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Ein Leitfaden f端r Marburger Studierende


Sponsoren

Coverfoto Photovoltaik: www.wagner-solar.com


Inhalt Worum geht’s ?

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Ernährung

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Papier

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Abfall und Recycling

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Bildung und Karriere

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Energie und Klima

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Mobilität

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Informier dich

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Mach mit

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Stadtplan

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Adressen

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Worum geht’s ? Jetzt kommt es auf uns an Klimawandel, Artensterben, Ölkrise. Die „Grenzen des Wachstums“ werden immer deutlicher. Nicht nur unsere natürliche Umwelt und die Chancen vieler Menschen in Entwicklungsländern stehen auf dem Spiel, sondern auch unsere eigene Lebensqualität wird bedroht. Immer mehr Menschen engagieren sich deshalb für eine faire Zukunft, kaufen Bio- und Fair-Trade-Produkte Fairoder sparen bewusst Energie. Dies sind erste Anzeichen für einen gesellschaftlichen Wandel. Aber welchen Beitrag können Marburger Studierende leisten? Dieser Leitfaden soll konkrete Anregungen geben, was du tun kannst. Einiges davon wird dir sicherlich bekannt vorkommen, andere Dinge wusstest du vielleicht noch nicht. Wir hoffen, dass du mitmachst und deinen Teil dazu beiträgst, die Uni Marburg und dadurch auch unsere Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten. Nachhaltige Entwicklung – wohin die Reise geht Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird in der Regel auf die deutsche Forstwirtschaft des 18. Jahrhunderts zurückgeführt. Der Mangel an Holz durch eine rücksichtslose Abholzung führte zu der Idee der nachhaltigen Nutzung: Damit auch spätere Generationen Holz hätten, sollte nur die Menge aus dem Wald entnommen werden, die auch nachwuchs. Unter Vorsitz der Schwedischen Premierministerin Gro Harlem Brundtland etablierte eine UN-Kommission den Begriff „Sustainable Development“ 1987 in der internationalen Diskussion um Entwicklung.

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Nachhaltige Entwicklung soll eine Form des Fortschritts darstellen, die zukünftige Generation nicht ihrer Möglichkeit beraubt, eigene Bedürfnisse zu befriedigen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Kapazität globaler Ökosysteme wird als zentral für generationsübergreifende Gerechtigkeit gesehen. Umwelt und Entwicklung gehören zusammen. „Die ,Umwelt’ ist worin wir alle leben und ,Entwicklung’ ist was wir alle tun, im Versuch unser Schicksal vor Ort zu verbessern. Beide sind untrennbar.” (Brundtland-Kommission, 1987) Wie groß ist unser ökologischer Fußabdruck? Knapp drei Milliarden Menschen könnten den Lebensstil von uns Deutschen leben, ohne der Funktionsfähigkeit globaler Ökosysteme dauerhaft zu schaden. Allerdings leben schon heute 6,7 Milliarden Menschen auf der Erde, 2050 wird sie 9 Milliarden ernähren müssen. In Deutschland haben wir im Schnitt einen „ökologischen Fußabdruck“ von 4,2 Hektar (das sind 6 Fußballfelder!), der aus der Summe unserer Konsumbedürfnisse entsteht. In Afrika liegt er bei 1,4 und in Indien bei 0,9 Hektar. Nachhaltig nutzen könnten wir nach Schätzungen von Experten 1,7 Hektar. Jede unserer Handlungen ist entscheidend, ob wir Recyclingpapier benutzen oder mit dem Fahrrad fahren. Die Nachhaltigkeit unserer Gesellschaft können wir durch individuelle Entscheidungen mitgestalten!

“ Der ökologische Fußabdruck

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Nachhaltigkeit: Tradition in Marburg?

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Klima- und Nachhaltigkeitswissenschaft haben Wurzeln auch in Marburg. Der Engländer John Tyndall promovierte bei Robert Bunsen in Marburg und forschte anschlieĂ&#x;end mit Hermann Knoblauch (1848-1853). Wenige Jahre nach seiner Abreise entwickelte er in England ein Gerät mit dem er erstmalig den natĂźrlichen Treibhauseffekt nachweisen konnte. Bereits 1804 war der aus der Region stammende Forstwirt Georg Ludwig Hartig Ideengeber beim Begriff der Nachhaltigkeit: „Es läĂ&#x;t sich keine dauerhafte Forstwirtschaft denken und erwarten, wenn die Holzabgabe aus den Wäldern nicht auf Nachhaltigkeit berechnet ist.“ „Unter allen BemĂźhungen des Forstwirts ist wohl keine wichtiger und verdienstlicher, als die Nachzucht des Holzes, oder die Erziehung junger Wälder, weil dadurch die jährliche Holzabgabe wieder ersetzt, und dem Wald eine ewige Dauer verschaft werden muss.“ Georg Ludwig Hartig, Marburg 1791

Jetzt sind wir gefragt!

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Zukunft geht uns alle an und fĂźr ihre Gestaltung gibt es kaum einen besseren Ort als Universitäten. Bei dieser Herausforderung sind wir nicht alleine! An zahlreichen Universitäten in Deutschland organisieren Studierendengruppen nachhaltige Entwicklung(en). Ăœber 300 Universitäten in Europa haben die Copernicus Charta unterzeichnet, eine Selbstverpflichtung Nachhaltigkeit an der UniverUniver sität dauerhaft zu verankern. Marburg hat diese Charta noch nicht unterzeichnet. Es gibt also noch vieles, was verbessert werden kann. Und du kannst dabei helfen!


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Ernährung

Konsum und Ernährung Als KonsumentInnen haben wir die Wahl, für welche Produkte wir uns entscheiden und welche wir im Regal liegen lassen. Wenn wir bewusst konsumieren, nutzten wir unsere Macht als VerbraucherInnen und bestimmen das Angebot nachhaltiger Produkte gezielt mit. Kauf regional und saisonal! Lange Transportwege tragen durch ihren CO2-Ausstoß zum Klimawandel bei. Der Einkauf regionaler Produkte ist zum einen weniger klimaschädlich, zum anderen fördert er auch die regionale Wirtschaft kleiner Anbieter und landwirtschaftlicher Höfe. Regional erzeugte Lebensmittel gibt es auf Wochenmärkten, bei Onkel Emma, in Bioläden oder zum Teil auch in Supermärkten. Saisonale Produkte erzeugen weniger Treibhausgase. Ein Apfel aus Deutschland, den wir im Januar kaufen, wurde mehrere Monate lang tiefgekühlt. Produkte lassen sich auch ohne hohen Energieaufwand für die Wintermonate konserviert kaufen (z.B. Apfelmuss aus dem Glas)."

Energieeinsatz nach Jahreszeit

Quelle: UNEP „Kick the habbit“

Kauf bio! Der ökologische Landbau ist eine besonders umum weltschonende Form der Landwirtschaft. Großer Wert wird hierbei auf die nachhaltige Nutzung der Ressourcen (organischer Dünger, biologische Schädlingsbekämpfung) sowie auf möglichst regionale Stoffkreisläufe gelegt. Auf chemisch-synthetischen Dünger und Pestizide, Gentechnik sowie Be strahlung von Lebensmitteln wird verzichtet.

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Mit dem Kauf von biologisch erzeugten Tierprodukten unterstützt du zudem die artgerechte Tierhaltung, d.h. die Tiere haben ausreichend Auslauf und ihnen wird vorbeugend kein Antibiotika zugefüttert (wie in der konventionellen Viehwirtschaft). Aber bei Bio gibt es Unterschiede, deshalb solltet ihr beim Kauf von Bioprodukten besonders auf die Zer tifizierung achten! Klimawirksamkeit von Lebensmitteln

** ohne Futtermittelanbau Quelle: ww.ernaehrungswende.de

Kauf fair!

Fairer KaffeeProjekt des Marburger Weltladen: www.elisabeth kaffee.de 6

Der faire Handel bietet eine echte Alternative, um den Welthandel ein Stückchen gerechter zu gestalten. Durch garantierte Mindestpreise über dem Weltmarktniveau, aber auch die Unterstützung von Sozialprojekten und die Stärkung genossenschaftlicher Strukturen wird kleinbäuerlichen Produzenten in Entwicklungsländern eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft ermöglicht. Fair gehandelter Kaffee und Schokoriegel sind auch in der Cafeteria am Erlenring sowie im Cafe Leonardo erhältlich. Insbesondere im Marburger Weltladen findet ihr eine breite Produktpalette von Bananen über Tee zu Modeaccessoires mit den Fairtradesiegeln von GEPA, Fairtrade oder El Puente.


Der Weg durch den Siegeldschungel Siegel sind ein wichtiges Mittel um Produktionsbedingungen sichtbar zu machen. Die Kriterien sind jedoch unterschiedlich streng. In Europa sind die Begriffe „Bio“ und „Öko“ geschützt. Wer sie benutzt, muss mindestens die EG-Öko-SiegelKriterien erfüllen. Aber Vorsicht! „naturnah“, „kontrolliert“ oder „Qualität“ sind nicht geschützt und meist ein reines Werbemittel. Hier einige Siegel im Vergleich. Die Mindestanforderung: das staatliche Bio-Siegel • Produkte: Lebensmittel • Kriterien: nach EG-Öko-Verordnung • Prüfung: regelmäßige Kontrolle durch staatlich zugelassene Kontrollstellen • weitere Infos: www.bio-siegel.de In der EG-Öko-Verordnung steht: • mindestens 95% der Inhaltsstoffe aus ökologischer Landwirtschaft • keine radioaktive Bestrahlung • gentechnikfrei • keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel oder künstliche Düngemittel • kein Einsatz von Antibiotika oder leistungsfördernden Medikamenten • artgerechte Tierhaltung (z.B. mehr Auslauf)

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Demeter • Zusatzkriterien: biologisch-dynamischer Anbau • gesamte Betrieb muss ökologisch bewirtschaftet werden • eigene Saatguterzeugung • biologische Förderung der Bodenfruchtbarkeit • ausschließliche Biofütterung • keine natürlichen Aromastoffe als Zusätze • Infos unter: www.demeter.de Bioland • Zusatzkriterien: gesamte Betrieb muss ökologisch bewirtschaftet werden • Verwendung organischer Dünger • Saatgut aus ökologischem Anbau • Infos unter: www.bioland.de Naturland • erfüllt vergleichbare Kriterien wie die anderen Verbände • Erlässt auch strenge Kriterien für Öko-Aquakultur, Öko-Waldnutzung, Öko-Textilien, soziale Standards und faire Partnerschaften • Infos unter: www.naturland.de Fisch Bei Fisch ist es schwieriger ein nachhaltiges Siegel zu finden, da auch Aquakulturen meistens mit Wildfisch gefüttert werden und Fänge sowie Bestände schwer zu kontrollieren sind. Eine Orientierung bietet das MSC-Siegel. Besser sind spezielle Fischratgeber, z.B. von Greenpeace (verfügbar unter: www.greenpeace.de/meere). Leider bietet auch die Mensa Fisch aus dezimierten Beständen an, ein Blick lohnt sich also. 8


Was hat Ernährung mit dem Klimawandel zu tun? Ein Drittel unseres ökologischen Fußabdrucks verurverur sachen wir durch unseren Ernährungsstil. Vier Fünftel davon entsteht durch tierische Produkte, wie Fleisch, Käse oder Eier. Der Flächenbedarf ist deshalb so hoch, weil in den tierischen Endprodukten nur ein geringer Teil der Kalorien eingesetzter Futtermitteln übrig bleibt. Für die Erzeugung von einem Kilo Rindfleisch braucht es zirka 15 Kilo Futtermittel (z.B. Mais), dabei gehen 90% der (Mais)Kalorien verloren. Auf 1000 Quadratmeter kann man jedes Jahr 8 Kilo Rindfleisch, 178 Liter Milch, 20 Kilo Käse oder 288 Kilo Gemüse und Obst erzeugen. Kein Wunder also, das Fleisch vor allem ein Luxus reicher Länder bleibt, wohingegen Menschen in Entwicklungsländern Getreide lieber selbst essen. Zudem sondern Wiederkäuer jede Menge treibhausschädliches Methan ab. Nach Schätzungen des amerikanischen Biologen E. O. Wilson würden bei einem globalen Gewichtsvergleich die domestizierten Tiere des Menschen zwanzig Mal mehr wiegen als alle wild lebenden Tiere zusammen.

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Eine gesunde, fettarme Ernährung nutzt der Umwelt. Auch durch den Kauf von Bioprodukte kann man die Umweltwirkung reduzieren. So betragen z.B. die Emissionen von Biomilch nur rund ein Siebtel der von konventionell produzierter Milch. 9


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Papier Unser Papierverbrauch hat unvorstellbare Ausmaße angenommen. Deutschland nimmt weltweit einen Spitzenplatz ein (253 kg pro Kopf und Jahr). Der Verbrauch entspricht einem Harry Potter-Band pro Tag. Seit 1950 hat sich der Papierverbrauch mehr als verzwölffacht. Auch an unserer Uni wird viel Papier verbraucht, für Kopien, für Flyer, etc. Viele Umweltauswirkungen lassen sich durch eine bewusstere Nutzung vermeiden. Für ein Paket Papier (500 Blatt) aus Zellstoff werden rund 7,5 kg Holz benötigt. Dieses Holz stammt meist nicht aus ökologisch verantwortlicher Forstwirtschaft. Mit der Verwendung von Recyclingpapier kannst du daher auch der Zerstörung von Urwäldern ein Stück entgegentreten. Außerdem beansprucht die Produktion von Recyclingpapier nur ein Drittel des ansonsten benötigten Frischwassers und nur halb so viel Energie.

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Ein einziges Paket Recyclingpapier spart im Vergleich zu Frischfaserpapier die Menge an Energie ein, mit der eine 20-Watt-Energiesparlampe 220 Stunden brennen könnte. Die Benutzung von Recyclingpapier anstelle von Frischfaserpapier hilft daher auch, das Klima zu schützen. Das Siegel „Blauer Engel“ mit dem Hinweis „weil aus 100 Prozent Altpapier“ garantiert, dass Altpapier als Rohstoff verwendet wurde. Druck- und Schreibpapier in Recyclingqualität ist inzwischen ganz in weiß erhältlich und alterungsbeständig. Taschentücher und Toilettenpapier sind in der umweltfreundlichen Variante oft sogar günstiger.

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Das Siegel „FSC“ (Forest Stewardship Council) besitzt die hĂśchsten Standards fĂźr Frischfaserpapier und Holzprodukte (auch Grillkohle). Es garantiert die nachhaltige Bewirtschaftung von Wäldern und berĂźcksichtigt soziale Kriterien, wie die Rechte indigener VĂślker. Dennoch entsteht in bei der Herstellung ein hĂśherer Bedarf an Holz, Wasser und Energie als beim Recycling. An unserer Uni wird in vielen Fachbereichen sowie in der UB Recyclingpapier in Kopierern verwendet. Die Drucker enthalten auf Wunsch der Studierenden Frischfaserpapier (fĂźr Seminar- und Abschlussarbeiten). Einige Copyshops in Marburg verwenden standardmäĂ&#x;ig FSC-Papier. Die meisten verwenden Recyclingpapier auf Anfrage. Duplex-Druckguide Wie drucke ich doppelseitig?

• im Drucker-Menß DIN A4 s/w-Drucker auswählen • Unter ’Eigenschaften’ bei ’Layout ’ ’beidseitiger Druck’ wählen

Wie kopiere ich doppelseitig?

• MenĂź ’Orig. > Kop.’ Anwählen, Kopie „2-seitig“ wählen

Es gibt natĂźrlich auch viele MĂśglichkeiten, wie du Papier sparen kannst. Versuche, so wenig wie mĂśglich auszudrucken oder zu kopieren, mache dir stattdessen Notizen vom Wichtigsten. Verwende beide Seiten eines Blattes oder drucke zwei Seiten nebeneinander (wenn der Text groĂ&#x; genug ist). Richte dir eine Schmierpapierbox ein, in der du Fehldrucke sammelst um die RĂźckseiten wieder zu verwenden. Deinen indirekten Papierverbrauch kannst du durch Werbezustellung Ăźber einen Aufkleber am Briefkasten vermeiden.

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Abfall und Recycling Auch wenn wir ihn nicht immer bemerken, stehen wir auf einem wachsenden MĂźllberg. Der amerikanische Ă–konom Kenneth Boulding hat unsere Erde einmal mit einem abgeschlossenen Raumschiff verglichen. Dabei wird deutlich: Ein einfaches Wegwerfen ist nicht mĂśglich, weil wir weiter mit dem Abfall werden leben mĂźssen. Im Schnitt behalten wir ein Produkt nur etwa ein halbes Jahr lang bevor wir es wegwerfen. Zudem sind Ressourcen nur begrenzt vorhanden.

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Doch schon kleine Schritte in unserem Alltagshandeln tragen zur Lösung dieses Problems bei. Es lohnt sich, das eigene Verhalten zu hinterfragen: Was brauche ich wirklich? Was kann ich z.B. von Freunden leihen? Wie kann ich beim Einkaufen weniger Müll produzieren? Hier kannst du recyceln: • leere Druckerpatronen: Umweltladen oder Verkaufsstelle • alte CDs/CD-ROMs: Umweltladen oder Hochschulrechenzentrum • alte Mobiltelefone: Integral GmbH • leere Akkus/Batterien: Umweltladen oder Verkaufsstelle Alte Glühbirnen dürfen in den Hausmüll, EnerEner giesparlampen jedoch nicht, denn sie enthalten giftiges Quecksilber. Du kannst sie z.B. im Ahrens oder bei der Integral GmbH zurückgeben. Auch ausrangierte Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll. Funktionierende Geräte kannst du bei der Praxis GmbH, Gisselberger Str. 33, abgeben; kaputte Geräte bei der Integral GmbH, Umgehungsstr. 7 (beides kostenlos). Eine internationale Broschüre zur Mülltrennung gibt’s im Umweltladen. Die Stadt Marburg versendet jedem Einwohner zu Jahresbeginn einen Abfallkalender, der auch Infos zu Sonderabfällen bereithält. Bei Fragen kannst du dich direkt an den Umweltladen wenden oder beim Umwelttelefon anrufen. Weitere Infos: www.marburg.de, Abfall von A – Z (unter Suchbegriff ’Abfall’) 13


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Bildung und Karriere Das Studium bietet viele Möglichkeiten sich mit Nachhaltigkeit wissenschaftlich zu beschäftigen. Zum Beispiel bei der Themenwahl für Referate, Haus- oder Abschlussarbeiten. Die Schwerpunktsetzung lohnt sich, Umweltexperten unterschiedlicher Fachrichtungen werden zunehmend gesucht.

Quelle: www.wagner-solar.com

Eine ausführliche Datenbank zu Studienangeboten und Mastern zu Nachhaltigkeit ist unter www.leitfaden-nachhaltigkeit.de zusammengestellt. Der „Green Campus“ der Heinrich Böll Stiftung bietet Fortbildungen für Studierende u.a. zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz an (www.greencampus.de). Aber auch nach dem Studium kannst du dich weiterweiter qualifizieren. Das Programm „Young Leaders for Sustainability“ ist eine Kombination aus Fortbildung und Praktikum. Universitätsabgänger erhalten zuerst eine Grundbildung zu Nachhaltigkeit und arbeiten anschließend in Nachhaltigkeitsprojekten von Unternehmen (www.youngleadersforsustainability.de). Als weiteres Ausbildungsprogramm richtet sich der Kurs ZukunftsPiloten an „junge Engagierte aus der Umweltbewegung“ (www.zukunftspiloten.de). Unter www.greenjobs.de findest du eine Zusammenstellung von Jobs und Praktikastellen zu Umweltthemen. Stipendien für umweltbezogene Promotionsvorhabenvergeben vergeben sowohl die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) wie auch die Heinrich Böll Stiftung.

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Energie und Klima

Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt und Arten sterben aus. Durch den Klimawandel werden viele Ökosysteme aus dem Gleichgewicht gebracht. Um die Folgen für Mensch und Umwelt zu begrenzen, haben die meisten Politiker angekündigt, den Temperaturanstieg auf 2 °C beschränken zu wollen. Dafür müssten wir Deutschen bis 2050 unseren CO2Ausstoß von heute 11 auf zirka 1 Tonne pro Jahr und Kopf reduzieren. Eine enorme Herausforderung! Klimagerechtigkeit Der Klimawandel stellt uns auch vor ein Gerechtigkeitsproblem. Während die Industrieländer den Klimawandel hauptsächlich verursacht haben, leiden vor allem die ärmeren Länder (und künftige Generationen) unter Dürren oder Überschwemmungen. Das Land Hessen entwirft zwar eine „hessische Strategie mit Konzepten und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“. Die Folgen unseres Lebensstils in anderen Ländern werden darin allerdings nicht berücksichtigt. Das heißt, wenn wir eine gerechte Welt wollen, dürfen wir die Folgen unseres eigenen Verhaltens nicht weiter verlagern. Klimaneutrale Philipps-Universität? Die Universität Marburg hat das Ziel durch Gebäudesanierung und weitere Maßnahmen bis 2020 den Wärmeverbrauch um 56% und der Stromverbrauch um 24% zu senken. Dadurch können nicht nur die jährlichen Energiekosten von derzeit etwa 15 Millionen Euro gesenkt werden. Auch der CO2-Austoß soll so bis 2020 halbiert werden. Ab 2010 will die Universität Ökostrom beziehen. 15


Nicht nur die Universität, auch wir Studierenden kĂśnnen etwas tun. Durch klimabewusstes Verhalten kĂśnnen wir dazu beitragen den CO2-FuĂ&#x;abdruck der Universität maĂ&#x;geblich zu senken.

Ein paar einfache Tipps fĂźr klimagerechtes Verhalten an der Universität. ‌ In den meisten Unigebäuden sind die HeizkĂśrper regelbar. Dreh sie runter, wenn warm genug ist! Jeder Temperaturgrad spart 6% der Heizenergie. ‌ Wenn du Pause machst, gĂśnne auch deinem Rechner eine. Schalt ihn aus. ‌ Nimm das Fahrrad zur Uni oder geh zu FuĂ&#x;. ‌ Kopiere nur, was du wirklich brauchst. Nutze Recyclingpapier und kopiere doppelseitig!

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Durch die Kopie eines Seminarordners (500 Blatt) sparst du durch doppelseitiges Kopieren und der Verwendung von Recyclingpapier 58% der CO2-Emissionen, 105 Liter Wasser, 7,5 Kilo Holz und 21,6 kWh Strom. Die Energie reicht um 1512 Tassen Kaffee zu kochen!

‌ Iss Üfter frisches Gemßse. Gesundes Essen hat eine bessere Klimabilanz. ‌ Bleib fit und meide den Aufzug. Schon bei 15 min Treppensteigen pro Woche, kannst du dir eine Tafel Schokolade mehr im Monat gÜnnen. Mit jeder zweiten Fahrt wird zudem ein Stßck Kohle vermieden.


Uni Solar Marburg Mit der Sonne kĂśnnten wir den globalen EnergiebeEnergiebe darf 2850 Mal decken. Dennoch nutzten wir sie bisher kaum. Deshalb will Phlink auf einem Unidach eine Solaranlage errichten, die durch Studierende finanziert wird. Der Betrag von etwa 350 Euro ist gut angelegt. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert Ăźber 20 Jahre eine feste RĂźckvergĂźtung. AuĂ&#x;erdem werden mit der Anlage pro Jahr rund 18 Tonnen CO2 vermieden. Infos unter: www.phlink.de/gruenercampus Das Klima lässt sich aber auch Zuhause schĂźtzen. Weitere Tipps:

Quelle: ww.wagner-solar.com

Der Energieausweis

‌ den Energieausweis des Hauses anfordern! Der Ausweis gibt Auskunft ßber die Klimabilanz und die Nebenkosten deiner Wohnung. ‌ Stromanbieter wechseln und erneuerbare EnerEner gien beziehen. Ein Vergleich lohnt sich, denn der Strom kostet selten viel mehr. Achtet aber auf die Kriterien! Der Anbieter sollte keine Atom- oder Kohlekraftwerke betreiben und den zeitnahen Bau von Neuanlagen garantieren.

Quelle: Wikipedia

‌ achtet beim Kauf von Elektrogeräten auf die Effizienzklassen A, A+ oder A++ (www.ecotopten.de). ‌die Stadtwerke Marburg verleihen kostenlos Energiemessgeräte, mit denen ihr den Verbrauch eurer Geräte bestimmen kĂśnnt. ‌ setzt nur die Energie ein, die eurem Ziel dient. Das heiĂ&#x;t heizt keine leeren Räume, kocht nicht mehr Wasser als ihr benĂśtigt, benutzt Topfdeckel, Nutzt Vor- und Nachhitze des Ofens, wascht bei niedrigen Temperaturen, trocknet in der Sonne, vermeidet Stand-by-Verluste, und so weiter.

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Mobilität Autos verstärken mit ihren Abgasen nicht nur den Klimawandel, sondern sie tragen auch durch Smog, Feinstaub- und Lärmbelastung zu gesundheitlichen Schäden bei. Etwa 13 Prozent aller Klimagase stammen aus dem Verkehr. Gerade in einer überschaubaren Stadt wie Marburg gibt es gute Möglichkeiten, vom Auto auf umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel umzusteigen. Wer öfter mal zu Fuß geht, das Fahrrad oder den Bus benutzt, leistet einen wichtigen Beitrag zur Schonung der Ressourcen und zur nachhaltigen Mobilität. Fahrradbörse Das Velociped, der Fahrradladen in der Weidenhäuserstraße organisiert regelmäßig im Frühling und im Herbst eine Fahrradbörse. Dies ist eine gute und günstige Gelegenheit sich mit einem Fahrrad auszustatten. Mittlerweile findet man dort um die 240 gebrauchten Rädern. Kontaktmöglichkeiten findest du bei den Adressen. Fahrradverleih und Umweltprämie Boats & Bikes, der Verleih am Trojedamm, vermietet jetzt auch Elektrofahrräder die mit Ökostrom gespeist werden. Diese umweltfreundlichen Verkehrsmittel ermöglichen euch zum Beispiel eine entspannte Fahrt auf die Lahnberge. Die Räder könnt ihr euch bis zum Ende der Bootssaison ausleihen. Alle Informationen findet ihr unter www.marburg.de/detail/83424, sowie auch alle Informationen zur „Marburger Umweltprämie“. Durch die Fahrrad Umweltprämie bekommst du 50 Euro für den Neukauf eines Fahrrads dazu.

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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Der ADFC bietet Beratung sowie Kartenmaterial, unterstützt deine Interessen als RadfahrerIn und bietet dir Service rund um das Rad. Weitere Informationen findest du unter www.adfc-marburg.de. Verkehrsclub Deutschland (VCD) Der VCD bietet interessierten Menschen eine Plattform, sich in der Region für eine nachhaltige Verkehrsplanung und -politik zu engagieren. Du bekommst dort auch umfassende Auskünfte zu allen Arten der Mobilität. Informationen unter: www.vcd.org/vorort/marburg-biedenkopf/der-vcd Anruf-Sammel-Taxi (AST) Abends und am Wochenende fahren in Marburg die öffentlichen Verkehrsmittel nur eingeschränkt. Mit dem AST ist es möglich von den Marburger Stadtteilen in die Innenstadt zu gelangen. Die ASTFahrten müssen unter 06421 205 205 telefonisch vorbestellt werden. Überregionale Mitfahrgelegenheiten Wenn du eine Fahrt mit dem Auto in andere Städte Deutschlands planst, hast du die Möglichkeit, bei anderen Leuten mitzufahren oder selbst eine Mitfahrgelegenheit anzubieten. Diese Mitfahrgelegenheiten findest du unter www.mitfahrgelegenheit.de und www.mitfahrzentrale.de.

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Studi-Bus Wenn du mal einen Transporter für Umzüge oder ähnliches brauchst, kannst du dir relativ günstig und unkompliziert den Studi-Bus mieten. www.studibus.de Carsharing

Quelle: www.einfach-mobil.de

Falls du doch mal ein Auto benötigst, nutze den Carsharing Service in Marburg. Flexibel und einfach Autos buchen und fahren. Immer dann und genau so lange wie du das Auto tatsächlich brauchst. Die gesamten Autos fahren CO2-neutral. „Einfach mobil“ - Carsharing ist zudem mit dem Blauen Engel ausgezeichnet worden, für den Einsatz von kraftstoffsparenden und leisen Fahrzeugen. www.einfach-mobil.de CO2-Ausgleich Manchmal sind Fahrten mit dem Auto oder gar ein Flug schwer zu vermeiden. Du kannst aber den von dir verursachten CO2-Ausstoß kompensieren. Sichere Anlaufstellen für den CO2-Ausgleich sind folgende Organisationen: - Atmosfair (Flüge): www.atmosfair.de - Myclimate (Flüge, Auto): www.myclimate.org - COOL e.V. (Auto, Flüge, Versand): www.co2ol.de

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Informier dich

Wenn wir einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten und die Entwicklungskrise lösen wollen, müssen wir die Hintergründe der Probleme erkennen und verstehen. Hier eine kleine Auswahl an Informationsquellen. Umweltzeitschriften Das Greenpeace Magazin kann als „Mutter der Umweltzeitschriften“ bezeichnet werden. Ohne Werbung, mit exzellenten Reportagen und Fotodokumentation ist das Magazin eine gute Quelle für Nachhaltigkeitsthemen. Darüber hinaus gibt es regelmäßig gute Sonderausgaben anderer Zeitschriften zu Umweltthemen. Zum Beispiel: Öko-Test Spezial „Rohstoffe, Energie, Wasser“ oder ÖkoLe Monde diplomatique „Atlas der Globalisierung spezial Klima“.

www.nachhaltigkeitsrat.de

Newsletter Alle zwei Wochen informiert der Rat für Nachhaltige Entwicklung, ein Expertengremium der Bundesregierung, über aktuelle Debatten und Gesetze, neue Berichte und Studien oder Wettbewerbe. Darüber hinaus findest du im Newsletter einen Kalender mit bundesweiten Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit. Einen weiteren guten, aber weniger aus führlichen Newsletter gibt das Wuppertal Institut heraus. Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, was in Marburg zum Thema Nachhaltigkeit läuft und um dich mit anderen aktiv auszutauschen, kannst du dich in den Verteiler „Grüner Campus“ eintragen. Schicke dafür eine Email mit dem Betreff “Liste” an gruenercampus@phlink.de.

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Ein Muss fĂźrs BĂźcherregal 5JQQ IJHFT TGĂŠ ;VLVOGU EHJCU MBO %FVUTDI VSPVOUFS & FTGĂ S F CE XXXCQ

Eine Ăźbersichtliche EinfĂźhrung in das komplexe Thema gibt das Buch „Nachhaltigkeit“ von Grunwald und KopfmĂźller. Darin findest du Erklärungen zu Konzepten und historische Meilensteine, wie der Konferenz von Rio 1992. Wer sich direkt an der aktuellen Debatte beteiligen will, sollte die Studie des Wuppertal Instituts „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ lesen. In Ăźber 600 Seiten werden Probleme und LĂśsungen zu Themen wie Umwelt, Arbeit, Entwicklung oder Gerechtigkeit diskutiert. Wenn du ein spezielles Thema suchst, kannst du in der 12-bändigen Serie des Forums fĂźr Verantwortung schauen. Ob Energie, Artenvielfalt, BevĂślkerung - die unterschiedlichen Themen werden allgemeinverständlich erklärt. Verlage Der englischsprachige Verlag Earthscan bietet ein breites Spektrum an Nachhaltigkeitsliteratur (www.earthscan.co.uk). Auf deutsch publiziert der Oekom Verlag verschiedene Zeitschriften und BĂźcher (www.oekom.de).

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Nachschlagewerke Die Aachner Stiftung zeigt im Internet das „Lexikon der Nachhaltigkeit“ (www.nachhaltigkeit.info). Das umfangreiche Nachschlagewerde umfasst auch Links zu vielen Studien. Noch relativ jung ist hingegen das Umwelt-Wiki (www.green.wikia.com), das auch eine deutsche Version hat. Zudem gibt es die englischsprachige Encyclopedia of Earth (www.eoearth.org). (ww


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Mach mit

Nur wenn alle einen Beitrag leisten, kann eine nachhaltige Entwicklung gelingen. Nicht nur das persönliche Verhalten ist wichtig, durch Engagement kann man viel für einen nachhaltigen Wandel in der Gesellschaft tun. Die eigenen Interessen und Fähigkeiten lassen sich vielfältig einsetzten. An der Uni An immer mehr Unis in Deutschland setzten sich Studierende für Nachhaltigkeit ein. In Marburg kannst du dich in den folgenden Gruppen engagieren – es gibt noch viel zu tun. Phlink e.V. e. ist ein von Marburger Studenten gegründeter Verein, der einerseits eine studentische Unternehmensberatung ist. Im Rahmen der „Initiative Nachhaltige Entwicklung“ hat sich Phlink andererseits das Ziel gesetzt, „ökologisches und nachhaltiges Bewusstsein an der Universität und im gesellschaftlichen Umfeld“ zu fördern. Zum Beispiel durch Veranstaltungen, einem Uni Solar-Projekt oder diesem Leitfaden. Web: www.phlink.de/gruenercampus Email: gruenercampus@phlink.de Der Verein Spielraum UmweltBildung e.V. bietet einen Treffpunkt für Menschen, die an Nachhaltigkeits- und Naturthemen interessiert sind. Das Ziel des Vereins besteht darin, den Zusammenhang zwischen Mensch, Natur und Gesellschaft zu beleuchten. Die Ergebnisse sollen bewusstes Handeln fördern und wenden sich mit Exkursionen, Vorträge und Projektwochen an verschiedene Zielgruppen. Jeder kann mitmachen! Web: www.sub-marburg.de Email: info@sub-marburg.de

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Das Marburger Bildungsfest findet jedes Jahr drei Tage im Juni auf den Lahnwiesen statt. Mit Workshops, Vorträgen und einer Vielzahl von Ständen um die Themen ökologische Nachhaltigkeit und neue Bildung laden die Veranstalter zum Verweilen und Mitmachen ein. Außerdem stellen sich hier viele lokale Netzwerke aus ökologischen und sozialen Initiativen vor. Wer Ideen hat, die Öffentlichkeit brauchen, kann sich beim BF-Team melden! Web: www.bildungsfest-marburg.de Email: bildungsfest@gmx.de Sneep e.V. ist ein studentisches Netzwerk für Wirtschafts- und Unternehmensethik. Die 2008 in Marburg gegründete sneep-Gruppe hat sich zuerst mit dem Thema „Unternehmen in Konfliktzonen“ befasst und beschäftigt sich seit 2009 mit „Nachhaltigem Konsum“. Ab Herbst 2009 wird es dabei um nachhaltige IT, speziell die Entsorgung von Handys gehen. Jeder ist eingeladen, sich einzubringen! Web: www.sneep.info Email: marburg@sneep.info Im Netz

www.greenaction.de

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Wenn du dich nicht vor Ort dauerhalft engagieren willst oder dein Lieblingsthema nicht vertreten siehst, hast du im Netz die Möglichkeit aktiv zu werden. Auf der Onlineplattform Greenaction (www.greenaction.de) kannst du eigene Kampagnen planen oder dich mit anderen vernetzten. Im TAZForum „Bewegung“ (www.bewegung.taz.de) findest du heraus, was bei dir um die Ecke läuft.


Stadtplan

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Nachhaltigkeit in Marburg 15

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Weitere Adressen und Kontaktdaten: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) Kreisverband Marburg-Biedenkopf e.V. Am Glaskopf 14, Tel: 48 20 14, www.adfc-marburg.de 23

Greenpeace Gruppe Marburg Rudolf-Bultmann-Str. 2B, Tel: 68 62 39, marburg@greenpeace.de Dienstags: 18-21 Uhr

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Umweltladen der Stadt Marburg Barfüßerstraße 50, Tel: 20 14 03, umwelt@marburg-stadt.de Montags - Freitags: 10-12 Uhr, Donnerstags: 15-18 Uhr und nach Vereinbarung Verkehrsclub Deutschland (VCD) Marburg-Biedenkopf Gerhard Kaminski, Heinrich-Heine-Str. 9, Tel: 15 23 3, gerkamin@t-online.de

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BUND Marburg-Biedenkopf Krummbogen 2, Tel: 67 36 3, info@bund-marburg.de Montags, Dienstags, Donnerstags, Freitags: 9-13 Uhr „Die praktische Umsetzung ökologischer, ökonomischer und sozialer Ziele einer wirtschaftspolitischen Nachhaltigkeitsstrategie verlangt nach reflexions- und innovationsfähigen Menschen, die in der Lage sind, im Strukturwandel Potentiale zu erkennen und diese für die Gesellschaft nutzen zu lernen.“ Jill Jäger, Sustainable Europe Research Institute 29


Danke, dass du diesen Leitfaden gelesen hast. Wenn du ihn nicht mehr brauchst, gib ihn doch an deine KommilitonInnen weiter oder bring ihn wieder zurück in die Uni.

Impressum 1. Auflage, Oktober 2009, 2000 Stück Druck: Druckhaus Marburg Copyright: Phlink e.V. V.iS.d.P./Gesamtredaktion: Hanno Groth Texte: Caroline Paul, Edvard Nonnast, Filine Seele, Hanno Groth, Nina Riechert Layout: Timo Eckhardt & Matthias Schröter (Lüneburg), Gisbert Selders (Marburger Fassung) Fotos: Niko Dörr, Frank Beutell, u.a. Gedruckt auf 100% Recyclingpapier. Unseren ausdrücklichen Dank möchten wir dem Ökoreferat des AStA der Uni Lüneburg aussprechen. Ohne die Idee des Lüneburger Leitfadens und die Unterstützung wäre das Projekt nicht zustande gekommen. Wir freuen uns auf Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge unter: www.phlink.de/grunercampus gruenercampus@phlink.de Wir und nachhaltig? Das wird super!

Uni, Nachhaltigkeit und Du  

Der Leitfaden enthält Informationen und Tipps für ein nachhaltigeres Verhalten an der Uni Marburg.

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