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3 1 0 2 / 1 E B A G S AASUGEMEINDEMAGAZIN DER GRÜNEN

GRÜNE F R O D S R E Z N E G N LA D

PLATANEN UND ANDERE „FEINDE“ INFOS Interessiert mitzudiskutieren oder die Arbeit der Grünen in Langenzersdorf zu unterstützen? Melden Sie sich bei uns: waltraud.stindl@gruene.at WWW.LANGENZERSDORF.GRUENE.AT

„Ene mene muh und weg bist du“ – offenbar spielt irgendjemand in der Gemeinde lustiges Auszählen mit Bäumen, denn scheinbar nach diesem Motto werden in LE laufend gesunde Bäume ohne Notwendigkeit gefällt! Auf Nachfragen bei den Verantwortlichen in der Gemeinde will es aber niemand gewesen sein – vermutlich haben wir es ja mit Baumsuiziden zu tun.

Ecke Chimanistraße/Barwichgasse, entlang der Apfelplantage (diese ist zwar Stiftsgrund), in der Weißes KreuzStraße.... In allen Fällen waren die Bäume gesund und sicher nicht gefährlich. Das Grundstück des Adeg-Contra Marktes wurde von der Baugesellschaft „Frieden“ Weiter auf Seite 2

WIR WÜNSCHEN ALLEN LANGENZERSDORFERINNEN EIN POSITIVES JAHR 2013!


EDITORIAL Fortsetzung von Seite 1

GESCHÄTZTE LESERIN, GESCHÄTZER LESER! Das zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Zeilen wunderschön verschneite Langenzersdorf strahlt friedlich im Mondlicht. So ruhig und verschlafen, dass man der Meinung sein könnte, nichts und niemand kann diese Idylle stören.

gekauft. Diese sperrte nach und nach ihren Bereich mit Gittern ab, sodass die Gemeinde LE einen neuen Fußweg für die Anrainer bauen muss. Soweit okay. Aber warum mussten 5 Bäume weichen? Weil die ungeliebten Platanen – egal wo - weg müssen? Für den Fußweg wäre auch neben den Bäumen genug Platz gewesen, wie sogar ein etwas sensiblerer ÖVP-Gemeinderat bestätigt. Bäume sind Staub- und Lärmschlucker. Sie erzeugen Sauerstoff, spenden Schatten, geben an heißen Tagen Feuchtigkeit in die Luft ab… Platanen sind TYPISCHE STRASSENBÄUME – wie viele Alleen in Deutschland, Südeuropa und Österreich (Praterstraße, Ring,…) belegen. Sie vertragen Abgase,

Unschöne Themen wie die Grundwasserverseuchung in Korneuburg werden glücklicherweise am Ortsanfang über die Donau entsorgt, und andere Themen, die uns ebenfalls betreffen, werden entweder – wie die Definition einer Zentrumszone – unter Ausschluss möglichst vieler BürgerInnen abgehandelt, oder man handelt einfach rasch und schmerzvoll ohne große Diskussion, wie z.B. die vielen unnötig gefällten Baume belegen. Der Schnee wird es schon zudecken… Vergeblich warten wir auf die vor langer Zeit vom Bürgermeister zugesagte Zukunftskonferenz, bei der die wichtigen Themen der Ortsentwicklung (dazu gehört vor allem die Zentrumszone, der Verkehr, das Wasser usw.) unter Beteiligung interessierter BürgerInnen und Fachleuten diskutiert werden könnte. Eine Änderung der Machtverhältnisse im Land könnte vielleicht doch indirekt etwas mehr Bewegung und Transparenz auch nach Langenzersdorf bringen – unterstützen Sie uns dabei am 3. März bei den Landtagswahlen! Ihr GGR Robert Korp

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schlechte Böden und extreme Umweltbedingungen. Sie sind HERZWURZLER nicht Flachwurzler, wie immer wieder behauptet wird. Sie zerstören Wege und Straßen nur dann, wenn sie unsachgemäß gepflanzt wurden, bzw. die Wege schlecht gebaut sind. In den diversen Alleen gibt es diesbezüglich keine Probleme. Aber Langenzersdorf ist anders! Hier wird jeder störende Baum als „Plantane“ bezeichnet, auch wenn es sich um Ahorn, Zierkirsche, Weide… handelt. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass man auch bei uns den Wert eines Baumes zu schätzen lernt!

Waltraud Stindl

Geschlossene Bebauung, Durchmischung verschiedener Nutzungen?

DIE ZENTRUMSZONE, SPAR UND DIE ANGST Dass der SPAR Markt in der Wienerstraße erweitern möchte, ist aus unternehmerischer Sicht verständlich. Das Geschäft geht gut, und natürlich hätte man gerne ein größeres Stück vom heiß umkämpften Kuchen im Lebensmittel-Einzelhandel. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Das Problem ist allerdings, dass die niederösterreichische Raumordnung für eine Erweiterung oder einen Neubau von Handelseinrichtungen über 1000 m2 (der Markt soll von derzeit ca. 730 auf ca. 1400 m2 Verkaufsfläche erweitert werden) eine Einschränkung vorsieht – zum Schutz der Ortszentren.

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Große Handelseinrichtungen dürfen demnach nur noch in „Zentrumszonen“ errichtet werden, wobei eine „Zentrumszone“ nicht unbedingt gleichbedeutend sein muss mit dem Ortszentrum, sondern von der Gemeinde als solche deklariert werden kann, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen.


GRÜNE THEMEN Unter diesen von der NÖ Landesregierung gelisteten Kriterien finden sich folgende Nutzungen (neben der Wohnnutzung):  Grundstücke mit Öffentlichen Einrichtungen  Grundstücke mit Einzelhandel  Grundstücke mit Dienstleistungsbetrieben oder Gewerbebetrieben mit Dienstleistungscharakter (z.B.: Schneider, Schuster, Schlüsseldienst …)  Grundstücke mit Gastronomie- und/ oder Beherbergungsbetrieben  Grundstücke mit kulturellen Einrichtungen (Kino, Galerien, Theater …)  Ah ja – wir haben das alles natürlich in der Wienerstraße rund um den Spar… Außerdem spricht das Gesetz von einer „geschlossenen Bauweise und einer Geschoßflächenzahl von >1 (aktuell sind es lediglich 0,25) Formell genügen zwar bereits zwei dieser Kriterien, um eine Zentrumszone ausweisen zu können, und die Durchführungsrichtlinien sind weich formuliert. Daher die Aussage des Gutachters „Man kann das schon irgendwie argumentieren…“ – Irgendwie vielleicht ja, aber warum eigentlich? Welche Vorteile hat die Langenzersdorfer Bevölkerung von einer Ausweitung des Spar Marktes? Ein größeres Angebot an Waren? Die gibt es auch ein paar Meter weiter bei Metro, Hofer & Co. Die Nachteile, die dafür in Kauf genommen werden:  Weiteres Versiegeln von Grünflächen (die Architekten wollen den auf das Doppelte (+ 90 Stellplätze!) anwachsenden Parkplatz mit ein paar Bäumen behübschen), die kleine Wildnis zwischen Bauhaus und Spar – eine vom Gemeinderat vor wenigen Jahren einstimmig als „Grüngürtel“ gewidmete Zone - wird zubetoniert  Ein noch höheres Verkehrsaufkommen

WAS IST EINE ZENTRUMSZONE? Eine Zentrumszone ist ein abgegrenztes Gebiet innerhalb einer Gemeinde, typischerweise rund um den historischen Ortskern, die bestimmten Kriterien zu folgen hat. Diese sind in der NÖ Raumordnung gelistet. U.a. muss eine Zentrumszone folgendes aufweisen:  Dichte Bebauung  Durchmischung von Wohnungen und gewerblichen Einrichtungen (Geschäfte, Büros, Dienstleister…)  Geschlossene Bauweise in einem von vier Straßen eingegrenzten Gebäudeverbund  Gute Verkehrsanbindung, inkl. Öffis

Sinn der Zentrumszone:  Verhinderung von Supermärkten „auf der grünen Wiese“, typischerweise am Ortsrand einer Gemeinde  Sicherstellen eines Angebotes an „zentrumsrelevanten Waren“ dh. solchen für den täglichen Bedarf, wie z.B. Lebensmittel  Schutz des eigentlichen Ortskerns vor Ausdünnung und Verödung Nur innerhalb einer Zentrumszone dürfen Handelseinrichtungen mit „zentrumsrelevanten Waren“ mit über 1.000 m2 errichtet werden.

Problematik der geplanten Zentrumszone in LE:  Ausdehnung über fast den gesamten Ort, entlang der Wienerstraße (etwa von der Höhe Mautgasse bis zum derzeitigen SPAR)  Eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten für die Politik (Raumordnung, Ortsentwicklung…)  Die Definition der Zentrumszone erfolgt ausschließlich aufgrund der Anfrage durch ein Handelsunternehmen und nicht als Ergebnis einer umfassenden Überlegung in Sachen Ortsentwicklung – reaktive Anlassgesetzgebung anstelle gestalterischen Vorgehens!  Und vor allem eine weitere Verödung des Zentrums, denn die wenigen noch existierenden Geschäfte werden mit einer verschärften Konkurrenz rechnen müssen. Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass die politische Diskussion darüber von einem einzigen Hauptargument beherrscht ist: „Was machen wir, wenn wir die Zentrumszone nicht widmen – dann wird der Spar zusperren, ins C21 abwandern“, oder „Alle Langenzersdorfer werden nur mehr in Gerasdorf einkaufen“, und dergleichen schwer nachzuvollziehende Argumente mehr. Leider scheint der treibende Faktor hier entweder die Angst zu sein, oder der Wunsch jemandem eine Gefälligkeit zu erweisen, anstatt der Wille zur Gestaltung.

Bevor die Zentrumszone vom Gemeinderat (voraussichtlich mit den Stimmen aller Parteien, außer den Grünen) beschlossen werden kann, muss es eine Auflage des Plans geben. In dieser Zeit ist es für jedermann möglich, Einspruch zu erheben. Wann genau diese Auflage stattfinden wird, wissen wir derzeit nicht, vermutlich will die ÖVP dieses Thema nicht im Wahlkampf haben. Es gibt parteiunabhängige Gruppierungen (Vereine), die sich vehement gegen diese Vorgehensweise stellen. Sie fordern, ebenso wie wir Grünen es schon seit langem tun, eine Diskussion mit weiten Teilen der Bevölkerung, z.B. in Form einer Zukunftskonferenz. Wir harren der Dinge…

Robert Korp

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DIE KINDER AUS WEISSRUSSLAND Die Grünen von Langenzersdorf luden die Kinder aus Weißrussland in die Fossilienwelt! Jedes Jahr sind die Kinder aus Weißrussland, dank der engagierten Organisation von Frau Weilinger, in Langenzersdorf zu Gast. Mit einigen privat zur Verfügung gestellten PKWs konnten die Kinder am 6. August in die Fossilienwelt nach Stetten gebracht werden. Die staunten nicht wenig über die

riesigen Ausstellungsstücke, Fische, Muscheln, Perlen, die Infos über das uralte Meer u.v.a. Ganz großen Spaß hatten die Kinder natürlich dann beim „Schürfen“ nach Millionen Jahre alten Zähnen, Muscheln u.a.

GRÜNABFUHR NEU Das Pilotprojekt in der Dirnelwiese war ein durchschlagender Erfolg. Durch den Einsatz von kompostierbaren Papiersäcken für Laub und kleinen Strauchschnitt wird nicht nur die Umwelt geschont, es ist auch eine bedeutende Arbeitserleichterung für unsere Gemeindebediensteten, die bislang immer einen Berg von Plastiksäcken einzusammeln hatten. Plastiksäcke müssen aufgeschnitten, der Grünschnitt in den LKW verfrachtet, und anschließend müssen die Säcke in mühevoller Kleinarbeit eingesammelt und gesondert entsorgt werden. Pro Haushalt mit Garten werden künftig 4 Säcke pro Jahr frei zugestellt, wer mehr braucht, kann diese zu einem

kleinen Kostenbeitrag im Bürgerservice abholen. Wir appellieren an die Langenzersdorfer Bevölkerung, diese Möglich-

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keit zu nutzen und so zu einer modernen sauberen Grünabfuhr beizutragen.

Robert Korp


GRÜNE THEMEN

RÜCKBLICK 2012 ERFOLGREICHE TEILNAHME BEIM KORNEUBURGER DRACHENBOOTRENNNEN Ende August 2012 nahmen einige Langenzersdorfer Grüne und ihre Freunde am Korneuburger Drachenboot-Rennen 2012 teil. Unter 43 Teams aus dem gesamten Weinviertel errangen sie den stolzen 30. Platz. Wir gratulieren! Für das heurige Jahr 2013 ist eine erneute Teilnahme jedenfalls vorgesehen. Voranmeldungen sind unter der E-Mail Adresse rene.zehner@gmx.at ab nun gerne gesehen.

GRÜNES SOMMERKINO

FASCHINGSUMZUG 2012

Grünes Sommerkino im Innenhof des Vitalraums

BAUMPFLANZUNG AM „TAG DES BAUMES“ 12. 5. 2012

GRÜNER DONNERSTAG

Grüner Donnerstag – die mittlerweile mit hohem Interesse wahrgenommene Diskussionsreihe zu aktuellen Themen

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GRÜNE THEMEN

WIR TRAUERN UM OSTR PROF. DR. LEOPOLD KENDÖL Jurist, Theologe, Politiker. Träger des goldenen Ehrenringes der Marktgemeinde Langenzersdorf Einsatz sehr geschätzt.

Er feierte erst kürzlich seinen 80. Geburtstag, und jeder wusste, der Mann steckt noch voller Tatendrang. Er hat in Langenzersdorf viel bewegt, die Grüne Gemeindegruppe aufgebaut. In seiner Amtszeit als Vizebürgermeister und im Gemeinderat wichtige Weichen gestellt. Tragfähige Entscheidungen u.a. in Umwelt-, Raumordnungs-, Bebauungs-, Energie- und Rechts-Fragen wurden erreicht. Das Klimabündnis LE verdankt ihm ebenfalls etliche Umsetzungsmöglichkeiten durch sein Mitwirken. Er hat z.B. das Energiekonzept für Langenzersdorf durchgesetzt und persönlich die Erhebungen erarbeitet und durchgeführt.

Er war ein durch und durch integrer, positiver Politiker, der 1970 durch seinen Hungerstreik am Ballhausplatz als damaliger Familienverbands-Präsident, österreichweit bekannt wurde. Kreisky wollte ihn zum Familienstaatssekretär machen, doch Kendöl blieb bei den Gerechtigkeits-Forderungen für Mehr-Kind-Familien und ließ sich nicht kaufen.

Ebenso konnte er zur Erhaltung von Grün-Widmungen maßgeblich beitragen.

wie z.B. im österr. Dachverband VEBL für Erwachsenenbildung, Wien UmlandManagement SUM, in der Kleinregion 10 vor Wien, u.a.

Als Geschäftsführer leitete er den Ausbildungsverein sympaidea und die neu gegründete Langenzersdorfer Erneuerbare Energie GmbH. Weiters war er in vielen wichtigen Gremien vertreten,

Er gründete seinerzeit den Grünen Gemeindevertreterverband. Als damaliger Landesgeschäftsführer der Grünen NÖ führte er diese in den Landtag und wurde durch seine Kompetenz und seinen

Er gründete die Partei neues Österreich PNÖ, die dann am Einigungsprozess der Grünen und Alternativen teilnahm. Am 30. 11. 2012 ist er überraschend nach kurzer Krankheit verstorben. Ein liebenswerter Mensch, ein Vorbild für viele. Wir werden ihn immer in positiver Erinnerung behalten!

Renate Kolfelner

H2O H2O H2O In unsereren Nachbargemeinden spielt sich seit Monaten (eigentlich seit Jahren) ein Umweltkrimi ab! Die Medien haben ausführlich berichtet. Die Grundwasserverseuchung wurde nach einer Prüfung von Global 2000 schließlich aufgedeckt. Thiamethoxam und Clopyralid sind in großen Mengen schon seit langer Zeit, durch Lecks in den Tanks der Fa. Kwizda, ins Grundwasser gelangt. Jetzt ist das verseuchte Wasser an unserer Gemeindegrenze angelangt. Um unser Grundwasser zu schützen wird kontaminiertes Wasser leider ungefiltert in die Donau geleitet! Dagegen haben wir gemeinsam mit engagierten Leuten aus unserer Gemeinde protestiert. Wir nahmen an der

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Demo, die von Global 2000 und einer Bürgerinitiative organisiert wurde, am 1. 12. 2012 teil. Langenzersdorfer Grundwasser (unser Trinkwasser war NIE in Gefahr) ist bisher nur im Bereich Golfplatz/ Donaugraben gefährdet und wird durch das fragwürdige Abpumpen momentan rein gehalten. Natürlich hat die Gemeinde LE im Gemeinderat Maßnahmen beschlossen, die die gefährdeten Hausbrunnen an das „Überregionale Wasserleitungsnetz“ der EVN anschließen werden. Eine Versorgung

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mit Wiener Wasser ist momentan nicht möglich – allerdings wird das bei der Preisberechnung berücksichtigt werden. Wollen Sie den Umweltkrimi noch genauer verfolgen, dann lesen Sie bitte auf der Homepage der Grünen KO nach. Was Langenzersdorf betrifft, so bleiben wir dran und informieren über aktuelle Ereignisse in unserem Schaukasten.

Waltraud Stindl


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3ERLEI AM HAUPTPLATZ 3 Das neue Dorfwohnzimmer wurde eröffnet! Seit Anfang Dezember wird nun, in noch unregelmäßigen Abständen, das Lokal geöffnet. Bisher fanden folgende Events statt: Eröffnungsfest mit Livemusik von Reinauer, Nüsse mit Mehrwert, Herrenabend, Weihnachtsgeschenk-Tauschbörse, Silvesterfest. Ein aktuelles Programm ist sowohl im Schaukasten, als auch auf der Homepage ersichtlich.

Am 1. Dezember 2012 hat am Hauptplatz 3 eine neue Attraktion geöffnet. Das 3erlei – Vereinslokal des „Freundeskreis Langenzersdorf“ · Verein zur Förderung lokaler Kunst, Kultur und Kommunikation – lädt alle zum Besuch ein. Der Schock darüber, dass schon wieder ein Geschäftslokal auf der Hauptstraße – sogar direkt am Hauptplatz – den Rollbalken für immer herunterzog, war Startschuss für etwas Neues, etwas ganz Neues! Fünf LangenzersdorferInnen beschlossen im ehemaligen „Jessy’s Laden“ am Hauptplatz 3 etwas zur Belebung des Dorfes zu unternehmen. Die schon lange gehegte Idee einer Vereinsgründung wurde in die Tat umgesetzt, und so wurde der „Freundeskreis Langenzersdorf“ · Verein zur Förderung lokaler Kunst, Kultur und Kommunikation den Behörden gemeldet und das Geschäftslokal – direkt gegenüber der Post – angemietet.

Ziel der betreibenden Personen ist die Kommunikation im Dorf zu fördern. Dazu wird es weiterhin verschiedene Veranstaltungen – wie der künftig regelmäßige (textile) Handwerksabend – geben. Es sind jedoch alle LangenzersdorferInnen eingeladen und aufgefordert sich an diesem Projekt zu beteiligen. Das 3erlei ist nicht auf Gewinn ausgerichtet, muss sich jedoch auch finanzieren. Spenden werden freudig angenommen, Mitgliedschaften sind künftig möglich und auch die entgeltliche Nutzung des Vereinslokals für kleine Veranstaltungen ist möglich. 3erlei · Vereinslokal des Freundeskreis Langenzersdorf (ZVR: 689159953) Hauptplatz 3, 2103 Langenzersdorf info@3erlei.at · www.3erlei.at

ENZO MEINT Habt ihr den Silvesterabend genossen? Ich auch – besonders, solange es einigermaßen ruhig war. Ich wohne ja jetzt mit meinem Sohn zusammen – ja, ihr habt richtig gehört, ich bin stolzer Vater von 8 Welpen – eigentlich sind mir die anderen egal, stolz bin ich auf Levi, denn der wohnt jetzt bei mir. Also der Levi und ich, wir haben uns schon sehr gewundert, und ehrlich gesagt, er hat auch Angst gehabt wegen der Kracherei – mir haben nur die Ohren weh getan. Obwohl das Abfeuern von Raketen und Knallkörpern im Ortsgebiet verboten ist, wird aus allen Rohren geschossen und niemand nimmt Rücksicht auf uns. Es wundert mich schon, dass Menschen, die bei jedem Spendenaufruf jeden Cent umdrehen, an einem solchen Abend viele Euro in die Luft schießen? 8 Millionen Euro sollen es allein in Österreich gewesen sein – was man mit dem Geld alles machen könnte… Vielleicht könnte man das Abschießen auf die zwei Stunden rund um Mitternacht beschränken, und/oder im Ort einen bestimmten Platz auswählen, wo man Feuerwerke unter Aufsicht abschießen darf. Das wäre sehr hilfreich und würde auch die Geldbörsen schonen – stattdessen ein paar Leckerli mehr für uns wäre toll! Übrigens liegt der Müll oft wochenlang in Wiesen, Feldern und am Bisamberg, und die Giftstoffe versickern langsam in den Boden – und ich muss den Levi ständig davon abhalten das Zeugs ins Maul zu nehmen. Ziemlich unappetitlich… wuff Euer Enzo

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ÖVP VERZOCKT WEITER MILLIONEN! Wir holen das Steuergeld zurück nach Niederösterreich. Während in Salzburg Beamte ihr Glück an einarmigen Banditen versuchten und scheiterten, sind es in Niederösterreich Politiker, Bankenbosse und Vermögensverwalter, die mit Steuergeld im großen Casino zocken – und verlieren. Der niederösterreichische Finanzchef Sobotka spekuliert seit 2001 im großen Stil und hoffte, dass JournalistInnen und BürgerInnen sein System nicht durchschauen. Nach jahrelanger, harter Recherchearbeit haben wir Grünen den Code nun geknackt. VP-Sobotka und seine Berater haben über viele Jahre ein kompliziertes Casino aufgebaut und jegliche Informationen darüber verweigert oder vertuscht.

SO FUNKTIONIERT DAS ZOCKER-KONSTRUKT

Rechnungshof. Es gibt keine Gewinne, sondern nur Verluste. Das Steuergeld wurde als Jetons fürs große Casino missbraucht. Deshalb haben die Grünen einen Sonderlandtag gefordert – noch vor den Wahlen. Denn: WählerInnentäuschung kommt Untreue gleich! Aber: SPÖ und FPÖ verweigern ihre Zustimmung. Damit ist klar: SPÖ und FPÖ decken die die Zockergeschäfte der Volkspartei. Die SPÖ hat die Steuergeld-Spekulationen ja auch regelmäßig mitgetragen. Damit ist klar: Wir Grünen sind die Einzigen, die in keine Korruptionsaffären und Spekulationen mit Steuergeld verwickelt sind. Wir sind als einzige Partei im Stande, Steuergeld, das derzeit in Steueroasen zum Zocken veranlagt ist,

zu retten und nach Niederösterreich zurückzuholen.

Madeleine Petrovic, Klubobfrau der Grünen im NÖ Landtag

Wir Grüne haben das komplizierte KonsCASINO-SYSTEMSPIEL NÖ | DES IS NID SAUBER, SOBOTKA! trukt entwirrt und VOR 2001: SAUBERE DARLEHEN wissen, was die ÖVP DAS LAND, ... ... DIE HYPO ... ... UND DIE LEUT mit dem Steuergeld in Wahrheit anstellt: Mit Fonds in Irland NACH 2001: MEHR ALS 200.000 NIEDERÖSTERREICHERINNEN MIT 6,7 MRD. DARLEHEN INS CASINO GEZERRT! und Luxemburg, mit FONDS Land Niederösterreich 100 % 2001 I 2,442 Mrd [V 4,7 Mrd] 99 % Land Niederösterreich der Hypo NÖ, PrivatVermögensverwaltung LAND NÖ 2003 II 245,3 Mio [Darlehenaktion] Finanz- und BeteiligungsmaGmbH & Co OG 2005 III 860 Mio [Beteiligungen] nagement GmbH (FIBEG) stiftungen und einer 100 % 2007 IV 840 Mio [V 2 Mrd] + Budget 1% 2011 Landesgesellschaft 37,5 % NÖ Holding GmbH Hypo Capital Management Jetzt ließ sich die ÖVP 100 % NÖ ImmobilienMasterinvest Kapitalanlage GmbH 12,5 % 65,89 % 100 % 75 % Holding GmbH Universal-Investment NÖ Notruf GmbH Wohnbaudarlehen 37,5 % 12,5 % 4,75 % GmbH (BRD) Kathrein Privatbank AG Med Austron UNIQUA Seit 08/12 (Raiffeisen) NÖ LandesbeteiliVorarlberger Landesabkaufen, damit Ge51 % gungsholding GmbH 100 % Hypo Tirol [Ex-Fibeg-Anteile] hypothekenbank 50 % 50 % EVN NÖ BET GmbH sellschaften sie anleBerenberg Bank Bankhaus Lampe 20 % 70,49 % gen. Man erwartete 29,51 % 45 % 2006 HYPO NOE 30 % Aurelia Privatstiftung 2008, Flughafen Wien Aurelius Consulting AG HBV Beteilisatte Gewinne – das Gruppe dann Cinno Privatstiftung Argentum 100 % gungs GmbH Wipplingerstraße 1 Privatstiftung 25 % 100 % geht nicht ohne hohes 25 % 100 % Cetium Genussrecht 25 % HYPO NOE Landesbank AG ab 100 % maximales Risiko. Seit CDO-Fonds 100 % der Fibeg an ACM vormals auch Hypoinvest2011 ab 2007 Cayman mentbank 2001: 500 Millionen Islands Aurelius BeteiligungsAugustus Euro Spesen, 700 Blue Danube Loan Funding GmbH verwaltung GmbH 2006 - 2009 Funding Ltd Luxemburg Aurelius Capital 100 % Irland Wohnbaudarlehen Emittiert € 2,59 Mrd 12/2001 Millionen in riskanten Management GmbH (ACM) Privatstiftung Anleihe-Kupon 1,97 % 2 PrivatZypriotische Carolus 2011: Negatives Eigenkapital stiftungen Gesellschaft Geldgeschäften und 1,1 Milliarden Euro gingen bereits verloren. Das Geht es nach Madeleine Petrovic, wird ab 3. März kein Steuergeld mehr in Hochrisikogeschäfte bestätigt auch der gesteckt. Denn: „Mit Steuergeld spekuliert man nicht!“

Medieninhaber u. Herausgeber: Die Grünen NÖ, Daniel Gran-Straße 48/1, 3100 St. Pölten · Verlagspostamt 3101 · P.b.b.

Gedruckt nach der Richtlinie des Österreichischen Umweltzeichens „Schadstoffarme Druckerzeugnisse“ Druckerei Janetschek GmbH · UWNr. 637

Gemeindemagazin Die Grünen Langenzersdorf  

Ausgabe 01/2013 der Gemeindezeitung der Grünen Langenzersdorf

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