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Bauen

Herr König, Ihr Unternehmen hat Tradition. Sie leiten die Karl Fuhr GmbH in dritter Generation, Gründer war ihr Großvater Karl Fuhr im Jahr 1946 mit Stammsitz im lippischen Horn. Wie kam es zum Neubau in Steinheim? Sebastian König: Als ich 2010 in die Firma kam, gab es an unserem

alten Standort an vielen Stellen Innovationsbedarf. Meine Mutter – vor mir Geschäftsführerin – hatte bereits erste Gespräche mit GOLDBECK geführt. Damals ging es um einen Aus- und Umbau des Stammsitzes, der ja das Lebenswerk meines Großvaters war. Rolf Endermann: Der geplante Aus- und Umbau war allerdings mehr eine anspruchsvolle Aufgabe für Bauen im Bestand, somit war uns relativ schnell klar: Ein wirtschaftliches und produktionstechnisches Optimum können wir für den Kunden am alten Standort nicht erreichen. Das haben wir auch ganz klar kommuniziert – mit der Aussage: Wenn es um einen Neubau geht, bieten wir gerne wieder mit. Sebastian König: Dann äußerte ein expansionswilliges Nachbar­ unternehmen Interesse an unserer Halle – und damit fiel die Entscheidung für unseren Neubau. Ich habe Ihre offenen Worte damals geschätzt, Herr Endermann, denn ich habe letztendlich auch verstanden, dass man diesen Mehrwert dann später, nach der Umbaumaßnahme, gar nicht so richtig erkannt hätte. Die Gesamterscheinung wäre nicht signifikant besser gewesen. Heute haben wir hier eine Tipptopp-Infrastruktur. Fuhr ist ein Familienunternehmen, GOLDBECK ist ein Familienunternehmen – gab es da eine gemeinsame Kommunikationsebene? Sebastian König: Meine Ansprechpartner – Verkaufsingenieur Arnd Bohlmann, Projektleiter Bernd Blum und Bauleiter Dennis Reimann – sind ja nicht als Familienangehörige bei der Firma GOLDBECK involviert. Sie waren einfach immer sehr kompetent in dem, was sie getan und gesagt haben. Es gab nichts, was ich in der Zusammenarbeit vermisst habe. Ich glaube, man muss an diesen Schlüsselpositionen wirklich gute, handverlesene Leute

sitzen haben. So ein Projektleiter und ein Bauleiter, wenn die nicht wirklich Ahnung von der Praxis haben, dann laufen die im wirklichen Leben vor die Wand. Beide müssen Akademiker sein, die eine grundsolide Ausbildung und viel Praxiserfahrung haben. Beides sind Schlüsselpositionen: Der Bauleiter für die tägliche Umsetzung des Projektes und der Projektleiter für die übergeordneten Tätigkeiten. Was, würden Sie sagen, waren die Erfolgsfaktoren, die dafür gesorgt haben, dass das Projekt so reibungslos umgesetzt werden konnte? Sebastian König: Da war zum einen die Stadt Steinheim

mit ihrer sehr kompetenten und kooperationswilligen Wirtschaftsförderung, vertreten durch Herrn Ralf Kleine. Ich habe verschiedene Gegenden hier in der Region abgesucht, nicht zu weit weg, damit unsere Mitarbeiter auch mitziehen – und Steinheim hat uns überzeugt. Der zweite Faktor war, dass auch der örtliche Architekt Rainer Krekeler aus Steinheim mit im Boot war. Parallel zu GOLDBECK hatte ich seinerzeit auch mit einem Konsortium verhandelt, und dort war er mit dabei. Seinen Entwurf des Verwaltungsgebäudes fand ich superschön, zeitlos, exklusiv und mit Elementen, die mir gefielen. Ich fand es gut, dass GOLDBECK sich darauf eingelassen hat. Damit hatte ich den Entwurf, den ich wollte, die Skaleneffekte der Firma GOLDBECK, die sich im Preis niederschlagen, und damit das Beste aus beiden Welten. Jetzt haben wir eine funktionelle, aber auch qualitativ hochwertige Halle, also eine Topp-Produktionsinfrastuktur, und wir haben einen kleinen, aber recht exklusiven Verwaltungstrakt. 3

GOLDBECK

  48 | 2013/2014

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GOLDBECK magazin 48  

Das Magazin der GOLDBECK Gruppe Ausgabe 48 | Herbst/Winter 2013 2014

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