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... und bricht das herz die einsamkeit? Reihe: Apollon

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Die Deutsche Nationalbibliothek – CIP-Einheitsaufnahme. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet dieses Buch in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Erste Auflage Februar 2018 © Größenwahn Verlag Frankfurt am Main, 2018 www.groessenwahn-verlag.de Alle Rechte vorbehalten. ISBN: 978-3-95771-206-6 eISBN: 978-3-95771-207-3

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Francisco Cienfuegos

... und bricht das herz die einsamkeit? Crรณnica de un sentimiento poemas

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IMPRESSUM ... und bricht das herz die einsamkeit? Reihe: Apollon Autor Francisco Cienfuegos Seitengestaltung Größenwahn Verlag Frankfurt am Main Schrift Constantia Covergestaltung und Illustrationen Marti O´Sigma Coverbild Gustav Klink, Die Familie Druck und Bindung Print Group Sp. z. o. o. Szczecin (Stettin) Größenwahn Verlag Frankfurt am Main Februar 2018 ISBN: 978-3-95771-206-6 eISBN: 978-3-95771-207-3

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An den Gesang meiner Mutter, hinwegtröstend und tragend, an die Verwandlungskraft der Hände meines Vaters, die auch meine geworden ist, und für all die Menschen, die mich zu dem machen, was ich bin. Für Anna-Maria, Pablo, André, María, Cristina, Marco und Ismael. Francisco Cienfuegos

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VorWort

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s ist nicht unwesentlich, woran einer sich selbst erkennt, wo und worin und woran. Francisco Cienfuegos setzt an diese Stelle einen Ort, ein Ufer, an dem mit unsichtbaren Farben gemalt wird. Etwas soll dort laut werden, verlauten und sich offenbaren, ohne seinen provisorischen Charakter zu verlieren, was sicher nicht falsch ist auf dem Weg der lyrischen Selbsterkenntnis. So jedenfalls kommt das erste Gedicht dieses Bandes als Chiffre bei mir an. Klang in der Kapitelüberschrift und Laut als Thema des ersten Gedichts, wer mit nicht sehr viel die Bühne betritt (und jeder Gedichtband ist eine Bühne), knüpft wohl an etwas an, was in der deutschen Lyrik nach dem zweiten Weltkrieg Kahlschlag genannt wurde. Das war die Lyrik von Soldaten, die mit einer eisernen Ration an Wörtern auskommen wollten. Von einem gebürtigen Spanier einer ganz anderen Generation würde man das vielleicht gar nicht erwarten, aber Klang und Laut als Eingangsthema verweisen darauf, dass auch er die Bühne ohne großes Gepäck betritt. Der Laut ist das Minimum dessen, was von einem Lyriker zu erwarten ist. In Grimms Wörterbuch wird zur Illustration des Lauts der Poet Gottfried August Bürger zitiert: »Ein Nachtigallmännchen wird locken die Braut, mit lieblichem tief aufflötenden Laut«. Am »ufer der verlaut(barung)« ist bei Francisco Cienfuegos dann aber auch der Klang zu Hause und bei dem

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prämodernen August von Platen ist schon alles beisammen, was bei dem postmodernen Cienfuegos wiederkehrt: Mir geziemt der volle Becher, mir der volle Klang der Lauten. Beschrieben wir hier eine harte und prägende Erfahrung. Denn die Laute und der Klang sind die akustischen Attribute des Meeres und der Küste, deren visuelle Analogien Schwalbennester und weißleuchtender Kalk sind. Francisco Cienfuegos ist an der Atlantikküste Andalusiens zur Welt gekommen. Sein Vater arbeitete als Gastarbeiter in Frankfurt am Main und schon die erste mehrtätige »Reise nach Norden« war ein Trauma für das Kind. Kein Ozean, kein Meer, stattdessen katastrophale Wohnverhältnisse – sechs Personen in zwei Zimmern –, so wird einem die Welt der Kindheit genommen, die Identität, die bisherige Welterfahrung. An ihre Stelle tritt die Erfahrung eines heftigen kulturellen Bruchs, das Gefühl der Haltlosigkeit, der Desorientierung, der Heimatlosigkeit. Natürlich vor allem anderen auch der Verlust der Muttersprache. Sie kann als persönliche Fähigkeit, als konstitutive Spracherfahrung, nie ganz verloren gehen, aber die Umgebung in Frankfurt am Main, in Deutschland, spricht eine fremde Sprache, die Welt spricht mit einem Mal in unvertrauten Tönen, in unvertrauten Klängen. Die Gedichte in diesem Band sind in vielfacher Weise das Echo dieser Grunderfahrung. Der Grund, dieses sehr deutsche Wort, für das man im Romanischen ein paar Wörter unterschiedlicher Bedeutung

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mehr braucht, zum Beispiel la causa oder el motivo ebenso wie el fundamento oder noch etwas ganz anderes: el suelo (der Boden). Als Kind kann man das nicht gleich lernen, man lernt vielleicht auf Deutsch bis zehn zu zählen und wenn man nicht weiterkommt, steht man da und ist blamiert. So folgt auf die längste Zugfahrt, die nur nach Norden führte eine merkwürdige Zeiterfahrung, die des niemals Ankommens. Da hängt noch der abschiedsverdrossene Mantel über der Stuhllehne und der Dichter in seiner Vereinzelung fragt sich, wo das Eigene geblieben ist. Der Klang aber, eine Chiffre dafür, dass die Welt zu einem spricht, der Klang geht niemals ganz verloren. Bezeichnet er anfangs nur den schmerzvollen Verlust, kommt er plötzlich auch aus dem eigenen Zimmer, denn ein Zimmer kann ein Land sein eine Insel ein Krater im Gestein. Auf Schweigen, Leere, Sprachlosigkeit, auf die Angst verloren zu gehen, folgt eine neue Identität, eine Neuermessung der Welt. Das hat mit dem Erwerb der deutschen Sprache zu tun, mit dem Erfolg der Sozialisation in eine fremde und häufig genug feindselige Umgebung, kurz mit dem, was dieses Land allen Fremden abverlangt, nämlich die »Integration«. Dabei ist die »Fremdheit im eigenen Land« schon immer ein beliebter Topos der deutschen Lyriker gewesen, von Hölderlin bis Wolf Biermann. Ein schließlich erfolgreich integrierter Spanier, der nicht nur in dieses Land, sondern auch in

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dessen Sprachkunst erfolgreich einwandert, ist dafür am Ende doppelt begabt. Die Anwendung der Chiffre Klang auf deutsche Bäume, Blüten, Wälder und Flüsse, auf Erde und Mondlicht lese ich jedenfalls als lustvolle Aneignung eines nun zweisprachigen Lyrikers, mit dem Übermut, die Welt – immerhin für zehn Sekunden – anhalten zu wollen. Im letzten Kapitel dieses Bandes kommen wir bei fortschreitender Opulenz der lyrischen Einzelheiten im Konkreten an, nämlich in Offenbach am Main. Wenn es stimmt, dass jede Grenze ein Beginn ist, an der man sich nicht umdrehen muss, um das Verlorene, die Herkunftsverluste zu suchen, dann sind Offenbach und eben auch Frankfurt am Main Häfen, in denen es sich lohnt, das Schiff festzumachen und an Land zu gehen. In Offenbach am Meer hat der Autor Alice gefunden, die plötzlich am gleichnamigen Platz erschienen ist. Angekommen aus Wörtern, wie auch der Poet, der sich im Mainbogen findet.

Harry Oberländer Frankfurt, Januar 2018 Schriftsteller und freier Journalist

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Klang

Zu Beginn war Klang ist ein Klang aus Schwalbennestern und weiĂ&#x;leuchtendem Kalk ein Klang, der sang ein Klang, der immer noch Einklang war wo das Wort aufhĂśrt wo sich die Welle bricht wo das Meer begann

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ein Klang spitz blaukantig der im Schatten lodernder Salzluft nie verglühte durch die Poren spät verblühter Nacht herausgepresst quoll ein Klang, der noch weiter klang immer noch w e i t e r klang als die längste Zugfahrt nur nach Norden führte ich ging nicht weg mich trug ein Klang fort und verschwand bis mich das Schweigen fand

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Luftblase

Offener Koffer gerade entleert bereits ermattet tickt unbeantwortet stummgebleicht von bettigem Frost gedĂźngt an der Stuhllehne hängt abschiedsverdrossen der Mantel nebendran die Schuhe die den H ei Ă&#x; s a n d f e u e r s c h au m des Meeres einatmeten aber nur innen nie nienurinnen ganz verbrannten unterm Schutt tobender Splitter im Hohlraum einer langen Reise eine Luftblase als Sehnsucht verkleidet

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Das Eigene im Gemeinsamen alles andere ist Entfremdung

Heim, heimlich, heimsuchend unheimlich hergekommen herkömmlich unheimlich ein nicht Dagebliebener Daherkommender Ankommender ohne Ankunft enteignete Herkunft die keinem gehört noch nicht einmal, was eigen(tlich) war, ist eigen-tlich das eigene Eigene liegt brach dicht über dem Meeresspiegel ungewohnter Unsichtbarkeit der eigentliche Verlust ist die eigene Sichtbarbeit nicht das verlassene Heimliche herankommen ist nicht genug ohne Kommen oder Dableiben nur das Dazu das Dazu lässt nichts anderes zu

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Spirale


Spirale der Rückblenden zerfasert jenseits von spanischer Tortilla und Sauerkraut klammheimlich in der deutsch-spanisch-gegärten Küchenschrank-Unterwelt dem ranzigen Olivenöl und der kaputten Eieruhr e n t f l o g e n

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auf dem Fenstersims vergossene Stille, 
 die nach Klang hungert, vor der Form flieht, unsichtbar den Widerspruch auflöst in meinen Augen schmilzt sie hat nach dem Gegenteil von Einsamkeit geschmeckt als ich versuchte 
 sie aufzuheben, schrie sie auf und wurde Laut, der sich nun in mir versteckt ein Wort entsteht

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NachWort Wie ein Fluss

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nnerhalb der aktuellen Literaturszene gibt es Dichter, die beim Schreiben ihr hermetisch abgeriegeltes Universum nicht verlassen. Sie wirken steril, wagen sich kaum mit der Symbiose von Wort und Gefühl hinaus in die Welt, weil: Es schreckt sie ihre Fülle, denn wo Fülle ist, verliert sich das Präzise, und so verbleiben sie starr, um Überblick ringend, am Rand der Sprache in ihrem inneren Kampf gegen das Verstummen. Formal zwar sehr bedacht, aber systemeigenen Gruppenzwängen unterworfen. Ganz anders hingegen, befreiend anders, verhält es sich bei dem sich ausdrucksstark und leidenschaftlich nach allen Seiten des Lebens hin verströmenden Dichter Francisco Cienfuegos. Sein hier vorliegender Gedichtband nimmt uns mit auf eine große Reise – eine Reise, die ein Entwicklungsprozess ist, der stets offen bleibt. Es geht um Überwindung von Vereinsamung in einem fremden kulturellen Kontext und um Neu(er)findung von Identität. Wer sein Buch aufschlägt, der kommt hinaus, der wird durch eine neue, reichhaltige, grenzüberschreitende Welt geführt (und oft auch getragen). Und das freilich ist nur möglich, wenn jemand eine komplexe lyrische Sprache mit Tiefenwirkung besitzt und diese klar und zielsicher modelliert. Mit diesen Ressourcen ausgestattet, kann sich Cienfuegos als Poet den freieren – den befreienden – Atem erlauben. Die Lyrik besteht nicht aus in sich

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ruhenden, festgefrorenen Standbildern, seine Gedichte sind Bewegung, hier erleben wir eine Ausdehnung, die alle Herzensstarre aufzubrechen versucht, es ist eine Sprache, die nicht nur mitteilen, sondern auch erkunden will, hineinkommen will sie in die Welt und heimkehren zum Menschen. Ja, in diesen Gedichten entfaltet sich eine zu uns allen gehörende Kraft, die den Verstand durchschreitet, erhebt, aufhebt. Eines Fließens und Überfließens, eines Zurückfließens zum Ursprung werden wir gewahr. Wir gehen entlang des Flusses Cienfuegos, der in Andalusien entspringt und mal als breiter Strom, dann als ein sich schmal durch einsam-entlegene Gefilde schlängelnder, plätschernder Bach, sich von Vers zu Vers verwandelt, stets neu zu sich findet ... schließlich weit in unser Herz fließt und uns viel zu erzählen hat: von Aufbruch und Ankommen, von der Entfremdung, von den vielschichtigen Tiefen der Einsamkeit, von der Liebe und vor allen Dingen vom Weiterfließen. Denn das Vertrauen ins beständige Weiterfließen macht das Wesen dieser Dichtung aus. Ein Weiterfließen in den Farben der Einsamkeit, die sich immer wieder auffächern zu Möglichkeiten, aus denen sich neue Perspektiven eröffnen. Das Wasser dieses Flusses besteht freilich ganz aus Klang. Denn mit dem Klang kennt sich dieser Lyriker aus. Er hat in ihm gewohnt, hat sein Innerstes erkundet, ist ihm gefolgt und hat ihn hörbar gemacht für uns. Lassen wir uns auf diesen Klang ein, lernen wir eine unverwechselbare lyrische Stimme kennen, die von Gedicht zu Gedicht deutlicher und

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intensiver zu hören ist. Und bald schon hören wir auch den Atem des Flusses, hören wir, wie der Dichter atmet, wenn er von der Schönheit berührt wird, von der Stille, der Liebe, der Nacht; und wie sein Meer klingt, geht in uns ein als Volumengewinn. Eine innere Weite stellt sich ein, wie manchmal beim sehnsuchtsvollen Hinausblicken auf das offene Wasser. So jedenfalls ist es mir bei der Lektüre dieses Gedichtbandes ergangen. Wie bereits in seinem vorherigen Gedichtband Reger Laut im Zwischenraum konnte ich auch in den Gedichten dieses Bandes ganz abtauchen – und sie waren mir für viele Stunden eine Welt. Es lohnt, Cienfuegos’ Kosmologie kennenzulernen und mit ihm durch die Orte seiner Biografie zu fließen: beginnend mit dem Aufbruch des Kindes Richtung Deutschland, über seine inneren Landschaften, bis hin zur Ankunft in Offenbach im letzten Abschnitt des Buches, wo auf bewegende Weise deutlich wird, wie ihm Wirklichkeit und Heimat geworden sind, nämlich durch die erschaffende Bewegung seiner Sprache, die sich schließlich zu einem magischen Vorgang verdichtet; hier bricht die kunstvolle Ausdehnung seiner Sprache die Alltagswirklichkeit auf und macht aus einem gewöhnlichen Marktplatz einen Ort von archaischer Schönheit, wo von jeder Einzelheit ein ursprüngliches, intensives Leuchten ausgeht. Denn Orte wie der Marktplatz oder auch der Aliceplatz sind für diesen Autor keine fertigen Gegebenheiten, er erschafft sie sich neu kraft seiner Sprache und Fantasie.

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Mir war es eine Freude, zu erleben, wie bei dieser Reise eine Form in die andere fließt. Viele Stimmen habe ich aus dem Fluss Cienfuegos herausgehört, verwandelt in Musik, die Zuflucht in der Stille findet, wo sie dann zu der einen Stimme wird, die Stimme dieses Flusses, in der alles Raum zu finden scheint. Weit geht man mit dieser Stimme. Mir ging eine Nacht dahin am Fluss dieser Verse. Es wurde Tag und ich konnte den ersten Sonnenstrahlen kaum Glauben schenken, weil ich noch ganz nach den Gezeiten der Poesie geatmet habe. Für einen kurzen Augenblick war mir die Poesie von Francisco Cienfuegos wirklicher als das Licht. Wofür ich ihm sehr zu danken habe, denn was der Dichter hier macht, kann öffnen, man öffnet sich, man ist beim Lesen frei, fühlt sich beschützt, sicher, geborgen im Rhythmus seiner Worte, seiner ausdrucksstarken Metaphern. Und bald ist, was man da liest, nur noch ein Fließen zum eigenen Ursprung, dorthin, wo man sich bewusst werden kann über die Facettenvielfalt der eigenen Einsamkeit – die mal selbst gewählt ist, mal aber auch in schleichender Weise zu Selbstentfremdung und Isolation führen kann. Ob das Herz, als Metapher für die Wirkung von Selbsterkenntnis, Liebe und Mitgefühl, die Einsamkeit brechen kann (brechen muss?), bleibt als Frage für jeden bestehen. Sami Kuci Rosenheim, Januar 2018 Schriftsteller und Lyriker

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Francisco Cienfuegos

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108 © Foto: RINGFOTO KELLER GmbH


Francisco Cienfuegos 1963 in Isla Cristina (Andalusien) geboren, kam er als Sohn spanischer Gastarbeiter nach Frankfurt. Er lehrt als promovierter Erziehungswissenschaftler an der Fachschule für Sozialwesen in Frankfurt am Main. Francisco Cienfuegos schreibt Lyrik auf Deutsch und Spanisch und ist Übersetzer von Gedichten in beiden Sprachen. Er ist Mitbegründer der Autorengruppe »Spanische Poesie und Prosa in der Migration«. Im Dezember 2017 wurde er durch die HumboldtUniversität zu Berlin, das Köpenicker Lyriksemi-nar und die Lesebühne der Kulturen Adlershof für seine Teilnahme an der XXI. Cita de la Poesia in Berlin, seine Verdienste in der interkulturellen Verständigung und seine herausragenden Leistungen in zweisprachiger Lyrik ausgezeichnet. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien in beiden Sprachen. Einzelwerke: »Viaje al fin del recuerdo«, Gedichte, Vlg. editorial Carena/Barcelona, 2015 »Reger Laut im Zwischenraum«, Gedichte, Vlg. Berger/Wien, 2015 »Aufgehen in dir«, erotische Gedichte, Anthologie, Cienfuegos/Mattner (Hrsg.) Vlg. Sternenblick /Berlin, 2016 Seit 1997 lebt er in Offenbach am Main. www.milagualyrik.com Harry Oberländer 1950 in Karlshafen geboren, ist freier Schriftsteller und Journalist in Frankfurt am Main. Er war Leiter des Hessischen Literaturforums im Mousonturm. Sami Kuci 1974 in Vaska/Kroatien geboren, lebt in Rosenheim. Er ist Autor zahlreicher Gedichte und Romane.

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I N H A L T

8 VorWort Harry Oberländer 12/13 manchmal der klang 14 16 17 18 20 22

Klang Luftblase das Eigene im Gemeinsamen Spirale Wiederentdeckung Nachgeburt

27/27 manchmal ein Fluss 28 29 30 23 36 37

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Entscheidung Wachsen Viel Zehn Sekunden Spalt Ungestillter Hunger


I N H A L T

38/39 ... manchmal das herz 40 42 43 46

... und zwischen deinen Gliedern ... und dort, wo du gerade aufwachst ... und weißt du noch? ... und entfernen uns

48/49 manchmal die einsamkeit 50 Einsamkeit – Ein Langgedicht 74/75 ... manchmal in offenbach 76 80 86 88 90 93 96 98 99

Am Marktplatz Aliceplatz Waldstück bei Tempelsee Wie auf dem Wochenmarkt Mainbogen Am Buchhügel kurz vor Abend angelangt Essenz Farbenspiele am Kaiserlei Kehrtwende

102 NachWort Sami Kuci 107 Biographisches 110/111 Inhalt

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Safiye Can Rose und Nachtigall Liebesgedichte ISBN: 978-3-942223-64-5 eISBN: 978-3-942223-65-2 5. Auflage »Eine Sensation.« hr2 »Bestechend die realistische Sprache.« OFFENBACH-POST »Das Debütwerk der Dichterin ist schon ein großes.« LYRIKWELT

Safiye Can Diese Haltestelle hab ich mir gemacht Gedichte ISBN: 978-3-95771-049-9 eISBN: 978-3-95771-050-5 3. Auflage Mit ihrer farbenprächtigen Dichtkunst holt »das sprachlose Kind als Dichterin« (FAZ) den Leser an einer erträumten Haltestelle ab, um ihn auf eine poetische Reise mitzunehmen, von Offenbach am Main bis nach Istanbul am Bosporus.

Doris Lerche erst sex dann krieg erst krieg dann sex gedichte & collagen ISBN: 978-3-95771-092-5 eISBN: 978-3-95771-093-2 Mit leichter Hand skizziert Doris Lerche Brutalitäten, die wir einander antun: wir schlagen morden hauen brennen schlachten. In ihren rythmischen und anti-rhythmischen Versen, in ihren Fleisch- und Trümmer-Collagen zeigt Doris Lerche mit beiläufiger Nonchalance: Das Lieben wie das Töten, das Lustvolle wie das Bestialische – alles findet in der Welt der Menschen statt. Alles findet in uns statt.

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Andreas Arnakis Ein weißer Wal im Rhein Gedichte aus dem Griechischen von Artemis Arnakis und Niki Eideneier ISBN: 978-3-95771-067-3 eISBN: 978-3-95771-068-0 Ein politischer Flüchtling und ein träumerischer Mann. Zum Glück griff er zum Mikrophon des Hessischen Rundfunks, gründete die langlebige Sonntagssendung »Rendezvous in Deutschland« und schrieb Prosa und Lyrik.

Pamela Granderath Tassenschranklos Gedichte ISBN: 978-3-95771-077-2 eISBN: 978-3-95771-078-9 »in einer Kurve meines Kopfes der Weg dahin ist unerreicht liegen stumm so viele Worte einige sind aufgeweicht« Pamela Granderath

Tibor Schneider zimt fuer deutschland [RE]DADA//GE::DICHTE ISBN: 978-3-95771-106-9 eISBN: 978-3-95771-107-6 »Das ist interessant. Sehr interessant. Irgendwie entstehen die Gespräche im Nachhinein. Und alle Wendungen sind gut. Windig. Und gut.« Monika Rinck

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Tamara Labas zwoelf gedichte im gras am himmel unter der sonne und im schnee ISBN: 978-3-95771-144-1 eISBN: 978-3-95771-145-8 »laufe in die grünen felder wenn dämonen mich packen schüttele sie ab sehe die fernen rapsblüten« Tamara Labas

Elsa Korneti Eine halbe Frau? Gedichte hinter dem Fragezeichen aus dem Griechischen von Niki Eideneier ISBN: 978-3-95771-146-5 eISBN: 978-3-95771-147-2 »Das ist eine Tatsache Die Frauen verwörtern ihre Gefühle ...« Elsa Korneti

Gundula Schiffer Jerusalem - Köln Süden über meinem Buch ISBN: 978-3-95771-142-7 eISBN: 978-3-95771-143-4 jeder mit seiner Kopfbox anders gefüllt I have the moon in the mouth

B(a)uch

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Agapi Mkrtchian / Helmuth R. Malonek (HG) Armeniens Herz Gedichte ... und sonst nichts Aus dem Armenischen von Agapi Mkrtchian und Helmuth R. Malonek ISBN: 978-3-95771-148-9 eISBN: 978-3-95771-149-6 »Mit der vorliegenden Anthologie machen Agapi Mkrtchian und Helmuth R. Malonek den deutschsprachigen Lesern ein wunderbares Geschenk.« Muriel Mirak-Weißbach, Autorin

S. Katharina Eismann Reise durch die Heimat Von Offenbach nach Temeswar Gedichte ISBN: 978-3-95771-178-6 eISBN: 978-3-95771-179-3 »Ihre Texte strahlen bei aller Melancholie auch eine große Leichtigkeit aus.« Agnes Schönberger Frankfurter Rundschau

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Besonderer Dank gilt meinem Verleger Sewastos Sampsounis und seinem Team sowie Anna, Pablo, Sami Kuci und Harry Oberländer. Y a la luz de tu mirada. Francisco Cienfuegos

www.groessenwahn-verlag.de

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... und bricht das herz die einsamkeit Leseprobe  

Francisco Cienfuegos’ melodisch-melancholische Gedichte zeichnen in den 110 Seiten des Lyrikbuches Wege, Straßen und Alleen. Ausgänge aus de...

... und bricht das herz die einsamkeit Leseprobe  

Francisco Cienfuegos’ melodisch-melancholische Gedichte zeichnen in den 110 Seiten des Lyrikbuches Wege, Straßen und Alleen. Ausgänge aus de...

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