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Klartext Nebenstraßen sind ideale Spielplätze. Sie sind unmittelbar vor der Haustür und bieten eine Vielzahl an Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig sind sie aber auch lebendige Begegnungsräume für deren Eltern, Großeltern und Nachbarn. Um das Potenzial der Straße als Spielund Lebensraum vermehrt zu nutzen, hat ein kleines Projektteam genauer untersucht, wo solche „Straßenspielplätze“

stehen, die das bestehende Angebot an öffentlichen Spielplätzen ergänzt. Wenn sich die Altersstruktur ändert und kein Spielbedarf mehr vorhanden ist, können solche Wohn-Spiel-Straßen einfach verlegt oder umgestaltet werden. Teil des Spiel- und Freiraumkonzeptes Entstanden ist die Idee der Wohn-SpielStraßen im Rahmen des Spiel- und Freiraumkonzeptes, das derzeit für die Gemeinde Wolfurt erstellt wird. Nach

Die Straße als Spiel- und Lebensraum

Fertigstellung des Konzeptes Ende Mai muss dieses zuerst alle betroffenen Gremien durchlaufen und dann von der Gemeindevertretung beschlossen werden. Es wird also noch eine Weile dauern, bis die erste Wohn-Spiel-Straße in Wolfurt umgesetzt werden kann. Michaela Anwander, Martin Lindenthal, Siegi Fink Projektteam „Wohn-Spiel-Straßen“

Straßen animieren Kinder zu Bewegungsspielen.

in Wolfurt möglich wären. Nach Analyse der Altersstruktur der BewohnerInnen einzelner Straßen wurde eine erste Auswahl von möglichen Wohn-Spiel-Straßen getroffen und in natura besichtigt. Individuelle Wohn-Spiel-Straßen auf Zeit Geplant ist, gemeinsam mit den jeweiligen AnrainerInnen ein individuelles und flexibles Modell einer so genannten Wohn-Spiel-Straße zu entwickeln. In jedem Teil von Wolfurt soll den Kindern und Jugendlichen eine verkehrsberuhigte Straße zum Spielen zur Verfügung

wolfurt.gruene.at

Liebe Wolfurterinnen und Wolfurter!

Ihre Meinung interessiert uns sehr ...

Seit einem Jahr sind wir Grüne und Parteifreie in der Gemeindevertretung für Wolfurt aktiv. Seither ist das politische Leben in Wolfurt bunter geworden:

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, sprechen bzw. rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Wir bringen neue Ideen in die verschiedenen Ausschüsse ein und wollen mit unseren zahlreichen Anfragen vieles genauer wissen. Im Mittelpunkt unseres politischen Denkens und Handelns stehen dabei immer die Menschen und ihre Umwelt.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören oder zu lesen. Mag. Michaela ANWANDER Fraktionsobfrau Grüne und Parteifreie Wolfurt michaela.anwander@gruene.at T 0650 952 85 65


Atomkraftwerke abschalten! Jetzt! Die schreckliche Katastrophe in Japan hat einmal mehr gezeigt: Atomkraft ist nicht sicher und wird es auch nie sein.

Wir Grüne fordern von den europäischen Staats- und Regierungschefs, die Atomkraft nutzen:

Es wird niemals auszuschließen sein, dass es durch menschliches Versagen wie vor 25 Jahren in Tschernobyl, durch schwerwiegende Sicherheitsmängel wie bei den meisten AKWs an Österreichs Grenzen oder große Naturkatastrophen wie in Japan zu schweren Unfällen kommen kann, die unermessliches Leid für hunderttausende Menschen bedeuten. Der Betrieb eines Kernkraftwerks ist daher keine innerstaatliche Angelegenheit, sondern vorsätzliche grenzüberschreitende Gefährdung von hunderttausenden Menschen.

1. Sofortige Abschaltung aller Hoch risiko-Reaktoren in Europa! 2. Stopp für Laufzeitverlängerung und Neubaupläne von AKWs! 3. Abschaltplan für alle anderen europäischen AKWs bis 2020! 4. Stopp der Milliarden-Subventionen an die Atomindustrie! 5. Ökostrom statt Atomstrom – Nachhaltige Investitionen in erneuerbare Energien und Effizienz!

Atomkraft ist nicht sicher und wird es auch nie sein.

MenschenStrom gegen Atom Am 22. Mai 2011 von 10 bis 17 Uhr wird im Kanton Aargau eine friedliche und familienfreundliche Großdemonstration für eine Zukunft mit erneuerbarer Energie und gegen neue und alte Atomkraftwerke stattfinden. Setzen auch Sie mit Ihrer Teilnahme ein Zeichen der Solidarität mit den AtomgegnerInnen in der Schweiz.

Vorarlberg baut ein Einsparkraftwerk In Vorarlberg gibt es seit Jahren einen parteiübergreifenden Konsens gegen die Atomkraft. Die notwendige Konsequenz aus der Forderung nach einem kompletten Ausstieg ist die deutliche Verringerung unseres Stromverbrauchs. Noch haben wir jährliche Zuwächse im Stromverbrauch von rund 2 %. Was wir benötigen ist eine jährliche Reduktion um mindestens 2 %. „Weiter so wie bisher“ würde bedeuten, dass die jährlichen Zuwächse im Stromverbrauch die Erträge der von VKW/illwerke geplanten neuen Wasserkraftwerke bei weitem übersteigen.

Minus 20 Prozent bis 2020 Das EU-Ziel von 20 % mehr Energieeffizienz bis 2020 ist auch beim Strom erreichbar, ohne dass in Vorarlberg die Lichter ausgehen. Schon jetzt ist es mit bereits vorhandener Technik möglich, in Haushalten, Gewerbe- und Industriebetrieben ohne Verzicht auf Komfort und Qualität der Leistung die Hälfte des Stroms einzusparen. Das Wissen und die Technik sind vorhanden. Jetzt geht es darum, das Bewusstsein zu schaffen, dass es dabei nicht nur ums Geld, sondern auch darum geht, die Welt für unsere Kinder lebenswert zu erhalten.

Allein mit dem Umstieg auf Energiespar- oder LED-Lampen kann der Stromverbrauch der Vorarlberger Haushalte um 100 Mio. kWh - das sind vier Prozent des Gesamtstromverbrauchs oder 15 Mio. Euro - gesenkt werden.

Entwicklung Gesamtendenergieverbrauch Vorarlberg (ohne Pumpspeicherung) GWh

vorarlberg.gruene.at

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2.388 2.441 2.557 2.617 2.655 2.694 2.715 2.679 2.780 LAbg. Bernd BÖSCH Energiesprecher der Vorarlberger Grünen bernd.boesch@gruene.at T 0664 461 45 12


Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners PISA, Leseschwäche, Sitzenbleiben abschaffen, Bildungsvolksbegehren: alle reden über Bildung - engagiert, resigniert, empört, visionär – je nach Betroffenheit und Erfahrungen. Umso bedauerlicher ist, dass politisch Verantwortliche nur kurzatmig und oberflächlich reagieren, dass Ideologie und Standesinteressen den Ton angeben. Reformverweigerer blockieren Reformbereite. Am Ende bleibt alles, wie es ist. Viele Kinder verlieren Chancen. Maßnahmen reichen bei weitem nicht Ebenso kurzatmig und oberflächlich reagiert die Landesregierung auf die Vorarlberger PISA-Ergebnisse. Der Leseaktionsplan für Volksschulen wird ausgerufen. Das ist in Ordnung, reicht aber bei weitem nicht. Am Ende der Volksschule haben wir 14 % RisikoschülerInnen, am Ende der Pflichtschulzeit jedoch doppelt so viele, nämlich 28 %. Daher muss eine Leseinitiative auch in den Mittelschulen ansetzen. Reformvorschläge der Grünen Wir Grüne schlagen eine umfassende bildungspolitische Reform vor, die auf mehreren Ebenen ansetzt. 1 Kindergarten aufwerten Wir brauchen mehr Verbindlichkeit für die Sprachförderung. Daher sollte die Kindergartenpflicht auf zwei Jahre ausgedehnt werden. Die Ausbildung der KindergartenpädagogInnen soll an die der LehrerInnen angeglichen werden.

LAbg. Katharina WIESFLECKER Bildungssprecherin der Vorarlberger Grünen katharina.wiesflecker@gruene.at T 0664 162 05 18 vorarlberg.gruene.at

2 Grundstufe 1 reformieren Wir müssen dem Schuleingang und der Grundstufe 1 (Vorschule, 1. und 2. Klasse) mehr Aufmerksamkeit widmen. Das komplizierte System der Einzelförderstundenzuteilungen soll zu einem System der generellen Ressourcenzuteilung im Ausmaß von 1,5 PädagogInnen pro Klasse mit mehr Gestaltungsspielraum für die Volksschulen weiterentwickelt werden. Geld, das jetzt für Bürokratie verwendet wird, soll direkt den Kindern zugutekommen. 3 Verschränkter Ganztagsunterricht Auf Antrag der Grünen hat der Landtag im Dezember 2010 den Ausbau der Ganztagsschulen mit verschränktem Unterricht einstimmig beschlossen. Jetzt geht es um eine ambitionierte und zügige Umsetzung. Denn damit können Kinder aus sozial schwächerem Umfeld wirkungsvoll gefördert werden.

4 Gemeinsame Schule Last but not least müssen wir unser teures, mehrteiliges System in der Sekundarstufe 1 zur Gemeinsamen Schule reformieren. Wir brauchen gut durchmischte Klassen, in denen die gute SchülerInnen die schwächeren mitziehen und auch die Begabten gefördert werden. Damit können wir vielen 10-Jährigen und ihren Familien die psychischen Belastungen des Notendrucks ersparen. Klar ist, dass uns die Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners nicht weiterbringt. Damit sind wir nicht zukunftsfähig. Wir Grüne widmen diesem wichtigen Thema unseren heurigen Zukunftskongress (genauere Informationen und Anmeldemöglichkeit online auf: vorarlberg.gruene.at/zukunftskongress). Wir laden Sie herzlich dazu ein.


Mehr Lebensqualität statt mehr Verkehr Der motorisierte Individualverkehr hat auch in Wolfurt längst die Grenze des Erträglichen erreicht. Viele Wolfurterinnen und Wolfurter können wegen des Lärms und der Abgase nicht mehr ihre Fenster offen lassen oder im Garten sitzen. FußgängerInnen und RadfahrerInnen, insbesondere Schulkinder, fühlen sich auf den Straßen nicht mehr sicher. Der motorisierte Individualverkehr muss also weniger und langsamer werden. Um dies zu erreichen, muss

3. die Einhaltung der Geschwindigkeit stärker kontrolliert werden. Gemessene 97 km/h auf der oberen Straße um 12 Uhr mittags dürfen einfach nicht mehr sein, 4. Bus-, Bahn- und Radfahren noch attraktiver gemacht und noch mehr beworben werden. Kleiner Erfolg: Die Linie 13, deren Wiedereinführung wir vehement gefordert haben, fährt seit Dezember 2010 wieder.

1. die Umsetzung der Hofsteigader-Kernzonen mit allem Nachdruck vom Land eingefordert werden, 2. ein Gesamtverkehrskonzept erstellt werden, das auch den Ausbau des Radund Fußwegenetzes beinhaltet,

Kontakt Wenn Sie monatlich unseren elektronischen Newsletter erhalten möchten, schreiben Sie ein kurzes Mail an wolfurt@gruene.at, Betreff: „Newsletter“.

Einen Überblick über unsere wichtigsten Anliegen und aktuellen Projekte erhalten Sie auf unserer Website wolfurt.gruene.at. Über den Button „Ihr Anliegen an uns“ oder auch über unsere E-MailAdresse wolfurt@gruene.at können Sie mit uns in Kontakt treten und uns Ihre Anliegen mitteilen.

Dr. Martin LINDENTHAL Gemeindevertreter Grüne und Parteifreie Wolfurt martin.lindenthal@gruene.at

Präsentation des Integrationskonzeptes

Donnerstag, 28. April, 20 Uhr, Aula der Mittelschule Wolfurt Nach knapp einem Jahr und vier Workshops ist es nun soweit: Der erste Entwurf des Integrationskonzepts liegt vor. Wir freuen uns, im Namen der Projektgruppe Integration alle interessierten Wolfurterinnen und Wolfurter zur Präsentation am Donnerstag, den 28. April um 20 Uhr in die Aula der Mittelschule Wolfurt einzuladen. Einladung zum Mitdiskutieren Der Gesprächsabend bietet die Möglichkeit zum Austausch zwischen WolfurterInnen mit und ohne Migrationshintergrund. Mitglieder der Projektgruppe werden die einzelnen Abschnitte des Entwurfs vorstellen. Im Anschluss daran haben alle Anwesenden die Gelegenheit, das vorläufige Konzept durch eigene Anregungen zu ergänzen. Ein Konzept auf breiter Basis Ziel der Projektgruppe Integration, die inhaltlich dem Ausschuss für „Soziales Miteinander“ unter dem Vorsitz von GR Elisabeth Fischer zugeordnet ist, war es, ein speziell auf Wolfurt zugeschnittenes Integrationskonzept zu entwerfen. Die fachkundige Begleitung der Konzepterstellung erfolgte durch Dr. Eva Häfele. Mitgearbeitet haben WolfurterInnen mit und ohne Migrationshintergrund, Personen aus den Bereichen Kindergarten, Schule, Jugendarbeit und Wirtschaft sowie GemeindemandatarInnen aller Fraktionen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Maria Thaler und Durmus Yildiz Leitung Projektgruppe Integration

wolfurt.gruene.at

Impressum Klartext Wolfurt Nr. 2 (1 aus 2011) Herausgeber: Grüne und Parteifreie Wolfurt Für den Inhalt verantwortlich: Grüne und Parteifreie Wolfurt, c/o Michaela Anwander, Dornbirner Straße 14e, 6922 Wolfurt, wolfurt@gruene.at, T 0650 952 8565, DVR: 0713503

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