, ein Philosoph und ein perfekter Reiseführer durchs wilde Absurdistan. Kultur PLUS+ präsentiert den Großmeister der Wortakrobatik am 28. März um 20 Uhr im Theater Gütersloh mit seinen schier unmöglichen Pointen der vergangenen Jahrzehnte. Manchmal staunt man am Ende, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst eingefallen ist, findet auch noch die schrägste Perspektive ganz normal und wundert sich über nichts mehr. Nun hat Erwin Grosche noch einmal die Glanzstücke und Lieblingsszenen aus vierzig Jahren Kabarettgeschichte ausgepackt. Hier kann man sie noch mal erleben: Die Omis mit den neuen Gummistiefeln, die tanzenden Badekappen, die rockenden Nudeln, das athletische Spannbetttuch, die letzten Raucher.

Erwin Grosche präsentiert 40 Jahre Kabarettgeschichte.


KULTUR | 55

Sehen • Probieren • Genießen

Monumental Foto: Städtischer Musikverein

Matthäus-Passion unter der Leitung von Karl-Heinz Bloemeke

Städtischer Musikverein Gütersloh führt die Matthäus-Passion in der Bielefelder Oetker-Halle auf.

Sie ist lang, theatralisch und aufwendig in ihrer Besetzung: die Matthäus-Passion. Drei Stunden Musik, in denen Vokalsolisten nebst zwei vierstimmigen Chören, und zwei Orchestern das Publikum durch eine Geschichte von Gewalt und Tod führen. Durch eine Geschichte, die in kein Happy End mündet. Sondern eine, die nach qualvollem Martyrium düster und finster ausklingt. Und die doch durch die Musik das Unerträgliche ertragbar werden lässt. Unter der Leitung von Karl-Heinz Bloemeke steht die Matthäus-Passion am Sonntag, 17. März um 17 Uhr im Großen Saal der RudolfOetker-Halle in Bielefeld auf dem Programm des Städtischen Musikvereins Gütersloh. Gemeinsam mit dem Detmolder Oratorienchor, dem Knabenchor Gütersloh (Einstudierung Sigmund Bothmann), dem Folkwang Kammerorchester Essen und Astrid Kessler (So-

pran), Gerhild Romberger (Alt), Clemens C. Löschmann (Tenor), George Humphreys (Bass-Christus) sowie Manfred Bittner (Bass) führen die Gütersloher Sängerinnen und Sänger diese monumentalste aller Kompositionen von Johann Sebastian Bach auf. Eine Einführung zum Konzert findet am Sonntag, 3. März um 18 Uhr in der Martin-LutherKirche, Berliner Platz, Gütersloh statt: Pfarrer Dr. Rolf Wischnath will mit seinem Vortrag „Das gehet meiner Seele nah“ zum besseren Verständnis der Matthäus-Passion beitragen. Mitglieder des Städtischen Musikvereins Gütersloh unter der Leitung von Karl-Heinz-Bloemeke sowie Sigmund Bothmann an der Orgel sorgen für musikalische Beispiele. Der Eintritt ist frei.

Kochen mit Genuss Donnerstag, 7. März Donnerstag, 11. April Donnerstag, 23. Mai Donnerstag, 13. Juni Donnerstag, 4. Juli

Weinproben Freitag, 8. März Freitag, 12. April

www.gt-musikverein.de

Freitag, 14. Juni Freitag, 5. Juli

Konzert für alle Sinne Foto: Wolfgang Sauer

Freitag, 19. April Freitag, 24. Mai Freitag, 21. Juni

Freitag, 28. Juni Freitag, 22. März Freitag, 26. April

che das Foyer des Theaters. Der offene Raum passt sich den meditativen Klängen der Musik an, eine Farbilluminierung der weißen Flächen und geometrischen Formen wird das Hörerlebnis verstärken. Die Aufführung dauert rund 60 Minuten, der Eintritt ist frei.

Speziale: Ältere Whiskys Speyside vs. Islay Grundseminar

Vielfalt entdecken Freitag, 15. März

Zu seinem 25-jährigen Jubiläum an der Musikschule für den Kreis Gütersloh führt Peter Kreutz am Dienstag, 26. März um 19 Uhr das „Buch der Klänge“ von Hans Otte mit Schülerinnen und Schülern seiner Klavierklasse auf. Ungewöhnlicher Aufführungsort der ebenso ungewöhnlichen Musik ist in der Passionswo-

Wein- & Käse Bordeaux-Winzer zu Gast Weine zur Grillzeit 16 Weine für den Sommer

Whisky-Proben

Klang- und Lichtperformance im Theater Foyer

Das Foyer des Gütersloher Theaters: ein ungewöhnlicher Ort für ungewöhnliche Musik.

Essig & Öl-Abende

Rum-Probe Rum-Probe Edelbrand-Probe Grappa-Verkostung

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19.30 Uhr mit einem kleinem Imbiss. Anmeldung unter Telefon (05241) 2219531 oder direkt bei „Vom Fass“ · Königstraße 28 · Gütersloh www.guetersloh.vomfass.de

Private Veranstaltungen nach Vereinbarung


56 | KULTUR

Welcome Back Foto: The International Magic Tenors

The International Magic Tenors on Tour

Unsere Trauerhalle mit 60 Plätzen

Trauerhalle Abschiedsbereich Individuelle Trauerreden Kostenlose Vorsorgeberatungen Erledigung aller Formalitäten: Behörden | Krankenkassen Renten | Versicherungen Überführungen

Die stimmgewaltigen acht Tenöre von The International Magic Tenors begeistern auch in diesem Jahr ihr Publikum.

Stimmen, Leidenschaft und Begeisterung sind es, was die acht Tenöre namens The International Magic Tenors ausmacht. Seit Ende Dezember sind sie wieder in Deutschland unterwegs und gastieren unter anderem am 12. April um 20 Uhr im Rietberger Cultura Sparkassen Theater. Schon ihre letzte Tour war ein voller Erfolg – die charmanten Gentlemen rissen das Publikum in Deutschland von den Stühlen: Die gelungene Mischung aus erstklassigem Live-Gesang, witzigen Moderationen, Tanzein-

lagen und Bühnenshow faszinierte die Liebhaber verschiedenster Musikrichtungen gleichermaßen. Stimmgewaltig und voller Lebenslust präsentieren die International Magic Tenors jetzt wieder musikalische Highlights nonstop: Von deutschen Schlagern über Pophymnen und großen Rocksongs bis hin zu klassischen Arien punktet die Show mit einem überaus vielseitigen Programm. www.resetproduction.de

Ihr Auftritt bitte Amateurmusiker bitten zum Konzert Foto: Musikschule für den Kreis Gütersloh

Wir begleiten Sie!

Schon im vergangenen Jahr fanden die Konzerte der Amateurmusiker viel Beifall von einem begeisterten Publikum..

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In diesem Frühjahr bekommen erwachsene Amateurmusiker aus Gütersloh erneut die Gelegenheit, mit einer Klavierlehrkraft der Kreismusikschule ein erarbeitetes Stück gemeinsam zu musizieren. Das im vergangenen Jahr erfolgreich gestartete Projekt umfasst zunächst einige Korrepetitions-Stunden, in denen die Klavierspieler mit einem Klavierpädagogen ungestört musizieren. Hier wird auf die individuellen Wünsche eingegangen, um mehr und mehr

Sicherheit im Spiel zu erlangen. Im Anschluss an die Proben laden die Klavierlehrer ihre Musikpartner ein, im Rahmen der diesjährigen Langen Nacht der Kunst im Haus der Musikschule gemeinsam aufzutreten, wenn es am Samstag, den 18. Mai abends heißt: Ihr Auftritt bitte! Der freundliche, intime Rahmen dieses Konzertes soll für alle Teilnehmer ein besonderes Erlebnis werden. Die Anmeldungen nimmt die Musikschule für den Kreis Gütersloh entgegen.


Neues von gestern – aus dem Stadtmuseum Gütersloh den rsloh sein 25-jähriges Bestehen in Im Juni kann das Stadtmuseum Güte es Arzt des t gkei Täti aße feiern. Um der Angenete-Häusern an der Kökerstr rsGüte ein atver Heim der sich tragen, hatte Dr. Wilhelm Angenete Rechnung zu der it für den Schwerpunkt „Geschichte erze sein s eum Mus des er Träg loh als rksme llung inste entschieden. Dieses Alle Medizin und des Gesundheitswesens“ e Reih eine es gibt 2013 Im Jubiläumsjahr mal soll auch künftig ausgebaut werden. a. Them em en zu dies von Aktivitäten und Sonderausstellung bilanz zu einem außergewöhnlichen chen Zwis r eine mit z Mär 10. am nnt Es begi – stühle und Handbetriebs-Fahrräder Sammlungsschwerpunkt: „Zimmerfahr Ausr eine in Rot e Farb Juni dominiert die aus der Geschichte des Rollstuhls.“ Ab r ft: „Blut-Werte – Zur Geschichte eine nssa Lebe n bare kost den um stellung rund . burg erwartet das Museum Besuch aus Ham existenziellen Flüssigkeit“. Im Herbst aus. rke stwe Kun ihre beeindruckenden Menschen mit Behinderungen stellen Motto der bekannten 1984 gegründedas t laute “ rsloh „Die Schlumper in Güte ist. n Rinderschlachthalle in St. Pauli tätig ten Ateliergemeinschaft, die in der Alte Zukunft. die in ut scha eum Mus s dige leben 25 Jahre Stadtmuseum Gütersloh – ein Sie mal rein, hier wie da. Jetzt neu auch bei Facebook. Schauen .stadtmuseum-guetersloh.de Mi – Fr 15 – 18; Sa, So 11 – 18 Uhr · www

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KULTUR | 57


Foto: Wolfgang Sauer

58 | KULTUR

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Frühling … Frühling! An die Schneeschieber – fertig – los: damit ist jetzt Schluss!? Auch wenn die Wettermodelle wenig Hoffnung auf Frühling machen, fängt er meteorologisch betrachtet am 1. März an. Und spätestens, wenn der GT-Frühling am 14. März aufblüht, sollten Frühlingsgefühle aufkommen. Genauso bunt wie im Blumenbeet geht es kulturell im März zu – da fällt die Auswahl schwer. Von Kabarett anlässlich des Weltfrauentags über ['pro:c-dur], einer Symbiose aus Klassik, Rock, Pop, Metal und Humor erwarten wir einige internationale Gäste und Gäste, die international viel beachtet werden. Freuen können wir uns am 11. März auf ein Konzert im Theater mit jungen Musikern aus Moskau, die trotz ihrer Jugend eine beachtliche Karriere aufweisen. Foto: fotolia

Foto: dg-literatur.de

Foto: Just Pink

Michaela Schulze, Kommunikationsprofi und freie Mitarbeiterin unseres Magazins, betreut ab sofort jeden Monat die aktuellsten kulturellen Hotspots der Region. Eine persönliche Auswahl interessanter Termine aus Kunst, Musik und Literatur.

Mit den Helden mitfiebern.

Faszinierend und fesselnd zugleich.

Es wird heiß: Just Pink.

Für Kinder: Lesefrühling 2013 Autoren „hautnah“ kennenzulernen, wird für Kinder von vier bis 12 Jahren im Lesefrühling wieder zum Erlebnis. Viele Kinder nutzen die Medien der Bibliothek nach einer Lesung häufiger oder sogar zum ersten Mal. Aus diesem Grund sind die Autoren morgens zu Gast, um Kindergartengruppen und Schulklassen die fantastische Welt der Bücher lebendig zu machen. In diesem Jahr dabei: Martin Baltscheit, Sabine Ludwig, Andrea Gehlen, Mathias Jeschke, Derek Meister, Annette Langen, Bärbel Oftring, Boris Pfeiffer, Birte Müller.

Verfilmt 2013: Nachtzug nach Lissabon Nachtzug nach Lissabon nach dem gleichnamigen Roman von Pascal Mercier kommt am 11. März ins Bambikino. Eine zufällige Begegnung verändert das Leben des Lehrers Raimund Gregorius (Jeremy Irons) als er eine junge Frau gerade noch retten kann, als sie sich von einer Brücke stürzt. Kurz darauf verschwindet die Frau. Zurück bleiben eine Jacke und ein Buch des portugiesischen Arztes Amadeu de Prado. Fasziniert vom aufregenden Leben des Autors entschließt sich Gregorius spontan zu einer abenteuerlichen Reise nach Lissabon.

Just Pink Tribute Show Eine der aufwändigsten Tribute-Show Produktionen in Europa ist wieder in Gütersloh: Just Pink. Diesmal mit kleiner Besetzung beweist Vanessa Henning als Frontfrau, dass sie dem US-Star in fast nichts nachsteht. Mit außergewöhnlicher Stimme, Ausstrahlung und Bühnenpräsenz kommt Vanessa der Aura der echten Pink sehr nah. Vanessa Henning und ihre Band, alles erfahrene Studiomusiker, bekamen von der US-Sängerin Originalteile der Pink-Konzertkulisse, die in der Weberei am Samstag, 23. März, zum Einsatz kommt. www.die-weberei.de Foto: Stadthalle Gütersloh

Foto: Christiane Güth

www.buchhandlung-markus.de Foto: Michaela Schulze

www.stadtbibliothek-guetersloh.de

Immer lohnenswert: Acoustic-Session.

Temporeiche Krimilesung mit Christiane Güth.

Zu Gast: Bob Mintzer.

Acoustic-Session Gerade mit dem Stern des Jahres der Tageszeitungen NW, Lippische Landeszeitung und Haller Kreisblatt ausgezeichnet: Acoustic-Session von GTownMusic. Diese Sessions sind eine Mischung aus Konzert, offener Bühne und Musikertreff. Am 7. März eröffnet die Band „Food for Soul“ die nächste Acoustic-Session in der Weberei. Nach dem musikalischen Mehrgänge-Menü können sich Musiker auf der Bühne frei präsentieren.

Todesfälle im Verlag Am 21. März liest die GT Autorin Christiane Güth aus ihrem Debütroman „Cheffe versenken“ im Spexarder Bauernhaus. Trixi, selbstbewusst und chaotisch, nimmt aus der Not heraus ein Jobangebot in einem Verlag an. Bei der Recherchearbeit stößt sie auf mysteriöse Todesfälle und erkennt, dass der neue Arbeitsplatz ein Ort des Verbrechens ist, bei dem sie in Lebensgefahr gerät. Der Ort der Handlung ist Gütersloh.

Jazznacht Die WDR-Jazznacht am Samstag, 2. März im Theater Gütersloh zum Mekka der Jazzfans. Die WDR Big Band trifft auf europäische und internationale Stars der Jazz-Szene. Das John Coltrane Memorial Concert wird sich aufgrund der Besetzung zum besonderen Ereignis entwickeln. Wieder zu Gast: Wolfgang Muthspiel, einer der vielseitigsten Gitarristen des Jazz spielt mit Pablo Held und Johannes Enders (Saxophon).

www.gtownmusic.de

www.spexard.net

www.theater-gt.de


Fotos: GĂźterslohTV/fotolia

KULTUR | 59

„Nicht jeder ist gleich“ Boznjak und Alpha von BDFM In dieser GT-Rappt-Folge präsentiert GĂźterslohTV Boznjak und Alpha von der BDFM-Crew aus Rheda. Mit dem Song „Nicht jeder ist gleich“ wollen die Jungs zeigen, dass sie nicht nur Party-Tracks machen, sondern auch „deepe“ Songs schreiben kĂśnnen. GT-Rappt Producer Dominique Osea, alias Wizdom, hat sich mit den beiden Rappern im Holiday Inn Express in GĂźtersloh getroffen und dort ein Video gedreht. In Vollbesetzung besteht die Band aus Boznjak alias Emir (16), Alpha alias DoÄ&#x;ukan (17), Merdan (16) und cab0 alias Giuseppe (16). Seit mehr als einem Jahr rappen sich die Artisten durch die Deutsch-Rapszene. Zusammen mit seinen drei „BrĂźdern“ entfalteten sich Potenzial und Talent, das schon immer in ihnen steckte. Das bewegte sie auch zur GrĂźndung von „BosanDerozFMuzik“. Ohne lang zu Ăźberlegen organisierten sie sich einen coolen Beat und schrieben gemeinsam den ersten Text. So entstand im Oktober 2011 Rhedas Hymne „Boznjak feat. Merdan (Alpha & cab0) – BosanDerozFMuzik“. Das Lied war mit 24.000 YouTube-Zuschauern ihr „Durchbruch“. Ein kleines Erfolgserlebnis, denn bis heute kann es fast jeder Jugendliche aus Rheda mitrappen. Doch es gibt immer HĂśhen und Tiefen – auch im Rap , denn Anfang Januar verloren die musikfaszinierten Rapper ein Crew-Mitglied. Merdan musste leider aus privaten GrĂźnden dauerhaft zurĂźck in die TĂźrkei. Der Kontakt ist allerdings nicht abgebrochen. Und so produzieren sie auch weiterhin gemeinsam Musik. Heute

Boznjak und Alpha von BDFM im HollidayInn Express.

basiert ihre Musik auf auĂ&#x;ergewĂśhnlichen Beats und schrägen Texten, die trotzdem mit Sinn und Inhalt unterlegt sind. So auch beim aktuellen Lied „Boznjak feat. Alpha – NICHT JEDER IST GLEICH“. Zu sehen ist das Musikvideo inklusive Interview ab sofort im GT-Rappt-Kanal auf www.gueterslohtv.de Hier geht’s direkt zum Video:

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60 | KULTUR

Krawall im Urwald Foto: Sport & Ballett Neumann

Sport & Ballett Neumann präsentiert große Musical-Produktion

Krawall im Urlaub: Ein Musical für die ganze Familie.

An einem Juni-Wochenende im Jahr 1939 – die große Wirtschaftsdepression ist gerade erst überwunden, und der Zweite Weltkrieg steht kurz bevor – erwarten US-Präsident Franklin D. Roosevelt und seine Gattin Eleanor auf ihrem Landsitz Hyde Park am Hudson hohen Besuch: Als erste britische Monarchen überhaupt beehren King George VI und seine Gemahlin Queen Elizabeth die USA mit einer geschichtsträchtigen Stippvisite. Es bahnt sich ein stürmisches Wochenende an mit allerhand Heimlichtuereien, verkrampften Picknicks, politischen Differenzen, Hot Dogs, britischem High-End-Snobismus und nächtlichen Eskapaden ... Geplant im März

Fr. 8. März, 20 Uhr: Alles mit Humor; Sa. 9. März, 20 Uhr: Tiefgründig, Bewegend, Ungewöhnlich; So. 10. März, 20 Uhr: Alles mit Humor; Mi. 13. März, 20 Uhr: Best-Of-Programm mit Preisverleihung GT-INFO verlost 10 Freikarten für das Eröffnungsfest. Einfach E-Mail senden an: gewinnspiel@gt-info.de Die ersten zehn gewinnen.

Eine freche Meerkatze sorgt für Riesen-Krawall in der sonst so friedlichen Urwald-Gesellschaft. Was da zu tun ist, wer Rat weiß und ob es der Meerkatze jetzt an den Kragen geht, darum dreht sich die große Musical-Produktion „Krawall im Urwald“. Gemeinsam mit der Autorin Gudrun Elpert-Resch und Carl Theodor Hütterott hat die Sport & Ballettschule Neumann dieses „Crimical“ zu einem Musical für die ganze Familie entwickelt. In drei Vorstellungen, am 23. März um 18 Uhr sowie am 24. März um 11 und um 17 Uhr, zeigen mehr als 200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter der Regie von Gabi und Lilli Neumann im Gütersloher Theater ihr Können. Das Bühnenbild stammt von der Gütersloher Künstlerin Irene Müller,

die Idee von Chorkindern aus Nienstädt. Als singende und steppende Urwaldbewohner mit Body-Percussion-Elementen bevölkern die dritten Klassen der Heidewald-Grundschule eine faszinierend bunte Urwaldwelt. Ein jugendliches Solisten-Ensemble aus Papageien, Schimpansen, Faultieren und anderen TierPersönlichkeiten steht neben den als Flamingos, Bienen- oder Kolobris verkleideten Tänzern der Ballettschule Neumann auf der Bühne. Und last but not least sorgen vier hochbegabte Gütersloher Musiker als Band für den musikalischen Drive. Karten: Sport & Ballett Neumann, Carl-Bertelsmann-Straße 41, Telefon 05241 12282.

Ihr Auftritt bitte Amateurmusiker bitten zum Konzert 60? Na und! Heißt es beim Seniorennachmittag im Tanz- und Gesellschaftshaus der Tanzschule Stüwe-Weissenberg. Am 20. März ab 15 Uhr können dort alle Junggebliebenen eine bunte Mischung aus Tanz, Unterhaltung und interessanten Informationen erleben. Einen Nachmittag lang animiert die „60 ’na und“-Band ihr

Publikum, das Tanzbein zu schwingen, ShowEinlagen der Tanzschule Stüwe-Weissenberg sorgen für kurzweilige Unterhaltung und das Modehaus Starp präsentiert aktuelle Mode seiner Frühjahrskollektionen. Helga Weissenberg wird charmant und kompetent durch das bunte Programm führen. Karten sind bei der AOK, der Neuen Westfälischen und der Tanzschule Stüwe-Weissenberg erhältlich.

60? Na und! lautet das Motto der bunten Tanzveranstaltung.

Foto: Stüwe Weissenberg

Hyde Park am Hudson


KULTUR | 61

Bauernmarkt

Migräne & Kopfschmerz…

auf Kruse’s Hof

vorbeugen und behandeln!

Samstag, 23. März, ab 14 Uhr · Sonntag, 24. März, ab 11 Uhr

Informationen über NEUE und bewährte Behandlungsmöglichkeiten! Wir laden Sie zum Patientenvortrag ein. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der EINTRITT ist FREI!

Montag, 11. März 2013, 19.30 Uhr Einlass 19 Uhr

Stadthalle Gütersloh, kleiner Saal

Dr. med. Jan Brand Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein im Taunus Wir bitten um Voranmeldung unter: Telefon: 06221-7594000 · Telefax: 06221-7594001 Anmeldung@gnant.de · www.gnant.de Mit freundlicher Unterstützung der AOK NordWest

Gütersloh-Isselhorst · Niederröhrmannsweg 1 Ehem. Am Reiherbach 88 (In Richtung Bielefeld 500 m nach der Kreuzung Isselhorster Straße/B 61 rechts)

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Schulstraße 10 33330 Gütersloh Telefon 0 52 41/86 08-27 Fax 0 52 41/86 08-61 katharina.wiebe@floemann.de www.floemann.de

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62 | MEDIENTIPPS

CD des Monats Jake Bugg || Jake Bugg Meine Platte des Jahres – auch wenn wir gerade mal mitten im ersten Viertel des neuen Jahres stecken. 19 Jahre jung und schon jetzt die größte Hoffnung des britischen Folkpop – Jake Bugg ist der schönste Beweis, dass der Nottingham Forest nicht nur eine Legende wie Robin Hood hervorgebracht hat. Der Jungspund hat jedenfalls einen grandiosen Start hingelegt. Stürmte den ersten Platz der UKCharts mit seinem Debütalbum bereits im Oktober letzten Jahres. Hier ist er – noch – ein Geheimtipp. Dabei hat sein Song „Lightning Bolt“ bereits Geschichte geschrieben. Er begleitete die Berichterstattung über Usain Bolts 100Meter-Triumph bei Olympia. Noel Gallagher nahm Jake Bugg sofort als Support mit auf Tour. Seine Lektionen hat der Brite mit der Beatles-PilzkopfFrisur, der obligatorischen Fred-Perry-Kleidung und dem selbstbewusstlässigen Auftritt bei Dylan, Donovan, Bragg und seiner Lieblingsband Oasis gelernt. Ab März auf Deutschland Tour! (C.B.) lässiger Folkpop; Anspieltipp: Trouble Town; Infos: jakebugg.com

Nick Cave & The Bad Seeds Push The Sky Away „Diese Platte fühlt sich irgendwie neu an, aber neu in einem ‚old school’-Sinne“, bringt der Musiker sein neuestes Werk auf den Punkt. Gewohnt düster, aber ohne die Hörer in Depressionen zu stürzen, vermisst Nick Cave die Welt. Doch bei aller Verzweiflung klingt aus dem klaren Sound und der unverwechselbaren Stimme doch so etwas wie Hoffnung. (S. G.)

Ocean Colour Scene Painting

The Plea The Dreamers Stadium

Man muss kein Prophet sein, um auch diesem Album von OCS wieder einen Platz in den britischen Top 10 vorherzusagen. Zu unwiderstehlich schüttelt das Trio um Simon Fowler die Melodien aus dem Handgelenk. Die Kunst der kaum einmal 3-minütigen Songperlen besteht darin, so mühelos zu klingen, dass man sich fragt, warum man selbst nicht drauf gekommen ist. (H.O.)

Große Hymnen. Fast ein Post-Brit-Pop-Debüt. Die Doherty-Brüder, Denny und Dermot, setzen epischretroesk an, verheddern sich zwischendurch aber ein wenig. Absolut hörenswert sind Songs wie „Windchime“ oder „Send it out“. Produziert wurde das Album übrigens von Chris Potter, der auch an Alben von den Rolling Stones, The Clash und The Verve gearbeitet hat. (C.B.)

seelenvoll

flockig

hymnischer Brit-Pop

Buch des Monats Hannes Stein || Der Komet Ein fabelhaftes Buch. Es spielt in einer anderen Welt, einer Welt, die man mit jeder Zeile, die man liest, mehr und mehr vermisst. Denn in dieser Welt sind der 1. und 2. Weltkrieg ausgefallen, der Holocaust hat nicht stattgefunden. Der bekennende Konservative Hannes Stein entwickelt daraus ein friedliches Europa der konstitutionellen Monarchien, in dem die Deutschen dank des hoch verehrten Albert Einstein bereits 1945 auf dem Mond landeten. In dem Wien das kulturelle Zentrum eines prosperierenden, christlich-jüdischen Europas ist. Von dort reist der k.u.k Hofastronom David „Dudu“ Gottlieb zur Mondstation. Mit Witz und Charme erzählt Stein in seiner wunderbaren Utopie von einer Welt, wie sie hätte sein können. fabelhaft; Galiani Verlag, 18,99 Euro; Infos: www.galiani.de

Stephen Rebello Hitchcock und die Geschichte von Psycho Weil es die Grundlage für den Hitchcock-Film mit Anthony Hopkins abgibt, erscheint dies akribisch recherchierte Sachbuch endlich auf Deutsch. Neben Truffauts legendärem „Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“ das beste Buch über den genialen wie obsessiven Regisseur und das Filmemachen. (H.P.M.) muss für Film-Fans, Heyne, 9,99 Euro

Uwe Killing Dreckige Spaghetti

Alan Bennett Schweinkram

„Die glorreiche Geschichte des Italo-Western“ erzählt Killing (!) im Breitwandformat, opulent bebildert. Er schreibt kenntnisreich über Helden, Frauen, Stil. Und erinnert nicht nur an Leone oder Corbucci, sondern auch an Klassiker wie „Der Tod ritt dienstags“. Für alle, die bei „Django Unchained“ Blut geleckt haben! (H.P.M.)

No sex please, we’re british? Von wegen! Story Nr.1: Eine Witwe muss sich ihre karge Rente aufbessern. Sie arbeitet als Rollenspiel-Patientin für einen Medizinprofessor und vermietet an Studenten unter. Statt aber Miete zu zahlen, lassen die sie bei ihrer abendlichen Bettgymnastik zuschauen. Und die zweite Story? Selber lesen – köstlich! (H.O.)

opulent, Hannibal, 49,99 Euro

erotisierend, Wagenbach, 14,90 Euro


MEDIENTIPPS | 63

Die fantastische Welt von Oz Bis jetzt konnte sich Oscar Diggs (James Franco) überall gut durchmogeln. Der Zirkus-Magier kennt eben seine Tricks! Durch Zufall wird er eines Tages in das verwunschene Land Oz katapultiert – und wird dort prompt als „Großer Zauberer von Oz“ begrüßt. Eine blühende Zukunft könnte vor ihm liegen, wären da nicht die drei Hexen Glinda, Evanora und Theodora. Sie haben längst durschaut, dass es mit Oscars Zauberkünsten nicht weit her ist! Für Oscar beginnt ein großes Abenteuer, in dem er herausfinden muss, wer in Oz gut oder böse ist ...

Die Croods Während der prähistorischen Ära gehören die sogenannten Croods zu den letzten Überlebenden ihrer Spezies. Eigentlich eine Zeit, die von Artenvielfalt und Experimentierfreudigkeit der Natur gekennzeichnet ist. Aber die Croods leben lieber behütet in ihrer heimischen Hölle. Nachdem ihr Zuhause jedoch zerstört wird sehen sie sich gezwungen, ihren geliebten Ort zu verlassen. Auf der Suche nach einem neuen Zuhause geraten sie in eine abenteuerliche Reise, bekommen atemberaubende Pflanzen, Tiere und außergewöhnliche Orte zu sehen. Eines Tages begegnet Grug, Stammesoberhaupt der Familie, einem Fremden Namens Guy. Zu Grugs Überdruss verliebt sich der aufgeweckte junge Nomade in dessen Tochter Eep. Die alte Sicherheit der hei-

Filmstart: 7. März | Länge: 127 Minuten

Tickets auch online bestellen www.cinestar.de G.I. Joe – Die Abrechnung mischen Hölle rückt in weite Ferne, doch nach und nach erkennt Grug und seine Familie, dass der Verlust auch einen Neuanfang in sich trägt ...

Die Croods Filmstart: 21. März | Länge: 90 Minuten

Die Eliteeinheit G.I. Joe gilt als Profi-Instanz, wenn es um den Schutz der amerikanischen Bevölkerung geht. Eines Tages wird sie Opfer eines unvorhersehbaren Angriffs, bei dem zahlreiche Mitglieder den Tod finden. Die Regierung begründet die Liquidierungsaktion offiziell mit einem angeblichen Landesverrat von G.I. Joe. Doch bald stellt sich heraus, dass die Geheimorganisation Cobra hinter dem Blutvergießen steckt. Die wenigen Überlebenden, darunter Roadblock und Lady Jaye, schwören Rache und bündeln ihre Kräfte zum Rückschlag.

Filmstart: 28. März | Länge: 120 Minuten

RUBINROT Samstag | 10. März | 17.15 Uhr


64 | NEWS

„Gütersloher Gesichter“ GT-INFO und Fachbereich Umweltschutz starten Wettbewerb Durch die Aktion „Gütersloher Gesichter“ soll Recyclingpapier in Gütersloh wieder attraktiv gemacht werden. Im Jahr 2009 hatte der Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh die erste Auflage veröffentlicht. Unter Beteiligung von acht weiterführenden Schulen wurden zwei Collegeblöcke und zwei Schulhefte aus Recyclingpapier erstellt. Schüler sollten die Umschlagseiten dieser Blöcke kreativ gestalten. Sie sollten Typisches für Gütersloh zu Papier bringen – eben die „Gütersloher Gesichter“. Im Vorfeld waren alle von Abfallwirtschaftsberaterin Marion Grages im Rahmen einer Unterrichtsstunde über die umweltrelevanten Hintergründe

für dieses spezielle Schulheft informiert worden. Die Hefte sind vergriffen, von den Kollegblöcken gibt es nur noch vereinzelte. Deshalb initiieren der Flöttmann Verlag und das GT-INFO gemeinsam mit dem Fachbereich Umweltschutz und heimischen Sponsoren in diesem Jahr eine Neuauflage. Eine Gütersloher Jury wird aus den Einsendungen die Bilder aussuchen, die die neue Auflage zieren werden. Auch diese zweite Auflage soll das Recyclingpapier wieder attraktiv machen. Wir vom GT-INFO freuen uns auf möglichst viele Einsendungen aus dem großen Malwettbewerb.

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Abgabe der Bilder im Flöttmann Verlag: bis zum 30. April, Schulstraße 10, 33330 Gütersloh. Bilder, die nach diesem Termin abgegeben werden, können nicht mehr berücksichtigt werden. Eine Jury wird die besten Bilder auswählen. Die Veröffentlichung ist im Juli 2013 geplant.

Foto: Petra Heitmann

Abfallberaterin Marion Grages mit den „Gütersloher Gesichtern“ aus der ersten Edition.


NEWS | 65

Spannende Ferienabenteuer pro Wirtschaft GT auf Tour

Foto: fotolia

Ein abwechslungsreiches und spannendes Oster-, Sommer- und Herbstferienprogramm präsentiert die Volkshochschule Gütersloh: Ob „Action! VHS goes Hollywood“, „Forscherwoche“, „Basketball-Camp“ oder „Skulpturenwerkstatt“ – 70 kreative Ganztags- und Halbtagsangebote können ab sofort unter www.vhs-gt.de gebucht werden. Für viele Gütersloher Kinder und Eltern ist das Bildungsprojekt „ERLEBNISWOCHEN Ferien.Bilden.Schüler. Bildungsferien mit der Familie-Osthushenrich-Stiftung“ eine besondere Bereicherung ihrer Ferienzeit und ein verlässliches Angebot, um Beruf und Familie zu vereinbaren. In seiner fünften Auflage lädt das aktuelle Programm Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren zum Kennenlernen neuer Themen oder zur Vertiefung von Interessensschwerpunkten ein. Alle Angebote haben nicht nur das Ziel, spannende Bildungserlebnisse zu vermitteln, sondern auch das Selbstvertrauen, die 70 FerienanPersönlichkeit und individuelle Stärken gebote hält von Kindern zu fördern. Nicht selten entdie Volkshochstehen dabei Freundschaften, die über die schule GütersFeriensituation hinausgehen. loh bereit. www.vhs-gt.de

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Beratung für Existenzgründer und Unternehmen Die pro Wirtschaft GT geht auf Tour: Die Beratungsangebote der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Gütersloh gibt es jetzt auch vor Ort in den Städten und Gemeinden im Kreis Gütersloh. Die erste „proWiSprechstunde“ findet am Dienstag, 19. März, von 15 bis 17 Uhr im Haller Rathaus (Raum 201) statt. Das Angebot richtet sich an Existenzgründer sowie junge oder alteingesessene Unternehmen. Die Palette der Beratungen reicht von FördermittelberaBerät Unternehmen: Albrecht Pförtner, Geschäftstung für Existenzgründungen führer der pro Wirtschaft GT, lädt zur ersten oder Innovationsprojekte „proWi-Sprechstunde“ im Haller Rathaus ein. über die Vermittlung von ehrenamtlichen Mentoren bis hin zur Unterstützung im Krisenfall oder Maßnahmen zur Vereinbarung von Familie und Beruf. Weitere Sprechstunden gibt es am 22. April in Schloß Holte-Stukenbrock und am 13. Mai in Versmold. Die Beratung ist kostenlos, eine Anmeldung ist aber unbedingt erforderlich. Ansprechpartner: Albrecht Pförtner Telefon: 05241-851087 · E-Mail: albrecht.pfoertner@pro-wirtschaft-gt.de Internet: www.pro-wirtschaft-gt.de

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Foto: pro Wirtschaft GT

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66 | NEWS

Anmeldung für Ferienspiele

Stadtwerke und Volksbank finanzieren Solardachkataster

Von der Naturschule bis zur Schiedsrichterausbildung

Uwe Pöppelmann (SWG) zeigt Axel Kirschberger (Volksbank Gütersloh) und Dr. Jürgen Albrecht (Stadt Gütersloh), wo sich in Gütersloh geeignete Flächen für Photovoltaikanlagen befinden.

Im Gütersloher Stadtgebiet produzieren mittlerweile bereits 1.260 Photovoltaikanlagen (PV) mehr als 10 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom pro Jahr. Doch es könnten noch einige dazu kommen. Helfen soll dabei das sogenannte Solarkataster, dessen Finanzierung Volksbank und Stadtwerke für die Stadt Gütersloh übernommen haben. Wer bislang unsicher war, ob sich das eigene Dach für eine PV- oder Solarthermie-Anlage eignet, kann dies jetzt im Internet überprüfen. Unter www.solarkataster-kreisgt.de lässt sich mit wenigen Mausklicks eine erste Einschätzung vornehmen. Das Solardachkataster bildet die Dächer auf einer Internetkarte in unterschiedlichen Farben ab. Rot markierte Dach-

flächen eignen sich sehr gut für die Erzeugung von Solarenergie, blaue Flächen weniger. Bei der Beurteilung spielen Größe, Ausrichtung, Neigung und Verschattung des Daches eine Rolle. Nach der ersten Bewertung mittels Solarkataster, müssen weitere Kriterien wie Alter, Zustand und Statik des Daches überprüft werden. Sind danach noch Fragen offen oder benötigen Interessenten eine grundsätzliche Beratung zu PVAnlagen, können sie sich direkt an die Energieberater der SWG im ServiceCenter e.point wenden. Sollten alle technischen Vorraussetzungen erfüllt sein, bieten die Berater der Volksbank verschiedene Finanzierungsmodelle für Solaranlagen an und vermitteln auch zinsgünstige Kredite.

Foto: Stadt Gütersloh

Foto: Stadtwerke Gütersloh

Solareignung prüfen

Auf Entdeckungsreise: Die Kinder der Naturschule erkunden im Rahmen der Ferienspiele mit viel Spaß die Natur.

Nur noch wenige Wochen – und schon stehen die Osterferien vor der Tür. Damit keine Langeweile aufkommt, hat die Stadt Gütersloh wieder ein umfangreiches Ferienspiel-Programm auf die Beine gestellt. Von sportlichen Aktivitäten über Kurse in der Kreativwerkstatt bin hin zur Naturschule bieten die über 60 Angebote für jeden Geschmack das Richtige. Finanziell unterstützt werden die Ferienspiele für Gütersloher Kinder im Alter von fünf bis 17 Jahren von der Miele Stiftung. Neu im Programm ist die FußballSchiedsrichterausbildung mit dem Kreisschiedsrichterausschuss Gütersloh: An fünf Tagen haben Mädchen und Jungen ab 13 Jahren die Möglichkeit, die „Goldenen Regeln des Fußballs“ kennen-

zulernen. Nach erfolgreicher Prüfung steht einer Karriere als Schiedsrichterin oder Schiedsrichter nichts mehr im Weg. Aber auch Sportarten wie Badminton, Bogenschießen, Tischtennis oder Volleyball und Voltigieren sind wieder vertreten. Spiel, Spaß und Spannung erwartet die Kids und Jugendlichen beim Indoor-Spielplatz „Springolino“, bei der Museums- und Shoppingtour durch Köln, beim Erste Hilfe Kurs der Malteser oder in der Kreativwerkstatt. Alle Angebote sind im Programmheft aufgeführt, das an Gütersloher Schulen und Kindergärten verteilt wird und im Rathaus, der Stadtbibliothek sowie bei GT-Marketing ausliegt. www.ferienspiele.guetersloh.de

Roggi’s legendäre Apres-Ski-Party 16. März 2013 ab 17 Uhr Live im Biergarten mit den „Tom Cats“ Partyzelt mit DJ André

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Mein Name ist Rover, Range Rover

Fotos: Wolfgang Sauer

Wer genau hinschaut, findet im neuen James-Bond-Streifen „Skyfall“ jede Menge Rover. Warum? Weil er 007 in jeder Situiation schützt, unterstützt und ihn überall hinbringt. Und das mit einer gehörigen Portion Luxus – aber das ist 007 ja gewohnt. Wir haben den neuen Range Rover gefahren und uns gefühlt wie James Bond – unantastbar.

Das Cockpit des Range Rover.

Bequeme Drehknöpfe für das achtstufige Automatikgetriebe und die Steuereung des „Terrain Response“.

Bequeme und beheizbare Einselsitze im Fond.

Auch die Fondinsassen haben eine eigene Klimaanlage.


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Anzeige Das englische Wort „Understatement“ hat es sogar bis in den Duden geschafft. „(Bewusste) Untertreibung“ erklärt das Wörterbuch diesen Begriff, der so englisch ist wie Queen und Fünf-Uhr-Tee. In der Autowelt hat natürlich ein Hersteller wie der britische 4x4Hersteller Land Rover das Understatement für sich vereinnahmt. Bestes Beispiel dafür ist der nagelneue Range Rover, den wir in der Version 4.4 L SDV8 testen konnten. Wir haben es erlebt: Der Range Rover der Generation 2013 kann schlichtweg alles – und noch viel mehr. Der edle SUV von der Insel macht auf piekfeinem Parkett eine ebenso herausragende Figur wie im Schlamm oder Sand. Im Luxus-Flaggschiff aus dem Hause Land Rover schwelgen die Passagiere nun mehr denn je in Komfort und Luxus, während zugleich die Ingenieure großzügig leichtes Aluminium verbauten. Effekt: Der Range Rover ist noch dynamischer, handlicher und effizienter als in früheren Zeiten. Und das alles verpackt er in einem Design, das nicht zu verwechseln ist: klassisch-nobel. Understatement auf vier Rädern eben. Der britische Edel-SUV macht Auto fahren zum sinnlichen Erlebnis. Doch was heißt hier schon „fahren“ – im Range Rover fallen uns eher Begriffe wie „schweben“ oder „dahingleiten“ ein. So perfekt ist der Innenraum gegen die Umwelt abgeschottet. Unser Range Rover hat von diesen Eigenschaften jedenfalls nichts geerbt. Er geht über jede Bodenunebenheit hinweg – dank seiner Luftfederung, der adaptiven Stoßdämpfer und unzähliger elektronischer Helfer. Zugleich betont der Range Rover deutlich stärker als in früheren Zeiten den Wesenszug „Dynamik“. Hier kommt ihm seine durchgreifende Abspeckkur zugute. Als erster SUV überhaupt erhielt er nämlich eine komplett aus Alu produzierte Karosserie. Das allein spart ihm 180 Kilo Gewicht. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch in der vierten Generation ist der Range Rover keine weichgespülte Edel-Sänfte geworden. Er scheut weder Stock noch Stein. Muss er auch nicht, schließlich bringt ihn sein intelligent gesteuerter permanenter Allradantrieb jederzeit weiter voran. Das ist nicht allein im Gelände oder im Winter ein Riesenvorteil, sondern auch beispielsweise beim Ziehen eines Boots- oder Pferdeanhängers.

Satte 3,5 Tonnen darf der Range Rover dabei an den Haken nehmen. In jeder Situation unseres Testes macht er es uns so bequem wie möglich. „Terrain Response“ heißt das Zauberwort. In der zweiten Generation besitzt das System einen neuen Automatikmodus, der alle Systeme je nach Fahrbahnbeschaffenheit automatisch anpasst. Ein Blick in die Daten lässt erkennen: Konkurrenz-

Unser Testwagen Land Rover Range Rover 4.4L SDV8 Vogue • Hubraum 4.367 ccm • Turbo-Diesel • 250 kW (339 PS) • Acht-Stufen-Automatik Besonderheiten: Elektrisch ausfahrbare Anhängerkupplung, adaptives Xenonlicht, Warnsystem Toter Winkel, Einparkassistent, vollverglastes Panoramaschiebedach, klimatisierte Vorder- und Rücksitze, Programmierbare Standheizung Infotainment-Touchscreen vorne mit Dual-ViewTechnologie.

unterstützt von exklusiven Dekorelementen, die selbstredend aus echten Hölzern gefertigt werden. Dabei sind die Schalter um rund die Hälfte reduziert worden. Das macht den Gesamteindruck noch hochwertiger – und für die problemlose Bedienung kann man auf den zentralen Touchscreen vertrauen. Land Rover hat seinem Topmodell eine Auswahl mit auf den Weg gegeben, von der viele nur träumen können. Mehr als zwei Dutzend Alternativen für den Karosserielack, verschiedene handvernähte Lederqualitäten in zahlreichen Farbtönen und jede Menge weiterer Materialund Farboptionen lassen jeden Wunsch nach einem Unikat Wirklichkeit werden.

Apropos Unikat: Ein solches Exklusivmerkmal dürfte auch der Fond des Range Rover sein. Hier macht sich der auf 2,92 Meter verlängerte Radstand des Modells äußerst nützlich bemerkbar, denn es gibt 15 Zentimeter mehr Kniefreiheit. Und wer es noch außergewöhnlicher will, der kreuzt die Option „Business-Class-Sitze im Fond“ an: zwei üppigst verwöhnende Einzelsitze für alle, denen selbst fahren nicht so viel Spaß macht. Das dürften im neuen Range Rover allerdings nicht allzu viele sein. Denn der Range Rover bietet uns alles – alles außer Lärm. Wie es sich für ein Modell mit Understatement gehört. www.markoetter.de

belebt alle Sinne. IHR NEUER VOLVO V40 CROSS COUNTRY.

lose 900 Millimeter Wasserhöhe sind erlaubt. Wir hören: nichts. Wir spüren: Kraft ohne Ende. Auf der Autobahn wollen wir herausfinden, wozu die 339 PS (250 kW) und 700 Nm Drehmoment des SDV8 noch in der Lage sind. Um es kurz zu machen: zu jeder Menge Fahrspaß. Keine sieben Sekunden brauchen wir bis zum Erreichen der 100-km/h-Marke, und erst bei 217 km/h ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Der moderne 4,4-Liter-Selbstzünder passt perfekt zum Range Rover – erst recht in Verbindung mit der sanft schaltenden Achtstufenautomatik. Das Kraftpaket zieht sauber durch und ist dabei extrem leise. Was wollen wir eigentlich mehr? Beim Thema Design ist der Range Rover heute in der vierten Generation ebenso einzigartig, wie er es Anfang der 1970er-Jahre war, als er die Klasse der luxuriösen Geländewagen erst erfand. Stil- und kraftvoll, erhaben und überlegen: Der noble Brite setzt sich von der Masse ab. Was für die klassische Silhouette des Range Rover gilt, trifft mindestens im gleichen Maß auf das Interieur zu: Es ist edel und exklusiv – mit stimmigen Proportionen und kraftvollen Linien. Alles hat seinen sorgfältig ausgesuchten Platz, untermalt und

Abb. zeigt Sonderausstattung

Der neue Volvo V40 Cross Country ist da. Erleben Sie mit uns die Premiere und erfahren Sie das Gefühl von grenzenloser Freiheit hautnah. Er verbindet ausdrucksstarkes, skandinavisches Design mit einer robusten Optik und stellt sich allen Herausforderungen, die vor Ihnen liegen. Die 18-Zoll-Leichtmetallfelgen in Graphit- oder Titanoptik unterstützen den starken Auftritt und die erhöhte Sitzposition bietet Ihnen optimale Übersicht. Ihr neuer Volvo V40 Cross Country. Jetzt bei uns Probe fahren. Wir freuen uns auf Sie! Kraftstoffverbrauch (in l/100km) 11,6 - 4,2 (innerorts); 6,4 - 3,5 (außerorts); 8,3 - 3,8 (kombiniert); CO2-Emission: 194 - 99 g/km. (gemäß VO/715/2007/EWG).

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Unfallrisiko Kopfhörer

Für die härteste Arbeit geschaffen

Unfallforschung weist Gefährdung im Straßenverkehr nach Foto: fotolia

Foto: Wolfgang Sauer

Schliephake Nutzfahrzeuge

Fußgänger, Radfahrer sollten im Straßenverkehr keine Kopfhörer tragen.

Kompetente Ansprechpartner: Nils Nachtigäller und Volker Knop.

Seit mehr als 44 Jahren ist das Gütersloher Autohaus Schliephake an der Carl-Zeiss-Straße 2 erster Ansprechpartner, wenn es um Nutzfahrzeuge für höchste Ansprüche geht. Zum Team gehören mittlerweile 20 Mitarbeiter, darunter Nils Nachtigäller für Iveco und Volker Knop für Fiat. Besonders die Pritschenwagen von Iveco und Fiat sind dank der großzügigen Ladefläche für Aufgaben jeder Größen-

ordnung bestens gerüstet und in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Die Nutzfahrzeuge sind für eine Anhängelast von 3,5 t geeignet. In den Doppelkabinen finden bis zu sieben Personen Platz und alle Viertürer sind jeweils mit Schiebefenstern versehen. Alle Fahrzeuge verfügen über die grüne Abgasplakette nach Euro-5-Norm. www.auto-schliephake.de

Immer wieder kann man Fußgänger und Fahrradfahrer dabei beobachten, wie sie während ihrer Teilnahme am Straßenverkehr Kopfhörer tragen. Dass dies ablenkt und die Wahrnehmung einschränkt, liegt nahe. In einer Studie der Instituts für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung wurde deutlich, dass sich die Reaktionszeiten unter Musik-Beschallung deutlich verlängern und das bereits bei leiser Musik. Bei Experimenten mit jeweils 20 Frauen und Männern gingen die Wissenschaftler der Frage nach, wie sich die Reaktionszeiten auf acht unterschiedliche Verkehrsgeräusche ändern, wenn über In-Ear-Kopfhörer oder über On-Ear-Kopfhörer leise oder laute Musik gehört wird. Verschiedene Verkehrssituationen wie zum Beispiel vorbeifahrende Autos, startende Lkw und klingelnde Fahrräder wurden daraufhin von den Probanden nicht schnell genug erfasst. Das IAG weist auf das damit verbundene hohe Unfallrisiko hin und empfiehlt Verkehrsteilnehmern, auf das Tragen von Kopfhörern zu verzichten. Eine gesetzliche Pflicht besteht jedoch nicht.

DOPPELT HÄLT BESSER!

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Bei uns ist Ihr BMW und MINI in den besten Händen!

Unsere Leistungen auf einen Blick:                    

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Kattenstroth Automobile – seit 50 Jahren in Gütersloh BMW Service, MINI Service, autorisierte Vertragswerkstatt Kahlertstraße 145–147 · 33330 Gütersloh Telefon (0 52 41) 93 68-0 · Telefax (0 52 41) 93 68-20 E-mail: info@kattenstroth.bmw-net.de www.kattenstroth-automobile.de


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„Neue Namen“ aus Moskau zu Gast Mit der Auszeichnung, vor 1200 Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Wirtschaft die Feierlichkeiten zur 20-Jahr-Feier des Deutsch-RussischenForums am 14. März musikalisch zu gestalten, machen sechs Stipendiaten der Moskauer Kulturstiftung „Neue Namen“ auf Einladung des Forum Russische Kultur Station in Gütersloh. Im Theatersaal werden sie am Montag, 11. März 2013, um 19.30 Uhr zu einem erstklassigen Konzert mit Werken unter anderem von Franz Liszt, Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven in der interessanten Besetzung mit Klavier, Violine, Violoncello, Klarinette und Oboe erwartet.

TERMINE Donnerstag | 28 | FEBRUAR

Samstag | 2 | MÄRZ

Gesundheit 10:00 Fit in den Tag Sportv. Spexard, Infos GT 307988

... und sonst 13:00 Ostern Kreativ bis 18 Uhr, Stadthalle GT 13:00 Österliches Kunsthandwerk Heimathaus Senne, Klashofstr. 81, Bi.-Senne, bis 18 Uhr, Eintritt frei 20:00 1Live - Die Tony Mono Worldtour Cultura Sparkassen-Theater, Rietberg

Gottesdienste 17:45 3. Passionsandacht Martin-Luther-Kirche Musik 19:00 Vladimir Spivakov & Moskauer Virtuosen Weltstars zu Gast, Stadthalle GT Senioren 14:30 Kontakt-Café ab 50 Jahre, Diakonie, Kirchstr. 14 a Stadtbibliothek 20:00 Mindener Stichlinge Theater 18:00 Führung im Theater VHS 19:30 Mietrecht Vortrag, www.vhs-gt.de Ausstellung Neue Wege gehen… Galerie Nirgül, Isselhorster Kirchplatz 12, Tel. 0175-3444915 Freitag | 1 | MÄRZ

... und sonst 19:00 Nachtschicht Innenstadt Wiedenbrück Literatur 19:30 Johannes Steck liest David Mitchell Haus Nottbeck, Oelde-Stromberg Musik 18:30 Geistliche Abendmusik St.-Clemens-Kirche, RH-WD 20:15 Night Wash Reethus, RH-WD Weberei 23:00 Frühlings Adults Only Eintritt 4 Euro/6 Euro Feiern 21:00 Ü40-Party Altdeutscher Hof Beckord, Eintritt frei

Familie 14:00 Kim-Spiele für alle Sinne ab 4 Jahren, www.namu-ev.de Feiern 17:00 Après Ski Party 2013 Klosterpforte, Marienfeld, www.extrembeweglich.de Flohmärkte 8:00 Hallenflohmarkt Windelsbleicher Bhf. 11:30 Vorsortierter Flohmarkt rund ums Kind Grundschule Große Heide, Pelikanweg 4, Friedrichsdorf, bis 14 Uhr Jugend 13:00 Sportliche Spiele für Jugendliche für 12- bis 17Jährige, Sporthalle EllyHeuss-Knapp-Schule, bis 15.30 Uhr, Infos GT 823258 Kids und Co. 10:00 Sportliche Spiele für Kinder für 6- bis 11-Jährige, Sporthalle Elly-Heuss-KnappSchule, bis 12.30 Uhr, Infos GT 823258 Kino 15:30 Lippels Traum ab 6 J., bambi + Löwenherz Kunst & Kultur 11:00 In 90 Minuten durch die Innenstadt – Der Klassiker Gütersloh Marketing, Stadtführung, www.guetersloh-marketing.de

Musik 20:00 Time to Tribute „Dire Straits“ by Brothers in Arms, Die Weberei 20:00 WDR3 Jazznacht Theater GT Sport 14:00 Ortsturnier Spexard, Spexarder Sporthalle Stadtbibliothek 11:00 Gütersloh liest vor für Kinder ab 5 J., Stadtbibliothek GT, kostenlos Weberei 23:00 Jamaican Vibez mit „Pow Pow Movement“, Ticket: 10 Euro Sonntag | 3 | MÄRZ

... und sonst 11:00 Österliches Kunsthandwerk Heimathaus Senne, Klashofstr. 81, Bi.-Senne, bis 18 Uhr, Eintritt frei 11:00 Ostern Kreativ bis 17 Uhr, Stadthalle GT 15:00 Tanztee Reethus, RH-WD Kino 11:00 Lippels Traum ab 6 J., bambi + Löwenherz, auch um 15.30 Uhr Kunst & Kultur 11:00 Öffentliche Stadtführung Adenauerplatz, RH-WD 14:00 Öffentliche Museumsführung ab Wiedenbrücker Schule Museum, RHWD Musik 16:00 Absolventen der Detmolder Liedklassen Konzert, Stadthaus RH-WD Senioren 14:30 Sonntagsrunde Begegnungszentrum für ältere in der Diakonie Gütersloh e.V., Kirchstr. 14a

vom 28. Februar bis 26. März 2013 Flohmärkte 11:00 Flohmarkt GS Avenwedde Bhf., bis 14 Uhr

20:00 Die Großen Sieben 33 Variationen Ratsgymnasium, RH-WD

Sport 11:00 Breitensportturnier Standard & Latein TSC Flair, Im Heidkamp 3, GT, info@tsc-flair.de 15:00 Fußball TuS Erndtebrück 1895 - FC Gütersloh 2000, Auswärtsspiel 17:00 Handball HSG Gütersloh - HSV Minden-Nord, Schulzentrum Nord GT

Gesundheit 15:00 Blutspenden St. Elisabeth Hospital, bis 20 Uhr 20:00 Hand aufs Herz Reanimationsschulung Grundkurs, Klinikum GT, Anm. unter GT 8325102, kostenlos

Theater 16:00 Liebeslänglich Theater GT, Lustspiel von V. Bohnet, bis 18 Uhr u. von 19.3021.30 Uhr Weberei 10:00 Sonntagsfrühstück bis 14 Uhr 11:00 Fussel, Quaste u. die Malerei Kindertheater, Tikket: 3 Euro Montag | 4 | MÄRZ

... und sonst 15:30 Marianne Schmid frau und kultur, Parkhotel GT ... und sonst 20:00 Der Treff um 8: Andere Länder andere Sitten in der Bestattungskultur Saal des Neubaus am Klinikum Familie 19:30 Elterngeld und Elternzeit Sankt Elisabeth Hospital GT, Vortrag Dienstag | 5 | MÄRZ

... und sonst 19:30 Strom vom Kindergartendach - Energieerzeugung im Rückblick, Umweltamt GT, Eickhoffstr. 33, Erfahrungsbericht vom Ev. Kindergarten Epiphanias, Postdamm 48

Musik 10:00 2. Jugendkonzert Bielefelder Philharmoniker, Rudolf-Oetker-Halle, Bi., auch um 11.30 Uhr Mittwoch | 6 | MÄRZ

... und sonst 14:30 Herzebrocker Begräbniswald Führung, Anm. unter 05242-9471-20 16:30 Tauschtag Junge Briefmarkenfreunde, Bibliothek WD Gesundheit 19:30 Osteopathie für Säuglinge u. Kleinkinder Elternschule, Klinikum Gütersloh, kostenlos 19:30 Tastkurs Ich fühle mich sicher, Sankt Elisabeth Hospital, Anm. unter GT 5077410

Stadthalle 9:00 59. Zahnärztetag Donnerstag | 7 | MÄRZ

... und sonst 14:00 Beratungstermin zum Energiesparen Umweltamt GT, Eickhoffstr. 33, Anm. unter 0163-8184270, kostenlos 15:00 FH Bielefeld Studienberatung in Gütersloh, Schulstr. 10 (Flöttmanngebäude) Senioren 13:30 Wanderung für Menschen ab 50 Jahren, Diakonie, ab Marktplatz GT VHS 19:30 Frauen im Judentum Vortrag, www.vhs-gt.de Weberei 19:30 Anny Hartmann Politisches Kabarett von u. mit Anny Hartmann zum Int. Frauentag 20:00 GTown Music - Acoustic Session mit ´Food For Soul´ Konzert, offene Bühne u. Musikertreff, Eintritt frei Freitag | 8 | MÄRZ

Kunst & Kultur 18:00 Russischer Abend Vortrag über die russische Kulturmetropole St. Petersburg zum russischen DreiGänge-Menü im Restaurant Appelbaum.

... und sonst Internationaler Frauentag 20 Aktionen rund um den 8. März, www.gleichstellungsstelle.guetersloh.de 15:30 3. Marktplatz Anbahnung von Kooperationen zw. Unternehmen und Gemeinnützigen, Projektgruppe „Gute Geschäfte Gütersloh“, Volksbank Gütersloh, Friedrich-Ebert-Str., bis 17.30 Uhr

Literatur 20:00 Hans Joachim Schädlich Lesung: „Sire, ich eile. Voltaire bei Friedrich.“ Eine Novelle, Altes Progymnasium, Rietberg

Musik 19:30 Berliner Philharmoniker - Symphonische Welten CineStar GT, Live-Übertragung aus der Berliner Philharmonie

Kino 15:30 Krieg der Knöpfe ab 8 J., bambi + Löwenherz


Chormusik von CANTUS 20 10

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Das kleine Vokalensemble CANTUS 20 10 unter der Leitung von Stefan Ehring präsentiert am 16. März um 18 Uhr in der Evangeliumskirche geistliche Chormusik des 16. bis 20. Jahrhunderts. Alle Werke behandeln in ihrer je eigenen Musiksprache und Ausdrucksqualität verschiedene Aspekte zum Thema â&#x20AC;&#x17E;Wasserâ&#x20AC;&#x153;: Tränen, FlĂźsse, aus Wasser wird Wein, Taufe oder Tau vom Himmel. Derzeit besteht das Vokalensemble aus dreizehn langjährig erfahrenen ChorsängerInnen, die sich 14-tägig treffen, um Projekte zu erarbeiten. Ergänzt wird die Musik durch kurze Lesungen von Elke Kreutz. www.cantus2010.de

20:00 ABBA Hautnah Cultura, Rietberg Weberei 18:30 Paradance Eintritt 1,50 Euro 22:00 Mit einem Bein im Grab Eintritt 5 Euro Samstag | 9 | MĂ&#x201E;RZ

... und sonst 10:00 Spexard putzt sich raus! Treffpunkt: Spexarder Bauernhaus, bis 14 Uhr Ferienfreizeit bis 16.3.13, Haus Wolfgang auf Spiekeroog, Anm. Tel. GT 532930 Flohmärkte 8:00 Flohmarkt Hallenflohmarkt, Windelsbleicher Bhf. 9:00 TrÜdelmarkt Diakonie, Eickhoffstr. 29, bis 19 Uhr Kunst & Kultur 16:00 Kunstauktion Bleichhäuschen, Orangerie, RH-WD Musik 19:00 Back to the roots Festival Roadhouse, RH-WD, Eintritt 10 Euro 20:00 Die Nacht der Musicals Reethus, RH-WD Stadtbibliothek 15:30 Gßtersloh liest vor fßr Kinder ab 5 J., Stadtbibliothek GT, kostenlos Theater 19:30 Der lustige Witwer Schauspiel von Simon Moss, Theater GT

Flohmärkte 13:00 TrĂśdelmarkt Reethus, RH-WD, bis 17 Uhr Kids und Co. 11:00 Fidolino - Auf die Plätze - fertig - los! Olympische Spiele im Konzertsaal, Theater GT 15:30 Fidolino - Konzerte fĂźr Kinder Stadthaus, RH-WD Kino 11:00 Krieg der KnĂśpfe ab 8 J., bambi + LĂśwenherz, auch um 15.30 Uhr Musik 15:00 Benefizkonzert zugunsten der Jenny BĂśkenStiftung, Shanty-Chore GĂźtersloh und OsnabrĂźck in der Aula des Städtischen Gymnasiums, Einlass ab 14 Uhr, Eintritt 8 Euro. 18:00 Trio Schrage-MĂźselerBirringer Theater GT Senioren 14:30 Sonntagsrunde Begegnungszentrum fĂźr ältere in der Diakonie GĂźtersloh e.V., Kirchstr. 14a Sport 15:00 FuĂ&#x;ball FC GĂźtersloh 2000 - SuS Neuenkirchen, Heidewaldstadion 17:30 Handball TuS 09 MĂśllbergen - HSG GĂźtersloh, Auswärtsspiel Weberei 10:00 SonntagsfrĂźhstĂźck bis 14 Uhr

Sonntag | 10 | MĂ&#x201E;RZ

Montag | 11 | MĂ&#x201E;RZ

... und sonst Ostergarten 2013 Christuskirche, Westfalenweg, Eintritt frei, Infos www.efg-gt.de 11:00 8. Energiespartag Tischlerei Mesken, Friedrichsdorfer Str. 54, GT-Avenwedde, bis 17 Uhr

Musik 19:30 Konzert der ´Neuen Namen`, Moskau Theater GT, Forum Russische Kultur Senioren 14:30 Diakonie Kontakt-CafÊ fßr Menschen ab 50 Jahre, Diakonie, Kirchstr. 14a

VHS 16:30 Bionik - Lernen von der Natur Vorlesung der Kinderuni, www.vhs-gt.de Dienstag | 12 | MĂ&#x201E;RZ

... und sonst 18:00 Mitgliedertreffen vom Berliner Kreis TĂźrmer, KĂśnigstr. 35, Tel. GT 29334 20:00 Filmmusik - Der traurige Zauber von â&#x20AC;&#x17E;Schindlers Listeâ&#x20AC;&#x153; Vortrag, Seidenstickerhaus, RH-WD 20:00 Biker Union Stammtisch Rietberg LĂśnnes Bieru. Speisehaus, Infos unter 05244-928480 Gesundheit 20:00 Hand aufs Herz Reanimationsschulung fĂźr Fortgeschr., Klinikum GT, Anm. unter GT 8325102, kostenlos Musik 20:00 KleinKunst-SixPack Rock4 â&#x20AC;&#x17E;Voicesâ&#x20AC;&#x153;, Reethus, RH-WD VHS 15:30 Erben und Vererben Vortrag, www.vhs-gt.de 19:30 Wir Frauen im Flirt mit der Macht... Vortrag, www.vhs-gt.de Weberei 19:30 Väteraufbruch fĂźr Kinder e. V. Mittwoch | 13 | MĂ&#x201E;RZ

Familie 19:30 Väterschule: Infoabend fßr werdende Väter Sankt Elisabeth Hospital GT Gesundheit 17:30 Patientenforum Schlaganfall 2013 Stadthalle GT 18:00 Patientenforum Husten Sankt Elisabeth Hospital GT

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19:30 EinfĂźhrung in die Erste Hilfe am Säugling Elternschule, Klinikum GĂźtersloh, kostenlos VHS 15:30 Osttirol - Ein Wanderparadies im Wandel Vortrag, www.vhs-gt.de 18:30 Impulsabend â&#x20AC;&#x17E;Die Marke ICHâ&#x20AC;&#x153; - Auch einmal abschalten kĂśnnen Vortrag, www.vhs-gt.de 19:30 Biologische Krebstherapie www.vhs-gt.de Donnerstag | 14 | MĂ&#x201E;RZ

... und sonst Gßtersloher Frßhling Innenstadt, bis 17.3.13, um 17 Uhr ErÜffnung durch die stellv. Bßrgermeisterin Monika Paskarbies u. Stefan Friederich, Berliner Platz 15:00 Nicht im Dunkeln stehen Infos ßber moderne Beleuchtung, e.point der Stadtwerke GT, Anm. GT 822635 Flohmärkte 13:00 TrÜdelmarkt Begegnungszentrum Diakonie Gßtersloh, Eickhoffstr. 29, bis 18.00 Uhr Musik 20:00 Stephan Sulke - Ich hab ein Lied fßr dich geschrieben Cultura Sparkassen-Theater, Rietberg Senioren 15:00 Gßtersloher Frßhling Generation Plus: Fitness fßr die grauen Zellen, mit Anm., Stadtbibliothek GT Stadtbibliothek 15:30 Gßtersloh liest vor fßr Kinder ab 5 J., Stadtbibliothek GT, kostenlos VHS 19:30 Selbstmanagement mit NLP www.vhs-gt.de

Weberei 21:00 Barfly Traverse, Eintritt frei Freitag | 15 | MĂ&#x201E;RZ

... und sonst GĂźtersloher FrĂźhling Innenstadt GĂźtersloh, bis 17.3.13 16:30 Blutspenden DRK, Kath. Pfarrheim, Avenwedder Str. 516, bis 20:30 Uhr Ausstellungen bis 20.05.13 H. D. GĂślzenleuchter: Wort und Bild Graphik u. Buchkunst Kulturgut Haus Nottbeck, Oelde-Stromberg Ausstellung Flohmärkte 10:00 TrĂśdelbasar Durchgang Berliner StraĂ&#x;e zum Kolbeplatz, bis 17 Uhr Kids und Co. 16:00 LesekrĂźmel Vorlesen fĂźr 2-jährige, Stadtmuseum GĂźtersloh Literatur 20:00 Eva Kurowski & ihre Band REICH OHNE GELD Lesung und Livemusik, Kulturgut Haus Nottbeck, Oelde-Stromberg Musik 18:30 Valeri Dimchev Trio Theater GT 20:00 6. Symphoniekonzert Bielefelder Philharmoniker, Rudolf-Oetker-Halle Stadtbibliothek 15:30 Spieletester Gemeinsam Spiele testen darĂźber sprechen u. bewerten, fĂźr Kinder von 7-10 J., bis 17 Uhr, Konsolenspiele, Kinderbibliothek

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Weberei 23:00 Adults Only Eintritt 5 Euro Samstag | 16 | MĂ&#x201E;RZ

... und sonst GĂźtersloher FrĂźhling, Innenstadt, bis 17.3.13, mit Kirchen-CafĂŠ an der MartinLuther-Kirche, von 14-17 Uhr 11:00 Atelier-ErĂśffnung Hausadel Mode nach MaĂ&#x;, Auf´m Kampe 26, GT 19:30 GĂźtersloher FrĂźhling Festkonzert zum 15-jähr. Bestehen des FĂśrdervereins histor. Kirchen, MartinLuther-Kirche, Eintritt frei Flohmärkte 8:00 Flohmarkt Hallenflohmarkt, Windelsbleicher Bhf. 10:00 TrĂśdelbasar der GĂźtersloher Tafel In dem Durchgang Berliner StraĂ&#x;e zum Kolbeplatz, bis 17 Uhr 11:00 Kinderflohmarkt Kita Hulahoop, Rhedaer Str. 119, bis 14 Uhr 14:00 Flohmarkt Kindertagesstätte Unterm Regenbogen, Isselhorster Festhalle, bis 16.30 Uhr Kino 15:30 Mein Freund, der Delfin ab 8 J., bambi + LĂśwenherz Musik 12:00 GĂźtersloher FrĂźhling Orgelmusik zur Mittagszeit, Apostelkirche, bis 12.30 Uhr 18:00 Konzert Vokalensemble CANTUS 20 10, Evangeliumskirche GĂźtersloh 18:00 Konzert â&#x20AC;&#x17E;20 Jahre Chor After Eightâ&#x20AC;&#x153; mit dem Duo Pachel und Peters, PanflĂśte und Gitarre und Heiner BreitenstrĂśter am Klavier. Leitung: Petra HeĂ&#x;ler, Matthäuskirche, Auf der Haar.


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Bachchor in der Martin-Luther-Kirche Es ist kein Passionskonzert, es sind zwei Gottesdienste, in denen der Bachchor Gütersloh in diesem Jahr die Botschaft des Karfreitages und des Ostersonntages musikalisch verkündigt: Am Karfreitag, 29. März, musiziert um 15 Uhr zur Sterbestunde Christi, der Bachchor unter der Leitung von Sigmund Bothmann die Lukas-Passion in der Martin-Luther-Kirche. Im Gottesdienst am Ostersonntag, 31. März um 18 Uhr, lassen der Bachchor und ein Gamben-Consort dann in logischer Folge die glaubensfrohe Auferstehungshistorie erklingen. Komponist beider Musiken ist Heinrich Schütz. www.bachchor-gt.de

TERMINE 20:00 Ten Sing 2013 Reethus, RH-WD 20:00 [´pro:c-dur] Symbiose aus Klassik, Rock, Pop, Metal u. einer guten Portion Humor, Theater, Studiobühne

11:00 Ritter Rost Puppentheater, Stadthalle GT, kl. Saal, auch um 17 Uhr 15:00 Ellis Biest Theater GT, Studiobühne, Comedia Theater Köln

Sport Westdeutsche B-Jugendmeisterschaft Volleyball Gütersloh, Sportzentrum Ost

Kino 11:00 Mein Freund, der Delfin ab 8 J., bambi + Löwenherz, auch 15.30 Uhr

Sonntag | 17 | MÄRZ

... und sonst Gütersloher Frühling Innenstadt, mit Kirchen-Café an der Martin-Luther-Kirche, von 15-17 Uhr 11:30 Herzebrocker Begräbniswald Führung, Anm. unter 05242-9471-20 11:30 Danceair on Stage Theater GT, bis 13.30 Uhr und von 16.30-18.30 Uhr 13:00 Verkaufsoffener Sonntag im Rahmen des Gütersloher Frühlings, bis 18 Uhr 13:00 Ostereinkaufssonntag Innenstadt Wiedenbrück Fitness 19:00 Tanzen für Jeden Tanzsportclub Flair Flohmärkte 11:00 Trödelbasar der Gütersloher Tafel In dem Durchgang Berliner Straße zum Kolbeplatz, bis 17 Uhr 11:00 Trödelmarkt Marktkauf 13:00 Zwillingsflohmarkt Knirps & Co., Realschule Senne, Klashofstr., bis 15.30 Uhr Gottesdienste 18:00 Gütersloher Frühling Bläsergottesdienst, MartinLuther-Kirche Kids und Co. 11:00 Musik voll fett -) Bielefelder Philharmoniker, Kinderkonzert ab 5 J., Stadttheater Bi.

Literatur 12:00 Lesung zum Gütersloher Frühling Lebenserfahrungen aus dem Buch „Auch schwarze Schafe können beten“, mit Choral- u. Gospelmelodien, Martin-Luther-Kirche Musik 16:00 Musikverein Avenwedde Jahreskonzert Stadthalle GT 17:00 Matthäus Passion Rudolf-Oetker-Halle, Bi. Senioren 14:30 Sonntagsrunde Für ältere, Diakonie, Kirchstr. 14a Sport 14:00 Frauen-Fußball FCR 2001 Duisburg - FSV Gütersloh 2009, Auswärtsspiel 15:00 Fußball FC Gütersloh 2000 - 1. FC Gievenbeck, Heidewaldstadion 17:00 Handball HSG Gütersloh - HSG Hüllhorst, Schulzentrum Nord GT VHS 16:30 Philosophiecafé Gesprächskreis, www.vhs-gt.de Weberei 10:00 Sonntagsfrühstück bis 14 Uhr Montag | 18 | MÄRZ

... und sonst 9:00 Gütersloher Frühling Primel-Verkauf, Berliner Platz/Kreismusikschule

15:30 Schwester Carola Kahler OSU frau und kultur, Parkhotel GT Gesundheit 19:30 Gesund in GT Die entzündete Schilddrüse - Was tun? Klinikum Gütersloh, ohne Anm. Kids und Co. 10:00 Ellis Biest Theater GT, Studiobühne, Comedia Theater Köln VHS 19:00 Religion und Toleranz Vortrag, www.vhs-gt.de Dienstag | 19 | MÄRZ

... und sonst 19:00 Info-Abend Kreißsaal St. Elisabeth Hospital Kids und Co. 11:00 Peterchens Mondfahrt Theater GT, musik. Märchen, auch um 15.30 Uhr Musik 20:00 musica da camera Orangerie, RH-WD VHS 19:30 Geld u. Finanzen 3: Vermögensaufbau u. Vermögensstreuung Vortrag, www.vhs-gt.de Mittwoch | 20 | MÄRZ

... und sonst 15:00 Geschwister-Tag Elternschule, Klinikum GT, Anm. unter GT 8320810 19:30 Elterngeld u. Elternzeit Elternschule, Klinikum Gütersloh, kostenlos 20:00 Stephan Bauer - Warum heiraten? - Lesing tut´s auch! Stadthalle GT, kl. Saal Senioren 15:00 60´ na und...? Seniorennachmittag, Tanzschule Stüwe-Weissenberg

Häusliche Kranken-, Alten- und Familienpflege sowie Palliativpflege Wir unterstützen Sie bei der Pflege und führen die vom Arzt verordneten Maßnahmen durch. Wir vermitteln auch weitere Hilfen, z. B. Hausnotruf, Haushaltshilfen, Kurzzeitund Tagespflege, seniorengerechtes Wohnen, SeniorenWohngemeinschaften, Seniorenreisen und Familienpflege. Gesprächstermine können Sie jederzeit mit uns vereinbaren.

vom 28. Februar bis 26. März 2013 Sport 19:30 Fußball FC Gütersloh 2000 - Westfalia Rhynern, Heidewaldstadion Stadtbibliothek 15:30 Gütersloh liest vor für Kinder ab 5 J., Stadtbibliothek GT, kostenlos 17:00 Literaturkreis des Literaturvereins Eintritt frei Theater 16:30 Nimm dir Zeit musik. Kindertheaterstück, Theater AG Grundschule Pavenstädt (in der Turnhalle), Eintritt frei VHS 19:00 Vom Tulpenwahn zum Börsencrash Vortrag, www.vhs-gt.de Donnerstag | 21 | MÄRZ

... und sonst 15:00 FH Bielefeld Studienberatung, Schulstr. 10 (Flöttmanngebäude) Literatur 19:30 Christiane Güth Lesung: „Cheffe“ versenken, Spexarder Bauernhaus, Eintritt frei 19:30 Liebesbriefe an Hitler Theater GT, Studiobühne, szenische Lesung VHS 17:00 Studieren ab 50 Informationsveranstaltung, www.vhs-gt.de 18:30 Impulsabend „Die Marke ICH“ Coaching für die Persönlichkeit, Vortrag, www.vhs-gt.de 19:00 Café 1Stein Vortrag, www.vhs-gt.de Weberei 20:00 Slam GT Ticket: 5 Euro 20:00 GTown Music - Acoustic Session mit ´Gee´ Konzert, offene Bühne u. Musikertreff, Eintritt frei

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Flohmärkte 11:00 Trödelmarkt Real Markt, Am Anger

Freitag | 22 | MÄRZ

Theater 19:30 Mein Großvater war ein Kirschbaum Theater GT, Schau- u. Puppenspiel

Musik 11:00 Krawall im Urwald Musical-Produktion von Sport & Ballett Neumann, Theater GT, auch um 17 Uhr 18:00 Calypso is Like So... Dominique Horwitz & das WDR Rundfunkorchester Köln, Cultura, Rietberg 20:00 MO´ BLOW Tanzbarer Jazz in GT, Stadthalle GT

Weberei 23:00 Back to the 90´s 5 Jahre Geburtstagsparty Ticket: 5 Euro Samstag | 23 | MÄRZ

Familie 14:00 Knaxx-Club Osteraktion Aktionsmulde, RH-WD

Senioren 14:30 Sonntagsrunde Für Ältere, Diakonie, Kirchstr. 14a

Feiern Ü40-Party Spexarder Bauernhaus Flohmärkte 8:00 Flohmarkt Hallenflohmarkt, Windelsbleicher Bhf. 9:00 Trödelmarkt Diakonie Gütersloh, Eickhoffstr. 29, bis 19.00 Uhr Kino 15:30 Ronja Räubertochter bambi + Löwenherz Kunst & Kultur 18:00 (Un)typisch westfälisch - kulinarischer Abendspaziergang, www.guetersloh-marketing.de Musik 18:00 Krawall im Urwald Musical von Sport & Ballett Neumann, Theater GT Weberei 20:30 Time to Tribute „Pink“ by Just Pink Ticket: VVK 13 Euro/AK 16 Euro Sonntag | 24 | MÄRZ

Familie 13:00 Rheda erblüht Frühlingsfest in der City, verkaufsoffener Sonntag bis 18 Uhr

Sport 9:45 Start des Gütersloher Lauf-Cup: Dalkelauf 1000 m Grundschullauf; 5,4 km Jedermann-Lauf und Walking; Halbmarathon und 10 kmLauf 14:00 Frauen-Fußball FSV Gütersloh 2009 - FFC Frankfurt, Tönnies-Arena, RH-WD 15:00 Fußball TuS Ennepetal - FC Gütersloh 2000, Auswärtsspiel Weberei 10:00 Jazzfrühstück bis 14 Uhr Montag | 25 | MÄRZ

Musik 20:00 6. Kammerkonzert Bielefelder Philharmoniker, Rudolf-Oetker-Halle, Bielef. Dienstag | 26 | MÄRZ

Kinder Beginn der Ferienspiele Infos: www.vhs-gt.de und www.ferienspiele.guetersloh.de Stadtbibliothek 15:30 Gütersloh liest vor für Kinder ab 5 J., Stadtbibliothek GT, kostenlos

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Neue Botschafter für „Gute Geschäfte“ Die Marktplatz-Methode hat sich als innovative Methode zur Anbahnung von Kooperationen zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen bewährt und sich zu einem nicht zu unterschätzenden Katalysator für die Produktion von Sozialkapital entwickelt. Am 8. März findet im Foyer der Volksbank-Zentrale, Friedrich-Ebert-Straße 73-75, zum dritten Mal die Veranstaltung „Gute Geschäfte Gütersloh“ statt. Von 15.30 bis 17.30 Uhr treffen sich auf dem sogenannten Gütersloher Marktplatz Unternehmen und Gemeinnützige unter der Überschrift „Gute Geschäfte ohne Geld“, um abseits des Geldtransfers gemeinsame Projekte zu beschließen und diese zum Wohle

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des Gütersloher Gemeinwesens zu verwirklichen. 20 Unternehmen und 20 gemeinnützige Organisationen haben bereits ihre Teilnahme und ihr Interesse zugesichert. Gute Geschäfte Gütersloh arbeitet 2013 mit bekannten Persönlichkeiten, die als Botschafter für Kooperation werben und dabei aktiv auf den Marktplatz hinweisen. Neben Joachim Martensmeier (Stadt Gütersloh) und Albrecht Pförtner (pro Wirtschaft GT) betreiben drei weitere Mitstreiter Werbung für den Marktplatz Gütersloh: Reiner Venhaus (Wirtschaftsförderung Stadt Gütersloh), Jan-Eric Weinekötter (GT Marketing) und Julya Ibrahim (Islamisches Zentrum Gütersloh).

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Hille Haustechnik begeht 35-jähriges Betriebsjubiläum

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Das Frühjahr kommt – Hille Haustechnik bringt frischen Wind in alle Badezimmer. Durch den Einsatz modernster Sanitär- und Installationstechnik bekannter Hersteller wird aus jedem Bad wieder ein neuer Lebensraum. Gemeinsam mit großen Sanitäraussstellungen aus der Region verwirklichen die Sanitärprofis Badezimmerträume für jeden Bedarf. Nicht nur bei der Badsanierung oder der Neugestaltung, auch bei allen Arten der Sanitärinstallation und bei Reparaturen sowie Senioren- und behindertengerechten Bädern ist das Team der Firma Hille kompetenter Ansprechpartner. Darüber

hinaus gelten die Gütersloher als ausgewiesene Heizungsfachleute. Das Familienunternehmen berät in allen Heizungsfragen, um individuelle und maßgeschneiderte Lösungen zu erarbeiten, die speziell auf alle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Wer eine neue Heizungsanlage installieren oder seine Altanlage ersetzen oder modernisieren lassen möchte, ist im familiengeführten Unternehmen genau richtig. Hille Haustechnik wird in 2. Generation seit mittlerweile 35 Jahren erfolgreich geführt. Die Firma steht für Spitzenqualität und effiziente Hausversorgung mit Wärme und Wasser.

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Impressum Herausgeber: Flöttmann Verlag GmbH · Gütersloh Redaktionsanschrift: Schulstraße 10 · 33330 Gütersloh · Postfach 1653 · 33246 Gütersloh Telefon GT 860860 Telefax GT 860861 E-Mail Redaktion: redaktion@gt-info.de E-Mail Anzeigen: anzeigen@gt-info.de E-Mail Kleinanzeigen: kleinanzeigen@gt-info.de Chefredakteur: Markus Corsmeyer (V.i.S.d.P.) Redaktion: Peter Bunnemann · Birgit Compin Petra Heitmann · Michaela Schulze Anzeigenleitung: Wolfgang Sauer Grafik und Produktion: Marvin Kramer (Art-Direktor) · Maike Helling Kleinanzeigen: Florian Sädler · Eingabe von Kleinanzeigen über www.gt-info.de, per Post oder persönlich in der Redaktion Termine für die Ausgabe Nr. 441, April 2013: Redaktions- und Terminschluss: Freitag, 8. März 2013; Anzeigen- und Kleinanzeigenschluss: Mo., 11. März; die nächste Ausgabe erscheint am: Di., 26. März 2013 (Falls bei Gewinnspielen nicht anders angegeben, ist Anzeigenschluss gleichzeitig Einsendeschluss.) Auflage: 44.000 Exemplare werden kostenlos an die Haushalte in Gütersloh verteilt Erscheinungsweise: monatlich Druckerei: Bonifatius Druckerei · Paderborn Verteilung: Domus Werbung GmbH · Tel. 05732-682550 Dieses Magazin ist mit großer Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit bearbeitet. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit wird nicht übernommen. Jegliche Ansprüche wegen etwaiger Fehler müssen abgelehnt werden. Eventuelle Änderungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Druckvorlagen wird keine Haftung übernommen. Kürzungen behalten wir uns vor. Namentlich gekennzeichnete Artikel stimmen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers überein. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Dies gilt insbesondere für die Anzeigen. Für eventuelle Schäden durch fehlerhafte Anzeigen wird eine Haftung nur bis zur Höhe des entsprechenden Anzeigenpreises übernommen. Für nicht erschienene Anzeigen und Beilagen wird keine Haftung übernommen. Es gilt Anzeigenpreisliste Nr. 16, die Ihnen gern zugesandt wird. © 2013

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Das neue Sony Xperia Z

Exklusive Fischspezialitäten im Gßtersloher Brauhaus

GĂźtersloher FrĂźhling mit Jolinchen im Mobilpunkt Foto: GĂźtersloher Brauhaus

Sylter Wochen

Inseltypische KĂśstlichkeiten aus der FischkĂźche im GĂźtersloher Brauhaus.

Das GĂźtersloher Brauhaus serviert exklusiv Gosch-Produkte in der Region. Im März locken wieder die â&#x20AC;&#x17E;Sylter Wochenâ&#x20AC;&#x153; mit originalen Fischspezialitäten aus Deutschlands nĂśrdlichster Fischbude zahlreiche Gäste in die beliebte Kneipe. Fischfans freuen sich das ganze Jahr auf das Highlight im Brauhaus: die â&#x20AC;&#x17E;Sylter Wocheâ&#x20AC;&#x153;. Inseltypische KĂśstlichkeiten aus der FischkĂźche werden dort präsentiert. Das GĂźtersloher Brauhaus verwĂśhnt seine Gäste zwei Monate lang mit den weltberĂźhmten Aalrauch-Matjes, Bratheringfilets und auch mit etwas SĂźĂ&#x;em als Nach-

tisch â&#x20AC;&#x201C; dem â&#x20AC;&#x17E;Sylter Eistraumâ&#x20AC;&#x153; (Rote GrĂźtze mit Vanillesauce und Schlagsahne). Des Weiteren dĂźrfen die Fischfreunde aus der Sonderkarte zwischen MeisterstĂźcken aus der FischkĂźche wählen: Sylter Edelfisch- oder Krabbensuppe, Lachstatar auf TellerrĂśste, frischen Nordseekrabben, Scampis und Scholle. Die ganze Vielfalt der Nordsee als Gaumengenuss direkt in GĂźtersloh. Das GĂźtersloher Brauhaus sorgt fĂźr auĂ&#x;ergewĂśhnlichen Fischgenuss und ein richtiges â&#x20AC;&#x17E;Sylt-Flairâ&#x20AC;&#x153;. www.guetersloher-brauhaus.de

SYLTER WOCHEN Das kulinarische â&#x20AC;Ś â&#x20AC;Ś aktuell im März & April servieren wir Ihnen frische Fischspezialitäten von JĂźrgen Gosch/List Sylt â&#x20AC;Ś und das täglich.

Noch sieht es nicht danach aus: aber am 14. März hält der GĂźtersloher FrĂźhling Einzug. Am verkaufsoffenen Sonntag, 17. März, feiert Shopleiterin Sandra Sioulis vom Telekom Partner Shop, KĂśnigstraĂ&#x;e 16, dieses Ereignis mit Kunden und Besuchern. Ab 13 Uhr startet am Shop das Fotoshooting fĂźr Kinder mit Jolinchen, dem Drachen. Beim Malwettbewerb â&#x20AC;&#x17E;Wie wĂźnscht du dir dein Handy?" winkt dem Gewinner ein OriginalHandy. Und fĂźr die GroĂ&#x;en steht das Telekom GlĂźcksrad mit vielen Ă&#x153;berraschungen bereit. Fordert Sony Apple raus? Shopleiterin Sandra Sioulis vom Telekom Partner Shop war live bei der Präsentation des neuen Sony Xperia Z dabei: das Display Ăźberzeugt mit einer noch nie gesehenen Schärfe. Eine dreizehn Millionen Pixel Kamera liefert auch

bei direktem Lichteinfall farbenfrohe scharfe Bilder. Die mitgelieferte Software macht den â&#x20AC;&#x17E;Umzugâ&#x20AC;&#x153; vom iPhone zum Sony zum Kinderspiel - das iPhone wird auf das Sony Xperia Z gespiegelt. Und: der Akku ist ein Kraftpaket. Highlight der Präsentation war der â&#x20AC;&#x17E;Tauchgangâ&#x20AC;&#x153; des Sony Xperia Z: im Aquarium, 30 Minuten bei 1 Meter Wassertiefe wasserdicht, unglaublich! Das Verbinden mit anderen Geräten geschieht Ăźber NFC: Einfach mit dem Sony Xperia Z Ăźber den Fernseher streichen und schon ist das Handybild zu sehen. Oder, mit dem Handy Ăźber die Musikanlage streichen und schon läuft die Musik auf der Anlage. Fazit: Ein Outdoor fähiges, elegantes, schnelles Smartphone mit starker Akkuleistung. Getestet werden kann das neue Sony Xperia Z jetzt im Telekom Partner Shop in der KĂśnigstrasse 16.

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Mode für Mütter und Töchter Foto: Wolfgang Sauer

Generationswechsel bei Twinnys

Homöopathie Für jeden ein Thema Sicherlich hat jeder schon öfter von dem Begriff der Homöopathie gehört, weiß aber eigentlich nicht so richtig, was sich dahinter verbirgt. Generationswechsel bei Twinnys: Seit Februar führt Simone Schnabel eines der letzten inhabergeführten Modegeschäfte der Innenstadt. Mutter Walburga wird nur noch teilweise die Kunden betreuen.

Seit Walburga Schnabel 1974 das Modegeschäft Twinnys in der Berliner Straße eröffnete, ist das zweigeschossige Ladenlokal bekannt für junge und individuelle Mode. Nun führt Tochter Simone das Unternehmen in der zweiten Generation. „Unsere Mode richtet sich an junggebliebene Mütter und Töchter gleichermaßen“, freut sich die junge Mutter von zwei Kindern, „und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.“ Die seit Jahren erfolgreichen

Kollektionen wie Sportalm, Milestone, Mergler, Nice Connection, Twin Set und Margittes werden allerdings um einige neue Marken erweitert. So können sich die Kunden in Zukunft auch auf NYDJ-Jeans, Blonde No.8 und Piu&Piu freuen. Besonders die Strick-Leder Kreationen des Designer-Labels Carell Thomas begeistern bereits die Kundschaft. Zudem erwartet die Kunden ab März jeden Samstag eine kleine Überraschung.

Die Homöopathie ist zu einer wichtigen alternativen Heilmethode unserer Zeit geworden: sanft zu Körper und Seele, stark in der Wirkung und im Einklang mit der Natur. Sie ist nicht als Ersatz der klassischen Medizin zu sehen, sondern viel mehr als sinnvolle Ergänzung. Homöopathen gehen davon aus, dass eine Krankheit mit bestimmten Symptomen durch ein Mittel geheilt werden kann, das bei Gesunden die typischen Symptome dieser Erkrankung hervorruft: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“. Homöopathische Arzneimittel stimulieren die Selbstheilungsprozesse des Körpers und sollten möglichst bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung eingesetzt werden. Die Anwendungsgebiete und Methoden sind äußerst vielfältig und erfordern neben einer guten Kenntnis der Präparate eine genaue Einschätzung der zu behandelnden Symptome und Krankheitsbilder, die von Patient zu Patient sehr unterschiedlich sein können. Bei Fragen berät die Adler-Apotheke gerne! Ein spezieller Aspekt der Homöopathie wird im kommenden Vortrag genauer unter die Lupe genommen:

Bleiben Sie gesund

Homöopathie für Frauen Donnerstag, 21.3.2013 von 19.30 bis 21 Uhr Die Apothekerin Tanja Radix hält einen Vortrag zu diesem Thema. Dabei geht es nicht nur um Blasenentzündungen, Migräne, Überbelastung und Wechseljahrsbeschwerden, sondern auch um die Grundprinzipien dieser Heilmethode und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Der Vortrag findet im großen Saal des Klinikums Gütersloh statt, der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter den unten genannten Telefonnummern wird gebeten, da die Plätze begrenzt sind. Weitere Informationen zur Veranstaltung auf der Internetseite www.adlerapotheken-gt.de.

Berliner Straße 15 33330 Gütersloh

Adler-Apotheke am Klinikum Hochstraße 44 · 33332 Gütersloh Telefon 05241-987660 Adler-Apotheke Berliner Straße 122 · 33330 Gütersloh Telefon 05241-98760 www.adlerapotheken-gt.de

Apotheker Peter Isenbort wünscht Ihnen alles Gute.


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Gasthaus Bermpohl

Das zertifizierte Alessandro-Studio von Susanne Venjakob

Gemütlich feiern in uriger Atmosphäre

Hinter ProfessionNails by Susi verbirgt sich ein zertifiziertes Alessandro-Studio.

Seit mehr als zwölf Jahren betreibt Susanne Venjakob ihr kleines, aber sehr feines Fingernagelstudio in Gütersloh am Saturnweg 3. ProfessioNails by Susi befindet sich direkt über der Firma „Bad Komplett Venjakob“. Insider kennen den direkten Weg durch das Badstudio an der Wiedenbrücker Straße 19. Hinter ProfessioNails by Susi verbirgt sich ein zertifiziertes Alessandro-Studio. Kunden genießen die professionelle Maniküre und Handpflege dieser exklusiven Marke. Auch in der Fingernagelmodelage wird ausschließlich mit qualitativ sehr hochwertigen, säurefreien und hautschonenden Produkten gearbeitet. In ihrem Studio legt Susanne Venjakob be-

sonders großen Wert auf die individuelle Beratung. Dabei werden Gel-Modellagen auf die einzigartigen Wünsche und Bedürfnisse der Kundinnen abgestimmt. Ein ausgewogenes Sortiment an verschiedenen, individuellen Accessoires macht den Besuch bei ProfessioNails immer wieder auf ’s Neue interessant und zu einem besonderen Genuss. Mit einem Danke schön Jubiläums-Rabatt von 10 Prozent möchte sich Susanne Venjakob bei ihren langjährigen Kundinnen in ihrem Alessandro-Studio herzlich bedanken. Termine werden nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 0524158308 entgegengenommen.

Foto: Jürgen Vogelpohl

Fotos: Wolfgang Sauer

ProfessioNails by Susi

Das Gasthaus Bermpohl bietet den perfekten Rahmen für private Feiern.

Die urige Atmosphäre im alten Gasthaus Bermpohl ist einzigartig in Gütersloh. Zu jeder Jahreszeit zieht es die Gäste in die gemütlichen Gasträume des alten Fachwerkhauses. Hier lässt es sich leicht und unbeschwert feiern. Ganz egal aus welchem Anlass. Die einladende Theke ist der ideale Ort für ein kühles Köstritzer oder Köpi, ein Glas Wein oder eine Apfelschorle nach einem langen Arbeitstag. Und für einen kleinen Snack zu später Stunde bietet die Küche leckere Pizza oder frische Salate der Saison. Aber auch für private Feiern im Familienkreis, für Betriebs- oder Jubiläumsfeiern bietet das Gasthaus Bermpohl den perfekten urigen Rahmen. Die gemütlichen Ulmentische verleihen

dem Gesellschaftsraum einen persönlichen Charakter mit besonderer Atmosphäre. Die bekannten Köstlichkeiten aus der Küche bieten für jeden Geschmack und für jede Festlichkeit genau das Richtige. Da sind Stimmung und gute Laune garantiert.

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Foto: Petra Heitmann

Logopädische Praxis Gaisendrees im Elly CarrÊe

Im Patientengespräch: Praxisinhaberin Bärbel Gaisendrees (Mitte) und Susann Lange, Klinische Linguistin M. A. und stellvertretende Praxisleiterin (rechts).

Nach der Entlassung neurologischer Patienten aus dem Akutbereich der Schlaganfallstation, Stroke Unit, des St. Elisabeth-Hospitals, bietet die Logopädische Praxis Gaisendrees umgehend eine ambulante Therapie an. Auch Hausbesuche sowie Besuche in Senioren- und Pflegeheimen werden von vertrauten Therapeuten durchgefßhrt. Die Praxis im Elly CarrÊe ist barrierefrei und ebenerdig, Parkplätze stehen kostenfrei di-

rekt vor dem Haus zur Verfßgung, ebenso wie ein Rollstuhl fßr Patienten mit Gehproblemen. Termine nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 05241-2124911 oder 0172-2304736. Logopädische Praxis Bärbel Gaisendreees Elisabeth CarrÊe Stadtring Kattenstroth 128 ¡ Gßtersloh www.logopaedie-gaisendrees.de

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Fotos: Musch

82 | 925 JAHRE SPEXARD

Der markante Turm der Bruder-Konrad-Kirche in Spexard.

Boso brachte Honig nach Herzebrock Warum die Spexarder dieses Jahr 925. Geburtstag feiern Wie muss man sich diesen Boso vorstellen, der als der „Urvater“ aller Spexarder gilt? Stämmig, blond, mit Rauschebart? Finster blickend, das Kinn vorgeschoben wie weiland die Urmenschen aus dem Neandertal? Oder doch mehr so wie der Hermann, der bei Detmold oder anderswo wacker den Römern getrotzt hat – simserimsimsimsimsim … Von Hans-Dieter Musch

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925 JAHRE SPEXARD | 83 Spexard hatte eigentlich nie einen richtigen Ortskern. Heute zerfließen die Häuseransammlungen beiderseits der Autobahn 2 wie ein angepiekstes Spiegelei zwischen ehemaligen Bauernhöfen im Westen und Süden Güterslohs. Und erst im 20. Jahrhundert hat sich, wie ich meine, mehr zufällig als beabsichtigt, eine Art Zentrum um die Josefschule, die Sporthalle, den Friedhof und das umgesetzte Bauernhaus entwickelt, bei dem sich die Einwohner des Stadtteils zu mancherlei Aktivität und Feier treffen. In diesem Jahr feiern die Spexarder des heute zu Gütersloh gehörenden „Dorfes mit dem Specht im Wappen“, einst Spehtashard – die 925. Wiederkehr der ersten Erwähnung des Ortsnamens in der „Herzebrocker Heberolle“. In jenem Verzeichnis also, in dem aufgeführt ist, wer Abgaben an die Nonnen des Klosters Herzebrock zu zahlen hatte, weil denen der Boden gehörte, den sie beackerten. Und einer von ihnen war eben Boso, der drei Krüge (Amphoren) Honig zu liefern hatte. Mehr gab es über Boso leider nicht zu sagen. Aber gefeiert wird. Bereits im „Kreisheimatjahrbuch 2013“ (er-

Dieses Heiligenhäuschen befindet sich an der alten Brennerei Spexard direkt an der Neuenkirchener Straße.

schienen im Flöttmann-Verlag), gibt es einen Artikel über das Spexarder Jubiläum. Und schon beim Weihnachtsmarkt im Stadtteil und jetzt in einigen Spexarder Geschäften wird ein umfangreiches Buch mit vielen Fotos und dem Titel „Das Dorf mit dem Specht im Wappen“ verkauft. Ein Silvesterball rund um das Spexarder Bauernhaus und die Sporthalle hat das Jubiläumsjahr eingeläutet. Viele nachfolgende Veranstaltungen der Vereine werden die Spexarder und ihre hoffentlich zahlreichen Gäste zum Mitmachen und Mitfeiern auffordern. Auch GT-INFO wird das Spexarder Jubiläum begleiten. Wir haben unsere „Gütersloher Geschichten“ ja im vergangenen Jahr mit der Serie „Wie war’s denn damals?“ fortgesetzt und uns zunächst mit dem Stadtteil Isselhorst beschäftigt. In diesem, dem Jubiläumsjahr werden wir uns Spexard widmen. Alle zwei Monate werden wir ein Stück Geschichte – ältere und neuere – unter die ganz persönliche Lupe der Erzähler und des Berichterstatters nehmen. Wir hoffen natürlich, Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern, damit eine Freude zu machen!


84 | 925 JAHRE SPEXARD

Ästhetisch anspruchsvoll

Aktion zum 925-jährigen Ortsjubiläum

Zahnarztpraxis mit neuen Behandlungsschwerpunkten

Mit einer großen Silvesterparty haben die Spexarder in das Jubiläumsjahr 2013 hineingefeiert. Nun wird es Zeit, den Ort für das große Jubiläum herauszuputzen. Für die Feierlichkeiten und Veranstaltungen rund um das Ortsjubiläum will sich Spexard sauber und aufgeräumt präsentieren. Aus diesem Grund laden die Organisatoren der 925-Jahr-Feier alle Vereine, Schulen, Kindertagesstätten, Nachbarschaften, Siedlungsgemeinschaften und freiwillige Helfer ein, an der Aktion „Spexard putzt sich raus!“ teilzunehmen. Treffpunkt ist das Spexarder Bauernhaus an der Lukasstraße am 9. März in der Zeit von 10 bis 14 Uhr. Greifzangen und Müllsäcke sind vorhanden, für größere Abfallmengen stehen Container bereit. Die Aufteilung der einzelnen Gruppen findet vor Ort statt. Zum Abschluss der Sammelaktion gibt es für alle Teilnehmer kostenlose Verpflegung und Getränke. Die Teilnehmer werden gebeten eine Warnweste und eventuell Handschuhe mitzubringen. Anmeldungen bis zum 15. Februar auf www.925-jahre-spexard.de

Nachhaltigkeit als Selbstverständnis Seit 2006 ist in Gütersloh-Spexard das Büro für Architektur und Wohndesign ansässig. Schwerpunktmäßig entwickelt das Büro Neubauten in denen der Gedanke des „Green Building“ konsequent verfolgt wird. So zeichnet diese Gebäude ein hohes Maß an Ressourceneffizienz aus. Denkt man üblicherweise bei Gebäudeeffizienz lediglich an den Einsatz regenerativer Energien, wie den Einsatz einer Wärmepumpe oder einer solarenergetischen Anlage, geht der Ansatz hier deutlich weiter. Wo immer möglich, wird, auch unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit, dem Einsatz recycelbarer, wohngesunder Materialien, der Berücksichtigung von Umweltfreundlichkeit sowie natürlich der Nutzergesundheit im Ganzen Vorrang vor herkömmlichen Bauweisen gegeben. Ein Bauvorhaben nachhaltig umzusetzen bedeutend grundlegend, eine Immobilie über den gesamten Lebenszyklus zu betrachten. Gerade im Wohnungsbau lohnt es sich, flexible Grundrisse zu entwickeln, die sich an die Lebenswirklichkeit der Bewohner in unterschiedlichen Altersphasen anpassen können. Aber auch im gewerblichen Bereich ist Nachhaltigkeit mittlerweile ein großes Thema. So realisiert das Büro zurzeit den Neubau einer Gewerbeimmobilie, mit einer der größten und innovativsten Wärmepumpenanlagen im Kreis Gütersloh, als bundesweites Pilotprojekt.

Foto: Wolfgang Sauer

Spexard putzt sich raus

Dr. Insa Carola Kirsch und Dr. Christina Wehmeyer in den Praxisräumen.

Zahnheilkunde für ästhetisch Anspruchsvolle bietet seit dem Jahr 2000 das Praxisteam um Zahnärztin Dr. Insa Carola Kirsch. Am Spexarder Postweg 1, direkt über dem Jibi-Markt, werden Patienten rund um die Zahngesundheit kompetent versorgt: von aufwändig hergestellten Zahnfüllungen, bis hin zum individuellen Zahnersatz in Form von Kronen, Brücken, Prothesen und Kombinationsarbeiten auf Implantaten. Dr. Insa Carola Kirsch ist durch das Curriculum Parodontologie außerdem auf die Behandlung von

Zahnfleischproblemen und/oder geschädigten Zahnhalteapparaten (Parodontose) spezialisiert. Die Behandlungskonzepte garantieren eine langfristig stabile Gesundheit des Zahnfleisches. Seit Oktober 2012 unterstützt Dr. Christina Wehmeyer die Praxis mit den Behandlungsschwerpunkten Endodontie (Wurzelbehandlungen) und Kinderzahnheilkunde. Die sympathische Zahnärztin ist außerdem Autorin eines Patientenratgebers zur Kinderzahnheilkunde. www.drkirsch.de

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TACHELES | 89

»Neutrale Entgegennahme von kritischen Elternstimmen.«

Lydia Wiesbrock, Vorsitzende des Jugendamtselternbeirates. Im Hintergrund: Ingo Krüger. 2. Vorsitzender.

Ganz klar auf Elternseite Das Kinderbildungsgesetz ermöglicht den Eltern der Kinder, die in Kindergärten betreut werden, ein größeres Mitwirkungsrecht durch die Bildung eines Jugendamtselternbeirates. Ein Wort, das bereits viele Fragen und Missverständnisse in der Elternschaft hervorruft. Jugendamtselternbeirat? – Gehört der zum Jugendamt? Nein, er gehört ganz klar auf die Seite der Eltern.

Der Jugendamtselternbeirat ist ein Gremium, das von und aus Mitgliedern der Elternräte der Kindergärten gewählt wird. Ein übergeordnetes Sprachrohr für die Eltern, ein Mittler zwischen Jugendamt, Kita-Leitung, Elternräten und Eltern. Kitainterne Themen werden zunächst im Elternrat besprochen. Übergeordnete Themen oder Themen, die in der internen Diskussion keine Lösungen brachten, werden an den Jugendamtselternbeirat „Jaeb“ weitergeleitet, der sich dann um Lösungen im Sinne aller Beteiligten bemüht. Kurz nach der Wahl im November 2012 des aktuell amtierenden Jaeb für die Kitas der Stadt Gütersloh erschienen in einer großen regionalen Tageszeitung fast täglich Artikel und auch Leserbriefe zu diversen Reizthemen rund um die Kritik an städtischen Kindertagesstätten. Es entstand der Eindruck, es wäre direkt in ein Wespennest gestochen worden. Die Mitglieder des Jugendamtselternbeirates wurden von sehr vielen Eltern kontaktiert, die Beschwerden über städtische Kitas anbrachten. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Jaeb in der neuen Besetzung noch nicht einmal den Elternräten vorstellen können. Durch die Art der Berichterstattung erschien es manchem Leser so, als würden alle Eltern und der Jaeb alle städtischen Kitas kritisieren. Durch die Flut von Artikeln, die Durchmischung verschiedener Themen wie „Ablehnung von Mathekisten“, „U-3/Ü3-Betreuung“ und Umsetzung des Konzeptes „Lernen in Beziehungen“ entstand zum Leidwesen des Jugendamtselternbeirates der Eindruck bei manchen Eltern, es handle sich um eine Sammelkritik des Jaeb an städtischen Kitas und

deren Mitarbeitern. Ich wurde vor der städtischen Einrichtung Wöstmannsweg abgelichtet, in der ich meine drei Kinder wunderbar betreut sehe. Einige Mitglieder des Jaeb haben ihre Kinder nicht in einer städtischen Einrichtung oder sind in ihrer städtischen Einrichtung mit der Betreuung sehr zufrieden. Dies spielt nämlich für die Arbeit des Jaeb gar keine Rolle! Der Jaeb ist das Sprachrohr der Eltern, die nicht zufrieden sind und Hilfe benötigen! Die ehrenamtliche Arbeit der Jaeb Mitglieder ist die neutrale Entgegennahme von kritischen Elternstimmen, nicht das Erheben seiner eigenen Stimme. Expertenmeinungen, die in diesem Zusammenhang von der Tageszeitung gedruckt wurden, erweckten den Eindruck, dass dies ebenfalls die Meinung des Jaeb widerspiegeln würde. Es bedeutet nicht, dass wir uns als Experten für pädagogische Konzepte verstehen, nur weil unsere Aussage mit der eines Experten im gleichen Zeitungsartikel abgedruckt wurde. Wen die Presse als zusätzliche Meinungsbildner zu Kita-Themen interviewt, können wir nicht beeinflussen. Gleichzeitig erfuhr der Jaeb auch sehr große Unterstützung von Eltern, Politikern und Kritikern. Viele Mails und Briefe ermutigten uns, am Ball zu bleiben und weiterhin konstruktiv und kritisch zu hinterfragen. Fazit: Die Mitglieder des Jugendamtselternbeirates werden weiter kritische Themen mit dem Jugendamt der Stadt Gütersloh, der Presse und den Kita-Leitungen besprechen, so lange es Eltern gibt, die mit der Betreuung ihrer Kinder nicht zufrieden sind. Es handelt sich schließlich um das höchste Gut, unsere Kinder.


90 | MONATSZEUGNIS

Das Monatszeugnis Fotos: fotolia/Florian Sädler

Die GT-INFO-Noten für gute und schlechte lokale Leistungen

Wegweisend

Harlem Shake

Lanze für Sport

Nach geheimer Sparrunde ohne nennenswerte Ergebnisse, Sitzungsunterbrechungen und einer turbulenten Ratssitzung hat die Verwaltung einen genehmigten Haushalt, mit der aber keine politische Fraktion im Gütersloher Rat richtig glücklich und zufrieden ist. Mit dem denkbar knappsten Ergebnis, der Ja-Stimme der Bürgermeisterin Maria Unger und den 16 Ja-Stimmen der SPD-Fraktion sowie des „Linken“ Manfred Reese hat die Dalkestadt einen genehmigten Wirtschaftsplan. Und das auch nur, weil die „große“ CDU Angst vor der eigenen Courage bekam und sich in der entscheidenden Sitzung der Stimme enthielt. Mit eventuell fatalen Folgen. Weil Gewerbebetriebe aufgrund fehlender Alternativen Gütersloh via Verl den Rücken kehren, gibt es für die Anhebung der Gewerbesteuer auf den fiktiven Hebesatz plötzlich eine Mehrheit, die eigentlich keiner wollte. Wegweisend ist der Beschluss auch deshalb, weil die Ratsvertreter bereits zum 2. Mal seit 2009 einer Erhöhung der Gewerbesteuer entsprochen haben. Davor hatte es mehr als acht Jahre gedauert, bevor der ehemalige Kämmerer Klaus Wigginghaus eine Steuererhöhung durchsetzen konnte. Im Umkehrschluss kann also in Zukunft angenommen werden, dass die 1. Beigeordnete Christine Lang demnächst jede Steuererhöhung „durchsetzen“ kann, da SPD und Grüne auch in Zukunft weiterhin jeder Steuerangleichung zustimmen werden. Und die CDU geht lieber „faule“ Kompromisse durch Stimmenthaltung ein. Wegweisend ist dieses Abstimmungsverhalten sicherlich nicht.

Kollektives Ausrasten vor dem Theater, Hunderte junger Menschen tanzen auf dem Vorplatz: Der „Harlem Shake“ ist in Gütersloh angekommen. Die Gütersloher Dustin Bunk (18), Mathies Giebeler (16) und Kaan Cavadar (18) riefen via Internet ihre Facebook-Freunde auf, mit ihnen auf dem Theatervorplatz den „Harlem Shake" zu tanzen – rund 300 Shaker kamen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Jugendlichen so viele „Freunde“ zu diesem Event in Eiseskälte mobilisieren konnten. Und es ging um nichts – nur um ein paar mehr oder minder ungelenke Tanzbewegungen. Fest steht: Das Netz mobilisiert. Scheinbar auf Knopfdruck lassen sich große Menschenmengen an einem Ort versammeln. Ratzfatz, ganz schnell und einfach, indem man eine Nachricht in einem sozialen Netzwerk platziert. In einem Rekordtempo geht die Info um. Das kann den Spaßfaktor erhöhen. Wie in diesem Fall. Hier kamen die Facebook-Hedonisten ganz klar zum Zuge. Viel Spaß, kein Ärger. Eine bunte Veranstaltung an einem tristen Wintertag.

Das Motto „Sport ist im Verein am schönsten“ ist nach wie vor richtig. Vertraut man der Website des Stadtsportverbandes – die letzten Neuigkeiten datieren aus dem Jahr 2010 – treiben 30.000 Gütersloher Sport in wenigstens einem von 98 Sportvereinen. Das ist wahrlich keine schlechte Quote, denn neben den organisierten Sportlern wird die Dunkelziffer der „Unorganisierten“ wohl annähernd gleich sein. Und getreu der Faustregel, dass zu jedem 10. Sportler wenigstens ein Funktionär gehört, wäre man in der Addition bei rund 65.000 Sportlern in der Kreisstadt. 65 Prozent oder zwei Drittel der Bevölkerung sind also mittendrin im Geschehen. Sie werden zu Beginn eines jeden Jahres von einer Flut von Angeboten überzogen und können dabei aus einer Vielzahl von Schnupperkursen und Beitragsangeboten auswählen. Angesichts des demographischen Wandels und des Ganztagsunterrichts an Schulen werden wachsende Mitgliederzahlen auf mittlere Sicht nicht mehr zu erzielen sein, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Die Vereine sind gefordert, mit neuen Ideen neue Mitglieder zu akquirieren. Und die „Alten“ bei der Stange zu halten. Dabei erscheint der Stadtsportverband mit seiner Homepage und dem Protestschreiben zu den Turnhallengebühren aus dem Jahr 2009 nicht der dynamische Partner zu sein, der er sein sollte. Aber mit Blick auf die unzähligen jungen und aktiven Sportler und einiger kreativer Funktionärsköpfe ist uns um die Zukunft des Gütersloher Breitensports nicht bange. Dafür ein Gut.

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GT-INFO 440  

Güterslohs Stadtmagazin März 2013

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