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GOLF

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25. JAhrGAnG MAI 2012

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ALLE TERMINE IM MAI!

Adidas schluckt Adams Golf TRAINING

Wertvolle ratschläge fürs rough EQUIPMENT

Die neuen eisen 2012

REISE

Thai Time Marokkos Küste LADIES GERMAN OPEN

starkes Feld zum Jubiläum

Masters 2012:

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BUBBA GOLF 1

RHEINLAND: GOLF In KAYMers heIMAT • INTERVIEW: BernhArD LAnGer • LIFESTYLE: DIe MODe-TrenDs


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EDITORIAL

Gesetze des Marktes Die (Golf)-Welt hat sich verlagert. Es gibt eine ganz klare Tendenz nach rechts, nicht politisch, sondern geographisch. Die Musik spielt im Osten – in Asien. Oder doch nicht? Dass Tradition richtig gelebt, geliebt, ja sogar zelebriert wird, zeigte Augusta. Und mit dem emotionalen Bubba Watson als Sieger wurde der Mythos Masters einmal mehr gefestigt. Den Vertriebs- und Marketingstrategen einiger Konzerne dürfte das egal sein, sie haben den neuen Erdteil im Visier, Witterung aufgenommen, analysiert und gehandelt. Audi veranstaltete das Weltfi nale seiner Amateurserie 2011 in China, BMW reiste mit seinen Teilnehmern nach Singapur. Das Potenzial dieses Erdteils soll ausgeschöpft werden, so einfach sind die Gesetze des Marktes. Der Münchner Hersteller, der global-golferische Supersponsor, hat nun einen Gang höher geschaltet und präsentiert sich ab Oktober in Shanghai mit dem

GOLF UND THERME IN BAD BIRNBACH

BMW Masters. Schön für die Fans vor Ort und die Spieler – es gibt satte sieben Millionen Dollar Preisgeld. Asien boomt.

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In Deutschland ist die Lage eher trist: Ein LET-Event mit den UniCredit Ladies German Open, viele drittklassige EPD-Tour-Turniere, immerhin zweimal European Senior Tour (Berenberg Bank Masters, Pon Senior Open). Und dann, Gott BMW sei dank, die International Open, die letzte deutsche Bastion auf der European Tour. Ein hochklassiges Turnier mit

Urlaubs-Spielrecht ab 100 km Entfernung inkl. DGV-Ausweis, Handicap-Verwaltung & 10 Greenfees* pro Jahr

jahrzehntelanger Tradition. Aber auch BMW denkt um und nimmt’s mit dem Heimat-Standort nicht mehr so genau. 2012 wechselt man ins Rheinland, 2013 zur 25. Jubiläumsaustragung, geht’s zurück nach Eichenried. Der Vertrag läuft bis 2014 und danach ist alles offen. Bleibt

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abzuwarten, wie sich die Strategen entscheiden: Siegt die Region mit der Tradition oder die Region mit dem besten Marktpotenzial? Da kann man

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nur froh sein, dass es die Schüco Open gibt, ein Einladungsturnier mit Weltklassespielern. Übrigens hat Masters-Sieger Bubba Watson bereits zugesagt. Viel Spaß auf dem Platz und mit GOLFaktuell

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*Greenfees sind personengebunden. Nicht eingelöste Greenfees verfallen am Jahresende.

Chefredakteur

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Bella Vista Allee 1 · 84364 Bad Birnbach T +49 (0) 85 63.97 74 00 · info@bellavista-golfpark.de www.bellavista-golfpark.de


INHALT

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Helfer auf dem Golfplatz: Seit Saisonbeginn sind Entfernungsmesser (hier SkyCaddie) bei Turnieren erlaubt. S. 34

Grandioser Masters-Sieger: Bubba Watson

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SPORT

Fitness

Neuer Coup: BMW Masters in China

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Die irre Woche des Bubba Watson beim Masters in Augusta

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Übungen zur besseren Schlagflächenkontrolle

Martin Kaymer schließt Frieden mit dem Augusta National

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Bubbas Powerschwung: Deshalb ist er so lang

Bernhard Langer im Interview: Ich bin noch hungrig

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Der DGV weckt Golf-Begeisterung

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Starkes Feld zum Jubiläum: Die UniCredit Ladies German Open 2012

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Equipment Besser geht‘s nicht: Le Prince Maurice auf Mauritius

Das Fairway verfehlt: Tipps für das Rough

Clubs Was passiert wo? Die Clubnews in GOLFaktuell

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Lufthansa landet in Iffeldorf

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Zoff bei den Leading Golf Courses of Germany

Grundausrüstung: Die neuen Eisen für diese Saison

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Vom DGV abgesegnet: GPS-Geräte und Laser

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Alle Demo-Days im Mai

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Santiburi Golf Club Chiang Rai/Thailand

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Business Groß schluckt Klein: Adidas schnappt sich Adams Golf

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Ballstreit zwischen Callaway und Acushnet beendet

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Ihr Drive zu uns! REDAKTION Email: redaktion@golfaktuell.com Tel: +49-(0)89-550 65 165 ANZEIGEN Email: anzeigen@golfaktuell.com Tel: +49-(341)-480 5158

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ABO-SERVICE abo@golfaktuell.com Tel: +49-(341)-480 5158 www.golfaktuell.com


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GOLFaktuell präsentiert die neuen Eisen-Sets

54 und noch immer hungrig: Bernhard Langer

REISE

RubRIKEN

Thai Time: Traumgolf im Land des Lächelns

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Trauminsel Mauritius: Facelifting für das Le Prince Maurice

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Gary Player veredelt Marokkos Atlantikküste

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Luxus-Kreuzfahrt: Die MS Deutschland in Südamerika

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Auf Martin Kaymers Spuren im Rheinland

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SZENE

Abschlag Sandras Wor(l)d bornemeier backstage Health & Care Fashion & Accessoires mobil Impressum

Sunrise Season, Golflaune in Flaschen, Gucci & Co –

lifestyle ab S. 64

Perfekter Saisonstart: Die GOFUS auf Mallorca

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Interview mit Robinson Golf-Direktor Dieter Hoffmann

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Aufgeteet bei neuen Turnierserien: Hier lohnt es sich, zu spielen

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Gut Häusern: Schauplatz der UniCredit Ladies German Open

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ABSCHLAG

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Kölle Alaaf & Düsseldorf Helau Zum Kölner Dom sind es gut 22 Kilometer, auf die Düsseldorfer Königsallee 31 km. Egal, der Golf Club Gut Lärchenhof liegt mittendrin im Rheinland – und genau dort wollte BMW hin. Das Rheinland, oder vielmehr Nordrhein-Westfalen, hat nach Bayern die meisten Golfspieler. Die Vorbereitungen für die BMW International Open (21. – 24. Juni 2012), das einzige Event in Deutschland im Rahmen der European Tour, laufen bereits auf Hochtouren. Die Münchner haben sich mit dem Veranstaltungsort ein Sahnestückchen herausgepickt. Den Par-72-ChampionshipKurs (6.356 Meter) hat Golflegende Jack Nicklaus höchstpersönlich entworfen und er zählt zu Deutschlands besten Plätzen. Profiturniere sind für das Lärchenhof-Team nicht neu. Von 1998 bis 2005 wurden dort das Linde German Masters und von 2007 bis 2009 die Mercedes-Benz Championship ausgetragen.

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25. Jahrgang GOLFaktuell

NEWS BMW Masters

Mit Vollgas nach China Der Münchner Autokonzern gibt als globaler Sponsor im Profigolf die Richtung vor. Nun hat BMW erneut zugeschlagen und präsentiert das BMW Masters. Das Event wird von 25. bis 28. Oktober 2012 im Lake Malaren Golf Club in Shanghai (China) ausgetragen. Rory McIlroy, momentan die Nummer Eins der Welt, hat bereits zugesagt. Der Nordire ist der Titelverteidiger, auch wenn das Turnier vergangenes Jahr noch Shanghai Masters hieß. Das Starterfeld ist auf 78 Teilnehmer beschränkt, mit sieben Millionen Dollar ist das Turnier eines der höchstdotierten weltweit. Dr. Ian Robertson, BMW-Vorstandsmitglied Vertrieb und Marketing: „Wie schon der Name verdeutlicht, wird das BMW Masters einen ganz besonderen Stellenwert im Engagement des ‚Global Golf Player‘ BMW einnehmen.“ Das Turnier sei ein weiterer

Gibt die Richtung vor: BMW-Vorstandsmitglied Ian Robertson

Höhepunkt der globalen und nachhaltigen Golfstrategie. China sei ein Schlüsselmarkt für die Marke und der Golfsport eine ideale Plattform, um den Anspruch an Dynamik und Präzision zu vermitteln. McIlroys nordirischer Landsmann Darren Clarke teete im Rahmen der Turnierpräsentation auf und schlug symbolisch einen explosiven Goldenen Ball. Clarke hatte 2008 die letzte BMW Asian Open gewonnen. „Ich kann das Engagement im Golfsport gar nicht hoch genug loben. Wir Profis schätzen alle sehr, was das Unternehmen leistet.“ Auch George O’Grady, Chief Executive der European Tour, war eigens gekommen, um seine Begeisterung für das neue Engagement

zu äußern. „Wir sind auf viele Partnerschaften weltweit stolz, aber die mit BMW ist besonders gewachsen.“ Neben den BMW Masters tritt der Automobilkonzern auf der European Tour seit Jahren auch beim Flagship-Event der Serie, der BMW PGA Championship, sowie der BMW International Open als Veranstalter auf. In den USA wird mit der BMW Championship eines der bedeutenden Playoff-Turniere der PGA Tour ausgerichtet. Daneben unterstützt das Unternehmen den Golfsport mit über 20 „Official-Car“-Partnerschaften, seinem Engagement im Ryder Cup und der Ausrichtung der größten Amateurserie der Welt, dem BMW Golf Cup International.

volvo cHina open

Jungspund am Start leading golf courses

Zoff mit Zondler Auf der Mitgliederversammlung der Leading Golf Courses hat es heftig gekracht. Einige Vertreter wollten den Kurs, den Präsident Dr. Urs Zondler (GC Beuerberg) mit dem Vorstand eingeschlagen hat, nicht mehr mitgehen. Statt Annäherung zoffte man sich ordentlich. Die Folge: Misstrauensantrag gegen Zondler. Mit knapper Mehrheit entschied man sich, den Routinier aus dem Amt zu befördern. Der Vorstand trat daraufhin geschlossen zurück.

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Es geht immer noch ein wenig jünger. Guan Tain-lang aus China war mit 13 Jahren und 173 Tagen der jüngste Spieler aller Zeiten, der bei einem European-TourTurnier an den Start gegangen ist. Für den amtierenden World Junior Champion seiner Altersklasse war bei den Volvo China Open nach zwei Runden allerdings Schluss. Als 150. mit 12 über Par war das Gastspiel in der Eliteklasse der Profis dann doch eher ernüchternd. www.golfaktuell.com


Berenberg Bank Masters

Langer und Woosie dabei

NEWS ...

Es sind noch einige Wochen bis zum Berenberg Bank Masters (Preisgeld: 400.000 Euro), die Mehrheit der European Senior Tour Professionals sind sich aber einig: Ja, wir kommen in den GC Wörthsee (29. Juni bis 1. Juli). Superstar ist neben Turnierbotschafter Bernhard Langer Vorjahressieger Ian Woosnam. „Woosie“ ist heiß auf die Titelverteidigung und die 60.000 Euro. Als „Special Guest“ reist Golfikone Gary Player an. Der Südafrikaner spielt bei den ProAms mit und wird ausgewählten Nachwuchsgolfern ein wenig unter die Arme greifen. Der beste European-Senior-Tour-Spieler der vergangenen Saison, Peter Fowler, kommt nach den tollen Resultaten mit einer hohen Erwartungshaltung nach Wörthsee. Der Australier gewann 2011 zwei Turniere und erreichte zudem elf Top-10-Platzierungen. Sein schärfster Konkurrent war Barry Lane. Der Engländer ist mit 600 Starts ein Veteran der European Tour. Nach seinem Wechsel auf die Senior Tour im Jahr 2010 zählte er gleich zu den Besten und gewann bei seinem vierten Auftritt die Scottish Open. Den Titel verteidigte er 2011 und holte sich auch die Casa Serena Open in Tschechien. Landsmann Carl Mason stand in der letzten Saison ebenfalls zweimal ganz oben. Der Sieg beim Benahavis Senior Masters markierte den 25. Titel einer äußerst beeindruckenden Karriere bei den Senioren. Der 58-Jährige ist damit der mit Abstand erfolgreichste Pro der European Senior Tour und gewann seit 2003 ununterbrochen mindestens ein Turnier pro Jahr.

José Maria Olazábal

Geblitzt

Auf dem Golfplatz ist er nicht mehr der Beste, dafür drückt José Maria Olazábal gerne mal das Gaspedal durch. Jetzt hat es den Spanier in den USA erwischt. Der zweifache MajorSieger wurde in Georgia auf einem Highway von einem Sheriff mit der Radarpistole überführt. Statt erlaubter 65 Meilen zeigte das Gerät stolze 97 Meilen an. Ein Unding! Da kannte der amerikanische Cop keinen Spaß, schaltete das Blaulicht ein, düste Olazábal hinter, zog ihn raus und nahm ihn gleich mit aufs Revier. Der Ryder-Cup-Kapitän entschuldigte sich und zahlte die 621 Dollar Strafe in bar. Der Papierkram wurde schnell erledigt und als Andenken an den bekannten Sportler machten die Polizisten nach ein Fahndungsfoto.

Warsteiner Brauerei

Ein Prosit auf die Tour Das ist mal eine Überraschung. Die Warsteiner Brauerei hat sich international für Golfsport auf höchstem Niveau entschieden. Warsteiner International ist für die kommenden drei Jahre offizieller Partner der European Tour. Den ersten Auftritt hatte das Unternehmen bei den Sicilian Open mit einer Warsteiner Lounge sowie mehreren Bars rund um den Kurs. Fortan wird das Bier bei allen offiziellen European Tour-Empfängen (z. B. Player Awards Dinner) exklusiv ausgeschenkt. Auf und um den Platz präsentiert man sich dann auch bei der BMW PGA Championship im Mai. „Neben unseren internationalen Marketing-Aktivitäten im kulinarischen Bereich und dem Design-, Art- und Fashion-Segment ist die langfristige Partnerschaft mit der PGA bei den europäischen Sport-Events eine hervorragende Plattform, um die Verbraucher weltweit anzusprechen“, erklärt Marc Büker, Direktor Marketing und Vertrieb Warsteiner International. www.golfaktuell.com

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25. Jahrgang GOLFaktuell

NEWS Open.9

Startschuss Die neue 9-Loch-Executive-Golfanlage Open.9 ist Ende April offiziell eröffnet worden. Die Anlage vor den Toren Münchens steht für öffentliches Golf – hier kann man auch ohne Mitgliedschaft golfen (Platzreife ist erforderlich). Dafür bekommt man eine von Thomas Himmel raffiniert modellierte Anlage auf 23 ha in bestem Pflegezustand. Die bewegte Landschaft verfügt über zwei Seen, viele Bunker und attraktive Grüns. Die Trainingseinrichtungen auf knapp 6 ha sind hervorragend. Auf der Range kann jeder Schlag bis zu 250 m geschlagen werden, bis zu 60 Spieler können gleichzeitig abschlagen. Das Kurzspiel-Areal ist stolze 3.000 qm groß. Open.9 liegt direkt neben dem GC MünchenEichenried, man hat in vielerlei Hinsicht kooperiert: Patrick Wolferstätter, Inhaber der Golf-Akademie, lehrt auch in Eichenried. Das Greenkeeping bei Open.9 hat die Mannschaft von GC Eichenried übernommen. www.open9.de

Malediven

Erster Golfplatz eröffnet Tauchen ja, Strand ja, Schwimmen ja, Entspannung ja. Aber Golf auf den Malediven? Das war bisher undenkbar. Nichts jedoch ist unmöglich. Jetzt wurde der erste Golfplatz auf den Malediven eröffnet. Wer sich also langweilt und keine Lust mehr auf Strand oder Tauchen hat, kann im Shangri-La’s Villingili Resort & Spa neun Loch spielen. Der Minikurs von 7,5 ha liegt im Süden der Insel. „Wir freuen uns, dass wir den Gästen ein neues Highlight anbieten können“, so

Rene D. Egle, General Manager des Resorts, „die Blicke auf den Indischen Ozean sind atemberaubend, der Platz wurde umweltverträglich an die natürlichen Gegebenheiten angepasst“. Die Durchschnittslänge der Löcher (Par 3) liegt bei knapp über 100 Metern. Das einzigartige Vergnügen, den Kurzplatz auch spielen zu dürfen, bleibt vorerst ausschließlich den Gästen des Resorts vorbehalten. Das Tages-Greenfee beträgt 80 US Dollar (inklusive Leih-Set und Bällen).

Typen auf der

Tour

In der turnierfreien Zeit kommt man(n) oft auf dumme Gedanken. Johnson Wagner rasierte sich im Winter mal für ein paar Wochen nicht. Er hatte einfach keine Lust. Der Vollbart passte ihm dann aber auch nicht und seine Frau Katie „hasste“ den Wildwuchs im Gesicht. Der PGA-Tour-Professional gab nach, rasierte sich und fand plötzlich Gefallen am Schnurrbart. Die Kollegen staunten nicht schlecht, als er zum Saisonstart mit dem Magnum-Schnauzer auftauchte, und rieten ihm dringend, den Schnurrbart stehen zu

lassen. Sein Spitzname war fortan Magnum. Wie bitte? Damit konnte der 31-Jährige so gar nichts anfangen, er hatte die Kultserie aus Hawaii nie gesehen. Wagner hat daraufhin den Bart akkurat gestutzt. „Meine Freunde in Charlotte nennen mich nun Juan oder Carlos, die denken, ich seh’ jetzt ein wenig wie ein smarter Latino aus.“ Seine Fans finden den neuen Look riesig, sie ließen sich sofort T-Shirts mit „Fear the stache“ anfertigen. Übersetzt: Fürchte den Schnauzer. Na ja, eher sein Spiel.

Johnson Wagner

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NEWS ...

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25. Jahrgang GOLFaktuell

NEWS golfaktuell & travel24.com ...

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NEWS ...

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25. Jahrgang GOLFaktuell

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Sandras Wor(l)d

2/2012

Das verbinde ich mit Deutschland. Martin Kaymer wurde, wie ich, in Mettmann geboren und Caro Masson spielte im selben Mettmanner Golfclub (Hubbelrath) wie ich. Mettman in Deutschland scheint also ein guter Startpunkt zu sein, wenn man eine Golfkarriere anstrebt. Ich habe schon im Alter von sechs Jahren die Golfschläger geschwungen – aber das war damals hauptsächlich mit dem Spaß verbunden, dass ich das Golfcart fahren durfte. Meine Eltern erfanden immer etwas Neues, z. B. Bälle unter den Bäumen hindurch, später um die Bäume herum und dann über die Bäume drüber zu spielen. Irgendwann wurde das Golfspielen zum ernsthaften Hobby – da war ich etwa 14 Jahre alt. Ich hatte auch noch andere Hobbies. Ich bin über 15 Jahre lang zum Ballettunterricht nach Solingen gegangen. Vor zwei Jahren habe ich dort mal wieder einen Abend lang trainiert – alle kannten mich noch und das war sehr schön. Ich habe außerdem Geige gespielt, auch im Schulorchester in meinem Gymnasium in Opladen (Marienschule), und bin mit unserer Theatergruppe aufgetreten. Ich habe den Direktor und meinen ehemaligen Klassenlehrer letztes Jahr besucht. Anlass war die Bitte, ein Interview für die Schulzeitung zu geben. Wenn ich heute – nach sieben Jahren USA – über Deutschland nachdenke, dann finde ich es gut, dass es für mich nicht nur eine „Heimat auf dem Papier“ ist, sondern eine, mit der man immer noch verbunden ist und in die man gerne zurückkommt. Ich habe immer noch Freunde von der Schule, aus der Nachbarschaft, aus dem Golfbereich. Neulich bin ich mit meinem ehemaligen Hubbelrather Golfteamkollegen und Viererpartner nach Düsseldorf-Oberkassel zum Essen gefahren und zufällig trafen wir dort einen weiteren ehemaligen Teamkollegen.

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Kontakte in die alte Heimat laufen aber auch über moderne Technik. In der letzten Zeit spiele ich mit einigen Freunden aus Deutschland „Words with friends“ (Scrabble) auf dem iPhone. Das macht Spaß und gibt uns Gelegenheit, Nachrichten auszutauschen. Auch sind unter meinen ca. 11.000 Followern auf Twitter (TheSandraGal) etliche Deutsche. Wenn ich im Ausland ein Stück Deutschland „brauche“, schaue ich mir einfach die Sketche und Filme von Loriot an. Ich kann sie mir hundertmal ansehen und muss trotzdem lachen. Der hat uns richtig durchschaut! Zur Zeit lese ich das Buch vom Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg“. Seine menschliche Einsicht, sein Humor, aber auch die feine, zum Teil unterschwellige Verbindung zu Düsseldorf bringen mir die Heimat nah. Übrigens kann man das Buch auch genießen, wenn man es in Deutschland liest und nicht in den USA! Dieses Jahr ist die Verbindung nach Deutschland etwas intensiver: Ich unterstütze als Botschafterin für das Mädchen- und Frauengolf den Deutschen Golf Verband (DGV). Ziel ist es, mehr Jugendliche zum Golfen als Leistungssport zu bringen. Zum Beispiel werden einige der besten Amateurinnen im Winter zu mir nach Florida zum gemeinsamen Training kommen, es sind aber auch einige Treffen während der UniCredit Ladies German Open in Mai in München geplant. Also, bis bald in München Ihre

Sandra Gal

Golf ist nichts für Feiglinge Er war Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, er schrieb u. a. zwei Drehbücher für den Tatort und er hat als leidenschaftlicher Golfer (Mitglied im GC München Eichen ried) schon überall auf dieser Welt gespielt: Ernst Fischer. Der Bayer, mit viel Humor und Scharfsinn ausgestattet, hat viel auf den Plätzen erlebt und diese „G’schichten“ in „Golf ist nichts für Feiglinge“ höchst amüsant zusammengetragen. Das i-Tüpfelchen sind die Illustrationen von Dieter Hanitzsch. Erschienen im Verlag Süddeutsche Zeitung Edition, ISBN: 978-386615-969-3, Preis: 19,90 Euro

Alles im Blick

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NEWS ...

dgv-verBandstag

Eliteförderung für Olympia Gratulation von Präsident Hans Joachim Nothelfer: Jürgen Th. Weghman (re.), langjähriges DGV-Präsidiumsmitglied, wurde von den Mitgliedern einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt

Die Mitglieder des DGV-Verbandstages haben mit 97,4 Prozent für den Antrag gestimmt, die Young-Professional-Förderung im Hinblick auf die Olympischen Spiele durch die Eliteförderung zu ersetzen. Mit Blick auf Rio de Janeiro 2016 und darüber hinaus betonte DGV-Präsident Hans Joachim Nothelfer, dass es der olympische Status des Golfsports

erforderlich macht, Amateure und Profis zu verzahnen, damit eine durchgängige Förderung gesichert ist. Die für die Young Professional-Förderung bereitgestellten Mittel werden ab 2013 zur Förderung der von Tourspielern und Amateuren gemeinsam gebildeten A- und B-Kader und des neuen Elite Team Germany des DGV genutzt.

Der GC St. Leon-Rot hat sich den Bundespreis „Zukunft Jugend“ zum zweiten Mal in seiner 15jährigen Vereinsgeschichte gesichert. Der DGVFörderpreis belohnt herausragende Leistungen in der Jugendabteilung eines Vereins. DGV-Präsident Hans Joachim Nothelfer (Foto Mitte) überreichte die Plakette den St. Leon-Roter Funktionären Günther Baumgärtner (Vizepräsident, re.) und Dieter Kartmann (Hauptjugendwart). Folgende zwölf Clubs haben sich unter den 174 Bewerbern innerhalb ihres jeweiligen Landesgolfverbandes durchgesetzt: GC St. Leon Rot (Baden-Württemberg), GC Schwanhof (Bayern), G&LC Berlin-Wannsee (Berlin-Brandenburg), GC Hamburg-Ahrensburg (Hamburg), Golfpark Idstein (Hessen), GC MecklenburgStrelitz (Mecklenburg-Vorpommern), Burgdorfer GC (Niedersachsen/Bremen), GC Paderborner Land (Nordrhein-Westfalen), Mittelrheinischer GC Bad Ems (Rheinland-Pfalz/Saarland), GC Schloß Meisdorf (Sachsen-Anhalt), GC Dresden Elbflorenz (Sachsen und Thüringen), GC Jersbek (Schleswig-Holstein).

Elf weitere Golfclubs erhielten anlässlich des 93. DGV-Verbandstages die höchste Auszeichnung für ihr Engagement im DGV-Umweltprogramm „Golf&Natur“. DGV-Präsident Hans Joachim Nothelfer überreichte dem Ostsee Golf Resort Wittenbeck, dem GC Hamburg-Ahrensburg, dem GC Schwarze Heide Bottrop-Kirchhellen, dem G&LC Haghof, dem GC Baden-Baden, dem GC Steisslingen, dem GC Domäne Niederreutin, der Golfanlage Kirchheim-Wendlingen-Wernau GmbH & Co. KG, dem GC München-Riedhof, dem GC Wörthsee e.V. und dem Golf-Club Freudenstadt das Zertifi kat in Gold. Nothelfer: „Ich bin sehr beeindruckt, mit welcher Intensität und mit welch großem Engagement Sie das Projekt auf Ihren Anlagen umsetzen!“ Zwischenzeitlich nehmen insgesamt 116 Golfclubs an dem Programm teil, 41 erhielten bisher ein Zertifi kat in Bronze, 13 eines in Silber und 35 in Gold. www.golfaktuell.com

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SPORT Masters 2012

Bubba Golf

Schaurig schön: Bubba mit seinem ersten Green Jacket

Von Christian Fellner

Egal welches Eisen oder Holz er in die Hand nimmt – Bubba Watson haut eine mörderische Kugel. Dabei fliegt der Ball selten gerade ins Ziel. Bubba ist ein Ballermann. Je riskanter und spektakulärer die Schläge sind, desto mehr Spaß hat er an seinem Beruf. Mit seinem Spiel und seinen Emotionen begeistert er die Massen. Die Krönung war sein spektakulärer Masters-Sieg 2012.

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Übergabe: Charl Schwartzel, Sieger 2011, und Neu-Champion Bubba Watson bei der Green-Jacket-Zeremonie

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Geschafft: Bubba Watson lässt seinen Emotionen freien Lauf

SPORT Masters 2012

Der Reihe nach: Freunde, Familie sowie die Tour-Pros Rickie Fowler und Ben Crane

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ickie Fowler wäre beinahe ein fataler Fehler unterlaufen. Sonntagabend nach dem Masters stand er im Umkleideraum des ehrwürdigen Augusta National Golfclubs und half seinem Freund Bubba Watson beim Packen. Da fiel ihm ein dunkelgrüner Kleidersack in die Hände. Fowler wollte ihn fast schon in den Mülleimer befördern. „Er dachte, das Ding gehört nicht mir“, berichtet Watson. Zum Glück untersuchte er ihn dann aber doch noch einmal genauer: Dann sah er den Aufnäher: „Masters Champion 2012“.

ist. Watson muss also umziehen. An solche Traditionen wird er sich erst gewöhnen müssen. Schließlich hat er mit seinem Coup bei der 76. Auflage des ersten MajorTurniers des Jahres Neuland betreten. Nur gut, dass ihm und seinem Kumpel dieser Fauxpas erspart geblieben ist. Ja – Watson heißt der neue Champion. Jener Haudrauf aus dem kleinen Bagdad in Florida. Jener 33-Jährige, der seit sieben Jahren auf der PGA Tour sein Geld verdient, aber erst seit 2010 so richtig durchstartet. Es war eine großartige Show, die er und Louis Oosthuizen dem Publikum am finalen Sonntag lieferten. 18 Löcher reichten den beiden nicht, um einen Sieger zu ermitteln. So kam es zu diesem legendären Stechen und nur so konnte Watson noch einmal seine ganze Magie hervorzaubern. Nicht freiwillig freilich. Denn absichtlich bringt sich der Meister des krummen Spiels dann doch nicht in die Bredouille. Im Grunde genommen ist es auch ihm recht, wenn er vom Fairway aus die verrücktesten Schläge auf die Grüns dieser

„Ich dachte mir, was macht er da? Und dann dieser unglaubliche Schlag.“ Genau in diesem Beutel wird im kommenden Jahr das Grüne Jacket des Turniersiegers verstaut, wenn es nach einem Jahr, in dem es der Sieger mit nach Hause nehmen darf, zurückkehrt an den Ort seiner eigentlich Bestimmung. Fein säuberlich wird es dann in Watsons Spind verstaut, im Champions Locker, dem Umkleideraum, der speziell für die Masterssieger reserviert

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Welt zirkeln kann. Doch an diesem zweiten Extra-Loch verschlug es ihn mal wieder ins Gebüsch (siehe Seite 22). Damit nicht genug. Schließlich lag er noch 20 Meter neben der Bahn, hinter den dichten Büschen, im Blickfeld nur der mächtige Fairway-Bunker. Doch Watson wusste sofort, was zu tun war. „Ich kannte die Ecke ja schon und ich weiß, dass ich die Hooks ganz gut drauf hab‘.“ Die Zuschauer grölten und Kontrahent Oosthuizen wunderte sich nur: „Ich dachte mir, was macht er da? Und dann dieser unglaubliche Schlag.“ Der Südafrikaner staunte, die Golffans auf der ganzen Welt staunten und drei Personen schmunzelten. „Es ist verrückt, was Bubba mit dem Schläger anstellen kann. Die Leute kapieren das aber nicht. Er kann einfach jeden Schlag“, sagt Boo Weekley ganz cool. Der Amerikaner weiß, wovon er spricht. Boo spielte gemeinsam mit Bubba im Golfteam der Milton High School. Der dritte im Bunde

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SPORT Masters 2012

Gut gemacht, mein Sohn: Bubba Watson mit Mutter Molly

war Heath Slocum. Das Trio hat es auf die PGA Tour geschafft und fährt dort auch Siege ein. Mit diesem Hook hatte er Oosthuizen den Zahn endgültig gezogen. Die zwei Putts zum Sieg waren reine Formsache. Der Ball war drin und das Gefühlschaos nahm seinen Lauf. Watson fiel seinem langjährigen Caddie Ted Scott in die Arme und brach in Tränen aus. Die beiden umklammerten sich, schluchzten, es sprudelte wie aus Wasserfällen. Da stürmte Mutter Molly herbei, seine Tour-Kumpels Rickie Fowler, Ben Crane und Aaron Baddeley, die sich das Drama um den Sieg nicht hatten entgehen lassen wollen. Sie alle herzten den neuen Champion und der ließ seinen Emotionen freien Lauf. Das macht ihn greifbar, sympathisch und menschlich. So einen liebt Amerika und so einem Typen würde man es wünschen, wenn er beim munteren Wechselspielchen an der Weltranglistenspitze eingreifen würde und in naher Zukunft ganz oben stünde. Die Fans lieben ihn wie auch Landsmann Phil Mickelson. Bubba, der eigentlich Gerry Lester Watson junior heißt, ist nah am Wasser gebaut, das ist bekannt. Schon bei seinem Erfolg bei den Farmers Insurance Open im Frühjahr 2011 in Torrey Pines/San Diego überwältigten ihn die Emotionen. Doch wer will es ihm verübeln: Es sind bewegte Jahre für

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den Longhitter mit der ganz eigenen Geschichte gewesen. Zunächst im Juni 2010 der erste Tour-Sieg beim Travelers Championship, dann im Oktober des gleichen Jahres der tragische Tod seines Vaters Gerry, der ihm die Golf-Basics beigebracht hatte, wie man den Schläger greift und wie man ihn schwingt. Bis heute blieb er sein einziger echter Coach. „Er verfügt über gottbegnadetes Talent“, berichtet J. J. Dunn, Headpro des Tanglewood Country Club. Er hatte vor Jahren den jungen Watson beobachtet, wie er den Ball voller Risiko über das Haus seiner Eltern zirkelte, um abzukürzen. Technik, Schwunggedanken – mit diesen Dingen hält sich Bubba erst gar nicht auf. „Ihn interessiert es nicht, er weiß nicht, warum er was tut“, sagt Dunn. Watson selbst bezeichnet sich als Dickkopf. Kurz vor dem Masters flatterte dann eine positive Nachricht ins Haus: Der vierjährige Kampf um die Adoption eines Babys nahm für Angie und Bubba endlich ein versöhnliches Ende: Die beiden durften den gerade mal fünf Wochen alten Sohn Caleb in die Arme nehmen. Vielleicht war es auch das neue Vaterglück, das Watson zum großen Coup in Augusta anstachelte. Immer wieder hatte ihm seine Frau während der Masters-Woche per Handy Bilder von ihrem Kleinen geschickt. Beide hatten

Ziel verfehlt: Lee Westwood jagt seinem ersten Major-Titel weiter hinterher

sich entschieden, dass die junge Mutter und das Kind besser im neuen Heim in Windermere/Florida bleiben sollten. Die Flugstrapazen wollten sie dem Nachwuchs ersparen. Watson wirkte ruhig und ausgeglichen in den vier Turniertagen von Augusta. Ganz anders als in der Vergangenheit. Als er 2003 Professional wurde, da galt er – böse gesagt – als junger Rotzlöffel. Erst ein

„Ihn interessiert es nicht, er weiß nicht, warum er was tut“

Höhepunkte Louis Oosthuizen gelang in der Schlussrunde am zweiten Loch (Par 5, Pink Dogwood) ein Albatross. Er versenkte den Ball mit einem Eisen 4 aus 231 Metern im Loch. Es war erst der vierte Albatross in der Masters-Geschichte. Fünf der letzten zehn Masters-Titel gingen an Linkshänder. Adam Scott (Australien) und Bo van Pelt spielten in Runde vier jeweils Asse auf Loch 16 (Redbud). Mit 64 Schlägen hat der Amerikaner zudem den Platzrekord eingestellt. Platz 40. Schlechter war Tiger Woods nur 1995 bei seinem Debüt als Amateur. Damals wurde er 41. Glücksgefühl: Louis Ossthuizen nach seinem Albatross an Loch 2

Krisenrat mit Frau und Caddie Ted Scott, der ihm angedroht hatte, ihn zu verlassen, halfen dem Absolventen der Universität von Georgia endgültig in die Spur. Watson hatte sich schon mal mit Kollegen angelegt. Eine Geschichte mit Tour-Veteran Steve


Alles vorbei: Louis Oosthuizen

Viel zu verbissen: Tiger Woods enttäuschte in Augusta

Elkington schaukelte sich 2008 so weit hoch, dass der Australier sich weigerte, Watsons Scorekarte nach der zweiten gemeinsamen Runde zu unterschreiben. Ein Vorfall, der kurioserweise nun auch nach dem Masters wieder aktuell wurde – denn ausgerechnet Elkington meldete sich per Twitter zu Wort und gratulierte seinem damaligen Widersacher herzlich zum Major. Der Streit ist längst abgehakt und vergessen. Und doch war Watson überwältigt von Elkingtons kurzem Gruß. Der immer noch junge Mann mit dem oftmals grimmigen Blick und dem bis oben zugeknöpften Hemd – er wird nun akzeptiert.

als die anderen, mit einem pinkfarbenen Driver über die Fairways laufen und keinen geraden Ball spielen, kritisch. Die junge Generation hingegen hat auf solche Ty-

„Er schlägt Bälle, die ich in meinen Leben nicht schlagen würde. Ich würde nicht mal auf die Ideen kommen.“

Watson ist ein Mann, an dem man sich reiben kann, der polarisiert. Die Traditionalisten beäugen solche Emporkömmlinge, die den Ball 20 oder 30 Meter weiter hauen

pen Marke Watson nur gewartet. „Ich hoffe, dass ich Golf vorwärts bringen kann“, wird er immer wieder zitiert. Kerle wie Rory McIlroy, Fowler und eben Watson sind es, die die Jugend zum Golf bringen können. „Bubba Golf“, so hat er sein eigenes Spiel mit Caddie Scott getauft, ist anders, ist begeisternd – wenn es aufgeht. Krachende Drives, waghalsige Annäherungen – das ist es, was der Nachwuchs nachahmen will. „Ich kann gerade Bälle schlagen“, behauptet allerdings auch Watson. „Aber ich mag es nicht.“ Es sei langweilig und außerdem

auf dem Platz oft leichter, die Fahnen mit mächtigen Hooks oder Slices zu attackieren – für Watson jedenfalls. Mit seinen extravaganten Auftritten hat er selbst seine Tour-Kollegen schon oft vor Rätsel gestellt. Oosthuizen gab offen zu, dass er bei Watsons Schlägen oft schmunzeln musste. „Er schlägt Bälle, die ich in meinen Leben nicht schlagen würde. Ich würde nicht mal auf die Ideen kommen.“ Gerade dafür erntet der neue MastersChamp auch Bewunderung: „Er muss ein unglaubliches Gefühl für das Spiel haben. Es macht wirklich Spaß, mit ihm zu spielen“, urteilt Oosthuizen. US-Golfidol Fred Couples, der selbst als 52-Jähriger beim Masters als Sechster wieder für Schlagzeilen sorgte, konnte Watson als Captain beim Presidents Cup 2011 in Australien genau unter die Lupe nehmen. „Es war schon kurios, als Jay Haas und ich ihm zugeschaut haben. Sobald er geschlagen hatte, dachten wir: Ach du meine Güte. Und dann hookte ... weiter auf Seite 21

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Der Wunderschlag

...

Bubba Watson hatte viele gute Schläge, sonst hätte er nicht das Masters gewonnen. Aber ein Schlag ragte heraus. Auf der 10, dem zweiten Extraloch im Stechen, jagte er seinen Abschlag in den Wald. Die Schneise war eng, die Bäume hoch – eine denkbar ungünstige Ausgangssituation, um den Ball aus gut 140 Metern in einem Hook aufs Grün und an die Fahne zu schlagen. Bubba machte genau das mit einem 52°-Wedge! Phänomenal. „Ich bin verrückte Schläge gewöhnt. Der Schlag ist zuvor in meinem Kopf abgelaufen. Solange ich einen guten Stand habe und schwingen kann, kann ich den Ball entsprechend schlagen. Eigentlich eine einfache Sache.“ Und doch so schwierig. Schließlich war das nicht irgendein Turnier, sondern das Masters und dann noch im Playoff. Watson fabrizierte unter immensem Druck einen Wunderschlag, der in die Golf-Geschichte eingehen wird.

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der Ball wieder 20 Meter rein – und das mit einem Eisen 8. Er ist unglaublich.“ Während die Golfwelt nun über Watson diskutiert, ist es um Tiger Woods in den Tagen von Augusta wieder etwas ruhiger geworden. Am Wochenende verschwand er fast schon von der Bildfläche der TVStationen. So viel hatte man erwartet vom früheren Dominator – gerade nach seinem Sieg zwei Wochen zuvor in Bay Hill, seiner gefeierten Rückkehr in den Kreis der Sieger. Schließlich hatte er in Augusta, wo er mit vier Siegen nur hinter Jack Niklaus (sechs Erfolge) steht, sogar in seinen Krisenjahren den Ball sehr gut getroffen. Doch bei seiner 18. Teilnahme verschwand er als 40. in der Bedeutungslosigkeit. Statt der Fortsetzung seines Comebacks sahen die Zuschauer einen Tiger, der immer mehr die Fassung verlor. Er rammte seine Eisen in den Boden, kickte den Schläger mit dem Fuß über den Boden – eines Masters-Champions unwürdig. Er entschuldigte sich zwar umgehend, und doch wäre es interessant zu wissen, wie die strengen Herren des Clubs um Präsident Billy Payne wohl diese Ausraster

bewertet haben. Ob Woods vielleicht in seinem Spind eine Nachricht vorfand? Es wird ein Geheimnis bleiben. Lee Westwood darf hingegen weiter von seinem ersten Major-Titel träumen: Als geteilter Dritter war der 38-jährige Engländer erneut nah dran. Wie viele Kollegen haderte auch er mit seinem kurzen Spiel. „Man weiß ja vorher, dass man beim Masters gut putten muss. Aber ich habe es einfach nicht getan. Ich bin einfach noch nicht gut genug.“ Eine harte Selbsterkenntnis für den Mann, der in den vergangenen drei Jahren sieben Top-10Ergebnisse bei den Major-Turnieren einfahren konnte. Für Westwood war‘s dennoch eine gelungene Woche. Für Bubba Watson sowieso. Er gehört nun zum Kreis der Major-Sieger. „Das ist etwas, von dem ich bisher nicht mal geträumt hatte.“ Nun ist es Wirklichkeit. Das Grüne Jacket wird ihn nun ein Jahr lang daran erinnern. Dann wird er zurückkehren nach Augusta, das feine Stück in seinen Schrank hängen. Wie gut, dass der grüne Kleidersack nicht abhanden gekommen ist.

SPORT Masters 2012

Die große Party ließ er aus, stattdessen fuhr er zurück zu Frau und Baby, „um das mit dem Windelnwechseln zu üben.“

Ja, was ist den heute los? Ein ratloser Phil Mickelson

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SPORT Masters 2012

Im fünften Anlauf ...

... schließt Kaymer

Frieden

Beim Putten hatte Martin Kaymer Probleme

Es wäre übertrieben, ihm zu dieser Leistung zu gratulieren und ihn hochzujubeln. Dafür war ein geteilter 44. Platz beim Masters dann doch etwas zu wenig. Und doch hat Martin Kaymer (27) in diesem Jahr eine Hürde genommen: Erstmals schaffte er den Cut. Vier Jahre in Folge, von 2008 bis 2011, hatte er eine Einladung erhalten, freute sich riesig auf die Exkursion nach Augusta und wurde regelmäßig vom Platz abgeworfen. Nach zwei Runden war das Gastspiel für den Deutschen vorzeitig beendet und er wurde in das für einen Profigolfer so ungeliebte freie Wochenende verabschiedet.

April, an dem feststand, dass er sich für den Wochenend-Aufenthalt qualifiziert hatte, dürfte er zum Feiertag erklärt haben. „Dieses Jahr war insgesamt ein Riesenschritt für mich, ich nehme viele positive Dinge mit. Es hat mir auch Riesenspaß gemacht und ich habe sehr viele Dinge gelernt.“ Seine Vorbereitung war so akribisch wie nie zuvor. Im März trainierte er im Privatclub Whisper Rock (Arizona), dort hatten die Greenkeeper ein Grün von Augusta-Qualität hingezaubert. 2012 reiste er bereits am Freitag der Vorwoche an und spielte Proberunden mit Caddie Christian Donald, sowie den Masters-Legenden Bernhard Langer und Tom Watson.

Und doch hat Martin Kaymer (27) in diesem Jahr eine Hürde genommen: Erstmals schaffte er den Cut. Der negative Masters-Höhepunkt dürfte sicherlich 2011 gewesen sein, als er als Weltranglisten-Erster nach Georgia angereist war. Nichts ging – nach 36 Loch konnte er seine Schläger einpacken, wieder einmal. Mit jedem verpassten Cut nahm der Druck zu und einige Skeptiker hätten ihm zum Selbstschutz am liebsten von einer weiteren Teilnahme abgeraten. Natürlich hat Kaymer auch die fünfte Chance wahrgenommen, um seinen Frieden mit dem Augusta National zu schließen. Er nutzte sie, und den Nachmittag des sechsten

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Augusta und Martin Kaymer nähern sich an

Ein weiteres Scheitern an der Magnolia Lane und man hätte ihm für die Zukunft voraussichtlich ein MastersAlternativ-Programm zusammengestellt: Shopping in New York, Abstecher in die Karibik oder Familien-Besuch in Deutschland. Kaymer hat sich durchgebissen und das ist gut so. Und wenn er fortan seine Putt-Statistik (121) verbessert, kann man ihm 2013 vielleicht zu einem gelungenen Masters gratulieren. Obwohl, Bubba Watson siegte mit 120 Putts und Lee Westwood wurde mit 128 sogar Dritter. Auf Kaymer wartet viel Arbeit, um Augusta in den Griff zu bekommen. www.golfaktuell.com


SPORT

Masters Tournament

Lass dich dr端cken: Hunter Mahan und ein guter Freund

1. Bubba Watson (USA)

69

71

70

68

278

-10

2. Louis Oosthuizen (RSA)

68

72

69

69

278

-10

3. Peter Hanson (SWE)

68

74

65

73

280

-8

3. Matt Kuchar (USA)

71

70

70

69

280

-8

3. Phil Mickelson (USA)

74

68

66

72

280

-8

3. Lee Westwood (ENG)

67

73

72

68

280

-8

7. Ian Poulter (ENG)

72

72

70

69

283

-5

8. Padraig Harrington (IRL)

71

73

68

72

284

-4

8. Justin Rose (ENG)

72

72

72

68

284

-4

8. Adam Scott (AUS)

75

70

73

66

284

-4

32. Luke Donald (ENG)

75

73

75

68

291

+3

40. Rory McIlroy (NIR)

71

69

77

76

293

+5

40. Tiger Woods (USA)

72

75

72

74

293

+5

44. Martin Kaymer (GER)

72

75

75

72

294

+6

Cut Bernhard Langer (GER)

72

80

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Masters 2012

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SPORT IM Interview: Bernhard Langer

„Ich bin noch hungrig“

Gemeinsam auf der Runde: Bernhard Langer (l.) und Martin Kaymer

Bernhard Langer (54) ist unbestritten die deutsche Golflegende. 2012 feierte der Anhausener ein Jubiläum, zum 30. Mal war er in Augusta dabei. Robin Barwick unterhielt sich bei einem Sponsorenabend von Mercedes-Benz in Augusta mit Langer.

GOLFaktuell: 30 Jahre Masters, nun, da dürfte es doch etwas geben, das Sie im Augusta National gern ändern würden. Langer: Ein problematischer Faktor ist der Dreck auf den Bällen, wenn es nass ist. Der Rasen wird vom Grün zum Tee gemäht, damit ist der Wuchs gegen die Ballrichtung und so wird verhindert, dass die Bälle rollen. Die Bälle graben sich eher ein. Bei gegenteiligem Wuchs würde der Ball nach der Landung weiterspringen. Ich habe das einigen Verantwortlichen mitgeteilt, aber man kann in diesem Club niemanden zu einer Entscheidung drängen. Und Besserlegen kommt in Augusta nicht in Frage. Unabhängig davon ist das Masters ein fantastisches Turnier auf einem außergewöhnlichen Gelände. Allein die Umkleidekabine für die Masters-Sieger und das Champions Dinner sind immer wieder ein Erlebnis. GOLFaktuell: 2011 haben Sie sich lange mit der Daumenverletzung herumgeplagt, aber 2012 läuft es für Sie auf der Champions Tour doch wieder recht gut … Langer: Mein Spiel ist fast wieder so gut wie vor der Verletzung. Ich habe mit anderen Spielern die Champions Tour dominiert, dreimal in Folge die Geldrangliste gewonnen und wurde dreimal als Spieler des Jahres ausgezeichnet. Die Verletzung hat mich Monate außer Gefecht gesetzt, es war eine schwere Saison für mich. Der Daumen ist geheilt und ich kann wieder so spielen, wie ich es gewohnt war. Hoffentlich kann ich in naher Zukunft einen Sieg landen.

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GOLFaktuell: Beispielsweise beim nächsten Major, der Senior PGA Championship, im Mai in Michigan? Langer: Das wäre großartig. Das Setup bei diesem Turnier ist toll, sie machen den Platz schwer aber fair. Auch wenn ich diesen Platz noch nie gespielt habe, weiß ich, dass die Unterstützung in Michigan großartig ist. GOLFaktuell: Die British Open kehren im Juli nach Royal Lytham zurück. Dort waren Sie 2001 dem Sieg ganz nah. Erstmals in der Geschichte hatten zwei Deutsche, Sie und Alex Cejka, bei einem Major nach drei Runden mit zwei weiteren Spielern in Führung gelegen. Eine tolle Sache für das deutsche Golf. Würden Sie zustimmen, dass es in Ihrer Karriere eine der größten Enttäuschungen war, die Open nicht gewonnen zu haben? Langer: Ja, so kann man es sagen. Vor 25 Jahren dachte ich, dass ich alle Majors gewinnen will, doch als Europäer waren die Open immer etwas Spezielles. Fünfmal war ich nah dran und es bleibt dabei, dass ich dieses Turnier liebend gerne einmal gewinnen würde. Dafür üben wir, dafür spielen wir. Man will vorne dabei sein, und wenn man häufig genug vorne dabei ist, gewinnt man einige Male. Es sollte zwar nicht sein, dass ich die Open gewinne, dafür habe ich ein paar andere Turniere gewonnen. GOLFaktuell: Wie lange wollen Sie noch professionell spielen? Langer: Es gibt die Statistiken der Champions Tour und die zeigen, dass, wenn man um die 60 ist, es nur noch sehr wenige gibt, die

siegen können. Man kann gegen das Alter nicht ankämpfen, aber ich bin noch hungrig und möchte noch ein paar Jahre spielen. Keiner kann in die Zukunft sehen; solange ich gesund bleibe, Spaß und Erfolg habe, bleibe ich dabei. Sobald ein Teil fehlt, ist es für mich an der Zeit aufzuhören. GOLFaktuell: Wie würden Sie Ihre Beziehung zu Martin Kaymer beschreiben? Langer: Ich habe Martin zwei Jahre vor seinem Tourdebüt kennengelernt. Seine Entwicklung ist phänomenal und ich bin sehr stolz auf ihn. Es hat so viele Jahre gedauert, bis ein weiterer deutscher Golfer endlich in der Weltspitze angekommen ist. Der Zeitpunkt war optimal, ich bin auf die Champions Tour gewechselt und gleichzeitig hat er gesiegt, und so hat er den Golfsport medial in Deutschland wieder aufleben lassen. Martin ist sehr ausgeglichen und kommt aus einer guten Familie – ein großartiges Vorbild für junge Golfer. GOLFaktuell: Das Putten war Ihr Manko in der Vergangenheit. War der Umstieg auf den Broom-handle-Putter die Erlösung? Langer: Ich bin die Yips losgeworden, hoffentlich für immer. Es gibt immer noch Tage, an denen ich schlecht putte, das liegt aber nicht mehr an den Yips, sondern an mir. Ich werde nie der beste Putter der Welt sein, aber ich bin jetzt nicht mehr der schlechteste. Mein Putten war in den letzten Jahren sehr konstant, ohne gutes Putten kann man keine Turniere gewinnen. Das Gespräch führte Robin Barwick www.golfaktuell.com


DGV

Begeisterung wecken Die Zahl steigt stetig, jährlich werden es mehr: Mittlerweile gibt es 624.569 registrierte Golfer in Deutschland, das sind fast 200.000 mehr als noch vor zehn Jahren. Golf ist populär!

Sie spielen bereits Golf und wollen Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder auch von dem Sport mit dem kleinen weißen Ball begeistern? Der Deutsche Golf Verband (DGV) zeigt, wie einfach und günstig es ist, Menschen an den Golfsport heranzuführen.

Play-golf-card Ein tolles Geschenk für den Einstieg: Für 19 Euro bekommt man auf über 300 Golfanlagen einen zweistündigen Schnupperkurs in einer kleinen Gruppe unter professioneller Anleitung, die Ausrüstung wird gestellt. Auf der entsprechenden Internet-

seite gibt es die Karte und alle Informationen für Golf-Einsteiger (Golf-ABC, Regeln, Kurzfilme u. v. m.). www.playgolf.de

Faszination Golf Das Interesse ist da, aber man möchte sich langsam herantasten? Kein Problem: Wie wäre es mit der Aktion „Faszination Golf“? Seit 2010 wird der Golfsport bundesweit in verschiedenen Einkaufszentren vorgestellt. Vom 3. bis 12. Mai 2012 gastiert die RoadShow im Schlosspark-Center Schwerin, vom 18. bis 26. Mai im Limbecker Platz Essen. Hier gibt es auf einer Standfläche von knapp 200 Quadratmetern alle Informationen zum Golfsport mit vier MitmachStationen. www.faszinationgolf.de

Golf-Erlebnistag Am 6. Mai steigt der Golf-Erlebnistag bundesweit auf über 350 Anlagen. Das Motto: „Vorbeikommen, ausprobieren, Spaß haben.“ Hier kann man bestens erste Erfahrungen sammeln. Einfach bequeme Kleidung und Sportschuhe anziehen! Die Ausrüstung wird gestellt. In den vergangenen vier Jahren kamen 145.000 Menschen zu dem Golf-Erlebnistag – einer Aktion des DGV in Zusammenarbeit mit dem Golf Management Verband Deutschland (GMVD) und der Professional Golfers Association of Germany (PGA). www.golf-erlebnistag.de www.golfaktuell.com

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SPORT UniCredit Ladies German Open

Die Norwegerin wollte Startgeld.

Rot für Petterson Rund ist er nicht, der Geburtstag. Ein kleines Jubiläum dann aber doch: Zum 5. Mal finden die UniCredit Ladies German Open presented by Audi in diesem Jahr von 24. bis 27. Mai im Golfpark Gut Häusern statt. „Ich weiß nicht, ist das vielleicht die BlechHochzeit?“, fragt Turnierdirektor Nikolaus Peltzer. Knapp daneben. Für Blech muss er noch drei Jahre warten. Die hölzerne Hochzeit sieht der Volksmund fürs Fünfjährige vor. Hölzern lief in der Vergangenheit allerdings sehr wenig, eher alles wie geschmiert. 2011 der Zuschauerrekord (32.000) und stets Europas Topstars am Start – das Turnier gehört auf der Ladies European Tour (LET) zu den großen Nummern. So soll es bleiben. Und vielleicht haben die LGO sogar noch ordentlich Wachstumspotenzial. Geht es nach Peltzer, dann auf jeden Fall. Kurzfristig könnte das Event in diesem Jahr vom Umzug der BMW International Open von Eichenried nach Köln profitieren, langfristig durch das Interesse der US-amerikanischen Profi-Tour LPGA an einer Zusammenarbeit. Zunächst einmal sieht Peltzer, Geschäftsführer der Deutsche Golfsport GmbH, die nahe Zukunft. Und für die sind die Organisatoren gewappnet. „Ich denke schon, dass sich der Umzug der BMW Open niederschlägt.“ Gemerkt haben es Peltzer & Co. an einer

verstärkten Nachfrage für die Zeltstadt. „Die wächst deutlich, denn einige Unternehmen, die regional verankert sind, ziehen nicht um.“ Sie wollen sich nach wie vor bei einem Profi-Turnier präsentieren und dafür bietet das Damen-Turnier die ideale Plattform – vor allem so früh im Jahr. „Deshalb ist uns der Termin als erste Veranstaltung in Deutschland so wichtig.“ Wenn sich in absehbarer Zukunft tatsächlich ein Deal mit der LPGA-Tour ergibt, betritt man eine andere Stufe. „Die Gespräche sind kein Marketing-Gag“, versichert Peltzer. „Die LPGA ist aktiv auf uns zugekommen.“ Zuletzt hatte es beim Solheim-Cup 2011 in Irland ernsthafte Gespräche gegeben. „Ob daraus was wird, darüber zu urteilen, ist jetzt noch zu früh.“ Es gibt zu viele Unwägbarkeiten. Zum einen laufen sämtliche Verträge – mit der LET, den Sponsoren und

Verspekuliert: Suzann Petterson, Nummer 3 der Welt, forderte Startgeld und die Veranstalter der Ladies German Open winkten ab

andocken, „rutschen wir im Kalender weiter nach hinten. Dann werden wir uns im Bereich der Major-Turniere Evian Masters und British Open befinden.“ Und man wäre nicht mehr das erste Highlight im deutschen Turnierkalender. Hinzu kommt der Faktor Finanzen: „Das Mindestpreisgeld für ein LPGA-Turnier liegt bei einer Million USDollar, wir müssten also mit rund 800.000 Euro rechnen.“ Derzeit sind es 350.000 Euro. „Darüber werden wir diskutieren müssen, ob wir in diese Richtung gehen wollen und können.“ Der Gegenwert, Teil der besten Frauen-Serie zu sein, ist verlockend: „Medientechnisch wird alles internationaler. Der amerikanische und asiatische Markt kommen hinzu. Das gibt ganz andere Werbewerte.“ Und natürlich wird das Starterfeld exquisiter: „Dann kommen mindestens 40 oder 50 Spielerinnen, und das ist schon ein Pfund. Vor allem muss man dann nicht bitten und betteln. Da kommt eine Michelle Wie auch mal so wieder über den Teich.“

„Das Mindestpreisgeld für ein LPGA-Turnier liegt bei einer Million US-Dollar, wir müssten also mit rund 800.000 Euro rechnen.“ Derzeit sind es 350.000 Euro.

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dem Golfpark Gut Häusern – noch bis 2013. „Und da kann ich nicht sagen, weil ich gerade lustig bin, ändere ich was.“ Zum anderen muss der Schritt, ein gemeinsames Turnier auszurichten, wohl überdacht werden. „Für uns gibt es zwei entscheidende Themen: den Termin und das Preisgeld.“ Will die German Open tatsächlich an die US-Profi-Tour

Eine sportlich herausragende Konkurrenz anbieten zu können, das ist in jedem Jahr die Herausforderung. Die versammelte LETElite können sie stets vorweisen, „aber wir versuchen natürlich immer, auch namhafte Spielerinnen aus den USA zu locken. Ein, ich nenne es mal Überraschungsei hatten www.golfaktuell.com


wir in der Vergangenheit immer.“ Mit Wie hat das geklappt, im vergangenen Jahr kam Wunderkind Lexi Thompson. Die nun 17-Jährige steht erneut auf Peltzers Wunschzettel, doch die Verhandlungen sind schwierig. „In der Woche nach unserem Turnier findet in den USA das Sybase Matchplay statt. Dafür müsste sie sich erst qualifizieren. Das war ursprünglich das Argument. Nun ist aber genau am Wochenende des Matchplays Lexis Abiturfeier. Wenn sie daran teilnimmt, kommt sie vielleicht auch zuvor nach Deutschland.“ Verhandlungsstatus: offen. Auch andere Spielerinnen hat Peltzer noch im Visier. „Wir helfen ja gerne mit ein paar Nettigkeiten, Flug, Auto und Hotel“, erklärt er. Bei der Forderung nach Startgeld machen die Verantwortlichen aber nicht mit. Beispiel Suzann Petterson. Gegen Bezahlung

Preisgeld: 350.000 Euro | Termin: 24. bis 27. Mai 2012 | Austragungsort: Golfpark Gut Häusern | Titelverteidigerin: Diana Luna (ITA) | Teilnehmerinnen: 126 Spielerinnen (davon sechs Amateurspielerinnen) | Turnierdirektoren: Gabriele Volz (HypoVereinsbank), Nikolaus Peltzer (DGS) | Turnierpräsident: Jürgen Danzmayr (HypoVereinsbank) | LET-Tournament Director: Fraser Munro | Siegprämie: 52.500 Euro plus Audi A5 Cabrio | Hole in one Preis: Audi R8 Spyder (Bahn 15) Eintritt: Do. u. Fr. kostenlos, Sa. u. So. 15 Euro (Online-Vorverkauf 10 Euro), Kinder, Jugendliche (bis 18 Jahre), Schüler und Studenten kostenlos www.ladiesgermanopen.com

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wäre die Nummer 3 der Welt nach Bayern gereist. So wird sich das Teilnehmerfeld in erster Linie auf die Größen der LET konzentrieren. Dass auch die großartiges Golf spielen können, hat nicht zuletzt Titelverteidigerin Diana Luna aus Italien 2011 bewiesen. Sie explodierte förmlich und legte zum Siegerscore von 24 unter Par ein BirdieFeuerwerk hin, das es bis dahin nicht gegeben hatte. Doch sie muss sich erneut starker Konkurrenz erwehren. Die GermanOpen-Siegerinnen Jade Schaeffer und Laura Davies machen sich wieder Hoffnungen auf ein starkes Ergebnis. Aber auch Melissa Reid (England), Christel Boeljon (Niederlande) und Caroline Hedwall (Schweden) greifen nach dem Scheck. Nicht zu vergessen die deutschen Aushängeschilder LPGA-TourProette Sandra Gal, Caro Masson und Anja Monke. Und auch Neu-Profi Steffi Kirchmayr will bei ihrem Heimspiel den Cut überstehen.

SPORT ... UniCredit Ladies German Open

Außerdem gibt es noch das Comeback von Martina Eberl-Ellis, das gleichzeitig schon wieder in einen Abschied münden wird: Die Turnierbotschafterin packt nochmal die Schläger aus. „Ich weiß, dass sie sehr ehrgeizig ist. Sie geht das Ganze sehr fokussiert an“, sagt Peltzer, „wir würden ihr es auf jeden Fall wünschen, dass sie noch einmal vier Runden spielen kann.“ Das wäre ganz gewiss ein schöner Abschluss beim hölzernen Jubiläum. Christian Fellner Sieht Wachstumspotenzial für die Ladies German Open: Turnierdirektor Nikolaus Peltzer

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25. Jahrgang GOLFaktuell

BUSINESS dr. klaus westermeier

Adidas kauft Adams

Expansion Der Sportartikelkonzern Adidas hat wieder zugeschlagen und Adams Golf gekauft. Das Unternehmen mit Sitz im fränkischen Herzogenaurach setzt damit seinen Weg fort, über Akquisitionen zur Nummer 1 im Golfmarkt zu werden beziehungsweise diese Position nun weiter zu festigen. 1998 kam Adidas eher zufällig zum Golfsport. Die Drei-Streifen-Marke erwarb damals die Skifirma Salomon und kam über diesen Deal zu TaylorMade, einer Tochtergesellschaft von Salomon. Salomon gibt es längst nicht mehr unter dem Dach von Adidas, aus TaylorMade entwickelte Adidas in den vergangenen Jahren mit der TaylorMade-adidas Golf Inc. ein inzwischen veritables Standbein des Gesamtkonzerns (Umsatz 2011: 13,3 Milliarden Euro, Nettogewinn 671 Millionen Euro). Adidas-Chef Herbert Hainer forcierte persönlich das Wachstum im Golfsegment immer wieder. In diesem Zuge kaufte Hainer 2008 auch den britischen Konkurrenten Ashworth Inc. ein. Rund 54 Millionen Euro ließ sich TaylorMade-adidas Golf diese Transaktion kosten, hinzu kam die Übernahme von 34 Millionen Euro Schulden. Der Golfbekleidungshersteller Ashworth galt zum Zeitpunkt der Übernahme als angeschlagen. Hainer damals: „Diese Akquisi-

Konzernchef Herbert Hainer

tion zeigt deutlich unsere Entschlossenheit, in der Golfkategorie weiter zu wachsen.“ Und nun Adams Golf. Für die ausstehenden Aktien des börsennotierten Anbieters von hochwertigen Golfschlägern zahlt Adidas rund 53 Millionen Euro. Ein stolzer Preis für gerade mal 73 Millionen Euro an zusätzlichem Umsatz. Allerdings könnte sich der strategische Kaufpreis lohnen. Adidas untermauert damit seine aktuelle Nummer1-Position unter den größten Herstellern von Golfschlägern, Bällen, Bekleidung und Accessoires zu einem Zeitpunkt, an dem der Golfmarkt weltweit eher schwächelt. Für 2011 gibt Adidas den Umsatz seiner Golfsparte mit über einer Milliarde Euro an. Hinzu kommt nun Adams Golf. Hauptwettbewerber Callaway hat gerade ein katastrophales Jahr hinter sich und musste einen Umsatzeinbruch um 8,4 Prozent auf rund 650 Millionen Euro vermelden sowie Verluste von rund 130 Millionen Euro. Ent-

TaylorMade Vertragsspieler Martin Kaymer, Justin Rose, Jim Furyk, Darren Clarke, Peter Hanson, Dustin Johnson, Y.E. Yang, Edoardo Molinari, Jason Day, Retief Goosen, Sergio Garcia, Paula Creamer, Natalie Gulbis, Camilo Villegas, Kenny Perry, Paul Mc Ginley, Rory Sabatini, Tom Lehman, Greg Norman, Nick Faldo

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Top-Vertragsspieler Sergio Garcia mit Herbert Hainer

sprechend sieht sich Mark King, President & CEO von TaylorMade-adidas Golf, einen wesentlichen Schritt weiter bei der Verwirklichung seiner Vision: „Unsere Mission ist es, das beste Golfunternehmen der Welt zu werden – über alle Regionen, Produkte und Kundendemografien hinweg.“ Von den Herstellern der Golfindustrie spielt neben Callaway nur noch Acushnet in der Adidas-Liga. Das ursprünglich US-amerikanische Unternehmen mit den Marken Titleist, Footjoy und Pinnacle gehörte lange Zeit zu Fortune Brands und durchbrach als erster Golfausrüster 2002 die Eine-Milliarde-Dollar-Umsatzgrenze. Acushnet wurde 2011 an Fila Korea und Mirae Asset, die größte koreanische Private Equity Firma, verkauft. 2011 machte Acushnet knapp über eine Milliarde Euro Umsatz, also in etwa so viel wie TaylorMade-adidas Golf. Bei Adams Golf soll zunächst vieles beim Alten bleiben, beispielsweise auch die Zentrale in Plano, Texas. King steuert TaylorMade-adidas Golf von Carlsbad (Kalifornien) aus, einem Standort, an dem die meisten Golfunternehmen der Welt ihren Hauptsitz unterhalten. Eine Veränderung indes gibt es schon: Adams-Chef Chip Brewer hat das Unternehmen verlassen und soll Callaway wieder auf die Erfolgsspur bringen.

Dr. Klaus Westermeier lebt als freier Wirtschaftsjournalist in München. Er ist begeisterter Golfer (Hcp 9,5) und beleuchtet für GOLFaktuell regelmäßig die wirtschaftlichen Aspekte des Golfsports. www.golfaktuell.com


BUSINESS-Meldungen Kriegsbeil begraben Callaway Golf und Acushnet haben sich in allen Rechtsstreitigkeiten gütlich geeinigt. Callaway hat dem Konkurrenten seit 2008 vorgeworfen, bei den Bällen ProV1 und V1x Patente verletzt zu haben. Der Schaden soll bei 246 Millionen US Dollar liegen.

Garmin baut auf B+M Navigationsgerätehersteller Garmin setzt auf die B+M Vertriebs GmbH als Distributionspartner für die GPS-Golfcomputer Approach. „In der Kooperation mit Garmin sehen wir die ideale Möglichkeit, unser Portfolio zu vervollständigen“, so B+M-Geschäftsführer Michael Bärwald.

Plagiatverkauf abgeschaltet Ein US-Distriktsgericht in Florida ordnete mittels einstweiliger Verfügung an, dass 130 Beklagte mit 175 Websiten nicht mehr den Verkauf kopierter Golfartikel betreiben dürfen. Die Klage hatte eine Vereinigung führender amerikanischer Golfhersteller (www.keepgolfreal.com) eingereicht.

„Grand Tourisme“

Autokreuzfahrt nun auch für Golfreisende Kürzlich startete ein in Deutschland völlig neues Geschäftsmodell in der Touristik. „Grand Tourisme – Automobiles Reisen aus Leidenschaft“ nennt es sich. Der Clou: Während der Reisende mit dem Flugzeug bequem in den Süden fliegt, wird sein Auto in die Garage des ersten Hotels seines Aufenthaltes transportiert. Der Tourist findet also sein eigenes Auto vor Ort schon vor und kann seine sogenannte Autokreuzfahrt ohne die Strapazen der Anreise starten. Zurück funktioniert es genau so. Im Angebot von Grand Tourisme befinden sich Urlaubsregionen wie Oberitalien, die Toskana oder Südfrankreich. Zielgruppe des innovativen Reiseveranstalters sind betuchte Inhaber von Liebhaberautos, also Sportwagen, Cabrios oder Oldtimer, denen die Anreise im eigenen Auto in die schönen Landstriche des Südens zu zeitaufwändig und zu umständlich ist. Die siebentägige Reise enthält neben dem Autotransfer ausgewählte Hotels an mehreren Standorten, eine gut abgestimmte Autoroute und viele Insidertipps. Ab September bietet der Hamburger Veranstalter erstmals auch Autokreuzfahrten mit Golfpaket an. In der Woche vom 31. August bis zum 7. September geht es beispielsweise nach Oberitalien. Grand Tourisme verspricht neben „den schönsten Orten, Genuss und Entspannung“ auch Golfrunden auf ausgesucht spektakulären Plätzen. Die Exklusivität der Reise unter dem Motto „Anreisen und Abschlagen“ hat allerdings auch ihren Preis. Das Rundum-Sorglos-Paket kostet pro Person rund 5.000 Euro. www. grandtourisme.de www.golfaktuell.com

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EQUIPMENT EISEN

Basis-Werkzeug Mit welchen Schlägern wird der Golfsport erlernt? Genau, mit Eisen. Sie sind die Basis. Wenn es mit den Hölzern mal nicht klappt, sollte zumindest der Umgang mit der Grundausrüstung unfallfrei ablaufen. GOLFaktuell stellt die neuesten Eisensätze vor. Unser Tipp: Probieren Sie mehrere Hersteller aus, bevor Sie sich entscheiden, und lassen Sie sich fitten!

Wilson Ci11 Die neuen, in edlem Mattschwarz gehaltenen Eisen von Wilson Staff richten sich sowohl an versierte Golfer als auch an Spieler, die von ihrem Eisensatz erwarten, dass er kraftvolle Schläge erlaubt, zugleich aber Fehler verzeiht. Der Schlägerkopf hat hierfür eine optimale Größe, zugleich aber eine dünne Topline und vergleichsweise ein geringes progressives Offset – eine Optik also, die sportliche Golfer schätzen. Das Gewicht des Schlägerkopfes wurde weg von der Schlagfläche hin zu Ferse und Spitze des Schlägerkopfes verteilt. Das aus einem Stück gefertigte weiche Insert aus 431er Edelstahl dämpft die Vibration bei unsauber getroffenen Schlägen ab. Schäfte: True Temper TX (Stahl), Aldila VS Proto II (Graphit), Wilson „Halb & Halb“ Flex: Uniflex, R, S Auch in LH erhältlich Preis (4-PW): 569,99 Euro (Stahl), 799,99 Euro (Graphit) www.wilson.com

Komperdell K12 Das neue Allroundset von Komperdell richtet sich an Ein- und Aufsteiger gleichermaßen. Die kurzen Eisen (8-SW) sind im FullMuscle-Back-Design ausgeführt, was für mehr Backspin und ein gefühlvolles kurzes Spiel sorgt. Die langen Eisen (5-7) sind im Semi-Cavity-Muscle-Back-Design mit tiefem Schwerpunkt ausgeführt und ermöglichen einen aggressiven Backspin, das Eisen 4 schließlich ist im Deep-Cavity-Design ausgeführt. Durch diese fliegende Gewichtsanpassung verlagert sich der Schwerpunkt und man erzielt eine optimale Abflughöhe. Die Gewichtsverteilung unterstreicht den sportlichen Anspruch dieses Modells, bei dem der Komfort nicht zu kurz kommt. Schäfte: Komperdell K-Five, Komperdell K-Seven Chrome Flex: L, R, S Preis (4-SW): 499,95 Euro (K-Five), 699,95 Euro (K-Seven Chrome) www.komperdell-golf.com

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EQUIPMENT

Cobra AMP Honma Beres IS-02 „Forged for Distance“ – das ist der Leitgedanke der neuen feinen Eisen des japanischen Premiumherstellers, die sich an ambitionierte Freizeitspieler richten. Technisch wurde alles berücksichtigt, was helfen kann, bessere Schlagergebnisse zu erzielen: Die Eisen haben eine extreme Gewichtsverteilung an den Schlägerrand und sind mit einem tief liegenden, hinter die Schlagfläche verlagerten Schwerpunkt ausgestattet. Definierte Verstärkungszonen hinter dem Impactbereich machen den vergrößerten Sweetspot optisch sichtbar, schenken Vertrauen und liefern einen satten Klang. Hinter der Schlagfläche kommt weicher Schmiedestahl zum Einsatz, der mit einem dünnen, hochfesten Schlagflächeninsert kombiniert wird. Die langen Eisen verfügen über eine L-förmig gekantete Schlagfläche, die deren Kickback-Technologie optimal nutzt. Die Schlagflächen der kurzen Eisen sind mittels eines neuen 3D-Schweißverfahrens in den Rahmen integriert – ein Design, das eine kontrollierte Flugkurve erlaubt und dem Spieler mehr Schlaggefühl und Feedback liefert.

Die neuen Eisen von Cobra wurden durch die integrierte E9-Schlagflächen-Technologie, progressives Schlagflächendesign und Cavity im Schlägerrücken im Hinblick auf Länge, Gefühl und Fehlertoleranz optimiert. Die langen Eisen (3-7) sind mit einer hochwertigen Mehrfach-Legierung ausgestattet und bestehen aus einer 17-4-EdelstahlSchlagfläche, die sich perfekt in den Kopf aus 431er Edelstahl einfügt. Die Folge: Mehr Explosivität bei langen und mittleren Eisen. Das neu entwickelte V-Skid-Sohlendesign zeichnet sich durch einen charakteristischen V-Schliff aus, der die Sohle von der breiteren Mitte hin zu Hacke und Spitze schmaler werden lässt. Dadurch wird der Widerstand beim Bodenkontakt reduziert. Schäfte: AMP by Aldila (Graphit), True Temper Dynalite 90 (Stahl) Flex: R, S (Stahl), L, R, S (Graphit), R-Flex, R, S (Damen) Preis (4-PW): 699 Euro (Stahl), 799 Euro (Graphit), 799 Euro (Damen) www.cobragolf.de

Schaft: ARMRQ 6 (Graphit) Flex: R, S Preis (pro Schläger): 449 Euro www.honmagolf.de

Cleveland Mashie Der neue Eisensatz von Cleveland ist ideal für Anfänger und alle, die den Golfball so einfach wie möglich bewegen möchten. Der Satz kombiniert Hybride (3-5) mit großen Cavity-Back-Eisen (6-PW). Der große Sweetspot und die großen Schlägerköpfe machen die Cleveland-Mashie-Eisen zu einem „easy to hit“-Eisensatz. Die Gliderail-Sohle verhilft zu mehr Weite, der Widerstand beim Bodenkontakt wird messbar verringert, die Schläger gleiten sehr gut durchs Rough. Schaft: Cleveland GolfActionlite 65 (Graphit) Flex: L, R, S RH, LH Preis (6-PW): 499 Euro www.clevelandgolf.com

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Yonex EZONE SD Größere Schlagweiten mit höherer Fehlertoleranz – das ist es, wofür die EZONE SD Eisen konstruiert wurden. Das „Double Undercut Cavity“ vergrößert den Sweetspot und erweitert so den Bereich maximaler Effektivität. Das bewährte „Power Flow Weight System“ passt die Position der sichtbaren Gewichte bei jedem Eisen an, um die Qualität der Treffer zu verbessern. Die neue SohlenKonstruktion reduziert die Reibung bei Bodenberührungen und gewährleistet so eine gleichmäßige Ballbeschleunigung. Schaft: NANOSPEED 200 (Graphit) Flex: L, A, R, S RH, LH (Mens Reg.) Preis (5-SW): 895 Euro www.yonex.de

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EQUIPMENT EISEN

Bridgestone V.m.i.D. Callaway RAZR X HL Die neuen Eisen von Callaway haben einen tiefen Schwerpunkt, durch den sich der Sweetspot in den unteren Bereich der Schlagfläche, wo der Ball von vielen Amateuren oft getroffen wird, verschiebt. Die Folge: mehr Genauigkeit, Weite und Fehlertoleranz. Die robuste Sohle sorgt für einen sanften Bodenkontakt und mehr Konstanz im Spiel, die Verbindung aus Aluminium und thermoplastischem Polyurethan erzeugt einen angenehmen Klang und ein besseres Gefühl beim Schlag. Nach Wunsch kann man, wenn man Probleme mit langen Eisen hat, auf RAZR X HL Hybride im Set zurückgreifen.

Hauptmerkmale des Allrounders von Bridgestone sind ein Fehler verzeihendes Design, hervorragende Dämpfungseigenschaften sowie ein neuer, sehr hochwertiger und ultraleichter Schaft. Die Sohle ist extrem breit und der Schlägerrücken tief ausgehöhlt, wodurch der Schwerpunkt sehr tief liegt. Durch einen optischen Kniff wirkt der Schlägerkopf beim Ansprechen relativ schlank, obwohl sehr viel Gewicht an den Schlägerrand verteilt ist: Durch den speziellen Schliff der Topline wirkt die eine Seite dunkler und matter, die andere Seite heller und glänzender. Dies macht sie optisch schlanker, als sie eigentlich ist. Für einen angenehmen Klang sorgt ein hauchdünn aufgebrachtes Kautschukmaterial, das auch Vibrationen entgegenwirkt. Um Gefühl und Sound zu verbessern, ist die Schlagflächenrückseite mit einem Folien-Insert im typischen Racing-Design dieses Modells ausgekleidet. Schaft: V.m.i.D. Graphit Flex: L, A, R, S Preis (5-SW): 699 Euro www.bridgestonegolf.com

Schaft: RAZR X HL Iron Graphite, True Temper M-10 XP (Stahl) Flex: L, A, R, S LH, RH Preis (5-SW): 629 Euro (Stahl), 799 Euro (Graphit) www.callawaygolf.com

TaylorMade RocketBallz Die neuen Eisen wurden für mehr Länge, Präzision und Gefühl entwickelt. Die zweiteilige, vom Metallholz inspirierte Konstruktion der Eisen 3-5 sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt mit hohem COR-Wert, der die R&A-Vorgaben für die höchstzulässige Ballgeschwindigkeit erreicht. Die ultradünne Schlagfläche mit optimaler Flexibilität verfügt über den neuen „Toe-Bar“, der die Biegung der Schlagfläche kontrolliert und geradere Schläge unterstützt. Die Köpfe sind progressiv geformt: die kurzen Eisen kompakter, die mittleren mit Undercut-Cavity-Designs und die langen mit größeren Hohlräumen im Cavity-Bereich. Die Sohle der Eisen ist multifunktional, das neue Vibrations- und Klangkontrollsystem sorgt zudem für ein ausgezeichnetes Gefühl und einen hervorragenden Klang. Schäfte: RBZ Graphite, RBZ Steel Flex: L, A, R, S (Graphit), R, S, XS (Stahl) RH, LH Preis (4-PW): 620 Euro (Stahl), 699 Euro (Graphit) www.taylormadegolf.com

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Adams Idea CB 3 Die neuen Eisen des amerikanischen Herstellers wurden für Spieler entwickelt, die höchsten Wert auf Sportlichkeit, Feedback und Design legen. Die besonders dünne Schlagfläche sorgt für einen besseren Ballflug und verzeiht Fehler. Der aus hochwertigem Carbonstahl geschmiedete Satz erhält dadurch ein einzigartiges Design und vermittelt ein verbessertes Schlaggefühl. Die progressive Sohlenlänge erleichtert das Spielen der längeren Eisen und die Form der Sohle wurde so verändert, dass der Bodenkontakt weniger Verdrehen des Schlägers mit sich bringt. Dies führt zu einem besseren Schlaggefühl, mehr Feedback und leichterer Spielbarkeit in schwierigen Lagen. Schäfte: Matrix Ozik Program 8.1 (Graphit), KBS Tour 90 (Stahl) Flex: R, S (Graphit), R, S, XS (Stahl) RH, LH Preis (4-PW): 899,90 Euro (Stahl), 1.099,99 Euro (Graphit) www.golftech.at

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Ping i20

EQUIPMENT

Die neuen Multi-Metal-Eisen von Ping bestechen durch ihr progressives Design. Bei den langen Eisen führt dies zu größerer Fehlertoleranz und steileren Abflugwinkeln, die kurzen Eisen ermöglichen durch geringeres Offset mehr Kontrolle. In der Ferse wurde ein Gewicht aus Titan platziert, um die Fehlertoleranz über die gesamte Schlagfläche zu erhöhen und präzise Schläge mit hohem Abflugwinkel und einer optimalen Spin-Rate zu ermöglichen. Stabilizing-Bars und eine etwas stärkere Schlagfläche sorgen für gute Distanzkontrolle und hervorragendes Feedback. Die Farbkombination aus Schwarz und Silber verleiht den i20-Eisen in Kombination mit dem Satin-Chrome-Finish einen klaren, professionellen Look. Schäfte: TFC 169i (Graphit), CFS (Stahl) Flex: L, SR, R, S (Graphit) bzw. SR, R, S und XS (Stahl) RH, LH Preis (pro Schläger): 135 Euro (Graphit) bzw. 109 Euro (Stahl) www.pinggolf.com

Mizuno JPX800 HD Das Eisen überträgt die Kraft der ursprünglichen JPX800-Serie auf einen Schlägerkopf mit höherer Fehlertoleranz und größerem Abflugwinkel. In dieser neuen Edition erreicht die Ballgeschwindigkeit dank des hochenergetischen Pocket-Cavity-Designs bei den langen Eisen (4-7) neue Dimensionen. Die kurzen Eisen verfügen hingegen über ein solideres Design für eine erhöhte Ballkontrolle. Die breite Sohle mit Mizunos neuem C-Grind, ein größeres Offset und eine dickere Topline sorgen im gesamten Satz für einen mühelos hohen Ballflug. Mizunos „Balanced Performance“Philosophie garantiert durch die vom Eisen 7 bis zum Pitching Wedge stetig kleiner werdenden Köpfe eine gelungene Kombination aus Kontrolle und Fehlertoleranz. Schaft: Fujikura Orochi Dragon (Graphit) Flex: LL, L, RL, R, SR, S Preis (Satz): 750 Euro www.mizuno.de

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EQUIPMENT

Wie ein richtiger Caddie

GPS

Hilfe von oben Ab sofort ist bis auf weiteres die Verwendung von Entfernungsmessern in den Verbandswettspielen des Deutschen Golf Verbandes (DGV) zugelassen. Allerdings dürfen nur Instrumente verwendet werden, die ausschließlich Distanzen messen und keine weiteren spielbeeinflussenden Funktionen (Steigungen, Windgeschwindigkeiten, Temperaturen) bieten. GOLFaktuell gibt einen Überblick, welche Geräte dabei helfen, möglichst praktisch den Score zu verbessern.

Der GolfBuddy Voice ist eine echte Neuheit: An die Golfkappe, den Gürtel oder das Bag geklemmt, sagt er auf Knopfdruck die Entfernung zum Grün an, alternativ können die Distanzen auch im Display abgelesen werden. Einstellbar sind Messpunkte für Anfang, Mitte oder Ende des Grüns und selbstverständlich können, von jedem Punkt aus, die Schlaglängen genau gemessen werden. Es gibt kein vergleichbares GPS-Gerät, das so einfach zu bedienen ist – und das auf über 35.000 vorinstallierten Golfplätzen. Der GolfBuddy Voice ist leichter (ca. 30g) und kleiner (4,3 x 4,3 cm) als ein iPod und kostet 222 Euro.

Blick vom Himmel Der SkyCaddie SGX speichert bis zu 30.000 Golfplätze und liefert alle nötigen Infos. Das Gerät verfügt über ein robustes, formschönes Design einschließlich 3 Zoll großem, transflektivem TFT-LCD-Bildschirm, der selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung ausgezeichnet funktioniert. Der SGX verwendet eine innovative Dual-Navigation-Steuerung für angenehme Einhand-Bedienung sowie verbesserte Präzisionspositionierung ohne Verdecken wichtiger Bildschirminformationen. Die Autoview-Funktion ermöglicht Zugriff auf alle wichtigen Daten durch Drehung des Displays. Schließlich soll die Konzentration aufs Spiel und nicht auf das GPS-Gerät im Vordergrund stehen. Preis: 359 Euro. www.skygolf.com

www.gpsgolf buddy.de

GPS am Handgelenk Garmin, weltweiter Marktführer im Bereich Satellitennavigation ergänzt seine GPS-Geräteserie um die GPS-GolfUhr Approach S3. Funktionen, die bereits auf größeren Golf-Handgeräten verfügbar sind, gibt es damit nun erstmals auch fürs Handgelenk. Mit dabei sind die Darstellung der Grün-Umrisse mit manuell veränderbarer Fahnenposition, Anzeige der Entfernungen zu Doglegs und den wichtigsten Entfernungsmarkierungen sowie zu benutzerdefinierten Landepunkten. Die Uhr gibt es in zwei Farbvarianten mit hoch auflösendem GlasTouch-Display. 27.000 Plätze sind vorinstalliert, davon über 900 deutsche. Erhältlich ab Mai 2012 zum Preis von 299 Euro. www.garmin.de/golf

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EQUIPMENT

Bushnell Pro 1M Die Nr. 1 unter den Laser-Entfernungsmessern im Profigolf geht mit einigen starken neuen Geräten an den Start, u. a. mit dem Pro M1: Er verfügt über eine Pinseeker-Funktion und einen Scan-Modus. Die Vivid-Display-Technology sorgt für beste Anzeige bei allen Lichtverhältnissen bei einer Genauigkeit von +/- 1 m. Das Gerät misst mit 7-facher Vergrößerung und bis zu 1600 m weit, 500 m bis zur Fahne. Der Entfernungsmesser ist 100 % wasserdicht und auch mit Slope-Funktion erhältlich. Ein echtes Profi-Gerät. Preis: 540 Euro. www.bushnellgolf.de

forster mental-tipp

Mentale Turniervorbereitung Wollen wir uns die beste Chance für eine gute Turnierrunde geben, kann eine gute mentale Rundenvorbereitung entscheidend sein. Was bei vielen Profis zur festen Routine gehört, wird bei den meisten Amateuren stark vernachlässigt. Dabei ist diese Art der Vorbereitung keineswegs schwierig durchzuführen und kann von jedem am Morgen eines Turniertages leicht angewendet werden. Egal welche Spielstärke Sie haben, mit folgender Übung können Sie Ihre Gedanken am Turniertag in die richtige Richtung lenken und Ihr gutes Gefühl für die Runde stimulieren. Setzen oder legen Sie sich entspannt hin und gönnen Sie sich fünf bis zehn Minuten Zeit! Wenn Sie wollen, legen Sie eine ruhige Musik ein! Nehmen Sie ein paar tiefe ruhige Atemzüge, wobei sich beim Einatmen die Bauchdecke etwas hebt und beim Ausatmen wieder senkt! Nehmen Sie dabei Ihren Körper wahr! Spüren Sie sich einfach etwas hinein und lassen Sie Verspannungen los! Dann stellen Sie sich folgende Fragen:

Welchen Ausgang des heutigen Tages wünsche ich mir? Wie würde es sich anfühlen, wenn sich dieser Wunsch erfüllt? Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, welche Einstellung

Nikon 1000 A S Der Laser von Nikon verfügt über ein Okular mit aktiver Helligkeitssteuerung und einen GolfModus, in dem alle wesentlichen Informationen auf dem internen Display angezeigt werden. Er berechnet aus der Horizontalentfernung und der Höhendifferenz die Distanz mit Höhendifferenzkompensation und zeigt diese gleichzeitig mit der tatsächlichen Entfernung an. So kann auch auf unbekannten Bahnen mit Gefälle oder Steigung auf Anhieb eine sichere Wahl des passenden Schlägers getroffen werden. Preis: 489 Euro www.nikon.de www.golfaktuell.com

hilft mir dabei? Wie fühlt sich mein perfekter Schwung an? Wie sehen diese Schläge aus, wenn ich so schwinge? Wie sehe ich die Linie auf den Grüns und wie fühlt sich der Putter an einem Tag an, an dem viele Putts das Loch finden? Was kann ich tun, wenn heute Schwierigkeiten auftreten? Wie fühlt es sich an, die mentale Stärke zu haben, diese Schwierigkeiten zu meistern? Welche eine Sache möchte ich mir heute vornehmen? Wie sehr kann ich den heutigen Tag genießen? Wenn Sie sich selbst die Antworten auf diese Fragen gegeben haben, nehmen Sie noch ein paar tiefe und ruhige Atemzüge! Dann können Sie selbstbewusst in den Tag und das Turnier starten. Sie haben sich mental gut eingestellt. Viel Spaß damit wünscht Ihnen Ihr

Herbert Forster Herbert Forster, Plus-Handicapper, BA der Sportwissenschaften an der University of the Pacific, Mentalcoach der DGV- JungenNationalmannschaft, Leiter „Winning the battle within“

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Service

Demo Days 04. Mai GC Bregenzer Wald (AUT) ...............WIL Burgdorfer GC ..........................MIZ, TIT GC Königsstein . ......................COB, TM Hartl Golf Resort Bad Griesbach . ........... ................................................MIZ, WIL GC Essen-Heidhausen . ................... PIN Golfpark Idstein . ............................. TM GC Odelzhausen ...............................TIT GC Olpe ............................................TIT GC Owingen-Überlingen . ................ PIN GC Schonbuch ................................ PIN GC Waldeck . ....................................TM GC Westpfalz . ................................. PIN GC Wissmannshof ...........................WIL 05. Mai GC an der Lesum ........................... CLE GC Altenhof ..................................... BRI Golfpark Böhmerwald (AUT) ..........ADA GC Friedberg ........................... CLE, TM GC Geiselwind ................................COB GC Gernsheim .................................MIZ GC Gera . .................................MIZ, WIL GC Lesmona . ..........................MIZ, WIL GC Maxlrein ....................COB, MIZ, TM GC Münster ......................................TM GC Moyland . ................................... PIN GC Oldenburg . ............................... CAL GC Ottobeuren..................................TIT Golfpark Meerbusch . .......................TM GC Ulrichsberg (AUT) .......................TM GC Puschendorf ...................... BRI, MIZ GC Ravensburg ...............................MIZ GC Schweinfurt .............................. CAL Stuttgarter GC Solitude .................. CAL GC Seddiner See ..............................TIT GC Sennelager ............................... CAL Stuttgarter GC Solitude................... CAL GC Wallenried (SUI) ..........................TM Golfpark Winnerod ......................... CAL Zieglers Golfplatz ....................MIZ, WIL

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06. Mai GC Aldruper Heide . ................................ ........................ADA, CAL, MIZ, PIN, TM GC Altenhof...................................... BRI GC Bad Wiessee . .............................TM GC Bayreuth ....................................MIZ GC Holledau ....................................WIL GC Haus Kambach ..................MIZ, WIL GC Donner Kleve .................... CLE, WIL GC Fontana (AUT) .................ADA , WIL GC Marburg . ...................BRI, CAL, MIZ GC Mainsondheim .......................... CAL GC Rheinfelden (SUI) ........................TM GC Schweinfurt ............................... PIN GC Schwäbisch Hall.........................MIZ GC Starnberg ................................. CAL GC Gut Wulfsmühle .......ADA, BRI, CAL, ........................ COB, MIZ, PIN, TM, WIL GC Weimarer Land: .........................WIL 07. Mai Licher GC ........................................MIZ 08. Mai GC Friedberg ...................................MIZ

GC Gut Ising .................................... NIK Golfanlage Gut Ottenhausen ........... PIN GC Kitzingen ................................... PIN Münchner GC ...................................TIT GC Hofgut Scheibenhardt ............... CAL GC Syke .................................CAL, CLE GC Worpswede . ............................. CAL GC Wiesensee ..................................TM 12. Mai GC Baden-Baden ...........................COB GC Bayerwald ........ ADA, MIZ, NIK, WIL GC Borghees .................................. CAL Golfrange Bremen ..................ADA, CLE GC Hildesheim . .............................. CAL Domaine Imperial (SUI) ......................M GC Grafenberg ...............................COB GC Hohenpähl ..........................NIK, TM GC Johannesthal .............................MIZ GC Neuwied ....................................MIZ GC Schweinfurt ............................... PIN GC Schloss Vornholz ........................TIT GC Westerwald ..............................COB GC Wienerberg (AUT) .............ADA, WIL

10. Mai GC Duvenhof ....................................TIT GC Ebreichsdorf (AUT) ADA, CAL, CLE GC Freudenstadt ............................. PIN GC Heddesheim ...............................TM GC Königsfeld . ................................WIL

13. Mai GC Haseldorf ..................................ADA GP Schloss Wilkenburg................... CAL Golfanlage Harthausen . ...................TM GC Hamburg-Ahrensburg ............... CAL Golf Gleidingen . ............................. CAL GC Oberaula ................................... CAL GC Leipzig ............................... CLE, TM GC Schloss Monrepos ............................ ....................... ADA, COB, PIN, TM, WIL GC Schloss Elkofen .........................WIL GC Wildenrath .......................................

11. Mai GC Altötting . ....................................TM Burgdorfer GC .................BRI, COB, PIN Golfpark Bella Vista Bad Birnbach . .WIL

ADA:.......................... Adams/Yes BRI: .......................... Bridgestone CAL:.............................. Callaway CLE: ............... Cleveland/Srixon COB: ....................................Cobra

09. Mai GC Königsfeld . ................................ PIN Lippischer GC . ................................ PIN GC Velbert ........................................TIT

............... ADA, COB, MIZ, PIN, TM, WIL GC Burg Zievel .................................TIT 15. Mai GC Burgwedel .......................... PIN, TM Dortmunder GC .............................. CAL 17. Mai Mainzer Golfclub ............................COB GC Gut Kaden . ................................ PIN 18. Mai GC Am Habsberg . ................... MIZ, NIK Hartl Golf Resort Bad Griesbach . ........... .ADA, COB, MIZ, NIK, PIN, TIT, TM, WIL GC Ostfriesland .............................. CAL GC Marhördt ....................................TM GC Oberneuland ............................. CLE GC Recklinghausen ........................ CAL 19. Mai GC Walddörfer . ..............................ADA Hartl Golf Resort Bad Griesbach . ........... .ADA, COB, MIZ, NIK, PIN, TIT, TM, WIL GC Duvenhof ..................................COB GC Fleesensee ...............................COB GC Grömitz . .................................... PIN GC Schloß Kressbach . .................... NIK GC Gerre Losone (SUI) .....................TM 20. Mai GC Hamburg-Ahrensburg ............... CAL GC Isarwinkel Bad Tölz ...................WIL GC Groß Kienitz .............................. CLE GC Gerolsbach ...............................COB Münchner GC............................ TM, PIN GC Schloss Miel ...............MIZ, TM, WIL MIZ: ................................ Mizuno NIK: ..................................... Nike PIN: .......................................Ping TM: .......................... TaylorMade WIL: ................................. Wilson

Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich bei Ihren Clubs www.golfaktuell.com oder auf den Webseiten der Hersteller. Stand: 26. 4. 2012


GR Sonnenalp ..................................TM 23. Mai GC Odenwald ................................. CLE GC Leipzig ......................................COB GC Riedhof .......................................TIT

28. Mai GC St. Leon-Rot ..............................MIZ GC Schultenhof Peckeloh ............... CAL 30 Mai GC Riedhof .......................................TIT

24. Mai GC Bad Abbach ................................TIT GC Ebreichsdorf (AUT) ....................WIL GC Heddesheim ............................. CLE GC Klingenburg ............................... NIK

31. Mai GC Burghausen ................................TIT GC Bremer Schweiz .......................COB GC Murtal (AUT) ..............................WIL GC Rheine Mesum . ..........................TIT

25. Mai GC Barbarossa .................................TM GC Delkenheim .............................. CLE GC Düsseldorf ..................................TIT GC Linz (AUT) . ................................WIL Münchner GC ...................................TIT GC Thiergarten . ...............................TIT

01. Juni GA Dresden Ullersdorf . ...................WIL GC Hünxerwald ................................TIT

26. Mai GC Anholt .........................................TIT GC Chieming ....................................TIT GC Essen Heidhausen .....................MIZ GC Friedberg ....................................TM GC Höslwang . ......................... NIK, WIL GC Mommenheim .......................... CLE GC Löwenhof . ..................................TM GC Oberfranken ..............................MIZ GC Winterberg . .............................. CAL 27. Mai GC Hösel .........................................WIL GC Hühnerhof . ................................MIZ GC Kallin ...............................ADA, COB Golf Les Bois (SUI) ...........................TM GC Schmallenberg ......................... CAL Marine GC Sylt ............................... CAL GC St. Wendel ................................ CLE GCC Fleesensee .......................NIK, TM GC Wilhelmshaven ......................... CAL www.golfaktuell.com

02. Juni Bremer GC Lesmona ...................... CAL GC Domaine Bresil (SUI) . .................TM GC Erlen (SUI) ..................................TM GC Euregio Bad Bentheim .............. CAL Golf de Geneve (SUI) ........................TM GC Hummelbachaue . .......................TIT Golfrange Oststeinbeck . ........COB, WIL GC Wädenswil (SUI) .........................TM 03. Juni Golfpark am Hockenberg ...............ADA GC Duvenhof ..................................COB GC St. Wendel .................................WIL 05. Juni GC Brückhausen ..............................TM 06. Juni Hartl Golf Resort Bad Griesbach . ...COB Stuttgarter GC Solitude ....................TM 07. Juni GC Herrnhof ...................................COB GC Murtal (AUT) ..............................WIL

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25. Jahrgang GOLFaktuell

TRAINING golfakadeMie Bad griesBacH

Spielen aus dem

Rough

von sebastian lahmer, leiter golfakademie Bad griesbach in zusammenarbeit mit prof. dr. Manfred grosser Die Spielbahnen bestehen aus verschiedenen Bereichen. Abschlag, Fairway, Vorgrün und Grün werden in den Golfregeln als kurzgeschnittene Spielbahn bezeichnet. Semirough und Rough werden in den Golfregeln als Gelände defi niert. Das Rough dient dazu, Spielbahnen voneinander zu trennen und der Spielbahn eine Begrenzung und Form zu geben. Im Rough besteht die Erschwernis neben dem Finden des Balles insbesondere im sauberen Treffen des Balles. Die Erfahrung lehrt, dass die Schwierigkeit, aus dem Rough zu spielen, von Amateuren oft unterschätzt wird und unnötige Schlag- sowie Ballverluste immer wieder zu beobachten sind. ansPrEchhaltung Richten Sie die Schlagfläche im 90-GradWinkel zur gewünschten Spielrichtung aus! Der Körper wird nach der herkömmlichen Methode zur Schlagfläche parallel aufgebaut. bEwEgungsablauf Verändern Sie nichts an Ihrer gewohnten Schwungbewegung! Änderungen führen vor allem beim Amateurspieler zu Anspannungen und Verkrampfungen, insbesondere von den Händen (Griff) ausgehend über die Arme in den Oberkörper und Oberkiefer. Was sich sehr negativ auf Ihre Schwungtechnik auswirken würde. Ferner würden Sie sich zusätzlich mental unter Druck setzen. Aus unserer Erfahrung heraus kann man sagen, dass der Amateurspieler oft ver-

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sucht, im Rough schneller zu schwingen. Je schneller aber der Schlägerkopf in das Gras eindringt, desto mehr können sich die Rasengräser um Schlägerblatt und Hosel wickeln (siehe Bild oben). Der Schläger wird dadurch viel stärker abgebremst und kann sich mehr verdrehen. Häufig meinen Amateurspieler auch, den Schläger fester greifen zu müssen, um ein Verdrehen der Schlagfläche zu verhindern. Dies führt zusätzlich zu Anspannungen und Verkrampfungen sowie zu einem Bremsen der Bewegung. Weniger ist deshalb im Rough meistens mehr! Schwingen Sie generell etwas langsamer, damit sich das Gras nicht zu schnell um Schlägerblatt und Hosel wickelt! Sie werden im Training sehr schnell feststellen, dass der Schläger viel besser durch das Gras gleitet und sich weniger stark ver-

Sebastian Lahmer

dreht. Nehmen Sie sich auf jeden Fall vor, bis in die Endposition zu schwingen, damit Ihr Schwung rhythmisch und ganzheitlich abläuft. wichtig fÜr diE ErfolgrEichE anwEndung Entscheiden Sie im Semirough je nach Höhe und Dichte des Rasens über Ihre Schlägerwahl! Durch die Entwicklung der Eisenschläger (breitere Sohlen) gleitet bzw. verdrängt der moderne Schläger das Gras viel besser als früher. Dennoch ist es in den meisten Fällen einfacher, statt eines langen Eisens ein Fairwayholz, besser sogar ein Rescue oder Hybrid zu verwenden. Diese Schläger verdrängen das Gras mehr und gleiten aufgrund des größeren Schlägerkopfes und der Sohlenform viel besser durch das Semirough. Wenn Sie mit einem Fairwayholz spielen, bietet es sich an, die Ballposition nicht ganz so weit links zu www.golfaktuell.com


TRAINING

„Ryder Cup“ Deutschland – Österreich

1

2

platzieren, mit einem Rescue oder Hybrid sogar etwas mittiger zu halten (Bild 1). Im Rough sollten Sie ein Eisen mit starker Neigung (Loft) wählen, beispielsweise ein Pitching Wedge oder ein Sand Wedge. Die Neigung des Schlägers bestimmt, wie sehr ihn das Gras umfassen und bremsen kann. Es bietet sich in sehr hohem Rough zusätzlich an, die Ballposition mehr gegenüber des rechten Fußes (Rechtshänder) zu positionieren (Bild 2). Spieler mit einem mittleren bis besseren Handicap können den gesamten Körper ein wenig mehr nach links neigen (Belastung auf dem linken Fuß) (Bild 3). Diese Maßnahmen erzeugen einen steileren Eintreffwinkel zum Ball (Ball-Bodenkontakt). Die Gefahr, vor dem Ball zu stark im hohen Gras hängen zu bleiben, ist damit gebannt. Schwingen Sie nun wieder etwas langsamer, damit der Schläger besser durch das Gras gleiten kann. Entspannen Sie sich während der Bewegung von den Händen (Griff), über die Arme, den Oberkörper bis in den Oberkiefer! Beachten Sie die Lage des Balles und die Distanz vom Ball zur Spielbahn! Entscheiden Sie anhand der beiden Faktoren, ob es nicht sinnvoller ist, einen Strafschlag in Kauf zu nehmen (Ball unspielbar)!

3 Trainingstipps • Beginnen Sie im Semirough mit dem Pitching Wedge und arbeiten Sie sich dann mit den längeren Schlägern nach unten (Eisen 9, 8, 7 usw.), bis Sie die Grenze der Schlägerwahl kennen! • Gehen Sie in immer tieferes Rough und verfahren Sie nach demselben Prinzip!

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Bewegungsentscheidung • Gehen Sie aus dieser Lage kein Risiko ein! • Versuchen Sie nur das Mögliche! • Suchen Sie vor allem aus sehr hohem oder dichtem Rough den kürzesten Weg zurück auf die Spielbahn! • Führen Sie die Bewegung ganzheitlich und konsequent aus! • Entspannen Sie sich während der Bewegung in den Händen (Griff), Armen, Oberkörper bis in den Oberkiefer! Viel Spaß beim Training!

Beim Länderduell Deutschland – Österreich am 21. und 22. Mai 2012 geht es auch dieses Jahr wieder heiß her: Wie in den letzten drei Jahren haben alle Golfer mit Platzreife die Möglichkeit, an der Seite der beiden Teamchefs und Skispringer-Legenden Andi Goldberger als Kopf des österreichischen Teams und Dieter Thoma als Kapitän der deutschen Mannschaft um den Sieg für ihr Land zu kämpfen. Die Teilnahme an zwei Turniertagen, zwei Abendveranstaltungen inklusive einer Übernachtung ist bereits ab 269 Euro möglich.

Das 2. Hartl Resort Champions Race powered by Nintendo Am 22. und 23. Juni können passionierte Golfer mit prominenten Sportlern wie Langlauf-Bundestrainer Jochen Behle in starken 4er-Teams auf die Runde gehen. Gespielt wird über zwei Turniertage im Scramble- und Vierball-BestballModus. Das komplette Arrangement mit Übernachtung in einem der drei FirstClass-Hotels und den beiden Abendveranstaltungen kostet pro Person im Doppelzimmer ab 279 Euro. Nähere Infos und Reservierung: www.hartl.de/events, kostenfreie Buchungshotline: 00800 - 1299 1299.

Lernen von den Profis Beim Vier-Tages-Kurs „Im Turnier spielerisch zum Handicap“ verbessern Golfer spielerisch ihr Handicap. Hierzu gehören sowohl drei Tage perfekter Vorbereitung und eine Übungsrunde mit dem Pro als auch ein vorgabenwirksames Turnier und viele Extras. Für 425 Euro können Golfer ab Platzreife diesen Kurs buchen. Das komplette Kursprogramm mit Terminen und weiteren Infos unter: www.hartl.de/golf. Infos und Reservierung unter: Tel. 08532/790-22, golfresort@hartl.de.

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TRAINING ... Mit cHristian neuMaier

sie wollen mehr kontrolle in ihren schlägen? Je mehr sie ihre schlagfläche fühlen können, desto mehr werden sie diese bewusst steuern können. um diese Wahrnehmung zu trainieren, werden ihnen die nachfolgenden übungen eine große Hilfe sein. dabei spielt ihre rechte Hand, wie in anderen sportarten auch, eine zentrale rolle. achten sie dabei auf die Handinnenfläche und die schlagfläche! probieren sie alle übungen zunächst ohne, dann mit Ball! Handkontrolle bedeutet gleichzeitig schlagflächenkontrolle.

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Einhand rechts ansPrEchPosition

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VorbErEitungsPhasE

Foto: Bernhard Lehn, München

Übungen zum besseren Schlagflächenempfinden Vorabdruck aus Christian Neumaier

golf – kein sport wie jeder andere? Direkt zum Ziel – um Längen voraus Erscheint Ende mai 2012 Verlag OPTImum medien & Service GmbH, münchen ISbN 978-3-936798-05-0, Preis 49,90 Euro www.golf-keinsportwiejederandere.de

Deuten Sie zuerst mit Ihrer rechten flachen Hand auf ein ausgewähltes Ziel! Spüren Sie die Richtung, in die Ihre Handinnenfläche zeigt! Holen Sie nach rechts aus und bewegen Sie Ihre Handinnenfläche zum Ziel! Ist Ihr rechter Arm leicht angewinkelt, bildet sich ein kleiner Winkel zwischen Handrücken und Unterarm. Durch diese Winkelstellung ist das Wahrnehmen der Hand deutlich stärker. Diese Grundhaltung wird in allen Schlag- und Wurfsportarten eingesetzt. Um das flächige Empfi nden zu steigern, können Sie z. B. einen Cricketschläger benutzen (ein Teppichklopfer geht auch).

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Übung

2

Klatsch-Hand

Diese Übung schult die Empfindsamkeit der rechten Hand bei beidhändiger Führung. Greifen Sie den Schläger mit der linken Hand oben und legen Sie die flache rechte Klatsch-Hand tiefer unten am Schläger an! Die flache Hand wird Ihnen ein stärkeres Gefühl für den Schläger vermitteln, da die Handinnenflächen besonders empfindsam sind. Versuchen Sie, in der Bewegung das gleiche Gefühl zu erreichen wie in Übung 1! Die Schlagfläche und die Handinnenfläche zeigen weiter zum Ziel. Detail zu Bild 1

Ansprechposition

Vorbereitungsphase

Treffmoment

Diese Übung baut auf Übung 2 auf. Greifen Sie den Schläger mit getrennten Händen! Die Handinnenfläche der rechten Hand bleibt weiter eine Einheit mit der Schlagfläche. Sie werden merken, welche Steuerfähigkeit die tiefer liegende rechte Hand Ihnen vermittelt, das Richtungsempfinden wird intensiviert.

Durchschwung

Übung

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Getrennte Hände

Detail zu Bild 1

Ansprechposition

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Vorbereitungsphase

Treffmoment

Durchschwung

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TRAINING proMotion

drei golfer auf deM Weg zuM erfolg

Manschettentraining gezielt! Begleiten Sie mich ab dieser Ausgabe bei der Arbeit mit meinen Schülern Lara, 15 Jahre, Hcp 7, Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär a. D., 61 Jahre, Hcp 26, und Steve, 9 Jahre, Hcp 24, durch die Saison 2012. Anhand unterschiedlicher Testverfahren möchte ich Ihnen die Verbesserung mit der JACKETSWINGTrainingsmanschette in den einzelnen Schlagvarianten darstellen. Heute: das Chippen. Jeder Spieler spielt – bei freier Schlägerwahl – jeweils ohne, später mit Manschette zehn Bälle aus drei verschiedenen Entfernungen (10, 15, 20 Meter) in einen Zielkreis mit nur zwei Metern Durchmesser. Steve spielte mit einer „Putt-Chipbewegung“, traf seine kurzen Chips sauber auf dem Blatt und vier Bälle in den Zielkreis.

JackEtswing® … bringt siE richtig in schwung Weltpatent TRAININGSMANSCHETTE von PGA-Golfpro Dieter Proplesch, (GC Felderbach/Wuppertal) erfunden, hochwertig verarbeitet, angenehm zu tragen, für Rechtsund Linkshänder geeignet Größe S, M, L Preis 189 Euro (plus Versand)

Sein Problem: Bei längeren Chips (20 m) führte die größere Bewegung zu unruhigen, angezogenen Durchschwungbewegungen und dünn getroffenen Bällen.

... mit DVD-Film „bye, bye chickenwing“ (auch auf YouTube)

Korrektur: Mit Unterstützung der Manschette am linken Arm sowie der Erklärung der Chipbewegung konnte Steve seine Leistungen bei den 20-MeterChips deutlich steigern: Beim Training mit Manschette landeten acht Bälle im Zielkreis!

Bestellungen: www.jacketswing.com Fax: +49(0)2324 6864977

Lara – Für jede Entfernung wählte sie ihr Lieblingseisen 7, spielte fünf Bälle in den Kreis. Schlechte Schläge waren getopte Bälle oder Schläge vor dem Ball in den Boden sowie gepuschte Bälle nach rechts.

Infos & Buchungen: Tel. +49(0)151 52445344 Tel. +49(0)171 6944676

NEUE GOLFPOLO-KOLLEKTION

Fehler: In der Ausholbewegung zog sie den Schläger zu weit nach innen hinter den Körper. Korrektur: Mit der Manschette am rechten Arm entstand eine deutlich bessere Führung des Schlägers und durch die Fixierung des Ellenbogens eine parallele Bewegung des Schlägerkopfes zum Ziel. Ergebnis: deutlich besser getroffene Bälle und eine bessere Richtung – neun Bälle landeten im Zielkreis. Walter spielte zunächst mit dem Sandwedge drei Bälle in den Kreis. Fehlschläge: getopte und fett getroffene Bälle. Seine falsche Idee, mit der Schlagfläche unter den Ball kommen zu müssen, führte zu einer schaufelnden Bewegung, die den linken Arm im Durchschwung beugte (chickenwing). Korrektur: Die Manschette zur Stabilisierung des linken Arms verdeutlichte ihm schnell die korrekte Abwärtsbewegung des Schlägers gegen den Ball. Der Ballflug ergab sich nun aus der Neigung des Schlägers und dessen Eintreffwinkel. Der Erfolg: mit Manschette viel besserer Treffmoment und sechs gespielte Bälle in den Zielkreis.

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GOLFACADEMY: Individuelles Training bei Dieter Proplesch für Golfer aller Spielstärken

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TRAINING ... Mit BuBBa Watson

Attacke!!! 1 die drives jagt er mal gerne 320 Meter hinaus und gerade schläge sind Bubba Watson ein fremdwort. pga pro christian neumaier erklärt die Besonderheiten von Watsons powerschwung.

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Durch das Heben der rechten Ferse im Aufschwung ergibt sich eine extrem weite Beckenrotation und damit eine Erweiterung des Umfangs der Ausholbewegung. Eine weitere Quelle, die Bubba Watson für seine Längen aktiviert, ist die enorme Erweiterung des Armumfanges. Bubba öffnet alles, was man öffnen kann, für einen maximalen Beschleunigungsweg. Die Kunst ist dann zu treffen – weite Ausholbewegungen schaffen Länge, gehen aber auf Kosten der Präzision und der Kontrolle.

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Das Markenzeichen vieler athletischer Longhitter ist, dass sie sich im Treffen in der „Luft“ befi nden. Sie haben eine ausgeprägte Sprungkraft. Bubba berührt nur noch mit den Zehenballen den Boden. Durch das starke Abdrücken vom Boden kann mehr Kraft erzeugt werden. Das ist vergleichbar mit einem Strecksprung. Die hohen Bodenkräfte wirken sich bei gelungener Kopplung deutlich auf die Schlaglänge aus.

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25. Jahrgang GOLFaktuell

Reise Thailand

Thai Time Von Ingo Grünpeter

Thailand ist mit seinen 280 Golfplätzen die Golfdestination Nummer 1 in Asien. Es ist aber nicht nur die Masse an Anlagen, sondern vor allem deren Klasse und deren extrem tolles PreisLeistungs-Verhältnis. Wer im Königreich Thailand golft, darf sich wie ein König im „Land des Lächelns“ fühlen.

Königliche Winterresidenz: Phu Ping Palace

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Hmong-Mädchen in Tracht

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ie Hosen sind weit und lang, die Jacken sind zugeknöpft, die Ärmel verdecken nahezu die Hände. Die Hüte wirken überdimensional, verdecken fast die Gesichter. Es sind zierliche Frauen mit aufmerksamen Augen, die jede Bewegung des Gastes registrieren. In Thailand golft man anders – mit Caddie, und zwar ausschließlich. Wer nun glaubt, dieser Unterstützung aus dem Weg gehen zu können, und sich ein Cart nimmt, der erlebt sein blaues Wunder. Man fährt nicht selbst, man wird gefahren und zwar von seinem weiblichen Caddie. Deren Kleidung ist bewusst gewählt, sie dient zum Schutz gegen die intensive Sonne. Für Golfer, die erstmals in dem Königreich auf den weißen Ball schlagen, ist das Spiel mit einem Caddie gewöhnungsbedürftig. Man kennt es nicht, man braucht es nicht, man will es nicht, man findet’s unangenehm.

The Royal Gems City Golf – Loch 3

Die Gedanken sind überflüssig. Es handelt sich um einen Service, eine Dienstleistung, die fantastisch ist. Es gibt keinen Grund, sich ob seines Schwunges vor dem Caddie zu schämen, im Gegenteil – es gibt aufmunternde Worte. Und in Deutschland bekommt’s der Flight hinter einem ja auch mit, welche Verrenkungen gemacht werden, um den Ball ins Aus zu hooken.

amerikanischen und europäischen Plätzen nicht, in Thailand erholt man sich auf einer Runde, es ist ein Genuss und dafür sorgt auch der Caddie.“ Ein Paradebeispiel sind 18 Loch im Thai Country Club. Der Privatclub am Stadtrand von Bangkok ist ein Erlebnis. Der Caddie führt genau Buch, welche Schläger man dabei hat, schaut genau hin, wo Bälle und Tees sind. Man jagt den Ball beim Abschlag ins Wasser, schon reicht der Caddie einen weiteren Ball, ein Tee, womöglich auch einen anderen Schläger. Man wird dezent darauf hingewiesen, genügend zu trinken. Und wenn es sein muss, flitzt die Dame zu einer Station und holt das gewünschte Getränk. Die Ungewissheit, ob der Ball

Golf in Thailand ist Entspannung pur, ich möchte gar nicht mehr woanders spielen. „Golf in Thailand ist Entspannung pur, ich möchte gar nicht mehr woanders spielen“, sagt Andy. Er ist gebürtiger Amerikaner, lebte lange in England und ist seit Jahren als Direktor eines weltbekannten WhiskeyHerstellers für die Region Asien/Pazifik zuständig. „Ich mag den Stress auf vielen

REISETipps Von den deutschen Großflughäfen wie München und Frankfurt wird Bangkok teilweise mehrmals täglich mit Thai Airways oder Lufthansa direkt angeflogen. Währung: Baht (THB), 1 Euro = ca. 40 Baht Vom Klima her ist die beste Reisezeit von Dezember bis Mitte Mai, es folgt bis Mitte Juli die heiße Zeit und anschließend die Regenzeit. Bei einer Reise nach Thailand sollte man mindestens neun Übernachtungen einplanen, alles andere macht aufgrund der langen Anreise und des Jetlags wenig Sinn. Auf alle Fälle die Thai-Küchen an den Straßen ausprobieren. Frisch, lecker und sehr günstig. Planung: Vollprofi für Thailand Golfreisen ist Mark Siegels Agentur Golf Asian (www.golfasian.de, www.golfasian.com). In Deutschland arbeitet Golf Asian mit Kinzelreisen – Prestige Golf (www.golfurlaube.de) zusammen. www.thailandtourismus.de www.golfaktuell.com

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REISE tHailand

Thai Country Club, Abschlag Loch 11

noch da ist oder man einen nachschlagen muss, wird sofort mit einem Nicken oder Kopfschütteln beantwortet. Mit „good shot“ als Motivationshilfe wird auch nicht gespart. Die Richtungs- und Entfernungsangaben der Caddies sind präzise, so genau, dass Birdiebook oder Laser überflüssig sind. Und auf dem Grün haben sie unschlagbare Qualitäten: Die Damen kennen jede Neigung, jeden Zentimeter und jede Stelle auf den Grüns. Wer sich an die Anweisungen hält hält und ein Gefühl für die schnellen Grüns entwickelt, der wird richtig Spaß und Erfolg beim Putten haben. Dank des Caddies, der am Ende die Schläger blitzblank geputzt seinem Besitzer übergibt. Der Preis für diesen tollen Service: 15 Euro inklusive Trinkgeld! Die Region um die Millionenmetropole hat auch die größte Dichte an Golfplätzen in Thailand. Die wohl spektakulärste Neuerung ist The Royal Gems City Golf. Bei dem Großprojekt (63 Löcher!) ist

Perfekt: Die Caddies im Thai Country Club nahe Bangkok

die erste Phase mit der Dream Arena (Designer Ron Garl) abgeschlossen und seit Herbst 2011 in Betrieb. Wer schon immer von einem Mix aus St. Andrews Old Course, Doral Blue Monster, TPC at Sawgrass, Augusta National und

wieder – und zwar auf der 17 (Par 4). Der emotionale Ausnahmezustand stellt sich auf den zweiten neun Loch ein: Willkommen auf den Back Nine von Augusta – Amen Corner inklusive. Wer nicht zu den wenigen Auserwählten zählt, die einmal das Original spielen durften, sollte sich Royal Gems Golf City nicht entgehen lassen. Es ist ein Genuss und auch gar nicht so schwer. Das wird sich ändern, sobald die Bäume (in diesem Fall meist Palmen) in die Höhe geschossen sind. Und das geht relativ schnell bei dem tropischen Klima.

der emotionale ausnahmezustand stellt sich auf den zweiten neun loch ein. anderen geträumt hat – hier wurde dieses Vorhaben in Perfektion verwirklicht. Es muss wohl an der asiatischen Mentalität liegen, Originale zu kopieren. Das Auftaktloch ist der Kracher: Es entspricht dem berühmten Loch 3 (Par 4) des Oakmont Country Clubs mit den Church Pews Bunkern auf der linken Seite. Das dritte Loch (Par 3) erinnert sehr an die 17 des TPC at Sawgrass und ist mit seinem Inselgrün beeindruckend, es folgt die 18 des Blue Monster in Doral. Auf dem sechsten Loch fi ndet sich der Spieler auf dem Old Course in St. Andrews

Doch Golf in Thailand ist nicht nur Bangkok, Phuket, Pattaya oder Hua Hin. Im Norden wird es richtig interessant, ruhig und kulturell vielfältig. Die Städte Chiang Mai und Chiang Rai werden von Bangkok aus mehrmals täglich von Thai Airways angeflogen. Der große Vorteil: Das Golfgepäck wird kostenlos transportiert

die golfplätze

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Bangkog

chiang Mai

thai country club Designer: Denis Griffiths 18 Loch, Par 72, 6.520 Yards www.thaicountryclub.com

Chiang Mai Highlands Golf resort Designer: Schmidt-Curley 18 Loch, Par 72, 6.621 Yards www.chiangmaihighlands.com

royal Gems Golf Club Dream Arena Designer: Ron Garl 18 Loch, Par 71, 6.262 Yards www.royalgemsgolfcity.com

chiang rai Santiburi Golf Chiang rai Golf Club Designer: Robert Trent Jones II 18 Loch, Par 72, 6.435 Yards www.santiburi.com/santiburigolfchiangrai

Angaben in Yards: Abschlag blau Thailands nördlichster Golfplatz: Santiburi Chiang Rai

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DIE HOTELS The St. Regis Bangkok www.starwoodhotels.com/stregis/bangkok Mandarin Oriental, Dhara Dhevi, Chiang Mai www.mandarinoriental.com/chiangmai Le Méridien Chiang Mai http://cities.starwoodhotels.com/hotels/chiangmai Le Méridien Chiang Rai Resort http://cities.starwoodhotels.com/hotels/chiangrai Sensationelles Design: Das St. Regis in Bangkok

und bei dem Gewicht drückt man bei Inlandsflügen gerne mal ein Auge zu. Wer sich selbst als Hardcoregolfer und Kulturmuffel bezeichnet, sollte sich den Weg sparen und lieber die unzähligen Plätze rund um die Hauptstadt beackern. Chiang Mai, wegen seiner Schönheit auch Rose des Nordens genannt, ist die kulturell wichtigste Stadt dieser Region mit über 200 buddhistischen Tempeln. Herausragend ist der Wat Phra That Doi Suthep, eine um 1730 erbaute Tempelanlage auf dem Berg Doi Suthep. Der Blick auf das Tal mit Chiang Rai ist wunderbar. Abends erwacht die Stadt mit dem landesweit größten Nachtbasar richtig zum Leben. Acht Golfanlagen gibt es um Chiang Mai, wobei der Highlands Golf Course der Geheimtipp ist. Der Platz liegt knapp eine halbe Stunde vom Stadtzentrum entfernt in den Bergen. Natur pur, abgeschieden von jeglicher Hektik. Diese Stille ist atemberaubend, inspirierend

und notwendig, um den extrem herausfordernden Platz zu meistern. Von Chiang Mai sind es weitere 180 km nach Chiang Rai, der Hauptstadt der nördlichsten Provinz Thailands. Etwas südlich ist ein Besuch des Wat Ron Khun („weißer Tempel“) ein Muss. Und wer etwas Abenteuer sucht, sollte definitiv an die Grenze in das Herz des Goldenen Dreiecks fahren. Von Sup Ruak aus werden Bootsfahrten auf dem Ruak, der in den Mekong mündet, Richtung Myanmar mit Zwischenstopp in Laos, angeboten. Golf wird in Chiang Rai von der Santiburi Gruppe angeboten. Der Kurs, entworfen von Robert Trent Jones jr., wurde 1992 eröffnet und ist ein Gedicht. Umwerfend sind die Löcher 9 und 18, wo man das wunderbare Clubhaus im Blick hat und natürlich die 17. Das Par 3 mit sehr viel Wasser auf der rechten Seite ist das Signature hole. Hier ist man dankbar für jeden Tipp des Caddies.

Chiang Mai Highlands Golf Resort, Abschlag Loch 11 www.golfaktuell.com

Tipps p Maesa Elephant Camp Atemberaubende 90-minütige Elefanten-Show am Stadtrand von Chiang Mai. www.maesaelephantcamp.com p Sehenswert ist im Zentrum von Chiang Mai Thailands größter Nachtmarkt. Ausgangspunkt ist die Tapae Road. Sehr viele Plagiate, Handeln ist hier ein Muss. p Phu Ping Palace Winterresidenz der thailändischen Königsfamilie in den Bergen nahe Chiang Mai p Wat Rong Khun Auch weißer Tempel genannt. Die buddhistischhinduistische Tempelanlange in der Provinz Chiang Rai hat der Thailänder Chalermchai Kositpipat entworfen. p Thaniya Plaza Größte Golf-Mall in Asien auf der Silom Road in Bangkok. p Wat Phrathat Doi Suthep Berühmtestes Wahrzeichen Chiang Mais. Der Tempel, ein heiliger Wallfahrtsort für Buddhisten aus aller Welt, wurde 1383 erbaut. Das Zentrum bildet eine goldene Chedi, unter der ein Knochen Buddhas vergraben sein soll.

Wat Phrathat Doi Suthep-Tempel

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Reise Santiburi

Luxus am Palmenstrand Das Santiburi Golf & Ocean Resort gilt als Ko Samuis luxuriöseste Unterkunft mit einem der schönsten Golfplätze Asiens direkt nebenan. Das 5-Sterne-Resort, Mitglied der „Leading Hotels of the World“, liegt in einem großen tropischen Park voll von Palmen direkt an einem 300 Meter langen Privatstrand im ruhigen Norden der Insel.

Das ruhige Resort bietet wunderschöne Unterkünfte im Thai-Stil in Duplex-Suiten oder freistehenden Villen, kulinarische Höhepunkte in Fülle, Wassersport, Tennis und Golf nach Herzenslust und ein ausgezeichnetes Spa. Das unumstrittene Highlight der Anlage unter deutscher Führung aber ist die Qualität des Service, der ebenso exzellent wie unaufdringlich ist. GästeWünsche werden hier erfüllt, noch bevor sie von den Augen abgelesen werden können – und das angenehmerweise mit echter Herzlichkeit statt nur mit antrainierter Freundlichkeit. Am Strand gibt es ganztägig frische Handtücher, feuchte Tücher und Wasser, mittags auch Eis und Früchte: ein Schlaraffenland! Dazu gibt es statt lauter Animation den Blick auf glitzernd türkises Wasser und die Nachbarinsel Ko Phangan, die ebenso wie der Chaweng Beach (Shuttle-Service) bei Lust auf quirliges (Nacht-)Leben besucht werden kann. Im Santiburi („friedliches Dorf“) selbst findet man vor allem Ruhe und Erholung. Das Grundstück mit seinen über 50 Jahre alten Palmen liegt an einem goldfarbenen, feinsandigen Privatstrand, der auch gut zum Schwimmen geeignet ist. Der deutsche Manager Willy Optekamp, der schon in unzähligen Luxushotels auf allen Kontinenten Regie führte und zuletzt das berühmte „Emirates Palace“ in Abu Dhabi

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eröffnete, ist Garant für die top Standards des Resorts – hier wird jeder Gast noch persönlich vom Direktor begrüßt. Will man das reiche kulinarische Angebot des Hauses auskosten, hat man einiges zu tun. Die meisten Gerichte sind geschmackliche und optische Kunstwerke – und auch die Atmosphäre könnte nicht romantischer sein: Fast unwirklich schön sitzt es sich abends etwa im „Rim Talay“ direkt am Strand, umgeben von Sand, Palmen, Fackeln und dem Duft thailändischer Gewürze, Gemüse und Früchte. Aber auch das Frühstücksbuffet lässt zwischen Bergen von Papayas und Mangos keine Wünsche offen. Für Golfer ist der 18 Loch Par 72 Santiburi Samui Country Club Golfplatz ein Muss. Als Austragungsort des jährlichen Championship-Turniers der Asian PGA  wird der Platz selbst von erfahrenen Pros gelobt: Die Höhenunterschiede des Multi-Level Platzes reichen von 30 bis 290 Meter und sind nur mit dem obligatorischen Cart zu meistern, gefahren vom persönlichen Caddie, der mit Rat und Tat und kühlen Erfrischungen zur Seite steht. Der Platz ist bequem in 10 Minuten per Shuttle erreichbar, zudem gibt`s als Santiburi-Gast ermäßigtes Greenfee und Vorrang bei den Abschlagzeiten. Es gibt keine Handicapvorgabe, so dass hier auch Rookies zum Zuge kommen. Verkaufsrepräsentanz Deutschland Telefon: 089-7167200-17 E-Mail: Santiburi@web.de www.santiburi-hotel.de www.golfaktuell.com


Reise Santiburi

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Reise Mauritius

Erlebnis-Restaurant: Barachois

Mauritius – Le Prince Maurice

Pool und Laguna Bar

Perfekte Erholung: Den Strand des Prince Maurice möchte man nie wieder verlassen.

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Facelifting für das Flaggschiff

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Reise

Mauritius an sich ist ein Traum. Doch auch auf der Insel im Indischen Ozean gibt es bei den zahlreichen Nobelunterkünften noch die feinen, aber ganz entscheidenden Unterschiede. Das Le Prince Maurice, Flaggschiff der Constance Hotels, hebt sich definitiv ab. Kein Wunder bei sechs Sternen. Wer Abwechslung sucht und Halligalli mag, der ist auf Mauritius und speziell im Le Prince Maurice im falschen Hotel. Das stylische Luxusareal mit seinen 76 Suiten und 13 Villen liegt inmitten von 60 Hektar unberührtem tropischen Naturpark. Totale Abgeschiedenheit und Ruhe – der ideale Zufluchtsort, um auf höchstem Niveau und voller Genuss zu entspannen. Bei einem Aufenthalt im Le Prince Maurice spielt Zeit keine Rolle – im Paradies nimmt man sie sich einfach: ob am Pool, am Strand, an der Bar oder beim Abendessen im Barachois. Das Open-Air-Restaurant mit 100 Prozent

Romantik-Faktor erreicht man über einen langen Steg. Das Restaurant L’Archipel ist dagegen ein Gourmettempel in feinstem Ambiente. Das Auge isst bekanntlich mit und jede Speise des abendlichen Drei-Gänge-Menüs ist optisch ein Gedicht und geschmacklich umwerfend. Wer auf das gesetzte Essen einmal verzichten möchte, kann sich mit dem Shuttle jederzeit ins Schwesterhotel Belle Mare Plage fahren lassen. Das LiveCooking-Konzept dort ist ein Erlebnis und im Anschluss ist an der Bar immer etwas geboten. Apropos geboten: Golfer kommen im Le Prince Maurice voll auf ihre Kosten. Nahe dem Hauptgebäude gibt es ein Putting- sowie Pitch- und Putt-Areal. Der Shuttle zu den zwei Resortplätzen The Links und The Legends fährt alle 30 Minuten, Greenfee ist für die Gäste selbstverständlich im Hotelpreis inbegriffen, ein Cart im Links ebenso. Im Legends wird ein Aufpreis für Caddie oder Cart fällig.

Im Juli und August 2012 ist das Le Prince Maurice geschlossen – nach zwölf Jahren wird renoviert. Die Umbaumaßnahmen umfassen alle Villen und Suiten samt Bädern sowie das Restaurant L’Archipel. Neben dem schwimmenden Restaurant Barachois ist eine schwimmende Bar mit Lounge-Charakter geplant, zudem wird es einen zweiten Pool geben. „Das Prince Maurice zählte immer zu den besten Adressen, nach der Wiedereröffnung wird es auf einem neuen Level und damit erneut einzigartig auf Mauritius sein“, verspricht Generalmanager Christophe Plantier. Es ist das Flaggschiff der Constance Hotels und von Mauritius. Ein Traum, und zwar ein kostenintensiver. www.princemaurice.com

18 Loch Abwechslung: Der hoteleigene Kurs The Legends

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Reise MAROKKO

Mazagan Golf Club, Grün Loch 2

Marokkos

Perlen am Atlantik Golfen am Atlantik, damit war in Marokko lange Zeit nur Agadir gemeint. Aber inzwischen gibt es nördlich davon Resorts, mit denen der Tourismus-Boom des nordafrikanischen Landes neue Attraktionen geschaffen hat. El Jadida und Essaouira glänzen mit Plätzen, die dem Golfer echte Erlebnis-Reisen möglich machen. 52

In 45 Jahren hat der Südafrikaner Sol Kerzner ein gewaltiges Hotelimperium aufgebaut und hat sich dafür, außerhalb seines Geburtslandes, nicht die schlechtesten Plätze ausgesucht: die Bahamas, Dubai, Mexiko, Mauritius, die Malediven. Und 2009 Mazagan, 90 Kilometer von Casablanca entfernt und bis dahin eher ein weißer Fleck auf der Landkarte. Mit einer Investition von 300 Millionen Euro schuf Kerzner auf einem sich über 7,5 Kilometer am Atlantik hinziehenden Gelände mit 3.630 neu gepflanzten Bäumen ein Hotel mit 500 Zimmern und Suiten, Spa, acht Restaurants und Bars, Nordafrikas größtem Spielcasino – und Marokkos längsten Golfplatz. „Genießen Sie ihn und lernen Sie, mit dem Wind zu spielen“, empfiehlt Designer Gary Player. Die Golf-Legende hat schon unzählige Plätze entworfen, selten jedoch so geschwärmt. „Die Landschaft ist großartig. Sie hat mich inspiriert, wie sie auch die Spieler inspirieren wird. Das Highlight ist nicht nur der Golfplatz, sondern was man beim Spielen sieht und spürt.“

18 Löcher doch eine ganz schöne Strecke sind. Lang ist nicht langweilig, der Mazagan Golf Club ist ein anspruchsvoller, abwechslungsreicher Platz, den mehrmals zu spielen sich lohnt und der in weiten Teilen Linksourse-Charakter besitzt. Stephan Killinger, der aus Garmisch-Partenkirchen stammende Manager des Resorts, das den Einheimischen 1.500 direkte und 2.000 indirekte Arbeitsplätze brachte, lässt immer wieder Golf-Packages schnüren. So wurden im vergangenen Herbst vier Nächte/Frühstück mit Unlimited Golf und einem Greenfee auf dem naheliegenden Royal Golf El Jadida, Transfer von und nach Casablanca für 410 Euro angeboten. Mehr und schöneres Golf kann man für

Natürlich spürt man den Wind, der vom Meer weht, aber nicht jeden Tag und stellt fest, dass die sanft gewellten Dünen eine wohltuend beruhigende Wirkung auf das eigene Spiel ausüben. Die Augen haben viel aufzunehmen, was davon ablenkt, dass 6.885 Meter vom Champion`s Tee für

Schwierig: Die Bunker im Golf de Mogador

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Reise

Info Die Golfplätze Royal Golf El Jadida

diesen Preis nicht bekommen. Denn auch der Course von El Jadida, designt von Cabell B. Robinson, ist ein Erlebnis. Der 1993 eröffnete Platz ist großartig in die Küstenlandschaft eingebettet, hat zahlreiche Wasserhindernisse und frischt den Golfer zum Finale noch mal richtig auf: Die letzten drei Bahnen öffnen sich zum Meer mit geradezu spektakulären Ausblicken. Das Vergnügen wird noch erhöht durch den Preis: Wer im formidablen Hotel Pullman

gespart, Schräglagen sind – wie bei Dünenlandschaften üblich – eine zusätzliche Herausforderung, sodass sieben Schläge über Handicap schnell eingesammelt werden. Die relativieren sich aber, wenn man erfährt, dass bei der EPD Tour 2012 der Sieger sich drei über leisten konnte. Aber Plätze wie der von Mogador, 2009 eröffnet und inzwischen um die zweiten 18 Löcher erweitert, setzen das Erlebnis vor das Ergebnis. Dazu gehören nach der Runde die Entspannung im Sofitel mit Meerblick, ehe man zur Besichtigung des Hafenstädtchens Essaouira aufbrechen sollte, das von den enormen Anstrengungen profitiert, mit denen Marokko sich um den Tourismus bemüht. Viel Geld wurde in die Renovierung des Ortes gesteckt, die Historie wieder lebendig gemacht. Man bekommt ein Gespür dafür, wie spannend das Eintauchen in fremde Traditionen sein kann. Der Mensch lebt schließlich nicht für Golf allein. Edgar Fuchs

Die letzten drei Bahnen öffnen sich zum Meer mit geradezu spektakulären Ausblicken. Mazagan Royal Golf&Spa eincheckt, zahlt für die Runde wochentags 40, sonntags 48 Euro. Es fällt schwer, einen der beiden AtlantikPlätze zu bevorzugen, und das gilt dann auch für den dritten, wieder von Gary Player entworfenen Platz von Mogador bei der Küstenstadt Essouira. Der Altmeister hat hier mit Bunkern vor den Greens nicht

Spitzenklasse: Golf de Mogador www.golfaktuell.com

Feine Unterkunft: Mazagan Beach Resort

Mazagan Golf Club Designer: Gary Player 18 Loch, Par 72, 6.093 Meter www.mazaganbeachresort.com Royal Golf El Jadida Designer: Cabell B. Robinson 18 Loch, Par 72, 6.274 Meter www.royalgolfeljadida.com Golf de Mogador Designer: Gary Player 18 Loch, Par 72, 5.992 Meter www.golfdemogador.com Meterangaben: Abschlag Gelb

Die Hotels Mazagan Beach Resort www.mazaganbeachresort.com Pullmann Hotel El Jadida www.pullmanhotels.com Sofitel Essaouira www.accor.com

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Reise MS Deutschland

Kreuzfahrt mit der MS Deutschland

Festtage an Südamerikas Goldküste Buntes Treiben in La Boca

Die MS Deutschland steht für Luxus pur. Das „Traumschiff“ fährt zu den schönsten Flecken der Erde, z. B. die Tour von Brasilien über Uruguay nach Argentinien. Dass man dort auch hervorragend golfen kann, macht die Kreuzfahrt erst richtig schön.

Der Startpunkt Rio de Janeiro hätte nicht besser gewählt sein können und macht richtig Laune auf Südamerika. Der Blick vom Corcovado mit der berühmten Christus-Statue auf die Stadt, die Strände und den Zuckerhut gehört sicher zu den schönsten der Welt. Natürlich darf die Stärkung in einer Churrascaria, einem typischen Barbecue-Restaurant, nicht fehlen, bevor es mit der Seilbahn auf den Zuckerhut geht. Abends, zurück auf dem Luxusliner, erklingt die Traumschiff-Melodie und es heißt „Leinen los!“. Die erste Station nach kurzer Fahrt ist Cabo Frio im Norden Brasiliens. Für die Golfer steht die erste Runde im Buzio Golf Club & Resort, einer sehr gepflegten, anspruchsvollen Anlage mit viel Wasser und hügeligem Gelände, auf dem Programm. Man kann auch mit einfacheren Plätzen in eine Turnierwoche einsteigen … Am nächsten Morgen wird im Süden Parati erreicht und es geht im klimatisierten Bus zum Novo Frade Golf & Resort. Die einstündige Anfahrt entlang der Küste gewährt unglaublich schöne Ausblicke auf Strände und Meer, es folgt eine angenehme Runde auf einem überaus gepflegten Platz. Über Ilhabela Island führt die Route weiter

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Exklusiv: Schwungtraining mit Meerblick

nach Santos, der dortige 9-Loch-Platz Sao Vicente Golf Club ist schön, im Vergleich zu seinen Vorgängern aber landschaftlich unspektakulär. Von Santos aus Richtung Süden wird Itajai erreicht mit dem Plaza Itapema Resort & Spa mit seinem tollen 9-Loch-Platz direkt am Meer. Zurück auf dem Schiff – Erholung pur und ein packender Vortrag von Prof. Guido Knopp (ZDF-Geschichtsexperte) über den Mythos Admiral Graf Spee. Nächster Stopp ist Necochea in Argentinien mit dem Necochea Golf Club, einem typisch englischen Parkland-Course. Anschließend geht es Richtung Norden nach Punta del Este in Uruguay. Welch ein Unterschied zu Brasilien: unzählige Jachten, große Hotels und Wohnanlagen mit Shops aller exklusiven Marken. Uruguay wird www.golfaktuell.com


Reise MS Deutschland

Fotos: Angelika Marth-Bleth

Novo Frade Golf & Resort, Buzio Golf Club & Resort, Glub del Lago (im Uhrzeigersinn)

nicht umsonst die Schweiz Südamerikas genannt. Entsprechend imposant ist der Weg zum Club del Lago Golf. Der Platz ist phänomenal gepflegt, sehr vornehm und gilt als einer der Spitzenplätze Südamerikas.

dortige Kentucky Golf Course ist einer der modernsten Südamerikas, inklusive Resort. Ein riesiger See wertet den Platz optisch auf und ist eine Herausforderung für jeden Spieler.

Der nächste Hafen ist Montevideo, eine reiche und sichere Stadt, die am Nordufer des riesigen braunen Rio de la Plata, etwa 100 km vor dessen Mündung in den Atlantik, liegt. Der dazu gehörige Club de Golf del Uruguay ist eine imposante, schwer bewachte Anlage mit gepflegten

Auf dem Fluss geht es zum Endpunkt der Südamerikareise: Buenos Aires. Die Stadtrundfahrt durch die Metropole mit über drei Millionen Einwohnern führt von der Plaza de Mayo mit Obelisk, dem Rathaus (Cabildo) und der Kathedrale weiter nach San Telmo, dem ältesten historischen Bezirk. Von da nach La Boca mit seiner berühmten farbenprächtigen Straße Caminito: Die Wiege des Tangos, wie sich der Ort selbst nennt, ist schön, aber leider sehr touristisch. Pflicht ist ein Besuch des Friedhofs von Recoleta mit hunderten von Gräbern, darunter das von Evita Peron (Eva Duarte). Der perfekte Abschluss des Argentinien-Aufenthaltes ist natürlich eine Einkehr im Steakhouse.

einen immer wieder in Staunen versetzt. Die Kombination aus Golf und Kultur macht eine Golf-Kreuzfahrt auf der MS Deutschland einmalig. Götz von Bentzel

Man genießt einen Komfort, der einen immer wieder in Staunen versetzt. Fairways und schönem Blick auf Meer und Stadt. Die MS Deutschland liegt hier direkt neben einer kleinen Gedenkstätte mit dem Anker und dem Feuerleitstand des von der Besatzung selbst versenkten Schlachtschiffes Graf Spee. Abends geht es weiter auf dem Rio del la Plata nach Rosario in Argentinien. Der

Nähere Infos im Reisebüro oder direkt bei der Reederei Peter Deilmann unter Telefon 04561/ 396-193 oder karin.schaetzler@deilmann.de

Ein Aufenthalt an Bord des Traumschiffs ist einmalig. Tolle Galaabende, Konzerte und Vorträge, eine Küche vom Feinsten und gesellige Abende im Salon „Lili Marleen“ oder der Kultbar „Zum alten Fritz“. Man genießt einen Komfort, der Das „Traumschiff“ MS Deutschland

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Wohnen und entspannen direkt am See

Beste Lage: mitten in Velden, direkt am See

Golfparadies am Wörthersee In Velden, an einem der schönsten Plätze am Wörthersee, liegt das Seehotel Engstler. In bester Lage gleich neben dem Casino hat der Gast die Qual der Wahl: Zur Seeseite hin wartet erholsame Ruhe, zur Ortsseite hin das berühmte Veldener High-Life.

Badestrand als Highlight eine exklusive Panorama-Seesauna. Ein Fitnessraum sowie Massage- und Kosmetikangebote runden das Wohlfühlangebot ab. Apropos wohlfühlen: Das Restaurant ist erstklassig und der Weinkeller sehr gut sortiert.

Seine perfekte Lage am kristallklaren Wörthersee macht das Seehotel Engstler zu etwas ganz Besonderem. Alle Zimmer haben Balkon oder Terrasse mit herrlichem Blick auf den See. Der Spa-Bereich mit Dampfgrotte und Sauna lädt zum Relaxen ein, zudem gibt es einen beheizten Swimmingpool und direkt am privaten

Beim Thema Kärnten denkt der Kenner natürlich sofort an Golf – im Seehotel Engstler ist das nicht anders: Ein großer Park mit Putting-Green und Platz zum Chippen und Pitchen hilft, das Spiel direkt am Hotel zu verbessern. Golfpro Michael Winkler steht hierbei während des Hotelaufenthaltes gerne zur Seite – und das sogar kostenlos. Wie

wäre es zum Beispiel mit einer kameraunterstützten Schwunganalyse auf Großleinwand in der Indoor-Golfanlage? All das macht das Golf- und Seehotel Engstler sicher zu einer der besten Adressen für Golfurlaub am Wörthersee.

Golf- und Seehotel Engstler Am Corso 21 A-9220 Velden am Wörthersee Telefon: +43-4274-26440, E-Mail: info@engstler.com www.engstler.com

Seehotel Engstler Golfspecial: 5 x Golfen zwischen Alpen und Adria Sieben Nächte inkl. Gourmet-HP, vier bis fünf Greenfees bei freier Wahl aus 14 reizvollen Golfplätzen in ganz Kärnten, Slowenien und Oberitalien, davon drei Leading Golf-Courses. Ab 699 Euro pro Person

Die ganz besondere und exklusive Turnierwoche: 5. Ladies Golfwoche am Wörthersee von 22.09. bis 29.09.2012 (auch mit Begleitung) Sieben Nächte mit Gourmet-HP, fünf Turniere auf fünf verschiedenen Golfplätzen, Lunchpaket, Halfway, Siegerehrungen mit Cocktailempfängen, Galadinner, Casinoabend, Tombola und vieles mehr. 899 Euro pro Person

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Übungsmöglichkeit direkt beim Hotel www.golfaktuell.com


Das Schloss in der Eifel Auf einer idyllischen Anhöhe in einem Seitental des Rheins gelegen verbindet Schloss Burgbrohl eindrucksvoll Tradition und Moderne. Die Schlossanlage, die ihre heutige Gestalt der opulenten Epoche des Barock verdankt, blickt auf eine fast 1000jährige Geschichte zurück und gilt zu recht als architektonisches Juwel.

Das Schloss wurde 2010 behutsam restauriert und zu einem modernen Ferien- und Tagungshotel umgestaltet, das keine Wünsche offen lässt. Der Kontrast zwischen Tradition und Moderne verleiht dem Schloss seine unverwechselbare Aura,

eine Tagung hat hier ihren ganz besonderen Charme: Vormittags eine Präsentation im modernen Tagungsraum, mittags ein Spaziergang, nachmittags Brainstorming auf der Schlossterrasse und abends ein gemütlicher Ausklang im historischen Gewölbe des Weinkellers – so wird aus einer Tagung ein Erlebnis. Auch wer hier Urlaub machen möchte, wird die Verbindung von rustikaler Elewww.golfaktuell.com

ganz und zeitlosem Design lieben. Kulinarisch kommt ebenfalls jeder Gast auf seine Kosten: von der kräftigen Brotzeit im Biergarten über saisonal wechselnde regionale Küche im Restaurant bis zur Weinprobe im Kellergewölbe. So abwechslungsreich wie das Hotel ist auch seine Umgebung: Romantische Wanderungen durch die Eifel sind ebenso möglich wie relaxen und Erholung in einem der nahe gelegenen Heilbäder oder ein Besuch des berühmten Klosters Maria Laach. Natürlich ist auch für Golfer bestens gesorgt: In der näheren Umgebung befindet sich der Golf- und Landclub Bad Neuenahr-Ahrweiler, ein paar Kilometer weiter der GC Bonn-Godesberg. Und wer einfach nur die Seele baumeln lassen möchte, tut dies am besten mit einem guten Buch in einem gemütlichen Ledersessel der Schlossbibliothek. Schloss Burgbrohl Auf der Burg 1 56659 Burgbrohl www.schloss-burgbrohl.de

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Reise

Foto: Golfclub Velderhof

Nordrhein-Westfalen

Golf und Country Club Velderhof

Golf in Nordrhein-Westfalen

Zwischen Rhein und Ruhr Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Industrialisierung nach Deutschland und speziell nach Nordrhein-Westfalen kam, entwickelten sich die Städte der Region in rasantem Tempo. Zu dieser Zeit war NRW die Lokomotive des Aufschwungs im deutschen Reich vom Agrar- zum Industrieland. Dynastien wie Krupp und Thyssen entstanden und mit ihnen kam der Wohlstand. Kein Wunder also, dass es hier aufgrund der Geschichte einige der ältesten und renommiertesten Golfclubs des Landes gibt.

Foto: GC Hummelbachaue

Graue Zechen, Maloche, Fußball und Bier? Die alten Klischees über Nordrhein-Westfalen sind längst Geschichte. Natürlich beherrscht der Fußball die Region, heute mehr denn je. Daneben gibt es jedoch ein breites Kulturangebot, viel Grün und noch mehr tolle Golfplätze.

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Sandra Gal, Marcel Siem und Caro Masson gleich vier Spielerinnen und Spieler von absoluter Weltklasse. Dazu verlassen die BMW International Open in diesem Jahr ihre Heimat München und machen Station im GC Gut Lärchenhof zwischen Köln und Düsseldorf (s. auch S. 6). Damit wären wir auch schon beim Thema: Natürlich fällt es schwer, hier einige der 169 Plätze hervorzuheben. Nachdem wir 2010 im Rahmen von Ruhr 2010 bereits einige Plätze im Ruhrgebiet vorgestellt haben, wandeln wir diesmal auf Kaymers Spuren und geben eine kleine Übersicht darüber, wo im Rheinland es sich besonders lohnt, auf die Runde zu gehen. MvB

Nach Bayern ist NRW das deutsche Bundesland mit der größten Anzahl an Golfspielern (knapp 130.000) und Golfclubs (169). Nicht nur im Amateur- sondern vor allem im Profibereich stellt das Bundesland mit Martin Kaymer,

Golfclub Hummelbachaue www.golfaktuell.com


Golfplätze im Überblick GC Felderbach Sprockhövel e.V. Der Platz liegt auf den nördlichen Höhen Wuppertals im Felderbachtal, mit Blick auf Täler, Wiesen und Felder. Renaturierte Bachläufe und geschützte Biotope bilden reizvolle „Inseln“ in diesem anspruchsvollen Golfpark. p 18 Loch, Par 74, 5.958 m p Design: Hans Georg Vesper p GF: 45 bis 55 Euro (WE) www.golfclub-felderbach.de

GC Am Alten Fliess e.V. Auf 120 ha bietet der sportlich anspruchsvolle Platz drei Schleifen à 9 Loch, gestaltet von Kurt Rossknecht. Besonders viel Wert wurde auf die natürliche Formgebung des Geländes gelegt. Der Kurs zählt zu den Top-Plätzen in Deutschland. p 27 Loch, Par 72, 6.035 m bzw. 6.011 m p Design: Kurt Rossknecht p GF: 90 Euro www.golfplatz-koeln.de

GC Gut Lärchenhof e.V. Der Schauplatz der BMW International Open 2012 erstreckt sich entlang eines ausgedehnten Waldgebietes. Die einzelnen Bahnen sind durch Hügellandschaften gegeneinander abgegrenzt und damit weitgehend uneinsehbar. p 18 Loch, Par 72, 6.015 m p Design: Jack Nicklaus p GF: 95 bis 135 Euro www.gutlaerchenhof.de

G&CC an der Elfrather Mühle e.V. Der großzügig angelegte Meisterschaftsplatz ist dank hervorragender Drainage und dem Aufbau der Grüns ein Ganzjahresplatz. Das Gelände ist relativ flach mit einer welligen Oberflächenkontur. p 18 Loch, Par 72, 6.125 m p GF: 55 bis 75 Euro www.gcem.de

GC Bonn Godesberg in Wachtberg e.V. Der Platz liegt nur acht km von Bonn entfernt tief im üppigen Wald eines Hochplateaus. Die insgesamt 16 Bahnen, fast gänzlich von Wald umschlossen, sind eng und lassen wenig Streuung zu. Fazit: anspruchsvoll, idyllisch und voller Ruhe. p 18 Loch, Par 71, 5.651 m p GF: 50 bis 60 Euro www.gc-bonn.de

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Foto: Golfclub Am alten Fliess

G&LC Köln e.V. Der Refrather Golfplatz zählt auch heute noch zu den anspruchsvollsten Meisterschaftsanlagen Deutschlands. Der besondere Charakter des Platzes wird durch die meist vollkommen mit Baumbestand getrennten Bahnen geprägt. Mehrere rechte und linke Doglegs erfordern präzise Schläge, da der Ball nur wenig Lauf hat. p 18 Loch, Par 72, 5.980 m p Design: Bernhard von Limburger, Georg Boehm & Howard Swan p GF: 90 Euro www.glckoeln.de

KOSAIDO Internationaler Golfclub Düsseldorf e.V. Die Anlage liegt inmitten der Natur in Düsseldorf-Hubbelrath. Der Platz und die Platzpflege liegen auf hohem Niveau, die japanische Küche vor Ort ist etwas Besonderes. p 18 Loch, Par 71, 5.562 m p GF: 50 bis 75 Euro www.kosaido.de

Düsseldorfer GC

Düsseldorf. Die Fairways sind sportlich anspruchsvoll und bieten mit insgesamt 71 Bunkern und sieben Wasserhindernissen spielerische Reize. p 18 Loch, Par 72, 6.094 m p GF: 50 bis 60 Euro www.gc-mettmann.de Düsseldorfer GC e.V. Die Anlage wurde bereits 1961 erbaut und liegt in einer mitunter hügeligen Landschaft. Teilweise enge Fairways und Hanglagen sowie der alte Baumbestand sichern ein abwechslungsreiches, aber auch anspruchsvolles Spiel. p 18 Loch, Par 71, 5.781 m,

p Design: F.W. Hawtree p GF: 80 Euro www.duesseldorfer-golf-club.de G&CC Velderhof e.V. Die Anlage liegt in absolut ruhiger Lage mit Blick in eine geschützte Auenlandschaft. Der Kurs ist fair, als Schmuckstück erweist sich das Clubhaus in einer historischen Gutsanlage. p 27 Loch, Par 72, 5.884 m p Design: Dieter R. Sziedat p GF: 75 bis 85 Euro www.velderhof.de Quelle: www.1golf.eu Meterangaben: Abschlag Gelb

Golfanlage Hummelbachaue Sportlich legere Clubanlage, die zum Teil öffentlich zugänglich ist. Eine große Golfakademie mit großzügigen Übungsmöglichkeiten lädt Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen zum Trainieren ein. Heimat des Startrainers Günter Kessler. p 18 Loch, Par 74, 6.136 m p 9 Loch, Par 68, 4.910 m p GF: 35 bis 65 Euro www.hummelbachaue.de GC Hubbelrath – L&GC Düsseldorf e.V. Der Golf-Club liegt in einem landschaftlich reizvollen Gebiet zwischen Düsseldorf und dem Bergischen Land. Der Westplatz ist zwar relativ kurz, aber wegen vieler Schräglagen und kleiner Grüns nicht einfach. Auf dem Meisterschaftsplatz wurden bereits mehrfach die German Open ausgetragen. p 18 Loch Ostplatz, Par 72, 5.977 m p 18 Loch Westplatz, Par 66, 4.000 m p Design: Bernhard von Limburger p GF: 80 bis 100 Euro www.gc-hubbelrath.de GC Mettmann e.V. Der Platz liegt auf einem Ausläufer des Bergischen Landes, nur 15 km östlich von

Golfplatz am alten Fliess

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FIT FOR GOLF Muskelverletzungen

Ende einer Golfsaison? Dr. med. Richard Schader, Prien Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren in Prien, Mannschaftsarzt der Deutschen Freestyle-Nationalmannschaft

Ein leidenschaftlicher Golfer (45 Jahre, Hcp 14) hatte über Wochen immer wieder stechende Schmerzen im rechten Oberschenkel, ignorierte diese aber geflissentlich. Auf einer abendlichen Golfrunde spürte er an Loch 5 plötzlich einen Stich wie mit einem Messer im vorbelasteten Bein. Er versuchte noch humpelnd weiterzuspielen, musste jedoch nach kurzer Zeit aufgeben. Diagnose: Muskelfaserriss. An Golfspielen war vorerst nicht mehr zu denken. Pause ist oberstes Gebot Die meisten Muskelverletzungen sind Überlastungsreaktionen, sei es, weil generell zu wenig trainiert wird und man sich dann zu viel zumutet, oder durch einen „Kaltstart“, bei dem die Muskulatur nicht genügend aufgewärmt ist. Bereits der oft verharmloste Muskelkater ist ein erstes Warnsignal. Eine Muskelzerrung, bei der nur ein kleiner Teil der Muskelbündel gerissen oder überdehnt ist, kann bereits sehr schmerzhaft sein. „Ein Muskelfaserriss hingegen ist eine nicht zu unterschätzende Verletzung. Die Gefahr eines Rückfalls ist groß, wenn man sich nicht ausreichende Schonung gönnt“, so Schader. Ein Muskel bzw. eine Muskelfaser kann bei Überlastung wie ein überdehntes Seil reißen. Die Folge: ziehende, reißende oder stechende Schmerzen. Nach einer Verletzung werden sportliche Aktivitäten oftmals zu früh wieder aufgenommen, da der Schmerz von der Wahrnehmung her nach wenigen Tagen schon wieder nachlässt, der Muskel jedoch noch nicht wieder voll leistungsfähig ist. Beim Muskelfaserriss www.golfaktuell.com

Die meisten Golfer achten im Allgemeinen auf gute körperliche Fitness – gegen Verletzungen des Muskelapparats ist jedoch niemand gefeit. Golf gilt, wie auch Tennis, als asymmetrische Sportart, bei der bestimmte Muskelgruppen stärker beansprucht werden als andere. Für Dr. Richard Schader aus Prien am Chiemsee, Allgemeinarzt und Mannschaftsarzt der Deutschen FreestyleNationalmannschaft, ist deshalb systematisches Aufwärmen und Dehnen ein absolutes Muss vor dem Sport. sind mindestens vier bis sechs Wochen Sportpause notwendig, bevor wieder mit vorsichtigem Aufbautraining begonnen werden kann. Eine langsame, zielorientierte Rehabilitation ist dabei wichtig. „Erst wenn die volle Belastbarkeit des Muskels gegeben ist und komplexe Bewegungsabläufe wieder ausgeführt werden können, kann man von Gesundung sprechen und sein Sportprogramm wieder aufnehmen“, betont Schader. MaSSnahmen im Akutfall Nur ein Arzt kann verlässlich beurteilen, welche Art von Muskelverletzung vorliegt, weshalb bei länger anhaltenden Schmerzen ein Arztbesuch unerlässlich ist. Im

akuten Verletzungsfall kann noch vor Ort die sogenannte PECH-Regel angewendet werden: Pause, Eis, Kompression und Hochlagern. Der Heilungsprozess bei Muskelverletzungen lässt sich zudem mit homöopathisch hergestellten Kombinationsmitteln wie Traumeel S unterstützen. Die enthaltenen Wirkstoffe wie Arnika, Beinwell, Hamamelis und Echinacea lindern Schmerzen, fördern die Durchblutung im Muskel, hemmen Entzündungen und beschleunigen den Heilungsprozess. „Im akuten Fall lässt man halbstündlich eine Tablette unter der Zunge zergehen und trägt mehrmals täglich eine dünne Schicht Traumeel S Creme auf den schmerzenden Muskel auf“, rät Schader. Um den betroffenen Muskeln Halt zu geben und einer erneuten Verletzung vorzubeugen, helfen Bandagen. Kinesio-Tapes nach Anleitung eines Physiotherapeuten unterstützen die Phase des späteren Aufbautrainings. Aufwärmtraining ist unverzichtbar Aus sportmedizinischer Sicht hält Schader Aufwärmtraining zur Prävention von Verletzungen für absolut erforderlich. „Sie werden nie einen Profigolfer erleben, der sich nicht aufwärmt“, so Schader. Bereits ein fünf- bis zehnminütiges Aufwärmprogramm wirkt sich positiv auf die Muskulatur aus. Außerhalb des Golfplatzes ist ein wöchentliches Training für Ausdauer und Kraft ratsam, viele Golfclubs bieten heute bereits golfspezifische Ausdauerund Koordinationsübungen sowie gezielte Stretchingprogramme an. Mehr Infos unter: www.gesundheitspraxis-chiemsee.de

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FIT FOR GOLF BolzWachtel Dental Clinic

Das Team der BolzWachtel Dental Clinic

Feste dritte Zähne an einem tag

Handicap Null für die Zähne „Mein größtes Handicap sind meine Zähne“, sagt Renate S. Die gutaussehende 66-jährige Münchnerin ist eigentlich eine begeisterte Golferin, doch seit sie vor zwei Jahren ihre Zähne verloren hat, meidet sie die Golfrunden mit den Freunden. „Die Prothesen sitzen leider nicht optimal und ich habe Angst, dass jemand etwas merkt. Wenn man schon in diesem Alter keine Zähne mehr hat, denkt doch jeder, man sei verwahrlost oder alkoholkrank. Dabei habe ich meine Zähne immer gepflegt und achte auch sonst auf mein Äußeres sowie auf meine Gesundheit, aber leider hat das Schicksal bei mir zugeschlagen.“ Über den Golfplatz geht Renate S. deshalb nur noch selten. „Und wenn doch, dann lasse ich mir die wildesten Ausreden einfallen, um vor dem anschließenden Umtrunk im Clubhaus nach Hause fahren zu können.“ Neben der schleichenden Vereinsamung hat Renate S. mittlerweile auch körperliche Beschwerden. „Da ich nicht mehr richtig beißen kann, ernähre ich mich nur noch einseitig mit Suppen, Brei und Babynahrung. Ich weiß, dass das alles andere als gesund ist, aber was soll ich machen?“ Renate S. ist kein Einzelfall. „In Deutschland haben 22,6 Prozent der über 65-Jährigen keine Zähne mehr und behelfen sich mit schlecht sitzenden Prothesen“, warnt Dr. Wolfgang Bolz von der Münchner Dental

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Clinic BolzWachtel (www.bolz-wachtel.de). Die Folgen sind dramatisch: „Weil die Betroffenen nicht mehr richtig zubeißen können, ernähren sie sich einseitig und falsch. Viele leiden außerdem unter Sprachstörungen und Mundgeruch und verlieren damit auch soziale Kontakte.“ Innovative Methode: Sofortimplantate Doch das muss nicht sein: „Die Zahnmedizin hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Mit Implantaten können die Patienten wieder zubeißen und ein völlig normales und gesundes Leben führen“, erklärt Dr. Bolz. Auch ein langer Knochenaufbau ist nicht mehr nötig. „Implantate werden in nur einem Tag mit vier Schrauben am jeweiligen Kieferabschnitt befestigt. Der in der Vergangenheit über Monate notwendige Knochenaufbau fällt weg. Noch am gleichen Tag hat der Patient wieder schöne, gesunde und feste Zähne und kann sofort normal essen.“ Das kann Helga Sch. nur bestätigen. „Bereits direkt nach der OP ging es mir hervorragend und ich konnte sofort wieder zubeißen. Das war ein Erlebnis“, erklärt die ehemalige Patientin. Dabei hatte ihr damaliger Zahnarzt noch von einer OP abgeraten. Helga Sch.: „Er hatte gemeint, dass Implantate nicht fest sitzen können, wenn schon die eigenen Zäh-

ne nicht halten, und immer ein monatelanger Knochenaufbau nötig sei. Aber ich habe nicht aufgegeben und bin bei der Recherche auf die Münchner Dental Clinic BolzWachtel gestoßen, die führend beim Thema ,feste dritte Zähne an einem Tag‘ ist.“ Trotz dieses hervorragenden Rufes ruhen sich die Münchner Top-Dentisten nicht auf den Lorbeeren aus, treiben die ImplantatTechnik weiter voran und versuchen, Nebenwirkungen, wie kurzzeitige Schwellungen in den Tagen nach der OP, zu minimieren. Prof. Dr. Hannes Wachtel: „Gerade für jene Patienten, die eine panische Angst vor dem Zahnarzt haben, wollen wir die OPs so sanft und sicher wie nur irgendwie möglich durchführen. Im Rahmen einer bereits seit mehreren Jahren laufenden Studie wird deshalb unsere Implantattechnik wissenschaftlich untersucht. Ohne der Studie vorweg greifen zu wollen: Die ersten Zwischenergebnisse sind mehr als erfreulich. Bereits mit der ersten OP erreichen wir eine Erfolgsquote von fast 100 Prozent. Sprich: Nach dem ersten Eingriff kann der Patient in der Regel sicher sein, wieder lachen und kraftvoll zubeißen zu können.“

Richard-Strauß-Straße 69 81679 München Tel.: 0049/(0)89 54042588 info@bolz-wachtel.de www.bolz-wachtel.de


MRT: Vorsorge ohne Angst

Der Blick nach innen

FIT FOR GOLF Radiologie Ottobrunn

Wer regelmäßig kurze Zeit in seine Gesundheit investiert, muss nicht später viel Zeit einer Krankheit opfern. Die diagnostische Radiologie Ottobrunn legt deshalb einen Schwerpunkt auf Vorsorgeuntersuchungen. Für alle, die bei Darmspiegelung & Co jetzt an Schmerzen oder großen Aufwand denken: Eine MRT lässt sich unkompliziert und schmerzfrei einfach in den Alltag integrieren – und für Angstpatienten gibt es bei Dr. Storz und Kollegen statt der „Röhre“ auch ein offenes Gerät.

Fakt ist: Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs führen die traurige Liste der Todesursachen in Deutschland an. Fakt ist aber auch: Rechtzeitige Behandlungen könnten die Symptome verzögern, im Idealfall das Schlimmste sogar verhindern. Das Schlüsselwort lautet „Vorsorge“.

nauer, als es bei vergleichbaren Verfahren der Fall wäre, eventuelle Fehlbildungen im Körper, verborgene Entzündungsherde, Organvergrößerungen, Tumorerkrankungen oder Gefäßsystemveränderungen auf. So kann gegebenenfalls frühzeitig mit einer effektiven Therapie begonnen werden.

Zwar gibt es viele verschiedene Methoden der Vorsorgeuntersuchungen, die Kernspintomographie oder Magnet-ResonanzTomographie (kurz MRT) bietet jedoch enorme Vorteile: Sie ist schmerzfrei, kurzweilig, nicht-invasiv – birgt also keine Risiken innerer Verletzungen – und setzt den Patienten auch keiner Belastung etwa durch Röntgenstrahlen oder Ultraschall aus. Wer beispielsweise in der Radiologie Ottobrunn seinen generellen Gesundheitszustand überprüfen lässt, dem zeigt ein MRT-Ganzkörper-Check mit nur einer einzigen Untersuchung schnell, unkompliziert und oft wesentlich klarer und ge-

Wie gefahrenlos eine MRT ist, zeigen die Fälle, in denen der Assistent oder die Begleitung zum Beruhigen schon einmal „Füßchen“ halten mussten. Das geht problemlos, weil der Patient lediglich in einer magnetischen Röhre liegt. In dieser Spule richten sich sämtliche Wasserstoffatome im Körper gleichmäßig aus und können durch ein bestimmtes Radiowellensignal in Resonanz gebracht werden. Die je nach Gewebe unterschiedliche Energie, die dadurch entsteht, scannt ein Computer ab und erstellt Schicht für Schicht klare Bilder vom Körperinnersten, speziell von Organen und Gefäßen. Verlässt der Körper die magneti-

Keine Angst vor der „Röhre“: Notfallklingel, verspiegelte Brillen nach draußen und eine Sprechanlage zum stets anwesenden Assistenten beruhigen die Patienten – in der Radiologie Ottobrunn steht außerdem ein offenes MRT-Gerät zur Verfügung.

sche Spule, bewegen sich die Atome wieder so natürlich und ungeordnet wie zuvor – keine Neben- oder Nachwirkungen. Keine Angst vor Platzangst Für manche sind maximal 40 Minuten in einer Röhre von 50 cm Durchmesser problematisch. Zwar können auf Wunsch Beruhigungsmittel verabreicht werden, doch die Radiologie Ottobrunn bietet noch eine andere, weit komfortablere Option: Klaustrophobische oder adipöse Patienten werden im offenen Hochfeld-MRT-Gerät untersucht – das Sandwich-System mit seinen offenen Seiten ermöglicht einen Rundum-Panoramablick. Auch Golfer sind in diesem Gerät übrigens oftmals richtig aufgehoben, denn hier sind dynamische Funktionsaufnahmen möglich: Viele typische Haltungs- und Gelenkschäden sind nur in bestimmten Bewegungsphasen oder Positionen zu sehen, ein offenes MRT bietet den Platz und die Möglichkeiten, diese Überlastungen oder Verschiebungen zu untersuchen und gezielte therapeutische Maßnahmen bis hin zur sofortigen Schmerztherapie einzuleiten. Susanne Wohlgemuth

Radiologie Ottobrunn MedPrevent Ottobrunn Haidgraben 2 · 85521 Ottobrunn Kernspin bedeutet geringer Zeitaufwand: Dr. med. Volker Storz kann die Aufnahmen des MRT schon wenige Minuten nach der Untersuchung besprechen.

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Tel.: 089-66 59 09 0 Fax: 089-66 59 09 22 E-Mail: info@radiologie-ottobrunn.de www.radiologie-ottobrunn.de

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LIFESTYLE

Sunrise-

Season farbspektakel gefällig? diese saison müssen sie nicht für den ersten flight des tages aufstehen, um am grün einen sonnenaufgang par excellence zu erleben, denn brillantes orange, kräftiges pink, zartes rosa und pastelltöne sehen sie jetzt den ganzen tag über. Modische einzelkämpfer sind übrigens nicht zu erwarten, schließlich ist auch die Menswear dem farbrausch voll erlegen.

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LIFESTYLE

Blütenpracht

Golf à l‘orange BRAX GOLF „In der Karibik ist es zum Golfspielen die meiste Zeit sowieso zu heiß“, könnten sich die Designer von Brax gedacht haben. „Holen wir doch die Karibik einfach zu uns nach Hause!“ „St. Barth“ heißt daher die neue Frauen- und Herrengolfkollektion und spielt mit den Farben endlos weißer Sandstrände, tropischer Palmen und intensiver Sonnenuntergänge. Lässige Cargohosen unterstreichen dabei das karibische Easy-going-Feeling. Für Damen, die für ihr Inselglück lieber gern ein bisschen mehr Hawaii hätten, hält Brax Hosen und Oberteile mit blumigen All-Over-Prints bereit.

ABACUS Bei Golf-Modespezialist Abacus steht der Frühling längst in voller Blüte. Während sich die Womenswear in Weiß, pastelliges Rosa, Flieder, verspieltes Pink und kräftiges Himbeerrot hüllt, zieht sich bei den Herren Grün in verschiedensten Nuancen durch die Kollektion. Auch im Stil gibt sich die Männerlinie etwas zurückhaltender, Blockstreifen zieren klassische Poloshirts, die zu unifarbenen Funktionshosen getragen werden. Frauen hingegen haben die Wahl zwischen Streifen, Karos und mädchenhaften Blumenprints; Rüschen und Schleifchen setzen dezent verspielte Highlights. www.abacussportswear.com

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Tropischer Farbcocktail BOGNER SPORT Mit der neuen Sommerkollektion „Tropic Delight“ bringt Bogner Sport den Zauber Balis auf den Golfplatz. Umgeben von Neonpink, Funky Orange, Raspberry, Turquoise, Lime Green, Yellow und White wird es schwer werden, die pure Lebenslust dieser Farben für einen ruhigen, überlegten Abschlag zu unterdrücken. Getragen wird der Farbcocktail am liebsten im Layering-Look. Highlight: eine schmale Jacke aus feinem, leichtem Nylon-Gabardine mit Ripsbändern, einer Schulterpasse aus Alkantara und einer „Wings“-Stickerei im Rücken. www.bogner.com

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LIFESTYLE

Klassischer Sommer GOLFINO Auch bei Golfino ziehen sich diesen Sommer die Farbtrends Orange und Pink durch. Typisch Golfino. Typisch Golfino bleibt allerdings der klassische Ausdruck immer im Vordergrund, so lockern Karomuster auf Hosen, Blusen, Socken oder dem Visor allzu schrille Unicolor-Teile auf, weiße Accessoires und Details runden den Gesamtlook ab. Wem das als gute Sommerlaune noch nicht reicht, greift zu witzigen Caps aus Stroh. Für das Clubhaus wird die Mode dann etwas pastelliger: Damen tragen zartes Apricot oder Mintgrün und kombinieren kurze, elegante Shorts zu ärmelfreier Rüschenbluse oder tailliertem Blazer, während die Herren Pullover in sanften Lachs- und Rosanuancen zu weißen oder blauen Shirts und Shorts bzw. Striped Trousers tragen. www.golfino.com

Zugreifen Mikado: Bei den schönen Farben des Sommers sollten auch die Accessoires vor Schrammen, Flecken oder Transportspuren geschützt werden. Optimal im Preis-Leistungs-Verhältnis: Die schwarze Rollenreisetasche von Mikado für Golfbags bis zu 9,5 inches. Die weichen Tragegriffe des insgesamt drei Kilogramm schweren Reiseüberzugs liegen angenehm in der Hand, ein Innengurt fixiert das Bag, während die gut gepolsterten Außenwände zusätzlich mit vielen Taschen für Schuhe und Golfzubehör punkten. Und wer nicht will, dass andere zugreifen: Der Reißverschluss eignet sich für ein kleines Vorhängeschloss. Höhe 133 cm, Breite 33 cm, Tiefe 27 cm – bei All4Golf für 49,90 Euro. www.all4golf.de

Californication GIRLS GOLF Feel-Good-Girlsclub trifft auf Sonnenlaune: Die Sommerkollektion der frechen, jungen Modemarke „Girls Golf“ verspricht mit Nylon-Wendewesten, kurzen Skorts, Polos in Pink, Orange oder Gold gute Laune pur und zaubert mit Paillettenakzenten, Perlen, Glitzersteinchen und Nieten außerdem ein bisschen Glamour aufs Green. Selbst wer schon alles hat, ein Accessoire wie z. B. ein pinker Golfschirm ist immer drin! Etwas Augenzwinkern gehört bei so viel Barbie-Girlpower natürlich dazu: „Girls Golf ist trendy, fröhlich und pflegeleicht. Für Frauen, egal wie alt sie sind oder wie gut sie golfen, die einfach nur Spaß haben wollen“, erklären die beiden Firmengründer Rike Vormwald und Chris Endrich. www.girls-golf.de

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Sparfüchse aufgepasst GUTSCHEINBUCH.DE Golfen ist kein günstiger Sport – doch warum mehr ausgeben, als es sein muss? Wer gern pro Spiel rund 30 Euro sparen möchte, legt sich am besten das „Golfen mit Gutscheinbuch.de“ zu. 112 Gutscheine für Golfplätze in und um Deutschland warten dann auf ihren Einsatz für die Saison 2012 und verschaffen entweder dem Einzelspieler 50 Prozent Rabatt auf die Greenfees oder erlassen sie dem Golf-Partner ganz. Bei einem Preis von rund 40 Euro lohnt sich das limitierte Voucher-Booklet – übrigens 2010 vom Online-Portal „Getestet.de“ zum Testsieger unter deutschlandweiten Gutschein-Anbietern gekürt – schon nach dem zweiten Spiel. Extra-Anreize gibt zudem der neue „Prämienpass“ im Golf-Gutscheinbuch: Je nachdem, wie viele Plätze des Gutscheinbuchs bespielt werden, winken Shopping-Rabatte. Ab 12 Plätzen kostet beispielsweise ein Schlägersatz von Cobra statt regulärer 649 Euro nur noch 390 Euro. Und noch einmal gespart: Bestellen Sie bis 31. Juni 2012 mit dem Rabattcode GOLFEN2012 und Sie erhalten 25 % Preisnachlass! Gilt nur bei Bestellungen unter 0800/22 66 56 00 (gebührenfrei) oder im Online-Shop www.gutscheinbuch.de

Pro für die Hosentasche IGOLFRULES Wenn Apple eine App offiziell empfiehlt, hat das Programm den Durchbruch geschafft. Eine dieser Applications ist „iGolfrules“, vor drei Jahren lanciert und seither eine der beliebtesten Golf-Apps weltweit. Für die Entwickler war dies aber kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen: Unter Leitung von Autor und Schiedsrichter Yves C. Ton-That wurde die App nun noch einmal verbessert und mit den neuen Regeln 2012–2015 aktualisiert. Neu gibt es jetzt aufwendig animierte Videosequenzen, die Regeln und korrektes Verhalten Schritt für Schritt einfach erklären; gleich bleibt die Bedienerfreundlichkeit, mit höchstens drei Klicks findet man die Antwort auf jede Frage. Infos unter www.igolfrules.com oder www.expertgolf.eu. Preis ab 8 Euro. Übrigens: Für Android/Windows-Systeme ist die App bereits angekündigt. www.golfaktuell.com

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LIFESTYLE

Sundowner Bei so viel geballter Sommerlaune im Fashionbereich ist es fast nur logisch, dass zur perfekten „Sunrise-Season“ auch ein abschließender Sundowner dazu gehört. Hier ein paar Vorschläge, was das Golfspiel am Ende des Tages noch schöner macht:

Golflaune in Flaschen WEINGUT DEPPISCH Ein Wein für Golfer? Na klar! Der leichte GOLF-Rivaner ist längst Star der Deppisch-„GOLF Collection“. Ebenso erfolgversprechend: Die GOLF-Destillate in ihren sensationellen Flaschen – jede ist mundgeblasen und enthält neben dem feinen Geist einen eingeblasenen Golfer oder eine Golferin. Als Geschenk können außerdem noch drei Golfbälle ihren Weg in die Flasche finden, auf Wunsch auch mit persönlichem Logo. Und wenn es doch nur etwas Leichtes für zwischendurch sein soll, den frischen und köstlich belebenden fränkischen Edelperlwein GOLF-Secco gibt es auch als „JOSECCO to Golf“ in der 0,2-Piccoloflasche mit integriertem Trinkhalm und Clipbelt für den Hals, um am Green die Hände freizubehalten.

Perfekte Rahmenbedingungen

www.deppisch.com

RITZENHOFF Das Trendgetränk der Feierabend-Cocktails ist längst klar – von Venedig aus eroberte „Aperol Spritz“ Deutschland im Sturm. Einzig die Inszenierung lässt noch Raum zur Perfektion offen, wenn das orange-rote Kultgetränk im schnöden Weinglas daherkommt. Ritzenhoff schließt nun diese Stillücke mit „Aperizzo“ – einer zauberhaften Gläserkollektion. Modern und klar in der Form haben sich für das Dekor verschiedene Designer ein außergewöhnliches Motiv ausgedacht, um den Cocktail und seine italienische Lebensfreude ideal in Szene zu setzen. Besonders schön dabei: Um die Farbe des Getränks im Dekor widerzuspiegeln, setzte Ritzenhoff erstmals Roségold als Schmuckfarbe ein. 0,3-Liter-Glas, pro Stück 19,95 Euro.

www.ritzenhoff.de

SASSE Holunder ist in, ob „Hugo“-Cocktail, Elderflower-Energydrinks oder einfach nur eine erfrischende Holunderschorle. Die deutschen Blüten sind en vogue und der Tipp schlechthin für Trendsetter. Die Feinbrennerei Sasse kreierte jetzt zum 700-jährigen Jubiläum der Samtgemeinde Emlichheim „Emmelkamper Holunderlikör“, eine Aktion zusammen mit den Emlichheimer Bürgern, die 2,4 Tonnen Holunder sammelten. „Mit dieser enormen Menge mussten wir erst einmal fertig werden“, sagt Rüdiger Sasse, Geschäftsführer des Schöppinger Unternehmens. Mit dem Projekt, dessen Ertrag von derzeit 5.000 Flaschen seit Mitte April im Fachhandel und im Sasse-Onlineshop erhältlich ist, sensibilisiert die Feinbrennerei nicht nur für Rohstoffe aus der Region, sondern unterstützt mit jedem verkauften Liter zudem regionale Naturschutzprojekte. Wenn das kein guter Grund für einen Schluck ist ... 0,2-LiterFlasche um 6 Euro.

Gutes für Gemeinde und Genuss

www.sassekorn.de

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www.golfaktuell.com


LIFESTYLE

Die Zeichen der Zeit

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Armbanduhren sind längst nicht mehr nur Zeitmesser oder Schmuckstücke – sie sind Liebhaberstücke, Statements und zeigen stolz einen eigenen Charakter. Warum sich also mit weniger am Handgelenk zufrieden geben als dem Außergewöhnlichen? Und außergewöhnlicher als diese Exemplare geht es kaum mehr:

Keramik-Noblesse Haut so weiß wie Porzellan – was schon Schneewittchen schön machte, ist neuerdings auch bei Gucci en vogue. So besteht das Gehäuse der neuesten G-Chrono-Kollektion aus weißer Keramik, silberfarbene Hilfsziffernblätter schmücken das weiß lackierte Ziffernblatt. Als einziger Farbklecks bitten grüne Zeiger dezent um Aufmerksamkeit. Gerahmt wird der Quarz-Chronograph passend mit einem Edelstahlband mit Keramikeinlagen oder alternativ mit einem weißen Kautschukband. Preis ab 1.270 Euro. www.gucciwatches.com

Fashion- Oldtimer-Hommage Ikone Fashion-Trend oder lieber zeitloses Design? Wer Mode-Statements ohne saisonales Verfallsdatum tragen will, setzt am besten auf Hollywoods Dauerliebe Burberry. Beispiel: Das neue Modell 9109 mit Glattleder-Armband und Ziffernblatt im unaufdringlichen Nude-Ton lebt mit rotvergoldetem Gehäuse und Indizes unvergängliches Fashion-Flair. Preis 495 Euro.

Beim Stichwort Borgward erscheinen vor dem geistigen Auge wunderschöne Oldtimer aus den 40er- bis 60er-Jahren – seit Kurzem darf man jetzt aber auch an außergewöhnliche Uhren denken. Drei Modelle erwecken in vielen verschiedenen Variationen Form und Stil von Borgward, Goliath, Lloyds & Co wieder zum Leben. Beispiel: Der auf 1942 Stück limitierte AutomatikChronograph „B 2300“ in Variante „CL.02“, Preis 2.395 Euro.

www.burberry.com

www.borgward.de

Havanna im Blick In Kuba schlägt zwar der Takt etwas langsamer, doch die Uhren der Edelmarke Cuervo y Sobrinos ticken dank der Produktionsstätte in der Schweiz präzise am Puls der Zeit. Die Latino-Seele haben die wunderbaren Handschmeichler allerdings beibehalten – schon beim ersten Blick z. B. auf die „Espléndidos 1882“ denkt man an Havanna, Nadelstreifen der 40er-Jahre, Avantgarde-Häuser und Zigarren. Letzteres übrigens auch beim Kauf, alle Uhren gehen im feinen Humidor aus Zedernholz über den Ladentisch. UVP 3.500 Euro. www.cuervoysobrinos.com www.golfaktuell.com

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AUTO & MOBIL OFFROAD & SUV

Jeep Wrangler „Arctic“

Yeti-Jäger Mit den Sondermodellen „Arctic“ auf Basis des Wrangler startet Jeep ins Frühjahr 2012. Die auf 300 Exemplare limitierte Sonderserie baut auf der Ausstattungslinie „Sahara“ auf und ist mit beiden Motorvarianten des Kult-Offroaders erhältlich – der 147 kW (200 PS) starken Dieselversion und dem Benziner mit 209 kW (284 PS). Da die altgediente Wrangler-Plattform „JK“ nun schon seit 2006 in Diensten steht und hier nichts wirklich Neues zu verkünden ist, versucht Jeep gewitzt, durch Sonder-

Dacia Duster

Preisbrecher Dacia Duster: die wirtschaftliche Alternative

Jeep Wrangler „Arctic“: Klassiker mit Yeti-Fußspur

modelle und Ausstattungsdetails neue Zielgruppen zu erreichen. Beim „Arctic“ sind das ein Dual-Top, bestehend aus einem Hardtop in Wagenfarbe und einem schwarzen Softtop, ein trendiges Interieur mit neuen Materialien – und der Yeti-Kult. Fußabdrücke des legendären Schneemenschen zieren Kotflügel und Motorhaube, und neben den technischen Daten bietet die Infobroschüre nützliche Tipps für die Begegnung mit dem Ungeheuer: Zum Beispiel rät der „Yeti Tracking Guide“ davon ab, „den Yeti mit einer Demonstration Ihrer überlegenen Offroad-Leistung zu provozieren.“ Die Preispolitik überrascht: Es gibt je einen Preis für Zwei- und Viertürer – unabhängig von der Motorisierung. Jaja – der Dacia Duster dürfte eher selten in einer Golfpublikation auftauchen ... Aber auch wenn der wohlbekannte Fernseh-Spot die abgedroschensten Vorurteile gegenüber dem Golfsport bedient, verlangt gerade die sportliche Etikette, nicht Gleiches mit Gleichem heimzuzahlen. Sooo unpassend ist der französische Rumäne vor dem Golfclub nun auch wieder nicht! Den Basispreis von 10.990 Euro lassen wir einmal beiseite, weil niemand ernstlich auf Basics wie elektrische Fensterheber, Seitenairbags, höhenverstellbare Gurte und ESP verzichten will. Sogar die Fußmatten kosten extra. Aber auch ordentlich ausgestattet müssen für den Duster nur knapp 20.000 Euro hingeblättert werden – rund 20 % weniger als für VW Tiguan oder Toyota RAV4. Dafür erhält man ein gut verarbeitetes vernünftiges Multimobil mit viel Platz und dem guten Gefühl, die Greenfees für eine halbe Saison gespart zu haben. Dacia bietet den 1,6 l Benzinmotor auch in einer Variante mit Zusatztank für Flüssiggas an. Das schraubt die Reichweite auf rechnerische

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Fazit: Eine nette Variante des OffroadKlassikers. Rund 8.000 Euro Aufpreis auf die Basisversion sind durch die coole Sonderausstattung durchaus gerechtfertigt. Ac

Jeep Wrangler Arctic

facts

2,8 CRD Automatic (2 Türer): 147 kW/200 PS, 7,1-9,7 l/100 km, CO2 213 g/km, € 38.975.3,6 V6 Automatic (2 Türer): 209 kW/284 PS, 8,8-15,6 l/100 km, CO2 263 g/km, € 38.975. 2,8 CRD Unlimited Automatic (4 Türer): 147 kW/200 PS, 7,3-10,0 l/100 km, CO2 217 g/ km, € 42.175.3,6 V6 Unlimited Automatic (4 Türer): 209 kW/284 PS, 9,2-16,1l/100 km, CO2 273 g/ km, € 42.175.-

1.200 km – wenn man auf die atemberaubende Höchstgeschwindigkeit von 162 km/h verzichtet. Aber um Geschwindigkeit geht‘s bei einem SUV ja auch nicht. Und im Gelände macht der Duster keine schlechte Figur: Mit 30° Böschungswinkel hängt er an der Hügelkante manchen Offroad-Konkurrenten ab. Auch 10,44 m Wendekreis und gut 1.600 l maximaler Kofferraum sind sehr ordentliche Werte. Fazit: Da auch die Verbrauchswerte für einen SUV sehr wirtschaftlich sind, bietet sich „Dumping Duster“ zumindest als Zweitfahrzeug oder Einstiegs-SUV an und gehört jedenfalls auf die Checkliste. NvT

Dacia Duster (Auswahl)

facts

1,6 16V 105 4x2: 77 kW/105 PS, 6,0-9,6 l/100 km, CO2 165 g/km, ab € 10.990.1,6 16V 105 4x4: 77 kW/105 PS, 4,8-5,7 l/100 km, CO2 185 g/km, ab € 12.890.dCi 90 4x4: 66 kW/90 PS, 5,2-5,8 l/100 km, CO2 139 g/km, ab € 16.290.dCi 110 4x4: 81 kW/110 PS, 5,0-5.9 l/100 km, CO2 168 g/km, ab € 17.690.www.golfaktuell.com


Land Rover Evoque: Kompakt und elegant

Land Rover Evoque

Der feste Blick auf‘s junge Publikum zeigt sich auch bei den Extras, die zugekauft werden können. So bietet der Evoque beispielsweise einen 8-Zoll-Touchscreen mit „Dual View“-Technologie (800,00 Euro) an: Fahrer und Beifahrer können auf dem Bildschirm parallel unterschiedliche Ansichten verfolgen, etwa Navigationshinweise und einen DVD-Film. Ein „Surround“-Kamerasystem mit fünf Digitalkameras zählt ebenso zur schicken Zusatzausstattung wie ein imposantes 825-Watt-Soundsystem, Fernsehempfang und ein Unterhaltungssystem für die Plätze im Fond. Die Damen werden zudem Ausstattungsdetails wie die elektrisch betätigte Heckklappe, die programmierbare Standheizung oder den Einparkassistent für automatisiertes Parallel-Einparken schätzen.

Frauenliebling Bei Land Rover platzt man vor Stolz: Der kompakte „Range Rover Evoque“ wurde Ende April zum „Women‘s World Car Of The Year 2012“ gewählt und heimste damit bereits seine 111. internationale Auszeichnung ein. Der Siegeszug des kleinen Offroad-Briten ist in der Tat beeindruckend: Vom Nordamerikanischen „Truck of the Year“ über Platz 1 der Importwertung von AUTO BILD ALLRAD bis zum „World Design Car of the Year“ ist so ziemlich jeder Preis dabei, den ein kompakter SUV gewinnen kann. Dass er nun auch zum offiziellen Weltfrauenliebling avanciert ist, wird ganz im Sinne der für britische Verhältnisse wagemutigen Designer sein. Die betonte Keilform, die kompakten Abmaße, die gediegene Ausstattung zeigen, dass Range eine neue Zielgruppe ansteuert. Die Traditionsmarke, deren wuchtige Wagen bislang eher das Image stadttauglicher Schützenpanzer hatten, will ein jüngeres, urbaneres Publikum erreichen. 4,36 m Länge sind für einen SUV aus dem Königreich durchaus zierlich – da lässt sich auch in der Londoner City gelegentlich ein Parkplatz finden. Und in stattlichen 1.445 Litern Kofferraumvolumen findet der City-Einkauf noch locker neben dem Golfbag Platz. Wohl weil die „urbane“ Kundschaft so häufig nun auch wieder nicht durch unwegsames Gelände heizt, gibt‘s den Evoque als erstes Fahrzeug bei Range Rover parallel zum markentypischen Allradsystem auch mit reinem Vorderradantrieb. www.golfaktuell.com

Fazit: Der Evoque ist ein ernsthafter Konkurrent für Q3 & Co – zwar nicht ganz billig, aber tadellos verarbeitet und richtig chic – mit echtem Potenzial zum Kult-SUV. Ac

Range Rover Evoque (Auswahl)

facts

eD4 mit Schaltgetriebe und Frontantrieb: 2,2l, 110 kW/150 PS, 0–100 km/h 11,2 sec, Vmax 180 km/h, 4,5–6,0 l/100 km, CO2 133 g/ km, ab € 33.400.TD4 mit Automatik, 4x4: 2,2l, 110 kW/150 PS, 0–100 km/h 9,6 sec, Vmax 182 km/h, 5,7–7,9 l/100 km, CO2 174 g/km, ab € 37.530.SD4 mit Automatik, 4x4: 2,2l, 140 kW/190 PS, 0–100 km/h 8,5 sec, Vmax 195 km/h, 5,7–7,9 l/100 km, CO2 174 g/km, ab € 40.430.Si4 mit Automatik, 4x4: 2,0l, 177 kW/240 PS, 0–100 km/h 7,6 sec, Vmax 217 km/h, 6,9–11,9 l/100 km, CO2 199 g/km, ab € 40.300.-

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25. Jahrgang GOLFaktuell

vorsitzenden, Alexander Freiherr von Spoercken, übergeben bekommen . Der Club „Golf in Wall“ hat beim Tanz in den Mai auch den ersten Jahrestag des Clubhauses gefeiert. Ein Highlight: Trickgolfeinlagen von Karsten Maas. Der Golf Club Groß Kienitz bekam beim Golffachkongress 2012 das offizielle Mitgliedschild des Bundesverbandes Golfanlagen e. V. überreicht

· Baden-Württemberg ·

Zur Erinnerung an Bernhard v. Limburger (1901-1981), der 1925 in Leipzig die erste deutsche Golfzeitung herausgab. Er war einer der wichtigsten Wegbereiters des deutschen Golfsports - als langjähriger Nationalspieler, Golf-Journalist und vielgelesener Autor von Golf-Essays. Vor allem aber war Bernhard v. Limburger, was er bis heute noch ist: Der international renommierteste deutsche Golfplatz-Architekt.

Nachrichten aus den Golf-Clubs in Deutschland, Österreich und der Schweiz

· Bayern ·

Zum neuen Vorstand des Golf Clubs Fränkische Schweiz gehören Joachim Haas (Präsident), Elke Greiner (Vizepräsidentin), Peter Wolf (Schatzmeister), Salvatore Romano (Spielführer) und Harald Reinsch (Schriftführer). Der Golf Club Am Habsberg feiert dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum mit einem Jubiläumsturnier am 22. Juni als Höhepunkt.

Die BMW International Open kehren 2013 wieder an die Traditionsstätte zurück, die Pause wurde beim Golfclub München Eichenried genutzt, um den Platz noch attraktiver zu gestalten. Bei der legendären 16 (C3) wurde der Grünbunker entfernt. Das Grün wird nun vorn nahezu komplett von einem Wasserhindernis verteidigt. Die European Tour begrüßte die Veränderung.

Im Rahmen der Golfanlagenklassifizierung des Bundesverbandes Golfanlagen e. V. erhielten Rudi May (Präsident Golfanlage Würzburg) und Michael Kraus (Vorstand Schloss Monrepos), die Ehrenurkunden und Sternebanner in der Kategorie 5 Sterne. Nach der Installation der Photovoltaik-Anlage 2011 im Golfclub Tutzing wird jetzt die Solaranlage in Betrieb genommen. Nun sind auch die Heizung und das warme Wasser des Clubhauses besonders umweltfreundlich.

Im Golfclub Gerolsbach wurde ein neuer Vorstand gewählt (unter anderem: Präsident Wilfried Männlein, Vizepräsident Josef Wolf, Spielführer Thomas Edlich).

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Bayerischen Golfverbandes wurde dem Starnberger Ehrenpräsidenten August Mehr die BGV-Ehrennadel verliehen. Gleichzeitig wurde Dr. Werner Proebstl, Präsident des GC Starnberg, auch BGV-Vizepräsident.

Das Clubrestaurant des Golf Club Furth im Wald konnte mit Gastronom Bernhard Fellner neu besetzt werden. Jeremy Gilligan ist seit Saisonbeginn neuer Head Pro.

Der Golfclub Abenberg verfügt seit Ende März über einen neuen Indoorraum mit Videoanalyse.

Der DGV rated 2012 erstmals die schwarzen (bisher goldene) Abschläge der Golfanlage München Valley. Valley besitzt als wahrscheinlich einzige Anlage Deutschlands schwarze Abschläge, sog. Champions Tees.

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· Berlin / Brandenburg · Jens Läsker vom A-ROSA Golfresort am Scharmützelsee hat die Ehrenurkunde für die 10-jährige Mitgliedschaft im Bundesverband Golfanlagen e. V. von Vorstands-

Am Wochenende von 17. bis 20. Mai 2012 werden die ersten neun Bahnen des Meisterschaftskurses im Golfclub Schloss Kressbach feierlich eröffnet. Die 18-LochAnlage wurde von Golfplatz-Architekt Reinhold Weishaupt und Geschäftsführer Gerhard Beck entworfen. 50 Golfclubs in Baden Württemberg schafften es, im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunft Jugend im BWGV“ die Anerkennung für ausgezeichnete Jugendarbeit zu erhalten. Der Golfclub Schwäbisch Hall, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, war nach 2010 erneut auch 2011 dabei. Seit 2012 können Mitglieder und Gäste des Golfclub Breisgau auf ein interaktives Birdiebook zurückgreifen (www.gc-breisgau.de). Dank einiger Sponsoren konnte der Club seine Flotte an E-Carts um neun auf 14 erweitern. Die Stadt Kirchheim hat über 50 Simonssiegel an erfolgreiche Vertreter des Sports verliehen. Auch dabei: Die Jugendlichen und die Seniorenmannschaft des Golfclub Kirchheim-Wendlingen. Claudia Kesenheimer ist neue Geschäftsführerin der Waldsee Golf Management GmbH, PGA Professional Max Föhl hat die Bereichsleitung Golf übernommen. Er wird von Clubsekretär Bernard A. Etienne unterstützt. Bei der Mitgliederversammlung des BWGV erhielten der Golfclub Hetzenhof und der Golfclub Domäne Niederreutin für ihre gute Jugendarbeit 2012 einen Förderpreis. Im Golfclub Oberrot-Frankenberg hat ein neuer Golflehrer seine Arbeit aufgenommen. Der PGA-Pro Pablo Novo Hojas kann neben seiner internationalen Erfahrung als Lehrer auch auf eine Karriere als Golfspieler (spanische Nationalmannschaft, spanischer Meister) verweisen.

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CLUBNEWS

Im Golfclub Altrhein wurde gewählt. Für den scheidenden Präsidenten Jürgen Dürr (zum Ehrenpräsidenten ernannt), wurde Heiko Beer (bisher Vizepräsident) gewählt. Neuer Vize ist Jürgen Volz (bisher Jugendwart). Das Amt des Schatzmeisters bekleidet ab sofort Carsten Friedrichs, neuer Jugendwart ist Dominik Volz.

· Nordrhein-Westfalen ·

· Hamburg · Der Golfclub Hamburg-Ahrensburg erhielt im Februar für das Jahr 2011 erneut die Auszeichnung als Landessieger im DGV-Wettbewerb „Zukunft Jugend“. Der GCHA konnte die Auszeichnung damit nach 2006 und 2010 zum dritten Mal erringen.

· Hessen · Über eine große Beteiligung von Kindern und Jugendlichen freute sich der Golfpark Idstein am Talentsichtungstag im April. Die Kinder absolvierten u. a. verschiedene Stationen auf der öffentlichen Übungsanlage mit den Pros Richard Nömeier, Dieter Bullmann und Dominique Klein. Bürgermeister Gerhard Krum besuchte den Talentsichtungstag. Im DGV-Wet tbewerb „Zukunft Jugend“ erzielte der Club unter 174 Bewerbern das beste Ergebnis in Hessen. Nach umfassenden Renovierungs- und Umbaumaßnahmen konnte das neue Restaurant „Gerlachs“ im Licher Golf-Club seine Pforten öffnen. Das Golf Journal zählt den Old Course des Homburger Golfclubs zu den zwölf Golfplätzen, die man 2012 gespielt haben muss. Es ist der einzige Golfplatz auf dem westeuropäischen Kontinent, der es in die Liste geschafft hat.

Der Golfclub Seligenstadt am Kortenbach e. V. hat einen neuen Vorstand gewählt. Dazu gehören: HorstDieter Sommer, Herbert Kraft, Ursula Frischmuth, 
Dr. Uwe Hessberger, Gilbert Knecht, Friedbert Weber und Michael Berger (im Bild von links nach rechts). Der Golf-Club Spessart begeht sein Jubiläumsjahr zum 40. Geburtstag u. a. mit einer Reihe von Thementurnieren. Zudem wurde ein neuer Vorstand gewählt: Neuer Präsident ist Eberhard Stamm, Christian Zipf ist Vizepräsident und Johannes Hoffmann wurde Vorsitzender der Mitgliederversammlung.

· Niedersachsen / Bremen · Der Hamelner Golfclub Schloss Schwöbber wurde vom Bundesverband Golfanlagen e. V. als 4-SterneGolfanlage bewertet. Die Mitgliederversammlung des Golfclub Tietlingen hat einen neuen Vorstand gewählt. Dazu gehören u. a. Erwin Waldow (Präsident), Lutz Ohlendorf (Vizepräsident), Uwe Kregel (Schatzmeister), Klaus-Peter Meyer (Spielführer) und Florian Renner (Jugendwart).

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Der Golf-Club Heilbronn-Hohenlohe hat seit März ein neues Clubhaus mit neuer Gastronomie, großer Panoramaterrasse, Club-Lounge und separatem Jugendraum.

Der Golfclub Schaumburg Obernkirchen hat mit Sebastian Neuhaus einen neuen Head-Pro. Der aus Glasgow stammende John Gardiner komplettiert das Trainer-Team des Golfclubs Insel Langeoog. Er war in Österreich tätig; neben seiner Trainertätigkeit unterstützt er u. a. die Kinderkrebshilfe. Robin Hoyndorf vom Golfclub Harz wurde mit dem GZ-Preis im Bereich Einzelsportler ausgezeichnet. Die Goslaer Zeitung ist Sponsor der Sportler-Ehrung der Stadt. Der TÜV hat im Schloss Lüdersburg erstmals einen Platzreifekurs einer Golfschule unter die Lupe genommen und mit dem Siegel „Geprüfte Service-Qualität“ zertifiziert. Damit verfügt Lüdersburg nun über Deutschlands einzige TÜV-geprüfte Platzreife.

Nachdem viele Spielbahnen im Kiawah Golf Park ein neues Design bekommen haben, war es erforderlich, die Übersichtstafeln an den Abschlägen zu überarbeiten. Die neuen Tafeln zeigen neben dem Bahn-Verlauf auch die Pin-Positionen.

Mit der Zertifizierung zum CCM 1 (Certified Club Manager) erreicht Elmar Claus (Manager der Golfanlage Haus Bey) die höchste Ausbildungsstufe, die das internationale System für Clubmanager vergeben kann. Am 13. April erhielt er die Ernennungsurkunde aus den Händen von Mathias Nicolaus, Wolfgang Klingenberg und Markus Erdmann und ist damit einer von acht Clubmanagern mit dieser Auszeichnung in Deutschland.

Beim „Abend des Braunschweiger Sports“ wurde die AK 14 (6. Platz bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft) des Golf-Klub Braunschweig ausgezeichnet. Das Team belegte den dritten Platz beim Voting der Braunschweiger Zeitung. Der Klub feiert in diesem Jahr sein 85-jähriges Bestehen.

Während der Jahreshauptversammlung des Golfclubs Mülheim wurde der bisherige Präsident Dr. Heinz Riedel zum Ehrenpräsidenten gewählt; er bleibt weiterhin federführend für die Umsetzung des kürzlich genehmigten 9-Loch-Kurzplatzes und engagiert sich im Rahmen des DGV-Umweltprogramms „Golf & Natur“. Als Nachfolger wurde Thomas Ohnhaus zum Präsidenten gewählt. Seine bisherige Position als Vize-Präsident wird durch Dr. Ruth Christophersen besetzt. Im Schloss Moyland Golfresort ist der wichtigste Schritt zur weiteren Projektierung geschafft. Aufgrund des Abschlusses der Bauleitplanung wurde bereits die Renovierung der bestehenden 18-Loch-Golfanlage und die Erweiterung um 18 weitere Bahnen im Schloss Moyland Golfresort genehmigt. Designer ist David Krause. Beim Wettbewerb „Zukunft Jugend“ wurde der Golf Club Paderborner Land Landessieger 2011. Er konnte damit den Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Auf Bundesebene musste sich der Club lediglich dem Bundessieger St. Leon Rot geschlagen geben.

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25. Jahrgang GOLFaktuell

CLUBNEWS

Der Golf-Club Widukind-Land hat ein neues Abschlaggebäude; Caddyraum und Mehrzweckgebäude folgten inzwischen. Das Team der Golfschule wird durch Jens Mundhenke verstärkt.

E.ON Hanse AG und der Landessportverband SH hatten 2011 erstmals einen Energie- und Umweltpreis ausgelobt. Der Golf Club Curau wurde mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

· Rheinland-Pfalz / Saarland ·

Der neue Captain der Seniorenmannschaft im Golfclub Gut Haseldorf heißt Dietrich Bartels. Jörn Baumgart ist der neue Captain der Jungseniorenmannschaft. Sabine Körner ist Captain der Damenmannschaft und Tobias Rumpf ist für die Herren verantwortlich.

Der Golfclub Münster Wilkinghege hat im Rahmen des DGV-Programms „Golf und Natur“ Bronze verliehen bekommen. Johannes Messinger, DiplomGolfprofessional, arbeitet seit Saisonbeginn als Trainer in Wilkinghege.

Der Golf-Club Stromberg-Schindeldorf plant in diesem Jahr den Ausbau von Loch 9 von einem Par 3 zu einem Par 5.

Sophie Hausmann, Mitglied im Golfclub MünsterTinnen (spielt mittlerweile in der Bundesliga-Mannschaft des Düsseldorfer GC), hat bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2011 der Westfälischen Nachrichten den zweiten Platz belegt.

In der Golfanlage Domtal Mommenheim löste Steffan Baumgärtner den bisherigen Jugendwart Markus Henrich ab. Im Club findet am 18. Juni ein Benefiz-Turnier zugunsten des neuen Ronald-McDonald-Hauses in Mainz statt.

Im Golfclub Gut Neuenhof in Fröndenberg gibt es einen neuen Golf-Pro: David Hammen (26 Jahre) ist PGA Fully Qualified Golfprofessional und DiplomSportmanager. Auch Joep Weijers von der Golfschule Joep Weijers wird Trainingsstunden anbieten. Turnusgemäß wählte der Club im März den Vorstand für die kommenden zwei Jahre. Einstimmig wurden u. a. Edgar Dallmayr zum Präsidenten und Friedrich Dossmann zu seinem Stellvertreter gewählt.

Dr. Franz Bodtländer wurde im März einstimmig erneut zum Präsidenten des Golfclub Saarbrücken gewählt. In seinem Team wechselte Peter Kipper vom Jugendwart zum Vizepräsidenten und Markus Hawener wurde zum neuen Jugendwart gewählt.

Jörg Obermeier, Gastronom des Clubs Golf am Heerhof, wurde Vizemeister von Niedersachsen und Ostwestfalen bei der Cocktailmeisterschaft in Hannover.

Im Golf-Club Westerwald legte Spielführer Wolfgang Busch nach elf Jahren das Amt in jüngere Hände. Als Nachfolger kandidierte Udo Friedrich. Zudem konnte im Bericht für 2011 vermeldet werden, dass der Golf-Club Westerwald 2011 wiederum um 75 neue Mitglieder aufnehmen konnte; damit zählt er nun 840 Mitglieder.

Alexander Groschopp (26 Jahre) ist neuer PGA-Pro im Golf-Club Bergisch Land. Er spielt seit 14 Jahren Golf und war während seiner Amateurkarriere u. a. im Jahr 2000 als Niedersachsen/Bremen-Meister erfolgreich. In diesem Jahr feiert der Golfclub Ravensberger Land seinen 25. Geburtstag. Zu diesem Anlass wird der Club vom 12. Juni bis zum 17. Juni eine Offene Golfwoche veranstalten. Höhepunkt ist die 25-JahrFeier am 15. Juni. Der Golf Club Teutoburger Wald Halle/Westfalen begann die diesjährige Saison mit einem neuen Trai-

Der Golf-Club Pfalz Neustadt a. d. Weinstraße e.V. hat seit März mit Mark Jennings einen neuen Golf-Pro.

· Österreich · Frank Riedel ist neuer Clubmanager im GC Mondsee. Zuvor arbeitete er unter anderem im Frankfurter Golf Club und im Golf Club Sylt. In der Systema Golf Academy des Golfclub Pfarrkirchen im Mühlenviertel wird Christoff Spora Steve Spies als Trainer ablösen. Christoph „Stoffi“ Spora, einer der besten Spieler des Landes, konnte sein KnowHow als Trainer in den letzten Jahren in den USA auf den höchsten Standard bringen.

· Sachsen / Thüringen · Im Golfclub Chemnitz hat ein neuer Golflehrer seine Arbeit aufgenommen. Ad van der Donk ist Fully Qualified Golfprofessional und Mitglied der PGA of Germany (G1) und arbeitet seit 1976 als Golflehrer in Deutschland. In der vom Golf Magazin erstellten Rangliste der 50 schönsten und interessantesten Golfplätze Deutschlands konnte der Platz des Golfclubs DresdenElbflorenz den zwölften Platz belegen.

Zum dritten Mal lud am 14. April der Vorstand des GC Haugschlag-Waldviertel zum Großen Preis des Vorstands ein. Insgesamt waren 85 Teilnehmer dabei. Clubmeister Wolfgang Lechner spielte die sensationelle Runde mit 2 unter Par. (Bild: Vorstandsmitglied Erich Roscher (li.), Wolfgang Lechner)

Der Clubticker wird zusammengestellt aus zugesandten Informationen, Newslettern und frei zugänglichen Informationen der Webseiten der Clubs.

· Schleswig-Holstein ·

ningskonzept. Ralf Berhorst und Lutz Plesse werden zukünftig Mitglieder und Gäste des GC Teutoburger Wald in der vollständig neu gebauten „Technikwelt“ begrüßen. Auch neu: Rebecca Panke als Jugendkoordinatorin.

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Die Golfanlage Gut Waldshagen wurde vom Golfverband Schleswig-Holstein mit der Plakette „Ausbildungsstandort des GVSH“ ausgezeichnet. Der Förde-Golf-Club e. V. Glücksburg feiert 2012 sein 40-jähriges Jubiläum. Die Festveranstaltungen dafür finden von 15. bis 17. Juni statt.

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B ACKSTAGE

ORNEmEIER

Ganz oben: Masters-Sieger Bubba Watson

Haben Sie Bubba Watson gesehen? Beim Masters. Was wir von ihm lernen können? Einen 140-Meter-Hook aus dem Wald, flach gespielt mit einem 52°-Wedge? Leider nicht. Es sei denn, Sie haben ein Handicap mit Plus. Dann klappt’s vielleicht! Aber wie ist das mit dem Trainer? Watson hatte nie eine Trainerstunde. Also, wenn man das Masters ohne Trainerstunde gewinnen kann, warum soll ich dann eine nehmen? Richtig. Brauchen Sie nicht! Die Watson-Erfolgsformel ist simpel: Talent besitzen. Mit spätestens sechs Jahren anfangen. Jeden Tag so zwischen zehn und zwölf Stunden Golf spielen. Für uns alle anderen gilt: Wir mögen Golf und sollten es auch unter professioneller Anleitung erlernen. Oder macht es Ihnen Spaß, wenn sich Ihre Mitspieler bei jedem zweiten Schlag pietätvoll wegdrehen und Sie nur dank Herrn Stableford mit aufgehübschten Punkteergebnissen glimpflich davon kommen? So muss man der Wahrheit, der Schlaganzahl jenseits der Hundert, nicht ins Gesicht sehen. Binden Sie in Ihre nächste Urlaubsreise doch morgendliche Trainerstunden ein! Dazu müssen Sie nicht einmal nach Florida, auch wenn dort das Wetter immer so schön ist. In Deutschland gibt es wunderbare GolfResorts. Am Fleesensee, in Bad Griesbach oder Bad Saarow. Die Ein cooler Typ aus Florida: Bubba Watson

Was wir von Bubba Watson lernen können – und was nicht! haben richtig gute Pros, die einem helfen. Und das macht Spaß. Was glauben Sie, wie Sie anschließend die schöneren Ballflüge und besseren Scores genießen! Aber wir Golfer sind die wahren Masochisten. Dazu reicht manchmal schon ein Blick in den Besteckkasten. Manche Zeitgenossen sammeln in ihrem Bag anscheinend Schläger für eine Museumseröffnung. Tun Sie sich was Gutes! Moderne Schlägertechnologie hilft Ihnen, macht das Spiel einfacher. Aber gehen Sie nicht in den Pro-Shop und fragen Sie nach den Werkzeugen der Tour-

Pros. Sie gehen ja auch nicht ins Autohaus und bestellen den Boliden von Sebastian Vettel. Fehlerverzeihung heißt das Zauberwort. Und zwar in fast allen Spielstärken. Moderne Golfschläger sehen dabei sogar noch gut aus. Dann kommen auch noch die 50 Prozent mehr Selbstbewusstsein dazu, wenn Sie sich sagen: Die Stöcke sind so gut, die lassen den Ball fast von alleine fliegen. Und da sind wir wieder bei Zauberkünstler Bubba Watson. Schön, dass er Ende Juli in Hamburg bei den Schüco Open aufteet. Dieser etwas andere, für uns positiv verrückte, moderne Golfer. Aber dass ihn bitte nicht wieder jemand fragt: „Wie schwer war eigentlich Ihre Jugend? Sie sind doch in Bagdad aufgewachsen.“ Das Bagdad des Bubba Watson liegt in Florida. Da kann man jeden Tag nicht nur surfen, sondern auch Golf spielen. Gerne zehn bis zwölf Stunden. Aber wie sagte schon der siebenfache Major-Champion Harry Vardon: „Spielen Sie nicht zu viel Golf! Zwei Runden pro Tag sind genug.“ Genießen Sie Ihr Spiel! Ihr

Uwe Bornemeier Uwe Bornemeier (52/Hcp. 6,8) ist Moderator und Filmproduzent für Sky.

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SZENE Miles & More-partner

Lufthansa landet in Iffeldorf Im Westen glitzern der Starnberger See und die einzigartig schöne Perlenkette der Osterseen, im Süden erheben sich die Alpen. Hier, mitten im Alpenvorland, liegt in sanft gewellter Hügellandschaft der Golfplatz Iffeldorf auf großzügigen 104 Hektar. Durchzogen von Wäldern und uralten Eichenbäumen, kleinen Seen und Biotopen präsentiert sich immer wieder das großartige Alpenpanorama von Karwendel über Wettersteingebirge bis hin zur Zugspitze.

Zu seinem 15. Geburtstag in diesem Jahr hat sich der Golfplatz Iffeldorf mit dem limitierten Premium-Angebot etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Bei Abschluss eines Premium-Jahresspiel-Vertrags zum Preis von 1.650 Euro pro Jahr inklusive Mitgliedschaft in der Golfanlage Iffeldorf gibt`s den DGVAusweis mit einem goldenen Hologramm sowie einer R/vs-Kennzeichnung – also mit der höchsten Qualitätsstufe des DGV. Hinzu kommen 150 Euro Umsatzgarantie, die in der Gastronomie eingelöst und zum Bezug von Rangebällen verwendet werden können. Natürlich ist die Premium-Startzeitenreservierung inklusive. Das Beste daran: Die bis 30. April 2012 gültige Aktion wurde für die Leser von GOLFaktuell exklusiv bis zum 15. Mai 2012 verlängert! Das ist aber noch nicht alles: Jeder, der im Sekretariat eine aktuelle Ausgabe von GOLFaktuell vorzeigt, darf kostenlos die Driving Range benutzen – und das montags bis donnerstags, samstags und sonntags. Ein echter Knaller startet zudem am 1. Mai: Der GC Iffeldorf wird „Miles & More“-Partner der Lufthansa. Bei Zahlung mit einer M&M-Karte wird pro 1 Euro Umsatz eine Meile gutgeschrieben. Meilen können somit auch zur Zahlung des Greenfees verwendet werden – für viele Golfer, die auch Vielflieger sind, nicht uninteressant.

Golfplatz Iffeldorf

Infos unter www.golf-iffeldorf.de

Neue Golf-Initiative für guten Zweck Wie vermeide ich lange Turnierrunden? Wie verbessere ich mein Regelwissen? Und wie verfeinere ich meine Technik? Welche Psychotricks lassen sich wirkungsvoll anwenden und wie verhalte ich mich auf dem Platz? Eine neue Golf-Initiative möchte den „Golfteufel“ und den „Golfengel“ ins Spiel einbeziehen und so allen Spielern mehr Freude am Spiel vermitteln. So soll der Sport auch Jugendlichen nähergebracht werden und für diese Zielgruppe populärer gemacht werden. Für 2,99 Euro kann auf www.golfengel-golfteufel.de eine „Anleitung zum besseren Golfspiel“ herunter geladen werden, die auf viele wichtige Fragen schnelle und praktische Antworten gibt. Das Beste: 0,50 Euro des Erlöses gehen als Spende an die „Elterninitiative Krebskranke Kinder München e.V.“, denn für krebskranke Kinder, die wieder einigermaßen fit sind, kann Golf eine sehr gute Therapie sein. www.golfengel-golfteufel.de

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SZENE

Auftakt auf Mallorca Die Sieger: Team „Pöhler“ aus Dortmund mit Präsident Norbert Dickel (r.)

terMine

Fußballer gehen gern auf Reisen ... Erstmals in der Vereinsgeschichte eröffneten die GOFUS ihre Golfsaison auf Mallorca. Es war ein Volltreffer: Die Insel machte ihrem Ruf als Sonneninsel alle Ehre. Insgesamt folgten 120 Gäste der Einladung von Präsident Nobert Dickel und dem neuen Hauptsponsor Samsung zum ersten GOFUS Teamcup auf die Balearen. Die Proberunde stieg im Golfclub Andratx mit anschließendem Get Together im Kultrestaurant Spoon von GOFUS-Freund Axel GerdesRöben. Tags darauf setzte sich der Tross im Bus in den Norden der Insel in Bewegung – in die Bucht von Alcudia. Eine Fahrt, die sich gelohnt hat. Der Club de Golf Alcanada mit dem atemberaubenden Blick über die Bucht war der perfekte Austragungsort für das Turnier.

9. – 13. mai 2012 10. Gofus Golf Trophy Vila Vita Parc (Portugal) 3. & 4. Juni 2012 Gofus Matchplay powered by Samsung GC Wiesensee

Elegant: Frank Rost

Und der Sieger? Entertainer Winnie Appel machte es bei der Players-Party im Mood Beachclub so richtig spannend. Der GOFUSAnheizer ratterte bis auf die ersten zwei Plätze die Namen herunter. Lediglich die Teams „Pöhler aus Dortmund“ und „Schalke“ nannte er nicht. Als Winnie dann sein Hemd abstreifte, darunter das „Pöhler von Dortmund“-T-Shirt hervor kam und aus den Boxen eben dieses besagte Lied ertönte, wussten es alle: Die Mannschaft mit Norbert Dickel, dem ehemaligen Dortmunder Alfred Nijhuis, Detlev Bloch und Winnie Appel holte sich den Pokal. Perfekt: In der Bundesliga gibt Dortmund auch den Ton an.

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Perfekter Saisonstart beim GOFUS Teamcup auf Mallorca

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SZENE

Experte: Dieter Hoffmann, Direktor Golf bei Robinson

Interview mit Dieter Hoffmann, Direktor Golf bei ROBINSON

„Golfer verspüren den Wunsch nach Spaß“ Dieter Hoffmann ist einer der besten Kenner der deutschen Golfszene. Der Golf-Direktor vom Cluburlaub-Anbieter Robinson hat in den vergangenen 16 Jahren bei der TUI-Tochter ein umfangreiches Angebot für Golfreisende aufgebaut. GOLFaktuell sprach mit dem Mitglied des Golf Club Hanau-Wilhelmsbad und Liebhaber irischer Linkskurse über das Image von Golf in Deutschland. GOLFaktuell: Herr Hoffmann, im vergangenen Jahr scheiterte die deutsche Ryder-CupBewerbung auch an der mangelnden Unterstützung aus Berlin. Die Politik argumentierte, der Sport sei zu elitär und deshalb wäre es kaum vermittelbar, den Golfsport mit öffentlichen Mitteln zu fördern. Hoffmann: An der Kritik ist schon was dran. Wenn Sie beispielsweise in England Golf spielen, geht es an vielen Orten viel lockerer zu. Dem Deutschen Golf Verband ist es bisher nicht so richtig gelungen, das verstaubte Image des Golfsports in eine modernere Ecke zu manövrieren. Auch deshalb wird Golf im Fernsehen kaum gezeigt. Für einen Nicht-Golfer sind Regularien wie CSA und CBA nicht verständlich und daher geschäftsverhindernd. Und so mag sich der eine oder andere Nichtgolfer fragen: Was soll am Golfsport nur Spaß machen? GOLFaktuell: Sehen Sie über die Jahre Veränderungen beim Golf? Hoffmann: Ja, ich erkenne sehr deutlich, dass bei vielen Aktiven der Wunsch nach

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Turnieren wie Querfeldein, ChapmanVierer und Scramble deutlich zugenommen hat. Die Golfer sind sowohl hier in Deutschland, als auch im Urlaub nicht mehr ausschließlich auf der Jagd nach Stablefordpunkten im Einzel, sondern sie verspüren den Wunsch nach Spaß, Unterhaltung und Geselligkeit. Ein anderer Trend ist, dass Golf bei Kindern und Jugendlichen populärer wird. Das ist eine große Chance. GOLFaktuell: Wie präsentieren Sie bei Robinson Golf Ihren Gästen? Hoffmann: Uns ist wichtig, vorhandene Barrieren und Hemmschwellen möglichst abzubauen und gleichzeitig hohe Standards zu gewährleisten. Für alle Schnuppergolfer und Einsteiger bieten wir Golfunterricht mit PGA Professionals und schulen Regeln und Etikette direkt auf dem Golfplatz. Die Mitgliedschaft in Golfclubs ist für unsere Gäste nicht nötig. Wer jedoch den Vereinsgedanken haben möchte, bekommt das auch. Robinson beheimatet auf Anlagen in Oberösterreich und Portugal Vereine, die dem jeweils nationalen Golf-

Verband angeschlossen sind. Grundidee unseres Angebotes bilden zudem garantierte Startzeiten sowie attraktive GreenfeePreise. Um insbesondere die Jüngeren anzusprechen, spielen in einigen Clubs die Kinder beim Kauf eines Family-GreenfeePackages kostenlos. Für alle Golf- und Party-Liebhaber bieten wir Eventwochen. Insgesamt arbeiten wir daran, Golf frisch und unterhaltsam zu präsentieren. GOLFaktuell: Was müsste in Deutschland passieren, um das Image des Golfsports zu verbessern? Hoffmann: Der Deutsche Golf Verband als monopolistische Dachorganisation aller Clubs darf in seinen Anstrengungen nicht nachlassen, den Spaß am Golfspielen mehr in den Vordergrund zu stellen. Vorgabewirksame 9-Loch-Turniere und EDSRunden in den niedrigen Handicapklassen gehen in die richtige Richtung. Golf gehört zudem ins öffentlich-rechtliche Fernsehen und nicht nur ins Pay-TV, auch hier ist der DGV gefordert. Ich selbst würde auch gerne einen jungen deutschen Golfspieler ähnlich einem Rory McIllroy aufsteigen sehen. Ein Martin Kaymer kommt mir zu angepasst daher.

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Hatte Spaß: Der Ex-Skispringer Dieter Thoma

Petrus ist ein Griesbacher

SZENE ...

Bange Blicke auf Smartphones, Sorgenfalten und Raunen überall.

Am Vorabend des Opening-Turniers im Hartl Resort Bad Griesbach am 14. April gab es nur ein Thema: Würde das Wetter einigermaßen halten? Der Wetterbericht ließ nichts Gutes erahnen. Klar, schließlich waren 230 Turnierteilnehmer aus 88 verschiedenen Golfclubs in Europas größtes Golfresort gekommen, um Golf zu spielen und abends ausgelassen bei der Opening-Night im Hotel „Das Ludwig“ zu feiern. Und siehe da, Samstag Morgen war es trocken und mild, zudem präsentierten sich die beiden 18-LochMeisterschaftsplätze „Beckenbauer“- und „Mercedes-Benz“ Golf Course in hervorragendem Zustand. An diesem Tag war Petrus ein echter Griesbacher. Neben einer großen Anzahl „normaler“ Golfer und Gäste waren auch viele Teilnehmer aus dem Kreis der „Eagles“ dabei. So nahmen u. a. Schauspieler Elmar Wepper, Michael Roll, Günther-Maria Halmer, Comedian Bernd Stelter, Thomas Stein, Dieter Thoma und Entertainer Maxi Arland am Turnier teil.

Volker Schwartz, Geschäftsführer des Hartl Resorts und ebenfalls begeisterter Turnierteilnehmer, zeigte sich von der guten Stimmung der zahlreichen Mitspieler begeistert: „Ich freue mich, dass sich das Golf-Opening in Bad Griesbach nach den ebenfalls erfolgreichen Turnieren der vergangenen Jahre fest im Terminkalender vieler Golfer etabliert hat, und sich viele Teilnehmer bereits jetzt den Termin für das nächste Jahr vormerken. Allein die Tatsache, dass Spieler aller Altersgruppen und Spielstärken aus 88 verschiedenen Clubs aus dem In- und Ausland mitgespielt haben, zeigt, wie attraktiv diese Veranstaltung für Golfer ist.“ Wenn dann auch noch das Wetter stimmt … MvB Gute Frühform: Die Sieger beim Golf-Opening 2012 des Hartl Resorts

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Mercedes-Benz After Work Golf Cup

Eröffneten die erste Saison des Mercedes-Benz AWGC 2012: Marcel Siem, Mercedes-Benz Markenbotschafter, Axel Wellmann, Leiter Verkaufsmanagement Mercedes-Benz, Caroline Masson, Markenbotschafterin Mercedes-Benz, Klaus Finger, Vorstandsmitglied der Internationalen Golf AG (v.l.n.r.)

Der Mercedes-Benz After Work Golf Cup ist das jüngste Golfengagement des Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland und ergänzt als neue Säule die seit Jahren etablierte MercedesTrophy und die Mercedes-Benz Clubturniere. After Work Golf ist modern, unkonventionell und liegt im Trend; die Turniere finden wochentags in den Monaten April bis September jeweils in den Abendstunden ab 17.00 Uhr statt. Damit ist die Serie besonders für berufstätige Golfer geeignet. Insgesamt werden im Jahr 2012 etwa 2.000 Turniere in Deutschland im Rahmen des MercedesBenz AWGC ausgetragen.

All4golf Tour Series:

Frischer Wind für Club-Turniere „Solo“ gibt es die Tour Series seit gut zwei Jahren, initiiert wurde sie vom ehemaligen Profisportler und Golfenthusiasten Jochen Schulz. Nun ist all4golf, Deutschlands größter Golf-Onlineversand, mit im Boot. Geschäftsführer Stefan Kirste ist fasziniert davon, dass mit der all4golf-Tour Series

Infos unter www.tour-series.de

ein deutschlandweiter Wettbewerb und eine „Golfcommunity über Clubgrenzen hinaus“ entsteht. Durch das ausgleichende Wertungssystem nehmen Amateure aller Handicapklassen mit gleichen Chancen teil. Als Inhaber einer Tour Series Card (49 Euro) ist man dabei: entweder über die Clubserie des Heimatclubs (Clubspieler) oder über eine der neun Regionalserien (Buccaneer). Unabhängig davon gilt für alle Spieler, dass Tour Series-Punkte nur bei vorgabenwirksamen Turnieren (9 und 18 Loch) gesammelt werden können; die acht besten Ergebnisse einer Saison gehen dabei in die Wertung ein. Clubspieler wie Buccaneers haben die gleichen Chancen, sich für das Deutschlandfinale zu qualifizieren.

Infos unter www.awgc.de

Spitzengolf und freier Eintritt EPD Tour Haugschlag NÖ Open 22. – 24. Mai 2012: Golfresort Haugschlag (AUT) Land Fleesensee Classic 2012 5. – 7. Juni 2012: G & CC Fleesensee IAM der Damen 17. – 20. Mai 2012: Stuttgarter GC German Boys & Girls Open 1. – 3. juni 2012: GC St. Leon-Rot

IMPRESSUM Verlagsanschrift Lindenauer Verlagsgesellschaft m.b.H Merseburger Straße 81 04177 Leipzig Tel. 0341 / 480 51 58 Fax 0341 / 478 18 48 verlag@golfaktuell.com www.golfaktuell.com Verleger und V. i. S. d. P.: Alexander Achminow M.A. Redaktionsanschrift GOLFaktuell Pelkovenstraße 42 80992 München Tel. 089 / 550 65 165 Fax 089 / 550 65 169 redaktion@golfaktuell.com

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Herausgeber Dipl.-Kfm. Götz Graf von Bentzel-Sternau Chefredakteur Ingo Grünpeter Redaktion Markus von Bentzel (Chef v. Dienst), Ulrike Jonack, Sigrun Koschel, Angelika Marth, Dr. Klaus Westermeier, Susanne Wohlgemuth Kolumnen Sandra Gal, Uwe Bornemeier Mitarbeiter Robin Barwick, Alexander Kessler, Christian Fellner, Christina Hajagos, Herbert Forster, Edgar Fuchs, Christian Neumaier, Alois Mühlegger, Yves C. Ton-That

Anzeigenleitung Helga Pappelbaum Mobil 0178 / 289 36 05 helga.pappelbaum@golfaktuell.com Layout / Art Direktion Anja Jäger Fotos Getty Images, privat, Redaktion GOLFaktuell Druck Dierichs Druck + Media GmbH & Co KG Frankfurter Straße 168, D-34121 Kassel Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine Haftung. Nachdrucke bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Verlagsleitung. Es gilt die Preisliste Nr. 1/2012. Einzelpreis in Deutschland: 4,20 Euro (inkl. 7 % MwSt.) Jahresabo für Deutschland: 27,00 Euro (inkl. 7 % MwSt.) GOLFaktuell erscheint sechsmal jährlich (von März bis Oktober) bei der Lindenauer Verlagsgesellschaft www.golfaktuell.com

Foto: Stuttgarter Golf-Club Solitude

SZENE


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25. Jahrgang GOLFaktuell

Service

WORLD Golf Ranking

Resultate und Ranglisten

Trophée Hassan II (1,5 Mio Euro) Arnold Palmer Invitational (6,0 Mio US-Dollar) 1. Tiger Woods (USA) 2. Graeme McDowell (NIR) 3. Ian Poulter (ENG)

275 /-13 280/-8 282/-6

Shell Houston Open (6,0 Mio US-Dollar) 1. Hunter Mahan (USA) 2. Carl Pettersson (SWE) 3. Louis Oosthuizen (RSA)

272/-16 273/-15 274/-14

278/-10 278/-10 280/-8 280/-8 280/-8 280/-8 294/+6

270/-14 275/-9 276/-8

Valero Texa Open (6,2 Mio US-Dollar) 1. Ben Curtis (USA) 2. Matt Every (USA 2. John Huh (USA)

1. Thorbjørn Olesen (DEN) 2. Chris Wood (ENG) 3. Nicolas Colsaerts (BEL) 3. Søren Kjeldsen (DEN) 19. Bernd Wiesberger (AUT) Cut: Bernd Ritthammer (GER), Hans-Peter Bacher (AUT)

273/-15 274/-14 276/-12 276/-12 281/-7

9.46 9.31 8.40 6.40 5.76 5.46 5.44 5.42 5.25 5.13

Damen 1. Yani Tseng (TPE) 17.80 2. Na Yeon Choi (KOR) 8.63 3. Suzann Pettersen (NOR) 7.73 4. Christie Kerr (USA) 7.52 5. Ai Miyazato (JPN) 7.43 6. Jiyai Shin (KOR) 6.51 7. I.K. Kim (KOR) 6.48 8. Sun Ju Ahn (KOR) 6.37 9. Stacy Lewis (USA) 6.11 10. Paula Creamer (USA) 5.97 ··· 41. Sandra Gal (GER) 2.92 ··· 103. Caro Masson (GER) 1.36

Maybank Malaysian Open (1,9 Mio Euro)

RBC Heritage (5,7 Mio US-Dollar) 1. Carl Pettersson (SWE) 2. Zach Johnson (USA) 3. Colt Knost (USA) WD: Alex Cejka (GER)

271/-17 274/-14 275/-13 275/-13 275/-13 287 /-1 291/+3

Sicilian Open (1.0 Mio Euro)

The Masters (6,2 Mio US-Dollar) 1. Bubba Watson (USA) 2. Louis Oosthuizen (RSA) 3. Peter Hanson (SWE) 3. Matt Huchar (USA) 3. Phil Mickelson (USA) 3. Lee Westwood (USA) 44. Martin Kaymer (GER) Cut: Bernhard Langer (GER)

1. Michael Hoey (NIR) 2. Damien McGrane (IRL) 3. Robert Coles (ENG) 3. Jamie Donaldson (WAL) 3. Phillip Price (WAL) 52. Marcel Siem (GER) 64. Markus Brier (AUT) Cut: Bernd Wiesberger (AUT)

(Stand 29.04.2012) Herren 1. Rory McIlroy (NIR) 2. Luke Donald (ENG) 3. Lee Westwood (ENG) 4. Bubba Watson (USA) 5. Hunter Mahan (USA) 6. Martin Kaymer (GER) 7. Steve Stricker (USA) 8. Tiger Woods (USA) 9. Phil Mickelson (USA) 10. Justin Rose (ENG)

279/-9 281/-1 281/-1

1. Louis Oosthuizen (RSA) 2. Stephen Gallacher (SCO) 3. Rafael Cabrera-Bello (ESP) 3. David Lipsky (USA) 3. Danny Willett (ENG) 7. Martin Kaymer (GER) 29. Marcel Siem (GER) 57. Bernd Wiesberger (AUT)

271/-17 274/-14 276/-12 276/-12 276/-12 279/-9 284/-4 290/+2

Volvo China Open (2,4 Mio Euro) 1. Branden Grace (RSA) 2. Nicolas Colsaerts (BEL) 3. Richard Finch (ENG) 44. Markus Brier (AUT) Cut: Marcel Siem (GER)

267/-21 270/-18 271/-17 281/-7

(Stand 29.04.2012) 1. Hunter Mahan (USA) 2. Bubba Watson (USA) 3. Phil Mickelson (USA) 4. Carl Pettersson (SWE) 5. Johnson Wagner (USA) 6. Rory McIlroy (NIR) 7. Kyle Stanley (USA) 8. Justin Rose (ENG) 9. Mark Wilson (USA) 10. Brandt Snedeker (USA)

1.378 1.322 1.136 1.111 1.056 1.045 964 948 932 888

KIA Classic (1,7 Mio US-Dollar) 1. 2. 3. 3. 37.

Yani Tseng (TPE) Sun Young Yoo (KOR) Shanshan Feng (CHI) Jiyai Shin (KOR) Sandra Gal (GER)

274/-14 280/-8 281/-7 281/-7 293/+5

Kraft Nabisco Championship (2,0 Mio US-Dollar) 1. Sun Young Yoo (KOR) 2. I.K. Kim (TPE) 3. Yani Tseng (TW) 38. Sandra Gal (GER) 49. Caro Masson (GER)

279/-9 279/-9 280/-8 289/+1 292/+4

LPGA LOTTE Championship (1,7 Mio US-Dollar) 1. Ai Miyazato (JPN) 2. Meena Lee (KOR) 2. Azahara Munoz (ESP) 34. Sandra Gal (GER)

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276/-12 280/-8 280/-8 290/+2

Lalla Meryem Cup (325.000 Euro) 1. Karen Lunn (AUS)

272/-12

2. Tandi Cuningham (RSA)

275/-9

2. Mariann Skarpnord (NOR)

275/-9

25. Miriam Nagl (GER)

285/+1

37. Anja Monke (GER)

288/+4

46. Anais Maggetti (SUI)

289/+5

63. Steffi Michl (AUT)

295/+11

67. Steffi Kirchmayr (GER)

296/+12

Cut: Martina Eberl-Ellis (GER),

Jacqueline Dittrich (GER),

Caroline Rominger (SUI)

(Stand 29.04.2012) 1. Rory McIlroy (NIR) 2. Louis Oosthuizen (RSA) 3. Justin Rose (ENG) 4. Branden Grace (RSA) 5. Peter Hanson (SWE) 6. Lee Westwood (ENG) 7. Paul Lawrie (SCO) 8. Nicolas Colsaerts (BEL) 9. Robert Rock (ENG) 10. Charl Schwartzel (RSA) 18. Marcel Siem (GER) 22. Martin Kaymer (GER) 93. Bernd Wiesberger (AUT) 130. Markus Brier (AUT)

1.348.517 € 1.293.705 € 1.257.331 € 1.053.850 € 986.471 € 928.787 € 640.018 € 625.458 € 560.741 € 542.720 € 327.915 € 303.138 € 70.964 € 38.211 € www.golfaktuell.com


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