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WENN DER MENSCH EVOLUTION SPIELT von Gordon Linnemann


Vorwort

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HYBRIDE WENN DER MENSCH EVOLUTION SPIELT ZU BEGINN Ein Exkurs.

Die folgenden Überlegungen und Schlussfolgerungen verwenden reale wissenschaftliche Erkenntnisse und Entwicklungen, um sie zugunsten einer gestalterischen Zielsetzung zu entfremden und sie aus der Realität in eine hypothetische Welt zu entführen. Die Realität würde meinem Tun an verschiedenen Stellen zu Recht mit machtvollen ethischen Fragen Einhalt gebieten. Wegen ihres künstlerisch-gestalterischen Schwerpunkts verzichtet diese Arbeit aber bewusst darauf, sich mit ethischen Fragen z. B. einer manipulativen Evolution oder einer verantwortungsbewussten Nutzung natürlicher Ressourcen auseinander zu setzen. Die Wesen, die in dieser Arbeit im Wortsinn „wesentlich“ sind, sind ebenso hypothetisch, wie ihre argumentative Herleitung eine Vermischung von Wirklichkeit und Hypothese darstellt.


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GRÖSSER STÄRKER SCHNELLER

NEO-EVOLUTION Wir sind bereit.

Über Millionen von Jahren entwickelte sich die Flora und Fauna auf unserem Planeten. Die allmähliche Gestaltung von Systemen und Abläufen in Abhängigkeit von den evolutionären Erfahrungen der Vergangenheit, waren und sind langfristig und werden niemals abgeschlossen sein. Die Evolution privilegiert nicht zwangsläufig das größte, das stärkste, das schnellste und nicht einmal das klügste Wesen. Die Evolution privilegiert die Kreaturen, die sich am besten an Ihre Umwelt anpassen. Sie ist ein einziger Test von Existenz und Überleben. Dabei hat es der Mensch nicht nur verstanden, sich andere Arten nutzbar zu machen, sondern er hat darüber hinaus seine beschränkten biologischen Handlungsmöglichkeiten durch die Entwicklung künstlicher Systeme erweitert und seine Überlebensfähigkeit auf diese Weise gesteigert.

WAS BEDEUTET DAS FÜR DIE ZUKUNFT DES MENSCHEN UND WIE KÖNNTE EINE NÄCHSTE PHASE DER EVOLUTION AUSSEHEN? Werden wir uns nicht mehr weiterentwickeln müssen, da es uns gelingt, unsere Umwelt so zu konfigurieren, dass sie sich uns anpasst, genau wie wir uns in der Vergangenheit an sie angepasst haben? Oder werden wir die Evolution gleichsam selbst in die Hand nehmen, eine gleichermaßen verführerische wie abstoßende Option, eine neue Evolution – eine Weiterentwicklung der Arten,  die nicht ausschließlich auf natürlichen Mechanismen beruht. Ich nenne sie die „Neo-Evolution“. Sie wird von Menschen geplant und gelenkt. Nehmen wir an, wir befänden uns an einem Punkt, an dem wir die Möglichkeit haben, einen möglicherweise 10.000 Jahre dauernden evolutionären Prozess auf wenige Jahre zu komprimieren. Wir haben alle biologischen Vorgänge digitalisiert und können mittels digitaler Codierungen neues Leben gestalten und gleichsam in eine neue Phase der Biologie eintreten. WARUM SOLLTEN WIR DAS TUN? Die Antwort ist offensichtlich. Betrachten wir unsere heutigen Probleme und zukünftigen Bedürfnisse, geht es um unser Überleben! Wir befinden uns auf dem besten Wege, diesen Planeten mit gut neun Milliarden Menschen zu übervölkern. Wir haben zu wenige Nahrungsmittel, es fehlt an frischem und sauberem Wasser, Medizin und Treibstoff. Die zentrale Herausforderung besteht darin, die Menschheit mit allen (über-)lebenswichtigen Gütern zu versorgen. In solchen Situationen hat der Mensch schon immer von seinem Drang profitiert, Neues zu entdecken und ist mit all seinen Befürwortern und Zweiflern von einem Fleckchen Erde zum anderen gezogen und hat diesen diesen dann so lange ausgebeutet, bis er wiederum weiterziehen musste. Jetzt wäre wieder so ein Zeitpunkt, an dem wir gern weiterziehen würden. Allerdings gibt es fast keinen Punkt auf der Erde, an dem wir noch etwas Brauchbares finden. Zwar gibt es noch die Tiefen der Ozeane und Meere, aber parallel zu deren Erforschung sind wir schon auf der Suche nach Materialien, Elementen und Zusammensetzungen, die es auf unserem Planeten nicht gibt und die uns, so hoffen wir zumindest, unser (Über-)Leben vereinfachen, oder überhaupt erst ermöglichen werden.


Einführung

ZUERST DER MOND UND JETZT DER MARS ROHSTOFFE Wir kommen.

Es klingt wie Science-Fiction. Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität fliessen ineinander. Das Thema Raumfahrt ist seit der ersten Mondlandung nie wieder so in aller Munde gewesen wie durch die derzeitige Erkundungstour des „Marsrover Curiosity“. Wir sind wieder bereit, dem Fortschritt von Technik und Wissenschaft Opfer zu bringen. Wir sind wieder bereit für die Eroberung des Weltraums! Mehrere Probleme verhindern jedoch, dass wir derzeit auf dem Mars unsere Zelte errichten können. Dazu zählen die Finanzierung, die Dauer der Reise, die lebensfeindlichen Bedingungen auf dem Planeten und nicht zuletzt die Ernährung.

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PROBLEM #1 FINANZIERUNG In Barack Obamas Budgetplanung für 2013 wird das Mars-Programm von aktuell 587 auf 360 Millionen Dollar gekürzt. 2015 soll es sogar nur noch 189 Millionen Dollar betragen. Als diese Pläne im Februar 2012 bekannt wurden, stieg die NASA aus dem Mars-Kooperationsprojekt mit der ESA aus.1 Die Zukunft liegt in den Händen von privaten Investoren. Geringe Kosten und Wirtschaftlichkeit werden wichtiger als je zuvor. PROBLEM #2 MENSCHLICHER KÖRPER Mit der derzeitigen uns zur Verfügung stehenden Technologie dauert die Reise von der Erde zum Mars ca. 250 Tage.2 Klingt erstmal unproblematisch. Schließlich hat der Astronaut Sergei Konstantinowitsch Krikaljow schon über 800 Tage in einer Raumstation verbracht.3 Allerdings musste er nach dem langen Aufenthalt in der Schwerelosigkeit auch keine Marskolonie aufbauen. Das Problem ist die starke Abnahme der Körpermuskulatur. Astronauten haben aufgrund der Schwerelosigkeit eine geringere körperliche Belastung, somit schwächt sich die Muskulatur trotz eines fortlaufenden Fitnesstrainings stark ab. Bei Ankunft auf dem Mars müssten die Astronauten erst einmal den körperlichen Wiederaufbau betreiben, um überhaupt an die Errichtung einer Kolonie denken zu können. PROBLEM #3 UMWELTBEDINGUNGEN Auf der Marsoberfläche herrschen teilweise Windgeschwindigkeiten von bis zu 400 km/h. Durch die fehlende Ozonschicht ist die UV-Strahlung extrem hoch und auf dem roten Planeten herrschen „sibirische“ Temperaturen von durchnittlich bis zu minus 60 Grad Celsius.4 PROBLEM #4 ELEKTRONISCHE GERÄTE Der Mars hat kein Magnetfeld mehr. Man nimmt an, das der Zerfall radioaktiver Elemente nicht mehr ausreichend Energie produziert. Dieser Rückgang des Magnetfeldes verursacht eine starke Magnetisierung einiger Teile der planetaren Kruste.5 Zudem können Solarstürme ungehindert auf den Planeten treffen, ebenso wie die zuvor erwähnte UV-Strahlung. Das hat zur Folge, dass elektrische Geräte, wie Transportmittel und Kommunikationseinheiten stark beeinflusst werden können, bzw. auf Dauer versagen.6 PROBLEM #5 ERNÄHRUNG Ein Arbeitstag auf dem Mars dürfte ziemlich nervenaufreibend sein: Man muss aufpassen, das einem das Expeditionslager nicht davon fliegt, und das Team nicht tiefgefroren und bis aufs Mark verstrahlt verendet. Nach so einem Tag ist man rechtschaffen hungrig. Astronautennahrung kann keine Lösung sein. Es gibt sie zwar in jeglichen Geschmackssorten, in allen Farben und Konsistenzen und es steht ausser Frage, das sie alle Nährstoffe für unseren Körper beinhaltet. Allerdings wird man auf Dauer nicht auf die affektiven Qualitäten des Essens verzichten wollen und benötigt daher eine alternative Nahrungsquelle.


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HYBRIDE DIE ALTERNATIVE MARSEXPEDITION GENETIK Wir bauen Leben.

Warum nicht Wesen gestalten, die für uns den Mars bewohnbar machen und dadurch die beschriebenen Probleme in den Griff bekommen? Wir haben den genetischen Baukasten vor uns liegen und können nun Leben schaffen, welches es in dieser Form noch nie gegeben hat – Hybriden.


Einführung

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DIE GRUNDAUSSTATTUNG JEDER HYBRIDE Klären wir erst einmal, mit welcher Art von Lebewesen wir auf dem Mars in einer Gemeinschaft leben wollen. Wir hätten wahrscheinlich gern Wesen, die unseren bekannten Arten möglichst ähneln. Leider würden auf dem Mars Säugetiere ebenso verenden wie wir, denn es gibt keinen Sauerstoff. Wir müssen daher auf andere Spezies zurückgreifen, die auf der Erde leben, z.B. Insekten und Weichtiere. Diese besitzen teilweise Eigenschaften, die es ihnen ermöglichen würde, auf dem Mars zu existieren. Da jedoch niemand mit übergroßen Insekten zusammen leben möchte, muss es gelingen, die benötigten genetischen Eigenschaften mit dem anheimelnden Charakter von Säugetieren zu verbinden und dabei die äusserliche Gestalt möglichst attraktiv zu halten. KEIN SAUERSTOFF, KEINE FUTTERQUELLEN ANAEROBE ATMUNG UND ENDOSYMBIOSE Es gibt Lebewesen die in extrem sauerstoffarmen Lebensräumen existieren können, wie die verbreiteten Cestoda (Bandwürmer), die für ihren Stoffwechsel keinen Sauerstoff benötigen. Anstelle von O2 verwenden sie im Stoffwechsel alternative Elektronenakzeptoren wie Nitrat und CO2. Im Körper der Cestoda leben Bakterien, die sich der vom Wurm aufgenommen Nahrung bedienen. Sollte der Wirt keine Nahrung finden und müsste infolgedessen eigentlich verenden, setzen diese Bakterien Nährstoffe aus, um damit das beidseitige Überleben zu sichern. Cestoda sind somit ohne Sauerstoff und Nahrungsaufnahme dauerhaft überlebensfähig.7 8 EXTREME TEMPERATUREN, STARKE UV-BELASTUNG POMPEJIWURM UND MELANINE Der Alvinella ompejana (Pompejiwurm) schafft es, an bis zu 120 Grad Celsius heissen Tiefsee-Magmaquellen zu überleben. Grund dafür sind wiederum Bakterien, die eine Symbiose mit dem Wurm eingegangen sind. Die Bakterien schaffen es, das heisse Wasser auf 40 Grad Celsius zu senken und sichern damit den beidseitigen Fortbestand.9 Wie sie das anstellen, ist bislang noch ungeklärt. Wenn wir es aber schafften, diese Eigenschaft zu entschlüsseln, könnten wir diese verwenden, um unsere Hybriden zu temperieren. Gegen die UV-Belastung schützen uns Melanine. Melanine sind Pigmente, die durch eine Synthetisierung in den Pigmentzellen entstehen und die Färbung der Haut bewirken. Sie kommen sowohl in Wirbeltieren, als auch in Insekten vor.10 Um diese Schutzfunktion auf dem Mars nutzen zu können, wäre es notwendig, eine Leistungssteigerung der Pigmente zu erreichen. Eine weitere Aufgabe für die Neo-Evolution. NAHRUNGSQUELLEN FÜR DIE CREW DIE DELIKATESSE AUS FERNOST Fleisch oder Fisch enthalten nur halb so viele Proteine als Insekten, die daher reich an ungesättigten Fettsäuren und voller Vitamine sind.11 In Europa gelten Insekten als eher unappetitlich – aber in vielen anderen Ländern der Welt gehören sie zum Essen dazu, gelten dort sogar als Delikatesse. Was uns abschreckt, ist die unappetitliche Form, Konsistenz und Farbe. Diese gilt es zu optimieren.

Der Panzer aus Chitin, der die meisten Insekten umgibt, hätte noch einen weiteren Vorteil. Insekten häuten sich während ihrer Wachstumsphase in regelmäßigen Abständen. Somit häufen sich eine Menge Chitin-Hüllen an. Chitin ist ein Polysaccharid. Polysaccharide sind Kohlenhydrate. Kohlenhydrate machen den größten Teil von Biomasse aus, mit der Pilze gezüchtet werden könnten.12 Wenn es uns gelingt, diese Häutungen andauern zu lassen, ensteht dadurch eine dauerhafte zusätzliche Nahrungsbasis. TRANSPORT ZUM MARS ALS EI AUF GROSSE REISE Der Transport solcher Tiere ist relativ unkompliziert. Die Eier werden im ersten Schritt in einem dafür vorgesehenen Shuttle zum Mars geschickt. Bis zur Ankunft bleiben sie in Stase und werden erst beim Transport auf die Oberfläche daraus erweckt. Durch ein genetisch verändertes Wachstumsverhalten, entwickeln sich die Hybriden sehr schnell und sind in kurzer Zeit ausgewachsen. Anschliessend gehen sie instinktiv ihren vergesehenen Tatigkeiten nach und erschaffen eine Kolonie, in der der Mensch existieren kann. WELCHE TIERE WÄHLEN WIR AUS? DIE PHASEN DER KOLONIALISIERUNG Jede Hybride erhält das zuvor genannte genetische Grundpaket. Dies reicht jedoch nicht aus, um eine Kolonialisierung mithilfe der Hybriden zu realisieren. Das Grundpaket muss mit weiteren genetischen Bausteinen erweitert werden. Wir benötigen Spezialisten, die in erster Linie instinktiv handeln und dabei den Aufgaben nachgehen, für die wir sie erschaffen. Um zu klären welche spezifischen Aufgaben dies sind, teilen wir die Marsexpedition in verschiedene Phasen ein und können anschliessend für jeden Abschnitt individuelle Hybriden entwickeln.


START DER MISSION MARS


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ERFOLGREICHE KOLONIALISIERUNG DES PLANETEN MARS

BEGINN VON PHASE #3 Kommunikationspunkte setzen • Transportwege einrichten • Medizinische Versorgung sichern • Weitere Camps errichten •

HYBRIDEN

BEGINN VON PHASE #2 Ankunft der Astronauten • Hybriden der Phase #1 zähmen • Geräte einrichten • Weitere Nahrungsquellen schaffen •

HYBRIDEN

BEGINN VON PHASE #1 Landung auf dem Planeten • Errichtung der Basis • Erkundung der Umgebung • Nahrungsanbau für die Crew •

Conciliator

Nutritor

Portator

Venator

Medicus

Praeda

HYBRIDEN

Fossator

Explorator

Insitor

START DER ASTRONAUTEN

START DER HYBRIDEN RICHTUNG MARS Ferngelenktes unbemanntes Shuttle


Phase #1

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LANDUNG DER HYBRIDEN PHASE #1 Errichtung der Basis, Erkundung der Umgebung und Nahrungsanbau für die Crew.

Nachdem wir uns vorab für einen geeigneten Landepunkt entschieden haben, werden die ersten Hybriden-Eier auf dem Planeten abgesetzt und anschliessend aus der Stase erweckt. In Folge des beschleunigten Wachstums, sind die Tiere in kürzester Zeit ausgewachsen und gehen instinktiv ihren Bestimmungen nach. Damit wir vor den hohen Windgeschwindigkeiten, den starken Temperaturschwankungen und der extremen UV-Strahlung geschützt sind, müssen von einer Hybride unterirdische Höhlensysteme angelegt werden, in denen wir lebensfreundliche klimatische Bedingungen schaffen können. Im weiteren Verlauf der Expedition wird es nötig sein, wegen der möglichen Unzuverlässigkeit elektronischer Geräte, Kundschafter zu entsenden, welche die Vielzahl an Situationen sondieren und die benötigten Vorabinformationen übermitteln. Diese Hybride ist während der Bauphase für die Erkundung der näheren Umgebung zuständig und warnt die Anderen vor eventuellen Gefahrensituationen. Aufgrund der beschleunigten Wachstumsphasen horten sich schon in der Anfangszeit einige Chitin-Hüllen an. Diese werden von der dritten Hybride der Phase #1 eingesammelt, um sie anschliessend in den Höhlen anzuhäufen und zu kultivieren. In den weiteren Schritten erfolgt die Ernte der entstandenen Pilze, wodurch die erste alternative Nahrungsquelle für das Expeditionsteam bereit steht.


10


Fassator

11

FASSATOR Grabung von Höhlensystemen

BEDINGT DURCH SEINEN GENETISCH VERGRÖSSERTEN UND KRÄFTIGEN KÖRPERBAU, KANN DIESE HYBRIDE IN KÜRZESTER ZEIT GROSSE HÖHLENSYSTEME ANLEGEN.

Mensch

Hybride

180 cm

390 cm

GENETISCHE KOMPONENTEN Lasius flavus (Wiesenameise) Diese Gattung baut Erdnester in denen stabile klimatische Bedingungen herrschen und deren Gänge und Kammern komplett unterhalb der Erdoberfläche liegen.13 Orycteropus afer (Erdferkel) Erdferkel leben in großen Erdhöhlen. Bei der Nahrungssuche nach Ameisen und Termiten können sie mit ihren starken Klauen betonharte Termitenbauten aufreißen.14


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EXPLORATOR Sondierung / Schutz

DER EXPLORATOR KOMMUNIZIERT MIT HILFE EINER KOMPLEXEN DUFTSTOFF-KOMBINATION. UM DIESE FÄHIGKEIT DER KOMMUNIKATION NUTZEN ZU KÖNNEN, MÜSSEN WIR DIE INFORMATIONEN DIESER DUFTSTOFFE DECHIFFRIEREN. ANSCHLIESSEND KÖNNEN WIR MIT EIGENEN KOMBINATIONEN DER HYBRIDE BEFEHLE ERTEILEN UND DAMIT AN ORTE UND SITUATIONEN SCHICKEN UM DIESE ZU SONDIEREN.

Mensch

Hybride

180 cm

120 cm

GENETISCHE KOMPONENTEN Apis mellifera (Honigbiene) Die Spürbienen dieser Spezies haben die Möglichkeit durch Duftstoffe Aufschluss darüber zu bieten, welche Art von Nahrungsquelle sie gefunden haben und wo sie aufzufinden ist.15 canis pastoralis (Schäferhund) Besitzen einen ausgezeichneten Spürsinn und gelten als ruhig, folgsam und ausgeglichen.16


Explorator

13


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Insitor

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INSITOR Verarbeitung der Chitin-Hüllen

DIESES WESEN KÜMMERT SICH AUSSCHLIESSLICH UM DIE VERARBEITUNG DES CHITINS UND DEN ANBAU DER DARAUS ENTSEHENDEN PILZKULTUREN. DIE HYBRIDE WIRD IN EINER GRÖSSEREN MENGE BENÖTIGT, DA SIE IN ZWEI GRUPPEN ARBEITET. EINE GRUPPE SAMMELT DIE PANZER EIN UND DIE ANDERE ÜBERNIMMT DIE VERARBEITUNG. DIESE GRUPPE VERLÄSST DIE HÖHLEN NUR SELTEN, DA ANSONSTEN DIE PILZE VERUNREINIGT WERDEN.

Mensch

Hybride

180 cm

90 cm

GENETISCHE KOMPONENTEN Atta laevigata (Blattschneiderameise) Diese Ameisen legen Pilzfarmen an, die sie stetig ausbauen und pflegen. Der Pilzanbau erfolgt von verschiedenen Arbeiterklassen, die unterschiedliche Tätigkeitsbereiche abdecken.17 Meriones unguiculatus (Mongolische Rennmaus) Da sie Steppen und Halbwüsten bewohnt, muss sie ihre Nahrung sammeln und in Kammern horten, um damit die allgemein herrschende Nahrungsknappheit überbrücken zu können.18


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ERFOLGREICHE KOLONIALISIERUNG DES PLANETEN MARS

BEGINN VON PHASE #3 Kommunikationspunkte setzen • Transportwege einrichten • Medizinische Versorgung sichern • Weitere Camps errichten •

HYBRIDEN

BEGINN VON PHASE #2 Ankunft der Astronauten • Hybriden der Phase #1 zähmen • Geräte einrichten • Weitere Nahrungsquellen schaffen •

HYBRIDEN

BEGINN VON PHASE #1 Landung auf dem Planeten • Errichtung der Basis • Erkundung der Umgebung • Nahrungsanbau für die Crew •

Conciliator

Nutritor

Portator

Venator

Medicus

Praeda

HYBRIDEN

Fossator

Explorator

Insitor

START DER ASTRONAUTEN

START DER HYBRIDEN RICHTUNG MARS Ferngelenktes unbemanntes Shuttle


Phase #2

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ANKUNFT DER ASTRONAUTEN PHASE #2 Hybriden zähmen, Geräte einrichten und weitere Nahrungsquellen schaffen.

Vor der Landung auf dem Planeten, wird im Shuttle eine künstliche Schwerkraft erzeugt. Anschliessend beginnen die Astronauten mit dem körperlichen Wiederaufbau. Nach Abschluss dieses Trainings, leiten sie die Landung auf dem Planeten ein. Da die Hybriden, trotz aller genetischen Veränderungen, von Geburt an wilde Tiere sind, müssen sie bei Ankunft der Crew zuerst eingefangen, gezähmt und dressiert werden. Um während dieser Phase frühzeitig Verhaltensstörungen und Depressionen der Menschen durch einseitige Ernährung vorzubeugen, werden direkt mit Eintreffen der Astronauten weitere Hybriden erweckt. Der erste stellt die Hauptnahrungsquelle dar und ist ein reiner Nahrungsmittel- und Chitinlieferant. Um die gestiegene Anzahl an Hybriden im Griff zu behalten, benötigen wir einen Treiber und Jäger. Nach erfolgreicher Zähmung können wir dieses Tier nutzen, um Kontrolle über die Anderen auszuüben. Da die Jagd trainiert werden muss, ist eine geschickte Beute notwendig. Der hierfür erweckte Hybride dient uns ebenfalls als alternative Nahrungsquelle.


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NUTRITOR Nahrungsquelle #1 für die Crew

BEDINGT DURCH DIE GENETISCHEN KOMPONENTEN BIETET DIESES TIER EINE NAHRHAFTE ALTERNATIVE ZUR HERKÖMMLICHEN ASTRONAUTENNAHRUNG. AUFGRUND DER LANGEN KÖRPERFORM, KANN DIESE HYBRIDE EINE GROSSE MENGE AN CHITIN GENERIEREN.

Mensch

Hybride

180 cm

150 cm

GENETISCHE KOMPONENTEN Ovis orientalis aries (Hausschaf) Spielt in der Nahrungskette der Menschheit eine bedeutende Rolle als Milch-, Lammfleisch- und Wolllieferant.19 Myriapoda (Tausendfüßer) Durch die große Oberfläche und Anzahl von Gliedmaßen, können diese Tiere eine immense Menge an Chitin pro Häutung produzieren.20


Nutritor

19


20

VENATOR Jagen / Eintreiben

DER VENATOR WIRD, ÄHNLICH WIE EIN HIRTENHUND, AUF SIGNALE DRESSIERT. MIT DIESEN SIGNALEN KÖNNEN WIR IHM BEFEHLEN ANDERE HYBRIDE EINZUSAMMELN, ODER ZU JAGEN.

Mensch

Hybride

180 cm

240 cm

GENETISCHE KOMPONENTEN Panthera leo (Löwe) Die Jagd im Rudel erhöht die Chance erfolgreich Beute zu schlagen. Treibjagd und die bewusste Aussonderung von Beute zeichnet dieses Tier aus.21 Dorylomorpha (Treiberameise) Die Soldaten dieser Gattung, bewachen und beschützen ihre Gruppe. Sie bestimmen die Richtung in die es gehen soll und leiten damit den Schwarm. Die Jagd erfolgt ebenfalls im Rudel.22


Venator

21


22


Praeda

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PRAEDA Beute / Nahrungsquelle #2

DER STOLZESTE UNTER DEN HYBRIDEN. DURCH SEINE ANMUT UND GESCHICKLICHKEIT IST DIESES TIER EIN GEEIGNETER GEGENSPIELER WÄHREND DER DRESSUR DES VENATORS. EBENSO BIETET ES EINE GESCHMACKVOLLE WEITERE NAHRUNGSQUELLE FÜR DIE CREW.

Mensch

Hybride

180 cm

270 cm

GENETISCHE KOMPONENTEN Eudorcas thomsoni (Thomsongazelle) Lebt in den Savannen und Wüsten Nordafrikas. Diese Gazelle ist die schnellste ihrer Art und kann über längere Zeit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h durchhalten.23 Schistocerca gregaria (Wüstenheuschrecke) Können eine Sprungweite von einem Meter erreichen und das mit einer Startgeschwindigkeit von 3,2 Meter pro Sekunde. Sie dienen traditionell in Afrika, Asien und Südamerika als eiweißreiche Nahrung.24


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ERFOLGREICHE KOLONIALISIERUNG DES PLANETEN MARS

BEGINN VON PHASE #3 Kommunikationspunkte setzen • Transportwege einrichten • Medizinische Versorgung sichern • Weitere Camps errichten •

HYBRIDEN

BEGINN VON PHASE #2 Ankunft der Astronauten • Hybriden der Phase #1 zähmen • Geräte einrichten • Weitere Nahrungsquellen schaffen •

HYBRIDEN

BEGINN VON PHASE #1 Landung auf dem Planeten • Errichtung der Basis • Erkundung der Umgebung • Nahrungsanbau für die Crew •

Conciliator

Nutritor

Portator

Venator

Medicus

Praeda

HYBRIDEN

Fossator

Explorator

Insitor

START DER ASTRONAUTEN

START DER HYBRIDEN RICHTUNG MARS Ferngelenktes unbemanntes Shuttle


Phase #3

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EROBERUNG DES PLANETEN PHASE #3 Kommunikationspunkte setzen, Transportwege einrichten und medizinische Versorgung sichern.

Durch den möglichen Ausfall elektronischer Geräte durch die Magnetfeldstörung der Marsoberfläche und die starke UV-Strahlung, wird eine Alternative zu den elektronischen Kommunikationswegen benötigt. Dafür werden im Laufe der Expedition Hybriden aus der Stase erweckt und an strategischen Punkten ausgesetzt. Sie sind darauf trainiert, an diesem Ort zu verharren und bei der Wahrnehmung eines von den Astronauten gesendeten SIgnals, dieses zu erwidern. Die Tiere werden in gewissen Abständen voneinander entfernt positioniert. Erwidert nun eines das empfangene Signal, löst dies eine Kettenreaktion unter den Hybriden aus. So können unsere Signale über weite Strecken zu anderen Camps übermittelt werden. Aufrgund der geringen Schwerkraft auf dem Mars, können große Entfernungen durch gezieltes Abstoßen überwunden werden. Um Güter von Basis zu Basis zu transportieren, benötigen wir daher ein Lastentier, welches körperlich belastbar ist und über eine erhöhte Sprungkraft verfügt. Die medizinische Versorgung dürfte größtenteils durch Lieferungen von der Erde abgedeckt sein. Allerdings wäre es von Vorteil, auch hier eine hybride Alternative bereitzustellen, z.B. im Bereich der Wundheilung. Grade im medizinischen Bereich sollte der Hybride keinen Ekel, oder Abscheu hervorrufen. Wurde Phase #3 erfolgreich abgeschlossen, ist die Expedition geglückt und kann problemlos fortgesetzt werden. Einer Kolonialisierung des Mars steht nun nichts mehr im Wege.


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Conciliator

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CONCILIATOR Alternative zu Funkanlagen

DURCH DIE UNTEN GENANNTEN GENETISCHEN KOMBINATIONEN IST DIESES TIER DER IDEALE ÜBERMITTLER UNSERER BOTSCHAFTEN. ES KANN SICH MIT SEINEN KRALLEN IDEAL AM GESTEIN FESTHALTEN UND DURCH DIE VERGRÖSSERTEN BIOLUMINESZENZEN KÖRPERTEILE UNSERE LEUCHTSIGNALE ÜBER WEITE STRECKEN SICHTBAR MACHEN.

Mensch

Hybride

180 cm

60 cm

GENETISCHE KOMPONENTEN Lampyridae (Leuchtkäfer) Kann durch Biolumineszenz unterschiedliche Leuchtsignale kommunizieren. In den meisten Fällen werden die Leuchtsignale ausgesendet, damit männliche und weibliche Tiere zur Paarung zueinanderfinden.25 Microchiroptera (Fledermaus) Sie leben in Höhlen und verlassen diese ausschliesslich zur Futteraufnahme. Bedingt durch diese Lebensweise hat diese Spezies ein extrem gutes Kletterverhalten entwickelt und kann sich selbst an kleinsten Felsvorsprüngen aufhalten.26


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Portator

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PORTATOR Lastentier für die Crew

BELASTBARKEIT UND SPRUNGKRAFT SETEHEN BEI DIESEM HYBRIDEN IM VORDERGRUND. ER IST LEICHT ZU DRESSIEREN UND ÜBERWINDET WEITE STRECKEN OHNE ERMÜDUNGSERSCHEINUNGEN.

Mensch

Hybride

180 cm

330 cm

GENETISCHE KOMPONENTEN Camelus dromedarius (Arabisches Kamel) Ihre Anpassung an ein trockenes Klima ermöglicht es ihnen, in wüstenhaften Gebieten zu leben. Es dient Beduinen sowohl als Last- wie auch als Reittier.27 Ctenocephalides canis (Hundefloh) Flöhe sind äusserst widerstandsfähig, anpassungsfähig. Im Vergleich zu ihrer Körpergröße von 4 mm sind sie in der Lage bis zu 50 cm weit und 25 cm hoch zu springen.28


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Medicus

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MEDICUS Medizinische Versorgung

DER MEDICUS WIRD AUF DIE ZU BEHANDELNDE STELLE DES PATIENTEN AUFGESETZT, BEDECKT MIT SEINEM KÖRPER DIE VERLETZUNG UND SAUGT SICH FEST. ANSCHLIESSEND FINDET EIN AUSTAUSCH WUNDHEILENDER SUBSTANZEN STATT. DURCH SEINE HELLE UND FREUNDLICHE AUSSTRAHLUNG, VERMITTELT ER KEINEN EKEL UND IST DAHER EINE VON DER CREW AKZEPTIERE MEDIZINISCHE VERSORGUNG.

Mensch

Hybride

180 cm

5 cm

GENETISCHE KOMPONENTEN Hirudo medicinalis (Blutegel) Blutegel werden seit Jahrhunderten zur Entgiftung des Körpers verwendet. Die im Speichel des Egels enthaltenen Substanzen wirken gleichzeitig blutgerinnungshemmend, aber auch antithrombotisch und gefäßkrampflösend.29 Pteromyini (Gleithörnchen) Zwischen den Vorder- und Hinterbeinen spannt sich bei diesem Tier eine Gleithaut, die wie ein Gleitschirm wirkt.30


VORWÄRTS IN DIE VERGANGENHEIT ZUM SCHLUSS Ein Gedankenspiel.


Sollten alle Phasen der Expedition erfolgreich abgeschlossen werden, ist es somit theoretisch möglich, mithilfe von Hybriden den Mars zu kolonialisieren. Doch was wäre, wenn dies keine Theorie ist, sondern schon einmal umgesetzt wurde? Das Verschmelzen der verschiedenen genetischen Komponenten zu Hybriden lässt Ähnlichkeiten mit urzeitlichen Wesen entdecken, die wiederum den evolutionären Ursprung der heute auf der Erde lebenden Fauna darstellen. Wenn aber die in dieser Arbeit geschaffenen Hybriden den urzeitlichen Wesen ähneln, liegt die Frage nahe, ob diese nicht ebenfalls Hybriden waren. Bewegen wir uns daher bei der Neukombination uns bekannter Gene, um Lebewesen zu gestalten, die das Leben auf dem Mars möglich machen, gar zurück an den Anfang unserer Entstehung?  Die Erde hatte in ihrer Entwicklung einen marsähnlichen Zyklus. Keine Atmosphäre, kein Wasser und große Wüstenareale. Der Mars wiederum soll einst erdähnlich gewesen sein, bis er auf ungeklärte Weise verödete. Hat eine intelligente Lebensform, die sich auf dem Planeten Mars entwickelt hatte, ihren Planeten ebenso ausgebeutet, wie wir es zur Zeit tun? Haben Marsianer denselben Gedanken der Kolonialisierung eines anderen Planeten auf der Erde umgesetzt? Sind Marsianer unsere Vorfahren und wollen wir jetzt instinktiv einfach nur wieder zurück nach Hause? Wandern wir vielleicht schon seit Millionen von Jahren von Planet zu Planet wie von Weide zu Weide? ZUKUNFT UND VERGANGENHEIT WERDEN EINS. MIT DEM ENDE DIESER FANTASTISCHEN REISE SCHLIESST SICH DER KREIS.


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Literaturverzeichnis

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Madeleine Amberger: Terraforming: Wird der Mars bewohnbar werden? http://www.futurezone.at/future/10608-terraforming-wird-der-mars-bewohnbar-werden.php, Stand: 10.08.12 (Abfragedatum: November 2012)

11

Axel Springer AG: Wie lange dauert eine Reise zum Mars? http://www.welt.de/wissenschaft/article2332987/12-Wie-lange-dauert-eineReise-zum-Mars.html, Stand: 02.08.08 (Abfragedatum: November 2012)

12

2

TAZ: Pralinen mit Mehlwürmern http://www.taz.de/!108628/, Stand: 08.01.2013 (Abfragedatum: Januar 2013) J. Ruiz-Herrera und A. D. Martínez-Espinoza: Chitin biosynthesis and structural organization in vivo Birkhauser, Berlin 1999, ISSN 1023-294X, S. 39–53 Heiko Bellmann: Bienen, Wespen, Ameisen. Hautflügler Mitteleuropas Franckh-Kosmos, Stuttgart 1995, ISBN 3-440-09690-4 13

NASA: Biographical Data: Sergei Konstantinowitsch Krikaljow http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/krikalev.html Stand: 01.10.2005 (Abfragedatum: November 2012) 3

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Astronomy Today Staff: Mars, the red planet http://www.astronomytoday.com/astronomy/mars.html (Abfragedatum: November 2012) 4

bio-bluetenpollen.de: Das effektive Bienenvolk – Der Bien http://www.bio-bluetenpollen.de/der-bien Stand: 01.06.2010 (Abfragedatum: November 2012) 15

Sterne und Weltraum: Ein Kriegsgott mit einem „weichen Kern“ http://www.suw-online.de/artikel/876031&_z=798889 Stand: 06.06.2007 (Abfragedatum: November 2012) 5

Verlag des „Verein für Deutsche Schäferhunde (SV)“: Der deutsche Schäferhund in Wort und Bild http://www.archive.org/stream/derdeutschesc00step#page/48/ mode/2up, Stand: 13.04.2010 (Abfragedatum: November 2012) 16

Thomas Weyrauch: Kann ein Sonnensturm Elektronik einfrieren? http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/06092012200933.shtml Stand: 06.09.2012 (Abfragedatum: November 2012) 6

Zoo-Berlin: Eine ungewöhnliche Partnerschaft die Blattschneiderameisen und ihre Pilze http://www.zoo-berlin.de/index.php?id=210&tx_ttnews%5BbackPid%5D=12&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=568 Stand: 21.07.2008 (Abfragedatum: November 2012) 17

Reinhard Rieger: Spezielle Zoologie. Teil 1: Einzeller und wirbellose Tiere Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1996, ISBN: 3-437-20515-3, S. 243–247 7

J. Zenka, Jan Prokopic: Folia Parasitologica Akademie der Wissenschaften, Tschechien 01.11.2007, Heft 2, ISSN: 0015-5683, S. 131–136 8

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9

Paul Meredith, Jennifer Riesz: Photochemistry and photobiology The American Society of Photobiology, 2004, Heft 2, ISSN: 1751-1097, S. 243–247

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10

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PHANTASIE IST WICHTIGER ALS WISSEN. DENN WISSEN IST BEGRENZT. Albert Einstein


Diplomarbeit von Gordon Linnemann Hochschule f端r K端nste Bremen, 2013 Pr端fer: Prof. Peter Bialobrzeski Matrikelnummer: 15802

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Hybride - Wenn der Mensch Evolution spielt.  

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