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Nr. 02 Dezember 2012

energy news die kundenzeitschrift von green city energy

Editorial Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die Energiewende findet trotzdem statt. Obwohl sich die Bundesregierung redlich Mühe gibt, den möglichen Umbau unserer Energieversorgung auf Erneuerbare Energien zu verzögern und zu verhin­ dern, werden 2012 erneut Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von voraussichtlich rund 7,5 GWp errichtet werden. Allen Kürzungen und Unsicherhei­ ten zum Trotz konnten auch wir in diesem Jahr vier weitere Solarprojekte in die Tat umsetzen und ins­ gesamt rund sieben MWp PV-Leistung errichten. In Rekordzeit haben sich zudem 338 Anlegerinnen und Anleger an unserem Solarpark Weißenfels beteiligt! Auch das zeigt: Die Energiewende findet breite Zu­ stimmung und wird von unten angetrieben.

Unsere bestehenden Solarparks sind von der über­ und vor Ort präsent zu sein, haben wir in Bayreuth zogenen Absenkung der Einspeisevergütung nicht ein erstes Regionalbüro eröffnet. Mit unserem er­ betroffen. Zukünftig macht die drastische Kürzung fahrenen Bereichsleiter Dirk Woldrich und seinem die Errichtung von großen So­ 15-köpfigen Team sehen wir larkraftwerken in Deutschland uns für die kommenden Auf­ jedoch fast unmöglich. Diese gaben gut gerüstet. Entwicklung war jedoch ab­ 2013 wird es bei Green City Schwerpunktwechsel auf sehbar. Bei Green City Energy Energy auch einige räumliche Wasserkraft und Windenergie haben wir deshalb frühzeitig und personelle Veränderun­ die Geschäftsfelder Wind- und gen geben. Mit Frank Wolf Wasserkraft erfolgreich aufgebaut: Seit Mai ist ist bereits seit Mitte dieses Jahres ein erfahrener Fi­ mit dem Wasserkraftfonds Frankreich unser ers­ nanzexperte als Finanzvorstand tätig, Thomas Prud­ ter Eigenkapitalfonds in der Platzierung, mit dem lo wird auf eigenen Wunsch zum Jahresende aus Bürgerbeteiligungs-Fonds Windpark Bayerischer dem Vorstand ausscheiden. Im Februar beginnt für Odenwald starten wir ab Januar ins neue Jahr (siehe das Unternehmen mit dem Umzug in das neue Büro Eckdaten auf Seite 5). an der Hackerbrücke ein neuer Abschnitt. Insgesamt wollen wir 2013 drei Windparks mit ins­ Das neue Jahr packen wir mit viel Elan und dem Wis­ gesamt 16 Windenergieanlagen und einer Gesamt­ sen an, dass die Energiewende noch lange nicht ge­ leistung von rund 34 MW errichten. Um die vielfäl­ schafft ist. Weiterhin gilt es, den Ausbau der Erneu­ tigen Potentiale im süddeutschen Raum zu nutzen erbaren konsequent voranzutreiben und sich in die Debatte um die sinnvolle Marktintegration von Son­ ne, Wind und Co. einzumischen. Dies werden wir ge­ rade auch im Hinblick auf die Bundestagswahl tun! Wir würden uns freuen, Sie bald in unseren neuen Räumlichkeiten in der alten Postdirektion auf einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen, und wünschen bei der Lektüre der in „energy news“ um­ benannten Kundenzeitschrift viel Spaß!

2013

Herzliche Grüße Frank Wolf, Thomas Prudlo & Jens Mühlhaus

Windenergie: Emissionsstart des ­Windparks ­Bayerischer Odenwald im Januar

Energiewende: Interkommunales Wind­ projekt in der Ortenau auf den Weg gebracht

KommeNtar: Energiepreise – der Mythos vom teuren Ökostrom

Wi r steh en fü r 100 % Er n eu er bar e En ergien!

Interview: Thomas Prudlo und Frank Wolf im Gespräch


Meilensteine 2012

• Ausbau des Bereichs Windenergie: Durch den fortlaufenden personellen und strukturellen Ausbau des Windbereichs haben wir die Vor­ aussetzungen geschaffen, die Projektentwick­ lung von Windparks in unserem Kernmarkt in Süddeutschland zu forcieren. Mit den Projekt­ leitern Mariella Schubert, Dominik Betzer, Wal­ ther Mühlbauer, Wolfgang Braun und Dietmar Schröder steht Bereichsleiter Dirk Woldrich ein Team zur Seite, das bereits 1 GW installierte Windenergieleistung projektiert hat. Um unsere Präsenz in Baden-Württemberg zu intensivieren, ist es unser Ziel, dort zu Beginn des I. Quartals 2013 ein Regionalbüro zu eröffnen.

• Wasserkraft Frankreich: Seit Mai 2012 ist der Wasserkraftfonds Frankreich in der Emission. Der rasche Platzierungsverlauf zeigt, dass der erste Eigenkapitalfonds von Anlegerinnen und Anlegern gut angenommen wird. Aktuell be­ trägt der Zeichnungsstand 9,1 Mio EUR. Wir haben damit den Eintritt in den französischen Wasserkraftmarkt geschafft! In der Zwischenzeit konnten zwei Wasserkraftprojekte in der Auver­ gne und der Region Charente erworben werden. Drei weitere Projekte befinden sich in konkreter Kaufprüfung.

• Hauptversammlung Green City Energy AG: Durch die Umwandlung in eine Aktiengesell­ schaft wurde den Optionsinhabern der Um­ weltgenussscheine I (Tranche B) die Möglichkeit gegeben, vinkulierte Namensaktien zu zeichnen. Am 26. Juli 2012 fand im Museum für Völker­ kunde die erste ordentliche Hauptversammlung satt. Der Aufsichtsrat hat Frank Wolf neben Jens Mühlhaus und Thomas Prudlo, der sein Ausschei­ den aus dem Vorstand zum Jahresende bekannt gab, zum Finanzvorstand berufen. Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit 100 %iger Zustimmung entlastet. Ergänzend zu Matthias Altmann (Vor­ sitzender) und Dr. Christian Epp (Stellvertreter) wurden Volker Blandow, Katharina Habersbrun­ ner und Dr. Thomas Michel ebenfalls mit 100 % als Aufsichtsratsmitglieder gewählt.

• Windpark Bayerischer Odenwald: Wir konn­ ten mit dem Windpark im Odenwald eines der größten Windprojekte in Bayern mit insgesamt 5 Windenergieanlagen zur Umsetzungsreife bringen. Der Baubeginn erfolgt im Frühjahr 2013, die Inbetriebnahme voraussichtlich Ende Oktober. Unser Team aus Projektleitern und Fi­ nanzierungsexperten hat zusammen mit dem Bereich Ökologische Geldanlagen den 22. Ener­ giefonds von Green City Energy konzipiert und auf den Weg gebracht. Emissionsstart ist im Ja­ nuar 2013.

• Solarpark Weißenfels: Das Solarkraftwerk in Weißenfels war mit 7,6 MWp das zweitgrößte Solarprojekt in der Geschichte von Green City Energy. Bereits im Dezember 2011 fertiggestellt produziert der Solarpark 7,4 Mio. Kilowattstun­ den Ökostrom im Jahr und profitiert noch von einer Einspeisevergütung von 21,11 ct/kWh. Die Anteile des Solarparks Weißenfels waren nach rund drei Monaten in Rekordzeit gezeichnet. Ins­ gesamt konnten wir damit im Bereich Photovol­ taik seit dem ersten Solarpark 2000 genau 276 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 50 MWp errichten.

• Energieprojekte: Im abgelaufenen Jahr konnten fünf große Energieprojekte mit einer Leistung von insgesamt knapp 10 MW umgesetzt wer­ den. Das erste Halbjahr war durch die Errichtung von mehreren Solarparks geprägt, in der zweiten Jahreshälfte wurde mit der Windkraftanlage in Jeesewitz (2 MW) die Windoffensive für die nächsten Jahre eingeläutet. Die Solarparks in Hainspitz (2,6 MWp), Wünschendorf (1,6 MWp), Letzlingen (1,9 MWp) und Chemnitz (1 MW) sind allesamt am Netz.


Ausblick: Mit frischem Wind ins neue Jahr Pünktlich zum Jahresbeginn 2013 startet die Emis­ sion des Windpark Bayerischer Odenwald in die Emission. Neben diesen fünf Windenergieanlagen werden von Green City Energy in unmittelbarer Nähe in Neunkirchen zwei weitere Anlagen errichtet und

voraussichtlich an eine Genossenschaft vor Ort ver­ äußert. Ferner werden mit zwei weiteren Windparks in Bayern im Laufe des Jahres weitere neun Anlagen zur Baureife projektiert. Damit setzt Green City Ener­ gy 2013 erstmals Projekte aus Eigenentwicklung um

und vollzieht die Fokussierung der Projektentwick­ lung auf Windenergie. In der Summe wird damit von Green City Energy 2013 eine Leistung von voraus­ sichtlich 34 MW installiert, dies entspricht der Pro­ duktion von Ökostrom für rund 26.000 Haushalte.

Windoffen­sive: Konzen­tration auf die Hausmärkte Warum in die Ferne schweifen? Anders als im Be­ reich Wasserkraft, der in Frankreich ein Marktum­ feld mit vielzähligen Umsetzungsmöglichkeiten findet, ist der Windmarkt in Deutschland attraktiv. Damit die Windenergie ihre vorhandenen Potentia­ le nutzen kann, muss gerade der Ausbau im Süden forciert werden. Dadurch wird die Energie dort pro­

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duziert, wo sie benötigt wird – in Süddeutschland. “Mit der Konzentration auf die Energiepotentiale und Märkte vor unserer Tür, also in Baden Württem­ berg und Bayern, bündeln wir unsere Ressourcen”, beschreibt Wind-Bereichsleiter Dirk Woldrich den Leitgedanken. Um die Präsenz von Green City Energy vor Ort im Dialog mit den Entscheidungsträgern in

der Projektentwicklung zu stärken, wurde 2011 ein Regionalbüro in Bayreuth eröffnet. Das 5-köpfige Team um Büroleiterin Mariella Schubert ist für die Bezirke Untermain, Main Rhön, Oberfranken West und Ost, Oberpfalz sowie Regensburg zuständig. Zusätzlich wird in Baden-Württemberg ein weiteres Regionalbüro eröffnet.


Windpark Bayerischer Odenwald: Das Beteiligungsangebot auf einen Blick Das Investitionsobjekt sind fünf Windenergieanla­ gen vom Typ Nordex N117, die auf einem Höhen­ rücken im nordwestlichen Teil Bayerns im Laufe des Jahres 2013 errichtet werden sollen. Jede der Anlagen hat eine Leistung von 2,4 MW, zusammen genommen werden die Anlagen rund 30 Mio. Ki­ lowattstunden Ökostrom jährlich erzeugen. Mit einer Nabenhöhe von 141 Metern sind die Anlagen der Gamma-Klasse bestmöglich für den Einsatz an Binnenlandstandorten geeignet.

Mit dem Windpark Bayerischer Odenwald bietet Green City Energy erstmals einen reinen Windpark zur Beteiligung an, dieser steht in der langen Tradi­ tion von bislang 21 erfolgreich emittierten Beteili­ gungsmodellen. Als ökologische Geldanlage bietet er sachwertorientierten Anlegerinnen und Anle­ gern eine attraktive prognostizierte Durchschnitts­ ausschüttung von rund 6,5 Prozent* jährlich.

Die konservative Ertragskalkulation wurde auf Ba­ sis von Windgutachten zuzüglich umfangreicher Sicherheitsabschläge in Höhe von rund 10 Prozent erstellt. Für eine größtmögliche Akzeptanz vor Ort wurden die umliegenden Kommunen frühzeitig in die Projektentwicklung einbezogen. Um regio­ nale Wertschöpfungseffekte neben Steuer- und Pachtzahlungen sichtbar auszulösen, werden ge­ meinnützige Organisationen der in unmittelbarer Umgebung gelegenen Kommunen finanziell un­ terstützt. Bürgerinnen und Bürger aus der Region können sich mit Vorzugskonditionen am Windpark Bayerischer Odenwald beteiligen.

Gute Gründe für Ihre Beteiligung • Ökologisch sinnvolle Geldanlage mit attraktiver Auszahlungsprognose • Breite Akzeptanz durch Bürgerbeteiligung und regionale Wertschöpfung • Abgeschlossene Fremdfinanzierung • Keine Nachschusspflicht • Gesetzliche EEG-Vergütung in Höhe von 9,27 ct/kWh • Hochwertige Anlagenkomponenten eines euro­ päischen Qualitätsherstellers • Ertragskalkulation mit ca. 10 Prozent ­Sicherheitsabschlägen auf den Mittelwert der vorliegenden Ertragsgutachten Unser Angebot an Sie Konditionen Kommanditkapital

6,81 Mio. Euro

Beteiligungshöhe

10.000 Euro, höhere Beträge müssen durch 1.000 teilbar sein **

Agio

5%

Durchschnittliche Ausschüttung

6,5 %*

Gesamtausschüttung

236 %*

Laufzeit

ca. 20 Jahre

* laut Prognoserechnung ** Bestandskunden können sich ab 3.000 Euro ohne Agio beteiligen

Mythos vom teuren Ökostrom Anlässlich der Bekanntgabe der Höhe der EEGUmlage im Jahr 2013 und sehr einseitiger Be­ richterstattung in der Presse wurde unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes eine hitzige Debatte um den angeblich so teuren Ökostrom ausgelöst. Von 3,59 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2012 wird die Umlage auf 5,27 Cent im Jahr 2013 ansteigen. Entscheidend dabei ist aber, dass die vermeintlich transparente EEG-Umlage, mit der die gesetzlich gesicherte Einspeisevergütung für grünen Strom finanziert wird, nun verdeckt

Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.

als Karren für weitere Kosten missbraucht wird, die nicht ursächlich von dem Ausbau der Erneuer­ baren Energien herrühren. Der reine Anteil der EEG-Umlage für den Ausbau der Erneuerbaren Energien beläuft sich aktuell nur auf 2,07 Cent und wird im Jahr 2013 nur um 0,19 Cent pro Kilowattstunde ansteigen. Wenn man von einem durchschnittlichen Stromverbrauch eines dreiköpfigen Durchschnittshaushaltes von 3.000 Kilowatt pro Jahr ausgeht, kostet die reine Energie­ wende also auch 2013 jährlich weniger als 23 Euro pro Kopf. Welche Kosten noch in der EEG-Umlage enthalten sind, wird in öffentlichen Verlautbarun­ gen oft bewusst verschleiert. Warum ist das so? Weil es sich zum allergrößten Teil um das sogenannte Industrieprivileg handelt, das ursprünglich stromintensive Betriebe im in­

ternationalen Vergleich vor einer verminderten Konkurrenzfähigkeit durch hohe Strompreise be­ wahren und sie so vom Abwandern abhalten sollte. Inzwischen ist das Industrieprivileg jedoch enorm ausgeweitet worden, sogar Golfplätze können den Antrag auf Befreiung stellen. Die begünstig­ ten Unternehmen verbrauchen knapp 20 Prozent des Gesamtstroms in Deutschland, bezahlen aber nur rund 0,3 Prozent der Umlage! Und wer kom­ pensiert die fehlende EEG-Umlage der Industrie? Der private Bürger tut das. Ist das gerecht? Die Antwort ist einfach: Nein, ist es nicht. Aber dieser politisch kreierte Zustand sollte auf keinen Fall als Argument gegen die Energiewende missbraucht werden dürfen. Ein Kommentar von Laura Rottensteiner


Im Gespräch mit Frank Wolf & Thomas Prudlo Zum Jahresende findet die Staffelübergabe im Vorstand von Thomas Prudlo, dem langjährigen Gründer und Vorstand von Green City Energy, an den neuen Finanzvorstand Frank Wolf statt. Die beiden im Ge­ spräch über die Herausforderungen der Unternehmensentwicklung, die Strategien einer langfristigen Unternehmensfinanzierung und darüber, wie die Energiewende zu schaffen ist.

Thommy, warum hast Du Dich nach vielen erfolgreichen Jahren bei Green City dazu entschieden aufzuhören? Das war keine leichte Entscheidung. Ich habe ein­ fach gemerkt, dass ich nach mehr als 15 Jahren vollem Einsatz für unser Ziel einer regenerativen Energieversorgung und dem Aufbau des Unterneh­ mens an einem Punkt angekommen war, an dem meine Kräfte aufgezehrt waren. In dieser Funktion braucht man aber einen klaren Kopf und viel Kraft. Hast Du schon neue Pläne für die Zukunft? Nein, das lasse ich gerade ganz bewusst auf mich zukommen. Erst mal ist es mir wichtig, meine Auf­ gaben sauber an Frank und Jens zu übergeben und meine selbst gesteckten Ziele abzuarbeiten. Dann sehe ich weiter. Frank, Du bist seit letztem Sommer als Finanzvorstand bei Green City Energy. Was hat dich von dem Unternehmen überzeugt? Eine klare Vision und die solide Basis, auf der das Unternehmen steht. Ich finde es immer noch fas­ zinierend, dass, was einmal in den 90ern im Ver­ ein angefangen hat, heute zu einem mittelstän­ dischen Unternehmen in einer Zukunftsbranche herangewachsen ist. Die Leidenschaft, mit der an dem gesellschaftlichen Projekt Energiewende auf wirtschaftlicher Basis gearbeitet wird, finde ich be­ eindruckend. Das sich rasant verändernde Markt­ umfeld macht es allerdings notwendig, gerade die Unternehmensfinanzierung für den Bau von Wind­ parks weiter zu stärken. Welche Möglichkeiten siehst Du? Grundsätzlich müssen durch die Konzentration auf Windprojekte langfristige Zwischenfinanzie­ rungslösungen bis zur Fertigstellung gefunden werden. Das war bei der PV anders, da hatten wir unter anderem einen geringeren Kapitalbedarf. Einfach weitere Anteile der Green City Energy AG zur Unternehmens­finanzierung an einen Kapital­ geber zu veräußern, halte ich nicht für sinnvoll, schließlich wollen wir das Heft in der Hand und die Bürger im Boot behalten. Vielversprechend ist ein Geschäftsmodell, bei dem Stadtwerke bzw. Ener­ giegenossenschaften als strategische Partner auch in die Finanzierung mit eingebunden sind. Ein sol­ ches Modell haben wir entwickelt, die Gespräche stimmen mich optimistisch. Gleichwohl will ich nicht ausschließen, gegen Ende 2013 dem auslau­ fenden Umweltgenussschein II einen Umweltge­ nussschein V folgen zu lassen.

Auch im Bereich Geschlossener Fonds und Geldanlagen stehen regulatorische Veränderungen durch den Gesetzgeber an, was bedeutet das für Green City Energy, Frank? Die Umsetzung der sogenannten AIFM-Richtlinie bringt für uns einigen Aufwand mit sich, zum Beispiel die Zusammenarbeit mit einer Verwahr­ stelle. Wir sind aber gut vorbereitet und haben bei unserem Windpark Bayerischer Odenwald bereits mögliche Anforderungen des Gesetzgebers berück­ sichtigt. Inwiefern wir unsere Bürgerenergiefonds in ihrer weiteren Ausgestaltung ab Juli 2013 verän­ dern müssen, bleibt abzuwarten. Thommy, wenn man die Energiepolitik des letzten Jahres betrachtet, könnte man fast zu dem Schluss kommen, die Regierungskoalition will die dezentrale, bürgernahe Energiewende ausbremsen. Der Bundesregierung kann man durchaus man­ gelnde Überzeugung unterstellen. Im Endeffekt wurden alle Verfechter des atomar-fossilen Ener­ giesystems von der Dynamik und den Potentialen der Erneuerbaren überrascht. Vor einem Jahr hieß es noch, die Sonne kann es nicht. Der rasante Zubau auf mittlerweile über 30 GWp Leistung hat aber ei­ nen solaren Kraftwerkspark entstehen lassen, der Weltrekorde bricht. Am Pfingstwochenende dieses Jahres waren über 1 Million Solarstromanlagen mit rund 22.000 Megawatt am Netz und haben mehr Strom erzeugt, als es 20 Atomkraftwerke gekonnt hätten. Da kann es den großen Energieversorgern durchaus bange werden. Welcher Moment aus der Geschichte von Green City Energy wird Dir für immer im Gedächtnis ­bleiben? Da gibt es nicht nur einen, es war eine super Zeit. Besonders war für mich immer die Zusammenar­ beit mit Menschen, die sich aus Leidenschaft und Überzeugung für eine Sache engagieren. Davon gibt es bei Green City viele. Ich bleibe den handeln­ den Personen und auch der Organisation selbst freundschaftlich verbunden. Das Interview führte Martin Betzold.

Frank Wolf im Porträt Der international erfahrene Frank Wolf hat als Bankfachwirt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Finanz- und Bankwirtschaft. Als Vorstand und geschäftsführender Verwaltungsrat bringt er aus seiner bisherigen Tätigkeit für ein Finanz­ dienstleistungs-Unternehmen umfassende Expertise in der Realisierung komplexer Unter­ nehmensfinanzierungen sowie im operativen Finanzmanagement mit. Mit Frank Wolf wurde der Vorstand von Green City Energy um einen erfahrenen Finanzexperten erweitert, er wird im Unternehmen die Bereiche Ökologische Geld­ anlagen, Finanzierung sowie Buchhaltung und Controlling verantworten. • Ausbildung zum Bankkaufmann & Bankfach­ wirt, Jahrgang 1969 • Zuletzt tätig als Finanzvorstand einer Lu­ xemburger Lebensversicherungsgesellschaft sowie als Vorstand der deutschen Mutterge­ sellschaft • Über 12-jährige Tätigkeit im Firmen­ kundenbereich einer deutschen Großbank

Leistungs­bilanz Geschlossener Fonds Durch die Veröffentlichung einer jährlichen, von einem Wirtschaftsprüfer testierten Leistungsbi­ lanz legen wir über die Ergebnisse der von uns initiierten Bürgerbeteiligungsfonds Zeugnis ab. Und das kann sich sehen lassen: Mehr als drei Viertel unserer 19 Fonds schütten in oder über Prognose aus. In diesen Ergebnissen sehen wir uns bestätigt, kaufmännisch vorsichtige Prog­ nosen zu erstellen. Für die Geschlossenen Fonds, die unter Prognose ausschütten, steht Green City Energy als Initiatorin zu ihrer Verantwor­ tung und versucht, durch aktives Fondsmanage­ ment die Prognosen zu erfüllen. Die aktuelle Leistungsbilanz finden Sie unter www.greencity-energy.de/leistungsbilanz


Stimmen unserer Mitarbeiter Mir ist es wichtig in einem Unter­ nehmen zu arbeiten, in dem das Thema Nachhaltigkeit nicht nur den Geschäftszweck, sondern auch die Mitarbeiter umfasst. Bei der Energy kann ich eigene Ideen einbringen, als Architektin hatte ich so die Möglichkeit, die Raumplanung für das neue Büro zu gestalten. Es ist motivierend, dass das eigene Enga­ gement dazu beiträgt, die Kommunikation und Pro­ zesse innerhalb der Firma zu verbessern, um effek­ tiv und zielorientiert die Energiewende voranzutrei­ ben. Meine berufliche Tätigkeit lässt sich hier sehr gut mit meinen persönlichen Zielen verbinden.“ Natalie Schaller, Bereichsleitung Risiko- und Projekt­management, seit Januar 2012 bei Green City Energy Mir geht es bei der GCE vor allem um das Team: authentische, inspirierte Kollegen, die an einem Strang zie­ hen, um die Energiewende voranzu­ treiben. Meinen Beitrag für das Unternehmen sehe ich in der nachhaltigen Personalarbeit - ob im Recru­ iting, in der Personalentwicklung oder in der Betreu­ ung unserer Mitarbeiter. Ich finde es inspirierend, in einem sich stetig wandelnden Unternehmen eigene Ideen einbringen und umsetzen zu können. Bettina Witton, Personalreferentin, seit Mai 2011 bei Green City Energy

Green City Energy bietet mir die Möglichkeit, in einem Unternehmen zu arbeiten, das die Energiewende ernst nimmt und dies im Rahmen der Möglichkeiten in die eigene Hand genommen hat. Dies zeigt sich daran, dass von der Projektidee über die Genehmigung und Realisierung der Projek­ te auch die Finanzierung und der Betrieb intern ge­ regelt ist. Mir bietet das Unternehmen die Chance, meine langjährigen Erfahrungen aus der Umsetzung di­ verser Windprojekte mit einzubringen und die Entwicklung des Windbereichs auch mitgestalten zu können. Wichtig ist für mich, in einem Unter­ nehmen zu arbeiten, das Energieprojekte dezen­ tral umsetzt und bei dem die Erzeugungsanlagen in Bürgerhand bleiben. Daher bin ich auch „NichtBefürworter“ von Offshore-Windparks und den ge­ planten Großleitungstrassen. Walther Mühlbauer, Projektleiter Windenergie im Regionalbüro Bayreuth, seit September 2012 bei Green City Energy Mich reizt an den regenerativen Energien vor allem die Nachhaltig­ keit. Zukunftsfähige Energieformen schonen die Umwelt, machen uns unabhängig und bringen wirtschaftliche Vorteile. Ich glaube, dass Energie eines der größten Themen in den nächsten zwanzig Jahren sein wird. Je unab­ hängiger wir von fossilen Energieträgern werden,

umso weniger wird uns der Verteilungskampf be­ treffen. Die Probleme bzw. Kritik an der Energie­ wende resultieren meiner Meinung nach haupt­ sächlich aus dem unausgewogenen und unkoordinierten Verhältnis aus Netzen, Speichern und Energie­produzenten und den Problemen der Regierung, die richtigen Anreize zu setzen und die Kosten gerecht aufzuteilen. Dieses dynamische und komplexe Umfeld finde ich sehr spannend. Timo Oppel, Finanzierungsexperte, seit Juli 2012 bei Green City Energy Für mich war es schon immer von Bedeutung, die Umwelt zu erhalten und Ressourcen zu schonen, damit auch unsere Kinder einer lebens­ werten Zukunft entgegensehen können. Die Tätig­ keit bei der Green City Energy AG gibt mir die Mög­ lichkeit, mich gemeinsam mit motivierten Kollegen täglich hierfür einzusetzen. In unserem Unterneh­ men kann ich meine persönlichen Ziele mit meiner Arbeit in Einklang bringen, so dass diese zu einer echten Berufung wird. Oliver Lange, Leiter Rechtsabteilung, seit November 2011 bei Green City Energy

Umzug in die alte Postdirektion Das stetige Unternehmenswachstum von einer Handvoll auf rund 90 Mitarbeiterinnen und Mit­ arbeiter in der Green City Energy-Gruppe bedingt einen Umzug in neue Räumlichkeiten. Nachdem eine Einigung über einen Verbleib mit dem Inves­ tor in der Goethestraße trotz intensiver Bemühun­ gen nicht möglich war, haben wir uns zu einem

Standort­wechsel entschlossen und ­ziehen ab Fe­ bruar 2013 in die Zirkus-Krone-Straße 10 an der Hackerbrücke. Direkt neben dem Augustiner-Bier­ garten in der Arnulfstraße bietet die alte Postdirek­ tion helle und moderne Büroflächen in Laufdistanz zum Hauptbahnhof. „Die Büroflächen im 5. Stock schaffen für unser Team zukünftig eine Arbeitsatmosphäre, in der wir unseren Ansatz einer interdisziplinären Arbeits­ weise viel besser gerecht werden können“, freut sich die für Umbau und Umzug verantwortliche Bereichsleiterin Natalie Schaller. Aktuell laufen die Umbaumaßnahmen, der Umzug ist zum 1. Febru­ ar 2013 geplant. Der Veranstaltungsraum für bis zu 80 Personen ermöglicht es uns, unsere vielen

Veranstaltungen wie Gesellschafterversammlun­ gen und Informationsveranstaltungen zukünftig in eigenen Räumlichkeiten durchzuführen. Green City e.V. und die Green City Projekt GmbH haben sich nach langer Überlegung entschieden, weiter in der Goethestraße 34 zu bleiben. Die zur Verfügung stehende Fläche bietet auch für die Pro­ jekt GmbH die Möglichkeit, ihre Geschäftsideen in dem Raum zu entfalten, in dem die Geschichte der Green City Energy ihren Lauf genommen hat. Die räumliche Trennung ist allein den Umständen des Münchner Mietmarktes geschuldet, inhaltlich wer­ den wir durch ein Volunteering-Programm unseren fachlichen Austausch intensivieren.

Unsere neue Adresse 80335 ab Februar München 2013: Zirkus-Krone-Straße 10


Wegweisendes interkommunales WindparkProjekt in der Ortenau auf den Weg gebracht

Bild: GCE-Vorstand Jens Mühlhaus (2.v. rechts) mit den ­Projektpartnern bei der der Unterzeichnung der Erklärung

Die Gemeinden Ettenheim, Schuttertal und Seel­ bach planen gemeinsam mit Green City Energy aus München einen interkommunalen Windpark in der südlichen Ortenau. Das ausgeklügelte Mo­ dell gewährt den Gemeinden umfassende Mit­ spracherechte und interessante wirtschaftliche Perspektiven. Green City Energy liefert das fachli­ che Knowhow, stellt das Kapital und übernimmt als Generalunternehmer eine tragende Rolle in der Projektentwicklung. Die Green City Energy wird zunächst die Wirt­ schaftlichkeit eines solchen Windparks unter­ suchen. Dem ganzen Projekt voraus gehen Un­ tersuchungen in Bezug auf den Windertrag. Die Gemeinden entscheiden dann nach Abschluss der Untersuchungen über die Realisierung des Projek­ tes und eine mögliche Beteiligung. „Das ausgeklügelte Modell gewährleistet nicht nur, dass Kommunen und Bürger bei der Planung und dem Betrieb des Windparks weitgehende Einfluss­ möglichkeiten haben, es eröffnet den Gemeinden auch interessante wirtschaftliche Perspektiven“, so Vorstand Jens Mühlhaus. Der Windpark könn­ te sechs bis acht Anlagen umfassen und bis Ende 2014 in Betrieb genommen werden. Akzeptanz durch Bürgerbeteiligung Die Gemeinden in der südlichen Ortenau bekräfti­ gen damit ihren Willen zu einem interkommunalen Energieprojekt, das mit seiner umfassenden Bür­ gerbeteiligung wegweisenden Charakter hat. „Ich bin sehr froh, dass wir dieses Projekt gemeinschaft­ lich angegangen sind“, sagt der Bürgermeister von Ettenheim, Bruno Metz. „Dadurch ist nicht nur eine optimale Standortentwicklung möglich, sondern zudem eine wichtige Voraussetzung für die Akzep­ tanz des Windparks geschaffen.“ Auch der Bürger­ meister der Nachbargemeinde Schuttertal, Carsten Gabbert, steht dem Projekt positiv gegenüber. „Un­ ser sehr weitreichender Ansatz bedeutet noch viel

mehr Bürgerbeteiligung. Gerade auch die damit angestrebte positive Preisentwicklung des Stroms sind völlig neue Gedanken“, so Gabbert. Die Gemeinderäte aller Gemeinden haben der Ab­ sichtserklärung mit großer Mehrheit zugestimmt. „Die nun abgeschlossene Absichtserklärung er­ öffnet die Chance eines geordneten gemeinsa­ men Ausbaues der Windenergie in der südlichen Ortenau. Dabei bin ich gespannt auf die weiteren Ergebnisse der Windmessungen, die direkten Ein­ fluss auf die Wirtschaftlichkeit des Windparks ha­ ben werden“ erläutert Bürgermeister Schäfer. Kommunen behalten das Heft in der Hand Das in der Ortenau gewählte Modell zur Realisie­ rung des Windparks zeichnet sich durch einige Besonderheiten aus: Die Projektgesellschaft soll mehrheitlich den Kommunen und der örtlichen Genossenschaft „Ettenheimer Bürgerenergie“ ge­ hören. Green City Energy steuert das nötige Kapital zur Projektentwicklung bei. Zum Bau der Anlagen werden zusätzliche stimmrechtslose, nachran­ gige Darlehen von Kapitalanlegern eingebracht. Dadurch wird die Mitbestimmung vom Kapital getrennt und gewährleistet, dass Kommunen und Bürger dauerhaft das Heft in der Hand behalten und langfristig von den Stromerlösen des Wind­ parks profitieren. Zudem hat die Genossenschaft das Recht, den vom Windpark produzierten Strom direkt an die Bürger vor Ort durchzuleiten, und kann so in der Zukunft preisstabile, klimafreundli­ che Energie liefern. Die Kernkompetenz von Green City Energy liegt in der Projektentwicklung von regenerativen Energieanlagen sowie in der Kon­ zeption von Bürgerbeteiligungsmodellen. „Wir sehen uns als Partner und Schnittstelle zwischen Kommunen, Bürgern und ausführenden Unterneh­ men“, so Jens Mühlhaus. Die Bürger von Ettenheim, Schuttertal und Seel­ bach können sich über die Energiegenossenschaft oder direkt an dem Windpark finanziell beteiligen. „Der geplante Windpark Südliche Ortenau ist ein gelungenes Beispiel für die Energiewende von unten“, sagt Jörg Bold, Vorstand der Ettenheimer Bürgerenergie. „Denn die viel beschworene dezen­ trale Energieerzeugung ist nur machbar, wenn die Gemeinden maßgeblich mitentscheiden können und auch dauerhaft von der Energieerzeugung pro­ fitieren.

Die Windkraftanlage von ENERCON mit zwei Megawatt Leistung und 138 Metern Na­ benhöhe wurde von Green City Energy im ­sächsischen Jeeseitz im Oktober errichtet.


Green City Projekt GmbH

Nachhaltigkeitsoffensive für Unternehmen, Kommunen und Organisationen Mit neuem Profil und neuer personeller Besetzung bietet die Green City Projekt GmbH als Tochterunternehmen von Münchens größter Umweltschutzorganisation Green City e.V. umsetzungsorientierte Dienstleistungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz an. Neben den Geschäftsfeldern Events und Campaigning, stellen die Green City-Experten ihr Know-How aus 20 Jahren Umweltschutz im Bereich Consulting & Training zur Verfügung.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind heute entscheidende Erfolgsfaktoren der unternehme­ rischen und kommunalen Zukunftsfähigkeit. Wie Unternehmen und Mitarbeiter sowie Kommunen und Bürger dieser Verantwortung gerecht werden und eine Vorreiterrolle einnehmen, zeigt Green City Projekt. Von Umweltschutzkampagnen und Nachhaltigkeitsstrategien, über Aktionstage und CSR-Formate, bis hin zu grünen Incentives und Großveranstaltungen liegt der Schwerpunkt der Umwelt-Projekt-Agentur auf einer langfristigen und glaubwürdigen Verankerung von ökologischer Nachhaltigkeit. Das Ziel dabei ist ein konkreter und messbarer Nutzen für die Umwelt. Neuer Geschäftsführer der Green City Projekt GmbH ist Rauno Andreas Fuchs. Er ist überzeugt von dem Portfolio: „Wir bieten keine trockene The­ orie, sondern lösungsorientierten Umweltschutz, der Spaß macht und Menschen aktiviert – damit begleiten wir Unternehmen und Kommunen auf

Kurzmitteilungen Neues von Green City e.v. Selbst die UN kommt nicht mehr um Green City e.V., die Mutter der Green City Energy AG, herum und hat die Umweltschutzorganisation für „kontinuierliche und sich stetig steigernde Leistungen im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Jahr 2012 zum UN-DekadeProjekt ernannt. Diese Leistung spiegelt sich in den Projekten, die Green City e.V. im zurücklie­ genden Jahr angestoßen hat, wieder. Die Urbanen Gärtner erweiterten ihr Angebot im Rahmen von Grünpaten KIDS für Kinder und Jugendliche, um sie für Stadtgestaltung zu sen­ sibilisieren. Auch die Klimaküche richtet sich an Heranwachsende. Schüler organisieren dabei selbstständig einen Pausenverkauf und berei­ ten hierfür gesunde Snacks für ihre Mitschüler zu. Die Arbeit des Vereins blieb auch Münchens Oberbürgermeister Ude nicht verborgen. So nahm er nach der Eröffnung des Streetlife Festi­ vals im September das Angebot einer Ehrenmit­ gliedschaft bei Green City e.V. an. Falls Sie sich ebenfalls für ein lebenswertes München enga­ gieren wollen, freut sich der Verein über neue Mitglieder oder Spenden. Mehr Informationen unter www.greencity.de.

dem Weg in eine nachhaltige Zukunft.“ Die Umwelt-Projekt-Agentur bedient die steigen­ de Nachfrage der Unternehmen und Kommunen. Viele erkennen den Handlungsbedarf in Sachen Klima- und Umweltschutz und sind auf der Suche nach geeigneter Unterstützung. Laut einer Umfra­ ge des Instituts für den öffentlichen Sektor geben 93,3 Prozent der Städte und Landkreise an, dass das Thema im vergangenen Jahr zusätzlich an Bedeu­ tung gewonnen hat. Dieser Trend lässt sich auch in Unternehmen beobachten. In der im Auftrag der EU durchgeführten Studie Gesellschaftliches Engagement in kleinen und mittelständischen Un­ ternehmen in Deutschland bestätigten drei Viertel aller befragten Unternehmen in Deutschland, dass die Bedeutung von Corporate Social Responsibilty für Unternehmen mittel- bis langfristig zunehmen wird. Als wesentlicher Hemmfaktor bei der Einfüh­ rung wird das fehlende Know-How zur Umsetzung dieser Konzepte (62%) genannt.

Hier setzt Green City Projekt an. Die UmweltProjekt-Agentur arbeitet dabei Hand in Hand mit der Mutterorganisation Green City e.V. und der Schwester Green City Energy AG. So können erfolgreiche Projekte aus München in Unterneh­ men oder andere Städte exportiert werden. Zu­ sammen mit der Kommunalen Energieberatung der Green City Energy tritt Green City Projekt u.a. als Umsetzer für Kommunen im Bereich Klima­ schutzaktionen, -kampagnen oder –events auf. Für Green City e.V. veranstaltet die Umwelt-Pro­ jekt-Agentur das Streetlife-Festival und die AOK Blade Night. Neben den hauseigenen Events ist Green City Projekt an verschiedenen städtischen Kampagnen beteiligt, zum Beispiel an der Radl­ hauptstadt München-Kampagne oder dem Stadt­ radeln München 2012. Informationen: www.greencity-projekt.de.

Impressum Redaktion: Martin Betzold (V.i.S.d.P.)

Herausgeber: Green City Energy AG Adresse bis 31.01.2013: Goethestraße 34 · 80336 München Neue Adresse ab Februar 2013: Zirkus-Krone-Straße 10 80335 München Tel.: 089 / 89 06 68 800 · Fax: 089 / 89 06 68 880 info@greencity-energy.de www.greencity-energy.de

Gestaltung und Produktion: bioculture – umweltbewusstes Marketing www.bioculture.de Photos: Green City Energy AG, Green City e.V., Alvise ­Predieri, Tobias Hase, Britta Grimm, Matthias Ibe­ ler, Reinhard Mederer, Bodo Tiedemann, NORDEX Produktion: ulenspiegel druck gmbh, www.ulenspiegeldruck.de Gedruckt mit Pflanzenölfarben auf 100 % Recyclingpapier.

Unter Berücksichtigung der individuellen Nachhaltigkeitsleistungen von ulenspiegel druck gmbh, dokumentiert durch EMAS D-155-00126, geprüftes Umweltmanagement.

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Energy News Dezember 2012