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sommer

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SHND up your life

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hallo

liebe freunde von schund, als besonderheit zum schund sommerfest haltet ihr grade die erste ausgabe von schund das mängelexemplar in euren händen. lasst euch ordentlich das hirn wegflexen und produziert weiterhin fleißig schund viel spass jetzt mit der erstausgabe s

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schund up your life

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alltag

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Oh Du damals Früher war einfach alles besser, früher warst du Bettnässer! Früher war alles viel einfacher, verdammt, mein Atari funktioniert nicht mehr! Früher chillten alle homies zusammen vorm neuesten 411, und fragten„"wer ist mit mischen dran"? Früher fand man das neueste 411 noch sehr flink, verdammt wo ist nur dieser youtube link? Früher konnte ich noch reimen, …... Fuck! Ok. Shit!

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Irgendwie klappt das mit dem dichten nicht. Zumindest nicht das dichten, an welchem Ende etwas Kreatives auf einem Blatt Papier entstanden sein sollte. Aber wenn wir schon mal bei „damals“ sind...… „"Damals" war kurz nach den ersten Schamhaaren und somit naturgemäß eine aufregende Zeit. Denn mit den ersten Schamhaaren kamen auch die neuen Interessen! Ja, ja! Mädels begannen auch plötzlich auf ganz neuartige Weise interessant zu werden, jedoch soll dieser nach wie vor interessante Sachverhalt nicht das zentrale Thema dieses Textes darstellen. Höchstens am Rande! Viel wichtiger in dieser Zeit waren Freunde! Es gab nichts Wichtigeres! Mama und Papa laden zum vier Gängemenü!? Auf keinsten! Mit 3 Pizzas für 3 Mark und 3 Kumpels ähnlicher Preisklasse abhängen konnte durch nichts getoppt werden! Und was Freunde machen, macht man eben auch. Klar oder? Zum Glück kann ich nur sagen! Die ersten Partys. Skaten. Am Spot zusammen abhängen und der Coolste sein, wenn man noch nee halbe Stunde länger als die Anderen draußen bleiben durfte. Wenn auch alleine!? Einfach Geil! Die Schamhaare wurden länger. Die Partys auch! Die Hosen wurden breiter. Die Skate-07boards auch! shnd


In etwa ab dem Zeitpunkt als man Zigaretten endlich legal rauchen durfte, wurden sie uninteressant und durch Höherwertigeres ersetzt. Skateboarding war nach wie vor number one, jedoch hat der höherwertigere Tabakersatz erste Opfer gefordert. „"Kids" war in Form von Endlosschleife auf 15" Röhrenmonitoren zum Hypnotiseur junger Massen auserkoren worden Und wenn das nicht mehr wirkte, sorgte Harold zusammen mit WutangClan und Co im neu erschienen Zoo York "mixtape" für die nötige Abhilfe. Man brauchte nicht viel um zufrieden zu sein - oder scheint es nur so gewesen zu sein? Die Haare wurden bunter. Die Partys auch! Gras rauchte man im Töpfchen, das Bier kam aus dem Schlauch! Irgendwann, keine Ahnung wann genau, geschah der 11. September und alles drehte durch. Osama Bin irgendwer war überall und erklärter Feind von jedem der auch in Zukunft noch mit gutem Gewissen "freedom fries" bei Mc. Donalds kaufen wollte. Schläfer mit Atombomben in Handkoffergröße wurden an jeder Ecke zur realen Bedrohung, weshalb eine allumfassende Überwachung in allen Lebenslagen unabdingbar wurde. Es war und ist nicht ganz klar, vor wem oder was man nun mehr Angst haben sollte!? Freie Meinungsäußerung war aber nach wie vor umsonst zu haben, obwohl der eine oder andere lernen musste, dass auch dieses Recht an gewisse Regeln gebunden -08ist. shnd


Betrunkene Äußerungen in teils charmanter Art hervorgebracht, gepaart mit wüsten Beschimpfungen und der Aufforderung sexuellen Handlungen an sich durchführen zu lassen (Anlage1) waren darin jedenfalls nicht vorgesehen. Besonders nicht wenn es sich bei den Adressaten um eine Polizeistreife handelt! Die "freie Meinungsäußerung" war dann doch teurer als erhofft und sollte in dieser Form auch nur noch einmal auftreten! Bush, Blair und Co. zu haten und Bullen dafür zur Rechenschaft ziehen wurde auf Dauer jedoch auch langweilig und konnte schnell durch das gemeinsame Studieren von Skatevideos und ausgiebigem Abhängen mit den neuen Zivikollegen ersetzt werden. Nachdem die Hauptstadt von unserem allseits geliebten Bundesland im Süden ausgiebig auf Spots und Partys getestet war, wurde Sie für untauglich erklärt. Ein wesentlicher Grund für die Entscheidung war das erdrückende Gefühl der "Sicherheit", welche durch ganze Armeen von grünen Hampelmännern suggeriert wurde und einem teilweise die Luft zum Atmen nahm. Neue Homies kamen und gingen. Neue Mädles kamen und gingen. Alte Freundschaften wurden weniger und vergingen. Neue Freunde kommen und bleiben? Take care of it!

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Neue Stadt – Neues Glück dachten sich wohl schon viele zuvor und wie sooft waren alle guten Versuche drei bis der richtige Ort gefunden war. Angekommen im Großstadtmoloch galt es sich zu orientieren. Schlesi? Boxi? Kotti? Osten oder Westen? Currywurst mit oder ohne? Gras vom Taxi? Emocurb? Schawarma? Falafel? Haloumi? Bänke? CDV? ICC? RAW? Und wo wohnt eigentlich dieser Alex bei dem sich die anderen heute Abend treffen? Eines stand fest, es gab viel zu lernen und entdecken! Wer kennt es nicht, dieses gribbelige Gefühl im Bauch wenn sich neue Gefilde auftun und alles aufregend und interessant erscheint? Es galt dieses Gefühl so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, dieses Gefühl der Grenzenlosigkeit und Freiheit bis zum Exzeß auszukosten und an die Grenzen des eigenen Wohlbefindens zu gehen. Doch was geschieht wenn der Ausnahmezustand zur Normalität wird? Hat sich der Kreis nun geschlossen? Ist man nun wieder im Alltag angekommen? Manchmal spricht eine leise Stimme zu einem und man muss ganz genau hinhören um sie orten zu können. Diese leise Stimme kommt dann meist ganz tief aus einem selbst und spricht die Wahrheit! Hör auf deinen Körper, hör auf deinen Geist! Hör ganz genau hin denn leider sprechen die beiden zumeist sehr leise und es ist schwer auf sie zu hören! Auch wenn die Gegenwart noch so Aufregend erscheint und alles andere sekundär ist gilt es dass Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren. -10shnd


Genieße das vier Gänge Menü mit deinen Eltern, genieße deine Zeit am Spot, koste die Schönheit des Irdischen Daseins in vollen Zügen aus ohne dich zu verrennen! Leichter gesagt als getan, der Hang zum exzessiven bleibt bestehen und gilt unter Kontrolle gebracht zu werden so dass kein Alltag entstehen möchte! Pflege deine Schamhaarfreunde aus der Schaamharneuzeit, denn ein Schamhaar kommt selten allein und so soll das auch sein. Doch zuviel davon ist auch nicht gut! Schund for life!

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for your schund

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Niels

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Meine

erste

Karre

nachdem mein guter Kumpel Örs und ich in Brisbane gelandet waren und unsere paar hudert Euro Ersparnis nach wenigen Tagen für Bier und Burger draufgingen war es zeit eine Arbeit zu finden. Unser Traum: einen van kaufen, durchs Land cruisen, die Schönheit der Natur genießen, skaten und eine gute zeit verbringen! Von unseren letzten 200 Dollars kauften wir ein zugticket in ein 1500km entferntes Nest im Dschungel, wo wir einen Job auf einer Bananenfarm zwischen spinnen und schlangen angeboten bekamen. Gesagt, getan. Am nächsten Tag saßen wir dann verkatert vom Vorabend im Zug und cruisten 36 Stunden ununterbrochen mit geschätzten 30kmh durch endlose weiten, grüne Wiesen und Sumpfgebiete. Wir verbrachten unsere zeit mit pokern, Bier trinken und aus dem Fenster starren. Auf der Bananenfarm angekommen wurden wir mit 30 anderen stinkenden Backpackern in einem riesigen Schlafsaal einquartiert. Den Geruch, die Lautstärke und die Hitze möchte ich nicht weiter beschreiben. Aber egal, wir hatten einen Job und unser Ziel vom eigenen Auto in dem wir pennen konnten rückte immer näher. Nach ca. 5 Wochen harter Schinderei, vielen nächtlichen Trinkgelagen und um einige schöne und weniger schöne Erfahrungen reicher hatten wir es tatsächlich geschafft! 3000 Dollar gespart und ein busticket in die nächste Stadt. Der Horrortrip „eigene karre“ begann. Euphorisch, jung und dumm wie wir waren stöberten wir ein paar verkaufsanzeigen in einem Hostel durch und sahen einen Aushang für einen Mitsubishi Bus für 2000 Dollar! „easy“ dachten wir und kauften am nächsten Tag mal auf die schnelle die Karre ohne unterlagen und ohne es uns richtig anzuschauen! Es fuhr und man konnte hinten drin zu zweit pennen! Die Karre sah aus als ob ein besoffener Hippie auf LSD seiner Kreativität freien Lauf gelassen hatte! Überall waren Stofffetzen auf den Lack geklebt, dazu noch bunte Peacezeichen die aussahen als ob der Typ sie blind drauf gesprüht hatte! Aber auch egal- wir hatten einen Traum und nun konnte er beginnen! Noch 1000 Dollar auf Tasche sollten uns reichen um erstmal schön ein paar Wochen durchs Land zu cruisen und einfach frei zu sein! So war es auch die ersten Tage, wir fuhren zu einsamen Stränden, wilden Wasserfällen und schliefen da wo uns die Straße hintrug! Wir hatten eine gute zeit, rauchten viel gras und tranken noch mehr Bier. Nach einigen Tagen wachten wir morgens an einem Flusslauf auf und bemerkten, dass wir von Kopf bis Fuß von irgendwelchen Viechern zerstochen wurden. Es waren aber keine normalen Stiche, es waren Monster, die dir deine nerven raubten. Sie juckten so dermaßen abartig das wir unsere Haut blutig kratzten und nicht mehr klar denken konnten! Wir weinten aus Verzweiflung. Es konnte nur daran liegen das wir nachts die Fenster aufgelassen hatten und uns irgendwelche heftigen Mosquitos zerstochen haben- so unsere Vermutung! Also zähne zusammen.

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beißen, Juckreiz mit viel gras und Fingernägeln bekämpfen, die Fenster die nächste Nacht schließen und das Beste hoffen! Doch am nächsten morgen war es noch schlimmer. Wir waren komplett zerstochen, keine stelle unserer Haut hatte keinen Stich bzw. biss! Örs hatte sogar ein paar Stiche auf seinen eiern Wir fragten uns wie das sein kann und untersuchten unser Auto genauer! Wir nahmen den Stoff von den Sitzen und konnten es nicht fassen was wir dort sahen. Tausende kleine Wanzen, schaben und sandfliegen. Überall. Millionen. Im ganzen Auto. In jeder Ecke. Die schaben waren harmlos. Die Wanzen waren Bedbugs – kleine Käfer die sich in ritzen und ecken einnisten und in der Nacht raus kriechen um dir im Schlaf dein Blut auszusaugen und riesige Straßen von Stichen auf deiner haut hinterlassen. Aber das schlimmste waren die sandfliegen. Millimeter große fliegen die auf deine haut pissen und einen Juckreiz erzeugen das du dich am liebsten umbringen willst! Das einzige was dagegen hilft ist sich die haut aufzukratzen oder wie mir mal ein alter Australier erzählt hat: kochendes Wasser über die hautstellen gießen! Naja, das wollte ich mir auch nicht antun und so habe ich heute noch viele kleine narben von meinen Kratzattacken. Wir mussten diese Viecher beseitigen, doch es war Wochenende und es gab keinen Kammerjäger der für uns zeit hatte! So hieß es die nächsten zwei Tage ausharren und vorm Auto schlafen. Nach 2 langen Nächten irgendwo auf irgendwelchen schäbigen Parkplätzen fast ohne schlaf und ununterbrochenem Juckreiz hatten wir das Wochenende überstanden und konnte zum Kammerjäger! Er erzählte uns, das wir alles was aus Stoff besteht aus dem Auto rausreißen müssen ansonsten könnte er nicht mit der Behandlung beginnen. So fuhren wir in ein abgelegenes hafengebiet und entfernten alles was aus Stoff war. Der Bezug der Sitze, die Teppiche die auf unser Bettgestell genagelt waren, die Gardinen an den Fenstern. Einfach alles. Das war keine witzige Prozedur da uns während der Rausreißaktion natürlich die ganzen Viecher anfielen und uns noch mehr zerstachen. Aber nach ein paar Stunden Arbeit hatten wir es geschafft. Alles war raus und wir fuhren ein wenig besser gelaunt zum Kammerjäger und redeten uns ein, dass dieser ganze Albtraum bald ein Ende haben wird! Zwei Tage und 300 Dollar sollte uns die Behandlung des Autos kosten. Wir nisteten uns in ein schäbiges, billiges Hostel ein und warteten die zeit ab! Abwarten konnte man nicht wirklich sagen weil wir in den 2 Tagen sämtliche Klamotten von uns heiß waschen und somit kontaminieren mussten! Der Kammerjäger meinte, dass die Viecher sich überall einnisten würden und die Eier nur durch eine über 60 Grad heiße Wäsche beseitigt werden können! Nach zwei Tagen hatten wir es geschafft, das Auto war wieder clean und wir jubelten und schrieen als wir aus der Einfahrt des Kammerjägers rausfuhren. Voller Tatendrang und mit positiver Einstellung blickten wir auf unsere Zukunft! Zwar hatten wir nicht mehr viel cash aber ein viecherfreies Auto war uns wichtiger. Wir waren wieder motiviert neue Arbeit zu finden und dann endlich richtig durchs Land zu cruisen, ohne sorgen, ohne Stiche.

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Mit unserem letzten Geld kauften wir direkt am gleichen Tag noch Teppich für unser Bettgestell das eigentlich nur eine Holzplatte auf ein paar Pfosten war. Für neue Matratzen hatten wir keine kohle, die alten mussten wir ja entsorgen. Wir montierten unseren schönen schlafteppich auf unser Gestell und fuhren fröhlich ein wenig durch die Stadt. Doch das Pech sollte uns nicht verlassen. Noch am gleichen Tag standen wir am heiligten tag mitten auf einer Straße an einer roten Ampel. Örs rauchte wie immer seine geliebten Zigaretten und wir hörten Musik. Vor und hinter uns standen andere Autos. Wir sahen von weiten einen ziemlich betrunkenen typen auf uns zukommen! Gross und breit wie ein Bär, überall Knasttattos und narben. Wir kurbelten schnell die Scheiben hoch und hofften, dass die Ampel schnell auf grün schaltet. Schaltete sie aber nicht. Der Typ fing an gegen das Beifahrer fenster von Örs zu schlagen. Mit voller Kraft. Mit der Faust! Wir fingen an Panik zu bekommen aber konnten nicht nach vorne und hinten fahren! Erster schlag: Pow, zweiter schlag: Pow, dritter Schlag: Bam!!! das Fenster zerbrach, überall flogen Glassplitter durchs Auto, Örs fing an zu schreien, der Typ fing auch an zu brüllen, seine Faust blutete. Es wurde grün und ich heizte mit quietschenden reifen davon! Wir hatten einen mächtigen Schock. Was war da los? Wieso hat er das gemacht? Schieße unser fenster! Der Typ rannte uns noch eine Weile auf der Straße hinterher und schrie irgendeinen besoffenen Scheiß auf English. Wir riefen die Bullen und verfolgten mit sicherem Abstand den Typen der uns natürlich bemerkte und ab und zu mal wieder auf uns zugerannt kam! Wir sind dann immer rückwärts vor ihm abgehauen bis ihm die Luft ausging und er wieder umdrehte. Hört sich jetzt bestimmt witzig an, war es irgendwie auch, doch in dem Moment eigentlich nicht! Die Bullen kamen nach einer Stunde und konnten natürlich nichts machen! Bastarde! Wir fragten uns was wir nun tun können. In der Stadt konnten wir nicht bleiben mit eingeschlagener scheibe und ohne cash in der Tasche. Wir tranken ein Bier am Straßenrand und beschlossen mit dem letzten Benzin und dem letzten cash ein wenig ins Landesinnere zufahren um uns einen Job auf einer Farm zu suchen, wieder Geld zu sparen, die Scheibe zu reparieren und endlich davonzubrausen. Nach soviel Pech mit dem Auto mussten wir doch irgendwann Glück haben! Wir kauften noch ein paar billigspraydosen im Baumarkt und sprühten die Karre komplett schwarz an! Das muss es gewesen sein, dieser gelbe lack mit all den Stofffetzen und den behackten Peacezeichen! Wir übersprühten den Fluch der auf der karre lag und fuhren mit neuer Hoffnung ins Landesinnere! Wir hatten Glück und fanden in einem kleinen Redneck- Hillbilly-Kaff nach wenigen Tagen einen Job auf einer Farm. Die Arbeit war hart, doch wir hatten ein eigenes Haus vom Farmer gestellt bekommen wo wir mit ein paar anderen jungen Leuten die dort auch arbeiteten, lebten. Wir hatten eine gute zeit, die Landschaft war atemberaubend, das Haus war super und wir verdienten einigermaßen gutes Geld! Neue Hoffnung auf eine schöne reise entfachte wieder in

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unseren Gedanken. Doch es sollte anders kommen. Als wir eines morgens in das nächst gelegene Kaff fahren wollten um ein bisschen Nahrung und Bier zu kaufen sprang unsere karre nicht mehr an. Der Motor qualmte und machte verdammt komische Geräusche. Wir checkten alles ab was wir mit unserem Wissen abchecken konnten und stellten fest das dass Kühlwasser leer war! Wir füllten Wasser nach, das Auto sprang nach 10 Minuten wieder an. Allerdings konnte man plötzlich nur noch im ersten bis dritten Gang fahren. Der Rückwärtsgang ging auch nicht mehr. Das wars, nun war alles verkackt. Der Traum war aus. Ich fuhr zur nächsten Werkstatt um mir anhören zu müssen, dass die komplette Gearbox im Arsch sei und wir da unter 3000 Dollar nicht mehr rauskommen. Die Stimmung war schlecht, soviel Pech kann man mit seinem ersten Auto auf einem anderen Kontinent doch nicht haben! Es war aber so und wir mussten uns damit abfinden. So beschlossen wir 2 Monate länger auf der Farm zu arbeiten, viel Geld zu sparen und gucken wie weit wir mit unserem Black Beast (so hatten wir es dann getauft) kommen. So fuhren wir 2 Monate immer schön mit 60 km/h im dritten Gang, mussten jede Stunde das Kühlwasser nachfüllen und die rausgeschlagene scheibe mit pappe abkleben wenn wir mal in einen Supermarkt gegangen sind! Wenn wir es mal wieder verplant hatten und vorwärts in eine Parklücke eingeparkt waren, mussten wir es rückwärts wieder rausschieben! Jetzt wo ich im Nachhinein drüber nachdenke war es echt witzig, doch in den Momenten hat es echt genervt! Wir wollten doch nur durchs Land fahren um frei zu sein... das war alles was wir wollten. Ich habe es dann auch noch geschafft. Nach 2 monatiger harter Feldarbeit, Erdnussbutter und Toast jeden Tag, hatte ich genug Geld für ein neues Auto zusammen. Örs hatte genug von allem, die Liebe zu seiner Freundin und das ganze Pech trieb in zurück nach Deutschland. Doch er hatte sich eine letzte Challange gestellt: mit dem Black Beast ins 1500 km entfernte Brisbane zu fahren wo sein Rückflug ging! Schön im dritten Gang, ohne Kühlwasser, mit kaputter Gangschaltung und mit reifen aus denen schon die weißen fasern kamen weil das Profil so runter war. Er hat es nach einer Woche fahrt aber wirklich noch geschafft. Nebenbei wurde er noch überfallen- aber das ist eine andere Geschichte. Mit meinem neuen Auto hatte ich dann mehr Glück und kam noch dazu mehrere 10000 km durchs Land zu fahren und meinen Traum vom freien reisen noch leben zu können! Aber ich sags euch- meine erste karre war der letzte SCHUND!

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DIR

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