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Im Bett der Witwe Reihe: Appetit

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Die Deutsche Nationalbibliothek – CIP-Einheitsaufnahme. Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet dieses Buch in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Erste Auflage 2017 © Größenwahn Verlag Frankfurt am Main, 2016 www.groessenwahn-verlag.de Alle Rechte vorbehalten. eISBN: 978-3-95771-125-0

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Susanne Konrad

Im Bett der Witwe Eine Geschichte über nächtliche Besuche

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IMPRESSUM Im Bett der Witwe Reihe: Appetit Autorin Susanne Konrad Seitengestaltung Größenwahn Verlag Frankfurt am Main Schriften Constantia Covergestaltung Ferdi Tosunlu Coverbild Ferdi Tosunlu Lektorat Carolina Teichmann Cravo Größenwahn Verlag Frankfurt am Main Januar 2017 eISBN: 978-3-95771-125-0

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I N H A L T 7 IM BETT DER WITWE 16 REZEPT: HACKFLEISCH-GEMÃœSE AUFLAUF 18 BIOGRAPHISCHES 20 AUS DER REIHE APPETIT 28 AUS DEM VERLAGSPROGRAMM

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Diese Kurzgeschichte von Susanne Konrad »Im Bett der Witwe« ist ein Auszug aus dem Buch »Die Frankfurterin « Seite 39, mit dem Titel: »Der Angstmann« erschienen beim Größenwahn Verlag eBook / eISBN: 978-3-95771-065-9 print / ISBN: 978-3-95771-066-6

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arla liegt im Bett. Es ist dunkel. Das Bettzeug ist zerwühlt. Sie wälzt sich hin und her. Ihre Beine sind angewinkelt. Carla fährt mit ihren Händen die Schenkelinnenwände entlang. Sie wartet, nervös, erregt. Wird er wiederkommen? Unter ihre Bettdecke kriechen? Das Zimmer ist so schwarz, dass man Schatten nur erahnen kann. Da spürt sie ihn. Von der Seite nähert er sich. Noch berührt er sie nicht, räkelt sich auf der anderen Bettseite. Carlas Anspannung steigt. Sie fühlt einen gierigen Sog zwischen ihren Beinen, ihre Brustwarzen werden hart. Da, endlich, sind seine Finger. Carla fühlt die haarige Haut auf seinem Handrücken. Fast zu grob greift er um ihre Brust, sie beißt die Zähne zusammen. Auch ihre Schamlippen knetet er fest, sein Griff überschreitet Carlas Schmerzgrenze. Trotzdem kann sie nicht von ihm lassen. Als er sich über sie beugt, öffnet sie sich ihm ganz. Er erdrückt sie fast. Als er in sie eindringt, will sie schreien, er hält ihr den Mund zu. Mehrmals stößt er zu, presst seine Hand gegen ihre Hüf-

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ten. Dann lässt er von ihr ab. Carla atmet tief ein, tief aus, als er sich geräuschlos von ihr wegrollt. Sie ist wieder allein. Zwischen ihren Schenkeln ist alles nass. Sie hat Angst. Das, was sie hier erlebt, das kann doch gar nicht sein. Carla macht Licht. Das Schlafzimmer wirkt seltsam nüchtern. Das Bett ist vollkommen chaotisch und warm. Ihr ganzer Körper riecht nach dem Mann. Ihr Herz schlägt heftig. Wie jede Nacht, in der er da war, steht Carla auf, um sich zu waschen. Am liebsten würde sie duschen, doch sie möchte die Nachtruhe der Nachbarn nicht stören. Im Bad macht sie das Licht an. Ihre Haare sind zerzaust, ihre Lippen gerötet. Trotz roter Flecken auf ihrer Haut, durch den festen Zugriff seiner Hände, sieht die Fünfzigjährige zwanzig Jahre jünger aus. Ihre Scheide brennt, sie ist wund. Sie pflegt ihren Körper mit einem Waschlappen. Zart spürt sie das lauwarme Wasser auf ihrer Haut. Carla frühstückt. Noch immer, seit vielen Jahren, deckt sie für zwei. Der Tisch sieht vollständiger aus, findet sie. Zwei Teller, zwei Messer, zwei Tassen. Ein Körbchen mit zwei Toasts, ein weichgekochtes Ei, eine Scheibe Käse, Butter und Marmelade. Ihr Blick fällt auf das Porträt von Hartmut. Es ist schwarzweiß, 30 cm hoch und mit einem schwarzen Band versehen. Hartmut ist vor fünf Jahren von einem Baugerüst gestürzt. Er war im Hochbau tätig, in leitender Position. »Du bleibst mir treu, auch wenn ich einmal sterben sollte«, hatte er leichthin zu ihr gesagt. Sie hat sich das gemerkt. Drei Jahre hatte sie Schwarz getra-

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B I O G R A P H I S C H E S


Susanne Konrad Wurde 1965 in Bonn geboren, studierte sie Literaturwissenschaft und Geschichte. 1995 promovierte sie über Goethes Wahlverwandtschaften. 2005 erschien ihr erster Roman Camilles Schatten. Die Autorin hat Fachbücher über »Integration« und »Kreatives Schreiben« veröffentlicht, ferner zahlreiche literarische und redaktionelle Beiträge. Schwerpunkte ihrer schriftstellerischen Arbeit sind der Entwicklungsroman sowie Prosa zu den Themen Migration, Heimat und lokale Identität. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

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Aus der Reihe APPETIT

Todor Todorov Das Geheimnis von Saint-Brès Eine Geschichte zum französischen Brunch eISBN: 978-3-95771-114-4 Saint-Brès ist ein kleines, unscheinbares Dorf im Süden Frankreichs. Nicht einmal der Krieg hat den Alltag beeinflusst. Niemals würde man erwarten, dass hier etwas außergewöhnliches geschehen könnte. Bis zu einer Aprilnacht im Jahr 1944. Niemand hört oder sieht die Flugzeuge kommen. Doch die orangefarbenen Koffer, die auf den Ort regnen, kann man nicht übersehen. Die Koffer werden geöffnet… und im gewöhnlichsten aller Dörfer, geschieht das Unerwartete. Dazu ein Rezept zum französischen Brunch: eingelegte Feigen. Köstlich!

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Peter Nathschläger Drogen, Sex und der perfekte Mann Eine Geschichte für düstere Momente eISBN: 978-3-95771-115-1 In der überfüllten Bar ist Carl schon fast so was wie ein alter Hase. Die große Liebe sucht er schon lange nicht mehr. Eines Abends taucht der engelsgleiche Jeremiah dort auf. Er zieht Carl in seinen Bann und entführt ihn in eine unwirkliche Nacht. Drogen, Sex und der perfekte Mann umnebeln Carls Wahrnehmung und verändern ihn für immer. Zu dieser Geschichte dunkler Stunden wird ein verführerisches Rezept serviert: Paradiesapfel! (Zum Selbstmachen oder machen lassen) Genießen Sie es. Küsschen.

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Astrid Keim Restaurants, die Sie besser meiden sollten Eine Geschichte, bevor der Hunger kommt eISBN: 978-3-95771-117-5 Dieser Ratgeber für Reisende und Gourmets, die ihr Geld nicht an die Tricks der Gastronomie verlieren wollen, schärft den Blick für Qualität. Von toten Fliegen im Schaufenster, über schlecht geschriebene Speisekarten bis hin zu schlicht ungesunden Menüzusammenstellungen. Um jedes Fettnäpfchen, in das man treten kann, bevor man auch nur einen Fuß in ein Restaurant setzt, wird herumgeführt. Aus der Perspektive einer Gastronomin selbst werden Sterneküche und teure Amateure sorgfältig voneinander getrennt. Dazu ein Rezept aus dem höchsteigenen Repertoire von Astrid Keim. Bon appétit!

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Brigitte Münch Und dann kam die Muse Eine Geschichte für die nächtiliche Eingebung eISBN: 978-3-95771-116-8 Tasso hat eine Schreibblockade. Sehnlichst wünscht er sich von der Muse geküsst zu werden. Als diese tatsächlich durch sein Fenster klettert, kann er es nicht fassen. Wie aus der griechischen Mythologie entsprungen unterhält sie sich mit ihm. Ein Gespräch, das jedoch nicht ganz seinen Vorstellungen entsprechend verläuft. Die Muse philosophiert nicht nur mit ihm, sondern gibt auch Geheimnisse preis: Homer und Tasso haben eine Verbindung. Dieser Abend wird noch bleibende Folgen für das schöpferische Leben des Schriftstellers haben. Wird er seine Inspiration wiederfinden? Und wenn ja, in welcher Form? Für schlaflose Nächte und verlorengegangene Eingebungen wird zu dieser Geschichte das traditionelle, kretische Rezept »Kaltsounakia« serviert. K

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Lilly Friedstein Interview mit Aschenputtel Ein Märchen für den Mädelsabend eISBN: 978-3-95771-120-5 Wie würde Aschenputtels Leben wohl heute aussehen? Job, Liebe, Familie, Alltag – auch Prinzessinnen müssen sich mit solchen Themen beschäftigen. In diesem exklusiven Interview stellt die Märchenprinzessin ihre eigene Schuhkollektion vor. Außerdem spricht Aschenputtel erstmalig über ihr modernes Privatleben. Sogar das Geheimnis ihrer ewigen Schönheit gibt sie preis. Wir haben das passende Rezept, um auch Sie zu einer strahlend schönen Prinzessin zu m chen …

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Kerstin Fischer & Grit Peschke Uschis Welt Eine Geschichte für neue Freunde eISBN: 978-3-95771-121-2 Die Welt von Uschi, der Pudeldame mit den schwarzen Locken, ist klein und beschaulich. Vom Briefkasten bis zum Gartenzaun erstreckt sich ihr Horizont. Als sie aber eines Tages die kleine Maus kennenlernt, ändert sich das schlagartig. Zusammen zieht das ungleiche Paar aus, die Stadt zu erkunden. Doch in den verwinkelten Gassen und Hinterhöfen lauern nicht nur freundliche Vierbeiner. Ihr Abenteuer nimmt eine unerwartete Wendung, als sie auf den furchterregenden Bruno treffen. Uschis Welt wird nie wieder die gleiche sein ... Hierzu ein Rezept für einen erfrischenden Fruchtsmoothie, die ideale Abkühlung nach einem Tag voller unerwarteter Freundschaften.

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Gertrude Kapellen Der talentierte Onkel Friedrich Eine Geschichte zum großen Familienfest eISBN: 978-3-95771-119-9 Onkel Friedrich war schon immer so etwas, wie das schwarze Schaf der Familie. Regelmäßig sorgte er für Tumulte auf Familienfeiern. Mehr als einmal hallte es »Die Russen kommen!«, nach etlichen Gläsern Wein, durch den Raum. Das größte Mysterium aber war seine Arbeit als Maurer. Nicht eine gerade Mauer hat er zu Lebzeiten gezogen. Ganz so als hätte er den geraden Formen den Krieg erklärt. Seine Familie war sich einig: Der Alkohol ist schuld! Nur seine Nichte sah hinter den Eskapaden das verborgene Talent ihres Onkels. Damals, auf ihrer Erstkommunion, fiel es ihr zum ersten Mal auf ... Das große Familienfest wird begleitet mit einem Rezept für rheinischen Sauerbraten. Onkel Friedrichs Leibspeise!

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Angela Schmidt-Bernhardt Der Rosenmontagstod Eine Familiengeschichte für regnerische Tage eISBN: 978-3-95771-118-2 Meine Mutter hat nie darüber gesprochen. Dennoch schwebte ein Geheimnis über der Familie, wie eine schwarze Gewitterwolke. Die Nachkriegszeit hatte es den beiden Schwestern nicht leicht gemacht. Die eine wurde Hausfrau und Mutter, die andere suchte ihr Glück in der Arbeitswelt. Und dann kam der Tag, der alles veränderte. Zum ersten Mal redet meine Mutter über diesen Rosenmontag ... Zum Kaffee trinken mit der Familie an verregneten Tagen, oder zum genießen an Fasching, gibt es das passende Rezept: Kräppel. Krapfen. Berliner. Pfannkuchen. Guten Appetit!

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Aus dem Verlagsprogramm

Thomas Pregel Kaltsommer Holsteiner Trilogie 1 eISBN: 978-3-95771-084-0 Tief in Holstein liegt das beschauliche Dorf Kaltsommer An einem nasskalten Sommermorgen aber kommen unerwartet viele Fremde ins Dorf. Es sind Beamte der Mordkommission Neumünster, denn Annelie Faller, die Matriarchin des Faller-Clans, der die ortsansässige Schlachterei betreibt, ist brutal ermordet worden. Für Hauptkommissar Hans-Peter Arnstedt und seinen neuen Partner und Kollegen, Oberkommissar Daniel Freiwald, der aus Kaltsommer stammt, steht schnell die Familie der Toten im Fokus der Ermittlungen. Die sippeninternen Spannungen und der desolate wirtschaftliche Zustand des Betriebs bieten reichlich Motive für den Mord. Die ersten Verhöre schaffen es aber nicht, die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen, bis unerwartet Tobias Faller, der älteste Enkelsohn des Opfers, auftaucht. Doch kann er, der vor Jahren in Schimpf und Schande wegen seiner Homosexualität vom Hof gejagt worden und in Amerika mit dem Dreh von Schwulenpornos reich geworden ist, Licht in die Finsternis der zerrütteten Familiengeschichte bringen?

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Literaturclub der Frauen aus aller Welt e.V. Die Frankfurterinnen Literarische Anthologie ISBN: 978-3-95771-053-6 eISBN: 978-3-95771-054-3 Die 15 ausgew채hlten Geschichten, Erz채hlungen und Lyrikbeitr채ge der Mitgliederinnen des Literaturclubs der Frauen aus aller Welt e.V. behandeln aktuelle Themen der Gesellschaft: Liebesbeziehungen, Verlust채ngste, Ideale und Idealisierungen. Eine literarische Anthologie von den Frankfurterinnen aus aller Welt. Zuhause in Frankfurt am Main.

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Monika Carbe Die Friedhofsgärtnerin eISBN: 978-3-942223-83-6 Niemand kennt ihre Vorgeschichte, und genau so will sie es haben. Alice, Ende 40, ist freundlich, etwas scheu, beschwert sich nie und arbeitet gerne als Gärtnerin auf dem Frankfurter Hauptfriedhof. Sie prägt sich Namen und Daten auf den Grabsteinen ein – Oberbürgermeister und Stadtverordnete, Wohltäter und Finanzgenies, Sinti und Roma – genießt die grüne Oase, die sie umgibt und durchstreift in den Pausen mit ihrem Fahrrad die Stadt. Als bei den Arbeiten rund um das Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege, in diesem versteckten Teil des Friedhofes ein paar Haschischpflanzen gefunden werden, beginnt für sie und ihren ausländischen Arbeitskollegen, mit dem sie sich gut versteht, eine schlimme Zeit: Kündigung, Gerichtsverfahren, Medienjagd. Alice wird aus ihrer stillen Welt rausgerissen und die Vergangenheit holt sie ein. Familiengeheimnisse und Ängste verfolgen die labile und melancholische Frau bis in ihre Dachkammer im Westend. Wer kann ihr helfen, wer holt sie aus ihrer selbstgewählten Einsamkeit heraus? Wer gibt ihr Arbeit und Selbstwertgefühl zurück?

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Susanne Konrad (Hrsg.) Frankfurter Einladung eISBN: 978-3-95771-103-8 Franconofurd, Mainhatten, Bankfurt, Europastadt oder einfach FRA. Die Stadt am Main bekam im Laufe der Zeit nicht nur viele verschiedene Beinamen, sondern hat auch zahlreiche Gesichter, die selbst unterschiedlicher nicht sein könnten. Soziologen bezeichnen Frankfurt auch als die Stadt der »super diversity«. Alter, Ethnizität, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religiosität, Erfahrungswerte, sozialer und ökonomischer Status – diese Vielfalt ist das, was das Flair der Stadt ausmacht. Und genau diese Vielfalt stand Pate und war Ausgangspunkt für die Entstehung der »Frankfurter Einladung«.

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Michalis Patentalis Pamela Granderath (Hrsg.) Nordrhein-Westfälische Einladung Erzählungen, Geheimnisse und Rezepte eISBN: 978-3-95771-064-2 Zum Jubiläum der Gründung Nordrhein-Westfalens haben viele Autorinnen und Autoren zur Feder gegriffen, um den historischen Rang und den ungeheuren Modernisierungsschub des Landes ins Gedächtnis zu rufen. Ob als Gedicht oder Kurzgeschichte, kritische Betrachtung oder schmackhafte Hymne – hier schreiben prominente und neuentdeckte Schriftsteller über das, was die westlichste Region Deutschlands charakterisiert. Lassen Sie sich mitnehmen in Arminius’ historische Wä der, zum Hundekrimi in die Eifel, zur Erstkommunion ins Rheinland, auf den Fußballrasen der Zeche Helene zum Mitfeiern von Otto Rehhagels Geburtstag, zu einem merkwürdigen Findelkind in den Kölner Dom, oder in die Margarethenhöhe oder nach Düren.

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Susanne Konrad Die Akademikerin eISBN: 978-3-95771-070-3 Nichts macht ihr mehr Freude, als über Büchern zu sitzen, zu lesen, zu lernen, zu schreiben. Melina ist eine ehrgeizige junge Frau, die all ihre Energie in die wissenschaftliche Arbeit legt. Ihrer Mutter wäre es lieber, die Tochter mit einem Mann liiert zu sehen, doch für die Liebe hat die 30-jährige keine Zeit. Professor Peter Grün ermöglicht ihr, bei ihm zu promovieren. Sie nimmt das Angebot an und stürzt sich in die Forschung – hier findet sie stets Halt und seelische Nahrung. Doch ihr Dissertationsthema »Susanne K. Langers Konzept von Emotion und Form« erweist sich schwieriger als gedacht: Die Doktorarbeit droht zu scheitern, die Terminabgabe wird zum Fluch und aus dem akademischen Tiefpunkt eine Lebenskrise.

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Im Bett der Witwe  

Carla ist seit einigen Jahren Witwe. Sie lebt allein, sie fühlt sich einsam – in ihrer Trauer, auf der Arbeit, im Alltag. Hartmut hat nicht...