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Heft 160 16.12. - 29.02.2012

Tourismusmessen – ein Muss oder notwendiges Übel für die Gästewerbung? Malbusen im Winter (Stromgraben) Grafik: Joachim Weyrich

Kaum ist die Urlaubssaison zu Ende und das Gros der Gäste hat die Heimreise angetreten, gilt es für die Erholungsorte, die Werbetrommel für das nächste Jahr zu rühren. Und das umso mehr, wenn die Saison nicht wie erhofft verlaufen ist, wie in diesem Jahr bedingt durch die lange und intensive Regenperiode. Neben der klassischen Anzeigenwerbung – deren Wirksamkeit immer häufiger als begrenzt bewertet wird – sind Tourismusmessen ein beliebtes Marketinginstrument. Sie bieten vielfältige Möglichkeiten, mit Stammgästen und Neukunden ins Gespräch zu kommen, die Vorzüge des eigenen Ortes zu erläutern und Kundenfragen

zu beantworten. Aber es mehren sich auch die Stimmen, die von einer rückläufigen Tendenz im Messegeschäft sprechen. Zurückgehende Besucherzahlen, weniger verteilte Prospekte und steigende Kosten für den Messeauftritt sind Argumente, die diese These stützen. Kann man also auf Messebesuche zukünftig gänzlich verzichten? Im Marketingmix unseres Ortes spielen Messebesuche nach wie vor eine wichtige Rolle, wenn auch ihre Wertigkeit zurückgegangen ist. Wirksamere Maßnahmen sind stärker ins Blickfeld gerückt wie Internetpräsentation, Pressarbeit, Journalistenreisen und Direktwerbung. Aber die Messen sind und bleiben fester Bestandteil unserer Wer-

bestrategie. Denn in keiner anderen Marketingmaßnahme ist man so dicht am Kunden dran wie bei Messen. Hier kann man neben dem Verkaufsgespräch bei genauem Hinhören auch Wünsche und Erwartungen der Gäste, Trends im Buchungsverhalten und interessante Entwicklungen der Mitbewerber erfassen, und das ist mindestens genauso wichtig wie die Werbung neuer Gäste. Denn gerade diese Kenntnisse sind unverzichtbar für die Erstellung neuer, interessanter und attraktiver Angebote für unsere Gäste. Aber die Messebesucher sind viel zielgerichteter und wohldosierter als noch vor einigen Jahren. Wir schauen uns sehr genau an, welche Quellmärkte

erschließen wir mit unserem Messeauftritt und welches Gästeklientel erreichen wir. Dabei ist eine gute Mischung von neu zu erschließenden und traditionellen Herkunftsgebieten wichtig. So haben wir uns in den letzten Jahren auf Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Hamburg konzentriert. Neu dazugekommen sind Messen in Thüringen, Zürich und München. Oftmals hört man die Meinung, auf Tourismusmessen trifft man nur die ältere Generation. Dem ist nicht so. Gerade in diesem Jahr konnten wir feststellen, dass wieder mehr Familien mit Kindern auf den Messen zu sehen sind. Aber Prospektmaterial wird deutlich weniger mitgenommen.


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Fortsetzung von Seite 1 Oftmals reicht den Messebesuchern schon eine Internetadresse, um zu Hause noch einmal nachzuschauen und sich dann zu entscheiden. Erfahrungsgemäß wird man als kleiner, in den alten Bundesländern nach wie vor relativ unbekannter Urlaubsort kaum wahrgenommen. Der Urlauber

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sucht zunächst eine Region z. B. Ostsee und dann einen Ort, der seinen Erwartungen am besten entspricht. Deshalb haben wir Werbegemeinschaften mit anderen Ostseebädern wie Boltenhagen, Doberan, Poel oder Kühlungsborn gebildet. Außerdem sind wir über unsere Tourismusverbände Ostseeküste Mecklenburg und Fischland-Darss-Zingst vertreten.

Und wenn dann noch unsere hübsche Rhododendron-Königen in ihrer attraktiven Robe am Stand steht und freundlich lächelnd die Gäste berät, ist die Aufmerksamkeit garantiert. Wir sind in diesem Jahr insgesamt auf 12 Messen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten, und erhoffen dort, das Interesse an Graal-Müritz zu wecken.

Sollten Sie demnächst in Ihrer Nähe eine Tourismusmesse besuchen, schauen Sie doch einmal bei Mecklenburg-Vorpommern vorbei. Vielleicht treffen wir uns dann an unserem Stand. Tourismus- und Kur GmbH Dr. Bernd Kuntze Geschäftsführer

Fritz-Reuter-Preis an den Bund niederdeutscher Autoren Für sein Bemühen um die plattdeutsche Sprache hat der Bund niederdeutscher Autoren in Mecklenburg-Vorpommern den diesjährigen Fritz-Reuter-Literaturpreis erhalten. Am 7. November fand dazu im Schloß Stavenhagen eine Feierstunde statt, zu der die FritzReuter-Gesellschaft eingeladen hat. Der Bund niederdeutscher Autoren veröffentlicht seit 1991

alle zwei Jahre das Buch „Plattdütsch Blaumen“ (Plattdeutsche Blumen) mit aktuellen Werken zeitgenössischer Autoren, die „up Platt“ schreiben. In diesem Jahr erschien der 10. Band mit „Reimels un Vertellers ut Meckelborg-Vorpommern un de Uckermark“.

Gottesdienste zu den Feiertagen: 24.12. 14.30 Uhr Christvesper mit Krippenspiel 16.00 Uhr Christvesper mit Posaunenchor 17.30 Uhr Christvesper 22.00 Uhr Christnacht 10.00 Uhr Festgottesdienst Pastoren Puttkammer und Timm 10.00 Uhr Musikalischer Gottesdienst 17.00 Uhr Gottesdienst zum Jahresabschluss Pastor Timm 10.00 Uhr Gottesdienst zum neuen Jahr Pastor Timm

Veranstaltungen: 19.12. 19.00 Uhr Weihnachtskonzert mit den Schülern der Europaschule Rövershagen 22.12. 09.30 Uhr Weihnachtssingen der Förderschule Graal-Müritz 28.12. 16.00 Uhr Seemannsweihnacht mit dem Shantychor „Luv & Lee“ (Eintritt 8,00 €)

Katholische Kirchgemeinde St. Ursula (Ribnitzer Str. 1) 24.12. 25.12. 26.12. 31.12. 01.01.

Das Redaktionskollegium Windflüchter PS: Der aufmerksame Leser weiß, dass die Rubrik „Uns plattdütsch Eck“ durch Frau Zdrenkas Beiträge mit Leben erfüllt wird.

Wir freuen uns sehr, dass Frau Anna-Margarete Zdrenka als Lektorin an diesem Buch mit-

Ev. – Luth. Lukaskirchgemeinde (Kastanienallee)

25.12. 26.12. 31.12. 01.01.

gearbeitet hat und ihre Leistung mit diesem Preis geehrt wurde. Wir gratulieren ganz, ganz herzlich!

17.00 Uhr Christmette mit Chorgesang 09.00 Uhr Festgottesdienst 09.00 Uhr Heilige Messe 17.00 Uhr Dankgottesdienst 09.00 Uhr Heilige Messe

Sternsingeraktion 2012 07.01. Die Sternsinger gehen in die Häuser der Gemeinde 08.01. 09.00 Uhr Dankgottesdienst

In eigener Sache Wir wünschen allen Lesern unseres „Windflüchter“ ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest sowie Glück und Gesundheit für das Jahr 2012! Auch im kommenden Jahr wird Sie der „Windflüchter“ begleiten, Sie informieren und Ihnen hoffentlich viel Freude beim Lesen bereiten. Gern nehmen wir Ihre Anregungen, Lob und Kritik sowie Leserzuschriften entgegen! Ihr Redaktionskollegium Windflüchter

Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende entgegen. Zahlreiche Gastgeber, Leistungsanbieter und Einwohner haben dazu beigetragen, dass sich unsere Gäste auch in diesem Jahr – trotz mancher unangenehmer Begleiterscheinungen – wohl gefühlt haben. Die Tourismus- und Kur GmbH möchte die Gelegenheit nutzen, allen ganz herzlich für Ihren Einsatz und die Unterstützung unserer Arbeit zu danken. Wir wünschen Ihnen, liebe GraalMüritzer und liebe Gäste, eine besinnliche Adventszeit und frohe Weihnachten sowie alles Gute für das neue Jahr! Tourismus- und Kur GmbH Dr. Bernd Kuntze Geschäftsführer


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Veranstaltungen der Tourismus- und Kur GmbH 17.12.2011, 16.30 Uhr, Haus des Gastes

27.12.2011, 19.30 Uhr, Waldhotel, Parkstraße

„Ein Mann zu Weihnachten“ Weihnachtscomedy mit Michael Ruschke

„Köstliche Zeiten“ mit Stefan Dierichs Ein literarisches Menü mit Speisen, gezaubert in der Küche des Waldhotels, aus dem Rezeptbuch von Hans Fallada und Geschichten des berühmten Autoren über Essen und Genuss. Hans Fallada ist nicht nur einer der meistgelesenen Autoren Deutschlands, er verbrachte auch so manchen Sommer in Graal und er war Spezialist für köstliche Speisen und geistige Getränke.

Wer macht dies Jahr den Weihnachtsmann? Viele müssen helfen, Männer und Elfen! Auch der Bierprüfer wird herangezogen, mitten in seinen kabarettistischen Betrachtungen zum Fest beim Weihnachtspunsch! Das gibt eine schöne Überraschung nach der anderen! Ein Spaß für jung und jünger! Weihnachtliche Comedy, denn man hat es nicht leicht als Mann zu Weihnachten. Michael Ruschke als Mann zu Weihnachten bzw. Weihnachtsmann! Alle können also Ihre Wünsche mitbringen! Der Weihnachtsmann hält Hof!

Kein Wunder, dass sich seine kulinarischen Vorlieben in seinem Werk „Köstliche Zeiten“ wiederfinden. Die schönsten Erzählungen sind hier versammelt: fröhliche Geschichten um das Schlemmen, Naschen und den wohligen Genuss. (Weinschaumsoße, Kartoffelhörnchen, Zitronencreme!) Wir finden den erlesenen Genuss in seinen Geschichten und auch auf unserem Teller wieder. Nach den Aufzeichnungen Falladas kocht die Küchencrew des Waldhotels ein vorzügliches Menü – begleitet vom Potsdamer Schauspieler und Winzer Stephan Dierichs. Wie immer verbindet er Humor mit Ernst, Genuss mit Völlerei und zum Schluss gibt es eine Überraschung. Um Vorbestellung wird gebeten bis zum 22.12.: Tel. 038206 7030 Preis: 21,00 / 20,00 €

Eintritt: 10,00 / 8,00 / 5,00 €

28.12.2011, 19.30 Uhr, Haus des Gastes

25.12.2011, 19.30 Uhr, Haus des Gastes

„Bart ab – Satirisches zum Jahreswechsel“ Kabarett „Die Kaktusblüte“

„Twelve Strings - Weihnachtskonzert“ Twelve Strings, das sind Thomas Glatzer und Matthias Wiesenhütter. So simpel der Name des Duos auch klingt, so reichhaltig und vielseitig ist ihr Sound. Wunderbare Rhythmen, erstaunliche Perfektion und exzellente Klänge bekommen die Zuschauer zu hören, die zu Weihnachten zu Recht etwas Besonderes erwarten dürfen. Mit unwahrscheinlicher Geschwindigkeit rasen die Finger der beiden Berliner Gitarristen über die Saiten, dabei ist aber auch ihre Virtuosität niemals aufdringlich. Im Vordergrund steht die Schönheit ihrer Komposition, mal sanft, mal feurig, in allen Genren zu Hause.

Seit 30 Jahren ist das Dresdner Kabarett “Die Kaktusblüte” dort zu Hause, wo sich die große Politik und der alltägliche Schwachsinn treffen. Blicken Sie mit uns zurück auf das vergangene Jahr, in dem wie immer Wunsch und Wirklichkeit getrennte Wege gegangen sind. Wieder einmal will “Die Kaktusblüte” den Dingen auf den Grund gehen und dahinterschauen, deshalb präsentieren wir passend zum Monat Dezember “Bart ab – Satirisches zum Jahreswechsel”.

Eintritt: 12,00 / 10,00 €

Eintritt: 13,00 / 11,00 €


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Veranstaltungen der Tourismus- und Kur GmbH Jahreswechsel in Graal-Müritz Seebrückenvorplatz 30.12.2011 bis 01.01.2012 Alles hat ein Ende… auch das Jahr 2011. Verabschieden Sie zusammen mit der GOLIATH Show & Promotion GmbH und der Tourismus- und Kur GmbH das vergangene Jahr an der Seebrücke in Graal-Müritz. Freuen Sie sich jeden Tag ab 11 Uhr auf eine große, bunte Schlendermeile. Eine spannende Fackelwanderung findet am 30.12. ab 19 Uhr statt, Start und Ziel sind jeweils an der Seebrücke. Der 31.12. gestaltet sich ganz nach dem Motto: „Party, Party, Party“. Die Familienfete ab 15 Uhr für Groß und Klein macht den Anfang. Mit Spiel, Spaß, Musik und vielem mehr wollen wir allen Generationen ein tolles Erlebnis bereiten. Genießen Sie zum Beispiel die ganz besondere winterliche Atmosphäre mit einem Glühwein oder einer heißen Schokolade in der Hand an einem wärmenden Feuerkorb. Weiter geht es um 20 Uhr – die große Open-Air-Silvesterparty mit DJ Jörg startet auf dem Seebrückenvorplatz. Feiern Sie in geselliger Runde mit guter Laune und hervorragender Stimmung und erleben Sie einen wundervollen Rutsch in das Jahr 2012. Am Neujahrstag ab 15 Uhr wird die „Welcome 2012“- Party musikalisch von DJ Marc Dargusch begleitet. Es erwartet Sie unter anderem um 15:30 Uhr ein großes Lagerfeuer am Strand und um 18 Uhr das schönste Höhenfeuerwerk weit und breit. Wenn etwas zu Ende geht, fängt auch etwas Neues an. Wir freuen uns, mit Ihnen zusammen das Jahr 2012 begrüßen zu dürfen.

Medienpäsenz. Töpel berührt, musikalisch, stimmlich, inhaltlich! Ausgezeichnet für sprachliche Eleganz und musikalische Klasse gilt er als Philosoph in der Kabarettszene. Das Publikum wird vor und während der Show mit exzellentem Fingerfood, Sekt und Selters versorgt. Die anschließende Fackelwanderung führt zur „Aftershowparty“ an die Seebrücke. Mit einem Getränkegutschein im Gepäck, können die Gäste bei Glühwein und Feuerkorb auf dem Seebrückenvorplatz ihre Silvesterparty fortsetzen. Na dann, kommen Sie gut rein, ins Neue Jahr! Restkarten zum Preis von 55,- € erhalten Sie im Haus des Gastes!

09.01.2012, 19.30 Uhr, Haus des Gastes Jahrhundert-Binnenhochwasser in Graal-Müritz Beamervortrag mit Klaus Graf In diesem Lichtbildervortrag werden die Ereignisse des dritten Binnenhochwassers innerhalb eines Zeitraums von 8 Monaten beschrieben. Es wird erklärt, dass der Ort Graal-Müritz bei diesem extremen Naturereignis einer von vielen betroffenen Orten im Norden Mecklenburg-Vorpommerns ist. Ursachen für die unerwartete Höhe der Schäden werden, soweit sie bekannt sind, genannt. Im Mittelpunkt des Vortrages und der bildlichen Darstellungen stehen die enormen Anstrengungen vieler Menschen, das Problem in den Griff zu bekommen und den Schaden für die Einheimischen und Gäste von Graal-Müritz zu begrenzen.

Samstag, 14.01.2012, 19:30 Uhr, Haus des Gastes „Im Revier des Seeadlers“ Beamervortrag mit Mario Müller

Samstag, 31. Dezember, 19.00 Uhr, Haus des Gastes „Sex ist keine Lösung“ Kabarett mit Arnim Töpel und anschließender Party auf dem Seebrückenvorplatz Silvester erwartet das Publikum im Haus des Gastes ein kabarettistischer Hochgenuss. „Sex ist keine Lösung“ heisst der Kabarettabend mit Arnim Töpel. Wer Schmuddelkram erwartet, der wird enttäuscht. Hier lacht das Herz mit dem Verstand. Töpel nimmt sich der vielen Rätsel menschlicher Beziehungen an, die Mann und Vater mitten im Leben bewegen. “Sex ist keine Lösung” stellt er fest und mit über 1500 Auftritten zwischen Sylt und Zürich ist er ein ganz großer, ohne große

Mario Müller ist Seeadlerkoordinator für den Landkreis NVP und erfasst jährlich die Seeadlerbrutzahlen und –bruterfolge im Landkreis. Seit 1996 werden auch die Jungvögel im Rahmen eines internationalen Beringungsprogrammes von ihm beringt. Dadurch kommt Müller sehr eng mit den Adlern in Kontakt und konnte die größten einheimischen Greifvögel in vielen einmaligen Situationen fotografieren. Stets steht der Schutz der Tiere an erster Stelle, wofür der Fotograf mit seinen Aufnahmen und Vorträgen beitragen möchte. Er möchte noch mehr Menschen für die Schönheit dieser Vögel


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Veranstaltungen der Tourismus- und Kur GmbH und die Zerbrechlichkeit ihres Lebensraumes sensibilisieren, damit diese Vögel ihren Platz in unserer immer mehr industrialisierten Welt behalten. Der musikuntermalte Beamervortrag zeigt das Leben der Tiere und Pflanzen eines Adlerreviers im Jahreszyklus.

Sohn des Hauses nie die Heirat folgen würde oder dass der wirkliche Schatz gerade in einen Krieg gezogen war. In allem steckt ein Quäntchen Wahrheit, Redlichkeit und Gerechtigkeitssinn und das erklärt auch, warum wir uns heute in unserer aufgeklärten sachlichen Zeit gern dieser Poesie erinnern.

Eintritt: 6,00 / 5,50 €

28.01.2011, 19.30 Uhr, Haus des Gastes „Manchmal müsste man einfach nur ans Meer fahren, um glücklich zu sein“ – Lebenstanz

Das Duo „Windflüchter“ – Regine Kraus, die „singende Hausfrau“ mit Gitarre und Schellenring und Siggi Scholz an der Reedorgel bieten solche bekannten und unbekannten Moritaten und Küchenlieder dar. Eintritt : 10,00 / 8,00 €

Eine Klangreise mit Silva Müller und Dana Neumann – Seit dem gemeinsamen Musikstudium verbindet der Klang die beiden Frauen. Sie musizieren auf bekannten und auf ungewöhnlichen Instrumenten und sie experimentieren gern mit ihren Stimmen. Mit dem Programm: „ Manchmal muss man einfach nur ans Meer fahren, um glücklich zu sein…“– frei nach dem gleichnamigen Buch von Rosalie Tavernier – erleben Sie eine Klangreise der besonderen Art. Trauer, Wehmut und Schmerz kommen ebenso in ihrem Programm vor, wie pure Lebensfreude, Spaß und natürlich die Liebe. Unterstützt wird das Duo von Susanne Waack. Mit ihrer samtig warmen Stimme liest sie die Texte von Rosalie Tavernier und breitet einen gefühlvollen literarischen Teppich für Sie aus. Das besondere an diesem Abend: Das Publikum darf mit agieren. Lassen Sie sich musikalisch in verschiedene Kulturen der Erde entführen und – seien Sie gespannt!

07.01. u. 23.02.2012 jeweils 17.00 Uhr; Pavillon im Park „Blaue Stunde – liebgewonnene Literatur“ Wir möchten auf die schönen Dinge im Leben nicht verzichten, am wenigsten auf liebgewonnene Gewohnheiten. Nachdem die Lyrik-Buche ihr schützendes Dach erst wieder im Frühjahr über die Freunde der Literatur ausbreitet, wollen wir den Gästen in der dunklen Jahreszeit unsere Lieblingsliteratur vorstellen und auch Sie animieren, uns Ihre literarischen Kostbarkeiten zu offerieren. Im gemütlichen Kreise kann man lauschen oder sich selbst einbringen. Die Freunde der guten Literatur, wie beispielsweise Rotwein und Katzen, sind herzlich willkommen! Blaue Stunde – Ehrenrunde für die Fantasie. Kosten: 3,00 €

Eintritt : 10,00 / 8,00 € 08.02.2012, 10.00 Uhr, Haus des Gastes 04.02.2012, 19.30 Uhr, Haus des Gastes „Mariechen saß weinend im Garten“ Moritaten mit dem Duo Windflüchter Sie hießen Clara, Minna oder Mariechen und sie hatten für die Herrschaft da zu sein. Die Küche, meist im Souterrain, war die Heimstatt jener Poesie, die wir heute als Moritaten oder Küchenlieder bezeichnen. Sie entstanden vor ca. 100 – 150 Jahren. Es waren Lieder, in denen das grausame Schicksal armer verlassener, betrogener, verführter, gar gemordeter Mädchen besungen wurde und ließen vergessen, dass dem Techtelmechtel mit dem

„Kochen wie die Fußballstars“ Mitmachangebot für Kinder Wie ernähren sich eigentlich unsere sportlichen Vorbilder? Fußballer müssen sich gesund ernähren. Aber heißt gesund immer viel Gemüse? Dieser Sache gehen wir gemeinsam auf den Grund. Und gesund kochen, das können wir auch! Also bitte liebe Kinder Hunger und Tatendrang mitbringen und für den echten Fußballer sorgen wir auch. Eintritt: 8,00 €


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Veranstaltungen der TuK

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Aus dem Heimatmuseum

15.02.2012, 10.00 Uhr, Haus des Gastes

Neujahrswünsche im Wandel der Zeiten

„Der kleine Hobbit“ Figurentheater Winter

Sich am Neujahrstag gegenseitig Glück und Gesundheit zu wünschen, ist uralt. Die alten Ägypter schrieben ihre Glückwünsche auf die Geschenke, was Ausgrabungen bewiesen. Bei den alten Griechen war diese Sitte wohl unbekannt, aber bei den Römern spielten die Neujahrswünsche und Geschenke eine große Rolle. Es wurden sich gegenseitig Früchte, Vasen, bemalte Truhen usw. geschenkt. Der kaiserliche Palast stand jedem offen, der ein Geschenk brachte. Das Mittelalter übernahm die römische Sitte, man machte aber keine Geschenke mehr. Das Beschenken von einflussreichen Personen wurde bald verboten, da man es als Bestechung ansah. Der wohl älteste Neujahrswunsch ist aus dem 14. Jahrhundert. Er lautet: „Wenn das neue Jahr erwacht, sei Dir alles dargebracht, was ich mir für Dich erdacht…“. Da man aber mit dem Lesen und schreiben noch nicht so vertraut war, schickte man Boten von Tür zu Tür. Ein weiterer Spruch, der überbracht wurde, war: „So wünsch ich Dich so lang gesund, bis eine Linse wiegt hundert Pfund und bis ein Krebs Baumwolle spinnt und man im Schnee ein Feuer anzünd’t.“ In den Kreisen des Adels wurden die Glückwünsche immer umständlicher und schwülstiger. Anfang des 18. Jahrhundert ging es etwas derber zu. Ein Prediger im thüringischen Weißenfels sprach von der Kanzel. „Ich wünsche jedermann Donner und den Hagel des Wortes, dass es Euch durch Herz und Seele dringt. Die ganze Welt hängt Gottesfurcht an den Nagel und dieses ist der Zwang, der alle Herzen zwingt, brecht Hals und Bein entzwei…“ Zu Zeiten Goethes waren die Neujahrswünsche wieder einfacher, die Zeit der Phrasen ging ihrem Ende entgegen. Durch die Vernetzung der Post kamen immer mehr die gedruckten, bunten, humoristischen Glückwünsche in Mode. Glückwünsche werden heute telefonisch bzw. per E-Mail und Facebook verschickt. Für mich ist es eine Gelegenheit, den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, der Tourismus- und Kur GmbH, der „Museumsbäckerei“ Gottschalk, den „Freunden der Heimatgeschichte“, den Spendern und Freunden des Heimatmuseums, allen Graalern und Müritzern eine besinnliche Weihnachtszeit und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2012 zu wünschen.

Der kleine Hobbit zieht mit den Zwergen, um ihren sagenumwobenen Schatz zurückzugewinnen. Sein Weg führt ihn zu vergessenen Geschöpfen über und unter der Erde. Elrond, der Fürst der Elben nimmt die Abenteurer freundlich auf. Er gibt ihnen so manchen guten Rat und zu Bilbos Freude auch eine reichliche Mahlzeit. Zum Abschied bekommt der Hobbit sogar ein Elbenmesser geschenkt. Es soll ihm ein Zauberschwert gegen die Orks sein. Diese wunderliche Mär wurde für Kinder ab 5 Jahren mit großen Tischfiguren inszeniert. Geheimnisvolle Balladen versetzen das Publikum in eine fremde Welt, und wenn der Drache über alle Köpfe hinweg der Stadt zustrebt, ist auch der Letzte eingefangen in das Abenteuer. Eintritt: 6,00 / 5,50 / 5,00 €

25.02.2011, 19.30 Uhr, Haus des Gastes „Das Erbe des Puppenspielers“ Szenische Lesung Maren und Willi Winter Das Erbe des Puppenspielers – ein historischer Roman auf den Spuren Karls des Großen Maren Winter ist nicht nur eine engagierte Puppenspielerin im Figurentheater Winters, sondern auch eine erfolgreiche Autorin. “Das Erbe des Puppenspielers“ ist ihr erster historischer Roman. Der Held des Buches Puppenspieler Meginhard schwört einen heiligen Eid, die Mörder seiner Mutter zu finden. Als er Karl dem Großen auf seinem Heereszug gegen die heidnischen Sachsen folgt, trifft er Gisela wieder, seine verloren geglaubte Gefährtin. Doch Meginhard kann nicht lieben, solange der Hass in ihm brennt. Und so lässt er sich auf eine gefährliche Verschwörung gegen Reich und Krone ein.

Joachim Weyrich Leiter des Heimatmuseums Bitte beachten:

Geplante Ausstellungen 2012 März / April

„Friedrich Franz IV. – ein Fürst zwischen Souveränität und Ohnmacht“

Mai / Juni

Hans-Peter Jaeger – Bildhauer aus Stralsund – Erbauer unserer Brunnenfigur „Wartende unterm Regenschirm“

Juli / August

Walter Kempowski – Rostocker Schriftsteller und Chronist

Die Lesung wird von Willi Winter musikalisch begleitet. Wir laden zu einer spannenden Lesung ein, die mit Spielszenen gespickt ist. Eintritt: 10,00 / 8,00 €

Neue Öffnungszeiten 04.01.12 bis 31.03.12 Mi, Fr, So 15.00 bis 18.00


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Hinter dem westlichen Ende der Promenade, gegenüber vom Cafe „Seeblick“, sind die Bauleute verschwunden. Zurückgelassen haben sie einen neu gestalteten Spielplatz. Er ist Teil einer umfangreichen Baumaßnahme an unserer Graal-Müritzer Küste, die in anschaulicher und spielerischer Art die kleinen und großen Besucher mit der Ostsee, dem Wald und dem Moor vertraut machen soll. Das erste Teilstück dazu ist der im Sommer 2011 fertig gestellte Barfußpfad am Zarnesweg. Zugegeben, mir erschließt sich dessen Bedeutung nicht überzeugend. Vielleicht liegt es daran, dass sein nahes Umfeld noch einige Gestaltungslücken aufweist. Die bisher gebotenen Informationen am Rande des Pfades zur Nutzung des Waldes gefallen mir jedoch sehr. Immer wieder höre ich Leute nach der Ursache für die auffälligen Rillen in den Stämmen vieler Kiefern fragen. Hier findet man die Antwort. Der neue Spielplatz mit dem Titel „Erlebniswelt Küstenschutz“ bietet eine Menge an Möglichkeiten, sich über Notwendigkeit und Zweck von Küstenschutzmaßnahmen Klarheit zu verschaffen. Man muss aber auch gewillt sein, etwas Zeit dafür einzuplanen. Wenn

Was mir noch so auffiel

Von den ideenreichen Spielvarianten sind die Eltern genau so begeistert wie die Kinder.

Wasser nach oben schrauben – mit der entsprechenden Drehrichtung und genügend Kraft schafft das auch der fünfjährige Karl. Kinder erst einmal die technischen Wasserspiele erobert haben, kommen Eltern oder Groß-

Kinder-Anekdoten Die Kinder der Ostseegrundschule ließen ihrer Fantasie freien Lauf und so entstanden verblüffende Erklärungen für Namen in und um unseren Ort: Das Moosloch in Graal-Müritz In Graal-Müritz gibt es ein Moosloch. In diesem verschwand jeden Tag ein Mensch. Da ging ich zum Moosloch und traf einen Mann. Ich fragte ihn, ob er was vom Moosloch weiß. Er sagte mir: „Jeden Tag verschwindet ein Menschen und taucht nie mehr auf.“ Am näch-

sten Tag ging ich zum Moosloch und wollte nachschauen. Dort kam ich an und wunderte mich, wo die Menschen geblieben sind. Plötzlich sah ich ein Baumhaus und dort fand ich alle Menschen. Sie sagten mir, sie wären zum Moosloch gegangen und hätten ein Baumhaus gesehen und gingen hinein. Dann fiel die Tür zu und sie waren eingesperrt und mussten im Moosloch bleiben, bis sie jemand entdeckt. Also hütet euch vor dem Moosloch! Christoph Rietenbach, Kl. 4b

eltern ohnehin schnell mit der Zeitplanung durcheinander. Jahreszeitlich bedingt sind die

Wartezeiten für die kleinen Forscher an Pumpe, Förderschnecke, festen und beweglichen Rohrleitungen und Wassereimern momentan gering. Aber das wird in der warmen Jahreszeit anders sein. Der gesamte Bildungswert der Anlage zeigt sich wohl erst in Verbindung vom Spielen mit dem Lesen der Texttafeln bzw. Textrollen und den Wissensfragen. Da werden die Kinder sicher auf die Hilfe ihrer erwachsenen Begleiter angewiesen sein. Das ist wohl auch der geplante pädagogische Anspruch der Projektanten an ihr Werk. Das Modell Ostsee – StrandDüne – Wald – Deich –Wohnbebauung benötigt ganz sicher viele fleißige, kleine Wasserträger, damit man daran anschaulich die Küstenschutzmaßnahmen demonstrieren kann. Warten wir ab, wie das im Sommer gelingt. Notfalls muss eben noch ein bisschen nachgebessert werden. Ab März 2012 soll es dann an der Promenade hinter der Seebrücke in Richtung Müritz-Ost die nächsten Attraktionen geben. Erste Spuren davon sind mir jetzt schon aufgefallen. Klaus Graf (Text und Foto)

Kleine Geschenk-Idee Machen Sie sich selbst oder einem lieben Menschen eine kleine Freude mit unserem einzigartigen Graal-Müritzer Sektglas. Für nur 3,50 € können Sie es bei uns im Haus des Gastes käuflich erwerben. Und für Sparfüchse bieten wir natürlich einen Sonderpreis an – ab 2 Gläser bezahlen Sie nur noch 2,95 € pro Glas. Wer nicht gern Gläser poliert, wird sich bestimmt darüber freuen, dass er dieses Glas auch ohne Bedenken in den Geschirrspüler stellen kann. NA DANN, ZUM WOHLE!


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Graal-Müritz und seine heutigen Schriftsteller (Teil 5) Unser Ort hat viele bekannte Schriftsteller beherbergt. Da finden sich Namen wie Franz Kafka, Hans Fallada, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Walter Kempowski und viele mehr. Wie sieht es eigentlich heute mit den Literaten in GraalMüritz aus? Wer einmal der Bäderbibliothek in der Fritz-Reuter-Straße einen Besuch abstattet, wird darüber erstaunt sein, wie viele Bücher ganz unterschiedlichen Genres von GraalMüritzer Autoren stammen. In dieser Reihe sollen sie nacheinander vorgestellt werden. Fritz Gottschalk Vom Müller zum Filmemacher und Journalisten Als ich mich auf den Weg zu Fritz Gottschalk mache, hat der Herbst seine Pracht entfaltet und in das Fenster scheinen die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Frau Gottschalk hat frischen Pflaumenkuchen gebakken und wir alle drei freuen uns auf das Gespräch. Der Name Fritz Gottschalk ist vielen Graal-Müritzern bekannt. Die einen kennen seine Jagdgeschichten, die anderen wissen von Filmen und wieder andere erinnern sich an Reportagen aus der „Wochenpost“. Wie er zum Autor, Filmemacher und Journalisten wurde, erfahre ich bald. Geboren ist Fritz Gottschalk 1932 in Drewelow im damaligen Kreis Anklam. Er wurde auf einem Bauernhof groß. Das hieß früh mit anpacken. Im Alter von 14 Jahren lernte er Müller, noch in einer richtigen Holländermühle. Die Schlepperei der Zweizentnersäcke in frühen Jahren ist ihm heute in seinem achten Lebensjahrzehnt anzusehen. Ab 1950 arbeitete er vier Jahre als Polizist, machte an der Volkshochschule das Abitur und anschließend studierte er Finanzwirtschaft. In dieser Zeit entdeckte er den Spaß am

Eine weitere Leidenschaft ist die Jagd

Schreiben. Es entstanden erste Geschichten. Einige wurden damals schon veröffentlicht. Sogar an sein erstes Honorar kann er sich genau erinnern – es waren 28 Mark. Bevor es dann aber an das „richtige“ Schreiben zum Broterwerb ging, dauerte es noch ein wenig. Zuerst lief Fritz Gottschalk „ein süßes Leipziger Mädel“ über den Weg, wie er berichtet. Wenn man es genau nimmt, schwammen sich Christa und Fritz Gottschalk direkt in der Ostsee entgegen. Das junge Paar zog nach Leipzig, wo Fritz Gottschalk bis 1961 als Finanzrevisor im damaligen Bezirk Leipzig arbeitete. In der Großstadt traf er sich mit Gleichgesinnten in der Arbeitsgemeinschaft „Junger Autoren“. Schreiben wollte er! Anschließend studierte er am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig. Dort wählte er die Fächer Deutsch, Dramatik und Prosa. Fritz Gottschalk wird Freischaffender Nach kurzer Zeit als Bezirkskorrespondent beim Neuen Deutschland, wurde er schon 1966 freischaffend und blieb es durchgehend bis zu seiner Berentung. Immer an seiner Seite ist seine Frau. Sie arbeitet als Krankenschwester, zieht mit ihm zwei

Söhne groß und nimmt stets großen Anteil an seiner Arbeit. Er betont: „Sie war grundsätzlich immer meine erste Leserin. Sie hat mich kritisiert und inspiriert.“ Oft ist sie ganz aktiv beteiligt, steuert eigene Lyrik für seine Arbeit bei und ist mit ihm unterwegs. Fritz Gottschalks Arbeit ist vielseitig. Er arbeitet als Journalist, schreibt Bücher, ist als Regisseur, Drehbuchautor und Redakteur tätig. Zu den Ergebnissen dieser Arbeit gehören u.a.: 4 Kriminalfilme, 4 Filme fürs Kinderfernsehen, ca. 60 Drehbücher für die Sendung „Weidmannsheil“, 8 Reportagen, 18 Filme fürs Agrar-Studio, dazu noch die Mitarbeit und Beratung bei verschiedenen Fernsehfilmen, Beiträge für Urania Universum, unzählige Reportagen und Kurzerzählungen u.a. für die Leipziger Volkszeitung, die Ostseezeitung, die Wochenpost und für Jagdzeitschriften, im Verlag Neues Leben wurden 4 Erzählungen verlegt. Unter anderem finden Sie sein Buch „Wisentinseln – Lebensbilder des europäischen Urwaldriesen“ in der Graal-Müritzer Bibliothek. Fritz Gottschalk erzählt, dass dieser Band nach einem Film für das damalige Ostsee-Studio entstanden ist. Dort wurde monatlich ein Beitrag gedreht. So kam er damals auf die Wisentinsel Damerower Werder.

Bei vielen Arbeiten kam ihm zugute, dass er selber ein leidenschaftlicher Jäger ist. Er wurde mit der Jagd groß. „An der Hauswand hingen damals schon Hasen, die mein Vater geschossen hatte.“ Eigentlich hatte ich bei meinem Besuch bei der Familie Gottschalk Geweihe an den Wänden erwartet, aber dazu sagt er: „Ich möchte keine Trophäen in der Wohnung. Ich habe die Tiere gesehen und was sie auszeichnet sind ein kräftiger Körper und wache Sinne.“ Fritz Gottschalk geht auch heute noch mit fast 80 Jahren regelmäßig auf die Jagd. Die Achtung vor der Natur und seinen Kreaturen durchzieht seine Leben. Bis 1975 blieb die Familie in Leipzig. Fritz Gottschalk hat nach eigener Aussage da unten nie „sächsisch“ gelernt. Mit seinem großen Sohn redete er dort sogar plattdeutsch und es zog ihn wieder in den Norden. Erst einmal ging es vier Jahre nach Tessin, weil der Ostseering noch nicht fertig war. Nun sind Christa und Fritz Gottschalk schon über 30 Jahre Graal-Müritzer – eine sehr aktive Zeit. Nach weiteren Plänen befragt, verrät Herr Gottschalk, dass da noch ein Märchenprojekt im Kopf herumschwirrt. Es wäre nicht das Erste. „Die Regentrude“ (1976) als Märchenfilm in den DEFA-Studios gedreht, wird demnächst auch in der Bibliothek zu haben sein. Außerdem wird eventuell bald die Erzählung „Wolfsrevier“ verlegt. Aber vor allem wollen Christa und Fritz Gottschalk ihre wohlverdiente Ruhe und Zeit genießen. Der 80. Geburtstag im Januar wird sicher gebührend gefeiert. Wir wünschen noch lange Gesundheit und Weidmannsheil! Susanne Graf Leiterin der Bibliothek


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Uns plattdütsch Eck

Unser Ausflugs-Tipp:

Leiw Läser, leiw Gäst, leiw plattdütsch Frünn’, dat Licht von ‘t Johr Tweidusend is binah dalbrennt. Wi gahn up Wihnachten un Sylvester tau. Dat väle Gedriew un Gedau üm dei Festdag lött so männig einen rein ut’e Pust kamen. Ick hoff, dat diss plattdütsch Geschicht, dei mi nülich so för ‘t Og keem, uns nödigt, sittentaugahn, üm sick tau verpusten un oewer ehr nahtausinnen.

Erlebniszentrum Alte Zuckerfabrik Tessin

„Dat Welt-Ei tau Sangerhausen“ 1) Bevör de Riesenhäuhner de Welt verlaten hebben, setten sei sik tau ein Afscheedäten dal. Sei eten dat, wat sei an’n leiwsten eten: Rosensalat. Un sei drünken Rosenlikör. As Dessert gew dat Rosen-Ies. De Hahn un de söben Häuhner hebben de pikantesten Rosenspezialitäten in 13 Gäng tau sik nahmen. Dat gemeine Häuhnervolk, dat einen Dag vörher afflagen wir, würd bestimmt neidisch kiken, wenn dat von dit Diner tau weiten kreg. Dat Häuhnervolk wir afreist, will dat Denken un Daun von de Minschen ümmer wedder nich so wir as dat süll. Man künn sik up de Minschen einfach nich verlaten. Likerst deden ehr de Minschen ok ’n bäten led. Deswägen leggten sei up ehren Stauhl je ein Ei, füllt mit de söben Tugenden. De Minschen oewer in ehr Gier sagten an de Stäuhl, dormit de Eier dal fölen un upäten warden künnen. So kemen tauletzt ok de Leiw, de Globen un de Hoffnung afhannen. Bi denn’ Strit üm de Eier hebben de Minschen sik slagen un Krieg makt, de bät up dissen Dag duert. Wer eigentlich wann un worüm ’n Krieg anfungen hett, hebben de Minschen intwüschen ganz un gor vergäten, denn sei wullen ümmer nige Eier hebben, orrer dat, wat sei dorför hollen. Ein poor gaude Börgerslüd – dat gifft ok gaude Minschen, oewer man blot ganz wenig – hebben up dat letzte Ei, dat Welt-Ei, uppasst un ok denn’ Stauhl in Ornung hollen. Dat Ei is nich dalfallen. Üm dat Ei hebben sei ’ne grote Häg plant ut dichte Rosen, dormit de Räuber dor nich rinkammen koenen. Un de gaudglöbigen Börgers von Sangerhausen täuben bät up denn’ hütigen Dag dorup, dat dat Ei dörch de Sünnenstrahlen un denn’ Duft von de Rosen utbräud’t un dat Innerste up de Minschheit utgaten ward: Wisheit! Leiw plattdütsch Frünn’, sowiet dei Geschicht. Wat oewer is nu Wisheit? Weit Ji dat? Ick help mi dorbi mit einen ollen Pilgerspruch, denn’ will ick Juch mit mien hartlichst’ Wünsch’ för ein Wihnachten un Sylvester, as Ji dat moegt un ein nieges Johr, as Ji Juch dat wünscht orrer erhofft, ok weiten laten: „ …Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden“ Quelle mir unbekannt. Dr. Jürgen Rogge, Perleberg-Lützow, unveröffentliches Manuskript 1)

Juch Anna-Margarete Zdrenka

Die Zuckerfabrik in Tessin wurde von 1895 bis 1896 gebaut, im März 1896 begann man mit der Montage der Maschinen und Ausrüstungen. Im September 1896 erfolgte die feierliche Schlusssteinlegung. Mit ca. 150 Mitarbeitern und 14 Beamten lief im Oktober 1896 die 1. Rübenkampagne an. Im Jahr 1990 wurde der Betrieb in der Zuckerfabrik eingestellt. Über ein Jahrzehnt stand die Fabrik leer, bis die Stadt Tessin sich des Industriedenkmals annahm und vor dem baulichen Verfall rettete. Es entstand die Kulturstätte „Alte Zuckerfabrik“ mit besonderem Flair: Die vorhandene Bebauung ist überwiegend durch gestaltete Industriearchitektur geprägt. Diesen Charakter zu erhalten und den Gebäudekomplex wieder einer Nutzung zuzuführen, waren die Sanierungsziele der Stadt Tessin. Die umgebaute Zuckerfabrik mit 2 großen Hallen und 2 Emporen bietet Platz für ca 1.500 Besucher. Im Jahr 2006 wurde eine Eisbahn und eine Kletterwand errichtet, später ist in der großen Halle ein schöner Kinder-Spiel-Park hinzugekommen. Die Saison auf der Eisbahn (32 x 13 m) startet ab 26.11. In der Woche kann man ab 14.00 Uhr, am Wochenende ab 10.00 Uhr seine Runden drehen, nach Anmeldung auch Eishockey spielen oder Eisstockschießen. Schlittschuhe, Eisstock usw. können vor Ort ausgeliehen werden. Die Kletterwand wird in zwei Bereiche unterteilt. Für den Sportkletterer stehen 300 qm Kletterfläche mit einer Höhe von 12 m zur Verfügung, für alle anderen ist auf der Galerie eine Kletterwand von 8 m Höhe vorhanden. Auf einer Fläche von 500 qm ermöglicht der Kinder-Spiel-Park für Kinder aller Altersgruppen das perfekte Spielvergnügen. In dem gut gepolsterten Kleinkindbereich, dem Trampolin, dem Rutschenturm, der Go-Kart-Bahn sowie weiteren Attraktionen, gibt es viele Möglichkeiten für die ganze Familie. Von Graal-Müritz bis Tessin fahren Sie 50 km und lernen ein weiteres schönes Ausflugsziel für die ganze Familie kennen – es muss nicht immer Strand sein. Tourismus- und Kur GmbH (Text z.T. www.tessin.de)


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Sprechstunden der Ärzte und Zahnärzte in Graal-Müritz Allgemeinmediziner Dr. Peter Albrecht, Kastanienallee 7, Tel: 79460 Facharzt für Allgemeinmedizin Montag 7.00-12.00 und 16.00-18.00 Uhr Dienstag 7.00-12.00 Mittwoch 7.00-12.00 Donnerstag 9.00-12.00 und 16.00-18.00 Uhr Freitag 7.00-12.00 Uhr Astrid-Jeanette Siewert, Kastanienallee 7d, Tel: 79465 Fachärztin für Innere Medizin Montag - Freitag 8.00-13.00 Uhr Dienstag, Donnerstag 16.00-19.00 Uhr Dr. Hubert Mücke, August-Bebel-Straße 4a, Tel: 79522 Facharzt für Innere Medizin in hausärztlicher Tätigkeit Montag 8.00-12.00 Uhr Dienstag/Mittwoch/Donnerstag 8.00-12.00 und 16.00-18.00 Uhr Freitag 8.00-12.00 und 16.00-18.00 Uhr !Nur jeden 1. und 3. Freitagnachmittag im Monat! Dr. Dirk Kühn, Kurstraße 5, Tel: 79192 Praktischer Arzt, Kurarzt Montag-Freitag 8.00-12.00 Uhr Montag/Dienstag/Donnerstag 15.00-18.00 Uhr

Fachärzte für Hautkrankheiten und Allergologie Dr. med. Kirstin Maslen, Rostocker Straße 1, Tel: 13703 Dr. med. Frank Pavlovsky, Rostocker Straße 1, Tel: 13703 Eingang über Haupteingang Reha-Klinik Montag 8.00-12.00 und 13.00-15.30 Uhr Dienstag 14.00-18.00 Uhr Mittwoch Hausbesuche Donnerstag Hausbesuche Freitag 8.00-12.00 Uhr Nur nach Terminabsprache!

Notdienstzeiten Wochentags Ruf-Nr. Leitstelle Bad Doberan 038203 / 62428 Montag 19.00 bis 07.00 Uhr Dienstag 19.00 bis 07.00 Uhr Mittwoch 13.00 bis 07.00 Uhr Donnerstag 19.00 bis 07.00 Uhr Freitag 15.00 bis 07.00 Uhr Wochenende Ruf-Nr. Leitstelle Rostock 0381 / 44411 o. 0180 / 5868222455 Sonnabend 07.00 bis 07.00 Uhr Sonntag 07.00 bis 07.00 Uhr Zu den angegeben Zeiten wird die entsprechende Leitstelle den Anruf an den Diensthabenden weiterleiten, gegebenenfalls auch sofort den Notarzt anfordern. Außerhalb der Notdienstzeiten wenden sich die Patienten direkt an ihren Hausarzt oder dessen Vertreter. Notruf 112

Zahnärzte Dr. Carmen Volmerg, Kurstraße 5, Tel: 7290 Fachzahnarzt für Allgemeine Stomatologie Montag/Dienstag/Donnerstag 8.00-12.00 und 15.00-18.00 Uhr Mittwoch 8.00-13.00 Uhr Freitag 8.00-12.00 Uhr Dr. Astrid Scheumann-Mücke, August-Bebel-Str. 4a, Tel: 79522 Montag 7.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr Dienstag 7.00-12.00 Uhr Mittwoch 7.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr Donnerstag 7.00-15.00 Uhr Freitag 7.00-10.00 Uhr und nach Vereinbarung Dr. Nadine Dreßler, Birkenallee 17, Tel: 79915 Montag 8.00-12.00 und 14.30-19.00 Uhr Dienstag 8.00-12.00 und 14.00-15.00 Uhr* Mittwoch 8.00-12.00 und 14.30-18.00 Uhr Donnerstag 8.00-12.00 Uhr Freitag 8.00-12.00 Uhr *und nach Vereinbarung

Zahnärzte-Notdienst:

Tel.: 038203 / 62505 oder Tel.: 038203 / 62428

Praxen für Physiotherapie Diana Beulig-Tietz, Lange Straße 1, Tel: 14694 Brigitte Lipke, Lindenweg 9, Tel: 79164 Grit Wüstenberg, Kastanienallee 7d, Tel. 79468 Britta Zoellner-Engel, Strandstraße 22, Tel. 741023 (in der ASB Kurklinik Meeresbrise) Aquadrom-Physiotherapie, Buchenkampweg 9, Tel. 87930 “Life”- Anne Simmert, Ribnitzer Straße 3, Tel. 143117

Praxen für Logopädie Anne-Christine Höft, Rostocker Straße 1, Tel: 83480 Montag bis Donnerstag 9.00-18.00 Uhr Freitag 9.00-12.00 Uhr Termine und Hausbesuche nach Vereinbarung! Katja Lindgreen, An der Büdnerei Nr. 3, Tel: 14522 Montag bis Freitag 8.00-18.00 Uhr Termine nach Vereinbarung; Hausbesuche möglich. Handy: 0172 - 4264726

Vorwahl Graal-Müritz: 038206


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Apotheken Öffnungszeiten Kur-Apotheke

Ostsee-Apotheke

Kurstraße 18, Tel: 78102 Mo bis Fr 8.00-18.00 Uhr Sa 8.00-12.00 Uhr

Kastanienallee 9, Tel: 79477 Mo bis Fr 8.00-18.00 Uhr Sa 8.00-12.00 Uhr

Öffnungszeiten

Apotheken Bereitschaftsdienst Montag - Freitag 18.00-8.00 Uhr; Samstag 12.00-8.00 Uhr; Sonn- und Feitertage 8.00-8.00 des Folgetages Mo Dez 19E 26D Jan Die 20H 27E Mi 21A 28H Do 22F 29A Fr 23B 30F Sa 24G 31A So 01G 25C

02C 03D 04E 05H 06A 07F 08B

09G 10C 11D 12E 13H 14A 15F

16B 17G 18C 19D 20E 21H 22A

23F 30A Feb 06H 13E 20D 27C 24B 31F 07A 14H 21E 28D 01B 08F 15A 22H 29E 25G 02G 09B 16F 23A 26C 03C 10G 17B 24F 27D 04D 11C 18G 25B 28E 05E 12D 19C 26G 29H

RIBNITZ-DAMGARTEN: A Apotheke „Am Bahnhof“, Ulmenallee, Ärztehaus, Tel. 03821-708400, B Apotheke „Am Bodden“, Lange Straße 80, Tel. 03821-812913; C Forellen-Apotheke, Am Markt 7/8, Tel. 03821-895165, D Linden-Apotheke, Schillstraße 3, Tel. 03821-62090, E Recknitz-Apotheke, Lange Straße 13, Tel. 03821-3890; RÖVERSHAGEN: F Heide-Apotheke, Birkenstrat 25, Tel. 038202-432271; GRAAL-MÜRITZ: G Kur-Apotheke, Kurstraße 18, Tel. 038206-78102, H Ostsee-Apotheke, Kastanienallee 9, Tel. 038206-79477

OstseeSparkasse Rostock Öffnungszeiten der Geschäftsstelle Graal-Müritz, Kurstraße 20 Montag 9.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr Dienstag u. Donnerstag 9.00 – 12.30 Uhr und 14.00 – 18.00 Uhr Mittwoch 9.00 – 12.30 Uhr Freitag 9.00 – 12.30 Uhr

Das Polizeirevier Sanitz ist unter der Tel.-Nr.: 038209/440 (24h) zu erreichen. Die Polizeidienststelle Graal-Müritz ist unter der Tel.-Nr.: 038206/74862 zu erreichen. Bei Nichtbesetzung der Dienststelle erfolgt automatisch die Rufweiterschaltung nach Sanitz.

INFO für Angler! In der Touristinformation im „Haus des Gastes“ erhalten Sie Tages-, Wochen- und Jahresangelerlaubnisse zum Fischfang in den Küstengewässern des Landes M/V. Die Angelerlaubnisse sind nur gültig in Verbindung mit dem Fischereischein! Neu: Den befristeten Fischereischein (Touristen-Fischereischein) für 28 aufeinanderfolgende Tage sowie den Verlängerungsschein erhalten Sie ab sofort ebenfalls im Haus des Gastes und auch weiterhin im Rathaus, Ordnungsamt. Für das Angeln auf der Seebrücke brauchen Sie eine Brückennutzungskarte (1,00 €). Diese können Sie aus dem Automaten auf dem Seebrückenvorplatz ziehen. Vom 15.05. bis 15.09. des Jahres ist das Angeln auf der Seebrücke in der Zeit von 21.00 Uhr bis 07.00 Uhr gestattet – außerhalb dieser Zeitspanne von 18.00 Uhr bis 07.00 Uhr.

TAXI

Mario Schrieber 0172 - 3 17 11 57

Tourismus- und Kur GmbH im "Haus des Gastes", Graal-Müritz, Rostocker Str. 3 Tel.: 038206 / 7030

ZIMMERVERMITTLUNG im "Haus des Gastes", Graal-Müritz, Rostocker Str. 3 Tel.: 038206 / 70311 o. 70334

Mo - Fr Sa So

Mo - Fr Sa So

09:00-17:00 Uhr 09:00-12:00 Uhr geschlossen

10:00-16:00 Uhr geschlossen geschlossen

Heimatmuseum / Galerie Tel.: 038206 / 74556 Parkstraße 21

Bäderbibliothek Graal-Müritz, Tel.: 038206 / 77241 Fritz-Reuter-Straße 17

vom 04.01.12 bis 31.03.12 Mi., Fr., So. 15:00-18:00 Uhr

Montag

Bilder von dem Maler Joachim Weyrich finden Sie in der Galerie des Heimatmuseums. Herr Weyrich restauriert auch beschädigte Gemälde! Telefon 038206 / 79104

Tierärzte-Notdienst 16.00 - 6.00 Uhr Tel: 0381-252770 Kirche St. Ursula Unsere Kirche ist täglich von 7:30 bis 17:00 Uhr geöffnet. Sie sind herzlich zur Besichtigung oder Eucharistiefeier eingeladen. Sonntags 9:00 Uhr Heilige Messe. Bitte beachten Sie auch die Aushänge in der Kirche. Der Pfarrgemeinderat

09:00-11:30 Uhr und 13:00-16:30 Uhr Dienstag 09:00-11:30 Uhr und 13:00-19:00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 09:00-11:30 Uhr und 13:00-16:30 Uhr Freitag 09:00-12:00 Uhr Der diensthabende Amtsleiter der Gemeindeverwaltung Graal-Müritz ist am Wochenende unter Tel.: 0171/7433763 zu erreichen.

Ev. Lukaskirche Graal-Müritz In der Lukaskirche GraalMüritz ist jeden Sonntag und jeden Feiertag um 10.00 Uhr Gottesdienst. Sie sind herzlich eingeladen.

Impressum

Windflüchter

Informationsblatt der Tourismus- und Kur GmbH des Ostseeheilbades Graal-Müritz

Auflage: 3.000 Exemplare, gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier Herausgeber: Tourismus- und Kur GmbH, Rostocker Str. 3, 18181 Ostseeheilbad Graal-Müritz, Tel.: 038206 / 7030, Fax 038206 / 70320, e-mail: tuk-graal-mueritz@t-online.de www.graal-mueritz.de Gestaltung/ Anzeigen: kw Agentur für Kommunikation und Werbung, Lange Straße 17, 18055 Rostock, Telefon: 0381 / 375 99 66, Fax 0381 / 375 99 68, e-mail: kw-agentur@t-online.de Druck: adiant druck, Neu Roggentiner Straße 4, 18184 Roggentin

Die nächste Ausgabe des Windflüchter erscheint am Abgabetermin für redaktionelle Beiträge und Anzeigen ist der

29.02.2012. 15.02.2012.


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Graal-Müritz kulinarisch so hieß es 2006, als das gemütliche maritime Restaurant Sailors im Strandhotel Deichgraf unter der Leitung der GraalMüritzerin Ricarda Heidig und Ihrem Team eröffnete. Es befindet sich im Ostteil des traditionellen Ostseebades, umgeben von sanften Wäldern und direkt hinter den Dünen der Ostsee. Das kleine Restaurant zeichnet sich durch viele Stammgäste aus Graal- Müritz und Umgebung aus. Es besticht durch die vielen maritimen Details und Einzigartigkeiten. Mit den regionalen und saisonalen Speisen und Gerichten erleben Sie

Kürbisschaumsuppe mit gerösteten Kernen und Kürbiskernöl Warnemünder Ostseescholle mit süß saurer Speckstippe nach mecklenburger Art Gurkensalat in Rahm und gebratenen Drillingskartoffeln

höchste Gaumenfreuden. Die hausgemachten Torten und Kuchen werden liebevoll in eigener Patisserie gebacken und erfreuen jeden Geschmack. In der Kapitänslounge mit Kamin

Ratgeber Gesundheit Der Sonnenstand verändert sich im Laufe des Jahres in unseren Regionen erheblich. Im Winter scheint die Sonne weniger als im Sommer. Damit verringert sich die Lichtintensität in dieser Zeit markant. Hinzu kommt für den Menschen, dass er sich während der hellen Tageszeit auch noch vorwiegend in geschlossenen Räumen aufhält, in die nur wenig Sonnenlicht eindringt. Wer arbeitet und wegen seiner Arbeitszeit auch noch im Dunkeln zur Arbeit und auch im Dunkeln nach Hause fahren muss, der bekommt in den Wintermonaten mehrere Tage lang kein oder nur wenig Tageslicht zu Gesicht. Das geht nicht spurlos an ihm vorbei. Während der dunklen Jahreszeit kommt es bei immer mehr Menschen zu psychischen Beeinträchtigungen. Es stellt sich sehr schnell eine so genannte Winterdepression ein, auch Saison Abhängige Depression (SAD) genannt. Die Ursache dafür: Der Mensch bekommt zu wenig Licht. Über die Augen werden dabei nur wenige Lichtimpulse an die Zirbeldrüse des Gehirns weitergegeben. Sie ist für die Regulation des Schlafhormons Melatonin verantwortlich, das den Vorgang des Schlafs regelt. Dieser durchaus sinnvolle Mechanismus bewirkt, dass der

Anker hoch und Leinen los……

finden Sie Platz für Feierlichkeiten bis zu 25 Personen. Genießen Sie unvergessliche Stunden im maritimen Flair. Hier ein kleiner Auszug aus der Speisenkarte:

Creme Brüllee klassisch mit Rohrzucker karamellisiert dazu hausgemachtes Eis vom Sagenkraut Wir bewirten Sie gern während der Feiertage und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt in unserem Haus!

Mehr Licht in der dunklen Jahreszeit

Mensch im Allgemeinen müde wird. Der Biorhythmus von Wachsein und Schlaf wird damit gut geregelt. Ein erhöhter Spiegel an Melatonin bereits zur Wachzeit am Tage löst verstärkte Müdigkeit aus. Mit künstlichem Licht in Räumen in den Tagesstunden wird ein Wachhalten neben den Pflichten von Arbeit und Lebensabläufen erzwungen. Es wird aber dennoch zu viel Melatonin produziert, was im Laufe der Zeit durchaus zu depressivem Verhalten führt. Und schon besteht bei vielen Menschen eine Winterdepression. Zur gleichen Zeit verringern sich auch noch die „Gute-Laune-Macher“ Serotonin und Noradrenalin. Sie werden bei abnehmendem Licht deutlich gedrosselt. Dann fühlen sich die Betroffenen häufiger noch müder, lustlos, antriebsarm, gedrückt, gereizt und unausgeglichen. Hinzu kommt ein übermäßiges Verlangen nach Süßigkeiten und anderen Kohlenhydraten. Dieser vermehrte Appetit führt zwangsläufig zur Gewichtszunahme – und das drückt die Stimmung noch mehr. Schlafprobleme und Übermüdung führen zu einer zusätzlichen Frustration, weil sich die Betroffenen einfach nicht wohl fühlen. In der Partnerschaft kriselt es dadurch öfter,

weil ein fehlendes Interesse an sexuellen Kontakten oder körperlicher Nähe zu Konflikten führt. Diese Saisonal Abhängige Depression ist allerdings keine Depression im herkömmlichen Sinn. Sie verschwindet ohne Behandlung von ganz allein, wenn die Sonne höher steigt und mehr Licht in die Augen fällt. Jedes Jahr im Frühling freut sich der Mensch erneut: Meine Depression ist wieder weg! Sobald die Sonne wieder mehr Licht und Wärme ausstrahlt, verbessert sich die allgemeine Stimmung. Damit steht die Frage: „Ist die Winterdepression überhaupt eine Krankheit? Ist es eine echte Depression?“ Antwort: Die Winterdepression ist nichts Anderes als eine Form des natürlichen Winterschlafes des Menschen. Die beste Therapie dagegen ist mehr Licht! Wie es in dieser Zeit an den Menschen gelangt, ist relativ egal. Schon allein ein kurzer Aufenthalt im Freien bei einem Spaziergang im Hellen reicht oft schon aus. Beim Aufenthalt am Ostseestrand spielt dabei die Weite des Horizonts eine große Rolle. Etwas aufwendiger und kostspieliger ist ein Urlaub in südlicher Sonne im November oder Dezember. Wer dafür Zeit und Geld hat, sollte zwei oder besser drei Wochen dort Sonne tanken.

Das genügt schon, um mit einem gefüllten „Lichttank“ über den restlichen Winter zu kommen. Der Körper kann nämlich für eine gewisse Zeit durchaus Lichtenergie speichern. Für diejenigen, die weder in den Urlaub fahren noch das Tageslicht ausreichend nutzen können, hilft die Technik. Die Lösung heißt eben schlicht und einfach: „Mehr Licht!“ Das kann man allein schon dadurch erreichen, dass man in den Räumen mehr Lampen anschaltet. Ab einer Beleuchtungsstärke von ca. 2500 Lux kommt es zur Ausschüttung von den wichtigen Botenstoffen im Gehirn, die für ein besseres Wachbleiben und bessere psychische Stimmung sorgen, Übrigens: Schaut man an einem Frühlingstag aus dem Fenster, nimmt man etwa 2000 bis 3000 Lux über die Augen auf, ein Sommertag mit Sonnenschein bietet etwa 10000 Lux, am Äquator sind es rund um das Jahr rund 80 000 Lux. Ein guter Tipp für den Dezember: In der Weihnachtszeit leuchten wieder viele Lichter. Mehr Kerzen, Lampen, Leuchten und helles Licht in den Räumen erhellen das Gemüt. Freudiges Erleben dieses Lichtes mindert die depressiven Verstimmungen. Mehr Licht sorgt für ein gutes Wohlbefinden in der dunklen Jahreszeit. Dr. med. Lutz Koch


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Ferienwohnpark im Küstenwald Am Ostseeheilbad Graal-Müritz

Das Glück lebt nicht vom Schein, das Glück ist einfach nur ein Licht! (M. Schuberth)

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Windflüchter 160  

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