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Klartext extra

Leiblachtal

War die Zukunft früher wirklich schöner? Abgewandelt aus einem Zitat von Karl Valentin sehen wir der Zukunft sehr positiv entgegen. Wir, die Grünen im Leiblachtal, werden nämlich am 14. März 2010 zur Gemeindevertretungswahl in Lochau antreten. Damit ist gesichert, dass Themen, die die Menschen in Lochau beschäftigen, auch Eingang in die politischen Entscheidungen ­finden werden. Unser Dorf ist unser aller Wohn- und Lebensraum, in dem wir uns auch wohl fühlen wollen. Dieses Gefühl ist von unserem Umfeld, den NachbarInnen, der Gestaltung der Parzelle, den Einkaufsmöglichkeiten oder auch dem Verkehr geprägt. In Lochau hat sich in den letzten 15 Jahren sehr viel verändert. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger empfanden, dass die dörfliche Identität zusehends verloren geht. Zum Beispiel wird der Dorfkern von Lochau von kubischen Baukörpern dominiert, die, verbunden durch eine Asphaltwüste, nach Zusammenhalt suchen. Die graphische Gestaltung des Platzes im Zentrum widerspricht jeglicher Verkehrsordnung und bietet keine Schutzzonen für die schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen, nämlich für die Menschen in diesem Ort. Die Veränderung dieser Situation ist uns ein großes Anliegen.

leiblachtal.gruene.at

Raumplanung mit klaren Vorgaben Unaufhörlich verschwanden und verschwinden in Lochau Grünflächen und werden mit Wohnblöcken bepflastert. Außerdem wachsen in kleinteilig und dörflich strukturierten Ortsteilen unverhältnismäßig hohe Baublöcke empor. Unser Dorf soll in den gewachsenen ländlichen Teilen seine Identität bewahren und den sich wandelnden Erfordernissen sensibel angepasst werden. Außerhalb dieser Zonen sind Zentren für verdichtete Wohnsiedlungen, für Arbeitsstätten oder öffentliche Einrichtungen, wie Schulen, Sportanlagen oder Kulturräume zu definieren. Mit einer qualitativen Raumplanung sind diesem Wildwuchs an architektonischen „Blüten“ klare Wege vorzugeben. Miteinander leben Ein weiteres Anliegen ist uns das Miteinander in der Dorfgemeinschaft. Wir begrüßen und fördern einen rücksichtsvollen Umgang miteinander, sehen dabei aber alle Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde, gleich welchen Alters oder welcher Nation, aber auch gleich welcher Kulturgemeinschaft. Wir haben viele Kinder und Jugendliche, die mitten in ihren Ausbildungen stehen, haben ältere Menschen im Dorf, die mehr oder weniger gewisser Unterstützungen bedürfen und haben aber auch Menschen verschiedener Kulturen in Lochau.­

Ein Dialog zwischen all diesen Gruppen kann nur stattfinden, wenn Interessen an den jeweils anderen Altersgruppen und Kulturgemeinschaften gepflegt werden und wenn respektvoll miteinander umgegangen wird. Ängste und Sorgen sind von allen ernst zu nehmen. Diese verschwinden aber nicht, indem diese geschürt werden. Bauhof: Öffnungszeiten den Bedürfnissen der Bevölkerung anpassen Ein Gemeindeverbund muss auch im Leiblachtal möglich sein. Mehrere Gemeinden erarbeiten gemeinsame Konzepte und betreiben gemeinsame Verwaltungen. Mit vernetzten öffentlichen Dienstleistungen können Synergien genutzt und vor allem Kosten gespart werden. Auch bei der Abfallentsorgung sind Einsparungen möglich und vor allem Verbesserungen für die Bevölkerung wichtig. Dringend ist für Gartenabfälle, Baumund Strauchschnitt eine Abgabestelle mit weit reichenden Öffnungszeiten einzurichten (Vorbild Bregenz). Die Öffnungszeiten des Bauhofs sind kundenorientiert zu gestalten, vor allem mit Rücksicht auf berufstätige ­Menschen. Mag. Georg Mack


Angst vor dem Fremden? Alles was uns fremd ist, erscheint uns gefährlich. So geht es denen, die Angst haben vor der Überfremdung. Wir dürfen und müssen die AusländerInnen nicht als Gefahr betrachten, sondern als Bereicherung, gleichzeitig als Herausforderung zur eigenen Besinnung und Bewusstwerdung unserer österreichischen Identität. Nur dort, wo Sinnesleere, Glaubensleere herrscht, kann etwas Neues – Sekten, Ideologien oder andere Religionen – Fuß fassen.

Wichtig ist, das wir von den Muslimen dieselbe Offenheit und Toleranz einfordern, die sie von uns erwarten, aber nur im fortlaufenden Dialog können wir in Zukunft friedlich miteinander leben, ja sogar mehr als das: Wir könnten uns bereichern. Wir schätzen den Döner, das türkische Fastfood, das gute Obst und Gemüse im türkischen Geschäft. Meine Kinder die türkischen Fladenbrote und den Schafskäse. Wer weiß, was wir noch alles von unseren MitbürgerInnen schätzen lernen.

Ich bezeichne mich als Christin und ich sehe keinen Grund, deswegen nicht eine Grüne sein zu können. Meiner Ansicht nach setzt sich keine andere Partei so eindeutig für alle Randgruppen der Gesellschaft ein, wie die Grünen, und das ist für mich zutiefst christlich.

Mag. Gertrud LeRicque

Über den Tisch gezogen Alle LochauerInnen freuen sich auf den Kaiser­strand. Wir auch. Es wird schön. In der allgemeinen Euphorie erlauben wir uns jedoch folgende Fragen zu s­ tellen:

Wo ist bloß die Unterführung geblieben? » Erst geplant – für drei Millionen Euro veranschlagt – jetzt weg. » Der Verkehrsstau an der Hauptstraße wird stärker. » Rettung und Feuerwehr müssen im Notfall warten. Weshalb investiert die Gemeinde Lochau 2,5 Millionen Euro am Kaiserstrand? » Das sind 500 Euro pro LochauerIn. Die Eigentümer der Betreibergesell schaft und der Wohnungen werden damit indirekt stark gefördert. Weshalb? Hier entstehen ja keine Sozialwohnungen für Lochauer BürgerInnen.

Vollständige Texte unter: leiblachtal.gruene.at

» Die Verknüpfung einflussreicher Familien mit dem Projekt wirft Fragen auf. Wurde die eigene Klientel versorgt? » Lochau macht neue Schulden. Wer hat das an die Tiefgarage grenzende Gerinne des Dorfbachs neu betoniert? » Die Gemeinde. Eine weitere Gefällig keit an die Betreiber. 145.000 Euro raus damit – wir haben es ja. Ist die Bebauung ein architektonisches Meisterstück? » Das ist Geschmacksache.

Wer darf ins öffentliche Badehaus? » Das Badehaus gehört der Betreiber firma, ist also in Privatbesitz. Es wird von der Hotelgesellschaft RIMC betrieben. » Platz ist für 150 Personen. Wenn 150 der 250 Hotelgäste baden gehen, ist das Badehaus voll. Wir dürfen dann von den Sitzstufen zuschauen. Super. Warum hat man sich so über den Tisch ziehen lassen? Dr. Frank Matt


Warum ich Grün wähle ... ... weil sie sich für den Schutz und die ­Bewahrung unserer Natur einsetzen, die die Grundlage jeder menschlichen ­Existenz ist. ... weil Menschenrechte und Verteilungsgerechtigkeit Schlüsselbegriffe grünen Politikverständnisses sind.

... weil sie für eine liberale Gesellschaftspolitik stehen: Solidarität, Gleichberechtigung, Chancengleichheit und Toleranz. ... weil die Grünen eine stabile politische Kraft sind.

Warum ich auf der Liste Grüne Leiblachtal stehe ... ... weil ich mich entschieden habe, dass ich alles tun werde, dass das „Warum ich Grün wähle“ für mich keine leeren Worte bleiben. Carmen Hammouda

Mein Grund Grün zu wählen! Wer so wie ich in Lochau aufgewachsen ist, erinnert sich gerne – ohne in schwärmerische Nostalgie zu verfallen – an die vielen vom Lochauer Dorfrand bis in die Dorfmitte reichenden, blühenden Streuobstwiesen. In den letzten Jahrzehnten

wurde ein Großteil der Grünflächen der Errichtung von Wohnblocks geopfert, ohne auf das Dorf in der Landschaft selbst zu achten. Dem unstrukturierten Zupflasterns in rasentem Tempo ­wollen wir in Zukunft mehr Sensibilität in der

Raumplanung entgegensetzen, und glauben damit, ein Anliegen vieler Bürger und Bürgerinnen zu vertreten. Unser Dorf soll schöner werden!

» Konsequentes Arbeiten an der ­ Verkehrssituation in unserem Ort » Wertschätzung für das, was bei uns Positives geleistet wurde, aber kritischer Blick auf das, wo Einzel interessen über das Gemeinwohl gestellt werden.

» Vorantreiben alternativer Energie ­gewinnung » Intensives Arbeiten an der Integration von Menschen in Lochau » Stärkere Zusammenarbeit der ­Gemeinden im Leiblachtal

Wilma Flatz

Das Leben ist bunt … ... und deshalb ist es höchste Zeit, dass die politische Landschaft nicht nur schwarz, rot und blau ist, sondern endlich auch grün. Bisher hat mir in Lochau ein kritisches Element, das zugleich konstruktiv mitdenken und mitgestalten will, gefehlt. Ich erwarte mir von den Grünen und setze mich selbst ein für:

Mag. Edgar Ferchl-Blum

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Die Gemeinde wirtschaftet gut. Ja? Vielleicht früher. Wussten Sie, dass die Gemeinde Lochau … … in den letzten Jahren 100.000 m2 Gemeindewald – fast 20 m2 pro EinwohnerIn – verkauft hat, während andere Kommunen Wald kaufen, um die Beheizung ihrer Biomasseheizwerke zu sichern? … ein Vielzahl von Baugrundstücken und Wohnungen veräußert und damit wertvolle Ressourcen für die weitere Ortsgestaltung vergeben wurden? … zwei Erbschaften in Höhe von über 1.000.000 Euro, die sozialen Zwecken gewidmet waren, im Budget verschwinden hat lassen? … zukünftige Einnahmen – beispielsweise beim Hafen – bereits ausgegeben hat, wobei sich der Schuldenberg trotzdem erhöht hat? … für den Bauhof mehr als 50.000 Euro pro Jahr – über eine Million in 20 Jahren – Miete zahlen muss? … für den Strandbadparkplatz pro Jahr mehr als 20.000 Euro Miete bezahlt? … kein Geld mehr für eine neue Festhalle hat? 270.000 Euro wurden unter anderem für Planungskosten für die „Festhalle neu“ verjubelt, was in etwa den Renovierungskosten für die alte Festhalle entspricht! Impressum Klartext Leiblachtal Nr. 1 (1 aus 2010) Herausgeber: Die Grünen Leiblachtal Für den Inhalt verantwortlich: Die Grünen Leiblachtal Dr. Frank Matt, Tannenstraße 7, 6911 Lochau T 0664 48 62 893

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