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>HZZLY^LS[LU Corinna Weidner Max Hiller

Berlin | Moskau


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Inhalt 1. Berlin – die Stadt am Wasser

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2. Baden in der Stadt

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3. Die Spree von unten

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4. Gastronomie am Wasser œAm grßnen Strand der Spree‌

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5. GroĂ&#x;stadtfische und ihre Jäger

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6. Berliner Trend: Klassiker auf dem Wasser

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7. Berlin unter Segeln

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8. Architektur am Wasser

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9. Interview: Cora GeiĂ&#x;ler und das Futuro 13

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10. Wohnen auf dem Wasser

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11. Interview: Karsten Sahner und das Flusswohnboot

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12. Eiszeit in Berlin: der Winter auf dem Wasser

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13. Boote mieten – Bootsfßhrerschein machen

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14. Havel-Route SĂźd-West

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15. Dahme-Spree-Route SĂźd-Ost

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16. Route Nord-West

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Berlin – die Stadt am Wasser Der größte Reichtum dieser Stadt ist ihr Wasser. Am Wasser wurde sie gegründet, die Wasserwege haben Berlin und das Umland groß gemacht. Wasser ist Handels- und Transportweg, vor allem aber Lebensader. Seit dem Mauerfall wird verstärkt um die Nutzungen gerungen – zum Glück.

Wasser in Berlin ist vieles. Transportweg, Ödnis, Algenteppich, scheinbar selbstverständlich und oft kaum wahrgenommen. Aber es bedeutet auch: Schwimmen lernen, Füße kühlen, Sand spüren, Klamotten ausziehen und eintauchen, ein Schiff besteigen und das Ufer zurücklassen…

zum Wasser ist von der Romantik geprägt: Wasser befördert Innerlichkeit und setzt Gefühle frei, steht für Ferne und Sehnsucht, die Beständigkeit des Kommens und Gehens, das im Fluss sein – Panta Rhei. Für die Millionenmetropole ist das Wasser nicht nur komplexer Kreislauf und existentielle Ressource, sondern auch Lebensraum, der ganz zentral für Lebensqualität steht. Doch Berlin, diese Stadt am Wasser, hat ihre Identität als solche in der Gegenwart noch nicht gefunden.

Wir erleben die Natur des Wassers sinnlich und emotional. >PLKLY>PUKZLPUL6ILYÅpJOL formt, wie das Licht sich auf ihm spiegelt, sich seine Ränder an den Ufern säumen und seine Wellenbewegungen tönen. Seine Fließgeschwindigkeit erscheint uns wie ein Temperament, mal sanft und träge, mal aufgewühlt und abgründig. Unsere Beziehung

Die markanteste Zäsur erfuhr die Stadt am Wasser in jüngster Zeit durch die Teilung Berlins. Der Fluss wurde zur Grenze, die Seen zu Ost- oder Westgebiet, die Wasserverläufe zu politischen ;VWVNYHÄLU,PU=PKLVH\M`V\[\be dokumentiert eine Ost-WestFlucht über die Berliner Spree von Friedrichshain nach Kreuzberg. ,PUHTLYPRHUPZJOLY;V\YPZ[a…JR[L

Am Wasser. Stille. Durchatmen. Wie weit müssen Sie gehen, um in Berlin am Wasser zu sein? Und was erleben Sie da?

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Wasserschutz- und Grenzkontrollboot der DDR, Baureihe KB12

1988 seine HUHSVNL=Pdeokamera just in dem Moment, als drei Männer und eine Frau die Spree K\YJOZJO^HTTLU,PUWHHY banale Meter Wasser, zurückgelegt in 50 Sekunden. „Schnell, schnell“, schreien Menschen am >LZ[\MLYKLUUKLY.YLUaÅ\ZZ „gehört“ dem Osten, und auf einem Schnellboot rauschen bereits Grenzsoldaten an. Der Frau fehlen die Kräfte, sich auf das Ufer zu ziehen, sie bleibt knietief im Wasser stehen. Das Boot stoppt einen knappen Meter vor ihr, die Grenzer fordern sie mit angelegten

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Friedrichsgracht, Fischerinsel Berlin-Mitte, 1910 (rechts)

Waffen auf, das Boot zu besteigen, schießen aber nicht. Alle sind wie gelähmt, es gibt kein Zurück. Dann ergreift ein Mann vom Ufer aus die Hand der Frau. „Die können nicht mehr schießen, deine Hand ist schon im Westen“, sagt er und zieht sie an Land. Wie so oft bieten große Krisen Chancen für Neuanfänge. Immer Z[pYRLY^LYKLUKPL2VUÅPR[LY\UK ums Wasser, und sie werden immer breiter ausgetragen. Bei


genauem Hinsehen zeigt das vor allem eines: Die Menschen wollen ans Wasser und dort etwas anderes erleben als bisher. Die Stadt ist damit auf dem besten Weg, ihre Identität zurückzugewinnen. 3HUKLHUÅ\NH\M)LYSPU!,NHSH\Z welcher Himmelsrichtung komTLUK…ILYÅPLN[THULPULZJOPLY endlos mäandernde Fluss- und Seenlandschaft. Wie Perlen einer Kette reihen sich die Seen aneinander, eingebettet in das dunkle Grün der sie umgebenden Kiefernwälder.

Spree entspringt dem Lausitzer Bergland, zerfasert sich im Spreewald, tritt bei Lübben wieder als Fluss hervor und bildet – heute innerhalb des Stadtgebiets – den Kleinen und Großen Müggelsee. In Köpenick nimmt sie die früher Wendische Spree genannte +HOTLH\MK\YJOÅPL[)LYSPU\UK

Das Berliner Urstromtal der ,PZaLP[^HYLPU^LP[]LYa^LPN[LZ .L^pZZLYZ`Z[LTTP[KLY/H]LS POYLTNY€[LU5LILUÅ\ZZ:WYLL und den einmündenden Fließen Tegeler Fließ, Nuthe, Panke, WuhSL,YWL+HOTL\UK3€JRUP[a+PL Spreeborn, die älteste Quelle der Spree in der Oberlausitz 9


mündet, nach einer Reise von insgesamt gut 400 Kilometern, bei Spandau in die Havel.

und auch die Stadtentwicklung folgte dauerhaft den baulichen =LYpUKLY\UNLUKLY>HZZLY^LNL

Bereits lange vor der Gründung Berlins im 13. Jahrhundert entstand durch die Nutzung der Wasserwege im Großraum Berlin ein =LYRLOYZUL[a in das künstlich eingegriffen wurde. Die Umgestaltung der Wasserwege aufgrund politischer und wirtschaftlicher Ziele prägt als zeitgeschichtliche Konstante schon von Anfang an die Region. Über die Jahrhunderte hinweg erfolgte der Z`Z[LTH[PZJOL Ausbau der Wasserwege HSZ=LYRLOYZ Handels- und Heerstraßen,

Der Aufstieg Brandenburgs zur mitteleuropäischen Macht war aktiv betriebene Wasserpolitik sowohl unter dem Großen Kurfürst Friedrich Wilhelm im 17. Jahrhundert als auch unter dem Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. von Preußen und Friedrich dem Großen im 18. Jahrhundert. Sie ließen Gebiete entwässern und ILZPLKLSU=LYIPUK\UNZRHUpSL anlegen und Wasserstraßen ausbauen – unter Zuhilfenahme von niederländischen Wasserbauingenieuren, den erfahrensten ihrer Zeit.

„Berlin ist aus dem Kahn gebaut“: Draufsicht eines Ziegelkahns 10

Die zwei mittelalterlichen, sich an der Spree gegenüberliegenden Ansiedlungen Berlin und Cölln gewannen durch das Marktrecht, die Zollfreiheit und das Niederlagerecht an Bedeutung: Alle WHZZPLYLUKLU2H\ÅL\[LT\ZZ[LU POYL>HYLUa\T=LYRH\MHUIPL[LU oder Steuern zahlen. Der älteste Handelsnachweis stammt aus KLT1HOYKPL,YOLI\UN von Schiffszoll wird erstmalig im 13. Jahrhundert erwähnt. Im Jahr LYMVSN[LKPL=LYLPUPN\UNKLY beiden Kaufmannssiedlungen zu einer Stadt. Mit dem über das Wasser abgewickelten Handelsverkehr war Berlin schon damals ]PH:WYLL/H]LS\UK,SILHU Hamburg und damit an den europäischen Handel angebunden, über die Oder an Stettin und


damit den Ostseehandel. Die =LYZVYN\UNKLY:[HK[TP[.…[LYU erfolgte bis ins 20. Jahrhundert maßgeblich zu Wasser. Märkische Transportschiffe – Treckschuten, Kaffenkähne, Zillen und Maßkähne, die zuerst gesegelt und gestakt wurden, später mit elektrischen und dampfbetriebenen Motoren fuhren – brachten Genuss- und Nahrungsmittel, die sogenannten Steineschiffer transportierten Ziegel, Kalksandsteine, Mörtel und Zement für den rasanten Bauboom ab 1880: Die Metropole wurde „aus dem Kahn gebaut“. Auch die Industrielle Revolution und die Gewerbeansiedlungen entlang der Spree wären ohne Wasseranbindung so nicht denkbar. Die Zäsur, die heute noch gültig ist, setzte Mitte des 19. JahrhunMärkisches Transportschiff des 19. Jh.: Kaffenkähne wurden gestakt, getreidelt und auch gesegelt

derts ein. Karl Friedrich Schinkel und Peter Joseph Lenné bezogen um 1850 herum das Wasser landschaftsplanerisch als Gestaltungselement in die Stadt ein. Schinkel wollte das Anwachsen der Stadt regulieren, und das bewusst entgegen den von ihm PU,UNSHUKPTA\NLKLY0UK\Z[YPalisierung als menschenfeindlich LYSLI[LU<TMVYT\UNLU,Y^pOS[L dazu das Wasser als inhaltliche Klammer, Lenné folgte ihm und vernetzte es durch neue Kanäle. So entstanden der Spandauer Schifffahrtkanal, der Landwehrkanal und der Luisenstädtische Kanal, der vor allem nach ästhetischen Maßstäben und für die Schifffahrt wenig tauglich ausgestaltet wurde. Genau in diese Zeit fällt auch der Beginn des (\ZÅ\NZKHTWMLY=LYRLOYZ\UK damit die Nutzung des Wassers a\WYP]H[LU=LYNU…N\UNZ\UK,Yholungszwecken durch gestresste Großstädter. Die Fahrgastschiffe

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ermĂśglichten bald fĂźr kleines Geld Fahrten ins GrĂźne, das Wasser wurde zum Träger urbaner Lebensqualität der breiten Masse. +YLP2VUĂ&#x2026;PR[LKLY.LNLU^HY[ zeigen, wie stark das Wasser von der Berliner BevĂślkerung mittlerweile wieder als Ressource fĂźr Lebensqualität wahrgenommen wird. Man will die Zukunft des Wassers und seiner Nutzung nicht mehr allein den Interessen von Politik und Wirtschaft Ăźberlassen. Der seit 2007 andauernde Streit um die Sanierung des Landwehrkanals hat â&#x20AC;&#x17E;Stuttgart 21â&#x20AC;&#x153; im Kleinen vorweggenommen: Aufgrund der durch die rege Fahrgastschifffahrt marode gewordenen Uferbefestigung drohten Bäume ins Wasser zu stĂźrzen. Die fĂźr Instandhaltung zuständige Wasser- und Schifffahrtsverwaltung >:=SPLÂ?HSZ.LMHOYPT=LYa\N MaĂ&#x;nahme ad hoc Bäume fällen, die teilweise schon unter LennĂŠ NLWĂ&#x2026;HUa[^VYKLU^HYLU\UKaVN damit heftigsten BĂźrgerprotest auf sich. In einem Mediationsverfahren diskutieren seitdem

)Â&#x2026;YNLYPUP[PH[P]LUTP[7VSP[PR=LYwaltung und Reedern Ăźber die A\R\UM[KLZ2HUHSZ=VTYLPULT Naturbiotop Ăźber die alternative Nutzung mit Solarbooten und Kanus bis hin zur ZuschĂźttung und Umwandlung in einen begrĂźnten Naherholungsweg fĂźr Fahrräder und FuĂ&#x;gänger reichen KPL,PUMpSSL.LLPUPN[OH[THUZPJO bisher zumindest auf intelligentere Sanierungsmethoden als die ursprĂźngliche Brachialvariante, und die Fahrgastreedereien wollen ihre stinkenden und ruĂ&#x;enden Motoren umweltfreundlich umrĂźsten. Der Protest â&#x20AC;&#x17E;Mediaspree versenkenâ&#x20AC;&#x153; gegen das gleichnamige Investorenprojekt an den Spreeufern im Osten Berlins zwischen 4PJOHLS\UK,SZLUIYÂ&#x2026;JRLMÂ&#x2026;OY[L 2008 zu einem erfolgreichen BĂźrgerentscheid gegen die vorgesehenen Bebauungs- und Umstrukturierungskonzepte. =LYI\JO[^\YKLUIPZOLYH\MNY\UK RVTWSPaPLY[LY,PNLU[\TZ]LYOpS[nisse und Planungszuständigkeiten nur kleine Teilerfolge, jedoch entstand eine gesteigerte Sensibilität im Senat und bei einigen 0U]LZ[VYLU!,PU ,U[^PJRS\UNZprozess ändert seinen Kurs.

Street Art Cuvry-/ Schlesische StraĂ&#x;e von BLU und JR (Making-of-Videos auf Youtube) 12


„Media Spree versenken“ heißt Spree entern: Demo „Ufer für alle“, 2008

Die Proteste und Widerstände haben ihre Berechtigung. Für die Wirtschaft hat die Ansiedlung direkt am Wasser der Innenstadt heute keinerlei infrastrukturelle Notwendigkeit mehr. Wasserlagen sind schlicht attraktiv und repräsentativ für Privatunternehmen, allerdings auch für die Bürger. Die Forderung, die begrenzten <MLYÅpJOLUHT>HZZLYH\JOKLY (SSNLTLPUOLP[a\Y=LYM…N\UN\UK in den Dienst der Steigerung von Lebensqualität zu stellen, ist Ausdruck eines legitimen Begehrens der Gesellschaft – wenn auch lange nicht alle Fraktionen von „Mediaspree versenken“ in ihren Konzepten Allgemeinheit intendieren wie z. B. Clubs, die mit Türstehern subjektive Selektionsprinzipien geltend machen.

+LYQ…UNZ[L2VUÅPR[IL[YPMM[KPL Berliner Wasserbetriebe. Der landeseigene Konzern wurde 1999 zu 49,9 Prozent an privatwirtschaftliche Unternehmen verkauft, inklusive vertraglich festgelegter, aber geheim gehaltener Renditegarantien, die zur =LY[L\LY\UNKLZ>HZZLYZM…OY[LU ,PUL;YPHZH\ZWVSP[PZJOLY5HJOMYHNL=VSRZILNLOYLU\UKTLKPHSLY ,U[O…SS\UNKLJR[LKPLZLA\ZHTmenhänge auf, die Berliner wollen nun „ihr“ Wasser wieder zurück in die öffentliche Hand nehmen. Wasserstadt Berlin: Die deutsche Hauptstadt liegt im Zentrum der größten zusammenhängenden >HZZLYSHUKZJOHM[,\YVWHZTP[ über 3.600 Kilometern befahrbaren Gewässern und zirka 5.000 Seen. Als Binnenstadt ist Berlin über durchgängige Wasserwege 13


darüber hinaus mit der ganzen Welt vernetzt. Sie wollen von Berlin aus per Schiff nach Russland? Kein Problem! Über Oder und Warthe erreichen Sie Kaliningrad, genauso das polnische Warschau und Danzig. Seit den 1930er Jahren ist der Mittellandkanal die Anbindung Berlins an das Ruhrgebiet. Über Duisburg gelangt man nach Rotterdam und Antwerpen, Gent und Brüssel, Basel, Marseille und weiter über die Kanäle bis Paris. Der Rhein-Main-Donaukanal führt über Wien, Budapest und Belgrad bis ans Schwarze Meer, und die Spree-Oder-Wasserstraße ist seit Jahrhunderten der Schifffahrtsweg nach Oberschlesien, heutiges Polen. ,PUL^LP[LYL,PUaPNHY[PNRLP[)LYSPUZ liegt darin, dass alle Wasserstraßen privat genutzt werden können. Die sich durch Hamburg und London ziehenden Flüsse beispielsweise sind aufgrund der Gezeiten schwierig zu befahren und nur für die industrielle Schifffahrt a\NLSHZZLUKLY>HZZLYZWVY[ÄUdet weit draußen oder innerstäd-

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tisch auf kleinen Tümpeln statt. Die Berliner Reviere sind riesig, und selbst direkt durch die Stadt gondeln Segelboote und Gummiboote mit Außenbordmotor neben Schubschiffen und Fahrgastdampfern am Reichstag vorbei. Bei der Langstreckenregatta wird sogar quer durch die Innenstadt gerudert. Unsere benachbarte Wassersportnation Holland macht von diesen Bedingungen bereits ausgiebig Gebrauch: Die meisten nichtdeutschen Wassertouristen sind holländische Segler, die auf dem Wasserweg nach Berlin und Brandenburg kommen. Das Wasser in und um Berlin stellt einen großen Reichtum und ein riesiges Potential dar. Seit der Maueröffnung werden sich die Berliner dessen wieder bewusst. Das Touristenangebot der gängigen Fahrgastschifffahrt mit Herrengedeck und Stadtbilderklärung birgt genauso wenig ZukunftsperZWLR[P]L^PLTP[,PURH\MZaLU[YLU verbaute Ufer und durch Bürokomplexe versperrte Wasserzugänge. Mit dem Ringen um neue und alternative Nutzungskonzepte ist ein echter Gestaltungsprozess in Gang gekommen. Die Devise lautet: Zur Sonne, zum Licht, aufs Wasser!


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Baden in der Stadt -HZ[ZPLILU7YVaLU[KLZNLZHT[LU:[HK[NLIPL[ZILZ[LOLUH\Z>HZZLY+PL )HKLT€NSPJORLP[LUPUKLU-S…ZZLU\UK:LLUPU)LYSPUZPUKaHOSYLPJO<T UH[\YILSHZZLUL)HKLZ[LSSLU\UK-YLPIpKLYTP[:HUKI\JO[LUa\NLUPLLU T\ZZTHUUPJO[PUZ<TSHUKMHOYLU5\YPUKLYPUULYZ[pK[PZJOLU:WYLLKHYM UPJO[NLIHKL[^LYKLU^PLZJOVU]VYa^LPO\UKLY[1HOYLU

É:PLRVTT[ILPT6ILYIH\TOL YLPU9LPU^PLLPU:JO^HU\T ^PLLPU:JO^LPU)LPT<U[LY IH\TOLYH\Za\RVTTLU¸ZJOYPLI KLYKL\[ZJOL+PJO[LY-YPLKYPJO 9…JRLY[PUKLULY1HOYLU …ILYKPL:WYLL+PL=LYOpS[UPZZL KHTHSZ^HYLUZJOSPTT!(SSL-p RHSPLU\UKPUK\Z[YPLSSLU(I^pZZLY SHUKL[LUKPYLR[PUKLY:WYLL\UK KLU2HUpSLUYLNLSTpPN[YH[LU *OVSLYH\UK;`WO\Z,WPKLTPLU H\M4P[ZLPULY\Ua\YLPJOLUKLU >HZZLY]LYZVYN\UNNHS[)LYSPUPT L\YVWpPZJOLU:[pK[L]LYNSLPJOHSZ THSVZY…JRZ[pUKPN0T1HOY RVUZ[H[PLY[LKLY)LYPJO[KLZ2HP ZLYSPJOLU.LZ\UKOLP[ZHT[LZa\Y >HZZLYX\HSP[p[a^HYUVJOZ[HYRL :JO^HUR\UNLUPU)La\NH\MKLU É.LOHS[]VULU[^PJRS\UNZMpOPNLU 6YNHUPZTLU¸ZWYPJO)HR[LYPLU HILY!É:LOYILTLYRLUZ^LY[PZ[ KPL9LPUOLP[KLZÄS[YPLY[LU:WYLL ^HZZLYZH\ZKLU:[YHSH\LY>HZ ZLY^LYRLU+HZZLSILLU[OPLS[HT ;HNLKLY<U[LYZ\JO\UN^LUPNLY 2LPTLHSZKHZ;LNLSLY3LP[\UNZ

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Das Welpersche Badeschiff

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Baden in der Stadt 2

0UKLUKHYH\MMVSNLUKLU1HOYLU LY€MMUL[LUL[SPJOLa\T;LPS…W WPNH\ZNLZ[H[[L[L)HKLHUZ[HS[LU KPYLR[PT-S\ZZ:PL^HYLU7MHOS IH\RVUZ[Y\R[PVULUH\Z/VSa \UKK\YJOPOYL)HZZPUZZ[Y€T[L :WYLL^HZZLY0T1HOY NHI LZLU[SHUNKLZ-S\ZZ\MLYZPUZNL ZHT[KYLPaLOU(UZ[HS[LUKPLLYZ[L :JO^PTT\UK)HKLHUZ[HS[M…Y -YH\LU^HYHUKLY4VHIP[LY )Y…JRLLU[Z[HUKLU\UK.LUVZZL 3LUPUZJOYPLI ILNLPZ[LY[HU ZLPUL4\[[LYLYIHKL[pNSPJOPU KLY:WYLL +HZ:JO^PTTLUT\ZZ[LZPJOPU KPLZLYALP[LYZ[NLNLUWVSP[PZJOL >PKLYZ[pUKLL[HISPLYLU+LU(U Z[VNHIKLY,YaPLOLY\UK;\YU SLOYLY-YPLKYPJO-YPLZLUKLYNL TLPUZHTTP[KLT6MÄaPLY3\K^PN 7HSTKPLÉ:JO^PTTO…[[L¸ HUKLY<U[LYIH\TIY…JRLOL\[L 2YVUWYPUaLUIY…JRLLY€MMUL[L +PLZLZÉ>HZZLY[\YULU¸^\YKLVI ZLPULZ=LYNU…N\UNZHZWLR[ZHSSLY KPUNZHUNLMLPUKL[+LYWYL\PZJOL .LULYHSTHQVY,YUZ[]VU7M\LS ZLSIZ[WHZZPVUPLY[LY:JO^PTTLY ZL[a[LKHZ:JO^PTTLUVMÄaPLSS HSZSLILUZYL[[LUKLÉ2\UZ[¸M…Y


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„Der gelbe Sonnenschirm“ von Max Švabinský

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Strandbad Wannsee: Der Lido von Berlin

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Baden in der Stadt 2

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ILZJOSL\UPN[HILYIHSKZPUKZPL ]VSS\UK^HZKHUU&<U[LY/VJO KY\JRHYILP[L[THUKLZ^LNLUPU )YHUKLUI\YNHUKLY(\Z^LPZ\UN UL\LYlILYÅ\[\UNZÅpJOLU +HZHIÅ\ZZZJO^HJOLY…JRNL Z[H\[L:WYLL/H]LS:`Z[LTPZ[ NLNLU…ILY5pOY\UK:JOHK Z[VMMLUILZVUKLYZLTWÄUKSPJO 0UKLU/P[aLWLYPVKLUZPUKKPL (\Z^PYR\UNLUKH]VUZJOULSSa\ ZLOLU1LKLU:VTTLYNPI[LZPU KLUÅHJOLU\UKUpOYYLPJOLU)LY SPULY.L^pZZLYULPUL(SNLUIS…[L ^PLKHZ4HZZLUH\MRVTTLUKLY *`HUVIHR[LYPLUKLYZVNLUHUU[LU )SH\HSNLUILaLPJOUL[^PYK/VOL >HZZLY[LTWLYH[\YLUR\YILSUKHZ >HJOZ[\THU\UKKPL(SNLU]LY IYH\JOLUKHILP:H\LYZ[VMM(SZ NY…UL:JOSLPTZJOPJO[LUZJO^PT TLUZPLPT>HZZLY\UKR€UULU

lILSRLP[+\YJOMHSS\UK,YIYLJOLU ]LY\YZHJOLU+PL3HUKLZNLZ\UK OLP[ZpT[LY\U[LYZ\JOLU^pOYLUK KLYNLZHT[LU)HKLZHPZVUPT A^LP>VJOLU;\YU\ZKPL8\HSP[p[ KLY.L^pZZLY\UKPUMVYTPLYLUPT 0U[LYUL[^PLH\JOWLYBadegewässertelefon…ILYKPL>HZZLY X\HSP[p[ >LYPU)LYSPUIHKLU^PSST\ZZ UPJO[LPUTHSIPZPUZ<TSHUKMHO YLU2LPULHUKLYL4L[YVWVSLKLY >LS[IPL[L[PUULYOHSIKLZ:[HK[ NLIPL[ZLPULKLYHY[PNL=PLSMHS[HT >HZZLY0ULU[a…JRLUKLURSLPULU :[YHUKIpKLYU^PLa\T)LPZWPLS HTWeißenseePlötzensee Orankesee\UKPUJungfernheide^PYK:[YHUKRVYI:[HK[\YSH\I NLWÅLN[¶Y\UKKYLPPN-YLPIpKLY ]LY[LPSLUZPJO…ILYKPL)LaPYRL Grünau: Strand und märkischer Sand

21


.Y€LYL5H[\YZLLU^PLKLY SchlachtenseePU.Y\UL^HSKKLY ]VYHSSLTILP:JO^PTTLYUIL SPLI[PZ[VKLYKLYGroß Glienicker SeePUTP[[LULPULZ3HUKZJOHM[Z ZJO\[aNLIPL[ZPU:WHUKH\IPL[LU ,YOVS\UNHIZLP[ZKLY\T[YPLIPNLU .YVZ[HK[R\SPZZL<UKKPLNHUa NYVLU.L^pZZLY^PLTegeler See\UKMüggelseeZPUKLPNLUL (\ZÅ\NZ^LS[LUKPLTHUPTTLY ^PLKLYUL\LYR\UKLURHUU .HUaMHU[HZ[PZJOPZ[LZa\-\ VKLYTP[KLT-HOYYHKKHZ€Z[SP JOL/H]LS\MLYHT9HUKKLZ.Y\ UL^HSKZa\ILYLPZLU4HURHUU TP[KLT)\Z]VT;OLVKVY /L\ZZ7SH[aH\Z]VU5VYKLU RVTTLUKKPL/H]LSJOH\ZZLL

22

Baden in der Stadt 2

LU[SHUNMHOYLU\UKLPUMHJOPYNLUK ^VH\ZZ[LPNLUVKLYTP[KLT -HOYYHK]VT)HOUOVM5PRVSHZZLL H\ZPT:…KLUZ[HY[LUA^PZJOLU Strandbad WannseeKLTÉ3PKV ]VU)LYSPU¸,\YVWHZNY€[LZ)PU ULUZLLIHK^\YKL LY€MMUL[ \UKPZ[ZLP[LO\UKQLLPUL\YIHUL


([TVZWOpYLKLY/H]LSTP[KLU HUNYLUaLUKLU2PLMLYU^pSKLYU LYSLILUKPLZJOVU>HS[LY3LPZ[P RV^PUZLPULUPTWYLZZPVUPZ[PZJOLU )PSKLYUNLIHUU[OH[ +HZ)HKLUPUKLYPUULYZ[pK[P ZJOLU:WYLLPZ[¶^PL]VYa^LP O\UKLY[1HOYLU¶H\Z:PJOLYOLP[Z

3LNLUKL\UK:JOPSKOVYUZp\TLU L[SPJOLRSLPUL:HUKI\JO[LUKHZ <MLY\UKKPL*OHUJLUZ[LOLU N\[LPULKH]VUNHUaHSSLPUPU )LZJOSHNa\ULOTLU(UKPLZLU UH[…YSPJOLU)HKLZ[LSSLURHUUTHU a\Y(ILUKZ[\UKLOL\[LUVJO KPLZ[PTT\UNZSHUKZJOHM[SPJOL

NY…UKLUVMÄaPLSSUPJO[LYSH\I[\UK ^PYKPUYLJO[…ILYZJOH\IHYLT 4HL[YV[aKLTWYHR[PaPLY[=VY HSSLTH\M/€OLKLZ;YLW[V^LY 7HYRZO…WMLUKPL3L\[L]VT<MLY VKLY]VU9\KLY\UK;YL[IVV[LU H\ZNLYULPUZR…OSL5HZZ,PU :[…JR^LP[LYZ[HK[LPU^pY[ZPT 6Z[OHMLU^PSS9HSM:[LLNLPUL=PZP VU]VT:WYLL^HZZLYPU)HKLX\H SP[p[YLHS^LYKLUSHZZLU:LP[ HYILP[L[LYTP[Spree2011KHYHU (\MMHUNILOpS[LYKPYLR[HUKPLOPLY LPUT…UKLUKLU(I^HZZLYYVOYL HUa\ZJOSPLLU+LY/PU[LYNY\UK! (IY\W[Z[HYRL5PLKLYZJOSpNLSHZ ZLUKPL2HUHSPZH[PVU…ILYSH\MLU \UKSLP[LUKHUU(I^HZZLY\UK 9LNLU^HZZLYPUKPL:WYLLLPU Wasser-Magie inmitten der Spree: Das Badeschiff an der Arena in Treptow 23


PURS\ZP]LKLZ+YLJRZKLY:[YH LU\UK[VUULU^LPZL/\UKLRV[ +HZZKHZ)HKLUUHJOZ[HYRLU 9LNLUMpSSLUPUQLKLT-HSSa\]LY TLPKLUPZ[RHUUTHUTLPZ[ZJOVU TP[ISVLT(\NLLYRLUULU4P[ :WYLL^…YKLKHZ+YLJR ^HZZLYPU;HURZNLZWLPJOLY[\UK KHUU^PLKLYPUKPL2HUHSPZH[PVU NLW\TW[^LYKLU(\MKLU;HURZ ZVSSLUKLT\YIHULU3LILUZZ[PS HUNLWHZZ[L0UZLSULU[Z[LOLU 24

Baden in der Stadt 2

(TNLNLU…ILYSPLNLUKLU<MLY PZ[TP[KLTBadeschiffHUKLY ;YLW[V^LY(YLUHPT1HOY ILYLP[ZLPULH\LYNL^€OUSPJOL ([[YHR[PVULU[Z[HUKLU!,PU[…YRPZ ZJOPTTLYUKLY:^PTTPUNWVVS ZJO^PTT[KPYLR[PTK\URSLU :WYLL^HZZLY\UKPUPOT]LYS\Z [PLYLUZPJOKPL4LUZJOLU+PL 0KLLKLY2…UZ[SLYPU:\ZHUUL3V YLUa\UKKLZ(YJOP[LR[LU.PS>PSR NYLPM[TP[LPULTZPTWSLU:JO\I


SLPJO[LY\UKLPULY:[LNHUSHNLKPL OPZ[VYPZJOLU-S\ZZIpKLYH\M/PLY ZJOSPL[ZPJOHSZVKLY2YLPZPT )SPJRa\Y…JR…ILYKPL.LNLU^HY[ IPZPUKPLA\R\UM[  -HZ[NLUH\HUKLY:[LSSLKLZ )HKLZJOPMMZ^\YKL LPUTP[ +HTWMTHZJOPULIL[YPLILULZ>LS SLUIHKLY€MMUL[…ILYUHOT LZ,\NLU:HJOZLKLY,YÄUKLY ]VU<U[LY^HZZLYSPJO[LYUM…Y

;H\JOLY\UKM…N[LKLT:HJOZL ZJOLU>LSSLUIHKTP[HT…ZPLYSP JOLTÉ3PJO[[H\JOLU¸LPUL^LP[LYL ([[YHR[PVUOPUa\>VKHTHSZKPL NYVL:WYLL:LUZH[PVUZ[HUK Z[LO[ZPLOL\[L^PLKLY <UKMHSSZZPJO:WYLLPUKLU RVTTLUKLU1HOYLUYLHSPZPLY[ ^PYKLPUL^LP[LYLOPUa\RVTTLU KPLTP[[LSZPUUV]H[P]LY<T^LS[ [LJOUPRH\JO€RVSVNPZJOLU-VY[ ZJOYP[[IYPUN[ 25

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