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Aktuelles & Perspektiven

www.puchenau.spooe.at

Informationsforum für alle Puchenauer/innen

Gemeinsam mehr bewegen! SPÖ Puchenau

Juli · August 2018

LERN- & SPASSWOCHEN 27.-31. 8. 2018 Volksschule Puchenau

FÜR Puchenau Kinder & Familien!

Kinderfreunde & Kulturinitiative Puchenau starten neu durch!

VorMai

Schwarz-Blau

Kulturfest in Puchenau

Kritik an Bundesregierung Ausbau der Kinderbetreuung

Seite 5

Seite 7

12-Stunden-Arbeitstag Seite 10


Editorial

Liebe Puchenauerinnen, liebe Puchenauer!

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Impressum: Druck: Onlineprinters.at · Herausgeber: SPÖ Puchenau · Redaktion: CR DI Dr. Florian Zwettler, 4048 Puchenau, Finkengang 40 · Fotos: wenn nicht anders angegeben, SPÖ · Titelseite: SPÖ Puchenau

ommerzeit ist Urlaubszeit und wahrscheinlich sind Sie zu dieser Zeit gerade mit Ihren Liebsten in Österreich oder anderswo unterwegs, um sich von der Arbeit, Schule und dem Alltagsstress zu erholen. Die Kinderfreunde Puchenau haben mit Njegos Mandic einen neuen Vorsitzenden, der mit seinem sehr liebevollen und familiären Team in Puchenau einiges bewegen möchte. Neben dem schon traditionellen Nikolaus sind andere Veranstaltungen für Familien in Planung. Bei der Kulturinitiative Puchenau hat sich unter der Leitung von Johannes Puchhammer, ebenfalls ein neues und junges Team zusammengefunden. Zusammen mit den langjährigen und erfahrenen Mitgliedern rund um Herbert Strasser und Walter Kumpfmiller wurde der 6. Puchenauer VorMai erfolgreich organisiert. Neben Kunst und altem Handwerk wurde der VorMai dieses Mal unter das Motto „Pflanzen und Garteln“ gestellt. Im Gemeinderat wurden in den letzten Monaten die Umgestaltung des Bauhofs zum neuen Pfadfinderheim und die Anschaffung von Fitnessgeräten auf der Golfplatzwiese beschlossen. Besonders freut uns, dass auf Hinweis der SPÖ Puchenau um EU-Fördermittel aus dem Leader Programm angesucht wurde und diese in der Zwischenzeit in einer Sitzung der Region UWE beschlossen und zugesagt wurden. Damit werden 60% der gesamten Kosten durch Fördermittel bedeckt und die finanzielle Belastung der Gemeinde vermindert. Auch, dass es auf unsere Initiative hin, ab 2019 wieder einen Zuschuss zu den Jahres- und Monatskarten der OÖVV gibt, verbuchen wir als Erfolg. Der Kulturausschuss unter Leitung unserer Ortsparteivorsitzenden Beverley Allen-Stingeder arbeitet parteienübergreifend sehr gut und hat

zum Schulschluss ein erfolgreiches Konzert veranstaltet, welches großen Anklang bei unseren Bürgerinnen und Bürgern fand. Weniger gut verlaufen ist die letzte Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause, bei der die von der SPÖ Puchenau beantragte Erleichterung beim Nachmittagstarif für den Kindergarten von ÖVP und FPÖ verhindert wurden. Dies, obwohl in den Vorberatungen im Ausschuss für Schule und Kindergarten sowie in zwei Gemeindevorstandssitzungen eine einstimmige Zustimmung erteilt wurde, unterhalb von 1800 € Bruttofamilieneinkommen keinen Nachmittags-tarif mehr einzuheben. Letztlich siegten bei FPÖ und ÖVP leider doch die schon bei den Diskussionen geäußerten Vorbehalte, dass ein beitragsfreier Kindergarten zu Zuzug aus der Umgebung führt, sowie die Vermutung, dass bei einem Bruttofamilieneinkommen von 1400 bis 1800 € eine exorbitante Unterstützung aus den Sozialtöpfen die größten Probleme ausgleichen hilft. Ein anderes Versagen des Bürgermeisters und der ÖVP im Speziellen, ist, wie im letzten Jahr ausführlich von der SPÖ Puchenau berichtet, der Radweg und speziell der Verlauf des Radwegs durch Puchenau.

In mehreren Ausgaben der ÖVP Zeitung mussten wir uns vorwerfen lassen „Fake News“ zu verbreiten und für „Unruhe“ zu sorgen. Letztlich wird der Radweg im Mischverkehr durch Puchenau geführt und quer über „unser Ortszentrum“, in die bestehende Unterführung einmünden. Das Ergebnis verwundert wenig und war vorhersehbar, wenn man die „Verhandlungsführung“ unseres Bürgermeisters und seinen Unterstützern in ÖVP und FPÖ mit dem Land OÖ beobachten konnte. Während der Sommerferien bietet die Ferienpassaktion für Kinder und Jugendliche wieder eine breite Palette an Angeboten. Die SPÖ und die Kinderfreunde Puchenau beteiligen sich auch dieses Jahr wieder mit beliebten Aktionen, wie der Rettungshundebrigade, Brotbacken bei Filipp und einem Skaterworkshop, und hoffen auf zahlreiche Kinder, die einen spannenden Tag mit uns verbringen möchten. Ich wünsche allen Puchenauerinnen und Puchenauern einen erholsamen Urlaub sowie schöne und entspannte Sommertage.

Ihr Florian Zwettler Fraktionsobmann der SPÖ Puchenau

Die Gruppe Emma Peal rockt den Marktplatz: Es wurde bis spät in der Nacht getanzt.

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SPÖ OÖ-Landesparteitag Ortsparteivorsitzende und Bezirksfrauenvorsitzende Beverley Allen-Stingeder

Mit 96,43 Prozent in den Landesparteivorstand der SPÖ Oberösterreich gewählt SPÖ OÖ-Landesparteitag: Ortsparteivorsitzende und Bezirksfrauenvorsitzende Beverley Allen-Stingeder wurde mit 96,43 Prozent in den Landesparteivorstand der SPÖ Oberösterreich gewählt

Beverley Allen-Stingeder, Bezirksfrauenvorsitzende der SPÖ Urfahr-Umgebung und Neomitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ OÖ.

Mag.a Beverley Allen-Stingeder, BEd, Bezirksfrauenvorsitzende der SPÖ Urfahr-Umgebung und Ortsparteivorsitzende von Puchenau, wurde mit 96,43 Prozent in den Landesparteivorstand der SPÖ Oberösterreich gewählt. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe als Mitglied des Landesparteivorstandes“, erklärt Allen-Stingeder. Sie sieht ihre Arbeitsschwerpunkte neben dem Bereich „Frauen“ unter anderem bei den Themen „Bildung“ und „Ausbau des öffentlichen Verkehrs“. „Wir haben uns darauf zu besinnen, dass Bildung das Rückgrat unserer Gesellschaft ist und dass diese sich nur durch Lernen weiterentwickeln kann. Das bedeutet auch, dass Einrichtungen wie der Kindergarten ebenfalls als Bildungsstätte gesehen werden müssen“, so Allen-Stingeder. Im Bezirk Urfahr-Umgebung gibt es zurzeit nur zwei höhere und eine mittlere Schule in Bad Leonfelden und eine Fachschule in Gallneukirchen. Das bedingt, dass Kinder früh auf das Pendeln zwischen Wohn- und Schulort eingestellt sein müssen. „Deshalb ist es uns ein Anliegen, dafür zu sorgen, dass den Familien beste Bildung und Betreuung vor Ort angeboten werden können.“

Fotoquelle: Gerhard Gruber/honorarfrei

Es gibt genug zu tun! Urfahr-Umgebung ist generell eine Pendlerhochburg – diese Tatsache ist eine Aufforderung an die Politik, den öffentlichen Verkehr bürgergerecht auszubauen, das heißt unter anderem, bezahlbare Verkehrsangebote, barrierefreien Zugang zu Verkehrsmitteln oder auch neue verkehrstechnische Angebote zu ermöglichen. „Dabei ist auf einen möglichst umfassenden Klima-, Umwelt- und Landschaftsschutz als künftige Lebensgrundlage für die zukünftige Generation zu achten.“ Die SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende Allen-Stingeder betont überdies – mit einem Blick speziell auch auf die Frauen – die Dringlichkeit, berufliche Perspektiven im Bezirk zu bieten. Es benötige ein Zusammenwirken der Kräfte zwischen Wirtschaft und Politik. Erstere habe sich der Verantwortung zu stellen, entsprechende Ausbildungsund Arbeitsplätze zu schaffen.

Die Politik ihrerseits habe die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft so zu gestalten, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht werde. Diese gelte sowohl für Frauen als auch für Männer. Der Einkommensnachteil für weibliche Beschäftigte gegenüber ihren männlichen Kollegen betrage im Bezirk Urfahr-Umgebung 27,1 Prozent. „Wobei sich hier der geschlechtsspezifische Unterschied massiv auf die Pensionshöhe auswirkt.“ „Es gibt genug zu tun“, meint Beverley Allen-Stingeder abschließend. Ein klares Ziel sei auf jeden Fall, die Sozialdemokratie im Bezirk Urfahr-Umgebung zu stärken und „gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern das Miteinander in den Mittelpunkt stellen“. 3


Puchenauer Bauermarkt

Gemüse, Bio-Brot, Honig und Säfte aus eigener Produktion Die Anbieterinnen und Anbieter des traditionsreichen Puchenauer Bauernmarktes beim Regenbogenbrunnen bieten Schmankerln aus der eigenen Produktion an.

Das Hartkirchner Ehepaar Angelika und Florian Allersdorfer bieten aus der eigenen Landwirtschaft Gemüse und Obst an. Des Weiteren können sie mit Grünpflanzen für den Eigenanbau sowie delikaten Kräuter-mischungen aufwarten. Obendrein bietet Guido Buchgeher aus Hörbich

u. a. selbst gemachte Essigspezialitäten, diverse Marmeladesorten, Schnäpse usw. an. Darüber hinaus haben die Puchenauer Gerhard und Ulli Lunglmayr ein reiches Sortiment an Erzeugnissen aus Honig. Adelheid Messner vom Lichtenberger Kranzlerhof bietet ihre selbsterzeugten Produkte an: u. a. runden schmackhafte Ripperl, leicht würziger Speck, selbstgemachtes Bio-Brot und Mehlspeisen das genussvolle Programm ab. Darüber hinaus versorgt das Weingut Syndikus Erwin Hirsch

aus Langenlois die Marktbesucherinnen und -besucher jeden 4. Samstag im Monat mit seinen ausgezeichneten Weinen. Marktleiter Herbert Strasser freut sich über die frische und heimische Qualität der Anbieter des Puchenauer Bauernmarktes: „Uns ist es wichtig, dass unsere Anbieterinnen und Anbieter aus der Region sind und ihre eigene Produkte verkaufen.“ Der Bauernmarkt ist inzwischen ein Treffpunkt für alle aus Nah und Fern. Er hat jeden Samstag von 8.00 bis 12.00 Uhr geöffnet – dabei wird das Einkaufen zum Erlebnis.

BEIM REGENBOGENBRUNNEN

PUCHENAUER BAUERNMARKT SCH! I R F G A T S JEDEN SAM

Frisches Gemüse aus der Landwirtschaft von Angelika und Florian Allersdorfer Herbert Strasser, Organisationsreferent des Bauernmarktes

Mehlspeisen, Brot und Gebäck vom Kranzlerhof

Ulli Lunglmayr bietet mit ihrem Gatten Gerhard Honig und Honigspezialität an 4

Säfte von Gudio Buchgeher Fotoquelle: Allen-Stingeder


6.VorMai Kulturfest

Mit Kunst und Natur zum Frühlingsbeginn

Am 28. April 2018 lud die Kulturinitiaitive Puchenau zum sechsten VorMai.

Das Wetter spielte uns Gott-sei-Dank keinen Streich und so war es kurzerhand möglich, dass der traditionelle Bauernmarkt der SPÖ Puchenau auf den Vorplatz beim Regenbogenbrunnen stattfand und die Aussteller ihre Produkte dann unter dem Vordach beim Eurospar anbieten konnten. Hierbei gelang es uns, eine große Zahl von vielfältigen Angeboten zu organisieren. So war neben Körbeflechtern, Glaskünstler Paul Osterberger zu finden, sowie ein Jungpflanzenmarkt mit Florian Ortner und die Hüpfburg der Kinderfreunde. Abgerundet wurde der Tag mit einer angebotenen Kräuterwanderung durch die Puchenauer Au und der musikalischen Untermalung der Band feelfalt. Für das kulinarische Wohl sorgte Horst Hirnschall mit seinem altbewährten Team, unter anderem mit Herbert Strasser und Christa Hillebrand – hier gab es verschiedene Speisen vom Grill und Bier vom Fass. Ein herzliches Danke an alle, die sich an diesem Tag noch zusätzlich ehrenamtlich engagiert haben, um Puchenau mit einer gelungenen Veranstaltung noch lebendiger zu machen.

Neuer Vorsitzender und Vorstand der Kulturinitiative Puchenau (KIP) Am Mittwoch, den 30. Mai, wurde in der Jahreshauptversammlung der Kulturinitiative Puchenau der Vorstand neu gewählt. Johannes Puchhammer ist der neue Obmann des Vereins.

Felix Strasser sein Stellvertreter, Kassierin ist Daniela Degenfellner, Stellvertreter Florian Zwettler, Schriftführer bleibt Heino Wicpalek, sein Stellvertreter ist Njegos Mandic, Rechnungsprüfer sind Karl-Heinz-Zwettler und Stellvertreterin Beverley Allen-Stingeder. Neben den Schwerpunkten mit Kabarett-Angeboten und Lesungen wird sich das Team auch neuen innovativen Formaten widmen.

Johannes Puchhammer, neuer KIP-Vorsitzender, freut sich über neue kulturelle Impulse in Puchenau.

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5-Tagesreise nach Tschagguns 4. bis 8. Juni 2018: 5-Tagesreise mit traumhafter Kulisse und herrlichem Wetter

1 • Tag:

Nach einer Kaffeepause in Salzburg/Nord ging die Fahrt nach Rum zum Mittagessen. Anschließend fuhren wir nach Tschagguns ins „Hotel Sonne“. Die verbleibende Zeit nach der Zimmerverteilung bis zum Abendessen konnten wir nutzen, uns mit dem Hause und dem Ort vertraut zu machen.

Mit der Montafoner Kristbergbahn erreichten wir den Kristberg auf einer Höhe von 1442 m. Es standen einige Wanderrouten zur Auswahl. Der Silberpfad, der Kristberg Rundweg, oder eine 3 ½ Stunden Wanderung nach St. Bartholomä. Hier trafen sich dann beide Gruppen um die Rückfahrt ins Hotel anzutreten.

2 • Tag:

4 • Tag:

Es ging die Fahrt nach Meersburg am Bodensee. Die Fähre brachte uns zur Blumeninsel Mainau. Diese Insel im Bodensee ist ein Naturerlebnis zu jeder Jahreszeit. Das Frühjahr startet mit rund einer Mio. Tulpen und anderen Frühlingsblumen, hunderte Rhododendren und duftende Rosen versüßen den Sommer. Das beliebte Ausflugsziel lädt ganzjährig die Besucher ein, den hektischen Alltag zu vergessen und sich bewusst an den Schönheiten und die Ruhe der Natur zu erfreuen. Nachdem jeder von uns die Insel auf seine Art und Weise erkunden konnte, ging die Fahrt zurück ins Hotel.

3 • Tag:

Aus wetterbedingten Gründen konnten wir nicht wie geplant den Lünersee besuchen. Aber auch das Alternativprogramm konnte sich sehen lassen. Mit dem Bus landeten wir im schönen Silbertal. 6

Dieser Tag führte uns nach Bludenz zur Schokoladenfabrik „Milka“. Dort schlugen die Herzen der Naschkatzen hoch und es wurde nach Herzenslust eingekauft. Nachdem unser Reiseführer Albert zugestiegen war, besuchten wir Bregenz, die Seebühne war natürlich Pflicht. Wir bewunderten die gewaltigen Kulissen für die Oper Carmen, aber auch die Technik und das große Areal der Zuschauertribünen. Weiter ging es zum Schauspielhaus, wo wir einen Rundgang durch die Stadt begannen. Schöne und interessante Bauwerke boten sich uns, unter anderem auch das schmalste Haus Europas mit einer Breite von 57 cm, das angeblich bewohnt wird. Die Fahrt führte uns weiter durch die Stadt Dornbirn, übers „Bödele“ in den Bregenzerwald nach Lingenau, in die dort ansässige Käserei. Da aus Hygienegründen ein Rundgang durch die Fabrik nicht möglich war, erhielten wir einen Einblick in den Ablauf via Bildschirm.

Eine Verkostung der verschiedenen Käsesorten, sowie ein gutes Achterl Wein oder Saft durften natürlich nicht fehlen. Im angeschlossenen Verkaufsladen wurde fleißig eingekauft bevor wir wieder zurück zum Hotel fuhren. Am Abend erlebten wir Live Musik, wo fleißig getanzt wurde.

5 • Tag:

Es hieß Abschied nehmen von Tschagguns. Ein besonderes Erlebnis war die schöne Fahrt über sie Silvretta Hochalpenstraße hinauf bis zur Bielerhöhe. Wir bewältigten 34 Kehren entlang an Wiesen voll mit blühendem Almenrausch, bis wir auf 2032 m Höhe den diamantgrünen Stausee erreichten. Ein atemberaubender Panoramablick über den Silvretta-Hauptkamm und den dritthöchsten Berg, den Piz Buin. Weiter ging die Fahrt über das Paznaunertal nach Salzburg. Im Grünauer-Hof nahmen wir ein etwas verspätetes Mittagessen ein, bevor wir nach Puchenau zurückfuhren.

Danke an unsere Reiseleiter Theres und Ernst Perlinger für diese schöne, erlebnisreiche und gut organisierte Reise.

Fotos: Pensionistenverband Puchenau

Pensionistenverband


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schwarz-blaue Mehrheit

Puchenauer/innen erleben ihr schwarzblaues Wunder auf Gemeinde-, Landesund Bundesebene

Politische Wahlen sind ein wesentlicher Bestandteil einer Demokratie. Wenn eine Partei nicht alleine regieren kann, dann versucht sie je nach Themenfeld andere Parteien mit ins Boot zu holen, oder sie bildet eine Koalition. So werden Entscheidungen getroffen, die das Zusammenleben der Bevölkerung beeinflussen. Mit dieser geliehenen Macht soll es Eine Puchenauerin sagte möglich sein, Politik für die Wählerinnen und Wähler zu realisieren. Die Puchenauerinnen und Puchenauer sind in der besonderen Lage, täglich die schwarz-blaue Mehrheit auf allen Ebenen zu erleben:

Auf Gemeindeebene… In Puchenau wurde bei der Gemeinderatswahl 2015 eine schwarz-blaue Mehrheit gewählt. Einige Monate danach wurde klar, in welche Richtung die Gemeindepolitik gehen würde:

Das Zentrum von Puchenau sollte direkt in die Donauhauptradroute eingebunden werden. Zunächst wurde in einer Gemeinderatssitzung der Versuch gestartet, einen Radweg zwischen Puchenau und Linz, südseitig über die Gartenstadtstraße bis zum Ende der Golfplatzstraße verlaufend, zu realisieren. Die betroffenen Einwohner/innen sollten hier keine Möglichkeit erhalten, ihre Meinung zu äußern. Dieser ursprüngliche Plan wurde dank der SPÖ Puchenau verworfen, jedoch wurde ein Grundsatzbeschluss der schwarz-blauen Mehrheit, mit Unterstützung der Grünen, zum Bau des Radweges in Gemeinderat gefasst. Dabei wurde auch entschieden, dass „nur bei Erfüllung aller Forderungen des Grundsatzbeschlusses“ der Radweg gebaut werden würde. Niemand kann die genaue Führung des Radweges 8

nennen, aber eine provisorische Variante des Radweges wurde vor Kurzem vorgestellt. Inzwischen wird versucht, den Grundsatzbeschluss der Gemeinde Puchenau an die Forderungen des Landes Oberösterreich anzupassen. Bisher konnte der Gemeinde Puchenau nicht mitgeteilt werden, wie viel Geld sie dem Land Oberösterreich für dieses Projekt überweisen soll: eigentlich ein Projekt des Landes und es sollte die Finanzierung alleine bestreiten.

Auf Landesebene… In Oberösterreich gab es als Folge der Landtagswahl 2015 eine schwarz-blaue Mehrheit für ein Arbeitsübereinkommen. Dieses Arbeitsübereinkommen bewirkt nun ein Sparen bei den Leistungen für Familien – obwohl die ÖVP vor Jahren für den „Gratiskindergarten“ eintrat, was ihr sicherlich sehr viele Stimmen der Wählerinnen und Wähler brachte.

bezüglich des Radweges vor Kurzem zu mir: „Ich verstehe nicht, dass sie uns in Puchenau so überfahren.“ Meine Antwort darauf: „Ist es zurzeit auf Landesund Bundesebene anders?“ Beverley Allen-Stingeder

Nun wurde überfallsartig eine Gebühr für die Nachmittagsbetreuungsstunden im Kindergarten eingeführt. Die oberösterreichischen Gemeinden mussten nahezu über Nacht dieser Regelung zustimmen. Die SPÖ Puchenau stimmte in der betreffenden Gemeinderatssitzung gegen die Einführung der Kindergartengebühr in Puchenau. Wir sehen Kindergärten als pädagogische Einrichtungen, und der Staat, hier das Land Oberösterreich, hat dafür Sorge zu tragen, dass sie weiterhin kostenlos der Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden. Mit der Einführung der Kindergartengebühr wird im Bereich Bildung bereits bei den Kindern dahingehend selektiert, ob die Eltern sich die Gebühr leisten können oder nicht. Diese Differenzierung wird in den oberösterreichischen Fachhochschulen weitergeführt, denn das Land hat Studiengebühren eingeführt. Wir sind ein Vorzeige-Bundesland in der Wirtschaft, das kompetente Fachkräfte braucht. Deshalb ist es durchaus wichtig, die Studienwahl nicht von der Leistbarkeit abhängig zu machen. Oberösterreich hat seine jungen Talente zu fördern.


schwarz-blaue Mehrheit Auf Bundesebene… Im Jahr 2017 vollendete das Ergebnis der Nationalratswahl, das zu einer schwarz-blauen Koalition führte, das politische Weltbild der Puchenauerinnen und Puchenauer. Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Heinz-Christian Strache sehen das schwarz-blaue Arbeitsübeinkommen in Oberösterreich gar als Vorbild – vor allem bei der Kürzung der Mindestsicherung. Sie gehen weiter ihren Weg und wollen die Notstandshilfe abschaffen und arbeitslose Menschen nach Ablauf der Bezugszeit des Arbeitslosengeldes gleich in den Bezug der Mindestsicherung schicken. Diejenigen, die applaudieren, wissen nicht, dass die Betroffenen kein Haushaltsvermögen über 4.315,20 Euro haben dürfen. Ein Beispiel: Bei einer Eigentumswohnung oder einem Haus, kann sich die Behörde nach sechsmonatiger Schonfrist durch eine Eintragung ins Grundbuch absichern. Die Regierung will die

-428,- Ausbildungsentschädigung für volljährige Lehrlinge, die sich in überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen befinden, von 753 Euro auf 325 Euro monatlich kürzen. Betroffen sind junge Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen (z. B. wegen Geburt eines Kindes, wegen Krankheit usw.) nicht in der Lage sind oder waren, eine reguläre Lehre abzuschließen. Die schwarz-blaue Mehrheit auf Bundesebene führt den Zwölfstundentag ein, wobei die sogenannte „Freiwilligkeit“ erst nach Protesten der Gewerkschaft und der SPÖ hineingeschrieben wurde.

12 h

Der 12-Stunden-Tag und die 60-StundenWoche wurden mit den Stimmen der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ sowie der Unterstützung der NEOS im Parlament abgesegnet. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung der Regierung wird das Gesetz überfallsartig bereits am 1. September 2018 in Kraft treten. Die „Freiwilligkeit“ ist in der Arbeitswelt fiktiv. Beschäftigte kommen schnell unter Druck, wenn sie auf ihr Ablehnungrecht bestehen. Den viel gerühmte Anspruch auf die 4-TageWoche kann man vergeblich suchen. Obendrein können Beschäftigte ihren Zeitausgleich nicht selbstbestimmt auswählen.

Darüber hinaus können die Arbeitgeber/innen für vier Sonnoder Feiertage im Jahr mit dem Betriebsrat, falls vorhanden, Ausnahmen von Wochenendoder Feiertagsruhe vereinbaren. Der Kreis von Menschen, die keinen gesetzlichen Schutz bei der Arbeitszeit genießen, wird beträchtlich ausgedehnt. Waren das bisher nur „leitende Angestellte“, sind nun beispielsweise auch Abteilungsleiter- und Filialleiter/innen, IT-Spezialist/ innen, Außendienstmitarbeiter/ innen betroffen.

Die Wahl ist ein demokratisches Instrument, wobei die Wählerinnen und Wähler in der Wahlkabine entscheiden, wer auf diesem Instrument welche Politik spielen darf. Eine Mehrheit der Puchenauerinnen und Puchenauer hat sich auf allen drei Ebenen für die schwarz-blaue Politik entschieden. Was haben die Wählerinnen und Wähler von der niedrigsten politischen Ebene, der Gemeindepolitik, erwartet? Bürgerfeindliche Entscheidungen und ein Überfahren-werden? Die Bevölkerung nimmt SchwarzBlau auch auf Gemeindeebene als professionell und sprachgewandt agierend wahr. Den Argumentationen ist fast nicht zu widerstehen, und die schwarz-blauen Politiker/innen haben ihr Ohr immer bei den Bürgerinnen und Bürgern: Auch im Kleinen wirkt also das Marketing.

Schwarz-blaue Mehrheit in Puchenau: Radweg durch die Gartenstadt Schwarz-blaue Mehrheit in Oberösterreich: Kindergartengebühr für Nachmittagsbetreuung und Studiengebühr an den Fachhochschulen Schwarz-blaue Mehrheit in Österreich: Zwölfstundentag für Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer

Erleichterung beim Nachmittagstarif Wortbruch von FPÖ und ÖVP

Laut gültiger Tarifordnung der Gemeinde Puchenau fällt bei 5-tägigem Nachmittagsbesuch ein Mindestbeitrag von 42 Euro an. Dieser Mindestbeitrag ist auch in der OÖ. Elternbeitragsverordnung 2018 geregelt. Der Mindestbeitrag kommt laut gültiger Tarifordnung derzeit bei einem Bruttofamilieneinkommen von 1.400 Euro bzw. darunter zur Vorschreibung. Hat eine Familie 3.700 Euro Bruttoeinkommen (Höchstbeitrag), so beträgt der Elternbeitrag 110 Euro. Auf Initiative des Vorsitzenden des Ausschusses für Schule und Kindergarten, Dr. Florian Zwettler, sollte die Grenze auf ein Bruttofamilieneinkommen von 1800 Euro angehoben werden, und unterhalb dieser Grenze zukünftig keine Beiträge mehr von der Gemeinde eingehoben werden. Ein Vorgangsweise wie sie mittlerweile in vielen anderen Gemeinden, wie Gallneukirchen, Ottensheim,… praktiziert wird. Überrascht und verärgert hinterließ uns die Gemeinderatssitzung am 4. Juli 2018. Nachdem wir im Schule- und Kindergartenausschuss einen einstimmigen Beschluss herbeiführen konnten, dass unter einem Bruttofamilieneinkommen von 1400 Euro kein Betrag eingehoben hätte werden sollen, wurde in zwei Gemeindevorstandssitzungen, wiederum einstimmig beschlossen, zukünftig unterhalb von 1800 Euro „Bruttofamilieneinkommen“ den Nachmittagsbesuch des Kindergarten beitragsfrei zu gestalten. Nicht einmal 2 Wochen nach dieser Zusage stellten sich ÖVP und FPÖ beim Gemeinderat gegen diesen gemeinsam getroffenen Beschluss und sorgten damit dafür, dass es keine Erleichterung für Familien gibt. Diese Vorgangsweise zeugt von fehlender Handschlagqualität und, dass ÖVP und FPÖ nur vorgeben, für Familien einzustehen. 9


12-Stunden-Arbeitstag

Wie passen der 12-StundenArbeitstag und die Kinderbetreuung zusammen? Eine durchgängige Kinderbetreuung von 12 Stunden am Tag ist die absolute Ausnahme. „12 Stunden arbeiten und die Kinder vom Kindergarten abholen. Wie soll sich das ausgehen?“, fragt die Bezirksfrauenvorsitzende Urfahr-Umgebung Beverley Allen-Stingeder. In Oberösterreich gibt es 28 Schließtage pro Jahr und von den insgesamt 1.227 Kindertagesheimen bieten nur sieben (!) eine Betreuung von 12 Stunden und mehr an. Die Betreuungsquote für unter 3-Jähriger liegt in unserem Bundesland gerade einmal bei 16,1%, die Hürden für die Nachmittagsbetreuung wurden mit der Einführung einer Strafsteuer erhöht. Der Beginn der Sommerferien verschärft das Problem, wer in dieser Zeit auf die Kinder aufpasst, jedes Jahr aufs Neue. Während die Arbeitszeiten verlängert werden, werden die Mittel für die Kinderbetreuungsplätze gekürzt. Die Verantwortlichen schlagen gar vor, sich private Kinderbetreuungsangebote auszusuchen. Damit nehmen sie sich aus der Verantwortung.

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Auch wenn die Zahl der betreuten Kinder gestiegen ist, ist das für die SPÖ Frauen kein Grund zum Jubeln, hat sich doch der Rückstand unseres Bundeslandes bei den Betreuungsangeboten auf den österreichischen Durchschnitt vergrößert. Der Ausbau der Ganztagsschulen wurde von der Bundesregierung ebenfalls auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Arbeitszeit verkürzen statt verlängern! Laut dem aktuellen Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer wollen die ArbeitnehmerInnen keinen Zwölf-Stunden-Tag, sondern weniger arbeiten. Zwei von drei Beschäftigten in Österreich müssen Überstunden machen. Mehr als drei Viertel derer, die mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten, wollen ihre Arbeitszeit reduzieren, am häufigsten Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich. Besonders unzufrieden mit langen Arbeitszeiten sind Frauen mit Kindern bis 15 Jahren. Mehr Arbeiten, weniger Geld und weniger Freizeit. Für das Familienleben bleibt dann überhaupt keine Zeit. „Die Situation werde sich durch die längeren Arbeitszeiten für die Eltern verschlechtern“, befürchtet auch die Landesfrauenvorsitzende Sabine Promberger.

Die SPÖ fordert einen zügigen Ausbau der Kinderbetreuung und will einen Rechtsanspruch ab dem 1. Geburtstag des Kindes. „Auch die Bedingungen müssen in ganz Österreich verbessert werden: weniger Schließtage in den Ferien, längere Öffnungszeiten“, fordert die Bezirksfrauenvorsitzende Allen-Stingeder.


Leserbrief

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Land. er Sommer zieht durch unser lüht, Unsere Au und Wiesen sind erb erer Natur, die Hitze macht nicht nur uns n zu sondern auch vielen Mitbürger ser Tage schaffen. Auch uns gehen die f, bei viele Gedanken durch den Kop unsere unseren Spaziergängen durch letzten wunderschöne Gemeinde. Die lsweise, Gemeindenachrichten beispie lagt, dass wo unser Bürgermeister bek len würden. andere Meinungen nicht zäh len anderen Wir sehen das ähnlich. Die vie

es und Meinungen bzgl. des Radweg Bedenken sämtliche verkehrtechnischen die Intranssowie die hohen Kosten und und wie parenz bzgl. der Finanzierung sehen wird, die Führung letztendlich aus etan. werden als Eigeninteresse abg Puchenauer 2500 Puchenauerinnen und n. Sie mawohnen in den Gartenstädte r Gemeinde chen das Gemeinwohl unsere aggressive aus. Auch uns erschüttert, der hren“ Umgang und das „Drüberfa Meinung über diejenigen die anderer eht. sind, was dieses Vorhaben ang

gang Wir sind besorgt über den Um , wenn mit gesellschaftlichen Regeln

auf einige ihr Ego ohne Rücksicht leben. Verluste der Allgemeinheit aus wir die Besonders zynisch empfinden gerTatsache, dass weder unser Bür desrat meister noch sein Vize oder Lan hmen Steinkellner von diesen Maßna anderen betroffen sein werden, aber n Haustüre vorwerfen, nur bis zur eigene n die eigene zu denken. Ein Leichtes, wen en ist. Haus-türe nicht davon betroff der Wie am Plan ersichtlich, wird die provisorische Radweg durch

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genannt.

in „Provisoriums“ hüllt man sich Kosten, Schweigen. Ebenso bzgl. der welche letztendlich auf die . Gemeinde zukommen werden

atsIn einer der letzten Gemeinder niemand sitzungen konnte oder wollte

vereingarantieren, dass es bei den würde, barten 200.000 Euro bleiben , dass die sondern wurde argumentiert abgePlanung von Seiten des Landes wie verhinwartet werden müsse. Auch touristen dert werden soll, dass die Rad

ren, ist in Zukunft durch unsere Au fah nicht nur unklar. Vieles ist im Aufbruch, n bundesin unserer Gemeinde sonder htig, weit. Weiterentwicklung ist wic se für die aber eben nur dann, wenn die e Richtung Allgemeinheit in eine positiv mehr, geht. Wir wissen oft gar nicht em welches Glück wir haben in ein

erreich demokratischen Land wie Öst ht nur zu leben, wo eine Debatte nic cht

erlaubt, sondern auch erwüns sein sollte.

Anna Zwettler

Puchenau Ersatz-Gemeinderätin der SPÖ e Mitglied der Ausschüss für Soziales und Kultur

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Kinderfreunde Puchenau

Neuer Vorsitzender Njegos Mandic Am 20. April 2018 war es soweit: An diesem Tag habe ich die Österreichischen Kinderfreunde Ortgruppe Puchenau als Vorsitzender übernommen. Da ich selbst Vater von zwei jungen Burschen bin und oft mit ihnen verschiedenste Aktivitäten unternehme, habe ich nicht lange überlegen müssen, mich für diese Position zu melden.

Mit einem sehr liebevollen und familiären Team möchten wir in Puchenau einiges bewegen. Neben dem Nikolaus, der die Kinder in Puchenau zuhause besucht und sowieso seit Jahren zu einem Fixpunkt der Kinderfreunde Puchenau gehört, wollen wir uns mit interessierten Eltern zusammensetzen und verschiedenste Ideen besprechen und realisieren. Vor dem nächsten Schulstart im Herbst 2018 ist eine Lern- und Spaßwoche in der Volksschule Puchenau geplant.

Und für nächstes Jahr wollen wir ein tolles Familienfest auf die Beine stellen. Bei Infos und Fragen und bei Interesse, aktiv bei der Gestaltung der Freizeit unserer Kinder mitzumachen, kann man sich jederzeit unter den unten angeführten Kontaktdaten informieren.

Njegos Mandic Österreichische Kinderfreunde Ortsgruppe Puchenau 4048 Puchenau · Pfarrleiten 5 T: 0676.9533757 njegos.mandic@gmx.at

Puchenau · 27. - 31. August 2018 · 7:30 - 13:00 Volksschule, Schulstraße 3

Infos und Anmeldung: Familienakademie Mühlviertel · T: 07237.2465-11

Puchenau Aktuell 2018  
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