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Wissen + Tun

Und genau das ist es, was uns das Praktikum im Racket Center ermöglicht: Theoretisches Wissen und praktische Umsetzung zusammenzuführen. Jeder von uns Praktikanten hat seine eigenen Projekte, die wir uns passend zur persönlichen Neigung und zum individuellen Wissen erschließen durften. Während der gesamten Zeit wird es uns ermöglicht, das Erlernte aus der Universität im „täglichen Doing“ zur Umsetzung zu bringen – wohlwissend, dass man die streng theoretisch vorgedachten Wege pragmatisch bisweilen verlassen, umgehen oder verkürzen muss. Hilfreich allerdings sind dabei die regelmäßigen Kolloquien und hausinternen Fortbildungen, die unseren „Anwendungshorizont“ sogar noch erweitern. Die Reflexion des eigenen Tuns ist dabei das Wichtigste – Kritikfähigkeit unerlässlich! Alle gemeinsam tragen wir nun unser Wissen zusammen, um den MLP-Cup zu organisieren – der Höhepunkt unseres Praktikums. Dabei hat jeder so seine eigene Vorstellung davon, wie der MLP-Cup aussehen sollte und wie er theoretisch abzulaufen hat. Dies beruht spannenderweise oft darauf, dass wir in der jeweiligen Universität aus unterschiedlichen Perspektiven vermittelt bekamen, wie ein Event auszusehen hat. Und dass der Eine A sagt und der Andere B, das dürfte jedem an dieser Stelle klar sein.

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Faszinierend dabei ist die zunehmende Erkenntnis über die Zusammenhänge der einzelnen Bereiche des Hauses. Die betriebswirtschaftlichen Aspekte werden uns erst so richtig bewusst. Was bedeutet es in der Praxis, mit dem MLP-Cup „eine Plattform zu schaffen“? Wie sieht sie aus, die Begegnung von Sponsoren untereinander, mit Vertretern von Verbänden, Organisationen, auch mit den Spielern und Zuschauern. Ohne vernetztes Denken kann man in einem derartig vielfältigen und komplexen Haus kaum sinnvolle Akzente setzen. Dabei wird an der Universität vorzugsweise in Sparten gedacht. Dieses Spartendenken zu überwinden, nach links und rechts zu schauen ohne praktische Ziele aus den Augen zu verlieren ist eine tägliche Herausforderung. Diese zu bestehen, braucht die fortwährende Unterstützung aus der Geschäfts- und Bereichsleitung – und die Bestätigung: „trau Dich – Du kannst das …“!

Können

Nun, da wir Wissen und Tun zusammenführen dürfen, sind wir beim nächsten Mal besser gewappnet, wenn es heißt: „Was können Sie?“ Wir haben Können erworben, Erfolge geerntet und Selbstvertrauen getankt. Darauf kommt es letztlich an – denn wer etwas „kann“, der fühlt sich „sicher“ in dem, was er tut. Und so bleibt uns allen das 6-monatige Projektpraktikum mit dem MLP-Cup als krönender Abschluss nicht nur im Gedächtnis, sondern noch viel mehr im Herzen. „Ich kann das“. Das zu behaupten ist ein tolles Gefühl …!

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RC Premium 1/2016  

www.racket-center.de

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