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Heft 161 29.02. - 01.05.2012

Guck mal, wer da schwimmt Von Fischen und vom Fischen in und an der Ostsee

Foto Klaus Graf Collage Joachim Weyrich

Die Ostsee ist das ganze Jahr über ein Anziehungspunkt für Einheimische und Urlauber gleichermaßen, zum Baden im Sommer oder für ausgedehnte Spaziergänge am Ufer in eisiger Winterkälte. Vielfach wird die Schönheit der Landschaft und ihre unendlich scheinende Weite bewundert. Dabei wird oft vergessen, dass sich gerade unter der Oberfläche ein faszinierender Lebensraum befindet, indem sich neben allerlei Algen, Schnecken, Muscheln oder Krebsen natürlich auch verschiedenste Fischarten wohlfühlen. Allein direkt vor unserer Haustür, in der Mecklenburger Bucht, sind es bis zu 80 Fischarten, nimmt man die gesamte westliche Ostsee, einschließlich der Bodden und Haffe, wurden über 150 Arten nachgewiesen. Viele davon sind jedoch Gäste, die mehr oder weniger regelmäßig angetroffen werden und teils nur durch bestimmte Winde und Strömungen bis zu uns gelangen.

Dabei hat man es als Fisch in der Ostsee nicht leicht. In der Mecklenburger Bucht liegt der Salzgehalt durchschnittlich bei 12 -15 Prozent, zu viel für reine Süßwasserfische, zu wenig für viele Meeresarten, die an Werte von über 30 Prozent, wie sie in der Nordsee und den Ozeanen herrschen, gewohnt sind. So kommen ständig nur besonders anpassungsfähige Arten vor. Die meisten sind marinen Ursprungs (z.B. Dorsch, Hering und Scholle) oder Wanderfische, die zwischen Süß- und Salzwasser wechseln können (Lachs, Meerforelle, Aal). Tolerante Süßwasserarten bleiben auf küstennahe Gebiete in der Nähe von Flussmündungen beschränkt. Den schon genannten Fischen, die den meisten aus der Meerestheke im Supermarkt oder der Speisekarte im Restaurant bekannt sind, stehen einige weitgehend unbekannte, aber durchaus interessante Wasserbewohner gegenüber. So kommen im

Flachwasser verbreitet Seenadeln vor. Diese sind eng mit den Seepferdchen verwandt und tarnen sich mit ihrem lang gezogenen Körper und der röhrenartigen Schnauze als umhertreibendes Seegras. Anders als der Name vermuten lässt, kann man sich weder an ihnen stechen, noch die gerissene Hose flicken. Noch gefährlicher klingt der Name eines grummeligen Gesellen, dem Seeskorpion. Doch auch hier gilt: keine Panik! Kein giftiger Stachel wartet auf arglose Bader. Allerdings wirkt der massige, mit Knochenkämmen besetzte Kopf, des bei uns bis zu 30 cm langen Fisches, auf den einen oder anderen Unterwasserbewohner durchaus imposant. Wer davon noch nicht beeindruckt ist, wird kurzerhand angeknurrt (es sind halt nicht alle Fische stumm). Desweiteren tummeln sich noch verschiedene Grundelarten, Sandaale, Steinpicker, Stichlinge und viele mehr in der Ostsee. Etwas skurril muten

dabei auch die Seehasen an. Dieser Fisch hat dabei eher wenig mit Meister Lampe zu tun. Sein Körper ist plump und von einer ledrigen, mit Knochenhöckern besetzten Haut bedeckt, zudem hat er einen starken Saugnapf am Bauch. Bekannt dürfte er den meisten durch den günstigen Kaviarersatz sein, der aus seinem Rogen entsteht. Bei so vielen Fischen, was läge da näher, als selbst die Angelrute in die Hand zu nehmen und sein Glück zu versuchen. Die nötigen Erlaubnisscheine vorausgesetzt, bieten sich verschiedene Möglichkeiten, um sich selbst eine Mahlzeit zu fangen. Gute Chancen auf einen schönen Dorsch oder Plattfisch bieten sich bei der Grundangelei vom Strand oder von der Seebrücke aus. Bei etwas bewegter See versprechen die Abend- und Nachtstunden fast das ganze Jahr über gute Fangaussichten. Fortsetzung auf Seite 2


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In den wärmeren Monaten lässt sich auch mal ein Aal an den Haken locken. Als Köder sind neben den klassischen Wattund Seeringelwürmern auch Garnelen oder Sandaale bewährt. Vom Lichtschein der Seebrücke werden im Frühjahr und Herbst auch Heringe angelockt, die dann am Paternoster erbeutet werden. Von Januar bis in den Mai versuchen es auch einige Watangler mit der Spinnrute und Blinkern. Jagdobjekt ist das Silber der Küste, die Meerforelle. Dies verlangt meist

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jedoch einiges an Ausdauer, denn nicht umsonst gilt die Meerforelle als der Fisch der 1000 Würfe. Bessere Chancen bieten sich, wenn man ein Boot zur Verfügung hat und den Forellen beim Schleppangeln nachstellt. Vom Boot aus hat man küstennah auch gute Erfolgsaussichten beim Pilkangeln auf Dorsch. Bei ruhiger See lohnt sich immer ein Versuch. Wer kein eigenes Boot hat, kann auch mit einem der Kutter von Warnemünde aus auf die Ostsee fahren.

Aus dem Heimatmuseum Am 23.1.2012 wäre der Kunstwissenschaftler und Träger des Mecklenburgischen Kunstpreises Dr. Werner Timm 85 Jahre geworden. (* 23. Januar 1927 in Rostock; † 22. April 1999 in Graal-Müritz) Timm bekleidete seit 1952 führende Positionen in Museen und im Kunstbetrieb der DDR. 1979 emigrierte er nach Regensburg. Dort leitete er die Ostdeutsche Galerie. Mit seinem Buch „Hier will ich bleiben“ schenkte er seinem Geburtsort Graal-Müritz eine liebevolle Dokumentation seiner Geschichte von 1328 – 1994. (Taschenbuch: 144 Seiten, Verlag: Atelier Im Bauernhaus, 1994) Joachim Weyrich, Leiter des Heimatmuseum Timm war Mitglied der Männer-Vereinigung Schlaraffia (Vereinigung zur Pflege von Freundschaft, Kunst und Humor), wo er den Namen Timbad der Sehfahrer trug. Diese Inschrift schmückt auch seinen Grabstein in Graal-Müritz. (wikipedia.de)

Ein besonderes Schauspiel findet im Mai statt, wenn der Raps blüht. In dieser Zeit finden sich große Schwärme von Hornhechten zum Laichen im flachen Wasser ein. Bei gutem Wetter kann man die pfeilförmigen Räuber weithin an der Oberfläche springen sehen. Sie lassen sich dann auch relativ leicht mit Blinkern oder Fischfetzen an der Pose fangen. Und nicht wundern, bei ihnen sind neben den Schuppen auch die Gräten grün, was die Suche beim Essen durchaus erleichtert.

Natürlich gibt es noch weitaus mehr unter Wasser zu entdekken und zu fangen. Also, ab ans Wasser und egal ob beim Spazieren, Baden oder Angeln, es lohnt immer ein genauer Blick. Wem dabei Petrus nicht holt ist, der kann zum Beispiel bei einem Besuch im Ozeaneum in die nasse Ostseewelt eintauchen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen „Petri Heil“ Kay Lübke, Angler und Biologiestudent

Im Gespräch: Axel Peters

Axel Peters (Jahrgang 1944) Bildhauer, Berlin-Neukölln, von 1994 bis 1995 Landrat des Landkreises Rostock im Gespräch mit Prof. Heinz Deutschland über seine Arbeit an der „Rosa-Luxemburg-Erinnerung“ für das Ostseeheilbad Graal-Müritz und über andere Arbeiten z.B.„Große Ruhende“ vor dem Haus des Gastes und auch über seine Großeltern Lucie und Bruno Peters, Weggefährten von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht Freitag, d. 27. April 2012, um 18.30 Uhr im Haus des Gastes – eine Veranstaltung des „Freundeskreises Rosa Luxemburg“ Graal-Müritz – Mehr über Axel Peters im Internet unter www.updevilla.de und www.axel-peters.de


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Veranstaltungen der Tourismus- und Kur GmbH 03.03.2012, 19.30 Uhr, Haus des Gastes „Zeppolino“ szenische Lesung Dr. Olaf Bellmann Olaf Bellmann, als Tierarzt unterwegs in Afrika und Arabien, schuf, inspiriert durch seine Reisen, Erzähltheater für die Bühne. Dieses unterhaltsame Bühnenstück ist als szenische Lesung gestaltet. Zahlreiche Fotografien, Originalaufnahmen und Ausschnitte aus dem Film lassen die Zuschauer den Film hautnah erleben, ohne Klischees zu strapazieren. Alltagsszenen und Live-Musik am Kontrabass bieten unterhaltsame Abwechslung In seiner Geschichte geht es um einen Wissenschaftler, der eine überraschend ungewöhnliche Bekanntschaft mit einer Zecke macht, die sich noch während des Vortrages einmischt und alle Vorurteile, die die Menschen gegenüber den Zecken haben, auf den Kopf stellt. Zeppolino berichtet von abenteuerlichen Erlebnissen, die ihn aus seinem Wald herausführen bis hin zum fernen Afrika. Ob angehender Zeckenforscher oder Normalbürger, ob junger Weltentdecker oder erfahrener Weltumsegler – auf dieser Reise entdeckt jeder etwas Neues. Eintritt: 10,00 / 08,00 €

Joachim Puttkammer lebte eine Zeit lang in Prillwitz bei Hohenzieritz und baute eine erste Gedenkstätte für Luise auf. Seit dieser Zeit sammelte er auch Bücher und Bilder über Luise. Er versucht auch in seinem Vortrag deutlich zu machen, dass diese Frau zu den bedeutendsten Persönlichkeiten in Mecklenburg gehört. Eintritt: 4,50 / 4,00 €

08.03.2012, 19.30 Uhr, Haus des Gastes „Manche mögens heiß“ – Heiße Tanzrhythmen für alle Frauen (Männer natürlich auch) mit Cumbanchero Franklyn Ahedo kam von Havanna nach Deutschland. Der ausgebildete Tanzlehrer gibt Unterricht in Salsa, Mambo, Son, Samba u.ä. Seine Tanzkurse sind beliebt und schnell springt der Funke über. Außerdem hat Bewegung therapeutischen Wert für Jung und Alt. Seine zweite große Leidenschaft ist die Musik. Latin-Pop nennt er seine eigenen Stücke, angefangen hat dies bereits in Kuba, wo er sogar schon mit dem legendären Bueno Vista Social Club musizierte. Aktuell spielt er auch als Frontmann in einer Rostocker Latino-Band. Heut kommt er zum Frauentag nach Graal-Müritz und nicht nur der gekonnte Hüftschwung wird uns karibisches Lebensgefühl vermitteln. Machen Sie einfach mit!

05.03.2012, 19.30 Uhr, Haus des Gastes Kosten: 10,00 € Lichtbildervortrag „Luise von Preußen, die Königin der Herzen“ mit Joachim Puttkammer 17.03.2012, 19.30 Uhr, Konzert-Pavillon im Park Sie war die erste Frau, die als „Königin der Herzen“ bezeichnet wurde, nicht Diana. Ihre Popularität ist ungebrochen. Die Literatur über sie ist unübersehbar geworden, und ständig kommen neue Bücher dazu. Autoren wie Günter de Bruyn versuchen zu ermitteln, wie diese Popularität zu erklären ist, doch sie bleibt ein Mysterium. Luise Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz lebte 1776 – 1810 und war verheiratet mit dem preußischen König Friedrich Wilhelm III. Napoleon bezeichnete sie als seine Feindin, hasste ihren Mann und tat alles, um Preußen zu schaden. An diesem Schicksal ging sie zugrunde. In Hohenzieritz bei Neustrelitz starb sie. Dort befindet sich heute wieder eine Gedenkstätte, die außerordentlich gut besucht wird.

„Springtime is swingtime“ Duo L.A. (Larry Harms & Andy Holz) Larry Harms (voc., git.) und Andy Holz (voc., p.) sind Vollprofis und haben sich dem Jazz verschrieben, sie sammelten in verschiedenen Formationen jahrelange Bühnenerfahrung. Seit Anfang 2003 musizieren sie zusammen als Duo und präsentieren die beliebtesten Melodien der Swingära – von George Gershwin über Duke Ellington bis hin zu Kompositionen Cole Porters. Und das Ganze natürlich live und in Farbe. Eine musikalische Vorfreude auf die Farben des Frühlings. Kosten: 12,00 / 10,00 €


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Veranstaltungen der Tourismus- und Kur GmbH 17.03. und 18.03.2012, Haus des Gastes

31.03.2012, 19.30 Uhr, Haus des Gastes

Veranstaltungen der Hegegemeinschaft Nordöstliche Heide

„Schlösser, Burgen und Herrenhäuser in Mecklenburg“ Winfried Steinmüller

Am Wochenende des 17./18. März lädt die Hegegemeinschaft „Nordöstliche Heide“ zu einem bunten Programm rund um das Thema „Heimliche Nachbarn – Wildtiere in den heimischen Wäldern“ in das Haus des Gastes ein. Zur Eröffnung wird am Samstag um 14.00 Uhr eine kleine Ausstellung zum Thema Rotwild in unserer Kulturlandschaft gezeigt. Neben Infotafeln werden auch verschiedene Präparate sowie Trophäen erklärt. Die Ausstellung wird von den örtlichen Jägern und Förstern begleitet. Gegen 17.00 Uhr folgt ein ca. einstündiger Vortrag über „Schwarzwild in der Stadt“. Die Vortragenden stehen anschließend gern für Fragen und Hinweise zur Verfügung. Am Sonntag beginnt um 10.00 Uhr der Bastelvormittag für Kinder. Bis 13.00 Uhr kann aus Naturmaterialien nach Herzenslust geklebt, geformt und gestaltet werden. Ab 11.30 Uhr laden wir zu einer ca. 1,5 Stunden dauernden Wanderung zum Thema „Wald und Wild“ ein, geführt von dem Jagdpächter Herrn Harder sowie dem Revierförster Herrn Schlüter. Auf der 4 km langen Route folgen wir dem Stromgaben auf seinem Weg durch den Wald. Treffpunkt ist vor dem Haus des Gastes. Die Wanderung ist auch für Kinder gut geeignet. Wetterfeste Kleidung und eine gewisse Grundkondition sind erforderlich. Der Eintritt für alle beschriebenen Veranstaltungen ist frei.

Mehr als 2000 Burgen, Schlösser, Guts- und Herrenhäuser sollen es sein im Land. Meist von einem Garten oder Park umgeben, sind diese historischen Perlen so dicht gesät, wie in kaum einer anderen europäischen Region. In jüngster Vergangenheit konnten viele Schlösser und Gärten aus jahrzehntelangem Schlaf erlöst werden. Viele davon gilt es zu entdecken! Leider sind aber auch, insbesondere im vergangenen Jahrhundert, einige architektonische Kleinodien verloren gegangen. Auch daran wird erinnert. An ausgewählten Fürstenschlössern und Herrenhäusern geht es auf Erkundungsreise hinter die bauliche Fassade, auf den Spuren der Lebensgeschichte einstiger Bewohner. Erst mit diesen Geschichten bekommen selbst die schönsten Adelssitze ihr eigentliches Gesicht. Eintritt: 6,50 / 5,50 €

24.03.2012, Haus des Gastes, 10.00 - 17.00 Uhr 06.04.2012, 17.00 Uhr; Haus des Gastes „Kunsthandwerkermarkt zum Frühlingsanfang“ „Der weiße Dampfer“ – Ein Stück Erinnerung Theaterstück nach Tschingis Aitmatow Theater Randfigur Er war sieben Jahre alt und lebte in einer Försterei eines Naturschutzgebietes in Kirgisien bei seinem Großvater. In einer Welt des Überlebenskampfes von Gewalt, Alkohol, Korruption und Lieblosigkeit flüchtet er in eine Welt von Träumen und Fantasie: “Er hatte ein Fernglas, eine Tasche und zwei Märchen: das eine war sein eigenes von dem niemand wusste, das andere pflegte der Großvater zu erzählen. Am Ende blieb kein einziges.” Märchen sterben – Träume müssen schwimmen lernen...

Kunsthandwerker der Region zeigen auch an diesem Tag wieder ihr traditionelles Handwerk und läuten mit ihren frühlingshaften Waren den Frühlingsanfang ein. Entspanntes Stöbern und Staunen durch die bunte Vielfalt bieten wir Ihnen im Haus des Gastes an diesem Tag an. Umrahmt wird der Frühlingsmarkt vom Puppentheater “Puppenstelz” mit dem Märchen „Der gestiefelte Kater“ und einem musikalischen Liederbummel mit dem Duo “Windflüchter”. Für das leibliche Wohl ist durch das „Frühlingscafé“ der Bäckerei Gottschalk gesorgt.

„Der weiße Dampfer“ in der Übersetzung von Hans-Joachim Lambrecht. Ein Rückblick, eine Gesellschaftsbetrachtung, eine Zukunftsvision – Ein: Wie-leben-wir? Zeitlos und aktuell.

Eintritt: 1,- €

Eintritt: 12,00 / 10,00 €


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Veranstaltungen der Tourismus- und Kur GmbH 07. - 08. April 2012; Seebrückenvorplatz „Osterfeuer“ – Der große Osterspaß in Graal-Müritz Haben Sie zu Ostern schon etwas vor? Können Sie sich etwas Schöneres vorstellen, als die ersten sonnigen Tage gemeinsam mit der Familie direkt an der Ostsee in Graal-Müritz zu genießen? Kommen Sie uns doch am 07. und 08. April auf dem Seebrückenvorplatz besuchen und erleben Sie dort ein buntes Bühnenprogramm für Jung und Alt mit Musik, Kinderanimation und vielem mehr. Der Eintritt ist selbstverständlich frei! Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ab 11.00 Uhr erwarten Sie zahlreiche Händler mit Speisen, Getränken und weiteren Attraktionen. Für die richtige Musik sowie Spaß und Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt. Für dieses Wochenende hat sich auch hoher Besuch angekündigt. Der Osterhase schaut am Samstag um 16.00 Uhr und am Sonntag um 16.30 Uhr auf dem Seebrückenvorplatz vorbei und er kommt bestimmt nicht mit leeren Händen. Und was wäre das Osterfest ohne ein großes Osterfeuer? Dieses wird am Samstag gegen 19.00 Uhr am Strand (Höhe Seebrücke) entzündet. Nun kommen die „Großen“ ebenfalls voll auf Ihre Kosten, ein DJ sorgt für die passende Stimmung, um ausgelassen zu feiern und zu tanzen. Je nach Wetterlage steht natürlich auch ein wärmender Glühwein oder ein kühles Bier für Sie bereit.

Gestatten: Norbert Schultz & Tina Rottensteiner. Norbertina – die unschlagbare Mischung aus Berliner Schnauze und Schwaben Charme. Ihr aktuelles Programm ist ein satirischer Streifzug durch die Wirklichkeit. Zum Totlachen komisch und erschreckend wahr präsentieren die Schauspielerin und der Profi-Musiker den neuesten Fakten-Check aus Politik und Gesellschaft. Unverblümt und hinterfotzig reden und singen und sinnieren sie über Moral und Moneten in der Marktwirtschaft, über drei weiße Knöpfe an Angelas Kostümjacke, über Steuern, Hartz IV und die Tücken des Telefonbankings. Nach dem 2-Stunden-Auftritt des Duo Rottensteiner-Schult können Sie nicht mehr – und wollen trotzdem immer mehr: LACHEN. Wetten, dass...? Besuchen Sie uns – außer, Sie sind bei „Brangelinas“ eingeladen. Dafür hätten wir Verständnis.

08.04.2012, 15.30 Uhr, Haus des Gastes Eintritt: 12,00 / 10,00 € „Der Fuchs und das Entchen“ Puppentheater Schlott 14.04.2012 , 19.30 Uhr, Haus des Gastes

Eintritt: 6,00 / 5,50/ 5,00 €

Doris und Uli Schlott haben an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch ihr Diplom als Puppenspieler erhalten. 1986 gründeten sie ihr eigenes, freies Theater – für Klein und Groß, als Duo und als Solisten, drinnen und draußen, durch dick und dünn. Ostern sehen wir die Geschichte vom vorwitzigen Entchen, das beinahe der Fuchs gefressen hätte, wenn die Kinder, der Igel und der Puppenspieler nicht... Aber wir wollen nicht zuviel verraten, schaut selbst. (Geeignet für Kinder ab 3 Jahre)

08.04.2012, 19.30 Uhr; Haus des Gastes „Das war noch nie da!“ Kabarett Norbertina Kennen Sie Brangelina? Was für eine Frage – natürlich kennen Sie das Traumpaar aus Hollywood. Aber kennen Sie auch das Traumpaar des Kabaretts aus Berlin? Nein? Dann wird es jetzt aber höchste Zeit.

„TREIBHOLZ - Angeschwemmte Lieder aus dem Norden“ Trio Treibholz

Mit diesem Programm werden besinnliche und lustige nördliche Songs aus eigener Werkstatt vorgestellt. Viele Melodien und Worte stammen von Siggi Scholz, aber auch Texte u.a. von Carl Michael Bellmann, Joachim Ringelnatz und Erich Kästner sind dabei. Die oft tiefsinnigen Lieder (einige sind auch scherzhaft-heiter) stammen aus eigenem Erleben, behandeln häufig norddeutsche Themen, versinken ein wenig in Träumereien, haben oft balladesken und blueshaften Charakter und behalten aber bei aller Rustikalität meistens ihre Gegenwartsnähe und Aktualität. Niveauvolle Unterhaltung, die dabei aber ganz leicht über die Bühne geht. Piano, Bluesharp, Gesang: Siggi Scholz; Percussion, Chorgesang: Lutz Krüger; Bass, Chorgesang: Bruno Steben Eintritt: 12,00 / 10,00 €


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Veranstaltungen der TuK ab 10.04.2012 dienstags 10.00 Uhr; ab 04.05.2012 freitags 14.30 Uhr Treffpunkt: Café Witt Moorwanderungen Der Frühling erweckt das Moor aus seinem Winterschlaf, und auch wir ziehen wieder unsere Wanderschuhe an, um dieses Schauspiel der Natur zu genießen. Wandern Sie mit uns durch das einzigartige Naturschutzgebiet, entdecken Sie Sonnentau, Wollgras, Glockenheide, Moosbeere und vieles mehr. Vielleicht haben wir auch Glück und finden Moorfrösche, die ein kleines Geheimnis bergen. Erleben Sie Murmann’s Reich in ganzer Schönheit. Übrigens: am Ostersamstag wandern wir zur Freude der Kinder mit dem Osterhasen durch das Moor, der natürlich für die Kinder etwas mitgebracht hat. Eintritt: 4,00 / 3,00 / 1,00 €

21.04.2012, 19.30 Uhr, Haus des Gastes „Tau Gast bi Köster Klickermann“ Hans-Peter Hahn Kennen Sie Rudolf Tarnow und seinen Köster Klickermann? Dieser wohl berühmteste mecklenburgische Dorfschullehrer unterrichtete auf seine ganz eigene Art und Weise mit Mutterwitz und Humor, doch manchmal auch mit Strenge und Rohrstock. Sie werden das Gefühl haben, einen alten Bekannten zu treffen, wenn Sie erleben, wie HansPeter Hahn Gedichte von Tarnow vorträgt und spielt. Er scheint selber der Köster Klickermann zu sein. Sein Plattdeutsch versteht jeder. Lassen Sie sich zurückversetzen in die „gaude olle Tied“ und genießen Sie diesen unterhaltsamen Theaterabend.

Im sandigen Nordteil dominieren Bestände mit hohem Anteil an Nadelholzarten, während auf der auslaufenden Endmoräne des Südteils, bei Willershagen und Rostocker-Wulfshagen imposante alte Eichen- und Buchenbestände die Natur prägen. Kraniche und Adler haben hier ihr besonderes Refugium gefunden. Im Laufe der Jahrhunderte ist aus der großen Waldlandschaft auch ein eigener Kulturkreis entstanden. Forstliche und höfische Jagdnutzung haben spezielle Architektur und Brauchtum hervorgebracht. Berühmte gekrönte Häupter gingen hier in vergangenen Jahrhunderten ihrer Jagdleidenschaft nach, namhafte Literaten verewigten die Heide in der Literatur. Alles unterhaltsam ins Bild gesetzt und erzählt von Wilfried Steinmüller. Eintritt: 6,50 / 6,00 €

30.04.2012, 19.30 Uhr, Haus des Gastes Jahrhundert-Binnenhochwasser in Graal-Müritz Lichtbildervortrag: Klaus Graf In diesem Lichtbildervortrag werden die Ereignisse des dritten Binnenhochwassers innerhalb eines Zeitraums von 8 Monaten beschrieben. Es wird erklärt, dass der Ort Graal-Müritz bei diesem extremen Naturereignis einer von vielen betroffenen Orten im Norden Mecklenburg-Vorpommerns ist. Ursachen für die unerwartete Höhe der Schäden werden, soweit sie bekannt sind, genannt. Im Mittelpunkt des Vortrages und der bildlichen Darstellungen stehen die enormen Anstrengungen vieler Menschen, das Problem in den Griff zu bekommen und den Schaden für die Einheimischen und Gäste von Graal-Müritz zu begrenzen. Eintritt: 4,50 / 4,00 €

Kosten: 12,00 / 10,00 € ab März donnerstags 15.00 Uhr, Haus des Gastes 28.04.2012, 19.30 Uhr, Haus des Gastes Kleine Kunst – selbst gestaltet „Die Heidelandschaft östlich von Rostock“- Sauerstofflieferant und Hofjagdrevier Vortrag mit Wilfried Steinmüller Die Rostocker Heide, ein 12 000 Hektar umfassendes Waldgebiet, eigenständiger Kulturkreis, beliebtes Ausflugziel der Rostocker, einst noch vor Warnemünde, erwacht heute wieder aus mehr als vierzigjähriger Vergessenheit. Für die gesamte deutsche Seeküste ist es einmalig, dass so ein großes Waldgebiet an die See grenzt. Die weitläufige Waldlandschaft zeigt sich in ihren einzelnen Bereichen mit unterschiedlichsten Landschaftsbildern.

Liebevolle Freundlichkeiten werden an diesem Nachmittag aus eigener Hand hergestellt. Im Bastelbereich ist für Jedermann etwas möglich. Es bereitet besonders viel Freude, aus Wenigem und Einfachem etwas Brauchbares und Einmaliges zu gestalten und zu formen. Mitbringsel für die Lieben zu Hause oder bleibendes Andenken an Ihren Aufenthalt in unserem Ort Graal-Müritz – entscheiden Sie selbst. Im Mittelpunkt steht die Freude am Gestalten in angenehmer Atmosphäre. Ruhe, Entspannung, Neugier auf das eigene Geschaffene, eine willkommene Abwechslung versichert Brigitte Kleinschmidt.


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Kurz nach der Übergabe des neu gestalteten Spielplatzes „Erlebniswelt Küstenschutz“ gegenüber vom Cafe „Seeblick“ im Herbst des vergangenen Jahres wurden die wassertechnischen Geräte ins Winterlager verfrachtet. Gut so, denn der strenge Frost hätte diesen Teilen sehr geschadet. Aber, bevor der Winter so richtig zuschlug, hatten die Bauleute und Künstler noch genügend Zeit, eine weitere Attraktion ihres Programms zu verwirklichen. Geht man auf der Promenade in Richtung Müritz-Ost, schauen den Spaziergänger am Strandzugang 9 plötzlich zwei große Glubschaugen an. Das ist das Erste, was man von einer riesiIn einem Archiv ist man ja nicht nur mit trockener Aktenarbeit beschäftigt, es gibt auch Glücksmomente. So habe ich jetzt einen „Allgemeinen Schriftwechsel mit dem Landrat des Wirtschaftsamtes, der IHK“ von 1946 gefunden, u.a. auch mit der damaligen Bürgermeisterin Frau Engler. Themen dieses Schriftwechsels waren z.B. die Frage der Umsiedler, Verteilung der landwirtschaftlichen Flächen, das Gesundheitswesen usw. Zum Thema „Küstenfischerei“ gab es Folgendes zu berichten: Frau Engler schrieb z.B., dass sämtliche Fischer von GraalMüritz, außer Falck, Lorenz und Westphal, keinen Erlaubnisschein zum Fischen erhalten haben. Der Grund dafür war, das einige Offiziere der Roten Armee dieser oder jener Einheit, die Anordnung vom 31.01.1946 beanstandeten. 1946 gab es im Ort 13 Fischer: Falck, Otto Müritz-Ost Falck, Bernhard Müritz-Ost Lebermann, Herbert Müritz-Ost Westphal, Gerhard Müritz Lebermann, Paul Graal Hellwig, Herbert Müritz-Ost Harder, Friedrich Müritz-West Lorenz, Alfred Graal Lettow, Heinrich Graal Jenning, Ernst Graal

Was mir noch so auffiel

gen Flunder am rechten Rand des Weges sieht. So, wie sich der Plattfisch geschickt getarnt am Meeresgrund versteckt, liegt er hier im Sand. Beim genaueren Betrachten erkennt man die

filigranen Strukturen des Kunstwerkes. Der Fisch ist aus unterschiedlichen Gesteinsarten gestaltet worden. Kleine Kiesel und größere Steine, rund geschliffene und flache, bilden den

Aus dem Heimatmuseum

Sippli, Bruno Gehrke, Gustav Kreft, Hermann

Graal Graal Graal

Die Abteilung Handel und Versorgung schrieb, dass die Fanggeräte durch die Fischverwertungsgenossenschaft Warnemünde ungleich an die GraalMüritzer Fischer verteilt wurden. Der Fischermeister Falck hat Fanggeräte in Höhe vom RM 804,40 und der Fischer Sippli in Höhe von RM 277,00 erhalten. Frau Engler vermerkte auf diesem Schreiben, dass die Fanggeräte nicht zweckmäßig sind. Sie bräuchten Angeln und Garn. In einem Schreiben wurde der Landrat um Zustimmung

gebeten, dass der Fischer Hermann Häusel aus Klockenhagen nach Graal-Müritz übersiedeln und das ehemalige Polizeigebäude in Müritz-Ost beziehen darf. Am 15.2.1946 schrieb die Abt. Handel und Versorgung an die Bürgermeisterin, dass die täglichen Fischfangergebnisse an die hiesige Kommandantur zu melden seien. Man beschwerte sich, dass aus Graal-Müritz keine Fischfangergebnisse gemeldet wurden. Telegramm des Landratsamtes Rostock an die Fischereiaufsichtsbehörde: „Kontrolliert täglich Ausfahrt der Fischer, höchster Einsatz, dringend erforderlich. Fischer,

Körper und die Flossen. Wirklich ein sehenswertes Prachtexemplar, das es nicht wie seine Artgenossen übel nimmt, wenn Kinderfüße auf ihm herumtrampeln und neugierige Hände ihm über die blanken Augen streichen. (Künstlerin: Silke Schilling) Schon bald, nachdem sich der Winter verabschiedet haben wird, werden wir uns über einen weiteren Meeresbewohner im Großformat an der Promenade erfreuen können. Am Strandzugang 12, kurz hinter dem Mittelweg in Richtung Müritz-Ost, weist ein rot-weißes Flatterband auf eine Baustelle hin. Vielleicht liegt dort demnächst eine Muschel . . . Text und Foto Klaus Graf welche nicht ausfahren, sind festzustellen und nach hier zu melden!“ In einer Besprechung wies der Fischer Falck darauf hin, das die hiesigen Fischer ihre Fische an die Angehörigen von Einheiten der Roten Armee abgeben mussten. Privatleuten, Organisationen und der Roten Armee war es verboten, ausserhalb der zugewiesenen Fischereigebiete zu fischen. Ebenso kategorisch verboten war Raubfischerei, Fischerei mit Handgranaten oder die Anwendung von Netzen mit nicht zugelassenen Netzöffnungen. 1991 wurde die erwerbsmäßige Fischerei eingestellt. Zu dieser Zeit hatte die FPG „Fischland“ noch 26 Mitglieder und 11 Boote. (FPG=Fischereiproduktionsgenossenschaft) Die letzten Fischer des Ortes waren Alfred Gallin, Werner Loskant, Wilfried Kaiser, Achim Lettow und Detlef Hagemann. Joachim Weyrich Leiter des Heimatmuseum PS: Die Tochter (10 Jahre) des russischen Kommandanten – wohnte im „Pluns-Haus“ – wollte von den Fischern immer „Riba, Riba (Fisch) mit einem Auge“.


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Graal-Müritz und seine heutigen Schriftsteller (Teil 6) Unser Ort hat viele bekannte Schriftsteller beherbergt. Da finden sich Namen wie Franz Kafka, Hans Fallada, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Walter Kempowski und viele mehr. Wie sieht es eigentlich heute mit den Literaten in Graal-Müritz aus? Wer einmal der Bäderbibliothek einen Besuch abstattet, wird erstaunt sein, wie viele Bücher ganz unterschiedlichen Genres von Graal-Müritzer Autoren stammen. In dieser Reihe sollen sie nacheinander vorgestellt werden. Joachim Puttkammer – Schriftsteller, Pastor und manches mehr

Zahlreiche Bilder begleiten den Besucher die Treppe hinauf in das gemütliche Heim von Familie Puttkammer. Wir sitzen zwischen Unmengen von Büchern, CDs, alten Schelllackplatten und Grammophonen, um einen kleinen Teil des Lebens von Joachim Puttkammer Revue passieren zu lassen. Erste Wegetappe Joachim Puttkammer wurde vor 70 Jahren, am 24. Januar in Eventin (bei Stettin/Hinterpommern) geboren. Die Mutter flüchtet 1945 mit dem damals dreijährigen Joachim und seinen drei Geschwistern nach Mecklenburg in die Nähe von Schwerin. Sein Vater galt als verschollen, inzwischen gibt es nahe Warschau ein Grab. Die restliche Familie lebte nun mit dem Großvater in KirchStück, er ist Vaterersatz und Vorbild. Hier in dem kleinen Dorf unweit von Schwerin kommt der Autor zur Schule, geht dann

ab 1952 in Schwerin bis zur 10. Klasse. Sein Traum ist es, Chirurg zu werden, denn der junge Mann ist von dem Mediziner Albert Schweitzer fasziniert. Auch später, als er schon in Leipzig ist, spielt er noch mit dem Gedanken, als Missionar nach Afrika oder Südamerika zu gehen. Zunächst darf er das Abitur nicht machen und Joachim Puttkammer versucht es auf dem zweiten Weg, er wird Krankenpfleger am Michaelshof in Rostock. Aber irgendwann beschließt er dann doch, in die Fußstapfen des Vaters zu schlüpfen und geht zum Theologiestudium nach Leipzig. Ein Mann mit vielen Leidenschaften Seine Begeisterung am Lesen entdeckt er schon mit fünf Jahren, und damit begann auch gleich die Sammelleidenschaft, wie Joachim Puttkammer berichtet. Tausende Bände besitzt der Autor heute noch, tausende hat er schon aus Platzgründen aussortiert. Einige wird er nie weggeben. Das sind zum Beispiel jene, die er mit eigener Hand abgeschrieben hat, weil sie nicht zu bekommen waren, wie die „Sternstunden der Menschheit“ von seinem Lieblingsautor Stefan Zweig. Andere Leidenschaften kamen hinzu: mit 10 Jahren bekommt Joachim Puttkammer Geigenunterricht, später lernt er Trompete und Gitarre. Schon als Junge sieht er alle Aufführungen des Schweriner Theaters, was wohl nicht unwesentlich dazu beiträgt, dass er einmal ein viertel Jahrhundert als Theaterkritiker arbeiten wird. Die Bildende Kunst hat es ihm angetan. Er malt selber nicht, aber sammelt und besitzt heute an die 2000 Originale. Und dann ist da natürlich noch das Schreiben, aber dazu später. In Leipzig lernt der sportliche Mann auch seine Frau Dorothea kennen. Sie spielt in einer Theatergruppe, dessen Leitung

Joachim Puttkammer bald übernimmt und deren Stücke er schreibt. Sie ist gelernte Fotografin und Joachim bezieht sie später oft in seine Arbeit ein. Sie macht Bilder für seine Bücher und gibt ihm neue Impulse. Vier Töchter hat das Paar. Schmunzelnd sagt Joachim Puttkammer, dass er wohl schuld sei, dass sie heute alle in sozialen Berufen tätig sind. Die Älteste ist auch Pastorin. Sechs Enkelkinder kann er aufzählen. „Pastor Puttkammer – der wackere Streiter“ 1967 übernimmt Pastor Puttkammer seine erste Pfarrei in Ballwitz bei Neubrandenburg. Bald ist er für zehn Dörfer und fünf Kirchen verantwortlich. Unter dem Motto „Laufen, laufen…, die Schlacht wird mit den Beinen gewonnen“ ist er täglich fast 20 km unterwegs, meistens in Gummistiefeln. Später als Pfarrer in Prillwitz verdoppeln sich die zu betreuenden Orte und Kirchen. Hinzu kommen Sterbebegleitung und andere Aufgaben. Das ist zu viel für einen einzelnen Menschen und er erleidet mit nur 32 Jahren einen Herzinfarkt. Ab 1979 wird Joachim Puttkammer Pfarrer am Dom St. Nikolai in Greifswald. Er bleibt es bis 1990 und ist maßgeblich an der Restaurierung und Neugestaltung der Kirche beteiligt. Zur Wiedereinweihung des Doms entstehen 8 Sonette „Der Dom“ aus seiner Hand. Nun folgen Jahre als Zeitungsredakteur beim „Demokrat“ und dem „Greifswalder Tagesblatt“ und als Dozent an der Greifswalder Universität. Der schreibende Pastor an der Küste Pastor in Graal-Müritz wird Joachim Puttkammer vier Jahre nach der Wende und bleibt es bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2004. Nebenbei leitet er das Pfarrheim und bleibt allen seinen Leidenschaften treu:

Posaunenchor, Komponieren, Schreiben, Lesungen … Von Ruhestand ist eigentlich nicht viel zu merken. Bis heute predigt Herr Puttkammer als Kurpfarrer in Bayern und Österreich oder als Gast in Prerow und arbeitet als Reiseleiter. Aber bleiben wir bei der Literatur. Die Bibliothek besitzt längst nicht alle Bücher von Joachim Puttkammer, aber schon die vorhandenen zeigen das breite Spektrum an Themen. Da steht sein erstes Buch „Dorfchronik“ von 1984 neben Kriminalgeschichten, erotischen Geschichten der Bibel und verschiedenen Bänden zu GraalMüritz, die dazu beitragen, den Reichtum des Ortes bekannter zu machen. Er lässt den Moorgeist Murmann auferstehen und gibt das Buch von Rudolf Presber „Haus Ithaka“ neu heraus. Seine „Kinder“ passen in keine Schublade, aber sie haben alle einen Bezug zu seiner Arbeit, wie er betont. Sein neuestes Buch: „Mecklenburg-Vorpommern: 100 berühmte Köpfe“ liegt vor uns. Manch einen Kopf hätte er gerne noch mit dabei gehabt, aber „leider wurde kräftig zensiert“. Und wie sieht es mit neuen Plänen aus? „Auf jeden Fall ist da etwas im Busch“, aber darüber möchte der Autor nicht reden. „Im Frühling dieses Jahres wird man sehen.“ Sicher wird sich noch das ein oder andere Buch bzw. Büchlein zu den 38 veröffentlichten dazugesellen. Sein liebstes und erfolgreichstes Werk ist das über Fritz Wunderlich. „Ich bin bis heute ein schneller Leser und ein schneller Schreiber“. Viel Spaß bereiten Herrn Puttkammer die Vorträge zu verschiedensten Themen, etwa 30 sind es inzwischen. Er liebt die heiteren Sachen von Kästner, Erhardt oder Ringelnatz… „Solange ich lebe, werde ich etwas machen!“. Davon sind wir überzeugt und wünschen für alle Projekte gutes Gelingen und viel Kraft!


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Uns plattdütsch Eck Leiw Läser, leiw Gäst, leiw plattdütsch Frünn’,

nich vertrecken, sünst bliwt he so bistahn.“ – 9) Leiw Läser, leiw Gäst, leiw plattdütsch Frünn’, mi bliwt nah dissen blot noch dei Wunsch: Lat Juch denn’ Hiering - gräun, brad’t, solten, suer inleggt, ok rökert orrer as Hierungstüffeln - munnen!

Hiering, Hiering, Hiering …… „Nu hew ick noch’n bäten wat Deftiges achteran“, säd mien Wirtin Fru Knoop (buren 1898), as wi uns Meddag – Hieringstüffeln – tau Bost harren. As ick ehr nu fragwies ankeek, schmüsterte sei und säd ein Rimels ut ehr Kinnertiet up: „Eene, meene, mickenmacken, ein oll Fru, de künn nich k….., nehm ein’n Stock, purrt ein Lock, scheet’n groten Hiringskopp.“ Manning, sowat ut’n Mund von mien Wirtin! Wi lachten beid’ un schnackten nu wierer oewer denn’ Hiering. „Hieringskopp“ is ein fenienscher Minsch ahn Hart. Von em heit dat: „dei hett kein Hart, bloss’n Zigarrenkasten, dor liggt ein Hieringskopp in.“1) Dei Hiering wier johrhunnertelang dagdägliche Kost in Stadt un Land. Man nennte em: „Snider- oder Schausterkarpen, … Seekarpen, Seekadett, Butenbuurtskolleg’, aber auch Schinnerknecht.“2) Hei is ok in väle Rädensorten, Rimels (s.o.), Leeder un Utdrücke tau finnen. So heit dat von einen Quasselkopp: „de räd’t de grönen Hiering ut de grot See rut.“3) ’N spillrigen Minschen nennt man: „dee is so breet twischen de Schullern as de Hiering twischen de Ogen.“4) Einen Koopmann nennte man „Hiringsbänniger“ orrer „Hiringsafteiker“5) …. Ein Kinnderleed vertellt uns wat Geschichtliches: „Hürse, bürse, leewes Kind, Din Vader, dee fangt Hiring, Din Mudder, dee sitt an den Strand, Vader dee kümmt bald to Land. Mit dee Fuhr (de Boot vull, dat Schipp full) Hiring ( Vadder führt dörch’t ganze Land. Mit’n Föder Hiring.) “6) Also, dei Fischer mössten wiet rutführn, tau’n Bispill bät nah Schonen, un lang bleewen sei weg von tau Hus. Bröchten sei ehren Fang in dei Städer orrer up’t Land, wier Hiringstoll tau berappen. Ja, ok in Graal. Hier harren dei Dierhäger Fischers bi ehre Fohrten nah Rostock bi denn’ Kraugwirt (dat wier dei 1930 afbrennte „Erbpachthof“ mit dei Inschrift: „Hier wird der Heringszoll bezahlt“) intaukihren. So harr ein Wiesung von 1715 in Wustrow von’t Amt „Ribbenitz“ dat fastleggt.7) Is also kein Wunner nich – Hiering, Hiering, oewerall un ümmertau Hiering - dat dei Hiering as König von alle Fisch in uns Ostsee gellt! Hewt Ji dat woll wüsst orrer dacht? Läst doch eins disse lütt Geschicht: „Wurüm de Maischull so’n schweiwes Mul hett De Fisch wiern mal all tosammenkamen, baben Insel Poel wier’t. Sei wullten nu ok een König hebb’n. – De süll König sien, so würd awmakt, dei am düllsten swemmen künn. – Dwaß von de Poeler Lotsenstatschon wier dat Mal. Un wer toierst an’n Warnemünner Spill ankamen deed, dei süll König sien. Na, sei hadden nu all ’n düchtig End’n swumm’n, dunn frög de Maischull: „Wer is vörn? Wer is de ierst?“ „De Hiering is vörn, de Hiering is vörn!“ röpen de Swemmers, dei am wiedsten vörut wieren. „Ach, Gott, de Hiering? Wat’s dat för’n König?“ säd de Maischull un trök dat Mul in de Prünt8). In dissen Ogenblick stödd de Bedklock in Doberan, un – bumms – bleew dat Mulwark von de awgünstig Maischull bestahn. Dat steiht ehr noch hüt un dissen Dag in de Prünt, denn wenn de Bedklock stött, dörft een den Mund

Juch Anna-Margarete Zdrenka 1 - 7): Wossidlo/Teuchert , Mecklenburgisches Wörterbuch, B.III, S. 706-711; 8): Flunsch, schiefes Maul 9): Wilhelm Schmidt-Fischerbrook, Ick will Juch wat vertellen, S. 16/17, herausgegeben von Anna-Margarete Zdrenka, ISBN 3-356-00170-1

Unser Ausflugs-Tipp: Kerzenscheune Rövershagen Wir möchten Sie auf ein Ausflugsziel ganz in unserer Nähe aufmerksam machen, das es schon seit 1998 gibt, welches sich aber nach umfangreichen Umbauarbeiten seit 2011 völlig neu präsentiert – die Kerzenscheune Rövershagen! Durch den Umbau ist die Kerzenscheune kaum wieder zu erkennen, das Gebäude wurde behindertenfreundlich und das Angebot erweitert. Natürlich wird weiterhin alles angeboten, was mit kreativer Kerzenkunst zu tun hat, Sie können Kerzen ziehen, gießen, finden eine riesige Auswahl für alle Gelegenheiten, bis hin zu individuell angefertigten Kerzen zu speziellen Anlässen. Für Kinder und alle anderen Besucher ist es eine gute Möglichkeit, Großeltern oder Freunde mit einem selbstgemachten „Mitbringsel“ zu überraschen. Neu in der Kerzenscheune ist eine Auswahl dänischer Mode der Marke „Friendtex“, handgefertigter Schmuck und ein kleines, aber feines Angebot an Hofladen- und Geschenkartikeln. Ganz neu gestaltet wurde auch das gemütliche Cafe, das Angebot an Kaffee-, Kuchen- und Bierspezialitäten wurde vergrößert und wer es herzhaft mag, der kann einen rustikalen Imbiss zu sich nehmen. Wechselnde Ausstellungen beleben zusätzlich das neue Bild der Kerzenscheune. Von Graal-Müritz aus ist die Kerzenscheune sehr gut zu erreichen. Sie fahren Richtung Rostock bis zum Kreisverkehr Bäderstraße und biegen dort nach Rövershagen ab, das erste Gebäude auf der linken Seite ist dann schon die Kerzenscheune. Mit dem Fahrrad können Sie eine schöne Tour durch die Rostocker Heide machen und die Kerzenscheune als Ziel wählen (ca 10 km). Auch der öffentliche Nahverkehr (Bus) hält in Rövershagen Forsthaus – von dort laufen Sie etwa 15 min zurück. Die Kerzenscheune ist Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet! Tourismus- u. Kur GmbH (Text z.T. aus www.kerzenscheune.com)


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Sprechstunden der Ärzte und Zahnärzte in Graal-Müritz Allgemeinmediziner Dr. Peter Albrecht, Kastanienallee 7, Tel: 79460 Facharzt für Allgemeinmedizin Montag 7.00-12.00 und 16.00-18.00 Uhr Dienstag 7.00-12.00 Mittwoch 7.00-12.00 Donnerstag 9.00-12.00 und 16.00-18.00 Uhr Freitag 7.00-12.00 Uhr Astrid-Jeanette Siewert, Kastanienallee 7d, Tel: 79465 Fachärztin für Innere Medizin Montag - Freitag 8.00-13.00 Uhr Dienstag, Donnerstag 16.00-19.00 Uhr Dr. Hubert Mücke, August-Bebel-Straße 4a, Tel: 79522 Facharzt für Innere Medizin in hausärztlicher Tätigkeit Montag 8.00-12.00 Uhr Dienstag/Mittwoch/Donnerstag 8.00-12.00 und 16.00-18.00 Uhr Freitag 8.00-12.00 und 16.00-18.00 Uhr !Nur jeden 1. und 3. Freitagnachmittag im Monat! Dr. Dirk Kühn, Kurstraße 5, Tel: 79192 Praktischer Arzt, Kurarzt Montag-Freitag 8.00-12.00 Uhr Montag/Dienstag/Donnerstag 15.00-18.00 Uhr

Fachärzte für Hautkrankheiten und Allergologie Dr. med. Kirstin Maslen, Rostocker Straße 1, Tel: 13703 Dr. med. Frank Pavlovsky, Rostocker Straße 1, Tel: 13703 Eingang über Haupteingang Reha-Klinik Montag 8.00-12.00 und 13.00-15.30 Uhr Dienstag 14.00-18.00 Uhr Mittwoch Hausbesuche Donnerstag Hausbesuche Freitag 8.00-12.00 Uhr Nur nach Terminabsprache!

Notdienstzeiten Wochentags Ruf-Nr. Leitstelle Bad Doberan 038203 / 62428 Montag 19.00 bis 07.00 Uhr Dienstag 19.00 bis 07.00 Uhr Mittwoch 13.00 bis 07.00 Uhr Donnerstag 19.00 bis 07.00 Uhr Freitag 15.00 bis 07.00 Uhr Wochenende Ruf-Nr. Leitstelle Rostock 0381 / 44411 o. 0180 / 5868222455 Sonnabend 07.00 bis 07.00 Uhr Sonntag 07.00 bis 07.00 Uhr Zu den angegeben Zeiten wird die entsprechende Leitstelle den Anruf an den Diensthabenden weiterleiten, gegebenenfalls auch sofort den Notarzt anfordern. Außerhalb der Notdienstzeiten wenden sich die Patienten direkt an ihren Hausarzt oder dessen Vertreter. Notruf 112

Zahnärzte Dr. Carmen Volmerg, Kurstraße 5, Tel: 7290 Fachzahnarzt für Allgemeine Stomatologie Montag/Dienstag/Donnerstag 8.00-12.00 und 15.00-18.00 Uhr Mittwoch 8.00-13.00 Uhr Freitag 8.00-12.00 Uhr Dr. Astrid Scheumann-Mücke, August-Bebel-Str. 4a, Tel: 79522 Montag 7.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr Dienstag 7.00-12.00 Uhr Mittwoch 7.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr Donnerstag 7.00-15.00 Uhr Freitag 7.00-10.00 Uhr und nach Vereinbarung Dr. Nadine Dreßler, Birkenallee 17, Tel: 79915 Montag 8.00-12.00 und 14.30-19.00 Uhr Dienstag 8.00-12.00 u. nach Vereinbarung Mittwoch 8.00-12.00 und 14.30-18.00 Uhr Donnerstag 8.00-12.00 Uhr Freitag 8.00-12.00 Uhr

Zahnärzte-Notdienst:

Tel.: 038203 / 62505 oder Tel.: 038203 / 62428

Praxen für Physiotherapie Diana Beulig-Tietz, Lange Straße 1, Tel: 14694 Brigitte Lipke, Lindenweg 9, Tel: 79164 Grit Wüstenberg, Kastanienallee 7d, Tel. 79468 Britta Zoellner-Engel, Strandstraße 22, Tel. 741023 (in der ASB Kurklinik Meeresbrise) Aquadrom-Physiotherapie, Buchenkampweg 9, Tel. 87930 “Life”- Anne Simmert, Ribnitzer Straße 3, Tel. 143117

Praxen für Logopädie Anne-Christine Höft, Rostocker Straße 1, Tel: 83480 Montag bis Donnerstag 9.00-18.00 Uhr Freitag 9.00-12.00 Uhr Termine und Hausbesuche nach Vereinbarung! Katja Lindgreen, An der Büdnerei Nr. 3, Tel: 14522 Montag bis Freitag 8.00-18.00 Uhr Termine nach Vereinbarung; Hausbesuche möglich. Handy: 0172 - 4264726

Vorwahl Graal-Müritz: 038206


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Apotheken Öffnungszeiten Kur-Apotheke

Ostsee-Apotheke

Kurstraße 18, Tel: 78102 Mo bis Fr 8.00-18.00 Uhr Sa 8.00-12.00 Uhr

Kastanienallee 9, Tel: 79477 Mo bis Fr 8.00-18.00 Uhr Sa 8.00-12.00 Uhr

Öffnungszeiten

Apotheken Bereitschaftsdienst Montag - Freitag 18.00-8.00 Uhr; Samstag 12.00-8.00 Uhr; Sonn- und Feitertage 8.00-8.00 des Folgetages Mo Die Mi Do 01H Fr 02A Sa 03F So 04B

05G 06C 07D 08E 09H 10A 11F

12B 13G 14C 15D 16E 17H 18A

19F 20B 21G 22C 23D 24E 25H

26A 27F 28B 29G 30C 31D

02H 03A 04F 05B 06G 07C 01E 08D

09E 10H 11A 12F 13B 14G 15C

16D 17E 18H 19A 20F 21B 22G

23C 30G Mai 01C 24D 02D 25E 03E 26H 04H 27A 05A 28F 06F 29B

RIBNITZ-DAMGARTEN: A Apotheke „Am Bahnhof“, Ulmenallee, Ärztehaus, Tel. 03821-708400, B Apotheke „Am Bodden“, Lange Straße 80, Tel. 03821-812913; C Forellen-Apotheke, Am Markt 7/8, Tel. 03821-895165, D Linden-Apotheke, Schillstraße 3, Tel. 03821-62090, E Recknitz-Apotheke, Lange Straße 13, Tel. 03821-3890; RÖVERSHAGEN: F Heide-Apotheke, Birkenstrat 25, Tel. 038202-432271; GRAAL-MÜRITZ: G Kur-Apotheke, Kurstraße 18, Tel. 038206-78102, H Ostsee-Apotheke, Kastanienallee 9, Tel. 038206-79477

OstseeSparkasse Rostock Öffnungszeiten der Geschäftsstelle Graal-Müritz, Kurstraße 20 Montag 9.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr Dienstag u. Donnerstag 9.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr Mittwoch 9.00 – 12.30 Uhr Freitag 9.00 – 12.30 Uhr

Das Polizeirevier Sanitz ist unter der Tel.-Nr.: 038209/440 (24h) zu erreichen. Die Polizeidienststelle Graal-Müritz ist unter der Tel.-Nr.: 038206/74862 zu erreichen. Bei Nichtbesetzung der Dienststelle erfolgt automatisch die Rufweiterschaltung nach Sanitz.

INFO für Angler! In der Touristinformation im „Haus des Gastes“ erhalten Sie Tages-, Wochen- und Jahresangelerlaubnisse zum Fischfang in den Küstengewässern des Landes M/V. Die Angelerlaubnisse sind nur gültig in Verbindung mit dem Fischereischein! Neu: Den befristeten Fischereischein (Touristen-Fischereischein) für 28 aufeinanderfolgende Tage sowie den Verlängerungsschein erhalten Sie ab sofort ebenfalls im Haus des Gastes und auch weiterhin im Rathaus, Ordnungsamt. Für das Angeln auf der Seebrücke brauchen Sie eine Brückennutzungskarte (1,00 €). Diese können Sie aus dem Automaten auf dem Seebrückenvorplatz ziehen. Vom 15.05. bis 15.09. des Jahres ist das Angeln auf der Seebrücke in der Zeit von 21.00 Uhr bis 07.00 Uhr gestattet – außerhalb dieser Zeitspanne von 18.00 Uhr bis 07.00 Uhr.

TAXI

Mario Schrieber 0172 - 3 17 11 57

Tourismus- und Kur GmbH im "Haus des Gastes", Graal-Müritz, Rostocker Str. 3 Tel.: 038206 / 7030

ZIMMERVERMITTLUNG im "Haus des Gastes", Graal-Müritz, Rostocker Str. 3 Tel.: 038206 / 70311 o. 70334

Mo - Fr Sa So

Mo - Fr Sa So

09:00-17:00 Uhr 09:00-12:00 Uhr geschlossen

10:00-16:00 Uhr geschlossen geschlossen

Heimatmuseum / Galerie Tel.: 038206 / 74556 Parkstraße 21

Bäderbibliothek Graal-Müritz, Tel.: 038206 / 77241 Fritz-Reuter-Straße 17

Mi., Fr., So. 15:00-18:00 Uhr ab 03.04.12 Di + Do 09:00-12:00 Uhr 15:00-18:00 Uhr Mi + Fr 15:00-19:00 Uhr Sa 09:00-12:00 Uhr Jeden 2. Sonntag im Monat 15:00-18:00 Uhr

Montag

Bilder von Joachim Weyrich finden Sie in der Galerie des Heimatmuseums. Herr Weyrich restauriert auch beschädigte Gemälde! T: 038206 / 79104 Tierärzte-Notdienst 16.00 6.00 Uhr T: 0381-252770

Kirche St. Ursula Unsere Kirche ist täglich von 7:30 bis 17:00 Uhr geöffnet. Sie sind herzlich zur Besichtigung oder Eucharistiefeier eingeladen. Sonntags 9:00 Uhr Heilige Messe. Bitte beachten Sie auch die Aushänge in der Kirche. Der Pfarrgemeinderat

09:00-11:30 Uhr und 13:00-16:30 Uhr Dienstag 09:00-11:30 Uhr und 13:00-19:00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 09:00-11:30 Uhr und 13:00-16:30 Uhr Freitag 09:00-12:00 Uhr Der diensthabende Amtsleiter der Gemeindeverwaltung Graal-Müritz ist am Wochenende unter Tel.: 0171/7433763 zu erreichen.

Ev. Lukaskirche Graal-Müritz In der Lukaskirche GraalMüritz ist jeden Sonntag und jeden Feiertag um 10.00 Uhr Gottesdienst. Sie sind herzlich eingeladen.

Impressum

Windflüchter

Informationsblatt der Tourismus- und Kur GmbH des Ostseeheilbades Graal-Müritz

Auflage: 3.000 Exemplare, gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier Herausgeber: Tourismus- und Kur GmbH, Rostocker Str. 3, 18181 Ostseeheilbad Graal-Müritz, Tel.: 038206 / 7030, Fax 038206 / 70320, e-mail: tuk-graal-mueritz@t-online.de www.graal-mueritz.de Gestaltung/ Anzeigen: kw Agentur für Kommunikation und Werbung, Lange Straße 17, 18055 Rostock, Telefon: 0381 / 375 99 66, Fax 0381 / 375 99 68, e-mail: kw-agentur@t-online.de Druck: adiant druck, Neu Roggentiner Straße 4, 18184 Roggentin

Die nächste Ausgabe des Windflüchter erscheint am Abgabetermin für redaktionelle Beiträge und Anzeigen ist der

02.05.2012. 11.04.2012.


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Graal-Müritz kulinarisch:

Unsere Rezeptempfehlung für Sie: Steinbutt auf Safransauce

Zutaten: 1 Steinbutt 1 Bund Suppengrün 1 Packung Safran 1 EL Cremé Fraiche Salz, Pfeffer Weißwein Den Steinbutt filetieren. Filets kühl stellen, Kiemen herausschneiden. Suppengrün putzen und grob klein schneiden. Gräten und Suppengrün in einem Topf mit ca. 1 Liter Wasser für 20 Minuten köcheln lassen, abseihen und den so entstandenen Fond auf ca. 1/4 Liter reduzieren.

Ratgeber Gesundheit Auqajogging ist ein exzellentes, gelenkschonendes hocheffektives Herz-Kreislauf- und Kräftigungstraining für Gelenke und Muskeln. Es schafft Begeisterung und macht Spaß – ist also mehr als bloß ein nasses Plansch-Vergnügen. Und: Musik gehört immer dazu. Der Trainer sucht sie als Motivator für alle Bewegungsabläufe nach Geschmack seiner Gruppe und vor allem auch rhythmusangebend aus. Die gewählte Musik trägt auch wesentlich zur Atmosphäre der Stunde bei. In Deutschland wird der Begriff „Aquajogging“ undifferenziert und allein für das Laufen mit seinen stereotypen Bewegungen benutzt, egal ob es mit Bodenkontakt oder ohne durchgeführt wird. Es werden einfache Laufbewegungen an Land mit geringer Modifikation in das Wasser übertragen. Wenn man beherrscht, auch im Was-ser gegen den Widerstand die Arme wie beim Waldlauf durchzuschwingen, gelingt einem auch das Laufen mit dem Erhalt des Gleichgewichtes im Wasser. Je tiefer der Körper eintaucht, desto anstrengender sind die Bewegungen. Am wirkungsvollsten ist somit die völlige Eintauchtiefe bis zum Hals – gehalten durch die angelegte Weste. Dann sind alle gewünsch-

Restaurant PESCADO

Filets darin für ca. 5 Minuten sanft pouchieren, herausnehmen und warm halten. In dem Fond ein Briefchen Safran-Fäden "auflösen". Den Fond mit einem Löffel Creme Fraiche, Weißwein, Salz und Pfeffer abschmecken. Wird eine sämigere Sauce gewünscht noch etwas Creme Fraiche dazugeben. Sauce auf einem gewärmten Teller geben, Filets darauf anrichten. Zur Deko abgezogene und entkernte Tomatenstückchen anlegen. Guten Appetit!

Liebe Gäste und Einwohner, kommen Sie und genießen Sie bei uns paar schöne Stunden bei einem 3-Gang-Menü, einem guten Glas Wein. Bouillabaise vom Ostseefisch * Steinbutt auf Safransauce * Mecklenburger Götterspeise Das Team des PESCADO freut sich auf Ihren Besuch. Mo-So 17:00 bis 22:00 Uhr

Aquajogging – Laufen, aber unter Wasser

ten Effekte auch wirkungsvoller. Das Tiefwasser-Joggen ohne Bodenkontakt erfordert allerdings immer die Hilfe durch eine Schwimmweste, die für den nötigen Auftrieb sorgt. Schwierigkeiten macht zunächst die Körperhaltung in der Schwerelosigkeit. Man muss erst einmal das neue Gefühl der Balance im Wasser empfinden. Dann kann man loslegen: Laufen wie auf dem Trockenen. Varianten wagen: Knie hoch zur Brust ziehen = Kniehebelauf. Fersen zum Po bringen = Anfersen. Mit großen Schritten gedachte Hindernisse überspringen = Schreitlauf. Beine gerade nach vorn strecken = Stolzieren. Oder man sprintet einfach für einige Sekunden – was wohl recht schwer im Wasser ist. Somit kann man die Intensität der körperlichen Belastung durch eine Vielfalt von Varianten gut dosieren. So „schwebt“ der Aquajogger durch das Wasser. Dessen physikalischen Eigenschaften bewirken den gesamten Trainingseffekt. Gerade die etwa 800-mal größere Dichte des Wassers im Gegensatz zur Luft setzt allen Bewegungen einen merklich größeren Widerstand entgegen. Je nach Übung wirkt sich das auf die im Moment zu betätigenden Muskelgruppen aus. Insgesamt sind

aber alle Muskeln im Wasser angesprochen. Gleichzeitig werden Gelenke, Bänder und Sehnen entlastet, da sie das Körpergewicht nicht tragen oder abfedern müssen. Gerade die Gelenke, die im Moment bei einem gewünschten Bewegungsablauf aktiviert werden müssen, sind trotz der Beanspruchung deutlich weniger belastet. Da die ideale Wassertemperatur etwa 28 Grad betragen sollte, wird der Körper trotz Belastungen erwärmt. Es ist aber eine gute Durchwärmung von Muskeln und Gelenkapparat vorhanden, so dass auch die Gefahr, sich zu verletzen, praktisch gleich Null ist. Trotz ausladender Bewegungen der Arme, Kicken und Hüpfen, Stolzieren und Schreiten sind Verletzungen kaum möglich, weil man sich im tiefen Wasser weder überzogen bewegen, noch stürzen oder umknicken kann. Auch Muskelkater wird sich trotz längerem Joggen unter Wasser später nicht mehr einstellen. Wer es nicht übertreibt, sondern auf seine individuelle Belastung achtet, wird seinen Kreislauf nicht überfordern. Im Wasser kann man auch keinen Geschwindigkeitsrekord aufstellen – man kommt nicht genügend vorwärts. Je mehr man auf das Tempo drücken möchte,

desto mehr bremst der Wasserwiderstand. Das ist ein entscheidender Unterschied zum Laufen am Lande. Aquajogging ist bestes Training für die Venen. Das relativ kalte Wasser im Vergleich zur Körpertemperatur verhindert ein Anschwellen der Beine mit einer Gefäßerweiterung. Der nach unten zunehmende Wasserdruck presst das Blut aus den Beinen nach oben – wie ein Kompressionsstrumpf, aber auf natürlicher Basis und wesentlich angenehmer und bequemer. Durch die Muskelpumpe der Beine wird das venöse Blut zusätzlich weiter befördert. Es kommt zu einer kontinuierlichen Entlastung der Venen. Übrigens: Aquajogging ist ein echter Fettkiller! Der Kalorienverbrauch beträgt fast 400 Kilokalorien pro 30 Minuten – bei einer Stunde sogar bis zu 800 Kilokalorien. Da wird schon eine Menge Fett verbrannt. Optimal liegt die Trainingsdauer bei einer halben bis dreiviertel Stunde – am besten zwei- bis dreimal wöchentlich. Wenn man Freude an dieser Bewegungstherapie hat, dann kann man sehr stolz sein – denn Aquajogging ist schon etwas Besonderes! Und das gerade in der kalten Jahreszeit! Dr. med. Lutz Koch


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Ferienwohnpark im Küstenwald Am Ostseeheilbad Graal-Müritz

Wir laden ein zum Menü des Monats: Samstag und Sonntag, 17. / 18.3.2012 Frühlingssüppchen mit Gemüsestroh und Mozzarella Marinierter Seegrassalat mit Sesam, dazu Frischkäseräucherlachs Gebratenes Zanderfilet oder Schweinemedaillons auf Frühlingsgemüse und Ingwersauce, dazu Wildreis Chili-Schoko-Muffins auf Mango-Spiegel

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Ausgabe 161 . 2012

Italienische Küche · Mediterrane Gerichte

Erholung pur

Pasta und Pizzagerichte · Italienische Feinkostspezialitäten (u.a. Weine, Öle, Pasta, Antipasti usw. außer Haus)

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selbst hergestellte Eistorten

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Forst- und Köhlerhof Rostock-Wiethagen Ostereierei im Köhlerhof, 8. April 2012, 11.00 - 15.00 Uhr Haben Sie den Osterhasen schon im Märchenwald entdeckt? Wir ja... Alle Kinder haben die Möglichkeit, bei einer Führung seine Eier zu suchen. Ebenso läuft der erste Teerschwelofen in diesem Jahr und der Steinbackofen mit Ostergebäck. Verschiedene Überraschungen, Ponyreiten und natürlich Lagerfeuer mit Stockbrot warten auf Sie. Für die Grillsaison verkaufen wir ab sofort wieder unsere eigene Holzkohle.

18182 Wiethagen · Tel. 038202 2035 · www.koehlerhof-wiethagen.de Öffnungszeit: Di - Fr 09.00 – 17.00 Uhr / Sa u. So 10.00 – 17.00 Uhr

02.03.12 FINNISCHER TANGO

13. Dance Fashion Show

19:00 Uhr KUNSTHALLE ROSTOCK

14. September 2012

Timo Valtonen, charismatischer Sänger & Moderator und Tangon Taikaa – die erfolgreiche Tangoband bieten finnischen Tango in neuem Gewand mit Elementen aus Jazz, Blues, Weltmusik zum Hören und Tanzen. Ab 19:00 Uhr lädt Reinhard Singer zur Einstimmung zu einer Stunde Tango Crash Kurs ein.

10.03.12 DINNER-REVUE 20:00 Uhr Einlass 19:00 CarLo615 | Warnowufer 61 …die schönsten Chansons und Schlager der 1920er bis heute, Film- und MusicalEvergreens + fantasievolles 3-Gang-Menü Sängerin Tanja Roll und Pianist Wolf Kauder verfügen über jahrelange Bühnenerfahrung im Bereich Theater und Musical und überzeugen mit reichem Repertoire. Eintrittskarten: Pressezentrum, Rostocker Hof; KTC-Ticketbox und an den Veranstaltungsorten sowie kw AGENTUR FÜR KOMMUNIKATION UND WERBUNG, Lange Str. 17, 18055 Rostock, T: 0381.3759966, www.kwagentur.de

Rostocks großes Mode-Event Nikolaikirche Rostock

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Hauskrankenpflege Monika Heine Schwester Monika Heine Tel.: 0172 99 99 684 Schwester Burglind Grubert Tel.: 0162 33 07 099 Unser Leistungsangebot: Behandlungspflege (Injektionen, Verbände, Insulingabe usw.) Körperpflege Hauswirtschaftspflege Erstellung von Gutachten bei Pflegestufe Privatpflege

Unsere Hauskrankenpflege ist bei allen Kassen zugelassen!


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Ausgabe 161 . 2012

26.03. – 07.04.

Frühlingserwachen

Ostermarkt in der Passage

… in Ihrem Einkaufscenter vor den Toren der Hansestadt Rostock

Entspannt einkaufen, kostenfrei parken.

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Alles Gute ist hier beisammen…


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Ausgabe 161 . 2012

WALDHOTEL OSTSEE | WALD | ERHOLUNG Ausgefallene, schicke Tages- und Abendgarderobe für die Damen bis Gr. 50 in sehr guter Qualität Bekannte Label: Karin Glasmacher (Deutschl.) Desigual (Spanien) MILANO (Italien) mat (Griechenland) Ausgewählte Accessoires: Taschen, Schuhe, Gürtel, farbige Schals …mit kleiner Café-Loung Melanie Anskeit Onkel-Bräsig-Straße 1 18181 Graal-Müritz Tel. 0172- 181 81 83 www.modeboutique-pinklady.de

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Windflüchter 161