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KOPIEREN. DRUCKEN. ZAUBERN. kraft beruht auf dem Zusammenspiel von Muskel und Faszie. Faszien bekommen aus der Kontraktion der einzelnen Muskelzellen Spannung, speichern sie und geben sie weiter. Wenn wir unsere Faszien trainieren, wird diese Speicherfähigkeit und Elastizität verbessert. Unsere Bewegungsabläufe werden flüssiger, unsere Haltung aufrechter und unsere Körperform straffer. Das Training regt die Bindegewebszellen (Fibroblasten) zur Produktion von neuen Fasern (Kollagen) an und beschleunigt zugleich den Abbau von altem Kollagen. Die neue wellentypische Struktur passt sich den täglichen Dehnbelastungen optimal an, indem sie ihre Länge, Stärke und Gleitfähigkeit verändert. Sie sind somit zugfester, stabiler und elastischer. Das Bindegewebe spielt auch eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und der Versorgung der inneren Organe. In untrainiertem Fasziengewebe entstehen schneller kleine Risse. Zudem ist es wichtig, die sensorische Funktion der Faszien anzuregen, das heißt eine bedeutende Rolle des Trainings spielt die Körperwahrnehmung. 30 Prozent der Muskelfasern enden nicht in der Sehne, sondern verlaufen sich in den umliegenden faszialen Schichten. Faszien reagieren auf Stress-Botenstoffe mit Kontraktion. Zusätzlich hat das Faszientraining positiven Einfluss auf Blutdruck und Puls, die Regeneration und den schnelleren Abbau von Muskelkater. Alle Körperbewegungen werden von Sensoren in den Faszien mitbestimmt. Fallen sie aus, wird die Steuerung von Bewegungen schwerer.

Aber wie könnte ein Faszientraining aussehen?

Ergänzen Sie Ihr gewohntes Training mit einem Faszienprogramm: beispielsweise zweimal die Woche für zehn Minuten. Erste Erfolge werden sofort spürbar sein, nachhaltige Veränderungen im Aufbau der Faszien erreichen Sie nach einigen Monaten und nach zwei Jahren hat sich das gesamte Fasziennetzwerk erneuert. Und dabei ist das auch gar nicht so schwer.

Decken Sie immer alle vier Prinzipien des Faszientrainings ab: Dehnen: • langsames Haltungsdehnen und dynamisches Nachwippen in einer Dehnposition • keine isolierten Muskeln, sondern ganze Muskelfunktionsketten • Dies entspricht der Grundfunktion Formen Federn: • Hüpfen oder Schwingen regt die elastische Speicherfähigkeit an • Diese ist wichtig für die Grundfunktion Bewegen Beleben: • Führen Sie eine „Selbstmassage“ mit Hilfe einer Schaumstoffrolle durch (z.B. BLACKROLL). • Durch den langsam auf- und abbauenden Druck findet ein Flüssigkeitsaustausch statt. Stoffwechselprodukte und Lymphe werden abtransportiert, daraus folgt eine bessere Versorgung der Organe und Verspannungen werden gelöst. • Entspricht der Grundfunktion Versorgen Spüren: • In den Körper hineinfühlen und mit Achtsamkeit bewegen. • Schulen Sie ihre Rezeptoren für die Körperwahrnehmung. • Entspricht der Grundfunktion Kommunizieren Für eine korrekte Bewegungsausführung ist es wichtig, sich gerade beim Trainingseinstieg von einem speziell qualifizierten PERSONAL TRAINER einführen zu lassen.

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Kommen Sie dahingehend gerne auf uns zu. Die Therapeuten der ZAP3 Physiotherapie und das ZAP3 Trainerteam stehen Ihnen gerne beratend zur Seite. Quellen können bei den Autoren erfragt werden.

Baier Digitaldruck GmbH Tullastraße 17 69126 Heidelberg Telefon 06221 4577-0 info@baier.de www.baier.de 37

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