Page 13

Bauen

der Geschäftsbeziehung setzte sich sozusagen optisch in der Lochkassettenfassade des Gebäudes fort. Gestaltet wurde sie von der Künstlerin Esther Stocker“, so Strohmeier. Während tagsüber das Weiß von beschichteten Metallpaneelen dominiert, heben sich gegen Abend durch die Innenbeleuchtung des Parkhauses Schattenflächen hervor. Ein „Rastersystem mit Abweichungen“ nennt die Künstlerin das Werk aus Lochblechen, oder auch die „Gleichzeitigkeit von Ordnung und Unordnung“. GOLDBECK nennt es Bauen mit System: In sechs Monaten entstanden auf einer Geschossgrundfläche von 2.480 Quadratmetern 494 Stellplätze auf zehn Halbgeschossen.

Transparenz und Reflexion Ausdruck des eigenen Selbstverständnisses sollte die Fassade des Parkhauses von Hugo Boss in Metzingen sein. „Der Bekleidungshersteller arbeitet mit Stoff – die Edelstahlgewebefassade mit horizontalem Maschenverlauf ist dem nachempfunden“, sagt

Jörg Strohmeier. Auf elf Halbgeschossen bietet das Gebäude 496 Stellplätze. Es bildet das prächtige Eingangstor zum Hugo-BossWerks-Campus in Metzingen. Nach knapp sechs Monaten Bauzeit wurde das Gebäude Ende 2012 fertiggestellt. Seine Fassade wechselt je nach Tageszeit zwischen Transparenz und Lichtreflexion. „Tagsüber wirkt es von außen eher geschlossen“, so Strohmeier. Die Transparenz offenbare sich erst in den Abendstunden, wenn die LED-Beleuchtung im Innern zur Geltung komme. „Das ganze Gebäude ist innen sehr einladend, offen, transparent, damit die Mitarbeiter das auch gerne annehmen“, erläutert der Niederlassungsleiter. Dieser Effekt wird dadurch verstärkt, dass Decken und Träger weiß pulverbeschichtet sind. Positiv: Einer weiteren Expansion steht nichts im Wege – bei dem Parkhaus handelt es sich erst um den ersten Bauabschnitt. Das Gebäude kann noch doppelt so groß werden. 3

GOLDBECK

  48 | 2013/2014

13

GOLDBECK magazin 48  

Das Magazin der GOLDBECK Gruppe Ausgabe 48 | Herbst/Winter 2013 2014

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you