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© Grebennikov Verlag GmbH

Herausgeber Projektleitung Redaktion Texte & Recherche Stillektorat Korrektorat Design Layout, Satz Druck & Verarbeitung

Alexander Grebennikov Yury Kolesnichenko Susanne Gierds, Cornelia Kaluschke Dietmar Stanka Herwig Frenzel Friedrich Reip, Barbara Lück Henriette Damsa, Ricardo Quintas Monica Freise Bosch-Druck GmbH

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Einzige Ausnahme bilden die unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlichten Abbildungen. ist eine eingetragene Marke des Grebennikov Verlags. www.grebennikov.de www.explorise.de

ISBN 978-3-941784-35-5 1. Auflage Berlin 2013 Explorise Wege t Band 5


Erlebnisziele Auto Eine Reise zu Geschichte und Gegenwart Dietmar Stanka

Berlin t Moskau


Inhaltsverzeichnis

Erlebnisziele Auto

006

Der Norden Deutschlands Hat mehr als die Autostadt Wolfsburg zu bieten

008

Der Westen Deutschlands Wo Opel und der Nürburgring zu Hause sind

030

Der Osten Deutschlands Trabant und Wartburg waren gestern

046

Der Südwesten Deutschlands Wirkungsstätte von Carl Benz und Gottlieb Daimler

076

Der Südosten Deutschlands Die BMW-Welt und das Audi-Forum entdecken

114

Österreich Fahrzeugentwicklung mit Bestand

140

Personen-, Orts-, und Sachregister Von A bis Z

156

Abbildungsverzeichnis

158


005


Erlebnisziele Auto In Deutschland wurde das Automobil erfunden. 1886 war es, als Gottfried Daimler und Carl Benz fast zeitgleich ein kutschenähnliches Gefährt mit einem Benzinmotor auf die Straßen schickten. Als Teufelswerk betrachtet begann damals der Siegeszug der individuellen Mobilität. Scheinbar nicht aufzuhalten, auch nicht von einer Ölkrise und dem immer wieder prophezeiten Ende der Ölreserven. Eine Reise durch die automobilen Landschaften Deutschlands und des Nachbarlands Österreich, aufgeteilt in sechs Regionen, soll neugierig machen auf Emotionen und eine der wichtigsten Triebfedern unseres Wirtschaftssystems. Es ist eine begleitende Lektüre, die die großen Automobilwerke und deren Museen und Besucherzentren genauso aufführt wie die Kleinode privater Sammler. Der deutsche Norden wird beherrscht durch Volkswagen in Wolfsburg. Aber auch ein Blick nach Bremen zu Borgward darf nicht fehlen, ebenso wie Einblicke in das Automuseum Prototyp in der Hamburger Hafencity. Im Westen ist in Köln zwar Ford angesiedelt, doch leider hat dieses Unternehmen immer noch nicht die herausragende Außenwirkung eines eigenen Museums erkannt. In Kerpen findet sich dafür die Villa Trips mit dem Museum für Rennsportgeschichte und ein paar Kilometer weiter in der Eifel die wohl berühmteste Rennstrecke der Welt: der Nürburgring.

Patent-Motorwagen Nummer 1


007

Im Osten gibt es viel zu bewundern. Automobile Geschichte wurde vor dem Zweiten Weltkrieg von August Horch in Zwickau geschrieben. Eisenach war zum Beispiel Produktionsstandort des ersten Pkw von BMW, dem Kleinwagen Dixi. In beiden Städten und weiteren Gegenden wird der Automobilbau mit Museen und Ausstellungen gewürdigt. Der Südwesten Deutschlands ist eindeutig die Wiege des Automobils. Carl Benz und Gottfried Daimler stellten unabhängig voneinander 1886 ihr erstes selbstfahrendes Auto vor. Zudem finden sich dort mit viel Liebe und Leidenschaft gepflegte Sammlungen. Im Südosten Deutschlands sind Audi und BMW angesiedelt, zwei der wichtigsten Markenbotschafter unseres Landes. Das Audi Forum und die BMW Welt sowie das Audi museum mobile und das BMW Museum geben einen tiefen Einblick in die Historie. Wegbegleitend finden sich in der Region ebenfalls viele private Sammlungen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Auch Österreich blickt auf eine lange Automobiltradition zurück. Bis heute werden hier Autos gebaut. Bei Magna Steyr läuft zum Beispiel der MINI Countryman vom Band. In Vorarlberg wird der RollsRoyce-Fan in der größten Sammlung dieser Luxusmarke fündig. Es ist ein Reiseführer, der immer wieder zu Rate gezogen werden kann, je nach Umgebung, in der Sie, liebe Leserin und lieber Leser, sich gerade bewegen. Das Buch enthält Tipps für Aufenthalte von mehreren Stunden bis hin zu kleinen Ausstellungen mit nur wenigen, aber nicht minder interessanten Exponaten. Bekanntes und Unbekanntes wird genannt. Immer am Puls der Zeit und doch auch rückblickend in eine mobile Zeit, die bereits mehrere Generationen geprägt hat und weiter prägen wird. Eine Welt ohne individuelle Mobilität ist nicht mehr vorstellbar, auch wenn sich die Geister daran scheiden, ob wir in zwanzig oder dreißig Jahren immer noch Rohöl oder Erdgas als Basis unseres Fortkommens nutzen werden. Eine wichtige Anmerkung sei zu den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen erlaubt. Alles kann sich ändern, oder ein Museum kann auch mal geschlossen sein, wenn es eigentlich offen sein sollte. Daher ist es sinnvoll, sich vor Antritt einer Reise zu einem der im Buch aufgeführten Ziele zu informieren, entweder im Internet oder per Telefon. So bleibt vielleicht manche Enttäuschung erspart. Dietmar Stanka


Der Norden Deutschlands

Hat mehr als die Autostadt Wolfsburg zu bieten

Im Gegensatz zu Süddeutschland ist der Norden Deutschlands nicht so berühmt für seine automobilen Landschaften. Doch halt! Ein Unternehmen ragt besonders heraus: Volkswagen in Wolfsburg mit der Autostadt und dem dazugehörigen Museum. Und noch ein anderer Automobilbauer hat Norddeutschland geprägt: Borgward aus Bremen. 1924 baute dieses Unternehmen sein erstes Fahrzeug, einen kleinen Lieferwagen mit dem Spitznamen „Blitzkarren“. Nach dem Zweiten Weltkrieg produzierte die Firma unter der Leitung von Carl F. W. Borgward drei Fahrzeugreihen. Borgward bzw. Hansa, Goliath und Lloyd. Leider währte der Erfolg des Bremer Autobauers nicht lange. In einem umstrittenen Konkursverfahren wurde bereits 1961 die Produktion der wunderschönen Automoblie eingestellt. Der erste Knacks des Wirtschaftswunders in Deutschland berührte die Menschen damals so sehr wie heute noch der faszinierende Anblick eines Borgwards. Leider hat sich bis dato noch niemand berufen gefühlt, dieser Marke ein Museum zu widmen. Die in Bremen existierende Borgward-Sammlung kümmert sich liebevoll um 44 Fahrzeuge aus der Borgward-Familie, stellt diese aber nicht öffentlich aus. Einzig ein Internetportal bietet einen virtuellen Gang durch die Geschiche und das Werk von Borgward: www.peterkurze.de/museum. Das ist im Übrigen ein echtes Armutszeugnis für die Freie Hansestadt Bremen. Die Automobilindustrie hat Bremen jedoch nicht den Rücken gekehrt. Mercedes-Benz baut in der Hansestadt die C-Klasse, Coupé und Cabrio der E-Klasse, SLK, SL und den GLK. In Hamburg hat sich vor einigen Jahren in der Hafencity eine herausragende Sammlung historischer Fahrzeuge namens Prototyp etabliert. Personen. Kraft. Wagen. Drei Schlagworte, die klar die Rangfolge des Museum darstellen. Im Vordergrund stehen die Menschen rund um die Fahrzeuge. Weitere kleinere und feine Sammlungen lassen eine Fahrt durch die nördlichen Bundesländer zu einer kurzweiligen Reise werden.


009 Der Norden Deutschlands


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Braunschweig

Sammlung Historischer Fahrzeuge Falkenhorst 2 B D-38108 Braunschweig Tel. +49 (0)531 3540480 Öffnungszeiten: An jedem 3. und letzten Sonntag im Monat von 15 bis 18 Uhr; andere Termine nach Absprache www.sammlunghistorischer-fahrzeuge.de

Sammlung Historischer Fahrzeuge In Braunschweig besitzt die Interessengemeinschaft Historischer VW eine interessante Sammlung von etwa 60 Automobilen und Zweirädern. Abgebildet wird ein Zeitfenster, das sich von 1937 bis 2003 öffnet. Fahrzeuge und Exponate der Marken Volkswagen, Audi, AWZ, BMW, Borgward, Fiat, Ford, Glas, NSU, Opel und Porsche. Weitere Sondermodelle und Unikate ergänzen die historischen Automobile, die auf 800 Quadratmetern Hallen- und Freifläche zu sehen sind. Allerdings nur am dritten und letzten Sonntag im Monat. Die Initiatoren verstehen sich als Interessengemeinschaft für historische Fahrzeuge der Marke Volkswagen. Diese müssen entweder mindestens 25 Jahre alt sein oder aber über luftgekühlte Motoren verfügen. Zu den Fahrzeugen gehören VW-Käfer aller Baujahre, VW-Busse T1 bis T3, der VW 1500/1600 Typ 3, der VW 411/412 Typ 4, der VW K70 sowie die allerersten VW Golf.

Hamburg

Mitten in der Hafencity: das Automuseum Prototyp

Automuseum Prototyp „Verstaubte Autos hinter Samtkordeln gibt’s bei uns nicht.“ Oliver Schmidt und Thomas König weigern sich als Initiatoren mit aller Kraft, in ihrer Sammlung mit dem Namen Automuseum Prototyp allein Autos zu zeigen. „Wir wollen automobile Leidenschaft


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vermitteln“, und genau das ist in jeder Ecke des in der Hamburger Hafencity gelegenen und liebevoll gepflegten Museums zu spüren. Neben geschichtlich bedeutsamen Renn- und Sportwagen der frühen Nachkriegszeit, darunter zahlreichen Unikaten mit großer Motorsporthistorie, erwartet den Besucher auch die dazugehörige Aura, die beispielsweise das akustische Erlebnis der fiebrigen Minuten vor dem Start eines Rennens eindrucksvoll vermittelt. „Die Besucher können die Atmosphäre spüren, die etwa bei den 24 Stunden von Le Mans 1952 auf den Tribünen herrschte“, verspricht Oliver Schmidt mit Hinweis auf den Einsatz umfangreicher Multimediatechnik. Die meisten der historischen Sport- und Rennwagen im Automuseum Prototyp entstammen einer Epoche, die wegen chronischen Materialmangels ungewöhnliche Pioniertaten und geniale technische Ideen hervorbrachte: die frühen Nachkriegsjahre.

Gulf Porsche 917 K – bekannt aus dem Film „Le Mans“ mit Steve McQueen

Thomas König (links) und Oliver Schmidt (rechts) – die Macher von Prototyp


Der Norden Deutschlands 012

VW Prototyp

Otto Mathé als Sieger

Zu den Rennsportwundern der Vor-Wirtschaftswunder-Ära zählt der „Fetzenflieger“ von Otto Mathé. Der österreichische Rennfahrer und Konstrukteur, der 1934 bei einem Unfall während eines Motorradrennens seinen rechten Arm verloren hatte, baute den sonderbaren, nur 395 Kilogramm leichten Monoposto 1952 um seine stark eingeschränkte Anatomie herum. Er wurde mit dem „Fetzenflieger“ – praktisch mit links – drei Mal österreichischer Staatsmeister, wobei er bei sämtlichen Auftritten in der Saison den Klassensieg errang. Zu den großen Helden dieser Epoche gehört auch der spätere hannoversche Volkswagen-Händler Petermax Müller. Mittels Chassis eines VW-Kübelwagens, eines von 24,5 auf stolze 78 PS leistungsgesteigerten Käfer-Motors und einer hauchdünnen Hülle aus Flugzeugaluminium schuf er 1948 seinen VW-Spezial genannten Stromlinienwagen, mit dem er unter anderem 22 Gruppensiege und acht Weltrekorde auf der Strecke von Montlhéry feierte. Keine Motorsportherkunft, aber eine umso größere geschichtliche Bedeutung hat der schwarze Porsche 356, dessen Fahrgestellnummer 5047 ein wirksamer Pulsbeschleuniger für Automobil-Chronisten aus aller Welt ist:


013 Der Norden Deutschlands

Die Ziffernkombination steht für das älteste in Deutschland gefertigte Coupé der Stuttgarter Renn- und Sportwagenschmiede, das heute noch existiert. Zum Finale seiner Restaurierung erhielt es vor wenigen Jahren von einem italienischen Künstler das Farbkleid, das der Oberfläche eines Konzertflügels in nichts nachsteht – dank zeitgenössisch korrektem Nitrolack. Allerdings werden Oliver Schmidt und Thomas König es nicht dabei belassen, dem Publikum ihre rund 50 historisch bedeutsamen Fahrzeuge in wechselnden Ausstellungen zu zeigen: „Mindestens ebenso wichtig wie die Wagen selbst ist die tiefe Verneigung vor den Persönlichkeiten ihrer damaligen Konstrukteure, Erbauer und Piloten. Insofern halten wir es für unverzichtbar, auch den Geist und das Ambiente zu schaffen, um die Objekte sowie ihre Betrachter in die entsprechende Atmosphäre eintauchen zu lassen.“

Porsche 356 Vor-A

Neumann Neander Fahrmaschine

Automuseum Prototyp Shanghaiallee 7 Beim Lohseplatz D-20457 Hamburg Tel. +49 (0)40 39996970 Öffnungszeiten: Di–So: 10–18 Uhr sowie nach Vereinbarung www.prototyphamburg.de


Der Norden Deutschlands 014

Bullimuseum Fabrikstraße 41 D-31840 Hessisch Oldendorf Öffnungszeiten: nach Absprache; ab 10 Personen E-Mail: vorsitz@ bullimuseum.eu www.bullimuseum.eu

Volkswagen Transporter „Bulli“ Generation 1 und 2

Hessisch Oldendorf Bullimuseum Der Bulli. Liebevoll wird so der VW-Bus genannt, der in den 1950er Jahren, damals auf der Bodengruppe des Käfers, seinen Erfolgsweg durch die ganze Welt begann. In den ausgehenden 1960er und beginnenden 1970er Jahren war der Bulli eines der beliebtesten Automobile der Hippie-Szene: bunt bemalt und als Fahrzeug genutzt, um von Festival zu Festival zu ziehen. Im niedersächsischen Hessisch Oldendorf mitten im Weserbergland hat das Bullimuseum sein neues Zuhause in einer 1875 erbauten Zuckerfabrik gefunden. Das historische Gemäuer bietet die perfekte Kulisse für die Inszenierung der Volkswagen Transporter der Bulli-Generationen T1 bis T5. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt dabei auf den ersten 30 Jahren der Bulligeschichte. Seit 2011 dürfen hier die Fans des Bulli und die, die es noch werden wollen, eine liebevoll zusammengestellte Ausstellung bewundern. Im Moment sind 19 Busse und zwei Anhänger zu sehen. Darunter finden sich unter anderem ein VW T2A TYP 22 der „Bergwacht Schwarzwald“ aus dem Jahr 1968, ein Feuerlöschfahrzeug von 1969 und – vielleicht etwas makaber – ein Bestattungsfahrzeug, ebenfalls aus dem Jahr 1968.


015 Der Norden Deutschlands

Lemgo Automuseum „der kleine Lemgoer“ Das kleine Museum ist hauptsächlich den Sportwagenlegenden der Marke Porsche gewidmet. Über 30 Fahrzeuge aus Zuffenhausen können in der Alten Hansestadt Lemgo bestaunt werden – darunter ein RSK aus dem Jahr 1958, ein 550 RS von 1955 und ein 904 GTS mit Kunststoffkarosserie. Seltene Porsche Geländewagen und Fahrzeuge, die Prominente wie James Dean, Hans Herrmann oder Graf Berghe von Trips gefahren haben, ergänzen die feine Sammlung. Hinzu kommen Rennwagen, die bei den großen Rennen der Welt die Legende von Porsche in Stein gemeißelt haben: Fahrzeuge, die in Le Mans bei den 24 Stunden dabei waren, Klassiker, die die über 1.600 Kilometer der Mille Miglia bewältigten oder auf der Pan Americana Nord- und Südamerika durchfuhren. Ergänzt werden die Porsches durch seltene und einmalige Stücke von Mercedes, BMW und anderen Luxusmarken. Sämtliche Fahrzeuge sind fahrbereit, hervorragend gepflegt und werden immer wieder bei Ausfahrten oder zum reinen Vergnügen im Straßenverkehr oder auf einer Rennstrecke bewegt.

Automuseum „der kleine Lemgoer“ Industrieweg 4 D-32657 Lemgo-Hörstmar Tel. +49 (0)5261 78160, +49 (0)5261 5610 Öffnungszeiten: So: 12–16 Uhr und nach Vereinbarung www.lemgo.net/539.html

Melle Automuseum Melle Melle, in der Nähe von Osnabrück gelegen, beherbergt eine der umfangreichsten Automobilsammlungen in Nordrhein-Westfalen. In einem 3.000 Quadratmeter großen Gebäude aus der Gründerzeit werden stets 200 bis 300 Fahrzeuge ausgestellt. Diese sind nicht nur in einem herausragend guten Zustand, sondern werden zudem häufig bei diversen Veranstaltungen bewegt. In dem wunderschönen Gebäude in der Pestelstraße ist Bewegung auch das Motto des Museums. Da die meisten Fahrzeuge Leihgaben diverser Sammler und auch anderer Museen sind, unter anderem Karmann in Osnabrück, ist ein Besuch immer wieder lohnenswert.

Hanomag 2/10 PS „Kommissbrot“


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Röhr Typ F Achtzylinder (Baujahr 1933) Automuseum Melle gemeinnützige GmbH Pestelstraße 38-40 D-49324 Melle Tel. +49 (0)5422 46838 Öffnungszeiten: Di–Sa: 11–18 Uhr So: 10–18 Uhr Für Gruppen ab 10 Personen können individuelle Öffnungszeiten vereinbart werden. www.automuseummelle.de

Das Automuseum in Melle bildet faktisch die gesamte automobile Historie seit 1886 ab. Unter den Fahrzeugen sind auch Seltenheiten wie ein Röhr Typ F oder ein Veritas Sp 90 zu sehen. Klassiker wie der Hanomag mit dem Beinamen „Kommissbrot“ oder auch ein NSU Wankel Spider und ein offener BMW 700 runden die fantastische Sammlung wunderbar ab.

Norden Automobil- und Spielzeugmuseum Nordsee In Norden in der Nähe des Norddeichs befindet sich das Automobil- und Spielzeugmuseum Nordsee, das auf 2.000 Quadratmeter im Moment rund 150 Automobile und Motorräder beherbergt. In den Ausstellungsräumen finden sich zudem Spielsachen aus den Kindheitsjahren vergangener Tage, eine Sonderausstellung „40 Jahre Deutsche Geschichte DDR“ sowie passend zur geografischen Lage eine Maritimausstellung. Die automobilen Höhepunkte sind zum Teil gute Bekannte aus Film und Fernsehen sowie Fahrzeuge,


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die von Prominenten gesteuert wurden: Ottfried Fischers 6er BMW Coupé aus der Serie „Der Bulle von Tölz“ oder auch Schorsch, der tuckernde Trabi aus dem Film „Go Trabi Go“ gehören ebenso zur Sammlung wie der Mercedes-Benz SLC von Berti Vogts und ein weiterer Mercedes 300 SEL 6,9 von Mireille Mathieu. Zudem sind viele Renn- und Rallye-Automobile zu sehen, von denen unter anderem ein Opel Ascona A im Rallye-Trimm immer wieder bei OldtimerPrüfungen wie der Planai-Classic im vollen Einsatz zu bewundern ist. Für Motorradfahrer wird sonntags ein Biker-Frühstück angeboten, das zu einem Preis von nur fünf Euro Weißwurst oder Fleischkäse und Brezel sowie Kaffee ohne Ende beinhaltet.

Automobil- und Spielzeugmuseum Nordsee Ostermarscher Str. 29 D-26506 Norden Tel. +49 (0)4931 9187911 Öffnungszeiten: April bis Okt. täglich 11–18 Uhr www.automuseumnordsee.de

Salzgitter Museum für Industrie, Technik, Arbeit und Mobilität Die fantastische und umfangreiche Sammlung von Automobilen könnte in dem großen Museum der Stadt Salzgitter in der herrlichen Anlage des Schlosses Salder fast untergehen. Aber auch nur fast. Im Museumsbereich für Industrie, Technik, Arbeit und Mobilität ist neben den beiden größten Objekten – Dampfmaschinen als Antrieb für eine Webmaschine und als Stromversorger für eine Tischlerei – eine umfangreiche Sammlung von Automobilen fast jeder Größe zu sehen. So darf dort ein Volkswagen K 70, die erste echte Limousine der Wolfsburger in den 1970ern, genauso wenig fehlen wie die Salzgitter-Lader, die in der Nachkriegszeit halfen, den Schutt in der zerstörten Stadt zu beseitigen. Ein Nachbau eines BüssingSchloss Salder, Salzgitter


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Städtisches Museum Schloss Salder Museumstraße 34 D-38229 Salzgitter Tel. +49 (0)5341 8394619 Öffnungszeiten: Di–Sa: 10–17 Uhr So, Feiertage: 11–17 Uhr

Busses aus dem Jahre 1904, der auf der Linie zwischen Wendeburg und Braunschweig bis zu 20 Fahrgäste transportieren konnte, ist ebenfalls eine Widmung an die Region. Heinrich Büssing wurde in Braunschweig geboren und war nicht nur Fahrzeugkonstrukteur, sondern auch Gründer der ersten Transportgesellschaft Deutschlands im Jahre 1909. Im ehemaligen Schafstall des Schlosses Salder sind technische Raritäten wie zum Beispiel die Michaudine des Kutschenbauers Pierre Michaux von 1867 ausgestellt. Das hölzerne, mit Stahlbändern beschlagene Fahrrad war eine der Sensationen der Weltausstellung in Paris. Ein alter Essex aus den USA schmückt ebenfalls in diesem Gebäude den Nachbau einer alten Tankstelle, und gleich gegenüber ist eines der ersten Hybridfahrzeuge zu sehen. Dieses Fahrzeug hat Professor Dr.-Ing. Henning Wallentowitz dem Städtischen Museum Schloss Salder neben einigen anderen besonderen Fahrzeugen, an deren Entwicklung er teilweise selbst beteiligt war, kostenlos zur Verfügung gestellt. Wer mit Autos und Mobilität nicht so viel anzufangen weiß, kann sich in dem weitläufigen Museum noch viele andere Sammlungen ansehen, zum Beispiel zu Themen wie Erdgeschichte, Neandertaler oder mittelalterliches Salzgitter. Darüber hinaus ist die Städtische Kunstsammlung der Stadt ausgestellt.

Sittensen Mobiles Fahrzeugmuseum Sittensen Die Sammlung von Ernst Bölling und Horst Gaßmann, Chef der Nutzfahrzeughandelsfirma alga, besitzt eine in Deutschland unerreichte Markenvielfalt aus dem Lkw-Bereich. Fast 100 Jahre Geschichte aus dem riesigen Segment der Nutzfahrzeuge finden sich in Sittensen, einer Kleinstadt auf halbem Weg zwischen Bremen und Hamburg an der A1. Emil Bölling, profunder Kenner der Alt-Lastwagen-Szene und ehemaliger Leiter eines Bauunternehmens, betreut diese einmalige technische Sammlung. In der „Last&Kraft“-Ausgabe 6/2009 plauderte Ernst Bölling aus dem Nähkästchen. 1936, Bölling war damals im Vorschulalter, bekam der elterliche Fuhrbetrieb den ersten Mercedes-Benz L 6500. „Ich saß nur noch in diesem Lkw und noch heute beeindrucken mich seine Proportionen mit der langen Schnauze und den mächtigen Stoßfängern.“ Klar, dass er unbedingt solch ein Ungetüm besitzen wollte. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden die Lkw von der Wehrmacht beschlagnahmt. Mit Hilfe von Originalexportlisten


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ließ er auf der ganzen Welt nach dem Sechsfünfer suchen. Belohnt wurde dies durch den Fund dreier Fahrzeuge: eines in der Nähe von Linz und zwei in der ehemaligen DDR. Für das Thema „historische Baustelle“ stehen neben Baustellenlastwagen – Kipper und Zugmaschinen – auch Planierraupen und anderes Gerät sowie zahlreiches zeittypisches Zubehör zur Verfügung. Oldtimer-Lkw, Planierraupen, Seilbagger, Radlader, Walzen und viele andere Fahrzeuge aus dem Museumsfundus sind auf der „Baustelle“ zu bestaunen. Ein absoluter Hingucker ist die voll funktionsfähige Dampfwalze aus dem Jahr 1947, die aus England stammt. Wer mag, darf mitfahren und sich von einer erhabenen Position in den Bann der kraftvollen Fahrzeuge ziehen lassen. Für das bessere Verständnis werden die einzelnen Arbeitsabläufe kommentiert und die Maschinen und Fahrzeuge mit ihren Besonderheiten vorgestellt. Das Museumsteam präsentiert die Historische Baustelle an jedem ersten Sonntag im Monat bis einschließlich Oktober – eine Attraktion, die sich niemand entgehen lassen sollte. Darüber hinaus dokumentiert die Sammlung weitere Ansprüche: Neben der Darstellung der deutschen Transportgeschichte und den damit eng verbundenen technischen Innovationen lassen sich in beispielhafter Weise historische Entwicklungen für die Zukunft nutzen, etwa bei der Ausbildung junger Menschen. Auch hier zeichnet Ernst Bölling mit seiner jahrelangen Erfahrung verantwortlich.

Mobiles Fahrzeugmuseum Sittensen Westerböhmen 6 D-27419 Sittensen Öffnungszeiten: Museum: März bis 30. Nov: jeden 1. und 3. Sonntag: 13–18 Uhr; Historische Baustelle: Mai bis Okt.: jeden 1. Sonntag: 13–18 Uhr Gruppen ab 20 Personen: ganzjährig nach Terminvereinbarung Anmeldung unter: +49 (0)171 8667758 (Emil Bölling) www.mobilesfahrzeugmuseum.de

Kaelble Frontlenker Zugmaschine


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Wolfsburg

Autostadt Wolfsburg

Volkswagen und Autostadt Mit der Autostadt in Wolfsburg hat Volkswagen eine herausragende Erlebniswelt rund um das Automobil geschaffen. Erbaut, um den neuen Volkswagen direkt vor Ort abholen zu können, hat sich die Autostadt in den vergangenen Jahren zu einer Begegnungsstätte der besonderen Art entwickelt. Dieser Ort widmet sich der Historie genauso wie der Zukunft und den weiteren Konzernmarken. Audi, Bugatti, Lamborghini, Seat, Skoda und Porsche begegnen den Besuchern hier genauso wie die Kernmarke Volkswagen, früher einfach nur VW genannt. Die Autostadt ist ein Hort reicher Schätze und wird ihrem Namen mit einer Grundfläche von mehr als 28 Hektar durchaus gerecht. Vier Ringe, das ist das Markenzeichen der Ingolstädter. Sie bilden im Audi Pavillon mit den Themen e-tron, ultra, connect und design den Schwerpunkt der Ausstellung, Automobil dargestellt in Form des Audi A1 e-tron, des Audi R8 GT Spyder, des Audi A8 sowie des Audi quattro concept. Besonders eindrucksvoll ist die für jeden Besucher persönlich aktivierte Interaktionskugel, die so genannte Audi Sphere. Auf ihr sind Foto und Name gespeichert, und mit ihr


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ist es möglich, Inhalte und Exponate, die für das jeweilige individuelle Interesse von Belang sind, selbst zu aktivieren. Der leicht geneigte schwarze Kubus ist die Heimat der schnellen italienischen Marke Lamborghini aus der kleinen Gemeinde Sant‘Agata Bolognese, zwischen Bologna und Modena gelegen. Das Innere des Kubus soll an einen Raubtierkäfig erinnern. Ungezähmt wird die Kraft des Lamborghini Murciélago LP 640 erlebt. Ein wilder Stier, so wie im Markenzeichen verewigt, sprengt die Ketten und lässt sich mit gewaltigem Sound zelebrieren. Porsche. Ein Name, ein Mann, eine Vision. Ohne Ferdinand Porsche hätte es den Käfer nie gegeben. Und wohl auch nie den 356er Porsche, der schließlich auf der Basis des Käfers entwickelt wurde. So hat auch die Zuffenhausener Sportwagenmarke mit einem eigenen Pavillon einen festen Platz in der Autostadt. Basierend auf den Wurzeln des Unternehmens, den Prinzipien des Leichtbaus, wurde die Hülle des Gebäudes in Monocoque-Bauweise erstellt. Das Design

Auslieferungshochgarage in der Autostadt


Der Norden Deutschlands 022

Porsche turbo Erste Generation 1974

erinnert mit seiner eleganten Linienführung und dem bis in die Lagune reichenden Dach an Porsche-Automobile. 2012 wurde der Porsche Pavillon mit dem Designpreis Automotive Brand Award 2012 in der Kategorie „Best of Best – Architektur“ ausgezeichnet. Einem Schwarm gleich nehmen 25 Modelle des Hauses Porsche die Besucher mit auf eine Reise durch die Entwicklung der traditionsreichen Sportwagenmarke. Sie beginnt mit der Nummer eins, dem 356er von Ferry Porsche, und führt bis hin zu den aktuellen Fahrzeugen aus Zuffenhausen. Themenfilme ergänzen die Ausstellung, und es lassen sich außerdem über iPads detaillierte Informationen abrufen. Seat und Skoda, die spanischen bzw. die tschechischen Marken des Volkswagen-Konzerns, präsentieren sich ebenfalls in eigenen Pavillons. Der Seat Pavillon ist der iberischen Halbinsel nachempfunden und ist sowohl durch das Land als auch durch das Wasser der Lagunenlandschaft begrenzt. Als witziges Designelement stechen 360 feuerrote Außenspiegel hervor, die einen farbigen Kontrast zum Weiß des Pavillons bilden. Die äußerst erfolgreiche Marke Skoda präsentiert sich in einem Objekt, das aus der Vogelperspektive betrachtet wie ein liegendes Windrad mit ruhenden Flügeln erscheint. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen neben aktuellen Modellen die Markenwerte „Human Touch“ und „Simply Clever“. Im Volkswagen Pavillon werden die Besucher sofort von der Medienskulptur „Markenkern“ eingefangen. Diese gibt – immer auf die


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neuesten Fahrzeuge bezogen – Einblick in die Welt von Volkswagen. 700.000 LED-Leuchten lassen dieses 27 Tonnen schwere Objekt faktisch transparent und schwebend wirken. Auf einer hochauflösenden LED-Fläche, dem Brand Cinema, sind Filme zu sehen. Auf dem Sockel des Markenkerns bewegen sich vier interaktive Monitore gefühlt schwerelos auf und ab. Tritt der Besucher hinzu, passen sie sich automatisch seiner Augenhöhe an. Über einen als Sitztreppe angelegten Aufgang wird eine mit iPads ausgestattete Lounge-Empore betreten, von der aus digital in die Welt von VW eingetaucht werden kann. Freizeitmobile wie der T5 California und die Nutzfahrzeuge von Volkswagen dürfen in der Autostadt selbstverständlich auch nicht fehlen. Auf 1.000 Quadratmeter großzügig in einen Quader verpackt, zeigen sich neben den aktuellen Produkten auch die Klassiker. In einer separaten Oldtimer-Lounge präsentieren sich Bullis zur Freude der Besucher. Und was ein Amarok kann, darf dieser auf dem Geländeparcours der Autostadt im echten Einsatz beweisen. Eine Besonderheit in der Autostadt von Volkswagen ist, dass im ZeitHaus neben Fahrzeugen der einzelnen Konzernmarken auch Fahrzeuge anderer Hersteller ihren Platz gefunden haben. Mehr als 50 verschiedene Modelle stehen stellvertretend für die Entwicklung des Automobils. Umgeben von einer Wandgestaltung von Peter Kogler, die sich durch alle Ausstellungsebenen zieht, wird die jeweilige Fahrzeugentwicklung mit historischen Bilddokumenten in den Podesten dokumentiert. Die Meilensteine des Automobildesigns werden so zu technischen Designkunstwerken erhoben. Volkswagen AutoMuseum Der Käfer. Ja, er läuft und läuft und läuft … Im Volkswagen AutoMuseum steht er natürlich im Mittelpunkt, und vielen ist sein typischer Boxer-Klang noch im Ohr. Das in der Nachbarschaft zur Autostadt gelegene AutoMuseum Volkswagen zeigt ein bemerkenswertes Stück deutscher Automobilgeschichte.

Blick in die Ausstellung

Autostadt GmbH StadtBrücke D-38440 Wolfsburg Tel. +49 (0)800 288678238 Öffnungszeiten: Autostadt: täglich 9–18 Uhr AbholerWelt: täglich 7.30–18 Uhr WerkTour: ab 9.15 Uhr (an Produktionstagen, nach Verfügbarkeit) Diverse Führungen mit speziellen Themenkreisen vor Ort buchbar www.autostadt.de


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025 Der Norden Deutschlands

Karman Typ 3 Cabriolet– eines von zwei noch existierenden Exemplaren


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Käfer im AutoMuseum Volkswagen

AutoMuseum Volkswagen Dieselstraße 35 D-38446 Wolfsburg Öffnungszeiten: Di–So: 10–18 Uhr www.automuseum. volkswagen.de


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Unten: Herbie aus dem Film „Ein toller Käfer“ Ganz unten: Prototyp des KdF-Wagen – Vorläufer des Käfer

Im April 1985 wurde das Museum eröffnet, und es widmet sich nicht nur allen Produkten der Marke, sondern auch ihren Prototypen und Unikaten. Hierzu gehören neben dem Filmstar Herbie mit der Startnummer 53 sowie den ersten Prototypen des Golf und anderen Modellen auch Kuriositäten wie ein Holz-Käfer oder ein Wasser-Golf auf hydraulischen Pontons. Neben einem Besuch im ZeitHaus der Autostadt und einem Blick auf die allgemeine Geschichte der Automobilität ist die Besichtigung der im AutoMuseum Volkswagen präsentierten Schätze der Marke Volkswagen ein Muss für Automobilisten. Insgesamt 140 Fahrzeuge sind auf 5.000 Quadratmetern Museumsfläche zu besichtigen. Durch regelmäßige Sonderausstellungen und Ergänzungen der Exponate wird die Attraktivität immer wieder gesteigert. Einer der Höhepunkte des Museums ist der weltberühmte Herbie aus dem Film „Ein toller Käfer“. Der Klassiker mit Chromstoßstange und der Nummer 53 erfreute Hunderte von Millionen Zuschauern mit seinen Tricks, die heutzutage eher belächelt werden. Mit einer Breite von 2,20 Metern ist der Oettinger Käfer der breiteste Vertreter der Krabbeltiere aus Wolfsburg. Unter der mächtig gewölbten Karosse verbirgt sich ein getunter Sechszylinder-Boxer eines Porsche 911, selbstverständlich noch in der luftgekühlten Version.


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Aus dem Jahr 1949 stammt das älteste noch erhaltene Nachkriegscabriolet des Käfers. In Rot und Schwarz lackiert, fasziniert dieses wertvolle Stück automobiler Historie aufs Feinste. Gerade mal durch zwei Besitzerhände ging der bei Karmann in Osnabrück hergestellte Käfer, der seit 1984 im AutoMuseum steht. Weitere Klassiker sind ein Karmann Ghia Coupé sowie ein vom Berliner Designer Bert Lawrence gestalteter Rometsch, der vor allem bei amerikanischen Filmstars sehr beliebt war . In dieser Galerie darf selbstverständlich der Sambabus nicht fehlen. Dieses Exponat stammt aus dem Jahr 1962 und war der 1.000.000ste Transporter aus dem Hause Volkswagen. Unternehmensarchiv Volkswagen Die Geschichte der Volkswagen AG ist im Unternehmensarchiv in Wolfsburg in mehr als drei Kilometern Akten, 750.000 Fotos, 1.500 Filmen, 50.000 Publikationen und 15.000 Zeichungen ausführlich dokumentiert. Dazu kommen eine Vielzahl digitaler Daten des Autoherstellers. Volkswagen ermöglicht nach vorheriger Terminabsprache eine Einsichtnahme in die zur Nutzung freigegebenen Dokumente.

Unten: Volkswagen Käfer Cabriolet Ganz unten: Volkswagen Käfer mit „Brezl-Fenster“

Unternehmensarchiv Volkswagen Historische Kommunikation Brieffach 1974 D-38436 Wolfsburg Termin nach Absprache: history@ volkswagen.de www.volkswagenag.com

Erlebnisziele Auto  

Deutschland ist ein Autoland. Hier wurde das Automobil erfunden, hier sitzen die weltweit bekanntesten und renommiertesten Hersteller. Die G...

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