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Zartbittere VerfĂźhrung Reihe: Appetit

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Die Deutsche Nationalbibliothek – CIP-Einheitsaufnahme. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet dieses Buch in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Erste Auflage 2017 © Größenwahn Verlag Frankfurt am Main, 2016 www.groessenwahn-verlag.de Alle Rechte vorbehalten. eISBN: 978-3-95771-155-7

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Tamara Labas

Zartbittere VerfĂźhrung Eine Geschichte mit Schokoladenkuchen

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IMPRESSUM Zartbittere Verführung Reihe: Appetit Autorin Tamara Labas Seitengestaltung Größenwahn Verlag Frankfurt am Main Schriften Constantia Covergestaltung Ferdi Tosunlu Coverbild Ferdi Tosunlu Lektorat Sophie Mahr Größenwahn Verlag Frankfurt am Main Januar 2017 eBook/ eISBN: 978-3-95771-155-7

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I N H A L T 7 ZARTBITTERE VERFÃœHRUNG 31 REZEPT: JANS SCHOKOLADENKUCHEN 33 BIOGRAPHISCHES 35 AUS DER REIHE APPETIT 43 AUS DEM VERLAGSPROGRAMM

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Diese Kurzgeschichte von Tamara Labas »Zartbittere Verführung« ist ein Auszug aus dem Buch ›Die Frankfurterinnen‹ Seite 10, Originaltitel: ›Kirschblüten‹ erschienen beim Größenwahn Verlag print / ISBN: 978-3-95771-053-6 eBook / eISBN: 978-3-95771-054-3

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Der Mann reichte mir die Bücher, die er vom Boden aufgesammelt hatte. Sie waren mir aus den Händen gefallen, als wir versehentlich auf der Straße zusammenstießen. Seinen rechten Mundwinkel zog er nun leicht nach oben, zu einem zaghaften Lächeln, dann hob er seine Augenbrauen – die kräftig und struppig waren und so gar nicht in das Gesicht mit den weichen Zügen passen wollten – um anschließend, wie in einem Stummfilm, eine theatralische Pose einzunehmen und übertrieben eine Miene aufzusetzen, so als hätte er die Rolle eines Sünders zu spielen, der sich eben seiner Schuld bewusst wurde. »Das hätte nicht passieren dürfen«, sagte er jetzt grinsend, und als sich der Blick seiner ungewöhnlich hellen Augen mit dem meinigen traf, loderte in diesen Begehren auf. »Vielleicht darf ich mich mit einem Kaffee bei Ihnen entschuldigen?«

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Die kleine Zeitspanne zwischen seiner Frage und meiner Antwort nutzte er, um auf einen der Buchdeckel zu schauen – vielleicht aus Ungeduld, vielleicht aber erhoffte er sich, anhand meines Leseinteresses etwas über mich erfahren zu können. »Sie mögen Razni?«, fragte der Fremde. Ich nickte nur und griff endlich zu den Büchern. »Mir ist er zu langatmig. Er bewegt sich im Schneckentempo. Das macht ihn schwer zu lesen. Und seine Liebesgeschichten enden immer befremdend«, fuhr er fort. »Oh, mir gefällt gerade die Langsamkeit seiner Geschichten außerordentlich gut! Ich bewundere seinen Wortschatz, sein Sprachvermögen, verblüffend! Und finden Sie nicht, dass es auch im wahren Leben bizarre Liebesgeschichten gibt?«, gab ich zurück und begegnete seinem Blick entgegenkommend. Genaugenommen konnte ich ihm geradezu nicht widerstehen – so wie es manchmal geschieht, wenn zwei fremde Menschen wie im Rausch nur danach streben, das Fremdsein so schnell wie möglich abzulegen, um sich einander hinzugeben. Ich fühlte außerdem, dass diese Begegnung eine war, die etwas Schicksalhaftes hatte, dem man nicht entrinnen konnte – ohne dass ich genau sagen könnte, woran ich das festgemacht hätte. »Also, wie wär's? Nehmen Sie meine Einladung an?« Ich nickte. »Gerne. Darf es auch ein Latte Macchiato sein?« Er lachte nun breit wie einer, der seine Trophäe endlich in den Händen hielt.

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Ich tröpfelte etwas Kaffee vom Stiellöffel über den Milchschaum, während er kräftig in seinem Espresso rührte. Wir saßen draußen im lauschigen Garten eines Cafés, unweit von meinem Auto, aus dem ich ausgestiegen war, um die Bücher in der Stadtbücherei abzugeben, als mich der Mann anrempelte, dem ich nun gegenüber saß. Ich betrachtete seine Hände, wie ich es bei Männern gerne tat. Lange, feingliedrige Hände, so wie sie zumeist bei Pianisten vermutet werden, waren mir bei einem Mann wichtig. Schon allein die Vorstellung von plumpen Händen berührt zu werden, löste bei mir ein körperliches Unbehagen aus, ähnlich einem Schaudern. Mir war bewusst, dass das eine dumme Marotte war; es gelang mir aber nicht, mich von dieser zu befreien. Die Hände meines Gegenübers waren grazil und die Finger lang, gleich schön und elegant wie der Silberlöffel, der in einer der beiden noch immer lag. Gut gelaunt ließ ich nun das Amarettino, das zum Kaffee gereicht wurde, in den Glasbecher fallen. Das kleine Gebäck wurde vom Milchschaum aufgefangen. Mit dem Stiellöffel tauchte ich es kurz in das heiße Getränk ein, als der Mann mich fragte: »Wollen Sie auch mein Amarettino?« »Gerne!«, antwortete ich ohne zu zögern und schaute ihm in die Augen, um ihm anzudeuten, dass ich sein Spiel verstand und bereit war mitzumachen. »Ok, Sie bekommen es. Aber nur, wenn ich dann Du zu Ihnen sagen darf!«, entschied er.

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wurde in der kroatischen Hauptstadt Zagreb geboren. Als Kleinkind kam sie mit ihren Eltern nach Frankfurt am Main. Die Gymnasialzeit verbrachte sie in Frankfurt und teilweise in Zagreb. Das Studium der Germanistik und Kunstgeschichte absolvierte sie an der Goethe-Universität Frankfurt. Während des Studiums betreute sie bosnische Bürgerkriegsflüchtlinge. Die Frage nach der destruktiven Natur des Menschen und seiner Fähigkeit sich zu bekriegen, führte sie erneut zurück zu einer ihrer weiteren Leidenschaften, nämlich sich psychologisch mit dem Menschsein auseinanderzusetzen. Denn schon mit sechzehn Jah-

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B I O G R A P H I S C H E S

Tamara Labas


ren las sie Sigmund Freud und verglich in ihrer Abiturabschlussarbeit Karen Horneys und Freuds Neurosenlehre. Sie ließ sich am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Gießen zur Psychoanalytischen Paar-, Familien- und Sozialtherapeutin ausbilden. Die Freude zu schreiben, hatte sie schon in der Schule entdeckt. Durch das Schreiben erschließt sie sich die so vielfältige menschliche Natur auf kreative Weise. Erzählte, beobachtete und eigene Erfahrungen bilden die Inspirationsquelle für ihre lyrischen Texte, Erzählungen und Kurzgeschichten. Sie ist staatlich geprüfte Übersetzerin für die Sprachen Kroatisch und Serbisch. Seit März 2014 ist sie Vorsitzende des Literaturclubs Frauen aus aller Welt e.V. und sie ist Mitglied der Literaturgesellschaft Hessen e.V. (LIT).

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Aus der Reihe APPETIT

Todor Todorov Das Geheimnis von Saint-Brès Eine Geschichte zum französischen Brunch eISBN: 978-3-95771-114-4 Saint-Brès ist ein kleines, unscheinbares Dorf im Süden Frankreichs. Nicht einmal der Krieg hat den Alltag beeinflusst. Niemals würde man erwarten, dass hier etwas außergewöhnliches geschehen könnte. Bis zu einer Aprilnacht im Jahr 1944. Niemand hört oder sieht die Flugzeuge kommen. Doch die orangefarbenen Koffer, die auf den Ort regnen, kann man nicht übersehen. Die Koffer werden geöffnet… und im gewöhnlichsten aller Dörfer, geschieht das Unerwartete. Dazu ein Rezept zum französischen Brunch: eingelegte Feigen. Köstlich!

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Peter Nathschläger Drogen, Sex und der perfekte Mann Eine Geschichte für düstere Momente eISBN: 978-3-95771-115-1 In der überfüllten Bar ist Carl schon fast so was wie ein alter Hase. Die große Liebe sucht er schon lange nicht mehr. Eines Abends taucht der engelsgleiche Jeremiah dort auf. Er zieht Carl in seinen Bann und entführt ihn in eine unwirkliche Nacht. Drogen, Sex und der perfekte Mann umnebeln Carls Wahrnehmung und verändern ihn für immer. Zu dieser Geschichte dunkler Stunden wird ein verführerisches Rezept serviert: Paradiesapfel! (Zum Selbstmachen oder machen lassen) Genießen Sie es. Küsschen.

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Astrid Keim Restaurants, die Sie besser meiden sollten Eine Geschichte, bevor der Hunger kommt eISBN: 978-3-95771-117-5 Dieser Ratgeber für Reisende und Gourmets, die ihr Geld nicht an die Tricks der Gastronomie verlieren wollen, schärft den Blick für Qualität. Von toten Fliegen im Schaufenster, über schlecht geschriebene Speisekarten bis hin zu schlicht ungesunden Menüzusammenstellungen. Um jedes Fettnäpfchen, in das man treten kann, bevor man auch nur einen Fuß in ein Restaurant setzt, wird herumgeführt. Aus der Perspektive einer Gastronomin selbst werden Sterneküche und teure Amateure sorgfältig voneinander getrennt. Dazu ein Rezept aus dem höchsteigenen Repertoire von Astrid Keim. Bon appétit!

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Brigitte Münch Und dann kam die Muse Eine Geschichte für die nächtiliche Eingebung eISBN: 978-3-95771-116-8 Tasso hat eine Schreibblockade. Sehnlichst wünscht er sich von der Muse geküsst zu werden. Als diese tatsächlich durch sein Fenster klettert, kann er es nicht fassen. Wie aus der griechischen Mythologie entsprungen unterhält sie sich mit ihm. Ein Gespräch, das jedoch nicht ganz seinen Vorstellungen entsprechend verläuft. Die Muse philosophiert nicht nur mit ihm, sondern gibt auch Geheimnisse preis: Homer und Tasso haben eine Verbindung. Dieser Abend wird noch bleibende Folgen für das schöpferische Leben des Schriftstellers haben. Wird er seine Inspiration wiederfinden? Und wenn ja, in welcher Form? Für schlaflose Nächte und verlorengegangene Eingebungen wird zu dieser Geschichte das traditionelle, kretische Rezept »Kaltsounakia« serviert. Kal

re i!

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Lilly Friedstein Interview mit Aschenputtel Ein Märchen für den Mädelsabend eISBN: 978-3-95771-120-5 Wie würde Aschenputtels Leben wohl heute aussehen? Job, Liebe, Familie, Alltag – auch Prinzessinnen müssen sich mit solchen Themen beschäftigen. In diesem exklusiven Interview stellt die Märchenprinzessin ihre eigene Schuhkollektion vor. Außerdem spricht Aschenputtel erstmalig über ihr modernes Privatleben. Sogar das Geheimnis ihrer ewigen Schönheit gibt sie preis. Wir haben das passende Rezept, um auch Sie zu einer strahlend schönen Prinzessin zu machen …

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Kerstin Fischer & Grit Peschke Uschis Welt Eine Geschichte für neue Freunde eISBN: 978-3-95771-121-2 Die Welt von Uschi, der Pudeldame mit den schwarzen Locken, ist klein und beschaulich. Vom Briefkasten bis zum Gartenzaun erstreckt sich ihr Horizont. Als sie aber eines Tages die kleine Maus kennenlernt, ändert sich das schlagartig. Zusammen zieht das ungleiche Paar aus, die Stadt zu erkunden. Doch in den verwinkelten Gassen und Hinterhöfen lauern nicht nur freundliche Vierbeiner. Ihr Abenteuer nimmt eine unerwartete Wendung, als sie auf den furchterregenden Bruno treffen. Uschis Welt wird nie wieder die gleiche sein ... Hierzu ein Rezept für einen erfrischenden Fruchtsmoothie, die ideale Abkühlung nach einem Tag voller unerwarteter Freundschaften.

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Gertrude Kapellen Der talentierte Onkel Friedrich Eine Geschichte zum großen Familienfest eISBN: 978-3-95771-119-9 Onkel Friedrich war schon immer so etwas, wie das schwarze Schaf der Familie. Regelmäßig sorgte er für Tumulte auf Familienfeiern. Mehr als einmal hallte es »Die Russen kommen!«, nach etlichen Gläsern Wein, durch den Raum. Das größte Mysterium aber war seine Arbeit als Maurer. Nicht eine gerade Mauer hat er zu Lebzeiten gezogen. Ganz so als hätte er den geraden Formen den Krieg erklärt. Seine Familie war sich einig: Der Alkohol ist schuld! Nur seine Nichte sah hinter den Eskapaden das verborgene Talent ihres Onkels. Damals, auf ihrer Erstkommunion, fiel es ihr zum ersten Mal auf ... Das große Familienfest wird begleitet mit einem Rezept für rheinischen Sauerbraten. Onkel Friedrichs Leibspeise!

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Angela Schmidt-Bernhardt Der Rosenmontagstod Eine Familiengeschichte für regnerische Tage eISBN: 978-3-95771-118-2 Meine Mutter hat nie darüber gesprochen. Dennoch schwebte ein Geheimnis über der Familie, wie eine schwarze Gewitterwolke. Die Nachkriegszeit hatte es den beiden Schwestern nicht leicht gemacht. Die eine wurde Hausfrau und Mutter, die andere suchte ihr Glück in der Arbeitswelt. Und dann kam der Tag, der alles veränderte. Zum ersten Mal redet meine Mutter über diesen Rosenmontag ... Zum Kaffee trinken mit der Familie an verregneten Tagen, oder zum genießen an Fasching, gibt es das passende Rezept: Kräppel. Krapfen. Berliner. Pfannkuchen. Guten Appetit!

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Aus dem Verlagsprogramm

Thomas Pregel Kaltsommer Holsteiner Trilogie 1 eISBN: 978-3-95771-084-0 Tief in Holstein liegt das beschauliche Dorf Kaltsommer An einem nasskalten Sommermorgen aber kommen unerwartet viele Fremde ins Dorf. Es sind Beamte der Mordkommission Neumünster, denn Annelie Faller, die Matriarchin des Faller-Clans, der die ortsansässige Schlachterei betreibt, ist brutal ermordet worden. Für Hauptkommissar Hans-Peter Arnstedt und seinen neuen Partner und Kollegen, Oberkommissar Daniel Freiwald, der aus Kaltsommer stammt, steht schnell die Familie der Toten im Fokus der Ermittlungen. Die sippeninternen Spannungen und der desolate wirtschaftliche Zustand des Betriebs bieten reichlich Motive für den Mord. Die ersten Verhöre schaffen es aber nicht, die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen, bis unerwartet Tobias Faller, der älteste Enkelsohn des Opfers, auftaucht. Doch kann er, der vor Jahren in Schimpf und Schande wegen seiner Homosexualität vom Hof gejagt worden und in Amerika mit dem Dreh von Schwulenpornos reich geworden ist, Licht in die Finsternis der zerrütteten Familiengeschichte bringen?

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Literaturclub der Frauen aus aller Welt e.V. Die Frankfurterinnen Literarische Anthologie ISBN: 978-3-95771-053-6 eISBN: 978-3-95771-054-3 Die 15 ausgew채hlten Geschichten, Erz채hlungen und Lyrikbeitr채ge der Mitgliederinnen des Literaturclubs der Frauen aus aller Welt e.V. behandeln aktuelle Themen der Gesellschaft: Liebesbeziehungen, Verlust채ngste, Ideale und Idealisierungen. Eine literarische Anthologie von den Frankfurterinnen aus aller Welt. Zuhause in Frankfurt am Main.

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Monika Carbe Die Friedhofsgärtnerin eISBN: 978-3-942223-83-6 Niemand kennt ihre Vorgeschichte, und genau so will sie es haben. Alice, Ende 40, ist freundlich, etwas scheu, beschwert sich nie und arbeitet gerne als Gärtnerin auf dem Frankfurter Hauptfriedhof. Sie prägt sich Namen und Daten auf den Grabsteinen ein – Oberbürgermeister und Stadtverordnete, Wohltäter und Finanzgenies, Sinti und Roma – genießt die grüne Oase, die sie umgibt und durchstreift in den Pausen mit ihrem Fahrrad die Stadt. Als bei den Arbeiten rund um das Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege, in diesem versteckten Teil des Friedhofes ein paar Haschischpflanzen gefunden werden, beginnt für sie und ihren ausländischen Arbeitskollegen, mit dem sie sich gut versteht, eine schlimme Zeit: Kündigung, Gerichtsverfahren, Medienjagd. Alice wird aus ihrer stillen Welt rausgerissen und die Vergangenheit holt sie ein. Familiengeheimnisse und Ängste verfolgen die labile und melancholische Frau bis in ihre Dachkammer im Westend. Wer kann ihr helfen, wer holt sie aus ihrer selbstgewählten Einsamkeit heraus? Wer gibt ihr Arbeit und Selbstwertgefühl zurück?

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Susanne Konrad (Hrsg.) Frankfurter Einladung eISBN: 978-3-95771-103-8 Franconofurd, Mainhatten, Bankfurt, Europastadt oder einfach FRA. Die Stadt am Main bekam im Laufe der Zeit nicht nur viele verschiedene Beinamen, sondern hat auch zahlreiche Gesichter, die selbst unterschiedlicher nicht sein könnten. Soziologen bezeichnen Frankfurt auch als die Stadt der »super diversity«. Alter, Ethnizität, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religiosität, Erfahrungswerte, sozialer und ökonomischer Status – diese Vielfalt ist das, was das Flair der Stadt ausmacht. Und genau diese Vielfalt stand Pate und war Ausgangspunkt für die Entstehung der »Frankfurter Einladung«.

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Michalis Patentalis Pamela Granderath (Hrsg.) Nordrhein-Westfälische Einladung Erzählungen, Geheimnisse und Rezepte eISBN: 978-3-95771-064-2 Zum Jubiläum der Gründung Nordrhein-Westfalens haben viele Autorinnen und Autoren zur Feder gegriffen, um den historischen Rang und den ungeheuren Modernisierungsschub des Landes ins Gedächtnis zu rufen. Ob als Gedicht oder Kurzgeschichte, kritische Betrachtung oder schmackhafte Hymne – hier schreiben prominente und neuentdeckte Schriftsteller über das, was die westlichste Region Deutschlands charakterisiert. Lassen Sie sich mitnehmen in Arminius’ historische Wälder, zum Hundekrimi in die Eifel, zur Erstkommunion ins Rheinland, auf den Fußballrasen der Zeche Helene zum Mitfeiern von Otto Rehhagels Geburtstag, zu einem merkwürdigen Findelkind in den Kölner Dom, oder in die Margarethenhöhe oder nach Düren.

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Susanne Konrad Die Akademikerin eISBN: 978-3-95771-070-3 Nichts macht ihr mehr Freude, als über Büchern zu sitzen, zu lesen, zu lernen, zu schreiben. Melina ist eine ehrgeizige junge Frau, die all ihre Energie in die wissenschaftliche Arbeit legt. Ihrer Mutter wäre es lieber, die Tochter mit einem Mann liiert zu sehen, doch für die Liebe hat die 30-jährige keine Zeit. Professor Peter Grün ermöglicht ihr, bei ihm zu promovieren. Sie nimmt das Angebot an und stürzt sich in die Forschung – hier findet sie stets Halt und seelische Nahrung. Doch ihr Dissertationsthema »Susanne K. Langers Konzept von Emotion und Form« erweist sich schwieriger als gedacht: Die Doktorarbeit droht zu scheitern, die Terminabgabe wird zum Fluch und aus dem akademischen Tiefpunkt eine Lebenskrise.

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Zartbittere Verführung  

Es ist die Zeit der Kirschblüten. Auf dem Weg in die Bücherei stößt Veronika auf den attraktiven Jan. Für die junge Frau ist es Liebe auf de...

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