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d i e ko S t e n lo S e z e i t u n g r u n d u m d e n t r u p p e n ü b u n g S p l at z english section

Nr. 8 Ausgabe 05/2012

grafenwoehr-news.com Zeitung

TruppenübungsplaTz

see reverse

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Warum feiern die Amerikaner Halloween?

hopfenohe US-Armee-Garnison schützt Naturund Kulturgüter

Seite 4

TruppenübungsplaTz

grafenwöhr „The Encores“ bei Ihrem Auftritt im Lager Seite 5

lokalnachrichTen

Gespenstisch dekorierte Vorgärten in der amerikanischen Wohnsiedlung am Netzaberg bei Eschenbach.

Foto: Diana Swieda

unseren Lieblings-„Feiertag“ auf vollen Touren: Halloween, steht kurz vor der Tür. Am 31. Oktober Die Herbstzeit ist gekommen, die ist es wieder so weit! Tage werden kürzer und die Nächte kälter. Die Bauern bereiten ihre Während wir in unserem Keller Felder für die kommende Winter- zwischen einem Sarg aus Karzeit vor und bei meinem Mann und ton, anatomischen Skeletten und mir laufen die Vorbereitungen für mehreren Kisten voller DekoraBericht von

Diana swieda

handball Jahrelange Jugendarbeit trägt Früchte Seite 7

tionsartikel wie pelzige Spinnen, Jack O‘Lanterns in verschiedenen Größen und Formen, gespenstisch aussehende Figuren und viele andere gruselige Dinge, die kleinen Kindern und Erwachsenen gleichermaßen eine Gänsehaut bescheren würden, stehen, diskutieren wir darüber wie alles begann.

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172. US-Infanteriebrigade zurück aus dem Einsatz Bericht von

gerald Morgenstern grAFeNWÖHr. Die Blackhawks sind von ihrem einsatz in Afghanistan zurück. In einer feierlichen zeremonie wurden auf dem paradefeld vor dem Wasserturm die Truppenfahnen der 172. us-Infanteriebrigade enthüllt. Die Freude über die rückkehr von rund 4000 soldaten wird von der Trauer um 10 gefallende Kameraden begleitet.

Im Juni 2011 wurden die Truppenfahnen die Brigade eingerollt und verhüllt, nun wehen sie wieder am Oberpfälzer Himmel. HalbmastBeflaggung demonstrierte die Trauer um die Gefallen. Zivile und militärische Ehrengäste wohnten der Feier auf dem Paradefeld bei. Das feierliche Ausrollen der Truppenfahnen markierte die offizielle Rückkehr der Brigade aus dem Einsatz in Afghanistan zur Unterstützung der Operation Enduring Freedom 11-12. Generalleutnant Mark P.Hertling, Befehlshaber des US-Heeres in Europa, rief den Blackhawk-Soldaten aus den Standorten Grafenwöhr, Schweinfurt und Bamberg ein „Willkommen in der Heimat“ zu und dankte für ihren Mut im Einsatz. Die „Task Force Blackhawk“ war in Afghanistan knapp ein Jahr in den Provinzen Paktika und Nangahar eingesetzt, blendete der Kommandeur der 172. Brigade, Oberst Edward T. Bohnemann, zurück. „Die Soldaten der Schwarzen Falken haben während des letzten Jahres einen sehr harten Kampf gegen Aufständische im Osten Afghanistans und entlang der Afghanisch-Pakistanischen Grenze geführt. Unsere Kommandeure und Soldaten haben Schulter an Schulter mit unseren afghanischen Partnern – der Armee, Polizei und Grenzpolizei, von den schneebedeckten Bergen von OstPaktika bis in die offenen Ebenen von West-Paktika und der Ghazni Provinz gekämpft“, so Bohnemann wörtlich. 2

Eine eindrucksvolle Zeremonie: Auf dem Paradefeld in Grafenwöhr traten die Einheiten der 172. US-Infanteriebrigade zur Willkommensfeier an. Zum Gedenken an die zehn gefallenen Soldaten waren deren Bilder, Stahlhelme, Gewehre und Fotos: Gerald Morgenstern (2) Kampfstiefel aufgereiht.

Eine eindrucksvolle Zeremonie: Auf dem Paradefeld in Grafenwöhr traten die Einheiten der 172. US-Infanteriebrigade zur Willkommensfeier an. Zum Gedenken an die zehn gefallenen Soldaten waren deren Bilder, Stahlhelme, Gewehre und Kampfstiefel aufgereiht.

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TruppeNüBuNgspLATz

Kommandowechsel bei der Bundeswehr OBersTLeuTNANT HANs-JOACHIM geHrLeIN

grafenwöhr. „Mit oberstleutnant hans-Joachim gehrlein übernimmt ein hochqualifizierter stabsoffizier die Funktion des DMv“, stellte Brigadegeneral Johann Berger den neuen Kommandeur in grafenwöhr vor. nach der Unteroffiziersausbildung absolvierte er die offiziersausbildung und ein Maschinenbaustudium an der Universität der Bundeswehr in München. hans-Joachim gehrlein ist kein Unbekannter in grafenwöhr. von 1983 bis 1987 war er als instandsetzungsoffizier Munition beim damaligen verbindungs- truppenübungsplatzkommando in der schießsicherheit eingesetzt. Die truppenübungsplatzkommandantur Bergen und Dienststellen an den standorten hannover, Aachen, Wildflecken, Bad neuenahr und sankt Augustin waren weitere stationen seiner Karriere. von 2005 bis 2011 war oberstleutnant gehrlein Kommandant der truppenübungsplätze Wildflecken, hammelburg, schwarzenborn und ohrdruf. er wechselt nun vom schulstab der infanterieschule hammelburg nach grafenwöhr. Der 56jährige offizier ist verheiratet und hat zwei söhne. seine Frau christine, eine geborene Weidnerin, lernte er während seiner grafenwöhrer Zeit 1984 kennen.

Kommandowechsel beim Deutschen Militärischen Vertreter in Grafenwöhr. Von links: Zweiter Bürgermeister Udo Greim, Oberstleutnant Hans-Joachim Gehrlein, der neue Leiter des DMV; Brigadegeneral Johann Berger, Oberstleutnant Dieter Kargl, der Kommandeur des Landeskommandos Bayern, Oberst Alois Hösle, und der Kommandeur des Joint Multinational Training Command der US-Armee, Oberst Bryan L. Rudacille. Fotos: Gerald Morgenstern (2)

Truppenübungsplatzkommando grafenwöhr/Hohenfels (DMV). Der bisherige Chef, OberstleutgrAFeNWÖHr. Oberstleut- nant Dieter Kargl wurde in den nant Hans-Joachim gehrlein ist ruhestand verabschiedet. der neue Leiter des DMV. Der stellvertretende Befehlshaber Ein tadelloses „Outstanding“ im Wehrbereichskommando IV bescheinigte Berger dem aus„süddeutschland“, Brigadege- scheidenden Offizier und neral Johann Berger, vollzog die DMV-Leiter, Dieter Kargl. „Ich Kommandoübergabe beim Deut- entbinde Oberstleutnant Kargl schen Militärischen Vertreter von der Führung des DMV und Bericht von

gerald Morgenstern

übertrage Herrn Oberstleutnant Hans Gehrlein das Kommando“, war der Wortlaut Bergers für die offizielle Übergabe. Der Kommandeur des Landeskommandos Bayern, Oberst Alois Hösle, übertrug die Aufgaben des Standortältesten auf den neuen DMVLeiter. Grafenwöhrs zweiter Bürgermeister Udo Greim sprach die Grußworte für die Stadt.

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US-Garnison schützt Natur- und Kulturgüter Bericht von

gerald Morgenstern grAFenWöhr/vilsecK. „geschichte lässt sich nicht zurückdrehen, aber sie muss bewahrt werden. Die Us-Armee bemüht sich um den erhalt von natur- und Kulturgütern“, bekannte oberst James e. saenz. Der Kommandeur der UsArmee-garnison grafenwöhr stellte in der ehemaligen ortsschaft hopfenohe ein Projekt der Umweltabteilung vor. Die Nachkommen ehemaliger Bewohner Hopfenohes, Bürgermeister der Randgemeinden sowie Vertreter des Bundesforstes, der Bundeswehr und weiterer Behörden konnte Saenz in der Wüstung Hopfenohe, direkt an der europäischen Wasserscheide und mitten im Übungsplatz, liegend begrüßen. Manfred Rieck, der Leiter der Umweltschutzabteilung, stellte heraus, dass es bei der US-Armee, unabhängig von lokalen und gesetzlichen Vorschriften eine Selbstverpflichtung zum Schutz von Natur- und Kulturgütern gebe. Mit 40.000 Dollar aus Umweltschutz-geldern wurde das Projekt Hopfenohe umgesetzt. Mitarbeiter Dr. Peter Fleischmann stellte die anfängliche Erweiterung der Streuobstwiese vor, sie wurde zur spannenden Reise in die Vergangenheit. Naturschutzprojekte hätten die Aufgabe, Gesetze und Bestimmungen einzuhalten, Natur- und Kulturgüter zu respektieren und das alles bei einem realistischen, militärischen Übungsbetrieb. Bereits ab 2001 wurden im Übungsplatz zahlrei-

Dr. Peter Fleischmann und der Leiter der US-Umweltabteilung, Manfred Rieck (von links), stellten den Gästen das Projekt in der ehemaligen Ortschaft Hopfenohe vor. Im Hintergrund der 2005 gesicherte Turm der Kirchenruine

Fotos: Gerald Morgenstern (2)

che Obstbaumsorten kartiert. Da Hopfenohe ein gut zu erreichendes Ziel ist, wurde beschlossen, ein Obstbaumprojekt in der alten Ortsschaft durchzuführen. Beim Graben der Pflanzlöcher stieß man dabei auch auf Mauerreste. Beim Vergleich alter Flurkarten stellte sich heraus, dass es sich um das Anwesen Nummer 7, das Gasthaus „Zum Schweden“, handle. Fleischmann erläuterte die Geschichte des Hauses, die sich bis 1762 zurückverfolgen lässt. Letzter Besitzer war die Familie Kohl, deren Nachkommen auch bei der Feier in Hopfenohe dabei waren. Der Vater von Josef Kohl und die Mutter von Veronika Gredler und Heinrich

Gasthof „Zum Schweden Bericht von

gerald Morgenstern Die gastwirtschaft und Metzgerei Johann Kohl in hopfenohe war ein stattliches Anwesen. „Beim schwed“ war der haus-

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name des Anwesens nr. 7, dessen Bewohner 1938 ihre angestammte heimat wegen der erweiterung des Übungsplatzes verlassen mussten. Die nachfahren der Kohs leben heute unter anderem in sollnes bei vilseck.

Veronika Gredler und Oberst James E. Saenz eröffneten das Projekt in der ehemaligen Ortschaft Hopfenohe. Die US-Armee ist um den Schutz von Natur- und Kulturgütern bemüht.

Fick wurden im Anwesen Kohl in Hopfenohe geboren. Gemeinsam begaben sich die Cousins und die Cousine mit den Gästen auf Spurensuche. Im Zuge des Arbeiten wurde eine Mauer des „Schweden“ freigelegt und gesichert. Eng zusammengearbeitet wurde dabei mit den deutschen Behörden, wie dem Bundesforst und dem Denkmalschutzamt.Tafeln in deutscher und englischer Sprache informieren zur Dorf- und Hausgeschichte und geben Erläuterungen zu den alten Obstsorten. Gemeinsam durchschnitten Ve-

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ronika Gredler und Oberst Saenz das Band zur offiziellen Projekteröffnung, das im Zusammenhang „Mensch - Kultur - Natur“ zu sehen ist. Bereits 2005 investierte die US-Armee eine erhebliche Summe in den Erhalt der alten Kirchenruine, die ein schon von weitem gut sichtbares Merkmal der Region ist. Hopfenohe selbst ist mit seiner über 1000jährigen Geschichte eine der ältesten Siedlungen in der Gegend, die aus einem alten Rittergut hervorging.

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LOKALNACHrICHTeN

„The Encores“ - Musik ist international „Praise and Worship Team“ und „The Encores“ loben und preisen Gott zusammen Bericht von

renate gradl

grAFenWöhr.„My Jesus, my saviour, lord there is none like you. All of my days, i want to praise the wonders of your mighty love...” - Das „Praise and Worship team“ lobt gott beim gottesdienst in der „Main Post chapel“. vor einiger Zeit hat der chor zusammen mit „The encores“, einem deutsch- Auf Einladung von Chaplain Irvin Nyhl und Pearl Clark, Mitglied in beiden Chören, haben die Sängerinnen der „Encores“ amerikanischen chor, dieses lied einen Gottesdienst im Lager Grafenwöhr musikalisch mitgestaltet. Foto: Renate Gradl dort gesungen. auch schon schweren Herzens von „O, happy day“, „I will follow him“ 20 Uhr im evangelischen GemeinAuf Einladung von Chaplain Irvin vielen ihrer amerikanischen Sän- oder das „Halleluja“ sind nur ein dehaus (Martin-Luther-Straße 4, Nyhl und Pearl Clark, Mitglied in gerinnen verabschieden, da sie ihre kleiner Ausschnitt. Jazz-Rhythmen, 92655 Grafenwöhr), nur wenige beiden Chören, haben die Sänge- zweite Heimat hier in Deutschland wie „Santa Baby“ stehen bei den Meter vom Tor 1 des Lagers entrinnen der „Encores“ einen Got- verlassen haben und nach Amerika Weihnachtsliedern auf dem Pro- fernt, statt. Informationen gibt es tesdienst im Lager Grafenwöhr mit zurückgekehrt sind. Deshalb würden gramm. Aber auch während des auch bei Ingrid Knodt, Tel. 09641„Lord, Lord, Lord“, „I sing holy“ sie sich freuen, wenn wieder neue Jahres wird bei Hochzeiten, Got- 2903 oder dienstlich 09641-83und „Joshua fit the battle of Jericho“ musikbegeisterte Freunde und Sän- tesdiensten, auf dem Bürgerfest 6349. musikalisch mitgestaltet. gerinnen zu ihnen stoßen würden. oder bei verschiedenen Events im Gegründet wurde der deutsch-ameTruppenübungsplatz gesungen. Übrigens sind auch Männer bei den rikanische Chor bereits vor neun Das Musikrepertoire ist sehr ab„Encores“ willkommen. Die einzige Jahren. Während dieser Zeit hatten wechslungsreich und reicht von Wer neugierig geworden ist, kann männliche Stimme stammt momendie Mitglieder immer jede Menge Klassik und Pop bis zu Gospels und bei den Proben auch mal „rein tan von Chaplain Stanley Copeland Spaß mit ihrer Musik und mitein- Musicals in deutscher und engli- schnuppern“. Diese finden jeweils aus Vilseck. ander. Leider mussten sie sich aber scher Sprache. „Amazing Grace“, am Mittwoch von 18.30 Uhr bis

Goldankauf ist Vertrauenssache

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Weiden. (rdo) Seit dreizehn Jahren kauft Juwelier und Schmuck KABA Weiden Münzen, Barren, Zahn- und Schmuck-Gold. Das Unternehmen zahlt dafür einen fairen Preis in bar. Das Fachgeschäft hat viele Kunden, die sich Wissen und seriöses Angebot, das bundesweit einen ausgezeichneten Ruf genießt, zunutze machen.

Goldankauf ist Vertrauenssache und viele Kunden wissen um die seriöse Dienstleistung von Schmuck KABA Weiden.

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Das Schmuckgeschäft der Familie Kabakulak gehört zu den besten Adressen in der Oberpfalz. Auf 300 Quadratmetern bietet das Unternehmen eine sehr große Auswahl an Gold, Silber- und Edelstahl-

Familie Kabakulak steht für faire Preise beim Goldankauf. schmuck sowie verschiedene Edelsteine an. Markenuhren namhafter Hersteller sind ebenfalls zu haben. Das KABA-Team bietet überdies exzellenten Service und vortreffliche Beratung. Der Juwelier versteht sich als Dienstleister und investiert in der Region, so entstanden auch einige Geschäfte und Wohnungen in Weiden, Pressath, Erbendorf und Grafenwöhr. Soziales Engagement zeigt Schmuck-KABA, Weiden mit Spenden an Kindergärten und Sportvereine. Der Dank der Familie Kabakulak gilt ihren Kunden, die ihr in den vergangenen Jahren das Vertrauen schenkten. (Bilder: rdo) Kontakt: Juwelier Schmuck KABA, Josef-Witt-Platz 3, 92637 Weiden; Telefon: 0961/4702324, Mobil: 0171/2643434. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.00 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9.00 bis 16.00 Uhr.

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LOKALNACHrICHTeN

Malerei – mytisch und geheimnisvoll Marion Schmid malt wilde Wölfe, Dracula und Elvis Bericht von

renate gradl gMÜnD. Mystisch, dunkel und geheimnisvoll! Aber auch kräftige Farben und Formen sowie die rock ’n‘ roll legende „elvis“ bringt Marion schmid zu Pa-

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pier. Am liebsten arbeitet die aus gmünd stammende Künstlerin mit Bleistift und Acrylfarben. Zur Kunst und Malerei fühlte sich die 29-Jährige bereits seit ihrer Kindheit hingezogen. Erste Versuche wurden beim Abzeichnen von Comicfiguren gestartet. In den vergangenen vier Jahren ging es jedoch richtig zur Sache in Sachen „Malerei“. Es entstanden wilde Wölfe und sogar der berühmteste Vampir aller Zeiten, Graf Dracula. Durchschnittlich benötigt Marion rund 15 Stunden für eines ihrer Werke. Handelt es sich dabei um eine sehr dunkle Bleistiftzeichnung, so kann sich die Arbeit aber noch länger ausdehnen. Wichtig sind dabei Genauigkeit und eine ruhige Hand. „Nach dem Abschluss des Abiturs habe ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert, aber meine eigentliche Leidenschaft ist schon seit meiner Kindheit die Malerei. Inspiration für meine Werke finde ich vor allem durch eigene Erfahrungen und Empfindungen, durch meine Verbundenheit zur Natur und besonders zu Wölfen, sowie Künstlerin Marion Schmid. durch meine große Liebe zur Musik. Beim Malen dürfen Lieder von Bon Jovi, 30 Seconds to Mars, Matchbox Twenty, Elvis Presley, Michael Jackson oder auch Kevin Tarte nicht fehlen. Beim Hören einzelner Textstellen bilden sich die Motive vor dem geistigen Auge und warten nur noch darauf, auf Papier gebracht zu werden. Hauptsache, es entsteht etwas Anderes, Außergewöhnliches, nur kein Stillleben“, sagt Schmid. „Ruf der Freiheit“, „Heaven“ sowie „Hell“, „Sehnsucht“ und „Geist der Nacht“ sind einige ihrer zahlreichen Bilder benannt. Im 1. Oberpfälzer Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr waren bereits vor einigen Monaten Bilder der Künstlerin ausgestellt. Eine zweite Ausstellung ist dort geplant. Durch einen virtuellen Spaziergang kann aber jederzeit

Fotos: Renate Gradl (2)

Rock ’n‘ Roll Legende „Elvis Presley“ auf Leinwand

eine Vielzahl ihrer Werke be- hat, kann sich per Mail unter mastaunt werden. Die Homepage rion@arte-lunapiena.de mit ihr in lautet: www.arte-lunapiena.de. Verbindung setzen. Wer Interesse an ihren Bildern

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Handball: Jahrelange Jugendarbeit trägt Früchte Bericht von

sabine Wiesent AuerBACH. gute Jugendarbeit über Jahre hinweg, Begeisterung für den Handballsport und viel Trainingsfleiß machten in diesem Jahr einen Traum wahr. Die erste Mannschaft der Auerbacher Handballer im sV 08 Auerbach spielt in der dritten Handballbundesliga. Diese ist in vier staffeln, Nord, süd West und Ost aufgeteilt. Nach der geographischen Lage spielen die Auerbacher in der Liga Ost. Die gegner kommen unter anderem aus Dresden und Magdeburg, aber mit der DJK rimparer Wölfe, dem HsC 2000 Coburg und dem HsC Bad Neustadt gehören auch drei weitere bayerische Mannschaften dazu.

Das Handballfieber grassiert in Auerbach schon lange, die Sparte gibt es seit über 50 Jahren. Mit dem Bau der Helmut-Ott-Halle 2003 bekamen die Mannschaften endlich auch die richtige Kulisse. Seitdem gehören die Spiele der ersten Mannschaft zum Besten, was der Bergstadtsport zu bieten hat. Was vor einigen Jahren nur ein Traum war, wurde 2009 im Mai Wirklichkeit. Unter ihrem damaligen Coach Michael „Joschi“ ) Graß zogen die Jungs nach einer äußerst spannenden Saison in die Bayernliga ein. Ein Jahr zuvor kämpfte man in der Landesliga noch gegen den Abstieg. Eine Mannschaft, ein Teamgeist und ein ungebrochener Kampfeswille zeichneten die „Sieben“ auf dem Feld aus. Ungeschlagen wurden sie im Mai dieses Jahres bayerischer Meister.

Viele der Spieler sind bereits seit der Grundschulzeit aktiv. Die Kontinuität in der Jugendarbeit hat eine Handballgeneration durch dick und dünn gehen sehen. Mittlerweile werden die Auerbacher Eigengewächse aber auch durch auswärtige Spieler unterstützt. Spielertrainer ist Tobias Wannenmacher, ihm zur Seite stehen Michael Graß und Manfred Ei-chenmüller, alle drei mit langjähriger Handballerfahrung. Ein weiterer Pluspunkt für die Mannschaftsleistung ist aber sicherlich auch der

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Das Handballfieber grassiert in Auerbach, so wie hier beim Spiel gegen DJK Rimparer Wölfe.

sogenannte „achte Mann“, die Fans, die nicht nur bei Heimspielen die Gegner mit ihrer Unterstützung das Fürchten lernen. Gekleidet in blauweiß, ob mit T-shirts oder Schals, rücken bei den Auswärtsspielen ganze Busse mit Fans aus Auerbach an. Mit dabei isind mmer die „Sambatista“, eine Percussionsgruppe, die die Fangesänge mit rhythmischem Trommelklang unterstützt.. Zu jedem Spielzug gibt es spezielle Fanrufe. So wurde mithilfe der Fans schon manches Spiel gedreht und die Mannschaft gewann. Dabei bleiben die Fans immer fair und zollen auch dem Gegner Respekt. Und wer denkt, da fahren nur junge Leute mit, wenn sich der Fanbus von Günther Cermak in Bewegung setzt, der irrt. Ehrenspartenleiter Peter Iger (81), seit über 50 Jahren dem Handballsport verbunden, und seine Gattin Gerda (78) sind bei jedem Spiel dabei. Peter Iger hat seine ganz eigene Geschichte. Er war dem Handball schon sehr früh verbunden und schreckte auch vor einem kleinen Trick nicht zurück. Als die 1973 gebaute Vorgängerhalle der Helmut-Ott-Halle durch den BLSV abgenommen werden sollte, vermaß Iger die Linien mit seinem

Foto: Sabine Wiesent

speziell gekürzten Maßband. Dieses dafür war das Spiel gegen den HC liegt nun als Exponat im Museum Elbflorenz Dresden, bei dem plötzlich etwa 30, teilweise vermummte 34 der Stadt. Fans des HFC vor der Anhalt-Arena Der Aufstieg in die dritte Liga bringt auftauchten und die Polizei größere aber nicht nur eine große spielerische Auseinandersetzungen verhinderte. Herausforderung, auch die Logistik musste nun überarbeitet werden. Die ZAB-Porters hatten den Verein Schon beim ersten Heimspiel am 1. und die Stadt schon in den WoSeptember zeigte der erste Blick ins chen zuvor in Atem gehalten. Zuobere Foyer der Helmut-Ott-Halle, letzt hatten die „Fans“ im gesamten das hier ab sofort alles ein bisschen Stadtgebiet Aufkleber verteilt und anders ist. Zwei Stehtische vor einem ZAB-Porters-Schmierereien hinSponsorenplakat, Mikros liegen be- terlassen. Beschädigt wurden aber reit, Scheinwerfer stehen daneben. auch zahlreiche Verkehrsschilder, Ort der Pressekonferenz nach dem Trafohäuschen und Briefkästen, soSpiel, die ab sofort zu jedem Game gar Häuser. Zum Ende der vergangedazugehört. Gleich daneben eine nen Saison hatten die ZAB-Porters beleuchtete Vitrine mit Trophäen. zahlreiche Sitze in der Anhalt-Arena Zwei Sanitäter stehen zur Sicherheit beschädigt. nun immer bereit und es schauen sich auch Ordnungshüter in Zivil Dessau-Roßlau ist ein Gegner Auoder in Uniform in der Halle um. erbachs. Pflicht für jedes Heimspiel, vor allem Das Fanstimmung die Halle vibriebei Gegnern aus dem Osten, so die ren lässt, aber dennoch freidlich ist, Verantwortlichen. Reisen Mann- dafür sind die Fans aus Auerbach in schaften aus dem Osten an, muss jedem Fall ein gutes Beispiel. „Einkontrolliert werden, da auch hier fach nur geil!“, so bezeichnet der manche Fangruppen die Sporthal- schwitzende Obertrommler Hollen mit einem Kriegsschauplatz ver- ger Hess, der den Takt vorgibt, die wechseln. Erst kürzlich bekam der Stimmung nach einem Heimspiel. Fanclub ZAB-Porters des Dessen- Und: „Ich bin stolz, ein Fan dieser Roßlauer HV Hallenverbot in der Mannschaft zu sein!“ heimischen Anhalt-Arena.Grund

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Start der Klostersanierung in Michelfeld Bericht von

sabine Wiesent

MichelFelD. Zwölf Jahre sanierungszeit, sechs Bauabschnitte, rund 30 Millionen euro, diese Zahlen beschreiben eines der größten Modernisierungsvorhaben in Bayern in der nächsten Zeit. Das ehemalige Klostergebäude der regens Wagner Michelfeld soll von grund auf saniert werden. eine Mammutaufgabe, die nicht nur dem Denkmalschutz gerecht werden muss, sondern auch die richtige Atmosphäre für die behinderten Bewohner des Klostergebäudes schaffen soll.vor knapp fünf Jahren wurde mit einer groben vorentwurfsplanung begonnen, seit zwei Das ehemalige Schulhaus im Kloster Michelfeld soll als erster Bauabschnitt saniert werden Foto: Sabine Wiesent Jahren gibt es konkrete Planungen. So liegt eine erste Detailplanung vor. wesentliche Rolle. sich konzeptionell mit einer besseren „es gibt drei schienen, die uns zu Das Klostergebäude als Mittelpunkt Während sich die Eingriffe in die Nutzung des Klosterhofes befassen. diesen Planungen veranlasst ha- für die zentrale Dienstleistung der historische Bausubstanz an Wänden Die Denkmalexperten gaben sich ben,“ erläuterte gesamtleiter ro- Regens Wagner-Stiftung soll gefes- und Gewölben in Grenzen halten, optimistisch bezüglich der Förderbert Miltenberger vor einiger Zeit. tigt werden. Diese hat mittlerweile können die historischen Stuckde- möglichkeiten. Diese brauchen Zeit. Da sind einerseits die inhaltlichen über die Bezirksgrenzen hinaus cken nur mit enormem Aufwand Zwischenzeitlich sollte aber zuminAnforderungen eines so alten ge- Wohn- und Pflegeangebote. Neu- saniert werden. Erste Musterach- dest der erste geplante Bauabschnitt mäuers, hier sei eine generalüber- haus a.d. Pegnitz wird demnächst sen in Tagungssaal oder Refekto- am ehemaligen Schulhaus in die holung dringend notwendig.„Wir eingeweiht, Königstein ist im Bau. rium haben ergeben, dass bis zu 20 richtigen Bahnen gelenkt werden, wollten nicht warten, bis die Behör- Auch in Sulzbach-Rosenberg und Farbschichten die jahrhunderteal- wünschte sich Gerhard Reile, Stifden uns Auflagen machen sondern Pegnitz gibt es Wohngruppen.„Uns ten Stuckarbeiten verdecken. Beim tungsvorstand von Regens Wagner wurden selbst aktiv“. Des weiteren liegt es am Herzen, die Wohnplätze Entfernen dieser entlang der Achse aus Dillingen. „Wenn wir hier die will man als wichtigstem Punkt zu dezentralisieren“, so Miltenber- wurden auch Ausbrüche von Mauer- Maßnahmen für den Landesbehinder Betreuung der Menschen ge- ger. Fittere Personen sollen in den werk festgestellt. Fachleute beziffern dertenplan zum März 2013 anmelrecht werden, was eine zeitgemä- Außenwohngruppen leben und die Kosten einer Sanierung nur für den, dann könnte vielleicht schon ße Umgestaltung der Wohnräume arbeiten, die Wohnpflegeeinheiten die 2000 Quadratmeter Decken 2014 mit dem Umbau begonnen im Kloster nötig macht. „Für uns dagegen im Kloster modernisiert zwischen 500 000 Euro in einer werden“. stehen die Menschen im Mittel- und zeitgemäß ausgestattet wer- einfachen Variante und mit mit bis punkt!“, betont Miltenberger.„nur den. Barrierefreiheit, Nasszellen zu 2,1 Millionen Euro, wenn man Das ehemalige Schulhaus beherwenn sich Denkmalschutz und die für jeden Bewohner, eingepasst in die Decken grundlegend und nach- bergt im Erdgeschoss derzeit ein Betreuung in einklang bringen die historische Bausubstanz, aber haltig sanieren will. Beim Rundgang Schwimmbad, im ersten Stock die lassen, dann können wir von einer auch die Sanierung der zentralen im Juli wurde den Spezialisten der Näherei und im zweiten Obervernünftigen Planung ausgehen“. Versorgungseinheiten wie Küche hervorragende Zustand der gesam- geschoss den Festsaal. Diese drei oder eine eigener Festsaal stehen ten Anlage bewusst. Nachhaltigkeit Stockwerke sollen zu zeitgemäßen Zunächst wurden am Klostergebäu- im Mittelpunkt der Maßnahmen. sei bei einer Sanierung im Auge zu Wohnplätzen für Menschen mit de eine genaue Baualtersuntersu- Großes Augenmerk wird auch auf behalten.„Nachdem seit über 30 Jah- Behinderung nach dem Sozialhilchung und ein neues Aufmaß ge- die Fluchtproblematik gelegt, da sich ren nichts mehr saniert wurde, sollte fegesetz umgebaut werden. Die elf macht. Anhand der Pläne ließen sich Blindwege im Haus befinden, die man vielleicht auch an die nachfol- Plätze würden einen eigenen Eingang vom Klosterhof her erhalten. genden Generationen denken“. erste konkrete Maßnahmen eruieren. keinen Notausgang haben. Mittlerweile hat der Bezirk Ober- Auch die Verwaltung soll effektiAls nächstes werden nun die Vertrepfalz diese Pläne für gut geheißen. ver werden. Nach dem Motto von Nutzungsmöglichkeiten soll auch ter sämtlicher Förderinstitutionen Im Juli tagte eine Delegation aus Regens Wagner „Wer uns Arbeit die Gemeinde Auerbach bekommen an einen Tisch gebeten, außerdem München im historischen Tagungs- gibt, gibt uns Brot“ werden auch und der sanierte Festsaal oder der wird geklärt, ob alle Stuckdecken saal hinter den Klostermauern. Die die Beschäftigungseinheiten wie Herz-Jesu Chor auch für touristische komplett saniert werden. Auch die Fachleute für Denkmalschutz und die textilen Werkstätten, darunter Veranstaltungen oder Tagungen ge- Zusammenführung mit dem städDenkmalpflege ließen sich von Mil- die bekannte Klosterstickerei, in nutzt werden können. Bürgermeis- tischen Planungskonzept für die tenberger die Rahmenbedingungen die Maßnahmen mit eingebunden. ter Joachim Neuß verwies auf die Außenanlagen muss geprüft werden. für das Sanierungskonzept erläutern. Auch der Brandschutz spielt eine Planungen der Stadt Auerbach, die 8

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KuLTur

Nehmt Euch in Acht! Die Halloween-Saison ist da! Bericht von

Diana swieda Die herbstzeit ist gekommen, die tage werden kürzer und die n nächte kälter. Die Bauern berreiten ihre Felder für die kommende Winterzeit vor und bei meinem Mann und mir laufen die vorbereitungen für unseren l lieblings-„Feiertag“ auf vollen t touren: halloween, steht kurz vvor der tür. Am 31. oktober ist es wieder so w weit!

W Während wir in unserem Keller zwisc zwischen einem Sarg aus Karto ton, anatomischen Skeletten und mehr mehreren Kisten voller Dekorattio tionsartikel wie pelzige Spinnen, Ja Jack O‘Lanterns in verschiedenen Gr Größen und Formen, gespens.tisc tisch aussehende Figuren und hviele ander andere gruselige Dinge, die kleinen Kinder Kindern und Erwachse.nen gleic gleichermaßen eine Gänsehaut besc bescheren würden, stehen, diskutier diskutieren wir darüber wie alles begann ... , Aber warum feiern Amerikaner -A halloween? Worum geht es? rh e -h halloween ist voller traditionen und geschichte V Vor 2000 Jahren feierten die Kelten S Samhain („Sa-wan“), das keltisc keltische Neujahrsfest, am letzten T Tag des Oktobers. Samhain war der N Name des Gottes des Todes und an diesem Tag ließ er die toeten S Seelen, in ihre alten Häuser zur zurückkehren, um die Lebenden izu besuc besuchen. Natürlich waren die

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Zum gruseln, zwei verkleidete Erwachsene die an Halloween für Gänsehaut sorgen. Der Ursprung von Halloween stammt eigentlich aus Europa. Foto: Diana Swieda (3)

Kelten zu diesem Anlass voller Angst und versammelten sich auf einem Feld, umgeben von Lagerfeuern und trugen gruselige Bekleidung, um die bösen Geister fern zu halten, die ebenso die Nacht durchstreifen könnten. Rund 800 n. Chr. wurde die keltische Religion durch das Christentum ersetzt. Die christliche Kirche erklärte den 1. November zu Allerheiligen oder „All Hollows Day“, um die bekannten und unbekannten Heiligen zu ehren. Aber noch immer griffen die Leute auf ihre alten Bräuche aus Samhain-Ritualen zurück und so wurde der Abend vor Allerheiligen, der 31. Oktober auch bekannt als“ All Hallows Eve“. Schließlich ging der Glauben der Menschen an das Übernatürliche verloren, der „All Hollows Day“ wurde zu Halloween und irische Einwanderer brachten dieHalloween Traditionen nach Amerika.

Am 2. November, an „All Souls Day“ (Allerseelen), gingen im 10. Jahrhundert arme Christen in Kostümen oder in vermummter Kleidung von Haus zu Haus, um nach „Soul Cakes“ (Seelenkuchen) zu fragen. Die Seelenkuchen waren kleine Gewürzkuchen mit Johannisbeeren, in Gedenken an die Toten. Im Gegenzug boten sie Gebete für die toten Seelen an. Die Kuchensammler verkleideten sich dabei, nicht nur um die Toten zu ehren, sondern auch um böse Geister fern zu halten, weil ein Geist nie seinesgleichen heimsuchen würde. In einigen Gebieten wurden Seelenkuchen auch nachts außerhalb des Hauses als ein Geschenk an die Geister der Toten Gespenstisch dekorierte Vorgärten in angeboten. der amerikanischen Wohnsiedlung am Netzaberg bei Eschenbach.

Um eine lange Geschichte abzukürzen: schließlich wurden die vermummten Seelesammler zu Kindern in gruseligen Kostümen und die Seelenkuchen wurden durch Süßigkeiten ersetzt.

der Regel „Jack O‘Lantern“ genannt wird, war Jack ursprünglich gar kein Kürbis. Jack war ein irischer Mann namens „Stingy Jack“. Er war ein elender, fauler „trick or treat“ Bauer, der alle, auch den Teufel, Obwohl „Trick or Treat“ als eine Und warum stellen wir Kürbisse austrickste. Die Legende erzählt, dass Stingy Jack auf einen Apfelamerikanische Tradition bekannt auf ? ist, liegt die Herkunft in Europa. Obwohl ein Halloween-Kürbis in baum kletterte, und als der Teufel September/Oktober 2012

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WIrTsCHAFT

auch hinauf kletterte, um einen der Äpfel zu pflücken, sprang Jack hinunter und ritzte Kreuze in den Stamm des Baumes. Nun konnte der Teufel natürlich den Baum nicht mehr verlassen. Sie kamen zu einer Einigung: wenn der Teufel ihm seine Seele nach seinem Tod lassen würde, würde ihn Jack vom Baum lassen. Einige Jahre später starb Jack an Altersschwäche, aber er konnte nicht in den Himmel aufsteigen, weil er so grausam in seinem Leben gewesen war, aber in die Hölle konnte er auch nicht hinabgehen, da der Teufel sein Versprechen hielt, ihm nicht seine Seele zu nehmen. Jetzt hatte Jack Angst, er hatte keine Ort, wo er hingehen konnte, sondern musste ewig in der Dunkelheit zwischen Himmel und Hölle wandern. Er wollte den Ort verlassen und so gab ihm der Teufel eine Glut der Flammen der Hölle ab, damit er seinen Weg beleuchten konnte. Jack legte die Glut in eine ausgehöhlte Rübe und irrt seitdem mit seinem „Jack O‘Lantern“ umher. An „All Hallows Eve“ höhlten also die Iren Rüben aus und plazierten ein Licht im Inneren, um die bösen Geister wie Jack Stingy fern zu halten, aber als die Immigranten in den USA angekommen waren, entdeckten sie, dass Kürbisse viel größer sind und leichter auszuhöhlen waren, als ihre Rüben.

Was uns betrifft, wir freuen uns darauf, unser Haus und unseren Garten zu schmücken, gruselige Fratzen in Kürbisse zu schnitzen, Haunted Houses (Spukhäuser) zu besuchen, Leckereien, wie z.B geröstete Kürbiskerne und Kürbiskuchen, herzustellen und uns auf das Trick or Treating und unsere alljährliche Halloween Party mit Freunden und Familie vorzubereiten. Sie sehen, es gibt viele Möglichkeiten, dieses faszinierende Fest zu feiern und wenn Sie sich ein bischen umschauen, bin ich mir sicher, Sie werden dabei einige gute Ideen entdecken und vielleicht stecken Sie sich auch, wie wir, mit dem „Halloween-Virus“ an. Happy Halloween!

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Gründerzentrum Grafenwöhr Bericht von

christine Pöllath Das gründerzentrum im städtedreieck ist ein hervorragendes Beispiel für die interkommunale Kooperation. gemeinschaftlich erschufen der landkreis neustadt a. d. Waldnaab sowie die städte eschenbach, Pressath und grafenwöhr den perfekten ort für neue ideen und die Unternehmen, die aus ihnen entstehen. erfolgreiche Unternehmen der region - start im gründerzentrum Bislang waren 40 Unternehmen im Gründerzentrum eingemietet und haben sich mit Neubauten und Umzügen im Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab und darüber hinaus niedergelassen. Durch die Ausgründungen entstanden sieben Neubauten und über 280 neue Arbeitsplätze. Derzeit beheimatet das Gründerzentrum acht Unternehmen mit insgesamt 87 Mitarbeitern. Die vermietbare Fläche beträgt 1.500 qm und setzt sich aus 18 Büroeinheiten (20 qm bis 285 qm) sowie drei Produktionshallen (90 qm bis 220 qm) zusammen. 2012 und 2013 werden Büro- und Produktionsflächen im Gründerzentrum frei. Eine Besichtigung ist jederzeit nach telefonischer Absprache möglich. Die vorteile einer einmietung im gründerzentrum: Statt bei der Firmengründung gleich teuren Grund und Boden oder Immobilien kaufen zu müssen, bietet das Gründerzentrum Unternehmensgründern individuell gestaltbare Räumlichkeiten für Dienstleistung und Produktion zu kostengünstigen Mieten. Der Gründer mietet nur die Räumlichkeiten, die zum Start erforderlich sind. Besprechungsräume, Sozialräume, Küche und sanitäre Einrichtungen stellt das Gründerzentrum zur Verfügung. Tür an Tür mit anderen innovativen Jungunternehmen entstehen

Das Gründerzentrum in Grafenwöhr bietet 2012 und 2013 wieder freie GewerFoto: Christine Pöllath beflächen an

hier Synergieeffekte, Geschäftskontakte, Partnerschaften und Kooperationen. Diese internen und externen Beziehungsnetzwerke ermöglichen auch die Kontaktaufnahmen mit potentiellen Kunden. Durch die Unterstützung und Förderung der Jungunternehmer sollen deren Wachstumschancen optimiert werden. Im Gründerzentrum angesiedelte Unternehmen weisen eine durchschnittlich höhere Überlebensrate auf, als andere Unternehmen. Interne Serviceleistungen wie Farbkopierer, Faxgerät, Beamer, Leinwand, Overhead-Projektor, Post- und Paketservice, zentraler Empfang, ein repräsentatives Foyer für Ausstellungen und Veranstaltungen, Reinigungsservice und ein Sekretariat, dass bei Bedarf Anrufe entgegennimmt und weiter vermittelt, verringern die finanziellen Belastungen. Ebenso stehen den Gründern Kontakte sowie ein Beraternetz

aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zur Verfügung. Der Vorteil: Die Existenzgründer können sich voll auf ihr Unternehmen konzentrieren.

Kostenfreie Beratung im gründerzentrum: Bislang nutzten über 2800 mögliche Jungunternehmer/innen aus dem Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab und darüber hinaus das umfassende Leistungsangebot des Gründerzentrums. Jeweils donnerstags findet ein kostenfreier Beratungstag im Gründerzentrum statt. Im individuellen Einzelgespräch werden die Möglichkeiten der Existenzgründung erläutert. Das Gründerzentrum garantiert eine neutrale, unabhängige und professionelle Beratung. Existenzgründer/innen finden im Gründerzentrum des Vier-Städtedreiecks die optimale Unterstützung für den Schritt in die Selbständigkeit.

Geschäftsidee vorhanden, Mut zur Selbständigkeit ebenso? Wir sollten uns kennenlernen!

September/Oktober 2012

Gründerzentrum im Städtedreieck Am Gründerzentrum 1, 92655 Grafenwöhr Tel. 09641/935-0 od. Telefax 09641/935-120 E-Mail: gruenderzentrum@online-infos.de Büro- und Hallenflächen ab sofort zu vermieten. Besichtigung jederzeit möglich!

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IMpressuM

Spannende Events im Kletterwald Regensburg

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IMpressuM Ausg. nr. 8 - 05/2012, 2. Jahrgang Herausgeber: Medienhaus DER NEUE TAG,DER NEUETAG - Oberpfälzischer Kurier Druck- und Verlagshaus GmbH, Weigelstraße 16, 92637 Weiden; Internet: www.oberpfalznetz.de,www.grafenwoehrnews.com, E-Mail: info@grafenwoehrnews.com Anzeigen: Andreas Holch (verantwortlich), Rainer Lindner redaktion: Susanne Bartsch, Matthias Plankl Übersetzung/lektorat: Susanne Bartsch layout: Michael Kaiser Druck: Medienhaus DER NEUE TAG, Auflage: 30.000 Exemplare Verbreitungsgebiet: Auerbach, Edelsfeld, Eschenbach, Erbendorf, Freihung, Grafenwöhr, Hahnbach, Hirschau, Kastl b. Kemnath, Kemnath, Kirchendemenreuth, Kirchenthumbach, Kulmain, Königstein, Parkstein, Pressath, Mantel, Neustadt am Kulm, Schlammersdorf, Vorbach, Speinshart, Trabitz, Vilseck, Weiherhammer, Netzaberg (nur US), Altenstadt (nur US), Rothenstadt - sowie bis zu 100 Auslagestellen in Geschäften, Restaurants und Praxen. Die Verteilung erfolgt kostenlos an alle Haushalte Copyright für den Inhalt, soweit nicht anders angegeben, beim Medienhaus DER NEUE TAG, Weiden. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder wird nicht gehaftet. Auslagestellen: Grafenwöhr: Stadtwerke Grafenwöhr, Gründerzentrum Grafenwöhr, ITboost OHG, AFFES Commissary, Stadt Grafenwöhr,Lotto Bernhard,Lotto im NETTO,Theodora‘s Kosmetikstudio,TKSShop, Freds Autozubehör, Eisdiele Grafenwöhr, Backerei Bauer bei Lidl, ESSO Bergler, Pass Office Gate 3,O2-Shop,Markgrafen Getränkemarkt; Freihung: Autohaus Eitel Thansüß, Gemeinde Freihung, Tankstelle Freihung, Markgrafen Getränke; Vilseck: Stadt Vilseck, Freibad Vilseck, Hotel Villa Vilseck, Reisbüro am Bahnhof, Physio & ErgoTherapie; Königstein: Gemeinde Königstein; Edelsfeld: Gemeinde Edelsfeld; Neustadt am Kulm: Tankstelle; Auerbach: Stadt Auerbach; Eschenbach: Stadt Eschenbach,KFZ-Zulassung,Krankenhaus Eschenbach, Dr. Knoll, Getränke Markgrafen; Pressath: Stadt Pressath,OBI Pressath,Tankstelle Hautmann,Tankstelle, Hairmania; Kemnath: Stadt Kemnath, Krankenhaus Kemnath, Tankstelle Stich, Sparkasse Kemnath;Weiden: Autohaus Eitel Weiden,Tourismusbüro Weiden,Media Markt, Seltmann Porzellan Shop, Klinikum Weiden, Burger King, Mc Donalds; Amberg: Stadt Amberg: Kurfürstenbad Amberg, Autohaus Schwarzkopf, Hotel Brunner; Neustadt/WN: Stadt Neustadt/ WN,Fahrradpoint,Krankenhaus Neustadt; Schwarzenbach: Gasthaus Stark;Vorbach: Gemeindezentrum Vorbach; Oberbibrach: Gemeindezentrum Oberbibrach; Kaltenbrunn:Tankstelle Witzel;Weiherhammer: Gemeinde Weiherhammer; Hirschau: Anton Roth Bürobedarf;

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Bericht von

Theresa owusu Die tage werden kürzer und die temperaturen fallen, aber kein grund sich auf den sofa auszubreiten. Der herbst färbt die Blätter bunt, die temperaturen sind nun angenehm und belasten den Kreislauf nicht so wie im sommer. Die natur zeigt sich bunt und schön, v.a. der Wald. Das macht Lust auf draußen und Bewegung. Zeit für jede Menge Aktivitäten an der frischen Luft, die Spaß machen und fit halten oder die langen Herbstwochenenden füllen. Wie z.B. der Kletterwald Regensburg im Rieglinger Forst. Hoch über den grünen Wipfeln vor den Toren der Weltkulturerbestadt Regensburg bietet der Kletterwald Regensburg nahe dem Walderlebniszentrum ein unvergessliches Erlebnis. Hier kann man seine Geschicklichkeit, seinen Mut, sein Grenzen testen und sich an an den verschiedenen Parcours von leicht bis schwer ausprobieren. 6 spannende Abenteuerparcours, mit einem Flying Fox Parcours und kniffeligen Top Rope-Teampar-

Anmeldungen für alle Events beim Kletterwald Regensburg sind unter events@ kletterwald-regensburg.de jederzeit möglich. Foto: Theresa Owusu

cours bieten jede Menge Spannung und Action für jung und alt. Für größere Gruppen und private Festgesellschaften bietet der Kletterwald spezielle Event und Trainingspakete: Vom exklusiven Catering am Atzteken ofen oder Lagerfeuer, bis hin zum bunten Rahmenprogramm, wie geführte Erlebniswanderungen, Bogenschießen, GPS- oder Rallye-Touren wird aus dem Team-Event ein unvergessliches Ereignis.Teamgefühl erleben, Grenzen überwinden, Neues ausprobieren: Erlebnispädagogen und Teamtrainer sorgen für ein auf Gruppen abgestimmtes Programm, das z.B. Kommunikation, Selbstvertrauen und Teamgeist von Schulklassen, Firmen & Ver-

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einen stärkt. Unter anderem lockt ein Top Rope/Teamparcours mit spannenden Aufgaben an Hochseilelementen wie der Himmelsleiter, mobiler Pamperpole, Dangle Duo oder Coaching Bridge.

Das jährliche Eventprogramm dass auch im Herbst so manches Highlight bietet, hält gleichfalls jede Menge Outdoorüberraschungen bereit. Vor allem Singles und Nachteulen und erstmals in diesem Jahr soziale Organisationen beim Charity Event kommen voll auf ihre Kosten. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie im Internet auf www. kletterwald-regensburg.de.

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grafenwoehr-news.com // Ausgabe #8 // September-Oktober 2012 // Deutsch