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GORE FABRICS RESPONSIBILIty UPDAtE

SYSTEM PARTNER

2014 gore-tex.de/verantwortung


Inhalt Ökologische und soziale Verantwortung bei Gore Fabrics Erstmals Daten zur Ökobilanz publiziert PFOA Eliminierung 2013 abgeschlossen Anteil an bluesign® zertifizierten Gore Laminaten steigt Gore Fabrics Werk in China ISO 14001 zertifiziert HIGG Index beim European Outdoor Summit™ präsentiert GORE BIKE WEAR® und GORE RUNNING WEAR® sind FLA Mitglied Great Place to Work®: Gore international im Spitzenfeld Gore unterstützt Bird’s Nest Projekt von Arc’teryx Bergwald-Projekt in den Alpen Über W. L. Gore & Associates Kontakt

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Ökologische und soziale Verantwortung bei Gore Fabrics Liebe Geschäftspartner, liebe Kunden, liebe Associates, Gore verpflichtet sich, den Umwelteinfluss seiner Produkte, der sich über die gesamte Wertschöpfungskette erstreckt, kontinuierlich zu verbessern. Darüber, sowie über unseren gesamten Fortschritt zu nachhaltigerem Wirtschaften, möchten wir Sie künftig einmal im Jahr mit unserem „Nachhaltigkeits-Update“ informieren. Gore hat in den letzten 20 Jahren beim Umweltschutz viel erreicht, aber auch noch viel vor sich. Als Unternehmen, das für seine Innovationen bekannt ist, treiben wir kontinuierlich ökologische und soziale Entwicklungen voran, ohne jedoch Kompromisse bei der Funktionalität und Langlebigkeit unserer Produkte zu machen. Das beständige Erfüllen Ihrer diesbezüglichen Erwartungen, sowie auch der unserer Kunden, ist das, was uns stets aufs Neue motiviert und antreibt. Ihr Bernhard Kiehl

Bernhard Kiehl

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LCA

Erstmals Daten zur Ökobilanz publiziert Gore führte 1992 die Ökoblianz (Life Cycle Assessment – LCA) ein, um auf wissenschaftlich geprüfte Weise den Umwelteinfluss unserer Produkte zu verstehen. Seitdem können wir die Auswirkung unserer Textilprodukte „von der Wiege bis zur Bahre“ auf die Umwelt konkret messen und zielgerichtet verbessern.

Ökobilanz / Life Cycle Assessment (LCA)

Rohstoffbereitstellung Herstellung

Entsorgung

Transport

Gebrauch

Installation

LCA ist der weltweite Standard, um den gesamten Umwelteinfluss eines Endproduktes zu bewerten und berücksichtigt alle ökologischen Aspekte eines Produkts einschließlich Ressourcen- und Energieverbrauch, Emissionen in Luft, Wasser und Boden sowie den Einfluss auf Gesundheit und Ökosysteme. Die neuesten LCA Ergebnisse zeigen, dass Herstellung und Transport knapp zwei Drittel des Treibhauspotenzials (Global Warming Potentials) der GORE-TEX® Jacke ausmachen, Produktpflege durch den Endverbraucher immerhin 35%. Das heißt: je langlebiger eine funktionale Outdoor-Jacke, desto kleiner ihr jährlicher Einfluss auf die Umwelt.

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LCA

Interview with Stewart Sheppard, Gore Fabrics Associate, Expert on Life Cycle Assessment Was ist Life Cycle Assessment? Stewart Sheppard: Der LCA-Ansatz gilt als der weltweite Standard, um den Umwelteinfluss von Produkten in seiner Gesamtheit zu bewerten. LCA folgt dabei einem holistischen Ansatz. Das heißt, dass alle relevanten Faktoren berücksichtigt werden, von der Rohstoffbereitstellung über die Werkstoffverarbeitung, Herstellung, Transport, Gebrauch, Reparatur und Pflege bis hin zu Entsorgung oder Recycling. Warum verwendet Gore das Life Cycle Assessment? Stewart Sheppard: Jedes Unternehmen, das Produkte herstellt, sollte sich mit den Auswirkungen dieser Produkte auf Natur und Ökosystem beschäftigen. Unser Verständnis dieser Auswirkungen basiert dabei auf einem streng wissenschaftlichen Ansatz, der sich nicht auf Vermutungen, sondern auf Wissen stützt. Dazu gehört auch das Life Cycle Assessment, kurz LCA. Welche Vorteile hat das Life Cycle Assessment? Stewart Sheppard: Um den Umwelteinfluss von Produkten wirklich nachhaltig zu verringern, müssen wir alle Aspekte betrachten. Wenn zum Beispiel bei der Herstellung weniger Chemikalien verwendet werden, reduziert das möglicherweise die Nutzungsdauer eines Produktes. Eine kürzere Nutzungsdauer resultiert wiederum in einer früheren Neuanschaffung des Produktes, was möglicherweise eine noch höhere Umweltbelastung darstellt als die vorherige Verwendung der Chemikalien. Anders als andere Methoden erlaubt uns LCA diese komplexen Zusammenhänge zu verstehen und die Öko-Bilanz unserer Produkte ganzheitlich „von der Wiege bis zur Bahre“ zu betrachten. Wer führt die LCA-Studien durch? Stewart Sheppard: Wir arbeiten mit externen wissenschaftlichen Instituten zusammen. Zum Beispiel berät uns das Institut für angewandte Ökologie am ÖkoInstitut in Freiburg in Fragen der Methodik und Datenqualität und Rita C. Schenck, Leiterin des Instituts für Umweltforschung im State Washington (USA), führte eine unabhängige Expertenprüfung unserer gesamten Forschung durch. Was ist Ihrer Meinung nach das wichtigste Ergebnis des LCA? Stewart Sheppard: Wir können nachweisen, dass die Langlebigkeit von Funktionskleidung der wichtigste Faktor ist, um die Öko-Bilanz zu verbessern. Oder anders ausgedrückt: je länger die Jacke benützt wird, desto kleiner ist also ihr Umwelteinfluss.

Stichwort Langlebigkeit: welche Rolle spielen dabei die Konsumenten? Stewart Sheppard: Konsumenten spielen hier eine sehr wichtige Rolle! Wer eine funktionale Jacke regelmäßig wäscht und gelegentlich nachimprägniert, kann sie länger nutzen und dadurch aktiven Umweltschutz betreiben. Wie hängt das zusammen? Stewart Sheppard: Ganz einfach, denn wer seine Jacke länger tragen kann, kauft seltener eine neue und das reduziert den Umwelteinfluss deutlich. Denn wahrhaft ökologisch sind Lieblingsteile, die zeitlos, pflegeleicht und robust sind und nicht nach wenigen Monaten schon wieder ausgedient haben. Welche Schlüsse hat Gore aus diesen Ergebnissen gezogen? Stewart Sheppard: Da Langlebigkeit des Produkts den Umwelteinfluss enorm verringern kann, bilden Produktqualität und Langlebigkeit die Eckpfeiler unserer Produktstrategie. Natürlich muss dabei daneben auch das Produkt frei von unerwünschten Rückstanden sein und sauber hergestellt werden. Um dies zu erreichen, arbeiten wir mit Umweltstandards wie dem bluesign ® standard oder dem Öko-Tex® Standard 100. Gore spielt eine einzigartige Rolle in der globalen Wertschöpfungskette im Performance Textilbereich – was unternimmt Gore, um den Umwelteinfluss der gesamten Lieferkette zu verbessern? Stewart Sheppard: Ein großer Teil des Umwelteinflusses liegt tatsächlich außerhalb unserer direkten Kontrolle. Gerade deshalb ist es wichtig, Lieferanten und Textilien sorgfältig auszuwählen und eng mit der gesamten Lieferkette zusammenarbeiten. Ein konkretes Beispiel ist die Zertifizierung nach dem zurzeit wohl strengsten Umweltstandard in der Textilindustrie, dem bluesign® standard. Wir selbst haben diesen Schritt unternommen und ermutigen unsere Lieferanten nun aktiv, diesen Schritt ebenfalls zu unternehmen.

Stewart Sheppard 4


LCA

PFLEGEHINWEIS FÜR GORE tEXtILPRODUKtE Das Life Cycle Assessment zeigt, dass die Langlebigkeit eines Produkts der wichtigste Faktor bei der Verbesserung der Öko-Bilanz ist. Hier können die Outdoor-Fans durch regelmäßige Pflege selbst einen großen Beitrag leisten:

• Die Jacke waschen, wenn diese durch Dreck, Qualm vom Lagerfeuer und Kochgerüche verschmutzt ist. Durch Waschen wird die Atmungsaktivität und wasserabweisende Wirkung erhalten und die Nutzungsdauer der Jacke verlängert. • Die Jacke gemäß den Pflegehinweisen mit anderen, nur leicht verschmutzten textilien oder allein waschen. • Nur nachimprägnieren, wenn sich die wasserabweisende Wirkung nicht allein dadurch wiederherstellen lässt, dass die nach dem Waschen trockene Jacke im trockner oder durch Bügeln hitzebehandelt wird. • Selbst wenn mechanisch beschädigt, lässt sich die Lebensdauer der Jacke durch die Verwendung von Gore empfohlenen Reparatur-Kits und Reparatur-Center weiter verlängern.

Im Pflegecenter auf unserer Webseite finden Sie detaillierte Wasch- und Pflegeanleitungen zu unseren verschiedenen Produkten: http://www.GORE-tex.de/remote/Satellite/inhalt/pflegecenter/waschen

JASON KIBBEy, EXECUtIVE DIRECtOR SAC “Wir begrüßen Gores Veröffentlichung der Ergebnisse ihrer LCA-Studie, da sie den Partnern in der Wertschöpfungskette – einschließlich des Endverbrauchers – erlauben, ihren Umwelteinfluss zu verstehen und zu verbessern. Dieses Daten für funktionelle OutdoorBekleidung wird die Sustainable Apparel Coalition darin unterstützen, die Verfahren zur Messung der Umweltfreundlichkeit von Produkten zu verbessern und zukünftige Versionen des Higg Index zu gestalten. Auf diese Weise versuchen wir, die ökologische Leistungsmessung auf eine Vielzahl von Produkten anwendbar zu machen und damit substanzielle Verbesserungen in Gang zu bringen.“ Jason Kibbey 5


PFOA

PFOA Eliminierung 2013 abgeschlossen Bereits vor zehn Jahren hat Gore ein Projekt begonnen, Perfluoroctansäure (PFOA) sukzessive aus seinen Produkten zu beseitigen. Seit Ende 2013 verwenden wir für die Herstellung von Funktionstextilien nur noch PFOA-freie Rohmaterialien. Damit ist Gore eines der ersten Unternehmen der Branche, das diese Umstellung konsequent in allen textilen Produktbereichen – von Freizeit- bis zu Berufsbekleidung – umgesetzt hat.

Quelle für Grafik: http://www.heise.de/tp/artikel/26/26581/1.html

Die Norwegische Umweltbehörde (NEA) hat im August 2013 den Einsatz von PFOA reguliert und damit die weltweit strengsten gesetzlichen Grenzwerte beim Einsatz von PFOA ausgesprochen. Die Regulierung, die ab dem 1. Juni 2014 in Kraft tritt, erstreckt sich auf jegliche Herstellung, Einführung und Ausführung von PFOA in Konsumgütern. Nach aktueller Einschätzung ist voraussichtlich ab 2015/2016 auch in der Europäischen Union eine Beschränkung des Gebrauchs von PFOA zu erwarten. Perfluoroctansäure (PFOA) wurde in Rohmaterialien in vielen Industrien wie etwa Teppich, Automobil, Nahrungsmittelverpackung oder Outdoor nachgewiesen. 2013 wurde PFOA auf die Liste der „besonders besorgniserregenden Substanzen“ der Europäischen Chemikalienverordnung REACH aufgenommen. Es wird an einer Verwendungsbeschränkung gearbeitet, weil PFOA weit verbreitet in der Umwelt gefunden wird und im Tierversuch negative Wirkungen ausgelöst hat.

Anteil an bluesign® Gore Laminaten steigt Bereits seit 2010 ist Gore Fabrics offizieller Partner von bluesign® system. Gore hat den Anteil an bluesign® zertifizierten Gore Laminaten auf 50 Prozent des gesamten Laminatvolumens für Freizeitbekleidung erhöht. „Wir werden auch SYSTEM PARTNER

weiterhin mit unseren Zulieferern eng zusammenarbeiten, dass auch sie entsprechend Partner von bluesign® system werden und dessen Kriterien in ihren Produktionsbetrieben einsetzen. Damit werden wir den Anteil an bluesign® Gore Laminaten weiter erhöhen können“, sagt Bernhard Kiehl.

bluesign® system zielt darauf ab, alle Chemikalien in der textilen Wertschöpfungskette, die eine potentielle Gefährdung für Mensch, Tier und Umwelt darstellen, zu ersetzen oder zu reduzieren. bluesign® system stellt hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Ressourcennutzung und fordert modernste Fertigungssteuerung und Arbeitssicherheitsstandards. Nur Stoffe, die definitiv (oder nachgewiesen) als sicher gelten, dürfen in den bluesign® zertifizierten Fertigungsprozessen eingesetzt werden. bluesign® technologies führt regelmäßig Kontrollen durch, um die Einhaltung seiner strengen Qualitätsmaßstäbe zu gewährleisten.

Quelle für Grafik: http://www.bluesign.com/industry/bluesign-system/principles#.UyavRvl5Nlo

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Shenzhen

Gore Fabrics Werk in China ISO 14001 zertifiziert Ein weiterer Meilenstein im Umweltprogramm von Gore Fabrics wurde vor kurzem vollzogen: unsere Produktion in Shenzhen, China wurde als zweites Gore Werk für Textilprodukte nach dem Umweltstandard 14001 zertifiziert. „Dieser bedeutende Meilenstein

zeigt deutlich, dass wir es mit den weltweit einheitlich hohen Qualitäts- und Umweltauflagen in unseren Produktionsprozessen ernst meinen“, bestätigt Rosanna Gee, globale Produktionsleiterin für Textilprodukten.

Umweltmanagement ISO 14001 Seit 1996 bildet die Norm ISO 14001 die Grundlage für Aufbau, Einführung, Überwachung und Weiterentwicklung von Umweltmanagementsystemen. Sie legt entsprechende Forderungen fest, die auf Organisationen jeder Art und Größe sowie auf unterschiedliche geographische, kulturelle und soziale Bedingungen anwendbar sind. Ihr übergeordnetes Ziel ist, den Umweltschutz und die Verhütung von Umweltbelastungen im Einklang mit wirtschaftlichen, sozialen und politischen Erfordernissen zu fördern. Die ISO 14001 ist gleichzeitig auch die Grundlage für die Zertifizierung von Umweltmanagementsystemen. Quelle: http://www.tuev-sued.de/management_systeme/umwelt/iso_140012004 Quelle für Grafik: http://www.iso.org/iso/home/store/publication_item.htm?pid=PUB200002

Gore Werk in Shenzhen, China.

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HIGG Index

HIGG INDEX BEIM EUROPEAN OUtDOOR SUMMIt PRÄSENtIERt™ „Mit der Summit-Partnerschaft und unserer aktiven Teilnahme zeigen wir, dass Gore Nachhaltigkeit bevorzugt partnerschaftlich anpacken will und in der Industrie in Sachen Umweltzusammenarbeit eine Vorreiterrolle einnimmt“, meint Bernhard Kiehl, Leiter des Sustainability teams von Gore Fabrics. Kiehl konzentrierte sich in seiner Präsentation beim European Outdoor Summit™ auf

die Darstellung des „HIGG Index“, den die Sustainable Apparel Coalition (SAC) als tool zur Bewertung umweltbezogener und sozialer Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette entwickelt hat und der auf der Methodik des Life Cycle Assessment basiert (vgl. Seiten 3-5). Glaubwürdige Messbarkeit führt zu nachhaltigeren Produkten und fundierten Werbeaussagen.

Mehr Informationen zum HIGG Index und der Sustainable Apparel Coalition unter: http://www.apparelcoalition.org/ http://www.apparelcoalition.org/higgindex/

The Higg Index 2.0 Suite of Tools See below for brief descriptions of the individual tools in the Higg Index 2.0 suite.

Quelle für Grafik: http://www.apparelcoalition.org/higgindex/

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FLA

GORE BIKE WEAR® UND GORE RUNNING WEAR® SIND MItGLIEDER DER FAIR LABOR ASSOCIAtION™ zur Unternehmenskultur von Gore gehört es, weltweit faire Arbeitsbedingungen und ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen. Diesen Anspruch haben wir nicht nur an uns selbst, sondern fordern das auch von unseren Lieferanten und Partnern. Insbesondere in den integrierten Geschäftsbereichen, wo wir dem Konsumenten Endprodukte – unsere GORE BIKE WEAR® und GORE RUNNING WEAR® Produkte – anbieten, geht unsere Verantwortung noch weiter: hier kontrollieren wir auch die Arbeitsbedingungen in externen Produktionsstätten, die für die Herstellung unserer Bekleidung genutzt werden.

Workplace Code of Conduct

Bereits im Juni 2012 hat Gore beschlossen, die GORE BIKE WEAR® und GORE RUNNING WEAR® Produkte der Fair Labor Association (FLA) anzuschließen, um entlang der Lieferkette, die diese Produkte herstellt, für faire und ordnungsgemäße Arbeitsbedingungen zu sorgen. Die FLA gilt als internationaler Spezialist für die Bekleidungs- und textilindustrie und ist für ihre transparenz und Glaubwürdigkeit im Bezug auf den Schutz von Arbeitsrechten anerkannt.

Entsprechend der FLA Standards gibt Gore seinen Bekleidungs-herstellenden zulieferern vertraglich vor, diese sozialen Standards umzusetzen. Gore selbst, aber auch die FLA, prüfen regelmäßig deren Einhaltung. Derzeit sind bereits mehr als 60 Prozent unserer Bekleidungs-herstellenden zulieferer für GORE BIKE WEAR® und GORE RUNNING WEAR® Produkte auditiert und wir planen bis zum Ende des Jahres 100 Prozent zu erreichen.

Von allen der FLA angehörigen Unternehmen wird gefordert, dass sie dafür sorgen, dass die Arbeiter, die für die Herstellung ihrer Produkte bezahlt werden, an den betreffenden Standorten durch aktuell geltende Gesetze und Verordnungen sowie durch den FLA Workplace Code of Conduct geschützt sind. Dazu gehört u.a. die Befolgung lokaler Arbeits- und Umweltgesetzte, das Verbot von Kinderarbeit, übermäßigen Überstunden und Schikanen sowie die Schaffung sicherer Arbeitsplätze.

Mehr Informationen zur FLA und dem Code of Conduct unter: http://www.fairlabor.org/ http://www.fairlabor.org/our-work/labor-standards

Quelle für Grafik: http://www.fairlabor.org/our-work

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Auszeichnungen

Great Place to Work®: Gore international im Spitzenfeld Seit Jahren erhält Gore immer wieder internationale Preise als „Bester Arbeitgeber“. 2013 wählte das Great Place to Work ® Institute Gore unter die Top 5 Arbeitgeber weltweit und mit der zusätzlichen Auszeichnung in China ist Gore nun auf neun nationalen Listen der Auszeichnung vertreten. 2013 nahm Gore zum ersten Mal in China teil und kam auf Anhieb unter die zwölf „Best Companies to Work for“. „Wir sind hoch erfreut, Teil dieser angesehen Liste zu sein“, kommentiert Pete Kubizne, Leiter der Region Asia-Pacific und zuständig für das Werk Shenzhen.

„Die Auszeichnung ist eine Bestätigung dessen, was Gore seit über 50 Jahren verkörpert. Ich bin stolz auf unsere Associates, die unsere Unternehmenskultur verinnerlicht haben und täglich leben. Sie sind es, die diesen Preis möglich gemacht und verdient haben.“ „Wenn Menschen in einem Umfeld arbeiten, das ihnen den Freiraum zur Eigeninitiative gibt, setzt dies enorme kreative Kräfte frei, die bahnbrechende Innovationen hervorbringen“, erläutert Terri Kelly, CEO von Gore. „Unsere unkonventionelle Unternehmenskultur ist die treibende Kraft unseres Erfolgs.“

Bereits seit vielen Jahren erhält Gore Auszeichnungen als Arbeitgeber: • 2014 war Gore jeweils unter den Top 5 Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden und Spanien • 2014 erhielt Gore Deutschland auch den Sonderpreis für „Kompetenzentwicklung“ • 2013 wählt das Great Place to Work® Institut Gore auf Platz 5 der attraktivsten Arbeitgeber in Europa • Die US-Zeitschrift zeichnete Gore zum siebzehnten Mal hinter einander als einer der „100 besten Arbeitgeber“ der USA aus • Das Fast Company Magazine führt Gore auf der Liste der Top 50 der „innovativsten Unternehmen der Welt“

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Soziale Projekte

Gore unterstützt Bird’s Nest Projekt von Arc’teryx Auch 2013 unterstützte Gore wieder soziale Projekte wie die weltweite Aktion „Bird’s Nest“ des Herstellers Arc’teryx. Ein Wochenende lang konnten Freiwillige bei Globetrotter in Köln, Deutschland, Regencapes für Obdachlose anfertigen. Das dabei verwendete

GORE-TEX® Material stammte von Überresten aus der Arc’teryx Produktion von GORE-TEX® Jacken an deren Standort in Vancouver, Kanada. Die entstandenen wasserund winddichten Capes wurden dem Gulliver Projekt zur Weiterverteilung an Obdachlose in Köln übergeben.

Bergwald Projekt in den Alpen Zum vierten Jahr in Folge hat sich Gore beim BergwaldProjekt in den Bayerischen Alpen engagiert. Dabei wurden etwa 6000 junge Bäume gepflanzt und etwa 3 km Forststeige angelegt oder erneuert. Seit 2009 bietet Gore seinen Associates die Möglichkeit, sich aktiv im Umwelt- und Naturschutz zu engagieren. Einmal jährlich treffen sich bis zu 20 interessierte Associates für vier Tage zu einem Arbeitseinsatz mit sachkundiger Anleitung. Betreut und organisiert wird das Projekt von Mitarbeitern des Bergwaldprojekt e.V., ein gemeinnütziger Verein, der seit fast 20 Jahren Freiwilligeneinsätze zum Naturschutz im gesamten Bundesgebiet organisiert.

Was ist das Bergwald Projekt? Die Bergwälder sind Alpengebiete, die besonders unter Umwelteinflüssen wie dem Klimawandel leiden. In den Bereichen, wo diese Regionen erheblich geschädigt wurden, können sie ihre Schutzwaldfunktionen nicht oder nur noch unzureichend wahrnehmen. Die notwendigen Sanierungsund Umbaumaßnahmen sind teuer und arbeitsaufwändig. Deswegen können sie von den Wald-besitzern allein wirtschaftlich oft nicht getragen werden – das gilt auch für die Staatsforsten. Freiwillige und Experten müssen Hand in Hand arbeiten, um diese essentiellen Bemühungen zu unterstützen und gemeinsam nachhaltige Erfolge zu erzielen.

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Über W. L. GORE & Associates Als technologieorientiertes Unternehmen legt Gore besonderen Wert auf Forschung und Produktinnovation. Das Produktangebot des Unternehmens reicht vom wasserdichten und atmungsaktiven Material GORE-TEX® und anderen anspruchsvollen Funktionstextilien, über medizinische Implantate bis hin zu Komponenten für den Einsatz in der Industrie und in der Luft- und Raumfahrtelektronik. Gore hat seinen Hauptsitz in den USA, beschäftigt bei einem Jahresumsatz von über 3 Milliarden US-Dollar über 10.000 Mitarbeiter und unterhält Produktionsstandorte in den USA, Deutschland, Großbritannien, Japan und China. In Europa nahm Gore seine Geschäftstätigkeit bereits einige Jahre nach der Gründung des Unternehmens im Jahr 1958 auf. Mittlerweile verfügt Gore über Standorte – Vertriebsniederlassungen und Fertigungsstätten – in den wichtigsten europäischen Ländern und bedient die hiesigen Märkte mit Produkten aus allen Unternehmensbereichen. Gore gehört zu den wenigen Unternehmen, die seit 1984 wiederholt unter die 100 besten Arbeitgeber Amerikas (100 Best Companies to Work For) gewählt wurden. Auch in Europa zählt Gore seit einigen Jahren zu den führenden Arbeitgebern und konnte sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Schweden unter den Besten platzieren. Weitere Informationen erhalten Sie unter gore.com.

Kontakt Rufen Sie uns gebührenfrei an unter 1800-467-3839 http://www.gore-tex.de/remote/Satellite/inhalt/kundendienst/kontakt

© 2014 W. L. Gore & Associates GmbH. GORE-TEX, GUARANTEED TO KEEP YOU DRY, WINDSTOPPER, GORE BIKE WEAR, GORE RUNNING WEAR, GORE and designs are trademarks of W. L. Gore & Associates

www.gore-tex.com

www.windstopper.com

Gore Fabrics Verantwortungsbericht 2014 [Deutsch]  

Gore unternimmt größte Anstrengungen um die Produkte sowie die Reduktion des Umwelteinflusses stetig zu verbessern. Der „Gore Verantwortungs...

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