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Das Magazin der Österreichischen Sporthilfe | Ausgabe 2 | 2016

Mehr Erfolg für Österreichs Sport.

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Die Ă–sterreichische Sporthilfe dankt ihren Partnern Premium Partner

Gold- und FĂśrderprogramm-Partner

Silber-Partner

Bronze-Partner

Kompetenz-Partner

Athletes Care Programm- und Event-Partner

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der eventausstatter


Das Sportjahr 2016, das uns schon viele österreichische Erfolge beschert hat, strebt nun seinen absoluten Highlights entgegen. Die Qualifikation unseres Teams für die Fußball-EM in Frankreich sorgte für eine Welle der Begeisterung quer durch die Republik. Die Vorfreude auf dieses Turnier ist riesengroß und auch berechtigt. Gut vorbereitet sind aber auch unsere Athletinnen und Athleten, die nur ein paar Wochen später bei den Olympischen Spielen und Paralympics in Rio an den Start gehen werden. Mit dem „Projekt Rio“ haben Sportministerium, ÖOC und ÖPC für moderne Strukturen und effiziente Fördermaßnahmen gesorgt. Daher darf man durchaus optimistisch diesem spannenden Sportsommer entgegenblicken. Mein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang natürlich auch der Österreichischen Sporthilfe, deren Präsident ich ja seit April dieses Jahres sein darf. Die Sporthilfe trägt seit 45 Jahren maßgeblich dazu bei, dass unsere Sportlerinnen und Sportler zielorientiert unterstützt werden. Ich bin überzeugt davon, dass die Summe all dieser Bemühungen aus einem großen Sportjahr auch ein erfolgreiches Sportjahr machen wird.

Inhalt 6 14 16 19 20

Mit sportlichen Grüßen Mag. Hans Peter Doskozil Bundesminister für Landesverteidigung und Sport Präsident der Österreichischen Sporthilfe

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Seit 45 Jahren unterstützt die Österreichische Sporthilfe Österreichs erfolgreiche Athleten auf ihrem Karriereweg. In den letzten Jahren konnten wir die Sporthilfe – ohne staatliche Mittel – als wichtigste Förderinstitution in Österreich positionieren. Die deutliche Steigerung der Fördermittel und eine kontinuierliche Verbesserung von Image und Nachhaltigkeit waren wichtige Entwicklungsschritte. In den letzten Jahren haben wir mit den Projekten „WIFI Sporthilfe Akademie“ und „Karriere Danach“ viel Wert darauf gelegt, die Athleten auch auf ihre berufliche Karriere nach der Sportkarriere vorzubereiten. Veranstaltungen wie die LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ und der „Sport & Business Circle“ bieten unseren Sportlern eine Bühne, sich abseits der Wettkampfstätten zu präsentieren. Unsere Partner erhalten das perfekte Umfeld zum Netzwerken. All diese Entwicklungen waren nur dank vieler wertvoller und langjähriger Kooperationen mit hochkarätigen Partnern aus der Wirtschaft möglich. Ein großer Dank gebührt aber auch meinem Team. Wie im Sport ist der Playing Captain zwar für die Strategie zuständig, eine erfolgreiche Umsetzung ist aber nur mit einer starken Mannschaft möglich. Ich durfte in den letzten Jahren mit vielen jungen, motivierten und sportbegeisterten Menschen zusammenarbeiten, die sich mit Herzblut in den Dienst der guten Sache gestellt haben und die Sporthilfe erst zu dem geformt haben, was sie heute ist. Nochmals vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung an sämtliche Partner, allen voran die Österreichischen Lotterien, Sportler und Funktionäre, Medienvertreter, Freunde der Sporthilfe und vor allem an meine Mitarbeiter für 16 gemeinsame erfolgreiche Jahre im Dienste des Sports. Anton Schutti Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe

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Auf dem Sprung nach Rio Hoffnungsträger und Talente bei den Olympischen Spielen Mag. Hans Peter Doskozil Der Bundesminister für Landesverteidigung und Sport im Interview Goldrichtige Förderung Erfolge der geförderten Sporthilfe-Athleten Österreichs Sport und die „Zukunftsvergessenheit“ Gastkommentar von APA-Sport-Ressortleiter Mag. Stefan Grüneis Wer holt die Jubiläums-Trophäe? Eine Vorschau auf die 20. LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ Sport & Karriere Mit vollem Einsatz in die Karriere nach dem Sport Mag. Harald Bauer Der neue Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe im Portrait Sportler mit Herz Die Österreichischen Lotterien küren soziale Sportprojekte Sporthilfe Cashback Card Beim Shoppen selbst profitieren und Österreichs Nachwuchs- und Spitzensportler fördern Drei „Sport trifft Business“ Zwei interessante Abende mit Felix Gottwald und Thomas Muster BSO-Fortbildungsangebot Die BSO bietet Fortbildungen zu unterschiedlichen Themenbereichen an Krone Charity Auktion Die 11. Auflage der Auktion glänzte mit Top-Exponaten Held aus Österreich Wienerberger unterstützt Bauherren und die Österreichische Sporthilfe Lust auf Obst Die Schulinitiative von San Lucar Sporthilfe Highlights Charity Race Schladming, Ball des Sports, SBC Sport & Marke, Charity Golftrophy, Steirische Gala-Nacht des Sports

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Österreichische Sporthilfe, Rennweg 46-50 / Stiege 4 / Top 12, 1030 Wien | Für den Inhalt verantwortlich: Anton Schutti, Geschäftsführer | Produktion und Koordination: Jutta Sagmeister | Layout: XL-Design | Fotos: GEPA pictures, Atos, BSO, leadersnet.at / A. Felten, ACTS – Horst, Red Bull Air Race, Österreichische Lotterien (Achim Bieniek, Andreas Friess) | Autoren: Josef Metzger, Mag. Stefan Grüneis, Dr. Harald Christandl, Mag. Wolfgang Piribauer, Jutta Sagmeister | Anzeigen: Jutta Sagmeister, 01 799 4080, jsagmeister@sporthilfe.at Druck: Paul Gerin GmbH | Lektorat: Mag. Hildegund Manhalter | Herstellungsort: Wien | Offenlegung: Go for Gold ist das Mitglieder- und Partnermagazin der Österreichischen Sporthilfe und informiert über relevante Themen aus ihrem Umfeld. Beiträge von Gastautoren geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht der Meinung der Österreichischen Sporthilfe entsprechen. Aus Gründen der Lesbarkeit verzichten wir darauf, konsequent die männliche und weibliche Formulierung zu verwenden. Wir meinen selbstverständlich beide Geschlechter. Leserbriefe an medien@sporthilfe.at. Redaktionsschluss dieser Ausgabe: 3. Juni 2016. Die Österreichische Sporthilfe dankt für die freundliche Unterstützung.


g n u r p S Auf dem o i R h c a n ger von Josef Metz

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Bei den Olympischen Sommerspielen und Paralympischen Spielen in Rio werden Athleten aus aller Welt die Massen elektrisieren. Die XXXI. Olympiade beginnt am 5. August mit der Eröffnungsfeier und endet am 21. August. Im Anschluss daran werden von 7. bis 18. September die Paralympischen Spiele ausgetragen. Wir stellen Ihnen Hoffnungsträger vor, die für Österreich „auf dem Sprung nach Rio“ sind.

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Constantin Blaha – Wasserspringen

Medaillenpremiere als Motivationsschub Coco Blaha will nun nach EM-Bronze in London den Salto vorwärts in Rio schaffen

„Ich hab von vier bis zehn schon alle Plätze belegt. Aber endlich hat´s geklappt, ich hab´ schließlich zehn Jahre darauf gewartet!“

wie fehlerfreien Wettkampf. In London wäre nach dem tollen Auftakt sowohl im Einzel als auch im Synchronbewerb mit Fabian Brandl einiges schiefgelaufen, „aber es waren immer nur Kleinigkeiten. Wenn du da nicht hoch genug wegspringst, kannst du nicht spritzerlos eintauchen.“ Eine Frage der Optik und Ästhetik, die auch beim Urteil der Kampfrichter ganz wichtig ist.

Nach dem Bronze-Highlight allerdings ging Cocos Formkurve im Aquatic Centre steil bergab, nicht zuletzt deshalb, weil er sich erstens verkühlt hatte, zweitens aber bei einem Flop mit dem Fuß aufs 3-Meter-Brett aufgeschlagen hatte. „Zwei oder eigentlich nur eineinhalb schlechte Sprünge, schon bist weg vom Fenster“, resümierte der 28-jährige Wiener, der aber den Medaillengewinn als großen Motivationsschub für die Rio-Spiele betrachtete, für die er schon vor der EM fix nominiert worden war. Blaha weiß natürlich, dass bis Olympia noch viel Arbeit an der Perfektionierung der Sprünge wartet. „Aber du musst mit einem von Jahr zu Jahr schwierigeren Programm volles Risiko gehen, sonst hast du sowieso keine Chance gegen die Weltklassespringer. Und viel besser als die ersten Drei in London sind auch die Chinesen nicht mehr!“ Einen davon aus der zweiten Garnitur, die immer noch erstklassig ist, hat Coco bei seinem historischen Grand-Prix-Sieg in Madrid schon schlagen können bei einem so gut

Coco, schon einmal WM-Finalist als Neunter in Barcelona 2013, hat aber ein noch besseres Resultat im Visier. An Selbstbewusstsein fehlt´s Blaha, der immer wieder zwischen Wien und Arizona, mitunter aber auch Rom pendelt, um fern der Heimat mit Weltklassetrainern und Weltklasseleuten an seinen Sprüngen zu feilen, ganz und gar nicht. „Ich hoffe“, sagte er nach seiner ersten (Euro-)Bronzemedaille der Karriere halb im Ernst, halb aus Scherz, „dass ich in Rio mit einem Glas Champagner auf eine Olympiamedaille anstoßen kann …“ Mit seinem offenen Wesen und seiner launig-witzigen Art hat sich Constantin viele Freunde gemacht, unter der Konkurrenz ebenso wie bei den Medien wie zum Beispiel bei der Eurosport-Legende Sigi Heinrich aus Bayern, der meinte: „Einen wie Coco muss man ganz einfach lieben!“ Darum würden ihm auch Ausländer eine olympische Überraschung gönnen.

Es war seine letzte Chance gewesen, eine Medaille vom Einmeterbrett zu gewinnen – und Constantin Coco Blaha, 28jähriger Wasserspringer, nützte sie bei der EM in London.

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Warum auch nicht? Im Wasserspringen kann‘s ebenso schnell nach oben wie nach unten gehen. Oder andersrum: Alles ist möglich, nichts ausgeschlossen. Coco hat in einer Dekade an Großwettkämpfen seine Lektionen gut gelernt, um sie im Ernstfall auszupacken.


Kathrin Unterwurzacher – Judo

Traum-Comeback statt Matten-Flucht Judoka Kathrin Unterwurzacher bewältigte Lungen-Embolie und Zwangspause mit GP-Sieg und EM-Silber Wie ihre Innsbrucker Trainingskollegin und Motivationspartnerin im JudoZentrum, Bernadette Graf, so war auch Kathrin Unterwurzacher beim Nachwuchs weltweit eine der Allerbesten ihrer (63 kg-)Gewichtsklasse, ehe sie auch die älteren Semester bei den Großen immer besser und öfter bei großen Turnieren in den Griff bekam. Bis, ja bis im Vorjahr eine

Schock-Diagnose das Leben und die Karriere gefährdete – verstopfte Vene, Lungen-Embolie, an Judo nicht zu denken. Rio und Olympische Spiele in eher weiter Ferne? Matten-Flucht statt Rio-Ticket? Irrtum! Inzwischen Vergangenheit, die Unterwurzacher nach der fünf Monate langen Zwangspause mit einem traumhaften Comeback bewältigt hat. Unglaublich, aber wahr - Kathrin kam im März nach Tiflis, sah und gewann das Grand-PrixTurnier! Welch ein Beweis für mentale Stärke, Willenskraft und der Jetzt-erstRecht-Mentalität, auch das sportliche Schicksal zu zwingen. Während andere nach langer Pause oft nur ein kurzes Zwischenhoch haben, bestätigte die Tirolerin ihre alte, neue Topform wenig später bei

den Europameisterschaften in Kasan. Nach Freilos und drei Siegen, darunter gegen die Ex-Weltmeisterin Gerbi aus Israel, musste sich Unterwurzacher erst im Finale der regierenden Weltmeisterin Trstenjak aus Slowenien geschlagen geben, da war der Akku eben schon ziemlich leer, sowohl physisch als auch psychisch. Die Silbermedaille von Kasan aber hatte in mehrfacher Hinsicht Goldeswert. Zum einen, weil sie als eine ganz wichtige Selbstbestätigung diente, zum anderen, weil sie damit die Österreich-Rivalin ums Rio-Ticket in der 63er-Klasse, die Wienerin Hilde Drexler, uneinholbar distanzierte und mit der Rückkehr unter die Top 4 der Weltrangliste endgültig das Olympiaticket fixierte. Die verstopften Venen und die damit verbundenen Ängste sind Geschichte – in Kathrins Adern rinnt schließlich und endlich das Blut einer Erfolgssportlerin, die sich so leicht und schnell nicht auf die Matte legen lässt. Eher geschieht es andersrum mit ihrer Konkurrenz. Darum zählt sie auch zu den MedaillenGeheimtipps in Rio.

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Jennifer Wenth – Leichtathletik

Verletzung im Eiltempo davongelaufen Jenny Wendt überwand alle Hürden, um sich für EM- und WM-Endläufe zu qualifizieren – und im Rio-Hoffnungskader zu landen. Jennifer „Jenny“ Wenth hatte schon in jungen Jahren als große Zukunftshoffnung gegolten, war aber dann von der Bildfläche verschwunden. Zu viel gelaufen, zu tiefe Spuren hinterlassen, sprich: Plantarlateral-Entzündung. „Darum hab ich de facto das ganze Jahr 2012 verloren“, sagt Jennifer im Blick zurück auf diese schwierige Zeit, der sie im wahrsten Sinn des Wortes mit geheilten Füßen und auf Siebenmeilenstiefeln mittlerweile davongelaufen ist. Das internationale Comeback gelang der Studentin vor zwei Jahren, als sie bei der Zürich-Freiluft-EM über 5000 m Platz 11 belegte und ihre großen Fortschritte wenige Monate später mit Platz 9 bei der Hallen-EM in Prag über 3000 m bestätigte – noch dazu mit einer Zeit unter neun Minuten! Einmal auf Touren, schaffte Jenny nicht nur den einzigen WM-Finalplatz (15. über 5000 m) für Rotweißrot in der schwülen Hitze von Peking, sondern damit auch das Rio-Limit und den Sprung in den Rio-Hope-Kader. „Gefördert wurde ich ja schon immer, aber seit Jänner krieg ich jetzt auch Sporthilfe, die ich gut brauchen kann.“ Schließlich musste Jenny winters über auch in den sonnigeren Süden zum Aufbautraining ausweichen – Italien (Viareggio) und Portugal (Monte-

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gordo). Dort tankte sie Kraft und holte Luft für die Saison, in der die geforderte Leistungsbestätigung („15:40 Minuten – die Zeit vom WM-Limit!“) für Wenth das erste Ziel war, das sie erreichen wollte, um den Kopf frei zu haben für weitere Herausforderungen im Countdown zu den Spielen. Eine der ersten, die sie im Visier hat, ist der Rekord (15:11) von Dopingsünderin Susi Pumper, die Wenth unbedingt aus den Annalen verdrängen will. Dafür dreht sie meist am Cricket-Platz, dem Wiener LAZentrum beim Happel-Stadion, unter und mit Trainer-Freund Christoph Sander ihre Runden, meist in der Gruppe („Wir sind 20, der Kern aber sechs Leute“), des Öfteren aber auch allein. Monotonie als Selbstüberwindung? „Nein, weil du dich in jedem Training überwinden musst!“ Eine Einstellung, die ihr geholfen hat, die Verletzungspause ebenso zu distanzieren wie die meisten Limits, die

gefordert wurden. Platz 3 beim Frauenlauf („Straße ist was anders als Bahn!“) lieferte ein erstes Feedback, dass Jenny buchstäblich auf dem Laufenden ist.


Caroline Pilhatsch – Schwimmen

Pilhatsch-Dynastie, jüngster Akt Schwimm-Starlet Caro hat zur Titelverteidigung bei der Junioren-EM mit zumindest einem Auge auch Olympia im Visier Im Vorjahr trumpfte sie als 16-Jährige mit Gold und Silber bei den European Games in Baku auf, zugleich Junioren-EM, heuer legte SchwimmTalent Caro Pilhatsch kräftig nach. Erst beim Grazer Ströck-Meeting, wo sie Rekord und ein erstes Rio-Limit über 100 m Rücken in 1:01,28 schwamm, dann bei der großen London-Euro, als sie hintereinander zwei 50-Meter-Rekorde fixierte und als Neunte das Finale nur knapp verpasste. Aus dem verpatzten EM-Debüt hatte der Teenager mit seinem deutschen Trainer Dirk Lange („Er ist

streng, aber ich mach, was er verlangt, weil ich weiß, was ich erreichen will!“) die richtigen Konsequenzen gezogen und zwei Traumläufe vom Start bis zum Anschlag hingelegt – leider im nichtolympischen Bewerb. Beim Mare-Nostrum-Meeting in Barcelona wollte Caro noch einen olympischen Anlauf (100 m Rücken) nehmen, aber für sie wäre Rio nur sportliche Draufgabe, nicht Endstation Sehnsucht. „Vorrang für mich hat die Titelverteidigung bei der JuniorenEM im Juli in Ungarn“, sagt sie nach Übereinstimmung mit Lange und Vater Alexander Pilhatsch, einst Meisterschwimmer, heute als Röntgenologe tätig. „Wenn sie es zu den Spielen schafft“, so erläutert Lange, der Startrainer, der Olympiasieger, Welt- und Europa-

meister zu Gold coachte, „dann ist das für Caro nur dazu da, dass sie für 2020 die Abläufe kennenlernt. Auch wenn sie groß und kräftig ist, sie ist noch sehr jung, sie muss noch lernen, ihre Vorzüge im rechten Moment richtig einzusetzen!“ Und dazu, so Lange, wäre auch er da, nicht als Peitschenknaller, sondern als Trainer, der vor allem auf Sprinter spezialisiert ist, „weil du da Fingerspitzengefühl brauchst. Es heißt ja Art of Coaching – und ich fühl mich auch ein wenig wie ein Künstler. Oder wie ein Formel-1-Spezialmechaniker, der das Feintuning machen muss!“ Das große Talent wurde Caro ja in die Wiege gelegt – schließlich sind die Pilhatschs über Jahrzehnte schon immer eine Sportlerdynastie gewesen, Großvater Arnulf war Olympia-Hochspringer 1948 (London), dann fünfmal Zehnkampfmeister, später als Vielseitigkeitstalent auch ein legendärer Rallye-Europameister. Sohn Alexander schwamm Kraulrekorde und in der Seoul-88-Kraulstaffel mit, Mama war wie die ältere Schwester eine Rhythmische Gymnastin, Bruder Daniel hat nach einer längeren Pause auch wieder das Schwimmtraining aufgenommen. Die Medaillen der Schwester haben den Ehrgeiz geweckt. Gut so, wenn sich eine Familie zu Topleistungen pusht. Für Caro hat jedenfalls die Zukunft begonnen.

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Markus Swoboda – Para-Kanu

Silber als Goldsporn Der entthronte Parakanoe-Weltmeister will sich bei Olympia revanchieren.

Markus „Mendy“ Swoboda wurden 1997 als Siebenjährigen bei einem schrecklichen Unfall im elterlichen Bauernhaushalt in Altenberg, OÖ, beide Beine abgetrennt, der sportbegeisterte Bub aber nahm sein Schicksal mit Willensstärke in die Hände. Mit, oder besser: trotz Prothesen musste der von „Schnecke-Linz“-Paddlern motivierte Jungpaddler sogar die längste Zeit bei den Nichtbehinderten („Bei 18-Titelkämpfen war ich Zwölfter!“) mitmischen, weil die Parakanuten weder vom OÖ noch vom österreichischen Fachverband offiziell anerkannt worden waren. Als das dann aber doch geschah, gehörte der siegeshungrige Swoboda schnell zu den Vorzeigesportlern unter den Behinderten, der sich als sechsfacher Welt- und vierfacher Europameister zur Nummer 1 der Para-Kanu-Szene entwickelte. Seit Jahren hat er fast alles gewonnen und nur zweimal verloren, jedes Mal nur gegen den Australier McGrath wie zuletzt bei der Para-Kanu-WM in Duisburg im Mai in seiner Klasse KL2 über die 200 m-Sprintdistanz. „Da war nicht alles optimal – bei viel mehr Gegenwind bin ich in Ottensheim schon weit schneller gepaddelt“, resümiert Swoboda, den die Sporthilfe schon unbürokratisch unterstützte, ehe er ins Rio-Projekt kam. Mendy ist Sporthilfe und Langzeitchef Schutti dankbar für die unbürokratische Unterstützung.

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„Da hab ich Geld gekriegt für alles, was man neben dem Training so braucht – eine private Förderung, die sich nach dem Erfolg gerichtet hat. Ich hab Schutti nie kennengelernt, aber es ist schade, dass er geht. Ich kann nur hoffen, dass der Nachfolger so wird wie er!“ Dreimal war Mendy schon bei der Galanacht des Sports dabei, trotz der vielen Goldenen aber gab´s für ihn nur zweimal Platz zwei. Aber jetzt kommt Rio und damit die Paralympics-Premiere des Kanusports, wofür sich Markus unter der Regie des ungarischen Verbandstrainers Nandor Almasi mächtig ins Zeug legt. „18 bis 20 Trainingsstunden die Woche im Aufbau, im vorolympischen Training im Sommer nur noch 12 bis 15 Stunden, dafür aber alles intensiver!“ Einsatz, der mit Edelmetall aufgewogen werden soll, „am liebsten natürlich in Gold, ich würd´ aber auch Silber oder Bronze nehmen, eine Medaille ist jedenfalls das Ziel!“ Dafür hat er vor eineinhalb Jahren beschlossen, sein Chemie-Studium zu unterbrechen, „um als Vollzeitsportler“ seine olympischen Träume zu verwirklichen. Ganz nach dem Vorbild eines Günther Matzinger, seines Zeichens zweifacher Paralympics-Sieger von 2012, der ihn vor Kurzem im Motto am Fluss am Donaukanal in Wien bei der Präsentation des Rio-Outfits begleitete.

Anders als sein Freund hat Mendy aber nur eine Gold-Chance im KL2 über 200 m. Und die will er mit beiden muskulösen Händen beim Schopf packen.


Sabine Weber-Treiber – Paraschwimmen

Gestern Blech, morgen Edelmetall Mama Sabine Weber-Treiber nimmt Urlaub und Au-Pair-Mädchen, um Paralympics-Träume zu verwirklichen Die Frau ist bewundernswert. Kaum hatte sich Sabine Weber-Treiber von einem Autounfall mit Wirbelproblemen halbwegs erholt, schlug das Schicksal noch viel schlimmer zu: mit einer folgenschweren Viruserkrankung im Wirbelkanal. Hobbyschwimmerin Sabine, damals junge Mutter eines Sohnes („Otto ist jetzt 9 Jahre!“) fand sich querschnittgelähmt im Rollstuhl wieder. Mit und bei Thomas Rosenberger, ebenfalls Paraplegiker und bei den Paralympics 200 in Sydney über 50 m Brust versilbert, fand sie einen Coach, der ihre sportlichen Ambitionen in die rechten Schwimmbahnen lenkte. Trotz weniger Trainingsjahre verpasste Weber-Treiber bei ihrem Paralympics-Debüt in London als Vierte nur knapp eine

Medaille über 100 m Brust, vielleicht auch deshalb, „weil ich schon schwanger war. Diesmal wird´s mir nimmer passieren!“ Inzwischen ist die mit einem Angestellten verheiratete Sabine nicht nur zweifache Mutter, sondern auch Vollzeitsportlerin. Trotzdem arbeitet sie zusätzlich noch 12 Stunden pro Woche bei der Erste-Bank in Mödling. „Ich brauche einfach diese andere Aufgabe als Alternative!“ Dabei umfasst die Sportwoche schon „30 bis 35 Stunden im Schwimmbad und beim Kondi-Training. „Aber bei uns in der Familie funktioniert das Teamwork ja perfekt, es läuft alles rund!“ Und im Final Countdown zu den Rio Games gönnen sich Sabine und ihr Mann nicht nur

Urlaub, sondern sie engagieren „auch ein Au-Pair-Mädchen für die Kinder, damit ich mich ganz auf den Sport konzentrieren kann!“ Kostet alles natürlich Geld, wobei Treiber-Weber nicht nur dankbar ist für die 21.000 Euro, die sie heuer vom Projekt Rio bekommt, sondern auch und vor allem von der Sporthilfe, „die mich mit 800 Euro pro Monat unterstützt, das ist eine ganz, ganz wichtige Förderung.“ Den Return of Investment will Sabine in Rio bei ihren zweiten Paralympics mit der ersten Medaille liefern. Dazu, das weiß sie, werde sie ihre 100 mBrust-Bestzeit um ein paar Sekunden von 1:50 runter drücken müssen. Für eine 1:48er-Zeit könnte es schon Bronze geben. „Je schneller mit den Händen, desto besser der Stream mit den gelähmten Beinen!“ Aber die Zeiten, so erläuterte Weber-Treiber bei der ÖOC-Outfit-Präsentation im Motto am Schiff, hingen auch von der Bauart des Pools und der Beschaffenheit des Wassers ab. „Und daraus machen alle Veranstalter ein Geheimnis.“ Im Gegensatz zu Sabine, deren Ziel ganz einfach Edelmetall heißt.

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Interview

„Sporthilfe sorgt für zielorientierte Unterstützung“ Interview mit Sportminister und Sporthilfe-Präsident Hans Peter Doskozil

Im Jänner dieses Jahres wurde Hans Peter Doskozil zum neuen Minister für Landesverteidigung und Sport bestellt. Seit April ist der 45-jährige Burgenländer auch Sporthilfe-Präsident. Wir baten zum aktuellen Interview. Herr Bundesminister, Sie sind nun bereits seit einigen Monaten im Amt des Sportministers. Wo liegen Ihre Schwerpunkte im Sportbereich und was steht auf Ihrer Agenda ganz oben? DOSKOZIL: Für mich persönlich hatte der Sport schon immer einen hohen Stellenwert. Umso mehr freut es mich, dass der Sport neben der Landesverteidigung in meine Zuständigkeit fällt. Auch wenn derzeit andere politische Themen das Tagesgeschehen beherrschen, betrachte ich den Sport als gleichwertige Aufgabe in meinem Ressort. Viele österreichische Sportlerinnen und Sportler waren in den vergangenen Jahrzehnten sehr erfolgreich. Die Bundesregierung leistet dahingehend ihren Beitrag, indem die Spitzensportler gefördert werden und man bemüht ist, gute Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. In dieser Hinsicht ist es mir ein großes

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Anliegen, die Förderung noch effizienter zu gestalten. Neben dem Spitzensport hat aber auch der Breiten- und Amateursport eine herausragende Bedeutung. Darüber hinaus ist der volkswirtschaftliche Aspekt enorm wichtig. Neben aller Freude über Medaillen und Titel ist es aber wohl am wichtigsten, dass die Österreicherinnen und Österreicher sich bewegen, aktiv Sport betreiben und dadurch fit und gesund bleiben. Eine ausgewogene körperliche Betätigung ist die beste vorbeugende Maßnahme gegen gesundheitliche Einschränkungen des Bewegungsapparates. Wie wollen Sie die Spitzensportförderung in Zukunft gestalten und wie kann man dadurch auch eine positive Auswirkung bzw. Wechselwirkung für den Breitensport erzielen? DOSKOZIL: Es ist sehr wichtig, dass diese Wechselwirkung zwischen Spitzen- und Breitensport erhalten bleibt. Erfolgreiche Spitzensportler sind Vorbilder für den Breitensport und aus dem Breitensport entwickeln sich die erfolgreichen Spitzensportler. Thomas Muster hat damals in den Neunzigerjahren einen Boom ausgelöst. Damals sind im ganzen Land Tennisplätze entstanden. Mit der überzeugenden Qualifikation für die Fußballeuropameisterschaft hat die Nationalmannschaft wieder eine positive Stimmung erzeugt, die dem Breitensport zugutekommen wird. Wenn wir das erfolgreich fortsetzen können oder in vielen Sportarten erreichen, sind wir, so glaube ich, auf einem guten Weg.

DOSKOZIL: Solche sportlichen Großereignisse üben natürlich auch auf mich eine besondere Faszination aus. Die Olympischen Sommerspiele sind das größte Sportereignis der Welt. Die Athletinnen und Athleten leben ihren Traum von der Teilnahme und von einer Medaille. Sie richten ihr Leben danach aus und ordnen diesem großen Ziel alles unter. Ich bin schon sehr gespannt, wie diese Energie in Rio de Janeiro spürbar ist. Nach der „Nullnummer“ von London 2012: Wie wichtig wären Medaillen in Rio für den Sommersport in Österreich? DOSKOZIL: Erfolg im Sport definiert sich nun einmal durch Sieg und Niederlage. Aus meiner Sicht sollten wir den Athletinnen und Athleten durch solche Diskussionen und zu hohe Erwartungen keinen zusätzlichen Druck erzeugen. Bei Wettkämpfen müssen am Tag X sämtliche Voraussetzungen passen. Ich bin überzeugt davon, dass die Sportlerinnen und Sportler sich bestmöglich auf die Spiele vorbereitet haben. Von unserer Seite haben wir im Rahmen der Möglichkeiten für die passenden Rahmenbedingungen gesorgt.

Die Vorbereitungen der österreichischen Athletinnen und Athleten für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro biegen auf die Zielgerade ein. Wie sehr fiebern Sie diesem Sport-Highlight entgegen?

Finden Sie in Ihrer Freizeit noch Zeit, sportliche Aktivitäten zu betreiben? DOSKOZIL: Seit meinem Amtsantritt bin ich eigentlich fast rund um die Uhr in Bewegung – aber leider im Auto oder

Wie viele Medaillen trauen Sie unserem Team in Rio zu? DOSKOZIL: Ich bin durchaus optimistisch, ohne einen Tipp abgeben zu wollen. Wir hatten in London 17 Top10-Platzierungen, davon zwei vierte und drei fünfte Plätze. Hoffentlich haben wir in Rio das Glück ein wenig mehr auf unserer Seite.


Flugzeug. Derzeit geht sich kaum eine Badminton-Partie mit meinen Freunden aus. Aber nach der überdurchschnittlich zeitaufwendigen Anfangszeit nach meiner Amtseinführung habe ich nun den festen Vorsatz gefasst, wieder mehr Sport zu betreiben. Seit April sind Sie Präsident der Österreichischen Sporthilfe. Inwiefern sehen Sie Erfolge des heimi-

schen Sports auch als Verdienst der Österreichischen Sporthilfe? DOSKOZIL: Der Österreichischen Sporthilfe kommt eine sehr hohe Bedeutung für den heimischen Sport zu! Sie trägt – zusammen mit der Spitzensportförderung des Bundes – maßgeblich dazu bei, dass unsere Sportlerinnen und Sportler auch weiterhin zielorientiert unterstützt werden. Dafür bin ich sehr dankbar.

In welcher Rolle sehen Sie die Österreichische Sporthilfe in 5 Jahren? DOSKOZIL: In derselben Rolle wie in den vergangenen 45 Jahren: als unverzichtbaren Bestandteil der österreichischen Sportlandschaft. Herr Bundesminister, wir danken für das Gespräch.

„Ich sehe die Österreichische Sporthilfe als unverzichtbaren Bestandteil der österreichischen Sportlandschaft“ Bundesminister Doskozil, Präsident der Österreichischen Sporthilfe

Verteidigungs- und Sportminister

Mag. Hans Peter Doskozil

geboren am 21. Juni 1970 in Vorau

Berufliche und politische Tätigkeiten Seit 2016: Bundesminister für Landesverteidigung und Sport 2012-2016: Landespolizeidirektor Burgenland 2010-2012: Leiter des Büros des Landeshauptmannes von Burgenland 2007-2012: Gemeinderat in Grafenschachen 2008-2010: Referent im Büro des Landeshauptmannes von Burgenland 2005-2008: Sicherheitsdirektion Burgenland 2004-2005: Bundesministerium für Inneres, Abteilung III/1 2004: Dienst im Fremdenpolizeilichen Büro der Bundespolizeidirektion Wien 2003-2004: Sicherheitsdirektion Burgenland 1989: Eintritt als Sicherheitswachebeamter in die Bundespolizeidirektion Wien; Dienst in der Polizeiinspektion Wehrgasse in Wien

Schulische und akademische Ausbildung 1994-2000: Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Wien (Mag. iur.) 1982-1988: Gymnasium Oberschützen 1980-1982: Hauptschule Pinkafeld 1976-1980: Volksschule Grafenschachen

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Die vergangene Wintersport-Saison war für die von der Sporthilfe geförderten Athleten eine besonders erfolgreiche.

Cornelia Hütter, Ski Alpin 2015/16 war die bis dato erfolgreichste Saison für Cornelia Hütter. Die 23-jährige Steirerin schaffte mit ihrem Premierensieg im WeltcupSuper G von Lenzerheide den endgültigen Durchbruch an die Weltspitze. Als Krönung für die sensationelle Saison wurde sie bei der steirischen Galanacht des Sports als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet.

Felix Leitner, Biathlon Der 19-Jährige zählt zu Österreichs größten WintersportTalenten und ist die personifizierte Hoffnung im Biathlon. Der junge Tiroler avancierte bei der JuniorenWeltmeisterschaft im rumänischen Cheile Gradistei zum großen Medaillenhamster und holte Gold im Einzel, Gold im Sprint und Bronze in der Verfolgung. Damit ist Felix am besten Weg, in die Fußstapfen seiner Vorbilder Björndalen, Fourcade und Landertinger zu treten.

Alessandro Hämmerle, Snowboard Der 22-jährige Vorarlberger legte einen perfekten Start in die Weltcupsaison hin. Als Lokalmatador holte er sich beim Snowboard-Cross am Montafon den Premierensieg im Weltcup. „Damit geht ein Riesentraum in Erfüllung“, freute sich Hämmerle. Die Saison setzte er mit fünf Top-Ten-Plätzen, davon zwei am Podest, äußerst erfolgreich fort und wurde damit Gesamtzweiter im SBX-Weltcup.

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Goldrichtige

Förderung

Janine Flock, Skeleton Die zweifache Europameisterin, ehemalige Weltcup-Gesamtsiegerin aus Hall in Tirol, durfte in der vergangenen Saison über einen Weltcupsieg in St. Moritz und sechs Top-Ten-Platzierungen jubeln. Die 26-jährige Skeleton-Pilotin beendete den Gesamtweltcup auf Platz sechs. Als Draufgabe kürte sie sich bei der Heim-WM in Igls zur Vizeweltmeisterin und in St. Moritz zur Europameisterin.

Susanna Kurzthaler, Biathlon Österreichs Biathletinnen, allen voran Susanna, sorgten bei der Jugend- und Junioren-WM in Cheile Gradistei (ROU) für Furore. Die 20-jährige Tirolerin gewann Gold im Einzelbewerb über 12,5 km. „Ich habe schon beim zweiten Schießen gemerkt, dass es ein guter Tag werden könnte. Ich habe das erste Mal in meiner Karriere bei einem Einzelbewerb vier Mal null geschossen. Das ist einfach unglaublich“, freute sich die frischgebackene Juniorenweltmeisterin.

Wolfgang Kindl, Kunstbahnrodeln Mit seinem Premierensieg verlief der Start in die Weltcupsaison ganz nach Plan. Zehn Top-TenPlatzierungen, davon sechs am Podest, sollten folgen. Damit sicherte sich der Tiroler den zweiten Rang im Gesamtweltcup. Als Krönung der erfolgreichen Weltcupsaison gewann der 28-Jährige im Jänner zudem die Bronzemedaille im Herren-Einsitzer-Bewerb bei den Weltmeisterschaften in Königssee.

Daniela Iraschko-Stolz, Skispringen Im österreichischen Damen-Skisprungteam kann ihr keine das Wasser reichen. Daniela Iraschko-Stolz bleibt das Maß aller Dinge. Die mittlerweile 32-jährige Weltmeisterin von 2011 und olympische Silbermedaillengewinnerin von Sotchi war auch in der vergangenen Saison eine der Überfliegerinnen. Mit zwei Saisonsiegen und insgesamt 14 Top-TenPlatzierungen – davon neun Podestplätze – sicherte sie sich den zweiten Platz im Gesamtweltcup.

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JENNY & Laura ZWEIER-BOB OLYMPIASIEGERINNEN 2036

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Senden Sie ganz einfach eine beliebige SMS an die angeführte Nummer und folgen Sie den Anweisungen. Ihr Förderbeitrag von maximal € 25,- kommt jungen, talentierten Sportlern mit und ohne Behinderung zugute. Die Sporthilfe fördert ohne staatliche Mittel. Vielen Dank! Infos unter: www.sporthilfe.at


Österreichs Sport und die „Zukunftsvergessenheit“ Journalistenkommentar von Mag. Stefan Grüneis Mag. Stefan Grüneis, Jahrgang 1968, aus Waizenkirchen/OÖ. Ausbildung: Studium Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien, Oktober 1993 Sponsion zum Magister der Philosophie. Beruflicher Werdegang: Februar bis Juni 1994: Freier Mitarbeiter in der Sportredaktion des Kurier Oberösterreich. August 1994 bis Dezember 1994: Freier Mitarbeiter in der Sportredaktion der APA – Austria Presse Agentur. Seit 2. Jänner 1995: Angestellter Redakteur in der APA-Sportredaktion. 1.1.2001 – März 2005: Stellvertretender Ressortleiter APA-Sport. Seit März 2005: Ressortleiter APA-Sport. Seit 2009: Vizepräsident von Sports Media Austria (Vereinigung der öst. Sportjournalisten).

Alle vier Jahre im August werden Österreichs Sportfans zu Daumendrückern in Sportarten, die sonst einer breiteren Öffentlichkeit kaum Begeisterung entlocken. Auch wenn bei Olympischen Sommerspielen eine weitreichende Emotionalisierung wie ein paar Wochen davor während der Fußball-EURO in Frankreich ausbleiben wird, die Blicke der heimischen Passiv-Sportler sind von 5. bis 21. August nach Rio de Janeiro gerichtet. Und groß ist die Hoffnung, dass Segler, Schützen, Kanuten oder einige andere Athleten ins rot-weiß-rote Scheinwerferlicht treten. Nach den medaillenlosen Spielen von London 2012 wurden viele Anstrengungen unternommen, die Sportler besser zu unterstützen. 20 Millionen Euro wurden im „Projekt Rio“ nach Leistungskriterien für gezielte und individuelle Förderung der Olympia-Kandidaten bereitgestellt, mit ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ein durchsetzungsstarker Koordinator mit der Aufgabe betraut. Diskussionen zu den Einstufungen und damit zum Zugang zu den Fördertöpfen blieben nicht aus und Garantie für Erfolg ist das Projekt auch noch lange nicht. Aber es geht in die richtige Richtung. Zusätzliche Betreuer, Trainingslager und -Geräte haben bei vielen Sportlern zu einer professionelleren Vorbereitung beigetragen. Nicht nur für jeden Sportler, auch für das Projekt an sich wären Medaillen als Bestätigung daher erfreulich.

Doch wie schon bei den Winterspielen in Sotschi wird auch diesmal der Anblick der Austragungsstätten ein Problem des österreichischen Sports offenbaren, das nicht zuletzt nach London intensiv thematisiert worden ist: die Infrastruktur. Die Kritik von Olympia-Teilnehmern an Trainingsbedingungen, die alles andere als Weltklasse sind, hat zwar dort und da zu Baumaßnahmen geführt (bestes Beispiel: Wildwasserkanal auf der Wiener Donauinsel), doch für ein Land, das sich gerne als Sportland sieht, hinkt man weit hinterher. Chancen, die Sportstätten zu modernisieren, hat es viele gegeben – und wurden en masse vergeben. Österreich war seit der Jahrtausendwende Gastgeber vieler Sport-Großereignisse. Events wie Leichtathletik-Hallen-EM 2002, Eishockey-WM 2005, FußballEM 2008, Handball-EM 2010, Volleyball-EM 2011, American Football-WM 2011, EM der Rhythmischen Gymnastik 2013 oder Hallenhockey-EM 2014 eint eines: Sie wurden alle in den Uralt-Arenen Happel-Stadion (eröffnet 1931, seither mehrmals renoviert und adaptiert), Wiener Stadthalle (1958) oder Dusika-Stadion (1977) ausgetragen.

„Für viele Sportveranstaltungen brauchen wir uns wegen Chancenlosigkeit aufgrund von veralteten, zu kleinen oder unpassenden Sportstätten gar nicht bewerben.“ Die Idee von Sommer-Olympia in Wien wäre ein guter Anlass gewesen, den Bedarf zu erheben und über die Sportstätten in Österreich ernsthaft zu diskutieren. Die Befragung über eine Bewerbung wurde aber populistisch missbraucht, Hilfe war es keine. Mit viel Schwung ist Mitte Mai eine neue Regierung angetreten. „Zukunftsvergessenheit“ hat der neue Bundeskanzler Christian Kern in seiner ersten Rede angeprangert und einen neuen Zugang angekündigt. Stillstand bekämpfen, Investitionsbereitschaft erhöhen, das Land mit Modernisierung auf die Überholspur bringen, sind einige der Schlagworte, mit der man Österreich fit für die Zukunft machen will. Es wäre schön, würde das auch auf den Sport zutreffen.

Parallel zu den Veranstaltungen geistern seit Jahren Träume von einer großen Multifunktionsarena, einem neuen Nationalstadion bis hin zu einem Sportstätten-Masterplan durch die Szene – bis einen die bittere Realität einholt, die da heißt:

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20. LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“

„Unfassbar, die Trophäe ein zweites Mal zu gewinnen. Das hätte ich mir nicht gedacht.“

David Alaba, Sportler des Jahres 2013, 2014

„Ich bin extrem dankbar, dass ich hier stehen darf und genießße das sehr. Viele Jahre harte Arbeit wurden belohnt.“ Anna Fenninger, Aufsteigerin des Jahres 2011, Sportlerin des Jahres 2013, 2014, 2015

Die Trophäe Der Metallkünstler Stefan Gahr über den Schaffensprozess: „Beginnend mit einer übersteigerten Kraftanstrengung zerstört der Schweißbrenner das vorher aufgebaute Stahlgerüst und überzieht es mit flüssiger Bronze. Die geschmolzene Masse richtet sich langsam, doch unweigerlich auf. Ein Streben nach oben, um sich später in die Vorstellung eines Menschen zu verwandeln.

DIe Rahmen der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ werden die erfolgreichsten Sportler des Jahres für ihre herausragenden Erfolge geehrt. Die Charity-Veranstaltung, die live im ORF Hauptabendprogramm übertragen wird, ist eine hochkarätige Mischung aus Sport und Unterhaltung und feiert 2016 ihr 20-jähriges Jubiläum! Den vergangenen – und vielleicht auch wieder zukünftigen – Gewinnern der Trophäe bedeutet diese Auszeichnung sehr viel.

Beine, Hüfte, Wirbelsäule, Brustkorb entstehen förmlich miteinander. Der Torso zeugt von meiner eigenen Kraftanstrengung. Nach hinten gebogen, will er sich von seinem Fundament befreien. Meine Vorstellungen werden immer genauer. Das Schleifen, Schweißen, Hämmern und Erkennen geschieht bald automatisch, während mir mein Geist bereits vorauseilt. Ein Arm streckt sich kraftvoll zur Seite, sein Gegenstück wird von meinem Geist einfach mitmodelliert, ohne für den begonnenen Höhenflug noch von Bedeutung zu sein. Eine Explosion der Gefühle führt zur Auflösung der Form. Wärme breitet sich nach allen Richtungen aus und mit ihr der zu einem Symbol für meinen Freiheitsdrang gewordene Arm. Er erstarrt im Raum, um sich, endlich zum Stillstand gekommen, lustvoll auf den glühenden Lebensweg zu konzentrieren.“

„Die Trophäe zum Sportler des Jahres zu gewinnen, ist nahezu schwieriger als jene für den Gesamtweltcup.“ Marcel Hirscher, Sportler des Jahres 2012, 2015

„Die Trophäe ist schwerer als gedacht und es ist toll, dass ich sie bekom-men habe.“ Markus Salcher, Behindertensportler des Jahres 2015

„ „ Ich

zittere hier mehr als vor jedem Rennen, das ist wirklich die Krönung meiner Karriere.“ Marlies Schild, Sportlerin des Jahres 2012, Special Award 2014

Stefan Gahr ar selbst Leistungssportler w im Judo und fertigt als Mitglied der Künstlerfamilie Gahr Außergewöhnliches aus Metall In deren Atelier in Bischofshofen entstehen fantasievolle Werke mit dem Schweißbrenner. Weitere Infos unter: www.metallArt.at


Wer holt die Jubiläumstrophäe? Im Rahmen der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ werden die erfolgreichsten SportlerInnen des Jahres für ihre herausragenden Erfolge geehrt. Die Charity-Veranstaltung, die live im ORF-Hauptabendprogramm übertragen wird, ist eine hochkarätige Mischung aus Sport und Unterhaltung und feiert 2016 ihr 20-jähriges Jubiläum! 1.600 Gäste aus Wirtschaft, Politik und vor allem aus dem Sport ehren die außerordentlichen Leistungen unserer Topathleten. Internationale Top-Stars sorgen für ein Rahmenprogramm der Spitzenklasse. Gala-Dinner, After-Show Party und Loungen laden zum Networken ein. 27. Oktober 2016 ORFeins Prime-Time: 19:20 Red Carpet 20:15 LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“

GOLD-Package: • 10er-Tisch im Gold-Bereich (8 Gäste Ihrer Wahl und 1 prominenter Sportler mit Begleitung) • Logopräsenz vor Ort (Videowall, Red Carpet, Tisch), 1/1 Seite Inserat im Programmheft € 8.000,– (zzgl. MwSt.) SILBER-Package: • 10er-Tisch im Silber-Bereich (8 Gäste Ihrer Wahl und 1 Sportler mit Begleitung) • Logopräsenz vor Ort (Red Carpet, Tisch), 1/4 Seite Insertion im Programmheft € 5.000,– (zzgl. MwSt.) BRONZE-Package: • 8er-Tisch im Bronze-Bereich, Logopräsenz vor Ort (Tisch) € 3.500,– (zzgl. MwSt.) PRESENTING PARTNER der verliehenen Kategorien: Zusätzlich bieten wir maßgeschneiderte öffentlichkeitswirksame Auftritts- und Produktplatzierungsmöglichkeiten an.

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Seit mehr als einem Jahrzehnt ist Atos der weltweite IT-Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele. Die hierfür gelieferten Infrastruktur- und Integrationslösungen des IT-Dienstleisters spielen im Hintergrund eine wesentliche Rolle für den erfolgreichen Ablauf der Turniere. Mit den diesjährigen Sommerspielen in Rio de Janeiro erfolgt eine entscheidende Etappe in der digitalen Transformation der Olympischen Spiele.

Als einer der weltweit führenden Anbieter digitaler Services stellt Atos in Rio unter anderem jene IT-Systeme zur Verfügung, mit denen die Wettkampfergebnisse weltweit in weniger als einer Sekunde im Fernsehen, online und auf zahlreiche Endgeräte übertragen werden. Hinzu kommen das IT-Portal für Anwerbung und Schulung von 70.000 freiwilligen Helfern sowie die Lösung, mit der 300.000 Akkreditierungsausweise verwaltet werden.

und das Akkreditierungssystem, in die Cloud ausgelagert. Eine sichere, dedizierte und flexible Cloud-Infrastruktur ist dabei von entscheidender Bedeutung, um der Dimension und Intensität des IT-Betriebs für die Olympischen Spiele gerecht zu werden. Künftig werden alle Spiele vollständig über die Cloud und Software-as-a-Service-Anwendungen (SaaS) gesteuert.

Rekordverdächtige Leistung für die größte Sportveranstaltung der Welt Die Anwendung stellt sicher, dass alle Mitwirkenden Zutritt zu den relevanten Bereichen erhalten. Sie gewährleistet zudem, dass Personen der Olympischen Familie, wie Medienvertreter, Partner, Athleten und Sportfunktionäre, die von Übersee anreisen, mit einem Visum für Brasilien ausgestattet werden. Der IT-Aufwand für die Olympischen Spiele ist vergleichbar mit dem eines Unternehmens mit 200.000 Mitarbeitern und vier Milliarden Kunden, das im 24-Stunden-Betrieb sieben Tage die Woche arbeitet und alle zwei Jahre den Standort wechselt. Blick in das Rio 2016 Technical Operation Center, © Atos

Olympia setzt auf die Cloud Die Olympischen Spiele 2016 stellen einen wichtigen Schritt für die IT-Strategie des Internationalen Olympischen Komitees dar. Diese hat zum Ziel, mithilfe digitaler Neuerungen den Betrieb zu sichern, Kosten zu senken sowie Erfahrungen und Investitionen aus verschiedenen Spielen zu nutzen. So werden in Rio erstmals wichtige Systeme, wie das Freiwilligenportal

Primäres Ziel ist, die Spiele für Medien, Athleten und Zuschauer zu einem noch eindrucksvolleren Erlebnis zu machen. Effizient, hochverfügbar und nachhaltig

Ein weiteres bedeutsames Novum bei den diesjährigen Sommerspielen ist die Errichtung eines neuen, ständigen Technical Technology Operations Centers (TTOC) in Spanien, das künftig jedes TOC in der jeweiligen Gastgeberstadt unterstützen wird. Damit bündelt das TTOC den Support für die wichtigsten IT-Systeme an einem zentralen Ort, sodass diese für zukünftige Spiele erneut genutzt werden können. Das steigert die Effizienz, reduziert Kosten und ist zudem nachhaltig, weil künftig nicht mehr in jeder Gastgeberstadt ein neues Rechenzentrum auf- und nach den Wettkämpfen wieder abgebaut werden muss. So schreitet die digitale Transformation der Olympischen Spiele dank Atos im rekordverdächtigen Tempo voran.

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Andreas und Wolfgang Linger – Rodeln

Die große Kunst, Kurven zu kratzen

Sport & Karriere

von POLT vonMANFRED Josef Metzger Die Linger-Brüder Andi und Wolfi sind nach der vielfach vergoldeten Rodel-Karriere in allerlei neue Rollen geschlüpft.

Die Doppelsitzer-Rodler Andreas Linger und sein Bruder Wolfgang, damals noch im Schatten der SchieglCousins, aber auch des EinsitzerEvergreens und heutigen Sportdirektors Markus Prock, wurden schon als junge Hupfer in den 90er-Jahren von der Sporthilfe gefördert. „Umgerechnet waren das damals 75 Euro im Monat, aber in meinem Alter war´s kein Kleingeld, sondern schon ganz wichtig“, erinnert sich Andi Linger, der größere, dunkelhaarige der beiden Tiroler Brüder, der Anfänge ihrer Erfolgskarriere, die sie mit zwei Olympiasiegen (2006/10) und Olympiasilber (2014), WM-Gold, EM-Titel und 2011/12 auch noch mit dem ersten Weltcup-Gesamtsieg krönten. Aus den 75 Euro wurden später 440 im Monat, die sie neben dem Heeressold sehr gut für ihre Entwicklung brauchen konnten, nein: auch benötigten. Schließlich mussten Andi und Wolfi auch selbst viel an ihrem Schlitten basteln und feilen, um ihn schnell genug zu machen, damit sie auch die favorisierten Deutschen immer wieder ausbremsen konnten. Solange Andi mit Wolfi rodelte, solange beschränkten sich die beiden Maturanten im Doppelpack auf den Sport, „weil es keinen Sinn gemacht hätte, halbe Sachen zu machen. Wir hatten

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einen Teamkollegen, der wollte beides auf einmal machen, hat dann aber im Rodeln nix g´rissen und zum Studium die doppelte Zeit ´braucht.“ Nicht auf zwei Hochzeiten tanzen, sondern Nägel mit Köpfen machen – so lautete das Andi-Motto, mit dem er erst im Eiskanal, jetzt beim Studium für Wirtschaft und Management gut fuhr. Als Familienvater („Ich nehm‘ mir die Zeit, die ich dafür brauch!“) und Teilzeitstudent am Wochenende („Von Freitag bis Sonntag – dafür nehm´ ich mir Montag frei!“) hat er drei Semester hinter und drei vor sich, ehe er mit dem Bachelor abschließt. Bruder Wolfgang hingegen entschied sich für ein Vollzeitstudium an der Uni Innsbruck („Wirtschaft, aber da ist auch Tourismus dabei“), das er aber in Landeck absolviert. Andi und Wolfi haben sich übrigens so nebenbei auch einen guten Namen als ORF-Fachkommentatoren gemacht, die nicht mit Fachausdrücken herumwerfen, sondern in einfach verständlichen Worten versuchen, die Geheimnisse im Eiskanal zu vermitteln. Und dabei wechseln sich die Brüder in ihren Rollen ab. Devise: Einmal der Gigl, einmal der Gogl oder: ein Linger kommt eben selten allein. „Wenn ich Co-Kommentator bin, dann

ist Wolfi der Experte an der Bahn. Und beim nächsten Rennen ist´s dann umgekehrt.“ Ein Rollentausch auch in der Karriere danach, weil sie jetzt das Rodeln aus der medialen Perspektive sehen und erleben. Ehe sie sich der neuen Herausforderung stellten, bereiteten sich die Linger-Brüder aber so akribisch auf diese Aufgabe vor wie früher auf alle wichtigen Rodel-Starts. „Wir haben Schulungen im ORF-Zentrum am Küniglberg in Wien gemacht, übrigens bei einem Deutschen. Und auch eine im Studio Tirol in Innsbruck.“ Das positive Echo bei den TV-Konsumenten war nach der traumhaften Doppelsitzer-Karriere auch Werbung in eigener und in Rodel-Sache, was die Auftritte der GoldBrüder bei diversen Firmen-Events betrifft. „10 bis 15 im Jahr“, erzählt Andi Linger. „Und dazu sind wir noch in 10 Tagen in ein Schulprojekt mit der Tiroler Versicherung involviert, in dem es darum geht, Bewegung zu vermitteln. Da sind auch zwei Trainer und eine Ernährungsberaterin dabei.“ Kurzum, jahrelang hat der Linger-Doppelpack von der Sporthilfe profitiert – jetzt hilft er mit, die Freude am Sport bei der Jugend zu steigern. Umweg-Rentabilität vom Feinsten.


Felix Gottwald – Nordische Kombination

Der Anwalt mentaler Präsenz Felix Gottwald hat aus Niederlagen mehr gelernt als aus Siegen und zugleich noch, über den Tellerrand zu schauen.

Er war einer der größten Nordischen Kombinierer aller Zeiten als Olympiasieger, Weltmeister, Weltcupsieger. Für Felix Gottwald („Inzwischen hab ich auch schon den Vierziger erreicht!“) aber waren es nicht die Gold- oder sonstigen vielen Medaillen in seiner fast 20-jährigen Karriere, nicht die größten Triumphe, sondern vor allem die Niederlagen, aus denen er viel gelernt, von denen er am meisten profitiert hat. Im Sport ebenso wie für das Leben danach, das für ihn nach dem Weltcupfinale 2011 in Lahti („Da war ich noch Dritter!“) begann. Warum? „Weil du immer erst dann, wenn die Schmerzen aus Enttäuschung am größten sind, wirklich bereit bist, etwas zu ändern!“ Kaum einer konnte nach dieser Richtlinie sein sportliches Glück so zwingen wie Felix. Die Ausdauer gehörte zu seinen größten Trümpfen, vor allem in den Loipen hatte er immer wieder den längsten Atem, aber Gottwald betrachtete in seiner Langzeitkarriere den Sport und seine Herausforderungen auch als Zwischenstationen - als ganz wichtige, unerlässliche Vorbereitung aufs Leben. „Deine Siege und Medaillen sind zwar

der Beweis, dass du vieles richtig gemacht hast, aber sie dienen nur als Türöffner!“ Beginn der Zukunft, aber kein Persilschein, dass daraus auch was wird. Gottwald nennt als (s)ein oberstes Erfolgsprinzip in der Karriere nach der Sportkarriere die körperliche wie mentale Präsenz, also die Bereitschaft, sich gegenwärtigen Aufgaben zu stellen und aktuelle Hürden zu meistern. Oder wie die Römer gesagt hätten: Hic Rhodus, hic salta – frei übersetzt: Zeig hier und jetzt, was du kannst! Für Gottwald, der heute Seminare abhält und viel mit Unternehmen („In einer Gruppe mit Menschen, aber nicht Unternehmensberater!“) arbeitet, würden sich dabei wichtige Parallelen zur Sportkarriere ergeben, „weil du Präsenz so trainieren kannst wie Ausdauer, Kraft oder Hirn!“ Andersrum: Fokus auf die Aufgabe, die sich stellt, „so wie früher vor und bei einem Sprung, den du ja nicht wiederholen kannst, da muss alles passen!“ Alles andere wie etwa die Floskel vom Hirn ausschalten, um den Dingen ihren (richtigen) Lauf zu lassen, wären nichts als nur Mythen, die sich eingebürgert hätten. Die Momentaufnahmen von gestern aber hätten auch heute ihre Gültigkeit nicht verloren. Was das betrifft, so betont Gottwald, habe die Sporthilfe schon in seiner aktiven Zeit viel zur (Persönlichkeits-)Entwicklung der Athleten beigetragen, „weil sie ihnen die Möglichkeit geboten hat, neben dem Sport etwas zu lernen oder zu studieren. Also über den Tellerrand hinauszuschauen!“ In dieser Hinsicht habe sich in dieser für den heimischen Sport so wichtigen Institution seit den 90er-Jahren schon sehr viel getan, „aber es gibt auch in Zukunft noch genug zu tun!“ Wenn‘s um Analysen, Konsequenzen, Anregungen oder Impulse geht, ist Felix Gottwald in seiner heutigen Funktion eine ebenso gute Adresse wie (vor-)gestern als Sportler…

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Andreas Geritzer – Segeln

Silber-Andi zeigt auch Trainer-Flagge Des Meeres und der Seen Wellen lassen Andreas Geritzer nicht los. Zwei Jahrzehnte lang als Segler mit einer erfolgreichen, tollen Vergangenheit. Jetzt als Coach mit Zukunft. Er gehörte von 1997 bis 2013 zu den Kindern der Sporthilfe, die sich für das verlässlich-regelmäßige Investment mit jeder Menge an Medaillen und Spitzenplätzen bedankten. Absolutes Highlight für den Laser-Nussschale-Segler Geritzer war natürlich olympisches Silber, das er in Athen an Land zog ein Jahr nach WM-Silber, dazu gab´s noch EM-Bronzemedaillen, Weltcup-Podiums und Regattasiege. Als er 2013 die Segel strich, stellte sich Geritzer mit ExSchwimmerin und Diplompsychologin Judith Draxler die Gretchenfrage: Was nach dem Sportler-Leben, Andi? Und beide einigten sich darauf, dass er dort Flagge zeigen sollte, wo er in seinem Revier und Element war – im Segeln, aber in der Trainerrolle. Inzwischen

versucht Geritzer im Segelzentrum Neusiedl aus dem heimischen Nachwuchs seine Nachfolger zu formen, machte sich aber dabei einen so gutem Namen, dass er in Nachbar-Gewässern fischen durfte. Mit Maria Erdi, 18, aus Tihany am Plattensee (Balaton) hat er die aktuelle Jugendweltmeisterin im Laser Radial unter seinen Fittichen, von der Anbdi sehr viel hält. „Sie hat sich mit ihrer Jugend schon für Rio qualifi-

ziert, aber es wäre vermessen, schon jetzt Medaillen zu erhoffen. Diese Spiele sind nur ein Lernprozess!“ Noch nicht entschieden von den Ungarn wurde, ob er auch als Coach mit an die Copacabana reisen darf. Für die Jung-Österreicher sollte Geritzers Trainer-Erfolg mit der Ungarin Erdi aber ein Signal und auch Ansporn sein, selbst ähnliche Erfolg anzusteuern – und irgendwann auch ins Trockene zu bringen.

Hans Spitzauer – Segeln

Vom Seebären zum Platzhirschen

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Ob in der Finn-Jolle, ob später im Soling, dann im Star-Boot – Segler Hans Spitzauer war fast drei Jahrzehnte lang ebenso die Konstanz in Person wie die Sporthilfe die Konstante in seiner Förderung. Fünfmal war er von 1984 bis 2012 bei Olympia am Start, wurde aber kein Hans im Glück, sondern blieb Stiefkind Fortunas, das statt Medaillen nur einmal Blech als Vierter errang (1988/Busan-Seoul), auf die älteren Tag in Weymouth (London 2012) aber noch auf Platz 12 landete. Als Weltmeister, mehrfacher Europameister und Weltcupsieger gehörte Spitzauer aber natürlich zu den Athleten, die als Weltklasse eingestuft wurden. Der inzwischen 51-jährige Mag. Jur. Spitzauer hat sich mit dem Abschluss des Studiums in Salzburg und einem Trainee-Programm bei der Interunfall-

Versicherung (Sponsoring) schon Ende der 90er-Jahre den Einstieg in sein Berufsleben erleichtert, in dem Spitzauer als Boss der Österreich-Dependance des weltgrößten Segelmachers North-Sail („Damit auch ein Konkurrent von Raudaschl“) ebenso Spitze ist wie als Designer, Verkäufer und Seriensieger einer neuen Klasse namens Lago 26, einem Schwertboot, geeignet für Binnenseen und Küstenstreifen. Und als erfahrener Seebär beweist Spitzauer da, dass fortgeschrittenes Alter keineswegs vor Klasse schützt – mit dem Lago 26 hat er am Traunsee, am Bodensee und am Chiemsee triumphiert und damit Werbung in eigener Sache gemacht, die in Jois am Neusiedler See gebastelt wird. Ein eindrucksvolles Beispiel, wie man was wird im Leben, wenn man die richtigen Lehren und Konsequenzen aus dem Sport zieht.


Sport &

Karl Jindrak – Tischtennis

Vom Doppelgenie zum Turnier-Capo

Karriere von Josef Metzger

Werner Schlagers kongenialer Partner kommandiert die World Tour im Tischtennis.

Werner Schlager war die Nr. 1 im Solopagat, sprich: Tischtennis-Einzel, anno 2003 der erste Weltmeister seit dem später emigrierten Richard Bergmann in den 30er-Jahren. Sein untrennbarer Erfolgszwilling im Doppel aber hieß Karl Jindrak, grenzgenial, aber kein Trainingsweltmeister. Gemeinsam wuchsen sie auf, gingen durch dick und dünn, holten Jugend-EM-Medaillen in den 80er-Jahren, geigten dann in den 90ern schon bei den Großen auf, aber die ihm zustehende Förderung bekam Charly erst nach einem Artikel in der Zeitung „Täglich alles“, die es heute nicht mehr gibt. Der damalige Sporthilfe-Chef Andi Schwab reagierte eher gereizt, indem er meinte, „dass sich der erst für Atlanta 96 qualifizieren soll, bevor er was verlangt!“ Ihm war allerdings entgangen, dass sich Jindrak-Schlager drei Tage davor qualifiziert hatten. Schwab gestand den Fehler ein – und Jindrak, der bis dahin nur Jugendförderung kassiert hatte (umgerechnet 145 Euro im Monat) wurde nicht nur als Weltklasse eingestuft, sondern bekam auch den Olympia-Bonus (900 Euro). „Das war nicht die Welt, aber super –

nur so und dank Bundesheer konnten wir uns professionell vorbereiten!“ Jindrak und Schlager bedankten sich mit dem olympischen Viertelfinale 2000 und mit der EM-Goldmedaille 2005 in Aarhus (Dmk), der Krönung ihrer Doppellaufbahn.

benden, nervenaufreibenden, stressreichen Funktion des Oberchefs, dessen Tag vor vier Jahren drei Wochen lang um sechs Uhr früh begann und kurz vor Mitternacht endete. Und der für alles, was auf dem Olympiaplan stand, verantwortlich war.

Aber schon als Aktiver schnupperte Jindrak in die Karriere danach, allerdings ohne Kada-Hilfe, sondern mit Eigeninitiative und auf eigene Kosten. Er finanzierte sich selbst Reisen zu Turnieren, wo er hinter die Kulissen der Organisation blickte, sich als ehemaliger Spieler bald einen guten Ruf erwarb – und sich sozusagen „Pingpong“ zum wichtigsten Turnierchef im weltweiten Tischtennis entwickelte. Olympische Medaillen blieben Jindrak zwar versagt, dafür verdiente er sich als TT-OK-Supervisor der Spiele 2012 sozusagen goldene Sporen. „Ich bin heute noch stolz auf das Lob, dass London die bestorganisierten Tischtennis-Spiele waren, die es je gegeben hat“, sagt Charly im Blick zurück, während er im Mai gerade den Zagreb-Laden bei einem der zehn World Tour-Turniere im Jahr schupfte. Auch in Rio wird Charly wieder dabei sein, aber nicht mehr in der kraftrau-

„Diesmal“, so Jindrak, „bin ich nicht im OK, sondern nur als Vertreter des Weltverbandes ITTF bei den Spielen.“ Nachsatz: „Und werde mithelfen, wenn es Probleme gibt, die gelöst werden müssen.“ Schließlich hat er ja als vor allem von Taktik und Cleverness geprägter Weltklassespieler jahrelang gelernt, wie man Herausforderungen begegnet. Und schlagfertig reagiert.

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Nadine Brandl – Synchronschwimmen

Endstation Sehnsucht Las Vegas von MANFRED POLT Synchron-Nixe Brandl sammelte Event-Erfahrung bei der Sporthilfe-Gala und verwirklicht sich den Traum vom Wasserballett im Spielerparadies.

Mutter Tamara war Ballerina an der Staatsoper in Wien. Oma Eva Worisch gilt als Mutti des heimischen Synchronschwimmens, Tante Alexandra Worisch war Doppel-, aber auch zweifache Vize-Europameisterin – wer aber denkt, dass Nadine Brandl von Kleinkindbeinen an das Wasserballett im Kopf gehabt hätte, der irrt. „Ich hab als Turnerin begonnen, aber nicht bei uns, sondern in Belgien, wo mein Vater im benachbarten Aachen (D) am Theater engagiert war!“ Erst nach der Wien-Heimkehr wurde aus dem Springinkerl eine Synchronnixe mit dem familiären Erfolgs-Gen. „Mit 11 hab ich angefangen, mit 18 hab ich es schon zu den Olympischen Spielen in Peking geschafft, das ist wirklich schnell gegangen!“ Auch 2012 war sie in London wieder dabei, war WM-Dreizehnte, EM-Sechste, zweimal Wiens Sportlerin des Jahres und „alles zusammen zirka 40-mal österreichische Meisterin“. Als sie keine Duett-Partnerin mehr hatte, dafür aber die griechischen AlexandriDrillinge eingebürgert wurden, blieb Nadine nur noch das Synchron-Solo ohne olympische Perspektiven, weil dieses aus dem Programm gestrichen worden war.

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Also erklärte sie zwangsweise ihren Rücktritt vom Spitzensport, was aber keineswegs heißt, dass sie mit dem Wasserballett für immer abgeschlossen hätte. Ganz im Gegenteil, Nadine wandelt in Zukunft auf den Spuren der Hollywood-Diva Esther Williams, die als Pionierin und Trendsetterin des Synchronschwimmens gilt. „Mein Traum, von der Wasser-Show in Las Vegas engagiert zu werden, ist tatsächlich wahr geworden.“ Die Zwischenzeit hat Nadine nicht nur zum Publizistik- und Kommunikationsstudium an der Uni genützt, sie bessert ihr Konto auch mit spektakulären SoloAuftritten („Aerial Silk – Akrobatik am Vertikaltuch“) bei Events auf – und temporär auch als langjähriges Sporthilfe-Kind bei der Sporthilfe. „Ich war“, sagt sie nicht ohne Stolz, sich auch im neuen Metier von ihrer besten Seite zeigen zu können, „heuer für einen Teil der Organisation der Gala-Nacht des steirischen Sports zuständig. Eine andere Aufgabe und neue, interessante Herausforderung!“ Jetzt gilt es, gute Figur als Las-Vegas-Nixe zu machen. Nadine auf dem Weg vom Wunsch zur Wirklichkeit.


Veronika Kratochwil – Wasserspringen

Immer auf dem Sprung

Sport & Karriere von Josef Metzger

Energiebündel Veronika Kratochwil nützte den Sport als Plattform, um sich in der Welt der Medien zu etablieren.

Wer Kratochwil sagt, der denkt sofort an Veronika, das personifizierte Quecksilber, das zwar die Karriere als Wasserspringerin auch immer wiederkehrender Rückenproblemen wegen hinter sich hat, dem aber ein MehrfachSalto vorwärts ins neue Leben gelungen ist. Als junge Hoffnung hatte sie Spitzenplätze bei der Jugend-EM geholt, war vielfache österreichische Meisterin, zweifache EM-Finalistin bei den Großen (5., 11.) und auch bei Olympischen Spielen zweimal am „Start“ – 2008 als Sportlerin in Peking, vier Jahre später in London als StröckMädchen für alles, das sich einerseits um die vom generösen Großbäcker gesponserten Sportler kümmerte, aber auch im florierenden Austria-House am Tower Hill darauf schaute, dass es frisches Brot und Gebäck gab. Am Ein- und Dreimeterbrett war sie allein für sich verantwortlich, jetzt ist die FHWähring-Absolventin in Kommunikation und Medienmanagement beim Umgang mit Menschen in ihrem Element. Man könnte auch sagen, dass die umtriebige Veronika nicht genug kriegen kann von Interessen, Wissensdurst und Neugier, wo sie sich nicht überall beweisen kann. Daher ist Vroni-Dampf in allen Gassen alles andere denn eine Job-Hopperin, sondern möchte immer Neues lernen, um um eine Erfahrung reicher zu sein. „Wie ich dann zur Sporthilfe gekommen bin? Ich bin dem Toni Schutti irgendwann in die Arme gelaufen!“ Und sie kamen, wie schon ein Sprichwort sagt, durchs Reden zusammen. Eine wie Kratochwil, die als Ex-Sportlerin wusste, was SportlerInnen wollen/brauchen, war wie geschaffen für die Mitarbeit bei der Sporthilfe. Zu ihren Stärken gehörte nicht nur die Kontaktfreudigkeit, hilfreich im Umgang mit den Medien – Vroni spielte mit angeborenem Talent mit Moderationen „bei verschiedenen Events, auch auf Schiffen“ jene

Vorzüge aus, die sie sich beim FH-Studium angeeignet hatte. Das erste große Highlight der zweiten Karriere erlebte sie im Herbst im Austria Center, „da war ich Presseverantwortliche für die Gala Nacht des Sports“. So gut, dass das Angebot kam, in der Ö3-Redaktion ein neues Lebenskapitel aufzuschlagen. Seit Jänner 2016 gehört Kratochwil zum Redaktionsteam, das den Ö3-Frühwecker vorbereitet – auch für Radio- und Publikumsliebling Robert Kratky. Eine Aufgabe, die sie fasziniert, aber sicher nicht das Ende der Fahnenstange, wie die Deutschen sagen würden. Die ORF Sportredaktion ist für Kratochwil als ehemalige Sportlerin natürlich immer attraktiv. „Der Umgang in der Sportredaktion ist schon immer sehr lustig und locker. Sportler verstehen einander einfach.“ Wer weiß, wann und wo man ihr wieder begegnet. Als Moderatorin hat sie ja schon Erfahrung.

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© 2015 adidas AG 30


Portrait

Neuer Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe Mag. Harald Bauer

240 Millionen Mitgliedern. „Trotzdem bedeutet die neue und herausfordernde Aufgabe in der Sporthilfe einen Paradigmenwechsel für mich“, sagt er. Bauer war seit 1994 Abteilungsleiter für Sport & Marketing der ASKÖBundesorganisation.

Neuer Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe ist ab 1. Juli der 52-jährige gebürtige Oberösterreicher Mag. Harald Bauer, der seit 1982 in Wien lebt. Er tritt die Nachfolge von Anton Schutti an, der die Sporthilfe 16 Jahre lang geführt hat. „Mein Bestreben ist es, österreichischen Athleten den Weg zur Spitze zu ebnen und die Marke Sporthilfe als unverzichtbare Dienstleistungs- und Fördereinrichtung im österreichischen Sport noch besser zu positionieren“, nennt Bauer seine vorrangigen Ziele. Der neue Geschäftsführer gilt als hervorragend vernetzter Sportfunktionär von internationalem Format. So ist er unter anderem seit 2008 Weltpräsident des internationalen Amateursportverbandes CSIT mit mittlerweile

„Nach so vielen Jahren im Dienste des Breitensports wende ich mich jetzt mit vollem Elan dem Spitzensport zu.“ Er freue sich auf die enge Zusammenarbeit mit allen Fachverbänden und den anderen Spitzensportorganisationen wie dem ÖOC und dem ÖPC. „Vor allem aber bin ich sehr gespannt auf die Arbeit mit dem jungen, engagierten und hoch motivierten Sporthilfe-Team.“ Stichwort Team: Harald Bauer beschreibt sich selbst als zielorientierten Teamplayer, als konsequent und humorvoll. „Als aktiver Sportler war ich immer ein Allrounder“, erzählt er gerne. „Allerdings stets auf Amateurbasis.“ Es liege ihm fern, eine Spitzensportvergangenheit zu konstruieren. „Als Aktiver sind Volleyball und Skifahren meine Lieblingssportarten“, sagt er. „Als Abteilungsleiter bei der ASKÖ sind mir alle Sportarten gleicher-

maßen ans Herz gewachsen. Diese Sichtweise ist für künftige Aufgaben innerhalb der Sporthilfe sehr wichtig.“ Auch Bauers Privatleben hat eine sportliche Vergangenheit: „Ich bin seit acht Jahren verheiratet“, sagt er. „Meine Frau Kely war eine brasilianische Wirtschaftsjournalistin. 2005 bei der Leichtathletik-WM der Amateure in Curitiba in Brasilien hat sie mich interviewt. So haben wir uns kennengelernt.“ Magister Harald Bauer hat das Studium der Sportwissenschaften an der Universität Wien abgeschlossen. Vor 17 Jahren war er bereits Sportreferent im Bundeskanzleramt unter dem damaligen Sport-Staatssekretär Peter Wittmann. Als CSIT-Präsident organisierte er federführend vier internationale Sport-Großevents; die CSIT World Sports Games mit jeweils 5.000 bis 8.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Auch seine Vergangenheit als Alleingeschäftsführer der Sport- und Marketing GmbH sowie sein Engagement in einer Verkaufsförderungsagentur bereits während des Sportstudiums sollten nicht zum Nachteil der Österreichischen Sporthilfe sein.

Harald Bauer ist auch in internationalen Sportkreisen bestens vernetzt; hier beim Treffen mit IOCPräsident Thomas Bach (im Rahmen der Sportaccord Convention in Lausanne im Mai 2016).

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STADT WIEN MARKETING GmbH im Auftrag der

www.bewegungfindetstadt.at


Vorhang auf für alle sozial engagierten Sporttreibenden!

„Sportler mit Herz“

© Achim Bieniek

ttina ktorin Mag. Be Vorstandsdire e und lg Li m el ilh er, W Glatz-Kremsn rl Stoss Gen.-Dir. Dr. Ka

Ulf Arlati gewann die Premiere im Jahr 2013 mit seinem „Handball-Marathon“. Durch die Einnahmen werden Familien in der Region unterstützt, welche mit schweren Schicksalsschlägen zu kämpfen haben. Im Folgejahr konnte Mirna Jukic den Siegerscheck für das von ihr unterstützte Projekt „mirno more“ – das größte Segelprojekt für sozial benachteiligte junge Menschen weltweit – entgegennehmen. Im Vorjahr hat Wilhelm Lilges Initiative zu Gunsten der verunglückten Stabhochspringerin Kira Grünberg die meisten Stimmen auf sich vereint. Mit dem Siegerscheck in Höhe von 5.000 Euro, zur Verfügung gestellt von den Österreichischen Lotterien, wurden jedem einzelnen Projekt weitere wertvolle finanzielle Mittel zugeführt. Die von Stefan Gahr entworfene Trophäe steht sinnbildlich für das große Herz, das alle Nominierten für andere zeigen, die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen, um anderen zu helfen.

„Sportler mit Herz“ wird von den Österreichischen Lotterien in Zusammenarbeit mit Sports Media Austria und der Österreichischen Sporthilfe vergeben. Nominiert können all jene werden, die aus dem Sport kommend Zivilcourage, Hilfsbereitschaft und Engagement im humanitären und sozialen Bereich vorleben und unterstützen. Diese Auszeichnung ist etwas ganz Besonderes, da die SportlerInnen als Vorbilder für andere agieren und das Bewusstsein für ein solches Engagement in der Gesellschaft gehoben wird. Die Tatsache, dass es sich um einen Publikumspreis handelt, macht die Auszeichnung „Sportler mit Herz“ noch wertvoller.

Wer ist Ihr

„Sportler mit Herz“ 2016? Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Sporthilfe. www.sporthilfe.at Bewerbungsfrist: 22. Sept. 2016

© Andreas Friess

Besondere Helden sind jene, die neben der sportlichen Leistung auch zu humanitären und sozialen Spitzenleistungen fähig sind“, meint GD Dr. Karl Stoss, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien. Diese werden seit 2013, im Rahmen der Lotterien-Gala „Nacht des Sports“, mit der Auszeichnung „Sportler mit Herz“ geehrt.

„Wir honorieren und fördern dieses gesellschaftliche Engagement in der Überzeugung, dass dadurch das Bewusstsein für dessen Notwendigkeit gehoben wird und viele andere Sportler animiert werden, sich ebenfalls in den Dienst der guten Sache zu stellen“, so Vorstandsdirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner, zur Kreation dieses Preises durch die Österreichischen Lotterien.

„Sportlerin des Jahres 2014” Mirna Jukic mit ihrem Projekt „mirno more”.

Im Jahr 2013 wurde Ulf Arlati für seinen „Handball-Marathon” als Erster ausgezeichnet.

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Über Lyoness: Die Lyoness Unternehmensgruppe teilt ihre Geschäftsbereiche auf mehrere Marken auf. Die Marke Lyoness umfasst die internationale Shopping Community. Ihre Zielgruppe sind Konsumenten, die beim Einkaufen mit der Lyoness Cashback Card und beim Online Shopping Geld sparen möchten (Cashback und Shopping Points). Mit der Marke Cashback Solutions werden alle Partnerunternehmen angesprochen, die ein branchen- und länderübergreifendes Kundenbindungsprogramm nutzen möchten. Die Lyoness Unternehmensgruppe ist derzeit in 47 Märkten auf allen Kontinenten vertreten. 5,3 Millionen Mitglieder nutzen bei rund 60.000 Partnerunternehmen weltweit die Lyoness Vorteile. Mehr auf www.lyoness.com.

CASHBACKCARD


Die Österreichische Sporthilfe & Lyoness Lyoness fungiert jetzt auch als Sponsor des gemeinnützigen Vereins Sporthilfe. Im Mittelpunkt der Kooperation steht dabei die Sporthilfe Cashback Card. Mit dieser Vorteilskarte spart man bei den täglichen Einkäufen nicht nur Geld, sondern unterstützt auch noch den österreichischen Sport.

Lyoness-CEO Hubert Freidl

Der Startschuss für diese Zusammenarbeit fiel bei den Lyoness Open powered by Sporthilfe Cashback Card. Seitdem kann man sich für die Sporthilfe Cashback Card auf cashback. sporthilfe.at kostenlos registrieren. Einige Tage nach der Registrierung wird die Vorteilskarte dann direkt nach Hause geschickt. Als Besitzer der Karte ist es möglich, bei jedem Einkauf bei den rund 60.000 Lyoness-Partnerunternehmen weltweit bis zu 5 % Cashback und Shopping Points zu erhalten. Gleichzeitig unterstützt man die Österreichische Sporthilfe mit bis zu 1 % der Einkaufssumme.

Neben der Kooperation mit der Österreichischen Sporthilfe kann Lyoness noch auf einige andere erfolgreiche nationale und internationale Kooperationen blicken. So zählen etwa der SK Rapid Wien, der slowakische Eishockeyclub HC SLOVAN Bratislava, der tschechische Fußballverein SK Slavia Praha und die polnischen Erstligisten Legia Warszawa (Warschau), Lechia Gdańsk (Danzig) und Lech Poznań (Posen) zu den Kooperationspartnern. Mit dem italienischen Golfverband startet noch im Sommer 2016 eine Zusammenarbeit.

Die Kooperation mit der Sporthilfe schafft eine perfekte Synergie zwischen beiden Partnern. Die Förderung des Breiten- und Profisports ist Lyoness ein ebenso großes Anliegen wie die Unterstützung von benachteiligten Menschen. Von der Sporthilfe werden österreichische Athleten mit und ohne Behinderung effizient und unbürokratisch auf ideelle und materielle Art und Weise unterstützt. Dadurch sollen sie auf ihrem Weg an die Weltspitze begleitet werden, denn die österreichischen Nachwuchs- und Spitzensportler sind Vorbilder für die Jugend und Botschafter Österreichs in der ganzen Welt.

„Die Kooperation mit der Österreichischen Sporthilfe ist für uns richtungsweisend. Hier ergänzen sich das soziale Engagement von Lyoness und die Unterstützung der heimischen Sportler durch die Sporthilfe perfekt mit den Vorteilen der Lyoness Shopping Community.“

Eine starke Partnerschaft mit Zukunft

Mehr auf cashback.sporthilfe.at

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CHARITY KALENDER 2017

Aufgrund des sehr großen Erfolgs im Vorjahr legt die Sporthilfe erneut einen großen Wandkalender auf: Der Sporthilfe Charity Kalender 2017 powered by GEPA pictures Prominente Supporter dieses Projekts sind neben David Alaba, Marcel Hirscher, Anna Veith und Dominic Thiem auch die herausragenden Behindertensportler Sabine Weber-Treiber, Andreas Onea und Georg Schwab. Aus dem großen Pool von SporthilfePartner GEPA pictures werden – in Abstimmung mit den Wirtschaftspartnern – wieder zwölf attraktive Bilder aus dem letzten Sportjahr herausgesucht, um an die emotionalsten Sportmomente zu erinnern. Der Erlös dieses FundraisingProjekts kommt unseren AthletInnen mit und ohne körperliche Behinderung zugute.

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Monatspatronanz für Unternehmen

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Umweltschutz

Sportpartnerschaften als Win-win-Situation Das Engagement der Bevölkerung und deren Bereitschaft zur Mülltrennung ist das zentrale Element, ohne das die Sammlung und Verwertung von Verpackungen nicht funktionieren würde.

„Wir wissen, dass gerade Jugendliche bei Umweltthemen noch Aufholbedarf haben“, erklärt Werner Knausz, Vorstand der Altstoff Recycling Austria AG (ARA). „Daher setzen wir auf das Thema Sport und Events, um diese Zielgruppe zu erreichen. Als Partner der Sporthilfe unterstützen wir zum einen junge Talente auf ihrem Weg an die Spitze und zum anderen nutzen wir die Vorbildwirkung der Topathleten für unsere Anliegen im Bereich Umweltschutz.“ Als Marktführer unter den österreichischen Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen zählt die ARA nicht nur aus unternehmerischer Sicht, sondern vor allem auch in Hinblick auf den Schutz unserer Umwelt auf jeden Einzelnen – ob Sportler oder Sportfan. Fußballnationalmannschaft als Umweltbotschafter Bereits seit dem Jahr 2013 ist die ARA Partner des ÖFB. „Fußball, und da vor allem das Nationalteam, bietet hervorragende Möglichkeiten, um unsere Umweltbotschaften breitenwirksam zu transportieren. Mit dieser Kooperation können wir unsere manchmal trockenen Themen emotional aufladen. Deshalb setzen wir auf den Fußball und die Popularität des Nationalteams“, erläutert Knausz.

Mehr Ausdauer Ein besonderes Highlight im Sportsponsoring ist für die ARA die Partnerschaft mit dem Extremsportler Severin Zotter, der 2015 das Race Across America gewann. „Binnen acht Tagen, acht Stunden und 17 Minuten hat Zotter 4.837,5 Kilometer zurückgelegt und damit immense Ausdauer bewiesen“, zieht Knausz den Hut vor Zotters Leistung. „Ausdauer ist es auch, die für uns im Umweltbereich zählt, um für zukünftige Generationen eine lebenswerte Umwelt sicherzustellen.“ Nachhaltige Entlastung unserer Umwelt

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Seit mehr als 20 Jahren steht die ARA für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die Altstoff Recycling Austria AG organisiert die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen flächendeckend in ganz Österreich. Sie recycelt pro Jahr mehr als 800.000 Tonnen Verpackungen und spart der Umwelt damit 670.000 Tonnen CO2.

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Hutchison Drei Austria GmbH

Sport trifft Business Sport trifft Business – unter diesem Motto bietet Hutchison Drei Austria in Kooperation mit der Österreichischen Sporthilfe jährlich mehrere Business Events für Drei Businesskunden an. Drei möchte mit dieser Veranstaltungsreihe eine Brücke von den Erfahrungen der Sportler zu denen der Wirtschaftstreibenden schlagen und somit sportliches und wirtschaftliches Know-how verbinden.

Olympionike Felix Gottwald verriet persönliche Motivationsstrategien Nach zahlreichen Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2015 in den Bundesländern gastierte „Sport trifft Business“ am Abend des 14. März 2016 in der mumok Hofstallung im Wiener Museumsquartier. Drei-CEO Jan Trionow und die Österreichische Sporthilfe luden zu einem Key NoteVortrag von Österreichs meistprämier-

tem Olympioniken Felix Gottwald. Der bekannte Wintersportler zählt als Nordisch Kombinierer mit drei Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen zu den Sportlegenden unseres Landes. Über 200 Gäste machten eine Pause vom Alltag und erfuhren von Felix Gottwald persönliche Motivationsstrategien. Sein Fazit: „Nur Mut motiviert“. Durch den Abend führte Österreichs beliebtester PULS 4-Moderator Volker Piesczek.

Unter den Gästen der Veranstaltung waren Kai Uwe Böhrnsen (Reiwag Facility), Mag. Herwig Langanger (GF Presse), Mag. Robert Langenberger (GF Styria Medienhaus Lifestyle GmbH & Co KG), Mag. Andreas Raab (GF Styria Medienhaus Lifestyle GmbH & Co KG).

Felix Gottwald faszinierte über 200 Gäste in der mumok Hofstallung im Wiener Museumsquartier.

Beate Schrott, Hürdenläuferin

P&G unterstützt die olympischen NachwuchssportlerInnen im Rahmen der Danke Mama Kampagne, in Kooperation mit Markenbotschafterin Beate Schrott, Hürdenläuferin.

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Tennislegende Thomas Muster begeisterte die Gäste im Kunsthaus in Graz Am 10. Mai 2016 durften wir im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Sport trifft Business“ die österreichische Tennis-Legende Thomas Muster im Kunsthaus in Graz begrüßen.

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Die Tennislegende nahm sich Zeit für Autogramme und Fotos.

Die Moderation des kurzweiligen Abends übernahm wieder Volker Piesczek von PULS 4 und auch Drei-CCO Rudolf Schrefl bekam von Österreichs bislang erfolgreichstem Tennisspieler seine Fragen auf der Bühne beantwortet.

Entgeltliche Einschaltung

chwuchshoffnung mma Spitz

Ende der 1980er- und in den 1990er- Jahren zählte Muster zu den besten Sandplatzspielern der Tennisgeschichte. Insgesamt gewann er 44 Turniere im Einzel und einen Titel im Doppel auf der ATP Tour. Im März 1989 gewann er gegen Yannick Noah das Halbfinale in Key Biscayne und wurde nur Stunden später von einem betrunkenen Autofahrer angefahren, wobei er eine schwere Knieverletzung erlitt. Bereits sechs Monate später setzte er seine Tenniskarriere fort und schaffte es 1996 zur Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste.

Lisa Zaiser Schwimmen

Teamgeist

Die Energie AG unterstützt und fördert in ihrer Sportfamilie 17 Sportler aus Oberösterreich, die sich mit Topleistungen revanchieren. Kapitän ist der Abfahrtsweltmeister von 2001, Hannes Trinkl. Leistungswille, Zusammengehörigkeit und Authentizität zeichnen die Sportfamilie der Energie AG aus. www.sportfamilie.at

v.l.n.r. Hannes Trinkl, Kapitän der Sportfamilie // Jördis Steinegger, Schwimmen // Christina Staudinger, Ski Cross // Thomas Mayrpeter, Ski Alpin // Viktoria Schwarz, Kanu-Flachwasser // Mendy Swoboda, Paracanoe // Ana Roxana Lehaci, Kanu-Flachwasser David Brandl, Schwimmen // Max Lahnsteiner, Ski Alpin // Lisa Farthofer, Rudern // Andrea Limbacher, Ski Cross // Yvonne Schuring, KanuFlachwasser // Vincent Kriechmayr, Ski Alpin // Michael Hayböck, Skisprung // Violetta Oblinger-Peters, Wildwasser Kanuslalom // Stefan Spiessberger, Kitesurfing

Wir denken an morgen

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ick sowie die gen im Überbl n Sie auf Alle Fortbildun meldung finde An r zu t ei hk lender Möglic ortbildungska www.bso.or.at/f

© BSO

BSOFortbildungsangebot

Die österreichische Sportlandschaft ist ein dynamisches und ein sich ständig veränderndes Umfeld, in dem hauptamtlich tätige MitarbeiterInnen und ehrenamtlich engagierte FunktionärInnen mit hoch komplexen Aufgabenstellungen konfrontiert werden. Die BSO sieht es daher als ihre wesentliche Aufgabe, den Mitgliedsverbänden und ihren MitarbeiterInnen, TrainerInnen und FunktionärInnen Fortbildungen zu unterschiedlichen Themenbereichen anzubieten.

Sportverein-Management Zertifikatskurs Um eine Sportorganisation (Verein/ Verband) erfolgreich führen zu können, ist es wichtig, eine breite Basis an wirtschaftlichem, rechtlichem, sozialem und medialem Know-how zur Verfügung zu haben. Die BSO bietet daher gemeinsam mit den Bundes- und Landesdachverbänden von ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION ein österreichweites, kostenloses Fortbildungsangebot auf Workshop-Basis, mit der Möglichkeit zur Zertifizierung im Bereich SportvereinManagement, an. Themenbereiche, die abgedeckt werden, sind z. B.: „Bild-/ Urheberrecht“, „Struktur & Aufbau des organisierten Sports“, „Vereins-/Haftungsrecht“, „Sportsponsoring“, „Sport-/ Social Media Marketing“, „Pressearbeit“, „Budgetierung/Finanzierung“, „Kommunikation/Rhetorik“, „Gesellschaftspolitische/soziale Aspekte“, „Steuerpflicht“, „Aufwandsentschädigung/Beschäftigungsverhältnisse“ oder „Datenschutz“.

Kommende Workshops 21.07.2016

Gesellschaftspolitische & soziale Aspekte im Sport

Vorarlberg

22.07.2016

Vereins-/Haftungsrecht im Sportverein

02.09.2016

Aufwandsentschädigung & Beschäftigungsverhältnisse

Tirol

08.09.2016

Vereins-/Haftungsrecht im Sportverein

09.09.2016

Struktur & Aufbau des organisierten Sports in Österreich

Kärnten

16.09.2016

Datenschutz im Sportverein/-verband

Steiermark NÖ

23.09.2016 Präsentationstechniken

Burgenland

30.09.2016

Jugendliche im Sportverein – rechtl. Rahmenbedingungen

06.10.2016

Grundlagen Sportsponsoring

Vorarlberg

07.10.2016

Grundlagen Pressearbeit

Tirol

14.10.2016

Grundlagen Kommunikation & Rhetorik

Steiermark

14.10.2016

Bild-/Urheberrecht im Sportverein/-verband

Steiermark

20.10.2016

Sportverein & Steuerpflicht

Wien

21.10.2016

Gesellschaftspolitische & soziale Aspekte im Sport

Burgenland

18.11.2016 Konfliktmanagement

24.11.2016

Grundlagen Budgetierung & Finanzierung

25.11.2016

Grundlagen Sportmarketing & Social Media Marketing

OÖ Salzburg

TrainerInnenfortbildung Hoch qualifizierte TrainerInnen sind im Hinblick auf die Optimierung der internationalen Leistungsbilanz österreichischer SpitzensportlerInnen unverzichtbar. Die BSO bietet daher im Rahmen der TrainerInnenfortbildungen Workshops und Schulungen mit nationalen und internationalen ExpertInnen, wie z. B. Gebhard Gritsch (Konditionstrainer von Novak Djokovic), aus allen Bereichen der sportwissenschaftlichen Forschung an. Besonders gefragt waren im vergangenen Jahr Themen wie „TCM“, „High Intensity (Intervall) Training“, „ComplexCore – Rumpfsta-

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bilisation“, „Trainingsausrichtung bei myofaszialen Haltungsanomalien“, „Behindertenleistungssport“, „Sportkinesiologie“, „Leistungsoptimierung durch

aktive Regeneration und gezielte Nahrungsmittelaufnahme“ oder „Systematische Entwicklung sportpsychologischer Kompetenzen in der Sportkarriere“.

Kommende TrainerInnenfortbildungen: 10.09.2016

ComplexCore – Rumpfstabilisation

in Training und Therapie (1 & 2)

01.10.2016

„Behindertenleistungssport –

Chance und Herausforderung für TrainerInnen“

24.10.2016

TrainerInnenfortbildung mit BSPA Graz –

Thema wird bekannt gegeben

Steiermark

Wien Steiermark


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DIE STADT MEINES LEBENS Höher, weiter und schneller. Wir sorgen dafür, dass die SiegerInnen von morgen bereits heute im Grünen trainieren können.

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sse la K A z n e B s e Merced inn als Hauptgew Als Mobilitätspartner der Österreichischen Sporthilfe unterstützt Mercedes-Benz Österreichs Spitzensportler und sponserte bei der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ 2015 einen besonders attraktiven Tombola-Hauptpreis: eine Mercedes-Benz A-Klasse für ein Jahr. Die glückliche Gewinnerin Mag. Alexandra Nürnberger aus Pillichsdorf darf sich über einen nagelneuen A 180 d inklusive Vollkaskoversicherung freuen. „Wie die Pkw-Modelle von Mercedes-Benz steht auch der österreichische Sport für Weiterentwicklung und beständige Qualität. Genau deshalb liegt uns die Förderung von talentierten Nachwuchssportlern besonders am Herzen. Die Partnerschaft mit der Österreichischen Sporthilfe ermöglicht uns, Spitzensportler von morgen auf dem Weg zum Erfolg zu unterstützen", so Corinna Widenmeyer, Geschäftsführerin von Mercedes-Benz Österreich.

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Einzigartige Exponate – Tolles Ergebnis Top-Erlös bei der 11. Auflage der Krone Charity Auktion zugunsten der Österreichischen Sporthilfe! Insgesamt 55 Exponate brachten über 55.000 Euro für heimische Behinderten- und Nachwuchssportler und bescherten der Österreichischen Sporthilfe ein hocherfreuliches Ergebnis. Auch im elften Jahr der Auktion dürfen sich Bieter über einzigartige Packages freuen, die sie so nicht hätten kaufen können. Besonderer Dank gilt natürlich auch allen Partnern, die diese Traumpakete zur Verfügung gestellt haben. Ohne ihre Unterstützung wäre die jährliche Auktion mit Top-Exponaten rund um Air Race, American Football, Beachvolleyball, Formel 1, MotoGP, Fußball, Golf, Ski Alpin, Tennis, Faustball uvm nicht möglich! Top-Exponat heuer war das von Vietentours und ÖOC zur Verfügung gestellte Rio Package für zwei Personen. Für über 5.000 Euro kam dieses Package unter den Hammer und wird dem Ersteigerer und seiner Begleitung ein unvergessliches Erlebnis in Rio bescheren. Die weiteren Top-Produkte der heurigen Auktion (jeweils über 2.000 EUR): Auf ein wunderbares Fußballabenteuer darf sich der Ersteigerer des FC Bayern München VIP-Packages freuen. Gemeinsam mit seiner Begleitung geht es in der kommenden Saison nach München. Dank der Unterstützung von Stibl Sachverständigenbüro, Engelbrechtsmüller und x-tention, die der Sporthilfe dieses Package zur Verfügung stellten, können Ersteigerer und zwei Begleitpersonen

ein Heimspiel in der Allianz-Arena von der Loge aus bewundern, inklusive Catering und Übernachtung! Auch beim EURO Final-Package von RUEFA erwartet den Ersteigerer jede Menge Weltklasse-Fußball. Am 10. Juli treffen die besten europäischen Nationalmannschaften aufeinander. Im 80.000 Zuseher umfassenden „Stade de France“ in St. Denis Paris können die beiden Ersteigerer das Finale von Kategorie 1-Sitzplätzen aus verfolgen. Flüge sowie mehrtägige Unterkunft runden dieses Highlight-Package ab. Eine nicht minder außergewöhnliche Atmosphäre wird auch beim nächsten Exponat geboten. Zwei VIP-Karten für das Red Bull Air Race versprechen Spannung und Action auf höchstem Niveau. Das Besondere, heuer darf der Ersteigerer erstmals zwischen zwei Destinationen wählen! Ob auf dem charismatischen Kurs in Budapest oder dem atemberaubenden Kurs am Lausitzring, hier ist garantiert für jeden etwas dabei. Dank Red Bull konnte dieses Traum-Package bei der diesjährigen Auktion zur Verfügung gestellt werden. Tolle Stimmung erwartet den Ersteigerer auch beim A1 Beach Volleyball Major in Klagenfurt. Nach dem Anfeuern der besten Spieler Europas, können Ersteigerer und Begleitung in der entspannten Atmosphäre der VIP-Area aus dem umfangreichen kulinarischen Angebot wählen. Veranstalter ACTS stellte der Österreichischen Sporthilfe dieses

einzigartige Exponat zur Verfügung. Zusätzlich verspricht ein Meet & Greet mit Österreichs Aushängeschildern Alex Horst und Clemens Doppler ein unvergessliches Erlebnis. Das Team der Österreichischen Sporthilfe gratuliert allen Ersteigerern und bedankt sich sehr herzlich bei allen teilnehmenden Partnern und Sportlern: ACTS, adidas, ARA, Atomic Skiing, Audi Österreich, A1 Beach Volleyball Major Klagenfurt, Borussia Dortmund, Color of Sports, Die Presse, e/motion, Emirates, Engelbrechtsmüller, Erste Bank Eishockey Liga, Europäische Sponsoring-Börse, Eurosport, Fanreisen24 Weiss Touristik, Faustball Austria, FC Basel 1893, FK Austria Wien, Generali, GEPA Pictures, Global Sports Jobs, golf.at, Grand Prix Tickets, Hankook Reifen, Hannes Arch, Head, Herold, Hotel Die Barbara, Infoscreen, Kelly‘s, KIA, Kitzbüheler Ski Club, Kronen Zeitung, Laola1, Lyoness Open, Manner, McDonald’s, Melia Vienna, Milka, NiceBarcelona, ÖBB, Österreichischer Golf-Verband, ÖOC, Graphikdesign am Jungberg, Opinion Leaders Network, ORF, Österreichische Lotterien, Panini, ProSiebenSat1Puls4, PROFS, PS4 SONY, R.E.S. Touristik, Raiffeisen, Rapid, Rauch, Red Bull, Reinwerfen statt Wegwerfen, Rodel Austria, RUEFA, salomonracing, Tourismusverband Schladming, Seehotel Das Traunsee, SK Rapid Wien, Sportnet, St. Martins Therme & Lounge, Sport & Recht, Stanglwirt, STIBL Sachverständigenbüro, Stiegl, Ströck, Styria Digital One, The nightrace Schladming, Tiroler Tageszeitung, TISSOT, transfermarkt.at, UEFA, Vienna Capitals, Vietentours, weltfussball.at, Werder Bremen, x-tention uvm. David Alaba, Lionel Messi, Marcel Hirscher, Roger Federer, Novak Djokovic, Andy Murray, Herbert Prohaska, Clemens Doppler & Alexander Horst, Andreas & Wolfgang Linger, Bernd Wiesberger, Michaela Kirchgasser, Fritz Strobl, Julia Dujmovits, Constantin Blaha, Hannes Arch, Marc Janko, Stefan Kraft, Dominic Thiem, Andreas Ulmer, Walter Ablinger, Hans Krankl, Alexander Wurz uvm.

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Ziegelförderung

Wienerberger unterstützt Bauherren und die Österreichische Sporthilfe • 1.000 Euro Förderung für ökolo gisches Bauen und gesundes Wohnen • Effizient, natürlich und sicher bau- en mit der neuesten Ziegelgenera- tion von Wienerberger • Für jedes mit Porotherm W.i-Ziegeln in 2016 errichtete Einfamilienhaus überweist Wienerberger zusätz- lich 45 Euro an die Österreichische Sporthilfe Der Großteil der Österreicher träumt ihn: den Traum vom eigenen Haus. Die Errichtung, vor allem aber die Finanzierung dieser eigenen vier Wände stellt die Hausbesitzer in spe jedoch vor immer größere Herausforderungen. Umso wichtiger ist es daher, die finanziellen Mittel in wertbeständige, langlebige und nachhaltige BaustoffLösungen zu investieren. Der Porotherm W.i von Wienerberger mit werkseitig integrierter Wärmedämmung kommt den Wünschen der Bauherren optimal entgegen. Denn das innovative Ziegelkonzept ermöglicht nachhaltiges, wohngesundes und dabei hoch wirtschaftliches Bauen: Der integrierte Dämmstoff Mineralwolle erlaubt eine massive einschalige Bauweise ohne außenliegende Zusatzdämmung. Über die um bis zu 25 Prozent höhere Wärmedämmungseigenschaft des Ziegels werden so Kosten gespart. Wienerberger erleichtert den Hausbauern die Entscheidung jetzt noch zusätzlich: Wie bereits im Vorjahr unterstützt der österreichische Marktführer rund um den Baustoff

Ziegel die angehenden Bauherren mit einer Geld-zurück-Aktion in Form der „Ziegel-Förderung“: Werden die einschalig monolithischen Außenwände ihres Einfamilienhauses mit dem Porotherm W.i-Ziegel in einer der Wandstärken 50, 44 oder 38 cm errichtet, so bekommen sie nach dem Kauf ab 2.400 Stück (das entspricht rund 150 m² Außenwandfläche) 1.000 Euro direkt von Wienerberger rückerstattet. Auf diese Weise wurden schon in den vergangenen Jahren zahlreiche Bauherren in ihrem Vorhaben unterstützt, ökologisch, nachhaltig und wertbeständig zu bauen und damit eine lebenslange Wertanlage zu schaffen, von der sogar die nächsten Generationen profitieren. Sporthilfe feiert 45-jähriges Jubiläum – Wienerberger gratuliert und unterstützt 2016 werden aber nicht nur zukünftige Ziegelhausbesitzer von Wienerberger unterstützt: Die Österreichische Sporthilfe feiert ihr 45-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass überweist Wienerberger für jedes mit Porotherm W.i-Ziegeln erbaute Einfamilienhaus 45 Euro an den gemeinnützigen Verein, der unsere Spitzensportler und Top-Talente auf dem Weg zur Weltklasse fördert. „Wir gratulieren der Österreichischen Sporthilfe zu ihrem Jubiläum und der erfolgreichen Unterstützung unserer heimischen Leistungssportler. Umso mehr freut es uns, neben der Förderung zukünftiger Bauherren auch einen Beitrag für die Entwicklung unserer

Sport-Asse von heute und morgen zu leisten“, so Mag. Christian Weinhapl, Geschäftsführer der Wienerberger Ziegelindustrie GmbH. Anton Schutti, Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe, ergänzt: „Wir sind sehr stolz, mit Wienerberger, einem österreichischen Traditionsunternehmen, diese starke Partnerschaft im Rahmen unseres 45-Jahr-Jubiläums eingegangen zu sein. Mit den diesjährigen gemeinsamen Aktivitäten hat Wienerberger einen wichtigen Anteil an den zukünftigen Erfolgen unserer Sporthelden mit und ohne körperliche Behinderung.“ Weitere Informationen zur ZiegelFörderung: www.wienerberger.at/ziegelfoerderung Über Wienerberger Ziegelindustrie Die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH ist der größte heimische Anbieter von Produkten und Lösungen für Ziegelmauerwerke. Insgesamt betreibt das Unternehmen in Österreich sechs Produktionsstätten für Hintermauer-Ziegel sowie ein Werk für Klinker. Baustoffinnovationen – wie der Porotherm W.i, der mit Mineralwolle verfüllte Planziegel – ermöglichen energiesparendes, wohngesundes Bauen und sichern die Nummer-1-Position von Wienerberger am österreichischen Ziegelmarkt. Der Firmensitz befindet sich in Hennersdorf südlich von Wien. Im Jahr 2015 beschäftigte die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH rund 220 Mitarbeiter. www.wienerberger.at Rastislav Pomsahar von der Österreichischen Sporthilfe, Mag. Christian Weinhapl, Geschäftsführer der Wienerberger Ziegelindustrie und Wildwasserkanutin Corinna Kuhnle freuen sich über die gelungene Partnerschaft.

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So

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Begeisterung Kreativität Vielfalt Die Schulinitiative „Lust auf Obst“ der Österreichischen Sporthilfe und SanLucar ist ein voller Erfolg Die Liste der Siegerklassen (aus der jeweiligen Volksschule): • Wien: • Niederösterreich: • Oberösterreich: • Salzburg: • Tirol: • Vorarlberg: • Burgenland: • Steiermark: • Kärnten: • Sonderschule:

VS Rothenburgschule (2A) VS Hoheneich (1. + 2. Klasse) VS Mauthausen (2AI) VS Krimml (1. Klasse) VS Oberlangkampfen (2. Klasse) VS Mellau (3. Klasse) VS Oberwart (2M) VS St. Ulrich im Greith (1. + 2. Klasse) VS Seeboden (1. + 2. Klasse) ZIS Hollabrunn (1A)

Die Sieger im Schulwettbewerb 2016 stehen fest.

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SCHULWETTBEWERB MIT REKORDVERDÄCHTIGEN 350 TEILNAHMEN Viel Bewegung und ausgewogene Ernährung spielen eine enorm wichtige Rolle in der Entwicklung jedes Kindes. Darum haben die Österreichische Sporthilfe und SanLucar an Volksschulen den Schulwettbewerb der Initiative „Lust auf Obst“ ins Leben gerufen. Und der Erfolg ist überwältigend: 350 Anmeldungen und zahlreiche Projekte von bestechender Vielfalt und Kreativität wurden eingereicht. Die Palette reicht von Musicals, Theaterstücken, Filmen, Songs, Tänzen und Gedichten bis zu besonderen Kochrezepten, Strickereien, gemalten Bildern und Collagen. Die Begeisterung, die bei den Kindern für ihre Projekte entfacht wurde, war gigantisch. 74 Projekte wurden allein von niederösterreichischen Schulen eingebracht, was wohl auch damit zusammenhängt, dass Michaela Dorfmeister die Aktion tatkräftig unterstützt. Die niederösterreichische Doppel-Olympiasiegerin ist die Botschafterin der Initiative „Lust auf

Obst“: „Unglaublich wie viele Schulen mitgewirkt haben, insbesondere aus Niederösterreich – dies zeigt die Begeisterungsfähigkeit unter Kindern für Obst.“ Auch 8 Sonderschulen haben am Wettbewerb teilgenommen. Die Gewinnerschulen machten Ende Juni einen Ausflug zu einem heimischen Obst- und Gemüseanbauer in Begleitung eines österreichischen Spitzensportlers. Zusätzlich bekam jedes Kind auch noch einen Kinderroller.

Ein weit verbreitetes Bewusstsein für aktiven Lebensstil und für einen Speiseplan, auf dem Obst und Gemüse die Hauptrollen spielen, ist das Ziel der Aktion „Lust auf Obst“. „Das Thema Gesundheit ist mir ein großes Anliegen, welches kombiniert mit Sport die perfekte Lösung für die Kindesentwicklung darstellt. Daher begrüße ich diese Initiative!“, sagt Sportminister Mag. Hans Peter Doskozil.

Das Ernährungsverhalten von Kindern wird schon sehr früh im Leben ausgebildet und ist oft richtungsweisend für ein ganzes Leben. Jedes vierte Kind in Österreich ist übergewichtig. Tendenz steigend. Das betrifft auch die Anfälligkeit für chronische Erkrankungen.

„Man kann nicht früh genug anfangen, den Kindern das vorzuleben“, ergänzt Michaela Dorfmeister. „Ich bin davon begeistert, wie sehr unsere gemeinsame Initiative angenommen wurde“, freut sich SanLucar Österreich-Geschäftsführer Alex Thaller über den Erfolg von „Lust auf Obst“.

Aus diesen Gründen haben das Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) „Lust auf Obst“ auch von Beginn an unterstützt.

Das Design der erfolgreichen Schulkampagne und seine diversen Anwendungen wurden vom Wiener strategischen Designunternehmen Spirit Design umgesetzt.

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Patenschaften: Unterstützung geht in die Verlängerung Im Patenschaftenprogramm der Österreichischen Sporthilfe unterstützen erfolgreiche Wirtschaftstreibende Sportler auf ihrem Karriereweg. Insbesondere vor Großereignissen wie den Olympischen und Paralympischen Spielen ist diese Unterstützung ein großer Motivationsschub für die Athleten.

Georg Schwab – Paracycling & Müller Transporte Fritz Müller, Geschäftsführer von Müller Transporte, und Radfahrer Georg Schwab lernten sich im Fitness Studio am Ergometer kennen. Seitdem unterstützt der Wirtschaftstreibende den mehrfachen Europacup-Sieger und Paralympics-Starter auf seinem Karriereweg und setzt die Patenschaft auch 2016 fort.

Andreas Onea – Paraschwimmen & Wiegert Obst und Gemüse Christa und Andreas Wiegert von Wiegert Obst & Gemüse sind seit Jahren große Fans von Andy Onea und unterstützen den 23-Jährigen mit einer Sporthilfe-Patenschaft. Kennengelernt haben sie sich 2012 beim Shooting für den Sporthilfe-Charity-Kalender. Andy zählt zu den großen Medaillenhoffnungen in Rio, gewann er doch im letzten Jahr Bronze bei der IPC-WM in Glasgow sowie Silber und Bronze bei der IPC-EM 2016 in Funchal.

a Andreas One Obst m it W ie g e r t

b Georg Schwa z M ü ll e r it r F r o t n e M m it

©Thomas Preiss

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Wir sagen im Namen der Athleten Danke!


Steuer- und Rechtstipps Steuerberater Mag. Wolfgang Piribauer und Rechtsanwalt Dr. Harald Christandl geben Athleten in Go for Gold wertvolle Steuer- und Rechtstipps

Sippenhaftung?

Selbstständige Sportler und Sozialversicherung Wer muss Beiträge zahlen? Selbstständige Sportler unterliegen mit ihrem Gewinn der Sozialversicherungspflicht nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz (GSVG) und müssen vierteljährlich Beiträge an die Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft (SVA) bezahlen. Sie haben in der Regel keinen Gewerbeschein und gelten bei der SVA als „neue Selbständige“. Sie sind bei der SVA kranken-, pensions- und unfallversichert, Steuerberater Mag. Wolfgang Piribauer wenn die Einkünfte die Versicherungsgrenze von 4.988,64 Euro im Jahr 2016 übersteigen. Wie hoch sind die Beiträge? Die endgültigen Beiträge werden vom steuerlichen Gewinn laut Einkommensteuerbescheid berechnet, wobei der Gewinn um die von der SVA vorgeschriebenen vorläufigen Beiträge erhöht wird. Von der Beitragsgrundlage werden Krankenversicherungsbeiträge von 7,65 % und Pensionsversicherungsbeiträge von 18,5 % vorgeschrieben. Weiter müssen Beiträge in die Selbstständigenvorsorge in Höhe von 1,53 % bezahlt werden. In der Unfallversicherung wird ein Fixbetrag von 9,11 Euro pro Monat fällig. Pro Monat fallen daher mindestens 124,18 Euro an Sozialversicherungsbeiträgen an. Selbstständige Sportler fallen früher in die Versicherungspflicht Eine Pflichtversicherung für neue Selbstständige tritt nur ein, wenn die Einkünfte die Versicherungsfreigrenze (2016: 4.988,64 Euro) überschreiten. Bis 2015 mussten nur jene ausschließlich selbstständigen Sportler SVABeiträge zahlen, die die „große Versicherungsgrenze“ in Höhe von 6.453,36 Euro pro Jahr überschritten haben. Damit sind ab 2016 selbständige Sportler auch bei niedrigeren Gewinnen sozialversicherungspflichtig. Rechtzeitige Meldung bei der SVA schützt vor Strafzuschlägen Die Meldung, dass die Versicherungsfreigrenze überschritten wurde, ist zwecks Vermeidung des 9,3%igen Strafzuschlages innerhalb von acht Wochen ab Ausstellung des maßgeblichen Einkommensteuerbescheides der SVA zu erstatten. Versicherungsschutz bei geringeren Einkünften Wer die Krankenversicherung der SVA in Anspruch nehmen und Pensionsversicherungszeiten sammeln will, obwohl der Gewinn unter der Versicherungsgrenze liegt, hat die Möglichkeit, eine Versicherungserklärung einzureichen und dabei anzugeben, dass die Versicherungsgrenze im laufenden Jahr voraussichtlich überschritten wird. Dadurch tritt Pflichtversicherung ein und fällt auch nicht wieder weg, wenn der endgültige Gewinn doch niedriger ist.

Mag. Wolfgang Piribauer ist Steuerberater und Partner bei TPA Horwath. TPA Horwath ist eines der führenden Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsunternehmen in Österreich. Das Angebot umfasst Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung. Die TPA Horwath-Gruppe ist neben Österreich in zehn weiteren Ländern in Mittel- und Südosteuropa tätig: Albanien, Bulgarien, Kroatien (exklusiver Kooperationspartner), Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Rund 1.000 Mitarbeiter kümmern sich an 25 Standorten in elf Ländern um die Anliegen ihrer Kunden. Weitere Informationen: www.tpa-horwath.com

Wenn ein Familienmitglied einen Kredit in Anspruch nimmt, gibt es die Angst von Familienmitgliedern, im Falle eines Zahlungsverzuges vom Kreditgeber in Anspruch genommen zu werden.

Rechtsanwalt Dr. Harald Christandl

Für Schulden haftet im Allgemeinen nur diejenige Person, die sie verursacht hat. Also derjenige, der den Kredit aufgenommen und mit seinen Rückzahlungsverpflichtungen im Verzug ist. Das gilt für Schulden von Ehegatten, Kindern oder anderen Verwandten.

Der Kreditgeber kann sich grundsätzlich nur an jenen halten, der auch tatsächlich den Kreditvertrag eingegangen ist. Familienmitglieder haften nur dann, wenn sie eine „Zahle- und Bürge-Haftung“ oder sonstige Verpflichtungen für die Rückführung des Kredites (Realhaftungen, Pfandhaftungen u.a.) eingegangen sind. Eine Haftung eines Ehegatten besteht nur dann, wenn sich beide vertraglich dazu verpflichtet haben, für einander zu haften. Bei sogenannten „Gemeinschaftskonten“ sind beide Ehegatten Kontoinhaber und sohin wirtschaftlich verfügungsberechtigt. Sollte es hierbei zu Kontoüberziehungen kommen, haften für die Rückführung sämtliche Kontoinhaber. Sollte es zu einer Scheidung und nachfolgenden Vermögensaufteilung kommen, wird auf Antrag der Ex-Ehegatten eine richterliche Entscheidung darüber getroffen, wer im Innenverhältnis für welche gemeinsam eingegangenen Schulden haftet. Im Außenverhältnis zum Gläubiger bleibt die Haftung beider Ehepartner aufrecht. Eine gänzliche Entbindung aus einer vertraglich eingegangenen Mitschuldnerschaft oder Bürgschaftsverpflichtung ist nur durch eine gesonderte Vereinbarung mit dem Gläubiger möglich. Sollte einer der Ehegatten versterben und neben Vermögenswerten auch „Schulden“ hinterlassen, ist eine Haftung des verbleibenden Ehegatten oder von Familienmitgliedern nach dem Tod des Schuldners nur dann möglich, wenn diese eine unbedingte Erbantrittserklärung abgegeben haben. Bei einer bedingten Erbantrittserklärung haftet ein Erbe nur beschränkt bis zum hinterlassenen Vermögenswert für Schulden des Erblassers. Das österreichische Recht kennt jedenfalls das Prinzip der „Sippenhaftung“ nicht. Jeder Schuldner haftet nur für die von ihm vertraglich eingegangenen oder verursachten Schulden. Eine direkte Überwälzung auf andere Familienmitglieder ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Dr. Harald Christandl ist Rechtsanwalt bei Christandl und Partner Rechtsanwälte. Die Rechtsanwaltskanzlei Christandl wurde im Jahr 1988 von Dr. Harald Christandl gegründet. Derzeit stehen den Mandanten acht Juristen, zahlreiche fachkundige Sachbearbeiter und eine adäquate Inkassoabteilung zur Verfügung. Durch Anbindung an modernste Datenbanken und das Zugreifen auf entsprechende Netzwerke ist die Kanzlei in der Lage, sämtliche juristischen Anforderungen von Einzelpersonen, Klein- und Mittelbetrieben sowie Großkonzernen abzudecken. Weitere Informationen: www.christandl.at

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dieses Die Schnellsten dlady ee Sp ren Riesentorlaufs wa oser rm be t-O en Brigitte Klim alige em eh r de d un bei den Damen uf“ ister Riesentorla te ös rreichische „M n. rre He n de Hans Enn bei

SKI FOR GOLD hladming c S e c a R y t i r a h C

SBC Breakfast Session Der integrative Gedanke und die Unterstützung des weltweit größten Sozial- und Sportevents – die Special Olympics im Jahr 2017 – stand am 5. April bei der SBC Breakfast Session presented by Coca-Cola im Rahmen des Kongresses SPORT & MARKE im Mittelpunkt.

Anton Schutti, Geschäftsführer Österreichische Sporthilfe, Mag. Philipp Bodzenta, Unternehmenssprecher von Coca-Cola, und Mag. Markus Pichler, Chef des Organisationskomitees und Geschäftsführer der Special Olympics 2017, sind sich einig – Diese weltweit größte Sport- und Sozialveranstaltung

mit 3.000 Athleten aus über 100 Nationen ist nicht nur ein wichtiger Meilenstein für die Special Olympics-Bewegung. Das Ziel ist auch, verschiedenste Zielgruppen miteinzubeziehen und das soziale, emotionale und gesellschaftliche Potenzial, das diese Veranstaltung mit sich bringt, zu fördern und nachhaltig zu nutzen.


HIGHLITHTS Das SKI FOR GOLD Charity Race presented by Generali war wieder die perfekte Einstimmung für das legendäre Night Race in Schladming. 76 begeisterte Promis, aktive und ehemalige Skifahrer sowie zahlreiche Spitzensportler und Persönlichkeiten aus der Wirtschaft nahmen am 25. Jänner den griffigen Kurs im Planai-Stadion in Angriff. Die herausfordernden Bedingungen wurden von den Teilnehmern bestens gemeistert. Der Reinerlös von 22.000,- Euro kommt dem österreichischen Ski-Nachwuchs zugute.

hy p o r t f l o G y t i r Cha Schladming Unter dem Motto „Golfen für den Nachwuchs“ schlugen am 4. Juni zahlreiche Sportgrößen und Sporthilfe-Partner im GCC Dachstein-Tauern bei der Sporthilfe CharityGolftrophy powered by Mercedes-Benz ab. Am Vorabend lud die Schoellerbank zum zünftigen Hüttenabend. Die prominenten Gäste stimmten sich auf der steirischen Brandalm am Fuße des Dachsteins auf das sportliche Event ein. Am Abschlag standen unter anderen Eiskunstlauf-Europameisterin Claudia Kristofics-Binder, der achtfache Skibob-

Der Ball des Sports, organisiert von den Wiener Dachverbänden ASKÖ, ASVÖ und Sportunion, ist das gesellschaftliche Highlight für alle Sportbegeisterten. Beim 10-jährigen Jubiläum des Balls des Sports standen natürlich das Thema Fußball und damit das Motto „Frankreich, wir kommen“ im Mittelpunkt.

Weltmeister Walter Kroneisl, die Weltmeisterin im Tiefschneefahren Daniela Schuster, der ehemalige Skirennläufer und heutige Unternehmer Anton Steiner und Profigolfer Philipp Fendt. Bei der Mercedes-Benz Sonderwertung „Nearest to the bag“ konnten alle Teilnehmer ein Mercedes-Benz Golfbag gewinnen. Für die Lyoness-Sonderwertung „Nearest to the pin“ stellte Sporthilfe-Partner Lyoness für den Gewinner zwei VIP-Tickets für die Lyoness Open zur Verfügung.

Die Österreichische Sporthilfe war dank der erfolgreichen und langjährigen Zusammenarbeit mit den Wiener Dachverbänden auch dieses Jahr als Kooperationspartner dabei. Der Erlös der Tombola kam über die Sporthilfe den geförderten Sporthilfe-Athleten zugute. Stellvertretend für die Athleten nahm

Sporthilfe-Vitamin-Partner SanLucar sorgte mit der traditionellen Obstbar für eine vitaminreiche Stärkung auf der Runde.

ports 10. Ball des S haus im Wiener Rat

Marketingleiter Mag. Matthias Berlisg den Scheck über 2.000 Euro entgegen.

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Steirische Galanacht des Sports 2016 Conny Hütter und Rene Genser sind die steirischen Sportler des Jahres

Sportminister Mag. Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann Hermann Schützenhofer und Landesrat Mag. Jörg Leichtfried ehrten in der Helmut-List-Halle in Graz die Skifahrerin Conny Hütter und den Eisstockschützen Rene Genser mit dem bronzenen Diskuswerfer als Steirische Sportler des Jahres. Die Steirische Galanacht des Sports, präsentiert von der Energie Steiermark, wird traditionell gemeinsam von der Kleinen Zeitung, der Landessportorganisation Steiermark und der Österreichischen Sporthilfe veranstaltet. Skifahrerin Conny Hütter freute sich sichtlich über ihre erste Auszeichnung als Sportlerin des Jahres: „Ich habe mich diese Saison schon in der Vorbereitung gut gefühlt und sie hat in Übersee auch stark begonnen. Diese Emotionen und Glücksgefühle konnte ich dann auch nach Europa mitnehmen und den Erfolg mit meinem ersten Weltcupsieg fortsetzen“, so die 23-jährige Gesamt-Weltcup-Siebente aus dem letzten Winter. Mit dem Titel zum Sportler des Jahres krönte der Eisstockschütze Rene Genser seine Saison. DoppelGold holte der Sebersdorfer bei der Stocksport-Weiten-Weltmeisterschaft in Südtirol: „Das ist, wofür man das ganze Jahr trainiert. Ich habe enorm viel Zeit in meine Karriere investiert und bedanke mich allen voran bei meinen Eltern und allen Unterstützern.“ Den Styrian Sports Award erhielt Erfolgstrainer Marcel Koller, der in Bezug auf die anstehende Fußball-EM mit einem Augenzwinkern meinte: „Es ist nicht so, dass wir locker Europameister werden. Die Gegner sind stark. Wir müssen alles abrufen und

unser Bestes geben. Aber wir spüren die Energie, wenn alle mitfiebern und setzen uns keine Grenzen.“ Ein besonderer Moment war der Auftritt von Skispringer Lukas Müller, der bei seinem schweren Sturz bei der Skiflug-WM im Jänner in Bad Mitterndorf eine inkomplette Querschnittlähmung erlitten hatte. Der Kärntner begeisterte mit seiner positiven Lebenseinstellung: „Noch ist es utopisch, aber wenn es mein Gesundheitszustand eines Tages erlaubt, würde ich mir wünschen, wieder auf einer Schanze zu stehen. Für mich ist es im Moment wichtig, dass ich wieder aufstehen kann, aber man kann ja davon träumen.“ Die Ehrungen wurden unter anderem von BM Mag. Hans Peter Doskozil, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landesrat Mag. Jörg Leichtfried, Stadtradt Kurt Hohensinner, MBA, und den Vertretern der Kleinen Zeitung Mag. Hubert Patterer, Günter Sagmeister, Dr. Walter Walzl und Mag. Thomas Spann vorgenommen. Die Kategorie Special Olympics wurde von der Holding Graz präsentiert. Nachwuchstalent Lukas Janisch, Sieger der TV-Show „The Voice Kids“ 2016, die „Fußballartisten“ und die ehemalige Synchronschwimmerin Nadine

Brandl im Aerial Silk begeisterten die Zuseher mit ihren Showeinlagen. Der Erlös des Abends kommt wie in den vergangenen Jahren über Projekte der Österreichischen Sporthilfe dem steirischen Nachwuchssport zugute. Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti nahm den Scheck über 30.000 Euro aus den Händen von Dr. Walter Walzl entgegen. Wir bedanken uns bei folgenden weiteren Partnern des Abends: ASKÖ Steiermark, ASVÖ Steiermark, ATG - Allgemeiner Turnverein Graz, Dr. Böhm, KLS Security, REMUS Innovation GmbH, SK Puntigamer Sturm Graz, Sportunion Steiermark. DIE PREISTRÄGER ALLER KATEGORIEN: Styrian Sports Award: Marcel Koller – Fußball Sportler des Jahres: Rene Genser – Eisstocksport Sportlerin des Jahres: Conny Hütter – Ski Alpin Nachwuchssportler des Jahres: Stefan Babinsky – Ski Alpin Nachwuchssportlerin des Jahres: Michelle Diepold – Naturbahnrodeln Mannschaft des Jahres: SK Sturm Graz Damen – Fußball Trainer des Jahres: Christian Mitter – Ski Alpin Trainerin des Jahres: Antoaneta Apostolova – Rhythmische Gymnastik Behindertensportler: Pepo Puch – Reiten Behindertensportlerin: Mag. Claudia Rauch – Torball / Blinden- u. Sehbehindertensport Special Olympicy Sportlerin: Martina Jandl – Stocksport Ehrenpreise der LSO Steiermark: • Manfred Gutmann – Eisstocksport • Christian Schopf – Rodeln • Walter Eibegger – Radsport • Dirk Lange – Schwimmen • ESV Union Vornholz / Damen – Eisstocksport • Nationalmannschaft Österreich – Stocksport

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Partner-Update Neue Partner für die Österreichische Sporthilfe

Lyoness

Mit Lyoness wurde eine Gold-Partnerschaft für die nächsten drei Jahre abgeschlossen sowie die Einführung einer Sporthilfe Cashback Card in die Wege geleitet. Der Startschuss für diese Zusammenarbeit fällt bei den Lyoness Open powered by Sporthilfe Cashback Card im Juni. Anmeldungen für die Sporthilfe Cashback Card sind unter cashback.sporthilfe.at möglich. Mit der Sporthilfe Cashback Card spart man nicht nur Geld, sondern unterstützt auch den österreichischen Sport. www.lyoness.ag cashback.sporthilfe.at

Anton Schutti und Lyoness CEO Hubert Freidl

PORR

© Porr AG

Ganzjährig setzt das Marketing/Fundraising Team der Österreichischen Sporthilfe die erfolgreiche Neuauflage des Förder-Euro Incentive Programms für Porr AG um. Ausgewählte Mitarbeiter des Förderpartners PORR erhalten Tickets zu diversen Sportveranstaltungen oder exklusive Teilnahmemöglichkeiten an Aktivitäten mit ausgesuchten SportlerInnen der Sporthilfe. www.porr.at

Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, CEO PORR AG

Braintrust

© apa fotoservice hoermandinger

Die Multimediaagentur Braintrust ist neuer KompetenzPartner mit dem Schwerpunkt Einladungsmanagement und wird die Österreichische Sporthilfe bei ausgewählten Veranstaltungen mit dem Einladungsmanagement-Tool Eventmaker unterstützen. www.braintrust.at www.eventmaker.at

BRAINTRUST Geschäftsführer Thomas Stern

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Charunity

Charunity generiert ab sofort Spenden für die Sporthilfe. Die kostenlose Fitness-App wurde von der Firma Pulse7 programmiert. Die App zeichnet aber nicht nur Trainingseinheiten auf. Mit jeder Trainingseinheit generiert der User automatisch Spendeneinnahmen. Die erhaltenen Einnahmen aus Werbeflächen werden zu 100 % an die Sporthilfe gespendet. www.charunity.com

Weingut Pfneisl

Das Weingut Pfneisl ist der offizielle Wein-Partner der Österreichischen Sporthilfe und unterstützt diese mit hochwertigen Cuvées aus der neuen Weinlinie „OFFSPRING by Pfneisl“ bei ausgewählten Veranstaltungen. Mit größtem Qualitätsbewusstsein werden vom traditionsreichen Weingut in den besten und bekanntesten Lagen im Mittelburgenland nationale und internationale Sorten angebaut. www.weingut-pfneisl.at www.offspring-wein.com

Gerhard Pfneisl und Winzernachwuchs Tochter Lisa

Leitbetriebe Austria

Die Leitbetriebe Austria und die Österreichische Sporthilfe gehen in Zukunft gemeinsame Wege und arbeiten bei unterschiedlichen nachhaltigen Projekten vertieft zusammen. Leitbetriebe Austria ist ein unabhängiges, branchenübergreifendes Wirtschaftsnetzwerk, das die vorbildhaften Unternehmen der österreichischen Wirtschaft auszeichnet und verbindet. www.leitbetriebe.at

Mag. Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin LBA Leitbetriebe GmbH

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Lieber Toni! Wir danken Dir für 16 Jahre unermüdlichen Einsatz und Engagement für den Sport! Dein Team der


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